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Dividende 2.055
Dividende ex Datum 07.02.2019
Rendite 1.98%
Nominalwert 5
Anzahl Aktien 564'481'962
Marktkapital in Mio. 204'438.43
Umsatz Vormonat 14'271'387'278

Aktuelle News

  • 24.03.2019 Boeing-Krise: American Airlines streicht etliche ...

    Boeing-Krise: American Airlines streicht etliche weitere Flüge

    24.03.2019| 22:10:35

    WASHINGTON (awp international) - Die grösste US-Fluggesellschaft American Airlines streicht wegen der Krise um den Luftfahrtriesen Boeing in den kommenden vier Wochen zahlreiche weitere Flüge. Bis zum 24. April sollen pro Tag etwa 90 Flüge wegfallen, wie die Airline am Sonntag mitteilte.

    American Airlines hat 24 Maschinen vom Typ Boeing 737 Max 8 in der Flotte. Binnen weniger Monate waren zwei Flugzeuge dieses Modells in Indonesien und Äthiopien abgestürzt. Dabei kamen insgesamt 346 Menschen ums Leben. Zahlreiche Länder erliessen deshalb Flugverbote für Maschinen vom Typ Boeing 373 Max 8.

    Derzeit laufen internationale Untersuchungen, ob möglicherweise eine fehlerhafte Technik Grund für die Unglücke ist. Auch die Frage, ob bei der Zulassung der Flieger durch die US-Luftfahrtbehörde FAA alles mit rechten Dingen zuging, ist Gegenstand von Ermittlungen./hma/DP/mis

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  • 24.03.2019 WTO-Urteil im Streit um illegale Boeing-Subventio...

    WTO-Urteil im Streit um illegale Boeing-Subventionen erwartet

    24.03.2019| 14:25:12

    GENF (awp international) - Dem nach zwei Flugzeug-Abstürzen innerhalb weniger Monate unter Druck geratenen US-Konzern Boeing droht ein weiterer Schlag: die Welthandelsorganisation (WTO) veröffentlicht am Donnerstag das abschliessende Urteil in einem seit Jahren laufenden Fall um illegale Subventionen. Dabei ging es um Entwicklungshilfen für den Boeing-Verkaufsschlager Dreamliner. Das Urteil könnte den Weg für die EU freimachen, Schadenersatz in Milliardenhöhe zu verlangen. Über Summen entscheidet letztlich ein WTO-Schlichter.

    WTO-Streitschlichter stellten bereits 2012 fest, dass der US-Flugzeugbauer illegale Zuwendungen bekam. 2017 bestätigten sie teilweise die Beschwerde der EU, dass die USA die beanstandeten Begünstigungen nicht wie angeordnet eingestellt hatten. Am Donnerstag geht es um die letzte Berufung gegen das Urteil von 2017.

    Vor einem Jahr wurde ein ähnlicher Fall, der ebenfalls von den USA und der EU durch alle Instanzen gezogen worden war, beendet. Dabei ging es um illegale Subventionen für Airbus . Die WTO-Streitschlichter gaben einer US-Klage über illegale Anschubfinanzierungen für den Grossflieger Airbus A380 statt.

    Ein paar Jahre später urteilten sie, dass die EU die Zuwendungen nicht wie angeordnet in vollem Umfang zurückgenommen hatte. Deshalb läuft in der WTO zurzeit der Schlichterprozess um Schadenersatz. Im Februar lief dazu eine Anhörung - hinter verschlossenen Türen. Eine Tonaufnahme der Anhörung wird am 30. April in der WTO präsentiert./oe/DP/mis

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  • 24.03.2019 Unternehmenskreise: Boeing behebt Defekt bei 737 ...

    Unternehmenskreise: Boeing behebt Defekt bei 737 MAX 8

    24.03.2019| 09:33:55

    New York (awp/sda/afp) - Der US-Flugzeugbauer Boeing hat den technischen Defekt behoben, der für den Absturz zweier Maschinen des Typs 737 MAX 8 verantwortlich gemacht wird. Das Unternehmen habe eine Korrektur am Trimmsystem MCAS vorgenommen.

    So lautete es am Samstag (Ortszeit) aus mit dem Vorgang vertrauten Kreisen.

    Am 10. März war eine 737 MAX 8 der Ethiopian Airlines kurz nach dem Start in Addis Abeba abgestürzt, im Oktober verunglückte eine Lion-Air-Maschine des gleichen Typs vor der indonesischen Insel Java; fast 350 Menschen starben. Die Abstürze wiesen Ähnlichkeiten auf, weshalb die gesamte Flotte des 737 MAX seit anderthalb Wochen nicht mehr fliegen darf.

    Die Auswertung der Flugschreiber lenkte den Verdacht auf das Trimmsystem. Das MCAS soll verhindern, dass der Schub der Triebwerke im Steigflug derart stark wird, dass sich die Maschine nicht mehr gerade ausrichten lässt.

    Boeing muss seine Korrektur des Systems nun den drei US-Fluggesellschaften American Airlines, Southwest und United präsentieren, wie es aus Industriekreisen weiter hiess. Die US-Luftfahrbehörde FAA muss dann das überarbeitete System genehmigen.

    Boeing selbst lehnte eine Stellungnahme zu den Informationen ab. Seit dem Unglück in Äthiopien steht der US-Flugzeug- und Rüstungskonzern durch fallende Kurswerte an der Börse sowie durch einen enormen Imageschaden unter Druck.

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  • 22.03.2019 Boeing verliert nach 737-Max-Abstürzen Milliarden...

    Boeing verliert nach 737-Max-Abstürzen Milliardenauftrag

    22.03.2019| 08:55:28

    (Ausführliche Fassung)

    JAKARTA (awp international) - Wegen der Abstürze von zwei Passagierflugzeugen mit mehr als 340 Toten hat der US-Konzern Boeing einen Auftrag in Milliardenhöhe verloren. Indonesiens staatliche Fluggesellschaft Garuda machte eine Bestellung über 49 Maschinen des Typs Boeing 737 Max rückgängig. Die Fluglinie begründete dies am Freitag ausdrücklich damit, dass ihre Passagiere nur noch wenig Vertrauen in dieses Flugzeug hätten. Der Wert der jetzt stornierten Bestellung liegt nach Listenpreis bei mehr als vier Milliarden Euro.

    Viele Fluglinien weltweit lassen ihre Boeing 737 Max - ein recht neues Modell - nach den Abstürzen sicherheitshalber am Boden. Derzeit laufen internationale Ermittlungen, ob möglicherweise eine fehlerhafte Technik Grund für die Unglücke ist.

    Garuda ist die grösste Fluggesellschaft des südostasiatischen Landes. In einem Schreiben an den US-Flugzeugbauer, das am Freitag veröffentlicht wurde, heisst es über die Max 8: "Unsere Passagiere haben seit den Abstürzen nur noch geringes Vertrauen in diese Maschine. Sie vermeiden es, die Max 8 zu benutzten." Eine der abgestürzten Maschinen gehörte der indonesischen Billigfluglinie Lion Air. Die andere flog für die äthiopische Ethiopian Airlines.

    Garuda selbst hatte nur eine einzige solche Maschine in Betrieb. Sie steht jetzt ebenfalls am Boden. Vermutet wird, dass das Flugzeug jetzt verkauft oder an Boeing zurückgegeben wird. Diese Maschine und die 49 Maschinen, die jetzt abbestellt wurden, stammten aus einem Auftrag von 2014. Einem Garuda-Sprecher zufolge wird kommende Woche eine US-Delegation zu Gesprächen erwartet. Dabei solle es um die künftige Zusammenarbeit gehen. "Möglich ist, dass wir uns für die Bestellung eines anderen Boeing-Modells entscheiden."

    Der private indonesische Billigflieger Lion Air - unmittelbare Konkurrenz von Garuda - hat zehn Boeing 737 Max in seiner Flotte. Eine elfte Maschine war am 29. Oktober vergangenen Jahres kurz nach dem Start in Indonesiens Hauptstadt Jakarta ins Meer gestürzt. Alle 189 Insassen kamen ums Leben. Einen Tag zuvor konnte eine Katastrophe mit derselben Maschine noch knapp verhindert werden. Nach Medienberichten gelang es einem erfahrenen Piloten, der zufällig im Cockpit sass, das Flugzeug sicher nach unten zu bringen.

    Beim Absturz einer baugleichen Maschine in Äthiopien starben in diesem Monat 157 Passagiere und Besatzungsmitglieder. Vermutet wird, dass in beiden Fällen Probleme mit der Software Grund für die Unglücke waren. Nach Angaben von Boeing wurden weltweit von mehr als 100 verschiedenen Kunden bereits mehr als 5000 Passagiermaschinen des Typs 737 Max bestellt. Ausgeliefert wurden bis Ende Februar allerdings erst 376. In der Luftfahrtindustrie ist es aber nicht ungewöhnlich, dass zwischen Bestellung und Auslieferung Jahre vergehen.

    Für Boeing ist die aktuelle Stilllegung der 737-Max-Flotte ein Debakel. Der Aktienkurs ist gesunken. Zudem drohen Entschädigungsforderungen der Airlines, die nun Flüge streichen oder andere Maschinen chartern müssen./cs/apa/DP/jha

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  • 22.03.2019 Indonesien storniert Bestellung von 49 Boeing 737...

    Indonesien storniert Bestellung von 49 Boeing 737 Max

    22.03.2019| 06:32:00

    JAKARTA (awp international) - Indonesiens staatliche Fluggesellschaft Garuda hat eine Milliarden-Bestellung über 49 Passagiermaschine des Typs Boeing 737 Max rückgängig gemacht. Die Fluglinie begründete dies am Freitag mit verlorenem Vertrauen nach dem Absturz von zwei baugleichen Flugzeugen mit insgesamt mehr als 340 Toten innerhalb der vergangenen sechs Monate. Eine der abgestürzten Maschinen gehörte der indonesischen Billigfluglinie Lion Air, die andere der äthiopischen Fluggesellschaft Ethiopian Airlines.

    Garuda ist die grösste Fluggesellschaft des südostasiatischen Landes. Der Wert der jetzt stornierten Bestellung liegt nach Listenpreis bei mehr als vier Milliarden Euro. Bislang hat Garuda nur eine einzige solche Maschine des US-Konzerns Boeing in ihrer Flotte. Vermutet wird, dass das Flugzeug jetzt verkauft oder an Boeing zurückgegeben wird. Der Auftrag über insgesamt 50 Maschinen stammte aus dem Jahr 2014.

    Viele Fluggesellschaften weltweit lassen die Boeing 737 Max inzwischen sicherheitshalber am Boden. Die Boeing 737 Max 8 des Konkurrenten Lion Air war am 29. Oktober kurz nach dem Start in Indonesiens Hauptstadt Jakarta ins Meer gestürzt. Alle 189 Insassen kamen ums Leben. Beim Absturz einer baugleichen Maschine in Äthiopien starben in diesem Monat 157 Passagiere und Besatzungsmitglieder. Vermutet wird, dass in beiden Fällen ähnliche technische Probleme Grund dafür waren./cs/apa/DP/zb

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  • 21.03.2019 Polnische Fluglinie Lot will Schadenersatz von Bo...

    Polnische Fluglinie Lot will Schadenersatz von Boeing

    21.03.2019| 12:48:29

    WARSCHAU (awp international) - Die polnische Airline Lot will wegen der Probleme mit der Boeing 737 Max 8 Entschädigung von dem US-Flugzeughersteller verlangen. "Wir werden Schadenersatz für die Unkosten und für den Verlust an Einnahmen fordern", sagte Lot-Sprecher Adrian Kubicki der Tageszeitung "Dziennik Gazeta Prawna" (Donnerstag). Lot betreibt fünf Boeing-737-Max-Maschinen. Zuvor hatte schon die polnische Enter Air Entschädigungsforderungen angekündigt.

    Nach zwei Abstürzen binnen weniger Monate in Indonesien und Äthiopien mit insgesamt 346 Todesopfern dürfen Maschinen des Typs Boeing 737 Max nicht mehr fliegen. Bis zur genauen Klärung der Ursachen wurde ein Startverbot angeordnet. Erste Auswertungen von Daten hatten ergeben, dass es bei den Abstürzen der Maschinen der Gesellschaften Lion Air (Indonesien) und Ethiopian Airlines Ähnlichkeiten gegeben haben könnte./gma/DP/jha

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  • 21.03.2019 US-Luftfahrtbehörde: Boeing will bessere Software...

    US-Luftfahrtbehörde: Boeing will bessere Software für 737 Max

    21.03.2019| 06:34:15

    (Ausführliche Fassung)

    WASHINGTON (awp international) - Nach den Flugzeugabstürzen von Indonesien und Äthiopien mit insgesamt 346 Todesopfern entwickelt der Hersteller Boeing einen Software-Patch und entsprechende Installationsprogramme für die Baureihe 737 Max. Das teilte die US-Luftfahrtbehörde FAA am Mittwoch (Ortszeit) mit. Auch sei ein entsprechendes Ausbildungsprogramm für Flugzeugbesatzungen vorbereitet worden. Die Behörde betrachte die Installation der Software und die Ausbildung als "Priorität".

    Nach zwei Abstürzen dieser neuen Flugzeugtypen innerhalb kurzer Zeit wurde bis zur genauen Klärung der Ursachen ein Startverbot für die Serie 737 Max angeordnet - alle Flugzeuge müssen am Boden bleiben. Erste Auswertungen von Daten hatten ergeben, dass es bei den Abstürzen der Maschinen der Gesellschaften Lion Air (Indonesien) und Ethiopian Airlines Ähnlichkeiten gegeben haben könnte. Zudem hatte es Berichte von Piloten gegeben, die in letzter Minute eine infrage stehende Software ausgeschaltet hatten und so Schlimmeres verhindern konnten.

    Das FBI hat sich unterdessen laut einem Zeitungsbericht strafrechtlichen Ermittlungen im Zusammenhang mit der Zulassung von Boeings Unglücksflieger 737 Max angeschlossen. Die Bundespolizei solle mit ihren beträchtlichen Ressourcen die bereits laufende Untersuchung des Verkehrsministeriums unterstützen, schrieb die "Seattle Times" am Mittwoch unter Berufung auf Insider. Die Ermittlung werde vom Verkehrsministerium durchgeführt, aber von der strafrechtlichen Abteilung des Justizministeriums überwacht.

    Die US-Verkehrsministerin Elaine Chao hatte am Dienstag angeordnet, dass ihr Ministerium überprüft, ob bei der Sicherheits-Zertifizierung der neuen Boeing-737-Max-Flugzeuge im Jahr 2017 alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Der Generalinspekteur des Ministeriums solle den Fall untersuchen. Über Ermittlungen des Justizministeriums hatten zuvor bereits andere US-Medien wie das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider berichtet. Das Ministerium bestätige oder dementiere solche Ermittlungen prinzipiell nicht, sagte ein Sprecher.

    Nach zwei Flugzeugabstürzen in weniger als einem halben Jahr wird die Zulassung von Boeings 737 Max Jets durch die US-Luftfahrtbehörde FAA inzwischen mit grossem Argwohn betrachtet. Skepsis ruft vor allem die Freigabe der umstrittenen Steuerungssoftware MCAS hervor, die laut Unfallermittlern eine entscheidende Rolle beim Absturz einer 737 Max 8 Ende Oktober in Indonesien spielte und auch beim jüngsten Crash einer solchen Maschine in Äthiopien als mögliche Ursache in Betracht kommt.

    Am Mittwoch leitete der Generalinspekteur des US-Verteidigungsministeriums eine Untersuchung gegen den amtierenden Verteidigungsminister Patrick Shanahan, einen langjährigen Boeing-Manager, ein. Es werde untersucht, ob Shanahan sein Amt genutzt habe, um seinem früheren Arbeitgeber Vorteile zu verschaffen. Boeing ist auch einer der grössten Rüstungshersteller in den USA. Shanahan liess mitteilen, er begrüsse die Überprüfungen./cha/DP/zb

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  • 21.03.2019 US-Luftfahrtbehörde: Boeing entwickelt Software-P...

    US-Luftfahrtbehörde: Boeing entwickelt Software-Patch für 737 Max

    21.03.2019| 06:32:00

    WASHINGTON (awp international) - Nach den Flugzeugabstürzen von Indonesien und Äthiopien mit insgesamt 346 Todesopfern entwickelt der Hersteller Boeing einen Software-Patch und entsprechende Installationsprogramme für die Baureihe 737 Max. Das teilte die US-Luftfahrtbehörde FAA am Mittwoch (Ortszeit) mit. Auch sei ein entsprechendes Ausbildungsprogramm für Flugzeugbesatzungen vorbereitet worden. Die Behörde betrachte die Installation der Software und die Ausbildung als "Priorität". Nach zwei Abstürzen dieser neuen Flugzeugtypen innerhalb kurzer Zeit wurde bis zur genauen Klärung der Ursachen ein Startverbot für die Serie 737 Max angeordnet./cha/DP/zb

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  • 20.03.2019 FBI schliesst sich laut Zeitungsbericht Ermittlun...

    FBI schliesst sich laut Zeitungsbericht Ermittlungen wegen Boeing-Zulassung an

    20.03.2019| 22:12:50

    SEATTLE (awp international) - Das FBI hat sich laut einem Zeitungsbericht strafrechtlichen Ermittlungen im Zusammenhang mit der Zulassung von Boeings Unglücksflieger 737 Max angeschlossen. Die Bundespolizei solle mit ihren beträchtlichen Ressourcen die bereits laufende Untersuchung des Verkehrsministeriums unterstützen, schrieb die "Seattle Times" am Mittwoch unter Berufung auf Insider. Die Ermittlung werde vom Verkehrsministerium durchgeführt, aber von der strafrechtlichen Abteilung des Justizministeriums überwacht.

    Die US-Verkehrsministerin Elaine Chao hatte am Dienstag angeordnet, dass ihr Ministerium überprüft, ob bei der Sicherheits-Zertifizierung der neuen Boeing -737-Max-Flugzeuge im Jahr 2017 alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Der Generalinspekteur des Ministeriums solle den Fall untersuchen. Über Ermittlungen des Justizministeriums hatten zuvor bereits andere US-Medien wie das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider berichtet. Das Ministerium bestätige oder dementiere solche Ermittlungen prinzipiell nicht, sagte ein Sprecher.

    Nach zwei Flugzeugabstürzen in weniger als einem halben Jahr wird die Zulassung von Boeings 737 Max Jets durch die US-Luftfahrtbehörde FAA inzwischen mit grossem Argwohn betrachtet. Skepsis ruft vor allem die Freigabe der umstrittenen Steuerungssoftware MCAS hervor, die laut Unfallermittlern eine entscheidende Rolle beim Absturz einer 737 Max 8 Ende Oktober in Indonesien spielte und auch beim jüngsten Crash einer solchen Maschine in Äthiopien als mögliche Ursache gilt. Bei den beiden Abstürzen waren insgesamt 346 Menschen ums Leben gekommen./hbr/DP/fba

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  • 20.03.2019 Europa und Kanada wollen Boeing 737 selbst prüfen

    Europa und Kanada wollen Boeing 737 selbst prüfen

    20.03.2019| 18:10:20

    Jakarta/Singapur/Paris (awp/sda/reu) - Für eine Starterlaubnis der mit Flugverbot weltweit belegten Unglücksmaschine Boeing 737 MAX wollen sich die Aufsichtsbehörden in Europa und Kanada nicht auf ihre US-Kollegen verlassen. Nach Europa kündigte in der Nacht zum Mittwoch auch die kanadische Luftfahrtaufsicht mit, die Boeing-Maschine selbst und unabhängig von der US-Behörde FAA zu zertifizieren.

    Die kanadische Luftfahrtaufsicht will demnach das verdächtige Flugkontrollsystem MCAS eingehend prüfen und die FAA bei möglichen weiteren Veränderungen der 737 personell unterstützen. Am Dienstag hatte EASA-Chef Patrick Ky im Europäischen Parlament versprochen: "Wir werden dem Flugzeug nicht erlauben, abzuheben, so lange nicht all unsere Fragen akzeptabel beantwortet sind."

    Experten vermuten bei beiden Abstürzen des noch neuen Boeing-Modells kurz nach dem Start - am 10. März in Äthiopien und am 29. Oktober in Indonesien - als eine Ursache eine Fehlfunktion des MCAS. Dabei sollen Sensordaten ein Absenken der Flugzeugnase auslösen, wenn sie einen zu steilen Aufstieg erkennen, der einen Strömungsabriss auslösen könnte.

    Die Experten wiesen aber auch darauf hin, dass die Untersuchungen dazu nicht abgeschlossen sind und auch das Verhalten der Piloten sowie deren Training genau untersucht werden müssten.

    Nach den Abstürzen der zwei Boeing 737 MAX mit insgesamt 346 Toten ist das Stabilisierungssystems MCAS im Visier. Das MCAS soll bei zu steilem Flugwinkel einen Strömungsabriss verhindern, indem es automatisch die Nase der Maschine absenkt.

    Boeing empfahl seinen Kunden, die rund 350 betriebenen Maschinen vorerst am Boden zu lassen. Zuvor hatten nationale Behörden weltweit Startverbote für das Flugzeugmodell verhängt, das erst seit 2017 am Markt ist. Die Auslieferungen der 737 MAX wurden gestoppt. Die EU und Kanada kündigten an, die Jets erst wieder abheben zu lassen, nachdem sie sich selbst von der Sicherheit überzeugt haben.

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  • 20.03.2019 Boeing-Absturz kostet Munich Re bis zu 120 Millio...

    Boeing-Absturz kostet Munich Re bis zu 120 Millionen Euro

    20.03.2019| 12:09:53

    MÜNCHEN (awp international) - Der Absturz der Boeing 737 Max in Äthiopien und die Folgeprobleme bei dem US-Flugzeughersteller kosten den weltgrössten Rückversicherer Munich Re 100 bis zu 120 Millionen Euro. Das sagte Vorstandsmitglied Torsten Jeworrek am Mittwoch bei der Vorlage der Jahresbilanz in München. Das setzt sich nach Angaben des Managers aus drei Faktoren zusammen: Die Kosten für die Passagierhaftpflicht und das zwerstörte Flugzeug bei Ethiopian Air sowie bei Boeing die Kosten des in vielen Ländern verhängten Startverbots für den Flugzeugtyp.

    Mit der genannten Summe von 100 bis 120 Millionen hat der Münchner Konzern nach Jeworreks Worten bereits das obere Limit der vertraglich festgelegten Zahlungen in diesem Fall erreicht. Der erste Absturz einer Boeing 737 Max in Indonesien im vergangenen Oktober kostete das Unternehmen demnach einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag, der aber bereits 2018 komplett verbucht wurde.

    Die Katastrophe bei Boeing soll aber den Ausblick der Munich Re für 2019 nicht trüben. Das Traditionsunternehmen rechnet mit einem Anstieg des Gewinns um 200 Millionen auf rund 2,5 Milliarden Euro, wie Vorstandschef Joachim Wenning erläuterte. Dazu soll massgeblich die Erstversicherungstochter Ergo beitragen, die nach jahrelanger Krise und einem harten Sanierungsprogramm wieder Gewinne erwirtschaftet. Einen Verkauf der Ergo nach deren Gesundung schloss Wennig aus: "Ergo ist Bestandteil der Gruppe. Punkt."/cho/DP/jha

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  • 19.03.2019 US-Transportministerium prüft Sicherheitszertifiz...

    US-Transportministerium prüft Sicherheitszertifizierung für 737 Max

    19.03.2019| 21:06:54

    WASHINGTON (awp international) - Die US-Regierung hat eine Überprüfung angeordnet, ob es bei der Sicherheits-Zertifizierung der neuen Boeing -737-Max-Flugzeuge im Jahr 2017 mit rechten Dingen zugegangen ist. Der Generalinspekteur des Ministeriums solle objektiv und im Detail die Fakten prüfen, wie es zu der Zertifizierung durch die Flugaufsichtsbehörde Federal Aviation Association (FAA) gekommen ist, wies Transportministerin Elaine Chao an.

    Am 10. März war eine Boeing 737 Max 8 der Ethiopian Airlines kurz nach dem Start in Addis Abeba abgestürzt, 157 Menschen an Bord starben. Erst im Oktober war eine Maschine gleichen Typs der Fluggesellschaft Lion Air in Indonesien abgestürzt, 189 Menschen kamen zu Tode.

    Die Maschinen der Boeing-737-Max-Reihe wurden nach dem Crash in Äthiopien weltweit am Boden gelassen. Die beiden Abstürze, jeweils kurz nach dem Start, hatten in ihrer Entstehung Ähnlichkeiten aufgewiesen, wie die französische Luftsicherheitsbehörde BEA herausfand. In der öffentlichen Kritik steht vor allem eine Steuerungssoftware mit der Bezeichnung MCAS./dm/DP/fba

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Stammdaten

Branche/Sektor Flugzeug- & Raumfahrtindustrie
Währung US-Dollar
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse NYSE
Börse URL www.nyse.com
Symbol BA
Valor 913253
ISIN ---

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -2.72%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M -64.70 -15.16%
Perf. 3M +39.67 +12.30%
Perf. laufendes Jahr +39.67 +12.30%
Perf. 52W   +10.09%

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Tief 1W 361.54 (22.03.2019)
Hoch 1M 445.95 (01.03.2019)
Tief 1M 361.54 (22.03.2019)
Hoch 3M 445.95 (01.03.2019)
Tief 3M 309.50 (03.01.2019)
Hoch 1J 445.95 (01.03.2019)
Tief 1J 292.53 (26.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG