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  • 08.02.2019 Ems-Chemie 2018 auf der Überholspur - doch erste Bremsspuren drohen

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    EMS-CHEM HLDG N 561.00 -21.00 -3.61% 661.00 447.60 51'952

    Story

    Ems-Chemie 2018 auf der Überholspur - doch erste Bremsspuren drohen

    08.02.2019 | 17:39:10

    (Zusammenfassung; wiederholt mit Schlusskurs)

    Zürich (awp) - Ems-Chemie ist auch im Jahr 2018 auf der Überholspur unterwegs gewesen. Doch die Wachstumsabkühlung trifft auch das von SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo geführte Unternehmen. Der Spezialitätenchemiekonzern will nun verstärkt auf Industrie- und Konsumanwendungen in den USA setzen.

    Ob Autositze, Brillen oder Skischuhe: Auch 2018 kamen die hochleistungsfähigen Kunststoffe von Ems-Chemie wieder in zahlreichen Anwendungen zum Einsatz. Insgesamt setzte das Unternehmen mit seinen Polymeren sowie mit Spezialitätenchemie 2,3 Milliarden Franken um, das sind 8 Prozent mehr als im Vorjahr.

    Das Geschäft ist lukrativ: Fast 27 Prozent vom Umsatz bleiben als Betriebsgewinn (EBIT) zurück. Auch wenn die Rohstoffkosten steigen, trifft das Ems kaum - denn das Unternehmen kann die Verteuerungen einfach über höherer Preise an die Kunden weiterreichen.

    Investitionen in neue Anlagen

    Zwar verringerte sich die Marge im letzten Jahr leicht, allerdings ist das vor allem einem rechnerischen Effekt geschuldet: "Der Gewinn muss sich aufgrund der Preiserhöhungen an einem höheren Umsatz messen", erklärte Firmenchefin Martullo.

    Dennoch, ganz zurücklehnen kann sie sich nicht. Bereits 2018 lancierte sie ein Paket mit rund 400 Massnahmen zur Kostenverbesserung und Effizienzsteigerungen, von schmaleren Gabelstaplern für mehr Lagerraum bis hin zu einem Alarmsystem für Maschinenausfälle. Am stärksten dürften sich jedoch die Investitionen in neue Anlagen auswirken. "Wir kommen nun in eine Grössenordnung von Mengen, wo wir auch Grossanlagen betreiben können", sagte Martullo.

    Schwäche im Automarkt

    Auf ihrem Wachstumskurs weht der Gruppe allerdings inzwischen ein deutlich rauerer Wind entgegen. Zwar spielen Trends wie strengere Abgasvorschriften Ems in die Hände, weil sie mit ihren Produkten zur Gewichtseinsparung beiträgt. Aber die sich abzeichnende Abkühlung der Wirtschaft geht auch an dem Bündner Unternehmen nicht spurlos vorbei.

    Der grösste Kundenmarkt von Ems, die Autoindustrie, schrumpfte im letzten Jahr leicht. Zwar blieb der Umsatzanteil der Autohersteller bei Ems bei über 60 Prozent stabil. Doch für das laufende Jahr könnte die Schwäche im Automarkt auch das sonst so selbstverständlich scheinende Wachstum bei Ems ins Stocken bringen. Erstmals seit Jahren stellt Ems nicht mehr einen Umsatz und Betriebsgewinn "leicht über dem Vorjahr" in Aussicht, sondern "mindestens auf Vorjahresniveau."

    Verkaufsmannschaft in USA aufstocken

    Einen Einbruch der wichtigen Ertragsbasis von Ems befürchtet Martullo jedoch nicht. "Wir haben noch viele Projekte, die aufgegleist sind", sagte die Firmenchefin. Besonders im Autogeschäft in den USA sehe es sehr gut aus. Während sich die Konjunktur in Asien und Europa verlangsame, sei die USA dabei die grosse Ausnahme.

    Überhaupt setzt Ems vermehrt auf Amerika, gerade auch was das Geschäft ausserhalb des Automarktes angeht. Bis 2022 plant Ems, seine Verkaufs- und Entwicklungsmannschaft in den USA zu verdoppeln.

    Anwendungsmöglichkeiten für seine Polymere sieht das Unternehmen etwa bei Gesundheitsgeräten, Sicherheitskameras, Smartwatches, Lacrosse-Schlägern oder Landwirtschaftsmaschinen. Derzeit ist Amerika zwar mit einem Umsatzanteil von knapp 17 Prozent nur der drittgrösste Markt für Ems hinter Europa und Asien. Allerdings liessen Firmen oft Anwendungen in den USA entwickeln und produzierten dafür im Ausland.

    Die Ems-Chefin und Politikerin wünscht sich daher auch, dass die Schweiz die Freihandelsgespräche mit den USA vorantreibt. "Die Schweiz könnte jetzt technische Vorschläge bringen. Die Amerikaner, die wenig Zeit haben, könnten dann nur noch unterschreiben", sagte sie. Die USA stellten das grösste Freihandelspotenzial dar, das die Schweiz überhaupt habe.

    Chancen auch in Turbulenzen

    Von den USA erwartet sich die Ems-Chefin zudem den einschneidendsten Einfluss auf die Weltwirtschaft. "Das Verhältnis zu China wird entscheidend sein." Sie hoffe allerdings, dass US-Präsident Donald Trump mit seinem Amtskollegen Xi Jinping eine Lösung finden werde. Trump stünde innenpolitisch unter Druck, Xi wegen der Wachstumsschwäche - beide hätten daher eine Interesse an einem aussenpolitischen Erfolg.

    Doch auch wenn sich diese Hoffnungen zerschlagen sollten, zeigt sich Martullo als Optimistin hinsichtlich der Auswirkungen auf Ems: "Wir sind sowieso weltweit tätig. Wenn eine Firma ihre Produktion verlegt, sind wir sofort auch dort." Und schwierige wirtschaftliche Zeiten würden auch Chancen für Ems bergen: Denn diese erhöhten den Druck zu Innovationen und Kostensenkungen. "Jedes Erdbeben gibt auch eine Goldader wieder frei."

    An der Börse jedenfalls applaudierten die Anleger: Die Aktie legte am Freitag um 2,4 Prozent zu. Nicht ganz unschuldig daran dürfte die saftige Dividende sein. Insgesamt schüttet Ems 19,75 Franken pro Aktie aus, nach 18,50 Franken im Vorjahr. Das bedeutet auch Millionenausschüttungen für Firmenchefin Martullo-Blocher und ihre beiden Schwestern, die zusammen über 60 Prozent von Ems besitzen.

    tt/ra

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  • 08.02.2019 Ems Chemie 2018 auf der Überholspur - doch erste Bremsspuren drohen

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    EMS-CHEM HLDG N 561.00 -21.00 -3.61% 661.00 447.60 51'952

    Story

    Ems Chemie 2018 auf der Überholspur - doch erste Bremsspuren drohen

    08.02.2019 | 13:41:34

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Ems-Chemie ist auch im Jahr 2018 auf der Überholspur unterwegs gewesen. Doch die Wachstumsabkühlung trifft auch das von SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo geführte Unternehmen. Der Spezialitätenchemiekonzern will nun verstärkt auf Industrie- und Konsumanwendungen in den USA setzen.

    Ob Autositze, Brillen oder Skischuhe: Auch 2018 kamen die hochleistungsfähigen Kunststoffe von Ems-Chemie wieder in zahlreichen Anwendungen zum Einsatz. Insgesamt setzte das Unternehmen mit seinen Polymeren sowie mit Spezialitätenchemie 2,3 Milliarden Franken um, das sind 8 Prozent mehr als im Vorjahr.

    Das Geschäft ist lukrativ: Fast 27 Prozent vom Umsatz bleiben als Betriebsgewinn (EBIT) zurück. Auch wenn die Rohstoffkosten steigen, trifft das Ems kaum - denn das Unternehmen kann die Verteuerungen einfach über höherer Preise an die Kunden weiterreichen.

    Investitionen in neue Anlagen

    Zwar verringerte sich die Marge im letzten Jahr leicht, allerdings ist das vor allem einem rechnerischen Effekt geschuldet: "Der Gewinn muss sich aufgrund der Preiserhöhungen an einem höheren Umsatz messen", erklärte Firmenchefin Martullo.

    Dennoch, ganz zurücklehnen kann sie sich nicht. Bereits 2018 lancierte sie ein Paket mit rund 400 Massnahmen zur Kostenverbesserung und Effizienzsteigerungen, von schmaleren Gabelstaplern für mehr Lagerraum bis hin zu einem Alarmsystem für Maschinenausfälle. Am stärksten dürften sich jedoch die Investitionen in neue Anlagen auswirken. "Wir kommen nun in eine Grössenordnung von Mengen, wo wir auch Grossanlagen betreiben können", sagte Martullo.

    Schwäche im Automarkt

    Auf ihrem Wachstumskurs weht der Gruppe allerdings inzwischen ein deutlich rauerer Wind entgegen. Zwar spielen Trends wie strengere Abgasvorschriften Ems in die Hände, weil sie mit ihren Produkten zur Gewichtseinsparung beiträgt. Aber die sich abzeichnende Abkühlung der Wirtschaft geht auch an dem Bündner Unternehmen nicht spurlos vorbei.

    Der grösste Kundenmarkt von Ems, die Autoindustrie, schrumpfte im letzten Jahr leicht. Zwar blieb der Umsatzanteil der Autohersteller bei Ems bei über 60 Prozent stabil. Doch für das laufende Jahr könnte die Schwäche im Automarkt auch das sonst so selbstverständlich scheinende Wachstum bei Ems ins Stocken bringen. Erstmals seit Jahren stellt Ems nicht mehr einen Umsatz und Betriebsgewinn "leicht über dem Vorjahr" in Aussicht, sondern "mindestens auf Vorjahresniveau."

    Verkaufsmannschaft in USA aufstocken

    Einen Einbruch der wichtigen Ertragsbasis von Ems befürchtet Martullo jedoch nicht. "Wir haben noch viele Projekte, die aufgegleist sind", sagte die Firmenchefin. Besonders im Autogeschäft in den USA sehe es sehr gut aus. Während sich die Konjunktur in Asien und Europa verlangsame, sei die USA dabei die grosse Ausnahme.

    Überhaupt setzt Ems vermehrt auf Amerika, gerade auch was das Geschäft ausserhalb des Automarktes angeht. Bis 2022 plant Ems, seine Verkaufs- und Entwicklungsmannschaft in den USA zu verdoppeln.

    Anwendungsmöglichkeiten für seine Polymere sieht das Unternehmen etwa bei Gesundheitsgeräten, Sicherheitskameras, Smartwatches, Lacrosse-Schlägern oder Landwirtschaftsmaschinen. Derzeit ist Amerika zwar mit einem Umsatzanteil von knapp 17 Prozent nur der drittgrösste Markt für Ems hinter Europa und Asien. Allerdings liessen Firmen oft Anwendungen in den USA entwickeln und produzierten dafür im Ausland.

    Die Ems-Chefin und Politikerin wünscht sich daher auch, dass die Schweiz die Freihandelsgespräche mit den USA vorantreibt. "Die Schweiz könnte jetzt technische Vorschläge bringen. Die Amerikaner, die wenig Zeit haben, könnten dann nur noch unterschreiben", sagte sie. Die USA stellten das grösste Freihandelspotenzial dar, das die Schweiz überhaupt habe.

    Chancen auch in Turbulenzen

    Von den USA erwartet sich die Ems-Chefin zudem den einschneidendsten Einfluss auf die Weltwirtschaft. "Das Verhältnis zu China wird entscheidend sein." Sie hoffe allerdings, dass US-Präsident Donald Trump mit seinem Amtskollegen Xi Jinping eine Lösung finden werde. Trump stünde innenpolitisch unter Druck, Xi wegen der Wachstumsschwäche - beide hätten daher eine Interesse an einem aussenpolitischen Erfolg.

    Doch auch wenn sich diese Hoffnungen zerschlagen sollten, zeigt sich Martullo als Optimistin hinsichtlich der Auswirkungen auf Ems: "Wir sind sowieso weltweit tätig. Wenn eine Firma ihre Produktion verlegt, sind wir sofort auch dort." Und schwierige wirtschaftliche Zeiten würden auch Chancen für Ems bergen: Denn diese erhöhten den Druck zu Innovationen und Kostensenkungen. "Jedes Erdbeben gibt auch eine Goldader wieder frei."

    An der Börse jedenfalls applaudierten die Anleger: Die Aktie legt bis am frühen Nachmittag um 3,4 Prozent zu. Nicht ganz unschuldig daran dürfte die saftige Dividende sein. Insgesamt schüttet Ems 19,75 Franken pro Aktie aus, nach 18,50 Franken im Vorjahr. Das bedeutet auch Millionenausschüttungen für Firmenchefin Martullo-Blocher und ihre beiden Schwestern, die zusammen über 60 Prozent von Ems besitzen.

    tt/ra

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  • 08.02.2019 Ems-Chemie steigert Umsatz und Gewinn deutlich - vorsichtiger Ausblick für 2019

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    EMS-CHEM HLDG N 561.00 -21.00 -3.61% 661.00 447.60 51'952

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    Ems-Chemie steigert Umsatz und Gewinn deutlich - vorsichtiger Ausblick für 2019

    08.02.2019 | 06:32:59

    Domat/Ems (awp) - Die Ems-Chemie hat auch 2018 kräftig Gas gegeben. Der Spezialchemiekonzern steigerte Umsatz und Gewinn deutlich. Allerdings bremst die Verlangsamung beim Wirtschaftswachstum auch das von SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher geführte Unternehmen aus.

    Die Wachstumsraten für das vergangene Jahr können sich trotz Gegenwind aus der Automobilindustrie und höheren Rohstoffkosten sehen lassen. Der Umsatz legte zu um 8,0 Prozent auf 2,318 Milliarden Franken. Den grössten Teil davon erzielt Ems mit Polymeren, aus denen etwa Autoteile, Skischuhe oder Spielkonsolen gefertigt werden. Zudem ist Ems auch in der Spezialchemie tätig. Im Vorjahr hatte das Umsatzplus 8,2 Prozent betragen.

    Der Betriebsgewinn kletterte auf Stufe EBIT um 6,6 Prozent auf 620 Millionen Franken. Damit blieb leicht weniger vom Umsatz als Betriebsgewinn übrig als im Vorjahr, die entsprechende Marge sank auf 26,8 von 27,1 Prozent. Allerdings ist dies auch rechnerischen Effekten durch die Weitergabe der teureren Rohstoffe in Form von Preiserhöhungen geschuldet. Unter dem Strich blieben 522 Millionen Franken - ein Plus von 7,8 Prozent.

    Die Aktionäre sollen davon über eine ordentliche Dividende von 15,50 Franken pro Aktie und einer ausserordentlichen Dividende von 4,25 Franken profitieren - also insgesamt 19,75 Franken. Im Vorjahr hatte es 18,50 Franken pro Aktie gegeben. Das bedeutet auch Millionenausschüttungen für Firmenchefin Martullo-Blocher und ihre beiden Schwestern, die zusammen über 60 Prozent von Ems besitzen.

    Mit den Zahlen hat Ems die Erwartungen von Branchenbeobachtern beim Umsatz knapp erfüllt und beim Gewinn und der Dividende übertroffen. Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Analysten hatten im Schnitt einen Umsatz von 2,319 Milliarden, einen EBIT von 614,5 Millionen und einen Reingewinn von 508,1 Millionen Franken vorausgesagt. Bei der Dividende tippten sie auf 19,63 Franken.

    Der Abkühlung der Weltwirtschaft und der Verlangsamung im Automobilsektor, der rund 60 Prozent zu den Gruppenumsätzen beiträgt, kann sich allerdings auch Ems nicht komplett entziehen.

    Für das laufende Jahr geht Ems von einer weltweit verhalteneren und unsicheren Wirtschaftsentwicklung aus. Vor allem im ersten Halbjahr dürften ungeklärte politische und wirtschaftliche Beziehungen unter den Grossmächten auf die allgemeine Konsumstimmung drücken, wie Ems in der Mitteilung schrieb.

    Erstmals seit einigen Jahren rechnet Ems nicht mehr zwingend mit einem weiteren Wachstum, sondern erwartet nun den Nettoumsatz und den EBIT mindestens auf Vorjahresniveau. Analysten hatten allerdings im Vorfeld befürchtet, Ems könnte rückläufige Ergebnisse prognostizieren. Ems sei zuversichtlich betreffend eigener Geschäftsentwicklung, hiess es in der Mitteilung. Ems wolle die globalen Märkte mit neuen, hochmargigen Produkten und Anwendungen weiter erschliessen.

    tt/ra

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  • 19.01.2019 Brand bei Ems-Chemie rasch gelöscht

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    Brand bei Ems-Chemie rasch gelöscht

    19.01.2019 | 13:14:12

    Domat/Ems (awp/sda) - In der Nacht auf Samstag ist bei der Ems-Chemie in Domat/Ems im Aussenbereich eines Produktionsgebäudes ein Brand ausgebrochen. Es wurde niemand verletzt und auch für die Umwelt bestand keine Gefahr, wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilte.

    Die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei erhielt um 04.22 Uhr die Brandmeldung. Die Betriebsfeuerwehr der Ems-Chemie hatte zusammen mit der Feuerwehr Bonaduz/Rhäzüns den Brand rasch unter Kontrolle und nach rund zwei Stunden gelöscht.

    Alle Arbeitenden konnten das Gebäude selbständig und unverletzt verlassen. Für Natur und Umwelt habe keine Gefahr bestanden, schrieb die Polizei. Insgesamt standen sechzig Einsatzkräfte der beiden Feuerwehren sowie eine Ambulanz der Rettung Chur im Einsatz.

    Der entstandene Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. Die Kantonspolizei Graubünden hat die Brandermittlung aufgenommen.

    Domat/Ems ist der Hauptstandort der auf Polymere und Spezialchemikalien ausgerichteten Ems-Gruppe. Das Unternehmen wird von SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher geführt.

    Die betroffenen Anlagen würden in den nächsten Tagen wieder in Betrieb gehen, teilte die Ems-Chemie am Samstag mit. Kundenlieferungen seien nicht betroffen.

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  • 18.12.2018 Ems bestätigt Guidance 2018 - Umsatz und EBIT leicht über Vorjahr

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    Ems bestätigt Guidance 2018 - Umsatz und EBIT leicht über Vorjahr

    18.12.2018 | 06:30:38

    Domat/Ems (awp) - Die Ems Gruppe geht unverändert davon aus, im laufenden Jahr einen Nettoumsatz und Betriebsgewinn (EBIT) leicht über dem Vorjahr zu erreichen. Damit sei das Unternehmen weiterhin auf Rekordkurs, teilte das auf Polymere und Spezialchemikalien ausgerichtete Unternehmen am Dienstag mit.

    Bereits Anfang 2018 habe Ems eine sich zunehmend verlangsamende weltweite Konjunktur erwartet, hiess es weiter. Darauf habe sich das Management mit neuen Produkten, innovativen Anwendungen und globalen Effizienzprogrammen vorbereitet. So würden derzeit weltweit 470 Effizienz-Massnahmen umgesetzt, die bereits 2019 ihre volle Wirkung erzielen sollen.

    rw/kw

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  • 05.10.2018 Ems-Chemie wächst weiter und warnt vor Rohstoff-Engpässen

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    Ems-Chemie wächst weiter und warnt vor Rohstoff-Engpässen

    05.10.2018 | 16:55:53

    (Meldung mit Aktienschlusskurs wiederholt)

    Domat/Ems (awp) - Die auf Polymere und Spezialchemikalien ausgerichtete Ems-Gruppe ist in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 weiter gewachsen. Gleichzeitig warnt das Unternehmen vor Rohstoff-Engpässen und einer Abschwächung der Weltkonjunktur. An der Börse wurden Ems-Aktien verkauft.

    Ems erhöhte den Umsatz in den Monaten Januar bis September um 10,8 Prozent auf 1,77 Milliarden Franken. Gewinnzahlen gibt Ems zu den ersten neun Monaten jeweils nicht bekannt. Der Ausblick auf das Gesamtjahr bleibt aber unverändert, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

    Die Weltwirtschaft habe sich wie erwartet positiv entwickelt, resümiert Ems das bisherige Jahr. Doch mittlerweile würden sich die Anzeichen einer weltweiten Verlangsamung häufen. Auch politische Querelen und Handelseinschränkungen würden den Konjunkturmotor bremsen.

    Unsicherheit und Rohstoffpreise steigen

    In der Autoindustrie etwa, diese steht für rund 60 Prozent der Umsätze bei Ems, stellt der Konzern verzögerte Modell-Zulassungen fest. Es herrsche eine allgemeine Unsicherheit mit Blick auf die Rahmenbedingungen und es würden Lieferketten von einem Land in das andere verschoben. Bei vielen internationalen Firmen sei der Geschäftsausblick verhalten.

    Was dazu kommt: Bei einigen Rohstoffen herrscht laut Ems ein "veritabler Versorgungsnotstand", was die Preise stark nach oben treibe. Dennoch sei es gelungen, auch im dritten Quartal ein überproportionales Mengenwachstum zu realisieren. Dies dank zahlreichen Neugeschäften. Das Wachstum sei in allen Regionen "erfreulich" ausgefallen.

    Ems setzte in den ersten neun Monaten in beiden Sparten mehr um. Das deutlich umsatzstärkere Segment Hochleistungspolymere erzielte einen Erlös von knapp 1,55 Milliarden Franken und damit 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Segment Spezialchemikalien steigerte den Umsatz derweil um 9 Prozent auf 223 Millionen Franken.

    Ausblick bestätigt

    Für die nächsten Monate rechnet Ems mit einer Abschwächung der Weltkonjunktur. Auf eine Verlangsamung der Konjunktur habe man sich bereits Anfang Jahr mit Effizienzprogrammen vorbereitet. Eine rasche Lösung im Handelsstreit zeichne sich ebenfalls nicht ab und die Versorgungsengpässe dürften im Urteil des Unternehmens anhalten.

    Das von SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher geführte Unternehmen bestätigt dennoch den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr und ist zuversichtlich für die eigene Geschäftsentwicklung. Demnach dürfte der Nettoumsatz und das Betriebsergebnis leicht über dem Vorjahr zu liegen kommen. Nach Lesart des Unternehmens bedeutet dies eine Steigerung von bis zu 10 Prozent.

    An der Börse schritten die Anleger zu Verkäufen, obschon die Analysten-Schätzungen mehr oder weniger getroffen wurden. Bis Börsenschluss büssten die Ems-Papiere in einem etwas leichteren Gesamtmarkt 0,8 Prozent ein. Es ist vor allem der vorsichtigere Wortlaut von Ems mit Blick auf die nahe Zukunft, der zu Abgaben verleitete.

    ra/cf

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  • 05.10.2018 Ems-Chemie wächst weiter und warnt vor Rohstoff-Engpässen

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    Ems-Chemie wächst weiter und warnt vor Rohstoff-Engpässen

    05.10.2018 | 09:30:11

    (Meldung ausgebaut, Aktienkurs ergänzt)

    Domat/Ems (awp) - Die auf Polymere und Spezialchemikalien ausgerichtete Ems-Gruppe ist in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 weiter gewachsen. Gleichzeitig warnt das Unternehmen vor Rohstoff-Engpässen und einer Abschwächung der Weltkonjunktur. Die Börse schreitet zu Verkäufen.

    Ems erhöhte den Umsatz in den Monaten Januar bis September um 10,8 Prozent auf 1,77 Milliarden Franken. Gewinnzahlen gibt Ems zu den ersten neun Monaten jeweils nicht bekannt. Der Ausblick auf das Gesamtjahr bleibt aber unverändert, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

    Die Weltwirtschaft habe sich wie erwartet positiv entwickelt, resümiert Ems das bisherige Jahr. Doch mittlerweile würden sich die Anzeichen einer weltweiten Verlangsamung häufen. Auch politische Querelen und Handelseinschränkungen würden den Konjunkturmotor bremsen.

    Unsicherheit und Rohstoffpreise steigen

    In der Autoindustrie etwa, diese steht für rund 60 Prozent der Umsätze bei Ems, stellt der Konzern verzögerte Modell-Zulassungen fest. Es herrsche eine allgemeine Unsicherheit mit Blick auf die Rahmenbedingungen und es würden Lieferketten von einem Land in das andere verschoben. Bei vielen internationalen Firmen sei der Geschäftsausblick verhalten.

    Was dazu kommt: Bei einigen Rohstoffen herrscht laut Ems ein "veritabler Versorgungsnotstand", was die Preise stark nach oben treibe. Dennoch sei es gelungen, auch im dritten Quartal ein überproportionales Mengenwachstum zu realisieren. Dies dank zahlreichen Neugeschäften. Das Wachstum sei in allen Regionen "erfreulich" ausgefallen.

    Ems setzte in den ersten neun Monaten in beiden Sparten mehr um. Das deutlich umsatzstärkere Segment Hochleistungspolymere erzielte einen Erlös von knapp 1,55 Milliarden Franken und damit 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Segment Spezialchemikalien steigerte den Umsatz derweil um 9 Prozent auf 223 Millionen Franken.

    Ausblick bestätigt

    Für die nächsten Monate rechnet Ems mit einer Abschwächung der Weltkonjunktur. Auf eine Verlangsamung der Konjunktur habe man sich bereits Anfang Jahr mit Effizienzprogrammen vorbereitet. Eine rasche Lösung im Handelsstreit zeichne sich ebenfalls nicht ab und die Versorgungsengpässe dürften im Urteil des Unternehmens anhalten.

    Das von SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher geführte Unternehmen bestätigt dennoch den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr und ist zuversichtlich für die eigene Geschäftsentwicklung. Demnach dürfte der Nettoumsatz und das Betriebsergebnis leicht über dem Vorjahr zu liegen kommen. Nach Lesart des Unternehmens bedeutet dies eine Steigerung von bis zu 10 Prozent.

    An der Börse schreitet man zu Verkäufen, obschon die Analysten-Schätzungen mehr oder weniger getroffen wurden. Eine Stunde nach Handelsstart notieren die Ems-Papiere in einem etwas leichteren Gesamtmarkt 1,5 Prozent tiefer. Es ist vor allem der vorsichtigere Wortlaut von Ems mit Blick auf die nahe Zukunft, der zu Abgaben verleitet.

    ra/cf

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  • 05.10.2018 Ems-Chemie mit Umsatzanstieg in ersten neun Monaten - Ausblick unverändert

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    EMS-CHEM HLDG N 561.00 -21.00 -3.61% 661.00 447.60 51'952

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    Ems-Chemie mit Umsatzanstieg in ersten neun Monaten - Ausblick unverändert

    05.10.2018 | 05:43:15

    Domat/Ems (awp) - Die auf Polymere und Spezialchemikalien ausgerichtete Ems-Gruppe ist in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 weiter gewachsen. Der Umsatz erhöhte sich in den Monaten Januar bis September um 10,8 Prozent auf 1,77 Milliarden Franken.

    Gewinnzahlen gibt Ems zu den ersten neun Monaten jeweils nicht bekannt. Der Ausblick auf das Gesamtjahr bleibt aber unverändert, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

    In der Autoindustrie, diese steht für rund 60 Prozent der Umsätze, stellt Ems verzögerte Modell-Zulassungen und eine allgemeine Unsicherheit mit Blick auf die künftigen politischen Rahmenbedingungen fest. Bei vielen internationalen Firmen sei der Geschäftsausblick verhalten.

    Und bei einigen Rohstoffen herrsche ein "veritabler Versorgungsnotstand", was die Preise stark nach oben treibe. Dennoch sei es gelungen, auch im dritten Quartal ein überproportionales Mengenwachstum zu realisieren. Dies dank zahlreichen Neugeschäften. Das Wachstum sei in allen Regionen "erfreulich" ausgefallen.

    Ems setzte in den ersten neun Monaten in seinen beiden Sparten mehr um. Das deutlich umsatzstärkere Segment Hochleistungspolymere erzielte einen Erlös von knapp 1,55 Milliarden Franken und damit 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Segment Spezialchemikalien steigerte den Umsatz derweil um 9 Prozent auf 223 Millionen Franken.

    Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Prognosen der Analysten genau getroffen. Diese hatten den Umsatz im Durchschnitt (AWP-Konsens) bei 1,77 Milliarden Franken erwartet. Für die Hochleistungspolymere lag der AWP-Konsens für den Umsatz bei 1,55 Milliarden, für die Spezialchemikalien bei 225 Millionen.

    Für die nächsten Monate rechnet Ems mit einer Abschwächung der Weltkonjunktur. Eine rasche Lösung betreffend neuer Handelseinschränkungen zeichne sich nicht ab und die Versorgungsengpässe dürften im Urteil des Unternehmens anhalten.

    Das von SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher geführte Unternehmen bestätigt dennoch den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr und ist zuversichtlich betreffend der eigenen Geschäftsentwicklung. Demnach dürfte der Nettoumsatz und das Betriebsergebnis leicht über dem Vorjahr zu liegen kommen.

    Nach Lesart des Unternehmens bedeutet dies eine Steigerung von bis zu 10 Prozent.

    ra/cf

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  • 27.08.2018 Ems steigert den Nettogewinn im Halbjahr zweistellig auf 260 Millionen Franken

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    EMS-CHEM HLDG N 561.00 -21.00 -3.61% 661.00 447.60 51'952

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    Ems steigert den Nettogewinn im Halbjahr zweistellig auf 260 Millionen Franken

    27.08.2018 | 05:31:00

    Domat/Ems (awp) - Die Ems-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2018 den Nettogewinn deutlich gesteigert. Er nahm gegenüber der Vorjahresperiode um gut 13 Prozent auf 260 Millionen Franken zu, wie die Gruppe am Montag mit dem definitiven Halbjahresabschluss mitteilte. Bei der Veröffentlichung der provisorischen Halbjahreszahlen Mitte Juli waren noch keine Netto-Gewinnzahlen publiziert worden.

    Der definitive Semester-Abschluss weist laut der Mitteilung "keine wesentlichen Abweichungen" zum provisorischen Abschluss auf. Der konsolidierte Nettoumsatz erhöhte sich demnach um gut 12 Prozent auf 1'199 Millionen Franken. Die globale Konjunktur habe sich wie erwartet positiv entwickelt, insbesondere in Europa, hiess es dazu. Allerdings gebe es auch erste Sättigungstendenzen.

    Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg gleichzeitig um gut 11 Prozent auf 312 Millionen und der betriebliche Cash Flow (EBITDA) um knapp 11 Prozent auf 339 Millionen. Die EBIT-Marge fiel dagegen leicht um 20 Basispunkte auf 26,1 Prozent zurück. Erfreulich auf das Ergebnis hätten sich die Neugeschäfte mit Spezialitäten ausgewirkt. Dagegen hätten anhaltende Versorgungsengpässe zu weiter steigenden Rohstoffpreisen geführt, was Preiserhöhungen unumgänglich gemacht habe.

    cf/uh

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  • 13.07.2018 Ems-Chemie wächst deutlich und legt bei der Dividende einen drauf

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    EMS-CHEM HLDG N 561.00 -21.00 -3.61% 661.00 447.60 51'952

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    Ems-Chemie wächst deutlich und legt bei der Dividende einen drauf

    13.07.2018 | 16:57:02

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Domat/Ems (awp) - Der Chemiekonzern Ems hat im ersten Halbjahr 2018 einen erneuten Rekord bei Umsatz und Betriebsgewinn erzielt. Besonders positiv entwickelt hat sich das Geschäft in Europa. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren; vorgesehen ist eine Aufstockung der Dividende.

    Mit einem Umsatzwachstum von 12,5 Prozent auf 1,20 Milliarden Franken im ersten Halbjahr hat die Ems-Gruppe den globalen Automobilmarkt deutlich abgehängt. Dieser bestreitet bei Ems sechs von zehn Umsatzfranken und legte in der Berichtsperiode um lediglich 2,4 Prozent zu, wie Firmenchefin Magdalena Martullo-Blocher am Freitag vor den Medien sagte.

    Doch Ems generierte erneut viele Neugeschäfte - auch ausserhalb des Automobilsektors. Bei Brillengestellen etwa habe das Unternehmen mittlerweile mit seinen Materialien einen Marktanteil von 98 Prozent erreicht. Insgesamt setzte Ems 5 Prozent mehr Polymere und Spezialchemikalien ab.

    Dazu kamen günstige Währungseffekte und Preiserhöhungen. Ems hat seine Verkaufspreise erhöht, weil die in der Produktion verwendeten Rohstoffe deutlich teurer wurden - seit Anfang 2017 um bis zu 80 Prozent. Ems habe diese Preissteigerungen mittlerweile vollumfänglich an die Kunden weitergereicht.

    Zu Beginn des Zyklus hatte Ems die Verkaufspreise noch nicht im gleichen Tempo erhöhen können, wie die Preise für Rohstoffe anzogen. Dieser Rückstand ist inzwischen aufgeholt.

    Noch mehr Dividende

    Ein Verzicht auf Preiserhöhungen hätte den von Ems ausgewiesenen Betriebsgewinn (Ebit) um 10 Prozent geschmälert, hielt Martullo fest. So aber erhöhte sich der operative Gewinn um 11,4 Prozent auf 312 Millionen Franken und das hohe Margen-Niveau konnte mit 26,0 Prozent knapp gehalten werden. Der Reingewinn im ersten Halbjahr wird jeweils Ende August publiziert.

    Bestätigt wurde zudem der Ausblick für das Gesamtjahr 2018: Ems geht unverändert von einem Nettoumsatz und einem Ebit leicht über Vorjahr aus. Nach Lesart des Unternehmens bedeutet dies eine Steigerung von jeweils bis zu 10 Prozent.

    Aufgrund der starken Entwicklung von Ergebnis und Liquidität soll nun die Dividende um 50 Rappen auf insgesamt 18,50 Franken pro Aktie erhöht werden. Anfang Februar hatte das Unternehmen noch eine Ausschüttung von 18 Franken je Anteil angekündigt.

    Davon fliesst der grösste Teil an die Firmenchefin Martullo-Blocher und ihre beiden Schwestern, die zusammen rund 70 Prozent von Ems besitzen.

    Trump lässt Martullo kalt

    Der Konflikt zwischen den wirtschaftlichen Grossmächten USA und China lässt Martullo kalt. "Das hat keinen Einfluss auf das Ergebnis der Ems", erklärte sie. China und die USA schaukeln sich derzeit in Richtung eines Handelskrieges hoch und belegen sich gegenseitig mit Einfuhrzöllen auf immer mehr Produkte - darunter auch auf Autos.

    "Autos werden nicht transportiert", sagte die Ems-Chefin. Nur 0,1 Prozent der heute weltweit produzierten 100 Millionen Fahrzeuge würden von China in die Vereinigten Staaten verschifft, den umgekehrten Weg gingen 0,2 Prozent. Die Zahl der Fahrzeuge, die den Zöllen unterliege, sei also vernachlässigbar.

    Dass US-Präsident Donald Trump, Martullo sagt übrigens dessen Wiederwahl im Jahr 2020 voraus, auch Europas Autoindustrie mit Importzöllen belegen wird, glaubt die Ems-Lenkerin derweil nicht. Diese würde dann immerhin 1,5 Millionen Autos betreffen.

    Die Gewinnzahlen von Ems lagen über den Erwartungen der Analysten. An der Börse gingen die Papiere mit einem Kursplus von 3,2 Prozent aus dem Handel.

    ra/cf

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  • 13.07.2018 Ems-Chemie wächst deutlich und legt bei der Dividende einen drauf

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    EMS-CHEM HLDG N 561.00 -21.00 -3.61% 661.00 447.60 51'952

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    Ems-Chemie wächst deutlich und legt bei der Dividende einen drauf

    13.07.2018 | 14:37:41

    (Zusammenfassung)

    Domat/Ems (awp) - Der Chemiekonzern Ems hat im ersten Halbjahr 2018 einen erneuten Rekord bei Umsatz und Betriebsgewinn erzielt. Besonders positiv entwickelt hat sich das Geschäft in Europa. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren; vorgesehen ist eine Aufstockung der Dividende.

    Mit einem Umsatzwachstum von 12,5 Prozent auf 1,20 Milliarden Franken im ersten Halbjahr hat die Ems-Gruppe den globalen Automobilmarkt deutlich abgehängt. Dieser bestreitet bei Ems sechs von zehn Umsatzfranken und legte in der Berichtsperiode um lediglich 2,4 Prozent zu, wie Firmenchefin Magdalena Martullo-Blocher am Freitag vor den Medien sagte.

    Doch Ems generierte erneut viele Neugeschäfte - auch ausserhalb des Automobilsektors. Bei Brillengestellen etwa habe das Unternehmen mittlerweile mit seinen Materialien einen Marktanteil von 98 Prozent erreicht. Insgesamt setzte Ems 5 Prozent mehr Polymere und Spezialchemikalien ab.

    Dazu kamen günstige Währungseffekte und Preiserhöhungen. Ems hat seine Verkaufspreise erhöht, weil die in der Produktion verwendeten Rohstoffe deutlich teurer wurden - seit Anfang 2017 um bis zu 80 Prozent. Ems habe diese Preissteigerungen mittlerweile vollumfänglich an die Kunden weitergereicht.

    Zu Beginn des Zyklus hatte Ems die Verkaufspreise noch nicht im gleichen Tempo erhöhen können, wie die Preise für Rohstoffe anzogen. Dieser Rückstand ist inzwischen aufgeholt.

    Noch mehr Dividende

    Ein Verzicht auf Preiserhöhungen hätte den von Ems ausgewiesenen Betriebsgewinn (Ebit) um 10 Prozent geschmälert, hielt Martullo fest. So aber erhöhte sich der operative Gewinn um 11,4 Prozent auf 312 Millionen Franken und das hohe Margen-Niveau konnte mit 26,0 Prozent knapp gehalten werden. Der Reingewinn im ersten Halbjahr wird jeweils Ende August publiziert.

    Bestätigt wurde zudem der Ausblick für das Gesamtjahr 2018: Ems geht unverändert von einem Nettoumsatz und einem Ebit leicht über Vorjahr aus. Nach Lesart des Unternehmens bedeutet dies eine Steigerung von jeweils bis zu 10 Prozent.

    Aufgrund der starken Entwicklung von Ergebnis und Liquidität soll nun die Dividende um 50 Rappen auf insgesamt 18,50 Franken pro Aktie erhöht werden. Anfang Februar hatte das Unternehmen noch eine Ausschüttung von 18 Franken je Anteil angekündigt.

    Davon fliesst der grösste Teil an die Firmenchefin Martullo-Blocher und ihre beiden Schwestern, die zusammen rund 70 Prozent von Ems besitzen.

    Trump lässt Martullo kalt

    Der Konflikt zwischen den wirtschaftlichen Grossmächten USA und China lässt Martullo kalt. "Das hat keinen Einfluss auf das Ergebnis der Ems", erklärte sie. China und die USA schaukeln sich derzeit in Richtung eines Handelskrieges hoch und belegen sich gegenseitig mit Einfuhrzöllen auf immer mehr Produkte - darunter auch auf Autos.

    "Autos werden nicht transportiert", sagte die Ems-Chefin. Nur 0,1 Prozent der heute weltweit produzierten 100 Millionen Fahrzeuge würden von China in die Vereinigten Staaten verschifft, den umgekehrten Weg gingen 0,2 Prozent. Die Zahl der Fahrzeuge, die den Zöllen unterliege, sei also vernachlässigbar.

    Dass US-Präsident Donald Trump, Martullo sagt übrigens dessen Wiederwahl im Jahr 2020 voraus, auch Europas Autoindustrie mit Importzöllen belegen wird, glaubt die Ems-Lenkerin derweil nicht. Diese würde dann immerhin 1,5 Millionen Autos betreffen.

    Die Gewinnzahlen von Ems lagen über den Erwartungen der Analysten, weshalb die Börse die Papiere um 15.30 Uhr mit einem Kursplus von 3,4 Prozent honoriert.

    ra/cf

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  • 13.07.2018 Ems-Aktien nach Vorlage der Halbjahreszahlen auf dem Vormarsch

    Betroffene Wertpapiere

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    Ems-Aktien nach Vorlage der Halbjahreszahlen auf dem Vormarsch

    13.07.2018 | 09:15:17

    Zürich (awp) - Der Spezialchemiekonzern Ems hat die Anleger mit seinen Halbjahreszahlen überzeugt. Die Aktie legt am Freitagmorgen deutlich zu, nachdem Ems die hohen Umsatzerwartungen erfüllen und die Gewinnerwartungen übertreffen konnte. Zudem hob der von SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher geführte Konzern die Dividende an.

    Gegen 9.50 Uhr legen die Ems-Titel in einem freundlichen Gesamtmarkt 2,8 Prozent auf 627,50 Franken zu. Der marktbreite SPI liegt derweil 0,28 Prozent im Plus.

    Ems habe die hohen Umsatzerwartungen erfüllen können und habe mit der erzielten Profitabilität leicht positiv überrascht, kommentiert die Zürcher Kantonalbank. Auch Kepler Cheuvreux sieht die eigenen Margen-Prognosen übertroffen.

    Die Marge ging zwar leicht zurück, allerdings nicht so stark wie angesichts der steigenden Rohstoffpreise erwartet wurde. Die ZKB will die Schätzungen nun leicht nach oben anpassen. Die Einstufung der Aktie belässt das Finanzinstitut bei "Marktgewichten". Kepler Cheuvreux empfiehlt, die Aktie zu halten.

    Die Analysten hoben die positive Entwicklung in Europa hervor. Ems habe es damit geschafft, erste Sättigungsanzeichen auszugleichen, schreibt die UBS. Die Grossbank hält an ihrer Verkaufsempfehlung für die Aktie fest - im Vergleich zu anderen Spezialchemieunternehmen würde Ems bereits mit einem signifkanten Aufschlag gehandelt.

    Die Ems-Aktien liegen seit Jahresbeginn 6,2 Prozent im Minus und haben sich damit besser gehalten als der europäische Chemiesektor insgesamt. Rund ein Drittel der Titel sind im Streubesitz, den Rest hält die Familie Blocher um Firmenchefin Martullo-Blocher.

    tt/kw

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  • 13.07.2018 Ems-Chemie wächst weiter und erhöht die Dividende

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Ems-Chemie wächst weiter und erhöht die Dividende

    13.07.2018 | 05:31:42

    Domat/Ems (awp) - Der Spezialchemiekonzern Ems ist im ersten Halbjahr 2018 weiter gewachsen. So stieg der Umsatz von Januar bis Juni um 12,5 Prozent auf 1,20 Milliarden Franken. Besonders positiv entwickelt habe sich in der Berichtsperiode das Geschäft in Europa. Angesichts der guten Entwicklung soll die Dividende höher ausfallen, als im Februar angekündigt.

    Wie Ems am Freitag mitteilt, führten anhaltende Versorgungsengpässe zu weiter steigenden Rohstoffpreisen. Man habe daher die Verkaufspreise erhöht. Die Gewinnzahlen hielten daher mit der Umsatzentwicklung fast Schritt.

    Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA etwa lag mit 339 Millionen Franken um 10,9 Prozent über dem Vorjahreswert. Daraus ergibt sich eine leicht um 0,4 Prozentpunkte sinkende Marge von 28,3 Prozent. Das operative Ergebnis EBIT nahm um 11,4 Prozent auf 312 Millionen Franken zu, während die Marge um 0,3 Punkte auf 26,0 Prozent zurückging.

    Aufgrund der "erfreulichen" Entwicklung von Ergebnis und Liquidität wird die Dividende um weitere 50 Rappen auf insgesamt 18,50 Franken pro Aktie erhöht. Anfang Februar hatte das Unternehmen noch eine Ausschüttung von 18 Franken je Anteil angekündigt.

    Die Erwartungen der Finanzanalysten hat Ems mit dem Umsatz erfüllt und mit den Gewinnzahlen übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz des Chemiekonzerns lag bei 1,20 Milliarden Franken und derjenige für den EBIT bei 306 Millionen.

    Bestätigt wurde zudem der Ausblick für das Gesamtjahr 2018: Ems geht unverändert von einem Nettoumsatz und einem EBIT leicht über Vorjahr aus. Nach Lesart des Unternehmens bedeutet dies eine Steigerung von jeweils bis zu 10 Prozent.

    ra/kw

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  • 15.06.2018 Ems-Chemie nominiert Urs Zimmerli als Geschäftsleitungsmitglied

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Ems-Chemie nominiert Urs Zimmerli als Geschäftsleitungsmitglied

    15.06.2018 | 17:05:00

    Domat/Ems (awp) - Beim Spezialchemiekonzern Ems-Chemie wird Urs Zimmerli per 1. August 2018 zum Mitglied der Geschäftsleitung berufen. Der 41-jährige Schweizer wird hauptsächlich für Produktions- und Verfahrensaspekte verantwortlich sein, teilte die Gruppe am Freitag mit. Zimmerli war zuletzt für den Baselbieter Spezialchemikalienhersteller Archroma tätig.

    ra/tp

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  • 06.04.2018 Ems-Chemie startet mit Umsatzplus von knapp 12% ins 2018

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Ems-Chemie startet mit Umsatzplus von knapp 12% ins 2018

    06.04.2018 | 18:23:34

    (Wiederholung mit Aktienschlusskurs)

    Domat/Ems GR (awp/sda) - Der Spezialchemiekonzern Ems ist zum Jahresauftakt weiter kräftig gewachsen. Neugeschäfte, Währungseffekte und Preissteigerungen beflügelten den Umsatz. Doch das Unternehmen bereitet sich bereits auf eine Konjunkturverlangsamung vor.

    Im ersten Quartal kletterte der Umsatz um 11,8% auf 595 Mio CHF, wie die von SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher geführte Gruppe am Freitag mitteilte.

    Damit setzt sich das Wachstum aus den Vorjahren fort. 2017 etwa war der Umsatz von Ems um 8,2% gewachsen. Im Hauptbereich der Hochleistungspolymere wuchs der Umsatz in den ersten drei Monaten 2018 um 11,5%, im Nebenbereich der Spezialchemikalien um 13,6%.

    Ems führt das Umsatzplus in der Mitteilung auf mehrere Faktoren zurück: Einerseits auf innovative Neugeschäfte, andererseits aber auch auf höhere Rohstoffpreise, die Ems den Kunden via Preiserhöhungen weitergab. Überdies trug die Währungssituation zum Wachstum bei, der Effekt beträgt rund 4%, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte.

    AUTOPRODUKTION STAGNIERT

    Gleichzeitig bereitet Ems die Investoren bereits darauf vor, dass sich die Konjunktur bald verlangsamen könnte. Die globale Konjunktur habe sich zwar insgesamt positiv entwickelt, doch seien bereits gewisse Sättigungsanzeichen feststellbar, schreibt die Gruppe.

    Die weltweite Autoproduktion kam mit einem Plus von 0,5% kaum mehr vom Fleck. Zwar wurden in Europa 2,4% mehr Autos produziert als im Vorjahr, doch stagnierte die Produktion im grössten Markt China, im Raum Nordamerika (Nafta) fiel sie sogar um 3,2%.

    Für Ems sind die Kunden aus der Autoindustrie bedeutend. Rund 60% des Umsatzes erzielt die Ems-Gruppe mit Kunststoffen, Klebstoffen, Abdichtungen, Beschichtungen und elektrischen Anzündern für die Automobilindustrie.

    EFFIZIENZPROGRAMM ANGEKÜNDIGT

    Für 2018 rechnet Ems zwar unverändert mit einem Nettoumsatz und Betriebsergebnis (EBIT) leicht über Vorjahr. Nach Lesart des Unternehmens bedeutet dies eine Steigerung von bis zu 10%.

    Bei der Weltwirtschaft erwartet das Unternehmen bei positiver Entwicklung eine abschwächende Tendenz. Die angespannte Situation an den Rohstoffmärkten dürfte zudem anhalten. Betreffend eigener Geschäftsentwicklung sei Ems zuversichtlich, heisst es aber in der Mitteilung.

    Ems bereite sich auf eine anstehende Konjunkturverlangsamung mit Effizienzprogrammen vor. Dabei handle es sich um ein Programm, welches Ems regelmässig rund alle sieben Jahre durchführe und bei dem alle Abläufe und Prozess überprüft und aktualisiert würden, sagte der Sprecher.

    Ems produziert Kunststoffe und Spezialchemikalien, die neben Autos etwa in Mobiltelefonen, Elektrowerkzeugen, Wasserzählern, Maschinen, Brillen und Lebensmittelverpackungen zum Einsatz kommen. Fast 3000 Mitarbeitende arbeiten in 16 Ländern für die Gruppe. Ems-Chemie ist zu weit über 60% im Besitz von Martullo-Blocher und anderen Familienmitgliedern.

    Obschon Analysten von einer "beeindruckenden" Leistung des Konzerns sprachen, ging es an der Börse um 0,8% auf 590,50 CHF bergab mit den Ems-Aktien. Börsianer verwiesen auf den schwachen Gesamtmarkt und die ohnehin bereits stattliche Bewertung der Papiere.

    ra/

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG