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Eröffnung 12.70   Zeit 09:01:42
Letzter 12.60   Zeit 17:30:51
Vol. Letzter 538   Volumen 644'832
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Geld 12.48   Brief 13.00
Geld Vol 1'500   Brief Vol 7'800
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Fundamentale Daten

Dividende 0.35
Dividende ex Datum 12.04.2018
Zahlbar Datum 16.04.2018
Rendite 2.78%
Nominalwert 1
Anzahl Aktien 339'758'576
Marktkapital in Mio. 4'280.96
Umsatz Vormonat 164'807'212

Aktuelle News

  • 12.12.2018 Artemis-Chef Pieper sieht Investitionsumfeld als ...

    Artemis-Chef Pieper sieht Investitionsumfeld als zunehmend unsicher an

    12.12.2018| 18:00:00

    Zürich (awp) - Für Michael Pieper, Hauptaktionär der Beteiligungsgesellschaft Artemis, käme eine Rezession nicht überraschend. "Es ist viel unsicherer geworden. Man investiert nicht mehr auf lange Sicht. Ein Dämpfer wird kommen", sagte er in einem Interview mit der "HandelsZeitung" (Ausgabe 13.12.).

    Auf die Frage, inwiefern er mit seinen Firmen vom Handelskrieg USA-China, vom Russland-Embargo oder von den Problemen in der Türkei betroffen sei, erklärte Pieper: "Wir sind bei Franke durch die Schwäche in Italien betroffen. In Russland geht es uns relativ gut. Wo wir Waren für den türkische Lokalmarkt importieren, liegen wir unter dem Budget. Unsere in der Türkei produzierten und weltweit exportierten Waren gehen dafür gut."

    Was das Kaffemaschinengeschäft von Franke betreffe, sehe er keine Probleme. "Ausser für jenen Teil, wo wir für die Produktion in den USA Güter aus China beschaffen. Da haben wir jetzt Gegensteuer gegeben und eine Verlagerung weg von China hin zu den Philippinen vorgenommen."

    Angebot für Feintool ausgeschlagen

    Befragt nach seinen Prioritäten angesichts seiner zahlreichen Beteiligungen, meinte Pieper: "Franke ist das Wichtigste... Dann hat auch die Weiterentwicklung des Immobilienbereichs Priorität. Da wollen wir wachsen. Bei Feintool, wo wir die Mehrheit haben, wollen wir die Elektromobilität auf- und ausbauen über die Akquisition von Jenssen. Aber natürlich - weiterentwickeln wollen wir uns überall."

    Oerlikon bezeichnete er als eine "mit all dem Oberflächengeschäft gute Firma", für einen Einstieg aber eine Nummer zu gross. Schmolz+Bickenbach sei eine interessante Firma, aber da gebe es wohl keine Möglichkeit für einen Einstieg. Vor kurzem habe er überdies ein Angebot für seinen Feintool-Anteil erhalten, dieses aber ausgeschlagen.

    Michael Pieper ist mit seiner Beteiligungsgesellschaft Artemis an vielen Industriebetrieben beteiligt, darunter etwa an Arbonia, Autoneum, Feintool, Forbo, Franke oder neu auch bei der Privatbank Berenberg.

    cf/

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  • 19.11.2018 Oerlikon vertieft Partnerschaft mit Airbus

    Oerlikon vertieft Partnerschaft mit Airbus

    19.11.2018| 06:57:23

    Pfäffikon SZ (awp) - Die Oberflächensparte Balzers des Industriekonzerns Oerlikon hat vom Flugzeugbauer Airbus für ihre beiden Kundenzentren in Grossbritannien und Frankreich den Status als Qualified Supplier für ihre Balinit C-Schicht auf Kupferlegierungen erhalten. Dabei handelt es sich um eine Schicht, die auf Flugzeug-Komponenten aus Stahl, Titan und verschiedenen Legierungen aufgebracht wird, wie Oerlikon am Montag mitteilte.

    Beide Standorte besitzen diesen Status ausserdem bereits für das Beschichten von Stahl, Titan und Inconel. Den Status als Qualified Supplier von Airbus zu erhalten, unterstreiche "das Engagement für Oberflächenlösungen in der Luftfahrtindustrie", hiess es in dem Communiqué weiter.

    kw/cf

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  • 30.10.2018 Oerlikon steigert Umsatz und Gewinn deutlich - Gu...

    Oerlikon steigert Umsatz und Gewinn deutlich - Guidance bestätigt

    30.10.2018| 18:12:17

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Pfäffikon (awp) - Oerlikon ist im dritten Quartal in beiden Geschäftsbereichen erneut deutlich gewachsen. Die Sparte Manmade Fibers mit Produktionsanlagen für Kunstfasern legte beim Umsatz kräftig zu und auch die Oberflächensparte Surface Solutions wuchs im zweistelligen Prozentbereich. Die Marge beim Betriebsgewinn fällt dagegen aufgrund höherer Investitionen etwas niedriger aus.

    "Das Geschäft läuft nach wie vor sehr gut", sagte Oerlikon-Chef Roland Fischer am Dienstag an einer Telefonkonferenz. Der Umsatz stieg gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um rund 29 Prozent auf 687 Millionen Franken und der Auftragseingang legte um 22 Prozent auf 655 Millionen zu.

    Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA wuchs nicht ganz so deutlich um rund 16 Prozent auf 103 Millionen, womit die Marge um 1,7 Prozentpunkte auf 15,0 Prozent zurückging. Die geringere Marge spiegle die höheren operativen Kosten aufgrund von Zukunftsinvestitionen sowie den grösseren Anteil der Erträge aus Anlagen- und Projektgeschäften wieder, sagte Fischer.

    Nach dem Verkauf der Getriebesparte an das US-Unternehmen Dana wird Drive Systems als nicht fortgeführte Aktivitäten ausgewiesen. Die kartellrechtlichen Genehmigungsverfahren würden nach Plan laufen und die Transaktion soll weiter bis Ende des Jahres oder im ersten Quartal 2019 abgeschlossen werden.

    Surface Solutions mit zweistelligem Wachstum - Investitionen

    Die Division Surface Solutions legte beim Umsatz um 11 Prozent auf 373 Millionen Franken zu, der EBITDA blieb hingegen bei 69 Millionen stabil. In allen Endmärkten ausser im Energieerzeugungsmarkt sei der Umsatz gestiegen, hiess es. Insbesondere Industrie, Luft- und Raumfahrt sowie in der Automobilbranche sei das Wachstum ausgeprägt gewesen.

    Das Automobilgeschäft habe sich in Asien positiv, in Nordamerika robust und in Europa etwas nachgebend entwickelt. Mit neuen Technologien und Anwendungen will Fischer die Marktdurchdringung im Bereich Automotive erhöhen und rechnet mit einem Wachstum über dem Markt.

    In dieser Division investiert Oerlikon in den Ausbau des Geschäfts mit Materialien für Additive Manufacturing, oder auch 3D-Druck genannt. Der Aufbau der Produktionsanlagen für Additive-Manufacturing-Materialien (AM) in den USA sei kurz vor dem Abschluss. "Aber wir investieren nicht nur in AM. Wir entwickeln auch unsere Oberflächentechnologie weiter und bauen neue Beschichtungszentren auf." Bei den Investitionen rechnet Fischer auch in Zukunft mit einem Wert "über normal".

    Manmade Fibers mit Projektpipeline bis 2021

    Das zweite Segment Manmade Fibers steigerte den Umsatz um 59 Prozent auf 314 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn (EBITDA) verbesserte sich um 64 Prozent auf 36 Millionen. Insbesondere der Markt für Filamentanlagen vor allem in China wuchs deutlich.

    "Bei Manmade sprechen wir über grosse Projekte. Hier kann es bei der Betrachtung nach Quartalen auch einmal zu Verschiebungen oder Spitzen kommen", betonte Fischer. "Wichtig ist der Blick auf die Projektpipeline. Wir sprechen heute mit unseren Kunden über Aufträge mit Zeithorizont 2021."

    Ausblick bestätigt

    Die Guidance für das laufende Jahr wird bekräftigt. Das Management rechnet weiter mit einem Bestellungseingang über 2,6 Milliarden Franken und einem Umsatz von rund 2,6 Milliarden. Die EBITDA-Marge soll über 15,5 Prozent betragen.

    An der Generalversammlung 2019 soll nun sechsköpfigen Verwaltungsrat um ein viertes unabhängiges Mitglied aufstocken. Damit wird der Grossaktionär Viktor Vekselberg, dem bisher drei der sechs Mandate zugerechnet werden, an Gewicht in dem Gremium verlieren. Mit dem zusätzlichen Mitglied wolle das Unternehmen insbesondere die industrielle Expertise erweitern, sagte Fischer.

    Mit dem Zahlenset wurden die Erwartungen der Analysten bei Umsatz und Ordereingang übertroffen und beim EBITDA getroffen. Die Oerlikon-Aktien können nach einem starken Anstieg am Vortag am Dienstag um weitere 1,0 Prozent auf 11,68 Franken zulegen.

    yr/mk

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  • 30.10.2018 Oerlikon steigert Umsatz und Gewinn deutlich - Gu...

    Oerlikon steigert Umsatz und Gewinn deutlich - Guidance bestätigt

    30.10.2018| 15:14:36

    (Zusammenfassung)

    Pfäffikon (awp) - Oerlikon ist im dritten Quartal in beiden Geschäftsbereichen erneut deutlich gewachsen. Die Sparte Manmade Fibers mit Produktionsanlagen für Kunstfasern legte beim Umsatz kräftig zu und auch die Oberflächensparte Surface Solutions wuchs im zweistelligen Prozentbereich. Die Marge beim Betriebsgewinn fällt dagegen aufgrund höherer Investitionen etwas niedriger aus.

    "Das Geschäft läuft nach wie vor sehr gut", sagte Oerlikon-Chef Roland Fischer am Dienstag an einer Telefonkonferenz. Der Umsatz stieg gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um rund 29 Prozent auf 687 Millionen Franken und der Auftragseingang legte um 22 Prozent auf 655 Millionen zu.

    Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA wuchs nicht ganz so deutlich um rund 16 Prozent auf 103 Millionen, womit die Marge um 1,7 Prozentpunkte auf 15,0 Prozent zurückging. Die geringere Marge spiegle die höheren operativen Kosten aufgrund von Zukunftsinvestitionen sowie den grösseren Anteil der Erträge aus Anlagen- und Projektgeschäften wieder, sagte Fischer.

    Nach dem Verkauf der Getriebesparte an das US-Unternehmen Dana wird Drive Systems als nicht fortgeführte Aktivitäten ausgewiesen. Die kartellrechtlichen Genehmigungsverfahren würden nach Plan laufen und die Transaktion soll weiter bis Ende des Jahres oder im ersten Quartal 2019 abgeschlossen werden.

    Surface Solutions mit zweistelligem Wachstum - Investitionen

    Die Division Surface Solutions legte beim Umsatz um 11 Prozent auf 373 Millionen Franken zu, der EBITDA blieb hingegen bei 69 Millionen stabil. In allen Endmärkten ausser im Energieerzeugungsmarkt sei der Umsatz gestiegen, hiess es. Insbesondere Industrie, Luft- und Raumfahrt sowie in der Automobilbranche sei das Wachstum ausgeprägt gewesen.

    Das Automobilgeschäft habe sich in Asien positiv, in Nordamerika robust und in Europa etwas nachgebend entwickelt. Mit neuen Technologien und Anwendungen will Fischer die Marktdurchdringung im Bereich Automotive erhöhen und rechnet mit einem Wachstum über dem Markt.

    In dieser Division investiert Oerlikon in den Ausbau des Geschäfts mit Materialien für Additive Manufacturing, oder auch 3D-Druck genannt. Der Aufbau der Produktionsanlagen für Additive-Manufacturing-Materialien (AM) in den USA sei kurz vor dem Abschluss. "Aber wir investieren nicht nur in AM. Wir entwickeln auch unsere Oberflächentechnologie weiter und bauen neue Beschichtungszentren auf." Bei den Investitionen rechnet Fischer auch in Zukunft mit einem Wert "über normal".

    Manmade Fibers mit Projektpipeline bis 2021

    Das zweite Segment Manmade Fibers steigerte den Umsatz um 59 Prozent auf 314 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn (EBITDA) verbesserte sich um 64 Prozent auf 36 Millionen. Insbesondere der Markt für Filamentanlagen vor allem in China wuchs deutlich.

    "Bei Manmade sprechen wir über grosse Projekte. Hier kann es bei der Betrachtung nach Quartalen auch einmal zu Verschiebungen oder Spitzen kommen", betonte Fischer. "Wichtig ist der Blick auf die Projektpipeline. Wir sprechen heute mit unseren Kunden über Aufträge mit Zeithorizont 2021."

    Ausblick bestätigt

    Die Guidance für das laufende Jahr wird bekräftigt. Das Management rechnet weiter mit einem Bestellungseingang über 2,6 Milliarden Franken und einem Umsatz von rund 2,6 Milliarden. Die EBITDA-Marge soll über 15,5 Prozent betragen.

    An der Generalversammlung 2019 soll nun sechsköpfigen Verwaltungsrat um ein viertes unabhängiges Mitglied aufstocken. Damit wird der Grossaktionär Viktor Vekselberg, dem bisher drei der sechs Mandate zugerechnet werden, an Gewicht in dem Gremium verlieren. Mit dem zusätzlichen Mitglied wolle das Unternehmen insbesondere die industrielle Expertise erweitern, sagte Fischer.

    Mit dem Zahlenset wurden die Erwartungen der Analysten bei Umsatz und Ordereingang übertroffen und beim EBITDA getroffen. Die Oerlikon-Aktien notieren nach einem starken Anstieg am Vortag am Dienstagnachmittag 0,4 Prozent tiefer auf 11,52 Franken.

    yr/mk

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  • 30.10.2018 Aktien von Automobilzulieferern können Vortagesge...

    Aktien von Automobilzulieferern können Vortagesgewinne nicht verteidigen

    30.10.2018| 09:56:32

    Zürich (awp) - Wie gewonnen, so zerronnen. Die Aktien von Autozulieferern, die zu Wochenbeginn noch von Berichten über eine bevorstehende Steuersenkung auf Autokäufe in China profitiert hatten, haben am Dienstag mehrheitlich einen schweren Stand. Bei einigen Papieren spielt auch die Reaktion der Märkte auf einen Drittquartalsbericht eine Rolle.

    Chinas Regierung will laut der Nachrichtenagentur Bloomberg der schwächelnden Nachfrage auf dem Automarkt mit Steuersenkungen entgegenwirken. Die Steuer, die beim Autokauf anfällt, solle von 10 auf 5 Prozent halbiert werden. Die Steuerkürzung gelte für Kleinwagen mit bis zu 1,6 Liter Hubraum, die den Grossteil der Autokäufe ausmachen. Die Aktien von Autozulieferern weltweit stiegen in der Folge kräftig - auch in der Schweiz.

    So gewannen etwa die Papiere des Lysser Teilebauers Feintool am Montag 4,9 Prozent, um tags darauf um den gleichen Wert wieder zu sinken. Wie die Drittquartalszahlen zeigen, hat sich bei Feintool die Serienteilefertigung abgeschwächt - besonders in Europa. Und der Ausblick auf 2018 - die Guidance wurde bestätigt - wurde nach Auffassung des ZKB-Analysten Alexander Koller heute etwas vorsichtiger formuliert als noch vor 2 Monaten.

    OC Oerlikon (-1,0%) können die Vortagesgewinne von 3,9 Prozent besser behaupten. Auftragseingang und Umsatz lagen im dritten Quartal leicht über den Erwartungen. Etwas darunter lag hingegen die Profitabilität des Industriekonzerns.

    Am Montag hatten aber auch Autoneum (+5,8%) und Georg Fischer (+2,0%) von dem Bericht über China profitiert. Am Dienstag schreiten die Anleger vor allem beim Schaffhauser Konzern wieder zu Gewinnmitnahmen: Georg Fischer sinken um 2,2 Prozent. Autoneum halten sich mit -0,7 Prozent deutlich besser, weisen aber auch auf Jahressicht eine etwas schlechtere Bilanz auf.

    ra/uh

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  • 30.10.2018 Oerlikon steigert Umsatz und Gewinn deutlich - Gu...

    Oerlikon steigert Umsatz und Gewinn deutlich - Guidance bestätigt

    30.10.2018| 07:33:42

    Pfäffikon (awp) - Oerlikon hat im dritten Quartal 2018 in beiden Geschäftsbereichen Umsatz und Auftragseingang gesteigert. Insbesondere im Bereich Manmade Fibers war die Nachfrage erneut ausgesprochen hoch. Die Marge fällt aufgrund höherer Investitionen etwas niedriger aus.

    Der Umsatz stieg gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um rund 29 Prozent auf 687 Millionen Franken und der Auftragseingang legte um 22 Prozent auf 655 Millionen zu, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA wuchs derweil um rund 16 Prozent auf 103 Millionen, wobei sich die entsprechende Marge auf 15,0 Prozent von 16,7 im Vorjahreszeitraum abschwächte.

    Die geringere Marge spiegele die höheren operativen Kosten aufgrund von Zukunftsinvestitionen sowie den grösseren Anteil der Erträge aus Anlagen- und Projektgeschäften im dritten Quartal wider, schrieb das Unternehmen weiter.

    Mit diesem Zahlenset wurden die Erwartungen der Analysten bei Umsatz und Ordereingang übertroffen und beim EBITDA getroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 661 Millionen Franken, für den Bestellungseingang bei 641 Millionen und für den EBITDA bei 101 Millionen.

    Nach dem Verkauf der Getriebesparte Drive Systems an das US-Unternehmen Dana wird dieser Bereich als nicht fortgeführtes Geschäft ausgewiesen und die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. Die kartellrechtlichen Genehmigungen würden nach Plan laufen und die Transaktion soll weiter bis Ende des Jahres oder im ersten Quartal 2019 abgeschlossen werden, schriebt das Unternehmen weiter.

    Surface Solutions mit zweistelligem Wachstum - Investitionen

    Die Division Surface Solutions legte beim Umsatz um 11 Prozent auf 373 Millionen Franken zu, der EBITDA blieb jedoch bei 69 Millionen stabil. In allen Endmärkten ausser im Energieerzeugungsmarkt sei der Umsatz gestiegen. Insbesondere Industrie, Luft- und Raumfahrt sowie in der Automobilbranche sei das Wachstum ausgeprägt gewesen. Hier investiert Oerlikon in den Ausbau des Geschäfts mit Materialien für Additive Manufacturing, oder auch 3D-Druck genannt. Zudem sei der Anteil aus Anlagen- und Projektgeschäften höher gewesen.

    Manmade Fibers mit Projektpipeline bis 2021

    Das zweite Segment Manmade Fibers steigerte den Umsatz um 59 Prozent auf 314 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn (EBITDA) verbesserte sich um 64 Prozent auf 36 Millionen. Insbesondere der Markt für Filamentanlagen vor allem in China wuchs deutlich. Das Auftragsvolumen in den vergangenen Monaten habe zu einer Projektpipeline mit Lieferzeiten bis ins Jahr 2021 geführt.

    Die Guidance für das laufende Jahr wird bekräftigt. Das Management rechnet weiter mit einem Bestellungseingang in Höhe von über 2,6 Milliarden Franken und einem Umsatz von rund 2,6 Milliarden. Die EBITDA-Marge soll bei einem Wert von über 15,5 Prozent zu liegen kommen.

    Zudem will das Unternehmen den nun sechsköpfigen Verwaltungsrat um ein viertes unabhängiges Mitglied aufstocken. Dies soll den Aktionären an der Generalversammlung 2019 vorgeschlagen werden.

    yr/uh

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  • 18.10.2018 OC Oerlikon hat bis zu zwei Milliarden Franken fü...

    OC Oerlikon hat bis zu zwei Milliarden Franken für Zukäufe

    18.10.2018| 20:15:00

    Zürich (awp) - Der Technologiekonzern OC Oerlikon ist auf der Suche nach Übernahmezielen. An Geld mangelt es nicht. 600 Millionen Franken brachte der Verkauf der Getriebesparte an den US-Autozulieferer Dana ein. Bis zu zwei Milliarden Franken kann das Unternehmen nun für Zukäufe aufbringen.

    "Oerlikon hätte sogar eine Milliarde Nettoliquidität und könnte für noch mal eine Milliarde Franken Kredite aufnehmen", sagte Verwaltungsratspräsident Michael Süss dem "Handelsblatt" (Vorabdruck vom Freitag). Falls das richtige Übernahmeziel komme, sei er grundsätzlich bereit, die zwei Milliarden Franken zu investieren.

    Im Zukunftsmarkt 3D-Druck - auf den schaut das Unternehmen besonders - sind aber Zukäufe teuer. "Die Bewertungen sind immer noch sehr hoch", sagte Süss mit Blick auf mögliche Übernahmen. Sollte es an entsprechenden Zielen wegen überzogener Preisvorstellungen mangeln, werde man "natürlich im gleichen Mass das Investitionsvolumen anpassen".

    Süss hatte nach seinem Start bei Oerlikon angekündigt, mit 3D-Druck im Jahr 2020 rund 300 Millionen Franken Umsatz erzielen zu wollen. "Die sind nach wie vor unser ambitioniertes Ziel, und das basiert auf organischem und anorganischem Wachstum", erklärt dieser.

    ra/

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  • 07.08.2018 Oerlikon erzielt starkes Wachstum im zweiten Quar...

    Oerlikon erzielt starkes Wachstum im zweiten Quartal - Ausblick angehoben

    07.08.2018| 17:13:16

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Pfäffikon (awp) - Der Industriekonzern Oerlikon hat im zweiten Quartal bei Umsatz und Aufträgen kräftig zugelegt und ist profitabler geworden. Auch der Ausblick für das Gesamtjahr wurde für die nach dem Verkauf der Getriebesparte (Drive Systems) übrig gebliebenen Bereiche Oberflächentechnologie und Kunstfaser angehoben.

    "Wir sind sehr zufrieden mit dem Bereich Surface Solutions, der weiter den Grossteil des Umsatzes und des Betriebsgewinns im Konzern beisteuert", sagte Konzernchef Roland Fischer am Dienstag an einer Telefonkonferenz. "Manmade Fibers hat den Erholungskurs weiter beibehalten und die Profitabilität bewegt sich in Richtung unserer Guidance."

    Der Konzernumsatz stieg im Quartal gegenüber dem bereinigten Vorjahreswert um 37 Prozent auf 665 Millionen und der Bestellungseingang um 27 Prozent auf 677 Millionen Franken. Das Betribsergebnis auf Stufe EBITDA sprang gar um 64 Prozent auf 113 Millionen und die entsprechende Marge verbesserte um fast drei Prozentpunkte auf 17,1 Prozent. Für den Konzerngewinn gab Oerlikon derweil nur einen Halbjahreswert bekannt: Er verbesserte sich auf 111 Millionen von lediglich 47 Millionen im Vorjahr.

    Beide Segmente im Vorwärtsgang

    Die Oberflächentechnologie (Surface Solutions) verzeichnete eine hohe Nachfrage im Werkzeug- und Automobilsektor, während sich die Luft- und Raumfahrtbranche deutlich erholte. Der Umsatz stieg um 17 Prozent auf 394 Millionen Franken. Das Plus beim EBITDA betrug jedoch nur 14 Prozent auf 80 Millionen, womit eine leicht geringere Marge von 20,2 Prozent (VJ 20,7%) resultierte. Das Unternehmen will in dieser Sparte weiter kräftig in Sachanlagen sowie Forschung und Entwicklung investieren. Insbesondere der Bereich Materialien für 3D-Druck (Additive Manufacturing) soll ausgebaut werden.

    Im Geschäft mit Anlagen zur Herstellung von Kunstfasern (Manmade Fibers) kletterte der Umsatz um 82 Prozent auf 271 Millionen und der EBITDA auf 32 von 3 Millionen. Die Marge verbesserte sich entsprechend stark auf 11,8 von zuvor 2,2 Prozent. Der Markt für Filamentanlagen, der von China angeführt wird, habe am meisten zur starken Steigerung beigetragen, sagte Fischer in einem AWP Video-Interview. Die Orderbücher seien auf längere Sicht voll, sollen aber mit den bestehenden Kapazitäten abgearbeitet werden. "Wir planen keine neuen Werke", sagte Fischer.

    Das an den US-Autozulieferer Dana verkaufte Segment Drive Systems wird als nicht fortgeführtes Geschäft ausgewiesen, wobei nur ungefähre Angaben zum Geschäftsgang gemacht wurden. Hier sei der Umsatz durch die Nachfrage bei Land- und Baumaschinen, Transport und Automobil getrieben worden. Auch die EBITDA-Marge habe sich weiter verbessert.

    Prognose für Rest-Geschäft erhöht

    Für das Gesamtjahr 2018 ist das Management nach dem Verkauf von Drive System etwas zuversichtlicher geworden. Es erwartet nun für die verbleibenden Bereiche mit einem Bestellungseingang von "über" 2,6 Milliarden Franken, einem Umsatz von "rund" 2,6 Milliarden Fr. und einer EBITDA-Marge von 15,5 Prozent.

    Bei den Analysten kam der Ausblick und die operative Entwicklung gut an. Einige Experten kündigten deswegen und aufgrund des Sparten-Verkaufs eine Überarbeitung ihrer Schätzungen an. Die Transformation des Industriekonzerns sei überzeugend, lautete ein Kommentar. Die Oerlikon-Aktien legten am Dienstag im frühen Handel zeitweise um mehr als 11 Prozent zu und schlossen noch 3,1 Prozent höher auf 15,49 Franken.

    yr/uh

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  • 07.08.2018 Oerlikon erzielt starkes Wachstum im zweiten Quar...

    Oerlikon erzielt starkes Wachstum im zweiten Quartal - Ausblick angehoben

    07.08.2018| 14:41:11

    (Zusammenfassung)

    Pfäffikon (awp) - Der Industriekonzern Oerlikon hat im zweiten Quartal bei Umsatz und Aufträgen kräftig zugelegt und ist profitabler geworden. Auch der Ausblick für das Gesamtjahr wurde für die nach dem Verkauf der Getriebesparte (Drive Systems) übrig gebliebenen Bereiche Oberflächentechnologie und Kunstfaser angehoben.

    "Wir sind sehr zufrieden mit dem Bereich Surface Solutions, der weiter den Grossteil des Umsatzes und des Betriebsgewinns im Konzern beisteuert", sagte Konzernchef Roland Fischer am Dienstag an einer Telefonkonferenz. "Manmade Fibers hat den Erholungskurs weiter beibehalten und die Profitabilität bewegt sich in Richtung unserer Guidance."

    Der Konzernumsatz stieg im Quartal gegenüber dem bereinigten Vorjahreswert um 37 Prozent auf 665 Millionen und der Bestellungseingang um 27 Prozent auf 677 Millionen Franken. Das Betribsergebnis auf Stufe EBITDA sprang gar um 64 Prozent auf 113 Millionen und die entsprechende Marge verbesserte um fast drei Prozentpunkte auf 17,1 Prozent. Für den Konzerngewinn gab Oerlikon derweil nur einen Halbjahreswert bekannt: Er verbesserte sich auf 111 Millionen von lediglich 47 Millionen im Vorjahr.

    Beide Segmente im Vorwärtsgang

    Die Oberflächentechnologie (Surface Solutions) verzeichnete eine hohe Nachfrage im Werkzeug- und Automobilsektor, während sich die Luft- und Raumfahrtbranche deutlich erholte. Der Umsatz stieg um 17 Prozent auf 394 Millionen Franken. Das Plus beim EBITDA betrug jedoch nur 14 Prozent auf 80 Millionen, womit eine leicht geringere Marge von 20,2 Prozent (VJ 20,7%) resultierte. Das Unternehmen will in dieser Sparte weiter kräftig in Sachanlagen sowie Forschung und Entwicklung investieren. Insbesondere der Bereich Materialien für 3D-Druck (Additive Manufacturing) soll ausgebaut werden.

    Im Geschäft mit Anlagen zur Herstellung von Kunstfasern (Manmade Fibers) kletterte der Umsatz um 82 Prozent auf 271 Millionen und der EBITDA auf 32 von 3 Millionen. Die Marge verbesserte sich entsprechend stark auf 11,8 von zuvor 2,2 Prozent. Der Markt für Filamentanlagen, der von China angeführt wird, habe am meisten zur starken Steigerung beigetragen, sagte Fischer in einem AWP Video-Interview. Die Orderbücher seien auf längere Sicht voll, sollen aber mit den bestehenden Kapazitäten abgearbeitet werden. "Wir planen keine neuen Werke", sagte Fischer.

    Das an den US-Autozulieferer Dana verkaufte Segment Drive Systems wird als nicht fortgeführtes Geschäft ausgewiesen, wobei nur ungefähre Angaben zum Geschäftsgang gemacht wurden. Hier sei der Umsatz durch die Nachfrage bei Land- und Baumaschinen, Transport und Automobil getrieben worden. Auch die EBITDA-Marge habe sich weiter verbessert.

    Prognose für Rest-Geschäft erhöht

    Für das Gesamtjahr 2018 ist das Management nach dem Verkauf von Drive System etwas zuversichtlicher geworden. Es erwartet nun für die verbleibenden Bereiche mit einem Bestellungseingang von "über" 2,6 Milliarden Franken, einem Umsatz von "rund" 2,6 Milliarden Fr. und einer EBITDA-Marge von 15,5 Prozent.

    Bei den Analysten kam der Ausblick und die operative Entwicklung gut an. Einige Experten kündigten deswegen und aufgrund des Sparten-Verkaufs eine Überarbeitung ihrer Schätzungen an. Die Transformation des Industriekonzerns sei überzeugend, lautete ein Kommentar. Die Oerlikon-Aktien legten im frühen Handel zeitweise um mehr als 11 Prozent zu und notieren am Nachmittag noch 9,9 Prozent höher auf 16,49 Franken.

    yr/uh

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  • 07.08.2018 Oerlikon-Aktien steigen nach Halbjahreszahlen und...

    Oerlikon-Aktien steigen nach Halbjahreszahlen und höherem Ausblick kräftig

    07.08.2018| 08:41:55

    Zürich (awp) - Die Aktien von Oerlikon profitieren am Dienstag deutlich von den vorgelegten Halbjahreszahlen. Besonders positiv wird der für das fortgeführte Geschäft erhöhte Ausblick aufgenommen, aber auch die operative Entwicklung kommt gut an.

    Gegen 9.15 Uhr legen die Titel kräftig um 11,3 Prozent auf 16,73 Franken zu. Der Gesamtmarkt SPI steht derweil mit 0,1 Prozent moderat im Plus.

    Die Bank Vontobel kündigt auf Basis der starken operativen Entwicklung der fortgeführten Bereiche eine Erhöhung ihrer Schätzungen an. Zudem müssten die Prognosen an den Verkauf von Drive Systems, der allerdings unter dem von ihm geschätzten Wert zustande kam, angepasst werden, so Analyst Michael Foeth. Bei den verbliebenen Bereichen habe sich Surface Solutions solide und Manmade Fiber stark entwickelt.

    Ähnlich klingt es bei Jefferies. Operativ habe Oerlikon im zweiten Quartal über den Erwartungen abgeschnitten und auch die höhere Guidance wird von Analyst Graham Philips gelobt. Die im Zusammenhang mit der Trennung von Drive Systems anfallenden Kosten bremsten den positiven Eindruck indes etwas und dürften auch im Gesamtjahr zu spüren sein.

    Deutlichen Zuspruch erhalten die Resultate von Reto Amstalden von Baader Helvea. Zudem bleibe die Transformation des Industriekonzerns überzeugend - und das nicht nur wegen des zyklischen und strukturellen Rückenwindes sowie der höheren Visibilität für eine nachhaltige Gewinnerholung über 2018 hinaus.

    Die deutlichen Portfolioveränderungen sowie die Trennung von Drive Systems bringe Fantasie und dürfte nur ein erster Schritt gewesen sein, dem möglicherweise Zukäufe im höher-margigen und wachstumsstärkeren Segment Surface Solutions in den nächsten 12 bis 24 Monaten folgen dürften.

    dm/kw

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  • 07.08.2018 Oerlikon erzielt Wachstum im zweiten Quartal - Au...

    Oerlikon erzielt Wachstum im zweiten Quartal - Ausblick angehoben

    07.08.2018| 06:07:13

    Pfäffikon (awp) - Der Industriekonzern Oerlikon hat im zweiten Quartal 2018 für das fortgeführte Geschäft ein Wachstum ausgewiesen und ist profitabler geworden. Die nach dem Verkauf von Drive Systems übrig gebliebenen Bereiche Surface Solutions und Manmade Fibers steigerten Umsatz und Bestellungseingang zum Vorjahr. Der Ausblick wird angehoben.

    Der Umsatz der fortgeführten Bereiche stieg in der Berichtsperiode um 37 Prozent auf 665 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Bestellungseingang legte um 27 Prozent auf 677 Millionen zu.

    Der EBITDA sprang um 64 Prozent höher auf 113 Millionen Franken. Die entsprechende Marge verbesserte sich auf 17,1 Prozent nach 14,2 Prozent im Vorjahreszeitraum. Für den Konzerngewinn gibt es nur einen Halbjahreswert: Er verbesserte sich auf 111 Millionen von 47 Millionen im Vorjahr.

    Das Segment Surface Solutions verzeichnete im Werkzeug- und Automobilsektor eine hohe Nachfrage, während sich die Luft- und Raumfahrtbranche deutlich erholte, wie das Unternehmen weiter schreibt. Der Bestellungseingang erhöhte sich um 16 Prozent auf 395 Millionen Franken, der Umsatz um 17 Prozent auf 394 Millionen. Das Plus beim EBITDA stieg jedoch nur um 14 Prozent auf 80 Millionen womit eine leicht geringere Marge von 20,2 Prozent nach zuvor 20,7 Prozent resultierte.

    Im Geschäft Manmade Fibers legte der Ordereingang um 45 Prozent auf 282 Millionen Franken zu und der Umsatz um 82 Prozent auf 271 Millionen. Der EBITDA betrug 32 Millionen nach 3 Millionen im Vorjahreszeitraum und die Marge betrug 11,8 Prozent nach 2,2 Prozent. Der Markt für Filamentanlagen, der von China angeführt wird, habe am meisten zur starken Steigerung beigetragen, heisst es weiter.

    Das Segment Drive Systems, das an den US-Autozulieferer Dana verkauft wird, wird als nicht fortgeführtes Geschäft ausgewiesen.

    Auf Basis der Ergebnisse und nach dem Drive-Systems-Verkauf hat Oerlikon die Guidance für das fortgeführte Geschäft angehoben. Für das laufende Jahr 2018 rechnet das Management nun für die verbleibenden Bereiche mit einem Bestellungseingang von über 2,6 Milliarden Franken und einem Umsatz von rund 2,6 Milliarden. Die EBITDA-Marge wird über 15,5 Prozent erwartet.

    yr/kw

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  • 30.07.2018 Oerlikon verkauft Getriebesparte an US-Konzern Dana

    Oerlikon verkauft Getriebesparte an US-Konzern Dana

    30.07.2018| 17:29:28

    (Wiederholung mit Aktienschlusskurs)

    Zürich (awp) - Oerlikon trennt sich nach dem geplatzten Börsengang auf anderem Wege von seiner Getriebesparte. Der Industriekonzern verkauft das Segment Drive Systems an den US-Autozulieferer Dana. Die Getriebesparte wird dabei mit 600 Millionen Franken bewertet.

    So viel Bargeld soll denn auch nach Abschluss der Transaktion in die Oerlikon-Kassen fliessen, wie aus einer Mitteilung des Konzerns vom Montag hervorging. Das Geld will Oerlikon in den Ausbau seiner beiden verbleibenden Kernbereiche Oberflächenlösungen und moderne Werkstoffe investieren.

    Abschluss bis Frühjahr 2019 geplant

    Der Verkauf soll bis Ende des Jahres oder im ersten Quartal 2019 abgeschlossen werden, wie es weiter hiess. In mehreren Ländern müssen noch die Kartellhüter ihren Segen erteilen.

    Ab dem zweiten Quartal 2018 wird Oerlikon das Segment nun als "nicht fortgeführte Aktivitäten" ausweisen. Drive Systems erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von 730 Millionen Franken und erzielte einen Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA von 78 Millionen Franken. Weltweit arbeiten über 5'100 Mitarbeitende für das Segment. Die Sparte wurde erst kürzlich einer Neuausrichtung unterzogen.

    Verstärkung bei E-Mobilität für Dana

    Der Käufer Dana ist ein amerikanischer Zulieferer für die Auto-, Lastwagen- und Baumaschinenindustrie. Das Unternehmen setzte 2017 mit über 30'000 Mitarbeitenden 7,2 Milliarden Dollar um. Unter anderem verkauft Dana Achsen, Antriebswelle und Getriebe an Autohersteller wie Ford, Fiat-Chrysler oder Nissan. Rund die Hälfte seines Umsatzes erzielt der US-Konzern in Nordamerika, Europa folgt mit 30 Prozent.

    Mit dem Zukauf will Dana die eigene Produktpalette erweitern, stärker vom E-Mobilitätstrend profitieren und mit der Produktion näher an Wachstumsmärkte wie China, Indien und die USA rücken. Drive Systems hat seine Fertigungsschwerpunkte mit der Marke Fairfield in den USA und mit Graziano in Italien. Aber auch in China und Indien ist das Unternehmen vertreten, in der Volksrepublik werden derzeit zwei neue Produktionswerke gebaut.

    Auch punkto Abnehmerindustrien verhilft Drive Systems Dana zu einer grösseren Breite. Ein Fokus des bislang zu Oerlikon gehörenden Geschäfts sind Komponenten für Maschinen und Fahrzeuge für Bergbau, Bau, oder den Bereich Öl und Gas. Dana erzielte bislang mit drei Fünfteln den Löwenanteil des Umsatzes mit Personenautos, je ein Fünftel verteilen sich auf Lastwagen und "Off-Highway" wie Traktoren und Bergbaumaschinen.

    Börsengang wegen Unsicherheit an Märkten abgesagt

    Oerlikon hatte seine Getriebesparte eigentlich am 11. Juli unter dem Namen GrazianoFairfield an die Schweizer Börse bringen wollen. Geplant war, 87 Prozent der Anteile zu platzieren. Dabei strebte das Unternehmen eine Marktkapitalisierung von 480 bis 620 Millionen Franken an.

    Allerdings wurde der Börsengang kurzfristig wegen der Unsicherheit an den Finanzmärkten verschoben. Bei der Absage hiess es damals, zu einem späteren Zeitpunkt solle ein neuer Anlauf genommen werden.

    Die Zukunft der Getriebesparte stand bereits seit längerem auf dem Prüfstand. In den vergangenen Quartalen wurde hier der Umsatz zwar deutlich gesteigert, und auch die Marge erreichte wieder einen ansehnlichen Wert. Trotzdem hatte das Management immer wieder betont, für den Bereich eine andere Lösung finden zu wollen. Im März des laufenden Jahres wurde dann auch die Option eines Börsenganges ins Spiel gebracht, der dann vor zwei Wochen angekündigt wurde.

    Bei den Anlegern kam der Verkauf nun sehr gut an. Analysten begrüssten, dass Oerlikon sich nun dem Ausbau seiner beiden Kernbereiche widmen kann. Die Aktie gewann in einem wenig veränderten Gesamtmarkt 2,4 Prozent auf 15,48 Franken.

    tt/cf

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Stammdaten

Branche/Sektor Maschinen & Apparate
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse SIX SX
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol OERL
Valor 81682
ISIN CH0000816824

Performance

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Tief 1J 10.59 (27.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG