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  • 25.10.2018 Bucher zeigt weiterhin gutes Wachstum

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    Bucher Industries N 302.00 +8.80 +3.00% 450.60 252.00 24'321

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    Bucher zeigt weiterhin gutes Wachstum

    25.10.2018 | 05:55:00

    Niederweningen (awp) - Der Industriekonzern Bucher hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 deutlich mehr Aufträge an Land gezogen und auch mehr Umsatz erzielt. Dabei hat sich das Wachstumstempo in den letzten drei Monaten gegenüber dem sehr starken ersten Halbjahr nur minim verlangsamt.

    Der Auftragseingang nahm um gut 15 Prozent auf 2,36 Milliarden Franken zu und der Umsatz um gut 16 Prozent auf 2,25 Milliarden, wie der Hersteller von Landmaschinen, Anlagen und Fahrzeugen am Donnerstag mitteilte. Damit hat Bucher die Erwartungen der Analysten in etwa erfüllt. Der AWP-Konsens für den Auftragseingang lag bei 2,35 Milliarden und für den Umsatz bei in 2,28 Milliarden.

    Die ersten neun Monaten des laufenden Jahres seien von einem nach wie vor guten Investitionsklima geprägt gewesen, schreibt Bucher zum Geschäftsgang. Im wichtigen Teilmarkt Landwirtschaft sei die Nachfrage trotz der wirtschaftspolitischen Spannungen zwischen den USA und China sowie der Trockenheit in Teilen Europas global gesehen leicht angestiegen.

    Das hohe Wachstumstempo der ersten sechs Monate gab im dritten Quartal nur leicht nach. So lagen die um Währungs- und Akquisitionseffekte bereinigten Werte für den Auftragseingang bei jeweils über 12 Prozent noch immer klar im zweistelligen Bereich.

    Kuhn Group wächst trotz Belastungen durch globalen Handelsstreit solide

    In der Landwirtschaft, in der die grösste Sparte Kuhn Group tätig ist, gab es regional gesehen unterschiedliche Entwicklungen. In den USA hätten die Landwirte weiterhin mit tiefen Getreide- und Milchpreisen zu kämpfen gehabt. Wie bereits im Juli angekündigt machte sich aber auch der Handelsstreit zwischen den USA und China negativ bemerkbar.

    Die Strafzölle Chinas beeinträchtigten den Export von amerikanischen Landwirtschaftsprodukten, was sich auf die Einkommen der Landwirte und damit auf deren Investitionsbereitschaft niederschlug. Die Division hat zudem unter den langen Trockenperioden in Nord- und Nordosteuropa gelitten, was zu Ernteausfällen geführt hat. Von den drei grösseren Sparten von Bucher wuchs Kuhn Group in den ersten neun Monaten zwar am geringsten, verzeichnete aber dennoch ein mehr als solides organisches Plus von 9,3 Prozent beim Umsatz.

    Nachfrage auch für Kommunalfahrzeuge und Hydraulikkomponenten hoch

    Die Nachfrage im zweitgrössten Segment Hydraulics, Anbieter von Hydrauliksystemen, hat sich laut Bucher in allen drei Hauptregionen Europa, Nordamerika und Asien auf "aussergewöhnlich hohem Niveau" bewegt. Und auch die drittgrösste Sparte Municipal, welche Kommunalfahrzeuge wie Kehr- und Winterdienstmaschinen herstellt, verzeichnete einen guten Geschäftsgang. Die Wachstumsraten für Umsatz und Auftragseingang lagen in beiden Divisionen deutlich im zweistelligen Bereich.

    Die beiden kleinsten Sparten Emhart Glass, der Produzent von Maschinen für die Herstellung von Glasverpackungen, und Bucher Specials, wo unter anderem das Handelsgeschäft mit Traktoren und spezialisierten Landmaschinen angesiedelt ist oder die Anlagen zur Herstellung von Wein, Fruchtsäften und Bier, trugen ebenfalls zum Bild eines rund laufenden Wachstumsmotors bei Bucher bei.

    Bisherige Guidance bestätigt

    Für das Gesamtjahr 2018 bestätigt Bucher die bisherigen Ziele. Der Konzern rechnet demnach für das laufende Jahr mit einer Steigerung des Umsatzes und des Konzernergebnisses. Insgesamt dürfte die Wachstumsdynamik anhaltend positiv bleiben, bei jedoch etwas abnehmender Dynamik. So dürfte etwa die Kuhn Group von einem tieferen Umsatzniveau in den USA, von hohen Stahlkosten, von "Herausforderungen in der Lieferkette und beim Personal" belastet werden.

    cf/rw

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  • 04.10.2018 Bucher kauft in Frankreich und der Schweiz im Landmaschinengeschäft zu

    Betroffene Wertpapiere

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    Bucher kauft in Frankreich und der Schweiz im Landmaschinengeschäft zu

    04.10.2018 | 07:30:00

    Niederweningen (awp) - Die Industriegruppe Bucher Industries baut ihr Landmaschinengeschäft mit zwei Übernahmen aus. Die Division Kuhn Group baut ihren Minderheitsanteil am französischen Unternehmen Artec Pulvérisation auf 100 Prozent aus. Zugleich übernimmt Bucher Specials das Handelsgeschäft mit Mähdreschern sowie das zugehörige Servicegeschäft mit Lohnunternehmern von Grunderco.

    Über die Kaufpreise sei Stillschweigen vereinbart worden, teilte Bucher am Donnerstag mit. Artec Pulvérisation stellt selbstfahrende Feldspritzen her. Mit rund 60 Mitarbeitenden am Standort in Corpe in Westfrankreich setzte Artec im vergangenen Jahr 19 Millionen Euro um.

    Die im Markt für Landtechnik tätige Kuhn-Gruppe hielt bereits einen Minderheitsanteil an dem französischen Familienunternehmen und übernimmt im Verlauf des vierten Quartals nun auch den verbleibenden 62-Prozent-Anteil. Kuhn werde dadurch in Frankreich eine führende Stellung im Markt der selbstfahrenden Spritzen einnehmen, hiess es im Communiqué. Die Produkte von Artec werden bis auf weiteres unter der heutigen Marke vertrieben.

    Ausbau in der Westschweiz

    Der zur Kuhn-Schwester Bucher Specials gehörende Geschäftsbereich Bucher Landtechnik kauft derweil in der Schweiz einen Teilbereich von Grunderco S.A. Bucher übernimmt ebenfalls im Schlussquartal von Grunderco das Importgeschäft mit "New Holland"-Mähdreschern sowie das dazugehörende Servicegeschäft mit Lohnunternehmern. Dieser Bereich erzielte 2017 einen Umsatz von rund 20 Millionen Franken.

    Bucher beschäftigt die Mitarbeitenden des Bereiches im waadtländischen Mathod weiter. Der Standort soll zum Kompetenzzentrum "Erntetechnik" von Bucher Landtechnik werden. Mit der Transaktion ergänze Bucher Landtechnik ihre Produktepalette in der Erntetechnik, stärke die Präsenz in der Westschweiz und baue die führende Position im Schweizer Landtechnikmarkt aus.

    tt/cf

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  • 12.09.2018 Bucher-Aktien leiden unter Herabstufung wegen des Hitzesommers

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    Bucher-Aktien leiden unter Herabstufung wegen des Hitzesommers

    12.09.2018 | 09:40:00

    Zürich (awp) - Der Hitzesommer macht den Bucher-Aktien zu schaffen. Die Bank Berenberg befürchtet, dass europäische Bauern weniger Landmaschinen kaufen und empfiehlt den Titel zum Verkauf. Das Kursziel stutzt Berenberg massiv auf 295 Franken zurück von 390 Franken.

    Bucher verfüge über einen grossen Kundenstamm in der Landwirtschaft, die sich auf Viehhaltung konzentriere, schreibt Analyst Sebastian Kuenne. Genau diese Viehbauern würden besonders stark unter der Dürre in diesem Sommer leiden. Denn wegen Futtermangels mussten die Bauern Heu teuer zukaufen oder das Vieh notschlachten. Dies dürfte gerade für Buchers Landmaschinensparte Kuhn Group negative Auswirkungen haben, meint der Analyst.

    Bis gegen 10 Uhr tauchen die Bucher-Aktien um 5 Prozent auf 315,40 Franken. Derweil legt der Gesamtmarkt SPI um 0,7 Prozent zu. Ende Januar waren die Aktien noch beinahe 450 Franken wert.

    Nach Ansicht von Berenberg sind die derzeitigen durchschnittlichen Analystenschätzungen für die EBIT-Marge der Kuhn-Sparte im kommenden Jahr zu optimistisch. Er senke seine EBIT-Erwartungen für das nächste Jahr um 15 Prozent, erklärt der Analyst. Denn die europäischen Landwirte dürften durch die Hitze Einbussen von 11 Milliarden Euro erleiden. Das dürfte zu einem Rückgang des Kuhn-Geschäfts mit Viehzüchtern um 14 Prozent im nächsten Jahr führen. Zudem dürften die Rohmaterialpreise steigen, was neben Kuhn auch die Hydrauliksparte von Bucher belasten dürfte.

    jb/rw

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  • 25.07.2018 Bucher steigert Umsatz und Gewinn und bestätigt die Ziele

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    Bucher steigert Umsatz und Gewinn und bestätigt die Ziele

    25.07.2018 | 05:50:00

    Niederweningen (awp) - Die Industriegruppe Bucher Industries hat im ersten Halbjahr 2018 Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Alle Divisionen leisteten hierzu ihren Beitrag. Rückenwind kam zudem von der Währungsentwicklung. Die Prognose für das Gesamtjahr wird bestätigt.

    Der Auftragseingang stieg in der Berichtsperiode um rund 20 Prozent auf 1,52 Milliarden Franken, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Der Umsatz erhöhte sich um 19 Prozent auf 1,56 Milliarden Franken, währungsbereinigt belief sich das Plus auf rund 14 Prozent. Insbesondere der Euro-Anstieg habe einen Grossteil des Einflusses ausgemacht.

    Der EBIT verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 24 Prozent auf 142 Millionen, wobei die entsprechende Marge auf 9,1 Prozent nach 8,7 Prozent im Vorjahr zunahm. Der Reingewinn schliesslich erhöhte sich um knapp 28 Prozent auf 111 Millionen.

    Damit hat Bucher die Erwartungen der Analysten zumeist übertroffen, einzig die EBIT-Prognose wurde nur knapp erreicht. Der AWP-Konsens für den Auftragseingang lag bei 1,43 Milliarden Franken, für den Umsatz bei 1,51 Milliarden, den EBIT bei 143,1 Millionen und den Reingewinn bei 109,2 Millionen.

    Unsicherheit wegen Strafzöllen

    Die Wirtschaftslage sei grossteils günstig gewesen, schrieb das Unternehmen weiter. Die angekündigten Strafzölle hätten aber zu Unsicherheiten über die zukünftige Entwicklung geführt. Die tiefen Einkommen der amerikanischen Landwirte habe die Bereitschaft zu investieren gehemmt. Der Markt für Kommunalfahrzeuge zog in Europa und insbesondere in den wichtigen Märkten Grossbritannien, Frankreich, Deutschland und Russland stark an.

    Die aussergewöhnlich hohe Nachfrage nach hydraulischen Lösungen habe sich im ersten Halbjahr fortgesetzt, so Bucher weiter. Glasformungsmaschinen wurden in Europa, Nordamerika sowie in Asien ebenfalls stark nachgefragt. Die Märkte von Bucher Specials zeigten sich insgesamt erfreulich; nur der Markt für Landtechnik in der Schweiz sei leicht rückläufig gewesen.

    Für das Gesamtjahr 2018 bestätigt Bucher die bisherige Guidance. Der Konzern rechnet für das laufende Jahr mit einer Steigerung des Umsatzes und des Konzernergebnisses.

    Die Rechnungslegung wird per 1. Januar 2019 von IFRS auf Swiss GAAP FER umgestellt.

    yr/rw

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  • 09.05.2018 Bucher Hydraulics erwirbt Mehrheitsbeteiligung an Wuxi Deli Fluid

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    Bucher Hydraulics erwirbt Mehrheitsbeteiligung an Wuxi Deli Fluid

    09.05.2018 | 05:55:00

    Niederweningen (awp) - Der Industriekonzern Bucher expandiert in China. Über die Division Bucher Hydraulics hat das Unternehmen in China ein Joint Venture vereinbart zur Übernahme von 80 Prozent an Wuxi Deli Fluid Technology, einem Hersteller von hydraulischen Pumpen und Kompaktaggregaten. Damit werde die Position in China und das weltweite Produktangebot verstärkt, teilt Bucher Industries am Mittwoch mit. Die Transaktion muss noch von den chinesischen Behörden bewilligt werden.

    Wuxi Deli Fluid Technology Co., Ltd. (Wuxi Deli) mit Sitz in Wuxi in der Provinz Jiangsu, China, wurde 2004 gegründet. Zu Wuxi Deli gehört das Unternehmen Wuxi Deli Hydraulics Co., Ltd., das 1956 als Staatsbetrieb gegründet und 2000 in eine private Kapitalgesellschaft umgewandelt wurde. 2017 erzielte Wuxi Deli im Hydraulikbereich mit etwa 320 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 40 Millionen Franken.

    Das Joint Venture soll in die Organisation von Bucher Hydraulics eingegliedert werden und unter dem Namen Bucher Hydraulics (Wuxi) Co., Ltd. auftreten.

    cf/hr

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  • 26.04.2018 Bucher im Q1 mit mehr Aufträgen und Umsatz - Steigende Umsätze für 2018 erwartet

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    Bucher im Q1 mit mehr Aufträgen und Umsatz - Steigende Umsätze für 2018 erwartet

    26.04.2018 | 05:53:00

    Niederweningen (awp) Die Industriegruppe Bucher hat im ersten Quartal 2018 sowohl deutlich mehr Aufträge als auch mehr Umsatz eingefahren als im entsprechenden Vorjahresquartal. Vorteilhafte wirtschaftliche Entwicklungen, vor allem in Europa, sowie ein im Vergleich zum ersten Quartal 2017 spürbar verbessertes Investitionsklima hätten den Jahresauftakt des Konzerns geprägt.

    Konkret zog der Auftragseingangs um knapp 18 Prozent auf 748 Millionen Franken an, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz erhöhte sich gleichzeitig um gut 17 Prozent auf 721 Millionen Franken. Die im letzten Jahr beginnende Erholung des Marktes für Landtechnik in Europa habe angehalten. Und auch stabilisierte Milch- und Fleischpreise hätten der Nachfrage auf dem Kontinent positive Impulse verliehen.

    Schliesslich habe sich auch die starke Nachfrage nach Kommunalfahrzeugen, hydraulischen Komponenten und Glasformungsmaschinen in den ersten Monaten des neuen Jahres fortgesetzt. Und der Bedarf an Anlagen zur Wein- und Fruchtsaftherstellung sowie Automationslösungen habe ebenfalls deutlich angezogen. Bucher habe auch vom stärkeren Euro profitiert, hiess es.

    Bucher hat damit die Erwartungen der Analysten beim Auftragseingang klar übertroffen, beim Umsatz allerdings nicht ganz erreicht. Der AWP-Konsens für den Auftragseingang lag bei 700 Millionen Franken und für den Umsatz bei 731 Millionen.

    KUHN-GRUPPE MIT MEHR AUFTRÄGEN

    Nach Divisionen betrachtet stieg bei der im Markt für Landtechnik tätigten Kuhn-Gruppe der Auftragseingang um gut 17 Prozent auf 263 Millionen Franken, der Nettoumsatz legte um knapp 10 Prozent auf 315 Millionen zu. Ein besonders erfreuliches Bild habe sich dabei in Westeuropa präsentiert. So setzte sich in Frankreich die Erholung weiter fort, nachdem das Land im letzten Jahr noch unter den schlechten Ernten von 2016 gelitten hatte.

    Etwas weniger positiv war die Situation im ersten Quartal für Kuhn in Nordamerika. Dort beanspruche der Ackerbau vor allem aufgrund von guten Ernten und hohen Lagerbeständen noch Zeit zur Erholung. Die Landwirte kämpften entsprechend weiterhin mit tiefen Einkommen. Zurückhaltung sei schliesslich auch in Brasilien zu spüren gewesen.

    Bucher Municipal steigerte derweil den Auftragseingang sogar um gut 24 Prozent auf 136 Millionen Franken und den Umsatz um 35 Prozent auf 118 Millionen. Hier hatte die positive Wirtschaftslage in Europa und Australien die Nachfrage nach Kommunalfahrzeugen angekurbelt.

    EMHART GLASS MIT LEICHTEM AUFTRAGSRÜCKGANG

    In der Sparte Bucher Hydraulics legte der Auftragseingang im ersten Quartal um gut 19 Prozent auf 176 Millionen Franken zu, der Nettoumsatz um knapp 17 Prozent auf 158 Millionen. Die Nachfrage nach hydraulischen Komponenten in Europa, Nordamerika und Asien habe sich im ersten Quartal 2018 auf einem aussergewöhnlich hohem Niveau bewegt, so das Unternehmen.

    Etwas weniger positiv sieht die Entwicklung dafür bei Bucher Emhart Glass aus. Hier ging der Auftragseingang um knapp 1 Prozent auf 101 Millionen Franken zurück. Trotzdem zeigt sich das Unternehmen zufrieden. Das im ersten Quartal 2017 erzielte Niveau sei bereits hoch gewesen und man habe es trotz projektbedingter Schwankungen auch 2018 "praktisch wieder erreichen" können. Der Nettoumsatz legte um 25 Prozent auf 87 Millionen Franken zu.

    In der Sparte Bucher Specials stieg der Auftragseingang schliesslich um gut 37 Prozent auf 86 Millionen Franken, der Nettoumsatz um knapp 19 Prozent auf 62 Millionen Franken.

    MEHR UMSATZ ERWARTET

    Im Ausblick für das laufende Geschäftsjahr gibt sich das Unternehmen optimistisch. Man rechne mit "insgesamt anhaltend positiven Marktentwicklungen", heisst es. So erwarte der Konzern für das laufende Jahr den auch weiterhin eine Steigerung des Umsatzes, wie bereits im Rahmen der bisherigen Zielsetzug im März bekannt gegeben worden war. Und auch das Konzernergebnis soll 2018 zulegen.

    Nach Sparten betrachtet rechnet Bucher allerdings mit einem negativen Einfluss von Unsicherheiten in Nordamerika auf die Betriebsgewinnmarge bei der Kuhn Group. Bei Bucher Municipal gehe man von "einer anhaltend positiven Entwicklung" aus. Gleiches gilt auch für Bucher Hydraulics, Bucher Emhart Glass sowie Bucher Specials.

    kw/jb

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  • 04.04.2018 Handelsstreit belastet Aktien von Werkzeugmaschinenbauern und Autozulieferern

    Handelsstreit belastet Aktien von Werkzeugmaschinenbauern und Autozulieferern

    04.04.2018 | 13:33:39

    Zürich (awp) - Nach der nächsten Eskalationsstufe im Handelsstreit zwischen den USA und China verlieren unter den an der Schweizer Börse SIX kotierten Unternehmen insbesondere Werkzeugmaschinenhersteller deutlich. Schwach tendieren auch Titel, die einen Teil ihrer Umsätze in der Automobil- oder Luftfahrtindustrie erzielen.

    Ein ausgewachsener Handelskrieg zwischen den USA und China hätte negative Folgen für die globale Konjunktur, sind einige Volkswirte überzeugt. Die nun von China angekündigten zusätzlichen Strafzölle auf Flugzeuge, Automobile oder Landwirtschafts- und Baufahrzeugen in Höhe von 25% belasten nicht nur die Aktienkurse etwa von Boeing, GM oder Ford, sondern schlagen auch auf die gesamte Zulieferkette auch diesseits des Atlantiks durch.

    Unter den Titeln, die in der Schweiz deutlich tiefer notieren, gehören somit auch Werkzeugmaschinenbauer wie Tornos (-7,2%), Starrag (-3,8%), Bucher (-2,9%) oder Feintool (-2,6%). Als Zulieferer geraten auch Autoneum (-2,4%) unter Druck, ebenso wie der Kabelverarbeiter Huber+Suhner (-2,5%), sowie die sowohl im Auto- und Luftfahrtmarkt stark engagierte Oerlikon (-2,6%).

    Der Verbindungstechnikspezialist Bossard (-6,8%) fällt erneut mit einem dicken Minus auf, die Kursentwicklung der letzten Tage gleicht einer Berg- und Talfahrt. Erst hatten die Aktien am Gründonnerstag um 8% nachgegeben nach einer Rückrufaktion des Grosskunden Tesla. Grund waren verrostete Schrauben an einer Servolenkung von Bosch. Dabei wurde zeitweise fälschlich spekuliert, dass Bossard dabei ebenfalls involviert sein könnte.

    Nach einer Klarstellung durch das Schweizer Unternehmen gewannen die Bossard-Aktien zu Wochenbeginn wieder deutlich hinzu. Am Dienstagnachmittag folgten dann Meldungen zum Stand der Produktion bei Tesla. Zwar hatte der Elektroautobauer seine wöchentlichen Produktionszahlen zuletzt auf über 2'000 Fahrzeuge gesteigert, blieb damit aber hinter dem Ziel von 2'500 zurück.

    Unter den jetzt von China verhängten Strafzöllen dürfte auch der zweite grosse Bossard-Kunde leiden. Der US-Landmaschinenbauer John Deere wäre einmal direkt im Export betroffen und zum zweiten durch die Einkommensverluste für die US-Farmer, etwa durch die Zölle auf Schweinefleisch oder Soja.

    yr/ra

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  • 28.03.2018 Bucher Emhart Glass übernimmt Joint Venture Sanjin in China vollständig

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    Bucher Emhart Glass übernimmt Joint Venture Sanjin in China vollständig

    28.03.2018 | 06:00:00

    Niederwenigen (awp) - Die zum Bucher Konzern gehörende Division Emhart Glass übernimmt das Joint Venture in China vollständig. Bisher hielt Bucher Emhart Glass einen Anteil von 63% an dem 2011 gegründeten Gemeinschaftsunternehmen für Glasformungsmaschinen mit der Shandong Sanjin Glass Machinery, wie einer Mitteilung von Bucher vom Mittwoch zu entnehmen ist. Zu den finanziellen Einzelheiten werden keine Angaben gemacht. 2011 bezahlte Bucher für den Anteil von 63% insgesamt rund 53 Mio CHF.

    Die vollständige Übernahme unterstreiche die Bedeutung des chinesischen Marktes für Bucher Industries und Bucher Emhart Glass. Damit werde die Entwicklung der Tochtergesellschaft schneller und konsequenter vorangetrieben, heisst es in der Mitteilung. Die vollständige Übernahme von Shandong Sanjin Glass Machinery (Sanjin) durch Bucher Emhart Glass soll in den nächsten Monaten abgeschlossen werden.

    Sanjin produziert laut der Mitteilung standardmässige Glasformungsmaschinen, Inspektionsmaschinen und Kühlöfen speziell für den chinesischen Markt und ist in China Marktführer. Die vollständige Übernahme solle eine "noch intensivere Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen" ermöglichen. Sanjin soll seinen Markennamen behalten.

    tp/cf

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  • 06.03.2018 Bucher 2017 dank prosperiender Landwirtschaft in flottem Tempo unterwegs

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    Bucher 2017 dank prosperiender Landwirtschaft in flottem Tempo unterwegs

    06.03.2018 | 14:15:00

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Bucher Industries hat im Geschäftsjahr 2017 von den verbesserten Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft profitiert und ist markant gewachsen. Dank dem höheren Umsatz und verschiedenen Optimierungen hat sich auch der Gewinn deutlich verbessert. Die Aktionäre sollen daran mit einer um knapp ein Drittel erhöhten Dividende partizipieren. Von der Börse gibt es dafür kräftigen Applaus, ebenso für den zuversichtlichen Ausblick.

    Der Umsatz erhöhte sich um rund 11% auf 2,65 Mrd CHF, bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte ergab sich noch immer ein knapp zweistelliges Plus. Insgesamt war 2017 nach drei schwierigen Jahren geprägt von einer Erholung im wichtigen Markt Landtechnik, wie der Landmaschinen-, Anlagen- und Fahrzeughersteller am Dienstag mitteilte. Verantwortlich dafür waren gestiegene Preise in der Milch- und Viehwirtschaft. Die gute Konjunkturlage habe aber auch die Investitionslust der Städte angekurbelt.

    WICHTIGSTE DIVISION WÄCHST AM MEISTEN

    Die grösste Division Kuhn Group, ein Hersteller von Landmaschinen, verzeichnete 2017 entsprechend das stärkste Wachstum. Sowohl Umsatz als auch Auftragseingang wuchsen zweistellig auf Werte von jeweils rund 1,1 Mrd CHF. Vor allem in Europa nahm laut Bucher die Nachfrage nach Maschinen für die Heu- und Futterernte sowie Fütterungstechnik zu. Der Ackerbau hingegen war mit vollen Getreidelagern sowie anhaltend niedrigen und volatilen Preisen konfrontiert. Die grösste Herausforderung waren hier aber die steigenden Preise für Stahl, wie CEO Jacques Sanche an der Bilanzmedienkonferenz erklärte.

    Die Division Hydraulics holte mit 581 Mio CHF bereinigt um Währungseffekte rund 20% mehr Aufträge ein als im Vorjahr, während der Umsatz um gut 14% auf 546 Mio anzog. In der drittwichtigsten Sparte Municipal, welche insbesondere Kehrfahrzeuge und Winterdienstgeräte, aber auch Kanalreinigungs- und Müllfahrzeuge verkauft, zog der Bestellungseingang um über 23% auf 486 Mio CHF an und der Umsatz um knapp 6% auf 426 Mio. Der Umsatz wurde von der Konzentration der Kehrfahrzeugproduktion in Lettland und England und einer damit einhergehenden Teileinschränkung der Produktion etwas gebremst.

    Auch in der Division Emhart Glass wuchs der Auftragseingang deutlich stärker als der Umsatz, während die Division Specials zwar etwas mehr verkaufte als im Vorjahr, dafür aber einen leichten Rückgang beim Auftragseingang erlitt.

    DEUTLICH MEHR GEWINN - HÖHERE DIVIDENDE

    Die höheren Umsätze und die damit verbundene höhere Auslastung wirkte sich positiv auf die Gewinnziffern aus. So kletterte der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT zum Vorjahr um ein Drittel auf 226 Mio CHF und die entsprechende Marge um 150 Basispunkte auf 8,6%.

    Der Reingewinn zog um über 41% auf 168 Mio CHF an. Entsprechend soll auch die Dividende um 30% auf 6,50 CHF je Aktie erhöht werden. Der Dividenden-Antrag berücksichtige sowohl das Konzernergebnis und die Aussichten für das laufende Berichtsjahr, sagte Sanche.

    Für das Geschäftsjahr 2018 zeigte sich das Unternehmen denn auch zuversichtlich und prognostizierte für alle fünf Divisionen steigende Umsätze. Während für Hydraulics eine flache Margenentwicklung erwartet wird, sollen die übrigen Division auch hier alle zulegen.

    "Wir sind grundsätzlich optimistisch", meinte dazu Sanche. Unsicherheiten bestünden am ehesten in der Entwicklung der Stahlpreise oder wegen der Knappheit der Arbeitskräfte. Und die Ankündigung von Strafzöllen auf Aluminium und Stahl durch US-Präsident Trump habe die Situation nicht vereinfacht. Speziell an der Ausgangslage für das laufende Jahr ist laut Sanche, dass sich sowohl der Agrarzyklus, als auch die allgemeine Konjunktur gleichzeitig auf hohem Niveau befinden.

    Das Ergebnis wurde in Analystenkreisen durchwegs lobend gewürdigt. Die Aktie zieht bis am frühen Nachmittag denn auch um 7,5% an.

    cf/ra

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  • 06.03.2018 Bucher verzeichnet 2017 deutlich mehr Gewinn und erhöht Dividende

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    Bucher verzeichnet 2017 deutlich mehr Gewinn und erhöht Dividende

    06.03.2018 | 08:55:50

    (Ausführliche Fassung)

    Niederweningen (awp) - Der Industriekonzern Bucher Industries hat im Geschäftsjahr 2017 von den verbesserten Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft profitiert und Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Für den Gewinnanstieg mach das Unternehmen nebst dem klar höheren Umsatz insbesondere optimierte Strukturen verantwortlich. Die Aktionäre sollen von einer höheren Dividende profitieren.

    Der Umsatz erhöhte sich um rund 11% auf 2,65 Mrd CHF. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte ergab sich ein Plus von 9,4%, bestätigte Bucher frühere Angaben. Der EBIT kletterte im Vergleich zum Vorjahr um einen Drittel auf 226 Mio CHF und die entsprechende Marge um 150 Basispunkte auf 8,6%.

    Die Hauptgründe für den Margenanstieg seien der höhere Umsatz sowie optimierte Strukturen, teilte der Landmaschinen-, Anlagen- und Fahrzeughersteller am Dienstag mit. Der Reingewinn zog um über 41% auf 168 Mio CHF an.

    Entsprechend soll auch die Dividende um 30% auf 6,50 CHF je Aktie erhöht werden. Der Dividenden-Antrag berücksichtige eine kontinuierliche Dividendenpolitik, das Konzernergebnis sowie die Aussichten für das laufende Berichtsjahr, heisst es. Mit diesen Kennzahlen hat Bucher die bereits hohen Erwartungen der Analysten klar übertroffen.

    ERHOLTE LANDWIRTSCHAFT

    Insgesamt war 2017 laut Bucher nach drei schwierigen Jahren geprägt von einer Erholung im wichtigen Markt Landtechnik. Verantwortlich dafür waren gestiegene Preise in der Milch- und Viehwirtschaft. Die allgemein sich aufhellende Konjunkturlage habe aber auch die Investitionslust der Städte und Kommunen gesteigert, welche mehr Kommunalfahrzeuge bestellt hätten.

    Die Kuhn Group, ein Hersteller von Landmaschinen, verzeichnete 2017 entsprechend das grösste Wachstum. Sowohl Umsatz und auch Auftragseingang wuchsen deutlich zweistellig auf Werte von jeweils rund 1,1 Mrd CHF. Vor allem in Europa nahm laut Bucher die Nachfrage nach Maschinen für die Heu- und Futterernte sowie Fütterungstechnik zu. Der Ackerbau hingegen war mit vollen Getreidelagern sowie anhaltend niedrigen und volatilen Preisen konfrontiert.

    Die Division Hydraulics holte mit 581 Mio CHF bereinigt um Währungseffekte rund 20% mehr Aufträge ein als im Vorjahr, währen der Umsatz um gut 14% auf 546 Mio anzog. Bucher sah eine steigende Nachfrage nach hydraulischen Systemlösungen und Komponenten in den wichtigen Segmenten Baumaschinen, Industriehydraulik, Landtechnik und Fördertechnik.

    In der drittwichtigsten Sparte Municipal, welche insbesondere Kehrfahrzeuge und Winterdienstgeräte verkauft, zog der Bestellungseingang bereinigt um über 23% auf 486 Mio CHF an und der Umsatz um knapp 6% auf 426 Mio. Der Umsatz wurde von der Konzentration der Kehrfahrzeugproduktion in Lettland und England und einer damit verbundenen zeitweisen Einschränkung der Produktionskapazitäten etwas gebremst.

    Auch in der Division Emhart Glass wuchs der Auftragseingang (449 Mio) deutlich stärker als der Umsatz (381 Mio), während die Division Specials zwar etwas mehr verkaufte als im Vorjahr (272 Mio), dafür aber einen leichten Rückgang beim Auftragseingang (275 Mio) erlitt.

    PROGNOSEN VOM JANUAR BESTÄTIGT

    Weiter bestätigt das Unternehmen den Ausblick vom vergangenen Februar. Demnach wird für 2018 mit einer Steigerung von Umsatz und Marge gerechnet. Insgesamt erwartet Bucher ein überwiegend positives Marktumfeld.

    So dürften die verbesserten Bedingungen in der Milch- und Viehwirtschaft anhalten, während der Ackerbau vor allem in Nordamerika aufgrund von hohen Lagerbeständen und guten Ernten noch Zeit zur Erholung beanspruchen werde.

    Der hohe Auftragsbestand bei Kehrfahrzeugen in Europa und Müllfahrzeugen in Australien wiederum sollte Bucher Municipal im ersten Halbjahr 2018 ein deutliches Umsatzwachstum bescheren und die Konzentration der Kehrfahrzeugproduktion in Europa werde die erwarteten Kosteneinsparungen ermöglichen.

    cf/ra

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  • 06.03.2018 Bucher verzeichnet 2017 deutlich mehr Gewinn und erhöht Dividende

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    Bucher Industries N 302.00 +8.80 +3.00% 450.60 252.00 24'321

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    Bucher verzeichnet 2017 deutlich mehr Gewinn und erhöht Dividende

    06.03.2018 | 06:49:00

    Niederweningen (awp) - Der Industriekonzern Bucher Industries hat im Geschäftsjahr 2017 den Gewinn deutlich gesteigert. Nebst dem klar höheren Umsatz waren dafür insbesondere optimierte Strukturen verantwortlich. Die Aktionäre sollen über eine höhere Dividende am Gewinnanstieg beteiligt werden.

    Der EBIT kletterte im Vergleich zum Vorjahr um einen Drittel auf 226 Mio CHF und die entsprechende Marge um 150 Basispunkte auf 8,6%. Die Hauptgründe für den Margenanstieg seien der höhere Umsatz sowie optimierte Strukturen, teilte der Landmaschinen-, Anlagen- und Fahrzeughersteller am Dienstag mit.

    Der Reingewinn zog um über 41% auf 168 Mio CHF an, entsprechend soll auch die Dividende um 30% auf 6,50 CHF je Aktie erhöht werden. Der Dividenden-Antrag berücksichtige eine kontinuierliche Dividendenpolitik, das Konzernergebnis sowie die Aussichten für das laufende Berichtsjahr.

    Insgesamt sei das Geschäftsjahr geprägt gewesen von einer Erholung im wichtigen Markt Landtechnik, dies nach drei schwierigen Jahren. Verantwortlich dafür waren gestiegene Preise in der Milch- und Viehwirtschaft.

    Damit hat Bucher die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der AWP-Konsens für den EBIT lag bei 215,8 Mio CHF und für den Reingewinn bei 157,5 Mio. Auch die Erwartungen für die Dividende lagen eher tiefer.

    Bereits im Januar hatte die Gruppe den Umsatz gemeldet. Dieser erhöhte sich rund 11% auf 2,65 Mrd CHF. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte ergab sich ein Plus von 9,4%. Verantwortlich für den klaren Rückgang war vor allem die grösste Sparte Landmaschinen (Kuhn Group). Der Auftragseingang wuchs um 20% auf 2,87 Mrd CHF, und stieg bereinigt um 18%.

    Weiter bestätigt das Unternehmen den Ausblick vom vergangenen Februar. Demnach wird für 2018 mit einer Steigerung von Umsatz und Marge gerechnet. Insgesamt erwartet Bucher ein überwiegend positives Marktumfeld.

    cf/rw

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  • 28.02.2018 Bucher schlägt Autoneum-CEO Martin Hirzel zur Wahl in den VR vor

    Betroffene Wertpapiere

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    Bucher schlägt Autoneum-CEO Martin Hirzel zur Wahl in den VR vor

    28.02.2018 | 06:33:00

    Niederweningen (awp) - Bei Bucher Industries soll Autoneum-CEO Martin Hirzel Mitglied des Verwaltungsrats werden. Der Generalversammlung vom 18. April werde die Wahl "im Rahmen der langfristigen Nachfolgeplanung" vorgeschlagen, teilt das Unternehmen am Mittwoch mit. Hirzel leitet seit 2011 den Winterthurer Automobilzulieferer Autoneum. Er hält laut den Angaben zurzeit keine weiteren Verwaltungsratsmandate.

    rw/uh

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  • 31.01.2018 Bucher 2017 mit Umsatzsteigerung - höheres Konzernergebnis erwartet

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Bucher Industries N 302.00 +8.80 +3.00% 450.60 252.00 24'321

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    Bucher 2017 mit Umsatzsteigerung - höheres Konzernergebnis erwartet

    31.01.2018 | 18:06:44

    (Zusammenfassung, Analystenstimmen und Aktienkurs ergänzt)

    Niederweningen (awp) - Der Industriekonzern Bucher hat 2017 von einer Erholung im Bereich Landwirtschaft und Kommunalfahrzeuge profitiert und Umsatz und Auftragseingang gesteigert. Alle Divisionen trugen zur positiven Umsatzentwicklung bei. Für das Berichtsjahr rechnet die Gruppe mit einer verbesserten Betriebsgewinnmarge und einer deutlichen Zunahme des Konzernergebnisses und auch der Ausblick für das laufende Jahr fällt mit Blick auf Umsatz und Marge positiv aus.

    Der Umsatz stieg 2017 insgesamt um rund 11% auf 2,65 Mrd CHF. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte ergab sich ein Plus im Vergleich zum Vorjahr von 9,4%, wie der Zürcher Landmaschinen-, Fahrzeug- und Anlagenbauer am Mittwoch mitteilt. Der Auftragseingang wuchs um 20% auf 2,87 Mrd CHF, und stieg bereinigt um 18%. Der Auftragsbestand lag per Ende Jahr mit 960 Mio CHF um 32% über dem Wert von Ende 2016.

    HÖHERE NACHFRAGE BEI KUHN

    Die Nachfrage nach Produkten von Bucher Industries habe markant zugelegt, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Die bereits Ende 2016 gestiegenen Preise in der Milch- und Viehwirtschaft seien 2017 auf gutem Niveau stabil geblieben und hätten zu einer Erholung des Marktes für Landtechnik (Kuhn Group) geführt.

    Der Umsatz (+16% auf 1,08 Mrd CHF) in dieser grössten Division und der Auftragseingang (+22%, 1,14 Mrd) legten deutlich zu. Aufgrund der volatilen und tiefen Preise im Ackerbau seien die Landwirte in Nordamerika bei Investitionen zurückhaltend geblieben. Der wichtige Markt Frankreich hatte noch immer mit den Folgen der schlechten Ernten im Vorjahr zu kämpfen. Ansonsten habe sich Europa positiv entwickelt. Für 2017 rechnet Kuhn Group aufgrund höherer Materialkosten und der Entwicklung in Nordamerika nur mit einer leicht höheren Betriebsgewinnmarge.

    KONJUNKTUR BELEBT NACHFRAGE BEI KOMMUNALFAHRZEUGEN

    Die Kommunalfahrzeuge (Bucher Municipal) haben von konjunkturellen Verbesserungen und den damit verbundenen Investitionen der Städte und Kommunen profitiert. Hier stieg der Auftragseingang (+28%, 486 Mio CHF) klar stärker als der Umsatz (+9,4%, 426 Mio). Die Nachfrage in Europa habe sich erholt und auch in Australien habe sich die Konjunktur erholt und zu Investitionen in den Unterhalt von Infrastruktur geführt. Nach dem Abschluss der Konzentration der Kehrfahrzeugproduktion in Lettland und Grossbritannien sei seit dem vierten Quartal wieder die volle Produktionskapazität ausgeschöpft worden. Die Betriebsgewinnmarge dürfte sich im Vergleich zum Vorjahr verbessern.

    Der Markt von Bucher Hydraulics (Umsatz +15%, 546 Mio) habe sich sehr erfreulich gestaltet und auch die Betriebsgewinnmarge wird höher gesehen. Die Nachfrage nach hydraulischen Lösungen und Komponenten sei in fast allen Regionen gewachsten, vor allem in Deutschland, Nordamerika und China.

    EMHART GLASS MIT NACHFRAGE AUS SCHWELLENLÄNDERN

    Emhart Glass habe in den Schwellenländern wieder vermehrt Anfragen für Anlagen zur Glasformung erhalten. Während der Umsatz aufgrund des Projektgeschäfts mit +2,8% auf 381 Mio CHF nur leicht stieg, verbuchte der Auftragseingang (+28%, 449 Mio) einen steilen Anstieg. Mexiko habe seine Kapazitäten für die Bierherstellung ausgebaut und in China zeichne sich eine Erholung auf tiefem Niveau ab. Die Betriebsgewinnmarge dürfte belastet von zusätzlichen Massnahmen beim chinesischen Joint Venture leicht unter dem Vorjahr liegen.

    Bei Bucher Specials stieg der Umsatz um 3,1% auf 272 Mio, während der Auftragseingang um 4,8% auf 275 Mio sank. Bucher Unipektin und Bucher Vaslin hatten mit ungünstigen Wetterbedingungen zu kämpfen, welche die Nachfrage ihrer Kunden nach Fruchtsaftpressen bzw. Weinproduktionsanlagen spürbar dämpften. Die Marge wird auf Vorjahr erwartet.

    Für das laufende Jahr 2018 geht der Konzern von einem mehrheitlich positiven Marktumfeld aus und das Management rechnet mit einer Steigerung des Umsatzes und einer höheren Betriebsgewinnmarge. Das detaillierte Jahresergebnis 2017 wird am 6. März vorgelegt.

    ANALYSTEN SEHEN ERWARTUNGEN ÜBERTROFFEN - AKTIE ETWAS FESTER

    Die Analysten sehen ihre Erwartungen übertroffen. Baader Helvea rechnet mit einer merklichen und anhaltenden Ergebnisverbesserung im laufenden Jahr, da der Umsatz zeitverzögert zum Auftragseing steigen dürfte. Die EBIT-Marge könnte sich dem Mittelfristziel von 10% nähern. Auch die ZKB sieht den Auftragseingand deutlich, den Umsatz leicht über den Erwartungen. Erfreulich sei vor allem die positive Entwicklung beim "Nachzügler" Emhart Glass. Der Analyst rechnet mit einer Anhebung seiner Gewinnschätzung für 2018.

    Die Bucher-Aktien starteten am Mittwoch mit deutlichen Aufschlägen, schlossen aber schliesslich 0,6% tiefer bei 426,60 CHF. In der Vorwoche hatte der Kurs bei 450,60 CHF ein Allzeithoch markiert.

    yr/cf

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  • 31.01.2018 Bucher 2017 mit Umsatzsteigerung - höheres Konzernergebnis erwartet

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Bucher Industries N 302.00 +8.80 +3.00% 450.60 252.00 24'321

    Story

    Bucher 2017 mit Umsatzsteigerung - höheres Konzernergebnis erwartet

    31.01.2018 | 14:35:55

    (Zusammenfassung, Analystenstimmen und Aktienkurs ergänzt)

    Niederweningen (awp) - Der Industriekonzern Bucher hat 2017 von einer Erholung im Bereich Landwirtschaft und Kommunalfahrzeuge profitiert und Umsatz und Auftragseingang gesteigert. Alle Divisionen trugen zur positiven Umsatzentwicklung bei. Für das Berichtsjahr rechnet die Gruppe mit einer verbesserten Betriebsgewinnmarge und einer deutlichen Zunahme des Konzernergebnisses und auch der Ausblick für das laufende Jahr fällt mit Blick auf Umsatz und Marge positiv aus.

    Der Umsatz stieg 2017 insgesamt um rund 11% auf 2,65 Mrd CHF. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte ergab sich ein Plus im Vergleich zum Vorjahr von 9,4%, wie der Zürcher Landmaschinen-, Fahrzeug- und Anlagenbauer am Mittwoch mitteilt. Der Auftragseingang wuchs um 20% auf 2,87 Mrd CHF, und stieg bereinigt um 18%. Der Auftragsbestand lag per Ende Jahr mit 960 Mio CHF um 32% über dem Wert von Ende 2016.

    HÖHERE NACHFRAGE BEI KUHN

    Die Nachfrage nach Produkten von Bucher Industries habe markant zugelegt, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Die bereits Ende 2016 gestiegenen Preise in der Milch- und Viehwirtschaft seien 2017 auf gutem Niveau stabil geblieben und hätten zu einer Erholung des Marktes für Landtechnik (Kuhn Group) geführt.

    Der Umsatz (+16% auf 1,08 Mrd CHF) in dieser grössten Division und der Auftragseingang (+22%, 1,14 Mrd) legten deutlich zu. Aufgrund der volatilen und tiefen Preise im Ackerbau seien die Landwirte in Nordamerika bei Investitionen zurückhaltend geblieben. Der wichtige Markt Frankreich hatte noch immer mit den Folgen der schlechten Ernten im Vorjahr zu kämpfen. Ansonsten habe sich Europa positiv entwickelt. Für 2017 rechnet Kuhn Group aufgrund höherer Materialkosten und der Entwicklung in Nordamerika nur mit einer leicht höheren Betriebsgewinnmarge.

    KONJUNKTUR BELEBT NACHFRAGE BEI KOMMUNALFAHRZEUGEN

    Die Kommunalfahrzeuge (Bucher Municipal) haben von konjunkturellen Verbesserungen und den damit verbundenen Investitionen der Städte und Kommunen profitiert. Hier stieg der Auftragseingang (+28%, 486 Mio CHF) klar stärker als der Umsatz (+9,4%, 426 Mio). Die Nachfrage in Europa habe sich erholt und auch in Australien habe sich die Konjunktur erholt und zu Investitionen in den Unterhalt von Infrastruktur geführt. Nach dem Abschluss der Konzentration der Kehrfahrzeugproduktion in Lettland und Grossbritannien sei seit dem vierten Quartal wieder die volle Produktionskapazität ausgeschöpft worden. Die Betriebsgewinnmarge dürfte sich im Vergleich zum Vorjahr verbessern.

    Der Markt von Bucher Hydraulics (Umsatz +15%, 546 Mio) habe sich sehr erfreulich gestaltet und auch die Betriebsgewinnmarge wird höher gesehen. Die Nachfrage nach hydraulischen Lösungen und Komponenten sei in fast allen Regionen gewachsten, vor allem in Deutschland, Nordamerika und China.

    EMHART GLASS MIT NACHFRAGE AUS SCHWELLENLÄNDERN

    Emhart Glass habe in den Schwellenländern wieder vermehrt Anfragen für Anlagen zur Glasformung erhalten. Während der Umsatz aufgrund des Projektgeschäfts mit +2,8% auf 381 Mio CHF nur leicht stieg, verbuchte der Auftragseingang (+28%, 449 Mio) einen steilen Anstieg. Mexiko habe seine Kapazitäten für die Bierherstellung ausgebaut und in China zeichne sich eine Erholung auf tiefem Niveau ab. Die Betriebsgewinnmarge dürfte belastet von zusätzlichen Massnahmen beim chinesischen Joint Venture leicht unter dem Vorjahr liegen.

    Bei Bucher Specials stieg der Umsatz um 3,1% auf 272 Mio, während der Auftragseingang um 4,8% auf 275 Mio sank. Bucher Unipektin und Bucher Vaslin hatten mit ungünstigen Wetterbedingungen zu kämpfen, welche die Nachfrage ihrer Kunden nach Fruchtsaftpressen bzw. Weinproduktionsanlagen spürbar dämpften. Die Marge wird auf Vorjahr erwartet.

    Für das laufende Jahr 2018 geht der Konzern von einem mehrheitlich positiven Marktumfeld aus und das Management rechnet mit einer Steigerung des Umsatzes und einer höheren Betriebsgewinnmarge. Das detaillierte Jahresergebnis 2017 wird am 6. März vorgelegt.

    ANALYSTEN SEHEN ERWARTUNGEN ÜBERTROFFEN - AKTIE ETWAS FESTER

    Die Analysten sehen ihre Erwartungen übertroffen. Baader Helvea rechnet mit einer merklichen und anhaltenden Ergebnisverbesserung im laufenden Jahr, da der Umsatz zeitverzögert zum Auftragseing steigen dürfte. Die EBIT-Marge könnte sich dem Mittelfristziel von 10% nähern. Auch die ZKB sieht den Auftragseingand deutlich, den Umsatz leicht über den Erwartungen. Erfreulich sei vor allem die positive Entwicklung beim "Nachzügler" Emhart Glass. Der Analyst rechnet mit einer Anhebung seiner Gewinnschätzung für 2018.

    Die Bucher-Aktien starteten am Mittwoch mit deutlichen Aufschlägen, notieren am frühen Nachmittag mit +0,1% jedoch nur leicht fester bei 429,60 CHF. In der Vorwoche hatte der Kurs bei 450,60 CHF ein Allzeithoch markiert.

    yr/cf

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  • 31.01.2018 Bucher 2017 mit Umsatzsteigerung - höheres Konzernergebnis erwartet

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Bucher Industries N 302.00 +8.80 +3.00% 450.60 252.00 24'321

    Story

    Bucher 2017 mit Umsatzsteigerung - höheres Konzernergebnis erwartet

    31.01.2018 | 08:25:44

    (Meldung ausgebaut)

    Niederweningen (awp) - Der Industriekonzern Bucher hat 2017 von einer Erholung im Bereich Landwirtschaft und Kommunalfahrzeuge profitiert und Umsatz und Auftragseingang gesteigert. Alle Divisionen trugen zur positiven Umsatzentwicklung bei. Für das Berichtsjahr rechnet die Gruppe mit einer verbesserten Betriebsgewinnmarge und einer deutlichen Zunahme des Konzernergebnisses und auch der Ausblick für das laufende Jahr fällt mit Blick auf Umsatz und Marge positiv aus.

    Der Umsatz stieg 2017 insgesamt um rund 11% auf 2,65 Mrd CHF. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte ergab sich ein Plus im Vergleich zum Vorjahr von 9,4%, wie der Zürcher Landmaschinen-, Fahrzeug- und Anlagenbauer am Mittwoch mitteilt. Der Auftragseingang wuchs um 20% auf 2,87 Mrd CHF, und stieg bereinigt um 18%. Der Auftragsbestand lag per Ende Jahr mit 960 Mio CHF um 32% über dem Wert von Ende 2016. Damit hat Bucher die Erwartungen der Analysten sowohl bei Umsatz und Auftragseingang leicht übertroffen.

    HÖHERE NACHFRAGE BEI KUHN

    Die Nachfrage nach Produkten von Bucher Industries habe markant zugelegt, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Die bereits Ende 2016 gestiegenen Preise in der Milch- und Viehwirtschaft seien 2017 auf gutem Niveau stabil geblieben und hätten zu einer Erholung des Marktes für Landtechnik (Kuhn Group) geführt.

    Der Umsatz (+16% auf 1,08 Mrd CHF) in dieser grössten Division und der Auftragseingang (+22%, 1,14 Mrd) legten deutlich zu. Aufgrund der volatilen und tiefen Preise im Ackerbau seien die Landwirte in Nordamerika bei Investitionen zurückhaltend geblieben. Der wichtige Markt Frankreich hatte noch immer mit den Folgen der schlechten Ernten im Vorjahr zu kämpfen. Ansonsten habe sich Europa positiv entwickelt. Für 2017 rechnet Kuhn Group aufgrund höherer Materialkosten und der Entwicklung in Nordamerika nur mit einer leicht höheren Betriebsgewinnmarge.

    KONJUNKTUR BELEBT NACHFRAGE BEI KOMMUNALFAHRZEUGEN

    Die Kommunalfahrzeuge (Bucher Municipal) haben von konjunkturellen Verbesserungen und den damit verbundenen Investitionen der Städte und Kommunen profitiert. Hier stieg der Auftragseingang (+28%, 486 Mio CHF) klar stärker als der Umsatz (+9,4%, 426 Mio). Die Nachfrage in Europa habe sich erholt und auch in Australien habe sich die Konjunktur erholt und zu Investitionen in den Unterhalt von Infrastruktur geführt. Nach dem Abschluss der Konzentration der Kehrfahrzeugproduktion in Lettland und Grossbritannien sei seit dem vierten Quartal wieder die volle Produktionskapazität ausgeschöpft worden. Die Betriebsgewinnmarge dürfte sich im Vergleich zum Vorjahr verbessern.

    Der Markt von Bucher Hydraulics (Umsatz +15%, 546 Mio) habe sich sehr erfreulich gestaltet und auch die Betriebsgewinnmarge wird höher gesehen. Die Nachfrage nach hydraulischen Lösungen und Komponenten sei in fast allen Regionen gewachsten, vor allem in Deutschland, Nordamerika und China.

    EMHART GLASS MIT NACHFRAGE AUS SCHWELLENLÄNDERN

    Emhart Glass habe in den Schwellenländern wieder vermehrt Anfragen für Anlagen zur Glasformung erhalten. Während der Umsatz aufgrund des Projektgeschäfts mit +2,8% auf 381 Mio CHF nur leicht stieg, verbuchte der Auftragseingang (+28%, 449 Mio) einen steilen Anstieg. Mexiko habe seine Kapazitäten für die Bierherstellung ausgebaut und in China zeichne sich eine Erholung auf tiefem Niveau ab. Die Betriebsgewinnmarge dürfte belastet von zusätzlichen Massnahmen beim chinesischen Joint Venture leicht unter dem Vorjahr liegen.

    Bei Bucher Specials stieg der Umsatz um 3,1% auf 272 Mio, während der Auftragseingang um 4,8% auf 275 Mio sank. Bucher Unipektin und Bucher Vaslin hatten mit ungünstigen Wetterbedingungen zu kämpfen, welche die Nachfrage ihrer Kunden nach Fruchtsaftpressen bzw. Weinproduktionsanlagen spürbar dämpften. Die Marge wird auf Vorjahr erwartet.

    Für das laufende Jahr 2018 geht der Konzern von einem mehrheitlich positiven Marktumfeld aus und das Management rechnet mit einer Steigerung des Umsatzes und einer höheren Betriebsgewinnmarge.

    Das detaillierte Jahresergebnis 2017 wird am 6. März vorgelegt.

    yr/cf

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG