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  • 18.07.2019 Luxusgüterkonzern Richemont wächst stark im ersten Quartal - Uhren enttäuschen

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    Luxusgüterkonzern Richemont wächst stark im ersten Quartal - Uhren enttäuschen

    18.07.2019 | 17:46:44

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs - Verschreiber bei "LVMH" berichtigt)

    Genf (awp) - Ein starkes Wachstum im Schmuckbereich hat dem Luxusgüterkonzern Richemont im ersten Quartal 2019/20 (per Ende Juni) die Kassen klingeln lassen. Der Luxusgüterhersteller setzte vor allem in den Regionen "Japan" sowie "Asien" und dort vor allem in China mehr teuren Schmuck ab als im Jahr zuvor. Analysten bemängeln aber, dass Richemont nur dank akquisitorischen Effekte so stark gewachsen ist.

    Richemont setzte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2019/20 insgesamt 3,74 Milliarden Euro um. Verglichen mit den Zahlen des Vorjahres ist das ein Plus von 9 Prozent, wie der Hersteller von Uhren der Marken IWC, Baume & Mercier und Jaeger-le-Coultre, von Cartier-Schmuck sowie anderen luxuriösen Modeartikeln am Donnerstag mitteilte.

    Starkes Schmuck- und schwächeres Uhrengeschäft

    Während der grösste Bereich Schmuck mit den Marken Cartier und Van Cleef & Arpels mit 7,0 Prozent auf 1,83 Milliarden Euro stark zulegen konnte, enttäuschten einmal mehr die Uhren. Der Umsatz im Bereich Specialist Watchmakers, in dem Cartier-Uhren nicht enthalten sind, sank um 2,0 Prozent auf 823 Millionen Euro.

    Dem Absatz von Zeitmessern macht weiterhin zu schaffen, dass sich der Grosshandel bei den Bestellungen vorsichtig verhält, um nicht wie in den vergangenen Jahren zeitweise auf unverkauftem Inventar sitzen zu bleiben. Auch Richemont versucht diesbezüglich den Vertrieb zu optimieren.

    Der Online-Kanal von Richemont verbuchte währenddessen ein sattes Plus von 56 Prozent auf 612 Millionen Euro. Der Verkauf des Ledermodegeschäfts Lancel im Vorjahr drückte im Segment "Others" den Umsatz um 3 Prozent auf 493 Millionen Euro.

    China als Zugpferd

    Zweistellig wuchs der hinter LVMH zweitgrösste Hersteller von Luxusgütern in Europa, Asien/Pazifik und Amerika. Angeführt wurde das Wachstum von China, wo sich tiefere Mehrwertsteuern positiv auswirkten.

    In Hongkong wurde Richemont dagegen vom starken Hongkong-Dollar und den Demokratie-Protesten gebremst. Rückläufig war der Absatz in der Region Naher Osten und Afrika.

    Aktie macht anfängliche Verluste wett

    An der Börse kam der Zwischenbericht zunächst nicht gut an. Die Aktie, deren Wert im laufenden Jahr um rund einen Drittel gestiegen ist, büsste in einem knapp gehaltenen Gesamtmarkt zeitweise fast vier Prozent ein, machte die Verluste im Tagesverlauf aber wett und beendete den Handel mit einem Plus von 1,1 Prozent. Die Aktie von Swatch, dem grössten Uhrenhersteller, legten um 0,6 Prozent zu. Auch der Bieler Konzern setzte im ersten Halbjahr um 4,4 Prozent weniger Uhren ab.

    Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr exportierte die Schweiz Uhren im Wert von gut zehn Milliarden Franken - ein Plus von 1,4 Prozent. Im Juni waren die Ausfuhren mit 1,74 Milliarden Franken allerdings um 11 Prozent geringer als im Vorjahr.

    Analysten bemängelten das geringe Wachstum im Kerngeschäft. Richemont sei nur dank akquisitorischen Effekten so stark gewachsen. Unter Ausklammerung des Online-Kanals habe das Wachstum lediglich 3 Prozent betragen und liege damit unter den Erwartungen.

    Richemont hat die auf den Onlinevertrieb von Luxusgütern spezialisierte Firma Yooox-Net-A-Porter und die auf gebrauchte Uhren fokussierte Firma Watchfinder übernommen und im Vorjahr erst teilkonsolidiert.

    Richemont legte erstmals Zahlen für ein erstes Quartal vor. Ergebniszahlen veröffentlicht Richemont erst im kommenden November im Rahmen des Halbjahresausweises. Über die weiteren Aussichten äusserte sich der Genfer Konzern nicht.

    pre/tt

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  • 18.07.2019 Luxusgüterkonzern Richemont wächst stark im ersten Quartal - Uhren enttäuschen

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    Story

    Luxusgüterkonzern Richemont wächst stark im ersten Quartal - Uhren enttäuschen

    18.07.2019 | 10:37:16

    (Zusammenfassung)

    Genf (awp) - Ein starkes Wachstum im Schmuckbereich hat dem Luxusgüterkonzern Richemont im ersten Quartal 2019/20 (per Ende Juni) die Kassen klingeln lassen. Der Luxusgüterhersteller setzte vor allem in den Regionen "Japan" sowie "Asien" und dort vor allem in China mehr teuren Schmuck ab als im Jahr zuvor. Analysten bemängeln aber, dass Richemont nur dank akquisitorischen Effekte so stark gewachsen ist.

    Richemont setzte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2019/20 insgesamt 3,74 Milliarden Euro um. Verglichen mit den Zahlen des Vorjahres ist das ein Plus von 9 Prozent, wie der Hersteller von Uhren der Marken IWC, Baume & Mercier und Jaeger-le-Coultre, von Cartier-Schmuck sowie anderen luxuriösen Modeartikeln am Donnerstag mitteilte.

    Starkes Schmuck- und schwächeres Uhrengeschäft

    Während der grösste Bereich Schmuck mit den Marken Cartier und Van Cleef & Arpels mit 7,0 Prozent auf 1,83 Milliarden Euro stark zulegen konnte, enttäuschten einmal mehr die Uhren. Der Umsatz im Bereich Specialist Watchmakers, in dem Cartier-Uhren nicht enthalten sind, sank um 2,0 Prozent auf 823 Millionen Euro.

    Dem Absatz von Zeitmessern macht weiterhin zu schaffen, dass sich der Grosshandel bei den Bestellungen vorsichtig verhält, um nicht wie in den vergangenen Jahren zeitweise auf unverkauftem Inventar sitzen zu bleiben. Auch Richemont versucht diesbezüglich den Vertrieb zu optimieren.

    Der Online-Kanal von Richemont verbuchte währenddessen ein sattes Plus von 56 Prozent auf 612 Millionen Euro. Der Verkauf des Ledermodegeschäfts Lancel im Vorjahr drückte im Segment "Others" den Umsatz um 3 Prozent auf 493 Millionen Euro.

    China als Zugpferd

    Zweistellig wuchs der hinter LVHM zweitgrösste Hersteller von Luxusgütern in Europa, Asien/Pazifik und Amerika. Angeführt wurde das Wachstum von China, wo sich tiefere Mehrwertsteuern positiv auswirkten.

    In Hongkong wurde Richemont dagegen vom starken Hongkong-Dollar und den Demokratie-Protesten gebremst. Rückläufig war der Absatz in der Region Naher Osten und Afrika.

    Aktie macht nach anfängliche Verluste nahezu wett

    An der Börse kam der Zwischenbericht zunächst nicht gut an. Die Aktie, deren Wert im laufenden Jahr um rund einen Drittel gestiegen ist, büsste in einem knapp gehaltenen Gesamtmarkt zeitweise fast vier Prozent ein. Zuletzt notierte die Aktie noch um 0,2 Prozent tiefer mit 85,08 Franken. Die Aktien von Swatch, dem grössten Uhrenhersteller, sanken um 0,5 Prozent. Auch der Bieler Konzern setzte im ersten Halbjahr um 4,4 Prozent weniger Uhren ab.

    Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr exportierte die Schweiz Uhren im Wert von gut zehn Milliarden Franken - ein Plus von 1,4 Prozent. Im Juni waren die Ausfuhren mit 1,74 Milliarden Franken allerdings um 11 Prozent geringer als im Vorjahr.

    Analysten bemängelten das geringe Wachstum im Kerngeschäft. Richemont sei nur dank akquisitorischen Effekten so stark gewachsen. Unter Ausklammerung des Online-Kanals habe das Wachstum lediglich 3 Prozent betragen und liege damit unter den Erwartungen.

    Richemont hat die auf den Onlinevertrieb von Luxusgütern spezialisierte Firma Yooox-Net-A-Porter und die auf gebrauchte Uhren fokussierte Firma Watchfinder übernommen und im Vorjahr erst teilkonsolidiert.

    Richemont legte erstmals Zahlen für ein erstes Quartal vor. Ergebniszahlen veröffentlicht Richemont erst im kommenden November im Rahmen des Halbjahresausweises. Über die weiteren Aussichten äusserte sich der Genfer Konzern nicht.

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  • 18.07.2019 Richemont-Aktien nach Quartalsbericht unter Druck

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    CieFinRichemont N 85.42 -0.12 -0.14% 89.58 60.44 185'963

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    Richemont-Aktien nach Quartalsbericht unter Druck

    18.07.2019 | 09:30:00

    Zürich (awp) - Die Aktien von Richemont stehen am Donnerstag stark unter Druck. Der Luxusgüterkonzern ist im ersten Quartal 2019/20 zwar stark gewachsen, hat aber die Analystenerwartungen dennoch verfehlt. Da die Aktie seit Jahresanfang stark gestiegen ist und zuletzt die Handelsspannungen zwischen den USA und China wieder zugenommen haben, schreiten Anleger zu Gewinnmitnahmen.

    Bis um 09.15 Uhr notiert die Aktie um 2,3 Prozent tiefer mit 83,30 Franken. Seit Jahresanfang hat der Kurs 35 Prozent (Stand Mittwochabend) zugelegt. Derweil steht der Gesamtmarkt gemessen am SMI mit 9'922,20 Punkten um 0,2 Prozent tiefer.

    Die Aktien von Swatch, die am Vortag nach Vorlage des Halbjahresberichts knapp 6 Prozent gewonnen haben, geben 0,4 Prozent auf 305,20 Franken nach.

    Richemont wuchs im ersten Quartal 2019/20 um 9 Prozent, was über den von den Analysten geschätzten 5 Prozent lag. Unter Herausrechnung akquisitorischer Effekte betrug das Wachstum allerdings nur drei Prozent und lag damit unter den Erwartungen.

    Nach Ansicht von Goldman Sachs allerdings hat Richemont die Erwartungen verfehlt. Rechne man die Online-Aktivitäten heraus, betrage das Wachstum lediglich 3,0 Prozent und sei damit geringer als erwartet, heisst es bei der US-Bank.

    Die für den Markt wichtige Zahl sei der Umsatz ohne Online-Distributoren, schreibt auch Julie Saussier Clement von Credit Suisse. Die Schwäche ortet die Analystin im Uhrenbereich, der um 2 Prozent geschrumpft sei.

    Als negativ erwähnen Händler zudem die im Juni rückläufigen Uhrenexporte. Ausserdem habe US-Präsident Donald Trump mit seinem Säbelrasseln am Vortag die Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Zollstreits mit China wieder zerstört. Trump hatte mit neuen Zöllen gedroht. "Damit hat die Hoffnung auf eine Belebung der Weltwirtschaft wieder einen Dämpfer erhalten", sagt ein Händler.

    pre/tt

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  • 18.07.2019 Schweizer Uhrenexporte legen im Juni Rückwärtsgang ein

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    Schweizer Uhrenexporte legen im Juni Rückwärtsgang ein

    18.07.2019 | 09:27:22

    (Mit weiteren Angaben ergänzt)

    Biel (awp) - Das Geschäft mit Schweizer Uhren hat sich im Juni etwas abgeschwächt. Im diesem Monat sind aus der Schweiz weniger Uhren ins Ausland exportiert worden als im letzten Jahr. Vor allem nach Hongkong, dem wichtigsten Exportmarkt, wurden massiv weniger Uhren ausgeliefert. Für das Halbjahr resultiert aber immer noch ein Plus bei den Ausfuhren.

    Insgesamt nahmen die Uhrenexporte im Juni nominal um 11 Prozent auf 1,74 Milliarden Franken ab, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH am Donnerstag mitteilte. Real - also um Preiseffekte bereinigt - ergab sich gar ein Minus von 16 Prozent. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass der Juni 2019 zwei Arbeitstage weniger zählte als der Vorjahresmonat.

    Ins Gewicht fielen aber die um 27 Prozent gesunkenen Exporte nach Hongkong, dem wichtigsten Abnehmer für Schweizer Zeitmesser. Damit schrumpften die Exporte bereits den dritten Monat in Folge in die ehemalige britische Kronkolonie. Dort dürften die anhaltenden politischen Unruhen "zweifellos eine Rolle" bei der gedrosselten Nachfrage gespielt haben, wie der Uhrenverband weiter schrieb.

    Grossbritannien +13 Prozent

    Im fast gleichen Umfang (-24 Prozent) abgenommen haben auch die Auslieferungen nach Frankreich, dem sechstgrössten Exportmarkt. In Europa bezogen auch Deutschland und Italien geringere Mengen an Uhren.

    Zugelegt haben die Ausfuhren dagegen in die USA (+7,2%), nach Japan (+3,1%) und China (+1,7%). Prozentual am stärksten legten unter den sechs grössten Exportmärkten die Exporte nach Grossbritannien zu mit einem Plus von 13 Prozent.

    Alle Preissegmente hätten im Juni einen "starken" Rückgang verzeichnet, schrieb FH weiter. Noch am wenigsten betroffen gewesen seien Uhren zu Preisen über 3'000 Franken.

    Im bisherigen Jahresverlauf verzeichneten die einzelnen Monate bis auf April und Juni jeweils Zuwachsraten. Unter dem Strich resultierte ein Anstieg der Ausfuhren um 1,4 Prozent auf über 10 Milliarden Franken.

    sig/ys

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  • 18.07.2019 Uhrenexporte legen im Juni Rückwärtsgang ein

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    Uhrenexporte legen im Juni Rückwärtsgang ein

    18.07.2019 | 08:35:00

    Biel (awp) - Das Geschäft mit Schweizer Uhren hat sich im Juni etwas abgeschwächt. Im diesem Monat sind aus der Schweiz weniger Uhren ins Ausland exportiert worden als im letzten Jahr. Für das Halbjahr resultiert aber immer noch ein Plus bei den Ausfuhren.

    Insgesamt nahmen die Uhrenexporte im Juni nominal um 11 Prozent auf 1,74 Milliarden Franken ab, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH am Donnerstag mitteilte. Real - also um Preiseffekte bereinigt - ergab sich gar ein Minus von 16 Prozent.

    Im bisherigen Jahresverlauf verzeichneten die einzelnen Monate bis auf April und Juni jeweils Zuwachsraten. Unter dem Strich resultierte ein Anstieg der Ausfuhren um 1,4 Prozent auf über 10 Milliarden Franken.

    Alle Preissegmente hätten im Juni einen "starken" Rückgang verzeichnet, schrieb FH weiter. Noch am wenigsten betroffen gewesen seien Uhren zu Preisen über 3'000 Franken.

    Auch regional betrachtet verzeichneten die Ausfuhren in die meisten Länder einen Rückgang. Am stärksten ins Gewicht fielen dabei die Abnahmen in Hongkong, dem wichtigsten Exportmarkt der Schweizer Uhrenindustrie, ins Gewicht. Dort nahmen die Exporte um 27 Prozent ab.

    Zugelegt haben die Ausfuhren hingegen in die USA (+7,2%), nach Japan (+3,1%) und nach China (+1,7%).

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  • 18.07.2019 Luxusgüterkonzern Richemont glänzt im ersten Quartal heller als erwartet

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    Luxusgüterkonzern Richemont glänzt im ersten Quartal heller als erwartet

    18.07.2019 | 07:55:06

    Genf (awp) - Ein starkes Wachstum im Schmuckbereich hat dem Luxusgüterkonzern Richemont im ersten Quartal 2019/20 (per Ende Juni) mehr Einnahmen in die Kassen gespült. Richemont setzte vor allem in den Regionen "Japan" sowie "Asien" und dort vor allem in China mehr teuren Schmuck ab als im Jahr zuvor. Über die weiteren Aussichten äusserte sich der Genfer Konzern wie üblich nicht.

    Der grösste Bereich Schmuck wuchs um 7,0 Prozent auf 1,83 Milliarden Euro. Im Bereich Uhren setzte Richemont mit 823 Millionen Euro etwas weniger um als im Vorjahr. Dagegen stieg der Absatz über den Online-Kanal um 56 Prozent auf 612 Millionen Euro, wie der Hersteller von Uhren der Marken IWC, Baume & Mercier und Jaeger-le-Coultre, von Cartier-Schmuck sowie edlen Lederwaren und luxuriösen Schreibgeräten am Donnerstag mitteilte.

    Zweistellig wuchs der hinter LVHM zweitgrösste Hersteller von Luxusgütern in Europa, Asien/Pazifik und Amerika. Dagegen war der Absatz in der Region Naher Osten und Afrika rückläufig. In Hongkong wurde Richemont zudem vom starken Hongkong-Dollar und den Protesten gebremst.

    Richemont setzte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2019/20 insgesamt 3,74 Milliarden Euro um. Das entspricht verglichen mit den Zahlen des Vorjahres einem Plus von 9 Prozent. Richemont legte erstmals Zahlen für ein erstes Quartal vor.

    Damit hat Richemont die Erwartungen der Analysten übertroffen, die mit einem organischen Wachstum von 5,0 Prozent gerechnet hatten.

    Die Netto-Cash-Position der Gruppe lag Ende Juni indes mit 2,4 Milliarden Euro über dem Vorjahreswert von 2,2 Milliarden. Ergebniszahlen legt Richemont erst im kommenden November im Rahmen des Halbjahresausweises vor.

    pre/ys

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  • 17.07.2019 Ausblick Richemont: Organisches Wachstum im Q1 bei rund 5 Prozent erwartet

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    Ausblick Richemont: Organisches Wachstum im Q1 bei rund 5 Prozent erwartet

    17.07.2019 | 14:00:31

    Zürich (awp) - Der Luxusgüterkonzern Richemont wird am Donnerstag, 18. Juli, erstmals Umsatzzahlen zum ersten Quartal (April bis Juni) veröffentlichen.

    FOKUS: Die Erstquartalszahlen sind ähnlich gestaltet wie die des dritten Quartals 2018/19 (Oktober bis Dezember). Schätzungen sind schwierig, da den Analysten keine Vergleichszahlen vorliegen. Diese will Richemont erst mit dem Q1-Bericht vorlegen. Daher stützen sich die Analysten auf das Tradingstatement vom Vorjahr, das jedoch fünf Monate umfasste.

    Analysten gehen von einem zweistelligen Umsatzplus aus und schätzen das organische Wachstum auf rund 5 Prozent. Die Vergleichsbasis dürfte dabei relativ hoch ausfallen, da im Vorjahr gemäss Tradingstatement ein organisches Wachstum von zehn Prozent gelungen war. Vom Rückgang der Schweizer Uhrenexporte im April und Mai, der vor allem das günstige Segment betraf, ist die auf das Luxus-Segment fokussierte Richemont kaum betroffen. Nach wie vor ein belastendes Thema ist die Bereinigung im Grosshandelskanal.

    Interessant ist weiter, wie stark die Demonstrationen im wichtigen Markt Hongkong das Geschäft von Richemont beeinflusst haben und wie gut die neue Schmuckkollektion "Clash de Cartier" bei den Kunden angekommen ist und wie sie sich auf das bisherige Angebot ausgewirkt hat. Der schwache Euro dürfte das Ergebnis unterstützt haben.

    Nach wie vor ein Thema ist der Zollstreit zwischen den USA und China. Das Reich der Mitte ist die wichtigste Region für den Genfer Konzern.

    ZIELE: Geschäftsziele nennt Richemont jeweils keine konkreten. Beim Jahresabschluss im Mai wies die auf das unsichere Marktumfeld mit den geopolitischen und wirtschaftlichen Risiken hin. Richemont bleibt aber zuversichtlich, langfristig erfolgreich zu sein.

    Einen Schwerpunkt will Richemont mit dem Onlinegeschäft bilden. Im laufenden Jahr sollen beispielsweise in China gemeinsam mit dem Onlineriesen Alibaba Verkaufs-Apps lanciert werden.

    PRO MEMORIA: Die Schweizer Uhrenindustrie entwickelt sich im laufenden Jahr trotz eines leichten Dämpfers im April weiterhin gut. Vor allem im Mai wuchsen die Uhrenexporte kräftig - nominal um 11,4 Prozent auf 2,04 Milliarden Franken und real - also um Preiseffekte bereinigt um 5,4 Prozent. Für die gute Entwicklung im Mai waren die zweit- und drittgrössten Absatzmärkte USA (+10%) und China (+81%) massgeblich verantwortlich. Aber auch andere für die Branche wichtige Länder wie Japan (+40%), Grossbritannien (+30%) oder Singapur (+25%) entwickelten sich prächtig.

    Günstige Uhren zu Exportpreisen von weniger als 200 Franken wurden mit einem Minus von 12 Prozent erneut weniger verschifft. Dagegen bleibt der Wachstumstrend bei teuren Zeitmessern zu Preisen von über 3'000 Franken mit einem Plus von 13 Prozent intakt.

    In den ersten fünf Monaten 2019 wurden Schweizer Uhren im Wert von 8,93 Milliarden Franken ins Ausland exportiert. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 4,1 Prozent. Im Gesamtjahr 2018 hatte die Zunahme 6,3 Prozent betragen, wobei die Branche damals nach gutem Beginn in der zweiten Jahreshälfte spürbar an Schwung verloren hatte.

    AKTIENKURS: An der Börse haben die Titel von Richemont im laufenden Jahr insgesamt ein Kursplus von rund 30 Prozent verbucht. Nach einem sehr guten Start ins Jahr 2019 folgte Anfang März eine Korrektur. Danach bewegte sich der Kurs seitwärts. Ab Mitte Mai setzte er dann aber den Aufwärtstrend fort. Die Aktie reagiert sehr sensibel auf Nachrichten aus China und über den US-chinesischen Handelskonflikt.

    pre/ab

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  • 17.07.2019 Swatch-Aktien nach Halbjahreszahlen stark im Aufwind

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    Swatch-Aktien nach Halbjahreszahlen stark im Aufwind

    17.07.2019 | 09:59:17

    Zürich (awp) - Swatch-Aktien sind nach der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen sehr gefragt. Der Luxusgüterkonzern hat zwar weniger umgesetzt als erwartet, dafür beim Gewinn und damit der Marge die Erwartungen übertroffen. Zudem wird ein starkes Halbjahr in Aussicht gestellt. Bei Analysten kommt überdies das verstärkte Vorgehen gegen Grauhändler gut an.

    Die Swatch-Inhaberaktien gewinnen bis 9.55 Uhr um rund 5 Prozent auf 303,80 Franken, während der Leitindex SMI 0,35 Prozent im Plus liegt. Die Titel von Konkurrent Richemont ziehen im Schlepptau um 1,7 Prozent auf 85,56 Franken an. Richemont veröffentlicht seine Erstquartalszahlen (April bis Juni) am morgigen Donnerstag. Im bisherigen Jahresverlauf haben sich die Swatch-Titel bislang klar schwächer entwickelt als diejenigen von Richemont.

    Swatch hat zwar mit einem Umsatzrückgang von 4,4 Prozent die Erwartungen verfehlt. Allerdings fiel dafür die Profitabilität deutlich besser aus als von den Analysten erwartet. Die ZKB ("Übergewichten") hebt hervor, dass sich die Marge gegenüber dem saisonal stärkeren zweiten Halbjahr 2018 überraschend um 90 Basispunkte verbessert habe. Das stimme zuversichtlich für ein EBIT-Wachstum im zweiten Semester 2019. Swatch werde mehr als üblich an Kosten- und Optimierungsschraube drehen.

    Laut dem Analysehaus RBC ("Sector Perform") dürfte Swatch die Kosten im ersten Semester über eine Senkung der Marketingausgaben tief gehalten haben. Für Goldman Sachs ("Buy") gleicht die verstärkte Kostenkontrolle das Verfehlen der Umsatzerwartungen mehr als aus. An der Analystenkonferenz von 14 Uhr werde zudem die Frage, welcher Teil des Umsatzrückgangs auf den Kampf gegen Graumarkt zurückzuführen ist, dominieren.

    Laut Swatch kostete das "kompromisslose Vorgehen" gegen den Graumarkt beim Umsatz einen dreistelligen Millionenbetrag im ersten Semester. Wie die UBS ("Sell") schreibt, dürfte der Fokus auf den Graumarkt bei den Investoren gut ankommen, er deute auch auf strategische Änderungen hin.

    Swatch stellt für das zweite Halbjahr ein starkes Umsatzwachstum in Aussicht. Im Gesamtjahr soll es immerhin für einen Anstieg reichen. Während den Analysten die Verbesserung im zweiten Halbjahr plausibel erscheint, zeigen sie sich skeptischer gegenüber der Prognose für das Gesamtjahr. Investoren würden diesen Ausblick wohl mit Vorsicht geniessen, heisst es bei der UBS. Das Ziel sei ehrgeizig, hält auch Vontobel ("Hold") fest.

    tt/uh

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  • 20.06.2019 Wachsende Nachfrage nach Schweizer Uhren im Mai

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    Wachsende Nachfrage nach Schweizer Uhren im Mai

    20.06.2019 | 14:04:45

    (Zusammenfassung)

    Biel (awp) - Das Geschäft mit Schweizer Uhren läuft rund. Im Mai sind den Handelsstreitigkeiten zum Trotz vor allem nach China deutlich mehr Zeitmesser exportiert worden als noch vor einem Jahr. Weniger gut präsentiert sich die Lage in der Exportindustrie.

    Insgesamt wurden im Mai Uhren im Wert von 2,04 Milliarden Franken über die Schweizer Landesgrenzen hinaus geliefert. Das sind gut 11 Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH am Donnerstag mitteilte.

    Ein zweistelliges Wachstum hatte es zuletzt im Juni des letzten Jahres gegeben. Auch Analysten hatten im Vorfeld der Mai-Publikation nicht an eine derart gute Entwicklung geglaubt. Die Uhrenexporte seien auch ohne den zusätzlichen Arbeitstag "verblüffend gut" ausgefallen, hiess es etwa bei der ZKB.

    Tatsächlich zählte der Mai in diesem Jahr einen Arbeitstag mehr als 2018. Aber auch ohne diesen Effekt läge das Exportwachstum mit geschätzt 8 bis 9 Prozent auf einem hohen Niveau, führte der Branchenverband weiter aus. Die weltweite Nachfrage nach Schweizer Uhren habe spürbar zugenommen.

    Noch vor einem Monat hatte der leichte Exportrückgang im April für leise Enttäuschung gesorgt. Mit den nun vorgelegten Daten lässt sich aber die Bilanz des laufenden Jahres sehen: In den ersten fünf Monaten wurden Uhren im Wert von 8,93 Milliarden Franken exportiert. Das ist ein Plus von 4,1 Prozent.

    Wachstumssprung in China

    Für die zuletzt gute Entwicklung waren die zweit- und drittgrössten Absatzmärkte der Uhrenbranche, die USA (+10% im Mai) und China (+81%), massgeblich verantwortlich. In China seien unüblich viele Wecker und Kleinuhren bestellt worden, doch habe sich das Geschäft auch ohne diese Stütze sehr gut entwickelt, hiess es beim Verband.

    Auch in andere für die Branche wichtige Länder wie Japan (+40%), Grossbritannien (+30%) oder Singapur (+25%) wurden deutlich mehr Uhren verschifft als letztes Jahr. Dagegen gab es im grössten Markt Hongkong (-7%) zum zweiten Mal in Folge einen Rückgang.

    In der ehemaligen britischen Kolonie sorgen seit Wochen die politischen Unruhen für teils chaotische Zustände. Das dürfte dem Geschäft mit den so wichtigen Touristen vom chinesischen Festland zusetzen. Unsichere Zeiten in Reisedestinationen, seien es Demonstrationen in Hongkong oder wie vor Jahren die Terrorangst in Frankreich, schrecken chinesische Touristen in der Regel ab.

    Mit Blick auf die Entwicklung in den verschiedenen Preissegmenten bleibt das Bild unverändert: Teure Uhren sind gefragt, die billigeren weniger. Im Mai gingen die Exporte mit Uhren zu Exportpreisen von weniger als 200 Franken mit 12 Prozent ein weiteres Mal klar zurück. Dagegen wuchsen die Ausfuhren von Luxusprodukten zu Preisen von über 3'000 Franken mit 13 Prozent.

    An der Börse erhielten die Aktien der Uhrenkonzerne Swatch und Richemont von den überraschend guten Exportdaten Aufwind.

    Weniger exportierte Medikamente

    Die Schweizer Exportwirtschaft insgesamt hat sich dagegen im Mai verhalten entwickelt. Verglichen mit April nahmen die Exporte saisonbereinigt um 0,5 Prozent auf 18,9 Milliarden Franken ab. Damit würden die Ausfuhren seit Jahresbeginn leicht abwärts tendieren, schrieb die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Donnerstag.

    Der Auslöser war der Rückgang in der umsatzgrössten Sparte, der chemisch-pharmazeutischen Produkte (-2,4%). Dies sei wahrscheinlich dem Wechsel des Vertriebsmodells in der Pharmasparte zuzuschreiben, hiess es. Besser lief es in der Bereichen Maschinen und Elektronik (+2,7%) und Präzisionsinstrumente (+4,0%). Die Uhrenexporte legten saisonbereinigt und verglichen mit April um 8,9 Prozent zu.

    Auf der Gegenseite wurden im Mai mehr Güter in die Schweiz eingeführt. Die Importe nahmen um 0,9 Prozent auf 17,2 Milliarden Franken zu. Daraus resultierte in der Handelsbilanz ein zum Vormonat um gut eine Viertel Milliarde tieferer Überschuss von 1,65 Milliarden.

    mk/tt

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  • 20.06.2019 Schweizer Uhrenexporte nehmen im Mai Fahrt auf

    Betroffene Wertpapiere

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    Schweizer Uhrenexporte nehmen im Mai Fahrt auf

    20.06.2019 | 10:59:30

    (Mit weiteren Angaben ergänzt)

    Biel (awp) - Das Geschäft mit Schweizer Uhren läuft. Im Monat Mai sind deutlich mehr Uhren ins Ausland exportiert worden als im letzten Jahr. Besonders gut war die Nachfrage nach Schweizer Zeitmessern im wichtigen Markt China.

    Insgesamt hat das Exportvolumen gegenüber dem Vorjahr trotz Handelssorgen sogar zweistellig zugelegt. Das war zuletzt vor gut einem Jahr der Fall.

    Die Uhrenexporte kletterten im Mai nominal um 11,4 Prozent auf 2,04 Milliarden Franken, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH am Donnerstag mitteilte. Real - also um Preiseffekte bereinigt - ergab sich ein Plus von 5,4 Prozent.

    Wachstum auf hohem Niveau

    Damit ist die Uhrenbranche nach einem leichten Dämpfer im April auf eindrückliche Art und Weise auf die Wachstumsspur zurückgekehrt. Das Geschäft habe zwar verglichen mit dem Vorjahr im Mai von einem zusätzlichen Arbeitstag profitiert, doch auch ohne diesen Faktor läge das Wachstum mit 8 bis 9 Prozent auf einem hohen Niveau, hiess es.

    Auffällig waren die ausserordentlich grossen Bestellungen von Weckern und kleinen Uhren gewesen. Das zeigt sich anhand der Kategorie "Übrige Produkte", wo die Exporte um beinahe zwei Drittel auf 158 Millionen Franken in die Höhe schossen. In der ungleich wichtigeren Kategorie "Armbanduhren" zog das Volumen mit knapp 9 Prozent auf 1,88 Milliarden ebenfalls kräftig an.

    Auch die Bilanz des laufenden Jahres lässt sich sehen: In den ersten fünf Monaten 2019 wurden Schweizer Uhren im Wert von 8,93 Milliarden Franken ins Ausland exportiert. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 4,1 Prozent. Im Gesamtjahr 2018 hatte die Zunahme 6,3 Prozent betragen, wobei die Branche damals nach gutem Beginn in der zweiten Jahreshälfte spürbar an Schwung verloren hatte.

    Wachstumssprung in China

    Für die gute Entwicklung im Mai des laufendenden Jahres waren die zweit- und drittgrössten Absatzmärkte USA (+10%) und China (+81%) massgeblich verantwortlich. Aber auch andere für die Branche wichtige Länder wie Japan (+40%), Grossbritannien (+30%) oder Singapur (+25%) entwickelten sich prächtig.

    Der grösste Markt Hongkong verzeichnete dagegen im zweiten Monat in Folge einen Rückgang, diesmal von 7 Prozent. Die anhaltenden Unruhen in der ehemaligen britischen Kolonie dürften das Geschäft mit den so wichtigen Touristen vom chinesischen Festland wohl weiterhin belasten.

    Ein mehr oder weniger unverändertes Bild zeigte sich, wenn man die Daten nach Preissegmenten aufschlüsselt. Günstige Uhren zu Exportpreisen von weniger als 200 Franken wurden mit einem Minus von 12 Prozent erneut weniger verschifft. Dagegen bleibt der Wachstumstrend bei teuren Zeitmessern zu Preisen von über 3'000 Franken mit einem Plus von 13 Prozent intakt.

    Überrascht hat aber die Entwicklung in den beiden mittleren Preissegmenten, die nach schwachem Jahresbeginn im Mai zu Wachstum zurückgekehrt sind. Die Exporte im zweitobersten Preissegment (500-3'000 Fr.) wuchsen um 1,4 Prozent, jene im zweituntersten Segment (200-500 Fr.) um 2,5 Prozent.

    Uhrenaktien gesucht

    An der Börse wurden die Exportdaten als "erfreuliche Überraschung" aufgenommen. Die Uhrenexporte seien im Mai deutlich besser als erwartet und auch ohne den zusätzlichen Arbeitstag "verblüffend gut" ausgefallen, hiess es bei der ZKB.

    Sowohl die Swatch-Aktien (+3,5%) als auch jene des Luxusgüterkonzerns Richemont (+1,6%) legen am Donnerstagmorgen kräftig zu. Während Swatch einen Teil der seit Jahresbeginn erlittenen Kursverluste aufholen, setzen Richemont den Steigerungslauf der letzten Wochen fort.

    mk/tt

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  • 20.06.2019 Uhrenaktien von guten Exportdaten beflügelt

    Betroffene Wertpapiere

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    Uhrenaktien von guten Exportdaten beflügelt

    20.06.2019 | 09:43:50

    Zürich (awp) - Die Aktien der Uhrenkonzerne Swatch und Richemont sind am Donnerstag deutlich fester in den Handel gestartet. Die Exporte von Schweizer Uhren kletterten im Mai gegenüber dem Vorjahr mit einer zweistelligen Prozentrate in die Höhe. Analysten zeigten sich von dieser Dynamik beeindruckt.

    Bis um 09.30 Uhr legen die Titel der Swatch Group um 3,0 Prozent auf 264,40 Franken zu und können so während des laufenden Jahres verloren gegangenes Terrain zurückgewinnen. Im eigentlich günstigen Börsenumfeld hatten die Inhaberaktien von Swatch nämlich vom Jahresstart an bis gestern 7 Prozent eingebüsst. Die Sorgen vor einem Handelskrieg zwischen den USA und China und die schwache Entwicklung bei Uhren mit tieferen Preisen setzten den Papieren zu. China ist der wichtigste Markt für die Branche und Swatch ist mit der Hauptmarke im tieferpreisigen Segment prominent vertreten.

    Im Gegensatz zu Swatch hielten sich Richemont bislang besser: Die Aktien verteuerten sich im Laufe des Jahres um knapp 30 Prozent und gewinnen aktuell weitere 1,7 Prozent auf 83 Franken hinzu. Richemont sind dank dem sehr gut laufenden Geschäft mit Schmuckstücken der Marken Cartier und Van Cleef & Arpels weniger stark von den Entwicklungen in der Uhrenbranche abhängig. Im Gesamtmarkt geht es am heutigen Donnerstag ebenfalls weiter nach oben: Der Leitindex SMI rückt mit einem Plus von 0,7 Prozent zurück über die 10'000-Punktemarke.

    Die Uhrenexporte seien im Mai deutlich besser als erwartet ausgefallen, urteilten Patrik Schwendimann von der ZKB und Vontobel-Analyst René Weber. Und auch wenn man Sonderfaktoren wie den zusätzlichen Arbeitstag im Mai 2019 ausklammere, bleibe das vom Schweizerischen Uhrenverband (FH) bei 8 bis 9 Prozent geschätzte Wachstum "verblüffend gut", fügte Schwendimann an. Trotz guter Marktentwicklung erwartet er im ersten Halbjahr für Swatch einen Umsatzrückgang von über 3 Prozent, da die Gruppe in den weniger gut laufenden, tieferpreisigen Segmenten stark vertreten sei.

    Sehr gut hätten sich die Ausfuhren nach Asien und da besonders nach China (+81%) entwickelt, schrieb Weber. Ein Ausreisser war Hongkong mit einem Rückgang von 7 Prozent. Dies habe man am Markt jedoch erwartet. Den Uhrenverkäufern in der ehemaligen britischen Kolonie machen die seit Wochen anhaltenden Unruhen zu schaffen.

    Nach Preissegmenten aufgeteilt verweist Patrick Schwendimann auf die nach wie vor rückläufige Entwicklung bei günstigen Uhren (Preise bis 200 Fr.), während die Nachfrage nach teuren Uhren (ab 3'000 Fr.) weiterhin sehr gut sei. Überraschend sei jedoch, dass das zweitoberste Preissegment (500-3'000 Fr.) und das zweitunterste Preissegment (200-500 Fr.) wieder leicht gewachsen seien.

    mk/tt

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  • 20.06.2019 Uhrenexporte klettern im Mai um 11 Prozent in die Höhe

    Betroffene Wertpapiere

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    Uhrenexporte klettern im Mai um 11 Prozent in die Höhe

    20.06.2019 | 08:55:00

    Biel (awp) - Das Geschäft mit Schweizer Uhren läuft. Im Monat Mai sind aus der Schweiz deutlich mehr Uhren ins Ausland exportiert worden als im letzten Jahr. Einer besonders guten Nachfrage erfreuten sich die Zeitmesser in China.

    Insgesamt hat das Exportvolumen gegenüber dem Vorjahr sogar zweistellig zugelegt, was zuletzt vor gut einem Jahr der Fall war. Die Uhrenexporte kletterten nominal um 11,4 Prozent auf 2,04 Milliarden Franken, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH am Donnerstag mitteilte. Real - also um Preiseffekte bereinigt - ergab sich ein Plus von 5,4 Prozent.

    Damit ist die Uhrenbranche nach dem leichten Dämpfer im April auf eindrückliche Art und Weise auf die Wachstumsspur zurückgekehrt. Das Geschäft habe aber auch von einem zusätzlichen Arbeitstag profitiert, relativierte der Verband. Und es seien ausserordentlich viele Wecker und kleine Uhren verschifft worden.

    Ausfuhren legten zu

    Das um Sonderfaktoren bereinigte Wachstum beläuft sich den Angaben zufolge mit 8 bis 9 Prozent gleichwohl auf einem hohen Niveau. Und auch die Bilanz des laufenden Jahres lässt sich sehen. In den ersten fünf Monaten 2019 wurden Uhren im Wert von 8,93 Milliarden Franken exportiert. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 4,1 Prozent.

    Im Mai legten die Ausfuhren in die meisten Länder zu. Am stärksten ins Gewicht fielen die Zuwächse in China (+81%), den USA (+10%), Japan (+40%) oder Singapur (+25%).

    Der wichtigste Markt Hongkong verzeichnete dagegen einen Rückgang von 7 Prozent. Die anhaltenden Unruhen in der ehemaligen britischen Kolonie dürften das Geschäft mit den so wichtigen Touristen vom chinesischen Festland belastet haben.

    mk/kw

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  • 19.06.2019 Markt: Anleger positionieren sich in den technisch überverkauften Swatch-Aktien

    Betroffene Wertpapiere

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    Markt: Anleger positionieren sich in den technisch überverkauften Swatch-Aktien

    19.06.2019 | 10:06:11

    Zürich (awp) - Die Aktien von Swatch erfreuen sich am Mittwoch steigender Beliebtheit und notieren deutlich fester. Damit stemmen sie sich klar gegen den Trend des Gesamtmarkts.

    Die Titel des weltgrössten Uhrenherstellers gehören zu den grössten Gewinnern und legen gegen 9.45 Uhr 2,4 Prozent auf 270,90 Franken zu. Der Leitindex SMI sinkt dagegen um 0,4 Prozent. Zuvor war an Swatch allerdings bisher der allgemeine Aufwärtstrend der Börse mehr als nur spurlos vorbeigegangen, haben die Aktien seit Jahresanfang doch rund fünf Prozent ihres Werts eingebüsst.

    Kursmässig besser geht es dem Rivalen Richemont, dessen Aktien 2019 bislang um rund 30 Prozent zugelegt haben. Aktuell gewinnen sie 0,8 Prozent auf 82,02 Franken.

    Swatch seien technisch überverkauft und reif für eine Erholung, wird am Markt kommentiert. Hinweise wie das Geschäft für die Uhrenfirmen angesichts des Zollstreits der USA mit China läuft, dürften die am (morgigen) Donnerstag erwarteten Schweizer Aussenhandelszahlen geben.

    Sowohl beim Absatz als auch an der Börse spielen für den Uhrenhersteller der nach wie vor ungelöste Handelsstreit zwischen China und den USA und die Proteste in Hongkong eine zentrale Rolle, heisst es denn auch in einer Empfehlung von Leonteq. 2018 steuerte der Grossraum China mehr als 36 Prozent zum Swatch-Konzernumsatz bei.

    Zuletzt hat die Swatch-Aktie zu einer Mini-Erholung angesetzt und den Widerstand bei 270 Franken überwunden. Sollte vor der Veröffentlichung des Halbjahresberichts im Juli das Vertrauen der Investoren zurückkehren, könnte die Aktie über den gleitenden Durchschnitt bei 285 Franken hinaus steigen und danach das 2019er-Top von 322 Franken anpeilen, so das Derivathaus Leonteq.

    "Zunächst gilt es, den Bereich um 250 Franken im Auge zu behalten. Deutlich unter dieses Niveau sollte Swatch nicht fallen. Falls doch, hätte sich die Hoffnung auf einen Rebound wohl bis auf weiteres zerschlagen."

    pre/ys

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  • 11.06.2019 Artisan regt Aufspaltung von ABB an

    Artisan regt Aufspaltung von ABB an

    11.06.2019 | 08:28:03

    Zürich (awp) - David Samra, der Investmentchef des Artisan International Value Fund, hat sich in einem Interview zu seinen Erwartungen für eine Reihe der Schweizer Beteiligungen geäussert. So rechnet er etwa bei ABB nach dem Verkauf der Stromnetzsparte mit einer weitergehenden fundamentalen Neuausrichtung.

    Die Veräusserung der Power Grids ist für Samra nur der erste Schritt. "Nun erwarten wir, dass als nächster Schritt eine weitere Aufteilung von ABB in zwei oder vielleicht sogar drei separate Unternehmen folgt", sagte Samra am Dienstag gegenüber dem Online-Portal "The Market NZZ".

    Am sinnvollsten erscheine ihm eine Aufteilung in die Bereiche Elektrifizierung und Fabrikautomation. Die Aktivitäten im Bereich Automation sollten zusammengehalten werden und das Management sollte dort Prioritäten zu setzen, wo ABB über klare Wettbewerbsvorteile verfüge, so der Investmentchef weiter.

    LafargeHolcim sollte weitere Teile veräussern

    Bei LafargeHolcim hätten die bisherigen Devestitionen bereits einen bedeutenden Beitrag zur Konsolidierung der Bilanz geleistet. "Der CEO sollte noch weitergehen und den Ausstieg aus anderen Regionen erwägen, um die Konzernstruktur zu vereinfachen und die Bilanz zu stärken", sagte Samra.

    Das gelte speziell für Aktivitäten in den aufstrebenden Märkten: in Asien, im Nahen Osten, in Afrika und vielleicht auch für "bestimmte" Aktivitäten in Lateinamerika.

    Zudem äusserte sich der Artisan-Manager zumeist positiv auch zu den Beteiligungen Novartis, Roche, Nestlé, UBS und Richemont.

    Bei ABB hatte Artisan Mitte April die Meldeschwelle von 3 Prozent überschritten und hält den jüngsten Beteiligungsmeldungen zufolge 3,03 Prozent der Aktien. Bei anderen genannten Unternehmen liegt Artisan unter der Meldeschwelle. Auch Panalpina, die derzeit vom dänischen Logistiker DSV übernommen wird, gehörte zu den Top-10-Beteiligungen des Fonds.

    yr/ra

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  • 07.06.2019 Richemont-Kader deckt sich mit Aktien für über 220 Mio Franken ein

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    CieFinRichemont N 85.42 -0.12 -0.14% 89.58 60.44 185'963

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    Richemont-Kader deckt sich mit Aktien für über 220 Mio Franken ein

    07.06.2019 | 15:33:53

    Zürich (awp) - An der Schweizer Börse deckt sich das Top-Kader des Luxusgüterkonzerns Richemont mit Aktien des eigenen Unternehmens ein. Viel spricht dafür, dass es sich beim Käufer um den südafrikanischen Milliardär Johann Rupert handelt. Rupert präsidiert den Richemont-Verwaltungsrat und seine Familie stellt im Aktionariat die Hälfte der Stimmen.

    Zwischen dem 22. und 31. Mai hat ein exekutives Mitglied des Verwaltungsrats, so geht es aus den Meldungen an die Schweizer Börse hervor, gut 3 Millionen Richemont-Aktien im Wert von mehr als 220 Millionen Franken gekauft. Die meisten Transaktionen wurden in den vergangenen drei Tagen gemeldet.

    Für Börsianer liegt es auf der Hand, dass Chairman Johann Rupert hinter diesen Aktienkäufen steckt. Auch für Analyst Jon Cox von Kepler Cheuvreux tragen diese Titelkäufe die Handschrift Ruperts. Nur dieser habe die finanziellen Möglichkeiten, die dieser Grössenordnung Aktien zu kaufen. Cox sieht in den Transaktionen einen wichtigen Vertrauensbeweis Ruperts in die Zukunftsaussichten von Richemont.

    Richemont war bis dato nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

    Der Aktienkurs von Richemont ist seit den ersten Käufen um rund 7 Prozent gestiegen.

    ra/jr

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  • 03.04.2019 Richemont legt neu Angaben zur Umsatzentwicklung im ersten Quartal vor

    Richemont legt neu Angaben zur Umsatzentwicklung im ersten Quartal vor

    03.04.2019 | 17:56:01

    Genf (awp) - Der Luxusgüterkonzern Richemont will künftig jedes Quartal über den Geschäftsgang informieren. Bislang hatten die Anleger jeweils bis in den September auf erste Angaben zum Geschäftsverlauf warten müssen. Neu gibt es bereits im Juli erste Zahlen.

    Richemont werde künftig quartalsweise berichten, teilte der Konzern am Mittwoch in einem kurz gefassten Communiqué mit. Für das kürzlich angelaufene Geschäftsjahr 2019/20 legt Richemont somit bereits am 18. Juli Angaben zur Umsatzentwicklung vor: das sogenannte Trading Update zum ersten Quartal (April-Juni).

    Dagegen verzichtet die Gruppe in Zukunft darauf, im September im Vorfeld der Generalversammlung Angaben zum Umsatz der ersten fünf Monaten zu veröffentlichen. Die Generalversammlung geht in diesem Jahr am 11. September in Genf über die Bühne.

    Später folgt - wie bis anhin Anfang November (8.11.) der Halbjahresbericht mit Kennzahlen zu Umsatz und Ergebnis. Und im Januar wird das Unternehmen dann über die Umsatzentwicklung der ersten neun Monate berichten.

    Bereits am 17. Mai, also in gut anderthalb Monaten, präsentiert Richemont die Resultate des Geschäftsjahres 2018/19.

    mk/uh

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG