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  • 14.06.2019 Straumann lehnt Kooperation mit Align ab - Entschädigung von 16 Mio wird fällig

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Straumann Hldg N 841.00 -8.80 -1.04% 868.60 587.00 22'235

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    Straumann lehnt Kooperation mit Align ab - Entschädigung von 16 Mio wird fällig

    14.06.2019 | 09:33:35

    (Meldung ergänzt um Aktienkurs und Analystenstimmen)

    Zürich (awp) - Der Zahnimplantat-Hersteller Straumann verzichtet auf eine angedachte Kooperation mit Align Technology. Damit muss er im Zusammenhang mit Patentstreitigkeiten weitere 16 Millionen US-Dollar an das US-Unternehmen zahlen.

    Bei der möglichen Zusammenarbeit ging es um die Entwicklung und den Vertrieb von Scannern für den Mund-Innenraum. Man habe entschieden, eine Kooperation mit Align bei den so genannten "Intraoral-Scannern" nicht weiter zu verfolgen, teilte Straumann am Freitag mit.

    Straumann und Align hatten die Zusammenarbeit im Zuge eines Vergleichs zur Beilegung von Patentstreitigkeiten ausgelotet. Ende März hatte die Straumann-Tochter ClearCorrect einen langjährigen Patentstreit mit Align mit einem Vergleich beendet.

    Align stellte seinerzeit sämtliche hängigen Verfahren wegen Patentverletzungen gegen ClearCorrect ein, und ClearCorrect zog eine Nichtigkeitsklage gegen bestimmte Align-Patente in den USA und in Brasilien zurück. Der Vergleich kostete Straumann 35 Millionen US-Dollar.

    Altlast aus Übernahme

    Die Auseinandersetzung geht allerdings auf die Zeit vor der Übernahme von ClearCorrect durch Straumann im Sommer 2017 zurück. Die Kosten des Vergleichs seien denn auch bereits weitgehend im Kaufvertrag berücksichtigt worden, und man reche noch mit einem Einmalaufwand von rund 8 Millionen Franken im ersten Halbjahr 2019, hatte es Ende März geheissen.

    Bestandteil des Vergleich war aber eben die unverbindliche Absichtserklärung zur Entwicklung und zum Vertrieb des "iTero Intraoral-Scanners" von Align. Straumann verpflichtete sich, weitere 16 Millionen Dollar Entschädigung zu zahlen, sollte innerhalb von 90 Tagen kein Vertrag geschlossen werden.

    Ende April hiess es dann aber bei der Veröffentlichung der Zahlen zum ersten Quartal, dass die Gruppe in ihren Ergebnissen für das erste Halbjahr 2019 eine maximale Einmalbelastung von 24 Millionen Franken erwarte - also die zuvor in Aussicht gestellten 8 Millionen plus die eventuell anfallenden weiteren 16 Millionen.

    Sonderaufwand von 24 Millionen Franken

    Da diese Zahlung nun tatsächlich fällig wird, rechnet Straumann nicht überraschend mit einem einmaligen Sonderaufwand von 24 Millionen Franken im Semesterergebnis.

    Straumann setzt indes weiterhin auf ein intraorales Scanner-Angebot. Genannt wird der angekündigte "Virtuo Vivo Intraoralscanner". Auch werden weiterhin Partnerschaften angestrebt, um "das Potenzial des schnell wachsenden ClearCorrect-Geschäfts voll auszuschöpfen".

    ClearCorrect entwickelt transparente Zahnspangen für Zahnärzte, die in Nordamerika oder in Australien, Israel, Neuseeland und Grossbritannien von Händlern bedient werden.

    Aktie gibt ab

    An der Börse zeigen sich die Aktien am Freitag im frühen Handel tiefer. Nach einem kaum bewegten Start notieren Straumann gegen 9.25 Uhr 1,8 Prozent im Minus bei 834,20 Franken, während der Gesamtmarkt ebenfalls leicht verliert. Im bisherigen Jahresverlauf hatten die Aktien des Zahnimplantate-Herstellers allerdings einen sehr guten Lauf und stehen trotz des aktuellen Verlusts 35 Prozent im Plus.

    Für die ZKB kommt die jüngste Nachricht nicht überraschend: "Die jahrelangen Patentstreitigkeiten konnten trotz des Vergleichs kaum eine gute Grundlage sein für eine von Vertrauen geprägte Kooperation", kommentiert die zuständige Analystin. Der Sonderaufwand im Zusammenhang falle nun zwar höher aus, bleibt aber insgesamt überschaubar.

    Die ZKB-Expertin erachtet das Investment in Straumann wegen "der vielen innovativen Produkte und der attraktiven Märkte" als weiterhin vielversprechend und bestätigt das Rating "Übergewichten".

    Vontobel bestätigt ebenfalls die Kaufbestätigung. Straumann habe vor kurzem angedeutet, dass die finanziellen Bedingungen des Align-Angebots sehr attraktiv gewesen seien. Allerdings hätte das Unternehmen Einblick in seine Kundenbasis gewähren müssen, was missfallen habe, kommentiert der Analyst.

    ys/ra

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  • 14.06.2019 Straumann lehnt Kooperation mit Align ab - Entschädigung von 16 Mio wird fällig

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Straumann Hldg N 841.00 -8.80 -1.04% 868.60 587.00 22'235

    Story

    Straumann lehnt Kooperation mit Align ab - Entschädigung von 16 Mio wird fällig

    14.06.2019 | 07:47:49

    Zürich (awp) - Der Zahnimplantat-Hersteller Straumann verzichtet auf eine angedachte Kooperation mit Align Technology. Damit muss er im Zusammenhang mit Patentstreitigkeiten weitere 16 Millionen US-Dollar an das US-Unternehmen zahlen.

    Bei der möglichen Zusammenarbeit ging es um die Entwicklung und den Vertrieb von Scannern für den Mund-Innenraum. Man habe entschieden, eine Kooperation mit Align bei den so genannten "Intraoral-Scannern" nicht weiter zu verfolgen, teilte Straumann am Freitag mit.

    Straumann und Align hatten die Zusammenarbeit im Zuge eines Vergleichs zur Beilegung von Patentstreitigkeiten ausgelotet. Ende März hatte die Straumann-Tochter ClearCorrect einen langjährigen Patentstreit mit Align mit einem Vergleich beendet.

    Align stellte seinerzeit sämtliche hängigen Verfahren wegen Patentverletzungen gegen ClearCorrect ein, und ClearCorrect zog eine Nichtigkeitsklage gegen bestimmte Align-Patente in den USA und in Brasilien zurück. Der Vergleich kostete Straumann 35 Millionen US-Dollar.

    Altlast aus Übernahme

    Die Auseinandersetzung geht allerdings auf die Zeit vor der Übernahme von ClearCorrect durch Straumann im Sommer 2017 zurück. Die Kosten des Vergleichs seien denn auch bereits weitgehend im Kaufvertrag berücksichtigt worden, und man reche noch mit einem Einmalaufwand von rund 8 Millionen Franken im ersten Halbjahr 2019, hatte es Ende März geheissen.

    Bestandteil des Vergleich war aber eben die unverbindliche Absichtserklärung zur Entwicklung und zum Vertrieb des "iTero Intraoral-Scanners" von Align. Straumann verpflichtete sich, weitere 16 Millionen Dollar Entschädigung zu zahlen, sollte innerhalb von 90 Tagen kein Vertrag geschlossen werden.

    Ende April hiess es dann aber bei der Veröffentlichung der Zahlen zum ersten Quartal bereits, dass die Gruppe in ihren Ergebnissen für das erste Halbjahr 2019 eine maximale Einmalbelastung von 24 Millionen Franken erwarte - also die zuvor in Aussicht gestellten 8 Millionen plus die eventuell anfallenden weiteren 16 Millionen.

    Sonderaufwand von 24 Millionen Franken

    Da diese Zahlung nun tatsächlich fällig wird, rechnet Straumann nicht überraschend mit einem einmaligen Sonderaufwand von 24 Millionen Franken im Semesterergebnis.

    Straumann setzt indes weiterhin auf ein intraorales Scanner-Angebot. Genannt wird der angekündigte "Virtuo Vivo Intraoralscanner". Auch werden weiterhin Partnerschaften angestrebt, um "das Potenzial des schnell wachsenden ClearCorrect-Geschäfts voll auszuschöpfen".

    ClearCorrect entwickelt transparente Zahnspangen für Zahnärzte, die in Nordamerika oder in Australien, Israel, Neuseeland und Grossbritannien von Händlern bedient werden.

    ys/ra

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  • 30.04.2019 Straumann setzt Wachstum im ersten Quartal fort - Ausblick zunächst bestätigt

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Straumann setzt Wachstum im ersten Quartal fort - Ausblick zunächst bestätigt

    30.04.2019 | 11:12:30

    (Zusammenfassung mit weiteren Details und Aussagen des CEOs)

    ¨

    Basel (awp) - Der Dentalimplantat-Hersteller Straumann hat seinen Wachstumstrend im ersten Quartal 2019 fortgesetzt. Dabei hat das Unternehmen in all seinen Regionen zugelegt. Der Ausblick für das Gesamtjahr wird zu diesem Zeitpunkt bestätigt.

    Den Ausblick würde man erst mit den Halbjahreszahlen anpassen - falls nötigt, erklärt CEO Marco Gadola während einer Telefonkonferenz mit Analysten am Dienstag. Bis dahin peile Straumann weiterhin ein organisches Umsatzwachstum von etwa 13 Prozent an. Auch die Margen sollen nach Möglichkeit verbessert werden.

    Im ersten Quartal ist Straumann mit einem Plus von 14,9 Prozent auf 372,3 Millionen Franken etwas stärker gewachsen als für das Gesamtjahr geplant. Organisch, also ohne Akquisitionen, betrug das Wachstum 17,1 Prozent, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Zuwachs in Schweizer Franken fiel vor allem wegen negativer Wechselkurseffekte niedriger aus.

    Asien top

    Besonders gut haben die Regionen Asien/Pazifik und Lateinamerika angeschnitten. Sie legten beide um etwa ein Fünftel zu. Den Löwenanteil hat Straumann aber erneut in Europa, dem Nahen Osten sowie Afrika (EMEA) umgesetzt. Hier stiegen die Erlöse organisch um 14,4 Prozent auf 160,7 Millionen Franken. In Nordamerika wuchsen die Verkäufe organisch um 17,4 Prozent auf 110,2 Millionen.

    Gegenüber AWP hob Gadola hervor, dass er gerade in der Region Asien dem chinesischen Markt noch erhebliches Wachstumspotenzial zutraue. Dabei setzt der Unternehmenschef grosse Hoffnungen auf die transparenten Zahnschienen. "Mit der Lancierung der Aligners in China durch unseren Partner Smyletec gehen wir davon aus, dass sich die Wachstumsraten dort auch weiterhin auf ähnlichem Niveau wie zuletzt bewegen werden", prognostiziert der Straumann-Chef. China sei schon jetzt nach den USA einer der wichtigsten Märkte für diese transparenten Schienen. Allerdings dürfte sich die tatsächliche Resonanz auf Kundenseite erst im Laufe des zweiten Halbjahres herauskristallisieren.

    Während der Manager diesen Zahnschienen ein klares Potenzial zutraut, muss er gleichzeitig eingestehen, dass die Nachfrage derzeit die Produktionskapazitäten des Unternehmens auf eine harte Probe stelle. "Wir haben verschiedene Schritte unternommen, mit denen sich diese Engpässe nach und nach auflösen sollten", kündigte Gadola an.

    Wichtige Sparten wachsen zweistellig

    Aber auch das Implantatgeschäft ist den Angaben zufolge solide gewachsen. Der grösste Geschäftsbereich ist demnach zweistellig gewachsen. Diese Entwicklung sei überwiegend durch die Premium-Implantate angetrieben worden. Auch im restaurativen Geschäft sei ein vergleichbares Wachstum erzielt worden.

    Derweil sei "Biomaterialien" mit einer zweistelligen Expansion in allen Regionen der am schnellsten wachsende Geschäftszweig.

    "Wir haben im ersten Quartal nicht nur ein solides zweistelliges Wachstum erzielt, sondern durch wichtige Produktlancierungen und Vertriebsvereinbarungen auch den Weg für anhaltendes Wachstum bereitet", fasste Gadola die wichtigsten Punkte des ersten Quartals zusammen.

    Wie Gadola ankündigte, könnte es in absehbarer Zukunft auch zu einem Zukauf kommen. So schaue man sich derzeit einen 3D-Materialdruck-Anbieter an. "Die Unternehmen in diesem Bereich sind allesamt noch eher klein, so dass wir hier von einem möglichen Transaktionsvolumen im einstelligen Millionenberich reden."

    hr/rw

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  • 30.04.2019 Straumann mit Umsatzplus im ersten Quartal - Ausblick bestätigt

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Straumann mit Umsatzplus im ersten Quartal - Ausblick bestätigt

    30.04.2019 | 07:26:25

    Basel (awp) - Dem Dentalimplantat-Hersteller Straumann ist mit einem Umsatzplus in das neue Geschäftsjahr gestartet. Das Unternehmen ist im ersten Quartal weiter gewachsen und hat dabei in allen Regionen zugelegt. Für das Gesamtjahr bestätigt das Unternehmen seinen bisherigen Ausblick.

    Für die ersten drei Monate weist Straumann einen Umsatz von 372,3 Millionen Franken aus - ein Plus von 14,9 Prozent. Organisch, also ohne Akquisitionen, betrug das Wachstum 17,1 Prozent, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Zuwachs in Schweizer Franken fiel vor allem wegen negativer Wechselkurseffekte niedriger aus.

    Besonders gut haben die Regionen Asien/Pazifik und Lateinamerika angeschnitten. Sie legten beide um etwa ein Fünftel zu. Den Löwenanteil hat Straumann aber erneut in Europa, dem Nahen Osten sowie Afrika (EMEA) umgesetzt. Hier stiegen die Erlöse um 9,3 Prozent auf 160,7 Millionen Franken. In Nordamerika wuchsen die Verkäufe um 22,1 Prozent auf 110,2 Millionen.

    Mit den vorgelegten Zahlen hat Straumann die Markterwartungen (AWP-Konsens) für den Gesamtumsatz nicht ganz erreicht. Hier waren die Experten von 374,4 Millionen Franken ausgegangen. In den einzelnen Regionen bot sich ebenfalls ein eher gemischtes Bild.

    Wichtige Sparten wachsen zweistellig

    Mit Blick auf die einzelnen Geschäftsfelder bezeichnet Straumann das Wachstum im Implantatgeschäft als solide. Der grösste Geschäftsbereich ist demnach zweistellig gewachsen. Diese Entwicklung sei überwiegend durch die Premium-Implantate angetrieben worden. Auch im restaurativen Geschäft sei ein vergleichbares Wachstum erzielt worden.

    Derweil sei Biomaterialien mit einer zweistelligen Expansion in allen Regionen der am schnellsten wachsende Geschäftszweig.

    "Wir haben im ersten Quartal nicht nur ein solides zweistelliges Wachstum erzielt, sondern durch wichtige Produktlancierungen und Vertriebsvereinbarungen auch den Weg für anhaltendes Wachstum bereitet", wird CEO Marco Gadola in der Mitteilung zitiert. Gleichzeitig betont der Straumann-Chef, dass das organische Wachstum im ersten Quartal über der Prognose für das Gesamtjahr liege.

    Für das Gesamtjahr bestätigt Straumann denn auch seine frühere Prognose, wonach das organische Umsatzwachstum etwa 13 Prozent betragen soll. Gleichzeitig dürfte das erwartete organische Umsatzwachstum unter der Annahmen vergleichsweise stabiler Wechselkurse und der "Operating Leverage"-Effekt zu einer weiteren Verbesserung der EBITDA- und EBIT-Marge führen, heisst es in der Mitteilung weiter.

    hr/rw

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  • 29.03.2019 Straumann-Tochter ClearCorrect legt Patentstreit bei

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Straumann-Tochter ClearCorrect legt Patentstreit bei

    29.03.2019 | 13:17:06

    (Meldung ergänzt, Analystenkommentare, Aktienkurs)

    Basel (awp) - Die Straumann-Tochter ClearCorrect hat einen langjährigen Patentstreit mit der amerikanischen Align Technology aussergerichtlich beigelegt. Dies kostet den Dentalimplantatehersteller 35 Millionen US-Dollar.

    Im Gegenzug werde Align sämtliche hängigen Verfahren wegen Patentverletzungen gegen ClearCorrect einstellen, teilte Straumann in der Nacht auf Freitag mit. Und ClearCorrect werde die Nichtigkeitsklage gegen bestimmte Align-Patente in den USA und in Brasilien zurückzuziehen.

    Die Auseinandersetzung begann schon mehrere Jahre vor der im Sommer 2017 erfolgten Übernahme von ClearCorrect durch Straumann. Die Kosten des Vergleichs seien bereits weitgehend im Kaufvertrag berücksichtigt worden. Straumann rechnet noch mit einem Einmalaufwand von rund 8 Millionen Franken im ersten Halbjahr 2019.

    Kooperation oder weitere 16 Mio Entschädigung

    Zudem haben Straumann und Align eine unverbindliche Absichtserklärung über eine mögliche Zusammenarbeit vereinbart. Danach wollen die beiden Unternehmen die Entwicklung und den Vertrieb des "iTero" Intraoral-Scanners von Align in einen Implantate-Workflow von Straumann sondieren.

    Sollten die Parteien nicht innerhalb eines geplanten Zeitraums von 90 Tagen einen Vertrag schliessen, wird Straumann weitere 16 Millionen Dollar Entschädigung an Align zahlen, wie es weiter hiess. Die weiteren Bestimmungen des Vergleichs seien vertraulich.

    Die Einigung sei erfreulich, da damit eine kleine Unsicherheit wegfalle, kommentiert der Analyst der ZKB. Das Management könne sich nun noch stärker auf die Implementierung seiner "erfolgreichen" Strategie fokussieren. Der Einmalaufwand vom 8 Millionen Franken sei gut verkraftbar. Neben der Streitbeilegung wertet der Analyst der Commerzbank die Ankündigung der Unternehmen positiv, eine Zusammenarbeit prüfen zu wollen.

    Straumann notieren am Freitagmittag 0,4 Prozent fester auf 812,50 Franken.

    ra/yr/tt

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  • 29.03.2019 Straumann-Tochter ClearCorrect legt Patentstreit bei

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Straumann Hldg N 841.00 -8.80 -1.04% 868.60 587.00 22'235

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    Straumann-Tochter ClearCorrect legt Patentstreit bei

    29.03.2019 | 08:02:33

    Basel (awp) - Die Straumann-Tochter ClearCorrect hat einen langjährigen Patentstreit mit der amerikanischen Align Technology aussergerichtlich beigelegt. Dies kostet den Dentalimplantatehersteller 35 Millionen US-Dollar.

    Im Gegenzug wird Align sämtliche hängigen Verfahren wegen Patentverletzungen gegen ClearCorrect einstellen, teilte Straumann in der Nacht auf Freitag mit. Und ClearCorrect werde die Nichtigkeitsklage gegen bestimmte Align-Patente in den USA und in Brasilien zurückzuziehen.

    Die Auseinandersetzung begann schon mehrere Jahre vor der im Sommer 2017 erfolgten Übernahme von ClearCorrect durch Straumann. Die Kosten des Vergleichs seien bereits weitgehend im Kaufvertrag berücksichtigt worden. Straumann rechnet noch mit einem Einmalaufwand von rund 8 Millionen Franken im ersten Halbjahr 2019.

    ra/tt

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  • 13.03.2019 Straumann führt ClearCorrect in Europa ein

    Betroffene Wertpapiere

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    Straumann führt ClearCorrect in Europa ein

    13.03.2019 | 10:30:00

    Zürich (awp) - Der Dentalimplantathersteller Straumann startet sein Geschäft mit transparenten Zahnschienen nun auch in Europa. Zudem wird eine Reihe neuer Produkte, darunter Implantate, Scanner, 3D-Drucker und Softwarelösungen lanciert. Diese präsentiert Straumann an der diesjährigen Branchenmesse IDS, die vom 12. bis 16 März in Köln stattfindet.

    2016 war Straumann mit der Übernahme von ClearCorrect, ein amerikanischer Hersteller von transparenten Zahnschienen (Aligner), in den Kieferorthopädie-Markt eingestiegen. ClearCorrect produzierte vornehmlich für den US-Markt, in dem gemäss einer Mitteilung vom Mittwoch die Zahl der behandelten Fälle 2018 um 61 Prozent anstieg.

    Anfang Jahr führte Straumann die Produkte in Brasilien ein und lanciert diese nun in Europa. Im weiteren Jahresverlauf soll die Markteinführung dann in Japan und in anderen asiatischen Ländern erfolgen, wie CEO Marco Gadola im Februar anlässlich der Präsentation des Geschäftsergebnisses 2018 sagte.

    Mit der IDS erfolge nun auch die vollständige Markteinführung von BLX in Europa. BLX ist ein vollkonisches Implantat, das im vergangenen Jahr nur in limitierten Testmärkten eingeführt worden war. In diesem Produkt sehe er ein überdurchschnittliches Wachstumspotenzial, sagte Gadola im Februar.

    sig/rw

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  • 12.03.2019 Straumann übernimmt französischen Implantathersteller Anthogyr ganz

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    Straumann übernimmt französischen Implantathersteller Anthogyr ganz

    12.03.2019 | 08:44:25

    Basel (awp) - Straumann übernimmt den Implantathersteller Anthogyr vollständig. Derzeit hält das Basler Unternehmen 30 Prozent am französischen Partnerunternehmen. Die Transaktion soll Anfang des zweiten Quartals abgeschlossen sein.

    Mit den Produkten von Anthogyr erweitere sich das Angebot der Gruppe um eine qualitativ hochwertige, preisgünstige europäische Marke, teilte Straumann am Dienstag mit. Die beiden Unternehmen arbeiten seit Anfang 2016 zusammen.

    Anthogyr erwirtschaftet mit 400 Mitarbeitenden einen konsolidierten Umsatz von rund 57 Millionen Franken. 75 Prozent entfallen auf Implantate und Nebenprodukte sowie CADCAM-Prothetik.

    Über den Preis der Transaktion werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

    gab/uh

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  • 19.02.2019 Straumann steigert 2018 Umsatz und Profitabilität - Höhere Dividende

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    Straumann steigert 2018 Umsatz und Profitabilität - Höhere Dividende

    19.02.2019 | 18:53:09

    (Zusammenfassung mit Aktienschlusskurs ergänzt)

    Basel (awp) - Der Dentalimplantat-Hersteller Straumann ist seinem Ruf als Wachstumsunternehmen einmal mehr gerecht geworden. Die Basler steigerten 2018 den Umsatz und die operative Profitabilität erneut markant.

    Das vergangene Jahr hat sich für Straumann als eines der besten der letzten vierzehn Jahre entpuppt. So überstieg der Bruttogewinn erstmals die Marke von 1 Milliarden Franken, und der Umsatz kletterte um knapp 23 Prozent auf 1,36 Milliarden Franken. "Das ist das stärkste Wachstum seit 2005", sagte CEO Marco Gadola an der Bilanzmedienkonferenz am Dienstag.

    Dabei wurden in allen Geschäftsbereichen zweistellige Wachstumsraten erzielt. Mit Ausnahme der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika), die organisch um 15 Prozent wuchs, verzeichneten alle anderen Regionen ein Umsatzplus von über 20 Prozent.

    Ins Wachstum investiert

    Trotz Investitionen im Umfang von 93 Millionen ins Wachstum steigerte die Gesellschaft ihre Profitabilität. Nach Abzug von Amortisationen und Abschreibungen belief sich der Betriebsgewinn (EBIT) auf 343 Millionen und lag damit 21 Prozent über dem Vorjahreswert.

    Aufgrund der höheren Investitionsaufwendungen und Amortisationskosten für Akquisitionen stagnierte die EBIT-Marge aber wie bereits früher angekündigt auf 25 Prozent.

    Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 278 Millionen (-1,6%). Der Rückgang ist indes Effekten geschuldet, die sich aus der Konsolidierung verschiedener Übernahmen ergaben. Ohne diese Sonderfaktoren resultierte eine Gewinnsteigerung von 19 Prozent. Die Aktionäre sollen eine um 50 Rappen auf 5,25 Franken je Aktie erhöhte Dividende erhalten.

    Umsatzplus von 13 Prozent erwartet

    Mit Blick nach vorne geht Straumann davon aus, dass der globale Dentalimplantatmarkt unverändert rund 4 bis 5 Prozent wachsen wird. Er sei zuversichtlich, dass Straumann den Markt weiterhin übertreffen, Marktanteile gewinnen und ein organisches Umsatzwachstum von gegen 13 Prozent erzielen könne, sagte Gadola.

    Angesichts der vielen Unsicherheiten, wie ein möglicher ungeordneter Ausstieg Grossbritanniens aus der EU, sei dies eine realistische Einschätzung, sagte Gadola. Damit antwortete er auf eine Frage, ob dies nicht eine zu vorsichtige Einschätzung sei. Bei Marktbeobachtern ist das Straumann-Management bekannt dafür, dass es schon fast chronisch zu Jahresbeginn einen Ausblick macht, der sich dann im Verlaufe des Jahres als zu konservativ herausstellt.

    Ausserdem geht das Unternehmen davon aus, dass das erwartete organische Umsatzwachstum zu einer weiteren Verbesserung der EBITDA- und EBIT-Marge führen wird, dies trotz weiterer Investitionen in Vertrieb und Marketing sowie Forschung und Entwicklung. Dabei plant das Unternehmen gemäss Finanzchef Peter Hackel für 2019 mit etwa gleichhohen Investitionen wie im vergangenen Jahr.

    Im Markt löste die Zahlenvorlage durchwegs positive Reaktionen aus. Die Titel kletterten in einem leicht nachgebenden Gesamtmarkt um 5,5 Prozent in die Höhe. Die Analysten, deren Umsatzerwartungen deutlich übertroffen wurden, waren sich einig, dass mit dem von Straumann abgegebenen Ausblick die Markterwartungen erreicht werden dürften.

    sig/tt

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  • 19.02.2019 Straumann steigert 2018 Umsatz und Profitabilität - Höhere Dividende

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Straumann Hldg N 841.00 -8.80 -1.04% 868.60 587.00 22'235

    Story

    Straumann steigert 2018 Umsatz und Profitabilität - Höhere Dividende

    19.02.2019 | 14:38:46

    (Zusammenfassung)

    Basel (awp) - Der Dentalimplantat-Hersteller Straumann ist seinem Ruf als Wachstumsunternehmen einmal mehr gerecht geworden. So steigerten die Basler 2018 den Umsatz und die operative Profitabilität erneut markant.

    Das vergangene Jahr hat sich für Straumann als eines der besten der letzten vierzehn Jahre entpuppt. So überstieg der Bruttogewinn erstmals die Marke von 1 Milliarden Franken, und der Umsatz kletterte um knapp 23 Prozent auf 1,36 Milliarden Franken. "Das ist das stärkste Wachstum seit 2005", sagte CEO Marco Gadola an der Bilanzmedienkonferenz am Dienstag.

    Dabei wurden in allen Geschäftsbereichen zweistellige Wachstumsraten erzielt. Mit Ausnahme der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika), die organisch um 15 Prozent wuchs, verzeichneten alle anderen Regionen ein Umsatzplus von über 20 Prozent.

    Ins Wachstum investiert

    Trotz Investitionen im Umfang von 93 Millionen ins Wachstum steigerte die Gesellschaft ihre Profitabilität. Nach Abzug von Amortisationen und Abschreibungen belief sich der Betriebsgewinn (EBIT) auf 343 Millionen und lag damit 21 Prozent über dem Vorjahreswert.

    Aufgrund der höheren Investitionsaufwendungen und Amortisationskosten für Akquisitionen stagnierte die EBIT-Marge aber wie bereits früher angekündigt auf 25 Prozent.

    Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 278 Millionen (-1,6%). Der Rückgang ist indes Effekten geschuldet, die sich aus der Konsolidierung verschiedener Übernahmen ergaben. Ohne diese Sonderfaktoren resultierte eine Gewinnsteigerung von 19 Prozent. Die Aktionäre sollen eine um 50 Rappen auf 5,25 Franken je Aktie erhöhte Dividende erhalten.

    Umsatzplus von 13 Prozent erwartet

    Mit Blick nach vorne geht Straumann davon aus, dass der globale Dentalimplantatmarkt unverändert rund 4 bis 5 Prozent wachsen wird. Er sei zuversichtlich, dass Straumann den Markt weiterhin übertreffen, Marktanteile gewinnen und ein organisches Umsatzwachstum von gegen 13 Prozent erzielen könne, sagte Gadola.

    Angesichts der vielen Unsicherheiten, wie ein möglicher ungeordneter Ausstieg Grossbritanniens aus der EU, sei dies eine realistische Einschätzung, sagte Gadola. Damit antwortete er auf eine Frage, ob dies nicht eine zu vorsichtige Einschätzung sei. Bei Marktbeobachtern ist das Straumann-Management bekannt dafür, dass es schon fast chronisch zu Jahresbeginn einen Ausblick macht, der sich dann im Verlaufe des Jahres als zu konservativ herausstellt.

    Ausserdem geht das Unternehmen davon aus, dass das erwartete organische Umsatzwachstum zu einer weiteren Verbesserung der EBITDA- und EBIT-Marge führen wird, dies trotz weiterer Investitionen in Vertrieb und Marketing sowie Forschung und Entwicklung. Dabei plant das Unternehmen gemäss Finanzchef Peter Hackel für 2019 mit etwa gleichhohen Investitionen wie im vergangenen Jahr.

    Im Markt löste das Ergebnis 2018 positive Reaktionen aus. Bis gegen 13.25 Uhr gewannen die Titel 5,4 Prozent, während der Gesamtmarkt (SPI) 0,34 Prozent tiefer steht. Die Analysten, deren Umsatzerwartungen deutlich übertroffen wurden, sind sich einig, dass mit dem Ausblick von Straumann die Markterwartungen erreicht werden dürften.

    sig/tt

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  • 19.02.2019 Straumann-Aktien im Aufwind dank starkem Umsatzwachstum

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Straumann Hldg N 841.00 -8.80 -1.04% 868.60 587.00 22'235

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    Straumann-Aktien im Aufwind dank starkem Umsatzwachstum

    19.02.2019 | 11:10:19

    Zürich (awp) - Die Straumann-Aktien sind nach der Präsentation der Jahreszahlen gesucht. Der Dentalimplantatehersteller hat mit seinem Umsatzwachstum im vergangenen Geschäftsjahr die Erwartungen übertroffen. Am Markt wird erwartet, dass Straumann die gute Performance auch 2019 fortsetzen dürfte.

    Zeitweise erreichten die Straumann-Titel am Dienstag ein neues Jahreshoch von 764,50 Franken. Bis 10.00 legen die Papiere in einem leicht schwächeren Gesamtmarkt noch um 3,8 Prozent auf 757,50 Franken zu.

    Von den Analysten gibt es Applaus für das Zahlenset: "Straumann beeindruckte wiederum mit einer starken Entwicklung, die das Marktwachstum wohl um das Vierfache schlug", schreibt etwa die ZKB. Die Erwartungen seien beim Umsatz deutlich übertroffen und beim Gewinn erreicht worden.

    Der zuständige Vontobel-Analyst hebt dabei das Schlussquartal hervor: Trotz den höchsten Vergleichszahlen im ganzen Jahr sei hier eine weitere Wachstumsbeschleunigung gelungen. Morgan Stanley spricht sogar von einem "rekordhohen Momentum". Angesichts dieser Beschleunigung halten die Analysten eine Verlangsamung im laufenden Jahr für unwahrscheinlich. Stattdessen dürfte Straumann mit seinem Umsatzwachstum die Erwartungen der US-Bank übertreffen und sich am oberen Ende der europäischen Medtech-Branche positionieren, wie Morgan Stanley schreibt.

    Die Experten sind sich daher einig, dass mit dem Ausblick von Straumann die Markterwartungen erreicht werden dürften. Allerdings lassen sie auch anklingen, dass die Messlatte jeweils durchaus hoch angesetzt ist. Insbesondere, da Straumann bekannt dafür ist, zu Jahresbeginn eine konservative Guidance auszugeben und diese im Jahresverlauf anzuheben. "Die Resultate sind ermutigend, aber die Investoren erwarten inzwischen immer eine Outperformance", schreibt die UBS.

    Vontobel und UBS empfehlen die Aktien weiterhin zum Kauf, die ZKB und Morgan Stanley bleiben bei 'Übergewichten'.

    tt/rw

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  • 19.02.2019 Straumann steigert 2018 den Umsatz markant - Höhere Dividende

    Betroffene Wertpapiere

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    Straumann steigert 2018 den Umsatz markant - Höhere Dividende

    19.02.2019 | 09:54:33

    (Ergänzt um weitere Informationen)

    Basel (awp) - Der Dentalimplantat-Hersteller Straumann ist seinem Ruf als Wachstumsunternehmen erneut gerecht geworden. Den Umsatz steigerten die Basler 2018 erneut markant. Wegen Sondereffekte verdiente das Unternehmen unter dem Strich aber leicht weniger. Die Aktionäre sollen dennoch eine höhere Dividende erhalten.

    Den Umsatz steigerte Straumann im Berichtszeitraum um knapp 23 Prozent auf 1,36 Milliarden Franken. Das ist das stärkste Wachstum seit 2005, wie der Hersteller von Dentalimplantaten am Dienstag mitteilte. Organisch, also ohne Übernahmen und Währungseffekte, betrug das Wachstum 19 Prozent.

    In allen Geschäftsbereichen wurden zweistellige Wachstumsraten erzielt. Dabei sei im vierten Quartal ein beschleunigtes organisches Wachstum (+22% nach +18% im dritten Quartal) verzeichnet worden, hiess es weiter.

    Profitabilität gesteigert

    Trotz Investitionen im Umfang von 93 Millionen ins Wachstum steigerte die Gesellschaft ihre Profitabilität. Nach Abzug von Amortisationen und Abschreibungen belief sich der Betriebsgewinn (EBIT) auf 343 Millionen und lag damit 21 Prozent über dem Vorjahreswert. Aufgrund der höheren Investitionsaufwendungen und Amortisationskosten für Akquisitionen stagnierte die EBIT-Marge aber wie bereits früher angekündigt auf 25 Prozent.

    Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 278 Millionen (-1,6%). Vor Sonderfaktoren (Akquisitionseffekte) resultierte indes eine Gewinnsteigerung von 19 Prozent. Die Aktionäre sollen eine um 50 Rappen auf 5,25 Franken je Aktie erhöhte Dividende erhalten.

    Die Gruppe hat ihre konsolidierte Jahresrechnung 2017 rückwirkend angepasst, um die veränderten Fair Values der identifizierbaren Vermögenswerte und Verbindlichkeiten für die endgültige Kaufpreisallokation im Zusammenhang mit der Akquisition von ClearCorrect im September 2017 abzubilden. Diese Anpassungen reduzierten den EBIT für 2017 um 0,3 Millionen und erhöhten der Reingewinn um 6,6 Millionen.

    Die Erwartungen der Analysten wurden auf Stufe Umsatz übertroffen, auf Gewinnebene indes wegen Sonderfaktoren leicht verfehlt.

    Organisches Umsatzwachstum von 13% erwartet

    "Wir blicken auf ein sehr gutes viertes Quartal und ein aussergewöhnliches Jahr mit starkem Wachstum in allen Sparten und Regionen zurück", liess sich CEO Marco Gadola in der Mitteilung zitieren.

    Mit Blick nach vorne geht Straumann davon aus, dass der globale Dentalimplantatmarkt unverändert rund 4-5 Prozent wachsen wird. Die Gruppe sei zuversichtlich, dass sie den Markt weiterhin übertreffen, Marktanteile gewinnen und ein organisches Umsatzwachstum von gegen 13 Prozent erzielen könne, hiess es weiter.

    Ausserdem geht das Unternehmen davon aus, dass das erwartete organische Umsatzwachstum zu einer weiteren Verbesserung der EBITDA- und EBIT-Marge führen wird, dies trotz weiterer Investitionen in Vertrieb und Marketing sowie Forschung und Entwicklung.

    sig/rw

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  • 19.02.2019 Straumann setzt 2018 deutlich mehr um - Höhere Dividende

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    Straumann setzt 2018 deutlich mehr um - Höhere Dividende

    19.02.2019 | 08:14:46

    Basel (awp) - Der Dentalimplantat-Hersteller Straumann hat 2018 den Umsatz erneut markant gesteigert. Wegen Sondereinflüssen verdiente das Unternehmen unter dem Strich aber leicht weniger. Die Aktionäre sollen dennoch eine höhere Dividende erhalten. Ins laufende Jahr blickt die Gesellschaft zuversichtlich.

    Den Umsatz steigerte Straumann im Berichtszeitraum um knapp 23 Prozent auf 1,36 Milliarden Franken. Organisch, also ohne Übernahmen und Währungseffekte, betrug das Wachstum 19 Prozent, wie der Hersteller von Dentalimplantaten am Dienstag mitteilte.

    Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT (bereinigt) belief sich auf 351 Millionen im Vergleich zu 285 Millionen im Vorjahr. Die bereinigte EBIT-Marge verbesserte sich um 20 Basispunkte auf fast 26 Prozent.

    Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 278 Millionen (-1,6%). Vor Sonderfaktoren resultierte indes eine Gewinnsteigerung von 19 Prozent. Die Aktionäre sollen eine um 50 Rappen auf 5,25 Franken je Aktie erhöhte Dividende erhalten.

    Die Gruppe hat ihre konsolidierte Jahresrechnung 2017 rückwirkend im Zusammenhang mit der Akquisition von ClearCorrect angepasst. Diese Anpassungen reduzierten den EBIT für 2017 um 0,3 Millionen und erhöhten der Reingewinn um 6,6 Millionen.

    Die Erwartungen der Analysten wurden auf Stufe Umsatz übertroffen, auf Gewinnebene indes wegen Sonderfaktoren leicht verfehlt. Gemäss AWP-Konsens hatten die Experten mit einem Umsatz von 1,35 Milliarden, einem EBIT von 246 Millionen sowie einem Reingewinn von 284 Millionen gerechnet. Für das organische Umsatzwachstum hatten sie ein Plus von 17,8 Prozent veranschlagt.

    "Wir blicken auf ein sehr gutes viertes Quartal und ein aussergewöhnliches Jahr mit starkem Wachstum in allen Sparten und Regionen zurück", lässt sich CEO Marco Gadola in der Mitteilung zitieren.

    Mit Blick nach vorne geht Straumann davon aus, dass der globale Dentalimplantatmarkt unverändert mit rund 4-5 Prozent wachsen wird. Die Gruppe zeigt sich zuversichtlich, dass sie den Markt weiterhin übertreffen, Marktanteile gewinnen und ein organisches Umsatzwachstum von gegen 13 Prozent erzielen könne.

    Ausserdem geht das Unternehmen davon aus, dass das erwartete organische Umsatzwachstum zu einer weiteren Verbesserung der operativen Marge führen wird, dies trotz weiterer Investitionen in Vertrieb und Marketing sowie Forschung und Entwicklung.

    sig/rw

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  • 22.01.2019 Straumann ernennt Alastair Robertson zum Leiter Global People Management

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    Straumann ernennt Alastair Robertson zum Leiter Global People Management

    22.01.2019 | 09:20:01

    Zürich (awp) - Bei der Straumann-Gruppe kommt es zu einer weiteren Personalrochade in der Geschäftsleitung. Zum künftigen Leiter des Bereichs Global People Management & Development und Mitglied der Geschäftsleitung ist Alastair Robertson ernannt worden. Er werde diese Position Mitte des Jahres von Alexander Ochsner übernehmen, dem eine neue Führungsaufgabe anvertraut werde, teilte der Dentalimplantathersteller am Dienstag mit.

    Alastair Robertson verfügt gemäss Mitteilung über einen "eindrucksvollen" Leistungsausweis in der Führung von Personalabteilungen grosser globaler Organisationen. Bei seinen letzten drei Unternehmen war er jeweils Leiter Human Resources und Mitglied der Geschäftsleitung. Seit 2016 arbeitet er beim Baumarktunternehmen Kingfisher, davor war er für das Handelsunternehmen C&A (2014-2016) und der Logistikfirma Panalpina (2007-2014) tätig.

    Alexander Ochsner kam 2012 als Mitglied der Geschäftsleitung zu Straumann und leitete viereinhalb Jahre lang die Region Asien-Pazifik. Ochsner werde eine neue globale Herausforderung annehmen, hiess es weiter. Seine neue Rolle, in der er nicht mehr Mitglied der Geschäftsleitung sein werde, soll zu gegebener Zeit bekanntgegeben werden.

    Vergangene Woche hatte Straumann bereits mittgeteilt, dass im Rahmen einer langfristigen Personalplanung der aktuelle CEO Marco Gadola seinen Posten 2020 aufgeben werde. Nachfolger soll Guillaume Daniellot werden, der derzeit Executive Vice President und Leiter der Region Nordamerika ist.

    sig/rw

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  • 17.01.2019 Straumann startet Aligner-Geschäft in China mit Partnerschaft

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    Straumann startet Aligner-Geschäft in China mit Partnerschaft

    17.01.2019 | 09:25:01

    Zürich (awp) - Der Dentalimplantathersteller Straumann ist eine exklusive Vertriebsvereinbarung mit der chinesischen Tianjin ZhengLi Technology Company eingegangen. Damit verschafft sich das Basler Unternehmen den sofortigen Zugang zum zweitgrössten Markt für transparente Zahnschienen (Aligner), wie Straumann am Donnerstag mitteilte. Zum finanziellen Umfang wurden keine Angaben gemacht.

    Im Aligner-Geschäft ist Straumann erst seit 2017 mit der Übernahme der US-amerikanischen ClearCorrect tätig. Mit der Vertriebsvereinbarung für die von Tianjin ZhengLi Technology Company für China entwickelten und zugelassenen Aligner sei das Unternehmen nun auch bereit zum Einstieg in den chinesischen Markt, hiess es weiter.

    Dieser gehört den Angaben zufolge zu den wachstumsstärksten für transparente Aligner. Schätzungen zufolge lassen sich jährlich rund 300 Millionen Chinesen in einer Dentalklinik behandeln. In absehbarer Zukunft dürfte Straumann zufolge deren Zahl um 13-15 Prozent jährlich zunehmen.

    Die Gruppe will ihre bestehende Infrastruktur und ihr Vertriebsnetz in China nutzen, um Zahnärzten und Patienten modernste transparente Aligner anzubieten.

    Die Tianjin ZhengLi Technology wurde 2014 gegründet und beschäftigt über 80 Mitarbeiter. Das Kerngeschäft des Unternehmens ist es gemäss Mitteilung, Zahnärzten und Patienten komplette kieferorthopädische Clear Aligner-Lösungen anzubieten. Die hochwertigen Produkte von ZhengLi Technology würden seit 2016 an führende öffentliche Krankenhäuser und Klinikketten in ganz China geliefert.

    sig/tt

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG