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  • 11:55:22 Studie: Deutsche Pharmakonzerne hinter Branchenschwergewichten

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    Studie: Deutsche Pharmakonzerne hinter Branchenschwergewichten

    20.05.2019 | 11:55:22

    FRANKFURT (awp international) - Die grossen deutschen Pharmakonzerne hinken den Schwergewichten der Branche laut einer Studie hinterher. Während die globalen Marktführer aus den USA und der Schweiz ihren Umsatz im vergangenen Jahr kräftig steigern konnten, fielen die hiesigen Vertreter zurück. Das zeigt eine Analyse der Beratungsgesellschaft EY, die am Montag in Frankfurt vorgestellt wurde.

    Demnach steigerten die 22 untersuchten Konzerne 2018 ihren Umsatz aus dem Pharmageschäft insgesamt um 0,9 Prozent auf 460,8 Milliarden Euro gemessen am Vorjahr. Die deutschen Top-Unternehmen Bayer , Boehringer Ingelheim und Merck KGaA hingegen mussten Abstriche von 0,3 Prozent hinnehmen. Dabei blieben sie besonders hinter der schnell wachsenden Weltspitze um Pfizer , Roche sowie Johnson & Johnson zurück. Unterm Strich steigerten die Top Ten den Umsatz um 2,6 Prozent. Sie profitierten stark von milliardenschweren Blockbuster-Medikamenten, bei denen die deutschen Vertreter weit schwächer aufgestellt sind.

    Grösster Pharmakonzern der Welt ist der Studie zufolge der US-Konzern Pfizer mit 42,4 Milliarden Euro Umsatz. Die deutschen Vertreter Bayer, Boehringer Ingelheim und Merck kamen auf die Plätze 14, 18 und 22./als/DP/fba

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  • 16.05.2019 Roche-Tochter Genentech kooperiert künftig mit Parvus bei Autoimmunerkrankungen

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    Roche-Tochter Genentech kooperiert künftig mit Parvus bei Autoimmunerkrankungen

    16.05.2019 | 14:27:39

    Basel (awp) - Die Roche-Tochter Genentech ist eine weltweite Lizenz- und Kollaborationsvereinbarung mit dem US-Unternehmen Parvus Therapeutics eingegangen. Zusammen wollen die Unternehmen neue Navacim-Therapeutika zur Behandlung von entzündlichen Darmerkrankungen (IBD), Autoimmunerkrankungen (ALD) und Zöliakie (CD) entwickeln.

    Im Rahmen der Vereinbarung ist Parvus laut Mitteilung vom Donnerstag zu Einmal- und Meilensteinzahlungen in Höhe von mehr als 800 Millionen US-Dollar berechtigt.

    Wie es weiter heisst, sieht die Vereinbarung vor, dass Parvus die präklinische Entwicklung und die klinische Entwicklung bis Phase-I durchführt. Genentech werde für die klinische Entwicklung ab Phase-II und darüber hinaus verantwortlich sein, einschließlich der globalen Zulassungsanträge und der weltweiten Vermarktung von Produkten.

    Navacims sind den Angaben zufolge eine Präzisionsmedizinplattform, die entwickelt wurden, um einen natürlich vorkommenden immunregulierenden Mechanismus des Immunsystems auszulösen, der sich zum Schutz vor Autoimmunerkrankungen entwickelt hat.

    hr/tt

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  • 15.05.2019 Roche vermeldet positive Studiendaten zu Mittel Entrectinib

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    Roche vermeldet positive Studiendaten zu Mittel Entrectinib

    15.05.2019 | 23:13:26

    Basel (awp) - Die Roche-Tochter Genentech hat bei einer Phase I/II-Studie positive Ergebnisse erzielt. Das Prüfmedikament Entrectinib habe bei allen pädiatrischen Tumorarten Reaktionen gezeitigt, die neurotrophische Tyrosinrezeptorkinase (NTRK) oder anaplastische Lymphomkinase (ALK) Fusionen aufweisen, teilte das Unternehmen am Mittwochabend mit.

    In der Studie habe Entrectinib bei allen behandelten Kindern und Jugendlichen die Tumore geschrumpft. Das Sicherheitsprofil von Entrectinib habe dabei dem in früheren Analysen entsprochen. Die Daten sollen gemäss der Roche-Tochter nun auf dem Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago vorgestellt werden.

    kw/

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  • 15.05.2019 Roche erhält FDA-Zulassung für Krebsmittel Venclexta bei CLL/SLL

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    Roche erhält FDA-Zulassung für Krebsmittel Venclexta bei CLL/SLL

    15.05.2019 | 20:45:37

    Basel (awp) - Die Roche-Tochter Genentech hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA eine Zulassung für das Krebsmittel Venclexta in Kombination mit dem Mittel Gazyva für die Behandlung von Menschen mit bisher unbehandelter chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) oder kleinem lymphatischen Lymphom (SLL) erhalten. Die Zulassung basiert auf den Ergebnissen der randomisierten Phase-III-Studie CLL14, wie die Roche-Tochter am Mittwochabend mitteilte.

    Die Ergebnisse hätten gezeigt, dass die Kombination von Venclexta plus Gazyva eine dauerhafte Verringerung des Risikos einer Verschlechterung der Krankheit bewirkt im Vergleich zur Kombination von Gazyva mit Chlorambucil. Diese Kombination galt bisher als Standard der medizinischen Versorgung. Vorgestellt werden soll die Studie nun auf dem Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology im Juni 2019, hiess es weiter.

    Die häufigsten Nebenwirkungen der Anwendung von Venclexta in Kombination Gazyva waren gemäss den Angaben eine niedrige Anzahl weisser Blutkörperchen, Durchfall, Müdigkeit, Übelkeit, eine niedrige Anzahl roter Blutkörperchen oder Infektion der oberen Atemwege. Venclexta wird gemeinsam von AbbVie und der Roche-Tochter Genentech entwickelt.

    kw/

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  • 14.05.2019 Roche verlängert Angebotsfrist für Spark-Übernahme erneut

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    Roche verlängert Angebotsfrist für Spark-Übernahme erneut

    14.05.2019 | 09:08:14

    (Meldung ergänzt)

    Basel (awp) - Die Übernahme der US-Biotechfirma Spark Therapeutics durch Roche zieht sich in die Länge. Die Basler haben die Frist für die Übernahmeofferte erneut verlängert. Ursprünglich sollte der Deal bereits Anfang April in trockenen Tüchern sein.

    Wie der Pharmakonzern am Dienstag mitteilte, wird die Frist bis zum 14. Juni 2019 verlängert. Davor hatte er noch den 3. Juni genannt. Angekündigt hatte Roche die Transaktion bereits Ende Februar.

    An den eigentlichen Konditionen der Offerte habe aber nichts geändert, hiess es in der Mitteilung weiter. Roche bietet nach wie vor 114,00 US-Dollar je Spark-Aktie. Der Kaufpreis liegt damit bei etwa 4,3 Milliarden Dollar - für ein Unternehmen, das letztes Jahr einen Umsatz von 65 Millionen Dollar machte.

    Einstieg in die Gentherapie

    Roche will so viel Geld in die Hand nehmen, weil man damit auf einen Schlag zu einem führenden Unternehmen im zukunftsträchtigen Bereich Gentherapie aufsteigen würde. Spark gehört zu den Pionieren in diesem Bereich.

    Zudem hat Spark eine neuartige Gentherapie zur Behandlung der Bluterkrankheit (Hämophilie A) in der Pipeline, die schon bald auf den Markt kommen könnte. Mit dem eigenen Mittel Hemlibra gehört Roche bereits heute zu den führenden Unternehmen im Bereich Hämophilie, sichert sich aber mit dem Kauf von Spark einen Spitzenplatz für das Wettrennen um künftige Therapieformen.

    Gegenwind von Investorenseite

    Doch Roche wehte schon bald ein kräftiger Wind von Investorenseite entgegen. Mehrere Spark-Aktionäre torpedierten mit einer Eingabe an einem US-Gericht die Transaktion. Sie warfen Spark vor, wichtige Informationen unterschlagen zu haben.

    Laut den Klageschriften sei es nicht nachvollziehbar, ob der offerierte Preis auch "fair" sei. Das Management von Spark hatte seinen Aktionären im Rahmen der Übernahmeofferte von Roche Ende Februar empfohlen. Spark sei aber laut US-Recht dazu verpflichtet, seinen Aktionären in einem Empfehlungsschreiben zu begründen, weshalb das Angebot von Roche die eigene Firma richtig bewerte.

    In diesem Schreiben habe Spark zudem teilweise unvollständige oder auch irreführende Informationen zu Themen wie etwa den Finanzprognosen gemacht, bemängelten die Kläger. Sie forderten, dass diese offengelegt werden.

    Noch keine Mehrheit

    Roche versprach daraufhin, die sogenannten "Premerger"-Unterlagen neu einzureichen. Diese finde nun nicht wie geplant am 9. Mai statt, sondern "am oder um den 23. Mai", erklärte Roche am Dienstag. Damit wolle man den Behörden zusätzliche Zeit für den Abschluss ihrer laufenden Überprüfung geben.

    Wie es in der aktuellen Mitteilung hiess, waren bis zum Montagabend knapp 8,1 Millionen Spark-Aktien bei der Verwahrstelle gültig angedient. Das entspreche etwa 21,0 Prozent der ausstehenden Aktien.

    ra/tp

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  • 14.05.2019 Roche lanciert neuen Test zur Tuberkulose-Diagnose

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    Roche lanciert neuen Test zur Tuberkulose-Diagnose

    14.05.2019 | 07:33:51

    Basel (awp) - Der Pharmakonzern Roche lanciert einen neuen Test für den Nachweis von Tuberkulose. Dieser sei Teil des Cobas-6800/8800-Systems und habe das CE-IVD-Kennzeichen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

    Der neue Test liefere den Ärzten Informationen, um die Behandlung zu beschleunigen und die Ausbreitung von Infektionen zu reduzieren, so die Mitteilung weiter. Konkret ermögliche der Test den Nachweis von Tuberkulose, medikamentenresistenter Tuberkulose und nicht-tuberkulösen Mykobakterieninfektionen aus einer einzigen Patientenprobe.

    Tuberkulose ist laut den Angaben von Roche die häufigste Todesursache bei Infektionskrankheiten weltweit.

    rw/cf

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  • 14.05.2019 Roche verlängert Angebotsfrist für Spark-Übernahme erneut

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    Roche verlängert Angebotsfrist für Spark-Übernahme erneut

    14.05.2019 | 07:25:22

    Basel (awp) - Roche hat seine Übernahmeofferte für das US-Unternehmen Spark Therapeutics erneut verlängert. Wie der Pharmakonzern am Dienstag mitteilte, wird die Frist bis zum 14. Juni 2019 verlängert. Davor hatte er noch den 3. Juni genannt. Angekündigt hatte Roche den Deal Ende Februar.

    Hintergrund ist die bereits früher angekündigte Neueinreichung der "Premerger"-Unterlagen. Diese wird nicht wie geplant am 9. Mai stattfinden, sondern am oder um den 23. Mai. Damit wolle man den Behörden zusätzliche Zeit für den Abschluss ihrer laufenden Überprüfung geben. Die Überprüfung der zuständigen Behörden für den mehr als vier Milliarden US-Dollar schweren Zukauf ist den Angaben zufolge im Gange.

    An den eigentlichen Konditionen der Offerte habe aber nichts geändert, hiess es in der Mitteilung weiter. Roche bietet nach wie vor 114,00 US-Dollar je Spark-Aktie. Der Kaufpreis liegt damit bei etwa 4,3 Milliarden Dollar.

    Wie es in der aktuellen Mitteilung hiess, waren bis zum Montagabend knapp 8,1 Millionen Spark-Aktien bei der Verwahrstelle gültig angedient. Das entspreche etwa 21,0 Prozent der ausstehenden Aktien.

    ra/tp

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  • 12.05.2019 Presseschau vom Wochenende 19 (11./12. Mai)

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    Presseschau vom Wochenende 19 (11./12. Mai)

    12.05.2019 | 18:10:15

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    ROCHE: Severin Schwan, CEO des Pharmakonzerns Roche, macht sich gewisse Sorgen um die Wettbewerbsfähigkeit von Europa im Gesundheitswesen. "Wir stehen an einer Schwelle, wo insbesondere die Digitalisierung bei der Forschung und Entwicklung von Medikamenten eine ganz wesentliche Rolle spielt", sagte er in einem Interview mit der "Schweiz am Wochenende". "Unsere Biologen, Chemiker und Mediziner müssen zunehmend auch mit Informatikern zusammenarbeiten, um ein neues Medikament zu entwickeln. Da haben die USA die Nase vorn. Gleichzeitig investiert China massiv in die Nutzung grosser Datenmengen, also Big Data, und künstliche Intelligenz. Europa hat hier einen strukturellen Nachteil." In Europa gebe es aufgrund der gewachsenen Strukturen eine starke Fragmentierung von relevanten Datensätzen im Gesundheitswesen. Da seien die USA und China weiter. Und das Problem Europas zeige sich exemplarisch an der Schweiz. "Das Land ans sich ist nicht nur klein, sondern auch innerhalb der Grenzen stark fragmentiert." Es brauche deshalb massive Anstrengungen, um nicht den Anschluss zu verlieren. (Schweiz am Wochenende, S.10; siehe auch separate Meldung)

    LAFARGEHOLCIM: Beat Hess, der Verwaltungsratspräsident von LafargeHolcim, weist die Aussage, die Fusion von Lafarge und Holcim sei ein Misserfolg, von sich. "Wir liegen seit Jahresbeginn an der Spitze aller SMI-Werte. Das Geschäft läuft seit Mitte letzten Jahres sehr gut. Sie sehen daran, es geht in die richtige Richtung vorwärts", sagte er in einem Interview mit der "NZZ am Sonntag". "Wir haben zu Beginn der Fusion viel Zeit verloren und wurden damals auch von einigen Ereignissen überrascht, auf die wir keinen Einfluss hatten. Diese Phase liegt jetzt eindeutig hinter uns." Hess verteidigte weiter die mit der Aufgabe des Aktienrückkaufs geänderte Strategie. "Wir kamen nach intensiven Diskussionen zum Schluss, dass wir das Geld für Unternehmen und Aktionäre wertschaffender einsetzen können, als damit eigene Aktien zurückzukaufen." Mit der Entwicklung des Aktienkurses zeigte er sich dennoch zufrieden: "Beim Aktienkurs geht es seit Jahresbeginn Schritt für Schritt bergauf. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass das erst der Anfang ist." (NZZaS, S.31, siehe auch separate Meldung)

    UBS: Der Abschluss der mehrjährigen Untersuchungen der EU im Zusammenhang mit möglichen Währungsmanipulationen steht offenbar kurz bevor. Der UBS könnte damit eine weitere Busse drohen. Die EU bereite die Ankündigung der Resultate vor, heisst es in einem Artikel der "Financial Times". Dies könnte noch im Monat Mai geschehen, so die Zeitung, die sich dabei auf mehrere mit der Sache vertraute Personen bezieht. Im Fokus stehen nebst der UBS, die Royal Bank of Scotland, JP Morgan Chase, Citigroup, Barclays und HSBC. (FT, Wochenendausgabe, S.13)

    STADLER RAIL: Der Ostschweizer Bahnhersteller Stadler Rail hofft für seinen für die SBB entwickelten Zug "Smile" auf weitere Abnehmer ausserhalb der Schweiz. Die SBB habe zwar eine Option auf 92 weitere Züge - nebst den bereits bestellten 29 - dass diese aber eingelöst werde, sei keineswegs gesichert, heisst es in einem Artikel der "NZZ am Sonntag". Die SBB würden sich frühestens in ein bis zwei Jahren Gedanken über eine mögliche neue Bestellung machen, zitiert die Zeitung Christian Frisch, den Leiter Rollmaterialentwicklung bei den SBB. Und laut der Zeitung scheine aus heutiger Sicht der Bedarf an weiteren Fahrzeugen eher gering. Laut Stadler-Chef Thomas Ahlburg kann Stadler den Zug aber auch an Bahnunternehmen in anderen Ländern verkaufen. Interessant wäre etwa Skandinavien und dort insbesondere Schweden. Pläne für Hochgeschwindigkeitsverbindungen gebe es zudem auch zwischen den Niederlanden und Belgien. (NZZaS, S.33)

    RENTENREFORM: Der Verband der Pensionskassen Asip fordert eine Senkung des Mindestumwandlungssatzes von 6,8 auf 5,8 Prozent ab 2021. Damit gäbe es pro 100'000 Franken Alterskapital noch eine Jahresrente von 5'800 Franken, was einer Reduktion gegenüber den 6'800 Franken um rund 15 Prozent entspräche. Damit das Leistungsniveau in der 2. Säue trotzdem erhalten bleibe, schlage der Asip eine Reihe von ausgleichenden Massnahmen vor, heisst es in einem Artikel der "SonntagsZeitung". So sollen etwa Arbeitnehmer und Arbeitgeber pro Jahr rund 2,1 Milliarden Franken mehr Beiträge leisten und die Versicherten bereits ab 20 Jahren in die Pensionskasse einzahlen und nicht erst ab 25 Jahren wie es heute noch üblich ist. Ausserdem soll der obligatorisch versicherte Jahreslohn erhöht werden, was Geringverdienende und Teilzeitarbeitende besser stellt. (SoZ, S.1,37)

    cf/

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  • 12.05.2019 SaW: Roche-CEO Schwan sieht wichtige Rolle für Digitalisierung in der Forschung

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    SaW: Roche-CEO Schwan sieht wichtige Rolle für Digitalisierung in der Forschung

    12.05.2019 | 16:00:03

    Zürich (awp) - Severin Schwan, CEO des Pharmakonzerns Roche, macht sich gewisse Sorgen um die Wettbewerbsfähigkeit von Europa im Gesundheitswesen. "Wir stehen an einer Schwelle, wo insbesondere die Digitalisierung bei der Forschung und Entwicklung von Medikamenten eine ganz wesentliche Rolle spielt", sagte er in einem Interview mit der "Schweiz am Wochenende".

    "Unsere Biologen, Chemiker und Mediziner müssen zunehmend auch mit Informatikern zusammenarbeiten, um ein neues Medikament zu entwickeln. Da haben die USA die Nase vorn. Gleichzeitig investiert China massiv in die Nutzung grosser Datenmengen, also Big Data, und künstliche Intelligenz. Europa hat hier einen strukturellen Nachteil."

    In Europa gebe es aufgrund der gewachsenen Strukturen eine starke Fragmentierung von relevanten Datensätzen im Gesundheitswesen. Da seien die USA und China weiter. Und das Problem Europas zeige sich exemplarisch an der Schweiz. "Das Land ans sich ist nicht nur klein, sondern auch innerhalb der Grenzen stark fragmentiert." Es brauche deshalb massive Anstrengungen, um nicht den Anschluss zu verlieren.

    Nachholbedarf bei elektronischen Patientendossiers

    Schwan bemängelt etwa, dass Patientendaten in der Schweiz oft nur auf Papier festgehalten und noch nicht digitalisiert seien, oder dass es keine einheitlichen Standards gebe. "So können die Daten nicht verarbeitet werden." Am Beispiel des elektronischen Patientendossiers zeige sich, dass die Schweiz eindeutig Nachholbedarf habe. Viele andere Länder hätten dies längst eingeführt.

    Schwan äussert sich auch zum Problem der hohen Kosten von einer Million Franken und mehr beispielsweise für eine neue Gentherapie. "In den Verhandlungen mit den Krankenkassen gilt im Grundsatz für die Gentherapien das Gleiche, wie für jedes andere Medikament. Wir müssen demonstrieren, welchen Nutzen ein Medikament für den Patienten und das Gesundheitswesen als Ganzes bringt. Der Nutzen von Gentherapien kann sehr gross sein, weil damit die Heilung eines Patienten möglich ist."

    Der Roche-Chef kann sich Modelle vorstellen, mit denen die Kosten über die Jahre aufgeteilt würden. Dazu brauche es verlässliche Partnerschaften zwischen den Herstellern und den Versicherern sowie gewisse politische Rahmenbedingungen, etwa wenn ein Patient die Krankenkasse wechsle.

    cf/

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  • 10.05.2019 Roche kündigt zahlreiche neue Daten für Krebskongress ASCO an

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    Roche kündigt zahlreiche neue Daten für Krebskongress ASCO an

    10.05.2019 | 07:19:30

    Basel (awp) - Roche wird am diesjährigen Krebskongress ASCO zahlreiche neue Daten zu seinen Pipeline-Projekten vorstellen. Wenn die Tagung Ende Mai in Chicago stattfindet, wird der Pharmakonzern Studienergebnisse zu 17 Medikamenten vorstellen.

    Zu den wichtigen Daten zählen laut Medienmitteilung vom Freitag etwa neue Ergebnisse für die Kombination von Venclexta/Venclyxto plus Gazyva/Gazyvaro bei bisher unbehandelter chronischer lymphatischer Leukämie.

    Zudem kündigt Roche weitere Informationen für Entrectinib an. Hier gehe es vor allem um den Einsatz des Kandidaten bei sogenannten pädiatrischen Patienten, also Kindern und Jugendlichen, die an rezidivierenden oder refraktären soliden Tumoren mit bestimmten Genfusionen leiden.

    Aber auch aus dem Bereich der Brustkrebs- und Lungenkrebsforschung werde Roche weitere Einblicke in den derzeitigen Stand der Pipeline-Programme geben.

    hr/tt

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  • 08.05.2019 Roche sieht Wirksamkeit von Ocrevus durch neue Daten untermauert

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    Roche sieht Wirksamkeit von Ocrevus durch neue Daten untermauert

    08.05.2019 | 07:20:53

    Basel (awp) - Roche legt am Neurologen-Fachkongress AAN neue Daten über sein Mittel Ocrevus vor. Demnach habe die Behandlung mit dem Mittel zu einer signifikante Reduktion des Invaliditätsverlaufs bei schubförmiger und primär progressiver Multipler Sklerose geführt, teilte der Konzern am Mittwoch mit.

    Zudem zeigten Langzeitdaten bei schubförmiger MS (RMS) und primär progressiver MS (PPMS), dass eine frühere Behandlung mit Ocrevus das Risiko einer dauerhaften Invaliditätsentwicklung deutlich reduziert hat.

    Die vorgelegten Daten zeigten erstmals, dass eine höhere Ocrevus-Exposition mit einer besseren Kontrolle des Fortschritts bei Behinderungen verbunden ist, hiess es weiter. Unter dem Strich sieht der Konzern sich den Angaben zufolge darin bestärkt, dass der frühe Beginn einer Therapie mit Ocrevus das Risiko einer dauerhaften Invaliditätsentwicklung reduziert.

    hr/ys

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  • 07.05.2019 Roche gibt an Fachkongress AAN Einblick in aktuelle SMA-Pipeline

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    Roche gibt an Fachkongress AAN Einblick in aktuelle SMA-Pipeline

    07.05.2019 | 07:17:37

    Basel (awp) - Roche stellt am Neurologen-Fachkongress AAN in Philadelphia die aktuellsten Daten zu seinem Produktkandidaten Risdiplam vor. Unter dem Strich sieht der Konzern die Wirksamkeit und Sicherheit bei der Behandlung von Patienten mit dem erblich bedingten Muskelschwund Spinale Muskelatrophie (SMA) bestätigt.

    SMA zählt zu den häufigsten Ursachen für genetische Mortalität bei Säuglingen weltweit. Die betroffenen Patienten haben Probleme beim Schlucken, beim Husten, beim Krabbeln oder beim Essen. Betroffene des Typs 1, der schwersten Form der SMA, erleben häufig ihren zweiten Geburtstag nicht.

    Konkret kommt es bei SMA im Rückenmark zum Untergang wichtiger Zellen, der so genannten motorischen Nervenzellen oder Motoneuronen, die zur Kontrolle von Muskelbewegungen und Muskelkraft notwendig sind. Diese motorischen Nervenzellen regulieren die Muskelaktivität durch die Übertragung von Signalen an das zentrale Nervensystem.

    Die Ursache für die Erkrankung ist eine Mutation im Survival-of-Motor-Neuron-1(SMN1)-Gen. Dieses Gen wiederum ist für die Bildung des Survival-Motor-Neuron(SMN)-Proteins verantwortlich, das für die normale Funktion der motorischen Nervenzellen erforderlich ist. Ohne eine angemessene Menge an SMN-Protein gehen die motorischen Nervenzellen im Rückenmark zugrunde.

    Wie die Studienergebnisse von Roche nun zeigen, haben die Kinder, die im Rahmen der FIREFISH-Studie mit Risdiplam behandelt wurden, nach einer einjährigen Behandlung wichtige motorische Meilensteine erreicht. Dazu zählte etwa, dass die betroffenen Kinder mindestens 5 Sekunden lang ohne Unterstützung sitzen konnten. Weitere Ziele waren beispielsweise, dass die Säuglinge eine aufrechte Kopfstellung erreichten.

    Wichtig ist auch, dass kein Säugling während der Behandlung die Fähigkeit zum Schlucken verloren hat. Zudem benötigte keines der behandelten Kinder permanente künstliche Beatmung.

    Des weiteren präsentierte Roche noch neue Daten aus seiner Zulassungsstudie SUNFISH. Sie wurde mit Patienten im Alter zwischen 2 und 25 Jahren durchgeführt, die unter SMA des Typs 2 oder 3 leiden.

    Wie Roche bereits zuvor berichtet hatte, wurde nach 12 Monaten Behandlung mit Risdiplam ein anhaltender medianer Anstieg des SMN-Proteins gegenüber dem Ausgangswert um mehr als das Zweifache beobachtet. Unter den Patienten, die bis zum Schluss an der Studie teilnahmen, verzeichnete mehr als die Hälfte eine Verbesserung der motorische Funktionen.

    hr/ys

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  • 06.05.2019 Pharmaschwergewichte etwas besser als der Markt - Fachkongress im Blick

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    Pharmaschwergewichte etwas besser als der Markt - Fachkongress im Blick

    06.05.2019 | 10:58:01

    Zürich (awp) - Die defensiven Pharmaschwergewichte Roche und Novartis können sich am Montag mit weniger ausgeprägten Kursverlusten gegen den insgesamt klar schwächeren Markt stemmen. Auch der derzeit laufende Neurologen-Fachkongress AAN rückt die Titel etwas stärker in den Fokus. Novartis hatte bereits am Sonntag erste Daten aus seiner aktuellen Pipeline veröffentlicht.

    Von den beiden Pharmawerten halten sich Novartis gegen 10.10 Uhr mit einem Minus von 0,5 Prozent etwas besser als die Genussscheine von Roche, die um 1,0 Prozent zurückfallen. Für den Leitindex SMI geht es angesichts der wieder aufgekommenen Sorgen um die Handelsbeziehungen zwischen den USA und China zeitgleich um 1,8 Prozent abwärts.

    Am Sonntag gab Novartis einen umfangreichen Überblick über seine derzeit laufenden Forschungsprogramme zur Behandlung des erblich bedingten Muskelschwunds SMA. Der Konzern hat dabei nach Ansicht von Analysten mit seiner Genersatztherapie überzeugende Daten geliefert. So beschreibt Analyst Michael Nawrath von der ZKB die vorgestellten Ergebnisse als durchweg positiv. Nawrath hebt zudem hervor, dass in den kommenden Tagen möglicherweise die FDA-Zulassung der Therapie anstehe.

    Bei JPMorgan schränkt Analyst Richard Vosser ein, dass er vor allem die Daten aus den Studien STR1VE und SPR1Bt als positiv werte. Dabei wurden in dem SPR1NT-Programm Patienten mit der Gentherapie behandelt, noch bevor die Symptome aufgetreten sind. Die Daten aus der STR1VE-Studie wiederum hätten die guten Ergebnisse aus einer früheren Studie nochmals bestätigt, so der Experte. Schwieriger erachtet Vosser die Bewertung der STRONG-Daten. Hier habe Zolgensma von Novartis nur ähnlich wie die einzige bereits zugelassene Therapie abgeschnitten, fasst der Experte zusammen.

    Beim Konkurrenten Roche stehen die AAN-Präsentationen zum SMA-Kandidaten Risdiplam noch aus. Allerdings hatte der Konzern am Freitagabend von der US-Zulassungsbehörde für das Medikament Kadcyla eine Zulassung zur Behandlung von Brustkrebs erhalten. Dabei geht es um eine ergänzende Therapie für Patienten, die an einer bestimmten Form von Brustkrebs leiden und bei denen nach einer bereits erfolgten Behandlung noch eine Resterkrankung festgestellt wurde.

    Die Zulassung erfolge in einer Rekordzeit von zwölf Wochen nach der Einreichung des Antrags, wie der ZKB-Experte Nawrath in seinem Kommentar betont. Zudem stelle Kadcyla eine bessere Alternative zu Herceptin dar, das auch von Roche ist. Herceptin gehört zu jenen Blockbustern, deren Umsätze durch Nachahmerprodukte zusammenschmelzen. Dank der Zulassung kann Roche hier der Umsatzerosion entgegenwirken, so Nawrath weiter.

    hr/ys

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  • 05.05.2019 Presseschau vom Wochenende 18 (4./5. Mai)

    Presseschau vom Wochenende 18 (4./5. Mai)

    05.05.2019 | 17:02:39

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    TELEKOM: Kantonale Moratorien gegen das Mobilfunknetz der nächsten Generation 5G sind nach Auffassung des Bundes rechtswidrig. Gemäss dem Umweltschutzgesetz und der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung habe der Bund "umfassende Rechtsetzungskompetenz", teilte eine Sprecherin des Bundesamts für Kommunikation (Bakom) der "Sonntagszeitung" mit. Es bleibe deshalb kein Raum für kantonale oder kommunale Bestimmungen zum Schutz des Menschen vor der Strahlung von Mobilfunkanlagen. "Der Erlass solcher Bestimmungen wäre kompetenzwidrig." Bisherige Entscheide des Bundesgerichtes zeigen dem Bericht zufolge, dass Kantone und Gemeinden keine flächendeckenden Moratorien verhängen können. Die Kantone Genf, Jura und Waadt haben ein Moratorium für 5G-Antennen verhängt oder prüfen ein solches. In Bern, St. Gallen und Schwyz sind entsprechende Vorstösse traktandiert. Swisscom will laut eigenen Angaben vorerst auf Klagen verzichten. (SoZ, S.5/"Le Matin Dimanche"; siehe auch separate Meldung)

    ROCHE: Bill Anderson, der Chef der Pharmadivision des Konzerns, geht nach wie vor davon aus, dass die Übernahme von Spark Therapeutics für rund 4,3 Milliarden US-Dollar wie vorgesehen im zweiten Quartal Zustandekommen werde. Es sei nicht unüblich, dass die Wettbewerbsbehörde mehr Zeit brauche für die Prüfung, sagte er unter anderem in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft". Zudem würden bei solchen Offerten die meisten Aktien erfahrungsgemäss erst am letzten Tag angedient. Vor gut einer Woche hatte Roche die Angebotsfrist für die Übernahmeofferte erneut verlängert. Lediglich 26 Prozent der Sparks-Aktionäre hatten das Angebot in der zweiten Frist angenommen. (FuW Samstagsausgabe, S. 5f.)

    VALORA: Päckli-Chaos an den Kiosken - Retouren von Onlinehändlern sorgen in den Kiosken des Detailhändlers Valora für Stress, wie die "Sonntagszeitung" schreibt. An den K-Kiosken von Valora Pakete zurückzubringen, sei unter Kunden ein beliebter Service, der Angestellte und Kioskbetreiber jedoch vor grosse Probleme stelle. In den oft kleinen Läden fehle es an Platz, die Pakete zu verstauen, und die Zusatzarbeit habe in letzter Zeit deutlich zugenommen. Längst könne man nicht mehr alle Päckli annehmen. Valora selbst setze jedoch weiter voll auf solche Zusatzgeschäfte, schreibt die Zeitung. (SoZ, S. 37)

    UBS: Hochrangige Mitarbeiter kritisieren laut einem Zeitungsbericht einen Stillstand bei der UBS seit die Redimensionierung der Investmentbank abgeschlossen ist. "Von Ermotti gehen strategisch keine Impulse mehr aus", schreibt die "Sonntagszeitung" unter Berufung auf mehrere hochrangige Quellen mit Blick auf den Konzernchef. Auch in Sachen personeller Erneuerung mache die Grossbank eher mit Kommunikationspannen als mit namhaften Berufungen von sich reden. Bei den Aktionären schwinde daher die Unterstützung. An der Generalversammlung vom vergangenen Donnerstag war der UBS-Führung die Entlastung verweigert worden. Das Management steht insbesondere wegen einer Milliardenbusse in Frankreich in der Kritik: Die UBS wurde im Februar erstinstanzlich von einem Pariser Gericht wegen Geldwäscherei und Beihilfe zu Steuerhinterziehung verurteilt. (SoZ, S. 38)

    RAIFFEISEN: Die Staatsanwaltschaft in Zürich könnte nach dem Sommer Klage gegen den ehemaligen Unternehmenschef Pierin Vincenz und weitere Beschuldigte eröffnen, wie die Redaktion von "CH Media" erfahren hat. Wie aus informierten Kreisen zu hören sei, konnte inzwischen ein gewichtiger Teil der Ermittlungen auch ohne Zugriff auf gesperrte Akten abgeschlossen werden. Die Staatsanwaltschaft wolle offenbar keine Untersuchung bis ins allerletzte Detail führen und erst nach vielen Jahren Anklage erheben, sondern sich auf die aussichtsreichsten Punkte beschränken und speditiv zur Anklage schreiten. Von parallel mehreren Strafverfahren und zeitlich gestaffelter Anklage gegen Beschuldigte ist die Rede. Laut dem Zeitungsbericht versuche Vincenz' Anwalt mit allen juristischen Mitteln, das Strafverfahren zu verzögern, wobei ihm als wirksamstes Mittel die Versiegelung von Akten diene. Die Zürcher Oberstaatsanwaltschaft hatte Anfang 2018 ein Strafverfahren wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung gegen Vincenz und vier weitere Personen aus seinem beruflichen Umfeld eröffnet. (CH Media/SaW, S. 13)

    BANKEN: Die nordkoreanische Cyber-Armee Lazarus hat einem Zeitungsbericht zufolge im vergangenen Jahr einen weltweiten Hackerangriff auf private Unternehmen und staatliche Institutionen ausgeführt - und dabei auch den Schweizer Finanzplatz ins Visier genommen. Der Angriff von Machthaber Kim Jong-uns Hackern erfolgte mit E-Mails, die als Bewerbungsschreiben getarnt waren, wie die "Sonntagszeitung" unter Berufung auf Recherchen schreibt. Welche Schweizer Unternehmen von der Hackerattacke betroffen sind, sei unklar. Von der Zeitung angeschriebene Banken und Versicherungen hätten entweder einen Angriff verneint oder aus Sicherheitsgründen keine Stellung bezogen. Der Hackerangriff habe aber zu einer Intervention des Bundes geführt: Dessen Melde- und Analysestelle Melani stand mit mehreren Unternehmen in Kontakt, um zu überprüfen, ob diese mit der schädlichen Software angesteckt wurden. (SoZ, S. 39)

    UBER: Ein möglicherweise wegweisendes Urteil in der Schweiz: Ein ehemaliger Uber-Fahrer hat vor dem Lausanner Arbeitsgericht am Donnerstag einen Prozess gegen den Fahrdienstvermittler Uberpop gewonnen und gilt damit als Angestellter des Weltkonzerns, wie die "Sonntagszeitung" und "Le Matin Dimanche" berichten. Für das Gericht ist die Verbindung zwischen Uber und seinen Fahrern vergleichbar mit dem Arbeitsvertrag zwischen einem Taxiunternehmen und seinen Mitarbeitern. Eine niederländische Tochtergesellschaft des US-Unternehmens muss dem Waadtländer Kläger eine Entschädigung wegen ungerechtfertigter Entlassung sowie für den Urlaub zahlen, auf den er Anspruch gehabt hätte. Wird das Urteil rechtskräftig, müsse das Unternehmen für die Fahrer Sozialversicherungsbeiträge, Unfallversicherung, Krankheitstage und Urlaub bezahlen. Derzeit ist das nicht der Fall. Uber kann beim Kantonsgericht und dann beim Bundesgericht Berufung einlegen. Uber sah die Lenker bislang als Selbständigerwerbende an. (SoZ/"Le Matin Dimanche"; siehe auch separate Meldung)

    FLUGVERKEHR: Für die von vielen Umweltpolitikern geforderte Idee einer CO2-Abgabe auf Flugtickets gibt es in der Schweiz einen erheblichen Stolperstein. Die Schweiz könnte die Abgabe lediglich an den inländischen Flughäfen erheben, der Flughafen Basel bliebe ausgenommen, wie die "NZZ am Sonntag" berichtet. Der Euroairport liegt auf französischem Territorium. "Die Schweiz kann eine Flugticket-Abgabe erheben, einfach nicht ab Basel", erklärte Urs Ziegler, Sektionschef Umwelt des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL), der Zeitung. Das Bundesamtes für Umwelt war im Herbst in einem Bericht zuhanden der Umweltkommission des Nationalrates zum Schluss gekommen, mit rund 18 Franken für einen Kurzstreckenflug und 200 Franken für einen Langstreckenflug seien die externen Klimakosten abgegolten. Auch habe der Bundesrat die Befugnis eine entsprechende Lenkungsabgabe einzuführen. (NZZaS)

    KLIMA: Eine geplante Klimaschutz-Demo auf dem Berner Bundesplatz kann nicht wie geplant zwei Wochen vor den eidgenössischen Wahlen stattfinden. Die Stadt Bern hat laut dem "Sonntagsblick" die für den 5. Oktober geplante Kundgebung mit SPlern, Grünen und Grünliberalen unter den Veranstaltern überraschend verboten. Zuvor hatte Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) den Organisatoren bereits eine Bewilligung in Aussicht gestellt. Eine neue Lageeinschätzung habe ergeben, dass mit deutlich mehr Teilnehmern zu rechnen sei als ursprünglich angekündigt. Grosskundgebungen seien in Bern vor den Wahlen verboten. Die Zeitung behauptet, der Demo ablehnend gegenüberstehende SVP-Kreise hätten den Sicherheitsdirektor unter Zugzwang gesetzt. Die Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (Auns) sowie drei weitere rechte Gruppen meldeten ebenfalls für Oktober gleich vier Demos gegen ein Rahmenabkommen mit der EU auf dem Bundesplatz an. Bern verbot nun nicht nur die SVP-Kundgebungen, sondern auch die Klimaschutz-Demo. Diese soll nun Ende September auf dem Bundesplatz stattfinden. ("Sonntagsblick"; siehe auch separate Meldung)

    MASERN: Das Luzerner Entlebuch, der Kanton Appenzell Innerrhoden und das solothurnische Dorneck sind die Masern-Hochburgen der Schweiz. Das zeigen von der "Sonntagszeitung" publizierte Daten des Bundesamts für Gesundheit (BAG), die bislang unter Verschluss waren. Die Daten erlauben Analysen der Masernfälle auf Ebene der Bezirke und Wahlkreise sowie auf Ebene der Gemeinden - enthalten sind mehr als 8'000 Fälle seit dem Jahr 1988. Der Masern-Atlas zeigt auch auf, wo die Impfgegner zu Hause sind. Wenn sich die Leute nicht impfen lassen, steigt laut Experten die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich mit dem Virus infizieren. In der Schweiz sind die Masernfälle seit Anfang Jahr stark gestiegen. 2019 wurden bislang mit 160 Masern-Erkrankungen bereits dreimal so viele Fälle erfasst wie im Vorjahr mit 54 Erkrankungen. Bereits sind zwei Männer an den Folgen der Masern gestorben. (SoZ)

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  • 03.05.2019 Roche erhält ergänzende US-Zulassung für Kadcyla bei Brustkrebs

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    Roche erhält ergänzende US-Zulassung für Kadcyla bei Brustkrebs

    03.05.2019 | 22:00:59

    Basel (awp) - Der Pharmakonzern Roche hat in den USA für das Medikament Kadcyla eine Zulassung zur Behandlung von Brustkrebs erhalten. Dabei geht es um eine ergänzende Therapie für Patienten, die an einer bestimmten Form von Brustkrebs leiden und bei denen nach einer bereits erfolgten Behandlung noch eine Resterkrankung festgestellt wurde.

    Der Antrag wurde im Rahmen eines Pilot-Projektes der US-Gesundheitsbehörde FDA - "Real-Time Oncology Review and Assessment Aid" genannt - überprüft. Das Verfahren soll eine effizientere Überprüfung von Anträgen ermöglichen. Die Zulassung erfolgt zwölf Wochen nach der Einreichung des Antrags, wie Roche in einer Mitteilung vom Freitagabend schreibt.

    Kadcyla hatte auch den Status Therapiedurchbruch. Der Zulassungsantrag basierte auf Daten aus der Phase-III-Studie KATHERINE, in der eine Behandlung mit Kadcyla das Risiko einer Rückkehr der Tumore bzw. das Todesrisiko deutlich reduziert habe.

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG