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  • 21.01.2019 WEF 2019: Schweiz bleibt beim Wettbewerb um Talente an der Spitze

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Adecco Group N 50.82 +0.04 +0.08% 80.10 42.43 228'462

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    WEF 2019: Schweiz bleibt beim Wettbewerb um Talente an der Spitze

    21.01.2019 | 15:00:01

    Zürich (awp) - Die Schweiz bleibt an der Spitze im weltweiten Wettbewerb um die besten Talente. Das attestiert ihr eine Studie zu 125 Ländern, die der Personalvermittler Adecco im Vorfeld des WEF veröffentlichte. Untersucht wurde, wie ein Land Talente ausbildet, rekrutiert und hält.

    In der Rangliste des Global Talent Competitiveness Index (GTCI) belegt die Schweiz bereits zum sechsten Mal in Folge den ersten Platz, wie Adecco am Montag mitteilte. Auf den weiteren Plätzen des Index folgen in absteigender Reihenfolge Singapur, die Vereinigten Staaten, Norwegen, Dänemark, Finnland, Schweden und die Niederlande.

    Knapp in die Top Ten schafft es auch nach wie vor Grossbritannien. Das Land befindet sich vor Luxemburg auf dem neunten Platz. Wie auch in den früheren Ausgaben hätten es erneut eine hohe Anzahl kleiner Volkswirtschaften ganz nach oben geschafft, die entweder Binnenländer oder Inselstaaten seien, hiess es.

    Solche Volkswirtschaften hätten für gewöhnlich eine relativ offene Wirtschafts- und Sozialpolitik, in der Talentwachstum und -management zentrale Prioritäten seien, lautet die Erklärung der Studienautoren für die Platzierung.

    Zürich auf Platz 5

    Nebst Ländern wurde in der GTCI-Studie auch die Attraktivität einzelner Städte untersucht. Im Vergleich zu früheren Ausgaben habe sich gezeigt, dass Städte an Bedeutung und Einfluss gewinnen, wenn sich die Nationalstaaten von globalen Verpflichtungen zurückziehen.

    Die Aussage dürfte als Seitenhieb gegen aktuelle politische Entwicklungen wie den Brexit oder den Handelskonflikt zwischen China und den USA zu verstehen sein.

    Auf der Rangliste von 90 Städten steht Zürich nach der Spitzenposition im Vorjahr allerdings nur noch auf Platz 5. Vor der Limmatstadt positionieren sich noch Washington DC, Kopenhagen, Oslo und Wien. Nach Zürich folgen Boston, Helsinki, New York, Paris und Seoul.

    Berechnet wird der Index von der französischen Wirtschaftsuniversität INSEAD zusammen mit dem Human Capital Leadership Institute von Singapur und mit der Unterstützung von Adecco.

    kw/rw

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  • 11.12.2018 Adecco ernennt Teppo Paavola zum Chief Digital Officer

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    Adecco ernennt Teppo Paavola zum Chief Digital Officer

    11.12.2018 | 07:23:02

    Zürich (awp) - Der Personalvermittler Adecco hat Teppo Paavola per Mitte Januar nächsten Jahres zum Chief Digital Officer und Mitglied der Geschäftsleitung ernannt. In dieser neu geschaffenen Rolle werde er die Verantwortung für das schnell wachsende digitale Geschäft, darunter Adia, Vettery und YOSS, übernehmen, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.

    Paavola soll das Geschäft ausbauen und dabei sicherstellen, dass Adecco "klarer Marktführer" im Bereich der digitalen Personal-Dienstleistungen sein wird. Er soll zudem mehr Synergien zwischen dem Online- und dem Offline-Geschäft schaffen und Geschäftsmöglichkeiten mit führenden Technologiepartnern entwickeln.

    Gemäss Mitteilung bringt der finnische Staatsbürger umfassende Erfahrung mit im Digital-Bereich, sowohl als Unternehmensgründer wie auch innerhalb von grossen Organisationen. Zuletzt war er Chef-Entwickler und General Manager für das neue Digital-Geschäft bei der BBVA-Gruppe und hatte zuvor leitende Positionen in den Bereichen Geschäfts- und Unternehmensentwicklung, Partnering und Business Unit Leadership bei PayPal, Nokia und GE Capital inne. Er wird am globalen Hauptsitz von Adecco in Zürich tätig sein.

    uh/cf

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  • 05.12.2018 Adecco übernimmt Mehrheit an deutschem Anbieter LOGworks

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    Adecco übernimmt Mehrheit an deutschem Anbieter LOGworks

    05.12.2018 | 07:55:28

    Zürich (awp) - Der Personaldienstleister Adecco übernimmt die Mehrheit am deutschen Anbieter LOGworks. Konkret würden 51 Prozent übernommen, hiess es in einer kürzlich publizierten Mitteilung der Gesellschaft. Finanzielle Angaben wurden nicht gemacht.

    Gleichzeitig werde eine strategische Partnerschaft mit dem bisherigen Alleinbesitzer, der LGI Logistics Group, eingegangen, hiess es weiter. LOGworks werde künftig als Joint Venture betrieben und solle kontinuierlich wachsen. Für das Gros der derzeit rund 500 Mitarbeiter ändere sich nichts, wurde betont.

    Die Partnerschaft sei für beide Unternehmen ein Gewinn. LGI profitiere von der Expertise, den Strukturen und dem Fachkräftepool von Adecco. Adecco stärke auf der anderen Seite die Position im wachsenden Segment der Logistik.

    LOGworks hat den Sitz laut den Angaben in Böblingen in Baden-Württemberg und ist auf Personaldienstleistungen für die Logistikbranche spezialisiert. Derzeit seien die Mitarbeiter des Unternehmens vor allem für LGI im Einsatz. Allerdings unterstützten sie zunehmend andere Kunden.

    Das Joint Venture steht gemäss Mitteilung unter dem Vorbehalt der Zustimmung des deutschen Bundeskartellamtes.

    rw/tt

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  • 29.11.2018 Adecco-Aktien legen nach Kaufempfehlung deutlich zu

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    Adecco-Aktien legen nach Kaufempfehlung deutlich zu

    29.11.2018 | 09:15:11

    Zürich (awp) - Die Aktien des Stellenvermittlers Adecco sind am Donnerstag in einem freundlichen Umfeld mit deutlichen Kursavancen in den Handel gestartet. Die Titel profitieren von einer Kaufempfehlung durch den US-Broker Goldman Sachs.

    Bis gegen 9.05 Uhr gewinnen Adecco 1,9 Prozent auf 49,45 Franken, während der Gesamtmarkt (SMI) 0,83 Prozent höher steht.

    Die Analysten von Goldman Sachs haben ihre Anlageempfehlung auf Buy von bisher Neutral angehoben, da sich ihrer Meinung nach das aktuelle Kursniveau als attraktive Einstiegsgelegenheit anbietet. Mit den Valoren ging es im bisherigen Jahresverlauf nur bergab. Seit Anfang Jahr haben sie rund 34 Prozent eingebüsst und notieren inzwischen wieder auf dem Niveau von Mitte 2016.

    Wenn die Aktien während der letzten Dekade auf solch tiefen Niveaus gehandelt worden seien, hätten sie den Markt in den folgenden 12 Monaten in 80 Prozent der Fälle übertroffen und hätten im Durchschnitt 25 Prozent zugelegt, argumentiert Goldman Sachs.

    Die Titel hätten inzwischen gemessen an den Kurs-Gewinn-Niveaus die Talsohle erreicht und würden weitere Anpassungen der Konsens-Schätzungen nach unten beinhalten. Goldman Sachs hat gemäss einer am Donnerstag veröffentlichten Studie aufgrund gedämpfter Erwartungen bezüglich der makroökonomischen Entwicklung die Prognosen für Adecco selbst gekürzt.

    Für die Jahre 2019 bis 2020 rechnet die Bank nur mit einem moderaten organischen Wachstum. Dieses dürfte weiterhin positiv sein, wenn man die Prognosen der Ökonomen von einem BIP-Wachstum von 1,6 Prozent für den Euroraum berücksichtige.

    sig/cf

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  • 06.11.2018 Europäische Konjunktur bremst Adecco

    Betroffene Wertpapiere

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    Europäische Konjunktur bremst Adecco

    06.11.2018 | 14:25:35

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Die grossen Personaldienstleister bekommen zu spüren, dass die europäische Wirtschaft nicht mehr ganz so rund läuft. Das gilt auch für Adecco, wobei der Konzern auch seinen Status als globaler Marktführer verloren hat.

    Adecco ist im dritten Quartal zwar gewachsen. Mit 2 Prozent (bereinigt) fiel das Plus aber deutlich schwächer aus als im Vorquartal, als noch 4 Prozent ausgewiesen worden waren. Davor hatte Adecco den Umsatz über mehrere Quartale sogar jeweils um mindestens 6 Prozent gesteigert.

    "Unser Wachstum hat sich in verschiedenen europäischen Märkten abgeschwächt", sagte Firmenchef Alain Dehaze am Dienstag. Dies gelte vor allem für Südeuropa, wo auch die jüngsten Wirtschaftszahlen auf eine Abkühlung hinwiesen. Adecco gilt als Unternehmen, das konjunkturelle Veränderungen sehr rasch zu spüren bekommt.

    Schweiz als Lichtblick

    Namentlich in Italien, Spanien und Portugal, wo das Unternehmen zuvor mit hohem Tempo gewachsen war, kam es teilweise zu einem Stillstand. Und auch im Schlüsselmarkt Frankreich, der knapp ein Viertel zum Umsatz beisteuert, ging es nicht mehr gleich schnell vorwärts. Adecco habe sich in Frankreich aber besser geschlagen als die Konkurrenz, wurde betont. Gleiches gilt für den Schweizer Markt, der mit einem organischen Wachstum von 12 Prozent glänzte.

    Weltweit gesehen steigerte Adecco den Umsatz in der Berichtswährung Euro hingegen nur um knapp 2 Prozent auf 6,00 Milliarden Euro. Der holländische Rivale Randstad wies ein leicht höheres Wachstum aus und überholte damit Adecco beim Umsatz um Haaresbreite. Adecco war somit im dritten Quartal nicht mehr der grösste Personaldienstleister der Welt.

    Randstad feierte diese Wachtablösung am Donnerstag mit einer Medienmitteilung. Doch Adecco-Chef Dehaze gab sich gegenüber der Nachrichtenagentur AWP kämpferisch: "Ein Quartal macht noch kein Jahresergebnis", sagte er auch mit Blick auf den sehr geringen Abstand von nur wenigen Millionen Euro. Er betonte zudem, dass Adecco bei der Rentabilität nach wie vor die Nummer eins sei. "Und wir sind auch in allen zukunftsträchtigen Geschäftsfeldern wie etwa Digitalisierung weltweit führend."

    Sondereffekte beim Gewinn

    Investitionen in diesen Bereich belasten derzeit aber den operativen Gewinn. Dieser (EBITA; ohne Einmaleffekte) ging auch deswegen im dritten Quartal um 6 Prozent auf 302 Millionen zurück. Dazu kam aber auch die Umstrukturierung in Deutschland, die auf die Renatibilität drückte.

    Auf Stufe Reingewinn wurde hingegen ein Wert von 270 Millionen und damit mehr als eine Verdoppelung erreicht. Dieser Sprung war primär die Folge zweier Sondereffekte. Im Vorjahreszeitraum hatte ein Abschreiber den Gewinn stark belastet, nun wurde dieser positiv beeinflusst durch den Verkauf der Anteile am Unternehmen Beeline.

    Aktie holt etwas auf

    Die Aktien von Adecco waren am frühen Dienstagnachmittag (14.15 Uhr) mit einem Plus von 2,3 Prozent die grössten Gewinner im Swiss Market Index (SMI). Diese Gewinne machten aber nur einen kleinen Teil der bisherigen Jahresverluste wett; der Titel ist noch immer jener mit den grössten Einbussen seit Anfang Jahr.

    Wie die positive Kursreaktion am Dienstag zeigt, war die Wachstumsverlangsamung für den Markt keine Überraschung. Denn Adecco hatte eine solche schon im September in Aussicht gestellt. Im Gegenteil fielen die Zahlen nun laut Analysten besser aus als erwartet.

    Etwas gebremst wurde der Aktienkurs aber durch die Aussagen des Managements zur zukünftigen Geschäftsentwicklung. So hielt Adecco fest, dass im September und Oktober kombiniert ein organisches Wachstum (bereinigt) von 1 Prozent erreicht worden sei. Somit deutet für das Schlussquartal vorläufig nichts auf eine Rückkehr zum alten Wachstumstempo hin.

    rw/uh

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  • 06.11.2018 Adecco-Aktien mit sattem Plus nach Zahlen

    Betroffene Wertpapiere

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    Adecco-Aktien mit sattem Plus nach Zahlen

    06.11.2018 | 10:04:47

    Bern (awp) - Die Aktien von Adecco legen am Dienstag markant zu und sind mit grossem Abstand grösster Gewinner unter den SMI-Titeln. Der Grund sind besser als erwartete Zahlen im dritten Quartal. Einzig die Aussagen zur Umsatzentwicklung im Oktober sowie die Warnung vor einer rückläufigen Bruttomarge im Schlussquartal schmälern den positiven Gesamteindruck etwas.

    Die Adecco-Papiere notieren um 9.55 Uhr bei überdurchschnittlichen Volumina 4,6 Prozent höher bei 50,22 Franken. Der Gesamtmarkt (SMI) legt derweil nur um 0,14 Prozent zu. Die aktuellen Gewinne machen aber nur einen kleinen Teil der bisherigen Jahresverluste wett; der Titel ist noch immer jener mit den grössten Jahresverlusten.

    "Über alles gesehen hat Adecco starke Resultate geliefert, wobei die Erwartungen aber tief waren", kommentiert der zuständige Experte von Goldman Sachs den Quartalsausweis. Auch in anderen Kommentaren wird auf die tiefe Erwartungshaltung hingewiesen, welche nicht zuletzt eine Folge der "Gewinnwarnung" vom letzten September gewesen sei.

    Gepunktet hat das Management vor allem beim operativen Gewinn, wie es unisono heisst. "Dieser war deutlich höher als erwartet", schreibt der Analyst der ZKB. Dies sei eine Folge des höheren Bruttogewinns gewesen sowie überraschend tiefer Kosten. In der Folge habe auch ein Reingewinn über den Prognosen resultiert.

    "Offensichtlich hat das Unternehmen schnell auf die sich insgesamt abschwächenden Marktbedingungen reagiert", lobt der Experte von Baader Helvea. Es seien Kostenanpassungen vorgenommen worden, um die Margen zu schützen. Auf der anderen Seite liefere das Spar- und Wachstumsprogramm "GrowTogether" erste Ergebnisse.

    Was die einzelnen Geschäftsregionen anbetrifft, so sorgt Frankreich für die "Überraschung des Tages". Der Schlüsselmarkt wuchs zwischen Juli und September organisch um 5 Prozent. Analysten hatten mit einem Wachstum in Höhe von bestenfalls 3 Prozent gerechnet. In vielen anderen Regionen, insbesondere aber in Nordamerika sowie im deutschsprachigen Raum, blieb die Wachstumsentwicklung hingegen hinter den Erwartungen zurück.

    Nur leicht getrübt wird die positive Gesamtsicht durch das noch etwas schwächere organische Wachstum in den Monaten September und Oktober. Es liege zwar leicht unter seinen Erwartungen, heisst es bei Jefferies. Auf seine Gewinnschätzungen werde dies wohl aber keinen Einfluss haben. Er erinnert ausserdem daran, dass Manpower noch deutlich schwächere Werte für das vierte Quartal in Aussicht gestellt habe.

    Der Analyst der UBS macht sich ausserdem etwas Sorgen wegen der Bruttomarge, welche durch die CICE-Umstellung in Frankreich unter Druck kommen könnte. Zum Teil wird befürchtet, dass dies auch im kommenden Jahr eine Belastung sein könnte.

    rw/ys

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  • 06.11.2018 Adecco wächst deutlich langsamer - Erwartungen übertroffen

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    Adecco wächst deutlich langsamer - Erwartungen übertroffen

    06.11.2018 | 09:07:37

    (Mit weiteren Angaben ergänzt)

    Zürich (awp) - Der Personaldienstleister Adecco ist im dritten Quartal wie erwartet langsamer gewachsen als zuletzt. Unter dem Strich hat das Unternehmen wegen Sondereffekten gleichwohl massiv mehr verdient. Der Ausblick bleibt getrübt.

    Bei Adecco geht es nicht mehr so rasant aufwärts wie zuletzt. Der Umsatz in der Berichtswährung Euro nahm um 2 Prozent auf 6,00 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Bereinigt um Wechselkurseffekte und um die unterschiedliche Anzahl Arbeitstage wuchs die Gesellschaft zwischen Juli und September ebenfalls um 2 Prozent.

    Im zweiten Quartal waren es allerdings noch +4 Prozent gewesen, davor über mehrere Quartale zwischen +6 und +7 Prozent.

    Mit dieser Wachstumsrate wurde Adecco im dritten Quartal von Randstad beim Umsatz überholt und war somit nicht mehr der grösste Personaldienstleister der Welt. Der Abstand zum Rivalen war allerdings hauchdünn.

    Abschwächung in Europa

    Der Hauptgrund für die Tempodrosselung war ein nicht mehr ganz so rund laufendes Geschäft in Europa. So war das organische Wachstum in Deutschland und den Benelux-Ländern rückläufig.

    Im wichtigen Markt Frankreich kam es auf 5 Prozent zurück (Q2: +8%; Q1: +10%). Auch die ehemaligen Wachstumsländer Italien und Spanien/Portugal lieferten nicht mehr gleich gute Werte. Und das US-Geschäft stagnierte. Erneut ein Lichtblick war das Schweizer Geschäft, das organisch ein Wachstum von 12 Prozent zeigte.

    Insgesamt habe der Konzern eine "solide Performance" gezeigt, liess sich CEO Alain Dehaze zitieren. Es seien auch bereits Kostenanpassungen vorgenommen worden.

    Zwei grosse Sondereffekte

    Der Bruttogewinn erhöhte sich um 3 Prozent auf 1,12 Milliarden und die entsprechende Marge um 20 Basispunkte auf 18,7 Prozent. Organisch hätte das Plus jedoch nur 1 Prozent betragen und die Marge hätte sich gar leicht verringert, wurde eingeräumt.

    Der operative Gewinn (EBITA; ohne Einmaleffekte) ging derweil um 6 Prozent auf 302 Millionen zurück und die Marge kam bei 5,0 Prozent zu liegen (-40 BP). Begründet wurde dieser Rückgang unter anderem mit Kosten für die diversen Projekte, welche den Konzern fit machen sollen für das digitale Zeitalter. Belastet wurde diese Kennzahl nach wie vor auch durch eine Umstrukturierung in Deutschland.

    Auf Stufe Reingewinn wurde ein Wert von 270 Millionen und damit mehr als eine Verdoppelung erreicht. Dieser Sprung war primär die Folge zweier Sondereffekte. Im Vorjahreszeitraum hatte ein Abschreiber den Gewinn stark belastet, nun wurde er positiv beeinflusst durch den Verkauf der Anteile am Unternehmen Beeline.

    Erwartungen übertroffen

    Mit den ausgewiesenen Zahlen hat der Stellenvermittler die Erwartungen bei allen Kennzahlen übertroffen. Die Wachstumsverlangsamung war auch deshalb keine Überraschung, weil das Management im September an einem Investorentag eine solche in Aussicht gestellt hatte.

    Mit Blick auf den weiteren Geschäftsverlauf hielt Adecco fest, dass im September und Oktober kombiniert ein organisches Wachstum (bereinigt) von 1 Prozent erreicht worden sei. Somit deutet für das Schlussquartal nichts auf eine Wachstumsbeschleunigung hin.

    Bei der Bruttomarge erwartet das Unternehmen zudem einen einmaligen negativen Effekt von 25 Basispunkten durch die Ablösung des Steuersystems CICE in Frankreich, wie es weiter hiess. Bekräftigt wurde auf der anderen Seite, dass das Spar- und Wachstumsprogramm "GrowTogether" im Gesamtjahr 2018 Einsparungen von 50 Millionen Euro bringen soll.

    rw/uh

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  • 06.11.2018 Adecco wächst im dritten Quartal deutlich langsamer

    Betroffene Wertpapiere

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    Adecco wächst im dritten Quartal deutlich langsamer

    06.11.2018 | 07:21:04

    Zürich (awp) - Adecco hat im dritten Quartal mehr Umsatz geschrieben und unter dem Strich deutlich mehr verdient. Das organische Wachstum setzte sich allerdings nur noch mit stark gedrosseltem Tempo fort.

    Der Umsatz in der Berichtswährung Euro nahm um 2 Prozent auf 6,00 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Bereinigt um Wechselkurseffekte und um die unterschiedliche Anzahl Arbeitstage wuchs die Gesellschaft zwischen Juli und September ebenfalls um 2 Prozent. Im zweiten Quartal waren es allerdings noch +4 Prozent gewesen, davor über mehrere Quartale zwischen +6 und +7 Prozent.

    Das Geschäft sei im dritten Quartal herausfordernd gewesen, hiess es dazu. Dies habe vor allem für gewisse europäische Märkte gegolten. So war das organische Wachstum in Deutschland, den Benelux-Ländern sowie in Nordeuropa rückläufig. Ich wichtigen Markt Frankreich betrug es allerdings noch immer 5 Prozent.

    "Vor diesem Hintergrund erzielte der Konzern insgesamt eine solide Performance", liess sich CEO Alain Dehaze zitieren. Es seien auch bereits Kostenanpassungen vorgenommen worden.

    Der Bruttogewinn erhöhte sich um 3 Prozent auf 1,12 Milliarden und die entsprechende Marge auf 18,7 von 18,5 Prozent. Der operative Gewinn (EBITA; ohne Einmaleffekte) ging hingegen um 6 Prozent auf 302 Millionen zurück und die Marge kam bei 5 Prozent zu liegen. Auf Stufe Reingewinn wurde ein Wert von 270 Millionen nach 123 Millionen erreicht. Im Vorjahr hatte ein Abschreiber den Gewinn stark belastet.

    Mit den ausgewiesenen Zahlen hat der Stellenvermittler die Erwartungen bei allen Kennzahlen übertroffen: Analysten hatten im Vorfeld (AWP-Konsens) ein organisches Wachstum von 1,4 Prozent, einen Umsatz von 5,98 Milliarden, einen Bruttogewinn von 1,09 Milliarden, einen EBITA von 268 Millionen sowie einen Reingewinn von 220 Millionen erwartet.

    Mit Blick auf den weiteren Geschäftsverlauf hält Adecco fest, dass im September und Oktober kombiniert ein organisches Wachstum (bereinigt) von 1 Prozent erreicht worden sei.

    rw/uh

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  • 05.11.2018 Ausblick Adecco: Q3-Umsatz von 5,98 Milliarden Euro erwartet

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    Ausblick Adecco: Q3-Umsatz von 5,98 Milliarden Euro erwartet

    05.11.2018 | 14:00:00

    Zürich (awp) - Der Personaldienstleister Adecco gibt am Dienstag, 6. November die Ergebnisse zum dritten Quartal 2018 bekannt. Insgesamt haben fünf Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

    Q3 2018E
    (in Mio EUR)           AWP-Konsens    Q3 2017A   
    Umsatz                    5'981          5'901         
    Bruttogewinn              1'092          1'091         
    EBITA                       268            321         
    Reingewinn                  220            123      
    (in %)
    Organisches Wachstum*       1,4              6         
    * arbeitstagsbereinigt
    

    FOKUS: Das Überraschungspotenzial hält sich in Grenzen. Denn Adecco gab Mitte September, also zwei Wochen vor Ende des Quartals, im Rahmen eines Investorentags ein Update zum Geschäftsgang.

    Adecco verzeichnete demnach in den Monaten Juli und August nur eine Wachstumsrate von 2 Prozent (organisch und arbeitstagsbereinigt). Und zu Beginn des Septembers hätten die Volumen auf eine weitere Verlangsamung hingedeutet, hiess es damals. Zum Vergleich: Im zweiten Quartal hatte Adecco noch ein Wachstum von 4 Prozent ausgewiesen, davor über mehrere Quartale zwischen 6 und 7 Prozent.

    Analysten gehen nun im Schnitt von einem Wachstum von 1,4 Prozent aus. Sie verweisen auch auf deutlich schwächere Wachstumsraten bei den grössten Konkurrenten Randstad und Manpower.

    Adecco könnte aber stärker als die Konkurrenz gelitten haben. Die Wahrscheinlichkeit ist auf jeden Fall gross, dass Adecco im dritten Quartal die Position des grössten Personaldienstleisters verloren hat. Randstad erzielte einen Quartalsumsatz von 6,01 Milliarden Euro, während die Analysten bei Adecco im Schnitt von 5,98 Milliarden ausgehen.

    Der Grund für die Verlangsamung gegenüber dem Vorquartal war die Wirtschaftsentwicklung in Kontinentaleuropa, wie Firmenchef Alain Dehaze am Investorentag sagte. Zusätzlich unter Druck - gerade auch im wichtigen Markt Frankreich - sei Adecco wohl durch die Probleme der Autoindustrie geraten, meinen Analysten.

    Adecco kündigte am Investoren Massnahmen an, um die Kosten an das schlechtere Wachstumsumfeld anzupassen. Dazu wird ein Update erwartet.

    Ein Augenmerk werden die Experten auch auf die Entwicklung der Margen haben. Dabei gab es zuletzt auch schon negative Überraschungen. Adecco nimmt aktuell Geld in die Hand, um das Unternehmen digital fit zu machen. Das entsprechende Wachstums- und Sparprogramm heisst "GrowTogether". Dieses Programm soll schon im laufenden Jahr erste Früchte bringen.

    Von grossem Interesses sind abgesehen von den ausgewiesenen Zahlen wie üblich die Angaben zum Start ins neue (vierte) Quartal.

    ZIELE: Bei Adecco gibt es nur Mittelfrist- und keine Jahresziele. Diese wurden im September bestätigt. Laut diesen will der Personaldienstleister viermal schneller als die gesamte Wirtschaft wachsen.

    Gleichzeitig strebt das Management Effizienzsteigerungen an. So soll das Wachstums- und Sparprogramm "GrowTogether" ab 2020 Einsparungen von 250 Millionen Euro bringen, wie Finanzchef Hans Ploos van Amstel sagte. Im laufenden Jahr sollen es schon einmal 50 Millionen sein. Ausserdem sieht sich das Management einer "progressiven" Dividendenpolitik verpflichtet, selbst in Zeiten einer Rezession.

    PRO MEMORIA: Im Januar erhält Adecco eine neue Personalchefin. Das Unternehmen hat Gordana Landen zur Chief Human Resources Officer ernannt.

    Ende Oktober wurde bekannt, dass ein bestehender Grossaktionär seine Beteiligung weiter ausgebaut hat. Die britische Silchester International Investors LLP erhöhte den Anteil auf 5,02 Prozent.

    AKTIENKURS: Die Adecco-Aktien gehören 2018 bislang zu den Titeln mit einer deutlichen Underperformance. Nach dem Jahreshoch im Januar bei 80,10 Franken ging es für die Papiere praktisch nur noch nach unten. Letzte Woche erreichten sie 45,56 das bisherige Jahrestief. Aktuell notiert sie wieder etwas höher bei rund 50 Franken (Freitag, 12.30 Uhr).

    Homepage: www.adecco.com

    jl/rw

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  • 24.10.2018 Adecco-Grossaktionäre Silchester International erhöht Beteiligung auf über 5%

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    Adecco-Grossaktionäre Silchester International erhöht Beteiligung auf über 5%

    24.10.2018 | 17:37:00

    Zürich (awp) - Beim Arbeitsstellenvermittler Adecco hat ein bestehender Grossaktionär seine Beteiligung weiter ausgebaut. Die britische Silchester International Investors LLP habe den Anteil auf 5,02 Prozent erhöht, teilte Adecco am Mittwoch mit. Im vergangenen April hatte Silchester eine Beteiligung an Adecco von 3,07 Prozent gemeldet.

    cf/kw

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  • 12.10.2018 Adecco ernennt Gordana Landen zur Personalchefin

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    Adecco ernennt Gordana Landen zur Personalchefin

    12.10.2018 | 08:21:51

    (Meldung ergänzt)

    Zürich (awp) - Adecco bekommt eine neue Personalchefin. Das Unternehmen hat Gordana Landen zur Chief Human Resources Officer ernannt. Die schwedische Managerin werde den Posten ab dem 7. Januar 2019 übernehmen und gleichzeitig ins Executive Committee berufen, teilte der Personaldienstleister am Freitag mit.

    Die Position war seit einigen Monaten vakant. Landens Vorgängerin Shanthi Flynn hatte das Unternehmen Ende April unter Verweis auf persönliche Gründe verlassen.

    Landen kommt von Signify, der aus dem niederländischem Philips-Konzern herausgelösten Beleuchtungs-Sparte, wo sie ebenfalls Personalchefin war. Zuvor hat sie ebenfalls im Bereich Human Resources bei Ericsson oder dem schwedischen Zellulose-Hersteller SCA gearbeitet. Sie bringe viel Führungserfahrung über eine breite Palette von Branchen hinweg mit, schrieb Adecco weiter.

    Adecco beschäftigt den Angaben zufolge 34'000 Mitarbeitende in 60 Ländern.

    dm/yr/kw

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  • 12.10.2018 Adecco ernennt Gordana Landen zur Personalchefin

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    Adecco ernennt Gordana Landen zur Personalchefin

    12.10.2018 | 06:17:31

    Zürich (awp) - Adecco bekommt eine neue Personalchefin. Die Schwedin Gordana Landen werde den Posten ab dem 7. Januar 2019 übernehmen und gleichzeitig ins Executive Committee berufen, teilte der Personaldienstleister am Freitag mit.

    Landen war zuvor als Personalchefin für Signify tätig und bringe viel Führungserfahrung über eine breite Palette von Branchen hinweg mit.

    dm/kw

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  • 04.10.2018 Schweizer Wirtschaft boomt und die Zahl der Stellenanzeigen wächst

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Adecco Group N 50.82 +0.04 +0.08% 80.10 42.43 228'462

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    Schweizer Wirtschaft boomt und die Zahl der Stellenanzeigen wächst

    04.10.2018 | 12:52:53

    Zürich (awp) - Die Schweizer Wirtschaft läuft auf Hochtouren und das zeigt sich auch am Markt für Stellenanzeigen. Im dritten Quartal sind erneut mehr Jobs in der Presse und im Internet ausgeschrieben worden als noch vor einem Jahr. Gesucht werden vor allem Führungskräfte, IT-Spezialisten und Fachkräfte in der Industrie.

    In der Schweiz herrscht Hochkonjunktur und mit Blick auf das unerwartet starke Wachstum in den beiden ersten Quartalen, sind viele Ökonomen über die Bücher gegangen und haben ihre Prognosen für 2018 kräftig angehoben. Neu rechnen die meisten Experten mit einer Zunahme des Bruttoinlandprodukts (BIP) von rund 3 Prozent. Vor den Sommerferien lagen die Schätzungen noch um die 2,4 Prozent.

    Zahl der Stelleninserate wächst

    Der seit einiger Zeit anhaltende Konjunkturaufschwung wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt positiv aus: Die Beschäftigung steigt markant und die Zahl der Arbeitslosen geht zurück. In diesem Umfeld suchen die Unternehmen eifrig nach geeigneten Arbeitskräften. Das lässt sich auch an dem vom Stellenmarkt-Monitor der Universität Zürich erhobenen Adecco Swiss Job Market Index ablesen.

    Gemäss dem vierteljährlich erhobenen Index sind im dritten Quartal hierzulande 6 Prozent mehr Stellen ausgeschrieben worden als noch vor einem Jahr, wie Adecco am Donnerstag schreibt. Verglichen mit dem zweiten Quartal beläuft sich das Wachstum auf 2 Prozent. Dabei habe sich der seit Ende 2015 beobachtete positive Trend weiter fortgesetzt.

    Manager und Informatiker gesucht

    Nach wie vor heiss laufe die Suche nach Geschäfts-, Bereichs- oder Projektleitenden, also Führungskräften. Da kletterte die Zahl der Stellenanzeigen im Berichtsquartal gegenüber dem Vorjahr um einen Viertel in die Höhe. Geschultes Personal sei in einer immer stärker vernetzten Geschäftswelt besonders gefragt, nennt Jan Müller von der Uni Zürich einen möglichen Grund für das kräftige Wachstum.

    Mit der Digitalisierung der Wirtschaft und der damit einhergehenden Automatisierung, sei es nicht erstaunlich, dass gleichzeitig die Nachfrage nach Informatikpersonal zunehme, ergänzt Nicole Burth, Chefin von Adecco Schweiz. Für Berufe wie Programmierer, Applikationsentwickler oder Systemingenieure sind im Berichtsquartal 15 Prozent mehr Stellenanzeigen publiziert worden.

    Ein positiver Trend zeigt sich zudem in Berufen der Industrie und des Transports (+12%). Zur Schwäche neigt die Nachfrage nach Arbeitskräften im Bau (-2%), im Handel und Verkauf (-4%) und in Finanzberufen (-4%).

    Boom am Genfersee

    Nach Regionen aufgeteilt, fällt das starke Wachstum in der Genferseeregion auf. Im dritten Quartal schalteten die Unternehmen dort 21 Prozent mehr Stellenanzeigen auf als noch im Vorjahr. In der Ostschweiz (+9%) und im Espace Mittelland (+8%), in den Kantonen Bern, Freiburg, Neuenburg und Jura ist die Zahl der ausgeschriebenen Stellen ebenfalls gewachsen.

    In anderen Regionen wie der Nordwestschweiz (+4%), in der Zentralschweiz (+3%) und im Grossraum Zürich (+1%) zeigt sich dagegen ein vergleichsweise kleines Wachstum. Zürich bleibt aber unbestritten der grösste Stellenmarkt in der Schweiz. Weiterhin werden hier knapp ein Drittel aller freien Stellen des Landes ausgeschrieben.

    mk/cf

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  • 28.09.2018 Adecco-Aktien nach Abstufung durch Merrill Lynch unter Druck

    Betroffene Wertpapiere

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    Adecco Group N 50.82 +0.04 +0.08% 80.10 42.43 228'462

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    Adecco-Aktien nach Abstufung durch Merrill Lynch unter Druck

    28.09.2018 | 09:00:00

    Zürich (awp) - Adecco haben derzeit keinen leichten Stand bei den Analysten. Nachdem am Vortag Kepler Cheuvreux die Titel abgestuft hatte und Morgan Stanley für den Personaldienstleister höhere Risiken als für die Konkurrenz sieht, sorgt nun Merrill Lynch für neue Kursverluste.

    Gegen 9.40 Uhr fallen die Titel als einer der schwächsten in SMI um 1,2 Prozent auf 51,32 Franken. Der Leitindex steht derweil mit 0,08 Prozent nur knapp im Minus.

    Merrill Lynch vollzog direkt einen Kahlschlag bei den Aktien und wechselt von einer Kaufempfehlung zu "Underperform". Zudem stampfte der Analyst das Kursziel von 75,00 auf 45,50 Franken ein. Es werde eine Abschwächung im europäischen Makro-Umfeld erwartet, was sich auf den Arbeitsmarkt auswirken dürfte. Zudem verlaufe die Integration der übernommenen Tuja in Deutschland für Adecco problematisch.

    Am Vortag hatte auch Kepler Cheuvreux die Aktien auf "Reduce" von "Hold" abgestuft. Auch hier erwartet der Analyst nach Jahren des Wachstums ein erhöhtes Risiko für eine negative Entwicklung im Arbeitsvermittlungs-Markt ab 2019. Morgan Stanley attestiert Adecco derweil grössere Probleme mit neuen Technologien in der Branche wie beispielsweise Konkurrent Hays. Die Eintrittsbarrieren in den Markt seien durch neue Technologien gesenkt worden.

    dm/ra

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  • 23.09.2018 Presseschau vom Wochenende 38 (22./23. September)

    Betroffene Wertpapiere

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    Flughafen Zuerich N --- --- --- --- --- ---
    Adecco Group N --- --- --- --- --- ---

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    Presseschau vom Wochenende 38 (22./23. September)

    23.09.2018 | 16:21:13

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    ADECCO: Der Personaldienstleister Adecco hat bei den Margen wegen seiner Investitionen an Vorsprung vor der Konkurrenz eingebüsst. "Wir nehmen kurzfristig tiefere Margen in Kauf, um in Zukunftsbereiche und unsere digitale Infrastruktur zu investieren", sagte Adecco-CEO Alain Dehaze in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" vom Samstag. Auf die Marge drücke auch Deutschland, wo Adecco das General-Staffing-Geschäft von Adecco und Tuja zusammenführe. Für die Integration benötige Adecco "mehr Zeit als gedacht", räumte Dehaze ein. "Aber bis Ende nächsten Jahres wird dies abgeschlossen sein." (FuW, S. 10)

    RAIFFEISEN: Der designierte Raiffeisen-Verwaltungsratspräsident Guy Lachappelle soll gemäss der "Sonntagszeitung" (SoZ) seine Aufgaben zumindest zu Beginn mit einem 100 Prozent-Pensum bestreiten. Bisher habe das Raiffeisen-Präsidium nur als 50-Prozent-Job gegolten. Damit dürfte Lachappelle lohnmässig auf eine knappe Million Franken kommen. Als BKB-CEO hatte Lachappelle vergangenes Jahr einen Lohn von 1,2 Millionen Franken bezogen, davon knapp 380'000 Franken als Bonus. (SoZ, S. 35)

    FLUGHAFEN ZÜRICH: Zwischen dem Flughafen Zürich und seinem wichtigsten Kunden, der Fluglinie Swiss, herrscht laut einem Bericht der "NZZ am Sonntag" böses Blut. So sei die Swiss erbost darüber, dass der Flughafen seine Startkapazitäten zwischen 6 und 7 Uhr morgens ausbaue. Sie befürchte dadurch mehr Verspätungen schon am Morgen, was zu immer grösseren Ausschlägen im Laufe des Tages führen könnte. (NZZaS, S. 31)

    PANAMA-PAPERS: Das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) hat gemäss einem Bericht der "Sonntagszeitung" unter anderem dem Bundesamt für Polizei (Fedpol) Zugriff auf die sogenannten "Panama Papers" angeboten. Über die gut 16 Millionen Dokumente aus einer Offshore-Kanzlei hatten diverse Zeitungen berichtet. Die Schweiz habe die Dokumente aber noch nicht mitnehmen wollen: "Wir werden nun entscheiden, wie es weitergeht", sagte eine Sprecherin gegenüber der SoZ. Offenbar wurden der Schweiz Daten von Offshorefirmen angeboten, in denen Schweizer Bürger eine Rolle spielen. (SoZ, S. 38)

    SBB: SBB-Chef Andreas Meyer hat mehr Service in den Zügen mit schnellem Gratis-Internet und Sitzplatzreservationen wie im Flugzeug angekündigt. Die Bahn wolle zudem künftig besser auf volle Züge und Ausweichmöglichkeiten hinweisen, sagte er im Interview mit der "NZZ am Sonntag". Die Mobilfunkbetreiber hätten zusätzliche Antennen entlang des Bahnnetzes aufgestellt, und die SBB hätten Verstärker in den Wagen installiert. "Unsere Lösung wird den besseren Empfang bieten als WLAN", versprach der 57-jährige Manager. Zudem wollen die SBB die Reservationen erleichtern und den Kunden auf längeren Strecken "mehr Gewissheit geben, dass sie einen Sitzplatz haben". Künftig sollen Passagiere wie bei Kinos oder Fluggesellschaften im Voraus genau sehen und bestimmen, welchen Platz sie reservieren und bereits etwas zu essen oder einen Cappuccino vorbestellen können. (NZZaS, S. 29, s. separate Meldung)

    REMO STOFFEL: Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat laut der "NZZ am Sonntag" gegen den Bündner Unternehmer Remo Stoffel nach fast zwei Jahre dauernden Vorabklärungen eine Untersuchung wegen des Verdachts auf Steuerbetrug eröffnet. Weitere Angaben dazu macht die Staatsanwaltschaft nicht. Eine Strafanzeige des Steueramts des Kantons Zürich war 2016 eingereicht worden, weil Stoffel 2005 im Zusammenhang mit dem Kauf einer Immobilien-Tochter der Swissair Verrechnungssteuern nicht beglichen haben soll. Angeblich geht es um über 150 Millionen Franken. Stoffel betonte, bei der jetzt laufenden Untersuchung der Staatsanwaltschaft handle es sich um ein "Vorverfahren". "Ich kooperiere mit der Justiz." (NZZaS, S. 38)

    tp/

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG