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Umsatz Vormonat 1'666'471'097

Aktuelle News

  • 10.01.2019 EU-Kommission prüft Steuerdeals von Nike in den N...

    EU-Kommission prüft Steuerdeals von Nike in den Niederlanden

    10.01.2019| 13:20:03

    BRÜSSEL (awp international) - Steuerdeals des US-Sportherstellers Nike in den Niederlanden wecken den Argwohn der EU-Kommission und werden nun genauer untersucht. Dies teilte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Donnerstag in Brüssel mit.

    Sie vermutet, dass mit Hilfe von Lizenzgebühren Nike-Gewinne und damit die Steuerlast in den Niederlanden künstlich klein gerechnet worden sein könnten. Das wiederum könnte dem US-Konzern unzulässige Wettbewerbsvorteile verschafft haben, erklärte Vestager. Sie leitete eine eingehende Prüfung der steuerlichen Behandlung von Nike in den Niederlanden ein. Der EU-Staat und das Unternehmen würden gehört.

    Es geht um sogenannte Vorsteuerbescheide, mit denen die niederländischen Steuerbehörden die Art der internen Verrechnung von Lizenzgebühren akzeptierten, die Nike in den Niederlanden an andere Nike-Gesellschaften im Ausland zahlte. Die Kommission will prüfen, ob diese Gebühren überhöht waren. Damit hätte die niederländischen Nike-Töchter den Gewinn gedrückt und Steuern gespart.

    Die EU-Wettbewerbshüter machen den Verdacht daran fest, dass die niederländischen Nike-Töchter mit mehr als 1000 Mitarbeitern die Lizenzgebühren an Nike-Einheiten ohne Mitarbeiter oder wirtschaftliche Tätigkeit zahlten. Die Gebühren schienen zudem höher als zu Marktbedingungen, hiess es weiter.

    "Die Mitgliedsstaaten sollten es Unternehmen nicht ermöglichen, komplexe Strukturen aufzubauen, durch die ihre zu versteuernden Gewinne übermässig gemindert werden und ihnen ein ungerechtfertigter Vorteil gegenüber Wettbewerbern entsteht", erklärte Vestager.

    Sie war bereits in der Vergangenheit gegen Steuersparmodelle in Luxemburg, den Niederlanden und Belgien vorgegangen. Spektakulärster Fall war 2016 die Feststellung, dass Irland dem US-Konzern Apple unzulässige Steuernachlässe von 14,3 Milliarden Euro gewährt habe./vsr/DP/fba

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  • 21.12.2018 Nike erfreut Anleger mit starken Quartalszahlen

    Nike erfreut Anleger mit starken Quartalszahlen

    21.12.2018| 06:38:09

    BEAVERTON (awp international) - Der US-Sportartikelriese Nike hat Umsatz und Gewinn im jüngsten Geschäftsquartal dank starker Online-Verkäufe und hoher Nachfrage in China und Nordamerika kräftig gesteigert. In den drei Monaten bis Ende November kletterten die Erlöse im Jahresvergleich um zehn Prozent auf 9,37 Milliarden Dollar (8,18 Mrd Euro), wie der Adidas -Rivale am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Überschuss wuchs ebenfalls um zehn Prozent auf 847 Millionen Dollar.

    Im Heimatmarkt Nordamerika, wo Nike zeitweise geschwächelt hatte, gab es ein Umsatzplus von neun Prozent. Wachstumstreiber bleibt jedoch das China-Geschäft, das um 26 Prozent zulegte. Die Zahlen übertrafen die Erwartungen klar und kamen am Markt gut an. Die Aktie stieg nachbörslich zunächst um rund sieben Prozent. Man gehe mit enormem Antrieb und einer breiten Palette an Innovationen ins Jahr 2019, sagte Nike-Chef Mark Parker. Einmal mehr hob er die Fortschritte in der Online-Vermarktung als Grund für die starken Resultate hervor./hbr/mis

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  • 26.09.2018 Nike meldet kräftige Gewinn- und Umsatzzuwächse

    Nike meldet kräftige Gewinn- und Umsatzzuwächse

    26.09.2018| 05:31:00

    BEAVERTON (awp international) - Beim US-Sportartikelriesen Nike liefen die Geschäfte im Sommer rund. In den drei Monaten bis Ende August legten die Erlöse im Jahresvergleich um zehn Prozent auf 9,95 Milliarden Dollar (8,46 Mrd Euro) zu, wie der Adidas -Rivale am Dienstag nach US-Börsenschluss am Konzernsitz in Beaverton (Oregon) mitteilte. Der Nettogewinn stieg um 15 Prozent auf 1,09 Milliarden Dollar.

    Im US-Heimatmarkt, wo der Konzern zeitweise unter der starken Konkurrenz litt und erst im Vorquartal die Umsatzwende geschafft hatte, nahmen die Erlöse um sechs Prozent zu. Wachstumstreiber bleibt jedoch das internationale Geschäft - besonders in Asien und Lateinamerika war die Nachfrage zuletzt hoch.

    Nike-Chef Mark Parker zeigte sich zufrieden und strich vor allem Produktinnovationen und Fortschritte in der digitalen Vermarktung als Erfolgsfaktoren heraus. Allerdings legten auch die Kosten teilweise deutlich zu - insbesondere etwa für Marketing-Kampagnen. Dennoch habe man stärkeres Wachstum und höhere Erträge geliefert als zu Beginn des Geschäftsjahres angenommen, sagte Finanzvorstand Andy Campion.

    Obwohl die Quartalszahlen die Erwartungen der Wall-Street-Analysten insgesamt übertrafen, reagierten Anleger zunächst verhalten. Die Aktie fiel nachbörslich in einer ersten Reaktion spürbar, erholte sich zuletzt aber wieder etwas. Im bisherigen Jahresverlauf hat der Kurs indes bereits um rund 36 Prozent zugelegt, so dass die Gelegenheit für Gewinnmitnahmen günstig wäre./hbr/DP/he

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  • 06.09.2018 Handelsstreit: China warnt USA vor neuen Strafzöllen

    Handelsstreit: China warnt USA vor neuen Strafzöllen

    06.09.2018| 10:06:43

    PEKING (awp international) - Kurz vor der möglichen Ankündigung neuer US-Strafzölle hat China vor einer Zuspitzung des Handelskonflikts gewarnt. Gao Feng, ein Sprecher des Pekinger Handelsministeriums, bekräftigte am Donnerstag, dass China mit Gegenmassnahmen reagieren werde, sollte US-Präsident Donald Trump seine Drohung neuer Strafzölle auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden US-Dollar verwirklichen.

    "Wir werden die notwendigen Gegenmassnahmen einleiten", sagte Gao Feng. Zudem kündigte er Hilfen für Unternehmen an, die durch die Strafzölle in Schwierigkeiten geraten könnten. Dies gelte auch für ausländische Firmen, die in China aktiv sind.

    Nachdem am Mittwoch in den USA eine öffentliche Anhörungsfrist zur neuen Runde von Strafzöllen endete, rechneten Beobachter mit einer schnellen Entscheidung aus Washington. Im Raum stehen weitere Zölle in Höhe von 25 Prozent auf chinesische Waren im Wert von rund 200 Milliarden US-Dollar. Die vorläufige Liste hierfür umfasst Konsumgüter wie Möbel und Lebensmittel. Peking hatte bereits zuvor angekündigt, darauf mit zusätzlichen Sonderabgaben auf Importe aus den USA im Wert von 60 Milliarden US-Dollar reagieren zu wollen.

    Mit den bereits in Kraft getretenen Strafzöllen würden dann etwa die Hälfte aller Importe aus China mit Abgaben überzogen. China kann Vergeltung mit eigenen Strafzöllen auf Importe aus den USA nur begrenzt üben, weil die USA nur Waren für 130 Milliarden US-Dollar nach China ausführen.

    Beobachter wiesen jedoch darauf hin, dass Peking andere Möglichkeiten habe, um Washington unter Druck zu setzen. So könnte etwa US-Unternehmen wie Starbucks, Apple oder Nike, die seit Jahren enorm von der Konsumlust des Milliardenvolkes profitieren, die Geschäfte in China erschwert werden./jpt/DP/fba

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  • 05.09.2018 Trump attackiert US-Football-Star Kaepernick - Ni...

    Trump attackiert US-Football-Star Kaepernick - Nike-Aktie fällt

    05.09.2018| 08:05:34

    WASHINGTON/BEAVERTON (awp international) - US-Präsident Donald Trump hat mit seiner scharfen Kritik an American-Football-Star Colin Kaepernick auch dessen Sponsor Nike unter Druck gesetzt. Die Werbe-Zusammenarbeit des Sportartikel-Riesen mit Kaepernick sende eine "furchtbare Botschaft" aus, sagte Trump am Dienstag (Ortszeit) im Weissen Haus der konservativen Internetseite "The Daily Caller". Die Aktien des Konzerns aus Beaverton (Bundesstaat Oregon) reagierten spürbar auf die Verbalattacke, sie verloren an der New Yorker Börse 3,2 Prozent.

    Nike verpflichtete den früheren Quarterback der San Francisco 49ers für eine neue Kampagne. Kaepernick hatte vor zwei Jahren eine Protestwelle von Spielern der Profiliga NFL gestartet, die sich während der amerikanischen Hymne durch Kniefälle oder erhobene Fäuste gegen Polizeibrutalität und Rassen-Ungleichheiten aussprachen.

    Trump bemängelte dies und forderte die Teams auf, Sanktionen gegen die Spieler zu verhängen. Die 49ers entliessen ihren Spielmacher zum Ende der Saison 2016/17, seitdem findet er keine neue Mannschaft mehr. Nun ging Trump auch Nike wegen des Engagements von Kaepernick als Werbebotschafter an. Trump verwies in dem Interview mit "The Daily Caller" auch darauf, dass Nike in New York Mieter in einem seiner Gebäude sei: "Sie zahlen viel Miete."

    Auf einem Poster von Nikes "Just Do It"-Werbekampagne zum 30. Geburtstag des bekannten Firmenmottos steht: "Glaube an etwas. Selbst wenn es bedeutet, alles zu opfern." Kaepernick postete ein Foto dazu auf seinen Kanälen in den sozialen Netzwerken. Dieses zeigt eine Nahaufnahme seines Gesichts mit dem Werbeschriftzug.

    Der nordamerikanische Marken-Vizepräsident für Nike, Gino Fisanotti, sagte dem TV-Sender ESPN zu Kaepernick: "Wir glauben, Colin ist einer der inspirierendsten Sportler seiner Generation, der die Plattform Sport dazu nutzte, um die Welt zu verbessern."

    Neben dem ehemaligen NFL-Spieler sind unter anderem auch Odell Beckham Jr. (American Football), Serena Williams (Tennis) und LeBron James (Basketball) Teil der "Just Do It"-Kampagne. Insbesondere James - einer der grössten Stars der US-Profiliga NBA - war von Trump ebenfalls angegriffen worden. Der Basketballer hatte sich in einem Interview jüngst erneut kritisch über den US-Präsidenten geäussert.

    "In den vergangenen Monaten habe ich festgestellt, dass er den Sport dazu benutzt, um uns zu spalten", sagte der dreimalige NBA-Meister und Olympiasieger. Kollegen wie Stephen Curry hatten einen Besuch im Weissen Haus aus Protest gegen Trumps Verhalten abgelehnt./jap/DP/men

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  • 09.08.2018 Adidas spielt dank Fussball-WM auf

    Adidas spielt dank Fussball-WM auf

    09.08.2018| 06:59:15

    HERZOGENAURACH (awp international) - Der Sportartikelhersteller Adidas hat im zweiten Quartal neben der Fussball-Weltmeisterschaft von guten Geschäften in Nordamerika und China profitiert. Allerdings schwächelte weiterhin die Tochter Reebok. Der Konzernumsatz stieg zwischen April und Ende Juni um 4,4 Prozent auf 5,26 Milliarden Euro, wie Adidas am Donnerstag mitteilte. Währungsbereinigt lag das Plus bei 10 Prozent.

    Der operative Gewinn verbesserte sich um 17 Prozent auf 592 Millionen Euro. Der Gewinn aus fortgeführtem Geschäft zog um ein gutes Fünftel auf 418 Millionen Euro an. Die Erwartungen der Analysten konnte der Nike-Konkurrent damit schlagen. Zudem bestätigte Adidas die Prognose für das Gesamtjahr. Manche Experten hatten auch hier eine Senkung befürchtet./she/zb

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  • 08.08.2018 Handelsstreit mit Zöllen: USA und China zünden ne...

    Handelsstreit mit Zöllen: USA und China zünden neue Stufe

    08.08.2018| 14:23:45

    (Meldung weiter ausgebaut. Neu: Vergeltungszölle Chinas)

    WASHINGTON/PEKING (awp international) - Der Handelsstreit zwischen den USA und China eskaliert weiter. Nachdem das Weisse Haus mitteilte, am 23. August weitere Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Waren im Wert von rund 16 Milliarden US-Dollar zu erheben, kündigte das Pekinger Handelsministerium am Mittwoch Vergeltungszölle in gleicher Höhe und zum gleichen Zeitpunkt an. Ökonomen sehen in dem sich zuspitzenden Konflikt ein Risiko für die gesamte Weltwirtschaft.

    Bereits am 6. Juli hatten beide Seiten gegenseitige Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Importe im Wert von jeweils rund 34 Milliarden US-Dollar in Kraft gesetzt. Während die USA dabei auf Haushaltsgeräte und Elektronik zielten, erhob China Sonderabgaben auf Autos, aber auch auf landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Sojabohnen, Schweinefleisch, Rindfleisch und Molkereiprodukte. Es zielt damit auf die Wählerschaft von US-Präsident Donald Trump in ländlichen Gebieten ab.

    Die zweite Tranche der US-Strafzölle zielt nun auf Waren wie Metalle, Schmierstoffe, Chemikalien und erneut Elektronik. Peking will dagegen Rohstoffe wie Kohle und Gas sowie Motorräder und andere Fahrzeuge mit Strafen belegen.

    Ein Ende des Streits ist nicht absehbar. Weiter im Raum stehen zusätzliche US-Zölle in Höhe von 25 Prozent auf chinesische Waren im Wert von rund 200 Milliarden US-Dollar. Die vorläufige Liste hierfür umfasst Konsumgüter wie Möbel und Lebensmittel. Am 5. September läuft eine Frist für Anhörungen dazu ab. Peking hat bereits angekündigt, dann zusätzlichen Sonderabgaben auf Importe aus den USA im Wert von 60 Milliarden US-Dollar erheben zu wollen.

    Mit den bereits in Kraft getretenen Strafzöllen vom Juli und den für August angekündigten Massnahmen würden dann etwa die Hälfte aller Importe aus China mit Abgaben überzogen. Wegen des hohen Handelsdefizits der USA hat Trump auch damit gedroht, vielleicht sogar alle Importe aus China im Gesamtwert von 500 Milliarden US-Dollar mit Abgaben belegen zu wollen.

    China kann Vergeltung mit eigenen Strafzöllen auf Importe aus den USA nur begrenzt üben, weil die USA nur Waren für 130 Milliarden US-Dollar nach China ausführen.

    Beobachter wiesen jedoch darauf hin, dass Peking andere Möglichkeiten habe, um Washington unter Druck zu setzen. So könnten etwa US-Unternehmen wie Starbucks , Apple oder Nike , die seit Jahren enorm von der Konsumlust des Milliardenvolkes profitieren, die Geschäfte in China erschwert werden.

    Die Staatsmedien des Landes schiessen sich bereits ein: "China ist mit Abstand der wichtigste Überseemarkt für Apple, was den Konzern verwundbar macht, wenn die Chinesen ihn zum Ziel von Wut und nationalistischen Gefühlen machen", hiess es am Dienstag in einem Kommentar der Zeitung "China Daily".

    Die Sorge vor einer Eskalation des Handelsstreits hat derweil den Warenverkehr zwischen China und den USA weiter beflügelt. Wie die Pekinger Zollverwaltung am Mittwoch mitteilte, legten die Exporte des Landes in die USA im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11,2 Prozent auf 41,5 Milliarden US-Dollar zu. Die Importe aus den USA stiegen um rund 11,1 Prozent auf 13,4 Milliarden US-Dollar.

    Beobachter führen die weiterhin starke Handelsaktivität darauf zurück, dass Unternehmen in beiden Ländern noch möglichst viele Geschäfte abwickeln wollen, bevor weitere Zölle erhoben werden.

    Die USA und die EU hatten sich kürzlich darauf geeinigt, eine weitere Eskalation ihres Handelsstreits abzuwenden und vorerst keine neuen Sonderzölle zu verhängen. Beide Seiten wollen nun unter anderem Gespräche über die Abschaffung von Zöllen auf Industriegüter beginnen. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker stellte Trump verstärkte Einfuhren von US-Soja in Aussicht./jpt/DP/jkr

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  • 08.08.2018 Zündstoff im Handelsstreit: USA kündigen neue Zöl...

    Zündstoff im Handelsstreit: USA kündigen neue Zölle gegen China an

    08.08.2018| 10:08:47

    (Meldung weiter ausgebaut)

    WASHINGTON/PEKING (awp international) - Der Handelsstreit zwischen den USA und China eskaliert weiter. Wie das Weisse Haus ankündigte, sollen am 23. August weitere Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf chinesische Waren im Umfang von 16 Milliarden US-Dollar erhoben werden. Betroffen sind 279 Produkte, darunter etwa Metalle, Schmierstoffe, Chemikalien und Elektronik.

    Eine Reaktion aus Peking gab es am Mittwoch zunächst nicht. Jedoch hatte das Handelsministerium schon vor Wochen angekündigt, dass es Zölle im gleichen Umfang in Erwägung ziehe, sollten die USA die zweite Tranche von Strafmassnahmen umsetzen. Ökonomen sehen in dem sich zuspitzenden Konflikt ein Risiko für die gesamte Weltwirtschaft.

    Bereits am 6. Juli hatten beiden Seiten gegenseitige Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Importe im Wert von jeweils rund 34 Milliarden US-Dollar in Kraft gesetzt. China hat dabei unter anderem Sonderabgaben auf Autos, aber auch auf landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Sojabohnen, Schweinefleisch, Rindfleisch und Molkereiprodukte erhoben. Es zielt damit auf die Wählerschaft von US-Präsident Donald Trump in ländlichen Gebieten ab.

    Ein Ende des Streits ist nicht absehbar. Weiter im Raum stehen zusätzliche US-Zölle in Höhe von 25 Prozent auf chinesische Waren im Wert von rund 200 Milliarden US-Dollar. Die vorläufige Liste hierfür umfasst Konsumgüter wie Möbel und Lebensmittel. Am 5. September läuft eine Frist für Anhörungen dazu ab. Peking hat bereits angekündigt, dann zusätzlichen Sonderabgaben auf Importe aus den USA im Wert von 60 Milliarden US-Dollar erheben zu wollen.

    Mit den bereits in Kraft getretenen Strafzöllen vom Juli und den für August angekündigten Massnahmen würden dann etwa die Hälfte aller Importe aus China mit Abgaben überzogen. Wegen des hohen Handelsdefizits der USA hat Trump auch damit gedroht, vielleicht sogar alle Importe aus China im Gesamtwert von 500 Milliarden US-Dollar mit Abgaben belegen zu wollen.

    China kann Vergeltung mit eigenen Strafzöllen auf Importe aus den USA nur begrenzt üben, weil die USA nur Waren für 130 Milliarden US-Dollar nach China ausführen.

    Beobachter wiesen jedoch daraufhin, dass Peking andere Möglichkeiten habe, um Washington unter Druck zu setzen. So könnte etwa US-Unternehmen wie Starbucks , Apple oder Nike , die seit Jahren enorm von der Konsumlust des Milliardenvolkes profitieren, die Geschäfte in China erschwert werden.

    Die Staatsmedien des Landes schiessen sich bereits ein: "China ist mit Abstand der wichtigste Überseemarkt für Apple, was den Konzern verwundbar macht, wenn die Chinesen ihn zum Ziel von Wut und nationalistischen Gefühlen machen", hiess es am Dienstag in einem Kommentar der Zeitung "China Daily".

    Die Sorge vor einer Eskalation des Handelsstreits hat derweil den Warenverkehr zwischen China und den USA weiter beflügelt. Wie die Pekinger Zollverwaltung am Mittwoch mitteilte, legten die Exporte des Landes in die USA im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11,2 Prozent auf 41,5 Milliarden US-Dollar zu. Die Importe aus den USA stiegen um rund 11,1 Prozent auf 13,4 Milliarden US-Dollar.

    Beobachter führen die weiterhin starke Handelsaktivität darauf zurück, dass Unternehmen in beiden Ländern noch möglichst viele Geschäfte abwickeln wollen, bevor weitere Zölle erhoben werden.

    Die USA und die EU hatten sich kürzlich darauf geeinigt, eine weitere Eskalation ihres Handelsstreits abzuwenden und vorerst keine neuen Sonderzölle zu verhängen. Beide Seiten wollen nun unter anderem Gespräche über die Abschaffung von Zöllen auf Industriegüter beginnen. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker stellte Trump verstärkte Einfuhren von US-Soja in Aussicht./jpt/DP/jsl

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  • 26.07.2018 Puma hebt Umsatzprognose an - Investoren dennoch ...

    Puma hebt Umsatzprognose an - Investoren dennoch enttäuscht

    26.07.2018| 11:07:23

    (Ausführliche Fassung)

    HERZOGENAURACH (awp international) - Der Sportartikelhersteller Puma hat im zweiten Quartal einen kräftigen Sprung nach vorn gemacht. Der Handelsstreit zwischen den USA und der EU sowie China stimmt Konzernchef Björn Gulden dennoch vorsichtig. Inzwischen sei er aber weniger beunruhigt als noch zu Beginn des Jahres, sagte er am Donnerstag bei der Vorlage der Quartalszahlen.

    Die Umsatzprognose für 2018 hob Puma zum zweiten mal in diesem Jahr an und erwartet nun ein währungsbereinigtes Plus beim Umsatz von 12 bis 14 Prozent. Bislang hatte Puma einen Zuwachs von 10 bis 12 Prozent erwartet. Die Ergebnisprognose behielt der Konzern aber bei: Das operative Ergebnis (Ebit) soll weiterhin von den 245 Millionen des Vorjahres auf 310 bis 330 Millionen Euro steigen. Er wolle sicherstellen, auch das zu liefern, was er verspreche, sagte Gulden und verwies neben dem unsicheren Handelsumfeld auch auf höhere Kosten.

    An der Börse ging es mit der Aktie um 3 Prozent auf 460 Euro bergab. Marktteilnehmer hatten auch auf eine Erhöhung der Ebit-Prognose gesetzt. Die Investmentbank JPMorgan schrieb in einer ersten Einschätzung von "einer Enttäuschung". Die Puma-Aktie ist seit kurzem wieder Mitglied im MDax , nachdem der jahrelange Grossaktionär Kering seine Beteiligung gesenkt und so eine bessere Handelbarkeit der Aktie ermöglicht hatte. Das Puma-Papier hat allerdings auch in diesem Jahr rund 30 Prozent an Wert gewonnen. Anfang Juni hatte es bei 539 Euro ein Rekordhoch erklommen.

    Puma-Chef Gulden hatte den Sportartikelhersteller in einer Krisensituation übernommen und nach etlichen Umbauten wieder auf die Erfolgsspur zurück geführt. Inzwischen fühlt sich das Unternehmen stark genug, um den grösseren Konkurrenten Adidas und Nike die Stirn zu bieten. Mit der Hilfe des US-Rappers Jay Z will Gulden nun das Basketball-Segment in den USA aufmischen. Erste NBA-Spieler wurden unter Vertrag genommen, auch die Resonanzen aus dem Handel und von den Fans seien positiv, sagte Gulden. Die ersten Basketball-Produkte soll es ab Herbst geben.

    Zunächst kostet der Einstieg aber Geld, gleiches gilt für das Sponsoring für Fussballclubs wie AC Mailand oder Olympique Marseille. Auf Jahressicht werden die Investitionen in Sportmarketing steigen. Eine starke Nachfrage nach Schuhen kurbelte das Wachstum im zweiten Quartal an. So legten die Franken beim Umsatz um 8 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro zu. Ohne den starken Euro wäre der Umsatz um 15 Prozent gewachsen. Unter dem Strich stieg der Gewinn um gut 42 Prozent auf 31,1 Millionen Euro. Operativ verdiente Puma mit 57,6 Millionen Euro rund ein Drittel mehr als im Jahr zuvor.

    Gulden zufolge sind die Oderbücher für das zweite Halbjahr gut gefüllt. Der Schub für Fussballschuhe beginne in der Regel erst im Anschluss an die Fussballweltmeisterschaft und damit jetzt. Der Verkauf von Replika-Shirt habe vor und während des Turniers seinen Höhepunkt. Allerdings habe die Nicht-Teilnahme von Italien diesmal gebremst. Die neuen Club-Partnerschaften sollen es nun raus reissen.

    Auf einen neuen Mode-Trend musste sich Puma bereits im zweiten Quartal einstellen und entsprechend bei Warenbeschaffung und Logistik reagieren. Der Retro-Boom flache ab, sagte Gulden. Gleiches gelte für die minimalistisch designten Schuhe. Inzwischen seien klobige, vom Basketball inspirierte Sneaker angesagt./she/das/zb

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  • 26.07.2018 Puma schraubt Umsatzprognose erneut hoch

    Puma schraubt Umsatzprognose erneut hoch

    26.07.2018| 07:42:23

    HERZOGENAURACH (awp international) - Der Sportartikelhersteller Puma hat auch im zweiten Quartal einen kräftigen Sprung nach vorn gemacht. Zum zweiten Mal in diesem Jahr hob der Adidas - und Nike -Konkurrent seine Umsatzprognose für 2018 an. Den Einfluss von Währungen herausgerechnet, sollen die Umsätze nun um 12 bis 14 Prozent zulegen, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Bislang erwartete Puma einen Zuwachs von 10 bis 12 Prozent. Die Ergebnisprognose wurde bestätigt.

    Im zweiten Quartal liefen die Geschäfte vor allem mit Schuhen gut. Auch die Resonanz auf den Einstieg ins Basketball-Geschäft sei positiv, sagte Konzernchef Björn Gulden. Unter dem Strich stieg der Gewinn zwischen April und Juni um gut 42 Prozent auf 31,1 Millionen Euro. Operativ verdiente Puma mit 57,6 Millionen Euro rund ein Drittel mehr als im Jahr zuvor. Beim Umsatz legten die Franken um 8 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro zu. Ohne den starken Euro wäre der Umsatz um 15 Prozent gewachsen./she/fba

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  • 24.07.2018 Nike hebt offenbar Gehälter tausender Mitarbeiter an

    Nike hebt offenbar Gehälter tausender Mitarbeiter an

    24.07.2018| 13:44:38

    BEAVERTON (awp international) - Der weltgrösste Sportartikel-Hersteller Nike will im Rahmen einer Gleichstellungsoffensive über 7'000 Mitarbeitern mehr Gehalt zahlen und sein Bonussystem anpassen. Der Schritt folge im Anschluss an eine interne Untersuchung und solle zu mehr Lohngerechtigkeit führen, berichteten das "Wall Street Journal" (Dienstag) und andere US-Medien unter Berufung auf ein Nike-Rundschreiben. Die Gehaltserhöhungen sollen demnach rund zehn Prozent der weltweiten Belegschaft des US-Konzerns betreffen.

    Profitieren sollen davon laut einer Sprecherin Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über alle Ebenen, Regionen, Funktionen und Marken hinweg. Zuvor hatte es Berichte über Sexismus-Vorwürfe und angebliche Diskriminierung gegeben. Nike will auch bei seinen jährlichen Bonuszahlungen künftig einen neuen Ansatz verfolgen. Die Sondervergütungen sollen sich nach der Gesamtleistung des Konzerns richten und weniger danach, wie Mitarbeiter individuell und mit ihren jeweiligen Teams abschneiden, heisst es im "Wall Street Journal"./hbr/DP/stw

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  • 28.06.2018 Nike erfreut Anleger mit starken Zahlen und Aktie...

    Nike erfreut Anleger mit starken Zahlen und Aktienrückkäufen

    28.06.2018| 21:59:19

    Beaverton (dpa) - Der Sportartikelriese Nike hat im vergangenen Geschäftsquartal die ersehnte Umsatzwende im US-Heimatmarkt geschafft und dank vieler Produktneuheiten mehr verkauft und verdient als erwartet. In den drei Monaten bis Ende Mai stieg der Gewinn im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar (1,0 Mrd Euro), wie der Adidas -Rivale am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte.

    Starke internationale Geschäfte - insbesondere in China - liessen die Erlöse um kräftige 13 Prozent auf 9,8 Milliarden Dollar steigen. In Nordamerika, wo sich Nike seit längerem schwertat, gab es ein Umsatzplus von drei Prozent. Vorstandschef Mark Parker freute sich, dass die Innovationen von Nike gut ankamen und strich die Rückkehr zum Wachstum im Heimatmarkt als besonderen Erfolg heraus.

    Die Prognosen der Analysten wurden mit den Quartalszahlen klar übertroffen. Entsprechend positiv fiel die Reaktion der Wall Street aus - der Aktienkurs kletterte nachbörslich zunächst um über fünf Prozent. Bei den Anlegern kam neben den Ergebnissen auch gut an, dass Nike für die kommenden vier Jahre ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 15 Milliarden Dollar ankündigte./hbr/DP/he

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Stammdaten

Branche/Sektor Textilien, Bekleidung & Lederwaren
Währung US-Dollar
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse NYSE
Börse URL www.nyse.com
Symbol NKE
Valor 957150
ISIN ---

Performance

  +/- +/-%
Perf. 1W   +3.95%
Perf. laufende Woche --- ---
Perf. 1M +7.74 +10.60%
Perf. 3M +5.71 +7.61%
Perf. laufendes Jahr +6.61 +8.92%
Perf. 52W   +18.75%

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Corporate action

Company Generalversammlung (20.09.2018)
Instrument Barausschüttung (16.11.2018)

Handelsplätze

Börse Letzter +/-% Volumen Datum/Zeit
Xetra 71.03 -0.45% 465 12:14:18
Deut.Boerse 71.21 +0.68% --- 12:06:55
CTA Chicago 80.50 +1.78% --- 22.01.2019
CTA IEX 80.78 +0.42% --- 22.01.2019
SIX SX USD 79.69 --- --- 21.01.2019

Derivate SIX Structured Products

Hoch/Tief Historisch

Vortageshoch 81.31 (22.01.2019)
Vortagestief 80.20 (22.01.2019)
Hoch 1W 81.31 (22.01.2019)
Tief 1W 76.19 (15.01.2019)
Hoch 1M 81.31 (22.01.2019)
Tief 1M 68.75 (26.12.2018)
Hoch 3M 81.31 (22.01.2019)
Tief 3M 66.53 (20.12.2018)
Hoch 1J 86.00 (21.09.2018)
Tief 1J 62.13 (06.02.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG