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  • 09.05.2019 Zurich startet verhalten ins Jahr, sieht aber steigende Preise

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Zurich Insur Gr N 324.70 -1.40 -0.43% 341.30 282.40 188'298

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    Zurich startet verhalten ins Jahr, sieht aber steigende Preise

    09.05.2019 | 11:55:03

    (Zusammenfassung; Von Marc Kaufmann, AWP)

    Zürich (awp) - Die Zurich-Gruppe ist verhalten ins Jahr gestartet. In der Schadenversicherung und im Neugeschäft der Lebensparte nahmen die Prämienvolumen im ersten Quartal ab. Immerhin kam es mit Blick auf bereinigte und mit dem Vorjahr besser vergleichbaren Zahlen zu einem Zuwachs.

    Finanzchef George Quinn sprach am Donnerstag nach Vorlage einiger weniger Kennzahlen mit Blick auf das bereinigte Wachstum von einem guten Start ins Jahr 2019. Für Zuversicht sorgten bei Quinn die Entwicklung des Geschäfts in Asien und Lateinamerika sowie der Preisanstieg in der Nichtlebenversicherung.

    "Wir wuchsen bereits in den vergangenen Quartalen in Schwellenmärkten zumeist zweistellig und das haben wir im abgelaufenen Quartal erneut geschafft", sagte Quinn. Sehr gut kam die Zurich in Ländern wie Australien, Malaysia, Japan, Argentinien, Chile oder Brasilien voran.

    Starke Schwellenmärkte

    Im Schaden- und Unfallgeschäft (P&C) kletterten die Bruttoprämien der Zurich in Asien-Pazifik um 14 Prozent auf 717 Millionen US-Dollar. In Lateinamerika wuchs Zurich mit 10 Prozent auf 750 Millionen. Die weitaus grösseren und gut entwickelten Märkte konnten da erneut nicht mithalten.

    Einen Prämienrückgang von 7 Prozent auf knapp 5 Milliarden Dollar erlitt die Zurich in der volumenstärksten Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA). Nebst belastenden Währungseinflüssen fiel der Verkauf der ADAC-Autoversicherung in Deutschland ins Gewicht. Und so erhöhten sich die Einnahmen auf bereinigter Basis und mit Rückenwind etwa aus der Schweiz und Italien um 4 Prozent.

    Auf Gruppenebene sanken die Bruttoprämien im P&C-Geschäft um 2 Prozent auf 9,18 Milliarden Dollar. Auf vergleichbarer Basis wuchs der wichtigste Teil der Zurich allerdings wie die EMEA-Region ebenfalls mit 4 Prozent.

    Lebengeschäft stockt

    Ein ähnliches Bild zeigt sich in der Lebensversicherung. Da nahm das sogenannte Jahresprämienäquivalent (APE) im Neugeschäft um 6 Prozent auf 1,18 Milliarden Dollar ab. Bereinigt stieg die Kennzahl hingegen um 2 Prozent. Das APE setzt sich aus den neu gewonnenen, laufenden Prämien und einem Zehntel der eingenommenen Einmalprämien zusammen.

    Weniger Neugeschäft zeichnete die Zurich mit Firmen der EMEA-Region (bereinigt: -10%). Allerdings wies Quinn darauf hin, dass ein im Vorjahr in Grossbritannien abgeschlossener Grosskontrakt zur Deckung von Langlebigkeitsrisiken das Bild verzerre. In der Schweiz waren in der Beruflichen Vorsorge (BVG) positive Tendenzen auszumachen.

    Sehr gut läuft der Verkauf von Lebensversicherungen auch in Lateinamerika: Das APE schoss dort bereinigt um einen Drittel in die Höhe. In Ländern wie Brasilien, Mexiko, Chile oder Argentinien profitiert die Zurich von Vertriebspartnerschaften wie jener mit der spanischen Bank Santander.

    Verhalten kommt derweil der aufs P&C-Geschäft fokussierte US-Partner Farmers voran, den die Zurich mit Dienstleistungen bedient. Farmers erwirtschaftete im ersten Quartal Bruttoprämien in Höhe von 5,19 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Plus von 1 Prozent. Wachsen konnte Farmers besonders im Osten des Landes, wo man in der Vergangenheit stets weniger stark vertreten war.

    Preise steigen

    Finanzchef George Quinn sieht die Zurich mit den angestrebten Zielen auf Kurs. "Wir sind zuversichtlich, dass dieses Jahr alle Finanzziele erreicht oder gar übertroffen werden", sagte er. Ein wichtiger Teil ist das Sparprogramm. Die Zurich will den Kostenblock bis Ende Jahr verglichen mit 2015 um insgesamt 1,5 Milliarden Dollar eindampfen. Bis Ende 2018 hatte man bereits 1,1 Milliarden davon umgesetzt.

    Erfreulich sei auch, wie sich die Preise in der Schadenversicherung entwickeln, fügte Quinn an. Angeführt vom Geschäft in Nordamerika, wo es zu Preissteigerungen von rund 4 Prozent gekommen ist, konnten die Preise im Durchschnitt weltweit um über 2 Prozent angehoben werden. Quinn hofft, dass der Trend anhält und zu Wachstum führt.

    mk/ys

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  • 09.05.2019 Zurich-Aktien verlieren nach Q1-Update

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Zurich Insur Gr N 324.70 -1.40 -0.43% 341.30 282.40 188'298

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    Zurich-Aktien verlieren nach Q1-Update

    09.05.2019 | 09:47:09

    Zürich (awp) - Die Aktien der Zurich Insurance Group verlieren am Donnerstag nach Vorlage einiger weniger Kennzahlen zum ersten Quartal an Wert. Allerdings gibt auch der Gesamtmarkt nach. Die Versicherungsgruppe hat die Markterwartungen an das Nichtlebengeschäft übertroffen, nicht aber jene für das Lebengeschäft.

    Bis um 09.25 Uhr verlieren Zurich 0,9 Prozent auf 316,40 Franken. Der Gesamtmarkt büsst derweil gemessen am Leitindex SMI 0,63 Prozent ein.

    Analysten heben in ersten Kommentaren die um Währungseinflüsse sowie um Zu- und Verkäufe positive Entwicklung in der Schaden- und Unfallversicherung hervor. Dabei habe sich die Zurich vor allem im Schweizer Kommerzgeschäft, mit Autoversicherungen in Italien sowie in Ländern wie Australien, Malaysia, Japan oder Argentinien stark entwickelt, schreibt ZKB-Analyst Georg Marti.

    Demgegenüber habe sich jedoch das Neugeschäft in der Lebensparte verhalten entwickelt. Deutlich rückläufig sei etwa der Neuabsatz in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika), dem grössten Geschäftsfeld. Die Neugeschäftsmarge bezeichnete Marti als insgesamt stabil.

    UBS-Analyst Jonny Urwin zeigte sich derweil erfreut darüber, dass das Nichtlebengeschäft zu neuem Wachstum zurückgefunden hat. Zuversichtlich stimmen würden ihn auch die Aussagen zu den steigenden Prämienpreisen und die nach wie vor starke Eigenkapitalbasis.

    Michael Huttner von JP Morgan hatte sich dagegen von der Z-ECM-Kapitalposition etwas mehr als die stabilen 125 Prozent erhofft, welche die Zurich Ende März erreichte. Und auch Claudia Gaspari von Barclays war im Zuge der starken Aktienmarktentwicklung ebenfalls von einer Belebung der Z-ECM-Kennzahl ausgegangen - auf einen Wert von 129 Prozent. Die Z-ECM-Quote zieht der Konzern zur Steuerung des Geschäfts bei, und sie spielt eine entscheidende Rolle in der Ausschüttungspolitik.

    Händlern zufolge konnte die Zurich-Aktie anders als im Vorjahr den Dividendenabgang vom April bislang noch nicht wieder wettmachen. Und auch sonst seien die Papiere seit Jahresbeginn hinter anderen Schweizer Versicherungswerten zurückgeblieben, hiess es.

    mk/ys

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  • 09.05.2019 Zurich startet verhalten ins Jahr, sieht aber steigende Preise

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Zurich startet verhalten ins Jahr, sieht aber steigende Preise

    09.05.2019 | 09:10:01

    (Erste Meldung ausgebaut)

    Zürich (awp) - Die Zurich-Gruppe ist verhalten ins Jahr 2019 gestartet. In der Schadenversicherung ging das Prämienvolumen leicht zurück. Immerhin kam es zu Wachstum mit Blick auf bereinigte Zahlen, die mit dem Vorjahr besser vergleichbar sind. Zuversichtlich stimmen zudem die steigenden Preise.

    Zum Startquartal gibt die Zurich nur wenige Kennzahlen bekannt. In der Schaden- und Unfallversicherung (P&C) sind es die Bruttoprämien, die vor allem aufgrund von Währungseinflüssen um 2 Prozent auf 9,18 Milliarden US-Dollar gesunken sind. Vergleicht man die Zahlen in Lokalwährungen und bereinigt man sie um Zu- und Verkäufe, dann stiegen die Einnahmen laut Angaben vom Donnerstag hingegen um 4 Prozent.

    Einen Prämienrückgang von 7 Prozent verzeichnete die Zurich in der volumenstärksten Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA), was auch mit dem Verkauf der deutschen ADAC-Autoversicherung zu tun hat. Auf bereinigter Basis ergab sich aber auch hier ein Plus von 4 Prozent. Gut lief etwa das Geschäft mit Firmenkunden in der Schweiz und in Italien.

    Stark zulegen konnte die Zurich in Asien-Pazifik (bereinigt: +15%) und in Lateinamerika (+12%). Da habe sich das Geschäft in Ländern wie Australien, Malaysia, Argentinien oder Chile gut entwickelt, hiess es. In Nordamerika, der zweitgrössten Region in der Schadenversicherung, nahm das Volum um moderate 1 Prozent zu.

    Weniger Lebengeschäft mit Firmen

    In der Lebensversicherung konnte die Zurich im Neugeschäft den Schwung aus dem letzten Jahr nicht mitnehmen, wobei auch hier Währungseinflüsse belasteten. Das Jahresprämienäquivalent (APE) ging um 6 Prozent auf 1,18 Milliarden Dollar zurück (bereinigt: +2%). Die Kenngrösse setzt sich aus den neu gewonnenen, laufenden Prämien und einem Zehntel der eingenommenen Einmalprämien zusammen.

    Weniger Neugeschäft zeichnete die Zurich mit Firmen der EMEA-Region, während man in der Beruflichen Vorsorge (BVG) in der Schweiz gewachsen ist. Ob es nach dem Axa-Rückzug aus der Vollversicherung zu Verschiebungen von Kunden gekommen ist, wollte Finanzchef George Quinn an einer Telefonkonferenz nicht sagen. Die Vollversicherung bietet Firmen in Pensionsfragen einen Rundumschutz und ist bei KMU sehr beliebt. Die Zurich hat das Angebot bereits vor Jahren aus dem Sortiment genommen und setzt vor allem auf die Sammelstiftung Vita.

    Sehr gut läuft der Verkauf von Produkten der Lebensversicherung in Lateinamerika, wo sich die Zurich seit Jahren vor allem auf die Vertriebspartnerschaft mit der spanischen Bank Santander punktet. Um den Verkauf des Firmenkundengeschäfts in Chile sowie Währungseinflüssen bereinigt nahm die APE-Kennzahl in der Region um einen Drittel zu.

    Verhalten entwickelt sich derweil der US-Partner Farmers, den die Zurich mit Dienstleistungen bedient. Farmers erwirtschaftete im ersten Quartal Bruttoprämien in Höhe von 5,19 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Plus von 1 Prozent. Wachsen konnte Farmers im Osten des Landes, wo man in der Vergangenheit stets weniger stark vertreten war. Die von der Zurich mit Farmers erwirtschafteten Kommissionserträge legten um 6 Prozent zu. Dazu hätten auch buchhalterische Anpassungen geführt, hiess es.

    Weiterhin solide kapitalisiert

    Nach wie vor robust präsentiert sich die Kapitallage der Zurich. Die firmeneigene Z-ECM-Quote, die zur Steuerung des Geschäfts herbeigezogen wird, lag per Ende März mit 125 Prozent leicht über dem Wert von Ende 2018. Zudem betrug die Quote des Schweizer Solvenztests (SST) Anfang Jahr hohe 221 Prozent.

    Finanzchef George Quinn sieht die Zurich ausserdem mit den angestrebten Zielen auf Kurs. Man sei zuversichtlich, dass dieses Jahr alle Finanzziele erreicht oder gar übertroffen werden könnten. Dabei will man im Kern den Kostenblock bis Ende Jahr verglichen mit 2015 um insgesamt 1,5 Milliarden Dollar senken.

    Erfreulich sei auch, wie sich die Preise in der Schadenversicherung entwickeln, fügte Quinn an. Angeführt vom Geschäft in Nordamerika konnten die Preise im Durchschnitt weltweit um über 2 Prozent angehoben werden. Quinn hofft, dass der Trend anhält und zu Wachstum führt.

    mk/ys

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  • 09.05.2019 Zurich startet verhalten ins Jahr 2019

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Zurich Insur Gr N 324.70 -1.40 -0.43% 341.30 282.40 188'298

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    Zurich startet verhalten ins Jahr 2019

    09.05.2019 | 07:06:27

    Zürich (awp) - Die Zurich-Gruppe ist verhalten ins Jahr 2019 gestartet. In der Schadenversicherung ging das Prämienvolumen leicht zurück. Immerhin kam es zu leichtem Wachstum mit Blick auf Zahlen, die mit dem Vorjahr besser vergleichbar sind. Ähnlich entwickelte sich auch das Neugeschäft in der kleineren Lebensversicherung.

    Zum ersten Quartal gibt die Zurich nur einige wenige Kennzahlen bekannt. In der Schaden- und Unfallversicherung (P&C) sind es die Bruttoprämien. Sie nahmen im Startquartal den Angaben vom Donnerstag zufolge um 2 Prozent auf 9,18 Milliarden US-Dollar ab. Vergleicht man aber die Zahlen in Lokalwährungen und bereinigt sie um Zu- und Verkäufe, dann stiegen die Einnahmen um 4 Prozent an.

    In der Lebensversicherung konnte die Zurich im Neugeschäft den Schwung aus dem letzten Jahr nicht mitnehmen. Das Jahresprämienäquivalent (APE) nahm um 6 Prozent auf 1,18 Milliarden Dollar ab. Die Kenngrösse APE setzt sich aus den neu gewonnenen, laufenden Prämien und einem Zehntel der eingenommenen Einmalprämien zusammen. Immerhin resultierte auch hier auf bereinigter Basis ein Plus von 2 Prozent.

    Verhalten entwickelt sich auch das Geschäft des US-Partners Farmers. Der genossenschaftlich organisierte Versicherer, den die Zurich mit Dienstleistungen bedient, erwirtschaftete im ersten Quartal Bruttoprämien in Höhe von 5,19 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Plus von 1 Prozent. Jedoch stiegen die bei Farmers erwirtschafteten Kommissionserträge der Zurich um deutlichere 6 Prozent auf 828 Millionen.

    Nach wie vor robust präsentiert sich die Kapitallage der Zurich Gruppe. Die Z-ECM-Quote, die zur Steuerung des Geschäfts herbeigezogen wird, lag per Ende März bei 125 Prozent nach 124 Prozent Ende 2018. Per 1. Januar 2019 betrug die Quote des Schweizer Solvenztests (SST) der Gruppe 221%.

    Finanzchef George Quinn sieht die Zurich mit den angestrebten Zielen auf Kurs. Man sei zuversichtlich, dass dieses Jahr alle Finanzziele erreicht oder gar übertroffen werden könnten. Dabei will die Zurich im Kern den Kostenblock bis Ende Jahr verglichen mit 2015 um insgesamt 1,5 Milliarden Dollar senken.

    mk/ys

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  • 08.05.2019 Ausblick Zurich: Gute Entwicklung im Lebensneugeschäft erwartet

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    Ausblick Zurich: Gute Entwicklung im Lebensneugeschäft erwartet

    08.05.2019 | 13:24:13

    Zürich (awp) - Der Versicherer Zurich Insurance präsentiert am Donnerstag, 9. Mai Zahlen zum ersten Quartal 2019. Da nur wenige ausgewählte Unternehmenskennzahlen publiziert werden, wird auf die Erstellung eines AWP-Konsens verzichtet.

    FOKUS: Die Zurich publiziert zum ersten Quartal nur wenige Kennzahlen, etwa zur Entwicklung des Geschäftsvolumens in der Nichtlebenversicherung oder zum Neugeschäft im Lebenteil. Für letzteres erwarten Analysten weiteres Wachstum, schliesslich hat die Zurich in der Vergangenheit mit Erfolg den weltweiten Vertrieb von Lebensversicherungen über Partnerbanken ausgebaut. Wenig dynamisch präsentiert sich dagegen die Entwicklung der Nichtlebenversicherungen.

    ZIELE: Die Guidance hat die Zurich auf das für den Zeitraum 2017 bis 2019 aufgestellte Programm ausgerichtet. Im Zentrum steht dabei die Senkung der Kosten. Der Kostenblock soll verglichen mit 2015 um 1,5 Milliarden Dollar verkleinert werden. Ein Grossteil davon hat die Gruppe bereits bis Ende 2018 umgesetzt. Derweil rechnet CEO Mario Greco im laufenden Jahr weiterhin mit moderatem Wachstum, hiess es anlässlich der Bilanzmedienkonferenz Anfang Februar.

    Auch Verwaltungsratspräsident Michel Liès sieht die Zurich auf Zielkurs, wie er am 3. April an der Generalversammlung erklärt hat. "Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass Zurich den Erfolgspfad der letzten Jahre weiter beschreiten wird. Die Richtung stimmt", sagte Liès in seiner Rede vor den Aktionären. Die Gruppe sei auf gutem Weg, alle finanziellen Ziele zu erreichen oder zu übertreffen. Ein Ziel, das seit langem gilt, ist jenes zur Eigenkapitalrendite, mit der man über der Marke von 12 Prozent liegen möchte.

    PRO MEMORIA: Im April wurde die Zurich in den USA mit 5,1 Millionen Dollar gebüsst. Auslöser dieser Busse war der Verkauf von Lebensversicherungen in den Jahren 2008 bis 2014, die von US-Kunden offenbar zur Steuerhinterziehung genutzt wurden. Die Zurich hatte das US-Justizdepartement (DoJ) davon selbst in Kenntnis gesetzt. Konkret ging es um rund 420 Versicherungspolicen für US-Kunden, für die die Zurich keinen Nachweis über eine Deklaration bei den Steuerbehörden erhalten hatte.

    AKTIENKURS: Seit Jahresbeginn haben die Titel der Zurich einen Steigerungslauf hingelegt, der erst Anfang April mit der Auszahlung der hohen Dividende gestoppt wurde. Die Zurich-Ausschüttung zählt gemessen an der Dividendenrendite von knapp 6 Prozent zu den lukrativsten am Schweizer Markt. Aktuell liegt der Zurich-Kurs im Vergleich mit Anfang Jahr mit gut 8 Prozent im Plus bei rund 315 Franken. Das im März gesetzte Mehrjahreshoch liegt bei 341,30 Franken.

    Homepage: www.zurich.com

    an/mk

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  • 30.04.2019 Versicherungsgesellschaften bestehen SST deutlich

    Betroffene Wertpapiere

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    Zurich Insur Gr N --- --- --- --- --- ---
    Helvetia Hldg N --- --- --- --- --- ---

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    Versicherungsgesellschaften bestehen SST deutlich

    30.04.2019 | 08:40:00

    Zürich (awp) - Die Schweizer Versicherungsgesellschaften erfüllen die von der Eidg. Finanzmarktaufsicht (Finma) geforderte Risikofähigkeit deutlich. Mit 254 Prozent (Pax Holding), 242 Prozent (Bâloise), 222 Prozent (Helvetia) und 221 Prozent (Zurich) liegen die so genannten SST-Quoten weit über dem geforderten Minimalwert von 100 Prozent.

    Die Schweizer Versicherungen sind von der Finma verpflichtet, per Ende April einen Bericht über ihre Finanzlage zu veröffentlichen. Angewandt werden muss dabei der so genannte Schweizer Solvenztest (SST), mit dem die ökonomische Risikosituation einer Versicherung geprüft werden kann. In seinen Grundsätzen entspricht der SST den unter dem Namen Solvency II bekannten EU-Richtlinien.

    Konkret wird beim SST das Eigenkapital mit den Risiken abgeglichen, die eine Versicherung eingegangen ist. Von der Finma sind die Kapitalanforderungen dabei gemäss den Angaben auf der Webseite so festgelegt worden, dass ein Versicherer auch bei einem negativen Ereignis, das nur alle hundert Jahre eintritt, kapitalmässig nicht in Bedrängnis kommt.

    Solvenzquoten alle über 200 Prozent

    Die Bâloise weist in ihrem "Bericht über die Finanzlage" (Büfl) eine Solvenzquote von 242 Prozent aus. Im Vorjahr kam die Versicherungsgesellschaft noch auf eine Quote von 262 Prozent, wobei die Veränderung gemäss Medienmitteilung vom Dienstag im Wesentlichen auf die Anwendung des neuen Standardmodells zurückzuführen sei. Mit ihrer Solvenz unterstreiche sie erneut ihre seit Jahren äusserst solide Kapitalisierung und gehöre nach wie vor zu einer der bestkapitalisiertesten Versicherungsgesellschaften in Europa, schreibt die Bâloise.

    Helvetia meldet eine SST-Quote von 222 Prozent. Gemäss Angaben der Versicherungsgruppe konnte sie die Quote im Vergleich zum Vorjahr damit um 10 Prozentpunkte steigern. Die Helvetia sieht die Steigerung auch als Resultat ihres Geschäftserfolges im vergangenen Jahr, der sich trotz schwacher Aktienmärkte, tieferen Zinsen und höheren Kreditspreads positiv auf die SST-Quote ausgewirkt habe.

    Der Versicherungskonzern Zurich kommt per 1. Januar 2019 auf eine SST-Quote von 221 Prozent. Ein Jahr davor hatte die Quote noch bei 216 Prozent gelegen. Dieser Wert übertreffe nicht nur die Solvabilitätsanforderungen deutlich und belege die anhaltende Stärke der Bilanz, sondern spiegele auch das disziplinierte Kapitalmanagement der vergangenen Jahre wider, schreibt die Zurich.

    Die Pax Versicherung schliesslich steigerte ihre SST-Quote von 225 Prozent im Vorjahr auf 254 Prozent zu Beginn des laufenden Jahres.

    jr/mk

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  • 25.04.2019 Zurich zahlt in USA Busse von 5,1 Mio Dollar wegen Hilfe zu Steuerhinterziehung

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    Zurich zahlt in USA Busse von 5,1 Mio Dollar wegen Hilfe zu Steuerhinterziehung

    25.04.2019 | 21:14:42

    (Neu sind der vierte und der letzte Abschnitt.)

    Washington (awp) - Der Versicherungskonzern Zurich zahlt in den USA eine Busse von 5,1 Millionen Dollar. Er hatte Versicherungsprodukte verkauft, die von US-Kunden zur Steuerhinterziehung genutzt wurden. Zurich hatte die Behörden selbst darüber informiert, wie das US-Justizdepartement (DoJ) am Donnerstagabend mitteilte.

    Die Lebensversicherungstöchter Zurich Life und Zurich International Life hätten in den Jahren 2008 bis 2014 rund 420 Versicherungspolicen für US-Kunden geführt, bei denen sie keinen Nachweis über eine Deklaration bei den Steuerbehörden erhalten hätten, heisst es in der Mitteilung. Die Policen hätten einen maximalen Wert von rund 102 Millionen Dollar gehabt.

    Die Zurich habe gewusst oder hätte zumindest wissen müssen, dass sie mit diesen Policen US-Steuerzahlern geholfen hätten, nicht deklarierte Vermögen vor den US-Behörden zu verstecken. Die Lebensversicherungsgesellschaften hätten es versäumt sicherzustellen, dass ihre Produkte mit US-Steuergesetzen konform seien, so das DoJ.

    Speziell die Zurich International Life habe Versicherungsprodukte an US-Steuerpflichtige verkauft, deren Rückkaufswert an spezifische Investitionen gekoppelt waren. Damit habe man den Kunden eine Auswahl an speziellen Investitions-Optionen offeriert. In einigen Fällen seien die Versicherungsprodukte aus Offshore-Banken bezahlt worden.

    Nach Beendigung des US-Steuerprogramms der Schweizer Banken habe die Zurich eine umfassende Untersuchung ihrer Lebensversicherungs-, Spar- und Pensionsprodukte durchgeführt. Im Juli 2015 habe der Versicherer dann das US-Justizdepartement informiert. Zurich selbst sei nie Ziel einer Untersuchung der US-Steuerbehörden gewesen. Seither habe die Zurich substanzielle Resultate der eigenen Untersuchungen an das DoJ gemeldet.

    Ausserdem habe die Gesellschaft auch mit Regulatoren ausserhalb der USA zusammengearbeitet. So habe die Zurich Life vom Schweizer Finanzdepartement die Erlaubnis für die Offenlegung gewisser Informationen an das US-Justizdepartement erhalten.

    tp/

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  • 25.04.2019 Zurich zahlt in USA Busse von 5,1 Millionen Dollar wegen Steuervergehen

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    Zurich zahlt in USA Busse von 5,1 Millionen Dollar wegen Steuervergehen

    25.04.2019 | 20:25:55

    Washington (awp) - Der Versicherungskonzern Zurich muss in den USA wegen Steuervergehen eine Busse von 5,1 Millionen Dollar bezahlen. Der Versicherer hatte Versicherungsprodukte verkauft, die von US-Kunden zur Steuerhinterziehung genutzt wurden. Er hatte sich selbst angezeigt, wie das US-Justizdepartement (Department of Justice DoJ) am Donnerstagabend mitteilte.

    Die Lebensversicherungstöchter von Zurich, die Zurich Life und die Zurich International Life, hätten in den Jahren 2008 bis 2014 rund 420 Versicherungspolicen für US-Steuerzahler ausgegeben, die von den Kunden möglicherweise nicht deklariert wurden. Die Policen hätten einen maximalen Wert von rund 102 Millionen Dollar gehabt, heisst es in der Mitteilung.

    Die Zurich habe gewusst oder hätte zumindest wissen müssen, dass sie mit diesen Policen US-Steuerzahlern geholfen hätten, nicht deklarierte Vermögen vor den US-Behörden zu verstecken. Die Lebensversicherungsgesellschaft habe es versäumt sicherzustellen, dass ihre Produkte mit US-Steuergesetzen konform seien, schreibt die US-Behörde.

    Nach Beendigung des US-Steuerprogramms der Schweizer Banken habe die Zurich-Gruppe eine umfassende Untersuchung ihrer Lebensversicherungs-, Spar- und Pensionsprodukte durchgeführt. Im Juli 2015 habe der Versicherer dann das US-Justizdepartement informiert. Zurich selbst sei nie Ziel einer Untersuchung der US-Steuerbehörden gewesen. Seither habe die Zurich substanzielle Resultate der eigenen Untersuchungen an das DoJ gemeldet.

    tp/

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  • 21.03.2019 Fitch erteilt den Schweizer Versicherungen gute Noten

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    Fitch erteilt den Schweizer Versicherungen gute Noten

    21.03.2019 | 13:00:01

    Zürich (awp) - Die Kreditratingagentur Fitch stellt dem Schweizer Versicherungssektor ein gutes Zeugnis aus. Die Versicherer hätten 2018 in einem herausfordernden Marktumfeld mit anhaltend tiefen Zinsen und volatilen Finanzmärkten ihre Einnahmen gesteigert, hielt Fitch in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht fest. Der Sektor sei insgesamt stark kapitalisiert.

    Den Schweizer Lebensversicherern sei es gelungen, den Prämienabrieb in dem mit Zinsgarantien belasteten Kollektivlebengeschäft dank Wachstum im Bereich der teilautonomen Sammellösungen zu kompensieren. Laut Fitch dürfte dies auch in Zukunft möglich sein. Allerdings werde sich das Wachstum insgesamt auf einem eher tiefen Niveau bewegen, hiess es.

    Ein Problem seien nicht nur die tiefen Zinsen, auch die volatile Entwicklung an den Finanzmärkten mache den Lebensversicherern zu schaffen. Die allgemein tieferen Kapitalerträge hätten zuletzt eine Aufstockung der Reserven notwendig gemacht, was die Rentabilität der Firmen belaste, so Fitch.

    Dennoch hätten die Lebensversicherer im Jahr davor - also 2017 - im Durchschnitt eine Eigenkapitalrendite von guten 8 Prozent erzielt. Der anlageseitige Druck werde zwar anhalten, doch müssten künftig wohl weniger Reserven stark aufgebaut werden. Fitch geht davon aus, dass sich die Rendite kurz- bis mittelfristig im Bereich von 5 bis 7 Prozent bewegen dürfte.

    Im Schaden- und Haftpflichtgeschäft rechnet Fitch nur mit moderatem Wachstum. Der Markt gilt in der Schweiz als gesättigt und stark umworben. Insbesondere im Motorfahrzeuggeschäft gebe es Überkapazitäten, hiess es.

    Die Versicherer seien aber trotz des Wettbewerbs beim Zeichnen von Sachgeschäft diszipliniert geblieben, was sich auszahle. Die durchschnittliche Schaden-Kosten-Quote habe 2017 gute 95 Prozent betragen und werde künftig wohl weiterhin klar unter der Schwelle von 100 Prozent bleiben, glauben die Fitch-Experten. Liegt der Wert unter 100 Prozent, dann verdient ein Versicherer in diesem Geschäft Geld.

    mk/ra

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  • 08.03.2019 Mario Greco profitiert als Zurich-CEO von langfristigen Aktienboni

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    Mario Greco profitiert als Zurich-CEO von langfristigen Aktienboni

    08.03.2019 | 08:48:14

    Zürich (awp) - Die Zurich hat ihren Chef Mario Greco im Jahr 2018 mit 8,8 Millionen Franken entlöhnt. 2017 waren es 8,6 Millionen Franken. Allerdings winken ihm zusätzlich erstmals Aktien aus einem langfristigen Vergütungsprogramms des Versicherungskonzerns.

    Im Vergleich zum Vorjahr erhielt Greco eine leicht höhere leistungsbezogene Barvergütung von 3,0 Millionen Franken. Das Grundgehalt in Höhe von 1,6 Millionen Franken und der Wert der zugeteilten Aktien von 3,6 Millionen Franken blieben hingegen stabil, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht.

    Gesamtvergütung 13,4 Millionen Franken

    Weiter profitiert Greco erstmals seit seinem Start bei der Zurich im Jahr 2016 von der definitiven Aktienzuteilung. Denn 2018 ging ein dreijähriger Leistungszeitraum für eine langfristige Aktienzuteilung zu Ende. Die Aktien erhält Greco also, nachdem seine Leistung über 3 Jahre mit den gesteckten Zielen verglichen werden konnte.

    Der Wert der Aktien, die Greco in der Folge in diesem Jahr definitiv zugeteilt werden sollen, wird auf 8,2 Millionen Franken geschätzt. Folglich werde der Wert der tatsächlich verdienten Gesamtvergütung für den Ende 2018 endenden Zeitraum auf 13,4 Millionen Franken geschätzt, verglichen mit der oben ausgewiesenen Gesamtvergütung von 8,8 Millionen Franken, hiess es im Geschäftsbericht.

    46 Millionen Franken für Geschäftsleitung

    Die Zurich liess sich die gesamte Geschäftsleitung, einschliesslich Greco, im vergangenen Jahr 49,2 Millionen Franken kosten, nach 46,4 Millionen Franken im Vorjahr. Der Betrag verteilt sich auf insgesamt 14 aktuelle und frühere Geschäftsleitungsmitglieder, von denen elf während des gesamten Jahres tätig waren.

    Verwaltungsratspräsident Michel Liès bezog ein Gesamthonorar von 1,3 Millionen Franken. Er hatte den Verwaltungsratssitz im Juni 2018 übernommen. Sein Vorgänger Tom de Swaan erhielt noch 187'500 Franken. Im Vorjahr hatte er 1,5 Millionen Franken eingestrichen. Für den gesamten Verwaltungsrat bezahlte die Zurich 4,3 Millionen Franken, nach 4,8 Millionen Franken im Vorjahr.

    Die Zurich hatte 2018 einen Reingewinn von 3,72 Milliarden Dollar eingefahren, fast ein Viertel mehr als im Vorjahr. Im Jahr 2017 hatten allerdings Kosten aus Katastrophen sowie eine Belastung aufgrund einer regulatorischen Anpassung im britischen Lebensversicherungsgeschäft das Ergebnis mit insgesamt gut 800 Millionen Dollar belastet.

    tt/jr

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  • 11.02.2019 Zurich hat nachrangige Anleihe über 500 Mio Euro platziert

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Zurich Insur Gr N 324.70 -1.40 -0.43% 341.30 282.40 188'298

    Story

    Zurich hat nachrangige Anleihe über 500 Mio Euro platziert

    11.02.2019 | 19:12:48

    Zürich (awp) - Der Versicherer Zurich hat eine nachrangige Anleihe (subordinated notes) über 500 Millionen Euro platziert. Die Notes werden im Februar 2049 fällig, im Februar 2029 sind sie erstmals kündbar. Bis zum ersten Kündigungsdatum beträgt der Coupon 2,75 Prozent, danach erhalten die Halter eine flexible Rate, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

    Ausgegeben wurden die Notes von der Zurich Insurance Company Ltd über das Repackaging Vehicle Argentum Netherlands. Mit der Transaktion habe man Investoren Europa ansprechen wollen, hiess es weiter. Die Mittel würden für allgemeine Unternehmenszwecke eingesetzt.

    yr/rw

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  • 07.02.2019 Versicherungsgruppe Zurich liegt mit Sparprogramm auf Kurs

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Zurich Insur Gr N 324.70 -1.40 -0.43% 341.30 282.40 188'298

    Story

    Versicherungsgruppe Zurich liegt mit Sparprogramm auf Kurs

    07.02.2019 | 18:55:19

    (Zusammenfassung; wiederholt mit Schlusskurs)

    Zürich (awp) - Wirbelstürme in den USA, Taifune in Japan und Hongkong oder die Waldbrände in Kalifornien: Im vergangenen Jahr belasteten einige Naturkatastrophen die Bilanzen der Versicherer. Dennoch kletterte der Gewinn der Zurich im Geschäftsjahr 2018 in die Höhe.

    Denn Hurrikane in den USA hatten die Rechnung im Jahr davor noch stärker zerzaust. Der Betriebsgewinn der Zurich erhöhte sich im Berichtsjahr um einen Fünftel auf 4,57 Milliarden US-Dollar. Und unter dem Strich stieg der Reingewinn gar um beinahe einen Viertel auf 3,72 Milliarden.

    "Das Ergebnis wurde 2018 zwar von einer Vielzahl von Schadensereignissen beeinflusst. Die rekordhohe Belastung, die durch die Hurrikanserie im Jahr 2017 ausgelöst wurde, war allerdings um ein Vielfaches grösser", erklärte Finanzchef George Quinn am Donnerstag den Gewinnanstieg.

    Mit Sparprogramm auf Kurs

    Hinzu kommt, dass die Zurich weiter konsequent spart. Bis Ende 2019 soll der Kostenblock um insgesamt 1,5 Milliarden Dollar schrumpfen, wobei ein Grossteil davon bereits umgesetzt werden konnte.

    Gespart hat der Versicherer in dem über drei Jahre laufenden Programm in erster Linie in der Sachversicherung. "Wir haben da mit gezielten Massnahmen den Schaden-Kosten-Satz verbessert", sagte Greco.

    Im vergangenen Jahr federten auch Verträge mit Rückversicherern die Kosten für Naturkatastrophen ab. In der Folge verbesserte sich die Quote um knapp drei Prozentpunkte auf 97,8 Prozent. Liegt sie unter 100 Prozent, dann verdient ein Versicherer Geld im Sachversicherungsgeschäft.

    KMU bieten Potenzial

    Aufgrund der vorsichtigen Haltung bei der Suche nach neuen Geschäftsabschlüssen zog das Prämienvolumen in der Schadensparte nur leicht an. Und im laufenden Jahr wird ebenfalls lediglich mit moderatem Wachstum gerechnet, hiess es.

    Vorsicht ist insbesondere beim Versichern von US-Unternehmen geboten. Im Kommerzgeschäft sei der Preisdruck gross, hiess es. Eine Ausnahme bilden KMU-Kunden. In diesem Segment sieht Greco unter anderem am Heimmarkt Schweiz Wachstumspotenzial.

    In der Lebensversicherung wächst die Gruppe in Asien und Lateinamerika stark. Zulegen kann auch der US-Partner Farmers, den die Zurich mit Dienstleistungen bedient und im Gegenzug Gebühren erhält. Ein besonderer Vertrag stellt dabei jener mit dem Fahrdienst Uber dar, an den Farmers Versicherungsprodukte verkauft.

    Grosses Dividendenversprechen

    Die Zurich ist an der Börse bekannt dafür, dass sie grosszügige Dividenden bezahlt. Im laufenden Jahr werden den Aktionären 19 Franken je Titel vorgeschlagen. Das ist ein Franken mehr als noch vor Jahresfrist und entspricht gut drei Vierteln des Gewinns.

    Die Anleger dürfen sich auch in Zukunft auf generöse Ausschüttungen freuen. George Quinn liess nämlich durchblicken, dass die 19 Franken die neue Untergrenze für künftige Dividenden sein sollen.

    Derweil richtet Mario Greco den Blick bereits über das Jahr 2019 hinaus auf die Arbeiten zum neuen Strategieprogramm. Diese seien angelaufen, sagte er. Die neuen Ziele will die Zurich im kommenden November anlässlich des nächsten Investorentags vorstellen.

    An der Börse schlossen Zurich am Donnerstag mit einem Plus von 0,6 Prozent und gehörten damit zu den wenigen Gewinnern. Denn der Gesamtmarkt gab gemessen am SMI 1,2 Prozent ab. Mit den Zahlen hatte Zurich die Markterwartungen übertroffen, bemängelt wurde von Analysten hingegen das Fehlen eines Aktienrückkaufprogramms.

    mk/tt

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  • 07.02.2019 Versicherungsgruppe Zurich liegt mit Sparprogramm auf Kurs

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Zurich Insur Gr N 324.70 -1.40 -0.43% 341.30 282.40 188'298

    Story

    Versicherungsgruppe Zurich liegt mit Sparprogramm auf Kurs

    07.02.2019 | 15:28:00

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Wirbelstürme in den USA, Taifune in Japan und Hongkong oder die Waldbrände in Kalifornien: Im vergangenen Jahr belasteten einige Naturkatastrophen die Bilanzen der Versicherer. Dennoch kletterte der Gewinn der Zurich im Geschäftsjahr 2018 in die Höhe.

    Denn Hurrikane in den USA hatten die Rechnung im Jahr davor noch stärker zerzaust. Der Betriebsgewinn der Zurich erhöhte sich im Berichtsjahr um einen Fünftel auf 4,57 Milliarden US-Dollar. Und unter dem Strich stieg der Reingewinn gar um beinahe einen Viertel auf 3,72 Milliarden.

    "Das Ergebnis wurde 2018 zwar von einer Vielzahl von Schadensereignissen beeinflusst. Die rekordhohe Belastung, die durch die Hurrikanserie im Jahr 2017 ausgelöst wurde, war allerdings um ein Vielfaches grösser", erklärte Finanzchef George Quinn am Donnerstag den Gewinnanstieg.

    Mit Sparprogramm auf Kurs

    Hinzu kommt, dass die Zurich weiter konsequent spart. Bis Ende 2019 soll der Kostenblock um insgesamt 1,5 Milliarden Dollar schrumpfen, wobei ein Grossteil davon bereits umgesetzt werden konnte.

    Gespart hat der Versicherer in dem über drei Jahre laufenden Programm in erster Linie in der Sachversicherung. "Wir haben da mit gezielten Massnahmen den Schaden-Kosten-Satz verbessert", sagte Greco.

    Im vergangenen Jahr federten auch Verträge mit Rückversicherern die Kosten für Naturkatastrophen ab. In der Folge verbesserte sich die Quote um knapp drei Prozentpunkte auf 97,8 Prozent. Liegt sie unter 100 Prozent, dann verdient ein Versicherer Geld im Sachversicherungsgeschäft.

    KMU bieten Potenzial

    Aufgrund der vorsichtigen Haltung bei der Suche nach neuen Geschäftsabschlüssen zog das Prämienvolumen in der Schadensparte nur leicht an. Und im laufenden Jahr wird ebenfalls lediglich mit moderatem Wachstum gerechnet, hiess es.

    Vorsicht ist insbesondere beim Versichern von US-Unternehmen geboten. Im Kommerzgeschäft sei der Preisdruck gross, hiess es. Eine Ausnahme bilden KMU-Kunden. In diesem Segment sieht Greco unter anderem am Heimmarkt Schweiz Wachstumspotenzial.

    In der Lebensversicherung wächst die Gruppe in Asien und Lateinamerika stark. Zulegen kann auch der US-Partner Farmers, den die Zurich mit Dienstleistungen bedient und im Gegenzug Gebühren erhält. Ein besonderer Vertrag stellt dabei jener mit dem Fahrdienst Uber dar, an den Farmers Versicherungsprodukte verkauft.

    Grosses Dividendenversprechen

    Die Zurich ist an der Börse bekannt dafür, dass sie grosszügige Dividenden bezahlt. Im laufenden Jahr werden den Aktionären 19 Franken je Titel vorgeschlagen. Das ist ein Franken mehr als noch vor Jahresfrist und entspricht gut drei Vierteln des Gewinns.

    Die Anleger dürfen sich auch in Zukunft auf generöse Ausschüttungen freuen. George Quinn liess nämlich durchblicken, dass die 19 Franken die neue Untergrenze für künftige Dividenden sein sollen.

    Derweil richtet Mario Greco den Blick bereits über das Jahr 2019 hinaus auf die Arbeiten zum neuen Strategieprogramm. Diese seien angelaufen, sagte er. Die neuen Ziele will die Zurich im kommenden November anlässlich des nächsten Investorentags vorstellen.

    An der Börse bewegen die Geschäftszahlen den Kurs der Zurich-Aktie am Donnerstag kaum. Am frühen Nachmittag notieren sie mit 0,4 Prozent im Plus, während der Gesamtmarkt gemessen am SMI leicht nachgibt. Mit den Zahlen hat Zurich die Markterwartungen übertroffen, bemängelt wurde von Analysten hingegen das Fehlen eines Aktienrückkaufprogramms.

    mk/tt

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  • 07.02.2019 Zurich macht Fortschritte beim Sparprogramm und bezahlt mehr Dividende

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Zurich Insur Gr N 324.70 -1.40 -0.43% 341.30 282.40 188'298

    Story

    Zurich macht Fortschritte beim Sparprogramm und bezahlt mehr Dividende

    07.02.2019 | 09:32:17

    (Mit weiteren Angaben ergänzt)

    Zürich (awp) - Die weltweit tätige Zurich-Gruppe schreitet beim Umbau des Geschäfts weiter voran. Der Versicherer ist seit einigen Jahren bestrebt, die Kosten zu senken und liegt damit auf Kurs. Die Aktionäre kommen derweil in den Genuss höherer Dividenden.

    Die Zurich hat 2018 die Kosten gesenkt, den Gewinn gesteigert und damit die Vorgaben der Analysten übertroffen. Geholfen hat allerdings auch, dass die Belastungen aus einem Sondereffekt im britischen Geschäft sowie aus Naturkatastrophen weg-, beziehungsweise tiefer ausgefallen sind.

    Der Betriebsgewinn, der bei der Zurich Business Operating Profit (BOP) heisst, erhöhte sich im Berichtsjahr um einen Fünftel auf 4,57 Milliarden US-Dollar, wie es in der Mitteilung vom Donnerstag heisst. Und die auf dem Eigenkapital erwirtschaftete Rendite liegt mit 12,1 Prozent über den angestrebten 12 Prozent.

    Unter dem Strich rückte der Reingewinn gar um beinahe einen Viertel auf 3,72 Milliarden vor.

    Höhere Dividende

    Die Zurich sitzt weiterhin auf einem grossen Kapitalpolster. Die eigens errechnete Z-ECM-Quote, die zur Steuerung des Geschäfts herbeigezogen wird, lag per Ende 2018 mit 125 Prozent auf einem nach wie vor hohen Niveau, wobei die Turbulenzen an den Finanzmärkten im letzten Quartal den Wert etwas belastet hatten.

    Den Aktionären soll darauf basierend eine höhere Dividende ausbezahlt werden. Neu sind es 19 Franken je Titel, das ist ein Franken mehr als vor Jahresfrist. Quinn versicherte dazu, dass die 19 Franken sogleich auch als neue Untergrenze für künftige Zahlungen angesehen werden könne.

    Profitabilität verbessert

    Ein wichtiger Treiber im Ergebnis ist die Schadenversicherung, wo sich der Kosten-Schaden-Satz um knapp 3 Prozentpunkte auf 97,8 Prozent verbessert hatte. Liegt die Rate unter 100 Prozent, dann erwirtschaftet ein Versicherer in diesem Geschäft Geld. Bis 2019 soll dieser Satz in den Bereich von 95 bis 96 Prozent geführt werden.

    Im Jahr 2017 hatten Kosten aus Katastrophen sowie eine Belastung aufgrund einer regulatorischen Anpassung im britischen Lebensversicherungsgeschäft das Ergebnis mit insgesamt gut 800 Millionen belastet. Im 2018 verursachten etwa Windstürme oder Feuersbrünste in den USA zwar auch Kosten, doch lagen die um einiges tiefer.

    Das Volumen des Geschäfts konnte die Zurich in der Sachversicherung lediglich um 1 Prozent auf 33,5 Milliarden Dollar steigern. Daran dürfte sich auch im laufenden Jahr kaum was ändern, räumte der Finanzchef ein. Schliesslich sei nicht klar, wie sich das konjunkturelle Umfeld entwickle und im US-Kommerzgeschäft sei weiterhin mit Preisdruck zu rechnen.

    In der Lebensversicherungen tritt die Zurich gemessen an den Prämien- und Gebühreneinnahmen zwar ebenfalls auf der Stelle. Betrachtet man hingegen die Angaben zum Jahresprämienäquivalent (APE), dann ergibt sich bei mit dem Vorjahr vergleichbaren Zahlen ein Plus von 11 Prozent. Die Kenngrösse APE setzt sich aus den neu gewonnenen, laufenden Prämien und einem Zehntel der eingenommenen Einmalprämien zusammen.

    Mit Zielen auf Kurs

    In der Mitteilung spricht Konzernchef Mario Greco von den Fortschritten, die die Zurich bei der Umsetzung der Strategie macht. Das vor gut zwei Jahren lancierte Restrukturierungsprogramm läuft auf Hochtouren. In erster Linie will die Zurich-Gruppe damit das Sachversicherungsgeschäft, wo die Profitabilität unter Druck gekommen war, zurück in die Spur bringen.

    Im Rahmen des Programms will die Zurich die Kosten um 1,5 Milliarden Dollar unter das Niveau von 2015 senken. Davon ist mit 1,1 Milliarden bereits ein Grossteil umgesetzt worden. Zudem peilt der Konzern ein kumuliertes Cash-Aufkommen von über 9,5 Milliarden. Dieses Ziel werde man bis Ende 2019 übertreffen.

    Und auch ein allfälliger ungeordneter Austritt Grossbritanniens aus der EU bereitet kaum Kopfschmerzen. Man sei darauf gut vorbereitet, versicherte George Quinn.

    mk/ra

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  • 07.02.2019 Zurich ist mit Restrukturierung im Soll und bezahlt mehr Dividende

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Zurich Insur Gr N 324.70 -1.40 -0.43% 341.30 282.40 188'298

    Story

    Zurich ist mit Restrukturierung im Soll und bezahlt mehr Dividende

    07.02.2019 | 08:05:08

    Zürich (awp) - Die weltweit tätige Zurich-Gruppe schreitet beim Umbau des Geschäfts weiter voran. Der Versicherer hat weitere Kosten eingespart und den Gewinn gesteigert. Allerdings sind die Kosten für Naturkatastrophen im Geschäftsjahr 2018 tiefer ausgefallen als im Jahr davor.

    Der Betriebsgewinn, der bei der Zurich als Business Operating Profit (BOP) angegeben wird, erhöhte sich um einen Fünftel auf 4,57 Milliarden US-Dollar, wie es in der Mitteilung vom Donnerstag heisst. Unter dem Strich rückte der Reingewinn gar beinahe um einen Viertel auf 3,72 Milliarden vor.

    Im Jahr 2017 hatten allerdings Kosten aus Katastrophen sowie eine Belastung aufgrund einer regulatorischen Anpassung im britischen Lebensversicherungsgeschäft das Ergebnis mit insgesamt gut 800 Millionen Dollar belastet. Zwar verursachten etwa Windstürme im Südosten der USA auch im vergangenen Jahr Kosten, jeodoch lagen die um einiges tiefer.

    Damit verbesserte sich der Kosten-Schaden-Satz, die Combined Ratio, im Schadengeschäft auf 97,8 Prozent, nach einem Wert von 100,9 Prozent im Jahr davor. Liegt die Rate unter 100 Prozent, dann erwirtschaftet ein Versicherer Geld in diesem Geschäft.

    Die Zurich bleibt weiterhin solide kapitalisiert. Die eigens errechnete Z-ECM-Quote, die zur Steuerung des Geschäfts herbeigezogen wird, lag per Ende 2018 mit 125 Prozent auf hohem Niveau. Und die auf dem Eigenkapital erwirtschaftete Rendite liegt mit 12,1 Prozent weiterhin über den angestrebten 12 Prozent.

    Den Aktionären soll eine höhere Dividende ausbezahlt werden. Neu sind es 19 Franken je Titel, das ist ein Franken mehr als vor Jahresfrist.

    Mit den fürs Gesamtjahr vorgelegten Zahlen hat der Versicherer die Erwartungen der Analysten übertroffen. Diese hatten im Vorfeld im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Betriebsgewinn von 4,44 Milliarden und einem Reingewinn von 3,40 Milliarden gerechnet. Die Schätzungen zur Combined Ratio bewegten sich in einer Bandbreite von 97,2 bis 98,5 Prozent.

    In der Mitteilung spricht Konzernchef Mario Greco von den Fortschritten, die die Zurich bei der Umsetzung der Strategie macht. Das vor gut zwei Jahren lancierte Restrukturierungsprogramm läuft auf Hochtouren. In erster Linie will die Zurich-Gruppe damit das Sachversicherungsgeschäft, wo die Profitabilität unter Druck gekommen war, zurück in die Spur bringen.

    Im Rahmen des Programms will die Zurich die Kosten um 1,5 Milliarden Dollar unter das Niveau von 2015 senken. Davon ist mit 1,1 Milliarden bereits ein Grossteil umgesetzt worden. Zudem peilt der Konzern ein kumuliertes Cash-Aufkommen von über 9,5 Milliarden. Dieses Ziel werde man bis Ende 2019 übertreffen.

    mk/gab

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG