Logo money-net.ch
  • Markt news: Georg Fischer N

Einfache Suche
  • Erweiterte Suche
  • 27.02.2019 Georg Fischer wächst 2018 stark - Zuversicht trotz schwierigem Automobilmarkt

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Georg Fischer N 895.00 -15.00 -1.65% 1'392.00 730.00 15'853

    Story

    Georg Fischer wächst 2018 stark - Zuversicht trotz schwierigem Automobilmarkt

    27.02.2019 | 18:58:47

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Zürich (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer ist im Geschäftsjahr 2018 sehr solide gewachsen. Trotz eines schwierigen Umfelds im Automobilmarkt vor allem im zweiten Semester zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich, insbesondere für die entsprechende Division.

    Casting Solutions, wie die ehemalige Division Automotive heute heisst, hat sich im Dezember des vergangenen Jahres von zwei grossen Eisengusswerken in Deutschland und damit von rund 620 Millionen Franken Umsatz getrennt. Damit steht für das laufende Jahr die weitere Verbesserung der Profitabilität im Fokus.

    Denn wegen des Wegfalls dieser unrentablen Werke soll die Marge dieser Sparte allein im laufenden Jahr um zwei Prozentpunkte anziehen, womit auch die Marge des Konzerns den Bereich des neuen Zielbandes von 9 bis 10 Prozent erreichen dürfte, wie der noch amtierende Finanzchef und designierte neue CEO Andreas Müller an der Bilanzmedienkonferenz erklärte.

    Ausserdem sei der Umsatzanteil der rentabelsten Division Piping Systems künftig noch grösser. Zum pro Forma-Umsatz der Gruppe von knapp 4 Milliarden Franken nach der erwähnten Devestition trägt diese Sparte künftig rund 46 Prozent bei; je rund 27 Prozent kommen von den Divisionen Casting Solutions und Machining.

    Abhängigkeit von Automobilindustrie sinkt

    Gleichzeitig reduziert sich durch diese Transaktion die Abhängigkeit des Konzerns von der Automobilindustrie. Machte diese zuvor noch rund einen Drittel der GF-Verkäufe aus, ist es ab 2019 noch rund ein Fünftel.

    Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2018 wies GF einen um knapp 10 Prozent höheren Umsatz von 4,57 Milliarden Franken aus, organisch lag das Wachstum bei knapp 7 Prozent. Damit hat sich das organische Wachstum im zweiten Semester spürbar verlangsamt - nach sechs Monaten lag der Wert noch bei 12 Prozent. Nach einem sehr starken ersten Halbjahr hätten die Märkte im zweiten Halbjahr unter den andauernden Handelsspannungen gelitten, hiess es dazu.

    Ausserdem hat die Automobilsparte von GF wie andere Zulieferer die steigende Zurückhaltung der Automobilindustrie im zweiten Semester gespürt. Die Einführung eines neuen Messverfahrens für Emissionen habe gegen Jahresende zu einer temporären Drosselung der Produktion bei bedeutenden Automobilherstellern geführt.

    Der operative Gewinn legte um knapp 9 Prozent auf 382 Millionen zu - dies bei einer knapp gehaltenen Marge von 8,4 Prozent - und das Konzernergebnis (nach Minderheiten) um 12 Prozent auf 281 Millionen. Entsprechend soll auch die Dividende um 2 Franken auf 25 Franken pro Aktie erhöht werden.

    Freundlicher Ausblick

    Der Blick auf das Geschäftsjahr 2019 ist trotz der schwierigen Rahmenbedingungen im Automobilmarkt freundlich. So dürfte die Sparte Casting Solutions wie erwähnt wegen der Anpassungen im Portfolio zu einer höheren Marge beitragen und auch wachsen. Denn die Division ist mit einem guten Auftragsbestand ins Jahr 2019 gestartet.

    Für die profitabelste und grösste Division Piping Systems stellt GF im laufenden Jahr die Lancierung einer Vielzahl neuer Produkte in Aussicht, wie beispielsweise eine komplette Produktelinie mit digitalisierten Ventilen. Forciert werden soll auch das Geschäft mit der Kühlung von Rechenzentren.

    Zum erwarteten Umsatzwachstum wollte sich Müller nicht konkreter äussern. Er geht aber davon aus, dass wegen des starken ersten Semesters 2018 das organische Wachstum im ersten Halbjahr 2019 unter dem Vorjahreswert ausfallen dürfte; das zweite Semester sollte dann hingegen stärker sein als im Vorjahr. Zum Thema Wachstum sagte der im Frühjahr in den Verwaltungsrat wechselnde CEO Yves Serra ausserdem, dass man bei Gelegenheit weiter akquirieren werde.

    Die Erwartungen der Analysten für 2018 wurden allerdings verpasst, auch wenn der zuversichtliche Ausblick die Aktie etwas stützte. Nach einem freundlichen Auftakt ging die Georg Fischer-Aktie aber um 1,1 Prozent im Minus auf dem Handel.

    cf/rw

    Drucken
  • 27.02.2019 Georg Fischer wächst 2018 stark - Zuversicht trotz schwierigem Automobilmarkt

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Georg Fischer N 895.00 -15.00 -1.65% 1'392.00 730.00 15'853

    Story

    Georg Fischer wächst 2018 stark - Zuversicht trotz schwierigem Automobilmarkt

    27.02.2019 | 14:52:55

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer ist im Geschäftsjahr 2018 sehr solide gewachsen. Trotz eines schwierigen Umfelds im Automobilmarkt vor allem im zweiten Semester zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich, insbesondere für die entsprechende Division.

    Casting Solutions, wie die ehemalige Division Automotive heute heisst, hat sich im Dezember des vergangenen Jahres von zwei grossen Eisengusswerken in Deutschland und damit von rund 620 Millionen Franken Umsatz getrennt. Damit steht für das laufende Jahr die weitere Verbesserung der Profitabilität im Fokus.

    Denn wegen des Wegfalls dieser unrentablen Werke soll die Marge dieser Sparte allein im laufenden Jahr um zwei Prozentpunkte anziehen, womit auch die Marge des Konzerns den Bereich des neuen Zielbandes von 9 bis 10 Prozent erreichen dürfte, wie der noch amtierende Finanzchef und designierte neue CEO Andreas Müller an der Bilanzmedienkonferenz erklärte.

    Ausserdem sei der Umsatzanteil der rentabelsten Division Piping Systems künftig noch grösser. Zum pro Forma-Umsatz der Gruppe von knapp 4 Milliarden Franken nach der erwähnten Devestition trägt diese Sparte künftig rund 46 Prozent bei; je rund 27 Prozent kommen von den Divisionen Casting Solutions und Machining.

    Abhängigkeit von Automobilindustrie sinkt

    Gleichzeitig reduziert sich durch diese Transaktion die Abhängigkeit des Konzerns von der Automobilindustrie. Machte diese zuvor noch rund einen Drittel der GF-Verkäufe aus, ist es ab 2019 noch rund ein Fünftel.

    Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2018 wies GF einen um knapp 10 Prozent höheren Umsatz von 4,57 Milliarden Franken aus, organisch lag das Wachstum bei knapp 7 Prozent. Damit hat sich das organische Wachstum im zweiten Semester spürbar verlangsamt - nach sechs Monaten lag der Wert noch bei 12 Prozent. Nach einem sehr starken ersten Halbjahr hätten die Märkte im zweiten Halbjahr unter den andauernden Handelsspannungen gelitten, hiess es dazu.

    Ausserdem hat die Automobilsparte von GF wie andere Zulieferer die steigende Zurückhaltung der Automobilindustrie im zweiten Semester gespürt. Die Einführung eines neuen Messverfahrens für Emissionen habe gegen Jahresende zu einer temporären Drosselung der Produktion bei bedeutenden Automobilherstellern geführt.

    Der operative Gewinn legte um knapp 9 Prozent auf 382 Millionen zu - dies bei einer knapp gehaltenen Marge von 8,4 Prozent - und das Konzernergebnis (nach Minderheiten) um 12 Prozent auf 281 Millionen. Entsprechend soll auch die Dividende um 2 Franken auf 25 Franken pro Aktie erhöht werden.

    Freundlicher Ausblick

    Der Blick auf das Geschäftsjahr 2019 ist trotz der schwierigen Rahmenbedingungen im Automobilmarkt freundlich. So dürfte die Sparte Casting Solutions wie erwähnt wegen der Anpassungen im Portfolio zu einer höheren Marge beitragen und auch wachsen. Denn die Division ist mit einem guten Auftragsbestand ins Jahr 2019 gestartet.

    Für die profitabelste und grösste Division Piping Systems stellt GF im laufenden Jahr die Lancierung einer Vielzahl neuer Produkte in Aussicht, wie beispielsweise eine komplette Produktelinie mit digitalisierten Ventilen. Forciert werden soll auch das Geschäft mit der Kühlung von Rechenzentren.

    Zum erwarteten Umsatzwachstum wollte sich Müller nicht konkreter äussern. Er geht aber davon aus, dass wegen des starken ersten Semesters 2018 das organische Wachstum im ersten Halbjahr 2019 unter dem Vorjahreswert ausfallen dürfte; das zweite Semester sollte dann hingegen stärker sein als im Vorjahr. Zum Thema Wachstum sagte der im Frühjahr in den Verwaltungsrat wechselnde CEO Yves Serra ausserdem, dass man bei Gelegenheit weiter akquirieren werde.

    Die Erwartungen der Analysten für 2018 wurden zwar verpasst, der zuversichtliche Ausblick stützt die Aktie aber etwas. Nach einem freundlichen Auftakt notiert diese am frühen Nachmittag wie der Gesamtmarkt leicht im Minus.

    cf/rw

    Drucken
  • 27.02.2019 Georg Fischer steigert Umsatz erneut zweistellig und zahlt mehr Dividende

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Georg Fischer N 895.00 -15.00 -1.65% 1'392.00 730.00 15'853

    Story

    Georg Fischer steigert Umsatz erneut zweistellig und zahlt mehr Dividende

    27.02.2019 | 10:24:03

    (Ergänzt um weitere Details)

    Schaffhausen (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer (GF) hat im Geschäftsjahr 2018 den Umsatz zum zweiten Mal in Folge zweistellig gesteigert. Der Gewinn nahm dabei ebenfalls klar zu, die Erwartungen der Analysten wurden insgesamt aber verfehlt.

    Der Umsatz erhöhte sich um 10 Prozent auf 4,57 Milliarden Franken, organisch lag das Wachstum bei 7 Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Damit hat sich das organische Wachstum im zweiten Semester spürbar verlangsamt - nach sechs Monaten lag der Wert noch bei 12 Prozent. Nach einem sehr starken ersten Halbjahr hätten die Märkte im zweiten Halbjahr unter den andauernden Handelsspannungen gelitten, hiess es dazu. Sowohl beim Umsatz als auch beim Auftragseingang (4,52 Mrd) hat GF schwächer abgeschnitten als die vorsichtigsten Schätzungen der Analysten.

    Haupttreiber des Wachstums war die Division Piping Systems mit einem Wachstum von 8 Prozent, während die Divisionen Machining Solutions sowie Casting Solutions (ehemals Automotive) um je 5 Prozent zulegten. Die mit einem Umsatzanteil von rund 40 Prozent grösste Sparte Piping Systems profitierte von einem guten Geschäftsgang in Amerika und Europa, wogegen das Geschäft in China von den andauernden Handelsstreitigkeiten gebremst wurde.

    Harziger lief das Geschäft im zweiten Semester insbesondere bei Casting Solutions, welche als Zulieferer der Automobilindustrie von der schwieriger gewordenen Lage besonders betroffen war.

    Baisse der Automobilindustrie hinterlässt Spuren

    Nach einem soliden ersten Halbjahr habe die europäische Automobilindustrie im zweiten Halbjahr unter der Einführung eines neuen Messverfahrens für Emissionen gelitten, so die Mitteilung. Dies habe zu einer temporären Drosselung der Produktion bei bedeutenden Automobilherstellern und gegen Jahresende zu einer tieferen Auslastung der Produktion geführt.

    Der EBIT legte um knapp 9 Prozent auf 382 Millionen zu, wobei die Marge mit 8,4 Prozent knapp gehalten werden konnte. Sie liege damit klar innerhalb des anvisierten Zielkorridors von 8 bis 9 Prozent, schreibt GF. Das Konzernergebnis (nach Minderheiten) stieg um 12 Prozent auf 281 Millionen. Entsprechend soll auch die Dividende um 2 Franken auf 25 Franken pro Aktie erhöht werden. Die Schätzungen der Analysten wurden allerdings auch beim operativen Gewinn verfehlt.

    Klar unter dem Vorjahresniveau fiel auch der freie Cashflow aus, was vor allem auf die Investitionen in die neue Fabrik von Machining Solutions in der Schweiz sowie in die Leichtmetall-Giesserei in den USA zurückzuführen war.

    Zum Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr heisst es lediglich, dass die Chancen auf eine Fortsetzung der positiven Entwicklung trotz des noch einmal unsicherer und volatiler gewordenen Umfelds intakt seien.

    Gewinnziele werden wegen Casting Solutions erhöht

    Ungeachtet der schwierigen Rahmenbedingungen zeigt sich GF auch für die Sparte Casting Solutions verhältnismässig zuversichtlich, nicht zuletzt wegen der im Jahr 2018 erfolgten Anpassungen im Portfolio in Richtung höhermargige Geschäftsfelder. So wurden im Dezember einerseits die zwei grossen Eisengiessereien in Deutschland verkauft, andererseits wurden in der Schweiz die Precicast Industrial Holding sowie in Rumänien die Eucasting Ro SRL übernommen. Für Casting Solutions rechnet GF im laufenden Jahr mit einer "deutlichen Verbesserung der operativen Leistung". Die Division sei mit einer grossen Zahl von Aufträgen weltweit ins Jahr 2019 gestartet.

    Die Mittelfristziele für den Zeitraum bis 2020 wurden auf Gewinnebene insbesondere wegen der Portfolio-Anpassungen bei Casting Solutions erhöht. Demnach wird eine EBIT-Marge in einer Bandbreite von 9 bis 10 Prozent sowie eine Kapitalrendite (ROIC) in einer Spanne von 20 bis 24 Prozent angestrebt. Bisher galten 8 bis 9 Prozent sowie 18 bis 22 Prozent. Das Umsatzwachstum über die Zyklen soll weiterhin im Bereich von 3 bis 5 liegen.

    cf/uh

    Drucken
  • 27.02.2019 Georg Fischer steigert Umsatz erneut zweistellig und zahlt mehr Dividende

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Georg Fischer N 895.00 -15.00 -1.65% 1'392.00 730.00 15'853

    Story

    Georg Fischer steigert Umsatz erneut zweistellig und zahlt mehr Dividende

    27.02.2019 | 08:52:39

    Schaffhausen (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer (GF) hat im Geschäftsjahr 2018 den Umsatz zum zweiten Mal in Folge zweistellig gesteigert. Der Gewinn nahm dabei ebenfalls klar zu, entsprechend soll auch die Dividende erhöht werden.

    Der Umsatz erhöhte sich um 10 Prozent auf 4,52 Milliarden Franken, organisch lag das Wachstum bei 7 Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Damit hat sich das organische Wachstum im zweiten Semester spürbar verlangsamt - nach sechs Monaten lag der Wert noch bei 12 Prozent. Nach einem sehr starken ersten Halbjahr hätten die Märkte im zweiten Halbjahr unter den andauernden Handelsspannungen gelitten, heisst es dazu.

    Haupttreiber des Wachstums war die Division Piping Systems mit einem Wachstum von 8 Prozent, während die Divisionen Machining Solutions sowie Casting Solutions (ehemals Automotive) um je 5 Prozent zulegten. Harziger lief das Geschäft im zweiten Semester insbesondere bei Casting Solutions, welche als Zulieferer der Automobilindustrie von deren schwieriger werdenden Lage besonders betroffen war.

    Höhere Dividende vorgeschlagen

    Der EBIT legte um knapp 9 Prozent auf 382 Millionen zu, wobei die Marge mit 8,4 Prozent knapp gehalten werden konnte. Das Konzernergebnis (nach Minderheiten) stieg um 12 Prozent auf 281 Millionen. Entsprechend soll auch die Dividende um 2 Franken auf 25 Franken pro Aktie erhöht werden. Die Schätzungen der Analysten wurden allerdings verfehlt.

    Zum Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr heisst es lediglich, dass die Chancen auf eine Fortsetzung der positiven Entwicklung trotz des noch einmal unsicherer und volatiler gewordenen Umfelds intakt seien.

    Die Mittelfristziele für den Zeitraum bis 2020 wurden auf Gewinnebene erhöht. Demnach wird eine EBIT-Marge in einer Bandbreite von 9 bis 10 Prozent sowie eine Kapitalrendite (ROIC) in einer Spanne von 20 bis 24 Prozent angestrebt. Bisher galten 8 bis 9 Prozent sowie 18 bis 22 Prozent. Das Umsatzwachstum über die Zyklen soll weiterhin im Bereich von 3 bis 5 liegen.

    cf/uh

    Drucken
  • 27.02.2019 Korr: Georg Fischer steigert Umsatz erneut zweistellig und zahlt mehr Dividende

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Georg Fischer N 895.00 -15.00 -1.65% 1'392.00 730.00 15'853

    Story

    Korr: Georg Fischer steigert Umsatz erneut zweistellig und zahlt mehr Dividende

    27.02.2019 | 08:49:55

    (Der letzte Abschnitt wurde ersatzlos gestrichen)

    Schaffhausen (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer (GF) hat im Geschäftsjahr 2018 den Umsatz zum zweiten Mal in Folge zweistellig gesteigert. Der Gewinn nahm dabei ebenfalls klar zu, entsprechend soll auch die Dividende erhöht werden.

    Der Umsatz erhöhte sich um 10 Prozent auf 4,52 Milliarden Franken, organisch lag das Wachstum bei 7 Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Damit hat sich das organische Wachstum im zweiten Semester spürbar verlangsamt - nach sechs Monaten lag der Wert noch bei 12 Prozent. Nach einem sehr starken ersten Halbjahr hätten die Märkte im zweiten Halbjahr unter den andauernden Handelsspannungen gelitten, heisst es dazu.

    Haupttreiber des Wachstums war die Division Piping Systems mit einem Wachstum von 8 Prozent, während die Divisionen Machining Solutions sowie Casting Solutions (ehemals Automotive) um je 5 Prozent zulegten. Harziger lief das Geschäft im zweiten Semester insbesondere bei Casting Solutions, welche als Zulieferer der Automobilindustrie von deren schwieriger werdenden Lage besonders betroffen war.

    Höhere Dividende vorgeschlagen

    Der EBIT legte um knapp 9 Prozent auf 382 Millionen zu, wobei die Marge mit 8,4 Prozent knapp gehalten werden konnte. Das Konzernergebnis (nach Minderheiten) stieg um 12 Prozent auf 281 Millionen. Entsprechend soll auch die Dividende um 2 Franken auf 25 Franken pro Aktie erhöht werden. Die Schätzungen der Analysten wurden allerdings verfehlt.

    Zum Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr heisst es lediglich, dass die Chancen auf eine Fortsetzung der positiven Entwicklung trotz des noch einmal unsicherer und volatiler gewordenen Umfelds intakt seien.

    Die Mittelfristziele für den Zeitraum bis 2020 wurden auf Gewinnebene erhöht. Demnach wird eine EBIT-Marge in einer Bandbreite von 9 bis 10 Prozent sowie eine Kapitalrendite (ROIC) in einer Spanne von 20 bis 24 Prozent angestrebt. Bisher galten 8 bis 9 Prozent sowie 18 bis 22 Prozent. Das Umsatzwachstum über die Zyklen soll weiterhin im Bereich von 3 bis 5 liegen.

    cf/uh

    Drucken
  • 27.02.2019 Georg Fischer steigert Umsatz erneut zweistellig und zahlt mehr Dividende

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Georg Fischer N 895.00 -15.00 -1.65% 1'392.00 730.00 15'853

    Story

    Georg Fischer steigert Umsatz erneut zweistellig und zahlt mehr Dividende

    27.02.2019 | 08:43:00

    Schaffhausen (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer (GF) hat im Geschäftsjahr 2018 den Umsatz zum zweiten Mal in Folge zweistellig gesteigert. Der Gewinn nahm dabei ebenfalls klar zu, entsprechend soll auch die Dividende erhöht werden.

    Der Umsatz erhöhte sich um 10 Prozent auf 4,52 Milliarden Franken, organisch lag das Wachstum bei 7 Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Damit hat sich das organische Wachstum im zweiten Semester spürbar verlangsamt - nach sechs Monaten lag der Wert noch bei 12 Prozent. Nach einem sehr starken ersten Halbjahr hätten die Märkte im zweiten Halbjahr unter den andauernden Handelsspannungen gelitten, heisst es dazu.

    Haupttreiber des Wachstums war die Division Piping Systems mit einem Wachstum von 8 Prozent, während die Divisionen Machining Solutions sowie Casting Solutions (ehemals Automotive) um je 5 Prozent zulegten. Harziger lief das Geschäft im zweiten Semester insbesondere bei Casting Solutions, welche als Zulieferer der Automobilindustrie von deren schwieriger werdenden Lage besonders betroffen war.

    Höhere Dividende vorgeschlagen

    Der EBIT legte um knapp 9 Prozent auf 382 Millionen zu, wobei die Marge mit 8,4 Prozent knapp gehalten werden konnte. Das Konzernergebnis (nach Minderheiten) stieg um 12 Prozent auf 281 Millionen. Entsprechend soll auch die Dividende um 2 Franken auf 25 Franken pro Aktie erhöht werden. Die Schätzungen der Analysten wurden allerdings verfehlt.

    Zum Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr heisst es lediglich, dass die Chancen auf eine Fortsetzung der positiven Entwicklung trotz des noch einmal unsicherer und volatiler gewordenen Umfelds intakt seien.

    Die Mittelfristziele für den Zeitraum bis 2020 wurden auf Gewinnebene erhöht. Demnach wird eine EBIT-Marge in einer Bandbreite von 9 bis 10 Prozent sowie eine Kapitalrendite (ROIC) in einer Spanne von 20 bis 24 Prozent angestrebt. Bisher galten 8 bis 9 Prozent sowie 18 bis 22 Prozent. Das Umsatzwachstum über die Zyklen soll weiterhin im Bereich von 3 bis 5 liegen.

    Für das Geschäftsjahr 2018 stellt GF weiteres Wachstum und Renditen im Rahmen der Ziele der Strategie 2020 in Aussicht. Das Momentum bei Piping Systems bleibe stark, und der Auftragsbestand bei Machining Solutions sei so hoch wie seit zehn Jahren nicht mehr, heisst es.

    cf/uh

    Drucken
  • 22.02.2019 Bei Georg Fischer rückt mit Mads Joergensen ein Interner als Finanzchef auf

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Georg Fischer N 895.00 -15.00 -1.65% 1'392.00 730.00 15'853

    Story

    Bei Georg Fischer rückt mit Mads Joergensen ein Interner als Finanzchef auf

    22.02.2019 | 08:10:52

    Schaffhausen (awp) - Georg Fischer hat einen Nachfolger für den zum CEO aufsteigenden Finanzchef bestimmt: Mads Joergensen, aktueller Finanzchef der grössten GF-Sparte Piping Systems, folgt auf Andreas Müller, wie der Industriekonzern am Freitag mitteilte.

    Müller wird im Frühjahr seinerseits Yves Serra an der Konzernspitze beerben, wie schon im Dezember bekannt wurde. Joergensen übernimmt seinen neuen Posten als CFO und Geschäftsleitungsmitglied per 18. April.

    Der 50-jährige schweizerisch-dänisch Doppelbürger hat gemäss Mitteilung verschiedene Management-Positionen bei Beratungs-, Logistik- und IT-Firmen ausgeübt, bevor er 2003 seine Karriere bei Georg Fischer startete. Seit 2009 leitete er die finanziellen Geschicke der Sparte Piping Systems.

    tt/uh

    Drucken
  • 19.12.2018 Georg Fischer ernennt Andreas Müller zum Nachfolger von Yves Serra als CEO

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Georg Fischer N 895.00 -15.00 -1.65% 1'392.00 730.00 15'853

    Story

    Georg Fischer ernennt Andreas Müller zum Nachfolger von Yves Serra als CEO

    19.12.2018 | 08:17:39

    Schaffhausen (awp) - Beim Industriekonzern Georg Fischer kommt es an der Spitze zum Generationenwechsel. Der langjährige Konzernchef Yves Serra tritt auf die Generalversammlung vom kommenden Frühjahr altershalber zurück. Er soll in den Verwaltungsrat gewählt werden.

    Zu seinem Nachfolger wurde Finanzchef Andreas Müller bestimmt, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Müller hatte Anfang 2017 Roland Abt als CFO abgelöst, davor war er bereits acht Jahre Finanzchef der Sparte Casting Solutions (ehemals Automotive) bei Georg Fischer.

    Verwaltungsratspräsident Andreas Koopmann bezeichnet die Ernennung Müllers als "ideale, interne Lösung, welche Kontinuität in der Weiterentwicklung sicherstellt."

    Die Nachfolge für den Verantwortlichen für die Konzernfinanzen soll in den kommenden Wochen geregelt werden.

    cf/kw

    Drucken
  • 06.12.2018 Georg Fischer verkauft traditionelle Eisengiessereien - Fokus auf Leichtmetall

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Georg Fischer N 895.00 -15.00 -1.65% 1'392.00 730.00 15'853

    Story

    Georg Fischer verkauft traditionelle Eisengiessereien - Fokus auf Leichtmetall

    06.12.2018 | 19:03:43

    (Zusammenfassung mit Aktienschlusskurs)

    Schaffhausen (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer (GF) will sich im Automobilsegment künftig verstärkt auf den Leichtbau konzentrieren und trennt sich deshalb von zwei Eisengiessereien. Der Schritt erfolgt mit dem Ziel der Margenverdichtung im Rahmen der Strategie 2020. Der angestrebte Zielwert für die operative Marge wurde denn auch erhöht.

    Georg Fischer bricht mit einem Teil seiner Traditionen. Denn die beiden betroffenen Giessereien in Deutschland, in Mettmann und Singen, bestehen seit 80 bzw. seit über 120 Jahren und wurden in den vergangenen Jahren aufwendig modernisiert. Sie erzielten zuletzt mit jeweils rund 1'000 Mitarbeitern einen Umsatz von insgesamt etwa 620 Millionen Franken. Der Gesamtumsatz des Konzerns reduziert sich damit um rund 15 Prozent.

    Der Verkauf erfolgt über ein Management Buy Out (MBO) rückwirkend per 1. Dezember 2018, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart, er ist aber gewinnneutral. Käufer der beiden Giessereien, welche unter anderem Fahrwerksteile, Hinterachsgehäuse oder Kurbelwellen für Personenwagen und Nutzfahrzeuge herstellen, ist die Fondium B.V. & Co KG in Mettmann, welche von drei ehemaligen Mitarbeitern von Georg Fischer gegründet wurde. Dies soll für die Kunden Kontinuität garantieren.

    GF folgt dem Trend zum Leichtmetallbau

    Ganz verabschiedet sich GF aus dem Eisengussgeschäft allerdings noch nicht, denn drei Giessereien in Leipzig, im österreichischen Herzogenburg und in Kunshan in China bleiben im Besitz der Schaffhauser. Dies soll auch in Zukunft so bleiben, wie Konzernchef Yves Serra anlässlich einer Telefonkonferenz erklärte.

    In China beispielsweise sei die Nachfrage nach Eisengussteilen immer noch gross und man rechne mit weiterem Wachstum, sagte er. Auch für die Werke in Herzogenbau und am Standort in Leipzig, der auf den Guss grosser und schwerer Bauteile etwa für den Traktorbau spezialisiert ist, sieht er Entwicklungspotenzial. In Mettmann und Singen bleibt GF zudem während einer Übergangsphase mit 20 Prozent investiert.

    Begründet wurde die Transaktion mit dem Trend in der Automobilindustrie hin zu leichteren Fahrzeugen. "Die global steigende Nachfrage nach Leichtmetallgussteilen aus Aluminium und Magnesium erfordert eine deutlich stärkere Präsenz in diesem Sektor", so GF dazu.

    Dementsprechend werden durch die Division Casting Solutions (ehemals Automotive) neue Kapazitäten in den USA, in Rumänien und in China aufgebaut und das Angebot an einbaufertigen Komponenten erweitert. Ausserdem investiert GF nach dem Kauf der Precicast Industrial Holding vom vergangenen April vermehrt in das Geschäft mit Superlegierungen für Flugzeugtriebwerke und industrielle Gasturbinen.

    Ziel für die operative Marge wird erhöht

    Die Portfolio-Verschiebung erfolgt laut Serra im Einklang mit der Strategie 2020 "hin zu höherwertigen Geschäftsfeldern", mit welcher die operative Gewinnmarge auf 9 bis 10 Prozent angehoben werden soll. Dieses Ziel wurde damit erhöht, denn bisher galten 8 bis 9 Prozent. Auf das Unternehmensergebnis 2018 hat die Devestition aber keinen Einfluss.

    Der Umsatzanteil der Division Casting Solutions geht damit auf 27 Prozent um rund 10 Prozentpunkte zurück, während die beiden anderen Divisionen, Piping Systems und Machining Solutions auf 46 bzw. 27 Prozent zulegen. Die Abhängigkeit von der Automobilindustrie sinkt gleichzeitig auf 20 Prozent, nachdem sie bisher knapp einen Drittel ausmachte.

    Innerhalb der Division Casting Solutions reduziert sich der Anteil des Eisengeschäfts für die Bereiche Automobil und Industrie um über die Hälfte auf noch 25 Prozent, wogegen der Leichtmetall-Anteil auf über 60 Prozent deutlich erhöht wird. Superlegierungen für die Luftfahrt und die Industrie machen 13 Prozent aus.

    An der Börse hielt sich der Titel mit einem Minus von 1,3 Prozent besser als der sehr schwache Gesamtmarkt (SPI: -3,0%). Die Transaktion wurde insgesamt positiv beurteilt.

    cf/tt

    Drucken
  • 06.12.2018 Georg Fischer schwenkt Richtung Leichtmetallbau und verkauft Eisengiessereien

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Georg Fischer N 895.00 -15.00 -1.65% 1'392.00 730.00 15'853

    Story

    Georg Fischer schwenkt Richtung Leichtmetallbau und verkauft Eisengiessereien

    06.12.2018 | 10:16:59

    (Ausführliche Fassung)

    Schaffhausen (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer (GF) will sich im Automobilsegment künftig verstärkt auf den Leichtbau konzentrieren und trennt sich deshalb von zwei Eisengiessereien. Der Schritt erfolgt mit dem Ziel der Margenverdichtung im Rahmen der Strategie 2020. Der angestrebte Zielwert für die operative Marge wurde denn auch erhöht.

    Georg Fischer bricht mit einem Teil seiner Traditionen. Denn die beiden betroffenen Giessereien in Deutschland, in Mettmann und Singen, bestehen seit 80 bzw. seit über 120 Jahren und wurden in den vergangenen Jahren aufwendig modernisiert. Sie erzielten zuletzt mit jeweils rund 1'000 Mitarbeitern einen Umsatz von insgesamt etwa 620 Millionen Franken. Der Gesamtumsatz des Konzerns reduziert sich denn auch um rund 15 Prozent deutlich.

    Der Verkauf erfolgt über ein Management Buy Out (MBO) rückwirkend per 1. Dezember 2018, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart, er ist aber gewinnneutral. Käufer der beiden Giessereien, welche unter anderem Fahrwerksteile, Hinterachsgehäuse oder Kurbelwellen für Personenwagen und Nutzfahrzeuge herstellen, ist die Fondium B.V. & Co KG in Mettmann, welche von drei ehemaligen Mitarbeitern von Georg Fischer gegründet wurde.

    GF folgt dem Trend zum Leichtmetallbau

    Ganz verabschiedet sich GF aus dem Eisengussgeschäft allerdings noch nicht, denn drei Giessereien in Leipzig, im österreichischen Herzogenburg und in Kunshan in China bleiben im Besitz der Schaffhauser. Und in Mettmann und Singen bleibt GF während einer nicht näher bezifferten Übergangsphase mit 20 Prozent investiert.

    Begründet wird die Transaktion mit dem Trend in der Automobilindustrie hin zu leichteren Fahrzeugen. Der Fokus soll deshalb künftig vermehrt auf Leichtmetall-Komponenten gelegt werden. "Die global steigende Nachfrage nach Leichtmetallgussteilen aus Aluminium und Magnesium erfordert eine deutlich stärkere Präsenz in diesem Sektor", so GF.

    Dementsprechend würden durch die Division Casting Solutions (ehemals Automotive) neue Kapazitäten in den USA, in Rumänien und in China aufgebaut und das Angebot an einbaufertigen Komponenten erweitert. Ausserdem investiert GF nach dem Kauf der Precicast Industrial Holding vom vergangenen April vermehrt in das "vielversprechende" Geschäft mit Superlegierungen für Flugzeugtriebwerke und industrielle Gasturbinen.

    Ziel für die operative Marge wird erhöht

    Die Portfolio-Verschiebung erfolgt laut dem Unternehmen im Einklang mit der Strategie 2020 "hin zu höherwertigen Geschäftsfeldern", mit welcher die operative Gewinnmarge auf 9 bis 10 Prozent angehoben werden soll. Dieses Ziel wird damit von bisher geltenden 8 bis 9 Prozent erhöht. Auf das Unternehmensergebnis 2018 soll die Devestition aber keinen Einfluss haben.

    Der Umsatzanteil der Division Casting Solutions geht damit gemäss einer Präsentation auf 27 Prozent um rund 10 Prozentpunkte zurück, während die beiden anderen Divisionen, Piping Systems und Machining Solutions auf 46 bzw. 27 Prozent zulegen. Die Abhängigkeit von der Automobilindustrie sinkt damit auf 20 Prozent, nachdem sie bisher knapp einen Drittel ausmachte. GF sieht durch die Transaktion zudem Vorteile in der geografischen Präsenz, denn der Europa-Anteil schrumpft um 8 Prozentpunkte auf noch 46 Prozent.

    Innerhalb der Division Casting Solutions reduziert sich der Anteil des Eisengeschäfts für die Bereiche Automobil und Industrie um über die Hälfte auf noch 25 Prozent, wogegen der Leichtmetall-Anteil auf über 60 Prozent deutlich erhöht wird. Den Anteil an Superlegierungen für die Luftfahrt und die Industrie steigt auf 13 Prozent.

    cf/tt

    Drucken
  • 06.12.2018 Georg Fischer verkauft Eisengiessereien mit Umsatz von 620 Mio Fr.

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Georg Fischer N 895.00 -15.00 -1.65% 1'392.00 730.00 15'853

    Story

    Georg Fischer verkauft Eisengiessereien mit Umsatz von 620 Mio Fr.

    06.12.2018 | 08:30:09

    Schaffhausen (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer (GF) verkauft zwei Eisengiessereien der Division Casting Solutions an deren Management und damit einen Umsatz von rund 620 Millionen Franken. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart, er ist aber gewinnneutral.

    Der Verkauf der Giessereien in Singen und Mettmann, beide in Deutschland, an Mitglieder des Managements erfolgt rückwirkend per 1. Dezember 2018, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die Präsenz im Eisenguss in Europa werde dadurch reduziert.

    Begründet wird die Transaktion mit dem Trend in der Automobilindustrie hin zu leichteren Fahrzeugen. Der Fokus soll deshalb künftig vermehrt auf Leichtmetall-Komponenten gelegt werden. Die Portfolio-Verschiebung erfolgt laut dem Unternehmen im Einklang mit der Strategie 2020 von GF, mit welcher die operative Gewinnmarge auf 9 bis 10 Prozent angehoben werden soll.

    Ausbau im Leichtmetallguss

    Die global steigende Nachfrage nach Leichtmetallgussteilen aus Aluminium und Magnesium erfordere eine deutlich stärkere Präsenz in diesem Sektor, so GF. Dementsprechend würden durch die Division Casting Solutions (ehemals Automotive) neue Kapazitäten in den USA, in Rumänien und in China aufgebaut und das Angebot an einbaufertigen Komponenten erweitert.

    Ausserdem investiert GF nach dem Kauf der Precicast Industrial Holding vom vergangenen April vermehrt in das "vielversprechende" Geschäft mit Superlegierungen für Flugzeugtriebwerke und industrielle Gasturbinen.

    Käufer der beiden Giessereien ist die Fondium B.V. & Co KG in Mettmann. GF bleibt allerdings während einer nicht näher bezifferten Übergangsphase mit 20 Prozent investiert.

    Die beiden Werke erzielen mit rund 2'000 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 620 Millionen Franken in Jahr. Die Fondium B.V. wurde von drei Führungskräften von GF gegründet. Sie wollen die Aktivitäten der Giessereien weiterführen.

    cf/tt

    Drucken
  • 16.11.2018 Georg-Fischer-Aktien finden keinen Boden

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Georg Fischer N 895.00 -15.00 -1.65% 1'392.00 730.00 15'853

    Story

    Georg-Fischer-Aktien finden keinen Boden

    16.11.2018 | 20:12:05

    (Ergänzt um Schlusskurs)

    Zürich (awp) - Die Aktien des Industriekonzerns Georg Fischer bauten am Freitagnachmittag ihre Verluste vom Morgen weiter aus und schlossen im Bereich eines neuen Jahrestiefststandes. Zusätzlichen Druck brachte am Nachmittag eine deutliche Kurszielreduktion von Baader Helvea, welche dies mit dem sich eintrübenden konjunkturellen Ausblick begründete.

    Georg Fischer verzeichneten noch im vergangenen Januar ein Allzeithoch bei 1'420 Franken. Seither ging es entsprechend der weit verbreiteten Ansicht, dass der konjunkturelle Höhepunkt global gesehen überschritten sei, und im Einklang mit anderen Industrietiteln, bergab. Seit Ende 2017 steht mittlerweile ein Minus von über einem Drittel zu Buche.

    Georg Fischer schlossen am Freitag mit einem Minus von 5,5 Prozent bei 809,50 Franken.

    Baader Helvea hat das Kursziel für auf 1'000 von 1'460 Franken massiv gesenkt, immerhin aber das Rating bei "Hold" belassen.

    Angesichts der zunehmenden Anzeichen einer spürbaren Verlangsamung in verschiedenen Schlüsselmärkten des Unternehmens in allen drei Divisionen, dürften die Umsätze im laufenden und im kommenden Jahr wohl tiefer ausfallen als ursprünglich gedacht, begründete Baader Helvea die vorsichtigere Haltung. Sie reduzierte deshalb ihre Umsatzschätzungen für die beiden Jahre um 3 bzw. 5 Prozent und gibt sich entsprechend auch beim Gewinn je Aktie vorsichtiger.

    cf/ra

    Drucken
  • 16.11.2018 Georg-Fischer-Aktien finden keinen Boden

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Georg Fischer N 895.00 -15.00 -1.65% 1'392.00 730.00 15'853

    Story

    Georg-Fischer-Aktien finden keinen Boden

    16.11.2018 | 18:06:42

    Zürich (awp) - Die Aktien des Industriekonzerns Georg Fischer bauen am Freitagnachmittag ihre Verluste vom Morgen weiter aus und stehen damit nicht nur auf Tages- sondern auch auf einem Jahrestiefststand. Zusätzlichen Druck bringt am Nachmittag eine deutliche Kurszielreduktion von Baader Helvea, welche dies mit dem sich eintrübenden konjunkturellen Ausblick begründet.

    Georg Fischer verzeichneten noch im vergangenen Januar ein Allzeithoch bei 1'420 Franken. Seither geht es entsprechend der weit verbreiteten Ansicht, dass der konjunkturelle Höhepunkt global gesehen überschritten sei, und im Einklang mit anderen Industrietiteln, bergab. Seit Ende 2017 steht mittlerweile ein Minus von über einem Drittel zu Buche.

    Bis um 17.00 Uhr weisen Georg Fischer fallen Georg Fischer um 5,5 Prozent auf 809,50 Franken zurück, dies bei überdurchschnittlichem Handelsvolumen. Der Gesamtmarkt (SPI) steht dagegen 0,37 Prozent höher.

    Baader Helvea hat das Kursziel für auf 1'000 von 1'460 Franken massiv gesenkt, immerhin aber das Rating bei "Hold" belassen.

    Angesichts der zunehmenden Anzeichen einer spürbaren Verlangsamung in verschiedenen Schlüsselmärkten des Unternehmens in allen drei Divisionen, dürften die Umsätze im laufenden und im kommenden Jahr wohl tiefer ausfallen als ursprünglich gedacht, begründete Baader Helvea die vorsichtigere Haltung. Sie reduzierte deshalb ihre Umsatzschätzungen für die beiden Jahre um 3 bzw. 5 Prozent und gibt sich entsprechend auch beim Gewinn je Aktie vorsichtiger.

    cf/ra

    Drucken
  • 08.11.2018 Georg Fischer erhält Aufträge aus China - Volumen 370 Mio Franken

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Georg Fischer N 895.00 -15.00 -1.65% 1'392.00 730.00 15'853

    Story

    Georg Fischer erhält Aufträge aus China - Volumen 370 Mio Franken

    08.11.2018 | 08:51:45

    Schaffhausen (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer hat in China mehrere Grossaufträge aus dem Automobil-Sektor erhalten. Insgesamt beläuft sich das Auftragsvolumen für die Sparte GF Casting Solutions auf rund 370 Millionen Franken, wie Georg Fischer am Donnerstag mitteilte.

    Darin enthalten ist ein Grossauftrag über 235 Millionen Franken, der Elektroantriebs-Komponenten aus Leichtmetall für eine E-Fahrzeug-Plattform eines europäischen Autoherstellers umfasst. Die entsprechenden Teile würden ab 2019 von Casting Solutions am Standort im chinesischen Suzhou produziert, hiess es weiter.

    Insgesamt 30 Prozent aller weltweiten Aufträge, die die Division 2018 bisher erhalten hat, betrafen Komponenten und Lösungen für Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Bezogen auf den chinesischen Markt lag der Anteil bei über 50 Prozent, teilte das Unternehmen mit.

    Die Division Casting Solutions produziert Gusslösungen aus Eisen, Aluminium und Magnesium sowie Superlegierungen an Standorten in der Schweiz, in Deutschland, Österreich, Rumänien, China und den USA.

    kw/tp

    Drucken
  • 01.11.2018 Georg Fischer gewinnt Grossaufträge für Flugzeugtriebwerkskomponenten

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Georg Fischer N 895.00 -15.00 -1.65% 1'392.00 730.00 15'853

    Story

    Georg Fischer gewinnt Grossaufträge für Flugzeugtriebwerkskomponenten

    01.11.2018 | 08:38:51

    Schaffhausen (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer hat in Nordamerika mehrere Grossaufträge aus dem Luftfahrtsektor erhalten. Insgesamt beläuft sich das Auftragsvolumen für die Tochter GF Machining Solutions auf rund 100 Millionen US-Dollar, wie Georg Fischer am Donnerstag mitteilte. Die Auslieferung beginnt 2019 und erfolgt über eine Laufzeit von vier Jahren.

    Die neuen Aufträge beinhalten die ganze Bandbreite von Elektro-Erosionsmaschinen (EDM), Fräs- und Lasermaschinen wie auch von Automationslösungen und Services. Die neuen Maschinen würden bei den Kunden - namhafte Triebwerkhersteller und ihre Zulieferer - für die Fertigung von Schaufeln, Blisks (Blade Integrated Disks) und weiteren komplexen Komponenten für Triebwerke der neusten Generation eingesetzt, hiess es weiter.

    Die Luft- und Raumfahrtindustrie ist für GF Machining Solutions einer der Schlüsselsektoren in der Strategie 2020. Erst kürzlich eröffnete die Gesellschaft ein Kompetenzzentrum in Huntersville, North Carolina (USA), das auf den nordamerikanischen Luftfahrt- und Energiesektor fokussiert ist.

    sig/cf

    Drucken

Keine Schlagzeilen gefunden.
Datenquelle:  SIX Financial Information AG