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  • 19.05.2019 Presseschau vom Wochenende 20 (18./19. Mai)

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    Presseschau vom Wochenende 20 (18./19. Mai)

    19.05.2019 | 17:52:46

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    ARBEITSMARKT I: Der Arbeitsmarkt boomt. Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen hat dieses Jahr die Marke von 200'000 erreicht. "Gross ist der Bedarf nicht nur bei Akademikern, sondern ebenso bei vielen handwerklichen Berufen", sagt Carole Kläy vom Jobradar x28 in der "NZZ am Sonntag". Dieser wertet alle online publizierten Stellenangebote aus. Besonders gesucht sind unter anderem Pflegefachkräfte, Elektromonteure, Software-Entwickler, Schreiner und Polymechaniker. Laut einer Studie der Universität Zürich herrscht aber nicht in allen Berufen ein Mangel an Fachkräften. Bei Jobs mit einer tiefen Qualifikation besteht im Gegenteil ein Überschuss an Stellensuchenden, so in der Reinigung, Körperpflege, dem Gastgewerbe und der Hauswirtschaft. Auch bei einfacheren administrativen Jobs verschärft sich das Überangebot an Arbeitskräften. Trotz der sinkenden Arbeitslosigkeit bleibt die Zahl der Langzeitarbeitslosen daher weiterhin hoch. Derzeit sind über 90'000 Personen seit mehr als einem Jahr auf Stellensuche. (NZZaS, S. 29)

    ARBEITSMARKT II: Die Schweiz gilt als Beschäftigungswunder in einem von hoher Arbeitslosigkeit heimgesuchten Europa. Doch dieses Selbstbild stimmt nicht mehr mit der Wirklichkeit überein, wie die SonntagsZeitung schreibt. Denn gemessen an der Erwerbslosenquote gemäss Definition der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) liegt die Schweiz bei 4,9 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik am Donnerstag mitteilte. Damit kann die Schweiz im internationalen Vergleich nicht mehr glänzen. Unter den Ländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) landet sie gerade mal im Mittelfeld: auf Rang 18 von 36. Vor fünf Jahren lag sie noch auf Rang 5 der OECD-Länder. Nur Südkorea, Norwegen, Japan und Mexiko wiesen damals eine tiefere Erwerbslosenquote aus. Die Schweiz ist aber nicht zurückgefallen, weil die Quote hierzulande gestiegen wäre. Vielmehr haben die anderen Länder kräftig aufgeholt. Die durchschnittliche Erwerbslosenquote in der OECD sank seit 2014 von 7,6 auf 5,3 Prozent. (SoZ, S. 37-38)

    LAFARGEHOLCIM: Der Länderchef von LafargeHolcim in der Schweiz, Nick Traber, setzt die Konzernvorgaben um und hat Leute von der Zentrale in die Werke verlagert. Seinen Beton möchte der Manager nach wie vor lokal produzieren, eine Verlagerung steht nicht an, wie er in einem Interview gegenüber der "Finanz und Wirtschaft" sagte. Der Radius, in dem sich Auslieferungen lohnen, betrage maximal 200 Kilometer, führte er aus. "Knapp die Hälfte unseres Transports läuft über die Schiene. Mit dem Zug sind es circa 500 Kilometer", so der Länderchef. In Bezug auf die Strategie von Konzernchef Jan Jenisch sagte Traber, dass er diese auf die Schweiz adaptiert und eine dezentrale Organisation aufgebaut habe. "Das bedeutet etwa, dass wir jetzt eine verantwortliche Person für das Kies- und Betongeschäft in der Romandie haben", sagte er. Stellen abgebaut wurden in der Schweiz derweil primär in der lokalen Zentrale. "Wie viele genau, ist nicht öffentlich", sagte Traber jedoch. "Wir konnten aber einen grossen Teil über natürliche Fluktuation absorbieren." (FuW, Samstagsausgabe, S.10; siehe auch separate Meldung)

    NESTLÉ: Bislang verkaufte Nespresso die Kapseln entweder im Onlineshop oder in den eigenen Boutiquen. Nun ändert das Unternehmen seine Strategie und bricht mit dem ursprünglichen Geschäftsmodell, wie die SonntagsZeitung schreibt. Denn schon bald gibt es die Nespresso-Kapseln auch im Detailhandel. "Wir machen es einfacher für Kunden, Nespresso zu kaufen", sagt Niels Kuijer, Chef von Nespresso Schweiz. In Filialen der Warenhauskette Manor und in Bäckereien im ganzen Land eröffnet das Unternehmen sogenannte N-Points. (SoZ, S. 43)

    AIRBNB: Immer mehr Reisende buchen ihre Übernachtungen auf Airbnb. Gleichzeitig wächst das Angebot an Hotelbetten, Gästezimmern und Ferienwohnungen auf der Onlineplattform rasant. Über 35'000 Unterkünfte findet man in der Schweiz auf Airbnb. Doch der digitale Vermittler von Schlafgelegenheiten stösst vermehrt auf Widerstand, wie die SonntagsZeitung schreibt. Dieser betraf anfänglich vor allem die Innenstädte grosser Metropolen, wo der Wohnraum schon länger knapp ist. Nun stösst Airbnb auch in ländlichen Gebieten der Schweiz vermehrt auf Kritik. Interlaken beispielsweise hat im Dezember ein vorläufiges Verbot für den Bau von Zweitwohnungen sowie der Umnutzung von Erst- in Zweitwohnungen erlassen. (SoZ, S. 41)

    MEDIKAMENTENPREISE: Die meisten Staaten handeln mit der Pharmaindustrie Rabatte und Rückvergütungen aus. Wer wie viel zahlt, bleibt geheim. Die Schweiz ist das einzige Land, das seine Rückvergütungen und Rabatte im Internet öffentlich macht. Damit sind die Auslandpreisvergleiche nutzlos geworden, mit denen die Länder die Medikamente unterziehen, bevor sie festlegen, zu welchem Preis das Gesundheitssystem die Arzneien vergütet. Das könnte sich nun ändern, wie die "SonntagsZeitung" schreibt. Morgen Montag beginnt in Genf die 72. World Health Assembly, das oberste Entscheidungsorgan der Weltgesundheitsorganisation. Auf der Tagesordnung steht eine Resolution, die Italien eingebracht hat und von der Schweiz und den USA unterstützt wird. Sie will Schluss machen mit dem Versteckspiel bei den Medikamentenpreisen - und nicht nur dort. "Die Resolution will in insgesamt vier Gebieten die Transparenz erhöhen: -Medikamentenpreise, Forschungsaufwand, klinische Studien und Patente", bestätigt Nora Kronig Romero, Leiterin der Abteilung Internationales im Bundesamt für Gesundheit, die als Botschafterin die Schweiz vertritt. Die Schweizer Pharmalobby Interpharma will von der Resolution nichts wissen. "Sie würde zu einer Preiskonvergenz zu Lasten der ärmeren Länder führen, indem in relativ wohlhabenderen Ländern die gleichen Preise gefordert werden wie in Niedrigpreisländern", lässt der Verband verlauten. Die Preise würden sich in der Mitte einpendeln, ärmeren Ländern drohe so ein erschwerter Zugang zu Medikamenten. (SoZ, S. 40)

    HÖHERE LÖHNE: Die Vergütungen bei den Löhnen bei den Chefs von Krankenkassen in der Schweiz sind gestiegen. Mit einem Lohn von 810'000 Franken ist Daniel Schmutz, Chef der Helsana, 2018 der Top-Verdiener, wie ein Artikel der "Schweiz am Wochenende" zeigt. Der zweite und dritte Platz gehen an die CSS-Chefin Philomena Colatrella und den Assura-Chef Ruedi Bodenmann. Auffallend sei die Veränderung der Löhne im Vergleich zu 2017. Bei neun der zwölf grössten Versicherer sind die Chefsaläre gestiegen. Nur die Groupe Mutuel und die ÖKK haben weniger ausbezahlt. Bei der Basler Sympany sei ein Vergleich nicht möglich, da das Unternehmen einen Chefwechsel hinter sich hat (SaWo, S. 13).

    SUNRISE: Der Chef des Schweizer Telekomkonzerns Sunrise setzt auf den Ausbau des 5G-Netzes in der Schweiz. "Wir wollen gerade Kunden in ruralen Gebieten, wo es kein Glasfasernetz gibt, schnelles Internet liefern", sagte der gebürtige Niederländer Olaf Swantee in einem Interview mit der "Samstagsrundschau" von SRF. Bisher gebe es 173 Ortschaften, die der Telekomprovider bereits mit einem solchen Netz der neuen Generation ausgestattet habe. Ausserdem habe er inzwischen neue Handys im Angebot, die den Standard unterstützen. Swantees Gegner fordern allerdings, den 5G-Ausbau zu unterlassen bis gesundheitliche Fragen geklärt sind. "Wir nehmen diese Kritik zur Kenntnis", sagte der Firmenchef. "Ich betone aber, dass der Ausbau im Rahmen der bestehenden Strahlenschutzverordnung erfolgt", führte er aus. Weiter äusserte sich der Sunrise-Chef im Interview zur Zusammenarbeit mit dem Telekom-Konzern Huawei aus China, der in den USA derzeit in Ungnade gefallen ist. "Dank dieser Partnerschaft können wir unseren Kunden ein ausgezeichnetes Netz anbieten", sagte er. Schliesslich ging Swantee noch auf die geplante Übernahme von UPC ein. Denn der CEO braucht gut 4 Milliarden frisches Kapital, um die Kabelnetzbetreiberin übernehmen zu können. Man habe mit der Übernahme die Möglichkeit, die eigene Infrastruktur im Internet-Bereich auszubauen, versuchte er den Kauf daher schmackhaft zu machen. "Wir könnten bis zu 90 Prozent der Schweizer Haushalte ein Hochbreitband-Produkt anbieten", betonte er. (SRF, Samstagsrundschau)

    kw/

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  • 17.05.2019 LafargeHolcim schliesst Verkauf der Aktivitäten in Malaysia ab

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    LafargeHolcim schliesst Verkauf der Aktivitäten in Malaysia ab

    17.05.2019 | 19:45:09

    Zürich (awp) - Der Zementkonzern LafargeHolcim hat den Verkauf seiner Aktivitäten in Malaysia abgeschlossen und seinen gesamten Anteil von 51 Prozent an Lafarge Malaysia Berhad an YTL Cement Berhad für einen Unternehmenswert von 982 Millionen Franken verkauft. Mit der Transaktion wird LafargeHolcim seine Nettofinanzschulden um knapp 600 Millionen senken, teilte das Unternehmen am Freitagabend mit.

    Zusammen mit dem Verkauf der Aktivitäten in Indonesien, Singapur und den Philippinen werde diese Transaktion LafargeHolcim erlauben, das Verhältnis von Nettofinanzschulden zu wiederkehrendem EBITDA um den Faktor 0,6x zu senken. Damit werde das Unternehmen seinen Zielwert für den Verschuldungsgrad von 2x oder weniger per Ende 2019 übertreffen.

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  • 15.05.2019 LafargeHolcim mit starkem Jahresbeginn - Erwartungen übertroffen

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    LafargeHolcim mit starkem Jahresbeginn - Erwartungen übertroffen

    15.05.2019 | 18:09:53

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs aktualisiert)

    Jona (awp) - LafargeHolcim hat von einer stabilen Nachfrage profitiert und den Umsatz im ersten Quartal deutlich gesteigert. Die Preise legten stärker zu als die Kosten, was unter dem Strich zu einer verbesserten Profitabilität führte.

    "Wir sind sehr erfreut über die Zahlen und rechnen mit einer anhaltend guten Dynamik", sagte der Chef des Baustoffkonzerns, Jan Jenisch, am Mittwoch. Das Wachstum sei regional breit abgestützt gewesen und die Sparmassnahmen hätten auch beim Ergebnis Wirkung gezeigt.

    Der Umsatz im ersten Quartal 2019 wuchs verglichen zum Vorjahr um 2,2 Prozent auf 5,96 Milliarden Franken. Auf vergleichbarer Basis, also bereinigt um Devestitionen, Zukäufe und Währungen, wurde ein Plus von 6,4 Prozent ausgewiesen.

    Der wiederkehrende EBITDA (vor IFRS 16) verbesserte sich auf vergleichbarer Basis um rund 21 Prozent auf 809 Millionen Franken. Die entsprechende Marge stieg auf 13,6 Prozent von 12,0 Prozent.

    Nur Nahost/Afrika gibt nach

    Die Entwicklung der Verkaufsvolumen war in allen drei Produkt-Divisionen auf vergleichbarer Basis positiv, und auch Umsatz und EBITDA wurden jeweils gesteigert. Der konsolidierte Zement- und Klinkerabsatz wuchs um 4,6 Prozent, die Zuschlagstofflieferungen um 1,7 Prozent und die Transportbetonvolumen um 2,9 Prozent. Auch der vierte Bereich "Lösungen und Produkte" verbuchte Wachstum und war nach einem Minus im Vorjahr profitabel.

    Regional betrachtet habe sich die dynamische Entwicklung in der grössten Region Asien Pazifik (Umsatz 1,75 Mrd Fr., +4,3%) fortgesetzt. Die zweitgrösste Region Europa verzeichnete ebenfalls gute Ergebnisse, dank starkem Volumenwachstum in allen Segmenten und Preiserhöhungen in vielen Märkten. Hier wurde der Umsatz auf vergleichbarer Basis um rund 16 Prozent (1,70 Mrd) gesteigert und der Betriebsgewinn legte um 77 Prozent zu.

    Nordamerika sei mit +4,0 Prozent ebenfalls gut ins Jahr gestartet. Die Region habe gutes Volumenwachstum gesehen und mehrere langfristige Aufträge verbuchen können. Lateinamerika (Umsatz +4,2%, EBITDA -1,6%) habe ein abschwächendes Umfeld gesehen und trotzdem "robuste Ergebnisse" erzielt.

    Einzig die nach Lateinamerika zweitkleinste Region Naher Osten/Afrika wies einen Umsatzrückgang von 2,4 Prozent aus und einen tieferen Betriebsgewinn (-16%).

    Mit dem Verkauf der Aktivitäten in Indonesien, Malaysia/Singapur und den Philippinen habe man attraktive Bewertungen erzielt, hiess es weiter. Laut Jenisch sei die Entscheidung vor allem mit Blick auf die Profitabilität gefallen. Durch die Erlöse sei die Finanzkraft gestärkt worden.

    Das soll auch zu Beschleunigung des Wachstums genutzt werden. "Wir wollen lokale Ergänzungsakquisitionen tätigen, vor allem im Bereich Zuschlagsstoffe." Jenisch rechnet mit etwa 10 kleineren Abschlüssen im laufenden Jahr. Die Ausgaben für Investition und Zukäufe sollen jedoch unter der Marke von 2 Milliarden Franken bleiben.

    Ziele bestätigt

    Jenisch rechnet damit, dass die gute Dynamik anhalten wird. Die Guidance für das laufende Jahr wurde denn auch bekräftigt und es wird weiter mit einem Wachstum beim Nettoverkaufsertrag von 3 bis 5 Prozent gerechnet. Der wiederkehrende EBITDA auf vergleichbarer Basis soll um mindestens 5 Prozent zulegen. Die Verschuldungsquote werde mit Abschluss der Verkäufe bis Jahresende sinken.

    Die Quartalszahlen lagen auf allen Ebenen klar über den Erwartungen der Analysten und die Aktien des Baustoffkonzerns reagierten mit Kursgewinnen. LafargeHolcim stiegen am Mittwoch bis Börsenschluss um 2,7 Prozent auf 53,34 Franken.

    yr/rw

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  • 15.05.2019 LafargeHolcim mit starkem Jahresbeginn - Erwartungen übertroffen

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    LafargeHolcim mit starkem Jahresbeginn - Erwartungen übertroffen

    15.05.2019 | 11:59:12

    (Zusammenfassung)

    Jona (awp) - LafargeHolcim hat von einer stabilen Nachfrage profitiert und den Umsatz im ersten Quartal deutlich gesteigert. Die Preise legten stärker zu als die Kosten, was unter dem Strich zu einer verbesserten Profitabilität führte.

    "Wir sind sehr erfreut über die Zahlen und rechnen mit einer anhaltend guten Dynamik", sagte der Chef des Baustoffkonzerns, Jan Jenisch, am Mittwoch. Das Wachstum sei regional breit abgestützt gewesen und die Sparmassnahmen hätten auch beim Ergebnis Wirkung gezeigt.

    Der Umsatz im ersten Quartal 2019 wuchs verglichen zum Vorjahr um 2,2 Prozent auf 5,96 Milliarden Franken. Auf vergleichbarer Basis, also bereinigt um Devestitionen, Zukäufe und Währungen, wurde ein Plus von 6,4 Prozent ausgewiesen.

    Der wiederkehrende EBITDA (vor IFRS 16) verbesserte sich auf vergleichbarer Basis um rund 21 Prozent auf 809 Millionen Franken. Die entsprechende Marge stieg auf 13,6 Prozent von 12,0 Prozent.

    Nur Nahost/Afrika gibt nach

    Die Entwicklung der Verkaufsvolumen war in allen drei Produkt-Divisionen auf vergleichbarer Basis positiv, und auch Umsatz und EBITDA wurden jeweils gesteigert. Der konsolidierte Zement- und Klinkerabsatz wuchs um 4,6 Prozent, die Zuschlagstofflieferungen um 1,7 Prozent und die Transportbetonvolumen um 2,9 Prozent. Auch der vierte Bereich "Lösungen und Produkte" verbuchte Wachstum und war nach einem Minus im Vorjahr profitabel.

    Regional betrachtet habe sich die dynamische Entwicklung in der grössten Region Asien Pazifik (Umsatz 1,75 Mrd Fr., +4,3%) fortgesetzt. Die zweitgrösste Region Europa verzeichnete ebenfalls gute Ergebnisse, dank starkem Volumenwachstum in allen Segmenten und Preiserhöhungen in vielen Märkten. Hier wurde der Umsatz auf vergleichbarer Basis um rund 16 Prozent (1,70 Mrd) gesteigert und der Betriebsgewinn legte um 77 Prozent zu.

    Nordamerika sei mit +4,0 Prozent ebenfalls gut ins Jahr gestartet. Die Region habe gutes Volumenwachstum gesehen und mehrere langfristige Aufträge verbuchen können. Lateinamerika (Umsatz +4,2%, EBITDA -1,6%) habe ein abschwächendes Umfeld gesehen und trotzdem "robuste Ergebnisse" erzielt.

    Einzig die nach Lateinamerika zweitkleinste Region Naher Osten/Afrika wies einen Umsatzrückgang von 2,4 Prozent aus und einen tieferen Betriebsgewinn (-16%).

    Mit dem Verkauf der Aktivitäten in Indonesien, Malaysia/Singapur und den Philippinen habe man attraktive Bewertungen erzielt, hiess es weiter. Laut Jenisch sei die Entscheidung vor allem mit Blick auf die Profitabilität gefallen. Durch die Erlöse sei die Finanzkraft gestärkt worden.

    Das soll auch zu Beschleunigung des Wachstums genutzt werden. "Wir wollen lokale Ergänzungsakquisitionen tätigen, vor allem im Bereich Zuschlagsstoffe." Jenisch rechnet mit etwa 10 kleineren Abschlüssen im laufenden Jahr. Die Ausgaben für Investition und Zukäufe sollen jedoch unter der Marke von 2 Milliarden Franken bleiben.

    Ziele bestätigt

    Jenisch rechnet damit, dass die gute Dynamik anhalten wird. Die Guidance für das laufende Jahr wurde denn auch bekräftigt und es wird weiter mit einem Wachstum beim Nettoverkaufsertrag von 3 bis 5 Prozent gerechnet. Der wiederkehrende EBITDA auf vergleichbarer Basis soll um mindestens 5 Prozent zulegen. Die Verschuldungsquote werde mit Abschluss der Verkäufe bis Jahresende sinken.

    Die Quartalszahlen lagen auf allen Ebenen klar über den Erwartungen der Analysten und die Aktien des Baustoffkonzerns reagierten mit Kursgewinnen. LafargeHolcim steigen am Mittwochmittag um 2,7 Prozent auf 53,34 Franken.

    yr/rw

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  • 15.05.2019 Markt: LafargeHolcim starten mit sattem Plus

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    Markt: LafargeHolcim starten mit sattem Plus

    15.05.2019 | 09:21:20

    Bern (awp) - Die Aktien von LafargeHolcim sind am Mittwoch mit deutlichen Avancen in den Handel gestartet. Der Zementhersteller blickt auf ein überzeugendes erstes Quartal zurück und übertrifft die Analystenprognosen teilweise deutlich.

    Um 9.10 Uhr gewinnen die LafargeHolcim-Papiere bei überdurchschnittlichen Volumina 2,2 Prozent auf 53,08 Franken, während der Gesamtmarkt (SMI) nur minimal im Plus steht.

    Entgegen anders lautenden Erwartungen hat sich das Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis im ersten Quartal noch einmal beschleunigt. Mit 6,4 Prozent liegt es sowohl über den 5,1 Prozent vom Schlussquartal letzten Jahres als auch über der Erwartungsbandbreite der Analysten von 4,3 bis 6 Prozent. Auch beim operativen Gewinn übertrifft die Gesellschaft selbst die optimistischsten Schätzungen.

    Entsprechend positiv fallen die ersten Kommentare aus. Bei der ZKB ist von einem "starken Start ins 2019" die Rede. Alle Segmente hätten sich verbessert, heisst es zudem bei der Credit Suisse.

    Goldman Sachs führt die positive Überraschung auf eine markante Profitabilitätsverbesserung in Europa zurück. Hier hätten "Kalender- und Wetter-Effekte" geholfen. Es gebe auf diesem Kontinent aber auch eine "verbesserte Preis-Kosten-Dynamik".

    Der zuständige UBS-Analyst erklärt sich die erfreuliche Geschäftsentwicklung auch mit dem überraschend starken Absatzwachstum in China, Australien und den Philippinen.

    Wie aus dem Berufshandel zu vernehmen ist, kommt die positive Ergebnisüberraschung nicht völlig überraschend. Einerseits habe der Rivale HeidelbergCement sehr ansprechende Zahlen vorgelegt, und zum anderen seien die Zementpreise im Schlüsselmarkt Indien im Laufe des ersten Quartals stark gestiegen.

    Mit einem Kursplus von um die 30 Prozent zählen die Aktien denn auch zu den stärksten Titeln aus dem SMI seit Jahresbeginn.

    rw/ys

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  • 15.05.2019 LafargeHolcim steigert Umsatz deutlich und verbessert Profitabilität

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    LafargeHolcim steigert Umsatz deutlich und verbessert Profitabilität

    15.05.2019 | 08:25:07

    (Meldung ausgebaut)

    Jona (awp) - Der Baustoffkonzern LafargeHolcim hat im ersten Quartal 2019 von einer stabilen Nachfrage in Asien, Europa und Nordamerika sowie von höheren Preisen profitiert. Das Umsatzwachstum im üblicherweise eher schwachen Startquartal war in der Folge stärker als für das Gesamtjahr angestrebt. Und der operative Gewinn stieg überproportional.

    Der Umsatz in den ersten drei Monaten 2019 wuchs verglichen zum Vorjahr um 2,2 Prozent auf 5,96 Milliarden Franken. Auf vergleichbarer Basis, also bereinigt um Devestitionen, Zukäufe und Währungen, wurde ein Plus von 6,4 Prozent ausgewiesen.

    Einsparungen bei den Verwaltungskosten liessen den Betriebsgewinn überproportional steigen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der wiederkehrende EBITDA (vor IFRS 16) verbesserte sich auf vergleichbarer Basis um rund 21 Prozent auf 809 Millionen Franken. Die entsprechende Marge stieg auf 13,6 Prozent von 12,0 Prozent. Nach IFRS 16, bei dem die Leasingverhältnisse anders bilanziert werden, wurde ein Wert von 920 Millionen ausgewiesen.

    Mit den ausgewiesenen Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten auf allen Ebenen klar übertroffen.

    Nur Nahost/Afrika gibt nach

    Die Entwicklung der Verkaufsvolumen war in allen Bereichen auf vergleichbarer Basis positiv. Der konsolidierte Zement- und Klinkerabsatz stieg um 4,6 Prozent auf 50,1 Millionen Tonnen, die Zuschlagstofflieferungen um 1,7 Prozent auf 49,6 Millionen Tonnen und die Transportbetonvolumen um 2,9 Prozent auf 11,4 Millionen Kubikmeter.

    Regional betrachtet habe Europa sehr gute Ergebnisse verzeichnet, dank starkem Volumenwachstum in allen Segmenten und Preiserhöhungen in vielen Märkten. Hier wurde der Umsatz auf vergleichbarer Basis um rund 16 Prozent gesteigert und der Betriebsgewinn legte um 77 Prozent zu.

    Nordamerika sei mit +4,0 Prozent ebenfalls gut ins Jahr gestartet. Die Region habe gutes Volumenwachstum gesehen und mehrere langfristige Aufträge verbuchen können. Lateinamerika (Umsatz +4,2%, EBITDA -1,6%) habe ein abschwächendes Umfeld gesehen und trotzdem "robuste Ergebnisse" erzielt. Die dynamische Entwicklung in der Region Asien Pazifik (Umsatz +4,3) habe sich fortgesetzt.

    Einzig die Region Naher Osten/Afrika wies einen Umsatzrückgang von 2,4 Prozent aus und einen tieferen Betriebsgewinn (-16%).

    Ziele bestätigt

    Mit dem Verkauf einiger Aktivitäten in Südostasien habe man attraktive Bewertungen erzielt, wodurch die Finanzkraft verbessert wurde, schrieb der Konzern weiter. Die Umsetzung der Strategie bis zum Jahr 2022 soll weiter beschleunigt werden.

    Zum Ausblick hiess es, dass sich die "positive Dynamik" des ersten Quartals im weiteren Verlauf des Jahres fortsetzen wird. Der Konzern bestätigt die Guidance und rechnet für das Jahr 2019 weiter mit einer positiven Marktentwicklung und einem Wachstum beim Nettoverkaufsertrag von 3 bis 5 Prozent. Der wiederkehrende betriebliche EBITDA auf vergleichbarer Basis soll ein Wachstum von mindestens 5 Prozent aufweisen.

    Durch die Erlöse aus dem Verkauf von Unternehmensteilen soll die Verschuldungsquote im Verhältnis zum EBITDA ausserdem bis Jahresende auf den Faktor 2 oder darunter sinken. Die Ausgaben für Investition und ergänzende Akquisitionen sollen laut den Angaben unter der Marke von 2 Milliarden Franken bleiben.

    yr/rw

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  • 15.05.2019 LafargeHolcim mit deutlichem Umsatzwachstum im ersten Quartal

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    LafargeHolcim mit deutlichem Umsatzwachstum im ersten Quartal

    15.05.2019 | 06:51:21

    Jona (awp) - Der Baustoffkonzern LafargeHolcim hat im ersten Quartal 2019 von einer stabilen Nachfrage in Asien, Europa und Nordamerika sowie von höheren Preisen profitiert. Einsparungen bei den Verwaltungskosten liessen den Gewinn überproportional steigen.

    Der Umsatz betrug 5,96 Milliarden Franken, gegenüber dem Vorjahr ist das ein Plus von 2,2 Prozent. Auf vergleichbarer Basis (like for like), also bereinigt um Devestitionen, Zukäufe und Währungen, wurde ein Plus von 6,4 Prozent ausgewiesen.

    Der wiederkehrende EBITDA (vor IFRS16) verbesserte sich um rund 15,5 Prozent auf 809 Millionen Franken, wie LafargeHolcim am Mittwoch mitteilte. Die entsprechende Marge stieg damit rein rechnerisch auf 13,6 Prozent von 12,0 Prozent im Vorjahreszeitraum. Nach IFRS 16 wurde ein Wert von 920 Millionen ausgewiesen.

    Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten auf allen Ebenen klar übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 5,90 Milliarden Franken, das Like-For-Like-Wachstum bei 5,1 Prozent und für den bereinigten EBITDA bei 754 Millionen.

    Höhere Verkaufsvolumen

    Die Entwicklung der Verkaufsvolumen war in allen Bereichen auf vergleichbarer Basis positiv. Der konsolidierte Zement- und Klinkerabsatz stieg um 4,6 Prozent auf 50,1 Millionen Tonnen, die Zuschlagstofflieferungen um 1,7 Prozent auf 49,6 Millionen Tonnen und die Transportbetonvolumen um 2,9 Prozent auf 11,4 Millionen Kubikmeter, schrieb der Konzern weiter.

    Die Region Europa habe sehr gute Ergebnisse verzeichnet, dank starkem Volumenwachstum in allen Segmenten und Preiserhöhungen in vielen Märkten. Nordamerika sei ebenfalls gut ins Jahr gestartet. Die Region habe gutes Volumenwachstum gesehen mehrere langfristige Aufträge verbuchen können. Lateinamerika habe ein abschwächendes Umfeld gesehen und trotzdem "robuste Ergebnisse" erzielt. Die dynamische Entwicklung in der Region Asien Pazifik habe sich fortgesetzt.

    Ziele bestätigt

    Das Management rechnet damit, dass sich die positive Dynamik des ersten Quartals auch im weiteren Verlauf des Jahres fortsetzen wird. Der Konzern bestätigt die Guidance und rechnet für das Jahr 2019 weiter mit einer positiven Marktentwicklung und einem Wachstum beim Nettoverkaufsertrag von 3 bis 5 Prozent. Der wiederkehrende betriebliche EBITDA auf vergleichbarer Basis soll ein Wachstum von mindestens 5 Prozent aufweisen.

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  • 14.05.2019 Ausblick LafargeHolcim: Q1-Umsatz von 5,90 Milliarden Franken erwartet

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    Ausblick LafargeHolcim: Q1-Umsatz von 5,90 Milliarden Franken erwartet

    14.05.2019 | 17:22:26

    Zürich (awp) - Der Zementhersteller LafargeHolcim gibt am Mittwoch, 15. Mai, das Geschäftsergebnis zum ersten Quartal 2019 bekannt. Insgesamt zehn Analysten haben zum AWP-Konsens beigetragen.

    Q1 2019E
    (in Mio Fr.)                  AWP-Konsens     Q1 2018A 
    Umsatz                           5'901          5'830  
    - Like-for-like Wachstum (in %)    5,1            3,1
    Adjustierter EBITDA*               754            700
    * ohne Merger-, Restrukturierungs- und anderen Einmalkosten, inkl. JV's
    

    FOKUS: Analysten rechnen mit einem soliden Quartal beim Zementkonzern LafargeHolcim. Das Umsatzwachstum dürfte im Rahmen oder oberhalb der Jahresziele ausgefallen sein und der Betriebsgewinn überproportional zugelegt haben. Der Bereich Corporate dürfte die Kosten weiter gesenkt haben und auch in den Regionen wird in Zukunft mit sinkenden Gemeinkosten gerechnet. Einen positiven Einfluss auf den EBITDA könnte der neue Rechnungslegungsstandard "IFRS16 Lease" haben.

    Die Nachfrage bleibe aufgrund der hohen Bautätigkeit hoch, hiess es bei Analysten. Neben dem vergleichsweise gutem Bauwetter in Europa und Nordamerika als positive Faktoren dürfte sich das Wachstum in Asien fortgesetzt haben. Eher schwierige Marktbedingungen werden etwa in Lateinamerika und Afrika/Mittlerer Osten erwartet. Das erste Quartal sei saisonal bedingt immer eines der schwächeren des Konzerns und habe daher für den weiteren Jahresverlauf eine nur vergleichsweise geringe Aussagekraft.

    ZIELE: Das Management hatte im März bei der Vorlage der Jahreszahlen die Ziele für das laufende Jahr bestätigt. Dabei wird weiter mit einem Wachstum beim vergleichbaren Umsatz von 3 bis 5 Prozent und einem Plus beim operativen Ergebnis von mindestens 5 Prozent gerechnet.

    PRO MEMORIA: Der Chef von LafargeHolcim wertete im März die Zahlen des vergangenen Jahres als Bestätigung für seine Strategie. "Wir haben deutliche Fortschritte gemacht und liegen gut im Rahmen der gesteckten Ziele", hatte Jan Jenisch gesagt. Als wichtige Etappenziele verweist er auf das Umsatzwachstum, die gesunkene Nettoverschuldung und die höhere Gesamtkapitalrendite.

    In der vergangenen Woche hat der Konzern den Verkauf der Aktivitäten auf den Philippinen bekanntgegeben. Der Anteil von 85,7 Prozent an Holcim Philippines Inc. wird an die San Miguel Corporation verkauft. Auf einer 100-Prozent-Basis wurde die Tochter mit 2,15 Milliarden US-Dollar bewertet. Der Abschluss der Transaktion wird für das vierte Quartal 2019 erwartet.

    Bereits zuvor hatte sich Lafarge Holcim von seinem Geschäft in Indonesien, Malaysia und Singapur getrennt und hat damit insgesamt einen kumulierten Unternehmenswert von 4,9 Milliarden Dollar erzielt. Das erlaube es, den Verschuldungsgrad um den Faktor 0,6x zu senken, hiess es. Damit werde das Ziel übererfüllt, bis Ende 2019 das Verhältnis von Nettofinanzschulden zum Betriebsgewinn EBITDA auf mindestens 2x zu drücken.

    Der Verwaltungsratspräsident von LafargeHolcim, Beat Hess, zeigte sich am vergangenen Wochenende in einem Zeitungsinterview zuversichtlich, dass der Konzern die schwierige Phase nach der Fusion überwunden hat. "Wir haben zu Beginn der Fusion viel Zeit verloren und wurden damals auch von einigen Ereignissen überrascht, auf die wir keinen Einfluss hatten. Diese Phase liegt jetzt eindeutig hinter uns", sagte er gegenüber der NZZ.

    Zudem verteidigte er den Stopp der Aktienrückkäufe. "Wir kamen nach intensiven Diskussionen zum Schluss, dass wir das Geld für Unternehmen und Aktionäre wertschaffender einsetzen können, als damit eigene Aktien zurückzukaufen. Wir liegen seit Jahresbeginn an der Spitze aller SMI-Werte. Das Geschäft läuft seit Mitte letzten Jahres sehr gut."

    An der Generalversammlung am Mittwoch werden mit Colin Hall, Naina Lal Kidwai und Claudia Sender Ramirez drei neue Mitglieder zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen. Nicht mehr zur Wahl treten Nassef Sawiris und Gérard Lamarche an. Hall ist statt Lamarche der neue Vertreter des Grossaktionärs Groupe Bruxelles Lambert (rund 9,4%). Nassef Sawiris hatte seine über den NNS Jersey Trust gehaltene Beteiligung am Zementkonzern im Dezember von rund 5,8 Prozent auf rund 4,4 Prozent abgebaut.

    Den Aktionären wird eine Dividende in Höhe von 2,00 Franken pro Aktie vorgeschlagen, wobei sie wählen können ob sie diese in bar, in Form neuer Aktien mit einem Abschlag auf den Marktpreis oder als Kombination aus beidem erhalten wollen.

    AKTIENKURS: Die Aktien von LafargeHolcim zählen seit Jahresbeginn zu den stärksten Gewinnern im SMI. Von 40,50 Franken zum Jahreswechsel ging es bis auf 53,56 Franken in der vergangenen Woche hinauf, ein Plus von rund 32 Prozent. Aktuell notieren die Aktien des Zement- und Baustoff-Konzerns bei 50,68 Franken wieder etwas tiefer.

    Website: www.lafargeholcim.com

    jl/yr

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  • 12.05.2019 Presseschau vom Wochenende 19 (11./12. Mai)

    Betroffene Wertpapiere

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    Presseschau vom Wochenende 19 (11./12. Mai)

    12.05.2019 | 18:10:15

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    ROCHE: Severin Schwan, CEO des Pharmakonzerns Roche, macht sich gewisse Sorgen um die Wettbewerbsfähigkeit von Europa im Gesundheitswesen. "Wir stehen an einer Schwelle, wo insbesondere die Digitalisierung bei der Forschung und Entwicklung von Medikamenten eine ganz wesentliche Rolle spielt", sagte er in einem Interview mit der "Schweiz am Wochenende". "Unsere Biologen, Chemiker und Mediziner müssen zunehmend auch mit Informatikern zusammenarbeiten, um ein neues Medikament zu entwickeln. Da haben die USA die Nase vorn. Gleichzeitig investiert China massiv in die Nutzung grosser Datenmengen, also Big Data, und künstliche Intelligenz. Europa hat hier einen strukturellen Nachteil." In Europa gebe es aufgrund der gewachsenen Strukturen eine starke Fragmentierung von relevanten Datensätzen im Gesundheitswesen. Da seien die USA und China weiter. Und das Problem Europas zeige sich exemplarisch an der Schweiz. "Das Land ans sich ist nicht nur klein, sondern auch innerhalb der Grenzen stark fragmentiert." Es brauche deshalb massive Anstrengungen, um nicht den Anschluss zu verlieren. (Schweiz am Wochenende, S.10; siehe auch separate Meldung)

    LAFARGEHOLCIM: Beat Hess, der Verwaltungsratspräsident von LafargeHolcim, weist die Aussage, die Fusion von Lafarge und Holcim sei ein Misserfolg, von sich. "Wir liegen seit Jahresbeginn an der Spitze aller SMI-Werte. Das Geschäft läuft seit Mitte letzten Jahres sehr gut. Sie sehen daran, es geht in die richtige Richtung vorwärts", sagte er in einem Interview mit der "NZZ am Sonntag". "Wir haben zu Beginn der Fusion viel Zeit verloren und wurden damals auch von einigen Ereignissen überrascht, auf die wir keinen Einfluss hatten. Diese Phase liegt jetzt eindeutig hinter uns." Hess verteidigte weiter die mit der Aufgabe des Aktienrückkaufs geänderte Strategie. "Wir kamen nach intensiven Diskussionen zum Schluss, dass wir das Geld für Unternehmen und Aktionäre wertschaffender einsetzen können, als damit eigene Aktien zurückzukaufen." Mit der Entwicklung des Aktienkurses zeigte er sich dennoch zufrieden: "Beim Aktienkurs geht es seit Jahresbeginn Schritt für Schritt bergauf. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass das erst der Anfang ist." (NZZaS, S.31, siehe auch separate Meldung)

    UBS: Der Abschluss der mehrjährigen Untersuchungen der EU im Zusammenhang mit möglichen Währungsmanipulationen steht offenbar kurz bevor. Der UBS könnte damit eine weitere Busse drohen. Die EU bereite die Ankündigung der Resultate vor, heisst es in einem Artikel der "Financial Times". Dies könnte noch im Monat Mai geschehen, so die Zeitung, die sich dabei auf mehrere mit der Sache vertraute Personen bezieht. Im Fokus stehen nebst der UBS, die Royal Bank of Scotland, JP Morgan Chase, Citigroup, Barclays und HSBC. (FT, Wochenendausgabe, S.13)

    STADLER RAIL: Der Ostschweizer Bahnhersteller Stadler Rail hofft für seinen für die SBB entwickelten Zug "Smile" auf weitere Abnehmer ausserhalb der Schweiz. Die SBB habe zwar eine Option auf 92 weitere Züge - nebst den bereits bestellten 29 - dass diese aber eingelöst werde, sei keineswegs gesichert, heisst es in einem Artikel der "NZZ am Sonntag". Die SBB würden sich frühestens in ein bis zwei Jahren Gedanken über eine mögliche neue Bestellung machen, zitiert die Zeitung Christian Frisch, den Leiter Rollmaterialentwicklung bei den SBB. Und laut der Zeitung scheine aus heutiger Sicht der Bedarf an weiteren Fahrzeugen eher gering. Laut Stadler-Chef Thomas Ahlburg kann Stadler den Zug aber auch an Bahnunternehmen in anderen Ländern verkaufen. Interessant wäre etwa Skandinavien und dort insbesondere Schweden. Pläne für Hochgeschwindigkeitsverbindungen gebe es zudem auch zwischen den Niederlanden und Belgien. (NZZaS, S.33)

    RENTENREFORM: Der Verband der Pensionskassen Asip fordert eine Senkung des Mindestumwandlungssatzes von 6,8 auf 5,8 Prozent ab 2021. Damit gäbe es pro 100'000 Franken Alterskapital noch eine Jahresrente von 5'800 Franken, was einer Reduktion gegenüber den 6'800 Franken um rund 15 Prozent entspräche. Damit das Leistungsniveau in der 2. Säue trotzdem erhalten bleibe, schlage der Asip eine Reihe von ausgleichenden Massnahmen vor, heisst es in einem Artikel der "SonntagsZeitung". So sollen etwa Arbeitnehmer und Arbeitgeber pro Jahr rund 2,1 Milliarden Franken mehr Beiträge leisten und die Versicherten bereits ab 20 Jahren in die Pensionskasse einzahlen und nicht erst ab 25 Jahren wie es heute noch üblich ist. Ausserdem soll der obligatorisch versicherte Jahreslohn erhöht werden, was Geringverdienende und Teilzeitarbeitende besser stellt. (SoZ, S.1,37)

    cf/

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  • 12.05.2019 Presse: LafargeHolcim-VRP sieht Fusionswehen überwunden

    Betroffene Wertpapiere

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    Presse: LafargeHolcim-VRP sieht Fusionswehen überwunden

    12.05.2019 | 16:40:45

    Zürich (awp) - Beat Hess, der Verwaltungsratspräsident von LafargeHolcim, weist die Aussage, die Fusion von Lafarge und Holcim sei ein Misserfolg, von sich. "Wir liegen seit Jahresbeginn an der Spitze aller SMI-Werte. Das Geschäft läuft seit Mitte letzten Jahres sehr gut. Sie sehen daran, es geht in die richtige Richtung vorwärts", sagte er in einem Interview mit der "NZZ am Sonntag".

    "Wir haben zu Beginn der Fusion viel Zeit verloren und wurden damals auch von einigen Ereignissen überrascht, auf die wir keinen Einfluss hatten. Diese Phase liegt jetzt eindeutig hinter uns."

    Hess verteidigte weiter die mit der Aufgabe des Aktienrückkaufs geänderte Strategie. "Wir kamen nach intensiven Diskussionen zum Schluss, dass wir das Geld für Unternehmen und Aktionäre wertschaffender einsetzen können, als damit eigene Aktien zurückzukaufen." Mit der Entwicklung des Aktienkurses zeigte er sich dennoch zufrieden: "Beim Aktienkurs geht es seit Jahresbeginn Schritt für Schritt bergauf. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass das erst der Anfang ist."

    Hess befürwortet CO2-Steuer

    Gegen die Einführung einer CO2-Steuer, wie sie in der angeheizten Klimadebatte wieder diskutiert wird, hätte Hess nichts. "Wir unterstützen eine faire Steuer für CO2-Emissionen. Eine solche ist ein Innovationstreiber für unsere Branche", so der LafargeHolcim-Präsident. Er verwies auf seit Jahren intensiven Bemühungen des Unternehmens, die CO2-Emissionen der Produkte zu senken. So werde etwa an neuen Zementen gearbeitet, die weniger kohlenstoffintensiv seien. In den Zementöfen in vielen Schwellenländern werde zudem Plastik- und Hausmüll verbrannt, dem die Kommunen kaum noch Herr werden könnten. Und künftig wolle LafargeHolcim auch den Plastik, der in den Weltmeeren schwimme, in den Zementwerken verwenden.

    Eine klare Absage erteilt der der Konzernverantwortungsinitiative. "Die halte ich für eine Absurdität. Sie ist einfach nicht durchdacht." Er sei sich aber der Popularität der Initiative bewusst. "Das Anliegen tönt gut, es ist aber populistisch und falsch." Es wäre extrem anmassend von der Schweiz, über die Ausgestaltung von Menschenrechten und Umweltschutz in Asien, Afrika oder Lateinamerika zu urteilen.

    cf/

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  • 09.05.2019 LafargeHolcim verkauft Aktivitäten in den Philippinen

    Betroffene Wertpapiere

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    LafargeHolcim verkauft Aktivitäten in den Philippinen

    09.05.2019 | 19:17:05

    Jona (awp) - Der Zementkonzern LafargeHolcim trennt sich seinen Aktivitäten in den Philippinen. Die daraus erzielten Erlöse erlaubten es, den eigenen Verschuldungsgrad weiter zu senken, teilte LafargeHolcim am Donnerstag mit.

    Der Konzern traf den Angaben zufolge eine Vereinbarung mit der San Miguel Corporation für den Verkauf seines gesamten Anteils von 85,7 Prozent an Holcim Philippines Inc. Auf einer 100-Prozent-Basis wurde die Tochter mit 2,15 Milliarden US-Dollar bewertet. Der Abschluss der Transaktion sei für das vierte Quartal 2019 geplant.

    LafargeHolcim habe auf den Philippinen drei integrierte Zementwerke und ein Mahlwerk betrieben, heisst es weiter. Nach den bereits erfolgten Devestitionen in Indonesien, Malaysia und Singapur ziehe sich LafargeHolcim damit - im Zuge der strategischen Portfolioüberprüfung - gänzlich aus den zunehmend wettbewerbsintensiven Märkten in Südostasien zurück.

    Bei den genannten Verkäufen habe Konzern einen kumulierten Unternehmenswert von 4,9 Milliarden Dollar erzielt - was dem 21-fachen des Betriebsgewinns entspreche. Die stark wertsteigernden Transaktionen würden es LafargeHolcim erlauben, den Verschuldungsgrad um den Faktor 0,6x zu senken.

    Der Zementkonzern hatte sich zum Ziel gesetzt, bis Ende 2019 das Verhältnis von Nettofinanzschulden zum Betriebsgewinn EBITDA mindestens auf den Wert von 2x zu drücken. Dieser Zielwert werde nun übertroffen.

    ra/

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  • 02.05.2019 LafargeHolcim baut in Asien Aktivitäten ab und reduziert Schulden

    Betroffene Wertpapiere

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    LafargeHolcim baut in Asien Aktivitäten ab und reduziert Schulden

    02.05.2019 | 10:42:52

    (Meldung mit Analystenkommentaren und Börsenreaktion ergänzt)

    Zürich (awp) - Der Zementkonzern LafargeHolcim reduziert seine Aktivitäten in Asien und verkauft seine Werke in Malaysia und Singapur. Der Verkaufserlös soll zum Abbau der Verschuldung eingesetzt werden. Analysten begrüssen vor allem den Ausstieg aus dem schwierigen Markt Malaysia und den geplanten Schuldenabbau.

    Der Abschluss der Transaktion ist für das zweite Quartal 2019 geplant - vorbehaltlich der üblichen Genehmigungsverfahren, wie LafargeHolcim am Donnerstag mitteilte.

    In Malaysia betrieb LafargeHolcim drei integrierte Zementwerke und zwei Mahlwerke. Mit dem Verkauf zieht sich der Konzern nun eigenen Angaben zufolge vollständig aus Malaysia zurück. Käufer sei YTL Cement Berhad. Der Kaufpreis für den 51 Prozent-Anteil betrage 396 Millionen US-Dollar in bar, was 3,75 Malaysische Ringgit je Aktie entspreche. Dies sei eine Prämie von 43 Prozent gegenüber dem Durchschnittskurs der letzten 90 Handelstage von Lafarge Malaysia Berhad an der malaysischen Börse.

    In Singapur traf der Zementkonzern eine Vereinbarung mit YTL Cement Singapore PTE Ltd für den Verkauf seines gesamten Anteils von 91 Prozent an Holcim Singapore Ltd, wie der Mitteilung weiter zu entnehmen war. Zum Verkaufspreis wurden keine Angaben gemacht.

    Analysten begrüssen den Rückzug aus einem schwierigem Markt

    Mit diesen Transaktionen dürfte LafargeHolcim die Nettoverschuldung um 690 Millionen Franken abbauen und den Verschuldungsgrad um 0,1 mal reduzieren können, kommentiert UBS-Analyst Gregor Kuglitsch die Transaktionen. "Angesichts der Tatsache, dass die Anlagen insgesamt Verluste machten, sollten sie auch zu einer gewissen Ergebnissteigerung führen, obwohl diese wahrscheinlich gering ist."

    Der Markt kenne die Strategie des Unternehmens, unterdurchschnittliche Vermögenswerte zu veräussern. Damit stelle die Ankündigung keine grosse Überraschung dar. "Es scheint, dass LafargeHolcim Südostasien insgesamt verlässt", sagt Kuglitsch und verweist auf die Veräusserung der Aktivitäten in Indonesien Anfang des Jahres, auf Malaysia und die Presseberichte über einen Ausstieg aus den Philippinen. UBS stuft die Akten des Weltmarktführers mit "Sell" ein.

    "Dies ist eine gute Nachricht für das Desinvestitionsprogramm, da Malaysia in den letzten Jahren ein schwieriger Markt für LafargeHolcim war", schreibt die Bank Bernstein, die die Aktie mit "Outperform" bewertet.

    Die Transaktionen seien strategiekonform, kommentiert die ZKB. Dies trage dazu bei, den Zielwert der Verschuldung per Ende 2019 zu erreichen. Daher bekräftige die Zürcher Kantonalbank ihre Empfehlung "Übergewichten".

    An der kaum veränderten Schweizer Börse notierten die Aktien gegen 10.20 Uhr mit 52,50 Franken um 0,2 Prozent fester.

    jl/pre/

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  • 02.05.2019 LafargeHolcim verkauft Aktivitäten in Malaysia und Singapur

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    LafargeHolcim verkauft Aktivitäten in Malaysia und Singapur

    02.05.2019 | 07:48:21

    Zürich (awp) - Der Zementkonzern LafargeHolcim trennt sich von Aktivitäten in Malaysia und Singapur. Die daraus erzielten Erlöse erlaubten es, den eigenen Verschuldungsgrad weiter zu senken, teilte LafargeHolcim am Donnerstag mit.

    In Malaysia traf LafargeHolcim den Angaben zufolge eine Vereinbarung mit YTL Cement Berhad für den Verkauf seines 51 Prozent-Anteils an Lafarge Malaysia Berhad für 396 Millionen US-Dollar in bar - entsprechend 3,75 Malayische Ringgit je Aktie. Dies entspreche einer Prämie von 43 Prozent gegenüber den letzten 90 Handelstagen von Lafarge Malaysia Berhad an der malaysischen Börse.

    LafargeHolcim habe in Malaysia drei integrierte Zementwerke und zwei Mahlwerke betrieben, heisst es weiter. Mit dem Verkauf ziehe sich der Konzern nun vollständig aus Malaysia zurück.

    In Singapur traf der Zementkonzern eine Vereinbarung mit YTL Cement Singapore PTE Ltd für den Verkauf seines gesamten Anteils von 91 Prozent an Holcim Singapore Ltd, wie der Mitteilung weiter zu entnehmen war. Zum Verkaufspreis wurden keine Angaben gemacht.

    Die Erlöse der beiden Transaktionen erlaubten es, den Verschuldungsgrad um 0,1x zu verbessern und den Zielwert von 2x oder weniger für das Verhältnis der Nettofinanzschulden zum wiederkehrenden EBITDA per Ende 2019 zu erreichen.

    Der Abschluss der Transaktion ist gemäss Mitteilung für das zweite Quartal 2019 geplant - vorbehaltlich der üblichen Genehmigungsverfahren.

    jl/tt

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  • 18.04.2019 LafargeHolcim-Verwaltungsrat nominiert drei neue Mitglieder

    Betroffene Wertpapiere

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    LafargeHolcim-Verwaltungsrat nominiert drei neue Mitglieder

    18.04.2019 | 08:36:33

    (Meldung ergänzt, Angaben zu Aktionariat)

    Zürich (awp) - Im Verwaltungsrat des Baustoffkonzerns LafargeHolcim kommt es zu Veränderungen. Der Generalversammlung werden mit Colin Hall, Naina Lal Kidwai und Claudia Sender Ramirez drei neue Mitglieder zur Wahl vorgeschlagen. Nicht mehr zur Wahl antreten werden Nassef Sawiris und Gérard Lamarche, wie die Gesellschaft am Donnerstag mitteilte.

    Colin Hall bringe als Head of Investments der Groupe Bruxelles Lambert, einem bedeutenden Aktionär von LafargeHolcim, umfangreiche Erfahrung auf den internationalen Finanzmärkten in den Verwaltungsrat ein, hiess es weiter.

    Naina Lal Kidwai gehört den Angaben zufolge zu Indiens erfolgreichsten Wirtschaftsführerinnen und hatte Leitungspositionen bei der ANZ Grindleys Bank und HSBC inne. Claudia Sender Ramirez verfügt über Erfahrungen in den Bereichen Marketing und Emerging Markets, die sie in Führungspositionen bei der LATAM Airlines Group und Whirlpool in Lateinamerika gesammelt hat.

    Die Groupe Bruxelles Lambert hielt nach Unternehmensangaben per Ende 2018 rund 9,4 Prozent der LafargeHolcim-Aktien. Nassef Sawiris hatte seine über den NNS Jersey Trust gehaltene Beteiligung am Zementkonzern im Dezember abgebaut. Von rund 5,8 Prozent per Ende 2017 in Aktien und Optionen sank der Anteil auf rund 4,4 Prozent (1,6% Aktien, 2,8% Optionen) per Ende 2018. Grösster Eigner ist demnach der Schweizer Milliardär Thomas Schmidheiny mit einem Anteil von 11,4 Prozent.

    Dividendenvorschlag konkretisiert

    Der Verwaltungsrat schlägt den Aktionären für das Geschäftsjahr 2018 ausserdem die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 2,00 Franken pro Namensaktie aus den Kapitaleinlagereserven vor. Vorbehaltlich der Genehmigung der Schaffung von genehmigtem Kapital durch die Generalversammlung können Aktionäre wählen, ob sie die Dividende in bar, in Form neuer Aktien von LafargeHolcim mit einem Abschlag auf den Marktpreis oder als Kombination von Barzahlung und Aktien erhalten wollen.

    Der Ausgabepreis der neuen Aktien wurde abzüglich eines Abschlags von 8 Prozent zum Aktienreferenzpreis bestimmt. Dieser Preis wird auf Basis des täglichen volumengewichteten Durchschnittspreises der an der SIX Swiss Exchange gehandelten Aktien während des Zeitraums von neun Handelstagen zwischen dem 27. Mai 2019 und 7. Juni 2019 festgelegt.

    Die Generalversammlung findet am 15. Mai 2019 statt.

    sig/yr

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  • 18.04.2019 LafargeHolcim-Verwaltungsrat nominiert drei neue Mitglieder

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    LafargeHolcim N --- --- --- --- --- ---

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    LafargeHolcim-Verwaltungsrat nominiert drei neue Mitglieder

    18.04.2019 | 06:50:47

    Zürich (awp) - Im Verwaltungsrat des Baustoffkonzerns LafargeHolcim kommt es zu Veränderungen. Der Generalversammlung werden mit Colin Hall, Naina Lal Kidwai und Claudia Sender Ramirez drei neue Mitglieder zur Wahl vorgeschlagen. Nicht mehr zur Wahl antreten werden Nassef Sawiris und Gérard Lamarche, wie die Gesellschaft am Donnerstag mitteilte.

    Colin Hall bringe als Head of Investments der Groupe Bruxelles Lambert, einem bedeutenden Aktionär von LafargeHolcim, umfangreiche Erfahrung auf den internationalen Finanzmärkten in den Verwaltungsrat ein, hiess es weiter.

    Naina Lal Kidwai gehört den Angaben zufolge zu Indiens erfolgreichsten Wirtschaftsführerinnen und hatte Leitungspositionen bei der ANZ Grindleys Bank und HSBC inne. Claudia Sender Ramirez verfügt über Erfahrungen in den Bereichen Marketing und Emerging Markets, die sie in Führungspositionen bei der LATAM Airlines Group und Whirlpool in Lateinamerika gesammelt hat.

    Dividendenvorschlag konkretisiert

    Der Verwaltungsrat schlägt den Aktionären für das Geschäftsjahr 2018 ausserdem die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 2,00 Franken pro Namensaktie aus den Kapitaleinlagereserven vor. Vorbehaltlich der Genehmigung der Schaffung von genehmigtem Kapital durch die Generalversammlung können Aktionäre wählen, ob sie die Dividende in bar, in Form neuer Aktien von LafargeHolcim mit einem Abschlag auf den Marktpreis oder als Kombination von Barzahlung und Aktien erhalten wollen.

    Der Ausgabepreis der neuen Aktien wurde abzüglich eines Abschlags von 8 Prozent zum Aktienreferenzpreis bestimmt. Dieser Preis wird auf Basis des täglichen volumengewichteten Durchschnittspreises der an der SIX Swiss Exchange gehandelten Aktien während des Zeitraums von neun Handelstagen zwischen dem 27. Mai 2019 und 7. Juni 2019 festgelegt.

    Die Generalversammlung findet am 15. Mai 2019 statt.

    sig/yr

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG