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Aktuelle News

  • 10:57:51 'Es ist Showtime': Neuer Videodienst von Apple er...

    'Es ist Showtime': Neuer Videodienst von Apple erwartet

    22.03.2019| 10:57:51

    CUPERTINO (awp international) - Apple ist bereit, seine Hollywood-Pläne der Öffentlichkeit vorzustellen. Seit über einem Jahr werden nach und nach grosse Namen präsentiert: Jennifer Aniston und Reese Witherspoon spielen in einer Serie über Rivalitäten im Frühstücksfernsehen, Steven Spielberg lässt die Mystery-Serie "Amazing Stories" wiederaufleben, von M. Night Shyamalan ("The Sixth Sense") gibt es einen Thriller, dessen Story noch geheim ist. Alles in allem soll Apple zwei Milliarden Dollar in exklusive Inhalte gesteckt haben. Steht also der Angriff des iPhone-Konzerns auf die heutigen Streaming-Schwergewichte Netflix und Amazon Prime bevor?

    Eine Antwort auf diese Frage dürfte es am Montag geben. Apple setzte ein Event in seinem Hauptquartier in Cupertino an, bei dem ausnahmsweise nicht Geräte im Vordergrund stehen sollen. Die animierte Einladung lässt wenig Zweifel, worum es gehen wird: "Es ist Showtime", heisst es nach einem stilisierten Filmrollen-Countdown. Was bisher unklar bleibt, ist die Reichweite von Apples Ambitionen.

    Nach bisherigen Medienberichten geht es dem iPhone-Konzern nicht nur darum, Kunden mit exklusiven eigenen Inhalten zu locken, sondern auch die Rolle als Plattform für andere Dienste zu stärken. Apple hat bereits seit einer Zeit seine "TV"-App, von der aus Nutzer Zugriff auf Inhalte verschiedener teilnehmender Dienste haben. In Deutschland zum Beispiel sind es Sky Ticket, Amazon Prime Video und Sender-Mediatheken. Netflix ist nicht dabei - und Firmenchef Reed Hastings machte vor wenigen Tagen deutlich, dass der Streaming-Primus auch bei der neuen Apple-Plattform nicht mitmachen werde.

    Apple könnte künftig gebündelte Pakete von Abos - zum Beispiel der Bezahldienste HBO, Showtime und Starz in den USA - günstiger verkaufen als die Einzelangebote, schrieb das Technologieblog "Recode". Der iPhone-Konzern werde nicht zum ernsthaften Wettbewerber für Netflix & Co.: "Apples Fokus wird - zumindest vorerst - darauf liegen, anderen beim Verkauf ihrer Videostreaming-Abos zu helfen und einen Umsatzanteil davon zu bekommen", schrieb der gut vernetzte "Recode"-Medienreporter Peter Kafka. Das wäre allerdings weniger aufregend als eine Frontal-Attacke auf Netflix. Auf der anderen Seite würden es sicherlich viele Zuschauer begrüssen, wenn sie an einer Stelle ein bequemes Sammel-Abo für unterschiedlichste Dienste abschliessen könnten, anstatt mehrere Konten verwalten zu müssen.

    Für die Rolle des Abo-Vermittlers spricht auch das bisher bekanntgewordene Ausmass der Investitionen von Apple. So sind zwei Milliarden Dollar zwar eine Menge Geld - aber Netflix gibt pro Jahr um die acht Milliarden für Inhalte aus, einen wachsenden Teil davon für exklusiv nur bei dem Dienst verfügbare Filme oder Serien. Andererseits ist das vielleicht auch nur der Anfang: Während Netflix seine Ausgaben immer noch hauptsächlich auf Pump finanziert, sitzt Apple auf einem Geldberg aus mehreren hundert Milliarden Dollar. Und kann auf eine Basis von 1,4 Milliarden Geräten im Umlauf zurückgreifen - auf denen zum Beispiel die Eigenproduktionen exklusiv verfügbar sein könnten.

    Zugleich dürfte das neue Videoangebot die Debatte um Apples Rolle als Plattform-Anbieter und gleichzeitig Konkurrenz von anderen Diensten befeuern. Vor gut einer Woche reichte der Musikstreaming-Marktführer Spotify Beschwerde bei der EU-Kommission ein und wirft Apple unfairen Wettbewerb vor. Spotify sieht sich unter anderem dadurch benachteiligt, dass der Dienst für Abo-Abschlüsse in der iPhone-App einen Anteil von 15 bis 30 Prozent an Apple abgeben müsste - während der Konkurrent die Erlöse von Apple Music komplett behalten kann und dadurch einen Preisvorteil habe. Genauso wie Spotify bietet auch Netflix inzwischen keine Möglichkeit an, ein Abo in Apps auf Apple-Plattformen abzuschliessen - um den Erlös nicht teilten zu müssen.

    Eine weitere Ankündigung am Montag könnte ein neues Abo-Angebot für Nachrichten sein. Nach Informationen der "New York Times" hat Apple dafür als Top-Adresse zumindest das "Wall Street Journal" an Bord holen können. Dagegen wollten die "Washington Post" und die "New York Times" nicht mitmachen. Das "Wall Street Journal" hatte wenige Wochen zuvor mit einem Bericht, wonach Apple von den Verlagen die Hälfte der Abo-Erlöse einbehalten wolle, für heftige Kritik an dem iPhone-Konzern aus der Medienbranche gesorgt./so/DP/jha

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  • 20.03.2019 Cloud statt Konsole: Google steigt ins Videospiel...

    Cloud statt Konsole: Google steigt ins Videospiele-Geschäft ein

    20.03.2019| 08:31:47

    SAN FRANCISCO (awp international) - Google will mit einem Streaming-Dienst für Videospiele ins Games-Geschäft einsteigen. Die Idee ist, dass die Spiele eigentlich auf Googles Servern im Netz laufen - und auf die Geräte der Nutzer über eine schnelle Internet-Verbindung übertragen werden. Mit dem Angebot konkurriert Google mit Anbietern von Spielekonsolen und hochgerüsteter Gaming-PCs. Die Plattform mit dem Namen Stadia soll im laufenden Jahr an den Start gehen.

    Nach dem Cloud-Modell soll eine Auswahl von PC-Spielen in hoher 4K-Auflösung verfügbar sein, später soll auch 8K folgen. Zur Steuerung stellte Google am Dienstag einen Controller aus eigener Entwicklung vor. Das Gerät sieht aus wie bisherige Controller für Konsolen oder Spiele-PCs, hat aber zwei zusätzliche Knöpfe. Mit dem einen kann man den Sprachassistenten Google Assistant auslösen, der unter anderem Tipps zum Spielgeschehen geben soll. Mit dem anderem Knopf kann der Spielverlauf in Echtzeit auf Googles Videoplattform YouTube übertragen werden.

    YouTube soll auch eine Rolle als Portal zu Stadia spielen: So werde man einem anderen Spieler zusehen und direkt aus der Ansicht selbst in ein Spiel auf dem Cloud-Dienst einsteigen können.

    Der Spiele-Dienst soll auf PCs über den Chrome-Webbrowser des Internet-Konzerns, auf Tablets und Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android sowie auf Fernsehern nutzbar sein. Keine Angaben gab es unterdessen dazu, ob Stadia auch auf iPhones und iPads von Apple verfügbar sein wird.

    Auch andere wichtige Fragen blieben zur Ankündigung offen. So äusserte Google sich überhaupt nicht zum Geschäftsmodell. Unklar blieb auch, wie gross die Spiele-Auswahl sein wird. Nur wenige Spiele wurden definitiv angekündigt, darunter der anstehende Ego-Shooter "Doom: Eternal". In einem Test liess Google in den vergangenen Monaten bereits "Assassin's Creed: Odyssey" über die Cloud spielen. Zudem richtet der Konzern ein eigenes Spiele-Entwicklungsstudio ein.

    Der Google-Einstieg ins Spielegeschäft ist auch ein Gewinn für den Chipkonzern AMD - er soll die Grafik-Hardware für die spezialisierten Server in der Google-Cloud liefern. Die AMD-Aktie schloss nach dieser Ankündigung den US-Handel mit einem Plus von fast zwölf Prozent ab.

    Google wird mit der Ankündigung zum Vorreiter beim Spiele-Streaming, dem eine grosse Zukunft vor allem in Verbindung mit dem künftigen superschnellen 5G-Datenfunk vorhergesagt wird. Auch von Microsoft , Anbieter der Xbox-Spielekonsole, wird ein ähnlicher Service erwartet. Sony bietet bereits seit einiger Zeit Streaming für ältere Spiele auf seiner Playstation an./so/DP/zb

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  • 18.03.2019 Apple stellt neue iPad-Generation vor

    Apple stellt neue iPad-Generation vor

    18.03.2019| 15:05:32

    (Ausführliche Fassung)

    NEW YORK (awp international) - Apple hat die siebte Generation seines Tablet-Computers iPad auf den Markt gebracht. Neben einem neuen iPad Air mit einer Bildschirmdiagonale von 10,5 Zoll erneuert Apple auch nach längerer Zeit das iPad mini mit einem kleineren 7,9-Zoll-Display, wie das Unternehmen am Montag in New York mitteilte.

    Beide Geräte arbeiten mit dem von Apple entworfenen A12 Bionic Chip, der die Geräte im Vergleich zu den Vorgänger-Modellen deutlich schneller machen soll. Beim iPad Air werde damit eine 70-prozentige Leistungssteigerung und doppelte Grafikperformance erreicht, beim iPad mini stellt Apple gar eine Verdreifachung der Leistung in Aussicht. Beim iPad Air wurde ausserdem das Display vergrössert. Im Vergleich zu dem Vorgängermodell sei die Bildschirmfläche um fast 20 Prozent gewachsen und biete über eine halbe Millionen mehr Pixel. Bei neuen iPad-Modelle unterstützen nun die True-Tone-Technik von Apple, die bislang nur beim iPad Pro und iPhone eingesetzt wurde: Die Display-Darstellung wird der Farbtemperatur des Umgebungslichtes automatisch angepasst.

    Im Gegensatz zur teueren iPad-Pro-Reihe verwendet Apple bei beiden neuen Modellen weiterhin das Fingerabdruck-Erkennungssystem TouchID und verzichtet auf die aufwendigere Gesichtserkennung FaceID. Die neuen iPads verfügen auch weiterhin über einen herkömmlichen Kopfhöreranschluss (3,5 mm Klinkenstecker). Wie die Pro-Modelle können die beiden neuen iPads mit einem Stift (Apple Pencil) bedient werden. Allerdings unterstützen sie die erste Generation des Apple Pencil, nicht die modernisierte zweite Generation. Dies eröffne den Nutzern des iPad mini und iPad Air neue Kreativitäts- und Produktivitätsmöglichkeiten, vom Zeichnen und Festhalten von Gedanken über das Markieren von Dokumenten bis hin zum Retuschieren von Fotos.

    Apple hat nach eigenen Angaben weiterhin die Front- und Rückkameras verbessert. Ausserdem seien die iPad-Modelle mit speziellen Sensoren darauf vorbereitet, Erlebnisse in Augmented Reality (AR) zu bieten.

    Das neu iPad mini wird in Deutschland ab 449 Euro mit WLAN angeboten. Mit einem zusätzlichen LTE-Mobilfunk-Modul kostet das Gerät 589 Euro. Das iPad Air startet bei 549 Euro für das WLAN-Modell und bei 689 Euro mit WLAN und LTE. Alle Preise beinhalten die Umsatzsteuer.

    Das Hardware-Geschäft von Apple hatte zuletzt geschwächelt, vor allem weil der Absatz in China geradezu eingebrochen war. Ausserdem war auch der Absatz des wichtigsten Apple-Produktes, des iPhones, im Weihnachtsquartal schlechter als erwartet ausgefallen. Das iPad-Geschäft hatte sich aber in dem schwierigen Umfeld mit einem Umsatzplus von 17 Prozent auf 6,73 Milliarden Dollar gut behauptet. Genaue Absatzzahlen seiner Geräte nennt Apple nicht mehr./chd/DP/nas

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  • 18.03.2019 Korr: Apple stellt neue iPad-Generation vor

    Korr: Apple stellt neue iPad-Generation vor

    18.03.2019| 14:01:27

    (Im vorletzten Absatz, dritter Satz wurde der Startpreis des iPad Air korrigiert: 549 Euro)

    NEW YORK (awp international) - Apple hat die siebte Generation seines Tablet-Computers iPad auf den Markt gebracht. Neben einem neuen iPad Air mit einer Bildschirmdiagonale von 10,5 Zoll erneuert Apple auch nach längerer Zeit das iPad mini mit einem kleineren 7,9-Zoll-Display, wie das Unternehmen am Montag in New York mitteilte.

    Beide Geräte arbeiten mit dem von Apple entworfenen A12 Bionic Chip. Beim iPad Air werde damit eine 70-prozentige Leistungssteigerung und doppelte Grafikperformance erreicht. Im Vergleich zu dem Vorgängermodell sei die Bildschirmfläche um fast 20 Prozent gewachsen und biete über eine halbe Millionen mehr Pixel.

    Im Gegensatz zur teueren iPad-Pro-Reihe verwendet Apple bei beiden neuen Modellen weiterhin das Fingerabdruck-Erkennungssystem TouchID und verzichtet auf die aufwändigere Gesichtserkennung FaceID. Die neuen iPads verfügen auch weiterhin über einen herkömmlichen Kopfhöreranschluss (3,5 mm Klinkenstecker). Wie die Pro-Modelle können die beiden neuen iPads mit einem Stift (Apple Pencil) bedient werden. Dies eröffne den Nutzern des iPad mini und iPad Air neue Kreativitäts- und Produktivitätsmöglichkeiten, vom Zeichnen und Festhalten von Gedanken über das Markieren von Dokumenten bis hin zum Retuschieren von Fotos.

    Apple hat nach eigenen Angaben die Front- und Rückkameras verbessert. Ausserdem seien die iPad-Modelle mit speziellen Sensoren darauf vorbereitet, Erlebnisse in Augmented Reality (AR) zu bieten.

    Das neu iPad mini wird in Deutschland ab 449 Euro mit WLAN angeboten. Mit einem zusätzlichen LTE-Mobilfunk-Modul kostet das Gerät 589 Euro. Das iPad Air startet bei 549 Euro für das WLAN-Modell und bei 689 Euro mit WLAN und LTE. Alle Preise beinhalten die Umsatzsteuer.

    Das Hardware-Geschäft von Apple hatte zuletzt geschwächelt, vor allem weil der Absatz in China geradezu eingebrochen war. Ausserdem war auch der Absatz des wichtigsten Apple-Produktes, des iPhones, im Weihnachtsquartal schlechter als erwartet ausgefallen. Das iPad-Geschäft hatte sich aber in dem schwierigen Umfeld mit einem Umsatzplus von 17 Prozent auf 6,73 Milliarden Dollar gut behauptet. Genaue Absatzzahlen seiner Geräte nennt Apple nicht mehr. /chd/DP/nas

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  • 18.03.2019 Apple stellt neue iPad-Generation vor

    Apple stellt neue iPad-Generation vor

    18.03.2019| 13:53:33

    NEW YORK (awp international) - Apple hat die siebte Generation seines Tablet-Computers iPad auf den Markt gebracht. Neben einem neuen iPad Air mit einer Bildschirmdiagonale von 10,5 Zoll erneuert Apple auch nach längerer Zeit das iPad mini mit einem kleineren 7,9-Zoll-Display, wie das Unternehmen am Montag in New York mitteilte.

    Beide Geräte arbeiten mit dem von Apple entworfenen A12 Bionic Chip. Beim iPad Air werde damit eine 70-prozentige Leistungssteigerung und doppelte Grafikperformance erreicht. Im Vergleich zu dem Vorgängermodell sei die Bildschirmfläche um fast 20 Prozent gewachsen und biete über eine halbe Millionen mehr Pixel.

    Im Gegensatz zur teueren iPad-Pro-Reihe verwendet Apple bei beiden neuen Modellen weiterhin das Fingerabdruck-Erkennungssystem TouchID und verzichtet auf die aufwändigere Gesichtserkennung FaceID. Die neuen iPads verfügen auch weiterhin über einen herkömmlichen Kopfhöreranschluss (3,5 mm Klinkenstecker). Wie die Pro-Modelle können die beiden neuen iPads mit einem Stift (Apple Pencil) bedient werden. Dies eröffne den Nutzern des iPad mini und iPad Air neue Kreativitäts- und Produktivitätsmöglichkeiten, vom Zeichnen und Festhalten von Gedanken über das Markieren von Dokumenten bis hin zum Retuschieren von Fotos.

    Apple hat nach eigenen Angaben die Front- und Rückkameras verbessert. Ausserdem seien die iPad-Modelle mit speziellen Sensoren darauf vorbereitet, Erlebnisse in Augmented Reality (AR) zu bieten.

    Das neu iPad mini wird in Deutschland ab 449 Euro mit WLAN angeboten. Mit einem zusätzlichen LTE-Mobilfunk-Modul kostet das Gerät 589 Euro. Das iPad Air startet bei 4549 Euro für das WLAN-Modell und bei 689 Euro mit WLAN und LTE. Alle Preise beinhalten die Umsatzsteuer.

    Das Hardware-Geschäft von Apple hatte zuletzt geschwächelt, vor allem weil der Absatz in China geradezu eingebrochen war. Ausserdem war auch der Absatz des wichtigsten Apple-Produktes, des iPhones, im Weihnachtsquartal schlechter als erwartet ausgefallen. Das iPad-Geschäft hatte sich aber in dem schwierigen Umfeld mit einem Umsatzplus von 17 Prozent auf 6,73 Milliarden Dollar gut behauptet. Genaue Absatzzahlen seiner Geräte nennt Apple nicht mehr./chd/DP/nas

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  • 17.03.2019 Qualcomm gewinnt ein Patentverfahren gegen Apple ...

    Qualcomm gewinnt ein Patentverfahren gegen Apple in den USA

    17.03.2019| 15:42:08

    SAN DIEGO (awp international) - Der Chipkonzern Qualcomm hat in seinem weltweiten Patentstreit mit Apple ein Verfahren in den USA gewonnen. Geschworene in Kalifornien kamen am Freitag zu dem Schluss, dass Apple drei Patente von Qualcomm verletzte, und sprachen dem Chipkonzern rund 31,6 Millionen Dollar zu, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht.

    Ein Betrag in dieser Höhe ist für beide Seiten finanziell irrelevant. Aber Qualcomm ging es in diesem Fall auch um eine grundsätzliche Feststellung einer Patentverletzung durch Apple. Ausserdem könnte Qualcomm das Urteil nutzen, um die Forderung nach Lizenzzahlungen von fünf Prozent vom Preis seines Geräts für seine Patente zu rechtfertigen.

    Die drei Patente, die Qualcomm aus seinem Portfolio herausgepickt hatte, beschreiben Technologien zur schnellen Verbindung eines Smartphones mit dem Internet, zum Zusammenspiel von Hauptprozessor und Funkchip sowie zur Grafik-Verarbeitung. Der Chipkonzern nennt sie als ein Beispiel seiner Technologien, die Smartphones effizienter und günstiger machten. Qualcomm ist vor allem bekannt als Anbieter von Prozessoren und Funkchips, beansprucht aber auch die Erfindung vieler anderer Technologien für sich.

    Mitte April beginnt in Kalifornien der Prozess zu einer Klage von Apple gegen Qualcomm, bei dem es um Milliardenbeträge gehen kann. Der Streit begann, als Apple Qualcomm 2017 mit dem Vorwurf verklagte, der Chipkonzern verlange zu hohe Gebühren für die Nutzung seiner Patente. Apple argumentiert, da der Chipkonzern keinen Festpreis, sondern einen Anteil vom Verkaufspreis der Geräte haben wolle, versuche er auf ungerechtfertigte Weise von Apples eigenen Innovationen zu profitieren.

    Auch Apples Auftragsfertiger schlossen sich dem Verfahren an. Qualcomm bekommt seitdem kein Geld mehr von den iPhone-Produzenten.

    Qualcomm wirft Apple im Gegenzug in mehreren Ländern die Verletzung diverser Patente vor. In Deutschland erzielte Qualcomm ein Verkaufsverbot für mehrere ältere iPhone-Modelle mit Chips des Konkurrenten Intel . Apple stoppte zeitweise ihren Verkauf, brachte sie aber wieder mit Chips von Qualcomm in den Handel zurück. Der iPhone-Konzern erklärt, die Patentverletzungs-Klagen seien nur ein Manöver, um von dem Druck auf das Geschäftsmodell von Qualcomm abzulenken.

    Auch die US-Wettbewerbsaufsicht FTC wirft Qualcomm unfairen Wettbewerb vor, weil der Konzern Chipdeals an grundsätzliche Lizenzvereinbarungen für seine Patente geknüpft habe. Qualcomm weist die Anschuldigungen zurück. Der Fall wurde bereits im Januar vor einer Richterin statt vor Geschworenen verhandelt, ihre Entscheidung steht noch aus./fba/so/DP/he

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  • 16.03.2019 Apple in Patentstreit mit Qualcomm schuldig gespr...

    Apple in Patentstreit mit Qualcomm schuldig gesprochen

    16.03.2019| 08:05:51

    Washington (awp/sda/reu) - Im Patentkrieg zwischen Apple und Qualcomm hat der Chip-Hersteller einen juristischen Sieg erzielt: Ein Bundesgericht in San Diego habe Qualcomm 31 Millionen Dollar zugesprochen, weil Apple drei Patente verletzt habe.

    Eine Stellungnahme des iPhone-Bauers lag zunächst allerdings nicht vor. Die beiden US-Konzerne sind in mehreren Staaten in Patentklagen verwickelt.

    In einem komplizierten Patentstreit zwischen Apple und dem Chiphersteller Qualcomm hatte zuvor ein US-Richter dem iPhone-Hersteller einen Zahlungsanspruch zugebilligt.

    Der weltgrösste Chiphersteller sei grundsätzlich verpflichtet, Apple fast eine Milliarde Dollar an Lizenzgebühren zurückzuerstatten, urteilte Bezirksrichter Gonzalo Curiel in einem vorläufigen Entscheid. Die Rechtsstreitigkeiten zwischen den Konzernen dürften sich noch länger hinziehen; mit Zahlungen wird vorerst nicht gerechnet.

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  • 15.03.2019 Qualcomm erringt vor Gericht Etappensieg gegen Apple

    Qualcomm erringt vor Gericht Etappensieg gegen Apple

    15.03.2019| 20:19:44

    SAN DIEGO (awp international) - Der Chipkonzern Qualcomm hat in seinem Patentstreit mit Apple einen Teilerfolg erzielt. So hat Qualcomm in den USA ein erstes Gerichtsverfahren gewonnen, bei dem es darum ging, wie viel der iPhone-Hersteller dem Chipproduzenten für die Nutzung seiner patentierten Technologie bezahlen soll. Die Geschworenen sprachen Qualcomm rund 31,6 Millionen US-Dollar Schadensersatz zu und damit den Betrag, den Qualcomm gefordert hatte.

    Der Streit begann, als Apple Qualcomm mit dem Vorwurf verklagte, der Chipkonzern verlange zu hohe Gebühren für die Nutzung seiner Patente. Apple argumentiert, da der Chipkonzern keinen Festpreis, sondern einen Anteil vom Verkaufspreis der Geräte haben wolle, versuche er auf ungerechtfertigte Weise von Apples eigenen Innovationen zu profitieren. Qualcomm bekommt seitdem kein Geld mehr von den iPhone-Auftragsfertigern und wirft Apple vor Gericht die Verletzung diverser Patente vor. Qualcomm ist vor allem bekannt als Anbieter von Prozessoren und Funkchips, beansprucht aber auch die Erfindung vieler anderer Technologien in Smartphones für sich. An der Wall Street reagierten die Aktien der beiden Unternehmen kaum auf die Nachricht und lagen zuletzt jeweils knapp 2 Prozent im Plus./fba/la

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  • 15.03.2019 Apple weist Wettbewerbsvorwürfe von Spotify zurück

    Apple weist Wettbewerbsvorwürfe von Spotify zurück

    15.03.2019| 09:05:50

    CUPERTINO (awp international) - Apple hat den Vorwurf des Musikdienstes Spotify , der iPhone-Konzern betreibe unfairen Wettbewerb, zurückgewiesen. Spotify greife zu "irreführender Rhetorik", um eigene finanzielle Interessen voranzutreiben, kritisierte Apple in einer am Freitag veröffentlichten ausführlichen Antwort.

    Spotify hatte am Mittwoch eine offizielle Beschwerde bei der EU-Kommission eingereicht. Der Musikstreaming-Marktführer argumentierte unter anderem, er sei dadurch im Nachteil, weil er für Abo-Abschlüsse innerhalb der iPhone-App einen spürbaren Teil der Erlöse an Apple abgeben müsse, während der Plattform-Betreiber selbst bei Apple Music den gesamten Betrag behalten könne. Ausserdem habe Apple Spotify von eigenen Produkten wie der Assistenzsoftware Siri, dem vernetzten Lautsprecher HomePod und der Computer-Uhr Apple Watch ferngehalten.

    Letzten Vorwurf bestritt Apple ausdrücklich. Der Konzern habe Spotify Unterstützung bei der Einbindung von Siri angeboten - und die App für die Apple Watch sei im September 2018 im gleichen Verfahren wie bei anderen Anbietern freigegeben worden.

    Gleichzeitig verteidigte Apple das Geschäftsmodell in seinem App Store. "Apple verbindet Spotify mit unseren Nutzern. Wir stellen die Plattform, über die Nutzer deren App herunterladen und aktualisieren." Ausserdem biete Apple Entwicklerwerkzeuge an und habe ein sicheres Bezahlsystem aufgebaut, "dank dem Nutzer Vertrauen in In-App-Transaktionen haben".

    Spotify wolle weiter von all diesen Vorteilen profitieren, so als wären sie eine kostenlose App, während sie auch 100 Prozent der Erlöse einbehalten. "Wir denken, das wäre falsch." Zugleich verwies Apple darauf, dass ein Grossteil der Spotify-Nutzer die Gratis-Version der App verwende und viele andere zu kostenpflichtigen Abos über Deals mit Mobilfunk-Anbietern gekommen seien, an die der Musikdienst ähnliche Erlösanteile abgeben müsse. Auf den Vorwurf, dass Apple als Plattformbetreiber einen Preisvorteil habe, ging der Konzern in seiner Antwort nicht direkt ein.

    Dafür warf Apple dem Musikdienst aus Schweden aber in scharfen Worten eigennützige Motive vor: "Hinter der Rhetorik verbirgt sich das Ziel von Spotify, mehr Geld aus der Arbeit anderer zu machen." Das zeige sich auch darin, dass Spotify jüngst gegen eine US-Entscheidung vor Gericht gezogen sei, die höhere Urheberrechtsabgaben bringen soll. Apple verzichtete im Gegensatz zu anderen Streamingdiensten auf eine Klage./so/DP/tav

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  • 13.03.2019 RTL will mehr in Video-Streaming investieren

    RTL will mehr in Video-Streaming investieren

    13.03.2019| 19:40:06

    (Ausführliche Fassung)

    LUXEMBURG (awp international) - Der Medienkonzern RTL Group hat im vergangenen Jahr Abstriche im TV-Werbegeschäft hinnehmen müssen. Im laufenden Jahr will das Unternehmen daher seine Investitionen in das Video-Streaming verstärken. Der Umsatz stieg 2018 dank der Produktionstochter Fremantle und des Digitalgeschäfts um 2,1 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro, wie die Bertelsmann-Tochter am Mittwoch in Luxemburg mitteilte.

    Für das laufende Jahr geht RTL - wie zuvor angekündigt - von einem Umsatzplus von 2,5 bis 5 Prozent ohne Berücksichtigung von Wechselkurseffekten aus. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) soll jedoch um 2,5 bis 5 Prozent zurück gehen. Konzernchef Bert Habets will mehr Geld in Video-Streaming-Angebote stecken: Innerhalb der nächsten drei Jahre seien Investitionen in Höhe von 350 Millionen Euro geplant, um den Ausbau der Plattformen voranzutreiben. 2018 habe die RTL-Gruppe bereits die Marke von einer Million Abonnenten für die beiden Streamingdienste TV Now Premium in Deutschland und Videoland in den Niederlanden erreicht. Ähnliche Dienste seien auch in anderen Ländern geplant. Innerhalb der nächsten drei Jahre will Habets die Zahl der Abonnenten auf mindestens drei Millionen steigern.

    Schuld an den schwachen TV-Werbeerlösen 2018 in Deutschland sind dem MDax -Konzern zufolge besonders die Sport-Grossereignisse, wie die Männer-Fussball-Weltmeisterschaft und die Olympischen Winterspiele, die der Sender nicht übertrug.

    Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging um 5,7 Prozent auf 1,38 Milliarden Euro zurück. Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn sank um 9,6 Prozent auf 668 Millionen Euro. RTL begründete das schlechtere Ergebnis mit einem hohen Vergleichswert aus dem Vorjahr, als Gebäude in Paris für 94 Millionen Euro verkauft wurden, was sich einmalig positiv auswirkte. An die Aktionäre soll für 2018 eine unveränderte Dividende von 4 Euro je Aktie gezahlt werden. Die bisherige Dividendenpolitik einer Ausschüttung von 50 bis 75 Prozent des Nettogewinns will das Unternehmen beibehalten.

    Die RTL-Gruppe mit Hauptsitz in Luxemburg erzielt den Grossteil seiner Umsätze mit der Mediengruppe RTL Deutschland und der M6-Gruppe in Frankreich. Daneben sind die Produktionsfirma Fremantle, das Digitalgeschäft sowie RTL in den Niederlanden und RTL Belgien wichtige Standbeine des Konzerns.

    Für die Mediengruppe RTL Deutschland mit Sitz in Köln gab es in jüngster Zeit personell einige Veränderungen. Die langjährige Chefin von RTL Deutschland, Anke Schäferkordt, kündigte Ende November den Rückzug aus dem Unternehmen an. Ihre Position übernahm Bernd Reichart, der zuvor Managing Director bei Vox war. Auch in der Geschäftsführung kam es zu einem Wechsel: Anstelle von Frank Hoffmann übernahm Jörg Graf das Ruder. Zu dessen ersten Handlungen gehörte der geplante Verkauf des Tochterunternehmens Universum Film, mit dem aber weiter zusammengearbeitet werden soll. RTL Deutschland will stärker auf selbst produzierte Inhalte bauen, wie zum Beispiel mit der Drama-Serie "M - Eine Stadt sucht einen Mörder", für die Schauspieler wie Lars Eidinger oder Moritz Bleibtreu vor der Kamera standen.

    Insgesamt setzt RTL - neben dem Hauptgeschäft mit TV-Werbeeinnahmen, das über 45 Prozent zum Konzernumsatz im vergangenen Jahr beitrug - vor allem auf seine Produktionsfirma Fremantle. Sie produziert Serien, wie etwa "American Gods", die beim Streamingdienst Amazon Prime läuft. Daneben treibt RTL Investitionen in die Digitalsparte voran: Im Januar kaufte der Konzern die britische Video-Technologiefirma Yospace für bis zu 33 Millionen US-Dollar (29 Millionen Euro).

    Teil der "Total Video"-Strategie bis 2022 ist es, eine starke Videogruppe durch die Vernetzung der Marketing- und Videoplattformen StyleHaul, Divimove und United Screens zu etablieren. RTL hatte das schwedische Unternehmen United Screens Anfang Januar 2018 für 120 Millionen schwedische Kronen (rund 11 Mio Euro) gekauft, was zu einer Abschreibung im vergangenen Geschäftsjahr führte.

    Für RTL wie auch den deutschen Rivalen ProSiebenSat.1 wird das wachsende Geschäft mit Internetvideos und Videoplattformen immer wettbewerbsintensiver, da neue Player, wie etwa der iPhone-Hersteller Apple , auf den Markt drängen und durch günstige oder kostenlose Angebote den Druck erhöhen. Andererseits gehen die Umsätze im nach wie vor wichtigen TV-Werbegeschäft zurück, weil vor allem bei der jüngeren Zielgruppe Online-Streamingdienste wie Netflix oder Amazon Prime beliebter werden.

    Die Aktie der RTL Group legte nachbörslich auf der Handelsplattform Tradegate um 0,8 Prozent auf 51,65 Euro zu. Bereits im Xetra-Hauptgeschäft hatte die Aktie um mehr als 2 Prozent gewonnen/elm/fba

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  • 13.03.2019 Spotify wirft Apple unfairen Wettbewerb vor

    Spotify wirft Apple unfairen Wettbewerb vor

    13.03.2019| 13:05:22

    (Neu: Weitere Informationen aus Telefonkonferenz)

    STOCKHOLM (awp international) - Der Musikstreaming-Marktführer Spotify wirft Apple unfairen Wettbewerb vor und hat Beschwerde bei der EU-Kommission eingelegt. Spotify wehrt sich vor allem dagegen, dass der Musikdienst einen spürbaren Teil der Erlöse an Apple abgeben soll, wenn Nutzer ein Bezahl-Abo auf dem iPhone abschliessen. Die Beschwerde nimmt einen Teil des Apple-Geschäfts ins Visier, der für den Konzern mit zuletzt sinkenden iPhone-Verkäufen immer wichtiger wird.

    In Apples App Store - und auch auf anderen Download-Plattformen wie etwa Googles Play Store für Android-Geräte - ist es üblich, dass App-Anbieter 70 Prozent der Erlöse bekommen, während 30 Prozent beim Betreiber bleiben. Das gilt bei Apple grundsätzlich auch für Käufe innerhalb von Apps. Bei Abo-Erlösen senkt Apple die Abgabe vom zweiten Jahr an auf 15 Prozent. Im Play Store von Google könne Spotify hingegen alternative Bezahlwege einsetzen und zahle keine vergleichbare Abgabe an den Internet-Konzern, sagte Chefjurist Horatio Gutierrez am Mittwoch.

    Eine zentrale Forderung von Spotify ist, auch Apple solle zulassen, dass App-Anbieter Zahlungen am Plattformbetreiber vorbei abwickeln können. Gutierrez wollte keine Angaben dazu machen, wie hoch Spotify die bisherige Belastung für sein Geschäft durch die Apple-Regelung einschätzt.

    Musikstreaming-Anbieter zeigten sich schon lange unzufrieden damit, dass sie einen Teil der Abo-Erlöse an Apple abgeben müssen, während der Konzern bei seinem konkurrierenden Dienst den gesamten Betrag bekommt. "Wenn wir diese Steuer bezahlen, würde uns das zwingen, unsere Premium-Mitgliedschaft künstlich deutlich teurer zu machen als Apple Music", kritisierte Spotifys Gründer und Chef Daniel Ek.

    Spotify bot die Abos in der iPhone-App eine Zeit lang teurer an als im Web. Inzwischen kann man das Premium-Abo auf dem iPhone gar nicht mehr abschliessen. Auch der Videostreaming-Dienst Netflix bietet seit Ende vergangenen Jahres Neukunden keine Möglichkeit mehr an, ein Abo direkt in der App zu erwerben. "Wir wissen, dass andere Unternehmen in der Branche ebenso frustriert sind", sagte Gutierrez, ohne Namen zu nennen. Es sei ein klarer Interessenskonflikt, wenn ein Unternehmen gleichzeitig als Plattformbetreiber und Konkurrent agiere.

    Apple mache Spotify das Leben schwieriger, weil der Musikdienst nicht das Bezahlsystem des iPhone-Konzerns nutze, kritisierte Ek. So habe Apple regelmässig App-Updates blockiert und Spotify von firmeneigenen Produkten wie der Assistenzsoftware Siri, dem vernetzten Lautsprecher HomePod und der Computer-Uhr Apple Watch ferngehalten. Ausserdem würden die Möglichkeiten, mit Nutzern zu kommunizieren, eingeschränkt. Deshalb sei eine weitere Forderung von Spotify, dass Apple uneingeschränkte Werbe- und Marketing-Kommunikations mit Kunden von Apps zulassen soll.

    "Wir wollen keine Sonderbehandlung", schrieb Ek und verwies darauf, dass etwa der Fahrdienst-Vermittler Uber oder der Essenlieferdienst Deliveroo auch keine Abgaben für die einzelnen Transaktionen in ihren jeweiligen Apps zahlen müssten. Apple wolle aber Spotify gezielt als Rivalen benachteiligen, betonte Gutierrez.

    Die EU-Kommission hatte schon vorher die Doppelrolle von Firmen als Plattformbetreiber und Konkurrenten untersucht, zum Beispiel im Fall von Amazon . Dem Vernehmen nach soll auch Spotify schon in den vergangenen Jahren die Situation in Apples App Store in Brüssel angeprangert haben. Mit der förmlichen Beschwerde, die von der Kommission geprüft werden muss, bekommt die Angelegenheit eine neue Dynamik.

    Von Apple gab es am Mittwoch zunächst keine Reaktion auf die Spotify-Beschwerde.

    Spotify schloss das vergangene Quartal mit 96 Millionen zahlenden Abo-Kunden ab, 9 Millionen mehr als drei Monate zuvor. Zusammen mit der Gratis-Version kam Spotify auf 207 Millionen Nutzer. Apple Music als Nummer zwei im Markt hat nach jüngsten Angaben mehr als 50 Millionen zahlende Nutzer - eine kostenlose Version hat der iPhone-Konzern nicht./so/DP/edh

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  • 13.03.2019 Spotify wirft Apple unfairen Wettbewerb vor

    Spotify wirft Apple unfairen Wettbewerb vor

    13.03.2019| 11:43:42

    (Ausführliche Fassung)

    STOCKHOLM (awp international) - Musikstreaming-Marktführer Spotify wirft Apple unfairen Wettbewerb vor und hat Beschwerde bei der EU-Kommission eingelegt. Apple habe in seinem App Store Regeln eingeführt, die die Auswahl für Verbraucher einschränkten und Innovationen bremsten, erklärte Spotify-Chef Daniel Ek am Mittwoch.

    In Apples App Store - und auch auf anderen Download-Plattformen wie etwa Googles Play Store für Android-Geräte - ist es üblich, dass App-Anbieter 70 Prozent der Erlöse bekommen, während 30 Prozent beim Betreiber bleiben. Das gilt auch für Käufe innerhalb von Apps. Bei Abo-Erlösen senkt Apple die Abgabe vom zweiten Jahr an auf 15 Prozent.

    Musikstreaming-Anbieter zeigten sich schon lange unzufrieden damit, dass sie einen Teil der Abo-Erlöse an Apple abgeben müssen, während der Konzern bei seinem konkurrierenden Dienst den gesamten Betrag bekommt. "Wenn wir diese Steuer bezahlen, würde uns das zwingen, unsere Premium-Mitgliedschaft künstlich deutlich teurer zu machen als Apple Music", kritisierte Ek. Spotify bot die Abos in der iPhone-App eine Zeit lang teurer an als im Web. Inzwischen kann man das Premium-Abo auf dem iPhone gar nicht mehr abschliessen. Auch der Videostreaming-Dienst Netflix bietet seit Ende vergangenen Jahres Neukunden keine Möglichkeit mehr an, ein Abo direkt in der App zu erwerben.

    Apple mache Spotify das Leben schwieriger, weil der Musikdienst nicht das Bezahlsystem des iPhone-Konzerns nutze, schrieb Ek. So habe Apple regelmässig App-Updates blockiert und Spotify von firmeneigenen Produkten wie der Assistenzsoftware Siri, dem vernetzten Lautsprecher HomePod und der Computer-Uhr Apple Watch ferngehalten. Ausserdem würden die Möglichkeiten, mit Nutzern zu kommunizieren, eingeschränkt.

    "Wir wollen keine Sonderbehandlung", schrieb Ek und verwies darauf, dass etwa der Fahrdienst-Vermittler Uber oder der Essenlieferdienst Deliveroo auch keine Abgaben für die einzelnen Transaktionen in ihren jeweiligen Apps zahlen müssten.

    Spotify schloss das vergangene Quartal mit 96 Millionen zahlenden Abo-Kunden ab, 9 Millionen mehr als drei Monate zuvor. Zusammen mit der Gratis-Version kam Spotify auf 207 Millionen Nutzer. Apple Music als Nummer zwei im Markt hat nach jüngsten Angaben mehr als 50 Millionen zahlende Nutzer - eine kostenlose Version hat der iPhone-Konzern nicht.

    /so/DP/stw

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Stammdaten

Branche/Sektor Computer & Netzwerkausrüster
Währung US-Dollar
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse NASDAQ
Börse URL www.nasdaq.com
Symbol AAPL
Valor 908440
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Tief 1M 169.50 (08.03.2019)
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Hoch 1J 233.47 (03.10.2018)
Tief 1J 142.00 (03.01.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG