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Aktuelle News

  • 19.12.2018 GlaxoSmithKline und Pfizer legen Consumer-Health-...

    GlaxoSmithKline und Pfizer legen Consumer-Health-Sparten zusammen

    19.12.2018| 10:31:25

    (Ausführliche Fassung)

    LONDON/NEW YORK (awp international) - Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) und der US-Pharmariese Pfizer bündeln ihre Geschäfte mit rezeptfreien Mitteln. Am Aktienmarkt kommt der Deal gut an: Die Aktie der Briten steigt im frühen Handel zeitweise um über sechs Prozent. Das ist der höchste Tagesgewinn seit über 10 Jahren. Analysten begrüssen das Einsparpotential und die Chance auf höhere Margen.

    Beide Konzerne werden ihre jeweiligen Consumer-Healthcare-Sparten (auch Selbstmedikation genannt) in ein Gemeinschaftsunternehmen einbringen, wie GlaxoSmithKline und Pfizer am Mittwoch mitteilten. Beide Sparten zusammen kommen auf einen Umsatz von gut 9,8 Milliarden Pfund (10,9 Mrd Euro). Die Behörden und die GSK-Aktionäre müssen dem Deal noch zustimmen.

    GSK soll mit 68 Prozent die Mehrheit an dem neuen Unternehmen für nicht verschreibungspflichtige Mittel für Apotheke und Supermarkt halten. Der Abschluss der Transaktion wird in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres erwartet. Innerhalb von drei Jahren nach dem Abschluss sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens geplant.

    Das Einsparpotenzial wird von den Unternehmen auf eine halbe Milliarde Pfund ab dem Jahr 2022 prognostiziert. Die Analysten von Jefferies erwarten höhere Margen. Nach ihren Berechnungen wird das Gemeinschaftsunternehmen die weltweite Nummer 1 im Consumer-Healthcare-Markt mit einem Marktanteil von 7,2 Prozent. Zudem sei es wichtig für die Investoren, dass Glaxo die Dividendenerwartungen für das laufende Jahr und 2019 bestätigt hat.

    Pfizer sucht schon länger nach einer Lösung für seine Consumer-Healthcare-Sparte. Im Oktober 2017 hiess es, man suche nach "strategische Alternativen". Im März dieses Jahres wurde Pfizer die Sparte nicht los, unter den potentiellen Käufern soll dem Vernehmen nach auch GlaxoSmithKline gewesen sein.

    Unter dem Dach des neuen Unternehmens finden sich Medikamente wie das Schmerzmittel Spalt, aber auch Verdauungsmittel und Vitaminpräparate wie Centrum. Bei Glaxo sind es Marken wie Sensodyne oder Voltaren.

    Auch die deutsche Merck KGaA suchte neue Wege für ihr Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten. Im April gelang dem Unternehmen der Verkauf an Procter & Gamble (P&G). Die Trennung von den rezeptfreien Medikamenten ist in der Pharmabranche derzeit gross in Mode. Die sogenannten OTC-Geschäfte ("Over the Counter") bringen typischerweise nur kleinere Margen. Zugleich verschlingt die Entwicklung neuer Pharma-Blockbuster viel Geld, weshalb Randgeschäftsverkäufe finanzielle Erleichterung bringen sollen. /stk/fba

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  • 19.12.2018 GlaxoSmithKline und Pfizer legen Consumer-Health-...

    GlaxoSmithKline und Pfizer legen Consumer-Health-Sparten zusammen

    19.12.2018| 08:45:39

    LONDON/NEW YORK (awp international) - Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) und der US-Pharmariese Pfizer bündeln ihre Geschäfte mit rezeptfreien Mitteln. Beide Konzerne werden ihre jeweiligen Consumer-Healthcare-Sparten in ein Gemeinschaftsunternehmen einbringen, wie GlaxoSmithKline am Mittwoch mitteilte. Beide Sparten zusammen kommen auf einen Umsatz von gut 9,8 Milliarden Pfund (10,9 Mrd Euro). Die Behörden und die GSK-Aktionäre müssen dem Deal noch zustimmen.

    GSK soll mit 68 Prozent die Mehrheit an dem neuen Unternehmen für nicht verschreibungspflichtige Mittel für Apotheke und Supermarkt halten. Der Abschluss der Transaktion wird in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres erwartet. Innerhalb von drei Jahren nach dem Abschluss werde ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens geplant.

    Pfizer sucht schon länger nach einer Lösung für seine Consumer-Healthcare-Sparte. Im Oktober 2017 hiess es, man suche nach "strategische Alternativen". Im März diesen Jahres wurde Pfizer die Sparte nicht los, unter den potentiellen Käufern soll dem Vernehmen nach auch GlaxoSmithKline gewesen sein./stk/fba

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  • 07.12.2018 Antibabypille zurückgerufen: Ungewollte Schwanger...

    Antibabypille zurückgerufen: Ungewollte Schwangerschaft droht

    07.12.2018| 20:31:13

    BERLIN (awp international) - Wegen falsch bedruckter Tablettenverpackungen ruft der Pharmahersteller Pfizer mehrere Chargen einer Antibabypille zurück - es drohen Anwendungsfehler und ungewollte Schwangerschaften. Frauen, die zwischen 27. November und 3. Dezember das Verhütungsmittel "Trigoa" aus den betroffenen Chargen X34106, X51153 und W98332 erhalten haben, sollen das Medikament über Apotheken zurückgeben, wie das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) am Freitag mitteilte. Bei diesen Chargen ist die Einnahmereihenfolge auf den sogenannten Blistern falsch ausgewiesen. Das bestätigte das Unternehmen Pfizer auf Anfrage.

    "Durch daraus möglicherweise resultierende Anwendungsfehler des Arzneimittels ist das Risiko einer unerwünschten Schwangerschaft gegeben", warnt das Lageso als Aufsichtsbehörde des in Berlin ansässigen Herstellers. Die Dragees in der Packung sind unterschiedlich dosiert, deshalb ist die korrekte Reihenfolge bei der Einnahme wichtig.

    Wie verbreitet das Medikament ist und in welchen Bundesländern die betroffenen Chargen an Patientinnen abgegeben wurden, war am Freitagabend offen. "Die betroffenen Patientinnen werden gebeten, die Ware über eine Apotheke zurücksenden zu lassen", erklärte Pfizer. Das Berliner Landesamt für Gesundheit war für Rückfragen zunächst nicht zu erreichen.

    Bei "Trigoa" handelt es sich laut Hersteller um ein Kombinationspräparat: Jedes Dragée enthalte eine geringe Menge zweier weiblicher Hormone, ein Gestagen und ein Estrogen. "Da die Dragées in der Packung drei abgestufte Mengen an Hormonen enthalten, wird diese "Pille" als Dreiphasenpräparat bezeichnet."/ggr/DP/jha

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  • 19.11.2018 Merck erleidet erneut Rückschlag mit Avelumab - E...

    Merck erleidet erneut Rückschlag mit Avelumab - Eierstockkrebs-Studie floppt

    19.11.2018| 13:28:51

    DARMSTADT (awp international) - Weiterer Rückschlag für die Pharmakonzerne Merck KGaA und Pfizer : Das gemeinsam entwickelte Medikament Avelumab scheiterte in einer Studie an Patientinnen mit bestimmtem Eierstockkrebs. Wie die beiden Unternehmen am Montag in einer gemeinsam verbreiteten Mitteilung in Darmstadt erläuterten, wurden die Ziele der Studie nicht erreicht. Sowohl Avelumab in Einzelgabe als auch in Kombination mit einer Chemotherapie verbesserten die Gesamtüberlebensrate nicht statistisch signifikant. Dies galt auch hinsichtlich der Zeit, in der die Krankheit nicht weiter voranschreitet.

    Avelumab, das als Bavencio vermarktet wird, gehört zu den grössten Hoffnungsträgern des Darmstädter Merck-Konzerns. Das Mittel ist bereits bei zwei kleineren Indikationen zugelassen und wird an weiteren Krebsarten getestet. Einen weiteren Rückschlag hat Merck bereits mit dem Mittel in einer Lungenkrebsstudie erlitten. Merck-Forschungschef Luciano Rossetti erklärte, die jetzigen Daten der Eierstockkrebs-Studie würden jedoch weiter analysiert, da sie immerhin auf eine "potenzielle klinische Aktivität" der Kombinationsbehandlung mit Avelumab und Chemotherapie hindeuteten./tav/jha/

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  • 17.11.2018 Pfizer will nach Streit mit Trump nun doch die Pr...

    Pfizer will nach Streit mit Trump nun doch die Preise anheben

    17.11.2018| 08:33:09

    New York (awp/sda/reu) - Der Streit von US-Präsident Donald Trump mit Pharmaherstellern über die Medikamentenpreise könnte in eine neue Runde gehen. Der Pfizer-Konzern kündigte am Freitag Preisanhebungen auf dem heimischen US-Markt für Januar an.

    Betroffen sind demnach 41 Arzneimittel. Diese entsprechen rund zehn Prozent des Pfizer-Gesamtangebots.

    Im Juli hatte das Unternehmen eine Preiserhöhungsrunde nach Intervention Trumps aufgeschoben. Trump erklärte damals per Twitter, Pfizer solle sich schämen, und drohte eine Reaktion der Regierung an.

    Folgen Novartis und Roche?

    Daraufhin hatten auch andere Branchengrössen wie die Schweizer Produzenten Roche und Novartis sowie der US-Konzern Merck & Co zugesagt, ihre Preise nicht vor dem Jahresende anzuheben. Es blieb vorerst unklar, ob sie dies nun wie Pfizer zu Beginn nächsten Jahres nachholen wollen. Von Merck und Novartis war zunächst keine Stellungnahme zu bekommen. Die Roche-Sparte Genentech wollte sich zu dem Thema nicht äussern.

    Nach Auskunft einer mit der Angelegenheit vertrauten Person hat Pfizer die Regierung in Washington über seine aktuellen Pläne nicht vorab informiert. Eine Sprecherin des US-Gesundheitsministeriums sagte, die Regierung habe sich auf die Fahnen geschrieben, für niedrigere Arzneimittelpreise zu sorgen.

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  • 01.11.2018 Pfizer denkt offenbar über Verkauf des Frauengesu...

    Pfizer denkt offenbar über Verkauf des Frauengesundheitsgeschäfts nach

    01.11.2018| 14:34:40

    NEW YORK (awp international) - Der Pharmariese Pfizer erwägt Kreisen zufolge einen Verkauf seiner Sparte für Frauengesundheit. Der US-Konzern will sich auf die Entwicklung von Mitteln mit höherem Wachstumspotential konzentrieren, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete. Die Sparte hat einen Jahresumsatz von etwa 1,2 Milliarden US-Dollar und könnte den Angaben zufolge bis zu 2 Milliarden Dollar einbringen.

    Pfizer wollte die Berichte nicht kommentieren. In der Sparte Frauengesundheit vertreibt das Unternehmen unter anderem Mittel für die Wechseljahre.

    Der Pharmariese befindet sich in einem Umbau und will künftig auf drei Säulen stehen. Ab dem Geschäftsjahr 2019 gehören zur forschenden Sparte neuartige Medikamente und sogenannte Biosimilars. Die beiden weiteren Sparten kümmern sich zum einen um patentfreie und Nachahmer-Mittel sowie zum anderen um rezeptfreie Arzneien. Letztere wollte Pfizer bereits im vergangenen Jahr verkaufen, entsprechende Gespräche mit Reckitt Benckiser und GlaxoSmithKline scheiterten aber./elm/mis

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  • 30.10.2018 Korr: Pharmariese Pfizer senkt Jahresziele erneut

    Korr: Pharmariese Pfizer senkt Jahresziele erneut

    30.10.2018| 14:20:05

    (Korrigiert wird der untere Wert der neuen Prognosebandbreite für das bereinigte EPS im zweiten Absatz.)

    NEW YORK (awp international) - Pfizer kürzt nach einem nur moderaten Umsatzanstieg im dritten Quartal abermals seine Wachstumsprognosen. Inzwischen traut sich Pfizer nur einen Zuwachs beim Jahreserlös auf 53 bis 53,7 Milliarden Dollar zu, wie der Konzern am Dienstag in New York mitteilte. Der Pharmariese hatte bereits zur Halbjahresbilanz seine Umsatzziele gekürzt, zuletzt waren noch 53 bis 55 Milliarden Dollar anvisiert.

    Pfizer kommen nach eigenen Angaben unter anderem die Währungsprobleme in einigen Schwellenländern sowie Wechselkurseffekte durch den Euro in die Quere. Zudem entwickelten sich die Geschäfte im kleineren Geschäftsbereich Essential Health nicht so gut wie erwartet. Die Prognose für das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) engte Pfizer ein auf 2,98 bis 3,02 Dollar. Zuletzt waren noch 2,95 bis 3,05 Dollar im Plan. Die Änderungen geht allerdings auch auf rein rechnerische Effekte durch aktuelle Aktienrückkaufe zurück. Im Gesamtjahr will Pfizer Papiere im Wert von 12 Milliarden Dollar erwerben, nach neun Monaten war bereits ein Umfang von 9 Milliarden Dollar zurückgekauft.

    Im dritten Quartal konnte Pfizer das bereinigte EPS überraschend stark um 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 0,78 Dollar je Aktie steigern. Analysten hatten mit weniger gerechnet. Der Umsatz zog um 1 Prozent auf 13,3 Milliarden Dollar an./tav/fba

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  • 30.10.2018 Pharmariese Pfizer senkt Jahresziele erneut

    Pharmariese Pfizer senkt Jahresziele erneut

    30.10.2018| 13:30:51

    NEW YORK (awp international) - Pfizer kürzt nach einem nur moderaten Umsatzanstieg im dritten Quartal abermals seine Wachstumsprognosen. Inzwischen traut sich Pfizer nur einen Zuwachs beim Jahreserlös auf 53 bis 53,7 Milliarden Dollar zu, wie der Konzern am Dienstag in New York mitteilte. Der Pharmariese hatte bereits zur Halbjahresbilanz seine Umsatzziele gekürzt, zuletzt waren noch 53 bis 55 Milliarden Dollar anvisiert.

    Pfizer kommen nach eigenen Angaben unter anderem die Währungsprobleme in einigen Schwellenländern sowie Wechselkurseffekte durch den Euro in die Quere. Zudem entwickelten sich die Geschäfte im kleineren Geschäftsbereich Essential Health nicht so gut wie erwartet. Die Prognose für das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) engte Pfizer ein auf 2,93 bis 3,02 Dollar. Zuletzt waren noch 2,95 bis 3,05 Dollar im Plan. Die Änderungen geht allerdings auch auf rein rechnerische Effekte durch aktuelle Aktienrückkaufe zurück. Im Gesamtjahr will Pfizer Papiere im Wert von 12 Milliarden Dollar erwerben, nach neun Monaten war bereits ein Umfang von 9 Milliarden Dollar zurückgekauft.

    Im dritten Quartal konnte Pfizer das bereinigte EPS überraschend stark um 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 0,78 Dollar je Aktie steigern. Analysten hatten mit weniger gerechnet. Der Umsatz zog um 1 Prozent auf 13,3 Milliarden Dollar an./tav/fba

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  • 29.10.2018 Novartis forscht zusammen mit Pfizer bei der Lebe...

    Novartis forscht zusammen mit Pfizer bei der Lebererkrankung NASH

    29.10.2018| 07:49:52

    Basel (awp) - Die beiden Pharmakozerne Novartis und Pfizer werden künftig bei der Erforschung der Lebererkrankung NASH gemeinsam forschen. Man wolle künftig die Forschungs- und Entwicklungsbemühungen bündeln, um nach Behandlungswegen für Patienten mit nicht-alkoholischer Steatohepatitis (NASH) zu suchen, heisst es in einer Medienmitteilung vom Montag. Über die finanziellen Details werden keine Angaben gemacht.

    Novartis verfügt über ein Entwicklungs-Portfolio mit verschiedenen Kandidaten zur Behandlung von nicht viralen Lebererkrankungen. Zur Behandlung von NASH wiederum gebe es derzeit noch keine zugelassene Behandlungsmöglichkeit auf dem Markt, heisst es in der Mitteilung weiter.

    Bei NASH handelt es sich um eine Entzündung der Leber, die im Rahmen einer Verfettung des Organs auftritt und die nicht durch Alkoholkonsum bedingt ist. Novartis hat immer wieder betont, dass die Erkrankung sich in den kommenden Jahren aufgrund von zunehmender Fettleibigkeit deutlich verbreiten dürfte.

    Im Zuge der Forschungs-Zusammenarbeit werde man gemeinsam die Entwicklung des Produktkandidaten Tropifexor (LJN452) vorantreiben, sowie einen oder mehrere von Pfizers Kandidaten, die zur Behandlung von NASH ausgerichtet sind. Dazu zählt etwa ein Acetyl-CoA-Carboxylase-Inhibitor (ACC), ein Diacylglycerol-O-Acyltransferasen-Inhibitor (DGAT) und ein Kethexokinase-Inhibitor (KHK).

    hr/uh

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  • 01.10.2018 Pfizer-Chef Read übergibt das Ruder an Konzernvet...

    Pfizer-Chef Read übergibt das Ruder an Konzernveteran Bourla

    01.10.2018| 14:09:05

    (Ausführliche Fassung)

    NEW YORK (awp international) - Wechsel an der Spitze des Pharmariesen Pfizer : Nach acht Jahren im Amt tritt Konzernchef Ian Read von seinem Posten zurück. Zum 1. Januar 2019 werde er die Konzernführung an seinen Stellvertreter Albert Bourla abgeben, teilte der Konzern am Montag in New York mit. Bourla ist aktuell im Vorstand für das operative Geschäft des Konzerns zuständig. Read bleibt dem Pharmariesen erhalten und wird Verwaltungsratschef. Im vorbörslichen Handel legte die Pfizer-Aktie zuletzt moderat zu.

    Der 65-jährige Read leitet den Konzern seit Ende 2010. Es sei nun an der Zeit, einen Wechsel an der Spitze einzuläuten, erklärte Read laut Mitteilung. Wie Read, der bereits seit 1978 für Pfizer arbeitet, ist auch Bourla ein erfahrener Konzern-Veteran. Der 56-Jährige ist seit 25 Jahren beim Unternehmen und war für Pfizer bereits in zahlreichen Führungsfunktionen tätig, etwa als Leiter des Impf-, Onkologie- und Consumer-Health-Geschäftes. Zuletzt überwachte er das Geschäft mit innovativen Arzneien, bevor er Anfang 2018 in den Konzernvorstand zog.

    Im vergangenen Jahr erwirtschaftete der weltgrösste Pharmakonzern Pfizer gut 53 Milliarden US-Dollar Umsatz und einen Gewinn in Höhe von 21 Milliarden Dollar. Für das kommende Jahr hat das Unternehmen einen Umbau angekündigt. Um stärker und stabiler wachsen zu können, wird das Unternehmen künftig in drei Sparten aufgestellt.

    Unter Reads Ägide umschiffte Pfizer die Patentklippe, die dem Konzern hohe Umsatzeinbussen bescherte: Inzwischen verfügt das Unternehmen wieder über eine umfangreiche Medikamentenpipeline. Pfizer hofft auf 25 bis 30 Neuzulassungen bis zum Jahr 2022, von denen bis zu 15 nach Einschätzung des Unternehmens das Zeug zum echten Kassenschlager haben. In Reads Amtszeit fallen aber auch gescheiterte Übernahmeversuche für den britischen Arzneimittelhersteller Astra Zeneca und den irischen Botox-Hersteller Allergan./tav/she/jha/

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  • 01.10.2018 Pfizer-Chef Read tritt zum Jahreswechsel zurück

    Pfizer-Chef Read tritt zum Jahreswechsel zurück

    01.10.2018| 12:04:14

    NEW YORK (awp international) - Der langjährige Pfizer -Chef Ian Read tritt von seinem Amt zurück. Zum 1. Januar 2019 werde er die Konzernführung an den bisher für das operative Geschäft zuständigen Vorstand Albert Bourla abgeben, teilte der Konzern am Montag in New York mit. Read bleibt dem Pharmariesen aber erhalten und wird Verwaltungsratschef. Zuvor hatte das "Wall Street Journal" über den Wechsel an der Unternehmensspitze berichtet. Read leitet den Konzern seit acht Jahren. Es sei nun an der Zeit, einen Wechsel an der Spitze einzuläuten, erklärte Read laut Mitteilung./tav/jha/

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  • 11.09.2018 Positive Studie: Merck plant Zulassungsantrag für...

    Positive Studie: Merck plant Zulassungsantrag für Krebs-Kombitherapie in USA

    11.09.2018| 15:13:40

    DARMSTADT (awp international) - Der Darmstädter Merck-Konzern und sein US-Partner Pfizer wollen in den USA einen Zulassungsantrag für eine Kombinationstherapie mit den Mitteln Bavencio und Inlyta bei fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom stellen. Grundlage seien die positiven Zwischenergebnisse einer Studie der fortgeschrittenen Phase III, die die Unternehmen am Dienstag präsentierten. Demnach trat eine statistisch bedeutende Verbesserung der Phase ohne Voranschreiten der Krankheit (progressionsfreies Überleben) aller behandelten Patienten ein, wie Merck und Pfizer mitteilten. Verglichen wurde mit der Einzeltherapie mit dem Pfizer-Mittel Sutent.

    Die unter dem Namen "Javelin Renal 101" gemachte Studie solle fortgeführt werden, hiess es weiter. Dabei sollen die Daten auch mit Blick auf das Gesamtüberleben ausgewertet werden, das Merck als weiteres Studienziel (primärer Endpunkt) definiert hat. Eine detaillierte Analyse der Daten wollen die Unternehmen auf einem kommenden Medizinkongress vorstellen und auch bereits mit Gesundheitsbehörden weltweit erörtern.

    Die Krebstherapie Bavencio gilt als einer der wichtigsten Hoffnungsträger des Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzerns Merck. Der Antikörper Avelumab (Markenname Bavencio) ist bislang für zwei kleinere Indikationen - Blasenkrebs und einen seltenen und aggressiven Hautkrebs - zugelassen. Er wird aber auch an zahlreichen weiteren Krebsarten getestet, wobei einer der Schwerpunkte in der Forschung der Konzerne Kombinationstherapien sind. Die US-Medikamentenbehörde FDA hatte bereits im Dezember 2017 für die Kombination aus Bavencio und Inlyta den Status "Therapiedurchbruch" erteilt, womit ein beschleunigtes Zulassungsverfahren möglich ist./tav/elm/men

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Stammdaten

Branche/Sektor Pharmazeutik, Kosmetik & med. Produkte
Währung US-Dollar
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse NYSE
Börse URL www.nyse.com
Symbol PFE
Valor 962004
ISIN ---

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Perf. laufende Woche --- ---
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Tief 1W 41.84 (17.01.2019)
Hoch 1M 43.72 (31.12.2018)
Tief 1M 40.42 (26.12.2018)
Hoch 3M 46.46 (04.12.2018)
Tief 3M 40.42 (26.12.2018)
Hoch 1J 46.46 (04.12.2018)
Tief 1J 33.20 (09.02.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG