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Eröffnung 7.84   Zeit 08:04:38
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Geld Vol 6'300   Brief Vol 6'300
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Fundamentale Daten

Dividende 0.11
Dividende ex Datum 25.05.2018
Zahlbar Datum 29.05.2018
Rendite 1.38%
Nominalwert 0
Anzahl Aktien 2'066'773'131
Marktkapital in Mio. 16'468.05
Umsatz Vormonat 11'465'972

Aktuelle News

  • 18.01.2019 Presse: Deutsche Bank wusste früh von umstrittene...

    Presse: Deutsche Bank wusste früh von umstrittenen Dividenden-Deals

    18.01.2019| 06:34:28

    FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Bank wusste laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" schon früh von umstrittenen Dividendengeschäften anderer Finanzfirmen zu Lasten des deutschen Staates. Das Geldhaus sei bereits im März 2007 informiert gewesen, dass Banken und Fonds den Fiskus mit "Cum-Ex"-Geschäften systematisch um Steuern brachten, berichtete die Zeitung am Donnerstagabend auf ihrer Internetseite. Das gehe aus internen Mails hervor. Den Recherchen von SZ, NDR und WDR zufolge sah die Deutsche Bank aber davon ab, die Bundesregierung zu warnen und entschied sich stattdessen, bei den Aktien-Geschäften als Dienstleister mitzuverdienen.

    Die Deutsche Bank erklärte auf dpa-Anfrage, sie habe an einem organisierten "Cum-Ex"-Markt weder als Käufer noch als Leerverkäufer von geliehenen Wertpapieren teilgenommen. Als grosser Marktteilnehmer sei das Geldhaus jedoch in solche Geschäfte von Kunden eingebunden gewesen. Die Bank kooperiere mit den zuständigen Behörden.

    Bei den umstrittenen Aktiengeschäften nutzten Investoren eine Lücke im Gesetz, um den Staat über Jahre um Milliardensummen an Steuern zu prellen: Rund um den Dividendenstichtag wurden Aktien mit ("cum") und ohne ("ex") Ausschüttungsanspruch rasch zwischen mehreren Beteiligten hin- und hergeschoben. Am Ende war dem Fiskus nicht mehr klar, wem die Papiere überhaupt gehörten. Die Folge: Finanzämter erstatteten Kapitalertragsteuern, die gar nicht gezahlt worden waren.

    Europaweit soll sich der Schaden auf mehr als 55 Milliarden Euro belaufen. Die Deutsche Bank zahlte im Zusammenhang mit "Cum-Ex"-Geschäften Ende 2018 vier Millionen Euro Bussgeld. In Deutschland schloss der Staat 2012 das Steuerschlupfloch./als/DP/he

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  • 17.01.2019 Societe-Generale-Kapitalmarktgeschäft bricht ein ...

    Societe-Generale-Kapitalmarktgeschäft bricht ein - Bank-Aktien fallen

    17.01.2019| 10:05:56

    (Ausführliche Fassung)

    PARIS (awp international) - Schlechtes Omen für die Berichtssaison europäischer Grossbanken: Das Kapitalmarktgeschäft der Société Générale (SocGen) lief so schlecht, dass die französische Grossbank ihre Investoren überraschend darüber informieren musste. Zudem stimmte SocGen-Chef Frédéric Oudéa die Anleger auf eine lediglich stabile Dividende für das vergangene Jahr ein. Die Aktie verlor in den ersten Handelsminuten rund fünf Prozent und zog den ganzen Sektor nach unten.

    Die Erträge im Kapitalmarktgeschäft seien zwischen Oktober und Ende Dezember um rund 20 Prozent gefallen, teilte die SocGen am Donnerstag in Paris mit. Über das Jahr gesehen ergebe dies einen Rückgang um zirka 10 Prozent. Zudem seien die Risiken gestiegen. Und auch wenn es in den anderen Bereichen besser gelaufen sei, will der Vorstand die Dividende für 2018 nicht erhöhen. Sie solle bei 2,20 Euro je Aktie bleiben.

    Zudem bietet die Bank den Anlegern an, die Gewinnbeteiligung über neue Anteile anstatt in bar zu bekommen. Das würde die Kapitalbasis der Bank schonen. Die nur stabile Dividende kommt für Experten überraschend. Die von Bloomberg befragten Analysten hatten bisher eine Erhöhung um zirka 10 Cent je Aktie auf dem Zettel.

    Die Bank machte keine Angabe über die Gewinnentwicklung im vergangenen Jahr. Sie teilte aber schon mal mit, dass der Verkauf des Geschäfts in Serbien und eines Anteils an der Banque Postale Financement das Ergebnis mit 240 Millionen Euro belastet hat. Die Bank will am 7. Februar die Zahlen für das vergangene Jahr vorlegen. Die Berichtssaison europäischer Banken nimmt in der kommenden Woche mit den UBS -Zahlen an Fahrt auf.

    Die Deutsche Bank berichtet am 1. Februar und die Commerzbank am 14. Februar. Die Aktien der beiden grössten börsennotierten deutschen Banken gaben am Donnerstag nach der SocGen-Mitteilung zeitweise um jeweils knapp vier Prozent nach - allerdings hatten sie am Mittwoch infolge neu aufgekommener Fusionsgerüchte rund acht beziehungsweise sieben Prozent zugelegt./zb/elm/jha/

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  • 16.01.2019 Deutsche Banken sehen sich auch für Brexit ohne A...

    Deutsche Banken sehen sich auch für Brexit ohne Austrittsabkommen gerüstet

    16.01.2019| 11:53:58

    FRANKFURT (awp international) - Die Banken am Finanzplatz Frankfurt sehen sich auch für den Fall eines chaotischen Brexits angemessen vorbereitet. Zwar ist die Hoffnung gross, dass nach der Ablehnung des Austrittsabkommens mit der EU durch das britische Parlament noch eine einvernehmliche Lösung gefunden wird. "Es zeigt sich aber auch, dass die Unternehmen gut daran getan haben, sich auf den schlimmsten Fall, den harten Brexit vorzubereiten, denn mit der Entscheidung bleibt er das wahrscheinlichste Szenario", erklärte der Geschäftsführer der Finanzplatzinitiative "Frankfurt Main Finance", Hubertus Väth, in einer Stellungnahme nach der Abstimmung vom Dienstagabend.

    Banken brauchen für Dienstleistungen wie Einlagen- und Kreditgeschäft in der Europäischen Union rechtlich selbstständige Tochtergesellschaften in einem EU-Staat. Der nach bisheriger Planung für Ende März vorgesehene Brexit zwingt Finanzinstitute, die bislang in London angesiedelt sind, zumindest teilweise zur Neuaufstellung.

    Nach jüngsten Angaben der deutschen Finanzaufsicht Bafin sind inzwischen mehr als 45 Finanzinstitute dabei, sich in Deutschland ein Standbein zu schaffen oder ihre Präsenz auszubauen. Zumeist geschieht das in Frankfurt als Deutschlands wichtigstem Finanzplatz.

    Der Verband der Auslandsbanken in Deutschland sieht seine betroffenen Mitgliedsinstitute bereits gut aufgestellt. "Wir fragen uns aber, ob wir nicht noch weitere Massnahmen ergreifen müssen, um die Finanzstabilität in Europa zu gewährleisten", liess Verbandschef Stefan Winter mitteilen. Der Verband befürchtet einen "regulatorischen Flickenteppich", wenn die jeweiligen nationalen Behörden Massnahmen treffen, um bestimmte Bankgeschäfte auch nach dem Brexit zu ermöglichen. "Wir müssen so langsam über unseren Schatten springen und pragmatische Übergangslösungen für die EU27 finden, um Marktverwerfungen zu vermeiden", betonte UBS -Manager Winter.

    Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing rechnet damit, "dass man den Ausstieg um mindestens drei Monate verschieben wird", wie er beim Neujahrsempfang seines Instituts am Dienstagabend in Berlin sagte. "Denn auch die übrige EU würde bei einem harten Brexit einen halben Prozentpunkt ihrer Wirtschaftsleistung verlieren - zu gross wären die Verwerfungen für den Handel, die Finanzierungsbedingungen und das Vertrauen der Investoren." Deutschlands grösstes Geldhaus teilte zugleich mit: "Wir sind ... auf alle Eventualitäten vorbereitet. Wir haben 2016 mit der Planung für den Brexit begonnen und in unseren Plänen stets das Risiko berücksichtigt, dass keine Vereinbarung mit der EU zustande kommt."

    Der Autobauer Opel zeigte sich enttäuscht, dass ein ungeregelter Austritt Grossbritanniens ein Stück wahrscheinlicher geworden sei. "Wir sind an einem funktionierenden Freihandel interessiert", sagte ein Sprecher in Rüsselsheim. Konkrete Details zu Vorbereitungen in den beiden britischen Werken der Opel-Schwestermarke Vauxhall wollte er nicht nennen. Der Autohersteller bereite sich weiterhin auf verschiedene Szenarien vor./ben/ceb/DP/mis

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  • 16.01.2019 Samsung tritt Login-Allianz Verimi bei

    Samsung tritt Login-Allianz Verimi bei

    16.01.2019| 08:08:11

    BERLIN (awp international) - Die deutsche Login-Allianz Verimi hat Samsung als prominentes neues Mitglied gewonnen. Der Elektronik-Riese wird Gesellschafter bei der Plattform, wie Verimi am Mittwoch mitteilte. Über konkrete Anwendungen bei Samsung wurden zunächst keine Angaben gemacht.

    Der Verimi-Login kann als eine Art Generalschlüssel bei Portalen und Diensten teilnehmender Unternehmen verwendet werden. Zu den Gesellschaftern von Verimi gehören Allianz, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, Daimler, Volkswagen, Lufthansa, Deutsche Bank und der Medienkonzern Axel Springer, der unter anderem "Bild" und "Welt" herausgibt.

    Verimi konkurriert mit der Plattform NetID, hinter der die Fernsehkonzerne ProSiebenSat.1 und RTL sowie United Internet mit seinen Marken GMX und web.de stehen. Die beiden deutschen Dienste wollen unter anderem ein Gegengewicht zu amerikanischen Plattformen schaffen - etwa Facebook, Google und Twitter bieten ihren Nutzern schon lange die Möglichkeit an, sich mit ihren Account-Daten auf verschiedenen Seiten anzumelden./so/DP/jha

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  • 15.01.2019 JPMorgan mit Rekordgewinn in Milliardenhöhe - Akt...

    JPMorgan mit Rekordgewinn in Milliardenhöhe - Aktie fällt dennoch

    15.01.2019| 13:58:01

    (Ausführliche Fassung)

    NEW YORK (awp international) - Die grösste US-Bank JPMorgan hat 2018 dank guter Geschäfte an den Finanzmärkten, der breiten Aufstellung und niedrigeren Steuern so viel verdient wie noch nie. Daran konnte auch das relativ schwache Geschäft an den Anleihemärkten zum Jahresende hin nichts ändern. Der Gewinn stieg um 36 Prozent auf fast 31 Milliarden Dollar (27 Mrd Euro), wie die Bank am Dienstag in New York mitteilte. Die Erträge legten um etwas mehr als sechs Prozent auf 111,5 Milliarden Dollar zu.

    Die von Bloomberg befragten Experten hatten allerdings mit einem noch besseren Ergebnis gerechnet. Vor allem die Sparte mit dem Handel von Anleihen, Währungen und Rohstoffen, auf die Investoren ein besonderes Augenmerk haben, enttäuschte. So schwach wie im vierten Quartal war es seit der Finanzkrise nicht mehr. Die Aktie der mit einem Börsenwert von deutlich mehr als 300 Milliarden Dollar teuersten Bank der Welt gab vorbörslich um rund zwei Prozent nach.

    Das Abschlussquartal sei herausfordernd gewesen, sagte Bankchef Jamie Dimon. Aber trotz der Probleme in den letzten Monaten des Jahres habe die Bank ein zufriedenstellendes Ergebnis im Anleihegeschäft erzielt. Zudem lief es in praktisch allen anderen Bereichen glänzend. "2018 war einmal mehr ein starkes Jahr für die Bank mit einem Rekord bei den Erträgen und beim Gewinn", sagte er und betonte dabei, dass es selbst ohne die Effekte der von US-Präsident Donald Trump initiierten Steuerreform ein Rekordergebnis gegeben hätte.

    Das 2018er-Ergebnis der grössten US-Bank zeigt deutlich wie weit die US-amerikanischen Häuser bis auf wenige Ausnahmen der internationalen Konkurrenz enteilt sind. Gerade für die Deutsche Bank ist der Vergleich schmerzlich. Bei der grössten deutschen Bank erwarten die Analysten derzeit im Schnitt gerade mal einen Überschuss von zirka 400 Millionen Euro - so viel Geld hatte JPMorgan im vergangenen Jahr an gerade mal an fünf Arbeitstagen verdient.

    Und das Ende der Fahnenstange ist nach Einschätzung der Experten noch nicht erreicht. Die von Bloomberg erfassten Analysten rechnen in den kommenden Jahren bei JPMorgan mit weiter steigenden Gewinnen - wenn auch nicht mehr so rasant wie im vergangenen Jahr. Bis 2021 soll der Überschuss bei deutlich anziehenden Erträgen auf knapp 36 Milliarden Dollar steigen./zb/mne/jha/

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  • 10.01.2019 Privatbank Warburg verklagt Deutsche Bank auf Sch...

    Privatbank Warburg verklagt Deutsche Bank auf Schadenersatz

    10.01.2019| 11:31:52

    (neu: Details zur Höhe des Schadenersatzes)

    FRANKFURT/HAMBURG (awp international) - Neuer Ärger für die Deutsche Bank wegen umstrittener "Cum-Ex"-Aktiengeschäfte: Die Hamburger Privatbank Warburg verklagt das grösste deutsche Geldhaus auf Schadenersatz. Das teilte Warburg am Donnerstag mit. Die genaue Höhe des Schadenersatzes bezifferte Warburg nicht, weil die Gesamtsumme des möglichen Schadens noch nicht feststeht. Konkret droht die Nachzahlung von Kapitalertragssteuern für die Jahre 2010/2011 in Höhe von 46 Millionen Euro zuzüglich Zinsen. Warburg will sich mit der Klage gegen mögliche weitere Forderungen und Kosten wappnen.

    Zuvor hatten "Süddeutsche Zeitung", NDR und WDR über die Klage berichtet, die den Angaben zufolge im Dezember beim Landgericht Frankfurt eingereicht wurde. Demnach wirft Warburg der Deutschen Bank vor, bei den Aktiengeschäften jahrelang "pflichtwidrig" unterlassen zu haben, fällige Steuern einzubehalten und an die Finanzämter abzuführen. Bei Warburg sei so ohne eigenes Zutun und Wissen eine Steuerschuld entstanden. Die Deutsche Bank war als Depotbank tätig.

    Bei den umstrittenen Aktiengeschäften nutzten Investoren eine Lücke im Gesetz, um den Staat über Jahre um Milliardensummen an Steuern zu prellen: Rund um den Dividendenstichtag wurden Aktien mit ("cum") und ohne ("ex") Ausschüttungsanspruch rasch zwischen mehreren Beteiligten hin- und hergeschoben. Am Ende war dem Fiskus nicht mehr klar, wem die Papiere überhaupt gehörten. Die Folge: Finanzämter erstatteten Kapitalertragsteuern, die gar nicht gezahlt worden waren. Europaweit soll sich der Schaden auf mehr als 55 Milliarden Euro belaufen. In Deutschland schloss der Staat das Steuerschlupfloch im Jahr 2012.

    Die Privatbank Warburg war im Zuge der seit Jahren laufenden "Cum-Ex"-Ermittlungen mehrfach von Steuerfahndern und Staatsanwälten durchsucht worden. Die Bank hatte Vorwürfe zurückgewiesen, sich an illegalen Geschäften beteiligt und unrechtmässig hohe Millionenbeträge zu Lasten des deutschen Fiskus eingenommen zu haben.

    Der Deutschen Bank liegt die Klageschrift nach Angaben eines Sprechers noch nicht vor: "Zu einer etwaigen Klage der Warburg gegen die Deutsche Bank im Zusammenhang mit Cum-Ex-Geschäften von Warburg können wir uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht äussern, da uns eine solche Klage bisher nicht zugestellt wurde."/ben/egi/DP/fba

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  • 10.01.2019 Privatbank Warburg verklagt Deutsche Bank auf Sch...

    Privatbank Warburg verklagt Deutsche Bank auf Schadenersatz

    10.01.2019| 09:43:47

    FRANKFURT/HAMBURG (awp international) - Neuer Ärger für die Deutsche Bank wegen umstrittener "Cum-Ex"-Aktiengeschäfte: Die Hamburger Privatbank Warburg verklagt das grösste deutsche Geldhaus auf Schadenersatz für Steuernachzahlungen in Millionenhöhe und will sich gegen mögliche weitere Forderungen des Fiskus wappnen. Das teilte Warburg am Donnerstag mit.

    Zuvor hatten "Süddeutsche Zeitung", NDR und WDR über die Klage berichtet, die den Angaben zufolge im Dezember beim Landgericht Frankfurt eingereicht wurde. Demnach wirft Warburg der Deutschen Bank vor, bei den Aktiengeschäften jahrelang "pflichtwidrig" unterlassen zu haben, fällige Steuern einzubehalten und an die Finanzämter abzuführen. Bei Warburg sei so ohne eigenes Zutun und Wissen eine Steuerschuld entstanden. Die Deutsche Bank war als Depotbank tätig.

    Bei den umstrittenen Aktiengeschäften nutzten Investoren eine Lücke im Gesetz, um den Staat über Jahre um Milliardensummen an Steuern zu prellen: Rund um den Dividendenstichtag wurden Aktien mit ("cum") und ohne ("ex") Ausschüttungsanspruch rasch zwischen mehreren Beteiligten hin- und hergeschoben. Am Ende war dem Fiskus nicht mehr klar, wem die Papiere überhaupt gehörten. Die Folge: Finanzämter erstatteten Kapitalertragsteuern, die gar nicht gezahlt worden waren. Europaweit soll sich der Schaden auf mehr als 55 Milliarden Euro belaufen. In Deutschland schloss der Staat das Steuerschlupfloch im Jahr 2012.

    Der Deutschen Bank liegt die Klageschrift nach Angaben eines Sprechers des Frankfurter Dax -Konzerns bislang nicht vor: "Zu einer etwaigen Klage der Warburg gegen die Deutsche Bank im Zusammenhang mit Cum-Ex-Geschäften von Warburg können wir uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht äussern, da uns eine solche Klage bisher nicht zugestellt wurde."/ben/DP/jha

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  • 09.01.2019 Bafin setzt Deutscher Bank offenbar Frist für bes...

    Bafin setzt Deutscher Bank offenbar Frist für bessere Geldwäsche-Kontrollen

    09.01.2019| 19:24:06

    FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Bank muss einem Pressebericht zufolge auf Verlangen der Finanzaufsicht Bafin bei ihren Geldwäsche-Kontrollen bei Kunden nachbessern. Der Finanzkonzern solle bis zum Sommer seine 20 000 riskantesten Kunden der Firmenkunden- und Investmentbanking-Sparte aufs Neue durchleuchten und fehlende Informationen über sie einholen, berichtete das "Handelsblatt" (Donnerstag) unter Berufung auf mehrere mit dem Sachverhalt vertraute Personen. Die Kunden müssten ausserdem noch einmal auf Basis der neuesten Geldwäscherichtlinie bewertet werden. Die Anforderung sei eine von acht Vorgaben, die die deutsche Finanzaufsicht Bafin dem Institut zur Verbesserung seiner Geldwäschekontrollen aufgetragen habe. Weder die Bank noch die Bafin hätten dazu etwas sagen wollen.

    Bereits im Herbst hatte die Bafin die Deutsche Bank beim Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung enger an die Kandare genommen. Deutschlands grösstes Geldhaus war damaligen Angaben zufolge angewiesen worden "angemessene interne Sicherungsmassnahmen zu ergreifen und allgemeine Sorgfaltspflichten einzuhalten"./mis/he

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  • 30.12.2018 Aufsichtsratschef der Deutschen Bank schliesst Rü...

    Aufsichtsratschef der Deutschen Bank schliesst Rücktritt aus

    30.12.2018| 15:19:19

    FRANKFURT (awp international) - Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Paul Achleitner schliesst einen Rücktritt ungeachtet aller Kritik von Investoren aus. "Das muss man aushalten", sagte Achleitner der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Er denke nicht an Rücktritt, sei auch nicht amtsmüde. "Die Aktionäre haben mir ein Mandat bis 2022 anvertraut. Ich stelle mich der Verantwortung."

    Das Geldhaus hat ein rabenschwarzes Börsenjahr hinter sich. Schwach laufende Geschäfte, hohe Umbaukosten und zuletzt Geldwäschevorwürfe liessen den Wert der Aktie 2018 um 56 Prozent einbrechen. Damit war die Deutsche Bank grösster Verlierer unter den 30 Dax -Werten. Achleitner betonte, der Börsenkurs entwickle sich "mehr oder weniger im Gleichklang mit den europäischen Banken". Er räumte aber auch ein, die Bank habe in der Vergangenheit Vertrauen bei Öffentlichkeit und Investoren eingebüsst. "Das müssen wir ändern", sagte er der Zeitung.

    Trotz aller Probleme sieht der Chefkontrolleur das Institut gerüstet für die Zukunft. "Die Deutsche Bank steht mit einer sehr starken Kapitalbasis da, die Liquidität ist auf einem Rekordniveau." Vorstandschef Christian Sewing habe die Persönlichkeit, um die Bank in eine neue Wachstumsphase zu führen. Mit einer "Endzeitstimmung" könne er nichts anfangen, sagte Achleitner. "Sie können ein Unternehmen nicht führen, indem sie auf jede Regung am Kapitalmarkt reagieren."

    Mit Blick auf die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) sagte der Aufsichtsratschef, Banken, die viel Liquidität vorhielten und damit besonders sicher seien, litten darunter besonders. "Wer wie die Deutsche Bank 270 Milliarden Euro Liquidität täglich vorhält, dem würde es schon helfen, wenn die EZB zumindest keine negativen Zinsen auf Einlagen verlangen würde." Über Nacht könnte so der Gewinn der Bank um einen Milliardenbetrag steigen.

    Achleitner bekräftigte, der Konzern müsse nicht mit Steuergeld gerettet werden. "Dieser Fall wird nicht eintreten." Selbst eine Rezession und der daraus womöglich resultierende Ausfall von Darlehen könnten der Bank nichts anhaben. Zum immer wieder diskutierten Zusammengehen mit der Commerzbank wollte sich der Aufsichtsratschef nicht äussern./hgo/DP/he

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  • 21.12.2018 EU geht gegen Banken wegen Verdacht auf Anleihenk...

    EU geht gegen Banken wegen Verdacht auf Anleihenkartell vor

    21.12.2018| 06:58:36

    Brüssel (awp/sda/reu) - Die EU nimmt vier Banken - darunter die Credit Suisse - wegen des Verdachts auf Absprachen beim Handel mit Dollar-Anleihen ins Visier. Die Geldhäuser sollen zwischen 2009 und 2015 mehrfach sensible Geschäftsinformationen ausgetauscht und die Preise für bestimmte Dollar-Anleihen abgesprochen haben.

    Dadurch seien die Preise manipuliert worden, teilte die EU-Kommission, die in der EU das oberste Kartellamt ist, am Donnerstag in Brüssel mit. Die entsprechenden Kontakte der Händler untereinander seien hauptsächlich über Online-Chatrooms erfolgt.

    Die Absprachen bezogen sich demnach offenbar auf den Handel mit supranationalen, staatlichen sowie halbstaatlichen Anleihen in Dollar. Die vier Banken seien von der Kommission darüber informiert worden, dass sie damit möglicherweise gegen EU-Kartellvorschriften verstossen haben.

    Ihnen droht nun theoretisch eine Strafe von bis zu zehn Prozent ihres weltweiten Jahresumsatzes. Die EU kann allerdings in einem solchen Verfahren demjenigen die Strafe erlassen oder diese abmildern, der die Verfehlungen anzeigt.

    Credit Suisse bestätigt Untersuchung

    Die EU teilte keine Namen mit. Die Credit Suisse und die französische Grossbank Credit Agricole bestätigten allerdings auf Anfrage, dass sie Gegenstand der Untersuchungen seien.

    Die Deutsche Bank, einer der grössten Anleihehändler der Welt, erklärte, man rechne nicht mit einer Geldstrafe und habe "in dieser Sache proaktiv mit der EU-Kommission zusammengearbeitet". Daher sei dem Institut Immunität gewährt worden. Da es sich um ein laufendes Verfahren handele, wollte das grösste deutsche Geldhaus keinen weiteren Kommentar zu dem Verfahren abgeben.

    Neben der Deutschen Bank gehörten nach jüngsten Daten des Marktforschungsinstituts Coalition die US-Banken JP Morgan, Goldman Sachs und die Citigroup zu den grössten Anleihehändlern in Europa.

    Chatrooms als Tatorte

    Absprachen in Online-Chaträumen zwischen Händlern internationaler Banken spielten auch bei den vor einigen Jahren bekannt gewordenen Manipulationen des Referenzzinssatzes Libor und anderer wichtiger Zinssätze eine Rolle. Auch damals war die Deutsche Bank dabei und musste anschliessend in der EU, Grossbritannien und den USA Strafen von zusammen umgerechnet mehr als drei Milliarden Dollar zahlen.

    In den vergangenen Jahren sind bei der Deutschen Bank zahlreiche Verstösse gegen Recht und Gesetz bekannt geworden. So ist sie unter anderem im Zusammenhang mit Tricksereien auf dem US-Hypothekenmarkt oder der Manipulation des weltweiten Devisenmarktes ins Visier geraten.

    Erst Ende November hatten zudem zwei Tage lang Staatsanwälte und Beamte des Bundeskriminalamtes die Frankfurter Zentrale des Instituts durchsucht. Der Verdacht: Beihilfe zur Geldwäsche.

    jb/

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  • 20.12.2018 EU-Kommission geht Verdacht auf Anleihen-Kartell ...

    EU-Kommission geht Verdacht auf Anleihen-Kartell bei Banken nach

    20.12.2018| 15:13:18

    BRÜSSEL (awp international) - Die Wettbewerbshüter der EU nehmen vier Banken wegen möglicher illegaler Absprachen beim Handel mit US-Dollar-Anleihen unter die Lupe. Es bestehe der Verdacht, dass die Geldinstitute zwischen 2009 und 2015 sensible Geschäftsinformationen ausgetauscht und die Preise bei bestimmten Dollar-Anleihen manipuliert hätten, hiess es am Donnerstag aus der EU-Kommission. Die Kontakte kamen demnach hauptsächlich über Online-Chatrooms zustande. Um welche Banken es sich handelt, teilte die Brüsseler Behörde nicht mit.

    Untersucht würden Geschäfte mit supranationalen, staatlichen und halbstaatlichen Anleihen in US-Dollar. Den vier Banken seien die entsprechenden Beschwerdepunkte übermittelt worden.

    Sollte sich der Verdacht erhärten, droht den Geldhäusern eine Strafe in Milliardenhöhe. Dem Ergebnis der Untersuchung könne aber noch nicht vorgegriffen werden, hiess es von der EU-Kommission.

    In Kartellverfahren können Strafen teils deutlich reduziert werden, wenn die Betreffenden mit der EU-Kommission kooperieren. Durch die sogenannte Kronzeugenregelung kann zudem dasjenige Unternehmen, das das Kartell anzeigt, straffrei davonkommen.

    "Die Deutsche Bank hat in dieser Angelegenheit proaktiv mit der Kommission zusammengearbeitet und erwartet keine Geldstrafe", sagte ein Sprecher von Deutschlands grösstem Geldhaus. "Da es sich um eine laufende Untersuchung handelt, können wir nicht weiter kommentieren."/asa/DP/nas

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  • 18.12.2018 Studie: Druck auf deutsche Banken wird kaum nachl...

    Studie: Druck auf deutsche Banken wird kaum nachlassen

    18.12.2018| 15:28:43

    FRANKFURT (awp international) - Sinkende Erträge und hohe Kosten: Der Druck auf die deutsche Bankenlandschaft dürfte nach Ansicht der Unternehmensberatung Bain auch im kommenden Jahr nicht abnehmen. "Die Rahmenbedingungen werden sicher nicht leichter", sagte Bain-Deutschlandchef Walter Sinn am Dienstag bei der Vorstellung einer Bankenstudie in Frankfurt. Im Jahr 2017 habe die Eigenkapitalrendite der deutschen Institutsgruppen auf 2,6 Prozent verharrt. Sinn rechnet in der Branche nun mit weiteren Filialschliessungen sowie mit mehr Übernahmen und Fusionen.

    Wie düster Anleger an den Börsen die Aussichten für die Branche einschätzen, ist der Studie zufolge auch an den gesunkenen Aktienkursen abzulesen. Das Verhältnis der Kurse zu den Buchwerten sei "eine Katastrophe", sagte Sinn. Für Investoren sei dies aber eine gute Gelegenheit zum Einstieg. Er halte Banken derzeit insgesamt für unterbewertet. So war die Aktie der Deutschen Bank neulich als Reaktion auf jüngste Ermittlungen der Staatsanwaltschaft auf den tiefsten Kurs ihrer Geschichte gesackt.

    Bei der Eigenkapitalrendite liegen die einzelnen Bankengruppen unterdessen weit auseinander. "Die Renditekönige waren 2017 wieder einmal die Direktbanken und die Autobanken", sagte Bain-Experte Wilhelm Schmundt. Mit Werten von 7,8 und 8,8 Prozent lagen sie weit vor den Grossbanken wie Deutsche Bank und Commerzbank , die im Schnitt auf 2,5 Prozent kamen.

    Die Genossenschaftsbanken brachten es auf eine Rendite von 2,8 Prozent, die Sparkassen auf 1,7 Prozent. Allerdings können die beiden Gruppen, die in Deutschland mit Abstand die meisten Institute zählen, relativ frei Rückstellungen bilden, die ihre Gewinne mindern. Rechnet man diese Posten heraus, schnitten die Genossen mit einer Eigenkapitalrendite von 7,0 Prozent und die staatlichen Sparkassen mit 6,5 Prozent deutlich besser ab.

    Die Bain-Experten haben für die Studie mehr als 1400 Banken und Sparkassen untersucht. Die deutschen Filialen von Auslandsbanken seien darin im Gegensatz zur Statistik der Bundesbank nicht enthalten. Diese eingerechnet, läge die Rendite der Branche mit 2 Prozent noch niedriger.

    Dabei dürfte sich das Umfeld für die Banken in naher Zukunft kaum bessern, sagte Sinn. "Sie müssen konsequenter auf der Kostenseite sein und kreativer beim Geschäftsmodell." Im Jahr 2017 seien die Erträge der Branche hierzulande gesunken. Dabei seien die Kosten in etwa gleich geblieben - trotz der Schliessung weiterer Standorte. So sei die Zahl der Filialen 2017 um sieben Prozent auf 26 000 gesunken. Dieser Trend werde sicher anhalten, sagte Sinn.

    Zudem rechnet er mit weiteren Zusammenschlüssen unter den Geldhäusern. "Wir glauben, dass das im Kontext eines zusammenwachsenden europäischen Marktes kommen wird." Im Schnitt könnten die Institute bei einem Zusammengehen etwa 29 Prozent der Kosten des kleineren Fusionspartners einsparen. Auch bei den Landesbanken hält Sinn eine Konsolidierung für "sicher sinnvoll". Würde man die Zentralinstitute der Sparkassen heute neu aufbauen, würde man sich wohl auf eine einzige Bank beschränken, schätzt er. Derzeit wird über die mögliche Privatisierung der NordLB beraten.

    Sinn rät den Geldhäusern allgemein dazu, stärker auf Partnerschaften mit anderen Unternehmen und zusätzliche Service-Leistungen zu setzen. Wenn sie sich als geeignete Plattform für weitere Angebote etablierten, könnten sie "den Amazons und Googles dieser Welt" Kunden wegschnappen./stw/elm/fba

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Stammdaten

Branche/Sektor Banken & andere Kreditinstitute
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol DBK
Valor 829257
ISIN DE0005140008

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +5.02%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +0.80 +11.45%
Perf. 3M -0.74 -8.60%
Perf. laufendes Jahr +0.85 +12.16%
Perf. 52W   -48.83%

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Corporate action

Company Gesellschaftsereignis Übersicht (19.11.2018)
Instrument Barausschüttung (05.04.2018)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
Xetra 7.998 +2.78% 22'233'612 18.01.2019
LSE Europ M 7.966 +2.46% 1'432'999 18.01.2019
SIX SX 9.005 +0.67% 5'580 18.01.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 8.099 (17.01.2019)
Vortagestief 7.774 (17.01.2019)
Hoch 1W 8.191 (16.01.2019)
Tief 1W 7.197 (10.01.2019)
Hoch 1M 8.191 (16.01.2019)
Tief 1M 6.683 (27.12.2018)
Hoch 3M 9.363 (08.11.2018)
Tief 3M 6.683 (27.12.2018)
Hoch 1J 16.204 (24.01.2018)
Tief 1J 6.683 (27.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG