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  • 13.03.2019 Straumann führt ClearCorrect in Europa ein

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Straumann Hldg N 791.50 -5.00 -0.63% 828.00 581.50 26'288

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    Straumann führt ClearCorrect in Europa ein

    13.03.2019 | 09:30:00

    Zürich (awp) - Der Dentalimplantathersteller Straumann startet sein Geschäft mit transparenten Zahnschienen nun auch in Europa. Zudem wird eine Reihe neuer Produkte, darunter Implantate, Scanner, 3D-Drucker und Softwarelösungen lanciert. Diese präsentiert Straumann an der diesjährigen Branchenmesse IDS, die vom 12. bis 16 März in Köln stattfindet.

    2016 war Straumann mit der Übernahme von ClearCorrect, ein amerikanischer Hersteller von transparenten Zahnschienen (Aligner), in den Kieferorthopädie-Markt eingestiegen. ClearCorrect produzierte vornehmlich für den US-Markt, in dem gemäss einer Mitteilung vom Mittwoch die Zahl der behandelten Fälle 2018 um 61 Prozent anstieg.

    Anfang Jahr führte Straumann die Produkte in Brasilien ein und lanciert diese nun in Europa. Im weiteren Jahresverlauf soll die Markteinführung dann in Japan und in anderen asiatischen Ländern erfolgen, wie CEO Marco Gadola im Februar anlässlich der Präsentation des Geschäftsergebnisses 2018 sagte.

    Mit der IDS erfolge nun auch die vollständige Markteinführung von BLX in Europa. BLX ist ein vollkonisches Implantat, das im vergangenen Jahr nur in limitierten Testmärkten eingeführt worden war. In diesem Produkt sehe er ein überdurchschnittliches Wachstumspotenzial, sagte Gadola im Februar.

    sig/rw

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  • 12.03.2019 Straumann übernimmt französischen Implantathersteller Anthogyr ganz

    Betroffene Wertpapiere

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    Straumann übernimmt französischen Implantathersteller Anthogyr ganz

    12.03.2019 | 07:44:25

    Basel (awp) - Straumann übernimmt den Implantathersteller Anthogyr vollständig. Derzeit hält das Basler Unternehmen 30 Prozent am französischen Partnerunternehmen. Die Transaktion soll Anfang des zweiten Quartals abgeschlossen sein.

    Mit den Produkten von Anthogyr erweitere sich das Angebot der Gruppe um eine qualitativ hochwertige, preisgünstige europäische Marke, teilte Straumann am Dienstag mit. Die beiden Unternehmen arbeiten seit Anfang 2016 zusammen.

    Anthogyr erwirtschaftet mit 400 Mitarbeitenden einen konsolidierten Umsatz von rund 57 Millionen Franken. 75 Prozent entfallen auf Implantate und Nebenprodukte sowie CADCAM-Prothetik.

    Über den Preis der Transaktion werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

    gab/uh

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  • 19.02.2019 Straumann steigert 2018 Umsatz und Profitabilität - Höhere Dividende

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Straumann steigert 2018 Umsatz und Profitabilität - Höhere Dividende

    19.02.2019 | 17:53:09

    (Zusammenfassung mit Aktienschlusskurs ergänzt)

    Basel (awp) - Der Dentalimplantat-Hersteller Straumann ist seinem Ruf als Wachstumsunternehmen einmal mehr gerecht geworden. Die Basler steigerten 2018 den Umsatz und die operative Profitabilität erneut markant.

    Das vergangene Jahr hat sich für Straumann als eines der besten der letzten vierzehn Jahre entpuppt. So überstieg der Bruttogewinn erstmals die Marke von 1 Milliarden Franken, und der Umsatz kletterte um knapp 23 Prozent auf 1,36 Milliarden Franken. "Das ist das stärkste Wachstum seit 2005", sagte CEO Marco Gadola an der Bilanzmedienkonferenz am Dienstag.

    Dabei wurden in allen Geschäftsbereichen zweistellige Wachstumsraten erzielt. Mit Ausnahme der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika), die organisch um 15 Prozent wuchs, verzeichneten alle anderen Regionen ein Umsatzplus von über 20 Prozent.

    Ins Wachstum investiert

    Trotz Investitionen im Umfang von 93 Millionen ins Wachstum steigerte die Gesellschaft ihre Profitabilität. Nach Abzug von Amortisationen und Abschreibungen belief sich der Betriebsgewinn (EBIT) auf 343 Millionen und lag damit 21 Prozent über dem Vorjahreswert.

    Aufgrund der höheren Investitionsaufwendungen und Amortisationskosten für Akquisitionen stagnierte die EBIT-Marge aber wie bereits früher angekündigt auf 25 Prozent.

    Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 278 Millionen (-1,6%). Der Rückgang ist indes Effekten geschuldet, die sich aus der Konsolidierung verschiedener Übernahmen ergaben. Ohne diese Sonderfaktoren resultierte eine Gewinnsteigerung von 19 Prozent. Die Aktionäre sollen eine um 50 Rappen auf 5,25 Franken je Aktie erhöhte Dividende erhalten.

    Umsatzplus von 13 Prozent erwartet

    Mit Blick nach vorne geht Straumann davon aus, dass der globale Dentalimplantatmarkt unverändert rund 4 bis 5 Prozent wachsen wird. Er sei zuversichtlich, dass Straumann den Markt weiterhin übertreffen, Marktanteile gewinnen und ein organisches Umsatzwachstum von gegen 13 Prozent erzielen könne, sagte Gadola.

    Angesichts der vielen Unsicherheiten, wie ein möglicher ungeordneter Ausstieg Grossbritanniens aus der EU, sei dies eine realistische Einschätzung, sagte Gadola. Damit antwortete er auf eine Frage, ob dies nicht eine zu vorsichtige Einschätzung sei. Bei Marktbeobachtern ist das Straumann-Management bekannt dafür, dass es schon fast chronisch zu Jahresbeginn einen Ausblick macht, der sich dann im Verlaufe des Jahres als zu konservativ herausstellt.

    Ausserdem geht das Unternehmen davon aus, dass das erwartete organische Umsatzwachstum zu einer weiteren Verbesserung der EBITDA- und EBIT-Marge führen wird, dies trotz weiterer Investitionen in Vertrieb und Marketing sowie Forschung und Entwicklung. Dabei plant das Unternehmen gemäss Finanzchef Peter Hackel für 2019 mit etwa gleichhohen Investitionen wie im vergangenen Jahr.

    Im Markt löste die Zahlenvorlage durchwegs positive Reaktionen aus. Die Titel kletterten in einem leicht nachgebenden Gesamtmarkt um 5,5 Prozent in die Höhe. Die Analysten, deren Umsatzerwartungen deutlich übertroffen wurden, waren sich einig, dass mit dem von Straumann abgegebenen Ausblick die Markterwartungen erreicht werden dürften.

    sig/tt

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  • 19.02.2019 Straumann steigert 2018 Umsatz und Profitabilität - Höhere Dividende

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    Straumann steigert 2018 Umsatz und Profitabilität - Höhere Dividende

    19.02.2019 | 13:38:46

    (Zusammenfassung)

    Basel (awp) - Der Dentalimplantat-Hersteller Straumann ist seinem Ruf als Wachstumsunternehmen einmal mehr gerecht geworden. So steigerten die Basler 2018 den Umsatz und die operative Profitabilität erneut markant.

    Das vergangene Jahr hat sich für Straumann als eines der besten der letzten vierzehn Jahre entpuppt. So überstieg der Bruttogewinn erstmals die Marke von 1 Milliarden Franken, und der Umsatz kletterte um knapp 23 Prozent auf 1,36 Milliarden Franken. "Das ist das stärkste Wachstum seit 2005", sagte CEO Marco Gadola an der Bilanzmedienkonferenz am Dienstag.

    Dabei wurden in allen Geschäftsbereichen zweistellige Wachstumsraten erzielt. Mit Ausnahme der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika), die organisch um 15 Prozent wuchs, verzeichneten alle anderen Regionen ein Umsatzplus von über 20 Prozent.

    Ins Wachstum investiert

    Trotz Investitionen im Umfang von 93 Millionen ins Wachstum steigerte die Gesellschaft ihre Profitabilität. Nach Abzug von Amortisationen und Abschreibungen belief sich der Betriebsgewinn (EBIT) auf 343 Millionen und lag damit 21 Prozent über dem Vorjahreswert.

    Aufgrund der höheren Investitionsaufwendungen und Amortisationskosten für Akquisitionen stagnierte die EBIT-Marge aber wie bereits früher angekündigt auf 25 Prozent.

    Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 278 Millionen (-1,6%). Der Rückgang ist indes Effekten geschuldet, die sich aus der Konsolidierung verschiedener Übernahmen ergaben. Ohne diese Sonderfaktoren resultierte eine Gewinnsteigerung von 19 Prozent. Die Aktionäre sollen eine um 50 Rappen auf 5,25 Franken je Aktie erhöhte Dividende erhalten.

    Umsatzplus von 13 Prozent erwartet

    Mit Blick nach vorne geht Straumann davon aus, dass der globale Dentalimplantatmarkt unverändert rund 4 bis 5 Prozent wachsen wird. Er sei zuversichtlich, dass Straumann den Markt weiterhin übertreffen, Marktanteile gewinnen und ein organisches Umsatzwachstum von gegen 13 Prozent erzielen könne, sagte Gadola.

    Angesichts der vielen Unsicherheiten, wie ein möglicher ungeordneter Ausstieg Grossbritanniens aus der EU, sei dies eine realistische Einschätzung, sagte Gadola. Damit antwortete er auf eine Frage, ob dies nicht eine zu vorsichtige Einschätzung sei. Bei Marktbeobachtern ist das Straumann-Management bekannt dafür, dass es schon fast chronisch zu Jahresbeginn einen Ausblick macht, der sich dann im Verlaufe des Jahres als zu konservativ herausstellt.

    Ausserdem geht das Unternehmen davon aus, dass das erwartete organische Umsatzwachstum zu einer weiteren Verbesserung der EBITDA- und EBIT-Marge führen wird, dies trotz weiterer Investitionen in Vertrieb und Marketing sowie Forschung und Entwicklung. Dabei plant das Unternehmen gemäss Finanzchef Peter Hackel für 2019 mit etwa gleichhohen Investitionen wie im vergangenen Jahr.

    Im Markt löste das Ergebnis 2018 positive Reaktionen aus. Bis gegen 13.25 Uhr gewannen die Titel 5,4 Prozent, während der Gesamtmarkt (SPI) 0,34 Prozent tiefer steht. Die Analysten, deren Umsatzerwartungen deutlich übertroffen wurden, sind sich einig, dass mit dem Ausblick von Straumann die Markterwartungen erreicht werden dürften.

    sig/tt

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  • 19.02.2019 Straumann-Aktien im Aufwind dank starkem Umsatzwachstum

    Betroffene Wertpapiere

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    Straumann-Aktien im Aufwind dank starkem Umsatzwachstum

    19.02.2019 | 10:10:19

    Zürich (awp) - Die Straumann-Aktien sind nach der Präsentation der Jahreszahlen gesucht. Der Dentalimplantatehersteller hat mit seinem Umsatzwachstum im vergangenen Geschäftsjahr die Erwartungen übertroffen. Am Markt wird erwartet, dass Straumann die gute Performance auch 2019 fortsetzen dürfte.

    Zeitweise erreichten die Straumann-Titel am Dienstag ein neues Jahreshoch von 764,50 Franken. Bis 10.00 legen die Papiere in einem leicht schwächeren Gesamtmarkt noch um 3,8 Prozent auf 757,50 Franken zu.

    Von den Analysten gibt es Applaus für das Zahlenset: "Straumann beeindruckte wiederum mit einer starken Entwicklung, die das Marktwachstum wohl um das Vierfache schlug", schreibt etwa die ZKB. Die Erwartungen seien beim Umsatz deutlich übertroffen und beim Gewinn erreicht worden.

    Der zuständige Vontobel-Analyst hebt dabei das Schlussquartal hervor: Trotz den höchsten Vergleichszahlen im ganzen Jahr sei hier eine weitere Wachstumsbeschleunigung gelungen. Morgan Stanley spricht sogar von einem "rekordhohen Momentum". Angesichts dieser Beschleunigung halten die Analysten eine Verlangsamung im laufenden Jahr für unwahrscheinlich. Stattdessen dürfte Straumann mit seinem Umsatzwachstum die Erwartungen der US-Bank übertreffen und sich am oberen Ende der europäischen Medtech-Branche positionieren, wie Morgan Stanley schreibt.

    Die Experten sind sich daher einig, dass mit dem Ausblick von Straumann die Markterwartungen erreicht werden dürften. Allerdings lassen sie auch anklingen, dass die Messlatte jeweils durchaus hoch angesetzt ist. Insbesondere, da Straumann bekannt dafür ist, zu Jahresbeginn eine konservative Guidance auszugeben und diese im Jahresverlauf anzuheben. "Die Resultate sind ermutigend, aber die Investoren erwarten inzwischen immer eine Outperformance", schreibt die UBS.

    Vontobel und UBS empfehlen die Aktien weiterhin zum Kauf, die ZKB und Morgan Stanley bleiben bei 'Übergewichten'.

    tt/rw

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  • 19.02.2019 Straumann steigert 2018 den Umsatz markant - Höhere Dividende

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    Straumann steigert 2018 den Umsatz markant - Höhere Dividende

    19.02.2019 | 08:54:33

    (Ergänzt um weitere Informationen)

    Basel (awp) - Der Dentalimplantat-Hersteller Straumann ist seinem Ruf als Wachstumsunternehmen erneut gerecht geworden. Den Umsatz steigerten die Basler 2018 erneut markant. Wegen Sondereffekte verdiente das Unternehmen unter dem Strich aber leicht weniger. Die Aktionäre sollen dennoch eine höhere Dividende erhalten.

    Den Umsatz steigerte Straumann im Berichtszeitraum um knapp 23 Prozent auf 1,36 Milliarden Franken. Das ist das stärkste Wachstum seit 2005, wie der Hersteller von Dentalimplantaten am Dienstag mitteilte. Organisch, also ohne Übernahmen und Währungseffekte, betrug das Wachstum 19 Prozent.

    In allen Geschäftsbereichen wurden zweistellige Wachstumsraten erzielt. Dabei sei im vierten Quartal ein beschleunigtes organisches Wachstum (+22% nach +18% im dritten Quartal) verzeichnet worden, hiess es weiter.

    Profitabilität gesteigert

    Trotz Investitionen im Umfang von 93 Millionen ins Wachstum steigerte die Gesellschaft ihre Profitabilität. Nach Abzug von Amortisationen und Abschreibungen belief sich der Betriebsgewinn (EBIT) auf 343 Millionen und lag damit 21 Prozent über dem Vorjahreswert. Aufgrund der höheren Investitionsaufwendungen und Amortisationskosten für Akquisitionen stagnierte die EBIT-Marge aber wie bereits früher angekündigt auf 25 Prozent.

    Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 278 Millionen (-1,6%). Vor Sonderfaktoren (Akquisitionseffekte) resultierte indes eine Gewinnsteigerung von 19 Prozent. Die Aktionäre sollen eine um 50 Rappen auf 5,25 Franken je Aktie erhöhte Dividende erhalten.

    Die Gruppe hat ihre konsolidierte Jahresrechnung 2017 rückwirkend angepasst, um die veränderten Fair Values der identifizierbaren Vermögenswerte und Verbindlichkeiten für die endgültige Kaufpreisallokation im Zusammenhang mit der Akquisition von ClearCorrect im September 2017 abzubilden. Diese Anpassungen reduzierten den EBIT für 2017 um 0,3 Millionen und erhöhten der Reingewinn um 6,6 Millionen.

    Die Erwartungen der Analysten wurden auf Stufe Umsatz übertroffen, auf Gewinnebene indes wegen Sonderfaktoren leicht verfehlt.

    Organisches Umsatzwachstum von 13% erwartet

    "Wir blicken auf ein sehr gutes viertes Quartal und ein aussergewöhnliches Jahr mit starkem Wachstum in allen Sparten und Regionen zurück", liess sich CEO Marco Gadola in der Mitteilung zitieren.

    Mit Blick nach vorne geht Straumann davon aus, dass der globale Dentalimplantatmarkt unverändert rund 4-5 Prozent wachsen wird. Die Gruppe sei zuversichtlich, dass sie den Markt weiterhin übertreffen, Marktanteile gewinnen und ein organisches Umsatzwachstum von gegen 13 Prozent erzielen könne, hiess es weiter.

    Ausserdem geht das Unternehmen davon aus, dass das erwartete organische Umsatzwachstum zu einer weiteren Verbesserung der EBITDA- und EBIT-Marge führen wird, dies trotz weiterer Investitionen in Vertrieb und Marketing sowie Forschung und Entwicklung.

    sig/rw

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  • 19.02.2019 Straumann setzt 2018 deutlich mehr um - Höhere Dividende

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    Straumann setzt 2018 deutlich mehr um - Höhere Dividende

    19.02.2019 | 07:14:46

    Basel (awp) - Der Dentalimplantat-Hersteller Straumann hat 2018 den Umsatz erneut markant gesteigert. Wegen Sondereinflüssen verdiente das Unternehmen unter dem Strich aber leicht weniger. Die Aktionäre sollen dennoch eine höhere Dividende erhalten. Ins laufende Jahr blickt die Gesellschaft zuversichtlich.

    Den Umsatz steigerte Straumann im Berichtszeitraum um knapp 23 Prozent auf 1,36 Milliarden Franken. Organisch, also ohne Übernahmen und Währungseffekte, betrug das Wachstum 19 Prozent, wie der Hersteller von Dentalimplantaten am Dienstag mitteilte.

    Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT (bereinigt) belief sich auf 351 Millionen im Vergleich zu 285 Millionen im Vorjahr. Die bereinigte EBIT-Marge verbesserte sich um 20 Basispunkte auf fast 26 Prozent.

    Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 278 Millionen (-1,6%). Vor Sonderfaktoren resultierte indes eine Gewinnsteigerung von 19 Prozent. Die Aktionäre sollen eine um 50 Rappen auf 5,25 Franken je Aktie erhöhte Dividende erhalten.

    Die Gruppe hat ihre konsolidierte Jahresrechnung 2017 rückwirkend im Zusammenhang mit der Akquisition von ClearCorrect angepasst. Diese Anpassungen reduzierten den EBIT für 2017 um 0,3 Millionen und erhöhten der Reingewinn um 6,6 Millionen.

    Die Erwartungen der Analysten wurden auf Stufe Umsatz übertroffen, auf Gewinnebene indes wegen Sonderfaktoren leicht verfehlt. Gemäss AWP-Konsens hatten die Experten mit einem Umsatz von 1,35 Milliarden, einem EBIT von 246 Millionen sowie einem Reingewinn von 284 Millionen gerechnet. Für das organische Umsatzwachstum hatten sie ein Plus von 17,8 Prozent veranschlagt.

    "Wir blicken auf ein sehr gutes viertes Quartal und ein aussergewöhnliches Jahr mit starkem Wachstum in allen Sparten und Regionen zurück", lässt sich CEO Marco Gadola in der Mitteilung zitieren.

    Mit Blick nach vorne geht Straumann davon aus, dass der globale Dentalimplantatmarkt unverändert mit rund 4-5 Prozent wachsen wird. Die Gruppe zeigt sich zuversichtlich, dass sie den Markt weiterhin übertreffen, Marktanteile gewinnen und ein organisches Umsatzwachstum von gegen 13 Prozent erzielen könne.

    Ausserdem geht das Unternehmen davon aus, dass das erwartete organische Umsatzwachstum zu einer weiteren Verbesserung der operativen Marge führen wird, dies trotz weiterer Investitionen in Vertrieb und Marketing sowie Forschung und Entwicklung.

    sig/rw

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  • 22.01.2019 Straumann ernennt Alastair Robertson zum Leiter Global People Management

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    Straumann ernennt Alastair Robertson zum Leiter Global People Management

    22.01.2019 | 08:20:01

    Zürich (awp) - Bei der Straumann-Gruppe kommt es zu einer weiteren Personalrochade in der Geschäftsleitung. Zum künftigen Leiter des Bereichs Global People Management & Development und Mitglied der Geschäftsleitung ist Alastair Robertson ernannt worden. Er werde diese Position Mitte des Jahres von Alexander Ochsner übernehmen, dem eine neue Führungsaufgabe anvertraut werde, teilte der Dentalimplantathersteller am Dienstag mit.

    Alastair Robertson verfügt gemäss Mitteilung über einen "eindrucksvollen" Leistungsausweis in der Führung von Personalabteilungen grosser globaler Organisationen. Bei seinen letzten drei Unternehmen war er jeweils Leiter Human Resources und Mitglied der Geschäftsleitung. Seit 2016 arbeitet er beim Baumarktunternehmen Kingfisher, davor war er für das Handelsunternehmen C&A (2014-2016) und der Logistikfirma Panalpina (2007-2014) tätig.

    Alexander Ochsner kam 2012 als Mitglied der Geschäftsleitung zu Straumann und leitete viereinhalb Jahre lang die Region Asien-Pazifik. Ochsner werde eine neue globale Herausforderung annehmen, hiess es weiter. Seine neue Rolle, in der er nicht mehr Mitglied der Geschäftsleitung sein werde, soll zu gegebener Zeit bekanntgegeben werden.

    Vergangene Woche hatte Straumann bereits mittgeteilt, dass im Rahmen einer langfristigen Personalplanung der aktuelle CEO Marco Gadola seinen Posten 2020 aufgeben werde. Nachfolger soll Guillaume Daniellot werden, der derzeit Executive Vice President und Leiter der Region Nordamerika ist.

    sig/rw

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  • 17.01.2019 Straumann startet Aligner-Geschäft in China mit Partnerschaft

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    Straumann startet Aligner-Geschäft in China mit Partnerschaft

    17.01.2019 | 08:25:01

    Zürich (awp) - Der Dentalimplantathersteller Straumann ist eine exklusive Vertriebsvereinbarung mit der chinesischen Tianjin ZhengLi Technology Company eingegangen. Damit verschafft sich das Basler Unternehmen den sofortigen Zugang zum zweitgrössten Markt für transparente Zahnschienen (Aligner), wie Straumann am Donnerstag mitteilte. Zum finanziellen Umfang wurden keine Angaben gemacht.

    Im Aligner-Geschäft ist Straumann erst seit 2017 mit der Übernahme der US-amerikanischen ClearCorrect tätig. Mit der Vertriebsvereinbarung für die von Tianjin ZhengLi Technology Company für China entwickelten und zugelassenen Aligner sei das Unternehmen nun auch bereit zum Einstieg in den chinesischen Markt, hiess es weiter.

    Dieser gehört den Angaben zufolge zu den wachstumsstärksten für transparente Aligner. Schätzungen zufolge lassen sich jährlich rund 300 Millionen Chinesen in einer Dentalklinik behandeln. In absehbarer Zukunft dürfte Straumann zufolge deren Zahl um 13-15 Prozent jährlich zunehmen.

    Die Gruppe will ihre bestehende Infrastruktur und ihr Vertriebsnetz in China nutzen, um Zahnärzten und Patienten modernste transparente Aligner anzubieten.

    Die Tianjin ZhengLi Technology wurde 2014 gegründet und beschäftigt über 80 Mitarbeiter. Das Kerngeschäft des Unternehmens ist es gemäss Mitteilung, Zahnärzten und Patienten komplette kieferorthopädische Clear Aligner-Lösungen anzubieten. Die hochwertigen Produkte von ZhengLi Technology würden seit 2016 an führende öffentliche Krankenhäuser und Klinikketten in ganz China geliefert.

    sig/tt

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  • 15.01.2019 Straumann besetzt 2020 CEO-Posten neu

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    Straumann besetzt 2020 CEO-Posten neu

    15.01.2019 | 09:19:14

    (Ausführliche Fassung, ergänzt mit Analystenkommentar und Aktienkurs)

    Zürich (awp) - Die Straumann Gruppe besetzt im Rahmen einer langfristigen Personalplanung den Posten des CEO neu. So soll Guillaume Daniellot 2020 die Nachfolge von Marco Gadola antreten. Gadola soll Verwaltungsrat des Unternehmens werden. An der Börse wird die Nachricht verhalten aufgenommen.

    Ein entsprechender Vorschlag zu einem Chefwechsel werde der Generalversammlung im nächsten Jahr vorgelegt, teilte Straumann am Dienstag mit. Zum Zeitpunkt heisst es, dass der Verwaltungsrat seit längerem an der Nachfolgeplanung arbeite, da Gadola den Wunsch geäussert habe, sein Amt 2020 abzugeben.

    Daniellot, der derzeit Executive Vice President und Leiter der Region Nordamerika ist, stiess 2007 zu Straumann und ist seit fünf Jahren Mitglied der Geschäftsleitung. Gadola wurde Anfang 2013 zum CEO der Gruppe ernannt.

    Davor war er von 2006 bis 2008 Finanzchef von Straumann und danach unter anderem Finanzchef von Panalpina. Die Nachfolge von Daniellot für die Leitung des Nordamerika-Geschäfts werde zu gegebener Zeit bekannt gegeben, heisst es weiter.

    "Gadola war der Kopf"

    Laut Analysten sorgt die Neuigkeit für etwas Unsicherheit. "Gadola war der Kopf von Straumann, der die Unternehmenskultur transformiert, die Expansion in neue Märkte vorangetrieben und das Unternehmen bei Anlegern direkt und überzeugend vermarktet hat", schreibt Daniel Buchta von Vontobel.

    Lob erhält Gadola auch bei der Zürcher Kantonalbank. Er habe Straumann zu einem breit abgestützten Unternehmen transformiert, das "vor Kraft und Wachstum strotzt." Entsprechend habe man gehofft, dass er noch länger auf dem CEO-Posten verbleibe.

    Immerhin sei positiv zu bewerten, dass ein interner Nachfolger für das Amt gefunden wurde, heisst es weiter. "Dank der langen Übergangsphase sollte ein problemloser Wechsel möglich sein", schreibt ZKB-Analystin Sibylle Bischofberger, die ihr Rating bei "Übergewichten" belässt.

    Ihr Kollege Buchta ergänzt: "Daniellot war Gadola unterstellt und kennt daher die Strategie und den Investment Case von Straumann gut." Daher rechne er nicht mit strategischen Änderungen und bestätige sein "Buy"-Rating (Kursziel weiterhin 900 Franken).

    An der Börse wird die Nachricht zum Chefwechsel beim Dentalimplantathersteller verhalten aufgenommen. Im frühen Dienstagshandel (09.05 Uhr) notieren die Valoren 0,1 Prozent im Plus bei 667,50 Franken. Der Gesamtmarkt (SPI) steht derweil satte 0,74 Prozent höher.

    lie/kw/uh

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  • 15.01.2019 Straumann besetzt 2020 CEO-Posten neu

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Straumann besetzt 2020 CEO-Posten neu

    15.01.2019 | 07:56:47

    Zürich (awp) - Die Straumann Gruppe besetzt im Rahmen einer langfristigen Personalplanung den Posten des CEO neu. So soll Guillaume Daniellot 2020 die Nachfolge von Marco Gadola antreten. Gadola soll Verwaltungsrat des Unternehmens werden.

    Einen entsprechenden Vorschlag werde der Generalversammlung im nächsten Jahr vorgelegt, teilte Straumann am Dienstag mit. Zum Zeitpunkt des Chefwechsels heisst es, dass der Verwaltungsrat seit längerem an der Nachfolgeplanung arbeite, da Gadola den Wunsch geäussert habe, sein Amt 2020 abzugeben.

    Daniellot, der derzeit Executive Vice President und Leiter der Region Nordamerika ist, stiess 2007 zum Straumann und ist seit fünf Jahren Mitglied der Geschäftsleitung. Gadola wurde Anfang 2013 zum CEO der Gruppe ernannt. Davor war er von 2006 bis 2008 Finanzchef von Straumann und danach unter anderem Finanzchef von Panalpina.

    Die Nachfolge von Daniellot für die Leitung des Nordamerika-Geschäfts werde zu gegebener Zeit bekannt gegeben, heisst es weiter.

    lie/uh

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  • 11.01.2019 Straumann-VRP Achermann: "Wir befinden uns in einer Verdauungsphase"

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    Straumann-VRP Achermann: "Wir befinden uns in einer Verdauungsphase"

    11.01.2019 | 07:17:05

    Zürich (awp) - Der Dentalimplantatehersteller Straumann hat sich in den letzten Jahren stark in benachbarte Gebiete der Dentologie ausgedehnt. Nun soll es laut Verwaltungsratspräsident Gilbert Achermann vor allem beim organischen Wachstum vorangehen. "Wir befinden uns in einer Verdauungsphase", sagte er in einem Interview mit der "NZZ" (Ausgabe 11.1.).

    In den nächsten Jahren werde primär eine Konsolidierung stattfinden, mit einem Fokus auf organischem Wachstum, sagte Achermann. In sieben bis zehn Jahren gehe er von einem Umsatz von 5 Milliarden Franken sowie von mehr als 10'000 Mitarbeitenden aus. 2017 hatte Straumann erstmals einen Umsatz von über einer Milliarde Franken erzielt, gegen 6000 Angestellte arbeiten für den Konzern.

    Weiter stellt sich Achermann auf eine striktere Regulierung der Medizintechnikbranche ein. Grund sind die Missbrauchsfälle der liberalen Gesetzgebung, die durch die "Implant Files"-Recherchen aufgedeckt worden waren. In der Folge hat bereits der Bundesrat beschlossen, strengere EU-Regeln für Medizinprodukte zu übernehmen.

    "Die striktere Regulierung wird mehr Kosten verursachen und es dauert einfach länger, bis ein Produkt auf den Markt kommt", sagte Achermann. Für Straumann könnte die Regulierung allerdings ein Gewinn sein: "Wir Grossen profitieren davon, weil der Marktzugang für die Kleinen schwieriger wird." Dass es Missetäter gebe, die die Freiheiten missbrauchten, sei natrülich ein Ärgernis. "Das dürfte nicht passieren, denn die Konsequenzen tragen wir alle."

    tt/cf

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  • 27.12.2018 Straumann und Nobel Biocare legen Patentstreit wegen Neodent bei

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    Straumann und Nobel Biocare legen Patentstreit wegen Neodent bei

    27.12.2018 | 08:16:25

    Zürich (awp) - Der Dentalimplantate-Hersteller Straumann und Mitbewerber Nobel Biocare haben ihren langjährigen Patentstreit in den USA wegen Neodent beigelegt. Nobel Biocare habe sich bereit erklärt, keine weiteren Schritte mehr zu unternehmen, wie Straumann am Donnerstag mitteilte.

    Der Streit begann im Jahr 2014. Betroffen war eine frühe Version des Implantats Neodent Drive CM der Straumann-Tochter Neodent, das bald darauf ersetzt wurde. Nobel Biocare behauptete, dass damit zwei ihrer Patente verletzt worden seien. Straumann focht eines davon erfolgreich bei US Patent Trial and Appeal Board an. Das Urteil, das ein Patent auf ein wesentliches Merkmal des NobelActive-Implantats für ungültig erklärte, wurde kürzlich bestätigt, nachdem Nobel Biocare Berufung eingelegt hatte.

    ab/tt

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  • 11.12.2018 Straumann beteiligt sich an Keramikimplantatehersteller Z-Systems

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    Straumann beteiligt sich an Keramikimplantatehersteller Z-Systems

    11.12.2018 | 07:55:07

    Basel (awp) - Straumann kooperiert künftig mit Z-Systems, einem Schweizer Anbieter von keramischen Dentalimplantatsystemen. Im Rahmen der Zusammenarbeit übernimmt der Basler Dentalimplantat-Hersteller 34 Prozent des Aktienkapitals von Z-Systems, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

    Weiter gewährt Straumann dem Keramikimplantatproduzenten Darlehen zum Ausbau der Produktion und zur Entwicklung seiner Produktepipeline. Dafür erhält das Basler Unternehmen für die meisten Märkte die exklusiven Vertriebsrechte für die Z-Systems-Implantatlinie der nächsten Generation.

    Mit dem Schritt möchte sich Straumann für die Zukunft rüsten. Denn obwohl Keramikimplantate derzeit nur einen Nischenmarkt bedienten, wachse ihre Popularität. In Deutschland beispielsweise hätten sie bereits einen Anteil von etwa 5 Prozent am Gesamtmarkt.

    Die Firma Z-Systems hat ihren Hauptsitz in Oensingen. Die restlichen Anteile nebst Straumann hält die Metalor Dental Holding. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund 25 Mitarbeitende. Konkrete finanzielle Angaben zum Deal wurden in der Meldung keine gemacht.

    kw/cf

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  • 30.10.2018 Straumann wächst im dritten Quartal weiter stark - Guidance 2018 angehoben

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    Straumann wächst im dritten Quartal weiter stark - Guidance 2018 angehoben

    30.10.2018 | 18:09:49

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Basel (awp) - Der Dentalimplantat-Hersteller Straumann ist seinem Ruf als Wachstumsunternehmen gerecht geworden. Die Basler steigerten ihren Umsatz im dritten Quartal zweistellig. Treiber waren vor allem Asien und Nordamerika. Vor diesem Hintergrund erhöht das Management sein Umsatzziel bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr.

    Insgesamt stieg der Umsatz im dritten Quartal um 19 Prozent auf knapp 308 Millionen Franken, wie Straumann am Dienstag mitteilte. Organisch, also ohne Akquisitionen, betrug das Wachstum 18 Prozent. Straumann schloss damit nahtlos an die Wachstumsraten des ersten Halbjahres an.

    In den ersten neun Monaten nahm der Umsatz so um gut 23 Prozent auf 989 Millionen Franken zu, wobei darin ein Akquisitionseffekt von fünf Prozentpunkten enthalten ist.

    China treibt Asien

    In der wichtigsten Konzernregion EMEA, worunter Straumann die Märkte in Europa, im Nahen Osten sowie Afrika zusammenfasst, stieg der Umsatz im dritten Quartal um 14 Prozent (in Franken) auf 122 Millionen. Noch stärker um 29 Prozent auf 93,2 Millionen nahm der Absatz in Nordamerika zu.

    Zum Plus steuerte auch die früher übernommene US-Firma ClearCorrect einen Teil bei. Der Hersteller von transparenten Zahnschienen verzeichnete gemäss Finanzchef Peter Hackel im dritten Quartal ein "dynamisches" Wachstum.

    Das stärkste Wachstum verbuchte Straumann mit über einem Drittel auf 61,3 Millionen Franken in der Region Asien/Pazifik, wobei China gemäss Hackel der stärkste Wachstumsmotor war. In Lateinamerika nahm der Umsatz dagegen aufgrund der ungünstigen Währungssituation um 6,4 Prozent auf 31 Millionen ab.

    Das Implantatgeschäft, der grösste Geschäftsbereich der Gruppe, trug in den ersten neun Monaten mehr als die Hälfte zum Wachstum der Gruppe bei. Treiber waren die Premium-Lösungen. Das restaurative Geschäft hat gemäss der Unternehmensleitung ebenfalls ein "vergleichbar hohes" Wachstum wie die Implantate erzielt.

    Neue Produkte treiben nächstes Jahr

    Ausgehend von den anhaltend starken Resultaten blickt das Management noch zuversichtlicher in Zukunft als bisher. Er erhöhe die Erwartungen für das organische Umsatzwachstum "vom mittleren auf den oberen Zehnprozentbereich", sagte Konzernchef Marco Gadola.

    Und Gadola ist überzeugt, dass die vor wenigen Wochen vorgestellten neuen Produkte ab dem zweiten Quartal 2019 einen gewichtigen Beitrag zum Umsatz beisteuern werden.

    An der Börse wurde das Ergebnis positiv aufgenommen. Die Straumann-Aktie drehte am Dienstag nach einem durchzogenen Vormittagshandel am Nachmittag klar ins Plus und schloss um 3,7 Prozent über dem Schlusskurs vom Vortag.

    sig/ra

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG