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  • 06:59:16 Givaudan übernimmt vietnamesische Golden Frog - Jahresumsatz 10 Mio Fr.

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Givaudan N 2'611.00 -28.00 -1.06% 2'646.00 2'171.00 5'647

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    Givaudan übernimmt vietnamesische Golden Frog - Jahresumsatz 10 Mio Fr.

    20.05.2019 | 06:59:16

    Vernier (awp) - Der Aromen- und Riechstoffe-Hersteller Givaudan übernimmt das vietnamesische Unternehmen Golden Frog. Das auf die Herstellung von natürlichen Aromen und Extrakten spezialisierte Unternehmen habe im Geschäftsjahr 2018 mit 156 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 10 Millionen Franken erzielt, teilte Givaudan am Montag mit. Weitere finanzielle Angaben zur Transaktion werden nicht gemacht.

    Die Übernahme erfolge im Rahmen der Strategie, die Präsenz in der Region Asien-Pazifik weiter zu stärken, so Givaudan. Der Abschluss der Transaktion wird im zweiten Halbjahr 2019 erwartet.

    an/rw

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  • 06.05.2019 Givaudan schliesst Übernahme französischer Albert Vieille ab

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    Givaudan schliesst Übernahme französischer Albert Vieille ab

    06.05.2019 | 08:58:26

    Genf (awp) - Der Aromen- und Duftstoffkonzern Givaudan hat die Übernahme des französischen Unternehmens Albert Vieille abgeschlossen. Der Abschluss der im Dezember 2018 angekündigten Akquisition war ursprünglich für das erste Quartal angekündigt gewesen.

    Durch die Übernahme baue man die eigenen Kapazitäten im Bereich der natürlichen Ingredienzien für die Riechstoffe-Division weiter aus, teilten die Genfer am Montag erneut mit. Nicht offengelegt wurden die Übernahmebedingungen.

    Die 1920 gegründete Albert Vieille ist im Bereich der Aromapflanzen tätig und spezialisiert auf ätherische Öle und natürliche Ingredienzien, welche bei der Herstellung von Parfüms und aromatherapeutischen Produkten zum Einsatz kommen. Im Geschäftsjahr 2018 belief sich den Angaben zufolge der Umsatzbeitrag von Albert Vieille auf Pro-forma-Basis auf über 30 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftige mehr als 60 Mitarbeitende.

    jl/ys

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  • 29.04.2019 Givaudan übernimmt Kosmetikgeschäft von AMSilk

    Betroffene Wertpapiere

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    Givaudan übernimmt Kosmetikgeschäft von AMSilk

    29.04.2019 | 12:31:35

    Genf (awp) - Der Aromen- und Duftstoffhersteller Givaudan übernimmt von der deutschen AMSilk das Kosmetikgeschäft. Die Übernahme erfolge im Rahmen der Strategie 2020, das Active-Beauty-Geschäft zu erweitern, teilte Givaudan am Montag mit. Finanzielle Angaben zum Deal wurden keine gemacht.

    Den Angaben zufolge ist AMSilk der weltweit erste industrielle Anbieter von veganen Seidenbiopolymeren und hat seinen Hauptsitz in der Nähe von München. Diese veganen Biopolymere böten ein breites Anwendungsspektrum in diversen Kategorien wie etwa in der Haar- und Hautpflege. Über die Jahre habe AMSilk bereits 10 Patente für den Einsatz von Biopolymeren für kosmetische Anwendungen angemeldet.

    Givaudan verspricht sich durch die Übernahme eine Erweiterung des Portfolios an natürlichen und biobasierten Produkten. Dies passe zur steigenden Nachfrage nach umweltfreundlichen Beauty-Produkten, hiess es weiter.

    jl/rw

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  • 09.04.2019 Givaudan wächst im ersten Quartal stärker als erwartet

    Betroffene Wertpapiere

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    Givaudan N 2'611.00 -28.00 -1.06% 2'646.00 2'171.00 5'647

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    Givaudan wächst im ersten Quartal stärker als erwartet

    09.04.2019 | 17:58:14

    (Ergänzt um Schlusskurs der Aktie)

    Zürich (awp) - Der Aromen- und Dufthersteller Givaudan hat zum Jahresbeginn deutlich zugelegt. Damit übertrafen die Genfer beim Umsatz und vor allem beim organischen Wachstum die Erwartungen. In Analystenkreisen wurden die Zahlen denn auch mehrheitlich positiv aufgenommen.

    Nicht zuletzt profitierte der Branchenprimus aber auch von den im vergangenen Jahr getätigten Zukäufen. In konkreten Zahlen ausgedrückt: Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 16,6 Prozent auf 1'525 Millionen Franken. Organisch stiegen die Verkäufe um 6,3 Prozent, wie Givaudan am Dienstag mitteilte.

    Zudem arbeitet das Unternehmen weiterhin daran, Preiserhöhungen an die Kunden weiterzugeben, um die gestiegenen Rohstoffkosten auszugleichen.

    Riechstoff-Division organisch stark

    Im Duft-Segment leistete einmal mehr die Luxusparfümerie einen starken Beitrag. Die Verkäufe der Division stiegen um 12,1 Prozent auf 677 Millionen Franken. Auf vergleichbarer Basis lag das Wachstum bei 8,7 Prozent. Die Luxusparfümerie wies organisch gar ein Plus von 10,3 Prozent auf.

    Nach Regionen war insbesondere Lateinamerika stark. Das organische Wachstum stieg hier um 23,7 Prozent. Zweistellige Zuwächse habe es dabei in Brasilien, Mexiko, Kolumbien und Argentinien gegeben. Dabei hatte Givaudan 2018 in der Region noch stark unter Wechselkursverlusten gelitten, insbesondere in Argentinien.

    Bei der US-Bank Goldman Sachs geht man denn auch davon aus, dass die Wechselkursentwicklung in Südamerika wohl einen entscheidenden Beitrag zum starken organischen Wachstum geleistet hat.

    Aromen legen dank Übernahmen deutlich zu

    In der Division Aromen stiegen die Verkäufe um 20,4 Prozent auf 848 Millionen Franken. Auf vergleichbarer Basis lag das Plus aber lediglich bei 4,3 Prozent.

    Entscheidend für das deutliche Wachstum der Division waren damit die 2018 erworbenen Unternehmen. Allein die im September übernommene Naturex leistete einen Umsatzbeitrag von 111 Millionen. Von der im Mai akquirierten Centroflora Nutra kamen 4 Millionen dazu.

    So sieht die Bank Vontobel im Wachstum von Givaudan ein Zeichen für die erfolgreiche Umsetzung der Strategie bis 2020 sowie der starken Performance der neu akquirierten Unternehmen.

    Analysten zeigen sich positiv überrascht

    Allgemein kommen die Zahlen bei den Analysten mehrheitlich positiv an. Insbesondere beim organischen Wachstum wurden die Erwartungen deutlich übertroffen. Mit den 6,3 Prozent im ersten Quartal 2019 liegt Givaudan denn auch klar über den Niveaus vom dritten und vierten Quartal 2018, als die entsprechenden Werte bei 5,7 bzw. 5,3 Prozent lagen.

    Im Vorfeld sei eher erwartet worden, dass sich Givaudan organisch in Richtung des langfristigen Branchendurchschnitts entwickle, welcher bei rund 4 Prozent liege, meint denn auch der zuständige Analyst von Baader Helvea.

    Rohstoffkosten bleiben Thema

    Weiterhin ein Thema bleiben dürften derweil die teurer gewordenen Rohstoffe. Im vergangenen Jahr 2018 hätten sich die für Givaudan relevanten Rohstoffe um 5 bis 6 Prozent verteuert, erklärte CEO Gilles Andrier im Januar gegenüber AWP. Für 2019 stellte er dabei eine vergleichbare Situation in Aussicht.

    Mit den Zahlen zum ersten Jahresviertel hiess es nun, dass man in Zusammenarbeit mit seinen Kunden weiterhin Preiserhöhungen durchsetze, um den Anstieg der Produktionskosten vollständig auszugleichen.

    Die ZKB meint, dass Givaudan nun bereits im ersten Quartal von durchgesetzten Preiserhöhungen profitiert haben dürfte. Mit Blick auf das Gesamtjahr geht der zuständige Analyst nun davon aus, dass Givaudan die Margen stabilisieren wird, nachdem es im Vorjahr zu einem deutlichen Margenrückgang gekommen ist.

    Etwas weniger positiv äussert sich dagegen der Berufskollege von Bernstein. Seines Erachtens waren die im ersten Quartal durchgesetzten Preiserhöhungen eher währungsbedingt. Um die höheren Rohstoffkosten auf die Kunden abzuwälzen, brauche es mehr Zeit.

    Börse reagiert zurückhaltend

    Die mittelfristigen Ziele bleiben wie üblich unverändert. Demnach wird von 2015 bis 2020 jährlich ein organisches Wachstum von 4 bis 5 Prozent angestrebt. Und die Free-Cashflow-Rendite soll gemessen an den Verkäufen in der Bandbreite von 12-17 Prozent liegen.

    An der Börse fanden die Ergebnisse keinen grossen Anklang. Trotz der positiven Analystenkommentare gewannen die Givaudan-Aktien bis Börsenschluss nur 0,04 Prozent auf 2'527 Franken.

    Dabei erwartete Baader Helvea, dass die "starken" Umsatzzahlen dem Investment Case positive Impulse geben würden. Und auch bei der UBS wurde dank der vorgelegten Zahlen mit einer positiven Entwicklung gerechnet.

    jl/tt

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  • 09.04.2019 Givaudan wächst im ersten Quartal stärker als erwartet

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Givaudan N 2'611.00 -28.00 -1.06% 2'646.00 2'171.00 5'647

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    Givaudan wächst im ersten Quartal stärker als erwartet

    09.04.2019 | 10:49:32

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der Aromen- und Dufthersteller Givaudan hat zum Jahresbeginn deutlich zugelegt. Damit übertrafen die Genfer beim Umsatz und vor allem beim organischen Wachstum die Erwartungen. In Analystenkreisen wurden die Zahlen denn auch mehrheitlich positiv aufgenommen.

    Nicht zuletzt profitierte der Branchenprimus aber auch von den im vergangenen Jahr getätigten Zukäufen. In konkreten Zahlen ausgedrückt: Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 16,6 Prozent auf 1'525 Millionen Franken. Organisch stiegen die Verkäufe um 6,3 Prozent, wie Givaudan am Dienstag mitteilte.

    Zudem arbeitet das Unternehmen weiterhin daran, Preiserhöhungen an die Kunden weiterzugeben, um die gestiegenen Rohstoffkosten auszugleichen.

    Riechstoff-Division organisch stark

    Im Duft-Segment leistete einmal mehr die Luxusparfümerie einen starken Beitrag. Die Verkäufe der Division stiegen um 12,1 Prozent auf 677 Millionen Franken. Auf vergleichbarer Basis lag das Wachstum bei 8,7 Prozent. Die Luxusparfümerie wies organisch gar ein Plus von 10,3 Prozent auf.

    Nach Regionen war insbesondere Lateinamerika stark. Das organische Wachstum stieg hier um 23,7 Prozent. Zweistellige Zuwächse habe es dabei in Brasilien, Mexiko, Kolumbien und Argentinien gegeben. Dabei hatte Givaudan 2018 in der Region noch stark unter Wechselkursverlusten gelitten, insbesondere in Argentinien.

    Bei der US-Bank Goldman Sachs geht man denn auch davon aus, dass die Wechselkursentwicklung in Südamerika wohl einen entscheidenden Beitrag zum starken organischen Wachstum geleistet hat.

    Aromen legen dank Übernahmen deutlich zu

    In der Division Aromen stiegen die Verkäufe um 20,4 Prozent auf 848 Millionen Franken. Auf vergleichbarer Basis lag das Plus aber lediglich bei 4,3 Prozent.

    Entscheidend für das deutliche Wachstum der Division waren damit die 2018 erworbenen Unternehmen. Allein die im September übernommene Naturex leistete einen Umsatzbeitrag von 111 Millionen. Von der im Mai akquirierten Centroflora Nutra kamen 4 Millionen dazu.

    So sieht die Bank Vontobel im Wachstum von Givaudan ein Zeichen für die erfolgreiche Umsetzung der Strategie bis 2020 sowie der starken Performance der neu akquirierten Unternehmen.

    Analysten zeigen sich positiv überrascht

    Allgemein kommen die Zahlen bei den Analysten mehrheitlich positiv an. Insbesondere beim organischen Wachstum wurden die Erwartungen deutlich übertroffen. Mit den 6,3 Prozent im ersten Quartal 2019 liegt Givaudan denn auch klar über den Niveaus vom dritten und vierten Quartal 2018, als die entsprechenden Werte bei 5,7 bzw. 5,3 Prozent lagen.

    Im Vorfeld sei eher erwartet worden, dass sich Givaudan organisch in Richtung des langfristigen Branchendurchschnitts entwickle, welcher bei rund 4 Prozent liege, meint denn auch der zuständige Analyst von Baader Helvea.

    Rohstoffkosten bleiben Thema

    Weiterhin ein Thema bleiben dürften derweil die teurer gewordenen Rohstoffe. Im vergangenen Jahr 2018 hätten sich die für Givaudan relevanten Rohstoffe um 5 bis 6 Prozent verteuert, erklärte CEO Gilles Andrier im Januar gegenüber AWP. Für 2019 stellte er dabei eine vergleichbare Situation in Aussicht.

    Mit den Zahlen zum ersten Jahresviertel hiess es nun, dass man in Zusammenarbeit mit seinen Kunden weiterhin Preiserhöhungen durchsetze, um den Anstieg der Produktionskosten vollständig auszugleichen.

    Die ZKB meint, dass Givaudan nun bereits im ersten Quartal von durchgesetzten Preiserhöhungen profitiert haben dürfte. Mit Blick auf das Gesamtjahr geht der zuständige Analyst nun davon aus, dass Givaudan die Margen stabilisieren wird, nachdem es im Vorjahr zu einem deutlichen Margenrückgang gekommen ist.

    Etwas weniger positiv äussert sich dagegen der Berufskollege von Bernstein. Seines Erachtens waren die im ersten Quartal durchgesetzten Preiserhöhungen eher währungsbedingt. Um die höheren Rohstoffkosten auf die Kunden abzuwälzen, brauche es mehr Zeit.

    Börse reagiert zurückhaltend

    Die mittelfristigen Ziele bleiben wie üblich unverändert. Demnach wird von 2015 bis 2020 jährlich ein organisches Wachstum von 4 bis 5 Prozent angestrebt. Und die Free-Cashflow-Rendite soll gemessen an den Verkäufen in der Bandbreite von 12-17 Prozent liegen.

    An der Börse finden die Ergebnisse bisher keinen Anklang. Trotz der positiven Analystenkommentare verlieren die Givaudan-Aktien bis um 10.35 Uhr 0,4 Prozent auf 2'515 Franken.

    Dabei erwartete Baader Helvea, dass die "starken" Umsatzzahlen dem Investment Case positive Impulse geben würden. Und auch bei der UBS wurde dank der vorgelegten Zahlen mit einer positiven Entwicklung gerechnet.

    jl/tt

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  • 09.04.2019 Givaudan-Aktien geben trotz übertroffener Erwartungen zum Auftakt nach

    Betroffene Wertpapiere

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    Givaudan-Aktien geben trotz übertroffener Erwartungen zum Auftakt nach

    09.04.2019 | 09:42:00

    Zürich (awp) - Die Aktien von Givaudan notieren nach Umsatzzahlen zum Börsenauftakt leicht im Minus. Dies, obwohl es den Genfern gelang, im ersten Quartal 2019 den Umsatz deutlich zu steigern und die Prognosen zu übertreffen. Analysten zeigten sich entsprechend positiv überrascht.

    Dennoch verlieren die Aktien am Dienstag bis um 9.25 Uhr 0,2 Prozent auf 2'521 Franken, während der Gesamtmarkt (SMI) um 0,2 Prozent zulegt.

    Der Branchenprimus überrasche positiv mit einem organischen Wachstum, das über den Niveaus des dritten und vierten Quartals 2018 liege, heisst es denn auch bei Baader Hevea. Es sei im Vorfeld eher erwartet worden, dass sich das organische Wachstum in Richtung des langfristigen Wachstums im Sektor von 4 Prozent bewege. Die starken Umsatzzahlen sorgten nun für ein positives Momentum für die Anlage.

    Auch die UBS erwartet nun dank der vorgelegten Zahlen eine positive Entwicklung an der Börse. Dabei weist der zuständige Analyst darauf hin, dass die Erwartungen allein dank dem Wachstum im Aromen-Geschäft übertroffen worden seien, während das Wachstum im Duft-Geschäft den Prognosen entsprochen habe.

    Der Kollege von Goldman Sachs fügt dem hinzu, dass auch die Währungsentwicklung in Südamerika wohl einen entscheidenden Beitrag zum starken organischen Wachstum geleistet habe.

    Die Bank Vontobel spricht ebenfalls von einem starken Start ins neue Jahr. Das starke Volumenwachstum verheisse Gutes mit Blick auf den operativen Leverage und sollte die Verwässerung durch die gestiegenen Rohstoffpreise etwas kompensieren, meint der zuständige Analyst. Zudem sei das Wachstum Zeichen einer erfolgreichen Umsetzung der Strategie bis 2020 sowie der starken Performance der neu akquirierten Unternehmen.

    Die ZKB verweist darauf, dass Givaudan auch von den durchgesetzten Preiserhöhungen profitiert haben dürfte. Mit Blick auf das Gesamtjahr geht der zuständige Analyst nun davon aus, dass es gelingen wird, die Margen zu stabilisieren, nachdem es im Vorjahr zu einem deutlichen Margenrückgang gekommen ist.

    Etwas zurückhaltender äussert sich dagegen der Kollege von Bernstein Research. Seines Erachtens waren die im ersten Quartal durchgesetzten Preiserhöhungen eher währungsbedingt. Um die höheren Rohstoffkosten auf die Kunden abzuwälzen, brauche es mehr Zeit.

    jl/tt

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  • 09.04.2019 Givaudan legt nicht zuletzt dank Akquisitionen deutlich zu

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Givaudan legt nicht zuletzt dank Akquisitionen deutlich zu

    09.04.2019 | 08:11:20

    (Ergänzt um weitere Details)

    Vernier (awp) - Der Aromen- und Dufthersteller Givaudan hat zum Jahresbeginn 2019 weiter zugelegt. Nicht zuletzt profitierte der Branchenprimus dabei von den im vergangenen Jahr getätigten Akquisitionen. Aber auch organisch gelang es den Genfern, das Wachstum zu beschleunigen.

    In konkreten Zahlen ausgedrückt: Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 16,6 Prozent auf 1'525 Millionen Franken. Auf vergleichbarer Basis, also ohne Währungseinflüsse, Akquisitionen und Veräusserungen, stiegen die Verkäufe um 6,3 Prozent, wie Givaudan am Dienstag mitteilte. Dies bedeutet eine Beschleunigung gegenüber dem Schlussquartal 2018, in dem das organische Wachstum bei 5,3 Prozent lag.

    Die Erwartungen der Analysten wurden damit beim Gruppen-Umsatz und insbesondere beim organischen Wachstum übertroffen. Gemäss AWP-Konsens wurde ein Umsatz von 1'502 Millionen bzw. ein organisches Wachstum von 4,8 Prozent erwartet.

    Zudem arbeite das Unternehmen weiterhin daran, Preiserhöhungen an die Kunden weiterzugeben, um die gestiegenen Rohstoffkosten auszugleichen, hiess es im Communiqué.

    Dank Übernahmen stärkerer Zuwachs im Aromen-Segment

    Nach Divisionen legten die Genfer insbesondere bei den Aromen stark zu. Die Verkäufe stiegen um 20,4 Prozent auf 848 Millionen Franken - auf vergleichbarer Basis lag das Plus bei 4,3 Prozent. Nach Segmenten betrachtet hätten sowohl Getränke und Snacks, als auch kulinarische Aromen und Süsswaren zu den positiven Verkaufszahlen beigetragen, hiess es.

    Entscheidend für das Wachstum der Division waren aber vor allem die 2018 erworbenen Unternehmen. Allein die im September 2018 übernommene Naturex leistete einen Umsatzbeitrag von 111 Millionen. Von der im Mai akquirierten Centroflora Nutra kamen 4 Millionen. Dennoch wurden die Erwartungen der Analysten leicht verfehlt. Diese gingen für das Aromen-Geschäft von einem Umsatz von 850 Millionen aus.

    Im Duft-Segment stiegen die Verkäufe derweil um 12,1 Prozent auf 677 Millionen Franken. Auf vergleichbarer Basis lag das Wachstum bei 8,7 Prozent. Damit wurden auch die Erwartungen übertroffen. Gemäss AWP-Konsens wurde ein Umsatz von 652 Millionen erwartet.

    Einmal mehr leistete dabei die Luxusparfümerie mit einem organischen Wachstum von 10,3 Prozent einen starken Beitrag. Aber auch hier trugen die 2018 getätigten Übernahmen entscheidend zum Wachstum bei. So kamen 22 Millionen von der im Juni 2018 übernommenen Expressions Parfumées, während Naturex 3 Millionen beitrug.

    Verteuerte Rohstoffe bleiben Thema

    Zudem arbeiten die Genfer weiterhin daran, die teurer werdenden Rohstoffe über Preiserhöhungen an die Kunden weiterzugeben. Im vergangen Jahr 2018 hätten sich die für Givaudan relevanten Rohstoffe um 5 bis 6 Prozent verteuert, erklärte Unternehmens-Chef Gilles Andrier im Januar gegenüber AWP.

    Für 2019 stellte der CEO dabei eine vergleichbare Situation wie im Vorjahr in Aussicht. Mit den Zahlen zum ersten Jahresviertel hiess es nun, dass das Unternehmen in Zusammenarbeit mit seinen Kunden weiterhin Preiserhöhungen durchsetze, um den Anstieg der Produktionskosten vollständig auszugleichen.

    Zum Zeitrahmen machte Givaudan dabei keine Angaben. Erfahrungsgemäss dauert es aber vier bis sechs Monate, bis die verteuerten Rohstoffpreise an die Kunden weitergegeben werden können.

    Die mittelfristigen Ziele bleiben wie üblich unverändert. Demnach streben die Genfer im Durchschnitt über den Zeitraum 2015 bis 2020 jährlich ein organisches Wachstum von 4 bis 5 Prozent an und wollen damit das Marktwachstum übertreffen. Die Free-Cashflow-Rendite soll gemessen an den Verkäufen in der Bandbreite von 12 bis 17 Prozent liegen.

    Auch die bestehende Dividendenpraxis soll im Rahmen dieser Ziele beibehalten werden. Seit dem Börsengang im Jahr 2000 hat Givaudan bisher jedes Jahr die Dividende erhöht.

    jl/tt

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  • 09.04.2019 Givaudan wächst im ersten Quartal etwas stärker als erwartet

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Givaudan N 2'611.00 -28.00 -1.06% 2'646.00 2'171.00 5'647

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    Givaudan wächst im ersten Quartal etwas stärker als erwartet

    09.04.2019 | 07:04:48

    Vernier (awp) - Der Aromen- und Dufthersteller Givaudan ist im ersten Quartal 2019 weiter gewachsen. Nicht zuletzt dank Akquisitionen legten die Genfer dabei in beiden Divisionen zu. Aber auch organisch wuchs der Branchenprimus weiter. Die Erwartungen der Analysten wurden damit mehrheitlich übertroffen.

    Der Umsatz von Givaudan stieg im ersten Jahresviertel um 16,6 Prozent auf 1,525 Milliarden Franken. Auf vergleichbarer Basis, also ohne Währungseinflüsse, Akquisitionen und Veräusserungen, stiegen die Verkäufe um 6,3 Prozent, wie Givaudan am Dienstag mitteilte.

    Das Jahr habe mit einer guten Geschäftsdynamik begonnen und das Wachstum sei über alle Produktsegmente und Regionen hinweg erzielt worden. Auch die kürzlich übernommenen Unternehmen hätten zum Wachstum beigetragen, hiess es im Communiqué weiter. Zudem arbeite das Unternehmen weiterhin daran, Preiserhöhungen an die Kunden weiterzugeben, um die gestiegenen Rohstoffkosten auszugleichen.

    Wachstum in beiden Divisionen

    Im Duft-Segment stiegen die Verkäufe um 12,1 Prozent auf 677 Millionen Franken. Auf vergleichbarer Basis lag das Plus bei 8,7 Prozent. Die von Givaudan fabrizierten Düfte kommen etwa in Parfüms, Seifen, Dusch- oder Hautcremes zu Einsatz. Dabei habe die im Juni 2018 akquirierte Expressions Parfumées einen Umsatzbeitrag von 22 Millionen geleistet und die im September übernommene Naturex 3 Millionen. Organisch sei das Wachstum auf höhere Volumen und Preiserhöhungen zurückzuführen.

    Beim Aromen-Segment steigerten die Genfer die Verkäufe um 20,4 Prozent auf 848 Millionen Franken - auf vergleichbarer Basis lag das Plus bei 4,3 Prozent. Die Aromen von Givaudan finden Verwendung in der Nahrungsmittelindustrie, so etwa in Fruchtsäften, Joghurts, Desserts oder Kaugummis. Dabei habe die im Mai 2018 akquirierte Centroflora Nutra 4 Millionen zum Umsatz beigetragen und Naturex gar 111 Millionen.

    Erwartungen mehrheitlich übertroffen

    Mit den vorgelegten Zahlen hat Givaudan die Schätzungen der Analysten mehrheitlich übertroffen. Gemäss AWP-Konsens gingen diese im Vorfeld von einem Gesamtumsatz von 1'502 Millionen Franken aus. Bei den Aromen waren es 850 Millionen und bei den Riechstoffen 652 Millionen. Organisch wurde ein Zuwachs von 4,8 Prozent prognostiziert.

    Die mittelfristigen Ziele bleiben wie üblich unverändert. Demnach streben die Genfer im Durchschnitt über den Zeitraum 2015 bis 2020 jährlich ein organisches Wachstum von 4 bis 5 Prozent an und wollen damit das Marktwachstum übertreffen. Die Free-Cashflow-Rendite soll gemessen an den Verkäufen in der Bandbreite von 12 bis 17 Prozent liegen.

    Die bestehende Dividendenpraxis soll im Rahmen dieser Ziele beibehalten werden. Seit dem Börsengang im Jahr 2000 konnten sich die Aktionäre bisher jedes Jahr über eine erhöhte Ausschüttung freuen.

    jl/tt

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  • 08.04.2019 Ausblick Givaudan: Q1-Umsatz von 1'502 Millionen Franken erwartet

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Givaudan N 2'611.00 -28.00 -1.06% 2'646.00 2'171.00 5'647

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    Ausblick Givaudan: Q1-Umsatz von 1'502 Millionen Franken erwartet

    08.04.2019 | 17:38:20

    Zürich (awp) - Der Aromen- und Riechstoff-Hersteller Givaudan publiziert am Dienstag, 9. April, die Umsatzzahlen zum ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2019. Zum AWP-Konsens haben insgesamt sechs Analysten beigetragen.

    Q1 2019E
    (in Mio Fr.)      AWP-Konsens     Q1 2018A 
    Umsatz               1'502           1'308  
    - Aromen               850             704  
    - Riechstoffe          652             604  
                                      Q4 2018A
    (in %)
    Org. Wachstum          4,8             5,3 
    

    FOKUS: Der Branchenprimus aus Genf dürfte im ersten Jahresviertel weiter zugelegt haben. Gemäss AWP-Konsens wird ein Umsatzzuwachs von 15 Prozent erwartet. Bei der grösseren Division Aromen wird dabei ein Plus von 21 Prozent erwartet, während im Duftgeschäft mit einen Zuwachs von 7,9 Prozent gerechnet wird.

    Beim organischen Wachstum rechnen die Experten mit einem Rückgang gegenüber dem Schlussquartal 2018. Gemäss AWP-Konsens wird auf vergleichbarer Basis ein Zuwachs von 4,8 Prozent erwartet.

    Im Fokus dürfte zudem weiter die Rohstoffsituation bleiben. 2018 stiegen diese gemäss Unternehmenschef Gilles Andrier um 5-6 Prozent an und sorgten u.a. für einen tieferen Jahresgewinn. Zuletzt rechnete das Management für 2019 mit einer vergleichbaren Situation.

    Ebenfalls von Interesse dürfte die Entwicklung des laufenden Sparprogramms GBS (Givaudan Business Solutions) sein. Zuletzt sahen sich die Genfer im Fahrplan - 2018 seien bereits 20 Millionen Franken eingespart worden. Für 2019 sind bisher weitere 25 Millionen angekündigt und 2020 sollen dann weitere 15 Millionen dazukommen.

    ZIELE: Konkrete Ziele für 2019 gab Givaudan wie üblich nicht. Mit den Jahreszahlen wurden aber die mittelfristigen Ziele bestätigt. Demnach will der Aromen- und Dufthersteller organisch pro Jahr 4-5 Prozent wachsen und damit über dem Marktwachstum. Die Free-Cashflow-Rendite soll weiterhin zwischen 12-17 Prozent zu liegen kommen.

    Für einen Wachstumsschub sollen 2019 vor allem die getätigten Akquisition sorgen, wie CEO Gilles Andrier im Gespräch mit AWP nach den Jahreszahlen verriet. So werde etwa die Naturex-Übernahme 2019 einen deutlich stärkeren Einfluss haben als 2018. Dazu kam noch die Übernahme französischen Unternehmens Albert Vieille, deren Abschluss auf das erste Quartal 2019 angekündigt wurde.

    Das Geschäft mit natürlichen Inhaltsstoffen ist in den Augen Andriers in naher Zukunft denn auch das grösste Wachstumsfeld von Givaudan. Aber auch in Asien will das Unternehmen weiter zulegen. Bereits 2018 verzeichnete Givaudan in der Region Asien-Pazifik das stärkste Wachstum auf vergleichbarer Basis.

    PRO MEMORIA: Im Geschäftsjahr 2018 steigerten die Genfer einmal mehr den Umsatz. Und wider Erwarten gelang es dem Branchenprimus, dass Wachstum im Schlussquartal 2018 zu halten. Steigende Rohstoffkosten und Wechselkursverluste sorgen allerdings für einen Gewinnrückgang. Insbesondere in Argentinien litt der Dufthersteller unter ungünstigen Wechselkursbedingungen.

    Mit Blick auf die Rohstoffe rechnete CEO Andrier zuletzt für 2019 mit einer vergleichbaren Situation wie im Vorjahr. Um den Rückstand aufzuholen, werde das Unternehmen auch 2019 und 2020 die eigenen Verkaufspreise weiter anheben. Die Erfahrung zeigt, dass es jeweils vier bis sechs Monate dauert, bis Givaudan die teurer werdenden Rohstoffe via Preiserhöhungen an die Kunden weitergeben kann.

    AKTIENKURS: Die Givaudan-Aktien haben 2019 bisher rund 9 Prozent zugelegt. Damit hinken sie dem Gesamtmarkt hinterher. Dieser macht im laufenden Jahr gemessen am SMI bisher rund 13 Prozent gut.

    Homepage: www.givaudan.com

    jl/ab

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  • 21.03.2019 Givaudan schliesst Vereinbarung mit koreanischer Kosmetik-Firma Bio FD&C

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Givaudan N 2'611.00 -28.00 -1.06% 2'646.00 2'171.00 5'647

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    Givaudan schliesst Vereinbarung mit koreanischer Kosmetik-Firma Bio FD&C

    21.03.2019 | 09:25:08

    Zürich (awp) - Givaudan verstärkt seine Aktivitäten im Bereich Inhaltsstoffe für Kosmetika und vereinbart eine langfristige Partnerschaft mit Bio FD&C. Als Teil der Vereinbarung wird ein nicht näher quantifizierter Minderheitsanteil an dem koreanischen Kosmetikunternehmen erworben. Angaben zu den finanziellen Details werden keine gemacht.

    Damit will Givaudan sein Engagement im Bereich pflanzliche Zellkulturen und Phytopeptide ausbauen, wie der Aromen- und Duftstoffhersteller am Donnerstag mitteilte. Ziel ist die gemeinsame Forschung und Entwicklung in diesem Bereich, um alterungshemmende Inhaltsstoffe anbieten zu können. Auch auf der kommerziellen Seite soll das Geschäft in Südkorea durch die Zusammenarbeit ausgebaut werden und Givaudan werde Bio FD&C bei der weltweiten Vermarktung seines Portfolios unterstützen.

    yr/hr

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  • 18.03.2019 Givaudan-CEO Gilles Andrier hat im letzten Jahr 5,61 Millionen Franken verdient

    Betroffene Wertpapiere

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    Givaudan-CEO Gilles Andrier hat im letzten Jahr 5,61 Millionen Franken verdient

    18.03.2019 | 10:26:21

    Zürich (awp) - Der Chef des Aromen- und Riechstoffherstellers Givaudan, Gilles Andrier, hat im Jahr 2018 rund 5,61 Millionen Franken verdient. Das ist etwas mehr als noch im Vorjahr mit 5,46 Millionen.

    Der leichte Lohnanstieg ist auf eine höhere feste Gesamtvergütung zurückzuführen. Aufgrund höherer Pensionsleistungen lag die feste Vergütung mit 1,77 Millionen Franken rund 10 Prozent über dem Vorjahr, wie dem am Montag veröffentlichten Vergütungsbericht zu entnehmen ist. Die variable Vergütung fiel dagegen leicht tiefer aus als noch 2017.

    Die Gesamtentschädigung der Geschäftsleitung bei Givaudan ging 2018 auf 18,9 Millionen Franken von 22,8 Millionen zurück. Dies sei auf die Reduktion der Konzernleitung auf 7,9 von 9,5 Vollzeitstellen zurückzuführen, so der Vergütungsbericht. In Relation zur Anzahl der Mitglieder sei die Kompensation stabil gewesen.

    an/rw

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  • 07.02.2019 Givaudan eröffnet neue Produktionsanlage im indischen Pune

    Betroffene Wertpapiere

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    Givaudan eröffnet neue Produktionsanlage im indischen Pune

    07.02.2019 | 12:46:59

    Genf/Pune (awp) - Der Riechstoff und Aromenhersteller Givaudan hat im indischen Pune seine neue Produktionsstätte für Aromen eröffnet. Die Investition von rund 60 Millionen Franken in die neue Anlage unterstütze das weitere Wachstumsstreben von Givaudan in der Region Asien-Pazifik, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der Grundstein für das Werk war 2015 gelegt worden.

    Givaudan wird an dem neuen Standort voraussichtlich rund 200 Mitarbeitende beschäftigen. Das 40'000 Quadratmeter grosse Werk soll laut der Mitteilung zur Realisierung verbesserter Aromen- und Geschmackslösungen dienen. Zudem solle damit der wachsende Bedarf von Kunden aus der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie und aus dem Gesundheitswesen erfüllt werden.

    Die neue Produktionsstätte ergänze das bestehende Werk des Unternehmens in Daman, so Givaudan. Das Unternehmen erweitere damit die Kapazitäten in den Bereichen Flüssigaromenproduktion, Pulvermischungen, Emulsionen, Reaktionsaromen und Sprühtrocknung für die Märkte in Indien, Nepal und Bangladesch.

    "Wichtige Beiträge" leiste die neue Anlage zudem zum Aktionsplan von Givaudan für den Klimaschutz. So werde sie kein Abwasser ausleiten, sondern dieses reinigen und am Ende des Aufbereitungszyklus recyceln. Weil Givaudan zu 100 Prozent erneuerbare Energie nutzen wolle, würden ausserdem Pläne für den Einsatz von Sonnenkollektoren entwickelt, hiess es. Zudem wurden auf dem Gelände mehr als 1100 Bäume gepflanzt.

    tp/tt

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  • 04.02.2019 Forschungsinitiative für nachhaltige Lebensmittel lanciert

    Betroffene Wertpapiere

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    Givaudan N --- --- --- --- --- ---
    Nestle N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Forschungsinitiative für nachhaltige Lebensmittel lanciert

    04.02.2019 | 12:28:00

    Zürich/Lausanne (awp/sda) - Die ETHs Zürich und Lausanne lancieren zusammen mit den Firmen Bühler, Givaudan und Nestlé eine Forschungsinitiative, die sich mit der nachhaltigen Lebensmittelversorgung beschäftigt. Die Unternehmen spenden 4,1 Millionen Franken zur Förderung von Nachwuchsforschenden.

    Das Ziel der Initiative mit dem Titel "Future Food - A Swiss Research Initiative" sei die Entwicklung neuer, nachhaltiger Lebensmittel, die Verbrauchertrends aufnehmen, Mangelernährung bekämpfen oder zur Behebung von Hungersnöten beitragen sollen, wie die ETH Zürich am Montag mitteilte. Auch neue Verpackungslösungen anstelle von Kunststoffen seien Forschungsgegenstand.

    Mit der Donation der Industriepartner im Wert von 4,1 Millionen Franken soll insbesondere ein neues Förderprogramm für Nachwuchsforschende an den beiden ETHs entstehen. Die Forschungsstipendien sollen insbesondere auch international Talente anlocken, die mit neuen Ideen die Forschung in der Schweiz im Bereich der Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften stärken.

    Ein Stipendium umfasse rund 390'000 Franken, in der ersten Ausschreibungsrunde sollen bis zu 10 Nachwuchsforschende gefördert werden, hiess es.

    Ein weiteres Ziel der Initiative sei, den Wissenstransfer von den Hochschulen zu den Unternehmen zu intensivieren. "Durch den Austausch mit der Industrie können wir frühzeitig neue Forschungsrichtungen mit verbraucherrelevanten Aspekten verbinden und zügig umsetzten", liess sich Alexander Mathys, einer der beteiligten ETH-Professoren, in der Mitteilung zitieren.

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  • 25.01.2019 Givaudan erleidet trotz Wachstum Gewinnrückgang

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Givaudan N 2'611.00 -28.00 -1.06% 2'646.00 2'171.00 5'647

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    Givaudan erleidet trotz Wachstum Gewinnrückgang

    25.01.2019 | 19:13:14

    (Wiederholung mit Aktienschlusskurs)

    Zürich (awp) - Der Aromen- und Dufthersteller Givaudan hat 2018 einmal mehr seinen Umsatz gesteigert. Dem Branchenprimus gelang es, das Wachstumstempo auch im Schlussquartal zu halten. Steigende Rohstoffkosten und Wechselkursverluste bescherten den Genfern aber einen Gewinnrückgang.

    Der Umsatz stieg um 9,4 Prozent auf 5,53 Milliarden Franken. Auf vergleichbarer Basis, also bereinigt um Akquisitionen und Wechselkurse, lag der Zuwachs bei 5,6 Prozent und damit oberhalb Givaudans eigener Zielbandbreite von 4 bis 5 Prozent.

    Der Betriebsgewinn EBITDA legte mit plus 5,2 Prozent auf 1,15 Milliarden aber weniger stark zu als die Verkäufe. Die entsprechende Marge ging in der Folge um fast einen Prozentpunkt auf 20,7 Prozent zurück. Der Reingewinn sank gar um 7,9 Prozent auf 663 Millionen und lag damit deutlich unter den Erwartungen der Analysten.

    Wechselkurse und Rohstoffe belasten

    Denn in einigen Ländern litt Givaudan unter Wechselkursverlusten, insbesondere in Argentinien. Dazu kamen weiter anziehende Rohstoffkosten. Es dauert jeweils zwischen vier bis sechs Monaten, bis Givaudan die teurer werdenden Rohstoffe via Preiserhöhungen an die Kunden weitergeben kann.

    Und im Berichtsjahr haben sich die für Givaudan relevanten Rohstoffe um 5-6 Prozent verteuert, erklärte Unternehmenschef Gilles Andrier im Gespräch mit AWP. 2019 rechnet der CEO mit einer vergleichbaren Situation. Um den Rückstand aufzuholen, werde das Unternehmen auch 2019 und 2020 die eigenen Verkaufspreise weiter anheben.

    Wachstum ist breit abgestützt

    Abgesehen von der Gewinndelle ist Givaudan gut unterwegs: Das Unternehmen erzielte in allen Regionen und Produktesegmenten Wachstum. Untypisch war für einmal aber, dass das Geschäft mit Aromen (+10,8%) stärker zulegte als das Riechstoff-Segment (+6,6%). Das lag nicht zuletzt an der Übernahme des französischen Unternehmens Naturex, das grösstenteils Aromen herstellt.

    Auf vergleichbarer Basis legte denn auch mit plus 6,6 Prozent abermals das etwas kleinere Geschäft mit Riechstoffen stärker zu. Insbesondere die Luxusparfümerie kurbelte das Wachstum stark an - hier lag das Plus gar bei 10,7 Prozent. Die von Givaudan produzierten Düfte finden auch Verwendung in Haushaltsartikeln wie Seifen, Dusch- oder Hautcremes.

    Das Aromen-Segment steigerte die Verkäufe auf vergleichbarer Basis dagegen lediglich um 4,6 Prozent. Die Aromen von Givaudan finden in der Nahrungsmittelindustrie Verwendung, etwa in Fertigprodukten, aber auch Fruchtsäften, Joghurts, Desserts oder Kaugummis.

    Firmenübernahmen auch künftig ein Wachstumstreiber

    Givaudan wird auch 2019 dank Akquisitionen wachsen. So wird die unlängst angekündigte Übernahme des Unternehmens Albert Vieille im ersten Quartal abgeschlossen. Die Firma mit Hauptsitz in der "Parfümhauptstadt" Grasse in der französischen Riviera ist auf Aromapflanzen, ätherische Öle sowie natürliche Ingredienzen spezialisiert.

    Das Geschäft mit natürlichen Inhaltsstoffen ist in den Augen von CEO Andrier denn auch Givaudans grösstes Wachstumsfeld in naher Zukunft. Und auch in Asien will das Unternehmen weiter zulegen. Bereits 2018 verzeichnete Givaudan in der Region Asien-Pazifik das stärkste Wachstum auf vergleichbarer Basis.

    Dividende erhöht

    Getreu der bisherigen Dividendenpolitik dürfen sich die Aktionäre auch 2018 auf eine Erhöhung freuen. Der Verwaltungsrat will an die Aktionäre 60 Franken je Aktie ausschütten, nach 58 Franken im Vorjahr. Damit kommt es zur 18. Dividendenerhöhung in Folge seit dem Börsengang im Jahr 2000.

    An der Börse geriet Givaudan nach den enttäuschten Margen- und Gewinnerwartungen unter Druck. Bei Handelsschluss am Freitag verlor die Aktie - in einem leicht schwächeren Gesamtmarkt - 3,7 Prozent auf 2'361 Franken.

    jl/ra

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  • 25.01.2019 Givaudan erleidet trotz Wachstum Gewinnrückgang

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Givaudan N 2'611.00 -28.00 -1.06% 2'646.00 2'171.00 5'647

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    Givaudan erleidet trotz Wachstum Gewinnrückgang

    25.01.2019 | 17:05:38

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der Aromen- und Dufthersteller Givaudan hat 2018 einmal mehr seinen Umsatz gesteigert. Dem Branchenprimus gelang es, das Wachstumstempo auch im Schlussquartal zu halten. Steigende Rohstoffkosten und Wechselkursverluste bescherten den Genfern aber einen Gewinnrückgang.

    Der Umsatz stieg um 9,4 Prozent auf 5,53 Milliarden Franken. Auf vergleichbarer Basis, also bereinigt um Akquisitionen und Wechselkurse, lag der Zuwachs bei 5,6 Prozent und damit oberhalb Givaudans eigener Zielbandbreite von 4 bis 5 Prozent.

    Der Betriebsgewinn EBITDA legte mit plus 5,2 Prozent auf 1,15 Milliarden aber weniger stark zu als die Verkäufe. Die entsprechende Marge ging in der Folge um fast einen Prozentpunkt auf 20,7 Prozent zurück. Der Reingewinn sank gar um 7,9 Prozent auf 663 Millionen und lag damit deutlich unter den Erwartungen der Analysten.

    Wechselkurse und Rohstoffe belasten

    Denn in einigen Ländern litt Givaudan unter Wechselkursverlusten, insbesondere in Argentinien. Dazu kamen weiter anziehende Rohstoffkosten. Es dauert jeweils zwischen vier bis sechs Monaten, bis Givaudan die teurer werdenden Rohstoffe via Preiserhöhungen an die Kunden weitergeben kann.

    Und im Berichtsjahr haben sich die für Givaudan relevanten Rohstoffe um 5-6 Prozent verteuert, erklärte Unternehmenschef Gilles Andrier im Gespräch mit AWP. 2019 rechnet der CEO mit einer vergleichbaren Situation. Um den Rückstand aufzuholen, werde das Unternehmen auch 2019 und 2020 die eigenen Verkaufspreise weiter anheben.

    Wachstum ist breit abgestützt

    Abgesehen von der Gewinndelle ist Givaudan gut unterwegs: Das Unternehmen erzielte in allen Regionen und Produktesegmenten Wachstum. Untypisch war für einmal aber, dass das Geschäft mit Aromen (+10,8%) stärker zulegte als das Riechstoff-Segment (+6,6%). Das lag nicht zuletzt an der Übernahme des französischen Unternehmens Naturex, das grösstenteils Aromen herstellt.

    Auf vergleichbarer Basis legte denn auch mit plus 6,6 Prozent abermals das etwas kleinere Geschäft mit Riechstoffen stärker zu. Insbesondere die Luxusparfümerie kurbelte das Wachstum stark an - hier lag das Plus gar bei 10,7 Prozent. Die von Givaudan produzierten Düfte finden auch Verwendung in Haushaltsartikeln wie Seifen, Dusch- oder Hautcremes.

    Das Aromen-Segment steigerte die Verkäufe auf vergleichbarer Basis dagegen lediglich um 4,6 Prozent. Die Aromen von Givaudan finden in der Nahrungsmittelindustrie Verwendung, etwa in Fertigprodukten, aber auch Fruchtsäften, Joghurts, Desserts oder Kaugummis.

    Firmenübernahmen auch künftig ein Wachstumstreiber

    Givaudan wird auch 2019 dank Akquisitionen wachsen. So wird die unlängst angekündigte Übernahme des Unternehmens Albert Vieille im ersten Quartal abgeschlossen. Die Firma mit Hauptsitz in der "Parfümhauptstadt" Grasse in der französischen Riviera ist auf Aromapflanzen, ätherische Öle sowie natürliche Ingredienzen spezialisiert.

    Das Geschäft mit natürlichen Inhaltsstoffen ist in den Augen von CEO Andrier denn auch Givaudans grösstes Wachstumsfeld in naher Zukunft. Und auch in Asien will das Unternehmen weiter zulegen. Bereits 2018 verzeichnete Givaudan in der Region Asien-Pazifik das stärkste Wachstum auf vergleichbarer Basis.

    Dividende erhöht

    Getreu der bisherigen Dividendenpolitik dürfen sich die Aktionäre auch 2018 auf eine Erhöhung freuen. Der Verwaltungsrat will an die Aktionäre 60 Franken je Aktie ausschütten, nach 58 Franken im Vorjahr. Damit kommt es zur 18. Dividendenerhöhung in Folge seit dem Börsengang im Jahr 2000.

    An der Börse geriet Givaudan nach den enttäuschten Margen- und Gewinnerwartungen unter Druck. Am Freitag bis kurz nach 14.50 Uhr sind die Aktien mit einem Rückgang von 2,9 Prozent auf 2'382 Franken der grösste Verlierer. Der SMI liegt derweil 0,3 Prozent im Plus.

    jl/ra

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG