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  • 15.07.2019 LafargeHolcim kauft Hersteller von Betonfertigteilen in Rumänien

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    LafargeHolcim kauft Hersteller von Betonfertigteilen in Rumänien

    15.07.2019 | 10:25:20

    (Mit Analystenkommentaren und Aktienkurs ergänzt)

    Jona (awp) - Der Baustoffkonzern LafargeHolcim übernimmt die rumänische Firma Somaco. Das Unternehmen sei im osteuropäischen Land ein führender Hersteller von Betonfertigteilen, wie LafargeHolcim am Montag mitteilte. Somaco beschäftige 750 Mitarbeiter und habe zuletzt einen Nettoverkaufsertrag von 56 Millionen Euro erzielt.

    Verkäuferin ist den Angaben zufolge die Beteiligungsgesellschaft Oresa. Zum Preis wurden keine Angaben gemacht. Die Transaktion, die noch den Segen der Wettbewerbsbehörden braucht, werde voraussichtlich im vierten Quartal 2019 abgeschlossen.

    Die gekaufte Firma Somaco betreibt gemäss der Mitteilung in Rumänien fünf Betonfertigteilwerke sowie ein Werk für Porenbetonsteine. Konkret würden Betonfertigteile für Brücken, Tunnel, U-Bahnen und Logistikplattformen sowie für den Wohnbau hergestellt.

    Schnell wachsender Markt

    LafargeHolcim erwartet, dass der rumänische Markt für Betonfertigteile in den kommenden Jahren weiter schnell wachsen wird, wie es weiter hiess. Bislang war der Konzern in Rumänien nur in den Bereichen Zement, Transportbeton und Zuschlagstoffe präsent.

    Die Übernahme von Somaco ist laut den Angaben bereits die sechste Ergänzungsakquisition des Zementkonzerns im laufenden Jahr.

    "Vernachlässigbarer Effekt"

    Analysten kommentieren den Zukauf wohlwollend: Die Übernahme entspreche der Strategie, das kleinste Konzernsegment "Lösungen & Produkte" auszubauen, schrieb etwa der Experte der ZKB.

    Auf Konzernstufe sei der akquisitorische Beitrag aber zu vernachlässigen; er mache bloss rund 0,2 Prozent des Konzernumsatzes aus und auch nur knapp 3 Prozent des Segmentes "Lösungen & Produkte".

    Ähnlich klingt es bei Vontobel: Mit der Veräusserung des margenschwachen Geschäfts in Südostasien auf der einen Seite und den nun erfolgenden Akquisitionen auf der anderen setze das Management konsequent die "Portfolio-Rotationsstrategie" um. Dies sollte in den Augen des Vontobel-Experten zu einer Neubewertung der Aktien führen, weshalb er auch bei seiner Kaufempfehlung und dem Preisziel von 60 Franken bleibt.

    Die LafargeHolcim-Papiere notieren am Montag um 10 Uhr bei 48,53 Franken, was einem Plus von 0,3 Prozent entspricht.

    rw/sig/yr

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  • 15.07.2019 LafargeHolcim kauft Betonfertigteilhersteller in Rumänien

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    LafargeHolcim kauft Betonfertigteilhersteller in Rumänien

    15.07.2019 | 06:57:13

    Jona (awp) - Der Baustoffkonzern LafargeHolcim übernimmt die rumänische Firma Somaco. Das Unternehmen sei im osteuropäischen Land ein führender Betonfertigteilhersteller, teilte LafargeHolcim am Montag mit. Es beschäftige 750 Mitarbeiter und habe zuletzt einen Nettoverkaufsertrag von 56 Millionen Euro erzielt.

    Verkäuferin ist laut den Angaben die Beteiligungsgesellschaft Oresa. Zum Preis wurden keine Angaben gemacht. Die Transaktion, die noch den Segen der Wettbewerbsbehörden braucht, werde voraussichtlich im vierten Quartal 2019 abgeschlossen.

    Die gekaufte Firma Somaco betreibt gemäss der Mitteilung in Rumänien fünf Betonfertigteilwerke sowie ein Werk für Porenbetonsteine. Konkret würden Betonfertigteile für Brücken, Tunnel, U-Bahnen und Logistikplattformen sowie für den Wohnbau hergestellt.

    LafargeHolcim erwartet, dass der rumänische Markt für Betonfertigteile in den kommenden Jahren weiter schnell wachsen wird, wie es weiter hiess. Bislang war der Konzern in Rumänien nur in den Bereichen Zement, Transportbeton und Zuschlagstoffe präsent.

    Die Übernahme von Somaco ist laut den Angaben bereits die sechste Ergänzungsakquisition des Zementkonzerns im laufenden Jahr.

    rw/sig

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  • 09.07.2019 LafargeHolcim startet Industrie-4.0-Konzept in der Zementproduktion

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    LafargeHolcim startet Industrie-4.0-Konzept in der Zementproduktion

    09.07.2019 | 11:37:31

    Zürich (awp) - LafargeHolcim will die Zementproduktion mithilfe von neuen Technologien effizienter machen. Über die nächsten vier Jahre sollen Automatisierungstechnologien, Robotik, künstliche Intelligenz und weitere Technologien in 270 integrierten Zement- und Mahlwerken in über 50 Ländern eingeführt werden.

    Dafür hat der Konzern 30 Pilotprojekte in verschiedenen Regionen gestartet, wie er am Dienstag mitteilte. Die Integration aller relevanten Module für die Initiative sollen im Schweizer Zementwerk in Siggenthal getestet werden.

    Beispielsweise sollen in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Start-up Flyability Drohnen eingesetzt werden, die an besonders riskanten Stellen innerhalb des Werks Kontrollen durchführen. Dadurch könnten Inspektionen häufiger und kosteneffizienter durchgeführt werden, während sich die Sicherheit der Mitarbeitenden erhöhe, schrieb LafargeHolcim.

    Effizienzsteigerung bis 20 Prozent

    Von der Initiative "Plants of Tomorrow" verspricht sich der Zementkonzern eine operative Effizienzsteigerung von 15 bis 20 Prozent pro modernisierter Anlage. Beispielsweise sollen die Instandhaltungskosten um über 10 Prozent gesenkt werden, indem Betriebsabweichungen und Unregelmässigkeiten in Echtzeit erkannt werden.

    Mit einem neuen digitalen Tool sollen operative Entscheidungen datengesteuert getroffen werden können. Das Tool kombiniere Daten aus mehreren Quellen und erlaube die Verwendung von maschinellen Lernanwendungen. Geplant sind auch neue Partnerschaftsmodelle mit Industrie- und Softwareunternehmen, für die LafargeHolcim eine neue Plattform eingeführt hat.

    Mit der Vernetzung und Datensteuerung hat LafargeHolcim schon in den letzten Jahren gute Erfahrungen gemacht, wie aus der Mitteilung weiter hervorging: Mit einem 2006 eingeführten System seien bereits 80 Millionen Franken eingespart worden. Aufgrund einer geringeren Anzahl von Betriebsausfällen seinen zusätzliche 3 Millionen Tonnen Zement verkauft worden.

    tt/yr

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  • 01.07.2019 Presse: LafargeHolcim an Bauchemiegeschäft von BASF interessiert

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    Presse: LafargeHolcim an Bauchemiegeschäft von BASF interessiert

    01.07.2019 | 07:46:10

    Zürich (awp) - LafargeHolcim ist einer Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge am zum Verkauf stehenden Bauchemiegeschäft des deutschen Konzerns BASF interessiert. Der schweizerisch-französische Zementkonzern habe sich dem Bieterverfahren angeschlossen, hiess es unter Berufung auf Kreise.

    Als weitere Interessenten in der zweiten Runde des Bieterverfahrens werden zudem die Buyout-Firmen Bain Capital und Cinven sowie Standard Industries gemeinsam mit Blackrock genannt. Auch Advent International, KKR & Co. und Lone Star Funds hätten einen Kauf erwogen. Zudem hätten auch Firmen mit einem existierenden Bauchemiegeschäft Interesse gezeigt. Die jüngste Runde der Angebote könnte die Sparte von BASF mit mehr als 3 Milliarden Euro bewerten, hiess es in der Meldung weiter.

    Die Nachrichtenagentur verweist darauf, dass LafargeHolcim-CEO Jan Jenisch für das laufende Jahr eine Reihe von Ergänzungs-Akquisitionen ausserhalb des Zementgeschäfts angekündigt hatte. BASF hatte im vergangenen Herbst abgekündigt, den Bereich Bauchemie auf den Prüfstand zu stellen und hatte zuletzt bestätigt, dass man erste Schritte für einen Verkauf eingeleitet habe.

    yr/tt

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  • 20.06.2019 Wdh LafargeHolcim: Gericht in Paris entscheidet am 24. Oktober in Causa Syrien

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    Wdh LafargeHolcim: Gericht in Paris entscheidet am 24. Oktober in Causa Syrien

    20.06.2019 | 18:27:37

    (Präzisiert im ersten Satz, dass es sich nicht um eine Anklage, sondern um eine Untersuchung handelt)

    Paris (awp/afp) - Ein Pariser Berufungsgericht wird am 24. Oktober über die Gültigkeit der gegen Lafarge erhobenen Untersuchung wegen "Finanzierung des Terrorismus" und "Komplizenschaft bei Verbrechen gegen die Menschlichkeit" in Syrien entscheiden. Dies hat die Nachrichtenagentur AFP von Anwälten erfahren. Lafarge ist heute Teil des LafargeHolcim-Konzerns.

    Die Untersuchungskammer prüfte laut dem Angaben am Donnerstag die Anträge von Lafarge sowie von drei Führungskräften, darunter des ehemaligen CEO Bruno Lafont.

    Lafarge steht im Verdacht, in den Jahren 2013 und 2014 über eine Tochtergesellschaft Gelder an dschihadistische Gruppen bezahlt zu haben, um die Aktivität ihres Standorts in Syrien aufrechtzuerhalten.

    rw/ra

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  • 20.06.2019 LafargeHolcim: Französisches Gericht entscheidet am 24. Oktober in Causa Syrien

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    LafargeHolcim: Französisches Gericht entscheidet am 24. Oktober in Causa Syrien

    20.06.2019 | 16:53:29

    Paris (awp/afp) - Ein Pariser Berufungsgericht wird am 24. Oktober über die Gültigkeit der gegen Lafarge erhobenen Anklage wegen "Finanzierung des Terrorismus" und "Komplizenschaft bei Verbrechen gegen die Menschlichkeit" in Syrien entscheiden. Dies hat die Nachrichtenagentur AFP von Anwälten erfahren. Lafarge ist heute Teil des LafargeHolcim-Konzerns.

    Die Untersuchungskammer prüfte laut dem Angaben am Donnerstag die Anträge von Lafarge sowie von drei Führungskräften, darunter des ehemaligen CEO Bruno Lafont.

    Lafarge steht im Verdacht, in den Jahren 2013 und 2014 über eine Tochtergesellschaft Gelder an dschihadistische Gruppen bezahlt zu haben, um die Aktivität ihres Standorts in Syrien aufrechtzuerhalten.

    rw/ra

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  • 20.06.2019 LafargeHolcim Anleiherückkauf: 76,9 Mio USD von 600 Mio angeboten

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    LafargeHolcim Anleiherückkauf: 76,9 Mio USD von 600 Mio angeboten

    20.06.2019 | 06:56:43

    Zürich (awp) - Der Zementkonzern LafargeHolcim hat das Ergebnis des Rückkaufangebots für die Anleihe 7,125%/2036 bekanntgegeben. Demnach wurden bis zum Ende der Angebotsfrist am 19. Juni um 17.00 Uhr Eastern Standard Time (New Yorker Zeit) Bonds im Wert von 76,912 Millionen US-Dollar angeboten, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

    Der Zementkonzern hatte am 12. Juni ein Rückkaufangebot für alle ausstehenden Anleihen der Serie über 600 Millionen US-Dollar abgegeben. Als Rückkaufpreis wurden 1'255 Dollar bei einem Nennwert von 1'000 Dollar geboten. Als Zweck des Rückkaufs hatte das Unternehmen eine Entlastung der Bilanz und eine Optimierung der Finanzierungskosten genannt.

    yr/tt

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  • 12.06.2019 LafargeHolcim will 2036 fällige Anleihen über 600 Mio USD zurückkaufen

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    LafargeHolcim will 2036 fällige Anleihen über 600 Mio USD zurückkaufen

    12.06.2019 | 16:37:02

    Zürich (awp) - Der Zementkonzern LafargeHolcim möchte eine ausstehende Anleihe über 600 Millionen US-Dollar mit einer Laufzeit bis 2036 zurückkaufen. Zweck des Rückkaufs sei es unter anderem, die Bilanz der LafargeHolcim-Gruppe nach den jüngsten Anlagenverkäufen zu entlasten sowie die Finanzierungskosten zu optimieren, teilte LafargeHolcim am Mittwoch mit.

    Das Angebot beginnt per sofort und läuft am 19. Juni 2019 um 17.00 Uhr Eastern Standard Time (New Yorker Zeit) aus. Die Andienung durch die Investoren könne von diesen bis zu diesem Zeitpunkt jederzeit wieder zurückgezogen werden, danach jedoch nicht mehr, hiess es weiter.

    kw/

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  • 12.06.2019 Lafarge: Staatsanwaltschaft lässt laut Kreisen Teil der Syrien-Klage fallen

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    Lafarge: Staatsanwaltschaft lässt laut Kreisen Teil der Syrien-Klage fallen

    12.06.2019 | 10:36:44

    Zürich/Paris (awp) - Die Pariser Staatsanwaltschaft will offenbar einen Teil der Klage gegen den Zementkonzern Lafarge und eine Reihe von früheren Mitarbeitern um die Vorgänge in Syrien fallen lassen. Das berichtete die Nachrichtenagentur AFP am Dienstagabend unter Berufung auf Kreise und die schriftlichen Anträge der Ankläger für das Verfahren am Berufungsgericht.

    Demnach würden die Vorwürfe "Beihilfe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit" aus Mangel an Beweisen fallengelassen. Im diesem Punkt gebe es keine ernsthaften oder übereinstimmenden Belege dafür, dass ehemalige Angestellte Mitschuld tragen würden, gehe aus den Anträgen der Staatsanwaltschaft hervor.

    Lafarge, die im Sommer 2015 mit Holcim zur LafargeHolcim fusionierte, hatte eingeräumt, im Zeitraum bis Dezember 2014 bewaffnete Gruppen in Syrien bezahlt zu haben, um das dortige Zementwerk in Betrieb halten zu können. Im Juni 2018 wurde in Frankreich ein formelles Ermittlungsverfahren gegen Lafarge eröffnet. Dabei ging es um die Aktivitäten um das Zementwerk Jalabiya in Syrien im Zeitraum von 2011 bis 2014.

    Die Vorwürfe bezogen sich auf die Tatbestände der Finanzierung terroristischer Aktivitäten, des Bruchs von Embargobestimmungen, der Gefährdung von Menschenleben und der Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

    Lafarge lehnt eine Verantwortlichkeit für die Vorgänge in Syrien ab und hat am Berufungsgericht die Einstellung des Verfahrens gefordert. In dem Verfahren wird etwa gegen den früheren Lafarge-CEO Bruno Lafont, Sicherheitschef Jean-Claude Veillard und den Chef der Syrien-Tochter Frédéric Jolibois ermittelt.

    Eine Untersuchung gegen den früheren LafargeHolcim-Chef und damaligen Lafarge-Manager Eric Olsen wurde im März eingestellt.

    yr/ra

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  • 12.06.2019 LafargeHolcim-Aktie nach Schmidheiny-Platzierung tiefer

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    LafargeHolcim-Aktie nach Schmidheiny-Platzierung tiefer

    12.06.2019 | 09:13:34

    Zürich (awp) - Die Aktien des Zementkonzerns LafargeHolcim sind am Mittwoch klar tiefer in den Handel gestartet. Am Vorabend hatte Grossaktionär Thomas Schmidheiny angekündigt, seinen Anteil auf "minimal 7,2 Prozent" von zuletzt 10,9 Prozent zu reduzieren.

    LafargeHolcim notieren kurz nach Handelsstart 3,0 Prozent tiefer auf 48,77 Franken. Der Gesamtmarkt gemessen am SMI verliert aktuell 0,6 Prozent auf 9'781 Punkte.

    Als Grund für den Verkauf hatte Schmidheiny in einer Mitteilung am Vorabend eine Diversifizierung seines Beteiligungsportfolios genannt. Diese erfolge auch in Absprache mit der Familie im Hinblick auf eine "sorgfältige Vorsorge- und Erbplanung".

    Die Reduktion soll den Angaben zufolge in zwei Tranchen erfolgen: 2,4 Prozent als Block-Trade und 1,3 Prozent über eine derivative Struktur über Call-Optionen. Händlern zufolge lag der Angebotspreis für die im Rahmen des Block-Trades offerierten 15,45 Millionen Aktien bei 48,70 Franken.

    Nach Einschätzung des Analysten der UBS hat die Platzierung keinen Einfluss auf die operative Leistung von LafargeHolcim. Thomas Schmidheiny sei einer der Architekten der Fusion von Holcim mit Lafarge im Jahr 2014 gewesen und war bis zur Generalversammlung 2018 Mitglied im Verwaltungsrat. Die UBS bewertet LafargeHolcim mit "Neutral" bei einem Kursziel von 48 Franken.

    yr/ra

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  • 11.06.2019 LafargeHolcim: Thomas Schmidheiny reduziert Anteil auf rund 7 Prozent

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    LafargeHolcim: Thomas Schmidheiny reduziert Anteil auf rund 7 Prozent

    11.06.2019 | 19:05:14

    Zürich (awp) - Beim schweizerisch-französischen Zementkonzern LafargeHolcim reduziert Grossaktionär Thomas Schmidheiny seinen Anteil auf "minimal 7,2 Prozent" von zuletzt 10,9 Prozent. Eine weitere Reduktion der Beteiligung sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vorgesehen, teilte ein Sprecher von Schmidheiny am Dienstag mit.

    Die Transaktion erfolgt laut Mitteilung in zwei Tranchen: Eine erste Tranche im Umfang von rund 2,4 Prozent des Aktienkapitals wurde am Dienstag im Rahmen eines Block-Trades verkauft. Eine zweite Tranche im Umfang von 1,3 Prozent beinhalte eine derivative Struktur über Call-Optionen. Diese erlaube es Thomas Schmidheiny, an jeder Steigerung des Aktienkurses zu partizipieren.

    Schmidheiny begründet den Verkauf mit einer Diversifizierung seines Beteiligungsportfolios, nachdem der "weit überwiegende Teil" seines Vermögens bis heute in LafargeHolcim investiert gewesen sei. Er habe sich gemeinsam mit seiner Familie auch im Hinblick auf eine "sorgfältige Vorsorge- und Erbplanung" entschieden, seine Beteiligung zu reduzieren.

    "Dies ändert nichts daran, dass ich von den guten Perspektiven des Unternehmens überzeugt bin. In diesem Sinne kann LafargeHolcim auch weiterhin auf meine volle Unterstützung zählen", lässt sich der heute 73-jährige Schmidheiny in der Mitteilung zitieren. Im Jahr 2018 hatte Schmidheiny auf eine Wiederwahl in den Verwaltungsrat verzichtet.

    tp/kw

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  • 11.06.2019 Artisan regt Aufspaltung von ABB an

    Artisan regt Aufspaltung von ABB an

    11.06.2019 | 08:28:03

    Zürich (awp) - David Samra, der Investmentchef des Artisan International Value Fund, hat sich in einem Interview zu seinen Erwartungen für eine Reihe der Schweizer Beteiligungen geäussert. So rechnet er etwa bei ABB nach dem Verkauf der Stromnetzsparte mit einer weitergehenden fundamentalen Neuausrichtung.

    Die Veräusserung der Power Grids ist für Samra nur der erste Schritt. "Nun erwarten wir, dass als nächster Schritt eine weitere Aufteilung von ABB in zwei oder vielleicht sogar drei separate Unternehmen folgt", sagte Samra am Dienstag gegenüber dem Online-Portal "The Market NZZ".

    Am sinnvollsten erscheine ihm eine Aufteilung in die Bereiche Elektrifizierung und Fabrikautomation. Die Aktivitäten im Bereich Automation sollten zusammengehalten werden und das Management sollte dort Prioritäten zu setzen, wo ABB über klare Wettbewerbsvorteile verfüge, so der Investmentchef weiter.

    LafargeHolcim sollte weitere Teile veräussern

    Bei LafargeHolcim hätten die bisherigen Devestitionen bereits einen bedeutenden Beitrag zur Konsolidierung der Bilanz geleistet. "Der CEO sollte noch weitergehen und den Ausstieg aus anderen Regionen erwägen, um die Konzernstruktur zu vereinfachen und die Bilanz zu stärken", sagte Samra.

    Das gelte speziell für Aktivitäten in den aufstrebenden Märkten: in Asien, im Nahen Osten, in Afrika und vielleicht auch für "bestimmte" Aktivitäten in Lateinamerika.

    Zudem äusserte sich der Artisan-Manager zumeist positiv auch zu den Beteiligungen Novartis, Roche, Nestlé, UBS und Richemont.

    Bei ABB hatte Artisan Mitte April die Meldeschwelle von 3 Prozent überschritten und hält den jüngsten Beteiligungsmeldungen zufolge 3,03 Prozent der Aktien. Bei anderen genannten Unternehmen liegt Artisan unter der Meldeschwelle. Auch Panalpina, die derzeit vom dänischen Logistiker DSV übernommen wird, gehörte zu den Top-10-Beteiligungen des Fonds.

    yr/ra

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  • 11.06.2019 LafargeHolcim: Referenzpreis für Aktiendividende 49,01 Franken

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    LafargeHolcim: Referenzpreis für Aktiendividende 49,01 Franken

    11.06.2019 | 07:03:52

    Jona (awp) - LafargeHolcim hat die Details für die Dividendenausschüttung in Form von Aktien bekanntgegeben. Demnach beträgt der Referenzpreis 49,01 Franken. Nach einem Abschlag von 8 Prozent liegt der Ausgabepreis bei 45,09 Franken. Aktionäre, die sich für das Geschäftsjahr 2018 für eine Dividende in Form von neuen Aktien entschieden haben, erhalten für 22,545 Aktien einen neuen Anteil.

    Um die Wahldividende auszuschütten, schafft der Konzern aus dem genehmigten Kapital rund 19,3 Millionen neue Aktien, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die Lieferung der neuen Aktien sowie die Auszahlung der Ausschüttung in bar erfolge am 25. Juni 2019. Knapp 73 Prozent hatten sich für eine Ausschüttung in neuen Aktien entschieden.

    yr/ra

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  • 03.06.2019 LafargeHolcim zahlt knapp 73 Prozent der Dividende in Form von neuen Aktien

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    LafargeHolcim zahlt knapp 73 Prozent der Dividende in Form von neuen Aktien

    03.06.2019 | 07:11:36

    Zürich (awp) - Eine grosse Mehrheit der Aktionäre von LafargeHolcim lässt sich die Dividende 2018 in Form neuer Aktien auszahlen. 72,98 Prozent der Ausschüttung erfolge in neuen Aktien, teilte der Baustoffkonzerns am Montag mit. Die restlichen 27,02 Prozent werden in bar ausbezahlt.

    Der Aktienreferenzpreis, der Ausgabepreis, das Bezugsverhältnis und die Anzahl der neu auszugebenden Aktien werden den Angaben zufolge am 11. Juni veröffentlicht.

    Die Generalversammlung hatte den Aktionären die Möglichkeit gegeben, die Dividende für 2018 in bar, in Form neuer Aktien oder als Kombination von beidem zu erhalten. Ende Mai ist die Wahlperiode abgelaufen.

    sig/uh

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  • 19.05.2019 Presseschau vom Wochenende 20 (18./19. Mai)

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    Presseschau vom Wochenende 20 (18./19. Mai)

    19.05.2019 | 17:52:46

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    ARBEITSMARKT I: Der Arbeitsmarkt boomt. Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen hat dieses Jahr die Marke von 200'000 erreicht. "Gross ist der Bedarf nicht nur bei Akademikern, sondern ebenso bei vielen handwerklichen Berufen", sagt Carole Kläy vom Jobradar x28 in der "NZZ am Sonntag". Dieser wertet alle online publizierten Stellenangebote aus. Besonders gesucht sind unter anderem Pflegefachkräfte, Elektromonteure, Software-Entwickler, Schreiner und Polymechaniker. Laut einer Studie der Universität Zürich herrscht aber nicht in allen Berufen ein Mangel an Fachkräften. Bei Jobs mit einer tiefen Qualifikation besteht im Gegenteil ein Überschuss an Stellensuchenden, so in der Reinigung, Körperpflege, dem Gastgewerbe und der Hauswirtschaft. Auch bei einfacheren administrativen Jobs verschärft sich das Überangebot an Arbeitskräften. Trotz der sinkenden Arbeitslosigkeit bleibt die Zahl der Langzeitarbeitslosen daher weiterhin hoch. Derzeit sind über 90'000 Personen seit mehr als einem Jahr auf Stellensuche. (NZZaS, S. 29)

    ARBEITSMARKT II: Die Schweiz gilt als Beschäftigungswunder in einem von hoher Arbeitslosigkeit heimgesuchten Europa. Doch dieses Selbstbild stimmt nicht mehr mit der Wirklichkeit überein, wie die SonntagsZeitung schreibt. Denn gemessen an der Erwerbslosenquote gemäss Definition der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) liegt die Schweiz bei 4,9 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik am Donnerstag mitteilte. Damit kann die Schweiz im internationalen Vergleich nicht mehr glänzen. Unter den Ländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) landet sie gerade mal im Mittelfeld: auf Rang 18 von 36. Vor fünf Jahren lag sie noch auf Rang 5 der OECD-Länder. Nur Südkorea, Norwegen, Japan und Mexiko wiesen damals eine tiefere Erwerbslosenquote aus. Die Schweiz ist aber nicht zurückgefallen, weil die Quote hierzulande gestiegen wäre. Vielmehr haben die anderen Länder kräftig aufgeholt. Die durchschnittliche Erwerbslosenquote in der OECD sank seit 2014 von 7,6 auf 5,3 Prozent. (SoZ, S. 37-38)

    LAFARGEHOLCIM: Der Länderchef von LafargeHolcim in der Schweiz, Nick Traber, setzt die Konzernvorgaben um und hat Leute von der Zentrale in die Werke verlagert. Seinen Beton möchte der Manager nach wie vor lokal produzieren, eine Verlagerung steht nicht an, wie er in einem Interview gegenüber der "Finanz und Wirtschaft" sagte. Der Radius, in dem sich Auslieferungen lohnen, betrage maximal 200 Kilometer, führte er aus. "Knapp die Hälfte unseres Transports läuft über die Schiene. Mit dem Zug sind es circa 500 Kilometer", so der Länderchef. In Bezug auf die Strategie von Konzernchef Jan Jenisch sagte Traber, dass er diese auf die Schweiz adaptiert und eine dezentrale Organisation aufgebaut habe. "Das bedeutet etwa, dass wir jetzt eine verantwortliche Person für das Kies- und Betongeschäft in der Romandie haben", sagte er. Stellen abgebaut wurden in der Schweiz derweil primär in der lokalen Zentrale. "Wie viele genau, ist nicht öffentlich", sagte Traber jedoch. "Wir konnten aber einen grossen Teil über natürliche Fluktuation absorbieren." (FuW, Samstagsausgabe, S.10; siehe auch separate Meldung)

    NESTLÉ: Bislang verkaufte Nespresso die Kapseln entweder im Onlineshop oder in den eigenen Boutiquen. Nun ändert das Unternehmen seine Strategie und bricht mit dem ursprünglichen Geschäftsmodell, wie die SonntagsZeitung schreibt. Denn schon bald gibt es die Nespresso-Kapseln auch im Detailhandel. "Wir machen es einfacher für Kunden, Nespresso zu kaufen", sagt Niels Kuijer, Chef von Nespresso Schweiz. In Filialen der Warenhauskette Manor und in Bäckereien im ganzen Land eröffnet das Unternehmen sogenannte N-Points. (SoZ, S. 43)

    AIRBNB: Immer mehr Reisende buchen ihre Übernachtungen auf Airbnb. Gleichzeitig wächst das Angebot an Hotelbetten, Gästezimmern und Ferienwohnungen auf der Onlineplattform rasant. Über 35'000 Unterkünfte findet man in der Schweiz auf Airbnb. Doch der digitale Vermittler von Schlafgelegenheiten stösst vermehrt auf Widerstand, wie die SonntagsZeitung schreibt. Dieser betraf anfänglich vor allem die Innenstädte grosser Metropolen, wo der Wohnraum schon länger knapp ist. Nun stösst Airbnb auch in ländlichen Gebieten der Schweiz vermehrt auf Kritik. Interlaken beispielsweise hat im Dezember ein vorläufiges Verbot für den Bau von Zweitwohnungen sowie der Umnutzung von Erst- in Zweitwohnungen erlassen. (SoZ, S. 41)

    MEDIKAMENTENPREISE: Die meisten Staaten handeln mit der Pharmaindustrie Rabatte und Rückvergütungen aus. Wer wie viel zahlt, bleibt geheim. Die Schweiz ist das einzige Land, das seine Rückvergütungen und Rabatte im Internet öffentlich macht. Damit sind die Auslandpreisvergleiche nutzlos geworden, mit denen die Länder die Medikamente unterziehen, bevor sie festlegen, zu welchem Preis das Gesundheitssystem die Arzneien vergütet. Das könnte sich nun ändern, wie die "SonntagsZeitung" schreibt. Morgen Montag beginnt in Genf die 72. World Health Assembly, das oberste Entscheidungsorgan der Weltgesundheitsorganisation. Auf der Tagesordnung steht eine Resolution, die Italien eingebracht hat und von der Schweiz und den USA unterstützt wird. Sie will Schluss machen mit dem Versteckspiel bei den Medikamentenpreisen - und nicht nur dort. "Die Resolution will in insgesamt vier Gebieten die Transparenz erhöhen: -Medikamentenpreise, Forschungsaufwand, klinische Studien und Patente", bestätigt Nora Kronig Romero, Leiterin der Abteilung Internationales im Bundesamt für Gesundheit, die als Botschafterin die Schweiz vertritt. Die Schweizer Pharmalobby Interpharma will von der Resolution nichts wissen. "Sie würde zu einer Preiskonvergenz zu Lasten der ärmeren Länder führen, indem in relativ wohlhabenderen Ländern die gleichen Preise gefordert werden wie in Niedrigpreisländern", lässt der Verband verlauten. Die Preise würden sich in der Mitte einpendeln, ärmeren Ländern drohe so ein erschwerter Zugang zu Medikamenten. (SoZ, S. 40)

    HÖHERE LÖHNE: Die Vergütungen bei den Löhnen bei den Chefs von Krankenkassen in der Schweiz sind gestiegen. Mit einem Lohn von 810'000 Franken ist Daniel Schmutz, Chef der Helsana, 2018 der Top-Verdiener, wie ein Artikel der "Schweiz am Wochenende" zeigt. Der zweite und dritte Platz gehen an die CSS-Chefin Philomena Colatrella und den Assura-Chef Ruedi Bodenmann. Auffallend sei die Veränderung der Löhne im Vergleich zu 2017. Bei neun der zwölf grössten Versicherer sind die Chefsaläre gestiegen. Nur die Groupe Mutuel und die ÖKK haben weniger ausbezahlt. Bei der Basler Sympany sei ein Vergleich nicht möglich, da das Unternehmen einen Chefwechsel hinter sich hat (SaWo, S. 13).

    SUNRISE: Der Chef des Schweizer Telekomkonzerns Sunrise setzt auf den Ausbau des 5G-Netzes in der Schweiz. "Wir wollen gerade Kunden in ruralen Gebieten, wo es kein Glasfasernetz gibt, schnelles Internet liefern", sagte der gebürtige Niederländer Olaf Swantee in einem Interview mit der "Samstagsrundschau" von SRF. Bisher gebe es 173 Ortschaften, die der Telekomprovider bereits mit einem solchen Netz der neuen Generation ausgestattet habe. Ausserdem habe er inzwischen neue Handys im Angebot, die den Standard unterstützen. Swantees Gegner fordern allerdings, den 5G-Ausbau zu unterlassen bis gesundheitliche Fragen geklärt sind. "Wir nehmen diese Kritik zur Kenntnis", sagte der Firmenchef. "Ich betone aber, dass der Ausbau im Rahmen der bestehenden Strahlenschutzverordnung erfolgt", führte er aus. Weiter äusserte sich der Sunrise-Chef im Interview zur Zusammenarbeit mit dem Telekom-Konzern Huawei aus China, der in den USA derzeit in Ungnade gefallen ist. "Dank dieser Partnerschaft können wir unseren Kunden ein ausgezeichnetes Netz anbieten", sagte er. Schliesslich ging Swantee noch auf die geplante Übernahme von UPC ein. Denn der CEO braucht gut 4 Milliarden frisches Kapital, um die Kabelnetzbetreiberin übernehmen zu können. Man habe mit der Übernahme die Möglichkeit, die eigene Infrastruktur im Internet-Bereich auszubauen, versuchte er den Kauf daher schmackhaft zu machen. "Wir könnten bis zu 90 Prozent der Schweizer Haushalte ein Hochbreitband-Produkt anbieten", betonte er. (SRF, Samstagsrundschau)

    kw/

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG