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  • 20.05.2019 Adecco schliesst Teilrückkauf von 500 Mio-Anleihe ab

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Adecco Group N 56.22 -0.02 -0.04% 64.48 42.43 935'013

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    Adecco schliesst Teilrückkauf von 500 Mio-Anleihe ab

    20.05.2019 | 07:33:56

    Zürich (awp) - Adecco hat Teile einer bestehenden Anleihe über 500 Millionen Euro zurückgekauft. Ein Gesamtbetrag von gut 210 Millionen Euro sei dabei von den Inhabern der Schuldverschreibungen angeboten worden, teilte das Unternehmen am Montag mit.

    Davon habe Adecco knapp 200 Millionen zum Rückkauf angenommen, hiess es weiter. Ausserdem hat der Personalvermittler - wie bereits publiziert wurde - eine neue zehnjährige Anleihe über 300 Millionen Euro mit einem Coupon von 1,25 Prozent und einer Laufzeit bis 2022 platziert.

    Der Rückkauf der alten und die Ausgabe der neuen Anleihe hätten das Fälligkeitsprofil der Schulden und die Kapitalkosten optimiert, teilte Adecco mit. Für die neue Anleihe fungierte die CS als globaler Koordinator. Für das Rückkaufangebot waren die CS und BNP Paribas die Deal-Manager.

    kw/rw

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  • 10.05.2019 Adecco platziert Anleihe über 300 Mio Euro und will 500 Mio-Anleihe zurückkaufen

    Betroffene Wertpapiere

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    Adecco platziert Anleihe über 300 Mio Euro und will 500 Mio-Anleihe zurückkaufen

    10.05.2019 | 07:26:06

    Zürich (awp) - Adecco hat eine zehnjährige Anleihe über 300 Millionen Euro mit einem Coupon von 1,25 Prozent platziert, die an der Londoner Börse kotiert werden soll. Mit dem Geld will der Stellenvermittler eine bestehende Anleihe über 500 Millionen Euro mit einem Coupon von 1,5 Prozent ablösen, die am 22. November 2022 ausläuft.

    Das Rückkaufangebot sei abhängig vom erfolgreichen Abschluss der Ausgabe der neuen Anleihe, teilte Adecco am Freitag in einem Communiqué mit. Mit dem Rückkaufangebot und der Ausgabe der neuen Anleihe sollen das Fälligkeitsprofil der Schulden und die Kapitalkosten optimiert werden. Das Resultat und das Pricing des Rückkaufangebots sollen am 17. Mai veröffentlicht werden.

    Adecco Group habe die Credit Suisse als globalen Koordinator für die neue Anleihe beauftragt, sowie BNP Paribas, Mizuho und UniCredit als gemeinsame Bookrunner, hiess es weiter. Für das Rückkaufangebot seien die Credit Suisse und BNP Paribas als Dealer-Manager bestimmt worden.

    jb/pre

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  • 07.05.2019 Adecco kommt mit der Abkühlung gut zurecht

    Betroffene Wertpapiere

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    Adecco kommt mit der Abkühlung gut zurecht

    07.05.2019 | 15:09:50

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Die konjunkturelle Abkühlung in vielen Märkten geht zwar nicht spurlos an Adecco vorüber. Trotzdem ist der Personaldienstleister im ersten Quartal profitabler geworden.

    Es gibt derzeit in vielen Ländern Fragezeichen zum Zustand der Wirtschaft. Personaldienstleister sind üblicherweise die ersten, die dies zu spüren bekommen. Zum Beispiel, wenn Unternehmen ihren Personalbestand reduzieren - und damit bei den Temporären beginnen.

    Prompt hat Adecco im ersten Quartal weniger Umsatz erzielt. Dieser nahm in der Berichtswährung Euro um 1 Prozent auf 5,65 Milliarden Euro ab, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Bereinigt um Wechselkurseffekte und um die unterschiedliche Anzahl Arbeitstage resultierte ein Umsatzschwund von 2 Prozent.

    Im Schlussquartal 2018 hatte das Unternehmen bereits einen Rückgang (bereinigt) von 1 Prozent erlitten, davor waren über viele Quartale Wachstumsraten von +2 bis +7 Prozent vermeldet worden. Die aktuelle Entwicklung ist allerdings keine Überraschung. Analysten hatten damit gerechnet.

    USA schlechter

    Rückläufig war die (bereinigte) Wachstumsrate etwa im wichtigen Markt Frankreich (-1%), wo über ein Fünftel der Einnahmen generiert wird. Noch stärker abwärts ging es in anderen europäischen Regionen wie "Deutschland, Österreich" (-12%), "Benelux" (-10%) oder den südeuropäischen Ländern Italien, Spanien und Portugal (-4%).

    Auch in der Schweiz wuchs Adecco nicht mehr (-2%). Die europäischen Märkte hätten sich im Verlauf des Quartals allerdings stabilisiert, sagte CEO Alain Dehaze.

    Auch in Teilbereichen des US-Geschäfts ging es abwärts. Dies galt insbesondere für die Fachkräftevermittlung. Dort seien einige grosse Kunden im IT-Segment verloren gegangen, weil diese Aktivitäten vermehrt ausgelagert würden, sagte der Firmenchef dazu. Besser sah es etwa im Japangeschäft aus, das um 8 Prozent wuchs.

    Gewinn überrascht

    Trotz des Umsatzschwunds wurde Adecco im Startquartal profitabler - was für viele Analysten eine Überraschung war. Sämtliche Gewinnkennzahlen fielen besser aus als im Vorjahr. Auf Stufe Reinergebnis resultierte etwa ein 2 Prozent höherer Wert von 133 Millionen. Die verbesserte Profitabilität galt auch als Hauptgrund, warum die Adecco-Aktien am Dienstag an der Börse gefragt waren.

    "Wir haben auf allen Ebenen eine gute Leistung gebracht", sagte Dehaze zur Profitabilität. Konkret nannte er die Preispolitik, die "gut gemanagt" werde. Zudem habe das Unternehmen von einem vorteilhafteren Geschäftsmix profitiert. "Die profitableren Bereiche wachsen nach wie vor", so der CEO. "Und zu guter Letzt haben wir auch die Kosten im Griff."

    Die Gesellschaft bestätigte dabei das Ziel, im laufenden Jahr die Kosten um 70 Millionen Euro senken zu wollen. Im kommenden Jahr sollen sie dann nochmals um 130 Millionen runter.

    CEO Dehaze sieht das Unternehmen trotz der Fortschritte bei der Profitabilität denn auch noch nicht am Ziel. "Ich freue mich über die bisherigen Fortschritte", meinte er. Es sei aber erst ein Teil des Weges beschritten.

    Zu diesem Weg zählen auch zahlreiche Innovationsprojekte. Denn Adecco will nicht nur sparen, sondern sich mit (digitalen) Projekten zusätzlich fit trimmen. Die Investitionen würden sich schon jetzt auszuzahlen beginnen, sagte Dehaze.

    Das ist auch nötig, denn die unmittelbare Zukunft sieht beim Umsatz nicht allzu rosig aus. Im Ausblick gab sich das Unternehmen wie üblich relativ wenig konkret. Es hiess lediglich, dass sich die Wachstumsrate (bereinigt) im März und April in etwa auf dem Niveau des ganzen ersten Quartals bewegt habe. Mit anderen Worten: Wachstum zeichnet sich noch nicht ab.

    rw/ra

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  • 07.05.2019 Adecco-Aktien nach guten Zahlen bei den grössten Gewinnern im SMI

    Betroffene Wertpapiere

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    Adecco-Aktien nach guten Zahlen bei den grössten Gewinnern im SMI

    07.05.2019 | 09:54:28

    Bern (awp) - Die Aktien von Adecco sind am Dienstag mit deutlichen Gewinnen in den Handel gestartet und zählen zu den grössten Gewinnern am Schweizer Aktienmarkt. Der Personaldienstleister überraschte bei der Profitabilität positiv.

    Um 9.40 Uhr gewinnen Adecco bei unauffälligen Volumen 1,9 Prozent auf 58,84 Franken. Der Gesamtmarkt (SMI) notiert hingegen nur 0,21 Prozent über dem Schlussstand vom Vortag. Die Papiere hatten schon bislang im Jahresverlauf besser abgeschnitten als der Gesamtmarkt - allerdings nach einer schlechten Entwicklung im Jahr 2018.

    Der eigentliche Lichtblick - so ist man sich in Expertenkreisen einig - ist die überraschend positive Gewinnentwicklung. So wurde der operative Gewinnbeitrag aus Frankreich sowie aus dem deutschsprachigen Raum rückblickend unterschätzt. Laut Goldman Sachs und der UBS wurde beim operativen Gewinn (EBITA) der Konsens um 12 Prozent übertroffen.

    "Adecco erzielte in einem schwierigen Marktumfeld starke Ergebnisse", lässt sich dazu der Analyst von Vontobel verlauten. Die Verbesserungen im Zusammenhang mit den strategischen Programmen würden nun deutlich sichtbar. Er nimmt deshalb sein Preisziel von 52 Franken in Revision.

    Es gibt jedoch auch kritischere Stimmen. Die höhere Bruttogewinnmarge habe nicht im erhofften Ausmass auf den operativen Gewinn und den Reingewinn durchgeschlagen, schreibt etwa der Analyst der Credit Suisse.

    Keine grosse Überraschung ist die Umsatzentwicklung, die im Rahmen der Erwartungen ausfiel. Für den Experten der ZKB ist in diesem Zusammenhang der Ausblick positiv. Die Umsatzstabilisierung entspreche zwar den sich jüngst nicht mehr verschlechternden Makrodaten, insbesondere aus Europa. Die Stabilisierung des Umsatztrends im März/April sei gleichwohl ermutigend und "spricht dafür, dass die konjunkturelle Talsohle für den Moment erreicht sein könnte oder vielleicht bereits hinter uns liegt".

    rw/cf

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  • 07.05.2019 Adecco steigert Profitabilität im Startquartal - Umsatz leicht rückläufig

    Betroffene Wertpapiere

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    Adecco steigert Profitabilität im Startquartal - Umsatz leicht rückläufig

    07.05.2019 | 09:17:04

    (Mit weiteren Angaben ergänzt)

    Zürich (awp) - Adecco hat im ersten Quartal wegen der wirtschaftlichen Abschwächung in Europa und einer Eintrübung in den USA etwas weniger Umsatz erzielt. Der Personaldienstleister ist aber profitabler geworden.

    Der Umsatz in der Berichtswährung Euro nahm um 1 Prozent auf 5,65 Milliarden Euro ab, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Bereinigt um Wechselkurseffekte und um die unterschiedliche Anzahl Arbeitstage resultierte ein Umsatzschwund von 2 Prozent.

    Im Schlussquartal 2018 hatte das Unternehmen bereits einen Rückgang (bereinigt) von 1 Prozent erlitten, davor waren über viele Quartale Wachstumsraten von +2 bis +7 Prozent vermeldet worden. Die aktuelle Entwicklung kommt zudem nicht überraschend. Analysten hatten damit gerechnet.

    Rückgang bei US-Fachkräften

    Rückläufig war die (bereinigte) Wachstumsrate etwa im wichtigen Markt Frankreich (-1%), wo über ein Fünftel der Einnahmen generiert wird. Noch stärker abwärts ging es in anderen europäischen Regionen wie "Deutschland, Österreich" (-12%), "Benelux" (-10%) oder den südeuropäischen Ländern Italien, Spanien und Portugal, die um 4 Prozent nachgaben.

    Auch in der Schweiz wuchs Adecco nicht mehr (-2%). Die europäischen Märkte hätten sich im Verlauf des Quartals allerdings stabilisiert, liess sich CEO Alain Dehaze in der Mitteilung zitieren.

    Auch in Teilbereichen des US-Geschäfts ging es abwärts. Dies galt insbesondere für die Fachkräftevermittlung, mit der 6 Prozent weniger Umsatz erzielt wurde. Aber auch bei der allgemeinen Temporärvermittlung kam es zu einer Verlangsamung. Besser sah es etwa im Japangeschäft aus, das um 8 Prozent wuchs.

    Bessere Gewinnzahlen

    Trotz des Umsatzschwunds wurde Adecco profitabler. Der Bruttogewinn erhöhte sich um 5 Prozent auf 1,08 Milliarden, womit sich die Marge um 100 BP auf 19,1 Prozent verbesserte. Der operative Gewinn (EBITA, bereinigt) nahm um 6 Prozent auf 226 Millionen zu. Und auf Stufe Reinergebnis resultierte ein 2 Prozent höherer Wert von 133 Millionen.

    Begründet wurde die Entwicklung mit einem "verbesserten Businessmix" und einem positiven Preisumfeld. Ein Grund für die höhere Profitabilität war zudem das Sparprogram, dass wie geplant fortgesetzt werden soll. Die Gesellschaft bestätigte dabei das Ziel, im laufenden Jahr die Kosten um 70 Millionen Euro senken zu wollen.

    Adecco-CEO Alain Dehaze sieht das Unternehmen trotz der Fortschritte bei der Profitabilität noch nicht am Ziel. "Ich freue mich über die bisherigen Fortschritte", liess er sich zitieren. Es sei aber erst ein Teil des Weges beschritten. Bekanntlich läuft bei Adecco ein Transformations- und Sparprogramm ("GrowTogether"), welches den Konzern fit für die digitale Zukunft machen soll.

    Ausblick zurückhaltend

    Im Ausblick gibt sich Adecco wie üblich relativ wenig konkret. Es hiess lediglich, dass sich die Wachstumsrate (bereinigt) im März und April in etwa auf dem Niveau des ganzen ersten Quartals (-2%) bewegt habe. Der Zeitpunkt der Feiertage werde sich im zweiten Quartal 2019 ausserdem mit rund 10 Basispunkten negativ auf die Bruttomarge auswirken.

    Weiter hiess es, dass sich die Veränderungen des Steuersystems in Frankreich (CICE) im zweiten Quartal 2019 negativ auf die Cash-Konversion auswirken werde. Für das Gesamtjahr 2019 werde der Cashflow-Effekt aber weitgehend neutral sein.

    rw/uh

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  • 07.05.2019 Adecco ohne Wachstum im Startquartal - Profitabilität verbessert

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    Adecco ohne Wachstum im Startquartal - Profitabilität verbessert

    07.05.2019 | 07:20:57

    Zürich (awp) - Adecco hat im ersten Quartal weiter unter der wirtschaftlichen Abschwächung in Europa gelitten und etwas weniger Umsatz erzielt. Unter dem Strich ist der Personaldienstleister aber profitabler geworden.

    Der Umsatz in der Berichtswährung Euro nahm um 1 Prozent auf 5,65 Milliarden Euro ab, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Bereinigt um Wechselkurseffekte und um die unterschiedliche Anzahl Arbeitstage resultierte ein Umsatzschwund von 2 Prozent.

    Im Schlussquartal 2018 hatte das Unternehmen bereits einen (organischen) Rückgang von 1 Prozent erlitten, davor waren über viele Quartale Wachstumsraten von +2 bis +7 Prozent vermeldet worden. Die aktuelle Entwicklung kommt allerdings nicht überraschend. Analysten hatten damit gerechnet.

    Rückläufig war die Wachstumsrate etwa im wichtigen Markt Frankreich (-1%) sowie in weiteren europäischen Märkten wie "Deutschland, Österreich, Schweiz" (-10%), "Benelux und Nordeuropa" (-6%) oder den südeuropäischen Ländern. Die europäischen Märkte hätten sich im Verlauf des Quartals allerdings stabilisiert, liess sich CEO Alain Dehaze in der Mitteilung zitieren.

    Auch in Teilbereichen des US-Geschäfts ging es abwärts. Besser sah es etwa im Japangeschäft aus, das um 8 Prozent wuchs.

    Bessere Gewinnzahlen

    Trotz des Umsatzschwunds wurde Adecco profitabler. Der Bruttogewinn erhöhte sich um 5 Prozent auf 1,08 Milliarden und der operative Gewinn (EBITA, bereinigt) um 6 Prozent auf 226 Millionen. Auf Stufe Reinergebnis resultierte ein 2 Prozent höherer Wert von 133 Millionen. Ein Grund für die verbesserte Profitabilität war das Sparprogram, dass wie geplant fortgesetzt werden soll.

    Im Ausblick gibt sich Adecco wie üblich relativ wenig konkret. Es heisst lediglich, dass sich die (organisch, handelstagsbereinigt) Wachstumsrate im März und April in etwa auf dem Niveau des ganzen ersten Quartals (-2%) bewegt habe. Der Zeitpunkt der Feiertage werde sich im zweiten Quartal 2019 ausserdem mit rund 10 Basispunkten negativ auf die Bruttomarge auswirken.

    Weiter hiess es, dass die Ablösung des CICE-Steuersystems in Frankreich sich im zweiten Quartal 2019 negativ auf die Cash-Konversion auswirken werde. Für das Gesamtjahr 2019 werde der Cashflow-Effekt aber weitgehend neutral sein.

    rw/uh

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  • 06.05.2019 Ausblick Adecco: Kein Wachstum erwartet

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Adecco Group N 56.22 -0.02 -0.04% 64.48 42.43 935'013

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    Ausblick Adecco: Kein Wachstum erwartet

    06.05.2019 | 14:45:13

    Zürich (awp) - Der Personaldienstleister Adecco veröffentlicht am Dienstag, 7. Mai die Ergebnisse zum ersten Jahresviertel 2019. Insgesamt zwei Analysten haben zum AWP-Ausblick beigetragen.

    FOKUS: Der Personaldienstleister Adecco dürfte im Startquartal das schwächere wirtschaftliche Umfeld zu spüren bekommen haben. So gehen Analysten davon aus, dass der Umsatz (organisch, arbeitstagsbereinigt) rückläufig war.

    Diese Prognose wird primär mit der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa begründet. Der Analyst der ZKB verweist dabei auch auf eine hohe Vergleichsbasis für verschiedene Länder, insbesondere den wichtigen Markt Frankreich.

    Adecco selber hatte Ende Februar vor Optimismus gewarnt. So sei nämlich der Umsatz im Januar 2019 - organisch und arbeitstagbereinigt - um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken; und im Februar sei dann gar nochmals eine leichte Verlangsamung eingetreten.

    Allerdings gibt es ein gewisses Überraschungspotenzial. So haben die beiden grössten Konkurrenten, Randstadt und Manpower, im Startquartal unterschiedlich abgeschnitten. Randstad legte beim organischen Wachstum leicht zu und vermeldete Marktanteilsgewinn in diversen Ländern, Manpower hingegen büsste gut 2,2 Prozent an Umsatz ein (zu konstanten Wechselkursen).

    Auch bei den Gewinnzahlen werden insgesamt tiefere Werte als in der Vorjahresperiode erwartet.

    Von Interesse sind ausserdem die Angaben zum Start ins neue Quartal sowie zum Wachstums- und Sparprogramm "GrowTogether". Vontobel erwartet, dass sich positive Effekte aus dem Programm in den kommenden Quartalen graduell bemerkbar machen sollten.

    ZIELE: Bei Adecco gibt es nur Mittelfrist- und keine Jahresziele. Diese wurden im vergangenen September bestätigt. Laut diesen will der Personaldienstleister viermal schneller als die gesamte Wirtschaft wachsen.

    Gleichzeitig strebt das Management Effizienzsteigerungen an. So soll das Wachstums- und Sparprogramm "GrowTogether" ab 2020 Einsparungen von 250 Millionen Euro bringen. Ausserdem sieht sich das Management einer "progressiven" Dividendenpolitik verpflichtet, selbst in Zeiten einer Rezession.

    PRO MEMORIA: Im April ernannte Adecco Jan Gupta mit Wirkung zum 6. Mai 2019 zum Präsidenten der Adecco-Mark Modis. Er wird damit auch Einsitz in der Geschäftsleitung von Adecco nehmen. Unter der Marke hat Adecco vor gut einem Jahr sein Industrie 4.0-Geschäft gebündelt.

    Im März schloss Adecco das im September gestartete Aktienrückkaufsprogram über 150 Millionen Euro ab. Konkret wurden über eine zweite Linie an der Schweizer Börse 2,07 Prozent des Aktienkapitals zurückgekauft.

    AKTIENKURS: Die Adecco-Aktien haben seit Jahresbeginn mit einem Plus von rund 26 Prozent stark zugelegt. Im Vorjahr büssten die Titel allerdings auch gut 38 Prozent ein.

    Homepage: www.adeccogroup.com

    jl/rw

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  • 16.04.2019 Adecco ernennt Jan Gupta zum Leiter von Modis

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    Adecco ernennt Jan Gupta zum Leiter von Modis

    16.04.2019 | 07:19:52

    Zürich (awp) - Der Personaldienstleister Adecco ernennt Jan Gupta mit Wirkung zum 6. Mai 2019 zum Präsidenten von Modis. Er wird damit auch Einsitz in der Geschäftsleitung von Adecco nehmen.

    Dabei handelt es sich um eine neu geschaffene Rolle bei Modis, teilte Adecco am Dienstag mit. Unter der Marke hat Adecco vor gut einem Jahr sein Industrie 4.0-Geschäft gebündelt. Modis betreue heute mehr als 6'000 Kunden in 18 Ländern weltweit, heisst es weiter.

    Gupta, ein deutscher Staatsbürger, bringt den Angaben zufolge umfangreiche Erfahrung in der Leitung globaler Teams mit. Er blicke auf eine mehr als 20-jährige Karriere in der Technologiebranche zurück, zuletzt als CEO der Schunk Group.

    ra/rw

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  • 10.04.2019 Adecco hat Anleihe über 7 Mrd JPY aufgelegt

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    Adecco hat Anleihe über 7 Mrd JPY aufgelegt

    10.04.2019 | 07:18:29

    Zürich (awp) - Adecco hat im Rahmen eines Euro Medium-Term Note Programms erfolgreich eine besicherte Anleihe über 7 Milliarden Yen (rund 63 Millionen Franken) ausgegeben. Das Papier mit einer Laufzeit von 20 Jahren ist mit einem Coupon von 1,14 Prozent versehen, wie der Personaldienstleister am Mittwoch mitteilte.

    ra/uh

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  • 20.03.2019 Adecco-Konzernchef Alain Dehaze erhält 2018 weniger Lohn

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    Adecco-Konzernchef Alain Dehaze erhält 2018 weniger Lohn

    20.03.2019 | 09:01:51

    Zürich (awp) - Adecco-Konzernchef Alain Dehaze hat im vergangenen Jahr etwas weniger Lohn erhalten. Er wurde mit 4,17 Millionen Franken vergütet nach 4,52 Millionen im Vorjahr.

    Das fixe Gehalt des CEO des Personaldienstleisters belief sich 2018 unverändert auf 1,50 Millionen Franken, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht. Zudem erhielt Dehaze einen Bonus von rund 855'000 Franken. Im Vorjahr machte dieser variable Teil 1,17 Millionen aus.

    Auch der Wert der Dehaze zugeteilten Aktien fiel mit 1,13 Millionen etwas geringer aus - nach 1,18 Millionen im Vorjahr. Hinzu kamen Sachbezüge und Sozialleistungen.

    Die gesamte Geschäftsleitung erhielt eine Vergütung von 20,51 Millionen Franken, nachdem es für 2017 rund 24,28 Millionen waren. Ehemalige Geschäftsleitungsmitglieder erhielten 1,12 Millionen im Vergleich zu 0,77 Millionen.

    Die Vergütung des Verwaltungsrates fiel indes im Rahmen des Vorjahres aus. Präsident Rolf Dörig erhielt in bar und Aktien erneut 1,46 Millionen Franken. Die Gesamtvergütung für alle Mitglieder des Gremiums betrug gerundet 4,57 Millionen nach 4,58 Millionen im Vorjahr.

    Im Geschäftsjahr 2018 war der Gewinn bei Adecco um über 40 Prozent eingebrochen, im vierten Quartal rutschte der Konzern gar in die Verlustzone.

    ys/rw

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  • 18.03.2019 Adecco schliesst Aktienrückkauf über 150 Millionen Euro ab

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    Adecco schliesst Aktienrückkauf über 150 Millionen Euro ab

    18.03.2019 | 08:19:00

    Zürich (awp) - Die Adecco Group hat das im September gestartete Aktienrückkaufsprogram über 150 Millionen Euro abgeschlossen. Dies teilte der Personaldienstleister am Montag mit. Adecco habe über eine zweite Linie an der Schweizer Börse 2,07 Prozent des Aktienkapitals oder 3'451'750 Aktien zurückgekauft. Der Durchschnittspreis habe 49,08 Franken betragen.

    Die Aktionäre der Adecco Group AG werden an der ordentlichen Generalversammlung 2019 über die Herabsetzung des Aktienkapitals durch Vernichtung aller bis zum 8. Februar 2019 zurückgekauften 3'231'750 Aktien beschliessen. Über die restlichen 220.000 zurückgekauften Aktien bestimme die GV 2020.

    pre/rw

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  • 28.02.2019 Adecco spürt Abkühlung in Europa

    Betroffene Wertpapiere

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    Adecco spürt Abkühlung in Europa

    28.02.2019 | 19:12:12

    (Zusammenfassung mit Aktienschlusskurs ergänzt)

    Zürich (awp) - Adecco bekommt die wirtschaftliche Abschwächung in Europa zu spüren. Der Personaldienstleister ist zuletzt nicht mehr gewachsen. Das grösste "Sorgenkind" ist Deutschland.

    Der Trend zeigt abwärts. Konnte Adecco vor wenigen Quartalen noch mit Wachstumsraten (bereinigt um Wechselkurseffekte und um die unterschiedliche Anzahl Arbeitstage) von 6 Prozent und mehr aufwarten, gingen diese im Verlauf des Jahres 2018 auf +4 Prozent und dann auf +2 Prozent zurück. Und im Schlussquartal entwickelte sich das Geschäft sogar rückläufig (-1%).

    Begründet wurde der Rückgang mit der konjunkturellen Abkühlung in Europa. So war die Wachstumsrate im wichtigen Markt Frankreich zwischen Oktober und Dezember leicht (-1%), in den Marktregionen Spanien/Portugal (-4%), Benelux/Nordeuropa (-6%) sowie in Deutschland/Österreich (-13%) deutlich negativ. Ein Lichtblick innerhalb von Europa war die Schweiz (+6%).

    Abgesehen davon verzeichneten primär aussereuropäische Regionen Wachstum. "Unser Amerika- und Japan-Geschäft entwickelte sich sehr gut", sagte CEO Alain Dehaze.

    An diesen Trends habe sich zum Jahresauftakt auch nichts geändert, meinte er weiter. Ins neue Jahr ist Adecco denn auch eher langsam gestartet. So sank der Umsatz im Januar 2019 - organisch und arbeitstagbereinigt - um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Februar sei dann gar nochmals eine leichte Verlangsamung eingetreten. Anzeichen für eine Rezession in Europa gebe es aber nicht, betonte Dehaze.

    Abschreiber im vierten Quartal

    Der Umsatz in der Berichtswährung Euro nahm derweil im vierten Quartal um 1 Prozent auf 6,13 Milliarden Euro zu. Der Bruttogewinn erhöhte sich um 8 Prozent auf 1,17 Milliarden, und die entsprechende Marge verbesserte sich um 120 Basispunkte auf 19,1 Prozent. Der operative Gewinn (EBITA) ging hingegen um 14 Prozent auf 235 Millionen zurück.

    Auf Stufe Reinergebnis rutschte die Gesellschaft mit einem Minus von 112 Millionen in die roten Zahlen (Vorjahr: +297 Mio). Im Vorjahr hatten Steuereffekte den Gewinn anschwellen lassen; nun belastete ein Abschreiber in Deutschland in der Höhe von 270 Millionen.

    Dieser Abschreiber habe verschiedene Gründe, sagte CEO Dehaze zu AWP. Neben neuen Gesetzen nannte er die Probleme der deutschen Automobilindustrie und den allgemeinen Zustand der deutschen Wirtschaft.

    Abgesehen von den konjunkturellen Eintrübungen ist Deutschland derzeit generell das "Sorgenkind" im Adecco-Verbund. Der Konzern führt dort seit Monaten zwei Gesellschaften (Adecco und Tuja) zusammen, was das Geschäft schon in der Vergangenheit belastete. Obendrauf seien nun die neuen regulatorischen Vorschriften und die konjunkturelle Abkühlung gekommen.

    "Der Turnaround hat oberste Priorität, auch für mich persönlich", versicherte der CEO. Mit einer Verbesserung sei jedoch erst ab dem zweiten Halbjahr zu rechnen, räumte er ein.

    Wieder die Nummer eins

    Im Gesamtjahr schrieb der Konzern trotz den roten Zahlen im Schlussquartal einen Gewinn von 458 Millionen Euro (-42%). Die Aktionäre erhalten eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende von 2,50 Franken je Titel.

    In der Jahressicht nahm der Umsatz um 1 Prozent auf 23,87 Milliarden Euro zu. Somit blieb Adecco 2018 vor Randstad der weltweit grösste Personaldienstleister. Dies galt im Übrigen auch für das vierte Quartal, nachdem Randstad im dritten Quartal Adecco beim Umsatz knapp überholt hatte.

    An der Börse kamen die Neuigkeiten schlecht an. Die Adecco-Aktien stürzten nach der Zahlenpublikation ab und waren zunächst mit grossem Abstand Schlusslicht im SMI. Am Ende büssten sie noch 3,3 Prozent ein. Für Analysten kam der Abschreiber in Deutschland überraschend; für Stirnrunzeln sorgten auch die Angaben zum Jahresstart 2019.

    Neuer VRP ab 2020

    Im Verwaltungsrat von Adecco kommt es im Übrigen 2020 zu einer Veränderung. Jean-Christophe Deslarzes soll dann Rolf Dörig als Präsident ablösen. Der ABB-Manager sitzt seit 2015 im Adecco-Verwaltungsrat.

    rw/uh

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  • 28.02.2019 Adecco spürt Abkühlung in Europa

    Betroffene Wertpapiere

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    Adecco Group N 56.22 -0.02 -0.04% 64.48 42.43 935'013

    Story

    Adecco spürt Abkühlung in Europa

    28.02.2019 | 15:21:06

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Adecco bekommt die wirtschaftliche Abschwächung in Europa zu spüren. Der Personaldienstleister ist zuletzt nicht mehr gewachsen. Das grösste "Sorgenkind" ist Deutschland.

    Der Trend zeigt abwärts. Konnte Adecco vor wenigen Quartalen noch mit Wachstumsraten (bereinigt um Wechselkurseffekte und um die unterschiedliche Anzahl Arbeitstage) von 6 Prozent und mehr aufwarten, gingen diese im Verlauf des Jahres 2018 auf +4 Prozent und dann auf +2 Prozent zurück. Und im Schlussquartal entwickelte sich das Geschäft sogar rückläufig (-1%).

    Begründet wurde der Rückgang mit der konjunkturellen Abkühlung in Europa. So war die Wachstumsrate im wichtigen Markt Frankreich zwischen Oktober und Dezember leicht (-1%), in den Marktregionen Spanien/Portugal (-4%), Benelux/Nordeuropa (-6%) sowie in Deutschland/Österreich (-13%) deutlich negativ. Ein Lichtblick innerhalb von Europa war die Schweiz (+6%).

    Abgesehen davon verzeichneten primär aussereuropäische Regionen Wachstum. "Unser Amerika- und Japan-Geschäft entwickelte sich sehr gut", sagte CEO Alain Dehaze.

    An diesen Trends habe sich zum Jahresauftakt auch nichts geändert, meinte er weiter. Ins neue Jahr ist Adecco denn auch eher langsam gestartet. So sank der Umsatz im Januar 2019 - organisch und arbeitstagbereinigt - um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Februar sei dann gar nochmals eine leichte Verlangsamung eingetreten. Anzeichen für eine Rezession in Europa gebe es aber nicht, betonte Dehaze.

    Abschreiber im vierten Quartal

    Der Umsatz in der Berichtswährung Euro nahm derweil im vierten Quartal um 1 Prozent auf 6,13 Milliarden Euro zu. Der Bruttogewinn erhöhte sich um 8 Prozent auf 1,17 Milliarden, und die entsprechende Marge verbesserte sich um 120 Basispunkte auf 19,1 Prozent. Der operative Gewinn (EBITA) ging hingegen um 14 Prozent auf 235 Millionen zurück.

    Auf Stufe Reinergebnis rutschte die Gesellschaft mit einem Minus von 112 Millionen in die roten Zahlen (Vorjahr: +297 Mio). Im Vorjahr hatten Steuereffekte den Gewinn anschwellen lassen; nun belastete ein Abschreiber in Deutschland in der Höhe von 270 Millionen.

    Dieser Abschreiber habe verschiedene Gründe, sagte CEO Dehaze zu AWP. Neben neuen Gesetzen nannte er die Probleme der deutschen Automobilindustrie und den allgemeinen Zustand der deutschen Wirtschaft.

    Abgesehen von den konjunkturellen Eintrübungen ist Deutschland derzeit generell das "Sorgenkind" im Adecco-Verbund. Der Konzern führt dort seit Monaten zwei Gesellschaften (Adecco und Tuja) zusammen, was das Geschäft schon in der Vergangenheit belastete. Obendrauf seien nun die neuen regulatorischen Vorschriften und die konjunkturelle Abkühlung gekommen.

    "Der Turnaround hat oberste Priorität, auch für mich persönlich", versicherte der CEO. Mit einer Verbesserung sei jedoch erst ab dem zweiten Halbjahr zu rechnen, räumte er ein.

    Wieder die Nummer eins

    Im Gesamtjahr schrieb der Konzern trotz den roten Zahlen im Schlussquartal einen Gewinn von 458 Millionen Euro (-42%). Die Aktionäre erhalten eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende von 2,50 Franken je Titel.

    In der Jahressicht nahm der Umsatz um 1 Prozent auf 23,87 Milliarden Euro zu. Somit blieb Adecco 2018 vor Randstad der weltweit grösste Personaldienstleister. Dies galt im Übrigen auch für das vierte Quartal, nachdem Randstad im dritten Quartal Adecco beim Umsatz knapp überholt hatte.

    An der Börse kamen die Neuigkeiten schlecht an. Die Adecco-Aktien stürzten nach der Zahlenpublikation ab und waren mit grossem Abstand Schlusslicht im SMI. Für Analysten kam der Abschreiber in Deutschland überraschend; für Stirnrunzeln sorgten auch die Angaben zum Jahresstart 2019.

    Neuer VRP ab 2020

    Im Verwaltungsrat von Adecco kommt es im Übrigen 2020 zu einer Veränderung. Jean-Christophe Deslarzes soll dann Rolf Dörig als Präsident ablösen. Der ABB-Manager sitzt seit 2015 im Adecco-Verwaltungsrat.

    rw/uh

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  • 28.02.2019 Adecco-Aktie nach überraschendem Quartalsverlust im Minus

    Betroffene Wertpapiere

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    Adecco-Aktie nach überraschendem Quartalsverlust im Minus

    28.02.2019 | 10:52:28

    Zürich (awp) - Die Adecco-Aktien stürzen am Donnerstag nach der Zahlenpublikation ab und sind mit grossem Abstand Schlusslicht im SMI. Der Personaldienstleister überraschte im Schlussquartal 2018 mit roten Zahlen.

    Um 09.45 Uhr geben Adecco bei hohen Volumina um 4,0 Prozent auf 51,46 Franken nach. Der Gesamtmarkt (SMI) notiert derweil 0,22 Prozent tiefer. Die Adecco-Papiere geben damit einen schönen Teil der bisherigen Jahresgewinne wieder ab.

    Investoren und Analysten machten am Donnerstag grosse Augen, als sie das Ergebnis für das Schlussquartal sahen. Statt eines Gewinns von gegen 150 Millionen Euro, wie er im Schnitt erwartet worden war, prangte auf der untersten Zeile der Erfolgsrechnung ein Minus von 112 Millionen.

    Der Grund dafür war ein Abschreiber in Deutschland in der Höhe von 270 Millionen Euro. Der Analyst der ZKB bezeichnet diesen in einem ersten Kommentar als "unschön".

    Für Stirnrunzeln sorgt in Analystenkreisen auch der Ausblick. Firmeneigenen Angaben zufolge hat sich der organische Umsatzrückgang im Januar noch einmal etwas beschleunigt. Nach den Zahlen des Konkurrenten Randstad seien etwas bessere Werte erwartet worden, heisst es bei Morgan Stanley. Der Konkurrent habe von einer stabilen Entwicklung zum Jahresauftakt gesprochen.

    Auf der positiven Seite wird etwa von Vontobel die Bruttogewinnmargenentwicklung im vierten Quartal hervorgehoben. Diese Entwicklung sei durch höhere Administrationskosten jedoch wieder zunichtegemacht worden, schreibt der ZKB-Analyst.

    rw/ys

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  • 28.02.2019 Adecco wächst im Schlussquartal nicht mehr und schreibt rote Zahlen

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Adecco wächst im Schlussquartal nicht mehr und schreibt rote Zahlen

    28.02.2019 | 10:31:30

    (Mit weiteren Angaben ergänzt, etwa der Wachstumsrate in der Schweiz und den Jahreszahlen)

    Zürich (awp) - Adecco hat im vierten Quartal die wirtschaftliche Abschwächung in Europa zu spüren bekommen. Der Personaldienstleister hat zwar mehr Umsatz geschrieben, ist organisch jedoch leicht geschrumpft. Und unter dem Strich steht wegen eines Abschreibers ein hoher Verlust.

    Der Umsatz nahm zwischen Oktober und Dezember um 1 Prozent auf 6,13 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Bereinigt um Wechselkurseffekte und um die unterschiedliche Anzahl Arbeitstage wuchs die Gesellschaft zwischen Oktober und Dezember hingegen nicht mehr. Im Gegenteil ging der Umsatz um 1 Prozent zurück.

    Im dritten Quartal waren es noch +2 Prozent gewesen, im zweiten +4 Prozent, davor über mehrere Quartale zwischen +6 und +7 Prozent. Der aktuelle Rückgang kommt allerdings nicht überraschend. Analysten hatten im Schnitt mit einem Wert von -0,3 Prozent gerechnet.

    Begründet wurde der Rückgang mit der konjunkturellen Abkühlung in Europa. So war die Wachstumsrate im wichtigen Markt Frankreich leicht (-1%), in den Marktregionen Spanien/Portugal (-4%), Benelux/Nordeuropa (-6%) sowie in Deutschland/Österreich (-13%) deutlich negativ.

    "Wir haben gleichwohl in verschiedenen Regionen besser ab als der Markt abgeschnitten", liess sich CEO Alain Dehaze zitieren und verwies dabei auf den Schlüsselmarkt Frankreich. Ausserdem sieht er keine Anzeichen einer Rezession in Europa, wie er gegenüber AWP betonte.

    Besser lief es in anderen Märkten, etwa in der Schweiz und Japan (je +6%) oder in Teilbereichen in den USA/Grossbritannien. Positiv hervorgehoben wurde zudem, dass das relativ kleine Geschäft mit der fixen Stellenvermittlung (+18%) stark gewachsen sei.

    Abschreiber in Deutschland

    Der Bruttogewinn erhöhte sich um 8 Prozent auf 1,17 Milliarden; die entsprechende Marge verbesserte sich um 120 Basispunkte auf 19,1 Prozent. Der operative Gewinn (EBITA) ging hingegen um 14 Prozent auf 235 Millionen zurück.

    Auf Stufe Reinergebnis rutschte die Gesellschaft mit einem Minus von 112 Millionen in die roten Zahlen (Vorjahr: +297 Mio). Im Vorjahr hatte eine Gewinngutschrift den Gewinn anschwellen lassen; nun belastete ein Abschreiber in Deutschland in der Höhe von 270 Millionen.

    Dieser Abschreiber habe verschiedene Gründe, sagte CEO Dehaze zu AWP. Neben neuen Gesetzen nannte er die Probleme der deutschen Automobilindustrie und den allgemeinen Zustand der deutschen Wirtschaft.

    Wieder die Nummer eins

    Im Gesamtjahr schrieb der Konzern einen Gewinn von 458 Millionen Euro (-42%). Die Aktionäre erhalten gleichwohl eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende von 2,50 Franken je Titel.

    In der Jahressicht nahm der Umsatz um 1 Prozent auf 23,87 Milliarden Euro zu. Somit blieb Adecco 2018 vor Randstad der weltweit grösste Personaldienstleister. Dies galt im Übrigen auch für das vierte Quartal, nachdem Randstad im dritten Quartal Adecco beim Umsatz knapp überholt hatte.

    Keine rasche Erholung

    Ins neue Jahr ist Adecco eher langsam gestartet. So sank der Umsatz im Januar 2019 - organisch und arbeitstagbereinigt - um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Februar sei dann gar nochmals eine leichte Verlangsamung eingetreten.

    Hintergrund sei weiterhin die Abschwächung in den europäischen Märkten. Darüber hinaus reflektiere der Rückgang zum Teil auch die hohen Wachstumsraten in den entsprechenden Monaten im Vorjahr insbesondere in den Märkten Frankreich und Südeuropa.

    Wechsel im Management

    Ausserdem vermeldete Adecco Wechsel im Management. Demnach verlässt Nordeuropa-Chef Mark De Smedt die Gesellschaft per Ende März. Für Nordeuropa werde danach Frankreich-Chef Christophe Catoir zuständig sein.

    Die Adecco-Zahlen werden an der Börse nicht gut aufgenommen: Die Aktie verliert um 09.30 Uhr 6,0 Prozent auf 50,40 Franken (SMI -0,3%).

    rw/uh

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG