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  • 11.06.2019 Artisan regt Aufspaltung von ABB an

    Artisan regt Aufspaltung von ABB an

    11.06.2019 | 08:28:03

    Zürich (awp) - David Samra, der Investmentchef des Artisan International Value Fund, hat sich in einem Interview zu seinen Erwartungen für eine Reihe der Schweizer Beteiligungen geäussert. So rechnet er etwa bei ABB nach dem Verkauf der Stromnetzsparte mit einer weitergehenden fundamentalen Neuausrichtung.

    Die Veräusserung der Power Grids ist für Samra nur der erste Schritt. "Nun erwarten wir, dass als nächster Schritt eine weitere Aufteilung von ABB in zwei oder vielleicht sogar drei separate Unternehmen folgt", sagte Samra am Dienstag gegenüber dem Online-Portal "The Market NZZ".

    Am sinnvollsten erscheine ihm eine Aufteilung in die Bereiche Elektrifizierung und Fabrikautomation. Die Aktivitäten im Bereich Automation sollten zusammengehalten werden und das Management sollte dort Prioritäten zu setzen, wo ABB über klare Wettbewerbsvorteile verfüge, so der Investmentchef weiter.

    LafargeHolcim sollte weitere Teile veräussern

    Bei LafargeHolcim hätten die bisherigen Devestitionen bereits einen bedeutenden Beitrag zur Konsolidierung der Bilanz geleistet. "Der CEO sollte noch weitergehen und den Ausstieg aus anderen Regionen erwägen, um die Konzernstruktur zu vereinfachen und die Bilanz zu stärken", sagte Samra.

    Das gelte speziell für Aktivitäten in den aufstrebenden Märkten: in Asien, im Nahen Osten, in Afrika und vielleicht auch für "bestimmte" Aktivitäten in Lateinamerika.

    Zudem äusserte sich der Artisan-Manager zumeist positiv auch zu den Beteiligungen Novartis, Roche, Nestlé, UBS und Richemont.

    Bei ABB hatte Artisan Mitte April die Meldeschwelle von 3 Prozent überschritten und hält den jüngsten Beteiligungsmeldungen zufolge 3,03 Prozent der Aktien. Bei anderen genannten Unternehmen liegt Artisan unter der Meldeschwelle. Auch Panalpina, die derzeit vom dänischen Logistiker DSV übernommen wird, gehörte zu den Top-10-Beteiligungen des Fonds.

    yr/ra

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  • 29.05.2019 Panalpina: Übernahmekommission gewährt Panalpina Ausnahmen von Best Price Rule

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Panalpina Welttra N 219.40 +2.40 +1.11% 228.60 110.80 37'149

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    Panalpina: Übernahmekommission gewährt Panalpina Ausnahmen von Best Price Rule

    29.05.2019 | 07:59:56

    Roskilde/Basel (awp) - Die Schweizer Übernahmekommission hat eine Verfügung zu einem Antrag des Basler Panalpina-Konzerns erlassen. Im Rahmen eines Gesuch vom 7. Mai hatte Panalpina der Übernamekommission verschiedene Anträge gestellt, denen nun teilweise stattgegeben wurde.

    So hat die Übernahmekommission dem Basler Unternehmen beispielsweise für Deckungskäufe von Panalpina-Aktien zwecks Erfüllung von Verpflichtungen unter bestehenden Aktienplänen eine Ausnahme von der Best Price Rule gewährt, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Verfügung der Übernahmekommission hervorgeht.

    Die Prüfstelle habe die entsprechenden Transaktionen zu überwachen und gegenüber der Übernahmekommission zu bestätigen, dass die im Rahmen dieser Transaktionen erworbenen Aktien von Panalpina ausschliesslich zur Erfüllung von Verpflichtungen unter bestehenden Aktienplänen verwendet werden, hiess es in der nun von Panalpina veröffentlichten Mitteilung.

    Nach der sogenannten Best Price Rule darf der Anbieter in einem öffentlichen Kaufangebot während dem Angebot für Aktien der Zielgesellschaft nicht mehr zahlen als den Angebotspreis, ansonsten hätte er diesen höheren Preis allen Angebotsempfängern anzubieten.

    Die vorliegende Verfügung soll in ausführlicher Form noch auf der Webseite der Übernahmekommission publiziert werden. In dieser dürften dann weitere Details zu den genauen Entscheiden finden sein. Die Gebühr zu Lasten von Panalpina beträgt 30'000 Franken, wie es hiess.

    kw/rw

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  • 27.05.2019 DSV-Aktionäre machen Weg für Panalpina-Übernahme frei

    Betroffene Wertpapiere

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    DSV-Aktionäre machen Weg für Panalpina-Übernahme frei

    27.05.2019 | 16:21:57

    Roskilde/Basel (awp) - Die Aktionäre des dänischen Logistikers DSV haben den Weg für die Übernahme des Basler Konkurrenten Panalpina freigemacht. Sie hätten an einer ausserordentlichen Generalversammlung der dafür erforderlichen Kapitalerhöhung grünes Licht erteilt, teilte DSV am Montag mit.

    Die beiden Logistiker hatten sich Anfang April auf die Übernahme geeinigt. DSV offeriert für jede Panalpina-Aktie 2,375 eigene Aktien. Panalpina-Aktionäre können ihre Anteile gemäss früheren Angaben ab dem morgigen Dienstag andienen.

    Die drei grössten Panalpina-Eigner, die Ernst Göhner Stiftung, Cevian Capital und Artisan Partners, haben DSV bereits zugesagt, die Offerte anzunehmen. Damit haben die Dänen bereits knapp 70 Prozent der Aktien auf sicher. Mindestziel des Übernahmeangebots ist ein Anteil von 80 Prozent.

    Panalpina war nicht DSV's erste Wahl in der Schweiz. Ein halbes Jahr früher hatten sich die Dänen bereits um eine Übernahme von Ceva Logistics bemüht. Ceva lehnte das Angebot jedoch ab und flüchtete sich in die Arme seines Hauptaktionärs, der französischen Reederei CMA CGM.

    ra/jb

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  • 13.05.2019 DSV-Tauschangebot für Panalpina startet am 28. Mai 2019

    Betroffene Wertpapiere

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    DSV-Tauschangebot für Panalpina startet am 28. Mai 2019

    13.05.2019 | 09:42:22

    (Meldung ergänzt)

    Roskilde/Basel (awp) - Der Logistikkonzern Panalpina geht schon bald in dänische Hände über. Der Mitbewerber DSV hat am Montag sein öffentliches Übernahmeangebot nun auch offiziell vorgelegt. Die Frist zur Annahme der DSV-Offerte läuft vom 28. Mai 2019 bis zum 26. Juni.

    DSV offeriert für jede Panalpina-Aktie wie angekündigt 2,375 eigene Aktien. Nun müssen noch die DSV-Aktionäre am 27. Mai an einer ausserordentlichen Generalversammlung der für die Übernahme notwendigen Kapitalerhöhung grünes Licht erteilen.

    Die beiden Logistiker hatten sich Anfang April auf die Übernahme geeinigt. Die drei grössten Panalpina-Eigner, die Ernst Göhner Stiftung, Cevian Capital und Artisan Partners, hatten seinerzeit zugesagt, DSV ihre Aktien anzudienen. Damit haben die Dänen bereits knapp 70 Prozent der Aktien auf sicher. Mindestziel des Übernahmeangebots ist ein Anteil von 80 Prozent.

    Bei Vorlage des Übernahmeangebots war die Offerte 195,80 Franken pro Panalpina-Aktie wert. Seitdem haben beide Aktien - Panalpina und DSV - an Wert gewonnen. Panalpina schlossen vergangenen Freitag auf 214,60 Franken und DSV auf 604,40 dänischen Kronen. Entsprechend ist das DSV-Angebot nun umgerechnet 218,29 Franken pro Aktie wert.

    Langwieriges Tauziehen um Panalpina

    Panalpina hatte in den vergangenen Jahren sein Geschäft umgebaut und galt bei Analysten angesichts des langen Weges zurück in die Gewinnzone seit Längerem als Übernahmekandidat. DSV hatte bereits Mitte Januar einen ersten Anlauf unternommen, Panalpina zu kaufen. Die Offerte von 170 Franken pro Aktie stiess jedoch beim Grossaktionär Ernst Göhner Stiftung noch auf wenig Gegenliebe.

    Kurz darauf erhöhte DSV sein Gebot auf 180 Franken pro Panalpina-Aktie, während die Basler einen möglichen Schulterschluss mit der kuweitischen Agility Group signalisierten. Danach begannen offenbar ernsthafte Gesprächen zwischen den Panalpina-Aktionären und DSV, die dann in der Einigung von Anfang April mündeten.

    Panalpina war nicht DSV's erste Wahl in der Schweiz. Ein halbes Jahr früher hatten sich die Dänen bereits um eine Übernahme von Ceva Logistics bemüht. Ceva lehnte das Angebot jedoch ab und flüchtete sich in die Arme seines Hauptaktionärs, der französischen Reederei CMA CGM.

    DSV kauft fleissig zu

    Das dänische Transport- und Logistikunternehmen DSV ist in den letzten Jahren stark gewachsen und hat verschiedene gewichtige Zukäufe getätigt. Darunter etwa die niederländische Frans Maas (2006), die belgische ABX Logistics (2008) oder UTi Worldwide (2016) in den USA.

    Der Konzern beschäftigt in mehr als 80 Ländern rund 45'000 Mitarbeitende. 2018 erwirtschaftete DSV einen Umsatz von 79 Milliarden Kronen (rund 12 Mrd Franken) und ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 6,2 Milliarden. Zum Vergleich: Panalpina beschäftigt in 70 Ländern 14'800 Mitarbeitende und erzielte im Vorjahr bei einem Umsatz von rund 6 Milliarden Franken und einem EBIT von 118 Millionen.

    yr/ra

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  • 13.05.2019 DSV-Tauschangebot für Panalpina vom 28. Mai 2019 bis 26. Juni

    Betroffene Wertpapiere

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    DSV-Tauschangebot für Panalpina vom 28. Mai 2019 bis 26. Juni

    13.05.2019 | 08:05:59

    Roskilde/Basel (awp) - Der Logistikkonzern Panalpina geht schon bald in dänische Hände über. Der Mitbewerber DSV hat am Montag sein öffentliches Übernahmeangebot nun auch offiziell vorgelegt. Die Frist zur Annahme der DSV-Offerte läuft vom 28. Mai 2019 bis zum 26. Juni.

    DSV offeriert für jede Panalpina-Aktie wie angekündigt 2,375 eigene Aktien. Mindestziel des Übernahmeangebots ist ein Anteil von 80 Prozent. DSV behält sich das Recht vor, die Angebotsfrist gegebenenfalls zu verlängern. Die übrigen Bedingungen entsprechen im Wesentlichen den zuvor genannten Eckwerten.

    DSV und Panalpina hatten sich Anfang April auf die Übernahme geeinigt. Die drei grössten Panalpina-Eigner, die Ernst Göhner Stiftung (46%), Cevian Capital und Artisan Partners (jeweils etwa 12%), hatten zugesagt, DSV ihre Aktien anzudienen. Damit haben die Dänen bereits knapp 70 Prozent der Aktien auf sicher.

    Bei Vorlage des Übernahmeangebots war die Offerte 195,80 Franken pro Panalpina-Aktie wert. Seitdem haben beide Aktien - Panalpina und DSV - an Wert gewonnen. Panalpina schlossen vergangenen Freitag auf 214,60 Franken und DSV auf 604,40 dänischen Kronen. Entsprechend ist das DSV-Angebot nun umgerechnet 215,32 Franken pro Aktie wert.

    yr/ra

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  • 01.05.2019 Panalpina schliesst Akquistion von Newport Cargo ab

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    Panalpina schliesst Akquistion von Newport Cargo ab

    01.05.2019 | 11:39:19

    Basel (awp) - Das Logistikunternehmen Panalpina hat die Übernahme der argentischen Newport Cargo erfolgreich abgeschlossen. Die im August 2018 angekündigte Übernahme sei per 1. Mai auch rechtlich vollzogen worden, teilte Panalpina am Mittwoch mit. Um die Integration abzusichern und die Synergien zu nutzen, sei ein neues Büro in Buenos Aires eröffnet worden.

    Den Angaben zufolge ist Newport Cargo auf den Transport verderblicher Waren spezialisiert und wickelt pro Jahr 24'000 Tonnen Luftfracht ab.

    an/

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  • 30.04.2019 DSV rechnet mit Abschluss der Panalpina-Übernahme bis Ende drittes Quartal

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    DSV rechnet mit Abschluss der Panalpina-Übernahme bis Ende drittes Quartal

    30.04.2019 | 13:53:25

    (Erste Meldung umgeschrieben und umfassend erweitert)

    Zürich (awp) - Der dänische Logistikkonzern DSV hat detailliertere Angaben zum Zeitplan des öffentlichen Übernahmeangebots für Panalpina gemacht. "Wir werden die notwendigen Unterlagen bei den Behörden im Mai einreichen und auch den Angebotsprospekt publizieren", sagte DSV-Finanzchef Jens Lund an einer Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen des Unternehmens am Dienstag.

    Ebenfalls im Mai sollen demnach die DSV-Aktionäre über die Kapitalerhöhung abstimmen. Mit der Annahme des Übernahmeangebots durch die Andienung der Aktien durch die Panalpina-Aktionäre rechnet das DSV-Management im Juli.

    Lund zeigt sich zudem zuversichtlich, die notwendigen wettbewerbsrechtlichen Genehmigungen zu erlangen. "Wir werden mit der Übernahme in keinem unserer Märkte eine dominante Marktstellung erlangen." Mit dem Abschluss der Transaktion rechnet er entsprechend bis zum Ende des dritten Quartals.

    "Wir führen mit Panalpina einen guten und konstruktiven Dialog und das ist in dieser Übergangsphase wichtig", sagte DSV-Chef Jens Bjørn Andersen. Panalpina befinde sich in "weit besserer Verfassung" als andere Firmen, die man zuvor übernommen habe.

    Erfreut zeigte sich Andersen mit der im ersten Quartal erreichten Leistung. Der Umsatz stieg von 18,4 Milliarden auf 20,0 Milliarden Kronen, zudem legte der EBIT um 15 Prozent zu. Unter dem Strich verdiente DSV mit 963 Millionen Kronen rund ein Viertel mehr. "Wir haben historisch gute Zahlen erreicht, besser als alles, was wir bisher vorlegen konnten. Es war ein sehr starkes Quartal, deutlich über dem Durchschnitt und voll im Rahmen der Erwartungen", so der CEO.

    Neue Guidance nach Abschluss der Transaktion

    Aufgrund der geplanten Panalpina-Übernahme zieht DSV seinen Ausblick für das Gesamtjahr zurück. Eine neue Guidance soll erst veröffentlicht werden, wenn die Transaktion abgeschlossen ist.

    Zudem hatte DSV am Morgen den Start eines Aktienrückkaufprogramms bekanntgegeben. Es dauert bis Anfang November, bezieht sich auf maximal 18,6 Millionen DSV-Aktien und hat ein Volumen von bis zu 3,5 Milliarden Dänischen Kronen (rund 530 Millionen Franken). Den jetzigen Startzeitpunkt des Programms begründete CFO Lund ebenfalls mit dem Panalpina-Gebot. Man habe das Programm starten wollen, bevor DSV im Rahmen der erforderlichen Prüfungen Insider-Informationen bei Panalpina erlange.

    DSV und Panalpina hatten sich Anfang April auf eine Fusion per öffentlichem Übernahmeangebot an die Panalpina-Aktionäre geeinigt. Die drei grössten Panalpina-Eigner, Ernst Göhner Stiftung (46%), Cevian Capital und Artisan Partners (jeweils etwa 12%), hatten zugesagt, DSV ihre Aktien anzudienen. Damit hält die Gruppe DSV/Panalpina laut jüngsten Beteiligungsmeldungen bereits jetzt 69,94 Prozent der Aktien. Mindestziel ist eine Anteil von 80 Prozent.

    Gemäss dem vorläufigen Tauschangebot offeriert DSV 2,375 eigene Aktien für einen Panalpina-Anteilsschein. Basierend auf dem DSV-Schlusskurs vom 29. März (550,40 DKK) entspracht das Umtauschangebot einem impliziten Angebotspreis von 195,80 Franken pro Panalpina-Aktie.

    Seitdem haben beide Aktien an Wert gewonnen und legen auch im heutigen Handel deutlich zu. Panalpina notieren am Dienstagmittag auf 224,40 Franken (+7,2%) und DSV auf 625,60 dänischen Kronen (+6,6%).

    yr/uh

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  • 30.04.2019 Keine Anpassungen des Tauschangebots von DSV für Panalpina-Aktien nötig

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    Keine Anpassungen des Tauschangebots von DSV für Panalpina-Aktien nötig

    30.04.2019 | 09:50:00

    Bern (awp) - Das im März von der Generalversammlung des dänischen Logistikers DSV beschlossene Aktienrückkaufprogramm wirkt sich nicht auf die Bedingungen seines Tauschangebots für Panalpina-Aktien aus. Dies hat die Schweizer Übernahmekommission in einer am Dienstag veröffentlichten Verfügung festgestellt.

    Konkret hält die Kommission fest, dass der Erwerb eigener Aktien durch DSV im Rahmen von beschlossenen Aktienrückkaufprogrammen weder unter die Bestimmungen der Best Price Rule noch zu einer Anpassung des Umtauschverhältnisses führt. Zudem muss DSV auch die Übertragung von Aktien an Mitarbeiter nicht melden, sofern diese im Rahmen von Mitarbeiteroptionen geschieht, die vor der Voranmeldung des Tauschangebots für Panalpina-Aktien gewährt wurden.

    Zusammen mit den Quartalszahlen hat DSV am Dienstag das besagte Aktienrückkaufprogramm gestartet. Es dauert bis Anfang November, bezieht sich auf maximal 18,6 Millionen DSV-Aktien und hat ein Volumen von bis zu 3,5 Milliarden Dänischen Kronen (rund 530 Millionen Franken).

    Im ersten Quartal hat DSV den Umsatz von 18,4 Milliarden auf 20,0 Milliarden Kronen steigern können. Zudem vermeldete der Konzern einen Anstieg des EBIT um 15 Prozent. Die operative Marge konnte von 6,3 Prozent im ersten Quartal 2018 auf nun 7,3 Prozent gesteigert werden. Unter dem Strich stieg der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr auf 963 Millionen Kronen von 769 Millionen.

    jr/uh/tt

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  • 24.04.2019 Panalpina übernimmt kolumbianisches Luftfracht-Unternehmen

    Betroffene Wertpapiere

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    Panalpina übernimmt kolumbianisches Luftfracht-Unternehmen

    24.04.2019 | 17:41:19

    Zürich (awp) - Das Logistikunternehmen Panalpina expandiert in Lateinamerika. Es übernimmt das kolumbianische Luftfracht-Unternehmen CargoMaster einschliesslich dessen Tochtergesellschaft Laseair in Ecuador. CargoMaster ist auf den Luftfrachtexport von leicht verderblichen Waren, vor allem von Blumen in die USA, spezialisiert.

    CargoMaster beschäftigt in Kolumbien 134 Mitarbeiter und über seine Tochtergesellschaft weitere 32 Personen in Ecuador, wie einer Panalpina-Mitteilung vom Mittwoch zu entnehmen ist. Zu den finanziellen Einzelheiten sei Stillschweigen vereinbart worden. Die Übernahme stehe "unter den üblichen Bedingungen".

    Lateinamerika sei einer der weltweit wichtigsten Regionen für die Erzeugung von Frischeprodukten, schreibt das Schweizer Unternehmen in der Mitteilung weiter. Die Übernahme werde Panalpina zum "unumstrittenen Marktführer" im Bereich leicht verderblicher Waren in Kolumbien und Lateinamerika machen.

    tp/mk

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  • 17.04.2019 Panalpina steigert im ersten Quartal die Profitabilität

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Panalpina steigert im ersten Quartal die Profitabilität

    17.04.2019 | 07:30:18

    Basel (awp) - Panalpina hat im ersten Quartal 2019 bei der Profitabilität Fortschritte erzielt. So ist der Reingewinn gestiegen. Es dürfte jedoch das letzte Mal sein, dass der Logistiker Zahlen für diese Periode publiziert. Ende Jahr solle er in der dänischen DSV aufgehen.

    Konkret stieg der Nettoumsatz von Januar bis März um gut 5 Prozent auf 1,49 Milliarden Franken. Der Bruttogewinn ging hingegen um 3 Prozent auf 358,1 Millionen zurück, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

    Trotzdem gelang den Baslern beim Betriebsergebnis (EBIT) ein deutliches Plus von 15 Prozent auf 28,1 Millionen Franken und beim Reingewinn eines von 16 Prozent auf 19,2 Millionen. Hilfreich war hier der deutliche Rückgang der Betriebskosten, die im Vergleich zum Vorjahr um gut 5 Prozent auf 290 Millionen Franken abnahmen.

    Die in der Branche wichtige Konversionsmarge, die das Verhältnis zwischen EBIT und Bruttogewinn ausdrückt und als wichtige Profitabilitätskennzahl gilt, legte schliesslich auf 7,9 Prozent zu nach 6,6 Prozent in der Vorjahresperiode.

    Man habe die Profitabilität in einer Zeit verbessert, in der das Thema der Übernahme durch den Konkurrenten DSV beträchtliche Management-Ressourcen in Anspruch genommen habe, wurde CEO Stefan Karlen in der Meldung zitiert. Dies spreche für die Qualität und Stärke von Panalpina.

    Seefracht mit positivem EBIT

    Nach Sparten betrachtet bestätigte sich der Aufwärtstrend in der Seefracht grundsätzlich. Das langjährige Sorgenkind des Logistikkonzerns schreibt nunmehr seit einem Jahr wieder schwarze Zahlen. So betrug der EBIT 0,3 Millionen Franken nach einem Verlust 5,8 Millionen im ersten Quartal 2018. Allerdings gingen die Volumen im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent zurück.

    Im Luftfrachtgeschäft wuchsen die Volumen im ersten Quartal 2019 um 8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr nahm der Bruttogewinn jedoch auf 173,1 Millionen ab (VJ 177,8 Millionen). Und auch der EBIT reduzierte sich um 7,4 Prozent auf 24,9 Millionen.

    Einen detaillierten Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gibt Panalpina aufgrund der anstehende Übernahme durch den Konkurrenten DSV keinen mehr heraus. "Wir gehen aber normal unserem Geschäft nach", erklärte CEO Karlen laut dem Communiqué. Seit die Transaktion bekannt wurde, habe sein Unternehmen Neugeschäft hinzugewonnen und sein Management sei entschlossen, in den kommenden Monaten auf diesem Weg weiterzugehen.

    Übernahme bis Ende 2019

    Nach der Übernahme durch DSV, die voraussichtlich bis Ende 2019 über die Bühne geht, wird der Name Panalpina vorerst nicht verschwinden. Der Name der dänischen Gesellschaft soll dann in "DSV Panalpina A/S" geändert werden. Insgesamt zahlt DSV 2,375 eigene Aktien pro Panalpina-Aktie.

    Die Dänen werden mit der grössten Transaktion in der Firmengeschichte den eigenen Marktanteil deutlich ausbauen und werden zur Nummer vier. Auf dem Spitzenplatz steht aktuell DHL, gefolgt von Kühne+Nagel sowie DB Schenker.

    kw/pre

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  • 14.04.2019 Presseschau vom Wochenende 15 (13./14. April)

    Presseschau vom Wochenende 15 (13./14. April)

    14.04.2019 | 17:45:57

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    ALPIQ: Nächste Runde im Hick-Hack um den Energiekonzern Alpiq. Nachdem letzte Woche eine falsch übersetzte EDF-Medienmitteilung Verwirrung um einen möglichen "Earn-out-Mechanismus" zu Gunsten der Franzosen gesorgt hatte - es gibt ihn nicht - meldet sich Martin Ebner in der "SonntagsZeitung" erneut zu Wort. Ebner ist wahrscheinlich der Kleinaktionär mit den meisten Aktien und kritisiert, dass die künftigen Geschäftsbeziehungen zwischen Alpiq und EDF unklar seien. Denn bei den in der Vergangenheit mit EDF abgeschlossenen langfristigen Lieferverträge könnte es sich laut Ebner "um versteckte Verkaufspreisaufbesserungen" handeln. Ebner erhoffe sich darum von der Börse, dass sie die Dekotierung von Alpiq blockiert, bis die offenen Fragen geklärt seien. (SonntagsZeitung)

    COMET: Im Streit um den Freiburger Röntgenspezialisten Comet meldet sich der Verwaltungsrat um Empa-CEO Gian-Luca Bona im "SonntagsBlick" zu Wort. Dieser wirft Veraison vor, schnell Kasse machen zu wollen: "Diese Investoren wollen der Firma über einen Präsidenten ihrer Wahl eine neue Strategie aufdrücken. Im Raum steht die Aufspaltung respektive ein Verkauf von Firmenteilen." Konkret geht es um die Nachfolge von VR-Präsident Hans Hess. Veraison portiert einen anderen Kandidaten als der Verwaltungsrat. Bona hat Angst, das die Firma filetiert und Teile nach China verkauft werden. "Unsere Technologien sind dort enorm gefragt. Asiatische und vor allem chinesische Firmen warten nur auf so eine Kaufgelegenheit." Die Strategie des Verwaltungsrats sei jedoch im Interesse der Schweiz: "Unsere Strategie ist auf Langfristigkeit ausgelegt und nicht nur auf zwei Jahre." (SonntagsBlick)

    IMPLENIA: Der frühere Pharmamanager André Wyss steht dem Baukonzern Implenia seit einem halben Jahr als Konzernchef vor. Nachdem eine neue Organisation und eine neue Strategie aufgesetzt wurden, gehe es nun voran. "Die Umsetzung läuft. Mit den Fortschritten sind wir zufrieden", erklärt Wyss der "Finanz und Wirtschaft". Wyss versichert gleichzeitig: "Wir haben alle Altlasten bereinigt." Gleichwohl sei 2019 ein Übergangsjahr für Implenia. Anzeichen dafür, dass Implenia zu einem Übernahmeobjekt wird, sieht Wyss nicht. (FuW, S. 5., siehe auch separate Meldung)

    NOVARTIS: Novartis und das US-Biotechunternehmen Amgen liegen bekanntlich im Streit um das gemeinsam vermarktete Migränemittel Aimovig. Amgen wirft Novartis vor, mit einem anderen Unternehmen an einem möglichen Aimovig-Rivalen gearbeitet habe und will die Zusammenarbeit aufkündigen. Novartis hat Amgen dafür eingeklagt. Die "Schweiz am Sonntag" hatte Einsicht in die Klageschrift und erläutert nun einige Details. Demnach hat Novartis 870 Millionen Dollar in die Lancierung des Mittel investiert und wolle dieses Geld nicht verlieren. Amgen werfe Novartis wiederum konkret vor, die Generika-Tochter Sandoz liefere dem US-Unternehmen Alder den Wirkstoff für ein Migränemittel, das zur gleichen Wirkstoffklasse wie Aimovig gehöre - und das sei Vertragsbruch. (SaS, S. 13)

    SUNRISE: Im Nachgang zur ordentlichen Sunrise-Generalversammlung von vergangener Woche meldet sich Freenet-Chef Christoph Vilanek auch in der "Finanz und Wirtschaft" zu Wort. Der Grossaktionär hatte die einen Vorratsbeschluss für eine (kleine) Kapitalerhöhung blockiert. "Wir wollen die Übernahme von UPC nicht verhindern, sind aber mit dem vorgeschlagenen Konstrukt des Deals nicht einverstanden", sagte der Freenet-CEO. Laut "FuW" vertritt Freenet den Standpunkt, dass mindestens ein Teil des Kaufpreises in Aktien bezahlt werden müsste. "Wir verfolgen die gleichen Interessen wie ein Kleinaktionär", erklärt Vilanek nun wieder wörtlich. "Unseres Erachtens ist die Sunrise-Aktie für sich allein deutlich mehr als 80 Franken wert." Zuletzt kosteten die Papiere gut 70 Franken. (FuW, S. 12)

    SWISSCOM: Die Swisscom will den als "SMS 2.0" bekannten Dienst "Rich Communication Services" (RCS) in Bälde in der Schweiz einführen. Dies schreibt die "NZZ am Sonntag", die daran erinnert, dass die Einführung bereits letztes Jahr geplant gewesen sei und dass selbst Kunden von Telekom Albania oder jene von Orange in der Republik Kongo mit RCS kommunizieren könnten. "Aufgrund von Erweiterungen im Standard und technischen Weiterentwicklungen haben wir uns entschieden, den Marktstart auf 2019 zu legen", erklärte eine Swisscom-Sprecherin die zeitliche Verzögerung. Laut dem Blatt versprechen sich die Mobilfunkfirmen von RCS ein Zusatzgeschäft in Milliardenhöhe. (NZZaS)

    BANKEN: Der Präsident der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg), Herbert Scheidt, hält sich aus der Debatte über die steigende Vergütung von Top-Managern der Branche heraus. "Ich will nichts über die Gehälter sagen", erklärte Scheidt im Interview mit der "Schweiz am Wochenende". Dies sei eine Angelegenheit der Generalversammlungen der einzelnen Institute, und das sei auch durch die Bestimmungen der Minder-Initiative geregelt. Ferner warnt Scheidt, eine mögliche Ablehnung des Rahmenabkommens mit der EU auf die leichte Schulter zu nehmen. Das Ergebnis wäre "eine drastische Verschlechterung unserer Wettbewerbsfähigkeit", ist er überzeugt. (SaS, S. 12., siehe auch separate Meldung)

    WASSERKRAFT: Die meisten Kraftwerke in der Schweiz machen Gewinn, sagt eine neue Studie und widerspricht damit den Klagen der Energieverbände, die ihre Lage weit weniger rosig sähen. Eine neue Untersuchung des Energieberatungsunternehmens Enerprice, die der "NZZ am Sonntag" vorliegt, zeichnet ein positiveres Bild der Marktsituation für Wasserkraftwerke. Die Studie zeigt, "dass mit der Wasserkraft viel Geld verdient werden kann", wie Enerprice Geschäftsführer René Baggenstos sagt. Die Untersuchung kommt zum Schluss, dass Produktionskosten und Abgaben stark voneinander abweichen. Trotzdem erwirtschafteten acht von zehn Firmen positive Resultate. Deutlich im roten Bereich war insbesondere ein Werk: das vor kurzem in Betrieb genommene Pumpspeicherwerk Limmern, das zur Mehrheit der Axpo gehört. (NZZaS)

    ERNST-GÖHNER-STIFTUNG: Nach der Übernahme von Panalpina durch die dänische DSV will die Vergabestiftung Ernst Göhner (EGS) mehr Mittel für Wohltätiges ausschütten als bisher, wie die "NZZ am Sonntag" schreibt. 4,6 Milliarden Franken zahlt DSV für Panalpina. Davon profitiert auch die die EGS, die ihre Beteiligung langfristig halten will. Die Stiftung ist fast ausschliesslich in der Schweiz aktiv und bewilligte seit der Gründung im Jahr 1957 rund 540 Millionen Franken für fast 29'000 Projekte. Längerfristig will die Stiftung ihre Fördermittel sogar noch erhöhen, zitiert das Blatt nun den Stiftungsrat. (NZZaS)

    PRET A MANGER: Die britische Sandwichkette steht laut der "SonntagsZeitung" mit einer Filiale am Flughafen Zürich kurz vor dem Markteintritt in der Schweiz. "Die Eröffnung ist im Juni 2019 geplant", bestätigte eine Sprecherin des Flughafens gegenüber dem Blatt. Es entstehe ein Lokal mit 78 Sitzplätzen. Schon kurz darauf werde das Unternehmen im Bereich nach der Passkontrolle drei weitere Restaurants eröffnen. Pret-A-Manger wollte den Angaben zufolge zu den Expansionsplänen in der Schweiz keine Stellung nehmen. Der Flughafen Zürich gebe weitere Details zum Schweizer Markteintritt im Juni bekannt. (SonntagsZeitung)

    ra/

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  • 10.04.2019 Panalpina nominiert Thomas Kern zum neuen Verwaltungsratspräsidenten

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Panalpina Welttra N 219.40 +2.40 +1.11% 228.60 110.80 37'149

    Story

    Panalpina nominiert Thomas Kern zum neuen Verwaltungsratspräsidenten

    10.04.2019 | 08:06:00

    Basel (awp) - Der Basler Logistikkonzern Panalpina, der vor der Übernahme durch den Konkurrenten DSV steht, erhält mit Thomas Kern an der kommenden Generalversammlung vom 9. Mai einen neuen Verwaltungsratspräsidenten. Er soll in dem Gremium Peter Ulber ersetzen, der 2018 seinen Rücktritt angekündigt hatte, wie Panalpina am Mittwoch mitteilte.

    Der Rücktritt Ulbers war aufgrund von Druck von Seiten der Minderheitsaktionäre Cevian Capital und Artisan Partners erfolgt. Vor allem Cevian hatte den Deutschen massiv kritisiert und an seiner Amtsführung kein gutes Haar gelassen.

    Sein Nachfolger Kern leitete bereits den Verwaltungsrat von Panalpina während der Evaluation der strategischen Optionen des Unternehmens, die schliesslich zur Empfehlung des Verkaufs an DSV geführt hatten. Die Verwaltungsräte Peter Ulber und Beat Walt (Ernst Göhner Stiftung) sowie Ilias Läber (Cevian Capital) waren während dieses Prozesses in den Ausstand getreten.

    Die Dänen offerieren im Rahmen des Angebots 2,375 eigene Anteilsscheine pro Panalpina-Aktie. Die Panalpina-Valoren werden dann von der Schweizer Börse verschwinden. Die neue Gesellschaft "DSV Panalpina A/S" wird in Kopenhagen kotiert sein.

    Verzicht auf Dividende

    Angesichts des Aktientauschangebots beantragt der Verwaltungsrat zudem den Verzicht auf die Auszahlung einer Aktionärsdividende im Jahr 2019, hiess es weiter. Eine solche Dividendenzahlung käme einem Verwässerungseffekt gleich und würde somit eine Anpassung des Umtauschverhältnisses nach sich ziehen, so die Mitteilung.

    An der Generalversammlung vom 9. Mai, an der diese Anträge des Verwaltungsrats zur Debatte stehen, wird der Hauptaktionär, die Ernst Göhner Stiftung, ausserdem erneut mit seinem gesamten Aktienanteil von 46 Prozent zugelassen. Im Gegensatz dazu werden die anderen Aktionäre von einer Stimmrechtsbeschränkung von 5 Prozent betroffen sein.

    Vor der Bekanntgabe der Übernahme war unter den Aktionären ein Streit bezüglich dieser Regelung ausgebrochen. An einer ausserordentlichen Generalversammlung hätte die Einführung des Standards "One Share - One Vote" und die Aufhebung der Stimmrechtsbeschränkung von 5 Prozent beschlossen werden sollen.

    Mit der Einigung sämtlicher wichtiger Aktionäre bezüglich eines Verkaufs von Panalpina an DSV wurde die Abschaffung der Stimmrechtsbeschränkung jedoch hinfällig. Die ausserordentliche Generalversammlung zu diesem Thema wurde auf unbestimmte Zeit vertagt.

    kw/uh

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  • 01.04.2019 Panalpina geht in die Hände der dänischen DSV über

    Betroffene Wertpapiere

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    Panalpina geht in die Hände der dänischen DSV über

    01.04.2019 | 17:09:21

    (Zweite Zusammenfassung, verfasst nach der Pressekonferenz)

    Basel (awp) - In der Logistikbranche kommt es zu einer Grossübernahme. Die ursprünglich als Rheinschifffahrtsgesellschaft gegründete Basler Firma Panalpina wird von DSV geschluckt. Zuvor hatten sich die für ihren Übernahmehunger bekannten Dänen an der Zuger Ceva Logistics die Zähne ausgebissen.

    Die Dänen werden somit erneut ihrem Ruf gerecht. Denn innert relativ kurzer Zeit ist die Firma aus einem Vorort von Kopenhagen dank Akquisitionen zu einem der grössten Unternehmen innerhalb der Branche herangewachsen.

    DSV wird zur Weltnummer 4

    So wird DSV mit der grössten Transaktion in der Firmengeschichte den eigenen Marktanteil deutlich ausbauen. Neu sind die Dänen die Nummer vier. Auf dem Spitzenplatz steht aktuell DHL, gefolgt von Kühne+Nagel sowie DB Schenker.

    Zusammen bringen es DSV und Panalpina auf einen Umsatz von mehr als 18 Milliarden Franken. Gemeinsam haben sie rund 60'000 Mitarbeiter auf der Lohnliste. Wie viele der Panalpina-Stellen verloren gehen, ist noch unklar.

    Aus Unternehmenskreisen hiess es zwar, es gehe primär darum, weiter zu expandieren. "Selbstverständlich werden aber einige Jobs aufgrund der Übernahme verschwinden", sagte der DSV-Chef Jens Björn Andersen an einer Pressekonferenz am Montagnachmittag am Noch-Panalpina-Hauptsitz in Basel.

    Welche Funktionen genau in der Schweiz verbleiben werden, das könne er ebenfalls noch nicht sagen. Und unklar ist schliesslich auch, was mit dem jetzigen Management von Panalpina passiert. "Wir hoffen, dass sich einige Panalpinisten vorstellen können, nach der Übernahme für uns zu arbeiten", sagte Andersen dazu.

    Gegründet im Jahr 1935

    Gegründet wurde Panalpina im Jahr 1935. Doch reichen die Wurzeln des Logistikunternehmens gar bis ins Jahr 1895 zurück. Die Kotierung an der Schweizer Börse SIX erfolgte dann 2005.

    Doch damit ist nun Schluss. DSV legt insgesamt 4,6 Milliarden Franken für die Basler auf den Tisch. Die Dänen offerieren 2,375 eigene Anteilsscheine pro Panalpina-Aktie - oder gemäss Kurs vom vergangenen Freitag 195,80 Franken.

    Abschliessen will man die Transaktion bis im vierten Quartal. Die Panalpina-Aktien werden dann von der Schweizer Börse verschwinden. Die neue Gesellschaft "DSV Panalpina A/S" wird in Kopenhagen kotiert sein.

    Zwei Mal musste DSV das Angebot aufbessern, bevor sich die Ernst Göhner Stiftung überzeugen liess. Als Hauptaktionärin hält sie 46 Prozent an Panalpina. Schon länger mit dem Verkauf geliebäugelt hatten hingegen die Minderheitseigner Cevian Capital und Artisan Partners mit einem Anteil von jeweils 12 Prozent.

    Stiftung wird DSV-Teilhaber

    Nachdem sich die Eigentümer von Panalpina ursprünglich nicht einig waren, was die Zukunft des Unternehmens anbelangt, findet der Übernahmepoker nun ein Ende. Die Ernst Göhner Stiftung wird durch den Deal mit rund 11 Prozent zum grössten DSV-Teilhaber. Ausserdem erhält sie einen Sitz im Verwaltungsrat.

    Die Stiftung begründete ihren Meinungsumschwung damit, dass der Zusammenschluss der Firmen, die besten Voraussetzungen biete, um "den Herausforderungen des Marktes aus einer Position der Stärke zu begegnen", wie sie mitteilen liess.

    Damit das Geschäft definitiv über die Bühne gehen kann, müssen insgesamt 80 Prozent der Panalpina-Aktionäre ihre Aktien DSV andienen. Allein mit der Göhner-Stiftung, Cevian sowie Artisan wird das Tauschangebot jedoch bereits von Aktionären unterstützt, die fast 70 Prozent des Unternehmens kontrollieren.

    Das Angebot von DSV für Panalpina war in Fachkreisen keine grosse Überraschung. Die Dänen sind für ihren Übernahmehunger bekannt. 2018 hatten sie bereits versucht, sich die Zuger Ceva Logistics unter den Nagel zu reissen. Diese wird nun jedoch von der französischen Reederei CMA CGM geschluckt.

    kw/mk

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  • 01.04.2019 Mit der Panalpina-Übernahme endet ein Stück Logistikgeschichte

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Panalpina Welttra N 219.40 +2.40 +1.11% 228.60 110.80 37'149

    Story

    Mit der Panalpina-Übernahme endet ein Stück Logistikgeschichte

    01.04.2019 | 12:44:58

    (Erste Zusammenfassung)

    Basel (awp) - In der Logistikbranche kommt es zu einer Grossübernahme. Die ursprünglich als Rheinschifffahrtsgesellschaft gegründete Basler Firma Panalpina wird von DSV geschluckt. Zuvor hatten sich die für ihren Übernahmehunger bekannten Dänen an der Zuger Ceva Logistics die Zähne ausgebissen.

    Offizielles Gründungsjahr von Panalpina ist 1935. Doch reichen die Wurzeln des Logistikunternehmens gar bis ins Jahr 1895 zurück. Die Kotierung an der Schweizer Börse SIX erfolgte 2005.

    Doch ist damit nun Schluss. DSV legt insgesamt 4,6 Milliarden Franken für die Basler auf den Tisch. Die Dänen offerieren 2,375 eigene Anteilsscheine pro Panalpina-Aktie - oder gemäss Kurs vom vergangenen Freitag 195,80 Franken.

    Abgeschlossen werden soll die Transaktion im vierten Quartal. Die Panalpina-Aktien werden dann von der Schweizer Börse SIX verschwinden. Die neue Gesellschaft "DSV Panalpina A/S" wird in Kopenhagen kotiert sein.

    Zwei Mal musste DSV das Angebot aufbessern, bevor sich die Ernst Göhner Stiftung überzeugen liess. Als Hauptaktionärin hält sie 46 Prozent an Panalpina. Schon länger mit dem Verkauf geliebäugelt hatten hingegen die Minderheitseigner Cevian Capital und Artisan Partners mit einem Anteil von jeweils 12 Prozent.

    Konflikt um Zukunft gelöst

    Dabei war unter den Eigentümern ein richtiggehender Konflikt um die Zukunft des Unternehmens entbrannt. Gemäss Communiqué vom Montag löst sich dieser nun in Luft auf. Eine ausserordentliche Generalversammlung, an der um die Kontrolle des Unternehmens hätte gestritten werden sollen, wird "vertagt".

    Dafür publizierten sämtliche Seiten wohlwollende Statements. "Wir sind davon überzeugt, dass der Zusammenschluss eine grosse industrielle Logik aufweist und eine der führenden Firmen der Logistikindustrie schaffen wird", sagte etwa Lars Förberg, Co-Gründer von Cevian Capital zu AWP.

    Der von der Stiftung gestellte Panalpina-Verwaltungsratspräsident Peter Ulber erklärte: "Wir freuen uns darauf, mit DSV zusammenzuarbeiten und unseren Beitrag zu einem der weltweit grössten Transport- und Logistikunternehmen zu leisten."

    Die Ernst Göhner Stiftung wird durch den Deal mit rund 11 Prozent zum grössten DSV-Teilhaber. Ausserdem erhält sie einen Sitz im Verwaltungsrat.

    DSV wird zur Nummer 4

    DSV wiederum baut mit der grössten Transaktion in der Firmengeschichte den eigenen Marktanteil aus und klettert im weltweiten Logistikmarkt um eine Stufe nach oben und ist neu die Nummer vier. Zusammen bringen es DSV und Panalpina auf einen Umsatz von mehr als 18 Milliarden Franken.

    Zum Vergleich: Der Schweizer Logistik-Platzhirsch Kühne+Nagel erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von gut 20 Milliarden. Als Marktführer gilt die deutsche DHL.

    DSV und Panalpina haben zusammen rund 60'000 Mitarbeiter auf der Lohnliste. Wie viele der Panalpina-Stellen verloren gehen, ist noch unklar. Aus Unternehmenskreisen hiess es zwar, es gehe primär darum, weiter zu expandieren; bei Doppelbesetzungen seien Streichungen allerdings realistisch.

    80 Prozent müssen andienen

    Damit das Geschäft definitiv über die Bühne gehen kann, müssen insgesamt 80 Prozent der Panalpina-Aktionäre ihre Aktien DSV andienen. Allein mit der Stiftung, Cevian sowie Artisan wird das Tauschangebot jedoch bereits von Aktionären unterstützt, die fast 70 Prozent des Unternehmens kontrollieren.

    Das Angebot von DSV für Panalpina war in Fachkreisen keine grosse Überraschung. Die Dänen sind für ihren Übernahmehunger bekannt. 2018 hatten sie bereits versucht, sich die Zuger Ceva Logistics unter den Nagel zu reissen. Diese wird nun jedoch von der französischen Reederei CMA CGM geschluckt.

    kw/ra

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  • 01.04.2019 DSV übernimmt Schweizer Logistikkonzern Panalpina

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Panalpina Welttra N 219.40 +2.40 +1.11% 228.60 110.80 37'149

    Story

    DSV übernimmt Schweizer Logistikkonzern Panalpina

    01.04.2019 | 10:10:51

    (Ausführliche Fassung, Meldung komplett überarbeitet und ergänzt)

    Basel (awp) - In der Logistikbranche kommt es zu einer Grossfusion. Der Schweizer Logistikkonzern Panalpina wird von DSV übernommen. Die Dänen bezahlen insgesamt 4,6 Milliarden Franken für die Basler.

    Die drei grössten Panalpina-Aktionäre werden DSV ihre Aktien im Rahmen eines öffentlichen Tauschangebotes andienen. Vorausgegangen war dem Entscheid ein Konflikt im Aktionariat über die Zukunft von Panalpina.

    Dabei standen sich lange zwei Lager gegenüber: Einerseits die Ernst Göhner Stiftung (EGS), die 46 Prozent an dem Unternehmen hält, andererseits Cevian Capital und Artisan Partners, die jeweils etwa 12 Prozent halten.

    Während die Ernst Göhner Stiftung einen Alleingang verfochten hatte, zeigten sich die beiden aktivistischen Investoren von Beginn weg offen für einen Zusammenschluss. Nach der zweiten Angebotsaufbesserung durch DSV ist die Stiftung nun offenbar auch schwach geworden.

    DSV hatte im Januar ursprünglich 170 Franken pro Panalpina-Aktie offeriert und legte in einem ersten Schritt auch 180 Franken nach. Nach einer neuerlichen Aufbesserung zahlt DSV nun 2,375 eigene Aktien pro Panalpina-Aktie. Das sind gemäss Kurs vom vergangenen Freitag 195,80 Franken je Aktie.

    Damit wird der Basler Konzern mit 4,6 Milliarden Franken bewertet, wie DSV und Panalpina am Montag mitteilten.

    Abschluss für viertes Quartal erwartet

    Ein Abschluss der Transaktion wird für das vierte Quartal 2019 erwartet, hiess es in dem Communiqué. Der Name der Gesellschaft soll dann in "DSV Panalpina A/S" geändert werden. Die Integration von Panalpina werde voraussichtlich zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen, sagte DSV-CEO Jens Björn Andersson zu Reuters.

    Damit das Geschäft definitiv über die Bühne gehen kann, müssen insgesamt 80 Prozent der Panalpina-Aktionäre ihre Aktien andienen. Allein mit der EGS, Cevian sowie Artisan wird das Tauschangebot jedoch bereits von Aktionären unterstützt, die insgesamt 69,9 Prozent der Aktien halten.

    Die EGS wird durch den Deal vom dominierenden Panalpina-Aktionär zum grössten DSV-Teilhaber. Nach Abschluss der Transaktion wird die Stiftung voraussichtlich rund 11 Prozent am dänischen Konzern halten.

    Wie der offiziellen Voranmeldung des Deals zu entnehmen ist, erhält die Stiftung mit philanthropischem Zweck dann auch einen Sitz im Verwaltungsrat von DSV. Ausserdem hat sich die EGS dazu verpflichtet, während eines Zeitraums von zwei Jahren ihre DSV-Aktien nicht zu veräussern.

    DSV wiederum hat sich mit dem Verwaltungsrat von Panalpina bereits über eine künftige Dividendenpolitik an die Aktionäre von DSV für die Zeit nach dem Zusammenschluss geeinigt. So soll eine Ausschüttungsquote von ungefähr 15 Prozent des Reingewinns angestrebt werden.

    Cevian begrüsst Zusammenschluss

    Zufrieden mit der getroffenen Übereinkommung sind vor allem auch die Minderheitseigner von Panalpina. "Wir sind davon überzeugt, dass der Zusammenschluss eine grosse industrielle Logik aufweist und eine der führenden Firmen der Logistikindustrie schaffen wird", sagte Lars Förberg, Co-Gründer von Cevian Capital zu AWP.

    Tatsächlich würde der kombinierte Pro-Forma-Umsatz nach Abschluss des Tauschangebots auf rund 118 Milliarden dänische Kronen (circa 18,2 Milliarden Franken) anschwellen. Zum Vergleich: Der Schweizer Logistik-Platzhirsch Kühne+Nagel erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von gut 20 Milliarden.

    Die kombinierte Belegschaft der beiden Unternehmen wird sich auf rund 60'000 Mitarbeiter belaufen. Noch keine Statements machte DSV zu einem möglichen Stellenabbau, der mit der Übernahme verknüpft sein könnte.

    Grundsätzlich verkaufen die beiden Firmen den Zusammenschluss aber als Wachstumsprojekt. Es gehe primär darum, weiter zu expandieren. In Fällen von Doppelbesetzungen könne es allerdings auch zu Streichungen kommen, war am Montag aus Unternehmenskreisen zu vernehmen.

    Gleichzeitig hat Panalpina die Gespräche mit der kuwaitischen Agility über einen möglichen Zusammenschluss oder eine Kooperation beendet. Diese waren als Alternative zum Deal mit DSV präsentiert worden.

    Panalpina wird von der SIX dekotiert

    Bereits klar ist auch, dass die Panalpina-Aktien von der Schweizer Börse SIX verschwinden werden. Die neue Gesellschaft "DSV Panalpina A/S" wird in Kopenhagen kotiert sein.

    Mit dem Ende der Unabhängigkeit von Panalpina geht eine lange Firmengeschichte zu Ende. Die Gruppe war 1935 gegründet worden. Sie ging auf eine Rheinschifffahrtsgesellschaft zurück, deren Wurzeln gar bis ins Jahr 1895 zurück reichten. Die Kotierung an der Schweizer Börse SIX erfolgte 2005.

    kw/ra

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG