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  • 21.03.2019 Bankaktien setzen nach Zinsbeschlüssen Talfahrt fort

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    Bankaktien setzen nach Zinsbeschlüssen Talfahrt fort

    21.03.2019 | 10:21:54

    Zürich (awp) - Die Bankaktien sind auch am Donnerstag wenig gefragt und setzen den Abwärtstrend vom Vortag fort. Auch in den USA hatten die Bankaktien zur Schwäche geneigt. Händler verweisen auf die Zinsbeschlüsse der US-Notenbank (Fed) und der Schweizerischen Nationalbank (SNB) und den damit zusammenhängenden Rückgang der Anleiherenditen. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen gilt als Richtungsweiser für Bankaktienkurse. "Steigt die Rendite, steigen die Bankaktien und umgekehrt", sagte ein Händler.

    Die Papiere der Grossbanken Credit Suisse (-1,9%) und UBS (-1,8%) sowie des Vermögensverwalters Julius Bär (-1,5) Prozent führen die Verlierer an der schwächeren Schweizer Börse an. Der SMI verliert 0,4 Prozent.

    Am Mittwoch hatten negative Aussagen von UBS-Chef Sergio Ermotti zum Geschäftsgang im ersten Quartal für lange Gesichter bei Aktionären und für kräftige Kursabschläge bei den Bankaktien gesorgt.

    Am Vorabend hatte die Fed signalisiert, dass es im laufenden Jahr keine weitere Zinserhöhung in USA geben wird. Ausserdem will die Notenbank das Abschmelzen ihrer billionenschweren Bilanz stoppen.

    Die SNB rüttelt ihrerseits nicht an den Zinsen und setzt die lockere Geldpolitik fort. Die SNB habe ein "sehr dovishes Signal an die Märkte" gegeben und schwenke damit auf den Kurs der Fed und EZB ein, die jeweils ebenfalls zurückhaltende Vorlagen geliefert hätten. "Mit einer Leitzinserhöhung ist mithin auf absehbarer Zeit in der Schweiz nicht zu rechnen", sagte Daniel Hartmann, Chefökonom bei der Bantleon Bank.

    Damit blieben auch die Ertragsaussichten für die Banken gedämpft, heisst es am Markt. "Wie sollen die Banken Geld verdienen, wenn die Zinsen bei Null sind und die Anleger sich daher zurückhalten. Und die Phase der ultratiefen oder gar negativen Zinsen dauert ja auf ewige Zeit an", sagt ein Händler.

    pre/ra

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  • 18.03.2019 Schweizer Bankiervereinigung fordert grosse Banken

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    Schweizer Bankiervereinigung fordert grosse Banken

    18.03.2019 | 13:08:37

    Zürich (awp) - So schnell kann sich die Meinung ändern. Im Zuge der Finanzkrise schienen viele Institute als zu gross - to big to fail (TBTF) - und verschiedene Massnahmen sollten daher dafür sorgen, dass Banken in Schieflage keine Risiken mehr für den Steuerzahler darstellen sollten. Nun gilt Grösse in der Branche wieder als Vorteil.

    Seit der Finanzkrise hätten sich die Bankenplätze unterschiedlich entwickelt, schrieb die Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg) in einem am Montag veröffentlichten Diskussionspapier. Grosse amerikanische und chinesische Banken seien im letzten Jahrzehnt stark gewachsen, die grossen europäischen Banken dagegen deutlich geschrumpft.

    Auch die beiden Schweizer Grossbanken seien kleiner als vor zehn Jahren und hätten sich neu ausgerichtet, so das Papier weiter. Viele Kommentatoren sähen die Schrumpfung heute als Ausdruck der Schwäche, hiess es weiter. "Gar vom Marignano der Schweizer Banken war jüngst in der Presse zu lesen." Es sei wenig tröstlich, dass viele europäische Institute teilweise noch viel stärker von dieser Entwicklung betroffen seien.

    Rasche Konsolidierung

    In den USA sei es dagegen rasch zu einer Konsolidierung zu immer grösseren Instituten gekommen, die gut gerüstet in die Zukunft schritten. "Kaum jemand stellt in Abrede, dass Europa heute 'overbanked' ist", hiess es weiter. Nationalstaatliches Sicherheitsdenken habe in Europa die Banken bei der Umsetzung von internationalen Geschäftsmodellen behindert.

    Ein fragmentiertes Finanzsystem erschwere lokalen Banken die internationale Diversifikation. Finanzierungsrisiken könnten weniger gut absorbiert werden. Der Verzicht auf gewisse Geschäfte schränkt die Gewinnerwartungen und damit den Kapitalaufbau ein. "Volkswirtschaftlich relevant ist, dass sich damit auch eine Schere bei der Rentabilität und bezüglich Vollständigkeit der im Inland angebotenen Dienstleistungspalette öffnete", so die SBVg. Ohne inländisches Investment Banking hänge der Zugang von grösseren Firmen zu den internationalen Kapitalmärkten gänzlich vom Ausland ab, was zu schlechteren Konditionen und in Krisenzeiten zu einem Finanzierungsrisiko führen könne.

    In der EU sei die Bereinigung der Altlasten ins Stocken geraten. Den jüngsten EZB-Stresstest hätten zwar fast alle Finanzinstitute bestanden. Aber viele befinden sich laut den Angaben weit weg von hoher Profitabilität und dynamischer Entwicklung; ein paar davon seien in zweifelhafter Verfassung.

    Dies sei wohl der entscheidende Punkt für den Stillstand bei der Errichtung der EU-Bankenunion. Mit labilen Banken könne die Bankenunion nicht starten. Doch gerade eine Bankenunion ist zentrale Voraussetzung für grosse paneuropäische Banken.

    Die Fusionspläne der deutschen Grossbanken Commerzbank und Deutsche Bank, die am Wochenende als "ergebnisoffene Gespräche" bestätigt wurden, dürften die Spekulationen um eine Konsolidierung der Branche in Europa anfachen und dne Prozess beschleunigen, hiess es dazu am Markt.

    pre/rw

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  • 18.03.2019 Grossbankaktien nach deutschen Fusionsgesprächen im Aufwind

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    Grossbankaktien nach deutschen Fusionsgesprächen im Aufwind

    18.03.2019 | 10:25:39

    Zürich (awp) - Die Bestätigung von Gesprächen über eine mögliche Fusion der Commerzbank mit der Deutschen Bank lässt die Marktteilnehmer europaweit auf weitere mögliche Kooperationen spekulieren. Die beiden Deutschen Grossinstitute haben am Wochenende offiziell Fusionsgespräche bestätigt - ergebnisoffen, wie beide Institute betonten. "Das heizt die Spekulationen um die Konsolidierung der Branche in Europa grundsätzlich an", sagt ein Händler.

    Um 10.20 Uhr ziehen in der Folge die Aktien der Credit Suisse und UBS um je 1,4 Prozent an und rangieren damit in der Spitzengruppe unter den SMI-Werten. Die Papiere der Commerzbank (+6,0%) und der Deutschen Bank (+2,3%) reagieren klar positiv auf die Nachrichten. Der europäische Branchenindex steigt derweil um 1,5 Prozent.

    Händler sagen, die Spekulationen, die sich seit einiger Zeit um die beiden Deutschen Banken wie auch um andere europäische Institute ranken, schienen sich nun zu bewahrheiten. Die europäische Bankenlandschaft gilt als sehr fragmentiert. Kürzlich hatte JP-Morgan-Chef Jamie Dimon, wie das Online-Portal "Cash" berichtete, in einem Interview mit Bloomberg Television erklärt, Europa brauche grenzüberschreitende Fusionen. "Wenn sich die Politik dagegen wehrt, werden sie für immer unterdurchschnittlich sein, und das ist nicht gut für ihre Wirtschaft", so Dimon "Sie sollten die Wahlmöglichkeiten hier wirklich durchdenken und zulassen, dass sich diese Banken zusammenschliessen und paneuropäisch werden."

    Dass davon auch die Schweizer Grossbanken betroffen sein könnten, ist laut Händlern derzeit zwar eher unwahrscheinlich. Aber die beiden Banken dürften von den zu erwartenden "corporate actions" profitieren. Ein Händler erklärt die Kursgewinne von CS und UBS neben der tiefen Marktbewertung und der für Banken momentan positiven Stimmung auch damit, dass die Schweizer Börsenbetreiberin, an der die zwei massgeblich beteiligt sind, einen Milliardengewinn aus dem Verkauf des Kartengeschäfts eingefahren hat.

    pre/rw

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  • 15.03.2019 Bloomberg: Credit Suisse peilt im IWM 2019 Vorsteuergewinn von 2 Mrd Fr. an

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    Bloomberg: Credit Suisse peilt im IWM 2019 Vorsteuergewinn von 2 Mrd Fr. an

    15.03.2019 | 18:26:23

    Zürich (awp) - Die Credit Suisse peilt im Geschäftsbereich International Wealth Management (IWM) im laufenden Jahr laut einem Medienbericht einen Vorsteuergewinn von 2 Milliarden Franken an. Dies schreibt die Nachrichtenagentur unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

    Iqbal Khan, CEO der Division IWM, habe Mitarbeitern an einem internen Unternehmensevent in der vergangenen Woche gesagt, er strebe eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr an. Der Betrag von 2 Milliarden Franken würde die Schätzungen von Analysten übertreffen, schreibt Bloomberg.

    Im Geschäftsjahr 2018 erzielte das internationale Vermögensverwaltungsgeschäft einen Vorsteuergewinn von 1,7 Milliarden Franken, bereinigt erreichte er 1,8 Milliarden Franken.

    ys/ra

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  • 06.03.2019 US-Notenbank Fed erwägt strengere Regeln für Auslandbanken

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    US-Notenbank Fed erwägt strengere Regeln für Auslandbanken

    06.03.2019 | 06:58:35

    Washington (awp/awp/sda/reu) - Die US-Notenbank denkt Insidern zufolge über eine Verschärfung der Regeln für Niederlassungen ausländischer Kreditinstitute nach. Dabei gehe es um strengere Liquiditätsanforderungen, um sicherzustellen, dass die Filiale kurzfristigen Verpflichtungen nachkommen könne, sagten mit den Beratungen vertraute Personen.

    Die Überlegungen seien Teil eines Paktes zur Optimierung der Regeln für ausländische Banken, das die Federal Reserve in den kommenden Wochen vorstellen wolle. Solche Änderungen dürften insbesondere Geldhäuser wie die Schweizer Grossbanken Credit Suisse und UBS oder die Deutsche Bank treffen, die seit Jahren Milliarden Dollar an Firmenkrediten und anderen Vermögenswerten in ihren New Yorker Filialen halten.

    Befürworter solcher Regel-Änderungen sehen darin ein Schliessen von Schlupflöchern, mit denen Ableger ausländischer Banken Vermögenswerte dem vollen Zugriff der US-Aufsicht entziehen können. Denn seit der Finanzkrise müssen sich Banken aus dem Ausland zwar genauso wie die heimischen Geldhäuser der verschärften Regulierung stellen, ihre Niederlassungen geniessen aber Erleichterungen.

    Bislang schreckte die Fed hier vor einer Verschärfung der Regeln zurück, weil sie als Reaktion strengere Vorgaben für die US-Banken im Ausland befürchtete. Gerade EU-Aufseher kritisieren seit längerem, dass Banken aus ihren Ländern in den USA strengere Auflagen erfüllen müssen als heimische Institute.

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  • 01.03.2019 Credit Suisse verstärkt M&A-Team in der Schweiz

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    Credit Suisse verstärkt M&A-Team in der Schweiz

    01.03.2019 | 11:02:11

    Zürich (awp) - Die Credit Suisse verstärkt per Anfang März das Team für Übernahmen und Fusionen in der Schweiz. Patrik Kerler wird Transaktionen von mittelständischen Unternehmen begleiten und zum Ausbau der Stellung der Grossbank in diesem Geschäft beitragen, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst.

    Kerler arbeitete zuvor als Partner und Leiter M&A beim Beratungsunternehmen KMPG Schweiz. Von 2000 bis 2006 war er beim Vermögensverwalter de Pury Pictet Turrettini & Co. tätig. Seine berufliche Karriere begann bei der Credit Suisse First Boston im Bereich M&A.

    yr/ys

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  • 01.03.2019 Credit Suisse in London laut Berichten von Staat Mosambik angeklagt

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    Credit Suisse in London laut Berichten von Staat Mosambik angeklagt

    01.03.2019 | 07:22:07

    Zürich (awp) - Der afrikanische Staat Mosambik hat gegen die Credit Suisse laut Medienberichten an einem britischen Gericht Klage eingereicht. Dabei geht es um ein Kreditgeschäft im Umfang von 2 Milliarden US-Dollar, in das die Bank verwickelt ist, wie verschiedene Zeitungen am Freitag mit Bezug auf die entsprechenden Gerichtsunterlagen berichten.

    Es sei die erste öffentliche Klage aus der Mosambik-Affäre, in der die Credit Suisse selbst als Beschuldigte genannt wird, schreibt etwa das "Wall Street Journal". Die Bank lehnte zu diesem Fall gegenüber der Zeitung eine Stellungnahme ab.

    Anfang Jahr wurden fünf Personen, darunter drei frühere Mitarbeiter der Credit Suisse und Mosambiks früherer Finanzminister, in New York im Zusammenhang mit Krediten an das hochverschuldete Land angeklagt. Ihnen wird Korruption, Geldwäsche und Wertpapierbetrug vorgeworfen.

    Mit den Krediten im Umfang von 2 Milliarden US-Dollar, in dem es in beiden Gerichtsfällen geht, hätten Entwicklungsprojekte in Mosambik etwa für die Finanzierung des Thunfischfangs, der Küstenüberwachung und von Werften unterstützt werden sollen. Rund 200 Millionen davon seien allerdings für Schmiergeldzahlungen in die Taschen von Beamten geflossen, hiess es im Januar.

    mk/ys

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  • 26.02.2019 CS mit Änderungen in der Geschäftsleitung - Lara Warner wird Chief Risk Officer

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    CS mit Änderungen in der Geschäftsleitung - Lara Warner wird Chief Risk Officer

    26.02.2019 | 07:35:46

    Zürich (awp) - Die Credit Suisse meldet verschiedene Änderungen in ihrer Geschäftsleitung, wobei mehrere Frauen nominiert wurden. So wird Lara Warner neu Chief Risk Officer, Lydie Hudson wird den Posten des Chief Compliance Officer (CCO) innehaben und Antoinette Poschung als Global Head of Human Resources (HR) die weltweite Personalleitung übernehmen.

    Wie die Grossbank am Dienstag weiter mitteilte, treten die Änderungen mit sofortiger Wirkung in Kraft. Alle drei Frauen werden direkt an den Konzernchef Tidjane Thiam berichten.

    Während Warner bereits zuvor Mitglied der Konzernleitung war, werden Hudson und Poschung neu in das Führungsgremium aufgenommen. Poschung wird damit auf Peter Goerke folgen, der die Personalabteilung in den letzten drei Jahren geführt hat. Er werde aber auch weiterhin eine wichtige Rolle in der Bank spielen, heisst es dazu.

    Warner wiederum tritt mit ihrer Ernennung die Nachfolge von Jo Oechslin an, der auf eigenen Wunsch eine neuartige Rolle als Senior Advisor in der Bank übernehmen werde.

    hr/uh

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  • 21.02.2019 Pensionsfonds dürfen in USA gegen CS-Chef Thiam wegen Kursrückgang klagen

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    Pensionsfonds dürfen in USA gegen CS-Chef Thiam wegen Kursrückgang klagen

    21.02.2019 | 11:43:20

    (Meldung vom Vorabend umgeschrieben sowie um Stellungnahme der Credit Suisse und um weitere Details ergänzt)

    New York (awp) - Ein Antrag der Credit Suisse, Klagen gegen das Institut wegen des starken Kursrückgangs zu verwerfen, ist laut einem Medienbericht von einem US-Gericht abgewiesen worden. Die Grossbank wertet das Urteil vom Mittwoch allerdings als Erfolg.

    Investoren könnten nun gegen die Bank, ihren Chef Tidjane Thiam und andere Manager klagen, schrieb die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwochabend unter Verweis auf veröffentlichte Unterlagen. Dies sei ein Rückschlag für die Credit Suisse in dem US-Rechtsfall, bei dem es um Kursverluste nach milliardenschweren Abschreibungen geht.

    Mehrere Aktionäre werfen der Schweizer Bank vor, sie bezüglich ihrer Risiken falsch informiert zu haben, wie Reuters weiter schreibt. Sie habe Anfang 2016 Abschreibungen rückwirkend vorgenommen, die zum ersten Jahresverlust des Instituts seit der Finanzkrise 2008 geführt hätten. Die Hauptkläger seien vier Pensionsfonds aus den USA.

    Die Credit Suisse hatte für das vierte Quartal 2015 einen Reinverlust von 5,8 Milliarden Franken ausgewiesen, nachdem der Goodwill in der Investmentbank um 3,8 Milliarden wertberichtigt worden war. Hinzu kamen noch hohe Umstrukturierungskosten, Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten sowie Verluste in den damals nicht mehr als strategisch erachteten Bereichen. Hintergrund der Goodwill-Korrektur war die Akquisition der US-Investmentbank Donaldson, Lufkin & Jenrette (DLJ) im Jahr 2000.

    Die Aktien der Credit Suisse brachen an dem Tag der Bekanntgabe des Abschreibers im Februar 2016 um 11 Prozent ein.

    Laut Grossbank wichtiger Teilsieg

    Die Credit Suisse erachtet das jetzige Urteil jedoch nicht im geringsten als Rückschlag, sondern als wichtigen Zwischenerfolg. "Der zuständige Richter hat den Grossteil der gegen uns erhobenen Anschuldigungen zurückgewiesen und damit die Sicht der Credit Suisse bestätigt", hiess es in einem Statement der Bank vom Donnerstag. Man habe auch gegen die wenigen verbleibenden Vorwürfe starke Argumente.

    Wie aus dem Geschäftsbericht 2017 hervorgeht, wurden gegen die Bank und gewisse derzeitige und ehemalige Führungskräfte am 22. Dezember 2017 eine Sammelklage beim "District Court for the Southern District of New York" eingereicht. Den Beklagten werde vorgeworfen, dass sie Anhebungen von Handelslimiten genehmigt hätten, die letztendlich im vierten Quartal 2015 und dem ersten Quartal 2016 zu Wertminderungen und einem Rückgang des Marktwerts der American Depositary Receipts (ADRs) geführt hätten.

    Bei den Führungskräften handelt es sich neben Thiam auch um Finanzchef David Mathers sowie Thiams Vorgänger Brady Dougan. Ein nächster Entscheid in dieser Sache könnte erst in mehreren Monate oder später fallen.

    ys/ra

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  • 21.02.2019 Credit Suisse prüft Verkauf von Teilen des Immobilienfonds Hospitality

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    Credit Suisse prüft Verkauf von Teilen des Immobilienfonds Hospitality

    21.02.2019 | 08:15:00

    Zürich (awp) - Die Credit Suisse will ihren Immobilienfonds Credit Suisse Real Estate Fund Hospitality neu positionieren. Derzeit würden diesbezüglich verschiedene strategische Optionen geprüft. Dazu gehöre unter anderem auch der Verkauf von Teilportfolios, teilte die Credit Suisse Fund am Donnerstag mit.

    Weitere Details würden bekannt gegeben, sobald der Prüfungsprozess abgeschlossen sei, hiess es weiter.

    Der umfassende Geschäftsbericht des Immobilienfonds Hospitality erscheint Ende März 2019.

    sig/ra

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  • 20.02.2019 Rückschlag für Credit Suisse in US-Rechtsfall

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    Rückschlag für Credit Suisse in US-Rechtsfall

    20.02.2019 | 17:49:06

    New York (awp/awp/sda/reu) - Rückschlag für die Credit Suisse in einem US-Rechtsfall um Kursverluste nach milliardenschweren Abschreibungen: Eine US-Richterin wies den Antrag der Grossbank ab, Klagen gegen das Institut zu verwerfen. Investoren könnten nun gegen die Bank, ihren Chef Tidjane Thiam und andere Manager klagen, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Unterlagen hervorgeht.

    Mehrere Aktionäre werfen den Schweizern vor, sie bezüglich ihrer Risiken falsch informiert zu haben. Die Bank hatte Anfang 2016 zwei Abschreibungen vorgenommen, die zum ersten Jahresverlust des Instituts seit der Finanzkrise 2008 geführt hatten. Die Aktien der Bank gaben nach dem Bekanntwerden elf Prozent nach. Die Hauptkläger sind vier Pensionsfonds aus den USA. Credit Suisse äusserte sich zunächst nicht dazu.

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  • 20.02.2019 Credit Suisse versorgt ihr Risikokapital-Vehikel mit frischem Kapital

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    Credit Suisse versorgt ihr Risikokapital-Vehikel mit frischem Kapital

    20.02.2019 | 09:01:43

    Zürich (awp) - Die Credit Suisse stockt ihr Risikokapitalgefäss Credit Suisse Entrepreneur Capital mit zusätzlichem Kapital im Umfang von 70 Millionen auf insgesamt 200 Millionen Franken auf. Entrepreneur Capital wiederum investiert einen siebenstelligen Betrag in das Zürcher Startup-Unternehmen Perspective Robotics (Fotokite).

    Die im Jahr 2010 geschaffene Credit Suisse Entrepreneur Capital hat bisher Risikokapital von insgesamt 130 Millionen Franken in über 50 KMU in unterschiedlichen Entwicklungsphasen investiert, wie die Grossbank am Mittwoch mitteilte. Investitionen erfolgten den Angaben zufolge in Schweizer Start-ups und KMU aus allen Branchen.

    Jüngstes Investment ist das Startup Fotokite bzw. Perspective Robotics, was ebenfalls am Mittwoch bekannt gegeben wurde. Das im Jahr 2014 als Spin-off der ETH Zürich entstandene Unternehmen stellt kabelgesteuerte Drohnen her und umfasst ein Team von 25 Personen. Fotokite widmet sich den Angaben zufolge insbesondere der Verbesserung der Sicherheit und Geschwindigkeit von Einsätzen im Bereich der öffentlichen Sicherheit, wie zum Beispiel der Feuerwehr.

    sig/rw

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  • 14.02.2019 Credit Suisse macht nach drei tiefroten Jahren wieder Gewinn

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    Credit Suisse macht nach drei tiefroten Jahren wieder Gewinn

    14.02.2019 | 17:49:07

    (Zusammenfassung mit Aktienschlusskurs ergänzt)

    Zürich (awp) - Die Credit Suisse hat im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals seit 2014 wieder etwas verdient. Gleichzeitig schloss die Grossbank die dreijährige Restrukturierung ab. Der Aktienkurs zeigte sich davon allerdings weiterhin unbeeindruckt und gab deutlich nach.

    Die Ergebnisse im Berichtsquartal machten deutlich, dass sich die Bank seit 2015 grundlegend verändert habe, sagte Konzernchef Tidjane Thiam am Donnerstag. Ziel sei es gewesen, die Risiken zu reduzieren, die Kosten zu senken und die Kapitalbasis zu stärken. Ausserdem wurde das marktabhängige Investment Banking verkleinert und die Vermögensverwaltung ausgebaut. "Wir haben diese Ziele weitgehend erreicht."

    Im Gesamtjahr 2018 machte die Grossbank einen Gewinn von 2,06 Milliarden nach einem Verlust von 983 Millionen Franken im Vorjahr. Der Gewinn vor Steuern lag bei 3,41 Milliarden Franken. Zuletzt hatte es geheissen, dass dieser zwischen 3,2 und 3,4 Milliarden liegen werde. Der Vorsteuergewinn blieb allerdings weit hinter den vor gut drei Jahren angepeilten bis zu 10 Milliarden Franken zurück.

    10 Milliarden Vorsteuergewinn in weiter Ferne

    Im Oktober 2015 sagte Thiam, der damals gerade erst den Chefsessel von seinem langjährigen Vorgänger Brady Dougan übernommen hatte, bis 2018 sei eine Steigerung des Vorsteuergewinns auf 9 bis 10 Milliarden möglich. Ein Jahr später ruderte er dann bei den Zielen zurück.

    Dennoch: Thiam hat am Donnerstag nicht unrecht: Die Bank hat in den vergangenen drei Jahren ihre hohe Fixkostenbasis reduziert und die damals im Branchenvergleich schwache Kapitalisierung verbessert. Das Ziel, 2018 eine bereinigte Kostenbasis unter 17 Milliarden Franken zu erreichen, wurde unterschritten. Zudem lag die harte Kernkapitalquote (CET1) Ende Jahr bei 12,6 Prozent und die ungewichtete Leverage Ratio bei 4,1 Prozent.

    Nun sollen die Aktionäre an den Erfolgen der Neuausrichtung teilhaben und in den Genuss einer um 5 Prozent höheren Dividende in bar von 0,2625 Franken je Aktie kommen. Zudem läuft bereits seit Jahresbeginn das für das laufenden Jahr angekündigte Aktienrückkaufprogramm von bis zu 1,5 Milliarden Franken. Im Januar seien 13,9 Millionen Aktien im Wert von 170 Millionen Franken zurückgekauft worden.

    Stresstest für neues Modell

    Gerade das letzte Quartal sei ein guter Stresstest für das neue Geschäftsmodell gewesen, hiess es. Im vierten Quartal 2018 litt die Bank stark unter der hohen Volatilität an den Märkten sowie einer geringen Kundenaktivität.

    Die Grossbank übertraf im ohnehin saisonal schwierigem Weihnachtsquartal mit einem Vorsteuergewinn von 628 Millionen und einem Reingewinn von 292 Millionen Franken jedoch die Markterwartungen. Und das Management wurde am Donnerstag nicht müde zu betonen, dass in einem sehr schwierigen Quartal die Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt worden sei und man besser abgeschnitten habe als die Konkurrenz.

    Die Marktverwerfungen schlugen im Investment Banking (Global Markets und APAC Markets) durch. Die unter anderem zum Kerngeschäft erklärten Bereiche Internationale Vermögensverwaltung und die Schweizer Einheit, Swiss Universal Bank, konnten ihre Gewinne hingegen steigern.

    Mit Blick auf das Vermögensverwaltungsgeschäft flossen der Bank im vierten Quartal Nettoneugelder in Höhe von lediglich 0,5 Milliarden Franken zu verglichen mit 15,7 Milliarden im dritten Quartal. Man habe sich jedoch besser behauptet als viele Konkurrenten, welche Abflüsse erlitten haben, hiess es von der Credit Suisse.

    Noch keine Entwarnung

    Nach dem schwierigen vierten Quartal und einem besonders schwierigen Dezember habe sich im neuen Jahr bereits eine Verbesserung an den Märkten gezeigt, hiess es von der Bank. Das Handelsumfeld sei jedoch immer noch nicht annähernd so gut wie vor einem Jahr zur gleichen Zeit.

    An der Börse standen die CS-Aktien am Donnerstag unter Druck. Nach einer zunächst freundlichen Eröffnung fielen sie recht bald und verloren bis Börsenschluss 3,4 Prozent auf 11,60 Franken.

    Die Gruppe habe ein "respektables Ergebnis im widrigen Umfeld" publiziert, kommentierte die ZKB. Mehr erwartet haben sich die Investoren allerdings von der Dividende. Auch das Nettoneugeld sei geringer als erwartet.

    ys/jb

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  • 14.02.2019 Credit Suisse macht nach drei tiefroten Jahren wieder Gewinn

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    Credit Suisse macht nach drei tiefroten Jahren wieder Gewinn

    14.02.2019 | 14:56:53

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Die Credit Suisse hat im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals seit 2014 wieder etwas verdient. Gleichzeitig schloss die Grossbank die dreijährige Restrukturierung ab. Der Aktienkurs zeigt sich davon allerdings weiterhin unbeeindruckt und gibt deutlich nach.

    Die Ergebnisse im Berichtsquartal machten deutlich, dass sich die Bank seit 2015 grundlegend verändert habe, sagte Konzernchef Tidjane Thiam am Donnerstag. Ziel sei es gewesen, die Risiken zu reduzieren, die Kosten zu senken und die Kapitalbasis zu stärken. Ausserdem wurde das marktabhängige Investment Banking verkleinert und die Vermögensverwaltung ausgebaut. "Wir haben diese Ziele weitgehend erreicht."

    Im Gesamtjahr 2018 machte die Grossbank einen Gewinn von 2,06 Milliarden nach einem Verlust von 983 Millionen Franken im Vorjahr. Der Gewinn vor Steuern lag bei 3,41 Milliarden Franken. Zuletzt hatte es geheissen, dass dieser zwischen 3,2 und 3,4 Milliarden liegen werde. Der Vorsteuergewinn blieb allerdings weit hinter den vor gut drei Jahren angepeilten bis zu 10 Milliarden Franken zurück.

    10 Milliarden Vorsteuergewinn in weiter Ferne

    Im Oktober 2015 sagte Thiam, der damals gerade erst den Chefsessel von seinem langjährigen Vorgänger Brady Dougan übernommen hatte, bis 2018 sei eine Steigerung des Vorsteuergewinns auf 9 bis 10 Milliarden möglich. Ein Jahr später ruderte er dann bei den Zielen zurück.

    Dennoch: Thiam hat am Donnerstag nicht unrecht: Die Bank hat in den vergangenen drei Jahren ihre hohe Fixkostenbasis reduziert und die damals im Branchenvergleich schwache Kapitalisierung verbessert. Das Ziel, 2018 eine bereinigte Kostenbasis unter 17 Milliarden Franken zu erreichen, wurde unterschritten. Zudem lag die harte Kernkapitalquote (CET1) Ende Jahr bei 12,6 Prozent und die ungewichtete Leverage Ratio bei 4,1 Prozent.

    Nun sollen die Aktionäre an den Erfolgen der Neuausrichtung teilhaben und in den Genuss einer um 5 Prozent höheren Dividende in bar von 0,2625 Franken je Aktie kommen. Zudem läuft bereits seit Jahresbeginn das für das laufenden Jahr angekündigte Aktienrückkaufprogramm von bis zu 1,5 Milliarden Franken. Im Januar seien 13,9 Millionen Aktien im Wert von 170 Millionen Franken zurückgekauft worden.

    Stresstest für neues Modell

    Gerade das letzte Quartal sei ein guter Stresstest für das neue Geschäftsmodell gewesen, hiess es. Im vierten Quartal 2018 litt die Bank stark unter der hohen Volatilität an den Märkten sowie einer geringen Kundenaktivität.

    Die Grossbank übertraf im ohnehin saisonal schwierigem Weihnachtsquartal mit einem Vorsteuergewinn von 628 Millionen und einem Reingewinn von 292 Millionen Franken jedoch die Markterwartungen. Und das Management wurde am Donnerstag nicht müde zu betonen, dass in einem sehr schwierigen Quartal die Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt worden sei und man besser abgeschnitten habe als die Konkurrenz.

    Die Marktverwerfungen schlugen im Investment Banking (Global Markets und APAC Markets) durch. Die unter anderem zum Kerngeschäft erklärten Bereiche Internationale Vermögensverwaltung und die Schweizer Einheit, Swiss Universal Bank, konnten ihre Gewinne hingegen steigern.

    Mit Blick auf das Vermögensverwaltungsgeschäft flossen der Bank im vierten Quartal Nettoneugelder in Höhe von lediglich 0,5 Milliarden Franken zu verglichen mit 15,7 Milliarden im dritten Quartal. Man habe sich jedoch besser behauptet als viele Konkurrenten, welche Abflüsse erlitten haben, hiess es von der Credit Suisse.

    Noch keine Entwarnung

    Nach dem schwierigen vierten Quartal und einem besonders schwierigen Dezember habe sich im neuen Jahr bereits eine Verbesserung an den Märkten gezeigt, hiess es von der Bank. Das Handelsumfeld sei jedoch immer noch nicht annähernd so gut wie vor einem Jahr zur gleichen Zeit.

    An der Börse waren die CS-Aktien am Donnerstag unter Druck. Nach einer zunächst freundlichen Eröffnung fielen sie recht bald und verloren bis gegen 14.45 Uhr 2,6 Prozent auf 11,70 Franken. Damit sind sie grösste Verlierer in einem ansonsten freundlichen Gesamtmarkt.

    Die Gruppe habe ein "respektables Ergebnis im widrigen Umfeld" publiziert, kommentierte die ZKB. Mehr erwartet haben sich die Investoren allerdings von der Dividende. Auch das Nettoneugeld sei geringer als erwartet.

    ys/jb

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  • 14.02.2019 Credit Suisse trotzt Marktverwerfungen im Abschlussquartal

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    Credit Suisse trotzt Marktverwerfungen im Abschlussquartal

    14.02.2019 | 09:34:43

    (Ergänzt um mehr Details)

    Zürich (awp) - Die Credit Suisse hat im vergangenen Jahr erstmals seit 2014 wieder Gewinn gemacht. Das schwierige vierte Quartal verhinderte mehr. Gleichzeitig schloss die Grossbank die dreijährige Restrukturierung ab.

    "Die Ergebnisse im Berichtsquartal - dem besten vierten Quartal seit 2013 - machen deutlich, dass sich die Bank seit 2015 grundlegend verändert hat", sagte Konzernchef Tidjane Thiam am Donnerstag. Ziel sei es gewesen, die Risiken zu reduzieren, die Kosten zu senken und die Kapitalbasis zu stärken. Zudem sollte die Vermögensverwaltung ausgebaut werden und die marktabhängigeren Aktivitäten redimensioniert. "Wir haben diese Ziele weitgehend erreicht."

    Im Gesamtjahr 2018 erzielte die Grossbank einen Vorsteuergewinn von 3,41 Milliarden Franken nach 1,79 Milliarden im Vorjahr. Der Reingewinn erreichte 2,06 Milliarden nach einem Verlust von 983 Millionen Franken. In den vorangegangenen drei Jahren war es wegen verschiedener Sonderfaktoren jeweils zu Milliardenverlusten gekommen.

    Höhere Dividende

    Die Aktionäre sollen in den Genuss einer etwas höheren Ausschüttung in bar von 0,2625 Franken je Aktie kommen. Das stehe im Einklang mit der Absicht, die ordentliche Dividende jährlich um mindestens 5 Prozent zu erhöhen, hiess es. Im Vorjahr lag die Dividende bei 0,25 Franken.

    Zum Jahresbeginn wurde das bereits früher angekündigte Aktienrückkaufprogramm von bis zu 1,5 Milliarden Franken gestartet. Im Januar seien 13,9 Millionen Aktien im Wert von 170 Millionen Franken zurückgekauft worden, so die Credit Suisse am Donnerstag.

    Das vierte Quartal 2018 war indes - wie auch bei der Konkurrenz - geprägt von Volatilität und einer geringen Kundenaktivität. Die Grossbank erzielte im ohnehin saisonal schwierigem Weihnachtsquartal einen Vorsteuergewinn von 628 Millionen nach 141 Millionen 2017. Der Reingewinn lag noch bei 292 Millionen Franken nach einem Verlust von 2,13 Milliarden Franken im Vorjahr. Damals hatten hohe Wertberichtigungen wegen der US-Steuerreform von Donald Trump das Ergebnis deutlich in die roten Zahlen gedrückt.

    Mit den Gewinnzahlen hat die Credit Suisse die Markterwartungen übertroffen. Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Analysten hatten im Vorfeld mit einem Gewinn vor Steuern von 363 Millionen und einem Reingewinn von 214 Millionen gerechnet.

    Erträge im Q4 unter Erwartungen

    Die Erträge waren im vierten Quartal mit 4,80 Milliarden Franken tiefer als im Vorjahr und lagen auch unter den Erwartungen am Markt. Bei einem ebenfalls rückläufigen Geschäftsaufwand von 4,11 Milliarden ergibt sich ein Verhältnis aus Kosten und Erträgen (Cost/Income-Ratio) von 85,6 Prozent. Das heisst, die Bank gibt für jeden eingenommen Franken nicht ganz 86 Rappen aus.

    Wie von Thiam erwähnt, konnte die Bank im Zuge der Restrukturierung ihre hohe Fixkostenbasis eindämmen. Das Ziel, 2018 eine bereinigte Kostenbasis unter 17 Milliarden Franken zu erreichen, wurde erreicht bzw. deutlich unterschritten.

    Mit Blick auf die verschiedenen Geschäftsbereiche erzielten die Divisionen jeweils einen Vorsteuergewinn im Rahmen oder über den Markterwartungen. Einzig Global Markets schnitt noch schlechter ab als befürchtet: Die Handelseinheit erlitt einen Verlust von 193 Millionen nach einem solchen von 195 im Vorjahr.

    International Wealth Management und die Schweizer Einheit, Swiss Universal Bank, steigerten hingegen ihren Vorsteuergewinn auf 410 Millionen bzw. 531 Millionen. APAC erzielte einen Vorsteuergewinn von 37 Millionen nach 176 Millionen im Vorjahr. In der Region Asien-Pazifik belasteten ebenfalls die Marktverwerfungen.

    Insgesamt flossen der Bank im vierten Quartal Nettoneugelder in Höhe von lediglich 0,5 Milliarden Franken zu verglichen mit 15,7 Milliarden im dritten Quartal.

    Marktumfeld bleibt schwierig

    Nach Meinung des Managements hat die Grossbank mit den Resultaten im einem sehr schwierigen Quartal ihre Widerstandsfähigkeit bewiesen. Auch die Kapitalisierung hat sich in der Tat im Vergleich zu vor der Neuausrichtung deutlich verbessert: Die harte Kernkapitalquote (CET1, look-through) lag Ende 2018 bei 12,6 Prozent und die Leverage Ratio bei 4,1 Prozent.

    Nach dem schwierigen vierten Quartal 2018 und einem besonders schwierigen Dezember habe sich im laufenden Jahr bereits eine Verbesserung eingestellt, heisst es von der Bank zudem. "Nachdem sich in den ersten sechs Wochen des Jahres 2019 eine Normalisierung abgezeichnet hat, ist das Handelsumfeld nun nicht mehr so ungünstig wie im vierten Quartal 2018, jedoch immer noch schwieriger als im ersten Quartal 2018."

    ys/gab

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG