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(188.96 | --- | --- | 22.03.2019)

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Fundamentale Daten

Dividende 0.8
Dividende ex Datum 27.02.2019
Zahlbar Datum 28.03.2019
Rendite 1.69%
Nominalwert 0.01
Anzahl Aktien 368'272'261
Marktkapital in Mio. 69'588.73
Umsatz Vormonat 2'243'003'515

Aktuelle News

  • 09.03.2019 Deutsche-Bank-Vorstand billigt Gespräche mit Comm...

    Deutsche-Bank-Vorstand billigt Gespräche mit Commerzbank

    09.03.2019| 15:54:49

    Berlin (awp/reu) - Der Vorstand der Deutschen Bank hat einem Insider zufolge informelle Gespräche mit der Commerzbank genehmigt. Dabei solle eine Fusion der beiden Geldhäuser geprüft werden, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person am Samstag. Die "Welt am Sonntag" hatte als erste darüber berichtet. Die Deutsche Bank wie die Commerzbank lehnten eine Stellungnahme ab.

    Die Entscheidung des Deutsche-Bank-Vorstands fiel dem Insider zufolge schon vor längerer Zeit, nicht in der vergangenen Woche. Man befinde sich noch in einem sehr frühen Stadium. Derzeit würden keine Gespräche geführt, daher werde am Wochenende auch nichts geschehen. Ein Mandat des Aufsichtsrates für Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing gibt es einer Person aus dem Umfeld des Kontrollgremiums der Bank nicht. Ähnliches verlautete aus Kreisen des Commerzbank-Aufsichtsrats.

    Die Wams berichtete unter Berufung auf Finanzkreise, es habe erste inoffizielle Kontakte in sehr kleiner Runde gegeben. Diese seien allerdings noch nicht in einem Stadium, in dem sie mitteilungspflichtig seien.

    Der "Focus" hatte berichtet, Sewing und sein Commerzbank-Kollege Martin Zielke seien seit wenigen Tagen wieder in intensiven Gesprächen über eine mögliche Fusion. Über ein Zusammengehen beider Banken wird seit Monaten heftigst spekuliert. Sewing wollte bislang von derartigen Überlegungen nichts wissen. "Wir haben unseren Plan, und den arbeiten wir ab", hatte er Anfang Februar bei der Jahrespressekonferenz gesagt. "Über alles andere mache ich mir keine Gedanken."

    Durch eine Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank entstünde das mit Abstand grösste deutsche Geldhaus. Im internationalen Vergleich wäre diese neue Bank aber immer noch ein Leichtgewicht. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat immer wieder die Bedeutung einer starken deutschen Grossbank betont. Der Bund ist seit einem Jahrzehnt an der Commerzbank beteiligt und hält derzeit noch gut 15 Prozent ihrer Anteile. Scholz' Staatssekretär Jörg Kukies, ein Ex-Investmentbanker von Goldman Sachs, gilt als Befürworter einer Fusion der beiden Banken. Im politischen Raum stieg zuletzt die Furcht, dass die Deutsche Bank im Falle einer Krise in eine Schieflage geraten könnte - angesichts des massiven Absturzes der Aktie.

    kw/

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  • 06.03.2019 Versicherungs-Start-up Wefox erhält von Investore...

    Versicherungs-Start-up Wefox erhält von Investoren Rekordsumme

    06.03.2019| 11:01:12

    BERLIN (awp international) - Das Berliner Versicherungs-Start-up Wefox hat in seiner zweiten Finanzierungsrunde eine Rekordsumme von 125 Millionen Dollar eingeholt. Es sei das bislang grösste Investment in ein deutsches Versicherungs-Start-up, teilte die Wefox Group am Dienstag mit. Haupt-Investor ist die Mubadala Investment Company vom Staatsfonds aus Abu Dhabi. Die 2014 gegründete Wefox Group vereint auf ihrer Plattform mehr als 1500 Versicherungsmakler und über 400 000 Kunden. Die Umsätze stiegen laut Unternehmen zuletzt auf 40 Millionen Dollar.

    "Die Versicherungsbranche ist bereit für einen radikalen Wandel", sagte Wefox Group-Gründer Julian Teicke. Der Jungunternehmer will gemeinsam mit seinem Vater, einem Spezialisten aus der traditionellen Versicherungsindustrie, die Branche revolutionieren. Mit seinem Unternehmen One bietet Teicke seit rund einem Jahr auch Hausrats- und Haftpflichtversicherungen per App an, die in Minutenschnelle abgeschlossen werden können.

    Ziel der Wefox Group sei es, alle Versicherer weltweit auf einer Plattform zu vereinen und die grösste Versicherungsgesellschaft zu werden, sagte Teicke. Das neue Investment soll dazu verwendet werden, in weitere Märkte zu expandieren und die Kerntechnologie weiterzuentwickeln, die unter anderem Künstliche Intelligenz nutzt.

    Neben Mubadala Investment und Goldman Sachs zählt auch die chinesische Creditease zu den Investoren. Dieses Engagement erkläre sich mit der Absicht der Wefox Group, auch nach China zu expandieren, hiess es. Insgesamt hat Wefox inklusive der vom Cloud-Anbieter Salesforce angeführten Start-Runde (Seed Round) insgesamt 160,5 Millionen Dollar (142 Mio. Euro) eingesammelt.

    Mit der Finanzierungsrunde ist Wefox in die Topliga der Fintech-Unternehmen in Deutschland aufgestiegen. Bisher haben nur drei Start-ups aus der Finanzbranche mehr Geld eingesammelt: N26 führt mit 441 Millionen Euro vor Kreditech (257 Mio. Euro) und die Zinsplattform Weltsparen, die international als Raisin firmiert, mit 168 Millionen Euro./gri/DP/nas

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  • 26.02.2019 Goldman Sachs rechnet im 1MDB-Skandal mit höheren...

    Goldman Sachs rechnet im 1MDB-Skandal mit höheren Rechtskosten

    26.02.2019| 20:02:46

    NEW YORK (awp international) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs stellt sich angesichts der mutmasslichen Korruptions- und Geldwäscheaffäre beim malaysischen Staatsfonds 1MDB auf deutlich höhere Rechtskosten ein. Die Rückstellungen für laufende Rechtskonflikte könnten um bis zu 1,9 Milliarden Dollar (1,7 Mrd Euro) überschritten werden, wie aus einer Mitteilung des Geldhauses vom Dienstag hervorgeht. Im September hatte der Betrag noch bei 1,8 Milliarden Dollar gelegen. Goldman Sachs machte keine Angaben dazu, wieviel Geld insgesamt zur Beilegung des Falls beiseite gelegt wurde.

    Fest steht: Malaysia fordert wegen des Skandals bis zu 7,5 Milliarden Dollar Entschädigung von der US-Bank und will zwei ehemalige Mitarbeiter für bis zu zehn Jahre ins Gefängnis bringen. Tochterfirmen von Goldman Sachs und den angeklagten Ex-Angestellten werden irreführende Angaben vorgeworfen im Zusammenhang mit der Veruntreuung von Geldern bei der Ausgabe von Anleihen des 1MDB-Fonds im Volumen von 6,5 Milliarden Dollar. Goldman soll überhöhte Gebühren eingestrichen und letztlich 600 Millionen Dollar eingenommen haben./hbr/DP/he

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  • 14.02.2019 Commerzbank dämpft Erwartungen: Keine wettbewerbs...

    Commerzbank dämpft Erwartungen: Keine wettbewerbsfähigen Renditen

    14.02.2019| 11:49:38

    FRANKFURT (awp international) - Die Commerzbank dämpft trotz Zwischenerfolgen die Erwartungen. "Die Richtung stimmt. Aber das Umfeld mit Negativzinsen und Preisdruck setzt der Profitabilität von Banken in Deutschland enge Grenzen", sagte Konzernchef Martin Zielke bei der Bilanzvorlage am Donnerstag in Frankfurt.

    "Somit sind im deutschen Bankenmarkt international wettbewerbsfähige Renditen derzeit nicht zu erzielen." Das Ziel, bis 2020 auf das materielle Eigenkapital eine Rendite von sechs Prozent zu erzielen, kassierte der Vorstand. An der Börse führte das zu Gewinnmitnahmen. Die im MDax notiert Aktie stieg zuletzt um rund zwei Prozent, nachdem sie zu Handelsbeginn noch fast um sechs Prozent zugelegt hatte.

    Zu den Spekulationen über eine Fusion mit der Deutsche Bank hielt sich Zielke bedeckt. Die Spekulationen seien "verständlich", er werde sich daran aber nicht beteiligen. Seit Sommer werben Finanzstaatssekretär Jörg Kukies, Ex-Deutschlandchef von Goldman Sachs , und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) für stärkere deutsche Banken.

    Auf eine Anfrage der Grünen zu den angeblichen Fusionsplänen antwortete das Finanzministerium, die Bundesregierung stehe "wirtschaftlich sinnvollen Optionen offen gegenüber". Der Bund ist mit gut 15 Prozent grösster Einzelaktionär der Commerzbank./ben/zb/DP/zb

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  • 03.02.2019 Goldman Sachs sieht keine Rezession in Deutschlan...

    Goldman Sachs sieht keine Rezession in Deutschland - Börsenabsturz 'übertrieben'

    03.02.2019| 16:24:51

    FRANKFURT (awp international) - Die US-Bank Goldman Sachs blickt optimistisch auf Deutschland. "Wir schätzen das Risiko einer Rezession als gering ein", sagte Deutschland-Chef Wolfgang Fink der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung". Den Absturz an den Börsen hält er für eine "Überreaktion".

    Für das erste Quartal seit trotzdem mit keinen Börsengängen zu rechnen. "Insgesamt könnte es 2019 aber doch einige geben, denkbar wären durchaus bis zu zehn Börsengänge", sagte Fink. Für Übernahmen und Fusionen erwartet er ebenso ein "starkes Jahr 2019", auch wenn der Rekord des Jahres 2018 kaum zu steigern sei.

    Die Zahl von Übernahmen deutscher Unternehmen durch Chinesen dürfte Fink zufolge zurückgehen. "Am Interesse der Chinesen fehlt es nicht, die politische Debatte in Deutschland aber bremst die Dynamik." Er forderte, dass Europa, wie Amerika jetzt schon, die "eigenen Interessen gegenüber China stärker artikuliert": "Insofern ist es richtig, dass Wirtschaftsminister Peter Altmaier eine aktive Industriepolitik betreiben will". Europa müsse formulieren, was "die eigenen schützenswerten Interessen sind und dies zur Basis der Wirtschaftsbeziehungen mit China machen."/he

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  • 02.02.2019 Goldman Sachs droht Spitzenmanagern mit Bonus-Kür...

    Goldman Sachs droht Spitzenmanagern mit Bonus-Kürzung

    02.02.2019| 09:02:19

    New York (awp/sda/afp) - Die Investment-Bank Goldman Sachs droht ihrem früheren Chef Lloyd Blankfein und anderen Spitzenmanagern mit der Kürzung millionenschwerer Bonus-Zahlungen. Hintergrund der Erklärung des Verwaltungsrates vom Freitag ist der Korruptionsskandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB.

    In dem Skandal könnten auch Mitarbeiter von Goldman Sachs eine Rolle gespielt haben. Der Verwaltungsrat der Bank beschloss deshalb, die Bonuszahlungen für Spitzenmanager zu reduzieren, falls das Ergebnis der derzeit laufenden Ermittlungen dies rechtfertige.

    Der malaysische Staatsfonds 1MDB steht im Zentrum eines der grössten Betrugsskandale der Finanzgeschichte. Bis zu drei Milliarden Dollar sollen nach Angaben von malaysischen und US-Justizbehörden veruntreut worden sein, unter anderem von malaysischen Spitzenpolitikern. Goldman Sachs wickelte für den Fonds wichtige Bankgeschäfte ab. Im November erhob die US-Justiz Anklage gegen zwei frühere Goldman-Sachs-Mitarbeiter wegen des Skandals.

    Immer noch Millionensaläre

    Im Beschluss des Aufsichtsgremiums heisst es nun, dass es - abhängig vom Ergebnis der Ermittlungen - "Flexibilität bei der Reduzierung der Boni" für Spitzenmanager geben solle. Blankfein war im September als Chef von Goldman Sachs zurückgetreten. Der Beschluss des Verwaltungsrates könnte ihn finanziell treffen, da ihm die Bank auch nach seinem Ausscheiden Zahlungen zugesichert hat. Auch aktive Manager könnten von dem Beschluss betroffen sein.

    Im Jahr 2018 hatte Blankfein eine Jahresvergütung von 20,5 Millionen Dollar eingestrichen, im Jahr zuvor waren es 24 Millionen. Sein Nachfolger Davis Solomon erhielt im abgelaufenen Jahr 23 Millionen Dollar.

    Der Skandal um 1MDB hat das Image des New Yorker Geldhauses beschädigt. Solomon kündigte bereits eine enge Zusammenarbeit mit den Ermittlern zur Aufklärung des Falls an.

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  • 16.01.2019 Auch Bank of America und Goldman Sachs glänzen - ...

    Auch Bank of America und Goldman Sachs glänzen - Aktien steigen

    16.01.2019| 15:46:07

    (Neu: Mehr Einordnung, aktueller Kurs, Stimmen)

    CHARLOTTE/NEW YORK (awp international) - Die Bank of America und Goldman Sachs haben mit ihren Zahlen die Reihe sehr guter Bilanzen von US-Banken fortgesetzt. Wie schon der Branchenprimus JPMorgan sowie die Citigroup und Wells Fargo profitierten die beiden Geldhäuser von einem sehr guten Umfeld geprägt durch starke Aktienmärkte, wieder anziehenden Zinsen in den USA und die Steuerreform von US-Präsident Donald Trump.

    Die Bank of America verdiente laut Angaben vom Mittwoch im vergangenen Jahr fast 27 Milliarden US-Dollar (23,7 Mrd Euro) und damit 60 Prozent mehr als 2017. Selbst ohne die Steuerreform, die das Ergebnis 2017 belastet hatte und 2018 begünstigte, stieg das Ergebnis deutlich. Der Gewinn vor Steuern kletterte um 18 Prozent auf knapp 35 Milliarden Dollar. Die Erträge legten um etwas mehr als vier Prozent auf 91 Milliarden Dollar zu. Das Ergebnis fiel damit besser aus, als Experten erwartet hatten.

    Bank-of-America-Chef Brian Moynihan sieht sein Haus nach dem Rekordergebnis gut aufgestellt, um auch in den kommenden Jahren profitabel zu wachsen. "Jede unserer Sparten hat die Chance auf weiteres Wachstum". Finanzvorstand Paul Donofrio verwies zudem auf die sehr gute finanzielle Lage der Bank, die eine gute Grundlage für ein abermals starkes Ergebnis im laufenden Jahr ist. "Wir sind erneut bereit, zu liefern."

    Die Aktie der US-Grossbank mit einer Marktkapitalisierung von gut 270 Milliarden Dollar zog nach Bekanntgabe der Zahlen um 5,2 Prozent an. Nicht ganz so hoch waren die Kursgewinne bei Goldman Sachs - aber auch die Investmentbank konnte mit ihrem Ergebnis am Mittwoch die Investoren zunächst überzeugen. Das Papier legte 3,4 Prozent zu. Beide Papiere setzten damit den positiven Trend infolge der Zahlen anderer US-Banken fort.

    Goldman Sachs konnte den Gewinn im vergangenen Jahr vor allem dank brummender Geschäften an den Aktienmärkten und niedrigeren Steuern deutlich steigern. Unter dem Strich verdiente die Bank nach Angaben vom Mittwoch knapp 10 Milliarden Dollar und damit 168 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Vor Steuern legte der Gewinn um zwölf Prozent auf 12,5 Milliarden Dollar zu. Die Erträge legten um zwölf Prozent auf knapp 37 Milliarden Dollar zu.

    Die fünf Institute Bank of America, Citigroup, Goldman Sachs, JPMorgan und Wells Fargo verdienten 2018 zusammen fast 110 Milliarden Dollar. Diese Zahl zeigt einmal mehr deutlich, wie weit die US-amerikanischen Häuser bis auf wenige Ausnahmen der internationalen Konkurrenz enteilt sind. Derzeit kann nur die britische HSBC mit ihrem starken Standbein in Asien mit den Amerikanern Schritt halten.

    Für die Deutsche Bank, die vor der Finanzkrise zumindest noch in Schlagdistanz zu den meisten amerikanischen Häusern war, ist der Vergleich schmerzlich. Bei der grössten deutschen Bank erwarten die Analysten derzeit im Schnitt gerade mal einen Überschuss von zirka 400 Millionen Euro - so viel Geld hatte JPMorgan im vergangenen Jahr an gerade mal fünf Arbeitstagen verdient.

    Und Experten trauen den US-Banken wegen ihrer guten Aufstellung und anziehender Zinsen weitere Gewinnsprünge zu - wenn auch nicht mehr in so rasantem Tempo wie zuletzt, auch weil der Effekt der Steuerreform nicht mehr so gross sein wird. Bei JPMorgan rechnen die von Bloomberg erfassten Analysten derzeit damit, dass der Gewinn bis 2021 von 31 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr auf knapp 36 Milliarden Dollar steigt, bei der Bank of America liegt die Schätzung bei etwas mehr als 30 Milliarden Dollar.

    So hohe Gewinne sind selbst bei gut laufenden europäischen Banken wie der BNP Paribas , HSBC oder der Santander nicht im Ansatz zu erwarten. Ein Grund für die grossen Unterschiede zwischen den europäischen und US-amerikanischen Häusern ist der unterschiedliche Ansatz bei den Aufräumarbeiten nach der Finanzkrise. So zwang die US-Regierung auch vermeintlich gesunden Häusern wie JPMorgan Staatshilfe auf und konnte damit schneller Veränderungen durchsetzen. Die US-Banken konnten sich so schneller auf das neue Umfeld einstellen und reagieren.

    Zudem hilft den US-Häusern, dass sie mit dem US-Markt einen wesentlich stärkeren Heimatmarkt haben. In Europa ist der Bankenmarkt nach wie vor sehr zersplittert - da der Finanzmarkt nach wie vor nicht einheitlich ist, kam es in den vergangenen Jahren nicht zu der von vielen Experten erachteten notwendigen Konsolidierung unter europäischen Banken. Selbst grosse und profitable Häuser wie die französische BNP Paribas oder die spanische Santander tun sich deshalb vor allem im Privatkundengeschäft schwer, europaweit flächendeckend präsent zu sein./zb/mne/mis/fba

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  • 16.01.2019 Auch Bank of America und Goldman Sachs glänzen - ...

    Auch Bank of America und Goldman Sachs glänzen - Aktien legen deutlich

    16.01.2019| 14:39:32

    (Ausführliche Fassung)

    CHARLOTTE/NEW YORK (awp international) - Die Bank of America und Goldman Sachs haben mit ihren Zahlen die Reihe sehr guter Bilanzen von US-Banken fortgesetzt. Wie schon der Branchenprimus JPMorgan sowie die Citigroup und Wells Fargo profitierten die beiden Geldhäuser von einem insgesamt sehr guten Umfeld wie den starken Aktienmärkten, wieder anziehenden Zinsen in den USA und der Steuerreform von US-Präsident Donald Trump.

    Die Bank of America verdiente laut Angaben vom Mittwoch im vergangenen Jahr fast 27 Milliarden US-Dollar (23,7 Mrd Euro) und damit 60 Prozent mehr. Selbst ohne die Steuerreform, die das Ergebnis 2017 belastet hatte und 2018 begünstigte, stieg das Ergebnis deutlich. Der Gewinn vor Steuern kletterte um 18 Prozent auf knapp 35 Milliarden Dollar. Die Erträge legten um etwas mehr als vier Prozent auf 91 Milliarden Dollar zu. Das Ergebnis fiel damit besser aus, als Experten erwartet hatten.

    Die Aktie der US-Grossbank mit einer Marktkapitalisierung von rund 260 Milliarden Dollar zog nach Bekanntgabe der Zahlen vorbörslich um rund fünf Prozent an. Nicht ganz so hoch waren die Kursgewinne bei Goldman Sachs - aber auch die Investmentbank konnte mit ihrem Ergebnis am Mittwoch die Investoren zunächst überzeugen. Das Papier legte rund drei Prozent zu. Beide Papiere setzten damit den positiven Trend infolge der Zahlen anderer US-Banken fort.

    Goldman Sachs konnte den Gewinn im vergangenen Jahr vor allem dank brummender Geschäften an den Aktienmärkten und niedrigeren Steuern deutlich steigern. Unter dem Strich verdiente die Bank nach Angaben vom Mittwoch knapp 10 Milliarden Dollar und damit 168 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Vor Steuern legte der Gewinn um zwölf Prozent auf 12,5 Milliarden Dollar zu. Die Erträge legten um zwölf Prozent auf knapp 37 Milliarden Dollar zu.

    Die fünf Institute Bank of America, Citigroup, Goldman Sachs, JPMorgan und Wells Fargo verdienten 2018 fast 110 Milliarden Dollar. Diese Zahl zeigt einmal mehr deutlich, wie weit die US-amerikanischen Häuser bis auf wenige Ausnahmen der internationalen Konkurrenz enteilt sind. Derzeit kann eigentlich nur die britische HSBC mit ihrem starken Standbein in Asien mit den Amerikanern Schritt halten.

    zb/mne/jha/

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  • 16.01.2019 US-Investmentbank Goldman Sachs verdient mehr als...

    US-Investmentbank Goldman Sachs verdient mehr als erwartet - Aktie legt zu

    16.01.2019| 13:57:44

    NEW YORK (awp international) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat 2018 vor allem von brummenden Geschäften an den Aktienmärkten und niedrigeren Steuern profitiert. Unter dem Strich verdiente die Bank knapp 10 Milliarden US-Dollar (8,8 Mrd Euro) und damit 168 Prozent mehr als das Jahr zuvor.

    Aber auch ohne die Steuerreform von US-Präsident Donald Trump, die das Ergebnis 2017 belastet hatte und 2018 begünstigte, zog der Gewinn an. Vor Steuern legte der Gewinn um zwölf Prozent auf 12,5 Milliarden Dollar zu, wie Goldman Sachs am Mittwoch in New York mitteilte.

    Die Erträge legten um zwölf Prozent auf knapp 37 Milliarden Dollar zu. Die Zahlen der Bank waren damit vor allem auf der Ertragsseite besser, als Experten erwartet hatten. Die Aktie legte vorbörslich deutlich zu und baute damit die Kursgewinne der ersten beiden Handelstage der Woche aus. Am Montag und Dienstag hatte die Aktie im Kielwasser positiver Ergebnisse der US-Grossbanken JPMorgan , Citigroup und Wells Fargo bereits zugelegt./zb/jha/

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  • 15.01.2019 JPMorgan mit Rekordgewinn in Milliardenhöhe - Akt...

    JPMorgan mit Rekordgewinn in Milliardenhöhe - Aktie fällt dennoch

    15.01.2019| 14:53:55

    (Neu: Wells Fargo-Zahlen, weitere Einordnung, Aktueller Kurs)

    NEW YORK (awp international) - Die grösste US-Bank JPMorgan hat 2018 dank guter Geschäfte an den Finanzmärkten, der breiten Aufstellung und niedrigeren Steuern so viel verdient wie noch nie. Daran konnte auch das relativ schwache Geschäft an den Anleihemärkten zum Jahresende hin nichts ändern. Der Gewinn stieg um 36 Prozent auf fast 31 Milliarden Dollar (27 Mrd Euro), wie die Bank am Dienstag in New York mitteilte. Die Erträge legten um etwas mehr als sechs Prozent auf etwas mehr als 111 Milliarden Dollar zu.

    Die von Bloomberg befragten Experten hatten allerdings mit einem noch besseren Ergebnis gerechnet. Vor allem die Sparte mit dem Handel von Anleihen, Währungen und Rohstoffen, auf die Investoren ein besonderes Augenmerk haben, enttäuschte. So schwach wie im vierten Quartal war sie seit der Finanzkrise nicht mehr. Die Aktie der mit einem Börsenwert von deutlich mehr als 300 Milliarden Dollar teuersten Bank der Welt gab vorbörslich zuletzt um knapp drei Prozent nach.

    Das Abschlussquartal sei herausfordernd gewesen, sagte Bankchef Jamie Dimon. Aber trotz der Probleme in den letzten Monaten des Jahres habe die Bank ein zufriedenstellendes Ergebnis im Anleihegeschäft erzielt. Zudem lief es in praktisch allen anderen Bereichen glänzend. "2018 war einmal mehr ein starkes Jahr für die Bank mit einem Rekord bei den Erträgen und beim Gewinn", sagte er und betonte dabei, dass es selbst ohne die Effekte der von US-Präsident Donald Trump initiierten Steuerreform ein Rekordergebnis gegeben hätte.

    Das 2018er-Ergebnis der grössten US-Bank zeigt einmal mehr deutlich wie weit die US-amerikanischen Häuser bis auf wenige Ausnahmen der internationalen Konkurrenz enteilt sind. Die anderen US-Banken verdienen zwar nicht so viel wie JPMorgan, aber die Citigroup hatte am Montag einen Gewinn von rund 18 Milliarden Dollar gemeldet - bei Wells Fargo sind es nach Angaben vom Dienstag 21 Milliarden Dollar.

    In den kommenden Tagen legen noch die Bank of America und Goldman Sachs (beide Mittwoch) sowie Morgan Stanley (Donnerstag) ihre Jahreszahlen vor - auch hier werden zum Teil zweistellige Milliardengewinne erwartet. Die europäischen Banken legen dann in den kommenden Wochen ihre Ergebnisse für 2018 vor - die Deutsche Bank ist zum Beispiel am 1. Februar dran. Die Commerzbank folgt am 14. Februar.

    Derzeit kann eigentlich nur die britische HSBC mit ihrem starken Standbein in Asien mit den Amerikanern Schritt halten. Für die Deutsche Bank, die vor der Finanzkrise zumindest noch in Schlagdistanz zu den meisten amerikanischen Häusern war, ist der Vergleich schmerzlich. Bei der grössten deutschen Bank erwarten die Analysten derzeit im Schnitt gerade mal einen Überschuss von zirka 400 Millionen Euro - so viel Geld hatte JPMorgan im vergangenen Jahr an gerade mal an fünf Arbeitstagen verdient.

    Und das Ende der Fahnenstange ist nach Einschätzung der Experten noch nicht erreicht. Die von Bloomberg erfassten Analysten rechnen in den kommenden Jahren bei JPMorgan mit weiter steigenden Gewinnen - wenn auch nicht mehr so rasant wie im vergangenen Jahr. Bis 2021 soll der Überschuss bei US-Bank bis auf knapp 36 Milliarden Dollar steigen. So hohe Gewinne sind selbst bei gut laufenden europäischen Banken wie der BNP Paribas , HSBC oder der Santander nicht im Ansatz zu erwarten.

    Ein Grund für die grossen Unterschiede zwischen den europäischen und US-amerikanischen Häusern ist der unterschiedliche Ansatz bei den Aufräumarbeiten nach der Finanzkrise. So zwang die US-Regierung auch vermeintlich gesunden Häusern wie JPMorgan Staatshilfe auf und konnte so schneller Veränderungen durchsetzen. Die US-Banken konnten sich so schneller auf das neue Umfeld einstellen und reagieren. Zudem lockerte US-Präsident Donald Trump zuletzt die Vorgaben für US-Banken wieder und senkte die Steuern.

    Zudem hilft den US-Häusern, dass sie mit dem US-Markt einen wesentlich stärkeren Heimatmarkt haben. In Europa ist der Bankenmarkt nach wie vor sehr zersplittert - da der Finanzmarkt nach wie vor nicht einheitlich ist, kam es in den vergangenen Jahren nicht zu der von vielen Experten erachteten notwendigen Konsolidierung unter europäischen Banken. Selbst grosse und profitable Häuser wie die französische BNP Paribas oder die spanische Santander tun sich deshalb vor allem im Privatkundengeschäft schwer, europaweit flächendeckend präsent zu sein./zb/mne/mis

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  • 14.01.2019 Citigroup mit zweistelligem Milliardengewinn - Ak...

    Citigroup mit zweistelligem Milliardengewinn - Aktie deutlich im Plus

    14.01.2019| 16:32:49

    (Meldung weiter ausgebaut)

    NEW YORK (awp international) - Die amerikanische Grossbank Citigroup hat im vergangenen Jahr dank guter Geschäften mit Firmen- und Privatkunden operativ etwas mehr verdient. Sorgen bereitete dagegen die vor allem zum Jahresende hin schwache Verfassung der Anleihemärkte - einige Experten werteten das als schlechtes Omen für die in den kommenden Tagen anstehenden Zahlen anderer Banken. Alles in allem überzeugte die Citigroup allerdings mit ihren am Montag vorgelegten Zahlen die Anleger und Investoren, die Aktie drehte nach anfänglichen Verlusten schnell ins Plus. Rund eine halbe Stunde nach Handelsbeginn legte der Kurs fast drei Prozent zu.

    Die Citigroup-Zahlen zogen auch die Kurse anderer Banken nach oben - so waren die Aktien von Goldman Sachs und JPMorgan zuletzt einer der wenigen Gewinner im Dow Jones aus. Hierzulande konnte die Aktie der Deutschen Bank ihre zwischenzeitlich relativ starken Verluste zuletzt wieder fast ganz abschütteln. Damit sieht es nach einem gelungenen Start der Berichtsaison der US-Grossbanken aus. In den kommenden Tagen stehen unter anderem die Zahlen von Goldman Sachs, JPMorgan oder Wells Fargo an.

    Den Auftakt machte die Citigroup. Diese verdiente dank deutlicher Zuwächse in der Firmen- und Privatkundensparte 2018 operativ etwas mehr als 2017. Der Gewinn vor Steuern stieg um drei Prozent auf etwas mehr als 23 Milliarden Dollar (20 Mrd Euro). Die Erträge legten um einen Prozent auf 73 Milliarden Dollar zu. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 18 Milliarden Dollar, nach einem Minus von rund 7 Milliarden Dollar im Jahr 2017.

    Damals hatte eine Belastung von etwas mehr als 22 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit der Steuerreform von US-Präsident Donald Trump für die Verluste gesorgt. Da Trump die Steuersätze für Unternehmen deutlich senkte, musste die Bank Ende 2017 den Wert von so genannten Verlustvorträge aus der Finanzkrise abschreiben. Mit dem Ergebnis übertraf Citigroup die Erwartungen beim Überschuss, verfehlte sie allerdings bei den Erträgen leicht.

    Citigroup-Chef Michael Corbat gibt sich mit dem vergangenen Jahr trotz der schwierigen Lage an den Anleihemärkten zufrieden. "Wir haben 2018 mit Blick auf unsere Finanzziele solide Fortschritte gemacht", sagte er. Im laufenden Jahr peilt Corbat einen weiteren Anstieg der Kapitalrendite auf 12 Prozent an. Dazu soll unter anderem die Effizienz weiter steigen. Im vergangenen Jahr sank die Kostenquote dank der leicht gestiegenen Erträge und etwas niedrigerer Aufwendungen auf 57 Prozent./zb/mis/fba

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  • 14.01.2019 Citigroup enttäuscht trotz Milliardengewinns - Sc...

    Citigroup enttäuscht trotz Milliardengewinns - Schwache Anleihemärkte

    14.01.2019| 15:42:57

    (Ausführliche Fassung)

    NEW YORK (awp international) - Die Citigroup hat zum Auftakt der Berichtssaison US-amerikanischer Grossbanken trotz eines zweistelligen Milliardengewinns für eine leichte Enttäuschung gesorgt. Vor allem das bei vielen Investoren derzeit besonders im Fokus stehende Geschäft an den Anleihemärkten lief schlechter als erwartet. Einige Experten werteten das als schlechtes Omen für die in den kommenden Tagen anstehenden Zahlen von US-Grossbanken wie Goldman Sachs , JPMorgan oder Wells Fargo . An der Börse sorgte das Citigroup-Ergebnis für Kursverluste der Aktien vieler US-Grossbanken sowie der Deutschen Bank .

    Dabei verdiente die Citigroup dank insgesamt guter Geschäfte mit Firmen- und Privatkunden über das Jahr operativ etwas mehr als 2017. Der Gewinn vor Steuern stieg um drei Prozent auf etwas mehr als 23 Milliarden Dollar (20 Mrd Euro), wie die Bank am Montag in New York mitteilte. Die Erträge legten um einen Prozent auf knapp 73 Milliarden Dollar zu. Damit fiel das Ergebnis etwas schwächer aus, als Experten erwartet hatten, was vor allem auf das schwache Geschäft mit Anleihen zurückzuführen ist.

    Unter dem Strich stand ein Gewinn von 18 Milliarden Dollar, nach einem Minus von rund 7 Milliarden Dollar im Jahr 2017. Damals hatte eine Belastung von etwas mehr als 22 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit der Steuerreform von US-Präsident Donald Trump für die Verluste gesorgt. Da Trump die Steuersätze für Unternehmen deutlich senkte, musste die Bank Ende 2017 den Wert von so genannten Verlustvorträge aus der Finanzkrise abschreiben.

    Bankchef Michael Corbat gibt sich mit dem vergangenen Jahr trotz der schwierigen Lage an den Anleihemärkten zufrieden. "Wir haben 2018 mit Blick auf unsere Finanzziele solide Fortschritte gemacht", sagte er. Im laufenden Jahr peilt Corbat einen weiteren Anstieg der Kapitalrendite auf 12 Prozent an. Dazu soll unter anderem die Effizienz weiter steigen. Im vergangenen Jahr sank die Kostenquote dank der leicht gestiegenen Erträge und etwas niedrigerer Aufwendungen auf 57 Prozent./zb/mis/fba

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Stammdaten

Branche/Sektor Banken & andere Kreditinstitute
Währung US-Dollar
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse NYSE
Börse URL www.nyse.com
Symbol GS
Valor 714968
ISIN ---

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -6.67%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -9.69 -4.88%
Perf. 3M +21.91 +13.12%
Perf. laufendes Jahr +21.91 +13.12%
Perf. 52W   -25.86%

Bezahlte Kurse

Keine Transaktionen verfügbar

Corporate action

Company Gesellschaftsereignis Übersicht (23.02.2019)
Instrument Barausschüttung (17.01.2019)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
Xetra 166.50 -0.44% 104 09:22:28
Deut.Boerse 165.70 -0.78% --- 09:02:47
SIX SX 192.87 --- --- 21.03.2019
SIX SX USD 193.98 --- --- 21.03.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 193.64 (22.03.2019)
Vortagestief 187.81 (22.03.2019)
Hoch 1W 206.43 (19.03.2019)
Tief 1W 187.81 (22.03.2019)
Hoch 1M 206.43 (19.03.2019)
Tief 1M 187.81 (22.03.2019)
Hoch 3M 206.43 (19.03.2019)
Tief 3M 162.06 (28.12.2018)
Hoch 1J 262.38 (13.04.2018)
Tief 1J 151.70 (26.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG