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  • 21.03.2019 Fitch erteilt den Schweizer Versicherungen gute Noten

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    Fitch erteilt den Schweizer Versicherungen gute Noten

    21.03.2019 | 12:00:01

    Zürich (awp) - Die Kreditratingagentur Fitch stellt dem Schweizer Versicherungssektor ein gutes Zeugnis aus. Die Versicherer hätten 2018 in einem herausfordernden Marktumfeld mit anhaltend tiefen Zinsen und volatilen Finanzmärkten ihre Einnahmen gesteigert, hielt Fitch in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht fest. Der Sektor sei insgesamt stark kapitalisiert.

    Den Schweizer Lebensversicherern sei es gelungen, den Prämienabrieb in dem mit Zinsgarantien belasteten Kollektivlebengeschäft dank Wachstum im Bereich der teilautonomen Sammellösungen zu kompensieren. Laut Fitch dürfte dies auch in Zukunft möglich sein. Allerdings werde sich das Wachstum insgesamt auf einem eher tiefen Niveau bewegen, hiess es.

    Ein Problem seien nicht nur die tiefen Zinsen, auch die volatile Entwicklung an den Finanzmärkten mache den Lebensversicherern zu schaffen. Die allgemein tieferen Kapitalerträge hätten zuletzt eine Aufstockung der Reserven notwendig gemacht, was die Rentabilität der Firmen belaste, so Fitch.

    Dennoch hätten die Lebensversicherer im Jahr davor - also 2017 - im Durchschnitt eine Eigenkapitalrendite von guten 8 Prozent erzielt. Der anlageseitige Druck werde zwar anhalten, doch müssten künftig wohl weniger Reserven stark aufgebaut werden. Fitch geht davon aus, dass sich die Rendite kurz- bis mittelfristig im Bereich von 5 bis 7 Prozent bewegen dürfte.

    Im Schaden- und Haftpflichtgeschäft rechnet Fitch nur mit moderatem Wachstum. Der Markt gilt in der Schweiz als gesättigt und stark umworben. Insbesondere im Motorfahrzeuggeschäft gebe es Überkapazitäten, hiess es.

    Die Versicherer seien aber trotz des Wettbewerbs beim Zeichnen von Sachgeschäft diszipliniert geblieben, was sich auszahle. Die durchschnittliche Schaden-Kosten-Quote habe 2017 gute 95 Prozent betragen und werde künftig wohl weiterhin klar unter der Schwelle von 100 Prozent bleiben, glauben die Fitch-Experten. Liegt der Wert unter 100 Prozent, dann verdient ein Versicherer in diesem Geschäft Geld.

    mk/ra

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  • 20.03.2019 Swiss-Life-Chef Patrick Frost erhält für 2018 mehr Lohn

    Betroffene Wertpapiere

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    Swiss Life Hldg N 436.70 -2.10 -0.48% 445.90 330.10 133'375

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    Swiss-Life-Chef Patrick Frost erhält für 2018 mehr Lohn

    20.03.2019 | 07:39:01

    Zürich (awp) - Der Chef der Swiss Life, Patrick Frost, hat im vergangenen Jahr deutlich mehr verdient als noch 2017. Insgesamt wurden ihm Vergütungen im Wert von 4,25 Millionen Franken zugesprochen nach 3,40 Millionen im Vorjahr, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht. Im Jahr 2017 musste der Konzernchef wegen einer Krebserkrankung ein paar Monate pausieren.

    Für 2018 erhält Frost in bar und Aktien 2,53 Millionen. Ein wesentlicher Teil macht mit knapp 1,5 Millionen zudem die variable, aufgeschobene Vergütung aus. Diese Zahlung richtet sich danach, ob die Ziele erreicht wurden, und wird zeitlich verzögert ausbezahlt.

    Der siebenköpfigen Konzernleitung hat der Verwaltungsrat der Swiss Life total Saläre in Höhe von 17,7 Millionen Franken zugesprochen, nach Vergütungen im vorangegangenen Jahr von 17,0 Millionen. Verwaltungsratspräsident Rolf Dörig erhielt wie bereits im Vorjahr 1,2 Millionen. Der gesamte Verwaltungsrat wurde mit 3,07 Millionen entschädigt.

    mk/rw

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  • 03.03.2019 Presseschau vom Wochenende 9 (2./3. März)

    Presseschau vom Wochenende 9 (2./3. März)

    03.03.2019 | 16:09:57

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    PANALPINA I: Der Kampf um die Zukunft des Schweizer Logistikkonzerns Panalpina läuft bekanntlich seit ein paar Wochen. Die Öffentlichkeit wartet dabei schon längere Zeit auf eine Antwort des Panalpina-Verwaltungsrates zu einem Kaufangebot der dänischen DSV-Gruppe zu 180 Fr. pro Panalpina-Aktie (insgesamt 4,3 Mrd. Fr.). Offenbar tut sich nun aber was: Wie die "SonntagsZeitung" berichtet, spricht der Verwaltungsrat von Panalpina mit DSV. Dies hätten Quellen aus dem Umfeld von Panalpina wie auch aus demjenigen von DSV bestätigt. Dies sei so bisher nicht bekannt und zeige die Bereitschaft des Panalpina-Verwaltungsrates, sich auf einen möglichen Verkauf einzulassen. Bisher habe es eher so ausgesehen, als ob Panalpina jegliche Übernahme abwehre und sich deshalb auf ein mögliches Zusammengehen mit der kuwaitischen Logistikgruppe Agility eingelassen habe. Bestätigt wurden die Gespräche von Panalpina gegenüber dem Blatt nicht. Eine entsprechende Frage von AWP an Panalpina wurde (vorerst) nicht beantwortet. (SoZ p. 39)

    PANALPINA II: Wie oben bereits erwähnt, führt Panalpina auch Verhandlungen über eine mögliche Partnerschaft mit der kuwaitischen Logistik- und Infrastrukturgruppe Agility. Solche Gespräche waren Mitte Februar von Panalpina bestätigt worden. Der Fokus richte sich dabei auf Agility Global Integrated Logistics, eine von Baar aus geführte Firma, schreibt nun die "NZZ" (Samstagausgabe). Sie hat dies in einem Hintergrundgespräch vom starken Mann von Agility, Tarek Sultan, erfahren, der sich eine "enge Kooperation durchaus vorstellen" könne. Agility ist mit gut 4 Milliarden Dollar bewertet und wird an den Börsen von Kuwait und Dubai gehandelt. Sultan habe sich optimistisch gezeigt, im Falle einer Einigung aus der Kombination der IT-Systeme von Agility und Panalpina neue Kraft zu schöpfen, um schneller voranzukommen. (NZZ p. 35)

    MEDIEN: Der Verband Schweizer Medien prüft offenbar ein Modell, wie aus den Erträgen der Radio- und Fernsehabgabe 90 Millionen Franken pro Jahr für die verbilligte Zustellung von Zeitungen eingesetzt werden könnte. Nötig wäre dafür eine Anpassung des Radio- und Fernsehgesetzes, wie die "NZZ am Sonntag" berichtet. Die Radio- und TV-Abgabe bringt pro Jahr rund 1,4 Milliarden Franken ein. Davon gehen 1,2 Milliarden an die Sender der SRG, 80 Millionen fliessen an private regionale Fernseh- und Radiostationen. Ein Teil des restlichen Betrags soll nach der Vorstellung der privaten Verleger künftig für die sogenannte indirekte Presseförderung eingesetzt werden. Die Ausweitung dieser Subventionierung werde von der Politik unterstützt, heisst es im Artikel. Die Präsidentin der Fernmeldekommission des Nationalrats, Edith Graf-Litscher, sagte dem Blatt, die Einsicht habe sich durchgesetzt, dass sich Journalismus nicht mehr ganz auf dem Markt finanzieren lasse. (NZZaS p. 13)

    HNA/CH-TÖCHTER: Die hochverschuldete chinesische HNA-Gruppe, Besitzerin verschiedener früherer Swissair-Töchter, braucht bekanntlich Geld und versucht entsprechend gewisse Beteiligungen loszuwerden. Die drei Schweizer Töchter Gategroup, Swissport und SR Technics stehen laut einem Bericht der "NZZ am Sonntag" alle zum Verkauf. HNA lässt sich allerdings kaum in die Karten blicken und antwortete der Zeitung (zu Fragen bezüglich Gategroup): "HNA ist ein strategischer und disziplinierter Investor, der stets bestrebt ist, sein Vermögen zu optimieren." Das Entscheidungsgremium im HNA-Konzern ist klein und in Familienhand. Was im kleinen Kreis entschieden werde, davon dürften die Schweizer Firmen im HNA-Universum wenig mitbekommen, mutmasst das Blatt daher. (NZZaS p. 35)

    TAMEDA/SHIRE: Die Firma Takeda löst den Standort der von ihr übernommenen Firma Shire in Zug auf. Von der Massnahme sind rund 500 Arbeitsplätze betroffen, wie ein Takeda-Firmensprecher nun der "NZZ am Sonntag" bestätigt hat. Der japanische Pharmakonzern habe die Belegschaft in einem internen Mail informiert, dass die Aufgaben am Takeda-Sitz in Zürich-Opfikon konzentriert würden, heisst es im Artikel. Im Schreiben werde zwar die Bedeutung der Schweiz als Standort für die Europa-Zentrale betont. Dann heisse es aber auch, man wolle die Organisation "vereinfachen und verschlanken". Der Entscheid, in Opfikon mit bereits knapp 500 Angestellten auszubauen, sei aufgrund des nahen Flughafens und des Lifescience-Clusters in dem Gebiet gefallen. Shire ist einer der grössten Arbeitgeber im Kanton Zug. (NZZaS p. 29)

    SWISS LIFE/MANOR: Der Mietstreit zwischen dem Detailhändler und dem Schweizer Lebensversicherer in Bezug auf die Manor-Filiale an der Zürcher Bahnhofstrasse spitzt sich offenbar weiter zu. Wann das Warenhaus ausziehen muss, darüber streiten sich bekanntlich seit längerem die Juristen. Nun hat sich die Sachlage laut "NZZ" (Samstag-Ausgabe) ein weiteres Mal geändert. Die Swiss Life hat dem Warenhaus eine neue Kündigung geschickt, was ein Manor-Sprecher gegenüber dem Blatt bestätigt habe. Ausgelöst hatte diese per 31. Januar 2019 ausgesprochene Kündigung laut dem Zürcher Obergericht eine nicht bezahlte Nebenkostenrechnung in der Höhe von 18'000 Franken. Gemäss Obligationenrecht ist bei einem Zahlungsrückstand des Mieters eine Erstreckung ausgeschlossen. Der Vermieter darf in einem solchen Fall Geschäftsräume mit einer Frist von mindestens 30 Tagen kündigen. Der vorliegende Fall sei juristisch aber nicht ganz einfach. Angesichts eines Jahreszinses von 6,27 Millionen stelle sich nämlich bei einem Betrag von 18'000 Franken die Frage der Verhältnismässigkeit, heisst es im Artikel. (NZZ p. 21)

    COOP/MIGROS: Am Dienstag wurde bekannt, dass die im Dezember zurückgetretene CVP-Bundesrätin Doris Leuthard Verwaltungsrätin des Detailhändlers Coop wird. Gemäss Recherchen der SonntagsZeitung hat auch die Migros um Leuthard gebuhlt. Nachdem die Bundesrätin ihren Rücktritt angekündigt habe, sei (laut drei voneinander unabhängigen Quellen) Migros-Chef Fabrice Zumbrunnen auf sie zugegangen - mit dem Angebot, das frei werdende Präsidium der Migros zu übernehmen. Doch am Ende habe sich Leuthard dann für Coop entschieden. Präsident Hansueli Loosli habe seine guten Beziehungen zu Leuthard ausgespielt, mutmasst das Blatt im Artikel. (SoZ p. 35)

    TAUSENDERNOTE: Die Tausendernote, deren neueste Version in Bälde eingeführt wird, dient offenbar im grossen Stil der Steuerhinterziehung. Immer zum Jahreswechsel steige die Nachfrage nach Tausendernoten steil an, schreibt die "SonntagsZeitung". Damit könne das ausgewiesene Vermögen auf dem Bankkonto künstlich vermindert werden. Wie wichtig das Motiv der Steuervermeidung ist, zeige eine Untersuchung von Ökonomen der Europäischen Zentralbank, der Schweizerischen Nationalbank und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden, heisst es weiter. Aus ihr lasse sich ableiten, dass mindestens 1,4 Milliarden Franken in Tausendernoten über den Jahreswechsel vor den Steuerbehörden versteckt würden, so das Blatt. Der Basler Wirtschaftsprofessor Yvan Lengwiler schätzte die Summe des versteckten Bargelds mit 100er-, 200er- und 1000er-Noten vor zwei Jahren sogar grob auf 3 Milliarden Franken. In Wirklichkeit dürfte die Summe höher sein, mutmasst die Zeitung. (SoZ p. 37)

    KLIMAWANDEL: Die neue Umweltministerin Simonetta Sommaruga hat einen nationalen Schulterschluss gegen den Klimawandel gefordert. Die SP-Bundesrätin will sich für Massnahmen beim Autofahren für weniger Offroader, beim Fliegen und auf dem Finanzplatz einsetzen. "Zuerst sollten wir aufhören, den Klimaschutz als etwas zu betrachten, das uns nur Geld kostet", forderte die 58-Jährige im Interview mit der "NZZ am Sonntag". "Auch Nichtstun kostet", sagte die seit Januar amtierende Vorsteherin des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) mit Verweis auf Schäden durch Bergstürze und Hochwasser. Akzente setzen will Sommaruga etwa im Strassenverkehr rund um Offroader. "In der Schweiz werden viele schwere und grosse Autos verkauft." (NZZaS p. 9, siehe separate Meldung)

    BUSFAHRER: Jeder zweite Busfahrer leidet einer neuen Umfrage zufolge unter Stress. Besonders verbreitet sind Symptome wie Angst, Reizbarkeit und Müdigkeit, wie "SonntagsZeitung" und "Le Matin Dimanche" aus einer bislang unveröffentlichten Umfrage der Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) zitieren. Rund ein Drittel von ihnen gab an, schon zur Arbeit gegangen zu sein, ohne im Vollbesitz seiner Kräfte gewesen zu sein. In den letzten Jahren hat sich die Situation verschärft, wie eine Vergleichsumfrage aus dem Jahr 2010 zeigt. Damals notierten nur 12 Prozent aller Fahrer zwischen 56 und 65 Jahren, dass sie unter Schlafstörungen leiden würden. Dieser Wert hat sich in der gleichen Altersgruppe heute verdoppelt. Gemäss der Befragung sind es in erster Linie aggressive Auto- und Velofahrer sowie renitente Passagiere, die bei den Chauffeuren Stress verursachen. An der Analyse nahmen 500 von 2500 befragten Busfahrer in der Schweiz teil. (SoZ p. 2/3)

    uh/

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  • 27.02.2019 Anleihe: Swiss Life nimmt 250 Mio Fr. bis 2023 auf

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    Anleihe: Swiss Life nimmt 250 Mio Fr. bis 2023 auf

    27.02.2019 | 15:25:01

    Zürich (awp) - Die Swiss Life Holding begibt unter Federführung von CS, UBS und Deutscher Bank eine Anleihe zu folgenden Konditionen:

    Betrag:            250 Mio Fr.
    Zinssatz:          0,25%
    Emissionspreis:    100,204%
    Laufzeit:          4,58 Jahre, bis 11.10.2023
    Liberierung:       13.03.2019
    Yield to Mat.:     0,205%
    Valor:             46'311'208 (3)
    Rating:            BBB+ (S&P) 
    Kotierung SIX:     SIX, ab 11.03.2019
    

    uh/ra

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  • 26.02.2019 Swiss Life gewinnt Vorsorgegeschäft von der Axa dazu

    Betroffene Wertpapiere

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    Swiss Life gewinnt Vorsorgegeschäft von der Axa dazu

    26.02.2019 | 15:25:45

    Zürich (awp) - Die Swiss Life hat 2018 mehr verdient und zahlt den Aktionären eine höhere Dividende. Im neu angelaufenen Geschäftsjahr rechnet der Lebensversicherer mit starkem Wachstum im Vorsorgegeschäft. Firmenkunden wechselten von der Axa.

    "Die Neugeschäftsproduktion im BVG-Geschäft ist stark gewachsen", sagte der Schweiz-Chef der Swiss Life, Markus Leibundgut, am Dienstag an der Bilanzmedienkonferenz mit Blick auf den Rückzug von Axa aus der Vollversicherung. Seither habe man sich vor Anfragen kaum retten können.

    Vor knapp einem Jahr hatte Axa angekündigt, dass man sich per Ende 2018 aus der Vollversicherung zurückziehe. Die Ankündigung der Nummer 2 in diesem Geschäft schlug wie eine Bombe ein. Am Markt verbleiben mit Marktführer Swiss Life, der Bâloise, Helvetia, Allianz Suisse und der kleinen Pax nur noch fünf Anbieter.

    Das Angebot erfreut sich vor allem bei KMU einer grossen Beliebtheit, wie auch Markus Leibundgut weiss. Die Vollversicherung deckt im Gegensatz zu teilautonomen Lösungen nicht nur Vorsorge-, Sterbe- und Invaliditätsrisiken, sondern auch Anlagerisiken.

    Unveränderte Zeichnungspolitik

    Man habe auch Anfragen von Firmen, die im Vollversicherungsmodell einen Platz suchten, zurückweisen müssen, führte der Schweiz-Chef der Swiss Life weiter aus. Dies sei zum Schutz der bestehenden Kunden geschehen. "Wir haben unsere Zeichnungspolitik nicht verändert, da wir das Geschäft langfristig profitabel betreiben wollen."

    Gleichwohl saugt die Swiss Life einen auch für sie grossen Brocken auf. Der abtretende Finanzchef Thomas Buess, der im April in den Verwaltungsrat wechselt, rechnet mit zusätzlichen Einmalprämien in Höhe von 3,3 Milliarden Franken. Davon seien geschätzt 3 Milliarden allein auf den "Axa-Effekt" zurückzuführen. Zudem weiten periodisch zu bezahlende Prämien in Höhe von 350 Millionen das Volumen aus.

    Die Axa Schweiz hatte vergangene Woche bei der Zahlenvorlage noch keine konkreten Angaben zum erwarteten Prämienabrieb gemacht. Neun von zehn Kunden der Vollversicherung hätten das Angebot für den Wechsel in teilautonome Stiftungen der Axa genutzt, hiess es optimistisch. Aufgrund des Abgangs grosser Kunden, sei die Zahl der bei Axa in der zweiten Säule versicherten Personen jedoch um 17 Prozent zurückgegangen, so eine andere Angabe.

    Diversifiziertes Wachstum

    Mit dem dazugewonnenen Geschäftsvolumen zementiert die Swiss Life ihre Marktführerschaft im Vorsorgegeschäft. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Gruppe insgesamt, also in der Einzel- und in der grösseren Kollektivlebensversicherung zusammengerechnet, ein Prämienvolumen von 9,5 Milliarden Franken erwirtschaftet. Dabei wuchs das BVG-Geschäft mit 3 Prozent bereits da schneller als der Markt (+1%).

    Das Prämienvolumen der gesamten Gruppe wuchs in Lokalwährungen mit 2 Prozent und erreichte einen Wert von 19,2 Milliarden Franken, wie die Swiss Life am Dienstag bekannt gab. Seit Jahren setzt sie auch mit Erfolg verstärkt auf das Kommissionsgeschäft, um weniger stark von den Entwicklungen an den Finanzmärkten abhängig zu sein.

    Im Berichtsjahr kletterten die Gebühreneinnahmen um 6 Prozent auf 1,62 Milliarden Franken. Besonders gut habe sich da die Finanzberatung in Deutschland und die Vermögensverwaltung für Drittkunden wie Pensionskassen oder Banken entwickelt, hielt Konzernchef Patrick Frost dazu fest. Mittlerweile verwaltet Swiss Life dank hoher Neugeldzuflüsse Vermögen von Dritten im Umfang von 71,2 Milliarden.

    Dividende erhöht

    Patrick Frost sprach auch von der stark verbesserten Gewinnqualität. Der Betriebsgewinn nahm 2018 um 4 Prozent auf 1,55 Milliarden Franken und der Reingewinn um 7 Prozent auf 1,08 Milliarden zu.

    Vom soliden Geschäftsverlauf sollen auch die Aktionäre profitieren. Sie erhalten je Titel 16,50 Franken als Dividende. Das sind drei Franken mehr als im vergangenen Jahr und verglichen mit 2014 mehr als doppelt so hoch. Zudem läuft seit Dezember ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm.

    Der Lebensversicherer weist eine solide Finanzbasis auf und dürfte in den kommenden Jahren noch mehr Geld an die Aktionäre überweisen, liess der Chef durchblicken.

    mk/rw

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  • 26.02.2019 Swiss-Life-Papiere fallen trotz solider Zahlen zurück

    Betroffene Wertpapiere

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    Swiss-Life-Papiere fallen trotz solider Zahlen zurück

    26.02.2019 | 10:01:40

    Zürich (awp) - Die Aktien der Swiss Life sind am Dienstag fester in den Handel gestartet, haben in der Folge aber an Schwung verloren. Der Lebensversicherer hat die Finanzgemeinde mit soliden Ergebnissen und einer grosszügigen Dividende überzeugt. Nach der zuletzt sehr guten Kursentwicklung dürften einige Anleger aber Gewinne mitnehmen.

    Bis um 09.50 Uhr verlieren die Aktien der Swiss Life in einem schwächer tendierenden Gesamtmarkt 0,8 Prozent auf 420,40 Franken. Noch zu Handelsbeginn kletterte der Titel auf ein neues 52-Wochen-Hoch von 431,50 Franken, ehe Gewinnmitnahmen einsetzten.

    Laut Analysten hat die Swiss Life für das vergangene Jahr solide Geschäftszahlen vorgelegt, die die Erwartungen erfüllt haben. Der Lebensversicherer habe weitere operative Verbesserungen erzielt, meint etwa Georg Marti von der ZKB. Dies werde sich im laufenden Jahr fortsetzen, glaubt er.

    Sehr gut kommt bei den Finanzanalysten die um mehr als 20 Prozent erhöhte Dividende an. Mit einer Ausschüttungsquote von 51 Prozent übertreffe Swiss Life sogar das von ihr für die zu Ende gegangene Strategieperiode gesetzte Zielband von 30 bis 50 Prozent, hält Jonny Urwin von der UBS fest. In den kommenden drei Jahren will die Swiss Life jeweils 50 bis 60 Prozent des Gewinns ausschütten.

    Für Urwin steht neben der grosszügigen Dividendenpolitik deshalb das anhaltend gute Momentum bei den Kommissionserträgen im Vordergrund. Das sieht man auch bei der Bank Vontobel so. Nebst der Vermögensverwaltung von Dritten seien die Beraterdienstleistungen sowie der Verkauf von anlagegebundenen Lebensversicherungen die Treiber gewesen.

    Als einziges "Haar in der Suppe" sehen Analysten das stark rückläufige Eigenkapital. Marti begründet dies mit hohen Bewertungsverlusten auf Anlagen in der Bilanz.

    Händlern zufolge kamen die Valoren von Swiss Life im Vorfeld der Ergebnispublikation in den Genuss kursseitiger Vorschusslorbeeren. Die Titel haben in den vergangenen Wochen laufend neue Mehrjahreshochs erklommen. Zuletzt kostete eine Swiss Life-Aktie im Jahr 2001 soviel wie heute.

    mk/uh

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  • 26.02.2019 Swiss Life steigert den Gewinn und erfüllt das Dividendenversprechen

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Swiss Life steigert den Gewinn und erfüllt das Dividendenversprechen

    26.02.2019 | 09:22:30

    (Mit weiteren Angaben ergänzt)

    Zürich (awp) - Der Lebensversicherer Swiss Life hat die 2018 zu Ende gegangene dreijährige Strategieperiode mit Bravour abgeschlossen. Die Gruppe übertraf die meisten von ihr gesetzten Ziele und schlägt den Aktionären eine weitere Erhöhung der Dividende vor.

    Den Betriebsgewinn steigerte die Swiss Life im Berichtsjahr laut Mitteilung vom Dienstag um 4 Prozent auf 1,55 Milliarden Franken, und der Reingewinn nahm um 7 Prozent auf 1,08 Milliarden zu. Mit beiden Zahlen erreichte der Konzern die Erwartung der Finanzanalysten, und auch ein Grossteil der vor drei Jahren gesetzten eigenen Ziele wurde übertroffen.

    Ein gutes Beispiel dafür ist das Kommissionsgeschäft, das bei der Swiss Life den Namen Fee-Geschäft hat. Dort liegt das Ergebnis mit 488 Millionen um beinahe 40 Millionen über dem Zielkorridor. Bis 2021 soll der Ergebnisbeitrag in den Bereich von 600 bis 650 Millionen geführt werden. Und auch das Ergebnis aus dem Verkauf von Risikoversicherungen liegt mit 410 Millionen über den Vorgaben.

    Mehr Dividende

    Am soliden Geschäftsverlauf lässt die Swiss Life ihre Aktionäre teilhaben. Sie sollen je Titel 16,50 Franken als Dividende erhalten. Das sind drei Franken mehr als im vergangenen Jahr. Am Markt hatte man mit einer weniger grosszügigen Ausschüttung gerechnet.

    Die Gruppe löst somit das vor Jahren abgegebene Versprechen ein, die Dividende laufend zu erhöhen. "Im Vergleich mit der Ausschüttung im Jahr 2014 bezahlen wir nun eine rund doppelt so hohe Dividende", sagte Konzernchef Patrick Frost an einer Telefonkonferenz. Und seit Dezember läuft ein Aktienrückkauf im Umfang von 1 Milliarde Franken.

    Die Swiss Life habe die Gewinnqualität in den vergangenen Jahren stark verbessert, sagte Patrick Frost weiter. "Das ist beste Voraussetzung dafür, Swiss Life in den kommenden Jahren auf profitablem Wachstumskurs zu halten."

    Anlässlich des Investorentags im November hatte Frost aufgezeigt, welchen Weg er in den kommenden drei Jahren gehen möchte. Die Swiss Life setzt dabei weiterhin auf den Verkauf kapitalschonender Lebensversicherungen, die auch in Zeiten tiefer Zinsen gute Gewinne abwerfen. Zudem will man im gebührenbasierten Geschäft zulegen; beispielsweise in der Vermögensverwaltung.

    Volumen gesteigert

    Insgesamt wuchs das Prämienvolumen der Gruppe in Lokalwährungen um 2 Prozent und erreichte einen Wert von 19,2 Milliarden Franken. Im Heimmarkt wuchs man in der Kollektivlebenversicherung, das heisst im Geschäft mit der beruflichen Vorsorge. Nach dem Ausstieg der Axa Schweiz aus dem vor allem bei KMU beliebten Vollversicherungsmodell, dürfte die Nachfrage im BVG-Geschäft wohl noch anziehen.

    Die Gebühreneinnahmen der Gruppe kletterten derweil auf 1,62 Milliarden. Das ist in Lokalwährungen gerechnet ein Plus von 6 Prozent. Hier lassen sich die Erfolge gut anhand der Vermögensverwaltung für Dritte ablesen.

    Für Pensionskassen oder andere Finanzinstitute verwaltet die Swiss Life mittlerweile Vermögen im Umfang von 71,2 Milliarden Franken. Allein 2018 ist das Volumen dank Nettoneugeldzuflüssen in Höhe von 8,4 Milliarden im zweistelligen Prozentbereich angewachsen.

    Solide Bilanz

    Ein für die Zukunft nicht unwesentlicher Erfolgsfaktor für einen Lebensversicherer ist die Kapitalausstattung, und auch da hat die Swiss Life über die Jahre Fortschritte gemacht. In dem von der Finanzmarktaufsicht Finma verlangten Swiss Solvency Test (SST), der die Kapitalstärke misst, liegt die Quote der Swiss Life geschätzt bereits über 180 Prozent. Vor Jahresfrist waren es 170 Prozent.

    An der Börse wurden die Zahlen und insbesondere die Dividendenpolitik der Swiss Life im frühen Geschäft gut aufgenommen. Bis um 09.20 Uhr rücken die Titel um 0,5 Prozent in Richtung neue Jahreshöchstkurse vor.

    mk/rw

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  • 26.02.2019 Swiss Life steigert den Gewinn und erfüllt das Dividendenversprechen

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swiss Life Hldg N 436.70 -2.10 -0.48% 445.90 330.10 133'375

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    Swiss Life steigert den Gewinn und erfüllt das Dividendenversprechen

    26.02.2019 | 07:14:04

    Zürich (awp) - Der Lebensversicherer Swiss Life hat im vergangenen Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr mehr an Prämien und Gebühren eingenommen und gleichzeitig unter dem Strich mehr verdient. Die Gruppe hebt die Dividende weiter an und löst damit das an die Anleger abgegebene Versprechen ein.

    Das operative Ergebnis steigerte die Swiss Life laut Mitteilung vom Dienstag um 4 Prozent auf 1,55 Milliarden Franken, und der Reingewinn nahm um 7 Prozent auf 1,08 Milliarden zu. Damit wurden die Vorgaben der Analysten beim Gewinn erreicht. Sie hatten im Durchschnitt mit einem Betriebsergebnis von ebenfalls 1,55 Milliarden und einem Gewinn von 1,07 Milliarden gerechnet.

    Am soliden Geschäftsverlauf lässt die Swiss Life auch ihre Aktionäre teilhaben. Den Aktionären schlägt der Verwaltungsrat die Zahlung einer um drei Franken auf 16,50 Franken je Aktie erhöhten Dividende vor. Am Investorentag im November hatte die Gruppe angekündigt, künftig mehr des Gewinns auszuschütten als bislang. Analysten hatten lediglich mit einer Ausschüttung von durchschnittlich 15,68 Franken gerechnet.

    Darüber hinaus stellte Konzernchef Patrick Frost im November neue operative Ziele für die kommenden drei Jahre vor. Die Gruppe setzt den vor Jahren eingeschlagenen Kurs fort. Sie setzt weiterhin auf den Verkauf kapitalschonender Lebensversicherungen, die auch in Zeiten tiefer Zinsen gute Gewinne abwerfen. Und sie will nach wie vor im gebührenbasierten Geschäft wachsen, etwa in der Vermögensverwaltung.

    Insgesamt wuchs das Prämienvolumen in Lokalwährungen um 2 Prozent und erreichte einen Wert von 19,2 Milliarden Franken. Die Gebühreneinnahmen, bei Swiss Life auch Fee-Erträge genannt, kletterten auf 1,62 Milliarden Franken. Das entspricht einem Plus von 6 Prozent in lokalen Währungen.

    Patrick Frost zeigt sich in der Mitteilung mit dem Ergebnisausweis zufrieden. So habe man in dem per Ende 2018 abgeschlossenen Geschäftsjahr alle Ziele erreicht und eine Mehrheit davon sogar übertroffen. "Dieser Erfolg ist beste Voraussetzung dafür, Swiss Life in den kommenden Jahren auf profitablem Wachstumskurs zu halten."

    mk/rw

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  • 25.02.2019 Ausblick Swiss Life: Jahresgewinn von 1'068 Millionen Franken erwartet

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swiss Life Hldg N 436.70 -2.10 -0.48% 445.90 330.10 133'375

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    Ausblick Swiss Life: Jahresgewinn von 1'068 Millionen Franken erwartet

    25.02.2019 | 14:00:00

    Zürich (awp) - Das Versicherungsunternehmen Swiss Life publiziert am Dienstag, 26. Februar, die Resultate zum Geschäftsjahr 2018. Zum AWP-Konsens haben insgesamt sechs Analysten beigetragen.

    2018E 
    (in Mio Fr.)           AWP-Konsens          2017A
    Betriebsergebnis         1'552              1'476
    Reingewinn               1'068              1'013
    31.12.2018E
    (in Mrd Fr.)           AWP-Konsens      31.12.17A
    Eigenkapital              15,3               15,6
    (in Fr.)                                    2017A
    Dividende/Aktie          15,68              13,50
    

    FOKUS: Die Strategie der Swiss Life, weniger auf den Verkauf klassischer Lebensversicherungen zu setzen, zahlt sich aus. Die Gruppe wächst in der Vermögensverwaltung mit Drittkunden wie etwa Pensionskassen, verkauft vermehrt anlagegebundene Lebensversicherungen und setzt den grossen Immobilienpark gewinnbringend ein. Gleichzeitig behält die Swiss Life die Kosten im Griff und hat sich über die Jahre eine komfortable Kapitaldecke aufgebaut.

    All das dürfte sich auch im Zahlenausweis des vergangenen Jahres zeigen. Analysten gehen davon aus, dass die Einnahmen weiter angestiegen sind und die Gruppe einen höheren Gewinn erwirtschaftet hat. Eine gewisse Einbusse ist aus der schwachen Entwicklung an den Finanzmärkten zum Jahresende hin zu erwarten. Allerdings dürfte sich diese Belastung in Grenzen halten, meinen Analysten.

    Mit Blick auf die solide Kapitalausstattung dürften die Aktionäre in den Genuss einer weiter erhöhten Dividende kommen. Im vergangenen Jahr hatte die Swiss Life je Aktie 13,50 Franken bezahlt. In den Jahren davor waren es 11,00, 8,50 und 6,50 Franken.

    ZIELE: Im vergangenen November zeigte das Management den Investoren auf, welche Ziele man in den nächsten drei Jahren erfüllen will. Im Grundsatz bleibt die Swiss Life auf dem eingeschlagenen Weg. Den Anlegern versprach Konzernchef Patrick Frost auch die Zahlung höherer Dividenden. Künftig werden 50 bis 60 Prozent des Gewinns ausbezahlt. Zudem läuft derzeit ein Aktienrückkauf im Umfang von 1 Milliarde Franken.

    Das Kommissionsgeschäft soll am Ende der dreijährigen Periode 600 bis 650 Millionen Franken zum Ergebnis beitragen. Das wären rund 200 Millionen mehr als 2017. Mit Produkten zu Todesfall- oder Invaliditätsrisiken wird ein Beitrag in Höhe von 400 bis 450 Millionen (2017: 389 Mio) erwartet. Und im Asset Management sollen die verwalteten Vermögen bis auf 100 Milliarden (2017: 61 Mrd) klettern.

    PRO MEMORIA: Im April tritt der langjährige Finanzchef Thomas Buess ab. Er soll an der Generalversammlung in den Verwaltungsrat gewählt werden. Sein Nachfolger Matthias Aellig übernimmt die Finanzen bei der Swiss Life bereits am 1. März. Aellig ist der Risikochef der Gruppe und wird in dieser Funktion von Tancredi Tommasina abgelöst.

    In den ersten neun Monaten 2018 steigerte die Swiss Life die Prämieneinnahmen um 6 Prozent auf 14,7 Milliarden Franken und im Fee-Geschäft kletterten die Erträge um 9 Prozent auf 1,16 Milliarden. Einen Grossteil der Gebühren erwirtschaftet die Sparte Asset Managers. Ihr flossen von externen Kunden bis Ende September Neugelder von netto 5,2 Milliarden zu.

    Finanzchef Buess äusserte sich an der Präsentation zu den Neunmonatszahlen auch zur Entwicklung des Geschäfts in der beruflichen Vorsorge (BVG). Da bietet der nach Swiss Life zweitgrösste Player, Axa, seit 2019 keine Vollversicherungen mit Rundumschutz mehr an. Swiss Life spüre vonseiten der KMU eine grosse Nachfrage, sagte Buess. Dies habe im laufenden Geschäftsjahr zu einem Anstieg im Neugeschäftsvolumen geführt.

    Nichts Neues gab es laut Buess zu den Untersuchungen des US-Justizdepartements (DoJ) betreffend des Geschäfts mit Wrapper-Versicherungen zu berichten. Diese Produkte für vermögende Personen müssen in den USA dem Vorwurf der Steuerhinterziehung standhalten. Derzeit gebe es dazu keine News und man sei mit dem DoJ weiterhin im Gespräch.

    Im August hat die Swiss Life den im Juni angekündigten Kauf der auf Unternehmensimmobilien spezialisierten BEOS mit Sitz in Berlin abgeschlossen. Das 1997 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 150 Mitarbeitende und verwaltete Ende 2017 Immobilien im Wert von 2,6 Milliarden Euro.

    AKTIENKURS: Die Aktie der Swiss Life hat in der Vergangenheit an Wert gewonnen. Im vergangenen Jahr legten die Titel in einem rückläufigen Gesamtmarkt um knapp 10 Prozent zu. Und im neuen Börsenjahr ging es erneut um 10 Prozent in die Höhe. Analysten trauen Swiss Life an der Börse mit Blick auf weiter steigende Dividenden noch Mehr zu.

    Hompage: www.swisslife.com

    yl/ab/mk

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  • 18.01.2019 Finanzplatz Zürich: Versicherungen lassen Banken hinter sich

    Finanzplatz Zürich: Versicherungen lassen Banken hinter sich

    18.01.2019 | 11:56:45

    (Meldung ausgebaut)

    Zürich (awp/sda) - Die Bankenkrise hat auf dem Finanzplatz Zürich viel verändert: Während die Banken in der Krise insgesamt 2300 Stellen abbauten, schufen die Versicherungen 4300 neue Arbeitsplätze. Nun haben die Versicherungen die Banken auch bei der Wertschöpfung hinter sich gelassen. Für die Zürcher Stadtpräsidentin eine gute Entwicklung, denn das verringere die Abhängigkeit.

    Noch im Jahr 2008 lagen die Banken in der Region Zürich klar vorne. Damals waren sie für 57 Prozent der Wertschöpfung des Finanzsektors verantwortlich. Zum Finanzsektor werden Banken, Versicherungen und andere Finanzdienstleister wie etwa Fintech-Startups gezählt.

    Die Bankenkrise sorgte für ein neues Kräfteverhältnis: 2300 Stellen wurden bei den Banken innerhalb von acht Jahren gestrichen oder ausgelagert. Vor allem UBS und CS bauten Arbeitsplätze ab. Gleichzeitig mussten die Banken auf Geheiss der Politik Risiken abbauen und sich einem generellen Wandel unterziehen.

    Im Jahr 2016 brachten es die Banken dann noch auf 44 Prozent der Wertschöpfung in diesem Sektor, der insgesamt noch 25,7 Milliarden Franken erwirtschaftete. Die Versicherungen brachten es hingegen auf 47 Prozent - sie schafften es also, die Banken zu überholen.

    Kein leicht verdientes Geld mehr

    "Die Zeiten, in denen die Bank der Ort des leicht verdienten Geldes war, sind vorbei", sagte denn auch Christian Bretscher, Geschäftsführer des Zürcher Bankenverbandes, am Freitag vor den Medien. Anlass war eine neue Studie im Auftrag von Stadt und Kanton Zürich zum Zustand des Finanzplatzes.

    Diese zeigt deutlich, dass die Bedeutung der Banken für Stadt und Region Zürich zwar nach wie vor sehr gross ist - aber zurückgeht. Was die Banken nicht freut, ist aus Sicht der Stadtregierung positiv. "Starke Abhängigkeit bringt auch grosse Risiken mit sich", sagte die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP). Für die Robustheit des Standortes sei diese Entwicklung ein Gewinn.

    Rückblickend hält sie den Banken zugute, dass diese ihre Hausaufgaben gemacht hätten. Es habe grosse Momente der Instabilität gegeben. "Bei den Verantwortlichen der Banken musste auch im Kopf etwas passieren. Nun bin ich froh, dass der Wandel gelungen ist."

    Digitalisierung nicht verschlafen

    Die Zukunft der Banken am Finanzplatz Zürich hängt gemäss der Studie vor allem von einem Faktor ab: ob sie mit dem Innovationstempo ihrer Konkurrenten in Sachen Digitalisierung mithalten können.

    Gemäss Bankenverbands-Geschäftsführer Bretscher gibt es für die Finanzdienstleister hier viel Potential. Als Beispiel nannte er die Verknüpfung von Bank- und Versicherungsleistungen, aber auch Anwendungen im Lifestyle-Sektor.

    Weiter ins Detail wollte Bretscher nicht gehen. Dass solche Pläne nicht öffentlich seien, liege in der Natur der Sache. Der Schritt in die Fintech werde von den Banken aber nicht verschlafen, obwohl ihnen das häufig vorgeworfen werde.

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  • 11.12.2018 Swiss Life ernennt Tancredi Tommasina zum neuen Risikochef

    Betroffene Wertpapiere

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    Swiss Life Hldg N 436.70 -2.10 -0.48% 445.90 330.10 133'375

    Story

    Swiss Life ernennt Tancredi Tommasina zum neuen Risikochef

    11.12.2018 | 16:46:47

    Zürich (awp) - Die Swiss Life ernennt Tancredi Tommasina zum neuen Risikochef der Gruppe. Er wird das Amt Anfang März 2019 antreten und auf Matthias Aellig folgen, der zum gleichen Zeitpunkt die Rolle des Finanzchefs übernimmt, wie der Lebensversicherer am Dienstag mitteilte.

    Den Wechsel auf dem Posten des Finanzchefs hatte die Swiss Life bereits im August angekündigt. Aellig löst Thomas Buess ab, der sich an der Generalversammlung im April zur Wahl in den Verwaltungsrat der Swiss Life stellt.

    Tommasina arbeitet bereits heute bei der Swiss Life. Seit dem Jahr 2013 leitet er das Aktuariat und das Risiko-Management des Schweizer Geschäfts. In dieser zentralen Funktion nehme er auch eine wichtige Rolle im gruppenweiten Risikomanagement, dem Reporting und der Entwicklung rund um den Swiss Solvency Test (SST) ein, hiess es. Vor seiner Tätigkeit bei der Swiss Life war er in der Beratung bei Ernst & Young unter anderem auch für Versicherungsunternehmen tätig.

    mk/ys

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  • 03.12.2018 Zürcher Obergericht: Etappensieg für Manor an der Bahnhofstrasse

    Betroffene Wertpapiere

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    Zürcher Obergericht: Etappensieg für Manor an der Bahnhofstrasse

    03.12.2018 | 23:30:01

    Zürich (awp/sda) - Manor hat im Streit um das Warenhaus an der Zürcher Bahnhofstrasse einen Etappensieg errrungen: Das Obergericht hat entschieden, dass die Vermieterin Swiss Life dem Warenhaus eine neue Offerte für die Fortsetzung des Mietverhältnisses unterbreiten muss. Ob Manor definitiv bleiben kann, ist aber nach wie vor ungewiss.

    Seit Jahren streiten Manor und Swiss Life um die Nutzung des Belle-Epoque-Hauses an der Bahnhofstrasse. Manor will auf den 14'000 Quadratmetern Fläche weiterhin ein Warenhaus betreiben. Swiss Life kann sich auch andere Nutzungen vorstellen, etwa einzelne Boutiquen oder Büros. Hauptsache die Mieteinnahmen fliessen.

    Und diese sollen grosszügiger fliessen: Der Lebensversicherungskonzern will für das Haus an bester Lage künftig deutlich mehr Geld. 19 Millionen Franken, gemäss Manor-Angaben drei Mal mehr als bisher.

    Swiss Life betont, dass es nicht sein könne, dass sie einen erfolgreichen Konzern "massiv subventioniert, indem sie von ihm keine marktübliche Miete verlangt." Aus Manor-Sicht kann das Haus dann aber nicht mehr als Warenhaus betrieben werden.

    Nur Warenhaus-Miete erlaubt

    Manor klagte und erhielt beim Mietgericht bereits 2014 Recht. Es entschied, dass Swiss Life dem Warenhaus gar keine vertragsgemässe Offerte gemacht habe. Swiss Life habe einen Mietzins offeriert, der sich nicht an einer Warenhausnutzung orientiert habe, sondern an Flächen jeglicher Art, also Boutiquen oder Büros.

    Swiss Life dürfe jedoch nur einen marktüblichen Warenhaus-Mietzins verlangen. So stehe es im Vertrag. Die 19-Millionen-Offerte entspreche somit nicht der ursprünglichen Vereinbarung.

    Dieses Urteil hat das Obergericht nun bestätigt. Swiss Life soll Manor nun eine neue Offerte mit "marktüblichen Vertragskonditionen für ein Warenhaus" vorlegen. Das Interesse der Vermieterin, ihre Erträge zu optimieren, ändere nichts daran, dass die Offerte sich am Vertragszweck zu orientieren habe, schreibt das Obergericht.

    Swiss Life stellt sich seit Beginn der Streitigkeiten auf den Standpunkt, dass die Warenhaus-Nutzung nicht explizit vorgeschrieben ist und die erste Offerte somit korrekt war. Der Konzern wird das Urteil deshalb ans Bundesgericht weiterziehen, wie es dort auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA hiess.

    Mieterstreckung beantragt

    Ob Manor an der Bahnhofstrasse bleiben kann, ist aber auch aus einem anderen Grund ungewiss: Swiss Life will den langjährigen Mietvertrag mit Manor "unter allen Umständen" im kommenden Jahr auslaufen lassen.

    Auch dagegen setzte sich Manor bereits zur Wehr. Dieses Mieterstreckungs-Begehren liegt nun ebenfalls beim Obergericht. Ein Entscheid wurde noch nicht gefällt.

    Da auch dieses Urteil - egal wie es ausfällt - wohl ans Bundesgericht weitergezogen werden dürfte, wird der Streit noch einige Zeit dauern. Zumindest bis ein rechtsgültiges Urteil vorliegt, kann Manor sicher noch an der Bahnhofstrasse bleiben.

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  • 02.12.2018 Presseschau vom Wochenende 48 (01./02. Dezember)

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    LafargeHolcim N --- --- --- --- --- ---

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    Presseschau vom Wochenende 48 (01./02. Dezember)

    02.12.2018 | 16:12:57

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    LAFARGEHOLCIM: LafargeHolcim leidet mehr als drei Jahre nach dem Zusammenschluss der beiden Vorgängerfirmen immer noch an zu tiefen Renditen. Konzernchef Jan Jenisch sieht hier Fehler bei der früheren Führung des Unternehmens. "Das Zusammengehen von Gleichen hat oft zur Folge, dass man nicht immer die konsequenteste Entscheidung betreffend Organisation fällt", sagte er im Interview mit der "SonntagsZeitung" (SoZ). Dabei sei in der Vergangenheit häufig mehr versprochen worden, als gehalten werden konnte. Der Manager will das Unternehmen nun zu neuer Stärke führen, indem er das Beton- und Zuschlagsstoffgeschäft ausbaut. "Schon jetzt machen wir 40 Prozent unseres Umsatzes in den Bereichen Kies, Zuschlagstoffe und Beton. Deshalb geben wir in diesen Bereichen kräftig Gas, um weniger abhängig von der Zementnachfrage zu sein." Entsprechend hat Jenisch seit seinem Amtsantritt vier Beton- und Zuschlagsstofffirmen gekauft. Und auch künftig könnte dies so weitergehen. "Wir halten laufend Ausschau nach kleineren Zukäufen. Ich gehe davon aus, dass wir 2019 im selben Kurs weiterfahren", führte er aus. (SoZ, S. 44; siehe auch separate Meldung)

    JULIUS BÄR: Der Verwaltungsratspräsident der Bank Julius Bär, Daniel Sauter, könnte sich im nächsten Frühjahr nicht mehr zur Wiederwahl stellen. So zumindest habe er sich im privaten Umfeld geäussert, berichtet die "SonntagsZeitung". Die Bank stecke aufgrund ihrer Wachstumsstrategie der letzten Jahre in Schwierigkeiten, schrieb das Blatt. Und Sauter habe diese Strategie zusammen mit Ex-Chef Boris Collardi forciert. Dabei sei die Compliance, die das Wachstum überwachen sollte, mit den neuen Herausforderungen nicht zurecht gekommen. Aus solchen und weiteren Gründen wolle Sauter an der Generalversammlung im Frühjahr nun nicht mehr antreten, schrieb die "SonntagsZeitung" nun. Der Mediensprecher der Bank, Jan Vonder Mühll, habe sich gegenüber der Zeitung allerdings nicht zu dieser Frage äussern wollen. Er habe jedoch betont, dass dank einer Ausnahmeregelung auch eine Amtszeitverlängerung möglich wäre, obwohl Sauter bereits zwölf Jahre im VR der Bank sitzt. (SoZ, S. 43; siehe auch separate Meldung)

    KUDELSKI: Die Westschweizer Firma Kudelski macht schwierige Zeiten durch. Die dadurch nötig gewordene Transformation des Unternehmens ist noch keineswegs abgeschlossen. Die gute Nachricht sei aber, dass man jetzt Klarheit darüber habe, wohin man gehen und wie man diesen Weg beschreiten wolle, sagte CEO André Kudelski im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft". Erst im August hatte sich das Unternehmen ausserdem von SmarDTV getrennt. Weitere Devestitionen sind laut dem Firmenchef derzeit aber nicht geplant. "Mittelfristig halten wir uns Möglichkeiten aber offen", ergänzte er. Im Bezug auf das Sparprogamm sei man auf Kurs, das Sparziel von 50 bis 70 Millionen US-Dollar bis Ende Jahr zu erreichen. "Die Restrukturierungskosten werden im zweiten Semester etwas tiefer ausfallen als im ersten, aber immer noch bedeutend sein", so der CEO. Ausserdem möchte der Firmenchef Schulden abbauen. Eine Kapitalerhöhung kommt für ihn 2019 jedoch nicht in Frage. "Aber uns ist klar: Angesichts der Bond- und Aktienpreisentwicklung müssen wir unsere Hausaufgaben machen." (FuW, S. 6; siehe separate Meldung)

    SWISS LIFE: Laut Patrick Frost, dem Konzernchef von Swiss Life, muss sich sein Unternehmen nicht neu erfinden. "Unsere Strategie und Ausrichtung bewähren sich", sagte der Manager im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" . Seine Ambition sei daher, die Latte höher zu legen. "Unsere Ambition ist, bis in drei Jahren 50 Prozent zusätzliche Kommissionseinnahmen und einen 60 Prozent höheren Wert des Neugeschäfts vorzuweisen", sagte Frost. Weiter erklärte er: "In den nächsten drei Jahren werden wir eineinhalbmal so viel Cashflow erarbeiten, wie wir uns in den letzten drei Jahren bis 2018 zum Ziel gesetzt hatten." Dieser Geldfluss sei für Investitionen und Dividenden ausschlaggebend. Ausserdem sieht der Manager sein Unternehmen auch im Bezug auf die aktuelle Niedrigzinslage gut aufgestellt. "Wir haben 7 Milliarden Franken an Rückstellungen gebildet. Nun sinkt der Garantiesatz auf dem Policenbestand parallel zur Erosion der laufenden Anlagerendite. Die Zinsmarge bleibt so über die kommenden 30 Jahre gesichert." (FuW, S. 10; siehe separate Meldung)

    KADERLÖHNE: Der Frauenanteil bei den hohen Löhnen ist immer noch relativ klein. Das zeigen neue Zahlen des Bundesamtes für Statistik, wie die "SonntagsZeitung" schreibt. 2017 hatten 17 Prozent der Schweizer Erwerbstätigen ein Jahresgehalt von mehr als 104'000 Franken. Aber der Graben zwischen den Geschlechtern ist gross. Während jeder vierte Mann am Ende des Monats einen so hohen Lohn mit nach Hause nimmt, ist es bei den Frauen bloss jede vierzehnte. In der untersten Lohnklasse sind die Verhältnisse genau umgekehrt: Jede fünfte Frau verdient weniger als 26'000 Franken, aber nur jeder sechzehnte Mann. (SoZ, S. 42)

    VISANA: Der Galenos-Kauf der Visana erfolge aus unfreiwilliger Not, schrieb die "Sonntagszeitung". Denn Galenos habe seit Jahren eine Deckungslücke bei zwei Zusatzversicherungsprodukten aufgewiesen. Deshalb habe die Finanzmarktaufsicht (Finma) 2011 zunächst eine Sanierung angeordnet. Als dies der Galenos-Führung nicht gelang, habe die Finma der Galenos-Führung im Juli des laufenden Jahres das Messer an den Hals gesetzt und den Verkauf an eine finanzstarke Versicherung verlangt. Andernfalls habe sie mit der Liquidation der gesamten Kasse gedroht. Für die 7000 Zusatzversicherten hätte dies den Verlust des Versicherungsschutzes bedeutet. Dieser Fall sei nun mit der Übernahme durch die Visana abgewendet. (SoZ, S. 45)

    KRANKENKASSEN: Für Apparate und Prothesen geben die Spitäler jedes Jahr mehrere Milliarden aus und legen verglichen mit dem Ausland drauf. "Schweizer Spitäler zahlen oftmals mehr. Medizinaltechnische Produkte können in der Schweiz 30 bis 100 Prozent teurer sein als für deutsche Krankenhäuser", sagte Thomas Bachmann, Einkaufschef des Unispitals Basel, gegenüber der "NZZ am Sonntag". 2017 importierte die Schweiz Medizinaltechnik im Wert von 5,4 Milliarden Franken. Die Einfuhren nahmen dabei wertmässig in fünf Jahren um 25 Prozent zu. Die Krankenkassen vermuten, dass da Luft drin ist. Der Verband Santésuisse schätzt das Einsparpotenzial auf mindestens 10 Prozent. Das entspricht gut einer halben Milliarde Franken. (NZZaS, S. 29)

    kw/

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  • 02.12.2018 Swiss Life-CEO möchte zusätzliche Kommissionseinnahmen generieren

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swiss Life Hldg N 436.70 -2.10 -0.48% 445.90 330.10 133'375

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    Swiss Life-CEO möchte zusätzliche Kommissionseinnahmen generieren

    02.12.2018 | 16:06:59

    Zürich (awp) - Laut Patrick Frost, dem Konzernchef von Swiss Life, muss sich sein Unternehmen nicht neu erfinden. "Unsere Strategie und Ausrichtung bewähren sich", sagte der Manager im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (Ausgabe vom Samstag, 1.12.18). Seine Ambition sei daher, die "Latte höher zu legen."

    "Unsere Ambition ist, bis in drei Jahren 50 Prozent zusätzliche Kommissionseinnahmen und einen 60 Prozent höheren Wert des Neugeschäfts vorzuweisen", sagte Frost. Weiter erklärte er: "In den nächsten drei Jahren werden wir eineinhalbmal so viel Cashflow erarbeiten, wie wir uns in den letzten drei Jahren bis 2018 zum Ziel gesetzt hatten." Dieser Geldfluss sei für Investitionen und Dividenden ausschlaggebend.

    Ebenfalls äusserte sich Frost zum Thema Akquisitionen. "Die angepeilten Verbesserungen können wir aus eigener Kraft erreichen. Dennoch schauen wir uns innerhalb bestehender Aktivitäten nach kleineren und mittleren Unternehmen um", erklärte er. Zukaufen werde man aber nur, wenn alles passe - "finanziell und kulturell".

    Zur geplanten Ausschüttungsquote erklärte Frost, dass sein Unternehmen "mit der erhöhten Zielquote für die Ausschüttungen im internationalen Vergleich zu anderen Versicherern gut dasteht."

    "Zinsmarge über 30 Jahre gesichert"

    Ausserdem sieht der Manager sein Unternehmen auch im Bezug auf die aktuelle Niedrigzinslage gut aufgestellt. "Wir haben 7 Milliarden Franken an Rückstellungen gebildet. Nun sinkt der Garantiesatz auf dem Policenbestand parallel zur Erosion der laufenden Anlagerendite. Die Zinsmarge bleibt so über die kommenden 30 Jahre gesichert", sagte Frost.

    Schliesslich wurde der Manager zur künftigen Grösse seines Asset Managements befragt. "Wir haben die Zielmarke der betreuten Gelder von anfänglich 8 Milliarden Franken in Etappen bereits auf 50 Milliarden aufgestockt", sagte er. Nun wolle er bis 2021 einen Wert von 100 Milliarden Franken bei den für Dritte verwalteten Vermögen erreichen.

    kw/

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  • 29.11.2018 Swiss Life verspricht höhere Dividendenzahlungen

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swiss Life Hldg N 436.70 -2.10 -0.48% 445.90 330.10 133'375

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    Swiss Life verspricht höhere Dividendenzahlungen

    29.11.2018 | 17:55:07

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs ergänzt)

    Zürich (awp) - Die Swiss Life wird künftig auf dem gleichen Pfad voranschreiten, den sie vor rund zehn Jahren eingeschlagen hat. Der Lebensversicherer forciert das Wachstum von Produkten und Dienstleistungen, die auch in Phasen tiefer Zinsen ansprechende Gewinne abwerfen. Den Anlegern verspricht Konzernchef Patrick Frost derweil die Zahlung höherer Dividenden.

    Die letzten Jahre hat Swiss Life dazu genutzt, das Geschäft weniger stark von den Zinsentwicklungen abhängig zu machen und das Kapital zu stärken. Das Wachstum mit Lebensversicherungen, die über Jahrzehnte abgeschlossen werden und Zinsversprechen beinhalten, hat die Gruppe zum Schutz der Profitabilität bewusst gedrosselt. Investiert wurde hingegen ins Geschäft, das von Gebühreneinnahmen lebt.

    Wachstum in der Vermögensverwaltung

    Und so soll es in den nächsten drei Jahren weitergehen, wie Frost am Investorentreffen vom Donnerstag klar machte. Im Jahr 2021 werde das Kommissionsgeschäft, oder Fee-Geschäft wie es Swiss Life nennt, 600 bis 650 Millionen Franken zum Ergebnis der Gruppe beitragen. Das wären rund 200 Millionen mehr als noch 2017.

    Steigerungspotenzial verspricht sich Frost vom Anlagegeschäft mit Drittkunden wie Pensionskassen, Banken oder Privatpersonen. Die Asset Managers der Swiss Life gehen davon aus, dass die verwalteten Vermögen mit diesen Kunden bis zum Ende der Strategieperiode auf 100 Milliarden Franken klettern werden. Im Jahr 2017 waren es noch 61 Milliarden.

    Gefragte Immobilienanlagen

    Dabei setzt die Swiss Life auf das grosse Immobilienportfolio in der Schweiz, aber auch in europäischen Ländern, an dem sich die Anleger etwa in Form von Fonds beteiligen können. "Wir glauben, dass wir auch vermehrt ausländische Anleger für unsere Angebote gewinnen", erklärte Finanzchef Thomas Buess die Wachstumsabsichten.

    Zudem dürften auch der Verkauf fondsgebundener Produkte oder die Vorsorgeberatungen zum Ergebnisanstieg im Fee-Geschäft beitragen. In Frankreich etwa profitiert die Swiss Life von ihrer guten Marktstellung mit Fondsprodukten für reiche Kunden. Und in Deutschland werde die Beraterzahl künftig erhöht, hiess es.

    Im Versicherungsgeschäft sieht Patrick Frost weiteres Potential beim Verkauf von Produkten zu Todesfall- oder Invaliditätsrisiken. Den Ergebnisbeitrag daraus werde man bis 2021 in den Bereich von 400 bis 450 Millionen Franken (2017: 389 Millionen) führen, versprach er. Und das letztjährige Sparergebnis aus Lebensversicherungen von 817 Millionen versucht die Swiss Life, unter anderem mit Kostenkontrolle zu verteidigen.

    Höhere Dividende

    Die Aktionäre dürften künftig in den Genuss höherer Ausschüttungen kommen. Konkret will die Swiss Life neu 50 bis 60 Prozent des Gewinns ausbezahlen. Bislang hatte man eine Dividendenquote von 30 bis 50 Prozent angestrebt. Das Geld dazu kommt aus den operativen Einheiten, die während der gesamten Zielperiode insgesamt 2 bis 2,25 Milliarden Franken an Barmittel an die Holding überführen sollen.

    Doch die Swiss Life erhöht nicht nur das Dividendenversprechen, sondern plant auch einen Aktienrückkauf. Die Gruppe will während der nächsten zwölf Monate Aktien über 1 Milliarde Franken zurückkaufen. Das primäre Ziel sei es, die aus der Umwandlung einer Wandelanleihe entstandenen Verwässerungseffekte aufzufangen, sagte der Finanzchef.

    Aktie gewinnt

    Mit den heutigen Ankündigungen hat die Swiss Life die Anleger und Analysten nicht überrascht, denn das Management hatte in den vergangenen Monaten mehrmals angedeutet, dass man an der grundsätzlichen strategischen Stossrichtung festhält und mehr Gewinn ausschütten möchte.

    Nun seien die Ausschüttungen inklusive Aktienrückkauf etwas höher ausgefallen als erwartet, begründete ein Analyst das mit 2,4 Prozent über dem Markt liegende Kursplus bei Handelsschluss. Als leichte Enttäuschung wurde dagegen die mit 8 bis 10 Prozent beibehaltene Eigenkapitalrendite eingestuft.

    mk/cf/tt/rw

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG