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  • 20.03.2019 Adecco-Konzernchef Alain Dehaze erhält 2018 weniger Lohn

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Adecco Group N 50.72 -0.74 -1.44% 69.86 42.43 155'989

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    Adecco-Konzernchef Alain Dehaze erhält 2018 weniger Lohn

    20.03.2019 | 08:01:51

    Zürich (awp) - Adecco-Konzernchef Alain Dehaze hat im vergangenen Jahr etwas weniger Lohn erhalten. Er wurde mit 4,17 Millionen Franken vergütet nach 4,52 Millionen im Vorjahr.

    Das fixe Gehalt des CEO des Personaldienstleisters belief sich 2018 unverändert auf 1,50 Millionen Franken, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht. Zudem erhielt Dehaze einen Bonus von rund 855'000 Franken. Im Vorjahr machte dieser variable Teil 1,17 Millionen aus.

    Auch der Wert der Dehaze zugeteilten Aktien fiel mit 1,13 Millionen etwas geringer aus - nach 1,18 Millionen im Vorjahr. Hinzu kamen Sachbezüge und Sozialleistungen.

    Die gesamte Geschäftsleitung erhielt eine Vergütung von 20,51 Millionen Franken, nachdem es für 2017 rund 24,28 Millionen waren. Ehemalige Geschäftsleitungsmitglieder erhielten 1,12 Millionen im Vergleich zu 0,77 Millionen.

    Die Vergütung des Verwaltungsrates fiel indes im Rahmen des Vorjahres aus. Präsident Rolf Dörig erhielt in bar und Aktien erneut 1,46 Millionen Franken. Die Gesamtvergütung für alle Mitglieder des Gremiums betrug gerundet 4,57 Millionen nach 4,58 Millionen im Vorjahr.

    Im Geschäftsjahr 2018 war der Gewinn bei Adecco um über 40 Prozent eingebrochen, im vierten Quartal rutschte der Konzern gar in die Verlustzone.

    ys/rw

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  • 18.03.2019 Adecco schliesst Aktienrückkauf über 150 Millionen Euro ab

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    Adecco schliesst Aktienrückkauf über 150 Millionen Euro ab

    18.03.2019 | 07:19:00

    Zürich (awp) - Die Adecco Group hat das im September gestartete Aktienrückkaufsprogram über 150 Millionen Euro abgeschlossen. Dies teilte der Personaldienstleister am Montag mit. Adecco habe über eine zweite Linie an der Schweizer Börse 2,07 Prozent des Aktienkapitals oder 3'451'750 Aktien zurückgekauft. Der Durchschnittspreis habe 49,08 Franken betragen.

    Die Aktionäre der Adecco Group AG werden an der ordentlichen Generalversammlung 2019 über die Herabsetzung des Aktienkapitals durch Vernichtung aller bis zum 8. Februar 2019 zurückgekauften 3'231'750 Aktien beschliessen. Über die restlichen 220.000 zurückgekauften Aktien bestimme die GV 2020.

    pre/rw

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  • 28.02.2019 Adecco spürt Abkühlung in Europa

    Betroffene Wertpapiere

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    Adecco spürt Abkühlung in Europa

    28.02.2019 | 18:12:12

    (Zusammenfassung mit Aktienschlusskurs ergänzt)

    Zürich (awp) - Adecco bekommt die wirtschaftliche Abschwächung in Europa zu spüren. Der Personaldienstleister ist zuletzt nicht mehr gewachsen. Das grösste "Sorgenkind" ist Deutschland.

    Der Trend zeigt abwärts. Konnte Adecco vor wenigen Quartalen noch mit Wachstumsraten (bereinigt um Wechselkurseffekte und um die unterschiedliche Anzahl Arbeitstage) von 6 Prozent und mehr aufwarten, gingen diese im Verlauf des Jahres 2018 auf +4 Prozent und dann auf +2 Prozent zurück. Und im Schlussquartal entwickelte sich das Geschäft sogar rückläufig (-1%).

    Begründet wurde der Rückgang mit der konjunkturellen Abkühlung in Europa. So war die Wachstumsrate im wichtigen Markt Frankreich zwischen Oktober und Dezember leicht (-1%), in den Marktregionen Spanien/Portugal (-4%), Benelux/Nordeuropa (-6%) sowie in Deutschland/Österreich (-13%) deutlich negativ. Ein Lichtblick innerhalb von Europa war die Schweiz (+6%).

    Abgesehen davon verzeichneten primär aussereuropäische Regionen Wachstum. "Unser Amerika- und Japan-Geschäft entwickelte sich sehr gut", sagte CEO Alain Dehaze.

    An diesen Trends habe sich zum Jahresauftakt auch nichts geändert, meinte er weiter. Ins neue Jahr ist Adecco denn auch eher langsam gestartet. So sank der Umsatz im Januar 2019 - organisch und arbeitstagbereinigt - um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Februar sei dann gar nochmals eine leichte Verlangsamung eingetreten. Anzeichen für eine Rezession in Europa gebe es aber nicht, betonte Dehaze.

    Abschreiber im vierten Quartal

    Der Umsatz in der Berichtswährung Euro nahm derweil im vierten Quartal um 1 Prozent auf 6,13 Milliarden Euro zu. Der Bruttogewinn erhöhte sich um 8 Prozent auf 1,17 Milliarden, und die entsprechende Marge verbesserte sich um 120 Basispunkte auf 19,1 Prozent. Der operative Gewinn (EBITA) ging hingegen um 14 Prozent auf 235 Millionen zurück.

    Auf Stufe Reinergebnis rutschte die Gesellschaft mit einem Minus von 112 Millionen in die roten Zahlen (Vorjahr: +297 Mio). Im Vorjahr hatten Steuereffekte den Gewinn anschwellen lassen; nun belastete ein Abschreiber in Deutschland in der Höhe von 270 Millionen.

    Dieser Abschreiber habe verschiedene Gründe, sagte CEO Dehaze zu AWP. Neben neuen Gesetzen nannte er die Probleme der deutschen Automobilindustrie und den allgemeinen Zustand der deutschen Wirtschaft.

    Abgesehen von den konjunkturellen Eintrübungen ist Deutschland derzeit generell das "Sorgenkind" im Adecco-Verbund. Der Konzern führt dort seit Monaten zwei Gesellschaften (Adecco und Tuja) zusammen, was das Geschäft schon in der Vergangenheit belastete. Obendrauf seien nun die neuen regulatorischen Vorschriften und die konjunkturelle Abkühlung gekommen.

    "Der Turnaround hat oberste Priorität, auch für mich persönlich", versicherte der CEO. Mit einer Verbesserung sei jedoch erst ab dem zweiten Halbjahr zu rechnen, räumte er ein.

    Wieder die Nummer eins

    Im Gesamtjahr schrieb der Konzern trotz den roten Zahlen im Schlussquartal einen Gewinn von 458 Millionen Euro (-42%). Die Aktionäre erhalten eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende von 2,50 Franken je Titel.

    In der Jahressicht nahm der Umsatz um 1 Prozent auf 23,87 Milliarden Euro zu. Somit blieb Adecco 2018 vor Randstad der weltweit grösste Personaldienstleister. Dies galt im Übrigen auch für das vierte Quartal, nachdem Randstad im dritten Quartal Adecco beim Umsatz knapp überholt hatte.

    An der Börse kamen die Neuigkeiten schlecht an. Die Adecco-Aktien stürzten nach der Zahlenpublikation ab und waren zunächst mit grossem Abstand Schlusslicht im SMI. Am Ende büssten sie noch 3,3 Prozent ein. Für Analysten kam der Abschreiber in Deutschland überraschend; für Stirnrunzeln sorgten auch die Angaben zum Jahresstart 2019.

    Neuer VRP ab 2020

    Im Verwaltungsrat von Adecco kommt es im Übrigen 2020 zu einer Veränderung. Jean-Christophe Deslarzes soll dann Rolf Dörig als Präsident ablösen. Der ABB-Manager sitzt seit 2015 im Adecco-Verwaltungsrat.

    rw/uh

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  • 28.02.2019 Adecco spürt Abkühlung in Europa

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Adecco Group N 50.72 -0.74 -1.44% 69.86 42.43 155'989

    Story

    Adecco spürt Abkühlung in Europa

    28.02.2019 | 14:21:06

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Adecco bekommt die wirtschaftliche Abschwächung in Europa zu spüren. Der Personaldienstleister ist zuletzt nicht mehr gewachsen. Das grösste "Sorgenkind" ist Deutschland.

    Der Trend zeigt abwärts. Konnte Adecco vor wenigen Quartalen noch mit Wachstumsraten (bereinigt um Wechselkurseffekte und um die unterschiedliche Anzahl Arbeitstage) von 6 Prozent und mehr aufwarten, gingen diese im Verlauf des Jahres 2018 auf +4 Prozent und dann auf +2 Prozent zurück. Und im Schlussquartal entwickelte sich das Geschäft sogar rückläufig (-1%).

    Begründet wurde der Rückgang mit der konjunkturellen Abkühlung in Europa. So war die Wachstumsrate im wichtigen Markt Frankreich zwischen Oktober und Dezember leicht (-1%), in den Marktregionen Spanien/Portugal (-4%), Benelux/Nordeuropa (-6%) sowie in Deutschland/Österreich (-13%) deutlich negativ. Ein Lichtblick innerhalb von Europa war die Schweiz (+6%).

    Abgesehen davon verzeichneten primär aussereuropäische Regionen Wachstum. "Unser Amerika- und Japan-Geschäft entwickelte sich sehr gut", sagte CEO Alain Dehaze.

    An diesen Trends habe sich zum Jahresauftakt auch nichts geändert, meinte er weiter. Ins neue Jahr ist Adecco denn auch eher langsam gestartet. So sank der Umsatz im Januar 2019 - organisch und arbeitstagbereinigt - um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Februar sei dann gar nochmals eine leichte Verlangsamung eingetreten. Anzeichen für eine Rezession in Europa gebe es aber nicht, betonte Dehaze.

    Abschreiber im vierten Quartal

    Der Umsatz in der Berichtswährung Euro nahm derweil im vierten Quartal um 1 Prozent auf 6,13 Milliarden Euro zu. Der Bruttogewinn erhöhte sich um 8 Prozent auf 1,17 Milliarden, und die entsprechende Marge verbesserte sich um 120 Basispunkte auf 19,1 Prozent. Der operative Gewinn (EBITA) ging hingegen um 14 Prozent auf 235 Millionen zurück.

    Auf Stufe Reinergebnis rutschte die Gesellschaft mit einem Minus von 112 Millionen in die roten Zahlen (Vorjahr: +297 Mio). Im Vorjahr hatten Steuereffekte den Gewinn anschwellen lassen; nun belastete ein Abschreiber in Deutschland in der Höhe von 270 Millionen.

    Dieser Abschreiber habe verschiedene Gründe, sagte CEO Dehaze zu AWP. Neben neuen Gesetzen nannte er die Probleme der deutschen Automobilindustrie und den allgemeinen Zustand der deutschen Wirtschaft.

    Abgesehen von den konjunkturellen Eintrübungen ist Deutschland derzeit generell das "Sorgenkind" im Adecco-Verbund. Der Konzern führt dort seit Monaten zwei Gesellschaften (Adecco und Tuja) zusammen, was das Geschäft schon in der Vergangenheit belastete. Obendrauf seien nun die neuen regulatorischen Vorschriften und die konjunkturelle Abkühlung gekommen.

    "Der Turnaround hat oberste Priorität, auch für mich persönlich", versicherte der CEO. Mit einer Verbesserung sei jedoch erst ab dem zweiten Halbjahr zu rechnen, räumte er ein.

    Wieder die Nummer eins

    Im Gesamtjahr schrieb der Konzern trotz den roten Zahlen im Schlussquartal einen Gewinn von 458 Millionen Euro (-42%). Die Aktionäre erhalten eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende von 2,50 Franken je Titel.

    In der Jahressicht nahm der Umsatz um 1 Prozent auf 23,87 Milliarden Euro zu. Somit blieb Adecco 2018 vor Randstad der weltweit grösste Personaldienstleister. Dies galt im Übrigen auch für das vierte Quartal, nachdem Randstad im dritten Quartal Adecco beim Umsatz knapp überholt hatte.

    An der Börse kamen die Neuigkeiten schlecht an. Die Adecco-Aktien stürzten nach der Zahlenpublikation ab und waren mit grossem Abstand Schlusslicht im SMI. Für Analysten kam der Abschreiber in Deutschland überraschend; für Stirnrunzeln sorgten auch die Angaben zum Jahresstart 2019.

    Neuer VRP ab 2020

    Im Verwaltungsrat von Adecco kommt es im Übrigen 2020 zu einer Veränderung. Jean-Christophe Deslarzes soll dann Rolf Dörig als Präsident ablösen. Der ABB-Manager sitzt seit 2015 im Adecco-Verwaltungsrat.

    rw/uh

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  • 28.02.2019 Adecco-Aktie nach überraschendem Quartalsverlust im Minus

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Adecco-Aktie nach überraschendem Quartalsverlust im Minus

    28.02.2019 | 09:52:28

    Zürich (awp) - Die Adecco-Aktien stürzen am Donnerstag nach der Zahlenpublikation ab und sind mit grossem Abstand Schlusslicht im SMI. Der Personaldienstleister überraschte im Schlussquartal 2018 mit roten Zahlen.

    Um 09.45 Uhr geben Adecco bei hohen Volumina um 4,0 Prozent auf 51,46 Franken nach. Der Gesamtmarkt (SMI) notiert derweil 0,22 Prozent tiefer. Die Adecco-Papiere geben damit einen schönen Teil der bisherigen Jahresgewinne wieder ab.

    Investoren und Analysten machten am Donnerstag grosse Augen, als sie das Ergebnis für das Schlussquartal sahen. Statt eines Gewinns von gegen 150 Millionen Euro, wie er im Schnitt erwartet worden war, prangte auf der untersten Zeile der Erfolgsrechnung ein Minus von 112 Millionen.

    Der Grund dafür war ein Abschreiber in Deutschland in der Höhe von 270 Millionen Euro. Der Analyst der ZKB bezeichnet diesen in einem ersten Kommentar als "unschön".

    Für Stirnrunzeln sorgt in Analystenkreisen auch der Ausblick. Firmeneigenen Angaben zufolge hat sich der organische Umsatzrückgang im Januar noch einmal etwas beschleunigt. Nach den Zahlen des Konkurrenten Randstad seien etwas bessere Werte erwartet worden, heisst es bei Morgan Stanley. Der Konkurrent habe von einer stabilen Entwicklung zum Jahresauftakt gesprochen.

    Auf der positiven Seite wird etwa von Vontobel die Bruttogewinnmargenentwicklung im vierten Quartal hervorgehoben. Diese Entwicklung sei durch höhere Administrationskosten jedoch wieder zunichtegemacht worden, schreibt der ZKB-Analyst.

    rw/ys

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  • 28.02.2019 Adecco wächst im Schlussquartal nicht mehr und schreibt rote Zahlen

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    Adecco wächst im Schlussquartal nicht mehr und schreibt rote Zahlen

    28.02.2019 | 09:31:30

    (Mit weiteren Angaben ergänzt, etwa der Wachstumsrate in der Schweiz und den Jahreszahlen)

    Zürich (awp) - Adecco hat im vierten Quartal die wirtschaftliche Abschwächung in Europa zu spüren bekommen. Der Personaldienstleister hat zwar mehr Umsatz geschrieben, ist organisch jedoch leicht geschrumpft. Und unter dem Strich steht wegen eines Abschreibers ein hoher Verlust.

    Der Umsatz nahm zwischen Oktober und Dezember um 1 Prozent auf 6,13 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Bereinigt um Wechselkurseffekte und um die unterschiedliche Anzahl Arbeitstage wuchs die Gesellschaft zwischen Oktober und Dezember hingegen nicht mehr. Im Gegenteil ging der Umsatz um 1 Prozent zurück.

    Im dritten Quartal waren es noch +2 Prozent gewesen, im zweiten +4 Prozent, davor über mehrere Quartale zwischen +6 und +7 Prozent. Der aktuelle Rückgang kommt allerdings nicht überraschend. Analysten hatten im Schnitt mit einem Wert von -0,3 Prozent gerechnet.

    Begründet wurde der Rückgang mit der konjunkturellen Abkühlung in Europa. So war die Wachstumsrate im wichtigen Markt Frankreich leicht (-1%), in den Marktregionen Spanien/Portugal (-4%), Benelux/Nordeuropa (-6%) sowie in Deutschland/Österreich (-13%) deutlich negativ.

    "Wir haben gleichwohl in verschiedenen Regionen besser ab als der Markt abgeschnitten", liess sich CEO Alain Dehaze zitieren und verwies dabei auf den Schlüsselmarkt Frankreich. Ausserdem sieht er keine Anzeichen einer Rezession in Europa, wie er gegenüber AWP betonte.

    Besser lief es in anderen Märkten, etwa in der Schweiz und Japan (je +6%) oder in Teilbereichen in den USA/Grossbritannien. Positiv hervorgehoben wurde zudem, dass das relativ kleine Geschäft mit der fixen Stellenvermittlung (+18%) stark gewachsen sei.

    Abschreiber in Deutschland

    Der Bruttogewinn erhöhte sich um 8 Prozent auf 1,17 Milliarden; die entsprechende Marge verbesserte sich um 120 Basispunkte auf 19,1 Prozent. Der operative Gewinn (EBITA) ging hingegen um 14 Prozent auf 235 Millionen zurück.

    Auf Stufe Reinergebnis rutschte die Gesellschaft mit einem Minus von 112 Millionen in die roten Zahlen (Vorjahr: +297 Mio). Im Vorjahr hatte eine Gewinngutschrift den Gewinn anschwellen lassen; nun belastete ein Abschreiber in Deutschland in der Höhe von 270 Millionen.

    Dieser Abschreiber habe verschiedene Gründe, sagte CEO Dehaze zu AWP. Neben neuen Gesetzen nannte er die Probleme der deutschen Automobilindustrie und den allgemeinen Zustand der deutschen Wirtschaft.

    Wieder die Nummer eins

    Im Gesamtjahr schrieb der Konzern einen Gewinn von 458 Millionen Euro (-42%). Die Aktionäre erhalten gleichwohl eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende von 2,50 Franken je Titel.

    In der Jahressicht nahm der Umsatz um 1 Prozent auf 23,87 Milliarden Euro zu. Somit blieb Adecco 2018 vor Randstad der weltweit grösste Personaldienstleister. Dies galt im Übrigen auch für das vierte Quartal, nachdem Randstad im dritten Quartal Adecco beim Umsatz knapp überholt hatte.

    Keine rasche Erholung

    Ins neue Jahr ist Adecco eher langsam gestartet. So sank der Umsatz im Januar 2019 - organisch und arbeitstagbereinigt - um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Februar sei dann gar nochmals eine leichte Verlangsamung eingetreten.

    Hintergrund sei weiterhin die Abschwächung in den europäischen Märkten. Darüber hinaus reflektiere der Rückgang zum Teil auch die hohen Wachstumsraten in den entsprechenden Monaten im Vorjahr insbesondere in den Märkten Frankreich und Südeuropa.

    Wechsel im Management

    Ausserdem vermeldete Adecco Wechsel im Management. Demnach verlässt Nordeuropa-Chef Mark De Smedt die Gesellschaft per Ende März. Für Nordeuropa werde danach Frankreich-Chef Christophe Catoir zuständig sein.

    Die Adecco-Zahlen werden an der Börse nicht gut aufgenommen: Die Aktie verliert um 09.30 Uhr 6,0 Prozent auf 50,40 Franken (SMI -0,3%).

    rw/uh

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  • 28.02.2019 Adecco wächst im Schlussquartal nicht mehr und schreibt rote Zahlen

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    Adecco wächst im Schlussquartal nicht mehr und schreibt rote Zahlen

    28.02.2019 | 07:25:42

    Zürich (awp) - Adecco hat im vierten Quartal die wirtschaftliche Abschwächung in Europa zu spüren bekommen. Der Personaldienstleister hat zwar mehr Umsatz geschrieben, ist organisch jedoch leicht geschrumpft. Und unter dem Strich steht ein Verlust.

    Der Umsatz in der Berichtswährung Euro nahm um 1 Prozent auf 6,13. Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Bereinigt um Wechselkurseffekte und um die unterschiedliche Anzahl Arbeitstage wuchs die Gesellschaft zwischen Oktober und Dezember hingegen nicht mehr. Im Gegenteil ging der Umsatz um 1 Prozent zurück.

    Im dritten Quartal waren es noch +2 Prozent gewesen, im zweiten +4 Prozent, davor über mehrere Quartale zwischen +6 und +7 Prozent. Der aktuelle Rückgang kommt allerdings nicht überraschend. Analysten hatten im Schnitt mit einem Wert von -0,3 Prozent gerechnet.

    Begründet wurde der Rückgang mit der konjunkturellen Abkühlung in Europa. So war die Wachstumsrate im wichtigen Markt Frankreich leicht, in den Marktregionen Benelux/Nordeuropa sowie in Deutschland/Schweiz/Österreich deutlich negativ.

    "Wir schnitten gleichwohl in verschiedenen Regionen besser ab als der Markt", liess sich CEO Alain Dehaze zitieren.

    Abschreiber in Deutschland

    Der Bruttogewinn erhöhte sich um 8 Prozent auf 1,17 Milliarden. Der operative Gewinn (EBITA) ging hingegen um 14 Prozent auf 235 Millionen zurück. Auf Stufe Reinergebnis rutschte die Gesellschaft mit einem Minus von 112 Millionen in die roten Zahlen (Vorjahr: +297 Mio). Im Vorjahr hatte eine Gewinngutschrift den Gewinn anschwellen lassen; nun belastete ein Abschreiber in Deutschland in der Höhe von 270 Millionen.

    Die Aktionäre erhalten eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende von 2,50 Franken je Titel.

    Mit den ausgewiesenen Zahlen hat der Stellenvermittler die Erwartungen abgesehen vom Reingewinn erfüllt: Analysten hatten im Vorfeld (AWP-Konsens) ein organisches Wachstum von -0,3 Prozent, einen Umsatz von 6,14 Milliarden, einen EBITA von 260 Millionen sowie einen Reingewinn von 144 Millionen prognostiziert.

    Ins neue Jahr ist Adecco eher langsam gestartet. So sank der Umsatz im Januar 2019 - organisch und arbeitstagbereinigt - um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Februar sei dann gar nochmals eine leichte Verlangsamung eingetreten. Hintergrund sei weiterhin die Abschwächung in den europäischen Märkten. Darüber hinaus reflektiere der Rückgang zum Teil aber auch die hohen Wachstumsraten in den entsprechenden Monaten im Vorjahr insbesondere in den Märkten Frankreich und Südeuropa.

    rw/uh/gab

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  • 27.02.2019 Ausblick Adecco: Quartalsumsatz von 6,14 Milliarden Euro erwartet

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    Adecco Group N 50.72 -0.74 -1.44% 69.86 42.43 155'989

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    Ausblick Adecco: Quartalsumsatz von 6,14 Milliarden Euro erwartet

    27.02.2019 | 13:55:13

    Zürich (awp) - Der Personalvermittler Adecco präsentiert am Donnerstag, 28. Februar, die Ergebnisse für das vierte Quartal 2018. Insgesamt haben sieben Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

    Q4 2018E
    (In Mio EUR)              AWP-Konsens   Q4 2017A 
    Umsatz                       6'135        6'057    
    Org. Wachstum adj. (in %)     -0,3          7,0   
    EBITA*                         260          274  
    Reingewinn*                    144          297  
    2018
    (in Fr.)
    Dividende je Aktie            2,50          2,50    
    * reported
    

    FOKUS: Der Personaldienstleister Adecco dürfte im vierten Quartal 2018 das schwächere wirtschaftliche Umfeld zu spüren bekommen haben. So gehen Analysten im Schnitt davon aus, dass der Umsatz (organisch, arbeitstagsbereinigt) leicht rückläufig war.

    Diese Prognose wird mit verschiedenen Argumenten untermauert: den schwächeren Makrodaten aus Europa und den bereits publizierten Zahlen der Konkurrenten Randstad und Manpower. Adecco selber hatte im letzten November eine weitere Abschwächung angedeutet. Im September und Oktober kombiniert sei ein Wachstum von 1 Prozent erreicht worden. Zum Vergleich: Im dritten Quartal war noch ein Wachstum von 2 Prozent ausgewiesen worden, im Q2 von 4 Prozent und im Q1 sogar von 6 Prozent.

    Vor allem in Europa schwächelte die Konjunktur gegen Jahresende. Zum Teil wird Adecco aber zugetraut, in einzelnen Märkten - insbesondere im Schlüsselmarkt Frankreich - besser abgeschnitten zu haben als die Konkurrenz.

    Bei den Gewinnzahlen werden Werte klar unter dem Vorjahresquartal erwartet. Der Analyst der ZKB verweist hier auf Restrukturierungskosten und eine Steuergutschrift im Vorjahr. Abgesehen davon wird dem Management um CEO Alain Dehaze zugetraut, dass es die Kosten im Griff hat. Bei der Dividende wird deshalb eine stabile Ausschüttung erwartet.

    Von Interesse sind ausserdem die Angaben zum Jahresstart. Hier wäre ein optimistischer Ausblick überraschend, zumal die Konkurrenten keine rasche Besserung der Situation erwarten.

    ZIELE: Bei Adecco gibt es nur Mittelfrist- und keine Jahresziele. Diese wurden im vergangenen September bestätigt. Laut diesen will der Personaldienstleister viermal schneller als die gesamte Wirtschaft wachsen.

    Gleichzeitig strebt das Management Effizienzsteigerungen an. So soll das Wachstums- und Sparprogramm "GrowTogether" ab 2020 Einsparungen von 250 Millionen Euro bringen. Ausserdem sieht sich das Management einer "progressiven" Dividendenpolitik verpflichtet, selbst in Zeiten einer Rezession.

    PRO MEMORIA: Im Dezember ernannte Adecco Teppo Paavola per Mitte Januar zum Chief Digital Officer und Mitglied der Geschäftsleitung. In dieser neu geschaffenen Rolle werde er die Verantwortung für das schnell wachsende digitale Geschäft, darunter Adia, Vettery und YOSS, übernehmen, hiess es.

    Anfang Dezember wurde publik, dass Adecco die Mehrheit am deutschen Anbieter LOGworks mit rund 500 Mitarbeitern übernimmt. Konkret würden 51 Prozent übernommen, hiess es. Finanzielle Angaben wurden nicht gemacht.

    AKTIENKURS: Die Adecco-Aktien rutschten um die Jahreswende auf ein Mehrjahrestief von 43,56 Franken ab. Seither haben sie sich deutlich erholt und notieren aktuell bei knapp 54 Franken.

    Homepage: www.adecco.com

    an/rw

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  • 21.01.2019 WEF 2019: Schweiz bleibt beim Wettbewerb um Talente an der Spitze

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    WEF 2019: Schweiz bleibt beim Wettbewerb um Talente an der Spitze

    21.01.2019 | 15:00:01

    Zürich (awp) - Die Schweiz bleibt an der Spitze im weltweiten Wettbewerb um die besten Talente. Das attestiert ihr eine Studie zu 125 Ländern, die der Personalvermittler Adecco im Vorfeld des WEF veröffentlichte. Untersucht wurde, wie ein Land Talente ausbildet, rekrutiert und hält.

    In der Rangliste des Global Talent Competitiveness Index (GTCI) belegt die Schweiz bereits zum sechsten Mal in Folge den ersten Platz, wie Adecco am Montag mitteilte. Auf den weiteren Plätzen des Index folgen in absteigender Reihenfolge Singapur, die Vereinigten Staaten, Norwegen, Dänemark, Finnland, Schweden und die Niederlande.

    Knapp in die Top Ten schafft es auch nach wie vor Grossbritannien. Das Land befindet sich vor Luxemburg auf dem neunten Platz. Wie auch in den früheren Ausgaben hätten es erneut eine hohe Anzahl kleiner Volkswirtschaften ganz nach oben geschafft, die entweder Binnenländer oder Inselstaaten seien, hiess es.

    Solche Volkswirtschaften hätten für gewöhnlich eine relativ offene Wirtschafts- und Sozialpolitik, in der Talentwachstum und -management zentrale Prioritäten seien, lautet die Erklärung der Studienautoren für die Platzierung.

    Zürich auf Platz 5

    Nebst Ländern wurde in der GTCI-Studie auch die Attraktivität einzelner Städte untersucht. Im Vergleich zu früheren Ausgaben habe sich gezeigt, dass Städte an Bedeutung und Einfluss gewinnen, wenn sich die Nationalstaaten von globalen Verpflichtungen zurückziehen.

    Die Aussage dürfte als Seitenhieb gegen aktuelle politische Entwicklungen wie den Brexit oder den Handelskonflikt zwischen China und den USA zu verstehen sein.

    Auf der Rangliste von 90 Städten steht Zürich nach der Spitzenposition im Vorjahr allerdings nur noch auf Platz 5. Vor der Limmatstadt positionieren sich noch Washington DC, Kopenhagen, Oslo und Wien. Nach Zürich folgen Boston, Helsinki, New York, Paris und Seoul.

    Berechnet wird der Index von der französischen Wirtschaftsuniversität INSEAD zusammen mit dem Human Capital Leadership Institute von Singapur und mit der Unterstützung von Adecco.

    kw/rw

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  • 11.12.2018 Adecco ernennt Teppo Paavola zum Chief Digital Officer

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Adecco ernennt Teppo Paavola zum Chief Digital Officer

    11.12.2018 | 07:23:02

    Zürich (awp) - Der Personalvermittler Adecco hat Teppo Paavola per Mitte Januar nächsten Jahres zum Chief Digital Officer und Mitglied der Geschäftsleitung ernannt. In dieser neu geschaffenen Rolle werde er die Verantwortung für das schnell wachsende digitale Geschäft, darunter Adia, Vettery und YOSS, übernehmen, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.

    Paavola soll das Geschäft ausbauen und dabei sicherstellen, dass Adecco "klarer Marktführer" im Bereich der digitalen Personal-Dienstleistungen sein wird. Er soll zudem mehr Synergien zwischen dem Online- und dem Offline-Geschäft schaffen und Geschäftsmöglichkeiten mit führenden Technologiepartnern entwickeln.

    Gemäss Mitteilung bringt der finnische Staatsbürger umfassende Erfahrung mit im Digital-Bereich, sowohl als Unternehmensgründer wie auch innerhalb von grossen Organisationen. Zuletzt war er Chef-Entwickler und General Manager für das neue Digital-Geschäft bei der BBVA-Gruppe und hatte zuvor leitende Positionen in den Bereichen Geschäfts- und Unternehmensentwicklung, Partnering und Business Unit Leadership bei PayPal, Nokia und GE Capital inne. Er wird am globalen Hauptsitz von Adecco in Zürich tätig sein.

    uh/cf

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  • 05.12.2018 Adecco übernimmt Mehrheit an deutschem Anbieter LOGworks

    Betroffene Wertpapiere

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    Adecco Group N 50.72 -0.74 -1.44% 69.86 42.43 155'989

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    Adecco übernimmt Mehrheit an deutschem Anbieter LOGworks

    05.12.2018 | 07:55:28

    Zürich (awp) - Der Personaldienstleister Adecco übernimmt die Mehrheit am deutschen Anbieter LOGworks. Konkret würden 51 Prozent übernommen, hiess es in einer kürzlich publizierten Mitteilung der Gesellschaft. Finanzielle Angaben wurden nicht gemacht.

    Gleichzeitig werde eine strategische Partnerschaft mit dem bisherigen Alleinbesitzer, der LGI Logistics Group, eingegangen, hiess es weiter. LOGworks werde künftig als Joint Venture betrieben und solle kontinuierlich wachsen. Für das Gros der derzeit rund 500 Mitarbeiter ändere sich nichts, wurde betont.

    Die Partnerschaft sei für beide Unternehmen ein Gewinn. LGI profitiere von der Expertise, den Strukturen und dem Fachkräftepool von Adecco. Adecco stärke auf der anderen Seite die Position im wachsenden Segment der Logistik.

    LOGworks hat den Sitz laut den Angaben in Böblingen in Baden-Württemberg und ist auf Personaldienstleistungen für die Logistikbranche spezialisiert. Derzeit seien die Mitarbeiter des Unternehmens vor allem für LGI im Einsatz. Allerdings unterstützten sie zunehmend andere Kunden.

    Das Joint Venture steht gemäss Mitteilung unter dem Vorbehalt der Zustimmung des deutschen Bundeskartellamtes.

    rw/tt

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  • 29.11.2018 Adecco-Aktien legen nach Kaufempfehlung deutlich zu

    Betroffene Wertpapiere

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    Adecco-Aktien legen nach Kaufempfehlung deutlich zu

    29.11.2018 | 09:15:11

    Zürich (awp) - Die Aktien des Stellenvermittlers Adecco sind am Donnerstag in einem freundlichen Umfeld mit deutlichen Kursavancen in den Handel gestartet. Die Titel profitieren von einer Kaufempfehlung durch den US-Broker Goldman Sachs.

    Bis gegen 9.05 Uhr gewinnen Adecco 1,9 Prozent auf 49,45 Franken, während der Gesamtmarkt (SMI) 0,83 Prozent höher steht.

    Die Analysten von Goldman Sachs haben ihre Anlageempfehlung auf Buy von bisher Neutral angehoben, da sich ihrer Meinung nach das aktuelle Kursniveau als attraktive Einstiegsgelegenheit anbietet. Mit den Valoren ging es im bisherigen Jahresverlauf nur bergab. Seit Anfang Jahr haben sie rund 34 Prozent eingebüsst und notieren inzwischen wieder auf dem Niveau von Mitte 2016.

    Wenn die Aktien während der letzten Dekade auf solch tiefen Niveaus gehandelt worden seien, hätten sie den Markt in den folgenden 12 Monaten in 80 Prozent der Fälle übertroffen und hätten im Durchschnitt 25 Prozent zugelegt, argumentiert Goldman Sachs.

    Die Titel hätten inzwischen gemessen an den Kurs-Gewinn-Niveaus die Talsohle erreicht und würden weitere Anpassungen der Konsens-Schätzungen nach unten beinhalten. Goldman Sachs hat gemäss einer am Donnerstag veröffentlichten Studie aufgrund gedämpfter Erwartungen bezüglich der makroökonomischen Entwicklung die Prognosen für Adecco selbst gekürzt.

    Für die Jahre 2019 bis 2020 rechnet die Bank nur mit einem moderaten organischen Wachstum. Dieses dürfte weiterhin positiv sein, wenn man die Prognosen der Ökonomen von einem BIP-Wachstum von 1,6 Prozent für den Euroraum berücksichtige.

    sig/cf

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  • 06.11.2018 Europäische Konjunktur bremst Adecco

    Betroffene Wertpapiere

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    Europäische Konjunktur bremst Adecco

    06.11.2018 | 14:25:35

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Die grossen Personaldienstleister bekommen zu spüren, dass die europäische Wirtschaft nicht mehr ganz so rund läuft. Das gilt auch für Adecco, wobei der Konzern auch seinen Status als globaler Marktführer verloren hat.

    Adecco ist im dritten Quartal zwar gewachsen. Mit 2 Prozent (bereinigt) fiel das Plus aber deutlich schwächer aus als im Vorquartal, als noch 4 Prozent ausgewiesen worden waren. Davor hatte Adecco den Umsatz über mehrere Quartale sogar jeweils um mindestens 6 Prozent gesteigert.

    "Unser Wachstum hat sich in verschiedenen europäischen Märkten abgeschwächt", sagte Firmenchef Alain Dehaze am Dienstag. Dies gelte vor allem für Südeuropa, wo auch die jüngsten Wirtschaftszahlen auf eine Abkühlung hinwiesen. Adecco gilt als Unternehmen, das konjunkturelle Veränderungen sehr rasch zu spüren bekommt.

    Schweiz als Lichtblick

    Namentlich in Italien, Spanien und Portugal, wo das Unternehmen zuvor mit hohem Tempo gewachsen war, kam es teilweise zu einem Stillstand. Und auch im Schlüsselmarkt Frankreich, der knapp ein Viertel zum Umsatz beisteuert, ging es nicht mehr gleich schnell vorwärts. Adecco habe sich in Frankreich aber besser geschlagen als die Konkurrenz, wurde betont. Gleiches gilt für den Schweizer Markt, der mit einem organischen Wachstum von 12 Prozent glänzte.

    Weltweit gesehen steigerte Adecco den Umsatz in der Berichtswährung Euro hingegen nur um knapp 2 Prozent auf 6,00 Milliarden Euro. Der holländische Rivale Randstad wies ein leicht höheres Wachstum aus und überholte damit Adecco beim Umsatz um Haaresbreite. Adecco war somit im dritten Quartal nicht mehr der grösste Personaldienstleister der Welt.

    Randstad feierte diese Wachtablösung am Donnerstag mit einer Medienmitteilung. Doch Adecco-Chef Dehaze gab sich gegenüber der Nachrichtenagentur AWP kämpferisch: "Ein Quartal macht noch kein Jahresergebnis", sagte er auch mit Blick auf den sehr geringen Abstand von nur wenigen Millionen Euro. Er betonte zudem, dass Adecco bei der Rentabilität nach wie vor die Nummer eins sei. "Und wir sind auch in allen zukunftsträchtigen Geschäftsfeldern wie etwa Digitalisierung weltweit führend."

    Sondereffekte beim Gewinn

    Investitionen in diesen Bereich belasten derzeit aber den operativen Gewinn. Dieser (EBITA; ohne Einmaleffekte) ging auch deswegen im dritten Quartal um 6 Prozent auf 302 Millionen zurück. Dazu kam aber auch die Umstrukturierung in Deutschland, die auf die Renatibilität drückte.

    Auf Stufe Reingewinn wurde hingegen ein Wert von 270 Millionen und damit mehr als eine Verdoppelung erreicht. Dieser Sprung war primär die Folge zweier Sondereffekte. Im Vorjahreszeitraum hatte ein Abschreiber den Gewinn stark belastet, nun wurde dieser positiv beeinflusst durch den Verkauf der Anteile am Unternehmen Beeline.

    Aktie holt etwas auf

    Die Aktien von Adecco waren am frühen Dienstagnachmittag (14.15 Uhr) mit einem Plus von 2,3 Prozent die grössten Gewinner im Swiss Market Index (SMI). Diese Gewinne machten aber nur einen kleinen Teil der bisherigen Jahresverluste wett; der Titel ist noch immer jener mit den grössten Einbussen seit Anfang Jahr.

    Wie die positive Kursreaktion am Dienstag zeigt, war die Wachstumsverlangsamung für den Markt keine Überraschung. Denn Adecco hatte eine solche schon im September in Aussicht gestellt. Im Gegenteil fielen die Zahlen nun laut Analysten besser aus als erwartet.

    Etwas gebremst wurde der Aktienkurs aber durch die Aussagen des Managements zur zukünftigen Geschäftsentwicklung. So hielt Adecco fest, dass im September und Oktober kombiniert ein organisches Wachstum (bereinigt) von 1 Prozent erreicht worden sei. Somit deutet für das Schlussquartal vorläufig nichts auf eine Rückkehr zum alten Wachstumstempo hin.

    rw/uh

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  • 06.11.2018 Adecco-Aktien mit sattem Plus nach Zahlen

    Betroffene Wertpapiere

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    Adecco-Aktien mit sattem Plus nach Zahlen

    06.11.2018 | 10:04:47

    Bern (awp) - Die Aktien von Adecco legen am Dienstag markant zu und sind mit grossem Abstand grösster Gewinner unter den SMI-Titeln. Der Grund sind besser als erwartete Zahlen im dritten Quartal. Einzig die Aussagen zur Umsatzentwicklung im Oktober sowie die Warnung vor einer rückläufigen Bruttomarge im Schlussquartal schmälern den positiven Gesamteindruck etwas.

    Die Adecco-Papiere notieren um 9.55 Uhr bei überdurchschnittlichen Volumina 4,6 Prozent höher bei 50,22 Franken. Der Gesamtmarkt (SMI) legt derweil nur um 0,14 Prozent zu. Die aktuellen Gewinne machen aber nur einen kleinen Teil der bisherigen Jahresverluste wett; der Titel ist noch immer jener mit den grössten Jahresverlusten.

    "Über alles gesehen hat Adecco starke Resultate geliefert, wobei die Erwartungen aber tief waren", kommentiert der zuständige Experte von Goldman Sachs den Quartalsausweis. Auch in anderen Kommentaren wird auf die tiefe Erwartungshaltung hingewiesen, welche nicht zuletzt eine Folge der "Gewinnwarnung" vom letzten September gewesen sei.

    Gepunktet hat das Management vor allem beim operativen Gewinn, wie es unisono heisst. "Dieser war deutlich höher als erwartet", schreibt der Analyst der ZKB. Dies sei eine Folge des höheren Bruttogewinns gewesen sowie überraschend tiefer Kosten. In der Folge habe auch ein Reingewinn über den Prognosen resultiert.

    "Offensichtlich hat das Unternehmen schnell auf die sich insgesamt abschwächenden Marktbedingungen reagiert", lobt der Experte von Baader Helvea. Es seien Kostenanpassungen vorgenommen worden, um die Margen zu schützen. Auf der anderen Seite liefere das Spar- und Wachstumsprogramm "GrowTogether" erste Ergebnisse.

    Was die einzelnen Geschäftsregionen anbetrifft, so sorgt Frankreich für die "Überraschung des Tages". Der Schlüsselmarkt wuchs zwischen Juli und September organisch um 5 Prozent. Analysten hatten mit einem Wachstum in Höhe von bestenfalls 3 Prozent gerechnet. In vielen anderen Regionen, insbesondere aber in Nordamerika sowie im deutschsprachigen Raum, blieb die Wachstumsentwicklung hingegen hinter den Erwartungen zurück.

    Nur leicht getrübt wird die positive Gesamtsicht durch das noch etwas schwächere organische Wachstum in den Monaten September und Oktober. Es liege zwar leicht unter seinen Erwartungen, heisst es bei Jefferies. Auf seine Gewinnschätzungen werde dies wohl aber keinen Einfluss haben. Er erinnert ausserdem daran, dass Manpower noch deutlich schwächere Werte für das vierte Quartal in Aussicht gestellt habe.

    Der Analyst der UBS macht sich ausserdem etwas Sorgen wegen der Bruttomarge, welche durch die CICE-Umstellung in Frankreich unter Druck kommen könnte. Zum Teil wird befürchtet, dass dies auch im kommenden Jahr eine Belastung sein könnte.

    rw/ys

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  • 06.11.2018 Adecco wächst deutlich langsamer - Erwartungen übertroffen

    Betroffene Wertpapiere

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    Adecco wächst deutlich langsamer - Erwartungen übertroffen

    06.11.2018 | 09:07:37

    (Mit weiteren Angaben ergänzt)

    Zürich (awp) - Der Personaldienstleister Adecco ist im dritten Quartal wie erwartet langsamer gewachsen als zuletzt. Unter dem Strich hat das Unternehmen wegen Sondereffekten gleichwohl massiv mehr verdient. Der Ausblick bleibt getrübt.

    Bei Adecco geht es nicht mehr so rasant aufwärts wie zuletzt. Der Umsatz in der Berichtswährung Euro nahm um 2 Prozent auf 6,00 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Bereinigt um Wechselkurseffekte und um die unterschiedliche Anzahl Arbeitstage wuchs die Gesellschaft zwischen Juli und September ebenfalls um 2 Prozent.

    Im zweiten Quartal waren es allerdings noch +4 Prozent gewesen, davor über mehrere Quartale zwischen +6 und +7 Prozent.

    Mit dieser Wachstumsrate wurde Adecco im dritten Quartal von Randstad beim Umsatz überholt und war somit nicht mehr der grösste Personaldienstleister der Welt. Der Abstand zum Rivalen war allerdings hauchdünn.

    Abschwächung in Europa

    Der Hauptgrund für die Tempodrosselung war ein nicht mehr ganz so rund laufendes Geschäft in Europa. So war das organische Wachstum in Deutschland und den Benelux-Ländern rückläufig.

    Im wichtigen Markt Frankreich kam es auf 5 Prozent zurück (Q2: +8%; Q1: +10%). Auch die ehemaligen Wachstumsländer Italien und Spanien/Portugal lieferten nicht mehr gleich gute Werte. Und das US-Geschäft stagnierte. Erneut ein Lichtblick war das Schweizer Geschäft, das organisch ein Wachstum von 12 Prozent zeigte.

    Insgesamt habe der Konzern eine "solide Performance" gezeigt, liess sich CEO Alain Dehaze zitieren. Es seien auch bereits Kostenanpassungen vorgenommen worden.

    Zwei grosse Sondereffekte

    Der Bruttogewinn erhöhte sich um 3 Prozent auf 1,12 Milliarden und die entsprechende Marge um 20 Basispunkte auf 18,7 Prozent. Organisch hätte das Plus jedoch nur 1 Prozent betragen und die Marge hätte sich gar leicht verringert, wurde eingeräumt.

    Der operative Gewinn (EBITA; ohne Einmaleffekte) ging derweil um 6 Prozent auf 302 Millionen zurück und die Marge kam bei 5,0 Prozent zu liegen (-40 BP). Begründet wurde dieser Rückgang unter anderem mit Kosten für die diversen Projekte, welche den Konzern fit machen sollen für das digitale Zeitalter. Belastet wurde diese Kennzahl nach wie vor auch durch eine Umstrukturierung in Deutschland.

    Auf Stufe Reingewinn wurde ein Wert von 270 Millionen und damit mehr als eine Verdoppelung erreicht. Dieser Sprung war primär die Folge zweier Sondereffekte. Im Vorjahreszeitraum hatte ein Abschreiber den Gewinn stark belastet, nun wurde er positiv beeinflusst durch den Verkauf der Anteile am Unternehmen Beeline.

    Erwartungen übertroffen

    Mit den ausgewiesenen Zahlen hat der Stellenvermittler die Erwartungen bei allen Kennzahlen übertroffen. Die Wachstumsverlangsamung war auch deshalb keine Überraschung, weil das Management im September an einem Investorentag eine solche in Aussicht gestellt hatte.

    Mit Blick auf den weiteren Geschäftsverlauf hielt Adecco fest, dass im September und Oktober kombiniert ein organisches Wachstum (bereinigt) von 1 Prozent erreicht worden sei. Somit deutet für das Schlussquartal nichts auf eine Wachstumsbeschleunigung hin.

    Bei der Bruttomarge erwartet das Unternehmen zudem einen einmaligen negativen Effekt von 25 Basispunkten durch die Ablösung des Steuersystems CICE in Frankreich, wie es weiter hiess. Bekräftigt wurde auf der anderen Seite, dass das Spar- und Wachstumsprogramm "GrowTogether" im Gesamtjahr 2018 Einsparungen von 50 Millionen Euro bringen soll.

    rw/uh

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG