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  • 21.03.2019 Bankaktien setzen nach Zinsbeschlüssen Talfahrt fort

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    Bankaktien setzen nach Zinsbeschlüssen Talfahrt fort

    21.03.2019 | 10:21:54

    Zürich (awp) - Die Bankaktien sind auch am Donnerstag wenig gefragt und setzen den Abwärtstrend vom Vortag fort. Auch in den USA hatten die Bankaktien zur Schwäche geneigt. Händler verweisen auf die Zinsbeschlüsse der US-Notenbank (Fed) und der Schweizerischen Nationalbank (SNB) und den damit zusammenhängenden Rückgang der Anleiherenditen. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen gilt als Richtungsweiser für Bankaktienkurse. "Steigt die Rendite, steigen die Bankaktien und umgekehrt", sagte ein Händler.

    Die Papiere der Grossbanken Credit Suisse (-1,9%) und UBS (-1,8%) sowie des Vermögensverwalters Julius Bär (-1,5) Prozent führen die Verlierer an der schwächeren Schweizer Börse an. Der SMI verliert 0,4 Prozent.

    Am Mittwoch hatten negative Aussagen von UBS-Chef Sergio Ermotti zum Geschäftsgang im ersten Quartal für lange Gesichter bei Aktionären und für kräftige Kursabschläge bei den Bankaktien gesorgt.

    Am Vorabend hatte die Fed signalisiert, dass es im laufenden Jahr keine weitere Zinserhöhung in USA geben wird. Ausserdem will die Notenbank das Abschmelzen ihrer billionenschweren Bilanz stoppen.

    Die SNB rüttelt ihrerseits nicht an den Zinsen und setzt die lockere Geldpolitik fort. Die SNB habe ein "sehr dovishes Signal an die Märkte" gegeben und schwenke damit auf den Kurs der Fed und EZB ein, die jeweils ebenfalls zurückhaltende Vorlagen geliefert hätten. "Mit einer Leitzinserhöhung ist mithin auf absehbarer Zeit in der Schweiz nicht zu rechnen", sagte Daniel Hartmann, Chefökonom bei der Bantleon Bank.

    Damit blieben auch die Ertragsaussichten für die Banken gedämpft, heisst es am Markt. "Wie sollen die Banken Geld verdienen, wenn die Zinsen bei Null sind und die Anleger sich daher zurückhalten. Und die Phase der ultratiefen oder gar negativen Zinsen dauert ja auf ewige Zeit an", sagt ein Händler.

    pre/ra

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  • 20.03.2019 UBS will weitere 300 Mio Dollar an Kosten einsparen - Erträge klar unter Vorjahr

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    UBS will weitere 300 Mio Dollar an Kosten einsparen - Erträge klar unter Vorjahr

    20.03.2019 | 11:58:56

    (ergänzt mit zusätzlichen Aussagen zu Ertragsseite etc.)

    Zürich (awp) - Die Grossbank UBS will angesichts der eher schwierigen Lage an den Finanzmärkten weitere Kosten einsparen. Konzernchef Sergio Ermotti sprach am Mittwoch an einer Konferenz von Morgan Stanley von zusätzlichen 300 Millionen US-Dollar kurzfristiger Kosteneinsparungen. Die Erträge in der globalen Vermögensverwaltung liegen aktuell fast ein Zehntel unter Vorjahr.

    "Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit den Fortschritten bei den strategischen Initiativen zur Kostensenkung und Optimierung der finanziellen Ressourcen", sagte Ermotti. Im aktuellen Umfeld verdopple man aber die Anstrengungen und setze "sowohl strategische als auch taktische" Massnahmen um.

    "Unsere kurzfristigen Kosteninitiativen werden die Rentabilität unterstützen, ohne die Zukunft der Bank zu belasten", so der CEO weiter. Man habe etwa die Einstellung von Mitarbeitern und einige IT-Projekte verlangsamt, werde aber die Investitionen in wachstumsorientierte Initiativen zur Verbesserung der Ertragsrechnung nicht stoppen.

    Ermotti erwartet, dass die so genannten taktischen Kostensenkungsmassnahmen mindestens 300 Millionen an zusätzlichen Einsparungen bringen werden im Vergleich zum ursprünglichen Plan für das Geschäftsjahr 2019. Das meiste davon sollte in der zweiten Jahreshälfte zum Tragen kommen.

    Erträge deutlich unter Vorjahr

    Der Grund für die zusätzlich notwendigen Einsparungen liegt auf der Ertragsseite. Zum heutigen Stand lägen die Erträge in der Kernsparte globale Vermögensverwaltung (GWM) rund 9 Prozent unter Vorjahr, so Ermotti an der Konferenz, wobei sich der Abstand zum Vorjahr im Laufe des Quartals verringert habe.

    Die transaktionsbasierten Erträge seien bisher gar rund ein Viertel zurückgegangen, was hauptsächlich auf die Region Asien (APAC) zurückzuführen sei. "Wir sollten aber in der Lage sein, dies teilweise durch eine Kostensenkung von fast fünf Prozent auszugleichen", sagte der Konzernchef.

    Auch im Bereich Investmentbanking sind die Bedingungen laut dem UBS-Chef im ersten Quartal ungewöhnlich hart. "Die Bedingungen in diesem Quartal gehören zu den schwierigsten seit Jahren, vor allem ausserhalb der USA", so Ermotti. Dazu kämen die anspruchsvollen Vergleichszahlen aus dem Vorjahr.

    Positiver als zu den Erträgen äusserte er sich zum Neugeld. Das Nettoneugeld werde im ersten Jahresviertel positiv sein bzw. im Rahmen des Zielbereichs (Wachstum von 2-4%) zu liegen kommen. Im vierten Quartal musste der GWM-Bereich bekanntlich einen Nettoabfluss von 7,9 Milliarden US-Dollar hinnehmen.

    Leverage Ratio soll gestärkt werden

    Auf der Kapitalseite suche man zudem nach Wegen, um die Optimierungen bei der Leverage Ratio, also der ungewichteten Kapitalquote, zu beschleunigen, sagte Ermotti. Dank Investitionen in die Technologie habe man neue Möglichkeiten zur Optimierung des Liquiditätsmanagements identifiziert.

    uh/rw

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  • 20.03.2019 UBS will 300 Millionen US-Dollar zusätzlich an Kosten einsparen

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    UBS will 300 Millionen US-Dollar zusätzlich an Kosten einsparen

    20.03.2019 | 10:18:46

    Zürich (awp) - Die Grossbank UBS will angesichts der eher schwierigen Lage an den Finanzmärkten weitere Kosten einsparen. Konzernchef Sergio Ermotti sprach am Mittwoch an einer Konferenz von Morgan Stanley von zusätzlichen 300 Millionen US-Dollar kurzfristiger Kosteneinsparungen.

    "Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit den Fortschritten bei den strategischen Initiativen zur Kostensenkung und Optimierung der finanziellen Ressourcen", sagte Ermotti. Im aktuellen Umfeld verdopple man die Anstrengungen und setze "sowohl strategische als auch taktische" Massnahmen um.

    "Unsere kurzfristigen Kosteninitiativen werden die Rentabilität unterstützen, ohne die Zukunft der Bank zu belasten", so der CEO weiter. Man habe die Einstellung von Mitarbeitern und einige IT-Projekte verlangsamt, werde aber die Investitionen in wachstumsorientierte Initiativen zur Verbesserung der Gewinnrechnung nicht stoppen.

    Ermotti erwartet, dass die so genannten taktischen Kostensenkungsmassnahmen mindestens 300 Millionen an zusätzlichen Kosteneinsparungen bringen werden im Vergleich zum ursprünglichen Plan für das Geschäftsjahr 2019. Die meisten davon sollten in der zweiten Jahreshälfte zum Tragen kommen.

    Auf der Kapitalseite suche man zudem nach Wegen, um die Optimierungen bei der Leverage Ratio, also der ungewichteten Kapitalquote, zu beschleunigen, sagte Ermotti. Dank Investitionen in die Technologie habe man neue Möglichkeiten zur Optimierung des Liquiditätsmanagements identifiziert.

    uh/ys

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  • 19.03.2019 UBS in Grossbritannien zu Millionenstrafe verdonnert

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    UBS in Grossbritannien zu Millionenstrafe verdonnert

    19.03.2019 | 16:30:50

    (neu: Stellungnahme UBS)

    London/Zürich (awp/sda/reu) - Die britische Regulierungsbehörde FCA hat der UBS wegen Verstössen in Zusammenhang mit den seit 2007 geltenden Anlegerschutzrichtlinien (MiFID) eine Millionen-Strafe aufgebrummt.

    Die Schweizer Grossbank habe über einen Zeitraum von neuneinhalb Jahren zu fast 136 Millionen Transaktionen fehlerhafte Berichte verfasst und damit die Regeln der Aufseher verletzt, erklärte die FCA am Dienstag. Sie verhängte daher eine Rekordstrafe von 27,6 Millionen Pfund (umgerechnet knapp 37 Millionen Franken).

    Nach den MiFID-Regeln müssen Banken Transaktionen bei Aktien und Anleihen zeitnah und genau aufschlüsseln, damit Aufseher mögliche Unstimmigkeiten rasch feststellen können. "Firmen müssen über angemessene Systeme und Kontrollen verfügen, um nachvollziehen zu können, welche Transaktionen sie ausgeführt haben, auf welchen Märkten, zu welchem Preis, in welchem Umfang und mit wem", sagte FCA-Vertreter Mark Steward. Wenn Unternehmen ihre diesbezüglichen Berichte nicht akkurat verfassten, entstünden Risiken wie die mögliche Vertuschung von Marktmissbrauch.

    Die UBS erklärte, sie habe für die Strafe Rückstellungen gebildet. Zudem seien von den Problemen weder Kunden, noch Investoren oder andere Marktteilnehmer betroffen gewesen. Die Bank habe Geld investiert, um ihre Systeme und Kontrollen zu verbessern.

    ra/

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  • 19.03.2019 UBS von britischer Finanzaufsicht FCA mit 27,6 Mio Pfund gebüsst

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    UBS von britischer Finanzaufsicht FCA mit 27,6 Mio Pfund gebüsst

    19.03.2019 | 15:44:19

    Zürich/London (awp) - Die UBS wurde in Grossbritannien von der Finanzaufsicht Financial Conduct Authority (FCA) wegen Verstössen gegen Standards der Transaktionsberichterstattung mit einer Busse von 27,6 Millionen britischen Pfund belegt. Das entspricht umgerechnet rund 36,6 Millionen Franken. Damit werden Mängel in der Dokumentation von rund 135,8 Millionen Bank-Transaktionen im Zeitraum November 2007 bis Mai 2017 geahndet, wie die Behörde am Dienstag mitteilte.

    Die UBS habe in Bezug auf 86,67 Millionen meldepflichtiger Transaktionen keine kompletten und akkuraten Informationen liefern können, so die Behörde. Fehlerhafte Meldungen seien bei 49,1 Millionen Transaktionen erfolgt, die nicht meldepflichtig waren. Zudem habe die Bank keine angemessene Sorgfalt in Bezug auf ihre Transaktionsmeldungen walten lassen.

    Die UBS habe der Beilegung des Falles zugestimmt, wodurch sich die Busse vom ursprünglichen Betrag von 39,4 Millionen Pfund um 30 Prozent verringert habe.

    yr/uh

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  • 18.03.2019 Schweizer Bankiervereinigung fordert grosse Banken

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    Schweizer Bankiervereinigung fordert grosse Banken

    18.03.2019 | 13:08:37

    Zürich (awp) - So schnell kann sich die Meinung ändern. Im Zuge der Finanzkrise schienen viele Institute als zu gross - to big to fail (TBTF) - und verschiedene Massnahmen sollten daher dafür sorgen, dass Banken in Schieflage keine Risiken mehr für den Steuerzahler darstellen sollten. Nun gilt Grösse in der Branche wieder als Vorteil.

    Seit der Finanzkrise hätten sich die Bankenplätze unterschiedlich entwickelt, schrieb die Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg) in einem am Montag veröffentlichten Diskussionspapier. Grosse amerikanische und chinesische Banken seien im letzten Jahrzehnt stark gewachsen, die grossen europäischen Banken dagegen deutlich geschrumpft.

    Auch die beiden Schweizer Grossbanken seien kleiner als vor zehn Jahren und hätten sich neu ausgerichtet, so das Papier weiter. Viele Kommentatoren sähen die Schrumpfung heute als Ausdruck der Schwäche, hiess es weiter. "Gar vom Marignano der Schweizer Banken war jüngst in der Presse zu lesen." Es sei wenig tröstlich, dass viele europäische Institute teilweise noch viel stärker von dieser Entwicklung betroffen seien.

    Rasche Konsolidierung

    In den USA sei es dagegen rasch zu einer Konsolidierung zu immer grösseren Instituten gekommen, die gut gerüstet in die Zukunft schritten. "Kaum jemand stellt in Abrede, dass Europa heute 'overbanked' ist", hiess es weiter. Nationalstaatliches Sicherheitsdenken habe in Europa die Banken bei der Umsetzung von internationalen Geschäftsmodellen behindert.

    Ein fragmentiertes Finanzsystem erschwere lokalen Banken die internationale Diversifikation. Finanzierungsrisiken könnten weniger gut absorbiert werden. Der Verzicht auf gewisse Geschäfte schränkt die Gewinnerwartungen und damit den Kapitalaufbau ein. "Volkswirtschaftlich relevant ist, dass sich damit auch eine Schere bei der Rentabilität und bezüglich Vollständigkeit der im Inland angebotenen Dienstleistungspalette öffnete", so die SBVg. Ohne inländisches Investment Banking hänge der Zugang von grösseren Firmen zu den internationalen Kapitalmärkten gänzlich vom Ausland ab, was zu schlechteren Konditionen und in Krisenzeiten zu einem Finanzierungsrisiko führen könne.

    In der EU sei die Bereinigung der Altlasten ins Stocken geraten. Den jüngsten EZB-Stresstest hätten zwar fast alle Finanzinstitute bestanden. Aber viele befinden sich laut den Angaben weit weg von hoher Profitabilität und dynamischer Entwicklung; ein paar davon seien in zweifelhafter Verfassung.

    Dies sei wohl der entscheidende Punkt für den Stillstand bei der Errichtung der EU-Bankenunion. Mit labilen Banken könne die Bankenunion nicht starten. Doch gerade eine Bankenunion ist zentrale Voraussetzung für grosse paneuropäische Banken.

    Die Fusionspläne der deutschen Grossbanken Commerzbank und Deutsche Bank, die am Wochenende als "ergebnisoffene Gespräche" bestätigt wurden, dürften die Spekulationen um eine Konsolidierung der Branche in Europa anfachen und dne Prozess beschleunigen, hiess es dazu am Markt.

    pre/rw

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  • 18.03.2019 Grossbankaktien nach deutschen Fusionsgesprächen im Aufwind

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    Grossbankaktien nach deutschen Fusionsgesprächen im Aufwind

    18.03.2019 | 10:25:39

    Zürich (awp) - Die Bestätigung von Gesprächen über eine mögliche Fusion der Commerzbank mit der Deutschen Bank lässt die Marktteilnehmer europaweit auf weitere mögliche Kooperationen spekulieren. Die beiden Deutschen Grossinstitute haben am Wochenende offiziell Fusionsgespräche bestätigt - ergebnisoffen, wie beide Institute betonten. "Das heizt die Spekulationen um die Konsolidierung der Branche in Europa grundsätzlich an", sagt ein Händler.

    Um 10.20 Uhr ziehen in der Folge die Aktien der Credit Suisse und UBS um je 1,4 Prozent an und rangieren damit in der Spitzengruppe unter den SMI-Werten. Die Papiere der Commerzbank (+6,0%) und der Deutschen Bank (+2,3%) reagieren klar positiv auf die Nachrichten. Der europäische Branchenindex steigt derweil um 1,5 Prozent.

    Händler sagen, die Spekulationen, die sich seit einiger Zeit um die beiden Deutschen Banken wie auch um andere europäische Institute ranken, schienen sich nun zu bewahrheiten. Die europäische Bankenlandschaft gilt als sehr fragmentiert. Kürzlich hatte JP-Morgan-Chef Jamie Dimon, wie das Online-Portal "Cash" berichtete, in einem Interview mit Bloomberg Television erklärt, Europa brauche grenzüberschreitende Fusionen. "Wenn sich die Politik dagegen wehrt, werden sie für immer unterdurchschnittlich sein, und das ist nicht gut für ihre Wirtschaft", so Dimon "Sie sollten die Wahlmöglichkeiten hier wirklich durchdenken und zulassen, dass sich diese Banken zusammenschliessen und paneuropäisch werden."

    Dass davon auch die Schweizer Grossbanken betroffen sein könnten, ist laut Händlern derzeit zwar eher unwahrscheinlich. Aber die beiden Banken dürften von den zu erwartenden "corporate actions" profitieren. Ein Händler erklärt die Kursgewinne von CS und UBS neben der tiefen Marktbewertung und der für Banken momentan positiven Stimmung auch damit, dass die Schweizer Börsenbetreiberin, an der die zwei massgeblich beteiligt sind, einen Milliardengewinn aus dem Verkauf des Kartengeschäfts eingefahren hat.

    pre/rw

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  • 15.03.2019 UBS-Aktien nach Gewinnrevision und Aussagen zum Geschäftsverlauf unter Druck

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    UBS-Aktien nach Gewinnrevision und Aussagen zum Geschäftsverlauf unter Druck

    15.03.2019 | 10:08:39

    Bern (awp) - Die Aktien der UBS liegen am Freitag im frühen Handel deutlich im Angebot. Die grösste Schweizer Bank hat vorbörslich wegen zusätzlicher Rückstellungen im Zusammenhang mit dem Frankreich-Fall eine Gewinnrevision nach unten bekannt geben müssen. Zudem äussert sie sich im gleichzeitig veröffentlichten Geschäftsbericht vorsichtig zum bisherigen Geschäftsverlauf in diesem Jahr. Allzu überraschend kommen die News für die meisten professionellen Beobachter allerdings nicht, sie drücken aber offenbar doch auf die Stimmung.

    Eine knapp Stunde nach Handelsbeginn fallen die Aktien in einem leicht schwächeren Gesamtmarkt um 1,2 Prozent zurück auf 12,22 Franken (Tagestief bisher 12,13 Fr.), sie sind damit klar schwächster Blue Chip.

    Insgesamt wurden die Rückstellungen um 382 Millionen US-Dollar erhöht und der Gewinn um diesen Betrag revidiert. Neu hat die UBS im Gesamtjahr 2018 damit lediglich 4,5 Milliarden statt wie ursprünglich gemeldet 4,9 Milliarden Franken verdient. Entsprechend mussten auch die Quoten für das Kernkapital und die Leverage Ratio etwas nach unten angepasst werden. Keinen Einfluss hat die Revision dagegen beim Dividendenantrag an die Generalversammlung. Dieser bleibt bei 70 Rappen pro Aktie.

    Die Bank wurde bekanntlich vor ein paar Wochen erstinstanzlich zu einer Busse von insgesamt 4,5 Milliarden Euro verurteilt im Zusammenhang mit Geldwäsche und Steuerhinterziehung. Die Bank will sich dagegen wehren und verlangt einen Freispruch, wie sie im Geschäftsbericht nochmals betonte. Dass sich das Verfahren noch über mehrere Jahre hinziehen dürfte, sorgt aber für eine gewisse Verunsicherung.

    Die ZKB etwa schreibt in ihrem Kommentar: "Wir gehen davon aus, dass uns dieser Gerichtsfall in den nächsten paar Jahren begleiten wird." Es gebe jedenfalls auf beiden Seiten viele Rekursmöglichkeiten. Die Bank Vontobel sieht das ähnlich. Sie rechnet gar damit, dass bis zum Abschluss des Verfahrens noch "mindestens vier Jahre" vergehen werden.

    Einfluss auf Aktienrückkauf?

    Einen Einfluss könnte die Gewinnrevision auf die Aktienrückkäufe haben. Der Unterschied zwischen den bestehenden Rückstellungen und dem Gerichtsurteil sei relativ gross, so dass eine Anpassung des Aktienrückkaufs im laufenden Jahr nicht überraschen würde, heisst es bei der ZKB.

    Wie die Analysten von Barclays schreiben, hat die Bank die Zielgrösse von bis zu einer Milliarde US-Dollar im 2019, die beim Q4-Ergebnis noch genannt wurde, im Geschäftsbericht nun weggelassen. Das sei aber wenig überraschend, da die Bank bereits bei früherer Gelegenheit bzw. kurz nach dem Prozess ein diesbezügliches Update dazu mit dem Q1-Ergebnis Ende April versprochen habe. Etwas optimistischer diesbezüglich gibt sich Morgan Stanley. Der relativ geringe Zusatzbetrag an Rückstellungen sollte einen Aktienrückkauf im ursprünglichen Ausmass ermöglichen, heisst es dort.

    Als wenig überraschend werden insgesamt die zurückhaltenden Aussagen zum Geschäftsverlauf bezeichnet. Die Kunden seien trotz der Erholung an den Aktienmärkten seit Jahresbeginn vorsichtig geblieben, liess die UBS verlauten. Das sei zwar marginal negativ, meinen die Analysten der britischen Barclays Bank, eigentlich aber keine Überraschung. Ähnlich schätzt dies die Bank Vontobel ein: Der vorsichtige Ausblick komme nicht überraschend und entspreche den Aussagen fast aller Banken, über die man berichte.

    uh/tt

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  • 15.03.2019 UBS passt Gewinn 2018 wegen zusätzlicher Rückstellungen nach unten an

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    UBS passt Gewinn 2018 wegen zusätzlicher Rückstellungen nach unten an

    15.03.2019 | 09:25:13

    (Erweiterte Fassung, Einzelmeldungen zusammengeführt)

    Zürich (awp)- Die Grossbank UBS muss ihre vor ein paar Wochen veröffentlichten Gewinnzahlen für 2018 nach unten anpassen, und zwar um happige fast 400 Millionen US-Dollar. Hintergrund ist der Prozess in Frankreich, der für die UBS in erster Instanz mit einer Verurteilung und einer Milliardenbusse geendet hat. Auf den Lohn von Konzernchef Sergio Ermotti hat dies kaum Auswirkungen: er verdiente mit gut 14 Millionen Franken praktisch gleich viel wie im Jahr davor.

    Konkret hat die grösste Schweizer Bank ihre Rückstellungen für Rechtsfälle und regulatorische Angelegenheiten gegenüber der ersten Veröffentlichung am 22. Januar um 382 Millionen-Dollar erhöht, wie sie am Freitag zusammen mit dem Geschäftsbericht 2018 mitteilte. Der Vorsteuergewinn wie auch der Reingewinn 2018 sinken deshalb um die entsprechende Summe.

    Auch Kapitalquote etwas tiefer

    Der Gewinn vor Steuern für das Gesamtjahr 2018 beträgt damit neu 5,99 Milliarden US-Dollar (statt der ursprünglich gemeldeten 6,37 Mrd) und der Reingewinn 4,52 Milliarden (4,90 Mrd). Beim Gewinn pro Aktie (EPS) sind es nun 1,18 US-Dollar und nicht mehr 1,27 US-Dollar.

    Etwas tiefer fällt mit den zusätzlichen Rückstellungen auch die Kern-Kapitalquote (CET 1) aus. So lag diese Ende Jahr lediglich noch bei 12,9 statt bei den ursprünglich gemeldeten 13,1 Prozent. Die Leverage Ratio, also die ungewichtete Eigenkapitalquote, wird neu mit 3,77 Prozent statt 3,81 Prozent ausgewiesen. Bei der Kernkapitalquote gehört die UBS damit aber weiterhin zu den bestkapitalisierten Grossbanken weltweit. Keine Einfluss hat die Gewinnsenkung auf die Dividende: die Aktionäre sollen unverändert eine Auszahlung von 70 Rappen pro Aktie erhalten.

    Hintergrund der Gewinnrevision ist der Prozess in Frankreich. Bekanntlich wurde die grösste Schweizer Bank vor wenigen Wochen von einem Pariser Gericht zu einer Rekordbusse von 3,5 Milliarden Euro verurteilt, zudem muss sie dem französischen Staat Schadenersatz in der Höhe von 800 Millionen Euro bezahlen. Im Prozess ging es um Geldwäsche und Beihilfe zu Steuerhinterziehung.

    Halbe Milliarde für Frankreich

    Die Bank hat dagegen Rekurs angekündigt und verlangt für sich einen Freispruch. Der Fall dürfte die UBS bis zu einem letztinstanzlichen Urteil daher vermutlich noch mehrere Jahre beschäftigen. Die Rückstellungen für den Frankreich-Fall werden von der UBS mit 516 Millionen beziffert. Die Bandbreite der möglichen Ergebnisse sei aber gross und trage zu einem grossen Mass an Schätzungsunsicherheit bei, schreibt die Bank dazu in ihrem Geschäftsbericht. Der zurückgestellte Betrag widerspiegle die bestmögliche Einschätzung der finanziellen Auswirkungen.

    Insgesamt hat die UBS mit der neusten Erhöhung für Altlasten, Rechtsfälle und dergleichen Rückstellungen von 2,83 Milliarden US-Dollar in ihren Büchern. Die Bank geht auch nicht davon aus, dass sie ihre Altlasten so schnell los wird. Steuerbehörden in einer Reihe von Ländern hätten Ermittlungen in Bezug auf das grenzüberschreitende Vermögensverwaltungsgeschäft in Angriff genommen, Auskunftsersuchen gestellt oder Bankmitarbeiter in den entsprechenden Ländern geprüft, so die Bank in ihrem Geschäftsbericht.

    Mit dem automatischen Informationsaustausch könnten nun weitere Auskunftsbegehren an die Schweizer Steuerbehörden gestellt werden. Die Daten, auf welche die Untersuchungen und Anfragen an die Schweizer Behörden basieren, stammen aus den Jahren 2006 bis 2008. Deutschland hat vor ein paar Jahren bekanntlich diverse CDs mit Steuerdaten erworben und diese laut UBS offenbar an andere Staaten weitergegeben. Man gehe denn auch davon aus, dass weitere Länder Anträge für den Erhalt von Kundendaten bei den Schweizer Behörden stellen würden.

    Hoher Lohn für Ermotti

    Keinen Einfluss gehabt haben dürfte die Gewinnsenkung auf den Lohn von Konzernchef Sergio Ermotti. Wie dem ebenfalls am Freitag erschienen Vergütungsbericht zu entnehmen ist, erhielt Ermotti für das vergangene Jahr eine Gesamtentschädig 14,1 Millionen, was knapp 100'000 Franken weniger sind als für 2017. Die Entschädigung setzt sich aus fixen Entschädigungen von 2,8 Millionen und variablen Vergütungen von 11,3 Millionen zusammen. Die Gesamtentschädigung der Geschäftsleitung belief sich letztes Jahr auf 100,8 Millionen Franken, knapp eine Million mehr als 2017.

    Ermotti habe 2018 die Erwartungen übertroffen, würdigte der Verwaltungsrat den Konzernchef. Der Tessiner in Diensten der UBS gehört mit seinem Lohn zur obersten Liga unter den Top-Verdienern. In der Schweiz dürfte er der bestbezahlte Top-Manager zumindest unter den börsenkotierten Unternehmen sein. Roche-CEO Severin Schwan etwa hat 11,8 Millionen, Nestlé-Chef Mark Schneider 9,0 Millionen und Novartis-CEO Vas Narasimhan 6,7 Millionen erhalten. Noch ausstehend ist der Lohn von CS-Chef Tidjane Thiam: dieser wird erst am nächsten Freitag veröffentlicht.

    uh/gab

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  • 15.03.2019 UBS passt Gewinnzahlen 2018 aufgrund von Rückstellungen nach unten an

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    UBS passt Gewinnzahlen 2018 aufgrund von Rückstellungen nach unten an

    15.03.2019 | 07:13:54

    Zürich (awp)- Die Grossbank UBS hat ihre 2018 verbuchten Rückstellungen für Rechtsfälle und regulatorische Angelegenheiten seit der Veröffentlichung der Q4-Zahlen am 22. Januar nochmals erhöht. Wie die Bank am Freitag mitteilte bzw. dem neu aufgeschalteten Geschäftsbericht 2018 zu entnehmen ist, sanken der Rein- bzw. der Vorsteuergewinn für das Gesamtjahr 2018 deshalb um 382 Millionen US-Dollar. Der Gewinn pro Aktie reduzierte sich derweil um 0,10 bzw. 0,09 US-Dollar.

    Der Gewinn vor Steuern für das Gesamtjahr 2018 beträgt damit neu 5,99 Milliarden US-Dollar (statt der ursprünglich gemeldeten 6,37 Mrd), der Reingewinn 4,52 Milliarden (statt 4,90 Mrd) und der Gewinn pro Aktie 1,18 USD (statt 1,27 USD).

    Hintergrund der Gewinnrevision ist der Prozess in Frankreich. Bekanntlich wurde die grösste Schweizer Bank vor wenigen Wochen von einem Pariser Gericht zu einer Rekordbusse von 3,5 Milliarden Euro verurteilt, zudem muss sie dem französischen Staat Schadenersatz in der Höhe von 800 Millionen Euro bezahlen. Im Prozess ging es um Geldwäsche und Beihilfe zu Steuerhinterziehung.

    Die Bank hat dagegen Rekurs angekündigt, der Fall dürfte die UBS somit noch mehrere Jahre beschäftigen. Die Rückstellungen insgesamt für Altlasten und Prozessrisiken betragen neu 2,83 Mrd US-Dollar, für den Frankreich-Fall allein liegen sie bei 516 Millionen US-Dollar.

    Etwas tiefer fällt mit den zusätzlichen Rückstellungen auch die Kapitalquote (CET 1) aus, und zwar lag sie Ende Jahr damit neu bei 12,9 statt der ursprünglich gemeldeten 13,1 Prozent. Die Leverage Ratio, also die ungewichtete Eigenkapitalquote, wird neu mit 3,77 Prozent statt zuerst mit 3,81 Prozent ausgewiesen.

    uh/gab

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  • 15.03.2019 UBS-CEO Ermotti hat 2018 wie im Vorjahr gut 14 Mio Franken verdient

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    UBS-CEO Ermotti hat 2018 wie im Vorjahr gut 14 Mio Franken verdient

    15.03.2019 | 07:04:59

    Zürich (awp) - UBS-Konzernchef Sergio Ermotti hat im vergangenen Jahr wie schon im Vorjahr knapp über 14 Millionen Franken verdient. Konkret betrug die Gesamtentschädig 14,1 Millionen nach 14,2 Millionen Franken für 2017.

    Die Entschädigung setzt sich aus einem konstant gebliebenen Grundgehalt von 2,5 Millionen Franken und weiteren fixen Entschädigungen von 0,3 Millionen zusammen. Dazu kamen variable Vergütungen in Höhe von 11,3 Millionen (Vorjahr: 11,4 Mio), wie dem am Freitag veröffentlichten Vergütungsbericht zu entnehmen ist.

    Ermotti habe 2018 die Erwartungen übertroffen, würdigte der Verwaltungsrat den Konzernchef im Geschäftsbericht.

    Die Gesamtentschädigung der Geschäftsleitung belief sich 2018 auf 100,8 Millionen Franken. 2017 waren es 99,9 Millionen gewesen.

    An Verwaltungsratspräsident Axel Weber wurden wie im Vorjahr 6,0 Millionen Franken gezahlt. Der gesamte Verwaltungsrat verdiente 13,5 Millionen nach 13,1 Millionen im Vorjahr.

    uh/gab

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  • 14.03.2019 UBS bezahlt 48 Millionen Franken in Rechtsstreit in Hongkong

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    UBS bezahlt 48 Millionen Franken in Rechtsstreit in Hongkong

    14.03.2019 | 10:28:12

    Zürich (awp/reu) - Die UBS bezahlt im Rechtsstreit um Börsengänge in Hongkong eine Busse von 375 Millionen Hongkong-Dollar. Neben der Strafe von umgerechnet 48 Millionen Franken darf die Schweizer Grossbank dort für ein Jahr keine Börsengänge in federführender Rolle begleiten.

    Diese Massnahmen verhängte die zuständige Regulierungsbehörde SFC gegen die Bank und ihre lokale Tochter, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. In dem Fall ging es um die Rolle der UBS bei mehreren Börsengängen.

    Eine der Firmen wurde nur 14 Monate nach dem Listing liquidiert. Daraufhin hatte die SFC die Banken unter die Lupe genommen, die eine Börsennotierung als sogenannter Sponsor begleitet hatten. In dieser federführenden Rolle erhält eine Bank normalerweise höhere Gebühren als andere beteiligte Institute, bürgt jedoch auch für die Korrektheit der Informationen zu einem Unternehmen.

    Die UBS erklärte, sie nehme den Entscheid zur Kenntnis und sei froh, den Streit nun beigelegt zu haben.

    rw/

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  • 13.03.2019 NZZ: Ex-UBS-Manager Weil muss erneut vor Gericht

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    NZZ: Ex-UBS-Manager Weil muss erneut vor Gericht

    13.03.2019 | 07:35:01

    Zürich (awp) - Nach der UBS hat nun offenbar auch die französische Staatsanwaltschaft Berufung gegen das Urteil im Fall der illegalen Kundenwerbung und Geldwäscherei eingelegt. Das berichtet die NZZ unter Berufung auf eine Sprecherin der Abteilung für Finanzdelikte am Mittwoch.

    Ziel sei vor allem, den einzigen Freispruch in dem Prozess - gegen den ehemaligen Chef der UBS-Vermögensverwaltung Raoul Weil - anzufechten, heisst es. Weil müsse somit beim Prozess in der nächsten Instanz auch wieder vor Gericht erscheinen. Die UBS war im Februar von einem französischen Gericht zu einer Busse von 3,7 Milliarden Euro verurteilt worden.

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  • 11.03.2019 Finma in Kontakt mit UBS wegen Kreditvergabe nach Papua Neuguinea

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    Finma in Kontakt mit UBS wegen Kreditvergabe nach Papua Neuguinea

    11.03.2019 | 16:31:34

    Bern (awp/sda) - Die Finanzmarktaufsicht (Finma) steht mit der Schweizer Grossbank UBS in Kontakt wegen einer milliardenschweren Kreditvergabe an den Premierminister von Papua-Neuguinea. Die Finma klärt ab, ob die Bank schweizerische aufsichtsrechtliche Bestimmungen eingehalten hat.

    Die Abklärungen und Interaktionen zwischen der Finma und der Bank seien in Gang, sagte Finanzminister Ueli Maurer am Montag im Nationalrat auf eine Frage von Carlo Sommaruga (GE/SP). Dieser wollte wissen, ob diese Finanztransaktion rechtmässig gewesen sei.

    Laut Sommaruga vergab die UBS im Jahr 2014 einen Kredit von 1,2 Milliarden Australischen Dollar (damals rund 950 Millionen Franken) an Peter O'Neill, den Premierminister von Papua-Neuguinea. Der Kredit sei jedoch nie vom Parlament bewilligt worden, wie es die Verfassung von Papua-Neuguinea vorsehe. Der UBS-Kreditvertrag erfordert gemäss Sommaruga zudem weitere Bewilligungen aus Papua-Neuguinea. Solche habe niemand vorgelegt.

    Die UBS wollte den Vorwurf gegenüber der Finanznachrichtenagentur AWP im Februar nicht kommentieren, da es sich um eine einzelne Kundentransaktion handle. Sie halte sich jedoch an strenge Standards der Sorgfaltspflicht und bei der Abwicklung der Bankgeschäfte, liess die Bank verlauten.

    Papua-Neuguineas Premierminister ist seit Jahren Korruptionsvorwürfen ausgesetzt - ihm wird vorgeworfen, umgerechnet Millionen von Franken an Staatsgeldern illegal an eine Anwaltskanzlei ausgezahlt zu haben. 2014 hatte die Justiz in Papua-Neuguinea einen Haftbefehl gegen ihn wegen Korruption erlassen. O'Neill bestreitet die Vorwürfe und bezeichnet sie als Putschversuch seiner Gegner.

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  • 11.03.2019 UBS einigt sich in Honkong wegen Fehlverhalten bei Börsengängen

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    UBS einigt sich in Honkong wegen Fehlverhalten bei Börsengängen

    11.03.2019 | 09:24:07

    Zürich (awp) - Die Grossbank UBS kommt in Hongkong offenbar um eine Suspendierung bei Börsengängen herum. Das Institut habe mit den dortigen Aufsichtsbehörden einen Vergleich abgeschlossen, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters am Montag. Die UBS wollte auf Anfrage von AWP die Nachricht allerdings nicht kommentieren.

    Der UBS und der britischen Standard Chartered war von der Aufsichtsbehörde Fehlverhalten bei Börsengängen von Firmen in Hongkong vorgeworfen und eine 18 Monate dauernde Suspendierung von Börsengängen angedroht worden. Die beiden Institute waren 2009 Leadbanken beim Börsengang der Firma Chinese Forestry, die nach dem IPO aber unterging.

    Am (heutigen) Montag hätte die UBS gemäss dem Agentur-Bericht für ein Berufungsverfahren in Honkong erscheinen müssen. In einem separaten Verfahren sei nun aber ein Vergleich ausgehandelt worden, hiess es weiter. Details dazu sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gemacht werden.

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG