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  • 19.12.2018 Georg Fischer ernennt Andreas Müller zum Nachfolger von Yves Serra als CEO

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Georg Fischer N 890.00 +17.00 +1.95% 1'407.00 730.00 28'818

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    Georg Fischer ernennt Andreas Müller zum Nachfolger von Yves Serra als CEO

    19.12.2018 | 07:17:39

    Schaffhausen (awp) - Beim Industriekonzern Georg Fischer kommt es an der Spitze zum Generationenwechsel. Der langjährige Konzernchef Yves Serra tritt auf die Generalversammlung vom kommenden Frühjahr altershalber zurück. Er soll in den Verwaltungsrat gewählt werden.

    Zu seinem Nachfolger wurde Finanzchef Andreas Müller bestimmt, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Müller hatte Anfang 2017 Roland Abt als CFO abgelöst, davor war er bereits acht Jahre Finanzchef der Sparte Casting Solutions (ehemals Automotive) bei Georg Fischer.

    Verwaltungsratspräsident Andreas Koopmann bezeichnet die Ernennung Müllers als "ideale, interne Lösung, welche Kontinuität in der Weiterentwicklung sicherstellt."

    Die Nachfolge für den Verantwortlichen für die Konzernfinanzen soll in den kommenden Wochen geregelt werden.

    cf/kw

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  • 06.12.2018 Georg Fischer verkauft traditionelle Eisengiessereien - Fokus auf Leichtmetall

    Betroffene Wertpapiere

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    Georg Fischer N 890.00 +17.00 +1.95% 1'407.00 730.00 28'818

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    Georg Fischer verkauft traditionelle Eisengiessereien - Fokus auf Leichtmetall

    06.12.2018 | 18:03:43

    (Zusammenfassung mit Aktienschlusskurs)

    Schaffhausen (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer (GF) will sich im Automobilsegment künftig verstärkt auf den Leichtbau konzentrieren und trennt sich deshalb von zwei Eisengiessereien. Der Schritt erfolgt mit dem Ziel der Margenverdichtung im Rahmen der Strategie 2020. Der angestrebte Zielwert für die operative Marge wurde denn auch erhöht.

    Georg Fischer bricht mit einem Teil seiner Traditionen. Denn die beiden betroffenen Giessereien in Deutschland, in Mettmann und Singen, bestehen seit 80 bzw. seit über 120 Jahren und wurden in den vergangenen Jahren aufwendig modernisiert. Sie erzielten zuletzt mit jeweils rund 1'000 Mitarbeitern einen Umsatz von insgesamt etwa 620 Millionen Franken. Der Gesamtumsatz des Konzerns reduziert sich damit um rund 15 Prozent.

    Der Verkauf erfolgt über ein Management Buy Out (MBO) rückwirkend per 1. Dezember 2018, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart, er ist aber gewinnneutral. Käufer der beiden Giessereien, welche unter anderem Fahrwerksteile, Hinterachsgehäuse oder Kurbelwellen für Personenwagen und Nutzfahrzeuge herstellen, ist die Fondium B.V. & Co KG in Mettmann, welche von drei ehemaligen Mitarbeitern von Georg Fischer gegründet wurde. Dies soll für die Kunden Kontinuität garantieren.

    GF folgt dem Trend zum Leichtmetallbau

    Ganz verabschiedet sich GF aus dem Eisengussgeschäft allerdings noch nicht, denn drei Giessereien in Leipzig, im österreichischen Herzogenburg und in Kunshan in China bleiben im Besitz der Schaffhauser. Dies soll auch in Zukunft so bleiben, wie Konzernchef Yves Serra anlässlich einer Telefonkonferenz erklärte.

    In China beispielsweise sei die Nachfrage nach Eisengussteilen immer noch gross und man rechne mit weiterem Wachstum, sagte er. Auch für die Werke in Herzogenbau und am Standort in Leipzig, der auf den Guss grosser und schwerer Bauteile etwa für den Traktorbau spezialisiert ist, sieht er Entwicklungspotenzial. In Mettmann und Singen bleibt GF zudem während einer Übergangsphase mit 20 Prozent investiert.

    Begründet wurde die Transaktion mit dem Trend in der Automobilindustrie hin zu leichteren Fahrzeugen. "Die global steigende Nachfrage nach Leichtmetallgussteilen aus Aluminium und Magnesium erfordert eine deutlich stärkere Präsenz in diesem Sektor", so GF dazu.

    Dementsprechend werden durch die Division Casting Solutions (ehemals Automotive) neue Kapazitäten in den USA, in Rumänien und in China aufgebaut und das Angebot an einbaufertigen Komponenten erweitert. Ausserdem investiert GF nach dem Kauf der Precicast Industrial Holding vom vergangenen April vermehrt in das Geschäft mit Superlegierungen für Flugzeugtriebwerke und industrielle Gasturbinen.

    Ziel für die operative Marge wird erhöht

    Die Portfolio-Verschiebung erfolgt laut Serra im Einklang mit der Strategie 2020 "hin zu höherwertigen Geschäftsfeldern", mit welcher die operative Gewinnmarge auf 9 bis 10 Prozent angehoben werden soll. Dieses Ziel wurde damit erhöht, denn bisher galten 8 bis 9 Prozent. Auf das Unternehmensergebnis 2018 hat die Devestition aber keinen Einfluss.

    Der Umsatzanteil der Division Casting Solutions geht damit auf 27 Prozent um rund 10 Prozentpunkte zurück, während die beiden anderen Divisionen, Piping Systems und Machining Solutions auf 46 bzw. 27 Prozent zulegen. Die Abhängigkeit von der Automobilindustrie sinkt gleichzeitig auf 20 Prozent, nachdem sie bisher knapp einen Drittel ausmachte.

    Innerhalb der Division Casting Solutions reduziert sich der Anteil des Eisengeschäfts für die Bereiche Automobil und Industrie um über die Hälfte auf noch 25 Prozent, wogegen der Leichtmetall-Anteil auf über 60 Prozent deutlich erhöht wird. Superlegierungen für die Luftfahrt und die Industrie machen 13 Prozent aus.

    An der Börse hielt sich der Titel mit einem Minus von 1,3 Prozent besser als der sehr schwache Gesamtmarkt (SPI: -3,0%). Die Transaktion wurde insgesamt positiv beurteilt.

    cf/tt

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  • 06.12.2018 Georg Fischer schwenkt Richtung Leichtmetallbau und verkauft Eisengiessereien

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Georg Fischer N 890.00 +17.00 +1.95% 1'407.00 730.00 28'818

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    Georg Fischer schwenkt Richtung Leichtmetallbau und verkauft Eisengiessereien

    06.12.2018 | 09:16:59

    (Ausführliche Fassung)

    Schaffhausen (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer (GF) will sich im Automobilsegment künftig verstärkt auf den Leichtbau konzentrieren und trennt sich deshalb von zwei Eisengiessereien. Der Schritt erfolgt mit dem Ziel der Margenverdichtung im Rahmen der Strategie 2020. Der angestrebte Zielwert für die operative Marge wurde denn auch erhöht.

    Georg Fischer bricht mit einem Teil seiner Traditionen. Denn die beiden betroffenen Giessereien in Deutschland, in Mettmann und Singen, bestehen seit 80 bzw. seit über 120 Jahren und wurden in den vergangenen Jahren aufwendig modernisiert. Sie erzielten zuletzt mit jeweils rund 1'000 Mitarbeitern einen Umsatz von insgesamt etwa 620 Millionen Franken. Der Gesamtumsatz des Konzerns reduziert sich denn auch um rund 15 Prozent deutlich.

    Der Verkauf erfolgt über ein Management Buy Out (MBO) rückwirkend per 1. Dezember 2018, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart, er ist aber gewinnneutral. Käufer der beiden Giessereien, welche unter anderem Fahrwerksteile, Hinterachsgehäuse oder Kurbelwellen für Personenwagen und Nutzfahrzeuge herstellen, ist die Fondium B.V. & Co KG in Mettmann, welche von drei ehemaligen Mitarbeitern von Georg Fischer gegründet wurde.

    GF folgt dem Trend zum Leichtmetallbau

    Ganz verabschiedet sich GF aus dem Eisengussgeschäft allerdings noch nicht, denn drei Giessereien in Leipzig, im österreichischen Herzogenburg und in Kunshan in China bleiben im Besitz der Schaffhauser. Und in Mettmann und Singen bleibt GF während einer nicht näher bezifferten Übergangsphase mit 20 Prozent investiert.

    Begründet wird die Transaktion mit dem Trend in der Automobilindustrie hin zu leichteren Fahrzeugen. Der Fokus soll deshalb künftig vermehrt auf Leichtmetall-Komponenten gelegt werden. "Die global steigende Nachfrage nach Leichtmetallgussteilen aus Aluminium und Magnesium erfordert eine deutlich stärkere Präsenz in diesem Sektor", so GF.

    Dementsprechend würden durch die Division Casting Solutions (ehemals Automotive) neue Kapazitäten in den USA, in Rumänien und in China aufgebaut und das Angebot an einbaufertigen Komponenten erweitert. Ausserdem investiert GF nach dem Kauf der Precicast Industrial Holding vom vergangenen April vermehrt in das "vielversprechende" Geschäft mit Superlegierungen für Flugzeugtriebwerke und industrielle Gasturbinen.

    Ziel für die operative Marge wird erhöht

    Die Portfolio-Verschiebung erfolgt laut dem Unternehmen im Einklang mit der Strategie 2020 "hin zu höherwertigen Geschäftsfeldern", mit welcher die operative Gewinnmarge auf 9 bis 10 Prozent angehoben werden soll. Dieses Ziel wird damit von bisher geltenden 8 bis 9 Prozent erhöht. Auf das Unternehmensergebnis 2018 soll die Devestition aber keinen Einfluss haben.

    Der Umsatzanteil der Division Casting Solutions geht damit gemäss einer Präsentation auf 27 Prozent um rund 10 Prozentpunkte zurück, während die beiden anderen Divisionen, Piping Systems und Machining Solutions auf 46 bzw. 27 Prozent zulegen. Die Abhängigkeit von der Automobilindustrie sinkt damit auf 20 Prozent, nachdem sie bisher knapp einen Drittel ausmachte. GF sieht durch die Transaktion zudem Vorteile in der geografischen Präsenz, denn der Europa-Anteil schrumpft um 8 Prozentpunkte auf noch 46 Prozent.

    Innerhalb der Division Casting Solutions reduziert sich der Anteil des Eisengeschäfts für die Bereiche Automobil und Industrie um über die Hälfte auf noch 25 Prozent, wogegen der Leichtmetall-Anteil auf über 60 Prozent deutlich erhöht wird. Den Anteil an Superlegierungen für die Luftfahrt und die Industrie steigt auf 13 Prozent.

    cf/tt

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  • 06.12.2018 Georg Fischer verkauft Eisengiessereien mit Umsatz von 620 Mio Fr.

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Georg Fischer N 890.00 +17.00 +1.95% 1'407.00 730.00 28'818

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    Georg Fischer verkauft Eisengiessereien mit Umsatz von 620 Mio Fr.

    06.12.2018 | 07:30:09

    Schaffhausen (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer (GF) verkauft zwei Eisengiessereien der Division Casting Solutions an deren Management und damit einen Umsatz von rund 620 Millionen Franken. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart, er ist aber gewinnneutral.

    Der Verkauf der Giessereien in Singen und Mettmann, beide in Deutschland, an Mitglieder des Managements erfolgt rückwirkend per 1. Dezember 2018, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die Präsenz im Eisenguss in Europa werde dadurch reduziert.

    Begründet wird die Transaktion mit dem Trend in der Automobilindustrie hin zu leichteren Fahrzeugen. Der Fokus soll deshalb künftig vermehrt auf Leichtmetall-Komponenten gelegt werden. Die Portfolio-Verschiebung erfolgt laut dem Unternehmen im Einklang mit der Strategie 2020 von GF, mit welcher die operative Gewinnmarge auf 9 bis 10 Prozent angehoben werden soll.

    Ausbau im Leichtmetallguss

    Die global steigende Nachfrage nach Leichtmetallgussteilen aus Aluminium und Magnesium erfordere eine deutlich stärkere Präsenz in diesem Sektor, so GF. Dementsprechend würden durch die Division Casting Solutions (ehemals Automotive) neue Kapazitäten in den USA, in Rumänien und in China aufgebaut und das Angebot an einbaufertigen Komponenten erweitert.

    Ausserdem investiert GF nach dem Kauf der Precicast Industrial Holding vom vergangenen April vermehrt in das "vielversprechende" Geschäft mit Superlegierungen für Flugzeugtriebwerke und industrielle Gasturbinen.

    Käufer der beiden Giessereien ist die Fondium B.V. & Co KG in Mettmann. GF bleibt allerdings während einer nicht näher bezifferten Übergangsphase mit 20 Prozent investiert.

    Die beiden Werke erzielen mit rund 2'000 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 620 Millionen Franken in Jahr. Die Fondium B.V. wurde von drei Führungskräften von GF gegründet. Sie wollen die Aktivitäten der Giessereien weiterführen.

    cf/tt

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  • 16.11.2018 Georg-Fischer-Aktien finden keinen Boden

    Betroffene Wertpapiere

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    Georg Fischer N 890.00 +17.00 +1.95% 1'407.00 730.00 28'818

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    Georg-Fischer-Aktien finden keinen Boden

    16.11.2018 | 19:12:05

    (Ergänzt um Schlusskurs)

    Zürich (awp) - Die Aktien des Industriekonzerns Georg Fischer bauten am Freitagnachmittag ihre Verluste vom Morgen weiter aus und schlossen im Bereich eines neuen Jahrestiefststandes. Zusätzlichen Druck brachte am Nachmittag eine deutliche Kurszielreduktion von Baader Helvea, welche dies mit dem sich eintrübenden konjunkturellen Ausblick begründete.

    Georg Fischer verzeichneten noch im vergangenen Januar ein Allzeithoch bei 1'420 Franken. Seither ging es entsprechend der weit verbreiteten Ansicht, dass der konjunkturelle Höhepunkt global gesehen überschritten sei, und im Einklang mit anderen Industrietiteln, bergab. Seit Ende 2017 steht mittlerweile ein Minus von über einem Drittel zu Buche.

    Georg Fischer schlossen am Freitag mit einem Minus von 5,5 Prozent bei 809,50 Franken.

    Baader Helvea hat das Kursziel für auf 1'000 von 1'460 Franken massiv gesenkt, immerhin aber das Rating bei "Hold" belassen.

    Angesichts der zunehmenden Anzeichen einer spürbaren Verlangsamung in verschiedenen Schlüsselmärkten des Unternehmens in allen drei Divisionen, dürften die Umsätze im laufenden und im kommenden Jahr wohl tiefer ausfallen als ursprünglich gedacht, begründete Baader Helvea die vorsichtigere Haltung. Sie reduzierte deshalb ihre Umsatzschätzungen für die beiden Jahre um 3 bzw. 5 Prozent und gibt sich entsprechend auch beim Gewinn je Aktie vorsichtiger.

    cf/ra

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  • 16.11.2018 Georg-Fischer-Aktien finden keinen Boden

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Georg Fischer N 890.00 +17.00 +1.95% 1'407.00 730.00 28'818

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    Georg-Fischer-Aktien finden keinen Boden

    16.11.2018 | 17:06:42

    Zürich (awp) - Die Aktien des Industriekonzerns Georg Fischer bauen am Freitagnachmittag ihre Verluste vom Morgen weiter aus und stehen damit nicht nur auf Tages- sondern auch auf einem Jahrestiefststand. Zusätzlichen Druck bringt am Nachmittag eine deutliche Kurszielreduktion von Baader Helvea, welche dies mit dem sich eintrübenden konjunkturellen Ausblick begründet.

    Georg Fischer verzeichneten noch im vergangenen Januar ein Allzeithoch bei 1'420 Franken. Seither geht es entsprechend der weit verbreiteten Ansicht, dass der konjunkturelle Höhepunkt global gesehen überschritten sei, und im Einklang mit anderen Industrietiteln, bergab. Seit Ende 2017 steht mittlerweile ein Minus von über einem Drittel zu Buche.

    Bis um 17.00 Uhr weisen Georg Fischer fallen Georg Fischer um 5,5 Prozent auf 809,50 Franken zurück, dies bei überdurchschnittlichem Handelsvolumen. Der Gesamtmarkt (SPI) steht dagegen 0,37 Prozent höher.

    Baader Helvea hat das Kursziel für auf 1'000 von 1'460 Franken massiv gesenkt, immerhin aber das Rating bei "Hold" belassen.

    Angesichts der zunehmenden Anzeichen einer spürbaren Verlangsamung in verschiedenen Schlüsselmärkten des Unternehmens in allen drei Divisionen, dürften die Umsätze im laufenden und im kommenden Jahr wohl tiefer ausfallen als ursprünglich gedacht, begründete Baader Helvea die vorsichtigere Haltung. Sie reduzierte deshalb ihre Umsatzschätzungen für die beiden Jahre um 3 bzw. 5 Prozent und gibt sich entsprechend auch beim Gewinn je Aktie vorsichtiger.

    cf/ra

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  • 08.11.2018 Georg Fischer erhält Aufträge aus China - Volumen 370 Mio Franken

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Georg Fischer erhält Aufträge aus China - Volumen 370 Mio Franken

    08.11.2018 | 07:51:45

    Schaffhausen (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer hat in China mehrere Grossaufträge aus dem Automobil-Sektor erhalten. Insgesamt beläuft sich das Auftragsvolumen für die Sparte GF Casting Solutions auf rund 370 Millionen Franken, wie Georg Fischer am Donnerstag mitteilte.

    Darin enthalten ist ein Grossauftrag über 235 Millionen Franken, der Elektroantriebs-Komponenten aus Leichtmetall für eine E-Fahrzeug-Plattform eines europäischen Autoherstellers umfasst. Die entsprechenden Teile würden ab 2019 von Casting Solutions am Standort im chinesischen Suzhou produziert, hiess es weiter.

    Insgesamt 30 Prozent aller weltweiten Aufträge, die die Division 2018 bisher erhalten hat, betrafen Komponenten und Lösungen für Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Bezogen auf den chinesischen Markt lag der Anteil bei über 50 Prozent, teilte das Unternehmen mit.

    Die Division Casting Solutions produziert Gusslösungen aus Eisen, Aluminium und Magnesium sowie Superlegierungen an Standorten in der Schweiz, in Deutschland, Österreich, Rumänien, China und den USA.

    kw/tp

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  • 01.11.2018 Georg Fischer gewinnt Grossaufträge für Flugzeugtriebwerkskomponenten

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    Georg Fischer gewinnt Grossaufträge für Flugzeugtriebwerkskomponenten

    01.11.2018 | 07:38:51

    Schaffhausen (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer hat in Nordamerika mehrere Grossaufträge aus dem Luftfahrtsektor erhalten. Insgesamt beläuft sich das Auftragsvolumen für die Tochter GF Machining Solutions auf rund 100 Millionen US-Dollar, wie Georg Fischer am Donnerstag mitteilte. Die Auslieferung beginnt 2019 und erfolgt über eine Laufzeit von vier Jahren.

    Die neuen Aufträge beinhalten die ganze Bandbreite von Elektro-Erosionsmaschinen (EDM), Fräs- und Lasermaschinen wie auch von Automationslösungen und Services. Die neuen Maschinen würden bei den Kunden - namhafte Triebwerkhersteller und ihre Zulieferer - für die Fertigung von Schaufeln, Blisks (Blade Integrated Disks) und weiteren komplexen Komponenten für Triebwerke der neusten Generation eingesetzt, hiess es weiter.

    Die Luft- und Raumfahrtindustrie ist für GF Machining Solutions einer der Schlüsselsektoren in der Strategie 2020. Erst kürzlich eröffnete die Gesellschaft ein Kompetenzzentrum in Huntersville, North Carolina (USA), das auf den nordamerikanischen Luftfahrt- und Energiesektor fokussiert ist.

    sig/cf

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  • 30.10.2018 Aktien von Automobilzulieferern können Vortagesgewinne nicht verteidigen

    Betroffene Wertpapiere

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    OC Oerlikon N --- --- --- --- --- ---
    Georg Fischer N --- --- --- --- --- ---

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    Aktien von Automobilzulieferern können Vortagesgewinne nicht verteidigen

    30.10.2018 | 09:56:32

    Zürich (awp) - Wie gewonnen, so zerronnen. Die Aktien von Autozulieferern, die zu Wochenbeginn noch von Berichten über eine bevorstehende Steuersenkung auf Autokäufe in China profitiert hatten, haben am Dienstag mehrheitlich einen schweren Stand. Bei einigen Papieren spielt auch die Reaktion der Märkte auf einen Drittquartalsbericht eine Rolle.

    Chinas Regierung will laut der Nachrichtenagentur Bloomberg der schwächelnden Nachfrage auf dem Automarkt mit Steuersenkungen entgegenwirken. Die Steuer, die beim Autokauf anfällt, solle von 10 auf 5 Prozent halbiert werden. Die Steuerkürzung gelte für Kleinwagen mit bis zu 1,6 Liter Hubraum, die den Grossteil der Autokäufe ausmachen. Die Aktien von Autozulieferern weltweit stiegen in der Folge kräftig - auch in der Schweiz.

    So gewannen etwa die Papiere des Lysser Teilebauers Feintool am Montag 4,9 Prozent, um tags darauf um den gleichen Wert wieder zu sinken. Wie die Drittquartalszahlen zeigen, hat sich bei Feintool die Serienteilefertigung abgeschwächt - besonders in Europa. Und der Ausblick auf 2018 - die Guidance wurde bestätigt - wurde nach Auffassung des ZKB-Analysten Alexander Koller heute etwas vorsichtiger formuliert als noch vor 2 Monaten.

    OC Oerlikon (-1,0%) können die Vortagesgewinne von 3,9 Prozent besser behaupten. Auftragseingang und Umsatz lagen im dritten Quartal leicht über den Erwartungen. Etwas darunter lag hingegen die Profitabilität des Industriekonzerns.

    Am Montag hatten aber auch Autoneum (+5,8%) und Georg Fischer (+2,0%) von dem Bericht über China profitiert. Am Dienstag schreiten die Anleger vor allem beim Schaffhauser Konzern wieder zu Gewinnmitnahmen: Georg Fischer sinken um 2,2 Prozent. Autoneum halten sich mit -0,7 Prozent deutlich besser, weisen aber auch auf Jahressicht eine etwas schlechtere Bilanz auf.

    ra/uh

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  • 08.08.2018 Wdh: Georg Fischer schliesst Partnerschaft mit 3D Systems

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    Wdh: Georg Fischer schliesst Partnerschaft mit 3D Systems

    08.08.2018 | 04:51:43

    (Wiederholung vom Vorabend)

    Rock Hill (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer hat mit dem US-Unternehmen 3D Systems eine Partnerschaft vereinbart. Gemeinsam wollen die Unternehmen den Herstellern integrierte Lösungen bei der Herstellung von Metallteilen anbieten und ihnen "effizientere und nahtlose Produktionsflüsse" ermöglichen, wie das US-Unternehmen am Dienstagabend mitteilte.

    Mit der gemeinsamen Erfahrung und Expertise von 3D Systems und der Georg Fischer-Tochter GEF Machining Solutions könnten die Partner den Kunden neue, auf dem 3D-Druck basierende Herstellungslösungen anbieten, wird Georg Fischer-CEO Yves Serra in der Mitteilung zitiert. Die Unternehmen wollen im Herbst eine erste gemeinsame Lösung präsentieren.

    Das Unternehmen 3D Systems ist laut den Angaben Urheber des 3D-Drucks. Für das Geschäftsjahr 2017 hatte 3D Systems einen Umsatz von 646 Millionen US-Dollar ausgewiesen.

    tp/

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  • 07.08.2018 Georg Fischer schliesst Allianz mit 3D Systems für neue Produktionslösungen

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    Georg Fischer schliesst Allianz mit 3D Systems für neue Produktionslösungen

    07.08.2018 | 21:42:19

    Rock Hill (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer hat mit dem US-Unternehmen 3D Systems eine Partnerschaft vereinbart. Gemeinsam wollen die Unternehmen den Herstellern integrierte Lösungen bei der Herstellung von Metallteilen anbieten und ihnen "effizientere und nahtlose Produktionsflüsse" ermöglichen, wie das US-Unternehmen am Dienstagabend mitteilte.

    Mit der gemeinsamen Erfahrung und Expertise von 3D Systems und der Georg Fischer-Tochter GEF Machining Solutions könnten die Partner den Kunden neue, auf dem 3D-Druck basierende Herstellungslösungen anbieten, wird Georg Fischer-CEO Yves Serra in der Mitteilung zitiert. Die Unternehmen wollen im Herbst eine erste gemeinsame Lösung präsentieren.

    Das Unternehmen 3D Systems ist laut den Angaben Urheber des 3D-Drucks. Für das Geschäftsjahr 2017 hatte 3D Systems einen Umsatz von 646 Millionen US-Dollar ausgewiesen.

    tp/

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  • 26.07.2018 Georg Fischer ernennt neuen Leiter von GF Casting Solutions

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    Georg Fischer ernennt neuen Leiter von GF Casting Solutions

    26.07.2018 | 06:55:00

    Schaffhausen (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer (GF) ernennt per 1. September 2018 Carlos Vasto zum neuen Leiter von GF Casting Solutions. Er wird Josef Edbauer ersetzen, der sich entschieden hat, per Ende Dezember 2018 in den Ruhestand zu treten, wie der Industriekonzern am Donnerstag mitteilte.

    Der 54-jährige Casto ist brasilianisch-italienischer Doppelbürger und besitzt einen Ingenieursabschluss aus Sao Paulo. Er habe umfangreiche berufliche Erfahrung im Automobilbereich und im Maschinenbau und sei bestens vertraut mit GF, hiess es weiter.

    Von 1987 bis 2005 bekleidete er verschiedene Positionen bei Casting Solutions (ehemals Division Automotive) in Deutschland und Grossbritannien, unter anderem auch als Geschäftsführer des damaligen GF-Werks in England. Aktuell leitet Vasto bei Casting Solutions die Geschäftseinheit "Eisenguss/Feinguss Europa".

    Der abtretende Edbauer ist seit über 40 Jahren beim Unternehmen. 2008 wurde er zum Leiter von Casting Solutions. Unter seiner Führung habe die Division sowohl die geographische Präsenz, als auch das Portfolio stetig angepasst, teilte das Unternehmen mit.

    kw/cf

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  • 18.07.2018 Georg Fischer läuft auf vollen Touren

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    Georg Fischer läuft auf vollen Touren

    18.07.2018 | 11:25:49

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer legt im ersten Semester 2018 ein zügiges Wachstumstempo vor. Dazu haben positive Währungseffekte ebenso beigetragen wie Akquisitionen. Der globale Handelskonflikt ist zwar ein Thema, beunruhigt das Unternehmen vorerst aber noch nicht. Entsprechend zuversichtlich sind auch die Prognosen.

    Der Umsatz erhöhte sich um einen Fünftel auf 2,40 Milliarden Franken. Auch das um Wechselkurseffekte und Veränderungen im Portfolio bereinigte organische Wachstum erreichte mit 12 Prozent einen zweistelligen Wert. Gestützt habe dabei die weltweit positive wirtschaftliche Entwicklung, teilt das Unternehmen am Mittwoch mit. Auch der Auftragseingang verzeichnete ein zweistelliges Plus und nahm auf 2,41 Milliarden zu.

    Division Automotive heisst neu "GF Casting Solutions"

    Gewachsen sind alle drei Divisionen, am meisten dazu beigetragen hat jedoch die ehemalige Sparte Automotive. Da auch bei einem Traditionskonzern nicht immer alles beim Alten bleibt, heisst diese seit der im Januar angekündigten Akquisition des Tessiner Feinguss-Unternehmens Precicast neu "GF Casting Solutions". Mit dieser Übernahme ist ein Umsatz von rund 120 Millionen Franken hinzugekommen, womit sich hier absolut gesehen das grösste Wachstum ergeben und die Division von der Grösse her praktisch zum Primus Piping Systems aufgeschlossen hat.

    Lässt man den Einfluss von Übernahmen und Währungen weg, hat die kleinste Division, die Maschinenbausparte, mit einem organischen Plus von gut 14 Prozent das stärkste Wachstum verzeichnet. Betrachtet man die Profitabilität, liegt weiterhin die Röhrendivision Piping Systems mit einer EBIT-Marge von 12,1 Prozent vorne, während der Gussbereich Casting Solutions mit einem Wert von 6,5 Prozent am wenigsten rentiert. Hier belasteten aber noch die Anlaufkosten für ein neues Leichtmetall-Druckgusswerk in den USA sowie die höheren Rohmaterialpreise.

    Insgesamt legte der operative Gewinn (EBIT) des Konzerns um knapp 24 Prozent auf 208 Millionen Franken ebenfalls kräftig zu, wobei sich die EBIT-Marge aller drei Divisionen kombiniert auf 8,7 Prozent weiter verbesserte. Der Reingewinn nach Minderheiten erhöhte sich gar um 27 Prozent auf 150 Millionen, womit GF die Schätzungen der Analysten mit allen Kennziffern klar übertroffen hat.

    Umsatzplus über Mittelfristzielen angepeilt

    Im Ausblick zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich. "Das Momentum bleibt für alle drei Divisionen positiv", sagte CEO Yves Serra an einer Telefonkonferenz. Am Morgen hat das Unternehmen die Umsatzprognose für das Gesamtjahr erhöht. In der Regel blieb Georg Fischer in der Vergangenheit mit konkreten Prognosen zurückhaltend, nun aber soll der Umsatz im Gesamtjahr deutlich über dem Mittelfristziel von 3 bis 5 Prozent ausfallen, was für Georg-Fischer-Verhältnisse eine recht konkrete und mutige Aussage ist.

    Mit Blick auf die Automobilsparte Casting Solutions verweist Serra darauf, dass das organische Wachstum ohne die Preiseffekte wegen der höheren Materialpreise bei 9 Prozent gelegen hätte. Dies sei deutlich besser als das Wachstum des Gesamtmarktes von 2 Prozent.

    Weiter geht GF davon aus, dass die operative Marge und die Rendite auf dem eingesetzten Kapital (ROIC) im Rahmen der Ziele der Strategie 2020 ausfallen werden. Im Zusammenhang mit dem von den USA ausgehenden globalen Handelsdisput sieht Serra derzeit noch keine grösseren Probleme für das Unternehmen, sofern der Konflikt nicht eskaliert. Für Spekulationen für den gegenteiligen Fall sei es noch zu früh, fügte er an.

    An der Börse legen die Titel bis am Mittag 1,7 Prozent zu, im Hoch lag das Plus gar bei über 3,5 Prozent.

    cf/rw

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  • 18.07.2018 Georg Fischer mit starkem ersten Semester - Zuversicht für Gesamtjahr

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Georg Fischer N 890.00 +17.00 +1.95% 1'407.00 730.00 28'818

    Story

    Georg Fischer mit starkem ersten Semester - Zuversicht für Gesamtjahr

    18.07.2018 | 07:16:41

    (Ergänzt insbesondere um Angaben zu den Divisionen und zum Ausblick)

    Schaffhausen (awp) - Beim Industriekonzern Georg Fischer (GF) läuft es weiterhin rund. Im ersten Halbjahr 2018 steigerte das Unternehmen sowohl Umsatz als auch Gewinn markant, und die Gewinnmarge wurde gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert. Im Ausblick zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich und steuert im Gesamtjahr einen Umsatz klar über der eigenen Zielsetzung an.

    Der Umsatz erhöhte sich um einen Fünftel auf 2,40 Milliarden Franken. Auch das um Wechselkurseffekte und Veränderungen im Portfolio bereinigte organische Wachstum erreichte mi 12 Prozent einen zweistelligen Wert. Gestützt habe dabei die weltweit positive wirtschaftliche Entwicklung, teilt das Unternehmen am Mittwoch mit. Auch der Auftragseingang verzeichnete ein zweistelliges Plus und nahm auf 2,41 Milliarden zu.

    Division Automotive heisst neu "GF Casting Solutions"

    Gewachsen sind alle drei Divisionen, am meisten dazu beigetragen hat jedoch die ehemalige Sparte Automotive. Da auch bei einem Traditionskonzern nicht immer alles beim Alten bleibt, heisst diese seit der im Januar angekündigten Akquisition des Tessiner Feinguss-Unternehmens Precicast neu "GF Casting Solutions". Mit dieser Übernahme ist ein Umsatz von rund 120 Millionen Franken hinzugekommen, womit sich hier absolut gesehen das grösste Wachstum ergeben und die Division von der Grösse her praktisch zum Primus Piping Systems aufgeschlossen hat.

    Lässt man den Einfluss von Übernahmen und Währungen weg, hat die kleinste Division, die Maschinenbausparte, mit einem organischen Plus von gut 14 Prozent das stärkste Wachstum verzeichnet. Betrachtet man die Profitabilität, liegt weiterhin die Röhrendivision Piping Systems mit einer EBIT-Marge von 12,1 Prozent vorne, während der Gussbereich Casting Solutions mit einem Wert von 6,5 Prozent am wenigsten rentiert.

    Insgesamt legte der operative Gewinn (EBIT) des Konzerns um knapp 24 Prozent auf 208 Millionen Franken ebenfalls kräftig zu, wobei sich die EBIT-Marge aller drei Divisionen kombiniert gegenüber dem Vorjahr auf 8,7 Prozent weiter verbesserte. Der Reingewinn nach Minderheiten erhöhte sich gar um 27 Prozent auf 150 Millionen, womit GF die Schätzungen der Analysten mit allen Kennziffern klar übertroffen hat.

    Umsatzplus über Mittelfristzielen angepeilt

    Im Ausblick zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich. Bei allen drei Divisionen bleibe die Dynamik positiv, heisst es. Bei Piping Systems würden praktisch alle Aktivitäten kontinuierlich wachsen, am stärksten aber im Bereich der industriellen Anwendungen. Der Auftragsbestand im Maschinenbau liege auf einem sehr hohen Niveau und in der auf den Automobilbereich ausgerichteten Division Casting Solutions bleibe die Nachfrage nach Leichtbau-Strukturkomponenten stark.

    Für das Gesamtjahr 2018 stellt GF ein Umsatzwachstum deutlich über der eigenen Zielsetzung in Aussicht, so denn die internationalen Handelskonflikte nicht eskalieren. Mit Blick auf die Profitabilität geht GF davon aus, dass die operative Marge und die Rendite auf dem eingesetzten Kapital (ROIC) im Rahmen der Ziele der Strategie 2020 ausfallen werden.

    Mit Umsetzung der Strategie auf gutem Weg

    Die Mittelfristziele für den Zeitraum bis 2020 wurden 2016 neu definiert. Demnach wird über die Zyklen ein jährliches Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent angestrebt, eine EBIT-Marge in einer Bandbreite von 8 bis 9 Prozent sowie eine Kapitalrendite (ROIC) in einer Spanne von 18 bis 22 Prozent.

    Georg Fischer sieht sich mit der Umsetzung der Strategie 2020 bei Halbzeit "auf gutem Kurs". Eines der strategischen Ziele lautet, die Präsenz in Wachstumsmärkten auszubauen. Dies sei mit dem starken Wachstum in Asien sowie über verschiedene Akquisitionen gelungen, wodurch sich die Abhängigkeit von Europa reduziert habe. Und auch die Verlagerung der Portfolios in höherwertige Geschäftsfelder schreite voran.

    cf/rw

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  • 18.07.2018 Georg Fischer mit starkem ersten Semester - Zuversicht für Gesamtjahr

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    Georg Fischer N 890.00 +17.00 +1.95% 1'407.00 730.00 28'818

    Story

    Georg Fischer mit starkem ersten Semester - Zuversicht für Gesamtjahr

    18.07.2018 | 07:15:12

    (Ergänzt insbesondere um Angaben zu den Divisionen und zum Ausblick)

    Schaffhausen (awp) - Beim Industriekonzern Georg Fischer (GF) läuft es weiterhin rund. Im ersten Halbjahr 2018 steigerte das Unternehmen sowohl Umsatz als auch Gewinn markant, und die Gewinnmarge wurde gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert. Im Ausblick zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich und steuert im Gesamtjahr einen Umsatz klar über der eigenen Zielsetzung an.

    Der Umsatz erhöhte sich um einen Fünftel auf 2,40 Milliarden Franken. Auch das um Wechselkurseffekte und Veränderungen im Portfolio bereinigte organische Wachstum erreichte mi 12 Prozent einen zweistelligen Wert. Gestützt habe dabei die weltweit positive wirtschaftliche Entwicklung, teilt das Unternehmen am Mittwoch mit. Auch der Auftragseingang verzeichnete ein zweistelliges Plus und nahm auf 2,41 Milliarden zu.

    Division Automotive heisst neu "GF Casting Solutions"

    Gewachsen sind alle drei Divisionen, am meisten dazu beigetragen hat jedoch die ehemalige Sparte Automotive. Da auch bei einem Traditionskonzern nicht immer alles beim Alten bleibt, heisst diese seit der im Januar angekündigten Akquisition des Tessiner Feinguss-Unternehmens Precicast neu "GF Casting Solutions". Mit dieser Übernahme ist ein Umsatz von rund 120 Millionen Franken hinzugekommen, womit sich hier absolut gesehen das grösste Wachstum ergeben und die Division von der Grösse her praktisch zum Primus Piping Systems aufgeschlossen hat.

    Lässt man den Einfluss von Übernahmen und Währungen weg, hat die kleinste Division, die Maschinenbausparte, mit einem organischen Plus von gut 14 Prozent das stärkste Wachstum verzeichnet. Betrachtet man die Profitabilität, liegt weiterhin die Röhrendivision Piping Systems mit einer EBIT-Marge von 12,1 Prozent vorne, während der Gussbereich Casting Solutions mit einem Wert von 6,5 Prozent am wenigsten rentiert.

    Insgesamt legte der operative Gewinn (EBIT) des Konzerns um knapp 24 Prozent auf 208 Millionen Franken ebenfalls kräftig zu, wobei sich die EBIT-Marge aller drei Divisionen kombiniert gegenüber dem Vorjahr auf 8,7 Prozent weiter verbesserte. Der Reingewinn nach Minderheiten erhöhte sich gar um 27 Prozent auf 150 Millionen, womit GF die Schätzungen der Analysten mit allen Kennziffern klar übertroffen hat.

    Umsatzplus über Mittelfristzielen angepeilt

    Im Ausblick zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich. Bei allen drei Divisionen bleibe die Dynamik positiv, heisst es. Bei Piping Systems würden praktisch alle Aktivitäten kontinuierlich wachsen, am stärksten aber im Bereich der industriellen Anwendungen. Der Auftragsbestand im Maschinenbau liege auf einem sehr hohen Niveau und in der auf den Automobilbereich ausgerichteten Division Casting Solutions bleibe die Nachfrage nach Leichtbau-Strukturkomponenten stark.

    Für das Gesamtjahr 2018 stellt GF ein Umsatzwachstum deutlich über der eigenen Zielsetzung in Aussicht, so denn die internationalen Handelskonflikte nicht eskalieren. Mit Blick auf die Profitabilität geht GF davon aus, dass die operative Marge und die Rendite auf dem eingesetzten Kapital (ROIC) im Rahmen der Ziele der Strategie 2020 ausfallen werden.

    Mit Umsetzung der Strategie auf gutem Weg

    Die Mittelfristziele für den Zeitraum bis 2020 wurden 2016 neu definiert. Demnach wird über die Zyklen ein jährliches Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent angestrebt, eine EBIT-Marge in einer Bandbreite von 8 bis 9 Prozent sowie eine Kapitalrendite (ROIC) in einer Spanne von 18 bis 22 Prozent.

    Georg Fischer sieht sich mit der Umsetzung der Strategie 2020 bei Halbzeit "auf gutem Kurs". Eines der strategischen Ziele lautet, die Präsenz in Wachstumsmärkten auszubauen. Dies sei mit dem starken Wachstum in Asien sowie über verschiedene Akquisitionen gelungen, wodurch sich die Abhängigkeit von Europa reduziert habe. Und auch die Verlagerung der Portfolios in höherwertige Geschäftsfelder schreite voran.

    cf/rw

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG