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  • 17.05.2019 Presse: Für CEO-Nachfolge bei ABB sind zwei Schweden im Gespräch

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    Presse: Für CEO-Nachfolge bei ABB sind zwei Schweden im Gespräch

    17.05.2019 | 12:58:50

    Zürich (awp) - Für die Nachfolge auf dem Chefposten bei ABB werden einem Medienbericht zufolge zwei Skandinavier als aussichtsreiche Kandidaten gehandelt. Börje Ekholm, Chef der schwedischen IT-Firma Ericsson sowie Björn Rosengren, Chef der Sandvik-Gruppe, würden genannt, heisst es am Freitag in einem Artikel der "Handelszeitung" (Online).

    Die Zeitung beruft sich dabei auf sich mehrende Stimmen in Skandinavien, welche als Nachfolger für Ulich Spiesshofer am liebsten einen Nordländer sähen. Für eine Person aus dieser Region spreche zudem der Umstand, dass die beiden grössten Einzelaktionäre, Investor AB und Cevian, beide in Schweden verankert seien.

    ABB wollte die Spekulationen gegenüber AWP nicht kommentieren.

    cf/ys

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  • 15.05.2019 Presse: Cevian-Vertreter gegen weitere Abspaltung bei ABB

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    Presse: Cevian-Vertreter gegen weitere Abspaltung bei ABB

    15.05.2019 | 10:58:43

    Zürich (awp) - Lars Förberg, Partner und Mitbegründer von Cevian und Mitglied des Verwaltungsrats von ABB, stellt sich gegen eine weitere Aufteilung von ABB. Mit dem Verkauf der Stromnetzsparte zeigte er sich in einem Interview mit dem Finanzportal "The Market" vom Mittwoch zufrieden.

    Cevian ist mit einem zuletzt gemeldeten Anteil von gut 5 Prozent der zweitgrösste ABB-Aktionär hinter der schwedischen Investor AB Gruppe. Bald nach dem 2015 erfolgten Einstieg beim Industriekonzern hatte Cevian unter anderem den Verkauf des Stromgeschäfts gefordert. Nach langem hin und her gab ABB Ende 2018 schliesslich nach und verkaufte die Stromnetzsparte an die japanische Hitachi. Im vergangenen April folgte dann die Trennung vom langjährigen CEO Ulrich Spiesshofer, der sich anfänglich gegen den Verkauf gewehrt hatte.

    Ein anderer aktivistischer ABB-Aktionär, Artisan Partners, hat zuletzt eine weitere Abspaltung bei ABB gefordert - und zwar der Geschäftssparte Elektrifizierung. Förberg meint dazu: "Wir unterstützen die Strategie, die ABB jetzt verfolgt." Der Konzern verkaufe die Stromnetzsparte, reorganisiere sich, werde dezentral und unternehmerisch. "ABB wird weniger komplex. Das ist es, was wir wollten, als wir 2015 eingestiegen sind. Und das ist auch jetzt, was wir wollen."

    Mit dem Verkauf der Stromnetzsparte und der ebenfalls im Dezember angekündigten Reorganisation gibt sich Förberg zufrieden. ABB sei zu komplex und schwerfällig gewesen. Die Abschaffung der Matrix-Struktur bzw. die Organisation in vier weitgehend autonome Geschäftseinheiten sei ein wichtiger Schritt gewesen, damit ABB agiler und unternehmerischer werde. Dies sei die Basis für kräftiges Wachstum.

    Den Zeitpunkt der Trennung von CEO Ulrich Spiesshofer bezeichnete Förberg als "ein recht natürliches Timing". Nun beginne ein neues Kapitel für ABB. Die Frage nach der richtigen Führungsperson sei deshalb sinnvoll gewesen.

    cf/ys

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  • 10.05.2019 ABB erhält Grossauftrag für die Übertragung von Windstrom aus der Nordsee

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    ABB erhält Grossauftrag für die Übertragung von Windstrom aus der Nordsee

    10.05.2019 | 09:31:02

    Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB hat in Norddeutschland einen grösseren Auftrag im Bereich der Stromübertragung an Land gezogen. Der Geschäftsbereich Power Grids unterstütze dabei das Konsortium Aibel/Keppel FELS bei der Anbindung von drei circa 100 Kilometer vor der deutschen Nordseeküste gelegenen Windparks, teilte ABB am Freitag mit. Es handle sich um einen Auftrag in dreistelliger Millionenhöhe.

    Das Aibel-Konsortium baut an der Nordseeküste ein Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungssystem (HGÜ-System) für das Offshore-Netzanbindungsprojekt mit dem Namen DolWin5. Dazu liefert die ABB-Sparte die HGÜ-Technologie. Das Windkraftprojekt soll nach der geplanten Fertigstellung im Jahr 2024 insgesamt 900 Megawatt CO2-freien Strom liefern. Das sei genug, um etwa eine Million Haushalte mit Strom zu versorgen, hiess es weiter.

    Im Rahmen des Auftrags liefert Power Grids die Konverterplattform in der Nordsee und die Konverterstation an Land im niedersächsischen Emden. Auf der Plattform wird den Angaben zufolge der Drehstrom in Gleichstrom umwandelt und kann so über ein Gleichstromkabelsystem mit geringen Verlusten an Land übertragen werden. Auf der Konverterstation wird dann aus dem Gleichstrom wieder Drehstrom. Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT sei derweil für die Netzanbindung der Offshore-Windparks verantwortlich, so die Mitteilung.

    mk/tt

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  • 02.05.2019 ABB-Aktionäre genehmigen alle Anträge

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    ABB-Aktionäre genehmigen alle Anträge

    02.05.2019 | 12:52:23

    Zürich (awp) - Die Aktionäre des Industriekonzerns ABB haben am Donnerstag an der Generalversammlung sämtlichen Anträgen des Verwaltungsrates zugestimmt. So wurde Peter Voser als Mitglied und Präsident des Verwaltungsrats wiedergewählt, wie ABB am Donnerstag mitteilte. Für eine weitere Amtszeit von einem Jahr wurden Jacob Wallenberg, Matti Alahuhta, Gunnar Brock, David Constable, Frederico Fleury Curado, Lars Förberg, Jennifer Xin-Zhe Li, Geraldine Matchett, David Meline und Satish Pai bestätigt.

    Nach Kritik seitens des Aktionariats am Salär des abgetretenen CEOs Ulrich Spiesshofer wurde der Vergütungsbericht für das Geschäftsjahr 2018 mit einer vergleichsweise bescheidenen Ja-Quote von knapp 84 Prozent gutgeheissen. Die übrigen Traktanden erhielten jeweils eine Zustimmung von über 90 Prozent.

    cf/tt

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  • 01.05.2019 ABB erhält Auftrag für Lackierlösungen von SAIC Volkswagen

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    ABB erhält Auftrag für Lackierlösungen von SAIC Volkswagen

    01.05.2019 | 11:55:00

    Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB hat in China einen grösseren Auftrag von SAIC Volkswagen erhalten. Der Auftrag für die Sparte Robotics beinhalte die Lieferung von Lackierlösungen für die neue Fabrik des Joint Ventures, teilte ABB am Mittwoch mit.

    ABB werde rund 300 Roboter für Lackier- und Versiegelungs-Applikationen liefern. Es handle sich dabei um den ersten Grossauftrag für die Lackierautomation, schreibt ABB weiter. Finanzielle Einzelheiten würden nicht bekannt gegeben.

    Im neuen Werk von SAIC Volkswagen sollen ab 2020 sogenannte New Energy Vehicles (NEV) produziert werden. Die jährliche Kapazität der Fertigungsstätte liegt den Angaben zufolge bei 300'000 reinen Elektromodellen der Marken Audi, Volkswagen und Skoda.

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  • 01.05.2019 ABB erhält Auftrag für Lackierlösungen von SAIC Volkswagen

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    ABB erhält Auftrag für Lackierlösungen von SAIC Volkswagen

    01.05.2019 | 11:39:36

    Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB hat in China einen grösseren Auftrag von SAIC Volkswagen erhalten. Der Auftrag für die Sparte Robotics beinhalte die Lieferung von Lackierlösungen für die neue Fabrik des Joint Ventures, teilte ABB am Mittwoch mit.

    ABB werde rund 300 Roboter für Lackier- und Versiegelungs-Applikationen liefern. Es handle sich dabei um den ersten Grossauftrag für die Lackierautomation, schreibt ABB weiter. Finanzielle Einzelheiten würden nicht bekannt gegeben.

    Im neuen Werk von SAIC Volkswagen sollen ab 2020 sogenannte New Energy Vehicles (NEV) produziert werden. Die jährliche Kapazität der Fertigungsstätte liegt den Angaben zufolge bei 300'000 reinen Elektromodellen der Marken Audi, Volkswagen und Skoda.

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  • 23.04.2019 ABB erhält Auftrag für Hochspannungs-Anlagen in Japan

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    ABB erhält Auftrag für Hochspannungs-Anlagen in Japan

    23.04.2019 | 11:54:24

    Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB hat in Japan einen Auftrag erhalten. Dieser geht an das Joint Venture im Bereich Hochspannungs-Gleichstromübertragung, welches ABB zusammen mit Hitachi gegründet hat.

    Konkrete Angaben zum Auftragsvolumen macht ABB nicht. Die Bestellung für zwei Blöcke an Frequenz-Wechsel-Systemen sei aber signifikant, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Auftraggeber ist die japanische Chubu Electric Power Co. Inc., welche die Anlagen für das Higashi Shimizu-Projekt benötigt.

    Im Zuge des im vergangenen Dezember angekündigten Verkaufs der Stromnetzsparte von ABB an Hitachi, haben die beiden Firmen ein Joint Venture gegründet, die Hitachi ABB HVDC Technologies Ltd.

    cf/rw

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  • 22.04.2019 Presseschau vom Wochenende 16 (20./22. April)

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    Presseschau vom Wochenende 16 (20./22. April)

    22.04.2019 | 17:07:51

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    ABB I: Mit dem Rücktritt von ABB-Chef Ulrich Spiesshofer am vergangenen Donnerstag befassen sich gleich mehrere Artikel in der Wochenendpresse. So schreibt etwa die "Finanz und Wirtschaft", dass es möglich sei, dass Spiesshofer nicht mehr wollte. "Denn die Verselbstständigung der drei verbleibenden Divisionen birgt die reale Gefahr, dass der Konzern, ein Flaggschiff der Schweizer Industrie, vollständig zerschlagen wird", schrieb das Blatt. Grossaktionär Artisan Partners habe gegenüber der Zeitung ausgeführt, dass das Unternehmen in noch mindestens zwei weitere Geschäftseinheiten aufgespalten werden solle. So etwa die Division Elektrifizierungsprodukte oder das Robotik- und Antriebegeschäft. Spiesshofer dürfte um diese Gefahr gewusst haben, so der Bericht weiter. "Für eine Zerschlagung des Konzerns dürfte er kaum Hand geboten haben, nachdem er nur widerwillig in den Verkauf der Division Stromnetze eingewilligt hatte. (FuW, S.7)

    ABB II: Mit der Frage, wieviel Lohn Ulrich Spiesshofer nach der Trennung von ABB noch erhalten wird, beschäftigte sich die "Schweiz am Wochenende". In ihrer Berechnung auf Grundlage bekannter Entlohnungsprinzipien kommt die Zeitung auf eine Gesamtsumme von bis zu 24 Millionen Franken. Diese Summe setze sich demnach aus Grundsalär, Zusatzleistungen sowie kurzfristiger variabler Vergütung mit 5,4 Millionen, einer Entschädigung für das Konkurrenzverbot von bis zu 8,5 Millionen sowie erfolgsabhängig zugeteilte Aktien im Wert von rund 10 Millionen zusammen. Laut Artikel hält Ethos-Direktor Vincent Kaufmann eine solche Summe für möglich. Ginge es nach den Richtlinien von Ethos, sollte Spiesshofer viel weniger erhalten, so Kaufmann weiter. Es entspreche nicht der gängigen Marktpraxis, dass ein ehemaliger Chef für ein Konkurrenzverbot nochmals ein volles Jahressalär erhalte. Die für Spiesshofer zurückgelegten Aktien sollten ihm nicht überwiesen werden. "Normalerweise sollten seine Rechte daran verfallen", wurde Kaufmann zitiert. (SaW, S.15)

    ABB III: Kritik an der ABB-Führung äussert der frühere ABB-Schweiz-Chef Edwin Somm in der "Sonntagszeitung". Spiesshofer habe "immer zu viel versprochen und zu wenig gehalten", wurde Somm dort zitiert. Zudem habe der Verwaltungsrat drei kapitale Fehler gemacht. Dazu zählt Somm den Verkauf der Stromnetzgeschäfts, die Verwendung des Verkaufserlöses von 8 Milliarden Franken für ein Aktienrückkaufprogramm und die Tatsache, dass der Verwaltungsrat nicht gleich einen neuen Konzernchef vorgestellt hat. (SoZ, S. 37)

    VERGÜTUNGEN: Der Präsident der Anlagestiftung Ethos, Rudolf Rechsteiner, kritisiert in einem Interview die Höhe der Vergütungen für das Spitzenmanagement bei den beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse. Zudem bestehe geringe Neigung, für die Risiken Verantwortung zu übernehmen, wie er in einem Interview mit der "Schweiz am Wochenende" sagte. "Die variablen Vergütungen sind zu hoch gemessen am fixen Lohn", sagte Rechsteiner mit Bezug auf die Credit Suisse. Auch die UBS-Führung wird kritisiert. "Die UBS ist zu einer Busse von 4,5 Milliarden Euro verurteilt worden und hat dafür nur 500 Millionen zurückgestellt", so der Ethos Präsident. "Es will keiner Verantwortung übernehmen." (SaW, S.13, siehe auch separate Meldung)

    STIMMRECHTSBERATER: Der Stimmrechtsberater ISS, der auf Generalversammlungen starken Einfluss geniesst, kassiert laut der "SonntagsZeitung" doppelt bei den Banken. ISS berate nämlich nicht nur Aktionäre, sondern sei gleichzeitig ein Geschäftspartner von Banken. Die Geldhäuser kauften nämlich ISS auch Servicetools ab. Das Unternehmen berate Banken zudem - etwa in der Frage, wie sie den Vergütungsbericht formulieren können, dass er eher angenommen werde. ISS weist gegenüber der Zeitung den Vorwurf der Befangenheit weit von sich und schreibt, es gebe eine strikte Trennung zwischen der Analysten-Abteilung und den Unternehmensberatern. (SoZ, S. 33)

    SCHWARZARBEIT: In der Schweiz wurden laut der "NZZ am Sonntag" im vergangenen Jahr mehr als 1'800 Arbeitgeber verzeigt, weil sie ausländische Schwarzarbeiter angestellt hatten. Dies seien so viele wie noch nie in den vergangenen zehn Jahren. Die rund 1'800 Verzeigungen entsprächen einem Anstieg von fast zehn Prozent gegenüber dem Jahr 2017 und von mehr als sechzig Prozent gegenüber dem Jahr 2009. Die Zahl der verzeigten Schwarzarbeiter stieg im Betrachtungszeitraum zudem um mehr als zwanzig Prozent. Eine Ursache für die Zunahmen könnten vermehrte Kontrollen der Behörden sein, hiess es. Daneben gäbe es aber auch Anzeichen, dass mehr Arbeitgeber ausländische Schwarzarbeiter systematisch anwerben würden. (NZZaS)

    SRG: Die SRG hat laut dem "SonntagsBlick" beim Verkauf eines Grundstücks an der Zürcher Hagenholzstrasse dem Versicherer Swiss Life den Vorzug gegeben, obwohl sich etwa auch die Stadt Zürich für die Immobilie interessierte. Die städtische Liegenschaftsverwaltung bestätigte der Zeitung, dass sie das Grundstück als strategische Landreserve in einem Entwicklungsgebiet habe erwerben wollen. Doch im Bieterverfahren habe die Stadt preislich nicht mithalten können. Das Angebot der Stadt habe bei 40 Millionen Franken gelegen. Der Swiss-Life-Konzern habe für das Areal dagegen 81 Millionen Franken und damit 12'717 Franken pro Quadratmeter auf den Tisch gelegt.

    yr/

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  • 17.04.2019 ABB-Ära von CEO Spiesshofer endet abrupt

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    ABB-Ära von CEO Spiesshofer endet abrupt

    17.04.2019 | 15:46:13

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Bei ABB kommt es zum Éclat. Überraschend kündigte das Unternehmen den sofortigen Abgang von CEO Ulrich Spiesshofer an. Interimistisch übernimmt VR-Präsident Peter Voser das Ruder.

    Wer gedacht hat, dass ABB nach der Ankündigung des von widerspenstigen Aktionären geforderten Verkaufs der Stromnetzsparte zur Ruhe kommt, sieht sich eines Besseren belehrt. Der Druck auf den seit 2013 amtierenden und immer wieder kritisierten CEO Ulrich Spiesshofer blieb offenbar zu hoch.

    Zuletzt forderte Artisan Partners eine weitere Aufspaltung des Konzerns. Der neue Grossaktionär aus den USA hatte erst vergangene Woche einen Anteil von über 3 Prozent an ABB offengelegt.

    So wurde am Mittwoch die sofortige Trennung von Spiesshofer in gegenseitigem Einvernehmen verkündet. Interimistisch übernimmt VR-Präsident Peter Voser die Leitung des Industriegiganten, der sich mit der laufenden Abspaltung der Stromsparte oder auch der Auflösung der bestehenden Matrixstruktur einmal mehr in einer Umbruch- und damit in einer schwierigen Phase befindet.

    Überraschender Zeitpunkt

    Der Zeitpunkt für diesen Schritt ist insofern überraschend, als erst vor wenigen Monaten der von verschiedenen Aktionären geforderte Verkauf der Stromnetzsparte in die Wege geleitet wurde, wogegen sich Spiesshofer und der Verwaltungsrat zuvor lange gewehrt hatten. Eine Demission zum damaligen Zeitpunkt hätte wohl weniger irritiert.

    Aber Voser musste wohl handeln. Er wollte an einer Telefonkonferenz für die Trennung keine konkreten Gründe nennen und diese auch nicht mit den mageren Resultaten in der Vergangenheit in Verbindung bringen. Und dass dahinter Druck von Aktionären stehe, verneinte er ebenfalls. Aber es ging am Schluss schnell: "Der Entscheid fiel an der Verwaltungsratssitzung gestern Abend", sagte Voser.

    Spiesshofer, der 14 Jahre in der Konzernleitung sass und seit über 5 Jahren als CEO agierte, stand seit längerer Zeit in der Kritik. Vorgeworfen wurde ihm seitens der Aktionäre insbesondere das bescheidene Wachstum der vergangenen Jahre, nicht zuletzt angesichts einer gut laufenden Konjunktur. Der stetige Vertrauensverlust in den ABB-Lenker zeigte sich auch in der mageren Entwicklung des Aktienkurses. Die heutige Ankündigung liess den Aktienkurs dafür um gut 6 Prozent anziehen.

    Bei der Würdigung der Arbeit Spiesshofers muss auch erwähnt werden, dass er seit Beginn seiner Ära als CEO mehr oder weniger ständig mit Umbauarbeiten am Konzern beschäftigt war, dies mit dem Ziel, den Konzern von einem Industrieunternehmen hin zu einem auf digitale Technologien spezialisierten Dienstleister umzuformen. Die Suche nach der richtigen Aufstellung von ABB schien ein permanenter Prozess. Und dabei kam Spiesshofer auch noch der Grossaktionär Cevian Partners in die Quere, welcher bereits 2015 die Abspaltung des Stromgeschäfts forderte.

    Neuer Chef steht noch nicht bereit

    Dies führte zu einer einjährigen strategischen Überprüfung der Stromnetzsparte. An deren Ende kam Spiesshofer zusammen mit dem Verwaltungsrat zum Schluss, dass an dieser festgehalten werde. Diese Überzeugung hielt allerdings nicht lange. Ende 2018 folgte auch der Meinungsumschwung bei ABB, wobei verschiedene Kommentatoren dies auch als Einknicken von ABB bezeichneten.

    Mit dem Verkauf des Stromnetzgeschäfts an Hitachi kündigte ABB im Dezember auch die Aufgabe der komplizierten Matrix-Struktur an. Somit befindet sich das Unternehmen erneut in einer Phase der Neuausrichtung. Und dafür braucht es nun offenbar einen neuen Chef.

    Ein solcher muss allerdings erst gefunden werden. Die gesuchte Person muss laut Voser über eine strategische Gesamtsicht auf den Industriesektor sowie über Erfahrungen in der Neuausrichtung von Firmen verfügen.

    Voser ist seit 2015 Präsident von ABB. Er war früher auch schon Finanzchef, wechselte dann aber zum Energiekonzern Royal Dutch Shell, den er von 2009 bis 2013 leitete.

    Die Zahlen zum ersten Quartal, welche ABB am Mittwoch zwei Wochen früher als geplant ebenfalls veröffentlicht hatte, blieben etwas im Hintergrund. Voser zeigte sich damit einigermassen zufrieden und Finanzchef Timo Ihamuotila verwies auf die Abschwächung in einigen Märkten von ABB und bezeichnete das Wachstum von Umsatz und Auftragseingang in diesem Licht als "solid".

    Konkret legte der Umsatz auf vergleichbarer Basis um 4 Prozent auf 6,85 Milliarden US-Dollar zu und der Auftragseingang um 3 Prozent auf 7,61 Milliarden. Die Profitabilität wurde durch die Integration der von General Electric übernommenen Sparte Industrial Solutions (GEIS) und weitere Kosten belastet. Der operative Gewinn (EBITA) nahm zwar um 2 Prozent auf 766 Millionen Dollar zu, die entsprechende Marge sank allerdings um einen halben Prozentpunkt auf 11,2 Prozent. Der Reingewinn lag mit 535 Millionen um 6 Prozent unter dem Vorjahresquartal.

    Im Ausblick blieb ABB wie üblich vage. Ihamuotila stellte für das Gesamtjahr 2019 immerhin eine gegenüber dem Vorjahr verbesserte operative Marge (EBITA) in Aussicht, welche aber weiterhin von der Integration der Sparte Industrial Solutions von General Electric belastet sein werde.

    cf/rw

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  • 17.04.2019 ABB-Aktien deutlich höher - CEO-Abgang weckt Hoffnungen

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    ABB-Aktien deutlich höher - CEO-Abgang weckt Hoffnungen

    17.04.2019 | 09:35:57

    Zürich (awp) - Die ABB-Aktien sind am Mittwoch mit deutlichen Avancen in den Handel gestartet. Der Industriekonzern hat überraschend den sofortigen Rücktritt von CEO Ulrich Spiesshofer angekündigt. Zudem wurden vorzeitig die Zahlen für das erste Quartal publiziert. Bis ein neuer Konzernchef gefunden ist, übernimmt interimistisch Verwaltungsratspräsident Peter Voser das Ruder. Am Markt zeigt man sich angesichts der unterdurchschnittlichen Kursperformance von ABB durchaus erfreut über den Abgang.

    ABB notieren um 9.15 Uhr um 5,4 Prozent höher auf 21,20 Franken. Der SMI gewinnt aktuell 0,1 Prozent hinzu. Die ABB-Aktien hatten im bisherigen Jahresverlauf knapp 7 Prozent zugelegt, und lagen damit gegenüber dem SMI im Hintertreffen, der ein Plus von über 13 Prozent aufweist.

    Auf die lange Sicht betrachtet war Spiesshofer aber wenig Erfolg in Sachen Aktienkurs beschieden: Zu seinem Amtsantritt vor fünfeinhalb Jahren kosteten die ABB-Papiere 20,50 Franken. Der SMI legte in dieser Zeit um gut 45 Prozent zu.

    Gemäss der Mitteilung von ABB ist die Trennung im gegenseitigen Einvernehmen erfolgt. Konkrete Gründe werden keine genannt. In Marktkreisen wird auf die durchzogene Aktienkursentwicklung des Industriekonzerns verwiesen. Die Investoren seien schon länger nicht mehr zufrieden und hätten Druck gemacht, ist zu hören. Der Wechsel an der Spitze weckt deshalb vielerorts Hoffnungen. "Es wurde Zeit. ABB kam einfach nicht vom Fleck", so ein Investor.

    "Der Rücktritt von Spiesshofer wird positiv aufgefasst, da die Chancen auf eine Aufspaltung des Konzerns höher eingeschätzt werden", sagte ein Händler. Der Kurs könne gut und gerne ein paar Prozent steigen. "Ob das langfristig auch nachhaltig ist, werden wir sehen."

    ABB hatte im Dezember dem Druck verschiedener Aktionäre nachgegeben und den Verkauf der Stromnetzsparte an die japanische Hitachi angekündigt. Doch auch diese Transaktion gab dem Aktienkurs nicht den gewünschten Schub. Kürzlich meldete mit Artisan Partners ein weiterer aktivistischer Investor eine Beteiligung an ABB. Die Amerikaner wollen den Konzern nach der Abtrennung des Bereichs Stromnetze gar weiter aufspalten. Die jetzt erfolgte Trennung von CEO Spiesshofer erscheint vor diesem Hintergrund durchaus nachvollziehbar, so die Meinung verschiedener Marktteilnehmer.

    Der Analyst der Bank Vontobel zeigt sich überrascht vom plötzlichen Abgang von Ulrich Spiesshofer. Unter Voser als Interims-CEO, der eine Menge an Erfahrungen und sehr tiefgehende Kenntnisse des Unternehmens mitbringe, werde sich ABB weiter auf die strategischen Ziele konzentrieren können, so seine Meinung.

    Auch bei der UBS rechnet der Analyst mit einer positiven Reaktion auf den Chef-Wechsel. Dass könne den Eindruck verstärken, dass sich die Gruppe endlich wandle. Die ZKB verwies darauf, dass ABB die Transformation wie vorgesehen weiterführen wolle. Daher komme der abrupte Abgang des CEO überraschend.

    Der von ABB für das erste Quartal vorgelegte Zahlenkranz liegt operativ gemäss den ersten Reaktionen der Analysten in etwa im Rahmen der Erwartungen. Dabei habe der Ordereingang leicht unter, der Umsatz leicht über den Erwartungen gelegen, hiess es bei der UBS. Wichtige sei jedoch dass das EBITA über den Schätzungen gelegen habe und die allgemeinen Verwaltungskosten tiefer ausgefallen sind.

    Bei der ZKB hiess es, das erste Quartal habe über den Erwartungen gelegen. Der Ausblick bleibe verhalten zuversichtlich, aber eher vage. ABB gebe sich aufgrund der makroökonomischen Unsicherheiten weiterhin eher vorsichtig. Für das Geschäft in den USA und in China erwartet ABB Wachstum.

    gab/yr/ra

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  • 17.04.2019 ABB-Chef Spiesshofer tritt überraschend zurück - Kleines Umsatzplus im Q1

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    ABB-Chef Spiesshofer tritt überraschend zurück - Kleines Umsatzplus im Q1

    17.04.2019 | 08:20:42

    (Meldung ausgebaut)

    Zürich (awp) - Beim Industriekonzern ABB kommt es zu einem Wechsel an der Spitze. Der in den vergangenen Jahren immer wieder kritisierte Ulrich Spiesshofer gibt seinen Posten als Konzernchef per sofort ab. Interimistisch übernimmt VR-Präsident Peter Voser das Ruder.

    Spiesshofer wirft das Handtuch zu einem überraschenden Zeitpunkt. Nur weniger Monate zuvor hatte der Konzern den von verschiedenen Aktionären immer wieder geforderten Verkauf der Stromnetzsparte in die Wege geleitet.

    Er wolle sich nun eine Auszeit gönnen, erklärte der scheidende CEO in einem Communiqué vom Mittwoch. Man habe sich mit Spiesshofer auf einen Rücktritt geeinigt, so die offizielle Sprachregelung in der ABB-Mitteilung.

    Ein Nachfolger für Spiesshofer steht noch nicht bereit, die Suche wurde laut ABB eingeleitet. Das dürfte auf eine schnelle Entwicklung in dieser wichtigen Personalfrage hinweisen.

    Nun übernimmt Verwaltungsratspräsident Peter Voser die Aufgaben des Konzernchefs interimistisch. Voser war von 2002 bis 2004 Finanzchef bei ABB.

    Umsatz wächst schneller als Bestellungen

    Gleichzeitig publizierte das Unternehmen, ebenfalls überraschend und zwei Wochen früher als geplant, die Zahlen für das erste Quartal 2019. Diese zeigen für die verbleibenden drei ABB-Sparten hinsichtlich des Umsatzes eine etwas bessere Entwicklung als beim Auftragseingang.

    Unter Berücksichtigung der Portfolio- und Währungseffekte legte der Umsatz um 4 Prozent auf 6,85 Milliarden US-Dollar zu und der Auftragseingang um 3 Prozent auf 7,61 Milliarden.

    Mehr Aufträge erhielten die Divisionen Elektrifizierungsprodukte (+6%) und Robotik & Antriebe (+5%), wogegen die Division Industrieautomation (-5%) einen Rückschlag verzeichnete. ABB spricht von einer "gemischten" Nachfrage in den einzelnen Kundensegmenten.

    Stark war die Nachfrage in Prozessindustrien wie Zellstoff, Papier und Bergbau oder auch nach Serviceangeboten und ABB Ability-Lösungen. Die Aktivitäten im Bereich Fertigungsautomation und im Automobilbereich verlangsamten sich dagegen.

    Integrationskosten belasten

    Die Profitabilität wurde durch die Integration der von General Electric übernommenen Sparte Industrial Solutions (GEIS) belastet. Hinzu kamen negative Effekte durch so genannte "Stranded Costs", die im Zusammenhang mit dem laufenden Devestitionsprozess der Stromnetzsparte anfielen. "Stranded Costs" sind laut ABB die Konzern für Stromnetze erbrachte Dienstleistungen, die aber nicht die Kriterien für eine Bilanzierung als nichtfortgeführte Aktivitäten erfüllen.

    ABB geht davon aus, dass der Grossteil dieser Kosten entweder auf die Stromnetze übertragen wird, oder mit dem im ersten Halbjahr 2020 erwarteten Abschluss der Transaktion wegfällt.

    Der operative Gewinn (EBITA) nahm zwar um 2 Prozent auf 766 Millionen Dollar zu, die entsprechende Marge sank allerdings um einen halben Prozentpunkt auf 11,2 Prozent. Der Reingewinn lag mit 535 Millionen um 6 Prozent unter dem Vorjahresquartal.

    Im Ausblick bleibt ABB wie üblich sehr vage. Die makroökonomischen Signale für Europa seien gemischt, während für die USA und China ein anhaltendes Wachstum erwartet werde, heisst es dazu. Die globalen Märkte würden zwar wachsen, dies allerdings bei steigenden geopolitischen Unsicherheiten in verschiedenen Teilen der Welt.

    cf/ra

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  • 17.04.2019 ABB verzeichnet im Q1 solides Umsatzwachstum aber rückläufige Marge

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    ABB verzeichnet im Q1 solides Umsatzwachstum aber rückläufige Marge

    17.04.2019 | 07:19:07

    Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB hat im ersten Quartal 2019 den Umsatz stärker gesteigert als den Auftragseingang. Die operative Marge und der Reingewinn gingen im Vergleich zum Vorjahr dagegen zurück.

    Der Auftragseingang legte um 1 Prozent zu auf 7,61 Milliarden US-Dollar und der Umsatz um 6 Prozent auf 6,85 Milliarden. Auf vergleichbarer Basis, also unter Berücksichtigung der Effekte der Währungen sowie der Akquisitionen und Devestitionen, zogen die Aufträge um 3 Prozent an und der Umsatz um 4 Prozent.

    ABB spricht von einem "soliden Auftrags- und Umsatzwachstum, trotz der Abschwächung in einigen Endmärkten." Weniger gut lief es insbesondere in der Fertigungsindustrie und im Automobilsektor.

    Integrationskosten

    Die operative Marge wurde durch die Integration von General Electric Industrial Solutions sowie durch weitere Kosten belastet. So nahm der operative Gewinn (EBITA) zwar um 2 Prozent auf 766 Millionen Dollar zu, die entsprechende Marge sank allerdings um einen halben Prozentpunkt auf 11,2 Prozent.

    Der Reingewinn lag mit 535 Millionen um 6 Prozent unter dem Vorjahresquartal.

    Im Ausblick bleibt ABB wie üblich sehr vage. Die makroökonomischen Signale für Europa seien gemischt, während für die USA und China ein anhaltendes Wachstum erwartet werde, heisst es dazu.

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  • 17.04.2019 ABB-CEO Ulrich Spiesshofer tritt zurück - Voser übernimmt interimistisch

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    ABB-CEO Ulrich Spiesshofer tritt zurück - Voser übernimmt interimistisch

    17.04.2019 | 06:56:57

    Zürich (awp) - Bei ABB kommt es überraschend zu einem Wechsel an der Spitze. CEO Ulrich Spiesshofer tritt per sofort zurück und wird interimistisch von Verwaltungsratspräsident Peter Voser ersetzt.

    Der Verwaltungsrat und Spiesshofer hätten sich auf einen Rücktritt geeinigt, teilte ABB am Mittwoch mit. Spiesshofer wolle ein Auszeit nehmen, bevor er über sein nächstes berufliches Kapitel entscheide.

    Der seit 2013 als operativer Chef für das Unternehmen tätige Spiesshofer sieht in ABB "ein gut getrimmtes Schiff, dessen Kurs gesetzt ist und das Fahrt aufnimmt", wie er in der Mitteilung zitiert wird.

    Die Suche nach einem Nachfolger wurde eingeleitet.

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  • 15.04.2019 ABB-Aktie nach Einstieg von Artisan Partners etwas höher

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    ABB-Aktie nach Einstieg von Artisan Partners etwas höher

    15.04.2019 | 09:51:57

    Zürich (awp) - Die Aktien des Industriekonzerns ABB legen am Montag im frühen Geschäft leicht zu. Der Gesamtmarkt steht dagegen wegen des Dividendenabgangs bei Nestlé etwas tiefer. Gestützt werden ABB vom Einstieg eines neuen Grossaktionärs.

    Bis um 09.35 Uhr ziehen ABB um 0,4 Prozent auf 19,85 Franken an, allerdings bei bislang geringem Handelsvolumen. Der Gesamtmarkt (SMI) steht dagegen 0,14 Prozent tiefer.

    Die US-Investmentfirma Artisan Partners mit Sitz in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin hält gemäss einer Beteiligungsmeldung der Schweizer Börse SIX, die am Wochenende aufgeschaltet wurde, einen Anteil von 3,03 Prozent an ABB. Insgesamt hält Artisan gemäss der Mitteilung rund 65,7 Millionen ABB-Aktien, was gemäss dem Schlusskurs der ABB-Aktie vom Freitag einem Wert von gut 1,3 Milliarden Franken entspricht. Positionen von über 3 Prozent an ABB haben sonst lediglich noch die Schwedischen Investoren Investor AB (10,7%) und Cevian Capital (5,3%) sowie der weltgrösste Vermögensverwalter BlackRock (3,4%).

    Artisan Partners gilt in Börsenkreisen als aktiver Investor. Die Beteiligungsgesellschaft ist durch den Verkauf ihres Panalpina-Aktienpakets an die dänische DSV zu flüssigen Mitteln gekommen, die sie nun wieder in der Schweiz investiert hat.

    Zudem soll Artisan neben Cevian die treibende Kraft hinter der Abspaltung der Stromnetzsparte von ABB gewesen sein. Nachdem diese Forderung nun in die Wege geleitet sei, erhoffe sich Artisan offenbar positive Kursimpulse, hiess es am Markt. Denn ABB hinken mit einem Plus von rund 6 Prozent seit Jahresbeginn dem Gesamtmarkt SMI mit einem Anstieg um über 12 Prozent noch deutlich hinterher.

    cf/rw

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  • 15.04.2019 ABB hat mit Artisan einen neuen grossen Aktionär

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    ABB hat mit Artisan einen neuen grossen Aktionär

    15.04.2019 | 07:42:01

    (Ergänzt um Angaben zu Grossaktionären per Ende 2018)

    Zürich (awp) - Der Technologiekonzern ABB hat einen neuen grossen Aktionär. Die US-Investmentfirma Artisan Partners mit Sitz in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin hält gemäss einer Beteiligungsmeldung der Schweizer Börse SIX, die am Wochenende aufgeschaltet wurde, einen Anteil von 3,03 Prozent an ABB. Entstanden ist die Beteiligung am 8. April.

    Insgesamt hält Artisan gemäss der Mitteilung rund 65,7 Millionen ABB-Aktien, was gemäss dem Schlusskurs der ABB-Aktie vom Freitag einem Wert von gut 1,3 Milliarden Franken entspricht. Positionen von über 3 Prozent an ABB haben sonst noch die Schwedischen Investoren Investor AB (10,7%) und Cevian Capital (5,3%) sowie der weltgrösste Vermögensverwalter Blackrock (3,4%). Diese Anteile entstammen dem Geschäftsbericht von ABB und beziehen sich auf das Stichdatum 31.12.2018.

    Artisan Partners seinerseits ist Grossaktionär beim Logistikkonzern Panalpina, hat sich allerdings verpflichtet, seine Aktien im Zusammenhang mit der Übernahmeofferte der dänischen DSV-Gruppe für Panalpina anzudienen. Ausserdem hält Artisan hierzulande u.a. Beteiligungen am Pharmazulieferer Lonza (3,02%) oder am Bankensoftware-Haus Temenos (3,08%).

    uh/rw

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG