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  • 19.06.2019 Julius Bär erhöht AT1-Anleihe um weitere 25 Mio auf total 350 Mio Fr.

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Julius Baer Grp N 42.50 +0.52 +1.24% 60.08 33.57 658'873

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    Julius Bär erhöht AT1-Anleihe um weitere 25 Mio auf total 350 Mio Fr.

    19.06.2019 | 15:11:48

    Zürich (awp) - Der Vermögensverwalter Julius Bär hat die vor knapp zwei Wochen aufgelegte Additional Tier 1-Anleihe (AT1) um weitere 25 Millionen Franken erhöht. Total beläuft sich das Volumen des mit einem Coupon von 2,375 Prozent verzinsten Papiers damit auf 350 Millionen.

    Das Papier mit unbegrenzter Laufzeit wurde bei institutionellen Investoren und Privatbanken in der Schweiz platziert und soll Julius Bär dabei helfen, die Kapitalstruktur zu optimieren, wie die Bank am Mittwoch mitteilte.

    Liberiert wird die Anleihe am 25. Juni, und ab dem 21. Juni soll sie im Handel an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange aufgenommen werden. Die erste optionale Rückzahlungsfrist sei am 25. September 2025 oder danach jährlich zum Fälligkeitsdatum des Coupons, wie Julius Bär Anfang Monat mitteilte.

    Die Ratingagentur Moody's habe dem Instrument das Rating Baa2 verliehen.

    pre/rw

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  • 17.06.2019 Julius Bär erhöht AT1-Anleihe um 25 Mio auf total 325 Mio Fr.

    Betroffene Wertpapiere

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    Julius Baer Grp N 42.50 +0.52 +1.24% 60.08 33.57 658'873

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    Julius Bär erhöht AT1-Anleihe um 25 Mio auf total 325 Mio Fr.

    17.06.2019 | 14:35:57

    Zürich (awp) - Der Vermögensverwalter Julius Bär hat die vor knapp zwei Wochen aufgelegte Additional Tier 1-Anleihe (AT1) um 25 Millionen Franken erhöht. Total beläuft sich das Volumen des mit einem Coupon von 2,375 Prozent verzinsten Papiers damit auf 325 Millionen.

    Es handle sich um die finale Möglichkeit zur Erhöhung des Anleihebetrags, teilte die Bank am Montag mit. Das Papier mit unbegrenzter Laufzeit wurde bei institutionellen Investoren und Privatbanken in der Schweiz platziert und soll Julius Bär dabei helfen, die Kapitalstruktur zu optimieren.

    Liberiert wird die Anleihe am 25. Juni und ab dem 21. Juni soll sie im Handel an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange aufgenommen werden. Die erste optionale Rückzahlungsfrist sei am 25. September 2025 oder danach jährlich zum Fälligkeitsdatum des Coupons, wie Julius Bär Anfang Monat mitteilte.

    Die Ratingagentur Moody's habe dem Instrument das Rating Baa2 verliehen.

    mk/pre

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  • 10.06.2019 Presseschau vom Wochenende 23 (8./9./10 Juni)

    Betroffene Wertpapiere

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    Migro-Gen Zh M-PS N --- --- --- --- --- ---

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    Presseschau vom Wochenende 23 (8./9./10 Juni)

    10.06.2019 | 16:36:00

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    RAHMENABKOMMEN I: Der Bundesrat strebt offenbar eine Einigung mit der EU zum Rahmenabkommen bis Ende Oktober an. Dies berichtete die "NZZ am Sonntag" mit Verweis auf eine Passage im Brief des Bundesrats an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Dort heisst es, die Schweizer Regierung wolle den Dialog suchen "mit der Kommission, die Sie präsidieren". Der Bundesrat bezeuge damit die Absicht, wenn möglich noch mit Juncker eine Einigung zu erzielen. In diesem Fall müsste der Rahmenvertrag vor dem 31. Oktober unterzeichnet werden. An diesem Tag endet Junckers Amtszeit offiziell. (NZZaS, S. 9)

    RAHMENABKOMMEN II: Der Schweizer Gewerkschaftsbund rückt nach Aussage seines Präsidenten nicht von der Forderung nach Neuverhandlungen beim EU-Rahmenvertrag ab. "Es braucht grundsätzliche Anpassungen am Vertragstext", sagte Pierre-Yves Maillard der NZZ. "Ein Abbau beim Lohnschutz bleibt für uns ausgeschlossen", so Maillard. Es sei unbestritten, dass es griffige Massnahmen brauche, um dem Druck auf die Löhne zu begegnen. Zu möglichen Zugeständnissen der Gewerkschaften sagte Maillard, dass auf technischer Ebene immer begrenzte und gerechtfertigte Ausnahmen möglich gewesen seien. (NZZ, S. 15)

    RAHMENABKOMMEN III: Der frühere Schweizer Chefdiplomat Michael Ambühl fordert derweil harte Neuverhandlungen. "Kosmetische Nachbesserungen bringen keine Lösung. Es braucht jetzt wirkliche Verhandlungen", sagte der Professor für Verhandlungsführung an der ETH Zürich und frühere Staatssekretär im Aussendepartement der "SonntagsZeitung". Damit ein Abkommen für beide Vertragsparteien akzeptabel sei, brauche es einen Interessenausgleich. Zudem brauche es ein einfaches Streitbeilegungsverfahren mit einem unabhängigen Schiedsgericht. (SoZ, S. 2/3)

    RAIFFEISEN: Das Verfahren um den früheren Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz droht zu verjähren. Laut der "SonntagsZeitung" wirkt die Verteidigung mit einer Verzögerungstaktik auch genau darauf hin. So könne die Staatsanwaltschaft derzeit wichtige Dokumente nicht auswerten. Laut dem Bericht muss bis 2022 im Fall Aduno/Commtrain ein Urteil ergehen - ansonsten ist der Fall verjährt (SoZ, S. 39)

    MIGROS/COOP: Die Grossverteiler Migros und Coop wollen laut einem Bericht der "SonntagsZeitung" keine Kennzeichnung von rot bis grün auf ihren Lebensmitteln einführen. Sie stellten sich damit gegen entsprechende Pläne des Bundes, der die Ampel Nutri-Score favorisiere, ein in Frankreich, Spanien und Belgien bereits eingeführtes System. Der Bund hat laut dem Bericht bereits zwei runde Tische veranstaltet, bei dem er Vertreter von Industrie und Handel über das System informiert hat. Am 2. Juli solle ein drittes Treffen stattfinden, aber nur noch mit denjenigen Unternehmen, "die sich für die Einführung von Nutri-Score entschieden haben", wie ein Sprecher sagte. Migros und Coop sind laut dem Bericht nicht dabei. (SoZ, S. 31)

    VENEZUELA: Verschiedene Schweizer Unternehmen sollen bei den Machenschaften des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro eine Rolle spielen, wie die "SonntagsZeitung" schrieb. Der Machthaber und sein Umfeld hätten demnach laut einer Studie einen kriminellen Staat und ein "weltweites Geldwäscheimperium" errichtet. Eine wesentliche Rolle beim Verstecken illegaler Gelder spielten Schweizer Rohstoffhandelsriesen und Banken. So stünden Glencore, Trafigura und Vitol im Verdacht, den staatlichen Ölkonzern PDVSA um Milliarden gebracht zu haben. Etliche Schweizer Banken wie EFG International und Credit Suisse sollen zudem dem Regime bei Geldtransfers geholfen haben; und Julius Bär sei in einen mutmasslichen Geldwäschefall verwickelt. (SoZ, S. 39)

    KNAPPE MEDIKAMENTE: In der Schweiz fehlen fast 600 Medikamente und Impfstoffe. Wie die "NZZ am Sonntag" berichtet, haben Spitäler und Apotheken Mühe, sich mit Schmerzmitteln, Blutdrucksenkern und Antibabypillen einzudecken. Aber auch lebenswichtige Antibiotika seien nicht lieferbar. Die Datenbank drugshortage.ch listet aktuell 592 Lieferengpässe auf. Meist seien ältere Präparate wie Aspirin oder Ibuprofen betroffen, bei denen die Schachtel nur wenige Franken koste. Weil die Preise tief seien, stelle kaum eine Firma sie mehr her. (NZZaS, S. 25)

    PERSONENFREIZÜGIGKEIT: Auch mit der vollen Personenfreizügigkeit für die EU-Staaten Rumänien und Bulgarien sieht das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco keine Gefahr für eine Einwanderungswelle. "Wir hatten 2018 einen Wanderungssaldo aus Rumänien und Bulgarien von ungefähr 3400 Personen. Das zeigt, dass man die Bedeutung der Zuwanderung aus den genannten zwei Ländern stark relativieren sollte", sagte Boris Zürcher, Leiter der Direktion für Arbeit beim Seco, im Interview mit der "Ostschweiz am Sonntag" und "Zentralschweiz am Sonntag". An dieser Tendenz werde auch die volle Freizügigkeit kaum etwas ändern, die seit Anfang Juni gilt. (Zentralschweiz/Ostschweiz am Sonntag)

    ÖKOLOGISCHER INVESTITIONSPLAN: SP-Parteichef Christian Levrat schlägt für die Schweiz einen ökologischen Investitionsplan für 12 Milliarden Franken jährlich mit privaten und öffentlichen Geldern vor. Dieser "echte Marshallplan" soll sich auf Solarenergie und Energieeffizienz konzentrieren, sagte der Freiburger Ständerat im Interview mit "Le Matin Dimanche". Die Summe möge hoch erscheinen, aber sie repräsentiere den Anteil am Bruttoinlandsprodukt, das die politischen Vorgänger in Dämme investiert hätten. "Was wir in den 1960er Jahren für die Wasserkraft tun konnten, muss uns im Jahr 2020 für das Klima gelingen." (Le Matin Dimanche)

    rw/

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  • 06.06.2019 Weko büsst Grossbankenkartell mit Millionen - Keine Einigung mit CS

    Weko büsst Grossbankenkartell mit Millionen - Keine Einigung mit CS

    06.06.2019 | 11:36:43

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Die Schweizer Wettbewerbshüter verdonnern ausländische Grossbanken zu Millionenbussen wegen Devisenkartellen. Damit schliessen sie den letzten grossen Fall von Finanzmarktmanipulationen der letzten Jahre ab. Die Schweizer Grossbanken sind indes noch nicht ganz vom Haken.

    Es ist die zweithöchste Busse der Eidgenössischen Wettbewerbskommission Weko gegen Schweizer Banken nach dem Liborfall mit 99 Millionen Franken: Insgesamt 90 Millionen Franken müssen die britischen Banken Barclays und Royal Bank of Scotland (RBS), die US-Geldhäuser Citigroup und JPMorgan und die japanische MUFG zahlen.

    Darauf haben sie sich mit der Weko in einer so genannten einvernehmlichen Regelung geeinigt, wie die Wettbewerbsbehörde am Donnerstag mitteilte. Händler der Banken hatten sich zwischen 2007 und 2013 in den Chatrooms "Three way banana split" und "Essex express'n Jimmy" über den Handel von Fremdwährungen abgesprochen.

    UBS entgeht Busse

    Die höchste Sanktion wurde mit 28,5 Millionen der amerikanischen Citigroup auferlegt. Die tiefste Busse erhielt mit 1,5 Millionen die japanische MUFG Bank. Das Geld fliesst in die Bundeskasse, wie Weko-Direktor Patrik Ducrey der Nachrichtenagentur AWP sagte.

    Die UBS kam indes ohne Busse davon, weil sie in einer Selbstanzeige das Kartell verpfiffen hatte. Später zeigten sich auch andere Kartellmitglieder selber an. Sie erhielten eine Ermässigung auf ihre Busse. Strafmildernd wirkte sich auch der Abschluss einer einvernehmlichen Regelung aus.

    Keine Einigung mit CS

    Zu keiner Einigung bereit war dagegen die Credit Suisse, sie bestreitet die Vorwürfe. Die Weko führt die ordentliche Untersuchung gegen die zweitgrösste Schweizer Bank deshalb fort.

    Die Credit Suisse habe die Vorwürfe intern untersucht und sei zum Schluss gekommen, dass nicht gegen Schweizer Wettbewerbsrecht verstossen worden sei, schrieb ein CS-Sprecher auf Anfrage.

    Die Bank arbeite bei der Untersuchung weiterhin eng mit der Weko zusammen und werde alles daran setzen, die erhobenen Vorwürfe zu entkräften, hiess es weiter. Andere Aufsichtsbehörden hätten Untersuchungen im Zusammenhang mit Devisengeschäften gegen die CS eingestellt, ohne Massnahmen gegen die Bank zu ergreifen.

    Nachfolgeverfahren zum Liborfall

    Eingestellt hat die Weko das Verfahren gegen Julius Bär und die Zürcher Kantonalbank. Mit dem Devisenkartell hat die Weko die grossen Fälle von Finanzmarktmanipulationen der letzten Jahre abgeschlossen, wie Ducrey sagte. Hängig sind aber noch einzelne Verfahren.

    So hat die UBS, die zwar im aktuellen Verfahren straffrei ausgeht, noch eine Altlast offen. Es laufe noch eine kleinere Nachfolgeuntersuchung zum Manipulationsfall des Londoner Referenzzinssatzes Libor, sagte Ducrey.

    Die UBS hatte zwar beim Abschluss des Hauptverfahrens 2016 wiederum als Kronzeugin keine Busse kassiert. In der Untersuchung zu Yen-Zinsderivaten kam es allerdings zu keiner einvernehmlichen Einigung der Grossbank mit der Weko, das Verfahren diesbezüglich dauert noch an.

    Untersuchung über Edelmetallhandel eingestellt

    Die Fälle von Manipulationen im Finanzmarkt waren 2011 erstmals an die Öffentlichkeit geraten. Damals wurden die Absprachen beim Libor bekannt. Behörden weltweit nahmen Untersuchungen auf - so auch in der Schweiz. Zwei Jahre später liess die UBS das Devisenkartell auffliegen. 2015 leitete die Weko zusätzlich Ermittlungen wegen möglicher Abreden im Edelmetallhandel ein.

    Diese Untersuchung stellte sie nun allerdings ein. "Die Anhaltspunkte für die Abreden haben sich nicht erhärtet", sagte Ducrey. 2014 hatte die Finanzmarktaufsicht Finma zwar ein Fehlverhalten der UBS im Edelmetallhandel und Mängel in internen Prozessen festgestellt. Wettbewerbswidrige Absprachen zwischen den Banken konnte die Weko nun allerdings nicht nachweisen.

    Zusammenarbeit mit EU

    Die komplexen Untersuchungen wegen den Manipulationen im Finanzmarkt haben die Weko insgesamt mehrere Jahre beschäftigt. Alleine für das Devisenkartell wurden während mehr als fünf Jahren rund 77 Millionen Seiten elektronischer Kommunikation aus diversen Online-Chaträumen ausgewertet.

    Allerdings konnten die Wettbewerbshüter für die Ermittlungen mit der EU-Kommission zusammenarbeiten. "Wir konnten gut kooperieren und die Untersuchungen liefen parallel", sagte Ducrey. Die EU-Kommission hatte ihre Entscheidung vor drei Wochen bekanntgegeben. Insgesamt verhängte sie Strafen in der Höhe von 1,07 Milliarden Euro gegen das Devisenkartell.

    Die Arbeit an Finanzmarktthemen gehen der Weko aber nicht aus: Statt um Absprachen bei Fremdwährungen und Zinsderivaten geht es inzwischen um Absprachen beim Bezahlen mit dem Handy. So läuft eine Untersuchung gegen Schweizer Banken und Kartenherausgeber wegen eines mutmasslichen Boykotts ausländischer Bezahl-Apps wie Apple Pay und Samsung Pay zugunsten der eigenen Twint-App.

    tt/jb

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  • 05.06.2019 Julius Bär nimmt AT1-Anleihe über 300 Mio Franken auf

    Betroffene Wertpapiere

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    Julius Bär nimmt AT1-Anleihe über 300 Mio Franken auf

    05.06.2019 | 17:51:25

    Zürich (awp) - Der Vermögensverwalter Julius Bär hat eine so genannte Additional Tier 1-Anleihe (AT1) über 300 Millionen Franken mit unbegrenzter Laufzeit bei institutionellen Investoren und Privatbanken in der Schweiz platziert. Diese Transaktion helfe, die Kapitalstruktur zu optimieren, teilte Julius Bär am Mittwochabend mit.

    Die Anleihe hat den Angaben zufolge einen Coupon von 2,375 Prozent, der jährlich zahlbar ist. Die erste optionale Rückzahlungsfrist sei am 25. September 2025 oder danach jährlich zum Fälligkeitsdatum des Coupons.

    Die Ratingagentur Moody's habe dem Instrument das Rating Baa2 verliehen, so die Mitteilung weiter. Es wurde ausserdem ein Antrag auf provisorische Zulassung zum Handel an der SIX gestellt.

    kw/ys

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  • 05.06.2019 Pictet-Teilhaber Collardi: Haben kein Interesse an Bär-Tochter Kairos

    Betroffene Wertpapiere

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    Pictet-Teilhaber Collardi: Haben kein Interesse an Bär-Tochter Kairos

    05.06.2019 | 12:50:00

    Zürich (awp) - Die Genfer Privatbank Pictet ist gemäss ihrem geschäftsführenden Teilhaber Boris Collardi nicht an Kairos interessiert, der italienischen Asset-Management-Tochter von Julius Bär. Die Zürcher Bank hatte Kairos gekauft, als Collardi noch deren CEO war. Derzeit prüft Julius Bär alle strategische Optionen für Kairos

    Zu einem möglichen Verkauf von Kairos könne er nichts sagen, erklärte Collardi in einem Interview mit Il Sole 24 Ore, das am Mittwoch auf der Homepage von Pictet aufgeschaltet wurde. "Ich finde es einfach schade, weil es eine grossartige Firma ist", führte er weiter aus. Aber Kairos werde "auf keinen Fall in unseren Händen" landen.

    Julius Bär hatte 2013 eine Beteiligung von 20 Prozent an Kairos erworben und diese im Januar 2018 auf 100 Prozent ausgebaut. Collardi, der ab Mai 2009 CEO der Zürcher Bank war, hatte da bereits gekündigt (im November 2017) um am 1. Juni 2018 als Partner bei Pictet einzusteigen.

    Trotz des Desinteresses an Kairos bleibt Italien ein wichtiger Markt für Pictet. In dem wolle man "langsam, aber sicher" wachsen, so Collardi weiter. Dabei sei organisches Wachstum der Weg. "Pictet ist immer schon ohne Übernahmen ausgekommen und auch in dieser Phase ändert sich das nicht", erklärte der frühere Bär-CEO.

    sig/hr

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  • 04.06.2019 Julius Bär-Aktien deutlich höher nach Einstieg von GIC

    Betroffene Wertpapiere

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    Julius Bär-Aktien deutlich höher nach Einstieg von GIC

    04.06.2019 | 10:06:47

    Zürich (awp) - Die Aktien von Julius Bär gehören am Dienstag nach dem Einstieg des Singapurer Staatsfonds GIC zu den grössten Gewinnern in einem insgesamt etwas schwächeren Markt. GIC hält gemäss einer Beteiligungsmeldung der Schweizer Börse SIX neu einen Anteil von 3,09 Prozent.

    Um 9.50 Uhr sind die Aktien von Julius Bär mit einem Plus von 3,3 Prozent der mit Abstand grösste Gewinner unter den Blue Chips. Der Gesamtmarkt (SPI) fällt zeitgleich um 0,23 Prozent zurück.

    Vom Einstieg des Staatsfonds gehe bei Julius Bär eine Signalwirkung aus, meinte ein Marktteilnehmer. Andere Börsianer sprechen von einer Gegenreaktion auf die jüngsten Kursverluste der Branche. So erholen sich die zuletzt schwachen Aktien der beiden Grossbanken CS (+1,7%) und UBS (+1,2%) ebenfalls relativ deutlich von den jüngsten Verlusten.

    Mit seinem Anteil an Bär ist der Staatsfond neben den beiden amerikanischen Investmentgesellschaften BlackRock und Wellington Management sowie dem UBS Fund Management einer der gewichtigsten Anteilseigener der Zürcher Bank geworden. Hierzulande ist der Staatsfonds von Singapur kein unbekannter Investor. Ins Rampenlicht geriet er 2007 durch sein Engagement bei der damals wegen der Finanzkrise in Not geratenen UBS.

    hr/uh

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  • 04.06.2019 Julius Bär erhält mit Singapurer Staatsfond neuen Grossaktionär

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    Julius Bär erhält mit Singapurer Staatsfond neuen Grossaktionär

    04.06.2019 | 09:23:31

    (Ergänzt mit weiteren Informationen)

    Zürich (awp) - Die Bank Julius Bär hat einen neuen Grossaktionär. GIC, der Staatsfond der Regierung von Singapur, hält an der Privatbank-Gruppe einen Anteil von 3,09 Prozent, wie einer am Dienstag aufgeschalteten Pflichtmitteilung bei der Schweizer Börse SIX zu entnehmen ist.

    Der Staatsfond ist damit neben den beiden amerikanischen Investmentgesellschaften BlackRock und Wellington Management sowie dem UBS Fund Management zu einem der der wichtigsten Eigentümer der Zürcher Bank geworden. Einen Kommentar zum Engagement von GIC wollte Julius Bär gegenüber AWP nicht abgeben.

    Mit GIC hat sich die Aktionärsstruktur von Julius Bär weiter in Richtung Asien diversifiziert, wo die Zürcher Bank ihre Präsenz in den letzten Jahren stark ausgebaut hat. Julius Bär gehört dort hinter der UBS, Credit Suisse und HSBC gemessen an den verwalteten Vermögen zu den grössten Privatbanken und will gemäss CEO Bernhard Holder auch weiter wachsen. In Singapur etwa beschäftigt das Institut derzeit rund 1'000 Mitarbeitende.

    Retter der UBS

    Der Staatsfonds von Singapur ist hierzulande kein unbekannter Investor. Ins Rampenlicht geriet er 2007 durch sein Engagement bei der damals wegen der Finanzkrise in Not geratenen UBS. Quasi als Retter in der Not erwarb GIC für 11 Milliarden Franken Aktien der Grossbank in Form einer Wandelanleihe. Das entsprach damals einer Beteiligung von rund 9 Prozent.

    Gut zehn Jahre später, im Mai 2017, trennte sich GIC dann von einem grossen Teil seiner UBS-Aktien und reduzierte seine Beteiligung auf 2,7 Prozent.

    In der Schweiz ist GIC auch am Reisedetailhändler Dufry beteiligt. An diesem meldete der Fonds zuletzt einen Anteil von 5,05 Prozent.

    sig/rw

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  • 04.06.2019 Julius Bär erhält mit Singapurer Staatsfond neuen Grossaktionär

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Julius Bär erhält mit Singapurer Staatsfond neuen Grossaktionär

    04.06.2019 | 08:04:45

    Zürich (awp) - Die Bank Julius Bär hat einen neuen Grossaktionär. GIC, der Staatsfond der Regierung von Singapur, hält an der Private-Banking-Gruppe neuerdings einen Anteil von 3,09 Prozent, wie Julius Bär am Dienstag im Rahmen einer Pflichtmitteilung bekannt gab.

    GIC ist damit neben den beiden amerikanischen Investmentgesellschaften BlackRock und Wellington Management sowie dem UBS Fund Management zu einem der der gewichtigsten Anteilseigener der Zürcher Bank geworden.

    Der Staatsfonds von Singapur ist hierzulande kein unbekannter Investor. Ins Rampenlicht geriet er 2007 durch sein Engagement bei der damals wegen der Finanzkrise in Not geratenen UBS. Quasi als Retter in der Not erwarb GIC für 11 Milliarden Franken Aktien der Grossbank in Form einer Wandelanleihe. Das entsprach damals einer Beteiligung von rund 9 Prozent.

    Gut zehn Jahre später, im Mai 2017, trennte sich GIC dann von einem grossen Teil seiner UBS-Aktien und reduzierte seine Beteiligung auf 2,7 Prozent.

    In der Schweiz ist GIC auch am Reisedetailhändler Dufry beteiligt. An diesem hält der Fonds einen meldepflichtigen Anteil von 5,05 Prozent.

    sig/rw

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  • 03.06.2019 Rückgang der Anleihenrenditen macht Bankaktien weiter zu schaffen

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    Rückgang der Anleihenrenditen macht Bankaktien weiter zu schaffen

    03.06.2019 | 09:50:33

    Zürich (awp) - Die Bankaktien setzen ihren Kursrückgang auch am ersten Handelstag im Monat Juni fort. Europaweit geben die Kurse der Geldhäuser nach. Überdurchschnittlich betroffen sind neben den Schweizer Instituten auch die deutschen Banken.

    Gegen 09.45 Uhr notieren die Anteile der Credit Suisse um 2,2 Prozent tiefer bei 11,35 Franken. UBS verlieren 2,0 Prozent auf 11,33 Franken und Julius Bär 2,2 Prozent auf 38,81 Franken. UBS markieren gar ein Jahrestief. Der Schweizer Bankaktienindex sackt um 1,8 Prozent und sein europäisches Pendant um 1,1 Prozent ab.

    Händler erwähnen mehrere Gründe für die Abneigung der Anleger gegenüber Banken. So sei der anhaltende Rückgang der Anleihenrenditen ein wichtiger Faktor. Tiefe Zinsen bedeuteten tiefe Margen und weniger Anlagegeschäft. Tiefe Zinsen signalisierten ausserdem eine schwächere Konjunktur, was wiederum eine geringere Kreditvergabe erwarten lasse. Und die negative Börsenstimmung zügle den Anlageappetit der Marktteilnehmer. Dazu kämen ausserdem die Sorgen um die Entwicklung bei der Deutschen Bank, deren Aktienkurs von einem Tief zum nächsten falle.

    per/uh

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  • 29.05.2019 Julius Bär ernennt Luigi Vignola zum Leiter Markets

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    Julius Bär ernennt Luigi Vignola zum Leiter Markets

    29.05.2019 | 07:17:31

    Zürich (awp) - Die Privatbank Julius Bär hat Luigi Vignola zum Leiter des Bereichs Märkte ernannt. Er folgt auf Peter Gerlach, welcher per 1. Juli 2019 von dieser Funktion zurücktreten wird. Gerlach wird sich künftig der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle für das Vermögensverwaltungsgeschäft der Bank konzentrieren, wie diese am Mittwoch mitteilte.

    Vignola ist derzeit noch globaler Chef des Bereichs strukturierte Produkte, zu dem er 2017 ernannt wurde. Davor war er für die Bank in Singapur tätig.

    cf/rw

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  • 24.05.2019 Julius Bär profitiert zu Jahresbeginn von positiven Märkten

    Betroffene Wertpapiere

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    Julius Bär profitiert zu Jahresbeginn von positiven Märkten

    24.05.2019 | 18:09:10

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Zürich (awp) - Die Privatbanken-Gruppe Julius Bär hat in den ersten vier Monaten 2019 von der guten Entwicklung der Finanzmärkte profitiert und die verwalteten Vermögen auf einen neuen Rekordstand gesteigert. Die Neugeldzuflüsse blieben zum Jahresbeginn allerdings klar unter den eigenen Zielsetzungen.

    Die von Julius Bär verwalteten Vermögen kletterten per Ende April auf 427 Milliarden Franken gegenüber 382 Milliarden per Ende 2018, wie der Vermögensverwalter am Freitag mitteilte. Massgebend dafür war die "ausgeprägt positive Marktentwicklung" seit Jahresbeginn sowie Währungseffekte.

    Erstmals war zudem der mexikanische Vermögensverwalter NSC Asesores in den Zahlen enthalten, an dem Julius Bär den Anteil im März auf 70 von 30 Prozent aufgestockt hatte.

    Verhaltener Jahresbeginn

    Die Netto-Neugeldzuflüsse beliefen sich auf das Jahr hochgerechnet auf 3 Prozent der Kundenvermögen, womit sie allerdings klar unter dem eigenen Ziel von 4 bis 6 Prozent lagen. Nach einem verhaltenen Jahresbeginn hätten sich die Zuflüsse zum Ende der Berichtsperiode beschleunigt, so Bär.

    Spuren hinterliessen auch allerdings auch einige Abgänge von "risikoreichen Kunden". Julius Bär leuchtet derzeit im Rahmen ihres "Projekt Atlas" ihre Kundendossiers durch. Gemäss einem nicht bestätigten Bericht der "Handelszeitung" vom Donnerstag hat sich Bär in dem Prozess von heiklen Kundengeldern in Höhe von rund 2 Milliarden Franken getrennt.

    Wieder mehr Kundenaktivität

    Die verbesserten Finanzmärkte führten in den ersten Monaten des Jahres auch wieder zu etwas mehr Aktivitäten der Kunden als noch im gedrückten zweiten Halbjahr 2018. Die Bank erwirtschaftete in den ersten vier Monaten 2019 auf den Kundenvermögen eine Bruttomarge von 82 Basispunkten (BP), was allerdings noch weit entfernt vom Vorjahreswert (93 BP) war.

    Ein etwas schwächeres Kostenwachstum führte zudem zu einer leichten Verbesserung des Kosten-Ertrags-Verhältnisses gegenüber den Werten des zweiten Halbjahrs 2018. Mit einem Wert von "unter 73 Prozent" verfehlte die Bank allerdings die eigene Zielsetzung von "unter 68%" allerdings noch recht deutlich.

    Kostensenkungen auf Kurs

    Das im Februar angekündigte Kostensenkungsprogramm, das eine Reduktion des Personalbestands um rund 130 Stellen vorsieht, führte zunächst zu Belastungen in Höhe von 11 Millionen Franken. Diese sind ein Teil der gesamten "einmaligen Abfindungskosten" von rund 17 Millionen im 2019.

    Die Umsetzung des Programms, das eine Nettoreduktion des Personalbestands um 2 Prozent oder rund 130 Stellen bis Ende 2019 beinhaltet, habe begonnen und sei "auf Kurs", schreibt Julius Bär. Die Einsparungen sollen in den Ergebnissen für das zweite Halbjahr 2019 sichtbar werden und 2020 ihre volle Wirkung entfalten.

    Nachfolge-Spekulationen

    Derweil reissen in den Medien die Spekulationen um die Nachfolge des derzeitigen Bär-CEO Bernhard Hodler nicht ab. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg soll nun im dritten Quartal ein neuer Bär-Chef ernannt werden. Ein Sprecher der Bank bestätigte am Freitag, dass die Suche nach einem Nachfolger für Hodler unter Einbezug von externen "Headhuntern" läuft. Einen Zeithorizont wollte er aber nicht nennen.

    In den Medien gilt weiterhin der derzeitige Credit Suisse-Vermögensverwaltungschef Iqbal Khan als einer der Favoriten auf den CEO-Posten, von den internen Kandidaten ist laut "Bloomberg" Yves Robert-Charrue der Favorit.

    Hodler war im November 2017 nach dem kurzfristigen Abgang von Boris Collardi zum CEO ernannt worden. Gemäss der "Handelszeitung" vom Donnerstag hatte der 58-jährige Hodler ursprünglich in den Verwaltungsrat wechseln wollen.

    Am Aktienmarkt sind die Bär-Zahlen am Freitag negativ aufgenommen worden. In einem positiven Gesamtmarkt gaben die Bär-Aktien 1,3 Prozent nach.

    tp/ra

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  • 24.05.2019 Julius Bär profitiert zu Jahresbeginn von positiven Märkten

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    Julius Baer Grp N 42.50 +0.52 +1.24% 60.08 33.57 658'873

    Story

    Julius Bär profitiert zu Jahresbeginn von positiven Märkten

    24.05.2019 | 11:53:42

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Die Privatbanken-Gruppe Julius Bär hat in den ersten vier Monaten 2019 von der guten Entwicklung der Finanzmärkte profitiert und die verwalteten Vermögen auf einen neuen Rekordstand gesteigert. Die Neugeldzuflüsse blieben zum Jahresbeginn allerdings klar unter den eigenen Zielsetzungen.

    Die von Julius Bär verwalteten Vermögen kletterten per Ende April auf 427 Milliarden Franken gegenüber 382 Milliarden per Ende 2018, wie der Vermögensverwalter am Freitag mitteilte. Massgebend dafür war die "ausgeprägt positive Marktentwicklung" seit Jahresbeginn sowie Währungseffekte.

    Erstmals war zudem der mexikanische Vermögensverwalter NSC Asesores in den Zahlen enthalten, an dem Julius Bär den Anteil im März auf 70 von 30 Prozent aufgestockt hatte.

    Verhaltener Jahresbeginn

    Die Netto-Neugeldzuflüsse beliefen sich auf das Jahr hochgerechnet auf 3 Prozent der Kundenvermögen, womit sie allerdings klar unter dem eigenen Ziel von 4 bis 6 Prozent lagen. Nach einem verhaltenen Jahresbeginn hätten sich die Zuflüsse zum Ende der Berichtsperiode beschleunigt, so Bär.

    Spuren hinterliessen auch allerdings auch einige Abgänge von "risikoreichen Kunden". Julius Bär leuchtet derzeit im Rahmen ihres "Projekt Atlas" ihre Kundendossiers durch. Gemäss einem nicht bestätigten Bericht der "Handelszeitung" vom Donnerstag hat sich Bär in dem Prozess von heiklen Kundengeldern in Höhe von rund 2 Milliarden Franken getrennt.

    Wieder mehr Kundenaktivität

    Die verbesserten Finanzmärkte führten in den ersten Monaten des Jahres auch wieder zu etwas mehr Aktivitäten der Kunden als noch im gedrückten zweiten Halbjahr 2018. Die Bank erwirtschaftete in den ersten vier Monaten 2019 auf den Kundenvermögen eine Bruttomarge von 82 Basispunkten (BP), was allerdings noch weit entfernt vom Vorjahreswert (93 BP) war.

    Ein etwas schwächeres Kostenwachstum führte zudem zu einer leichten Verbesserung des Kosten-Ertrags-Verhältnisses gegenüber den Werten des zweiten Halbjahrs 2018. Mit einem Wert von "unter 73 Prozent" verfehlte die Bank allerdings die eigene Zielsetzung von "unter 68%" allerdings noch recht deutlich.

    Kostensenkungen auf Kurs

    Das im Februar angekündigte Kostensenkungsprogramm, das eine Reduktion des Personalbestands um rund 130 Stellen vorsieht, führte zunächst zu Belastungen in Höhe von 11 Millionen Franken. Diese sind ein Teil der gesamten "einmaligen Abfindungskosten" von rund 17 Millionen im 2019.

    Die Umsetzung des Programms, das eine Nettoreduktion des Personalbestands um 2 Prozent oder rund 130 Stellen bis Ende 2019 beinhaltet, habe begonnen und sei "auf Kurs", schreibt Julius Bär. Die Einsparungen sollen in den Ergebnissen für das zweite Halbjahr 2019 sichtbar werden und 2020 ihre volle Wirkung entfalten.

    Nachfolge-Spekulationen

    Derweil reissen in den Medien die Spekulationen um die Nachfolge des derzeitigen Bär-CEO Bernhard Hodler nicht ab. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg soll nun im dritten Quartal ein neuer Bär-Chef ernannt werden. Ein Sprecher der Bank bestätigte am Freitag, dass die Suche nach einem Nachfolger für Hodler unter Einbezug von externen "Headhuntern" läuft. Einen Zeithorizont wollte er aber nicht nennen.

    In den Medien gilt weiterhin der derzeitige Credit Suisse-Vermögensverwaltungschef Iqbal Khan als einer der Favoriten auf den CEO-Posten, von den internen Kandidaten ist laut "Bloomberg" Yves Robert-Charrue der Favorit.

    Hodler war im November 2017 nach dem kurzfristigen Abgang von Boris Collardi zum CEO ernannt worden. Gemäss der "Handelszeitung" vom Donnerstag hatte der 58-jährige Hodler ursprünglich in den Verwaltungsrat wechseln wollen.

    Am Aktienmarkt sind die Bär-Zahlen am Freitag negativ aufgenommen worden. Vor allem der Neugeldzufluss aber auch die enttäuschende Bruttomarge wurden von den Analysten kritisch kommentiert. An einem insgesamt positiven Gesamtmarkt (SPI +0,7 Prozent) gaben die Bär-Aktien bis am Mittag um 0,8 Prozent auf 40,81 Franken nach.

    tp/ra

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  • 24.05.2019 Julius Bär-Aktien geben nach Zahlen deutlich nach

    Betroffene Wertpapiere

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    Julius Bär-Aktien geben nach Zahlen deutlich nach

    24.05.2019 | 10:19:04

    Zürich (awp) - Die Julius Bär-Aktien haben am Freitag an der Schweizer Börse nach einem positiven Auftakt klar ins Minus gedreht. Der Vermögensverwalter hat vorbörslich durchzogene Zahlen für das erste Quartal vorgelegt. Besonders die Verlangsamung des Neugeldzuflusses aber auch eine enttäuschende Bruttomarge werden von Analysten kritisch kommentiert.

    Gegen 9.50 Uhr notieren Julius Bär um 1,4 Prozent im Minus auf 40,60 Franken, womit sie im insgesamt positiven Swiss Leader Index (+0,4 Prozent) der 30 grössten Schweizer Titel klar das Schlusslicht bilden. Umgesetzt sind bis dahin allerdings erst knapp 180'000 Titel, das Durchschnittsvolumen der letzten Monate lag bei etwa 1,3 Millionen Aktien pro Tag.

    Die Analysten von Goldman Sachs bezeichnen die von Julius Bär vorgelegten Resultate für die ersten vier Monate als durchzogen. So seien etwa die Bruttomargen trotz wieder etwas höherer Kundenaktivitäten klar unter den Erwartungen ausgefallen. Entsprechend bekräftigen die Experten der US-Investmentbank ihr Anlagerating "Neutral".

    Immerhin sei das Ausmass der positiven Markt- und Währungseffekte im Vorfeld unterschätzt worden, lägen doch die verwalteten Vermögen mit 427 Milliarden Franken klar über den Erwartungen des Marktes, kommentiert die Zürcher Kantonalbank (ZKB). Im Gegenzug habe aber die Bruttomarge auch die niedrigsten Vorhersagen der Analysten verfehlt und liege "Lichtjahre" unter dem Vorjahreswert. Die Bär-Aktie stehe und falle derzeit mit dem Gesamtmarkt, entsprechen dränge sich ein Engagement in den Titeln nicht auf, meinen auch die ZKB-Analysten.

    Angesichts des "unerwartet schwachen" Jahresauftakts des Vermögensverwalters sehen die Vontobel-Analysten nun ihre eigenen Prognosen für das Gesamtjahr 2019 als zu optimistisch an. Mit der gedrückten Bruttomarge dürften die Umsätze in den ersten vier Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 10 Prozent zurückgegangen sein, schätzen sie. Zwar gab Julius Bär keine Gewinnzahlen bekannt, Vontobel schätzt den Vorsteuergewinn aber um etwa 25 Prozent tiefer als im Vorjahr.

    tp/ra

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  • 24.05.2019 Julius Bär profitiert von guten Finanzmärkten - Langsamer Geldzufluss

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Julius Baer Grp N 42.50 +0.52 +1.24% 60.08 33.57 658'873

    Story

    Julius Bär profitiert von guten Finanzmärkten - Langsamer Geldzufluss

    24.05.2019 | 08:32:53

    (Meldung durchgehend ergänzt)

    Zürich (awp) - Die Privatbanken-Gruppe Julius Bär hat in den ersten vier Monaten 2019 von der guten Entwicklung der Finanzmärkte profitiert und die verwalteten Vermögen auf einen neuen Rekordstand gesteigert. Die Neugeldzuflüsse blieben zum Jahresbeginn allerdings klar unter den eigenen Zielsetzungen.

    Die von Julius Bär verwalteten Vermögen beliefen sich Ende April auf 427 Milliarden Franken gegenüber 382 Milliarden per Ende 2018, wie der Vermögensverwalter am Freitag mitteilte. Massgebend dafür war die "ausgeprägt positive Marktentwicklung" seit Jahresbeginn sowie Währungseffekte.

    Erstmals war zudem der mexikanische Vermögensverwalter NSC Asesores in den Zahlen enthalten, an dem Julius Bär den Anteil im März auf 70 von 30 Prozent aufgestockt hatte.

    Verhaltener Jahresbeginn

    Die Netto-Neugeldzuflüsse beliefen sich annualisiert auf 3 Prozent der Kundenvermögen, womit sie deutlich unter dem eigenen Ziel von 4 bis 6 Prozent lagen. Nach einem verhaltenen Jahresbeginn hätten sich die Zuflüsse zum Ende der Berichtsperiode beschleunigt, so Bär. "Ansprechende Zuflüsse" vermeldet die Bank aus Kunden in Asien und Europa, zudem hätten die 2018 eingetretenen Kundenberater einen "signifikanten Beitrag" geleistet.

    Spuren hinterliessen auch einige Abgänge von "risikoreichen Kunden". Julius Bär leuchtet derzeit im Rahmen des "Projekt Atlas" ihre Kundendossiers durch. Gebremst wurde die Entwicklung zudem durch Netto-Abflüsse bei den Fonds der italienischen Tochter Kairos, die 2018 eine rückläufige Performance verzeichnete. Ferner flossen auch Gelder wegen einer breiteren Anwendung von Negativzinsen auf grosse Bargeldbestände ab.

    Wieder mehr Kundenaktivität

    Die verbesserten Finanzmärkte führten in den ersten Monaten des Jahres auch zu vermehrten Aktivitäten der Kunden. Insgesamt konnte die Bank damit auf den Kundenvermögen wieder etwas höhere Einnahmen erzielen als noch im sehr gedrückten zweiten Halbjahr 2018. Die Bruttomarge lag in den ersten vier Monaten 2019 bei 82 Basispunkten, was allerdings noch immer deutlich unter dem Wert im gleichen Zeitraum 2018 (93 BP) war.

    Ein etwas schwächeres Kostenwachstum führte zu einer leichten Verbesserung des Kosten-Ertrags-Verhältnisses gegenüber den Werten im zweiten Halbjahr 2018. Mit einem Wert von "unter 73 Prozent" verfehlt die Bank allerdings die eigene Zielsetzung, die bei "unter 68%" liegt, allerdings noch recht deutlich.

    Kostensenkungen auf Kurs

    Das laufende Kostensenkungsprogramm, von dem sich die Bankengruppe Einsparungen in Höhe von 100 Millionen Franken erwartet, führte zunächst zu Belastungen in Höhe von 11 Millionen Franken. Diese sind ein Teil der gesamten "einmaligen Abfindungskosten" von rund 17 Millionen im 2019.

    Die Umsetzung des Programms, das eine Nettoreduktion des Personalbestands um 2 Prozent oder rund 130 Stellen bis Ende 2019 beinhaltet, habe begonnen und sei "auf Kurs", schreibt Julius Bär. Die Einsparungen sollen in den Ergebnissen für das zweite Halbjahr 2019 sichtbar werden und 2020 ihre volle Wirkung entfalten.

    Durchzogene Ergebnisse

    Gegenüber den Analystenerwartungen hat Julius Bär mit den verwalteten Vermögen die Prognosen gemäss AWP-Konsens klar übertroffen, erwartet wurden 410 Milliarden Franken. Die Neugeldzuflüsse waren allerdings stärker erwartet worden und auch mit der Bruttomarge (Prognose: 86 Basispunkte) ist der Vermögensverwalter unter den Prognosen geblieben.

    Die Kapitalisierung verbesserte sich in den ersten vier Monaten trotz eines negativen Effekts aus dem Kauf Mehrheit an der NSC Asesores leicht. Die Kernkapitalquote (CET 1) verbesserte sich leicht auf 13,1 Prozent (Ende 2018: 12,8 Prozent), die BIZ Gesamtkapitalquote lag bei 19,2 Prozent (18,7 Prozent).

    tp/ra

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG