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Dividende ex Datum 04.04.2019
Zahlbar Datum 08.04.2019
Rendite 4.53%
Nominalwert 1
Anzahl Aktien 51'801'943
Marktkapital in Mio. 25'180.92
Umsatz Vormonat 930'474'523

Aktuelle News

  • 22.05.2019 Huawei-Smartphones unter Druck - Kein Verkaufssto...

    Huawei-Smartphones unter Druck - Kein Verkaufsstopp in der Schweiz

    22.05.2019| 14:50:52

    Zürich/London/Tokio (awp/reu) - Nach den Sanktionen der USA gegen Huawei setzen weltweit immer mehr Mobilfunkfirmen die Markteinführung neuer Smartphones des chinesischen Handykonzerns aus. Nicht so in der Schweiz: Swisscom, Salt und Sunrise planen noch keinen Verkaufsstopp.

    Der britische Mobilfunker EE will die ersten 5G-Netzwerke kommende Woche in sechs Städten einführen, darunter London. Auf 5G-fähige Mobiltelefone von Huawei soll aber zunächst verzichtet werden, sagte EE-Chef Mark Allera am Mittwoch. Zunächst müsse sichergestellt werden, dass die Geräte während ihrer gesamten Lebensdauer unterstützt würden.

    Auch bei der Mobilfunktochter Ymobile des japanischen Softbank-Konzerns heisst es, man wolle sich vor der Markteinführung eines neuen Huawei Smartphones erst vergewissern, ob der Verkauf nach Einführung der Geschäftsrestriktionen gegen Huawei durch die USA noch möglich sei.

    Ins gleiche Horn stiess am Mittwoch der japanische Internethändler Rakuten, der ebenfalls ankündigte, den Marktstart des Huawei P30 Lite zunächst zu stoppen. Die Huawei-Sanktionen führten ausserdem bereits zu grossen Verunsicherungen bei Chip-Konzernen.

    Kein Verkaufsstopp in der Schweiz

    Im Gegensatz zur japanischen Firma Rakuten hat der Schweizer Mobilfunkkonzern Swisscom das Huawei P30 Lite bereits eingeführt. Man verfolge die weiteren Entwicklungen am Markt eng, sagte eine Sprecherin des Konzerns zur Nachrichtenagentur AWP.

    Ähnlich klingt es auch bei Salt und Sunrise. "Wir setzen unsere Verkaufsaktivitäten mit Huawei wie bisher üblich fort, inklusive den bisherigen Verkaufsformen", sagte ein Sprecher von Sunrise.

    Denn bereits verkaufte Huawei-Produkte sowie aktuell in den Geschäften erhältliche seien vom Android-Stopp nicht betroffen. Salt erklärt mit derselben Begründung: "Basierend auf diesen Information werden wir keine sofortigen Anpassungen im Verkauf vornehmen."

    Der chinesische Huawei setzt bei seinen Mobiltelefonen auf das Betriebssystem Android des US-Internetriesen Google. Weil die USA aber im Handelskrieg mit China Huawei auf eine Schwarze Liste gesetzt haben, haben es amerikanische Firmen schwer, mit den Chinesen weiter Geschäfte zu machen.

    Als Reaktion auf die Beschränkungen will Google die technische Unterstützung für Android bei Huawei aufkündigen. Damit bekommen Nutzer von Huawei-Smartphones keine Android-Updates mehr.

    Kein Zugriff mehr auf Apps

    Künftige Handy-Modelle könnten auch nicht mehr auf beliebte Apps wie den Musik- und Filmdienst Google Play Store, YouTube, den Browser Google Chrome und das E-Mail-Programm Gmail zugreifen. Um die Auswirkungen für die Konsumenten etwas abzumildern, räumte die US-Regierung Huawei eine dreimonatige Galgenfrist ein.

    Der chinesische Konzern selbst will unter dem massiven Druck der Sanktionen sein eigenes Betriebssystem spätestens zum nächsten Frühjahr einsatzbereit haben. Es solle auf Smartphones, Computern, Tablets, Fernsehern, in Autos und tragbaren Geräten laufen und mit Android-Apps kompatibel sein, kündigte der Chef der Huawei-Verbrauchersparte, Yu Chengdong, laut "Phoenix News" vom Mittwoch an.

    Huawei gehört zusammen mit Apple und Samsung zu den grössten Smartphone-Produzenten der Welt. Zudem ist Huawei der weltgrösste Netzwerkausrüster und spielt weltweit eine wichtige Rolle beim Ausbau des neuen Mobilfunkstandards 5G - auch in der Schweiz, wo Sunrise mit Huawei zusammenarbeitet.

    US-Präsident Donald Trump wirft dem Konzern vor, dass mit dessen Produkten Spionage für China betrieben werden kann. Huawei weist dies zurück.

    kw/cf

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  • 17.05.2019 Im Handelskonflikt treten US-Massnahmen gegen Hua...

    Im Handelskonflikt treten US-Massnahmen gegen Huawei in Kraft

    17.05.2019| 11:14:23

    WASHINGTON (awp international) - Im Handelskonflikt mit China setzten die USA ihre Massnahmen gegen den chinesischen Telekom-Ausrüster Huawei am heutigen Freitag in Kraft. Das sagte der US-Handelsminister Wilbur Ross der Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag.

    Der Konzern und etliche seiner Tochtergesellschaften weltweit werden damit auf eine schwarze Liste von Unternehmen gesetzt, deren Geschäftsbeziehungen zu US-Partnern strengen Kontrollen unterliegen. US-Präsident Donald Trump hatte erst am Mittwoch den Nationalen Notstand in der Telekommunikation erklärt und damit den Weg zu Massnahmen gegen Huawei freigemacht.

    Huawei wird von den US-Behörden verdächtigt, seine unternehmerische Tätigkeit zur Spionage für China zu nutzen. Beweise dafür wurden bislang nicht öffentlich gemacht. Die USA drängen aber auch andere westliche Länder wie die Schweiz oder Deutschland, Huawei von den Netzen für den neuen superschnellen Mobilfunk-Standard 5G fernzuhalten.

    Trumps Dekret gibt der Regierung die Möglichkeit, gegen ausländische Anbieter aus der Telekom-Branche vorzugehen und Geschäfte von US-Unternehmen mit Firmen aus "gegnerischen" Staaten zu unterbinden. Das Weisse Haus erklärte, es gehe darum, das Land vor "ausländischen Feinden" zu schützen, die Schwachstellen in der Kommunikationstechnologie ausnutzten. Die Massnahme sei nicht gegen ein bestimmtes Land oder Unternehmen gerichtet.

    Das US-Handelsministerium fügte jedoch hinzu, es habe Anlass zu der Annahme, dass Huaweis Aktivitäten den Sicherheitsinteressen oder aussenpolitischen Interessen der USA zuwiderliefen. Wer US-Technik an Huawei verkaufen oder transferieren wolle, müsse dafür künftig eine Lizenz erwerben. Diese könne verweigert werden, wenn Sicherheitsinteressen berührt seien.

    Huawei wies die US-Vorwürfe stets zurück. Das Unternehmen ist auch als Smartphone-Anbieter aktiv und ist in diesem Geschäft die weltweite Nummer zwei nach Samsung und vor Apple ./gma/DP/jha

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  • 15.05.2019 Weko-Sanktion an Swisscom: Sunrise am Gerichtsver...

    Weko-Sanktion an Swisscom: Sunrise am Gerichtsverfahren beteiligt

    15.05.2019| 12:30:00

    Lausanne (awp/sda) - Im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht von Swisscom, CT Cinetrade und Teleclub gegen die Wettbewerbskommission (Weko) wird das Telekommunikationsunternehmen Sunrise als sogenannte andere Beteiligte zugelassen. Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde von Swisscom nicht eingetreten.

    Die Weko hatte Swisscom und ihre Tochterunternehmen Cinetrade und Teleclub im Mai 2016 wegen Missbrauchs der marktbeherrschenden Stellung mit einer Sanktion von rund 72 Millionen Franken belegt.

    Swisscom soll bei der Übertragung von Live-Fussball- und Eishockeyspielen im Bezahl-TV einigen Konkurrenten die Ausstrahlung von Live-Sport verweigert oder nur sehr partiell gewährt haben.

    Gegen die Verfügung der Weko gelangten die drei Unternehmen ans Bundesverwaltungsgericht. Sunrise hatte sich bereits vor der Weko am Verfahren beteiligt. Das Bundesverwaltungsgericht hat Sunrise nun auch vor den eigenen Schranken zugelassen.

    Die Beschwerdeführerinnen sahen deshalb ihre Geschäftsgeheimnisse gefährdet, da eine Beteiligung am Verfahren auch Einsichtsrechte in die Akten beinhaltet. Das Bundesgericht hält in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil jedoch fest, die Geschäftsgeheimnisse seien nicht in Gefahr.

    Das Bundesgericht schreibt in seinen Erwägungen, die Einsichtsrechte seien nicht absolut. Es stehe zudem nicht fest, welche Dokumente Sunrise zu sehen bekomme. Ausserdem hätten Swisscom und ihre Tochterunternehmen vor Gewährung der Einsicht die Möglichkeit, Beschwerde dagegen einzulegen. (Urteil 2C_433/2017 vom 01.05.2019)

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  • 10.05.2019 Sunrise droht mit Klagen gegen 5G-Moratorien durc...

    Sunrise droht mit Klagen gegen 5G-Moratorien durch Kantone

    10.05.2019| 12:12:20

    Zürich (awp) - Im Streit um den 5G-Ausbau droht Sunrise mit Klagen gegen allfällige 5G-Moratorien der Kantone. "Würde uns eine Baubewilligung willkürlich verweigert, würden wir dies rechtlich prüfen", sagte Sunrise-Sprecher Rolf Ziebold am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP.

    Solche Moratorien würden gegen Bundesrecht verstossen. Denn der Bund alleine ist zuständig für den Erlass von Vorschriften über den Schutz des Menschen vor schädlicher nichtionisierender Strahlung, wie das Bundesamt für Umwelt (Bafu) und das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) vor einer Woche in einer gemeinsamen Stellungnahme betonten.

    "Es bleibt deshalb kein Raum für kantonale oder kommunale Bestimmungen zum Schutz des Menschen vor der Strahlung von Mobilfunkanlagen. Der Erlass solcher Bestimmungen wäre kompetenzwidrig", hielten die beiden Bundesämter fest.

    Klagen gegen Moratorien möglich

    Zuständig für die Bewilligung von Mobilfunkanlagen seien zwar die Kantone. "Solche kantonalen Bestimmungen sind jedoch nur zulässig, wenn sie nicht den Schutz der Bevölkerung vor nichtionisierender Strahlung bezwecken", schrieben die beiden Bundesämter. Zudem dürften die kantonalen Bestimmungen weder zu einer unzulässigen Beschränkung der Emissionen der Mobilfunksendeanlagen noch zu einer Verletzung der öffentlichen Interessen führen, die in der Fernmeldegesetzgebung konkretisiert seien.

    Im Klartext heisst dies: Kantone können im Rahmen des Baurechts lediglich einzelne Mobilfunkanlagen verhindern, beispielsweise weil eine Antenne das Ortsbild verschandelt.

    Würde ein Kanton aber ein 5G-Moratorium erlassen, könnten die Telekomunternehmen dagegen klagen, schrieben Bafu und Bakom. Ebenfalls könnten die Mobilfunkanbieter eine Beschwerde gegen eine verzögerte oder verweigerte Bewilligung für eine Handyantenne einreichen, hiess es. Dann müssten Gerichte entscheiden.

    Die Kantone Genf, Jura und Waadt haben ein Moratorium für 5G-Antennen verhängt oder prüfen ein solches. In Bern, St. Gallen und Schwyz sind entsprechende Vorstösse traktandiert. Auch Gemeinden setzen sich gegen 5G-Antennen zur Wehr.

    Versorgungsauftrag für Netzbetreiber

    Der Bund hatte im Februar die 5G-Konzessionen an Sunrise, Swisscom und Salt für total 380 Millionen Franken verkauft. Darin sind Auflagen für die Abdeckung der Bevölkerung enthalten. "Die Politik muss nun Farbe bekennen", hat Swisscom-Chef Urs Schaeppi vor kurzem gefordert.

    Im Gegensatz zu Sunrise wollte er aber keine Klagedrohung in den Raum stellen. Schaeppi setzt vielmehr auf Aufklärung. Man suche das Gespräch mit den Verantwortlichen. Für die Befürchtungen rund um 5G habe er zwar Verständnis. Die Schweiz habe aber zehnfach strengere Grenzwerte als die meisten europäischen Länder. Und diese würden eingehalten, betonte er.

    "Wir verstehen nicht, warum es jetzt Moratorien gegen 5G geben soll: 5G wie wir es heute einführen läuft auf ähnlichen Frequenzen wie heute 4G, auf den gleichen Frequenzen wurden beispielsweise früher Fernseh-Aussenübertragungen der SRG gesendet, und es hat die selbe Signalstruktur wie 4G", hielt die Swisscom fest.

    Solche Mobilfunktechnologien seien bereits seit Jahren in der Luft und gut erforscht. Diese Nutzung hat die Wissenschaft mit mehreren tausend Studien begleitet und untersucht, ohne einen wissenschaftlichen Beweis für eine schädliche Wirkung auf den Menschen zu finden, solange die von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlenen Grenzwerte eingehalten würden, erklärte die Swisscom.

    5G-Antennen eingeschaltet

    Dennoch haben die Moratoriumsbemühungen aus den Kantonen 5G bislang nicht gebremst. Die Swisscom und Sunrise haben in den letzten Wochen 5G-Netze auch in Kantonen mit Moratoriumsvorstössen in Betrieb genommen. Der 5G-Ausbau laufe wie geplant weiter, hiess es bei Sunrise. Seit Anfang Monat sind auch die ersten 5G-fähigen Smartphones in den Läden.

    Allerdings könnten Moratorien einen Einfluss auf künftige Baugesuche haben. Dies würde den 5G-Ausbau bremsen. Die Swisscom will bis Ende Jahr 90 Prozent der Bevölkerung mit der neuen Mobilfunktechnik abdecken.

    jb/tt

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  • 09.05.2019 Swisscom kauft Schweizer Sicherheitsspezialist Un...

    Swisscom kauft Schweizer Sicherheitsspezialist United Security Providers

    09.05.2019| 12:23:09

    Zürich (awp) - Die Swisscom verstärkt sich im Bereich IT-Sicherheit und übernimmt den Schweizer Sicherheitsspezialisten United Security Providers (USP). Unter dem Dach des Bereichs Enterprise Customers soll es als eigenständige Unternehmung mit den Cyber Security-Aktivitäten von Swisscom zusammengeführt werden, wie es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag hiess.

    USP werde unter dem bisherige Management rund um Firmengründer und CEO Michael Liebi als eigene Gesellschaft und Marke weiter geführt. Mit der Übernehme entstehe ein "Security-Kompetenz-Cluster" mit künftig gut 200 Sicherheitsspezialisten.

    Das 1994 gegründete Unternehmen USP verfüge über ein "spannendes" Service-, Kunden- und Kompetenzportfolio, hiess es weiter. Swisscom erhalte so Zugang zu Security Spezialisten und entsprechendem Know-how in diesem schnell wachsenden Markt. Swisscom plant, den Bereich Cyber Security weiter auszubauen und nachhaltig zu stärken, wie es weiter hiess.

    Angaben zu Kaufpreis oder zum Umsatz von USP wurden keine gemacht.

    yr/rw

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  • 08.05.2019 Anleihe: Swisscom stockt Anleihe 0,75%/2033 um 80...

    Anleihe: Swisscom stockt Anleihe 0,75%/2033 um 80 Mio Fr. auf

    08.05.2019| 13:20:00

    Zürich (awp) - Der Telekomkonzern Swisscom stockt die Anleihe 0,75%/2033 unter Federführung der UBS zu folgenden Konditionen auf:

    Betrag:             80 Mio Fr. (mit Aufstockungsmöglichkeit)
    Neuer Gesamtbetrag: 230 Mio Fr.
    Coupon:             0,75% 
    Ausgabepreis:       103,275% 
    Liberierung:        24.05.2019
    Laufzeit:           14,5 Jahre, bis 24.11.2033
    Yield To Maturity:  0,515%
    Rating:             A/A2 (S&P/Moody's)
    Valor:
    - bis Liberierung   47'497'790 (4)
    - nach Liberierung  37'347'616 (4)
    Kotierung:          SIX
    

    yr/

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  • 05.05.2019 Presseschau vom Wochenende 18 (4./5. Mai)

    Presseschau vom Wochenende 18 (4./5. Mai)

    05.05.2019| 17:02:39

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    TELEKOM: Kantonale Moratorien gegen das Mobilfunknetz der nächsten Generation 5G sind nach Auffassung des Bundes rechtswidrig. Gemäss dem Umweltschutzgesetz und der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung habe der Bund "umfassende Rechtsetzungskompetenz", teilte eine Sprecherin des Bundesamts für Kommunikation (Bakom) der "Sonntagszeitung" mit. Es bleibe deshalb kein Raum für kantonale oder kommunale Bestimmungen zum Schutz des Menschen vor der Strahlung von Mobilfunkanlagen. "Der Erlass solcher Bestimmungen wäre kompetenzwidrig." Bisherige Entscheide des Bundesgerichtes zeigen dem Bericht zufolge, dass Kantone und Gemeinden keine flächendeckenden Moratorien verhängen können. Die Kantone Genf, Jura und Waadt haben ein Moratorium für 5G-Antennen verhängt oder prüfen ein solches. In Bern, St. Gallen und Schwyz sind entsprechende Vorstösse traktandiert. Swisscom will laut eigenen Angaben vorerst auf Klagen verzichten. (SoZ, S.5/"Le Matin Dimanche"; siehe auch separate Meldung)

    ROCHE: Bill Anderson, der Chef der Pharmadivision des Konzerns, geht nach wie vor davon aus, dass die Übernahme von Spark Therapeutics für rund 4,3 Milliarden US-Dollar wie vorgesehen im zweiten Quartal Zustandekommen werde. Es sei nicht unüblich, dass die Wettbewerbsbehörde mehr Zeit brauche für die Prüfung, sagte er unter anderem in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft". Zudem würden bei solchen Offerten die meisten Aktien erfahrungsgemäss erst am letzten Tag angedient. Vor gut einer Woche hatte Roche die Angebotsfrist für die Übernahmeofferte erneut verlängert. Lediglich 26 Prozent der Sparks-Aktionäre hatten das Angebot in der zweiten Frist angenommen. (FuW Samstagsausgabe, S. 5f.)

    VALORA: Päckli-Chaos an den Kiosken - Retouren von Onlinehändlern sorgen in den Kiosken des Detailhändlers Valora für Stress, wie die "Sonntagszeitung" schreibt. An den K-Kiosken von Valora Pakete zurückzubringen, sei unter Kunden ein beliebter Service, der Angestellte und Kioskbetreiber jedoch vor grosse Probleme stelle. In den oft kleinen Läden fehle es an Platz, die Pakete zu verstauen, und die Zusatzarbeit habe in letzter Zeit deutlich zugenommen. Längst könne man nicht mehr alle Päckli annehmen. Valora selbst setze jedoch weiter voll auf solche Zusatzgeschäfte, schreibt die Zeitung. (SoZ, S. 37)

    UBS: Hochrangige Mitarbeiter kritisieren laut einem Zeitungsbericht einen Stillstand bei der UBS seit die Redimensionierung der Investmentbank abgeschlossen ist. "Von Ermotti gehen strategisch keine Impulse mehr aus", schreibt die "Sonntagszeitung" unter Berufung auf mehrere hochrangige Quellen mit Blick auf den Konzernchef. Auch in Sachen personeller Erneuerung mache die Grossbank eher mit Kommunikationspannen als mit namhaften Berufungen von sich reden. Bei den Aktionären schwinde daher die Unterstützung. An der Generalversammlung vom vergangenen Donnerstag war der UBS-Führung die Entlastung verweigert worden. Das Management steht insbesondere wegen einer Milliardenbusse in Frankreich in der Kritik: Die UBS wurde im Februar erstinstanzlich von einem Pariser Gericht wegen Geldwäscherei und Beihilfe zu Steuerhinterziehung verurteilt. (SoZ, S. 38)

    RAIFFEISEN: Die Staatsanwaltschaft in Zürich könnte nach dem Sommer Klage gegen den ehemaligen Unternehmenschef Pierin Vincenz und weitere Beschuldigte eröffnen, wie die Redaktion von "CH Media" erfahren hat. Wie aus informierten Kreisen zu hören sei, konnte inzwischen ein gewichtiger Teil der Ermittlungen auch ohne Zugriff auf gesperrte Akten abgeschlossen werden. Die Staatsanwaltschaft wolle offenbar keine Untersuchung bis ins allerletzte Detail führen und erst nach vielen Jahren Anklage erheben, sondern sich auf die aussichtsreichsten Punkte beschränken und speditiv zur Anklage schreiten. Von parallel mehreren Strafverfahren und zeitlich gestaffelter Anklage gegen Beschuldigte ist die Rede. Laut dem Zeitungsbericht versuche Vincenz' Anwalt mit allen juristischen Mitteln, das Strafverfahren zu verzögern, wobei ihm als wirksamstes Mittel die Versiegelung von Akten diene. Die Zürcher Oberstaatsanwaltschaft hatte Anfang 2018 ein Strafverfahren wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung gegen Vincenz und vier weitere Personen aus seinem beruflichen Umfeld eröffnet. (CH Media/SaW, S. 13)

    BANKEN: Die nordkoreanische Cyber-Armee Lazarus hat einem Zeitungsbericht zufolge im vergangenen Jahr einen weltweiten Hackerangriff auf private Unternehmen und staatliche Institutionen ausgeführt - und dabei auch den Schweizer Finanzplatz ins Visier genommen. Der Angriff von Machthaber Kim Jong-uns Hackern erfolgte mit E-Mails, die als Bewerbungsschreiben getarnt waren, wie die "Sonntagszeitung" unter Berufung auf Recherchen schreibt. Welche Schweizer Unternehmen von der Hackerattacke betroffen sind, sei unklar. Von der Zeitung angeschriebene Banken und Versicherungen hätten entweder einen Angriff verneint oder aus Sicherheitsgründen keine Stellung bezogen. Der Hackerangriff habe aber zu einer Intervention des Bundes geführt: Dessen Melde- und Analysestelle Melani stand mit mehreren Unternehmen in Kontakt, um zu überprüfen, ob diese mit der schädlichen Software angesteckt wurden. (SoZ, S. 39)

    UBER: Ein möglicherweise wegweisendes Urteil in der Schweiz: Ein ehemaliger Uber-Fahrer hat vor dem Lausanner Arbeitsgericht am Donnerstag einen Prozess gegen den Fahrdienstvermittler Uberpop gewonnen und gilt damit als Angestellter des Weltkonzerns, wie die "Sonntagszeitung" und "Le Matin Dimanche" berichten. Für das Gericht ist die Verbindung zwischen Uber und seinen Fahrern vergleichbar mit dem Arbeitsvertrag zwischen einem Taxiunternehmen und seinen Mitarbeitern. Eine niederländische Tochtergesellschaft des US-Unternehmens muss dem Waadtländer Kläger eine Entschädigung wegen ungerechtfertigter Entlassung sowie für den Urlaub zahlen, auf den er Anspruch gehabt hätte. Wird das Urteil rechtskräftig, müsse das Unternehmen für die Fahrer Sozialversicherungsbeiträge, Unfallversicherung, Krankheitstage und Urlaub bezahlen. Derzeit ist das nicht der Fall. Uber kann beim Kantonsgericht und dann beim Bundesgericht Berufung einlegen. Uber sah die Lenker bislang als Selbständigerwerbende an. (SoZ/"Le Matin Dimanche"; siehe auch separate Meldung)

    FLUGVERKEHR: Für die von vielen Umweltpolitikern geforderte Idee einer CO2-Abgabe auf Flugtickets gibt es in der Schweiz einen erheblichen Stolperstein. Die Schweiz könnte die Abgabe lediglich an den inländischen Flughäfen erheben, der Flughafen Basel bliebe ausgenommen, wie die "NZZ am Sonntag" berichtet. Der Euroairport liegt auf französischem Territorium. "Die Schweiz kann eine Flugticket-Abgabe erheben, einfach nicht ab Basel", erklärte Urs Ziegler, Sektionschef Umwelt des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL), der Zeitung. Das Bundesamtes für Umwelt war im Herbst in einem Bericht zuhanden der Umweltkommission des Nationalrates zum Schluss gekommen, mit rund 18 Franken für einen Kurzstreckenflug und 200 Franken für einen Langstreckenflug seien die externen Klimakosten abgegolten. Auch habe der Bundesrat die Befugnis eine entsprechende Lenkungsabgabe einzuführen. (NZZaS)

    KLIMA: Eine geplante Klimaschutz-Demo auf dem Berner Bundesplatz kann nicht wie geplant zwei Wochen vor den eidgenössischen Wahlen stattfinden. Die Stadt Bern hat laut dem "Sonntagsblick" die für den 5. Oktober geplante Kundgebung mit SPlern, Grünen und Grünliberalen unter den Veranstaltern überraschend verboten. Zuvor hatte Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) den Organisatoren bereits eine Bewilligung in Aussicht gestellt. Eine neue Lageeinschätzung habe ergeben, dass mit deutlich mehr Teilnehmern zu rechnen sei als ursprünglich angekündigt. Grosskundgebungen seien in Bern vor den Wahlen verboten. Die Zeitung behauptet, der Demo ablehnend gegenüberstehende SVP-Kreise hätten den Sicherheitsdirektor unter Zugzwang gesetzt. Die Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (Auns) sowie drei weitere rechte Gruppen meldeten ebenfalls für Oktober gleich vier Demos gegen ein Rahmenabkommen mit der EU auf dem Bundesplatz an. Bern verbot nun nicht nur die SVP-Kundgebungen, sondern auch die Klimaschutz-Demo. Diese soll nun Ende September auf dem Bundesplatz stattfinden. ("Sonntagsblick"; siehe auch separate Meldung)

    MASERN: Das Luzerner Entlebuch, der Kanton Appenzell Innerrhoden und das solothurnische Dorneck sind die Masern-Hochburgen der Schweiz. Das zeigen von der "Sonntagszeitung" publizierte Daten des Bundesamts für Gesundheit (BAG), die bislang unter Verschluss waren. Die Daten erlauben Analysen der Masernfälle auf Ebene der Bezirke und Wahlkreise sowie auf Ebene der Gemeinden - enthalten sind mehr als 8'000 Fälle seit dem Jahr 1988. Der Masern-Atlas zeigt auch auf, wo die Impfgegner zu Hause sind. Wenn sich die Leute nicht impfen lassen, steigt laut Experten die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich mit dem Virus infizieren. In der Schweiz sind die Masernfälle seit Anfang Jahr stark gestiegen. 2019 wurden bislang mit 160 Masern-Erkrankungen bereits dreimal so viele Fälle erfasst wie im Vorjahr mit 54 Erkrankungen. Bereits sind zwei Männer an den Folgen der Masern gestorben. (SoZ)

    ys/

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  • 05.05.2019 Kantonale 5G-Moratorien kollidieren mit Bundesrecht

    Kantonale 5G-Moratorien kollidieren mit Bundesrecht

    05.05.2019| 13:47:29

    Bern (awp/sda) - Verschiedene Kantone stellen mit Moratorien den neuen Mobilfunkstandard 5G in Frage. Es zeigt sich jedoch, dass sie damit ihre Kompetenzen überschreiten. Denn für den Schutz der Menschen vor schädlicher Strahlung ist der Bund zuständig.

    Swisscom-Chef Urs Schaeppi sagte vor Wochenfrist, die Moratorien diverser Kantone vorab in der Westschweiz gegen den neuen Mobilfunkstandard 5G verstiessen gegen Bundesrecht. Jetzt zeigt sich: Er hatte recht damit.

    Eine gemeinsame Stellungnahme des Bundesamts für Umwelt (Bafu) und des Bundesamts für Kommunikation (Bakom) bestätigt Recherchen der "Sonntagszeitung", wonach der Bund zuständig ist für Fragen bezüglich der Strahlung von Mobilfunk-Antennen und die Auswirkungen auf die Gesundheit (Bafu); ebenfalls in der Kompetenz des Bundes liegt die Überwachung des Fernmelderechts und der entsprechenden Konzessionen (Bakom).

    Die Kantone wiederum gestalten ihr jeweiliges Baurecht, im Rahmen dessen sie für die Bewilligung und Kontrolle von Mobilfunkanlagen zuständig sind.

    Gegenüber der "Sonntagszeitung" hielt das Bakom denn auch fest, es bleibe kein Raum für kantonale und kommunale Bestimmungen zum Schutz des Menschen vor der Strahlung von Mobilfunkanlagen. Kantone können im Rahmen des Baurechts lediglich einzelne Mobilfunkanlagen verhindern, beispielsweise weil eine Antenne das Ortsbild verschandelt.

    Initianten des 5G-Moratoriums, wie der Genfer CVP-Parlamentarier Bertrand Buchs oder der Waadtländer Grüne Raphael Mahaim räumen denn auch ein, dass ein Moratorium allfälligen Klagen wohl nicht standhalten würde. Sie wollen aber erreichen, dass die kantonalen Diskussionen um den Mobilfunkstandard 5G im nationalen Parlament ankommen. Mahaim setzt auf die Taktik, mit Beschwerden einzelne Antennen aufgrund des Baurechts in Frage zu stellen.

    Die Kantone Genf, Jura und Waadt haben ein Moratorium für 5G-Antennen verhängt oder prüfen ein solches. In Bern, St. Gallen und Schwyz sind entsprechende Vorstösse traktandiert. Auch Gemeinden setzten sich gegen 5G-Antennen zur Wehr. Der Bund verkaufte 5G-Konzessionen an Mobilfunkanbieter für total 380 Millionen Franken. Swisscom will laut eigenen Angaben vorerst auf Klagen verzichten.

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  • 02.05.2019 Swisscom wehrt sich gegen drohende 5G-Moratorien

    Swisscom wehrt sich gegen drohende 5G-Moratorien

    02.05.2019| 17:59:55

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Bern (awp) - Der Widerstand gegen das Mobilfunknetz der nächsten Generation (5G) nimmt zu. Die Swisscom wehrt sich nun gegen Moratorien, wie sie in diversen Kantonen und Gemeinden diskutiert werden.

    Dem schnelleren 5G-Netz schlägt vor allem in der Westschweiz Skepsis entgegen. Das Genfer Kantonsparlament überwies kürzlich eine Motion für ein Moratorium von 5G-Antennen auf dem Kantonsgebiet.

    Diskussionen um ein Moratorium gab es auch in der Waadt. Und im Jura will die Kantonsregierung einen Bericht zur Umweltverträglichkeit von 5G abwarten. Laut Medienberichten gibt es auch in Deutschschweizer Kantons- und Gemeindeparlamenten Widerstand.

    "Schweiz würde abgehängt"

    Die Swisscom, die Anfang Jahr für 196 Millionen Franken 5G-Frequenzen ersteigert hat, setzt sich nun zur Wehr. Solche Moratorien würden den Ausbau naturgemäss bremsen, sagte Konzernchef Urs Schaeppi am Donnerstag im Rahmen der Zahlenpräsentation zum ersten Quartal. Wirtschaft und Gesellschaft seien aber auf "topmoderne und schnelle Netze" angewiesen, sonst gerate die Schweiz international ins Hintertreffen.

    Seiner Meinung nach würden solche Moratorien auch gegen Bundesrecht verstossen. Denn mit der Konzessionsvergabe sei ein Versorgungsauftrag verbunden.

    "Die Politik muss nun Farbe bekennen", forderte Schaeppi. Eine Klagedrohung wollte er aber nicht in den Raum stellen. Er setzt vielmehr auf Aufklärung. Für die Befürchtungen rund um 5G habe er zwar Verständnis. Die Schweiz habe aber zehnfach strengere Grenzwerte als die meisten europäischen Länder. Und diese würden eingehalten, betonte er.

    Die Swisscom und Sunrise haben in den letzten Wochen 5G-Netze in Betrieb genommen. In diesen Tagen kommen auch die ersten 5G-fähigen Geräte in die Läden.

    Schweiz-Geschäft erodiert weiter

    Der grösste Schweizer Telekomkonzern publizierte am Donnerstag ausserdem seine Zahlen zum ersten Quartal. Beim Umsatz setzte sich das Muster der Vergangenheit fort: Swisscom erodiert im Hauptmarkt Schweiz (-1,9%) und wächst in Italien (+4,5%), wo aber nur rund ein Fünftel des Umsatzes anfällt. Insgesamt nahm der Konzernumsatz um 0,9 Prozent auf 2,86 Milliarden Franken ab.

    Der Rückgang in der Schweiz wurde mit anhaltendem Preisdruck erklärt. Rückläufig entwickelte sich zudem einmal mehr auch die Festnetztelefonie. Bekanntlich verzichten wegen der Flatrate-Mobilfunkabos immer mehr Kunden auf einen solchen Anschluss.

    In anderen Bereichen entwickelte sich das Geschäft aber gut. So wurden im Mobilfunk und im TV-Geschäft Abonnenten gewonnen.

    Etwas profitabler

    Trotz des Umsatzrückgangs ist die Swisscom etwas profitabler geworden. Der Betriebsgewinn (EBITDA) schnellte sogar um 5,8 Prozent in die Höhe - allerdings primär wegen eines buchhalterischen Effekts. Aber auch ohne diesen verbesserte sich diese Kennzahl um 1,4 Prozent. Und unter dem Strich steht ein 1,1 Prozent höherer Reingewinn von 383 Millionen.

    Die gestiegene Profitabilität wurde mit einem verbesserten Ergebnis von Fastweb (EBITDA: +6,1%) und dem Sparprogramm in der Schweiz erklärt. Letzteres soll wie geplant fortgesetzt werden. Es sei nach wie vor das Ziel, 2019 und 2020 die Kosten um je 100 Millionen zu senken.

    Dieses Sparprogramm ist aber mit einem Stellenabbau verbunden. Im ersten Quartal wurden in der Schweiz gut 100 Vollzeitstellen gestrichen. Insgesamt beschäftigt der Konzern noch gut 19'700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Analysten lobten diese "Kostenkontrolle" in ersten Kommentaren. An der Börse schlossen die Swisscom-Aktien 0,6 Prozent tiefer.

    rw/tt/ra

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  • 02.05.2019 Swisscom wehrt sich gegen drohende 5G-Moratorien

    Swisscom wehrt sich gegen drohende 5G-Moratorien

    02.05.2019| 11:49:31

    (Zusammenfassung; von Reto Wäckerli, AWP)

    Bern (awp) - Der Widerstand gegen das Mobilfunknetz der nächsten Generation (5G) nimmt zu. Die Swisscom wehrt sich nun gegen Moratorien, wie sie in diversen Kantonen und Gemeinden diskutiert werden.

    Dem schnelleren 5G-Netz schlägt vor allem in der Westschweiz Skepsis entgegen. Das Genfer Kantonsparlament überwies kürzlich eine Motion für ein Moratorium von 5G-Antennen auf dem Kantonsgebiet.

    Diskussionen um ein Moratorium gab es auch in der Waadt. Und im Jura will die Kantonsregierung einen Bericht zur Umweltverträglichkeit von 5G abwarten. Laut Medienberichten gibt es auch in Deutschschweizer Kantons- und Gemeindeparlamenten Widerstand.

    "Schweiz würde abgehängt"

    Die Swisscom, die Anfang Jahr für 196 Millionen Franken 5G-Frequenzen ersteigert hat, setzt sich nun zur Wehr. Solche Moratorien würden den Ausbau naturgemäss bremsen, sagte Konzernchef Urs Schaeppi am Donnerstag im Rahmen der Zahlenpräsentation zum ersten Quartal. Wirtschaft und Gesellschaft seien aber auf "topmoderne und schnelle Netze" angewiesen, sonst gerate die Schweiz international ins Hintertreffen.

    Seiner Meinung nach würden solche Moratorien auch gegen Bundesrecht verstossen. Denn mit der Konzessionsvergabe sei ein Versorgungsauftrag verbunden.

    "Die Politik muss nun Farbe bekennen", forderte Schaeppi. Eine Klagedrohung wollte er aber nicht in den Raum stellen. Er setzt vielmehr auf Aufklärung. Für die Befürchtungen rund um 5G habe er zwar Verständnis. Die Schweiz habe aber zehnfach strengere Grenzwerte als die meisten europäischen Länder. Und diese würden eingehalten, betonte er.

    Die Swisscom und Sunrise haben in den letzten Wochen 5G-Netze in Betrieb genommen. In diesen Tagen kommen auch die ersten 5G-fähigen Geräte in die Läden.

    Schweiz-Geschäft erodiert weiter

    Der grösste Schweizer Telekomkonzern publizierte am Donnerstag ausserdem seine Zahlen zum ersten Quartal. Beim Umsatz setzte sich das Muster der Vergangenheit fort: Swisscom erodiert im Hauptmarkt Schweiz (-1,9%) und wächst in Italien (+4,5%), wo aber nur rund ein Fünftel des Umsatzes anfällt. Insgesamt nahm der Konzernumsatz um 0,9 Prozent auf 2,86 Milliarden Franken ab.

    Der Rückgang in der Schweiz wurde mit anhaltendem Preisdruck erklärt. Rückläufig entwickelte sich zudem einmal mehr auch die Festnetztelefonie. Bekanntlich verzichten wegen der Flatrate-Mobilfunkabos immer mehr Kunden auf einen solchen Anschluss.

    In anderen Bereichen entwickelte sich das Geschäft aber gut. So wurden im Mobilfunk und im TV-Geschäft Abonnenten gewonnen.

    Etwas profitabler

    Trotz des Umsatzrückgangs ist die Swisscom etwas profitabler geworden. Der Betriebsgewinn (EBITDA) schnellte sogar um 5,8 Prozent in die Höhe - allerdings primär wegen eines buchhalterischen Effekts. Aber auch ohne diesen verbesserte sich diese Kennzahl um 1,4 Prozent. Und unter dem Strich steht ein 1,1 Prozent höherer Reingewinn von 383 Millionen.

    Die gestiegene Profitabilität wurde mit einem verbesserten Ergebnis von Fastweb (EBITDA: +6,1%) und dem Sparprogramm in der Schweiz erklärt. Letzteres soll wie geplant fortgesetzt werden. Es sei nach wie vor das Ziel, 2019 und 2020 die Kosten um je 100 Millionen zu senken.

    Dieses Sparprogramm ist aber mit einem Stellenabbau verbunden. Im ersten Quartal wurden in der Schweiz gut 100 Vollzeitstellen gestrichen. Insgesamt beschäftigt der Konzern noch gut 19'700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Analysten lobten diese "Kostenkontrolle" in ersten Kommentaren. An der Börse notiert die Swisscom-Aktie kurz vor Mittag aber kaum verändert.

    rw/tt

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  • 02.05.2019 Swisscom übertrifft Erwartungen - Aktie nach schw...

    Swisscom übertrifft Erwartungen - Aktie nach schwachem Start im Plus

    02.05.2019| 09:34:17

    Bern (awp) - Die Aktien von Swisscom sind am Donnerstag mit Abgaben in den Handel gestartet, haben diese aber schnell wettgemacht. Der Berner Telekommunikationskonzern hat mit seinen vorgelegten Erstquartalszahlen die Analystenerwartungen übertroffen und hält entsprechend an den bisherigen Zielen für das Gesamtjahr fest. Analysten sprechen denn auch insgesamt von soliden Zahlen.

    Aktuell (09.25 Uhr) notiert das Swisscom-Papier nach der volatilen Startphase 0,5 Prozent höher bei 477,10 Franken, dies bei einem aktuellen Tagestief von 470,30 bzw. Tageshoch von 478,90 Franken. Der Gesamtmarkt büsst derweil leicht an Terrain ein (SMI -0,1%).

    Gemäss den Analysten-Schätzungen hat sich der Umsatz im Jahresvergleich deutlich weniger stark zurückgebildet als erwartet, wobei das Schweizer Geschäft, das 1,9 Prozent rückläufig war, von einem starken Auslandgeschäft (Fastweb +4,5%) fast kompensiert wurde. Der Anstieg im EBITDA um 5,8 Prozent hat zu einem guten Teil mit einem Wechsel im Rechnungslegungsstandard zu tun (IFRS 16), lag aber ebenfalls klar über den Erwartungen.

    Der Blaue Riese habe eine "solide Performance" gezeigt, heisst es bei der UBS in einem Kommentar. Der Umsatz sei im Berichtsquartal um +1,7 Prozent und der EBITDA um 5,0 Prozent über dem Konsens ausgefallen, wobei der Konsens die Änderungen der Rechnungslegungsstandards vermutlich nicht vollständig widerspiegle.

    Swisscom habe einen "soliden Job in einem herausfordernden Umfeld" gemacht, meint auch die Bank Vontobel in ihrem Kommentar. Dabei blieben Bündel-Angebote und Innovationen die wichtigsten Wachstumstreiber, könnten aber die negativen Auswirkungen von strukturellen Trends und niedrigeren Preisen nur teilweise kompensieren. Insgesamt dürften die Analysten-Schätzungen bei unverändertem Ausblick weitgehend unverändert bleiben, glaubt der zuständige Analyst.

    Bei der ZKB heisst es, Swisscom habe die Konsensschätzungen auf Stufe Umsatz und EBITDA dank besseren Trends in der Schweiz und dank Fastweb mehr als erfüllen können. Neben Abo-Zuwächsen bei Postpaid seien die Verluste von Festnetzkunden rund ein Drittel kleiner gewesen als im Vorjahr. Zudem seien die Kosten wie in den Vorquartalen "gut unter Kontrolle", meint der zuständige Analyst, der das Ergebnis insgesamt als "positiv" bewertet.

    Der US-Broker Jefferies spricht von Zahlen "materiell" über den Erwartungen. Da der EBITDA-Konsens die IFRS-Anpassungen wohl nicht angemessen widerspiegle, werde das Ergebnis aber vielleicht etwas überzeichnet.

    Die Swisscom-Aktie ist mit einem Plus von 1,1 Prozent (Schlusskurs Dienstag) die mit Abstand schwächste SMI-Aktie im bisherigen Jahresverlauf (SMI +16%). Die ZKB hat den Titel mit Übergewichten eingestuft, ansonsten sind die meisten Bewertungen im "Neutral"-Bereich zu verorten.

    uh/tt

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  • 02.05.2019 Swisscom spürt Wettbewerb und wird doch profitabler

    Swisscom spürt Wettbewerb und wird doch profitabler

    02.05.2019| 08:14:15

    (Mit weiteren Angaben ergänzt)

    Bern (awp) - Die Swisscom hat im ersten Quartal zwar den harten Wettbewerb zu spüren bekommen und etwas weniger umgesetzt. Gleichwohl ist der Telekomkonzern profitabler geworden.

    Swisscom weist für das Startquartal einen 0,9 Prozent tieferen Umsatz von 2,86 Milliarden Franken aus. Der operative Gewinn (EBITDA) nahm hingegen um satte 5,8 Prozent auf 1,12 Milliarden zu, wie der Telekomkonzern am Donnerstag mitteilte.

    Die Steigerung des EBITDA hatte zwar hauptsächlich buchhalterische Gründe (IFRS 16). Doch auch ohne diesen Effekt hätte sich diese Kennzahl um 1,4 Prozent verbessert, wie betont wurde. Somit nahm die Profitabilität zu. Unter dem Strich steht in der Folge ein 1,1 Prozent höherer Reingewinn von 383 Millionen.

    Die Erwartungen der Analysten wurden mit diesen Zahlen übertroffen. Das Unternehmen schreibt denn auch von einer "positiven Bilanz" für die ersten drei Monate. In einem "anspruchsvollen Marktumfeld" sei ein "solides Ergebnis" erzielt worden, liess sich Firmenchef Urs Schaeppi zitieren.

    Schweiz-Geschäft erodiert

    Beim Umsatz setzte sich das Muster der Vergangenheit fort: Swisscom erodiert in der Schweiz und wächst in Italien. Hierzulande sank der Umsatz um 1,9 Prozent auf 2,16 Milliarden Franken, was mit anhaltendem Preisdruck in verschiedenen Segmenten - insbesondere im Grosskundengeschäft - und dem Rückgang der Festnetztelefonie erklärt wurde.

    So verlor das Unternehmen laut den Angaben zwischen Januar und März weitere 51'000 Festnetzkunden. Bekanntlich verzichten wegen der Flatrate-Mobilfunkabos immer mehr Kunden auf einen solchen Anschluss. Markant zugelegt hat das Unternehmen hingegen bei den Mobilfunkabos (+31'000).

    Fastweb steigert Umsatz

    Aufwärts ging es erneut bei der italienischen Breitbandtochter Fastweb, die auch im Mobilfunk tätig ist. Der Umsatz kletterte um 4,5 Prozent auf 514 Millionen Euro. Basis für dieses Plus waren deutlich mehr Kunden im Breitband- (+28'000) und Mobilfunkbereich (+85'000).

    Die gestiegene Profitabilität wurde mit einem verbesserten Ergebnis von Fastweb (EBITDA: +6,1%) und dem Sparprogramm in der Schweiz erklärt. Letzteres soll wie geplant fortgesetzt werden. Es sei nach wie vor das Ziel, 2019 und 2020 die Kosten um je 100 Millionen zu senken.

    Dieses Sparprogamm ist auch mit einem Stellenabbau verbunden. Im ersten Quartal wurden in der Schweiz gut 100 Vollzeitstellen gestrichen.

    Ziele unverändert

    Die Ziele für das Gesamtjahr sind unverändert. So peilt die Swisscom einen Umsatz von rund 11,4 Milliarden an nach 11,7 Milliarden im Vorjahr an. Beim EBITDA rechnet die Swisscom mit über 4,3 Milliarden Franken.

    Von den angepeilten Investitionen von 2,3 Milliarden Franken sollen zudem rund 1,6 Milliarden in der Schweiz getätigt werden. Bei Zielerreichung wird eine erneut unveränderte Dividende von 22 Franken versprochen.

    rw/gab

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Stammdaten

Branche/Sektor Telekommunikation
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse CH Blue Chip
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol SCMN
Valor 874251
ISIN CH0008742519

Performance

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Perf. 1W   +1.37%
Perf. laufende Woche +2.30 +0.48%
Perf. 1M +15.60 +3.30%
Perf. 3M +26.00 +5.63%
Perf. laufendes Jahr +18.40 +3.92%
Perf. 52W   +8.59%

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Corporate action

Company Gesellschaftsereignis Übersicht (08.05.2019)
Instrument Barausschüttung (22.02.2019)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
SwissAtMid 485.75 -0.32% 9'586 17:19:08
SETSqx 485.50 -0.53% 1'125 17:42:27
Xetra 433.00 +0.32% 85 17:11:54
Deut.Boerse 430.30 -0.05% --- 08:05:44

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 489.20 (22.05.2019)
Vortagestief 483.90 (22.05.2019)
Hoch 1W 491.20 (21.05.2019)
Tief 1W 466.70 (15.05.2019)
Hoch 1M 491.20 (21.05.2019)
Tief 1M 463.20 (13.05.2019)
Hoch 3M 493.80 (02.04.2019)
Tief 3M 456.70 (28.02.2019)
Hoch 1J 493.80 (02.04.2019)
Tief 1J 427.00 (06.09.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG