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Dividende ex Datum 14.02.2019
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Anzahl Aktien 862'332'297
Marktkapital in Mio. 107'920.89
Umsatz Vormonat 2'601'871'326

Aktuelle News

  • 28.02.2019 Rolls-Royce steigt bei Boeings geplantem mittelgr...

    Rolls-Royce steigt bei Boeings geplantem mittelgrossen Jet aus

    28.02.2019| 13:10:58

    LONDON (awp international) - Der britische Triebwerkshersteller Rolls-Royce zieht sich aus dem Rennen um den Antrieb für Boeings geplanten mittelgrossen Passagierjet zurück. Die neue Triebwerkstechnik werde nicht rechtzeitig wie von Boeing verlangt im Jahr 2025 fertig sein, teilte Rolls-Royce am Donnerstag in London mit. Die Briten hoffen nun, dass ihr Triebwerk der nächsten Generation bei einem Grossraumjet zum Einsatz kommt, der in der zweiten Hälfte des nächsten Jahrzehnts herauskommt.

    An der Börse sorgten die Nachrichten für einige Ausschläge. Nachdem die Rolls-Royce-Aktie am Morgen mehr als 5 Prozent an Wert verlor, kletterte ihr Kurs zwischenzeitlich ins Plus - und lag um die Mittagszeit wieder mit 2,85 Prozent im Minus.

    Der weltgrösste Flugzeugbauer Boeing denkt seit mehreren Jahren laut über die Entwicklung eines mittelgrossen Passagierjets nach, der die Lücke zwischen Langstreckenjets wie der Boeing 787 "Dreamliner" und den Mittelstreckenjets der 737-Reihe füllen soll. Dieses "New Midsize Airplane" (NMA) wird bereits unter dem inoffiziellen Namen Boeing 797 gehandelt. Boeing hat aber noch nicht entschieden, ob der Flieger wirklich gebaut wird.

    Auch das Bündnis aus der United-Technologies-Tochter Pratt & Whitney und dem Münchner Triebwerksbauer MTU macht sich Hoffnung, die Antriebe für den Flieger liefern zu dürfen. Dazu wollen sie von dem Getriebefan-Antrieb, der etwa den Airbus-Mittelstreckenjet A320neo antreibt, eine deutlich grössere Version entwickeln. Rolls-Royce nimmt sich nun als Wettbewerber selbst aus dem Rennen.

    Auch sonst hatten die Briten am Donnerstag wenig Gutes zu verkünden. Rolls-Royce-Chef Warren East musste zugeben, dass der Konzern 2018 seine Auslieferungsziele verpasst hat. Zudem drückten hohe Sonderlasten von 1,3 Milliarden britischen Pfund (1,5 Mrd Euro) auf die Bilanz. Dazu gehörte eine Abschreibung wegen der Produktionseinstellung beim weltgrössten Passagierjet A380 und Kosten wegen konstruktionsbedingter Triebwerksprobleme bei der Boeing 787 "Dreamliner".

    Unterdessen konnte der Konzern seinen Umsatz um 7 Prozent auf 15,7 Milliarden Pfund steigern, und der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn verdoppelte sich auf 616 Millionen Pfund. Das lag aber auch daran, dass Rolls-Royce weniger neue Triebwerke auslieferte - denn der Hersteller verdient erst mit Ersatzteilen und Wartung Geld. Unter dem Strich sackte Rolls-Royce auch aufgrund der Sonderkosten tief in die roten Zahlen. Der Nettoverlust lag bei 2,4 Milliarden Pfund nach 3,4 Milliarden Gewinn ein Jahr zuvor.

    Für 2019 stellte Rolls-Royce einen bereinigten operativen Gewinn von 600 bis 800 Millionen Pfund in Aussicht. Der Umsatz soll auf vergleichbarer Basis in fast allen Geschäftsbereichen steigen./stw/hosbr/men/jha/

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  • 20.02.2019 MTU erhöht Dividende - Aktie sackt ab

    MTU erhöht Dividende - Aktie sackt ab

    20.02.2019| 13:31:58

    (Meldung ausgebaut)

    MÜNCHEN (awp international) - Der Münchener Triebwerksbauer MTU hat trotz der Verzögerungen bei Airbus-Mittelstreckenjets 2018 ein Rekordjahr hingelegt. Nachdem MTU-Chef Reiner Winkler seine Ziele für Umsatz und Gewinn bereits zweimal angehoben hatte, übertraf das Unternehmen auch diese Marken und die Erwartungen von Analysten. Die Dividende will Winkler kräftig erhöhen und fasst für 2019 weitere Steigerungen bei Umsatz und Gewinn ins Auge. Unterdessen bereiten sich die Münchner darauf vor, bei dem Antrieb für den erwarteten neuen mittelgrossen Boeing-Jet mitzumischen.

    An der Börse lösten die Nachrichten einen Kursrutsch aus. Nachdem die Aktie kurzzeitig Kurs auf ihr Rekordhoch vom Oktober genommen hatte, sackte sie nach Börsenstart um bis zu 6,58 Prozent in den Keller. Um die Mittagszeit lag sie noch mit 2,45 Prozent im Minus bei 191,30 Euro. JPMorgan-Analyst David Perry bemängelte den aus seiner Sicht zu niedrigen freien Geldzufluss des Unternehmens. "Wir schauen eher auf die mittel- bis langfristige Kursentwicklung", kommentierte hingegen MTU-Chef Winkler die Kursreaktion. So hatte die MTU-Aktie zuvor seit Anfang Januar gut 40 Euro an Wert gewonnen.

    Dank brummender Geschäfte mit neuen Antrieben, Ersatzteilen und Wartung steigerte MTU den Umsatz 2018 um 17 Prozent auf fast 4,6 Milliarden Euro, wie der Triebwerkshersteller am Mittwoch in München mitteilte. Der operative Gewinn (bereinigtes Ebit) wuchs ebenfalls um 17 Prozent auf 671 Millionen Euro, nachdem der Vorstand zuletzt 660 Millionen Euro angepeilt hatte. Der Nettogewinn legte um gut ein Viertel auf 453 Millionen Euro zu. Die Aktionäre können sich auf eine von 2,30 auf 2,85 Euro je Aktie erhöhte Dividende freuen - mehr als von Analysten erwartet.

    Das Unternehmen erntet inzwischen die Früchte seiner Investitionen aus früheren Jahren. Vor allem das Getriebefan-Triebwerk, das den Airbus-Mittelstreckenjet A320neo, den ursprünglich von Bombardier entwickelten Airbus A220 und die neuen Embraer-E2-Jets antreibt, erweist sich als Verkaufsschlager. MTU ist dabei Partner des US-Triebwerksbauers Pratt & Whitney, einer Tochter des Mischkonzerns United Technologies . Zudem betreibt MTU in München eine eigene Endfertigungslinie für das Triebwerk.

    Allerdings sorgt der Getriebefan seit mehr als drei Jahren immer wieder für Negativschlagzeilen. Von Hitze- und Software-Problemen bis hin zu fehlerhaften Dichtungen reichten die Mängel. Die Dichtungen führten sogar zu vorübergehenden Flugverboten und einem vorübergehenden Auslieferungsstopp. Airbus geriet auch bei seinen Lieferplänen wiederholt in Verzug.

    Winkler zufolge wird es noch länger dauern, bis die bestehenden Probleme an allen ausgelieferten Getriebefan-Antrieben behoben sind. 2019 sei dies nicht zu schaffen. Insgesamt lieferte MTU im vergangenen Jahr 125 Exemplare des Typs aus. Der Ausstoss soll weiter steigen, für 2020 hat das Unternehmen 250 Triebwerke im Auge. MTU fertigt bestimmte Teile wie Niederdruckturbine und Hochdruckverdichter für jeden der Antriebe und erledigt künftig 30 Prozent Endmontage. Der überwiegende Teil wird bei Pratt & Whitney in den USA zusammengebaut.

    MTU ist an Entwicklung und Bau von Triebwerken etwa auch für Boeings Langstreckenjet 787 "Dreamliner", die modernisierte Boeing 777-X und den Kampfjet Eurofighter beteiligt. Auch viele Exemplare des weltgrössten Passagierjets A380 werden von Triebwerken mit MTU-Technik angetrieben. Airbus hatte vergangene Woche bekanntgegeben, die Produktion der A380 wegen fehlender Nachfrage im Jahr 2021 einzustellen. Der A380-Antrieb habe bei Ersatzteilen und Wartung für MTU aber nur eine untergeordnete Bedeutung, versicherten Winkler und Finanzchef Peter Kameritsch. Sie sehen sich bei ihren Zukunftsplänen von den gut laufenden Triebwerkstypen beflügelt.

    Gespannt blickt die MTU-Führung in die USA, wo der Flugzeugbauer Boeing seit mehreren Jahren über die mögliche Entwicklung eines mittelgrossen Passagierjets spricht. Zusammen mit Pratt & Whitney würde MTU für den Flieger gern einen deutlich grösseren Getriebefan entwickeln - mit 50 000 statt der bisherigen 35 000 Pfund Schub. Das New Midsize Airplane (NMA) mit dem inoffiziellen Namen "Boeing 797" soll die Lücke zwischen Mittelstrecken- und Grossraumjets füllen. Boeing hatte die Entscheidung über den Bau des Jets zuletzt auf 2019 verschoben.

    MTU peilt unterdessen für das laufende Jahr eine Umsatzsteigerung um rund drei Prozent auf 4,7 Milliarden Euro an. Der vergleichsweise geringe Anstieg liegt dem Unternehmen zufolge allerdings an einem Buchhaltungseffekt. Da bestimmte Wartungsaufträge für ein Gemeinschaftsunternehmen in China nicht mehr über die Wartungstochter MTU Hannover gebucht werden, fallen rund 300 Millionen Euro aus dem Konzernumsatz heraus.

    Weil der Gewinn aus diesen Aufträgen aber weiterhin im operativen Gewinn enthalten ist, soll die bereinigte Ebit-Marge von zuletzt 14,7 Prozent auf 15,5 Prozent zulegen. Gemessen am Umsatzziel von 4,7 Milliarden Euro entspricht dies einem operativen Gewinn von gut 728 Millionen Euro und damit in etwa so viel wie von Analysten erwartet. Der bereinigte Nettogewinn soll dem Vorstand zufolge im gleichen Mass steigen./stw/men/fba

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  • 23.01.2019 United Technologies verdient deutlich mehr als er...

    United Technologies verdient deutlich mehr als erwartet

    23.01.2019| 14:14:33

    FARMINGTON (awp international) - Der US-Konzern United Technologies (UTC) hat 2018 von der Übernahme des Flugzeugausrüsters Rockwell Collins und niedrigeren Steuern profitiert. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) legte 2018 im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 7,61 US-Dollar zu, wie der Mutterkonzern des Triebwerksbauers Pratt & Whitney und des Aufzugherstellers Otis am Mittwoch in Farmington (US-Bundesstaat Connecticut) mitteilte. Damit übertraf das Unternehmen deutlich seine eigene Prognose sowie die Schätzungen der Analysten.

    Für das laufende Jahr peilt United Technologies noch mehr an. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll auf 7,70 bis 8,00 Dollar steigen. Die Erlöse sollen 2019 auf 75,5 bis 77,0 Milliarden Dollar klettern, nach einem Wachstum um elf Prozent auf 66,5 Milliarden Dollar im Jahr 2018. Aus eigener Kraft wuchs das Unternehmen um acht Prozent.

    Der Konzern will sich nun in drei separate Unternehmen aufspalten, wie United Tech bereits Ende November angekündigt hatte. Die Luft- und Raumfahrtsparte mit dem Triebwerksbauer Pratt & Whitney und dem im vergangenen Jahr zugekauften Flugzeugausrüster Rockwell Collins soll demnach eigenständig werden. Auch die Aufzugsparte Otis und der Klimaanlagenbauer Carrier sollen künftig auf eigenen Beinen stehen.

    mne/elm/stw/mis

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  • 14.01.2019 Airbus muss Produktionskosten für kleinsten Jet A...

    Airbus muss Produktionskosten für kleinsten Jet A220 noch kräftig drücken

    14.01.2019| 19:14:47

    MIRABEL (awp international) - Der Flugzeugbauer Airbus versucht bei seinem jüngsten und kleinsten Jet A220 weiter an der Kostenschraube zu drehen. Wie viel Verlust Airbus und sein Partner Bombardier derzeit mit jedem Jet schreiben, wollte der Chef des A220-Gemeinschaftsunternehmens, Philippe Balducchi, im Werk im kanadischen Mirabel am Montag zwar nicht beziffern. Für Gewinne seien allerdings "deutliche Kostensenkungen im zweistelligen Prozentbereich" notwendig. Dies betreffe sowohl die eigene Produktion als auch die Zulieferer.

    Airbus hatte vergangenen Juli die Mehrheit an dem Flugzeugtyp übernommen, den der angeschlagene kanadische Bombardier-Konzern zuvor unter dem Namen C-Serie entwickelt hatte. Bombardier hatte sich mit dem Projekt finanziell übernommen. Inzwischen wird der Flieger unter dem Namen Airbus A220 vermarktet, Airbus hält gut die Hälfte der Anteile an dem A220-Gemeinschaftsunternehmen.

    Der Konzern führt laut Balducchi derzeit Gespräche mit den A220-Zulieferern, um Einsparungen durchzusetzen. Grosse Fortschritte konnte der Manager allerdings noch nicht verkünden. Von den notwendigen Einsparungen habe er jetzt "ein genaueres Bild", sagte er.

    Bisher liegen mehr als 500 Bestellungen für die A220 vor, mit der Airbus auf den Markt für Flugzeuge mit 100 bis 150 Sitzen zielt. Im vergangenen Jahr wurden 33 Maschinen ausgeliefert. Das waren fast doppelt so viele wie im Vorjahr, aber weniger als ursprünglich von Bombardier geplant. 2019 soll die Zahl erneut steigern, sagte Balducchi, legte sich aber auf keine Zahl fest. Die Endmontagelinie in Mirabel ist auf 120 Maschinen pro Jahr ausgelegt. In Mobile im US-Bundesstaat Alabama will Airbus nun eine weitere Produktionslinie für bis zu 48 weitere Exemplare pro Jahr bauen.

    Weitere Nachfrage erhofft sich Airbus von der Zulassung der A220 für längere Strecken über das Meer. So habe die kanadische Luftfahrtbehörde die A220 für Flüge zugelassen, bei denen der nächste Ausweichflughafen bis zu drei Stunden entfernt ist. Die A220 kann Strecken von bis zu rund 5900 Kilometern bewältigen. Sie ist der bislang kleinste Jet in der Produktpalette von Airbus./stw/fba

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  • 30.11.2018 Starke Nachfrage: Triebwerksbauer MTU erwartet we...

    Starke Nachfrage: Triebwerksbauer MTU erwartet weiter steigende Gewinne

    30.11.2018| 13:30:49

    (Ausführliche Fassung)

    LONDON/MÜNCHEN (awp international) - Der Münchner Triebwerksbauer MTU rechnet für 2019 und darüber hinaus mit einem weiteren Gewinnwachstum. "Bis 2025 dürften die Gewinne stetig zunehmen", teilte der MDax-Konzern am Freitag zu seinem Kapitalmarkttag in London mit. Die Wachstumsaussichten für alle Geschäftsbereiche seien besser als bisher angenommen. 2019 soll vor allem das Geschäft mit neuen Triebwerken und Ersatzteilen für Verkehrsflugzeuge stark zunehmen.

    An der Börse kamen die Nachrichten glänzend an. Knapp eine Stunde nach den am Mittag veröffentlichten Zielen lag der Kurs der MTU-Aktie mit 2,33 Prozent im Plus bei 180,00 Euro und damit merklich höher als am Vormittag.

    Für 2019 erwartet MTU-Chef Reiner Winkler in praktisch allen Bereichen Zuwächse. Der operative Gewinn (bereinigtes Ebit) soll genauso stark steigen wie der Umsatz. Konkrete Prognosen gab der Vorstand aber wie zu diesem Zeitpunkt üblich nur für die einzelnen Geschäftsbereiche aus.

    So soll der Umsatz mit neuen Triebwerken im niedrigen Zehner-Prozentbereich wachsen. Für den Ersatzteil-Umsatz hat Winkler ein mittleres bis hohes einstelliges Plus im Auge. Im Gegensatz zu den Vorjahren soll auch das Geschäft mit Triebwerken für Militärflugzeuge wie den Kampfjet Eurofighter wieder zulegen - und zwar um etwa zehn Prozent. In der zivilen Triebwerkswartung rechnet Finanzchef Peter Kameritsch zwar mit einem stagnierenden Umsatz. Dies liege allerdings an einer veränderten Rechnungsstellung, sagte er. Sonst käme ein Plus im hohen einstelligen Prozentbereich heraus.

    Die Wachstumshoffnungen im Geschäft mit Antrieben für neue Verkehrsflugzeuge verdankt MTU auch dem sogenannten Getriebefan-Triebwerk, das bei dem Airbus-Mittelstreckenjet A320neo und weiteren Typen zum Einsatz kommt. Die Münchner sind hier Partner des US-Triebwerksbauers Pratt & Whitney, einer Tochter von United Technologies. Die A320neo ist der grösste Verkaufsschlager von Airbus. Dies wirkt sich auch auf die Nachfrage nach Triebwerken aus.

    Allerdings bereitete der Antrieb in den vergangenen Jahren immer wieder technische Probleme. Triebwerke mussten ausgetauscht und überarbeitet werden, Airlines klagen über zu geringe Einsatzzeiten. Und Airbus kam mit seinen Flugzeug-Auslieferungen wegen fehlender Antriebe wiederholt in Verzug. Pratt & Whitney stellte sich auf Schadenersatz-Zahlungen ein.

    An der in zehn Jahren erwarteten nächsten Generation des Getriebefans will MTU nun einen Anteil von bis zu 25 Prozent bekommen. Beim jetzigen Typ liegt er je nach Version bei 15 bis 18 Prozent. Auch bei anderen Triebwerken wie der nächsten Kampfflugzeuggeneration, die Winkler in etwa 20 Jahren erwartet, will MTU "triebwerksseitig eine tragende Rolle spielen"./stw/nas/jha/

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  • 30.11.2018 MTU rechnet bis 2025 mit weiter steigenden Gewinnen

    MTU rechnet bis 2025 mit weiter steigenden Gewinnen

    30.11.2018| 12:38:18

    LONDON/MÜNCHEN (awp international) - Der Münchner Triebwerksbauer MTU rechnet für 2019 und darüber hinaus mit einem weiteren Gewinnwachstum. "Bis 2025 dürften die Gewinne stetig zunehmen", teilte der MDax-Konzern am Freitag zu seinem Kapitalmarkttag in London mit. Die Wachstumsaussichten für alle Geschäftsbereiche seien besser als bisher angenommen. 2019 soll vor allem das Geschäft mit neuen Triebwerken für Verkehrsflugzeuge stark zunehmen - auch wegen der starken Nachfrage für den Airbus-Mittelstreckenjet A320neo, an dessen Antrieb die Münchner mitarbeiten.

    MTU-Chef Reiner Winkler erwartet für 2019 aber auch in allen anderen Bereichen Zuwächse. Im Gegensatz zu den Vorjahren soll auch das Geschäft mit Triebwerken für Militärflugzeuge wie den Kampfjet Eurofighter wieder zulegen. Auch für den operativen Gewinn (bereinigtes Ebit) erwartet der Manager konzernweit ein Plus. Denn die bereinigte Ebit-Marge soll stabil bleiben: Damit bliebe von jedem umgesetzten Euro gleich viel als operativer Gewinn beim Konzern hängen./stw/jha/

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  • 27.11.2018 US-Industrieriese United Technologies will sich a...

    US-Industrieriese United Technologies will sich aufspalten

    27.11.2018| 06:34:00

    FARMINGTON (awp international) - Das US-Industriekonglomerat United Technologies will sich in drei separate Unternehmen aufspalten. Das bestätigte der Mischkonzern am Montag (Ortszeit) auf seiner Website. US-Medien hatten zuvor über Pläne berichtet, die Luft- und Raumfahrtsparte mit dem jüngst zugekauften Rivalen Rockwell Collins und dem Triebwerkbauer Pratt & Whitney auf eigene Füsse zu stellen. Auch die Aufzugsparte Otis und der Klimaanlagenbauer Carrier sollten eigenständig werden. Details will der Konzern am Dienstag verkünden.

    United Tech steht schon länger unter Druck von Investoren, die eine Aufspaltung fordern. Der Konzern mit Sitz in Farmington im US-Bundesstaat Connecticut, der zuletzt einen Börsenwert von knapp 103 Milliarden Dollar (90,7 Mrd Euro) hatte, wurde 1934 als Flugzeugzulieferer gegründet. In den 1970ern übernahm er Otis und Carrier und wurde so zu einem der grössten US-Industriekonglomerate. Auch der US-Konkurrent General Electric steht unter Aufspaltungsdruck, obwohl er sich in den letzten Jahren schon von etlichen Geschäftsbereiche trennte./hbr/DP/stk

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  • 23.11.2018 China erlaubt Rockwell-Übernahme durch United Tec...

    China erlaubt Rockwell-Übernahme durch United Technologies

    23.11.2018| 14:01:52

    PEKING/FARMINGTON/CEDAR RAPIDS (awp international) - Nach den USA gibt auch China grünes Licht für die milliardenschwere Luftfahrtübernahme von Rockwell Collins durch United Technologies . Der US-Mischkonzern hatte bereits Anfang Oktober nach Zugeständnissen von US-Aufsehern die Erlaubnis bekommen, den Flugzeugausrüster Rockwell Collins für 23 Milliarden Dollar (20,2 Mrd Euro) Kaufpreis zu übernehmen.

    Am Freitag stimmte nun auch die Pekinger Behörde für Marktregulierung zu. Die Aktie von Rockwell Collins legte im vorbörslichen Handel in New York um fast 10 Prozent zu. Investoren hatten zuvor Sorge, dass der Handelsstreit zwischen dem Weissen Haus und China einen Strich durch das Vorhaben machen könnte.

    Rockwell Collins ist Spezialist für Cockpit-Technologie und Innenausstattung von Flugzeugen. Zu United Technologies gehört der Triebwerksbauer Pratt & Whitney. Gegenüber den Grosskunden von Boeing und Airbus könnte der US-Konzern nach Abschluss des Deals selbstbewusster auftreten./men/jha/

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  • 31.10.2018 Fehlende Triebwerke: Airbus muss nach Gewinnsprun...

    Fehlende Triebwerke: Airbus muss nach Gewinnsprung Lieferziel kappen

    31.10.2018| 13:04:47

    (Zusammenfassung mit neuen Details aus Telefonkonferenz zu Liefer-Verzögerungen bei A330neo und A320neo, Diskussionen um A330 und A380, aktueller Aktienkurs)

    TOULOUSE (awp international) - Licht und Schatten bei Airbus : Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern hat trotz Produktionsproblemen im Sommer einen kräftigen Gewinnsprung hingelegt. Doch der britische Triebwerkshersteller Rolls-Royce wirft die Lieferpläne des Flugzeugbauers über den Haufen. Die für 2018 geplante Auslieferung von rund 800 Passagier- und Frachtjets ist nur noch zu schaffen, weil Airbus-Chef Tom Enders jetzt 18 Exemplare des von Bombardier übernommenen Mittelstreckenjets Airbus A220 einrechnet.

    Bei seinen Gewinnplänen sieht sich Enders hingegen auf Kurs. Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebit) soll in diesem Jahr weiterhin rund 5 Milliarden Euro erreichen. Analysten gingen im Schnitt zuletzt von etwa 5,1 Milliarden aus.

    Am Finanzmarkt wurden die Nachrichten nach einigem Hin und Her positiv aufgenommen. Nachdem die Airbus-Aktie am Morgen zu schwächeren Werten im französischen Leitindex Cac-40 zählte, arbeitete sie sich bis zur Mittagszeit mit einem Kursplus von rund drei Prozent in das erste Viertel des Index vor.

    Faktisch werde Airbus in diesem Jahr etwa 20 Flugzeuge weniger ausliefern als geplant, sagte Finanzchef Harald Wilhelm in einer Telefonkonferenz. Betroffen von den Verzögerungen seien sowohl der modernisierte Langstreckenjet A330neo als auch der Mittelstreckenjet A320neo.

    Hintergrund sind die jüngsten Probleme des britischen Triebwerksbauers Rolls-Royce, der den Antrieb für die A330neo liefert. Das erste Flugzeug des Typs soll zwar in Kürze ausgeliefert werden. Doch Rolls-Royce schafft es wohl nicht, in diesem Jahr wie bestellt 30 Antriebe für den zweistrahligen Jet zu liefern. Bis Ende Oktober würden es lediglich 10 Exemplare, hatte Rolls-Royce vergangene Woche seinen Mitarbeitern mitgeteilt. Daher bekommt Airbus in diesem Jahr wohl auch nicht wie erhofft 15 Maschinen des Typs vom Hof. Die Auslieferungspläne seien entsprechend "angepasst" worden, hiess es bei Airbus.

    Bei den Mittelstreckenjets der A320neo-Reihe machen Airbus sowohl Triebwerkshersteller als auch eigene Engpässe zu schaffen. So hinken die Triebwerksbauer Pratt & Whitney und CFM, zwischen deren Antrieben die Käufer der Jets wählen können, hinter den ursprünglichen Lieferplänen zurück. In den ersten neun Monaten konnte Airbus zwar 222 Jets der A320neo-Familie ausliefern. Es bedürfte aber weiterer Anstrengungen, um das Jahresziel für 2018 zu erreichen, hiess es vom Management - auch wegen "interner industrieller Herausforderungen".

    Die auf weniger Spritverbrauch getrimmte A320neo-Familie ist die Neuauflage des Mittelstreckenjets A320 - und Airbus' meistgefragter Flugzeugtyp. Als Reaktion auf den Erfolg hat der weltgrösste Flugzeugbauer Boeing seinem Konkurrenzmodell 737 ebenfalls eine Neuauflage unter dem Namen 737-MAX verpasst. Beide Hersteller weiten ihre Produktion der Jets wegen der starken Nachfrage aus.

    Auch deshalb lief es bei Airbus im Tagesgeschäft zuletzt besser als gedacht. Im dritten Quartal stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Fünftel auf 15,45 Milliarden Euro. Der bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebit) sprang von 655 Millionen im Vorjahr auf fast 1,6 Milliarden Euro in die Höhe. Analysten hatten einen nicht ganz so starken Anstieg erwartet. Unter dem Strich verdiente Airbus 957 Millionen Euro - gut dreimal so viel wie ein Jahr zuvor.

    Als Ursachen des Gewinnanstiegs gelten der Produktionshochlauf bei der A320neo und dem neuen Grossraumjet A350. Bis Ende des Jahres will Airbus die Produktion der A350 auf monatlich 10 Maschinen hochgefahren haben. Dadurch wird die Produktion effizienter.

    Verluste dürfte Airbus hingegen bei der gedrosselten Produktion des weltgrössten Passagierjets A380 einfahren. Bei nur noch sechs auszuliefernden Maschinen pro Jahr dürften Finanzchef Wilhelm zufolge jährlich Verluste im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich anfallen.

    Airbus hatte die Produktion mangels ausreichender Bestellungen von zeitweise bis zu 30 Jets auf nur noch sechs Maschinen zurückgefahren. Ein Anfang 2018 verkündeter Neuauftrag der Grosskundin Emirates soll den Flieger vor dem Produktionsende bewahren. Derweil stehen von der A380 und dem Langstreckenjet A330 fertige Flieger auf dem Airbus-Hof, die eigentlich ausgeliefert werden könnten - wenn es keine Diskussionen mit den Kunden gäbe. Auch diese hofft Wilhelm noch vor Jahresende zu lösen.

    Weniger auffällig war die Entwicklung in den übrigen Geschäftsbereichen. Während die Verkehrsflugzeug-Sparte ihren bereinigten operativen Gewinn auf 1,5 Milliarden Euro vervielfachte, blieb das Ergebnis im Rüstungs- und Raumfahrtgeschäft mit 100 Millionen Euro praktisch stabil. Die Hubschraubersparte Airbus Helicopters verdiente infolge rückläufiger Umsätze mit 67 Millionen Euro ein Sechstel weniger als ein Jahr zuvor./stw/stk/she

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  • 31.10.2018 Airbus muss nach Gewinnsprung Lieferziel kappen -...

    Airbus muss nach Gewinnsprung Lieferziel kappen - Rolls-Royce-Probleme

    31.10.2018| 11:11:15

    (Ausführliche Fassung)

    TOULOUSE (awp international) - Licht und Schatten bei Airbus : Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern hat trotz Produktionsproblemen im Sommer einen kräftigen Gewinnsprung hingelegt. Doch der britische Triebwerksbauer Rolls-Royce wirft die Lieferpläne des Flugzeugbauers über den Haufen. Die für 2018 geplanten rund 800 Passagier- und Frachtjets sind für Airbus nur noch zu schaffen, weil Konzernchef Tom Enders jetzt 18 Exemplare des von Bombardier übernommenen Mittelstreckenjets Airbus A220 einrechnet. Auch bei seinem Verkaufsschlager A320neo muss sich der Konzern ranhalten.

    Bei seinen Gewinnplänen sieht sich Enders hingegen auf Kurs. Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebit) soll in diesem Jahr weiterhin rund 5 Milliarden Euro erreichen. Analysten gingen im Schnitt zuletzt von etwa 5,1 Milliarden aus.

    Am Finanzmarkt wurden die Nachrichten unentschieden aufgenommen. Kurz nach Handelsstart pendelte der Kurs der Airbus-Aktie zwischen Gewinn- und Verlustzone. Zuletzt lag er zwar mit 0,7 Prozent im Plus, damit gehörte das Papier aber zu den schwächeren Werten im französischen Leitindex Cac-40 .

    Hintergrund der gekappten Lieferpläne sind Probleme des britischen Triebwerksbauers Rolls-Royce, der den Antrieb für den modernisierten Airbus-Langstreckenjet A330neo liefert. Das erste Flugzeug des Typs soll zwar in Kürze ausgeliefert werden. Doch Rolls-Royce schafft es wohl nicht, in diesem Jahr wie bestellt 30 Antriebe für den zweistrahligen Jet zu liefern. Bis Ende Oktober würden es lediglich 10 Exemplare, hatte Rolls-Royce vergangene Woche seinen Mitarbeitern mitgeteilt. Daher bekommt Airbus in diesem Jahr wohl auch nicht wie erhofft 15 Maschinen des Typs vom Hof. Die Auslieferungspläne seien entsprechend "angepasst" worden, hiess es bei Airbus.

    Bei den Mittelstreckenjets der A320neo-Reihe machen Airbus neben den Triebwerksherstellern unterdessen auch eigene Probleme zu schaffen. So hinken die Triebwerksbauer Pratt & Whitney und CFM, zwischen deren Antrieben die Käufer der Jets wählen können, hinter den ursprünglichen Lieferplänen zurück. In den ersten neun Monaten konnte Airbus zwar 222 Jets der A320neo-Familie ausliefern. Es bedürfte aber weiterer Anstrengungen, um das Jahresziel für 2018 zu erreichen, hiess es vom Management - auch wegen "interner industrieller Herausforderungen".

    Die auf weniger Spritverbrauch getrimmte A320neo-Familie ist die Neuauflage des Mittelstreckenjets A320 - und Airbus' meistgefragter Flugzeugtyp. Als Reaktion auf den Erfolg hat der weltgrösste Flugzeugbauer Boeing seinem Konkurrenzmodell 737 ebenfalls eine Neuauflage unter dem Namen 737-MAX verpasst. Beide Hersteller weiten ihre Produktion der Jets wegen der starken Nachfrage aus.

    Auch deshalb lief es bei Airbus im Tagesgeschäft zuletzt besser als gedacht. Im dritten Quartal stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Fünftel auf 15,45 Milliarden Euro. Der bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebit) sprang von 655 Millionen im Vorjahr auf fast 1,6 Milliarden Euro in die Höhe. Analysten hatten einen nicht ganz so starken Anstieg erwartet. Unter dem Strich verdiente Airbus 957 Millionen Euro - gut dreimal so viel wie ein Jahr zuvor.

    Als Ursachen des Gewinnanstiegs gelten der Produktionshochlauf bei der A320neo und dem neuen Grossraumjet A350. Bis Ende des Jahres will Airbus die Produktion der A350 auf monatlich 10 Maschinen hochgefahren haben. Dadurch wird die Produktion effizienter.

    Weniger auffällig war die Entwicklung in den übrigen Geschäftsbereichen. Während die Verkehrsflugzeug-Sparte ihren bereinigten operativen Gewinn auf 1,5 Milliarden Euro vervielfachte, blieb das Ergebnis im Rüstungs- und Raumfahrtgeschäft mit 100 Millionen Euro praktisch stabil. Die Hubschraubersparte Airbus Helicopters verdiente infolge rückläufiger Umsätze mit 67 Millionen Euro ein Sechstel weniger als ein Jahr zuvor./stw/men/fba

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  • 15.10.2018 US-Rüstungskonzerne L3 und Harris planen Milliard...

    US-Rüstungskonzerne L3 und Harris planen Milliardenfusion

    15.10.2018| 08:05:21

    NEW YORK CITY/MELBOURNE (awp international) - Die Konsolidierungswelle in der Rüstungsindustrie rollt weiter. Die beiden US-Rüstungskonzerne L3 Technologies und Harris Corporation wollen fusionieren und damit zu einem der grössten Branchenteilnehmer werden. Beide Unternehmen zusammen kommen auf einen Marktwert von rund 33,5 Milliarden US-Dollar (29 Milliarden Euro).

    Die Verwaltungsräte hätten dem Deal bereits zugestimmt, hiess es weiter. Die L3-Aktionäre sollen je Aktie 1,3 Harris-Papiere bekommen. Am fusionierten Unternehmen würden damit die Harris-Aktionäre 54 Prozent halten.

    Klappt die Fusion, dann wird das neue Unternehmen L3 Harris Technologies nach eigenen Angaben der sechstgrösste Rüstungskonzern in den USA und mit seinen 48 000 Mitarbeitern zu den zehn grössten weltweit gehören.

    Harris Corporation mit Sitz in Melbourne im US-Bundesstaat Florida stellt Kommunikationstechnik und Radaranlagen im Bereich Militärtechnik her. Die in New York City ansässige L3 Technologies, ehemals L-3 Communications Corporation, bietet unter anderem Kommunikationssysteme sowie Instrumente für Navigation, Raumfahrt und Flugwesen an.

    Schon seit geraumer Zeit schliessen sich Rüstungskonzerne zusammen. So will etwa der Flugteile-Hersteller TransDigm Group die Firma Esterline Technologies für 3,6 Milliarden Dollar übernehmen. Boeing steht kurz vor dem Kauf des Komponentenherstellers KLX Inc. und der Mischkonzern United Technologies ist gerade dabei, den Kauf des Flugzeugausrüsters Rockwell Collins für 23 Milliarden Dollar abzuschliessen./mne/elm/fba

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  • 11.10.2018 Safran macht Airbus Hoffnung auf mehr Triebwerke

    Safran macht Airbus Hoffnung auf mehr Triebwerke

    11.10.2018| 12:29:29

    HAMBURG (awp international) - Der französische Technologiekonzern und Triebwerksbauer Safran macht dem Flugzeugbauer Airbus Hoffnung auf ein Ende der Lieferverzögerungen. "Wir haben keine ernsten technischen Probleme. Wir sind nur einen Monat zu spät", sagte Safran-Chef Philippe Petitcolin am Donnerstag bei der Eröffnung eines neuen Werks für Triebwerksgondeln in Hamburg. "Und wir arbeiten hart daran, diese Verspätung aufzuholen." Im neuen Jahr will Petitcolin mit Airbus auch darüber sprechen, wie man gemeinsam die Flugzeugproduktion auf 70 Maschinen pro Monat hochfahren kann.

    In der neuen Anlage nahe des Hamburger Airbus-Werks will Safran ab 2020 jährlich 400 Triebwerksgondeln und -verkleidungen für die Leap-Triebwerke des meistverkauften Airbus-Jets montieren. Die Triebwerkstechnik selbst entsteht bei CFM, einem Gemeinschaftsunternehmen von Safran und dem US-Konzern General Electric .

    Airbus kämpft derzeit mit immensen Lieferverzögerungen bei seinem Verkaufsschlager, bei dem sich die Fluggesellschaften zwischen dem CFM-Antrieb und dem Triebwerk des US-Herstellers Pratt & Whitney entscheiden können. P&W kämpft allerdings schon seit der ersten A320neo-Auslieferung Anfang 2016 mit grösseren Problemen, weshalb Airbus Flugzeuge ohne Triebwerke quasi auf Halde bauen muss, bis die bestellten Antriebe eintreffen.

    Für den Konkurrenzjet des US-Flugzeugbauers Boeing - die 737-MAX - ist der Leap-Antrieb hingegen der einzige Triebwerkstyp. "Wir wollen in diesem Jahr 1100 Leap-Triebwerke ausliefern. Für 2019 liegt das Ziel bei 1800 Stück", sagte Petitcolin. Anfang kommenden Jahres dürften nach seiner Ansicht auch die Zulieferer soweit sein, dass man über einen weiteren Produktionsausbau reden könne.

    Airbus will die Produktionsrate von derzeit angepeilten 63 Mittelstreckenjets absehbar auf 70 Maschinen pro Monat ausweiten, um den immensen Auftragsberg abzuarbeiten. Bisher bremsen die Triebwerkshersteller jedoch. Petitcolin hofft nun, dass er Airbus bei Verhandlungen Anfang 2019 auch zu einer Mitfinanzierung neuer Produktionsanlagen überreden kann.

    Daneben spekuliert er darauf, dass CFM den Antrieb für den von Boeing anvisierten neuen mittelgrossen Passagierjet liefern darf. Dieser soll von Grösse und Reichweite zwischen den Mittelstreckenjets wie der Boeing 737-MAX und den Grossraumjets wie dem "Dreamliner" liegen. Ob und wie der "Boeing 797" gehandelte Flieger gebaut wird, will der US-Konzern aber erst 2019 entscheiden.

    Für eine ganz neue Flugzeuggeneration brauche es allerdings noch deutlich sparsamere Triebwerke, sagte Petitcolin. "Wenn wir die CO2-Ziele der EU für das Jahr 2030 erreichen wollen, müssen wir den Spritverbrauch noch mal um mindestens 15 Prozent senken", sagte er. Bis solch ein Flugzeug in Dienst gehe, werde es wahrscheinlich bis zum Jahr 2035 dauern. Schon die Leap-Antriebe versprechen im Vergleich zu ihrem Vorgängermodell eine Ersparnis in dieser Grössenordnung.

    Rein elektrische Antriebe für Verkehrsflugzeuge hält Petitcolin hingegen für Zukunftsmusik. "Das wird vielleicht 2050 der Fall sein." Selbst wenn die Akkus fünfmal so leistungsfähig wären wie heute, müsse man für die benötigte Energie hundert Tonnen schwere Stromspeicher in die Flugzeuge einbauen, sagte er. Hybridantriebe hält er allerdings für denkbar. Er schätzt deshalb: "Es wird ein Mix."/stw/elm/she

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Stammdaten

Branche/Sektor Flugzeug- & Raumfahrtindustrie
Währung US-Dollar
Typ Aktien/Units mit Aktie/PS
Börse NYSE
Börse URL www.nyse.com
Symbol UTX
Valor 980943
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Datenquelle:  SIX Financial Information AG