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  • 18.12.2018 Ems bestätigt Guidance 2018 - Umsatz und EBIT leicht über Vorjahr

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    EMS-CHEM HLDG N 509.00 +15.20 +3.08% 695.50 447.60 23'764

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    Ems bestätigt Guidance 2018 - Umsatz und EBIT leicht über Vorjahr

    18.12.2018 | 06:30:38

    Domat/Ems (awp) - Die Ems Gruppe geht unverändert davon aus, im laufenden Jahr einen Nettoumsatz und Betriebsgewinn (EBIT) leicht über dem Vorjahr zu erreichen. Damit sei das Unternehmen weiterhin auf Rekordkurs, teilte das auf Polymere und Spezialchemikalien ausgerichtete Unternehmen am Dienstag mit.

    Bereits Anfang 2018 habe Ems eine sich zunehmend verlangsamende weltweite Konjunktur erwartet, hiess es weiter. Darauf habe sich das Management mit neuen Produkten, innovativen Anwendungen und globalen Effizienzprogrammen vorbereitet. So würden derzeit weltweit 470 Effizienz-Massnahmen umgesetzt, die bereits 2019 ihre volle Wirkung erzielen sollen.

    rw/kw

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  • 05.10.2018 Ems-Chemie wächst weiter und warnt vor Rohstoff-Engpässen

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    Ems-Chemie wächst weiter und warnt vor Rohstoff-Engpässen

    05.10.2018 | 16:55:53

    (Meldung mit Aktienschlusskurs wiederholt)

    Domat/Ems (awp) - Die auf Polymere und Spezialchemikalien ausgerichtete Ems-Gruppe ist in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 weiter gewachsen. Gleichzeitig warnt das Unternehmen vor Rohstoff-Engpässen und einer Abschwächung der Weltkonjunktur. An der Börse wurden Ems-Aktien verkauft.

    Ems erhöhte den Umsatz in den Monaten Januar bis September um 10,8 Prozent auf 1,77 Milliarden Franken. Gewinnzahlen gibt Ems zu den ersten neun Monaten jeweils nicht bekannt. Der Ausblick auf das Gesamtjahr bleibt aber unverändert, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

    Die Weltwirtschaft habe sich wie erwartet positiv entwickelt, resümiert Ems das bisherige Jahr. Doch mittlerweile würden sich die Anzeichen einer weltweiten Verlangsamung häufen. Auch politische Querelen und Handelseinschränkungen würden den Konjunkturmotor bremsen.

    Unsicherheit und Rohstoffpreise steigen

    In der Autoindustrie etwa, diese steht für rund 60 Prozent der Umsätze bei Ems, stellt der Konzern verzögerte Modell-Zulassungen fest. Es herrsche eine allgemeine Unsicherheit mit Blick auf die Rahmenbedingungen und es würden Lieferketten von einem Land in das andere verschoben. Bei vielen internationalen Firmen sei der Geschäftsausblick verhalten.

    Was dazu kommt: Bei einigen Rohstoffen herrscht laut Ems ein "veritabler Versorgungsnotstand", was die Preise stark nach oben treibe. Dennoch sei es gelungen, auch im dritten Quartal ein überproportionales Mengenwachstum zu realisieren. Dies dank zahlreichen Neugeschäften. Das Wachstum sei in allen Regionen "erfreulich" ausgefallen.

    Ems setzte in den ersten neun Monaten in beiden Sparten mehr um. Das deutlich umsatzstärkere Segment Hochleistungspolymere erzielte einen Erlös von knapp 1,55 Milliarden Franken und damit 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Segment Spezialchemikalien steigerte den Umsatz derweil um 9 Prozent auf 223 Millionen Franken.

    Ausblick bestätigt

    Für die nächsten Monate rechnet Ems mit einer Abschwächung der Weltkonjunktur. Auf eine Verlangsamung der Konjunktur habe man sich bereits Anfang Jahr mit Effizienzprogrammen vorbereitet. Eine rasche Lösung im Handelsstreit zeichne sich ebenfalls nicht ab und die Versorgungsengpässe dürften im Urteil des Unternehmens anhalten.

    Das von SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher geführte Unternehmen bestätigt dennoch den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr und ist zuversichtlich für die eigene Geschäftsentwicklung. Demnach dürfte der Nettoumsatz und das Betriebsergebnis leicht über dem Vorjahr zu liegen kommen. Nach Lesart des Unternehmens bedeutet dies eine Steigerung von bis zu 10 Prozent.

    An der Börse schritten die Anleger zu Verkäufen, obschon die Analysten-Schätzungen mehr oder weniger getroffen wurden. Bis Börsenschluss büssten die Ems-Papiere in einem etwas leichteren Gesamtmarkt 0,8 Prozent ein. Es ist vor allem der vorsichtigere Wortlaut von Ems mit Blick auf die nahe Zukunft, der zu Abgaben verleitete.

    ra/cf

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  • 05.10.2018 Ems-Chemie wächst weiter und warnt vor Rohstoff-Engpässen

    Betroffene Wertpapiere

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    Ems-Chemie wächst weiter und warnt vor Rohstoff-Engpässen

    05.10.2018 | 09:30:11

    (Meldung ausgebaut, Aktienkurs ergänzt)

    Domat/Ems (awp) - Die auf Polymere und Spezialchemikalien ausgerichtete Ems-Gruppe ist in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 weiter gewachsen. Gleichzeitig warnt das Unternehmen vor Rohstoff-Engpässen und einer Abschwächung der Weltkonjunktur. Die Börse schreitet zu Verkäufen.

    Ems erhöhte den Umsatz in den Monaten Januar bis September um 10,8 Prozent auf 1,77 Milliarden Franken. Gewinnzahlen gibt Ems zu den ersten neun Monaten jeweils nicht bekannt. Der Ausblick auf das Gesamtjahr bleibt aber unverändert, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

    Die Weltwirtschaft habe sich wie erwartet positiv entwickelt, resümiert Ems das bisherige Jahr. Doch mittlerweile würden sich die Anzeichen einer weltweiten Verlangsamung häufen. Auch politische Querelen und Handelseinschränkungen würden den Konjunkturmotor bremsen.

    Unsicherheit und Rohstoffpreise steigen

    In der Autoindustrie etwa, diese steht für rund 60 Prozent der Umsätze bei Ems, stellt der Konzern verzögerte Modell-Zulassungen fest. Es herrsche eine allgemeine Unsicherheit mit Blick auf die Rahmenbedingungen und es würden Lieferketten von einem Land in das andere verschoben. Bei vielen internationalen Firmen sei der Geschäftsausblick verhalten.

    Was dazu kommt: Bei einigen Rohstoffen herrscht laut Ems ein "veritabler Versorgungsnotstand", was die Preise stark nach oben treibe. Dennoch sei es gelungen, auch im dritten Quartal ein überproportionales Mengenwachstum zu realisieren. Dies dank zahlreichen Neugeschäften. Das Wachstum sei in allen Regionen "erfreulich" ausgefallen.

    Ems setzte in den ersten neun Monaten in beiden Sparten mehr um. Das deutlich umsatzstärkere Segment Hochleistungspolymere erzielte einen Erlös von knapp 1,55 Milliarden Franken und damit 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Segment Spezialchemikalien steigerte den Umsatz derweil um 9 Prozent auf 223 Millionen Franken.

    Ausblick bestätigt

    Für die nächsten Monate rechnet Ems mit einer Abschwächung der Weltkonjunktur. Auf eine Verlangsamung der Konjunktur habe man sich bereits Anfang Jahr mit Effizienzprogrammen vorbereitet. Eine rasche Lösung im Handelsstreit zeichne sich ebenfalls nicht ab und die Versorgungsengpässe dürften im Urteil des Unternehmens anhalten.

    Das von SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher geführte Unternehmen bestätigt dennoch den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr und ist zuversichtlich für die eigene Geschäftsentwicklung. Demnach dürfte der Nettoumsatz und das Betriebsergebnis leicht über dem Vorjahr zu liegen kommen. Nach Lesart des Unternehmens bedeutet dies eine Steigerung von bis zu 10 Prozent.

    An der Börse schreitet man zu Verkäufen, obschon die Analysten-Schätzungen mehr oder weniger getroffen wurden. Eine Stunde nach Handelsstart notieren die Ems-Papiere in einem etwas leichteren Gesamtmarkt 1,5 Prozent tiefer. Es ist vor allem der vorsichtigere Wortlaut von Ems mit Blick auf die nahe Zukunft, der zu Abgaben verleitet.

    ra/cf

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  • 05.10.2018 Ems-Chemie mit Umsatzanstieg in ersten neun Monaten - Ausblick unverändert

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    Ems-Chemie mit Umsatzanstieg in ersten neun Monaten - Ausblick unverändert

    05.10.2018 | 05:43:15

    Domat/Ems (awp) - Die auf Polymere und Spezialchemikalien ausgerichtete Ems-Gruppe ist in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 weiter gewachsen. Der Umsatz erhöhte sich in den Monaten Januar bis September um 10,8 Prozent auf 1,77 Milliarden Franken.

    Gewinnzahlen gibt Ems zu den ersten neun Monaten jeweils nicht bekannt. Der Ausblick auf das Gesamtjahr bleibt aber unverändert, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

    In der Autoindustrie, diese steht für rund 60 Prozent der Umsätze, stellt Ems verzögerte Modell-Zulassungen und eine allgemeine Unsicherheit mit Blick auf die künftigen politischen Rahmenbedingungen fest. Bei vielen internationalen Firmen sei der Geschäftsausblick verhalten.

    Und bei einigen Rohstoffen herrsche ein "veritabler Versorgungsnotstand", was die Preise stark nach oben treibe. Dennoch sei es gelungen, auch im dritten Quartal ein überproportionales Mengenwachstum zu realisieren. Dies dank zahlreichen Neugeschäften. Das Wachstum sei in allen Regionen "erfreulich" ausgefallen.

    Ems setzte in den ersten neun Monaten in seinen beiden Sparten mehr um. Das deutlich umsatzstärkere Segment Hochleistungspolymere erzielte einen Erlös von knapp 1,55 Milliarden Franken und damit 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Segment Spezialchemikalien steigerte den Umsatz derweil um 9 Prozent auf 223 Millionen Franken.

    Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Prognosen der Analysten genau getroffen. Diese hatten den Umsatz im Durchschnitt (AWP-Konsens) bei 1,77 Milliarden Franken erwartet. Für die Hochleistungspolymere lag der AWP-Konsens für den Umsatz bei 1,55 Milliarden, für die Spezialchemikalien bei 225 Millionen.

    Für die nächsten Monate rechnet Ems mit einer Abschwächung der Weltkonjunktur. Eine rasche Lösung betreffend neuer Handelseinschränkungen zeichne sich nicht ab und die Versorgungsengpässe dürften im Urteil des Unternehmens anhalten.

    Das von SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher geführte Unternehmen bestätigt dennoch den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr und ist zuversichtlich betreffend der eigenen Geschäftsentwicklung. Demnach dürfte der Nettoumsatz und das Betriebsergebnis leicht über dem Vorjahr zu liegen kommen.

    Nach Lesart des Unternehmens bedeutet dies eine Steigerung von bis zu 10 Prozent.

    ra/cf

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  • 27.08.2018 Ems steigert den Nettogewinn im Halbjahr zweistellig auf 260 Millionen Franken

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    Ems steigert den Nettogewinn im Halbjahr zweistellig auf 260 Millionen Franken

    27.08.2018 | 05:31:00

    Domat/Ems (awp) - Die Ems-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2018 den Nettogewinn deutlich gesteigert. Er nahm gegenüber der Vorjahresperiode um gut 13 Prozent auf 260 Millionen Franken zu, wie die Gruppe am Montag mit dem definitiven Halbjahresabschluss mitteilte. Bei der Veröffentlichung der provisorischen Halbjahreszahlen Mitte Juli waren noch keine Netto-Gewinnzahlen publiziert worden.

    Der definitive Semester-Abschluss weist laut der Mitteilung "keine wesentlichen Abweichungen" zum provisorischen Abschluss auf. Der konsolidierte Nettoumsatz erhöhte sich demnach um gut 12 Prozent auf 1'199 Millionen Franken. Die globale Konjunktur habe sich wie erwartet positiv entwickelt, insbesondere in Europa, hiess es dazu. Allerdings gebe es auch erste Sättigungstendenzen.

    Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg gleichzeitig um gut 11 Prozent auf 312 Millionen und der betriebliche Cash Flow (EBITDA) um knapp 11 Prozent auf 339 Millionen. Die EBIT-Marge fiel dagegen leicht um 20 Basispunkte auf 26,1 Prozent zurück. Erfreulich auf das Ergebnis hätten sich die Neugeschäfte mit Spezialitäten ausgewirkt. Dagegen hätten anhaltende Versorgungsengpässe zu weiter steigenden Rohstoffpreisen geführt, was Preiserhöhungen unumgänglich gemacht habe.

    cf/uh

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  • 13.07.2018 Ems-Chemie wächst deutlich und legt bei der Dividende einen drauf

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    Ems-Chemie wächst deutlich und legt bei der Dividende einen drauf

    13.07.2018 | 16:57:02

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Domat/Ems (awp) - Der Chemiekonzern Ems hat im ersten Halbjahr 2018 einen erneuten Rekord bei Umsatz und Betriebsgewinn erzielt. Besonders positiv entwickelt hat sich das Geschäft in Europa. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren; vorgesehen ist eine Aufstockung der Dividende.

    Mit einem Umsatzwachstum von 12,5 Prozent auf 1,20 Milliarden Franken im ersten Halbjahr hat die Ems-Gruppe den globalen Automobilmarkt deutlich abgehängt. Dieser bestreitet bei Ems sechs von zehn Umsatzfranken und legte in der Berichtsperiode um lediglich 2,4 Prozent zu, wie Firmenchefin Magdalena Martullo-Blocher am Freitag vor den Medien sagte.

    Doch Ems generierte erneut viele Neugeschäfte - auch ausserhalb des Automobilsektors. Bei Brillengestellen etwa habe das Unternehmen mittlerweile mit seinen Materialien einen Marktanteil von 98 Prozent erreicht. Insgesamt setzte Ems 5 Prozent mehr Polymere und Spezialchemikalien ab.

    Dazu kamen günstige Währungseffekte und Preiserhöhungen. Ems hat seine Verkaufspreise erhöht, weil die in der Produktion verwendeten Rohstoffe deutlich teurer wurden - seit Anfang 2017 um bis zu 80 Prozent. Ems habe diese Preissteigerungen mittlerweile vollumfänglich an die Kunden weitergereicht.

    Zu Beginn des Zyklus hatte Ems die Verkaufspreise noch nicht im gleichen Tempo erhöhen können, wie die Preise für Rohstoffe anzogen. Dieser Rückstand ist inzwischen aufgeholt.

    Noch mehr Dividende

    Ein Verzicht auf Preiserhöhungen hätte den von Ems ausgewiesenen Betriebsgewinn (Ebit) um 10 Prozent geschmälert, hielt Martullo fest. So aber erhöhte sich der operative Gewinn um 11,4 Prozent auf 312 Millionen Franken und das hohe Margen-Niveau konnte mit 26,0 Prozent knapp gehalten werden. Der Reingewinn im ersten Halbjahr wird jeweils Ende August publiziert.

    Bestätigt wurde zudem der Ausblick für das Gesamtjahr 2018: Ems geht unverändert von einem Nettoumsatz und einem Ebit leicht über Vorjahr aus. Nach Lesart des Unternehmens bedeutet dies eine Steigerung von jeweils bis zu 10 Prozent.

    Aufgrund der starken Entwicklung von Ergebnis und Liquidität soll nun die Dividende um 50 Rappen auf insgesamt 18,50 Franken pro Aktie erhöht werden. Anfang Februar hatte das Unternehmen noch eine Ausschüttung von 18 Franken je Anteil angekündigt.

    Davon fliesst der grösste Teil an die Firmenchefin Martullo-Blocher und ihre beiden Schwestern, die zusammen rund 70 Prozent von Ems besitzen.

    Trump lässt Martullo kalt

    Der Konflikt zwischen den wirtschaftlichen Grossmächten USA und China lässt Martullo kalt. "Das hat keinen Einfluss auf das Ergebnis der Ems", erklärte sie. China und die USA schaukeln sich derzeit in Richtung eines Handelskrieges hoch und belegen sich gegenseitig mit Einfuhrzöllen auf immer mehr Produkte - darunter auch auf Autos.

    "Autos werden nicht transportiert", sagte die Ems-Chefin. Nur 0,1 Prozent der heute weltweit produzierten 100 Millionen Fahrzeuge würden von China in die Vereinigten Staaten verschifft, den umgekehrten Weg gingen 0,2 Prozent. Die Zahl der Fahrzeuge, die den Zöllen unterliege, sei also vernachlässigbar.

    Dass US-Präsident Donald Trump, Martullo sagt übrigens dessen Wiederwahl im Jahr 2020 voraus, auch Europas Autoindustrie mit Importzöllen belegen wird, glaubt die Ems-Lenkerin derweil nicht. Diese würde dann immerhin 1,5 Millionen Autos betreffen.

    Die Gewinnzahlen von Ems lagen über den Erwartungen der Analysten. An der Börse gingen die Papiere mit einem Kursplus von 3,2 Prozent aus dem Handel.

    ra/cf

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  • 13.07.2018 Ems-Chemie wächst deutlich und legt bei der Dividende einen drauf

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    Ems-Chemie wächst deutlich und legt bei der Dividende einen drauf

    13.07.2018 | 14:37:41

    (Zusammenfassung)

    Domat/Ems (awp) - Der Chemiekonzern Ems hat im ersten Halbjahr 2018 einen erneuten Rekord bei Umsatz und Betriebsgewinn erzielt. Besonders positiv entwickelt hat sich das Geschäft in Europa. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren; vorgesehen ist eine Aufstockung der Dividende.

    Mit einem Umsatzwachstum von 12,5 Prozent auf 1,20 Milliarden Franken im ersten Halbjahr hat die Ems-Gruppe den globalen Automobilmarkt deutlich abgehängt. Dieser bestreitet bei Ems sechs von zehn Umsatzfranken und legte in der Berichtsperiode um lediglich 2,4 Prozent zu, wie Firmenchefin Magdalena Martullo-Blocher am Freitag vor den Medien sagte.

    Doch Ems generierte erneut viele Neugeschäfte - auch ausserhalb des Automobilsektors. Bei Brillengestellen etwa habe das Unternehmen mittlerweile mit seinen Materialien einen Marktanteil von 98 Prozent erreicht. Insgesamt setzte Ems 5 Prozent mehr Polymere und Spezialchemikalien ab.

    Dazu kamen günstige Währungseffekte und Preiserhöhungen. Ems hat seine Verkaufspreise erhöht, weil die in der Produktion verwendeten Rohstoffe deutlich teurer wurden - seit Anfang 2017 um bis zu 80 Prozent. Ems habe diese Preissteigerungen mittlerweile vollumfänglich an die Kunden weitergereicht.

    Zu Beginn des Zyklus hatte Ems die Verkaufspreise noch nicht im gleichen Tempo erhöhen können, wie die Preise für Rohstoffe anzogen. Dieser Rückstand ist inzwischen aufgeholt.

    Noch mehr Dividende

    Ein Verzicht auf Preiserhöhungen hätte den von Ems ausgewiesenen Betriebsgewinn (Ebit) um 10 Prozent geschmälert, hielt Martullo fest. So aber erhöhte sich der operative Gewinn um 11,4 Prozent auf 312 Millionen Franken und das hohe Margen-Niveau konnte mit 26,0 Prozent knapp gehalten werden. Der Reingewinn im ersten Halbjahr wird jeweils Ende August publiziert.

    Bestätigt wurde zudem der Ausblick für das Gesamtjahr 2018: Ems geht unverändert von einem Nettoumsatz und einem Ebit leicht über Vorjahr aus. Nach Lesart des Unternehmens bedeutet dies eine Steigerung von jeweils bis zu 10 Prozent.

    Aufgrund der starken Entwicklung von Ergebnis und Liquidität soll nun die Dividende um 50 Rappen auf insgesamt 18,50 Franken pro Aktie erhöht werden. Anfang Februar hatte das Unternehmen noch eine Ausschüttung von 18 Franken je Anteil angekündigt.

    Davon fliesst der grösste Teil an die Firmenchefin Martullo-Blocher und ihre beiden Schwestern, die zusammen rund 70 Prozent von Ems besitzen.

    Trump lässt Martullo kalt

    Der Konflikt zwischen den wirtschaftlichen Grossmächten USA und China lässt Martullo kalt. "Das hat keinen Einfluss auf das Ergebnis der Ems", erklärte sie. China und die USA schaukeln sich derzeit in Richtung eines Handelskrieges hoch und belegen sich gegenseitig mit Einfuhrzöllen auf immer mehr Produkte - darunter auch auf Autos.

    "Autos werden nicht transportiert", sagte die Ems-Chefin. Nur 0,1 Prozent der heute weltweit produzierten 100 Millionen Fahrzeuge würden von China in die Vereinigten Staaten verschifft, den umgekehrten Weg gingen 0,2 Prozent. Die Zahl der Fahrzeuge, die den Zöllen unterliege, sei also vernachlässigbar.

    Dass US-Präsident Donald Trump, Martullo sagt übrigens dessen Wiederwahl im Jahr 2020 voraus, auch Europas Autoindustrie mit Importzöllen belegen wird, glaubt die Ems-Lenkerin derweil nicht. Diese würde dann immerhin 1,5 Millionen Autos betreffen.

    Die Gewinnzahlen von Ems lagen über den Erwartungen der Analysten, weshalb die Börse die Papiere um 15.30 Uhr mit einem Kursplus von 3,4 Prozent honoriert.

    ra/cf

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  • 13.07.2018 Ems-Aktien nach Vorlage der Halbjahreszahlen auf dem Vormarsch

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    Ems-Aktien nach Vorlage der Halbjahreszahlen auf dem Vormarsch

    13.07.2018 | 09:15:17

    Zürich (awp) - Der Spezialchemiekonzern Ems hat die Anleger mit seinen Halbjahreszahlen überzeugt. Die Aktie legt am Freitagmorgen deutlich zu, nachdem Ems die hohen Umsatzerwartungen erfüllen und die Gewinnerwartungen übertreffen konnte. Zudem hob der von SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher geführte Konzern die Dividende an.

    Gegen 9.50 Uhr legen die Ems-Titel in einem freundlichen Gesamtmarkt 2,8 Prozent auf 627,50 Franken zu. Der marktbreite SPI liegt derweil 0,28 Prozent im Plus.

    Ems habe die hohen Umsatzerwartungen erfüllen können und habe mit der erzielten Profitabilität leicht positiv überrascht, kommentiert die Zürcher Kantonalbank. Auch Kepler Cheuvreux sieht die eigenen Margen-Prognosen übertroffen.

    Die Marge ging zwar leicht zurück, allerdings nicht so stark wie angesichts der steigenden Rohstoffpreise erwartet wurde. Die ZKB will die Schätzungen nun leicht nach oben anpassen. Die Einstufung der Aktie belässt das Finanzinstitut bei "Marktgewichten". Kepler Cheuvreux empfiehlt, die Aktie zu halten.

    Die Analysten hoben die positive Entwicklung in Europa hervor. Ems habe es damit geschafft, erste Sättigungsanzeichen auszugleichen, schreibt die UBS. Die Grossbank hält an ihrer Verkaufsempfehlung für die Aktie fest - im Vergleich zu anderen Spezialchemieunternehmen würde Ems bereits mit einem signifkanten Aufschlag gehandelt.

    Die Ems-Aktien liegen seit Jahresbeginn 6,2 Prozent im Minus und haben sich damit besser gehalten als der europäische Chemiesektor insgesamt. Rund ein Drittel der Titel sind im Streubesitz, den Rest hält die Familie Blocher um Firmenchefin Martullo-Blocher.

    tt/kw

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  • 13.07.2018 Ems-Chemie wächst weiter und erhöht die Dividende

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    Ems-Chemie wächst weiter und erhöht die Dividende

    13.07.2018 | 05:31:42

    Domat/Ems (awp) - Der Spezialchemiekonzern Ems ist im ersten Halbjahr 2018 weiter gewachsen. So stieg der Umsatz von Januar bis Juni um 12,5 Prozent auf 1,20 Milliarden Franken. Besonders positiv entwickelt habe sich in der Berichtsperiode das Geschäft in Europa. Angesichts der guten Entwicklung soll die Dividende höher ausfallen, als im Februar angekündigt.

    Wie Ems am Freitag mitteilt, führten anhaltende Versorgungsengpässe zu weiter steigenden Rohstoffpreisen. Man habe daher die Verkaufspreise erhöht. Die Gewinnzahlen hielten daher mit der Umsatzentwicklung fast Schritt.

    Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA etwa lag mit 339 Millionen Franken um 10,9 Prozent über dem Vorjahreswert. Daraus ergibt sich eine leicht um 0,4 Prozentpunkte sinkende Marge von 28,3 Prozent. Das operative Ergebnis EBIT nahm um 11,4 Prozent auf 312 Millionen Franken zu, während die Marge um 0,3 Punkte auf 26,0 Prozent zurückging.

    Aufgrund der "erfreulichen" Entwicklung von Ergebnis und Liquidität wird die Dividende um weitere 50 Rappen auf insgesamt 18,50 Franken pro Aktie erhöht. Anfang Februar hatte das Unternehmen noch eine Ausschüttung von 18 Franken je Anteil angekündigt.

    Die Erwartungen der Finanzanalysten hat Ems mit dem Umsatz erfüllt und mit den Gewinnzahlen übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz des Chemiekonzerns lag bei 1,20 Milliarden Franken und derjenige für den EBIT bei 306 Millionen.

    Bestätigt wurde zudem der Ausblick für das Gesamtjahr 2018: Ems geht unverändert von einem Nettoumsatz und einem EBIT leicht über Vorjahr aus. Nach Lesart des Unternehmens bedeutet dies eine Steigerung von jeweils bis zu 10 Prozent.

    ra/kw

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  • 15.06.2018 Ems-Chemie nominiert Urs Zimmerli als Geschäftsleitungsmitglied

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Ems-Chemie nominiert Urs Zimmerli als Geschäftsleitungsmitglied

    15.06.2018 | 17:05:00

    Domat/Ems (awp) - Beim Spezialchemiekonzern Ems-Chemie wird Urs Zimmerli per 1. August 2018 zum Mitglied der Geschäftsleitung berufen. Der 41-jährige Schweizer wird hauptsächlich für Produktions- und Verfahrensaspekte verantwortlich sein, teilte die Gruppe am Freitag mit. Zimmerli war zuletzt für den Baselbieter Spezialchemikalienhersteller Archroma tätig.

    ra/tp

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  • 06.04.2018 Ems-Chemie startet mit Umsatzplus von knapp 12% ins 2018

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    Ems-Chemie startet mit Umsatzplus von knapp 12% ins 2018

    06.04.2018 | 18:23:34

    (Wiederholung mit Aktienschlusskurs)

    Domat/Ems GR (awp/sda) - Der Spezialchemiekonzern Ems ist zum Jahresauftakt weiter kräftig gewachsen. Neugeschäfte, Währungseffekte und Preissteigerungen beflügelten den Umsatz. Doch das Unternehmen bereitet sich bereits auf eine Konjunkturverlangsamung vor.

    Im ersten Quartal kletterte der Umsatz um 11,8% auf 595 Mio CHF, wie die von SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher geführte Gruppe am Freitag mitteilte.

    Damit setzt sich das Wachstum aus den Vorjahren fort. 2017 etwa war der Umsatz von Ems um 8,2% gewachsen. Im Hauptbereich der Hochleistungspolymere wuchs der Umsatz in den ersten drei Monaten 2018 um 11,5%, im Nebenbereich der Spezialchemikalien um 13,6%.

    Ems führt das Umsatzplus in der Mitteilung auf mehrere Faktoren zurück: Einerseits auf innovative Neugeschäfte, andererseits aber auch auf höhere Rohstoffpreise, die Ems den Kunden via Preiserhöhungen weitergab. Überdies trug die Währungssituation zum Wachstum bei, der Effekt beträgt rund 4%, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte.

    AUTOPRODUKTION STAGNIERT

    Gleichzeitig bereitet Ems die Investoren bereits darauf vor, dass sich die Konjunktur bald verlangsamen könnte. Die globale Konjunktur habe sich zwar insgesamt positiv entwickelt, doch seien bereits gewisse Sättigungsanzeichen feststellbar, schreibt die Gruppe.

    Die weltweite Autoproduktion kam mit einem Plus von 0,5% kaum mehr vom Fleck. Zwar wurden in Europa 2,4% mehr Autos produziert als im Vorjahr, doch stagnierte die Produktion im grössten Markt China, im Raum Nordamerika (Nafta) fiel sie sogar um 3,2%.

    Für Ems sind die Kunden aus der Autoindustrie bedeutend. Rund 60% des Umsatzes erzielt die Ems-Gruppe mit Kunststoffen, Klebstoffen, Abdichtungen, Beschichtungen und elektrischen Anzündern für die Automobilindustrie.

    EFFIZIENZPROGRAMM ANGEKÜNDIGT

    Für 2018 rechnet Ems zwar unverändert mit einem Nettoumsatz und Betriebsergebnis (EBIT) leicht über Vorjahr. Nach Lesart des Unternehmens bedeutet dies eine Steigerung von bis zu 10%.

    Bei der Weltwirtschaft erwartet das Unternehmen bei positiver Entwicklung eine abschwächende Tendenz. Die angespannte Situation an den Rohstoffmärkten dürfte zudem anhalten. Betreffend eigener Geschäftsentwicklung sei Ems zuversichtlich, heisst es aber in der Mitteilung.

    Ems bereite sich auf eine anstehende Konjunkturverlangsamung mit Effizienzprogrammen vor. Dabei handle es sich um ein Programm, welches Ems regelmässig rund alle sieben Jahre durchführe und bei dem alle Abläufe und Prozess überprüft und aktualisiert würden, sagte der Sprecher.

    Ems produziert Kunststoffe und Spezialchemikalien, die neben Autos etwa in Mobiltelefonen, Elektrowerkzeugen, Wasserzählern, Maschinen, Brillen und Lebensmittelverpackungen zum Einsatz kommen. Fast 3000 Mitarbeitende arbeiten in 16 Ländern für die Gruppe. Ems-Chemie ist zu weit über 60% im Besitz von Martullo-Blocher und anderen Familienmitgliedern.

    Obschon Analysten von einer "beeindruckenden" Leistung des Konzerns sprachen, ging es an der Börse um 0,8% auf 590,50 CHF bergab mit den Ems-Aktien. Börsianer verwiesen auf den schwachen Gesamtmarkt und die ohnehin bereits stattliche Bewertung der Papiere.

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  • 06.04.2018 Ems-Chemie startet mit Umsatzplus von knapp 12% ins 2018

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    EMS-CHEM HLDG N 509.00 +15.20 +3.08% 695.50 447.60 23'764

    Story

    Ems-Chemie startet mit Umsatzplus von knapp 12% ins 2018

    06.04.2018 | 09:46:47

    (Meldung ausgebaut)

    Domat/Ems GR (awp/sda) - Der Spezialchemiekonzern Ems ist zum Jahresauftakt weiter kräftig gewachsen. Neugeschäfte, Währungseffekte und Preissteigerungen beflügelten den Umsatz. Doch das Unternehmen bereitet sich bereits auf eine Konjunkturverlangsamung vor.

    Im ersten Quartal kletterte der Umsatz um 11,8% auf 595 Mio CHF, wie die von SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher geführte Gruppe am Freitag mitteilte.

    Damit setzt sich das Wachstum aus den Vorjahren fort. 2017 etwa war der Umsatz von Ems um 8,2% gewachsen. Im Hauptbereich der Hochleistungspolymere wuchs der Umsatz in den ersten drei Monaten 2018 um 11,5%, im Nebenbereich der Spezialchemikalien um 13,6%.

    Ems führt das Umsatzplus in der Mitteilung auf mehrere Faktoren zurück: Einerseits auf innovative Neugeschäfte, andererseits aber auch auf höhere Rohstoffpreise, die Ems den Kunden via Preiserhöhungen weitergab. Überdies trug die Währungssituation zum Wachstum bei, der Effekt beträgt rund 4%, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte.

    AUTOPRODUKTION STAGNIERT

    Gleichzeitig bereitet Ems die Investoren bereits darauf vor, dass sich die Konjunktur bald verlangsamen könnte. Die globale Konjunktur habe sich zwar insgesamt positiv entwickelt, doch seien bereits gewisse Sättigungsanzeichen feststellbar, schreibt die Gruppe.

    Die weltweite Autoproduktion kam mit einem Plus von 0,5% kaum mehr vom Fleck. Zwar wurden in Europa 2,4% mehr Autos produziert als im Vorjahr, doch stagnierte die Produktion im grössten Markt China, im Raum Nordamerika (Nafta) fiel sie sogar um 3,2%.

    Für Ems sind die Kunden aus der Autoindustrie bedeutend. Rund 60% des Umsatzes erzielt die Ems-Gruppe mit Kunststoffen, Klebstoffen, Abdichtungen, Beschichtungen und elektrischen Anzündern für die Automobilindustrie.

    EFFIZIENZPROGRAMM ANGEKÜNDIGT

    Für 2018 rechnet Ems zwar unverändert mit einem Nettoumsatz und Betriebsergebnis (EBIT) leicht über Vorjahr. Nach Lesart des Unternehmens bedeutet dies eine Steigerung von bis zu 10%.

    Bei der Weltwirtschaft erwartet das Unternehmen bei positiver Entwicklung eine abschwächende Tendenz. Die angespannte Situation an den Rohstoffmärkten dürfte zudem anhalten. Betreffend eigener Geschäftsentwicklung sei Ems zuversichtlich, heisst es aber in der Mitteilung.

    Ems bereite sich auf eine anstehende Konjunkturverlangsamung mit Effizienzprogrammen vor. Dabei handle es sich um ein Programm, welches Ems regelmässig rund alle sieben Jahre durchführe und bei dem alle Abläufe und Prozess überprüft und aktualisiert würden, sagte der Sprecher.

    Ems produziert Kunststoffe und Spezialchemikalien, die neben Autos etwa in Mobiltelefonen, Elektrowerkzeugen, Wasserzählern, Maschinen, Brillen und Lebensmittelverpackungen zum Einsatz kommen. Fast 3000 Mitarbeitende arbeiten in 16 Ländern für die Gruppe. Ems-Chemie ist zu weit über 60% im Besitz von Martullo-Blocher und anderen Familienmitgliedern.

    Obschon Analysten von einer "beeindruckenden" Leistung des Konzerns sprechen, geht es an der Börse um 0,9% bergab mit den Ems-Aktien. Börsianer verweisen auf den schwachen Gesamtmarkt und die ohnehin bereits stattliche Bewertung der Papiere.

    ra/

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  • 06.04.2018 Wdh: Ems-Chemie wächst im ersten Quartal um 11,8% - Guidance bestätigt

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    EMS-CHEM HLDG N 509.00 +15.20 +3.08% 695.50 447.60 23'764

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    Wdh: Ems-Chemie wächst im ersten Quartal um 11,8% - Guidance bestätigt

    06.04.2018 | 06:51:57

    (Umsatzplus der Hochleistungspolymere bei der Nachkommastelle angepasst)

    Domat/Ems (awp) - Der Spezialchemiekonzern Ems ist in den ersten drei Monaten 2018 weiter gewachsen. Von Januar bis März seien die Verkäufe um 11,8% auf 595 Mio CHF gestiegen. Gewinnzahlen zum ersten Quartal gibt Ems jeweils nicht bekannt.

    Nach Angaben des Unternehmens vom Freitag hat sich die globale Konjunktur insgesamt positiv entwickelt, es seien allerdings bereits gewisse Sättigungsanzeichen festzustellen. Die weltweite Autoproduktion habe zudem mit 0,5% kaum Wachstum verzeichnet. Ems erzielt rund 60% des Umsatzes mit der Automobilindustrie.

    Doch mit Neugeschäften habe Ems seine Marktpositionen ausgebaut, heisst es weiter. Zudem hätten sich die Wechselkurse positiv auf den Umsatz ausgewirkt sowie höhere Verkaufspreise. Denn nach Angaben des Unternehmens liessen Versorgungsengpässe in der Lieferkette die Rohstoffpreise steigen.

    Mit den vorgelegten Zahlen hat Ems-Chemie die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz hatte bei 580 Mio CHF gelegen.

    Im Hauptbereich der Hochleistungspolymere erhöhte sich der Umsatz in der Berichtsperiode um 11,5% auf 521 Mio CHF, im Nebenbereich mit Spezialchemikalien gar um 13,6% auf 74 Mio zu.

    Bestätigt wurde zudem der Ausblick für das Gesamtjahr: 2018 geht Ems unverändert von einem Nettoumsatz und einem EBIT leicht über Vorjahr aus. Nach Lesart des Unternehmens bedeutet dies eine Steigerung von bis zu 10%.

    Man rechne mit einer positiven weltweiten Wirtschaftsentwicklung mit abschwächender Tendenz. Die angespannte Situation an den Rohstoffmärkten dürfte jedoch vorderhand anhalten. Betreffend der eigenen Geschäftsentwicklung sei man zuversichtlich.

    ra/mk

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  • 06.04.2018 Ems-Chemie wächst im ersten Quartal um 11,8% - Guidance bestätigt

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    EMS-CHEM HLDG N 509.00 +15.20 +3.08% 695.50 447.60 23'764

    Story

    Ems-Chemie wächst im ersten Quartal um 11,8% - Guidance bestätigt

    06.04.2018 | 05:55:00

    Domat/Ems (awp) - Der Spezialchemiekonzern Ems ist in den ersten drei Monaten 2018 weiter gewachsen. Von Januar bis März seien die Verkäufe um 11,8% auf 595 Mio CHF gestiegen. Gewinnzahlen gibt Ems zum ersten Quartal nicht bekannt.

    Nach Angaben des Unternehmens vom Freitag hat sich die globale Konjunktur insgesamt positiv entwickelt, es seien allerdings bereits gewisse Sättigungsanzeichen festzustellen. Die weltweite Autoproduktion habe zudem mit 0,5% kaum Wachstum verzeichnet. Ems erzielt rund 60% des Umsatzes mit der Automobilindustrie.

    Doch mit Neugeschäften habe Ems seine Marktpositionen ausgebaut, heisst es weiter. Zudem hätten sich die Wechselkurse positiv auf den Umsatz ausgewirkt sowie höhere Verkaufspreise. Denn nach Angaben des Unternehmens liessen Versorgungsengpässe in der Lieferkette die Rohstoffpreise steigen.

    Mit den vorgelegten Zahlen hat Ems-Chemie die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz hatte bei 580 Mio CHF gelegen.

    Im Hauptbereich der Hochleistungspolymere erhöhte sich der Umsatz in der Berichtsperiode um 11,6% auf 521 Mio CHF, im Nebenbereich mit Spezialchemikalien gar um 13,6% auf 74 Mio zu.

    Bestätigt wurde zudem der Ausblick für das Gesamtjahr: 2018 geht Ems unverändert von einem Nettoumsatz und einem EBIT leicht über Vorjahr aus. Nach Lesart des Unternehmens bedeutet dies eine Steigerung von bis zu 10%.

    Man rechne mit einer positiven weltweiten Wirtschaftsentwicklung mit abschwächender Tendenz. Die angespannte Situation an den Rohstoffmärkten dürfte jedoch vorderhand anhalten. Betreffend der eigenen Geschäftsentwicklung sei man zuversichtlich.

    ra/mk

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  • 18.03.2018 Presseschau vom Wochenende 11 (17./18. März)

    Presseschau vom Wochenende 11 (17./18. März)

    18.03.2018 | 14:43:10

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    RAIFFEISEN: In der Wochenendpresse wird das Thema 'Raiffeisen' erneut relativ breit abgedeckt. Da der frühere Konzernchef Pierin Vincenz nun aber seit über zwei Wochen in U-Haft ist und die Behörden diesbezüglich die Beteiligten offenbar zu Stillschweigen verpflichtet haben, sind es eher Nebengleise, die zur Sprache kommen. So nimmt laut dem "TagesAnzeiger" (Samstag) Franco Taisch, Mitglied des elfköpfigen Raiffeisen-Verwaltungsrates derzeit nicht mehr an den Sitzungen teil, weil er im Ausstand ist (von Raiffeisen bestätigt). Hintergrund sind laut dem Bericht Vorgänge an der Uni Luzern, wo Taisch en 50%-Pensum als ordentlicher Professor hat. Daneben ist er aber auch Unternehmer. Taisch trenne diese Rollen aber nicht sauber, lauten Vorwürfe. (TA Samstag p. 9)

    Die "Schweiz am Wochenende" berichtet ausserdem, dass ein internes Gutachten bei Raiffeisen, das kurz nach dem Rücktritt von Pierin Vincenz im März 2016 angestrengt worden sei, nicht freiwillig in Auftrag gegeben worden sei, sondern von der Finanzmarktaufsicht Finma angemahnt worden sei. Die Bank schweigt laut dem Bericht, wieso das Gutachten in Auftrag gegeben wurde. (Schweiz am Wochenende, p. 13))

    Und in der "NZZ am Sonntag" nimmt der ehemalige Raiffeisen-Chef Felix Walker erstmals zu den Wirren aufgrund der Verhaftung seines Nachfolgers Pierin Vincenz Stellung. Gegenüber dem Blatt erklärt er, die Bank solle wieder zu ihren genossenschaftlichen Wurzeln zurückkehren. "Der Zweck der Raiffeisen ist die gemeinsame Selbsthilfe. Dieses genossenschaftliche Prinzip muss den Mitgliedern dienen und nicht den Führungsorganen." Walker führte Raiffeisen zehn Jahre bis 1999 und sass anschliessend bis 2006 für die St. Galler CVP im Nationalrat. Seiner Meinung nach sollte in der Bank auch eine Debatte über die Höhe des Gewinns geführt werden: "Auch eine Genossenschaft muss Gewinn erzielen. Doch dieser ist nicht das einzige Kriterium. Entscheidend ist ebenso der erzielte Nutzen für die Mitglieder." (NZZaS p. 25)

    Zudem meldet der "SonntagsBlick", dass Vincenz neben Verwaltungsratsmandaten immer mehr Ämter verliere. So habe er bereits im Dezember 2017 seinen Sitz im Stiftungsrat bei Avenir Suisse verloren. Nun sollen auch Ämter an der Universität St. Gallen sowie bei der Organisation Pflege- und Adoptivkinder Schweiz fallen. (Sonntagsblick)

    RAIFFEISEN II: Kunden der Genossenschaftsbank bezahlen laut der "NZZ am Sonntag" im Branchenvergleich hohe Gebühren. Die Zeitung beruft sich dabei auf eine Analyse des Online-Vergleichsdienstes moneyland.ch. Getestet wurden die Kosten für ein Bankpaket mit Debit- und Kreditkarte für einen Kunden, der 10'000 CHF auf dem Privatkonto und 50'000 CHF auf dem Sparkonto besitzt. Laut Moneyland.ch verrechnet Raiffeisen für einen solchen Durchschnittsnutzer jährliche Gebühren abzüglich Zinsertrag in der Höhe von 228 CHF. Damit liegt sie auf Rang 11 von 15 getesteten Banken. (NZZaS p. 25)

    DKSH: Offenbar hat es unter den Grossaktionären des vor allem in Asien tätigen Handelskonzerns heftige Diskussionen im Zusammenhang mit der Entlöhnung des früheren Konzernchefs und jetzigen Verwaltungsratspräsident Jörg Wolle gegeben. Wie die "SonntagsZeitung" mit Bezug auf gut unterrichtete Quellen schreibt, hat die üppige Zahlung von 4,3 Mio CHF als Extralohn für die Einarbeitung des neuen CEO innerhalb der Familie Keller (Hauptaktionär Diethelm Keller Holding mit 45%) Kontroversen ausgelöst. Wie der Disput ausgegangen ist und wie er sich an der Generalversammlung vom 22. März auswirken wird, sei aber unklar, heisst es im Artikel. Diverse Aktionäre wie Ethos oder die Nachhaltigkeits-Ratingagentur Inrate wollen laut dem Blatt sicher Nein stimmen. (SoZ p. 35)

    EMS/MARTULLO: SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher hat laut einer Meldung der "NZZ am Sonntag" ihren Weg nach Bern von langer Hand geplant. So baute sie etwa ihre Nähe zum Bündner Stimmvolk gezielt auf. Wie die Zeitung berichtet, habe die Ems-Chemie der Klosterkirche in Disentis grosszügige Spenden zukommen lassen und 1,6 Mio CHF für die Orgel in der Kathedrale Chur gezahlt. Rechtzeitig auf die Nationalratswahlen 2015 habe Martullo-Blocher zudem ein Ferienhaus in Lenzerheide gekauft. Die Ems-Chemie weist allerdings einen Zusammenhang zwischen Sponsoringaktivitäten der Firma und der politischen Karriere Martullo-Blochers zurück. Das Unternehmen sponsere seit vielen Jahrzehnten unzählige Veranstaltungen und Vereine. Diese Engagements seien reine Spenden und Unterstützungsprojekte, hiess es von der Firma. (NZZaS p. 8)

    GUCCI: Italien ermittelt laut einer Meldung der "SonntagsZeitung" gegen die Luxusmarke Gucci. Sie soll dank einem Konstrukt im Tessin enorme Steuersummen gespart haben. Dokumente der Mailänder Staatsanwaltschaft würden belegen, dass die Luxusmarke Gucci ein Steuermanöver im Tessin durchführte. Guccis Mutterhaus, der französische Mode- und Luxuskonzern Kering, unterhält in der Tessiner Gemeinde Cadempino eine Firma. Ein Grossteil des Gewinns, den Gucci weltweit erzielt, fällt bei dieser Gesellschaft in der Schweiz an. Dank dieses Konstrukts spare Gucci Hunderte Millionen Euro. Solche Konstrukte seien nach internationalen Regeln zwar erlaubt - die Ableger im Tessin müssten aber auch tatsächlich von der Schweiz aus geführt werden. Mailänder Staatsanwälte glauben allerdings, dass zwanzig Topmanager nur zum Schein im Tessin angestellt worden seien und eigentlich von Mailand aus arbeiteten. (SoZ p. 33)

    TAMEDIA: Eine allfällige Übernahme der "Basler Zeitung" durch den Tamedia-Konzern muss laut einer Meldung der "NZZ am Sonntag" durch die Wettbewerbskommission begutachtet werden. Dies bestätigte die Weko der Zeitung. Hauptgrund dafür sei, dass Tamedia in der Westschweiz bereits über eine marktbeherrschende Stellung verfüge und Übernahmen auf benachbarten, vor- oder nachgelagerten Märkten daher der Weko gemeldet werden müssten. Offen liess die Behörde allerdings, ob sie bereits über eine solche Transaktion informiert wurde. (NZZaS p. 10)

    FIFA: Der Weltfussballverband zahlte seinem Präsidenten Gianni Infantino im vergangenen Jahr laut einer Meldung der "SonntagsZeitung" eine Gesamtvergütung von 1,9 Mio CHF. Das Blatt stützt sich dabei auf den neuesten Finanzbericht, den die Fifa in der Nacht auf Samstag veröffentlichte. Gegenüber dem Vorjahr zahlte die Fifa an Infantino rund 26% mehr. Damals hatte er 1,5 Mio erhalten - war allerdings auch nur zehn Monate im Amt gewesen. Im Vergleich mit seinem Vorgänger Sepp Blatter verdient Infantino allerdings deutlich weniger: Blatter habe 2015 noch gut 3,6 Mio erhalten. (SoZ p. 38)

    POST: Die Zahl der Krankentage bei der Schweizerischen Post hat sich laut Meldungen der "Ostschweiz am Sonntag" und der "Zentralschweiz am Sonntag" in den vergangenen vier Jahren um rund 10% erhöht. Post-Mitarbeiter fehlten demnach im Jahr 2013 im Durchschnitt 11,6 Tage. Im vergangenen Jahr waren es dagegen bereits 12,9 Tage. Als Hauptursache für diese Entwicklung vermuten Gewerkschaften die Unsicherheiten der Belegschaft aufgrund der Umwälzungen bei der Post.

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG