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  • 28.02.2019 Implenia erhält als Teil von Arge Zugo Auftrag von SBB für 20 Millionen

    Betroffene Wertpapiere

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    Implenia N 28.24 -0.90 -3.09% 80.60 28.06 86'683

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    Implenia erhält als Teil von Arge Zugo Auftrag von SBB für 20 Millionen

    28.02.2019 | 07:56:00

    Dietlikon (awp) - Implenia wird als Teil der Arbeitsgemeinschaft Arge Zugo an der Verbesserung der Zufahrt zum Gotthard-Bahntunnel mitarbeiten. Eine Arbeitsgemeinschaft unter Federführung der Marti AG hat von der SBB den Auftrag erhalten.

    Konkret geht es um eine Doppelspur zwischen Zug Oberwil und Walchwil sowie die Sanierung der Strecke Zug-Arth-Goldau. Das gesamte Auftragsvolumen beträgt 100 Millionen Franken.

    Implenia ist mit 20 Prozent an der Arbeitsgemeinschaft beteiligt und erhält so eine Auftragssumme von rund 20 Millionen Franken. Man werde die eigene Expertise im Bereich des Infrastrukturbaus in die Arbeitsgemeinschaft einbringen, teilte Implenia am Donnerstag mit.

    Die Vorarbeiten starten im März. Der Abschluss des Projektes ist per Ende 2020 vorgesehen.

    gab/ys

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  • 26.02.2019 Implenia nach deutlichem Gewinneinbruch vor Neuanfang

    Betroffene Wertpapiere

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    Implenia nach deutlichem Gewinneinbruch vor Neuanfang

    26.02.2019 | 17:43:57

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Zürich (awp) - 2018 war für Implenia ein Jahr zum Vergessen. Bereits zum zweiten Mal in Folge hat das Unternehmen aus Dietlikon einen deutlichen Gewinneinbruch erlitten und wäre gar beinahe in die roten Zahlen geschlittert. Das laufende Jahr wird für den Baukonzern daher zu einer Art Neuanfang.

    Konkret schmolz unter dem Strich der Reingewinn vor Minderheiten auf nur noch 0,5 Millionen Franken zusammen, nachdem der Baukonzern im Vorjahr 39 Millionen Franken verdient hatte. Dies obwohl der Umsatz des Unternehmens erstmals die Marke von 4 Milliarden Franken knackte.

    Grund für den Gewinneinbruch waren erhebliche Wertberichtigungen, die das Unternehmen in Norwegen und Deutschland, aber auch in Polen vornehmen musste. 2017 hatten noch der Rechtsstreit um das Zürcher Letzigrund-Stadion sowie Kostensenkungsmassnahmen im Strassen- und Tiefbau für einen Gewinntaucher von über einem Drittel gesorgt.

    Neue strategische Prioritäten

    Um das Unternehmen nun wieder auf Kurs zu bringen, hat sich das Management unter dem neuen CEO André Wyss - er kam letztes Jahr von Novartis zu den Dietlikern und löste den langjährigen Chef Anton Affentranger ab - vier strategische Prioritäten gesetzt.

    Konkret möchte Wyss ein Portfolio mit attraktiven Geschäften zusammenstellen, profitables Wachstum mit höheren Margen erzielen, Innovationen in allen Segmenten vorantreiben sowie neues, talentiertes Personal einstellen, wie der Manager am Dienstag an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich sagte.

    Dass das Unternehmen den vierten Punkt durchaus ernst meint, stellte es am Dienstag gleich unter Beweis. Als neuen Finanzchef holt es sich von der SBB Marco Dirren. Er folgt auf Beat Fellmann, der Implenia verlässt, wie bekannt wurde.

    Dirren wird auch in der neuen Geschäftsleitung - dem sogenannten Implenia Executive Committee - Einsitz nehmen. "Das Augenmerk des Managements wird nun verstärkt auf Einzelprojekte gerichtet", sagte Wyss zur Funktionsweise des neuen Gremiums. Dabei würden auch die Verantwortlichkeiten klarer verteilt.

    Unternehmen verströmt Zuversicht

    Nicht geplant sei derzeit ein grösseres Abbau- oder Restrukturierungsprogramm, betonte der CEO vor den Medien ausserdem. Denn Implenia sei trotz der gegenwärtigen Herausforderungen nach wie vor auf Wachstumskurs.

    Dabei nutzte das Unternehmen die Dividende, um seine Zuversicht zu unterstreichen. Trotz des Gewinneinbruchs will Implenia 0,50 Franken je Aktie ausschütten. Im Vorjahr waren es allerdings noch 2,00 Franken je Titel gewesen.

    Ausserdem hielt Implenia am bisherigen Ausblick fest, den Analysten als optimistisch einstufen. Mittelfristig will Implenia laut diesem eine operative Gewinnmarge auf Stufe EBITDA von 5,25 bis 5,75 Prozent erreichen.

    2019 als eine Art Neuanfang

    Bei den Umsätzen will das Management gar die 5-Milliarden-Schwelle hinter sich lassen, wie CEO Wyss an der Bilanzmedienkonferenz eine Meldung vom Dezember bestätigte.

    Das Fundament für diesen Wiederaufbau soll 2019 gelegt werden. Dabei erwartet Wyss, ein operatives Ergebnis auf Stufe EBITDA von über 150 Millionen Franken zu erreichen - jedoch vor Investitionen in die Strategieumsetzung, die momentan auf rund etwa 20 Millionen geschätzt würden.

    An der Börse liessen sich die Anleger vom Optimismus des Managements allerdings nicht anstecken. Bis zum Handelsschluss am Dienstagabend verloren die Valoren rund 16 Prozent auf 30,18 Franken, während der Gesamtmarkt gemessen am SPI 0,56 Prozent im Plus schloss.

    kw/tt

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  • 26.02.2019 Implenia nach deutlichem Gewinneinbruch vor Neuanfang

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Implenia N 28.24 -0.90 -3.09% 80.60 28.06 86'683

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    Implenia nach deutlichem Gewinneinbruch vor Neuanfang

    26.02.2019 | 14:47:38

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - 2018 war für Implenia ein Jahr zum Vergessen. Bereits zum zweiten Mal in Folge hat das Unternehmen aus Dietlikon einen deutlichen Gewinneinbruch erlitten und wäre gar beinahe in die roten Zahlen geschlittert. Das laufende Jahr wird für den Baukonzern daher zu einer Art Neuanfang.

    Konkret schmolz unter dem Strich der Reingewinn vor Minderheiten auf nur noch 0,5 Millionen Franken zusammen, nachdem der Baukonzern im Vorjahr 39 Millionen Franken verdient hatte. Dies obwohl der Umsatz des Unternehmens erstmals die Marke von 4 Milliarden Franken knackte.

    Grund für den Gewinneinbruch waren erhebliche Wertberichtigungen, die das Unternehmen in Norwegen und Deutschland, aber auch in Polen vornehmen musste. 2017 hatten noch der Rechtsstreit um das Zürcher Letzigrund-Stadion sowie Kostensenkungsmassnahmen im Strassen- und Tiefbau für einen Gewinntaucher von über einem Drittel gesorgt.

    Neue strategische Prioritäten

    Um das Unternehmen nun wieder auf Kurs zu bringen, hat sich das Management unter dem neuen CEO André Wyss - er kam letztes Jahr von Novartis zu den Dietlikern und löste den langjährigen Chef Anton Affentranger ab - vier strategische Prioritäten gesetzt.

    Konkret möchte Wyss ein Portfolio mit attraktiven Geschäften zusammenstellen, profitables Wachstum mit höheren Margen erzielen, Innovationen in allen Segmenten vorantreiben sowie neues, talentiertes Personal einstellen, wie der Manager am Dienstag an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich sagte.

    Dass das Unternehmen den vierten Punkt durchaus ernst meint, stellte es am Dienstag gleich unter Beweis. Als neuen Finanzchef holt es sich von der SBB Marco Dirren. Er folgt auf Beat Fellmann, der Implenia verlässt, wie bekannt wurde.

    Dirren wird auch in der neuen Geschäftsleitung - dem sogenannten Implenia Executive Committee - Einsitz nehmen. "Das Augenmerk des Managements wird nun verstärkt auf Einzelprojekte gerichtet", sagte Wyss zur Funktionsweise des neuen Gremiums. Dabei würden auch die Verantwortlichkeiten klarer verteilt.

    Unternehmen verströmt Zuversicht

    Nicht geplant sei derzeit ein grösseres Abbau- oder Restrukturierungsprogramm, betonte der CEO vor den Medien ausserdem. Denn Implenia sei trotz der gegenwärtigen Herausforderungen nach wie vor auf Wachstumskurs.

    Dabei nutzte das Unternehmen die Dividende, um seine Zuversicht zu unterstreichen. Trotz des Gewinneinbruchs will Implenia 0,50 Franken je Aktie ausschütten. Im Vorjahr waren es allerdings noch 2,00 Franken je Titel gewesen.

    Ausserdem hielt Implenia am bisherigen Ausblick fest, den Analysten als optimistisch einstufen. Mittelfristig will Implenia laut diesem eine operative Gewinnmarge auf Stufe EBITDA von 5,25 bis 5,75 Prozent erreichen.

    2019 als eine Art Neuanfang

    Bei den Umsätzen will das Management gar die 5-Milliarden-Schwelle hinter sich lassen, wie CEO Wyss an der Bilanzmedienkonferenz eine Meldung vom Dezember bestätigte.

    Das Fundament für diesen Wiederaufbau soll 2019 gelegt werden. Dabei erwartet Wyss, ein operatives Ergebnis auf Stufe EBITDA von über 150 Millionen Franken zu erreichen - jedoch vor Investitionen in die Strategieumsetzung, die momentan auf rund etwa 20 Millionen geschätzt würden.

    An der Börse lassen sich die Anleger vom Optimismus des Managements allerdings noch nicht anstecken. Am Dienstagnachmittag um 14.35 Uhr stehen die Valoren bei einem Wert von 30,75 Franken mit fast 15 Prozent im Minus. Der Gesamtmarkt (SPI) hält sich derweil mit 0,29 Prozent im grünen Bereich.

    kw/tt

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  • 26.02.2019 Implenia-Aktie setzen Kursrutsch fort

    Betroffene Wertpapiere

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    Implenia-Aktie setzen Kursrutsch fort

    26.02.2019 | 09:54:41

    Zürich (awp) - Für die Implenia-Aktien geht es am Dienstag wieder einmal auf Talfahrt. Der Baukonzern hat im vergangenen Jahr nämlich zum zweiten Mal in Folge einen Gewinneinbruch erlitten. Dem Unternehmen steht laut Analysten nun ein langer Weg zur Rückgewinnung des Investorenvertrauens bevor.

    Gegen 9.15 Uhr sacken die Aktien um 3,9 Prozent auf 34,70 Franken ab (Tagestief bisher 34,04 Frr.). Vor knapp einem Jahr hatten die Valoren noch bei über 80 Franken notiert. Der Gesamtmarkt (SPI) steht zeitgleich mit einem Minus von 0,09 Prozent nur leicht im roten Bereich.

    Wie die Zürcher Kantonalbank in einem ersten Kommentar betont, ist das Resultat von Implenia am unteren Rand der Guidance zu liegen gekommen. Diese war jedoch erst im Rahmen der Gewinnwarnung im letzten Dezember überhaupt formuliert worden.

    Immerhin habe Implenia bei der durch den neuen CEO André Wyss vorgenommenen Strategieüberprüfung strukturelle Defizite wie nicht durchlässige standardisierte Prozesse, eine fragmentierte Systemlandschaft und eine unzureichende bereichsübergreifende Zusammenarbeit entdeckt, deren Behebung nun im Gange sei.

    Der neue CEO nehme dabei grössere organisatorische Änderungen vor. "Für uns nicht ganz überraschend verlässt dabei auch der langjährige CFO Fellmann das Unternehmen", so die ZKB, die ihr Rating bei "Marktgewichten" belässt.

    So gut kommt das Unternehmen bei Vontobel nicht davon, denn dort belässt der zuständige Analysten seine Wertung bei "Reduce". "Wir glauben, dass der neue CEO die Risikomanagementfähigkeiten von Implenia deutlich stärken muss, da keine Neuausrichtung basierend auf den historischen Stärken von Implenia geplant scheint", erklärte er.

    Ausserdem sehe man das Risiko, dass die derzeitige Bilanzstruktur das zukünftige Wachstum des Unternehmens und die Auszahlungen an die Aktionäre einschränken könnte. "Unsere Erwartungen und der Konsens für das Geschäftsjahr 2019 müssen deutlich gesenkt werden", so das negative Fazit.

    kw/uh

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  • 26.02.2019 Implenia erleidet 2018 einen weiteren deutlichen Gewinneinbruch

    Betroffene Wertpapiere

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    Implenia erleidet 2018 einen weiteren deutlichen Gewinneinbruch

    26.02.2019 | 08:55:00

    (Ausführliche Meldung, mit weiteren Informationen ergänzt)

    Zürich (awp) - Der Baukonzern Implenia hat im vergangenen Jahr zum zweiten Mal in Folge einen Gewinneinbruch erlitten. Gegen seine bereits zuvor bekannten Probleme hat das Unternehmen nun Massnahmen ergriffen. So wird unter anderem der Finanzchef ausgetauscht.

    Konkret sackte der Betriebsgewinn EBIT von 63,6 Millionen auf 12,9 Millionen Franken ab, wie der Branchenprimus am Dienstag bekannt gab. Unter dem Strich schmolz der Reingewinn vor Minderheiten auf nur noch 0,5 Millionen Franken zusammen, nachdem der Baukonzern im Vorjahr 39 Millionen Franken verdient hatte.

    Dabei hatten schon damals der Rechtsstreit um das Zürcher Letzigrund-Stadion sowie Kostensenkungsmassnahmen im Deutschschweizer Strassen- und Tiefbau für einen Gewinntaucher von über einem Drittel gesorgt.

    Der zweite, noch drastischere Einbruch ist jedoch ebenfalls keine Überraschung mehr. Der grösste Baukonzern der Schweiz hatte im Dezember mit einer Gewinnwarnung die Finanzgemeinde geschockt und die Aktie in den Keller geschickt. Probleme im Auslandgeschäft machten eine massive Wertberichtigung von 70 bis 90 Millionen Franken notwendig.

    Dirren wird CFO

    Die Behebung dieser Probleme sei nun im Gang, so Implenia. Die Ursachen seien mitunter strukturelle Defizite wie "nicht durchgängig standardisierte Prozesse, eine fragmentierte Systemlandschaft oder unzureichende bereichsübergreifende Zusammenarbeit", hiess es.

    Man habe daher die Strategie angepasst und auch die Organisation gestärkt. So verlässt unter anderem Finanzchef Beat Fellmann das Unternehmen. Sein Nachfolger wird Marco Dirren, der von den SBB kommt. Er tritt sein Amt am 1. Mai 2019 an.

    Nebst dem Abgang von Fellmann verkündete Implenia weitere Veränderungen im Management. So werden beispielsweise Personalchef Thomas Foery und Stefan Roth, Geschäftsbereichsleiter Construction Germany, aus der erweiterten Geschäftsleitung ausscheiden.

    Neue Führung durch Executive Comittee

    Geführt werden soll Implenia neu vom sogenannten Implenia Executive Committee. Nebst dem neuen CEO André Wyss, der den langjährigen CEO Anton Affentranger ersetzt hat, setzt sich dieses aus Adrian Wyss, Jens Vollmar, René Kotacka, German Grüniger, Matthias Jacob sowie Christelle Beneteau und dem neuen Finanzchef Marco Dirren zusammen.

    Besser als bei den Profitabilitätskennzahlen sah es bei Implenia im abgelaufenen Geschäftsjahr indes in der "Top Line" aus, wo der Umsatz um 13 Prozent auf 4,364 Milliarden Franken zunahm. Das ist gar ein neuer Rekord. Erstmals in seiner Geschichte hat der Baukonzern die Marke von 4 Milliarden Franken geknackt.

    Mit den Zahlen hat Implenia die Erwartungen der Analysten allerdings weder beim Umsatz noch beim EBIT erreicht. Trotz des Gewinneinbruchs will Implenia ausserdem eine Dividende von 0,50 Franken je Aktie zahlen. Im Vorjahr waren es allerdings noch 2,00 Franken je Titel gewesen.

    Margenziel beibehalten

    Mittelfristig will Implenia weiterhin und eine operative Gewinnmarge auf Stufe EBITDA von 5,25 bis 5,75 Prozent erreichen. An diesem 2017 formulierten Ziel hatte der Baukonzern im Dezember explizit festgehalten und es nun bestätigt.

    Allerdings war am Dienstag - im Gegensatz zu früheren Meldungen - von einem angestrebten Umsatz in der Höhe von 5 Milliarden Franken nicht mehr die Rede. Es hiess bloss, Implenia wolle profitabel wachsen und Marktanteile gewinnen.

    2019 sei ein Übergangsjahr, in dem es gelte, das Geschäft zu stabilisieren und die Voraussetzungen für ein profitables Wachstum zu schaffen. Dabei erwarte man, einen EBITDA von über 150 Millionen Franken zu erreichen - jedoch vor Investitionen in die Strategieumsetzung, die momentan auf rund etwa 20 Millionen geschätzt würden.

    kw/rw

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  • 26.02.2019 Implenia erleidet 2018 weiteren massiven Gewinneinbruch

    Betroffene Wertpapiere

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    Implenia N 28.24 -0.90 -3.09% 80.60 28.06 86'683

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    Implenia erleidet 2018 weiteren massiven Gewinneinbruch

    26.02.2019 | 07:50:19

    Zürich (awp) - Der Baukonzern Implenia hat im vergangenen Jahr erneut einen herben Gewinneinbruch erlitten. Der Betriebsgewinn EBIT sackte von 63,6 Millionen auf 12,9 Millionen Franken ab.

    Unter dem Strich tauchte der Reingewinn von 39 Millionen auf 0,5 Millionen Franken, wie Implenia am Dienstag bekannt gab. Dabei hatten schon im Vorjahr der Rechtsstreit um das Zürcher Letzigrund-Stadion sowie Kostensenkungsmassnahmen im Deutschschweizer Strassen- und Tiefbau für einen Gewinntaucher von über einem Drittel gesorgt.

    Der zweite Einbruch in Folge ist allerdings keine Überraschung. Der grösste Baukonzern der Schweiz hatte im Dezember mit einer Gewinnwarnung die Finanzgemeinde geschockt und die Aktie in den Keller geschickt. Probleme im Auslandgeschäft machten eine massive Wertberichtigung von 70 bis 90 Millionen Franken notwendig.

    Die Behebung dieser Probleme sei nun im Gang, so Implenia. Man habe die Strategie angepasst und die Organisation gestärkt. Dabei verlässt unter anderem Finanzchef Beat Fellmann das Unternehmen. Sein Nachfolger wird Marco Dirren, der von den SBB kommt. Er tritt sein Amt am 1. Mai 2019 an.

    kw/uh

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  • 07.02.2019 Implenia erhält Millionenauftrag aus Norwegen

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    Implenia erhält Millionenauftrag aus Norwegen

    07.02.2019 | 07:45:00

    Dietlikon (awp) - Der Baukonzern Implenia hat in Norwegen einen Auftrag zum Bau einer Strasse an Land gezogen. Das Auftragsvolumen betrage rund 25 Millionen Franken, teilte Implenia am Donnerstag mit. Der Auftrag, der für die Norwegische Strassenbehörde "Staten vegvesen" realisiert werde, beinhalte neben dem Bau einer Strasse als Lawinenschuitzmassnamen auch zwei Tunnels. Die Arbeiten beginnen noch im Februar 2019 und werden voraussichtlich im Dezember 2020 abgeschlossen sein.

    pre/ra

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  • 28.01.2019 Implenia erhält mit Partnern Zuschlag für drittes Los des Grand Paris Express

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    Implenia erhält mit Partnern Zuschlag für drittes Los des Grand Paris Express

    28.01.2019 | 07:50:00

    Dietlikon (awp) - Der Baukonzern Implenia hat zusammen mit französischen Partnern den Zuschlag für ein drittes Los der neuen Pariser Metro Linie 17 erhalten. Das Auftragsvolumen beträgt insgesamt rund 500 Millionen Franken, wie die Gesellschaft am Montag mitteilte.

    Konkret beauftrage die Société du Grand Paris (SGP) die Arbeitsgemeinschaft Avenir mit dem Los 1 zur Erschliessung des Flughafens le Bourget ans Pariser Metro-Netz. Die Arbeitsgemeinschaft besteht aus Implenia, Demathieu Bard Construction), Royal BAM Group und Pizzarotti. Die vier Gesellschaften sind alle mit je 25 Prozent an Avenir beteiligt.

    Das Los umfasst einen rund 6 Kilometer langen Tunnel, zwei neue unterirdische Metro-Stationen, sechs Annexbauten, den TBM-Zwischen-Startschacht in Bonneuil-en-France sowie einen 750 Meter langen Voreinschnitt in Gonesse.

    Das Auftragsportfolio von Implenia in Frankreich umfasst damit neu drei Lose des Grossprojektes Grand Paris Express, ein Los des Projektes HiLumi für das European Laboratory of Particle Physics (CERN) in Cessy, die Verlängerung der Metrolinie B in Lyon sowie den Sicherheitsstollen für den Fréjus Tunnel in Modane. Implenia arbeite bei allen Projekten mit französischen Partnern zusammen, hiess es weiter.

    sig/ra

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  • 27.12.2018 Implenia gewinnt gemeinsam mit Hochtief Auftrag für fast 400 Mio Euro

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    Implenia gewinnt gemeinsam mit Hochtief Auftrag für fast 400 Mio Euro

    27.12.2018 | 08:00:00

    Zürich (awp) - Der Baukonzern Implenia hat gemeinsam mit Hochtief einen Auftrag der Deutschen Bahn in München erhalten. Das Auftragsvolumen liegt bei knapp 400 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt. Die beiden Unternehmen seien je zur Hälfte an der Arbeitsgemeinschaft beteiligt.

    Unter der technischen Federführung von Implenia werde die Arbeitsgemeinschaft die zentrale Haltestelle Marienhof im Herzen von München erstellen. Die Ausführungsarbeiten starten zu Beginn des Sommers 2019, wie es weiter heisst.

    Die neue Station befindet sich in rund 40 Metern Tiefe. Auf der untersten Ebene werden die 210 Meter langen Bahnsteige liegen, gefolgt von einem rund 14 Meter hohen Verteilergeschoss und einem Sperrgeschoss mit den Auf- und Abgängen zur neuen S-Bahn-Station sowie einem Übergang zur bestehenden U-Bahn. Die unter der Randbebauung liegenden Bahnsteigbereiche werden bergmännisch vom Tunnel aus errichtet.

    ab/tt

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  • 21.12.2018 Implenia gewinnt mit Hochtief Auftrag in Schweden

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    Implenia gewinnt mit Hochtief Auftrag in Schweden

    21.12.2018 | 08:05:00

    Zürich (awp) - Der Baukonzern Implenia baut an einem Tunnel für die Stockholmer Energieversorgung mit. In einer Arbeitsgemeinschaft mit Hochtief gewann das Schweizer Unternehmen den Auftrag für den "Anneberg-Skanstull"-Tunnel.

    Der Auftraggeber, der schwedische Netzbetreiber Svenska Kraftnät, habe sich für das Joint Venture entschieden, teilte Implenia am Freitag mit. Es bestehe zu gleichen Teilen aus Hochtief und Implenia, wobei das deutsche Unternehmen technisch federführend sei.

    Das Projekt soll für eine verbesserte Stromversorgung im Grossraum Stockholm sorgen. Der Auftrag entspricht den Angaben zufolge einem Wert von rund 90 Millionen Euro und soll bis 2024 erfüllt werden.

    Erst Anfang Dezember hatte Implenia für das zu Ende gehende Geschäftsjahr im Auslandsgeschäft eine Wertberichtigung von 70 bis 90 Millionen Franken angekündigt. Das Bauunternehmen verwies auf Probleme in Südbaden und in Polen sowie im Projektgeschäft in Norwegen.

    ys/tt

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  • 04.12.2018 Implenia-Aktien setzen Kursrutsch fort - Negative Analystenreaktionen

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    Implenia-Aktien setzen Kursrutsch fort - Negative Analystenreaktionen

    04.12.2018 | 10:25:00

    Zürich (awp) - Für die Implenia-Aktien geht die Talfahrt am Dienstag weiter. Nach dem Kurseinbruch vom Vortag gehören die Papiere des Baukonzerns auch am Dienstag im frühen Handel zu den grössten Verlieren. Nach der Gewinnwarnung vom Vortag folgen nun die ersten negativen Analystenreaktionen.

    Gegen 9.55 Uhr sacken die Aktien um weitere 9,0 Prozent auf 33,92 Franken ab, nachdem sie am Montag bereits um 27 Prozent eingebrochen waren. Der Gesamtmarkt (SPI) bewegt sich zeitgleich mit einem Plus von 0,03 Prozent kaum von der Stelle.

    Bei Kepler Cheuvreux reagiert Analyst Torsten Sauter mit einer Abstufung "Hold" von "Buy" und einem halbierten Kursziel von 40 Franken auf die jüngsten Nachrichten. Er habe nach dem Grossreinemachen seine Schätzungen entsprechend angepasst. Wie Sauter weiter betont, habe die Glaubwürdigkeit der Gruppe Schaden genommen. Zudem sei die Transparenz bezüglich Cash und Bilanzaufstellung zu gering, um einen positiveren Stand gegenüber der Anlage einzunehmen.

    Auch Patrick Appenzeller von Research Partners hat in Reaktion auf die Gewinnwarnung sein Kursziel für die Titel um ein Drittel auf 60 Franken gekappt. Der Experte empfiehlt die Titel aber weiter mit Kaufen. Er begründet dies mit seinen angepassten Erwartungen.

    hr/rw

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  • 03.12.2018 Implenia mit Riesenabschreiber wegen Auslandgeschäft - Fiasko für Aktie

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Implenia mit Riesenabschreiber wegen Auslandgeschäft - Fiasko für Aktie

    03.12.2018 | 18:20:45

    (Zusammenfassung, Schlusskurs ergänzt)

    Zürich (awp) - Der Baukonzern Implenia hat zu Beginn der Adventszeit die Investoren mit einer Gewinnwarnung überrascht. Probleme im Auslandgeschäft machen eine massive Wertberichtigung notwendig. Das grosse Reinemachen des neuen CEO wird allerdings von der Börse nicht goutiert.

    Die Probleme im Segment International hätten sich akzentuiert und beschleunigt, teilte Implenia am Montag mit. Einmalige Bewertungsanpassungen sowie das zu erwartende tiefere Ergebnis der Sparte machten für das laufende Geschäftsjahr deshalb eine Wertberichtigung notwendig. Diese beläuft sich auf 70 bis 90 Millionen Franken.

    Verwaltungsratspräsident Hansueli Meister wollte die Probleme allerdings nicht überbewertet wissen. Er führte den Wertberichtigungsbedarf im Segment auf "isolierte Probleme in Südbaden sowie in Polen" zurück sowie auf die bereits früher kommunizierten Probleme im Projektgeschäft in Norwegen, wie er an einer Telefonkonferenz erklärte.

    Die Gewinnprognose für das Gesamtjahr wurde aber gleichwohl hinfällig. Hatte das Unternehmen im vergangenen August für das Gesamtjahr noch einen Betriebsgewinn auf Stufe EBIT von rund 130 Millionen Franken prognostiziert, so sind davon nun die genannten Wertberichtigungen abzuziehen.

    Reinergebnis soll positiv bleiben

    Der EBIT wird also zwischen 40 und 60 Millionen zu liegen kommen und das Reinergebnis positiv bleiben, wie der neue CEO André Wyss ausführte. Er hatte im Oktober den langjährigen Konzernleiter Anton Affentranger abgelöst und wurde in der Folge vom Verwaltungsrat mit einer umfassenden Überprüfung der Strategie und der unternehmerischen und wirtschaftlichen Risiken beauftragt.

    Das Ergebnis dieser Strategie-Überprüfung will Implenia im Februar anlässlich der jährlichen Bilanzmedienkonferenz präsentieren. Es scheint aber festzustehen, dass sich Implenia nicht auf den Heimmarkt Schweiz konzentrieren will. "Wir werden am internationalen Geschäft festhalten und glauben an die Strategie, dass das Geschäft von Implenia auf den beiden Beinen Schweiz und Ausland steht", so Wyss. Das Auslandgeschäft sei für die Zukunft wichtig.

    Er verwies dabei auf Norwegen und Schweden, wo die öffentlichen Ausgaben in den kommenden Jahren steigen sollten. Dies sei ein positives Zeichen und eröffne Implenia Potential.

    Die Probleme sind offenbar auf die Sparte International beschränkt. Die Segmente Development, Schweiz und Infrastructure dagegen entwickeln sich laut Implenia im Rahmen der Erwartungen. Wyss hob denn auch den nach wie vor gut laufenden Heimmarkt Schweiz hervor. "Die Nachfrage ist hier weiterhin hoch", sagte er.

    Erneut Ausschüttung an die Aktionäre geplant

    An der Ausschüttung einer Dividende will das Unternehmen festhalten. "Auf Basis der aktuell vorliegenden Informationen und angesichts einer unverändert guten Cash-Position und dem hohen Auftragsbestand von über 6 Milliarden Franken" geht Implenia weiterhin davon aus, dass der Generalversammlung im kommenden Frühjahr die Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2018 beantragt werden könne, hiess es.

    Weiter bestätigt das Unternehmen die im Jahr 2017 formulierten Mittelfristziele. Demnach wird ein Umsatz im Bereich von 5 Milliarden angestrebt sowie eine operative Gewinnmarge auf Stufe EBITDA von 5,25 bis 5,75 Prozent.

    An der Börse wurden die aktuellen Informationen zu einem Fiasko für die Aktie. Der Titel stürzte am Montag um rund 27 Prozent auf 37,28 Franken ab, dies in einem sehr freundlichem Umfeld. Dass der neue CEO weiteren Wertberichtigungsbedarf im Segment International sehe, komme aufgrund der Probleme in der Vergangenheit nicht überraschend, hiess es am Markt unter anderem. Überraschend sei aber das Ausmass der Anpassungen.

    cf/rw

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  • 03.12.2018 Implenia mit Riesenabschreiber wegen Auslandgeschäft - Fiasko für Aktie

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Implenia N 28.24 -0.90 -3.09% 80.60 28.06 86'683

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    Implenia mit Riesenabschreiber wegen Auslandgeschäft - Fiasko für Aktie

    03.12.2018 | 12:59:38

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der Baukonzern Implenia hat zu Beginn der Adventszeit die Investoren mit einer Gewinnwarnung überrascht. Probleme im Auslandgeschäft machen eine massive Wertberichtigung notwendig. Das grosse Reinemachen des neuen CEO wird allerdings von der Börse nicht goutiert.

    Die Probleme im Segment International hätten sich akzentuiert und beschleunigt, teilte Implenia am Montag mit. Einmalige Bewertungsanpassungen sowie das zu erwartende tiefere Ergebnis der Sparte machten für das laufende Geschäftsjahr deshalb eine Wertberichtigung notwendig. Diese beläuft sich auf 70 bis 90 Millionen Franken.

    Verwaltungsratspräsident Hansueli Meister wollte die Probleme allerdings nicht überbewertet wissen. Er führte den Wertberichtigungsbedarf im Segment auf "isolierte Probleme in Südbaden sowie in Polen" zurück sowie auf die bereits früher kommunizierten Probleme im Projektgeschäft in Norwegen, wie er an einer Telefonkonferenz erklärte.

    Die Gewinnprognose für das Gesamtjahr wurde aber gleichwohl hinfällig. Hatte das Unternehmen im vergangenen August für das Gesamtjahr noch einen Betriebsgewinn auf Stufe EBIT von rund 130 Millionen Franken prognostiziert, so sind davon nun die genannten Wertberichtigungen abzuziehen.

    Reinergebnis soll positiv bleiben

    Der EBIT wird also zwischen 40 und 60 Millionen zu liegen kommen und das Reinergebnis positiv bleiben, wie der neue CEO André Wyss ausführte. Er hatte im Oktober den langjährigen Konzernleiter Anton Affentranger abgelöst und wurde in der Folge vom Verwaltungsrat mit einer umfassenden Überprüfung der Strategie und der unternehmerischen und wirtschaftlichen Risiken beauftragt.

    Das Ergebnis dieser Strategie-Überprüfung will Implenia im Februar anlässlich der jährlichen Bilanzmedienkonferenz präsentieren. Es scheint aber festzustehen, dass sich Implenia nicht auf den Heimmarkt Schweiz konzentrieren will. "Wir werden am internationalen Geschäft festhalten und glauben an die Strategie, dass das Geschäft von Implenia auf den beiden Beinen Schweiz und Ausland steht", so Wyss. Das Auslandgeschäft sei für die Zukunft wichtig.

    Er verwies dabei auf Norwegen und Schweden, wo die öffentlichen Ausgaben in den kommenden Jahren steigen sollten. Dies sei ein positives Zeichen und eröffne Implenia Potential.

    Die Probleme sind offenbar auf die Sparte International beschränkt. Die Segmente Development, Schweiz und Infrastructure dagegen entwickeln sich laut Implenia im Rahmen der Erwartungen. Wyss hob denn auch den nach wie vor gut laufenden Heimmarkt Schweiz hervor. "Die Nachfrage ist hier weiterhin hoch", sagte er.

    Erneut Ausschüttung an die Aktionäre geplant

    An der Ausschüttung einer Dividende will das Unternehmen festhalten. "Auf Basis der aktuell vorliegenden Informationen und angesichts einer unverändert guten Cash-Position und dem hohen Auftragsbestand von über 6 Milliarden Franken" geht Implenia weiterhin davon aus, dass der Generalversammlung im kommenden Frühjahr die Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2018 beantragt werden könne, hiess es.

    Weiter bestätigt das Unternehmen die im Jahr 2017 formulierten Mittelfristziele. Demnach wird ein Umsatz im Bereich von 5 Milliarden angestrebt sowie eine operative Gewinnmarge auf Stufe EBITDA von 5,25 bis 5,75 Prozent.

    An der Börse wurden die aktuellen Informationen zu einem Fiasko für die Aktie. Der Titel stürzt bis um die Mittagszeit um rund 28 Prozent auf 36,96 Franken ab, dies in einem sehr freundlichem Umfeld. Dass der neue CEO weiteren Wertberichtigungsbedarf im Segment International sehe, komme aufgrund der Probleme in der Vergangenheit nicht überraschend, hiess es am Markt unter anderem. Überraschend sei aber das Ausmass der Anpassungen.

    cf/rw

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  • 03.12.2018 Implenia passt Ausblick 2018 an - Wertberichtigungen von 70 bis 90 Mio Fr.

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Implenia N 28.24 -0.90 -3.09% 80.60 28.06 86'683

    Story

    Implenia passt Ausblick 2018 an - Wertberichtigungen von 70 bis 90 Mio Fr.

    03.12.2018 | 08:04:00

    Dietlikon (awp) - Der Baukonzern Implenia passt wegen Problemen im Segment International seine Prognosen für das Geschäftsjahr an. Gemäss der Prognose vom vergangenen August hätte 2018 ein Betriebsgewinn von rund 130 Millionen Franken resultieren sollen.

    Nun hätten sich die Probleme im Segment International akzentuiert und beschleunigt, teilte Implenia am Montag mit. Einmalige Bewertungsanpassungen sowie das zu erwartende tiefere Ergebnis der Sparte machen für das laufende Geschäftsjahr eine Wertberichtigung in der Höhe von 70 bis 90 Millionen Franken notwendig. Der Barmittelzufluss werde 2018 deshalb unter den bisherigen Erwartungen liegen.

    Das Segment International habe die Erwartungen noch nicht erfüllt und der Turnaround in Norwegen beanspruche deutlich mehr Zeit als ursprünglich erwartet, hiess es bereits im August im Zusammenhang mit dieser Sparte. Diese werde im laufenden Jahr den Breakeven nicht erreichen.

    Neuer CEO darf aufräumen

    Die Neubeurteilung der finanziellen Situation steht im Zusammenhang mit der Übernahme der Konzernleitung durch André Wyss im vergangenen Oktober. Damals hatte dieser den langjährigen Chef Anton Affentranger abgelöst. Unmittelbar nach der Amtsübernahme sei Wyss vom Verwaltungsrat beauftragt worden, die unternehmerischen und wirtschaftlichen Risiken zu überprüfen und die Strategie weiterzuentwickeln.

    Daraus hat sich der Wertberichtigungsbedarf wegen der Sparte International ergeben. Die Segmente Development, Schweiz und Infrastructure dagegen entwickeln sich laut Implenia im Rahmen der Erwartungen. "Auf Basis der aktuell vorliegenden Informationen und angesichts einer unverändert guten Cash-Position und dem hohen Auftragsbestand von über 6 Milliarden Franken" geht Implenia weiterhin davon aus, dass der Generalversammlung im kommenden Frühjahr die Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2018 beantragt werden könne.

    Weiter bestätigt das Unternehmen die im Jahr 2017 formulierten Mittelfristziele. Demnach wird ein Umsatz im Bereich von 5 Milliarden angestrebt sowie eine operative Gewinnmarge auf Stufe EBITDA von 5,25 bis 5,75 Prozent.

    Die Ergebnisse der Überprüfungen durch den CEO sollen anlässlich der Bilanzmedienkonferenz im kommenden Februar kommuniziert werden.

    cf/rw

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  • 14.11.2018 Implenia nominiert Barbara Lambert für Wahl in den Verwaltungsrat

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Implenia N 28.24 -0.90 -3.09% 80.60 28.06 86'683

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    Implenia nominiert Barbara Lambert für Wahl in den Verwaltungsrat

    14.11.2018 | 07:55:01

    Dietlikon (awp) - Der Baukonzern Implenia nominiert Barbara Lambert für die Wahl in den Verwaltungsrat. Mit ihrer Zuwahl an der nächsten ordentlichen Generalversammlung werde das oberste Gremium der Gruppe wieder aus sieben Personen bestehen, teilte Implenia am Mittwoch mit.

    Lambert verfügt den Angaben zufolge über eine reiche internationale Berufserfahrung. Seit diesem Jahr sitzt sie etwa in den Verwaltungsräten der Banque Pictet und der Deutschen Börse. Implenia sehe vor, Lambert mittelfristig die Leitung des Prüfungs- und Risikoausschusses zu übertragen.

    ra/kw

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG