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Fundamentale Daten

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Dividende ex Datum 25.05.2018
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Anzahl Aktien 2'066'773'131
Marktkapital in Mio. 14'182.20
Umsatz Vormonat 7'726'412

Aktuelle News

  • 15.05.2019 Razzia gegen deutsche Steuerhinterzieher nach Aus...

    Razzia gegen deutsche Steuerhinterzieher nach Auswertung der 'Panama Papers'

    15.05.2019| 20:49:59

    FRANKFURT (awp international) - Razzia gegen mutmassliche Steuerhinterzieher von Sylt bis München: Ermittler haben am Mittwoch Wohn- und Geschäftsräume an bundesweit 15 Orten durchsucht. Justiz und Steuerbehörden beschuldigen acht Privatleute, über eine frühere Tochtergesellschaft der Deutschen Bank Briefkastenfirmen in Steueroasen gegründet und so Geld am deutschen Fiskus vorbeigeschleust zu haben. Um welche Summe es geht, teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt zunächst nicht mit. Auf die Spur der mutmasslichen Steuerhinterzieher kamen die Fahnder über die vor drei Jahren ans Licht gebrachten "Panama Papers".

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft filzten Strafermittler und Steuerfahnder private Wohnräume der acht Beschuldigten in Bad Tölz, Erkrath, Hamburg, Konz, Simmerath und auf Sylt. Durchsucht wurden auch Geschäftsräume von sechs Vermögensverwaltungsgesellschaften in Hamburg. "Von der Durchsuchung der Geschäftsräume von 14 Banken und Sparkassen in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Erding, Frankfurt am Main, Köln und Trier, sowie von vier Steuerberatern in Aachen, Hamburg, Hürth und München konnte abgesehen werden, nachdem diese die geforderten Beweismittel freiwillig herausgegeben haben", teilte die Staatsanwaltschaft am Abend nach Abschluss der Aktion mit.

    An der Aktion waren ausser der Frankfurter Staatsanwaltschaft Beamte des Bundeskriminalamts (BKA), des Landeskriminalamtes Hamburg, der Oberfinanzdirektion Frankfurt und mehrerer Finanzämter beteiligt. Insgesamt waren rund 110 Beamte Im Einsatz.

    Die Namen der betroffenen Institute nannten die Ermittler nicht. Die Deutsche Bank teilte mit, die Ermittlungen richteten sich nicht gegen Deutschlands grösstes Geldhaus, sondern gegen Privatpersonen. "Die Deutsche Bank kooperiert mit der Staatsanwaltschaft und gibt alle angeforderten Unterlagen freiwillig heraus", erklärte ein Sprecher des Dax -Konzerns in Frankfurt: "Eine Durchsuchung der Geschäftsräume der Bank hat deshalb nicht stattgefunden."

    Allerdings standen die aktuellen Durchsuchungen nach Angaben der Ermittler im Zusammenhang mit einer öffentlichkeitswirksamen Razzia bei der Deutschen Bank wegen Geldwäsche-Vorwürfen Ende November: 170 Beamte der Staatsanwaltschaft Frankfurt, des BKA, der Steuerfahndung und der Bundespolizei hatten vor knapp einem halben Jahr unter anderem die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt bis in die Vorstandsetage durchsucht.

    Die Fahnder hatten nach damaligen Angaben zwei Mitarbeiter der Bank im Visier. Diese sollen Kunden geholfen haben, Briefkastenfirmen in Steuerparadiesen zu gründen und so Gelder aus Straftaten zu waschen. Der Verdacht gegen die Mitarbeiter hatte sich nach einer Auswertung der Daten der sogenannten Offshore-Leaks und Panama Papers durch das BKA ergeben. Die Ermittlungen gegen die beiden Deutsche-Bank-Mitarbeiter laufen nach Angaben der Staatsanwaltschaft Frankfurt unabhängig von dem aktuellen Fall weiter.

    Die "Panama Papers" waren Journalisten zugespielt und im Frühjahr 2016 von einem internationalen Medien-Netzwerk veröffentlicht worden. Die umfangreichen Unterlagen der panamaischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca enthüllten Finanzströme in die mittelamerikanische Steueroase mit ihren Tausenden Briefkastenfirmen. Die Veröffentlichung der Unterlagen brachte weltweit Politiker, Geschäftsleute und Prominente unter Druck und rief Strafverfolger auf den Plan./ben/mar/ceb/DP/he

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  • 15.05.2019 Razzia gegen Steuerhinterzieher nach Auswertung d...

    Razzia gegen Steuerhinterzieher nach Auswertung der 'Panama Papers'

    15.05.2019| 15:24:01

    (Ausführliche Fassung)

    FRANKFURT (awp international) - Razzia gegen mutmassliche Steuerhinterzieher von Sylt bis München: Ermittler haben am Mittwoch Wohn- und Geschäftsräume an bundesweit 15 Orten durchsucht. Justiz und Steuerbehörden beschuldigen acht Privatleute, über eine frühere Tochtergesellschaft der Deutschen Bank Briefkastenfirmen in Steueroasen gegründet und so Geld am deutschen Fiskus vorbeigeschleust zu haben. Um welche Summe es geht, teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt zunächst nicht mit. Auf die Spur der mutmasslichen Steuerhinterzieher kamen die Fahnder über die vor drei Jahren ans Licht gebrachten "Panama Papers".

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft filzten Strafermittler und Steuerfahnder private Wohnräume der acht Beschuldigten in Bad Tölz, Erkrath, Hamburg, Konz, Simmerath und auf Sylt. Um ihren Verdacht zu untermauern, sammelten die Ermittler zudem Material in Geschäftsräumen von elf Banken und Sparkassen in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Erding, Frankfurt am Main, Köln und Trier. Durchsucht wurden auch Geschäftsräume von vier Steuerberatern in Aachen, Hamburg, Hürth und München sowie von sechs Vermögensverwaltungsgesellschaften in Hamburg.

    An der Aktion waren ausser der Frankfurter Staatsanwaltschaft Beamte des Bundeskriminalamts (BKA), des Landeskriminalamtes Hamburg, der Oberfinanzdirektion Frankfurt und mehrerer Finanzämter beteiligt.

    Die Namen der betroffenen Institute nannten die Ermittler nicht. Die Deutsche Bank teilte mit, die Ermittlungen richteten sich nicht gegen Deutschlands grösstes Geldhaus, sondern gegen Privatpersonen. "Die Deutsche Bank kooperiert mit der Staatsanwaltschaft und gibt alle angeforderten Unterlagen freiwillig heraus", erklärte ein Sprecher des Dax-Konzerns in Frankfurt: "Eine Durchsuchung der Geschäftsräume der Bank hat deshalb nicht stattgefunden."

    Allerdings standen die aktuellen Durchsuchungen nach Angaben der Ermittler im Zusammenhang mit einer öffentlichkeitswirksamen Razzia bei der Deutschen Bank wegen Geldwäsche-Vorwürfen Ende November: 170 Beamte der Staatsanwaltschaft Frankfurt, des BKA, der Steuerfahndung und der Bundespolizei hatten vor knapp einem halben Jahr unter anderem die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt bis in die Vorstandsetage durchsucht.

    Die Fahnder hatten nach damaligen Angaben zwei Mitarbeiter der Bank im Visier. Diese sollen Kunden geholfen haben, Briefkastenfirmen in Steuerparadiesen zu gründen und so Gelder aus Straftaten zu waschen. Der Verdacht gegen die Mitarbeiter hatte sich nach einer Auswertung der Daten der sogenannten Offshore-Leaks und Panama Papers durch das BKA ergeben. Die Ermittlungen gegen die beiden Deutsche-Bank-Mitarbeiter laufen nach Angaben der Staatsanwaltschaft Frankfurt unabhängig von dem aktuellen Fall weiter.

    Die "Panama Papers" waren Journalisten zugespielt und im Frühjahr 2016 von einem internationalen Medien-Netzwerk veröffentlicht worden. Die umfangreichen Unterlagen der panamaischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca enthüllten Finanzströme in die mittelamerikanische Steueroase mit ihren Tausenden Briefkastenfirmen. Die Veröffentlichung der Unterlagen brachte weltweit Politiker, Geschäftsleute und Prominente unter Druck und rief Strafverfolger auf den Plan./ben/mar/ceb/DP/fba

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  • 15.05.2019 Bundesweite Steuer-Razzia nach Auswertung der "Pa...

    Bundesweite Steuer-Razzia nach Auswertung der "Panama Papers"

    15.05.2019| 12:35:50

    (neu: Mit Stellungnahme Deutsche Bank)

    FRANKFURT (awp international) - Drei Jahre nach den Enthüllungen der sogenannten Panama Papers sind Ermittler am Mittwoch wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung zu einer bundesweiten Grossrazzia ausgerückt. Die Behörden durchsuchten die Wohnräume von acht vermögenden Privatpersonen, elf Banken und Sparkassen sowie die Geschäftsräume von vier Steuerberatern, wie die Staatsanwalt Frankfurt mitteilte.

    Justiz und Steuerbehörden haben die Privatleute im Verdacht, über eine frühere Gesellschaft des Deutsche-Bank-Konzerns Briefkastenfirmen gegründet und Steuern hinterzogen zu haben. Die Vorgänge waren über die Veröffentlichung der "Panama Papers" bekannt geworden.

    Die Ermittler machten keine Angaben dazu, welche Geldhäuser durchsucht wurden. Betroffen waren die Geschäftsräume von insgesamt elf Instituten in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Erding, Frankfurt, Köln und Trier. Wohnräume wurden von Privatpersonen in Bad Tölz, Erkrath, Hamburg, Konz, Simmerath und auf Sylt durchsucht. Beteiligt waren auch Beamte des Bundeskriminalamts (BKA), des Landeskriminalamtes Hamburg, der Oberfinanzdirektion Frankfurt und verschiedener Finanzämter.

    Die aktuelle Razzia, die am Vormittag noch andauerte, steht den Angaben zufolge im Zusammenhang mit Durchsuchungen bei der Deutschen Bank im vergangenen November. Damals hatten die Ermittler nach eigenen Angaben zahlreiche Geschäftsunterlagen in schriftlicher und elektronischer Form sichergestellt. Der Verdacht: Mitarbeiter des Instituts sollen Kunden geholfen haben, Briefkastenfirmen in Steuerparadiesen zu gründen und so Gelder aus Straftaten zu waschen.

    Die Deutsche Bank teilte mit, die Ermittlungsverfahren richteten sich nicht gegen die Deutsche Bank, sondern gegen Privatpersonen. "Die Deutsche Bank kooperiert mit der Staatsanwaltschaft und gibt alle angeforderten Unterlagen freiwillig heraus." Aktuell habe keine Durchsuchung stattgefunden.

    Der Verdacht gegen die Mitarbeiter hatte sich den damaligen Angaben der Ermittler zufolge nach einer Auswertung der Daten der sogenannten Offshore-Leaks und Panama Papers durch das Bundeskriminalamt (BKA) ergeben. Das BKA hatte im Kampf gegen Geldwäsche und Steuerbetrug im Sommer 2017 die "Panama Papers" gekauft.

    Im Frühjahr 2016 hatte ein internationales Medien-Netzwerk mit den "Panama Papers" Finanzströme in der mittelamerikanischen Steueroase enthüllt. Dadurch waren weltweit Politiker, Geschäftsleute und Prominente unter Druck geraten. Der internationalen Medien zugespielte Datenberg zeigte grosse Geldströme nach Panama, wo Tausende Briefkastenfirmen angesiedelt sind. Ob es sich dabei auch um strafbare Geschäfte handelt, hatten weltweit Staatsanwälte geprüft./mar/ceb/DP/jha

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  • 15.05.2019 Deutsche Bank will Personalabbau bei Postbank-Int...

    Deutsche Bank will Personalabbau bei Postbank-Integration beschleunigen

    15.05.2019| 07:27:43

    LONDON/FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Bank will nach dem Scheitern des Commerzbank-Fusionsplans die Integration der Postbank beschleunigen. Der frühere Postbank-Chef und jetzt im Konzern für das Privat- und Firmenkundengeschäft zuständige Vorstand, Frank Strauss, sagte der "Financial Times" (Mittwoch), dass sich an den grundsätzlichen Plänen nichts ändert, es aber schneller gehen soll.

    "Zum Beispiel wollten wir die Personalkürzungen in unseren Zentralen binnen drei Jahren durchziehen und planen das nun in zwei Jahren zu schaffen." Die Deutsche Bank hatte sich nach einigem Hin und Her im Frühjahr 2017 entschieden, die kurz nach der Finanzkrise gekaufte Bonner Postbank doch nicht zu verkaufen, sondern in ihr Privat- und Firmenkundengeschäft einzugliedern. Im Mai 2018 wurde die DB Privat- und Firmenkundenbank AG mit aktuell 28 000 Vollzeitkräften im Handelsregister eingetragen.

    Am Dienstag hatte der Dax-Konzern angekündigt, die Postbank-Tochter BHW und die wesentlich kleinere eigene Bausparkasse der Deutschen Bank zusammenzulegen Unter der Marke BHW entstehe somit Deutschlands zweitgrösste private Bausparkasse nach Marktführer Schwäbisch Hall, hiess es./stw/zb/jha/

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  • 14.05.2019 Unicredit und ING beauftragen offenbar Berater fü...

    Unicredit und ING beauftragen offenbar Berater für Commerzbank-Übernahme

    14.05.2019| 20:36:57

    FRANKFURT (awp international) - Nach der gescheiterten Übernahme der Commerzbank durch die Deutsche Bank bringen sich wieder die ursprünglich ebenfalls als Interessenten gehandelten Institute in Stellung. Sowohl die italienische Unicredit als auch die niederländische ING hätten Berater mit der Prüfung eines möglichen Kaufangebots beauftragt, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstagabend. Die Unicredit war zuvor schon in anderen Medienberichten ins Spiel gebracht worden. Allerdings dementierten die Italiener am Dienstagabend nach Aufforderung der Börsenaufsicht die dort behauptete Mandatierung von Banken für die Übernahme. Man sei voll fokussiert auf den Transformationsplan 2019, hiess es.

    Dennoch waren Commerzbank-Aktien am frühen Nachmittag deutlich angesprungen und mit einem Plus von mehr als vier Prozent als einer der grössten Gewinner im Index der mittelgrossen Werte, dem MDax aus dem Xetra-Haupthandel gegangen. Die abendliche Kreisemeldung liess den Kurs nochmal um mehr als ein Prozent ansteigen.

    In Mailand hatten Unicredit-Titel hingegen negativ auf den möglichen Kauf in Deutschland reagiert, der Kurs war um mehr als zwei Prozent abgesackt.

    Gerüchte über das Interesse von Unicredit waren schon Anfang April in einem Bericht der "Financial Times" geschürt worden. Damals war als Bedingung genannt worden, dass die Gespräche mit der Deutschen Bank über eine Fusion scheitern, was mittlerweile eingetreten ist. In den vergangenen Jahren wurde Unicredit, die in Deutschland bereits mit der Hypovereinsbank vertreten ist, schon wiederholt als möglicher Käufer der Commerzbank genannt./he/edh

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  • 14.05.2019 Weitere Warnstreiks bei deutschen Banken angekündigt

    Weitere Warnstreiks bei deutschen Banken angekündigt

    14.05.2019| 14:16:42

    BERLIN (awp international) - Bankkunden in mehreren Bundesländern müssen in den nächsten Tagen nach Gewerkschaftsangaben mit Einschränkungen rechnen. Grund sind Warnstreiks vor der vierten Runde der Tarifverhandlungen nächste Woche, wie Verdi am Dienstag mitteilte. Es sei mit Verzögerungen im Arbeitsablauf und mit geschlossenen Filialen zu rechnen. Aktionen seien vor allem geplant in Niedersachsen, dem Saarland, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen.

    Verdi fordert für bundesweit 200 000 Beschäftigte sechs Prozent mehr Geld, einen Anspruch auf Weiterbildung sowie sechs bezahlte "Gesundheits- und Entlastungstage" pro Jahr. Aus Sicht der Arbeitgeber verlangt die Gewerkschaft zu viel. Die Banken stehen unter Druck wegen niedriger Zinsen, stärkerer Regulierung und der Konkurrenz neuer Online-Banken. Beide Seiten setzen sich am Montag in Wiesbaden wieder an einen Tisch./bf/DP/jha

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  • 14.05.2019 Deutsche Bank bündelt Bauspargeschäft unter der M...

    Deutsche Bank bündelt Bauspargeschäft unter der Marke BHW

    14.05.2019| 13:42:47

    FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Bank kommt mit der Eingliederung der Postbank voran: Die Postbank-Tochter BHW und die wesentlich kleinere Bausparkasse der Deutschen Bank werden zusammengelegt. Unter der Marke BHW entstehe somit Deutschlands zweitgrösste private Bausparkasse nach Marktführer Schwäbisch Hall, teilte die Deutsche Bank am Dienstag in Frankfurt mit. Rechtlich vollzogen werden soll der Zusammenschluss an diesem Freitag (17. Mai).

    "Wir haben im Oktober 2017 versprochen, eine Bank mit zwei Marken zu bauen. Die Zusammenführung des Bauspargeschäfts ist dabei ein ganz wesentlicher Schritt", sagte Deutsche-Bank-Privatkundenvorstand Frank Strauss der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt.

    Verhandelt wird mit den Betriebsräten nun noch die Neuaufstellung der Zentralen der DB Privat- und Firmenkundenbank. Möglicherweise stehen dort 1000 von 4000 Stellen auf der Kippe. "Ich bin zuversichtlich, dass wir bis zu diesem Sommer eine Einigung mit den Arbeitnehmervertretern erzielt haben werden für die strukturellen Themen, die wir für dieses Jahr geplant hatten", sagte Strauss.

    Von der Fusion der BHW Bausparkasse AG und der DB Bauspar AG verspricht sich die Bank ab 2022 jährliche Netto-Einsparungen von etwa 25 Millionen Euro. Eine gemeinsame IT soll für mehr Effizienz sorgen. "Natürlich sind auch Personaleinsparungen ein Thema, aber das ist nicht der grösste Hebel", sagte Strauss. Ein Interessenausgleich sei bereits abgeschlossen. An den Start geht das Gemeinschaftsunternehmen mit Sitz im niedersächsischen Hameln mit 620 Mitarbeitern. Die neue Gesellschaft hat gut 3 Millionen Kunden, über 3,7 Millionen Bausparverträge und 125 Milliarden Euro Bausparbestand.

    Nach einigem Hin und Her hatte die Deutsche Bank sich im Frühjahr 2017 entschieden, die Bonner Tochter Postbank doch nicht zu verkaufen, sondern in ihr Privat- und Firmenkundengeschäft einzugliedern. Im Mai 2018 wurde die DB Privat- und Firmenkundenbank AG mit aktuell 28 000 Vollzeitkräften im Handelsregister eingetragen.

    Die Eingliederung der Postbank ist ein wichtiger Baustein eines grösseren Umbaus des Deutsche-Bank-Konzerns. Das Geldhaus will wieder zur internationalen Konkurrenz aufschliessen. Gemeinsame Verwaltung und IT sollen Kosten senken und die Schlagkraft erhöhen. Ab 2022 soll die Postbank-Integration 900 Millionen Euro Synergien jährlich bringen. Umbau und IT-Investitionen kosten 1,9 Milliarden Euro. "2019 wird das erste Jahr sein, in dem wir einen relevanten dreistelligen Millionenbetrag an Synergien sehen werden", sagte Strauss.

    Der Versuch, aus Deutscher Bank und Commerzbank ein noch grösseres gemeinsames Institut zu schmieden, scheiterte nach Vorgesprächen Ende April. "Für uns waren die Gespräche mit der Commerzbank eine strategische Chance", sagte Strauss. "Wir sind aber zu der Schlussfolgerung gekommen, dass die Umsetzungsrisiken und die Kosten die Chancen einer Fusion übersteigen würden."

    Nun gelte es, die Baustellen im eigenen Konzern abzuarbeiten. "Es ist wichtig, dass wir bei der Postbank-Integration nicht an Geschwindigkeit verlieren. Mit der Fusion der Bausparkassen zeigen wir, dass wir eher vor unserem Zeitplan liegen als hinter unserem Zeitplan", sagte Strauss./ben/DP/stw

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  • 14.05.2019 EuGH: Arbeitgeber müssen Arbeitszeiten systematis...

    EuGH: Arbeitgeber müssen Arbeitszeiten systematisch erfassen

    14.05.2019| 11:46:07

    LUXEMBURG (awp international) - Arbeitgeber sollen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs verpflichtet werden, die gesamte Arbeitszeit ihrer Beschäftigten systematisch zu erfassen. Alle EU-Staaten müssten dies durchsetzen, entschieden die obersten EU-Richter am Dienstag in Luxemburg. Nur so lasse sich überprüfen, ob zulässige Arbeitszeiten überschritten würden. Und nur das garantiere die im EU-Recht zugesicherten Arbeitnehmerrechte. (Rechtssache C-55/18)

    Das Urteil könnte grosse Auswirkungen auf den Arbeitsalltag auch in Deutschland haben. Denn längst nicht in allen Branchen werden Arbeitszeiten systematisch erfasst. Auch Heimarbeit oder Aussendienst müsste demnach künftig registriert werden, etwa über Apps oder elektronische Erfassung am Laptop. Wird abends von zuhause noch dienstlich telefoniert oder werden E-Mails geschrieben, könnte auch dies unter die Pflicht zur Erfassung fallen.

    Im deutschen Arbeitszeitgesetz ist nach Gewerkschaftsangaben bisher nur vorgeschrieben, dass Überstunden nach den üblichen acht Stunden Regelarbeitszeit registriert werden. Gewerkschafter monieren schon lange, dass dies eigentlich nur möglich sei, wenn auch die reguläre Arbeitszeit aufgezeichnet wird.

    In dem Fall vor dem EuGH hatte eine Gewerkschaft in Spanien geklagt, wo die Rechtslage ähnlich ist wie in Deutschland: Es besteht nur eine Pflicht zur Aufzeichnung der Überstunden. Die Gewerkschaft argumentierte, nur bei Erfassung aller Stunden lasse sich diese Vorgabe erfüllen. Sie wollte den dortigen Ableger der Deutschen Bank zur Einrichtung eines Registriersystems für die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter verpflichten. Die Deutsche Bank berief sich auf das spanische Recht und hielt dagegen.

    Der EuGH entschied zugunsten der Gewerkschaft und formulierte eine Vorgabe an alle EU-Mitgliedsstaaten, Arbeitgeber zu Systemen der Arbeitszeiterfassung zu verpflichten. Andernfalls werde gegen die EU-Grundrechtecharta, die EU-Arbeitszeitrichtlinie und die EU-Richtlinie über die Sicherheit und die Gesundheit der Arbeitnehmer bei der Arbeit verstossen. Über die Details der Umsetzung können die Staaten selbst entscheiden.

    Die Richter unterstrichen die Bedeutung des Grundrechts jedes Arbeitnehmers auf Begrenzung der Höchstarbeitszeit sowie auf tägliche und wöchentliche Ruhezeiten. Die EU-Staaten müssten dafür sorgen, dass die Arbeitnehmer diese Rechte auch wirklich wahrnehmen könnten. Dabei sei zu berücksichtigen, dass Arbeitnehmer die schwächere Partei im Arbeitsvertrag seien.

    Ohne ein System zur Messung der täglichen Arbeitszeit könnten weder die geleisteten Stunden und ihre zeitliche Verteilung noch die Zahl der Überstunden objektiv und verlässlich ermittelt werden, erklärte der Gerichtshof. Damit sei es für Arbeitnehmer äusserst schwierig oder gar praktisch unmöglich, ihre Rechte durchzusetzen./vsr/DP/jha

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  • 13.05.2019 Gespräche von Deutscher Bank und UBS zu DWS stock...

    Gespräche von Deutscher Bank und UBS zu DWS stocken Insidern zufolge

    13.05.2019| 15:57:20

    FRANKFURT/ZÜRICH (awp international) - Eine mögliche Fusion der Fondsanbieter von Deutscher Bank und UBS wird Insidern zufolge unwahrscheinlicher. Die Gespräche zwischen den beiden beteiligten Grossbanken seien ins Stocken geraten, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

    Bei dem Deal soll es darum gehen, die Deutsche-Bank-Fondstochter DWS mit dem entsprechenden Bereich der UBS zusammenzuführen. Sprecher von Deutscher Bank, UBS und DWS lehnten eine Stellungnahme ab.

    Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing hatte sich für einen Zusammenschluss der DWS mit einem Konkurrenten zuletzt offen gezeigt. Die Deutsche Bank wolle an der erwarteten Konsolidierung unter den Vermögensverwaltern teilnehmen, hatte er Ende April gesagt. Er erwarte allerdings, dass der Fondsanbieter weiterhin Teil der Kernstrategie der Deutschen Bank bleibe.

    Gerüchte über einen Deal mit der UBS waren während der Fusionsgespräche zwischen der Deutschen Bank und der Commerzbank aufgekommen, die allerdings Ende April scheiterten. Den Insidern zufolge konnten sich die Beteiligten bisher jedoch nicht einig werden, wer bei dem fusionierten Fondsanbieter künftig das Sagen haben soll. Allerdings sei nicht ausgeschlossen, dass es doch noch zu einem Deal komme.

    Gemessen an den verwalteten Vermögenswerten sind beide Unternehmen in diesem Bereich etwa gleich gross. So kommt die UBS-Fondssparte auf 722 Milliarden und die DWS auf 704 Milliarden Euro verwaltetes Kundenvermögen. Bei einer Fusion könnten beide Gesellschaften auf das Niveau des grössten europäischen Fondsanbieters Amundi kommen, der mehrheitlich zur französischen Grossbank Credit Agricole gehört.

    stw/he

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  • 08.05.2019 Deutsche-Bank-Chef Sewing: Kein Dissens mit Aufsi...

    Deutsche-Bank-Chef Sewing: Kein Dissens mit Aufsichtsratschef

    08.05.2019| 16:41:39

    FRANKFURT (awp international) - Deutsche Bank -Chef Christian Sewing sieht keine Meinungsverschiedenheiten mit seinem Aufsichtsratsvorsitzenden Paul Achleitner wegen der geplatzten Fusionsgespräche mit der Commerzbank . "Auch wenn die Entscheidung zum Start und zum Ende der Gespräche der Vorstand treffen muss, möchte ich klarstellen: Es gab hier keinerlei Dissens zwischen unserem Aufsichtsratsvorsitzenden und mir", sagte Sewing am Dienstagabend bei einer Veranstaltung in Hamburg, wie am Mittwoch aus Bankkreisen verlautete.

    Nach knapp sechs Wochen intensiven Gesprächen hatten die Vorstände von Deutscher Bank und Commerzbank Ende April mitgeteilt, dass sie die Idee eines Zusammenschlusses beider Häuser nicht weiterverfolgen, weil eine Fusion aus ihrer Sicht "keinen ausreichenden Mehrwert bieten würde".

    "Für uns stand immer fest, dass es richtig und wichtig ist, eine solche Gelegenheit zu prüfen, wenn sie sich bietet", sagte Sewing den Angaben zufolge. Er habe sich von niemandem unter Druck gesetzt gefühlt - nicht von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und auch nicht von Aufsichtsratschef Achleitner./mar/DP/stk

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  • 08.05.2019 Commerzbank betont trotz Gewinneinbruchs eigene S...

    Commerzbank betont trotz Gewinneinbruchs eigene Stärke - Aktie fällt

    08.05.2019| 13:09:42

    (Zusammenfassung; neu: Aussagen von Finanzchef Stephan Engels aus Telefonkonferenz und Privatkundenvorstand Michael Mandel aus Interview, aktualisierter Aktienkurs, Analystenkommentar)

    FRANKFURT (awp international) - Die Commerzbank lässt sich von einem Gewinneinbruch zum Jahresauftakt nicht von ihrem eigenständigen Kurs abbringen. Nach der Absage einer Fusion mit der Deutschen Bank muss das teilverstaatlichte Institut beweisen, dass es weiterhin alleine stark genug ist. "Durch Wachstum stärken wir unsere Ertragsbasis und wirken den niedrigen Zinsen und dem Margenverfall entgegen", sagte Konzernchef Martin Zielke am Mittwoch. "Natürlich werden wir weiter konzentriert daran arbeiten, unsere Ertragskraft zu steigern."

    An der Börse wurden die Nachrichten mit einem weiteren Kursrückgang quittiert. Obwohl der Quartalsgewinn nicht ganz so stark einbrach wie von Experten erwartet, verlor die Commerzbank-Aktie bis zur Mittagszeit 1,30 Prozent an Wert auf 7,642 Euro. Am Vortag war es für sie bereits um mehr als zwei Prozent abwärts gegangen. Allerdings liegt der Kurs immer noch gut 30 Prozent höher als noch zum Jahreswechsel.

    Analyst Pierre Drach von Independent Research lobte das gut gelaufene Geschäft mit Firmenkunden. Nach dem gescheiterten Zusammenschluss mit der Deutschen Bank bleibt die Commerzbank aus seiner Sicht ein "gutes Übernahmeziel für einen ausländischen Wettbewerber".

    Im Herbst will der Commerzbank-Vorstand erklären, wie das auf Privatkunden sowie Mittelstand und Firmenkunden ausgerichtete Institut nach 2020 weiterentwickelt werden soll. Dann läuft die seit Herbst 2016 geltende Strategie aus. Zinstief, Digitalisierung und Regulierung verlangen nach Antworten.

    Vor zwei Wochen waren Commerzbank und Deutsche Bank nach knapp sechswöchigen Gesprächen zu der Erkenntnis gelangt, dass ein Zusammenschluss der beiden Frankfurter Grossbanken zu viele Risiken bergen würde. Nach unbestätigten Medienberichten steht die Konkurrenz bereits in den Startlöchern: Angeblich haben die niederländische ING und die italienische Unicredit ein Auge auf die Commerzbank geworfen. Commerzbank-Finanzvorstand Stephan Engels sagte dazu am Mittwoch in einer Telefonkonferenz, es habe bislang keiner bei dem Frankfurter Institut angeklopft: "Wenn, dann müsste ich es Ihnen sagen."

    Zum Jahresauftakt 2019 brockten sinkende Erträge und eine höhere Steuerlast der Commerzbank einen Gewinneinbruch ein. Unter dem Strich verdiente das Institut im ersten Quartal 120 Millionen Euro und damit über die Hälfte weniger als ein Jahr zuvor (262 Mio Euro).

    Gesunkene Verwaltungskosten konnten den Ertragsrückgang nur teilweise ausgleichen. Zugleich wirbt die Commerzbank massiv um Kunden. Von Januar bis März wurden nach Angaben der Bank im Segment Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland 123 000 zusätzliche Kunden gewonnen - massgeblich dank der Online-Tochter Comdirect.

    Die Commerzbank hatte sich im Herbst 2016 zum Ziel gesetzt, bis 2020 zwei Millionen zusätzliche Klienten anzulocken. Von einer breiteren Kundenbasis verspricht sich der Konzern mit aktuell gut 13 Millionen Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland langfristig mehr Gewinn.

    Das Geschäftsvolumen (Assets under Control) in dem Segment stieg auf 402 Milliarden Euro. "Wir werden von der Menge der verwalteten Kundengelder her noch stärker wachsen müssen, um die Preiserosion im Markt zu kompensieren", sagte Privatkundenchef Michael Mandel den Nachrichtenagenturen dpa und dpa-AFX. Das sei aber kein Selbstläufer: "Der deutsche Markt wird schwierig bleiben."

    Auch im umkämpften Firmenkundengeschäft sieht die Bank Fortschritte. In diesem Bereich sei sowohl die Zahl der Kunden als auch das Kreditvolumen gewachsen. "Die Richtung stimmt, das Kundengeschäft entwickelt sich weiter positiv", bilanzierte Finanzvorstand Engels.

    Nachdem der Traum von der grossen Bankenhochzeit geplatzt war, hatte Zielke wiederholt die Stärke seines Hauses betont. Das Institut, dessen grösster Anteilseigner mit gut 15 Prozent der deutsche Staat ist, sei "alleine stark genug", sagte Zielke in mehreren Interviews kurz nach Beendigung der Gespräche mit der Deutschen Bank Ende April.

    Für das Gesamtjahr 2019 peilt Zielke nach früheren Angaben "unter dem Strich ein leicht höheres Konzernergebnis als im Vorjahr" an. 2018 hatte das seit Herbst im MDax notierte Institut 865 Millionen Euro Gewinn ausgewiesen - fast sieben Mal so viel wie ein Jahr zuvor.

    Für 2018 sollen die Aktionäre eine Gewinnausschüttung von 20 Cent je Anteilsschein erhalten - abgestimmt wird darüber bei der Hauptversammlung in zwei Wochen. Es wäre das zweite Mal seit der Rettung mit Steuermilliarden in der Finanzkrise vor zehn Jahren, dass die Commerzbank Dividende zahlt. Für 2019 dürfen die Anteilseigner auf eine Ausschüttung in vergleichbarer Höhe hoffen./ben/stw/DP/stw

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  • 08.05.2019 Commerzbank zum Jahresauftakt mit Gewinneinbruch

    Commerzbank zum Jahresauftakt mit Gewinneinbruch

    08.05.2019| 08:53:25

    (Ausführliche Fassung)

    FRANKFURT (awp international) - Die Commerzbank sieht sich trotz eines Gewinneinbruchs zum Jahresauftakt auf Kurs in eine zunächst weiterhin eigenständige Zukunft. "Durch Wachstum stärken wir unsere Ertragsbasis und wirken den niedrigen Zinsen und dem Margenverfall entgegen", liess Konzernchef Martin Zielke am Mittwoch mitteilen. Vor knapp zwei Wochen hatten Commerzbank und Deutsche Bank einer Fusion der beiden Frankfurter Grossbanken eine Absage erteilt.

    Zum Jahresauftakt 2019 brockten sinkende Erträge und eine höhere Steuerlast der Commerzbank einen Gewinneinbruch ein. Unter dem Strich verdiente das Institut im ersten Quartal 120 Millionen Euro und über die Hälfte weniger als ein Jahr zuvor (262 Mio Euro). Analysten hatten allerdings mit einem noch stärkeren Rückgang gerechnet.

    Am Finanzmarkt wurden die Nachrichten zunächst positiv aufgenommen. Im vorbörslichen Handel bei Tradegate gewann die Commerzbank-Aktie am Morgen gut ein Prozent an Wert.

    Gesunkene Verwaltungskosten konnten den Ertragsrückgang der Bank im ersten Quartal 2019 nur teilweise ausgleichen. Zugleich wirbt die Commerzbank massiv um Kunden. Von Januar bis einschliesslich März wurden nach Angaben der Bank im Segment Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland 123 000 zusätzliche Kunden gewonnen.

    Die Commerzbank hatte sich im Herbst 2016 zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 insgesamt zwei Millionen zusätzliche Klienten anzulocken, Ende 2018 war die Hälfte davon erreicht. Von einer breiteren Kundenbasis verspricht sich der Konzern mit aktuell gut 13 Millionen Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland langfristig mehr Gewinn.

    Auch im hart umkämpften Firmenkundengeschäft sieht die Commerzbank Fortschritte. In diesem Segment sei sowohl die Zahl der Kunden als auch das Kreditvolumen gewachsen. "Die Richtung stimmt, das Kundengeschäft entwickelt sich weiter positiv", bilanzierte Finanzvorstand Stephan Engels.

    Nachdem der Traum von der grossen Bankenhochzeit geplatzt ist, müssen Commerzbank und Deutsche Bank ihr Heil wieder allein suchen - oder nach neuen Partnern Ausschau halten. Commerzbank-Chef Zielke hatte nach dem Fusions-Aus wiederholt die Stärke seines Hauses betont. Das Institut, dessen grösster Anteilseigner mit gut 15 Prozent der deutsche Staat ist, sei "alleine stark genug", sagte Zielke in mehreren Interviews kurz nach Beendigung der Gespräche mit der Deutschen Bank Ende April.

    Für das Gesamtjahr 2019 peilt Zielke nach früheren Angaben "unter dem Strich ein leicht höheres Konzernergebnis als im Vorjahr" an. 2018 hatte das seit Herbst im MDax notierte Institut 865 Millionen Euro Gewinn ausgewiesen - fast sieben Mal so viel wie ein Jahr zuvor. Doch das anhaltende Zinstief und steigende Regulierungskosten belasten.

    Für 2018 sollen die Aktionäre eine Gewinnausschüttung von 20 Cent je Anteilsschein erhalten - abgestimmt wird darüber bei der Hauptversammlung in zwei Wochen. Es wäre das zweite Mal seit der Rettung mit Steuermilliarden in der Finanzkrise vor zehn Jahren, dass die teilverstaatlichte Commerzbank eine Dividende zahlt./ben/stw/DP/stw

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Stammdaten

Branche/Sektor Banken & andere Kreditinstitute
Währung Euro
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse Deut.Boerse
Börse URL www.boerse-frankfurt.com
Symbol DBK
Valor 829257
ISIN DE0005140008

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -2.22%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -0.97 -12.41%
Perf. 3M -0.76 -9.97%
Perf. laufendes Jahr -0.11 -1.53%
Perf. 52W   -36.40%

Bezahlte Kurse

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Zeit Preis Volumen
19:27:18 6.862 192
19:08:47 6.887 10
17:54:18 6.84 3'900
17:53:22 6.836 6'000
17:04:21 6.828 2'000
16:54:13 6.811 1'385
16:51:05 6.817 100
16:43:59 6.821 300
16:31:04 6.806 100

Corporate action

Company Generalversammlung (23.05.2019)
Instrument Barausschüttung (12.04.2019)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
LSE Europ M 6.835 -0.85% 24'806'596 17.05.2019
Xetra 6.843 -1.00% 14'570'135 17.05.2019
TRADEcho 2cy 5.9109 -1.63% --- 17.05.2019
NYSE 7.58 -1.04% --- 17.05.2019
CTA NYSE Nat 7.58 -1.04% --- 17.05.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 6.904 (16.05.2019)
Vortagestief 6.753 (16.05.2019)
Hoch 1W 7.102 (09.05.2019)
Tief 1W 6.712 (15.05.2019)
Hoch 1M 7.933 (25.04.2019)
Tief 1M 6.712 (15.05.2019)
Hoch 3M 8.292 (01.03.2019)
Tief 3M 6.712 (15.05.2019)
Hoch 1J 11.328 (01.08.2018)
Tief 1J 6.683 (27.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG