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  • 21.03.2019 Givaudan schliesst Vereinbarung mit koreanischer Kosmetik-Firma Bio FD&C

    Betroffene Wertpapiere

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    Givaudan N 2'558.00 +7.00 +0.27% 2'575.00 2'098.00 28'085

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    Givaudan schliesst Vereinbarung mit koreanischer Kosmetik-Firma Bio FD&C

    21.03.2019 | 08:25:08

    Zürich (awp) - Givaudan verstärkt seine Aktivitäten im Bereich Inhaltsstoffe für Kosmetika und vereinbart eine langfristige Partnerschaft mit Bio FD&C. Als Teil der Vereinbarung wird ein nicht näher quantifizierter Minderheitsanteil an dem koreanischen Kosmetikunternehmen erworben. Angaben zu den finanziellen Details werden keine gemacht.

    Damit will Givaudan sein Engagement im Bereich pflanzliche Zellkulturen und Phytopeptide ausbauen, wie der Aromen- und Duftstoffhersteller am Donnerstag mitteilte. Ziel ist die gemeinsame Forschung und Entwicklung in diesem Bereich, um alterungshemmende Inhaltsstoffe anbieten zu können. Auch auf der kommerziellen Seite soll das Geschäft in Südkorea durch die Zusammenarbeit ausgebaut werden und Givaudan werde Bio FD&C bei der weltweiten Vermarktung seines Portfolios unterstützen.

    yr/hr

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  • 18.03.2019 Givaudan-CEO Gilles Andrier hat im letzten Jahr 5,61 Millionen Franken verdient

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    Givaudan-CEO Gilles Andrier hat im letzten Jahr 5,61 Millionen Franken verdient

    18.03.2019 | 09:26:21

    Zürich (awp) - Der Chef des Aromen- und Riechstoffherstellers Givaudan, Gilles Andrier, hat im Jahr 2018 rund 5,61 Millionen Franken verdient. Das ist etwas mehr als noch im Vorjahr mit 5,46 Millionen.

    Der leichte Lohnanstieg ist auf eine höhere feste Gesamtvergütung zurückzuführen. Aufgrund höherer Pensionsleistungen lag die feste Vergütung mit 1,77 Millionen Franken rund 10 Prozent über dem Vorjahr, wie dem am Montag veröffentlichten Vergütungsbericht zu entnehmen ist. Die variable Vergütung fiel dagegen leicht tiefer aus als noch 2017.

    Die Gesamtentschädigung der Geschäftsleitung bei Givaudan ging 2018 auf 18,9 Millionen Franken von 22,8 Millionen zurück. Dies sei auf die Reduktion der Konzernleitung auf 7,9 von 9,5 Vollzeitstellen zurückzuführen, so der Vergütungsbericht. In Relation zur Anzahl der Mitglieder sei die Kompensation stabil gewesen.

    an/rw

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  • 07.02.2019 Givaudan eröffnet neue Produktionsanlage im indischen Pune

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    Givaudan eröffnet neue Produktionsanlage im indischen Pune

    07.02.2019 | 11:46:59

    Genf/Pune (awp) - Der Riechstoff und Aromenhersteller Givaudan hat im indischen Pune seine neue Produktionsstätte für Aromen eröffnet. Die Investition von rund 60 Millionen Franken in die neue Anlage unterstütze das weitere Wachstumsstreben von Givaudan in der Region Asien-Pazifik, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der Grundstein für das Werk war 2015 gelegt worden.

    Givaudan wird an dem neuen Standort voraussichtlich rund 200 Mitarbeitende beschäftigen. Das 40'000 Quadratmeter grosse Werk soll laut der Mitteilung zur Realisierung verbesserter Aromen- und Geschmackslösungen dienen. Zudem solle damit der wachsende Bedarf von Kunden aus der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie und aus dem Gesundheitswesen erfüllt werden.

    Die neue Produktionsstätte ergänze das bestehende Werk des Unternehmens in Daman, so Givaudan. Das Unternehmen erweitere damit die Kapazitäten in den Bereichen Flüssigaromenproduktion, Pulvermischungen, Emulsionen, Reaktionsaromen und Sprühtrocknung für die Märkte in Indien, Nepal und Bangladesch.

    "Wichtige Beiträge" leiste die neue Anlage zudem zum Aktionsplan von Givaudan für den Klimaschutz. So werde sie kein Abwasser ausleiten, sondern dieses reinigen und am Ende des Aufbereitungszyklus recyceln. Weil Givaudan zu 100 Prozent erneuerbare Energie nutzen wolle, würden ausserdem Pläne für den Einsatz von Sonnenkollektoren entwickelt, hiess es. Zudem wurden auf dem Gelände mehr als 1100 Bäume gepflanzt.

    tp/tt

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  • 04.02.2019 Forschungsinitiative für nachhaltige Lebensmittel lanciert

    Betroffene Wertpapiere

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    Givaudan N --- --- --- --- --- ---
    Nestle N --- --- --- --- --- ---

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    Forschungsinitiative für nachhaltige Lebensmittel lanciert

    04.02.2019 | 11:28:00

    Zürich/Lausanne (awp/sda) - Die ETHs Zürich und Lausanne lancieren zusammen mit den Firmen Bühler, Givaudan und Nestlé eine Forschungsinitiative, die sich mit der nachhaltigen Lebensmittelversorgung beschäftigt. Die Unternehmen spenden 4,1 Millionen Franken zur Förderung von Nachwuchsforschenden.

    Das Ziel der Initiative mit dem Titel "Future Food - A Swiss Research Initiative" sei die Entwicklung neuer, nachhaltiger Lebensmittel, die Verbrauchertrends aufnehmen, Mangelernährung bekämpfen oder zur Behebung von Hungersnöten beitragen sollen, wie die ETH Zürich am Montag mitteilte. Auch neue Verpackungslösungen anstelle von Kunststoffen seien Forschungsgegenstand.

    Mit der Donation der Industriepartner im Wert von 4,1 Millionen Franken soll insbesondere ein neues Förderprogramm für Nachwuchsforschende an den beiden ETHs entstehen. Die Forschungsstipendien sollen insbesondere auch international Talente anlocken, die mit neuen Ideen die Forschung in der Schweiz im Bereich der Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften stärken.

    Ein Stipendium umfasse rund 390'000 Franken, in der ersten Ausschreibungsrunde sollen bis zu 10 Nachwuchsforschende gefördert werden, hiess es.

    Ein weiteres Ziel der Initiative sei, den Wissenstransfer von den Hochschulen zu den Unternehmen zu intensivieren. "Durch den Austausch mit der Industrie können wir frühzeitig neue Forschungsrichtungen mit verbraucherrelevanten Aspekten verbinden und zügig umsetzten", liess sich Alexander Mathys, einer der beteiligten ETH-Professoren, in der Mitteilung zitieren.

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  • 25.01.2019 Givaudan erleidet trotz Wachstum Gewinnrückgang

    Betroffene Wertpapiere

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    Givaudan erleidet trotz Wachstum Gewinnrückgang

    25.01.2019 | 18:13:14

    (Wiederholung mit Aktienschlusskurs)

    Zürich (awp) - Der Aromen- und Dufthersteller Givaudan hat 2018 einmal mehr seinen Umsatz gesteigert. Dem Branchenprimus gelang es, das Wachstumstempo auch im Schlussquartal zu halten. Steigende Rohstoffkosten und Wechselkursverluste bescherten den Genfern aber einen Gewinnrückgang.

    Der Umsatz stieg um 9,4 Prozent auf 5,53 Milliarden Franken. Auf vergleichbarer Basis, also bereinigt um Akquisitionen und Wechselkurse, lag der Zuwachs bei 5,6 Prozent und damit oberhalb Givaudans eigener Zielbandbreite von 4 bis 5 Prozent.

    Der Betriebsgewinn EBITDA legte mit plus 5,2 Prozent auf 1,15 Milliarden aber weniger stark zu als die Verkäufe. Die entsprechende Marge ging in der Folge um fast einen Prozentpunkt auf 20,7 Prozent zurück. Der Reingewinn sank gar um 7,9 Prozent auf 663 Millionen und lag damit deutlich unter den Erwartungen der Analysten.

    Wechselkurse und Rohstoffe belasten

    Denn in einigen Ländern litt Givaudan unter Wechselkursverlusten, insbesondere in Argentinien. Dazu kamen weiter anziehende Rohstoffkosten. Es dauert jeweils zwischen vier bis sechs Monaten, bis Givaudan die teurer werdenden Rohstoffe via Preiserhöhungen an die Kunden weitergeben kann.

    Und im Berichtsjahr haben sich die für Givaudan relevanten Rohstoffe um 5-6 Prozent verteuert, erklärte Unternehmenschef Gilles Andrier im Gespräch mit AWP. 2019 rechnet der CEO mit einer vergleichbaren Situation. Um den Rückstand aufzuholen, werde das Unternehmen auch 2019 und 2020 die eigenen Verkaufspreise weiter anheben.

    Wachstum ist breit abgestützt

    Abgesehen von der Gewinndelle ist Givaudan gut unterwegs: Das Unternehmen erzielte in allen Regionen und Produktesegmenten Wachstum. Untypisch war für einmal aber, dass das Geschäft mit Aromen (+10,8%) stärker zulegte als das Riechstoff-Segment (+6,6%). Das lag nicht zuletzt an der Übernahme des französischen Unternehmens Naturex, das grösstenteils Aromen herstellt.

    Auf vergleichbarer Basis legte denn auch mit plus 6,6 Prozent abermals das etwas kleinere Geschäft mit Riechstoffen stärker zu. Insbesondere die Luxusparfümerie kurbelte das Wachstum stark an - hier lag das Plus gar bei 10,7 Prozent. Die von Givaudan produzierten Düfte finden auch Verwendung in Haushaltsartikeln wie Seifen, Dusch- oder Hautcremes.

    Das Aromen-Segment steigerte die Verkäufe auf vergleichbarer Basis dagegen lediglich um 4,6 Prozent. Die Aromen von Givaudan finden in der Nahrungsmittelindustrie Verwendung, etwa in Fertigprodukten, aber auch Fruchtsäften, Joghurts, Desserts oder Kaugummis.

    Firmenübernahmen auch künftig ein Wachstumstreiber

    Givaudan wird auch 2019 dank Akquisitionen wachsen. So wird die unlängst angekündigte Übernahme des Unternehmens Albert Vieille im ersten Quartal abgeschlossen. Die Firma mit Hauptsitz in der "Parfümhauptstadt" Grasse in der französischen Riviera ist auf Aromapflanzen, ätherische Öle sowie natürliche Ingredienzen spezialisiert.

    Das Geschäft mit natürlichen Inhaltsstoffen ist in den Augen von CEO Andrier denn auch Givaudans grösstes Wachstumsfeld in naher Zukunft. Und auch in Asien will das Unternehmen weiter zulegen. Bereits 2018 verzeichnete Givaudan in der Region Asien-Pazifik das stärkste Wachstum auf vergleichbarer Basis.

    Dividende erhöht

    Getreu der bisherigen Dividendenpolitik dürfen sich die Aktionäre auch 2018 auf eine Erhöhung freuen. Der Verwaltungsrat will an die Aktionäre 60 Franken je Aktie ausschütten, nach 58 Franken im Vorjahr. Damit kommt es zur 18. Dividendenerhöhung in Folge seit dem Börsengang im Jahr 2000.

    An der Börse geriet Givaudan nach den enttäuschten Margen- und Gewinnerwartungen unter Druck. Bei Handelsschluss am Freitag verlor die Aktie - in einem leicht schwächeren Gesamtmarkt - 3,7 Prozent auf 2'361 Franken.

    jl/ra

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  • 25.01.2019 Givaudan erleidet trotz Wachstum Gewinnrückgang

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Givaudan erleidet trotz Wachstum Gewinnrückgang

    25.01.2019 | 16:05:38

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der Aromen- und Dufthersteller Givaudan hat 2018 einmal mehr seinen Umsatz gesteigert. Dem Branchenprimus gelang es, das Wachstumstempo auch im Schlussquartal zu halten. Steigende Rohstoffkosten und Wechselkursverluste bescherten den Genfern aber einen Gewinnrückgang.

    Der Umsatz stieg um 9,4 Prozent auf 5,53 Milliarden Franken. Auf vergleichbarer Basis, also bereinigt um Akquisitionen und Wechselkurse, lag der Zuwachs bei 5,6 Prozent und damit oberhalb Givaudans eigener Zielbandbreite von 4 bis 5 Prozent.

    Der Betriebsgewinn EBITDA legte mit plus 5,2 Prozent auf 1,15 Milliarden aber weniger stark zu als die Verkäufe. Die entsprechende Marge ging in der Folge um fast einen Prozentpunkt auf 20,7 Prozent zurück. Der Reingewinn sank gar um 7,9 Prozent auf 663 Millionen und lag damit deutlich unter den Erwartungen der Analysten.

    Wechselkurse und Rohstoffe belasten

    Denn in einigen Ländern litt Givaudan unter Wechselkursverlusten, insbesondere in Argentinien. Dazu kamen weiter anziehende Rohstoffkosten. Es dauert jeweils zwischen vier bis sechs Monaten, bis Givaudan die teurer werdenden Rohstoffe via Preiserhöhungen an die Kunden weitergeben kann.

    Und im Berichtsjahr haben sich die für Givaudan relevanten Rohstoffe um 5-6 Prozent verteuert, erklärte Unternehmenschef Gilles Andrier im Gespräch mit AWP. 2019 rechnet der CEO mit einer vergleichbaren Situation. Um den Rückstand aufzuholen, werde das Unternehmen auch 2019 und 2020 die eigenen Verkaufspreise weiter anheben.

    Wachstum ist breit abgestützt

    Abgesehen von der Gewinndelle ist Givaudan gut unterwegs: Das Unternehmen erzielte in allen Regionen und Produktesegmenten Wachstum. Untypisch war für einmal aber, dass das Geschäft mit Aromen (+10,8%) stärker zulegte als das Riechstoff-Segment (+6,6%). Das lag nicht zuletzt an der Übernahme des französischen Unternehmens Naturex, das grösstenteils Aromen herstellt.

    Auf vergleichbarer Basis legte denn auch mit plus 6,6 Prozent abermals das etwas kleinere Geschäft mit Riechstoffen stärker zu. Insbesondere die Luxusparfümerie kurbelte das Wachstum stark an - hier lag das Plus gar bei 10,7 Prozent. Die von Givaudan produzierten Düfte finden auch Verwendung in Haushaltsartikeln wie Seifen, Dusch- oder Hautcremes.

    Das Aromen-Segment steigerte die Verkäufe auf vergleichbarer Basis dagegen lediglich um 4,6 Prozent. Die Aromen von Givaudan finden in der Nahrungsmittelindustrie Verwendung, etwa in Fertigprodukten, aber auch Fruchtsäften, Joghurts, Desserts oder Kaugummis.

    Firmenübernahmen auch künftig ein Wachstumstreiber

    Givaudan wird auch 2019 dank Akquisitionen wachsen. So wird die unlängst angekündigte Übernahme des Unternehmens Albert Vieille im ersten Quartal abgeschlossen. Die Firma mit Hauptsitz in der "Parfümhauptstadt" Grasse in der französischen Riviera ist auf Aromapflanzen, ätherische Öle sowie natürliche Ingredienzen spezialisiert.

    Das Geschäft mit natürlichen Inhaltsstoffen ist in den Augen von CEO Andrier denn auch Givaudans grösstes Wachstumsfeld in naher Zukunft. Und auch in Asien will das Unternehmen weiter zulegen. Bereits 2018 verzeichnete Givaudan in der Region Asien-Pazifik das stärkste Wachstum auf vergleichbarer Basis.

    Dividende erhöht

    Getreu der bisherigen Dividendenpolitik dürfen sich die Aktionäre auch 2018 auf eine Erhöhung freuen. Der Verwaltungsrat will an die Aktionäre 60 Franken je Aktie ausschütten, nach 58 Franken im Vorjahr. Damit kommt es zur 18. Dividendenerhöhung in Folge seit dem Börsengang im Jahr 2000.

    An der Börse geriet Givaudan nach den enttäuschten Margen- und Gewinnerwartungen unter Druck. Am Freitag bis kurz nach 14.50 Uhr sind die Aktien mit einem Rückgang von 2,9 Prozent auf 2'382 Franken der grösste Verlierer. Der SMI liegt derweil 0,3 Prozent im Plus.

    jl/ra

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  • 25.01.2019 Givaudan erleidet 2018 trotz Umsatzzuwachs einen Gewinnrückgang

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Givaudan N 2'558.00 +7.00 +0.27% 2'575.00 2'098.00 28'085

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    Givaudan erleidet 2018 trotz Umsatzzuwachs einen Gewinnrückgang

    25.01.2019 | 10:06:53

    (Meldung ausgebaut)

    Zürich (awp) - Der Genfer Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan ist 2018 weiter gewachsen. Wechselkursverluste und steigende Rohstoffkosten führten beim Branchenprimus aber zu einem Gewinnrückgang. Die Aktionäre dürfen sich dennoch auf eine höhere Dividende freuen.

    Wachstum wurde in allen Regionen und Produktesegmenten erzielt, teilten die Genfer am Freitag mit. Insgesamt stieg der Umsatz um 9,4 Prozent auf 5,53 Milliarden Franken. Auf vergleichbarer Basis, also Währungseinflüsse sowie Zu- und Verkäufe ausgeklammert, nahmen die Verkäufe aber nur um 5,6 Prozent zu.

    Weniger positiv sah es auf Gewinnebene aus. Der Betriebsgewinn EBITDA stieg mit plus 5,2 Prozent auf 1,15 Milliarden Franken weniger stark als der Umsatz. Die entsprechende Marge lag in der Folge mit 20,7 Prozent unter Vorjahr (21,6%). Und der Reingewann sank gar um 7,9 Prozent auf 663 Millionen.

    Damit wurden die Erwartungen der Analysten beim Umsatz zwar übertroffen, insbesondere auf Gewinnebene aber verfehlt.

    Rohstoffkosten und Wechselkurse

    Das Finanzergebnis hat unter verschiedenen Faktoren gelitten. So etwa unter Wechselkursverlusten in Märkten, wo die Währung nicht abgesichert werden können. Die Genfer erwähnen dabei explizit Argentinien. Dazu kämen höhere Finanzierungskosten nach der Übernahme der französischen Naturex. Auch der Steueraufwand stieg wieder, nachdem im Vorjahr die US-Steuerreform zu einer sehr tiefen Belastung geführt hatte.

    Auch die höheren Rohstoffkosten beschäftigen Givaudan weiter. Das Unternehmen gibt zwar an, bereits Preiserhöhungen bei den Kunden durchgesetzt zu haben. Man arbeite aber weiter an dem Thema, um die höheren Produktionskosten auszugleichen.

    Der freie Cashflow lag 2018 mit 703 Millionen Franken klar höher als 2017 mit 594 Millionen. Ausgedrückt als Prozentsatz der Verkäufe belief sich dieser auf 12,7 nach 11,8 Prozent im Vorjahr und lag damit wieder knapp innerhalb der vom Unternehmen angepeilten Zielbandbreite (12-17%).

    Aromen dank Naturex stärker

    Die im September übernommene Naturex aus Frankreich steuerte 150 Millionen Franken zum Jahresumsatz von Givaudan bei. 146 Millionen entfielen auf die Aromen-Division und lediglich 4 Millionen auf die Riechstoffe. Der Hersteller von natürlichen Inhaltsstoffen soll nun bis 2021 auf ein Wachstum von 20 Prozent getrimmt werden. Gleichzeitig soll die Rentabilität der Aromen-Division bis zum genannten Jahr wieder das Niveau von vor der Akquisition erreichen.

    Nicht zuletzt auch wegen Naturex ist 2018 Givaudans Aromen-Division stärker gewachsen als das Geschäft mit Riechstoffen. Während bei den Aromen ein Zuwachs von 10,8 Prozent herausschaute, waren es bei den Düften 7,8 Prozent. Auf vergleichbarer Basis legten die allerdings weiterhin die Riechstoffe stärker zu. Besonders stark fiel das Wachstum im Duft-Geschäft in der Luxusparfümerie aus. Hier lag der Zuwachs auf vergleichbarer Basis bei 10,7 Prozent, nach 7,2 im Vorjahr.

    Sparprogramm auf Kurs - Mittelfristziele bestätigt

    Bei der Umsetzung des Sparprogramms GBS (Givaudan Business Solutions) sehen sich die Genfer im Fahrplan - im Berichtsjahr sprangen bereits 20 Millionen Franken heraus. Auf der anderen Seite seien immer noch 32 Millionen an Kosten zur Implementierung des Programms angefallen. 2017 lagen die Kosten allerdings noch bei 107 Millionen.

    Konkrete Ziele für 2019 gab Givaudan wie üblich nicht. Bestätigt wurden aber die mittelfristigen Ziele. Demnach wollen Aromen- und Dufthersteller organisch pro Jahr 4-5 Prozent wachsen und damit über dem Marktwachstum. Die Free-Cashflow-Rendite soll weiterhin zwischen 12-17 Prozent zu liegen kommen.

    Auch an ihrer Dividendenpolitik wollen die Genfer im Rahmen der Zielsetzung festhalten. Für 2018 wird der Generalversammlung zum 18. Mal in Folge eine Erhöhung der Ausschüttung in Aussicht gestellt. Die Aktionäre sollen 60 Franken je Aktie erhalten, nach 58 im Vorjahr.

    jl/ra

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  • 25.01.2019 Givaudan-Aktien eröffnen nach überraschend hohem Gewinnrückgang klar im Minus

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Givaudan N 2'558.00 +7.00 +0.27% 2'575.00 2'098.00 28'085

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    Givaudan-Aktien eröffnen nach überraschend hohem Gewinnrückgang klar im Minus

    25.01.2019 | 09:55:00

    Bern (awp) - Die Aktien von Givaudan geben am Freitag nach Zahlen zum Börsenauftakt deutlich nach. Die Genfer sind 2018 zwar weiter gewachsen, mussten aber einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Die Erwartungen der Analysten beim Reingewinn wurden klar verfehlt.

    Givaudan notieren am Freitag um bis um 09.40 Uhr mit 3,8 Prozent im Minus auf 2'359 Franken. Der Gesamtmarkt notiert derweil gemessen am SMI mit 0,1 Prozent nur leicht tiefer.

    Analysten begrüssen bei Givaudan zwar die besser als erwartet ausgefallene Umsatzentwicklung. Insbesondere auf das Schlussquartal bezogen übertrifft das organische Wachstum - trotz hoher Vergleichsbasis aus dem Vorjahr - selbst die optimistischsten Annahmen.

    Eher enttäuscht zeigt man sich hingegen von den rückläufigen Margen. Während die Konsensschätzungen beim Betriebsgewinn leicht verfehlt wurden, lag der Reingewinn selbst unterhalb der tiefsten Schätzungen. Analysten machen u.a. steigende Fremdkapitalkosten und höhere Steuerbelastungen für den Gewinnrückgang verantwortlich.

    Der Margenrückgang im zweiten Semester überrasche negativ, schreibt Theodora Lee Joseph von Goldman Sachs. Das Unternehmen habe die Erwartungen zwischen Juli und Dezember auf Stufe EBITDA um mehr als 5 Prozent verfehlt. Die Analystin macht neben negativen Währungseinflüssen die gestiegenen Rohmaterialkosten für den Margenrückgang verantwortlich. Goldman Sachs bleibt denn auch beim "Sell"-Rating.

    Berufskollege Patrick Rafaisz von der UBS zeigt sich zwar erfreut über das weiterhin robuste organische Umsatzwachstum im Schlussquartal. Doch auch seines Erachtens wiegt die Margenenttäuschung schwerer. Angesichts der stolzen Aktienbewertung rechnet der UBS-Analyst künftig nicht mit deutlich höheren Kursen. Entsprechend stuft UBS die Titel mit "Neutral" ein.

    Vontobel-Analyst Jean Phillip Bertschy zeigt sich ebenfalls erstaunt über das Wachstum im vierten Quartal. Gleichzeitig meint er, dass Preiserhöhungen und bedeutende Sonderposten Vergleiche schwierig machten. Zudem beweise der trotz Akquisitionen hohe freie Cashflow, dass die Genfer weiter über ein starkes Fundament verfügten. Für 2019 sieht Bertschy das Unternehmen denn auch gut aufgestellt und empfiehlt die Titel weiterhin zum Kauf.

    Andreas von Arx, von Baader Helvea, sieht den Investment-Case ebenfalls weiterhin positiv. Trotz verfehlter Gewinnerwartungen empfiehlt auch er die Aktie weiter zum Kauf. Er streicht ebenfalls das Wachstum im Schlussquartal und sowie den starken freien Cashflow hervor.

    Händlern zufolge scheiterten die Aktien von Givaudan in den Tagen vor der Ergebnispräsentation knapp am bisherigen Rekordhoch von Anfang Dezember bei knapp 2'500 Franken. Sie begründen den Kursrutsch mit den rückläufigen Margen sowie der nur leichten Erhöhung der Jahresdividende.

    Weitere kursrelevante Informationen, beispielsweise zur zukünftigen Entwicklung der Rohstoffpreise, erhofft man sich von der für 15.00 Uhr angesetzten Analystenkonferenz.

    lb/jl/mk

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  • 25.01.2019 Givaudan erleidet 2018 trotz Umsatzzuwachs einen Gewinnrückgang

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Givaudan N 2'558.00 +7.00 +0.27% 2'575.00 2'098.00 28'085

    Story

    Givaudan erleidet 2018 trotz Umsatzzuwachs einen Gewinnrückgang

    25.01.2019 | 09:39:42

    (Meldung ausgebaut)

    Zürich (awp) - Der Genfer Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan ist 2018 weiter gewachsen. Wechselkursverluste und steigende Rohstoffkosten führten beim Branchenprimus aber zu einem Gewinnrückgang. Die Aktionäre dürfen sich dennoch auf eine höhere Dividende freuen.

    Wachstum wurde in allen Regionen und Produktesegmenten erzielt, teilten die Genfer am Freitag mit. Insgesamt stieg der Umsatz um 9,4 Prozent auf 5,53 Milliarden Franken. Auf vergleichbarer Basis, also Währungseinflüsse sowie Zu- und Verkäufe ausgeklammert, nahmen die Verkäufe aber nur um 5,6 Prozent zu.

    Weniger positiv sah es auf Gewinnebene aus. Der Betriebsgewinn EBITDA stieg mit plus 5,2 Prozent auf 1,15 Milliarden Franken weniger stark als der Umsatz. Die entsprechende Marge lag in der Folge mit 20,7 Prozent unter Vorjahr (21,6%). Und der Reingewann sank gar um 7,9 Prozent auf 663 Millionen.

    Damit wurden die Erwartungen der Analysten beim Umsatz zwar übertroffen, insbesondere auf Gewinnebene aber verfehlt.

    Rohstoffkosten und Wechselkurse

    Das Finanzergebnis hat unter verschiedenen Faktoren gelitten. So etwa unter Wechselkursverlusten in Märkten, wo die Währung nicht abgesichert werden können. Die Genfer erwähnen dabei explizit Argentinien. Dazu kämen höhere Finanzierungskosten nach der Übernahme der französischen Naturex. Auch der Steueraufwand stieg wieder, nachdem im Vorjahr die US-Steuerreform zu einer sehr tiefen Belastung geführt hatte.

    Auch die höheren Rohstoffkosten beschäftigen Givaudan weiter. Das Unternehmen gibt zwar an, bereits Preiserhöhungen bei den Kunden durchgesetzt zu haben. Man arbeite aber weiter an dem Thema, um die höheren Produktionskosten auszugleichen.

    Der freie Cashflow lag 2018 mit 703 Millionen Franken klar höher als 2017 mit 594 Millionen. Ausgedrückt als Prozentsatz der Verkäufe belief sich dieser auf 12,7 nach 11,8 Prozent im Vorjahr und lag damit wieder knapp innerhalb der vom Unternehmen angepeilten Zielbandbreite (12-17%).

    Aromen dank Naturex stärker

    Die im September übernommene Naturex aus Frankreich steuerte 150 Millionen Franken zum Jahresumsatz von Givaudan bei. 146 Millionen entfielen auf die Aromen-Division und lediglich 4 Millionen auf die Riechstoffe. Der Hersteller von natürlichen Inhaltsstoffen soll nun bis 2021 auf ein Wachstum von 20 Prozent getrimmt werden. Gleichzeitig soll die Rentabilität der Aromen-Division bis zum genannten Jahr wieder das Niveau von vor der Akquisition erreichen.

    Nicht zuletzt auch wegen Naturex ist 2018 Givaudans Aromen-Division stärker gewachsen als das Geschäft mit Riechstoffen. Während bei den Aromen ein Zuwachs von 10,8 Prozent herausschaute, waren es bei den Düften 7,8 Prozent. Auf vergleichbarer Basis legten die allerdings weiterhin die Riechstoffe stärker zu. Besonders stark fiel das Wachstum im Duft-Geschäft in der Luxusparfümerie aus. Hier lag der Zuwachs auf vergleichbarer Basis bei 10,7 Prozent, nach 7,2 im Vorjahr.

    Sparprogramm auf Kurs - Mittelfristziele bestätigt

    Bei der Umsetzung des Sparprogramms GBS (Givaudan Business Solutions) sehen sich die Genfer im Fahrplan - im Berichtsjahr sprangen bereits 20 Millionen Franken heraus. Auf der anderen Seite seien immer noch 32 Millionen an Kosten zur Implementierung des Programms angefallen. 2017 lagen die Kosten allerdings noch bei 107 Millionen.

    Konkrete Ziele für 2019 gab Givaudan wie üblich nicht. Bestätigt wurden aber die mittelfristigen Ziele. Demnach wollen Aromen- und Dufthersteller organisch pro Jahr 4-5 Prozent wachsen und damit über dem Marktwachstum. Die Free-Cashflow-Rendite soll weiterhin zwischen 12-17 Prozent zu liegen kommen.

    Auch an ihrer Dividendenpolitik wollen die Genfer im Rahmen der Zielsetzung festhalten. Für 2018 wird der Generalversammlung zum 18. Mal in Folge eine Erhöhung der Ausschüttung in Aussicht gestellt. Die Aktionäre sollen 60 Franken je Aktie erhalten, nach 58 im Vorjahr.

    jl/ra

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  • 25.01.2019 Givaudan erleidet trotz Wachstum einen Gewinnrückgang

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Givaudan N 2'558.00 +7.00 +0.27% 2'575.00 2'098.00 28'085

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    Givaudan erleidet trotz Wachstum einen Gewinnrückgang

    25.01.2019 | 07:43:09

    Vernier (awp) - Der weltgrösste Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan ist im Geschäftsjahr 2018 abermals kräftig gewachsen. Steigende Rohstoffkosten und Wechselkursverluste drückten aber auf die Profitabilität und bescherten den Genfern einen Gewinnrückgang.

    Der Umsatz stieg um 9,4 Prozent auf 5,53 Milliarden Franken, auf vergleichbarer Basis waren es plus 5,6 Prozent. Weniger positiv sah es auf Gewinnebene aus. Der Betriebsgewinn EBITDA stieg um 5,2 Prozent auf 1'145 Millionen Franken und die entsprechende Marge sank auf 20,7 Prozent, nach 21,6 im Vorjahr.

    Unter dem Strich ging der Reingewinn um 7,9 Prozent auf 663 Millionen Franken zurück. Das ist deutlich weniger als Analysten erwartet hatten. Sie gingen von 715 Millionen aus. Den Aktionären winkt trotzdem eine um zwei auf 60 Franken angehobene Dividende je Aktie. Somit wurde die Ausschüttung zum 17. Mal in Folge seit dem Börsengang im Jahr 2000 erhöht.

    Bei den Riechstoffen war wieder besonders das Luxussegment gefragt. Die Düfte finden Verwendung in Haushaltsartikel wie Parfüms, Seifen, Dusch- oder Hautcremes. Die Verkäufe stiegen in der Division um 7,8 Prozent auf 2,53 Milliarden Franken. Auf vergleichbarer Basis lag das Plus bei 6,6 Prozent. Die Luxusparfümerie wuchs gar um 10,7 Prozent.

    Einen Zuwachs verzeichneten die Genfer auch bei den Aromen. Diese kommen in der Nahrungsmittelindustrie zum Einsatz, etwa für Fertigprodukte, aber auch für Fruchtsäfte, Joghurts, Desserts oder Kaugummis. Der Sparten-Umsatz erhöhte sich um 10,8 Prozent auf 3,00 Milliarden Franken. Auf vergleichbarer Basis wuchs die Sparte um 4,6 Prozent.

    Wie erwartet bestätigte Givaudan die Mittelfristziele. Die Genfer Gruppe strebt unverändert ein jährliches organisches Wachstum über dem Marktdurchschnitt von 4-5 Prozent an. Die für die Anleger besonders wichtige Free-Cashflow-Rendite soll gemessen an den Verkäufen in der Bandbreite von 12-17 Prozent liegen. 2018 lag diese bei 12,7 Prozent.

    jl/ra

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  • 24.01.2019 Ausblick Givaudan: Jahresgewinn von 715 Millionen erwartet

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Givaudan N 2'558.00 +7.00 +0.27% 2'575.00 2'098.00 28'085

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    Ausblick Givaudan: Jahresgewinn von 715 Millionen erwartet

    24.01.2019 | 14:00:00

    Zürich (awp) - Der Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan publiziert am Freitag, 25. Januar, die Ergebnisse zum Geschäftsjahr 2018. Zum AWP-Konsens haben insgesamt 15 Analysten beigetragen.

    2018E
    (in Mio Fr.)         AWP-Konsens  2017A   
    Umsatz                  5'501     5'051       
    EBITDA                  1'168     1'089       
    EBITDA-Marge (in %)      21,3     21,6       
    Reingewinn                715     720       
    (in Fr.)
    Dividende je Aktie      61,19     58,00       
    

    FOKUS: Die Analysten rechnen für den Branchenprimus mit insgesamt soliden Jahresergebnissen. So erwarten sie beim Umsatz und EBITDA Werte über dem Vorjahr. Das organische Wachstum wird im Bereich der vom Unternehmen mittelfristig angepeilten 4 bis 5 Prozent erwartet. Mit Blick auf das vierten Quartal rechnen die Analysten allerdings aufgrund der hohen Vergleichsbasis aus dem Vorjahr nur mit einem geringen Wachstum.

    Bei der Profitabilität wird ein Negativeinfluss durch die hohen Rohstoffkosten erwartet - Givaudan rechnet für 2018 und 2019 mit 5 bis 6 Prozent höheren Rohstoffkosten. Uneins sind sich die Analysten denn auch mit Blick auf die EBITDA-Marge und den Reingewinn. So werden hier je nachdem Werte unter oder knapp über dem Vorjahr prognostiziert.

    Auch mit Blick in die Zukunft wird von Interesse sein, wie es dem Unternehmen gelingt, den Anstieg der Rohstoffkosten an die Kunden weiterzugeben. Weiter dürften Informationen zum Kostensenkungsprogramm GBS (Givaudan Business Solutions) interessieren. Die ZKB erwartet für 2018 daraus erste Synergieeffekte von 20 Millionen Franken. Zudem wird ein Update zur Integration der im September definitiv übernommenen Naturex erwartet (siehe PRO MEMORIA).

    ZIELE: Konkrete Jahresziele nennt Givaudan traditionell nicht. Mit Bekanntgabe der Neun-Monats-Ergebnisse bekräftigten die Genfer erwartungsgemäss die seit August 2015 gültigen Mittelfristziele. Demnach strebt Givaudan jährlich ein organisches Wachstum von 4 bis 5 Prozent an und will damit das Marktwachstum übertreffen. Die Free-Cashflow-Rendite soll gemessen an den Verkäufen in der Bandbreite von 12-17 Prozent liegen. Die bestehende Dividendenpraxis soll im Rahmen dieser Ziele beibehalten werden.

    PRO MEMORIA: Givaudan befindet sich in exklusiven Verhandlungen über die Akquisition von Albert Vieille, wie im Dezember bekannt wurde. Der Zukauf würde es ermöglichen, die Fähigkeiten im Bereich der natürlichen Ingredienzien für Riechstoffe zu erweitern, hiess es damals. Die 1920 gegründete Albert Vieille hat ihren Hauptsitz bei Grasse in Frankreich und beschäftigt über 50 Mitarbeitenden. Auf Pro-forma-Basis hätte sie Givaudan einen Umsatzbeitrag zum Ergebnis 2017 von 30 Millionen Euro geliefert. Einen Abschluss der Transaktion planen die Genfer für das erste Quartal 2019.

    Im November gab Givaudan Investitionen über 20 Millionen Franken in die Einrichtungen von Expressions Parfumées in Grasse bekannt. Damit wolle man die dortigen Forschungs- und Entwicklungslabore ausbauen und modernisieren bzw. die Produktionsanlagen mit neuer Robotik ausstatten und den Betrieb digitalisieren, hiess es. Die Investition ziele darauf ab, das angestrebte starke Wachstum bei lokalen und regionalen Kunden zu unterstützen sowie die Palette von natürlichen Riechstoffen zu erweitern.

    Im September schloss der Aromen- und Riechstoffhersteller die Übernahme von Naturex ab. Das französische Unternehmen ist auf die Produktion von natürlichen Inhaltsstoffen spezialisierten. Der Preis für die Transaktion wurde auf 1,29 Milliarden Euro beziffert.

    AKTIENKURS: Die Givaudan-Aktien haben seit Jahresbeginn um rund 8 Prozent zugelegt. Damit haben sich die Titel vom Abschwung im Dezember beinahe wieder erholt und befinden sich nicht weit entfernt von letztjährigen Höchststand von Ende November bei 2'498 Franken.

    jl/an

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  • 24.01.2019 Givaudan eröffnet Denkfabrik in Paris

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Givaudan N 2'558.00 +7.00 +0.27% 2'575.00 2'098.00 28'085

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    Givaudan eröffnet Denkfabrik in Paris

    24.01.2019 | 09:23:35

    Genf/Paris (awp) - Der Aromen- und Duftstoffkonzern Givaudan hat in Paris eine "Digitale Fabrik" eröffnet. Damit will das Unternehmen die digitale Transformation und Innovation beschleunigen, indem das Potenzial von künstlicher Intelligenz, Big Data und anderen neu aufkommenden Technologien ausgelotet wird.

    Die Denkfabrik in der französischen Hauptstadt befinde sich in der Nähe der Station F, wo ein grosser Startup-Campus beheimatet sei, wie Givaudan am Donnerstag mitteilte. In der "Digital Factory" von Givaudan arbeiten den Angaben nach sowohl interne als auch externe Experten. Finanzielle Details oder Angaben zur Anzahl der Mitarbeitenden werden nicht genannt.

    sta/sig

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  • 10.01.2019 Givaudan eröffnet technisches und kommerzielles Zentrum in Casablanca

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Givaudan eröffnet technisches und kommerzielles Zentrum in Casablanca

    10.01.2019 | 11:22:29

    Vernier (awp) - Der Aromen- und Duftstoffkonzern Givaudan hat seine Präsenz in Nordafrika verstärkt. Die Genfer haben in Casablanca, Marokko, ein neues technisches und kommerzielles Zentrum für Aromen eröffnet. Die Investitionssumme betrug 1,2 Millionen Franken, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

    Mit diesem Schritt unterstreiche Givaudan das Engagement im Maghreb und in Westafrika, hiess es weiter. Er stehe im Einklang mit der auf Wachstumsmärkte ausgerichteten Strategie.

    ra/rw

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  • 14.12.2018 Givaudan-Aktien halten sich trotz Verlusten besser als Gesamtmarkt

    Betroffene Wertpapiere

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    Givaudan N 2'558.00 +7.00 +0.27% 2'575.00 2'098.00 28'085

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    Givaudan-Aktien halten sich trotz Verlusten besser als Gesamtmarkt

    14.12.2018 | 10:07:28

    Zürich (awp) - Bei den Givaudan-Aktien spielen Investoren zum Wochenschluss einmal mehr den eher defensiven Charakter des Unternehmens aus. So fallen die Aktien im frühen Handel zwar auch zurück, ihr Minus ist aber deutlich geringer als das des Gesamtmarktes. Zudem hatte der Aromen- und Duftstoffhersteller am Morgen erklärt, einen weiteren Zukauf zu planen, der auf freundliche Resonanz stösst.

    Gegen 10.00 Uhr fallen die Aktien zwar um 0,7 Prozent auf 2'351 Franken zurück. Zusammen mit weiteren defensiven Werten wie Novartis und Swisscom halten sie sich damit aber klar besser als der Leitindex SMI. Dieser sinkt zum gleichen Zeitpunkt um 1,41 Prozent.

    Givaudan hatte am Morgen mitgeteilt, mit der französischen Firma Albert Vieille in exklusiven Verhandlungen über deren Akquisition zu sein. Dieser Zukauf würde es dem Genfer Unternehmen im Zuge seiner 2020-Strategie ermöglichen, seine Fähigkeiten im Bereich der natürlichen Ingredienzien für Riechstoffe zu erweitern.

    Analysten äussern sich wohlwollend über den geplanten Zukauf. Daniel Bürki von der ZKB erachtet den Schritt als klassische Ergänzungsakquisition, die gut in die Strategie 2020 passe. Generell sei Givaudan derzeit recht aktiv bei Firmenzukäufen.

    Jean-Philippe Bertschy von Vontobel meint, dass Givaudan mit seinen Zukäufen in den letzten Quartal erhebliche Marktanteile hinzugewonnen habe. Durch die geplante Übernahme von Albert Vieille hätte Givaudan direkten Zugang zu natürlichen Zusatzstoffen und könnte seinen Parfümeuren zusätzliche Stoffe für ihre Palette bieten.

    hr/jb

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  • 14.12.2018 Givaudan in exklusiven Verhandlungen zum Kauf von französischer Albert Vieille

    Betroffene Wertpapiere

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    Givaudan in exklusiven Verhandlungen zum Kauf von französischer Albert Vieille

    14.12.2018 | 07:00:10

    Genf (awp) - Der Aromen- und Duftstoffkonzern Givaudan hat exklusive Verhandlungen über die Akquisition von Albert Vieille aufgenommen. Dieser Zukauf würde es dem Genfer Unternehmen ermöglichen, seine Fähigkeiten im Bereich der natürlichen Ingredienzien für Riechstoffe zu erweitern, wie es in einer Medienmitteilung vom Freitag hiess.

    Die geplante Akquisition sei Teil der 2020-Strategie, erklärte Givaudan weiter. Allerdings werden die genauen Übernahmebedingungen nicht offengelegt.

    Albert Vieille besitzt laut Givaudan ein besonderes Fachwissen im Bereich der Aromapflanzen und ist auf hundertprozentig reine ätherische Öle und besondere natürliche Ingredienzien spezialisiert.

    Den Hauptsitz hat das 1920 gegründete Unternehmen den Angaben zufolge bei Grasse in Frankreich. Es beschäftigt über 50 Mitarbeitende und besitzt eine Produktionsstätte in Spanien. Im Geschäftsergebnis 2017 von Givaudan hätte sich der Umsatzbeitrag von Albert Vieille auf Pro-forma-Basis mit rund 30 Millionen Euro niedergeschlagen. Givaudan plant, die Transaktion mit ihren verfügbaren Mitteln zu finanzieren. Der Abschluss der Transaktion ist für das erste Quartal 2019 vorgesehen.

    hr/tt

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG