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  • 11.01.2019 GAM-Investoren erhalten offenbar fast das ganze Geld zurück

    GAM-Investoren erhalten offenbar fast das ganze Geld zurück

    11.01.2019 | 19:30:00

    Zürich (awp) - Die Anleger in den eingefrorenen Anleihefonds der GAM Holding könnten fast ihr gesamtes Geld zurückerhalten. Dies schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Bezug auf unterrichtete Kreise. Das Unternehmen nähere sich dem Ende des Liquidierungsprozesses, der durch die Suspendierung eines Fonds-Managers ausgelöst wurde, hiess es in dem Bericht.

    GAM hatte bekanntlich im August mehr als 7 Milliarden US-Dollar in neun Fonds eingefroren. Jetzt verkauft der Asset-Manager gemäss dem Bericht die letzten Positionen und könnte die Liquidation in den kommenden Wochen abschliessen. GAM selber hatte letzten Monat mitgeteilt, dass je nach Fonds (per 12. Dezember) bereits zwischen 66 und 92 Prozent der Vermögen an die Anleger zurückgegeben worden seien. Vorbehältlich der Marktbedingungen sollte der Liquidationsprozess im ersten Quartal 2019 abgeschlossen werden, hiess es zudem.

    News erst nach Abschluss des Prozesses

    GAM äusserte sich zum Artikel schriftlich in einer Stellungnahme, die der Nachrichtenagentur AWP vorliegt: "Der Liquidationsprozess der Fonds läuft noch, weshalb eine Aussage über den Abschluss des Prozesses und das Ergebnis zum aktuellen Zeitpunkt verfrüht wäre. Wir werden die Investoren direkt informieren, sobald die Liquidation abgeschlossen ist."

    GAM rechnet für das vergangene Jahr - gemäss Medienmitteilung von Mitte Dezember - mit einem Verlust von fast 1 Milliarde Franken. Das Unternehmen leidet seit der Suspendierung des Investment-Managers Tim Haywood Ende Juli 2018 unter hohen Geldabflüssen. Ihm wurde ein nicht korrektes Risikomanagement vorgeworfen. GAM hat im letzten Monat auch eine umfassende Restrukturierung angekündigt.

    uh/ra/jb

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  • 07.01.2019 GAM erweitert Team für Schwellenländeraktien mit Rob Mumford

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    GAM Hldg N 4.246 +0.25 +6.20% 18.18 2.76 1'093'825

    Story

    GAM erweitert Team für Schwellenländeraktien mit Rob Mumford

    07.01.2019 | 11:27:00

    Zürich (awp) - Der Vermögensverwalter GAM hat die Investmentsparte im Bereich Schwellenländeraktien personell verstärkt. Rob Mumford wird neu von seinem Standort in Hongkong aus als Investmentmanager für GAM tätig sein, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Er war zuvor bei MNP Advisers als Managing Partner beschäftigt.

    Mumford arbeite mit den in London tätigen Tim Love und Joaquim Nogueira zusammen, und das Team habe per Ende November 2018 ein Vermögen von über 970 Millionen Dollar verwaltet, teilte GAM weiter mit.

    sta/rw

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  • 13.12.2018 GAM rechnet 2018 mit Milliardenverlust und baut massiv Stellen ab

    GAM rechnet 2018 mit Milliardenverlust und baut massiv Stellen ab

    13.12.2018 | 18:20:03

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Zürich (awp) - Der Vermögensverwalter GAM kämpft um das Vertrauen der Aktionäre. Angesichts eines voraussichtlichen Verlusts in Milliardenhöhe ein schwieriges Unterfangen. Jetzt sollen einschneidende Massnahmen umgesetzt werden.

    Das Unternehmen rechnet für das zu Ende gehende Jahr mit einem Verlust von fast 1 Milliarde Franken, wie es am Donnerstag bekanntgab. Eine "umfassende" Restrukturierung soll nun Profitabilität und Aktionärswert "kurzfristig unterstützen". Auch das "Kontrollumfeld" solle weiter verbessert werden.

    GAM leidet seit der Suspendierung des Investment-Managers Tim Haywood Ende Juli unter hohen Geldabflüssen. Haywood wurde ein nicht korrektes Risikomanagement vorgeworfen, sodass der von ihm verwaltete Fonds geschlossen wurde und derzeit liquidiert wird.

    "Wollen Vertrauen zurückgewinnen"

    "Wir sind entschlossen, alles Nötige zu tun, um das Vertrauen unserer Stakeholder zurückzugewinnen", sagte Unternehmenschef David Jacob am Donnerstag. Es gelte jetzt, das Geschäft zu stabilisieren. Und: Mit der heutigen Ankündigung wolle man Aktionären und Kunden noch vor den endgültigen Jahresergebnissen ein klares Bild geben, sagte er an einer Telefonkonferenz mit Journalisten.

    Sein Vorgänger, Alexander Friedman, hatte nach der Zahlenvorlage zum dritten Quartal im Oktober in der Kritik gestanden, weil er die Anleger für Massnahmen bezüglich Ertragsausfall und Kosten auf später vertröstete. Ein Strategie-Update war erst für die Bilanzmedienkonferenz im Februar 2019 angesetzt.

    Anfang November gab Friedman dann den CEO-Posten ab, und Jacob übernahm interimistisch die Führung. Die Suche nach einem neuen Gruppenchef läuft noch.

    Hohe Goodwill-Wertberichtigung

    Für GAM besteht jedoch schneller Handlungsbedarf. Nachdem der Asset Manager bereits im dritten Quartal massive Abflüsse erlitten hatte, ist es in den vergangenen zwei Monaten zu weiteren Nettoabflüssen in der Höhe von 4,2 Milliarden Franken im Investment Management gekommen. Insgesamt sanken die verwalteten Vermögen der Gruppe auf 139,1 Milliarden Franken per Ende November nach 146,1 Milliarden per Ende September.

    Wegen des Einbruchs der verwalteten Vermögen und der geringeren Profitabilität kommt es 2018 zu einem Wertminderungsaufwand bezüglich Goodwill in Höhe von rund 885 Millionen Franken. Dabei handle es sich um "historischen" Goodwill, hiess es vom Management. GAM gehörte in der Vergangenheit zu UBS und dann zu Julius Bär.

    Beratungskosten im Zusammenhang mit der Absolute-Return-Bond-Strategie mit uneingeschränktem Anlageansatz (ARBF), dem von Haywood geführten Fonds, sowie Aufwendungen wegen des Restrukturierungsprogramms werden mit 30 Millionen beziffert.

    Keine Dividende

    Unter dem Strich erwartet der Asset Manager für das Geschäftsjahr 2018 einen Nettoverlust nach IFRS von rund 925 Millionen Franken, nach einem Reingewinn von 123,2 Millionen im Jahr zuvor.

    Der sogenannte zugrundeliegende Gewinn vor Steuern, in dem Sonderfaktoren ausgeklammert sind, erreicht den Schätzungen zufolge allerdings etwa 125 Millionen Franken nach 172,5 Millionen im Vorjahr. Für das Jahr 2019 rechnet das Unternehmen noch einmal mit einem "erheblich tieferen" bereinigten Ergebnis.

    Auf eine Dividende soll angesichts der prekären Lage für 2018 verzichtet werden. Ab 2019 sei eine Ausschüttung von mindestens 50 Prozent des zugrundeliegenden Reingewinns anvisiert.

    Stellenabbau um 10 Prozent

    Im Rahmen der Restrukturierung sollen im Laufe des Jahres 2019 konzernweit rund 10 Prozent der Stellen abgebaut werden. Die bereits angekündigten Anpassungen im Portfoliomanagement seien darin enthalten. GAM hatte bereits vor einigen Wochen angekündigt, Teams zusammenzulegen. Ende September waren weltweit mehr als 900 Menschen beim Unternehmen beschäftigt.

    An der Börse gaben GAM am Donnerstag massiv ab und verloren rund 22 Prozent auf 3,58 Franken und stehen damit im laufenden Jahr 77 Prozent im Minus. Das Tief wurde am Donnerstag bei 3,15 Franken markiert. Passend zur Weihnachtszeit "die nächste schöne Bescherung", kommentierte die ZKB die neuste Gewinnwarnung etwas ironisch.

    ys/tt

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  • 13.12.2018 GAM rechnet 2018 mit Milliardenverlust und baut massiv Stellen ab

    GAM rechnet 2018 mit Milliardenverlust und baut massiv Stellen ab

    13.12.2018 | 12:19:33

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der Vermögensverwalter GAM kämpft um das Vertrauen der Aktionäre. Angesichts eines voraussichtlichen Verlusts in Milliardenhöhe ein schwieriges Unterfangen. Jetzt sollen einschneidende Massnahmen umgesetzt werden.

    Das Unternehmen rechnet für das zu Ende gehende Jahr mit einem Verlust von fast 1 Milliarde Franken, wie es am Donnerstag bekanntgab. Eine "umfassende" Restrukturierung soll nun Profitabilität und Aktionärswert "kurzfristig unterstützen". Auch das "Kontrollumfeld" solle weiter verbessert werden.

    GAM leidet seit der Suspendierung des Investment-Managers Tim Haywood Ende Juli unter hohen Geldabflüssen. Haywood wurde ein nicht korrektes Risikomanagement vorgeworfen, sodass der von ihm verwaltete Fonds geschlossen wurde und derzeit liquidiert wird.

    "Wollen Vertrauen zurückgewinnen"

    "Wir sind entschlossen, alles Nötige zu tun, um das Vertrauen unserer Stakeholder zurückzugewinnen", sagte Unternehmenschef David Jacob am Donnerstag. Es gelte jetzt, das Geschäft zu stabilisieren. Und: Mit der heutigen Ankündigung wolle man Aktionären und Kunden noch vor den endgültigen Jahresergebnissen ein klares Bild geben, sagte er an einer Telefonkonferenz mit Journalisten.

    Sein Vorgänger, Alexander Friedman, hatte nach der Zahlenvorlage zum dritten Quartal im Oktober in der Kritik gestanden, weil er die Anleger für Massnahmen bezüglich Ertragsausfall und Kosten auf später vertröstete. Ein Strategie-Update war erst für die Bilanzmedienkonferenz im Februar 2019 angesetzt.

    Anfang November gab Friedman dann den CEO-Posten ab, und Jacob übernahm interimistisch die Führung. Die Suche nach einem neuen Gruppenchef läuft noch.

    Hohe Goodwill-Wertberichtigung

    Für GAM besteht jedoch schneller Handlungsbedarf. Nachdem der Asset Manager bereits im dritten Quartal massive Abflüsse erlitten hatte, ist es in den vergangenen zwei Monaten zu weiteren Nettoabflüssen in der Höhe von 4,2 Milliarden Franken im Investment Management gekommen. Insgesamt sanken die verwalteten Vermögen der Gruppe auf 139,1 Milliarden Franken per Ende November nach 146,1 Milliarden per Ende September.

    Wegen des Einbruchs der verwalteten Vermögen und der geringeren Profitabilität kommt es 2018 zu einem Wertminderungsaufwand bezüglich Goodwill in Höhe von rund 885 Millionen Franken. Dabei handle es sich um "historischen" Goodwill, hiess es vom Management. GAM gehörte in der Vergangenheit zu UBS und dann zu Julius Bär.

    Beratungskosten im Zusammenhang mit der Absolute-Return-Bond-Strategie mit uneingeschränktem Anlageansatz (ARBF), dem von Haywood geführten Fonds, sowie Aufwendungen wegen des Restrukturierungsprogramms werden mit 30 Millionen beziffert.

    Keine Dividende

    Unter dem Strich erwartet der Asset Manager für das Geschäftsjahr 2018 einen Nettoverlust nach IFRS von rund 925 Millionen Franken, nach einem Reingewinn von 123,2 Millionen im Jahr zuvor.

    Der sogenannte zugrundeliegende Gewinn vor Steuern, in dem Sonderfaktoren ausgeklammert sind, erreicht den Schätzungen zufolge allerdings etwa 125 Millionen Franken nach 172,5 Millionen im Vorjahr. Für das Jahr 2019 rechnet das Unternehmen noch einmal mit einem "erheblich tieferen" bereinigten Ergebnis.

    Auf eine Dividende soll angesichts der prekären Lage für 2018 verzichtet werden. Ab 2019 sei eine Ausschüttung von mindestens 50 Prozent des zugrundeliegenden Reingewinns anvisiert.

    Stellenabbau um 10 Prozent

    Im Rahmen der Restrukturierung sollen im Laufe des Jahres 2019 konzernweit rund 10 Prozent der Stellen abgebaut werden. Die bereits angekündigten Anpassungen im Portfoliomanagement seien darin enthalten. GAM hatte bereits vor einigen Wochen angekündigt, Teams zusammenzulegen. Ende September waren weltweit mehr als 900 Menschen beim Unternehmen beschäftigt.

    An der Börse geben GAM am Donnerstag massiv ab. Aktuell verlieren sie 23 Prozent auf 3,53 Franken und stehen damit im laufenden Jahr 78 Prozent im Minus. Das Tief wurde am Donnerstag bei 3,15 Franken markiert. Passend zur Weihnachtszeit "die nächste schöne Bescherung", kommentierte die ZKB die neuste Gewinnwarnung etwas ironisch.

    ys/tt

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  • 13.12.2018 GAM-Aktien verlieren nach Gewinnwarnung mehr als ein Viertel

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    GAM Hldg N 4.246 +0.25 +6.20% 18.18 2.76 1'093'825

    Story

    GAM-Aktien verlieren nach Gewinnwarnung mehr als ein Viertel

    13.12.2018 | 09:58:38

    Zürich (awp) - Die Aktien von GAM brechen am Donnerstag im frühen Handel ein. Am Morgen hatte das Unternehmen einen Verlust in der Höhe von fast 1 Milliarde Franken in Aussicht gestellt und ein weiteres Restrukturierungsprogramm angekündigt. Die hohen Wertberichtigungen kommen für Analysten überraschend.

    GAM verlieren am Donnerstag gegen 9.50 Uhr 27 Prozent auf 3,36 Franken. Das Tief wurde bei 3,22 Franken markiert. Damit ist die Aktie nur noch gut ein Fünftel so viel wert wie noch zu Jahresanfang 2018.

    "Es ist fast schon unheimlich, wie sich GAM dieses Jahr mit negativen Meldungen noch einmal selbst überbieten kann", kommentiert die ZKB die News vom Morgen. Ob das Unternehmen mit den angekündigten Massnahmen noch einmal die Kurve kriegen kann, stehe in den Sternen. Es sei zu befürchten, "dass auch wichtige Fondsmanager nicht nur ihren Marktwert sondieren werden".

    Bis zur neusten Gewinnwarnung war er noch von einem leicht positiven Jahresresultat ausgegangen. Es gebe weiterhin keinen Grund die Aktie anzufassen, lautet das Fazit des zuständigen ZKB-Analysten.

    Die Abflüsse aus dem Kerngeschäft "Investment Management" würden sich beschleunigen, merkt Vontobel zudem negativ an. Mit Blick auf das Sparprogramm schreibt der zuständige Analyst, die Kostensenkungen seien zwar etwas höher als erwartet. Es sei jedoch davon auszugehen, dass die Kosten weniger stark fallen als die Erträge, was zu erneut niedrigeren Gewinnschätzungen führen dürfte.

    ys/tt

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  • 13.12.2018 GAM startet umfassende Restrukturierung - 2018 fast 1 Mrd Verlust erwartet

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    GAM Hldg N 4.246 +0.25 +6.20% 18.18 2.76 1'093'825

    Story

    GAM startet umfassende Restrukturierung - 2018 fast 1 Mrd Verlust erwartet

    13.12.2018 | 07:43:05

    Zürich (awp) - Der Vermögensverwalter GAM rechnet für das zu Ende gehende Jahr mit einem Verlust von fast 1 Milliarde Franken. Das Unternehmen startet daher ein umfassendes Restrukturierungsprogramm.

    Die Massnahmen sollen das Geschäft vereinfachen und die Effizienz steigern, teilte GAM am Donnerstag mit. Auch das "Kontrollumfeld" solle weiter verbessert werden.

    GAM leidet seit der Suspendierung des Investment-Managers Tim Haywood im Juli unter hohen Geldabflüssen. Haywood wurde ein nicht korrektes Risikomanagement vorgeworfen, sodass der von ihm verwaltete Fonds geschlossen wurde und derzeit liquidiert wird. Anfang November trat in Folge der Affäre dann Alexander Friedman als CEO zurück. Interimistisch übernahm David Jacob die Führung.

    Weitere Abflüsse

    Von Ende September bis Ende November ist es zu weiteren Nettoabflüssen gekommen, wie es am Donnerstag hiess. Wegen der erwarteten tieferen verwalteten Vermögen und der geringeren Profitabilität komme es 2018 zu einem Wertminderungsaufwand bezüglich Goodwill in Höhe von rund 885 Millionen Franken. Weitere Wertberichtigungen fallen auf Investment-Management- und Kundenverträge an.

    Unter dem Strich erwartet der Asset Manager für das Geschäftsjahr 2018 einen Nettoverlust nach IFRS von rund 925 Millionen Franken, nach einem Reingewinn von 123,2 Millionen im Jahr zuvor. Auch für 2019 rechnet GAM noch mit "erheblich tieferen" Resultaten als im ersten Halbjahr 2018 und im Gesamtjahr 2018.

    Auf eine Dividende soll angesichts der prekären Lage für 2018 verzichtet werden. Ab 2019 sei eine Ausschüttung von mindestens 50 Prozent des zugrundeliegenden Reingewinns anvisiert.

    Stellenabbau um 10 Prozent

    Im Rahmen der Restrukturierung sollen im Laufe des Jahres 2019 konzernweit rund 10 Prozent der Stellen abgebaut werden. Die bereits angekündigten Anpassungen im Portfoliomanagement seien darin enthalten, hiess es weiter in der Mitteilung. In das Kerngeschäft werde indes weiter investiert.

    Mithilfe der Restrukturierung sollen die fixen Personal- und Sachkosten bis Ende 2019 mindestens um 40 Millionen Franken reduziert werden - gegenüber der annualisierten Kostenbasis zum Halbjahr 2018 von 282,2 Millionen. Die Einsparungen würden sich allerdings erst in den Ergebnissen für 2020 vollständig niederschlagen.

    Am 21. Februar 2019 werde mit der Bekanntgabe der endgültigen Ergebnisse für das Gesamtjahr 2018 über strategische Prioritäten, die Konzernziele und weitere Details des Restrukturierungsprogramms informiert.

    ys/tt

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  • 11.12.2018 GAM stellt 18 Investmentmanager auf die Strasse

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    GAM Hldg N 4.246 +0.25 +6.20% 18.18 2.76 1'093'825

    Story

    GAM stellt 18 Investmentmanager auf die Strasse

    11.12.2018 | 11:43:32

    Zürich (awp) - Der unter Vermögensabflüssen leidende Fondsspezialist GAM baut nach dem Zwischenfall mit dem suspendierten Investmentmanager Tim Haywood wie angekündigt Arbeitsplätze ab. Konkret sollen 18 leitende Investmentmanagerpositionen abgebaut werden, 14 davon in Zürich und deren vier in London, wie AWP von einer mit der Sache vertrauten Person erfahren hat.

    "Alle Mitarbeiter bei GAM sind nun sehr besorgt", erklärte die anonyme Quelle weitere. "Die Mitarbeiter hatten vom Management eigentlich erwartet, dass es schon früher handelt, nicht erst jetzt", um ein klares Signal an den Markt zu senden, hiess es weiter. Die Abgänge würden sich nun bestimmt positiv auf die Kosten auswirken, da die freigestellten Führungskräfte hohe Boni-Bezüger gewesen seien.

    Mit den Aussagen konfrontiert, erklärte ein offizieller Sprecher des Unternehmens, dass "die Restrukturierung in den Investmentteams" - insbesondere bei Festverzinslichen und bei Aktien - tatsächlich in vollem Gange sei. Ziel sei es, effizienter zu werden. Die konkrete Anzahl der betroffenen Stellen wollte der Sprecher jedoch nicht bestätigten. Er sagte bloss, dass "der Prozess noch am Laufen ist".

    Ausgelöst durch Whistleblower

    Mitte November - zwei Wochen nach dem Ausscheiden von Ex-Chef Alexander Friedman - hatte der neue GAM-Chef David Jacob in einer internen Mitteilung die Zusammenlegung von Teams in den Bereich Anleihen- und Aktieninvestments bereits angekündigt. Dabei werde es zu "Redundanzen" und entsprechend zu Entlassungen kommen, hatte ein GAM-Sprecher damals erklärt.

    Ausgelöst worden war die interne Untersuchung gegen den Investmentmanager Haywood ursprünglich durch die Informationen eines Whistleblowers. In der Folge hatte GAM die Liquidierung der von diesem verwalteten Fonds der "Absolute-Return-Bond-Strategie mit uneingeschränktem Anlageansatz (ARBF)" beschlossen. Alleine im dritten Quartal waren die von GAM verwalteten Vermögen daher um 11 Prozent geschrumpft.

    Die Aktie von GAM ging seit Bekanntwerden der Neuigkeiten auf Talfahrt. Seit dem letzten Sommer sank ihr Wert um 57 Prozent, von ursprünglich 11,50 Franken Mitte Juli auf heute noch etwa 4,40 Franken. Der SPI-Index als Benchmark fiel im Berichtszeitraum bloss um 6,3 Prozent.

    al/kw/rw

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  • 10.12.2018 GAM-Partner Atlanticomnium verstärkt Kreditmarkt-Team

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    GAM Hldg N 4.246 +0.25 +6.20% 18.18 2.76 1'093'825

    Story

    GAM-Partner Atlanticomnium verstärkt Kreditmarkt-Team

    10.12.2018 | 12:25:00

    Genf (awp) - Die auf Kreditmärkte spezialisierte Genfer Firma Atlanticomnium hat Patrick Smouha zum Co-Manager der Credit Opportunities Strategien von GAM ernannt. Smouha sei derzeit als Assistant Fund Manager für den Handel und die Ausführung von Transaktionen verantwortlich und werde ab Januar 2019 zusammen mit den bisherigen Managern Anthony Smouha und Grégoire Mivelaz das Team in Genf leiten.

    Die Credit Opportunities Strategien von GAM zielen laut einer Mitteilung vom Montag darauf ab, ein konstantes Einkommen aus Anleihen von sogenannten Investment-Grade-Unternehmen zu erzielen. Der Schwerpunkt liege dabei auf nachrangigen Anleihen.

    sta/yr

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  • 20.11.2018 Vermögensverwalter GAM legt Teams zusammen und baut Stellen ab

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    GAM Hldg N 4.246 +0.25 +6.20% 18.18 2.76 1'093'825

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    Vermögensverwalter GAM legt Teams zusammen und baut Stellen ab

    20.11.2018 | 15:38:58

    Zürich (awp) - Bei dem unter Vermögensabflüssen leidenden Fondsspezialisten GAM kommt es zwei Wochen nach dem Führungswechsel zu einem Abbau von Arbeitsplätzen.

    Der neue GAM-Chef David Jacob hat in einer internen Mitteilung die Zusammenlegung von Teams in den Bereich Anleihen- und Aktieninvestments angekündigt. Dabei werde es zu "Redundanzen" kommen, wie ein GAM-Sprecher am Dienstag entsprechende Medienberichte bestätigte.

    Laut der internen Mitteilung, die der Nachrichtenagentur AWP vorliegt, werden im Anleihenbereich die Kapazitäten in London, Zürich und New York zusammengelegt, im Aktienbereich soll die Europa-Expertise zu einem Team verschmolzen werden. Zum möglichen Umfang des Stellenabbaus machte der Unternehmen gegenüber AWP keine Angaben. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte unter Berufung auf Branchenkreise vom Wegfall von rund 20 Arbeitsplätzen berichtet.

    Chefwechsel wegen Krise

    Der langjährige GAM-CEO Alexander Friedman war Anfang November abgetreten, nachdem das Unternehmen in den vergangenen Monaten Vermögensabflüsse in Milliardenhöhe hinnehmen musste. Interimistisch übernahm David Jacob die Führung des Asset Managers, die Suche nach einem neuen Gruppenchef sei eingeleitet, hiess es damals.

    Auslöser für die hohen Vermögensabflüsse war die Suspendierung des Investment-Managers Tim Haywood. In der Folge der im Juli erfolgten Suspendierung hatte der Vermögensverwalter die Liquidierung der von Haywood verwalteten Fonds der "Absolute-Return-Bond-Strategie mit uneingeschränktem Anlageansatz (ARBF)" beschlossen. Alleine im dritten Quartal waren die von GAM verwalteten Vermögen um 11 Prozent geschrumpft.

    Beobachter erwarten von der GAM-Führung seit einiger Zeit wegen der sinkenden Erträge einen Kostenabbau. Auch der GAM-Sprecher bestätigte, dass das Unternehmen derzeit prüfe, wie es die Effizienz weiter verbessern könne.

    tp/jb

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  • 06.11.2018 Vermögensverwalter GAM wechselt Chef aus - Friedman geht per sofort

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    GAM Hldg N 4.246 +0.25 +6.20% 18.18 2.76 1'093'825

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    Vermögensverwalter GAM wechselt Chef aus - Friedman geht per sofort

    06.11.2018 | 12:20:53

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der Vermögensverwalter GAM wechselt nach den milliardenschweren Vermögensabflüssen der letzten Monate seinen Chef aus. CEO Alexander Friedman verlässt das Unternehmen per sofort. Interimistisch übernimmt Verwaltungsratsmitglied David Jacob die Position, die Suche nach einem neuen Gruppenchef ist eingeleitet.

    Friedman und der Verwaltungsrat hätten sich "darauf geeinigt, dass der nächste Entwicklungsschritt des Unternehmens unter neuer Führung angegangen werden" solle, teilte GAM am Dienstag mit. Der Fokus des Interims-CEO Jacob soll nun auf der weiteren Umsetzung der GAM-Strategie sowie auf der Profitabilität liegen.

    GAM leidet seit Suspendierung des Investment-Managers Tim Haywood unter hohen Geldabflüssen. In der Folge der im Juli erfolgten Suspendierung hatte der Vermögensverwalter die Liquidierung der von Haywood verwalteten Fonds der "Absolute-Return-Bond-Strategie mit uneingeschränktem Anlageansatz (ARBF)" beschlossen. Alleine im dritten Quartal schrumpften die von GAM verwalteten Vermögen um 11 Prozent auf noch 146,1 Milliarden Franken.

    Kein Zeitrahmen

    Der neue Interims-CEO Jacob ist seit April 2017 Mitglied des GAM-Verwaltungsrats. Der 1964 geborene US-britische Doppelbürger war bei verschiedenen Finanzinstituten in leitender Funktion tätig. Von 2014 bis 2016 war er CEO des Londoner Bondspezialisten Rogge Global Partners, der 2017 von Allianz Global Investors übernommen wurde.

    Einen Zeitrahmen für die Suche nach einem neuen CEO habe sich GAM bewusst nicht gegeben, sagte ein Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. "Wir wollen uns Zeit nehmen, um die beste Person zu finden." Dabei schaue sich GAM sowohl unternehmensintern wie extern nach einem Nachfolger für Friedman um. Interims-CEO Jacob stehe dabei als Nachfolger definitiv nicht zur Verfügung.

    Hohe Vergütungen

    Der GAM-Verwaltungsrat dankt Friedman in der Mitteilung für seine Leistungen. Er habe das Geschäft "während einer Zeit beispielloser Herausforderungen kompetent geführt", hiess es. Bei seiner Entscheidung im Juli, den "Investment Director" zu suspendieren, habe er "die volle Unterstützung des Verwaltungsrates" gehabt, betonte das Unternehmen.

    Friedman hatte das Amt des GAM-CEO im Herbst 2014 übernommen. Er war in den letzten Jahren nicht zuletzt auch wegen hoher Lohnbezüge immer wieder in die Kritik geraten. Im Jahr 2017 hatte die GAM-Generalversammlung nach scharfer Kritik eines Hedgefonds gar die vorgesehenen Management-Vergütungen abgelehnt.

    Zu allfälligen Abgangsentschädigungen für Friedman wollte der GAM-Sprecher am Dienstag keine Angaben machen. Über die Entschädigungen werde man bei der Publikation des Vergütungsbericht im kommenden Jahr informieren, sagte er.

    Harte Entscheide

    Am Aktienmarkt wurde der Abgang Friedmans als "überfälliger Schritt" bezeichnet. Neben der "Haywood-Affäre" und einer "umstrittenen Kommunikation" sei GAM in den vergangenen Monaten auch mit einem hohen Abschreiber für die 2016 übernommene Cantab und einer insgesamt unbefriedigende Fonds-Performance aufgefallen, erinnert etwa die ZKB.

    Zudem dürften die Vermögensabflüsse für GAM noch nicht ausgestanden sein: Beobachter gehen davon aus, dass sich diese im Oktober zwar verringert hätten, aber "weiterhin signifikant" seien - die Bank Vontobel schätzt die Abflüsse auf über 1 Milliarde Franken. Da nun die Kosten an die deutlich gesunkenen Erträge angepasst werden müssen, dürften dem neuen GAM-Management nun "harte Entscheide" bevorstehen.

    Aktie sinkt

    GAM war in den vergangenen Wochen auch als mögliches Ziel für eine Übernahme genannt worden. Laut einem Bericht der "Financial Times" soll etwa die britische Schroders Interesse an einem Teil des Unternehmens bekundet haben. Bei GAM würden solche Gerüchte weiterhin nicht kommentiert, hiess es.

    Am Aktienmarkt sind die GAM-Titel zunächst mit klaren Gewinnen in den Handel gestartet, die allerdings im Verlauf des Vormittags kontinuierlich abbröckelten. Gegen Mittag liegen die Aktien um 3,7 Prozent im Minus bei 5,85 Franken.

    tp/ys

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  • 06.11.2018 Vermögensverwalter GAM sucht neuen Chef - Friedman geht per sofort

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    GAM Hldg N 4.246 +0.25 +6.20% 18.18 2.76 1'093'825

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    Vermögensverwalter GAM sucht neuen Chef - Friedman geht per sofort

    06.11.2018 | 08:40:02

    (Meldung mit Angaben von GAM-Sprecher ergänzt)

    Zürich (awp) - Der unter hohen Geldabflüssen leidende Vermögensverwalter GAM muss einen neuen Chef suchen. Der derzeitige CEO Alexander Friedman, der unter starker Kritik stand, verlässt das Unternehmen per sofort. Interimistisch übernimmt David Jacob, Mitglied des Verwaltungsrats, die CEO-Position. Gleichzeitig wurde die Suche nach einem neuen Gruppenchef eingeleitet.

    Friedman und der Verwaltungsrat hätten sich "darauf geeinigt, dass der nächste Entwicklungsschritt des Unternehmens unter neuer Führung angegangen werden" solle, teilte GAM am Dienstag mit. Die Rolle von Interims-CEO Jacob sei es sicherzustellen, dass das Unternehmen die erforderlichen Massnahmen "so rasch als möglich" umsetzt, schreibt GAM. Weitere Informationen würden "zu gegebener Zeit" kommuniziert.

    Kein Zeitrahmen

    Der Brite Jacob ist seit April 2017 Mitglied des Verwaltungsrats und hatte laut Mitteilung bereits Führungspositionen bei anderen Vermögensverwaltern inne. Von 2014 bis 2016 war er CEO des Londoner Bondspezialisten Rogge Global Partners, der 2017 von Allianz Global Investors übernommen wurde.

    Einen Zeitrahmen für die Suche nach einem neuen CEO habe sich GAM bewusst nicht gegeben, ergänzte ein Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. "Wir wollen uns Zeit nehmen, um die beste Person zu finden." Dabei schaue sich GAM sowohl intern wie extern nach einem Nachfolger für Friedman um. Interims-CEO Jacob sei allerdings kein Kandidat.

    GAM leidet unter Geldabflüssen in Milliardenhöhe, seitdem der Investment-Manager Tim Haywood Ende Juli nach Kritik an seinem Umgang mit dem Risikomanagement suspendiert worden war. In der Folge hatte GAM die Liquidierung der von Haywood betreuten Fonds beschlossen.

    Per Ende September lagen die von GAM verwalteten Vermögen noch bei 146,1 Milliarden Franken gegenüber 163,8 Milliarden per Ende Juni, wie das Unternehmen Ende Oktober mitgeteilt hatte. Der Kurs der GAM-Aktie fiel Ende Oktober auf einen Tiefstwert von 5,37 Franken, nachdem sie im Februar 2018 noch bei über 18 Franken gehandelt worden war.

    Kritik wegen hoher Löhne

    Der GAM-Verwaltungsrat dankt Friedman in der Mitteilung für seine Leistungen. Er habe das Geschäft "während einer Zeit beispielloser Herausforderungen" kompetent geführt, hiess es. Während seiner Zeit als CEO habe er ein umfangreiches Umbauprogramm vorangetrieben. Und bei seiner Entscheidung im Juli, einen "Investment Director" zu suspendieren, habe er "die volle Unterstützung des Verwaltungsrates" gehabt.

    Friedman übernahm das Amt des GAM-CEO im Herbst 2014. Er war aber unter anderem auch wegen hoher Lohnbezüge immer wieder in die Kritik geraten. Im Jahr 2017 hatte die GAM-Generalversammlung nach scharfer Kritik eines Hedgefonds gar die Management-Vergütungen abgelehnt.

    Zu allfälligen Abgangsentschädigungen für Friedman wollte der GAM-Sprecher am Dienstag keine Angaben machen. Über die Entschädigungen werde man bei der Publikation des Vergütungsbericht im kommenden Jahr informieren, sagte er.

    Applaus an Börse erwartet

    Am Aktienmarkt dürfte der Wechsel an der GAM-Spitze begrüsst werden. Im vorbörslichen Handel notiert die GAM-Aktie am Dienstagmorgen um 7,3 Prozent im Plus.

    tp/ys

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  • 06.11.2018 GAM-Chef Friedman tritt per sofort ab - Neuer CEO gesucht

    Betroffene Wertpapiere

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    GAM-Chef Friedman tritt per sofort ab - Neuer CEO gesucht

    06.11.2018 | 07:24:35

    Zürich (awp) - Beim krisengeschüttelten Vermögensverwalter GAM tritt CEO Alexander Friedman per sofort ab. Er und der Verwaltungsrat hätten sich geeinigt, dass der "nächste Entwicklungsschritt des Unternehmens unter neuer Führung angegangen werden" solle, teilte GAM am Dienstag mit. Interimistisch übernimmt David Jacob, Mitglied des Verwaltungsrats, die CEO-Position. Gleichzeitig wurde die Suche nach einem neuen Gruppenchef eingeleitet.

    Der nächste Entwicklungsschritt des Unternehmens solle unter neuer Führung angegangen werden, schreibt GAM. Der Asset Manager hatte in den vergangenen Monaten starke Geldabflüsse hinnehmen müssen. Der Grund war die Suspendierung eines Investments-Managers von Ende Juli, nachdem eine interne Untersuchung dessen Umgang mit dem Risikomanagement kritisiert hatte. In der Folge wurden dessen Fonds liquidiert.

    Der neuen Interims-CEO David Jacob hatte gemäss Mitteilung Führungspositionen bei einer Reihe von Vermögensverwaltern inne und verfügt über weitreichende Industrieerfahrung. Bei der GAM Holding ist der Brite seit April 2017 Mitglied des Verwaltungsrats. Jacobs Rolle sei es, dass die erforderlichen Massnahmen, um die Strategie von GAM voranzutreiben und die Profitabilität zu unterstützen, "so rasch als möglich" umgesetzt werden. Weitere Informationen würden "zu gegebener Zeit" kommuniziert.

    GAM hatte einen Rückgang der verwalteten Vermögen per Ende September auf 146,1 Milliarden Franken nach 163,8 Milliarden per Ende Juni mitgeteilt. CEO Friedman hatte damals noch die Umsetzung "unmittelbarer und zeitnaher Massnahmen, um die Profitabilität zu unterstützen" in Aussicht gestellt.

    Der GAM-Verwaltungsrat dankt Friedman in der Mitteilung für seine Leistungen. Er habe das Geschäft "während einer Zeit beispielloser Herausforderungen" kompetent geführt. Bei seiner Entscheidung im Juli, einen Investment Director zu suspendieren, habe er die volle Unterstützung des Verwaltungsrates gehabt.

    tp/ys

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  • 05.11.2018 GAM-Titel erholen sich mit Übernahmegerüchten

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    GAM-Titel erholen sich mit Übernahmegerüchten

    05.11.2018 | 10:50:00

    Zürich (awp) - Die Aktien des angeschlagenen Vermögensverwalters GAM gewinnen am Montag, nach einem Auf und Ab zu Handelsstart, deutlich an Wert. Um das Fondshaus kursieren seit einigen Wochen Übernahmegerüchte, die nun mit einem Bericht der "Financial Times" weitere Nahrung erhalten haben. Offenbar hat das britische Finanzhaus Schroders Interesse am Hedge-Fonds-Geschäft von GAM bekundet, sei damit aber beim Management abgeblitzt. Das Ziel dürfte der Verkauf der gesamten Gruppe sein, meinen Händler.

    Bis um 10.20 Uhr gewinnen GAM an der Börse 2,7 Prozent auf 6,24 Franken, während der Gesamtmarkt gemessen am breiten SPI um 0,36 Prozent nachgibt. Die Aktie hatte während des Sommers mit Blick auf die Suspendierung des Star-Managers Tim Haywood sowie den damit verbundenen, grossen Mittelabflüssen stark an Wert verloren. Seit Jahresbeginn hat das Papier über 60 Prozent verloren, auch wenn es sich zuletzt vom Tiefststand bei 5,37 Franken hat absetzen können.

    Laut FT hatte Schroders Interesse am Hedge-Fonds-Geschäft der Sparte Systematic Cantab angemeldet und sei damit beim GAM-Management auf Widerstand gestossen. GAM befürchte, dass mit dem Verkauf eines ihrer wertvollsten Geschäfte ein Verkauf der gesamten Gruppe erschwert würde, schreibt die FT mit Verweis auf mit der Sache vertraute Personen weiter. Auf Anfrage von AWP hiess es bei GAM, dass man Gerüchte nicht kommentiere.

    Auch UBS ein potenzieller Käufer?

    Um GAM kursieren seit einiger Zeit Übernahmegerüchte. Mitte Oktober hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, GAM führe informelle Gespräche mit potenziellen Käufern zur Übernahme des gesamten Unternehmens oder von Teilen. Wenig später wurde etwa der UBS Interesse am Fondshaus nachgesagt.

    Die UBS-Gerüchte seien bislang weder bestätigt noch dementiert worden, hält ein Marktbeobachter fest. Jedoch habe Ulrich Körner, der Chef von UBS Asset Management, am Investorentag im Oktober einige Bemerkungen fallen gelassen, die in Richtung Akquisitionen interpretiert werden könnten. Ein Kauf von GAM, die derzeit an der Börse weniger als 1 Milliarde Franken an Wert habe, sei für die UBS durchaus finanzierbar, so der Kommentar weiter.

    GAM prüft alle Optionen

    GAM-Präsident Hugh Scott-Barret hatte erst kürzlich im Rahmen der Zahlenpublikation zum dritten Quartal Aussagen vom August wiederholt. Es würden "weiterhin alle Optionen überprüft, um den Shareholder Value zu optimieren", so Scott-Barret. Händlern zufolge schrecke jedoch derzeit die grosse Unbekannte der Mittelabflüsse von verwalteten Vermögen potenzielle Übernehmer ab.

    Auf operativer Ebene hatte derweil Firmenchef Alexander Friedman als Reaktion auf die einschneidenden Mittelabflüsse, die Umsetzung "unmittelbarer und zeitnaher Massnahmen" an die Hand genommen, um die Profitabilität zu unterstützen. GAM habe Massnahmen identifiziert, um "flexibler" zu werden, so Friedman. Dabei geht es um Kosten, Höhe und Timing von Investitionen und Effizienzsteigerung.

    GAM hatte Ende Juli den bekannten Fondsmanager Tim Haywood suspendiert. Im wurde vorgeworfen, sich im Risikomanagement und bei der Dokumentierung nicht korrekt verhalten zu haben. Der Manager hat es gemäss GAM etwa versäumt, eine ausreichende "Due Diligence" bei einigen Investitionen vorzunehmen.

    Nach der Suspendierung von Haywood wurden die Fonds, für die Haywood zuständig war, vom Handel ausgesetzt. Daraufhin zogen viele Anleger ihre Gelder ab, weshalb die Liquidierung beschlossen wurde. Allein im dritten Quartal 2018 hatte GAM 18 Milliarden Franken an Kundengeldern verloren.

    mk/cf

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  • 05.11.2018 Presse: GAM weist Avance von Schroders an Cantab-Sparte zurück

    Betroffene Wertpapiere

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    Presse: GAM weist Avance von Schroders an Cantab-Sparte zurück

    05.11.2018 | 07:16:04

    Zürich (awp) - Beim Vermögensverwalter GAM hat der britische Finanzkonzern Schroders einem Bericht der "Financial Times" zufolge offenbar Interesse an der Sparte Systematic Cantab gezeigt. GAM habe die Avance von Schroders für die Hedge Fund Division jedoch zurückgewiesen, so die FT in ihrer Wochenendausgabe mit Verweis auf mit der Sache vertraute Personen weiter.

    GAM befürchte, dass mit dem Verkauf eines ihrer wertvollsten Geschäfte ein Verkauf der gesamten Gruppe erschwert würde, heisst es weiter. Weder Schroders noch GAM äusserten sich gegenüber der Zeitung dazu.

    GAM steht unter Druck: Die verwalteten Vermögen sind nach der Suspendierung des Investment-Managers Tim Haywood im Juli und der anschliessenden Liquidierung von Fonds stark zurückgegangen. Der Kurs der Aktie ist während der Sommermonate eingebrochen.

    GAM will Massnahmen ergreifen um das Geschäft zurück in geordnete Bahnen zu leiten. Und das Management hatte im August auch angekündigt, dass man alle Optionen überprüfen werde, um den Shareholder Value zu optimieren. Seither kursieren um den Vermögensverwalter am Markt Übernahmegerüchte.

    mk/cf

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  • 23.10.2018 GAM-Chef will an bisheriger Strategie festhalten

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    GAM Hldg N 4.246 +0.25 +6.20% 18.18 2.76 1'093'825

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    GAM-Chef will an bisheriger Strategie festhalten

    23.10.2018 | 17:00:00

    Zürich (awp) - Der Vermögensverwalter GAM hat im dritten Quartal wie erwartet einen deutlichen Rückgang bei den verwalteten Vermögen erlitten. Trotzdem will der Chef des Asset Managers, Alexander Friedman, an seiner bisherigen Strategie festhalten und diese umsetzen, wie er in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (FuW, Onlineausgabe 23. Oktober) sagte.

    In den letzten vier Jahren habe die Asset-Management-Branche "seismische Veränderungen" durchlaufen, führte Friedman weiter aus. "Passive Anlagen haben massiv zugelegt, aktive Manager mussten sich neu definieren und GAM ist heute viel breiter aufgestellt denn je."

    Wäre sein Unternehmen nicht so diversifiziert, wäre es schwierig geworden, den Abfluss von 10,8 Milliarden Franken aus sogenannten geschlossenen Absolute-Return-Fonds zu verkraften, sagte Friedman. Und er sei sicher, dass sein Unternehmen die Abflüsse aus diesen Produkten nun hinter sich habe.

    Nicht kontrollieren könne GAM hingegen die Zinsentwicklung und Themen wie den Handelsstreit zwischen den USA und China. "Die Performance unserer Produkte ist aber nach wie vor sehr solide, rund 80 Prozent der von uns verwalteten Vermögen schlagen die Konkurrenz", erklärte Friedman.

    Um den signifikanten Ertragsrückgang zu kontern habe sein Unternehmen ausserdem Massnahmen identifiziert, um mehr Flexibilität zu erhalten. Dies gelte beispielsweise bei den Kosten, bei denen GAM noch Spielraum habe, zudem bei Umfang und Zeitpunkt von Investitionen. "Details werden wir bei der Präsentation der Jahreszahlen im Februar 2019 kommunizieren", sagte Friedman dazu.

    Nicht äussern wollte Friedman sich zu Themen wie der Dividende oder den möglichen Verkauf seines Unternehmens an die Konkurrenz. "Es ist Pflicht des Verwaltungsrats, alle Optionen zu prüfen", sagte er hierzu bloss.

    kw/jb

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG