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Marktkapital in Mio. 215'746.63
Umsatz Vormonat 5'359'083'812

Aktuelle News

  • 21.06.2019 Technologiekonzerne gegen neue US-Zölle für ihre ...

    Technologiekonzerne gegen neue US-Zölle für ihre Produkte aus China

    21.06.2019| 13:27:51

    NEW YORK (awp international) - Mehrere Technologiekonzerne wie Apple und Microsoft wollen ihre in China gefertigten Produkte einem Medienbericht zufolge vor einer neuen Runde geplanter US-Zölle schützen. Die Unternehmen hätten schriftlich bei der Regierung von Präsident Donald Trump um eine Ausnahme gebeten, berichtete der US-Sender CNN am Donnerstagabend (Ortszeit). Populäre Elektronikprodukte dieser Firmen wie das iPhone von Apple werden bislang fast ausschliesslich in der Volksrepublik produziert.

    Das Weisse Haus erwägt demnach, einen Zoll von 25 Prozent auf Güter aus China zu erheben, die von den bisher im Handelsstreit zwischen beiden Ländern verhängten Strafzöllen ausgenommen waren. Dieses Vorhaben würde die Kosten für die Verbraucher verteuern oder die Gewinnspanne der Unternehmen beeinträchtigen, hiess es.

    Betroffen wäre von dem geplanten neuen Zoll CNN zufolge eine grosse Bandbreite an Produkten vom T-Shirt über Laptops und Videokonsolen bis hin zu lebenden Büffeln sowie Affen. Dabei gehe es um Güter aus China im Volumen von 300 Milliarden Dollar (etwa 266 Milliarden Euro). Auch HP Inc , Intel , Dell, Sony und Nintendo hätten bei der US-Regierung eine Ausnahme erbeten, so CNN.

    Apple legte seinem Schreiben demnach eine Liste von fast 20 Produkten bei, für die der Konzern eine Ausnahme von dem geplanten Zoll erreichen will. Dazu gehören das iPhone, die MacBooks und Apple TV. Zugleich habe Apple an die Wichtigkeit des Unternehmens erinnert, das der grösste Zahler von Unternehmenssteuer in den USA sei und hinter mehr als zwei Millionen Jobs landesweit stehe.

    "Die chinesischen Produzenten, mit denen wir konkurrieren, haben keine bedeutende Präsenz im US-Markt und wären deshalb nicht von US-Zöllen betroffen", zitierte CNN aus dem Schreiben des Unternehmens. "Deshalb würde ein solcher Zoll das Spielfeld zugunsten unserer globalen Konkurrenten kippen."

    Apple bereitet sich Medienbericht zufolge auch darauf vor, zumindest die Produktion der iPhone-Modelle für den US-Markt in Länder wie Vietnam zu verlegen./aae/DP/jha

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  • 12.06.2019 Presse: Apple will deutsche Modem-Sparte von Inte...

    Presse: Apple will deutsche Modem-Sparte von Intel kaufen

    12.06.2019| 11:35:32

    CUPERTINO/MÜNCHEN (awp international) - Apple steht laut einem Bericht des Technologie-Blogs "The Information" in Gesprächen mit Intel über einen Kauf der deutschen Modem-Sparte des Chip-Konzerns. Intel hatte vor Jahren das Geschäft des deutschen Prozessorherstellers Infineon und in dem Zuge auch über tausend Mitarbeiter im Grossraum München übernommen. Der Kauf könne auch Patente und Produkte umfassen, heisst es unter Berufung auf eine mit den Gesprächen vertraute Person. Demnach sei aber auch ein Scheitern der Verhandlungen noch möglich. Eine Bestätigung von Apple gab es nicht.

    Intel hatte zuletzt angekündigt, sich aus dem Geschäft mit 5G-Modems für Smartphones zurückzuziehen. Die Ankündigung folgte nur Stunden nachdem Apple als grösster Kunde nach Jahren eine Einigung mit dem Intel-Konkurrenten Qualcomm bekannt gegeben und eine mehrjährige Kaufvereinbarung geschlossen hatte. Man habe externe Berater konsultiert, um die strategischen Optionen für das Geschäft mit drahtlosen 5G-Modems zu analysieren", teilte Intel auf Anfrage mit. Das Geschäft sei auf grosses Interesse gestossen.

    Wiederholt hatte Apple die von Intel gelieferten Modem-Chips für das iPhone als nicht genügend leistungsfähig kritisiert und auch Ambitionen verfolgt, selbst in die Modem-Produktion einzusteigen. Laut "The Information" warb das Unternehmen erst kürzlich in San Diego, einem Hotspot für Fachleute in der Sparte, um Mitarbeiter. Rund 1200 Stellen sollen demnach in den nächsten drei Jahren besetzt werden. Dennoch sei ein Modem aus Apple-Herstellung nächstens ab 2025 zu erwarten, schätzt "The Information". Eine Übernahme von Intels Modem-Sparte in Deutschland könne allerdings helfen, die Entwicklung zu beschleunigen./gri/DP/mis

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  • 05.06.2019 BMW entwickelt nächsten E-Antrieb mit Jaguar zusa...

    BMW entwickelt nächsten E-Antrieb mit Jaguar zusammen

    05.06.2019| 11:36:24

    MÜNCHEN (awp international) - BMW und der britische Autohersteller Jaguar Land Rover wollen Elektroantriebe der nächsten Generation gemeinsam entwickeln. BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich sagte am Mittwoch in München: "Mit Jaguar Land Rover haben wir einen Partner gefunden, dessen Ansprüche an die zukünftige Generation von Elektroantrieben in hohem Masse den unseren entsprechen." Zusammen könnten die beiden Autobauer "Entwicklungszeiten verkürzen und Fahrzeuge sowie modernste Technologien noch schneller auf den Markt bringen".

    Ein gemeinsames Expertenteam von BMW und Jaguar Land Rover soll in München die Antriebseinheiten der fünften Generation weiterentwickeln. Gebaut werden die Elektroantriebe dann getrennt an den jeweiligen Standorten.

    Fröhlich sagte: "Wir betrachten Kooperationen als einen Schlüssel für Erfolg - auch im Bereich der Elektrifizierung." Beim autonomen Fahren arbeitet BMW heute mit Intel und Fiat Chrysler zusammen, bei selbstfahrenden Autos der nächsten Generation sowie bei Mobilitätsdiensten hat sich BMW mit dem Stuttgarter Konkurrenten Daimler zusammengetan, den zweiten E-Mini will BMW mit dem chinesischen Autobauer Great Wall in der Volksrepublik bauen.

    Der grösste britische Autobauer hat im vergangenen Jahr den vollelektrischen SUV Jaguar I-Pace auf den Markt gebracht. BMW hat 2013 den vollelektrischen i3 auf den Markt gebracht und baut heute E-Antriebe mit Getriebe und Leistungselektronik in einem Gehäuse, die keine seltenen Erden mehr benötigen. Im kommenden Jahr führt BMW mit dem vollelektrischen SUV iX3 die fünfte Generation seiner E-Antriebe ein. Darauf setzen die Weiterentwicklungen mit Jaguar Land Rover auf./rol/DP/fba

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  • 22.05.2019 Auflagen für Qualcomm sollen Wettbewerb bei Smart...

    Auflagen für Qualcomm sollen Wettbewerb bei Smartphone-Chips stärken

    22.05.2019| 12:43:17

    (Ausführliche Fassung)

    SAN JOSE (awp international) - In einem Urteil, das die Machtverhältnisse im Geschäft mit Smartphone-Chips verschieben könnte, hat ein US-Gericht Auflagen für den führenden Anbieter Qualcomm verfügt. Die zuständige Richterin in Kalifornien verbot es Qualcomm unter anderem, Chip-Lieferungen vom Erwerb einer separaten Patentlizenz abhängig zu machen. Ausserdem darf Qualcomm keine Exklusiv-Vereinbarungen für Chip-Lieferungen eingehen und muss der Konkurrenz seine Patente für Technologien aus dem Grundstock technischer Standards zu fairen Bedingungen und ohne Diskriminierung zur Verfügung stellen. Die Aktie des Unternehmens verlor im vorbörslichen US-Handel zeitweise rund 13 Prozent.

    Qualcomm ist ein zentraler Anbieter bei gleich zwei Arten von Smartphone-Chips. Zum einen kommen von dem US-Konzern die Haupt-Prozessoren in sehr vielen Smartphones mit dem Google -System Android ("Snapdragon"). Ausserdem ist Qualcomm stark bei Modem-Chips, dank denen die Telefone ins Netz gehen können. Der Konzern gilt zudem als besonders weit bei Modems für den künftigen superschnellen 5G-Datenfunk.

    Richterin Lucy Koh gab mit ihrer in der Nacht zum Mittwoch veröffentlichten Entscheidung der US-Behörde FTC Recht, die Qualcomm verklagt hatte. Die FTC warf dem Konzern unter anderem vor, Smartphone-Anbietern mit der Einstellung von Chip-Lieferungen gedroht zu haben, wenn sie nicht eine weitreichende Patentlizenz erwerben. Qualcomm bestritt das auch im Prozess - Koh befand allerdings, dass interne E-Mails von Top-Managern des Chipkonzerns den Vorwurf belegten. So habe Qualcomm unter anderem Smartphone-Anbietern wie Samsung , Lenovo, Sony , Huawei, Motorola oder ZTE mit der Einstellung der Chip-Lieferungen gedroht.

    Das Geschäft mit Patentlizenzen ist das zweite - und lukrativere - Standbein von Qualcomm neben dem Chip-Verkauf. Unter anderem auch Apple hatte Qualcomm in scharfem Ton unfairen Wettbewerb durch das Beharren auf Lizenz-Vereinbarungen vorgeworfen, dann legten die Unternehmen aber ihren Streit aussergerichtlich bei. Als ein Auslöser dafür gilt die Stärke von Qualcomm bei 5G-Modems. Konkurrent Intel stieg nach der Einigung aus dem Geschäft mit Smartphone-Modems aus.

    Die Vorgabe, dass Qualcomm konkurrierenden Chip-Anbietern eine Lizenz für seine Standard-Patenten gewähren muss, könnte nun für mehr Wettbewerb sorgen. Qualcomm weigerte sich zuletzt, Chip-Konkurrenten Zugang zu seinen Patenten zu gewähren - erklärte aber auch, dass man gegen sie nicht vorgehe. Nach Einschätzung von Koh hinderte aber die Haltung von Qualcomm unter anderem Samsung daran, seine Modems auch anderen Herstellern anzubieten.

    Insgesamt kam Koh zu dem Schluss, dass Qualcomm den Wettbewerb behindert und eine marktbeherrschende Position missbraucht habe. Qualcomm muss nun sieben Jahre lang die FTC die Einhaltung der Auflagen überwachen lassen. Die Behörde ist in den USA für Wettbewerb und Verbraucherschutz zuständig.

    Zuvor hatten bereits die südkoreanische Kartellbehörde und die EU-Kommission Wettbewerbsstrafen gegen Qualcomm verhängt.

    Von Qualcomm lag am Mittwoch zunächst keine Reaktion auf die Entscheidung der Richterin vor, in den vergangenen Monaten waren allerdings Gespräche mit der FTC über einen Vergleich bekanntgeworden. Qualcomm könnte auch in die nächste Instanz gehen.

    Über die Gerichtsentscheidung hatte am Mittwoch als erster der deutsche Patentexperte Florian Müller in seinem Blog "Fosspatents" berichtet./so/DP/mis

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  • 22.05.2019 Dämpfer für Qualcomm-Geschäftsmodell in US-Prozess

    Dämpfer für Qualcomm-Geschäftsmodell in US-Prozess

    22.05.2019| 10:14:02

    SAN JOSE (awp international) - In einem Urteil, das die Machtverhältnisse im Geschäft mit Smartphone-Chips verschieben könnte, hat ein US-Gericht Auflagen für den führenden Anbieter Qualcomm verfügt. Die zuständige Richterin in Kalifornien verbot es Qualcomm unter anderem, Chip-Lieferungen vom Erwerb einer separaten Patentlizenz abhängig zu machen. Ausserdem darf Qualcomm keine Exklusiv-Vereinbarungen für Chip-Lieferungen eingehen und muss der Konkurrenz seine Patente für Technologien aus dem Grundstock technischer Standards zu fairen Bedingungen und ohne Diskriminierung zur Verfügung stellen.

    Richterin Lucy Koh gab mit ihrer in der Nacht zum Mittwoch veröffentlichten Entscheidung der Bundesbehörde FTC Recht, die Qualcomm verklagt hatte. Sie hatte dem Konzern unter anderem vorgeworfen, Smartphone-Anbietern mit einer Einstellung von Chip-Lieferungen gedroht zu haben, wenn sie nicht eine weitreichende Patentlizenz erwerben. Qualcomm bestritt dies auch im Prozess - Koh befand allerdings, dass interne E-Mails von Top-Managern des Chipkonzerns dies belegten. Qualcomm muss nun sieben Jahre lang die FTC die Einhaltung der Auflagen überwachen lassen.

    Das Geschäft mit Patentlizenzen ist das zweite - und lukrativere - Standbein von Qualcomm neben dem Chip-Verkauf. Unter anderem auch Apple hatte Qualcomm in scharfem Ton unfairen Wettbewerb durch das Beharren auf Lizenz-Vereinbarungen vorgeworfen, dann legten die Unternehmen aber ihren Streit aussergerichtlich bei.

    Qualcomm ist ein zentraler Lieferant der Haupt-Prozessoren in Smartphones mit dem Google -System Android sowie von Modem-Chips, dank denen die Telefone ins Netz gehen können. Dem Konzern gilt zudem als besonders stark bei Modems für den künftigen superschnellen 5G-Datenfunk. Das dürfte auch Apple zum Einlenken bewogen haben. Konkurrent Intel stieg nach der Einigung aus dem Geschäft mit Smartphone-Modems aus.

    Von Qualcomm lag am Mittwoch zunächst keine Reaktion auf die Entscheidung der Richterin vor, in den vergangenen Monaten waren allerdings Gespräche mit der FTC über einen Vergleich bekanntgeworden. Qualcomm könnte auch in die nächste Instanz gehen.

    Über die Gerichtsentscheidung hatte am Mittwoch als erster der deutsche Patentexperte Florian Müller in seinem Blog "Fosspatents" berichtet./so/DP/mis

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  • 09.05.2019 Intel rechnet die nächsten drei Jahre mit niedrig...

    Intel rechnet die nächsten drei Jahre mit niedrigem Umsatzwachstum

    09.05.2019| 06:34:19

    SANTA CLARA (awp international) - Der Halbleiter-Riese Intel erwartet für die nächsten drei Jahre ein Umsatzwachstum im unteren einstelligen Prozentbereich. Dabei werde sich das Geschäft mit Chips für PCs stabil bis leicht rückläufig entwickeln, teilte der Konzern am Mittwoch auf einer Analystenkonferenz mit. Die Aktie reagierte mit einem Minus auf die Aussagen.

    Intel hatte erst Ende April seine Prognosen für das laufende Jahr gesenkt, nachdem das Geschäft mit Chips für Rechenzentren zuletzt erstmals seit Jahren zurückging. Intel rechnet nun für das gesamte Jahr mit einem Gewinn pro Aktie von 4,14 Dollar bei 69 Milliarden Dollar Umsatz. Zuvor waren Erlöse von 71,5 Milliarden Dollar und ein Gewinn pro Aktie von 4,35 Dollar erwartet worden./stk

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  • 02.05.2019 Einigung mit Apple bringt Qualcomm bis zu 4,7 Mil...

    Einigung mit Apple bringt Qualcomm bis zu 4,7 Milliarden Dollar

    02.05.2019| 06:35:21

    SAN DIEGO (awp international) - Die Einigung im langwierigen Patentstreit mit Apple wird dem Chipkonzern Qualcomm im laufenden Quartal 4,5 bis 4,7 Milliarden Dollar (4,0 bis 4,2 Mrd Euro) einbringen. Es ist der erste Hinweis auf die Grössenordnung der Apple-Zahlung bei dem vor zwei Wochen erzielten Vergleich. Qualcomm rechnete bei der Zahl allerdings auch damit weggefallene Verpflichtungen gegenüber Apple und den iPhone-Fertigern mit ein.

    Der Streit mit Apple hatte den Chipkonzern finanziell schwer belastet: Qualcomm bekam seit 2017 keine Zahlungen mehr von den iPhone-Auftragsfertigern und hatte die dadurch entgangenen Erlöse auf sieben Milliarden Dollar samt Zinsen beziffert.

    Auch in dem Ende März abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal war die Belastung noch spürbar. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um 5 Prozent auf 5 Milliarden Dollar, wie Qualcomm nach US-Börsenschluss am Mittwoch mitteilte. Den Gewinn konnte Qualcomm zugleich unter anderem dank niedrigerer Ausgaben auf 663 Millionen Dollar verdoppeln.

    Abzüglich der Zahlung aus dem Apple-Vergleich rechnet Qualcomm für das laufende Jahr mit weiter rückgängigen Erlösen. Der Konzern verwies als Grund unter anderem auf den rückläufigen Smartphone-Absatz. Nach Berechnungen der Analysefirma IDC sanken die Verkäufe von Computer-Handys allein im vergangenen Quartal um 6,6 Prozent. Die Anleger zeigten sich von dem Ausblick nicht beeindruckt: Die Aktie verlor im nachbörslichen Handel mehr als drei Prozent.

    Apple dürfte erst zum kommenden Jahr wieder als Käufer von Qualcomm-Chips in Erscheinung treten. Zugleich wird der iPhone-Konzern künftig aber auch Lizenzgebühren an Qualcomm bezahlen. Mit dem aktuell zweitgrössten Smartphone-Hersteller Huawei hat Qualcomm weiterhin keinen dauerhaften neuen Patentdeal. Im vergangenen Quartal bekam Qualcomm noch 150 Millionen Dollar von dem chinesischen Konzern, warnte aber, dass weitere Zahlungen nicht gesichert seien.

    Apple hatte den Streit mit Qualcomm vor gut zwei Jahren losgetreten und warf dem Konzern in einer Klage vor, zu hohe Lizenzgebühren für seine Patente zu verlangen sowie unfairen Wettbewerb zu betreiben. Qualcomm konterte mit dem Vorwurf, in Apple-Geräten werde von dem Konzern erfundene Technologie ohne Patentlizenz genutzt. Apple bezog die Modems für die jüngsten iPhone-Modelle ausschliesslich beim Halbleiter-Riesen Intel - der nach der Beilegung des Patentkonflikts aus dem Geschäft mit Smartphone-Chips aussteigt.

    Qualcomm ist vor allem als ein führender Anbieter von Smartphone-Chips bekannt, die Patentlizenzen sind das zweite - und lukrativere - Standbein. Dieses Geschäftsmodell steht auch nach dem Ende des Apple-Streits unter Druck: Im Januar gab es einen Prozess zu einer Klage der US-Handelsbehörde FTC, die Qualcomm unfairen Wettbewerb durch Patentlizenzen als Voraussetzung für Chiplieferungen vorwirft. Dieses Verfahren wird nicht von Geschworenen, sondern von einer Richterin entschieden, ihr Urteil steht noch aus./so/DP/zb

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  • 01.05.2019 Einigung mit Apple bringt Qualcomm bis zu 4,7 Mil...

    Einigung mit Apple bringt Qualcomm bis zu 4,7 Milliarden Dollar

    01.05.2019| 22:54:13

    SAN DIEGO (awp international) - Die Einigung im langwierigen Patentstreit mit Apple wird dem Chipkonzern Qualcomm im laufenden Quartal 4,5 bis 4,7 Milliarden Dollar einbringen. Es ist der erste Hinweis auf die Grössenordnung der Apple-Zahlung im Zuge des vor zwei Wochen erzielten Vergleichs. Qualcomm rechnete bei der Zahl allerdings auch damit weggefallene Verpflichtungen gegenüber Apple und den iPhone-Fertigern mit rein.

    Der Streit mit Apple hatte den Chipkonzern finanziell schwer belastet: Qualcomm bekam seit 2017 keine Zahlungen mehr von den iPhone-Auftragsfertigern und hatte die dadurch entgangenen Erlöse auf sieben Milliarden Dollar samt Zinsen beziffert.

    Auch in dem Ende März abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal war die Belastung noch spürbar. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um fünf Prozent auf fünf Milliarden Dollar, wie Qualcomm nach US-Börsenschluss am Mittwoch mitteilte. Den Gewinn konnte das Unternehmen zugleich unter anderem dank niedrigerer Ausgaben auf 663 Millionen Dollar verdoppeln.

    Abzüglich der Zahlung aus dem Apple-Vergleich rechnet Qualcomm für das laufende Jahr mit weiter rückgängigen Erlösen. Apple dürfte erst zum kommenden Jahr wieder als Qualcomm-Kunde in Erscheinung treten. Mit dem aktuell zweitgrössten Smartphone-Hersteller Huawei hat Qualcomm weiterhin keinen dauerhaften Patentdeal. Die Anleger zeigten sich von dem Ausblick nicht beeindruckt: Die Aktie verlor im nachbörslichen Handel zeitweise rund fünf Prozent.

    Apple hatte den Streit mit Qualcomm vor gut zwei Jahren losgetreten und warf dem Konzern in einer Klage vor, zu hohe Lizenzgebühren für seine Patente zu verlangen sowie unfairen Wettbewerb zu betreiben. Qualcomm konterte mit dem Vorwurf, in Apple-Geräten werde von dem Konzern erfundene Technologie ohne Patentlizenz genutzt. Apple bezog die Modems für die jüngsten iPhone-Modelle ausschliesslich beim Halbleiter-Riesen Intel - der nach der Beilegung des Patentkonflikts aus dem Geschäft mit Smartphone-Chips aussteigt.

    Qualcomm ist vor allem als ein führender Anbieter von Smartphone-Chips bekannt, die Patentlizenzen sind das zweite - und lukrativere - Standbein. Dieses Geschäftsmodell steht auch nach dem Ende des Apple-Streits unter Druck: Im Januar gab es einen Prozess zu einer Klage der US-Handelsbehörde FTC, die Qualcomm unfairen Wettbewerb durch Patentlizenzen als Voraussetzung für Chiplieferungen vorwirft. Dieses Verfahren wird nicht von Geschworenen, sondern von einer Richterin entschieden, ihr Urteil steht noch aus./so/DP/he

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  • 26.04.2019 Intel kappt Prognose nach Rückgang bei Chips für ...

    Intel kappt Prognose nach Rückgang bei Chips für Rechenzentren

    26.04.2019| 13:53:39

    (Neu: Weitere Details)

    SANTA CLARA (awp international) - Der Halbleiter-Konzern Intel hat seine Prognosen für das laufende Jahr gesenkt, nachdem das Geschäft mit Chips für Rechenzentren zuletzt erstmals seit Jahren zurückgegangen ist. Die Anleger sahen das als Alarmsignal und liessen die Intel-Aktie im vorbörslichen Handel am Freitag um mehr als sieben Prozent fallen.

    Im vergangenen Quartal legte zugleich Intels Umsatz bei PC-Prozessoren trotz des insgesamt schrumpfenden Marktes zu. Der Quartalsumsatz blieb im Jahresvergleich mit rund 16 Milliarden Dollar kaum verändert. Der Gewinn fiel um gut ein Zehntel auf knapp vier Milliarden Dollar, wie Intel nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte.

    Intel rechnet nun für das gesamte Jahr mit einem Gewinn pro Aktie von 4,14 Dollar bei 69 Milliarden Dollar Umsatz. Zuvor waren Erlöse von 71,5 Milliarden Dollar und ein Gewinn pro Aktie von 4,35 Dollar erwartet worden.

    Der Umsatz im Geschäft mit Chips für Rechenzentren sank im Jahresvergleich um sechs Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar. Intel sieht den Grund unter anderem im schwächeren Wirtschaftswachstum in China. Bei PC-Prozessoren gab es dagegen ein Umsatzplus von vier Prozent auf 8,6 Milliarden Dollar - weil Intel bei sinkenden Stückzahlen teurere Chips verkaufen konnte.

    Intel versucht schon seit Jahren, sich aus der Abhängigkeit von PC-Chips zu lösen, die nach wie vor der wichtigste Geldbringer des Konzerns sind. Einige neue Märkte wie Chips für vernetzte Wearables-Geräte verliess Intel inzwischen wieder.

    Intel stellte zudem klar, dass der Konzern aus dem Geschäft mit Smartphone-Modems ausstieg, weil der wichtige Kunde Apple seinen Patent-Streit mit dem Konkurrenten Qualcomm beigelegt hatte. Nach dieser Einigung habe Intel keinen Weg gesehen, in dem Markt profitabel zu agieren, sagte Konzernchef Bob Swan dem "Wall Street Journal".

    Zuvor war gerätselt worden, ob Apple die Einigung mit Qualcomm gesucht haben könnte, weil der iPhone-Konzern bereits wusste, dass Intel diesen Markt verlässt. Qualcomm hat bereits Chips für den schnellen 5G-Datenfunk im Angebot, Intel hatte sie erst für das kommende Jahr in Aussicht gestellt.

    Intel werde voraussichtlich noch die Modem-Chips für die nächste iPhone-Generation in diesem Jahr liefern, deutete Swan in einer Telefonkonferenz mit Analysten an. Apple hatte sich bei neueren iPhone-Modellen komplett auf Modem-Chips von Intel verlassen, nachdem der Streit mit Qualcomm ausgebrochen war. Apple hatte dem Chip-Spezialisten vor gut zwei Jahren in einer Klage vorgeworfen, zu hohe Gebühren für Patente zu verlangen und den Wettbewerb zu behindern. Qualcomm konterte mit Patentverletzungs-Vorwürfen.

    Vergangene Woche einigten sich Apple und Qualcomm überraschend am zweiten Verhandlungstag im potenziell entscheidenden Prozess zur ursprünglichen Klage in Kalifornien. Apple werde Chips bei Qualcomm beziehen, hiess es. Nur wenige Stunden später gab Intel den Ausstieg aus dem Markt für Smartphone-Modems bekannt. Die Chips sorgen dafür, dass ein Telefon ins Netz kommt.

    Intel prüft noch, ob der Konzern eventuell noch 5G-Modems für PCs und Autos baut. Zudem steht noch die Entscheidung aus, ob der Smartphone-Modem-Bereich geschlossen oder verkauft wird. Laut Medienberichten soll unter anderem Apple an Intels Patenten in dem Bereich interessiert sein, weil der iPhone-Konzern eigene Modem-Chips entwickele./so/DP/zb

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  • 26.04.2019 Intel kappt Prognose nach Rückgang bei Chips für ...

    Intel kappt Prognose nach Rückgang bei Chips für Rechenzentren

    26.04.2019| 06:36:11

    SANTA CLARA (awp international) - Der Halbleiter-Riese Intel hat seine Prognosen für das laufende Jahr gesenkt, nachdem das Geschäft mit Chips für Rechenzentren zuletzt erstmals seit Jahren zurückgegangen ist. Im vergangenen Quartal legte zugleich der Intel-Umsatz bei PC-Chips trotz des insgesamt schrumpfenden Marktes zu. Der Quartalsumsatz blieb im Jahresvergleich mit rund 16 Milliarden Dollar kaum verändert. Der Gewinn fiel um gut ein Zehntel auf knapp vier Milliarden Dollar, wie Intel nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte.

    Intel rechnet nun für das gesamte Jahr mit einem Gewinn pro Aktie von 4,14 Dollar bei 69 Milliarden Dollar Umsatz. Zuvor waren Erlöse von 71,5 Milliarden Dollar und ein Gewinn pro Aktie von 4,35 Dollar erwartet worden. Die Intel-Aktie fiel im nachbörslichen Handel zeitweise um mehr als sieben Prozent.

    Der Umsatz im Geschäft mit Chips für Rechenzentren sank im Jahresvergleich um sechs Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar. Intel sieht den Grund unter anderem im schwächeren Wirtschaftswachstum in China. Bei PC-Prozessoren gab es dagegen ein Umsatzplus von vier Prozent auf 8,6 Milliarden Dollar - weil Intel bei sinkenden Stückzahlen teurere Chips verkaufen konnte.

    Intel stellte zudem klar, dass der Konzern aus dem Geschäft mit Smartphone-Modems ausstieg, weil der wichtige Kunde Apple seinen Patent-Streit mit dem Konkurrenten Qualcomm beigelegt hatte. Nach dieser Einigung habe Intel keinen Weg gesehen, in dem Markt profitabel zu agieren, sagte Konzernchef Bob Swan dem "Wall Street Journal".

    Zuvor war gerätselt worden, ob umgekehrt Apple die Einigung mit Qualcomm gesucht haben könnte, weil der iPhone-Konzern bereits wusste, dass Intel diesen Markt verlässt. Qualcomm hat bereits Chips für den schnellen 5G-Datenfunk im Angebot, Intel hatte sie erst für das kommende Jahr in Aussicht gestellt.

    Intel werde voraussichtlich noch die Modem-Chips für die nächste iPhone-Generation in diesem Jahr liefern, deutete Swan in einer Telefonkonferenz mit Analysten an. Apple hatte sich bei neueren iPhone-Modellen komplett auf Modem-Chips von Intel verlassen, nachdem der Streit mit Qualcomm ausgebrochen war. Apple hatte dem Chip-Spezialisten vor gut zwei Jahren in einer Klage vorgeworfen, zu hohe Gebühren für Patente zu verlangen und den Wettbewerb zu behindern. Qualcomm konterte mit Patentverletzungs-Vorwürfen.

    Vergangene Woche einigten sich Apple und Qualcomm überraschend am zweiten Verhandlungstag im potenziell entscheidenden Prozess zur ursprünglichen Klage in Kalifornien. Apple werde Chips bei Qualcomm beziehen, hiess es. Nur wenige Stunden später gab Intel den Ausstieg aus dem Markt für Smartphone-Modems bekannt. Die Chips sorgen dafür, dass ein Telefon ins Netz kommt./so/DP/zb

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  • 24.04.2019 Samsung will über 100 Milliarden Euro in Chip-Tec...

    Samsung will über 100 Milliarden Euro in Chip-Technik investieren

    24.04.2019| 08:11:44

    SEOUL (awp international) - Samsung Electronics hat Milliarden-Investitionen in seine Chip-Technologie angekündigt. Der Halbleiter-Hersteller will 133 Billionen südkoreanische Won (103 Milliarden Euro) ausgeben, um seine Wettbewerbsfähigkeit mit modernen Chip-Prozessoren und im Fertigungsgeschäft zu verbessern, wie das Unternehmen am Mittwoch ankündigte.

    Dadurch solle Samsung seine Marktführerschaft für Speicher-Chips, die etwa in Smartphones zum Einsatz kommen, auch auf sogenannte Logic-Chips bis zum Jahr 2030 ausweiten. Das Unternehmen plane zudem, 15 000 Arbeitsplätze im Bereich Forschung und Entwicklung sowie der Produktion zu schaffen.

    Samsung befindet sich in einem harten Konkurrenzkampf mit seinen Rivalen Intel und Qualcomm./elm/jha/

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  • 17.04.2019 Apple und Qualcomm beenden Patentstreit - Intel g...

    Apple und Qualcomm beenden Patentstreit - Intel gibt 5G-Modems auf

    17.04.2019| 12:29:15

    (Zusammenfassung)

    SAN DIEGO (awp international) - Apple und der Chip-Spezialist Qualcomm haben ihren erbitterten Patentstreit nach mehr als zwei Jahren beigelegt. Damit ist der Weg für Apple frei, vermutlich im kommenden Jahr ein iPhone für den superschnellen 5G-Datenfunk auf den Markt zu bringen.

    Bisher bekanntgewordene Details der plötzlichen Einigung klingen gut für Qualcomm: Der iPhone-Konzern wird eine Patentlizenz erwerben und auch Chips bei Qualcomm beziehen. Zudem bekommt Qualcomm eine Zahlung von Apple, der Betrag blieb zunächst unbekannt.

    Die Einigung wurde am Dienstag mitten im zentralen Prozess in dem Streit verkündet - während die Anwälte sich noch einen Schlagabtausch vor Gericht lieferten. Wenige Stunden später gab der Qualcomm-Rivale Intel seinen Ausstieg aus dem Geschäft mit Modem-Chips für Smartphones bekannt.

    Unklar blieb zunächst, wie genau diese beiden Ereignisse zusammenhängen. Bewog die Aussicht auf den Verlust des wichtigsten Kunden Intel zu diesem Rückzug? Zugleich spricht die rasche Abfolge aber auch dafür, dass Apple Frieden mit Qualcomm schliessen musste, weil der iPhone-Konzern bereits wusste, dass es von Intel keinen 5G-Chip mehr geben wird und man deshalb auf eine Kooperation mit Qualcomm alternativlos angewiesen ist.

    Intel hatte sein Smartphone-Modem für den superschnellen 5G-Datenfunk noch im Januar auf der Elektronikmesse CES für 2020 in Aussicht gestellt. Damit wären iPhones mit 5G bereits später auf den Markt gekommen als diverse Smartphones der Konkurrenz mit Qualcomm-Chips.

    Intel-Chef Bob Swan erklärte zur Begründung für den Rückzug, man sehe keinen klaren Weg, im Smartphone-Geschäft profitabel zu sein. Bei 5G-Chips in PCs und Autos könnte Intel aber noch mitspielen. Zugleich sollen Intel-Modems für den aktuellen Mobilfunk-Standard 4G/LTE aber weiterhin an Smartphone-Hersteller geliefert werden. Damit ist die Versorgung aktueller iPhone-Modelle gesichert. Apple entwickelt die Hauptprozessoren seiner Telefone und Tablet-Computer selbst, die Modem-Chips aber zumindest bisher nicht.

    Apple hatte den Streit mit Qualcomm vor gut zwei Jahren losgetreten und warf dem Konzern in einer Klage vor, zu hohe Lizenzgebühren für seine Patente zu verlangen sowie unfairen Wettbewerb zu betreiben. Qualcomm konterte mit dem Vorwurf, in Apple-Geräten werde von dem Konzern erfundene Technologie ohne Patentlizenz genutzt. Alle gegenseitigen Klagen werden nun fallengelassen.

    Der Streit belastete das Geschäft von Qualcomm spürbar. Die Auftragsfertiger von Apple hatten bereits 2017 ihre Zahlungen an den Chipkonzern eingestellt. Qualcomm bezifferte die dadurch entgangenen Einnahmen samt Zinsen auf sieben Milliarden Dollar. Die Anleger waren entsprechend erleichtert über die Versöhnung mit Apple: Die Qualcomm-Aktie sprang nach der Einigung um gut 23 Prozent hoch. Im vorbörslichen Handel am Mittwoch ging es mit einem Plus von rund sechs Prozent weiter aufwärts. Der Apple-Kurs blieb kaum unverändert.

    In dem erst am Montag in San Diego begonnenen Prozess ging es um die ursprüngliche Klage von Apple aus dem Jahr 2017. Das Gericht hatte es am ersten Tag nur geschafft, neun Geschworene auszuwählen, und der zweite Prozesstag hatte gerade erst begonnen.

    Der Prozess war auf vier bis fünf Wochen angesetzt. Es wurde damit gerechnet, dass diverse Top-Manager wie Apple-Chef Tim Cook und Qualcomm-Chef Steve Mollenkopf in den Zeugenstand gerufen werden.

    Apple störte sich unter anderem daran, dass Qualcomm für die Patentlizenzen einen Anteil vom Gerätepreis verlangt, statt nur vom Preis einzelner Bauteile. Damit profitiere der Chipkonzern auch ungerechtfertigterweise von Preiserhöhungen, die auf eigene Erfindungen von Apple zurückgingen. Zudem weigere sich Qualcomm, Chip-Konkurrenten wie Intel Patentlizenzen zu gewähren. Qualcomm entgegnete, da es um ein Portfolio von Patenten für viele verschiedene Technologien gehe, sei es angemessen, den Preis des Geräts für die Berechnung der Lizenzen heranzuziehen.

    Wie dieser Teil des Streits ausging, blieb ebenfalls unklar. Die Unternehmen teilten lediglich mit, zu dem sechsjährigen Patentdeal gehöre eine Option auf eine Verlängerung um weitere zwei Jahre.

    Für Apple sei es zwar schon zu spät, Qualcomm-Chips in diesjährige iPhones einzubauen, schrieb die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" unter Berufung auf eine informierte Person. Aber für 2020 werde der Konzern Qualcomm-Modems kaufen, inklusive 5G-Chips. Das "Wall Street Journal" berichtete, die Firmen hätten ernsthafte Gespräche über einen Vergleich kurz vor Prozessbeginn aufgenommen. Ein Ziel sei gewesen, eine Einigung noch vor der ersten Verhandlung zu erzielen - die Gespräche hätten aber länger in Anspruch genommen.

    Qualcomm-Manager hatten wiederholt erklärt, sie gingen davon aus, dass der Patentstreit mit einem Vergleich enden werde. Apple zeigte sich dagegen bis zuletzt kampfeslustig.

    Qualcomm hatte bei seinen Klagen im vergangenen Dezember ein Verkaufsverbot für einige ältere iPhone in Deutschland erzielen können. Es ging dabei um Geräte mit Intel-Modems. Apple umging das Verkaufsverbot dadurch, dass hierzulande wieder Modelle mit Kommunikations-Chips von Qualcomm statt von Intel verkauft werden.

    Qualcomm ist vor allem als ein führender Anbieter von Smartphone-Chips bekannt, die Patentlizenzen sind das zweite - und lukrativere - Standbein. Dieses Geschäftsmodell steht unter Druck: Im Januar gab es einen Prozess zu einer Klage der US-Handelsbehörde FTC, die Qualcomm unfairen Wettbewerb durch Patentlizenzen als Voraussetzung für Chiplieferungen vorwirft. Dieses Verfahren wird nicht von Geschworenen, sondern von einer Richterin entschieden, ihr Urteil steht noch aus./so/DP/jha

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Stammdaten

Branche/Sektor Elektronik & Halbleiter
Währung US-Dollar
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse NASDAQ
Börse URL www.nasdaq.com
Symbol INTC
Valor 941595
ISIN ---

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   -0.47%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +2.62 +5.92%
Perf. 3M -8.63 -15.56%
Perf. laufendes Jahr -0.08 -0.17%
Perf. 52W   -3.92%

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Zeit Preis Volumen
19:56:56 48.27 65
19:56:56 48.27 95
19:54:46 48.24 56
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19:00:29 48.23 10

Corporate action

Company Generalversammlung (16.05.2019)
Instrument Wiederanlage / Thesaurierung (14.03.2019)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
SETSqx 48.269 +2.09% 10'464 26.06.2019
Xetra 42.36 +1.63% 6'098 26.06.2019
UTP NYSE Arc 48.18 +2.82% --- 20:00:00
UTP Cboe BYX 48.18 +2.79% --- 20:00:00
UTP NASD BX 48.19 +2.82% --- 20:00:00
UTP NYSE Nat 48.19 +2.82% --- 20:00:00
UTP Consol 48.19 +2.86% --- 20:00:00
UTP FINRA 48.19 +2.84% --- 20:00:00
UTP NYSE 48.19 +2.84% --- 20:00:00
Cboe EDGX 48.19 +2.84% --- 20:00:00
UTP NYSE MKT 48.20 +2.86% --- 20:00:00
Cboe EDGA 48.20 +2.84% --- 20:00:00
UTP IEX 48.205 +2.89% --- 20:00:00
UTP NAS PSX 48.25 +2.99% --- 20:00:00
UTP Cboe BXZ 48.19 +2.84% --- 17:20:00
Deut.Boerse 42.49 +2.14% --- 26.06.2019
SIX SX 46.99 +1.53% --- 26.06.2019
SIX SX USD 47.53 --- --- 24.06.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 47.68 (25.06.2019)
Vortagestief 46.80 (25.06.2019)
Hoch 1W 48.48 (09:58:54)
Tief 1W 46.60 (18.06.2019)
Hoch 1M 48.48 (09:58:54)
Tief 1M 43.21 (03.06.2019)
Hoch 3M 59.58 (17.04.2019)
Tief 3M 42.86 (23.05.2019)
Hoch 1J 59.58 (17.04.2019)
Tief 1J 42.36 (24.10.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG