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  • 29.05.2019 PRESSE: Belenos-Batterien brauchen noch länger

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    PRESSE: Belenos-Batterien brauchen noch länger

    29.05.2019 | 16:54:44

    Biel (awp) - Die Batterienfirma Belenos hat einen Dämpfer erlitten und ändert nun ihre Strategie. Die ursprünglichen Ziele für die Leistungsmerkmale der Batterien, den Absatz und den Umsatz wurden verfehlt, wie die "Bilanz" in einem Vorabdruck vom Mittwoch schreibt. Nun wird die Bauart der Batterien geändert. Swatch-Konzernchef Nick Hayek will noch mehr investieren.

    Ursprünglich geplant war, für die Anode der Batterie auf Grafit und ein flüssiges Elektrolyt zu setzen. "Der Leistungsgewinn dadurch wäre für zwei, drei Jahre genug gewesen, aber kein Quantensprung", sagt Hayek laut der "Bilanz". "Die Batterietechnologie hat sich inzwischen auch weiterentwickelt."

    Stattdessen setzt Belenos nun bei der Anode auf Lithium sowie auf ein festes Elektrolyt - ein für die Industrie neuer Ansatz, von dem man sich mehr Akkuleistung verspricht. Dadurch braucht das Projekt "sicher noch zwei bis drei Jahre mehr", so Hayek laut "Bilanz". Und die Batterie werde deutlich teurer.

    Der Strategieschwenk habe Folgen: Um über 50 Prozent auf 35 Mitarbeiter sei die Mannschaft vergrössert worden, schrieb die "Bilanz". Ein "weiterer massiver Ausbau" sei geplant.

    Gemäss den ursprünglichen Zielen hätten in diesen Monaten in China die ersten Autos mit der Technologie von Belenos herumfahren sollen, die mehrheitlich der Swatch Group gehört. Für das nächste Jahr waren 10 bis 15 Millionen Umsatz angepeilt worden. Daraus wird nun nichts.

    jb/ra

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  • 28.05.2019 Swatch-Aktien geben deutlich nach - Uhrenexporte im April tiefer

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    Swatch-Aktien geben deutlich nach - Uhrenexporte im April tiefer

    28.05.2019 | 11:00:03

    Zürich (awp) - Nach den jüngsten Exportdaten der Schweizer Uhrenindustrie fallen am Dienstagmorgen insbesondere Swatch-Aktien zurück. Richemont tendieren auch schwächer, die Abgaben fallen allerdings etwas geringer aus. So sind die Schweizer Uhrenexporte im April um nominal 0,4 Prozent leicht gesunken.

    Gegen 10.10 Uhr fallen Swatch-Aktien als einer der schwächsten Blue Chips um 1,1 Prozent zurück. Richemont-Titel halten sich mit Abgaben von 0,4 Prozent etwas besser. Der Gesamtmarkt (SPI) fällt zeitgleich um 0,31 Prozent zurück.

    Die meisten Experten zeigen sich von den veröffentlichten Exportdaten wenig überrascht. Bei der ZKB heisst es in einem ersten Kommentar, der Rückgang sei so wie von ihnen erwartet. Wie es dort heisst, kommt die Verschlechterung in Europa nicht ganz unerwartet, da Europa im ersten Quartal noch von einem starken Wachstum in Grossbritannien profitieren konnte. Dort war es zu einem Lageraufbau vor dem befürchteten Brexit gekommen.

    Bei Morgan Stanley werten die Experten die Daten sogar als positiv. Denn so seien die Vorjahreszahlen sehr stark gewesen. Im April 2018 hatte die Uhrenbranche die stärksten Exportdaten des ganzen Jahres erzielt. Als zweiten Grund verweisen auch die Experten von MS auf den Brexit-Effekt, der im ersten Quartal noch einen beachtlichen Beitrag geleistet hatte.

    hr/kw

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  • 28.05.2019 Uhrenexporte sinken im April um 0,4 Prozent

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    Uhrenexporte sinken im April um 0,4 Prozent

    28.05.2019 | 08:30:01

    Biel (awp) - Die Schweizer Uhrenexporte haben im April leicht abgenommen. Das Exportvolumen sank nominal um 0,4 Prozent auf 1,75 Milliarden Franken, teilte der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH am Dienstag mit.

    Real - also Preisveränderungen ausgeklammert - betrug das Minus im April 4,7 Prozent. Damit hat die Branche, die in den drei vorangegangenen Monaten noch Steigerungsraten bei den Uhrenexporte verzeichnet hatte, einen kleinen Dämpfer erhalten.

    Dabei gilt zu bedenken, dass die Exporte zu Beginn des Jahres 2018 sehr stark angezogen hatten. Allein im April 2018 wurden gar zweistellige Prozentraten verzeichnet. Die Vergleichsbasis war also hoch.

    Rückläufige Exporte nach Hongkong und China

    Nach Absatzmärkten betrachtet haben sich die Uhrenexporte im gemessen am Volumen grössten Markt Hongkong um 3,9 Prozent verringert. Auch nach China nahmen sie um 5,5 Prozent ab.

    Stark zugelegt haben die Ausfuhren dagegen nach dem zweitgrössten Markt USA, wo sie um rund 17 Prozent stiegen. Zweistellig nahmen die Exporte auch nach Japan (+21%) und Singapur (+19%) zu.

    Bei den Preiskategorien verzeichneten Uhren mit einem Exportwert von weniger als 200 Franken weiter einen starken Rückgang. In Franken sank das Exportvolumen bei den günstigsten Uhren um 24 Prozent. Auf der Gegenseite erfreuten sich teure Schweizer Uhren nach wie vor weltweit grosser Beliebtheit. Der Preistrend sei weiter positiv geblieben, was geholfen habe, den Ausfuhrtrend zu stabilisieren, schrieb der Uhrenverband.

    sig/cf

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  • 23.05.2019 Swatch-Aktionäre genehmigen alle Anträge

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    Swatch-Aktionäre genehmigen alle Anträge

    23.05.2019 | 14:47:51

    Biel (awp) - Die Aktionäre des Uhrenherstellers Swatch haben am Donnerstag sämtlichen Traktanden des Verwaltungsrates zugestimmt. So etwa der vorgeschlagenen Dividende sowie der Herabsetzung des Aktienkapitals durch Vernichtung eigener Aktien.

    In den Verwaltungsrat wiedergewählt wurden für eine weitere Amtsdauer Ernst Tanner, Daniela Aeschlimann, Georges Hayek, Claude Nicollier, Jean-Pierre Roth und, als Präsidentin des Verwaltungsrats, Nayla Hayek, wie das Unternehmen gleichentags mitteilte.

    Insgesamt 3'193 Aktionäre nahmen an der Generalversammlung teil; sie vertraten 75,7 Prozent der stimmberechtigten Aktien.

    ra/cf

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  • 25.04.2019 LVMH Gruppe nimmt auch 2020 an Messe Baselworld teil

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    LVMH Gruppe nimmt auch 2020 an Messe Baselworld teil

    25.04.2019 | 16:54:29

    Basel (awp) - Die französische LVMH Gruppe nimmt auch 2020 an der Fachmesse Baselworld teil. Der weltgrösste Hersteller von Luxusgütern habe die Teilnahme im bisherigen Rahmen für die Marken Bulgari, Hublot, TAG Heuer und Zenit, teilte Baselworld am Donnerstag mit. Für die folgenden Jahre arbeitet die Fachmesse gemeinsam mit der LVMH Gruppe und ihren Marken an neuen Präsentationskonzepten und -formaten.

    Für 2021 und danach werde die Baselworld die LVMH-Marken dabei unterstützen, innovative Ausstellungsformate zu entwickeln, sagte Michel Loris-Melikoff, Managing Director der Baselworld. "Das ist ein kreativer, ganz offener Prozess ohne Einschränkungen oder Denkverbote, den wir zusammen angehen", sagt Loris-Melikoff.

    Stéphane Bianchi, Präsident und CEO der Uhren-Division von LVMH und CEO von TAG Heuer erklärte, die Gruppe unterstütze Baselworld dabei, das Konzept des für die Schweizer Uhrenindustrie wichtigen Events grundlegend zu erneuern.

    Die Aktie des Messebetreibers MCH Group legte an der gut gehaltenen Schweizer Börse um 0,6 Prozent zu auf 17,60 Franken. Die MCH Gruppe hatte im vergangenen Jahr einen hohen Verlust von 190,4 Millionen Franken geschrieben, nachdem die Zahlen bereits im Vorjahr tiefrot waren. Der Messebetreiberin machen vor allem die Abgänge gewichtiger Aussteller wie der Swatch Group und damit verbundenen Restrukturierungen und hohe Abschreiber auf den neuen Messehallen zu schaffen.

    pre/tp

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  • 23.04.2019 Swatch- und Richemont-Aktien zu Wochenbeginn unter Druck

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    Swatch- und Richemont-Aktien zu Wochenbeginn unter Druck

    23.04.2019 | 10:54:18

    Zürich (awp) - Die Aktien der Uhren- und Schmuckkonzerne Richemont und Swatch steigen am Dienstag mit Kursverlusten in die neue Börsenwoche. Anleger nehmen Gewinne mit. Der Uhrenmarkt wachse derzeit im Vergleich zu anderen Luxusgütern deutlich langsamer, hält die Bank Vontobel in einer Studie fest. An dieser Tendenz dürfte sich 2019 kaum etwas ändern, so der Bericht weiter.

    Für die Richemont-Aktie bekräftigte Vontobel-Analyst René Weber jedoch die "Kaufempfehlung". Die Genfer profitierten von ihrer marktführenden Position im Schmuckgeschäft mit der Vorzeigemarke Cartier und auch vom Turnaround bei Uhren und anderen Marken, begründete er. Allerdings werde die Konsolidierung in der Sparte Online Distributors, den Online-Verkäufern von Richemont, aufs Ergebnis drücken.

    An der leicht tiefer tendierenden Schweizer Börse verlieren Richemont am Dienstag bis 10.40 Uhr 0,9 Prozent auf 75,38 Franken. Damit nehmen die Anleger einen Teil der zuletzt erzielten Gewinne mit. Seit Jahresbeginn kletterten die Papiere nämlich um rund einen Fünftel in die Höhe. Unter Druck stehen am Berichtstag auch Swatch. Die Aktie büsst aktuell 1,0 Prozent auf 315,50 Franken ein. Sie weisen seit Anfang Jahr ein Plus von gut 10 Prozent aus.

    Für Swatch gibt sich René Weber zurückhaltender als für Konkurrent Richemont. Er belässt das Rating auf "Hold". Swatch sei 2018 mit knapp 5,7 Prozent verglichen mit den grossen französischen Luxusgütergruppen Kering (+29%), LVMH (+11%) und Hermés (+10%) deutlich langsamer gewachsen. An eine Wachstumsbeschleunigung glaubt der Weber vorerst nicht. Er geht im ersten Halbjahr 2019 lediglich von einem niedrigen einstelligen Wachstum aus.

    Swatch bleibt Marktführer

    Kering, LVMH oder Hermés wachsen jedoch in erster Linie nicht im Uhrengeschäft, sondern vielmehr mit Mode, Schmuck oder etwa der Parfümerie. Am weltweiten Uhrenmarkt bleibt die Swatch Group laut Weber mit einem Marktanteil von 18,5 Prozent die Nummer 1. Swatch konnte seinen Anteil seit 2010 aber nur leicht um gut einen Prozentpunkt steigern. Demgegenüber wuchs der Marktanteil der nicht kotierten Rolex um über 3 Punkte auf 14,5 Prozent, während jener von Richemont von 15,2 Prozent auf 13,5 Prozent zurückgefallen ist.

    In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres wuchsen die Exporte von Schweizer Uhren um 3 Prozent. Der Auftakt in das neue Jahr der Schweizer Uhrenindustrie könne man gleichwohl als geglückt bezeichnen, kommentierte ein Marktbeobachter. Zumal das Vorjahresquartal mit einem Plus von 10 Prozent eine hohe Vorjahresbasis geliefert habe. Mit Blick auf den weiteren Jahresverlauf sei aber mit einem eher "moderaten" Plus zu rechnen.

    Swatch-Chef Nick Hayek gab sich derweil in einem Interview mit der Westschweizer Zeitung "Le Temps" gewohnt optimistisch. Er geht trotz geopolitischen Unsicherheiten und Konjunktursorgen weiterhin davon aus, dass die Gruppe die Umsatzmarke von 10 Milliarden Franken in den kommenden Jahren übertreffen könnte. Im letzten Jahr erzielte Swatch einen Umsatz in Höhe von 8,48 Milliarden. Marken wie Omega, Longines, Tissot oder auch teurere Uhren von Harry Winston oder Blancpain hätten nach wie vor grosses Potenzial, so Hayek.

    mk/rw

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  • 18.04.2019 Uhrenexporte profitieren auch im März von den Brexit-Sorgen

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    Uhrenexporte profitieren auch im März von den Brexit-Sorgen

    18.04.2019 | 11:57:14

    (Zusammenfassung)

    Biel (awp) - Der Schweizer Uhrenindustrie ist der Jahresauftakt geglückt. Die Exporte der hiesigen Horlogiers haben im März bereits den dritten Monat in Folge zugelegt. Ohne den Sonderfall Grossbritannien hätten die Zahlen aber weniger gut ausgesehen.

    Denn die Uhrenhändler auf der Insel haben sich aus Sorge vor einem ungeordneten Brexit mit Zeitmessern eingedeckt. Aufgrund der "Brexit-Hamsterkäufe" wuchsen im März 2019 die Uhrenexporte nach Grossbritannien um deutliche 76 Prozent. In den ersten drei Monaten 2019 gingen wertmässig 52 Prozent mehr Uhren nach Grossbritannien.

    Insgesamt steht für die Schweizer Uhrenindustrie im ersten Jahresviertel ein Plus von 2,9 Prozent auf über 5 Milliarden Franken zu Buche. Und das war nicht einfach, schliesslich lag die Latte sowohl im Januar als auch im Februar mit den im Vorjahr erzielten zweistelligen Wachstumsraten sehr hoch.

    Dabei hat der Export von Schweizer Uhren nach einem Rückgang im Dezember und einem verhaltenen Jahresstart im Januar (+0,2%) an Fahrt gewonnen. Im Februar zog das Volumen der Uhrenexporte bereits um 3,4 Prozent an, um im März auf 4,4 Prozent zu steigen. Insgesamt wurden nach Angaben des Branchenverbands FH im März Uhren im Gesamtwert von 1,74 Milliarden Franken ausgeführt.

    Sorgen vor Brexit-Chaos

    Die treibende Kraft des Aufschwungs im März war erneut Grossbritannien. Dort hat sich das Exportvolumen auf 135 Millionen Franken erhöht. Beim Uhrenverband glaubt man, dass sich britische Uhrengeschäfte auf einen möglichen ungeordneten Austritt der Insel aus der EU vorbereiten und allfälligen Problemen am Zoll vorbeugen.

    Rund 80 Prozent des Exportwachstums im März kann also auf den "Sonderfall Grossbritannien" zurückgeführt werden. Diesen ausgeklammert, hätte das Wachstum im März bei lediglich rund 1 Prozent gelegen, rechnen Experten vor. Und sind die Lager eines Händlers einmal voll, schwingt später unweigerlich das Pendel zurück. Die Wachstumsraten nach Grossbritannien würden sich sicherlich wieder "normalisieren", sind sich die Experten sicher.

    Nach dem zuletzt rasanten Wachstum ist Grossbritannien inzwischen der fünftwichtigste Exportmarkt für Schweizer Uhrenhersteller. In die beiden grössten Märkte Hongkong und USA stiegen die Exporte um 2,5 beziehungsweise 5,9 Prozent. Erneut viel dynamischer entwickelten sich die Ausfuhren nach China (+17%) und Japan (+22%).

    Teuer ist gefragt

    Ein Blick auf die Entwicklung der verschiedenen Preiskategorien zeigte, dass sich teure Schweizer Uhren im Ausland nach wie vor einer grossen Beliebtheit erfreuen. Die Zeitmesser mit einem Exportwert von über 3'000 Franken legten im Volumen um 12 und wertmässig um 13 Prozent zu. Dieser auch im März beobachtete Trend hält seit gut zwei Jahren an.

    Schwach schnitten erneut die billigsten Uhren mit einem Exportpreis von unter 200 Franken ab. In Franken sank das Exportvolumen bei den günstigsten Uhren um 25 Prozent, nach Anzahl gar um 30 Prozent. Die zwei Preissegmente dazwischen entwickelten sich ebenfalls rückläufig - aber in geringerem Ausmass.

    Das führt zu dem Ergebnis, dass trotz höherer Umsätze im März in Stückzahlen gerechnet fast 19 Prozent weniger Uhren ins Ausland exportiert wurden. Das ist Ausdruck der entgegengesetzten Entwicklung bei den teuersten und den günstigsten Uhren.

    Anleger kaufen Richemont

    Die gut laufenden Luxusuhren treiben insbesondere die Aktien des Genfer Richemont-Konzerns, die sich gegen Mittag um 0,5 Prozent verteuern. Richemont bedient dieses Segment mit Marken wie Cartier, Piaget oder IWC.

    Swatch ist hingegen im tiefen und mittleren Preissegment verankert und generiert nur rund einen von vier Umsatzfranken im obersten Preissegment. Die Swatch-Papiere verbilligen sich in der Folge um 0,9 Prozent.

    ra/kw

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  • 18.04.2019 Swatch- und Richemont-Aktien uneinheitlich - Teure Uhren laufen besser

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    Swatch- und Richemont-Aktien uneinheitlich - Teure Uhren laufen besser

    18.04.2019 | 10:38:26

    Zürich (awp) - Die Aktien der Schmuck- und Uhrengruppen Swatch und Richemont sind am Donnerstag uneinheitlich in den Handel gestartet. Die zuvor publizierten Daten zu den Schweizer Uhrenexporten im März sind erneut über den Erwartungen ausgefallen. Doch es sind vor allem die teuren Uhren, die gefragt waren, wovon der Genfer Luxusgüterkonzern profitiert.

    Bis um 10.20 Uhr fallen die Papiere der Swatch Group um 0,7 Prozent auf 319 Franken. Die Richemont-Papiere finden sich hingegen mit plus 0,5 Prozent auf 76,14 bei den wenigen SMI-Gewinnern. Der Leitindex liegt 0,34 Prozent im Minus.

    Im März sind die Schweizer Uhrenexporte um 4,4 Prozent angestiegen. Analysten hatten im Vorfeld mit etwas tieferen Wachstumsraten gerechnet.

    Das Wachstum habe aber nur im obersten Preissegment stattgefunden, stellt ZKB-Analyst Patrik Schwendimann mit Blick auf die Entwicklung in den verschiedenen Preisklassen fest. Die anderen drei Preissegmente waren hingegen rückläufig und hätten enttäuscht. Insbesondere mit den billigsten Uhren zu einem Stückpreis von weniger als 200 Franken setzten die Schweizer Uhrenhersteller im Total 25 Prozent weniger um.

    Vor allem Swatch ist im tiefen und mittleren Preissegment verankert, während Richemont mit Marken wie Cartier, Piaget oder IWC das Luxussegment bedient. Laut Schwendimann erzielt Swatch nur rund 25 Prozent des Umsatzes im obersten Preissegment.

    ra/kw

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  • 18.04.2019 Uhrenexporte steigen im März um 4,4 Prozent

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    Uhrenexporte steigen im März um 4,4 Prozent

    18.04.2019 | 08:35:00

    Biel (awp) - Die Schweizer Uhrenexporte haben im März, getragen von der Absatzentwicklung in Asien und Grossbritannien, erneut zugelegt. Das Exportvolumen stieg nominal um 4,4 Prozent auf 1,74 Milliarden Franken, teilte der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH am Donnerstag mit.

    Damit ist der Branche der Start ins neue Jahr geglückt, nachdem die Uhrenexporte bereits im Januar und Februar um 0,2 respektive 3,4 Prozent zugelegt hatten. Insgesamt steht für das erste Jahresviertel jetzt ein Plus von 2,9 Prozent zu Buche.

    Dabei gilt zu bedenken, dass die Exporte zu Beginn des Jahres 2018 sehr stark angezogen hatten. In den Monaten Januar und Februar 2018 gar mit jeweils zweistelligen Prozentraten. Die Vergleichsbasis war also hoch.

    Nach Absatzmärkten betrachtet haben sich die Uhrenexporte im Berichtsmonat sehr unterschiedlich entwickelt. In den beiden grössten Märkten Hongkong und USA stiegen sie um 2,5 beziehungsweise 5,9 Prozent, hielt der Verband fest. Erneut viel dynamischer entwickelten sich die Ausfuhren nach China (+17%) und Japan (+22%).

    Britische Händler decken sich ein

    Grossbritannien sticht mit 76 Prozent mehr eingeführten Uhren aus der Schweiz hervor. Dort hätten sich viele Händler aufgrund der Sorge vor einem ungeordneten Austritt aus der EU mit Zeitmessern eingedeckt, hiess es. Andere europäische Märkte hätten hingegen weiter an Terrain verloren.

    Bei den Preiskategorien schnitten Uhren mit einem Exportwert von weniger als 200 Franken erneut schwach ab. In Franken sank das Exportvolumen bei den günstigsten Uhren um 25 Prozent. Auf der Gegenseite erfreuten sich teure Schweizer Uhren nach wie vor weltweit grosser Beliebtheit. Der Gesamtwert der Zeitmesser mit einem Exportwert von über 3'000 Franken stieg um 13 Prozent.

    ra/kw

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  • 17.04.2019 Schweizer Uhrenkonzerne verlieren im weltweiten Ranking an Boden

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    Schweizer Uhrenkonzerne verlieren im weltweiten Ranking an Boden

    17.04.2019 | 10:30:00

    Zürich (awp) - Im weltweiten Ranking der 100 grössten Luxusgütergruppen verlieren die Vertreter aus der Schweiz an Boden. Richemont und die Swatch Group sind 2017 im Vergleich zur ausländischen Konkurrenz weniger rasch gewachsen. Sie konnten sich aber in den Top-Ten behaupten.

    An dem im Jahr 2017 erzielten Umsatz gemessen belegt Richemont unverändert den dritten Rang. Die Genfer wuchsen in dem genannten Jahr um 3,1 Prozent auf 12,8 Milliarden US-Dollar, resümiert der Wirtschaftsprüfer Deloitte in seiner jährlich erstellten Studie "Global Powers of Luxury Goods".

    Unmittelbar hinter Richemont liegt die französische Kering-Gruppe, die mit Marken wie Gucci, Bottega Veneta oder Saint Laurent einen Umsatz von 12,2 Milliarden Dollar erzielt hat.

    Die Swatch Group steigerte 2017 den Umsatz um 5,4 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar, rutschte aber um einen Platz auf den achten Rang ab. Verdrängt wurden Swatch von Chanel, mit plus 11,5 Prozent deutlich schneller wuchsen als die Bieler.

    Den Spitzenplatz belegt unangefochten LVMH mit einem Volumen von 28,0 Milliarden Dollar, gefolgt von Estée Lauder mit 13,7 Milliarden.

    Langsameres Wachstum mit Uhren

    Auffällig ist, dass sowohl LVMH (+17%) als auch Estée Lauder (+16%) und Kering (+28%) im Jahr 2017 klar schneller gewachsen sind als Richemont und Swatch. Sie profitierten von florierenden Verkäufen teurer Mode oder in der Parfümerie. Da konnten die "uhrenlastigen" Schweizer Gruppen nicht mithalten.

    Die Exporte der Schweizer Uhrenindustrie hatten sich 2017 nach zwei Jahren mit rückläufigen Verkäufen von einer deutlich tieferen Basis wieder um 2,7 Prozent erholt. Vor allem 2016 waren die Ausfuhren von Schweizer Uhren um fast 10 Prozent eingebrochen. Insbesondere die Nachfrage aus China und Hongkong brach ein.

    Weiter in den Top-100 vertreten sind aus Schweizer Sicht Rolex auf Rang 14, Patek Philippe (45), Audemars Piguet (51), Chopard (53), Breitling (74), Franck Muller (84) und Richard Mille (90). Dank der wieder anziehenden Nachfrage nach Schweizer Uhren konnten alle Marken den Umsatz steigern.

    Luxusbranche wächst

    Insgesamt erzielten die 100 grössten Luxusgüterunternehmen im Jahr 2017 laut Deloitte zusammen einen Umsatz von 247 Milliarden Dollar. Daraus ergab sich ein Wachstum von knapp 11 Prozent. Noch im Jahr davor war die Branche um lediglich 1 Prozent gewachsen.

    Nahezu die Hälfte der grössten Luxusunternehmen verzeichneten ein zweistelliges Wachstum. "Der globale Luxusmarkt wächst trotz einer gewissen geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheit beträchtlich", wird Karine Szegedi, Luxusexpertin bei Deloitte, in der Mitteilung zitiert. Insbesondere bei der aufstrebenden Mittelschicht der grossen Schwellenländer erfreuten sich Luxusgüter einer grossen Nachfrage.

    mk/ra

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  • 11.04.2019 Aktien von Swatch und Richemont nach LVMH-Ergebnis gesucht

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    Aktien von Swatch und Richemont nach LVMH-Ergebnis gesucht

    11.04.2019 | 10:12:49

    Zürich (awp) - Ein besser als erwartetes Quartalsergebnis des französischen Luxusgüterherstellers LVMH schiebt die Nachfrage nach den Aktien der beiden Mitbewerber Richemont und Swatch an. Dank starker Nachfrage nach Mode, Cognac und Schmuck hat der Weltmarktführer aus Frankreich im ersten Quartal den Umsatz stärker als erwartet um elf Prozent gesteigert.

    Die Aktien von Richemont steigen am Donnerstagmorgen um 0,7 Prozent und die von Swatch um 1,3 Prozent. Der Gesamtmarkt gemessen am SMI (-0,25%) gibt dagegen nach. Der Kurs von LVMH stieg kurzzeitig auf ein Rekordhoch von 342,80 Euro. Zuletzt gewannen sie noch 3,79 Prozent auf 342,25 Euro.

    Analystin Louise Singlehurst von der Investmentbank Goldman Sachs hob das Geschäft mit Mode und Leder sowie mit Spirituosen als positive Überraschung hervor. Das Marktumfeld für Luxusgüter erscheine nach wie vor robust. Auch die Experten der Société Génerale äusserten sich positiv.

    pre/ra

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  • 05.04.2019 Swatch-Chef: Eigene Produktschau während Baselworld war ein Erfolg

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    Swatch-Chef: Eigene Produktschau während Baselworld war ein Erfolg

    05.04.2019 | 17:45:00

    Zürich (awp) - Swatch-Chef Nick Hayek bereut die Abkehr von der Baselworld nicht. Die eigene Produktschau, die Swatch während der Uhren- und Schmuckmesse, organisiert hatte, sei ein geschäftlicher Erfolg gewesen. Die Marke Omega beispielsweise habe dabei mehr umgesetzt als zuvor an der Baselworld - "und das zweistellig".

    Die Produktschau habe man auf Wunsch der Händler organisiert und der Besuch sei äusserst rege gewesen, sagte Hayek im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft", das am Freitag online veröffentlicht wurde. Auf die Frage, ob die Swatch Group jemals wieder an einer Uhrenmesse anzutreffen sei, antwortete er: "Wir sind auf solche Plattformen nicht angewiesen." Die Marken der Gruppe veranstalteten jede Woche weltweit zwei bis drei Events, um die Händler zu treffen.

    Damit zerstreut Hayek wiederholt Hoffnungen der Messebetreiberin MCH Group, Swatch könne zu einer Rückkehr bewegt werden. Hans-Kristian Hoejsgaard, Interims-Chef der Gruppe, erklärte im März nach der Baselworld, man wolle noch einmal das Gespräch mit Hayek suchen und versuchen, ihn von den Neuerungen zu überzeugen. Die Absage von Swatch - bislang dem grössten Aussteller an der Messe - hat MCH in eine tiefe Krise gestürzt.

    "Riesenchance" im Onlinehandel

    Weiter äusserte sich Hayek auch zu Vertriebsfragen. So könne man bei Luxusmarken mit eigenen Läden die Distribution besser kontrollieren. Bei Omega beispielsweise sei es denkbar, den Umsatzanteil der eigenen Läden von heute einem Viertel auf 30 bis 35 Prozent zu steigern. Dass die ganze Gruppe einmal die Hälfte des Umsatzes oder mehr in eigenen Läden machen werde, sei aber weder vorgesehen noch notwendig.

    Bei den günstigeren Marken wiederum setzt Swatch mehr auf den Onlinekanal. Heute setze die Gruppe zwar "noch nicht 10 Prozent" um. Swatch habe aber im Onlinehandel eine Riesenchance. So habe die Marke nur vierzig eigene Läden in den USA - und grosse Alternativen gebe es nicht. Die Departement Stores seien ja teilweise schon am Verschwinden. "Ich rechne damit, dass Swatch und Tissot einmal mindestens 50 Prozent des Umsatzes online machen können und werden - je nach Land."

    Zum Geschäftsgang im Jahr im laufenden Jahr blieb Hayek derweil vage: "Sie erwarten hoffentlich, nach nur drei Monaten, nicht eine präzise Prognose für das gesamte Jahr von mir", sagte er im Interview. Das Umfeld sei aber hektischer als vor einem Jahr, etwa mit dem Hin und Her um den Brexit oder den Protesten der Gilets Jaunes in Frankreich. Auf der anderen Seite laufe das Geschäft in vielen Teilen der Welt weiterhin gut, so etwa in den USA, in Japan oder China.

    tt/uh

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  • 02.04.2019 Bundesverwaltungsgericht gibt Swatch im Streit mit Apple Recht

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    Bundesverwaltungsgericht gibt Swatch im Streit mit Apple Recht

    02.04.2019 | 12:40:46

    Zürich (awp/reu) - Ein Schweizer Gericht hat Swatch in einem Markenrechtsstreit mit dem US-Technologiekonzern Apple den Rücken gestärkt. Konkret geht es um den Slogan "Tick different", den Swatch als Marke schützen wollte.

    Das sah Apple jedoch als Angriff auf die Werbekampagne "Think different", die der US-Konzern lanciert hatte und setzte sich dagegen zur Wehr.

    Das Schweizer Bundesverwaltungsgericht erklärte nun, die Marke von Apple sei in der Schweiz nicht ausreichend bekannt, um einen Widerruf des US-Konzerns zuzulassen. "Damit ist die Beschwerde abzuweisen", hiess es am Dienstag.

    rw/

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  • 02.04.2019 Schweizer Uhrenindustrie beschäftigt 2018 deutlich mehr Personal

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    Schweizer Uhrenindustrie beschäftigt 2018 deutlich mehr Personal

    02.04.2019 | 07:04:03

    Zürich (awp) - Die Schweizer Uhrenindustrie hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Mitarbeiter beschäftigt als noch 2017. Damit hat der Personalbestand erstmals seit vier Jahren wieder zugenommen. Ein wesentlicher Teil der Job-Verluste aus den vergangenen Jahren konnte wieder kompensiert werden.

    Die Zahl der Beschäftigten in der Uhrenindustrie nahm im Jahr 2018 um 2'868 oder 5,2 Prozent auf insgesamt 57'812 Personen zu. Das zeigt die vom der Arbeitgeberverband der Branche (CP) jährlich durchgeführte und am Montag veröffentlichte Personalerhebung. In den Jahren 2014 bis 2017 gingen demgegenüber 4'000 Stellen verloren.

    Das Job-Wachstum geht mit der Belebung der Nachfrage nach Uhren einher, die insbesondere in Asien im vergangenen Jahr deutlich zu spüren war. Die Schweizer Uhrenexporte kletterten um 6,3 Prozent auf 21,2 Milliarden Franken in die Höhe.

    Produktion ausgeweitet

    Die Uhrenhersteller investierten vor allem in die Produktion. Den Löwenanteil der Neueinstellungen registrierte der Arbeitgeberverband nämlich beim Produktionspersonal (+2'691). In der Verwaltung kam es zu einer leichten Zunahme von 152 Stellen, während sich die Zahl der Heimarbeiterinnen und Heimarbeiter sich um 10 verringerte. Allerdings würden nur rund hundert Personen in der Heimarbeit beschäftigt.

    Regional betrachtet weist der Kanton Neuenburg einen Stellenzuwachs von über 1'270 aus. In Neuenburg beschäftigt die Uhrenindustrie mit knapp 15'300 die meisten Personen. Gemeinsam mit Bern (12'228) und Genf (10'077) bildet Neuenburg den sogenannten "Arc horloger". Dazu zählen auch der Jura, die Waadt und der Kanton Solothurn.

    mk/ra

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  • 29.03.2019 Hoffnung auf gutes Quartal belebt Luxusgüterwerte - Swatch +2,1%

    Betroffene Wertpapiere

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    Hoffnung auf gutes Quartal belebt Luxusgüterwerte - Swatch +2,1%

    29.03.2019 | 11:25:00

    Zürich (awp) - Die Hoffnung auf erfolgreiche Verhandlungen der USA mit China im Handelsstreit und eine positive Studie verleihen den Aktien der Luxusgüterhersteller zum Wochenschluss kräftig Aufwind.

    Die Aktien des Uhrenproduzenten Swatch steigen um 2,2 Prozent und der Schmuck- und Lederwarenhersteller Richemont gewinnt 1,3 Prozent an Wert. Damit entwickeln sich die Luxuswerte besser als der Gesamtmarkt gemessen am SMI (+0,4%). Die Papiere der europäischen Konkurrenten Kering (+1,7%), Burberry (+1,8%), Pandora (+1,7%) und der Branchenprimus LVMH (+1,4%) legen ebenfalls überdurchschnittlich zu.

    Es gebe berechtigte Hoffnung auf Fortschritte in der Beilegung des Handelskonflikts zwischen den USA und China, heisst es am Markt. Beide Länder haben am Freitag ihre Verhandlungen fortgesetzt und wollen bis zum Abend verhandeln. Detaillierte Angaben zum Stand der Gespräche machten beide Seiten zunächst nicht. Die Teams würden keine Anstrengungen scheuen, um ein Abkommen zu erreichen, sagte Gao Feng, ein Sprecher des Pekinger Handelsministeriums, am Donnerstag.

    Für Rückenwind sorgt laut Händlern zudem eine Studie des Analysehauses RBC, das mit einem starken ersten Quartal bei Kering rechnet. Vor allem die Marke Gucci dürfte in der Region Asien-Pazifik/Japan ein kräftiges Wachstum verzeichnet haben. LVMH und Kering blieben beide bei RBC die "Top-Picks" für die Branche. Für Richemont senkte RBC zwar das Kursziel leicht, bestätigte aber das Rating 'Outperform'.

    Solche Studien könnten zwar nicht eins zu eins auf die einzelnen Firmen umgelegt werden. "Die Anleger ziehen dann aber queer über die Branche ihre Schlüsse", sagt ein Händler.

    pre/tt

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG