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Aktuelle News

  • 19.06.2019 Neuer Langstreckenjet katapultiert Airbus wieder ...

    Neuer Langstreckenjet katapultiert Airbus wieder vor Boeing

    19.06.2019| 17:05:07

    (Ausführliche Fassung)

    LE BOURGET (awp international) - Auf der Pariser Luftfahrtmesse hat Airbus mit seinem neuen Langstreckenjet A321XLR seinen Rivalen Boeing bei den Aufträgen wieder überholt. Von Montag bis Mittwoch sammelte der europäische Flugzeugbauer auf der weltgrössten Branchenmesse in Le Bourget bei Paris insgesamt Bestellungen und Vorverträge über 293 zusätzliche Flugzeuge ein.

    Zudem schrieben Airlines bestehende Aufträge auf den kleinen Langstreckenjet A321XLR um, der Flüge etwa von Europa nach Amerika bewältigen kann - und solche Verbindungen dank eines geringeren Spritverbrauchs auch zwischen kleineren Flughäfen rentabel machen soll.

    Nachdem Airbus den Bau des Jets erst am Montag angekündigt hatte, lagen am Mittwoch bereits mehr oder weniger verbindliche Verträge über 206 Maschinen des Typs vor. Grösster Abnehmer ist ausgerechnet die weltgrösste Fluggesellschaft American Airlines aus den USA - die mit dem Airbus A321XLR voraussichtlich auch alte Boeing-Jets vom Typ 757 ersetzen will.

    Doch auch der bisher weltgrösste Flugzeugbauer Boeing konnte auf der Messe punkten - trotz des weltweiten Startverbots für seinen bisher meistbestellten Flugzeugtyp 737 Max. Insgesamt sammelte der US-Konzern bisher Bestellungen und Vorverträge über 272 Passagier- und Frachtmaschinen ein. Am Dienstag hatte der Mutterkonzern von British Airways, die International Airlines Group (IAG), mit seiner erklärten Kaufabsicht für 200 Exemplare der "Max" die Messebesucher überrascht.

    Laut Preisliste hätten die 200 Max-Maschinen einen Gesamtwert von rund 24 Milliarden US-Dollar (21,4 Mrd Euro). Allerdings sind bei Flugzeugbestellungen immense Rabatte üblich, die sich durchaus auf 50 Prozent belaufen können. Vor allem auf wenig gefragte Modelle und Neuentwicklungen, bei denen der Käufer die Kinderkrankheiten mit ausbaden muss, gibt es hohe Nachlässe.

    Noch ist völlig offen, wann die Luftfahrtbehörden in aller Welt wieder Flüge mit der Boeing 737 Max erlauben. Boeing hat ein Update für die Steuerungssoftware MCAS des Fliegers entwickelt, die für die Unglücke bei den Fluggesellschaften Lion Air im Herbst und Ethiopian Airlines im März mitverantwortlich gewesen sein sollen. Bei den Abstürzen waren insgesamt 346 Menschen ums Leben gekommen.

    Boeing-Chef Dennis Muilenburg wagte auf der Messe keine konkrete Prognose, wann die Behörden das Startverbot wieder aufheben. Er zeigte sich lediglich zuversichtlich, dass das noch 2019 der Fall sein wird. IAG-Chef Willie Walsh, der früher selbst als Pilot das Max-Vorgängermodell 737 geflogen war, sprach Boeing und dem Jet sein Vertrauen aus. "Wenn Sie mich fragen: Ich würde schon morgen in eine 'Max' einsteigen", sagte er in Le Bourget.

    Unterdessen setzt Airbus den Rivalen Boeing mit dem Langstreckenjet A321XLR weiter unter Druck. Das Flugzeug soll bis zu 244 Passagiere fassen und dank eines grossen Zusatztanks eine Reichweite von 8700 Kilometern haben. "Verglichen mit bisherigen Flugzeugen wie der Boeing 757, die solche Strecken typischerweise fliegen, spart die A321XLR rund 30 Prozent an Treibstoff und CO2-Ausstoss ein", sagte Airbus-Verkaufschef Christian Scherer.

    Neben American Airlines sind auch die Billigflieger Wizz Air aus Ungarn, Frontier aus den USA und Jetsmart aus Chile scharf auf den Jet. Gemeinsam wollen sie 50 A321XLR kaufen, wie Airbus und der US-amerikanische Airline-Investor Indigo Partners mitteilten. Indigo Partners - der nichts mit der indischen Fluglinie Indigo zu tun hat - hat sich auf Beteiligungen an Billigfluggesellschaften spezialisiert und hält grosse Anteile an Wizz Air, Frontier und Jetsmart. Durch gemeinsame Grossaufträge erreichen die Airlines beim Flugzeugkauf in eine stärkere Verhandlungsposition gegenüber dem Hersteller.

    Weitere 36 Maschinen der Reihe bestellte die australische Fluggesellschaft Qantas. Der Konzern und seine Billigtochter Jetstar planen, den Flieger im Punkt-zu-Punkt-Verkehr in Australien, Asien und dem Pazifik-Raum einzusetzen.

    Der Rumpf der A321XLR ist so gross wie derjenige anderer Mittelstreckenjets - mit einem Gang in der Mitte der Kabine und auf jeder Seite jeweils drei Sitzen nebeneinander in der Economy Class. Auf Kurz- und Mittelstreckenflügen sind diese Flugzeugtypen Standard, der Grossteil der Airline-Flotten besteht in diesem Bereich heute aus Boeings 737-Reihe und der Airbus-Modellfamilie A320.

    Die längere, aus den 1980er-Jahren stammende Boeing 757, die auch längere Strecken bewältigen kann, wird hingegen längst nicht mehr gebaut. Mit der A321XLR will Airbus einer möglichen Neuentwicklung von Boeing zuvorkommen. Denn der US-Konzern will die Lücke zwischen den kleineren Mittelstreckenjets wie der 737 und den grossen Langstreckenjets wie dem "Dreamliner" (Boeing 787) mit einer kompletten Neuentwicklung füllen.

    Das "New Midsize Aircraft" (NMA) soll 2025 fertig sein, doch die Entwicklung ist noch nicht beschlossene Sache - zumal Boeing mit der Krise um die 737 Max derzeit Dringenderes zu tun hat. Airbus will seine A321XLR unterdessen schon im Jahr 2023 erstmals ausliefern haben.

    Auf der Messe schlug Boeing am Mittwoch vor allem Frachtflugzeuge los. Die Fluggesellschaft ASL aus Dublin will 20 kleine Frachter auf Basis einer älteren Version der Boeing 737 kaufen, die von dem Flugverbot nicht betroffen ist. China Airlines aus Taiwan und Qatar Airways unterzeichneten Vorverträge über insgesamt bis zu elf grosse Frachtjets vom Typ Boeing 777. Und Turkmenistan Airlines kündigte den Kauf eines Langstrecken-Passagierjets aus dieser Reihe an./stw/fba

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  • 19.06.2019 American Airlines wird grösster Kunde für neuen L...

    American Airlines wird grösster Kunde für neuen Langstreckenjet von Airbus

    19.06.2019| 15:58:36

    LE BOURGET (awp international) - Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat ausgerechnet im Heimatland von Boeing den bisher grössten Abnehmer für seinen neuen, kleinen Langstreckenjet A321XLR gefunden. Die weltgrösste Fluggesellschaft American Airlines aus den USA bestellt auf einen Schlag 50 Maschinen des Typs, wie Airbus am Mittwoch auf der weltgrössten Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris mitteilte. Allerdings sind nur 20 Jets wirklich zusätzlich, da die Airline einen Auftrag über 30 Maschinen in der herkömmlichen Mittelstreckenversion A321neo auf die Langstreckenvariante umschreibt.

    Airbus hatte die Langstreckenversion der A321neo erst auf der Messe vorgestellt und erste Käufer präsentiert. Die A321XLR - das Kürzel steht für "Extra Long Range" - soll bis zu 244 Passagiere fassen und eine Reichweite von 8700 Kilometern haben. Dies soll dem Jet Flüge von Europa nach Amerika oder Indien ermöglichen. Dabei soll die Maschine 30 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen als die alte, nicht mehr produzierte Boeing 757, die bisher noch oft auf solchen Verbindungen eingesetzt wird.

    Airbus will mit der XLR einer möglichen Neuentwicklung des weltgrössten Flugzeugbauers Boeing zuvorkommen. Der US-Konzern will die Lücke zwischen seinen Mittelstreckenjets der 737-Reihe und den grossen Langstreckenjets wie dem "Dreamliner" (Boeing 787) mit einer kompletten Neuentwicklung füllen. Das "New Midsize Aircraft" (NMA) soll 2025 fertig sein. Allerdings haben die Amerikaner noch nicht entschieden, ob sie den Jet wirklich bauen. Airbus will seine A321XLR im Jahr 2023 fertig haben.

    stw/men

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  • 18.06.2019 British-Airways-Mutter plant Grossauftrag für Boe...

    British-Airways-Mutter plant Grossauftrag für Boeings Krisenjet

    18.06.2019| 17:25:31

    (Ausführliche Fassung)

    LE BOURGET (awp international) - Überraschung beim krisengeschüttelten Flugzeugbauer Boeing : Der British-Airways-Mutterkonzern IAG will auf einen Schlag 200 Mittelstreckenjets der 737-Max-Reihe bestellen - noch während für den Typ ein weltweites Flugverbot gilt. "Wir haben jegliches Vertrauen in Boeing und erwarten, dass das Flugzeug in den kommenden Monaten zurück in den Liniendienst geht, wenn die Aufsichtsbehörden zugestimmt haben", sagte IAG-Chef Willie Walsh am Dienstag anlässlich der weltgrössten Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris.

    Bei der Kaufvereinbarung handelt es sich zunächst um eine Absichtserklärung. Ausserdem vermeidet IAG, die Maschinen als "Max" zu bezeichnen, sondern erwähnt nur die Längen-Varianten 737-8 und 737-10. Die neuen Maschinen will der Konzern bei seinen Töchtern Vueling, Level und British Airways einsetzen.

    Boeing steckt wegen der Abstürze zweier Max-Jets in einer schweren Krise. Bei den Unglücken bei der indonesischen Fluggesellschaft Lion Air im Herbst und bei Ethiopian Airlines im März waren insgesamt 346 Menschen ums Leben gekommen. Seit rund drei Monaten gilt für die Maschinen der 737-Max-Reihe deshalb ein weltweites Flugverbot.

    Boeing-Chef Dennis Muilenburg hatte daher gesagt, bei der Messe gehe es ihm diesmal nicht um Aufträge, sondern um Sicherheit, Bescheidenheit sowie darum, verlorenes Vertrauen bei den Kunden zurückzugewinnen. Wann das Flugverbot für die Maschinen aufgehoben wird, ist noch völlig offen. Erst müssen Luftfahrtbehörden in aller Welt ein inzwischen von Boeing geliefertes Update für die Steuerungssoftware MCAS testen und freigeben. Die bisherige Software soll für die Abstürze mitverantwortlich gewesen sein. Noch ist offen, wann die Behörden das Flugverbot aufheben.

    Der europäische Flugzeugbauer Airbus punktete auf der Messe zwar weiterhin mit seinen auf Spritsparen getrimmten "neo"-Jets und dem neuen, kleinen Langstrecken-Flieger A321XLR. Dennoch musste er sich bei der Summe aus Neubestellungen und Vorverträgen Boeing zunächst geschlagen geben. So sammelte Airbus am Dienstag insgesamt Bestellungen und Vorverträge über 82 Passagierflugzeuge ein. Ausserdem buchte der asiatische Billigflieger Air Asia einen bestehenden Auftrag über 253 Mittelstreckenjets auf die längere Version A321neo um.

    Boeing konnte zudem Kunden für 25 Grossraum-Langstreckenjets vom Typ 787 "Dreamliner" gewinnen. So will die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air 20 "Dreamliner" kaufen. Zehn weitere Maschinen der Reihe will das Unternehmen bei dem Flugzeugfinanzierer ALC leasen, der seine bestehende Order bei Boeing in diesem Zuge um fünf Jets aufstockte.

    Am Montag hatte Airbus Bestellungen und Vorverträge über 112 Maschinen an Land gezogen, Boeing wurde gerade einmal zehn kleine Frachtflugzeuge los. In den ersten fünf Monaten des Jahres hatten beide Hersteller sogar mehr Stornierungen kassiert, als Neubestellungen hereinkamen. Jedoch sitzen beide Konzerne auf dicken Auftragsbüchern, die für viele Jahre reichen. Die Konzerne haben sogar Mühe, die Bestellungen vor allem bei den stark gefragten Mittelstreckenjets abzuarbeiten und haben deshalb einen kräftigen Ausbau ihrer Produktion angeschoben.

    Der Absturz von zwei neuen Boeing-Jets vom Typ 737 Max binnen weniger Monate warf den US-Konzern dabei allerdings mächtig zurück. Boeing musste die Produktion sogar drosseln, denn auch die Auslieferung neuer Maschinen ist seit Mitte März gestoppt.

    Airbus kann von Boeings Krise bisher nur wenig profitieren, auch weil die Produktion des Max-Konkurrenzmodells Airbus A320neo auf Jahre hinweg ausgebucht ist. Allerdings unterzeichnete die philippinische Fluggesellschaft Cebu Pacific am Dienstag einen Vorvertrag über 31 Airbus-Jets. Darunter sind zehn Exemplare des neuen kleinen Langstreckenjets A321XLR, 16 Grossraumjets vom Typ A330neo und fünf Mittelstreckenjets vom Typ A320neo. Atlantic Airways orderte zwei Airbus A320neo und die US-Fluglinie Delta fünf kleinere Airbus A220.

    Die British-Airways-Mutter IAG spendierte Airbus nur einen kleinen Auftrag im Vergleich zu dem, was sie Boeing in Aussicht stellt. So reihte sie sich bei den ersten Käufern des Airbus A321XLR ein und bestellte verbindlich 14 Maschinen des jüngsten Airbus-Typs für seine Töchter Iberia und Aer Lingus.

    Airbus hatte die Super-Langstreckenversion der A321neo erst am Montag vorgestellt. Das Flugzeug mit den Namen A321XLR soll bis zu 244 Passagiere fassen und dank eines grossen Zusatztanks eine Reichweite von 8700 Kilometern haben. Dies soll dem Jet Flüge von Europa nach Amerika oder Indien ermöglichen. Mit der XLR - das Kürzel steht für "Extra Long Range" - will Airbus einer möglichen Neuentwicklung von Boeing zuvorkommen.

    Denn der US-Konzern will die Lücke zwischen seinen Mittelstreckenjets der 737-Reihe und den grossen Langstreckenjets wie dem "Dreamliner" (Boeing 787) mit einer kompletten Neuentwicklung füllen. Das "New Midsize Aircraft" soll 2025 fertig sein. Allerdings hat der Konzern noch nicht entschieden, ob er den Jet wirklich baut. Airbus will seine A321XLR bereits im Jahr 2023 fertig haben./stw/jsl/fba

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  • 18.06.2019 British-Airways-Mutter IAG will 200 von Boeings K...

    British-Airways-Mutter IAG will 200 von Boeings Krisenjets ordern

    18.06.2019| 16:49:22

    LE BOURGET (awp international) - Riesenauftrag für den krisengeschüttelten Flugzeugbauer Boeing: Der British-Airways-Mutterkonzern IAG will auf einen Schlag 200 Mittelstreckenjets der 737-Max-Reihe bestellen - noch während für den Typ ein weltweites Flugverbot gilt. "Wir haben jegliches Vertrauen in Boeing und erwarten, dass das Flugzeug in den kommenden Monaten zurück in den Liniendienst geht, wenn die Aufsichtsbehörden zugestimmt haben", sagte IAG-Chef Willie Walsh am Dienstag anlässlich der weltgrössten Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris.

    Bei der Kaufvereinbarung handelt es sich zunächst um eine Absichtserklärung. Ausserdem vermeidet IAG, die Maschinen als "Max" zu bezeichnen. Die Maschinen will der Konzern bei seinen Töchtern Vueling, Level und British Airways einsetzen.

    Boeing steckt wegen zwei tödlicher Abstürze und des daraufhin verhängten Flugverbots für die Max-Jets in einer schweren Krise. Bei den Unglücken bei der indonesischen Fluggesellschaft Lion Air im Herbst und bei Ethiopian Airlines im März waren insgesamt 346 Menschen ums Leben gekommen. Seit rund drei Monaten gilt für die Maschinen der 737-Max-Reihe deshalb ein weltweites Flugverbot.

    Boeing-Chef Dennis Muilenburg hatte daher gesagt, bei der Messe gehe es ihm diesmal nicht um Aufträge, sondern um Sicherheit, Bescheidenheit sowie darum, verlorenes Vertrauen bei den Kunden zurückzugewinnen. Wann das Flugverbot für die Maschinen aufgehoben wird, ist noch völlig offen. Erst müssen Luftfahrtbehörden in aller Welt ein inzwischen von Boeing geliefertes Update für die Steuerungssoftware MCAS testen und freigeben. Die bisherige Software soll für die Abstürze mitverantwortlich gewesen sein./stw/fba

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  • 18.06.2019 Boeing findet Kunden für 25 'Dreamliner'-Langstre...

    Boeing findet Kunden für 25 'Dreamliner'-Langstreckenjets

    18.06.2019| 13:57:49

    LE BOURGET (awp international) - Der Flugzeugbauer Boeing hat auf der Pariser Luftfahrtmesse Kunden für 25 Langstreckenjets vom Typ 787 "Dreamliner" gefunden. Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air will 20 Maschinen der Reihe kaufen, wie Boeing am Dienstag auf der Air Show in Le Bourget bei Paris mitteilte. Zehn weitere "Dreamliner"-Jets will das Unternehmen bei dem Flugzeugfinanzierer ALC leasen, der seine bestehende Order bei Boeing in diesem Zuge um fünf Jets aufstockte.

    Für den weltgrössten Flugzeughersteller Boeing sieht es auf der Messe bisher äusserst mau aus. Am Montag, dem ersten Messetag, holte er nur eine Bestellung über zehn kleine Frachtmaschinen herein.

    Der Konzern steckt derzeit in einer tiefen Krise. Nach dem Absturz zweier Mittelstreckenjets in der modernisierten Version 737 Max mit 346 Toten gilt für die Maschinen des Typs ein weltweites Flugverbot. Boeing-Chef Dennis Muilenburg hatte am Sonntag gesagt, bei der Messe gehe es für sein Unternehmen diesmal nicht um Aufträge, sondern um Bescheidenheit sowie darum, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen./stw/mis/jha/

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  • 18.06.2019 Airbus erhält Grossauftrag von den Philippinen - ...

    Airbus erhält Grossauftrag von den Philippinen - auch für neuen A321XLR

    18.06.2019| 12:18:32

    LE BOURGET (awp international) - Der Flugzeugbauer Airbus hat einen Grossauftrag an Land gezogen. Die philippinische Fluggesellschaft Cebu Pacific unterzeichnete einen Vorvertrag über 31 Airbus-Jets, wie der Boeing-Rivale am Dienstag auf der Pariser Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris mitteilte. Darunter sind zehn Exemplare der kleinen, gerade erst angekündigten Langstreckenjets A321XLR, 16 Grossraumjets vom Typ A330neo und fünf Mittelstreckenjets vom Typ A320neo.

    Airbus hatte die Super-Langstreckenversion des Mittelstreckenjets A321neo erst am Montag offiziell vorgestellt. Das Flugzeug soll dank eines grossen Zusatztanks eine Reichweite von 8700 Kilometern haben und damit Flüge von Europa nach Amerika oder Indien ermöglichen. Airbus will mit der neuen Version einer möglichen Neuentwicklung von Boeing zuvorkommen.

    Boeing will die Lücke zwischen den Mittelstreckenjets seiner 737-Reihe und den grossen Langstreckenjets wie dem "Dreamliner" (Boeing 787) mit einer kompletten Neuentwicklung füllen. Das "New Midsize Aircraft" soll 2025 fertig sein. Allerdings hat der Konzern noch nicht entschieden, ob er den Jet wirklich baut. Airbus will seine A321XLR im Jahr 2023 fertig haben.

    Boeing steckt nach dem Absturz zweier Maschinen vom Typ 737 Max in einer tiefen Krise. Für die Mittelstreckenjets der Max-Reihe gilt nach den Unglücken mit insgesamt 346 Toten ein weltweites Flugverbot./stw/knd/jha/

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  • 18.06.2019 Presse: American Airlines erwägt Bestellung von b...

    Presse: American Airlines erwägt Bestellung von bis zu 50 Airbus A321XLR

    18.06.2019| 10:13:15

    LE BOURGET (awp international) - Dem europäischen Flugzeugbauer Airbus winkt nach der Vorstellung einer neuen Langstreckenversion seines Verkaufsschlagers A321neo laut Insidern ein Grossauftrag aus den USA. Die Fluggesellschaft American Airlines erwäge die Bestellung von bis zu 50 Exemplaren des Airbus A321XLR, erfuhr die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montagabend von mit den Gesprächen vertrauten Personen. Noch sei aber offen, ob der Deal zustande komme.

    Der A321XLR - das Kürzel steht für Extra Long Range - könnte aus Sicht der Airline den älteren Jet vom Typ Boeing 757-200 ersetzen, den die Airline derzeit für ihre Flotte aus 34 Flugzeugen einsetzt. Das hatte Bloomberg bereits vor einigen Tagen berichtet.

    Nachdem Boeing den Bau der 757 bereits vor Jahren eingestellt hat, will der Vorstand die Lücke zwischen den Mittelstreckenjets der 737-Reihe und den grossen Langstreckenjets wie dem "Dreamliner" (Boeing 787) mit einer kompletten Neuentwicklung füllen. Das "New Midsize Aircraft" soll 2025 fertig sein. Allerdings hat der Konzern noch nicht entschieden, ob er den Jet wirklich baut.

    Airbus will seine A321XLR im Jahr 2023 fertig haben. Boeing steckt nach dem Absturz zweier Maschinen vom Typ 737 Max in einer tiefen Krise. Für die Mittelstreckenjets der Max-Reihe gilt nach den Unglücken mit insgesamt 346 Toten ein weltweites Flugverbot./stw/knd/jha/

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  • 17.06.2019 Boeing zeigt sich offen für Umbenennung des Krise...

    Boeing zeigt sich offen für Umbenennung des Krisenjets 737 Max

    17.06.2019| 18:02:46

    LE BOURGET (awp international) - Der weltgrösste Flugzeugbauer Boeing hält eine Umbenennung seines Krisenjets 737 Max für denkbar. "Ich würde sagen, dass wir für alle Vorschläge offen sind", sagte Boeings Finanzchef Greg Smith am Montag auf der weltgrössten Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris. Der Konzern wolle alles tun, um den Ruf des Flugzeugs wieder herzustellen. "Wenn das bedeutet, dass wir den Namen ändern müssen, werden wir das angehen." Wenn das nicht nötig sei, werde Boeing andere Massnahmen ergreifen.

    Der US-Konzern sammelt nach dem Absturz zweier Maschinen mit 346 Toten und dem seit Mitte März geltenden Flugverbot für alle Jets des Typs Reaktionen von Passagieren und Fluggesellschaften. Bisher gebe es keine konkreten Pläne den Namen des Jets zu ändern, heisst es vom Management. Der irische Billigflieger Ryanair , der viele Maschinen der Reihe bestellt, aber noch keine einzige erhalten hat, preist den Jet inzwischen als 737 "Gamechanger" an.

    Schon im April hatte US-Präsident Donald Trump hat dem Flugzeugbauer vorgeschlagen, das Flugzeug umzutaufen. "Wenn ich Boeing wäre, würde ich die Boeing 737 Max in Ordnung bringen, ein paar grossartige Eigenschaften hinzufügen und dem Flugzeug einen neuen Namen verpassen", hatte er auf Twitter geschrieben. "Kein Produkt hat so sehr gelitten wie dieses." Inzwischen hat Boeing ein Update für die umstrittene Steuerungssoftware MCAS entwickelt, das aber erst noch von den Behörden freigegeben werden muss. Noch ist offen, wann die Max-Jets in aller Welt wieder starten dürfen./stw/fba

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  • 17.06.2019 Airbus setzt Boeing mit kleinem Langstreckenjet u...

    Airbus setzt Boeing mit kleinem Langstreckenjet unter Druck

    17.06.2019| 16:13:26

    LE BOURGET (awp international) - Der europäische Flugzeugbauer Airbus fordert seinen Rivalen Boeing mitten in dessen Krise mit einer neuen Langstreckenversion des Verkaufsschlagers A321neo heraus. Der neue Airbus A321XLR soll dank eines grossen Zusatztanks etwa von Europa bis nach Amerika oder Indien fliegen können, wie Airbus-Verkaufschef Christian Scherer am Montag auf der weltgrössten Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris ankündigte. "Verglichen mit bisherigen Flugzeugen wie der Boeing 757, die solche Strecken typischerweise fliegen, spart die A321XLR rund 30 Prozent an Treibstoff und CO2-Ausstoss ein", sagte Scherer.

    Das geplante Flugzeug ist eine Weiterentwicklung des Mittelstreckenjets A321neo und dessen bereits existierender Langstreckenversion A321LR (Long Range). Die A321XLR (Extra Long Range) soll eine Reichweite von 4700 Seemeilen (8700 Kilometer) haben und im Jahr 2023 in den Liniendienst gehen. Das wären zwei Jahre, bevor Boeing sein "New Midsize Aircraft" (NMA) fertig zu haben plant. Die Entwicklung dieses Jets, der inoffiziell bereits als Boeing 797 gehandelt wird, ist jedoch nicht einmal beschlossene Sache. Airbus-Verkaufschef Christian Scherer schätzt, dass das Projekt den US-Konzern rund 10 Milliarden US-Dollar (8,9 Mrd Euro) kosten wird.

    Derweil steckt Boeing nach zwei tödlichen Abstürzen seines modernisierten Mittelstreckenjets 737 Max in einer schweren Krise. Für die Max-Maschinen gilt seit März ein weltweites Flugverbot. "Unsere Priorität ist die sichere Rückkehr der 'Max' in die Luft", sagte Boeings Finanzchef Greg Smith in Le Bourget. Ein Update für eine Steuerungs-Software, die für die beiden Unglücke mit insgesamt 346 Toten mitverantwortlich gewesen sein soll, wird derzeit von den zuständigen Behörden aus den USA und anderen Ländern geprüft. Wann die "Max" wieder abheben darf, ist völlig offen. Boeing-Chef Dennis Muilenburg geht aber davon aus, dass es noch 2019 dazu kommen wird.

    Die Boeing-Führung, die für ihren Umgang mit dem Max-Desaster bereits heftig in der Kritik stand, übte sich zum Messestart in Bescheidenheit. "Diese Messe ist anders", sagte Muilenburg am Sonntag in Paris. Diesmal gehe es für sein Unternehmen nicht um Aufträge, sondern um Sicherheit, Bescheidenheit sowie darum, aus Fehlern zu lernen und verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Auch Finanzvorstand Smith und Spartenchefs drückten nun ihr Bedauern über die Zwischenfälle aus. Im Vergleich zu früheren Air Shows fielen die Neubestellungen am ersten Messetag vor allem für Boeing äusserst gering aus.

    Dennoch zeigte sich die Boeing-Spitze überzeugt, dass ihr Konzern die seit Jahren diskutierte Entwicklung des NMA bis 2025 hinbekommt. Das Flugzeug soll Platz für 220 bis 270 Passagiere bieten und damit eher grösser ausfallen als der Airbus A321XLR, der bis zu 244 Fluggäste fasst. Auch bei der Reichweite soll der Boeing-Jet mit 5000 nautischen Meilen vor dem A321XLR liegen. Allerdings setzt die Airbus-Führung auch auf den modernisierten Grossraumjets A330neo, der das Segment von oben her in Angriff nimmt.

    Am ersten Messetag in Le Bourget stellte Airbus Käufer für beide Flugzeugtypen vor. Die libanesische Middle East Airlines orderte als erste Airline verbindlich vier Airbus A321XLR. Der US-amerikanische Flugzeugfinanzierer Air Lease Corporation (ALC) unterzeichnete einen Vorvertrag über 27 Exemplare der A321XLR. Hinzu kommen 23 normale Airbus A321neo und 50 kleinere Maschinen der A220-Reihe. Die britische Fluglinie Virgin Atlantic entschied sich für 14 Airbus A330neo, von denen sie aber nur 8 Stück kauft und die übrigen von ALC least.

    ALC-Chef John Plueger sagte Airbus' kleinem Langstreckenjet eine grosse Nachfrage voraus: "In fünf Jahren dürften mehr als 50 Airlines den Airbus A321XLR bestellt haben." Die Boeing-Führung schätzt den Bedarf in diesem Bereich, den sie als die "Mitte des Marktes" bezeichnet, auf insgesamt etwa 4000 bis 5000 Flugzeuge. Jeder der grossen Flugzeugbauer will sich daran einen grossen Anteil sichern - und möglichst keine Kunden an den Konkurrenten zu verlieren.

    Denn dies könnte Boeing auch im eigenen Lande drohen. Der Airbus A321XLR sei bisher die beste Möglichkeit auf dem Markt, um Maschinen aus Boeings 757-Reihe auf Transatlantik-Strecken zu ersetzen, sagte der Finanzchef der US-Gesellschaft United Airlines , Gerald Ladermann, in Le Bourget. Für United könne der Airbus-Jet Teil einer langfristigen Flottenerneuerung sein. Zwar gebe es keinen Grund zur Eile, doch die Boeing 757 sei im laufenden Betrieb teuer.

    Einen Auftrag unterzeichnete United beim brasilianischen Flugzeughersteller Embraer . Dieser soll der US-Fluglinie ab dem kommenden Jahr mindestens 20 Regionaljets vom Typ E175 liefern. Dann soll Embraers Verkehrsflugzeugsparte allerdings schon mehrheitlich zu Boeing gehören. Die milliardenschwere Übernahme haben beide Seiten bereits vor Längerem eingeleitet, der Abschluss ist noch 2019 geplant.

    Boeing selbst sammelte am Montag eine kleinere Bestellung über 10 ältere Mittelstreckenjets der 737-Reihe ein, die der Konzern zu Frachtmaschinen umgebaut hat. Käufer ist der US-Flugzeugfinanzierer Gecas. Die älteren Typen der 737-Reihe sind von dem Flugverbot für die Max nicht betroffen.

    Unterdessen will der Münchner Triebwerksbauer MTU in das Geschäft mit Flugtaxis einsteigen. Dabei geht es um das Kleinflugzeug Silent Air Taxi für fünf Personen, das die Esat GmbH aus Aachen vergangene Woche vorgestellt hatte und 2024 auf den Markt bringen will. In Le Bourget unterschrieben beide Seiten nun eine Absichtserklärung, nach der sich MTU mit zehn Millionen Euro an dem Unternehmen beteiligt und am Bau des elektro-hybriden Antriebsstrang des Fluggeräts mitwirkt. Zu den Esat-Machern gehört Professor Günther Schuh von der RWTH Aachen, der auch für den Elektro-Transporter Streetscooter der Deutschen Post mitverantwortlich zeichnete./stw/eas/fba

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  • 14.06.2019 Korr: Deutschland und Frankreich mit Verträgen fü...

    Korr: Deutschland und Frankreich mit Verträgen für Luftkampfsystem

    14.06.2019| 16:53:19

    (Im 2. Absatz, letzter Satz, wurden die erwarteten Beschaffungs- und Betriebskosten korrigiert: 100 Milliarden rpt Milliarden)

    BERLIN (awp international) - Mehr als ein Militärjet: Deutschland und Frankreich wollen zusammen mit Spanien binnen 20 Jahren eine neue Generation Kampfflugzeug auf den Weg bringen. Für das Luftkampfsystem der Zukunft (FCAS) sollen am Montag auf der Luftfahrtausstellung im französischen Le Bourget die Verträge unterzeichnet werden. Dazu werde Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) dort ihre französische Amtskollegin Florence Parly treffen, teilte das Verteidigungsministerium in Berlin am Freitag mit.

    Das Luftkampfsystem FCAS soll ab 2040 einsatzfähig sein und aus bemannten und unbemannten Waffensystemen bestehen. Vereinfacht gesagt: Ein Kampfflugzeug begleitet von Drohnen oder Trägersystemen. Techniker sprechen von einem Systemverbund, für dessen Entwicklung schätzungsweise 8 Milliarden Euro fällig werden. Für Beschaffung und Betrieb werden Ausgaben von 100 Milliarden Euro genannt.

    Von der Leyen und Parly wollen ein Rahmenabkommen unterschreiben ("Framework Agreement"), in dem Projektorganisation und Managementstrukturen festgelegt werden. Zudem soll ein sogenanntes erstes Durchführungsabkommen gezeichnet werden, mit dem Deutschland den Arbeiten an einer bis Ende 2021 geplanten Konzeptstudie beitritt. Kostenpunkt: 65 Millionen Euro. Frankreich und Deutschland wollen sich das teilen. Auch Spanien tritt dem Projekt in Le Bourget als vollwertiger dritter Partner bei, was den europäischen Charakter des Projekts unterstreicht.

    Welche Anforderungen an das Luftkampfsystem zu stellen sind, soll bis 2027 entschieden werden, ab 2030 soll die Entwicklungsphase beginnen. Dazu werden auch Analysen der künftigen Bedrohungslage in Europa berücksichtigt.

    Seit Jahren gibt es Forderungen, dass Deutschland und Frankreich bei grossen Rüstungsprojekten an einem Strang ziehen sollen - wegen der Kosten, aber auch um strategisch unabhängig zu bleiben und Waffensysteme selbst herstellen zu können. "In einer unsicherer werdenden Welt ist es deshalb auch wichtig, dass wir gemeinsam Vorsorge treffen", hatte von der Leyen erklärt.

    Mit dem Projekt zeichnen sich Strukturen der künftigen Arbeitsteilung bei europäischen Rüstungsprojekten ab. So hat Deutschland etwa die Führung bei der zusammen mit Frankreich vorgesehenen Entwicklung eines gemeinsamen europäischen Kampfpanzers. Frankreich aber hat zunächst bei FCAS die Führung: Im Zentrum steht dabei der französische Hersteller Dassault Aviation. Auf deutscher Seite ist Airbus führend. Angesichts der enormen Investitionen ist das Projekt industriepolitisch überaus bedeutsam, aber auch für mittelständische Zuliefererfirmen wichtig./cn/DP/jha

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  • 14.06.2019 Deutschland und Frankreich schliessen Verträge fü...

    Deutschland und Frankreich schliessen Verträge für Luftkampfsystem

    14.06.2019| 16:06:34

    BERLIN (awp international) - Mehr als ein Militärjet: Deutschland und Frankreich wollen zusammen mit Spanien binnen 20 Jahren eine neue Generation Kampfflugzeug auf den Weg bringen. Für das Luftkampfsystem der Zukunft (FCAS) sollen am Montag auf der Luftfahrtausstellung im französischen Le Bourget die Verträge unterzeichnet werden. Dazu werde Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) dort ihre französische Amtskollegin Florence Parly treffen, teilte das Verteidigungsministerium in Berlin am Freitag mit.

    Das Luftkampfsystem FCAS soll ab 2040 einsatzfähig sein und aus bemannten und unbemannten Waffensystemen bestehen. Vereinfacht gesagt: Ein Kampfflugzeug begleitet von Drohnen oder Trägersystemen. Techniker sprechen von einem Systemverbund, für dessen Entwicklung schätzungsweise 8 Milliarden Euro fällig werden. Für Beschaffung und Betrieb werden Ausgaben von 100 Millionen Euro genannt.

    Von der Leyen und Parly wollen ein Rahmenabkommen unterschreiben ("Framework Agreement"), in dem Projektorganisation und Managementstrukturen festgelegt werden. Zudem soll ein sogenanntes erstes Durchführungsabkommen gezeichnet werden, mit dem Deutschland den Arbeiten an einer bis Ende 2021 geplanten Konzeptstudie beitritt. Kostenpunkt: 65 Millionen Euro. Frankreich und Deutschland wollen sich das teilen. Auch Spanien tritt dem Projekt in Le Bourget als vollwertiger dritter Partner bei, was den europäischen Charakter des Projekts unterstreicht.

    Welche Anforderungen an das Luftkampfsystem zu stellen sind, soll bis 2027 entschieden werden, ab 2030 soll die Entwicklungsphase beginnen. Dazu werden auch Analysen der künftigen Bedrohungslage in Europa berücksichtigt.

    Seit Jahren gibt es Forderungen, dass Deutschland und Frankreich bei grossen Rüstungsprojekten an einem Strang ziehen sollen - wegen der Kosten, aber auch um strategisch unabhängig zu bleiben und Waffensysteme selbst herstellen zu können. "In einer unsicherer werdenden Welt ist es deshalb auch wichtig, dass wir gemeinsam Vorsorge treffen", hatte von der Leyen erklärt.

    Mit dem Projekt zeichnen sich Strukturen der künftigen Arbeitsteilung bei europäischen Rüstungsprojekten ab. So hat Deutschland etwa die Führung bei der zusammen mit Frankreich vorgesehenen Entwicklung eines gemeinsamen europäischen Kampfpanzers. Frankreich aber hat zunächst bei FCAS die Führung: Im Zentrum steht dabei der französische Hersteller Dassault Aviation. Auf deutscher Seite ist Airbus führend. Angesichts der enormen Investitionen ist das Projekt industriepolitisch überaus bedeutsam, aber auch für mittelständische Zuliefererfirmen wichtig./cn/DP/jha

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  • 13.06.2019 Luftfahrtbranche steuert laut einer Studie weltwe...

    Luftfahrtbranche steuert laut einer Studie weltweit auf Turbulenzen zu

    13.06.2019| 07:11:44

    MÜNCHEN/FRANKFURT (awp international) - Die Luftverkehrsbranche steuert nach Einschätzung der Beratungsgesellschaft AlixPartners weltweit auf schwere Turbulenzen zu. Während bei den Airlines der Druck durch steigende Lohn- und Treibstoffkosten wächst, müssen sich die Flugzeughersteller und ihre Zulieferer auf milliardenschwere Investitionen einstellen, heisst es in der am Donnerstag in München veröffentlichten Branchenstudie.

    Der US-Hersteller Boeing stecke bei den Verbrauchern wegen des nach zwei Abstürzen gesperrten Flugzeugtyps 737 Max ohnehin in einer hausgemachten "Vertrauenskrise". Neben den direkten Kosten für die Nachbesserungen könne der Vorgang zu neuen Anforderungen bei den Sicherheitszertifizierungen und damit zu enormen strukturellen Anforderungen für die Branche führen, sagen die Experten. Auch gelte es, die fragilen und komplexen Zulieferketten abzusichern.

    Gleichzeitig seien hohe Investitionen in umweltfreundliche Antriebe und autonome Flugtechnologien notwendig, um höheren Nachhaltigkeitsansprüchen gerecht zu werden. Möglicherweise ergäben sich Markteintrittschancen für einen dritten grossen Akteur neben dem beherrschenden Duopol Boeing und Airbus . In Frage käme die Commercial Aircraft Cooperation of China (Comac).

    Bei den Fluggesellschaften sind die operativen Gewinnmargen von durchschnittlich 8,5 Prozent im Jahr 2016 auf aktuell noch 5 Prozent gesunken, warnt die Studie. Dazu kämen schärfere regulatorische Umweltvorgaben. "Besonders kleinere Airlines werden die Auswirkungen deutlich spüren. Deshalb ist eine Konsolidierung der Branche durch Übernahmen, Fusionen, aber auch Marktaustritte eher kurz- als mittelfristig zu erwarten", kommentierte Studienleiter Stefan Ohl die Ergebnisse./ceb/DP/stk

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Stammdaten

Branche/Sektor Flugzeug- & Raumfahrtindustrie
Währung US-Dollar
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse NYSE
Börse URL www.nyse.com
Symbol BA
Valor 913253
ISIN ---

Performance

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG