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  • 18.06.2019 Swedbank suspendiert Chef und Finanzvorstand von Estland-Filiale

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    Swedbank suspendiert Chef und Finanzvorstand von Estland-Filiale

    18.06.2019 | 06:43:43

    TALLINN (awp international) - Die mutmasslich in den Danske-Geldwäscheskandal verwickelte Swedbank hat die Geschäftsleitung ihrer Niederlassung in Estland ausgetauscht. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Robert Kitt und Finanzchef Vaiko Tammeväli seien vom Verwaltungsrat von Swedbank Estland mit sofortiger Wirkung von ihren Aufgaben entbunden worden, teilte die Bank am Montagabend mit. Die Entscheidung sei "eine Folge der laufenden internen Untersuchung", hiess es in der Mitteilung. Die Aufgaben der beiden suspendierten Vorstände werde bis auf Weiteres durch andere führende Bankmitarbeiter übernommen. Swedbank fühle sich Estland als einem von ihren vier Heimatmärkten verpflichtet.

    Der schwedische Rundfunksender SVT hatte im Februar Geldwäschevorwürfe gegen die Bank erhoben, die mit dem Skandal bei der dänischen Danske Bank in Estland zusammenhingen. Über Konten der Bank sollen nach Angaben des Senders im Zuge des Skandals bei der dänischen Danske Bank in Estland umgerechnet fast vier Milliarden Euro gewaschen worden sein. Die beteiligten Reporter des Senders stützten sich bei ihren Angaben auf geheime Dokumente.

    Die Finanzbehörden in Schweden und mehreren anderen Ländern hatten daraufhin Ermittlungen aufgenommen, auch Swedbank leitete eine interne Untersuchung ein. Swedbank kooperiere in vollem Umfang mit den Behörden in Schweden, den USA und den baltischen Staaten bei deren jeweiligen Untersuchungen, hiess es in der Mitteilung weiter. Die Swedbank ist nach eigenen Angaben die grösste Bank in Schweden und im Baltikum./awe/DP/fba

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  • 10.05.2019 Anleihe: Danske Bank nimmt Anleihe über 175 Mio Fr bis 2022 auf

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    Anleihe: Danske Bank nimmt Anleihe über 175 Mio Fr bis 2022 auf

    10.05.2019 | 12:48:05

    Zürich (awp) - Die Danske Bank begibt eine Anleihe unter der Federführung der UBS zu folgenden Konditionen:

    Betrag:         175 Mio CHF (mit Aufstockungsmöglichkeit)
    Zinssatz:       0,625%
    Emissionspreis: 100,013%
    Laufzeit:       3,5 Jahre bis 24.11.2022
    Liberierung:    24.05.2019
    Yield to Mat.:  0,621%
    Midswap Spread: 118 Bp
    Valor:          47'497'791 (2)
    Rating:         S&P/Moody's/Fitch BBB+/Baa2/A2
    Kotierung:      SIX, ab 22.05.2019.
    
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  • 10.05.2019 Skandalbelastete Danske Bank bekommt neuen Chef

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    Skandalbelastete Danske Bank bekommt neuen Chef

    10.05.2019 | 12:43:01

    KOPENHAGEN (awp international) - An der Spitze der Danske Bank steht künftig ein Niederländer. Wie das dänische Institut am Freitag mitteilte, wird Chris Vogelzang den Chefposten bei dem Geldhaus zum 1. Juni von Interims-CEO Jesper Nielsen übernehmen.

    Der 56-jährige Vogelzang hatte laut Danske zwischen den Jahren 2000 bis 2017 verschiedene Positionen bei der niederländischen Bank ABN Amro inne. Er verfüge damit über ausgiebige Führungserfahrungen im Bankenwesen und habe dabei auch schwierige Situationen gemeistert. Das mache ihn zu einer geeigneten Führungskraft für Danske, während die Bank vor der grossen Aufgabe stehe, Vertrauen wiederherzustellen und sich gleichzeitig zu entwickeln.

    Die Danske Bank steht im Mittelpunkt eines der grössten Geldwäscheskandale Europas. Es geht um mutmassliche Verstösse gegen Vorschriften zur Vermeidung von Geldwäsche in der Niederlassung in Estland. Dort sollen rund 200 Milliarden Euro gewaschen worden sein. In mehreren Ländern laufen Ermittlungen gegen das Geldhaus./trs/DP/stk

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  • 17.04.2019 EU-Untersuchung zu Danske: Aufsichtsbehörden findet keinen Rechtsbruch

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    EU-Untersuchung zu Danske: Aufsichtsbehörden findet keinen Rechtsbruch

    17.04.2019 | 14:24:08

    Frankfurt (awp/sda/reu) - Behörden in Dänemark und Estland haben laut der EU-Bankenaufsicht EBA im Geldwäscheskandal um das dänische Bankhaus Danske Bank kein EU-Recht verletzt. Daher sei die Untersuchung darüber abgeschlossen, teilte die EBA am Mittwoch mit. Ihr Führungsgremium, in dem Vertreter der Aufsichtsbehörden der 28 EU-Länder sitzen, habe am Dienstag dagegen gestimmt, einen Bruch der EU-Gesetze festzustellen.

    Die EU-Bankenaufsicht hatte im Februar eine formelle Untersuchung darüber eingeleitet, ob die estnische Finantsinspektsioon und die dänische Finanstilsynet bei ihrem Umgang mit der dänischen Grossbank gegen EU-Recht verstossen haben.

    Im Zentrum des Geldwäsche-Skandals steht die estnische Filiale der Danske Bank. Eine interne Untersuchung des Instituts hatte ergeben, dass der grösste Teil der zwischen 2007 und 2015 über diese Niederlassung geflossenen Gelder von 200 Milliarden Euro Schwarzgeld-verdächtig war. Das Geld kam unter anderem aus Russland und anderen Teilrepubliken der früheren Sowjetunion.

    Der Skandal hatte auch nach Deutschland ausgestrahlt, denn die Deutsche Bank war jahrelang als Korrespondenzbank für die Danske Bank tätig. Laut internen Untersuchungen des grössten deutschen Geldhauses wurden rund 150 Milliarden Euro über ihre Systeme abgewickelt.

    uh/

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  • 05.04.2019 Verwaltungsratschef verlässt in Bedrängnis geratene Swedbank

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    Verwaltungsratschef verlässt in Bedrängnis geratene Swedbank

    05.04.2019 | 08:59:06

    STOCKHOLM (awp international) - Nach in einer Fernsehreportage erhobenen Geldwäschevorwürfen und dem Rauswurf der Bankenchefin verlässt nun auch der Verwaltungsratsvorsitzende die angeschlagene Swedbank . Lars Idermark habe sich entschlossen, seinen Posten bei der Swedbank mit sofortiger Wirkung zu räumen, teilte das schwedische Geldhaus am Freitag mit. Seine Nachfolge trete die bisherige stellvertretende Vorsitzende Ulrika Francke an. Der Verwaltungsrat hatte Swedbank-Chefin Birgitte Bonnesen im Zuge der Vorwürfe zunächst sein Vertrauen ausgesprochen, sie dann aber vor gut einer Woche entlassen.

    Die schwedische Behörde für Wirtschaftskriminalität hatte ihre Voruntersuchungen gegen die Swedbank zuletzt nach einer Razzia in der Bankenzentrale bei Stockholm auf den Verdacht des schweren Betrugs ausgeweitet. Bislang hatte sie nur wegen Verdachts des unerlaubten Offenlegens von Insider-Informationen ermittelt. Der schwedische Rundfunksender SVT hatte im Februar Geldwäschevorwürfe gegen die Bank erhoben, die mit dem Skandal bei der dänischen Danske Bank in Estland zusammenhingen. Die Swedbank hat nach eigenen Angaben mehr als sieben Millionen Privat- und knapp 600 000 Firmenkunden und sieht sich als eine der führenden Banken in Schweden und im Baltikum./trs/DP/stk

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  • 04.04.2019 Finma warnt vor Blase bei Renditeimmobilien

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    Finma warnt vor Blase bei Renditeimmobilien

    04.04.2019 | 13:45:34

    Bern (awp) - Die Finanzmarktaufsicht Finma warnt vor einer Überhitzung im Markt für Mehrfamilienhäusern mit Mietwohnungen, die von Investoren als Renditeimmobilien gehalten werden. Sie fordert von der Bankbranche nun eine wirksame Anpassung der Selbstregulierung. Als "Alternative" erwägt sie schärfere Eigenmittelvorschriften.

    Der Schweizer Hypothekarmarkt sei mit einem Volumen von über 1'000 Milliarden Franken "too big to fail", sagte Finma-Direktor Mark Branson am Donnerstag an der Jahresmedienkonferenz der Behörde in Bern. Nicht nur sei das Volumen der Hypothekarkredite enorm hoch, es sei in den letzten Jahren auch stark gewachsen.

    Während sich das Wachstum bei den selbstbewohnten Liegenschaften verlangsamt habe, sei es bei den Miethäusern aber ungebrochen stark. "Im aktuellen Umfeld mit hohen Preisen und wachsenden Leerständen erhöht sich das Risiko von Preiskorrekturen und allfälligen Kreditausfällen markant."

    Konservativere Kriterien

    Um die Banken gegenüber Verlusten im dem Segment besser zu wappnen, wären für Branson "konservativere" Kriterien bei der Kreditvergabe etwa bezüglich der Belehnung oder der Amortisation der Kredite besonders effektiv. "Eine wirksame Anpassung der Selbstregulierung wäre sehr zu begrüssen", sagte er.

    Die "Alternative" dazu wäre eine Verschärfung der Eigenmittelverordnung mit Blick auf Mietliegenschaften. Dann müssten Hypothekarkredite für Renditeimmobilien von den Banken stärker mit Kapital unterlegt werden als für selbstbewohntes Wohneigentum. Diese strengere Risikogewichtung entspreche auch den neusten internationalen Standards, betonte Branson.

    Die Schweizer Banken sind sich der Problematik immerhin bewusst: Bereits rund zwei Wochen hatte die Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg) angekündigt, die Selbstregulierung im Bereich der Renditeliegenschaften möglicherweise zu verschärfen und dazu eine Arbeitsgruppe einzusetzen.

    Kapitalzuschläge wegen höherer Risiken

    Auch die jüngsten Stresstests der Finma bei 18 Banken hätten gezeigt, dass Renditeliegenschaften im Fokus der Aufsichtstätigkeit stehen müssten, betonte Branson am Donnerstag: Im Vergleich zu früheren Tests habe sich das Risikoprofil der Banken verschlechtert.

    Die Finma erhebe derzeit bei verschiedenen Banken Kapitalzuschläge wegen erhöhter Risiken im Hypothekarbereich, zudem habe sie bei diversen Instituten Anpassungen für deren interne Berechnungsmodelle festgelegt. "Insgesamt gelten bei elf Banken erhöhte Kapitalanforderungen von über vier Milliarden Franken."

    Danske Bank-Fall

    Keinen negativen Trend hat die Finma im vergangenen Jahr bei den Geldwäscherei-Fällen gesehen. "2018 war sicher nicht dramatischer als das vorhergehende Jahr", lautete das Fazit des Finma-Direktors. Der Anfang Jahr entdeckte Fall von massiver Geldwäscherei bei der Danske Bank habe immerhin gezeigt, dass der "schwarze Peter" nicht der Schweiz alleine gehöre.

    Der Danske Bank-Fall beschäftigt auch die Schweizer Aufsichtsbehörden, wie Branson bestätigte. Dabei gehe es vor allem darum vor allem darum, auf Basis der aus Dänemark erhaltenen Daten den Geldströmen durch die Schweiz nachzugehen.

    Auch die jüngsten Fälle von umstrittenen Kreditvergaben durch die Credit Suisse in Mosambik und durch die UBS in Papua Neuguinea sorgen für Aktivität bei der Behörde. Im Fall der Anklage eines Londoner CS-Mitarbeiters in Mosambik seien die britischen Aufsichtsbehörden zuständig, die Finma begleite den Fall aber und sehe sich an, ob auf CS-Gruppenebene "alles richtig gemacht" worden sei.

    ICO-Tätigkeit verlangsamt

    Stark beschäftigt haben die Finma im vergangenen Jahr auch die zahlreichen "Initial Coin Offerings" (ICO) von Blockchain-Unternehmen. Im Jahresverlauf sei das Volumen der ICO allerdings spürbar gesunken, bestätigte Branson. "Die Zeit, in der Unternehmen aufgrund nebulöser Ideen viel Geld erhielten ist wohl vorbei - und das ist auch gut so."

    Die Finma zeichne sich im internationalen Vergleich durch schlanke Strukturen aus, sagte Finma-Verwaltungsratspräsident Thomas Bauer: Dass solle auch so bleiben. Aufgrund des neuen Finanzdienstleistungsgesetzes Fidleg erhalte sie aber neue Aufgaben im Bereich der unabhängigen Vermögensverwalter. Deshalb plane sie 2019 einen "moderaten Stellenausbau".

    tp/jb

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  • 27.03.2019 Razzia in der Hauptzentrale der Swedbank

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    Razzia in der Hauptzentrale der Swedbank

    27.03.2019 | 15:06:35

    (Ausführliche Fassung)

    KOPENHAGEN (awp international) - Schwedische Ermittler haben die Zentrale der mutmasslich in den Danske-Skandal verwickelten Swedbank durchsucht. Die Razzia sei im Auftrag von Chefankläger Thomas Langrot im Zuge der laufenden Voruntersuchungen gegen die Bank durchgeführt worden, teilte die schwedische Wirtschaftskriminalitätsbehörde am Mittwoch auf Twitter mit. Bei den Untersuchungen gehe es um den Verdacht des unerlaubten Offenlegens von Insider-Informationen, erklärte die Behörde. Der Aktienkurs der Bank rauschte bis in die Mittagsstunden um knapp acht Prozent ins Minus.

    Die Swedbank bestätigte, dass die Wirtschaftskriminalitätsbehörde im Hauptsitz der Bank in Sundbyberg nordwestlich von Stockholm aktiv geworden sei. Es gebe derzeit keinen Verdacht gegen eine konkrete Person oder rechtliche Einheit, eine Straftat begangen zu haben. Man werde mit den Behörden zusammenarbeiten.

    Der schwedische Rundfunksender SVT hatte im Februar in einer Reportage schwere Vorwürfe gegen die Swedbank erhoben. Über Konten der Bank sollen nach Angaben des Senders im Zuge des Skandals bei der dänischen Danske Bank in Estland umgerechnet fast vier Milliarden Euro gewaschen worden sein. Die beteiligten Reporter des Senders stützten sich bei ihren Angaben auf geheime Dokumente.

    Die Swedbank ist nach eigenen Angaben die grösste Bank in Schweden und im Baltikum. Sie hatte erklärt, den Behörden im Baltikum in den Jahren 2017 und 2018 insgesamt 3774 verdächtige Transaktionen gemeldet zu haben. Mit einer bankeninternen Sondereinheit will sie künftig stärker gegen Wirtschaftskriminalität vorgehen./trs/DP/jha

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  • 27.03.2019 Razzia in der Hauptzentrale der Swedbank

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    Razzia in der Hauptzentrale der Swedbank

    27.03.2019 | 12:57:10

    KOPENHAGEN (awp international) - Schwedische Ermittler haben die Zentrale der mutmasslich in den Danske-Skandal verwickelten schwedischen Bank Swedbank durchsucht. Die Razzia sei im Auftrag von Chefankläger Thomas Langrot im Zuge der laufenden Voruntersuchungen gegen die Bank durchgeführt worden, teilte die schwedische Wirtschaftskriminalitätsbehörde am Mittwoch auf Twitter mit.

    Bei den Untersuchungen gehe es um den Verdacht des unerlaubten Offenlegens von Insider-Informationen, erklärte die Behörde. Der Aktienkurs der Bank rauschte am Vormittag vorübergehend um knapp sieben Prozent ins Minus. Die Swedbank äusserte sich zunächst nicht zu der Razzia.

    Der schwedische Rundfunksender SVT hatte im Februar in einer Reportage schwere Vorwürfe gegen die Swedbank erhoben. Über Konten der Bank sollen nach Angaben des Senders im Zuge des Skandals bei der dänischen Danske Bank in Estland umgerechnet fast vier Milliarden Euro gewaschen worden sein. Die beteiligten Reporter des Senders stützten sich bei ihren Angaben auf geheime Dokumente.

    Die Swedbank ist nach eigenen Angaben die grösste Bank in Schweden und im Baltikum. Sie hatte erklärt, den Behörden im Baltikum in den Jahren 2017 und 2018 insgesamt 3774 verdächtige Transaktionen gemeldet zu haben. Mit einer bankeninternen Sondereinheit will sie künftig stärker gegen Wirtschaftskriminalität vorgehen./trs/DP/jha

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  • 21.02.2019 Danske-Skandal: Untersuchung gegen Bank in Schweden eingeleitet

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    Danske-Skandal: Untersuchung gegen Bank in Schweden eingeleitet

    21.02.2019 | 17:08:12

    STOCKHOLM (awp international) - Die Finanzaufsichtsbehörden in Schweden und Estland gehen im Geldwäscheskandal um die Danske Bank Vorwürfen gegen ein schwedisches Geldhaus nach. Die beiden Behörden leiteten am Donnerstag eine gemeinsame Untersuchung ein, um Informationen des schwedischen Fernsehsenders SVT auf den Grund zu gehen. Die Vorwürfe zu mutmasslicher Geldwäsche seien sehr ernsthaft und müssten von der Bank ernstgenommen werden, teilten die beiden Finanzaufsichten in einer gemeinsamen Erklärung mit.

    Eine Recherche von SVT hatte am Mittwoch hohe Wellen in Schweden geschlagen. In einer Reportage des Senders wurden schwere Vorwürfe gegen die schwedische Bank Swedbank erhoben. Über Konten des Geldhauses sollen nach SVT-Angaben im Zuge des Skandals bei der dänischen Danske Bank umgerechnet fast vier Milliarden Euro gewaschen worden sein. Der Sender stützte sich dabei auf geheime Dokumente.

    Swedbank-Chefin Birgitte Bonnesen sagte dazu am Mittwochabend, ihr Haus sei ebenso wie die gesamte Bankenwelt ständig Versuchen der Geldwäsche ausgesetzt. Wenn die Swedbank diese Versuche identifiziere, handle sie und melde diese Fälle den Behörden.

    Am Donnerstag teilte die Bank mit, man habe externe Wirtschaftsprüfer damit beauftragt, eine Untersuchung zu dem Material von SVT vorzunehmen. "Wir nehmen den Bericht sehr ernst. Geldwäsche vorzubeugen und zu verhindern ist eine der wichtigsten Verantwortungen der Bank", erklärte Bonnesen./trs/DP/fba

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  • 21.02.2019 Auch US-Börsenaufsicht untersucht Geldwäscheskandal bei Danske Bank

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    Auch US-Börsenaufsicht untersucht Geldwäscheskandal bei Danske Bank

    21.02.2019 | 12:52:50

    KOPENHAGEN (awp international) - Die US-Börsenaufsicht SEC ermittelt nun ebenfalls wegen des Geldwäscheskandals bei der Danske Bank. Man werde bei dieser weiteren Untersuchung zur möglichen Geldwäsche in der Danske-Filiale in Estland kooperieren, teilte das dänische Geldhaus am Donnerstag weiter mit.

    Die im Oktober bekanntgegebenen Ermittlungen des amerikanischen Justizministeriums in dem Fall seien darüber hinaus noch nicht abgeschlossen, erklärte das Geldhaus. Wann die Untersuchungen beendet seien, wisse Danske nicht, erklärte Übergangschef Jesper Nielsen. "Wir kooperieren weiter mit den Behörden, um ein vollständiges Bild von den Ereignissen in dem Fall zu schaffen."

    Die Danske Bank steht im Mittelpunkt eines der grössten Geldwäscheskandale Europas. Es geht um mutmassliche Verstösse gegen Vorschriften zur Vermeidung von Geldwäsche in der Niederlassung in Estland. Dort sollen rund 200 Milliarden Euro gewaschen worden sein.

    Die estnische Finanzaufsicht hatte am Dienstag mitgeteilt, Danske müsse seine Geschäftstätigkeit in Estland einstellen. Daraufhin erklärte das Geldhaus, es habe entschieden, auch seine verbleibenden Geschäfte in den weiteren baltischen Staaten Lettland und Litauen sowie in Russland abzuwickeln. Dies gehe mit der Firmenstrategie einher, sich auf den Kernmarkt in Skandinavien zu konzentrieren./trs/DP/fba

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  • 20.02.2019 Dänische Regierung will Finanzaufsicht nach Danske-Skandal stärken

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    Dänische Regierung will Finanzaufsicht nach Danske-Skandal stärken

    20.02.2019 | 17:08:52

    KOPENHAGEN (awp international) - Unter dem Eindruck des Geldwäscheskandals um die Danske Bank hat die dänische Regierung der Finanzaufsicht des Landes mehr Mittel in Aussicht gestellt. Die Behörde werde "bedeutend" mehr Geld zur Verfügung bekommen, das im Kampf gegen Wirtschaftskriminalität verwendet werden solle, gab Wirtschaftsminister Rasmus Jarlov nach Angaben der Nachrichtenagentur Ritzau am Mittwoch bekannt. Er versicherte, er habe volles Vertrauen in die Führung der Aufsicht.

    Die Danske Bank steht im Mittelpunkt eines der grössten Geldwäscheskandale Europas. Es geht um mutmassliche Verstösse gegen Vorschriften zur Vermeidung von Geldwäsche in der Niederlassung in Estland. Dort sollen rund 200 Milliarden Euro gewaschen worden sein.

    Die estnische Finanzaufsicht hatte am Dienstag im Zuge des Skandals mitgeteilt, Danske müsse seine Geschäftstätigkeit in Estland einstellen. Daraufhin erklärte das Geldhaus, es habe entschieden, auch seine verbleibenden Geschäfte in den weiteren baltischen Staaten Lettland und Litauen sowie in Russland abzuwickeln. Dies gehe mit der Firmenstrategie einher, sich auf den Kernmarkt in Skandinavien zu konzentrieren./trs/DP/fba

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  • 15.02.2019 Geldwäsche-Sonderaufpasser bei Deutscher Bank prüft auch Danske-Fall

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    Geldwäsche-Sonderaufpasser bei Deutscher Bank prüft auch Danske-Fall

    15.02.2019 | 11:40:11

    FRANKFURT (awp international) - Der Bafin-Sonderaufpasser bei der Deutschen Bank soll nach dem Willen der Behörde auch die Rolle des Geldhauses im Geldwäscheskandal bei der Danske Bank unter die Lupe nehmen. "Wir halten die Ausweitung des Mandats des Sonderbeauftragten für sinnvoll. Das war bereits im Dezember vergangenen Jahres unser Verständnis, da Aufsichtsbehörden weltweit ein sehr grosses Interesse an den Vorgängen rund um die Danske Bank Estonia hatten und haben", erklärte die Deutsche Bank am Freitag in Reaktion auf einen entsprechenden Bericht von "Spiegel Online".

    "Weiterhin gibt es keine Hinweise auf ein Fehlverhalten unsererseits in diesem Zusammenhang", bekräftigte die Deutsche Bank, die zu dem Fall auch eine interne Untersuchung angestossen hat. Deutschlands grösste Geldhaus war Korrespondenzbank für die Filiale des dänischen Geldhauses in Estland. Heisst: Sie half als Institut mit globaler Reichweite bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Weil der Deutschen Bank Transaktionen verdächtig vorkamen, beendete sie 2015 die Geschäftsbeziehung. In dem Geldwäscheskandal bei der Danske Bank geht es insgesamt um ein Volumen von rund 200 Milliarden Euro.

    Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hatte im September verfügt, dass ein Sonderbeauftragter überwacht, wie die Deutsche Bank Massnahmen zur Vorbeugung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung umsetzt - ein Novum in der deutschen Bankenbranche. Das Mandat übernahm die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG. Seinerzeit hatte die Deutsche Bank erklärt, sie stimme mit der Bafin überein, dass die Bank die Prozesse zur Identifizierung von Kunden "in der Unternehmens- und Investmentbank weiter verbessern" müsse./ben/DP/jha

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  • 01.02.2019 Deutsche-Bank-Vize: Kein Fehlverhalten bei 'Panama Papers' und Danske

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    Deutsche-Bank-Vize: Kein Fehlverhalten bei 'Panama Papers' und Danske

    01.02.2019 | 11:36:48

    FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Bank erwartet nach wie vor nicht, dass sich Geldwäsche-Vorwürfe gegen das Institut bestätigen werden. "Auch nach etwa zwei Monaten der Recherche haben wir keinerlei Hinweise auf ein Fehlverhalten der Bank oder unserer Mitarbeiter feststellen können", sagte Vize-Chef und Rechtsvorstand Karl von Rohr am Freitag in Frankfurt mit Blick auf Durchsuchungen im Zusammenhang mit den "Panama Papers".

    Ende November hatten Ermittler die Deutsche-Bank-Zentrale in Frankfurt durchsucht. Anlass der Razzia: Mitarbeiter des Instituts sollen Kunden geholfen haben, Briefkastenfirmen in Steuerparadiesen zu gründen und so Gelder aus Straftaten zu waschen.

    Auch im Zusammenhang mit dem Geldwäsche-Skandal bei der Danske Bank wird die Deutsche Bank immer wieder genannt. Von Rohr betonte: "Auch hier sind wir bisher auf kein Fehlverhalten unsererseits gestossen." Die Deutsche Bank war Korrespondenzbank der Danske Bank in Estland.

    Rückstellungen habe die Deutsche Bank bisher für keinen der beiden Fälle gebildet, sagte von Rohr. Klar sei: "Der Abbau der Rechtsrisiken hat für uns weiterhin oberste Priorität. Wir sind fest entschlossen, sämtliche Altfälle vollständig aufzuklären und auszuräumen und dafür Sorge zu tragen, dass sich dieses wenig ruhmreiche Kapitel der Deutschen Bank nicht wiederholt."/ben/stw/DP/jha

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  • 01.02.2019 Danske Bank verliert nach Geldwäsche-Skandal 11 000 Privatkunden

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    Danske Bank verliert nach Geldwäsche-Skandal 11 000 Privatkunden

    01.02.2019 | 10:35:55

    KOPENHAGEN (awp international) - Die Danske Bank hat im Zuge des Geldwäsche-Skandals in Estland 11 000 Privatkunden in Dänemark verloren. Das entspricht 0,8 Prozent ihrer Privatkunden in dem skandinavischen Land, wie aus den am Freitag veröffentlichten Jahreszahlen der dänischen Bank hervorgeht.

    Die Kundenzufriedenheit sei 2018 gesunken. Auch unter den Geschäftskunden in Dänemark sowie in geringerem Ausmass in Schweden habe man einen negativen Effekt gespürt, erklärte die Bank. Der Jahresüberschuss lag bei rund 15 Milliarden dänischen Kronen (2,01 Mrd Euro) und war damit um gut 28 Prozent niedriger als im Vorjahr.

    Die Bank sei ihrer Verantwortung angesichts der Fehler und der langsamen und unzureichenden Reaktion darauf nicht gerecht geworden, räumten Verwaltungsratschef Karsten Dybvad und der Interimsvorstandsvorsitzende Jesper Nielsen ein. Man habe Vertrauen verloren, Vertrauen schaffen sei das Wichtigste für eine Bank.

    Die Danske Bank steht im Zentrum eines der grössten Geldwäscheskandale in Europa mit einem Volumen von rund 200 Milliarden Euro. Zuletzt hatte die dänische Staatsanwaltschaft gegen die grösste Geschäftsbank des Landes Anklage erhoben. Dabei geht es um mutmassliche Verstösse gegen Vorschriften zur Vermeidung von Geldwäsche in der Niederlassung in Estland. Seit Anfang 2018 sind die Aktien der Danske Bank um rund 47 Prozent eingebrochen./trs/DP/jha

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  • 23.01.2019 Fed prüft Rolle der Deutschen Bank bei Danske-Skandal

    Fed prüft Rolle der Deutschen Bank bei Danske-Skandal

    23.01.2019 | 11:53:00

    (neu: durchgehend aktualisiert)

    NEW YORK (awp international) - Die US-Notenbank nimmt nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg die Deutsche Bank wegen ihrer Rolle beim Geldwäsche-Skandal der Danske Bank ins Visier. Die Deutsche Bank bestätigte, im Kontakt mit Behörden zu sein, ohne dabei die Federal Reserve namentlich zu nennen. Die Kapitalmärkte reagieren gemässigt auf die Nachricht - mit einem Minus von 0,2 Prozent liegt die Deutsche Bank am Mittwoch gleichauf mit dem Dax.

    Die Federal Reserve prüfe, ob die US-Niederlassung der grössten deutschen Bank die bei ihr durchgeleiteten Vermögen der estländischen Danske-Sparte richtig kontrolliert habe, berichtete Bloomberg unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Untersuchung der Fed, bei der auch die Bankenaufsicht beheimatet ist, ist dem Bericht zufolge noch in einem frühen Stadium. Die Deutsche Bank war eine der sogenannten Korrespondenzbanken für die Filiale des dänischen Geldhauses in Estland, die im Mittelpunkt eines der grössten Geldwäsche-Skandale Europas steht.

    "Es gibt keine Untersuchungen, sondern mehrere Informationsanfragen von Regulierungsbehörden und Strafverfolgungsbehörden auf der ganzen Welt", teilte ein Sprecher der Deutschen Bank am Mittwoch in Reaktion auf den Bericht mit. Es sei wenig überraschend, dass die Ermittlungsbehörden und Banken selbst ein Interesse am Fall Danske und den daraus zu ziehenden Lehren hätten. Die Deutsche Bank kooperiere mit den Behörden.

    Bei den Untersuchungen geht es Bloomberg zufolge um mutmassliche Verstösse gegen Vorschriften zur Vermeidung von Geldwäsche. In der estnischen Filiale der Danske-Bank sollen 200 Milliarden Euro gewaschen worden sein. Als Korrespondenzbank half das grösste deutsche Geldinstitut bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Weil der Deutschen Bank Transaktionen wiederholt verdächtig vorkamen, beendete sie 2015 die Geschäftsbeziehung mit der estnischen Danske-Filiale.

    Das wirft Fragen auf: Kam der Schritt zu spät? Hätte den Deutsche-Bank-Mitarbeitern früher etwas auffallen müssen? Waren die internen Kontrollen ausreichend? Deutsche-Bank-Vize Karl von Rohr hatte der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" dazu im Dezember gesagt: "Eine Korrespondenzbank hat die Pflicht, die Transaktionen hinsichtlich Sanktionen und Verdachtsmomenten für Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung zu prüfen. Dafür stehen uns aber nur sehr begrenzt Informationen zur Verfügung."

    Die Hauptverantwortung trage die Hausbank. "Die Danske Bank hat die Pflicht, ihre Kunden zu kennen, denn sie pflegt den direkten Kontakt. Dänemark ist in der EU, Estland ist ein Euroland; da müssen wir davon ausgehen können, dass die Bank nach vernünftigen Standards geführt wird und den regulatorischen Anforderungen entspricht", sagte von Rohr. Ende des vergangenen Jahres hatte es immer wieder Berichte gegeben, dass die Deutsche Bank tiefer in den Skandal verwickelt sein könnte als gedacht.

    Für die Deutsche Bank kamen die Berichte über die möglicherweise tiefere Verwicklung in den Danske-Skandal zur denkbar ungünstigen Zeit, da Ende November Ermittler in einem anderen Fall in einer aufsehenerregenden Razzia die Deutsche-Bank-Zentrale durchsucht hatten. Mitarbeiter sollen Kunden dabei geholfen haben, Briefkastenfirmen in Steuerparadiesen zu gründen und auf diesem Weg Gelder aus Straftaten zu waschen, so der Verdacht der Fahnder.

    Vorstandschef Christian Sewing hatte vergangene Woche beim Neujahrsempfang der Bank in Berlin gesagt: "In beiden Fällen hatten wir die Vorgänge aufgearbeitet, lange bevor sie an die Öffentlichkeit kamen." Im Fall der Danske Bank habe man eine weitere interne Untersuchung auf den Weg gebracht. An der Börse hatten die Berichte und die Razzia zum Jahresende für massive Kursverluste gesorgt - das Vertrauen der Investoren, dass die Bank ihre Probleme in den Griff bekommt, schwand zunehmend. Die Aktie stürzte Ende des vergangenen Jahres auf das Rekordtief von 6,678 Euro.

    Inzwischen hat sich das Papier wieder etwas erholt, kostet aber mit 7,81 Euro immer noch rund ein Drittel weniger als zum Amtsantritt Sewings im vergangenen Jahr. Sewing hatte im April den glücklosen John Cryan an der Spitze der Bank abgelöst und gilt als letzte Hoffnung für Aufsichtsratschef Paul Achleitner. Dieser hat in seinen jetzt knapp sechs Jahren an der Spitze des Aufsichtsgremiums bereits zweimal die Konzernleitung ausgetauscht. Ihm gelang es bisher nicht, die Bank zu stabilisieren. Seit seinem Start sank der Kurs der Aktie um rund zwei Drittel.

    Mit einem Börsenwert von rund 16 Milliarden Euro spielt die Deutsche Bank am Kapitalmarkt selbst in Europa nur noch in der zweiten Liga - von den grossen US-Häusern wie JPMorgan oder Bank of America ganz zu schweigen. Immerhin soll es im vergangenen Jahr den ersten Gewinn seit 2014 gegeben haben. Sewing hatte erst vor kurzem betont, dass die Bank ungeachtet der laufenden Ermittlungen "auf dem besten Weg zum ersten Jahresgewinn seit 2014" ist. Dazu beigetragen habe, dass man die Kosten und Rechtsrisiken reduziert habe.

    "Wir sind sehr gut kapitalisiert, verfügen über hohe Liquiditätsreserven, und unsere Markt- und Kreditrisiken sind so gering wie selten zuvor", sagte Sewing. Konkrete Zahlen nannte er nicht, die Bank stellt die Jahresbilanz am 1. Februar vor. Viel erwarten die Experten dabei aber aktuell nicht. Die von dem Institut selbst erfassten Analysten rechnen aktuell mit einem Gewinn von knapp 400 Millionen Euro - und damit nicht einmal mit einem Zehntel dessen, was zum Beispiel die Schweizer Grossbank UBS verdiente. JPMorgan brauchte 2018 gar nur rund fünf Tage, um auf diesen Gewinn zu kommen./zb/elm/fba/stk

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG