Logo money-net.ch
  • Markt news: Implenia N

Einfache Suche
  • Erweiterte Suche
  • 27.12.2018 Implenia gewinnt gemeinsam mit Hochtief Auftrag für fast 400 Mio Euro

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Hochtief I --- --- --- --- --- ---
    Implenia N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Implenia gewinnt gemeinsam mit Hochtief Auftrag für fast 400 Mio Euro

    27.12.2018 | 08:00:00

    Zürich (awp) - Der Baukonzern Implenia hat gemeinsam mit Hochtief einen Auftrag der Deutschen Bahn in München erhalten. Das Auftragsvolumen liegt bei knapp 400 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt. Die beiden Unternehmen seien je zur Hälfte an der Arbeitsgemeinschaft beteiligt.

    Unter der technischen Federführung von Implenia werde die Arbeitsgemeinschaft die zentrale Haltestelle Marienhof im Herzen von München erstellen. Die Ausführungsarbeiten starten zu Beginn des Sommers 2019, wie es weiter heisst.

    Die neue Station befindet sich in rund 40 Metern Tiefe. Auf der untersten Ebene werden die 210 Meter langen Bahnsteige liegen, gefolgt von einem rund 14 Meter hohen Verteilergeschoss und einem Sperrgeschoss mit den Auf- und Abgängen zur neuen S-Bahn-Station sowie einem Übergang zur bestehenden U-Bahn. Die unter der Randbebauung liegenden Bahnsteigbereiche werden bergmännisch vom Tunnel aus errichtet.

    ab/tt

    Drucken
  • 21.12.2018 Implenia gewinnt mit Hochtief Auftrag in Schweden

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Implenia N 35.60 -0.04 -0.11% 81.05 29.50 41'974

    Story

    Implenia gewinnt mit Hochtief Auftrag in Schweden

    21.12.2018 | 08:05:00

    Zürich (awp) - Der Baukonzern Implenia baut an einem Tunnel für die Stockholmer Energieversorgung mit. In einer Arbeitsgemeinschaft mit Hochtief gewann das Schweizer Unternehmen den Auftrag für den "Anneberg-Skanstull"-Tunnel.

    Der Auftraggeber, der schwedische Netzbetreiber Svenska Kraftnät, habe sich für das Joint Venture entschieden, teilte Implenia am Freitag mit. Es bestehe zu gleichen Teilen aus Hochtief und Implenia, wobei das deutsche Unternehmen technisch federführend sei.

    Das Projekt soll für eine verbesserte Stromversorgung im Grossraum Stockholm sorgen. Der Auftrag entspricht den Angaben zufolge einem Wert von rund 90 Millionen Euro und soll bis 2024 erfüllt werden.

    Erst Anfang Dezember hatte Implenia für das zu Ende gehende Geschäftsjahr im Auslandsgeschäft eine Wertberichtigung von 70 bis 90 Millionen Franken angekündigt. Das Bauunternehmen verwies auf Probleme in Südbaden und in Polen sowie im Projektgeschäft in Norwegen.

    ys/tt

    Drucken
  • 04.12.2018 Implenia-Aktien setzen Kursrutsch fort - Negative Analystenreaktionen

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Implenia N 35.60 -0.04 -0.11% 81.05 29.50 41'974

    Story

    Implenia-Aktien setzen Kursrutsch fort - Negative Analystenreaktionen

    04.12.2018 | 10:25:00

    Zürich (awp) - Für die Implenia-Aktien geht die Talfahrt am Dienstag weiter. Nach dem Kurseinbruch vom Vortag gehören die Papiere des Baukonzerns auch am Dienstag im frühen Handel zu den grössten Verlieren. Nach der Gewinnwarnung vom Vortag folgen nun die ersten negativen Analystenreaktionen.

    Gegen 9.55 Uhr sacken die Aktien um weitere 9,0 Prozent auf 33,92 Franken ab, nachdem sie am Montag bereits um 27 Prozent eingebrochen waren. Der Gesamtmarkt (SPI) bewegt sich zeitgleich mit einem Plus von 0,03 Prozent kaum von der Stelle.

    Bei Kepler Cheuvreux reagiert Analyst Torsten Sauter mit einer Abstufung "Hold" von "Buy" und einem halbierten Kursziel von 40 Franken auf die jüngsten Nachrichten. Er habe nach dem Grossreinemachen seine Schätzungen entsprechend angepasst. Wie Sauter weiter betont, habe die Glaubwürdigkeit der Gruppe Schaden genommen. Zudem sei die Transparenz bezüglich Cash und Bilanzaufstellung zu gering, um einen positiveren Stand gegenüber der Anlage einzunehmen.

    Auch Patrick Appenzeller von Research Partners hat in Reaktion auf die Gewinnwarnung sein Kursziel für die Titel um ein Drittel auf 60 Franken gekappt. Der Experte empfiehlt die Titel aber weiter mit Kaufen. Er begründet dies mit seinen angepassten Erwartungen.

    hr/rw

    Drucken
  • 03.12.2018 Implenia mit Riesenabschreiber wegen Auslandgeschäft - Fiasko für Aktie

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Implenia N 35.60 -0.04 -0.11% 81.05 29.50 41'974

    Story

    Implenia mit Riesenabschreiber wegen Auslandgeschäft - Fiasko für Aktie

    03.12.2018 | 18:20:45

    (Zusammenfassung, Schlusskurs ergänzt)

    Zürich (awp) - Der Baukonzern Implenia hat zu Beginn der Adventszeit die Investoren mit einer Gewinnwarnung überrascht. Probleme im Auslandgeschäft machen eine massive Wertberichtigung notwendig. Das grosse Reinemachen des neuen CEO wird allerdings von der Börse nicht goutiert.

    Die Probleme im Segment International hätten sich akzentuiert und beschleunigt, teilte Implenia am Montag mit. Einmalige Bewertungsanpassungen sowie das zu erwartende tiefere Ergebnis der Sparte machten für das laufende Geschäftsjahr deshalb eine Wertberichtigung notwendig. Diese beläuft sich auf 70 bis 90 Millionen Franken.

    Verwaltungsratspräsident Hansueli Meister wollte die Probleme allerdings nicht überbewertet wissen. Er führte den Wertberichtigungsbedarf im Segment auf "isolierte Probleme in Südbaden sowie in Polen" zurück sowie auf die bereits früher kommunizierten Probleme im Projektgeschäft in Norwegen, wie er an einer Telefonkonferenz erklärte.

    Die Gewinnprognose für das Gesamtjahr wurde aber gleichwohl hinfällig. Hatte das Unternehmen im vergangenen August für das Gesamtjahr noch einen Betriebsgewinn auf Stufe EBIT von rund 130 Millionen Franken prognostiziert, so sind davon nun die genannten Wertberichtigungen abzuziehen.

    Reinergebnis soll positiv bleiben

    Der EBIT wird also zwischen 40 und 60 Millionen zu liegen kommen und das Reinergebnis positiv bleiben, wie der neue CEO André Wyss ausführte. Er hatte im Oktober den langjährigen Konzernleiter Anton Affentranger abgelöst und wurde in der Folge vom Verwaltungsrat mit einer umfassenden Überprüfung der Strategie und der unternehmerischen und wirtschaftlichen Risiken beauftragt.

    Das Ergebnis dieser Strategie-Überprüfung will Implenia im Februar anlässlich der jährlichen Bilanzmedienkonferenz präsentieren. Es scheint aber festzustehen, dass sich Implenia nicht auf den Heimmarkt Schweiz konzentrieren will. "Wir werden am internationalen Geschäft festhalten und glauben an die Strategie, dass das Geschäft von Implenia auf den beiden Beinen Schweiz und Ausland steht", so Wyss. Das Auslandgeschäft sei für die Zukunft wichtig.

    Er verwies dabei auf Norwegen und Schweden, wo die öffentlichen Ausgaben in den kommenden Jahren steigen sollten. Dies sei ein positives Zeichen und eröffne Implenia Potential.

    Die Probleme sind offenbar auf die Sparte International beschränkt. Die Segmente Development, Schweiz und Infrastructure dagegen entwickeln sich laut Implenia im Rahmen der Erwartungen. Wyss hob denn auch den nach wie vor gut laufenden Heimmarkt Schweiz hervor. "Die Nachfrage ist hier weiterhin hoch", sagte er.

    Erneut Ausschüttung an die Aktionäre geplant

    An der Ausschüttung einer Dividende will das Unternehmen festhalten. "Auf Basis der aktuell vorliegenden Informationen und angesichts einer unverändert guten Cash-Position und dem hohen Auftragsbestand von über 6 Milliarden Franken" geht Implenia weiterhin davon aus, dass der Generalversammlung im kommenden Frühjahr die Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2018 beantragt werden könne, hiess es.

    Weiter bestätigt das Unternehmen die im Jahr 2017 formulierten Mittelfristziele. Demnach wird ein Umsatz im Bereich von 5 Milliarden angestrebt sowie eine operative Gewinnmarge auf Stufe EBITDA von 5,25 bis 5,75 Prozent.

    An der Börse wurden die aktuellen Informationen zu einem Fiasko für die Aktie. Der Titel stürzte am Montag um rund 27 Prozent auf 37,28 Franken ab, dies in einem sehr freundlichem Umfeld. Dass der neue CEO weiteren Wertberichtigungsbedarf im Segment International sehe, komme aufgrund der Probleme in der Vergangenheit nicht überraschend, hiess es am Markt unter anderem. Überraschend sei aber das Ausmass der Anpassungen.

    cf/rw

    Drucken
  • 03.12.2018 Implenia mit Riesenabschreiber wegen Auslandgeschäft - Fiasko für Aktie

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Implenia N 35.60 -0.04 -0.11% 81.05 29.50 41'974

    Story

    Implenia mit Riesenabschreiber wegen Auslandgeschäft - Fiasko für Aktie

    03.12.2018 | 12:59:38

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der Baukonzern Implenia hat zu Beginn der Adventszeit die Investoren mit einer Gewinnwarnung überrascht. Probleme im Auslandgeschäft machen eine massive Wertberichtigung notwendig. Das grosse Reinemachen des neuen CEO wird allerdings von der Börse nicht goutiert.

    Die Probleme im Segment International hätten sich akzentuiert und beschleunigt, teilte Implenia am Montag mit. Einmalige Bewertungsanpassungen sowie das zu erwartende tiefere Ergebnis der Sparte machten für das laufende Geschäftsjahr deshalb eine Wertberichtigung notwendig. Diese beläuft sich auf 70 bis 90 Millionen Franken.

    Verwaltungsratspräsident Hansueli Meister wollte die Probleme allerdings nicht überbewertet wissen. Er führte den Wertberichtigungsbedarf im Segment auf "isolierte Probleme in Südbaden sowie in Polen" zurück sowie auf die bereits früher kommunizierten Probleme im Projektgeschäft in Norwegen, wie er an einer Telefonkonferenz erklärte.

    Die Gewinnprognose für das Gesamtjahr wurde aber gleichwohl hinfällig. Hatte das Unternehmen im vergangenen August für das Gesamtjahr noch einen Betriebsgewinn auf Stufe EBIT von rund 130 Millionen Franken prognostiziert, so sind davon nun die genannten Wertberichtigungen abzuziehen.

    Reinergebnis soll positiv bleiben

    Der EBIT wird also zwischen 40 und 60 Millionen zu liegen kommen und das Reinergebnis positiv bleiben, wie der neue CEO André Wyss ausführte. Er hatte im Oktober den langjährigen Konzernleiter Anton Affentranger abgelöst und wurde in der Folge vom Verwaltungsrat mit einer umfassenden Überprüfung der Strategie und der unternehmerischen und wirtschaftlichen Risiken beauftragt.

    Das Ergebnis dieser Strategie-Überprüfung will Implenia im Februar anlässlich der jährlichen Bilanzmedienkonferenz präsentieren. Es scheint aber festzustehen, dass sich Implenia nicht auf den Heimmarkt Schweiz konzentrieren will. "Wir werden am internationalen Geschäft festhalten und glauben an die Strategie, dass das Geschäft von Implenia auf den beiden Beinen Schweiz und Ausland steht", so Wyss. Das Auslandgeschäft sei für die Zukunft wichtig.

    Er verwies dabei auf Norwegen und Schweden, wo die öffentlichen Ausgaben in den kommenden Jahren steigen sollten. Dies sei ein positives Zeichen und eröffne Implenia Potential.

    Die Probleme sind offenbar auf die Sparte International beschränkt. Die Segmente Development, Schweiz und Infrastructure dagegen entwickeln sich laut Implenia im Rahmen der Erwartungen. Wyss hob denn auch den nach wie vor gut laufenden Heimmarkt Schweiz hervor. "Die Nachfrage ist hier weiterhin hoch", sagte er.

    Erneut Ausschüttung an die Aktionäre geplant

    An der Ausschüttung einer Dividende will das Unternehmen festhalten. "Auf Basis der aktuell vorliegenden Informationen und angesichts einer unverändert guten Cash-Position und dem hohen Auftragsbestand von über 6 Milliarden Franken" geht Implenia weiterhin davon aus, dass der Generalversammlung im kommenden Frühjahr die Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2018 beantragt werden könne, hiess es.

    Weiter bestätigt das Unternehmen die im Jahr 2017 formulierten Mittelfristziele. Demnach wird ein Umsatz im Bereich von 5 Milliarden angestrebt sowie eine operative Gewinnmarge auf Stufe EBITDA von 5,25 bis 5,75 Prozent.

    An der Börse wurden die aktuellen Informationen zu einem Fiasko für die Aktie. Der Titel stürzt bis um die Mittagszeit um rund 28 Prozent auf 36,96 Franken ab, dies in einem sehr freundlichem Umfeld. Dass der neue CEO weiteren Wertberichtigungsbedarf im Segment International sehe, komme aufgrund der Probleme in der Vergangenheit nicht überraschend, hiess es am Markt unter anderem. Überraschend sei aber das Ausmass der Anpassungen.

    cf/rw

    Drucken
  • 03.12.2018 Implenia passt Ausblick 2018 an - Wertberichtigungen von 70 bis 90 Mio Fr.

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Implenia N 35.60 -0.04 -0.11% 81.05 29.50 41'974

    Story

    Implenia passt Ausblick 2018 an - Wertberichtigungen von 70 bis 90 Mio Fr.

    03.12.2018 | 08:04:00

    Dietlikon (awp) - Der Baukonzern Implenia passt wegen Problemen im Segment International seine Prognosen für das Geschäftsjahr an. Gemäss der Prognose vom vergangenen August hätte 2018 ein Betriebsgewinn von rund 130 Millionen Franken resultieren sollen.

    Nun hätten sich die Probleme im Segment International akzentuiert und beschleunigt, teilte Implenia am Montag mit. Einmalige Bewertungsanpassungen sowie das zu erwartende tiefere Ergebnis der Sparte machen für das laufende Geschäftsjahr eine Wertberichtigung in der Höhe von 70 bis 90 Millionen Franken notwendig. Der Barmittelzufluss werde 2018 deshalb unter den bisherigen Erwartungen liegen.

    Das Segment International habe die Erwartungen noch nicht erfüllt und der Turnaround in Norwegen beanspruche deutlich mehr Zeit als ursprünglich erwartet, hiess es bereits im August im Zusammenhang mit dieser Sparte. Diese werde im laufenden Jahr den Breakeven nicht erreichen.

    Neuer CEO darf aufräumen

    Die Neubeurteilung der finanziellen Situation steht im Zusammenhang mit der Übernahme der Konzernleitung durch André Wyss im vergangenen Oktober. Damals hatte dieser den langjährigen Chef Anton Affentranger abgelöst. Unmittelbar nach der Amtsübernahme sei Wyss vom Verwaltungsrat beauftragt worden, die unternehmerischen und wirtschaftlichen Risiken zu überprüfen und die Strategie weiterzuentwickeln.

    Daraus hat sich der Wertberichtigungsbedarf wegen der Sparte International ergeben. Die Segmente Development, Schweiz und Infrastructure dagegen entwickeln sich laut Implenia im Rahmen der Erwartungen. "Auf Basis der aktuell vorliegenden Informationen und angesichts einer unverändert guten Cash-Position und dem hohen Auftragsbestand von über 6 Milliarden Franken" geht Implenia weiterhin davon aus, dass der Generalversammlung im kommenden Frühjahr die Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2018 beantragt werden könne.

    Weiter bestätigt das Unternehmen die im Jahr 2017 formulierten Mittelfristziele. Demnach wird ein Umsatz im Bereich von 5 Milliarden angestrebt sowie eine operative Gewinnmarge auf Stufe EBITDA von 5,25 bis 5,75 Prozent.

    Die Ergebnisse der Überprüfungen durch den CEO sollen anlässlich der Bilanzmedienkonferenz im kommenden Februar kommuniziert werden.

    cf/rw

    Drucken
  • 14.11.2018 Implenia nominiert Barbara Lambert für Wahl in den Verwaltungsrat

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Implenia N 35.60 -0.04 -0.11% 81.05 29.50 41'974

    Story

    Implenia nominiert Barbara Lambert für Wahl in den Verwaltungsrat

    14.11.2018 | 07:55:01

    Dietlikon (awp) - Der Baukonzern Implenia nominiert Barbara Lambert für die Wahl in den Verwaltungsrat. Mit ihrer Zuwahl an der nächsten ordentlichen Generalversammlung werde das oberste Gremium der Gruppe wieder aus sieben Personen bestehen, teilte Implenia am Mittwoch mit.

    Lambert verfügt den Angaben zufolge über eine reiche internationale Berufserfahrung. Seit diesem Jahr sitzt sie etwa in den Verwaltungsräten der Banque Pictet und der Deutschen Börse. Implenia sehe vor, Lambert mittelfristig die Leitung des Prüfungs- und Risikoausschusses zu übertragen.

    ra/kw

    Drucken
  • 27.09.2018 Implenia baut Wohnhochhaus in Zürich Altstätten - 65 Mio Fr. Auftragsvolumen

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swiss Life Hldg N --- --- --- --- --- ---
    Implenia N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Implenia baut Wohnhochhaus in Zürich Altstätten - 65 Mio Fr. Auftragsvolumen

    27.09.2018 | 06:48:27

    Zürich (awp) - Der Baukonzern Implenia baut in Zürich Altstätten als Generalunternehmung für die Auftragsgeberin Swiss Life ein Wohnhochhaus. Das Auftragsvolumen für das Gebäude mit 25 Stockwerken beträgt insgesamt 65 Millionen Franken, wie Implenia am Donnerstag schrieb.

    Das Projekt, dass nach Minergie-P-Eco-Standard gebaut werden soll, wurde von Galli Rudolf Architekten entworfen und erfülle die höchsten Ansprüche an Nachhaltigkeit. Das Gebäude soll über 161 Wohneinheiten verfügen, Gewerbe- und Büroräume sowie eine zweistöckige Tiefgarage mit 127 Stellplätzen. Auf dem Dach soll eine Photovoltaikanlage Strom erzeugen.

    Der Baubeginn ist in diesem Herbst geplant und die Fertigstellung für das Frühjahr 2021.

    yr/rw

    Drucken
  • 18.09.2018 Implenia baut Busbahnhof im Innern eines Bergs in Stockholm

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Implenia N 35.60 -0.04 -0.11% 81.05 29.50 41'974

    Story

    Implenia baut Busbahnhof im Innern eines Bergs in Stockholm

    18.09.2018 | 06:50:00

    Zürich (awp) - Der Baukonzern Implenia baut im Auftrag der Stadt Stockholm einen Busbahnhof im Innern des Katarinabergs. Das Projekt sei Teil einer Neugestaltung des Verkehrsknotenpunkts Slussen und habe ein Auftragsvolumen von rund 80 Millionen Franken, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Eröffnet werden soll der neue Busbahnhof 2023.

    Der Busbahnhof soll aus drei Felskammern mit einer Höhe von bis zu 24 Metern bestehen. Dafür werden rund 270'000 Kubikmeter Fels gesprengt und aus dem Innern des Berges abgetragen. Neben diesen Ausbrucharbeiten ist Implenia für die Erstellung von Rampenstollen, Verbindungstunnels und Ablaufstollen zuständig.

    Baubeginn ist noch im September 2018. Die Arbeiten sollen im Juni 2021 abgeschlossen sein. Danach folgen die Arbeiten für den Innenausbau, welche nicht Teils des Auftrages sind.

    ys/cf

    Drucken
  • 13.09.2018 Millionenklage von Implenia gegen die Stadt Zürich vom Tisch

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Implenia N 35.60 -0.04 -0.11% 81.05 29.50 41'974

    Story

    Millionenklage von Implenia gegen die Stadt Zürich vom Tisch

    13.09.2018 | 15:59:38

    (Durchgehend ergänzt, Stellungnahme von Implenia)

    Zürich (awp/sda) - Die Millionenklage des Baukonzerns Implenia gegen die Stadt Zürich ist vom Tisch. Implenia hat die Berufung beim Obergericht des Kantons Zürich zurückgezogen.

    In ihrer Werklohn-Klage machte Implenia Forderungen von 23 Millionen Franken geltend. Sie verlangte, dass die Stadt für Mehrkosten aufzukommen hätte, die beim Bau des Stadions Letzigrund entstanden seien. Die Stadt trat dieser Forderung entgegen und verwies auf den abgeschlossenen Totalunternehmervertrag.

    Das Bezirksgericht Zürich als erste Instanz hatte die Klage auf Bezahlung der 23 Millionen Franken Mehrvergütung abgewiesen. Implenia zog das Urteil aber an die nächste Instanz weiter. Das Obergericht wies die Berufung 2016 ab und bestätigte das Bezirksgericht.

    In der Folge stützte das Bundesgericht auf Beschwerde der Implenia die Begründung des Obergerichts in der Werklohnfrage grundsätzlich, hob das Urteil aber dennoch auf, damit noch Gegenforderungen der Stadt durch die Vorinstanz geprüft werden konnten. Der Fall lag also wieder beim Obergericht. Mit dem Rückzug von Implenia ist der Fall nun rechtskräftig und zu Gunsten der Stadt Zürich erledigt, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten.

    Mit dem Rückzug möchte Implenia einen Schlussstrich ziehen, begründet ein Sprecher auf Anfrage von Keystone-SDA. Anlass dazu gaben die hohen Kosten, welche auch für den Steuerzahler entstanden sind. Weitere Kostenfolgen als die bisher getätigten Abschreibungen entstehen für Implenia nicht.

    Das Unternehmen hält fest, dass es keine höchstrichterliche Beurteilung des Vertrags mit der Stadt Zürich gibt. Weiter gebe es auch keine Beurteilung durch das Bundesgericht der Frage, wer die Verantwortung für die Mehrkosten tragen müsste, die aus den Bestellungsänderungen der Stadt Zürich entstanden sind.

    Drucken
  • 13.09.2018 Millionenklage von Implenia gegen die Stadt Zürich vom Tisch

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Implenia N 35.60 -0.04 -0.11% 81.05 29.50 41'974

    Story

    Millionenklage von Implenia gegen die Stadt Zürich vom Tisch

    13.09.2018 | 11:08:37

    Zürich (awp/sda) - Die Millionenklage des Baukonzerns Implenia gegen die Stadt Zürich ist vom Tisch. Implenia hat die Berufung beim Obergericht des Kantons Zürich zurückgezogen.

    Der Fall ist damit rechtskräftig und zu Gunsten der Stadt Zürich erledigt, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten.

    In ihrer Werklohn-Klage machte Implenia Forderungen geltend, indem sie verlangte, dass die Stadt für Mehrkosten aufzukommen hätte, die beim Bau des Stadions Letzigrund entstanden seien. Die Stadt trat dieser Forderung entgegen und verwies auf den abgeschlossenen Totalunternehmervertrag.

    Das Bezirksgericht Zürich als erste Instanz hatte die Klage auf Bezahlung von rund 23 Millionen Franken Mehrvergütung abgewiesen. Implenia zog das Urteil aber an die nächste Instanz weiter.

    tt/

    Drucken
  • 22.08.2018 Implenia-Aktien finden noch keinen Boden

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Implenia N 35.60 -0.04 -0.11% 81.05 29.50 41'974

    Story

    Implenia-Aktien finden noch keinen Boden

    22.08.2018 | 10:01:54

    Zürich (awp) - Die Implenia-Aktien finden am Mittwoch noch keinen Boden. Der Baukonzern hatte am Vortag enttäuschende Halbjahreszahlen gezeigt und seinen Ausblick auf das Gesamtjahr gesenkt. Öl ins Feuer giessen weitere Rating- und Kurszielsenkungen durch Analysten. Bereits in der Vorwoche büssten die Papiere an Terrain ein.

    Bis um 10.20 Uhr sinken die Papiere 5,5 um Prozent auf 67,05 Franken, während der Gesamtmarkt (SPI) 0,31 Prozent tiefer steht. Am Dienstag war es nach der Zahlenvorlage für Implenia bereits um 8,4 Prozent nach unten gegangen. Noch vor knapp zwei Wochen mussten 80 Franken für die Aktien bezahlt werden.

    Nun senkt auch die Bank Vontobel ihr Kursziel für Implenia auf 63 von 73 Franken. Der zuständige Analyst hatte bereits am Dienstag sein Votum auf "Reduce" von "Hold" gesenkt. Und Händlern zufolge senkte auch Kepler Cheuvreux das Kursziel; Mainfirst habe derweil seine Einstufung zurückgenommen.

    ra/cf

    Drucken
  • 21.08.2018 Implenia mit starkem Wachstum im ersten Halbjahr

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Implenia N 35.60 -0.04 -0.11% 81.05 29.50 41'974

    Story

    Implenia mit starkem Wachstum im ersten Halbjahr

    21.08.2018 | 16:55:46

    (Wiederholung mit Aktienentwicklung)

    Dietlikon (awp) - Das Bauunternehmen Implenia hat in der ersten Jahreshälfte 2018 ein starkes Wachstum verbucht. Zudem schrieb das Unternehmen auch wieder schwarze Zahlen, nachdem im Vorjahr unter anderem wegen der Niederlage im juristischen Streit um den Letzigrund rote Zahlen resultiert hatten.

    Implenia hat in den ersten sechs Monaten einen Umsatz von 2,12 Milliarden Franken erzielt und damit rund 26 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Betriebsgewinn (EBIT) der Geschäftsbereiche - ohne Berücksichtigung von Amortisationskosten für bei der Übernahme der deutschen Biflinger erworbene immaterielle Vermögenswerte - lag bei 29,5 Millionen Franken. Im Vorjahr war Implenia hier mit 0,1 Millionen Franken nur knapp über der Gewinnschwelle.

    Ingesamt, das heisst unter Einbezug aller Amortisations- und Konzernkosten, erreichte Implenia ein operatives Ergebnis von 18,1 Millionen Franken. Auf diese Ebene hatte vor einem Jahr noch ein Halbjahres-Fehlbetrag von 9,6 Millionen Franken zu Buche geschlagen.

    Unter dem Strich resultierte ein Konzernergebnis von 8,9 Millionen Franken, nach -11,9 Millionen im Vorjahr. Damals hatte auch das hängige Verfahren zum Stadion Letzigrund zu dem Fehlbetrag geführt.

    Mit dem Resultat hat Implenia die Erwartungen der Analysten beim Umsatz und EBIT klar übertroffen, beim Konzerngewinn jedoch verfehlt. Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Experten hatten einen Umsatz von 1,89 Milliarden Franken, einen EBIT vor Sonderkosten von 20,7 Millionen Franken sowie ein Konzernergebnis von 12,4 Millionen Franken erwartet.

    Wachstum im Heimatmarkt und im Ausland

    In der Schweiz wuchs der Umsatz im klassischen Baugeschäft um 13,2 Prozent auf 1,20 Milliarden Franken und das Spartenergebnis war mit einem EBIT von 10,2 Millionen Franken - anders als im ersten Halbjahr 2017 - auch wieder positiv. Für das Geschäftssegment Development, das Bauentwicklungsprojekte wie die Planung, die Überbauung und die Vermarktung ganzer Areale umfasst, vermeldete Implenia einen Spartengewinn von 23,1 Millionen Franken.

    Ein Grossteil des Wachstums von Implenia ist jedoch auf die Aktivitäten ausserhalb der Schweiz zurückzuführen. Das Unternehmen schrieb zwar, dass das Segment International die Erwartungen noch nicht erfüllt und der Turnaround in Norwegen deutlich mehr Zeit beanspruche als ursprünglich erwartet. So wurde für das Geschäftsfeld ein Umsatzwachstum von 35,3 Prozent auf 732 Millionen Franken und ein Betriebsverlust von 13,2 Millionen Franken ausgewiesen, wobei beim Umsatzplus auch noch der Umstand wirkte, dass 2018 erstmals das Geschäft in Deutschland von Beginn weg in die Rechnung einfloss.

    Positiv sind die Zahlen im Geschäft mit Grossprojekten wie Tunnelbauten, die im Segment Infrastructure ausgewiesen werden. Mit diesem kam Implenia auf einen Umsatz von 361 Millionen Franken und einenen Betriebsgewinn von 9,3 Millionen Franken. Das entspricht einem Umsatzplus von 40,7 Prozent und einem Ergebnisplus von gegen 70 Prozent.

    Investitionsstau bei der Infrastruktur

    Der positive Geschäftsgang mit Grossprojekten dürte zudem weiter anhalten. Mit Blick auf den Brückeneinsturz in Genua sieht Implenia-Chef Anton Affentranger europaweit einen Investitionsstau im Bereich Infrastruktur, wie er an einer Medienkonferenz ausführte. In den Ländern, in denen Implenia tätig ist, gebe es etwa in Deutschland hohen Bedarf. Derzeit arbeite Implenia an zwei Brücken-Revisions-Projekten, eines in Köln und eines in Stockholm.

    Die heutigen News wurden an der Börse nicht gut aufgenommen. Die Implenia-Aktie schloss 8,3 Prozent tiefer bei 70,95 Franken. Trotz des starken Umsatzwachstums hätten sich die operativen Verbesserungen im Halbjahr nicht im erhofften Ausmass eingestellt, hiess es dazu.

    yr/jr/uh

    Drucken
  • 21.08.2018 Implenia mit starkem Wachstum im ersten Halbjahr

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Implenia N 35.60 -0.04 -0.11% 81.05 29.50 41'974

    Story

    Implenia mit starkem Wachstum im ersten Halbjahr

    21.08.2018 | 15:07:13

    (Zusammenfassung)

    Dietlikon (awp) - Das Bauunternehmen Implenia hat in der ersten Jahreshälfte 2018 ein starkes Wachstum verbucht. Zudem schrieb das Unternehmen auch wieder schwarze Zahlen, nachdem im Vorjahr unter anderem wegen der Niederlage im juristischen Streit um den Letzigrund rote Zahlen resultiert hatten.

    Implenia hat in den ersten sechs Monaten einen Umsatz von 2,12 Milliarden Franken erzielt und damit rund 26 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Betriebsgewinn (EBIT) der Geschäftsbereiche - ohne Berücksichtigung von Amortisationskosten für bei der Übernahme der deutschen Biflinger erworbene immaterielle Vermögenswerte - lag bei 29,5 Millionen Franken. Im Vorjahr war Implenia hier mit 0,1 Millionen Franken nur knapp über der Gewinnschwelle.

    Ingesamt, das heisst unter Einbezug aller Amortisations- und Konzernkosten, erreichte Implenia ein operatives Ergebnis von 18,1 Millionen Franken. Auf diese Ebene hatte vor einem Jahr noch ein Halbjahres-Fehlbetrag von 9,6 Millionen Franken zu Buche geschlagen.

    Unter dem Strich resultierte ein Konzernergebnis von 8,9 Millionen Franken, nach -11,9 Millionen im Vorjahr. Damals hatte auch das hängige Verfahren zum Stadion Letzigrund zu dem Fehlbetrag geführt.

    Mit dem Resultat hat Implenia die Erwartungen der Analysten beim Umsatz und EBIT klar übertroffen, beim Konzerngewinn jedoch verfehlt. Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Experten hatten einen Umsatz von 1,89 Milliarden Franken, einen EBIT vor Sonderkosten von 20,7 Millionen Franken sowie ein Konzernergebnis von 12,4 Millionen Franken erwartet.

    Wachstum im Heimatmarkt und im Ausland

    In der Schweiz wuchs der Umsatz im klassischen Baugeschäft um 13,2 Prozent auf 1,20 Milliarden Franken und das Spartenergebnis war mit einem EBIT von 10,2 Millionen Franken - anders als im ersten Halbjahr 2017 - auch wieder positiv. Für das Geschäftssegment Development, das Bauentwicklungsprojekte wie die Planung, die Überbauung und die Vermarktung ganzer Areale umfasst, vermeldete Implenia einen Spartengewinn von 23,1 Millionen Franken.

    Ein Grossteil des Wachstums von Implenia ist jedoch auf die Aktivitäten ausserhalb der Schweiz zurückzuführen. Das Unternehmen schrieb zwar, dass das Segment International die Erwartungen noch nicht erfüllt und der Turnaround in Norwegen deutlich mehr Zeit beanspruche als ursprünglich erwartet. So wurde für das Geschäftsfeld ein Umsatzwachstum von 35,3 Prozent auf 732 Millionen Franken und ein Betriebsverlust von 13,2 Millionen Franken ausgewiesen, wobei beim Umsatzplus auch noch der Umstand wirkte, dass 2018 erstmals das Geschäft in Deutschland von Beginn weg in die Rechnung einfloss.

    Positiv sind die Zahlen im Geschäft mit Grossprojekten wie Tunnelbauten, die im Segment Infrastructure ausgewiesen werden. Mit diesem kam Implenia auf einen Umsatz von 361 Millionen Franken und einenen Betriebsgewinn von 9,3 Millionen Franken. Das entspricht einem Umsatzplus von 40,7 Prozent und einem Ergebnisplus von gegen 70 Prozent.

    Investitionsstau bei der Infrastruktur

    Der positive Geschäftsgang mit Grossprojekten dürte zudem weiter anhalten. Mit Blick auf den Brückeneinsturz in Genua sieht Implenia-Chef Anton Affentranger europaweit einen Investitionsstau im Bereich Infrastruktur, wie er an einer Medienkonferenz ausführte. In den Ländern, in denen Implenia tätig ist, gebe es etwa in Deutschland hohen Bedarf. Derzeit arbeite Implenia an zwei Brücken-Revisions-Projekten, eines in Köln und eines in Stockholm.

    yr/jr/uh

    Drucken
  • 21.08.2018 Implenia mit starkem Wachstum im ersten Halbjahr - Ausblick leicht gesenkt

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Implenia N 35.60 -0.04 -0.11% 81.05 29.50 41'974

    Story

    Implenia mit starkem Wachstum im ersten Halbjahr - Ausblick leicht gesenkt

    21.08.2018 | 06:40:01

    Dietlikon (awp) - Das Bauunternehmen Implenia hat im ersten Semester 2018 international wie auch in der Schweiz ein starkes Wachstum verbucht. Auf operativer Ebene wurde wieder die Gewinnschwelle deutlich überschritten. Das EBIT-Ziel für das Gesamtjahr wird jedoch leicht nach unten angepasst, wie Implenia am Dienstag mitteilte.

    Implenia hat in den ersten sechs Monaten einen Umsatz von 2,12 Milliarden Franken erzielt und liegt damit rund 26 Prozent über dem Vorjahreswert. Das EBIT der Geschäftsbereiche liegt unter Ausklammerung der Amortisationskosten (exkl. PPA) bei 29,5 Millionen (Vorjahr 0,1 Mio). Das operative Ergebnis (inkl. PPA) erreicht 18,1 Millionen, nachdem im Vorjahr hier noch ein Fehlbetrag von 9,6 Millionen zu Buche stand. Die Kosten waren im Zuge der Übernahmen von Bilfinger Construction und Bilfinger Hochbau verbucht worden.

    Unter dem Strich resultierte ein Konzernergebnis von 8,9 Millionen Franken, nach -11,9 Millionen im Vorjahr. Damals hatte auch das hängige Verfahren zum Stadion Letzigrund zu dem Fehlbetrag geführt.

    Mit dem Resultat hat Implenia die Erwartungen der Analysten beim Umsatz und EBIT klar übertroffen, beim Konzerngewinn jedoch verfehlt. Die Experten hatten laut AWP-Konsens einen Umsatz von 1,89 Milliarden Franken, ein EBIT (exkl. PPA) von 20,7 Millionen CHF sowie ein Konzernergebnis von 12,4 Millionen erwartet.

    Heimatmarkt mit Wachstum - stärker im Auslandsgeschäft

    In der Schweiz wuchs der Umsatz um 13 Prozent auf 1,20 Milliarden Franken. Rund 70 Prozent des organischen Wachstums entfallen jedoch auf die Aktivitäten ausserhalb der Schweiz. Das Segment International habe die Erwartungen noch nicht erfüllt und der Turnaround in Norwegen beanspruche deutlich mehr Zeit als ursprünglich erwartet, schrieb das Unternehmen weiter. Im laufenden Jahr werde hier der Breakeven nicht erreicht. Implenia Hochbau Deutschland habe zum ersten Mal die saisonal schwachen Monate Januar und Februar konsolidiert, insgesamt aber ein gutes Resultat erzielt. Der Umsatz wuchs im Segment um 35 Prozent auf 732,3 Millionen Franken.

    Im Segment Infrastructure hätten verschiedene Grossprojekte an Fahrt aufgenommen und einen positiven Umsatzeffekt entfaltet. Dies gelte nicht nur bei den Tunnel- und Spezialtiefbauprojekten in den Heimmärkten, sondern auch im Markt Frankreich. Das Umsatzwachstum im gesamten Segment werde sich mit einer gewissen Verzögerung auch in einer guten Gewinndynamik niederschlagen, so das Unternehmen. Hier betrug das Plus 41 Prozent auf 361,5 Millionen Franken.

    Für das laufende Jahr rechnet Implenia weiter mit einer positiven Wachstums- und Gewinndynamik. Die zuvor als Mindestmarke genannte Schwelle von 140 Millionen Franken werde im laufenden Jahr jedoch noch nicht erreicht. Neu wird ein Wert von rund 130 Millionen für den EBIT der Geschäftsbereiche genannt. Mittelfristig will der Baukonzern weiter den Umsatz auf rund 5 Milliarden Franken erhöhen. Für die EBITDA-Marge gilt ein Zielband zwischen 5,25 und 5,75 Prozent.

    yr/dm

    Drucken

Keine Schlagzeilen gefunden.
Datenquelle:  SIX Financial Information AG