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Marktkapital in Mio. 372'902.61
Umsatz Vormonat 2'977'330'405

Aktuelle News

  • 20.05.2019 Studie: Deutsche Pharmakonzerne hinter Branchensc...

    Studie: Deutsche Pharmakonzerne hinter Branchenschwergewichten

    20.05.2019| 11:55:22

    FRANKFURT (awp international) - Die grossen deutschen Pharmakonzerne hinken den Schwergewichten der Branche laut einer Studie hinterher. Während die globalen Marktführer aus den USA und der Schweiz ihren Umsatz im vergangenen Jahr kräftig steigern konnten, fielen die hiesigen Vertreter zurück. Das zeigt eine Analyse der Beratungsgesellschaft EY, die am Montag in Frankfurt vorgestellt wurde.

    Demnach steigerten die 22 untersuchten Konzerne 2018 ihren Umsatz aus dem Pharmageschäft insgesamt um 0,9 Prozent auf 460,8 Milliarden Euro gemessen am Vorjahr. Die deutschen Top-Unternehmen Bayer , Boehringer Ingelheim und Merck KGaA hingegen mussten Abstriche von 0,3 Prozent hinnehmen. Dabei blieben sie besonders hinter der schnell wachsenden Weltspitze um Pfizer , Roche sowie Johnson & Johnson zurück. Unterm Strich steigerten die Top Ten den Umsatz um 2,6 Prozent. Sie profitierten stark von milliardenschweren Blockbuster-Medikamenten, bei denen die deutschen Vertreter weit schwächer aufgestellt sind.

    Grösster Pharmakonzern der Welt ist der Studie zufolge der US-Konzern Pfizer mit 42,4 Milliarden Euro Umsatz. Die deutschen Vertreter Bayer, Boehringer Ingelheim und Merck kamen auf die Plätze 14, 18 und 22./als/DP/fba

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  • 16.04.2019 Wdh: US-Konzern Johnson & Johnson profitiert vom ...

    Wdh: US-Konzern Johnson & Johnson profitiert vom Pharmageschäft

    16.04.2019| 16:29:38

    (Im zweiten Absatz, vierter Satz muss es heissen: Je Aktie erwartet der Gesundheitskonzern einen bereinigten Gewinn von 8,53 rpt 8,53 bis 8,63 Dollar.)

    NEW BRUNSWICK (awp international) - Negative Währungseffekte haben die Umsätze des US-Gesundheitskonzerns Johnson & Johnson im ersten Quartal belastet. Die Erlöse stagnierten bei 20 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag in New Brunswick mitteilte. Auf vergleichbarer Basis stiegen die Umsätze um 5,5 Prozent. Dabei verzeichnete Johnson & Johnson ein robustes Pharmageschäft, das vergleichbar um fast 8 Prozent zulegte. Das Wachstum im Geschäft mit verschreibungsfreien Produkten sowie medizintechnischen Geräten hinkte jedoch hinterher.

    Der Nettogewinn sank unter anderem wegen höherer Forschungsausgaben um gut 14 Prozent auf rund 3,7 Milliarden Dollar. Bereinigt um verschiedene Effekte stieg das Ergebnis je Aktie um knapp 2 Prozent auf 2,10 Dollar und lag damit etwas höher als von Analysten erwartet. Seine Jahresprognose präzisierte Johnson & Johnson leicht. Je Aktie erwartet der Gesundheitskonzern einen bereinigten Gewinn von 8,53 bis 8,63 Dollar. Zuletzt war er von 8,50 bis 8,65 Dollar ausgegangen. Die durchschnittliche Erwartung der Analysten liegt derzeit bei 8,59 Dollar./nas/stw/fba

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  • 16.04.2019 US-Konzern Johnson & Johnson profitiert vom Pharm...

    US-Konzern Johnson & Johnson profitiert vom Pharmageschäft

    16.04.2019| 13:51:00

    NEW BRUNSWICK (awp international) - Negative Währungseffekte haben die Umsätze des US-Gesundheitskonzerns Johnson & Johnson im ersten Quartal belastet. Die Erlöse stagnierten bei 20 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag in New Brunswick mitteilte.

    Auf vergleichbarer Basis stiegen die Umsätze um 5,5 Prozent. Dabei verzeichnete Johnson & Johnson ein robustes Pharmageschäft, das vergleichbar um fast 8 Prozent zulegte. Das Wachstum im Geschäft mit verschreibungsfreien Produkten sowie medizintechnischen Geräten hinkte jedoch hinterher.

    Der Nettogewinn sank unter anderem wegen höherer Forschungsausgaben um gut 14 Prozent auf rund 3,7 Milliarden Dollar. Bereinigt um verschiedene Effekte stieg das Ergebnis je Aktie um knapp 2 Prozent auf 2,10 Dollar und lag damit etwas höher als von Analysten erwartet. Seine Jahresprognose präzisierte Johnson & Johnson leicht. Je Aktie erwartet der Gesundheitskonzern einen bereinigten Gewinn von 8,83 bis 8,63 Dollar. Zuletzt war er von 8,50 bis 8,65 Dollar ausgegangen. Die durchschnittliche Erwartung der Analysten liegt derzeit bei 8,59 Dollar./nas/stw/fba

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  • 13.02.2019 Johnson & Johnson kauft Medizintechnik-Anbieter A...

    Johnson & Johnson kauft Medizintechnik-Anbieter Auris Health

    13.02.2019| 16:50:48

    NEW BRUNSWICK (awp international) - Der US-Konzern Johnson & Johnson (J&J) will den Medizintechnik-Anbieter Auris Health erwerben. Man habe sich auf einen Kaufpreis von etwa 3,4 Milliarden US-Dollar (3 Mrd Euro) in bar geeinigt, teilte der Pharmazie- und Konsumgüterhersteller am Mittwoch in New Brunswick mit.

    Zusätzlich könnten bei dem Erreichen bestimmter Ziele noch einmal insgesamt bis zu 2,35 Milliarden Dollar fliessen, hiess es. Auris Health ist auf Robotiktechnologien spezialisiert, das Aushängeschild ist ein ähnlich wie bei einer Spielkonsole per Hand gesteuertes Endoskop zur Untersuchung von Lungentumoren.

    Mit dem Erwerb von Auris Health will Johnson & Johnson seinen Einstieg in das Robotikgeschäft beschleunigen. Ende Januar hatte es bereits erste Medienberichte über einen möglichen Kauf gegeben. Die Transaktion soll nach kartellrechtlicher Freigabe Ende des zweiten Quartals 2019 abgeschlossen sein./elm/stk/edh

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  • 30.01.2019 Actelion baut in Allschwil bis zu 75 Stellen ab

    Actelion baut in Allschwil bis zu 75 Stellen ab

    30.01.2019| 16:39:21

    Allschwil (awp) - Die Integration des Baselbieter Pharmaunternehmens Actelion in den US-Konzern Johnson & Johnson hat Konsequenzen für die Belegschaft. Mit der Eingliederung gewisser Funktionen der im Sommer 2017 vom US-Konzern übernommenen Actelion in die Johnson & Johnson-Tochtergesellschaft Janssen im laufenden und im kommenden Jahr sollen am Actelion-Hauptsitz in Allschwil in den kommenden beiden Jahren bis zu 75 Stellen abgebaut werden.

    Das Ausmass des Stellenabbaus hängt allerdings noch vom Abschlusses der Konsultationsgespräche mit den Arbeitnehmervertretungen ab, wie es in einer Mitteilung von Johnson & Johnson Schweiz vom Mittwoch heisst. Actelion und Janssen wollen sich zudem bemühen, betroffene Mitarbeitende bei der Suche nach einer Stelle in den Johnson&Johnson-Unternehmen zu unterstützen.

    Auch angesichts des zweijährigen Zeitraums für die Umsetzung der geplanten Veränderungen dürfte die Zahl der potenziellen Kündigungen "erheblich niedriger" ausfallen als die Zahl der betroffenen Stellen, heisst es. Geplant sei zudem die Ausarbeitung eines Sozialplans, um die Auswirkungen für jene Mitarbeitende zu mildern, für die keine interne Stelle gefunden werden könne.

    Die möglichen Änderungen hätten keinen Einfluss auf die Bedeutung des Unternehmensstandortes Allschwil, beteuert der US-Konzern weiter. "Allschwil bleibt auch in Zukunft ein wichtiger Standort sowohl für Actelion als auch für Janssen und Johnson & Johnson." Deshalb solle sichergestellt werden, dass die Mitarbeitenden von Actelion auch weiterhin "grossartige Arbeit" leisten könnten und gleichzeitig bestmöglichen Zugang zu den beruflichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten bei Johnson & Johnson und Janssen hätten.

    tp/yr

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  • 23.01.2019 Johnson & Johnson wirft angeblich Auge auf Medizi...

    Johnson & Johnson wirft angeblich Auge auf Medizintechnik-Anbieter Auris

    23.01.2019| 09:16:59

    NEW BRUNSWICK (awp international) - Der US-Konzern Johnson & Johnson erwägt nach Presseinformationen die Übernahme des Spezialisten für Roboterchirurgie Auris Health. Der Medizinkonzern sei bereit einen Aufschlag auf die Bewertung von rund 2 Milliarden US-Dollar (1,8 Mrd Euro) zu zahlen, auf die es Auris in der letzten Finanzierungsrunde gebracht habe, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

    Bislang gebe es aber noch keine endgültige Übereinkunft, auch könnten die Verhandlungen noch scheitern, hiess es weiter. Sprecher beider Unternehmen kommentierten die Informationen zunächst nicht. Das Aushängeschild von Auris ist ein ähnlich wie bei einer Spielkonsole per Hand gesteuertes Endoskop zur Untersuchung von Lungentumoren./tav/elm/mis

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  • 22.01.2019 Pharmageschäft hält Johnson & Johnson auf Kurs

    Pharmageschäft hält Johnson & Johnson auf Kurs

    22.01.2019| 14:52:29

    NEW BRUNSWICK (awp international) - Der US-Konzern Johnson & Johnson (J&J) hat im vergangenen Jahr vor allem von seinem brummenden Pharmageschäft profitiert und die eigenen Jahresziele teils noch überflügelt. Für 2019 verspricht der Hersteller von Medizintechnik, Konsumgütern und Pharmazeutika weiteres deutliches Ergebniswachstum, wie J&J am Dienstag in New Brunswick mitteilte.

    2018 konnte Johnson & Johnson seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um knapp sieben Prozent auf 81,6 Milliarden US-Dollar steigern. Im vierten Quartal schwächte sich das Wachstum allerdings deutlich ab, zudem hatte der Konzern mit mehr Belastungen durch Wechselkurseffekte zu kämpfen. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis je Aktie stieg auf Jahressicht um zwölf Prozent auf 8,18 Dollar - Analysten hatten mit etwas weniger gerechnet.

    Konzernchef Alex Gorsky zeigte sich zuversichtlich. Johnson & Johnson sei breit genug aufgestellt, um weiter in innovative Produkte zu investieren und strategische Chancen für langfristig profitables Wachstum zu nutzen, betonte er laut Mitteilung.

    Für das neu angelaufenen Geschäftsjahr gibt Gorsky als Ziel eine Steigerung beim bereinigten Ergebnis je Aktie auf 8,50 bis 8,65 Dollar aus - Experten rechnen bisher im Mittel mit 8,61 Dollar. Bei den Erlösen gibt sich der Konzern allerdings bescheidener. Hier wird - Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe herausgerechnet - im Idealfall nur mit einem hauchdünnen Wachstum gerechnet. Nominal stellt Johnson & Johnson sogar einen Umsatzrückgang auf 80,4 bis 81,2 Milliarden Dollar in Aussicht.

    Johnson & Johnson steht seit Jahren wegen Vorwürfen wegen möglicher Krebsgefahren durch einige seiner Körperpflegeartikel unter Druck, darunter angeblich asbestverseuchtes Babypuder. Erst kürzlich war der Konzern durch einen weiteren Bericht erneut in die Schlagzeilen geraten. Das Management weist die Vorwürfe zwar zurück, ist in den USA aber mit Tausenden Klagen konfrontiert.

    Bereits im vergangenen Sommer war Johnson & Johnson von einem US-Gericht zu einer Strafzahlung von rund 4,7 Milliarden Dollar verdonnert worden. Beobachter schätzen jedoch, dass auf den Konzern weitere Strafzahlungen in Milliardenhöhe zukommen. Auch der Imageschaden ist beträchtlich.

    Vor Weihnachten geriet das Papier wegen der neuerlichen Vorwürfe mächtig unter Druck. Die Aktie brach binnen zweier Handelstage um fast 13 Prozent ein. Um die Anleger zu versöhnen, steuerte der Konzern mit einem Aktienrückkauf gegen - trotz Kurszuwächsen hat sich das Papier bislang aber von dem Kursrutsch noch nicht erholt./tav/mne/jha/

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  • 18.12.2018 Johnson & Johnson kündigt nach Kurseinbruch Aktie...

    Johnson & Johnson kündigt nach Kurseinbruch Aktienrückkaufprogramm an

    18.12.2018| 07:28:00

    NEW BRUNSWICK (awp international) - Johnson & Johnson (J&J) will seine Aktionäre nach dem Kursrutsch der vergangenen beiden Handelstage mit einem Aktienrückkauf besänftigen. Papiere für insgesamt bis zu 5 Milliarden US-Dollar können im Rahmen des Programms erworben werden, wie der Hersteller von Medizintechnik, Konsumgütern und Pharmazeutika am Montag in New Brunswick mitteilte. Der Schritt verdeutliche die gute Geschäftsentwicklung und Zuversicht mit Blick auf die weitere Entwicklung, sagte Konzernchef Alex Gorsky laut Mitteilung. Johnson & Johnson bekräftigte zudem den Jahresausblick 2018 eines Umsatzes von 81,0 bis 81,4 Milliarden Dollar und eines bereinigten Gewinns je Aktie von 8,13 bis 8,18 Dollar.

    Die Aktien von Johnson & Johnson waren binnen zwei Handelstagen um fast 13 Prozent eingebrochen, nach einem kritischen Medienbericht zu einem Babypuder. Gorsky wandte sich nun zum Wochenstart in einer Videobotschaft an die Öffentlichkeit und betonte die Sicherheit des Produkts./mis

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  • 06.12.2018 Actelion muss in USA Strafzahlung von 360 Million...

    Actelion muss in USA Strafzahlung von 360 Millionen Dollar bezahlen

    06.12.2018| 19:49:00

    Washington (awp) - Das zum US-Konzern Johnson&Johnson gehörende Schweizer Pharmaunternehmen Actelion leistet in den USA eine Strafzahlung in Höhe von 360 Millionen Dollar. In dem Rechtsstreit, der nun mit dem Vergleich beigelegt wurde, geht es um verdeckte Rückerstattungen bei der Verschreibung von Actelion-Medikamenten, wie einer Mitteilung des US-Justizdepartements vom Donnerstag zu entnehmen ist.

    Actelion habe eine Stiftung genutzt, um Tausenden von Patienten unerlaubterweise den Selbstbehalt für die Medikamente gegen Lungenbluthochdruck wie Tracleer oder Opsumit zu erstatten. Gemäss dem "Anti-Kickback"-Statut ist es Pharmafirmen verboten, Medicare-Patienten zu belohnen, wenn sie die Medikamente der Gesellschaft erwerben, betont das Justizministerium.

    Das Pharmaunternehmen habe in den Jahren 2014 und 2015 Beiträge an diese Stiftung geleistet. Dabei habe Actelion von der Stiftung detaillierte Auskunft verlangt, wieviel sie Patienten für die Medikamente ausgerichtet hatte und auf dieser Grundlage ihre Beiträge bestimmt. Zudem habe Actelion Patienten der US-Krankenversicherung Medicare den Zugang zu Gratisprogrammen für bedürftige Patienten verweigert und sie an die Stiftung verwiesen um damit Erträge von Medicare zu erzielen.

    Das Pharmaunternehmen Actelion mit Sitz in Allschwil war 2017 vom US-Pharmakonzern Johnson&Johnson für rund 30 Milliarden US-Dollar übernommen worden.

    tp/yr

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  • 23.10.2018 Johnson & Johnson will restlichen Anteil an japan...

    Johnson & Johnson will restlichen Anteil an japanischer Kosmetikfirma kaufen

    23.10.2018| 11:34:33

    NEW BRUNSWICK (awp international) - Der US-Gesundheitskonzern Johnson & Johnson (J&J) will für 230 Milliarden Yen (rund 1,78 Mrd Euro) die japanische Kosmetikfirma Ci:z Holdings komplett übernehmen. Das Unternehmen biete den Ci:z-Aktionären 5900 Yen je Aktie in bar, teilte Johnson & Johnson am Dienstag in New Brunswick im US-Bundesstaat New Jersey mit. Die Offerte liegt damit 55 Prozent über dem Schlusskurs von 3800 Yen an der Börse in Tokio. J&J hatte sich bereits 2016 über eine Tochter mit knapp 20 Prozent an Ci:z beteiligt. Mit der Komplettübernahme wollen die Amerikaner ihre Präsenz in Japan ausbauen./mne/tav/jha/

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  • 16.10.2018 Bei Johnson & Johnson brummt das Pharmageschäft

    Bei Johnson & Johnson brummt das Pharmageschäft

    16.10.2018| 15:04:48

    NEW BRUNSWICK (awp international) - Der US-Gesundheitskonzern Johnson & Johnson (J&J) konnte im dritten Quartal dank seines Pharmageschäfts bei Umsatz und Gewinn weiter zulegen. Dabei schnitt der Hersteller von Pflegeprodukten, Medizintechnik und Arzneimitteln besser ab als von Analysten erwartet. J&J erhöhte zudem seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr, wie das Unternehmen am Dienstag in New Brunswick im US-Bundesstaat New Jersey mitteilte.

    So steigerte J&J seinen Umsatz im dritten Quartal um 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 20,35 Milliarden US-Dollar. Rund die Hälfte der Einnahmen machte allein das Medikamentengeschäft aus, das im Vergleich zum Vorjahr um 6,7 Prozent wuchs. Dazu gehören etwa Mittel gegen Prostata- oder Lymphknotenkrebs. Der Verkauf von Medizintechnik ging dagegen leicht zurück.

    Auch unter dem Strich verdiente das Unternehmen bereinigt mit rund 5,6 Milliarden Dollar deutlich mehr als ein Jahr zuvor - der Gewinn stieg um gut 7 Prozent. In dem Ergebnis nicht enthalten sind jedoch Abschreibungen von 630 Millionen Dollar im Zusammenhang mit einem Medikamentenkandidaten. Hier hatte J&J im zweiten Quartal die Entwicklung ausgesetzt. Der US-Konzern hatte diesen 2014 im Zuge der Akquisition von Alios Biopharma mit übernommen. Den Restwert von 900 Millionen Dollar will J&J zu einem späteren Zeitpunkt überprüfen.

    Dennoch zeigte sich der Konzern sowohl für Umsatz als auch für den Gewinn optimistischer als vorher. Die Erlöse sollen sich 2018 in einer Spanne von 81 bis 81,4 Milliarden Dollar bewegen, was einem vergleichbaren Wachstum von 5,5 bis 6 Prozent entspricht. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll sich auf 8,13 bis 8,18 Dollar belaufen, nach zuvor prognostizierten 8,07 und 8,17 Dollar. Erst im Juli hatte der Konzern wegen des starken Dollar die Prognose zurückgenommen.

    J&J muss sich unterdessen auf eine neue Klagewelle in Australien einstellen. Rund 700 Frauen hatten wegen Schmerzen aufgrund eines Scheidenimplantats Sammelklage eingereicht. Sie geben an, unter Gewebeschäden, Inkontinenz, Infektionen und Schmerzen zu leiden. Vergangene Woche kündigte die australische Regierung an, gegen das seit Jahrzehnten bekannte Problem nun angehen zu wollen und entschuldigte sich bei den Betroffenen. Die Synthetik-Netze sollen überdehntes oder gerissenes Gewebe nach der Geburt oder bei Inkontinenz unterstützen.

    Die Beschwerden über Produkte des Pharmakonzerns sind kein Einzelfall. Erst im Juli war J&J im US-Bundesstaat Missouri zu einer Strafe von 4,7 Milliarden Dollar verurteilt worden, weil bestimmte Körperpflegeprodukte Krebs verursacht haben sollen. Der Konzern wollte das Urteil anfechten./elm/nas/jha/

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  • 24.08.2018 Xarelto von Bayer in Europa für weitere Indikatio...

    Xarelto von Bayer in Europa für weitere Indikation zugelassen

    24.08.2018| 09:30:46

    BERLIN (awp international) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer hat eine weitere Zulassung für den Gerinnungshemmer Xarelto in Europa erhalten. Die Europäische Kommission habe den Wirkstoff Rivaroxaban in Kombination mit Acetylsalicylsäure (ASS) zur vorbeugenden Behandlung Erwachsener mit koronarer Herzkrankheit oder peripherer arterieller Verschlusskrankheit zugelassen, wie der Pharma- und Agrarchemie am Freitag in Berlin mitteilte.

    Die Zulassung basiert der Compass-Studie. Laut dieser fiel das Risiko für Schlaganfälle, Herzinfarkte und kardiovaskuläre Todesfälle durch die Anwendung im Vergleich zur alleinigen Behandlung mit ASS um 24 Prozent. Auch in den USA läuft ein Antrag auf eine Erweiterung der Zulassung.

    Xarelto ist ein wichtiger Umsatztreiber im Pharmageschäft des Dax-Konzerns und bereits in anderen Indikationen wie der tiefen Venenthrombose, der Prävention von Schlaganfällen bei Patienten mit Vorhofflimmern sowie bei Lungenembolien zugelassen. 2017 war der Umsatz von Bayer mit Xarelto um 12,6 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro gestiegen. Das war fast ein Fünftel des Umsatzes der Pharmasparte und mehr als 9 Prozent des Konzernumsatzes.

    Das Mittel wird ausserhalb der USA von Bayer vermarktet, auf dem US-Markt selbst durch eine Tochter des US-Konzerns Johnson & Johnson ./mis/stk

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Stammdaten

Branche/Sektor Pharmazeutik, Kosmetik & med. Produkte
Währung US-Dollar
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse NYSE
Börse URL www.nyse.com
Symbol JNJ
Valor 943981
ISIN ---

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Tief 1M 128.52 (29.05.2019)
Hoch 3M 142.91 (12.06.2019)
Tief 3M 128.52 (29.05.2019)
Hoch 1J 148.97 (04.12.2018)
Tief 1J 120.11 (02.07.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG