Logo money-net.ch
  • Markt news: Zurich Insur Gr N

Einfache Suche
  • Erweiterte Suche
  • 21.03.2019 Fitch erteilt den Schweizer Versicherungen gute Noten

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Zurich Insur Gr N --- --- --- --- --- ---
    Helvetia Hldg N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Fitch erteilt den Schweizer Versicherungen gute Noten

    21.03.2019 | 12:00:01

    Zürich (awp) - Die Kreditratingagentur Fitch stellt dem Schweizer Versicherungssektor ein gutes Zeugnis aus. Die Versicherer hätten 2018 in einem herausfordernden Marktumfeld mit anhaltend tiefen Zinsen und volatilen Finanzmärkten ihre Einnahmen gesteigert, hielt Fitch in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht fest. Der Sektor sei insgesamt stark kapitalisiert.

    Den Schweizer Lebensversicherern sei es gelungen, den Prämienabrieb in dem mit Zinsgarantien belasteten Kollektivlebengeschäft dank Wachstum im Bereich der teilautonomen Sammellösungen zu kompensieren. Laut Fitch dürfte dies auch in Zukunft möglich sein. Allerdings werde sich das Wachstum insgesamt auf einem eher tiefen Niveau bewegen, hiess es.

    Ein Problem seien nicht nur die tiefen Zinsen, auch die volatile Entwicklung an den Finanzmärkten mache den Lebensversicherern zu schaffen. Die allgemein tieferen Kapitalerträge hätten zuletzt eine Aufstockung der Reserven notwendig gemacht, was die Rentabilität der Firmen belaste, so Fitch.

    Dennoch hätten die Lebensversicherer im Jahr davor - also 2017 - im Durchschnitt eine Eigenkapitalrendite von guten 8 Prozent erzielt. Der anlageseitige Druck werde zwar anhalten, doch müssten künftig wohl weniger Reserven stark aufgebaut werden. Fitch geht davon aus, dass sich die Rendite kurz- bis mittelfristig im Bereich von 5 bis 7 Prozent bewegen dürfte.

    Im Schaden- und Haftpflichtgeschäft rechnet Fitch nur mit moderatem Wachstum. Der Markt gilt in der Schweiz als gesättigt und stark umworben. Insbesondere im Motorfahrzeuggeschäft gebe es Überkapazitäten, hiess es.

    Die Versicherer seien aber trotz des Wettbewerbs beim Zeichnen von Sachgeschäft diszipliniert geblieben, was sich auszahle. Die durchschnittliche Schaden-Kosten-Quote habe 2017 gute 95 Prozent betragen und werde künftig wohl weiterhin klar unter der Schwelle von 100 Prozent bleiben, glauben die Fitch-Experten. Liegt der Wert unter 100 Prozent, dann verdient ein Versicherer in diesem Geschäft Geld.

    mk/ra

    Drucken
  • 08.03.2019 Mario Greco profitiert als Zurich-CEO von langfristigen Aktienboni

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Zurich Insur Gr N 333.50 -0.10 -0.03% 341.30 282.40 655'712

    Story

    Mario Greco profitiert als Zurich-CEO von langfristigen Aktienboni

    08.03.2019 | 07:48:14

    Zürich (awp) - Die Zurich hat ihren Chef Mario Greco im Jahr 2018 mit 8,8 Millionen Franken entlöhnt. 2017 waren es 8,6 Millionen Franken. Allerdings winken ihm zusätzlich erstmals Aktien aus einem langfristigen Vergütungsprogramms des Versicherungskonzerns.

    Im Vergleich zum Vorjahr erhielt Greco eine leicht höhere leistungsbezogene Barvergütung von 3,0 Millionen Franken. Das Grundgehalt in Höhe von 1,6 Millionen Franken und der Wert der zugeteilten Aktien von 3,6 Millionen Franken blieben hingegen stabil, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht.

    Gesamtvergütung 13,4 Millionen Franken

    Weiter profitiert Greco erstmals seit seinem Start bei der Zurich im Jahr 2016 von der definitiven Aktienzuteilung. Denn 2018 ging ein dreijähriger Leistungszeitraum für eine langfristige Aktienzuteilung zu Ende. Die Aktien erhält Greco also, nachdem seine Leistung über 3 Jahre mit den gesteckten Zielen verglichen werden konnte.

    Der Wert der Aktien, die Greco in der Folge in diesem Jahr definitiv zugeteilt werden sollen, wird auf 8,2 Millionen Franken geschätzt. Folglich werde der Wert der tatsächlich verdienten Gesamtvergütung für den Ende 2018 endenden Zeitraum auf 13,4 Millionen Franken geschätzt, verglichen mit der oben ausgewiesenen Gesamtvergütung von 8,8 Millionen Franken, hiess es im Geschäftsbericht.

    46 Millionen Franken für Geschäftsleitung

    Die Zurich liess sich die gesamte Geschäftsleitung, einschliesslich Greco, im vergangenen Jahr 49,2 Millionen Franken kosten, nach 46,4 Millionen Franken im Vorjahr. Der Betrag verteilt sich auf insgesamt 14 aktuelle und frühere Geschäftsleitungsmitglieder, von denen elf während des gesamten Jahres tätig waren.

    Verwaltungsratspräsident Michel Liès bezog ein Gesamthonorar von 1,3 Millionen Franken. Er hatte den Verwaltungsratssitz im Juni 2018 übernommen. Sein Vorgänger Tom de Swaan erhielt noch 187'500 Franken. Im Vorjahr hatte er 1,5 Millionen Franken eingestrichen. Für den gesamten Verwaltungsrat bezahlte die Zurich 4,3 Millionen Franken, nach 4,8 Millionen Franken im Vorjahr.

    Die Zurich hatte 2018 einen Reingewinn von 3,72 Milliarden Dollar eingefahren, fast ein Viertel mehr als im Vorjahr. Im Jahr 2017 hatten allerdings Kosten aus Katastrophen sowie eine Belastung aufgrund einer regulatorischen Anpassung im britischen Lebensversicherungsgeschäft das Ergebnis mit insgesamt gut 800 Millionen Dollar belastet.

    tt/jr

    Drucken
  • 11.02.2019 Zurich hat nachrangige Anleihe über 500 Mio Euro platziert

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Zurich Insur Gr N 333.50 -0.10 -0.03% 341.30 282.40 655'712

    Story

    Zurich hat nachrangige Anleihe über 500 Mio Euro platziert

    11.02.2019 | 18:12:48

    Zürich (awp) - Der Versicherer Zurich hat eine nachrangige Anleihe (subordinated notes) über 500 Millionen Euro platziert. Die Notes werden im Februar 2049 fällig, im Februar 2029 sind sie erstmals kündbar. Bis zum ersten Kündigungsdatum beträgt der Coupon 2,75 Prozent, danach erhalten die Halter eine flexible Rate, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

    Ausgegeben wurden die Notes von der Zurich Insurance Company Ltd über das Repackaging Vehicle Argentum Netherlands. Mit der Transaktion habe man Investoren Europa ansprechen wollen, hiess es weiter. Die Mittel würden für allgemeine Unternehmenszwecke eingesetzt.

    yr/rw

    Drucken
  • 07.02.2019 Versicherungsgruppe Zurich liegt mit Sparprogramm auf Kurs

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Zurich Insur Gr N 333.50 -0.10 -0.03% 341.30 282.40 655'712

    Story

    Versicherungsgruppe Zurich liegt mit Sparprogramm auf Kurs

    07.02.2019 | 17:55:19

    (Zusammenfassung; wiederholt mit Schlusskurs)

    Zürich (awp) - Wirbelstürme in den USA, Taifune in Japan und Hongkong oder die Waldbrände in Kalifornien: Im vergangenen Jahr belasteten einige Naturkatastrophen die Bilanzen der Versicherer. Dennoch kletterte der Gewinn der Zurich im Geschäftsjahr 2018 in die Höhe.

    Denn Hurrikane in den USA hatten die Rechnung im Jahr davor noch stärker zerzaust. Der Betriebsgewinn der Zurich erhöhte sich im Berichtsjahr um einen Fünftel auf 4,57 Milliarden US-Dollar. Und unter dem Strich stieg der Reingewinn gar um beinahe einen Viertel auf 3,72 Milliarden.

    "Das Ergebnis wurde 2018 zwar von einer Vielzahl von Schadensereignissen beeinflusst. Die rekordhohe Belastung, die durch die Hurrikanserie im Jahr 2017 ausgelöst wurde, war allerdings um ein Vielfaches grösser", erklärte Finanzchef George Quinn am Donnerstag den Gewinnanstieg.

    Mit Sparprogramm auf Kurs

    Hinzu kommt, dass die Zurich weiter konsequent spart. Bis Ende 2019 soll der Kostenblock um insgesamt 1,5 Milliarden Dollar schrumpfen, wobei ein Grossteil davon bereits umgesetzt werden konnte.

    Gespart hat der Versicherer in dem über drei Jahre laufenden Programm in erster Linie in der Sachversicherung. "Wir haben da mit gezielten Massnahmen den Schaden-Kosten-Satz verbessert", sagte Greco.

    Im vergangenen Jahr federten auch Verträge mit Rückversicherern die Kosten für Naturkatastrophen ab. In der Folge verbesserte sich die Quote um knapp drei Prozentpunkte auf 97,8 Prozent. Liegt sie unter 100 Prozent, dann verdient ein Versicherer Geld im Sachversicherungsgeschäft.

    KMU bieten Potenzial

    Aufgrund der vorsichtigen Haltung bei der Suche nach neuen Geschäftsabschlüssen zog das Prämienvolumen in der Schadensparte nur leicht an. Und im laufenden Jahr wird ebenfalls lediglich mit moderatem Wachstum gerechnet, hiess es.

    Vorsicht ist insbesondere beim Versichern von US-Unternehmen geboten. Im Kommerzgeschäft sei der Preisdruck gross, hiess es. Eine Ausnahme bilden KMU-Kunden. In diesem Segment sieht Greco unter anderem am Heimmarkt Schweiz Wachstumspotenzial.

    In der Lebensversicherung wächst die Gruppe in Asien und Lateinamerika stark. Zulegen kann auch der US-Partner Farmers, den die Zurich mit Dienstleistungen bedient und im Gegenzug Gebühren erhält. Ein besonderer Vertrag stellt dabei jener mit dem Fahrdienst Uber dar, an den Farmers Versicherungsprodukte verkauft.

    Grosses Dividendenversprechen

    Die Zurich ist an der Börse bekannt dafür, dass sie grosszügige Dividenden bezahlt. Im laufenden Jahr werden den Aktionären 19 Franken je Titel vorgeschlagen. Das ist ein Franken mehr als noch vor Jahresfrist und entspricht gut drei Vierteln des Gewinns.

    Die Anleger dürfen sich auch in Zukunft auf generöse Ausschüttungen freuen. George Quinn liess nämlich durchblicken, dass die 19 Franken die neue Untergrenze für künftige Dividenden sein sollen.

    Derweil richtet Mario Greco den Blick bereits über das Jahr 2019 hinaus auf die Arbeiten zum neuen Strategieprogramm. Diese seien angelaufen, sagte er. Die neuen Ziele will die Zurich im kommenden November anlässlich des nächsten Investorentags vorstellen.

    An der Börse schlossen Zurich am Donnerstag mit einem Plus von 0,6 Prozent und gehörten damit zu den wenigen Gewinnern. Denn der Gesamtmarkt gab gemessen am SMI 1,2 Prozent ab. Mit den Zahlen hatte Zurich die Markterwartungen übertroffen, bemängelt wurde von Analysten hingegen das Fehlen eines Aktienrückkaufprogramms.

    mk/tt

    Drucken
  • 07.02.2019 Versicherungsgruppe Zurich liegt mit Sparprogramm auf Kurs

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Zurich Insur Gr N 333.50 -0.10 -0.03% 341.30 282.40 655'712

    Story

    Versicherungsgruppe Zurich liegt mit Sparprogramm auf Kurs

    07.02.2019 | 14:28:00

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Wirbelstürme in den USA, Taifune in Japan und Hongkong oder die Waldbrände in Kalifornien: Im vergangenen Jahr belasteten einige Naturkatastrophen die Bilanzen der Versicherer. Dennoch kletterte der Gewinn der Zurich im Geschäftsjahr 2018 in die Höhe.

    Denn Hurrikane in den USA hatten die Rechnung im Jahr davor noch stärker zerzaust. Der Betriebsgewinn der Zurich erhöhte sich im Berichtsjahr um einen Fünftel auf 4,57 Milliarden US-Dollar. Und unter dem Strich stieg der Reingewinn gar um beinahe einen Viertel auf 3,72 Milliarden.

    "Das Ergebnis wurde 2018 zwar von einer Vielzahl von Schadensereignissen beeinflusst. Die rekordhohe Belastung, die durch die Hurrikanserie im Jahr 2017 ausgelöst wurde, war allerdings um ein Vielfaches grösser", erklärte Finanzchef George Quinn am Donnerstag den Gewinnanstieg.

    Mit Sparprogramm auf Kurs

    Hinzu kommt, dass die Zurich weiter konsequent spart. Bis Ende 2019 soll der Kostenblock um insgesamt 1,5 Milliarden Dollar schrumpfen, wobei ein Grossteil davon bereits umgesetzt werden konnte.

    Gespart hat der Versicherer in dem über drei Jahre laufenden Programm in erster Linie in der Sachversicherung. "Wir haben da mit gezielten Massnahmen den Schaden-Kosten-Satz verbessert", sagte Greco.

    Im vergangenen Jahr federten auch Verträge mit Rückversicherern die Kosten für Naturkatastrophen ab. In der Folge verbesserte sich die Quote um knapp drei Prozentpunkte auf 97,8 Prozent. Liegt sie unter 100 Prozent, dann verdient ein Versicherer Geld im Sachversicherungsgeschäft.

    KMU bieten Potenzial

    Aufgrund der vorsichtigen Haltung bei der Suche nach neuen Geschäftsabschlüssen zog das Prämienvolumen in der Schadensparte nur leicht an. Und im laufenden Jahr wird ebenfalls lediglich mit moderatem Wachstum gerechnet, hiess es.

    Vorsicht ist insbesondere beim Versichern von US-Unternehmen geboten. Im Kommerzgeschäft sei der Preisdruck gross, hiess es. Eine Ausnahme bilden KMU-Kunden. In diesem Segment sieht Greco unter anderem am Heimmarkt Schweiz Wachstumspotenzial.

    In der Lebensversicherung wächst die Gruppe in Asien und Lateinamerika stark. Zulegen kann auch der US-Partner Farmers, den die Zurich mit Dienstleistungen bedient und im Gegenzug Gebühren erhält. Ein besonderer Vertrag stellt dabei jener mit dem Fahrdienst Uber dar, an den Farmers Versicherungsprodukte verkauft.

    Grosses Dividendenversprechen

    Die Zurich ist an der Börse bekannt dafür, dass sie grosszügige Dividenden bezahlt. Im laufenden Jahr werden den Aktionären 19 Franken je Titel vorgeschlagen. Das ist ein Franken mehr als noch vor Jahresfrist und entspricht gut drei Vierteln des Gewinns.

    Die Anleger dürfen sich auch in Zukunft auf generöse Ausschüttungen freuen. George Quinn liess nämlich durchblicken, dass die 19 Franken die neue Untergrenze für künftige Dividenden sein sollen.

    Derweil richtet Mario Greco den Blick bereits über das Jahr 2019 hinaus auf die Arbeiten zum neuen Strategieprogramm. Diese seien angelaufen, sagte er. Die neuen Ziele will die Zurich im kommenden November anlässlich des nächsten Investorentags vorstellen.

    An der Börse bewegen die Geschäftszahlen den Kurs der Zurich-Aktie am Donnerstag kaum. Am frühen Nachmittag notieren sie mit 0,4 Prozent im Plus, während der Gesamtmarkt gemessen am SMI leicht nachgibt. Mit den Zahlen hat Zurich die Markterwartungen übertroffen, bemängelt wurde von Analysten hingegen das Fehlen eines Aktienrückkaufprogramms.

    mk/tt

    Drucken
  • 07.02.2019 Zurich macht Fortschritte beim Sparprogramm und bezahlt mehr Dividende

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Zurich Insur Gr N 333.50 -0.10 -0.03% 341.30 282.40 655'712

    Story

    Zurich macht Fortschritte beim Sparprogramm und bezahlt mehr Dividende

    07.02.2019 | 08:32:17

    (Mit weiteren Angaben ergänzt)

    Zürich (awp) - Die weltweit tätige Zurich-Gruppe schreitet beim Umbau des Geschäfts weiter voran. Der Versicherer ist seit einigen Jahren bestrebt, die Kosten zu senken und liegt damit auf Kurs. Die Aktionäre kommen derweil in den Genuss höherer Dividenden.

    Die Zurich hat 2018 die Kosten gesenkt, den Gewinn gesteigert und damit die Vorgaben der Analysten übertroffen. Geholfen hat allerdings auch, dass die Belastungen aus einem Sondereffekt im britischen Geschäft sowie aus Naturkatastrophen weg-, beziehungsweise tiefer ausgefallen sind.

    Der Betriebsgewinn, der bei der Zurich Business Operating Profit (BOP) heisst, erhöhte sich im Berichtsjahr um einen Fünftel auf 4,57 Milliarden US-Dollar, wie es in der Mitteilung vom Donnerstag heisst. Und die auf dem Eigenkapital erwirtschaftete Rendite liegt mit 12,1 Prozent über den angestrebten 12 Prozent.

    Unter dem Strich rückte der Reingewinn gar um beinahe einen Viertel auf 3,72 Milliarden vor.

    Höhere Dividende

    Die Zurich sitzt weiterhin auf einem grossen Kapitalpolster. Die eigens errechnete Z-ECM-Quote, die zur Steuerung des Geschäfts herbeigezogen wird, lag per Ende 2018 mit 125 Prozent auf einem nach wie vor hohen Niveau, wobei die Turbulenzen an den Finanzmärkten im letzten Quartal den Wert etwas belastet hatten.

    Den Aktionären soll darauf basierend eine höhere Dividende ausbezahlt werden. Neu sind es 19 Franken je Titel, das ist ein Franken mehr als vor Jahresfrist. Quinn versicherte dazu, dass die 19 Franken sogleich auch als neue Untergrenze für künftige Zahlungen angesehen werden könne.

    Profitabilität verbessert

    Ein wichtiger Treiber im Ergebnis ist die Schadenversicherung, wo sich der Kosten-Schaden-Satz um knapp 3 Prozentpunkte auf 97,8 Prozent verbessert hatte. Liegt die Rate unter 100 Prozent, dann erwirtschaftet ein Versicherer in diesem Geschäft Geld. Bis 2019 soll dieser Satz in den Bereich von 95 bis 96 Prozent geführt werden.

    Im Jahr 2017 hatten Kosten aus Katastrophen sowie eine Belastung aufgrund einer regulatorischen Anpassung im britischen Lebensversicherungsgeschäft das Ergebnis mit insgesamt gut 800 Millionen belastet. Im 2018 verursachten etwa Windstürme oder Feuersbrünste in den USA zwar auch Kosten, doch lagen die um einiges tiefer.

    Das Volumen des Geschäfts konnte die Zurich in der Sachversicherung lediglich um 1 Prozent auf 33,5 Milliarden Dollar steigern. Daran dürfte sich auch im laufenden Jahr kaum was ändern, räumte der Finanzchef ein. Schliesslich sei nicht klar, wie sich das konjunkturelle Umfeld entwickle und im US-Kommerzgeschäft sei weiterhin mit Preisdruck zu rechnen.

    In der Lebensversicherungen tritt die Zurich gemessen an den Prämien- und Gebühreneinnahmen zwar ebenfalls auf der Stelle. Betrachtet man hingegen die Angaben zum Jahresprämienäquivalent (APE), dann ergibt sich bei mit dem Vorjahr vergleichbaren Zahlen ein Plus von 11 Prozent. Die Kenngrösse APE setzt sich aus den neu gewonnenen, laufenden Prämien und einem Zehntel der eingenommenen Einmalprämien zusammen.

    Mit Zielen auf Kurs

    In der Mitteilung spricht Konzernchef Mario Greco von den Fortschritten, die die Zurich bei der Umsetzung der Strategie macht. Das vor gut zwei Jahren lancierte Restrukturierungsprogramm läuft auf Hochtouren. In erster Linie will die Zurich-Gruppe damit das Sachversicherungsgeschäft, wo die Profitabilität unter Druck gekommen war, zurück in die Spur bringen.

    Im Rahmen des Programms will die Zurich die Kosten um 1,5 Milliarden Dollar unter das Niveau von 2015 senken. Davon ist mit 1,1 Milliarden bereits ein Grossteil umgesetzt worden. Zudem peilt der Konzern ein kumuliertes Cash-Aufkommen von über 9,5 Milliarden. Dieses Ziel werde man bis Ende 2019 übertreffen.

    Und auch ein allfälliger ungeordneter Austritt Grossbritanniens aus der EU bereitet kaum Kopfschmerzen. Man sei darauf gut vorbereitet, versicherte George Quinn.

    mk/ra

    Drucken
  • 07.02.2019 Zurich ist mit Restrukturierung im Soll und bezahlt mehr Dividende

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Zurich Insur Gr N 333.50 -0.10 -0.03% 341.30 282.40 655'712

    Story

    Zurich ist mit Restrukturierung im Soll und bezahlt mehr Dividende

    07.02.2019 | 07:05:08

    Zürich (awp) - Die weltweit tätige Zurich-Gruppe schreitet beim Umbau des Geschäfts weiter voran. Der Versicherer hat weitere Kosten eingespart und den Gewinn gesteigert. Allerdings sind die Kosten für Naturkatastrophen im Geschäftsjahr 2018 tiefer ausgefallen als im Jahr davor.

    Der Betriebsgewinn, der bei der Zurich als Business Operating Profit (BOP) angegeben wird, erhöhte sich um einen Fünftel auf 4,57 Milliarden US-Dollar, wie es in der Mitteilung vom Donnerstag heisst. Unter dem Strich rückte der Reingewinn gar beinahe um einen Viertel auf 3,72 Milliarden vor.

    Im Jahr 2017 hatten allerdings Kosten aus Katastrophen sowie eine Belastung aufgrund einer regulatorischen Anpassung im britischen Lebensversicherungsgeschäft das Ergebnis mit insgesamt gut 800 Millionen Dollar belastet. Zwar verursachten etwa Windstürme im Südosten der USA auch im vergangenen Jahr Kosten, jeodoch lagen die um einiges tiefer.

    Damit verbesserte sich der Kosten-Schaden-Satz, die Combined Ratio, im Schadengeschäft auf 97,8 Prozent, nach einem Wert von 100,9 Prozent im Jahr davor. Liegt die Rate unter 100 Prozent, dann erwirtschaftet ein Versicherer Geld in diesem Geschäft.

    Die Zurich bleibt weiterhin solide kapitalisiert. Die eigens errechnete Z-ECM-Quote, die zur Steuerung des Geschäfts herbeigezogen wird, lag per Ende 2018 mit 125 Prozent auf hohem Niveau. Und die auf dem Eigenkapital erwirtschaftete Rendite liegt mit 12,1 Prozent weiterhin über den angestrebten 12 Prozent.

    Den Aktionären soll eine höhere Dividende ausbezahlt werden. Neu sind es 19 Franken je Titel, das ist ein Franken mehr als vor Jahresfrist.

    Mit den fürs Gesamtjahr vorgelegten Zahlen hat der Versicherer die Erwartungen der Analysten übertroffen. Diese hatten im Vorfeld im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Betriebsgewinn von 4,44 Milliarden und einem Reingewinn von 3,40 Milliarden gerechnet. Die Schätzungen zur Combined Ratio bewegten sich in einer Bandbreite von 97,2 bis 98,5 Prozent.

    In der Mitteilung spricht Konzernchef Mario Greco von den Fortschritten, die die Zurich bei der Umsetzung der Strategie macht. Das vor gut zwei Jahren lancierte Restrukturierungsprogramm läuft auf Hochtouren. In erster Linie will die Zurich-Gruppe damit das Sachversicherungsgeschäft, wo die Profitabilität unter Druck gekommen war, zurück in die Spur bringen.

    Im Rahmen des Programms will die Zurich die Kosten um 1,5 Milliarden Dollar unter das Niveau von 2015 senken. Davon ist mit 1,1 Milliarden bereits ein Grossteil umgesetzt worden. Zudem peilt der Konzern ein kumuliertes Cash-Aufkommen von über 9,5 Milliarden. Dieses Ziel werde man bis Ende 2019 übertreffen.

    mk/gab

    Drucken
  • 06.02.2019 Zurich schlägt Michael Halbherr und Barry Stowe als Verwaltungsräte vor

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Zurich Insur Gr N 333.50 -0.10 -0.03% 341.30 282.40 655'712

    Story

    Zurich schlägt Michael Halbherr und Barry Stowe als Verwaltungsräte vor

    06.02.2019 | 18:04:57

    Zürich (awp) - Der Versicherungskonzern Zurich schlägt Michael Halbherr und Barry Stowe zur Wahl in den Verwaltungsrat der Gruppe vor. Die Wahl findet an der Generalversammlung vom 3. April 2019 statt, wie aus einer Mitteilung vom Mittwochabend hervorgeht.

    Bereits im Dezember war bekanntgeworden, dass zu diesem Termin auch Jasmin Staiblin in das Gremium Einsitz nehmen soll.

    Halbherr war bis 2014 als Executive Vice President einer Geschäftseinheit von Nokia tätig. Davor war er CEO von gate5, einem in Berlin ansässigen Software-Startup für Mobiltelefone, das er 2006 an Nokia verkaufte.

    Die jüngste Führungsposition von Stowe wiederum war die des CEO der Jackson Holdings Limited. Ausserdem war er Mitglied des Group Executive Committee des Konzerns Prudential.

    Vorbehaltlich der Neuwahlen bzw. Wiederwahlen der Mitglieder des Verwaltungsrats durch die Aktionäre an der Generalversammlung werde sich der Verwaltungsrat ab April aus Michel M. Liès, Joan Amble, Catherine Bessant, Dame Alison Carnwath, Christoph Franz, Michael Halbherr, Jeffrey Hayman, Monica Mächler, Kishore Mahbubani, Jasmin Staiblin sowie Barry Stowe zusammensetzen.

    kw/ys

    Drucken
  • 06.02.2019 Ausblick Zurich: Betriebsgewinn von 4,44 Milliarden US-Dollar erwartet

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Zurich Insur Gr N 333.50 -0.10 -0.03% 341.30 282.40 655'712

    Story

    Ausblick Zurich: Betriebsgewinn von 4,44 Milliarden US-Dollar erwartet

    06.02.2019 | 13:49:26

    Zürich (awp) - Der Finanzdienstleister Zurich Insurance publiziert am Donnerstag, 7. Februar, die Resultate zum Geschäftsjahr 2018. Zum AWP-Konsens haben insgesamt 13 Analysten beigetragen.

    2018E                   
    (in Mio USD)           AWP-Konsens        2017A
    Betriebsgewinn (BOP)      4'441           3'803
    Reingewinn                3'397           3'004
    (in %)
    Combined Ratio             97,9           100,9
    (in Fr.)
    Dividende je Aktie        19,00           18,00
    Per 31.12.2018E
    (in Mio USD)           AWP-Konsens     30.06.2018
    Eigenkapital             31'595          29'729 
    

    FOKUS: Die Zurich dürfte für das Geschäftsjahr 2018 solide Zahlen ausweisen, die von weiteren Fortschritten betreffend der vor Jahren eingeleiteten Restrukturierung geprägt sein werden. Insbesondere kostenseitig hatte die Gruppe deutliche Verbesserungen angekündigt. Derweil dürften die Kosten für Naturkatastrophen nur leicht über den Erwartungen liegen, wie die Zurich im November schätzte. Für den Hurrikan "Michael", der im vierten Quartal über Florida hinweg gezogen ist, wurden Kosten im Umfang von 175 Millionen Dollar erwartet.

    ZIELE: Anlässlich des Investorentags von Anfang Dezember sah Konzernchef Mario Greco die Gruppe gut auf Kurs, die Ziele für den Zeitraum von 2017 bis 2019 vollständig zu erreichen oder möglicherweise gar zu übertreffen. Im Zentrum steht dabei die Senkung der Kosten um 1,5 Milliarden Dollar unter das Niveau von 2015. Davon würden bis Ende 2018 bereits rund 1,1 Milliarde erreicht, sagte Greco. Bei der Combined Ratio wird ein Wert von 95 bis 96 Prozent angestrebt, was angesichts der etwas über dem üblichen Niveau liegenden Kosten aus Naturkatastrophen verfehlt werden könnte.

    Zudem peilt der Konzern ein kumuliertes Cash-Aufkommen von über 9,5 Milliarden Dollar in den Jahren 2017 bis 2019 an. Davon sollen per Ende 2018 schon über 7 Milliarden erreicht sein. Beim Betriebsgewinn (BOP) nach Steuern strebt die Zurich einen Wert über 12 Prozent des Kapitals an. Im ersten Semester war dieses Ziel mit 12,3 Prozent übertroffen worden. Und betreffend der Kapitalquote im firmeneigenen Z-ECM-Modell lag die Gruppe mit 134 Prozent per Ende September deutlich über dem Ziel von 100 bis 120 Prozent.

    PRO MEMORIA: Mitte Dezember hat die Zurich den Altbestand seines britischen Arbeitgeberhaftpflicht-Portfolios an die in Bermuda domizilierte Catalina Holding übertragen. Das Portfolio umfasste per 31. Dezember 2017 Bruttohaftpflichten in erster Linie für Erkrankungen in der Industrie - unter anderem Asbest-Erkrankungen - im Umfang von 2 Milliarden Dollar. Die Zurich erwartet aus der Transaktion einen kleinen negativen Effekt auf den Betriebsgewinn im vierten Quartal 2018 und einen moderaten positiven Effekt auf die Kapitalbasis im ersten Quartal 2019.

    An der Generalversammlung vom 3. April soll die frühere Chefin des Energiekonzerns Jasmin Staiblin in den Verwaltungsrat der Zurich gewählt werden. Derweil wird sich das VR-Mitglied David Nish nicht mehr zur Wahl stellen.

    In Deutschland ist die Zurich im vergangenen Herbst aus der ADAC Autoversicherung ausgestiegen. Sie wird dabei seine Anteile am entsprechenden Joint Venture ein Jahr früher als geplant an die Allianz Versicherung übertragen. Die Allianz übernehme (voraussichtlich) zum 1. Januar 2019 den 51-prozentigen Anteil der Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland) an dem Gemeinschaftsunternehmen, hiess es.

    Nach neun Monaten hat die Zurich an Volumen zugelegt, insbesondere im Lebengeschäft. In der Lebensversicherung stieg im Neugeschäft das Jahresprämienäquivalent um 3 Prozent auf 3,57 Milliarden Dollar. Auf vergleichbarer Ebene, vor allem um den Verkauf des britischen betrieblichen Finanzvorsorgegeschäfts bereinigt, resultierte gar ein Anstieg von 25 Prozent. Beim Jahresprämienäquivalent werden den neu dazu gewonnenen laufenden Prämien noch 10 Prozent der Einmalprämien aus dem Neugeschäft zugerechnet.

    Im grössten Geschäftsteil, der Schaden­ und Unfallversicherung (P&C), wuchsen die Bruttoprämien leicht um 2 Prozent auf 25,9 Milliarden Dollar. Ohne Währungseffekte und Übernahmen sei das Volumen stabil auf Vorjahresniveau stehen geblieben. Etwas Rückenwind erhielt die Gruppe von steigenden Tarifen. Das Wachstum in der Region Asien-Pazifik und Lateinamerika sei durch den Rückgang in Nordamerika gebremst worden. In den USA hat die Zurich Massnahmen ergriffen, um die Rentabilität des Geschäfts zu verbessern.

    Im krisengeplagten Venezuela zog Zurich die Reissleine. Einen Käufer für das Geschäft gibt es, doch müsse man zunächst die Zustimmung der zuständigen Behörden abwarten, bevor man Details kommuniziere, sagte Finanzchef George Quinn Anfang November. Die Zurich geht davon aus, dass die Transaktion den Gewinn im Jahr 2019 aufgrund negativer Währungseffekte mit 258 Millionen Dollar belasten wird.

    AKTIENKURS: Die Aktien der Zurich hielten sich im vergangenen Jahr an der Börse im Vergleich zum Gesamtmarkt gut. Die Titel, die dank der hohen Dividendenrendite als eine eher sicherer Anlage angesehen wird, büssten lediglich 1,2 Prozent ein. Und seit Beginn des neuen Jahres ging es um gut 7 Prozent nach oben.

    Homepage: www.zurich.com

    jl/mk

    Drucken
  • 06.02.2019 Ausblick Zurich: Betriebsgewinn von 4,44 Milliarden US-Dollar erwartet

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Zurich Insur Gr N 333.50 -0.10 -0.03% 341.30 282.40 655'712

    Story

    Ausblick Zurich: Betriebsgewinn von 4,44 Milliarden US-Dollar erwartet

    06.02.2019 | 13:00:00

    Zürich (awp) - Der Finanzdienstleister Zurich Insurance publiziert am Donnerstag, 7. Februar, die Resultate zum Geschäftsjahr 2018. Zum AWP-Konsens haben insgesamt 13 Analysten beigetragen.

    2018E                   
    (in Mio USD)             AWP-Konsens        2017A
    Betriebsgewinn (BOP)        4'441           3'803
    Reingewinn                  3'397           3'004 
    (in %)
    Combined Ratio               97,9           100,9 
    (in Fr.)
    Dividende je Aktie          19,00           18,00
    Per 31.12.2018E
    (in Mio USD)             AWP-Konsens   30.06.2018  
    Eigenkapital               31'595          29'729   
    

    FOKUS: Die Zurich dürfte für das Geschäftsjahr 2018 solide Zahlen ausweisen, die von weiteren Fortschritten betreffend der vor Jahren eingeleiteten Restrukturierung geprägt sein werden. Insbesondere kostenseitig hatte die Gruppe deutliche Verbesserungen angekündigt. Derweil dürften die Kosten für Naturkatastrophen nur leicht über den Erwartungen liegen, wie die Zurich im November schätzte. Für den Hurrikan "Michael", der im vierten Quartal über Florida hinweg gezogen ist, wurden Kosten im Umfang von 175 Millionen Dollar erwartet.

    ZIELE: Anlässlich des Investorentags von Anfang Dezember sah Konzernchef Mario Greco die Gruppe gut auf Kurs, die Ziele für den Zeitraum von 2017 bis 2019 vollständig zu erreichen oder möglicherweise gar zu übertreffen. Im Zentrum steht dabei die Senkung der Kosten um 1,5 Milliarden Dollar unter das Niveau von 2015. Davon würden bis Ende 2018 bereits rund 1,1 Milliarde erreicht, sagte Greco. Bei der Combined Ratio wird ein Wert von 95 bis 96 Prozent angestrebt, was angesichts der etwas über dem üblichen Niveau liegenden Kosten aus Naturkatastrophen verfehlt werden könnte.

    Zudem peilt der Konzern ein kumuliertes Cash-Aufkommen von über 9,5 Milliarden Dollar in den Jahren 2017 bis 2019 an. Davon sollen per Ende 2018 schon über 7 Milliarden erreicht sein. Beim Betriebsgewinn (BOP) nach Steuern strebt die Zurich einen Wert über 12 Prozent des Kapitals an. Im ersten Semester war dieses Ziel mit 12,3 Prozent übertroffen worden. Und betreffend der Kapitalquote im firmeneigenen Z-ECM-Modell lag die Gruppe mit 134 Prozent per Ende September deutlich über dem Ziel von 100 bis 120 Prozent.

    PRO MEMORIA: Mitte Dezember hat die Zurich den Altbestand seines britischen Arbeitgeberhaftpflicht-Portfolios an die in Bermuda domizilierte Catalina Holding übertragen. Das Portfolio umfasste per 31. Dezember 2017 Bruttohaftpflichten in erster Linie für Erkrankungen in der Industrie - unter anderem Asbest-Erkrankungen - im Umfang von 2 Milliarden Dollar. Die Zurich erwartet aus der Transaktion einen kleinen negativen Effekt auf den Betriebsgewinn im vierten Quartal 2018 und einen moderaten positiven Effekt auf die Kapitalbasis im ersten Quartal 2019.

    An der Generalversammlung vom 3. April soll die frühere Chefin des Energiekonzerns Jasmin Staiblin in den Verwaltungsrat der Zurich gewählt werden. Derweil wird sich das VR-Mitglied David Nish nicht mehr zur Wahl stellen.

    In Deutschland ist die Zurich im vergangenen Herbst aus der ADAC Autoversicherung ausgestiegen. Sie wird dabei seine Anteile am entsprechenden Joint Venture ein Jahr früher als geplant an die Allianz Versicherung übertragen. Die Allianz übernehme (voraussichtlich) zum 1. Januar 2019 den 51-prozentigen Anteil der Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland) an dem Gemeinschaftsunternehmen, hiess es.

    Nach neun Monaten hat die Zurich an Volumen zugelegt, insbesondere im Lebengeschäft. In der Lebensversicherung stieg im Neugeschäft das Jahresprämienäquivalent um 3 Prozent auf 3,57 Milliarden Dollar. Auf vergleichbarer Ebene, vor allem um den Verkauf des britischen betrieblichen Finanzvorsorgegeschäfts bereinigt, resultierte gar ein Anstieg von 25 Prozent. Beim Jahresprämienäquivalent werden den neu dazu gewonnenen laufenden Prämien noch 10 Prozent der Einmalprämien aus dem Neugeschäft zugerechnet.

    Im grössten Geschäftsteil, der Schaden­ und Unfallversicherung (P&C), wuchsen die Bruttoprämien leicht um 2 Prozent auf 25,9 Milliarden Dollar. Ohne Währungseffekte und Übernahmen sei das Volumen stabil auf Vorjahresniveau stehen geblieben. Etwas Rückenwind erhielt die Gruppe von steigenden Tarifen. Das Wachstum in der Region Asien-Pazifik und Lateinamerika sei durch den Rückgang in Nordamerika gebremst worden. In den USA hat die Zurich Massnahmen ergriffen, um die Rentabilität des Geschäfts zu verbessern.

    Im krisengeplagten Venezuela zog Zurich die Reissleine. Einen Käufer für das Geschäft gibt es, doch müsse man zunächst die Zustimmung der zuständigen Behörden abwarten, bevor man Details kommuniziere, sagte Finanzchef George Quinn Anfang November. Die Zurich geht davon aus, dass die Transaktion den Gewinn im Jahr 2019 aufgrund negativer Währungseffekte mit 258 Millionen Dollar belasten wird.

    AKTIENKURS: Die Aktien der Zurich hielten sich im vergangenen Jahr an der Börse im Vergleich zum Gesamtmarkt gut. Die Titel, die dank der hohen Dividendenrendite als eine eher sicherer Anlage angesehen wird, büssten lediglich 1,2 Prozent ein. Und seit Beginn des neuen Jahres ging es um gut 7,5 Prozent nach oben.

    Homepage: www.zurich.com

    jl/mk

    Drucken
  • 29.01.2019 Hohe Sturmkosten für deutsche Versicherer - Mehr Einnahmen insgesamt

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Allianz N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Hohe Sturmkosten für deutsche Versicherer - Mehr Einnahmen insgesamt

    29.01.2019 | 14:26:45

    BERLIN (awp international) - Die Deutschen schliessen seltener Lebensversicherungen ab, trotzdem sind die Beitragseinnahmen der Branche weiter gestiegen. Die Sachversicherer litten unter den vierthöchsten Sturmschäden der vergangenen 20 Jahre. Unterm Strich fällt die Jahresbilanz der deutschen Versicherungswirtschaft für 2018 positiv aus: Die Beitragseinnahmen stiegen um 2,1 Prozent auf 202,2 Milliarden Euro.

    Dabei legte auch die Sparte Lebensversicherung mit einem Plus von 1,4 Prozent auf 91,9 Milliarden Euro zu, wie der Gesamtverband (GDV) am Dienstag mitteilte. Die niedrigen Zinsen führten dazu, dass nur noch ein Drittel der Neuverträge Policen mit klassischer Zinsgarantie waren. Die durchschnittliche Versicherungssumme stieg. In der betrieblichen Altersversorgung waren Direktversicherungen stark gefragt, für die es seit einem Jahr eine günstigere gesetzliche Grundlage gibt.

    Bei der Riester-Rente stieg die Zahl der Neuverträge indes 2018 um 5,1 Prozent auf 298 000. Dennoch ist aus Sicht des GDV eine Reform dieser staatlich geförderten Altersvorsorge nötig, sagte Verbandspräsident Wolfgang Weiler in Berlin. Er schlug eine vereinfachte, online abschliessbare Riester-Versicherung als Standardprodukt vor. Der GDV lehnt ein Pflichtsystem nach dem Vorbild des schwedischen Pensionsfondsmodells ab. Mehr als 16 Millionen bereits abgeschlossene Riester-Verträge belegten den Erfolg dieser freiwilligen Zusatzrente.

    In der Schaden- und Unfallversicherung haben Stürme die Versicherungsunternehmen stark belastet. Die Wohngebäudeversicherer überwiesen im vorigen Jahr Leistungen in Höhe von 6,3 Milliarden Euro an die Betroffenen, im Vergleich zu 2017 waren das 1,1 Milliarden Euro oder 20 Prozent mehr. Grösster Kostenfaktor blieben aber die üblichen Wasserschäden.

    Damit sei die Sparte nach kurzer Erholung wieder in die roten Zahlen gerutscht, sagte Weiler. Die Ausgaben der Wohngebäudeversicherungen lagen um acht Prozent über den Beitragseinnahmen. Für die Sachversicherung insgesamt sei ein Verlust von 600 Millionen Euro entstanden. Weiler wies drauf hin, dass 57 Prozent der Wohngebäude in Deutschland noch nicht gegen Elementarschäden versichert seien. Damit fehle den Eigentümern der finanzielle Schutz gegen Starkregen, Schneelast und Erdrutsche.

    Autofahrer erhielten 2018 mehr Geld von den Versicherungen. Die Leistungen der Kraftfahrtversicherung wuchsen um 2,7 Prozent auf 24,3 Milliarden Euro. Als Hauptursache nannte Weiler den fortgesetzten Preisanstieg bei Ersatzteilen, besonders designgeschützte Teilen. So seien Rückleuchten binnen fünf Jahren um 50 Prozent teurer geworden. Der Designschutz verhindere Wettbewerb, kritisierte der GDV-Präsident. Sichtbare Karosserieteile sollten von diesem Schutz ausgenommen werden./brd/DP/jha

    Drucken
  • 23.01.2019 Zurich ernennt in Deutschland Ulrich Christmann zum Vorstand Bank Partner

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Zurich Insur Gr N 333.50 -0.10 -0.03% 341.30 282.40 655'712

    Story

    Zurich ernennt in Deutschland Ulrich Christmann zum Vorstand Bank Partner

    23.01.2019 | 11:20:17

    Zürich (awp) - Die Zurich Insurance Group hat in Deutschland Ulrich Christmann in den Vorstand berufen. Vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrates der deutschen Tochter, werde Christmann ab Anfang Februar als Vorstand Bank Partner für die zentralen Vertriebskanäle der Zurich in Deutschland sein, teilte der Konzern am Mittwoch mit.

    Christmann wechselt von der Deutschen Bank zur Zurich, wo er seit 1983 verschiedene leitende Funktionen innerhalb des Privatkundengeschäfts und in der Vermögensverwaltung Deutschland bekleidet habe. Zuletzt leitete er das Investment- und Beratungsgeschäft für Privatkunden und war in dieser Rolle unter anderem für die komplette Wertpapier- und Versicherungsplattform verantwortlich.

    mk/ra

    Drucken
  • 18.01.2019 Finanzplatz Zürich: Versicherungen lassen Banken hinter sich

    Finanzplatz Zürich: Versicherungen lassen Banken hinter sich

    18.01.2019 | 11:56:45

    (Meldung ausgebaut)

    Zürich (awp/sda) - Die Bankenkrise hat auf dem Finanzplatz Zürich viel verändert: Während die Banken in der Krise insgesamt 2300 Stellen abbauten, schufen die Versicherungen 4300 neue Arbeitsplätze. Nun haben die Versicherungen die Banken auch bei der Wertschöpfung hinter sich gelassen. Für die Zürcher Stadtpräsidentin eine gute Entwicklung, denn das verringere die Abhängigkeit.

    Noch im Jahr 2008 lagen die Banken in der Region Zürich klar vorne. Damals waren sie für 57 Prozent der Wertschöpfung des Finanzsektors verantwortlich. Zum Finanzsektor werden Banken, Versicherungen und andere Finanzdienstleister wie etwa Fintech-Startups gezählt.

    Die Bankenkrise sorgte für ein neues Kräfteverhältnis: 2300 Stellen wurden bei den Banken innerhalb von acht Jahren gestrichen oder ausgelagert. Vor allem UBS und CS bauten Arbeitsplätze ab. Gleichzeitig mussten die Banken auf Geheiss der Politik Risiken abbauen und sich einem generellen Wandel unterziehen.

    Im Jahr 2016 brachten es die Banken dann noch auf 44 Prozent der Wertschöpfung in diesem Sektor, der insgesamt noch 25,7 Milliarden Franken erwirtschaftete. Die Versicherungen brachten es hingegen auf 47 Prozent - sie schafften es also, die Banken zu überholen.

    Kein leicht verdientes Geld mehr

    "Die Zeiten, in denen die Bank der Ort des leicht verdienten Geldes war, sind vorbei", sagte denn auch Christian Bretscher, Geschäftsführer des Zürcher Bankenverbandes, am Freitag vor den Medien. Anlass war eine neue Studie im Auftrag von Stadt und Kanton Zürich zum Zustand des Finanzplatzes.

    Diese zeigt deutlich, dass die Bedeutung der Banken für Stadt und Region Zürich zwar nach wie vor sehr gross ist - aber zurückgeht. Was die Banken nicht freut, ist aus Sicht der Stadtregierung positiv. "Starke Abhängigkeit bringt auch grosse Risiken mit sich", sagte die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP). Für die Robustheit des Standortes sei diese Entwicklung ein Gewinn.

    Rückblickend hält sie den Banken zugute, dass diese ihre Hausaufgaben gemacht hätten. Es habe grosse Momente der Instabilität gegeben. "Bei den Verantwortlichen der Banken musste auch im Kopf etwas passieren. Nun bin ich froh, dass der Wandel gelungen ist."

    Digitalisierung nicht verschlafen

    Die Zukunft der Banken am Finanzplatz Zürich hängt gemäss der Studie vor allem von einem Faktor ab: ob sie mit dem Innovationstempo ihrer Konkurrenten in Sachen Digitalisierung mithalten können.

    Gemäss Bankenverbands-Geschäftsführer Bretscher gibt es für die Finanzdienstleister hier viel Potential. Als Beispiel nannte er die Verknüpfung von Bank- und Versicherungsleistungen, aber auch Anwendungen im Lifestyle-Sektor.

    Weiter ins Detail wollte Bretscher nicht gehen. Dass solche Pläne nicht öffentlich seien, liege in der Natur der Sache. Der Schritt in die Fintech werde von den Banken aber nicht verschlafen, obwohl ihnen das häufig vorgeworfen werde.

    Drucken
  • 16.01.2019 Anleihe: Zurich Insurance nimmt 200 Mio Fr. bis 2027 zu 0,75% auf

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Zurich Insur Gr N 333.50 -0.10 -0.03% 341.30 282.40 655'712

    Story

    Anleihe: Zurich Insurance nimmt 200 Mio Fr. bis 2027 zu 0,75% auf

    16.01.2019 | 15:39:00

    (Ergänzt um Verwendungszweck)

    Zürich (awp) - Die Zurich Insurance Group begibt unter Federführung der ZKB eine Anleihe zu folgenden Konditionen:

    Betrag:              200 Mio Fr.
    Zinssatz:            0,75%
    Emissionspreis:      100,148%
    Liberierung:         24.01.2019
    Laufzeit:            bis 22.10.2027
    Valor:               41'904'079 (2)
    Rating:              A+/A1 (S&P/Moodys)
    Kotierung:           SIX, prov. Handel ab 23.01.2019
    

    Die Mittel werden für allgemeine geschäftliche Zwecke verwendet.

    ys/yr

    Drucken
  • 16.01.2019 Anleihe: Zurich Insurance nimmt 200 Mio Fr. bis 2027 zu 0,75% auf

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Zurich Insur Gr N 333.50 -0.10 -0.03% 341.30 282.40 655'712

    Story

    Anleihe: Zurich Insurance nimmt 200 Mio Fr. bis 2027 zu 0,75% auf

    16.01.2019 | 11:52:28

    Zürich (awp) - Die Zurich Insurance Group begibt unter Federführung der ZKB eine Anleihe zu folgenden Konditionen:

    Betrag:              200 Mio Fr.
    Zinssatz:            0,75%
    Emissionspreis:      100,148%
    Liberierung:         24.01.2019
    Laufzeit:            bis 22.10.2027
    Valor:               41'904'079 (2)
    Rating:              A+/A1 (S&P/Moodys)
    Kotierung:           SIX, prov. Handel ab 23.01.2019
    

    ys/yr

    Drucken

Keine Schlagzeilen gefunden.
Datenquelle:  SIX Financial Information AG