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Fundamentale Daten

Dividende 1.62
Dividende ex Datum 09.05.2019
Rendite 4.62%
Nominalwert 0.2
Anzahl Aktien 886'642'873
Marktkapital in Mio. 121'541.01
Umsatz Vormonat 1'369'101'245

Aktuelle News

  • 17.05.2019 HP-Nachfolgefirma übernimmt Supercomputer-Spezial...

    HP-Nachfolgefirma übernimmt Supercomputer-Spezialisten Cray

    17.05.2019| 17:19:43

    PALO ALTO (awp international) - Der traditionsreiche Supercomputer-Spezialist Cray gehört künftig zur einer Nachfolgefirma der Computerpioniers HP Inc . Der auf das Geschäft mit Unternehmenskunden spezialisierte Konzern Hewlett Packard Enterprise übernimmt Cray in einem insgesamt 1,3 Milliarden Dollar (aktuell 1,16 Mrd Euro) schweren Deal. Der Zukauf soll das Angebot von HPE bei Hochleistungscomputern stärken, die für Aufgaben mit Rückgriff auf Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen sowie die Auswertung grosser Datenmengen gebraucht werden.

    HPE konkurriert unter anderem mit IBM und ist eine von zwei Firmen, die bei der Aufspaltung von Hewlett-Packard im Jahr 2017 entstanden. Die zweite, HP, ist auf Hardware spezialisiert.

    Cray wurde 1972 gegründet und ist nach wie vor ein wichtiger Lieferant von Supercomputern für amerikanische Behörden und Forschungseinrichtungen. Damit dürfte der Zukauf das Geschäft von HPE mit diesen Kunden deutlich stärken./so/DP/stk

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  • 16.04.2019 IBM enttäuscht mit überraschend starkem Umsatzminus

    IBM enttäuscht mit überraschend starkem Umsatzminus

    16.04.2019| 23:20:53

    ARMONK (awp international) - Das Computer-Urgestein IBM hat zu Jahresbeginn überraschend deutliche Geschäftseinbussen verkraften müssen. Im ersten Quartal gingen die Erlöse im Jahresvergleich um 4,7 Prozent auf 18,2 Milliarden Dollar (16,1 Mrd Euro) zurück, wie der IT-Konzern am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Damit wurden die Prognosen klar verfehlt. Die Aktie reagierte nachbörslich mit deutlichen Kursverlusten. Der Quartalsgewinn sank von 1,7 Milliarden auf 1,6 Milliarden Dollar, fiel damit aber noch höher als erwartet aus.

    IBM tut sich nach einem tiefgreifenden Konzernwandel schwer, mit neuen Geschäftsbereichen wie Cloud-Diensten, Datenanalyse und künstlicher Intelligenz die Probleme in der klassischen Hardware-Sparte mit Servern und Grossrechnern abzufedern. Zudem drückt weiter der starke Dollar die Bilanz, der die internationalen Einnahmen nach Umrechnung in die heimische Währung schmälert. Das US-Unternehmen macht den Grossteil seines Umsatzes im Ausland./hbr/DP/he

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  • 29.03.2019 Auto-Industrie will mehr Debatten auf der IAA

    Auto-Industrie will mehr Debatten auf der IAA

    29.03.2019| 15:21:56

    BERLIN/FRANKFURT (awp international) - Die deutsche Automobilindustrie will auf ihrer Leistungsschau IAA im kommenden Herbst mehr über die Zukunft der Mobilität debattieren. Der Konferenz-Block der Messe in Frankfurt (12.-22. September) werde im Vergleich zu 2017 verdoppelt, berichtete der veranstaltende Verband der Automobilindustrie (VDA) am Freitag in Berlin. Auf vier Bühnen sollen Vertreter der Autoindustrie und der IT-Branche Zukunftsperspektiven aufzeigen. Bereits zugesagt hätten unter anderen der designierte neue Daimler -Chef Ola Kälenius und die Chefin des Computer-Riesen IBM , Virginia Rometty.

    Die klassische Auto-Ausstellung soll nur noch einen Teil der IAA ausmachen. Der VDA kündigte neben den Konferenzen einen Bereich für eigene Erfahrungen (Experience) und eine Job-Plattform (Career) an. Zukunftsthemen wie autonomes Fahren, neue Mobilitätsdienste und Elektromobilität stünden im Fokus der IAA, die auch Innovatoren anderer Branchen Platz biete. Die Autohersteller fahren hingegen ihre Messe-Auftritte zurück. In Frankfurt werden unter anderem mit Toyota und Renault grosse Volumenhersteller fehlen. BMW verkleinert nach Medienberichten seinen Messestand drastisch./ceb/DP/jha

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  • 26.03.2019 Verteidigungsministerium unterliegt im Streit um ...

    Verteidigungsministerium unterliegt im Streit um IT-Projekt mit Siemens und IBM

    26.03.2019| 19:46:01

    KÖLN (awp international) - Das Bundesverteidigungsministerium hat in einem Streit um die finanzielle Abwicklung des Bundeswehr-IT-Projekts "Herkules" eine juristische Niederlage erlitten. Das Oberlandesgericht Köln wies nach eigenen Angaben vom Dienstag die Berufung des Ministeriums gegen ein Urteil des Landgerichts Bonn zurück. Das Verfahren drehte sich um die Frage, in welcher Höhe der Bund Ausgleichszahlungen an die Projekt-Miteigner Siemens und IBM leisten muss.

    Das von 2006 bis 2016 laufende Projekt hatte sich nach Angaben des Gerichts die vollständige Ausstattung der Bundeswehr mit moderner IT-Infrastruktur im nichtmilitärischen Bereich zum Ziel gesetzt. Milliarden-Verträge wurden unterzeichnet. Die Umsetzung erfolgte durch Projektgesellschaften. Nach Ablauf der Vertragslaufzeit übernahm die Bundesrepublik die von Siemens und IBM gehaltenen Anteile an diesen Gesellschaften.

    Für diese Übernahme muss der Bund nach Angaben des OLG Ausgleichszahlungen leisten, zu denen Bewertungsgrundsätze vereinbart worden seien. Über deren Geltung und Auslegung sei allerdings der Streit entbrannt. Die Bundesrepublik klagte auf Feststellung einer bestimmten Vertragsauslegung.

    Das OLG erklärte nun aber, dass die damals vereinbarten Regelungen klar und eindeutig seien. Es gebe keinen Raum für eine Anpassung. Die konkrete Höhe der Ausgleichszahlungen müsse nun anhand der im Urteil festgestellten Grundsätze ermittelt werden. Eine Revision wurde nicht zugelassen.

    Das Verteidigungsministerium will sich erst äussern, wenn ihm das Urteil vorliegt./idt/DP/stw

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  • 10.03.2019 SAP-Mitgründer Hopp würde auch 80 Prozent Steuern...

    SAP-Mitgründer Hopp würde auch 80 Prozent Steuern zahlen

    10.03.2019| 15:37:13

    FRANKFURT (awp international) - Für SAP -Mitgründer Dietmar Hopp wären höhere Steuern für Reiche kein Grund für einen Umzug ins Ausland. "Ich würde hierbleiben, auch wenn ich 80 Prozent Steuern zahlen müsste", sagte Hopp in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Auf die Frage, ob der Grund dafür Heimatliebe ist, antwortete er: "Klar. Wer hat die nicht?"

    Der 78-Jährige hält allerdings nichts davon, wenn der Staat den Reichen mehr Geld abnimmt, um es umzuverteilen. "Erstens hätte ich dann weniger Geld für meine Stiftung. Und zweitens würden die anderen Reichen dann vermutlich alle abtauchen. Da hat doch keiner Hemmungen, nach Monaco zu ziehen."

    1972 hatte Hopp mit vier IBM -Kollegen das Softwareunternehmen SAP gegründet, das seinen Sitz im baden-württembergischen Walldorf hat. Einen Grossteil seiner SAP-Aktien brachte Hopp 1995 in die nach ihm benannte Stiftung ein. Sie fördert Projekte in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung - vorwiegend im Rhein-Neckar-Gebiet.

    Rund 700 Millionen Euro seien seitdem für gemeinnützige Projekte geflossen, sagte Hopp. "Ich habe so viel Geld, das mir die Gesellschaft ermöglicht hat. Ich will etwas zurückgeben", sagte Hopp. "Und ich weiss nicht, warum nicht mehr Leute so denken wie ich."/sku/DP/mis

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  • 10.02.2019 Ungeordneter Brexit gefährdet laut Studie Jobs vo...

    Ungeordneter Brexit gefährdet laut Studie Jobs von 100 000 Deutschen

    10.02.2019| 16:00:01

    BERLIN (awp international) - In Deutschland sind einer Studie zufolge die Arbeitsplätze von mehr als 100 000 Menschen durch einen Brexit ohne Abkommen bedroht. Über die Untersuchung des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg berichtete die "Welt am Sonntag". "In keinem anderen Staat ist der Effekt auf die Gesamtbeschäftigung so gross wie in Deutschland", sagte einer der Studienautoren, Oliver Holtemöller, der Zeitung.

    Nach einem ungeregelten Brexit würden wieder Zölle auf Importe nach Grossbritannien erhoben. Die Simulation der Wissenschaftler erfasse nur Jobeffekte, die auf den daraus folgenden Exporteinbruch zurückzuführen seien. Weitere Brexit-Gefahren für den Arbeitsmarkt, etwa sinkende Investitionsbereitschaft, bildeten die Zahlen nicht ab.

    In Deutschland sei demnach von einem Exportrückgang vor allem die Autoindustrie betroffen. Die grössten Auswirkungen gäbe es - gemessen an der Gesamtzahl der Beschäftigten - am VW -Standort Wolfsburg und am BMW -Standort Dingolfing-Landau in Niederbayern. Für Wolfsburg habe die Formel ergeben, dass 500 Arbeitnehmer potenziell betroffen seien, für Dingolfing-Landau sind es 265. In beiden Fällen entspräche das rund 0,4 Prozent der gesamten Beschäftigten.

    Viele Arbeitnehmer (726 oder rund 0,3 Prozent) müssten demnach auch im Landkreis Böblingen bei Stuttgart um ihre Jobs fürchten. Dort sitzen etwa Technologiekonzerne wie IBM oder Siemens , auch Daimler hat ein Werk. Ähnlich sei die Situation im Märkischen Kreis im südlichen Westfalen, wo viele mittelständische Unternehmen mit Auslandsgeschäft sitzen - laut der Formel sind hier 703 Stellen oder 0,3 Prozent der Beschäftigten potenziell bedroht.

    Zusammengefasst: Gefahren sehen die Wissenschaftler vor allem für Landkreise in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Jobs in Ostdeutschland seien dagegen kaum gefährdet.

    Nach Deutschland sei Frankreich das EU-Land, dessen Arbeitsmarkt durch einen ungeregelten Brexit am stärksten bedroht sei. Hier seien fast 50 000 Arbeitnehmer betroffen. In China seien es knapp 59 000. Gemessen an der Gesamtbevölkerung seien die Auswirkungen in Malta und Irland am grössten. Weltweit gehe es den Berechnungen zufolge um 612 000 Menschen, die nach einem ungeregelten Brexit ihren Job verlieren könnten.

    Die Zahlen sind Ergebnisse einer Simulationsrechnung: Für die Untersuchung sind die Autoren davon ausgegangen, dass die Importe Grossbritanniens nach einem ungeordneten Brexit um 25 Prozent einbrechen - ein Wert, der gängigen wissenschaftlichen Schätzungen entspreche. Sie entwickelten eine Formel, mit der sie berechnen konnten, wie sich ein solcher Importeinbruch auf welche Industrie und welches Land auswirkt. Grundlage dafür waren Daten der World Input Output Database (WIOD), die die Welthandelsverflechtungen von Staaten dokumentiert.

    Andere Brexit-Nachrichten dürften Arbeitnehmern in der EU dagegen Hoffnung machen. Das niederländische Wirtschaftsministerium teilte am Samstag mit, dass 42 britische Unternehmen seit 2018 in die Niederlande umgezogen seien. Damit waren demnach rund 291 Millionen Euro Investitionen verbunden, etwa 2000 neue Arbeitsplätze seien geschaffen worden./juc/DP/nas

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  • 21.11.2018 Gleiches Geld für gleiche Arbeit: SAP schliesst L...

    Gleiches Geld für gleiche Arbeit: SAP schliesst Lücken in Bezahlung

    21.11.2018| 13:06:24

    WALLDORF (awp international) - Ein Jahr nach Einführung des Gesetzes gegen Lohnungerechtigkeit will das Management des Softwarekonzerns SAP Unterschiede in der Bezahlung beseitigen. "Wir haben uns als Unternehmen das Ziel gesetzt gleiches Geld für gleiche Arbeit und gleiche Leistung", sagte der Personalchef von SAP Deutschland Cawa Younosi, der Deutschen Presse-Agentur.

    Dafür hat der Softwarekonzern die Gehälter seiner deutschen Mitarbeiter mit Hilfe eines externen Beratungsunternehmens analysiert. "Der Anteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bei denen Anpassungen vorgenommen werden, liegt bei 1,2 Prozent der Gesamtbelegschaft in Deutschland." Noch im Dezember sollen diese Lücken ausgeglichen werden. Ausserhalb Deutschlands hat SAP schon im Oktober damit begonnen.

    Seit diesem Jahr haben Frauen und Männer in Deutschland nach dem sogenannten Entgelttransparenzgesetz ein Recht darauf in grösseren Firmen zu erfahren, was ihre Pendants verdienen. Ausserdem müssen diese Unternehmen das überprüfen. Ziel ist es, Ungerechtigkeiten zwischen den Geschlechtern auszumerzen. Bei SAP werde allerdings schon immer auf gleiche Bezahlung geachtet, so Younosi. Deshalb sei die Lücke auch nur "sehr gering" gewesen.

    Der Softwarekonzern ist wie viele IT-Firmen nicht in der Tarifbindung. Tarifverträge, wie sie beispielsweise bei Bosch oder Daimler , aber auch beim IT-Konzern IBM gelten, können helfen, solche Unterschiede von vorne herein zu verhindern. Denn das Tarifwerk gibt für weite Teile der Belegschaft vor, welcher Lohn für welchen Arbeitsplatz vorgesehen ist. "Für aussertariflich Beschäftigte gelten ähnliche Regelungen, die garantieren, dass sich die Bezahlung nach der jeweiligen Ebene und der Aufgabenschwierigkeit richtet", sagt ein Daimler-Sprecher. Ähnlich geht man bei Bosch vor. Man überprüfe ausserdem regelmässig, ob es Unterschiede in der Bezahlung für gleiche Jobs gebe, so ein Bosch-Sprecher.

    In der IT-Branche dürfte einer der Vorreiter bei dem Thema der US-Konzern IBM sein. Der Technologiekonzern legt seit den 1930er Jahren Wert darauf, dass Männer und Frauen gleich bezahlt werden. In Deutschland hat IBM ausserdem einen Haustarifvertrag. Auch bei SAP-Konkurrent Microsoft setzt man inzwischen auf den Grundsatz "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit".

    Bei SAP fährt man laut Personalchef Younosi nun aber eine "Nulltoleranzstrategie". Es gehe dabei nicht nur um Unterschiede zwischen den Geschlechtern: "Wir wollen auch nicht, dass ein Mann schlechter bezahlt wird als ein anderer Mann oder eine Frau", so Younosi. Allerdings räumt er ein: "Der Anteil der Frauen, bei denen das Gehalt angepasst wurde, ist etwas höher als bei den Männern." Bei rund 25 000 Beschäftigten in Deutschland habe man bei 143 Männern und 123 Frauen Nachholbedarf aufgedeckt. Der Frauenanteil bei SAP liegt in Deutschland wie in anderen IT-Firmen auch nur bei etwa 30 Prozent. Weltweit beschäftigte SAP zuletzt etwa 95 000 Mitarbeiter.

    Der so genannte "Gender Pay Gap " bezeichnet in der Regel die durchschnittliche Lohnlücke zwischen Männern und Frauen über alle Branchen und Berufe hinweg. In Deutschland lag sie laut Statistischem Bundesamt zuletzt bei 21 Prozent. Frauen verdienen meist schlechter, weil sie häufiger in Teilzeit und in schlechter bezahlten Berufen zum Beispiel im sozialen Bereich arbeiten. Rechnet man diese Faktoren heraus, ist der Lohnunterschied geringer, aber immer noch da.

    Aber auch innerhalb von Konzernen verdienen Frauen teilweise weniger - etwa, weil sie eine Weile in Teilzeit gearbeitet haben und dadurch Nachteile in der Karriere haben. Nach der Beobachtung von Christine Muhr, IT-Fachsekretärin bei der Gewerkschaft Verdi in Baden-Württemberg, gilt das insbesondere in IT-Berufen.

    Um die Lücke zu schliessen, müssten Frauen in Fach- und Führungspositionen gefördert werden, betont ein Sprecher des Technologiekonzerns Bosch. Bei Microsoft versucht man seit Jahren mit flexiblen Arbeitsbedingungen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern und so auch die Karrierechancen von Frauen zu verbessern. Auch bei SAP bemüht man sich, Frauen anzulocken und schreibt zum Beispiel Führungspositionen inzwischen in Teilzeit aus. "Wir tun alles dafür, dass der Frauenanteil steigt", sagt Personalchef Younosi. "Das Problem ist, dass im Tech-Bereich die Gesamtanzahl der Frauen, aus der wir rekrutieren können, nicht sehr hoch ist."/ang/DP/jha

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  • 29.10.2018 IBM will mit Milliardenzukauf Zukunft im Cloud-Ge...

    IBM will mit Milliardenzukauf Zukunft im Cloud-Geschäft sichern

    29.10.2018| 17:31:50

    (neu: Kurse aus New York)

    NEW YORK (awp international) - Das Computer-Urgestein IBM will sich mit seiner bisher grössten Übernahme ein grösseres Stück der IT-Ausgaben von Unternehmen sichern. IBM lässt sich den Kauf des Linux-Spezialisten Red Hat insgesamt 34 Milliarden Dollar kosten, wie die Unternehmen am Sonntag mitteilten. Software von Red Hat kommt unter anderem für den Betrieb von Cloud-Anwendungen zum Einsatz.

    Die Reaktion der Börse fiel unterschiedlich aus. IBM-Aktien rutschten zuletzt um knapp zwei Prozent ab. Red-Hat-Titel legten zwar um fast die Hälfte zu, der Kurs von knapp 170 Dollar lag aber deutlich unter den von IBM gebotenen 190 Dollar.

    IBM-Chefin Ginni Rometty will den IT-Dino zukunftssicher machen, indem sie wenig profitable alte Geschäftsbereiche schrumpft und dafür stärker auf Künstliche Intelligenz und Cloud-Dienste setzt. Der Umbau liess den Umsatz sechs Jahre lang sinken. Romettys Sanierungskurs schien Früchte zu tragen, weil IBM drei Quartale in Folge mit Wachstum schaffte. Doch zuletzt gab es wieder ein Vierteljahr mit sinkenden Erlösen, das setzte auch die Aktie unter Druck.

    Das Betriebssystem Linux, mit dem zum Beispiel viele Server in Rechenzentren laufen, ist eine sogenannte quelloffene Software. Das heisst, ihr Programmiercode ist öffentlich und kann von allen eingesetzt werden. Auf dieser Basis können Softwareanbieter aber Instrumente zur besseren Nutzung von Linux entwickeln - Red Hat wurde nach der Gründung vor rund 25 Jahren zu einem führenden Spezialisten in diesem Geschäft.

    Mit dem Kauf von Red Hat könnte IBM auf einen Schlag wichtiger im Cloud-Geschäft werden. Alle rund 12 600 Mitarbeiter von Red Hat sollen übernommen werden, sagte Rometty dem "Wall Stree Journal". Im Cloud-Markt gehören unter anderem Microsoft , Google und Amazon zu den Konkurrenten. Microsoft kaufte jüngst die von vielen Linux-Programmierern genutzte Entwicklerplattform GitHub.

    Mit 190 Dollar je Aktie bietet IBM einen satten Aufschlag von gut 60 Prozent auf den Schlusskurs von Red Hat von Freitag. Der Preis von 34 Milliarden Dollar schliesst auch Schulden von Red Hat ein, IBM will dafür neben seinen Geldreserven auch auf Kredite zurückgreifen. Mit dem Abschluss des Deals rechnen die Unternehmen im zweiten Halbjahr 2019.

    Die Übernahme habe das Potenzial, die Landschaft im Cloud-Geschäft zu verändern, versicherte Rometty. "IBM wird der weltweite Hybrid-Cloud-Anbieter Nummer eins." Bei Cloud-Angeboten kommen Software und Dienste direkt aus dem Internet. Unter Hybrid-Cloud versteht man einen gemischten Betrieb von Cloud-Anwendungen und selbst betriebenen Servern.

    In der Geschichte der US-amerikanischen IT-Industrie waren nur zwei Deals noch grösser als die nun angekündigte Übernahme von Red Hat: 2016 fusionierten für 67 Milliarden Dollar der Computerhersteller Dell und der Speicherspezialist EMC . Im Jahr 2000, kurz vor dem Platzen der Dot-Com-Blase, schluckte das Netzwerkunternehmen JDS Uniphase für 41 Milliarden Dollar den Spezialisten für optische Bauteile SDL.

    Red Hat startete vor 25 Jahren mit einer eigenen Variante des Open-Source-Betriebssystems Linux, die vor allem auf Servercomputern verwendet wird. Heute erzielt das Unternehmen seinen Umsatz vor allem mit seinem Softwarepaket und Serviceangebot Red Hat Enterprise Linux sowie anderen Technologien, die häufig in Rechenzentren eingesetzt werden. Mit dem Börsengang von Red Hat im Jahr 1999 wurde auch Linux-Erfinder Linus Torvalds zum Millionär, da ihm Red-Hat-Gründer Marc Ewing aus Dankbarkeit Aktienoptionen zugesprochen hatte./he/chd/DP/stw

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  • 29.10.2018 IBM will mit Milliardenzukauf Zukunft im Cloud-Ge...

    IBM will mit Milliardenzukauf Zukunft im Cloud-Geschäft sichern

    29.10.2018| 09:16:03

    (weitere Details)

    NEW YORK (awp international) - Das Computer-Urgestein IBM will sich mit seiner bisher grössten Übernahme ein grösseres Stück der IT-Ausgaben von Unternehmen sichern. IBM lässt sich den Kauf des Linux-Spezialisten Red Hat insgesamt 34 Milliarden Dollar kosten, wie die Unternehmen am Sonntag mitteilten. Software von Red Hat kommt unter anderem für den Betrieb von Cloud-Anwendungen zum Einsatz.

    IBM-Chefin Ginni Rometty will den IT-Dino zukunftssicher machen, indem sie wenig profitable alte Geschäftsbereiche schrumpft und dafür stärker auf Künstliche Intelligenz und Cloud-Dienste setzt. Der Umbau liess den Umsatz sechs Jahre lang sinken. Romettys Sanierungskurs schien Früchte zu tragen, weil IBM drei Quartale in Folge mit Wachstum schaffte. Doch zuletzt gab es wieder ein Vierteljahr mit sinkenden Erlösen, das setzte auch die Aktie unter Druck.

    Das Betriebssystem Linux, mit dem zum Beispiel viele Server in Rechenzentren laufen, ist eine sogenannte quelloffene Software. Das heisst, ihr Programmiercode ist öffentlich und kann von allen eingesetzt werden. Auf dieser Basis können Softwareanbieter aber Instrumente zur besseren Nutzung von Linux entwickeln - Red Hat wurde nach der Gründung vor rund 25 Jahren zu einem führenden Spezialisten in diesem Geschäft.

    Mit dem Kauf von Red Hat könnte IBM auf einen Schlag wichtiger im Cloud-Geschäft werden. Alle rund 12 600 Mitarbeiter von Red Hat sollen übernommen werden, sagte Rometty dem "Wall Stree Journal". Im Cloud-Markt gehören unter anderem Microsoft , Google und Amazon zu den Konkurrenten. Microsoft kaufte jüngst die von vielen Linux-Programmierern genutzte Entwicklerplattform GitHub.

    Mit 190 Dollar je Aktie bietet IBM einen satten Aufschlag von gut 60 Prozent auf den Schlusskurs von Red Hat von Freitag. Der Preis von 34 Milliarden Dollar schliesst auch Schulden von Red Hat ein, IBM will dafür neben seinen Geldreserven auch auf Kredite zurückgreifen. Mit dem Abschluss des Deals rechnen die Unternehmen im zweiten Halbjahr 2019.

    Die Übernahme habe das Potenzial, die Landschaft im Cloud-Geschäft zu verändern, versicherte Rometty. "IBM wird der weltweite Hybrid-Cloud-Anbieter Nummer eins." Bei Cloud-Angeboten kommen Software und Dienste direkt aus dem Internet. Unter Hybrid-Cloud versteht man einen gemischten Betrieb von Cloud-Anwendungen und selbst betriebenen Servern.

    In der Geschichte der US-amerikanischen IT-Industrie waren nur zwei Deals noch grösser als die nun angekündigte Übernahme von Red Hat: 2016 fusionierten für 67 Milliarden Dollar der Computerhersteller Dell und der Speicherspezialist EMC . Im Jahr 2000, kurz vor dem Platzen der Dot-Com-Blase, schluckte das Netzwerkunternehmen JDS Uniphase für 41 Milliarden Dollar den Spezialisten für optische Bauteile SDL.

    Red Hat startete vor 25 Jahren mit einer eigenen Variante des Open-Source-Betriebssystems Linux, die vor allem auf Servercomputern verwendet wird. Heute erzielt das Unternehmen seinen Umsatz vor allem mit seinem Softwarepaket und Serviceangebot Red Hat Enterprise Linux sowie anderen Technologien, die häufig in Rechenzentren eingesetzt werden. Mit dem Börsengang von Red Hat im Jahr 1999 wurde auch Linux-Erfinder Linus Torvalds zum Millionär, da ihm Red-Hat-Gründer Marc Ewing aus Dankbarkeit Aktienoptionen zugesprochen hatte./he/chd/DP/stw

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  • 29.10.2018 IBM will mit Milliardenzukauf Zukunft im Cloud-Ge...

    IBM will mit Milliardenzukauf Zukunft im Cloud-Geschäft sichern

    29.10.2018| 07:31:05

    NEW YORK (awp international) - Das Computer-Urgestein IBM will sich mit seiner bisher grössten Übernahme ein grösseres Stück der IT-Ausgaben von Unternehmen sichern. IBM lässt sich den Kauf des Linux-Spezialisten Red Hat insgesamt 34 Milliarden Dollar kosten, wie die Unternehmen am Sonntag mitteilten. Software von Red Hat kommt unter anderem für den Betrieb von Cloud-Anwendungen zum Einsatz.

    IBM-Chefin Ginni Rometty will den IT-Dino zukunftssicher machen, indem sie wenig profitable alte Geschäftsbereiche schrumpft und dafür stärker auf Künstliche Intelligenz und Cloud-Dienste setzt. Der Umbau liess den Umsatz sechs Jahre lange sinken. Romettys Sanierungskurs schien Früchte zu tragen, weil IBM drei Quartale in Folge mit Wachstum schaffte. Doch zuletzt gab es wieder ein Vierteljahr mit sinkenden Erlösen, das setzte auch die Aktie unter Druck.

    Das Betriebssystem Linux, mit dem zum Beispiel viele Server in Rechenzentren laufen, ist eine sogenannte quelloffene Software. Das heisst, ihr Programmiercode ist öffentlich und kann von allen eingesetzt werden. Auf dieser Basis können Softwareanbieter aber Instrumente zur besseren Nutzung von Linux entwickeln - Red Hat wurde nach der Gründung vor rund 25 Jahren zu einem führenden Spezialisten in diesem Geschäft.

    Mit dem Kauf von Red Hat könnte IBM auf einen Schlag wichtiger im Cloud-Geschäft werden. Alle rund 12 600 Mitarbeiter von Red Hat sollen übernommen werden, sagte Rometty dem "Wall Stree Journal". Im Cloud-Markt gehören unter anderem Microsoft , Google und Amazon zu den Konkurrenten. Microsoft kaufte jüngst die von vielen Linux-Programmierern genutzte Entwicklerplattform GitHub.

    Mit 190 Dollar je Aktie bietet IBM einen satten Aufschlag von gut 60 Prozent auf den Schlusskurs von Red Hat von Freitag. Der Preis von 34 Milliarden Dollar schliesst auch Schulden von Red Hat ein, IBM will dafür neben seinen Geldreserven auch auf Kredite zurückgreifen. Mit dem Abschluss des Deals rechnen die Unternehmen im zweiten Halbjahr 2019.

    Die Übernahme habe das Potenzial, die Landschaft im Cloud-Geschäft zu verändern, versicherte Rometty. "IBM wird der weltweite Hybrid-Cloud-Anbieter Nummer eins." Bei Cloud-Angeboten kommen Software und Dienste direkt aus dem Internet./so/DP/zb

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  • 19.10.2018 EU-Kommission genehmigt Übernahme von GitHub durc...

    EU-Kommission genehmigt Übernahme von GitHub durch Microsoft

    19.10.2018| 18:02:20

    BRÜSSEL (awp international) - Microsoft hat von der EU-Kommission grünes Licht für die Übernahme der populären Software-Entwicklungsplattform GitHub bekommen. Die Brüsseler Kartellwächter sehen keine Beeinträchtigung des Wettbewerbs und genehmigten den Zusammenschluss am Freitag ohne Auflagen. Auch gebe es für Microsoft keinen Anreiz, den offenen Charakter der Plattform von GitHub zu verändern, urteilte die Kommission. Die Übernahme ist dem Softwarekonzern aus Redmond insgesamt 7,5 Milliarden Dollar (rund 6,4 Mrd Euro) wert.

    GitHub ist eine offene Plattform, auf der zuletzt mehr als 1,8 Millionen Unternehmen und Entwicklerteams an gemeinsamen Projekten gearbeitet haben. Zu den Nutzern gehören auch Schwergewichte der Branche wie Google , SAP und IBM . Vor allem Microsoft-Chef Satya Nadella war zugetraut worden, die Entwickler-Gemeinde von der Übernahme zu überzeugen. Sein Vorgänger Steve Ballmer hatte OpenSource-Software noch als Teufelswerk bezeichnet./gri/DP/fba

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  • 17.10.2018 IBM enttäuscht mit Umsatzrückgang - Aktie deutlic...

    IBM enttäuscht mit Umsatzrückgang - Aktie deutlich unter Druck

    17.10.2018| 06:33:14

    ARMONK (awp international) - Ein schwächeres Server-Geschäft und ungünstige Wechselkurse haben den Aufschwung beim Computer-Urgestein IBM im Sommerquartal vorerst wieder beendet. In den drei Monaten bis Ende September gingen die Erlöse im Jahresvergleich um gut zwei Prozent auf 18,8 Milliarden Dollar (15,6 Mrd Euro) zurück, wie der 107 Jahre alte IT-Konzern am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte.

    Experten hatten mit einem höheren Umsatz gerechnet. Anleger reagierten enttäuscht und liessen die Aktie nachbörslich zeitweise um rund fünf Prozent fallen. Im bisherigen Jahresverlauf hat der Kurs der Papiere bereits um 5,4 Prozent eingebüsst, während der US-Aktienmarkt insgesamt deutlich im Plus steht.

    Der Quartalsgewinn von IBM sank um 1,2 Prozent auf 2,7 Milliarden Dollar, fiel damit aber noch etwas besser als erwartet aus. Trotz des durchwachsenen Vierteljahres hielt der Konzern an seinen Gewinnzielen für das Gesamtjahr fest und stellt weiterhin ein bereinigtes Ergebnis von mindestens 11,60 Dollar pro Aktie in Aussicht.

    In den drei Vorquartalen hatte IBM die Erlöse nach fast sechsjährigem Abwärtstrend erstmals wieder steigern können. Der Konzern hat einen tiefgreifenden Umbau hinter sich und setzt nun stark auf neuere Geschäftsbereiche wie Cloud-Dienste, Datenanalyse und künstliche Intelligenz. Doch auch hier lief es zuletzt nicht wie erhofft.

    Das Cloud-Geschäft schaffte zwar ein zehnprozentiges Umsatzplus, blieb damit aber deutlich hinter dem zwanzigprozentigen Anstieg im Vorquartal zurück. Besonders schwach schnitt die Sparte "Cognitive Solutions", zu der unter anderem IBMs Supercomputer Watson gehört, im vergangenen Quartal ab - hier gaben die Erlöse um sechs Prozent nach.

    Zwischenzeitlich hatte sich auch die klassische Hardware-Sparte mit Servern und Grossrechnern wieder deutlich besser entwickelt - im Vorquartal legte der Umsatz sogar um ein Viertel zu. Doch zuletzt gab es hier kaum Zuwächse. IBM hat zudem Probleme mit dem starken Dollar, der die internationalen Einnahmen drückt. Der US-Konzern macht den Grossteil seines Umsatzes im Ausland./hbr/DP/zb

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Stammdaten

Branche/Sektor Computer & Netzwerkausrüster
Währung US-Dollar
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse NYSE
Börse URL www.nyse.com
Symbol IBM
Valor 941800
ISIN ---

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +0.46%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +3.99 +3.01%
Perf. 3M -3.54 -2.53%
Perf. laufendes Jahr +22.71 +19.98%
Perf. 52W   -3.45%

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Zeit Preis Volumen
16:01:56 137.08 400'569
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15:59:59 137.10 4'800
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Corporate action

Company Generalversammlung (30.04.2019)
Instrument Barausschüttung (01.05.2019)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
SETSqx 163.14 +0.00% 239'825 19.06.2019
Xetra 121.88 -0.20% 5'951 19.06.2019
NYSE US Comp 137.08 +0.51% --- 16:15:11
NYSE Arca 137.10 +0.51% --- 16:15:11
CTA NYSE Nat 137.10 +0.50% --- 16:15:11
CTA NASD BX 137.10 +0.51% --- 16:15:11
CTA NASD OMX 137.10 +0.52% --- 16:15:11
CTA FINRA 137.10 +0.53% --- 16:15:11
CTA BZX 137.10 +0.54% --- 16:15:11
CTA BYX 137.10 +0.52% --- 16:15:11
CTA EDGX 137.10 +0.55% --- 16:15:11
CTA IEX 137.10 +0.50% --- 16:15:11
CTA EDGA 137.11 +0.56% --- 16:15:11
CTA NAS PSX 137.28 +0.64% --- 16:15:11
TRADEcho 2cy 108.3748 +0.00% --- 19.06.2019
Deut.Boerse 121.44 -0.38% --- 19.06.2019
SIX SX USD 136.60 +0.04% --- 19.06.2019
SIX SX 136.52 --- --- 18.06.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 137.19 (18.06.2019)
Vortagestief 135.20 (18.06.2019)
Hoch 1W 137.67 (14:05:49)
Tief 1W 134.41 (12.06.2019)
Hoch 1M 137.67 (14:05:49)
Tief 1M 126.86 (31.05.2019)
Hoch 3M 145.39 (16.04.2019)
Tief 3M 126.86 (31.05.2019)
Hoch 1J 154.36 (03.10.2018)
Tief 1J 105.96 (26.12.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG