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  • 14.05.2019 Swiss Life bringt Immobilienfonds REF Swiss Properties an die Börse

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    Swiss Life Hldg N 458.20 -3.40 -0.74% 481.50 335.80 45'512

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    Swiss Life bringt Immobilienfonds REF Swiss Properties an die Börse

    14.05.2019 | 11:43:26

    Zürich (awp) - Am 11. Juni bringt Swiss Life Asset Managers den Immobilienfonds Swiss Life REF (CH) Swiss Properties an die Schweizer Börse. Die Kotierung an der SIX Swiss Exchange erfolge vorbehältlich der Genehmigung der Fondsvertragsänderungen durch die Finma und der Genehmigung des Kotierungsgesuches durch die Börsenbetreiberin, teilte die Swiss Life-Tochter am Dienstag mit.

    Nach dem Börsengang stehe der Fonds nicht nur qualifizierten, sondern neu auch privaten Investoren offen. Dadurch erhöhe sich auch die Liquidität im Handel mit Fondsanteilen. Der Fonds soll an der Börse in die Indizes "SXI Real Estate Broad" sowie "SXI Real Estate Funds Broad" aufgenommen werden.

    Der im Jahr 2015 lancierte Swiss Life REF (CH) Swiss Properties umfasst den Angaben zufolge 87 Liegenschaften und weist einen Marktwert von über 1,2 Milliarden Franken aus. Schwerpunkt bilden Wohnliegenschaften in Schweizer Städten und deren Agglomerationen sowie kommerzielle Liegenschaften an zentralen Lagen. Das Anlageziel sei die langfristige Werterhaltung sowie die Ausschüttung stabiler Erträge, hiess es.

    mk/cf

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  • 09.05.2019 Ausstieg der Axa aus BVG-Vollversicherung beschert Swiss Life Schub

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    Ausstieg der Axa aus BVG-Vollversicherung beschert Swiss Life Schub

    09.05.2019 | 14:42:20

    (Zusammenfassung; Von Johannes Brinkmann, AWP)

    Zürich (awp) - Der Ausstieg von Konkurrentin Axa aus der BVG-Vollversicherung hat der Swiss Life ein Rekordquartal beschert. Die Prämieneinnahmen schossen nach oben und kratzten erstmals überhaupt im Starttrimester an der 10 Milliarden-Grenze. Auch die Gebühreneinnahmen legten deutlich zu.

    Insgesamt nahm die Swiss Life von Januar bis März Bruttoprämien von 9,9 Milliarden Franken ein. Das sind satte 42 Prozent mehr als vor einem Jahr. Grund für den Wachstumssprung ist das Geschäft in der Schweiz, wo Rivalin Axa seit Anfang Januar keine Vollversicherungen in der Beruflichen Vorsorge (BVG) mehr anbietet.

    Entsprechend hoch war die Nachfrage von Unternehmen nach dem Rundumschutz, was der Swiss Life einen Haufen neuer Kunden einbrachte. Das Geschäft mit der Vollversicherung habe um 3,3 Milliarden Franken zugelegt, sagte der neue Finanzchef Matthias Aellig am Donnerstag in einer Telefonkonferenz.

    Der grösste Teil davon stamme von Axa, aber nicht alles. Den genauen Anteil der Winterthurer Konkurrentin am Wachstum wollte Aellig nicht beziffern. Insgesamt schwollen die Prämieneinnahmen in der Schweiz um 69 Prozent auf 7,8 Milliarden Franken an. Das sei der höchste Stand aller Zeiten in einem Startquartal, hiess es auf Nachfrage.

    Zum Vergleich: Damit macht die Swiss Life alleine in der Schweiz nun mehr Geschäft, als sie bisher als Gesamtkonzern in den ersten drei Monaten je geschafft hatte. Nur einmal, im ersten Quartal 2010, waren die Gesamtprämien des ganzen Konzerns mit 7,9 Milliarden höher gewesen als jetzt im Heimmarkt Schweiz.

    Aussergewöhnliches Wachstum

    Man müsse aber beachten, dass dieses Wachstum wegen des Rückzugs von Axa aussergewöhnlich sei, betonte Aellig. Denn der grösste Teil des Neugeschäfts werde im Startquartal geschrieben. Bereits in den folgenden Quartalen werde sich das Niveau wieder normalisieren. Er erwarte, dass die Prämienentwicklung im Jahr 2020 wieder auf ein normaleres Niveau zurückkehren werde.

    Zudem sei der Gewinnbeitrag des aussergewöhnlichen Prämienwachstums beschränkt. "Wir erwarten einen kleinen zweistelligen Gewinnanstieg im 2019", sagte Aellig. Man habe sich bei der Zeichnungspolitik unverändert an der Profitabilität und der Kapitaleffizienz orientiert, betonte die Swiss Life.

    Schwierige Marktlage in Frankreich

    In Frankreich, das bisher der Einnahmentreiber unter den Auslandsgeschäften des Schweizer Konzerns war, stand die Swiss Life im Gegenwind. Man habe mit schwierigen Marktbedingungen gekämpft, sagte Aellig. Im zweitgrössten Markt schrumpften die Prämien auf 1,4 Milliarden Franken. Das sei ein Minus um 1 Prozent in Euro gerechnet.

    Während das Lebengeschäft aufgrund der Marktverhältnisse tauchte, legten das Krankenversicherungsgeschäft und die Risikovorsorge in Frankreich deutlich zu. Angesichts der Marktlage sei man damit zufrieden, sagte Aellig.

    Besser lief es in Deutschland, wo die Prämien in lokaler Währung um 2 Prozent stiegen. Dagegen sackten die Prämien im internationalen Versicherungsgeschäft, wo Reiche zum Kundenstamm zählen, um gut ein Viertel ab. Grund dafür sei ein Rückgang bei den Einmalprämien im Privat- und im Unternehmenskundengeschäft, erklärte die Swiss Life.

    Gebühreneinnahmen fliessen

    Dagegen konnte der grösste Schweizer Lebensversicherer in Geschäftsteilen, in denen Kunden Gebühren verrechnet werden (Fee-Erträge), das Volumen deutlich ausweiten. Die Gebührenerträge nahmen um 9 Prozent auf 429 Millionen Franken zu. Das Geschäft mit Anlageberatungen, fondsgebundenen Vorsorgeprodukten oder mit Immobilien forciert die Swiss Life seit einigen Jahren, da es weniger stark von der Zinsentwicklung beeinflusst wird und daher mit weniger Kapital unterlegt werden muss.

    Angetrieben wurde das gebührenbasierte Geschäft insbesondere vom Erfolg der eigenen Beraterkanäle (+19 Prozent in Lokalwährungen) und von Swiss Life Asset Managers (+16 Prozent), wobei hier die Akquisition von Beos half.

    "Die Swiss Life ist gut in das Geschäftsjahr 2019 gestartet", erklärte Konzernchef Patrick Frost im Communiqué. "Zum Wachstum im Fee-Geschäft haben die unabhängigen Beraterkanäle in Deutschland wesentlich beigetragen. Daneben profitierten wir von den Akquisitionen, mit welchen wir unser Fee-Geschäft im Vorjahr gezielt ausgebaut hatten."

    Swiss Life Asset Managers gelang es, bei Drittkunden Neugelder von netto 4,6 Milliarden Franken anzuziehen, was beinahe doppelt so viel ist wie im gleichen Vorjahresquartal. Die verwalteten Vermögen externer Kunden nahmen seit Jahresbeginn um 9 Prozent auf 77,2 Milliarden Franken zu.

    jb/mk

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  • 09.05.2019 Aktien von Swiss Life trotz starkem Prämien-Wachstum im Q1 etwas unter Druck

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    Aktien von Swiss Life trotz starkem Prämien-Wachstum im Q1 etwas unter Druck

    09.05.2019 | 09:54:57

    Zürich (awp) - Die Aktien von Swiss Life geben am Donnerstag trotz des starken Wachstums im ersten Quartal etwas nach. Sie können sich der allgemeinen Talfahrt an der Schweizer Börse nicht entziehen. Und dies, obwohl der Zwischenbericht des Lebensversicherungskonzerns nicht zuletzt dank des starken Heimmarkts Schweiz die Analystenerwartungen übertrifft. Einzig die Nettoanlagerendite sorgt vereinzelt für enttäuschte Gesichter.

    Um 09.40 Uhr sinken die Swiss Life-Titel um 0,3 Prozent auf 451,60 Franken. Der Gesamtmarkt (SMI) notiert derweil um 0,7 Prozent tiefer als am Vortag. Zunächst waren die Aktien mit einem Plus von 0,1 Prozent in den Börsenhandel gestartet und legten dann um bis zu 0,9 Prozent auf 454,10 Franken zu.

    Neben der Prämienentwicklung im Heimmarkt Schweiz, getragen vom Firmenkundengeschäft, kommt bei Analysten insbesondere das prozentual zweistellige Wachstum bei den Kommissionserträgen gut an. Dasselbe gilt für die starke Nettoneugeldentwicklung. Sowohl die Höhe der Kundenvermögen als auch die bereits bekannte SST-Quote bewegen sich hingegen im Rahmen der Erwartungen.

    Als einziger Wermutstropfen wird die eher enttäuschende Nettoanlagerendite bezeichnet. Diese fällt etwas tiefer als erhofft aus.

    Das erste Quartal habe eine starke Prämienvolumenentwicklung gezeigt, die vor allem vom Heimmarkt Schweiz getragen werde, kommentiert ZKB-Analyst Georg Marti. Hier zeigten sich die Geschäftsübernahmen nach dem Ausstieg der Konkurrentin Axa aus der Vollversicherung der beruflichen Vorsorge deutlich positiv. Aber auch sonst bestehe eine gute Nachfrage im Vollversicherungsgeschäft.

    Frankreich, das bei den Auslandsgeschäften der Swiss Life bisher jeweils der Einnahmentreiber gewesen sei, zeige für das erste Quartal hingegen leicht rückläufige Einnahmen. Grund sei die Lebensversicherung, die bisher geboomt habe, aber nun wegen unvorteilhafter Marktverhältnisse klar rückläufig sei, kommentierte Marti. Vorteilhaft sei indes die Prämienentwicklung in Deutschland, dem früheren Problemmarkt der Swiss Life, während das internationale Versicherungsgeschäft stark geschrumpft sei. Stark sei hingegen das Fee-Geschäft und der Neugeldzustrom.

    Analyst Jonny Urwin von der UBS Investmentbank bezeichnet den Jahresauftakt als "solide". Positiv hebt er neben den stark wachsenden Kommissionserträgen auch die Nettoneugeldentwicklung hervor. Gerade von den stark gestiegenen Kommissionserträgen zieht Urwin positive Rückschlüsse auf die zukünftige Dividendenpolitik.

    Im hiesigen Berufshandel wird auf die starke Kursentwicklung der Aktien von Swiss Life seit Jahresbeginn verwiesen. Seit dem Dividendenabgang von Anfang Mai hätten die Papiere vermehrt unter Branchenrotationen gelitten, hiess es weiter.

    Eine Analystenkonferenz ist für 10 Uhr angesetzt.

    lb/jb

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  • 09.05.2019 Swiss Life steigert das Prämienvolumen im ersten Quartal massiv

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    Swiss Life steigert das Prämienvolumen im ersten Quartal massiv

    09.05.2019 | 07:57:39

    (Ausführliche Fassung)

    Zürich (awp) - Die Swiss Life ist im ersten Quartal 2019 massiv gewachsen. Die Prämieneinnahmen kletterten um 42 Prozent auf 9,9 Milliarden Franken. Gerade im Heimmarkt Schweiz gelang ein Sprung von 69 Prozent auf 7,8 Milliarden Franken.

    Treiber sei hier das Geschäft mit Unternehmenskunden, gab die Swiss Life am Donnerstag in einem Communiqué bekannt. Im Geschäft der Beruflichen Vorsorge (BVG) hat der Konzern vom Ausstieg der Konkurrentin Axa aus dem Vollversicherungsmodell profitiert. Die Winterthurer bieten seit Anfang Januar keine Vollversicherungen mehr an.

    Entsprechend hoch war die Nachfrage von Unternehmen nach dem Rundumschutz. Allerdings habe man sich bei der Zeichnungspolitik unverändert an der Profitabilität und der Kapitaleffizienz orientiert, betonte die Swiss Life.

    Leichter Rückgang in Frankreich

    Im zweitgrössten Markt Frankreich ging es indessen leicht abwärts. Die Prämieneinnahmen beliefen sich auf 1,4 Milliarden Franken. Das ist ein Minus von 1 Prozent in Lokalwährungen. Während das Krankenversicherungsgeschäft und die Risikovorsorge um 8 Prozent zulegten, verzeichnete das Lebengeschäft aufgrund der Marktverhältnisse einen Rückgang von 6 Prozent.

    In Deutschland erhöhte sich das Prämienvolumen in lokaler Währung um 2 Prozent auf 371 Millionen Franken.

    Auch in Geschäftsteilen, in welchen den Kunden Gebühren verrechnet werden (Fee-Erträge), konnte der grösste Schweizer Lebensversicherer das Volumen deutlich ausweiten. Die Gebührenerträge nahmen um 9 Prozent auf 429 Millionen Franken zu. In Lokalwährungen wären sie gar um 11 Prozent gewachsen.

    Das Geschäft mit Anlageberatungen, fondsgebundenen Vorsorgeprodukten oder mit Immobilien forciert die Swiss Life seit einigen Jahren, da es weniger stark von der Zinsentwicklung beeinflusst wird und daher mit weniger Kapital unterlegt werden muss.

    Neugelder sprudeln

    Angetrieben wurde das gebührenbasierte Geschäft vom Erfolg der Swiss Life Asset Managers. Da gelang es, bei Drittkunden Neugelder von netto 4,6 Milliarden Franken anzuziehen. Im gleichen Vorjahresquartal waren es lediglich 2,4 Milliarden Franken gewesen. Die verwalteten Vermögen externer Kunden nahmen seit Jahresbeginn um 9 Prozent auf 77,2 Milliarden Franken zu. Die Gebühreneinnahmen bei den Asset Managers stiegen um 15 Prozent auf 174 Millionen Franken.

    In Deutschland legten die Fee-Erträge um 7 Prozent auf 124 Millionen Franken zu. In Euro war es ein Plus von 10 Prozent. Im Segment International, wo vermögende Kunden zum Stamm zählen, kletterten die Fee-Erträge gar um einen Drittel. Dagegen stagnierte das Geschäft in Frankreich.

    "Die Swiss Life ist gut in das Geschäftsjahr 2019 gestartet", erklärte Konzernchef Patrick Frost im Communiqué. "Zum Wachstum im Fee-Geschäft haben die unabhängigen Beraterkanäle in Deutschland wesentlich beigetragen. Daneben profitierten wir von den Akquisitionen, mit welchen wir unser Fee-Geschäft im Vorjahr gezielt ausgebaut hatten."

    Mit den Kapitalanlagen erzielte Swiss Life Erträge im Umfang von 1,07 Milliarden Franken und liegt damit leicht über Vorjahr. Die direkte Anlagerendite (nicht annualisiert) wird mit unverändert 0,7 Prozent angegeben, während die ebenfalls nicht annualisierte Nettoanlagerendite auf 0,6 Prozent schrumpfte von zuvor 1,0 Prozent.

    jb/tt

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  • 09.05.2019 Swiss Life steigert das Prämienvolumen im ersten Quartal massiv

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    Swiss Life steigert das Prämienvolumen im ersten Quartal massiv

    09.05.2019 | 07:19:53

    Zürich (awp) - Die Swiss Life ist im ersten Quartal 2019 massiv gewachsen. Die Prämieneinnahmen kletterten um 42 Prozent auf 9,9 Milliarden Franken. Gerade im Heimmarkt Schweiz gelang ein Sprung von 69 Prozent auf 7,8 Milliarden Franken.

    Treiber sei hier das Geschäft mit Unternehmenskunden, gab die Swiss Life am Donnerstag in einem Communiqué bekannt. Im Geschäft der Beruflichen Vorsorge (BVG) hat der Konzern vom Ausstieg der Konkurrentin Axa aus dem Vollversicherungsmodell profitiert.

    Auch in Geschäftsteilen, in welchen den Kunden Gebühren verrechnet werden (Fee-Erträge), konnte der grösste Schweizer Lebensversicherer das Volumen deutlich ausweiten. Die Gebührenerträge nahmen um 9 Prozent auf 429 Millionen Franken zu. In Lokalwährungen wären sie gar um 11 Prozent gewachsen.

    Das Geschäft mit Anlageberatungen, fondsgebundenen Vorsorgeprodukten oder mit Immobilien forciert die Swiss Life seit einigen Jahren, da es weniger stark von der Zinsentwicklung beeinflusst wird und daher mit weniger Kapital unterlegt werden muss.

    Angetrieben wurde das gebührenbasierte Geschäft vom Erfolg der Swiss Life Asset Managers. Da gelang es, bei Drittkunden Neugelder von netto 4,6 Milliarden Franken anzuziehen. Im gleichen Vorjahresquartal waren es lediglich 2,4 Milliarden Franken gewesen. Die verwalteten Vermögen externer Kunden nahmen seit Jahresbeginn um 9 Prozent auf 77,2 Milliarden Franken zu.

    "Die Swiss Life ist gut in das Geschäftsjahr 2019 gestartet", erklärte Konzernchef Patrick Frost im Communiqué. "Zum Wachstum im Fee-Geschäft haben die unabhängigen Beraterkanäle in Deutschland wesentlich beigetragen. Daneben profitierten wir von den Akquisitionen, mit welchen wir unser Fee-Geschäft im Vorjahr gezielt ausgebaut hatten."

    jb/tt

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  • 08.05.2019 Ausblick Swiss Life: Einnahmen dürften im Q1 steigen

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    Ausblick Swiss Life: Einnahmen dürften im Q1 steigen

    08.05.2019 | 13:24:32

    Zürich (awp) - Der Versicherer Swiss Life publiziert am Donnerstag, 9. Mai, ein Business Update zum ersten Quartal 2019.

    FOKUS: Wie üblich publiziert die Swiss Life zum ersten Quartal lediglich Angaben zur Entwicklung des Geschäftsvolumens. Analysten rechnen mit insgesamt steigenden Einnahmen. Insbesondere im Geschäft der Beruflichen Vorsorge (BVG) dürfte die Swiss Life vom Ausstieg der Axa aus dem Vollversicherungsmodell profitiert haben.

    Im Ausland läuft derweil das Geschäft mit Lebensversicherungen in Frankreich auf Hochtouren. Doch auch die deutsche Einheit dürfte Analysten zufolge nach der zuletzt dürftigen Entwicklung zugelegt haben. Darüber hinaus strebt die Swiss Life im Asset Management, wo man Vermögen etwa von Pensionskassen, Anlagestiftungen oder Privaten verwaltet, weitere Wachstumsschritte an.

    ZIELE: Die Swiss Life hat vergangenen November die Ziele für die nächste Strategieperiode gesetzt, die bis 2021 läuft. Das Kommissionsgeschäft (Fee-Ergebnis) soll bis dahin 600 bis 650 Millionen Franken zum Ergebnis beitragen. Im Jahr 2018 wurden 488 Millionen erreicht. Mit Produkten zu Todesfall- oder Invaliditätsrisiken wird ein Beitrag in Höhe von 400 bis 450 Millionen (2018: 410 Mio) erwartet.

    Darüber hinaus versprach Konzernchef Patrick Frost den Anlegern im November die Zahlung höherer Dividenden. Künftig sollen 50 bis 60 Prozent des Gewinns ausbezahlt werden. Das wurde bereits für das laufende Jahr mit einer Dividendenquote von 51 Prozent bewerkstelligt. Zudem läuft seit einigen Monaten ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 1 Milliarde Franken.

    PRO MEMORIA: Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat das langfristige Kreditrating für die Swiss Life Mitte April angehoben. Neu steht es bei "A+" nach zuvor "A". Dieser Schritt hat sich abgezeichnet, nachdem S&P den Ratingausblick bereits vor knapp einem Jahr erhöht hatte. Aktuell ist der Ausblick "stabil". Das höhere Rating begründete S&P derweil mit der sich verbesserten Kapitalposition. Diese sei über die Jahre durch die Zurückbehaltung von Gewinnen und der Fokussierung auf weniger kapitalintensiver Produkte im Neugeschäft verbessert worden.

    An der Zürcher Bahnhofstrasse streiten sich die Swiss Life als Eigentümer der Immobilie, in dem sich das Warenhaus Manor befindet, mit dem Detailhändler seit längerem. Wie die "NZZ" im März berichtete, hatte die Swiss Life dem Warenhaus eine neue Kündigung geschickt. Ausgelöst wurde diese durch eine nicht bezahlte Nebenkostenrechnung in Höhe von 18'000 Franken. Der Vermieter darf in einem solchen Fall Geschäftsräume mit einer Frist von mindestens 30 Tagen kündigen. Doch sei es im vorliegenden Fall juristisch nicht ganz einfach. Es stelle sich die Frage der Verhältnismässigkeit.

    Die Swiss Life profitiert als Marktführer im Schweizer Vorsorgegeschäft mit der Vollversicherungslösung vom Ausstieg der Nummer 2, Axa, aus diesem Modell. Wie Markus Leibundgut, der Schweiz-Chef bei der Swiss Life, Anfang März anlässlich der Bilanzmedienkonferenz erklärte, sei die Neugeschäftsproduktion im BVG-Geschäft des Branchenprimus auf das Jahr 2019 hin stark gewachsen. Man habe aber auch Anfragen zurückweisen müssen, dies zum Schutz der bestehenden Kunden, versicherte Leibundgut.

    AKTIENFOKUS: An der Börse haben die Aktien der Swiss Life im laufenden Jahr rund 20 Prozent an Wert dazugewonnen und notiert nun bei gut 450 Franken. Vor Ausschüttung der Dividende im Umfang von 16,50 Franken je Titel kletterten die Aktien Ende April gar bis auf ein Mehrjahreshoch von 481,50 Franken.

    Homepage: www.swisslife.com

    jl/mk

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  • 22.04.2019 Presseschau vom Wochenende 16 (20./22. April)

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    Presseschau vom Wochenende 16 (20./22. April)

    22.04.2019 | 17:07:51

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    ABB I: Mit dem Rücktritt von ABB-Chef Ulrich Spiesshofer am vergangenen Donnerstag befassen sich gleich mehrere Artikel in der Wochenendpresse. So schreibt etwa die "Finanz und Wirtschaft", dass es möglich sei, dass Spiesshofer nicht mehr wollte. "Denn die Verselbstständigung der drei verbleibenden Divisionen birgt die reale Gefahr, dass der Konzern, ein Flaggschiff der Schweizer Industrie, vollständig zerschlagen wird", schrieb das Blatt. Grossaktionär Artisan Partners habe gegenüber der Zeitung ausgeführt, dass das Unternehmen in noch mindestens zwei weitere Geschäftseinheiten aufgespalten werden solle. So etwa die Division Elektrifizierungsprodukte oder das Robotik- und Antriebegeschäft. Spiesshofer dürfte um diese Gefahr gewusst haben, so der Bericht weiter. "Für eine Zerschlagung des Konzerns dürfte er kaum Hand geboten haben, nachdem er nur widerwillig in den Verkauf der Division Stromnetze eingewilligt hatte. (FuW, S.7)

    ABB II: Mit der Frage, wieviel Lohn Ulrich Spiesshofer nach der Trennung von ABB noch erhalten wird, beschäftigte sich die "Schweiz am Wochenende". In ihrer Berechnung auf Grundlage bekannter Entlohnungsprinzipien kommt die Zeitung auf eine Gesamtsumme von bis zu 24 Millionen Franken. Diese Summe setze sich demnach aus Grundsalär, Zusatzleistungen sowie kurzfristiger variabler Vergütung mit 5,4 Millionen, einer Entschädigung für das Konkurrenzverbot von bis zu 8,5 Millionen sowie erfolgsabhängig zugeteilte Aktien im Wert von rund 10 Millionen zusammen. Laut Artikel hält Ethos-Direktor Vincent Kaufmann eine solche Summe für möglich. Ginge es nach den Richtlinien von Ethos, sollte Spiesshofer viel weniger erhalten, so Kaufmann weiter. Es entspreche nicht der gängigen Marktpraxis, dass ein ehemaliger Chef für ein Konkurrenzverbot nochmals ein volles Jahressalär erhalte. Die für Spiesshofer zurückgelegten Aktien sollten ihm nicht überwiesen werden. "Normalerweise sollten seine Rechte daran verfallen", wurde Kaufmann zitiert. (SaW, S.15)

    ABB III: Kritik an der ABB-Führung äussert der frühere ABB-Schweiz-Chef Edwin Somm in der "Sonntagszeitung". Spiesshofer habe "immer zu viel versprochen und zu wenig gehalten", wurde Somm dort zitiert. Zudem habe der Verwaltungsrat drei kapitale Fehler gemacht. Dazu zählt Somm den Verkauf der Stromnetzgeschäfts, die Verwendung des Verkaufserlöses von 8 Milliarden Franken für ein Aktienrückkaufprogramm und die Tatsache, dass der Verwaltungsrat nicht gleich einen neuen Konzernchef vorgestellt hat. (SoZ, S. 37)

    VERGÜTUNGEN: Der Präsident der Anlagestiftung Ethos, Rudolf Rechsteiner, kritisiert in einem Interview die Höhe der Vergütungen für das Spitzenmanagement bei den beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse. Zudem bestehe geringe Neigung, für die Risiken Verantwortung zu übernehmen, wie er in einem Interview mit der "Schweiz am Wochenende" sagte. "Die variablen Vergütungen sind zu hoch gemessen am fixen Lohn", sagte Rechsteiner mit Bezug auf die Credit Suisse. Auch die UBS-Führung wird kritisiert. "Die UBS ist zu einer Busse von 4,5 Milliarden Euro verurteilt worden und hat dafür nur 500 Millionen zurückgestellt", so der Ethos Präsident. "Es will keiner Verantwortung übernehmen." (SaW, S.13, siehe auch separate Meldung)

    STIMMRECHTSBERATER: Der Stimmrechtsberater ISS, der auf Generalversammlungen starken Einfluss geniesst, kassiert laut der "SonntagsZeitung" doppelt bei den Banken. ISS berate nämlich nicht nur Aktionäre, sondern sei gleichzeitig ein Geschäftspartner von Banken. Die Geldhäuser kauften nämlich ISS auch Servicetools ab. Das Unternehmen berate Banken zudem - etwa in der Frage, wie sie den Vergütungsbericht formulieren können, dass er eher angenommen werde. ISS weist gegenüber der Zeitung den Vorwurf der Befangenheit weit von sich und schreibt, es gebe eine strikte Trennung zwischen der Analysten-Abteilung und den Unternehmensberatern. (SoZ, S. 33)

    SCHWARZARBEIT: In der Schweiz wurden laut der "NZZ am Sonntag" im vergangenen Jahr mehr als 1'800 Arbeitgeber verzeigt, weil sie ausländische Schwarzarbeiter angestellt hatten. Dies seien so viele wie noch nie in den vergangenen zehn Jahren. Die rund 1'800 Verzeigungen entsprächen einem Anstieg von fast zehn Prozent gegenüber dem Jahr 2017 und von mehr als sechzig Prozent gegenüber dem Jahr 2009. Die Zahl der verzeigten Schwarzarbeiter stieg im Betrachtungszeitraum zudem um mehr als zwanzig Prozent. Eine Ursache für die Zunahmen könnten vermehrte Kontrollen der Behörden sein, hiess es. Daneben gäbe es aber auch Anzeichen, dass mehr Arbeitgeber ausländische Schwarzarbeiter systematisch anwerben würden. (NZZaS)

    SRG: Die SRG hat laut dem "SonntagsBlick" beim Verkauf eines Grundstücks an der Zürcher Hagenholzstrasse dem Versicherer Swiss Life den Vorzug gegeben, obwohl sich etwa auch die Stadt Zürich für die Immobilie interessierte. Die städtische Liegenschaftsverwaltung bestätigte der Zeitung, dass sie das Grundstück als strategische Landreserve in einem Entwicklungsgebiet habe erwerben wollen. Doch im Bieterverfahren habe die Stadt preislich nicht mithalten können. Das Angebot der Stadt habe bei 40 Millionen Franken gelegen. Der Swiss-Life-Konzern habe für das Areal dagegen 81 Millionen Franken und damit 12'717 Franken pro Quadratmeter auf den Tisch gelegt.

    yr/

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  • 16.04.2019 S&P erhöht Swiss Life-Kreditrating auf "A+"

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    S&P erhöht Swiss Life-Kreditrating auf "A+"

    16.04.2019 | 16:22:14

    Frankfurt (awp) - Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat das langfristige Kreditrating für die Swiss Life angehoben. Neu steht es bei "A+" nach zuvor "A", wie die Agentur am Dienstag schreibt.

    Dieser Schritt hat sich abgezeichnet, nachdem S&P den Ratingausblick bereits vor knapp einem Jahr erhöht hatte. Nun steht der Ausblick bei "stabil".

    Das höhere Rating begründet S&P mit der sich verbesserten Kapitalposition des Lebensversicherers. Diese sei über die Jahre durch die Zurückbehaltung von Gewinnen und der Fokussierung auf weniger kapitalintensiver Produkte im Neugeschäft verbessert worden.

    mk/yr

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  • 21.03.2019 Fitch erteilt den Schweizer Versicherungen gute Noten

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    Fitch erteilt den Schweizer Versicherungen gute Noten

    21.03.2019 | 13:00:01

    Zürich (awp) - Die Kreditratingagentur Fitch stellt dem Schweizer Versicherungssektor ein gutes Zeugnis aus. Die Versicherer hätten 2018 in einem herausfordernden Marktumfeld mit anhaltend tiefen Zinsen und volatilen Finanzmärkten ihre Einnahmen gesteigert, hielt Fitch in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht fest. Der Sektor sei insgesamt stark kapitalisiert.

    Den Schweizer Lebensversicherern sei es gelungen, den Prämienabrieb in dem mit Zinsgarantien belasteten Kollektivlebengeschäft dank Wachstum im Bereich der teilautonomen Sammellösungen zu kompensieren. Laut Fitch dürfte dies auch in Zukunft möglich sein. Allerdings werde sich das Wachstum insgesamt auf einem eher tiefen Niveau bewegen, hiess es.

    Ein Problem seien nicht nur die tiefen Zinsen, auch die volatile Entwicklung an den Finanzmärkten mache den Lebensversicherern zu schaffen. Die allgemein tieferen Kapitalerträge hätten zuletzt eine Aufstockung der Reserven notwendig gemacht, was die Rentabilität der Firmen belaste, so Fitch.

    Dennoch hätten die Lebensversicherer im Jahr davor - also 2017 - im Durchschnitt eine Eigenkapitalrendite von guten 8 Prozent erzielt. Der anlageseitige Druck werde zwar anhalten, doch müssten künftig wohl weniger Reserven stark aufgebaut werden. Fitch geht davon aus, dass sich die Rendite kurz- bis mittelfristig im Bereich von 5 bis 7 Prozent bewegen dürfte.

    Im Schaden- und Haftpflichtgeschäft rechnet Fitch nur mit moderatem Wachstum. Der Markt gilt in der Schweiz als gesättigt und stark umworben. Insbesondere im Motorfahrzeuggeschäft gebe es Überkapazitäten, hiess es.

    Die Versicherer seien aber trotz des Wettbewerbs beim Zeichnen von Sachgeschäft diszipliniert geblieben, was sich auszahle. Die durchschnittliche Schaden-Kosten-Quote habe 2017 gute 95 Prozent betragen und werde künftig wohl weiterhin klar unter der Schwelle von 100 Prozent bleiben, glauben die Fitch-Experten. Liegt der Wert unter 100 Prozent, dann verdient ein Versicherer in diesem Geschäft Geld.

    mk/ra

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  • 20.03.2019 Swiss-Life-Chef Patrick Frost erhält für 2018 mehr Lohn

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    Swiss-Life-Chef Patrick Frost erhält für 2018 mehr Lohn

    20.03.2019 | 08:39:01

    Zürich (awp) - Der Chef der Swiss Life, Patrick Frost, hat im vergangenen Jahr deutlich mehr verdient als noch 2017. Insgesamt wurden ihm Vergütungen im Wert von 4,25 Millionen Franken zugesprochen nach 3,40 Millionen im Vorjahr, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht. Im Jahr 2017 musste der Konzernchef wegen einer Krebserkrankung ein paar Monate pausieren.

    Für 2018 erhält Frost in bar und Aktien 2,53 Millionen. Ein wesentlicher Teil macht mit knapp 1,5 Millionen zudem die variable, aufgeschobene Vergütung aus. Diese Zahlung richtet sich danach, ob die Ziele erreicht wurden, und wird zeitlich verzögert ausbezahlt.

    Der siebenköpfigen Konzernleitung hat der Verwaltungsrat der Swiss Life total Saläre in Höhe von 17,7 Millionen Franken zugesprochen, nach Vergütungen im vorangegangenen Jahr von 17,0 Millionen. Verwaltungsratspräsident Rolf Dörig erhielt wie bereits im Vorjahr 1,2 Millionen. Der gesamte Verwaltungsrat wurde mit 3,07 Millionen entschädigt.

    mk/rw

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  • 03.03.2019 Presseschau vom Wochenende 9 (2./3. März)

    Presseschau vom Wochenende 9 (2./3. März)

    03.03.2019 | 17:09:57

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    PANALPINA I: Der Kampf um die Zukunft des Schweizer Logistikkonzerns Panalpina läuft bekanntlich seit ein paar Wochen. Die Öffentlichkeit wartet dabei schon längere Zeit auf eine Antwort des Panalpina-Verwaltungsrates zu einem Kaufangebot der dänischen DSV-Gruppe zu 180 Fr. pro Panalpina-Aktie (insgesamt 4,3 Mrd. Fr.). Offenbar tut sich nun aber was: Wie die "SonntagsZeitung" berichtet, spricht der Verwaltungsrat von Panalpina mit DSV. Dies hätten Quellen aus dem Umfeld von Panalpina wie auch aus demjenigen von DSV bestätigt. Dies sei so bisher nicht bekannt und zeige die Bereitschaft des Panalpina-Verwaltungsrates, sich auf einen möglichen Verkauf einzulassen. Bisher habe es eher so ausgesehen, als ob Panalpina jegliche Übernahme abwehre und sich deshalb auf ein mögliches Zusammengehen mit der kuwaitischen Logistikgruppe Agility eingelassen habe. Bestätigt wurden die Gespräche von Panalpina gegenüber dem Blatt nicht. Eine entsprechende Frage von AWP an Panalpina wurde (vorerst) nicht beantwortet. (SoZ p. 39)

    PANALPINA II: Wie oben bereits erwähnt, führt Panalpina auch Verhandlungen über eine mögliche Partnerschaft mit der kuwaitischen Logistik- und Infrastrukturgruppe Agility. Solche Gespräche waren Mitte Februar von Panalpina bestätigt worden. Der Fokus richte sich dabei auf Agility Global Integrated Logistics, eine von Baar aus geführte Firma, schreibt nun die "NZZ" (Samstagausgabe). Sie hat dies in einem Hintergrundgespräch vom starken Mann von Agility, Tarek Sultan, erfahren, der sich eine "enge Kooperation durchaus vorstellen" könne. Agility ist mit gut 4 Milliarden Dollar bewertet und wird an den Börsen von Kuwait und Dubai gehandelt. Sultan habe sich optimistisch gezeigt, im Falle einer Einigung aus der Kombination der IT-Systeme von Agility und Panalpina neue Kraft zu schöpfen, um schneller voranzukommen. (NZZ p. 35)

    MEDIEN: Der Verband Schweizer Medien prüft offenbar ein Modell, wie aus den Erträgen der Radio- und Fernsehabgabe 90 Millionen Franken pro Jahr für die verbilligte Zustellung von Zeitungen eingesetzt werden könnte. Nötig wäre dafür eine Anpassung des Radio- und Fernsehgesetzes, wie die "NZZ am Sonntag" berichtet. Die Radio- und TV-Abgabe bringt pro Jahr rund 1,4 Milliarden Franken ein. Davon gehen 1,2 Milliarden an die Sender der SRG, 80 Millionen fliessen an private regionale Fernseh- und Radiostationen. Ein Teil des restlichen Betrags soll nach der Vorstellung der privaten Verleger künftig für die sogenannte indirekte Presseförderung eingesetzt werden. Die Ausweitung dieser Subventionierung werde von der Politik unterstützt, heisst es im Artikel. Die Präsidentin der Fernmeldekommission des Nationalrats, Edith Graf-Litscher, sagte dem Blatt, die Einsicht habe sich durchgesetzt, dass sich Journalismus nicht mehr ganz auf dem Markt finanzieren lasse. (NZZaS p. 13)

    HNA/CH-TÖCHTER: Die hochverschuldete chinesische HNA-Gruppe, Besitzerin verschiedener früherer Swissair-Töchter, braucht bekanntlich Geld und versucht entsprechend gewisse Beteiligungen loszuwerden. Die drei Schweizer Töchter Gategroup, Swissport und SR Technics stehen laut einem Bericht der "NZZ am Sonntag" alle zum Verkauf. HNA lässt sich allerdings kaum in die Karten blicken und antwortete der Zeitung (zu Fragen bezüglich Gategroup): "HNA ist ein strategischer und disziplinierter Investor, der stets bestrebt ist, sein Vermögen zu optimieren." Das Entscheidungsgremium im HNA-Konzern ist klein und in Familienhand. Was im kleinen Kreis entschieden werde, davon dürften die Schweizer Firmen im HNA-Universum wenig mitbekommen, mutmasst das Blatt daher. (NZZaS p. 35)

    TAMEDA/SHIRE: Die Firma Takeda löst den Standort der von ihr übernommenen Firma Shire in Zug auf. Von der Massnahme sind rund 500 Arbeitsplätze betroffen, wie ein Takeda-Firmensprecher nun der "NZZ am Sonntag" bestätigt hat. Der japanische Pharmakonzern habe die Belegschaft in einem internen Mail informiert, dass die Aufgaben am Takeda-Sitz in Zürich-Opfikon konzentriert würden, heisst es im Artikel. Im Schreiben werde zwar die Bedeutung der Schweiz als Standort für die Europa-Zentrale betont. Dann heisse es aber auch, man wolle die Organisation "vereinfachen und verschlanken". Der Entscheid, in Opfikon mit bereits knapp 500 Angestellten auszubauen, sei aufgrund des nahen Flughafens und des Lifescience-Clusters in dem Gebiet gefallen. Shire ist einer der grössten Arbeitgeber im Kanton Zug. (NZZaS p. 29)

    SWISS LIFE/MANOR: Der Mietstreit zwischen dem Detailhändler und dem Schweizer Lebensversicherer in Bezug auf die Manor-Filiale an der Zürcher Bahnhofstrasse spitzt sich offenbar weiter zu. Wann das Warenhaus ausziehen muss, darüber streiten sich bekanntlich seit längerem die Juristen. Nun hat sich die Sachlage laut "NZZ" (Samstag-Ausgabe) ein weiteres Mal geändert. Die Swiss Life hat dem Warenhaus eine neue Kündigung geschickt, was ein Manor-Sprecher gegenüber dem Blatt bestätigt habe. Ausgelöst hatte diese per 31. Januar 2019 ausgesprochene Kündigung laut dem Zürcher Obergericht eine nicht bezahlte Nebenkostenrechnung in der Höhe von 18'000 Franken. Gemäss Obligationenrecht ist bei einem Zahlungsrückstand des Mieters eine Erstreckung ausgeschlossen. Der Vermieter darf in einem solchen Fall Geschäftsräume mit einer Frist von mindestens 30 Tagen kündigen. Der vorliegende Fall sei juristisch aber nicht ganz einfach. Angesichts eines Jahreszinses von 6,27 Millionen stelle sich nämlich bei einem Betrag von 18'000 Franken die Frage der Verhältnismässigkeit, heisst es im Artikel. (NZZ p. 21)

    COOP/MIGROS: Am Dienstag wurde bekannt, dass die im Dezember zurückgetretene CVP-Bundesrätin Doris Leuthard Verwaltungsrätin des Detailhändlers Coop wird. Gemäss Recherchen der SonntagsZeitung hat auch die Migros um Leuthard gebuhlt. Nachdem die Bundesrätin ihren Rücktritt angekündigt habe, sei (laut drei voneinander unabhängigen Quellen) Migros-Chef Fabrice Zumbrunnen auf sie zugegangen - mit dem Angebot, das frei werdende Präsidium der Migros zu übernehmen. Doch am Ende habe sich Leuthard dann für Coop entschieden. Präsident Hansueli Loosli habe seine guten Beziehungen zu Leuthard ausgespielt, mutmasst das Blatt im Artikel. (SoZ p. 35)

    TAUSENDERNOTE: Die Tausendernote, deren neueste Version in Bälde eingeführt wird, dient offenbar im grossen Stil der Steuerhinterziehung. Immer zum Jahreswechsel steige die Nachfrage nach Tausendernoten steil an, schreibt die "SonntagsZeitung". Damit könne das ausgewiesene Vermögen auf dem Bankkonto künstlich vermindert werden. Wie wichtig das Motiv der Steuervermeidung ist, zeige eine Untersuchung von Ökonomen der Europäischen Zentralbank, der Schweizerischen Nationalbank und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden, heisst es weiter. Aus ihr lasse sich ableiten, dass mindestens 1,4 Milliarden Franken in Tausendernoten über den Jahreswechsel vor den Steuerbehörden versteckt würden, so das Blatt. Der Basler Wirtschaftsprofessor Yvan Lengwiler schätzte die Summe des versteckten Bargelds mit 100er-, 200er- und 1000er-Noten vor zwei Jahren sogar grob auf 3 Milliarden Franken. In Wirklichkeit dürfte die Summe höher sein, mutmasst die Zeitung. (SoZ p. 37)

    KLIMAWANDEL: Die neue Umweltministerin Simonetta Sommaruga hat einen nationalen Schulterschluss gegen den Klimawandel gefordert. Die SP-Bundesrätin will sich für Massnahmen beim Autofahren für weniger Offroader, beim Fliegen und auf dem Finanzplatz einsetzen. "Zuerst sollten wir aufhören, den Klimaschutz als etwas zu betrachten, das uns nur Geld kostet", forderte die 58-Jährige im Interview mit der "NZZ am Sonntag". "Auch Nichtstun kostet", sagte die seit Januar amtierende Vorsteherin des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) mit Verweis auf Schäden durch Bergstürze und Hochwasser. Akzente setzen will Sommaruga etwa im Strassenverkehr rund um Offroader. "In der Schweiz werden viele schwere und grosse Autos verkauft." (NZZaS p. 9, siehe separate Meldung)

    BUSFAHRER: Jeder zweite Busfahrer leidet einer neuen Umfrage zufolge unter Stress. Besonders verbreitet sind Symptome wie Angst, Reizbarkeit und Müdigkeit, wie "SonntagsZeitung" und "Le Matin Dimanche" aus einer bislang unveröffentlichten Umfrage der Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) zitieren. Rund ein Drittel von ihnen gab an, schon zur Arbeit gegangen zu sein, ohne im Vollbesitz seiner Kräfte gewesen zu sein. In den letzten Jahren hat sich die Situation verschärft, wie eine Vergleichsumfrage aus dem Jahr 2010 zeigt. Damals notierten nur 12 Prozent aller Fahrer zwischen 56 und 65 Jahren, dass sie unter Schlafstörungen leiden würden. Dieser Wert hat sich in der gleichen Altersgruppe heute verdoppelt. Gemäss der Befragung sind es in erster Linie aggressive Auto- und Velofahrer sowie renitente Passagiere, die bei den Chauffeuren Stress verursachen. An der Analyse nahmen 500 von 2500 befragten Busfahrer in der Schweiz teil. (SoZ p. 2/3)

    uh/

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  • 27.02.2019 Anleihe: Swiss Life nimmt 250 Mio Fr. bis 2023 auf

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swiss Life Hldg N 458.20 -3.40 -0.74% 481.50 335.80 45'512

    Story

    Anleihe: Swiss Life nimmt 250 Mio Fr. bis 2023 auf

    27.02.2019 | 16:25:01

    Zürich (awp) - Die Swiss Life Holding begibt unter Federführung von CS, UBS und Deutscher Bank eine Anleihe zu folgenden Konditionen:

    Betrag:            250 Mio Fr.
    Zinssatz:          0,25%
    Emissionspreis:    100,204%
    Laufzeit:          4,58 Jahre, bis 11.10.2023
    Liberierung:       13.03.2019
    Yield to Mat.:     0,205%
    Valor:             46'311'208 (3)
    Rating:            BBB+ (S&P) 
    Kotierung SIX:     SIX, ab 11.03.2019
    

    uh/ra

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  • 26.02.2019 Swiss Life gewinnt Vorsorgegeschäft von der Axa dazu

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swiss Life Hldg N 458.20 -3.40 -0.74% 481.50 335.80 45'512

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    Swiss Life gewinnt Vorsorgegeschäft von der Axa dazu

    26.02.2019 | 16:25:45

    Zürich (awp) - Die Swiss Life hat 2018 mehr verdient und zahlt den Aktionären eine höhere Dividende. Im neu angelaufenen Geschäftsjahr rechnet der Lebensversicherer mit starkem Wachstum im Vorsorgegeschäft. Firmenkunden wechselten von der Axa.

    "Die Neugeschäftsproduktion im BVG-Geschäft ist stark gewachsen", sagte der Schweiz-Chef der Swiss Life, Markus Leibundgut, am Dienstag an der Bilanzmedienkonferenz mit Blick auf den Rückzug von Axa aus der Vollversicherung. Seither habe man sich vor Anfragen kaum retten können.

    Vor knapp einem Jahr hatte Axa angekündigt, dass man sich per Ende 2018 aus der Vollversicherung zurückziehe. Die Ankündigung der Nummer 2 in diesem Geschäft schlug wie eine Bombe ein. Am Markt verbleiben mit Marktführer Swiss Life, der Bâloise, Helvetia, Allianz Suisse und der kleinen Pax nur noch fünf Anbieter.

    Das Angebot erfreut sich vor allem bei KMU einer grossen Beliebtheit, wie auch Markus Leibundgut weiss. Die Vollversicherung deckt im Gegensatz zu teilautonomen Lösungen nicht nur Vorsorge-, Sterbe- und Invaliditätsrisiken, sondern auch Anlagerisiken.

    Unveränderte Zeichnungspolitik

    Man habe auch Anfragen von Firmen, die im Vollversicherungsmodell einen Platz suchten, zurückweisen müssen, führte der Schweiz-Chef der Swiss Life weiter aus. Dies sei zum Schutz der bestehenden Kunden geschehen. "Wir haben unsere Zeichnungspolitik nicht verändert, da wir das Geschäft langfristig profitabel betreiben wollen."

    Gleichwohl saugt die Swiss Life einen auch für sie grossen Brocken auf. Der abtretende Finanzchef Thomas Buess, der im April in den Verwaltungsrat wechselt, rechnet mit zusätzlichen Einmalprämien in Höhe von 3,3 Milliarden Franken. Davon seien geschätzt 3 Milliarden allein auf den "Axa-Effekt" zurückzuführen. Zudem weiten periodisch zu bezahlende Prämien in Höhe von 350 Millionen das Volumen aus.

    Die Axa Schweiz hatte vergangene Woche bei der Zahlenvorlage noch keine konkreten Angaben zum erwarteten Prämienabrieb gemacht. Neun von zehn Kunden der Vollversicherung hätten das Angebot für den Wechsel in teilautonome Stiftungen der Axa genutzt, hiess es optimistisch. Aufgrund des Abgangs grosser Kunden, sei die Zahl der bei Axa in der zweiten Säule versicherten Personen jedoch um 17 Prozent zurückgegangen, so eine andere Angabe.

    Diversifiziertes Wachstum

    Mit dem dazugewonnenen Geschäftsvolumen zementiert die Swiss Life ihre Marktführerschaft im Vorsorgegeschäft. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Gruppe insgesamt, also in der Einzel- und in der grösseren Kollektivlebensversicherung zusammengerechnet, ein Prämienvolumen von 9,5 Milliarden Franken erwirtschaftet. Dabei wuchs das BVG-Geschäft mit 3 Prozent bereits da schneller als der Markt (+1%).

    Das Prämienvolumen der gesamten Gruppe wuchs in Lokalwährungen mit 2 Prozent und erreichte einen Wert von 19,2 Milliarden Franken, wie die Swiss Life am Dienstag bekannt gab. Seit Jahren setzt sie auch mit Erfolg verstärkt auf das Kommissionsgeschäft, um weniger stark von den Entwicklungen an den Finanzmärkten abhängig zu sein.

    Im Berichtsjahr kletterten die Gebühreneinnahmen um 6 Prozent auf 1,62 Milliarden Franken. Besonders gut habe sich da die Finanzberatung in Deutschland und die Vermögensverwaltung für Drittkunden wie Pensionskassen oder Banken entwickelt, hielt Konzernchef Patrick Frost dazu fest. Mittlerweile verwaltet Swiss Life dank hoher Neugeldzuflüsse Vermögen von Dritten im Umfang von 71,2 Milliarden.

    Dividende erhöht

    Patrick Frost sprach auch von der stark verbesserten Gewinnqualität. Der Betriebsgewinn nahm 2018 um 4 Prozent auf 1,55 Milliarden Franken und der Reingewinn um 7 Prozent auf 1,08 Milliarden zu.

    Vom soliden Geschäftsverlauf sollen auch die Aktionäre profitieren. Sie erhalten je Titel 16,50 Franken als Dividende. Das sind drei Franken mehr als im vergangenen Jahr und verglichen mit 2014 mehr als doppelt so hoch. Zudem läuft seit Dezember ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm.

    Der Lebensversicherer weist eine solide Finanzbasis auf und dürfte in den kommenden Jahren noch mehr Geld an die Aktionäre überweisen, liess der Chef durchblicken.

    mk/rw

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  • 26.02.2019 Swiss-Life-Papiere fallen trotz solider Zahlen zurück

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swiss Life Hldg N 458.20 -3.40 -0.74% 481.50 335.80 45'512

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    Swiss-Life-Papiere fallen trotz solider Zahlen zurück

    26.02.2019 | 11:01:40

    Zürich (awp) - Die Aktien der Swiss Life sind am Dienstag fester in den Handel gestartet, haben in der Folge aber an Schwung verloren. Der Lebensversicherer hat die Finanzgemeinde mit soliden Ergebnissen und einer grosszügigen Dividende überzeugt. Nach der zuletzt sehr guten Kursentwicklung dürften einige Anleger aber Gewinne mitnehmen.

    Bis um 09.50 Uhr verlieren die Aktien der Swiss Life in einem schwächer tendierenden Gesamtmarkt 0,8 Prozent auf 420,40 Franken. Noch zu Handelsbeginn kletterte der Titel auf ein neues 52-Wochen-Hoch von 431,50 Franken, ehe Gewinnmitnahmen einsetzten.

    Laut Analysten hat die Swiss Life für das vergangene Jahr solide Geschäftszahlen vorgelegt, die die Erwartungen erfüllt haben. Der Lebensversicherer habe weitere operative Verbesserungen erzielt, meint etwa Georg Marti von der ZKB. Dies werde sich im laufenden Jahr fortsetzen, glaubt er.

    Sehr gut kommt bei den Finanzanalysten die um mehr als 20 Prozent erhöhte Dividende an. Mit einer Ausschüttungsquote von 51 Prozent übertreffe Swiss Life sogar das von ihr für die zu Ende gegangene Strategieperiode gesetzte Zielband von 30 bis 50 Prozent, hält Jonny Urwin von der UBS fest. In den kommenden drei Jahren will die Swiss Life jeweils 50 bis 60 Prozent des Gewinns ausschütten.

    Für Urwin steht neben der grosszügigen Dividendenpolitik deshalb das anhaltend gute Momentum bei den Kommissionserträgen im Vordergrund. Das sieht man auch bei der Bank Vontobel so. Nebst der Vermögensverwaltung von Dritten seien die Beraterdienstleistungen sowie der Verkauf von anlagegebundenen Lebensversicherungen die Treiber gewesen.

    Als einziges "Haar in der Suppe" sehen Analysten das stark rückläufige Eigenkapital. Marti begründet dies mit hohen Bewertungsverlusten auf Anlagen in der Bilanz.

    Händlern zufolge kamen die Valoren von Swiss Life im Vorfeld der Ergebnispublikation in den Genuss kursseitiger Vorschusslorbeeren. Die Titel haben in den vergangenen Wochen laufend neue Mehrjahreshochs erklommen. Zuletzt kostete eine Swiss Life-Aktie im Jahr 2001 soviel wie heute.

    mk/uh

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  • 26.02.2019 Swiss Life steigert den Gewinn und erfüllt das Dividendenversprechen

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swiss Life Hldg N 458.20 -3.40 -0.74% 481.50 335.80 45'512

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    Swiss Life steigert den Gewinn und erfüllt das Dividendenversprechen

    26.02.2019 | 10:22:30

    (Mit weiteren Angaben ergänzt)

    Zürich (awp) - Der Lebensversicherer Swiss Life hat die 2018 zu Ende gegangene dreijährige Strategieperiode mit Bravour abgeschlossen. Die Gruppe übertraf die meisten von ihr gesetzten Ziele und schlägt den Aktionären eine weitere Erhöhung der Dividende vor.

    Den Betriebsgewinn steigerte die Swiss Life im Berichtsjahr laut Mitteilung vom Dienstag um 4 Prozent auf 1,55 Milliarden Franken, und der Reingewinn nahm um 7 Prozent auf 1,08 Milliarden zu. Mit beiden Zahlen erreichte der Konzern die Erwartung der Finanzanalysten, und auch ein Grossteil der vor drei Jahren gesetzten eigenen Ziele wurde übertroffen.

    Ein gutes Beispiel dafür ist das Kommissionsgeschäft, das bei der Swiss Life den Namen Fee-Geschäft hat. Dort liegt das Ergebnis mit 488 Millionen um beinahe 40 Millionen über dem Zielkorridor. Bis 2021 soll der Ergebnisbeitrag in den Bereich von 600 bis 650 Millionen geführt werden. Und auch das Ergebnis aus dem Verkauf von Risikoversicherungen liegt mit 410 Millionen über den Vorgaben.

    Mehr Dividende

    Am soliden Geschäftsverlauf lässt die Swiss Life ihre Aktionäre teilhaben. Sie sollen je Titel 16,50 Franken als Dividende erhalten. Das sind drei Franken mehr als im vergangenen Jahr. Am Markt hatte man mit einer weniger grosszügigen Ausschüttung gerechnet.

    Die Gruppe löst somit das vor Jahren abgegebene Versprechen ein, die Dividende laufend zu erhöhen. "Im Vergleich mit der Ausschüttung im Jahr 2014 bezahlen wir nun eine rund doppelt so hohe Dividende", sagte Konzernchef Patrick Frost an einer Telefonkonferenz. Und seit Dezember läuft ein Aktienrückkauf im Umfang von 1 Milliarde Franken.

    Die Swiss Life habe die Gewinnqualität in den vergangenen Jahren stark verbessert, sagte Patrick Frost weiter. "Das ist beste Voraussetzung dafür, Swiss Life in den kommenden Jahren auf profitablem Wachstumskurs zu halten."

    Anlässlich des Investorentags im November hatte Frost aufgezeigt, welchen Weg er in den kommenden drei Jahren gehen möchte. Die Swiss Life setzt dabei weiterhin auf den Verkauf kapitalschonender Lebensversicherungen, die auch in Zeiten tiefer Zinsen gute Gewinne abwerfen. Zudem will man im gebührenbasierten Geschäft zulegen; beispielsweise in der Vermögensverwaltung.

    Volumen gesteigert

    Insgesamt wuchs das Prämienvolumen der Gruppe in Lokalwährungen um 2 Prozent und erreichte einen Wert von 19,2 Milliarden Franken. Im Heimmarkt wuchs man in der Kollektivlebenversicherung, das heisst im Geschäft mit der beruflichen Vorsorge. Nach dem Ausstieg der Axa Schweiz aus dem vor allem bei KMU beliebten Vollversicherungsmodell, dürfte die Nachfrage im BVG-Geschäft wohl noch anziehen.

    Die Gebühreneinnahmen der Gruppe kletterten derweil auf 1,62 Milliarden. Das ist in Lokalwährungen gerechnet ein Plus von 6 Prozent. Hier lassen sich die Erfolge gut anhand der Vermögensverwaltung für Dritte ablesen.

    Für Pensionskassen oder andere Finanzinstitute verwaltet die Swiss Life mittlerweile Vermögen im Umfang von 71,2 Milliarden Franken. Allein 2018 ist das Volumen dank Nettoneugeldzuflüssen in Höhe von 8,4 Milliarden im zweistelligen Prozentbereich angewachsen.

    Solide Bilanz

    Ein für die Zukunft nicht unwesentlicher Erfolgsfaktor für einen Lebensversicherer ist die Kapitalausstattung, und auch da hat die Swiss Life über die Jahre Fortschritte gemacht. In dem von der Finanzmarktaufsicht Finma verlangten Swiss Solvency Test (SST), der die Kapitalstärke misst, liegt die Quote der Swiss Life geschätzt bereits über 180 Prozent. Vor Jahresfrist waren es 170 Prozent.

    An der Börse wurden die Zahlen und insbesondere die Dividendenpolitik der Swiss Life im frühen Geschäft gut aufgenommen. Bis um 09.20 Uhr rücken die Titel um 0,5 Prozent in Richtung neue Jahreshöchstkurse vor.

    mk/rw

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG