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  • 16.01.2019 DKSH: Vertriebsabkommen mit Novo Nordisk Pharmatech für 11 Märkte in Asien

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    DKSH: Vertriebsabkommen mit Novo Nordisk Pharmatech für 11 Märkte in Asien

    16.01.2019 | 07:32:41

    Zürich (awp) - Der auf Asien spezialisierte Handelskonzern DKSH hat mit Novo Nordisk Pharmatech ein Vertriebsabkommen unterzeichnet. Unter dieser Vereinbarung wird DKSH künftig pharmazeutische Verbindungen (Quats) an die wichtigsten Kunden von Novo Nordisk in 11 Märkten in Asien liefern, wie die Gesellschaft am Mittwoch mitteilte. Zum finanziellen Umfang des Auftrags machte das Unternehmen keine Angaben.

    Konkret wird die DKSH-Geschäftseinheit Performance Materials Kunden von Novo Nordisk in Australien, Neuseeland, Japan, Indonesien, Südkorea, Thailand, Malaysia, Philippinen, China, Taiwan und Singapur beliefern.

    Novo Nordisk Pharmatech ist Teil des dänischen Pharmakonzerns Novo Nordisk und gehört gemäss Mitteilung zu den weltweit führenden Anbietern von rekombinantem Insulin für Zellwachstumsmedien und Quats für die Pharma- und Biotech-Branche.

    sig/yr

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  • 01.11.2018 Stellenstreichungen drücken auf Gewinn des Insulinherstellers Novo Nordisk

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    Stellenstreichungen drücken auf Gewinn des Insulinherstellers Novo Nordisk

    01.11.2018 | 10:17:58

    BAGSVAERD (awp international) - Der in den USA unter Preisdruck stehende dänische Insulinhersteller Novo Nordisk will bis Ende des Jahres 1300 Stellen abbauen. Die Mehrheit der Streichungen sei bereits zum 1. November umgesetzt, teilte der Konzern am Donnerstag in Bagsvaerd mit. Die Kosten für die Abfindungen drückten den operativen Gewinn im dritten Quartal um zwei Prozent auf 11,8 Milliarden dänische Kronen (1,6 Mrd Euro). Unter dem Strich verdienten die Dänen mit 9 Milliarden Kronen 8 Prozent weniger als vor einem Jahr.

    Novo Nordisk macht die Hälfte seines Geschäfts in Nordamerika, was bei der Umrechnung in die stärkere Krone auf die Erlöse drückt. Der Medikamentenhersteller steht besonders in den USA unter Preisdruck. Ausserdem spürt er zunehmend globale Konkurrenz. Der Konzern will sich daher besser aufstellen.

    Der Umsatz legte im Quartal um vier Prozent auf 27,8 Milliarden dänische Kronen zu. Dies stimmte in etwa mit den Erwartungen der Analysten überein. Gut verkauften sich neue Produkte wie etwa das Diabetesmittel Ozempic. Auch der Umsatz des Mittels Saxenda gegen Übergewicht zog mehr als 50 Prozent an.

    Für das Gesamtjahr sind die Dänen nun etwas optimistischer als zuvor. Der währungsbereinigte Umsatz soll um vier bis fünf Prozent zulegen, nach bisher 3 bis 5 Prozent. Dazu soll vor allem neue Arzneien beitragen. Das operative Gewinnwachstum vor Wechselkursveränderungen für 2018 soll weiterhin zwei bis fünf Prozent betragen. Zum Handelsstart zog die Aktie rund 1,8 Prozent an./elm/she/mis

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  • 01.10.2018 Roche und Novo Nordisk kooperieren im Bereich Diabetes-Therapien

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    Roche und Novo Nordisk kooperieren im Bereich Diabetes-Therapien

    01.10.2018 | 13:51:41

    Basel (awp) - Roche hat mit Novo Nordisk eine Zusammenarbeit im Bereich digitaler Gesundheitslösungen bei der Behandlung von Diabetes angekündigt. Im Rahmen der Entwicklungs- und Kooperationsvereinbarung werden die Insulinwerte aus Novo Nordisks konnektiven Pens in Roches offenes Ökosystem integriert, hiess es in einer Mitteilung vom Montag.

    Das Ziel dabei sei, den Fortschritt bei digitalen Gesundheitslösungen voran zu treiben, um für Menschen mit Diabetes, ihre Pflegekräfte und die Gesundheitssysteme die ständige Belastung durch das Therapiemanagement zu mindern.

    Menschen mit Diabetes würden täglich im Durchschnitt eine Stunde pro Tag für Selbstpflege aufwenden und müssen bis zu 50 Therapieentscheidungen täglich fassen, hiess es weiter. Digitale Gesundheitslösungen hätten das Potential, diese ständige Belastung zu verringern und so eine bessere Therapieeinhaltung und optimierte Ergebnisse zu fördern.

    yr/mk

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  • 17.08.2018 Insulinhersteller Novo Nordisk kauft britisches Start-Up

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    Insulinhersteller Novo Nordisk kauft britisches Start-Up

    17.08.2018 | 14:19:58

    BRISTOL/KOPENHAGEN (awp international) - Der dänische Insulinhersteller Novo Nordisk verstärkt sein Diabetes-Geschäft mit einem Zukauf. Wie Novo Nordisk am Freitag in Kopenhagen mitteilte, übernimmt der Konzern das britische Start-Up Ziylo. Das Unternehmen erforscht und entwickelt synthetische Moleküle, die Insulin besser binden sollen.

    Novo Nordisk erhofft sich durch den Zukauf, neue und schneller wirksame Insulinpräparate herstellen zu können, die ein starkes Absinken des Blutzuckerspiegels verhindern. Die Technologie von Ziylo ist aber noch nicht in der klinischen Entwicklung. Das Start-Up erhält zunächst eine Vorabzahlung für die Übertragung seiner Anteile. Später fliesst weiteres Geld, abhängig vom Erreichen bestimmter Ziele. Die komplette Summe kann sich nach Angaben von Novo Nordisk auf über 800 Millionen US-Dollar belaufen./she/jha/fba

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  • 08.08.2018 Insulinhersteller Novo Nordisk kämpft weiter mit schwachem Dollar

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    Insulinhersteller Novo Nordisk kämpft weiter mit schwachem Dollar

    08.08.2018 | 07:41:49

    BAGSVAERD (awp international) - Der dänische Insulinhersteller Novo Nordisk muss weiter mit dem schwachen Dollar kämpfen. Im zweiten Quartal rutschte der operative Gewinn um 9 Prozent auf 12,2 Milliarden Dänische Kronen (1,6 Mrd Euro) ab, wie der Konzern am Mittwoch in Bagsvaerd mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit etwas mehr Gewinn gerechnet. Auch wenn die Dänen aufs Jahr gesehen nun etwas optimistischer sind, was die Wechselkursschwankungen angeht - unter dem Strich werden die Gewinne aus Währungssicherungsgeschäften etwas schmaler ausfallen als bisher gedacht.

    Der Umsatz lag zwischen April und Ende Juni mit 27,4 Milliarden Kronen 4 Prozent unter dem Wert aus dem Vorjahr. Novo Nordisk ist auf Diabetesmittel wie Insulin spezialisiert und macht rund die Hälfte seines Geschäfts in Nordamerika, was bei der Umrechnung in die stärkere Krone die Erlöse schmälert.

    Wegen steigender Vertriebskosten fiel die operative Marge um 2,2 Prozentpunkte auf 44,5 Prozent. Unter dem Strich stieg der Gewinn allerdings um 4 Prozent auf 10,3 Milliarden Kronen, weil Novo Nordisk ein Fünftel weniger Steuern zahlen musste.

    Nach wie vor rechnet das Unternehmen 2018 mit einem währungsbereinigten Umsatzplus von 3 bis 5 Prozent und beim operativen Ergebnis mit einem Anstieg von 2 bis 5 Prozent. Die Wechselkurse sollten nicht mehr so sehr bremsen wie noch im Mai gedacht, beim operativen Ergebnis dürften sie nun 7 Prozentpunkte Wachstum kosten statt 9. Die Währungssicherungsgeschäfte werden aber aufs Jahr gesehen nur noch einen Gewinn von 0,9 Milliarden Kronen abwerfen und damit 1 Milliarde weniger als gedacht./men/she

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  • 02.05.2018 Druck von allen Seiten - Warum Novo Nordisk trotzdem zuversichtlich ist

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    Druck von allen Seiten - Warum Novo Nordisk trotzdem zuversichtlich ist

    02.05.2018 | 10:47:56

    (Ausführliche Fassung)

    BAGSVAERD (awp international) - Der dänische Insulinhersteller Novo Nordisk gibt sich trotz Gegenwind kämpferisch. Auch wenn es mit den Umsätzen im ersten Quartal wegen des schwachen Dollars nicht rosig ausgesehen hat, dürfte das Jahresendergebnis weniger dramatisch ausfallen als ursprünglich angenommen. Grund ist noch immer der erhoffte Erfolg mit den Wirkstoffen Tresiba und Victoza. Zudem wollen sich die Dänen mit neuen Produkten gegen den Preisdruck in den USA behaupten.

    An der Börse hat sich der Optimismus nach Vorlage der Quartalszahlen schnell auf die Anleger übertragen. Um rund 6 Prozent ging es für die Aktie im frühen Handel nach oben. Seit Jahresbeginn musste das Papier ordentlich Federn lassen - auch nach den Gewinnen vom Mittwoch liegt das Minus noch bei rund 8 Prozent.

    Noch immer macht dem Unternehmen neben dem schwachen Dollar der Konkurrenzdruck in den USA durch Generikahersteller zu schaffen. Hinzu kommt Gegenwind von Versicherern und Politikern, die sich immer stärker gegen die Preisvorstellungen von Pharmaherstellern wehren. Die Gesundheitskosten pro Kopf in den USA sind im weltweiten Vergleich am höchsten.

    Novo versucht, dem mit neuen Produkten wie dem Diabetesmittel Ozempic beizukommen. Erst im Februar hat das Unternehmen den Wirkstoff auf den US-Markt gebracht und darüber hinaus die Zulassung für Europa und Japan erhalten. Laut Firmenchef Lars Fruergaard Jorgensen sei das Medikament angesichts der Anzahl der Verschreibungen "gut aufgenommen" worden. Bislang hat es allerdings gerade mal knapp 70 Millionen Dänische Kronen (9,4 Millionen Euro) in die Kassen gespült - von Bloomberg befragte Analysten hatten im Durchschnitt mehr als das Doppelte erwartet.

    Nach wie vor klammert man sich bei Novo auch an die Hoffnungsträger Victoza (ein Diabetesmittel) und Tresiba (ein Langzeitinsulin). Im ersten Quartal waren die Wirkstoffe mit einem Zuwachs von rund 70 beziehungsweise 30 Prozent die wichtigsten Wachstumsmotoren. Finanzchef Karsten Munk Knudsen erwartet hier auch weiterhin steigende Umsätze.

    Im Vergleich zu Anfang Februar blickt Novo nun etwas gelassener auf das Gesamtjahr. Der Umsatz dürfte nur noch um 1 bis 3 Prozent zurückgehen - Währungseffekte ausgeklammert solle er sogar um 3 bis 5 Prozent zulegen. Zuvor hatte Novo Nordisk am unteren Ende der Bandbreite lediglich mit 2 Prozent Plus gerechnet. Das operative Ergebnis dürfte in diesem Jahr inklusive Währungseffekten um 4 bis 7 Prozent schrumpfen. Auch hier war das Management zum Jahresbeginn noch pessimistischer.

    Im ersten Quartal hat Novo bereits trotz gesunkener Umsätze unter dem Strich mehr rausgeholt als ein Jahr zuvor. Im Zeitraum Januar bis März sind die Erlöse wegen der starken Dänischen Krone um 5 Prozent auf rund 27 Milliarden Kronen (3,6 Mrd Euro) zurückgegangen. Ohne Wechselkurseffekte wäre der Umsatz um 5 Prozent geklettert. Unter dem Strich stand ein Gewinn von etwa 11 Milliarden Kronen - 6 Prozent mehr als im Vorjahr und etwas mehr als von Analysten erwartet.

    Vor allem Währungssicherungsgeschäfte bei US-Dollar und japanischem Yen hatten das Finanzergebnis nach oben getrieben, wie aus dem Quartalsbericht hervorgeht. Noch im vergangenen Jahr musste Novo Nordisk einen dreistelligen Millionenverlust bei seinen Finanzposten verbuchen - nun hat das Unternehmen an dieser Stelle ein einstelliges Milliardenplus herausholen können./kro/men/fba

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  • 02.05.2018 Novo Nordisk mit Gegenwind von starker Krone - Prognose leicht angehoben

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    Novo Nordisk mit Gegenwind von starker Krone - Prognose leicht angehoben

    02.05.2018 | 08:30:41

    BAGSVAERD (awp international) - Der dänische Insulinhersteller Novo Nordisk hat im ersten Quartal trotz gesunkener Umsätze unter dem Strich mehr rausgeholt als ein Jahr zuvor. Im Zeitraum Januar bis März sind die Erlöse wegen der starken Dänischen Krone um 5 Prozent auf 26,93 Milliarden Kronen (3,6 Mrd Euro) zurückgegangen, wie das Unternehmen am Mittwoch in Bagsvaerd bekanntgab. Ohne Wechselkurseffekte wäre der Umsatz um 5 Prozent geklettert, rechnete das Unternehmen vor. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 10,75 Milliarden Kronen - 6 Prozent mehr als im Vorjahr und etwas mehr als von Analysten erwartet. Die Aktie stieg in Kopenhagen um fast 4 Prozent.

    Vor allem Währungssicherungsgeschäfte bei US-Dollar und japanischem Yen trieben das Finanzergebnis nach oben, hiess es im Quartalsbericht. Noch im vergangenen Jahr musste Novo Nordisk einen dreistelligen Millionenverlust bei seinen Finanzposten verbuchen - in diesem Quartal hat das Unternehmen an dieser Stelle ein einstelliges Milliardenplus herausholen können.

    Novo blickt nun etwas weniger pessimistisch auf das Gesamtjahr. Der Umsatz dürfte noch um 1 bis 3 Prozent zurückgehen. Wenn Währungseffekte ausgeklammert werden, sollen die Erlöse um 3 bis 5 Prozent zulegen. Zuvor hatte Novo Nordisk am unteren Ende der Bandbreite hier lediglich mit 2 Prozent Plus gerechnet. Das operative Ergebnis dürfte in diesem Jahr inklusive Währungseffekten um 4 bis 7 Prozent schrumpfen./kro/men/fba

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  • 01.02.2018 Novo Nordisk dämpft Erwartungen - Aktie knickt ein

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    Novo Nordisk dämpft Erwartungen - Aktie knickt ein

    01.02.2018 | 13:40:44

    (Ausführliche Fassung)

    BAGSVAERD (awp international) - Die Durststrecke beim Insulinhersteller Novo Nordisk hält an. Der Preiskampf und der Konkurrenzdruck auf dem Diabetesmarkt in den USA stellt die Dänen derzeit vor grosse Probleme. Im vergangenen Jahr konnte der Konzern trotz guter Geschäfte mit neuen Hoffnungsträgern wie dem Insulin Tresiba und dem Diabetesmittel Victoza lediglich stabile Umsätze und ein operatives Ergebnis knapp über dem Vorjahr vorweisen. Und auch 2018 wird kein Spaziergang: Für das laufende Jahr hat sich das Management zwar etwas höhere Ziele gesetzt, die jüngste Dollar-Schwäche im Vergleich zur dänischen Währung dürfte dem Konzern das Geschäft aber vermiesen.

    Der Konzern bewege sich auch 2018 weiter in einem wettbewerbsintensiven Umfeld, betonte Konzernchef Lars Fruergard laut Mitteilung vom Donnerstag. Letztlich rechnet Novo Nordisk für das laufende Jahr mit einem Rückgang bei Umsatz und operativem Ergebnis. Einen ersten verhaltenen Ausblick auf 2018 hatte der Konzern bereits im vergangenen November gegeben. Doch inzwischen erwarten die Dänen noch stärkeren Gegenwind von der Währungsseite. Deshalb reagierten viele Investoren auf die konkretisierte Prognose enttäuscht. Die Aktie, die seit rund einem halben Jahr nahezu ungestoppt nur den Weg nach oben kannte, fiel zuletzt um 5 Prozent auf 315,75 dänische Kronen zurück - das tiefste Niveau seit Anfang November.

    Bereits im vergangenen Jahr belastete der schwache Dollar die Ergebnisse. Die Erlöse stagnierten bei 112 Milliarden dänischen Kronen (ca. 15,04 Mrd Euro), und das operative Ergebnis legte um 1 Prozent auf 49 Milliarden Kronen zu. Damit traf der Konzern die Erwartungen der Analysten. Berenberg-Analyst Alistair Campbell bemängelte indes die Entwicklung bei den Insulin-Verkäufen. Von dem neuen Mittel Tresiba etwa hatte er sich noch mehr erhofft. Auch das ältere Novolog habe unter dem Preisdruck in den USA gelitten. Die Rückstände beider Mittel hätten selbst durch die exzellenten Zuwächse mit Victoza nicht mehr ausgeglichen werden können.

    Erst kürzlich musste Novo Nordisk einen weiteren Rückschlag verkraften. Zum Ausgleich für das schwächelnde Diabetes-Geschäft hatte Novo Nordisk ein Auge auf den Antikörperspezialisten Ablynx geworfen, um das Portfolio im Bereich seltener Bluterkrankungen zu stärken. Doch Fruergard blitzte beim Management der Belgier ab. Am Ende setzte sich der französische Sanofi -Konzern mit einem höheren Angebot über 3,9 Milliarden Euro durch.

    Den Aktionären will Novo Nordisk gleichwohl die aktuelle Flaute mit einer leichten Dividendenanhebung versüssen: Sie sollen für das vergangene Jahr 7,85 Kronen je Aktie erhalten - das sind 3 Prozent mehr als im Vorjahr./tav/jkr/das

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  • 01.02.2018 Konkurrenzdruck und schwacher Dollar: Novo Nordisk kommt 2017 kaum vom Fleck

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    Konkurrenzdruck und schwacher Dollar: Novo Nordisk kommt 2017 kaum vom Fleck

    01.02.2018 | 09:18:26

    BAGSVAERD (awp international) - Der Konkurrenzdruck in den USA bleibt für den Insulinhersteller Novo Nordisk ein Problem. Im vergangenen Jahr konnten die Dänen trotz guter Geschäfte mit neuen Hoffnungsträgern wie dem Insulin Tresiba und dem Diabetesmittel Victoza lediglich stabile Umsätze und ein operatives Ergebnis knapp über dem Vorjahr vorweisen, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.

    Die meisten Analysten hatten aber damit gerechnet. Für das neue Jahr 2018 hat sich Novo Nordisk zwar etwas höhere Ziele gesetzt, die Dollar-Schwäche im Vergleich zur dänischen Währung dürfte dem Konzern das Geschäft aber vermiesen. So rechnet Novo Nordisk letztlich mit einem Rückgang bei Umsatz und operativem Ergebnis.

    Bereits im vergangenen Jahr belastete der schwache Dollar die Ergebnisse. Die Erlöse stagnierten bei 112 Milliarden dänischen Kronen (ca. 15,04 Mrd Euro), und das operative Ergebnis legte um 1 Prozent auf 49 Milliarden Kronen zu. Die Aktionäre sollen für 2017 als Dividende 7,85 Kronen je Aktie erhalten - inklusive der Sonderausschüttung von August sind das 3 Prozent mehr als im Vorjahr./tav/stw

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  • 29.01.2018 Sanofi schnappt Novo Nordisk den Antikörperspezialisten Ablynx weg

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    Sanofi schnappt Novo Nordisk den Antikörperspezialisten Ablynx weg

    29.01.2018 | 11:53:03

    (neu: Kein neues Angebot von Novo Nordisk im 4. Absatz, Aktienkurse im 3. Absatz aktualisiert.)

    PARIS/BAGSVAERD (awp international) - Der Kampf um das belgische Biotechnunternehmen Ablynx ist entschieden: Der Pharmakonzern Sanofi schnappt sich den Antikörperspezialisten für rund 3,9 Milliarden Euro, wie die Franzosen am Montag mitteilten. Das Nachsehen hat der dänische Insulinhersteller Novo Nordisk , der den Belgiern bereits seit einigen Wochen Avancen gemacht hatte - beim Ablynx-Management aber mit seinem deutlich niedrigeren Angebot auf taube Ohren gestossen war.

    Die Führungsspitzen von Sanofi und Ablynx haben sich nun geeinigt: Der Konzern zahlt 45 Euro je Ablynx-Aktie und toppt damit die Offerte der Dänen um etwa die Hälfte.

    An der Brüsseler Börse wurde der Handel mit Ablynx-Papieren am Morgen zunächst ausgesetzt, nach der Wiederaufnahme kletterten sie zuletzt um knapp 20 Prozent auf 44,46 Euro. In Paris notierte die Sanofi-Aktie 0,6 Prozent im Minus, Papiere von Novo Nordisk gaben in Kopenhagen um fast ein Prozent nach.

    Zwei Mal war Novo Nordisk bereits bei Ablynx abgeblitzt. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg zuletzt unter Berufung auf mit der Sache vertraute Kreise berichtet hatte, wollten die Dänen ihr etwa 2,6 Milliarden Euro schweres Angebot noch einmal aufstocken. Am Montag teilte der Insulinhersteller nun mit, dass es keine weitere Offerte von seiner Seite geben werde.

    Novo Nordisk hatte bereits Ende 2017 den ersten Schritt auf Ablynx zugemacht. Das Management der Belgier lehnte jedoch Gespräche ab und warb seinerseits bei anderen Branchenvertretern für eine Übernahme. Neben Sanofi soll Ablynx auch den Schweizer Pharmakonzern Roche und den US-Konzern Merck & Co angesprochen haben.

    Sanofi hofft auf einen Abschluss der Übernahme Ende des zweiten Quartals 2018 - knüpft diese aber an die Bedingung, dass mindestens 75 Prozent der Anteile angedient werden. Auch müssen noch die Regulierungsbehörden zustimmen.

    Sanofi und auch Novo Nordisk ächzen derzeit unter Problemen in ihrem wichtigen Diabetes-Geschäft, vor allem wegen des Preidrucks in den USA. Beide Konzerne versuchen daher ihr Wachstum anderweitig anzuschieben: Mit Ablynx kauft sich das Sanofi-Management binnen eines Monats nun das zweite Mal ergänzendes Know How im Bereich seltener Bluterkrankungen ein - und stärkt damit das eigene Angebot in dem Bereich. Erst in der vergangenen Woche hatten die Franzosen hierfür die milliardenschwere Übernahme des US-Antikörperspezialisten Bioverativ bekannt gegeben.

    Sanofi und Ablynx sind bereits seit dem Sommer des vergangenen Jahres über eine Forschungskooperation miteinander verbunden. Ablynx ist auf eine neue Antikörpergeneration, die Nanoantikörper, spezialisiert, die für eine Vielzahl weiterer Krankheiten auch im Bereich Krebs oder Atemwege eingesetzt werden können.

    Sanofi bekommt mit dem Kauf Zugriff auf ein Mittel namens Caplacizumab gegen eine seltene und lebensbedrohliche Bluterkrankung. In der EU wurde der Zulassungsantrag bereits hierfür gestellt, in den USA soll er im ersten Halbjahr erfolgen. Auf einen künftigen Durchbruch hofft Sanofi auch bei einem Ablynx-Antikörper gegen bislang kaum behandelbare Atemwegsinfektionen mit sogenannten RS-Viren./tav/nas/men

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  • 29.01.2018 Sanofi schnappt Novo Nordisk den Antikörperspezialisten Ablynx weg

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    Sanofi schnappt Novo Nordisk den Antikörperspezialisten Ablynx weg

    29.01.2018 | 10:54:14

    (Ausführliche Fassung)

    PARIS (awp international) - Der Kampf um das belgische Biotechnunternehmen Ablynx ist entschieden: Der Pharmakonzern Sanofi schnappt sich den Antikörperspezialisten für rund 3,9 Milliarden Euro, wie die Franzosen am Montag mitteilten. Das Nachsehen hat der dänische Insulinhersteller Novo Nordisk , der den Belgiern bereits seit einigen Wochen Avancen gemacht hatte - beim Ablynx-Management aber mit seinem deutlich niedrigeren Angebot auf taube Ohren gestossen war. Sanofi zahlt nun 45 Euro je Ablynx-Aktie und toppt damit die Offerte der Dänen um etwa die Hälfte.

    An der Brüsseler Börse wurde der Handel mit Ablynx-Papieren am Morgen zunächst ausgesetzt, nach der Wiederaufnahme kletterten sie zuletzt um ein Fünftel auf fast 45 Euro. In Paris notierte die Sanofi-Aktie nahezu unverändert, Papiere von Novo Nordisk gaben in Kopenhagen um ein gutes halbes Prozent nach.

    Zwei Mal war Novo Nordisk bereits bei Ablynx abgeblitzt. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg zuletzt unter Berufung auf mit der Sache vertraute Kreise berichtet hatte, wollten die Dänen ihr etwa 2,6 Milliarden Euro schweres Angebot noch einmal aufstocken. Das Ablynx-Management aber hatte bereits selbst Kontakt zu anderen Branchenvertretern aufgenommen und dort für seine Übernahme geworben. Neben Sanofi soll Ablynx auch den Schweizer Pharmakonzern Roche und den US-Konzern Merck & Co angesprochen haben.

    Sanofi hofft auf einen Abschluss der Übernahme Ende des zweiten Quartals 2018 - knüpft diese aber an die Bedingung, dass mindestens 75 Prozent der Anteile angedient werden. Auch müssen noch die Regulierungsbehörden zustimmen.

    Sanofi und auch Novo Nordisk ächzen derzeit unter Problemen in ihrem wichtigen Diabetes-Geschäft, vor allem wegen des Preidrucks in den USA. Beide Konzerne versuchen daher ihr Wachstum anderweitig anzuschieben: Mit Ablynx kauft sich das Sanofi-Management binnen eines Monats nun das zweite Mal ergänzendes Know How im Bereich seltener Bluterkrankungen ein - und stärkt damit das eigene Angebot in dem Bereich. Erst in der vergangenen Woche hatten die Franzosen hierfür die milliardenschwere Übernahme des US-Antikörperspezialisten Bioverativ bekannt gegeben.

    Sanofi und Ablynx sind bereits seit dem Sommer des vergangenen Jahres über eine Forschungskooperation miteinander verbunden. Ablynx ist auf eine neue Antikörpergeneration, die Nanoantikörper, spezialisiert, die für eine Vielzahl weiterer Krankheiten auch im Bereich Krebs oder Atemwege eingesetzt werden können.

    Sanofi bekommt mit dem Kauf Zugriff auf ein Mittel namens Caplacizumab gegen eine seltene und lebensbedrohliche Bluterkrankung. In der EU wurde der Zulassungsantrag bereits hierfür gestellt, in den USA soll er im ersten Halbjahr erfolgen. Auf einen künftigen Durchbruch hofft Sanofi auch bei einem Ablynx-Antikörper gegen bislang kaum behandelbare Atemwegsinfektionen mit sogenannten RS-Viren./tav/nas/men

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  • 29.01.2018 Sanofi kauft Biotech-Firma Ablynx in Milliardendeal - Novo Nordisk hat Nachsehen

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Sanofi kauft Biotech-Firma Ablynx in Milliardendeal - Novo Nordisk hat Nachsehen

    29.01.2018 | 08:48:58

    PARIS (awp international) - Der französische Pharmakonzern Sanofi hat sich im Kampf um das belgische Biotechunternehmen Ablynx gegen den Konkurrenten Novo Nordisk durchgesetzt. Wie Sanofi am Montag mitteilte, legt der Konzern für den Antikörperspezialisten 45 Euro je Aktie und damit rund 3,9 Milliarden Euro auf den Tisch. Der dänische Insulinhersteller Novo Nordisk hatte den Belgiern ebenfalls Avancen gemacht - war aber mit einem niedrigeren Angebot beim Management auf taube Ohren gestossen.

    Damit bleibt Sanofi in Einkaufslaune: Erst in der vergangenen Woche hatte der Konzern ein milliardenschweres Übernahmeangebot für das auf seltene Blutkrankheiten spezialisierte US-Biotechunternehmen Bioverativ bekannt gegeben./tav/das

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG