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  • 08.05.2019 Bucher kauft chinesischen Hersteller von Kanalreinigungsfahrzeugen Zynkon

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Bucher Industries N 329.20 -2.40 -0.72% 362.40 252.00 11'238

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    Bucher kauft chinesischen Hersteller von Kanalreinigungsfahrzeugen Zynkon

    08.05.2019 | 06:56:00

    Niederweningen (awp) - Die Industriegruppe Bucher baut das Geschäft mit Kommunalfahrzeugen der Division Bucher Municipal in China aus und kauft den Hersteller von Kanalreinigungsfahrzeugen Zynkon.

    Mit dem Zukauf erhalte Bucher den Zugang zum wachsenden chinesischen Markt für Kanalreinigungsfahrzeuge, teilte die Gruppe am Mittwoch mit. Die Nachfrage nach einem besser unterhaltenen Kanalsystem in China werde zu weiterem Wachstum führen.

    Die Hauptprodukte von Zynkon sind den Angaben zufolge Hochdruckspühlfahrzeuge, Saugreinigungsfahrzeuge und kombinierte Saugspühleinheiten, die für den chinesischen Markt hergestellt werden. Diese ergänzten die Palette von Bucher Municipal.

    Das privat geführte Unternehmen Zynkon hat den Sitz in der chinesischen Stadt Wuhan und erzielte im vergangenen Jahr mit rund 110 Mitarbeitenden einen Umsatz von umgerechnet 14 Millionen Franken. Einen Preis für den Zukauf nennt Bucher in der Mitteilung nicht. Der aktuelle Geschäftsführer soll in seiner Position verbleiben.

    mk/cf

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  • 25.04.2019 Bucher erzielt im Q1 klar mehr Umsatz - Auftragseingang schwächelt

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Bucher Industries N 329.20 -2.40 -0.72% 362.40 252.00 11'238

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    Bucher erzielt im Q1 klar mehr Umsatz - Auftragseingang schwächelt

    25.04.2019 | 06:58:00

    Niederweningen (awp) - Die Industriegruppe Bucher hat im ersten Quartal 2019 zwar klar mehr umgesetzt als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Der Auftragseingang indes stagnierte im Vergleich zum starken Vorjahr. Die bisherige Prognose für das Gesamtjahr wird bestätigt.

    Konkret ging der Auftragseingang um 0,5 Prozent auf 745 Millionen Franken zurück, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Werden Währungs- und Akquisitionseffekte ausgeklammert, lag das Minus bei 1,2 Prozent. Der Umsatz hingegen erhöhte sich um gut 14 Prozent auf 824 Millionen markant. Bucher hat damit die Erwartungen der Analysten mit dem Umsatz klar übertroffen. Der AWP-Konsens für den Auftragseingang lag bei 743 Millionen Franken und für den Umsatz bei 771 Millionen.

    Bucher spricht mit Blick auf das erste Quartal von einer Entwicklung gemäss den Erwartungen. Die Trends, die sich gegen Ende 2018 abgezeichnet hätten, hätten sich im laufenden Jahr fortgesetzt. So habe sich die Nachfrage auf hohem Niveau abgeflacht.

    Der Umsatz profitierte dagegen vom hohen Niveau des Auftragsbestandes zu Jahresbeginn, wobei vier der fünf Divisionen mehr verkauften als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Ein negativer Währungseffekt von 2 Prozent wurde durch einen positiven Akquisitionseffekt ausgeglichen.

    Kuhn Gruppe wächst zweistellig

    Nach Divisionen betrachtet trug die grösste, die im Markt für Landtechnik tätige Kuhn-Gruppe, mit 350 Millionen Franken gut 42 Prozent zum Konzernumsatz bei. Das Wachstum erreichte dabei knapp 12 Prozent. Der Auftragseingang dagegen reduzierte sich um knapp 6 Prozent. Bucher stellte im ersten Quartal unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Märkten fest. So blieb die Nachfrage in der Milch- und Viehwirtschaft auf stabilem Niveau, der Ackerbau aufgrund tiefer Getreidepreise hingegen global gesehen anspruchsvoll.

    Vom Handelsstreit zwischen den USA und China ist die Kuhn Group in den USA betroffen. In Nordamerika sei die Investitions-Bereitschaft der Landwirte weiterhin durch die chinesischen Strafzölle auf US-Agrarprodukte sowie durch tiefe Einkommen belastet, heisst es dazu. Dazu kamen extreme Wetterereignisse im mittleren Westen der USA. Mit der Entwicklung in Europa zeigt sich das Unternehmen dagegen zufrieden, insbesondere dank einer guten Nachfrage im wichtigen Landwirtschaftsmarkt Frankreich und in Grossbritannien.

    Auch in der zweitgrössten Division Hydraulics nahm der Umsatz auf 179 Millionen klar zu, während der Auftragseingang das Vorjahresniveau nicht erreichte. Die Normalisierung der Nachfrage nach hydraulischen Komponenten habe sich auf hohem Niveau fortgesetzt.

    Auch Gemeindefahrzeuge laufen weiterhin gut

    Und in der Division Bucher Municipal, welche Kommunalfahrzeuge für die Reinigung von Strassen, Kanälen oder für den Winterdienst herstellt, zeigte sich ein ähnliches Bild. Der Umsatz kletterte auf 135 Millionen im zweistelligen Prozentbereich, während der Auftragseingang lediglich knapp gehalten wurde.

    Die beiden kleinsten Divisionen Emhart Glass und Bucher Specials - die eine produziert Maschinen für die Herstellung von Glasbehältern und die andere unter anderem Fruchtpressen zur Herstellung von Wein oder Fruchtsäften - entwickelten sich unterschiedlich. Emhart Glass wuchs um über einen Drittel und verzeichnete auch dank der chinesischen Tochtergesellschaft Sanjin eine Zunahme des Bestellungseingangs von gegen 30 Prozent. Bei Bucher Specials dagegen kam der Absatz bei einem etwas höheren Auftragseingang leicht zurück.

    Der bisherige Ausblick für das laufende Geschäftsjahr wird bekräftigt. Auf Konzernebene sei im Gesamtjahr sowohl beim Umsatz als auch beim Betriebs- und Konzernergebnis mit einem Ergebnis im Rahmen des Vorjahres zu rechnen, heisst es.

    cf/rw

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  • 06.03.2019 Bucher mit starkem Geschäftsjahr 2018 aber gedämpftem Ausblick

    Betroffene Wertpapiere

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    Bucher mit starkem Geschäftsjahr 2018 aber gedämpftem Ausblick

    06.03.2019 | 14:59:03

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der Industriekonzern Bucher blickt auf ein starkes Geschäftsjahr 2018 mit einem neuen Rekordumsatz zurück. Die unsichere konjunkturelle Lage bremste allerdings zuletzt den Bestellungseingang. Der Ausblick fällt entsprechend vorsichtig aus.

    Konkret kletterte der Umsatz im vergangenen Jahr währungs- und akquisitionsbereinigt um über 14 Prozent auf 3,07 Milliarden Franken. Das ist ein neuer Rekordwert, wie der Hersteller von Landmaschinen, Anlagen und Fahrzeugen am Mittwoch mitteilte. Das Wachstumstempo aus dem ersten Semester konnte damit knapp gehalten werden.

    Hervorragend lief es insbesondere in der Sparte für Kommunalfahrzeuge (Municipal), die den Umsatz um über einen Viertel steigerte. Hier profitierten die Winterdienstfahrzeuge vom langen und schneereichen Winter in vielen Teilen Europas, aber auch die grossen Strassenreinigungs- oder die Kanalreinigungsfahrzeuge verkauften sich gut.

    Handelskonflikt USA-China bremst

    Die gewichtige Landtechniksparte (Kuhn Group), welche knapp 40 Prozent zu den Verkäufen beisteuert, wuchs etwas moderater, aber noch immer zweistellig. Hier bremste die Dürre des vergangenen Sommers in weiten Teilen Europas, aber auch der Handelskonflikt zwischen den USA und China. So spürten etwa die Bauern in Nordamerika die chinesischen Strafzölle, was die Lager für Soja anschwellen, dessen Preis aber sinken liess.

    Robust zeigten sich dagegen die europäische Milch- und Viehwirtschaft oder wichtige Märkte wie Frankreich oder Brasilien. Herausforderungen in der Lieferkette und bei den personellen Kapazitäten, das tiefe Umsatzniveau in Nordamerika sowie die hohen Stahlkosten haben allerdings die operative Marge der Sparte leicht zurückgebunden. Bucher reagierte darauf mit Preiserhöhungen.

    Weniger rosig sieht es beim Auftragseingang als Indikator für die Zukunft aus. Dieser legte zwar ebenfalls kräftig zu, allerdings mit einer deutlichen Abschwächung im zweiten Semester. Vor allem die erste Jahreshälfte sei von einer starken konjunkturellen Dynamik geprägt gewesen, bilanziert Bucher das Jahr 2018 insgesamt. Gegen Ende des Jahres habe diese aber nachgelassen. Daher prognostiziert Bucher für 2019 denn auch eine Stagnation sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn.

    Dieser entwickelte sich im vergangenen Jahr aber wie der Umsatz kräftig. So nahm der operative Gewinn (EBIT) auf 278 Millionen Franken und die EBIT-Marge um einen halben Prozentpunkt auf 9,1 Prozent zu. Der Reingewinn erhöhte sich auf 215 Millionen ebenso deutlich, was mit einer höheren Dividende von 8,00 Franken abgegolten werden soll.

    Guter Start ins Jahr 2019

    CEO Jacques Sanche zeigte sich an der Bilanzmedienkonferenz trotz der defensiven Prognose nicht pessimistisch eingestellt. "Wir hatten keinen schlechten Start ins Geschäftsjahr", sagte er. Der Auftragsbestand reiche für ungefähr vier Monate und die Visibilität liege bei fünf bis sechs Monaten. Seine trotzdem etwas vorsichtige Haltung begründete er mit den konjunkturellen und politischen Unsicherheiten sowie mit den Ungewissheiten hinsichtlich der Entwicklung im zweiten Semester.

    Ein Unsicherheitsfaktor betrifft die Dürre in Teilen Mittel- und Nordeuropas im vergangenen Jahr sowie deren Auswirkungen auf den Agrarsektor. Dieser ist mit einem Anteil am Konzernumsatz von rund 50 Prozent der wichtigste für Bucher. Den Grossteil davon erzielt das Unternehmen mit der Landmaschinensparte Kuhn und den Rest über die Division Hydraulics.

    Zum immer noch möglichen ungeordneten Austritt Grossbritanniens aus der EU sagte Sanche: "Betroffen wäre davon insbesondere die Sparte Municipal, die mit Grosskehrfahrzeugen einen erheblichen Teil des Umsatzes in Grossbritannien generiert." Zur Vorbereitung seien die Lager aufgestockt, oder auch die Abnehmer über ihre künftigen Pläne angefragt worden.

    An der Börse ziehen die Bucher-Aktien als Reaktion auf die starken Zahlen derzeit um 1,2 Prozent an.

    cf/kw

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  • 06.03.2019 Bucher verzeichnet 2018 klar mehr Umsatz und Gewinn - Verhaltener Ausblick

    Betroffene Wertpapiere

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    Bucher Industries N 329.20 -2.40 -0.72% 362.40 252.00 11'238

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    Bucher verzeichnet 2018 klar mehr Umsatz und Gewinn - Verhaltener Ausblick

    06.03.2019 | 09:38:00

    (Ergänzt vor allem um Details zu den Divisionen und Ausblick)

    Niederweningen (awp) - Der Industriekonzern Bucher hat im Geschäftsjahr 2018 Umsatz und Gewinn markant gesteigert. Dabei hat sich die Dynamik im zweiten Semester kaum abgeschwächt. Die Prognosen für 2019 sind dennoch eher verhalten.

    Der Umsatz kletterte im vergangenen Jahr um knapp 16 Prozent auf 3,07 Milliarden Franken. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte ergab sich ein noch immer stattliches Plus von 13,4 Prozent, wie der Hersteller von Landmaschinen, Anlagen und Fahrzeugen am Mittwoch mitteilte. Das Wachstumstempo aus dem ersten Semester (+13,9%) konnte damit aber nicht ganz gehalten werden.

    Vor allem die erste Jahreshälfte sei von einer starken konjunkturellen Dynamik geprägt gewesen, bilanziert Bucher denn auch. Gegen Jahresende habe diese aber etwas nachgelassen. Deshalb sei auch nicht damit zu rechnen, dass sich das hohe Wachstum im laufenden Jahr halten lasse.

    Alle Sparten des Mischkonzerns haben 2018 zweistellig zugelegt, wobei der Bereich Municipal (Kommunalfahrzeuge) mit +27 Prozent obenaus schwang. So waren etwa Winterdienstgeräte wegen des langen und schneereichen Winters gefragt.

    Kuhn profitiert von Erholung in Europa

    Die gewichtige Landtechniksparte (Kuhn Group), welche knapp 40 Prozent zu den Verkäufen beisteuert, konnte da nicht ganz mithalten (+12%). Die Märkte hätten sich unterschiedlich entwickelt, hiess es dazu. So spürten etwa die Bauern in Nordamerika die chinesischen Strafzölle. Bucher spricht in diesem Zusammenhang von einem "erneut anspruchsvollen" nordamerikanischen Markt für Landmaschinen.

    Robust zeigte sich dagegen die Entwicklung in der europäischen Milch- und Viehwirtschaft und auch wichtige Märkte wie Frankreich oder Brasilien hätten sich erholt. Herausforderungen in der Lieferkette und bei den personellen Kapazitäten, das weiterhin tiefe Umsatzniveau in Nordamerika sowie die hohen Stahlkosten haben allerdings die operative Marge der Sparte leicht zurückgebunden.

    Dank einer guten Entwicklung der Margen in den Sparten Municipal und Emhart Glass, welche Maschinen für die Herstellung von Glasbehältern verkauft, nahm der operative Gewinn (EBIT) dennoch um knapp 23 Prozent auf 278 Millionen Franken deutlich zu, wobei die EBIT-Marge um einen halben Prozentpunkt auf 9,1 Prozent angezogen hat.

    Der Reingewinn erhöhte sich um über 28 Prozent auf 215 Millionen. Entsprechend soll auch die Dividende auf 8,00 Franken erneut angehoben werden. Es ist dies die zweite Erhöhung in Folge. Mit den Gewinnziffern hat Bucher die Erwartungen der Analysten übertroffen, die Angaben zum Umsatz wurden bereits Ende Januar veröffentlicht.

    Stagnation erwartet

    Die eher vorsichtige Prognose vom Januar für das Gesamtjahr 2019 wurde heute bestätigt. Der Umsatz und das Ergebnis 2019 dürften sich "im Rahmen des guten Geschäftsjahrs 2018 bewegen". Konkret geht das Unternehmen also nicht von Wachstum aus. Bucher sieht insgesamt aber ein "weiterhin positives Marktumfeld mit einer auf hohem Niveau abnehmenden Wachstumsdynamik".

    Für die grösste Sparte Kuhn Group wird für das Jahr eine seitwärts verlaufende Entwicklung des Umsatzes vorhergesagt, dies bei einer leicht verbesserten Marge. Für die Sparte Municipal erwartet das Unternehmen nach dem rekordhohen 2018 einen leichten Rückgang von Marge und Umsatz. Hier verweist Bucher auf Unsicherheiten im Markt Europa und insbesondere im Zusammenhang mit dem Brexit.

    In der Hydraulik-Sparte dürfte gemäss den Prognosen die Nachfrage ebenfalls leicht abnehmen, dank der Akquisition des Joint Ventures Bucher Hydraulics Wuxi in China dürfte insgesamt aber ein leicht höherer Umsatz resultieren. Für die beiden kleinsten Sparten, Emhart Glass und Bucher Specials erwartet das Unternehmen einerseits eine "erfreuliche" Entwicklung und für letztere eine "heterogene".

    cf/ra

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  • 06.03.2019 Bucher verzeichnet 2018 erneut mehr Gewinn und erhöht Dividende

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    Bucher verzeichnet 2018 erneut mehr Gewinn und erhöht Dividende

    06.03.2019 | 07:50:00

    Niederweningen (awp) - Der Industriekonzern Bucher Industries hat im Geschäftsjahr 2018 den Gewinn wie schon im Jahr davor markant gesteigert. Die Aktionäre profitieren von einer weiteren Erhöhung der Dividende.

    Bereits Ende Januar mit der Publikation des Umsatzes hatte Bucher mitgeteilt, dass der Gewinn "deutlich" zugenommen habe. Konkret weist das Unternehmen nun eine Steigerung des operativen Gewinns (EBIT) um knapp 23 Prozent auf 278 Millionen Franken aus, während die EBIT-Marge um einen halben Prozentpunkt auf 9,1 Prozent angezogen hat.

    Der Reingewinn erhöhte sich um über 28 Prozent auf 215 Millionen, wie der Landmaschinen-, Anlagen- und Fahrzeughersteller am Mittwoch mitteilte. Entsprechend soll auch die Dividende auf 8,00 Franken erneut angehoben werden. Nach zwei Senkungen für die Jahre 2015 und 2016 ist dies die zweite Erhöhung in Folge. Damit hat Bucher die Erwartungen der Analysten übertroffen.

    Bereits bekannt war wie erwähnt der Umsatz. Dieser kletterte im vergangenen Jahr um knapp 16 Prozent auf 3,07 Milliarden Franken. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte ergab sich ein noch immer stattliches Plus von 13,4 Prozent. Alle Sparten des Mischkonzerns haben dabei zweistellig zugelegt, wobei der Bereich Municipal (Kommunalfahrzeuge) mit +27 Prozent obenaus schwang. So waren etwa Winterdienstgeräte wegen des langen und schneereichen Winters gefragt.

    Die gewichtige Landtechniksparte (Kuhn Group), welche knapp 40 Prozent zu den Verkäufen beisteuert, konnte da nicht ganz mithalten (+12%). Die Märkte hätten sich unterschiedlich entwickelt, hiess es dazu. So spürten etwa die Bauern in Nordamerika die chinesischen Strafzölle, wogegen sich der brasilianische Markt erholt hat. Robust zeigte sich die Entwicklung in der europäischen Milch- und Viehwirtschaft und auch der wichtige Markt Frankreich erholte sich.

    Etwas bescheidener nahm der Auftragseingang zu, nämlich um knapp 12 Prozent auf 3,21 Milliarden Franken. Bereinigt ergab sich ein Wachstum von 9,3 Prozent.

    Vor allem die erste Jahreshälfte sei von einer starken konjunkturellen Dynamik geprägt gewesen, wurde das Jahr 2018 insgesamt bilanziert. Gegen Ende des Berichtsjahrs habe diese etwas nachgelassen. Deshalb ist auch nicht damit zu rechnen, dass sich das hohe Wachstum im laufenden Jahr verteidigen lässt.

    Die eher vorsichtige Prognose vom Januar für das Gesamtjahr 2019 wurde heute bestätigt. Der Umsatz und das Ergebnis 2019 dürften sich "im Rahmen des guten Geschäftsjahrs 2018 bewegen". Konkret geht das Unternehmen also nicht von Wachstum aus.

    cf/yr

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  • 31.01.2019 Bucher wächst 2018 rasant - Seitwärtsbewegung für 2019 erwartet

    Betroffene Wertpapiere

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    Bucher wächst 2018 rasant - Seitwärtsbewegung für 2019 erwartet

    31.01.2019 | 09:55:00

    (Mit weiteren Angaben zu Sparten und Effekten aus der Änderung der Rechnungslegung ergänzt)

    Niederweningen (awp) - Der Industriekonzern Bucher hat 2018 deutlich mehr Umsatz erzielt und mehr Aufträge erhalten. Auch beim Gewinn zeichnet sich eine klare Steigerung ab. Im laufenden Jahr wird sich diese Wachstumsgeschichte laut dem Unternehmen aber nicht wiederholen.

    Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr um knapp 16 Prozent auf 3,07 Milliarden Franken. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte ergab sich ein Plus von 13,4 Prozent, wie der Zürcher Landmaschinen-, Fahrzeug- und Anlagenbauer am Donnerstag mitteilte.

    Alle Sparten des Mischkonzerns legten zweistellig zu, wobei der Bereich Municipal (Kommunalfahrzeuge) mit +27 Prozent oben ausschwang. So seien etwa Winterdienstgeräte wegen des langen und schneereichen Winters gefragt gewesen.

    Die gewichtige Landtechniksparte (Kuhn Group), welche knapp 40 Prozent zu den Verkäufen beisteuert, konnte da nicht ganz mithalten (+12%). Die Märkte hätten sich unterschiedlich entwickelt, so die Mitteilung. So spürten etwa die Bauern in Nordamerika laut den Angaben die chinesischen Strafzölle. Auf der anderen Seite habe sich der brasilianische Markt erholt.

    Hydraulics mit grösstem Bestellungsplus

    Der Auftragseingang nahm derweil um fast 12 Prozent auf 3,21 Milliarden zu und stieg bereinigt um 9,3 Prozent. Der Auftragsbestand lag per Ende Jahr mit 1,14 Milliarden fast ein Fünftel über dem Wert per Ende 2017.

    Bei den einzelnen Sparten legte Hydraulics (+21%) bei den Bestellungen am deutlichsten zu. Gegen Ende Jahr sei in diesem Geschäft in Europa und China aber eine abflachende Tendenz erkennbar gewesen, schrieb Bucher. Nur einstellige Wachstumsraten verzeichneten die Bereiche Kuhn Group (+6,3%) und "Specials" (+9,4%).

    "Deutliche Zunahme" beim Gewinn

    Konkrete Angaben zum Gewinn 2018 liegen noch nicht vor, diese werden erst am 6. März vorgelegt. Das Management geht allerding davon aus, dass eine "deutliche Zunahme" des Konzernergebnisses drin liegen sollte.

    Dabei machte das Unternehmen auch schon Angaben zur Profitabilität der einzelnen Sparten. So werde die Betriebsgewinnmarge der Kuhn Group sowie der Sparten Hydraulics und Specials (leicht) unter dem Vorjahresniveau zu liegen kommen, jene von Municipal hingegen deutlich darüber. Bei Emhart Glass sollte laut den Angaben die mittelfristig angepeilte Marge von 9 Prozent übertroffen worden sein.

    Dynamik lässt nach

    Vor allem die erste Jahreshälfte sei von einer starken konjunkturellen Dynamik geprägt gewesen, wurde das Jahr 2018 insgesamt bilanziert. Gegen Ende des Berichtsjahrs habe diese etwas nachgelassen.

    Diese Abschwächung zeigt sich auch im Ausblick. Der Umsatz und das Ergebnis 2019 dürften sich laut den Angaben "im Rahmen des guten Geschäftsjahrs 2018 bewegen". Konkret geht das Unternehmen also nicht von Wachstum aus. Begründet wurde diese Prognose mit der erwarteten Konjunkturlage auf der einen Seite und dem hohen Auftragsbestand auf der anderen.

    Insbesondere das Segment Municipal dürfte laut den Prognosen die guten Zahlen des Rekordjahres 2018 kaum wiederholen. Auch bei Hydraulics wird mit einer weiteren Abflachung der Nachfrage gerechnet. Für die gewichtige Kuhn Group wird hingegen ein stabiler Umsatz und sogar eine leicht höhere Marge in Aussicht gestellt.

    Buchhalterische Effekte

    Das Unternehmen kündigt ausserdem gewisse buchhalterische Effekte an, die eine Folge der per Anfang 2019 erfolgten Umstellung der Rechnungslegung von IFRS auf Swiss GAAP FER seien. Die Umstellung werde auf Stufe Betriebsgewinnmarge zu einem Anstieg von bis zu einem halben Prozentpunkt führen und das Konzernergebnis um wenige Prozente erhöhen, so die Mitteilung.

    Mit den vorgelegten Zahlen hat Bucher die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen. In ersten Analystenkommentaren ist von "ziemlich guten" und "soliden" Kennzahlen die Rede. Der Ausblick wird als "eher konservativ" beurteilt.

    rw/sig

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  • 31.01.2019 Bucher steigert Umsatz markant - Seitwärtsbewegung im 2019

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    Bucher steigert Umsatz markant - Seitwärtsbewegung im 2019

    31.01.2019 | 08:00:00

    Niederweningen (awp) - Der Industriekonzern Bucher hat 2018 mehr Aufträge an Land gezogen, mehr Umsatz erzielt, und auch beim Gewinn zeichnet sich eine klare Steigerung ab. Für das laufende Jahr 2019 stellt das Unternehmen hingegen nur Zahlen im Rahmen des Vorjahres in Aussicht.

    Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr um knapp 16 Prozent auf 3,07 Milliarden Franken. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte ergab sich ein Plus von 13,4 Prozent, wie der Zürcher Landmaschinen-, Fahrzeug- und Anlagenbauer am Donnerstag mitteilte.

    Der Auftragseingang nahm um fast 12 Prozent auf 3,21 Milliarden zu und stieg bereinigt um 9,3 Prozent. Der Auftragsbestand lag per Ende Jahr mit 1,14 Milliarden fast ein Fünftel über dem Wert per Ende 2017.

    Damit hat Bucher die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 3,03 Milliarden und für den Auftragseingang bei 3,18 Milliarden.

    Konkrete Angaben zum Gewinn 2018 liegen noch nicht vor, diese werden erst am 6. März vorgelegt. Das Management geht allerding davon aus, dass eine "deutliche Zunahme" des Konzernergebnisses drin liegen sollte.

    Dynamik lässt nach

    Alle Divisionen hätten zu dieser positiven Entwicklung beigetrage, wurde betont. Vor allem die erste Jahreshälfte sei von einer starken konjunkturellen Dynamik geprägt gewesen. Gegen Ende des Berichtsjahrs habe diese etwas nachgelassen.

    Diese Abschwächung zeigt sich auch im Ausblick. Der Umsatz und das Ergebnis 2019 dürften sich laut den Angaben "im Rahmen des guten Geschäftsjahrs 2018 bewegen". Konkret geht das Unternehmen also nicht von Wachstum aus. Begründet wurde diese Prognose mit dem hohen Auftragsbestand und der erwarteten Konjunkturlage.

    rw/sig

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  • 25.10.2018 Bucher zeigt weiterhin gutes Wachstum

    Betroffene Wertpapiere

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    Bucher zeigt weiterhin gutes Wachstum

    25.10.2018 | 06:55:00

    Niederweningen (awp) - Der Industriekonzern Bucher hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 deutlich mehr Aufträge an Land gezogen und auch mehr Umsatz erzielt. Dabei hat sich das Wachstumstempo in den letzten drei Monaten gegenüber dem sehr starken ersten Halbjahr nur minim verlangsamt.

    Der Auftragseingang nahm um gut 15 Prozent auf 2,36 Milliarden Franken zu und der Umsatz um gut 16 Prozent auf 2,25 Milliarden, wie der Hersteller von Landmaschinen, Anlagen und Fahrzeugen am Donnerstag mitteilte. Damit hat Bucher die Erwartungen der Analysten in etwa erfüllt. Der AWP-Konsens für den Auftragseingang lag bei 2,35 Milliarden und für den Umsatz bei in 2,28 Milliarden.

    Die ersten neun Monaten des laufenden Jahres seien von einem nach wie vor guten Investitionsklima geprägt gewesen, schreibt Bucher zum Geschäftsgang. Im wichtigen Teilmarkt Landwirtschaft sei die Nachfrage trotz der wirtschaftspolitischen Spannungen zwischen den USA und China sowie der Trockenheit in Teilen Europas global gesehen leicht angestiegen.

    Das hohe Wachstumstempo der ersten sechs Monate gab im dritten Quartal nur leicht nach. So lagen die um Währungs- und Akquisitionseffekte bereinigten Werte für den Auftragseingang bei jeweils über 12 Prozent noch immer klar im zweistelligen Bereich.

    Kuhn Group wächst trotz Belastungen durch globalen Handelsstreit solide

    In der Landwirtschaft, in der die grösste Sparte Kuhn Group tätig ist, gab es regional gesehen unterschiedliche Entwicklungen. In den USA hätten die Landwirte weiterhin mit tiefen Getreide- und Milchpreisen zu kämpfen gehabt. Wie bereits im Juli angekündigt machte sich aber auch der Handelsstreit zwischen den USA und China negativ bemerkbar.

    Die Strafzölle Chinas beeinträchtigten den Export von amerikanischen Landwirtschaftsprodukten, was sich auf die Einkommen der Landwirte und damit auf deren Investitionsbereitschaft niederschlug. Die Division hat zudem unter den langen Trockenperioden in Nord- und Nordosteuropa gelitten, was zu Ernteausfällen geführt hat. Von den drei grösseren Sparten von Bucher wuchs Kuhn Group in den ersten neun Monaten zwar am geringsten, verzeichnete aber dennoch ein mehr als solides organisches Plus von 9,3 Prozent beim Umsatz.

    Nachfrage auch für Kommunalfahrzeuge und Hydraulikkomponenten hoch

    Die Nachfrage im zweitgrössten Segment Hydraulics, Anbieter von Hydrauliksystemen, hat sich laut Bucher in allen drei Hauptregionen Europa, Nordamerika und Asien auf "aussergewöhnlich hohem Niveau" bewegt. Und auch die drittgrösste Sparte Municipal, welche Kommunalfahrzeuge wie Kehr- und Winterdienstmaschinen herstellt, verzeichnete einen guten Geschäftsgang. Die Wachstumsraten für Umsatz und Auftragseingang lagen in beiden Divisionen deutlich im zweistelligen Bereich.

    Die beiden kleinsten Sparten Emhart Glass, der Produzent von Maschinen für die Herstellung von Glasverpackungen, und Bucher Specials, wo unter anderem das Handelsgeschäft mit Traktoren und spezialisierten Landmaschinen angesiedelt ist oder die Anlagen zur Herstellung von Wein, Fruchtsäften und Bier, trugen ebenfalls zum Bild eines rund laufenden Wachstumsmotors bei Bucher bei.

    Bisherige Guidance bestätigt

    Für das Gesamtjahr 2018 bestätigt Bucher die bisherigen Ziele. Der Konzern rechnet demnach für das laufende Jahr mit einer Steigerung des Umsatzes und des Konzernergebnisses. Insgesamt dürfte die Wachstumsdynamik anhaltend positiv bleiben, bei jedoch etwas abnehmender Dynamik. So dürfte etwa die Kuhn Group von einem tieferen Umsatzniveau in den USA, von hohen Stahlkosten, von "Herausforderungen in der Lieferkette und beim Personal" belastet werden.

    cf/rw

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  • 04.10.2018 Bucher kauft in Frankreich und der Schweiz im Landmaschinengeschäft zu

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    Bucher kauft in Frankreich und der Schweiz im Landmaschinengeschäft zu

    04.10.2018 | 08:30:00

    Niederweningen (awp) - Die Industriegruppe Bucher Industries baut ihr Landmaschinengeschäft mit zwei Übernahmen aus. Die Division Kuhn Group baut ihren Minderheitsanteil am französischen Unternehmen Artec Pulvérisation auf 100 Prozent aus. Zugleich übernimmt Bucher Specials das Handelsgeschäft mit Mähdreschern sowie das zugehörige Servicegeschäft mit Lohnunternehmern von Grunderco.

    Über die Kaufpreise sei Stillschweigen vereinbart worden, teilte Bucher am Donnerstag mit. Artec Pulvérisation stellt selbstfahrende Feldspritzen her. Mit rund 60 Mitarbeitenden am Standort in Corpe in Westfrankreich setzte Artec im vergangenen Jahr 19 Millionen Euro um.

    Die im Markt für Landtechnik tätige Kuhn-Gruppe hielt bereits einen Minderheitsanteil an dem französischen Familienunternehmen und übernimmt im Verlauf des vierten Quartals nun auch den verbleibenden 62-Prozent-Anteil. Kuhn werde dadurch in Frankreich eine führende Stellung im Markt der selbstfahrenden Spritzen einnehmen, hiess es im Communiqué. Die Produkte von Artec werden bis auf weiteres unter der heutigen Marke vertrieben.

    Ausbau in der Westschweiz

    Der zur Kuhn-Schwester Bucher Specials gehörende Geschäftsbereich Bucher Landtechnik kauft derweil in der Schweiz einen Teilbereich von Grunderco S.A. Bucher übernimmt ebenfalls im Schlussquartal von Grunderco das Importgeschäft mit "New Holland"-Mähdreschern sowie das dazugehörende Servicegeschäft mit Lohnunternehmern. Dieser Bereich erzielte 2017 einen Umsatz von rund 20 Millionen Franken.

    Bucher beschäftigt die Mitarbeitenden des Bereiches im waadtländischen Mathod weiter. Der Standort soll zum Kompetenzzentrum "Erntetechnik" von Bucher Landtechnik werden. Mit der Transaktion ergänze Bucher Landtechnik ihre Produktepalette in der Erntetechnik, stärke die Präsenz in der Westschweiz und baue die führende Position im Schweizer Landtechnikmarkt aus.

    tt/cf

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  • 12.09.2018 Bucher-Aktien leiden unter Herabstufung wegen des Hitzesommers

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Bucher Industries N 329.20 -2.40 -0.72% 362.40 252.00 11'238

    Story

    Bucher-Aktien leiden unter Herabstufung wegen des Hitzesommers

    12.09.2018 | 10:40:00

    Zürich (awp) - Der Hitzesommer macht den Bucher-Aktien zu schaffen. Die Bank Berenberg befürchtet, dass europäische Bauern weniger Landmaschinen kaufen und empfiehlt den Titel zum Verkauf. Das Kursziel stutzt Berenberg massiv auf 295 Franken zurück von 390 Franken.

    Bucher verfüge über einen grossen Kundenstamm in der Landwirtschaft, die sich auf Viehhaltung konzentriere, schreibt Analyst Sebastian Kuenne. Genau diese Viehbauern würden besonders stark unter der Dürre in diesem Sommer leiden. Denn wegen Futtermangels mussten die Bauern Heu teuer zukaufen oder das Vieh notschlachten. Dies dürfte gerade für Buchers Landmaschinensparte Kuhn Group negative Auswirkungen haben, meint der Analyst.

    Bis gegen 10 Uhr tauchen die Bucher-Aktien um 5 Prozent auf 315,40 Franken. Derweil legt der Gesamtmarkt SPI um 0,7 Prozent zu. Ende Januar waren die Aktien noch beinahe 450 Franken wert.

    Nach Ansicht von Berenberg sind die derzeitigen durchschnittlichen Analystenschätzungen für die EBIT-Marge der Kuhn-Sparte im kommenden Jahr zu optimistisch. Er senke seine EBIT-Erwartungen für das nächste Jahr um 15 Prozent, erklärt der Analyst. Denn die europäischen Landwirte dürften durch die Hitze Einbussen von 11 Milliarden Euro erleiden. Das dürfte zu einem Rückgang des Kuhn-Geschäfts mit Viehzüchtern um 14 Prozent im nächsten Jahr führen. Zudem dürften die Rohmaterialpreise steigen, was neben Kuhn auch die Hydrauliksparte von Bucher belasten dürfte.

    jb/rw

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  • 25.07.2018 Bucher steigert Umsatz und Gewinn und bestätigt die Ziele

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Bucher Industries N 329.20 -2.40 -0.72% 362.40 252.00 11'238

    Story

    Bucher steigert Umsatz und Gewinn und bestätigt die Ziele

    25.07.2018 | 06:50:00

    Niederweningen (awp) - Die Industriegruppe Bucher Industries hat im ersten Halbjahr 2018 Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Alle Divisionen leisteten hierzu ihren Beitrag. Rückenwind kam zudem von der Währungsentwicklung. Die Prognose für das Gesamtjahr wird bestätigt.

    Der Auftragseingang stieg in der Berichtsperiode um rund 20 Prozent auf 1,52 Milliarden Franken, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Der Umsatz erhöhte sich um 19 Prozent auf 1,56 Milliarden Franken, währungsbereinigt belief sich das Plus auf rund 14 Prozent. Insbesondere der Euro-Anstieg habe einen Grossteil des Einflusses ausgemacht.

    Der EBIT verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 24 Prozent auf 142 Millionen, wobei die entsprechende Marge auf 9,1 Prozent nach 8,7 Prozent im Vorjahr zunahm. Der Reingewinn schliesslich erhöhte sich um knapp 28 Prozent auf 111 Millionen.

    Damit hat Bucher die Erwartungen der Analysten zumeist übertroffen, einzig die EBIT-Prognose wurde nur knapp erreicht. Der AWP-Konsens für den Auftragseingang lag bei 1,43 Milliarden Franken, für den Umsatz bei 1,51 Milliarden, den EBIT bei 143,1 Millionen und den Reingewinn bei 109,2 Millionen.

    Unsicherheit wegen Strafzöllen

    Die Wirtschaftslage sei grossteils günstig gewesen, schrieb das Unternehmen weiter. Die angekündigten Strafzölle hätten aber zu Unsicherheiten über die zukünftige Entwicklung geführt. Die tiefen Einkommen der amerikanischen Landwirte habe die Bereitschaft zu investieren gehemmt. Der Markt für Kommunalfahrzeuge zog in Europa und insbesondere in den wichtigen Märkten Grossbritannien, Frankreich, Deutschland und Russland stark an.

    Die aussergewöhnlich hohe Nachfrage nach hydraulischen Lösungen habe sich im ersten Halbjahr fortgesetzt, so Bucher weiter. Glasformungsmaschinen wurden in Europa, Nordamerika sowie in Asien ebenfalls stark nachgefragt. Die Märkte von Bucher Specials zeigten sich insgesamt erfreulich; nur der Markt für Landtechnik in der Schweiz sei leicht rückläufig gewesen.

    Für das Gesamtjahr 2018 bestätigt Bucher die bisherige Guidance. Der Konzern rechnet für das laufende Jahr mit einer Steigerung des Umsatzes und des Konzernergebnisses.

    Die Rechnungslegung wird per 1. Januar 2019 von IFRS auf Swiss GAAP FER umgestellt.

    yr/rw

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG