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  • 16.01.2019 DSV möchte sich Panalpina unter den Nagel reissen - Aktie im Hoch

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Panalpina Welttra N 176.30 -0.30 -0.17% 181.30 110.80 227'296

    Story

    DSV möchte sich Panalpina unter den Nagel reissen - Aktie im Hoch

    16.01.2019 | 18:10:09

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Zürich (awp) - Der Logistikkonzern DSV versucht es erneut. Nach der gescheiterten Übernahme des Schweizer Transportunternehmens Ceva möchten die Dänen sich nun den Schweizer Konkurrenten Panalpina für rund vier Milliarden Franken unter den Nagel reissen. Die Basler haben von DSV eine unverbindliche Kaufofferte erhalten. An der Börse vollführt die Panalpina-Aktie einen Kurssprung.

    Hintergrund des Kaufangebots von DSV an Panalpina ist die herausfordernde Situation in der Logistikbranche. Dass sich das Wachstum des Welthandels beispielsweise wegen des Handelsstreits zwischen den USA und China weiter abschwächen dürfte, könnte den Verdrängungskampf noch verstärken. Im stark fragmentierten Markt ist daher Fusionsfieber ausgebrochen.

    Gerade Panalpina steht aufgrund der eher schwachen Aktienkursentwicklung diesbezüglich seit längerem unter Druck der Grossaktionäre Cevian und Artisan. Beide halten etwa zehn Prozent am Aktienkapital der Basler und forderten bereits die Prüfung eines Zusammenschlusses. Bisher sträubte sich mit der Ernst Göhner Stiftung (EGS) allerdings Panalpinas Haupteigner (Anteil von 46%) gegen einen solchen Schritt.

    Die Stiftung hilet sich bedeckt: "Die EGS nimmt das nicht bindende Angebot von DSV für Panalpina zur Kenntnis, möchte es aber derzeit nicht kommentieren", erklärte ein Sprecher auf Anfrage.

    Rücktritt des Präsidenten

    Doch führte die wiederholte Kritik von Cevian vor einigen Wochen schliesslich zur Rücktrittsankündigung von Verwaltungsrats-Präsident Peter Ulber, der in dem Gremium die Stiftung repräsentierte. Seither wird Panalpina wieder als Übernahmekandidat gehandelt. Das Gebot von DSV pro Panalpina-Aktie beläuft sich konkret auf 170 Franken je Aktie, bestehend aus einer Kombination aus Bargeld und DSV-Aktien.

    DSV betonte in seiner Mitteilung die Vorteile eines möglichen Zusammenschlusses. Damit würde ein führendes globales Transport- und Logistikunternehmen mit signifikanten Wachstumsmöglichkeiten entstehen. Bei Panalpina selbst gab man sich zurückhaltend und schrieb von einer "unaufgeforderten, unverbindlichen Kontaktaufnahme". Eine Stellungnahme darüber hinaus lehnte ein Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP ab.

    Zumindest an der Börse kam das Angebot gut an. Dort vollführten die Anteilsscheine am Mittwochnachmittag einen Kurssprung von 28 Prozent auf 175 Franken. Damit lagen die Titel gar über dem DSV-Gebot. Die Investoren gehen offenbar davon aus, dass ein noch höheres Angebot für Panalpina möglich wäre.

    Kommen könnte ein solches von Konkurrent Kühne+Nagel aus Schindellegi, der zu den Weltmarktführern gehört. Das Unternehmen bekundete vor einiger Zeit sein Interesse an den Baslern, liess aber auch verlauten, dass es keine feindliche Übernahme anstrebt. Zum Angebot von DSV an Panalpina äusserte sich Kühne+Nagel bisher nicht.

    Haltung der Stiftung unklar

    Ob die bei Panalpina dominierende EGS einem Zusammenschluss gegenüber inzwischen offener ist, bleibt vorerst unklar. Die Stiftung beantwortete eine entsprechende Anfrage bisher nicht. Erst vor kurzem hatte das Management des Konzerns jedoch betont, dass man keine Fusion anstrebe und vielmehr schon bald selber grössere Übernahmen zu stemmen gedenke.

    Entsprechend dieser Verlautbarungen gehen Analysten davon aus, dass Panalpina und ihre Aktionäre das erste Gebot von DSV nicht akzeptieren werden. Dass eine weiter verbesserte Offerte erfolgreich sein könnte, sei aber nicht auszuschliessen, schrieb beispielsweise die Bank Baader Helvea in einem Kommentar.

    Dass es DSV nach grösseren Zukäufen gelüstet, war dafür bekannt. Erst im Oktober hatten die Dänen ein Übernahmeangebot für den Schweizer Panalpina-Konkurrenten Ceva Logistics vorgelegt. Ceva hatte dieses Angebot jedoch abgelehnt und war stattdessen eine vertiefte Partnerschaft mit seinem Hauptaktionär, der französischen Reederei CMA CGM, eingegangen.

    kw/rw

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  • 16.01.2019 DSV möchte sich Panalpina unter den Nagel reissen - Aktie im Hoch

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Panalpina Welttra N 176.30 -0.30 -0.17% 181.30 110.80 227'296

    Story

    DSV möchte sich Panalpina unter den Nagel reissen - Aktie im Hoch

    16.01.2019 | 16:35:06

    (Zusammenfassung um Stellungnahme der Ernst Göhner Stiftung ergänzt)

    Zürich (awp) - Der Logistikkonzern DSV versucht es erneut. Nach der gescheiterten Übernahme des Schweizer Transportunternehmens Ceva möchten die Dänen sich nun den Schweizer Konkurrenten Panalpina für rund vier Milliarden Franken unter den Nagel reissen. Die Basler haben von DSV eine unverbindliche Kaufofferte erhalten. An der Börse vollführt die Panalpina-Aktie einen Kurssprung.

    Hintergrund des Kaufangebots von DSV an Panalpina ist die herausfordernde Situation in der Logistikbranche. Dass sich das Wachstum des Welthandels beispielsweise wegen des Handelsstreits zwischen den USA und China weiter abschwächen dürfte, könnte den Verdrängungskampf noch verstärken. Im stark fragmentierten Markt ist daher Fusionsfieber ausgebrochen.

    Gerade Panalpina steht aufgrund der eher schwachen Aktienkursentwicklung diesbezüglich seit längerem unter Druck der Grossaktionäre Cevian und Artisan. Beide halten etwa zehn Prozent am Aktienkapital der Basler und forderten bereits die Prüfung eines Zusammenschlusses. Bisher sträubte sich mit der Ernst Göhner Stiftung (EGS) allerdings Panalpinas Haupteigner (Anteil von 46%) gegen einen solchen Schritt.

    Die Stiftung hilet sich bedeckt: "Die EGS nimmt das nicht bindende Angebot von DSV für Panalpina zur Kenntnis, möchte es aber derzeit nicht kommentieren", erklärte ein Sprecher auf Anfrage.

    Rücktritt des Präsidenten

    Doch führte die wiederholte Kritik von Cevian vor einigen Wochen schliesslich zur Rücktrittsankündigung von Verwaltungsrats-Präsident Peter Ulber, der in dem Gremium die Stiftung repräsentierte. Seither wird Panalpina wieder als Übernahmekandidat gehandelt. Das Gebot von DSV pro Panalpina-Aktie beläuft sich konkret auf 170 Franken je Aktie, bestehend aus einer Kombination aus Bargeld und DSV-Aktien.

    DSV betonte in seiner Mitteilung die Vorteile eines möglichen Zusammenschlusses. Damit würde ein führendes globales Transport- und Logistikunternehmen mit signifikanten Wachstumsmöglichkeiten entstehen. Bei Panalpina selbst gab man sich zurückhaltend und schrieb von einer "unaufgeforderten, unverbindlichen Kontaktaufnahme". Eine Stellungnahme darüber hinaus lehnte ein Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP ab.

    Zumindest an der Börse kam das Angebot gut an. Dort vollführten die Anteilsscheine am Mittwochnachmittag einen Kurssprung von gut 30 Prozent. Mit 178,50 Franken lagen die Titel gar über dem DSV-Gebot. Damit gehen die Investoren davon aus, dass ein noch höheres Angebot für Panalpina möglich wäre.

    Kommen könnte ein solches von Konkurrent Kühne+Nagel aus Schindellegi, der zu den Weltmarktführern gehört. Das Unternehmen bekundete vor einiger Zeit sein Interesse an den Baslern, liess aber auch verlauten, dass es keine feindliche Übernahme anstrebt. Zum Angebot von DSV an Panalpina äusserte sich Kühne+Nagel bisher nicht.

    Haltung der Stiftung unklar

    Ob die bei Panalpina dominierende EGS einem Zusammenschluss gegenüber inzwischen offener ist, bleibt vorerst unklar. Die Stiftung beantwortete eine entsprechende Anfrage bisher nicht. Erst vor kurzem hatte das Management des Konzerns jedoch betont, dass man keine Fusion anstrebe und vielmehr schon bald selber grössere Übernahmen zu stemmen gedenke.

    Entsprechend dieser Verlautbarungen gehen Analysten davon aus, dass Panalpina und ihre Aktionäre das erste Gebot von DSV nicht akzeptieren werden. Dass eine weiter verbesserte Offerte erfolgreich sein könnte, sei aber nicht auszuschliessen, schrieb beispielsweise die Bank Baader Helvea in einem Kommentar.

    Dass es DSV nach grösseren Zukäufen gelüstet, war dafür bekannt. Erst im Oktober hatten die Dänen ein Übernahmeangebot für den Schweizer Panalpina-Konkurrenten Ceva Logistics vorgelegt. Ceva hatte dieses Angebot jedoch abgelehnt und war stattdessen eine vertiefte Partnerschaft mit seinem Hauptaktionär, der französischen Reederei CMA CGM, eingegangen.

    kw/rw

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  • 16.01.2019 DSV möchte sich Panalpina unter den Nagel reissen - Aktie im Hoch

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Panalpina Welttra N 176.30 -0.30 -0.17% 181.30 110.80 227'296

    Story

    DSV möchte sich Panalpina unter den Nagel reissen - Aktie im Hoch

    16.01.2019 | 12:40:21

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der Logistikkonzern DSV versucht es erneut. Nach der gescheiterten Übernahme des Schweizer Transportunternehmens Ceva möchten die Dänen sich nun den Schweizer Konkurrenten Panalpina für rund vier Milliarden Franken unter den Nagel reissen. Die Basler haben von DSV eine unverbindliche Kaufofferte erhalten. An der Börse vollführt die Panalpina-Aktie einen Kurssprung.

    Hintergrund des Kaufangebots von DSV an Panalpina ist die herausfordernde Situation in der Logistikbranche. Dass sich das Wachstum des Welthandels beispielsweise wegen des Handelsstreits zwischen den USA und China weiter abschwächen dürfte, könnte den Verdrängungskampf noch verstärken. Im stark fragmentierten Markt ist daher Fusionsfieber ausgebrochen.

    Gerade Panalpina steht aufgrund der eher schwachen Aktienkursentwicklung diesbezüglich seit längerem unter Druck der Grossaktionäre Cevian und Artisan. Beide halten etwa zehn Prozent am Aktienkapital der Basler und forderten bereits die Prüfung eines Zusammenschlusses. Bisher sträubte sich mit der Ernst Göhner Stiftung (EGS) allerdings Panalpinas Haupteigner (Anteil von 46%) gegen einen solchen Schritt.

    Rücktritt des Präsidenten

    Doch führte die wiederholte Kritik von Cevian vor einigen Wochen schliesslich zur Rücktrittsankündigung von Verwaltungsrats-Präsident Peter Ulber, der in dem Gremium die Stiftung repräsentierte. Seither wird Panalpina wieder als Übernahmekandidat gehandelt. Das Gebot von DSV pro Panalpina-Aktie beläuft sich konkret auf 170 Franken je Aktie, bestehend aus einer Kombination aus Bargeld und DSV-Aktien.

    DSV betonte in seiner Mitteilung die Vorteile eines möglichen Zusammenschlusses. Damit würde ein führendes globales Transport- und Logistikunternehmen mit signifikanten Wachstumsmöglichkeiten entstehen. Bei Panalpina selbst gab man sich zurückhaltend und schrieb von einer "unaufgeforderten, unverbindlichen Kontaktaufnahme". Eine Stellungnahme darüber hinaus lehnte ein Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP ab.

    Zumindest an der Börse kommt das Angebot bisher gut an. Dort vollführen die Anteilsscheine am Mittwoch einen Kurssprung. Um 11.40 notieren sie 30 Prozent höher auf 178,10 Franken und somit gar über dem DSV-Gebot. Damit gehen die Investoren davon aus, dass ein noch höheres Angebot für Panalpina möglich wäre.

    Kommen könnte ein solches von Konkurrent Kühne+Nagel aus Schindellegi, der zu den Weltmarktführern gehört. Das Unternehmen bekundete vor einiger Zeit sein Interesse an den Baslern, liess aber auch verlauten, dass es keine feindliche Übernahme anstrebt. Zum Angebot von DSV an Panalpina äusserte sich Kühne+Nagel bisher nicht.

    Haltung der Stiftung unklar

    Ob die bei Panalpina dominierende EGS einem Zusammenschluss gegenüber inzwischen offener ist, bleibt vorerst unklar. Die Stiftung beantwortete eine entsprechende Anfrage bisher nicht. Erst vor kurzem hatte das Management des Konzerns jedoch betont, dass man keine Fusion anstrebe und vielmehr schon bald selber grössere Übernahmen zu stemmen gedenke.

    Entsprechend dieser Verlautbarungen gehen Analysten davon aus, dass Panalpina und ihre Aktionäre das erste Gebot von DSV nicht akzeptieren werden. Dass eine weiter verbesserte Offerte erfolgreich sein könnte, sei aber nicht auszuschliessen, schrieb beispielsweise die Bank Baader Helvea in einem Kommentar.

    Dass es DSV nach grösseren Zukäufen gelüstet, war dafür bekannt. Erst im Oktober hatten die Dänen ein Übernahmeangebot für den Schweizer Panalpina-Konkurrenten Ceva Logistics vorgelegt. Ceva hatte dieses Angebot jedoch abgelehnt und war stattdessen eine vertiefte Partnerschaft mit seinem Hauptaktionär, der französischen Reederei CMA CGM, eingegangen.

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  • 16.01.2019 Panalpina nach DSV-Gebot mit Kurssprung - Kurs steigt über Offerte

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Panalpina Welttra N 176.30 -0.30 -0.17% 181.30 110.80 227'296

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    Panalpina nach DSV-Gebot mit Kurssprung - Kurs steigt über Offerte

    16.01.2019 | 10:23:32

    Zürich (awp) - Die Aktien von Panalpina vollführen nach der Veröffentlichung des Übernahmeangebots für 170 Franken der dänischen DSV einen Kurssprung. Die Investoren rechnen offenbar mit der Möglichkeit einer Steigerung des Gebots. Auch die Analysten rechnen nicht damit, dass die jetzige initiale Offerte zum Erfolg führen wird.

    Panalpina notieren um 10.15 Uhr 28 Prozent fester auf 174,80 Franken und damit klar über dem DSV-Gebot. Zeitweise war der Kurs auf bis zu 179,30 Franken geklettert. Der Gesamtmarkt gemessen am SPI legt aktuell um 0,4 Prozent zu.

    Der zuständige Analyst von Baader Helvea rechnet nicht damit, dass Panalpina und ihre Aktionäre dieses erste Gebot von DSV akzeptieren werden. Er geht vielmehr davon aus, dass das Management einen Ausblick präsentieren wird, gemäss dem eine unabhängige Panalpina aufgrund der verbesserten Profitabilität mittelfristig eine höhere Bewertung erreichen könnte. Dass eine weiter verbesserte Offerte erfolgreich sein könnte, sei nicht auszuschliessen. DSV verfolge eine schnelle und aggressive Wachstumsstrategie und habe die US-amerikanische Firma UTi Worldwide erfolgreich integriert.

    Auch bei der Bank Berenberg sieht man beim jetzigen Gebot nur eine "Eröffnungs-Salve". Darauf deute, dass bei der Bewertung von Panalpina mit rund 4 Milliarden Franken keine Synergien mit eingerechnet seien. Dies dürften aber signifikant sein, meint der zuständige Analyst. Bemerkenswert sei die Reaktion von Panalpina. Die Prüfung des Gebots zeige, dass man derzeit offener für die Idee sei als früher. Das könnte auch mögliche weitere Interessenten auf den Plan rufen, etwa Kühne + Nagel oder XPO Logistics. Ein Deal würde für beide Unternehmen Sinn machen, schreibt der Analyst weiter.

    Auch bei der ZKB rechnet man damit, dass mit diesem Gebot das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Bisher habe sich insbesondere die Mehrheitsaktionärin, die Ernst Göhner Stiftung (46% der Aktien), nicht offen für einen solchen Schritt gezeigt.

    Der Analyst der Bank Vontobel zeigt sich vom Schritt von DSV nicht überrascht. Panalpina sei aufgrund des lange andauernden Turnarounds seit einiger Zeit ein potenzieller Übernahmekandidat. Er schätzt das Gebot als angemessen ein, schliesst ein höheres Gebot von einem weiteren Bieter aber nicht aus.

    yr/uh

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  • 16.01.2019 Panalpina gerät ins Visier von DSV - unaufgefordertes Kaufangebot eingetroffen

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Panalpina Welttra N 176.30 -0.30 -0.17% 181.30 110.80 227'296

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    Panalpina gerät ins Visier von DSV - unaufgefordertes Kaufangebot eingetroffen

    16.01.2019 | 09:58:00

    (Ergänzt um Angaben von DSV)

    Zürich (awp) - Der Logistikkonzern Panalpina hat von DSV eine unverbindliche Kaufofferte erhalten. Es ist das zweite Übernahmeangebot der Dänen für ein grosses Schweizer Unternehmen innert vier Monaten. Erst im Oktober war der Kauf von Ceva Logistics gescheitert.

    Das Gebot von DSV pro Panalpina-Aktie beläuft sich auf 170 Franken je Aktie, bestehend aus einer Kombination aus Bargeld und DSV-Aktien, wie Panalpina am Mittwoch mitteilte. Das Basler Unternehmen spricht dabei von einer "unaufgeforderten, unverbindlichen Kontaktaufnahme". Konkret bietet DSV pro Panalpina-Aktie 1,58 DSV-Aktien zuzüglich 55 Franken in bar. Das entspreche auf Basis des Schlusskurses vom 11. Januar einem Gebot von 170 Franken je Panalpina-Aktie, wie DSV am Mittwoch in einer eigenen Mitteilung schrieb.

    Am Dienstag hatten die Panalpina-Aktien bei 137 Franken geschlossen. Der entsprechende Aufpreis auf den gestrigen Schlusskurs betrüge somit rund 24 Prozent. Insgesamt beläuft sich der Preis, den DSV für Panalpina offenbar zu zahlen bereit wäre, damit auf einen Wert von 4,04 Milliarden Schweizer Franken. Die Panalpina-Aktie eröffnete leicht über dem Offert-Preis und notierte kurz nach Handelsbeginn bei 175,50 Fr. (+28,1%).

    Der Verwaltungsrat von Panalpina will den Vorschlag zusammen mit seinen Beratern prüfen, wie es in der Mitteilung heisst. Eine Stellungnahme darüber hinaus lehnte ein Sprecher des Unternehmens auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP ab.

    DSV betont in seiner Mitteilung die Vorteile eines möglichen Zusammenschlusses. Damit würde ein führendes globales Transport- und Logistikunternehmen mit signifikanten Wachstumsmöglichkeiten entstehen. Ein Zusammengehen biete eine einzigartige Gelegenheit für beide Firmen sowie ihre Mitarbeitenden, Aktionäre und Kunden.

    Zusammen würde man 2018 auf pro forma Basis einen Umsatz von mehr als 110 Milliarden dänischen Kronen (16,6 Mrd Fr.) und einen EBITDA von mehr als 7 Milliarden Kronen (1,06 Mrd Fr.) erreichen. Die Struktur der Offerte ermögliche es den Panalpina-Aktionären an den Vorteilen teilzuhaben. Eine Antwort vom Panalpina-Verwaltungsrat habe man bisher nicht erhalten, schrieb DSV weiter.

    Rücktritt des Präsidenten

    Hintergrund des Kaufangebots von DSV an Panalpina ist die herausfordernde Situation in der Logistikbranche und bei Panalpina selbst. Das Unternehmen steht aufgrund der eher schwachen Aktienkursentwicklung seit längerem unter Druck des Grossaktionärs Cevian.

    Dies hat vor einigen Wochen auch zum Rücktritt von Verwaltungsrats-Präsident Peter Ulber geführt. Ihm war vorgeworfen worden, sich gegen einen möglichen Zusammenschluss mit einem Konkurrenten zu stellen und sich "gegen die notwendigen Massnahmen zu sträuben, um den Konzern wettbewerbsfähig aufzustellen".

    Seit Ulbers Verzicht auf eine weitere Amtszeit wird das Basler Unternehmen daher immer mehr als Übernahmekandidat gehandelt. Als möglicher Interessent ist nebst DSV auch der Schweizer Konkurrent und Weltmarktführer Kühne+Nagel im Gespräch. Das Unternehmen aus Schindellegi liess vor einiger Zeit zwar verlauten, dass es keine feindliche Übernahme anstrebt. Zum Angebot von DSV an Panalpina äusserte sich Kühne+Nagel nicht.

    DSV wollte Ceva übernehmen

    Dass es DSV nach grösseren Zukäufen gelüstet, war bereits bekannt. Erst im Oktober hatten die Dänen ein Übernahmeangebot für den Schweizer Panalpina-Konkurrenten Ceva Logistics vorgelegt. Ceva hatte dieses Angebot jedoch abgelehnt und war stattdessen eine vertiefte Partnerschaft mit seinem Hauptaktionär, der französischen Reederei CMA CGM, eingegangen.

    Das dänische Transport- und Logistikunternehmen DSV beschäftigt in mehr als 80 Ländern rund 45'000 Mitarbeitende. 2017 erwirtschaftete DSV einen Umsatz von 10,1 Milliarden Euro.

    tp/kw/uh/yr

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  • 16.01.2019 Panalpina gerät ins Visier von DSV - unaufgefordertes Kaufangebot eingetroffen

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Panalpina Welttra N 176.30 -0.30 -0.17% 181.30 110.80 227'296

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    Panalpina gerät ins Visier von DSV - unaufgefordertes Kaufangebot eingetroffen

    16.01.2019 | 07:55:00

    (Ausführliche Fassung, ergänzt mit weiteren Informationen)

    Zürich (awp) - Der Logistikkonzern Panalpina hat von DSV eine unverbindliche Kaufofferte erhalten. Es ist das zweite Übernahmeangebot der Dänen für ein grosses Schweizer Unternehmen innert vier Monaten. Erst im Oktober war der Kauf von Ceva Logistics gescheitert.

    Konkret bietet DSV pro Panalpina-Aktie einen Preis von 170 Franken je Aktie, bestehend aus einer Kombination aus Bargeld und DSV-Aktien, wie Panalpina am Mittwoch mitteilte. Das Basler Unternehmen spricht dabei von einer "unaufgeforderten, unverbindlichen Kontaktaufnahme".

    Am Dienstag hatten die Panalpina-Aktien bei 137 Franken geschlossen. Der entsprechende Aufpreis auf den gestrigen Schlusskurs betrüge somit rund 24 Prozent. Insgesamt beläuft sich der Preis, den DSV für Panalpina offenbar zu zahlen bereit wäre, damit auf einen Wert von 4,04 Milliarden Schweizer Franken.

    Der Verwaltungsrat von Panalpina will den Vorschlag zusammen mit seinen Beratern prüfen, wie es in der Mitteilung heisst. Eine Stellungnahme darüber hinaus lehnte ein Sprecher des Unternehmens auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP ab. Eine Mitteilung von DSV selbst wurde für später am Tag angekündigt.

    Rücktritt des Präsidenten

    Hintergrund des Kaufangebots von DSV an Panalpina ist die herausfordernde Situation in der Logistikbranche und bei Panalpina selbst. Das Unternehmen steht aufgrund der eher schwachen Aktienkursentwicklung seit längerem unter Druck des Grossaktionärs Cevian.

    Dies hat vor einigen Wochen auch zum Rücktritt von Verwaltungsrats-Präsident Peter Ulber geführt. Ihm war vorgeworfen worden, sich gegen einen möglichen Zusammenschluss mit einem Konkurrenten zu stellen und sich "gegen die notwendigen Massnahmen zu sträuben, um den Konzern wettbewerbsfähig aufzustellen".

    Seit Ulbers Verzicht auf eine weitere Amtszeit wird das Basler Unternehmen daher immer mehr als Übernahmekandidat gehandelt. Als möglicher Interessent ist nebst DSV auch der Schweizer Konkurrent und Weltmarktführer Kühne+Nagel im Gespräch. Das Unternehmen aus Schindellegi liess vor einiger Zeit zwar verlauten, dass es keine feindliche Übernahme anstrebt. Zum Angebot von DSV an Panalpina äusserte sich Kühne+Nagel nicht.

    DSV wollte Ceva übernehmen

    Dass es DSV nach grösseren Zukäufen gelüstet, war bereits bekannt. Erst im Oktober hatten die Dänen ein Übernahmeangebot für den Schweizer Panalpina-Konkurrenten Ceva Logistics vorgelegt. Ceva hatte dieses Angebot jedoch abgelehnt und war stattdessen eine vertiefte Partnerschaft mit seinem Hauptaktionär, der französischen Reederei CMA CGM, eingegangen.

    Panalpina selbst hatte sich direkt nach Ulbers Rücktritt noch gegen eine Übernahme durch einen Konkurrenten ausgesprochen. Man wolle eigenständig bleiben und eigene Akquisitionen tätigen, hatte ein Sprecher damals gesagt.

    Das dänische Transport- und Logistikunternehmen DSV beschäftigt in mehr als 80 Ländern rund 45'000 Mitarbeitende. 2017 erwirtschaftete DSV einen Umsatz von 10,1 Milliarden Euro.

    tp/kw/uh

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  • 16.01.2019 Panalpina erhält unaufgefordertes Kaufangebot von dänischer DSV zu 170 Franken

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Panalpina Welttra N 176.30 -0.30 -0.17% 181.30 110.80 227'296

    Story

    Panalpina erhält unaufgefordertes Kaufangebot von dänischer DSV zu 170 Franken

    16.01.2019 | 07:09:55

    Zürich (awp) - Der Logistikkonzern Panalpina hat von der dänischen DSV ein unaufgefordertes und unverbindliches Kaufangebot erhalten. Die DSV biete pro Panalpina-Aktie einen Preis von 170 Franken je Aktie, bestehend aus einer Kombination aus Bargeld und DSV-Aktien, teilte Panalpina am Mittwoch mit.

    Der Verwaltungsrat von Panalpina prüfe den Vorschlag zusammen mit seinen Beratern, heisst es in der Mitteilung weiter. Eine weitere Stellungnahme lehnte das Unternehmen am Mittwoch ab. Am Dienstag hatte die Panalpina-Aktie bei 137,00 Franken geschlossen. Der entsprechende Aufpreis auf den gestrigen Schlusskurs beträgt somit rund 24 Prozent.

    Das dänische Transport- und Logistikunternehmen DSV beschäftigt in mehr als 80 Ländern rund 45'000 Mitarbeitende. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete DSV einen Umsatz von 10,1 Milliarden Euro. Es hatte bereits im vergangenen Oktober ein Kaufangebot für den Schweizer Logistiker Ceva vorgelegt.

    tp/uh

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  • 29.11.2018 Panalpina investiert in seine Infrastruktur in Kenia

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    Panalpina investiert in seine Infrastruktur in Kenia

    29.11.2018 | 18:12:24

    Basel (awp) - Der Basler Logistikkonzern Panalpina hat in seine Infrastruktur in Kenia investiert. Die Kühllagerfläche sei um 1'500 Quadratmeter erweitert und damit verdoppelt worden, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit.

    Diese Investition stärke die "führende Position von Panalpina in Kenia weiter", hiess es. Erst vor drei Jahren war der Basler Konzern in Kenia mit einem Team von fünf Mitarbeitenden gestartet. Mit der Übernahme von Airflo stieg diese Zahl erst auf 200, später auf 350, nachdem der Konzern auch Air Connection zugekauft hatte.

    Der Ausbau fand im Rahmen des Panalpina Perishables Network statt. Dieses umfasst laut Panalpina inzwischen 26 Länder weltweit.

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  • 23.11.2018 Kühne+Nagel-CEO: Werden keine feindlichen Übernahmen beginnen

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    Kühne+Nagel-CEO: Werden keine feindlichen Übernahmen beginnen

    23.11.2018 | 17:20:15

    Zürich (awp) - Der Logistiker Kühne+Nagel (K+N) will weiter wachsen und dies explizit auch über Zukäufe. "Wir beobachten das Marktgeschehen immer interessiert und verfolgen einen aktiven M&A-Prozess", sagte CEO Detlef Trefzger im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (FuW, online). "Wir schauen uns regelmässig bestimmte Firmen an, ohne hier jetzt Namen zu nennen."

    Darüber hinaus sei man bereit, auch bei grösseren Akquisitionen aktiv zu werden, wenn sich bestimmte Konstellationen ergäben. Dazu müsse aber die Bereitschaft auf beiden Seiten vorhanden sein. Auf die Frage, ob sein Unternehmen auch am Schweizer Konkurrenten Panalpina interessiert wäre, wenn er zu haben wäre, meinte der Konzernchef: "Wir sind immer gesprächsbereit."

    Aber man könne den Prozess natürlich nur betreiben, wenn auf der anderen Seite Willigkeit bestehe, ein Gespräch zu führen und den Prozess mitzugestalten. "Wir werden keine feindlichen Übernahmen beginnen."

    Man habe immer betont: "Kühne + Nagel sucht Kompetenz, Technologie, Zugang zu Märkten und Kundensegmenten sowie Synergien, um zusätzliches Volumen über unsere hochproduktiven Systeme abwickeln zu können." Man mache dabei bei jedem potenziellen Ziel die Position zunächst intern klar. "Wenn wir zum Schluss kommen, das Ziel realisieren zu wollen, gehen wir mit voller Kraft voran."

    "Bilanz hat genügend Kraft"

    Auch bezüglich Finanzierung von Akquisitionen sieht der K+N-Chef keine Probleme: "Unsere Bilanz hat genügend Kraft. Zudem steht genehmigtes Kapital zur Verfügung." Für die diese Woche angekündigte Übernahme von Quick International beispielsweise nehme K+N nur kurzfristig liquide Mittel auf.

    Der Konzern aus Schindellegi hat in den vergangenen Jahren 75 bis 100 Prozent des Gewinns als Dividende ausgeschüttet. Bei der Frage, ob mögliche Akquisition einen Einfluss auf diese Politik haben könnten, blieb Trefzger in Interview etwas vage. Ihm sei kein Übernahmeszenario bekannt, bei dem diese Politik infrage gestellt würde, meinte er lediglich.

    uh/mk

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  • 23.11.2018 Kühne+Nagel-Aktienkurs zieht nach Hochstufung an

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    Kühne+Nagel-Aktienkurs zieht nach Hochstufung an

    23.11.2018 | 09:26:58

    Zürich (awp) - Die Kühne+Nagel-Aktien erhalten am Donnerstag Rückenwind von einer Hochstufung durch die UBS. Die Grossbank empfiehlt die Logistiktitel neu zum Kauf. Prompt legen die Titel nun gegen den Trend zu. Weiter hat Konzernchef Detlef Trefzger gegenüber Bloomberg angekündigt, Grossakquisitionen ins Visier zu nehmen.

    Die Kühne+Nagel-Titel legen bis 9.15 Uhr um 2,8 Prozent auf 137,65 Franken zu, während der Gesamtmarkt SPI 0,07 Prozent im Minus steht.

    Die UBS hat am Morgen die Aktien hochgestuft auf "Buy" von "Neutral". Der Markt sei in seinen Augen derzeit zu pessimistisch, so etwa in den Annahmen über die Handelsvolumina, schreibt Analyst Sebastian Vogel. Die UBS rechnet sogar in den schlimmsten Szenarien einer möglichen Handelsstreit-Eskalation noch mit Handelswachstum. Kühne+Nagel habe zudem bewiesen, dass der Konzern auch in einem negativen Umfeld wie 2009 Marktanteile gewinnen könne. Überdies böten die neuen IT-Tools noch einiges an Potenzial, um die Kosten zu senken.

    Anders als der Markt sieht der Experte weder die Unternehmensprognose für 2022 für die Konversionsmarge in Gefahr, noch die Ausschüttungsrate. Mittlerweile werde die Aktie am unteren Ende der historischen Bewertungsspanne gehandelt. Seit Jahresbeginn haben die Kühne+Nagel-Papiere über einen Viertel verloren.

    Neben der Hochstufung hat Kühne+Nagel in einem Interview mit Bloomberg grosse Pläne angedeutet. Der Logistiker hält Ausschau nach einem Grosszukauf, der Zugang zu neuen Technologien oder Märkten bringen soll.

    Zuletzt hatte die Konsolidierungswelle in der Branche die Märkte bewegt. Bei Panalpina (+0,8%) etwa schürte der Rücktritt des Verwaltungsratspräsidenten Peter Ulber die Erwartungen, das Unternehmen könne zu einem Übernahmekandidaten avancieren. Das beflügelte die Aktie und zog auch Kühne+Nagel mit nach oben.

    Handfeste Transaktionspläne gibt es derweil schon bei Ceva: Das Unternehmen hat einen umfassenden Deal mit seinem französischen Hauptaktionär CMA CGM angekündigt. Das allerdings verteuerte die Aktie, so dass die UBS das Rating auf "Neutral" von "Buy" gesenkt hat. Die Valoren reagieren mit einem leichten Minus von 0,2 Prozent.

    tt/cf

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  • 20.11.2018 Presse: Cevian begrüsst Rücktritt von Panalpina-Präsident Ulber

    Betroffene Wertpapiere

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    Panalpina Welttra N 176.30 -0.30 -0.17% 181.30 110.80 227'296

    Story

    Presse: Cevian begrüsst Rücktritt von Panalpina-Präsident Ulber

    20.11.2018 | 17:15:00

    Basel (awp) - Grossaktionär Cevian findet laut einem Zeitungsbericht den Rücktritt von Panalpina-Präsident Peter Ulber gut: "Wir begrüssen diesen ersten Schritt in die richtige Richtung", erklärte Cevian-Mitgründer Lars Förberg in einem Gespräch mit der Wirtschaftszeitung "Finanz und Wirtschaft" vom Dienstag.

    Es sei die logische Konsequenz davon, dass Panalpina seit Jahren eine ungenügende Performance zeige. "Nun aber muss der Verwaltungsrat die strategische Neuausrichtung ohne Peter Ulber sofort an die Hand nehmen", fordert der Schwede. In den sieben Monaten bis zu Generalversammlung stünden die Märkte und die Konkurrenten schliesslich nicht still.

    Am Montagabend hatte Panalpina mitgeteilt, dass sich Ulber an der nächsten Generalversammlung vom 9. Mai 2019 nicht mehr der Wiederwahl stellen wird. Cevian hatte wiederholt den Rücktritt des Deutschen gefordert. Erst vor knapp einem Monat hatte Cevian an Ulber kein gutes Haar gelassen. "Es braucht einen neuen Chairman an der Spitze von Panalpina. Peter Ulber ist untragbar", hatte Förberg in einem Interview gesagt.

    Ulber weigere sich seit Jahren, die notwendigen Massnahmen einzuleiten, um Panalpina wettbewerbsfähig aufzustellen. "Wir hatten lange viel Geduld. Die ist jetzt aufgebraucht", hatte der Cevian-Mitgründer gesagt. Nun fordert Förberg in dem Gespräch mit der "Finanz und Wirtschaft" offenbar indirekt den sofortigen Rücktritt Ulbers.

    Ulber und Vizepräsident Beat Walti sitzen sowohl im Verwaltungsrat von Panalpina als auch im Stiftungsrat der Ernst Göhner Stiftung, die mit einem Anteil von 46 Prozent Hauptaktionär des Logistikkonzerns ist. Cevian hält gut 12 Prozent am Basler Logistikkonzern.

    "Ihre dominierende Rolle schafft Interessenskonflikte", hatte Förberg erklärt: "Gesprächsangebote etwa von Mitbewerbern über einen möglichen Zusammenschluss und Kooperationen lehnen beide kategorisch ab." Dabei könnte mit einem Zusammenschluss viel Wert geschaffen werden.

    Nach der Rücktrittsankündigung Ulbers legte die Panalpina-Aktie am Dienstagnachmittag um 5,1 Prozent zu.

    jb/tt

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  • 20.11.2018 Panalpina-Papiere legen nach angekündigtem VRP-Rücktritt stark zu

    Betroffene Wertpapiere

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    Panalpina-Papiere legen nach angekündigtem VRP-Rücktritt stark zu

    20.11.2018 | 10:45:00

    Zürich (awp) - Die Aktien des Logistikers Panalpina haben stark auf die Rücktrittsankündigung von Verwaltungsratspräsident Peter Ulber reagiert und klettern in einem schwachen Gesamtmarkt in die Höhe. Ulber beugt sich der Kritik von Aktionären, die seit längerem den Rücktritt gefordert haben. Die Aussicht, dass Panalpina nun zu einem Übernahmeziel werden könnte, treiben den Kurs in die Höhe.

    Bis um 10.30 Uhr rücken Panalpina um 8,1 Prozent auf 127,70 Franken vor, während der Gesamtmarkt gemessen am breiten SPI um 0,05 Prozent nachgibt. Damit holen Panalpina einen Teil des zuletzt erlittenen Kursrückgangs wieder auf. Die Titel kosteten Anfang Oktober noch 143 Franken und fielen innert zwei Wochen auf das Jahrestief bei 110,80 Franken zurück.

    Am Montagabend hatte Panalpina mitgeteilt, dass sich Peter Ulber an der nächsten Generalversammlung vom 9. Mai 2019 nicht mehr der Wiederwahl stellen wird. Ulber stand vor allem vonseiten des Grossaktionärs Cevian heftig in der Kritik. Ulber weigere sich seit Jahren, die notwendigen Massnahmen einzuleiten, um Panalpina wettbewerbsfähig aufzustellen

    Ulber sei von Cevian öffentlich dafür kritisiert worden, dass er Gespräche zu einer möglichen Übernahme der Firma blockiere, schreibt die Bank Vontobel. Mit dem Abgang von Ulber wachse die Erwartung, dass Panalpina zu einem Übernahmekandidaten avancieren könne. Das dürfte der Aktie Rückenwind geben, hiess es weiter.

    Gewisse Aktionäre wären wohl einer Übernahme des Unternehmens wohlgesinnt, was einen lukrativen Exit aus ihrer Investition erlauben würde, schreibt auch Marco Strittmatter von der ZKB. Panalpina äussere sich aber dahingehend, dass man selbst eine "aktive" Rolle im Konsolidierungsprozess der Branche übernehmen wolle.

    Strittmatter erachtet die Verbandelung zwischen Panalpina und der Göhner-Stiftung aus Corporate-Governance-Gründen als "nicht ideal". Daher sei der Verzicht von Ulber auf eine Wiederwahl zum Präsidenten zu begrüssen. Ulber sitzt auch im Stiftungsrat der Göhner-Stiftung.

    mk/cf

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  • 19.11.2018 Panalpina-Verwaltungsratspräsident Ulber nimmt den Hut

    Betroffene Wertpapiere

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    Panalpina-Verwaltungsratspräsident Ulber nimmt den Hut

    19.11.2018 | 18:15:00

    Basel (awp) - Die heftige Kritik von Grossaktionär Cevian zeigt Wirkung: Panalpina-Verwaltungsratspräsident Peter Ulber nimmt den Hut. Ulber stehe an der nächsten Generalversammlung vom 9. Mai 2019 nicht zur Wiederwahl zur Verfügung, teilte der Logistikkonzern am Montagabend in einem Communiqué mit.

    "Die Entscheidung ist im besten Interesse von Panalpina und allen Anspruchsgruppen", sagt Ulber in der Mitteilung: "Den langfristigen Zielen wird mit der Wahl eines unabhängigen Präsidenten des Verwaltungsrates am besten gedient."

    So verbessere Panalpina die Corporate Governance weiter. Die Rücktrittsankündigung Ulbers stehe im Einklang mit der bereits kommunizierten Verpflichtung, die Zusammensetzung des Verwaltungsrats zu überprüfen, schrieb Panalpina weiter. Der Vergütungs- und Nominierungsausschuss des Unternehmens werde einen gründlichen und zügigen Prozess für die Suche nach einem unabhängigen Präsidenten durchführen.

    Harsche Kritik von Grossaktionär

    Vor knapp einem Monat hatte Cevian an Ulber kein gutes Haar gelassen und erneut den Rücktritt des Deutschen gefordert. "Es braucht einen neuen Chairman an der Spitze von Panalpina. Peter Ulber ist untragbar", hatte Cevian-Mitgründer Lars Förberg in einem Interview gesagt.

    "Wir haben bereits an der letzten Generalversammlung gegen seine Wiederwahl gestimmt." Peter Ulber weigere sich seit Jahren, die notwendigen Massnahmen einzuleiten, um Panalpina wettbewerbsfähig aufzustellen. "Wir hatten lange viel Geduld. Die ist jetzt aufgebraucht", hatte der Cevian-Mitgründer gesagt.

    Ulber von Schärfe der Kritik überrascht

    Ulber seinerseits hatte sich überrascht gezeigt von der Schärfe der an ihn gerichteten Rücktrittsforderung. "Ich nehme diese doch sehr vehement vorgebrachte Kritik sehr ernst", hatte Ulber ebenfalls in einem Interview gesagt.

    Zu den Vorwürfen, Panalpina sei in den vergangenen Jahren unter den Erwartungen zurückgeblieben, sagte er: "Die Performance ist sicherlich nicht da, wo wir sie uns wünschen." Die Kritik sei "in mehreren Punkten auch berechtigt".

    Gleichwohl seien signifikante Fortschritte erzielt worden. Und die Ziele seien klar definiert und auch kommuniziert worden. "Wir wissen, wo wir die Profitabilität verbessern können." Der Handlungsbedarf sei also eruiert. "Nun müssen wir natürlich liefern." Der Knackpunkt sei die IT.

    jb/uh

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  • 14.11.2018 Anleihe: Panalpina nimmt 150 Mio Franken zu 1,0 Prozent bis 2022 auf

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Anleihe: Panalpina nimmt 150 Mio Franken zu 1,0 Prozent bis 2022 auf

    14.11.2018 | 18:05:20

    (Ergänzt um den Verwendungszweck)

    Zürich (awp) - Der Logistikdienstleister Panalpina begibt unter Federführung der UBS und der Basler Kantonalbank eine Anleihe zu folgenden Konditionen:

    Betrag:              150 Mio Franken (mit Aufstockungsmöglichkeit)
    Zinssatz:            1,00%
    Emissionspreis:      100,000%
    Laufzeit:            4 Jahre, bis 12.12.2022
    Valor:               44'735'369 (6)
    Kotierung:           SIX, prov. Handel ab 12.12.2018
    

    Mit der Anleihe sollen die zurzeit attraktiven Bedingungen am Kapitalmarkt genutzt und der Erlös zur weiteren Verbesserung der Finanzierungsstruktur verwendet werden, teilte das Unternehmen am Mittwochabend mit.

    cf/

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  • 14.11.2018 Anleihe: Panalpina nimmt 150 Mio Franken zu 1,0 Prozent bis 2022 auf

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Panalpina Welttra N 176.30 -0.30 -0.17% 181.30 110.80 227'296

    Story

    Anleihe: Panalpina nimmt 150 Mio Franken zu 1,0 Prozent bis 2022 auf

    14.11.2018 | 15:35:00

    Zürich (awp) - Der Logistikdienstleister Panalpina begibt unter Federführung der UBS und der Basler Kantonalbank eine Anleihe zu folgenden Konditionen:

    Betrag:              150 Mio Franken (mit Aufstockungsmöglichkeit)
    Zinssatz:            1,00%
    Emissionspreis:      100,000%
    Laufzeit:            4 Jahre, bis 12.12.2022
    Valor:               44'735'369 (6)
    Kotierung:           SIX, prov. Handel ab 12.12.2018
    

    cf/

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG