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  • 18.01.2019 Genfer Uhrensalon schliesst die Tore mit neuem Besucherrekord

    Betroffene Wertpapiere

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    Genfer Uhrensalon schliesst die Tore mit neuem Besucherrekord

    18.01.2019 | 08:34:00

    Genf (awp) - Der Genfer Uhrensalon SIHH hat am gestrigen Donnerstag die Tore mit einem Besucherrekord geschlossen. Die 29. Ausgabe besuchten insgesamt mehr als 23'000 Gäste, wie es in einer Medienmitteilung des Veranstalters dazu heisst. Das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahr.

    In Genf präsentierten vom Montag bis am Donnerstag 35 Aussteller, angeführt von Marken aus dem Richemont-Konzern wie Cartier, Piaget oder IWC, ihre Kollektionen und Neuheiten den Kunden, Journalisten und Interessierten. Damit lief die Messe neu nur noch an vier anstatt wie bis anhin an fünf Tagen.

    Während der Grossteil des SIHH nur auf Einladung besucht werden kann, wurde für den Donnerstagnachmittag auch in diesem Jahr eine beschränkte Anzahl Tickets für Interessierte und Uhrenfans angeboten. Die 3'000 Tickets seien alle verkauft worden. Journalisten nahmen 1'400 teil.

    Neues Messedatum

    Im kommenden Jahr wird die Genfer Uhrenmesse nicht mehr im Januar, sondern vom 26. bis 29. April stattfinden. Sie wird unmittelbar vor dem Basler Pendant, der Baselworld, durchgeführt, die von Ende März auf Anfang Mai verschoben wird. Die Organisatoren wollen damit die Attraktivität der Messen steigern, insbesondere für Besucher aus dem Ausland.

    Im Jahr 2020 werden sich mit Audemars Piguet und Richard Mille zwei wichtige Aussteller vom SIHH zurückziehen. In Basel ist der Aderlass ebenfalls einschneidend. Dort werden bereits in der diesjährigen Ausgabe vom 21. bis 26. März die Marken des wichtigsten Ausstellers, der Swatch Group, sowie die etwas kleineren Uhrenmarken Raymond Weil und Corum nicht mehr teilnehmen.

    Die Uhrenmarken, die sich von den Messen abwenden, suchen nach anderen Wegen, um den Kontakt mit den Händlern zu pflegen. Swatch hat beispielsweise angekündigt, exklusiv mit den eigenen Händlern eine Parallelveranstaltung durchzuführen.

    mk/tt

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  • 11.01.2019 Richemont-Aktie nach Umsatzzahlen auf Erholungskurs

    Betroffene Wertpapiere

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    Richemont-Aktie nach Umsatzzahlen auf Erholungskurs

    11.01.2019 | 10:36:47

    Zürich (awp) - Die Aktien des Uhren- und Schmuckhersteller Richemont sind am Freitag gut in den Handel gestartet. Richemont hat im Vorfeld des am Montag beginnenden Genfer Uhrensalons die Umsatzzahlen zum Weihnachtsquartal vorgelegt. Diese seien besser ausgefallen als man dies befürchtet habe, meinten Analysten.

    Die Aktien von Richemont gewinnen in einem freundlichen Gesamtmarkt (SMI: +0,6%) gut an Wert. Um 09.50 Uhr steht der Kurs bei 67,78 Franken, was im Vergleich zum Vortag ein Plus von 3,0 Prozent ergibt. Die Titel des Branchennachbars Swatch ziehen mit +1,7 Prozent weniger stark an.

    Mit den heutigen Kursgewinnen setzen sich Richemont weiter von den Ende Dezember erzielten 52-Wochen-Tiefst ab. Das Papier war wie die Titel des Konkurrents Swatch im vergangenen Jahr mit aufkommenden Konjunktursorgen und der Angst vor einer Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China um beinahe 30 Prozent zurückgefallen.

    Im Weihnachtsquartal, also in den Monaten Oktober bis Dezember, hat sich die Wachstumsdynamik bei Richemont so wie von Analysten erwartet abgeschwächt. Organisch legte der Umsatz um 5 Prozent zu, nachdem im ersten Halbjahr noch ein Plus von 8 Prozent erreicht wurde.

    Bei Goldman Sachs spricht man trotzdem von einem soliden Weihnachtsgeschäft für die Richemont-"Maisons". Die enttäuschende Umsatzentwicklung zum Ende des ersten Halbjahres hin im Monat September sowie Unsicherheitsfaktoren wie die "Gelbwesten"-Unruhen in Frankreich oder die schwachen Detailhandelszahlen in Hongkong hätten eine deutlichere Abschwächung zur Folge haben können, hiess es bei RBC.

    Dennoch hat die ZKB die Gewinnschätzungen reduziert und das Rating für die Richemont-Aktien auf "Marktgewichten" von zuvor "Übergewichten" gesenkt. Auch wenn die Umsatzzahlen wegen der Unruhen in Frankreich relativiert werden könnten, sei der Umsatztrend in den eigenen Boutiquen auf Verlangsamungskurs, begründete Analyst Strittmatter die Rating-Senkung.

    Die Bank Vontobel verweist in seinem Kommentar auf den Umsatzrückgang in Europa, wo das Geschäft durch Ladenschliessungen während der Unruhen in Frankreich geprägt war. Und in Asien-Pazifik habe das Geschäft in Hongkong zu einer Abnahme der Wachstumsdynamik geführt, was am Markt jedoch erwartet worden sei.

    mk/cf

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  • 21.12.2018 Presse: Swatch Group plant im März ein Treffen mit Uhrenhändlern in Zürich

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    Presse: Swatch Group plant im März ein Treffen mit Uhrenhändlern in Zürich

    21.12.2018 | 13:54:05

    Zürich (awp) - Wie seit diesem Sommer bekannt, wird die Swatch Group künftig mit ihren Marken nicht mehr an der Basler Uhrenmesse Baselworld auftreten. Dafür plant Swatch-Chef Nick Hayek nun offenbar die Durchführung einer Parallelveranstaltung in Zürich, wie die Nachrichtenagentur Reuters und die "Handelszeitung" in dieser Woche berichteten.

    Zu diesem Treffen lädt die Gruppe "auf Wunsch von so vielen Händlern, die uns während ihrer Präsenz in der Schweiz im März unbedingt sehen möchten" ein, wie Swatch gegenüber der "Handelszeitung" erklärte. Das Motto laute in der Einladung "Time to move", so Reuters. Mitmachen könnten die Luxusmarken der Gruppe Bréguet, Harry Winston, Blancpain, Jaquet Droz, Glashütte und Omega.

    Wann und wo genau dieses Treffen stattfindet, ist noch nicht bekannt. Betreffend Standort könnte das Treffen laut Branchenkennern im Grieder-Haus an der Bahnhofstrasse durchgeführt werden, das die Swatch Group vor rund vier Jahren der Credit Suisse abgekauft hatte. Die Baselworld geht 2019 vom 21. bis 26. März über die Bühne.

    mk/tt

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  • 20.12.2018 Swatch- und Richemont-Aktien trotz solider Exportzahlen unter Druck

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    Swatch- und Richemont-Aktien trotz solider Exportzahlen unter Druck

    20.12.2018 | 09:54:37

    Zürich (awp) - Die Aktien der Uhren- und Schmuckkonzerne Swatch Group und Richemont verlieren am Donnerstag in einem äusserst schwachen Marktumfeld ebenfalls deutlich an Wert. Etwas Entlastung geben den Papieren die soliden Wachstumsdaten zu den Schweizer Uhrenexporten.

    Bis um 09.40 Uhr geben die Swatch-Titel um 1,0 Prozent auf 287 Franken und Richemont um 1,6 Prozent auf 62,20 Franken nach. Der Gesamtmarkt verliert gemessen am Leitindex SMI 1,6 Prozent.

    Swatch und Richemont blicken auf ein schwaches Börsenjahr 2018 zurück. Seit Beginn sind sie vor allem von Konjunktursorgen und den Unsicherheiten rund um den Handelsstreit zwischen den USA und China belastet um 28 Prozent beziehungsweise um 30 Prozent abgerutscht. Sie kosten damit so wenig wie zuletzt Mitte 2016.

    Die am Donnerstag veröffentlichten News zu den Schweizer Uhrenexporten im November werden indessen von Analysten als in den Erwartungen oder gar darüber liegend eingeschätzt. Nach einem schwachen September und einer positiven Reaktion im Oktober sei das Exportwachstum von 3,9 Prozent im November in etwa wie erwartet ausgefallen, schreibt René Weber von der Bank Vontobel.

    In der Uhrenindustrie sei es quasi über Nacht seit September zu deutlichen Bremsspuren gekommen, heisst es im Kommentar der ZKB. Immerhin seien nun die Exporte für den Monat November besser als befürchtet ausgefallen, so der Analyst Patrik Schwendimann weiter.

    Sowohl Weber als auch Schwendimann heben das starke Wachstum in den drei grössten Märkten Hongkong, USA und Festlandchina hervor. Dagegen habe sich die Lage in Europa wieder verschlechtert. Für die Branche bleibe das Segment der teuren Uhren der Treiber. Schlecht abgeschnitten habe dagegen das tiefe-mittlere Preissegment, indem Swatch rund einen Fünftel des Umsatzes erziele, fügte Weber an.

    Der Vontobel-Analyst geht davon aus, dass die Uhrenexporte im Dezember im mittleren-einstelligen Prozentbereich zulegen dürften. Schliesslich sei die Vorjahresbasis (Dezember 2017: +0,7%) einfach zu übertreffen. Schwieriger dürfte sich der Start ins Jahr 2019 gestalten. Denn zu Beginn 2018 wuchsen die Exporte teils zweistellig.

    mk/tt

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  • 20.12.2018 Uhrenexporte nehmen im November zu - Grosse Nachfrage in China

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    Uhrenexporte nehmen im November zu - Grosse Nachfrage in China

    20.12.2018 | 09:03:20

    (Meldung um weitere Angaben ergänzt)

    Biel (awp) - Die Schweizer Uhrenhersteller haben im November mehr Uhren ins Ausland verkauft als noch im Vorjahr und so setzt sich die gute Entwicklung des laufenden Jahres fort. Einer sehr guten Nachfrage haben sich die Schweizer Zeitmesser in China und Hongkong erfreut. Aber auch die Uhrenverkäufer in den USA haben sich für das Weihnachtsgeschäft mit Uhren eingedeckt.

    Im November sind die Uhrenexporte verglichen mit dem Vorjahresmonat um 3,9 Prozent auf 2,06 Milliarden Franken angestiegen, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) und der Schweizerische Uhrenverband (FH) am Donnerstag mitteilten. Damit liege der Wert auf Monatsbasis erstmals seit Oktober 2015 wieder über der 2-Milliarden-Marke, so der Verband.

    Das Wachstum habe aber etwas an Schwung verloren, was auf einen negativen Basiseffekt zurückzuführen sei, so der Verband weiter. Zuletzt hatte sich die Stimmung mit dem Rückschlag im September (-6,9%) eingetrübt, doch bereits im Oktober (+7,2%) zogen die Exporte wieder kräftig an.

    Nach elf Monaten verbleibt ein Anstieg der Uhrenexporte von 7,1 Prozent auf 19,5 Milliarden Franken. Damit zeichnet sich für die Branche ein erfolgreiches Jahr 2018 ab.

    Nachfrage in China wächst

    Der Treiber des Wachstums in der Uhrenindustrie bleiben die chinesischen Konsumenten. In Festlandchina kletterten die Uhrenexporte im November um 15 Prozent in die Höhe und nach elf Monaten weist der Markt ein Plus von 14 Prozent aus. Und auch beim grössten Abnehmer von Schweizer Uhren Hongkong, wo das Geschäft massgeblich von chinesischen Einkaufstouristen geprägt wird, rückte das Exportvolumen im Berichtsmonat um knapp 10 Prozent und im Jahresverlauf gar um 21 Prozent vor.

    Insgesamt brillierte Asien im November mit einem Plus von 8,2 Prozent. Dazu hätten auch Märkte wie Singapur (+9,5%), die Vereinigten Arabischen Emirate (+13%) oder Südkorea (+16%) einen wesentlichen Beitrag geleistet, hielt der Verband fest.

    Am besten schnitt jedoch der US-amerikanische Markt mit einem Wachstum von knapp 18 Prozent ab. Im weltweit zweitgrössten Absatzmarkt für Schweizer Uhrenhersteller habe sich der Aufschwung im Verlauf des Jahres kontinuierlich verstärkt, hiess es. Im Gegensatz dazu fielen die Exportwerte in Europa um knapp 6 Prozent zurück, was vor allem dem Rückgang in Italien zuzuschreiben war.

    Tiefere Stückzahlen

    Aufgeschlüsselt nach Preisniveaus zeigt sich, dass nur teure Uhren mit Exportpreisen von über 3'000 Franken in grösserer Menge exportiert wurden. In Stückzahlen gerechnet legte diese Kategorie um über 11 Prozent zu, in Franken waren es plus 8,4 Prozent.

    Rückschläge müssen die restlichen Preiskategorien verdauen. Das gilt insbesondere für das Segment zu Preisen von 200 bis 500 Franken, das einen Rückgang in Stück von 15 Prozent und von 14 Prozent in Franken verzeichnete.

    Die gute Nachfrage nach teuren Uhren führte dazu, dass zwar insgesamt im Wert mehr Armbanduhren verschifft wurden, die exportierte Stückzahl im November hingegen mit 2,2 Millionen um 9 Prozent zurückgegangen ist.

    mk/tt

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  • 20.12.2018 Uhrenexporte nehmen im November zu

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    Uhrenexporte nehmen im November zu

    20.12.2018 | 08:30:00

    Biel (awp) - Die Schweizer Uhrenhersteller haben im November mehr Uhren ins Ausland verkauft als noch im Vorjahresmonat. Die Uhrenexporte sind im Berichtsmonat um 3,9 Prozent auf 2,06 Milliarden Franken angestiegen, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Donnerstag mitteilte.

    Damit setzen die Uhrenexporte das Wachstum im laufenden Jahr fort. Einzig die Wachstumsdelle im September (-6,9%) hatte den Aufschwung etwas gedämpft. Doch bereits im Oktober zogen die Exporte mit 7,2 Prozent wieder kräftig an. Und auch in den Monaten August (+5,5%), Juli (+6,6%) sowie Juni (+12%) war die Entwicklung positiv.

    mk/tt

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  • 18.12.2018 Uhrenmessen von Basel und Genf finden nun hintereinander statt

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    Uhrenmessen von Basel und Genf finden nun hintereinander statt

    18.12.2018 | 17:55:00

    Basel/Genf (awp) - Nach Kritik aus der Uhrenbranche spannen die Baselworld und der Genfer Luxusuhrensalon SIHH zusammen: Neu finden ab 2020 die beiden Anlässe unmittelbar hintereinander statt.

    Im 2020 geht der Salon International de la Haute Horlogerie (SIHH) vom 26. bis 29. April in Genf über die Bühne. Einen Tag später öffnet die Baselworld von 30. April bis zum 5. Mai ihre Messetore in Basel. Man habe die Termine bis 2024 synchronisiert, teilten beide Uhrenmessen am Dienstag in einem Communiqué mit.

    Dies seien gute Nachrichten für die Branche, hiess es weiter. Bisher fand der SIHH im Januar statt, die Baselworld im März. Damit mussten Uhrenhändler, Medienleute und Kunden zweimal kurz hintereinander aus aller Welt in die Schweiz reisen. Mit der Abstimmung der Termine werde der Standort Schweiz als weltweit führende Destination für die Uhrenbranche gestärkt, hiess es. Die beiden Veranstaltungen sind die wichtigsten Uhrenmessen der Welt.

    Die Baselworld ist wegen des Ausstiegs des grössten Ausstellers Swatch massiv unter Druck und ihre Zukunft ist ungewiss. Denn neben Swatch hatten auch Raymond Weil oder Corum ihren Rückzug von der Baselworld angekündigt.

    jb/ra

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  • 10.12.2018 Swatch erhält Zertifikat für eigene Goldgiesserei

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    Swatch erhält Zertifikat für eigene Goldgiesserei

    10.12.2018 | 12:00:00

    Biel (awp) - Der Uhrenhersteller Swatch hat ein Zertifikat für die eigene Goldgiesserei erhalten. Mit dem vom internationalen Verband der Gold- und Juwelierwarenbranche erhaltenen Bescheinigung sei die Gruppe nun in der Lage, die gesamte Goldverarbeitungskette intern zu kontrollieren.

    Das Zertifikat, genannt Code of Practices (COP), wird vom Responsible Jewellery Council (RJB) vergeben. Der seit 2005 bestehende Branchenverband will laut eigenen Angaben das Vertrauen in die Schmuckbranche fördern. Mit dem COP seien Unternehmen an eine Reihe von Standardprinzipien etwa in den Bereichen Menschenrechte, Umweltschutz und Arbeitsbedingungen gebunden, heisst es.

    Die Swatch Group betonte in der Mitteilung vom Montag, dass man mit dem COP-Zertifikat einen neuen Schritt in Richtung Rückverfolgbarkeit gemacht habe. Konkret könne das gesamte Gold der Gruppe nun in einem geschlossenen Kreis verarbeitet werden, der einer strengen firmeninternen Kontrolle unterliege. Dies betreffe die gesamte Prozesskette von der Giesserei bis hin zum fertigen Produkt. Zudem sei damit sichergestellt, dass innerhalb der Swatch Group auch die Goldkäufe selbst nachverfolgbar seien.

    sta/cf

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  • 07.12.2018 Swatch Group gewinnt Rechtsstreit gegen Tiffany definitiv

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    Swatch Group gewinnt Rechtsstreit gegen Tiffany definitiv

    07.12.2018 | 14:09:51

    Biel (awp) - Die Swatch Group ist in dem vor fünf Jahren ausgebrochenen Rechtsstreit mit Tiffany nun definitiv als Sieger hervorgegangen. Das zeigen öffentlich zugängliche Unterlagen, die der US-Schmuckhersteller bereits vor einigen Tagen bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht hat, wie die "Handelszeitung" am Freitag berichtete. Der Rechtsfall geht auf eine im Jahr 2007 lancierte Kooperation der beiden Konzerne zurück, die im Streit endete.

    Am 23. November habe das oberste niederländische Gericht im Verfahren die Berufung von Tiffany zurückgewiesen, hiess es in den Unterlagen. Da der Supreme Court die höchste und letzte Instanz in diesem Verfahren sei, sei der Entscheid des Schiedsgerichts endgültig und rechtskräftig. Das Gericht habe Tiffany angewiesen, der Swatch Group die Prozesskosten zu erstatten.

    Jahrelanger Streit

    Damit gilt, was das niederländische Institut für Schiedsgerichtsbarkeit Ende 2013 entschieden hatte. Damals war Tiffany in dem von Swatch eingeleiteten Schiedsverfahren zu einer Schadenersatzzahlung in Höhe von 402 Millionen Franken verurteilt worden. Diesen Betrag verbuchte Swatch bereits in der Rechnung des Jahres 2013.

    Weil die beiden Unternehmen sich auf einen Drittstaat als Gerichtsstand geeinigt hatten, befasste sich das niederländische Schiedsgericht mit der Angelegenheit. Tiffany ging nach dem Schiedsgerichtsspruch in Berufung.

    Gescheiterte Kooperation

    Ursprung des Rechtsverfahrens war eine gescheiterte Kooperation. Im Jahr 2007 riefen Swatch Group und Tiffany gemeinsam die Uhrenmarke "Tiffany & Co" ins Leben. Die von Swatch hergestellten Uhren sollten sowohl in Swatch- und Tiffany-Geschäften als auch über Dritthändler vertrieben werden.

    Im September 2011 beendete Swatch jedoch die Zusammenarbeit mit der Begründung einer Vertragsverletzung und erhob im Dezember 2011 Klage auf Schadenersatz. Swatch warf dem US-Juwelier vor, die Entwicklung des Geschäfts systematisch behindert zu haben.

    mk/ys

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  • 20.11.2018 Uhrenexporte nehmen im Oktober wieder zu

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    Uhrenexporte nehmen im Oktober wieder zu

    20.11.2018 | 08:35:00

    Biel (awp) - Die Schweizer Uhrenhersteller haben im Oktober mehr Uhren ins Ausland verkauft als im Vorjahresmonat. Damit sind die Uhrenexporte nach dem Rückgang im September wieder zu Wachstum zurückgekehrt.

    Die Uhrenexporte nahmen im Berichtsmonat konkret um 7,2 Prozent auf 1,99 Milliarden Franken zu, wie der Verband der Uhrenindustrie (FH) am Dienstag mitteilte. Nach zehn Monaten liegen die Uhrenexporte mit 7,5 Prozent im Plus.

    Gut haben sich die Bestellungen von Schweizer Uhren in den drei grössten Absatzmärkten entwickelt. Die Exporte nach Hongkong (+10%), in die USA (+11%) und nach China (+24%) legten allesamt zweistellig zu. In den vergangenen Wochen wuchsen die Sorgen am Markt, die Nachfrage nach Uhren könnte in China nachlassen.

    Erholt hat sich auch der Absatz in Europa, wo die Uhrenexporte nach Grossbritannien um 5,0 Prozent, nach Deutschland um 8,7 Prozent und nach Frankreich um knapp 12 Prozent wuchsen. Einen leichten Rückgang verzeichnete Japan, was der Verband mit der hohen Vorgabe aus dem Vorjahr begründete.

    Bei den Preissegmenten hätten sich derweil grosse Unterschiede ergeben, hiess es weiter. Während die Exporte günstigerer Uhren mit Exportpreisen von unter 200 Franken wertmässig um 7,4 Prozent zurückgefallen sind, legte vor allem der Export von Uhren zu Preisen von über 3'000 Franken mit 12 Prozent stark zu.

    mk/cf

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  • 19.11.2018 Luxusgüteraktien verlieren weiter - Vor allem Swatch-Titel unter Druck

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    Luxusgüteraktien verlieren weiter - Vor allem Swatch-Titel unter Druck

    19.11.2018 | 10:24:36

    Zürich (awp) - Die Aktien der Schmuck- und Uhrenhersteller Richemont und Swatch sind am Montag in einem freundlichen Marktumfeld schwach in die neue Börsenwoche gestartet. Die Papiere setzen damit die deutliche Abwärtsbewegung, die seit dem Frühsommer anhält, fort. Am Berichtstag schickten die Einschätzungen von Merrill Lynch und Mainfirst vor allem die Swatch-Titel auf Talfahrt. Die Analysten gehen von einem Rückgang der Nachfrage nach Luxusgütern in dem für die Branche wichtigsten Markt China aus.

    Merrill Lynch reduzierte das Kursziel für die Swatch-Inhaberaktie um 100 auf noch 275 Franken und beliess das Rating auf "Underperform". Das Rating von Mainfirst steht neu bei "Neutral" nach zuvor "Outperform", während das Kursziel auf 340 von 500 Franken ebenfalls stark zurückgenommen wurde. An der Börse rutschen die Inhabertitel des Uhrenkonzerns bis um 10.20 Uhr um 2,4 Prozent auf 309,30 Franken ab und liegen am Ende des SMI, der 0,20 Prozent dazugewinnt.

    Im Vergleich mit dem Branchennachbar Swatch büssen Richemont weniger stark an Wert ein. Derzeit verlieren sie 0,5 Prozent auf 66,64 Franken. Für den Genfer Konzern senkte Merrill Lynch das Kursziel zwar um 20 auf 80 Franken, die Bank empfiehlt die Titel aber nach wie vor zum "Kauf".

    Allgemein gehen die Analysten von Merrill Lynch von einer spürbaren Verlangsamung der Konsumenten-Nachfrage in China aus. Dies habe eine Reise ins "Reich der Mitte" und eine Analyse des dortigen Marktes bestätigt. Nicht alle Firmen seien davon gleichermassen betroffen, etwas grösser sei der Einfluss bei Uhrenherstellern wie Richemont und Swatch. Insgesamt bleibe die Nachfrage in China als Wachstumstreiber für die Luxusgüter-Branche aber weiterhin intakt, hiess es weiter.

    Die Analysten von Mainfirst rechnen bei Swatch im zweiten Halbjahr 2018 und im Geschäftsjahr 2019 zwar mit Umsatz- und Gewinnwachstum. Dieses dürfte aber unter den Erwartungen des Marktes liegen, so der Kommentar. Insbesondere in Asien flaue das Konsumenteninteresse ab. Die Gewinnschätzungen für die nächsten drei Jahre werde man daher um durchschnittlich 19 Prozent reduzieren. Swatch weist im Vergleich zu Richemont ein etwas stärkeres Exposure in China aus und ist auch stärker vom Grosshandel abhängig.

    mk/cf

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  • 09.11.2018 Richemont-Aktien brechen nach schwachem Halbjahresausweis ein

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    Richemont-Aktien brechen nach schwachem Halbjahresausweis ein

    09.11.2018 | 10:39:14

    Zürich (awp) - An der Börse sind die Papiere der Schmuck- und Uhrenhändlers Richemont nach Vorlage eines enttäuschenden Halbjahresberichts eingebrochen. Trotz einer nach wie vor guten Performance im Schmuckgeschäft verfehlte Richemont die Vorgaben der Analysten mit dem Umsatz und dem Betriebsergebnis klar.

    Bis um 09.45 Uhr verlieren die Richemont-Titel 6,2 Prozent auf 69,22 Franken, währendem der Gesamtmarkt (SMI) um 0,64 Prozent nachgibt. Im Sog von Richemont werden auch Swatch Group in die Tiefe gezogen. Die Aktien des Bieler Uhrenkonzerns sacken um 5,1 Prozent ab.

    Analysten zufolge liegt der Konzernumsatz von Richemont für die Monate April bis September am unteren Ende der Erwartungsbandbreite. Dabei habe das bereinigte Umsatzplus von 8 Prozent in Lokalwährungen "kaum jemanden vom Hocker" gerissen, so ein Händler.

    Die Erwartungen zum EBIT wurden deutlich verpasst. Die Margenverwässerung im Zusammenhang mit dem Ausbau des Onlinevertriebs durch die Zukäufe von Yoox-Net-a-Porter und Watchfinder hatte man zwar auf dem Radar, doch sei die Verwässerung wohl stärker gewesen als befürchtet. Auch der auf dem immateriellen Anlagevermögen vollzogene Abschreiber sei höher als erwartet ausgefallen, heisst es bei der ZKB.

    Weiter verwiesen Analysten auf die Wachstumsverlangsamung im September. Diese sei am Markt wohl noch nicht zur Genüge berücksichtigt worden, so Patrik Schwendimann von der ZKB. Die rückläufige Schweizer Uhrenexporte im September und die eher schwache Detailhandelsstatistik in Hongkong hätten aber Hinweise geliefert.

    Der Grund für die Delle im September sei das Asien-Geschäft, liess denn auch Richemont-Finanzchef Burkhart Grund an einer Telefonkonferenz verlauten. Im wichtigen Markt Hongkong seien aufgrund des Taifuns "Mangkhut" die Shops während mehrerer Tage geschlossen geblieben. Dies habe chinesische Einkaufstouristen davon abgehalten, in die ehemalige britische Kolonie zu reisen. Rund zwei Drittel ihrer Luxusgüterkäufe tätigen Chinesen auf Reisen.

    Positiv bewerten Analysten derweil das anhaltend starke Wachstum und die Margensteigerung im Schmuckgeschäft. Und darüber hinaus sei das operative Ergebnis von einer Reihe einmaliger Effekte belastet worden, die künftig wegfallen würden.

    mk/ra

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  • 02.11.2018 Uhrentitel klettern mit Entspannung im Handelsstreit in die Höhe

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    Uhrentitel klettern mit Entspannung im Handelsstreit in die Höhe

    02.11.2018 | 10:27:14

    Zürich (awp) - An der Schweizer Börse verleihen die Aussichten auf eine Lösung im Handelsstreit zwischen den USA und China den Zyklikern Auftrieb. Vor allem die Aktien der Schmuck- und Uhrenkonzerne Swatch und Richemont profitieren davon und verteuern sich stark. Chinesen sind für die Luxusgüterindustrie die wichtigste Kundengruppe und China dürfe in Zukunft der Wachstumstreiber für die Branche bleiben.

    Insofern überrascht es nicht, dass die Luxusgüterwerte mit der Aussicht auf einen Handelsvertrag zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften der Welt zulegen. Internationale Konzerne wie die LVMH-Gruppe oder Kering rücken bis um 10.15 Uhr um 3,1 Prozent beziehungsweise 6,1 Prozent vor.

    Hierzulande gewinnen die Inhabertitel von Swatch 4,7 Prozent und die Aktien von Richemont um 4,1 Prozent. Sie stehen an der Spitze des SMI, der wegen der Abgaben der defensiven Schwergewichte Roche, Novartis und Nestlé lediglich um 0,23 Prozent zulegen kann.

    In den vergangenen Monaten hatten die Spannungen in den Handelsbeziehungen zwischen den USA und China und die Frage, welche Auswirkungen ein Handelskrieg auf die Konsumentenstimmung im "Reich der Mitte" haben könnte, auf die Kurse der Luxusgüterwerte gedrückt. Bis am gestrigen Donnerstag wiesen Swatch eine Jahresperformance von -14 Prozent und Richemont eine solche von -16 Prozent aus. Im Vergleich dazu hatte der SMI seit Jahresbeginn bis gestern um knapp 4 Prozent nachgegeben.

    Wie wichtig der chinesische Markt für die Branche ist, zeigen Auswertungen des Wirtschaftsberaters Bain und des italienischen Luxusgüterverbands "Fondazione Altagamma". Demnach waren Chinesen im Jahr 2017 für rund einen Drittel der weltweiten Luxusgüterkäufe verantwortlich. Noch höher sind die Anteile der Chinesen an den Verkäufen von Swatch und Richemont. Sie liegen gemäss Schätzungen der Bank Morgan Stanley bei 53 Prozent (Swatch) beziehungsweise 44% (Richemont).

    mk/uh

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  • 24.10.2018 Swatch- und Richemont-Aktien nach guten Zahlen der Konkurrenz im Plus

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    Swatch- und Richemont-Aktien nach guten Zahlen der Konkurrenz im Plus

    24.10.2018 | 09:44:04

    Zürich (awp) - Die Aktien der Uhren- und Luxusgüterhersteller Swatch und Richemont haben nach Verlusten am Vortag zu einer Aufholjagd angesetzt.

    So notiert Richemont um 10.00 Uhr mit 69,90 Franken 0,6 Prozent im Plus. Swatch steigen um 0,9 Prozent auf 322,40 Franken. Als Grund für die bessere Notierung sehen Analysten die Quartalszahlen des französischen Konkurrenten Kering, die besser als erwartet ausgefallen sind. Zu Kering zählen unter anderem Marken wie Gucci, Brioni oder Ulysse Nardin.

    Zudem zeichnet sich in China trotz Handesstreit mit den USA keine Wachstumsverlangsamung ab, meinen Händler. Um das Wachstum hoch zu halten, hat die chinesische Regierung kürzlich ein Investitionsprogramm gestartet. China ist ein zentraler Absatzmarkt für Swatch und Richemont.

    lie/rw

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  • 18.10.2018 Uhrenaktien nach enttäuschenden Exportdaten unter Druck

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    The Swatch Grp N --- --- --- --- --- ---
    The Swatch Grp I --- --- --- --- --- ---

    Story

    Uhrenaktien nach enttäuschenden Exportdaten unter Druck

    18.10.2018 | 09:52:21

    Zürich (awp) - An der Schweizer Börse verlieren die Titel der Schmuck- und Uhrenkonzerne Swatch und Richemont am Donnerstag in einem ansonsten fester tendierenden Gesamtmarkt klar an Wert. Enttäuschende Daten zu den Uhrenexporten belasten die Papiere. Die Ausfuhren sind im September gegenüber dem Vorjahr um knapp 7 Prozent zurückgegangen, während Analysten von einem weiteren Wachstum ausgegangen sind.

    Bis um 10.40 Uhr fallen die Inhaberaktien der Swatch Group um 1,8 Prozent auf 335,30 Franken, und die Titel von Richemont gehen um 1,6 Prozent auf 71,16 Franken zurück. Demgegenüber gewinnt der Gesamtmarkt gemessen am Leitindex SMI 0,75 Prozent dazu, wobei die Pharmaschwergewichte Roche (+1,7%) und Novartis (+2,2%) den Index in die Höhe treiben.

    Bei den Luxusgüteraktien setzt sich der Abwärtstrend dagegen fort. Mitte Mai mussten für eine Richemont-Aktie noch rund 100 Franken und für Swatch knapp 500 Franken bezahlt werden. Seither verbilligten sich Swatch um einen Drittel und Richemont fielen um rund 30 Prozent zurück.

    Die neusten Daten zu den Uhrenexporten drücken die Papiere nun weiter nach unten. Sie seien im September klar schlechter als erwartet ausgefallen und hätten seine Schätzungen um 10 Prozent verfehlt, hält ZKB-Analyst Patrik Schwendimann in einem Kommentar fest. Zwar dürfe ein einzelner Monat nie überbewertet werden, doch seien die September-Zahlen trotzdem eine Enttäuschung.

    Immerhin entwickelten sich die Ausfuhren von Schweizer Uhren in die drei für die Branche wichtigsten Märkte Hongkong (+3,5%), Festlandchina (+17%) und USA (-3,0%) besser als die Gesamtstatistik. Nun gehe es darum, die weitere Entwicklung genau zu verfolgen, vor allem da zuletzt an der Börse die Sorge vor einer Eintrübung des Marktumfelds zugenommen habe, warnt Schwendimann.

    Verunsicherte Uhrenhändler

    Mit Blick auf die September-Exporte geht der ZKB-Analyst davon aus, dass die Statistik von der Verunsicherung der Detailhändler und der vorsichtigen Lagerpolitik der Produzenten massgeblich belastet wurde. Dagegen dürften die Endverkäufe an die Konsumenten weiterhin wachsen, worauf zumindest die jüngsten Branchenzahlen hinweisen.

    Auch bei BaaderHelvea spricht man von einer Enttäuschung für die Uhrenbranche im September. Dies sei der erste Rückgang der Exporte eines Monats seit April 2017. Positiv habe der chinesische Markt überrascht, der sich weiterhin gut entwickle. Schwächer als erwartet habe sich das Geschäft etwa in Hongkong auch aufgrund der starken Vorjahres entwickelt und in Grossbritannien wohl im Zusammenhang mit Brexit-Sorgen.

    Laut den Analysten von Société Générale mehren sich derzeit die Anzeichen, dass das Wachstum am Luxusgütermarkt zurückgehen wird. Die Währungen in den Schwellenländern hätten sich abgeschwächt, der Internationale Währungsfonds (IWF) habe die Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft gesenkt und die Konsumentenstimmung auf dem Globus verschlechtere sich, lauten einige Gründe, die wenig Gutes verheissen. Jedoch sprechen laut Studie die anhaltend starke US-Nachfrage sowie die nach wie vor gute Stimmung in China auf ein Soft Landing am Luxusgütermarkt hin.

    mk/ys

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG