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Aktuelle News

  • 17.06.2019 US-Pharmakonzern Pfizer will Biotech-Geschäft dur...

    US-Pharmakonzern Pfizer will Biotech-Geschäft durch Milliarden-Zukauf stärken

    17.06.2019| 13:09:06

    NEW YORK (awp international) - Der US-Pharmakonzern Pfizer will sein Biopharmazeutika-Geschäft durch einen Milliarden-Zukauf ausbauen. Für 48 US-Dollar je Aktie in bar will der Konzern den Biotechnologie-Spezialisten Array übernehmen, wie Pfizer am Montag in New York mitteilte. Der Unternehmenswert wird auf rund 11,4 Milliarden Dollar (rund 10,2 Mrd Euro) taxiert. Das Management beider beteiligten Unternehmen hat dem Deal bereits zugestimmt.

    Pfizer will mit dem Zukauf auf lange Sicht weiter wachsen und erachtet die Übernahme laut Mitteilung als Chance, seine Führung in der Onkologie auszubauen und sein Krebstherapie-Geschäft mit dem neu hinzukommenden Portfolio zu stärken./eas/jha/

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  • 20.05.2019 Studie: Deutsche Pharmakonzerne hinter Branchensc...

    Studie: Deutsche Pharmakonzerne hinter Branchenschwergewichten

    20.05.2019| 11:55:22

    FRANKFURT (awp international) - Die grossen deutschen Pharmakonzerne hinken den Schwergewichten der Branche laut einer Studie hinterher. Während die globalen Marktführer aus den USA und der Schweiz ihren Umsatz im vergangenen Jahr kräftig steigern konnten, fielen die hiesigen Vertreter zurück. Das zeigt eine Analyse der Beratungsgesellschaft EY, die am Montag in Frankfurt vorgestellt wurde.

    Demnach steigerten die 22 untersuchten Konzerne 2018 ihren Umsatz aus dem Pharmageschäft insgesamt um 0,9 Prozent auf 460,8 Milliarden Euro gemessen am Vorjahr. Die deutschen Top-Unternehmen Bayer , Boehringer Ingelheim und Merck KGaA hingegen mussten Abstriche von 0,3 Prozent hinnehmen. Dabei blieben sie besonders hinter der schnell wachsenden Weltspitze um Pfizer , Roche sowie Johnson & Johnson zurück. Unterm Strich steigerten die Top Ten den Umsatz um 2,6 Prozent. Sie profitierten stark von milliardenschweren Blockbuster-Medikamenten, bei denen die deutschen Vertreter weit schwächer aufgestellt sind.

    Grösster Pharmakonzern der Welt ist der Studie zufolge der US-Konzern Pfizer mit 42,4 Milliarden Euro Umsatz. Die deutschen Vertreter Bayer, Boehringer Ingelheim und Merck kamen auf die Plätze 14, 18 und 22./als/DP/fba

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  • 02.05.2019 Fresenius startet überraschend stark ins neue Jahr

    Fresenius startet überraschend stark ins neue Jahr

    02.05.2019| 15:35:27

    (neu: Aussagen aus der Telefonkonferenz, Aktienkurse aktualisiert)

    BAD HOMBURG (awp international) - Nach einem turbulenten Jahr 2018 kommt der Gesundheitskonzern Fresenius zum Jahresauftakt wieder in Gang. Für das erste Quartal lieferten die Bad Homburger überraschend starke Zahlen ab. Während sich das Infusions- und Generikageschäft bei Kabi weiterhin als verlässlicher Gewinnbringer erweist, konnte sich die Dialysetochter Fresenius Medical Care (FMC ) über ein erstarktes Nordamerika-Geschäft freuen. Doch beim Gewinn gibt es noch einiges zu tun - vor allem bei der Krankenhaustochter Helios, deren Ergebnis zum Jahresstart erneut zurückging.

    Der erfolggewohnte Gesundheitskonzern hatte vergangenes Jahr nach Problemen im deutschen Krankenhausgeschäft und bei FMC mehrfach seine Geschäftsprognosen korrigiert und auch die mittelfristigen Ziele gekappt - der Aktienkurs war daraufhin eingebrochen. Nach einer Serie von Rekordjahren hatte Sturm 2019 daher zum Übergangsjahr erklärt. Der Konzern will in diesem Jahr verstärkt in den Ausbau seines Geschäfts investieren, um wieder in Fahrt zu kommen. "Wir haben einen soliden Start in unser Investitionsjahr 2019 geschafft", sagte Sturm am Donnerstag auf einer Telefonkonferenz anlässlich der Quartalszahlen. Die Geschäfte in allen vier Unternehmensbereichen hätten sich den Erwartungen entsprechend entwickelt.

    "Damit sind wir auf einem guten Weg, unsere Ziele für dieses Jahr zu erreichen." Fresenius will unverändert im laufenden Jahr seinen Umsatz währungsbereinigt um drei bis sechs Prozent steigern, das um Sondereinflüsse und Währungseffekte bereinigte Konzernergebnis dürfte allerdings stagnieren. Diese Prognose gilt nun aber auch weiter, obwohl durch die im Februar erfolgte Übernahme des auf Heimdialyse spezialisierten US-Anbieters NxStage durch FMC mit Ergebnisbelastungen zu rechnen sei.

    Im ersten Quartal steigerte Fresenius den Umsatz, profitierte dabei aber auch von einem zum Dollar geschwächten Euro. Die Erlöse kletterten im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro, währungsbereinigt betrug das Plus noch 5 Prozent. Zu dem Anstieg trugen vor allem der Infusions- und Generikaspezialist Kabi und die Tochter FMC bei. Der Dialysespezialist legte auf seinem wichtigsten Markt in Nordamerika nach Rückgängen im Vorquartal zuletzt auch dank der günstigen Umrechnungskurse um vier Prozent zu.

    Die Tochter Kabi - das zuletzt wichtigste Zugpferd im Konzern - musste in den USA jedoch einen leichten organischen Rückgang hinnehmen. Kabi hatte lange von Arzneimittelengpässen auf dem US-Markt profitiert, weil etwa die Pfizer -Tochter Hospira mit Problemen kämpfte. Doch inzwischen zieht der Wettbewerb wieder an. Zwar bereite die Lage ihm keine schlaflosen Nächte, der Konzern könnte aber die bislang stabil gehaltenen Preise angehen, sollte er Marktanteile verlieren, signalisierte Sturm. "Wir werden die Wettbewerbs- und Preissituation genau beobachten." Einige Analysten sehen in Kabi den nächsten möglichen Sorgenbringer für den Konzern.

    Ein weiterer verlässlicher Erlös- und Gewinnbringer blieb der 2017 zugekaufte spanische Klinikbetreiber Quironsalud. Im deutschen Klinikgeschäft, das im vergangenen Jahr mit sinkenden Patientenzahlen und einem Ärzteschwund zu kämpfen hatte, stabilisiere sich die Lage, betonte Fresenius. Der Bereich konnte aus eigener Kraft leicht zulegen. Der operative Gewinn in Deutschland ging jedoch abermals zurück, auch weil Massnahmen für den Umbau belasteten. Das Ergebnis der Gesamtsparte Helios fiel zum Jahresauftakt um knapp 9 Prozent.

    Fresenius will im laufenden Jahr gut 2,5 Milliarden Euro in den Ausbau des eigenen Geschäfts investieren. Das Geld soll zum Beispiel fliessen, um die Personaldecke im Klinikgeschäft zu stärken. Von den 1000 neuen Pflegekräften, die in diesem Jahr hinzukommen sollen, haben 600 schon im ersten Quartal beim Konzern angeheuert. Unterdessen arbeite der Konzern im Klinikgeschäft an neuen Modellen. "Wir sind überzeugt, dass wir damit die Grundlage für künftiges Wachstum legen." So werde Fresenius etwa nach dem bereits erfolgreichen Vorbild von Quironsalud auch in Deutschland ein arbeitsmedizinisches Netzwerk aufbauen.

    Auch sein Dialysegeschäft baut Fresenius weiter aus. Die Tochter FMC hatte dafür den Heimdialyse-Spezialisten NxStage übernommen - zudem erweitert das Unternehmen in China seine Produktionskapazitäten, weil der Vorstand dort Wachstumschancen durch den wachsenden Bedarf der Bevölkerung sieht. Bei einem Umsatzwachstum von 4 Prozent auf 4,13 Milliarden Euro steigerte FMC sein operatives Ergebnis (Ebit) um 8 Prozent auf 537 Millionen Euro. Hier wirkten sich nach Unternehmensangaben vorzeitige Effekte aus einigen Vereinbarungen unter anderem zu bestimmten Medikamenten in den USA aus. Unter dem Strich ging das Ergebnis jedoch um 3 Prozent auf 271 Millionen Euro zurück.

    Im gesamten Fresenius-Konzern legte der bereinigte Gewinn um drei Prozent auf 465 Millionen Euro zu, unter dem Strich stieg der Gewinn ebenfalls um drei Prozent auf 453 Millionen Euro. Währungsbereinigt stagnierten beide Kennziffern. Damit liegt das Unternehmen mit Blick auf die Unternehmensprognose aber genau im Plan. Analysten hatten zudem mit einem schlechteren Ergebnis gerechnet. Fresenius-Aktien notierten am frühen Nachmittag mit knapp einem halben Prozent im Plus, FMC-Papiere zogen um ein Prozent an./tav/elm/he

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  • 30.04.2019 Pfizer mit überraschend starkem ersten Quartal

    Pfizer mit überraschend starkem ersten Quartal

    30.04.2019| 15:37:42

    (Ausführliche Fassung)

    NEW YORK (awp international) - Der neue Pfizer -Chef Albert Bourla kann mit guten Nachrichten in das Jahr starten. Das erste Quartal unter seiner Führung hat der weltgrösste Pharmakonzern mit einem überraschend starken Gewinnanstieg hinter sich gebracht. Vor allem die Geschäfte in der forschenden Sparte florierten. Für das Gesamtjahr hob der Vorstand seine Erwartungen wegen einer Meilensteinzahlung um einen Hauch an. Pfizer-Aktien legten zu.

    Bourla hatte zum 1. Januar die Führung bei Pfizer übernommen, sein Vorgänger Ian Reid wechselte in den Verwaltungsrat. Bourla startet mit einem organisatorisch überholten Unternehmen. Pfizer steht seit Jahresbeginn auf drei Säulen: Consumer Healthcare, die Nachahmermittel und die forschende Sparte Biopharmaceuticals Group, in der unter anderem neuartige Medikamente und das Infusionsgeschäft gebündelt sind.

    In den ersten drei Monaten sorgte insbesondere die Sparte Biopharmaceuticals bei Pfizer für Schwung, sie wuchs um sieben Prozent aus eigener Kraft. Konzernweit betrug das Wachstum fünf Prozent. Dabei wurde Pfizer jedoch durch negative Währungseffekte gebremst, sodass der Vorstand nominal einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr noch um zwei Prozent auf gut 13,1 Milliarden US-Dollar vermelden konnte. Die grössten Umsatzschübe verzeichnete Pfizer einmal mehr vor allem mit neueren Medikamenten wie dem Blutverdünner Eliquis und dem Brustkrebsmittel Ibrance - die Kassenschlager gehören zu jenen mehr als 40 Arzneien, für die Pfizer zuletzt Preiserhöhungen durchdrücken konnte.

    Unter dem Strich konnte der Konzern seinen Gewinn um 9 Prozent auf fast 3,9 Milliarden Dollar steigern. Hier schlugen unter anderem niedrigere Kosten für Verwaltung sowie Forschung und Entwicklung sowie eine geringere Steuerbelastung zu Buche. Das bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) verbesserte sich um 13 Prozent auf 0,85 Dollar. Damit schlug sich der Pharmagigant deutlich besser, als Analysten im Schnitt erwartet hatten.

    Für das Gesamtjahr stellt der Vorstand nun ein bereinigtes EPS zwischen 2,83 und 2,93 Dollar in Aussicht. Im vergangenen Jahr hatte Pfizer hier noch einen Wert von 3,00 Dollar erzielt. Allerdings berücksichtigt der Konzern neuerdings in seinen Prognosen keine Beiträge aus Wertpapieranlagen mehr. Diese hatten im vergangenen Jahr 8 Cent zum bereinigten EPS beigetragen, so dass der rechnerische entspreche Vergleichswert bei 2,92 Dollar liegt. Damit strebt Pfizer für 2019 nun bestenfalls eine leichte Verbesserung an.

    Beim Umsatz sind unverändert 52 bis 54 Milliarden Dollar angepeilt. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern 53,64 Milliarden erlöst. Pfizer hielt sich zuletzt angesichts einiger Unwägbarkeiten durch Patentausläufe und der anhaltenden Probleme im Krankenhausgeschäft, das mit Nachahmerkonkurrenz kämpft, mit grosser Euphorie für das Jahr zurück.

    Analysten reagierten indes positiv. Pfizer scheine nun mit Blick auf seine Fortschritte in der Forschungspipeline sein Wachstumspotenzial optimistischer einzuschätzen, schrieb Analyst Chris Schott von der US-Bank JPMorgan in einer ersten Reaktion. Die Sorgen wegen des nächsten grösseren Patentauslaufs - betroffen ist das Mittel Lyrica zur Behandlung von Nervenschmerzen, dessen Schutz Mitte des Jahres ausläuft - scheine der Konzern langsam hinter sich zu lassen, so Schott.

    Pfizer-Chef Bourla verwies in diesem Zusammenhang erneut auf die starke Pipeline und betonte die neue kommerzielle Struktur, mit der sich der Konzern den Weg zu starken Wachstumsoptionen öffne. So rechnet Pfizer nach 2020 mit einem stabilen jährlichen operativen Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich bis 2025./tav/mne/jha/

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  • 30.04.2019 Pfizer startet überraschend stark ins neue Jahr

    Pfizer startet überraschend stark ins neue Jahr

    30.04.2019| 13:20:25

    NEW YORK (awp international) - Gute Geschäfte vor allem in der forschenden Sparte haben zum Jahresstart beim US-Pharmahersteller Pfizer für Schwung gesorgt. Der Umsatz kletterte im ersten Quartal um 2 Prozent auf gut 13,1 Milliarden US-Dollar, wie der Konzern am Dienstag in New York mitteilte. Dabei wurde Pfizer jedoch von negativen Währungseffekten gebremst. Das Wachstum aus eigener Kraft hatte 5 Prozent betragen.

    Unter dem Strich konnte der Konzern seinen Gewinn um 9 Prozent auf fast 3,9 Milliarden Dollar steigern. Hier schlugen unter anderem niedrigere Kosten für Verwaltung sowie Forschung und Entwicklung sowie eine geringere Steuerbelastung zu Buche. Das bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) verbesserte sich um 13 Prozent auf 0,85 Dollar. Damit schlug sich der Pharmagigant deutlich besser, als Analysten im Schnitt erwartet hatten.

    Die Aktie legte vorbörslich zu. Für das Gesamtjahr passte das Management seine Prognosen einen Hauch an, ausschlaggebend war hierfür eine Meilensteinzahlung. So stellt der Vorstand nun für 2019 ein bereinigtes EPS zwischen 2,83 und 2,93 Dollar in Aussicht./tav/jha/

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  • 20.03.2019 Merck und Pfizer brechen wichtige Krebsstudie ab

    Merck und Pfizer brechen wichtige Krebsstudie ab

    20.03.2019| 10:15:29

    DARMSTADT/NEW YORK (awp international) - Der Darmstädter Merck-Konzern und sein US-Partner Pfizer haben eine wichtige Krebsstudie abgebrochen. Der in der fortgeschrittenen Phase III Studie ermittelte Nutzen rechtfertige eine Weiterführung nicht, teilten die Pharmakonzerne am späten Dienstagabend mit. In der Studie wurde die Krebsimmuntherapie Avelumab bei unbehandeltem fortgeschrittenen Eierstockkrebs untersucht.

    Der Abbruch ist ein weiterer Rückschlag für die beiden Partner in ihrer Forschung am Ovarialkarzinom. Bereits im November hatten Merck und Pfizer erklärt, dass eine Studie bei einer bestimmten Eierstockkrebsform nicht die erhofften Ergebnisse geliefert hatte. Die Merck-Aktie war damals eingeknickt - am Mittwoch reagierte das Papier im vorbörslichen Handel ebenfalls negativ: Der Kurs gab um gut zwei Prozent nach.

    In der nun abgebrochenen Studie wurde die Wirksamkeit und Sicherheit von Avelumab in Kombination mit Chemotherapie gefolgt von einer Erhaltungstherapie mit Avelumab plus dem Mittel Talazoparib untersucht. Die beiden Unternehmen betonen nun, dass die Rolle der Immuntherapie bei Eierstockkrebs weiter erforscht werden müsse./tav/elm/jha/

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  • 29.01.2019 Pfizer hält sich für 2019 bedeckt - Mehr Generika...

    Pfizer hält sich für 2019 bedeckt - Mehr Generikakonkurrenz erwartet

    29.01.2019| 16:55:35

    (Ausführliche Fassung)

    NEW YORK (awp international) - Der US-Konzern Pfizer geht mit Vorsicht ins neue Geschäftsjahr. Nach Patentverlusten für einige Medikamente rechnet der Pharmagigant 2019 mit wachsender Konkurrenz durch Nachahmerprodukte. Zudem sorgt man sich im Management wegen des starken Dollars. Konzernchef Albert Bourla rechnet daher in den kommenden Monaten im schlimmsten Fall mit Einbussen bei Umsatz und Ergebnis, wie er am Dienstag bei der Vorlage der Zahlen für das vergangene Jahr verdeutlichte.

    Investoren schüttelten die schlechte Laune aus dem vorbörslichen Geschäft beim Ertönen der Startglocke an der Wall Street ab und trieben den Aktienkurs um fast zwei Prozent nach oben, womit Pfizer einer der besten Werte im Dow Jones Industrial war.

    Analyst Chris Schott von JPMorgan schrieb zwar in einer Studie, die Konzernprognosen für Umsatz und das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) lägen unter den aktuellen Markterwartungen für 2019. Er geht aber davon aus, dass sich das Tempo, mit dem Pfizer wächst, in den nächsten Jahren dank neuer Mittel wieder beschleunigen sollte.

    Pfizer-Chef Bourla betonte die Stärke der neuen Pipeline. Doch für 2019 geht der Konzern aktuell von Umsatzeinbussen durch Nachahmerprodukte von mehr als zwei Milliarden Dollar aus. Pfizer wird unter anderem Mitte 2019 seine Exklusivität für den Umsatzbringer Lyrica verlieren, ein Mittel zur Behandlung neuropathischer Schmerzen.

    Der angestiegene Dollar sollte mit nochmals 900 Millionen Euro beim Umsatz negativ zu Buche schlagen, so die Schätzungen des Managements. Für das Gesamtjahr stellt Pfizer deshalb Erlöse zwischen 52 bis 54 Milliarden Dollar in Aussicht - das wäre im ungünstigsten Fall ein Rückgang von rund 3 Prozent und bestenfalls ein Plus von etwas mehr als einem halben Prozent.

    Im vergangenen Jahr hatte Pfizer seinen Umsatz um 2 Prozent auf 53,65 Milliarden US-Dollar steigern können. Pfizers Medikamentenpipeline ist aktuell im Wandel, ältere Blockbuster verlieren Umsatz, neuere Medikament wie Ibrance (Brustkrebs) und der Bluverdünner Eliquis erwiesen sich zuletzt als als grösste Wachstumsbringer.

    Der um zahlreiche Sondereffekte bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) kletterte auf 3 Dollar nach 2,65 Dollar vor einem Jahr. Damit traf Pfizer die Erwartungen der Analysten. Das Ergebnis brach unter dem Strich allerdings um fast die Hälfte auf gut 11 Milliarden Dollar ein. Ein Jahr zuvor hatte Pfizer noch enorm von der US-Steuerreform profitiert. Zudem belasteten im vierten Quartal gestiegene Abschreibungen auf Generika der mit Produktionsproblemen kämpfenden Infusionssparte Hospira.

    Im neuen Jahr plant Pfizer eine Änderung bei der Berechnung seines bereinigten EPS. Künftig will der Konzern hier etwaige Gewinne oder Verluste aus seinen Wertpapieranlagen nicht mehr mit einbeziehen. Im vergangenen Jahr hatten diese 0,08 Dollar je Aktie ausgemacht. Rechnet man diese heraus, wäre das EPS zwar nur auf 2,92 Dollar angestiegen. Die neue Prognose für 2019 lässt gleichwohl wenig Gutes vermuten: Pfizer rechnet nunmehr mit 2,82 bis 2,92 Dollar.

    Auch organisatorisch steht Pfizer aktuell vor einem Umbau. Erst im Dezember hatte der Konzern verkündet, sein Geschäft mit verschreibungsfreien Medikamenten mit dem von GlaxoSmithKline zusammenlegen. Der Zusammenschluss wird für die zweite Hälfte 2019 erwartet. Zudem hat der Konzern eine Neuaufstellung beschlossen. Seit Jahresbeginn steht Pfizer auf drei Säulen: Comsumer Healthcare, die Nachahmermedikamente und die forschende Sparte Biopharmaceuticals Group, in der die unter anderem neuartige Medikamente und das Infusionsgeschäft gebündelt sind./tav/bgf/

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  • 29.01.2019 Pfizer gibt zurückhaltende Prognose für 2019

    Pfizer gibt zurückhaltende Prognose für 2019

    29.01.2019| 14:17:23

    NEW YORK (awp international) - Der Pharmariese Pfizer geht mit Vorsicht in das neue Jahr 2019. Konzernchef Albert Bourla richtet sich dabei womöglich auch auf Umsatz- und Ergebniseinbussen ein. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern die Erlöse vor allem dank noch junger Medikamente moderat ankurbeln können - sie stiegen im Jahresvergleich um 2 Prozent auf 53,65 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag in New York mitteilte. Der um zahlreiche Sondereffekte bereinigte Gewinn je Aktie kletterte auf 3 Dollar nach 2,65 Dollar vor einem Jahr. Damit traf Pfizer die Erwartungen der Analysten.

    Das Ergebnis brach unter dem Strich allerdings um fast die Hälfte auf gut 11 Milliarden Dollar ein. Hier belasteten unter anderem gestiegene Abschreibungen. Zudem hatte Pfizer ein Jahr zuvor noch von der US-Steuereform profitiert./tav/jha/

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  • 19.12.2018 GlaxoSmithKline und Pfizer legen Consumer-Health-...

    GlaxoSmithKline und Pfizer legen Consumer-Health-Sparten zusammen

    19.12.2018| 11:31:25

    (Ausführliche Fassung)

    LONDON/NEW YORK (awp international) - Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) und der US-Pharmariese Pfizer bündeln ihre Geschäfte mit rezeptfreien Mitteln. Am Aktienmarkt kommt der Deal gut an: Die Aktie der Briten steigt im frühen Handel zeitweise um über sechs Prozent. Das ist der höchste Tagesgewinn seit über 10 Jahren. Analysten begrüssen das Einsparpotential und die Chance auf höhere Margen.

    Beide Konzerne werden ihre jeweiligen Consumer-Healthcare-Sparten (auch Selbstmedikation genannt) in ein Gemeinschaftsunternehmen einbringen, wie GlaxoSmithKline und Pfizer am Mittwoch mitteilten. Beide Sparten zusammen kommen auf einen Umsatz von gut 9,8 Milliarden Pfund (10,9 Mrd Euro). Die Behörden und die GSK-Aktionäre müssen dem Deal noch zustimmen.

    GSK soll mit 68 Prozent die Mehrheit an dem neuen Unternehmen für nicht verschreibungspflichtige Mittel für Apotheke und Supermarkt halten. Der Abschluss der Transaktion wird in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres erwartet. Innerhalb von drei Jahren nach dem Abschluss sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens geplant.

    Das Einsparpotenzial wird von den Unternehmen auf eine halbe Milliarde Pfund ab dem Jahr 2022 prognostiziert. Die Analysten von Jefferies erwarten höhere Margen. Nach ihren Berechnungen wird das Gemeinschaftsunternehmen die weltweite Nummer 1 im Consumer-Healthcare-Markt mit einem Marktanteil von 7,2 Prozent. Zudem sei es wichtig für die Investoren, dass Glaxo die Dividendenerwartungen für das laufende Jahr und 2019 bestätigt hat.

    Pfizer sucht schon länger nach einer Lösung für seine Consumer-Healthcare-Sparte. Im Oktober 2017 hiess es, man suche nach "strategische Alternativen". Im März dieses Jahres wurde Pfizer die Sparte nicht los, unter den potentiellen Käufern soll dem Vernehmen nach auch GlaxoSmithKline gewesen sein.

    Unter dem Dach des neuen Unternehmens finden sich Medikamente wie das Schmerzmittel Spalt, aber auch Verdauungsmittel und Vitaminpräparate wie Centrum. Bei Glaxo sind es Marken wie Sensodyne oder Voltaren.

    Auch die deutsche Merck KGaA suchte neue Wege für ihr Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten. Im April gelang dem Unternehmen der Verkauf an Procter & Gamble (P&G). Die Trennung von den rezeptfreien Medikamenten ist in der Pharmabranche derzeit gross in Mode. Die sogenannten OTC-Geschäfte ("Over the Counter") bringen typischerweise nur kleinere Margen. Zugleich verschlingt die Entwicklung neuer Pharma-Blockbuster viel Geld, weshalb Randgeschäftsverkäufe finanzielle Erleichterung bringen sollen. /stk/fba

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  • 19.12.2018 GlaxoSmithKline und Pfizer legen Consumer-Health-...

    GlaxoSmithKline und Pfizer legen Consumer-Health-Sparten zusammen

    19.12.2018| 09:45:39

    LONDON/NEW YORK (awp international) - Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) und der US-Pharmariese Pfizer bündeln ihre Geschäfte mit rezeptfreien Mitteln. Beide Konzerne werden ihre jeweiligen Consumer-Healthcare-Sparten in ein Gemeinschaftsunternehmen einbringen, wie GlaxoSmithKline am Mittwoch mitteilte. Beide Sparten zusammen kommen auf einen Umsatz von gut 9,8 Milliarden Pfund (10,9 Mrd Euro). Die Behörden und die GSK-Aktionäre müssen dem Deal noch zustimmen.

    GSK soll mit 68 Prozent die Mehrheit an dem neuen Unternehmen für nicht verschreibungspflichtige Mittel für Apotheke und Supermarkt halten. Der Abschluss der Transaktion wird in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres erwartet. Innerhalb von drei Jahren nach dem Abschluss werde ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens geplant.

    Pfizer sucht schon länger nach einer Lösung für seine Consumer-Healthcare-Sparte. Im Oktober 2017 hiess es, man suche nach "strategische Alternativen". Im März diesen Jahres wurde Pfizer die Sparte nicht los, unter den potentiellen Käufern soll dem Vernehmen nach auch GlaxoSmithKline gewesen sein./stk/fba

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  • 07.12.2018 Antibabypille zurückgerufen: Ungewollte Schwanger...

    Antibabypille zurückgerufen: Ungewollte Schwangerschaft droht

    07.12.2018| 21:31:13

    BERLIN (awp international) - Wegen falsch bedruckter Tablettenverpackungen ruft der Pharmahersteller Pfizer mehrere Chargen einer Antibabypille zurück - es drohen Anwendungsfehler und ungewollte Schwangerschaften. Frauen, die zwischen 27. November und 3. Dezember das Verhütungsmittel "Trigoa" aus den betroffenen Chargen X34106, X51153 und W98332 erhalten haben, sollen das Medikament über Apotheken zurückgeben, wie das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) am Freitag mitteilte. Bei diesen Chargen ist die Einnahmereihenfolge auf den sogenannten Blistern falsch ausgewiesen. Das bestätigte das Unternehmen Pfizer auf Anfrage.

    "Durch daraus möglicherweise resultierende Anwendungsfehler des Arzneimittels ist das Risiko einer unerwünschten Schwangerschaft gegeben", warnt das Lageso als Aufsichtsbehörde des in Berlin ansässigen Herstellers. Die Dragees in der Packung sind unterschiedlich dosiert, deshalb ist die korrekte Reihenfolge bei der Einnahme wichtig.

    Wie verbreitet das Medikament ist und in welchen Bundesländern die betroffenen Chargen an Patientinnen abgegeben wurden, war am Freitagabend offen. "Die betroffenen Patientinnen werden gebeten, die Ware über eine Apotheke zurücksenden zu lassen", erklärte Pfizer. Das Berliner Landesamt für Gesundheit war für Rückfragen zunächst nicht zu erreichen.

    Bei "Trigoa" handelt es sich laut Hersteller um ein Kombinationspräparat: Jedes Dragée enthalte eine geringe Menge zweier weiblicher Hormone, ein Gestagen und ein Estrogen. "Da die Dragées in der Packung drei abgestufte Mengen an Hormonen enthalten, wird diese "Pille" als Dreiphasenpräparat bezeichnet."/ggr/DP/jha

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  • 19.11.2018 Merck erleidet erneut Rückschlag mit Avelumab - E...

    Merck erleidet erneut Rückschlag mit Avelumab - Eierstockkrebs-Studie floppt

    19.11.2018| 14:28:51

    DARMSTADT (awp international) - Weiterer Rückschlag für die Pharmakonzerne Merck KGaA und Pfizer : Das gemeinsam entwickelte Medikament Avelumab scheiterte in einer Studie an Patientinnen mit bestimmtem Eierstockkrebs. Wie die beiden Unternehmen am Montag in einer gemeinsam verbreiteten Mitteilung in Darmstadt erläuterten, wurden die Ziele der Studie nicht erreicht. Sowohl Avelumab in Einzelgabe als auch in Kombination mit einer Chemotherapie verbesserten die Gesamtüberlebensrate nicht statistisch signifikant. Dies galt auch hinsichtlich der Zeit, in der die Krankheit nicht weiter voranschreitet.

    Avelumab, das als Bavencio vermarktet wird, gehört zu den grössten Hoffnungsträgern des Darmstädter Merck-Konzerns. Das Mittel ist bereits bei zwei kleineren Indikationen zugelassen und wird an weiteren Krebsarten getestet. Einen weiteren Rückschlag hat Merck bereits mit dem Mittel in einer Lungenkrebsstudie erlitten. Merck-Forschungschef Luciano Rossetti erklärte, die jetzigen Daten der Eierstockkrebs-Studie würden jedoch weiter analysiert, da sie immerhin auf eine "potenzielle klinische Aktivität" der Kombinationsbehandlung mit Avelumab und Chemotherapie hindeuteten./tav/jha/

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Stammdaten

Branche/Sektor Pharmazeutik, Kosmetik & med. Produkte
Währung US-Dollar
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse NYSE
Börse URL www.nyse.com
Symbol PFE
Valor 962004
ISIN ---

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Hoch 1M 44.285 (25.06.2019)
Tief 1M 41.29 (29.05.2019)
Hoch 3M 44.285 (25.06.2019)
Tief 3M 38.425 (18.04.2019)
Hoch 1J 46.46 (04.12.2018)
Tief 1J 36.035 (02.07.2018)


Datenquelle:  SIX Financial Information AG