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  • 21.03.2019 Panalpina: Auch Berater Glass Lewis lehnt Stimmrechtsänderung ab

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Panalpina Welttra N 160.60 -0.50 -0.31% 184.10 110.80 32'497

    Story

    Panalpina: Auch Berater Glass Lewis lehnt Stimmrechtsänderung ab

    21.03.2019 | 12:47:22

    (Ergänzt um Statements von Panalpina und der Ernst Göhner Stiftung)

    Zürich (awp/sda/reu) - Der Logistikkonzern Panalpina sieht sich bei der geplanten Änderung der Stimmrechtsregeln mit zunehmendem Widerstand konfrontiert. Der Aktionärsberater Glass Lewis lehnt eigenen Angaben vom Donnerstag zufolge den Vorschlag ab, die Stimmrechtsbeschränkung von fünf Prozent aufzuheben.

    Es bestehe reichlich Grund zur Annahme, dass der grösste Aktionär, die Ernst Göhner Stiftung, damit ihre starke Position absichern wolle. Zuvor hatte sich mit ISS bereits ein anderer grosser internationaler Stimmrechtsberater gegen eine Änderung ausgesprochen.

    Die Stiftung und auch der Panalpina-Verwaltungsrat wollen eine Beschränkung der Stimmrechte auf fünf Prozent auf der für den 5. April angesetzten ausserordentlichen Generalversammlung aufheben.

    Die Ernst Göhner Stiftung war bisher als einzige Eignerin von der Beschränkung ausgenommen. Entsprechend konnte sie bei Abstimmungen ihre vollen 46 Prozent in die Waagschale werfen.

    Auch Cevian fordert Begrenzung

    Dem zweitgrössten Panalpina-Verwaltungsrat Cevian zufolge wurde die Ausnahmeregelung bisher unrechtmässig gewährt. Der Aktivist fordert, dass auch die Stimmen der Stiftung auf fünf Prozent begrenzt werden. Damit würde die Stiftung die Kontrolle über das Unternehmen verlieren.

    ISS hatte ebenfalls argumentiert, dass die Aufhebung der gegenwärtigen Regelung zu einer Zementierung der Vormachtstellung der Stiftung führen würde. Es sei aber im Interesse der übrigen Aktionäre, dass es ein Gegengewicht zur Macht der Stiftung gebe.

    Unter der Führung der Stiftung habe sich Panalpina schlechter entwickelt als vergleichbare Firmen. Zudem scheine der Verwaltungsrat nicht gewillt, alle strategischen Alternativen für die Firma angemessen zu berücksichtigen.

    Die dänische DSV hatte vor kurzem ein Übernahmeangebot im Volumen von 4,3 Milliarden Franken für Panalpina vorgelegt. Panalpina verhandelt parallel aber auch über eine Zusammenarbeit mit Agility aus Kuwait.

    Stiftung hält an Position fest

    Die Ernst Göhner Stiftung selbst zeigt sich auf Anfrage der Agentur AWP wenig beeindruckt von der ablehnenden Haltung von Glass Lewis. Wie ein Sprecher gegenüber der Agentur AWP sagte, hält sie an ihrer bisherigen Position fest.

    Sie wolle mit der Aufhebung der Beschränkung einen Beitrag zur Verbesserung der Corporate Governance leisten, welche von Aktionären und nicht zuletzt von Stimmrechtsberatern gefordert worden sei.

    Im Gegensatz zur Stiftung wollte sich die offizielle Medienstelle des Panalpina-Konzerns nicht äussern.

    kw/ra

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  • 21.03.2019 Panalpina: Auch Berater Glass Lewis lehnt Stimmrechtsänderung ab

    Betroffene Wertpapiere

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    Panalpina Welttra N 160.60 -0.50 -0.31% 184.10 110.80 32'497

    Story

    Panalpina: Auch Berater Glass Lewis lehnt Stimmrechtsänderung ab

    21.03.2019 | 12:16:30

    Zürich (awp/awp/sda/reu) - Der Logistikkonzern Panalpina sieht sich bei der geplanten Änderung der Stimmrechtsregeln mit zunehmendem Widerstand konfrontiert. Der Aktionärsberater Glass Lewis lehnt eigenen Angaben vom Donnerstag zufolge den Vorschlag ab, die Stimmrechtsbeschränkung von fünf Prozent aufzuheben.

    Es bestehe reichlich Grund zur Annahme, dass der grösste Aktionär, die Ernst Göhner Stiftung, damit ihre starke Position absichern wolle. Zuvor hatte sich mit ISS bereits ein anderer grosser internationaler Stimmrechtsberater gegen eine Änderung ausgesprochen.

    Die Stiftung und auch der Panalpina-Verwaltungsrat wollen eine Beschränkung der Stimmrechte auf fünf Prozent auf der für den 5. April angesetzten ausserordentlichen Generalversammlung aufheben.

    Die Ernst Göhner Stiftung war bisher als einzige Eignerin von der Beschränkung ausgenommen. Entsprechend konnte sie bei Abstimmungen ihre vollen 46 Prozent in die Waagschale werfen.

    Auch Cevian fordert Begrenzung

    Dem zweitgrössten Panalpina-Verwaltungsrat Cevian zufolge wurde die Ausnahmeregelung bisher unrechtmässig gewährt. Der Aktivist fordert, dass auch die Stimmen der Stiftung auf fünf Prozent begrenzt werden. Damit würde die Stiftung die Kontrolle über das Unternehmen verlieren.

    ISS hatte ebenfalls argumentiert, dass die Aufhebung der gegenwärtigen Regelung zu einer Zementierung der Vormachtstellung der Stiftung führen würde. Es sei aber im Interesse der übrigen Aktionäre, dass es ein Gegengewicht zur Macht der Stiftung gebe.

    Unter der Führung der Stiftung habe sich Panalpina schlechter entwickelt als vergleichbare Firmen. Zudem scheine der Verwaltungsrat nicht gewillt, alle strategischen Alternativen für die Firma angemessen zu berücksichtigen.

    Die dänische DSV hatte vor kurzem ein Übernahmeangebot im Volumen von 4,3 Milliarden Franken für Panalpina vorgelegt. Panalpina verhandelt parallel aber auch über eine Zusammenarbeit mit Agility aus Kuwait.

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  • 19.03.2019 Aktionärsberater ISS stellt sich gegen Vorschlag von Panalpina

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    Aktionärsberater ISS stellt sich gegen Vorschlag von Panalpina

    19.03.2019 | 09:28:42

    Zürich (awp/awp/sda/reu) - Der Widerstand gegen die geplante Aufhebung der Stimmrechtsbeschränkung beim Basler Logistikkonzern Panalpina nimmt zu. Der einflussreiche Aktionärsberater ISS spricht sich gegen die Aufhebung der Beschränkung auf fünf Prozent aus.

    Das schrieb ISS in einer der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag vorliegenden Empfehlung zur ausserordentlichen Generalversammlung, die am 5. April stattfinden soll. ISS, an deren Empfehlungen sich viele Profi-Anleger wie Pensionskassen halten, stellt sich damit hinter den aktivistischen Aktionär Cevian.

    Der grösste Panalpina-Aktionär, die Ernst Göhner Stiftung, hatte die Statuten-Änderung vorgeschlagen. Für eine Änderung ist auch der Verwaltungsrat von Panalpina. Bisher war die Stiftung als einziger Eigner von der Beschränkung ausgenommen. Entsprechend konnte sie bei Abstimmungen ihre vollen 46 Prozent in die Waagschale werfen. Von Cevian beauftragte Rechtsprofessoren bezweifeln aber inzwischen, dass diese Ausnahmereglung für die Stiftung zulässig ist.

    ISS zufolge würde die Aufhebung der gegenwärtigen Regelung zu einer Zementierung der Vormachtstellung der Stiftung führen. Dem Stimmrechtsberater zufolge sei es aber im Interesse der übrigen Aktionäre, dass es ein Gegengewicht zur Macht der Stiftung gebe. Unter der Führung der Stiftung habe sich Panalpina schlechter entwickelt als vergleichbare Firmen. Zudem scheine der Verwaltungsrat nicht gewillt, alle strategischen Alternativen für die Firma angemessen zu berücksichtigen.

    Die dänische DSV hat ein Übernahmeangebot im Volumen von 4,3 Milliarden Franken für Panalpina vorgelegt. Panalpina verhandelt parallel aber auch über eine Zusammenarbeit mit Agility aus Kuwait.

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  • 05.03.2019 Presse: Entscheide an Panalpina-GV werden anfechtbar

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    Presse: Entscheide an Panalpina-GV werden anfechtbar

    05.03.2019 | 18:18:30

    Basel (awp) - Dem Verwaltungsrat des Logistikers Panalpina ist beim Zeitplan für die ausserordentliche Generalversammlung vom 5. April eine "Unachtsamkeit" unterlaufen. Dies schreibt die "Finanz und Wirtschaft" (FuW) in einer Vorabmeldung.

    Konkret verstösst laut dem Medienbericht die Abfolge vom Versand des formalen Einladungsbriefs und der Schliessung des Aktienbuchs gegen die Statuten. Somit werde das Ergebnis der GV anfechtbar.

    Am Dienstagmorgen hatte der Panalpina-Verwaltungsrat mitgeteilt, er unterstütze den Antrag der Grossaktionärin Ernst Göhner Stiftung (EGS). Dieser sieht vor, den Standard "One Share - One Vote" umzusetzen.

    Eine Gegenposition nehmen die Panalpina-Minderheitseigner Cevian und Artisan ein. Konkret äusserte sich Cevian in der Vergangenheit gegen die Abschaffung der Stimmrechtsbeschränkung, weil eine solche den dominanten Einfluss der Stiftung zementieren würde, so die Haltung.

    rw/ra

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  • 05.03.2019 Panalpina setzt ausserordentliche Generalversammlung für Anfang April an

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    Panalpina setzt ausserordentliche Generalversammlung für Anfang April an

    05.03.2019 | 08:10:00

    Basel (awp) - Der Machtkampf um den Basler Panalpina-Konzern geht in die nächste Runde. Der Verwaltungsrat des Logistikkonzerns will die Stimmrechtsbeschränkung von 5 Prozent abschaffen. Eine dazu notwendige ausserordentliche Generalversammlung wurde nun auf den 5. April angesetzt, wie es in einem Communiqué vom Dienstag heisst.

    Der Verwaltungsrat will damit den Antrag der Grossaktionärin Ernst Göhner Stiftung (EGS) unterstützen. Dieser sieht vor, den Standard "One Share - One Vote" umzusetzen. Mit dem Schritt soll die Corporate Governance des Unternehmens verbessert werden.

    Der formale Einladungsbrief für den Event wird den Angaben zufolge am 15. März 2019 verschickt, das Aktienbuch entsprechend am 14. März 2019 geschlossen.

    Die Gegenposition zur Haltung der EGS nehmen die Panalpina-Minderheitseigner Cevian und Artisan ein. Konkret äusserte sich Cevian in der Vergangenheit gegen die von der Hauptaktionärin vorgeschlagenen Abschaffung der Stimmrechtsbeschränkung beim Logistikkonzern. Eine Abschaffung würde den dominanten Einfluss der Stiftung zementieren, so die Haltung.

    "One Share - One Vote"

    Vielmehr, so die Forderung von Cevian, solle man die Stimmrechte der EGS ebenfalls auf 5 Prozent beschränken. Bisher war die Stiftung, die rund 46 Prozent der Anteile an Panalpina hält, von der Beschränkung ausgenommen. Die Ausnahme wurde stets damit begründet, dass EGS ihre Aktien bereits vor der Einführung dieser Regel gehalten hatte (sogenanntes "Grandfathering"). Das Prinzip "One Share - One Vote" würde diese Praxis obsolet machen.

    Letztlich geht es bei diesem Kampf um die Zukunft des Unternehmens. Für den Konzern hatte der dänische Mitbewerber DSV im Januar ein Übernahmeangebot vorgelegt. Gleichzeitig verhandeln die Basler mit Agility aus Kuwait über eine Kooperation.

    kw/uh

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  • 04.03.2019 Panalpina notieren nach weiteren Gerüchten zum Übernahmekampf fester

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Panalpina Welttra N 160.60 -0.50 -0.31% 184.10 110.80 32'497

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    Panalpina notieren nach weiteren Gerüchten zum Übernahmekampf fester

    04.03.2019 | 09:45:56

    Zürich (awp) - Die Valoren von Panalpina notieren am Montag im frühen Handel fester. Beim Speditions- und Logistikkonzern Panalpina hat auch am Wochenende die Gerüchteküche weiter gebrodelt. Bekanntlich möchte der Konkurrent DSV aus Dänemark die Basler übernehmen.

    Kurz vor 09.30 Uhr notierten die Aktien um 3,2 Prozent höher bei 157,80 Franken, dies in einem festeren Gesamtmarkt (SPI +0,7%).

    Für Analysten ist klar, dass sich die Kursentwicklung durch die DSV-Offerte längst von den Fundamentaldaten abgekoppelt hat. Die Öffentlichkeit wartet dabei schon längere Zeit auf eine Antwort des Panalpina-Verwaltungsrates zum Kaufangebot. Und offenbar tut sich nun immerhin etwas: Wie die "SonntagsZeitung" berichtete, spricht der Verwaltungsrat von Panalpina mit DSV.

    Bestätigt wurden die Gespräche von Panalpina gegenüber auf Anfrage von AWP allerdings nicht. Wie bereits an der Bilanzmedienkonferenz des Konzerns am vergangenen Donnerstag, heisst es auch am Montag bloss: "Wie kommuniziert, kommt der Verwaltungsrat seinen treuhänderischen Verpflichtungen nach."

    Parallel dazu führen die Basler allerdings auch - dies hatten sie offiziell verkündet - mit der kuwaitischen Logistik- und Infrastrukturgruppe Agility Gespräche über eine vertiefte Zusammenarbeit. Der Fokus richte sich dabei auf Agility Global Integrated Logistics, eine von Baar aus geführte Firma, wie die "NZZ" am Samstag schrieb. Sie hat dies in einem Hintergrundgespräch vom starken Mann von Agility, Tarek Sultan, erfahren, der sich eine "enge Kooperation durchaus vorstellen" könne.

    Von Analystenseite äusserte sich am Montag derweil die Bank Berenberg zu Panalpina. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen der Fusionsspekulationen habe Panalpina vergangene Woche bemerkenswert positive Aussichten für das Jahr 2019 präsentiert.

    Doch - so wiederholte die Bank andere änlich lautende Kommentare - habe der aktuelle Kurs derzeit nichts mit den Fundamentaldaten zu tun. Sollte DSV sein Angebot zurückziehen, so werden die Aktien sinken, hiess es.

    kw/uh

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  • 03.03.2019 Presseschau vom Wochenende 9 (2./3. März)

    Presseschau vom Wochenende 9 (2./3. März)

    03.03.2019 | 16:09:57

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    PANALPINA I: Der Kampf um die Zukunft des Schweizer Logistikkonzerns Panalpina läuft bekanntlich seit ein paar Wochen. Die Öffentlichkeit wartet dabei schon längere Zeit auf eine Antwort des Panalpina-Verwaltungsrates zu einem Kaufangebot der dänischen DSV-Gruppe zu 180 Fr. pro Panalpina-Aktie (insgesamt 4,3 Mrd. Fr.). Offenbar tut sich nun aber was: Wie die "SonntagsZeitung" berichtet, spricht der Verwaltungsrat von Panalpina mit DSV. Dies hätten Quellen aus dem Umfeld von Panalpina wie auch aus demjenigen von DSV bestätigt. Dies sei so bisher nicht bekannt und zeige die Bereitschaft des Panalpina-Verwaltungsrates, sich auf einen möglichen Verkauf einzulassen. Bisher habe es eher so ausgesehen, als ob Panalpina jegliche Übernahme abwehre und sich deshalb auf ein mögliches Zusammengehen mit der kuwaitischen Logistikgruppe Agility eingelassen habe. Bestätigt wurden die Gespräche von Panalpina gegenüber dem Blatt nicht. Eine entsprechende Frage von AWP an Panalpina wurde (vorerst) nicht beantwortet. (SoZ p. 39)

    PANALPINA II: Wie oben bereits erwähnt, führt Panalpina auch Verhandlungen über eine mögliche Partnerschaft mit der kuwaitischen Logistik- und Infrastrukturgruppe Agility. Solche Gespräche waren Mitte Februar von Panalpina bestätigt worden. Der Fokus richte sich dabei auf Agility Global Integrated Logistics, eine von Baar aus geführte Firma, schreibt nun die "NZZ" (Samstagausgabe). Sie hat dies in einem Hintergrundgespräch vom starken Mann von Agility, Tarek Sultan, erfahren, der sich eine "enge Kooperation durchaus vorstellen" könne. Agility ist mit gut 4 Milliarden Dollar bewertet und wird an den Börsen von Kuwait und Dubai gehandelt. Sultan habe sich optimistisch gezeigt, im Falle einer Einigung aus der Kombination der IT-Systeme von Agility und Panalpina neue Kraft zu schöpfen, um schneller voranzukommen. (NZZ p. 35)

    MEDIEN: Der Verband Schweizer Medien prüft offenbar ein Modell, wie aus den Erträgen der Radio- und Fernsehabgabe 90 Millionen Franken pro Jahr für die verbilligte Zustellung von Zeitungen eingesetzt werden könnte. Nötig wäre dafür eine Anpassung des Radio- und Fernsehgesetzes, wie die "NZZ am Sonntag" berichtet. Die Radio- und TV-Abgabe bringt pro Jahr rund 1,4 Milliarden Franken ein. Davon gehen 1,2 Milliarden an die Sender der SRG, 80 Millionen fliessen an private regionale Fernseh- und Radiostationen. Ein Teil des restlichen Betrags soll nach der Vorstellung der privaten Verleger künftig für die sogenannte indirekte Presseförderung eingesetzt werden. Die Ausweitung dieser Subventionierung werde von der Politik unterstützt, heisst es im Artikel. Die Präsidentin der Fernmeldekommission des Nationalrats, Edith Graf-Litscher, sagte dem Blatt, die Einsicht habe sich durchgesetzt, dass sich Journalismus nicht mehr ganz auf dem Markt finanzieren lasse. (NZZaS p. 13)

    HNA/CH-TÖCHTER: Die hochverschuldete chinesische HNA-Gruppe, Besitzerin verschiedener früherer Swissair-Töchter, braucht bekanntlich Geld und versucht entsprechend gewisse Beteiligungen loszuwerden. Die drei Schweizer Töchter Gategroup, Swissport und SR Technics stehen laut einem Bericht der "NZZ am Sonntag" alle zum Verkauf. HNA lässt sich allerdings kaum in die Karten blicken und antwortete der Zeitung (zu Fragen bezüglich Gategroup): "HNA ist ein strategischer und disziplinierter Investor, der stets bestrebt ist, sein Vermögen zu optimieren." Das Entscheidungsgremium im HNA-Konzern ist klein und in Familienhand. Was im kleinen Kreis entschieden werde, davon dürften die Schweizer Firmen im HNA-Universum wenig mitbekommen, mutmasst das Blatt daher. (NZZaS p. 35)

    TAMEDA/SHIRE: Die Firma Takeda löst den Standort der von ihr übernommenen Firma Shire in Zug auf. Von der Massnahme sind rund 500 Arbeitsplätze betroffen, wie ein Takeda-Firmensprecher nun der "NZZ am Sonntag" bestätigt hat. Der japanische Pharmakonzern habe die Belegschaft in einem internen Mail informiert, dass die Aufgaben am Takeda-Sitz in Zürich-Opfikon konzentriert würden, heisst es im Artikel. Im Schreiben werde zwar die Bedeutung der Schweiz als Standort für die Europa-Zentrale betont. Dann heisse es aber auch, man wolle die Organisation "vereinfachen und verschlanken". Der Entscheid, in Opfikon mit bereits knapp 500 Angestellten auszubauen, sei aufgrund des nahen Flughafens und des Lifescience-Clusters in dem Gebiet gefallen. Shire ist einer der grössten Arbeitgeber im Kanton Zug. (NZZaS p. 29)

    SWISS LIFE/MANOR: Der Mietstreit zwischen dem Detailhändler und dem Schweizer Lebensversicherer in Bezug auf die Manor-Filiale an der Zürcher Bahnhofstrasse spitzt sich offenbar weiter zu. Wann das Warenhaus ausziehen muss, darüber streiten sich bekanntlich seit längerem die Juristen. Nun hat sich die Sachlage laut "NZZ" (Samstag-Ausgabe) ein weiteres Mal geändert. Die Swiss Life hat dem Warenhaus eine neue Kündigung geschickt, was ein Manor-Sprecher gegenüber dem Blatt bestätigt habe. Ausgelöst hatte diese per 31. Januar 2019 ausgesprochene Kündigung laut dem Zürcher Obergericht eine nicht bezahlte Nebenkostenrechnung in der Höhe von 18'000 Franken. Gemäss Obligationenrecht ist bei einem Zahlungsrückstand des Mieters eine Erstreckung ausgeschlossen. Der Vermieter darf in einem solchen Fall Geschäftsräume mit einer Frist von mindestens 30 Tagen kündigen. Der vorliegende Fall sei juristisch aber nicht ganz einfach. Angesichts eines Jahreszinses von 6,27 Millionen stelle sich nämlich bei einem Betrag von 18'000 Franken die Frage der Verhältnismässigkeit, heisst es im Artikel. (NZZ p. 21)

    COOP/MIGROS: Am Dienstag wurde bekannt, dass die im Dezember zurückgetretene CVP-Bundesrätin Doris Leuthard Verwaltungsrätin des Detailhändlers Coop wird. Gemäss Recherchen der SonntagsZeitung hat auch die Migros um Leuthard gebuhlt. Nachdem die Bundesrätin ihren Rücktritt angekündigt habe, sei (laut drei voneinander unabhängigen Quellen) Migros-Chef Fabrice Zumbrunnen auf sie zugegangen - mit dem Angebot, das frei werdende Präsidium der Migros zu übernehmen. Doch am Ende habe sich Leuthard dann für Coop entschieden. Präsident Hansueli Loosli habe seine guten Beziehungen zu Leuthard ausgespielt, mutmasst das Blatt im Artikel. (SoZ p. 35)

    TAUSENDERNOTE: Die Tausendernote, deren neueste Version in Bälde eingeführt wird, dient offenbar im grossen Stil der Steuerhinterziehung. Immer zum Jahreswechsel steige die Nachfrage nach Tausendernoten steil an, schreibt die "SonntagsZeitung". Damit könne das ausgewiesene Vermögen auf dem Bankkonto künstlich vermindert werden. Wie wichtig das Motiv der Steuervermeidung ist, zeige eine Untersuchung von Ökonomen der Europäischen Zentralbank, der Schweizerischen Nationalbank und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden, heisst es weiter. Aus ihr lasse sich ableiten, dass mindestens 1,4 Milliarden Franken in Tausendernoten über den Jahreswechsel vor den Steuerbehörden versteckt würden, so das Blatt. Der Basler Wirtschaftsprofessor Yvan Lengwiler schätzte die Summe des versteckten Bargelds mit 100er-, 200er- und 1000er-Noten vor zwei Jahren sogar grob auf 3 Milliarden Franken. In Wirklichkeit dürfte die Summe höher sein, mutmasst die Zeitung. (SoZ p. 37)

    KLIMAWANDEL: Die neue Umweltministerin Simonetta Sommaruga hat einen nationalen Schulterschluss gegen den Klimawandel gefordert. Die SP-Bundesrätin will sich für Massnahmen beim Autofahren für weniger Offroader, beim Fliegen und auf dem Finanzplatz einsetzen. "Zuerst sollten wir aufhören, den Klimaschutz als etwas zu betrachten, das uns nur Geld kostet", forderte die 58-Jährige im Interview mit der "NZZ am Sonntag". "Auch Nichtstun kostet", sagte die seit Januar amtierende Vorsteherin des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) mit Verweis auf Schäden durch Bergstürze und Hochwasser. Akzente setzen will Sommaruga etwa im Strassenverkehr rund um Offroader. "In der Schweiz werden viele schwere und grosse Autos verkauft." (NZZaS p. 9, siehe separate Meldung)

    BUSFAHRER: Jeder zweite Busfahrer leidet einer neuen Umfrage zufolge unter Stress. Besonders verbreitet sind Symptome wie Angst, Reizbarkeit und Müdigkeit, wie "SonntagsZeitung" und "Le Matin Dimanche" aus einer bislang unveröffentlichten Umfrage der Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) zitieren. Rund ein Drittel von ihnen gab an, schon zur Arbeit gegangen zu sein, ohne im Vollbesitz seiner Kräfte gewesen zu sein. In den letzten Jahren hat sich die Situation verschärft, wie eine Vergleichsumfrage aus dem Jahr 2010 zeigt. Damals notierten nur 12 Prozent aller Fahrer zwischen 56 und 65 Jahren, dass sie unter Schlafstörungen leiden würden. Dieser Wert hat sich in der gleichen Altersgruppe heute verdoppelt. Gemäss der Befragung sind es in erster Linie aggressive Auto- und Velofahrer sowie renitente Passagiere, die bei den Chauffeuren Stress verursachen. An der Analyse nahmen 500 von 2500 befragten Busfahrer in der Schweiz teil. (SoZ p. 2/3)

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  • 28.02.2019 Panalpina verbessert sich im Seefracht-Geschäft

    Betroffene Wertpapiere

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    Panalpina verbessert sich im Seefracht-Geschäft

    28.02.2019 | 15:22:46

    (Zusammenfassung)

    Basel (awp) - Panalpina hat die schlimmsten Zeiten hinter sich. Der Logistiker hat 2018 klar mehr verdient und der lange Zeit serbelnden Seefracht geht es wieder besser. Aufgrund der unklaren Zukunft des Konzerns treten die Zahlen jedoch etwas in den Hintergrund.

    Sichtlich stolz trat Panalpina-Chef Stefan Karlen am Donnerstag in Basel vor die Medien. Das langjährige Sorgenkind des Basler Logistikkonzerns, die Seefracht, schreibt seit inzwischen drei Quartalen wieder schwarze Zahlen.

    Zwar erwirtschaftete sein Konzern in der Sparte im Geschäftsjahr 2018 aufgrund des schwachen ersten Quartals noch einen Verlust, doch betrug dieser nur noch 1,8 Millionen Franken. 2017 war in der Seefracht noch ein Fehlbetrag von 15,1 Millionen angefallen. Im laufenden Jahr soll nun - dank des neuen IT-Systems SAP TM - gar endlich wieder ein Gewinn resultieren.

    Dank der Verbesserung in der Seefracht sah es für Panalpina auch gesamthaft wieder rosiger aus. Der Bruttogewinn legte um 7,3 Prozent auf 1,5 Milliarden Franken zu. Beim Betriebsgewinn (EBIT) verbesserte sich der Logistiker um knapp 15 Prozent auf 118,4 Millionen.

    Deutlich höherer Reingewinn

    Und unter dem Strich verblieben 75,7 Millionen Franken Reingewinn nach deutlich tieferen 57,5 Millionen im Vorjahr. Für das Management von Panalpina ist daher klar, dass man den Turnaround geschafft hat.

    Denn mit dem neuen IT-System soll die Profitabilität weiter steigen. Man habe den Preis dafür bezahlt, in der Vergangenheit nicht genug in die IT investiert zu haben, erklärte Finanzchef Robert Erni vor den Medien. Doch sei man jetzt wieder auf dem neusten Stand.

    Bei der Dividende bleibt derweil vorläufig alles beim Alten. Die Aktionäre sollen wie im Vorjahr 3,75 Franken je Titel erhalten.

    Keine Neuigkeiten im Übernahmepoker

    Allerdings liegt das Augenmerk der meisten Investoren bei Panalpina derzeit nicht auf den Zahlen. Vielmehr interessieren sie sich für das Übernahmeangebot durch den dänischen Konkurrenten DSV. In dieses Beziehungsdurcheinander brachte die Bilanzmedienkonferenz jedoch kein Licht.

    Denn gleich zu Beginn stellte Stefan Karlen klar, dass man sich zu der Thematik nicht äussern werde. "Der Entscheid diesbezüglich liegt beim Verwaltungsrat, er wird sich zu gegebener Zeit melden."

    Kompliziert macht die Sache, dass sich dabei bei den Aktionären von Panalpina zwei Lager geradezu unversöhnlich gegenüberstehen. Einerseits wird der Konzern vom Hauptaktionär, der Ernst Göhner Stiftung, dominiert. Sie hält insgesamt 46 Prozent und setzt bisher auf einen Alleingang.

    Andererseits gibt es bei Panalpina mit Cevian und Artisan auch zwei starke Minderheitseigner, die gerne einen Zusammenschluss sehen würden. Inzwischen hat sich der Streit der beiden Seiten gar auf einen Kampf um die Beschränkung von Stimmrechten ausgeweitet. Es droht ein langwieriges juristisches Tauziehen.

    Optimistischer Ausblick

    Umso mehr dürfte die Investoren in diesem Zusammenhang interessieren, ob der Turnaround-Story des Managements Glauben geschenkt werden kann. Nur dann dürfte ein Alleingang überhaupt Sinn ergeben. Doch Panalpina gab sich beim Ausblick für 2019 eher zurückhaltend.

    Man erwarte, dass die Volumen sowohl in der See- als auch in der Luftfracht mindestens mit gleichen Geschwindigkeit wachsen werden, wie dies der Gesamtmarkt tut. Dieser dürfte 2019 laut Experten jedoch an Schwung verlieren. Zu seinen persönlichen Prognosen befragt, gab Panalpina-Chef Karlen zu Protokoll, dass er 2019 von einem weltweiten Wachstum der Seefracht von zwei Prozent und der Luftfracht von einem Prozent ausgeht.

    Dabei dürfte die Zunahme internationaler politischer Spannungen nebst den makroökonomischen Unsicherheiten für zusätzliche Volatilität in der Branche sorgen, ergänzte er. Doch werde es für Panalpina trotzdem aufwärts gehen. Der Grund: der flächendeckende Roll-Out des neuen IT-Systems SAP TM.

    kw/ra

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  • 28.02.2019 Panalpina steigert Gewinn 2018 deutlich - Keine Neuigkeiten im Übernahmepoker

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    Panalpina steigert Gewinn 2018 deutlich - Keine Neuigkeiten im Übernahmepoker

    28.02.2019 | 07:31:08

    Basel (awp) - Panalpina hat im Geschäftsjahr 2018 mehr umgesetzt und verdient. Beim Transport- und Logistikkonzern interessieren sich die Anleger derzeit allerdings nur am Rande für Zahlen. Im Fokus steht der Übernahmeversuch durch den Konkurrenten DSV.

    Zu diesem gab es am Donnerstag im offiziellen Communiqué zum abgelaufenen Geschäftsjahr allerdings keinen weiteren Kommentar. Betrachtet man den Zahlenkranz, so legten die Basler beim Nettoumsatz um 9,1 Prozent auf 6,04 Milliarden Franken zu.

    Der aussagekräftigere, um die volatilen Frachtpreise bereinigte Bruttogewinn stieg ebenfalls und zwar um 7,3 Prozent auf 1,5 Milliarden. Beim Betriebsgewinn (EBIT) steigerte sich Panalpina um knapp 15 Prozent auf 118,4 Millionen Franken.

    Unter dem Strich verblieben 75,7 Millionen Franken Reingewinn nach deutlich tieferen 57,5 Millionen im Vorjahr.

    Der satte Anstieg gelang, da Panalpina einerseits stark ins Jahr gestartet war, andererseits scheinen die internen Verbesserungen rund um die Einführung des neuen IT-Systems SAP TM endlich Früchte zu tragen.

    Seefracht reduziert Verlust

    Sorgenkind des Konzerns war weiter die Seefracht, wo die transportierten Volumen 2 Prozent tiefer waren als 2017. Immerhin gelangen auch im vierten Quartal - wie schon im zweiten und dritten - schwarze Zahlen. Für das Management von Panalpina ist daher klar, dass man den Turnaround geschafft hat.

    "In der Seefracht verbesserten wir den EBIT von Quartal zu Quartal, obwohl für das ganze Jahr immer noch ein kleiner Verlust resultierte", wird CEO Stefan Karlen in der Meldung zitiert. Konkret betrug der Verlust beim Betriebsgewinn noch 1,8 Millionen - nach 15,1 Millionen im Jahr 2017.

    Besser sah es - wie üblich bei Panalpina - in der Luftfracht aus. So nahmen die Volumen hier um 4 Prozent zu. Erstmals in der Geschichte des Unternehmens gelang es gar, die Marke von mehr als einer Million Tonnen Luftfracht zu knacken.

    Allerdings nahm auch in dieser Sparte der Betriebsgewinn leicht ab - von 110,3 Millionen auf 108,2 Millionen Franken. CEO Karlen ist trotzdem zufrieden: "Unsere Position als einer der weltweit grössten Anbieter von Luftfracht wurde gestärkt."

    Dividende bleibt gleich hoch

    Bei der Dividende bleibt vorläufig alles beim Alten. Die Aktionäre sollen wie im Vorjahr 3,75 Franken je Titel ausgeschüttet erhalten.

    Mit den vorgelegten Zahlen hat Panalpina die Erwartungen der Finanzgemeinde beim Nettoumsatz leicht übertroffen, beim EBIT genau erreicht und beim Reingewinn knapp verfehlt. Analysten hatten mit einem Nettoumsatz von 6,01 Mrd Franken, einem EBIT von knapp 119 Millionen und einem Reingewinn von rund 79,7 Millionen gerechnet.

    Für das laufende Geschäftsjahr 2019 zeigt sich Konzernchef Stefan Karlen zuversichtlich. "Wir haben eine skalierbare operationelle Plattform und Organisation aufgebaut und sind nun auf beschleunigtes, substanzielles organisches und externes Wachstum aus", wurde er in der Meldung zitiert.

    Höhepunkt im laufenden Jahr werde der Launch eines neuen Portals sein, das die Dienstleistungen von Panalpina für die Kunden auf "eine moderne und eindrucksvolle Art voll digitalisiert", so der Manager.

    Keine Aussagen zum Übernahmepoker

    Keine Aussagen fanden sich in dem Communiqué hingegen zum Übernahmeangebot durch Konkurrent DSV. Der Ausgang des Beziehungsdurcheinanders beim Konzern bleibt ungewiss. Kompliziert macht die Sache auch, dass sich dabei bei den Aktionären von Panalpina zwei Lager geradezu unversöhnlich gegenüberstehen.

    Einerseits wird der Basler Konzern vom Hauptaktionär, der Ernst Göhner Stiftung, dominiert. Sie hält insgesamt 46 Prozent und setzte bisher auf einen Alleingang. Andererseits gibt es bei Panalpina mit Cevian und Artisan auch zwei starke Minderheitseigner, die gerne einen Zusammenschluss sehen würden.

    kw/gab

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  • 26.02.2019 Cevian gegen Aufhebung der Panalpina-Stimmrechtsbeschränkung

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Panalpina Welttra N 160.60 -0.50 -0.31% 184.10 110.80 32'497

    Story

    Cevian gegen Aufhebung der Panalpina-Stimmrechtsbeschränkung

    26.02.2019 | 17:19:15

    (Text mit Interview-Aussagen von Förberg ergänzt)

    Zürich (awp/reu) - Der aktivistische Investor Cevian ist gegen die von Panalpina-Hauptaktionär Ernst-Göhner-Stiftung vorgeschlagene Abschaffung der Stimmrechtsbeschränkung beim Logistikkonzern. Eine Abschaffung würde den dominanten Einfluss der Stiftung zementieren, hiess es in einer Mitteilung des schwedischen Fonds vom Dienstag.

    Die Stiftung hatte am Montagabend die Aufhebung der Stimmrechtsbeschränkung von fünf Prozent beantragt und dazu eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen lassen. Diese soll noch vor der ordentlichen Aktionärsversammlung vom 9. Mai stattfinden.

    Bisher war die Stiftung, die rund 46 Prozent der Anteile am Schweizer Konzern hält, von der Stimmrechtsbeschränkung ausgenommen. Die Ausnahme wurde stets damit begründet, dass EGS ihre Aktien bereits vor der Einführung dieser Regel gehalten hatte (sogenanntes "Grandfathering").

    Doch der Minderheitsaktionär Cevian erklärte nun, dass vier führende Schweizer Aktienrechtler im Auftrag des Investors zum Schluss gekommen seien, dass die Stiftung bisher rechtswidrig von der Beschränkung ausgenommen worden sei. Cevian hält rund zwölf Prozent an Panalpina.

    Cevian: "Konstruktivere Diskussionen"

    Am Abend führte Cevian-Co-Gründer Lars Förberg seine Position in der "Finanz und Wirtschaft" weiter aus. In dem Interview begründete er die Ablehnung von "eine Aktie, eine Stimme" damit, dass in einem kotierten Unternehmen kein Aktionär die alleinige Kontrolle haben solle.

    Eine Beschränkung des Einflusses der Stiftung würde laut Förberg konstruktivere Diskussionen darüber ermöglichen, was für Panalpina gut sei. "Die Vertreter der Stiftung sind zunehmend festgefahren in ihrer Position."

    Das Problem Panalpinas sei, dass der dominierende Aktionär das Unternehmen wie eine private Gesellschaft führe. Es brauche aber Diskussionen und unterschiedliche Ansichten über die Strategie. "Wenn die Stiftung Panalpina wie ein privates Unternehmen führen möchte, muss sie die übrigen Aktionäre auskaufen."

    Förberg bestritt, dass die Stimmrechtsfrage etwas mit der Offerte von DSV für Panalpina zu tun habe. Der dänische Mitbewerber hat für die Basler Mitte Januar ein Übernahmeangebot vorgelegt und dieses vor gut einer Woche aufgestockt. Die Stiftung sprach sich gegen das erste Angebot aus, nahm jedoch zur Aufstockung keine Stellung.

    Inzwischen hat Panalpina Gespräche mit der kuwaitischen Agility über einen möglichen Schulterschluss aufgenommen. Förberg machte klar, dass er DSV als Partner der kuwaitischen Agility vorziehen würde. "Ich und die meisten Beobachter finden, dass die Kombination von DSV und Panalpina attraktiver wäre", sagte Förberg.

    ESG: Cevian verfolgt eigene Interessen

    In einer Stellungnahme wehrt sich ESG gegen die Kritik des Minderheitsaktionärs. Cevian stelle sich gegen eine aktionärsfreundliche und moderne Corporate Governance, teilte die Stiftung am Dienstag mit. Das sei Beweis dafür, dass es dem Investor bei Panalpina nur um eigene Interessen gehe, die er "rücksichtslos" durchsetzen wolle.

    ESG sei seit mehr als vierzig Jahren Ankeraktionärin bei Panalpina und anlässlich des Börsengangs im Jahr 2005 sei festgelegt worden, dass die Stiftung von den Eintragungs- und Stimmrechtsbeschränkungen ausgenommen werde, schreibt die Stiftung weiter. Diese Regelung sei allen Aktionären zu jeder Zeit bewusst und auch immer unbestritten gewesen - auch seitens Cevian.

    Man habe jüngst aber Anstrengungen zur Verbesserung der Corporate Governance vorgenommen. ESG habe sich dazu verpflichtet, künftig die Wahl eines unabhängigen Präsidenten zu unterstützen und als weiteren Schritt beantrage man nun die Abschaffung der Stimmrechtsbeschränkung. Damit soll ein modernes "one share, one vote"-Regime etabliert werden, ist man bei ESG überzeugt.

    Panalpina selbst hatte am Montag mitgeteilt, die Aufhebung der Stimmrechtsbeschränkung würde die Corporate Governance des Unternehmens verbessern. Der Schritt adressiere auch die Bedenken "bestimmter Aktionäre".

    kw/tt/ra

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  • 26.02.2019 Cargo sous terrain erhält drei neue Aktionäre

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Panalpina Welttra N --- --- --- --- --- ---
    Flughafen Zuerich N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Cargo sous terrain erhält drei neue Aktionäre

    26.02.2019 | 14:25:38

    Basel (awp) - Die Cargo sous terrain AG (CST) hat drei neue Aktionäre erhalten. Neben dem Logistikkonzern Panalpina und dem Flughafen Zürich hat sich auch die Entsorgungsfirma Schwendimann am Unternehmen beteiligt. Zu den finanziellen Details der Beteiligungen werden keine Angaben gemacht.

    CST ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Basel. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, Warentransporte über ein unterirdisches Tunnelsystem in der Schweiz durchzuführen und den Güterverkehr damit unter die Erde zu bringen.

    Mit Panalpina habe sich eine gewichtige Schweizer Logistikfirma am Projekt CST beteiligt, die bei der Entwicklung des Gesamtlogistiksystems eine führende Rolle einnehmen soll, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Zudem habe der Flughafen Zürich das Potenzial, zu einem wichtigen Terminal im CST-Netz zu werden.

    Die Schwendimann AG decke ferner die Bereiche Abfallentsorgung und Recycling ab. Die Rückführung von Wertstoffen sei ein wichtiger Teil des Geschäftsmodells von CST. Die drei neuen Aktionäre sollen an der nächsten Generalversammlung im April 2019 mit je einem Vertreter für den Einsitz im Verwaltungsrat vorgeschlagen werden.

    Zu den weiteren Trägern und Hauptaktionären von CST gehören unter anderem die Migros und Coop sowie die ZKB, BKW, Swisscom, Helvetia, die Post und Mobiliar.

    sta/uh

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  • 26.02.2019 Panalpina: Cevian gegen Aufhebung der Panalpina-Stimmrechtsbeschränkung

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Panalpina Welttra N 160.60 -0.50 -0.31% 184.10 110.80 32'497

    Story

    Panalpina: Cevian gegen Aufhebung der Panalpina-Stimmrechtsbeschränkung

    26.02.2019 | 11:18:00

    (Text mit Stellungnahme der Ernst-Göhner-Stiftung ergäntz)

    Zürich (awp/sda/reu) - Der aktivistische Investor Cevian ist gegen die von der Panalpina-Hauptaktionärin Ernst-Göhner-Stiftung (EGS) vorgeschlagenen Abschaffung der Stimmrechtsbeschränkung beim Logistikkonzern. Eine Abschaffung würde den dominanten Einfluss der Stiftung zementieren, hiess es in einer Mitteilung des schwedischen Fonds vom Dienstag.

    Die Stiftung hatte am Montagabend die Aufhebung der Stimmrechtsbeschränkung von fünf Prozent beantragt und dazu eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen lassen. Diese soll noch vor der ordentlichen Aktionärsversammlung vom 9. Mai stattfinden.

    Bisher war die Stiftung, die rund 46 Prozent der Anteile an Panalpina hält, von der Stimmrechtsbeschränkung ausgenommen. Die Ausnahme wurde stets damit begründet, dass EGS ihre Aktien bereits vor der Einführung dieser Regel gehalten hatte (sogenanntes "Grandfathering").

    Doch der Minderheitsaktionär Cevian erklärte nun, dass vier führende Schweizer Aktienrechtler im Auftrag des Investors zum Schluss gekommen seien, dass die Stiftung bisher rechtswidrig von der Beschränkung ausgenommen worden sei. Cevian hält rund zwölf Prozent an Panalpina.

    ESG: Cevian verfolgt eigene Interessen

    In einer Stellungnahme wehrt sich ESG gegen die Kritik. Cevian stelle sich gegen eine aktionärsfreundliche und moderne Corporate Governance, teilte die Stiftung am Dienstag mit. Das sei Beweis dafür, dass es dem Investor bei Panalpina nur um eigene Interessen gehe, die er "rücksichtslos" durchsetzen wolle.

    ESG sei seit mehr als vierzig Jahren Ankeraktionärin bei Panalpina und anlässlich des Börsengangs im Jahr 2005 sei festgelegt worden, dass die Stiftung von den Eintragungs- und Stimmrechtsbeschränkungen ausgenommen werde, schreibt die Stiftung weiter. Diese Regelung sei allen Aktionären zu jeder Zeit bewusst und auch immer unbestritten gewesen - auch seitens Cevian.

    Man habe jüngst aber Anstrengungen zur Verbesserung der Corporate Governance vorgenommen. ESG habe sich dazu verpflichtet, künftig die Wahl eines unabhängigen Präsidenten zu unterstützen und als weiteren Schritt beantrage man nun die Abschaffung der Stimmrechtsbeschränkung. Damit soll ein modernes "one share, one vote"-Regime etabliert werden, ist man bei ESG überzeugt.

    Panalpina selbst hatte am Montag mitgeteilt, die Aufhebung der Stimmrechtsbeschränkung würde die Corporate Governance des Unternehmens verbessern. Der Schritt adressiere auch die Bedenken "bestimmter Aktionäre".

    mk/uh

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  • 26.02.2019 Panalpina: Cevian gegen Aufhebung der Panalpina-Stimmrechtsbeschränkung

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Panalpina Welttra N 160.60 -0.50 -0.31% 184.10 110.80 32'497

    Story

    Panalpina: Cevian gegen Aufhebung der Panalpina-Stimmrechtsbeschränkung

    26.02.2019 | 07:41:38

    Zürich (awp/sda/reu) - Der aktivistische Investor Cevian ist gegen die von Panalpina-Hauptaktionär Ernst-Göhner-Stiftung vorgeschlagene Abschaffung der Stimmrechtsbeschränkung beim Logistikkonzern. Eine Abschaffung würde den dominanten Einfluss der Stiftung zementieren, hiess es in einer Mitteilung des schwedischen Fonds vom Dienstag.

    Die Stiftung hatte am Montagabend die Aufhebung der Stimmrechtsbeschränkung von fünf Prozent beantragt und dazu eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen lassen. Diese soll noch vor der ordentlichen Aktionärsversammlung vom 9. Mai stattfinden.

    Bisher war die Stiftung, die rund 46 Prozent der Anteile am Schweizer Konzern hält, von der Stimmrechtsbeschränkung ausgenommen. Die Ausnahme wurde stets damit begründet, dass EGS ihre Aktien bereits vor der Einführung dieser Regel gehalten hatte (sogenanntes "Grandfathering").

    Doch der Minderheitsaktionär Cevian erklärte nun, dass vier führende Schweizer Aktienrechtler im Auftrag des Investors zum Schluss gekommen seien, dass die Stiftung bisher rechtswidrig von der Beschränkung ausgenommen worden sei. Cevian hält rund zwölf Prozent an Panalpina.

    Panalpina selbst hatte am Montag mitgeteilt, die Aufhebung der Stimmrechtsbeschränkung würde die Corporate Governance des Unternehmens verbessern. Der Schritt adressiere auch die Bedenken "bestimmter Aktionäre".

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  • 25.02.2019 Panalpina-Grossaktionär will Stimmrechtsbeschränkung abschaffen

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Panalpina Welttra N 160.60 -0.50 -0.31% 184.10 110.80 32'497

    Story

    Panalpina-Grossaktionär will Stimmrechtsbeschränkung abschaffen

    25.02.2019 | 20:15:27

    (Meldung ausgebaut)

    Basel (awp) - Beim Logistikkonzern Panalpina soll die Stimmrechtsbeschränkung von 5 Prozent abgeschafft werden. Der Verwaltungsrat folgt einem entsprechenden Antrag des Grossaktionärs Ernst Göhner Stiftung (EGS) und wird hierzu eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen. Diese soll noch vor der ordentlichen Aktionärsversammlung vom 9. Mai stattfinden.

    Wie Panalpina am Montag mitteilt, würde dieser Schritt die Corporate Governance des Unternehmens verbessern. Er adressiere auch die Bedenken "bestimmter Aktionäre". Der kritische Minderheitsaktionär Cevian hatte unlängst verlangt, dass die Stimmrechtsbeschränkung von 5 Prozent auch auf EGS angewandt werden müsse. Cevian hält gut 12 Prozent an Panalpina.

    Seit dem Börsengang im Jahr 2005 wurde EGS an den Generalversammlungen stets mit allen Aktien zugelassen, also mit knapp 46 Prozent der Stimmen. Die Ausnahme wurde stets damit begründet, dass EGS ihre Aktien bereits vor der Einführung dieser Regel gehalten hatte (sogenanntes "Grandfathering"). Das Prinzip "One Share - One Vote" würde diese Praxis obsolet machen.

    Cevian wollte auf Anfrage von AWP keine Stellungnahme abgeben.

    Langer Kampf

    Damit wird der Kampf um Panalpina um ein Kapitel reicher. Für die Basler hat der dänische Mitbewerber Mitte Januar ein Übernahmeangebot vorgelegt und dieses vor gut einer Woche aufgestockt. Gleichzeitig verhandeln die Basler mit Agility aus Kuwait über eine Kooperation. Und der US-Investor Artisan Partners, dieser hält 9,99 Prozent an Panalpina, hat den Verwaltungsrat aufgefordert, den Vorschlag von DSV "unparteiisch" zu prüfen.

    Die Kritik von Cevian und Artisan hatte bereits im November zum Rücktritt des von der EGS gestellten Panalpina-Verwaltungsratspräsidenten Peter Ulber geführt. Nun soll ein von der Stiftung unabhängiger Verwaltungsratspräsident zur Wahl vorgeschlagen werden.

    ra/

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  • 25.02.2019 Panalpina-Grossaktionär will Stimmrechtsbeschränkung abschaffen

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Panalpina Welttra N 160.60 -0.50 -0.31% 184.10 110.80 32'497

    Story

    Panalpina-Grossaktionär will Stimmrechtsbeschränkung abschaffen

    25.02.2019 | 18:07:15

    Basel (awp) - Beim Logistikkonzern Panalpina soll die Stimmrechtsbeschränkung von 5 Prozent abgeschafft werden. Der Verwaltungsrat folgt einem entsprechenden Antrag des Grossaktionärs Ernst Göhner Stiftung (EGS) und wird hierzu eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen. Diese soll noch vor der ordentlichen Aktionärsversammlung vom 9. Mai stattfinden.

    Wie Panalpina am Montag mitteilt, würde dieser Schritt die Corporate Governance des Unternehmens verbessern. Er adressiere auch die Bedenken "bestimmter Aktionäre". Der kritische Minderheitsaktionär Cevian hatte unlängst verlangt, dass die Stimmrechtsbeschränkung von 5 Prozent auch auf EGS angewandt werden müsse. Cevian hält gut 12 Prozent an Panalpina.

    Seit dem Börsengang im Jahr 2005 wurde EGS an den Generalversammlungen stets mit allen Aktien zugelassen, also mit knapp 46 Prozent der Stimmen. Die Ausnahme wurde stets damit begründet, dass EGS ihre Aktien bereits vor der Einführung dieser Regel gehalten hatte (sogenanntes "Grandfathering"). Das Prinzip "One Share - One Vote" würde diese Praxis obsolet machen.

    ra/pre

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG