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  • 10.05.2019 Credit Suisse verliert Prozess gegen ehemaligen US-Kundenberater

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    Credit Suisse verliert Prozess gegen ehemaligen US-Kundenberater

    10.05.2019 | 11:26:23

    Zürich (awp) - Der US-Steuerstreit holt die Credit Suisse erneut ein: Die Grossbank hat eine brisante Niederlage vor dem Genfer Arbeitsgericht erlitten. Wegen einer missbräuchlichen Kündigung soll die Grossbank 4 Millionen Franken an einen früheren Mitarbeiter zahlen. Die Bank wird das Urteil weiterziehen.

    "Eine Entlassung wegen Verletzung von internen Vorschriften muss als missbräuchlich qualifiziert werden, wenn der Arbeitgeber selbst für das Verhalten seines Angestellten verantwortlich ist", geht aus dem Urteil hervor, das der Nachrichtenagentur AWP vorliegt. Zuvor hatten bereits die "Neue Zürcher Zeitung" und die Westschweizer Zeitung "Le Temps" darüber berichtet.

    Wegen entgangener Löhne, Boni und Vorsorgezahlungen erhält der Kläger insgesamt 4 Millionen Franken. Hinzu kommen noch Zinsen. Die Credit Suisse muss zudem für Aufwendungen des Klägers aufkommen, sich gegen eine Klage des US-Justizministeriums (DOJ) zu wehren.

    Konkret geht es um das Vermögensverwaltungsgeschäft und um Beihilfe zur Steuerhinterziehung in den USA: Die Credit Suisse hatte sich im Mai 2014 schuldig bekannt, bis 2009 jahrzehntelang Amerikaner bei der Umgehung ihrer Steuerpflichten unterstützt zu haben, und akzeptierte damals eine Busse in der Höhe von 2,6 Milliarden US-Dollar.

    Führung liess gewähren

    Auch acht CS-Mitarbeiter waren angeklagt worden. Einer von ihnen wurde 2014 entlassen, hat dagegen aber geklagt und nun erstinstanzlich Recht bekommen. "Als sich die Spannungen mit den USA verschärft hätten, hat die Bank nicht gezögert, den Angestellten zu opfern", heisst es im Urteil, das auf den 1. Mai datiert ist. Das Gericht befindet, die Bank habe den Angestellten missbräuchlich entlassen.

    Die Grossbank habe eine ambitionierte Wachstumsstrategie in den USA vorgegeben, stellte das Gericht fest. Es sei objektiv schwerwiegend, seinen Angestellten zu einem gewissen Verhalten zu ermuntern und es ihm dann vorzuwerfen. Und noch schwerwiegender sei es, "jeglichen Fehler auf den Angestellten zu schieben, um den eigenen Ruf zu bewahren".

    Die Grossbank habe versucht glauben zu machen, dass die Missbräuche von einer kleinen Gruppe von Angestellten begangen worden seien, darunter der Ex-Mitarbeiter. Dabei hätten sie die internen Vorschriften verletzt, während die obere Leitung nichts gewusst habe, habe die CS behauptet.

    Der CS-Angestellte und seine Untergebenen hätten zwar in der Tat gegen interne Vorschriften der Bank verstossen, dies sei der Bank aber bewusst gewesen. Das Gericht ist nämlich fest davon überzeugt, dass die Geschäftsleitung des Angeklagten über die Handlungen der Vermögensverwalter des nordamerikanischen Teams auf dem Laufenden war und diese zumindest geschehen liess. Bei den Untersuchungen sei zudem herausgekommen, dass obere Hierarchiestufen der Bank gar Druck ausgeübt und dazu angestachelt hätten, an die Grenzen der Legalität zu gehen.

    Die Bank habe ein System geschaffen, das duldete oder gar ermunterte, gegen die Regeln zu verstossen. Denn die CS habe überhaupt keine Massnahmen ergriffen, um die Einhaltung von internen Vorschriften zu kontrollieren, befand das Gericht. Weder die Compliance- noch die Rechtsabteilung, noch eine andere Abteilung der Bank hätten sich wegen dieser Problematiken Sorgen gemacht. Die CS gebe selber an, dass die Verstösse gegen die internen Vorschriften erst bei einer internen Untersuchung ab dem Jahr 2011 entdeckt worden seien.

    UBS-Fall schreckt auf

    Das Genfer Gericht befand, dass die UBS-Affäre im Jahre 2008 die CS gezwungen habe, ihre Politik zu ändern. Erst dann habe sie die Angestellten zum ersten Mal informiert, dass sie bei einer Verletzung der amerikanischen Regeln persönliche Risiken eingehen würden. Da sei es aber für den betroffenen Mitarbeiter schon zu spät gewesen.

    Im Juni 2007 hatte der ehemalige UBS-Kundenberater Bradley Birkenfeld den US-Behörden Informationen geliefert, mit denen diese die Grossbank wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung anklagen konnte. Später kam es zu einem Vergleich mit einer Busse von 780 Millionen US-Dollar für die UBS, welche diese 2009 berappen musste.

    Die Credit Suisse will das Urteil des Genfer Arbeitsgerichts vor der nächsten Instanz anfechten. "Wir haben das Urteil zur Kenntnis genommen, das unserer Meinung nach unbegründet ist und die Fakten ignoriert", erklärte ein Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur AWP.

    ys/jb

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  • 29.04.2019 Credit Suisse Asset Management schafft Beirat für thematische Aktienanlagen

    Betroffene Wertpapiere

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    Credit Suisse Asset Management schafft Beirat für thematische Aktienanlagen

    29.04.2019 | 08:50:55

    Zürich (awp) - Das Credit Suisse Asset Management will über einen neuen Beirat für die thematischen Aktienanlagen Einblicke in Zukunftstechnologien erhalten und am Puls der neuen Entwicklungen bleiben. Der Beirat, in dem Experten aus Wissenschaft und Industrie Einsitz haben, solle fest in den Anlageprozess der Thematic Equitiy Funds eingebunden werden und habe bereits erfolgreich seine erste Sitzung abgehalten, teilte Credit Suisse am Montag mit.

    Die CS hat folgende externe Mitglieder in den Beirat berufen: Roland Siegwart, Professor für Autonome Systeme an der ETH Zürich; Alexander Berentsen, Professor für Wirtschaftstheorie und Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel; Andreas Caduff, Gründer des Wearables-Herstellers Biovotion sowie Nicola Tomatis, CEO und Verwaltungsratsmitglied des Navigationstechnologieanbieters BlueBotics.

    tt/uh

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  • 28.04.2019 Presseschau vom Wochenende 17 (27./28. April)

    Betroffene Wertpapiere

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    Presseschau vom Wochenende 17 (27./28. April)

    28.04.2019 | 17:58:24

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    CS I: Die Nichtregierungsorganisation Public Eye hat laut "SonntagsZeitung" und "Le Matin Dimanche" Strafanzeige bei der Bundesanwaltschaft gegen die Credit Suisse eingereicht. Grund sei ein Schuldenskandal in Mosambik. Die Kredite von mehr als zwei Milliarden Dollar, die in grossem Stil veruntreut worden seien, liessen die Staatsschulden des Landes in die Höhe schiessen. Public Eye fordere die Anklagebehörde nun auf, "die Frage zu klären, ob die Credit Suisse Group ihren organisatorischen Pflichten zur Überwachung der Tochtergesellschaft und zur Verhinderung illegaler Verhaltensweisen nachgekommen ist - so wie es das Schweizer Strafrecht von Unternehmen verlangt". Die Credit Suisse habe nichts vom Verhalten der betroffenen Mitarbeiter wissen können, hatte CS-Verwaltungsratspräsident Urs Rohner an der jüngsten Generalversammlung gesagt. Sie hätten sich über externe Mails ausgetauscht. (SoZ, S. 39)

    CS II: Laut der "SonntagsZeitung ist die CS am umstrittenen Übernahmedeal der israelischen Sicherheitsfirma NSO Group beteiligt. Die Grossbank habe zusammen mit einer New Yorker Investmentbank einen Kredit in Höhe von 510 Millionen US-Dollar gewährt, der den beiden NSO-Gründern eine Übernahme der Firma ermögliche. Kontrovers sei der Deal vor allem wegen der Spionagesoftware Pegasus, die NSO weltweit vertreibt. Sie werde zur Bespitzelung von Regimegegnern eingesetzt. Gegen das israelische Unternehmen laufen deswegen mehrere Klagen. (SoZ, S. 39)

    MEYER BURGER: Beim Solarzulieferer Meyer Burger spitzt sich die Lage im Vorfeld der Generalversammlung vom kommenden Donnerstag zu. So hat der Aktionär Elysium Capital laut einem Bericht der "SonntagsZeitung" im Zusammenhang mit dem kürzlichen Deal mit Oxford PV eine Strafanzeige wegen Verdachts auf ungetreue Geschäftsbesorgung und Privatbestechung gegen den gesamten Verwaltungsrat eingereicht. Denn bei diesem Deal seien die bisherigen Aktionäre benachteiligt worden. Meyer Burger wies die Vorwürfe gegenüber der Zeitung zurück und erwägt nun selber rechtliche Schritte. (SoZ, S. 40)

    NESTLÉ: Der Nahrungsmittelhersteller Nestlé hat sich Anfang April an einem Start-up der Lausanner ETH beteiligt, das an einem Wirkstoff aus Granatäpfeln tüftelt, wie die "NZZ am Sonntag" publik machte. Dieser könnte laut dem Bericht zu einem Baustein im Kampf gegen Alterskrankheiten werden. Das Start-up heisst Amazentis und beschäftigt derzeit weniger als zehn Mitarbeiter. Details zum Deal wie die Höhe der Beteiligung wurden nicht genannt. (NZZaS, S. 27)

    SUNRISE: Der Chef des Telekommunikationsunternehmens Sunrise, Olaf Swantee, glaubt, dass die Aktionäre den Sinn der UPC-Transaktion erkennen und der Kapitalerhöhung zustimmen werden. "Aber die dahinter liegenden Gründe zu erkennen, erfordert noch mehr Erklärungsarbeit", räumte er in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" ein. Die grosse Mehrheit der professionellen Anleger, mit denen Sunrise gesprochen habe, sehe die Akquisition von UPC Schweiz als eine "strategisch sinnvolle und finanziell attraktive Transaktion" an, sagte Swantee. (FuW, S. 1)

    RAHMENABKOMMEN: Die Gewerkschaften halten laut der "NZZ am Sonntag" an der Opposition gegen das Rahmenabkommen mit der EU fest. Im Interview mit der Zeitung sagte der neue Gewerkschaftsbund-Präsident Pierre-Yves Maillard zum Thema EU-Rahmenvertrag: "Dieser Text ist tot, auch wenn gewisse Kreise wie der Chefunterhändler Roberto Balzaretti, die GLP, Teile der FDP und einzelne Medien noch immer so tun, als hätte das Abkommen eine Chance." Die Gewerkschaften würden niemals einem Text zustimmen, der den Lohnschutz schwäche und diesen dem Europäischen Gerichtshof unterstelle. Die Souveränität sei nicht nur ein SVP-Thema, sondern auch ein linkes Anliegen, betonte er. "Es führt kein Weg an Neuverhandlungen vorbei", so Maillard weiter. (NZZaS, S. 9)

    VEKSELBERG: Der ehemalige Renova-Finanzchef und Vertraute des russischen Oligarchen Viktor Vekselberg, Igor Akhmerov, ist laut der "NZZ am Sonntag" und der "SonntagsZeitung" von einem Mailänder Gericht wegen Betrugs zu einer Haftstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt worden. Akhmerov war von 2004 bis 2006 Finanzchef von Vekselbergs Beteiligungsgesellschaft Renova, die etwa namhafte Anteile an den Schweizer Firmen Sulzer, Oerlikon und Schmolz+Bickenbach hält. Danach leitete er die Geschicke der Energiefirma Avelar Energy mit Sitz in Zürich, die ebenfalls zu Vekselbergs Imperium gehöre. Avelar soll unter anderem Subventionen des italienischen Staates unrechtmässigerweise bezogen haben. Laut den Mailänder Richtern geht es um rund 59 Millionen Euro. Akhmerov selbst sei von dem Urteil schockiert. Der Manager sagte den Zeitungen, er werde Rekurs einlegen. (NZZaS, S. 33; SoZ, S. 36)

    5G: Der Widerstand gegen den neuen Mobilfunkstandard 5G hat laut der "SonntagsZeitung", "Ostschweiz am Sonntag" und "Zentralschweiz am Sonntag" die Deutschschweiz erreicht. In mehreren lokalen Parlamenten lancierten Politiker entsprechende Vorstösse, die einen Baustopp oder zumindest zusätzliche Abklärungen für 5G-Antennen forderten. In den Kantonsparlamenten von Bern, St Gallen und Schwyz seien entsprechende Vorstösse traktandiert. Auch die Stadtparlamente von Luzern und Schaffhausen würden sich mit dem 5G-Ausbau beschäftigen. (SoZ, S.9)

    STANDORT SCHWEIZ: Die Schweiz verliert laut einer Studie an Standortattraktivität, wie die "NZZ am Sonntag" und "Le Matin Dimanche" berichteten. Die Zeitungen berufen sich auf eine noch unveröffentlichte Studie des Beratungsunternehmens McKinsey. Bis zum Jahr 2014 war die Schweiz demnach bei der Ansiedlung globaler Firmen in Europa die Nummer Eins - zusammen mit Irland. Inzwischen sei das Land auf Rang drei zurückgefallen. Als Hauptgründe nennen Experten die Ungewissheit im Verhältnis zur EU im Bereich der Personenfreizügigkeit sowie bei den Unternehmenssteuern. Zugelegt haben stattdessen die Niederlande, die - im Gegensatz zur Schweiz - auch substanziell vom Brexit profitieren, wie es von McKinsey hiess. Rund 40 Unternehmen hätten jüngst ihren Hauptsitz von Grossbritannien dorthin verschoben - so etwa Sony und Panasonic. (NZZaS, S. 29)

    rw/

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  • 26.04.2019 CS-Aktionäre winken an Generalversammlung alle Vergütungen durch

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    CS-Aktionäre winken an Generalversammlung alle Vergütungen durch

    26.04.2019 | 17:13:03

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Die Generalversammlung der Credit Suisse ist in diesem Jahr deutlich ruhiger und weniger lebendig verlaufen als in manch vergangenen Jahren. Auch die üblicherweise umstrittenen Managerlöhne sorgten für weniger Erregung. Der Vergütungsbericht erhielt trotz Kritik letztendlich 82 Prozent Zustimmung.

    Die Aktionäre winkten am Freitag alle Anträge des Verwaltungsrat mit grosser Mehrheit durch. Das war abzusehen, da die Bank das Vertrauen der Grossaktionäre geniesst.

    So wurde etwa der Vergütungsbericht konsultativ mit 82,1 Prozent abgesegnet. Im Vorjahr waren es 80,8 Prozent. 2017 hatten die Anteilseigner der CS-Spitze noch eine schallende Ohrfeige verpasst und dem Vergütungsbericht mit lediglich 58 Prozent zugestimmt.

    Aber auch in diesem Jahr blieb Kritik nicht aus: Im Vorfeld der diesjährigen Generalversammlung hatten sowohl der Schweizer Stimmrechtsberater Ethos als auch Glass Lewis den Aktionären empfohlen, den Vergütungsbericht abzulehnen.

    Konzernchef Tidjane Thiam erhielt für 2018 eine Gesamtentschädigung in der Höhe von 12,7 Millionen Franken, 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Er gehört damit weiter zu den bestbezahlten Managern der Schweiz. Im Vorjahr hatte der Franko-Ivorer allerdings "freiwillig" auf einen Teil seiner Boni verzichtet.

    Rohner im Amt bestätigt

    Während über den Vergütungsbericht eines vergangenen Geschäftsjahres lediglich konsultativ abgestimmt wird, muss eine börsenkotierte Aktiengesellschaft noch jeweils gesondert und bindend über die Gesamtvergütung der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrats abstimmen. Auch diese Vergütungsanträge wurden am Freitag mit einer grossen Mehrheit angenommen.

    Im Vergleich fiel die Zustimmung für die variable Vergütung der Geschäftsleitung mit unter 85 Prozent etwas tiefer aus, als die Abstimmung über die Fixgehälter mit knapp 87 Prozent. So wurden die Boni für die Geschäftsleitung für das vergangene Geschäftsjahr mit 84,9 Prozent Ja-Stimmen genehmigt. Dabei ging es um einen Gesamtbetrag von 30,6 Millionen Franken.

    Die langfristigen Boni für das laufende Geschäftsjahr 2019 in der Höhe eines Gesamtbetrags von 30,2 Millionen Franken wurde mit 84,5 Prozent angenommen. Die künftigen fixen Salären der Geschäftsleitung für den Zeitraum bis zur ordentlichen Generalversammlung 2020 wurden mit 86,9 Prozent Ja-Stimmen abgesegnet. Hier hatte der Verwaltungsrat einen maximalen Betrag von 31,0 Millionen Franken beantragt.

    Für den Verwaltungsrat wird indes nicht unterschieden zwischen variabel und fix, sondern ein einziges Mal für die künftige Vergütung bis zur nächsten Generalversammlung abgestimmt. Diese erhielt eine Zustimmung von 86,8 Prozent. Beantragt wurde für den Zeitraum ein maximaler Betrag von 12,0 Millionen.

    Die Aktionäre bestätigten des weiteren sämtliche bisherigen Verwaltungsräte für ein weiteres Jahr im Amt und wählten auch die neu vorgeschlagenen Mitglieder in das Gremium. Urs Rohner, der seit 2011 Verwaltungsratspräsident der Grossbank ist, wurde mit einem Ja-Stimmenanteil von 93,2 Prozent wiedergewählt. 2018 waren es 89,5 Prozent.

    Aktienkurs sorgt für Unmut

    In der Vergangenheit war es an den Generalversammlungen der Credit Suisse immer wieder zu hitzigen und lauten Voten verschiedener Aktionäre gekommen. Beispielsweise seilten sich vor zwei Jahren zwei Greenpeace-Aktivisten von der Decke ab und liessen ein Plakat vor der Tribüne herunter.

    Am Freitag kam es vor dem Hallenstadion, wo die Generalversammlung abgehalten wurde, indes auch zu einem kleinen Protest der "Klimastreikbewegung". Die Veranstalter sprachen von schätzungsweise 100 bis 120 Teilnehmern. Der Credit Suisse wurde vorgeworfen, sie unterstütze die fossile Brennstoffindustrie und finanziere damit die Klimakrise mit.

    Drinnen sorgte derweil die Aktienkursentwicklung für Unmut. Ethos-Direktor Vincent Kaufmann etwa kritisierte die Managerlöhne im Vergleich zum Aktienverlust von gegen 40 Prozent im vergangenen Jahr als "untragbar". Ein Kleinaktionär monierte: "Ich habe die Aktie einmal für 80 Franken gekauft - und wo stehen wir heute?"

    Kein Wunder, dass die Führungsspitze der Grossbank versuchte, mit Blick in die Zukunft zuversichtlich zu stimmen. Es sei berechtigt zu fragen, "warum der Aktienkurs dort ist, wo er ist", wenn die Strategie doch so erfolgreich sei, sagte der CEO. Gerade erst Ende 2018 hat die Bank eine dreijährige Restrukturierung abgeschlossen. "Wir versprechen, dass wir von nun an unseren Buchwert pro Aktie erhöhen werden, was mit der Zeit zu einem Anstieg des Aktienkurses führen dürfte", sagte Thiam am Freitag.

    An der Generalversammlung waren rund 67 Prozent aller 2,56 Milliarden Aktienstimmen vertreten. Insgesamt kamen gut 1'300 Aktionäre am Freitag ins Zürcher Hallenstadion - etwas mehr als im Vorjahr mit knapp 1'200.

    Diese vertraten allerdings lediglich knapp 1,2 Prozent der anwesenden Aktienstimmen, der grosse Rest wurde durch einen unabhängigen Stimmrechtsvertreter wahrgenommen. Grosse Aktionäre - zu ihnen gehören etwa die Olayan Group, die Qatar Holding, Harris Associates, Blackrock oder der Norwegische Staatsfonds - liessen sich also allenfalls vertreten.

    ys/tp

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  • 26.04.2019 CS-Aktionäre segnen Vergütungsbericht ab

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    CS-Aktionäre segnen Vergütungsbericht ab

    26.04.2019 | 15:16:41

    Zürich (awp) - Die Aktionäre der Credit Suisse haben an der Generalversammlung am Freitag dem Vergütungsbericht 2018 zugestimmt. Der Anteil der Ja-Stimmen der Konsultativabstimmung betrug 82,14 Prozent.

    Damit gaben sogar mehr Aktionäre der Grossbank als im Vorjahr ihre Zusage. Im Vorjahr waren es 80,8 Prozent, die "Ja" stimmten. 2017 hatten die Anteilseigner der CS-Spitze gar eine schallende Ohrfeige verpasst und beim Vergütungsbericht mit lediglich 58 Prozent "Ja" gestimmt.

    Die Stimmrechtsberater Glass Lewis und Ethos hatten den CS-Aktionären vor der Abstimmung am Freitag empfohlen, den Vergütungsbericht der Schweizer Grossbank abzulehnen. Verwaltungsratspräsident Urs Rohner betonte indes in einer Ansprache an die Aktionäre, die Vergütung der Geschäftsleitung basiere nicht nur auf der Beurteilung der Leistungen während des vergangenen Jahres, sondern auch auf dem Mass der Erfüllung des Restrukturierungsplans seit 2016.

    Konzernchef Tidjane Thiam erhielt für 2018 eine Gesamtentschädigung in der Höhe von 12,7 Millionen Franken. Das waren 30 Prozent mehr als im Vorjahr, und Thiam gehört weiter zu den bestbezahlten Managern der Schweiz. Im Vorjahr hatte der Franko-Ivorer allerdings "freiwillig" auf einen Teil seiner Boni verzichtet.

    Die variable Vergütung nahm 2018 somit um fast 50 Prozent auf 9,30 Millionen Franken zu. Der fixe Lohnanteil war derweil leicht rückläufig und betrug gut ein Viertel der Gesamtentschädigung. Nicht nur das Erreichen von strategischen und finanziellen Zielen wurde beurteilt, auch "weiche" Faktoren wie Verhalten und Ethik spielten eine Rolle. Die totale Vergütung entspricht wegen (langfristig) aufgeschobener Ansprüchen nicht dem tatsächlich ausbezahlten Lohn. Dieser lag laut Angaben der Bank "lediglich" bei gut 5,8 Millionen Franken.

    Entlastung für oberstes Management

    Am Freitag gab es des weiteren ein deutliches "Ja" zum Geschäftsbericht 2018 mit einem Stimmenanteil von 98,22. Zudem wurde dem Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung mit 87,92 Prozent Entlastung erteilt.

    An der (gegenwärtig laufenden) Generalversammlung der Credit Suisse sind rund 67 Prozent aller 2,56 Milliarden Aktienstimmen vertreten. Insgesamt kamen gut 1'300 Aktionäre am Freitag ins Zürcher Hallenstadion - etwas mehr als im Vorjahr, als es knapp 1'200 waren.

    Diese vertreten allerdings lediglich knapp 1,2 Prozent der anwesenden Aktienstimmen, der grosse Rest wird durch einen unabhängigen Stimmrechtsvertreter wahrgenommen. Grosse Aktionäre - zu ihnen gehören etwa die Olayan Group, die Qatar Holding, Harris Associates, Blackrock oder der Norwegische Staatsfonds - lassen sich also allenfalls vertreten.

    ys/tp

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  • 26.04.2019 CS-Spitze stellt steigenden Aktienkurs in Aussicht

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    CS-Spitze stellt steigenden Aktienkurs in Aussicht

    26.04.2019 | 13:00:00

    Zürich (awp) - Die Führungsspitze der Credit Suisse hat am Freitag vor den Aktionären versucht, die schlechte Aktienkursentwicklung zu rechtfertigen, und verwies vor allem auf das schwierige Umfeld. Für die nächsten Jahre schürte das Management hingegen Zuversicht.

    "Wir versprechen, dass wir von nun an unseren Buchwert pro Aktie erhöhen werden, was mit der Zeit zu einem Anstieg des Aktienkurses führen dürfte", sagte Konzernchef Tidjane Thiam in seiner Rede im Hallenstadion in Zürich.

    Es sei berechtigt zu fragen, "warum der Aktienkurs dort ist, wo er ist", wenn die Strategie doch so erfolgreich sei, sagte Thiam. Die Entwicklung des Aktienkurses hänge jedoch nicht allein von der Entwicklung der Credit Suisse, sondern auch vom Branchenumfeld ab.

    So habe der europäische Bankensektor in den letzten Jahren zwei Phasen mit grösseren Bewertungsrückgängen erlitten: Zwischen Sommer 2015 und 2016 verloren die Aktienkurse der europäischen Banken laut Thiam 48 Prozent und im vergangenen Jahr 33 Prozent.

    "Konnten klar nicht zufrieden sein"

    Die Credit Suisse sei nach dem Abschluss der Restrukturierung Ende letzten Jahres nun "eine im Wesentlichen andere und stärkere Bank", sagte derweil Verwaltungsratspräsident Urs Rohner. "Wir haben unsere Ziele weitgehend erreicht." Man stehe heute auf einem soliden Fundament und sei in der Lage und bereit, nachhaltigen Mehrwert für die Aktionäre zu schaffen.

    Die Performance des vergangenen Jahres und des ersten Quartals 2019 würden die "grossen Fortschritte" widerspiegeln. "Jedoch konnten wir im vergangenen Jahr mit der Entwicklung unseres Aktienkurses klar nicht zufrieden sein", gestand auch Rohner ein. Aber auch er verwies in erster Linie auf das Umfeld. Dem europäischen Bankensektor mache vor allem das anhaltend tiefe Zinsumfeld in Europa zu schaffen, was auch dessen Attraktivität gegenüber dem US-Bankensektor reduziere.

    Im laufenden Jahr habe sich der CS-Aktienkurs indes wieder einmal sehr gut entwickelt. Mit einer Kursperformance von 27 Prozent (Gesamtmarkt +18,5 Prozent) bis zum Börsenschluss am Donnerstag habe man sich von den europäischen Mitbewerbern abgesetzt.

    Am Mittwoch hatte die Credit Suisse Zahlen zum ersten Quartal publiziert. Der Reingewinn stieg um 8 Prozent auf 749 Millionen Franken und war damit deutlich höher als im Markt erwartet. Die Erträge sanken allerdings um 4 Prozent auf 5,39 Milliarden Franken.

    An der GV sind 1'327 Aktionäre anwesend (Stand 11 Uhr), wobei knapp 67 Prozent der Aktienstimmen vertreten sind.

    ys/uh

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  • 24.04.2019 CS überrascht im ersten Quartal mit deutlichem Gewinnanstieg

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    CS überrascht im ersten Quartal mit deutlichem Gewinnanstieg

    24.04.2019 | 17:44:09

    (Zusammenfassung mit Aktienschlusskurs ergänzt)

    Zürich (awp) - Die Credit Suisse hat im ersten Quartal trotz schwierigem Marktumfeld deutlich mehr verdient. Das Management sieht sich darin bestätigt, bei der Restrukturierung alles richtig gemacht zu haben. Entscheidend ist jetzt allerdings, dass die Grossbank die Erträge nachhaltig steigern und die Rentabilitätsziele erreichen kann.

    Das Ergebnis übertraf die Prognosen gemäss AWP-Konsens auf allen Ebenen. Vor Steuern verdiente die zweitgrösste Schweizer Bank mit 1,06 Milliarden Franken rund 1 Prozent mehr, und der Reingewinn stieg um 8 Prozent auf 749 Millionen Franken.

    "Die Vorteile der Restrukturierung kommen bereits zum Tragen", kommentierte Konzernchef Tidjane Thiam die Zahlen am Mittwoch. Der neue Geschäftsmix nach der Restrukturierung habe sich unter schwierigen Marktbedingungen bewährt.

    Vermögensverwaltung über Erwartungen

    In den vergangenen drei Jahren wurde das Investment Banking deutlich verkleinert, um die Bank unabhängiger vom Marktumfeld zu machen. Der Fokus der CS liegt damit nun schon seit längerem auf der Vermögensverwaltung: Die wichtigen Pfeiler der Bank sind die globale Vermögensverwaltungs-Division (IWM), aber auch das Schweizer Geschäft (Swiss Universal Bank) und die Region Asien-Pazifik.

    Das Vermögensverwaltungsgeschäft bekam im ersten Quartal zwar auch eine geringere Kundenaktivität zu spüren. Dennoch spricht die Credit Suisse von einem erfreulichen Jahresauftakt im Kerngeschäft. Der Vorsteuergewinn im IWM stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent auf 523 Millionen Franken und über traf damit die Marktprognosen deutlich. Die Swiss Universal Bank lieferte mit 550 Millionen den grössten Beitrag zum Ergebnis vor Steuern.

    Im Vermögensverwaltungsgeschäft wurden insgesamt Netto-Neugelder in der Höhe von 9,6 Milliarden Franken erzielt. Die verwalteten Vermögen stiegen per Ende März auf die Rekordhöhe von 786 Milliarden.

    Rückläufige Erträge

    Das mittlerweile geschrumpfte Investment Banking soll in der neuen Strategie vor allem das Kerngeschäft unterstützen. Und die Credit Suisse liest am Ergebnis des ersten Quartal bereits erste positive Auswirkungen der Restrukturierung ab. Allerdings litt insbesondere das Beratungsgeschäft für Unternehmen (Investment Banking & Capital Markets) unter den schwierigen Bedingungen an den Finanzmärkten.

    Die Erträge brachen um rund ein Drittel ein, und der Bereich war unprofitabel. Der vorübergehende teilweise Stillstand der US-Regierung habe ebenfalls nicht geholfen. Nach der Deal-Flaute sei nun aber die Pipeline mit anstehenden Transaktionen - Fusionen und Übernahmen - gut gefüllt.

    Die Handelssparte Global Markets erzielte indes ein positives Vorsteuerergebnis von 283 Millionen Franken. Die Erträge sowohl im Aktien- als auch Anleihenverkauf und -handel seien gestiegen. Die bereits publizierten Ergebnisse grosser US-Banken hatten für den Berichtszeitraum eine deutliche Schwäche gezeigt.

    "Sind dort, wo wir hin wollten"

    Insgesamt war es für die Credit Suisse ebenfalls kein einfaches Quartal, was sich auch am Gesamtertrag zeigt. Dieser sank um 4 Prozent auf 5,39 Milliarden Franken. Bei einem Geschäftsaufwand von 4,24 Milliarden (-6 Prozent) ergibt sich ein Verhältnis aus Kosten und Erträgen (Cost-/Income-Ratio) von knapp 79 Prozent.

    Im Verlauf des ersten Quartals verbesserte sich die Situation mit Blick auf die Märkte allerdings zunehmend: Auf einen schwierigen Januar und eine leichte Erholung im Februar folgte ein äusserst starker März, in dem die Bank den zweithöchsten Ertrag der letzten 39 Monate erwirtschaftete. Diese Dynamik habe sich im April fortgesetzt. Man könne aber anhand dessen noch keine Rückschlüsse für das Gesamtjahr 2019 ziehen.

    "Wir sind nicht hier und sagen: alles ist gut", sagte Chef Thiam auch mit Blick auf das Marktumfeld. "Aber wir sind strategisch dort, wo wir die Bank haben wollten."

    Gutes Kapitalpolster

    Künftig wird sich die Credit Suisse an ihren Zielen messen lassen müssen. Nicht wenig Unsicherheit herrscht am Markt darüber, ob im laufenden Jahr wirklich eine Rendite auf dem materiellem Eigenkapital (RoTE) von mindestens 10 Prozent erreicht werden kann. Bis 2021 soll sie sogar auf über 12 Prozent steigen. Die Kennzahl stieg im ersten Quartal auf 7,8 Prozent nach 5,5 Prozent 2018.

    Die Kapitalisierung bewegt sich indes weiterhin innerhalb des eigenen Zielbereichs. Trotz Ertragsrückgang und einem sowohl methodisch als auch währungsbedingten Anstieg der risikogewichteten Aktiven hielten sich die Kapitalquoten per Ende März unverändert bei 12,6 Prozent (CET1-Kernkapitalquote) beziehungsweise bei 4,1 Prozent (Leverage-Ratio).

    An der Börse schlossen Credit Suisse am Mittwoch kaum verändert bei 13,52 Franken (+0,1%). Kurz nach Eröffnung war der Aktienkurs noch deutlich angestiegen und rückte auf ein Tageshoch von 14,14 Franken vor.

    ys/tp

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  • 24.04.2019 CS überrascht im ersten Quartal mit deutlichem Gewinnanstieg

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    CS überrascht im ersten Quartal mit deutlichem Gewinnanstieg

    24.04.2019 | 15:45:11

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Die Credit Suisse hat im ersten Quartal trotz schwierigem Marktumfeld deutlich mehr verdient. Das Management sieht sich darin bestätigt, bei der Restrukturierung alles richtig gemacht zu haben. Entscheidend ist jetzt allerdings, dass die Grossbank die Erträge nachhaltig steigern und die Rentabilitätsziele erreichen kann.

    Das Ergebnis übertraf die Prognosen gemäss AWP-Konsens auf allen Ebenen. Vor Steuern verdiente die zweitgrösste Schweizer Bank mit 1,06 Milliarden Franken rund 1 Prozent mehr, und der Reingewinn stieg um 8 Prozent auf 749 Millionen Franken.

    "Die Vorteile der Restrukturierung kommen bereits zum Tragen", kommentierte Konzernchef Tidjane Thiam die Zahlen am Mittwoch. Der neue Geschäftsmix nach der Restrukturierung habe sich unter schwierigen Marktbedingungen bewährt.

    Vermögensverwaltung über Erwartungen

    In den vergangenen drei Jahren wurde das Investment Banking deutlich verkleinert, um die Bank unabhängiger vom Marktumfeld zu machen. Der Fokus der CS liegt damit nun schon seit längerem auf der Vermögensverwaltung: Die wichtigen Pfeiler der Bank sind die globale Vermögensverwaltungs-Division (IWM), aber auch das Schweizer Geschäft (Swiss Universal Bank) und die Region Asien-Pazifik.

    Das Vermögensverwaltungsgeschäft bekam im ersten Quartal zwar auch eine geringere Kundenaktivität zu spüren. Dennoch spricht die Credit Suisse von einem erfreulichen Jahresauftakt im Kerngeschäft. Der Vorsteuergewinn im IWM stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent auf 523 Millionen Franken und über traf damit die Marktprognosen deutlich. Die Swiss Universal Bank lieferte mit 550 Millionen den grössten Beitrag zum Ergebnis vor Steuern.

    Im Vermögensverwaltungsgeschäft wurden insgesamt Netto-Neugelder in der Höhe von 9,6 Milliarden Franken erzielt. Die verwalteten Vermögen stiegen per Ende März auf die Rekordhöhe von 786 Milliarden.

    Rückläufige Erträge

    Das mittlerweile geschrumpfte Investment Banking soll in der neuen Strategie vor allem das Kerngeschäft unterstützen. Und die Credit Suisse liest am Ergebnis des ersten Quartal bereits erste positive Auswirkungen der Restrukturierung ab. Allerdings litt insbesondere das Beratungsgeschäft für Unternehmen (Investment Banking & Capital Markets) unter den schwierigen Bedingungen an den Finanzmärkten.

    Die Erträge brachen um rund ein Drittel ein, und der Bereich war unprofitabel. Der vorübergehende teilweise Stillstand der US-Regierung habe ebenfalls nicht geholfen. Nach der Deal-Flaute sei nun aber die Pipeline mit anstehenden Transaktionen - Fusionen und Übernahmen - gut gefüllt.

    Die Handelssparte Global Markets erzielte indes ein positives Vorsteuerergebnis von 283 Millionen Franken. Die Erträge sowohl im Aktien- als auch Anleihenverkauf und -handel seien gestiegen. Die bereits publizierten Ergebnisse grosser US-Banken hatten für den Berichtszeitraum eine deutliche Schwäche gezeigt.

    "Sind dort, wo wir hin wollten"

    Insgesamt war es für die Credit Suisse ebenfalls kein einfaches Quartal, was sich auch am Gesamtertrag zeigt. Dieser sank um 4 Prozent auf 5,39 Milliarden Franken. Bei einem Geschäftsaufwand von 4,24 Milliarden (-6 Prozent) ergibt sich ein Verhältnis aus Kosten und Erträgen (Cost-/Income-Ratio) von knapp 79 Prozent.

    Im Verlauf des ersten Quartals verbesserte sich die Situation mit Blick auf die Märkte allerdings zunehmend: Auf einen schwierigen Januar und eine leichte Erholung im Februar folgte ein äusserst starker März, in dem die Bank den zweithöchsten Ertrag der letzten 39 Monate erwirtschaftete. Diese Dynamik habe sich im April fortgesetzt. Man könne aber anhand dessen noch keine Rückschlüsse für das Gesamtjahr 2019 ziehen.

    "Wir sind nicht hier und sagen: alles ist gut", sagte Chef Thiam auch mit Blick auf das Marktumfeld. "Aber wir sind strategisch dort, wo wir die Bank haben wollten."

    Gutes Kapitalpolster

    Künftig wird sich die Credit Suisse an ihren Zielen messen lassen müssen. Nicht wenig Unsicherheit herrscht am Markt darüber, ob im laufenden Jahr wirklich eine Rendite auf dem materiellem Eigenkapital (RoTE) von mindestens 10 Prozent erreicht werden kann. Bis 2021 soll sie sogar auf über 12 Prozent steigen. Die Kennzahl stieg im ersten Quartal auf 7,8 Prozent nach 5,5 Prozent 2018.

    Die Kapitalisierung bewegt sich indes weiterhin innerhalb des eigenen Zielbereichs. Trotz Ertragsrückgang und einem sowohl methodisch als auch währungsbedingten Anstieg der risikogewichteten Aktiven hielten sich die Kapitalquoten per Ende März unverändert bei 12,6 Prozent (CET1-Kernkapitalquote) beziehungsweise bei 4,1 Prozent (Leverage-Ratio).

    An der Börse tendieren Credit Suisse am Mittwoch gegen 15.25 Uhr wenig bewegt bei 13,51 Franken zu - in einem leicht festeren Gesamtmarkt. Kurz nach Eröffnung stiegen die Aktien noch deutlich an und erreichten im bisherigen Tageshoch noch 14,14 Franken (+3,4 Prozent). UBS legen aktuell 0,6 Prozent zu.

    ys/tp

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  • 24.04.2019 Credit Suisse vor Banklizenz in Saudi-Arabien

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    Credit Suisse vor Banklizenz in Saudi-Arabien

    24.04.2019 | 10:32:12

    Riad (awp/reu) - Die Credit Suisse ist bei ihren Bemühungen um eine Banklizenz in Saudi-Arabien am Ziel. Die entsprechende Genehmigung werde der Grossbank ausgestellt, erklärte der saudische Finanzminister am Mittwoch.

    Das Institut hatte sich bereits seit längerem für eine volle Banklizenz in der grössten Volkswirtschaft im Nahen Osten beworben. Bankchef Tidjane Thiam war dafür nach eigenen Angaben persönlich in das Land gereist.

    Doch mit dem Aufruhr um den verschwundenen saudiarabischen Journalisten Dschamal Khaschoggi hatte Thiam seine Teilnahme an einer saudi-arabischen Investorenkonferenz im Herbst vergangenen Jahres abgesagt - so wie einige andere Wirtschaftslenker auch.

    jb/

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  • 24.04.2019 CS-Aktien legen nach überraschend positiven Quartalszahlen klar zu

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    CS-Aktien legen nach überraschend positiven Quartalszahlen klar zu

    24.04.2019 | 09:39:11

    Bern (awp) - Die Aktien der Credit Suisse (CS) sind mit starken Avancen in die Sitzung vom Mittwoch gestartet. Die zweitgrösste Schweizer Bank hat im ersten Quartal einem schwierigen Umfeld getrotzt die Analystenerwartungen zum Teil deutlich übertroffen. Die Experten sprechen denn auch in ersten Kommentaren von einer positiven Überraschung.

    Die CS-Aktie gewinnen um 09.30 Uhr bei hohen Volumen 3,5 Prozent auf 13,99 Franken (Tageshoch 14,14) und liegen damit auf dem höchsten Stand seit letztem Oktober. Jene der Rivalin UBS, die am (morgigen) Donnerstag ihre Quartalszahlen vorlegen wird, avancieren immerhin 1,2 Prozent auf 13,56 Franken. Die Gesamtmarkt (SMI) notiert dabei um rund 0,3 Prozent über dem Schlussstand vom Vortag.

    Dass das Umfeld schwierig war, zeigt sich etwa am Ertrag. Dieser war im Jahresvergleich bei der CS leicht rückläufig, lag damit aber noch immer am ganz oberen Ende der Erwartungsbandbreite. Aber auch bei den anderen Zahlen (Reingewinn, Vorsteuergewinn, Divisionen) konnte die Bank die Erwartungen übertreffen.

    Analysten zeigten sich vor allem auch positiv überrascht, dass sowohl der Vorsteuer- wie auch der Reingewinn trotz den schwierigen Verhältnissen an den Finanzmärkten über dem Vorjahr zu liegen kamen. Auf Vorsteuerebene konnte vor allem die Kerndivision International Wealth Management (IWM) im Vergleich zu den Prognosen glänzen.

    Man sehe in der Vermögensverwaltung deutliche Ertrags- und Gewinnsteigerungen, heisst es dazu in einem ersten Kommentar der ZKB. Dort sei der operative Hebel nach wie vor visibel. Morgan Stanley zeigt sich insgesamt ermutigt von den Trends im Private Banking, wobei IWM mit ihrer Stärke in Bezug auf Transaktionserlöse eine herausragende Stellung einnehme.

    Entsprechend positiv gewürdigt wird denn auch die Neugeldentwicklung. Goldman Sachs etwa spricht von starken Neugeldzahlen im Private Banking. Positiv bewertet werden bei den meisten Analysten auch die Kapitalquoten, obwohl die CS sowohl bei der Kernkapitalquote wie auch bei der Leverage Ratio auf dem Niveau von Ende 2018 geblieben ist. Analysten hatten allerdings deutlich tiefere Werte erwartet aufgrund von zusätzlichen regulatorischen Anforderungen ans Kapital.

    Mit einem Kursplus von 17 Prozent seit Ende März (ohne heute) hatten die Aktien der CS zuletzt einen ziemlich guten Lauf. Dabei hätten sich die Anleger offensichtlich auch nicht von warnenden Worten zum Tagesgeschäft entmutigen lassen, hiess es im Handel, rückblickend wohl mit gutem Grund.

    uh/cf

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  • 24.04.2019 CS steigert Gewinn im ersten Quartal in schwierigem Umfeld um 8 Prozent

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    CS steigert Gewinn im ersten Quartal in schwierigem Umfeld um 8 Prozent

    24.04.2019 | 08:43:29

    (Erweiterte Fassung)

    Zürich (awp) - Die Credit Suisse hat im ersten Quartal 2019 in einem schwierigen Marktumfeld mehr verdient und damit auch die Prognosen von Analysten übertroffen. Vor allem in der internationalen Vermögensverwaltung schnitt sie überraschend gut ab. Mit Blick auf das zweite Quartal gibt sich die zweitgrösste Schweizer Bank vorsichtig optimistisch.

    Der Reingewinn in der Berichtsperiode stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent auf 749 Millionen Franken. Wie die Bank am Mittwoch mitteilte, war dies der höchste Quartalsgewinn seit dem dritten Quartal 2015.

    Auf Vorsteuerebene verdiente die Bank mit 1,06 Milliarden Franken rund 1 Prozent mehr. Es war damit das zehnte Quartal in Folge mit einem Gewinnwachstum im Vorjahresvergleich. Der Geschäftsmix nach Abschluss der dreijährigen Restrukturierung Ende 2018 habe sich also unter schwierigen Marktbedingungen bewährt, folgerte die Bank.

    Schwieriger Januar, starker März

    Insgesamt verlief das Quartal sehr unterschiedlich: Auf einen schwierigen Januar und eine leichte Erholung im Februar sei ein starker März gefolgt, in dem die Bank den zweithöchsten Ertrag der letzten 39 Monate erwirtschaftet habe, sagte Konzernchef Tidjane Thiam laut Mitteilung.

    Dass das Umfeld in der Berichtsperiode nicht einfach war, zeigt sich vor allem am Ertrag. Dieser sank im Vorjahresvergleich um 4 Prozent auf 5,39 Milliarden Franken. Bei einem Geschäftsaufwand von 4,24 Milliarden (-6%) ergibt sich ein Verhältnis aus Kosten und Erträgen (Cost-/Income-Ratio) von knapp 79 Prozent.

    Mit den Zahlen zum ersten Quartal wurden die Prognosen von Analysten gemäss AWP-Konsens auf allen Ebenen (inklusive der wichtigsten Bereiche) übertroffen - zum Teil deutlich.

    Das Schweizer Geschäft, das in der wichtigen Division Swiss Universal Bank (SUB) zusammengefasst ist, verdiente mit 550 Millionen Franken vor Steuern allerdings etwas weniger als im entsprechenden Vorjahressemester (-2%). Die Bank spricht hier von einem schwierigen Marktumfeld sowie einer geringeren Kundenaktivität gegenüber dem starken Auftaktquartal 2018. Die verwalteten Vermögen hätten allerdings einen neuen Rekordwert von 607 Milliarden Franken erzielt.

    Vermögensverwaltung überrascht positiv

    Von einem "erfreulichen Jahresauftakt" ist in der ebenfalls zum Kerngeschäft gehörenden globalen Vermögensverwaltungs-Division (IWM) die Rede. Der Vorsteuer-Gewinn stieg im Vergleich zum Vorquartal um 8 Prozent auf 523 Millionen Franken und lag damit weit über den Marktschätzungen. Die Division habe den höchsten Quartalsgewinn seit der Gründung der Division Ende 2015 erzielt, hiess es.

    Einen deutlichen Rückgang von über einem Fünftel auf noch 183 Millionen Franken gab es in der Division Asia Pacific (APAC). Das Ergebnis wurde laut Mitteilung beeinträchtigt von der Zurückhaltung der Kunden bzw. der entsprechenden Abnahme der Marktaktivität in Asien.

    Unter den schwierigen Bedingungen an den Finanzmärkten vor allem zu Beginn des Jahres litt aber vor allem die Division Investment Banking & Capital Markets (IBCM), die einen Verlust von 93 Millionen Franken ausweisen muss. Die Netto-Erträge brachen hier um rund ein Drittel ein. Leicht unter Vorjahr schnitt derweil die Division Global Markets (GM) mit einem Gewinn von 282 Millionen Franken (-4%) ab.

    Hohe Zuflüsse insgesamt

    Insgesamt flossen der Bank in der Periode von Januar bis März Nettoneugelder in Höhe von 35,8 Milliarden Franken zu, verglichen mit lediglich 0,5 Milliarden im vierten Quartal 2018. Ein Grossteil der Zuflüsse ist allerdings auf institutionelle Kunden in der Schweiz zurückzuführen, was eine anhaltend positive Dynamik im Vorsorgegeschäft widerspiegle, so die CS. Im Vermögensverwaltungsgeschäft allein gab es insgesamt Netto-Zuflüsse von lediglich 9,6 Milliarden Franken.

    Die verwalteten Vermögen standen per Ende März bei 1'431 Milliarden und damit um 6 Prozent über dem Stand Ende 2018, in der eigentlichen Vermögensverwaltung lagen sie bei 786 Milliarden Franken. In Bezug auf die Kapitalisierung kann die Bank derweil keine weiteren Verbesserungen ausweisen. Sowohl die Kernkapitalquote (CET1) wie auch die ungewichtete Leverage Ratio (CET1) blieben gegenüber Ende 2018 unverändert und zwar bei 12,6 bzw. 4,1 Prozent.

    April setzt positive Dynamik fort

    Mit Blick auf den weiteren Jahresverlauf bzw. das zweite Quartal zeigt sich die Bank "vorsichtig optimistisch". Die positive Dynamik gegen Ende des ersten Quartals habe sich im April auf breiter Front fortgesetzt, so die Bank in ihrer Mitteilung. Das Vertrauen der Kunden kehre allmählich zurück.

    Allerdings sei das Quartal noch nicht weit genug vorangeschritten, um abschliessende Rückschlüsse für das Gesamtjahr 2019 zu ziehen. Die Bank erwähnt weiterhin bestehende geopolitischen und makroökonomische Bedenken, wobei sich die Auswirkungen aber bereits abgeschwächt hätten.

    Die Pipeline an Transaktionen im Vermögensverwaltungsgeschäft und im Investment Banking sei indes gut gefüllt. Man lege entsprechend den Fokus weiterhin darauf, 2019 und darüber hinaus die Renditen zu steigern und einen wachsenden Mehrwert für die Aktionäre zu generieren.

    Die CS-Aktie dürfte mit Gewinnen auf die präsentierten Zahlen reagieren, vorbörslich legen die Papiere fast 3 Prozent zu.

    uh/ys

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  • 24.04.2019 CS steigert Gewinn im ersten Quartal um 8 Prozent auf 749 Millionen Franken

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    CS steigert Gewinn im ersten Quartal um 8 Prozent auf 749 Millionen Franken

    24.04.2019 | 07:27:20

    Zürich (awp) - Die Credit Suisse hat im ersten Quartal trotz eines schwierigen Marktumfelds mehr verdient und auch die Prognosen der Analysten übertroffen. Mit Blick in die Zukunft gibt sich die Grossbank vorsichtig optimistisch.

    Der Reingewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent auf 749 Millionen Franken. Auf Vorsteuerebene lag der Gewinn bei 1,06 Milliarden Franken. Es sei das zehnte Quartal in Folge mit einem Gewinnwachstum im Vorjahresvergleich, da sich der Geschäftsmix auch unter schwierigen Marktbedingungen weiter bewähre, teilte die Credit Suisse am Mittwoch mit.

    Das erste Quartal verlief sehr unterschiedlich: Auf einen schwierigen Januar und eine leichte Erholung im Februar sei ein starker März verfolgt, in dem der zweithöchsten Ertrag der letzten 39 Monate verzeichnet worden sei, liess sich Konzernchef Tidjane Thiam in der Mitteilung zitieren. Insgesamt war es der höchste Quartalsgewinn seit dem dritten Quartal 2015.

    Zurückgegangen sind die Erträge: Diese sanken auf 5,39 Milliarden Franken von 5,64 Milliarden im Vorjahr. Bei einem Geschäftsaufwand von 4,24 Milliarden ergibt sich ein Verhältnis aus Kosten und Erträgen (Cost-/Income-Ratio) von rund 79 Prozent.

    Mit den Zahlen zum ersten Quartal wurden die Prognosen der Analysten übertroffen. Laut AWP-Konsens gingen die Experten im Durchschnitt von einem Gesamtertrag von 5,21 Milliarden sowie von einem Vorsteuergewinn von 994 Millionen und einem Konzerngewinn von 694 Millionen Franken aus.

    Insgesamt flossen der Bank in der Periode von Januar bis März Nettoneugelder in Höhe von 35,8 Milliarden Franken zu, verglichen mit 0,5 Milliarden im vierten Quartal 2018. Im Vermögensverwaltungsgeschäft allein gab es insgesamt Zuflüsse von 9,6 Milliarden Franken. 27,6 Milliarden der Zuflüsse sind auf den Bereich Corporate & Institutional Clients der Swiss Universal Bank zurückzuführen, was die anhaltend positive Dynamik im Vorsorgegeschäft widerspiegle, hiess es.

    Die verwalteten Vermögen standen per Ende März bei 1'431 Milliarden und damit über den 1'347 Milliarden per Ende 2018.

    Von den Divisionen erzielten alle ausser Investment Banking & Capital Markets (IBCM) ein positives Ergebnis. Der Verlust erreichte in dem Bereich vor Steuern 93 Millionen.

    Mit Blick in die Zukunft hiess es zudem, die positive Dynamik von gegen Ende des ersten Quartals habe sich im April auf breiter Front fortgesetzt. Das Vertrauen der Kunden kehre allmählich zurück. Allerdings sei das Quartal noch nicht weit genug vorangeschritten, um abschliessende Rückschlüsse über die Entwicklung Gesamtjahr 2019 zu ziehen. Die Aussichten für das zweite Quartal 2019 werden aber "vorsichtig optimistisch" eingeschätzt.

    ys/uh

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  • 23.04.2019 Ausblick Credit Suisse: Q1-Gewinn von 694 Millionen Franken erwartet

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    Ausblick Credit Suisse: Q1-Gewinn von 694 Millionen Franken erwartet

    23.04.2019 | 14:23:57

    Zürich (awp) - Die Grossbank Credit Suisse veröffentlicht am Mittwoch, 24. April, das Ergebnis zum ersten Quartal 2019. Insgesamt haben acht Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

    Q1 2019E
    (in Mio Fr.)        AWP-Konsens     Q4 18A   Q1 18A   
    Geschäftsertrag        5'209         4'801    5'636       
    Reinergebnis             694           259      694       
    Gewinn vor Steuern       994           595    1'054       
     - Swiss UB              542           498      563     
     - IWM                   434           410      484       
     - APAC                  172            37      234  
    

    FOKUS: Das zurückliegende Quartal ist das erste nach Abschluss der dreijährigen Restrukturierung, die Tidjane Thiam damals als neuer Konzernchef angestossen hatte. Das Investment Banking wurde deutlich verkleinert, um sich unabhängiger vom Marktumfeld zu machen, und die Vermögensverwaltung ausgebaut. Ziel der Strategie war es, die Risiken zu reduzieren, die Kosten zu senken und die Kapitalbasis zu stärken.

    Ende des Jahres wurde auch die Abwicklungseinheit - für die nicht mehr als strategisch deklarierten Geschäfte - aufgelöst. Ab diesem Jahr liegt der Fokus nun auf ausgewiesenen Zahlen statt auf bereinigten.

    Erstmals seit 2014 schrieb die Credit Suisse im vergangenen Jahr zudem wieder schwarze Zahlen und machte einen Gewinn von 2,06 Milliarden nach einem Verlust von 983 Millionen Franken im Vorjahr. Der Vorsteuergewinn mit 3,41 Milliarden Franken blieb allerdings weit hinter den vor gut drei Jahren angepeilten bis zu 10 Milliarden Franken zurück.

    Im Oktober 2015 sagte Thiam, der damals gerade erst den Chefsessel von seinem langjährigen Vorgänger Brady Dougan übernommen hatte, bis 2018 sei eine Steigerung des Vorsteuergewinns auf 9 bis 10 Milliarden möglich. Ein Jahr später ruderte er dann bei den Zielen zurück.

    Für die Credit Suisse dürfte es kein einfaches Auftaktquartal gewesen sein. Die Zwischenberichte von Mitbewerbern legten bereits ein schwaches Handelsumfeld mit teils deutlichen Ertragsrückgängen offen, wogegen auch die Schweizer Bank nicht immun gewesen sein dürfte. "Das Marktumfeld war äusserst widrig, wir erwarten deshalb kein gutes Ergebnis", schreibt etwa die ZKB.

    Der Hauptkonkurrent UBS gab Mitte März bereits eine eher schwache Guidance ab: Trotz der Erholung der Aktienmärkte seien die Kunden im bisherigen Verlauf des ersten Quartals vorsichtig, erklärten Verwaltungsratspräsident Axel Weber und CEO Sergio Ermotti in einem Brief an die Aktionäre. Am Markt wird daher auch für die Credit Suisse keine für ein Erstquartal typische Ertragsstärke erwartet. So dürften etwa die transaktionsbezogenen Kommissionen in allen Einheiten zur Schwäche neigen.

    In der Vermögensverwaltung dürfte sich nach Marktmeinung zwar die gute Performance der Aktienmärkte positiv auf die verwalteten Vermögen ausgewirkt haben. Die Margen dürften allerdings weiter unter Druck sein.

    Wie bereits bekannt, war für grosse US-Banken das diesjährige erste Quartal insgesamt ein langsamer Jahresauftakt. Die Institute bekamen einen schwachen Handel mit Anleihen und Aktien sowie die Flaute bei Börsengängen deutlich zu spüren.

    Auch die Generalversammlung der Credit Suisse, die für zwei Tage nach der Zahlenpräsentation angesetzt ist, wirft bereits ihre Schatten voraus. Für Ärger sorgen wie auch in den Vorjahren bereits im Vorfeld wieder die Löhne. Mit ISS stellt sich zwar einer der grossen Stimmrechtsberater hinter die Vorschläge der Grossbank und empfiehlt, allen Anträgen zuzustimmen. Der Stimmrechtsberater Glass Lewis lehnt jedoch den Vergütungsbericht ab. Der Schweizer Stimmrechtsberater Ethos empfiehlt den Aktionären gar, bei sämtlichen Tagesordnungspunkten betreffend der Vergütung des Verwaltungsrates und des Managements mit "Nein" zu stimmen.

    ZIELE: Die Credit Suisse hat am Investorentag im Dezember die Ziele ab 2019 teilweise angepasst und präzisiert. Nachfolgend eine Auswahl:

     Rendite auf dem materiellem Eigenkapital (RoTE):
      10-11% für 2019, 11-12% für 2020, >12% für 2021 (2018: 5,5%)
     Operative Gesamtkostenbasis für 2019 und 2020:
      zwischen 16,5 Mrd und 17 Mrd Fr. (Ende 2018: 16,5 Mrd)
     Kapitalquoten für 2018 bis 2020: 
      - Kernkapitalquote (CET1, look-through) >12,5% (Ende 2018: 12,6%)
      - CET1/Tier 1 Leverage Ratio >3,5% bzw. >5,0% (Ende 2018: 4,1%)
     Kapitalmanagement 2019 und 2020:
      - Jeweils mindestens 50% des Reingewinns an die Investoren zurückführen
      - Anstieg der ordentliche Dividende um jeweils mindestens 5% 
        (2018: 0,2625 Franken je Aktie)
      - Aktienrückkauf 2019 bis zu 1,5 Mrd Fr. bewilligt, 2020 in ähnlichem Umfang
     Effektiver Steuersatz: 2019 rund 30 Prozent
     Effizienz jedes Jahr um 2 bis 3 Prozent steigern
    

    PRO MEMORIA:

    AKTIENRÜCKKAUF: Im Januar wurde der angekündigte Aktienrückkauf gestartet. Am Investorentag im Dezember 2018 kündigte das Management ein milliardenschweres Aktienprogramm an: Im laufenden und im kommenden Jahr sollen Aktien im Wert von bis zu 3 Milliarden Franken zurückgekauft werden.

    CHINA: Anfang der Woche wurde bekannt, dass die Credit Suisse kurz davor steht, an ihrem chinesischen Wertpapierhandels-Joint-Venture eine Mehrheit zu übernehmen. Nach der Zustimmung der Aufsichtsbehörden steigt der Anteil am Gemeinschaftsunternehmen Venture Credit Suisse Founder Securities Limited ("CSFS") von heute 33,3 auf 51 Prozent. Das Institut ist auf Dienstleistungen für den Kapitalmarkt spezialisiert.

    Die UBS hatte Anfang Dezember 2018 von der Börsenaufsicht grünes Licht erhalten, ihre Beteiligung am chinesischen Gemeinschaftsunternehmen UBS Securities auf 51 Prozent aufzustocken. Die UBS war damit das erste ausländische Finanzinstitut, das eine Mehrheit an einem chinesischen Börsenhandels-Unternehmen (Brokerage) hält.

    PERSONALIEN: Spekuliert wurde mit Blick auf das Management über den derzeitigen Chef des internationalen Vermögensverwaltungsgeschäfts. Credit-Suisse-Manager Iqbal Khan sei einer der Kandidaten für den Chefposten bei Bär, schrieb Reuters Ende März unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen.

    Ende Februar ist es zudem zu einem Wechsel in der Geschäftsleitung gekommen. Jo Oechslin ist auf eigenen Wunsch als Risikochef ("Chief Risk Officer") zurückgetreten, um eine neue Rolle als Senior Advisor in der Bank zu übernehmen. Lara Warner, zuvor "Chief Compliance Officer", wurde als Nachfolgerin ernannt und übergab ihren Leitungsposten an Lydie Hudson.

    Weiterer Management-Abgang war Peter Goerke, der die Personalabteilung in den letzten drei Jahren geführt hatte. Er solle aber auch weiterhin eine wichtige Rolle in der Bank spielen, hiess es. Antoinette Poschung übernahm als "Global Head Human Resources".

    RECHTSFÄLLE: Die jüngsten Fälle von umstrittenen Kreditvergaben durch die Credit Suisse in Mosambik beschäftigen die Finma. Im Fall der Anklage eines Londoner CS-Mitarbeiters in Mosambik seien die britischen Aufsichtsbehörden zuständig, die Aufsichtsbehörde begleite den Fall aber und sehe sich an, ob auf CS-Gruppenebene "alles richtig gemacht" worden sei, hiess es zuletzt von der Finma.

    AKTIENKURS: Credit Suisse notieren bei 13,63 Franken (Stand Donnerstag 15.20 Uhr). Im laufenden Jahr konnten die Aktie damit mehr als ein Viertel zulegen - im Einklang mit dem Bankensektor insgesamt. 2018 hatten der Titel allerdings fast 40 Prozent verloren. UBS liegen mit 13,42 Franken 2019 bislang knapp 10 Prozent im Plus.

    Homepage: www.credit-suisse.com

    jl/yl/ys

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  • 22.04.2019 Presseschau vom Wochenende 16 (20./22. April)

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    Presseschau vom Wochenende 16 (20./22. April)

    22.04.2019 | 17:07:51

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    ABB I: Mit dem Rücktritt von ABB-Chef Ulrich Spiesshofer am vergangenen Donnerstag befassen sich gleich mehrere Artikel in der Wochenendpresse. So schreibt etwa die "Finanz und Wirtschaft", dass es möglich sei, dass Spiesshofer nicht mehr wollte. "Denn die Verselbstständigung der drei verbleibenden Divisionen birgt die reale Gefahr, dass der Konzern, ein Flaggschiff der Schweizer Industrie, vollständig zerschlagen wird", schrieb das Blatt. Grossaktionär Artisan Partners habe gegenüber der Zeitung ausgeführt, dass das Unternehmen in noch mindestens zwei weitere Geschäftseinheiten aufgespalten werden solle. So etwa die Division Elektrifizierungsprodukte oder das Robotik- und Antriebegeschäft. Spiesshofer dürfte um diese Gefahr gewusst haben, so der Bericht weiter. "Für eine Zerschlagung des Konzerns dürfte er kaum Hand geboten haben, nachdem er nur widerwillig in den Verkauf der Division Stromnetze eingewilligt hatte. (FuW, S.7)

    ABB II: Mit der Frage, wieviel Lohn Ulrich Spiesshofer nach der Trennung von ABB noch erhalten wird, beschäftigte sich die "Schweiz am Wochenende". In ihrer Berechnung auf Grundlage bekannter Entlohnungsprinzipien kommt die Zeitung auf eine Gesamtsumme von bis zu 24 Millionen Franken. Diese Summe setze sich demnach aus Grundsalär, Zusatzleistungen sowie kurzfristiger variabler Vergütung mit 5,4 Millionen, einer Entschädigung für das Konkurrenzverbot von bis zu 8,5 Millionen sowie erfolgsabhängig zugeteilte Aktien im Wert von rund 10 Millionen zusammen. Laut Artikel hält Ethos-Direktor Vincent Kaufmann eine solche Summe für möglich. Ginge es nach den Richtlinien von Ethos, sollte Spiesshofer viel weniger erhalten, so Kaufmann weiter. Es entspreche nicht der gängigen Marktpraxis, dass ein ehemaliger Chef für ein Konkurrenzverbot nochmals ein volles Jahressalär erhalte. Die für Spiesshofer zurückgelegten Aktien sollten ihm nicht überwiesen werden. "Normalerweise sollten seine Rechte daran verfallen", wurde Kaufmann zitiert. (SaW, S.15)

    ABB III: Kritik an der ABB-Führung äussert der frühere ABB-Schweiz-Chef Edwin Somm in der "Sonntagszeitung". Spiesshofer habe "immer zu viel versprochen und zu wenig gehalten", wurde Somm dort zitiert. Zudem habe der Verwaltungsrat drei kapitale Fehler gemacht. Dazu zählt Somm den Verkauf der Stromnetzgeschäfts, die Verwendung des Verkaufserlöses von 8 Milliarden Franken für ein Aktienrückkaufprogramm und die Tatsache, dass der Verwaltungsrat nicht gleich einen neuen Konzernchef vorgestellt hat. (SoZ, S. 37)

    VERGÜTUNGEN: Der Präsident der Anlagestiftung Ethos, Rudolf Rechsteiner, kritisiert in einem Interview die Höhe der Vergütungen für das Spitzenmanagement bei den beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse. Zudem bestehe geringe Neigung, für die Risiken Verantwortung zu übernehmen, wie er in einem Interview mit der "Schweiz am Wochenende" sagte. "Die variablen Vergütungen sind zu hoch gemessen am fixen Lohn", sagte Rechsteiner mit Bezug auf die Credit Suisse. Auch die UBS-Führung wird kritisiert. "Die UBS ist zu einer Busse von 4,5 Milliarden Euro verurteilt worden und hat dafür nur 500 Millionen zurückgestellt", so der Ethos Präsident. "Es will keiner Verantwortung übernehmen." (SaW, S.13, siehe auch separate Meldung)

    STIMMRECHTSBERATER: Der Stimmrechtsberater ISS, der auf Generalversammlungen starken Einfluss geniesst, kassiert laut der "SonntagsZeitung" doppelt bei den Banken. ISS berate nämlich nicht nur Aktionäre, sondern sei gleichzeitig ein Geschäftspartner von Banken. Die Geldhäuser kauften nämlich ISS auch Servicetools ab. Das Unternehmen berate Banken zudem - etwa in der Frage, wie sie den Vergütungsbericht formulieren können, dass er eher angenommen werde. ISS weist gegenüber der Zeitung den Vorwurf der Befangenheit weit von sich und schreibt, es gebe eine strikte Trennung zwischen der Analysten-Abteilung und den Unternehmensberatern. (SoZ, S. 33)

    SCHWARZARBEIT: In der Schweiz wurden laut der "NZZ am Sonntag" im vergangenen Jahr mehr als 1'800 Arbeitgeber verzeigt, weil sie ausländische Schwarzarbeiter angestellt hatten. Dies seien so viele wie noch nie in den vergangenen zehn Jahren. Die rund 1'800 Verzeigungen entsprächen einem Anstieg von fast zehn Prozent gegenüber dem Jahr 2017 und von mehr als sechzig Prozent gegenüber dem Jahr 2009. Die Zahl der verzeigten Schwarzarbeiter stieg im Betrachtungszeitraum zudem um mehr als zwanzig Prozent. Eine Ursache für die Zunahmen könnten vermehrte Kontrollen der Behörden sein, hiess es. Daneben gäbe es aber auch Anzeichen, dass mehr Arbeitgeber ausländische Schwarzarbeiter systematisch anwerben würden. (NZZaS)

    SRG: Die SRG hat laut dem "SonntagsBlick" beim Verkauf eines Grundstücks an der Zürcher Hagenholzstrasse dem Versicherer Swiss Life den Vorzug gegeben, obwohl sich etwa auch die Stadt Zürich für die Immobilie interessierte. Die städtische Liegenschaftsverwaltung bestätigte der Zeitung, dass sie das Grundstück als strategische Landreserve in einem Entwicklungsgebiet habe erwerben wollen. Doch im Bieterverfahren habe die Stadt preislich nicht mithalten können. Das Angebot der Stadt habe bei 40 Millionen Franken gelegen. Der Swiss-Life-Konzern habe für das Areal dagegen 81 Millionen Franken und damit 12'717 Franken pro Quadratmeter auf den Tisch gelegt.

    yr/

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  • 22.04.2019 Ethos-Präsident Rechsteiner: Die variablen Vergütungen sind zu hoch

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    Ethos-Präsident Rechsteiner: Die variablen Vergütungen sind zu hoch

    22.04.2019 | 16:21:28

    Zürich (awp) - Der Präsident der Anlagestiftung Ethos, Rudolf Rechsteiner, kritisiert in einem Interview die Höhe der Vergütungen für das Spitzenmanagement bei den beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse. Zudem bestehe geringe Neigung, für die Risiken Verantwortung zu übernehmen, wie er in einem Interview mit der "Schweiz am Wochenende" sagte. Das Thema Klimawandel werde in Zukunft auch bei der Bewertung von Unternehmen eine grössere Rolle spielen.

    "Die variablen Vergütungen sind zu hoch gemessen am fixen Lohn", sagte Rechsteiner mit Bezug auf die Credit Suisse. Der Aktienkurs sei rückläufig, die Geschäftstätigkeit mässig erfolgreich und die Kapitalgeber hätten Geld verloren. "Dennoch soll die Geschäftsleitung total gegen 100 Millionen Franken erhalten, für ein einziges Jahr! (...) Das sind amerikanische Verhältnisse, von denen behauptet wird, sie hätten auch in der Schweiz zu gelten."

    Auch die UBS-Führung wird kritisiert. "Die UBS ist zu einer Busse von 4,5 Milliarden Euro verurteilt worden und hat dafür nur 500 Millionen zurückgestellt. Das Urteil ist zwar noch nicht definitiv, aber das Risiko ist da", so der Ethos Präsident. "Es will keiner Verantwortung übernehmen. Der Bank droht eine erhebliche Belastung, aber in der Führung sagt man dann gerne: 'Das war ja vor dem letzten Geschäftsjahr, nicht in meiner Amtszeit'." Es sei zu fragen, ob die UBS wirklich einen Strich gezogen habe unter das Kapitel "Beihilfe zur Steuerhinterziehung".

    Zudem will Rechsteiner bei den Anlageprinzipien von Ethos neue Akzente setzen in Bezug auf den Klimawandel. Dieser gefährde

    die Werthaltigkeit der Anlagen aller Investoren und werde zur Existenzfrage, gerade auch für die Pensionskassen. "Auf die Unternehmen kommt eine Reihe von Klimakosten zu." Der Verlust des Börsenwertes der Unternehmen, die stark von fossiler Energie

    abhängen, könnten für Investoren zur Belastung werden, so Rechsteiner.

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG