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  • 06:53:28 UBS verdient im vierten Quartal 696 Mio US-Dollar - Dividende wird erhöht

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    UBS verdient im vierten Quartal 696 Mio US-Dollar - Dividende wird erhöht

    22.01.2019 | 06:53:28

    Zürich (awp) - Die UBS hat im vierten Quartal 2018 die Erwartungen der Börsenexperten verfehlt. Als Gründe nennt die Grossbank nicht zuletzt das herausfordernde Umfeld. Im Gesamtjahr hat das Institut aber deutlich mehr verdient als im Vorjahr, das wegen eines grösseren Abschreibers in den USA schwach ausgefallen war. Am verbesserten Ergebnis sollen auch die Aktionäre in Form einer höheren Dividende teilhaben. Für die nächsten Quartale gibt sich die grösste Schweizer Bank angesichts der Unsicherheiten vorsichtig.

    Die UBS, welche ihre Geschäftszahlen neuerdings in US-Dollar rapportiert, erzielte laut Mitteilung vom Dienstag in der Periode von Oktober bis Dezember 2018 einen Reingewinn von 696 Millionen US-Dollar. Wegen der von US-Präsident Donald Trump beschlossenen Steuerreform hatte sie im Vorjahr einen hohen Abschreiber verbuchen müssen und war damit deutlich in die roten Zahlen (-2,42 Mrd) gerutscht.

    Auf rapportierter Basis verdiente die UBS vor Steuern 862 Millionen US-Dollar und schliesst damit nur knapp besser ab als in der Vorjahresperiode (845 Millionen). Die Erwartungen des Marktes wurden damit nicht erfüllt: Der AWP-Konsens für den Reingewinn lag bei 751 Millionen, derjenige für den Vorsteuergewinn bei 960 Millionen Dollar.

    Für das Gesamtjahr 2018 weist die Bank einen Gewinn von 4,9 Milliarden US-Dollar aus, im Jahr davor waren es wegen des US-Abschreibers lediglich 0,97 Milliarden gewesen. Entsprechend sollen auch die Aktionäre mehr erhalten. Und zwar 0,70 Franken pro Aktie, was einer Steigerung um 5 Rappen entspricht. Zusätzlich plant die Grossbank im Rahmen ihres laufenden Rückkaufprogramms im laufenden Jahr Titel im Volumen von 1 Milliarde US-Dollar zu erwerben. 2018 wurden Rückkäufe in Höhe von 750 Millionen Franken getätigt.

    Von besonderer Bedeutung sind für den grössten Vermögensverwalter der Welt die Neugelder von Kunden. Nach einen Zufluss von 13,5 Milliarden Franken im dritten Quartal musste die Bank im Schlussquartal eine Abfluss im Umfang von 7,9 Milliarden US-Dollar hinnehmen. Im Gesamtjahr wurden der Bank von ihren Kunden netto insgesamt 24,7 Milliarden neu anvertraut.

    Die verwalteten Vermögen beliefen sich damit per Ende Jahr auf 3'101 Milliarden und lagen damit deutlich unter den 3'330 Milliarden per Ende September. Die bereinigte Nettomarge beziffert die UBS für das Berichtsquartal auf 13 Basispunkte nach 17 Basispunkten im Vorquartal bzw. 18 im Vorjahresquartal..

    Abgenommen hat zum Quartalsende die harte Kernkapitalquote (CET1, vollständig umgesetzt). Sie ging auf 13,1 Prozent von 13,5 Prozent per Ende September zurück. Die Leverage Ratio, also die nicht risikogewichtete Verschuldungsquote, nahm leicht auf 3,81 Prozent von 3,80 Prozent zu.

    Für das laufenden erste Quartal gibt sich das Management zurückhaltend. Die gedrückte Stimmung dürfte die Kundenaktivität weiter belasten.

    gab/rw

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  • 21.01.2019 WEF 2019: Geopolitische Risiken halten laut UBS 2019 an

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    WEF 2019: Geopolitische Risiken halten laut UBS 2019 an

    21.01.2019 | 18:22:51

    Davos (awp/sda) - Die geopolitischen Risiken dürften laut der Grossbank UBS im neuen Jahr weiter anhalten. Dabei haben zwei Personen allein immensen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Wirtschaft.

    UBS-Investmentchef Mark Haefele sprach am Montag zum einen US-Präsident Donald Trump an, der sich mit Chinas Präsident Xi Jinping einen Handelsstreit liefert. Der zweite mächtige Mann sei US-Notenbank-Chef Jerome Powell im Zuge der Erhöhung der Leitzinsen, sagte er an einem Mediengespräch am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos.

    Im vergangenen Jahr hätten die geopolitischen Risiken zugenommen. Das werde sich 2019 fortsetzen. In diesem Klima höherer Volatilität, rechne die UBS weiterhin mit Wachstum, aber mit geringerem.

    Den Kunden rate die Bank, sich bei Investments stärker regional zu diversifizieren. Denn wolle man darauf wetten, dass entweder die USA oder China den Handelsstreit gewännen, stellte Haefele die rhetorische Frage.

    No-Deal-Brexit eher unwahrscheinlich

    Die Aussagen stehen auch im Einklang mit der Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF), der am Montag die Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft gesenkt hat.

    Eine Rezession erwarte die UBS jedoch nicht, lediglich eine Abschwächung, sagte zudem UBS-Präsident Axel Weber. Das neue Jahr berge einige Herausforderungen, man sollte aber nicht zu pessimistisch sein. Er selbst blicke auf das Jahr mittlerweile weniger negativ als noch Ende des vergangenen Jahres.

    So habe sich der Handelskonflikt zwischen den USA und China wieder etwas entspannt, und ein unkontrollierter Austritt Grossbritanniens aus der EU sei auch eher unwahrscheinlich.

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  • 21.01.2019 UBS mit neuem Rezept für nachhaltige Investments

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    UBS mit neuem Rezept für nachhaltige Investments

    21.01.2019 | 17:06:58

    DAVOS (awp international) - Die Grossbank UBS will nachhaltige Geldanlagen mit einem neuen Ansatz bei Investoren beliebter machen. Die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (UN) drohten angesichts mangelnder privater Investitionen in soziale und umweltfreundliche Felder zu scheitern, warnte der Vermögensverwalter am Montag vor Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos. Die Weltgemeinschaft könne die Ziele nur erreichen, wenn Lösungen angeboten werden, "die Bewusstsein schaffen und persönliche Vorlieben für nachhaltiges Investieren in die richtigen Bahnen lenken", sagte UBS-Verwaltungsratschef Axel Weber laut Mitteilung.

    Investoren sind nach Angaben der Bank zwar bereit, mehr Geld in umweltfreundliche und soziale Anlagen zu stecken. Allerdings sei das nur möglich, wenn Anleger stark personalisierte Entscheidungen treffen könnten, die sich in der von ihnen gewünschten Weise auswirken. Im ersten Quartal will die UBS mit einem Pilotprojekt starten, das über 20 000 Aktien und Anleihen anhand von sieben einzelnen Faktoren bewertet. Darunter fallen Kriterien wie Auswirkungen auf den Klimawandel und Wasserverbrauch.

    Verschiedene Bewertungsmethoden sorgten für Unsicherheit bei Investoren, hiess es. Zudem müssten die Anforderungen an das Berichtswesen stärker standardisiert und vereinfacht werden.

    Die UN hatten für das Jahr 2030 Entwicklungsziele formuliert, unter anderem die Reduzierung von Armut, Hunger und Ungleichheit sowie die Förderung von Bildung und Umwelt. Die UBS schätzt den zusätzlichen Bedarf privater Investitionen zum Erreichen der Ziele auf bis zu 7 Billionen US-Dollar. Nachhaltige Aspekte bei der Geldanlage werden bei Privatkunden wichtiger. Fondsmanager werfen in speziellen Fonds etwa Aktien oder Anleihen von energieintensiven, waffen-, tabak- oder alkoholproduzierenden Unternehmen aus dem Programm./men/DP/jha

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  • 21.01.2019 UBS-Datenklau: Verurteilung zu Freiheitsstrafe von 40 Monaten

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    UBS-Datenklau: Verurteilung zu Freiheitsstrafe von 40 Monaten

    21.01.2019 | 16:41:11

    (Ausführliche Fassung)

    Bellinzona (awp/sda) - Das Bundesstrafgericht hat einen Ex-UBS-Mitarbeiter zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und vier Monaten sowie einer bedingten Geldstrafe verurteilt. Die Bundesanwaltschaft hatte vier Jahre und eine Geldstrafe gefordert, der Verteidiger plädierte auf Freispruch.

    Das Gericht hat den 45-Jährigen des qualifizierten wirtschaftlichen Nachrichtendienstes, der Geldwäscherei und der Widerhandlung gegen das Waffengesetz für schuldig befunden. Freigesprochen wurde der Mann vom Vorwurf der Verletzung des Bankgeheimnisses. Eingestellt wurde das Verfahren wegen Verletzung des Geschäftsgeheimnisses.

    Die bedingte Geldstrafe beträgt 270 Tagessätze zu 50 Franken. Die Probezeit dafür wurde auf zwei Jahre festgelegt. Zudem hat das Bundesstrafgericht eine Ersatzforderung von rund 1,4 Millionen Franken für den erlangten Gewinn festgesetzt. Der Verurteilte muss ausserdem die Verfahrenskosten von rund 110'000 Franken tragen.

    Der Staatsanwalt des Bundes zeigte sich nach der Urteilsverkündung am Montag sehr zufrieden mit dem Entscheid des Bundesstrafgerichts. Man habe versucht aufzuzeigen, dass wirtschaftlicher Nachrichtendienst vorliege, was gelungen sei.

    Der Staatsanwalt wies nochmals darauf hin, dass es sich um einen reinen Indizienprozess gehandelt habe. Einzelne Bestandteile für sich allein hätten nicht für eine Verurteilung gereicht, die Summe der Indizien hingegen schon, führte der Staatsanwalt aus.

    Der Verteidiger wollte sich noch nicht zur Verurteilung äussern. Sein Mandant weilt in Deutschland. Es ist nicht anzunehmen, dass er an die Schweiz ausgeliefert wird. Damit entzieht sich einmal mehr ein in der Schweiz verurteilter Datendieb seiner Strafe.

    Weg nach Deutschland unbekannt

    Die vorsitzende Richterin führte am Montag bei der Urteilsverkündung aus, wie sich die einzelnen Indizien zu einem Gesamtbild zusammenfügten.

    Freigesprochen vom Vorwurf der Verletzung des Bankgeheimnisses wurde der 45-Jährige, weil der Verrat dieses Geheimnisses im Ausland stattgefunden habe. Es gebe keine klaren Hinweise darauf, dass die Kundendaten in der Schweiz an deutsche Behördenmitglieder übergeben worden seien, sagte die Richterin.

    Tatsächlich ist der Bundesstaatsanwaltschaft nicht bekannt, auf welchem Weg die Daten an die deutschen Behörden gelangten, erklärte der Staatsanwalt des Bundes gegenüber den Medien.

    Das Verfahren wegen Verletzung des Geschäftsgeheimnisses sei deshalb aus Opportunitätsgründen eingestellt worden, führte die vorsitzende Richterin in der Begründung des Urteils weiter aus.

    Die Verurteilung wegen Widerhandlung gegen das Waffengesetz erfolgte, weil bei der Hausdurchsuchung beim Verurteilten verbotene Munition im Nachttisch gefunden wurde.

    Meldungen von Kunden

    Der verurteilte Schweizer sammelte bei seiner ehemaligen Arbeitgeberin, die Grossbank UBS, Kundendaten. Mindestens 230 Daten verkaufte er im Sommer 2012 an das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen. Die Deliktsumme beträgt über eine Million Euro.

    Aufgrund der Daten führten die deutschen Steuerbehörden Ermittlungen und Hausdurchsuchungen durch. Weil sich immer mehr UBS-Kunden bei ihrer Bank meldeten wurde klar, dass Kundendaten entwendet worden waren. Die UBS führte eine interne Untersuchung durch und erstattete Strafanzeige.

    Mitte Februar 2013 wurde beim Verurteilten eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Dabei versuchte er eine SIM-Karte zu zerstören, auf der sich Informationen zu einem Hauskauf in Spanien befanden. Während der laufenden Ermittlungen verkaufte der Mann das Haus wieder - mit Verlust.

    Das Geld für den Verkauf der Kundendaten und den Hauskauf lief über zwei deutsche Bankkonten. Als die Schweizer Strafermittler auf dem Weg der Rechtshilfe Informationen zu einem dieser Konten erbaten, erhielten sie zunächst keine Antwort aus Deutschland.

    Erst nach wiederholtem Nachhaken kam die Antwort, dass dem Gesuch nicht nachgekommen werde, weil wesentliche Interessen der Bundesrepublik Deutschland gefährdet werden könnten.

    Der Prozess und die Urteilsverkündung fanden in Abwesenheit des Angeklagten statt. Dieser ist der Verhandlung unentschuldigt fern geblieben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

    (Urteil SK.2016.34 vom 21.01.2019)

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  • 21.01.2019 UBS-Datenklau: Verurteilung zu mehrjähriger Freiheitsstrafe

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    UBS-Datenklau: Verurteilung zu mehrjähriger Freiheitsstrafe

    21.01.2019 | 14:49:49

    Bellinzona (awp/sda) - Das Bundesstrafgericht hat einen früheren UBS-Mitarbeiter zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und vier Monaten sowie einer bedingten Geldstrafe verurteilt. Die Bundesanwaltschaft hatte vier Jahre und eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen gefordert.

    Das Gericht hat den 45-Jährigen des qualifizierten Nachrichtendienstes, der Geldwäscherei und der Widerhandlung gegen das Waffengesetz für schuldig befunden. Freigesprochen wurde der Mann vom Vorwurf der Verletzung des Bankgeheimnisses.

    Der 45-jährige Angeklagte hat die Kundendaten an das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen verkauft. Die Deliktsumme beträgt rund 1,45 Millionen Euro. Es handelt sich um mindestens 233 Kundendaten, wie aus der Anklageschrift der Bundesanwaltschaft hervor geht.

    Der Prozess und die Urteilsverkündung fanden in Abwesenheit des Angeklagten statt. Dieser ist der Verhandlung unentschuldigt fern geblieben.

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  • 21.01.2019 Ausblick UBS: Q4-Ergebnis von 960 Millionen US-Dollar erwartet

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    Ausblick UBS: Q4-Ergebnis von 960 Millionen US-Dollar erwartet

    21.01.2019 | 13:39:26

    Zürich (awp) - Die UBS publiziert am Dienstag, 22. Januar das Geschäftsergebnis zum vierten Quartal 2018. Zum AWP-Konsens haben insgesamt sechs Analysten beigetragen.

    Q4 2018E
    (in Mio USD*)                    AWP-Konsens          Q4 2017
    Geschäftsertrag                     7'040              7'025    
    Konzernergebnis (rep.)                751             -2'417    
    Gewinn vor Steuern (rep.)             960                845   
    Gewinn vor St. adj.**               1'329              1'261    
    2018E                                                   2017
    (in Fr.)                                             
    Dividende je Aktie                   0,70               0,65    
    * Die UBS rapportiert erstmals in US-Dollar
    ** all one offs; auch Litigation
    

    FOKUS: Die UBS hat erst vor wenigen Monaten wieder einmal einen Investorentag abgehalten und dabei über ihre (längerfristigen) Absichten informiert. Die Strategie mit Fokus auf die weltweite Vermögensverwaltung (Global Wealth Management) wurde dabei grundsätzlich bestätigt, und auch die finanziellen Ziele wurden eher präzisiert als vollkommen neu formuliert. Nachdem die Bank über längere Zeit vor allem die (Eigen)kapitalstärke in den Vordergrund gelegt hatte, will die grösste Schweizer Bank den Fokus nun vermehrt auf Wachstum legen und dabei auch die Kapital- und Kosteneffizienz im Auge behalten, wie sie Ende Oktober verlauten liess.

    Grundsätzlich dürfte dies nach dem Geschmack von Investoren sein. Seit einiger Zeit bzw. seit die Altlasten aus der Finanzkrise zu einem grossen Teil bereinigt sind, wollen diese nämlich vor allem sehen, wie die UBS in ihrer Kernsparte Vermögensverwaltung wachsen kann und dabei auch profitabler wird. Dass der Aktienkurs trotz besserer Zahlen und höherer Dividenden nie richtig abgehoben hat, wird von Marktbeobachter denn auch vor allem auf die bisherige Performance in der Kernsparte zurückgeführt, die in den letzten Quartalen nicht immer nach dem Gusto der Investoren ausgefallen ist.

    Konkret lautet die neue Wachstumsvorgabe des Managements um CEO Sergio Ermotti, dass die Erträge mindestens so schnell wachsen sollen wie das reale BIP-Wachstum. Man sei stark positioniert, um von positiven langfristigen Wachstumstrends zu profitieren, hiess es dazu. Etwa in der Region Asien Pazifik liegt gemäss der UBS viel Potential.

    Das Wachstum soll allerdings nicht zulasten der Effizienz gehen. Das bei Banken starkbeachtete Verhältnis aus Kosten und Erträgen (Cost-/Income-Ratio) soll mittelfristig in den Bereich von 72 Prozent fallen, dieses Jahr wird allerdings noch ein Wert von 77 Prozent prognostiziert. Zurück gehen sollen die Kosten nicht zuletzt im sogenannten Corporate Center, und zwar um 800 Millionen Franken in den kommenden drei Jahren.

    Den Wachstumsabsichten macht derzeit allerdings die Marktentwicklung einen Strich durch die Rechnung. Die Kundenaktivität und der Risikoappetit der Investoren dürfte unter den Aktienmarktturbulenzen vor allem im Dezember deutlich gelitten haben. Analysten gehen denn auch von einem eher schwierigen Quartal für die UBS - bzw. für die Grossbanken im allgemeinen - aus.

    Die Turbulenzen dürften sich laut Marktbeobachtern negativ auf die Kundenvermögen und auch auf die Bruttomarge ausgewirkt haben. Die Analysten der ZKB etwa erwarten nicht, dass die Nettoneugeldentwicklung die negative Performance der Depotwerte kompensieren konnte, wie es in einer Vorschau auf die Zahlen heisst. Insgesamt dürfte das Ergebnis in der Vermögensverwaltung daher "eher zur Schwäche neigen". Moderat positiv könnte sich die erhöhte Volatilität hingegen auf gewisse Bereiche der Investmentbank ausgewirkt haben.

    Im Fokus wird auch - wie üblich - die Ausschüttungspolitik der Bank stehen. Sie ist ein weiterer Pfeiler bei den Bemühungen, die Aktien deutlich attraktiver zu machen. Die UBS will bekanntlich die ordentliche Dividende jährlich im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich steigern. Überschüssiges Kapital soll in Form von Aktienrückkäufen ausgeschüttet werden. Ein Update dazu wird zusammen mit den Zahlen erwartet (Details siehe Rubrik PRO MEMORIA).

    Gewisse Sondereffekte werden auch wieder in den Zahlen zum vierten Quartal enthalten sein: So etwa ein Gewinn von 400 Millionen Franken aus dem Verkauf des SIX-Zahlungsgeschäftes und ein Verlust von 300 Millionen Franken (im Corporate Center) aus der Erhöhung des Anteils am China-JV (siehe PRO MEMORIA). Ob weitere Rückstellungen für Altlasten (Litigation) dazu kommen, ist nicht bekannt. Analysten erwarten hier im Durchschnitt einen Betrag von 262 Millionen US-Dollar. Und nicht zuletzt wird die UBS ihr Reporting mit diesem Quartal von Franken auf US-Dollar umstellen.

    PRO MEMORIA:

    BERICHTSWÄHRUNG: Die UBS hat ihre Berichtswährung auf US-Dollar umgestellt und wird anlässlich des vierten Quartals 2018 nun erstmals Zahlen in der US-Währung präsentieren. Die Umstellung wurde mit der starken Ausrichtung des Geschäfts auf den Dollar begründete. So generiere die Bank 60 Prozent der Erträge in der US-Valuta, sagte CEO Sergio Ermotti bei früherer Gelegenheit. Die Umstellung werde keine wesentlichen Änderungen auf die Erfolgsrechnung der Vorperiode oder dem Eigenkapital haben, hiess es ausserdem. Der zukünftige Nettozinsertrag dürfte gemäss UBS-Angaben von Ende Oktober ab 2019 jährlich um rund 0,3 Milliarden US-Dollar steigen.

    AKTIENRÜCKKAUF: Derzeit läuft ein dreijähriges Programm über 2 Milliarden Franken, wovon maximal 550 Millionen für 2018 vorgesehen waren. Im Oktober waren allerdings bereits 650 Millionen zurückgekauft, daher wird am Markt über eine Aufstockung spekuliert. Angesprochen auf das Thema versprach der Finanzchef im Oktober ein Update mit den Zahlen zum vierten Quartal 2018.

    KAPITALQUOTE: Die Bank will bekanntlich eine der bestkapitalisierten Banken weltweit sein. Kapitalstärke sei ein "zentraler Pfeiler der Strategie", heisst es jeweils. Per Ende September lag die Kernkapitalquote (CET1, vollständig umgesetzt) bei 13,5 Prozent und die entsprechende Leverage Ratio (Verschuldungsquote) bei 3,80 Prozent. Die aktuellen Werte entsprechen in etwa den eigenen Zielgrössen für die nächsten Jahre. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) sieht allerdings weiteren Handlungsbedarf. Gemäss dem letzten Finanzstabilitätsbericht (erschienen im Juni 2018) fordert sie einerseits von der UBS (und der CS) eine weitere Verbesserung bei der Verschuldungsquote (Leverage Ratio) und andererseits weitere Fortschritte bei den Plänen zur Abwicklung der Bank in einem Krisenfall.

    CHINA: Die UBS betont bekanntlich immer wieder die Wichtigkeit des Geschäftes im Reich der Mitte. Diesbezüglich konnte sie Ende November einen schönen Erfolg ausweisen. Sie kriegte von den chinesischen Behörden nämlich die Erlaubnis, die Beteiligung am chinesischen Gemeinschaftsunternehmen UBS Securities auf 51 Prozent aufstocken. Bislang hielt die grösste Schweizer Bank lediglich rund ein Viertel an dem Unternehmen. Die UBS ist damit das erste ausländische Finanzinstitut, das eine Mehrheit an einem chinesischen Börsenhandels-Unternehmen (Brokerage) hält. "Wachstum in China ist ein Schlüsselelement unsere Strategie", sagte CEO Ermotti in diesem Zusammenhang. Die weitere Öffnung des Finanzsektors in China biete grosse Chancen für das Wealth Management, die Investment Bank und das Asset Management der UBS. Die UBS ist bereits seit 1989 in China präsent.

    ALTLASTEN: Die UBS hat noch immer eine längere Liste von nicht abgeschlossenen Rechtsfällen, die zum Teil viele Jahre zurückreichen. Im Oktober/November stand die UBS bekanntlich vor Gericht in Frankreich und musste sich gegen Vorwürfe der Geldwäscherei und der Beihilfe zur Steuerhinterziehung verteidigen. Das entsprechende Urteil wird am 20. Februar erwartet. Im Juli 2014 hatte die UBS in diesem Zusammenhang eine Kaution von 1,1 Milliarden Franken hinterlegen müssen.

    Per Ende September 2018 beliefen sich die Rückstellungen für Rechtsfälle etc. noch immer auf 2,31 Milliarden Franken. Ein weiterer wichtiger Schritt zur Beseitigung der Liste wäre eine Einigung mit dem US-Justizministerium (DoJ) im Fall der sogenannten Ramsch-Hypotheken (RMBS-Papiere) aus der Zeit der Finanzkrise.

    DTA/STEUERRÜCKSTELLUNGEN: Die Bank wird ihre latenten Steueransprüche (DTA) in den USA und in der Schweiz, die noch aus der Zeit der grossen Verluste während der Finanzkrise stammen, gemäss früheren Angaben (voraussichtlich) im vierten Quartal 2018 neu bewerten und dann deren Erfassung in der Erfolgsrechnung neu formieren. Die zu erwartenden Nettoauswirkungen auf Konzernergebnis nach Steuern, Eigenkapital nach IFRS und hartem Kernkapital (CET1) seien aber begrenzt, hiess es.

    AKTIENKURS: Die UBS-Aktie notiert mit aktuell 13,46 Franken (Freitag 12 Uhr) um rund 10 Prozent höher als Ende 2018 (CS +13%, SMI +6,7%). Letzten Jahr gehörten die Grossbanken-Aktien hingegen bekanntlich zu den schwächeren Werten: Die UBS-Aktie hatte 32 Prozent, die CS-Aktie gar 38 Prozent eingebüsst (SMI -10%).

    jl/yl/uh

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  • 18.01.2019 Finanzplatz Zürich: Versicherungen lassen Banken hinter sich

    Finanzplatz Zürich: Versicherungen lassen Banken hinter sich

    18.01.2019 | 11:56:45

    (Meldung ausgebaut)

    Zürich (awp/sda) - Die Bankenkrise hat auf dem Finanzplatz Zürich viel verändert: Während die Banken in der Krise insgesamt 2300 Stellen abbauten, schufen die Versicherungen 4300 neue Arbeitsplätze. Nun haben die Versicherungen die Banken auch bei der Wertschöpfung hinter sich gelassen. Für die Zürcher Stadtpräsidentin eine gute Entwicklung, denn das verringere die Abhängigkeit.

    Noch im Jahr 2008 lagen die Banken in der Region Zürich klar vorne. Damals waren sie für 57 Prozent der Wertschöpfung des Finanzsektors verantwortlich. Zum Finanzsektor werden Banken, Versicherungen und andere Finanzdienstleister wie etwa Fintech-Startups gezählt.

    Die Bankenkrise sorgte für ein neues Kräfteverhältnis: 2300 Stellen wurden bei den Banken innerhalb von acht Jahren gestrichen oder ausgelagert. Vor allem UBS und CS bauten Arbeitsplätze ab. Gleichzeitig mussten die Banken auf Geheiss der Politik Risiken abbauen und sich einem generellen Wandel unterziehen.

    Im Jahr 2016 brachten es die Banken dann noch auf 44 Prozent der Wertschöpfung in diesem Sektor, der insgesamt noch 25,7 Milliarden Franken erwirtschaftete. Die Versicherungen brachten es hingegen auf 47 Prozent - sie schafften es also, die Banken zu überholen.

    Kein leicht verdientes Geld mehr

    "Die Zeiten, in denen die Bank der Ort des leicht verdienten Geldes war, sind vorbei", sagte denn auch Christian Bretscher, Geschäftsführer des Zürcher Bankenverbandes, am Freitag vor den Medien. Anlass war eine neue Studie im Auftrag von Stadt und Kanton Zürich zum Zustand des Finanzplatzes.

    Diese zeigt deutlich, dass die Bedeutung der Banken für Stadt und Region Zürich zwar nach wie vor sehr gross ist - aber zurückgeht. Was die Banken nicht freut, ist aus Sicht der Stadtregierung positiv. "Starke Abhängigkeit bringt auch grosse Risiken mit sich", sagte die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP). Für die Robustheit des Standortes sei diese Entwicklung ein Gewinn.

    Rückblickend hält sie den Banken zugute, dass diese ihre Hausaufgaben gemacht hätten. Es habe grosse Momente der Instabilität gegeben. "Bei den Verantwortlichen der Banken musste auch im Kopf etwas passieren. Nun bin ich froh, dass der Wandel gelungen ist."

    Digitalisierung nicht verschlafen

    Die Zukunft der Banken am Finanzplatz Zürich hängt gemäss der Studie vor allem von einem Faktor ab: ob sie mit dem Innovationstempo ihrer Konkurrenten in Sachen Digitalisierung mithalten können.

    Gemäss Bankenverbands-Geschäftsführer Bretscher gibt es für die Finanzdienstleister hier viel Potential. Als Beispiel nannte er die Verknüpfung von Bank- und Versicherungsleistungen, aber auch Anwendungen im Lifestyle-Sektor.

    Weiter ins Detail wollte Bretscher nicht gehen. Dass solche Pläne nicht öffentlich seien, liege in der Natur der Sache. Der Schritt in die Fintech werde von den Banken aber nicht verschlafen, obwohl ihnen das häufig vorgeworfen werde.

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  • 18.01.2019 Sika führen Erholung der Zykliker an - Banken ebenfalls gesucht

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    Sika führen Erholung der Zykliker an - Banken ebenfalls gesucht

    18.01.2019 | 10:24:02

    Zürich (awp) - Die Papiere des Bauzulieferers Sika haben ihre Kursdelle endgültig abgeschüttelt, die sie vor zehn Tagen erlitten hatten. Als Hauptgrund galten seinerzeit die mit den Umsatzzahlen 2018 gegebenen Indikationen zur Profitabilität im zurückliegenden Geschäftsjahr.

    Am Freitag ziehen die Sika-Valoren um deutliche 2,2 Prozent auf 133,40 Franken an, nachdem sie sich bereits am Vortag um 2,5 Prozent verteuert hatten. Am 8. Januar waren sie noch unter 120 Franken gefallen - nun stehen sie auf Jahreshoch. Das Vorjahreshoch liegt bei allerdings bei 149 Franken.

    Befeuert wurde die Erholung von verschiedenen positiven Analystenkommentaren. Zuletzt hat etwa Baader Helvea das Kursziel für Sika auf 165 von 163 Franken erhöht und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Tenor der Experten zu der vor zehn Tagen kommunizierten Grossakquisition in Frankreich ist ebenfalls positiv. Sie erhöhe Aufwärtspotenzial der Sika-Aktie, merkte etwa Credit Suisse an.

    Überhaupt hat die Bewegung, die angeblich in den Handelsstreit der USA mit China gekommen ist, die Risikobereitschaft der Anleger zu Wochenschluss deutlich erhöht. Davon profitierten vor allem Aktien und Branchen, die aus Investorensicht mit überdurchschnittlichen Risiken behaftet sind.

    So ziehen die Papiere der Credit Suisse, Julius Bär und UBS alle um 1,8 Prozent an.

    Neben Sika verbuchten auch andere konjunkturabhängige Aktien wie Richemont und Clariant (je +1,7%), Swatch (+1,6%), Logitech und LafargeHolcim (je +1,4%) überdurchschnittliche Kursgewinne. Im breiten Markt zählen mit Schlatter (+4,4%), Huber+Suhner (+3,8%) sowie Schmolz+Bickenbach (+3%) weitere "Zykliker" zu den Gewinnern.

    ra/

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  • 17.01.2019 Societe-Generale-Kapitalmarktgeschäft bricht ein - Bank-Aktien fallen

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    Societe-Generale-Kapitalmarktgeschäft bricht ein - Bank-Aktien fallen

    17.01.2019 | 10:05:56

    (Ausführliche Fassung)

    PARIS (awp international) - Schlechtes Omen für die Berichtssaison europäischer Grossbanken: Das Kapitalmarktgeschäft der Société Générale (SocGen) lief so schlecht, dass die französische Grossbank ihre Investoren überraschend darüber informieren musste. Zudem stimmte SocGen-Chef Frédéric Oudéa die Anleger auf eine lediglich stabile Dividende für das vergangene Jahr ein. Die Aktie verlor in den ersten Handelsminuten rund fünf Prozent und zog den ganzen Sektor nach unten.

    Die Erträge im Kapitalmarktgeschäft seien zwischen Oktober und Ende Dezember um rund 20 Prozent gefallen, teilte die SocGen am Donnerstag in Paris mit. Über das Jahr gesehen ergebe dies einen Rückgang um zirka 10 Prozent. Zudem seien die Risiken gestiegen. Und auch wenn es in den anderen Bereichen besser gelaufen sei, will der Vorstand die Dividende für 2018 nicht erhöhen. Sie solle bei 2,20 Euro je Aktie bleiben.

    Zudem bietet die Bank den Anlegern an, die Gewinnbeteiligung über neue Anteile anstatt in bar zu bekommen. Das würde die Kapitalbasis der Bank schonen. Die nur stabile Dividende kommt für Experten überraschend. Die von Bloomberg befragten Analysten hatten bisher eine Erhöhung um zirka 10 Cent je Aktie auf dem Zettel.

    Die Bank machte keine Angabe über die Gewinnentwicklung im vergangenen Jahr. Sie teilte aber schon mal mit, dass der Verkauf des Geschäfts in Serbien und eines Anteils an der Banque Postale Financement das Ergebnis mit 240 Millionen Euro belastet hat. Die Bank will am 7. Februar die Zahlen für das vergangene Jahr vorlegen. Die Berichtssaison europäischer Banken nimmt in der kommenden Woche mit den UBS -Zahlen an Fahrt auf.

    Die Deutsche Bank berichtet am 1. Februar und die Commerzbank am 14. Februar. Die Aktien der beiden grössten börsennotierten deutschen Banken gaben am Donnerstag nach der SocGen-Mitteilung zeitweise um jeweils knapp vier Prozent nach - allerdings hatten sie am Mittwoch infolge neu aufgekommener Fusionsgerüchte rund acht beziehungsweise sieben Prozent zugelegt./zb/elm/jha/

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  • 17.01.2019 UBS rechnet mit leichtem Anstieg der Eigenheimpreise - Rückgänge bei den Mieten

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    UBS rechnet mit leichtem Anstieg der Eigenheimpreise - Rückgänge bei den Mieten

    17.01.2019 | 09:26:48

    Zürich (awp) - Der Schweizer Eigenheimmarkt ist im vergangenen Jahr auf der Stelle getreten. Zugleich war das Wachstum der ausstehenden Haushaltshypotheken so schwach wie seit 1998 nicht mehr. Das ist das Ergebnis der neusten UBS-Studie "Real Estate Focus 2019". Im Tiefpreissegment zeichnen sich als Folge der bindenden Kreditvergabekriterien neue Übertreibungen ab. Bei den Mieten stehen Neubau- und jüngere Wohnungen stärker unter Druck als die von Altbauwohnungen.

    Im Eigenheimmarkt habe die graduelle Entwertung Ungleichgewichte reduziert, heisst es in der am Donnerstag vorgestellten Studie. Die Preise seien in der Schweiz seit 2015 nur noch leicht gestiegen, während sich das Wirtschaftswachstum sukzessive beschleunigt habe. Im vergangenen Jahr betrug es deutlich über 2 Prozent. Dies hat zusammen mit dem schwachen Anstieg der Haushaltshypotheken zu einem Rückgang des UBS Swiss Real Estate Bubble Index geführt, der die Risikoanfälligkeit des Immobilienmarkes bewertet. Im vergangenen Jahr hatte dieser zum ersten Mal seit Mitte 2012 die Risikozone verlassen.

    Trotz solider Konjunktur rechnet die UBS auch 2019 nur mit einem leichten Anstieg der Eigenheimpreise. Bei den Einfamilienhäusern wird ein Anstieg um 1 Prozent erwartet, während bei Eigentumswohnungen aufgrund teils überhöhter Preisvorstellungen und des Wettbewerbs mit Mietwohnungen leicht sinkende Preise zu erwarten seien.

    Nachfrageboom im Tiefpreissegment

    Dies kaschiere jedoch, dass derzeit neue Ungleichgewichte entstehen würden. Aufgrund der härteren Regeln bei Eigenkapital oder Einkommen würden Käufer bei der Kreditaufnahme scheitern, was einen Nachfrageboom im Tiefpreissegment ausgelöst habe, wie es weiter hiess.

    Allein in den vergangenen drei Jahren hätten die Preise für Eigentumswohnungen im einfachen Segment um mehr als 10 Prozent zugelegt, während die Preise im gehobenen Segment teils deutlich fielen. Im Tiefpreissegment seien überproportional hohe Werteinbussen wahrscheinlich, sollten sich die Rahmenbedingungen oder die Nachfrage ändern, so die Einschätzung der Bank.

    Verdrängungskampf auf dem Mietwohnungsmarkt

    Auf dem Mietwohnungsmarkt dürfte der Verdrängungskampf weiter zunehmen und Ende dieses Jahres mit schätzungsweise 80'000 leerstehenden Wohneinheiten seinen Höhepunkt erreichen. Der Rückgang bei den Angebotsmieten, die im vergangenen Jahr im Durchschnitt um 2 Prozent gesunken sind, dürften auch 2019 nochmals gleichstark nachgeben. In der leerstandgeplagten Peripherie wird ein Rückgang um bis zu 5 Prozent erwartet, während sich in den Zentren stabile Angebotsmieten abzeichnen würden.

    Bei Mehrfamilienhausinvestitionen drohen Wertverluste, schrieb die Bank weiter. Die Kaufpreise von Mehrfamilienhäusern stagnieren nach dem Anstieg der Vorjahre angesichts sinkender Mieten seit nunmehr drei Jahren. Bis 2023 sei mit einer mittleren Wertanpassung von knapp 10 Prozent zu rechnen. Die kumulierten Mieteinnahmen dürften jedoch ausreichen, um einen positiven Gesamtertrag zu erwirtschaften.

    Überdurchschnittlich anfällig seien Investitionen sowohl in Zentrumslagen als auch in der Peripherie, erstere durch das Risiko steigender Zinsen, letztere durch die Lage-Risikoprämien aufgrund steigender Leerstandsrisiken. Am attraktivsten seien Agglomerationsregionen mit etwas höheren Einkommensrenditen.

    Büromieten erholt - Rentabilität Verkaufsflächen unter Druck

    Am Büromarkt dürfte 2019 die Flächennachfrage deutlich steigen und das Überangebot reduzieren, schrieben die Studienautoren weiter. Zwischen 2015 und 2017 hätten die Marktmieten für Neubauten um fast 15 Prozent nachgegeben und sich 2018 leicht erholt. Die Belebung zeige sich am deutlichsten in den Grossstädten.

    Der Verkaufsflächenmarkt bleibe auch 2019 durch die Verlagerung zum Onlinehandel unter Druck. Flexiblere Angebote oder Vermarktungskonzepte seien mit Kosten für die Vermieter verbunden. Gesucht waren weiter Zürcher und Genfer Spitzenstandorte, wo sich die Mieten sich seit Mitte 2017 etwas erholt haben und ein Plus von rund 4 Prozent verzeichneten.

    yr/tt

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  • 16.01.2019 Korr: UBS warnt nach Brexit-Schlappe vor Wetten auf einen Ausgang

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    Korr: UBS warnt nach Brexit-Schlappe vor Wetten auf einen Ausgang

    16.01.2019 | 15:54:21

    (Korrigiert die am Morgen publizierte Meldung. Die Empfehlung ist nicht, nicht zu investieren - sondern nicht auf den einen oder anderen Ausgang zu setzen.)

    London (awp/sda/reu) - Die Grossbank UBS rät nach der Ablehnung des Brexit-Deals durch das britische Unterhaus davon ab, auf den einen oder anderen Ausgang des politischen Prozesses zu setzen.

    "Aktuell empfehlen wir, sich neutral zu britischen Anlagen und zum Pfund zu positionieren. Die Reaktion des britischen Pfunds nach der gestrigen Abstimmung deutet darauf hin, dass der Markt gegenwärtig kein erhöhtes Risiko eines negativen Ausgangs sieht, erklärte UBS-Ökonom Dean Turner in einem Statement. Er gehe zudem davon aus, dass die britischen Märkte volatil blieben.

    Premierministerin Theresa May hatte zuvor die Abstimmung über ihr Brexit-Abkommen in Parlament deutlich verloren. Wenige Wochen vor dem Austritt aus der Europäischen Union am 29. März steckt Grossbritannien damit in der schwersten politischen Krise seit einem halben Jahrhundert.

    ra/

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  • 16.01.2019 Wdh: Santander lässt Ex-UBS-Manager als designierten Konzernchef fallen

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    Wdh: Santander lässt Ex-UBS-Manager als designierten Konzernchef fallen

    16.01.2019 | 12:25:29

    (stellt klar: UBS erklärte, es handle sich um eine Angelegenheit zwischen Orcel und Santander; nicht zwischen Orcel und UBS)

    Madrid (awp/reu) - Der frühere UBS-Investmentbankchef Andrea Orcel wird nicht Chef der grössten spanischen Bank Santander. Die beiden Seiten hätten sich nicht auf eine Entschädigung für den Manager einigen können, erklärte Santander am Dienstagabend.

    Dabei ging es um Vergütungen, die die UBS Orcel in den vergangenen sieben Jahren zugesprochen hatte, er aber erst in Zukunft hätte einlösen können. Bei einem Wechsel eines Managers übernimmt üblicherweise der neue Arbeitgeber diese Ansprüche.

    Orcel war von Santander im September ernannt worden. Es sei damals nicht möglich gewesen, die Höhe der Entschädigungen zu bestimmen, so das Institut. Santander nannte keine Zahlen. Doch drei mit der Situation vertraute Personen erklärten, die aufgeschobenen Vergütungen hätten sich auf 50 Millionen Euro oder mehr belaufen. Orcel konnte für eine Stellungnahme nicht erreicht werden.

    Ursprünglich war vorgesehen, dass der Italiener das Amt Anfang 2019 antritt. Bis seine Kündigungsfrist Ende März endet, ist er technisch immer noch Mitarbeiter der UBS. Die grösste Schweizer Bank erklärte, es handle sich um eine Angelegenheit zwischen Orcel und Santander.

    Die Leitung der Investmentbank der UBS übernahm im Oktober eine Doppelspitze bestehend aus Piero Novelli und Robert Karofsky. Eine Person, die Orcel kennt, hält es für unwahrscheinlich, dass er über die Kündigungsfrist hinaus für die UBS arbeitet. Bei Santander bleibt Jose Antonio Alvarez Konzernchef.

    uh/ra

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  • 16.01.2019 Deutsche Banken sehen sich auch für Brexit ohne Austrittsabkommen gerüstet

    Deutsche Banken sehen sich auch für Brexit ohne Austrittsabkommen gerüstet

    16.01.2019 | 11:53:58

    FRANKFURT (awp international) - Die Banken am Finanzplatz Frankfurt sehen sich auch für den Fall eines chaotischen Brexits angemessen vorbereitet. Zwar ist die Hoffnung gross, dass nach der Ablehnung des Austrittsabkommens mit der EU durch das britische Parlament noch eine einvernehmliche Lösung gefunden wird. "Es zeigt sich aber auch, dass die Unternehmen gut daran getan haben, sich auf den schlimmsten Fall, den harten Brexit vorzubereiten, denn mit der Entscheidung bleibt er das wahrscheinlichste Szenario", erklärte der Geschäftsführer der Finanzplatzinitiative "Frankfurt Main Finance", Hubertus Väth, in einer Stellungnahme nach der Abstimmung vom Dienstagabend.

    Banken brauchen für Dienstleistungen wie Einlagen- und Kreditgeschäft in der Europäischen Union rechtlich selbstständige Tochtergesellschaften in einem EU-Staat. Der nach bisheriger Planung für Ende März vorgesehene Brexit zwingt Finanzinstitute, die bislang in London angesiedelt sind, zumindest teilweise zur Neuaufstellung.

    Nach jüngsten Angaben der deutschen Finanzaufsicht Bafin sind inzwischen mehr als 45 Finanzinstitute dabei, sich in Deutschland ein Standbein zu schaffen oder ihre Präsenz auszubauen. Zumeist geschieht das in Frankfurt als Deutschlands wichtigstem Finanzplatz.

    Der Verband der Auslandsbanken in Deutschland sieht seine betroffenen Mitgliedsinstitute bereits gut aufgestellt. "Wir fragen uns aber, ob wir nicht noch weitere Massnahmen ergreifen müssen, um die Finanzstabilität in Europa zu gewährleisten", liess Verbandschef Stefan Winter mitteilen. Der Verband befürchtet einen "regulatorischen Flickenteppich", wenn die jeweiligen nationalen Behörden Massnahmen treffen, um bestimmte Bankgeschäfte auch nach dem Brexit zu ermöglichen. "Wir müssen so langsam über unseren Schatten springen und pragmatische Übergangslösungen für die EU27 finden, um Marktverwerfungen zu vermeiden", betonte UBS -Manager Winter.

    Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing rechnet damit, "dass man den Ausstieg um mindestens drei Monate verschieben wird", wie er beim Neujahrsempfang seines Instituts am Dienstagabend in Berlin sagte. "Denn auch die übrige EU würde bei einem harten Brexit einen halben Prozentpunkt ihrer Wirtschaftsleistung verlieren - zu gross wären die Verwerfungen für den Handel, die Finanzierungsbedingungen und das Vertrauen der Investoren." Deutschlands grösstes Geldhaus teilte zugleich mit: "Wir sind ... auf alle Eventualitäten vorbereitet. Wir haben 2016 mit der Planung für den Brexit begonnen und in unseren Plänen stets das Risiko berücksichtigt, dass keine Vereinbarung mit der EU zustande kommt."

    Der Autobauer Opel zeigte sich enttäuscht, dass ein ungeregelter Austritt Grossbritanniens ein Stück wahrscheinlicher geworden sei. "Wir sind an einem funktionierenden Freihandel interessiert", sagte ein Sprecher in Rüsselsheim. Konkrete Details zu Vorbereitungen in den beiden britischen Werken der Opel-Schwestermarke Vauxhall wollte er nicht nennen. Der Autohersteller bereite sich weiterhin auf verschiedene Szenarien vor./ben/ceb/DP/mis

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  • 16.01.2019 UBS warnt nach Brexit-Schlappe vor Investitionen in Grossbritannien

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    UBS warnt nach Brexit-Schlappe vor Investitionen in Grossbritannien

    16.01.2019 | 06:32:00

    London (awp/sda/reu) - Die Grossbank UBS rät nach der Ablehnung des Brexit-Deals durch das britische Unterhaus von Investitionen in dem Land ab. Anleger sollten ihr Engagement im Vereinigten Königreich begrenzen, da die Turbulenzen an den Finanzmärkten wegen der politischen Unsicherheiten anhalten könnten.

    Dies teilte die Schweizer Bank am Dienstag mit. Die Volatilität werde so lange nicht verschwinden, bis der Austrittsprozess konkret werde.

    Premierministerin Theresa May hatte zuvor die Abstimmung über ihr Brexit-Abkommen in Parlament deutlich verloren. Wenige Wochen vor dem Austritt aus der Europäischen Union am 29. März steckt Grossbritannien damit in der schwersten politischen Krise seit einem halben Jahrhundert.

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  • 15.01.2019 Chefwechsel bei Santander scheitert - Andrea Orcel kommt nicht zum Zug

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    Chefwechsel bei Santander scheitert - Andrea Orcel kommt nicht zum Zug

    15.01.2019 | 19:22:31

    MADRID (awp international) - Die spanische Grossbank Santander wechselt ihren Chef doch nicht aus. Die Berufung des bisherigen UBS-Bankers Andrea Orcel sei an den Bedingungen seines Wechsels gescheitert, teilte Banco Santander am Dienstag mit.

    Die Kosten, um Orcel von seinem bisherigen Arbeitgeber abzuwerben, sollten nicht über den ursprünglich geplanten Betrag hinausgehen, hiess es weiter. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, dass Orcels bisheriger Arbeitgeber, die Grossbank UBS, auf eine sechsmonatige Zwangspause Orcels bestanden habe. Orcel habe einen Millionenbetrag an aufgeschobenem Gehalt bei der UBS angesammelt.

    Santander-Manager seien davon ausgegangen, dass UBS die sechsmonatige Sperre freiwillig reduzieren würde, weil die beiden Banken in ihrem jeweiligen Kerngeschäft keine direkten Wettbewerber seien.

    Nun werde Jose Antonio Alvarez Chef von Santander bleiben, hiess es weiter in der Mitteilung der Spanier. Dieser hatte ursprünglich die Führung der Spanien-Sparte übernehmen sollen./fba/he

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG