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Aktuelle News

  • 20.03.2019 Merck und Pfizer brechen wichtige Krebsstudie ab

    Merck und Pfizer brechen wichtige Krebsstudie ab

    20.03.2019| 09:15:29

    DARMSTADT/NEW YORK (awp international) - Der Darmstädter Merck-Konzern und sein US-Partner Pfizer haben eine wichtige Krebsstudie abgebrochen. Der in der fortgeschrittenen Phase III Studie ermittelte Nutzen rechtfertige eine Weiterführung nicht, teilten die Pharmakonzerne am späten Dienstagabend mit. In der Studie wurde die Krebsimmuntherapie Avelumab bei unbehandeltem fortgeschrittenen Eierstockkrebs untersucht.

    Der Abbruch ist ein weiterer Rückschlag für die beiden Partner in ihrer Forschung am Ovarialkarzinom. Bereits im November hatten Merck und Pfizer erklärt, dass eine Studie bei einer bestimmten Eierstockkrebsform nicht die erhofften Ergebnisse geliefert hatte. Die Merck-Aktie war damals eingeknickt - am Mittwoch reagierte das Papier im vorbörslichen Handel ebenfalls negativ: Der Kurs gab um gut zwei Prozent nach.

    In der nun abgebrochenen Studie wurde die Wirksamkeit und Sicherheit von Avelumab in Kombination mit Chemotherapie gefolgt von einer Erhaltungstherapie mit Avelumab plus dem Mittel Talazoparib untersucht. Die beiden Unternehmen betonen nun, dass die Rolle der Immuntherapie bei Eierstockkrebs weiter erforscht werden müsse./tav/elm/jha/

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  • 29.01.2019 Pfizer hält sich für 2019 bedeckt - Mehr Generika...

    Pfizer hält sich für 2019 bedeckt - Mehr Generikakonkurrenz erwartet

    29.01.2019| 15:55:35

    (Ausführliche Fassung)

    NEW YORK (awp international) - Der US-Konzern Pfizer geht mit Vorsicht ins neue Geschäftsjahr. Nach Patentverlusten für einige Medikamente rechnet der Pharmagigant 2019 mit wachsender Konkurrenz durch Nachahmerprodukte. Zudem sorgt man sich im Management wegen des starken Dollars. Konzernchef Albert Bourla rechnet daher in den kommenden Monaten im schlimmsten Fall mit Einbussen bei Umsatz und Ergebnis, wie er am Dienstag bei der Vorlage der Zahlen für das vergangene Jahr verdeutlichte.

    Investoren schüttelten die schlechte Laune aus dem vorbörslichen Geschäft beim Ertönen der Startglocke an der Wall Street ab und trieben den Aktienkurs um fast zwei Prozent nach oben, womit Pfizer einer der besten Werte im Dow Jones Industrial war.

    Analyst Chris Schott von JPMorgan schrieb zwar in einer Studie, die Konzernprognosen für Umsatz und das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) lägen unter den aktuellen Markterwartungen für 2019. Er geht aber davon aus, dass sich das Tempo, mit dem Pfizer wächst, in den nächsten Jahren dank neuer Mittel wieder beschleunigen sollte.

    Pfizer-Chef Bourla betonte die Stärke der neuen Pipeline. Doch für 2019 geht der Konzern aktuell von Umsatzeinbussen durch Nachahmerprodukte von mehr als zwei Milliarden Dollar aus. Pfizer wird unter anderem Mitte 2019 seine Exklusivität für den Umsatzbringer Lyrica verlieren, ein Mittel zur Behandlung neuropathischer Schmerzen.

    Der angestiegene Dollar sollte mit nochmals 900 Millionen Euro beim Umsatz negativ zu Buche schlagen, so die Schätzungen des Managements. Für das Gesamtjahr stellt Pfizer deshalb Erlöse zwischen 52 bis 54 Milliarden Dollar in Aussicht - das wäre im ungünstigsten Fall ein Rückgang von rund 3 Prozent und bestenfalls ein Plus von etwas mehr als einem halben Prozent.

    Im vergangenen Jahr hatte Pfizer seinen Umsatz um 2 Prozent auf 53,65 Milliarden US-Dollar steigern können. Pfizers Medikamentenpipeline ist aktuell im Wandel, ältere Blockbuster verlieren Umsatz, neuere Medikament wie Ibrance (Brustkrebs) und der Bluverdünner Eliquis erwiesen sich zuletzt als als grösste Wachstumsbringer.

    Der um zahlreiche Sondereffekte bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) kletterte auf 3 Dollar nach 2,65 Dollar vor einem Jahr. Damit traf Pfizer die Erwartungen der Analysten. Das Ergebnis brach unter dem Strich allerdings um fast die Hälfte auf gut 11 Milliarden Dollar ein. Ein Jahr zuvor hatte Pfizer noch enorm von der US-Steuerreform profitiert. Zudem belasteten im vierten Quartal gestiegene Abschreibungen auf Generika der mit Produktionsproblemen kämpfenden Infusionssparte Hospira.

    Im neuen Jahr plant Pfizer eine Änderung bei der Berechnung seines bereinigten EPS. Künftig will der Konzern hier etwaige Gewinne oder Verluste aus seinen Wertpapieranlagen nicht mehr mit einbeziehen. Im vergangenen Jahr hatten diese 0,08 Dollar je Aktie ausgemacht. Rechnet man diese heraus, wäre das EPS zwar nur auf 2,92 Dollar angestiegen. Die neue Prognose für 2019 lässt gleichwohl wenig Gutes vermuten: Pfizer rechnet nunmehr mit 2,82 bis 2,92 Dollar.

    Auch organisatorisch steht Pfizer aktuell vor einem Umbau. Erst im Dezember hatte der Konzern verkündet, sein Geschäft mit verschreibungsfreien Medikamenten mit dem von GlaxoSmithKline zusammenlegen. Der Zusammenschluss wird für die zweite Hälfte 2019 erwartet. Zudem hat der Konzern eine Neuaufstellung beschlossen. Seit Jahresbeginn steht Pfizer auf drei Säulen: Comsumer Healthcare, die Nachahmermedikamente und die forschende Sparte Biopharmaceuticals Group, in der die unter anderem neuartige Medikamente und das Infusionsgeschäft gebündelt sind./tav/bgf/

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  • 29.01.2019 Pfizer gibt zurückhaltende Prognose für 2019

    Pfizer gibt zurückhaltende Prognose für 2019

    29.01.2019| 13:17:23

    NEW YORK (awp international) - Der Pharmariese Pfizer geht mit Vorsicht in das neue Jahr 2019. Konzernchef Albert Bourla richtet sich dabei womöglich auch auf Umsatz- und Ergebniseinbussen ein. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern die Erlöse vor allem dank noch junger Medikamente moderat ankurbeln können - sie stiegen im Jahresvergleich um 2 Prozent auf 53,65 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag in New York mitteilte. Der um zahlreiche Sondereffekte bereinigte Gewinn je Aktie kletterte auf 3 Dollar nach 2,65 Dollar vor einem Jahr. Damit traf Pfizer die Erwartungen der Analysten.

    Das Ergebnis brach unter dem Strich allerdings um fast die Hälfte auf gut 11 Milliarden Dollar ein. Hier belasteten unter anderem gestiegene Abschreibungen. Zudem hatte Pfizer ein Jahr zuvor noch von der US-Steuereform profitiert./tav/jha/

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  • 19.12.2018 GlaxoSmithKline und Pfizer legen Consumer-Health-...

    GlaxoSmithKline und Pfizer legen Consumer-Health-Sparten zusammen

    19.12.2018| 10:31:25

    (Ausführliche Fassung)

    LONDON/NEW YORK (awp international) - Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) und der US-Pharmariese Pfizer bündeln ihre Geschäfte mit rezeptfreien Mitteln. Am Aktienmarkt kommt der Deal gut an: Die Aktie der Briten steigt im frühen Handel zeitweise um über sechs Prozent. Das ist der höchste Tagesgewinn seit über 10 Jahren. Analysten begrüssen das Einsparpotential und die Chance auf höhere Margen.

    Beide Konzerne werden ihre jeweiligen Consumer-Healthcare-Sparten (auch Selbstmedikation genannt) in ein Gemeinschaftsunternehmen einbringen, wie GlaxoSmithKline und Pfizer am Mittwoch mitteilten. Beide Sparten zusammen kommen auf einen Umsatz von gut 9,8 Milliarden Pfund (10,9 Mrd Euro). Die Behörden und die GSK-Aktionäre müssen dem Deal noch zustimmen.

    GSK soll mit 68 Prozent die Mehrheit an dem neuen Unternehmen für nicht verschreibungspflichtige Mittel für Apotheke und Supermarkt halten. Der Abschluss der Transaktion wird in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres erwartet. Innerhalb von drei Jahren nach dem Abschluss sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens geplant.

    Das Einsparpotenzial wird von den Unternehmen auf eine halbe Milliarde Pfund ab dem Jahr 2022 prognostiziert. Die Analysten von Jefferies erwarten höhere Margen. Nach ihren Berechnungen wird das Gemeinschaftsunternehmen die weltweite Nummer 1 im Consumer-Healthcare-Markt mit einem Marktanteil von 7,2 Prozent. Zudem sei es wichtig für die Investoren, dass Glaxo die Dividendenerwartungen für das laufende Jahr und 2019 bestätigt hat.

    Pfizer sucht schon länger nach einer Lösung für seine Consumer-Healthcare-Sparte. Im Oktober 2017 hiess es, man suche nach "strategische Alternativen". Im März dieses Jahres wurde Pfizer die Sparte nicht los, unter den potentiellen Käufern soll dem Vernehmen nach auch GlaxoSmithKline gewesen sein.

    Unter dem Dach des neuen Unternehmens finden sich Medikamente wie das Schmerzmittel Spalt, aber auch Verdauungsmittel und Vitaminpräparate wie Centrum. Bei Glaxo sind es Marken wie Sensodyne oder Voltaren.

    Auch die deutsche Merck KGaA suchte neue Wege für ihr Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten. Im April gelang dem Unternehmen der Verkauf an Procter & Gamble (P&G). Die Trennung von den rezeptfreien Medikamenten ist in der Pharmabranche derzeit gross in Mode. Die sogenannten OTC-Geschäfte ("Over the Counter") bringen typischerweise nur kleinere Margen. Zugleich verschlingt die Entwicklung neuer Pharma-Blockbuster viel Geld, weshalb Randgeschäftsverkäufe finanzielle Erleichterung bringen sollen. /stk/fba

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  • 19.12.2018 GlaxoSmithKline und Pfizer legen Consumer-Health-...

    GlaxoSmithKline und Pfizer legen Consumer-Health-Sparten zusammen

    19.12.2018| 08:45:39

    LONDON/NEW YORK (awp international) - Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) und der US-Pharmariese Pfizer bündeln ihre Geschäfte mit rezeptfreien Mitteln. Beide Konzerne werden ihre jeweiligen Consumer-Healthcare-Sparten in ein Gemeinschaftsunternehmen einbringen, wie GlaxoSmithKline am Mittwoch mitteilte. Beide Sparten zusammen kommen auf einen Umsatz von gut 9,8 Milliarden Pfund (10,9 Mrd Euro). Die Behörden und die GSK-Aktionäre müssen dem Deal noch zustimmen.

    GSK soll mit 68 Prozent die Mehrheit an dem neuen Unternehmen für nicht verschreibungspflichtige Mittel für Apotheke und Supermarkt halten. Der Abschluss der Transaktion wird in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres erwartet. Innerhalb von drei Jahren nach dem Abschluss werde ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens geplant.

    Pfizer sucht schon länger nach einer Lösung für seine Consumer-Healthcare-Sparte. Im Oktober 2017 hiess es, man suche nach "strategische Alternativen". Im März diesen Jahres wurde Pfizer die Sparte nicht los, unter den potentiellen Käufern soll dem Vernehmen nach auch GlaxoSmithKline gewesen sein./stk/fba

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  • 07.12.2018 Antibabypille zurückgerufen: Ungewollte Schwanger...

    Antibabypille zurückgerufen: Ungewollte Schwangerschaft droht

    07.12.2018| 20:31:13

    BERLIN (awp international) - Wegen falsch bedruckter Tablettenverpackungen ruft der Pharmahersteller Pfizer mehrere Chargen einer Antibabypille zurück - es drohen Anwendungsfehler und ungewollte Schwangerschaften. Frauen, die zwischen 27. November und 3. Dezember das Verhütungsmittel "Trigoa" aus den betroffenen Chargen X34106, X51153 und W98332 erhalten haben, sollen das Medikament über Apotheken zurückgeben, wie das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) am Freitag mitteilte. Bei diesen Chargen ist die Einnahmereihenfolge auf den sogenannten Blistern falsch ausgewiesen. Das bestätigte das Unternehmen Pfizer auf Anfrage.

    "Durch daraus möglicherweise resultierende Anwendungsfehler des Arzneimittels ist das Risiko einer unerwünschten Schwangerschaft gegeben", warnt das Lageso als Aufsichtsbehörde des in Berlin ansässigen Herstellers. Die Dragees in der Packung sind unterschiedlich dosiert, deshalb ist die korrekte Reihenfolge bei der Einnahme wichtig.

    Wie verbreitet das Medikament ist und in welchen Bundesländern die betroffenen Chargen an Patientinnen abgegeben wurden, war am Freitagabend offen. "Die betroffenen Patientinnen werden gebeten, die Ware über eine Apotheke zurücksenden zu lassen", erklärte Pfizer. Das Berliner Landesamt für Gesundheit war für Rückfragen zunächst nicht zu erreichen.

    Bei "Trigoa" handelt es sich laut Hersteller um ein Kombinationspräparat: Jedes Dragée enthalte eine geringe Menge zweier weiblicher Hormone, ein Gestagen und ein Estrogen. "Da die Dragées in der Packung drei abgestufte Mengen an Hormonen enthalten, wird diese "Pille" als Dreiphasenpräparat bezeichnet."/ggr/DP/jha

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  • 19.11.2018 Merck erleidet erneut Rückschlag mit Avelumab - E...

    Merck erleidet erneut Rückschlag mit Avelumab - Eierstockkrebs-Studie floppt

    19.11.2018| 13:28:51

    DARMSTADT (awp international) - Weiterer Rückschlag für die Pharmakonzerne Merck KGaA und Pfizer : Das gemeinsam entwickelte Medikament Avelumab scheiterte in einer Studie an Patientinnen mit bestimmtem Eierstockkrebs. Wie die beiden Unternehmen am Montag in einer gemeinsam verbreiteten Mitteilung in Darmstadt erläuterten, wurden die Ziele der Studie nicht erreicht. Sowohl Avelumab in Einzelgabe als auch in Kombination mit einer Chemotherapie verbesserten die Gesamtüberlebensrate nicht statistisch signifikant. Dies galt auch hinsichtlich der Zeit, in der die Krankheit nicht weiter voranschreitet.

    Avelumab, das als Bavencio vermarktet wird, gehört zu den grössten Hoffnungsträgern des Darmstädter Merck-Konzerns. Das Mittel ist bereits bei zwei kleineren Indikationen zugelassen und wird an weiteren Krebsarten getestet. Einen weiteren Rückschlag hat Merck bereits mit dem Mittel in einer Lungenkrebsstudie erlitten. Merck-Forschungschef Luciano Rossetti erklärte, die jetzigen Daten der Eierstockkrebs-Studie würden jedoch weiter analysiert, da sie immerhin auf eine "potenzielle klinische Aktivität" der Kombinationsbehandlung mit Avelumab und Chemotherapie hindeuteten./tav/jha/

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  • 17.11.2018 Pfizer will nach Streit mit Trump nun doch die Pr...

    Pfizer will nach Streit mit Trump nun doch die Preise anheben

    17.11.2018| 08:33:09

    New York (awp/sda/reu) - Der Streit von US-Präsident Donald Trump mit Pharmaherstellern über die Medikamentenpreise könnte in eine neue Runde gehen. Der Pfizer-Konzern kündigte am Freitag Preisanhebungen auf dem heimischen US-Markt für Januar an.

    Betroffen sind demnach 41 Arzneimittel. Diese entsprechen rund zehn Prozent des Pfizer-Gesamtangebots.

    Im Juli hatte das Unternehmen eine Preiserhöhungsrunde nach Intervention Trumps aufgeschoben. Trump erklärte damals per Twitter, Pfizer solle sich schämen, und drohte eine Reaktion der Regierung an.

    Folgen Novartis und Roche?

    Daraufhin hatten auch andere Branchengrössen wie die Schweizer Produzenten Roche und Novartis sowie der US-Konzern Merck & Co zugesagt, ihre Preise nicht vor dem Jahresende anzuheben. Es blieb vorerst unklar, ob sie dies nun wie Pfizer zu Beginn nächsten Jahres nachholen wollen. Von Merck und Novartis war zunächst keine Stellungnahme zu bekommen. Die Roche-Sparte Genentech wollte sich zu dem Thema nicht äussern.

    Nach Auskunft einer mit der Angelegenheit vertrauten Person hat Pfizer die Regierung in Washington über seine aktuellen Pläne nicht vorab informiert. Eine Sprecherin des US-Gesundheitsministeriums sagte, die Regierung habe sich auf die Fahnen geschrieben, für niedrigere Arzneimittelpreise zu sorgen.

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  • 01.11.2018 Pfizer denkt offenbar über Verkauf des Frauengesu...

    Pfizer denkt offenbar über Verkauf des Frauengesundheitsgeschäfts nach

    01.11.2018| 14:34:40

    NEW YORK (awp international) - Der Pharmariese Pfizer erwägt Kreisen zufolge einen Verkauf seiner Sparte für Frauengesundheit. Der US-Konzern will sich auf die Entwicklung von Mitteln mit höherem Wachstumspotential konzentrieren, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete. Die Sparte hat einen Jahresumsatz von etwa 1,2 Milliarden US-Dollar und könnte den Angaben zufolge bis zu 2 Milliarden Dollar einbringen.

    Pfizer wollte die Berichte nicht kommentieren. In der Sparte Frauengesundheit vertreibt das Unternehmen unter anderem Mittel für die Wechseljahre.

    Der Pharmariese befindet sich in einem Umbau und will künftig auf drei Säulen stehen. Ab dem Geschäftsjahr 2019 gehören zur forschenden Sparte neuartige Medikamente und sogenannte Biosimilars. Die beiden weiteren Sparten kümmern sich zum einen um patentfreie und Nachahmer-Mittel sowie zum anderen um rezeptfreie Arzneien. Letztere wollte Pfizer bereits im vergangenen Jahr verkaufen, entsprechende Gespräche mit Reckitt Benckiser und GlaxoSmithKline scheiterten aber./elm/mis

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  • 30.10.2018 Korr: Pharmariese Pfizer senkt Jahresziele erneut

    Korr: Pharmariese Pfizer senkt Jahresziele erneut

    30.10.2018| 14:20:05

    (Korrigiert wird der untere Wert der neuen Prognosebandbreite für das bereinigte EPS im zweiten Absatz.)

    NEW YORK (awp international) - Pfizer kürzt nach einem nur moderaten Umsatzanstieg im dritten Quartal abermals seine Wachstumsprognosen. Inzwischen traut sich Pfizer nur einen Zuwachs beim Jahreserlös auf 53 bis 53,7 Milliarden Dollar zu, wie der Konzern am Dienstag in New York mitteilte. Der Pharmariese hatte bereits zur Halbjahresbilanz seine Umsatzziele gekürzt, zuletzt waren noch 53 bis 55 Milliarden Dollar anvisiert.

    Pfizer kommen nach eigenen Angaben unter anderem die Währungsprobleme in einigen Schwellenländern sowie Wechselkurseffekte durch den Euro in die Quere. Zudem entwickelten sich die Geschäfte im kleineren Geschäftsbereich Essential Health nicht so gut wie erwartet. Die Prognose für das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) engte Pfizer ein auf 2,98 bis 3,02 Dollar. Zuletzt waren noch 2,95 bis 3,05 Dollar im Plan. Die Änderungen geht allerdings auch auf rein rechnerische Effekte durch aktuelle Aktienrückkaufe zurück. Im Gesamtjahr will Pfizer Papiere im Wert von 12 Milliarden Dollar erwerben, nach neun Monaten war bereits ein Umfang von 9 Milliarden Dollar zurückgekauft.

    Im dritten Quartal konnte Pfizer das bereinigte EPS überraschend stark um 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 0,78 Dollar je Aktie steigern. Analysten hatten mit weniger gerechnet. Der Umsatz zog um 1 Prozent auf 13,3 Milliarden Dollar an./tav/fba

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  • 30.10.2018 Pharmariese Pfizer senkt Jahresziele erneut

    Pharmariese Pfizer senkt Jahresziele erneut

    30.10.2018| 13:30:51

    NEW YORK (awp international) - Pfizer kürzt nach einem nur moderaten Umsatzanstieg im dritten Quartal abermals seine Wachstumsprognosen. Inzwischen traut sich Pfizer nur einen Zuwachs beim Jahreserlös auf 53 bis 53,7 Milliarden Dollar zu, wie der Konzern am Dienstag in New York mitteilte. Der Pharmariese hatte bereits zur Halbjahresbilanz seine Umsatzziele gekürzt, zuletzt waren noch 53 bis 55 Milliarden Dollar anvisiert.

    Pfizer kommen nach eigenen Angaben unter anderem die Währungsprobleme in einigen Schwellenländern sowie Wechselkurseffekte durch den Euro in die Quere. Zudem entwickelten sich die Geschäfte im kleineren Geschäftsbereich Essential Health nicht so gut wie erwartet. Die Prognose für das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) engte Pfizer ein auf 2,93 bis 3,02 Dollar. Zuletzt waren noch 2,95 bis 3,05 Dollar im Plan. Die Änderungen geht allerdings auch auf rein rechnerische Effekte durch aktuelle Aktienrückkaufe zurück. Im Gesamtjahr will Pfizer Papiere im Wert von 12 Milliarden Dollar erwerben, nach neun Monaten war bereits ein Umfang von 9 Milliarden Dollar zurückgekauft.

    Im dritten Quartal konnte Pfizer das bereinigte EPS überraschend stark um 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 0,78 Dollar je Aktie steigern. Analysten hatten mit weniger gerechnet. Der Umsatz zog um 1 Prozent auf 13,3 Milliarden Dollar an./tav/fba

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  • 29.10.2018 Novartis forscht zusammen mit Pfizer bei der Lebe...

    Novartis forscht zusammen mit Pfizer bei der Lebererkrankung NASH

    29.10.2018| 07:49:52

    Basel (awp) - Die beiden Pharmakozerne Novartis und Pfizer werden künftig bei der Erforschung der Lebererkrankung NASH gemeinsam forschen. Man wolle künftig die Forschungs- und Entwicklungsbemühungen bündeln, um nach Behandlungswegen für Patienten mit nicht-alkoholischer Steatohepatitis (NASH) zu suchen, heisst es in einer Medienmitteilung vom Montag. Über die finanziellen Details werden keine Angaben gemacht.

    Novartis verfügt über ein Entwicklungs-Portfolio mit verschiedenen Kandidaten zur Behandlung von nicht viralen Lebererkrankungen. Zur Behandlung von NASH wiederum gebe es derzeit noch keine zugelassene Behandlungsmöglichkeit auf dem Markt, heisst es in der Mitteilung weiter.

    Bei NASH handelt es sich um eine Entzündung der Leber, die im Rahmen einer Verfettung des Organs auftritt und die nicht durch Alkoholkonsum bedingt ist. Novartis hat immer wieder betont, dass die Erkrankung sich in den kommenden Jahren aufgrund von zunehmender Fettleibigkeit deutlich verbreiten dürfte.

    Im Zuge der Forschungs-Zusammenarbeit werde man gemeinsam die Entwicklung des Produktkandidaten Tropifexor (LJN452) vorantreiben, sowie einen oder mehrere von Pfizers Kandidaten, die zur Behandlung von NASH ausgerichtet sind. Dazu zählt etwa ein Acetyl-CoA-Carboxylase-Inhibitor (ACC), ein Diacylglycerol-O-Acyltransferasen-Inhibitor (DGAT) und ein Kethexokinase-Inhibitor (KHK).

    hr/uh

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Stammdaten

Branche/Sektor Pharmazeutik, Kosmetik & med. Produkte
Währung US-Dollar
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse NYSE
Börse URL www.nyse.com
Symbol PFE
Valor 962004
ISIN ---

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Hoch 1J 46.46 (04.12.2018)
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Datenquelle:  SIX Financial Information AG