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  • 16.12.2018 Spielwarenhersteller entdecken den Bioboom

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    Spielwarenhersteller entdecken den Bioboom

    16.12.2018 | 14:39:01

    NÜRNBERG/BILLUND (awp international) - Die Spielwarenindustrie entdeckt zunehmend das Thema Nachhaltigkeit für sich. Das äussert sich sowohl in den Materialien, die die Produzenten zur Herstellung nutzen, als auch in den Spielewelten, die sie entwerfen. "Es ist ein Gesichtspunkt, der von den Herstellern in Betracht gezogen wird und es ist davon auszugehen, dass sich das steigern wird", sagte Ulrich Brobeil, Geschäftsführer des Deutschen Verbands der Spielwarenindustrie (DVSI) der Deutschen Presse-Agentur. "Unternehmen befassen sich mit den Möglichkeiten, die neue biobasierte Kunststoffe bieten."

    So hat etwa der dänische Lego-Konzern Anfang des Jahres verkündet, künftig verstärkt auf Verpackungen und Bauelemente aus pflanzlichen Kunststoffen zu setzen. Auch die Gebora Brandstätter Stiftung, die die Playmobil-Spielzeugfiguren herstellt und vertreibt, hat das Thema auf dem Schirm. Bei Eltern lasse sich zunehmend eine Orientierung hin zu höherer Qualität feststellen, teilte Sprecher Björn Seeger auf Anfrage mit. "Das betrifft Eltern, die sich mehr Gedanken machen, was heute wertiges Spielzeug ist."

    Was aus Marketinggründen Sinn macht, stösst bei Umweltverbänden auf harsche Kritik. Lego setzt bei den neuen Bausteinen eigenen Angaben zufolge auf sogenanntes pflanzliches Polyethylen, das dafür aus Zuckerrohr gewonnen wird. Für dessen Anbau seien grosse Flächen nötig, auf denen besser Nahrungsmittel angebaut werden könnten, kritisiert etwa Sandra Schöttner, Expertin für Meere und Biodiversität bei Greenpeace.

    Hinzu kommt aus ihrer Sicht: "Nur weil ein Kunststoff aus einer organisch nachwachsenden Rohstoffquelle gewonnen wird, heisst es nicht, dass er biologisch abbaubar und damit auch besser für die Umwelt ist." Das Polyethylen verbleibe auch nach dem Lebensende eines Lego-Bausteins noch viele Jahrhunderte in der Umwelt, "wenn nicht Jahrtausende". Auch das Bundesumweltamt kommt in einer Studie zu dem Schluss: "Verpackungen aus bioabbaubaren Kunststoffen sind denen aus herkömmlichen Kunststoffen nicht überlegen."

    Nichtsdestotrotz bleibt der Bioboom für die Hersteller ein Thema. Das zeigt sich auch in den Produktlinien, die sie entwerfen. So hat Playmobil inzwischen einen Bio-Supermarkt im Angebot. "Das soll aber nicht als gesellschaftlicher Spiegel verstanden werden", betonte Seegers. "Als Spielwarenhersteller orientieren wir uns nicht an kurzfristigen gesellschaftlichen Stimmungen und Trends."

    Offensiver tönt es da von Lego. Seit Ende November führt die Gruppe das Modell einer Windkraftanlage des dänischen Windturbinenherstellers Vestas im Sortiment. In dem Bausatz sind dem Konzern zufolge auch erstmals die aus nachhaltigem Kunststoff hergestellten Bauteile enthalten. "Wir hoffen, dass die Windkraftanlage Lego-Fans dazu anregen wird, mehr über erneuerbare Energien erfahren zu wollen", teilte das Unternehmen auf Anfrage mit.

    Es gebe allerdings keine Daten darüber, ob sich die Nachfrage ebenfalls in Richtung solcher Produkte verschiebt, sagte Joachim Stempfle, Spielwarenexperte beim Marktforschungsunternehmen NPD-Group. Es spricht einiges dafür, dass bei den Kunden weiterhin der technische Aspekt im Mittelpunkt steht.

    So vertreibt Lego nicht nur die Windkraftanlage, sondern auch das grosse Modell eines Schaufelradbaggers, wie er vor allem im Braunkohletagebau eingesetzt wird. "Dieser Artikel ist in der Zielgruppe sehr stark angekommen", sagte Stempfle. "Aktuelle Diskussionen, wie sie derzeit etwa rund um den Hambacher Forst geführt werden, haben da wenig Auswirkungen."

    Auch Playmobil gab an, keine besonderen Ausschläge bei der Nachfrage etwa nach Technik-Artikeln feststellen zu können. "Im Kinderzimmer ist weiterhin emotionale Intelligenz gefragt - nicht künstliche", sagte Seeger./maa/DP/jha

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  • 07.11.2018 Windkraftanlagenhersteller Vestas setzt auf pralle Auftragsbücher

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    Windkraftanlagenhersteller Vestas setzt auf pralle Auftragsbücher

    07.11.2018 | 09:48:28

    AARHUS (awp international) - Die gute Auftragslage in der Windenergiebranchen befeuert auch den dänischen Anlagenhersteller Vestas. Im dritten Quartal konnte das Unternehmen Aufträge mit einem Umfang von 3,3 Gigawatt an Land ziehen, 25 Prozent mehr als noch vor einem Jahr, wie Vestas am Mittwoch in Aarhus mitteilte.

    Mit einem Bestand von 23,7 Milliarden Euro waren die Auftragsbücher für Turbinen und Service-Leistungen damit Ende September so prall gefüllt wie noch nie. Allerdings macht dem Konzern der enorme Preis- und Investitionsdruck der Branche weiterhin zu schaffen, weil immer mehr Länder weltweit inzwischen ihre Aufträge ausschreiben.

    Konzernchef Anders Rundewald zeigte sich wegen der Auftragslage jedoch optimistisch und sprach in der Mitteilung zudem von einer gewissen Preisstabilisierung im Quartal. Vestas konnte so seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent auf 2,8 Milliarden Euro steigern, jedoch sank das um Sonderposten bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um mehr als ein Fünftel auf 276 Millionen Euro. Die Ebit-Marge ging auf 9,8 Prozent zurück, im entsprechenden Vorjahresquartal hatte sie noch 12,9 Prozent betragen. Unter dem Strich verblieb ein Gewinn von 178 Millionen Euro, ein Rückgang von fast 30 Prozent.

    An seinen zur Halbjahresbilanz wegen der Lage der Branche und der internationalen Handelskonflikte etwas eingedampften Jahreszielen für Umsatz und Ebit-Marge hält Vestas fest. Allerdings stellt der Konzern nun für das Gesamtjahr mit 600 Millionen Euro höhere Investitionen in Aussicht nach bisher 500 Millionen Euro. Beim Zufluss der freien Barmittel (FCF) rechnen die Dänen nun nur noch mindestens 100 Millionen Euro - bisher waren mindestens 400 Millionen Euro eingeplant.

    tav/elm

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  • 28.09.2018 Windanlagenbauer Vestas streicht rund 400 Stellen

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    Windanlagenbauer Vestas streicht rund 400 Stellen

    28.09.2018 | 11:34:29

    AARHUS (awp international) - Der dänische Windanlagenbauer Vestas tritt auf die Kostenbremse und streicht weltweit 400 Jobs. Allein in Nord- und Mitteleuropa sollen 300 Stellen wegfallen, wie das Unternehmen am Freitag in Aarhus mitteilte. Die Kürzungen sollen ab 2019 zu jährlichen Einsparungen von etwa 30 Millionen Euro führen. Betroffen seien vor allem Stellen in Verwaltung und Management, besonders in Deutschland und Dänemark. Insgesamt beschäftigt Vestas weltweit mehr als 24 000 Menschen.

    "Es ist immer schwer, gute und hart arbeitende Kollegen gehen zu lassen", sagte Konzernchef Anders Runevad. Da Vestas mit dem grössten Marktwachstum ausserhalb Europas rechne, müsse das Unternehmen aber seine weltweite Präsenz der erwarteten Marktentwicklung anpassen.

    Die deutsche Windenergie-Branche kritisiert immer wieder, dass die Regierung den Ausbau von Windkraft nicht genug unterstütze. Auch heimische Firmen wie Senvion , Nordex , Enercon und Siemens Gamesa haben bereits Mitarbeiter entlassen und kämpfen mit sinkenden Umsätzen. Der Markt hat sich aus Sicht der Politik so weit entwickelt, dass er zunehmend ohne Subventionen auskommen muss. Dies bekommen die Hersteller zu spüren.

    Der Nettogewinn von Vestas ging 2017 von 965 Millionen auf 894 Millionen Euro zurück, der Umsatz nahm um 3 Prozent auf knapp 10 Milliarden Euro ab. Für das laufende Geschäftsjahr hat das Management die Umsatzprognose zuletzt etwas eingedampft: Statt von 10 bis 11 Milliarden Euro geht es nun von 10 bis 10,5 Milliarden Euro aus./elm/stw/fba

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  • 06.09.2018 Riesiger Offshore-Windpark in der Irischen See eröffnet

    Riesiger Offshore-Windpark in der Irischen See eröffnet

    06.09.2018 | 12:36:14

    BARROW (awp international) - Rund 20 000 Fussballfelder - diese Fläche umfasst der nach Betreiberangaben grösste Windpark der Welt. Am Donnerstag wurde die Erweiterung des Walney-Windparks vor der Küste Nordwestenglands eröffnet. Das teilte das dänische Energieunternehmen Orsted mit.

    Insgesamt erzeugen dort nun beinahe 200 Turbinen Strom durch Windkraft. Allein die neuen 87 Turbinen, die ungefähr zur Hälfte von Siemens stammen, produzierten ausreichend Energie für 600 000 Haushalte, hiess es bei Orsted.

    "Projekte wie dieser Rekord-Windpark tragen zu unserem Ruf als Weltmarktführer für Offshore-Wind bei und werden uns dabei helfen, weiterhin Rekorde bei der Erzeugung erneuerbarer Energie zu brechen", erklärte die zuständige britische Staatssekretärin Claire Perry per Kurznachrichtendienst Twitter./cmy/DP/mis

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  • 04.09.2018 Linke in Brandenburg will Genehmigung neuer Windkraftanlagen aussetzen

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    Linke in Brandenburg will Genehmigung neuer Windkraftanlagen aussetzen

    04.09.2018 | 11:31:06

    POTSDAM (awp international) - Die Linke in Brandenburg will die Genehmigung neuer Windkraftanlagen im Land vorübergehend aussetzen. Für maximal zwei Jahre solle es ein Moratorium geben, sagte Fraktionschef Ralf Christoffers am Dienstag in Potsdam. Hintergrund sei, dass der Ausbau der Netze bundesweit mehrere Jahre im Rückstand sei. Zudem sollen die Gemeinden stärker am Gewinn der Anlagen beteiligt werden.

    "Ein Moratorium ist keine Absage an die Energiewende", sagte der Linke-Politiker. Es bedeute auch keinen Baustopp für schon genehmigte Anlagen. Laut Christoffers ist der Koalitionspartner SPD offen für ein Moratorium. Am Nachmittag will Regierungschef Dietmar Woidke (SPD) eine Bundesratsinitiative vorstellen, um unabhängig von einem Moratorium den Kommunen mehr Mitspracherecht einzuräumen./rgo/DP/mis

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  • 15.08.2018 Vestas wird etwas vorsichtiger - Börse feiert Zahlen und Aktienrückkauf

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    Vestas wird etwas vorsichtiger - Börse feiert Zahlen und Aktienrückkauf

    15.08.2018 | 09:16:20

    AARHUS (awp international) - Der dänische Windanlagenbauer Vestas wird bei den Prognosen etwas zurückhaltender angesichts der globalen Handelskonflikte. Am Markt stieg die Aktie aber dennoch kräftig und zwar in der Spitze über 9 Prozent. Das pralle Auftragsbuch und ein Aktienrückkaufprogramm begeistert die Anleger. Analysten bewerten die Zahlen zum zweiten Quartal als deutlich über den Erwartungen. Vestas will für 200 Millionen Euro eigene Aktien zurückkaufen.

    Die etwas pessimistischen Töne von Vestas spielten somit kaum eine Rolle. Bestehende und mögliche neue Zölle steigerten die Unsicherheit in der Branche, sagte Unternehmenschef Anders Runevad bei der Zahlenvorlage zum zweiten Quartal laut Mitteilung am Mittwoch. Weltweit fördern Länder den Wechsel auf umweltfreundliche Energien, was bei Vestas und auch anderen zu sehr vollen Auftragsbüchern führt, während die Margen unter dem Wettbewerb leiden. Der Auftragsbestand für Turbinen und Service-Leistungen lag zum 30. Juni bei 23 Milliarden Euro, ein Plus von 2,8 Milliarden Euro zum Vorjahr.

    Die Aussichten für den Umsatz dampfte Vestas nun am oberen Rand der bisherigen Prognosespanne ein. Beim Umsatz wird in diesem Jahr nun eine Bandbreite von 10 bis 10,5 Milliarden Euro erwartet (zuvor 10-11 Milliarden) und bei der operativen Marge (Ebit) 9,5 bis 10,5 Prozent (zuvor 9-11%). Im zweiten Quartal sank die Marge bereits von 12,6 auf 11,5 Prozent aufgrund des steigenden Wettbewerbs. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern erreichte im Zeitraum April bis Juni 259 Millionen Euro, im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang um 20 Millionen Euro. Der Umsatz kletterte um zwei Prozent auf 2,26 Milliarden Euro./stk/men/she

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  • 27.07.2018 Siemens Gamesa leidet weiter unter Preisdruck

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    Siemens Gamesa leidet weiter unter Preisdruck

    27.07.2018 | 12:35:01

    (Ausführliche Fassung)

    ZAMUDIO (awp international) - Der Windanlagenbauer Siemens Gamesa kämpft weiter mit dem Preisdruck der Branche. Hoffnung macht dagegen der anziehende Auftragseingang, der auf eine Belebung des Geschäfts in den kommenden Monaten schliessen lässt. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 gingen Umsatz und bereinigtes operatives Ergebnis deutlich zurück. Die Aktie gab daraufhin an der Madrider Börse um mehr als 4 Prozent nach.

    Der Erlös fiel um 21 Prozent auf 2,14 Milliarden Euro, wie die Siemens-Tochter am Freitag in der nordspanischen Stadt Zamudio mitteilte. Der Rückgang fiel damit deutlich höher aus, als Experten ohnehin befürchtet hatten. Das operative Ergebnis des Unternehmens, das unter anderem mit Nordex , Senvion und Vestas konkurriert, sank bereinigt um ein Viertel auf 156 Millionen Euro. Auch hier verfehlte das Unternehmen die Erwartungen der Analysten. Netto konnte Siemens Gamesa sein Ergebnis von 12 Millionen auf 44 Millionen Euro steigern.

    Für das vierte Quartal erwartet Siemens Gamesa eine stärkere Entwicklung. Dabei verwies das Unternehmen auf die vollen Auftragsbücher. Der Auftragsbestand stieg per Ende Juni um 14 Prozent auf 23,2 Milliarden Euro. Die Jahresprognose bekräftigte der Konzern. Die Umsätze sollen auf 9 bis 9,6 Milliarden Euro zurückgehen, die bereinigte Ebit-Marge soll bei 7 bis 8 Prozent liegen.

    Siemens hatte sein Windgeschäft im April vergangenen Jahres mit dem spanischen Windanlagenhersteller Gamesa zusammengeschlossen, um im harten Konkurrenzkampf mit Grösse punkten zu können. Bis 2020 strebt das Siemens Gamesa dabei Einsparungen von 2 Milliarden Euro an. In diesem Ziel sind auch höhere Synergien von 400 Millionen Euro enthalten. Hinzu kommt das bereits lancierte Restrukturierungsprogramm.

    Siemens Gamesa hatte nach einem schwachen Geschäftsjahr 2016/17 und mit Blick auf das schwierige Marktumfeld beschlossen, sein Sparprogramm zu verschärfen. So will der Konzern innerhalb von drei Jahren bis zu 6000 Stellen in 24 Ländern abbauen. Siemens hält noch 59 Prozent der Anteile, daneben ist noch der spanische Energiekonzern Iberdrola mit acht Prozent an Siemens Gamesa beteiligt./zb/nas/tav/fba

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  • 27.07.2018 Siemens-Gamesa-Umsatz sinkt stärker als erwartet

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    Siemens-Gamesa-Umsatz sinkt stärker als erwartet

    27.07.2018 | 07:10:40

    ZAMUDIO (awp international) - Der Windanlagenbauer Siemens Gamesa kämpft weiter mit dem Preisdruck der Branche und einer schwachen Nachfrage vor allem Mitte des vergangenen Jahres. Hoffnung macht dagegen der anziehende Auftragseingang, der auf eine Belebung des Geschäfts in den kommenden Monaten schliessen lässt.

    Im dritten Quartal des Geschäftsjahres gingen Umsatz und operatives Ergebnis deutlich zurück. Der Erlös sei um 21 Prozent auf 2,14 Milliarden Euro gefallen, wie die Siemens-Tochter am Freitag in der spanischen Stadt Zamudio mitteilte. Der Rückgang fiel damit deutlich höher aus als Experten ohnehin befürchtet hatten.

    Das operative Ergebnis des Unternehmens, das unter anderem mit Nordex, Senvion und Vestas konkurriert, ging um ein Viertel auf 156 Millionen zurück. Auch hier verfehlte das im April 2017 aus der Zusammenlegung der Siemens-Windsparte mit dem spanischen Windanlagenbauer Gamesa hervorgegangene Unternehmen die Erwartungen der Analysten.

    Neben dem deutschen Konzern, der 59 Prozent der Anteile hält, ist noch der spanische Energiekonzern Iberdrola mit acht Prozent an Siemens Gamesa beteiligt. Die schwachen Quartalszahlen könnten den Aktienkurs, der sich zuletzt etwas von seinen Rückschlägen erholt hat, belasten./zb/fba

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  • 04.05.2018 Siemens Gamesa verzeichnet erneut mehr Aufträge - Marge zieht kräftig an

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    Siemens Gamesa verzeichnet erneut mehr Aufträge - Marge zieht kräftig an

    04.05.2018 | 07:08:05

    MADRID (awp international) - Der Windanlagenbauer Siemens Gamesa kommt zunehmend besser in Schwung. Zwischen Januar und Ende März konnten die Siemens-Tochter das dritte Quartal in Folge den Auftragseingang steigern. Zudem zogen Umsatz und operatives Ergebnis im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 (30. September) an. Der Erlös sei im Vergleich zum Vorquartal um fünf Prozent auf 2,24 Milliarden Euro gestiegen, teilte der mit Unternehmen wie Nordex , Senvion und Vestas konkurrierende Konzern am Freitag in Madrid mit.

    Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte um 42 Prozent auf 189 Millionen Euro zu. Damit blieben im zweiten Quartal 8,4 Prozent des Umsatzes als operatives Ergebnis hängen. Im ersten Quartal waren das nur 6,3 Prozent. Das ist ein deutlich höherer Wert als Experten erwartet hatten. Zudem schrieb das Unternehmen schwarze Zahlen nachdem in den ersten drei Monaten noch ein Verlust angefallen war. Siemens Gamesa hatte Mitte Februar angekündigt, den Sparkurs zu verschärfen, um die Profitabilität zu steigern./zb/she

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  • 13.03.2018 Messe 'New Energy 2018' startet am Donnerstag in Husum

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    Messe 'New Energy 2018' startet am Donnerstag in Husum

    13.03.2018 | 08:17:37

    HUSUM (awp international) - Die Messe "New Energy 2018" wird am Donnerstag in Husum ihre Pforten öffnen. Vier Tage lang werden Unternehmen aus dem In- und Ausland zeigen, dass erneuerbare Energie mehr bedeutet als Windräder oder Solaranlagen. Bis Sonntag werden rund 100 Aussteller auf 10 000 Quadratmetern Fläche ihre Produkte vorstellen. Zur Eröffnung der 15. Auflage der Messe erwarten die Veranstalter unter anderen Energiewendeminister Robert Habeck (Grüne).

    Dabei will sich die Messe nicht als reine Fachveranstaltung verstanden wissen. So sollen interessierte Verbraucher Informationen bekommen, wie sie erneuerbare Energien, Einspartechnologien oder auch Elektrofahrzeuge nutzen können. So wird der Branchenverband "watt_2.0 e.V." an einem Gemeinschaftsstand zeigen, wie ein Komplettumbau der Energieversorgung möglich werden kann - von einzelnen Anlagen bis hin zu Null- oder Plusenergiehäusern, von Quartierslösungen in Stadtteilen oder Dörfern bis hin zu Erneuerbare-Energien-Projekten in ganzen Regionen, sagte Messesprecherin Barbara Zillig.

    Daneben warten auf einem Outdoor-Parcours rund 20 E-Fahrzeuge, die "gefühlt, beklopft und gefahren werden können", so Zillig. "Das Gelingen der Energie-, Wärme- und Verkehrswende braucht die Mitwirkung vieler Akteure", erklärte die Sprecherin. Von Politik und Verwaltung über Unternehmen und Handwerk bis zum engagierten Privatmann könne jeder einen wichtigen Beitrag leisten.

    Zum Beispiel "Ökostrom nutzen, Solarmodule aufs Dach schrauben, sich an Mieterstrom beteiligen, das Auto mit anderen teilen, Bürgerenergieprojekte unterstützen, Energiegenosse werden oder den Bankberater fragen, welche Förderprogramme möglich sind." Die Energiewende sei längst zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe geworden. "Sie beginnt im Kopf: Die Sensibilisierung und Motivation für ein klimabewusstes Verhalten ist daher auch ein Kommunikationsauftrag."/run/DP/zb

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  • 07.02.2018 Windanlagenbauer Vestas mit weniger Gewinn - Auftragslage robust

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    Windanlagenbauer Vestas mit weniger Gewinn - Auftragslage robust

    07.02.2018 | 10:33:12

    AARHUS (awp international) - Hoher Wettbewerbs- und damit einhergehender Preisdruck haben Umsatz und Ergebnis des dänischen Windanlagenbauers Vestas belastet. So lieferte das Unternehmen zwar mehr Windturbinen aus als im Vorjahr, jedoch blieb unter dem Strich weniger bei den Dänen hängen. Vestas schlug sich jedoch bedeutend besser als der Wettbewerber Siemens Gamesa , der zuletzt mit einem zweistelligen prozentualen Umsatzrückgang sowie roten Zahlen zu kämpfen hat. Das Geschäft mit Windanlagen wandelt sich derzeit in einen zunehmend reifen Markt, der ohne Subventionen auskommen muss. Dies bekommen die Hersteller zu spüren.

    So ging der Nettogewinn von Vestas 2017 von 965 Millionen auf 894 Millionen Euro zurück, wie das Unternehmen am Mittwoch an seinem Stammsitz in Aarhus mitteilte. Das operative Ergebnis (Ebit) sank um 13 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Der Umsatz nahm um 3 Prozent auf knapp 10 Milliarden Euro ab. Im Schlussquartal gingen Umsatz und Ebit noch deutlicher zurück, Vestas blieb dabei jedoch im Rahmen der Erwartungen der Analysten. Dabei machten dem Windanlagenbauer zusätzlich negative Währungseffekte zu schaffen. Die Aktionäre sollen mit 9,23 dänischen Krone (rund 1,24 Euro) je Aktie weniger Dividende erhalten als im Vorjahr mit je 9,71 Kronen. Ein umgerechnet bis zu 200 Millionen Euro schweres Aktienrückkaufprogramm ist in Vorbereitung.

    Das Vestas-Management zeigte sich zufrieden. Das Unternehmen sei weiterhin bei den Gewinnmargen führend in der Industrie, kommentierte Vorstandsvorsitzender Anders Runevard. Die Ebit-Marge ging zwar von 13,9 auf 12,4 Prozent zurück, liegt jedoch bedeutend höher als etwa bei Siemens Gamesa, die im vergangenen Geschäftsjahr auf eine bereinigte Pro-forma-Marge von 7 Prozent kamen und für das laufende Geschäftsjahr 7 bis 8 Prozent anstreben.

    Die Auftragsbücher von Vestas sind zudem gut gefüllt. Dabei zeigt sich ein ähnliches Bild wie bei den Auslieferungen: In Megawatt stieg die Zahl der Neuaufträge, in Euro gingen sie jedoch 2017 um 6 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro zurück. Beim Auftragsbestand verzeichnete Vestas bei den Serviceverträgen ein zweistelliges prozentuales Wachstum, aber auch bei den Anlagen selbst ein leichtes Plus.

    Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Vestas-Management einen Umsatz zwischen 10 und 11 Milliarden Euro, wobei die Erlöse aus Dienstleistungen zunehmen dürften. Die operative Marge sieht der Konzern weiter sinken: auf 9 bis 11 Prozent. Der Wandel in der Windindustrie führe zu einem hoch wettbewerbsintensiven Umfeld, was voraussichtlich eine weitere Konsolidierung antreiben werde, schätzt der Konzern. Langfristig gab Vestas ein Margenziel von mindestens 10 Prozent aus. Beim Umsatz wollen die Dänen schneller als der Markt wachsen.

    Am Markt wurden die Aussagen positiv aufgenommen: Die Aktie stieg am Vormittag in Kopenhagen um rund 5 Prozent auf 426 Kronen./nas/mne/jha/

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG