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  • 18.07.2019 Givaudan wächst weiter - verdient aber weniger als erwartet

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Givaudan N 2'666.00 -45.00 -1.66% 2'835.00 2'224.00 58'045

    Story

    Givaudan wächst weiter - verdient aber weniger als erwartet

    18.07.2019 | 18:11:08

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Vernier (awp) - Der weltgrösste Aromen- und Duftstoffhersteller Givaudan ist in den ersten sechs Monaten 2019 nicht zuletzt dank Übernahmen weiter stark gewachsen. Die Margen fielen allerdings schwächer als erwartet aus und insbesondere der Reingewinn lag unterhalb der Prognosen.

    Zwar fiel der Umsatz mit einem Plus von 16 Prozent (+6,3% auf vergleichbarer Basis) auf 3,09 Milliarden Franken leicht besser aus als erwartet. Die Brutto-Marge sank aber auf 41,2 von 44,2 Prozent. Als Grund dafür nennt Givaudan die gestiegenen Produktionskosten sowie die niedrigen Margen bei der übernommenen Naturex.

    Und auch der Betriebsgewinn (EBITDA) konnte mit einem Anstieg von 9,9 Prozent auf 660 Millionen mit der Umsatzentwicklung nicht schritthalten. Entsprechend sank die EBITDA-Marge auf 21,3 von 22,5 Prozent. Unter dem Strich lag der Gewinn für das erste Halbjahr mit 380 Millionen dann lediglich 2,3 Prozent höher. Damit wurden die Analysten-Erwartungen auf Gewinnebene denn auch klar verfehlt.

    Höhere Rohstoffpreise verwässern die Margen

    Weiterhin leiden Margen denn auch unter den höheren Rohstoffpreisen, wie Givaudan-CEO Gilles Andrier gegenüber AWP erklärte. So seien die Rohmaterialkosten für Givaudan 2018 und 2019 um rund 200 Millionen Franken gestiegen oder anders ausgedrückt in beiden Jahren jeweils um 5 bis 6 Prozent.

    Der Anstieg habe zwar dank Preiserhöhungen vollständig an die Kunden weitergegeben werden können, so Andrier weiter. Es gebe dabei aber jeweils einen Verzögerungseffekt von vier bis sechs Monaten, gab der CEO zu bedenken. Zudem müsse die Kompensation relativiert werden. Denn ein Anstieg der Rohstoffkosten führe zwar zu einer entsprechenden absoluten Erhöhung der Kundenpreise, wirke sich aber verwässernd auf die Gewinnmarge aus.

    Naturex-Übernahme und Kostensparprogramm auf Kurs

    Bei der Integration der akquirierten Naturex sieht sich Givaudan derweil auf Kurs. In den ersten sechs Monaten habe das französische Unternehmen 235 Millionen zu den Verkäufen beigetragen und sei damit verglichen zum ersten Halbjahr 2018 wieder gewachsen.

    Ab 2021 streben die Genfer für Naturex dann ein jährliches Wachstum von 10 Prozent an. Und gleichzeitig wolle man die Rentabilität und andere wichtige Finanzindikatoren des kombinierten Geschäfts in der Aromen-Division bis 2021 auf das Niveau vor der Übernahme bringen.

    Und auch bei der Implementierung des Kostensparprogrammes Givaudan Business Solutions (GBS) sieht sich der Branchenprimus auf Kurs. Im ersten Semester 2019 fielen bei der Implementierung zwar Kosten von 19 Millionen Franken an, verglichen mit 25 Millionen im Jahr 2018. Dafür erbringe GBS aber die erwarteten finanziellen Vorteile.

    Fortsetzung der Übernahme-Strategie geplant

    Des Weiteren will Givaudan auch in Zukunft auf Übernahmen setzen. Insbesondere in den Fokusbereichen "Gesundheit und Wohlbefinden" und "Naturstoffe" wolle man durch Akquisitionen weiter zulegen, erklärte CEO Andrier. "Seit 2014 haben wir elf Übernahmen getätigt - und diese opportunistische Strategie wollen wir weiter verfolgen."

    Wie erwartet bestätigte Givaudan zudem die Mittelfristziele. Demnach wird unverändert ein jährliches organisches Wachstum über dem Marktdurchschnitt von 4 bis 5 Prozent angestrebt. Die für die Anleger besonders wichtige Free-Cashflow-Rendite soll gemessen an den Verkäufen in der Bandbreite von 12 bis 17 Prozent liegen.

    Negative Reaktion an der Börse

    In Analystenkreise wurden die Zahlen insgesamt negativ aufgenommen. So wurde zwar teilweise das starke Wachstum gelobt. Das Gros der Analysten zeigte sich aber vor allem enttäuscht über die Margen-Entwicklung und die unter den Erwartungen ausgefallenen Gewinne.

    An der Börse geriet Givaudan denn auch unter Druck. Bis Handelsschluss verloren die Titel 2 Prozent auf 2'711 Franken.

    jl/tt

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  • 18.07.2019 Givaudan wächst weiter - verdient aber weniger als erwartet

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Givaudan N 2'666.00 -45.00 -1.66% 2'835.00 2'224.00 58'045

    Story

    Givaudan wächst weiter - verdient aber weniger als erwartet

    18.07.2019 | 11:09:20

    (Zusammenfassung)

    Vernier (awp) - Der weltgrösste Aromen- und Duftstoffhersteller Givaudan ist in den ersten sechs Monaten 2019 nicht zuletzt dank Übernahmen weiter stark gewachsen. Die Margen fielen allerdings schwächer als erwartet aus und insbesondere der Reingewinn lag unterhalb der Prognosen.

    Zwar fiel der Umsatz mit einem Plus von 16 Prozent (+6,3% auf vergleichbarer Basis) auf 3,09 Milliarden Franken leicht besser aus als erwartet. Die Brutto-Marge sank aber auf 41,2 von 44,2 Prozent. Als Grund dafür nennt Givaudan die gestiegenen Produktionskosten sowie die niedrigen Margen bei der übernommenen Naturex.

    Und auch der Betriebsgewinn (EBITDA) konnte mit einem Anstieg von 9,9 Prozent auf 660 Millionen mit der Umsatzentwicklung nicht schritthalten. Entsprechend sank die EBITDA-Marge auf 21,3 von 22,5 Prozent. Unter dem Strich lag der Gewinn für das erste Halbjahr mit 380 Millionen dann lediglich 2,3 Prozent höher. Damit wurden die Analysten-Erwartungen auf Gewinnebene denn auch klar verfehlt.

    Höhere Rohstoffpreise verwässern die Margen

    Weiterhin leiden Margen denn auch unter den höheren Rohstoffpreisen, wie Givaudan-CEO Gilles Andrier gegenüber AWP erklärte. So seien die Rohmaterialkosten für Givaudan 2018 und 2019 um rund 200 Millionen Franken gestiegen oder anders ausgedrückt in beiden Jahren jeweils um 5 bis 6 Prozent.

    Der Anstieg habe zwar dank Preiserhöhungen vollständig an die Kunden weitergegeben werden können, so Andrier weiter. Es gebe dabei aber jeweils einen Verzögerungseffekt von vier bis sechs Monaten, gab der CEO zu bedenken. Zudem müsse die Kompensation relativiert werden. Denn ein Anstieg der Rohstoffkosten führe zwar zu einer entsprechenden absoluten Erhöhung der Kundenpreise, wirke sich aber verwässernd auf die Gewinnmarge aus.

    Naturex-Übernahme und Kostensparprogramm auf Kurs

    Bei der Integration der akquirierten Naturex sieht sich Givaudan derweil auf Kurs. In den ersten sechs Monaten habe das französische Unternehmen 235 Millionen zu den Verkäufen beigetragen und sei damit verglichen zum ersten Halbjahr 2018 wieder gewachsen.

    Ab 2021 streben die Genfer für Naturex dann ein jährliches Wachstum von 10 Prozent an. Und gleichzeitig wolle man die Rentabilität und andere wichtige Finanzindikatoren des kombinierten Geschäfts in der Aromen-Division bis 2021 auf das Niveau vor der Übernahme bringen.

    Und auch bei der Implementierung des Kostensparprogrammes Givaudan Business Solutions (GBS) sieht sich der Branchenprimus auf Kurs. Im ersten Semester 2019 fielen bei der Implementierung zwar Kosten von 19 Millionen Franken an, verglichen mit 25 Millionen im Jahr 2018. Dafür erbringe GBS aber die erwarteten finanziellen Vorteile.

    Fortsetzung der Übernahme-Strategie geplant

    Des Weiteren will Givaudan auch in Zukunft auf Übernahmen setzen. Insbesondere in den Fokusbereichen "Gesundheit und Wohlbefinden" und "Naturstoffe" wolle man durch Akquisitionen weiter zulegen, erklärte CEO Andrier. "Seit 2014 haben wir elf Übernahmen getätigt - und diese opportunistische Strategie wollen wir weiter verfolgen."

    Wie erwartet bestätigte Givaudan zudem die Mittelfristziele. Demnach wird unverändert ein jährliches organisches Wachstum über dem Marktdurchschnitt von 4 bis 5 Prozent angestrebt. Die für die Anleger besonders wichtige Free-Cashflow-Rendite soll gemessen an den Verkäufen in der Bandbreite von 12 bis 17 Prozent liegen.

    Negative Reaktion an der Börse

    In Analystenkreise wurden die Zahlen insgesamt negativ aufgenommen. So wurde zwar teilweise das starke Wachstum gelobt. Das Gros der Analysten zeigte sich aber vor allem enttäuscht über die Margen-Entwicklung und die unter den Erwartungen ausgefallenen Gewinne.

    An der Börse geriet Givaudan denn auch unter Druck. Bis um 10.55 Uhr verloren die Titel 3,4 Prozent auf 2'671 Franken.

    jl/tt

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  • 18.07.2019 Givaudan-Aktien nach verfehlten Margen-Erwartungen deutlich im Minus

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Givaudan N 2'666.00 -45.00 -1.66% 2'835.00 2'224.00 58'045

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    Givaudan-Aktien nach verfehlten Margen-Erwartungen deutlich im Minus

    18.07.2019 | 09:40:41

    Bern (awp) - Die Aktien von Givaudan sind nach Semesterzahlen im frühen Handel unter Druck geraten. Der weltgrösste Aromen- und Duftstoffhersteller ist im ersten Halbjahr 2019 zwar weiter gewachsen, verfehlte aber auf Gewinnebene die Erwartungen. Analysten sprechen denn auch von einer überraschenden Margenschwäche.

    Um 9.35 Uhr geben die Givaudan-Aktien um 3,2 Prozent auf 2'675 Franken nach. Der Gesamtmarkt gemessen am SMI notiert derweil mit plus 0,3 Prozent leicht über dem Schlussstand vom Vortag.

    In Analystenkreisen werden die Zahlen zum Teil als enttäuschend bezeichnet, so etwa bei Goldman Sachs. Der Betriebsgewinn (EBITDA) habe die Erwartungen um 5,2 Prozent verfehlt, noch deutlicher habe der Reingewinn darunter gelegen (-6,8%), heisst es dort. Die unerwartet schwachen Margen offenbarten einen Mangel an Preisgestaltungsmacht, meint die zuständige Analystin.

    Auch der zuständige ZKB-Analyst spricht von einer enttäuschenden Margenentwicklung, was er auf die gestiegenen Rohstoffkosten, die Verwässrung durch die Naturex-Übernahme sowie Sonderkosten zurückführt. Andererseits hätten die Genfer beim organischen Wachstum mit starken 6,3 Prozent überzeugt, so der Experte weiter.

    Auch bei Baader Helvea tönt es nicht ganz so negativ. So streicht der zuständige Analyst hervor, dass angesichts der jüngsten Gewinnwarnung für den Chemie-Sektor die Umsatzzahlen stark ausgefallen seien. Allerdings meint auch er, dass der Druck auf die Margen in seiner Höhe überraschend ausgefallen sei.

    Und der zuständige Vontobel-Experte geht davon aus, dass die Schwäche im ersten Halbjahr mit schlechtem Timing zu tun haben könnte. Es sei derzeit sehr schwierig bei der Profitabilität den Durchblick zu haben. Eigentlich habe er erwartet, dass durch eine bessere Preisbildung die höheren Rohmaterialpreise ausgeglichen würden. Dass es bei Givaudan strukturelle Probleme gebe, glaube er jedenfalls nicht.

    jl/uh

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  • 18.07.2019 Givaudan wächst weiter, verfehlt aber Gewinnerwartungen

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Givaudan N 2'666.00 -45.00 -1.66% 2'835.00 2'224.00 58'045

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    Givaudan wächst weiter, verfehlt aber Gewinnerwartungen

    18.07.2019 | 08:13:40

    (Ergänzt um weitere Details)

    Vernier (awp) - Der Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan hat im ersten Semester 2019 nicht zuletzt dank Übernahmen weiter deutlich zugelegt. Aber auch auf vergleichbarer Basis resultierte beim Branchenprimus ein Plus. Nicht schritthalten konnte damit allerdings die Entwicklung auf Gewinnebene.

    In konkreten Zahlen: Der Umsatz stieg um 16 Prozent auf 3,09 Milliarden Franken und auf vergleichbarer Basis um 6,3 Prozent. Der Betriebsgewinn EBITDA stieg um 9,9 Prozent auf 660 Millionen und die entsprechende Marge sank auf 21,3 von 22,5 Prozent. Der Reingewinn lag mit 380 Millionen Franken 2,3 Prozent höher.

    Damit wurden die Erwartungen auf Gewinnebene verfehlt. Die Analysten hatten gemäss AWP-Konsens einen EBITDA von 712 Millionen und eine entsprechenden Marge von 23,2 Prozent erwartet. Der Reingewinn wurde bei 436 Millionen gesehen.

    Produktionskosten und Naturex-Übernahme verwässern Margen

    So sei trotz anhaltender Produktivitätszuwächse und Kostendisziplin die Bruttomarge im laufenden Jahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 41,2 von 44,2 Prozent gefallen, teilte Givaudan am Donnerstag mit. Grund dafür seien vor allem die gestiegenen Produktionskosten sowie die niedrige Marge der übernommenen Naturex.

    Die Integration des französischen Unternehmens schreite aber wie geplant voran, hiess es im Communiqué weiter. In den ersten sechs Monaten habe Naturex 235 Millionen zu den Verkäufen beigetragen und sei damit verglichen zum ersten Halbjahr 2018 wieder gewachsen.

    Ab 2021 streben die Genfer für Naturex dann ein jährliches Wachstum von 10 Prozent an. Und gleichzeitig wolle man die Rentabilität und andere wichtige Finanzindikatoren des kombinierten Geschäfts in der Aromendivision bis 2021 auf das Niveau vor der Übernahme bringen.

    Beide Division legten stark zu

    Zum Wachstum im ersten Halbjahr trugen beide Divisionen bei. Besonders stark wuchsen die Genfer dabei im Geschäft mit den Aromen. Der Sparten-Umsatz stieg um 19 Prozent auf 1,73 Milliarden Franken. Auf vergleichbarer Basis wuchs das Segment um 4,4 Prozent.

    Die höheren Verkaufszahlen seien hauptsächlich neuen Geschäftsabschlüssen und der starken Geschäftsdynamik in allen Regionen zuzuschreiben, teilte das Unternehmen weiter mit. In den strategischen Fokusbereichen "Gesundheit und Wohlbefinden" und "Naturstoffe" seien die Zuwächse im zweistelligen bzw. einstelligen Prozentbereich ausgefallen.

    Im Riechstoff-Segment stiegen die Verkäufe um 11 Prozent auf 1,36 Milliarden Franken. Auf vergleichbarer Basis lag das Plus bei 8,6 Prozent. Angetrieben worden sei der Anstieg in der Division sowohl durch Preiserhöhungen zum Ausgleich der gestiegenen Produktionskosten als auch durch eine starke Zunahme neuer Geschäftsabschlüsse.

    Kostensparprogramm auf Kurs

    Allgemein hiess es, dass man in Zusammenarbeit mit den Kunden weiterhin erfolgreich Preiserhöhungen habe durchsetzen können, um den Anstieg der Produktionskosten auszugleichen. Denn nachdem sich 2018 die für Givaudan relevanten Rohstoffe um 5 bis 6 Prozent verteuert hatten, stellte CEO Gilles Andrier anlässlich der Jahreszahlen für 2019 eine vergleichbare Situation in Aussicht.

    Im Zusammenhang mit der Implementierung des Kostensparprogrammes Givaudan Business Solutions (GBS) fielen im ersten Semester 2019 zudem Kosten von 19 Millionen Franken an, verglichen mit 25 Millionen im Jahr 2018. Die schrittweise Implementierung von GBS verlaufe allerdings nach Plan und erbringe die erwarteten finanziellen Vorteile, so Givaudan.

    Wie erwartet bestätigte Givaudan die Mittelfristziele. Demnach wird unverändert ein jährliches organisches Wachstum über dem Marktdurchschnitt von 4 bis 5 Prozent angestrebt. Die für die Anleger besonders wichtige Free-Cashflow-Rendite soll gemessen an den Verkäufen in der Bandbreite von 12 bis 17 Prozent liegen. Im ersten Semester 2019 lag diese bei 4,8 Prozent.

    jl/tt

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  • 18.07.2019 Givaudan steigert im ersten Semester Umsatz und Gewinne

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Givaudan steigert im ersten Semester Umsatz und Gewinne

    18.07.2019 | 07:10:45

    Vernier (awp) - Der Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan ist im ersten Halbjahr 2019 weiter deutlich gewachsen. Nicht zuletzt trugen Akquisitionen dazu bei. Aber auch organisch resultierte beim Branchenprimus ein Plus. Allerdings fielen die Zahlen auf Gewinnebene deutlich unter den Erwartungen aus.

    Konkret stieg der Umsatz um 16 Prozent auf 3,09 Milliarden Franken, auf vergleichbarer Basis waren es plus 6,3 Prozent. Damit nicht ganz schritthalten konnte die Entwicklung auf Gewinnebene. Der Betriebsgewinn EBITDA stieg um 9,9 Prozent auf 660 Millionen Franken und die entsprechende Marge sank auf 21,3 Prozent, nach 22,5 im Vorjahreszeitraum.

    Unter dem Strich resultierte ein um 2,3 Prozent höherer Reingewinn von 380 Millionen Franken. Damit wurden die Erwartungen beim Gewinn verfehlt. Die Analysten waren gemäss AWP-Konsens von einem EBITDA von 712 Millionen ausgegangenen und einer entsprechenden Marge von 23,2 Prozent. Der Reingewinn wurde bei 436 Millionen gesehen.

    Beide Divisionen trugen zum Wachstum bei. Die Verkäufe im Riechstoff-Segment stiegen um 11 Prozent auf 1,36 Milliarden Franken. Auf vergleichbarer Basis lag das Plus bei 8,6 Prozent. Die Düfte finden Verwendung in Haushaltsartikeln wie Parfüms, Seifen, Dusch- oder Hautcremes.

    Einen noch deutlich stärkeren Zuwachs verzeichneten die Genfer bei den Aromen. Diese kommen in der Nahrungsmittelindustrie zum Einsatz, etwa für Fertigprodukte, aber auch für Fruchtsäfte, Joghurts, Desserts oder Kaugummis. Der Sparten-Umsatz lag 19 Prozent höher bei 1,73 Milliarden Franken. Auf vergleichbarer Basis wuchs das Segment um 4,4 Prozent.

    Wie erwartet bestätigte Givaudan die Mittelfristziele. Der weltgrösste Aromen- und Duftstoffhersteller strebt unverändert ein jährliches organisches Wachstum über dem Marktdurchschnitt von 4 bis 5 Prozent an. Die für die Anleger besonders wichtige Free-Cashflow-Rendite soll gemessen an den Verkäufen in der Bandbreite von 12 bis 17 Prozent liegen. Im ersten Semester 2019 lag diese bei 4,8 Prozent.

    jl/ys

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  • 17.07.2019 Ausblick Givaudan: Halbjahresumsatz von 3,08 Milliarden Franken erwartet

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Givaudan N 2'666.00 -45.00 -1.66% 2'835.00 2'224.00 58'045

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    Ausblick Givaudan: Halbjahresumsatz von 3,08 Milliarden Franken erwartet

    17.07.2019 | 13:59:01

    Zürich (awp) - Der Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan publiziert am Donnerstag, 18. Juli das Geschäftsergebnis des ersten Semesters 2019. Insgesamt acht Analysten haben zum AWP-Konsens beigetragen.

    H1 2019E
    (in Mio Fr.)           AWP-Konsens     H1 2018A
    Umsatz                    3'080          2'674         
    - Riechstoffe             1'342          1'223         
    - Aromen                  1'740          1'451         
    Org. Wachstum (in %)        5,8            5,6         
    EBITDA                      712            601         
    - Marge (in %)             23,2           22,5         
    Reingewinn                  436            371         
    

    FOKUS: Der weltgrösste Aromen- und Dufthersteller dürfte auch im ersten Halbjahr 2019 den Umsatz gesteigert haben. Durchs Band rechnen die Analysten mit einem deutlichen Zuwachs in beiden Divisionen. Dabei dürfte Givaudan aufgrund seiner starken Position als Marktführer vom Wachstum in der Branche überproportional profitieren.

    Entscheidend zum Wachstum beigetragen haben dürften einmal mehr Akquisitionen. So darf etwa von der Naturex-Übernahme im laufenden Jahr ein deutlich stärkerer Einfluss auf den Umsatz erwartet werden als noch 2018. Organisch erwarten die Analysten ein gegenüber dem Vorjahr gehaltenes bis leicht beschleunigtes Wachstumstempo.

    Etwas komplexer präsentiert sich die Margen-Entwicklung. Hier stehen sich positive und negative Einflüsse gegenüber. So dürfte es die höheren Rohstoffkosten und die übernommene Naturex einen verwässernden Einfluss gehabt haben. Einen positiven Einfluss erwarten die Analysten dagegen aus dem laufenden Sparprogramm GBS (Givaudan Business Solutions). Zudem fallen die Belastungen aus dem Vorjahr durch den BASF-Citral-Effekt weg.

    Im Durchschnitt erwarten die Analysten gemäss AWP-Konsens eine etwas höhere EBITDA-Marge. Und auch der Reingewinn wird klar über dem Vorjahreswert gesehen.

    ZIELE: Konkrete Ziele für das laufende Jahr nannte Givaudan wie üblich nicht. Mittelfristig streben die Genfer aber weiterhin bis 2020 ein jährliches organisches Wachstum von 4-5 Prozent an und wollen damit den Gesamtmarkt übertreffen. Zudem soll die Free-Cashflow-Rendite gemessen an den Verkäufen in der Bandbreite von 12-17 Prozent liegen.

    Auch die bestehende Dividendenpraxis im Rahmen dieser Ziele soll beibehalten werden. Seit dem Börsengang im Jahr 2000 konnten sich die Aktionäre jedes Jahr über eine erhöhte Ausschüttung freuen.

    Weiterhin ein Thema dürften derweil die teurer gewordenen Rohstoffe bleiben. Anlässlich der Zahlen zum ersten Quartal hiess es, dass man weiterhin Preiserhöhungen durchsetze, um den Anstieg der Produktionskosten vollständig auszugleichen.

    PRO MEMORIA: Anfang Mai schlossen die Genfer die Albert Vieille-Übernahme ab. Dank der Übernahme des französischen Unternehmens stiegen die Kapazitäten im Bereich der natürlichen Ingredienzien für die Riechstoffe-Division, hiess es. Den Angaben zufolge belief sich der Umsatzbeitrag von Albert Vieille für 2018 auf Pro-forma-Basis auf über 30 Millionen Euro.

    Ebenfalls im Mai gab Givaudan die Übernahme des vietnamesische Unternehmens Golden Frog bekannt. Das auf die Herstellung natürlicher Aromen und Extrakte spezialisierte Unternehmen habe 2018 einen Umsatz von rund 10 Millionen Franken erzielt, hiess es. Weitere finanzielle Angaben zur Transaktion wurden aber nicht gegeben.

    Zudem übernahm der Aromen- und Duftstoffhersteller von der deutschen AMSilk das Kosmetikgeschäft, wie Ende April bekannt wurde. Die Übernahme sei Teil der Strategie 2020, das Active-Beauty-Geschäft zu erweitern, teilte Givaudan damals mit. Finanzielle Angaben zum Deal wurden allerdings keine gemacht.

    AKTIENKURS: Die Givaudan-Aktien tendieren seit Jahresbeginn mit einem Plus von gut 20 Prozent stark nach oben. Den Höchststand erreichten sie dabei Mitte Juni bei 2'835. Aktuell notieren die Titel mit rund 2'750 Franken wieder etwas tiefer. Den Gesamtmarkt übertreffen sie aber immer noch deutlich. Dieser legte seit Anfang Jahr gemessen am SMI gut 16 Prozent zu.

    Homepage: www.givaudan.com

    jl/an

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  • 16.07.2019 Bühler und Givaudan unterstützen gemeinsam Lebensmittelindustrie-Start-ups

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Givaudan N --- --- --- --- --- ---
    0.1 Buehler Hldg 22 101.00 +0.07 +0.07% 101.05 98.535 ---
    0.6 Buehler Hldg 26 103.33 +0.08 +0.08% 103.57 95.33 ---

    Story

    Bühler und Givaudan unterstützen gemeinsam Lebensmittelindustrie-Start-ups

    16.07.2019 | 12:14:16

    Zürich (awp) - Givaudan und Bühler wollen zusammen Start-ups in der Lebensmittelindustrie unterstützen, um ihnen einen schnelleren Zugang zu globalen Kunden zu ermöglichen. Die beiden Konzerne haben eine Entwicklungspartnerschaft geschlossen und wollen über ihre Schweizer Innovationszentren Zugang zu Wissen, Fähigkeiten und globalen Plattformen ermöglichen, wie es in einer Mitteilung am Dienstag hiess.

    Das Know-how von Givaudan und Bühler ergänze sich. Dies könne den Start-ups dabei helfen, bahnbrechende neue Lösungen im industriellen Massstab zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Als Felder werden dabei etwa alternative Proteine, nachhaltiges Tierfutter, Lebensmittelsicherheit oder Authentizität genannt. Aber auch Bereiche wie natürliche Zutaten für Lebensmittelanwendungen, Geschmackstoffe und Ernährung seien von Interesse, hiess es weiter.

    Bühler hatte im Mai seinen Innovationscampus Cubic in Uzwil eingeweiht, und Givaudan hatte kürzlich sein Innovation Centre in Zürich fertiggestellt.

    yr/rw

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  • 17.06.2019 Givaudan eröffnet Innovationszentrum in der Schweiz

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Givaudan N 2'666.00 -45.00 -1.66% 2'835.00 2'224.00 58'045

    Story

    Givaudan eröffnet Innovationszentrum in der Schweiz

    17.06.2019 | 11:09:38

    Zürich (awp) - Der Aromen- und Duftstoffhersteller Givaudan hat in Kemptthal sein neues Flaggschiff-Innovationszentrum eingeweiht. Die Investition dafür beliefen sich auf 120 Millionen Franken und seien die bisher grössten des Konzerns in die Forschung, teilten die Genfer am Montag mit.

    Das Forschungszentrum mit 12'000 Quadratmeter an Arbeitsfläche sei Teil des globalen Innovations-Ökosystems von Givaudan zur Förderung von Know-how und der Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und Start-ups, hiess es weiter. Man wolle dadurch die Bestrebungen zur Schaffung differenzierter und nachhaltiger Aromen-, Geschmacks- und Riechstofflösungen beschleunigen.

    Ausserdem hat das Zentrum gemäss Communiqué von Leadership in Energy and Environmental Design (LEED), einem Zertifizierungssystem für ökologisches Bauen, ein Gold-Zertifikat erhalten.

    jl/ra

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  • 20.05.2019 Givaudan übernimmt vietnamesische Golden Frog - Jahresumsatz 10 Mio Fr.

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Givaudan übernimmt vietnamesische Golden Frog - Jahresumsatz 10 Mio Fr.

    20.05.2019 | 06:59:16

    Vernier (awp) - Der Aromen- und Riechstoffe-Hersteller Givaudan übernimmt das vietnamesische Unternehmen Golden Frog. Das auf die Herstellung von natürlichen Aromen und Extrakten spezialisierte Unternehmen habe im Geschäftsjahr 2018 mit 156 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 10 Millionen Franken erzielt, teilte Givaudan am Montag mit. Weitere finanzielle Angaben zur Transaktion werden nicht gemacht.

    Die Übernahme erfolge im Rahmen der Strategie, die Präsenz in der Region Asien-Pazifik weiter zu stärken, so Givaudan. Der Abschluss der Transaktion wird im zweiten Halbjahr 2019 erwartet.

    an/rw

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  • 06.05.2019 Givaudan schliesst Übernahme französischer Albert Vieille ab

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Givaudan N 2'666.00 -45.00 -1.66% 2'835.00 2'224.00 58'045

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    Givaudan schliesst Übernahme französischer Albert Vieille ab

    06.05.2019 | 08:58:26

    Genf (awp) - Der Aromen- und Duftstoffkonzern Givaudan hat die Übernahme des französischen Unternehmens Albert Vieille abgeschlossen. Der Abschluss der im Dezember 2018 angekündigten Akquisition war ursprünglich für das erste Quartal angekündigt gewesen.

    Durch die Übernahme baue man die eigenen Kapazitäten im Bereich der natürlichen Ingredienzien für die Riechstoffe-Division weiter aus, teilten die Genfer am Montag erneut mit. Nicht offengelegt wurden die Übernahmebedingungen.

    Die 1920 gegründete Albert Vieille ist im Bereich der Aromapflanzen tätig und spezialisiert auf ätherische Öle und natürliche Ingredienzien, welche bei der Herstellung von Parfüms und aromatherapeutischen Produkten zum Einsatz kommen. Im Geschäftsjahr 2018 belief sich den Angaben zufolge der Umsatzbeitrag von Albert Vieille auf Pro-forma-Basis auf über 30 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftige mehr als 60 Mitarbeitende.

    jl/ys

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  • 29.04.2019 Givaudan übernimmt Kosmetikgeschäft von AMSilk

    Betroffene Wertpapiere

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    Givaudan N 2'666.00 -45.00 -1.66% 2'835.00 2'224.00 58'045

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    Givaudan übernimmt Kosmetikgeschäft von AMSilk

    29.04.2019 | 12:31:35

    Genf (awp) - Der Aromen- und Duftstoffhersteller Givaudan übernimmt von der deutschen AMSilk das Kosmetikgeschäft. Die Übernahme erfolge im Rahmen der Strategie 2020, das Active-Beauty-Geschäft zu erweitern, teilte Givaudan am Montag mit. Finanzielle Angaben zum Deal wurden keine gemacht.

    Den Angaben zufolge ist AMSilk der weltweit erste industrielle Anbieter von veganen Seidenbiopolymeren und hat seinen Hauptsitz in der Nähe von München. Diese veganen Biopolymere böten ein breites Anwendungsspektrum in diversen Kategorien wie etwa in der Haar- und Hautpflege. Über die Jahre habe AMSilk bereits 10 Patente für den Einsatz von Biopolymeren für kosmetische Anwendungen angemeldet.

    Givaudan verspricht sich durch die Übernahme eine Erweiterung des Portfolios an natürlichen und biobasierten Produkten. Dies passe zur steigenden Nachfrage nach umweltfreundlichen Beauty-Produkten, hiess es weiter.

    jl/rw

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  • 09.04.2019 Givaudan wächst im ersten Quartal stärker als erwartet

    Betroffene Wertpapiere

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    Givaudan wächst im ersten Quartal stärker als erwartet

    09.04.2019 | 17:58:14

    (Ergänzt um Schlusskurs der Aktie)

    Zürich (awp) - Der Aromen- und Dufthersteller Givaudan hat zum Jahresbeginn deutlich zugelegt. Damit übertrafen die Genfer beim Umsatz und vor allem beim organischen Wachstum die Erwartungen. In Analystenkreisen wurden die Zahlen denn auch mehrheitlich positiv aufgenommen.

    Nicht zuletzt profitierte der Branchenprimus aber auch von den im vergangenen Jahr getätigten Zukäufen. In konkreten Zahlen ausgedrückt: Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 16,6 Prozent auf 1'525 Millionen Franken. Organisch stiegen die Verkäufe um 6,3 Prozent, wie Givaudan am Dienstag mitteilte.

    Zudem arbeitet das Unternehmen weiterhin daran, Preiserhöhungen an die Kunden weiterzugeben, um die gestiegenen Rohstoffkosten auszugleichen.

    Riechstoff-Division organisch stark

    Im Duft-Segment leistete einmal mehr die Luxusparfümerie einen starken Beitrag. Die Verkäufe der Division stiegen um 12,1 Prozent auf 677 Millionen Franken. Auf vergleichbarer Basis lag das Wachstum bei 8,7 Prozent. Die Luxusparfümerie wies organisch gar ein Plus von 10,3 Prozent auf.

    Nach Regionen war insbesondere Lateinamerika stark. Das organische Wachstum stieg hier um 23,7 Prozent. Zweistellige Zuwächse habe es dabei in Brasilien, Mexiko, Kolumbien und Argentinien gegeben. Dabei hatte Givaudan 2018 in der Region noch stark unter Wechselkursverlusten gelitten, insbesondere in Argentinien.

    Bei der US-Bank Goldman Sachs geht man denn auch davon aus, dass die Wechselkursentwicklung in Südamerika wohl einen entscheidenden Beitrag zum starken organischen Wachstum geleistet hat.

    Aromen legen dank Übernahmen deutlich zu

    In der Division Aromen stiegen die Verkäufe um 20,4 Prozent auf 848 Millionen Franken. Auf vergleichbarer Basis lag das Plus aber lediglich bei 4,3 Prozent.

    Entscheidend für das deutliche Wachstum der Division waren damit die 2018 erworbenen Unternehmen. Allein die im September übernommene Naturex leistete einen Umsatzbeitrag von 111 Millionen. Von der im Mai akquirierten Centroflora Nutra kamen 4 Millionen dazu.

    So sieht die Bank Vontobel im Wachstum von Givaudan ein Zeichen für die erfolgreiche Umsetzung der Strategie bis 2020 sowie der starken Performance der neu akquirierten Unternehmen.

    Analysten zeigen sich positiv überrascht

    Allgemein kommen die Zahlen bei den Analysten mehrheitlich positiv an. Insbesondere beim organischen Wachstum wurden die Erwartungen deutlich übertroffen. Mit den 6,3 Prozent im ersten Quartal 2019 liegt Givaudan denn auch klar über den Niveaus vom dritten und vierten Quartal 2018, als die entsprechenden Werte bei 5,7 bzw. 5,3 Prozent lagen.

    Im Vorfeld sei eher erwartet worden, dass sich Givaudan organisch in Richtung des langfristigen Branchendurchschnitts entwickle, welcher bei rund 4 Prozent liege, meint denn auch der zuständige Analyst von Baader Helvea.

    Rohstoffkosten bleiben Thema

    Weiterhin ein Thema bleiben dürften derweil die teurer gewordenen Rohstoffe. Im vergangenen Jahr 2018 hätten sich die für Givaudan relevanten Rohstoffe um 5 bis 6 Prozent verteuert, erklärte CEO Gilles Andrier im Januar gegenüber AWP. Für 2019 stellte er dabei eine vergleichbare Situation in Aussicht.

    Mit den Zahlen zum ersten Jahresviertel hiess es nun, dass man in Zusammenarbeit mit seinen Kunden weiterhin Preiserhöhungen durchsetze, um den Anstieg der Produktionskosten vollständig auszugleichen.

    Die ZKB meint, dass Givaudan nun bereits im ersten Quartal von durchgesetzten Preiserhöhungen profitiert haben dürfte. Mit Blick auf das Gesamtjahr geht der zuständige Analyst nun davon aus, dass Givaudan die Margen stabilisieren wird, nachdem es im Vorjahr zu einem deutlichen Margenrückgang gekommen ist.

    Etwas weniger positiv äussert sich dagegen der Berufskollege von Bernstein. Seines Erachtens waren die im ersten Quartal durchgesetzten Preiserhöhungen eher währungsbedingt. Um die höheren Rohstoffkosten auf die Kunden abzuwälzen, brauche es mehr Zeit.

    Börse reagiert zurückhaltend

    Die mittelfristigen Ziele bleiben wie üblich unverändert. Demnach wird von 2015 bis 2020 jährlich ein organisches Wachstum von 4 bis 5 Prozent angestrebt. Und die Free-Cashflow-Rendite soll gemessen an den Verkäufen in der Bandbreite von 12-17 Prozent liegen.

    An der Börse fanden die Ergebnisse keinen grossen Anklang. Trotz der positiven Analystenkommentare gewannen die Givaudan-Aktien bis Börsenschluss nur 0,04 Prozent auf 2'527 Franken.

    Dabei erwartete Baader Helvea, dass die "starken" Umsatzzahlen dem Investment Case positive Impulse geben würden. Und auch bei der UBS wurde dank der vorgelegten Zahlen mit einer positiven Entwicklung gerechnet.

    jl/tt

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  • 09.04.2019 Givaudan wächst im ersten Quartal stärker als erwartet

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Givaudan N 2'666.00 -45.00 -1.66% 2'835.00 2'224.00 58'045

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    Givaudan wächst im ersten Quartal stärker als erwartet

    09.04.2019 | 10:49:32

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der Aromen- und Dufthersteller Givaudan hat zum Jahresbeginn deutlich zugelegt. Damit übertrafen die Genfer beim Umsatz und vor allem beim organischen Wachstum die Erwartungen. In Analystenkreisen wurden die Zahlen denn auch mehrheitlich positiv aufgenommen.

    Nicht zuletzt profitierte der Branchenprimus aber auch von den im vergangenen Jahr getätigten Zukäufen. In konkreten Zahlen ausgedrückt: Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 16,6 Prozent auf 1'525 Millionen Franken. Organisch stiegen die Verkäufe um 6,3 Prozent, wie Givaudan am Dienstag mitteilte.

    Zudem arbeitet das Unternehmen weiterhin daran, Preiserhöhungen an die Kunden weiterzugeben, um die gestiegenen Rohstoffkosten auszugleichen.

    Riechstoff-Division organisch stark

    Im Duft-Segment leistete einmal mehr die Luxusparfümerie einen starken Beitrag. Die Verkäufe der Division stiegen um 12,1 Prozent auf 677 Millionen Franken. Auf vergleichbarer Basis lag das Wachstum bei 8,7 Prozent. Die Luxusparfümerie wies organisch gar ein Plus von 10,3 Prozent auf.

    Nach Regionen war insbesondere Lateinamerika stark. Das organische Wachstum stieg hier um 23,7 Prozent. Zweistellige Zuwächse habe es dabei in Brasilien, Mexiko, Kolumbien und Argentinien gegeben. Dabei hatte Givaudan 2018 in der Region noch stark unter Wechselkursverlusten gelitten, insbesondere in Argentinien.

    Bei der US-Bank Goldman Sachs geht man denn auch davon aus, dass die Wechselkursentwicklung in Südamerika wohl einen entscheidenden Beitrag zum starken organischen Wachstum geleistet hat.

    Aromen legen dank Übernahmen deutlich zu

    In der Division Aromen stiegen die Verkäufe um 20,4 Prozent auf 848 Millionen Franken. Auf vergleichbarer Basis lag das Plus aber lediglich bei 4,3 Prozent.

    Entscheidend für das deutliche Wachstum der Division waren damit die 2018 erworbenen Unternehmen. Allein die im September übernommene Naturex leistete einen Umsatzbeitrag von 111 Millionen. Von der im Mai akquirierten Centroflora Nutra kamen 4 Millionen dazu.

    So sieht die Bank Vontobel im Wachstum von Givaudan ein Zeichen für die erfolgreiche Umsetzung der Strategie bis 2020 sowie der starken Performance der neu akquirierten Unternehmen.

    Analysten zeigen sich positiv überrascht

    Allgemein kommen die Zahlen bei den Analysten mehrheitlich positiv an. Insbesondere beim organischen Wachstum wurden die Erwartungen deutlich übertroffen. Mit den 6,3 Prozent im ersten Quartal 2019 liegt Givaudan denn auch klar über den Niveaus vom dritten und vierten Quartal 2018, als die entsprechenden Werte bei 5,7 bzw. 5,3 Prozent lagen.

    Im Vorfeld sei eher erwartet worden, dass sich Givaudan organisch in Richtung des langfristigen Branchendurchschnitts entwickle, welcher bei rund 4 Prozent liege, meint denn auch der zuständige Analyst von Baader Helvea.

    Rohstoffkosten bleiben Thema

    Weiterhin ein Thema bleiben dürften derweil die teurer gewordenen Rohstoffe. Im vergangenen Jahr 2018 hätten sich die für Givaudan relevanten Rohstoffe um 5 bis 6 Prozent verteuert, erklärte CEO Gilles Andrier im Januar gegenüber AWP. Für 2019 stellte er dabei eine vergleichbare Situation in Aussicht.

    Mit den Zahlen zum ersten Jahresviertel hiess es nun, dass man in Zusammenarbeit mit seinen Kunden weiterhin Preiserhöhungen durchsetze, um den Anstieg der Produktionskosten vollständig auszugleichen.

    Die ZKB meint, dass Givaudan nun bereits im ersten Quartal von durchgesetzten Preiserhöhungen profitiert haben dürfte. Mit Blick auf das Gesamtjahr geht der zuständige Analyst nun davon aus, dass Givaudan die Margen stabilisieren wird, nachdem es im Vorjahr zu einem deutlichen Margenrückgang gekommen ist.

    Etwas weniger positiv äussert sich dagegen der Berufskollege von Bernstein. Seines Erachtens waren die im ersten Quartal durchgesetzten Preiserhöhungen eher währungsbedingt. Um die höheren Rohstoffkosten auf die Kunden abzuwälzen, brauche es mehr Zeit.

    Börse reagiert zurückhaltend

    Die mittelfristigen Ziele bleiben wie üblich unverändert. Demnach wird von 2015 bis 2020 jährlich ein organisches Wachstum von 4 bis 5 Prozent angestrebt. Und die Free-Cashflow-Rendite soll gemessen an den Verkäufen in der Bandbreite von 12-17 Prozent liegen.

    An der Börse finden die Ergebnisse bisher keinen Anklang. Trotz der positiven Analystenkommentare verlieren die Givaudan-Aktien bis um 10.35 Uhr 0,4 Prozent auf 2'515 Franken.

    Dabei erwartete Baader Helvea, dass die "starken" Umsatzzahlen dem Investment Case positive Impulse geben würden. Und auch bei der UBS wurde dank der vorgelegten Zahlen mit einer positiven Entwicklung gerechnet.

    jl/tt

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  • 09.04.2019 Givaudan-Aktien geben trotz übertroffener Erwartungen zum Auftakt nach

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Givaudan-Aktien geben trotz übertroffener Erwartungen zum Auftakt nach

    09.04.2019 | 09:42:00

    Zürich (awp) - Die Aktien von Givaudan notieren nach Umsatzzahlen zum Börsenauftakt leicht im Minus. Dies, obwohl es den Genfern gelang, im ersten Quartal 2019 den Umsatz deutlich zu steigern und die Prognosen zu übertreffen. Analysten zeigten sich entsprechend positiv überrascht.

    Dennoch verlieren die Aktien am Dienstag bis um 9.25 Uhr 0,2 Prozent auf 2'521 Franken, während der Gesamtmarkt (SMI) um 0,2 Prozent zulegt.

    Der Branchenprimus überrasche positiv mit einem organischen Wachstum, das über den Niveaus des dritten und vierten Quartals 2018 liege, heisst es denn auch bei Baader Hevea. Es sei im Vorfeld eher erwartet worden, dass sich das organische Wachstum in Richtung des langfristigen Wachstums im Sektor von 4 Prozent bewege. Die starken Umsatzzahlen sorgten nun für ein positives Momentum für die Anlage.

    Auch die UBS erwartet nun dank der vorgelegten Zahlen eine positive Entwicklung an der Börse. Dabei weist der zuständige Analyst darauf hin, dass die Erwartungen allein dank dem Wachstum im Aromen-Geschäft übertroffen worden seien, während das Wachstum im Duft-Geschäft den Prognosen entsprochen habe.

    Der Kollege von Goldman Sachs fügt dem hinzu, dass auch die Währungsentwicklung in Südamerika wohl einen entscheidenden Beitrag zum starken organischen Wachstum geleistet habe.

    Die Bank Vontobel spricht ebenfalls von einem starken Start ins neue Jahr. Das starke Volumenwachstum verheisse Gutes mit Blick auf den operativen Leverage und sollte die Verwässerung durch die gestiegenen Rohstoffpreise etwas kompensieren, meint der zuständige Analyst. Zudem sei das Wachstum Zeichen einer erfolgreichen Umsetzung der Strategie bis 2020 sowie der starken Performance der neu akquirierten Unternehmen.

    Die ZKB verweist darauf, dass Givaudan auch von den durchgesetzten Preiserhöhungen profitiert haben dürfte. Mit Blick auf das Gesamtjahr geht der zuständige Analyst nun davon aus, dass es gelingen wird, die Margen zu stabilisieren, nachdem es im Vorjahr zu einem deutlichen Margenrückgang gekommen ist.

    Etwas zurückhaltender äussert sich dagegen der Kollege von Bernstein Research. Seines Erachtens waren die im ersten Quartal durchgesetzten Preiserhöhungen eher währungsbedingt. Um die höheren Rohstoffkosten auf die Kunden abzuwälzen, brauche es mehr Zeit.

    jl/tt

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  • 09.04.2019 Givaudan legt nicht zuletzt dank Akquisitionen deutlich zu

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Givaudan legt nicht zuletzt dank Akquisitionen deutlich zu

    09.04.2019 | 08:11:20

    (Ergänzt um weitere Details)

    Vernier (awp) - Der Aromen- und Dufthersteller Givaudan hat zum Jahresbeginn 2019 weiter zugelegt. Nicht zuletzt profitierte der Branchenprimus dabei von den im vergangenen Jahr getätigten Akquisitionen. Aber auch organisch gelang es den Genfern, das Wachstum zu beschleunigen.

    In konkreten Zahlen ausgedrückt: Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 16,6 Prozent auf 1'525 Millionen Franken. Auf vergleichbarer Basis, also ohne Währungseinflüsse, Akquisitionen und Veräusserungen, stiegen die Verkäufe um 6,3 Prozent, wie Givaudan am Dienstag mitteilte. Dies bedeutet eine Beschleunigung gegenüber dem Schlussquartal 2018, in dem das organische Wachstum bei 5,3 Prozent lag.

    Die Erwartungen der Analysten wurden damit beim Gruppen-Umsatz und insbesondere beim organischen Wachstum übertroffen. Gemäss AWP-Konsens wurde ein Umsatz von 1'502 Millionen bzw. ein organisches Wachstum von 4,8 Prozent erwartet.

    Zudem arbeite das Unternehmen weiterhin daran, Preiserhöhungen an die Kunden weiterzugeben, um die gestiegenen Rohstoffkosten auszugleichen, hiess es im Communiqué.

    Dank Übernahmen stärkerer Zuwachs im Aromen-Segment

    Nach Divisionen legten die Genfer insbesondere bei den Aromen stark zu. Die Verkäufe stiegen um 20,4 Prozent auf 848 Millionen Franken - auf vergleichbarer Basis lag das Plus bei 4,3 Prozent. Nach Segmenten betrachtet hätten sowohl Getränke und Snacks, als auch kulinarische Aromen und Süsswaren zu den positiven Verkaufszahlen beigetragen, hiess es.

    Entscheidend für das Wachstum der Division waren aber vor allem die 2018 erworbenen Unternehmen. Allein die im September 2018 übernommene Naturex leistete einen Umsatzbeitrag von 111 Millionen. Von der im Mai akquirierten Centroflora Nutra kamen 4 Millionen. Dennoch wurden die Erwartungen der Analysten leicht verfehlt. Diese gingen für das Aromen-Geschäft von einem Umsatz von 850 Millionen aus.

    Im Duft-Segment stiegen die Verkäufe derweil um 12,1 Prozent auf 677 Millionen Franken. Auf vergleichbarer Basis lag das Wachstum bei 8,7 Prozent. Damit wurden auch die Erwartungen übertroffen. Gemäss AWP-Konsens wurde ein Umsatz von 652 Millionen erwartet.

    Einmal mehr leistete dabei die Luxusparfümerie mit einem organischen Wachstum von 10,3 Prozent einen starken Beitrag. Aber auch hier trugen die 2018 getätigten Übernahmen entscheidend zum Wachstum bei. So kamen 22 Millionen von der im Juni 2018 übernommenen Expressions Parfumées, während Naturex 3 Millionen beitrug.

    Verteuerte Rohstoffe bleiben Thema

    Zudem arbeiten die Genfer weiterhin daran, die teurer werdenden Rohstoffe über Preiserhöhungen an die Kunden weiterzugeben. Im vergangen Jahr 2018 hätten sich die für Givaudan relevanten Rohstoffe um 5 bis 6 Prozent verteuert, erklärte Unternehmens-Chef Gilles Andrier im Januar gegenüber AWP.

    Für 2019 stellte der CEO dabei eine vergleichbare Situation wie im Vorjahr in Aussicht. Mit den Zahlen zum ersten Jahresviertel hiess es nun, dass das Unternehmen in Zusammenarbeit mit seinen Kunden weiterhin Preiserhöhungen durchsetze, um den Anstieg der Produktionskosten vollständig auszugleichen.

    Zum Zeitrahmen machte Givaudan dabei keine Angaben. Erfahrungsgemäss dauert es aber vier bis sechs Monate, bis die verteuerten Rohstoffpreise an die Kunden weitergegeben werden können.

    Die mittelfristigen Ziele bleiben wie üblich unverändert. Demnach streben die Genfer im Durchschnitt über den Zeitraum 2015 bis 2020 jährlich ein organisches Wachstum von 4 bis 5 Prozent an und wollen damit das Marktwachstum übertreffen. Die Free-Cashflow-Rendite soll gemessen an den Verkäufen in der Bandbreite von 12 bis 17 Prozent liegen.

    Auch die bestehende Dividendenpraxis soll im Rahmen dieser Ziele beibehalten werden. Seit dem Börsengang im Jahr 2000 hat Givaudan bisher jedes Jahr die Dividende erhöht.

    jl/tt

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG