Logo money-net.ch

Deutsche Bank N

(7.065 | -0.06 | -0.79% | 16:47:41)

Courtagenrechner

Berechnen

Aktuelle Daten

Vortag 7.121   Datum 16.07.2019
Eröffnung 7.154   Zeit 08:04:11
Letzter 7.065   Zeit 16:47:41
Vol. Letzter 122   Volumen ---
+/- -0.06   +/-% -0.79%
Geld 7.035   Brief 7.037
Geld Vol 29'000   Brief Vol 29'000
Hoch 7.203   Tief 7.05
Bezahlte Kurse ›

Fundamentale Daten

Dividende 0.11
Dividende ex Datum 24.05.2019
Zahlbar Datum 28.05.2019
Rendite 1.56%
Nominalwert 0
Anzahl Aktien 2'066'773'131
Marktkapital in Mio. 14'653.42
Umsatz Vormonat 12'704'783

Aktuelle News

  • 12:49:44 CS verliert Team von Vermögensberatern in Italien...

    CS verliert Team von Vermögensberatern in Italien an Deutsche Bank

    17.07.2019| 12:49:44

    (Meldung durchgehend mit Bestätigung und Stellungnahme der Credit Suisse ergänzt)

    Zürich (awp) - Die Credit Suisse (CS) verliert ein Team in der Vermögensverwaltung in Italien an die Deutsche Bank. Insgesamt verlassen "rund ein Dutzend Mitarbeitende" die Schweizer Grossbank, wie die CS am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der "Financial Times" (FT) bestätigte.

    Die FT hatte in ihrem Artikel geschrieben, dass insgesamt 13 Mitarbeitende von der CS zur Deutschen Bank wechseln. Sie gehörten zum Team zur Betreuung von Superreichen (Ultra-High-Net-Worth Individuals) unter der Führung von Roberto Colleta.

    Die Credit Suisse betreut laut eigenen Angaben seit 30 Jahren italienische Kunden. Der italienische Markt sei für die Bank von "strategischer Bedeutung" und die CS werde dort weiterhin "wachsen, investieren und erfahrene Talente einstellen", wie eine CS-Sprecherin erklärte.

    Die Deutsche Bank hatte erst jüngst eine umfassende Restrukturierung und den Abbau von rund 18'000 Stellen weltweit angekündigt, wovon insbesondere das Investment-Banking betroffen ist. In der Vermögensverwaltung sollen indes neue Stellen geschaffen werden.

    yr/tp/ys

    Drucken
  • 09:22:54 Presse: CS verliert Team von Vermögensberatern in...

    Presse: CS verliert Team von Vermögensberatern in Italien an Deutsche Bank

    17.07.2019| 09:22:54

    Zürich (awp) - Ein Team der Credit Suisse in der Vermögensverwaltung in Italien soll einem Medienbericht zufolge zur Deutschen Bank wechseln. Laut der "Financial Times" wechseln 13 CS-Mitarbeitende aus dem Team zur Betreuung von Superreichen (Ultra-High-Net-Worth Individuals) unter der Führung von Roberto Colleta zur deutschen Konkurrenz.

    Beide Institute kommentierten dies gegenüber der Zeitung nicht. Die Deutsche Bank hatte erst jüngst eine umfassende Restrukturierung und den Abbau von rund 18'000 Stellen weltweit angekündigt, wovon insbesondere das Investment-Banking betroffen ist. In der Vermögensverwaltung sollen indes neue Stellen geschaffen werden.

    yr/ys

    Drucken
  • 15.07.2019 Erstes Gericht lässt Anklage wegen Cum-Ex-Steuerd...

    Erstes Gericht lässt Anklage wegen Cum-Ex-Steuerdeals zu

    15.07.2019| 18:17:57

    BONN (awp international) - Im Steuerskandal um hoch umstrittene Cum-Ex-Aktiendeals kommt es zu einem ersten Gerichtsverfahren. Das Landgericht Bonn hat die Anklage der Kölner Staatsanwaltschaft zugelassen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus informierten Kreisen erfuhr. Ein Gerichtssprecher wollte sich dazu allerdings nicht äussern. Zuvor hatte das "Handelsblatt" (Dienstag) über die Zulassung der Anklage berichtet.

    Die Kölner Staatsanwaltschaft wirft einem 41-Jährigen und einem 38-Jährigen die Beteiligung an Cum-Ex-Geschäften zu Lasten der Staatskasse vor. Die Ankläger gehen von 33 Fällen besonders schwerer Steuerhinterziehung aus, deren Schaden sich auf mehr als 440 Millionen Euro belaufe. Hinzu kommt noch ein Versuch.

    Medienberichten zufolge handelt es sich bei den Angeklagten um Briten, die als Aktienhändler tätig waren und Ermittlern zudem als Kronzeugen halfen. "Cum-Ex" gilt als grösster Steuerskandal der deutschen Geschichte. Investoren nutzten dabei eine Lücke im Gesetz, um den Staat über Jahre um Milliardensummen zu prellen. Rund um den Dividendenstichtag wurden Aktien mit ("cum") und ohne ("ex") Ausschüttungsanspruch zwischen mehreren Beteiligten hin- und hergeschoben. Am Ende war dem Fiskus nicht mehr klar, wem die Papiere gehörten. Finanzämter erstatteten Kapitalertragsteuern, die gar nicht gezahlt worden waren. Das Steuerschlupfloch wurde im Jahr 2012 geschlossen. Der erste Cum-Ex-Prozess könnte im Herbst starten./wdw/DP/fba

    Drucken
  • 14.07.2019 Deutsche Wirtschaft befürwortet Umbaupläne der De...

    Deutsche Wirtschaft befürwortet Umbaupläne der Deutschen Bank

    14.07.2019| 14:35:53

    BERLIN (awp international) - Die heimische Wirtschaft unterstützt die Umbaupläne der Deutschen Bank. "Wir hoffen, dass mit der Umstrukturierung der Deutschen Bank das Vertrauen der Kunden wiedergewonnen werden kann", sagte der Präsident des Bundesverbandes Grosshandel, Aussenhandel, Dienstleistungen (BGA), Holger Bingmann, der "Welt am Sonntag". Für die Gross- und Aussenhändler sei es von Vorteil, bei ihren Geschäften auf ein heimisches Institut zurückgreifen zu können, das die Besonderheiten des Marktes besser kenne.

    Auch der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Joachim Lang, begrüsste die "stärkere Ausrichtung an den Belangen der Firmenkunden". Die deutschen Industrieunternehmen bräuchten leistungsfähige deutsche Banken, die das internationale Geschäft unterstützen könnten.

    Einzelne Mittelständler betonten aber auch, sie seien nicht mehr auf die Deutsche Bank angewiesen. "Die Deutsche Bank hat in den letzten Jahren stark an Reputation eingebüsst", sagte etwa der Vorsitzende der Geschäftsführung des Elektromotorenbauers ebm-papst, Stefan Brandl. Der Finanzvorstand des Bauchemie-Unternehmens Uzin Utz, Heinz Leibundgut, verwies auf den starken Wettbewerb. "Es gibt genug andere Banken, die sich schon als Unternehmerbank postiert haben und auch so handeln", sagte er der "Welt am Sonntag".

    Deutschlands grösstes Geldhaus hat sich unter dem seit April 2018 amtierenden Vorstandschef Christian Sewing einen radikalen Umbau verordnet. Das Institut will sich unter anderem aus dem Aktienhandelsgeschäft zurückziehen. Bis zum Ende des Jahres 2022 sollen weltweit rund 18 000 von zuletzt rund 91 000 Vollzeitstellen gestrichen werden./hgo/DP/fba

    Drucken
  • 11.07.2019 Deutsche-Bank-Chef: Substanzieller Stellenabbau a...

    Deutsche-Bank-Chef: Substanzieller Stellenabbau auch in Deutschland

    11.07.2019| 19:06:05

    DÜSSELDORF (awp international) - Beim geplanten Konzernumbau der Deutschen Bank sollen auch in Deutschland in nennenswertem Umfang Arbeitsplätze gestrichen werden. "Natürlich wird auch in Deutschland eine substanzielle Zahl an Stellen wegfallen", sagte Deutsche-Bank-Vorstandschef Christian Sewing dem "Handelsblatt" (Freitag). "Dabei ist allerdings wichtig zu wissen, dass der schon zuvor geplante Abbau im Zuge der Integration der Postbank bereits in der Gesamtzahl enthalten ist."

    Im Zuge der Postbank-Integration sollen nach Informationen des "Handelsblatts" aus Finanzkreisen rund 6000 Stellen wegfallen. Ein Sprecher der Deutschen Bank sagte dazu, diese Zahl sei nicht korrekt. Wie die Deutsche Bank am Sonntag mitgeteilt hatte, will sie bis zum Ende des Jahres 2022 weltweit rund 18 000 von zuletzt rund 91 000 Vollzeitstellen streichen. Eine Zahl für Deutschland nannte das Kreditinstitut nicht.

    Nach dem Scheitern eines Zusammenschlusses mit der Commerzbank will Sewing die Deutsche Bank erst einmal alleine voranbringen: "Es bringt nichts, jetzt über einen dritten oder vierten Fusionsanlauf mit der Commerzbank zu sprechen. Wir haben uns für diesen Alleingang entschlossen, jetzt lassen Sie uns bitte erst mal machen", sagte er. "Wenn es dann zu einer Konsolidierung kommen sollte, fände ich europäische Zusammenschlüsse logischer als nationale. Aber das ist Zukunftsmusik."/brd/DP/men

    Drucken
  • 11.07.2019 Trump: Deutsche Bank und andere wollten Geschäfte...

    Trump: Deutsche Bank und andere wollten Geschäfte mit mir machen

    11.07.2019| 16:02:47

    NEW YORK (awp international) - US-Präsident Donald Trump hat Berichte als falsch zurückgewiesen, wonach er bei Banken zwischenzeitlich einen schweren Stand hatte. Dass Geldhäuser ihn nicht gewollt hätten, stimme nicht, schrieb Trump am Donnerstag bei Twitter. Vielmehr sei er nicht auf sie angewiesen gewesen. Auch auf seine Beziehung zur Deutschen Bank ging Trump ein: "Sie wollten mit mir Geschäfte machen, wie viele andere auch!" Zudem wolle er daran erinnern, dass das Institut, das heute "schlechtgeschrieben und geschmäht" werde, damals eine der "grössten und am prestigeträchtigsten Banken der Welt" gewesen sei.

    Die Geschäftsbeziehungen zwischen Trump und der Deutschen Bank werden in den USA untersucht, da das Geldhaus zeitweise Trumps Hausbank war und ihm vor seiner Präsidentschaft hohe Kredite gewährte. Dies soll laut US-Medien auch in einer Zeit geschehen sein, in der viele andere Geldhäuser mit dem durch Pleiten vorbelasteten Immobilien-Mogul nichts zu tun haben wollten. Für Argwohn demokratischer Abgeordneter sorgte wegen des Verdachts von Absprachen zwischen Trumps Wahlkampfkampagne und Russland unter anderem ein russischer Schwarzgeld-Skandal, in den die Deutsche Bank verwickelt war./hbr/DP/men

    Drucken
  • 11.07.2019 Presse: US-Justiz ermittelt in 1MDB-Skandal auch ...

    Presse: US-Justiz ermittelt in 1MDB-Skandal auch gegen Deutsche Bank

    11.07.2019| 06:33:17

    NEW YORK (awp international) - Im Skandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB ermitteln US-Behörden laut einem Zeitungsbericht auch gegen die Deutsche Bank . Das US-Justizministerium prüfe, ob der Finanzkonzern bei seiner Arbeit für den Fonds gegen Korruptions- und Geldwäschegesetze verstossen habe, schrieb das "Wall Street Journal" am Mittwochabend (Ortszeit) unter Berufung auf Insider. Bislang steht vor allem die US-Bank Goldman Sachs wegen ihrer Rolle bei der Affäre unter Druck.

    "Die Deutsche Bank hat bei allen Anfragen von Regulierungs- und Justizbehörden in Verbindung mit 1MDB vollumfänglich kooperiert", erklärte ein Unternehmenssprecher in New York. Das Justizministerium habe in Unterlagen zu dem Fall befunden, dass 1MDB "erhebliche Falschdarstellungen" gegenüber der Deutschen Bank gemacht habe. Dies decke sich mit den eigenen Erkenntnissen. Das Justizministerium wollte eine Anfrage zu dem Bericht nicht kommentieren.

    Der 1MDB-Fonds, aus dem Geld verschwunden und an malaysische Regierungsmitglieder zurückgeflossen sein soll, war 2009 zur Wirtschaftsförderung des Landes eingerichtet worden. Wegen Betrugs- und Geldwäscheverdachts laufen jedoch schon länger weltweite Ermittlungen unter Leitung des US-Justizministeriums. Im Zentrum des Skandals stand bislang vor allem Goldman Sachs, Malaysia forderte bereits Milliardenbussgelder und Gefängnisstrafen für Ex-Mitarbeiter.

    Laut "Wall Street Journal" half die Deutsche Bank 1MDB unter anderem 2014 - als es bereits erste Bedenken gegenüber dem Fonds gab -, eine Finanzierung über 1,2 Milliarden Dollar zu besorgen. Zudem soll eine Mitarbeiterin, die zunächst bei Goldman mit 1MDB arbeitete, später auch bei der Deutschen Bank mit dem Fonds zu tun gehabt haben. Sie verliess die Bank angeblich 2018, nachdem diese von Nachrichten zwischen ihr und dem Hauptbeschuldigten in der 1MDB-Affäre erfahren hatte./hbr/DP/stk

    Drucken
  • 08.07.2019 Folgen des Umbaus für Deutschen Bank (Suisse) ble...

    Folgen des Umbaus für Deutschen Bank (Suisse) bleibt ungewiss

    08.07.2019| 16:15:00

    Genf (awp) - Die Folgen der von der Deutschen Bank angekündigten massiven Restrukturierungspläne für ihre Schweizer Tochter sind noch ungewiss. Der deutsche Bankenprimus will nach Jahren der Krise mit einem Befreiungsschlag endlich die Wende schaffen. Weltweit sollen rund 18'000 Stellen abgebaut werden. Vom Abbau besonders betroffen ist das Investmentbanking. Die Bank will aus dem weltweiten Aktienhandel aussteigen und plant milliardenschwere Investitionen in neue Technologie.

    Es sei noch zu früh, um über die Auswirkungen der Restrukturierungsmassnahmen auf die Schweizer Tochter zu sprechen, sagte ein Sprecher des Schweizer Ablegers auf Anfrage von AWP.

    Während das Investmentbanking vor einem grossen Abbau steht, stehen die Zeichen in der Vermögensverwaltung, der Stärke der in Genf ansässigen Deutsche Bank (Suisse) auch nach einem schwachen 2018 eher auf Ausbau. Fabrizio Campelli, Leiter der konzernweiten Vermögensverwaltung und Präsident der Deutschen Bank (Schweiz), hatte Ende Juni in einem Interview mit Reuters gesagt, bis 2021 rund 300 Berater einzustellen.

    Schweizer Tochter ist profitabel

    Die Schweizer Tochtergesellschaft beschäftigte Ende 2018 522 Mitarbeiter und verwaltete ein Vermögen von 24,9 Milliarden Franken. Die Vermögenswerte sanken im Jahresvergleich um rund 15 Prozent. Zyklische und geopolitische Faktoren sowie die Korrektur an den Börsen im letzten Quartal 2018 drückten die Werte. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 4,2 Millionen Franken nach 19,5 Millionen um Jahr zuvor.

    Für das laufende Geschäftsjahr gibt die Schweizer Tochtergesellschaft keine quantitativen Prognosen ab. Wachstum und Rentabilität sollen die Prioritäten sein.

    fr/pre/yr

    Drucken
  • 08.07.2019 Deutsche Bank macht bei Stellenabbau Tempo - Anle...

    Deutsche Bank macht bei Stellenabbau Tempo - Anleger zweifeln

    08.07.2019| 14:53:00

    (neu: Aussagen aus Telefonkonferenz, Stellenabbau hat begonnen, Analystenstimmen, Aktie dreht ins Minus)

    FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Bank verliert keine Zeit beim Abbau Tausender Stellen. "In den Geschäftsbereichen, in denen wir uns zurückziehen werden, haben wir mit dem Prozess bereits begonnen", sagte Konzernchef Christian Sewing am Montag. "Das betrifft natürlich nicht nur Asien, das betrifft auch andere Regionen."

    Deutschlands grösstes Geldhaus hatte am Sonntag im Zuge eines radikalen Konzernumbaus den Abbau von weltweit rund 18 000 Vollzeitstellen angekündigt. Bis zum Ende des Jahres 2022 soll die Zahl der Jobs von zuletzt knapp 91 500 auf etwa 74 000 sinken - damit fällt etwa jede fünfte Stelle weg.

    Wie stark einzelne Länder und Standorte betroffen sind, wollte Sewing nicht sagen. Dem Vernehmen nach wurden auch in London und New York erste Kündigungen ausgesprochen.

    An der Börse reagierte die Deutsche-Bank-Aktie mit einer Berg- und Talfahrt auf die Neuigkeiten. Zunächst ging es mit einem Kursplus von mehr als vier Prozent an die Spitze des Dax. Wenig später sackte das Papier in die Verlustzone und lag am frühen Nachmittag mit 1,07 Prozent im Minus bei 7,098 Euro. Allerdings ist die Aktie damit immer noch mehr wert als zum Jahreswechsel. Nach dem geplatzten Traum von einer Fusion mit der Commerzbank war ihr Kurs zwischenzeitlich auf ein Rekordtief von 5,801 Euro abgesackt.

    Experten beurteilen die Pläne des Managements unterschiedlich: Während die einen den Mut zum Umbau loben, sorgen sich andere weiterhin um die Kapitalstärke des deutschen Branchenprimus.

    Die Investmentbank wird deutlich verkleinert. So steigt das Institut komplett aus dem Aktienhandel aus. Besonders getroffen werden davon voraussichtlich die Standorte in New York und London - auch wenn die Bank dort weiter stark präsent sein will. Auch im deutschen Privatkundengeschäft, zu dem auch die Postbank gehört, sieht Sewing weiteren Anpassungsbedarf.

    Der Umbau soll die jahrelange Krise des Instituts beenden. Milliardenschwere Investitionen in neue Technologie und die Konzentration auf erfolgreiche Geschäftsfelder sollen den Dax-Konzern zurück in die erste Liga bringen. "Wir werden nur noch dort sein, wo unsere Kunden uns wollen", betonte Sewing. "Wir wollen nur dort mitspielen, wo wir auch gewinnen können." Neben dem Privatkundengeschäft auf dem Heimatmarkt sieht Sewing vor allem im weltweiten Geschäft mit Unternehmenskunden grosse Wachstumschancen.

    Im Investmentbanking will sich die Deutsche Bank künftig auf das Geschäft mit Krediten, Anleihen und Währungen sowie auf strategische Beratung konzentrieren. Die Investmentbank soll weiterhin 30 Prozent zu den Erträgen, also den gesamten Einnahmen der Bank, beitragen.

    Die 7,4 Milliarden Euro Umbaukosten werden der Bank jedoch zunächst rote Zahlen einbrocken. Finanzchef James von Moltke, der im Gegensatz zu drei Vorstandskollegen an Bord bleibt, rechnet für 2019 mit roten Zahlen. "Für 2020 gehen wir davon aus, dass wir bei plus minus null rauskommen, vielleicht auch etwas besser", sagte von Moltke. Die Aktionäre sollen für beide Jahre keine Dividende erhalten.

    Für Erleichterung sorgt bei Aktionären, dass die Bank die Sanierung ohne Kapitalerhöhung bewältigen will. Ein solcher Schritt hätte die Beteiligungen der bisherigen Anteilseigner und ihren Anteil an künftigen Gewinnen verwässert.

    Nun nimmt das Institut aber eine geringere harte Kernkapitalquote in Kauf als zuvor geplant. Kernkapital gilt als Puffer für Krisenzeiten. Die Aufsichtsbehörden seien damit einverstanden, versicherte Sewing. Mit der Zeit werde die Bank über eine Dividende auch Kapital an die Anleger zurückgeben. "Von daher ist das meines Erachtens auf mittlere und lange Sicht eine gute Nachricht für die Aktionäre", sagte der Manager dem Nachrichtensender n-tv.

    Die Ratingagentur Moody's wertete den Umbau als "positiven Schritt in Richtung eines ausbalancierteren und nachhaltigeren Geschäftsmodells". Ihren negativen Ausblick für die Deutsche Bank behielt die Agentur wegen "signifikanter Herausforderungen" aber vorerst bei.

    Analysten zeigten sich von der Tiefe der Einschnitte überrascht. Er habe erwartet, dass sich die Deutsche Bank nur in einzelnen Regionen aus dem Aktienhandel verabschiede, schrieb Experte Jernej Omahen von der US-Investmentbank Goldman Sachs. Allerdings fehle es der Bank weiterhin an sehr renditeträchtigen Geschäftsfeldern. Das Urteil des renommierten Experten Kian Abouhossein von der US-Bank JPMorgan fällt milder aus. Die mutigen Umbaupläne seien das erste Mal nicht halbgar, sondern stellten einen echten strategischen Schwenk dar./stw/ben/eas/jha/

    Drucken
  • 08.07.2019 Stellenabbau der Deutschen Bank hat bereits begonnen

    Stellenabbau der Deutschen Bank hat bereits begonnen

    08.07.2019| 11:19:35

    FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Bank setzt ihren angekündigten Stellenabbau umgehend um. "In den Geschäftsbereichen, in denen wir uns zurückziehen werden, haben wir mit dem Prozess bereits begonnen", sagte Konzernchef Christian Sewing am Montag in einer Telefonkonferenz. "Das betrifft natürlich nicht nur Asien, das betrifft auch andere Regionen." Wie stark einzelne Länder und Standorte betroffen sind, sagte Sewing auch auf Nachfrage nicht.

    Deutschlands grösstes Geldhaus hatte am Sonntag den Abbau von weltweit rund 18 000 Vollzeitstellen angekündigt. Bis zum Ende des Jahres 2022 soll die Zahl der Vollzeitstellen von zuletzt knapp 91 500 auf etwa 74 000 sinken. Geschrumpft wird vor allem das Investmentbanking./ben/stw/DP/jha

    Drucken
  • 07.07.2019 Deutsche Bank baut Vorstand grundlegend um

    Deutsche Bank baut Vorstand grundlegend um

    07.07.2019| 17:41:19

    FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Bank baut ihren Vorstand grundlegend um. Privatkundenchef Frank Strauss und die für Regulierungsthemen zuständige ehemalige Bankenaufseherin Sylvie Matherat verlieren ihre Posten im Führungsgremium des grössten deutschen Geldhauses. Beide werden die Bank zum 31. Juli dieses Jahres verlassen, wie die Deutsche Bank am Sonntag in Frankfurt mitteilte. Bereits am Freitag hatte die Bank bekanntgegeben, dass Investmentbankchef und Konzernvize Garth Ritchie das Institut zum 31. Juli verlassen wird.

    Vorstandschef Christian Sewing macht die Führung der zuletzt schwächelnden Unternehmens- und Investmentbank zur Chefsache. Rechtsvorstand Karl von Rohr, der ebenfalls stellvertretender Vorstandsvorsitzender ist, wird die Verantwortung für die Privatkundenbank und die Vermögensverwaltung mit der Marke DWS übernehmen. Risikovorstand Stuart Lewis ist künftig auch für den Bereich Compliance und die Abteilung gegen Finanzkriminalität zuständig.

    Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank ernannte in seiner Sitzung am Sonntag zudem drei neue Vorstandsmitglieder, die zunächst Generalbevollmächtigte sein werden, bis die entsprechenden Freigaben der Aufsichtsbehörden vorliegen: Die gebürtige Amerikanerin Christiana Riley, seit Ende 2015 Finanzchefin der Unternehmens- und Investmentbank, übernimmt ab sofort die regionale Verantwortung für das Geschäft in Nord- und Südamerika.

    Der bisherige SAP -Vorstand Bernd Leukert stösst zum 1. September 2019 als Vorstand für Digitalisierung, Daten und Innovation zur Deutschen Bank, um die IT auf Vordermann zu bringen. Der Anwalt Stefan Simon, der seit August 2016 Mitglied des Aufsichtsrates war, wird Chief Administrative Officer (CAO) und wird für die Beziehungen zu den Aufsichtsbehörden und für die Rechtsabteilung verantwortlich sein./ben/DP/he

    Drucken
  • 07.07.2019 Konzernumbau reisst Deutsche Bank tief in die rot...

    Konzernumbau reisst Deutsche Bank tief in die roten Zahlen

    07.07.2019| 17:21:26

    (Aktualisierte Fassung)

    FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Bank baut radikal um und nimmt dafür einen Milliardenverlust im zweiten Quartal in Kauf. Insgesamt werde der Konzernumbau bis Ende 2022 voraussichtlich 7,4 Milliarden Euro kosten, teilte der Dax -Konzern nach einer Aufsichtsratssitzung am Sonntag in Frankfurt mit.

    Der Konzernumbau reisst Deutschlands grösstes Geldhaus bereits im zweiten Quartal des laufenden Jahres tief in die roten Zahlen. Einschliesslich der Belastungen für die Restrukturierung rechnet die Bank nach vorläufigen Zahlen mit einem Verlust von etwa 500 Millionen Euro vor Steuern und 2,8 Milliarden Euro nach Steuern im Zeitraum April bis Ende Juni.

    Bereinigt um diese Belastungen erwarte die Bank für das zweite Quartal einen Gewinn vor Steuern in Höhe von rund 400 Millionen Euro und nach Steuern von 120 Millionen Euro. Die Zwischenbilanz für das zweite Quartal 2019 will der Konzern wie geplant am 24. Juli veröffentlichen.

    Angekündigt wurde ein Kostensenkungsprogramm, mit dem die bereinigten Kosten auf 17 Milliarden Euro im Jahr 2022 gedrückt werden sollen. Rund 18 000 Stellen sollen gestrichen werden. Bis 2022 soll die Belegschaft auf etwa 74 000 Vollzeitstellen sinken, kündigte der Konzern an.

    In Medienberichten wird seit einer Woche darüber spekuliert, dass 15 000 bis 20 000 Vollzeitstellen wegfallen könnten. Ende März 2019 hatte die Deutsche Bank auf Vollzeitkräfte umgerechnet weltweit knapp 91 500 Mitarbeiter, davon gut 41 500 in Deutschland.

    Konzernchef Christian Sewing hatte bei der Hauptversammlung im Mai "harte Einschnitte" angekündigt. Schon damals war klar, dass das seit zwei Quartalen verlustreiche Kapitalmarktgeschäft dabei im Fokus stehen würde.

    Am Sonntag teilte die Bank mit, dass sie sich aus dem Aktienhandelsgeschäft zurückziehen wird. Darüber hinaus soll das Handelsgeschäft, insbesondere der Handel mit Zinsprodukten, angepasst werden. Um Bilanzpositionen in Höhe von 74 Milliarden Euro aus diesen Geschäftsfeldern abzuwickeln, gründet die Bank eine interne "Bad Bank".

    Sewing hatte im Mai gesagt, die Bank werde "konsequent auf die profitablen und wachsenden Bereiche" ausgerichtet, die für die Kunden besonders wichtig seien. "Wir haben immer noch zu hohe Kosten, die wir nicht direkt einer Leistung für unsere Kunden zuordnen können."

    Zum Investmentbanking gehört beispielsweise die Beratung von Firmen bei Börsengängen oder Übernahmen sowie der Handel mit Wertpapieren und Devisen. Im sogenannten Transaction Banking, das Zahlungsverkehr, Handelsfinanzierung und Wertpapierdienstleistungen umfasst, zählt die Deutsche Bank zur Weltspitze. Potenzial sieht das Geldhaus auch in der Vermögensverwaltung. Dagegen galt schon länger als ausgemacht, dass das US-Handelsgeschäft mit Anleihen und Aktien gestutzt wird.

    Bei der Hauptversammlung hatte auch der Aufsichtsrat klargemacht, dass es nicht weitergehen kann wie bisher - erst recht nicht nach der Absage einer Fusion mit der Commerzbank . "Wir müssen noch schneller und radikaler umbauen", forderte Aufsichtsratschef Paul Achleitner.

    Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Deutsche Bank ihren ersten Jahresgewinn seit 2014. Doch das erste Quartal des laufenden Jahres zeigte, wie angespannt die Lage nach wie vor ist: Die Deutsche Bank verdiente in den drei Monaten gerade einmal 201 Millionen Euro, während die US-Konkurrenz Milliardengewinne einfuhr./ben/stw/DP/he

    Drucken
Ältere News ›

Stammdaten

Branche/Sektor Banken & andere Kreditinstitute
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol DBK
Valor 829257
ISIN DE0005140008

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +8.01%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +0.65 +10.06%
Perf. 3M -0.49 -6.44%
Perf. laufendes Jahr +0.14 +2.08%
Perf. 52W   -31.21%

Bezahlte Kurse

  • Go
Some text
Zeit Preis Volumen
16:47:41 7.065 122
16:45:08 7.056 96
16:40:47 7.058 150
16:35:48 7.073 40
16:33:26 7.05 1'000
16:18:35 7.064 150
16:10:59 7.10 10
16:07:07 7.103 2'000
16:01:54 7.094 500

Corporate action

Company Gesellschaftsereignis Übersicht (05.07.2019)
Instrument Barausschüttung (12.04.2019)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
Xetra 7.034 -2.07% 9'278'716 16:58:05
LSE Europ M 7.036 -2.08% 7'299'762 15:58:00
TRADEcho 2cy 6.3794 -1.74% --- 15:37:06
NYSE US Comp 7.895 -0.94% --- 10:58:14
CTA FINRA 7.895 -0.94% --- 10:57:56
NYSE 7.89 -1.00% --- 10:57:07
CTA BZX 7.895 -0.94% --- 10:56:48
NYSE Arca 7.89 -1.13% --- 10:56:46
CTA NASD OMX 7.89 -1.00% --- 10:56:46
CTA NYSE Nat 7.89 -1.00% --- 10:55:02
BX World 7.789 --- --- 16.07.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 7.209 (16.07.2019)
Vortagestief 6.90 (16.07.2019)
Hoch 1W 7.209 (16.07.2019)
Tief 1W 6.40 (09.07.2019)
Hoch 1M 7.52 (08.07.2019)
Tief 1M 6.00 (18.06.2019)
Hoch 3M 7.933 (25.04.2019)
Tief 3M 5.807 (03.06.2019)
Hoch 1J 11.328 (01.08.2018)
Tief 1J 5.807 (03.06.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG