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  • 22.02.2019 Cembra legt 2018 in allen Sparten zu

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    Cembra legt 2018 in allen Sparten zu

    22.02.2019 | 08:53:00

    Zürich (awp) - Die Cembra Money Bank hat im Geschäftsjahr 2018 ein neues Rekordergebnis erzielt. Die auf die Vergabe von Konsumkrediten spezialisierte Bank konnte im vergangenen Jahr in allen ihren Sparten zulegen, stärkster Wachstumstreiber war aber erneut das Kreditkartengeschäft.

    Der Reingewinn kletterte im vergangenen Jahr auf den Höchstwert von 154,1 Millionen Franken, wie die Cembra Money Bank am Freitag mitteilte. Der Nettoertrag lag um 11 Prozent über dem Vorjahreswert bei 438,8 Millionen Franken.

    Die Aktionäre profitieren von dem guten Geschäftsgang über eine Erhöhung der Dividende auf 3,75 Franken je Aktie nach 3,55 Franken im Vorjahr.

    Steigende Privatkredite

    Die Nettoforderungen der Konsumkreditbank gegenüber ihren Kunden stiegen im vergangenen Jahr um 5 Prozent auf einen weiteren Höchstwert von 4,81 Milliarden Franken an. Getrieben war dies von der Vergabe von Privatkrediten - hier stiegen die Nettoforderungen gegenüber den Kunden um 6 Prozent an. Im Bereich Fahrzeugfinanzierung erhöhten sich die Nettoforderungen um 2 Prozent.

    Am schnellsten legte das Kreditkartengeschäft zu, wo die Cembra Money Bank unter anderem mit der Migros die Cumulus-Karten herausgibt. Hier erhöhten sich die Nettoforderungen gar um 13 Prozent. Die Anzahl der von der Cembra Money Bank herausgegebenen Kreditkarten belief sich Ende des Jahres auf 892'000, was einem Anstieg von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprach.

    Wachsende Kommissionserträge

    Der Zinserfolg kletterte um 9 Prozent auf 309,2 Millionen Franken. Neben den Ertragssteigerungen im Privatkredit- und Kreditkartengeschäft konnte die Bank auch von einem rückläufigen Zinsaufwand profitieren. Der Ertrag aus Kommissionen und Gebühren stieg dagegen dank der steigenden Erträge im Kreditkartengeschäft um 15 Prozent auf 129,6 Millionen Franken.

    Der Geschäftsaufwand erhöhte sich im vergangenen Jahr allerdings ebenfalls mit einem Plus von 15 Prozent auf 193,0 Millionen Franken deutlich. Das Unternehmen erhöhte im vergangenen Jahr den Personalbestand und tätigte laut Mitteilung vor allem im zweiten Halbjahr Investitionen in Technologie- und Wachstumsinitiativen. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis verschlechterte sich in der Folge auf 44,0 Prozent (VJ 43,1%).

    Mit den Ergebnissen hat die Bank die Erwartungen von Analysten auf allen Ebenen übertroffen. Diese hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) einen Betriebsertrag von 428 Mio CHF sowie einen Gewinn von 153 Millionen erwartet. Die Dividende hatten sie im Durchschnitt bei 3,68 Franken prognostiziert.

    Weitere Investitionen

    Auch im laufenden Geschäftsjahr will Cembra investieren und zusätzliche Wachstumsinitiativen einleiten. Darunter fallen auch neue Angebote der 2017 übernommenen Tochtergesellschaft Swissbilling. Die Bank rechnet hierfür in den nächsten drei bis vier Jahren mit Kosten in der Höhe von insgesamt rund 40 Millionen Franken.

    Für 2019 geht Cembra nun unter Annahme eines unveränderten ökonomischen Umfelds von einem Ergebnis zwischen 5,40 Franken und 5,70 Franken pro Aktie (2018: 5,47 Franken) aus. Das Management erwartet, dass das anhaltende Wachstum im Kreditkartengeschäft den Rückgang des Zinsertrags im Bereich Privatkredite kompensieren wird.

    tp/uh

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  • 05.11.2018 Cembra-CEO: Für Übernahmen interessant sind Firmen in Konsumkreditgeschäft

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    Cembra-CEO: Für Übernahmen interessant sind Firmen in Konsumkreditgeschäft

    05.11.2018 | 10:30:01

    Zürich (awp) - Die Cembra Money Bank hält auch nach der Akquisition von Swissbilling die Augen für weitere Übernahmen offen. Firmen im Konsumkreditgeschäft oder Unternehmen, die damit verbunden sind, wären dabei von Interesse, sagte CEO Robert Oudmayer in einem Interview mit dem Online-Magazin cash (Ausgabe vom Montag). Allerdings gebe es im Schweizer Markt, wo die Stärke des Unternehmens liege, nicht viele Übernahmemöglichkeiten.

    Cembra beschäftige derzeit 800 Mitarbeitende. Allein in diesem Jahr seien 80 Angestellte hinzu gekommen. "Wir haben hauptsächlich aktiv neue Mitarbeitende eingestellt", sagte der Firmenchef weiter. Durch die Übernahme von Swissbilling im Jahr 2017 seien etwa 25 neue Personen dazugekommen. "Wir verzeichnen jedes Jahr einen Zuwachs von 70'000 und 80'000 Kunden, vor allem im Kreditkartengeschäft. Da benötigen wir zwangsläufig mehr Arbeitskräfte", erklärte Oudmayer.

    Zur seit 2006 bestehenden Partnerschaft mit Migros, die rund 85 Prozent des Kreditkartengeschäfts von Cembra ausmacht, meinte der CEO: "Die Migros ist eine fantastische Partnerin". Wer in der Schweiz im Kreditkartengeschäft eine gewisse Grösse erreichen wolle, der sei auf Coop oder Migros angewiesen. Selbstverständlich aber strebe Cembra nach mehr Diversifikation. "Um ein Programm mit einem neuen Partner aufzubauen, brauchen wir ein Minimum von etwa 10'000 Kreditkarten", ergänzte Oudmayer.

    Im weiteren bestätigte der Cembra-Chef die früher abgegeben Guidance für das Gesamtjahr eines Gewinn pro Aktie zwischen 5,20 und 5,50 Franken. "Wir haben ein gutes Jahr, wahrscheinlich ein besseres als letztes Jahr", so Oudmayer weiter.

    sig/cf

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  • 03.09.2018 Cembra Money Bank ernennt Pascal Perritaz als neuen Finanzchef

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    Cembra Money Bank ernennt Pascal Perritaz als neuen Finanzchef

    03.09.2018 | 21:00:00

    Zürich (awp) - Bei der auf Konsumkredite spezialisierten Cembra Money Bank kommt es per Anfang Oktober zu einem Wechsel auf dem Posten des Finanzchefs. Die Bank hat Pascal Perritaz zum neuen Chief Financial Officer (CFO) ernannt. Er folgt auf Rémy Schimmel, der nun eine neue berufliche Herausforderung ausserhalb der Bank annimmt, wie es in einer Medienmitteilung am Montagabend hiess.

    Perritaz kommt von der Zurich, wo er in den vergangenen vier Jahren Chief Financial Officer Global Corporate war. Zuvor war er in verschiedenen Managementpositionen in der Schweiz und im Ausland tätig, wie es weiter hiess. Schimmel hatte die Position des Finanzchefs bei Cembra für gut zwei Jahre inne.

    yr/

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  • 07.08.2018 Ex-Kadermann der Cembra Money Bank erhält bedingte Geldstrafe

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    Ex-Kadermann der Cembra Money Bank erhält bedingte Geldstrafe

    07.08.2018 | 15:45:00

    Bellinzona (awp/sda) - Das Bundesstrafgericht hat ein ehemaliges Geschäftsleitungsmitglied der Cembra Money Bank zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt. Der Mann hatte gegenüber der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) falsche Auskünfte zu bankinternen Verfehlungen gemacht.

    Wie dem kürzlich publizierten Urteil des Bundesstrafgerichts zu entnehmen ist, beträgt die bedingte Geldstrafe 150 Tagessätze zu 190 Franken. Zudem muss der Mann die Verfahrenskosten von rund 7500 Franken bezahlen.

    Der Ex-Kadermann war darüber im Bilde gewesen, dass an einen externen Kreditvermittler jahrelang Informationen aus der ZEK weitergegeben wurden, wie die "NZZ" in der gestrigen Ausgabe berichtete.

    Die ZEK ist eine schweizerische Evidenzzentrale für Informationen zur Bonität natürlicher und juristischer Personen im Zusammenhang mit Kreditgeschäften. In der Zentrale sind unter anderem sensible Daten zu Kredit- und Leasingnehmern gespeichert.

    Eigene Untersuchung

    Die Cembra Money Bank liess die Weitergabe der ZEK-Informationen im Jahr 2011 selbst untersuchen. Sie kam zum Schluss, dass regelmässig Daten an den besagten externen Vermittler in Form von Screen-Shots weitergegeben worden waren.

    Das ehemalige Geschäftsleitungsmitglied war über die Vorfälle informiert und bei der Aufarbeitung der Sache beteiligt. Als die Finma 2013 von den Geschehnissen in der Cembra Money Bank erfuhr, verlangte sie Auskünfte dazu. Der Ex-Kadermann war damit beauftragt, den Fragebogen der Finma in Zusammenarbeit mit einer beigezogenen Anwaltskanzlei zu beantworten.

    In den Antworten wurde festgehalten, dass die interne Untersuchung der Bank keine Hinweise geliefert habe, wonach vorgängig Informationen über potentielle Kreditnehmer übermittelt worden seien. Auch strich der Verurteilte Daten in einer Tabelle, um die Weitergabe der Informationen zu verschleiern.

    Dieser Tatbestand fällt unter Artikel 45 des Finanzmarktaufsichtsgesetzes, der das Erteilen falscher Auskünfte unter Strafe stellt.

    Das Urteil des Bundesstrafgerichts ist noch nicht rechtskräftig und kann an das Bundesgericht weitergezogen werden. (Urteil SK.2017.22 vom 14.06.2018)

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  • 24.07.2018 Cembra Money Bank steigert Gewinnzahlen im ersten Halbjahr deutlich

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    Cembra Money Bank steigert Gewinnzahlen im ersten Halbjahr deutlich

    24.07.2018 | 07:00:00

    Zürich (awp) - Die Cembra Money Bank hat im ersten Halbjahr 2018 die Gewinnzahlen deutlich gesteigert. Die Konsumkreditbank konnte dabei von der Integration der übernommenen EFL Autoleasing wie auch von einer anhaltend positiven Entwicklung des Kreditkartengeschäfts profitieren. Sie hebt nun auch die Gewinnerwartungen für das Gesamtjahr deutlich an.

    Der Reingewinn erhöhte sich in den ersten sechs Monaten um 12 Prozent auf 77,7 Millionen Franken, wie die Konsumkreditbank am Dienstag mitteilte. Es handle sich um die bisher besten Halbjahresergebnisse des Unternehmens, wurde CEO Robert Oudmayer in der Mitteilung zitiert. Die Nettoforderungen gegenüber Kunden erhöhten sich in den ersten sechs Monaten um vier Prozent auf 4,7 Milliarden Franken.

    Höherer Nettoertrag

    Insgesamt erwirtschaftete das Unternehmen einen Nettoertrag von 213 Millionen Franken, was einem Anstieg um 11 Prozent entsprach. Im Zinsgeschäft, wo das Unternehmen um 10 Prozent zulegte, wirkte sich vor allem die im vergangenen Herbst erfolgte Übernahme der EFL Autoleasing aber auch das Kreditkartengeschäft positiv aus. Zudem konnte die Bank ihren Zinsaufwand verringern.

    Im Kreditkartengeschäft, wo die Cembra Money Bank unter anderem mit der Migros die Cumulus-Kreditkarte herausgibt, erhöhte sich sowohl die Anzahl der Karten wie auch das Transaktionsvolumen weiter. Der Ertrag aus Kommissionen und Gebühren erhöhte sich um 13 Prozent auf 60,9 Millionen Franken.

    Der Geschäftsaufwand legte dagegen mit einem Plus von 9 Prozent weniger stark zu als der Ertrag. Der Personalaufwand stieg dabei wegen der Akquisition der EFL Autoleasing und zusätzlicher Mitarbeitender bei Swissbilling. Das Aufwand/Ertrags-Verhältnis reduzierte sich leicht auf 42,6 Prozent (Vorjahr 43,3 Prozent).

    Erwartungen übertroffen

    Mit den Ergebnissen hat die Cembra Money Bank die Erwartungen der Analysten sowohl beim Ertrag wie beim Gewinn übertroffen. Die Experten hatten im Schnitt einen Betriebsertrag von knapp 203 Millionen Franken erwartet, den Gewinn hatten sie bei 72,2 Millionen gesehen. Die Forderungen gegenüber Kunden hatten die Experten mit 4,6 Milliarden ebenfalls tiefer geschätzt.

    Für das laufende Geschäftsjahr 2018 hebt Cembra nun die Prognose für den Gewinn pro Aktie auf 5,20 bis 5,50 Franken an, nachdem sie im Februar noch von 4,80 bis 5,10 Franken ausgegangen war. Auch im Gesamtjahr erwarte die Bank zusätzliche Erträge aus den übernommenen Unternehmen und aus dem anhaltend wachsenden Kreditkartengeschäft, hiess es. Das Aufwand/Ertrags-Verhältnis solle aufgrund des höheren Personalbestands und weiterer Investitionen in die Digitalisierung und in das Wachstum insgesamt stabil bleiben.

    tp/rw/ra

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  • 29.06.2018 Cembra Money Bank ernennt Jörg Fohringer zum Leiter des B2B-Geschäfts

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    Cembra Money Bank ernennt Jörg Fohringer zum Leiter des B2B-Geschäfts

    29.06.2018 | 18:31:00

    Zürich (awp) - Die Cembra Money Bank ernennt Jörg Fohringer zum Leiter der Geschäftsbeziehungen im Bereich Business-to-Business (B2B). Er übernimmt diese Funktion am 1. Dezember 2018 und wird auch Mitglied der Geschäftsleitung, teilt Cembra am Freitag mit.

    Fohringer sei seit Dezember 2016 als Managing Director bei der Firma Accarda tätig, wo er für die strategische und operative Führung des Kundenkartengeschäfts verantwortlich sei. Der 51-jährige Schweizer verfüge über Erfahrung in der Unternehmenstransformation sowie in der Entwicklung und Umsetzung von Strategien, heisst es weiter.

    kw/tp

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG