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Umsatz Vormonat 4'289'681'229

Aktuelle News

  • 16.01.2019 Airbus fordert Boeing in den USA heraus - A220 un...

    Airbus fordert Boeing in den USA heraus - A220 und Tanker-Hoffnung

    16.01.2019| 20:27:49

    (Ausführliche Fassung)

    MOBILE (awp international) - Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus drängt weiter auf den Heimatmarkt seines Erzrivalen Boeing . Mit einer neuen Produktionslinie im Bundesstaat Alabama wollen die Europäer bald auch ihren jüngsten und kleinsten Passagierjet A220 in den USA zusammenbauen. Ausserdem spekulieren Manager des Konzerns auf die Chance, bei einer erwarteten neuen Ausschreibung der US-Luftwaffe möglicherweise an die 200 Airbus-Tankflugzeuge an die Amerikaner verkaufen zu können.

    Beim ersten Spatenstich für die A220-Produktionslinie am Airbus-Standort in Mobile (Alabama) bezeichneten der scheidende Airbus-Chef Tom Enders und sein Nachfolger Guillaume am Mittwoch das Thema Tankflugzeug zwar als "Zukunftsmusik". Airbus' Amerika-Chef Jeff Knittel und weitere Manager hatten jedoch zuvor berichtet, dass sich die Europäer auf eine solche Ausschreibung vorbereiteten. "Ich verstehe bis heute nicht, warum die beste Air Force der Welt nicht den besten Tanker der Welt fliegt", sagte Enders mit Blick auf das US-Militär.

    Die letzte Ausschreibung über 179 Tankflugzeuge hatte Airbus vor einigen Jahren zunächst gewonnen, im Jahr 2011 in einer rechtlich umstrittenen dritten Runde allerdings wieder an Boeing verloren. Der US-Konzern musste seinen Jet danach erst noch entwickeln, das erste Exemplar nahmen die USA vor wenigen Tagen trotz Mängeln entgegen. Der Airbus-Tanker A330-MRTT ist hingegen schon bei der Luftwaffe mehrerer anderer Staaten im Einsatz.

    Für eine neue Ausschreibung der USA hat sich Airbus bereits mit dem US-Konzern Lockheed Martin verbündet. Ob die Europäer den Flieger, der auf dem Passagierjet A330 basiert, im Falle eines Zuschlag in den USA bauen würden, liess Amerika-Chef Knittel nun offen. Das vor wenigen Jahren eröffnete Airbus-Werk in Mobile war ursprünglich für das Tankflugzeug geplant gewesen.

    Mit dem verstärkten US-Engagement will Airbus auch mehr amerikanische Fluggesellschaften als Käufer gewinnen. "Nordamerika ist der grösste Markt für die A220", sagte Enders. Mit Platz für 120 bis 150 Passagiere ist die Maschine kleiner als die bisherigen Airbus-Jets, aber grösser als die meisten Regionalflugzeuge. In Mobile fertigt Airbus bereits seit 2015 seinen Mittelstreckenjet A320, inzwischen mit gut 900 Mitarbeitern. Durch die A220 sollen 400 weitere Jobs hinzukommen.

    Von dem kleinsten Airbus-Jet sollen in Mobile künftig bis zu 48 Exemplare pro Jahr fertig werden. Die Produktion solle noch in diesem Jahr anlaufen, die erste Auslieferung sei für Mitte 2020 geplant, sagte der Chef des A220-Gemeinschaftsunternehmens, Philippe Balducchi. Dadurch sollen rund 400 neue Jobs entstehen.

    Der Flugzeugmarkt in den USA wird bisher von Boeing dominiert, der seit Jahren auch seine Stellung als weltgrösster Flugzeugbauer behauptet. Im vergangenen Jahr lieferte Boeing insgesamt 806 Passagier- und Frachtflugzeuge aus. Airbus war ihm mit 800 ausgelieferten Jets aber dicht auf den Fersen.

    Der Airbus A220 ist kein originärer Airbus-Jet, sondern wurde vom kanadischen Bombardier-Konzern unter dem Namen C-Serie entwickelt. Weil sich Bombardier mit dem Projekt finanziell verhoben hatte, übernahm Airbus Mitte vergangenen Jahres die Mehrheit an dem Flugzeugtyp und benannte ihn um. Die Partner des A220-Gemeinschaftsunternehmens - Airbus, Bombardier und die kanadische Provinz Quebec - teilen sich nun auch die Investitionssumme für 300 Millionen US-Dollar (263 Mio Euro) für die Produktionslinie in Mobile.

    Bisher wird die A220 im kanadischen Mirabel gefertigt. Dort soll die Produktion von zuletzt 33 auf bis zu 120 Maschinen pro Jahr steigen. Angesichts des Auftragsbestands von zuletzt 537 Maschinen des Typs sieht Airbus eine ausreichende Grundlage für den Ausbau der Produktion./stw/he

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  • 16.01.2019 Airbus setzt Angriff auf US-Markt fort: Bald komm...

    Airbus setzt Angriff auf US-Markt fort: Bald kommen auch A220-Jets aus Alabama

    16.01.2019| 18:12:36

    MOBILE (awp international) - Der Flugzeugbauer Airbus will mit einer neuen Produktionslinie in den USA mehr amerikanische Fluggesellschaften als Käufer für seine Maschinen gewinnen. In Mobile im Bundesstaat Alabama sollen künftig jährlich bis zu 48 Exemplare des bislang kleinsten Airbus-Jets A220 fertig werden, wie das Management um den scheidenden Vorstandschef Tom Enders bei der Grundsteinlegung am Mittwoch ankündigte. "Nordamerika ist der grösste Markt für die A220", sagte der Manager.

    Durch die neue Produktionslinie sollen 400 neue Jobs entstehen. Der Flugzeugmarkt in den USA wird bisher vom weltgrössten Flugzeugbauer Boeing dominiert.

    In Mobile, wo künftig die A220 zusammengebaut werden soll, fertigt Airbus bereits seit einigen Jahren seinen Mittelstreckenjet A320 und dessen Neuauflage A320neo, inzwischen mit gut 900 Mitarbeitern. Die Produktion der A220 soll bereits Ende 2019 anlaufen. Der erste Jet solle Mitte kommenden Jahres ausgeliefert werden, sagte Noch-Verkehrsflugzeugchef Guillaume Faury, der Enders im April an der Konzernspitze ablöst.

    Die A220 ist kein originärer Airbus-Jet. Entwickelt wurde er vom kanadischen Bombardier-Konzern unter dem Namen C-Serie. Weil sich Bombardier mit dem Projekt finanziell verhoben hatte, übernahm Airbus vergangenen Sommer die Mehrheit an dem Flugzeugtyp und benannte ihn um. Airbus hält gut die Hälfte der Anteile an dem A220-Gemeinschaftsunternehmen, den Rest teilen sich Bombardier und die kanadische Provinz Quebec. Die Partner teilen sich auch die Investitionssumme für von 300 Millionen US-Dollar (263 Mio Euro) für die neue Produktionslinie.

    Bisher wird die A220 im gemeinsamen Werk von Airbus und Bombardier kanadischen Mirabel gefertigt. Dort soll die Produktion künftig auf bis zu 120 Maschinen pro Jahr steigen. Im vergangenen Jahr waren es allerdings erst 33 Stück. Angesichts des Auftragsbestands von zuletzt 537 Maschinen des Typs sieht Airbus eine ausreichende Grundlage für den Ausbau der Produktion./stw/fba

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  • 11.01.2019 Boeing und Embraer im Glück: Brasiliens Präsident...

    Boeing und Embraer im Glück: Brasiliens Präsident gibt grünes Licht für Deal

    11.01.2019| 06:37:01

    SAO PAULO/CHICAGO (awp international) - Die Flugzeugbauer Boeing und Embraer sind ihrem geplanten Zusammenschluss näher gekommen. Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro teilte am Donnerstag per Twitter mit, die Regierung werden kein Veto gegen das Geschäft einlegen. Im Zuge des Deals soll der US-Konzern Boeing für 4,2 Milliarden US-Dollar 80 Prozent am Verkehrsflugzeug- und Service-Geschäft von Embraer übernehmen. Allerdings müssen noch die Aktionäre und diverse Behörden dem Deal zustimmen. Beide Unternehmen rechnen weiter mit einem Abschluss der Transaktion im laufenden Jahr.

    Ursprünglich gab es in Brasilien politischen Widerstand gegen den Plan der beiden Konzerne, da Embraer auch Militärflugzeuge und Sicherheitstechnik entwickelt und baut. Der Staat hält an dem Unternehmen eine sogenannte Goldene Aktie und kann damit weitreichende Entscheidungen blockieren. Am 1. Januar hat es allerdings einen Machtwechsel in Brasilien gegeben./he

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  • 09.01.2019 Kleinster Airbus-Jet rettet dem Flugzeugbauer sei...

    Kleinster Airbus-Jet rettet dem Flugzeugbauer sein Jahresziel

    09.01.2019| 18:54:42

    (Ausführliche Fassung)

    TOULOUSE (awp international) - Der kleinste Airbus-Jet A220 hat dem europäischen Luftfahrt- und Rüstungskonzern 2018 sein Jahresziel gerettet. Dank 20 ausgelieferter Maschinen des Typs erreichte das Unternehmen erstmals die Marke von 800 ausgelieferten Verkehrsflugzeugen, wie es am Mittwochabend in Toulouse mitteilte. Damit lag Airbus nur noch sechs Maschinen hinter seinem Erzrivalen Boeing aus den USA, der seit langem den Titel als weltgrösster Flugzeughersteller verteidigt.

    Der Airbus A220 ist kein Eigengewächs: Die Europäer hatten den unter dem Namen C-Serie entwickelten Jet erst vergangenen Sommer von dem angeschlagenen kanadischen Bombardier-Konzern übernommen. Damit mischt Airbus nun auch bei den Flugzeugen mit 100 bis 150 Sitzplätzen mit. Im vergangenen Jahr sammelte der Hersteller Neubestellungen für 135 Exemplare der A220 ein.

    Insgesamt hatte Boeing bei den Neubestellungen die Nase 2018 aber vorn. Airbus kam auf Aufträge für 747 neue Verkehrsflugzeuge. Boeing konnte Bestellungen über 893 Jets vorweisen. Ein Jahr zuvor hatte Airbus Aufträge für 1109 Maschinen eingesammelt. Stornierungen sind dabei jeweils herausgerechnet.

    Von den insgesamt ausgelieferten 800 Airbus-Jets entfiel im vergangenen Jahr mit 626 Exemplaren der Grossteil wie üblich auf die Mittelstreckenjets der A320-Familie. Bei 386 davon handelte es sich wiederum um deren Neuauflage A320neo, die deutlich weniger Kerosin verbraucht als ihre Vorgängerin.

    Die für den geringeren Spritdurst verantwortlichen Triebwerke von Pratt & Whitney und CFM waren allerdings auch für einigen Ärger verantwortlich. Vor allem Pratt & Whitney hinkte wegen technischer Schwierigkeiten hinter den ursprünglichen Lieferplänen her. Airbus konnte daher wie in den Vorjahren einen überproportionalen Teil der Maschinen erst gegen Ende des Jahres ausliefern. Dennoch wurden 2018 gut doppelt so viele A320neo fertig wie im Vorjahr.

    Über alle Typen hinweg lieferte Airbus mehr 82 Maschinen mehr aus als ein Jahr zuvor. Vom weltgrössten Passagierjet A380 wurden 12 Exemplare an Kunden übergeben. Allerdings blieben die Aussichten die Zukunft des Riesenfliegers düster. Zwar holte Airbus Bestellungen für 20 neue Maschinen des Typs herein. Zieht man die Stornierungen aus dem vergangenen Jahr ab, blieben jedoch nur 4 neue Aufträge übrig./stw/jsl/mis

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  • 09.01.2019 Airbus rüttelt dank kleinem Jet an Boeings Thron ...

    Airbus rüttelt dank kleinem Jet an Boeings Thron - Amerikaner bei Aufträgen vorn

    09.01.2019| 18:19:10

    TOULOUSE (awp international) - Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus ist dem weltgrössten Flugzeugbauer Boeing im vergangenen Jahr dank seines kleinsten Passagierjets A220 dicht auf die Pelle gerückt. Bei den Neubestellungen hatten die Amerikaner die Nase aber vorn. Airbus kam 2018 auf Aufträge für 747 neue Verkehrsflugzeuge, wie das Unternehmen am Mittwochabend in Toulouse mitteilte. Boeing konnte Bestellungen über 893 Jets vorweisen. Ein Jahr zuvor hatte Airbus Aufträge für 1109 Maschinen eingesammelt. Stornierungen sind dabei jeweils herausgerechnet.

    Bei der Produktion neuer Flugzeuge holte Airbus deutlich auf, wie das Unternehmen bereits am Vortag klargestellt hatte. Die Europäer lieferten 800 Verkehrsflugzeuge an ihre Kunden aus und damit 82 mehr als ein Jahr zuvor. Damit lag Airbus nur noch sechs Maschinen hinter dem US-Konzern Boeing, der seit Jahrzehnten den Titel als weltgrösster Flugzeughersteller verteidigt.

    Airbus hatte bei seinem selbst gesteckten Ziel von auszuliefernden 800 Maschinen auch wegen Problemen von Zulieferern wie Triebwerksbauern schwer zu kämpfen. Letztlich erreichte das Unternehmen die Zielmarke dank der Übernahme des C-Serie-Jets von Bombardier , der seit vergangenem Sommer als Airbus A220 vermarktet wird. Seitdem konnte Airbus 20 Maschinen der Reihe ausliefern. Ursprünglich hatte das Management die A220 nicht einrechnen wollen, dies aber wegen der Verzögerungen bei anderen Maschinen später geändert./stw/mis

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  • 08.01.2019 Boeing bleibt 2018 nur knapp weltgrösster Flugzeu...

    Boeing bleibt 2018 nur knapp weltgrösster Flugzeugbauer vor Airbus

    08.01.2019| 17:35:15

    TOULOUSE/CHICAGO (awp international) - Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Boeing hat seine Rolle als weltgrösster Flugzeugbauer vor seinem europäischen Rivalen Airbus im vergangenen Jahr nur noch knapp verteidigen können. Der US-Konzern lieferte insgesamt 806 Verkehrsflugzeuge aus, wie er am Dienstag in Chicago mitteilte. Airbus kam nach eigenen Angaben wie geplant auf 800 Maschinen. Boeing verfehlte dabei das selbst gesetzte Ziel, 810 bis 815 Flugzeuge an seine Kunden zu übergeben.

    Während die Amerikaner ihre Auslieferungen im Vergleich zu 2017 um mehr als 40 Maschinen steigerten, legte Airbus um gut 80 Jets zu. Die Europäer hatten dabei wegen Problemen bei Triebwerkszulieferern mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen.

    Unterdessen meldete Boeing 893 Bestellungen für neue Flugzeuge. Stornierungen sind dabei bereits herausgerechnet. Airbus will seine kompletten Auslieferungs- und Auftragszahlen am Mittwoch nach Börsenschluss veröffentlichen./stw/he

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  • 21.12.2018 Flugzeugbauer Boeing vor Grossaufträgen für 737-Max

    Flugzeugbauer Boeing vor Grossaufträgen für 737-Max

    21.12.2018| 16:34:27

    SEATTLE (awp international) - Der US-Flugzeugbauer Boeing kann sich kurz vor Weihnachten über zwei mögliche Grossaufträge freuen. Der saudi-arabische Billigflieger Flyadeal verpflichtete sich laut Boeing zur Bestellung von 30 Maschinen des Mittelstreckenjets 737-Max mit der Option auf 20 weitere Flugzeuge. Beide Seiten müssten aber noch den endgültigen Vertragsbedingungen zustimmen, wie der US-Konzern am Freitag in Seattle mitteilte.

    Zudem wolle die neue nigerianische Fluggesellschaft Green Africa Airways langfristig bis zu 100 Maschinen vom Typ 737-Max ordern, hiess es weiter. Geplant seien eine feste Bestellung von 50 Fliegern sowie Optionen auf 50 weitere. Dieser Deal hätte laut Listenpreise ein Volumen von 11,7 Milliarden US-Dollar (10,2 Milliarden Euro). Allerdings sind in der Branche bei grösseren Bestellungen Rabatte die Regel.

    Dem Boeing-Rivalen Airbus dürfte vor allem der Deal mit Flyadeal auf die Stimmung schlagen. So besteht die Flotte des Billigfliegers bisher nur aus Airbus A320-Maschinen./mis/nas

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  • 17.12.2018 Boeing will mehr an Aktionäre ausschütten

    Boeing will mehr an Aktionäre ausschütten

    17.12.2018| 22:43:46

    CHICAGO (awp international) - Der Flugzeugbauer Boeing will seine Aktionäre stärker an der Gewinnentwicklung beteiligen. Eine neues Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von 20 Milliarden US-Dollar ersetze das vergangenen Dezember genehmigte Programm in Höhe von 18 Milliarden Dollar, wie der Konzern am Montag in Chicago mitteilte. Im Jahresverlauf 2018 seien Aktien im Gesamtwert von 9 Milliarden Dollar zurückgekauft worden. Boeing will zudem die Quartalsdividende um 20 Prozent auf 2,055 Dollar je Anteilsschein anheben./mis

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  • 17.12.2018 Boeing und Embraer bei Zusammenschluss einig - Ho...

    Boeing und Embraer bei Zusammenschluss einig - Hoffen auf Regierung

    17.12.2018| 15:37:58

    (Ausführliche Fassung)

    SAO PAULO/CHICAGO (awp international) - Die Flugzeugbauer Boeing und Embraer haben sich auf Bedingungen für ihren geplanten Zusammenschluss geeinigt. Im Zuge des Deals soll der US-Konzern Boeing für 4,2 Milliarden US-Dollar (3,7 Mrd Euro) 80 Prozent am Verkehrsflugzeug- und Service-Geschäft der brasilianischen Embraer übernehmen, wie beide Unternehmen am Montag mitteilten. Allerdings müssen die brasilianische Regierung, die Aktionäre sowie die Behörden dem Deal erst noch zustimmen. Dann könnte der Zusammenschluss bis Ende 2019 Wirklichkeit werden.

    Die Unternehmen arbeiten bereits länger zusammen. Ende 2017 bestätigten sie Gespräche über einen teilweisen Zusammenschluss, im Juli nannten sie die vorläufigen Konditionen. Erschwert wurde das Bündnis durch politischen Widerstand aus Brasilien, da Embraer auch Militärflugzeuge und Sicherheitstechnik entwickelt und baut. Der Staat hält an Embraer eine sogenannte Goldene Aktie und kann damit weitreichende Entscheidungen blockieren.

    Mit dem Deal folgen Boeing und Embraer ihrem europäischen Rivalen Airbus und dem kanadischen Flugzeugbauer Bombardier . Nach einer finanziellen Schieflage von Bombardier hat Airbus im Sommer die Mehrheit an dessen jüngstem Mittelstreckenjet C-Serie übernommen und vermarktet ihn jetzt unter dem Namen Airbus A220.

    Auch Boeing will seine Produktpalette mithilfe der Brasilianer ergänzen. Embrer mit seinen E- und E2-Jets ist neben Bombardier der zweite wichtige Anbieter von Regionalflugzeugen mit rund 100 Sitzen. Die E2-Jets kommen üblicherweise auf rund 80 bis 130 Sitzplätze. Der kleinste aktuelle Boeing-Jet 737-MAX-7 bietet typischerweise Platz für 138 bis 153 Passagiere. Am oberen Ende steht die Boeing 747-8 mit über 400 Plätzen.

    Bei der jetzt geplanten Transaktion soll Embraers Verkehrsflugzeug- und Service-Geschäft in ein Gemeinschaftsunternehmen eingehen, an dem Boeing 80 Prozent und Embraer 20 Prozent der Anteile hält. Zudem übernimmt Boeing knapp die Hälfte der Anteile an einem Unternehmen zur Vermarktung von Embraers Militärtransporter KC-390./stw/mis/nas

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  • 17.12.2018 Boeing und Embraer einigen sich auf millliardensc...

    Boeing und Embraer einigen sich auf millliardenschwere Zusammenarbeit

    17.12.2018| 12:58:46

    SAO PAULO/CHICAGO (awp international) - Die beiden Flugzeugbauer Boeing und Embraer haben sich auf die Konditionen ihrer geplanten Zusammenarbeit geeinigt. Bei der Transaktion soll Embraers Verkehrsflugzeug- und Service-Geschäft in ein Gemeinschaftsunternehmen eingehen, an dem Boeing 80 Prozent und Embraer 20 Prozent der Anteile hält, wie die Unternehmen am Montag mitteilten. Boeing übernehme die 80 Prozent für 4,2 Milliarden US-Dollar. Der Transaktion müssen noch die brasilianische Regierung, die Aktionäre sowie die Behörden zustimmen, erklärte Embraer.

    Vollzogen werden soll der Zusammenschluss früheren Angaben zufolge spätestens Ende kommenden Jahres. Die Unternehmen hatten bereits länger verhandelt, Ende 2017 bestätigten sie entsprechende Gespräche. Erschwert wurde das Bündnis durch politischen Widerstand aus Brasilien, da Embraer auch Militärflugzeuge und Sicherheitstechnik entwickelt und baut. Der Staat hält an Embraer eine sogenannte Goldene Aktie und kann damit weitreichende Entscheidungen blockieren./nas/fba

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  • 07.12.2018 Boeing steigt aus Satelliten-Deal für China aus

    Boeing steigt aus Satelliten-Deal für China aus

    07.12.2018| 17:37:43

    (Ausführliche Fassung)

    CHICAGO (awp international) - Mitten im Handelsstreit zwischen China und den USA bläst Boeing ein umstrittenes Satelliten-Geschäft ab, das von chinesischen Geldgebern mit 200 Millionen US-Dollar (176 Mio Euro) finanziert worden sein soll. Boeing teilte am Freitag mit, einen Vertrag mit dem Start-up Global IP storniert zu haben, da das Unternehmen aus Los Angeles Zahlungsprobleme habe.

    Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge wird Global IP jedoch verdächtigt, unter chinesischem Einfluss zu stehen. Die Firma soll über ein Geflecht von Zweckgesellschaften Mittel von der staatlichen Investmentgesellschaft China Orient Asset Management erhalten haben. Global IP streite allerdings ab, von China kontrolliert zu werden.

    Dem Bericht zufolge verbieten es die US-Gesetze Boeing, Satelliten direkt an China zu verkaufen. Der Konzern teilte dazu mit: "Als globales Unternehmen ergreift Boeing rigorose Massnahmen, um die US-Exportvorschriften einzuhalten und die nationalen Interessen zu schützen." Boeing habe sich mit dem Wirtschaftsministerium wegen des Global-IP-Projekts beraten und man werde weiter eng zusammenarbeiten, um den nötigen Schutz von Satelliten-Technologie sicherzustellen.

    Boeing wolle den Satelliten, der schon fast fertiggestellt sei, nun voraussichtlich anderweitig verkaufen, heisst es im Bericht des "Wall Street Journal" unter Berufung auf einen Insider. Der Satellit sollte offiziell die Internetverbindungen nach Afrika verbessern. Staatliche Vertreter in den USA hätten allerdings Bedenken, dass China die Technik auch für militärische Zwecke einsetzen könnte./hbr/stw/DP/nas

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  • 07.12.2018 Presse: Boeing steigt aus Satelliten-Deal für Chi...

    Presse: Boeing steigt aus Satelliten-Deal für China aus

    07.12.2018| 08:48:05

    NEW YORK (awp international) - Mitten im Handelsstreit zwischen China und den USA steigt der amerikanische Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing einem Bericht zufolge aus einem umstrittenen Satelliten-Geschäft für China aus. Wie das "Wall Street Journal" in der Nacht zum Freitag berichtet, sollte China rund 200 Millionen US-Dollar (176 Mio Euro) in das Projekt stecken.

    Nach den US-Ausfuhrgesetzen dürfe Boeing wegen wichtiger Rüstungstechnik keine Satelliten direkt an China verkaufen, schreibt das Blatt. Dem Bericht zufolge sollte ein chinesisches Staatsunternehmen den Auftrag finanzieren. Formaler Auftraggeber war dem Bericht zufolge Global IP, ein Start-up aus Los Angeles. Die Firma sei allerdings mit ihren Zahlungen in Verzug geraten. Global IP reagierte zunächst nicht auf die Nachfrage des "Wall Street Journal".

    Die Zeitung zitiert eine mit Boeings Überlegungen vertraute Person mit der Aussage, dass geschäftliche Überlegungen den Konzern zur Stornierung des Deals bewegt hätten. Boeing wolle den Satelliten, der schon fast fertiggestellt sei, nun voraussichtlich anderweitig verkaufen. Der Satellit sollte offiziell die Internetverbindungen nach Afrika verbessern. Staatliche Vertreter in den USA hätten allerdings Bedenken, dass China die Technik auch für militärische Zwecke einsetzen könnte./stw/zb/bgf/

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Stammdaten

Branche/Sektor Flugzeug- & Raumfahrtindustrie
Währung US-Dollar
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse NYSE
Börse URL www.nyse.com
Symbol BA
Valor 913253
ISIN ---

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +1.66%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +43.97 +14.01%
Perf. 3M +3.04 +0.86%
Perf. laufendes Jahr +35.40 +10.98%
Perf. 52W   +6.93%

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Company Gesellschaftsereignis Übersicht (11.01.2019)
Instrument Barausschüttung (18.12.2018)

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Xetra 314.06 -1.22% 173 12:11:29
Deut.Boerse 314.26 -1.33% --- 12:00:56
CTA Chicago 357.49 -1.89% --- 22.01.2019
CTA IEX 357.72 -1.97% --- 22.01.2019
SIX SX 358.93 --- --- 21.01.2019
SIX SX USD 360.21 --- --- 21.01.2019

Derivate SIX Structured Products

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Vortageshoch 364.07 (22.01.2019)
Vortagestief 354.40 (22.01.2019)
Hoch 1W 367.25 (18.01.2019)
Tief 1W 348.00 (15.01.2019)
Hoch 1M 367.25 (18.01.2019)
Tief 1M 292.53 (26.12.2018)
Hoch 3M 373.62 (08.11.2018)
Tief 3M 292.53 (26.12.2018)
Hoch 1J 394.24 (03.10.2018)
Tief 1J 292.53 (26.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG