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Aktuelle News

  • 24.06.2019 Diesel-Dilemma verdirbt neuem Daimler-Chef den Ei...

    Diesel-Dilemma verdirbt neuem Daimler-Chef den Einstand

    24.06.2019| 16:16:35

    (Zusammenfassung)

    STUTTGART (awp international) - Die ersten Wochen an der Daimler-Spitze stehen für den neuen Vorstandschef Ola Källenius unter keinem guten Stern. Mit einer Absatzflaute ohnehin schwach ins Jahr gestartet, wird der Autobauer erneut von der Affäre um mutmasslich manipulierte Diesel-Motoren eingeholt. Eine kurze Pflichtmitteilung an die Börse begrub am Sonntagabend erst einmal die Hoffnung auf Besserung. Daimler kassiert darin die Prognose für das laufende Jahr und korrigiert sie nach unten. Im operativen Geschäft soll das Ergebnis nun nicht mehr leicht zulegen, sondern lediglich die Grössenordnung von 2018 erreichen - und die war, gemessen an den Daimler-Massstäben, nicht allzu gut.

    Eine gute Nachricht gab es am Montag hingegen für die Beschäftigten: Der geplante und schon vor einigen Monaten angekündigte Sparkurs soll ohne den Abbau von Arbeitsplätzen umgesetzt werden. Unternehmen und Betriebsrat haben eine entsprechende Vereinbarung ausgehandelt, wie Gesamtbetriebsratschef Michael Brecht der Deutschen Presse-Agentur sagte. "Wir haben klar geregelt, dass es kein Personalabbauprogramm gibt", betonte er.

    Vor betriebsbedingten Kündigungen sind die Beschäftigten zwar ohnehin geschützt, ein Abfindungsprogramm oder ähnliches werde es nun aber auch nicht geben. "Es wird kein Geld in die Hand genommen, um Menschen zu suchen, die das Unternehmen verlassen", sagte Brecht.

    Källenius' Vorgänger Dieter Zetsche hatte schon bei der Vorstellung der Bilanz für 2018, die deutlich schwächer ausgefallen war als im Jahr davor, "Gegenmassnahmen" angekündigt, um Daimler wieder profitabler zu machen. Källenius, zuvor Entwicklungsvorstand, und der ebenfalls neue Finanzchef Harald Wilhelm sind erst seit gut einem Monat im Amt und mussten nun prompt eine Gewinnwarnung verkünden.

    Am Freitag erst hatte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) einen Pflicht-Rückruf für rund 60 000 weitere Diesel-Fahrzeuge von Mercedes-Benz verhängt, weil es darin eine aus seiner Sicht illegale Abgastechnik entdeckt hat. Daimler selbst ist der Auffassung, dass die Funktion in Ordnung ist, und betont, sie den Behörden selbst offengelegt zu haben. Es ist nicht der erste amtlich verordnete Rückruf für den Konzern: Für 690 000 andere Autos hatte das KBA schon im Sommer 2018 einen verhängt.

    Der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Klaus Müller, rief Daimler dazu auf, den Kunden jetzt entgegenzukommen und Betroffene zügig zu entschädigen. "Statt einen langwierigen Rechtsstreit mit dem Kraftfahrt-Bundesamt zu führen, sollte der Daimler-Konzern schnell für Klarheit sorgen. Die Betroffenen haben mehr als ein Software-Update verdient", forderte er. Ein Zwangsrückruf sei nicht nur ärgerlich, es drohe auch ein Wertverlust des Fahrzeugs.

    Daimler kündigte an, für "verschiedene laufende behördliche Verfahren und Massnahmen bei Mercedes-Benz Dieselfahrzeugen" zusätzlich einen hohen dreistelligen Millionenbetrag zurückzustellen. Das wird zunächst das operative Ergebnis im laufenden zweiten Quartal beeinflussen, letztlich aber auch das Ergebnis für das komplette Jahr 2019. Für die Van-Sparte rechnet Daimler nun sogar mit einem Verlust.

    Nach 14,3 Milliarden Euro 2017 war das Ergebnis vor Zinsen und Steuern 2018 um mehr als ein Fünftel eingebrochen. Am Ende waren es zwar immer noch gut 11,1 Milliarden Euro, Daimler verfehlte damit aber seine langjährigen Renditeziele. "Damit können und wollen wir nicht zufrieden sein", hatte Zetsche gesagt.

    Auch im ersten Quartal dieses Jahres hatte der Autobauer dann aber weltweit mit schwächelnden Verkaufszahlen zu kämpfen, während er gleichzeitig weiter viel Geld in neue Modelle und Technologien stecken muss. Der Umsatz ging leicht, der Gewinn etwas deutlicher zurück. Dass das Erreichen der Ziele für 2019 damit nicht leichter geworden sei, hatte Zetsche schon eingeräumt, zunächst aber noch an ihnen festgehalten - und "grosse Kraftanstrengungen" eingefordert.

    Für Unruhe hatten danach Berichte gesorgt, wonach Daimler plane, Tausende Stellen zu streichen. "So eine Debatte hat es bei uns nie gegeben", sagte Brecht nun aber in Bezug auf die Verhandlungen zwischen Betriebsrat und Unternehmen. Daimler sei nicht in einem Schrumpfungsprozess, sondern in einem Optimierungsprozess.

    Das Effizienzprogramm nehme alle Kosten ins Visier, betont Personalvorstand Wilfried Porth in einer internen Information an die Beschäftigten, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. "Es stehen fixe wie variable Kosten, Sachkosten ebenso wie Personalkosten auf dem Prüfstand", heisst es darin. Zudem könnten die einzelnen Bereiche selbst über ihre Ziele und entsprechende Massnahmen entscheiden. "Ein Vorgehen mit dem Rasenmäher macht hier keinen Sinn und wird deshalb von uns auch nicht verfolgt", verspricht Porth.

    Mitarbeiter, deren Aufgaben wegfielen, sollen dafür andere bekommen, sagte Betriebsratschef Brecht. Dabei müsse man auch darüber reden, welche ausgelagerten Tätigkeiten man zurück ins Unternehmen holen könne. "Wenn wir über Optimierung reden, heisst das nicht, dass nur bei uns alles auf den Prüfstand kommt, sondern dass auch geschaut wird, was man nach draussen vergeben hat", sagte Brecht. "Da läuft ja vieles unrund und ist nicht unbedingt billiger oder flexibler."

    Dass es am Ende in manchen Bereichen auch weniger Stellen gebe, sei trotzdem klar, sagte Brecht. Das lasse sich aber durch gewöhnliche Fluktuation auffangen, etwa auch durch Altersteilzeit. Die Vereinbarung gilt zunächst bis Ende 2021 für rund 60 000 Beschäftigte in den sogenannten indirekten Bereichen, also in der Verwaltung, der Entwicklung oder der Logistik.

    Zudem gab Daimler bekannt, künftig auch in Ägypten Autos von Mercedes-Benz bauen zu lassen. Der Konzern will die Montage aber nicht selbst aufbauen, sondern das von einem lokalen Partner machen lassen. Man leiste mit dem Vorhaben einen Beitrag zur Stabilisierung des wirtschaftlichen Umfelds, betonte Entwicklungsvorstand Markus Schäfer./eni/DP/stw

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  • 24.06.2019 Daimler lässt Mercedes-Fahrzeuge künftig auch in ...

    Daimler lässt Mercedes-Fahrzeuge künftig auch in Ägypten bauen

    24.06.2019| 15:40:28

    STUTTGART (awp international) - Der Autobauer Daimler will Fahrzeuge seiner Kernmarke Mercedes-Benz künftig auch in Ägypten bauen lassen. Dazu sei eine Absichtserklärung mit der ägyptischen Regierung unterzeichnet worden, teilte der Konzern am Montag mit. Selbst aufbauen will Daimler die Montage allerdings nicht. Das soll ein lokaler Geschäftspartner machen und dazu auch ägyptische Lieferanten einbinden. Man leiste mit dem Vorhaben einen Beitrag zur Stabilisierung des wirtschaftlichen Umfelds, betonte Entwicklungsvorstand Markus Schäfer.

    Weitere Investitionen seien ebenfalls denkbar, zum Beispiel in ein Logistik-Drehkreuz oder ein Trainingszentrum, hiess es. Daimler ist in Ägypten seit 1999 mit einer Tochterfirma vertreten, die dort Mercedes-Autos und Ersatzteile vertreibt./eni/DP/he

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  • 24.06.2019 Daimler setzt Sparprogramm ohne Arbeitsplatzabbau um

    Daimler setzt Sparprogramm ohne Arbeitsplatzabbau um

    24.06.2019| 15:15:31

    STUTTGART (awp international) - Der Autobauer Daimler will seinen geplanten Sparkurs ohne den Abbau von Arbeitsplätzen umsetzen. Unternehmen und Betriebsrat haben eine entsprechende Vereinbarung ausgehandelt, wie Gesamtbetriebsratschef Michael Brecht der Deutschen Presse-Agentur sagte. "Wir haben klar geregelt, dass es kein Personalabbauprogramm gibt", sagte er. Vor betriebsbedingten Kündigungen sind die Beschäftigten zwar ohnehin geschützt, ein Abfindungsprogramm oder ähnliches werde es aber auch nicht geben. "Es wird kein Geld in die Hand genommen, um Menschen zu suchen, die das Unternehmen verlassen", sagte Brecht.

    Die Vereinbarung gilt zunächst bis Ende 2021 für rund 60 000 Beschäftigte in den sogenannten indirekten Bereichen, also in der Verwaltung, der Entwicklung oder der Logistik. In der Produktion sei das nicht notwendig, weil der Personaleinsatz dort ohnehin flexibel je nach Auslastung gesteuert werde, vor allem über den Einsatz von Zeitarbeitern, sagte Brecht./eni/DP/mis

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  • 24.06.2019 Gewinnwarnung von Daimler wirft Fragen über gener...

    Gewinnwarnung von Daimler wirft Fragen über generelle Verfassung auf

    24.06.2019| 12:12:00

    (Ausführliche Fassung)

    STUTTGART (awp international) - Nach der Gewinnwarnung von Daimler wegen mutmasslich manipulierter Dieselmotoren sorgen sich Anleger zunehmend um die generelle Verfassung des Autobauers. Die Aktie verlor mehr als vier Prozent und näherte sich wieder dem Jahrestief von 44,51 Euro vom Januar. Eine besonders grosse Überraschung sei die Gewinnwarnung nicht, erklärte Analyst Jürgen Pieper von der Metzler Bank. Ihn sorge aber, dass nicht nur Extrakosten und die Van-Sparte für die zurückgenommenen Gewinnaussichten verantwortlich seien, sondern auch das Kerngeschäft Mercedes-Benz-Pkw in einer eher schlechten Verfassung sei.

    Die Hoffnung, der Autobauer könne mit seinem neuen Vorstandschef Ola Källenius auch neue Orientierungsmarken setzen, schwinde rasch, schrieb er weiter. Analyst Jose M. Asumendi von der US-Bank JPMorgan schliesst zudem weitere Rückstellungen von Daimler bis zum Jahresende nicht aus. Daimler hatte am Sonntag wegen steigender Kosten für die Bewältigung der Dieselaffäre seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr gekappt.

    Weil der Konzern im zweiten Quartal einen hohen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag für laufende behördliche Verfahren und Massnahmen um Dieselautos von Mercedes-Benz zurückstellt, dürfte das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern im Gesamtjahr nun nur noch etwa auf Höhe des Vorjahres liegen, warnte das Stuttgarter Unternehmen.

    Der erst seit einem Monat amtierende neue Konzernchef Ola Källenius und sein ebenfalls erst jüngst angetretener Finanzvorstand Harald Wilhelm starten damit mit einer hohen Bürde in ihre neuen Aufgaben. Für das Gesamtjahr rechnen sie nun nicht mehr mit einem Anstieg des Konzernergebnisses vor Zinsen und Steuern um fünf bis 15 Prozent - sondern nur noch mit einem operativen Gewinn etwa auf Vorjahresniveau. Die Vans-Sparte mit den kleinen Nutzfahrzeugen dürfte in diesem Jahr operativ sogar in die roten Zahlen rutschen statt einen kleinen Gewinn einzufahren.

    2018 hatte der Daimler-Konzern im laufenden Geschäft 11,1 Milliarden Euro verdient. Analysten rechneten für das laufende Jahr im Schnitt zuletzt noch mit einem Anstieg des Ergebnisses auf 11,8 Milliarden Euro. Daraus dürfte nun nichts mehr werden.

    Massgeblich für die Neueinschätzung der Ergebnisaussichten sei ein Anstieg der erwarteten Aufwendungen für verschiedene laufende behördliche Verfahren und Massnahmen betreffend Mercedes-Benz Dieselfahrzeuge, hiess es vom Konzern. Bereits im vergangenen Jahr hatte Daimler seine Aktionäre mit einer Gewinnwarnung enttäuscht - und diese damals mit nahezu gleichem Wortlaut begründet. 2018 hat das Unternehmen unter anderem für die Umrüstung von Dieselmotoren einen mittleren dreistelligen Millionen-Betrag aufwenden müssen - und das ohne Rückstellungen gerechnet.

    Am Freitag erst hatte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) einen Rückruf für 60 000 Autos vom Typ Mercedes-Benz GLK 220 angeordnet. Das KBA habe im Rahmen seiner Untersuchungen bei verschiedenen Herstellern bei diesen Mercedes-Modellen der Euro-5-Norm eine unzulässige Abschalteinrichtung der Abgasreinigung festgestellt, erklärte das Bundesverkehrsministerium.

    Vergangenen August hatten die Behörden einen Rückruf von europaweit 690 000 Diesel-Fahrzeuge des Konzerns angeordnet. Betroffen vom Verdacht der illegalen Abschalteinrichtungen waren der Kleintransporter Vito sowie unter anderem Varianten der C-, E- und S-Klasse oder der SUVs GLC, GLE und GLS. Daimler bestreitet, illegale Abschalteinrichtungen verwendet zu haben.

    Ohnehin laufen die Geschäfte aber nicht mehr so rund, weil auch die Handelsstreitigkeiten zwischen China und den USA die Branche belasten, genauso wie die Einführung neuer Abgas- und Verbrauchstests in der EU. Ex-Chef Dieter Zetsche musste in seiner letzten eigenen Jahresbilanz für das vergangene Jahr einen herben Gewinneinbruch verkünden.

    Zetsche hat es Källenius überlassen, die Details festzulegen, an welcher Stelle im Konzern künftig der Gürtel wie eng geschnallt werden muss. Details dazu blieb der Schwede aber bisher schuldig. Am 22. Mai erst hatte Källenius das Ruder von Zetsche übernommen, der nach über 13 Jahren an der Konzernspitze sein Amt abgab. Nach einer Abkühlungsphase will sich Zetsche in zwei Jahren in den Aufsichtsrat wählen lassen./men/mne/knd/mis

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  • 24.06.2019 BMW will Elektromodelle schneller auf die Strasse...

    BMW will Elektromodelle schneller auf die Strasse bringen

    24.06.2019| 10:49:35

    FRANKFURT (awp international) - BMW will seine Elektroautos schneller auf den Markt bringen als bisher geplant. Bereits 2023 - zwei Jahre früher als bisher geplant - will der Münchner Dax -Konzern 25 elektrifizierte Modelle anbieten. Das berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montag) am Montag. Ausserdem hat Vorstandschef Harald Krüger das Ziel ausgegeben, den Absatz von elektrifizierten Automodellen jedes Jahr um mindestens 30 Prozent zu steigern. Einen offiziellen Kommentar des Unternehmens dazu gab es nicht.

    Die Nachricht kam kurz vor einem weiteren "Autogipfel" der Hersteller mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Spitzen der grossen Koalition im Berliner Kanzleramt. BMW fordert von der Politik wie andere Autobauer auch eine bessere Förderung elektrischer Autoantriebe. Ebenso wie Daimler , aber im Gegensatz zu VW , will BMW sich nicht ausschliesslich auf Elektromotoren mit Batteriebetrieb konzentrieren.

    BMW und Daimler haben ihre Stärken insbesondere bei schweren Luxuskarossen und SUVs, einen grossen Teil der Elektrostrategie macht bei BMW daher auch der aufladbare Hybrid-Mischantrieb aus Elektro- und Verbrennermotor aus, der für schwere Autos noch eine deutlich grössere Reichweite bietet./men/cho/DP/mis

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  • 24.06.2019 Koalition trifft deutsche Autobauer - Wandel der ...

    Koalition trifft deutsche Autobauer - Wandel der Branche im Fokus

    24.06.2019| 07:06:50

    BERLIN (awp international) - Die Zukunft der deutschen Autoindustrie angesichts des grundlegenden Wandels der Branche ist am Montag Thema eines Treffens im Kanzleramt. Regierungschefin Angela Merkel (CDU), mehrere Minister und die Spitzen von Union und SPD wollen am Abend mit Managern der Autokonzerne und Gewerkschaftern zusammenkommen. Dabei geht es um Veränderungen hin zu neuen Antriebsformen und computergesteuertem Fahren, mehr Klimaschutz und die Auswirkungen auf die Beschäftigten.

    Die Umweltorganisation Greenpeace forderte von der Politik baldige Klarheit. Nur wenn Merkel schon heute die Weichen für abgasfreie Mobilität stelle, werde die deutsche Autoindustrie auch in zehn oder 15 Jahren ihre führende Position behaupten, sagte Verkehrsexperte Benjamin Stephan der Deutschen Presse-Agentur. "Alleine mit immer neuen Prämien lässt sich der massive Rückstand des Verkehrs im Klimaschutz nicht aufholen." Hersteller und Verbraucher bräuchten Gewissheit, dass ab Mitte der 2020er Jahre keine weiteren neuen Autos mit Verbrennungsmotoren mehr verkauft werden dürfen.

    Die grosse Koalition hatte schon im März regelmässige Spitzentreffen angekündigt, um die Autobranche mit mehr als 800 000 Beschäftigten fit für die Zukunft zu machen. Ziel einer "Konzertierten Aktion Mobilität" soll sein, den politischen Handlungsbedarf zu bestimmen. Bei dem Treffen im Kanzleramt soll es vorerst um einen "informellen fachlichen Austausch" gehen, wie die Regierung vorab signalisierte.

    Der Verband kommunaler Unternehmen mahnte ebenfalls baldige Entscheidungen an. "Gerade im Verkehrssektor brauchen wir mehr Einsparung von Emissionen, um die Klimaziele zu erreichen", sagte Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche der dpa. Ein wichtiges Instrument könne die Einführung eines Preises für klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) sein, der auch die Sektoren Verkehr und Wärme einschliesse. Strom, Wasserstoff und grünes Gas könnten damit wettbewerbsfähig zu Öl, Diesel und Benzin werden.

    Der CDU-Bundesvorstand berät am Montagvormittag über ein Konzept zur Zukunft der Mobilität. Die Vorlage zielt auf neue Antriebsformen und einen besseren Mix von Mobilitätsangeboten. "Wir lehnen es ab, Verkehrsträger gegeneinander auszuspielen oder Verkehrsteilnehmer mittels Verboten zu bevormunden", heisst es in dem Papier. Der Staat solle auch nicht vorgeben, ob künftig mit synthetischen Kraftstoffen, Elektro-Batterien oder Wasserstoff gefahren werde./brd/sam/DP/zb

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  • 24.06.2019 Daimler muss wegen Dieselkosten Gewinnaussichten ...

    Daimler muss wegen Dieselkosten Gewinnaussichten zurechtstutzen

    24.06.2019| 06:39:19

    STUTTGART (awp international) - Den Autobauer Daimler holt die Affäre um mutmasslich manipulierte Dieselmotoren mehr und mehr ein. Weil die Stuttgarter nun einen hohen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag für laufende behördliche Verfahren und die Dieselumrüstung von Mercedes-Benz Dieselautos zurücklegen, wird es dieses Jahr wohl nichts mit den ursprünglich ausgelobten Gewinnaussichten. Der erst seit einem Monat amtierende neue Konzernchef Ola Källenius und sein ebenfalls erst jüngst angetretener Finanzvorstand Harald Wilhelm starten damit mit einer hohen Bürde in ihre neuen Aufgaben.

    Für das Gesamtjahr rechnen sie nun nicht mehr mit einem Anstieg des Konzernergebnisses vor Zinsen und Steuern um 5 bis 15 Prozent - sondern nur noch mit einem operativen Gewinn etwa auf Vorjahresniveau, wie der Konzern am Sonntagabend in Stuttgart überraschend mitteilte. Die Vans-Sparte mit den kleinen Nutzfahrzeugen dürfte in diesem Jahr operativ sogar in die roten Zahlen rutschen statt einen kleinen Gewinn einzufahren.

    2018 hatte der Daimler-Konzern im laufenden Geschäft 11,1 Milliarden Euro verdient. Analysten rechneten für das laufende Jahr im Schnitt zuletzt noch mit einem Anstieg des Ergebnisses auf 11,8 Milliarden Euro. Daraaus dürfte nun nichts mehr werden.

    Massgeblich für die Neueinschätzung der Ergebnisaussichten sei ein Anstieg der erwarteten Aufwendungen für verschiedene laufende behördliche Verfahren und Massnahmen betreffend Mercedes-Benz Dieselfahrzeuge, hiess es vom Konzern. Bereits im vergangenen Jahr hatte Daimler seine Aktionäre mit einer Gewinnwarnung enttäuscht - und diese damals mit nahezu gleichem Wortlaut begründet. 2018 hat das Unternehmen unter anderem für die Umrüstung von Dieselmotoren einen mittleren dreistelligen Millionen-Betrag aufwenden müssen - und das ohne Rückstellungen gerechnet.

    Am Freitag erst hatte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) einen Rückruf für 60 000 Autos vom Typ Mercedes-Benz GLK 220 angeordnet. Das KBA habe im Rahmen seiner Untersuchungen bei verschiedenen Herstellern bei diesen Mercedes-Modellen der Euro-5-Norm eine unzulässige Abschalteinrichtung der Abgasreinigung festgestellt, erklärte das Bundesverkehrsministerium.

    Vergangenen August hatten die Behörden einen Rückruf von europaweit 690 000 Dieseln des Konzerns angeordnet. Betroffen vom Verdacht der illegalen Abschalteinrichtungen waren der Kleintransporter Vito sowie unter anderem Varianten der C-, E- und S-Klasse oder der SUVs GLC, GLE und GLS. Daimler bestreitet, illegale Abschalteinrichtungen verwendet zu haben.

    Ohnehin laufen die Geschäfte aber nicht mehr so rund, weil auch die Handelsstreitigkeiten zwischen China und den USA die Branche belasten, genauso wie die Einführung neuer Abgas- und Verbrauchstests in der EU. Ex-Chef Dieter Zetsche musste in seiner letzten eigenen Jahresbilanz für das vergangene Jahr einen herben Gewinneinbruch verkünden.

    Zetsche hat es Källenius überlassen, die Details festzulegen, an welcher Stelle im Konzern künftig der Gürtel wie eng geschnallt werden muss. Details dazu blieb der Schwede aber bisher schuldig. Am 22. Mai erst hatte Källenius das Ruder von Zetsche übernommen, der nach über 13 Jahren an der Konzernspitze sein Amt abgab. Nach einer Abkühlungsphase will sich Zetsche in zwei Jahren in den Aufsichtsrat wählen lassen./men

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  • 22.06.2019 Rückruf für 60 000 Mercedes-Diesel - Verdacht der...

    Rückruf für 60 000 Mercedes-Diesel - Verdacht der Abgasmanipulation

    22.06.2019| 17:00:33

    BERLIN/STUTTGART (awp international) - Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat am Freitag einen amtlichen Rückruf von rund 60 000 Dieselautos des Modells Mercedes-Benz GLK 220 CDI angeordnet. Ein Sprecher des Daimler -Konzerns bestätigte am Samstag auf Anfrage einen entsprechenden Bericht der Zeitung "Bild am Sonntag". Demnach soll der Autobauer bei diesem Diesel-Sportgeländewagen der Euro-5-Abgasnorm eine illegale Abschaltvorrichtung zur Abgasmanipulation eingesetzt haben. Daimler bestreitet dies. Man wolle sich juristisch gegen den Betrugsvorwurf wehren, sagte der Sprecher.

    Nach dem Bericht von "Bild am Sonntag" will das KBA die Ermittlungen gegen Daimler ausweiten, weil sich die angebliche Betrugssoftware noch in vielen weiteren Modellen befinden könnte. Dazu sagte der Unternehmenssprecher, man sei auch weiterhin mit der Behörde über das Thema im Gespräch.

    Der Verdacht gegen das fragliche Automodell GLK 220 CDI wurde Mitte April publik. Damals hiess es, die Behörde sei bereits im Herbst 2018 auf eine verdächtige Software-Funktion bei dem Motor OM 651 gestossen. Demzufolge sollen die Abgaswerte mithilfe eines Computerprogramms gesenkt worden sein - aber nur auf dem Prüfstand und nicht im täglichen Verkehr./brd/DP/zb

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  • 21.06.2019 Verbraucherschützer sehen Autobauer vor Treffen i...

    Verbraucherschützer sehen Autobauer vor Treffen in der Pflicht

    21.06.2019| 18:48:11

    (erweiterte Fassung)

    BERLIN (awp international) - Vor einem Spitzentreffen zur Zukunft der deutschen Autoindustrie im Kanzleramt mahnen Verbraucherschützer Bewegung der Branche an. Die Politik sei gefordert, nicht nur den Wunschzettel der Industrie entgegenzunehmen, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, am Freitag. Es gehe auch darum, Bedingungen zu stellen. Die Hersteller müssten Vertrauen schaffen, dass Angaben zu Spritverbrauch und Schadstoffausstoss stimmten. Daten von Autos dürften nur mit Zustimmung von Verbrauchern genutzt werden. Die Förderung von Elektroautos durch Prämien und Steuervorteile müsse auf attraktive Produkte treffen, auch für Menschen mit weniger Geld.

    An diesem Montagabend will Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit mehreren Bundesministern, den Spitzen von Union und SPD sowie Vertretern der Autobranche und Gewerkschaften zusammenkommen. Dabei gehe es um einen "informellen fachlichen Austausch", sagte Vize-Regierungssprecherin Martina Fietz am Freitag in Berlin. Die Koalition hatte schon im März regelmässige Spitzentreffen angekündigt, um die Schlüsselbranche fit für die Zukunft zu machen. Ziel der "Konzertierten Aktion Mobilität" soll sein, angesichts von Veränderungen zu alternativen Antrieben und computergesteuertem Fahren politischen Handlungsbedarf zu bestimmen. Diskutiert werden soll auch über Veränderungen in der Arbeitswelt.

    Mehrere Umweltverbände bekräftigten vor dem Spitzentreffen ihre Forderung nach einem allgemeinen Tempolimit auf Autobahnen. Dies sei eine "sofort wirksame Klimaschutzmassnahme" und schütze mit einer stärkeren Vermeidung von Unfällen Leben, erklärten unter anderem Deutsche Umwelthilfe, Verkehrsclub Deutschland und Greenpeace. Transparency Deutschland sprach im Vorfeld des Gipfels von "institutioneller Korruption" in der Auto-Industrie. "In Sachen Diesel-Affäre sind offensichtlich Gesetze ausgehebelt worden", sagte der Chef des Vereins gegen Korruption, Hartmut Bäumer, dem SWR.

    Eine Teilnahme an dem Spitzentreffen forderten auch Länder mit grossen Auto-Standorten ein. Man begrüsse die Initiative des Bundes, heisst es in einem Schreiben der Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne/Baden-Württemberg), Markus Söder (CSU/Bayern) und Stephan Weil (SPD/Niedersachsen) an Merkel, das der dpa vorliegt. "Dazu ist es aus unserer Sicht allerdings auch notwendig, dass die führenden deutschen "Autoländer" in die geplante "Konzertierte Aktion Mobilität" einbezogen werden", schreiben die Regierungschefs.

    Zuvor hatte die "Süddeutsche Zeitung" darüber berichtet, dass sich Kretschmann und Weil verwundert darüber gezeigt hätten, dass sie nicht zum Autogipfel eingeladen worden seien. Im Radiosender ffn warf Weil der Bundespolitik Planlosigkeit vor. Er wisse durch sein Amt im Aufsichtsrat bei Volkswagen , dass sich die Industrie enorm anstrenge. "Die Politik hat aber den Fehler gemacht, sich auf das Setzen ambitionierter Ziele zu beschränken, aber selber keinen Plan zur Umsetzung zu haben", sagte Weil.

    Für die Bundesregierung erläuterte Fietz, das Gesprächsformat sei im Rahmen des Koalitionsausschusses entwickelt worden. Daher kämen auch die Teilnehmer im Wesentlichen aus diesem Kreis - Söder gehört dem Koalitionsausschuss von Union und SPD als CSU-Vorsitzender an./sam/eni/DP/he

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  • 21.06.2019 Presse: Daimler und BMW suchen Investoren für You...

    Presse: Daimler und BMW suchen Investoren für Yournow - Börsengang möglich

    21.06.2019| 10:38:42

    HAMBURG (awp international) - Die beiden deutschen Autobauer Daimler und BMW sind einem Pressebericht zufolge auf der Suche nach externen Investoren für ihr Mobilitäts-Joint-Venture Yournow. Für geplante Investitionen von mindestens einer Milliarde Euro ins Kerngeschäft des Gemeinschaftsunternehmens, das Carsharing, wollten die beiden gleichberechtigten Partner vor allem fremde Geldgeber finden, berichtete das "Manager-Magazin" am Freitag unter Berufung auf Informationen aus den Konzernen.

    Mit verschiedenen Interessenten werde derzeit gesprochen. Mittelfristig werde in München und Stuttgart gar überlegt, Yournow an die Börse zu bringen. Die Mehrheit solle nicht abgegeben werden, demnach könnte bis zu ein Viertel an dem Geschäft verkauft werden, schreibt das Blatt. Die beiden Unternehmen waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

    Intern werde eine mögliche Unternehmensbewertung von mindestens 5 Milliarden Euro angepeilt und damit mehr als mit 3,3 Milliarden Euro in den Büchern steht, schreibt das Magazin. Ende Februar hatten die beiden deutschen Premiumautobauer den Startschuss für ihr Mobilitäts-Joint-Venture gegeben.

    In einem Verbund sind fünf Gemeinschaftsfirmen zusammengefasst. Die Bereiche teilen sich auf in Carsharing (Share Now), Parken (Park Now), Ladestationen für Elektrofahrzeuge (Charge Now), Reiseplanung über eine Mobilitätsplattform (Reach Now) und Mitfahrdienste (Free Now)./men/jha/

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  • 20.06.2019 EY-Studie: Abwärtstrend in der Autobranche verstä...

    EY-Studie: Abwärtstrend in der Autobranche verstärkt Konsolidierung

    20.06.2019| 09:43:29

    (Ausführliche Fassung)

    STUTTGART (awp international) - Der aktuelle Absatz- und Gewinnschwund bei vielen Autokonzernen dürfte den Trend zu Kooperationen und Fusionen in der Branche nach Ansicht von Experten noch verstärken. "Es steht eine Marktbereinigung bevor", resümierte der Leiter des Auto- und Transportbereichs beim Beratungsunternehmen EY, Constantin Gall, in einer aktuellen Bilanzanalyse. Im Vorteil seien die Unternehmen, die bei den Zukunftsthemen Elektromobilität und Autonomes Fahren und zugleich finanziell jetzt gut aufgestellt seien.

    "Wer da nicht zur Spitze gehört, droht unter die Räder zu geraten", betonte Gall. "Einige der heute noch eigenständigen Autokonzerne werden in zehn Jahren nur noch als Marke innerhalb eines der wenigen Megakonzerne existieren."

    Absatzflaute und hohe Kosten für neue Technologien haben der EY-Analyse zufolge zu Jahresbeginn tiefe Spuren in den Bilanzen der meisten Autokonzerne hinterlassen. Verkaufszahlen und Umsätze gingen zurück, die operativen Gewinne der weltweit grössten Hersteller fielen insgesamt auf den niedrigsten Stand seit 2011. Die japanischen Autobauer büssten demnach im Vergleich zum ersten Quartal 2018 zusammen 40 Prozent ihres operativen Ergebnisses ein. Bei den drei deutschen Konzernen VW , Daimler und BMW waren es zusammen 29 Prozent.

    Nur die koreanischen Hersteller hätten ihren operativen Gewinn erhöht, schreiben die EY-Experten. Die französischen Hersteller fehlen allerdings in der Liste, weil ihre Zahlen nicht vorlagen.

    Daimler schaffte es der Studie zufolge im ersten Quartal trotzdem auf Platz eins der weltweit profitabelsten Unternehmen. 7,1 Prozent vom Umsatz blieben als operatives Ergebnis übrig. Das ist zwar spürbar weniger als zu Jahresbeginn 2018, aber mehr als bei allen anderen untersuchten Herstellern. Auf Platz zwei landete Toyota mit 6,8 Prozent, dahinter Suzuki mit 6,5. Volkswagen lag mit 6,4 Prozent auf Rang vier, BMW rutschte mit nur noch 2,6 Prozent aus den Top Ten.

    "Die Profitabilität sinkt auf breiter Front, und wenn sich die aktuelle Absatzschwäche fortsetzt, werden wir verstärkt Preiskämpfe sehen, die die Margen noch weiter belasten dürften", betonte EY-Autoexperte Peter Fuss. Um die explodierenden Kosten in den Griff zu bekommen, gehe der Trend zu mehr Kooperationen und sehr weitgehenden Partnerschaften.

    Die hohen Ausgaben für Forschung und Entwicklung seien alternativlos, hiess es weiter. "Entscheidend wird sein, dass die Automobilhersteller auf jene Zukunftstechnologien setzen, die der Autokunde letztlich auch bezahlen wird. Nur so kann in Zukunft mit dem Produkt Auto weiterhin Geld verdient werden", sagte Gall./eni/DP/jha

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  • 20.06.2019 EY-Studie: Gewinnkrise verstärkt Druck auf Autoko...

    EY-Studie: Gewinnkrise verstärkt Druck auf Autokonzerne

    20.06.2019| 09:14:10

    STUTTGART (awp international) - Absatzflaute und hohe Kosten für neue Technologien haben zu Jahresbeginn tiefe Spuren in den Bilanzen der Autokonzerne hinterlassen. Verkaufszahlen und Umsätze gingen zurück, die Gewinne der weltweit grössten Hersteller fielen insgesamt auf den niedrigsten Stand seit 2011, wie die Beratungsgesellschaft EY für ihre aktuelle Branchenanalyse ausgerechnet hat.

    "Die weltweite Autoindustrie befindet sich in einer tiefgreifenden Umbruchphase - und die aktuelle Absatz- und Gewinnkrise verstärkt den Handlungsdruck bei den Unternehmen zusätzlich", sagte der Leiter des Auto- und Transportbereichs bei EY, Constantin Gall. Es stehe eine Marktbereinigung bevor, die dazu führen werde, das viele der heute noch eigenständigen Konzerne bald nur noch als Marke innerhalb weniger Megakonzerne existieren./eni/DP/jha

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Stammdaten

Branche/Sektor Fahrzeuge
Währung Schweizer Franken
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse SIX SX
Börse URL www.six-swiss-exchange.com
Symbol DAI
Valor 945657
ISIN DE0007100000

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +3.26%
Perf. laufende Woche -2.22 -4.05%
Perf. 1M +1.35 +2.52%
Perf. 3M -5.96 -9.80%
Perf. laufendes Jahr +2.95 +5.68%
Perf. 52W   -16.04%

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Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
LSE Europ M 47.6625 -3.24% 7'325'347 24.06.2019
Xetra 47.76 -3.75% 6'259'195 24.06.2019
SIX SX EUR 48.645 --- 500 24.06.2019
BX World 53.232 -2.96% 100 24.06.2019
Other OTC Mk 54.30 -2.88% --- 17:20:00
Deut.Boerse 47.815 -3.36% --- 24.06.2019
TRADEcho 2cy 42.4697 -3.90% --- 24.06.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 54.85 (21.06.2019)
Vortagestief 54.85 (21.06.2019)
Hoch 1W 55.34 (20.06.2019)
Tief 1W 52.63 (24.06.2019)
Hoch 1M 55.34 (20.06.2019)
Tief 1M 51.45 (03.06.2019)
Hoch 3M 68.39 (23.04.2019)
Tief 3M 51.45 (03.06.2019)
Hoch 1J 69.34 (26.07.2018)
Tief 1J 50.39 (03.01.2019)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG