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  • 19.03.2019 Uhrenexporte wachsen mit Brexit-Sorgen im Februar

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    Uhrenexporte wachsen mit Brexit-Sorgen im Februar

    19.03.2019 | 13:59:06

    (Zusammenfassung)

    Biel (awp) - Im Monat Februar haben die Schweizer Uhrenexporte zugelegt und damit die hohe Hürde aus dem Vorjahr übersprungen. Überrascht hat der starke Anstieg in Grossbritannien, wo sich die Uhrenverkäufer aus Sorge vor einem ungeordneten Brexit mit Uhren eingedeckt haben.

    Der Export von Schweizer Uhren hat nach dem Rückgang im Dezember und dem verhaltenen Jahresstart im Januar an Fahrt gewonnen. Im Februar stieg das Volumen der Uhrenexporte gemäss der am Dienstag veröffentlichten Statistik des Schweizerischen Uhrenverbands (FH) nominal um 3,4 Prozent auf 1,76 Milliarden Franken.

    Damit ist der Branche der Start ins neue Jahr geglückt, nachdem die Uhrenexporte bereits im Januar entgegen den Erwartungen leicht zulegen konnten. Und das war nicht einfach, schliesslich lag die Latte sowohl im Januar als auch im Februar mit den im Vorjahr erzielten zweistelligen Wachstumsraten sehr hoch.

    Sorgen vor Brexit-Chaos

    Die treibende Kraft des Aufschwungs im Februar war überraschenderweise Grossbritannien. Dort hat sich das Exportvolumen auf 127 Millionen Franken mehr als verdoppelt. Beim Uhrenverband glaubt man, dass sich britische Uhrengeschäfte auf einen möglichen ungeordneten Austritt der Insel aus der EU vorbereiten und allfälligen Problemen am Zoll vorbeugen.

    Grossbritannien rückte aufgrund der "Brexit-Hamsterkäufe" in der Rangliste der wichtigsten Exportmärkte für Schweizer Uhrenhersteller um einen Rang auf den vierten Platz vor. Der drittgrösste Markt China fand derweil nach zwei Monaten mit sinkenden Raten in die Wachstumsspur zurück und das Exportvolumen zog um 15 Prozent an. Zweistelliges Wachstum erreichten auch Japan und Singapur.

    Dagegen wurde in den beiden grössten Absatzmärkten Hongkong und USA die jeweils hohe Vergleichsbasis nicht übertroffen: Nach Hongkong wurden in Franken gerechnet 3,8 Prozent weniger verschifft, für die USA resultierte gar ein Minus von 6,6 Prozent.

    Grosse Nachfrage nach teuren Uhren

    Ein Blick auf die Entwicklungen der verschiedenen Preiskategorien zeigt, dass sich teure Schweizer Uhren im Ausland nach wie vor einer grossen Beliebtheit erfreuen. Die Zeitmesser mit einem Exportwert von über 3'000 Franken legten im Volumen um 7,5 Prozent zu. Dieser Trend sei seit beinahe zwei Jahren ungebrochen,

    Schwach schnitten erneut Uhren mit einem Exportpreis von unter 200 Franken ab. In Franken sank das Exportvolumen bei den günstigsten Uhren um 15 Prozent. In den beiden mittleren Preissegmenten waren die Veränderungen nicht allzu stark.

    In Stückzahlen gerechnet wurden 8,6 Prozent weniger Uhren ins Ausland exportiert. Das ist Ausdruck der entgegengesetzten Entwicklung bei den teuersten und den günstigsten Uhren.

    Anleger kaufen zu

    Die besser als erwartet ausgefallene Februar-Statistik treibt die Kurse der Uhrenaktien in die Höhe. Schliesslich hatten Analysten nicht mit einem Exportanstieg, sondern vielmehr mit einem Rückgang gerechnet.

    Bis am frühen Nachmittag rücken die Titel der Swatch Group um 3,7 Prozent zurück über die Schwelle von 300 Franken vor und die Papiere der Genfer Luxusgruppe Richemont gewinnen gut 2 Prozent. Mit Zurückhaltung wurden dagegen die in der vergangenen Woche von Swatch-Chef Nick Hayek gewohnt optimistischen Aussagen zum Geschäftsverlauf seiner Gruppe aufgenommen.

    Hayek beteuerte am Donnerstag an der Bilanzmedienkonferenz, dass Swatch gut ins Jahr 2019 gestartet sei und sich die Uhren in Märkten wie China, den USA, Grossbritannien oder der Schweiz einer "sehr guten" Nachfrage erfreuten. Zugleich warnte er davor, den Exportdaten der Zollverwaltung zu grosse Bedeutung beizumessen. Den sie zeigten nicht auf, wieviele Uhren tatsächlich verkauft werden.

    mk/tt

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  • 19.03.2019 Swatch- und Richemont-Titel nach Exportdaten im Plus

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    Swatch- und Richemont-Titel nach Exportdaten im Plus

    19.03.2019 | 09:56:26

    Zürich (awp) - Die Aktien der Schmuck- und Uhrengruppen Swatch und Richemont sind am Dienstag mit Kursgewinnen in den Handel gestartet und führen bei den Schweizer Blue Chips die Gewinner an. Getragen werden die Titel von überraschend gut ausgefallenen Exportdaten.

    Bis um 09.30 Uhr rücken die Papiere der Swatch Group um 1,4 Prozent auf 294 Franken und jene des Genfer Kontrahenten Richemont um 1,5 Prozent auf 73,26 Franken vor. Der Gesamtmarkt (SMI) liegt derweil mit 0,28 Prozent im Plus.

    Im Februar sind die Schweizer Uhrenexporte trotz einer hohen Vorjahresbasis um 3,4 Prozent angestiegen. Analysten hatten im Vorfeld mit einer stabilen oder gar rückläufigen Entwicklung gerechnet.

    Eine positive Überraschung sei der starke Anstieg des Exportvolumens nach Grossbritannien gewesen, meint René Weber von der Bank Vontobel. Das sei mit der Sorge vor einem ungeordneten Brexit zu erklären. Ohne Grossbritannien wären die Exporte um 0,7 Prozent gewachsen. Positiv sei auch die Entwicklung in China zu werten.

    Das Wachstum habe nur in den oberen Preissegmenten stattgefunden, wogegen sich die Exporte von günstigeren Uhren stark rückläufig waren, blickt ZKB-Analyst Patrik Schwendimann auf die Entwicklung in den verschiedenen Preisklassen. Eine Folge daraus sei der enttäuschende Rückgang um 8,6 Prozent der Stückzahlen.

    Vor allem Swatch ist im tiefen und mittleren Preissegment verankert, während Richemont mit Marken wie Cartier, Piaget oder IWC das Luxussegment bedient.

    mk/rw

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  • 19.03.2019 Uhrenexporte steigen im Februar dank Bestellungen aus Grossbritannien

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    Uhrenexporte steigen im Februar dank Bestellungen aus Grossbritannien

    19.03.2019 | 09:10:00

    Biel (awp) - Die Schweizer Uhrenexporte haben im Februar getragen von den Absatzentwicklungen in China und Grossbritannien die hohe Hürde aus dem Vorjahr übersprungen. Das Exportvolumen stieg nominal um 3,4 Prozent auf 1,76 Milliarden Franken, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH am Dienstag mitteilte. Analysten hatten demgegenüber mit einem leichten Rückgang gerechnet.

    Damit ist der Branche der Start ins neue Jahr geglückt, nachdem die Uhrenexporte bereits im Januar entgegen den Erwartungen leicht zulegen konnten. Dabei gilt es zu bedenken, dass die Exporte zu Beginn des Jahres 2018 sehr stark angezogen hatten. In den Monaten Januar und Februar 2018 wuchsen die Ausfuhren mit jeweils zweistelligen Prozentraten.

    Nach Absatzmärkten betrachtet haben sich die Uhrenexporte im Berichtsmonat sehr unterschiedlich entwickelt. In den beiden grössten Märkten Hongkong und USA seien sie aufgrund der hohen Vergleichsbasis um 3,8 beziehungsweise 6,6 Prozent zurückgegangen, hielt der Verband fest.

    Die treibende Kraft des Aufschwungs im Februar war überraschenderweise Grossbritannien, wo sich viele Händler aufgrund der Sorge vor einem ungeordneten Austritt aus der EU mit Uhren eingedeckt hätten, hiess es. Der drittgrösste Markt China fand derweil nach zwei Monaten mit sinkenden Raten in die Wachstumsspur zurück und das Exportvolumen zog um 15 Prozent an. Weiterhin stark entwickelt sich der Absatz in Japan (+19%).

    Bei den Preiskategorien schnitten Uhren unter einem Exportwert von 200 Franken wiederum schwach ab. In Franken sank das Exportvolumen bei den günstigsten Uhren um 15 Prozent. Auf der Gegenseite erfreuen sich teure Schweizer Uhren nach wie vor weltweit grosser Beliebtheit. Die Zeitmesser mit einem Exportwert von über 3'000 Franken legten im Volumen um 7,5 Prozent zu.

    mk/jr

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  • 25.02.2019 Swatch- und Richemont-Aktien stark - Hoffnung auf Beilegung des Handelsstreits

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    Swatch- und Richemont-Aktien stark - Hoffnung auf Beilegung des Handelsstreits

    25.02.2019 | 10:34:11

    Zürich (awp) - Die Aktien der Uhren- und Schmuckkonzerne Swatch und Richemont sind am Montag mit steigenden Kursen in die neue Börsenwoche gestartet. Die Aussicht auf ein möglicherweise baldiges Ende des Handelsstreits zwischen den USA und China geben den Papieren Auftrieb. Die Kauflust chinesischer Konsumenten ist für die Luxusgüterbranche entscheidend, wenn es um den Erfolg geht.

    Nebst der Entspannung im Handelsstreit dürften Swatch und Richemont auch von einer Höherstufung des Luxusgütersektors durch die UBS auf "Overweight" profitieren, wie es im Handel heisst. Die Inhaberaktien der Swatch Group rücken bis um 10 Uhr um 2,7 Prozent auf 291,80 Franken vor, während Richemont 2,5 Prozent auf 76,18 Franken gewinnen. Der Gesamtmarkt avanciert gemessen am SMI mit 0,2 Prozent.

    China ist für Swatch und Richemont der wichtigste Absatzmarkt. Schätzungen zufolge erzielen die Bieler rund die Hälfte ihres Umsatzes mit chinesischen Kunden, beim Genfer Luxusgüterkonzern dürften es an die 40 Prozent sein. Chinesen kaufen Schmuck und Uhren nicht nur im eigenen Land, sondern vor allem auch auf Reisen durch Europa oder ins Shopping-Mekka Hongkong. Das Label Swiss Made geniesst dabei einen hohen Stellenwert.

    Alles was die Kauflust der Chinesen belasten könnte, ist somit gleichzeig ein Risiko für Schweizer Uhrenhersteller. Analysten und Händler sehen den Handelsstreit zwischen den USA und China als ein solches. Derzeit führen die beiden Parteien Gespräche, um den Streit beizulegen. Das angekündigte Treffen Donald Trumps mit seinem chinesischen Amtskollegen im März spreche dafür, dass es beide Seiten jetzt wirklich ernst meinten, hofft ein Händler.

    Denn die Zeit drängt: Die USA haben bis am 1. März eine Frist gesetzt. Bis dahin soll geprüft werden, ob allenfalls Zölle auf ausgewählten chinesischen Importwarten erhöht werden. Immerhin hätten die Fortschritte in den Gesprächen Donald Trump dazu bewogen, die Frist für die Zollerhöhung allenfalls nach hinten zu schieben, sieht ein Händler Anzeigen einer Entspannung.

    Allgemein bleibt die Lage für die Uhrenbranche jedoch angespannt. René Weber von der Bank Vontobel geht in seinem jüngsten Bericht davon aus, dass sich das Wachstum der Uhrenexporte im laufenden Jahr weiter abschwächen dürfte. Die Vergleichsbasis aus dem Vorjahr liege für die ersten Monate des Jahres auf einem hohen Niveau.

    Für die Swatch Group belässt Weber seine Einschätzung auf "Hold". Der Aktie fehlten positive Impulsgeber, glaubt er. Im Gegensatz dazu könne das hochmargige Schmuckgeschäft von Richemont weiterhin stark zulegen, und auch im Uhrensegment sei für die teuren Produkte Besserung in Sicht. Die Richemont-Aktie wird von der Bank Vontobel denn auch weiterhin "Kauf" empfohlen.

    mk/uh

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  • 19.02.2019 Uhrenhersteller starten mit leichtem Exportplus ins neue Jahr

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    Uhrenhersteller starten mit leichtem Exportplus ins neue Jahr

    19.02.2019 | 17:50:22

    (Zusammenfassung mit Aktienschlusskursen von Swatch und Richemont ergänzt)

    Biel (awp) - Die Schweizer Uhrenhersteller haben zu Beginn des neuen Jahres nur unwesentlich mehr Zeitmesser ins Ausland exportiert als vor einem Jahr. Das überrascht kaum, da die Latte hoch lag. Besonders deutlich zeigt sich dies in China.

    Insgesamt haben die Uhrenexporte im Januar nominal um 0,2 Prozent auf 1,62 Milliarden Franken zugelegt, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH am Dienstag mitteilte. Nach dem Rückgang im Dezember habe sich die Lage damit stabilisiert, hiess es.

    Analysten gingen gar von einem Rückgang der Uhrenexporte aus. Der Grund sind die guten Resultate des Vorjahres. Im Januar 2017 waren die Exporte um rund 13 Prozent in die Höhe geklettert. Die ungünstigen Basiseffekte dürften die Exportzahlen im ersten Halbjahr 2019 weiter beeinträchtigen, glaubt man beim Uhrenverband.

    Rückgang in China

    Das Geschäft im wichtigsten Absatzmarkt für die Schweizer Uhrenindustrie, Hongkong, hat sich im Januar gut entwickelt. In die ehemalige britische Kolonie wurden Uhren im Wert von 245 Millionen Franken exportiert, das ist ein Plus von beinahe 2 Prozent. Hongkong macht einen Anteil von 15 Prozent an den gesamten Uhrenexporten aus.

    Die USA als zweitgrösster Markt verzeichneten gar ein Plus von 9 Prozent. Deutlich rückläufig waren hingegen die Ausfuhren nach China, die um 15 Prozent zurückfielen. Im Vorjahr hatte bei China jedoch ein Plus von 44 Prozent und somit ein hoher Basiseffekt für den diesjährigen Januar resultiert.

    Die grössten Wachstumsraten verzeichneten Japan (+29%) und Grossbritannien (+24%). Die beiden europäischen Länder Frankreich (-12%) und Italien (-16%) mussten sehr deutliche Rückgänge hinnehmen.

    Teure Uhren sind gefragt

    Einer guten Nachfrage erfreuten sich nur teure Uhren. In der obersten Preisklasse mit Uhren zu Preisen ab 3'000 Franken nahmen die Exporte sowohl in Stück als auch in Franken gemessen zu. Die Entwicklung in den drei übrigen Preiskategorien fiel dagegen enttäuschend aus. Besonders schwach schnitten Uhren unter einem Exportwert von 500 Franken ab.

    Die Aktien der grössten Uhrenhersteller Swatch und Richemont haben unterschiedlich auf die Exportdaten reagiert. Swatch büssten am Ende 1,3 Prozent, Richemont gaben lediglich um 0,1 Prozent nach. Swatch litten den Analysten zufolge darunter, dass die unteren Preissegmente sich schwach entwickelten hätten. Die Richemont-Marken verkaufen in erster Linie teure Uhren.

    Steigende Exporte und Importe

    Der Schweizer Aussenhandel als Ganzes ist mit positiven Vorzeichen in das neue Jahr gestartet. Gemäss den Angaben der Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) stiegen die Exporte im Januar saisonbereinigt verglichen mit dem Vormonat um 1,1 Prozent auf 18,86 Milliarden Franken. Die Importe legten gar um 3,4 Prozent auf 17,47 Milliarden zu. In der Handelsbilanz ergibt sich damit ein Überschuss von 1,39 Milliarden.

    Der Trend zeige bei den Ausfuhren seit Oktober 2018 aufwärts, auch wenn die Werte im Dezember noch deutlich rückläufig waren, hielt die EZV fest. Die Importe erreichten derweil wieder das Niveau von Mitte letzten Jahres.

    Das Exportwachstum sei breit abgestützt, hiess es. Im Januar verzeichneten nebst den Uhren auch die Lieferungen von Maschinen und Elektronik, jene von chemisch-pharmazeutischen Produkten oder von Präzisionsinstrumenten ein Plus.

    Ein differenziertes Bild zeigte sich hinsichtlich der drei Hauptmärkte: Während die Exporte Richtung Asien - nach dem kräftigen Minus um 7 Prozent im Dezember 2018 - um hohe 9,3 Prozent zulegten, verringerten sich die Ausfuhren nach Europa um 1,3 Prozent und jene nach Nordamerika um 3,2 Prozent.

    uh/rw/mk

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  • 19.02.2019 Uhrenhersteller starten mit leichtem Exportplus ins neue Jahr

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    Uhrenhersteller starten mit leichtem Exportplus ins neue Jahr

    19.02.2019 | 12:55:26

    (Zusammenfassung)

    Biel (awp) - Die Schweizer Uhrenhersteller haben zu Beginn des neuen Jahres nur unwesentlich mehr Zeitmesser ins Ausland exportiert als vor einem Jahr. Das überrascht kaum, da die Latte hoch lag. Besonders deutlich zeigt sich dies in China.

    Insgesamt haben die Uhrenexporte im Januar nominal um 0,2 Prozent auf 1,62 Milliarden Franken zugelegt, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH am Dienstag mitteilte. Nach dem Rückgang im Dezember habe sich die Lage damit stabilisiert, hiess es.

    Analysten gingen gar von einem Rückgang der Uhrenexporte aus. Der Grund sind die guten Resultate des Vorjahres. Im Januar 2017 waren die Exporte um rund 13 Prozent in die Höhe geklettert. Die ungünstigen Basiseffekte dürften die Exportzahlen im ersten Halbjahr 2019 weiter beeinträchtigen, glaubt man beim Uhrenverband.

    Rückgang in China

    Das Geschäft im wichtigsten Absatzmarkt für die Schweizer Uhrenindustrie, Hongkong, hat sich im Januar gut entwickelt. In die ehemalige britische Kolonie wurden Uhren im Wert von 245 Millionen Franken exportiert, das ist ein Plus von beinahe 2 Prozent. Hongkong macht einen Anteil von 15 Prozent an den gesamten Uhrenexporten aus.

    Die USA als zweitgrösster Markt verzeichneten gar ein Plus von 9 Prozent. Deutlich rückläufig waren hingegen die Ausfuhren nach China, die um 15 Prozent zurückfielen. Im Vorjahr hatte bei China jedoch ein Plus von 44 Prozent und somit ein hoher Basiseffekt für den diesjährigen Januar resultiert.

    Die grössten Wachstumsraten verzeichneten Japan (+29%) und Grossbritannien (+24%). Die beiden europäischen Länder Frankreich (-12%) und Italien (-16%) mussten sehr deutliche Rückgänge hinnehmen.

    Teure Uhren sind gefragt

    Einer guten Nachfrage erfreuten sich nur teure Uhren. In der obersten Preisklasse mit Uhren zu Preisen ab 3'000 Franken nahmen die Exporte sowohl in Stück als auch in Franken gemessen zu. Die Entwicklung in den drei übrigen Preiskategorien fiel dagegen enttäuschend aus. Besonders schwach schnitten Uhren unter einem Exportwert von 500 Franken ab.

    Die Aktien der grössten Uhrenhersteller Swatch und Richemont haben am Dienstag kaum auf die Exportdaten reagiert. Bis am Mittag verlieren Swatch mit -0,7 Prozent und Richemont mit -0,4 Prozent nur geringfügig mehr an Wert als der Gesamtmarkt. Swatch leiden Analysten zufolge darunter, dass die unteren Preissegmente sich schwach entwickelten hätten.

    Steigende Exporte und Importe

    Der Schweizer Aussenhandel als Ganzes ist mit positiven Vorzeichen in das neue Jahr gestartet. Gemäss den Angaben der Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) stiegen die Exporte im Januar saisonbereinigt verglichen mit dem Vormonat um 1,1 Prozent auf 18,86 Milliarden Franken. Die Importe legten gar um 3,4 Prozent auf 17,47 Milliarden zu. In der Handelsbilanz ergibt sich damit ein Überschuss von 1,39 Milliarden.

    Der Trend zeige bei den Ausfuhren seit Oktober 2018 aufwärts, auch wenn die Werte im Dezember noch deutlich rückläufig waren, hielt die EZV fest. Die Importe erreichten derweil wieder das Niveau von Mitte letzten Jahres.

    Das Exportwachstum sei breit abgestützt, hiess es. Im Januar verzeichneten nebst den Uhren auch die Lieferungen von Maschinen und Elektronik, jene von chemisch-pharmazeutischen Produkten oder von Präzisionsinstrumenten ein Plus.

    Ein differenziertes Bild zeigte sich hinsichtlich der drei Hauptmärkte: Während die Exporte Richtung Asien - nach dem kräftigen Minus um 7 Prozent im Dezember 2018 - um hohe 9,3 Prozent zulegten, verringerten sich die Ausfuhren nach Europa um 1,3 Prozent und jene nach Nordamerika um 3,2 Prozent.

    uh/rw/mk

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  • 19.02.2019 Uhrenexporte zu Jahresbeginn mit ganz leichtem Plus - Rückgang nach China

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    Uhrenexporte zu Jahresbeginn mit ganz leichtem Plus - Rückgang nach China

    19.02.2019 | 09:08:02

    Biel (awp) - Die Schweizer Uhrenexporte sind verhalten ins neue Jahr gestartet. Das Exportvolumen stieg gegenüber der Vorjahresperiode nominal um 0,2 Prozent auf 1,62 Milliarden Franken, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH am Dienstag mitteilte. Die Resultate in den ersten Monaten 2018 seien besonders stark gewesen (Januar +12,6%); der ungünstige Basiseffekt werde die Exportzahlen daher im ersten Halbjahr 2019 weiter beeinträchtigen.

    Das Wachstum nach Hongkong, dem wichtigsten Absatzmarkt, lag bei 1,9 Prozent auf 245,2 Millionen Franken, der Anteil erreichte damit 15,2 Prozent der gesamten Exporte. Die USA als zweitgrösster Markt verzeichneten ein Plus von 9,1 Prozent auf 178,1 Millionen Franken mit einem Anteil von 11,0 Prozent. Deutlich rückläufig waren die Ausfuhren nach China mit -14,8 Prozent auf 150,6 Millionen Franken, der Anteil betrug damit noch 9,3 Prozent. Im Vorjahr hatte bei China allerdings ein Plus von 44 Prozent und somit ein hoher Basiseffekt für den diesjährigen Januar resultiert.

    Die grössten Wachstumsraten verzeichneten Japan (+28,8%) und Grossbritannien (+23,6%). Die beiden europäischen Länder Frankreich (-11,5%) und Italien (-15,6%) mussten sehr deutliche Rückgänge hinnehmen.

    Bei den Preiskategorien schnitten Uhren unter einem Exportwert von 500 Franken am schwächsten ab. Sowohl wertmässig wie auch in Bezug auf Volumen gab es einen substantiellen Rückgang. Einen guten Monat hatten derweil die Uhren der obersten Preisklasse (ab 3000 Fr.).

    uh/rw

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  • 13.02.2019 Luxusgüteraktien Swatch und Richemont profitieren von China-Hoffnungen

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    Luxusgüteraktien Swatch und Richemont profitieren von China-Hoffnungen

    13.02.2019 | 10:07:00

    Zürich (awp) - Die Aktien der beiden Luxusgüterkonzerne Swatch und Richemont legen am Mittwoch in einem freundlichen Gesamtmarkt klar zu und belegen die Spitzenplätze im SMI. Die Titel profitieren überdurchschnittlich von den Hoffnungen auf einen baldigen Durchbruch im Handelsstreit zwischen den USA und China, da China einer der wichtigsten Märkte für die beiden Unternehmen ist.

    Um 09.55 Uhr stehen Richemont 2,5 Prozent höher bei 71,62 Franken und Swatch 2,2 Prozent bei 290,30 Franken, dies bei ordentlichen Handelsvolumina. Der Gesamtmarkt (SMI) legt gleichzeitig 0,26 Prozent zu.

    Die weltweit gute Stimmung wird in Marktkreisen insbesondere mit den steigenden Erfolgsaussichten im Disput zwischen den USA und China begründet. Derzeit ist eine US-Delegation in Peking gemeinsam mit chinesischen Kollegen daran, den Handelskonflikt zwischen den beiden Ländern beizulegen. Am Donnerstag soll dann der US-Finanzminister Steven Mnuchin dazustossen, womit die Verhandlungsrunde hochrangig wird. Präsident Donald Trump hatte zuletzt Bereitschaft signalisiert, die Frist für neue Zölle bei einem bevorstehenden Verhandlungserfolg über den 1. März hinaus zu verschieben.

    Unternehmen mit einem wichtigen Standbein in China erhalten von diesem Hoffnungsschimmer am meisten Rückenwind. Swatch und Richemont werden zudem weiterhin gestützt von den am Vortag präsentierten Zahlen des französischen Luxusgüterkonzerns Kering, welcher gemäss Analysten im vierten Quartal insbesondere in China besser abgeschnitten hat als befürchtet.

    cf/pre

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  • 29.01.2019 Uhrenexporte sinken im Dezember, klettern im Gesamtjahr jedoch über 20-Mrd-Marke

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    Uhrenexporte sinken im Dezember, klettern im Gesamtjahr jedoch über 20-Mrd-Marke

    29.01.2019 | 12:42:58

    (Meldung ausgebaut)

    Biel (awp) - Das Jahr 2018 war ein gutes Jahr für die Schweizer Uhrenindustrie. Getrieben von der Konsumlust in China kletterten die Uhrenexporte zurück über die 20-Milliardenschwelle. Allerdings verlor das Geschäft gegen Jahresende hin an Schwung. Die Sorge vor einer weiteren Abschwächung im neu angelaufenen Jahr lastet an der Börse weiterhin schwer auf den Aktienkursen von Swatch und Richemont.

    Im Monat Dezember allein betrachtet haben die Schweizer Uhrenhersteller weniger Zeitmesser ins Ausland verkauft. Die Uhrenexporte gingen verglichen mit dem Vorjahresmonat um 2,8 Prozent auf 1,63 Milliarden Franken zurück, wie der Schweizerische Uhrenverband (FH) am Dienstag mitteilte. Neben dem Einbruch im September (-6,9%) war dies der einzige Rückgang auf Monatsbasis im gesamten vergangenen Jahr. Doch auch der November zählte mit einem Plus von knapp 4 Prozent zu den schwächeren Monaten.

    Ansonsten war 2018 stark von der guten Nachfrage nach Uhren aus Asien und zweistelligen Wachstumsraten in der ersten Jahreshälfte geprägt. Insgesamt wurden im Gesamtjahr Schweizer Uhren im Gegenwert von 21,2 Milliarden Franken exportiert. Das sind 6,3 Prozent mehr als noch 2017. Der Rekord von 22,3 Milliarden aus dem Jahr 2014 wurde allerdings bei weitem nicht erreicht.

    Wachstum in China schwächt sich ab

    Blickt man auf die Weltkarte, dann zeigt sich gut, woher das Wachstum des vergangenen Jahres stammt. Einen starken Anstieg von 19 Prozent auf 3 Milliarden Franken erfuhren die Uhrenexporte nach Hongkong, dem mit Abstand wichtigsten Markt für die Branche. Hongkong gilt als Drehscheibe für den Verkauf von Uhren und wird Jahr für Jahr von Heerscharen chinesischer Shopping-Touristen besucht. Kräftig zulegen konnten auch Märkte wie Südkorea (+26%), Australien (+20%) oder Katar (+53%).

    Chinesen kaufen ihre Uhren vermehrt auch in ihrem Heimatland. Das ist Ausdruck der vor einiger Zeit von der chinesischen Regierung eingeleiteten Massnahmen wie etwa Einfuhrbeschränkungen am Zoll. 2018 haben die Schweizer Uhrenhersteller mit 1,72 Milliarden Franken 12 Prozent mehr ins Reich der Mitte exportiert. Das Wachstum hat sich jedoch im Jahresverlauf spürbar abgeschwächt. Das zeigt etwa der Rückgang von 10 Prozent im Dezember.

    Auch in Japan gibt es Anzeichen einer Wachstumsverlangsamung (Dez: -1,7%: 2018: +9,1%). Nach wie vor gut läuft das Geschäft in den USA, wohin die Uhrenexporte im Dezember um rund 8 Prozent und im Gesamtjahr um ebenso viel zunahmen.

    Die Region Europa erlebte im letzten Monat des Jahres - angeführt von Ländern wie Frankreich, Italien und Spanien - einen Rückgang um 5,4 Prozent; immerhin fiel dieser im Gesamtjahr mit 2,9 Prozent etwas geringer aus. Mitte Januar wies der Genfer Konzern Richemont bei der Vorlage von Zahlen daraufhin, dass die Luxusgüter-Läden in Paris im Schlussquartal während der Gelbwesten-Unruhen an sechs aufeinanderfolgenden Samstagen geschlossen werden mussten.

    Aktien unter Druck

    An der Börse geben die Aktien von Swatch und Richemont am Dienstag bis um 11.20 Uhr um 2,7 Prozent beziehungsweise 1,7 Prozent nach und liegen damit bei den Schweizer Blue Chips am Tabellenende. Der Gesamtmarkt gewinnt gemessen am SMI gar 0,6 Prozent.

    Seit September zeigen sich bei den Uhrenexporten "deutliche Bremsspuren", schreibt Patrik Schwendimann von der ZKB in seinem Kommentar. Dabei hätten sich im Dezember auch die teuren Uhren aus dem obersten und dem zweitobersten rückläufig entwickelt. Sie waren während des Jahres der Garant für das Branchenwachstum.

    mk/uh

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  • 29.01.2019 Richemont- und Swatch-Aktien nach Zahlen zu Uhrenexporten deutlich schwächer

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    Richemont- und Swatch-Aktien nach Zahlen zu Uhrenexporten deutlich schwächer

    29.01.2019 | 09:25:37

    Zürich (awp) - Die Aktien des Uhren- und Schmuckhersteller Richemont notieren am Dienstag im frühen Handel klar schwächer. Die neusten Zahlen des Schweizerischen Uhrenverbands (FH) für den Dezember bestätigen laut Analysten das langsamere Wachstum der Branche. Die Titel des Richemont-Konkurrenten Swatch büssen derweil noch stärker ein.

    Die Aktien von Richemont verlieren in einem richtungslosen Gesamtmarkt (SMI: +0,07% SLI -0,14%) knapp 2,3 Prozent an Wert. Um 09.20 Uhr steht der Kurs bei 67,58 Franken. Die Titel des Branchennachbars Swatch büssen mit gut -3,5 Prozent noch stärker ein.

    Über das Gesamtjahr 2018 gesehen exportierten die Schweizer Uhrenhersteller zwar rund 6,3 Prozent mehr. Seit September zeichnen sich aber laut der ZKB "deutliche Bremsspuren" ab. Damals schlug ein Minus von 6,9 Prozent zu Buche und im Dezember waren es nun 2,8 Prozent weniger Exporte.

    Damit habe sich die Wachstumsverlangsamung in China, die während des Jahres 2018 zu sehen war, fortgesetzt, teilte der Uhrenverband weiter mit. Zudem habe das geringere Wachstum nun auch das zuvor noch gut laufende oberste Preissegment erfasst, ergänzten die Analysten der ZKB. Angesichts der Risiken, die das verlangsamte Wachstum mit sich bringe, seien die Titel von Richemont nun "stattlich" bewertet, so das Fazit.

    sta/ra

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  • 29.01.2019 Uhrenexporte sinken im Dezember, legen im Gesamtjahr jedoch um 6,3% zu

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    Uhrenexporte sinken im Dezember, legen im Gesamtjahr jedoch um 6,3% zu

    29.01.2019 | 08:44:14

    Biel (awp) - Die Schweizer Uhrenhersteller haben im Monat Dezember weniger Zeitmesser ins Ausland verkauft. Neben einem Einbruch im September war dies jedoch der einzige monatliche Rückgang bei den Uhrenexporte im gesamten vergangenen Jahr. Entsprechend resultiere für 2018 ein deutliches Wachstum, wie der Schweizerische Uhrenverband (FH) am Dienstag schreibt.

    Im Berichtsmonat Dezember sind die Uhrenexporte um 2,8 Prozent auf 1,63 Milliarden Franken zurückgegangen. Dies, nachdem die Ausfuhren zuvor in den Monaten November um knapp 4 Prozent und im Oktober gar um 7,2 Prozent zugelegt hatten. Schwach hatten sie sich im September (-6,9%) entwickelt.

    Im Gesamtjahr 2018 wurden Schweizer Uhren im Gegenwert von 21,2 Milliarden Franken exportiert. Das sind 6,3 Prozent mehr als noch 2017, doch der Rekord von 22,3 Milliarden aus dem Jahr 2014 wurde verfehlt.

    Im Berichtsmonat Dezember entwickelte sich der Absatz in die drei wichtigsten Märkte für die Schweizer Uhrenindustrie unterschiedlich: Nach Hongkong wurde mit 234,8 Millionen Franken nur 0,5 Prozent mehr exportiert, dagegen legten die Ausfuhren in die USA um 7,9 Prozent auf 174,9 Millionen zu. In China resultierte in der Exportstatistik ein Minus von 10 Prozent auf 141,1 Millionen Franken

    Damit habe sich die Wachstumsverlangsamung in China, die während des Jahres 2018 zu sehen war, fortgesetzt, teilte der Verband weiter mit. Auf das Gesamtjahr betrachtet resultierte dennoch ein Plus der Uhrenexporte ins Reich der Mitte im Umfang von 12 Prozent. In Hongkong führte die Markterholung gar zu einem Plus von 19 Prozent.

    mk/ra

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  • 18.01.2019 Genfer Uhrensalon schliesst die Tore mit neuem Besucherrekord

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Genfer Uhrensalon schliesst die Tore mit neuem Besucherrekord

    18.01.2019 | 08:34:00

    Genf (awp) - Der Genfer Uhrensalon SIHH hat am gestrigen Donnerstag die Tore mit einem Besucherrekord geschlossen. Die 29. Ausgabe besuchten insgesamt mehr als 23'000 Gäste, wie es in einer Medienmitteilung des Veranstalters dazu heisst. Das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahr.

    In Genf präsentierten vom Montag bis am Donnerstag 35 Aussteller, angeführt von Marken aus dem Richemont-Konzern wie Cartier, Piaget oder IWC, ihre Kollektionen und Neuheiten den Kunden, Journalisten und Interessierten. Damit lief die Messe neu nur noch an vier anstatt wie bis anhin an fünf Tagen.

    Während der Grossteil des SIHH nur auf Einladung besucht werden kann, wurde für den Donnerstagnachmittag auch in diesem Jahr eine beschränkte Anzahl Tickets für Interessierte und Uhrenfans angeboten. Die 3'000 Tickets seien alle verkauft worden. Journalisten nahmen 1'400 teil.

    Neues Messedatum

    Im kommenden Jahr wird die Genfer Uhrenmesse nicht mehr im Januar, sondern vom 26. bis 29. April stattfinden. Sie wird unmittelbar vor dem Basler Pendant, der Baselworld, durchgeführt, die von Ende März auf Anfang Mai verschoben wird. Die Organisatoren wollen damit die Attraktivität der Messen steigern, insbesondere für Besucher aus dem Ausland.

    Im Jahr 2020 werden sich mit Audemars Piguet und Richard Mille zwei wichtige Aussteller vom SIHH zurückziehen. In Basel ist der Aderlass ebenfalls einschneidend. Dort werden bereits in der diesjährigen Ausgabe vom 21. bis 26. März die Marken des wichtigsten Ausstellers, der Swatch Group, sowie die etwas kleineren Uhrenmarken Raymond Weil und Corum nicht mehr teilnehmen.

    Die Uhrenmarken, die sich von den Messen abwenden, suchen nach anderen Wegen, um den Kontakt mit den Händlern zu pflegen. Swatch hat beispielsweise angekündigt, exklusiv mit den eigenen Händlern eine Parallelveranstaltung durchzuführen.

    mk/tt

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  • 15.01.2019 Uhrenverbandspräsident rechnet 2019 mit weiterem Wachstum

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    CieFinRichemont N 69.98 -0.62 -0.88% 99.02 60.44 138'501

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    Uhrenverbandspräsident rechnet 2019 mit weiterem Wachstum

    15.01.2019 | 16:49:12

    Genf (awp) - Die Schweizer Uhrenindustrie blickt auf ein gutes Jahr 2018 zurück. Die asiatischen Märkte haben sich erholt und auch das Geschäft in den USA lief gut. Jean-Daniel Pasche, Präsident des Schweizerischen Uhrenverbands (FH), geht für 2019 von weiterem Wachstum aus, wie er im Gespräch mit AWP erklärte. Das Marktumfeld bleibt allerdings von politischen und konjunkturellen Unsicherheiten belastet.

    "Im Jahr 2018 haben die Schweizer Uhrenexporte nach elf Monaten verglichen mit dem Vorjahr um 7 Prozent zugelegt und ich bin zuversichtlich, dass wir auch in der gesamten 2018er-Statistik ein gutes Wachstum sehen werden", sagte Pasche am Montag gegenüber AWP. Die Zahlen für das Gesamtjahr werden am 29. Januar publiziert.

    Nicht nur die Nachfrage in Festlandchina und Hongkong habe sich gut entwickelt, so Pasche. Auch in andere Länder Asiens wie Südkorea oder Japan sowie in die USA seien deutlich mehr Schweizer Zeitmesser exportiert worden als noch 2017.

    Nachlassende Dynamik

    Gegen Ende des Jahres hat die Wachstumsdynamik in der Exportstatistik jedoch etwas nachgelassen. Das zeigte sich auch in den am vergangenen Freitag vom Genfer Luxusgüterkonzern Richemont vorgelegten Umsatzzahlen zum Schlussquartal. Richemont begründete die tieferen Wachstumsraten in erster Linie mit der geringeren Nachfrage aus Hongkong und einer enttäuschenden Entwicklung in Europa.

    Das Geschäft in Europa bereitet auch Jean-Daniel Pasche Kummer. Er hofft, dass sich die Lage im neuen Jahr bessern wird und wieder vermehrt Touristen aus Asien die Metropolen Europas bereisen und sich auf ihren Reisen mit Uhren eindecken werden. Ende 2018 hatten die "Gelbwesten"-Unruhen in Frankreich dazu geführt, dass die Luxusgüter-Boutiquen in Paris an sechs aufeinanderfolgenden Tagen geschlossen blieben.

    In Grossbritannien drückt derweil die Sorge vor einem ungeordneten Brexit auf die Stimmung. "Grossbritannien ist für Schweizer Uhrenhersteller sehr wichtig. Es handelt sich dabei um den grössten europäischen Absatzmarkt", betonte Pasche. Für die Branche sei es äusserst wichtig, dass die Schweiz mit Grossbritannien ein Freihandelsabkommen unterzeichnen werde, um die Zeit nach dem Brexit zu regeln, forderte Pasche.

    Weiteres Wachstum erwartet

    Mit Blick auf die weltweite Entwicklung rechnet der Verbandspräsident 2019 mit weiterem Wachstum. "Das Geschäft im neuen Jahr dürfte so laufen, wie das alte Jahr aufgehört hat - nämlich mit Wachstum in Asien und den USA", ist Pasche überzeugt. Es gebe in der Exportstatistik noch Raum nach oben, schliesslich sei der Rekord aus dem Jahr 2014 noch nicht wieder erreicht. Damals wurden Uhren im Wert von 22,3 Milliarden Franken exportiert.

    Eine Prognose, wie stark das Wachstum 2019 ausfallen wird, wollte Pasche nicht nennen. Zu gross seien die Unsicherheiten, die je nach dem auf die Stimmung der Konsumenten drücken könnten. Nebst den Brexit-Risiken strich Pasche die Gefahr einer Eskalation des chinesisch-amerikanischen Handelsstreits hervor.

    "Die Uhrenhersteller sind von diesem Handelsstreit und den erhobenen Zöllen zwar nicht direkt betroffen", so Pasche. Doch dürfte sich die Konsumlaune der Chinesen bei einer Eskalation des Streits spürbar eintrüben, was wiederum auf die Nachfrage nach Uhren drücke. Gleiches gelte, wenn sich die Weltkonjunktur deutlich abschwäche oder sich die Währungen für die Branche ungünstig entwickeln würden. Ungünstig ist ein starker Franken.

    Millennials im Fokus

    Potenzial sieht Pasche für die Uhrenverkäufer etwa in Indonesien, nun da die Schweiz ein Freihandelsabkommen mit dem asiatischen Land unterzeichnet hat. Er hofft auf ähnliche Abkommen mit Ländern in Lateinamerika oder mit Indien. Denn da seien die Zölle auf Luxusgüter nach wie vor sehr hoch, was den Absatz von Schweizer Uhren hemme.

    Langfristig bieten neue Käuferschichten - jüngere Menschen im Alter unter 35 Jahren - Chancen, gibt sich Pasche überzeugt. Etwa in China zeigten die sogenannten Millennials grosses Interesse an mechanischen Uhren und die Marken investierten viel Geld, um die Bedürfnisse jüngerer Kunden zu bedienen. "Das beschäftigt die Branche derzeit stark", so Pasche.

    Der Uhrensalon in Genf läuft noch bis am Donnerstag. Luxusuhrenmarken wie Cartier, IWC, Audemars Piguet oder Panerai, stellen ihre neusten Produkte den Messebesucher vor. Das Pendant in Basel, die Baselworld, geht Ende März über die Bühne. Ab 2020 werden die beiden Messen unmittelbar nacheinander durchgeführt, der SIHH Ende April und die Baselworld Anfang Mai.

    mk/uh

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  • 11.01.2019 Richemont wächst im Weihnachtsquartal dank guten Verkäufen in China

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    CieFinRichemont N 69.98 -0.62 -0.88% 99.02 60.44 138'501

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    Richemont wächst im Weihnachtsquartal dank guten Verkäufen in China

    11.01.2019 | 18:06:41

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs aktualisiert)

    Genf (awp) - Der Luxusgüterkonzern Richemont wächst, doch hat die Gruppe mit Marken wie Cartier, Piaget oder IWC zuletzt etwas an Schwung verloren. Gut läuft das Geschäft nach wie vor in China, dagegen harzt es in Europa. Dort machten der Branche auch die Unruhen in Frankreich zu schaffen.

    In den Monaten Oktober bis Dezember, also im Weihnachtsquartal, nahm der Umsatz von Richemont um einen Viertel auf 3,92 Milliarden Franken zu. Der starke Anstieg ist in erster Linie auf die im Online-Bereich getätigten Übernahmen von Yoox Net-a-Porter und der britischen Plattform Watchfinder zurückzuführen.

    Ohne Zukäufe und um Währungsentwicklungen bereinigt verblieb, wie von Analysten erwartet, ein Umsatzplus von 5 Prozent. Damit hat sich das Wachstum im Verlauf des Jahres weiter abgeschwächt. Im ersten Halbjahr kletterte der Umsatz nämlich noch um 8 Prozent in die Höhe.

    Ergebniszahlen legt Richemont erst im kommenden Mai im Rahmen des Gesamtjahresausweises vor.

    Zweistelliges Wachstum in China

    Im dritten Quartal hat der Genfer Konzern vor allem in der grössten Marktregion Asien/Pazifik weiter an Gewicht zugelegt. Dort zog der Umsatz um Zukäufe und Währungseffekte bereinigt um 10 Prozent an. Besonders in Festlandchina sei man zweistellig gewachsen und auch andere wichtige Märkte der Region hätten sich gut entwickelt, hält Richemont dazu fest.

    Chinesen sind die wichtigste Kundengruppe für Uhren- und Schmuckverkäufer, sei es im eigenen Land oder auf ihren Reisen durch Asien und Europa. In der Shopping-Destination Hongkong schwächte sich das Wachstum von Richemont allerdings ab. Der stärkere Hongkong-Dollar machte das Einkaufen für Touristen dort teurer.

    Unruhen in Frankreich

    Während Richemont in Amerika (+9%) und in dem separat ausgewiesenen Japan-Geschäft (+7%) ebenfalls wuchs, nahmen die Verkäufe in der Region Europa/Naher Osten um 13 Prozent ab. Gründe dafür waren Währungseffekte und gute Zahlen im Vorjahr.

    Doch gegen Ende des Quartals hätten auch die "Gelbwesten"-Unruhen in Frankreich dazu geführt, dass weniger Touristen in die Läden der Luxusmarken des Landes strömten, hiess es. Die Shops in Paris blieben an mehreren Samstagen geschlossen, um nicht zum Ziel von Demonstranten zu werden.

    Nach Sparten betrachtet bleiben die Schmuckstücke der Marken Cartier und Van Cleef&Arpels die Wachstumstreiber von Richemont. Die Sparte wuchs mit 8 Prozent, wogegen die Verkäufe in der Uhrensparte auf dem Niveau des Vorjahres verharrten. In den markeneigenen Shops liessen sich dabei die Uhren besser verkaufen als bei Händlern.

    Aktie erholt sich

    Ab Montag bietet sich den Uhrenherstellern während vier Tagen an der Messe in Genf die Gelegenheit, den Händlern und Journalisten ihre Kollektionen und Neuheiten vorzustellen. Die Messe gilt auch als Gradmesser dafür, wie die Stimmung am Markt ist. Zuletzt haben Konjunkturängste und Sorgen rund um den Handelsstreit zwischen den USA und China zu Verunsicherung geführt und die Aktien von Richemont und Swatch an der Börse unter Druck gesetzt.

    Am Freitag sah es an der Schweizer Börse für Richemont gut aus. Die Aktie legte in einem leicht festeren Gesamtmarkt um 2,8 Prozent zu und erholte sich somit von den im Börsenjahr 2018 erlittenen Verlusten ein wenig. Im vergangenen Jahr hatten die Titel beinahe 30 Prozent ihres Werts eingebüsst. Analysten sprachen davon, dass sich das Geschäft im Weihnachtsquartal besser als befürchtet entwickelt hat.

    mk/cf

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  • 11.01.2019 Richemont wächst im Weihnachtsquartal dank guten Verkäufen in China

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    CieFinRichemont N 69.98 -0.62 -0.88% 99.02 60.44 138'501

    Story

    Richemont wächst im Weihnachtsquartal dank guten Verkäufen in China

    11.01.2019 | 11:25:24

    (Zusammenfassung)

    Genf (awp) - Der Luxusgüterkonzern Richemont wächst, doch hat die Gruppe mit Marken wie Cartier, Piaget oder IWC zuletzt etwas an Schwung verloren. Gut läuft das Geschäft nach wie vor in China, dagegen harzt es in Europa. Dort machten der Branche auch die Unruhen in Frankreich zu schaffen.

    In den Monaten Oktober bis Dezember, also im Weihnachtsquartal, nahm der Umsatz von Richemont um einen Viertel auf 3,92 Milliarden Franken zu. Der starke Anstieg ist in erster Linie auf die im Online-Bereich getätigten Übernahmen von Yoox Net-a-Porter und der britischen Plattform Watchfinder zurückzuführen.

    Ohne Zukäufe und um Währungsentwicklungen bereinigt verblieb, wie von Analysten erwartet, ein Umsatzplus von 5 Prozent. Damit hat sich das Wachstum im Verlauf des Jahres weiter abgeschwächt. Im ersten Halbjahr kletterte der Umsatz nämlich noch um 8 Prozent in die Höhe.

    Ergebniszahlen legt Richemont erst im kommenden Mai im Rahmen des Gesamtjahresausweises vor.

    Zweistelliges Wachstum in China

    Im dritten Quartal hat der Genfer Konzern vor allem in der grössten Marktregion Asien/Pazifik weiter an Gewicht zugelegt. Dort zog der Umsatz um Zukäufe und Währungseffekte bereinigt um 10 Prozent an. Besonders in Festlandchina sei man zweistellig gewachsen und auch andere wichtige Märkte der Region hätten sich gut entwickelt, hält Richemont dazu fest.

    Chinesen sind die wichtigste Kundengruppe für Uhren- und Schmuckverkäufer, sei es im eigenen Land oder auf ihren Reisen durch Asien und Europa. In der Shopping-Destination Hongkong schwächte sich das Wachstum von Richemont allerdings ab. Der stärkere Hongkong-Dollar machte das Einkaufen für Touristen dort teurer.

    Unruhen in Frankreich

    Während Richemont in Amerika (+9%) und in dem separat ausgewiesenen Japan-Geschäft (+7%) ebenfalls wuchs, nahmen die Verkäufe in der Region Europa/Naher Osten um 13 Prozent ab. Gründe dafür waren Währungseffekte und gute Zahlen im Vorjahr.

    Doch gegen Ende des Quartals hätten auch die "Gelbwesten"-Unruhen in Frankreich dazu geführt, dass weniger Touristen in die Läden der Luxusmarken des Landes strömten, hiess es. Die Shops in Paris blieben an mehreren Samstagen geschlossen, um nicht zum Ziel von Demonstranten zu werden.

    Nach Sparten betrachtet bleiben die Schmuckstücke der Marken Cartier und Van Cleef&Arpels die Wachstumstreiber von Richemont. Die Sparte wuchs mit 8 Prozent, wogegen die Verkäufe in der Uhrensparte auf dem Niveau des Vorjahres verharrten. In den markeneigenen Shops liessen sich dabei die Uhren besser verkaufen als bei Händlern.

    Aktie erholt sich

    Ab Montag bietet sich den Uhrenherstellern während vier Tagen an der Messe in Genf die Gelegenheit, den Händlern und Journalisten ihre Kollektionen und Neuheiten vorzustellen. Die Messe gilt auch als Gradmesser dafür, wie die Stimmung am Markt ist. Zuletzt haben Konjunkturängste und Sorgen rund um den Handelsstreit zwischen den USA und China zu Verunsicherung geführt und die Aktien von Richemont und Swatch an der Börse unter Druck gesetzt.

    Am Freitag sieht es an der Börse für Richemont besser aus. Die Aktie gewinnt bis kurz vor Mittag in einem freundlichen Schweizer Markt 2,3 Prozent dazu und erholt sich somit von den im Börsenjahr 2018 erlittenen Verlusten ein wenig. Im vergangenen Jahr hatten die Titel beinahe 30 Prozent ihres Werts eingebüsst. Analysten sprachen davon, dass sich das Geschäft im Weihnachtsquartal besser als befürchtet entwickelt hat.

    mk/cf

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG