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  • 05.11.2018 Cembra-CEO: Für Übernahmen interessant sind Firmen in Konsumkreditgeschäft

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    Cembra-CEO: Für Übernahmen interessant sind Firmen in Konsumkreditgeschäft

    05.11.2018 | 09:30:01

    Zürich (awp) - Die Cembra Money Bank hält auch nach der Akquisition von Swissbilling die Augen für weitere Übernahmen offen. Firmen im Konsumkreditgeschäft oder Unternehmen, die damit verbunden sind, wären dabei von Interesse, sagte CEO Robert Oudmayer in einem Interview mit dem Online-Magazin cash (Ausgabe vom Montag). Allerdings gebe es im Schweizer Markt, wo die Stärke des Unternehmens liege, nicht viele Übernahmemöglichkeiten.

    Cembra beschäftige derzeit 800 Mitarbeitende. Allein in diesem Jahr seien 80 Angestellte hinzu gekommen. "Wir haben hauptsächlich aktiv neue Mitarbeitende eingestellt", sagte der Firmenchef weiter. Durch die Übernahme von Swissbilling im Jahr 2017 seien etwa 25 neue Personen dazugekommen. "Wir verzeichnen jedes Jahr einen Zuwachs von 70'000 und 80'000 Kunden, vor allem im Kreditkartengeschäft. Da benötigen wir zwangsläufig mehr Arbeitskräfte", erklärte Oudmayer.

    Zur seit 2006 bestehenden Partnerschaft mit Migros, die rund 85 Prozent des Kreditkartengeschäfts von Cembra ausmacht, meinte der CEO: "Die Migros ist eine fantastische Partnerin". Wer in der Schweiz im Kreditkartengeschäft eine gewisse Grösse erreichen wolle, der sei auf Coop oder Migros angewiesen. Selbstverständlich aber strebe Cembra nach mehr Diversifikation. "Um ein Programm mit einem neuen Partner aufzubauen, brauchen wir ein Minimum von etwa 10'000 Kreditkarten", ergänzte Oudmayer.

    Im weiteren bestätigte der Cembra-Chef die früher abgegeben Guidance für das Gesamtjahr eines Gewinn pro Aktie zwischen 5,20 und 5,50 Franken. "Wir haben ein gutes Jahr, wahrscheinlich ein besseres als letztes Jahr", so Oudmayer weiter.

    sig/cf

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  • 03.09.2018 Cembra Money Bank ernennt Pascal Perritaz als neuen Finanzchef

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    Cembra Money Bank ernennt Pascal Perritaz als neuen Finanzchef

    03.09.2018 | 20:00:00

    Zürich (awp) - Bei der auf Konsumkredite spezialisierten Cembra Money Bank kommt es per Anfang Oktober zu einem Wechsel auf dem Posten des Finanzchefs. Die Bank hat Pascal Perritaz zum neuen Chief Financial Officer (CFO) ernannt. Er folgt auf Rémy Schimmel, der nun eine neue berufliche Herausforderung ausserhalb der Bank annimmt, wie es in einer Medienmitteilung am Montagabend hiess.

    Perritaz kommt von der Zurich, wo er in den vergangenen vier Jahren Chief Financial Officer Global Corporate war. Zuvor war er in verschiedenen Managementpositionen in der Schweiz und im Ausland tätig, wie es weiter hiess. Schimmel hatte die Position des Finanzchefs bei Cembra für gut zwei Jahre inne.

    yr/

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  • 07.08.2018 Ex-Kadermann der Cembra Money Bank erhält bedingte Geldstrafe

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    Ex-Kadermann der Cembra Money Bank erhält bedingte Geldstrafe

    07.08.2018 | 14:45:00

    Bellinzona (awp/sda) - Das Bundesstrafgericht hat ein ehemaliges Geschäftsleitungsmitglied der Cembra Money Bank zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt. Der Mann hatte gegenüber der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) falsche Auskünfte zu bankinternen Verfehlungen gemacht.

    Wie dem kürzlich publizierten Urteil des Bundesstrafgerichts zu entnehmen ist, beträgt die bedingte Geldstrafe 150 Tagessätze zu 190 Franken. Zudem muss der Mann die Verfahrenskosten von rund 7500 Franken bezahlen.

    Der Ex-Kadermann war darüber im Bilde gewesen, dass an einen externen Kreditvermittler jahrelang Informationen aus der ZEK weitergegeben wurden, wie die "NZZ" in der gestrigen Ausgabe berichtete.

    Die ZEK ist eine schweizerische Evidenzzentrale für Informationen zur Bonität natürlicher und juristischer Personen im Zusammenhang mit Kreditgeschäften. In der Zentrale sind unter anderem sensible Daten zu Kredit- und Leasingnehmern gespeichert.

    Eigene Untersuchung

    Die Cembra Money Bank liess die Weitergabe der ZEK-Informationen im Jahr 2011 selbst untersuchen. Sie kam zum Schluss, dass regelmässig Daten an den besagten externen Vermittler in Form von Screen-Shots weitergegeben worden waren.

    Das ehemalige Geschäftsleitungsmitglied war über die Vorfälle informiert und bei der Aufarbeitung der Sache beteiligt. Als die Finma 2013 von den Geschehnissen in der Cembra Money Bank erfuhr, verlangte sie Auskünfte dazu. Der Ex-Kadermann war damit beauftragt, den Fragebogen der Finma in Zusammenarbeit mit einer beigezogenen Anwaltskanzlei zu beantworten.

    In den Antworten wurde festgehalten, dass die interne Untersuchung der Bank keine Hinweise geliefert habe, wonach vorgängig Informationen über potentielle Kreditnehmer übermittelt worden seien. Auch strich der Verurteilte Daten in einer Tabelle, um die Weitergabe der Informationen zu verschleiern.

    Dieser Tatbestand fällt unter Artikel 45 des Finanzmarktaufsichtsgesetzes, der das Erteilen falscher Auskünfte unter Strafe stellt.

    Das Urteil des Bundesstrafgerichts ist noch nicht rechtskräftig und kann an das Bundesgericht weitergezogen werden. (Urteil SK.2017.22 vom 14.06.2018)

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  • 24.07.2018 Cembra Money Bank steigert Gewinnzahlen im ersten Halbjahr deutlich

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    Cembra Money Bank steigert Gewinnzahlen im ersten Halbjahr deutlich

    24.07.2018 | 06:00:00

    Zürich (awp) - Die Cembra Money Bank hat im ersten Halbjahr 2018 die Gewinnzahlen deutlich gesteigert. Die Konsumkreditbank konnte dabei von der Integration der übernommenen EFL Autoleasing wie auch von einer anhaltend positiven Entwicklung des Kreditkartengeschäfts profitieren. Sie hebt nun auch die Gewinnerwartungen für das Gesamtjahr deutlich an.

    Der Reingewinn erhöhte sich in den ersten sechs Monaten um 12 Prozent auf 77,7 Millionen Franken, wie die Konsumkreditbank am Dienstag mitteilte. Es handle sich um die bisher besten Halbjahresergebnisse des Unternehmens, wurde CEO Robert Oudmayer in der Mitteilung zitiert. Die Nettoforderungen gegenüber Kunden erhöhten sich in den ersten sechs Monaten um vier Prozent auf 4,7 Milliarden Franken.

    Höherer Nettoertrag

    Insgesamt erwirtschaftete das Unternehmen einen Nettoertrag von 213 Millionen Franken, was einem Anstieg um 11 Prozent entsprach. Im Zinsgeschäft, wo das Unternehmen um 10 Prozent zulegte, wirkte sich vor allem die im vergangenen Herbst erfolgte Übernahme der EFL Autoleasing aber auch das Kreditkartengeschäft positiv aus. Zudem konnte die Bank ihren Zinsaufwand verringern.

    Im Kreditkartengeschäft, wo die Cembra Money Bank unter anderem mit der Migros die Cumulus-Kreditkarte herausgibt, erhöhte sich sowohl die Anzahl der Karten wie auch das Transaktionsvolumen weiter. Der Ertrag aus Kommissionen und Gebühren erhöhte sich um 13 Prozent auf 60,9 Millionen Franken.

    Der Geschäftsaufwand legte dagegen mit einem Plus von 9 Prozent weniger stark zu als der Ertrag. Der Personalaufwand stieg dabei wegen der Akquisition der EFL Autoleasing und zusätzlicher Mitarbeitender bei Swissbilling. Das Aufwand/Ertrags-Verhältnis reduzierte sich leicht auf 42,6 Prozent (Vorjahr 43,3 Prozent).

    Erwartungen übertroffen

    Mit den Ergebnissen hat die Cembra Money Bank die Erwartungen der Analysten sowohl beim Ertrag wie beim Gewinn übertroffen. Die Experten hatten im Schnitt einen Betriebsertrag von knapp 203 Millionen Franken erwartet, den Gewinn hatten sie bei 72,2 Millionen gesehen. Die Forderungen gegenüber Kunden hatten die Experten mit 4,6 Milliarden ebenfalls tiefer geschätzt.

    Für das laufende Geschäftsjahr 2018 hebt Cembra nun die Prognose für den Gewinn pro Aktie auf 5,20 bis 5,50 Franken an, nachdem sie im Februar noch von 4,80 bis 5,10 Franken ausgegangen war. Auch im Gesamtjahr erwarte die Bank zusätzliche Erträge aus den übernommenen Unternehmen und aus dem anhaltend wachsenden Kreditkartengeschäft, hiess es. Das Aufwand/Ertrags-Verhältnis solle aufgrund des höheren Personalbestands und weiterer Investitionen in die Digitalisierung und in das Wachstum insgesamt stabil bleiben.

    tp/rw/ra

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  • 29.06.2018 Cembra Money Bank ernennt Jörg Fohringer zum Leiter des B2B-Geschäfts

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    Cembra Money Bank ernennt Jörg Fohringer zum Leiter des B2B-Geschäfts

    29.06.2018 | 17:31:00

    Zürich (awp) - Die Cembra Money Bank ernennt Jörg Fohringer zum Leiter der Geschäftsbeziehungen im Bereich Business-to-Business (B2B). Er übernimmt diese Funktion am 1. Dezember 2018 und wird auch Mitglied der Geschäftsleitung, teilt Cembra am Freitag mit.

    Fohringer sei seit Dezember 2016 als Managing Director bei der Firma Accarda tätig, wo er für die strategische und operative Führung des Kundenkartengeschäfts verantwortlich sei. Der 51-jährige Schweizer verfüge über Erfahrung in der Unternehmenstransformation sowie in der Entwicklung und Umsetzung von Strategien, heisst es weiter.

    kw/tp

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  • 22.05.2018 Anleihe: Cembra Money Bank nimmt 125 Mio Fr. bis 2026 zu 0,875% auf

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    Anleihe: Cembra Money Bank nimmt 125 Mio Fr. bis 2026 zu 0,875% auf

    22.05.2018 | 11:35:26

    Zürich (awp) - Die auf Konsumkredite spezialisierte Cembra Money Bank begibt unter Federführung von Credit Suisse und ZKB eine Anleihe zu folgenden Konditionen:

    Betrag:              125 Mio Fr. (mit Aufstockungsmöglichkeit)
    Zinssatz:            0,875%
    Emissionspreis:      100,212%
    Liberierung:         08.06.2018
    Laufzeit:            8 Jahre; bis 08.06.2026
    Valor:               41'904'247 (5)
    Rating:              A- (S&P)
    Kotierung:           SIX, prov. Handel ab 06.06.2018
    

    rw/

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  • 27.04.2018 Niklaus Mannhart wird Leiter des operativen Geschäfts von Cembra Money Bank

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    Niklaus Mannhart wird Leiter des operativen Geschäfts von Cembra Money Bank

    27.04.2018 | 07:01:00

    Zürich (awp) - Die Cembra Money Bank ernennt Niklaus Mannhart zum Chief Operating Officer (COO). Er übernimmt somit die Leitung des operativen Geschäfts des Finanzinstituts per 1. August 2018 und wird auch Mitglied der Geschäftsleitung, teilt Cembra am Freitag mit.

    Mannhart verfüge 20 Jahre Berufserfahrung in der IT- und Strategieberatung. Seit 2010 war er für die Credit Suisse tätig, seit November 2016 als COO für den Bereich IT & Operations der Swiss Universal Bank.

    kw/tp

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  • 28.03.2018 Cembra Money Bank unterzeichnet Partnerschaft mit Kredit-Plattform Lendico

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    Cembra Money Bank unterzeichnet Partnerschaft mit Kredit-Plattform Lendico

    28.03.2018 | 07:16:00

    Zürich (awp) - Die Cembra Money Bank hat eine Partnerschaft mit der Firmenkredit-Plattform Lendico Schweiz unterzeichnet. Im Rahmen der Zusammenarbeit sollen Firmenkredite für KMU finanziert werden, die über die Lendico Online-Plattform abgeschlossen werden, wie Cembra am Mittwoch mitteilt. Die Postfinance-Tochter Lendico betreibt in der Schweiz seit Ende 2016 einen Kredit-Marktplatz für kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

    Im Rahmen der Vereinbarung werde Cembra als Partnerin von Lendico abgeschlossene Firmenkredite für KMU finanzieren und diese in der Bilanz der Bank konsolidieren, schreibt die auf Konsumkredite spezialisierte Bank. Das Portfolio werde nach der Kreditvergabe weiterhin von Lendico betreut. Neben der Finanzierung werde Cembra auch Inkassodienstleistungen für das finanzierte Portfolio übernehmen.

    Die Partnerschaft ermögliche es Cembra, das Geschäft mit Firmenkrediten für KMU "in einem gegenwärtig unterversorgten Marktsegment zu erweitern", wird Cembra-CEO Robert Oudmayer zitiert. Lendico Schweiz war Ende 2016 als Joint Venture zwischen Postfinance und der deutschen Lendico-Gruppe gegründet worden. Im Februar war bekannt geworden, dass Lendico Schweiz vollständig von der Postfinance übernommen wurde.

    Die Transaktion werde voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Geschäftsergebnisse 2018 von Cembra haben, heisst es in der Mitteilung. Ab 2019 werde ein positiver Beitrag zum Ergebnis pro Aktie (EPS) erwartet.

    tp/rw

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  • 22.02.2018 Cembra Money Bank steigert Gewinn 2017 leicht - Starkes Kreditkartengeschäft

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    Cembra Money Bank steigert Gewinn 2017 leicht - Starkes Kreditkartengeschäft

    22.02.2018 | 18:09:59

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Zürich (awp) - Die Cembra Money Bank weist für das vergangene Geschäftsjahr 2017 einen leicht höheren Gewinn aus. Die Kreditsumme des Konsumkreditinstituts legte auch dank mehrerer Übernahmen deutlich zu. Das Zinsergebnis wurde allerdings weiterhin von der Mitte 2016 erfolgten Senkung des Maximalzinssatzes belastet, dafür profitierte die Bank von einem starken Wachstum im Kreditkartengeschäft.

    Der Reingewinn im Geschäftsjahr 2017 belief sich auf 144,5 Mio CHF, was einem Anstieg von 1% entspricht, wie die Cembra Money Bank am Donnerstag mitteilte. Die Aktionäre erhalten nun eine um 10 Rappen erhöhte Dividende von 3,55 CHF je Aktie. 2016 hatte Cembra allerdings zusätzlich zur ordentlichen Dividende noch eine Sonderdividende von 1 CHF zwecks Rückführung von Überschusskapital ausgerichtet.

    GESTIEGENER NETTOERTRAG

    Insgesamt erzielte das Kreditinstitut einen um 1% angestiegenen Nettoertrag von 396,3 Mio CHF. Der Zinserfolg, der fast drei Viertel des Nettoertrags ausmacht, bildete sich dabei um 5% zurück. Das Geschäft bekam weiter die im Juli 2016 erfolgte Senkung der Höchstzinssätze auf 10% für Konsumkredite und 12% für Kreditkartenüberzüge zu spüren.

    Dagegen profitierte die Bank im Kommissionserfolg (+17%) von deutlich höheren Gebühreneinnahmen im Kreditkartengeschäft, wo die Cembra unter anderem gemeinsam mit der Migros die Cumulus-Kreditkarte ausgibt. Insgesamt hätten die Leute ihre Kreditkarten zu Lasten von Bargeld-Zahlungen häufiger benutzt, sagte CEO Robert Oudmayer an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich.

    NETTOFORDERUNGEN AUF REKORDWERT

    Die Nettoforderungen der Bank gegenüber Kunden stiegen im vergangenen Jahr um 12% auf einen Rekordwert von 4,6 Mrd CHF, wovon 8% auf Akquisitionen entfielen und 4% auf organisches Wachstum. Die ausstehenden Privatkredite erhöhten sich dabei um 4%. Das Privatkredit-Portfolio habe per Ende des Jahres "bereits grossmehrheitlich unter dem neuen Höchstzinssatz" gelegen, so Cembra.

    Die Forderungen im Bereich Fahrzeugfinanzierungen stiegen um 18% an, wobei zum grössten Teil die per Ende November erfolgte Akquisition der EFL Autoleasing ins Gewicht fiel. Die Nettoforderungen im Bereich Kreditkarten verzeichneten ein starkes Wachstum von 17%, die Zahl der ausgegebenen Kreditkarten erhöhte sich um 10% auf rund 803'000.

    WEITERE AKQUISITIONEN GESUCHT

    Nach den jüngsten Akquisitionen hat die Cembra Money Bank mehrere Partnerschaften abgeschlossen. So wurden im Bereich der Fahrzeugfinanzierung Vereinbarungen etwa für Harley-Davidson Motorräder und für Tesla in der Schweiz getroffen. Im Kreditkartenbereich startet das Institut nun auch eine Kooperation mit dem zum Migros-Konzern gehörenden Einrichtungshaus Interio.

    Auch im laufenden Jahr bleibe Cembra an Übernahmen interessiert, bekräftigte CEO Oudmayer. Dies hänge allerdings davon ab, ob geeignete Akquisitionsziele am Markt erhältlich seien. Sollte die Kapitalquote des Instituts (CET 1) wieder über 20% ansteigen, so seien auch wieder Sonderausschüttungen an die Aktionäre wie im vergangenen Jahr denkbar, sagte er. Per Ende 2017 wies Cembra eine Kapitalquote bei 19,2% aus.

    AKTIE LEGT ZU

    Im Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2018 gaben sich die Cembra-Verantwortlichen zurückhaltend. Unter "Annahme eines unveränderten ökonomischen Umfelds" gehen sie von einem "Ergebnis zwischen 4,80 und 5,10 CHF je Aktie" aus (2017: 5,13 CHF). Der Ertrag dürfte wegen der Akquisitionen und einem wachsenden Kreditkartengeschäft weiter zulegen, bei einem höheren Personalbestand und Investitionen in die Digitalisierung sei aber auch ein höherer Geschäftsaufwand zu erwarten.

    Am Aktienmarkt ist das über den Analystenprognosen ausgefallene Ergebnis am Donnerstag positiv aufgenommen worden, allerdings vermerkten die Analysten auch die "unerwartet konservative Guidance" des Unternehmens. Am Ende gingen die Papiere 2,2% höher aus dem Tag bei 88,65 CHF.

    tp/rw/ra

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  • 22.02.2018 Cembra Money Bank steigert Gewinn 2017 leicht - Starkes Kreditkartengeschäft

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Cembra Money Bank steigert Gewinn 2017 leicht - Starkes Kreditkartengeschäft

    22.02.2018 | 13:07:21

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Die Cembra Money Bank weist für das vergangene Geschäftsjahr 2017 einen leicht höheren Gewinn aus. Die Kreditsumme des Konsumkreditinstituts legte auch dank mehrerer Übernahmen deutlich zu. Das Zinsergebnis wurde allerdings weiterhin von der Mitte 2016 erfolgten Senkung des Maximalzinssatzes belastet, dafür profitierte die Bank von einem starken Wachstum im Kreditkartengeschäft.

    Der Reingewinn im Geschäftsjahr 2017 belief sich auf 144,5 Mio CHF, was einem Anstieg von 1% entspricht, wie die Cembra Money Bank am Donnerstag mitteilte. Die Aktionäre erhalten nun eine um 10 Rappen erhöhte Dividende von 3,55 CHF je Aktie. 2016 hatte Cembra allerdings zusätzlich zur ordentlichen Dividende noch eine Sonderdividende von 1 CHF zwecks Rückführung von Überschusskapital ausgerichtet.

    GESTIEGENER NETTOERTRAG

    Insgesamt erzielte das Kreditinstitut einen um 1% angestiegenen Nettoertrag von 396,3 Mio CHF. Der Zinserfolg, der fast drei Viertel des Nettoertrags ausmacht, bildete sich dabei um 5% zurück. Das Geschäft bekam weiter die im Juli 2016 erfolgte Senkung der Höchstzinssätze auf 10% für Konsumkredite und 12% für Kreditkartenüberzüge zu spüren.

    Dagegen profitierte die Bank im Kommissionserfolg (+17%) von deutlich höheren Gebühreneinnahmen im Kreditkartengeschäft, wo die Cembra unter anderem gemeinsam mit der Migros die Cumulus-Kreditkarte ausgibt. Insgesamt hätten die Leute ihre Kreditkarten zu Lasten von Bargeld-Zahlungen häufiger benutzt, sagte CEO Robert Oudmayer an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich.

    NETTOFORDERUNGEN AUF REKORDWERT

    Die Nettoforderungen der Bank gegenüber Kunden stiegen im vergangenen Jahr um 12% auf einen Rekordwert von 4,6 Mrd CHF, wovon 8% auf Akquisitionen entfielen und 4% auf organisches Wachstum. Die ausstehenden Privatkredite erhöhten sich dabei um 4%. Das Privatkredit-Portfolio habe per Ende des Jahres "bereits grossmehrheitlich unter dem neuen Höchstzinssatz" gelegen, so Cembra.

    Die Forderungen im Bereich Fahrzeugfinanzierungen stiegen um 18% an, wobei zum grössten Teil die per Ende November erfolgte Akquisition der EFL Autoleasing ins Gewicht fiel. Die Nettoforderungen im Bereich Kreditkarten verzeichneten ein starkes Wachstum von 17%, die Zahl der ausgegebenen Kreditkarten erhöhte sich um 10% auf rund 803'000.

    WEITERE AKQUISITIONEN GESUCHT

    Nach den jüngsten Akquisitionen hat die Cembra Money Bank mehrere Partnerschaften abgeschlossen. So wurden im Bereich der Fahrzeugfinanzierung Vereinbarungen etwa für Harley-Davidson Motorräder und für Tesla in der Schweiz getroffen. Im Kreditkartenbereich startet das Institut nun auch eine Kooperation mit dem zum Migros-Konzern gehörenden Einrichtungshaus Interio.

    Auch im laufenden Jahr bleibe Cembra an Übernahmen interessiert, bekräftigte CEO Oudmayer. Dies hänge allerdings davon ab, ob geeignete Akquisitionsziele am Markt erhältlich seien. Sollte die Kapitalquote des Instituts (CET 1) wieder über 20% ansteigen, so seien auch wieder Sonderausschüttungen an die Aktionäre wie im vergangenen Jahr denkbar, sagte er. Per Ende 2017 wies Cembra eine Kapitalquote bei 19,2% aus.

    AKTIE LEGT ZU

    Im Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2018 gaben sich die Cembra-Verantwortlichen zurückhaltend. Unter "Annahme eines unveränderten ökonomischen Umfelds" gehen sie von einem "Ergebnis zwischen 4,80 und 5,10 CHF je Aktie" aus (2017: 5,13 CHF). Der Ertrag dürfte wegen der Akquisitionen und einem wachsenden Kreditkartengeschäft weiter zulegen, bei einem höheren Personalbestand und Investitionen in die Digitalisierung sei aber auch ein höherer Geschäftsaufwand zu erwarten.

    Am Aktienmarkt ist das über den Analystenprognosen ausgefallene Ergebnis am Donnerstag positiv aufgenommen worden, allerdings vermerkten die Analysten auch die "unerwartet konservative Guidance" des Unternehmens. Gegen 13 Uhr notieren die Cembra-Titel in einem insgesamt rückläufigen Aktienmarkt (SPI -0,6%) um 2,3% im Plus auf 88,70 CHF.

    tp/rw

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  • 22.02.2018 Cembra-Aktien legen nach guten Jahresergebnissen 2017 deutlich zu

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Cembra-Aktien legen nach guten Jahresergebnissen 2017 deutlich zu

    22.02.2018 | 09:55:18

    Zürich (awp) - Die Aktien der Cembra Money Bank legen am Donnerstag im frühen Handel in einem insgesamt schwachen Marktumfeld deutlich zu. Die Konsumkreditbank hat mit ihren vorbörslich vorgelegten Jahresergebnissen 2017 die Erwartungen klar übertroffen und erhält entsprechend durchgehend Lob von Analystenseite. Andererseits verweisen die Experten aber auch auf den sehr vorsichtigen Ausblick des Instituts auf das laufende Geschäftsjahr.

    Gegen 09.30 Uhr notieren die Cembra-Aktien um 2,4% im Plus auf 88,80 CHF, nachdem sie zuvor ein Tageshoch bei 90,85 CHF erreicht hatten. In der ersten halben Stunde sind bereits gut 50'000 Titel gehandelt, dies bei einem durchschnittlichen Handelsvolumen von rund 85'000 Titeln. Der Gesamtmarkt (SPI) notiert derweil im Minus (SPI -0,4%).

    Höher als prognostizierte Erträge und ein tieferer Aufwand hätten zu einem Gewinn geführt, der um rund 5% über den Erwartungen des Marktes ausgefallen sei, stellt Andreas Venditti von der Bank Vontobel fest. Entsprechend habe auch die ordentliche Dividende die Prognosen übertroffen. Vor allem das Wachstum im Kreditkartenbereich überrasche einmal mehr positiv, lobt er. Die Korrekturen im Cembra-Aktienpreis im Zug der jüngsten Marktvolatilität hält der Analyst für übertrieben und empfiehlt den Titel weiterhin zum Kauf.

    Während die Ergebnisse 2017 die Prognosen übertroffen hätten, lasse die Guidance des Managements für 2018 keinerlei Raum für eine Erhöhung der Schätzungen, meint dagegen Baader Helvea-Analyst Daniel Bischof. Die Cembra-Titel seien aber mit einer Dividendenrendite von rund 4% ein "must-have" für ertragsorientierte Fonds. Dennoch hält er die derzeitige Bewertung der Aktien als "eher anspruchsvoll" und bleibt deshalb bei seinem "Hold"-Rating.

    Die ZKB zeigt sich von den Jahresergebnissen positiv überrascht, verweist aber ebenfalls auf die "unerwartet konservative Guidance" für das laufende Jahr. Er sei davon ausgegangen, dass die jüngsten Zukäufe den Gewinn pro Aktie deutlicher anheben würden, was sich dann in schneller steigenden Dividenden hätte niederschlagen sollen, kommentiert Analyst Michael Kunz. Vermutlich bestehe nun Revisionsbedarf nach unten, so der ZKB-Experte. Angesichts der überdurchschnittlichen Dividendenrendite bleibt er aber bei der Einstufung "Übergewichten".

    tp/cf

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  • 22.02.2018 Cembra Money Bank steigert Gewinn 2017 leicht - Erhöhung der Dividende

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Cembra Money Bk N 86.45 -0.05 -0.06% 94.35 73.25 83'596

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    Cembra Money Bank steigert Gewinn 2017 leicht - Erhöhung der Dividende

    22.02.2018 | 08:55:00

    (Meldung durchgehend ergänzt)

    Zürich (awp) - Die Cembra Money Bank weist für das vergangene Geschäftsjahr 2017 bei etwas gestiegenen Erträgen einen leicht verbesserten Gewinn aus. Das Konsumkreditinstitut bekam in seinem Zinsergebnis weiterhin die Mitte 2016 erfolgte Senkung des Maximalzinssatzes zu spüren, dagegen profitierte es von einem starken Wachstum im Kreditkartengeschäft. Für das laufende Geschäftsjahr 2018 gibt sich Cembra zurückhaltend.

    Der Reingewinn belief sich auf 144,5 Mio CHF, was einem Anstieg von 1% entspricht, wie die Cembra Money Bank am Donnerstag mitteilte. Die Aktionäre erhalten nun eine erhöhte Dividende von 3,55 CHF je Aktie nach 3,45 CHF im Vorjahr. 2016 hatte Cembra allerdings zusätzlich zur ordentlichen Dividende noch eine Sonderdividende von 1 CHF zwecks Rückführung von Überschusskapital ausgerichtet.

    GESTIEGENER NETTOERTRAG

    Insgesamt erzielte das Kreditinstitut einen um 1% angestiegenen Nettoertrag von 396,3 Mio CHF. Der Zinserfolg, der fast drei Viertel des Nettoertrags ausmacht, litt allerdings unter den seit Juli 2016 geltenden tieferen Höchstzinssätze und bildete sich um 5% auf 283,6 Mio CHF zurück. Dagegen stieg der Ertrag aus Kommissionen und Gebühren um 17% auf 112,7 Mio CHF, dies vor allem als Folge von höheren Gebühreneinnahmen im Kreditkartengeschäft (+18%).

    Die Wertberichtigungen für Verluste auf Forderungen gegenüber Kunden beliefen sich auf 45,1 Mio CHF, was einer Verlustquote von 1,0% entspricht. Der Geschäftsaufwand des Instituts blieb im vergangenen Jahr mit 167,9 Mio CHF praktisch stabil. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis war mit 42,4% (VJ 42,5%) ebenfalls fast unverändert.

    Mit den Ergebnissen hat die Cembra Money Bank die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Diese hatten im Durchschnitt einen Betriebsertrag von 384 Mio CHF erwartet sowie einen Gewinn von rund 138 Mio. Die Dividende hatten sie im Durchschnitt bei 3,46 CHF ebenfalls tiefer prognostiziert.

    NETTOFORDERUNGEN AUF REKORDWERT

    Die Nettoforderungen der Bank gegenüber Kunden stiegen im vergangenen Jahr um 12% auf einen Rekordwert von 4,6 Mrd CHF. Dies war zum grösseren Teil durch Akquisitionen getrieben (8%), das Unternehmen konnte aber auch organisch wachsen (4%).

    Im Privatkredit-Geschäft stiegen die Forderungen gegenüber Kunden dabei um 4% an. Das Privatkredit-Portfolio habe per Ende des Jahres "bereits grossmehrheitlich unter dem neuen Höchstzinssatz" gelegen, so Cembra. Die Forderungen im Bereich Fahrzeugfinanzierungen stiegen um 18%, ohne die EFL-Akquisition hätte ein Wachstum von 1% resultiert. Die Nettoforderungen im Bereich Kreditkarten verzeichneten ein starkes Wachstum von 17%.

    Die Bilanz des Kreditinstituts stieg auf 5,1 Mrd CHF und stieg damit zum ersten Mal seit dem Börsengang über die Marke von 5 Milliarden. Die Eigenkapitalquote ging leicht zurück auf 19,2% (VJ 20,0%), bleibt aber weiterhin über dem bankeigenen Ziel von 18%.

    TIEFERER ERGEBNIS 2018 ERWARTET

    Nach den Akquisitionen des vergangenen Jahr hat die Cembra Money Bank in der jüngsten Vergangenheit mehrere Partnerschaften abgeschlossen, wie es weiter heisst. So wurden Finanzierungsvereinbarungen etwa für Harley-Davidson Motorräder und für Tesla in der Schweiz getroffen. Im Kreditkartenbereich, wo Cembra unter anderem mit der Migros die Cumulus-Kreditkarte herausgibt, startet das Institut im April 2018 nun auch eine Kooperation mit dem zum Migros-Konzern gehörenden Einrichtungshaus Interio.

    Im Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2018 gibt sich Cembra allerdings vorsichtig. Unter "Annahme eines unveränderten ökonomischen Umfelds" geht das Institut von einem Ergebnis zwischen 4,80 und 5,10 CHF je Aktie aus (2017: 5,13 CHF). Zusätzliche Erträge sollen 2018 aus den übernommenen Unternehmen und aus dem anhaltend wachsenden Kreditkartengeschäft kommen. Aufgrund des akquisitionsbedingt höheren Personalbestands und weiteren Investitionen in die Digitalisierung sei aber ein höherer Geschäftsaufwand zu erwarten, heisst es.

    tp/yr

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  • 22.02.2018 Cembra 2017 mit leichtem Gewinnanstieg - Erhöhung der ordentlichen Dividende

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Cembra Money Bk N 86.45 -0.05 -0.06% 94.35 73.25 83'596

    Story

    Cembra 2017 mit leichtem Gewinnanstieg - Erhöhung der ordentlichen Dividende

    22.02.2018 | 08:00:00

    Zürich (awp) - Die Cembra Money Bank weist für das vergangene Geschäftsjahr 2017 bei etwas höheren Erträgen einen leicht verbesserten Gewinn aus. Das Konsumkreditinstitut bekam in seinem Zinsergebnis weiterhin die Mitte 2016 erfolgte Senkung des Maximalzinssatzes durch den Bundesrat zu spüren, dagegen profitierte es von deutlich höheren Erträgen im Kreditkartengeschäft. Für das laufende Geschäftsjahr gibt sich Cembra zurückhaltend.

    Der Reingewinn belief sich auf 144,5 Mio CHF, was einem Anstieg von 1% entspricht, wie die Cembra Money Bank am Donnerstag mitteilt. Der Nettoertrag wurde ebenfalls um 1% auf 396,3 Mio CHF erhöht. Die Aktionäre erhalten eine Dividende von 3,55 CHF je Aktie nach 3,45 CHF im Vorjahr. 2016 hatte Cembra allerdings zusätzlich zur ordentlichen Dividende noch eine Sonderdividende von 1 CHF zwecks Rückführung von Überschusskapital ausgerichtet.

    Der Zinserfolg, der für das Kreditinstitut fast drei Viertel des Nettoertrags ausmacht, ging wegen der seit Juli 2016 geltenden tieferen Höchstzinssätze um 5% auf 283,6 Mio CHF zurück. Der Ertrag aus Kommissionen und Gebühren stieg dagegen um 17% auf 112,7 Mio CHF, dies vor allem als Folge von höheren Gebühreneinnahmen im Kreditkartengeschäft (+18%). Die Cembra Money Bank, die unter anderem mit der Migros die Cumulus-Kreditkarte herausgibt, startet im April 2018 auch eine Kooperation mit dem zum Migros-Konzern gehörenden Einrichtungshaus Interio.

    Der Geschäftsaufwand blieb im vergangenen Jahr mit 167,9 Mio CHF praktisch stabil. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis lag mit 42,4% (VJ 42,5%) ebenfalls fast unverändert.

    Die Nettoforderungen der Bank gegenüber Kunden stiegen im vergangenen Jahr um 12% auf einen Rekordwert von 4,6 Mrd CHF. Dies war zum grösseren Teil durch Akquisitionen getrieben (8%), das Unternehmen konnte aber auch organisch wachsen (4%). Die Eigenkapitalquote ging leicht zurück auf 19,2% (VJ 20,0%), bleibt aber weiterhin über dem bankeigenen Ziel von 18%.

    Mit den Ergebnissen hat die Cembra Money Bank die Erwartungen der Analysten übertroffen. Diese hatten im Durchschnitt einen Betriebsertrag von 384 Mio CHF erwartet sowie einen Gewinn von rund 138 Mio. Die Dividende hatten sie im Durchschnitt bei 3,46 CHF ebenfalls tiefer prognostiziert.

    Für das laufende Geschäftsjahr 2018 erwartet Cembra unter Annahme eines unveränderten ökonomischen Umfelds ein Ergebnis zwischen 4,80 und 5,10 CHF je Aktie (2017: 5,13 CHF). Zusätzliche Erträge sollen 2018 aus den übernommenen Unternehmen und aus dem anhaltend wachsenden Kreditkartengeschäft kommen. Aufgrund des akquisitionsbedingt höheren Personalbestands und weiteren Investitionen in die Digitalisierung sei aber ein höherer Geschäftsaufwand zu erwarten, heisst es.

    tp/cf

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  • 01.02.2018 Cembra Money Bank bietet Kreditkarten-Kunden neu Samsung Pay an

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Samsung Electron Rg --- --- --- --- --- ---
    Samsung El Pfd RgNV --- --- --- --- --- ---
    Cembra Money Bk N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Cembra Money Bank bietet Kreditkarten-Kunden neu Samsung Pay an

    01.02.2018 | 07:58:00

    Zürich (awp) - Die Handy-Bezahllösung Samsung Pay des koreanischen Mobiltelefon-Anbieters macht in der Schweiz vorwärts. Ab sofort können auch Kreditkarten-Kunden der Cembra Money Bank über ein Samsung Smartphone oder eine Samsung Smartwatch bezahlen, wie die beiden Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Damit erweitert Samsung Pay das Portfolio der teilnehmenden Kreditkartenherausgeber für sein im Mai 2017 gestartetes Angebot.

    Ab sofort können die Kunden laut den Angaben ihre Cembra Mastercard, die TCS Mastercard, die Cosy Mastercard Conforama und die Fnac Mastercard mit dem mobilen Bezahlservice nutzen. Samsung Pay sei weltweit das am meisten akzeptierte mobile Bezahlsystem, heisst es in der Mitteilung weiter.

    Die auf den verbreiteten Samsung-Mobiltelefonen einsetzbare Bezahl-App konkurriert unter anderem mit Apple Pay und in der Schweiz auch mit der Bezahllösung Twint.

    tp/uh/ra

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG