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Aktuelle News

  • 09.01.2019 Weiterer Rückschlag für Salt: Coop Mobile wechsel...

    Weiterer Rückschlag für Salt: Coop Mobile wechselt zur Swisscom

    09.01.2019| 13:45:01

    (Meldung durchgehend ergänzt)

    Von Johannes Brinkmann, AWP

    Basel/Bern (awp) - Salt muss einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Coop Mobile hat per sofort auf das Mobilfunknetz der Swisscom gewechselt. Damit hat der drittgrösste Mobilfunkanbieter einen weiteren Grosskunden an den "blauen Riesen" verloren, nachdem bereits der Kabelnetzbetreiber UPC abgesprungen war.

    Allerdings gibt es einen gewichtigen Unterschied zwischen dem Wechsel von Coop Mobile und UPC zur Swisscom: Bei UPC mussten die Kunden nichts unternehmen und wurden automatisch umgestellt.

    Dagegen müssen Coop-Mobile-Kunden selber kündigen und den Wechsel aktiv vorantreiben, wie Coop am Mittwoch in einem Communiqué bekannt gab. UPC sei hier kundenfreundlicher, urteilte Telekomexperte Ralf Beyeler vom Internetvergleichsdienst Moneyland.

    Deshalb bezweifelt Beyeler, dass viele Kunden den Wechsel mitmachen: "Eine Massenwanderung zum neuen Coop-Mobile-Angebot wird ausbleiben." Denn die Hürden seien nicht gerade tief: Die Kunden müssten die Kündigungsfristen einhalten, sonst drohten Strafgebühren.

    Um weiterhin bei Coop zu bleiben, müssen die Kunden einen neuen Coop-Mobile-Vertrag abschliessen. Erst dann können sie künftig das Swisscom-Netz nutzen und weiterhin Superpunkte einsetzen. "Dieser Prozess ist aus rechtlicher Sicht zwingend, weil damit ein neuer Vertrag zwischen dem Kunden und Swisscom abgeschlossen werden muss", schreibt Coop Mobile auf der Homepage.

    Keine Abwanderungswelle

    Unternehmen die Kunden nichts, bleiben sie zu den bisherigen Konditionen bei Salt unter dem neuen Abonamen "Salt Swiss Flat". Ein Wechsel der SIM-Karte sei nicht nötig. Allerdings könnten sie keine Superpunkte mehr einsetzen.

    Dennoch: "Es wird sehr schwierig sein, die extrem wechselfaulen Schweizer bei einem Angebot für Wenignutzer zum Wechsel zur Swisscom zu bewegen", urteilte Beyeler im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP.

    Dies sieht auch Salt-Chef Pascal Grieder so: "Die Kunden sind weiterhin bei uns." Für sie ändere sich nichts. Der Preis bleibe der gleiche.

    Deshalb rechnet Grieder nicht mit einer Abwanderungswelle: Die Auswirkungen für Salt beim Umsatz würden überschaubar bleiben. Denn Salt hat noch einen oben drauf gepackt. Neu erhielten die Abos unlimitierte Daten bis Ende Jahr. Das sei bisher nicht der Fall gewesen, sagte der Konzernchef.

    Auf die Frage, ob die Datenpauschale auch im nächsten Jahr weitergeführt werde, sagte Grieder: Salt evaluiere die Angebote ständig. Wie das Produkt Ende 2019 weitergehe, werde man sehen. "Ich habe keinen Zweifel, dass wir weiter sehr attraktive Angebote haben werden."

    Kein Datenverfall mehr

    Das neue Coop Mobile-Angebot enthält keine Datenpauschale. Hier sind 2,5 Gigabyte (GB) pro Monat enthalten. Diese verfallen nicht. Wenn der Nutzer sie nicht aufbraucht, werden sie dem nächsten Monat gutgeschrieben. Das sei eine sehr gute Idee und kundenfreundlich, sagte Beyeler.

    Dagegen sei unverständlich aus Kundensicht, weshalb das neue Coop-Mobile-Angebot nicht auch mit einer Internet-Flatrate angeboten werde. "Erklärbar ist das mit der Mehrmarkenstrategie von Swisscom: Flatrates gibt es nur unter der Hauptmarke und der Zweitmarke Wingo, nicht jedoch mit den Marken M-Budget und Coop Mobile", erklärte Beyeler.

    Ein weiterer Minuspunkt seien die Gebühren für die Verwendung des Smartphones im Ausland: Die so genannten Roamingkonditionen seien sehr schlecht, sagte Beyeler. Der Internetzugang in Europa sei fast viermal teurer als bei der Swisscom.

    "Auch für Konsumenten, die in der Schweiz viel surfen und für Kunden, die aus der Schweiz ins Ausland anrufen, sind die Tarife nicht fair. Vorbildlich ist jedoch, dass die Kunden keine langen Knebelverträge mehr unterzeichnen müssen", urteilte Beyeler.

    Überraschender Wechsel

    Der abrupte Wechsel kommt überraschend: Die Zusammenarbeit sei am (gestrigen) Dienstag beendet worden, schrieb Coop. Grund dafür seien unterschiedliche Vorstellungen über Weiterentwicklung der Partnerschaft, sagte Salt-Chef Grieder.

    Die Kunden wurden am Mittwochmorgen vor vollendete Tatsachen gestellt. "Hiermit möchten wir Sie informieren, dass die gemeinsame Zusammenarbeit zwischen Coop und Salt beendet wurde. Ihr Vertrag läuft normal unter "Salt Swiss Flat" mit den gleichen Konditionen weiter und Sie brauchen nichts zu unternehmen. Bitte beachten Sie, dass Sie Ihre Rechnung per sofort nicht mehr mit Supercard-Prämien bezahlen können", hiess es einer Textnachricht auf den Handys.

    Salt hatte fast 14 Jahre Handyabos und Prepaidangebote unter dem Namen Coop verkauft. Zu Umsatz und Kundenzahlen wollte Grieder keine Angaben machen. Damit hat Salt als Fremdmarke nur noch die Post, in deren Namen sie Mobilfunkangebote verkauft.

    Auf die Frage, warum der Wechsel so plötzlich komme, schrieb Coop, dass man nach zehn Jahren das Mobilfunkangebot neu ausgeschrieben habe.

    Pikant an der Geschichte ist, dass Coop-Verwaltungsratspräsident Hansueli Loosli auch Verwaltungsratspräsident der Swisscom ist. Allerdings ist er dies schon seit Jahren. Dennoch: solche Grosskundenverträge haben eine mehrjährige Dauer und festgelegte Ausstiegsmöglichkeiten. Bei Coop hiess es, Loosli habe auf die Wechselentscheidung keinen Einfluss gehabt.

    jb/rw

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  • 09.01.2019 Weiterer Rückschlag für Salt: Coop Mobile wechsel...

    Weiterer Rückschlag für Salt: Coop Mobile wechselt zur Swisscom

    09.01.2019| 12:54:00

    Basel/Bern (awp) - Salt muss einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Coop Mobile hat per sofort auf das Mobilfunknetz der Swisscom gewechselt. Damit hat der drittgrösste Mobilfunkanbieter einen weiteren Grosskunden an den "blauen Riesen" verloren, nachdem bereits der Kabelnetzbetreiber UPC abgesprungen war.

    Allerdings gibt es einen gewichtigen Unterschied zwischen dem Wechsel von Coop Mobile und UPC zur Swisscom: Bei UPC mussten die Kunden nichts unternehmen und werden automatisch umgestellt.

    Dagegen müssen Coop-Mobile-Kunden selber kündigen und den Wechsel aktiv vorantreiben, wie Coop am Mittwoch in einem Communiqué bekannt gab. UPC sei hier kundenfreundlicher, urteilte Telekomexperte Ralf Beyeler vom Internetvergleichsdienst Moneyland.

    Deshalb bezweifelt Beyeler, dass viele Kunden den Wechsel mitmachen: "Eine Massenwanderung zum neuen Coop-Mobile-Angebot wird ausbleiben." Denn die Hürden seien nicht gerade tief: Die Kunden müssten die Kündigungsfristen einhalten, sonst drohten Strafgebühren.

    Um weiterhin bei Coop zu bleiben, müssen die Kunden einen neuen Coop-Mobile-Vertrag abschliessen. Erst dann nutzen sie zukünftig das Swisscom-Netz und können weiterhin Superpunkte einsetzen.

    Keine Abwanderungswelle

    Unternehmen die Kunden nichts, bleiben sie zu den bisherigen Konditionen bei Salt unter dem neuen Abonamen "Salt Swiss Flat". Ein Wechsel der SIM-Karte sei nicht nötig. Allerdings könnten sie keine Superpunkte mehr einsetzen.

    Dennoch: "Es wird sehr schwierig sein, die extrem wechselfaulen Schweizer bei einem Angebot für Wenignutzer zum Wechsel zur Swisscom zu bewegen", urteilte Beyeler im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP.

    Dies sieht auch Salt-Chef Pascal Grieder so: "Die Kunden sind weiterhin bei uns." Für sie ändere sich nichts. Der Preis bleibe der gleiche.

    Deshalb rechnet Grieder nicht mit einer Abwanderungswelle: Die Auswirkungen für Salt beim Umsatz würden überschaubar bleiben. Denn Salt hat noch einen oben drauf gepackt. Neu erhielten die Abos unlimitierte Daten bis Ende Jahr. Das sei bisher nicht der Fall gewesen, sagte der Konzernchef.

    Auf die Frage, ob die Datenpauschale auch im nächsten Jahr weitergeführt werde, sagte Grieder: Salt evaluiere die Angebote ständig. Wie das Produkt Ende 2019 weitergehe, werde man sehen. "Ich habe keinen Zweifel, dass wir weiter sehr attraktive Angebote haben werden."

    Überraschender Wechsel

    Der abrupte Wechsel kommt überraschend: Die Zusammenarbeit sei am (gestrigen) Dienstag beendet worden, schrieb Coop. Grund dafür seien unterschiedliche Vorstellungen über Weiterentwicklung der Partnerschaft, sagte Salt-Chef Grieder.

    Die Kunden wurden am Mittwochmorgen vor vollendete Tatsachen gestellt. "Hiermit möchten wir Sie informieren, dass die gemeinsame Zusammenarbeit zwischen Coop und Salt beendet wurde. Ihr Vertrag läuft normal unter "Salt Swiss Flat" mit den gleichen Konditionen weiter und Sie brauchen nichts zu unternehmen. Bitte beachten Sie, dass Sie Ihre Rechnung per sofort nicht mehr mit Supercard-Prämien bezahlen können", hiess es einer Textnachricht auf den Handys.

    Salt hatte fast 14 Jahre Handyabos und Prepaidangebote unter dem Namen Coop verkauft. Zu Umsatz und Kundenzahlen wollte Grieder keine Angaben machen. Damit hat Salt als Fremdmarke nur noch die Post, in deren Namen sie Mobilfunkangebote verkauft.

    jb/rw

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  • 03.01.2019 Swisscom erhält Zuschlag von Bund für Outsourcing...

    Swisscom erhält Zuschlag von Bund für Outsourcing von zwei BIT-Bereichen

    03.01.2019| 10:11:07

    (mit Aktienkurs ergänzt)

    Bern (awp) - Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) lagert zwei Geschäftsbereiche an die Swisscom aus. Die Telekomriesin hat sich in einer öffentlichen Ausschreibung den Zuschlag gesichert. Konkret übernimmt sie den Bereich Software-Paketierung und Content Delivery Services / CMS, also Software zur Erstellung von Inhalten etwa auf Webseiten.

    Die Leistungen würden in den nächsten Monaten an die Swisscom übergeben werden, schrieb das BIT in einer Mitteilung vom Donnerstag. Für den CMS-Bereich beträgt der Preis 80,2 Millionen ohne Mehrwertsteuer, wie auf der Internetplattform Simap für öffentliche Ausschreibungen ersichtlich ist. Für die Software-Paketierung verlangt die Swisscom 65,6 Millionen Franken. Der Grundauftrag ist bei beiden auf 48 Monate ausgelegt und kann verlängert werden.

    Ausgeschrieben war überdies das Outsourcing eines dritten Bereiches. Hier erfüllte gemäss den Angaben zufolge aber keine Firma die geforderten Kriterien.

    Das BIT hatte die Auslagerung der Leistungen im März 2017 angekündigt. Nötig geworden sei dies wegen Grossvorhaben und Budgetkürzungen. Insgesamt wollte das BIT 32 Vollzeitstellen einsparen. Die Outsourcing-Firma sollte dabei die betroffenen Mitarbeitenden übernehmen. Von der Auslagerung an die Swisscom sind wegen zwischenzeitlichen Abgängen allerdings zurzeit nur noch neun Mitarbeitende betroffen, wie es weiter hiess.

    An der Börse kommt der neue Auftrag gut an. Swisscom-Aktien legen gegen 10 Uhr um 1,3 Prozent zu, während der Leitindex SMI 0,2 Prozent gewinnt.

    tt/lie

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  • 03.01.2019 Swisscom erhält Zuschlag von Bund für Outsourcing...

    Swisscom erhält Zuschlag von Bund für Outsourcing von zwei BIT-Bereichen

    03.01.2019| 09:10:30

    (mit Preisangaben ergänzt)

    Bern (awp) - Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) lagert zwei Geschäftsbereiche an die Swisscom aus. Die Telekomriesin hat sich in einer öffentlichen Ausschreibung den Zuschlag gesichert. Konkret übernimmt sie den Bereich Software-Paketierung und Content Delivery Services / CMS, also Software zur Erstellung von Inhalten etwa auf Webseiten.

    Die Leistungen würden in den nächsten Monaten an die Swisscom übergeben werden, schrieb das BIT in einer Mitteilung vom Donnerstag. Für den CMS-Bereich beträgt der Preis 80,2 Millionen ohne Mehrwertsteuer, wie auf der Internetplattform Simap für öffentliche Ausschreibungen ersichtlich ist. Für die Software-Paketierung verlangt die Swisscom 65,6 Millionen Franken. Der Grundauftrag ist bei beiden auf 48 Monate ausgelegt und kann verlängert werden.

    Ausgeschrieben war überdies das Outsourcing eines dritten Bereiches. Hier erfüllte gemäss den Angaben zufolge aber keine Firma die geforderten Kriterien.

    Das BIT hatte die Auslagerung der Leistungen im März 2017 angekündigt. Nötig geworden sei dies wegen Grossvorhaben und Budgetkürzungen. Insgesamt wollte das BIT 32 Vollzeitstellen einsparen. Die Outsourcing-Firma sollte dabei die betroffenen Mitarbeitenden übernehmen. Von der Auslagerung an die Swisscom sind wegen zwischenzeitlichen Abgängen allerdings zurzeit nur noch neun Mitarbeitende betroffen, wie es weiter hiess.

    tt/lie

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  • 03.01.2019 Swisscom erhält Zuschlag von Bund für Outsourcing...

    Swisscom erhält Zuschlag von Bund für Outsourcing von zwei BIT-Bereichen

    03.01.2019| 08:57:21

    Bern (awp) - Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) lagert zwei Geschäftsbereiche an die Swisscom aus. Die Telekomriesin hat sich in einer öffentlichen Ausschreibung den Zuschlag gesichert. Konkret übernimmt sie den Bereich Software-Paketierung und Content Delivery Services / CMS, also Software zur Erstellung von Inhalten etwa auf Webseiten.

    Die Leistungen würden in den nächsten Monaten an die Swisscom übergeben werden, schrieb das BIT in einer Mitteilung vom Donnerstag. Finanzielle Details wurden in der Mitteilung keine genannt. Ausgeschrieben war überdies das Outsourcing eines dritten Bereiches. Hier erfüllte gemäss den Angaben zufolge aber keine Firma die geforderten Kriterien.

    Das BIT hatte die Auslagerung der Leistungen im März 2017 angekündigt. Nötig geworden sei dies wegen Grossvorhaben und Budgetkürzungen. Insgesamt wollte das BIT 32 Vollzeitstellen einsparen. Die Outsourcing-Firma sollte dabei die betroffenen Mitarbeitenden übernehmen. Von der Auslagerung an die Swisscom sind wegen zwischenzeitlichen Abgängen allerdings zurzeit nur noch neun Mitarbeitende betroffen, wie es weiter hiess.

    tt/lie

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  • 19.12.2018 Swisscom übernimmt Swisscom Directories für über ...

    Swisscom übernimmt Swisscom Directories für über 220 Mio Fr. ganz

    19.12.2018| 07:40:55

    Bern (awp) - Der Telekommunikationskonzern Swisscom übernimmt das bisher mit Tamedia gehaltene Gemeinschaftsunternehmen Swisscom Directories vollständig. Damit wird eine 2015 vereinbarte Kaufoption ausgeübt.

    Für den 31 Prozent-Anteil von Tamedia zahlt Swisscom 220 Millionen Franken zuzüglich nicht-betriebsnotwendiger flüssiger Mittel, wie die beiden Unternehmen am Mittwoch mitteilten. Die Swisscom hielt bereits 69 Prozent der Anteile und wird damit alleinige Aktionärin.

    Der Verzeichnisdienst Swisscom Directories (localsearch) ging 2015 aus dem Zusammenschluss von local.ch und search.ch hervor. Auf diesen Zusammenschluss hatten sich die Swisscom und das Verlagshaus Tamedia im Rahmen der Übernahme von Publigroupe durch die Swisscom im Jahr 2015 geeinigt.

    Dabei hatten sich die beiden Unternehmen gegenseitig eine Verkaufs- bzw. eine Kaufoption für den Anteil von Tamedia an localsearch eingeräumt. Diese Optionen sind seit Mitte 2018 ausübbar. Der Vollzug der Transaktion soll im ersten Quartal 2019 erfolgen.

    cf/jb

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  • 18.12.2018 Huawei will mit Investitionen Sicherheitsbedenken...

    Huawei will mit Investitionen Sicherheitsbedenken ausräumen

    18.12.2018| 18:34:44

    (Ausführliche Fassung)

    Hongkong (awp/reu) - Der weltgrösste Netzwerkausrüster Huawei will mit einer Investitionsoffensive Sicherheitsbedenken ausräumen und sich Aufträge beim Ausbau der 5G-Netze sichern. In den kommenden fünf Jahren sollen 2 Milliarden Dollar in Cybersicherheit gesteckt werden.

    Dies teilte der chinesische Technologieriese am Dienstag mit. Das Geld soll in neue Mitarbeiter und den Ausbau von Gebäuden fliessen. Trotz des Skandals um die in Kanada festgenommene Finanzchefin und der Sicherheitsvorbehalte in mehreren Ländern konnte der chinesische Branchenprimus offenbar weitere Aufträge für den neuen Mobilfunkstandard an Land ziehen.

    Mittlerweile seien bereits mehr als 25 Verträge für 5G-Netze geschlossen worden, hiess es. Auskunft zu den Kunden gab es allerdings nicht. Im November war noch von 22 5G-Aufträgen die Rede.

    Mehr als 10'000 Basisstationen für die fünfte Mobilfunkgeneration, die die Basis für Schlüsseltechnologien wie die Künstliche Intelligenz ist, seien bereits ausgeliefert, hiess es weiter. In der Schweiz ist Huawei Ausrüster für das Mobilfunkentz von Sunrise und das Festnetz der Swisscom.

    Spionage vorgeworfen

    Huawei steht nicht nur wegen der Festnahme der Finanzchefin Meng Wanzhou in den Schlagzeilen. Geheimdienste werfen dem Unternehmen Verbindungen zur chinesischen Regierung vor und vermuten, Ausrüstung oder Handys könnten für Spione eine Hintertür für das Auskundschaften von Staats- oder Firmengeheimnissen haben.

    Huawei wies die Vorwürfe wiederholt zurück und betonte auch am Dienstag, die Regierung in Peking nehme keinerlei Einfluss. In einer ungewöhnlich ausführlichen Pressekonferenz gab Huawei am Dienstag rund zwei Dutzend Journalisten aus aller Welt Auskunft und gewährte einen kurzen Blick in Forschungs- und Entwicklungslabore.

    Anders als bei vielen anderen grossen Techfirmen in der Volksrepublik, stammen bei Huawei rund die Hälfte der Einnahmen aus dem Ausland. In den USA hat Huawei aber seit langem kaum Bewegungsfreiheit und erhält unter anderem keine Regierungsaufträge. In Ländern wie Australien und Neuseeland war Huawei wegen der Sicherheitsbedenken vom 5G-Ausbau ausgeschlossen worden.

    Huawei habe zu Regierungen auf der ganzen Welt Kontakt aufgenommen, um die Unabhängigkeit des Konzerns deutlich zu machen, sagte Chairman Ken Hu und betonte, Japan und Frankreich hätten die Telekommunikationsausrüstung des Konzerns nicht offiziell untersagt. In Medienberichten war darüber zuvor spekuliert worden.

    100-Milliarden-Grenze knacken

    "Rivalen von einem Spielfeld auszuschliessen, kann dich nicht besser machen", sagte Hu und kritisierte zugleich, dass den Vorwürfen zur mangelnden Sicherheit keine Beweise zugrunde liegen würden. Trotz des Gegenwinds werde Huawei in diesem Jahr wohl mehr als 100 Milliarden Dollar Umsatz einfahren und damit fast 9 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

    Zur in Kanada auf Betreiben der USA Anfang Dezember festgenommenen Finanzchefin hiess es lediglich, man hoffe auf einen "gerechten Ausgang". US-Ermittler fordern die Auslieferung Mengs. Sie werfen ihr vor, Verbindungen zu einer Firma vertuscht zu haben, die trotz Sanktionen technische Geräte an den Iran verkaufte. China forderte von Kanada die Freilassung Mengs und drohte andernfalls mit ernsthaften Konsequenzen.

    jb/

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  • 12.12.2018 Huawei Schweiz-Chef sieht Geschäft durch Wanzhou-...

    Huawei Schweiz-Chef sieht Geschäft durch Wanzhou-Festnahme nicht gefährdet

    12.12.2018| 15:20:00

    Zürich (awp) - Die Verhaftung der Huawei-Finanzchefin sorgt auch bei der Schweizer Tochter für Beunruhigung. Deren Leiter Andy Wang Haitao ist besorgt über die Festnahme Meng Wanzhous in Kanada. "So etwas habe ich noch nicht erlebt, es ist ein besorgniserregendes Signal für die internationalen Beziehungen", sagte er am Mittwoch in einem Interview mit der Online-Ausgabe der Handelszeitung.

    Inzwischen ist Wanzhou auf Kaution freigekommen. Das zuständige Gericht hatte einem Antrag der Anwälte Mengs zugestimmt, da es die Fluchtgefahr als gering ansieht. Für Schweiz-Chef Haitao ist das Vorgehen der Kanadier trotzdem unverständlich. "Es gibt wohl keine andere privatwirtschaftlich geführte Firma, die so viel Wert auf Compliance legt", sagte er.

    Entsprechend sieht er die Festnahme von Wanzhou als rein politisch motiviert, "weil die Vorwürfe nicht auf Tatsachen beruhen". Sein Unternehmen habe sich nichts zuschulden kommen lassen, und das würden letztlich auch die USA und Kanada einsehen müssen. Allerdings brauche es Zeit, um diesen Nachweis zu erbringen.

    Gespräche mit Schweizer Partnern

    Mit seinen Schweizer Partnern - beispielsweise Sunrise, Swisscom oder ETH Zürich - habe er aufgrund der Situation das Gespräch gesucht. "Sie verstehen genau, was die Hintergründe der Vorgänge sind", führte Haitao aus. Es bestünden aber natürlich trotzdem gewisse Sorgen, was die Folgen der Entwicklungen sein könnten, weil diese eine globale Dimension angenommen hätten.

    Der Vorwurf der USA gegen Huawei, aufgrund dessen Wanzhou in Kanada in Haft genommen wurde, lautet auf mögliche Spionage durch sogenannte Backdoors. Damit bezeichnet man einen Teil einer Software, der es Spionen ermöglicht, unter Umgehung der normalen Zugriffssicherung Zugang zu einem Rechner zu erlangen.

    Die Telekombranche in Neuseeland darf deshalb keine Ausrüstung von Huawei für den Aufbau der neuen Mobilfunktechnologie 5G einsetzen. Ein entsprechendes Verbot erteilte der Geheimdienst in Wellington mit Verweis auf ebendiese Sicherheitsrisiken vor kurzem. Bedenken gibt es auch in Deutschland. Vor allem hinter den Kulissen drängen dort einige Politiker, über einen Ausschluss von Huawei nachzudenken.

    kw/tt

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  • 06.12.2018 Swisscom verliert Axpo als Mobilfunk-Kunde an Sun...

    Swisscom verliert Axpo als Mobilfunk-Kunde an Sunrise

    06.12.2018| 13:06:25

    (Meldung ergänzt - Axpo war vorher bei Swisscom)

    Zürich (awp) - Sunrise hat der Swisscom Axpo als Kunde für die Mobilkommunikation weggeschnappt. Der Energiekonzern setze künftig für nationale und internationale Dienstleistungen auf das Mobilfunkportfolio von Sunrise, wie das Telekomunternehmen am Donnerstag mitteilte.

    Der Wechsel zu Sunrise erfolge per 1. März 2019 und gelte auch für die Axpo-Töchter Avectris und Centralschweizerische Kraftwerke (CKW) sowie das Kernkraftwerk Leibstadt, an dem der Axpo Konzern die Mehrheit hält. Axpo senke dadurch seine bisherigen Kosten für die Mobilkommunikation. Axpo wechselt von der Swisscom, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte.

    jl/jb/tt

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  • 06.12.2018 Post und Swisscom bauen Infrastruktur für Blockch...

    Post und Swisscom bauen Infrastruktur für Blockchain auf

    06.12.2018| 09:15:41

    Zürich (awp) - Die Schweizerische Post und die Swisscom bauen gemeinsam eine Infrastruktur für Blockchain-Anwendungen in der Schweiz auf. Darauf wollen sie einerseits eigene Blockchain-Dienstleistungen betreiben, andererseits der Schweizer Wirtschaft eine Möglichkeit zur Nutzung dieser Technologie bieten, wie die Swisscom am Donnerstag mitteilte.

    Die Markteinführung für erste Pilotanwendungen ist für das zweite Quartal 2019 geplant, hiess es weiter. Das Angebot richte sich an Unternehmen und öffentliche Verwaltungen, die "sensitive digitale Geschäftsprozesse sicher und nachweisbar abwickeln" wollen. Um den Betrieb der Infrastruktur breiter abzustützen, seien die Post und Swisscom auch offen für Partner, die sich daran beteiligen wollen.

    kw/tt/jb

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  • 27.11.2018 Letzte Meile: Auch Ständerat entscheidet zugunste...

    Letzte Meile: Auch Ständerat entscheidet zugunsten der Swisscom

    27.11.2018| 12:28:00

    Bern (awp/sda) - Die Swisscom soll nicht verpflichtet werden, anderen Anbieterinnen bei allen Technologien Zugang zu den Teilnehmeranschlüssen zu gewähren. Nach dem Nationalrat hat sich am Dienstag auch der Ständerat dagegen ausgesprochen. Uneinigkeit herrscht bei der Netzneutralität.

    Mit 22 zu 19 Stimmen bei 2 Enthaltungen beschloss die kleine Kammer, bei der Revision des Fernmeldegesetzes einen Kernartikel zu streichen. Damit setzte sich jene Version durch, welche die Swisscom bevorzugt.

    Der Bundesrat möchte das Telekomunternehmen verpflichten können, anderen Anbietern gegen eine angemessene Entschädigung den Zugang zu den gebäudeinternen Fernmeldeinstallationen zu gewähren - neu auch zu Glasfaseranschlüssen. Der Zugang auf die letzte Meile ist aus seiner Sicht eine essenzielle Voraussetzung für Wettbewerb und Wahlfreiheit.

    Gefahr für Randregionen

    Beide Räte wollen am heutigen Zugangsregime nichts ändern. Die Entbündelung der letzten Meile bliebe damit auf Kupferleitungen beschränkt. Zusätzliche Regulierungen gefährdeten Investitionen in den Netzausbau - besonders in Randregionen, argumentierte Claude Janiak (BL/SP) im Namen der Kommission.

    Isidor Baumann (CVP/UR) plädierte vergeblich für eine technologieneutrale Zugangsregelung, weil diese Wettbewerb und Innovation fördere. Auch sei der Zugang für andere Anbieter nicht gratis. Stefan Engler (CVP/GR) verwies darauf, dass nach der Entbündelung für Kupferleitungen im Jahr 2007 die Investitionen nicht zurückgegangen seien.

    Um einen wirksamen Wettbewerb zu garantieren, schlägt das Parlament einen anderen Weg vor. Der Bundesrat soll alle drei Jahre Bericht erstatten über die Entwicklung der Kosten und den Zugang bei Glasfaseranschlüssen.

    Flexible Regelung zu Netzneutralität

    In einem anderen Punkt weicht der Ständerat vom Nationalrat ab. Er möchte, dass Liegenschaftseigentümer weitere Anschlüsse nur dulden müssen, wenn Mieter sie verlangen und die Kosten übernehmen. Bundesrat und Nationalrat wollen dies zusätzlich ermöglichen, wenn Fernmeldedienstanbieter die Kosten übernehmen.

    Uneinig sind sich die Räte auch bei der Netzneutralität. Der Nationalrat hatte sich oppositionslos dafür ausgesprochen. Der Bundesrat möchte lediglich Transparenz schaffen. So sollen die Anbieter darüber informieren müssen, wenn sie Informationen bei der Übertragung technisch oder wirtschaftlich unterschiedlich behandeln.

    Der Ständerat schlägt einstimmig einen Kompromiss vor, der Ausnahmen bei der Netzneutralität schafft. Anbieter sollen bei den Spezialdiensten die Angebote flexibel gestalten können, solange das die Qualität der Internetverbindung nicht verschlechtert. Spezialdienste sind von Providern zusätzlich zum Internetanschluss angebotene Dienste, welche über dieselbe Leitung übertragen werden - etwa die Sprachtelefonie über Mobilfunk der vierten Generation (VoLTE) und bestimmte Fernsehdienste (IPTV).

    Mit dieser flexiblen Regelung würden alle Möglichkeiten für zukünftige technologische Entwicklungen offen gelassen, erklärte Kommissionssprecher Janiak. Er verwies auf die EU, wo ebenfalls Ausnahmen für Spezialdienste vorgesehen sind.

    Preisobergrenze beim Roaming

    Eine weitere Änderung betreffen Zugriffssperren für Kinderpornografie und andere verbotene pornografische Inhalte. Der Nationalrat beschloss, im Gesetz auch die Löschung solcher Inhalte vorzusehen. Der Ständerat möchte ergänzen, dass Fernmeldeanbieter Verdachtsfälle dem Bundesamt für Polizei melden müssen.

    Beim Roaming folgte der Ständerat oppositionslos dem Bundesrat. Dieser soll Möglichkeiten zur Bekämpfung unverhältnismässig hoher Endkundentarife und zur Förderung des Wettbewerbs erhalten. Namentlich soll er basierend auf internationalen Vereinbarungen Preisobergrenzen festlegen können.

    Beim Replay TV brachte der Ständerat eine Präzisierung an. Diese soll sicherstellen, dass beim zeitversetzten Fernsehen Änderungen an den Programmen nur mit Zustimmung des Veranstalters vorgenommen werden dürfen.

    In der Schlussabstimmung hiess der Ständerat die Revision des Fernmeldegesetzes mit 33 zu 7 Stimmen gut. Das Geschäft geht nun zurück an den Nationalrat.

    tt/

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  • 25.11.2018 Presseschau vom Wochenende 47 (24./25. November)

    Presseschau vom Wochenende 47 (24./25. November)

    25.11.2018| 13:56:27

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    KÜHNE+NAGEL: Der Logistiker Kühne+Nagel (K+N) will weiter wachsen und dies explizit auch über Zukäufe. "Wir beobachten das Marktgeschehen immer interessiert und verfolgen einen aktiven M&A-Prozess", sagte CEO Detlef Trefzger im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft". "Wir schauen uns regelmässig bestimmte Firmen an, ohne hier jetzt Namen zu nennen." Darüber hinaus sei man bereit, auch bei grösseren Akquisitionen aktiv zu werden, wenn sich bestimmte Konstellationen ergäben. Dazu müsse aber die Bereitschaft auf beiden Seiten vorhanden sein. Auf die Frage, ob sein Unternehmen auch am Schweizer Konkurrenten Panalpina interessiert wäre, wenn er zu haben wäre, meinte der Konzernchef: "Wir sind immer gesprächsbereit." Aber man könne den Prozess natürlich nur betreiben, wenn auf der anderen Seite Willigkeit bestehe, ein Gespräch zu führen und den Prozess mitzugestalten. "Wir werden keine feindlichen Übernahmen beginnen." (FuW, S. 5/6; siehe separate Meldung)

    SWISSCOM: Die Swisscom geht von einem anhaltend hohen Wettbewerbsdruck aus: "Der Preisdruck wird sich fortsetzen", sagte Finanzchef Mario Rossi im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft". Der strukturell bedingte Rückgang in der Festnetztelefonie dürfte in den kommenden Jahren allerdings eher geringer ausfallen. "Das Sparprogramm und gezielte Investitionsvorhaben werden die strukturelle Umsatzreduktion auffangen", gibt sich Rossi überzeugt. Höhere Ausschüttungen an die Aktionäre sieht der Finanzchef aber nicht. "Angesichts der Investitionen ins Glasfasernetz sehen wir in den kommenden drei Jahren kein Aufwärtspotenzial für die Dividende", sagte er. Grundsätzlich gut entwickle sich die italienische Tochter Fastweb. Rossi sieht dann auch "keinen Grund, das Unternehmen zu verkaufen". Man habe eine Stand-Alone-Strategie für Fastweb und habe in den vergangenen drei Jahren bewiesen, dass sie funktioniere. "Fastweb gibt den Swisscom-Titeln Wachstum hinzu, auch wenn Italien ein anspruchsvoller Markt ist." (FuW, S. 13; siehe separate Meldung)

    UBS: Die UBS ist in der Schweiz bei der Vergabe von Krediten für Renditeliegenschaften vorsichtig geworden. "Wir haben in den vergangenen Jahren rund 25 Prozent unseres Kreditvolumens für Renditeliegenschaften, also vor allem für Mehrfamilienhäuser, reduziert", sagte UBS-Schweiz-Chef Axel Lehmann im Gespräch mit der "SonntagsZeitung" (SoZ). Dies sei der Bank nicht leicht gefallen. "Aber wir konnten bestimmte Hypotheken nicht verlängern, weil wir Überhitzungstendenzen gesehen haben", begründete Lehmann das Vorgehen. Grössere Sparmassnahmen stehen bei der UBS in der Schweiz gemäss Lehmann nicht an. "Wir haben uns früh neu aufgestellt, daher stehen massive Kostenprogramme bei uns nicht im Vordergrund". (SoZ, S. 41; siehe auch separate Meldung)

    RAIFFEISEN: Der vor gut zwei Wochen zum neuen Raiffeisen-Verwaltungsratspräsident gewählte Guy Lachappelle will einen klaren Schnitt zur Ära des ehemals starken Mann Pierin Vincenz vollziehen. Dabei gebe es keine "heiligen Kühe", sagte er im Interview mit der "NZZ am Sonntag" (NZZaS). Auch Klagen schliesst Lachappelle nicht aus: "Wenn wir auf rechtlichem Weg investierte Gelder zurückholen oder Schadenersatz geltend machen können, werden wir dies tun". Allerdings dürfe eine solche Klage nicht aus emotionalen Gründen eingereicht werden, sondern nur wenn die Bank von der Rechtmässigkeit überzeugt sei und der Schritt im Interesse von Raiffeisen liege, schränkte der neue Präsident ein. Zu den Aufräumarbeiten gehören auch die Bereinigung der verschiedenen Zukäufe aus der Vergangenheit. So möchte Raiffeisen den Kaufvertrag für die Gesellschaft Investnet für ungültig erklären. "Wir sind der Meinung, dass beim Kauf durch einen Aktientausch ein Willensmangel bestand", begründet Lachappelle. Im Wissen um alle heute bekannten Tatsachen hätte Raiffeisen Investnet damals nicht übernommen, machte er klar. Bei Leonteq möchte Lachappelle langfristig bis zu 10 Prozent der Anteile an einen strategischen Investor abgeben. (NZZaS, S. 27/29; siehe separate Meldung)

    WEF: In den vier Tagen des Davoser Weltwirtschaftsforums flimmern üblicherweise die Gesichter von Staats-, Regierungs- und Konzernchefs über die Schweizer TV-Bildschirme. Jetzt macht das Schweizer Fernsehen aber Schluss mit der Live-Berichterstattung aus Davos, schreibt die "NZZ am Sonntag" in einem Artikel. Am kommenden WEF vom 22. - 25. Januar 2019 werden die Live-Sendungen praktisch gänzlich eingestellt, wie Stefan Wyss, Mediensprecher des Schweizer Radio- und Fernsehens (SRF), bestätigt. Hintergrund des Verzichts ist das Sparprogramm über 100 Millionen Franken., das sich die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) auferlegt hat. Die Konkurrenz freut sich, insbesondere der Anfang Jahr gestartete englischsprachige Wirtschaftssender CNN Money Switzerland. "Dass sich das SRF aus Davos zurückzieht, erachten wir als Chance für uns. Der Anlass strahlt global aus und ist für uns eine Top-Plattform", sagt Christophe Rasch, Gründer und Chef von CNNMS. "Wir übertragen während vier Tagen live aus Davos und investieren dafür zwischen 100'000 und 150'000 Franken." (NZZaS, S. 35)

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Stammdaten

Branche/Sektor Telekommunikation
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse CH Blue Chip
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol SCMN
Valor 874251
ISIN CH0008742519

Performance

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Perf. 1W   +1.16%
Perf. laufende Woche +6.20 +1.28%
Perf. 1M +15.10 +3.19%
Perf. 3M +47.40 +10.76%
Perf. laufendes Jahr +18.40 +3.92%
Perf. 52W   -6.13%

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Vortagestief 482.70 (17.01.2019)
Hoch 1W 490.00 (18.01.2019)
Tief 1W 475.60 (15.01.2019)
Hoch 1M 490.00 (18.01.2019)
Tief 1M 455.20 (27.12.2018)
Hoch 3M 490.00 (18.01.2019)
Tief 3M 438.40 (26.10.2018)
Hoch 1J 527.40 (23.01.2018)
Tief 1J 427.00 (06.09.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG