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  • 24.03.2019 Presseschau vom Wochenende 12 (23./24. März)

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    Presseschau vom Wochenende 12 (23./24. März)

    24.03.2019 | 16:07:14

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    NOVARTIS/ROCHE: Die Basler Pharmagiganten Roche und Novartis duellieren sich direkt bei Therapien von verschiedenen Krankheiten, wie die "Schweiz am Wochenende" schreibt. Obwohl beide im Bereich der Krebsbekämpfung seit Jahren wichtige Player sind, haben sie die Klingen bislang nur sehr punktuell gekreuzt. Dies habe sich in den letzten Jahren zunehmend geändert, so die Zeitung. So stellt die Novartis-Tochter Sandoz eine Kopie des Roche-Kassenschlagers Rituxan her, der gegen eine Form von Blutkrebs und rheumatoide Arthritis eingesetzt wird. Doch auch in der Entwicklung neuer Therapie, etwa gegen spinale Muskelatrophie, eine seltene Krankheit die Nervenzellen befällt, führen Roche und Novartis einen Wettstreit. (Schweiz am Wochenende; S. 12)

    SBB: Die SBB pochten vergangene Woche beim Bundesrat darauf, dass ihr Chef Andreas Meyer für das Jahr 2020 einen Vergütungsrahmen erhält, der knapp über einer Million Franken liegt. Dabei habe die Bahn die Regierung ordentlich unter Druck gesetzt, wie die "NZZ am Sonntag" berichtet. Das Hauptargument lautete: Es droht die Gefahr, dass Meyer die Firma verlassen könnte, sollte er nicht den beantragten Lohndeckel erhalten. Ein Alternativvorschlag sei im Bundesrat zudem nicht durchgekommen, bei dem Meyers Maximallohn um vier Prozent gekürzt werden sollte, so dass seine Bezahlung unter die Schwelle von einer Million Franken zu erliegen gekommen wäre. Auch die "SonntagsZeitung" und der "SonntagsBlick" thematisieren die Höhe von Managergehältern. Laut der "SonntagsZeitung" drohe die SP nunmehr sogar mit einer neuen Volksinitiative, um die Gehälter von Topmanagern zu deckeln. (NZZaS Seite 10, SoZ, Sonntagsblick Seiten 4-7)

    POST: Die Deutsche-Post-Tochter DHL wollte der Schweizer Post bei den Privatpaketen Konkurrenz machen. Jetzt gibt sie die Pläne auf, die eigens dafür eröffnete Webseite ist bereits nicht mehr aktiv. Gegenüber der "NZZ am Sonntag" bestätigte eine DHL-Sprecherin: "DHL bietet in der Schweiz kein Standardpaket-Produkt für Privatkunden mehr an." Das Unternehmen werde sich nun ausschliesslich auf das Geschäft mit grenzüberschreitenden Kundenlösungen konzentrieren. (NZZaS; S. 25)

    PATEK PHILIPPE: Thierry Stern, Chef der Luxusuhrenmarke Patek Philippe, hat Verkaufsgerüchte dementiert. "Wir haben absolut keine Absicht, Patek Philippe zu verkaufen", sagte er im Gespräch mit der "NZZ am Sonntag". Auch in der "Handelszeitung" sprach er sich gegen einen allfälligen Verkauf aus. Er dementierte damit ein Gerücht, das in einer Research-Publikation von Berenberg Capital Markets gestreut wurde. Darin wurde der mögliche Verkaufspreis für das Genfer Haus bei 7 bis 9 Milliarden US-Dollar gesehen. Als möglicher Käufer wurde von Branchenexperten Rolex genannt. Die Marke Patek Philippe ist derweil gut unterwegs. Im vergangenen Jahr hat Patek mit 62'000 Uhren so viele wie noch nie hergestellt. Der Umsatz liegt deutlich über 1 Milliarden Franken. (NZZaS; S. 27; Handelszeitung)

    RAHMENABKOMMEN: Im Bundesrat will nur noch Aussenminister Ignazio Cassis einen raschen Vertragsabschluss beim umstrittenen Rahmenabkommen mit Brüssel, schreibt die "Sonntagszeitung". Vor allem FDP-Kollegin Karin Keller-Sutter stelle sich gegen ihn. Und auch die zweite Neu-Bundesrätin Viola Amherd von der CVP habe gegenüber ihrer Fraktion klargemacht, dass sie das Abkommen in der vorliegenden Form nicht unterstütze. Nachdem die bisherigen Mitstreiter von Cassis, Doris Leuthard und Johann Schneider-Ammann weg sind, und sich Keller-Sutter und Amherd auf die Seite der Skeptiker der SP und der SVP geschlagen hätten, lägen die Skeptiker zum Rahmenabkommen mit sechs zu eins im Vorteil, so der Bericht. (SoZ, S. 5)

    mk

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  • 19.03.2019 Roche-Bons drehen nach unten - FDA verfügt Halt bei Venclexta-Studien

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    Roche-Bons drehen nach unten - FDA verfügt Halt bei Venclexta-Studien

    19.03.2019 | 16:10:00

    Zürich (awp) - Die Genussscheine des Pharmakonzerns Roche haben am Dienstagnachmittag ins Minus gedreht. Marktteilnehmer verweisen auf einen Rückschlag, den die US-Firma AbbVie mit dem gemeinsam vermarkteten Präparat Venclexta erlitten hat.

    Um 15.35 Uhr stehen die Roche-Bons in einem freundlichen Gesamtmarkt 0,1 Prozent tiefer. Sie haben damit innert einer Stunde rund 1 Prozent an Wert eingebüsst. Der SMI gewinnt zeitgleich 0,68 Prozent.

    Die US-Gesundheitsbehörde hat für alle klinischen Forschungsprogramme mit Venclexta zur Behandlung des Multiplen Myeloms einen teilweisen Marschhalt verfügt. Hintergrund sei ein höherer Anteil an Todesfällen bei den Patienten in der Phase-3-Studie BELLINI, die mit dem Medikament behandelt wurden, als in der Kontrollgruppe.

    Wie AbbVie am Dienstag weiter mitteilte, hat die Massnahme keinen Einfluss auf die zugelassenen Indikationen wie chronische lymphatische Leukämie (CLL) oder akute myeloische Leukämie (AML). Venclexta wird von der Roche-Tochter Genentech und AbbVie entwickelt. Es wird von den beiden Unternehmen in den USA gemeinsam und von AbbVie ausserhalb der USA vermarktet.

    Händlern zufolge verbucht Roche keine Umsätze mit Venclexta, erhält aber einen "bedeutenden" Gewinnanteil. Der Grossteil der Verkäufe werde aber ohnehin mit anderen Blutkrebsarten generiert. Das Mittel könnte den Schätzungen zufolge längerfristig 4 Prozent zum operativen Gewinn von Roche beitragen. Die vom FDA-Bann betroffene Indikation mache nicht mehr als 1 Prozent des (künftigen) operativen Kerngewinns der Gruppe aus.

    "Zum jetzigen Zeitpunkt ist es kein grosses Thema, aber leicht negativ für die Stimmung", sagte ein Marktteilnehmer.

    ra/tp

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  • 19.03.2019 Roche-Tochter Genentech erhält Zulassung von FDA für Tecentriq bei Lungenkrebs

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    Roche-Tochter Genentech erhält Zulassung von FDA für Tecentriq bei Lungenkrebs

    19.03.2019 | 06:44:41

    Basel (awp) - Die Roche-Tochter Genentech hat von der US-Zulassungsbehörde FDA grünes Licht für eine Kombinationstherapie zur Behandlung einer bestimmten Form von Lungenkrebs erhalten. Wie der Pharmakonzern am Dienstag mitteilte, geht es dabei um die Zulassung als Erstbehandlung für Patienten, die an grossflächigem kleinzelligem Lungenkrebs (ES-SCLC) leiden.

    Es sei die erste neue Erstlinientherapie, die von der US-Behörde zur Behandlung dieser speziellen Form von Lungenkrebs in mehr als 20 Jahren zugelassen wurde, hiess es in der Mitteilung weiter.

    Konkret hat die FDA dem Immuntherapeutikum Tecentriq in Kombination mit Carboplatin und Etoposid (Chemotherapie) die Zulassung erteilt. Diese Entscheidung fusst auf den Ergebnissen der Phase-III-Studie IMpower133. Sie hatte gezeigt, dass Tecentriq in Kombination mit einer Chemotherapie den Menschen half, signifikant länger zu leben als eine Chemotherapie allein. Die mediane Gesamtüberlebenszeit (overall survival; OS) betrug bei der Kombination 12,3 Monate gegenüber 10,3 Monaten bei eine Chemotherapie.

    hr/rw

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  • 18.03.2019 Roche legt erste Daten aus SAUL-Studie mit Tecentriq bei Blasenkrebs vor

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    Roche legt erste Daten aus SAUL-Studie mit Tecentriq bei Blasenkrebs vor

    18.03.2019 | 07:28:09

    Basel (awp) - Der Pharmakonzern Roche kündigt erste Daten aus seiner laufenden Studie mit dem Immuntherapeutikum Tecentriq zur Behandlung von metastasierendem Blasenkrebs an. Die sogenannte SAUL-Studie habe die Sicherheit von Tecentriq bei etwa 1'000 Patienten untersucht, hiess es in einer Medienmitteilung vom Montag.

    Die Ergebnisse stelle man am (heutigen) Montag an dem Fachkongress European Association of Urology (EAU) vor. Die Daten zeigten, dass sowohl die Sicherheit als auch die Wirksamkeit, ein sekundärer Endpunkt, mit früheren Studien übereinstimmten. Dies treffe auf die gesamte Population und eine Untergruppe von Patienten zu.

    hr/ys

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  • 15.03.2019 Roche: EU-Kommission genehmigt Mabthera für seltene Autoimmun-Krankheit PV

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    Roche: EU-Kommission genehmigt Mabthera für seltene Autoimmun-Krankheit PV

    15.03.2019 | 07:21:09

    Zürich (awp) - Roche hat in der EU die Zulassung für Mabthera zur Behandlung der seltenen Autoimmunkrankheit Pemphigus vulgaris (PV, Blasensucht) erhalten. Das Medikament sei das erste biologische Mittel, dass zur Behandlung dieser Krankheit zugelassen werde und der erste bedeutende Fortschritt in der Therapie von PV in mehr als 60 Jahren, teilte Roche man Freitag mit.

    Mabthera ist damit für vier Autoimmunkrankheiten in Europa und den USA zugelassen, wie es weiter hiess. PV ist eine Hautkrankheit aus der Gruppe der blasenbildenden Autoimmundermatosen. Die Krankheit ist in Einzelfällen lebensbedrohlich und kann schwere Schmerzen und körperliche Entstellungen verursachen.

    Das Mittel wurde bereits im Juni 2018 von der US-Gesundheitsbehörde FDA für die Behandlung von PV zugelassen, wie Roche weiter schrieb.

    yr/tt

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  • 14.03.2019 Roche erhält von EU-Kommission Genehmigung für Hemlibra

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    Roche erhält von EU-Kommission Genehmigung für Hemlibra

    14.03.2019 | 07:31:15

    Zürich (awp) - Der Pharmakonzern Roche hat von der EU-Kommission die Genehmigung für die prophylaktische Anwendung des Wirkstoffs Hemlibra zur Behandlung von Menschen mit schwerer Bluterkrankheit (Hämophilie) erhalten. Hemlibra könne nun bei Menschen aller Altersgruppen mit schwerer Hämophilie A ohne Faktor VIII-Inhibitoren zur Routineprophylaxe in mehreren Dosierungsoptionen eingesetzt werden, teilte Roche am Donnerstag mit.

    Die Genehmigung basiere auf den Resultaten von Haven 3 und Haven 4 Studien, hiess es weiter. Diese hätten gezeigt, dass Hemlibra eine signifikante Reduktion der Blutungen im Vergleich zu keiner Prophylaxe und zu früheren Faktor-VII-Prophylaxen zeige.

    Für Hemlibra hat Roche bereits im vergangenen Oktober die Genehmigung durch die amerikanische Gesundheitsbehörde (FDA) erhalten zur Routineprophylaxe bei Erwachsenen und Kindern mit Hämophilie A ohne VIII-Inhibitoren.

    sig/tt

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  • 11.03.2019 Roche erhält von FDA US-Zulassung für Ventana PD-L1-Test zur Brustkrebserkennung

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    Roche erhält von FDA US-Zulassung für Ventana PD-L1-Test zur Brustkrebserkennung

    11.03.2019 | 07:19:13

    Basel (awp) - Passend zu der beschleunigten Zulassung für seine Kombinationstherapie zur Behandlung einer bestimmten Form von Brustkrebs hat Roche in den USA nun auch grünes Licht für eine Begleitdiagnostik erhalten. Wie der Konzern am Montag mitteilte, handelt es sich bei dem Ventana PD-L1-Assay um die erste Begleitdiagnostik zur Identifizierung von dreifach-negativen Brustkrebspatientinnen, die für eine Behandlung mit der frisch zugelassenen Kombinationstherapie geeignet sind.

    Den Ventana PD-L1-Test hat Roche den Angaben zufolge bereits im Rahmen seiner Impassion130-Studie getestet, um die geeigneten Patientinnen dafür zu identifizieren. In dieser Studie wurde die Kombination aus dem Immuntherapeutikum Tecentriq und Abraxane bei Patientinnen eingesetzt, die an diesem aggressiven Brustkrebs leiden, für den es nur begrenzte Behandlungsmöglichkeiten gibt.

    Roche wertet diese Zulassung in der Mitteilung als einen wichtigen Fortschritt im Bereich der personalisierten Medizin.

    hr/jr

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  • 08.03.2019 Roche-Tochter Genentech erhält US-Zulassung für Tecentriq-Kombi bei Brustkrebs

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    Roche-Tochter Genentech erhält US-Zulassung für Tecentriq-Kombi bei Brustkrebs

    08.03.2019 | 18:41:50

    Basel (awp) - Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat eine Kombinationstherapie mit dem Immuntherapeutikum Tecentriq der Roche-Tochter Genentech zur Behandlung einer bestimmten Form von Brustkrebs zugelassen. Dieses Gesuch hatte die FDA seit letztem November beschleunigt bearbeitet.

    Wie Roche am Freitagabend mitteilte, hat die FDA die Kombination von Tecentriq mit der Chemotherapie Abraxane als Therapie zur Behandlung von Patienten mit sogenanntem dreifach-negativem Brustkrebs zugelassen. Konkret soll die Kombination bei Patienten eingesetzt werden, bei denen das Protein PD-L1 im Tumor nachgewiesen werden kann und deren Tumor nicht operierbar aber bereits fortgeschritten ist oder schon Metastasen gebildet hat.

    Den Zulassungsantrag hatte Roche auf Basis der Daten aus der Phase-III-Studie IMpassion130 gestellt. Dabei hatte die Kombination aus Tecentriq und der Chemotherapie das Risiko, dass sich die Krankheit verschlimmert oder es zum Tode kommt, klar reduziert.

    mk/ys

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  • 08.03.2019 Roche erhält von EU grünes Licht für Tecentriq-Kombination bei best. Lungenkrebs

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    Roche erhält von EU grünes Licht für Tecentriq-Kombination bei best. Lungenkrebs

    08.03.2019 | 07:16:52

    Basel (awp) - Die EU-Kommission hat Roche für eine Kombinationstherapie grünes Licht erteilt. Wie der Konzern am Freitag mitteilte, geht es dabei konkret um das Immuntherapeutikum Tecentriq in Kombination mit Avastin plus Chemotherapie. Damit sollen Patienten mit einer bestimmten Form von metastasierendem Lungenkrebs behandelt werden.

    Die Behörde habe die Zulassung erteilt, weil diese Therapie einen signifikanten Überlebensvorteil biete, heisst es in der Mitteilung weiter. Dies trifft auf Patienten zu, die an metastasierendem, nicht-quamösem, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) leiden. Die Kombinationstherapie biete vor allem jenen Patienten eine neue Behandlungsoption für jene Patienten, bei denen der Tumor eine bestimmte Mutation aufweise.

    hr/ra

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  • 07.03.2019 Roche lanciert Übernahmeofferte für Spark Therapeutics offiziell

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    Roche lanciert Übernahmeofferte für Spark Therapeutics offiziell

    07.03.2019 | 17:51:49

    Basel (awp) - Der Pharmakonzern Roche hat das letzte Woche angekündigte Übernahmeangebot für das US-Unternehmen Spark Therapeutics offiziell lanciert. Wie damals vermeldet, werden 114,50 US-Dollar pro Aktie geboten, wie Roche am Donnerstagabend mitteilte. Die Angebotsfrist laufe bis am 3. April. Laut den Angaben geht der Pharmakonzern unverändert davon aus, dass die Transaktion im zweiten Quartal abgeschlossen werden kann.

    Roche kauft sich mit der Übernahme von Spark Therapeutics in den Markt für Gentherapie ein. Das Unternehmen ist vor allem auf Therapien für genetisch bedingte Krankheiten wie Blindheit, Hämophilie und neurodegenerative Krankheiten fokussiert.

    rw/uh

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  • 07.03.2019 Roche reicht für Venclexta plus Gazyva ergänzenden Antrag bei FDA ein

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    Roche reicht für Venclexta plus Gazyva ergänzenden Antrag bei FDA ein

    07.03.2019 | 14:56:45

    Basel (awp) - Roche hat für das Mittel Venclexta bei der US-Gesundheitsbehörde FDA einen weiteren Zulassungsantrag eingereicht. Aktuell werde die Zulassung von Venclexta in Kombination mit Gazyva zur Behandlung von Leukämie-Patienten, die bisher noch nicht behandelt worden waren, beantragt.

    Die FDA habe dieser Kombination auch den Status "Therapiedurchbruch" erteilt, teilte der Konzern am Donnerstag in einer Medienmitteilung mit. Venclexta wird von der Roche-Tochter Genentech und der US-Pharmafirma AbbVie entwickelt. Es wird von den beiden Unternehmen in den USA gemeinsam und von AbbVie ausserhalb der USA vermarktet.

    hr/rw

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  • 06.03.2019 FDA nimmt Roches ergänzenden Zulassungsantrag für Grippemittel Xofluza an

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    FDA nimmt Roches ergänzenden Zulassungsantrag für Grippemittel Xofluza an

    06.03.2019 | 07:22:02

    Basel (awp) - Roche ist mit seinem Grippemittel Xofluza einen wichtigen Schritt weitergekommen. Wie der Konzern am Mittwoch mitteilte, hat die US-Gesundheitsbehörde FDA den ergänzenden Zulassungsantrag für das Medikament angenommen.

    Im Falle eines positiven Entscheids wäre Xofluza das erste antivirale Medikament, das speziell auch bei Patienten mit einem hohen Komplikationsrisiko eingesetzt werden könnte.

    Konkret hat Roche die Zulassung von Xofluza als Einzeldosis zur oralen Grippe-Behandlung für Menschen mit hohem Komplikationsrisiko beantragt. Der Hochrisikopopulation werden Menschen zugerechnet, die älter als 65 Jahre sind oder Personen mit Erkrankungen wie Asthma, chronischen Lungenerkrankungen, krankhaftem Übergewicht oder Herzerkrankungen.

    Roche erwartet den Angaben zufolge eine Entscheidung der FDA über die Zulassung bis zum 4. November 2019.

    hr/ra

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  • 04.03.2019 Roche: Actares kritisiert die hohen Saläre und Doppelfunktion von Severin Schwan

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    Roche: Actares kritisiert die hohen Saläre und Doppelfunktion von Severin Schwan

    04.03.2019 | 12:05:29

    Bern/Basel (awp) - Die Aktionärsvereinigung Actares übt im Vorfeld der am Dienstag in Basel stattfindenden Generalversammlung von Roche Kritik am Pharmakonzern. Ein Dorn im Auge sind etwa die Vergütungen für Konzernchef Severin Schwan und Präsident Christoph Franz sowie die Doppelfunktion des CEO.

    Severin Schwan steht nicht nur an der Spitze des Roche-Managements, er sitzt auch im Verwaltungsrat. Dies entspreche nicht der Praxis guter Unternehmensführung, hält Actares am Montag in einer Mitteilung fest. Zudem seien zwei Vertreter der Gründerfamilie seit 1996 im Verwaltungsrat vertreten, was nicht für Innovation und Erneuerung spreche.

    Die Praxis hoher Entschädigungen monierte Actares bereits vor Jahresfrist. Diese seien immer noch viel zu hoch, heisst es. Betrachte man nur das Basissalär von Severin Schwan in Höhe von 4 Millionen Franken, dann sei er der bestbezahlte Manager der grossen, global agierenden Pharmafirmen. Actares lehnt deshalb die Vergütungspläne von Roche an der GV ab.

    Laut dem Ende Januar veröffentlichten Geschäftsbericht hat Roche-Chef Schwan 2018 mit insgesamt 11,8 Millionen Franken etwas mehr verdient als im Jahr zuvor. Verwaltungsratspräsident Christoph Franz verdiente 5,7 Millionen Franken und damit in etwa gleich viel wie im Vorjahr.

    mk/hr

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  • 28.02.2019 Roche: FDA bewilligt neue Herceptin-Formulierung für Brustkrebs-Behandlung

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    Roche: FDA bewilligt neue Herceptin-Formulierung für Brustkrebs-Behandlung

    28.02.2019 | 17:53:51

    Basel (awp) - Der Pharmakonzern Roche hat von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA für das Medikament Herceptin die Zulassung in einer weiteren Darreichungsform erhalten. Diese bezieht sich die subkutane Injektion von auf "Herceptin Hylecta" zur Behandlung einer bestimmten Form von HER2-positivem Brustkrebs im Frühstadium.

    Wie Roche am Donnerstag mitteilte, beinhaltet diese neue Behandlung den gleichen monoklonalen Antikörper wie intravenöses Herceptin - aber in Kombination mit der rekombinanten humanen Hyaluronidase PH20. Das Enzym helfe, den Wirkstoff unter die Haut abzugeben. Herceptin Hylecta ist nach Angaben von Roche eine gebrauchsfertige Formulierung, die in zwei bis fünf Minuten verabreicht werden könne. Bei intravenösem Herceptin dauere es 30 bis 90 Minuten.

    ra/mk

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  • 25.02.2019 Roche steigt mit Milliarden-Übernahme von Spark in Gentherapie ein

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    Roche steigt mit Milliarden-Übernahme von Spark in Gentherapie ein

    25.02.2019 | 18:08:21

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Basel (awp) - Roche kauft sich mit der Übernahme von Spark Therapeutics in den Markt für Gentherapie ein. Nachdem es am Wochenende bereits Gerüchte über diesen Schritt gab, hat der Pharmakonzern am Montag nun Fakten geschaffen. Roche lässt sich die Sache etwa 4,3 Milliarden US-Dollar kosten.

    Gegenüber dem Schlusskurs von Freitag zahlt Roche eine Prämie von 122 Prozent für das Biotechunternehmen. Das erscheint auf den ersten Blick viel. Allerdings hoben sowohl Analysten als auch Händler hervor, dass der Aufschlag gegenüber Juli 2018, als die Spark-Aktien ihr bisheriges Rekordhoch erreicht hatten, nur bei 19 Prozent liege. Diese Diskrepanz ergebe sich nicht zuletzt aus der deutlichen Korrektur, die der Biotechsektor im Laufe des vierten Quartals 2018 erlebt habe.

    Wie Roche in der Mitteilung am Montag weiter ankündigte, soll die Transaktion noch im zweiten Quartal 2019 abgeschlossen werden. Die Verwaltungsräte beider Unternehmen hätten bereits ihre Zustimmung gegeben. Roche werde nun umgehend ein Kaufangebot für alle ausstehenden Aktien von Spark Therapeutics unterbreiten. Spark Therapeutics wiederum werde seinen Aktionären die Annahme der Offerte empfehlen.

    Spark hat bereits Gentherapie auf dem Markt

    Spark Therapeutics ist vor allem auf Gentherapien für genetisch bedingte Krankheiten wie Blindheit, Hämophilie und neurodegenerative Krankheiten konzentriert.

    Es hatte 2017 als erstes Unternehmen von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für seine Gentherapie Luxturna zur Behandlung von Patienten mit einer seltenen Form von vererbbarem Sehverlust erhalten. Später erhielt die Therapie dann auch von der europäischen Zulassungsbehörde EMA grünes Licht.

    Der Roche-Konkurrent Novartis hatte sich dann Anfang 2018 über eine Lizenzvereinbarung mit Spark die Rechte gesichert, Luxturna ausserhalb der USA entwickeln und vertreiben zu dürfen. Wie Roche auf Nachfrage von AWP erklärte, sollte dies aber keine Auswirkungen auf die bereits bestehenden Vereinbarung zwischen den beiden Unternehmen haben. Auch andere Gemeinschaftsprojekte zwischen Roche und Novartis, etwa beim Augenmittel Lucentis, werden durch diese Übernahme nicht beeinflusst.

    Roche kann Hämophilie-Portfolio ergänzen

    Aktuell gilt SPK-8011, eine neuartige Gentherapie zur Behandlung der Bluterkrankheit Hämophilie A, als wichtigster klinische Produktkandidat von Spark. Er werde voraussichtlich 2019 in eine Phase-III-Studie eintreten. Roche selbst ist mit seinem Mittel Hemlibra stark in der Behandlung von Hämophilie aktiv.

    Neben dem bereits weiter fortgeschrittenen Pipeline-Projekt SPK-8011 verfügt Spark Therapeutics auch noch über den Kandidaten SPK-8016, der sich aktuell in einer Phase I/II-Studie befindet. Auch hier geht es um die Behandlung von Patienten mit Hämophilie A. Beim Kandidaten SPK-9001 werden Patienten mit Hämophilie B in einer Phase-III-Studie behandelt.

    Analysten loben strategischen Nutzen

    Mit der Übernahme sichert sich Roche nicht nur ein Standbein in der immer wichtiger werdenden Gentherapie, der Konzern holt sich damit auch eine sehr gute Ergänzung für sein bereits zugelassenes Mittel Hemlibra ins Portfolio - so lassen sich die ersten Analystenreaktionen zusammenfassen.

    Der Preis sei zwar hoch, heisst es etwa bei Barclays, aber das sei in der Branche eher typisch. Bei Vontobel warnt der zuständige Analyst Stefan Schneider zwar davor, dass Spark Therapeutics nicht zwingend das Rennen gewinne. Er erachtet den Markt aber als gross genug, um mehr als eine Gentherapie aufnehmen zu können. Damit zielt der Experte auf die Tatsache ab, dass das US-Unternehmen Biomarin derzeit auch eine Gentherapie zur Behandlung von Hämophilie testet.

    Für Mark Purcell von Morgan Stanley hievt sich Roche durch die Übernahme in eine führende Position im Bereich Gentherapie. Laut ZKB-Analyst Michael Nawrath hat Roche sich gerade im Bereich Bluterkrankheit eine sehr potente Konkurrenz selbst einverleibt. Und Eric Le Berrigaud von Bryan Garnier meint, Roche habe das Wettrennen mit Novartis in der Gentherapie eröffnet.

    Der Roche-GS büsste zu Wochenbeginn in einem freundlichen Gesamtmarkt 0,3 Prozent ein. Vor allem der hohe Kaufpreis wurde bei Investoren etwas bemängelt.

    hr/uh/ra

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG