Logo money-net.ch
  • Markt news: Helvetia Hldg N

Einfache Suche
  • Erweiterte Suche
  • 21.12.2018 Helvetia: André Keller wird neuer Anlagechef - Honegger geht in Ruhestand

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Helvetia Hldg N 604.50 +1.50 +0.25% 637.50 527.00 13'438

    Story

    Helvetia: André Keller wird neuer Anlagechef - Honegger geht in Ruhestand

    21.12.2018 | 08:02:00

    Zürich (awp) - Der Versicherer Helvetia erhält ab April einen neuen Anlagechef: André Keller sei zum Chief Investment Officer ernannt worden, teilte der Konzern am Freitag in einem Communiqué mit.

    Er übernehme das Amt von Ralph-Thomas Honegger, der ab April auf eigenen Wunsch in den Ruhestand gehe. Honegger wurde 1997 Mitglied der Geschäftsleitung Schweiz von Helvetia und 2002 Chief Investment Officer.

    Sein Nachfolger André Keller sei seit über 20 Jahren in der Versicherungsbranche im In- und Ausland tätig, hiess es. Zuletzt war der 49-Jährige Chief Investment Officer der AXA XL und XL Group in den USA.

    Bis 2014 leitete Keller das Asset Management beim Versicherer Nationale Suisse, der mit der Helvetia zusammengelegt wurde. Davor bekleidete er von 1998 bis 2009 verschiedene Funktionen im Asset Management beim Rückversicherer Swiss Re.

    jb/tt

    Drucken
  • 16.10.2018 Helvetia Anlagestiftung erhöht Kapital für Anlagegruppe Immobilien Schweiz

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Helvetia Hldg N 604.50 +1.50 +0.25% 637.50 527.00 13'438

    Story

    Helvetia Anlagestiftung erhöht Kapital für Anlagegruppe Immobilien Schweiz

    16.10.2018 | 06:57:00

    Basel (awp) - Die Helvetia Anlagestiftung erhöht das Kapital für die Anlagegruppe Immobilien Schweiz um 150 Millionen Franken. Die Zeichnungsfrist dauert vom 9. November bis am 7. Dezember 2018.

    Dies sei bereits die dritte Kapitalerhöhung, wie die Helvetia Anlagestiftung am Dienstag in einem Communiqué mitteilte. Grund dafür sei die grosse Nachfrage von Pensionskassen nach Anlagemöglichkeiten in Schweizer Immobilien.

    Die Anlagegruppe Immobilien Schweiz der Helvetia Anlagestiftung habe seit der Lancierung im Herbst 2012 600 Millionen Franken direkt in vorwiegend Wohnimmobilien und Liegenschaften mit gemischter Nutzung an wirtschaftlich attraktiven Standorten in der Schweiz investiert.

    Der Marktwert der fertigen Bauten sei in den letzten beiden Jahren um rund 200 Millionen Franken gestiegen. Derzeit würden weitere Akquisitionen im Umfang von 100 Millionen Franken geprüft, schrieb die Anlagestiftung weiter.

    Die Helvetia Anlagestiftung bietet seit 1993 autonomen und halbautonomen Pensionskassen in der Schweiz die Möglichkeit, ihr Anlagevermögen in verschiedene Anlagegruppen (Aktien, Obligationen, Immobilien, Hypotheken und gemischte Anlagegruppen) zu investieren. Insgesamt verwaltet die Helvetia Anlagestiftung ein Vermögen von rund 1 Milliarde Franken. Das Geld stammt von mehr als 250 Schweizer Vorsorgeeinrichtungen.

    jb/ys

    Drucken
  • 26.09.2018 Helvetia-Chef: Können noch wesentlich ausbauen

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Helvetia Hldg N 604.50 +1.50 +0.25% 637.50 527.00 13'438

    Story

    Helvetia-Chef: Können noch wesentlich ausbauen

    26.09.2018 | 06:29:05

    Zürich (awp) - Der Versicherer Helvetia investiert in die Hypothekenvermittlung und den digitalen Vertrieb, um die gehemmte Rentabilität zu steigern. "Wir wollen Helvetia agiler, innovativer und kundenzentrierter machen", erklärte Philipp Gmür, CEO des Versicherers im Gespräch mit der "Finanz und Wirtschaft".

    Helvetia habe die Ambitionen und die Mittel, das Geschäft unter effizientem Kapitaleinsatz noch erheblich auszubauen. Dabei stehe die Profitabilität jedoch stets im Vordergrund. Um die Rentabilität zu steigern, verändere die Helvetia ihr Produktsortiment und optimiere die Vermögensanlagen, erklärte Gmür.

    Zudem baue der Versicherer neue Geschäftsfelder auf, die weniger Eigenkapital binden, aber ergänzende Einnahmen liefern würden. Dazu gehöre etwa der Online-Hypothekenvermittler Moneypark, an dem Helvetia eine Mehrheitsbeteiligung von 70 Prozent hält.

    Moneypark wickelt 2-3% des Hypothekarvolumens ab

    Moneypark entwickelt sich gemäss Gmür plangemäss und sei operativ gewinnbringend. Das Unternehmen vermittelt Kreditsuchende an mehr als 100 Kreditgeber, darunter Pensionskassen und Banken. Über die Plattform seien 2 bis 3 Prozent des Hypothekarvolumens von 1000 Milliarden Franken in der Schweiz gelaufen.

    In der Schweiz erzielt Helvetia 70 Prozent des Betriebsgewinns, sieht sich aber mit dem Aufkommen digitaler Versicherungsvertriebe konfrontiert. "Deshalb erschliessen wir neue Kundenzugänge, beispielsweise im digitalen Vertrieb mit Zusatzgarantien", erklärte Gmür. Zudem sei man im Onlinevertrieb Smile.direct präsent.

    Ein Viertel des operativen Gewinns stammt bei der Helvetia von den Auslandmärkten, wo der Versicherer laut Gmür "durch ein Tal der Tränen" musste. Jetzt seien aber die notwendigen Sanierungen erledigt. Weitere Zukäufe schliesst Gmür nicht aus: "Wir sind offen und prüfen immer wieder Kaufmöglichkeiten, vor allem in Deutschland und in Spanien. Wir möchten dort in eine höhere Liga aufsteigen." Akquisitionen liessen sich aber nicht planen.

    ra/tp

    Drucken
  • 07.09.2018 Finma-Bericht: Lebensversicherer erzielen 2017 im BVG-Geschäft weniger Ertrag

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Baloise Hldg N --- --- --- --- --- ---
    Helvetia Hldg N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Finma-Bericht: Lebensversicherer erzielen 2017 im BVG-Geschäft weniger Ertrag

    07.09.2018 | 16:46:52

    Zürich (awp) - In der Schweiz haben die privaten Lebensversicherer im Jahr 2017 in der beruflichen Vorsorge aufgrund der anhaltend tiefen Zinsen auf ihren Kapitalanlagen deutlich weniger Ertrag erwirtschaftet. Und um ihre Bilanzen zu schützen, nahmen die Versicherer im BVG-Geschäft bewusst weniger Prämien ein, wie der am Freitag von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) veröffentlichte Transparenzbericht zeigt.

    Die Finma beaufsichtigt die insgesamt acht in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge tätigen Lebensversicherer, die rund einen Fünftel aller Vorsorgegelder in der Schweiz (letzter Stand Ende 2016: 1'030 Milliarden Franken) betreuen und fast die Hälfte der 4,1 Millionen aktiven Versicherten versichern. Im letzten Jahr ging das Prämienvolumen der Lebensversicherer im BVG-Geschäft um 4 Prozent auf 22 Milliarden Franken und die Zahl in der Vollversicherung gedeckten Arbeitnehmer um 3 Prozent auf 1,18 Millionen zurück, wie die Finma schreibt.

    Die rückläufige Entwicklung zeige, dass die Lebensversicherer das Neugeschäft in der Vollversicherung immer stärker beschränken, folgert die Finma im Bericht. Kein Lebensversicherer habe zusätzliche Kapazität angeboten und neue Anbieter habe es seit über zehn Jahren auch keine mehr gegeben. Die Hauptursache ortet die Finma in der ungenügenden Entschädigung, die die Institute für das notwendige Kapital zur Absicherung der Leistungsversprechen erhalten.

    Sinkende Gewinne im BVG

    Total wurden von den Lebensversicherern in der beruflichen Vorsorge Erträge in der Höhe von 7 Milliarden Franken erwirtschaftet, das sind 13 Prozent weniger als 2016. In Form von Versicherungsleistungen, Erhöhungen der technischen Rückstellungen und Überschussbeteiligungen flossen diese zu 92,1 Prozent an die Versicherten zurück. Die für das Geschäft gesetzlich vorgeschriebene Mindestquote liegt bei 90 Prozent.

    Ein Blick in die Betriebsrechnungen zeigt, dass das streng regulierte Geschäft weniger Gewinn abwirft. Laut Finma-Bericht sind die Betriebsergebnisse der acht Lebensversicherer im Berichtszeitraum um total 8 Prozent auf 554 Millionen Franken zurückgegangen.

    Ein Grund dafür sind die weiter rückläufigen Anlagerenditen: Nach 3,0 Prozent im Jahr 2015 und 2,6 Prozent 2016, habe die Buchrendite auf den Kapitalanlagen zuletzt nur noch 2,0 Prozent betragen. Insbesondere festverzinsliche Anlagen, die in der beruflichen Vorsorge einen hohen Stellenwerte geniessen, werfen im anhaltenden Tiefzinsumfeld immer weniger Rendite ab. Die Anlageperformance unter Einbezug der Wertveränderungen der Kapitalanlagen belief sich 2017 auf 2,5 Prozent, nach 3,3 Prozent im Jahr zuvor und tiefen 1,9 Prozent in 2015.

    mk/kw

    Drucken
  • 04.09.2018 Helvetia ist auf Wachstumskurs und will weiter zulegen

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Helvetia Hldg N 604.50 +1.50 +0.25% 637.50 527.00 13'438

    Story

    Helvetia ist auf Wachstumskurs und will weiter zulegen

    04.09.2018 | 13:30:00

    (Zusammenfassung)

    St.Gallen (awp) - Helvetia wächst und will auch künftig zulegen. Die Versicherungsgruppe will jedoch nicht um jeden Preis das Geschäftsvolumen vergrössern und hält sich beim Zeichnen von Neugeschäften an strikte Vorgaben. Das lässt sich unter anderem am soliden Halbjahresergebnis ablesen, das der Versicherer am Dienstag vorgelegt hat.

    In den Monaten Januar bis Juni steigerte Helvetia den Konzerngewinn auf 224 Millionen Franken nach 210 Millionen im Vorjahr, wie es in der Mitteilung hiess. Der Gewinn traf ungefähr die Erwartungen der Analysten, er hätte aber durchaus auch höher ausfallen können.

    Belastet hätten beispielsweise tiefere Kapitalerträge, erklärte Konzernchef Philipp Gmür vor den Medien. Insbesondere Aktien profitierten im vergangenen Jahr von den gut laufenden Börsen, was damals auf den gesamten Finanzanlagen ein Plus von knapp 80 Millionen Franken nach sich zog; im Halbjahr 2018 resultierte daraus nun nur ein ausgeglichenes Ergebnis.

    Als weiteren Belastungsfaktor machte Gmür Naturkatastrophen aus. Die Winterstürme Friederike und vor allem Burglind drückten auf das Resultat in der Nichtlebensversicherung. Dort verschlechterte sich im Zuge davon der für die Branche massgebende Schaden-Kostensatz um 1,4 Prozentpunkte auf 92,7 Prozent.

    Wachstum in Europa

    Freude bereitete dem Helvetia-Chef das um 5,4 Prozent auf 5,83 Milliarden Franken angewachsene Geschäftsvolumen. Um Währungseinflüsse bereinigt ergäbe sich noch ein Plus von knapp 3 Prozent. In den als gesättigt geltenden europäischen Märkten, in denen Helvetia präsent ist, gilt dies als durchaus gut.

    Wachstumstreiber war das Nichtlebensgeschäft, wobei insbesondere die europäischen Einheiten mit 7,5 Prozent überdurchschnittlich zulegten. Sie seien nach Portfoliosanierungen nun zurück auf Wachstumskurs, hiess es. Und auch im kleinen Rückversicherungsteil gewann die Gruppe an Gewicht.

    Zurückhaltend agiert Helvetia dagegen in der Lebensversicherung, wo das Volumen um 0,8 Prozent gewachsen ist. Mit Blick auf die Profitabilität setze man verstärkt auf anlagegebundene Produkte, was sich im Halbjahr gut an der Verbesserung der Neugeschäftsmarge um 0,2 Prozentpunkte auf 1,4 Prozent ablesen lasse, erklärte Finanzchef Paul Norton.

    Die Vollversicherungslösung, die in der beruflichen Vorsorge wegen des Rundumschutzes bei KMU beliebt ist, zeichnet Helvetia nur auf Basis strikter Vorgaben. Konkurrent Axa nimmt sein Angebot Anfang 2019 ganz aus dem Programm.

    Weiteres Potenzial

    Wachstumspotenzial ortet Gmür in der Nichtlebensparte, etwa beim Erschliessen neuer Kundenzugänge und Ertragsquellen, oder im Auslandsgeschäft. In den Märkten Deutschland, Spanien, Italien oder Österreich sei Helvetia ein kleiner Anbieter und man wolle Marktanteile gewinnen.

    Verschiedene Ansätze kommen zur Anwendung: In Italien profitiert die Gruppe von der Einführung einer neuen Software oder in Spanien hat eine Vertriebskooperation in der Motorrad-Versicherung den Zugang zu neuen Kunden eröffnet. Und am Heimmarkt generiert Helvetia mit Produkten rund um das Thema "Wohnen" mit dem Hypothekenverkäufer Moneypark Volumen.

    Für das Erreichen der bis 2020 angestrebten Ambition von 10 Milliarden Franken (2017: 8,5 Mrd) an Volumen, dürften Übernahmen nötig sein. Nach solchen halte man Ausschau, fügte Gmür an.

    An der Börse büssen Helvetia am frühen Nachmittag mit 0,2 Prozent weniger als der schwache Gesamtmarkt (SPI: -0,9%) ein. Analysten sprachen von soliden Resultaten, die jedoch keine Überraschungen beinhalten.

    mk/kw

    Drucken
  • 04.09.2018 Helvetia wächst im ersten Halbjahr und bleibt auf Zielkurs

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Helvetia Hldg N 604.50 +1.50 +0.25% 637.50 527.00 13'438

    Story

    Helvetia wächst im ersten Halbjahr und bleibt auf Zielkurs

    04.09.2018 | 07:45:01

    (Mit weiteren Angaben ergänzt)

    St.Gallen (awp) - Die Helvetia-Gruppe ist im ersten Halbjahr 2018 gewachsen und hat gleichzeitig auch mehr verdient. Höhere Kosten aus Naturkatastrophen sowie die im Vergleich zum Vorjahr schwächere Entwicklung an den Kapitalmärkten verhinderten allerdings einen deutlicheren Gewinnanstieg.

    Der Konzerngewinn stieg in der IFRS-Rechnung wie in etwa von Analysten erwartet auf 224 Millionen Franken nach einem Plus von 210 Millionen im Vorjahr, wie Helvetia am Dienstag mitteilte. Das im Vorjahr um Sonderfaktoren aus den 2014 getätigten Akquisitionen von Nationale Suisse und Basler Österreich bereinigte Ergebnis in Höhe von 258 Millionen wurde aber nicht erreicht.

    Nichtleben-Gewinn unter Druck

    In der Sparte Nichtleben fiel der Gewinn um 17 Prozent zurück, was Helvetia mit dem schwächeren Beitrag vonseiten der Kapitalmärkte - insbesondere bei Aktien - und den Kosten für Schäden aus den Winterstürmen Burglind und Friederike in der Schweiz und Deutschland begründete. Der im Branchenvergleich wichtige Schaden-Kostensatz verschlechterte sich dadurch um 1,4 Prozentpunkte auf 92,7 Prozent.

    Die Lebensversicherung trug 78,0 Millionen Franken zum Ergebnis bei nach 92,2 Millionen vor Jahresfrist. Dabei sei beinahe die Hälfte des Rückgangs auf die noch fortlaufenden Veränderungen im Bond-Portfolio zurückzuführen, erklärte der Versicherer. Und aufgrund der anhaltend tiefen Zinsen seien die Reserven weiter verstärkt worden, wobei dies in einem geringeren Umfang geschah als 2017.

    Die Marge auf dem Leben-Neugeschäft steigerte Helvetia um 0,2 Prozentpunkte auf 1,4 Prozent. Grund dafür ist das höhere Geschäftsvolumen bei den kapitalschonenden, anlagegebundenen Versicherungslösungen. Dieses Geschäft ist weniger von Zinsentwicklungen abhängig und wird daher im anhaltenden Tiefzinsumfeld von Versicherern bevorzugt an ihre Kunden verkauft.

    Wachstum in Europa

    Insgesamt wuchs das Geschäftsvolumen der Gruppe in den Monaten Januar bis Juni um deutliche 5,4 Prozent und erreichte 5,83 Milliarden Franken. Ein Grossteil des Anstiegs ist jedoch auf Währungseffekte zurückzuführen, in Lokalwährungen legte das Volumen noch um 2,9 Prozent zu.

    Wachstumstreiber war das Nichtlebensgeschäft, wobei insbesondere die europäischen Einheiten mit 7,5 Prozent überdurchschnittlich zulegten. Sie seien nach den Portfoliosanierungen der Vorjahre nun zurück auf Wachstumskurs, so Helvetia. Und auch im kleinen Rückversicherungsteil gewann die Gruppe an Gewicht.

    Mit Strategie auf Kurs

    Konzernchef Philipp Gmür zeigte sich in der Mitteilung erfreut über das Erreichte. Zudem komme man mit der Umsetzung der Strategie 2020 zügig voran. Helvetia hat sich zum Ziel gesetzt, das Geschäftsvolumen auf 10 Milliarden Franken zu steigern. Im Jahr 2017 stand man bei 8,5 Milliarden. Um die Ambition zu erreichen, muss der Versicherer wohl Geschäfte zukaufen.

    Man habe das Kerngeschäft weiter gestärkt und die Vertriebskanäle ausgebaut, hiess es weiter. Als Beispiele führt Helvetia etwa eine Vertriebskooperation in der spanischen Motorrad-Versicherung oder mit einem bedeutenden Händler in der Unterhaltungselektronik an. Auch wird die Kommunikation mit Kunden, etwa bei Schadenmeldungen, laufend digitaler gestaltet und um das auf Dienstleistungen rund um das Thema "Wohnen" aufgebaute Eco-System "Home" erweitert.

    mk/kw

    Drucken
  • 04.09.2018 Helvetia wächst im ersten Halbjahr

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Helvetia Hldg N 604.50 +1.50 +0.25% 637.50 527.00 13'438

    Story

    Helvetia wächst im ersten Halbjahr

    04.09.2018 | 06:17:30

    St.Gallen (awp) - Die Helvetia-Gruppe ist im ersten Halbjahr 2018 gewachsen und hat auch mehr verdient. Der Konzerngewinn der Gruppe stieg nach IFRS-Rechnungslegung auf 223,9 Millionen Franken nach einem Gewinn von 210,1 Millionen im Vorjahr. Damit lag das Ergebnis in etwa im Rahmen der Analystenerwartungen.

    Unverändert gut habe sich dabei das Nichtlebensgeschäft entwickelt, teilte der Versicherer am Dienstag weiter mit. Allerdings rutschte das Spartenergebnis aufgrund des schwächeren Beitrags vonseiten der Kapitalmärkte auf 146,8 Millionen Franken von 176,6 Millionen ab. Zudem hätten auch die Winterstürme Burglind und Friederike in der Schweiz und Deutschland höhere Belastungen nach sich gezogen.

    Die Lebensversicherung trug 78,0 Millionen Franken zum Ergebnis bei nach 92,2 Millionen vor Jahresfrist. Dabei sei beinahe die Hälfte des Rückgangs auf die noch fortlaufenden Veränderungen im Bond-Portfolio zurückzuführen. Und aufgrund der anhaltend tiefen Zinsen seien die Reserven weiter verstärkt worden, so die Helvetia.

    Das Geschäftsvolumen der Gruppe wuchs derweil um 5,4 Prozent und erreichte 5,83 Milliarden Franken. In Franken belief sich das Plus noch auf 2,9 Prozent. Die Bruttoprämieneinnahmen wurden mit 5,75 Milliarden nach 5,46 Milliarden in der Vorjahresperiode angegeben. Hauptwachstumstreiber war das Nichtlebensgeschäft, während Helvetia auch in der Rückversicherung zulegte.

    Konzernchef Philipp Gmür zeigte sich in der Mitteilung erfreut über das Erreichte. Zudem komme man mit der Umsetzung der Strategie 2020 zügig voran. Helvetia hat sich zum Ziel gesetzt, das Geschäftsvolumen auf 10 Milliarden Franken zu steigern. Überdies strebt die Gruppe in der Nichtlebensversicherung eine Combined Ratio an, die unterhalb der Schwelle von 93 Prozent liegt.

    mk/kw

    Drucken
  • 28.08.2018 Helvetia investiert in Start-up zur Sicherung von LKW-Planen

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Helvetia Hldg N 604.50 +1.50 +0.25% 637.50 527.00 13'438

    Story

    Helvetia investiert in Start-up zur Sicherung von LKW-Planen

    28.08.2018 | 07:30:00

    St. Gallen (awp) - Der Versicherer Helvetia investiert über seine Tochter, den Helvetia Venture Fund, in das deutsche Start-up Alarmplane.de. Das Unternehmen biete ein Alarmsystem für LKW-Planen an, mit dem sich die Ladung vor Dieben schützen lasse, die die Plane aufschlitzen, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Mit dem zusätzlichen Geld will das Start-up Marketing und Vertrieb ausbauen.

    Der Schutz für Planen und Türen von Lastkraftwagen und Sattelschleppern sei kostengünstig und einfach nachzurüsten, so die Mitteilung weiter. Wird die Plane aufgeschnitten, ertöne ein lautes Alarmsignal. Zusätzlich könne sich auch der Halter über den Vorfall informieren lassen und erhält unter anderem die Standortinformationen zugeschickt.

    Helvetia ist nach eigenen Angaben einer der führenden Transportversicherer in Deutschland. Die Kunden profitieren durch die Beteiligung an Alarmplane.de von speziellen Konditionen wie einem Prämiennachlass von bis zu 50 Prozent beim Einbau eine solchen Alarmplane.

    dm/rw

    Drucken
  • 13.07.2018 Korr: Helvetia investiert in weitere Finanzierungsrunde der BlueID GmbH

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Helvetia Hldg N 604.50 +1.50 +0.25% 637.50 527.00 13'438

    Story

    Korr: Helvetia investiert in weitere Finanzierungsrunde der BlueID GmbH

    13.07.2018 | 06:47:37

    (Die Investitionssumme wird gestrichen. Der Helvetia Venture Fund verfügt über eine Gesamtinvestitionssumme von 55 Millionen Franken)

    St. Gallen (awp) - Der Versicherer Helvetia investiert über seine Tochter, den Helvetia Venture Fund, erneut in das Münchner Startup BlueID GmbH. Bereits im Mai 2017 hatte sich Helvetia an dem Unternehmen beteiligt, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Genaue Angaben zur investierten Summe werden allerdings keine gemacht.

    BlueID bietet zertifizierte Produkte für die digitale Verwaltung und Berechtigung von Zutritts- und Schliesssystemen an. Ziel ist es, die physische Zugangskontrolle mittels einer cloudbasierten Lösung zu vereinfachen. Nutzer können dann jede Art von Offline-Objekt herstellerunabhängig öffnen. Mit den Mitteln der neuen Finanzierungsrunde will BlueID die Expansion in den Anlagenbereich vorantreiben.

    Laut Helvetia ist die Zutrittsteuerung für Versicherungen beim aktiven Management von Risiken von zentraler Bedeutung. Damit würden neue Geschäftsmodelle und Versicherungslösungen ermöglicht.

    dm/kw

    Drucken
  • 13.07.2018 Helvetia investiert 55 Mio Franken in weitere Finanzierungsrunde der BlueID GmbH

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Helvetia Hldg N 604.50 +1.50 +0.25% 637.50 527.00 13'438

    Story

    Helvetia investiert 55 Mio Franken in weitere Finanzierungsrunde der BlueID GmbH

    13.07.2018 | 06:12:25

    St. Gallen (awp) - Der Versicherer Helvetia investiert über seine Tochter, den Helvetia Venture Fund, weitere 55 Millionen Franken in das Münchner Startup BlueID GmbH. Bereits im Mai 2017 hatte sich Helvetia an dem Unternehmen beteiligt, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

    BlueID bietet zertifizierte Produkte für die digitale Verwaltung und Berechtigung von Zutritts- und Schliesssystemen an. Ziel ist es, die physische Zugangskontrolle mittels einer cloudbasierten Lösung zu vereinfachen. Nutzer können dann jede Art von Offline-Objekt herstellerunabhängig öffnen. Mit den Mitteln der neuen Finanzierungsrunde will BlueID die Expansion in den Anlagenbereich vorantreiben.

    Laut Helvetia ist die Zutrittsteuerung für Versicherungen beim aktiven Management von Risiken von zentraler Bedeutung. Damit würden neue Geschäftsmodelle und Versicherungslösungen ermöglicht.

    dm/kw

    Drucken
  • 06.06.2018 Studie: KMU blicken zuversichtlich in die Zukunft - Veränderungen bieten Chancen

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    BDO N --- --- --- --- --- ---
    Helvetia Hldg N 604.50 +1.50 +0.25% 637.50 527.00 13'438

    Story

    Studie: KMU blicken zuversichtlich in die Zukunft - Veränderungen bieten Chancen

    06.06.2018 | 11:55:00

    Zürich (awp) - Für die Schweizer KMU dürfte sich in den nächsten Jahren vor allem mit Blick auf die technologischen Entwicklungen einiges verändern. Die Unternehmen sehen darin jedoch eher Chancen als Risiken, wie der von der Fachhochschule St. Gallen am Mittwoch veröffentlichte "KMU Spiegel 2018" zeigt.

    In den kommenden zehn Jahren rechnen laut Studie mehr als zwei Drittel der Schweizer KMU mit starken Veränderungen, die ihr Markt- und Wettbewerbsumfeld prägen dürften. Dabei werden von der Mehrheit der Befragten der technologische Wandel und die sich verändernden Bedürfnisse der Kunden als Haupttreiber gesehen.

    Weniger stark schätzen die Firmen den Einfluss neuer Gesetze oder der Konkurrenz sowohl aus dem In- wie auch aus dem Ausland auf das künftige Geschäft ein. Und kaum als Treiber werden von den KMU derzeit konjunkturelle Entwicklungen und Wechselkursveränderungen wahrgenommen.

    Der sich abzeichnende Wandel scheint den KMU jedoch kaum Sorgen zu bereiten, vielmehr blicken sie optimistisch in die Zukunft. Mehr als die Hälfte aller Befragten sieht in den Veränderungen eher Chancen, während für lediglich ein Fünftel die Risiken überwiegen.

    Digitalisierung als Chance

    Als Chancen für ihr Geschäftsmodell gaben die KMU etwa Aspekte der Digitalisierung und die Nutzung neuer Technologien an. Dies sei besonders in der Informations- und Kommunikationsbranche der Fall gewesen, so die Mitteilung. Aber auch die Fokussierung auf bestimmte Marktnischen sowie die Schweiz als Zeichen für Qualität und Zuverlässigkeit würden als Chancen verstanden.

    Auf der Gegenseite zählen Preiszerfall, Kostendruck gepaart mit sinkenden Margen sowie die wachsende Globalisierung und der damit zunehmende internationale Wettbewerb zu den Risiken. Und auch die rückläufige Kundentreue, neue Kundenbedürfnisse und der Fachkräftemangel werden dazu gezählt.

    Beim Thema Umsatzentwicklung überwiegen bei den KMU die positiven Erwartungen, so die Fachhochschule St.Gallen. Lediglich bei der Gewinnmarge rechnen KMU aus beinahe allen Bereichen mit einer eher rückläufigen Entwicklung in diesem Jahr.

    Die Fachhochschule St.Gallen hat die Online-Umfrage zum "KMU Spiegel 2018" mit Unterstützung der Helvetia Versicherungen und BDO Schweiz zwischen Januar und Februar landesweit durchgeführt. Die Stichprobe umfasst insgesamt 577 Unternehmen. Bei den Recherchen seien zudem die Ergebnisse weiterer Untersuchungen und Analysen von Branchenverbänden, Institutionen oder Unternehmen eingeflossen, heisst es.

    mk/tp

    Drucken
  • 01.06.2018 Investis, Helvetia und Ringier beteiligen sich an Immobilien-Start-up Flatfox

    Investis, Helvetia und Ringier beteiligen sich an Immobilien-Start-up Flatfox

    01.06.2018 | 07:15:00

    Zürich (awp) - Der digitale Immobiliendienstleister Flatfox hat prominente Investoren gewinnen können. Im Rahmen einer Finanzierungsrunde beteiligen sich die Immobiliengruppe Investis, Ringier Digital Ventures sowie der Helvetia Venture Fund an dem Zürcher Jungunternehmen. Über die Höhe der Investitionen werden keine Angaben gemacht.

    Investis hat dabei 10,8% des Flatfox-Kapitals erworben, wie das Immobilienunternehmen am Freitag mitteilt. Die beiden anderen Investoren machen in jeweiligen Medienmitteilungen keine genaueren Angaben über ihre Beteiligung. Flatfox stellt laut den Angaben Privatpersonen und professionellen Verwaltungen eine Plattform für den "voll digitalisierten Vermietungsprozess von Wohnimmobilien" zur Verfügung.

    Zwischen dem Investis-Unternehmen Privera und Flatfox gebe es bereits eine "erfolgreiche Geschäftsbeziehung", schreibt Investis. Ebenso verfügt die Helvetia Versicherung bereits über eine Zusammenarbeit mit dem Jungunternehmen in den Bereichen Immobilienbewirtschaftung und Vertrieb von Versicherungen: Flatfox sei ein Teil des Eco-Systems "Home", mit dem Helvetia alle Kundenbedürfnisse rund ums Thema Wohnen aus einer Hand abdecke, so der Versicherer.

    Die 2012 gegründete Flatfox will mit dem neuen Kapital das Unternehmen "inhaltlich wie auch geografisch in der Schweiz ausbauen", wie den Mitteilungen weiter zu entnehmen ist. Zudem sollen laut den Angaben die bestehenden Geschäftsbeziehungen weiter gestärkt, das Produkt weiterentwickelt und neue Kunden akquiriert werden.

    tp/cf

    Drucken
  • 31.05.2018 Helvetia verzeichnet 2017 rückläufige BVG-Prämieneinnahmen

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Helvetia Hldg N 604.50 +1.50 +0.25% 637.50 527.00 13'438

    Story

    Helvetia verzeichnet 2017 rückläufige BVG-Prämieneinnahmen

    31.05.2018 | 06:37:23

    St. Gallen (awp) - Die Versicherungsgruppe Helvetia ist in der beruflichen Vorsorge gemessen an den Prämieneinahmen im vergangenen Jahr geschrumpft. Zurückzuführen ist dies auf die Zurückhaltung bei der Zeichnung von Neugeschäft. Der Versicherer sieht düstere Wolken am Horizont und fordert dringend eine Reform der zweiten Säule.

    Das Prämienvolumen verminderte 2017 sich insgesamt um 3,6 Prozent auf 2,56 Milliarden Franken, wie Helvetia am Donnerstag mitteilte. Während sich dabei die sogenannten periodischen Prämien mit einem Zuwachs von 0,5 Prozent stabil entwickelten, verminderten sich die Einmaleinlagen um 7,2 Prozent auf 1,34 Milliarden. Den Rückgang begründet der Versicherer mit dem Wegfall eines Einmaleffekts aus dem Vorjahr sowie der zurückhaltenden Zeichnung von Neugeschäft.

    Die Anzahl der Versicherten stieg um 1,7 Prozent auf 226'168. Die Zahl der Kollektivverträge nahm allerdings um 1,7 Prozent auf 17'498 ab. Der Versicherer begründet dies mit "realitätsfremden" Parametern, weshalb er bei der Zeichnung von Neugeschäft in der Vollversicherung weiterhin zurückhaltend bleibe.

    Der Betriebsaufwand erhöhte sich 2017 um 11 Millionen auf 99,7 Millionen. Der Aufwand pro aktiv versicherte Person nahm um 51 Franken auf 479 Franken zu. Das Betriebsergebnis belief auf 57,8 Millionen, was 3,8 Prozent weniger als im Vorjahr ist. Insgesamt habe Helvetia im Geschäft mit der beruflichen vorsorge 2017 ein solides Ergebnis erzielt, hiess es weiter.

    Die Perspektiven zeichnet der Versicherer allerdings düster. Dauere die Tiefzinsphase weiter an und würden die Rahmenbedingungen nicht angepasst, so könnten die sogenannten Umwandlungssatzverluste gemäss Modellberechnungen bis 2027 um bis zum Dreifachen ansteigen, hiess es in der Mitteilung.

    Helvetia fordert deshalb dringen die Reform der zweiten Säule. Es brauche zwingend eine Senkung des BVG-Mindestumwandlungssatzes.

    sig/rw

    Drucken
  • 22.05.2018 Helvetia-Chef will Auslandsgeschäft stärken - Wenn möglich mit Übernahmen

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Helvetia Hldg N 604.50 +1.50 +0.25% 637.50 527.00 13'438

    Story

    Helvetia-Chef will Auslandsgeschäft stärken - Wenn möglich mit Übernahmen

    22.05.2018 | 08:09:32

    Zürich (awp) - Die Versicherungsgruppe Helvetia verfolgt die Ambition, das Geschäftsvolumen von derzeit 8,5 Milliarden Franken auf 10 Milliarden zu steigern. "Die Wachstumsambition soll unterstreichen, dass wir ein aktiver Player am Markt bleiben wollen", erklärte Firmenchef Philipp Gmür im Interview mit dem Finanzportal cash.ch vom Dienstag. Sollten sich Gelegenheiten bieten, werde man Portefeuilles oder Gesellschaften akquirieren. Das eigentliche Ziel bleibe aber die Devise "Profitabilität vor Wachstum".

    Stärken will Helvetia vor allem das Auslandsgeschäft, insbesondere in Deutschland und Spanien. "Aber es müssen Übernahmeziele sein, die zu unserem Geschäftsmix passen", so Gmür weiter. Die Ziele seien dünn gesät, und man werde sich bei der Suche Zeit lassen. Dabei stehe eher eine Verstärkung im Nichtlebensgeschäft anstatt in der Lebensparte im Fokus. Der Eintritt in neue Märkte sei derweil nicht geplant.

    Die Helvetia-Aktie sei eine Dividendenstory, so Gmür weiter. "Wir streben bekanntlich eine Ausschüttungsquote von 40 bis 50 Prozent an. Und wir wollen in der laufenden Strategieperiode mindestens 1 Milliarde Franken an Dividenden ausschütten." Und laut Gmür dürfen die Anleger davon ausgehen, dass der Versicherer, ausserordentliche Ereignisse vorbehalten, für 2018 nicht weniger Dividende ausschütten wird als die zuletzt bezahlten 23 Franken je Titel.

    mk/rw

    Drucken
  • 17.05.2018 Helvetia will mit Eco-System "Home" Ertragsquellen erschliessen

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Helvetia Hldg N 604.50 +1.50 +0.25% 637.50 527.00 13'438

    Story

    Helvetia will mit Eco-System "Home" Ertragsquellen erschliessen

    17.05.2018 | 13:00:06

    Zürich (awp) - In einem in der Versicherungsbranche zunehmend digital werdenden Geschäftsumfeld sucht auch Helvetia nach Wegen, um Kunden dazuzugewinnen und neue Ertragsquellen zu erschliessen. Eine Chance dazu sieht die Gruppe in sogenannten Eco-Systemen, die dem Kunden von einem Bedürfnis ausgehend auf einfache Art und Weise den Zugang zu einem Strauss von damit verbundenen Dienstleistungen eröffnen soll.

    In einem Gespräch mit Journalisten erklärten Firmenchef Philipp Gmür und Martin Tschopp, Leiter Unternehmensentwicklung, wie sich Helvetia mit dem Eco-System "Home" am Markt positionieren und sich bietende Chancen nutzen will. Helvetia lege derzeit mit Unterstützung des Helvetia Innovation Lab an der Universität St. Gallen die ganze Kraft in den Aufbau des Systems "Home", sagte Gmür. Lösungen zu Themenbereichen wie etwa "Mobility" könnten aber zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls erarbeitet werden.

    Moneypark als Basis

    Als Anker des Eco-Systems "Home" dient Helvetia der Hypothekenvermittler Moneypark, an dem die Gruppe massgeblich beteiligt ist. Gmür unterstrich jedoch, dass Moneypark unabhängig den Kunden Hypotheken von rund 100 Anbietern am Schweizer Markt anbietet. Es sei grundsätzlich nicht das Ziel von Helvetia, den Absatz eigener Hypotheken im grossen Stile via Moneypark zu fördern.

    Vielmehr biete Moneypark in einem wachsenden Markt eine willkommene Ertragsquelle, so Gmür. Bei anhaltend tiefen Zinsen profitiere der Broker von der weiterhin wachsenden Nachfrage nach Hypotheken. Und sollten die Zinsen steigen, gewänne die Beratung von Moneypark an Bedeutung.

    Breites Angebot dank Partnern

    Ausgehend vom "Kunden-Touchpoint" Moneypark, versucht Helvetia, traditionelle Angebote wie immobiliennahe Sachversicherungen und Vorsorgelösungen insbesondere auch an Neukunden zu verkaufen. Und gleichzeitig baut der Versicherer gemeinsam mit Partnern entlang der Wertschöpfungskette des Eco-Systems "Home" ein Netzwerk mit innovativen Dienstleistungen zu den Themen Wohnen und Immobilien auf.

    Als Beispiele dafür nannte Martin Tschopp etwa das inhouse entwickelte und in eine eigenständige Firma überführte Start-up Mitipi. Die zugrundeliegende Geschäftsidee ist ein virtueller Mitbewohner, der bei Abwesenheit der Bewohner den Eindruck vermitteln soll, es wäre jemand zuhause und so Einbrecher abschreckt. Derweil hat sich der Helvetia Venture Fund, der mit insgesamt 55 Millionen Franken ausgestattet ist, am Zürcher Start-up PriceHubble beteiligt. PriceHubble ist im Kern ein Tool zur Online-Bewertung von Immobilien.

    "Business Eco-Systeme werden das Leben der Kunden vereinfachen", ist Gmür überzeugt. Durch ein gemeinsames Angebot verschiedener Partner, könne der Kunde seine Bedürfnisse "einfach, bequem und lückenlos" aus einer Hand decken.

    mk/tp

    Drucken

Keine Schlagzeilen gefunden.
Datenquelle:  SIX Financial Information AG