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  • 17.12.2018 Andermatt-Swiss-Alps-Chef wechselt zurück zu Schindler

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    Andermatt-Swiss-Alps-Chef wechselt zurück zu Schindler

    17.12.2018 | 15:18:01

    Andermatt UR (awp/sda) - Der CEO der Andermatt Swiss Alps (ASA), Franz-Xaver Simmen, verlässt das Unternehmen im Frühling 2019 - auf eigenen Wunsch. Er übernimmt eine Führungsposition beim Luzerner Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler, wo er bereits zuvor Mitglied der Geschäftsleitung war.

    Nachdem die wesentlichen Aufbauziele erreicht worden seien, sei der Zeitpunkt für einen Führungswechsel gekommen, wird Franz-Xaver Simmen in einer Medienmitteilung vom Montag zitiert.

    Der 42-Jährige ist in Realp UR unweit von Andermatt aufgewachsen, 2015 übernahm er bei ASA die damals neu geschaffene Position des CEO.

    Mit der Vollendung der Skigebietsverbindung zwischen Andermatt und Sedrun sei die erste grosse Entwicklungsphase von ASA abgeschlossen, hält auch das Unternehmen in der Mitteilung fest. Zudem konnte im Resort des Ägyptischen Investors Samih Sawiris das Hotel Radisson Blu Reussen mit 190 Zimmern und die Gotthard Residences mit 100 Wohnungen sowie neun Apartmenthäuser mit 129 weiteren Ferienwohnungen eröffnet werden.

    Die ASA gehört zu 49 Prozent dem Immobilienentwickler Orascom Development mit Sitz in Altdorf; der Rest ist im Privatbesitz des ägyptischen Investors.

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  • 07.12.2018 Schindler bezieht neuen Hauptsitz in Ebikon

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    Schindler bezieht neuen Hauptsitz in Ebikon

    07.12.2018 | 16:11:19

    Ebikon (awp) - Der Lift- und Rolltreppenbauer Schindler bezieht seinen neuen Hauptsitz in Ebikon. In den Um- und Neubau des Campus in Ebikon wurden in den vergangenen Jahren rund 130 Millionen Franken investiert.

    Mit dem Umzug in das neue Gebäude beginne für den Konzernstab eine neue Ära, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Moderne Grossraumbüros, individuelle Begegnungszonen, Sitzungsräume oder Lounges sollen den rund 280 Mitarbeitern Raum in der Firmenzentrale bieten.

    Der Innerschweizer Heimatschutz hatte gegen die Baubewilligung vom Dezember 2015 Beschwerde eingelegt, diese wurde in der Folge aber vom Kantonsgericht abgewiesen. Die Beschwerde richtete sich gegen den Abriss eines historischen Restaurant-Pavillons. Dem hielt das Gericht das grosse öffentliche Interesse entgegen, dass der für die Region bedeutende Arbeitgeber das auf seine Führungs- und Verwaltungsbedürfnisse zugeschnittene Projekt realisieren könne.

    cf/uh

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  • 05.12.2018 Schindler-Aktien nach Abstufung unter Druck

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    Schindler-Aktien nach Abstufung unter Druck

    05.12.2018 | 09:57:14

    Zürich (awp) - Die Aktien von Schindler stehen am Mittwoch nach einem negativen Analystenkommentar deutlich unter Druck. Morgan Stanley kappte die Einschätzung für den Fahrtreppen- und Aufzugbauer auf "Underweight" von "Equal Weight".

    Gegen 9.55 Uhr fallen die Titel im SLI um 2,2 Prozent auf 200,60 Franken. Der Gesamtmarkt gemessen am SPI verliert derweil 0,85 Prozent.

    Die Papiere von Schindler zählen die Experten um Ben Uglow zu den fünf Werten, um die Investoren 2019 einen Bogen machen sollten. So seien die Aktien vor allem durch die Hoffnung auf eine weitere Margenexpansion getrieben worden, heisst es in dem Bericht. Die Experten gehen aber davon aus, dass höhere Kosten dieses Momentum im kommenden Jahr dämpfen werden. Zudem sei die Aktie hoch bewertet.

    Hinzu kämen sich verschlechternde Endmärkte sowie fehlende Unterstützung von der Währungsseite. Insgesamt könne es somit durchaus zu Enttäuschungen der Schätzungen kommen. Langfristig bleibe Schindler zwar aufgrund des defensiven Charakters sowie der Entwicklungsmöglichkeiten mit Blick auf die Urbanisierung attraktiv. Derzeit ziehen die Analysten allerdings die Papiere des Konkurrenten Kone vor, der bessere Möglichkeiten durch sein Engagement in China habe.

    dm/tt

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  • 23.10.2018 Schindler bleibt mit Wachstum hinter Erwartungen zurück - Ziele bestätigt

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    Schindler bleibt mit Wachstum hinter Erwartungen zurück - Ziele bestätigt

    23.10.2018 | 11:53:18

    (Zusammenfassung)

    Ebikon (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler hat in den ersten neun Monaten 2018 mehr umgesetzt und den Gewinn klar gesteigert. Die Profitabilität wurde aber durch Gegenwind von den Währungen und steigende Materialpreise beeinträchtigt, was operative Verbesserungen nivellierte. Die Erwartungen der Analysten wurden verfehlt und die Aktie reagiert mit deutlichen Abgaben.

    Schindler konnte in allen Regionen und allen Produktgruppen zulegen. Der Auftragseingang stieg um 7,1 Prozent auf 8,65 Milliarden Franken und der Umsatz um 7,9 Prozent auf 7,94 Milliarden. In Lokalwährungen betrug das Wachstum 6,8 bzw. 7,6 Prozent.

    "Wir konnten trotz des Gegenwindes von den Währungen Wachstum erreichen und die Marge trotz der steigenden Rohmaterialpreise stabil halten", sagte CEO Thomas Oetterli am Dienstag an einer Telefonkonferenz. Dies und der Preisdruck hätten jedoch eine Margensteigerung verhindert. Zudem habe sich der Anteil der oft weniger profitablen Grossprojekte deutlich erhöht.

    Steigerung der Marge bleibt Herausforderung

    Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT legte um 7,7 Prozent auf 926 Millionen Franken zu und die entsprechende Marge betrug unverändert 11,7 Prozent. Der Konzerngewinn erhöhte sich durch eine Steuerrückzahlung stärker um 15,1 Prozent auf 746 Millionen Franken.

    "Im aktuellem Umfeld bleibt die Steigerung der Marge eine Herausforderung", sagte Oetterli weiter. Die strategischen Initiativen, etwa die Überarbeitung des Produktportfolios und die Einführung eines modularen Baukastensystems, seien auf Kurs. Hier würden sich die Effekte in der Profitabilität jedoch erst schrittweise zeigen.

    Stabile Volumen in China

    Angetrieben wurde die Nachfrage insbesondere durch den höheren Auftragseingang in der Region Amerika, die das höchste Wachstum erzielte, gefolgt von den Regionen EMEA und Asien-Pazifik. Der wichtige Markt China habe stabile Volumen erreicht, wobei der Preisdruck bei grösseren Projekten weiter hoch sei. Indien habe ein starkes Neuinstallationsgeschäft aufgewiesen, und in Europa hätten sowohl der Norden als auch der Süden Wachstum gezeigt. Im Süden würden aber einige Länder, wie etwa die Türkei, Anlass zu Sorge bieten.

    An den Zielen für das Gesamtjahr hält die Gruppe fest: Schindler geht für 2018 weiter von einem Umsatzwachstum (in Lokalwährungen gerechnet) von 5 bis 7 Prozent aus. Und beim Konzerngewinn wird weiterhin ein Wert in der Bandbreite von 960 Millionen bis 1,01 Milliarden Franken angepeilt. Das Management erwartet, dass sich die in den letzten neun Monaten beobachteten Markttrends fortsetzen werden.

    Volatile Materialpreise und steigende Löhne erwartet

    Mit Blick in die Zukunft rechnet der Schindler-Chef weiter mit volatilen Preisen bei den Rohmaterialien wie etwa Stahl und Aluminium. Hier rechne er in den kommenden Monaten mit weiterem Druck, aber auf dem aktuellen Level oder etwas tiefer. In einigen Märkten habe man mit Preissteigerungen reagieren können, in anderen habe dies einen direkten Einfluss auf die Volumen. Bei den Arbeitskosten rechnet Oetterli mit einem Anstieg im kommenden Jahr.

    Mit den vorgelegten Zahlen hat Schindler die Erwartungen von Analysten zumeist leicht unterschritten. Dies kommt an der Börse schlecht an. Die Schindler Partizipationsscheine notieren am Dienstagmittag 7,4% tiefer bei 206,40 Franken. Der Gesamtmarkt (SMI) notiert derweil 1,4 Prozent im Minus.

    yr/rw

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  • 23.10.2018 Schindler nach Neunmonatszahlen deutlich unter Druck

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    Schindler nach Neunmonatszahlen deutlich unter Druck

    23.10.2018 | 08:49:11

    Zürich (awp) - Die Partizipationsscheine von Schindler kommen nach der Veröffentlichung der Neunmonatszahlen am Dienstag deutlich unter Druck. Der Lift- und Rolltreppenhersteller ist in den ersten neun Monaten zwar kräftig gewachsen. Einige Analysten hatten jedoch höhere Kennzahlen erwartet und der Konsens wurde verfehlt. Schindler blieb beim Wachstum in Lokalwährung im Rahmen der eigenen Ziele und bestätigte den erst im August angehobenen Ausblick.

    Gegen 09.15 Uhr notieren die Schindler-Papiere -8,2 Prozent tiefer auf 204,60 Franken. Der Gesamtmarkt (SMI) notiert derweil mit 1,3 Prozent im Minus.

    Die Zahlen seien unter der Konsensschätzung ausgefallen, sind sich alle Analysten einig. Als Grund macht die ZKB den stärker als erwarteten Gegenwind von der Währungsseite aus. Die organischen Wachstumsraten seien hingegen weiterhin sehr ansprechend. Schindler vereine Wachstumsqualität und defensive Eigenschaften durch das Servicegeschäft und die ZKB bewertet mit "Übergewichten". Eine bessere Würdigung des Resultats sei erst nach Vorliegen der Ergebnisse der Konkurrenten Otis (im Verlauf des Tages) und Kone (25.10.) möglich, so der Analyst weiter.

    Der Experte der Bank Vontobel verweist neben den Währungen auch auf die Kostensteigerungen. Es bleibe abzuwarten, ob Schindler im Gesamtjahr die angepeilte Margenverbesserung erreichen kann. Die Konsenserwartung bei der EBIT-Marge erachtet er als zu aggressiv. Hier lautet das Rating "Hold" und das Kursziel 230 Franken.

    Aufgrund der bestätigten Guidance und angesichts der im Vergleich zum zweiten Quartal fortgesetzten Entwicklung rechnet der Analyst der UBS nicht mit Anpassungen bei den Ergebnisschätzungen. Auch in einem volatilen Umfeld dürften sich die Aktien vergleichsweise gut halten, so die Erwartung. UBS bewertet Schindler "Neutral" bei einem Kursziel von 225 Franken.

    Auch Baader Helvea sieht die Zahlen unter den Erwartungen. Der Analyst verweist jedoch auf die stabile Marge. Der Preisdruck, steigende Rohmaterialpreise und unvorteilhaften Währungsbewegungen hätten eine Steigerung der Profitabilität verhindert. Das Unternehmen bleibe auf dem Wachstumspfad, das Momentum nehme jedoch ab. Hier lautet die Bewertung "Hold" und das Kursziel wird bei 240 Franken gesetzt.

    Der Analyst von Jefferies wertet das dritte Quartal als im Rahmen seiner Erwartungen. Die Einflüsse der Währungen und der Zölle seien deutlich sichtbar geworden. Trotzdem habe Schindler über alle Produktlinien und Regionen hinweg Wachstum erzielt. Das Neunmonats-Wachstum von 7,6 Prozent gebe dem Unternehmen bei der Guidance einen Puffer und bei der Gewinnprognose seien keine grossen Überraschungen nötig, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Jefferies stuft Schindler ebenfalls mit "Hold" ein und sieht das Kursziel bei 215 Franken.

    yr/rw

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  • 23.10.2018 Schindler wächst in den ersten Monaten und erzielt mehr Gewinn

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    Schindler wächst in den ersten Monaten und erzielt mehr Gewinn

    23.10.2018 | 05:54:45

    Ebikon (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler hat in den ersten neun Monaten 2018 mehr umgesetzt und den Gewinn gegenüber dem Vorjahr klar gesteigert. Alle Regionen konnten zulegen, wobei Amerika am stärksten wuchs. Operative Verbesserungen hätten steigende Rohmaterialkosten kompensieren können.

    Der Auftragseingang stieg um 7,1 Prozent auf 8,65 Milliarden Franken und der Umsatz um 7,9 Prozent auf 7,94 Milliarden. In Lokalwährungen betrug das Wachstum 6,8 bzw. 7,6 Prozent, wie Schindler am Dienstag mitteilte.

    Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT legte derweil in den Monaten Januar bis September um 7,7 Prozent auf 926 Millionen Franken zu, in Lokalwährungen hätte das Plus 7,3 Prozent betragen. Die entsprechende Marge lag unverändert zum Vorjahr bei 11,7 Prozent. Der Konzerngewinn erhöhte sich um 15,1 Prozent auf 746 Millionen Franken.

    Angetrieben wurde die Nachfrage insbesondere durch den höheren Auftragseingang in der Region Amerika, die das höchste Wachstum erzielte, gefolgt von den Regionen EMEA und Asien-Pazifik. Der Anteil an Grossprojekten habe sich im Vergleich zur Vorjahresperiode deutlich erhöht, erklärte Schindler.

    Auf Stufe Betriebsergebnis hätten weitere operative Fortschritte den anhaltenden Preisdruck sowie gestiegene Rohmaterialkosten kompensieren können. Negative Währungseinflüsse hätten den EBIT um rund 10 Millionen Franken gedrückt. Auf Stufe Konzerngewinn habe die bereits im zweiten Quartal angekündigten Einigung über die Besteuerung von Schindler in der Höhe von 55 Millionen Franken zum stärkeren Plus beigetragen. Vor Steuerrückzahlung betrug das Plus 6,6 Prozent.

    Mit den vorgelegten Zahlen hat Schindler die Erwartungen von Analysten zumeist leicht unterschritten. Die Experten hatten gemessen am AWP-Konsens mit einem Auftragseingang von 8,79 Milliarden Franken, einem Umsatz von 7,99 Milliarden, einem EBIT von 940 Millionen und einem Reingewinn von 749 Millionen gerechnet.

    Die Zahlen des dritten Quartals zeigen eine Abschwächung des Wachstums in Vergleich zum ersten Halbjahr. Hier betrug das Wachstum beim Auftragseingang 1,7 Prozent und beim Umsatz 3,6 Prozent.

    An den Zielen für das Gesamtjahr hält die Gruppe dennoch fest: Schindler geht für 2018 weiter von einem Umsatzwachstum (in Lokalwährungen gerechnet) von 5 bis 7 Prozent aus. Und beim Konzerngewinn wird weiterhin ein Wert in der Bandbreite von 960 Millionen bis 1,01 Milliarden Franken angepeilt. Das Management erwartet, dass sich die in den letzten neun Monaten beobachteten Markttrends fortsetzen werden.

    yr/rw

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  • 22.10.2018 Ausblick Schindler: 9Mte-Umsatz von 7,99 Milliarden Franken erwartet

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    Ausblick Schindler: 9Mte-Umsatz von 7,99 Milliarden Franken erwartet

    22.10.2018 | 12:31:41

    Zürich (awp) - Der Lift- und Rolltreppenbauer Schindler gibt am Dienstag, 23. Oktober die Resultate für die ersten neun Monate 2018 bekannt. Insgesamt neun Analysten haben zum AWP-Konsens beigetragen.

    9Mte 2018E      
    (in Mio Fr.)       AWP-Konsens      9Mte 2017A
    Auftragseingang       8'787            8'083
    Umsatz                7'993            7'359
    EBIT                    940              860
    Reingewinn              749              648
    Q3 2018E          AWP-Konsens         Q3 2017A
    (in %)
    Umsatz-Wachstum*        6,0              6,3
    * in Lokalwährungen
    

    FOKUS: Die Analysten rechnen auch im dritten Quartal beim Aufzug- und Fahrtreppenbauer Schindler mit einem soliden Wachstum. Allerdings könnte das Plus etwas geringer ausfallen als im ersten Halbjahr. Im Fokus stehe erneut die Preisentwicklung in China und in anderen Regionen, grosse Infrastruktur- und Bürogebäudeprojekte und die Frage, ob die Strategie der Modulbauweise Vorteile bei der Profitabilität gebracht habe. Die Marge müsse sich im Quartal verbessert haben, wenn das Unternehmen an seiner Guidance festhalten will.

    ZIELE: Mit den Halbjahreszahlen im August hatte das Management die Guidance für das Gesamtjahr angehoben. Beim Umsatz wurde neu ein Plus von 5 bis 7 Prozent in Lokalwährungen angepeilt, nach zuvor 3 bis 5 Prozent. Beim Konzerngewinn wird ein Wert von 960 Millionen und 1,01 Milliarden Franken erwartet (VJ 884 Mio). "Die Markttrends des ersten Halbjahres dürften sich in der zweiten Jahreshälfte weitgehend fortsetzen", lautete die Einschätzung des Schindler-Chefs Thomas Oetterli.

    PRO MEMORIA: Schindler-CEO Thomas Oetterli hat sich noch im September optimistisch zum Geschäftsgang geäussert und sah Schindler auf Kurs, das Umsatzziel zu erreichen. Das Unternehmen sei vorläufig nur am Rande vom Handelsstreit zwischen China und den USA tangiert. "Der direkte Einfluss ist relativ gering", sagte er im Interview mit AWP. "Wir haben in allen grossen Absatzmärkten eine eigene Produktion und dadurch eine gewisse natürliche Absicherung." Nur in Einzelfällen würden ganze Anlagen von China in die USA geliefert.

    Schindler verändere sich derzeit rasant. So solle in den nächsten beiden Jahren die Produktpalette überarbeitet werden, wobei Schindler zu einem Baukastensystem übergehen wolle. "Einige Konkurrenten haben solche Programme bereits umgesetzt und sind nicht zuletzt deshalb profitabler", sagte Oetterli. Als Vorreiter sieht sich Schindler hingegen in Sachen Digitalisierung. Es werde intensiv am "Lift der Zukunft" gearbeitet. Ein wichtiger Teil der Wachstumsstrategie seien auch seien Firmenkäufe, betonte Oetterli. Allein im laufenden Jahr seien mehr als 20 Gesellschaften übernommen worden, zumeist kleine Servicefirmen.

    Ende August hat das Unternehmen Petra Winkler zur Chefjuristin ernannt. Sie wird ihre neue Aufgabe als Group General Counsel am 1. April 2019 antreten. Derzeit ist sie noch als General Counsel Corporate Law and Transactions für Schindler tätig. Sie hatte seit ihrem Eintritt in die Firma im Jahr 2006 verschiedene Rechtpositionen inne. Winkler ersetzt Peter Bergsma, der den Posten des obersten Konzernjuristen interimistisch noch bis Anfang April innehaben wird. Danach wird er als General Counsel im Bereich Corporate Center agieren.

    AKTIENKURS: Die Schindler-Aktien haben Ende September ein Allzeithoch bei 246,40 Franken erreicht. Doch seitdem haben Konjunktursorgen, die anhaltenden Unsicherheiten um den Handelsstreit USA-China sowie die konjunkturellen Auswirkungen auf die Volksrepublik den Kurs belastet. Aktuell notieren Schindler wieder klar tiefer auf 222,80 Franken.

    Homepage: www.schindler.ch

    jl/yr/dm

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  • 17.10.2018 Schindler lanciert kletternden Roboter für Liftinstallationen

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    Schindler lanciert kletternden Roboter für Liftinstallationen

    17.10.2018 | 06:20:02

    Ebikon (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler macht einen weiteren Schritt in Richtung Automatisierung: Er lanciert einen Roboter, der im Liftschacht klettern und autonom Arbeiten ausführen kann.

    Der Roboter mit dem Namen "R.I.S.E" (Robotics Installation System for Elevators) sei für die Automatisierung repetitiver, körperlich anspruchsvoller Tätigkeiten entwickelt worden, teilte Schindler am Mittwoch mit. Dazu zählten etwa das Bohren von Löchern in Betonwände oder die Befestigung von Ankerbolzen zur präziseren Montage von Führungsschienen. Es gehe somit auch um einen "neue Dimension der Arbeitssicherheit".

    Ausserdem gab Schindler bekannt, dass mit dem Council of Tall Buildings and Urban Habitat (CTBUH) eine Partnerschaft über zwei Jahre vereinbart worden sei. CTBUH ist laut den Angaben eine Non-Profit-Organisation, die den Austausch von Know-how über den Bau von hohen Gebäuden fördert. Schindler will dank der Partnerschaft beim Thema Robotik- und Automatisierungsprozesse im Bau von hohen Gebäuden vorwärtskommen.

    rw/ys

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  • 28.09.2018 Schindler-Chef bleibt trotz Handelsstreit optimistisch

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    Schindler-Chef bleibt trotz Handelsstreit optimistisch

    28.09.2018 | 08:50:00

    Ebikon (awp) - Schindler-CEO Thomas Oetterli sieht sein Unternehmen vorläufig nur am Rande vom Handelsstreit zwischen China und den USA tangiert. "Der direkte Einfluss ist relativ gering", sagte er im Interview mit AWP. "Wir haben in allen grossen Absatzmärkten eine eigene Produktion und dadurch eine gewisse natürliche Absicherung." Nur in Einzelfällen würden ganze Anlagen von China in die USA geliefert.

    Generell sieht er das Unternehmen auf Kurs, das im August angehobene Umsatzziel zu erreichen. Positiv gestimmt ist der Schindler-Chef nicht zuletzt wegen China. Im Land, wo 60 Prozent aller weltweit neu installierter Lifte und Rolltreppen verbaut werden, hätten sich die Nachfrage und das Preisniveau stabilisiert.

    Gleichwohl verändert sich Schindler derzeit rasant. So solle in den nächsten beiden Jahren die Produktpalette überarbeitet werden, wobei Schindler zu einem Baukastensystem übergehen wolle. "Einige Konkurrenten haben solche Programme bereits umgesetzt und sind nicht zuletzt deshalb profitabler", sagte Oetterli.

    Als Vorreiter sieht sich Schindler hingegen in Sachen Digitalisierung. Es werde intensiv am "Lift der Zukunft" gearbeitet. "Wir verkaufen heute jeden neuen Lift mit einem Ferndiagnosegerät und viel Software", so Oetterli. Dabei komme auch künstliche Intelligenz zum Einsatz. "Damit schaffen wir auch Mehrwerte und Servicepakete, die an Kunden verkauft werden können - und die zu Mehrumsatz führen."

    Über 20 Akquisitionen im 2018

    Auch wenn Schindler seit Monaten keine Übernahme vermeldet hat, seien Firmenkäufe ein wichtiger Teil der Wachstumsstrategie, betonte Oetterli. "Die meisten Akquisitionen, die wir tätigen, sind aber klein - und wir machen dazu keine Medienmitteilung." Allein im laufenden Jahr seien aber mehr als 20 Gesellschaften übernommen worden, zumeist kleine Servicefirmen.

    Die Schweiz ist für Oetterli mehr als nur die Heimat des Unternehmens. "Der Schweizer Markt steuert einen substanziellen Beitrag zum Umsatz bei." Von Vorteil sei, dass Schindler hier über eine sehr gute Marktstellung verfüge und die Schweiz die höchste Aufzugs- und Rolltreppendichte der Welt habe.

    Ein Bekenntnis zur Schweiz seien die aktuellen Investitionen in der Höhe von 110 Millionen Franken am Standort Ebikon. Ausserdem seien in der Schweiz allein in den letzten zwölf Monaten 100 Stellen geschaffen worden.

    (Das vollständige Interview lesen Sie auf dem Premium-Dienst von AWP.)

    rw/lie

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  • 30.08.2018 Schindler ernennt Petra Winkler zur Chefjuristin

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    Schindler ernennt Petra Winkler zur Chefjuristin

    30.08.2018 | 16:49:16

    Hergiswil (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler hat Petra Winkler zur Chefjuristin ernannt. Sie wird ihre neue Aufgabe als Group General Counsel am 1. April 2019 antreten, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Derzeit ist sie noch als General Counsel Corporate Law and Transactions für Schindler tätig. Sie hatte seit ihrem Eintritt in die Firma im Jahr 2006 verschiedene Rechtpositionen inne.

    Winkler ersetzt Peter Bergsma, der den Posten des obersten Konzernjuristen interimistisch noch bis Anfang April innehaben wird. Danach wird er als General Counsel im Bereich Corporate Center agieren.

    cf/kw

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  • 17.08.2018 Schindler mit starkem Umsatz- und Gewinnplus - Prognose angehoben

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    Schindler mit starkem Umsatz- und Gewinnplus - Prognose angehoben

    17.08.2018 | 13:17:15

    (Zusammenfassung)

    Ebikon (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler ist im ersten Halbjahr kräftig gewachsen, wobei alle Regionen und Geschäftsfelder zulegten. Unter dem Strich liess eine Steuerrückzahlung den Konzerngewinn überproportional anschwellen. Auch im Rest des Jahres soll sich der positive Trend fortsetzen, so dass Schindler die eigenen Erwartungen nach oben geschraubt hat.

    Das Management zeigte sich zufrieden: "Wir haben ein breit abgestütztes und gut ausbalanciertes Wachstum erreicht und stärker zugelegt als der Gesamtmarkt", sagte Schindler-Chef Thomas Oetterli am Freitag an einer Telefonkonferenz. Insbesondere Grossprojekte und Aufträge von Schlüsselkunden machte er als Erfolgsfaktoren aus.

    Leichter Rückenwind kam auch von der Währungsentwicklung. So verbesserten sich in der Berichtswährung Franken Auftragseingang und Umsatz nämlich um je rund 10 Prozent auf 5,87 bzw. 5,26 Milliarden, während das Wachstum in Lokalwährungen nur jeweils rund 8 Prozent betrug.

    Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT stieg ebenfalls um 10 Prozent auf 613 Millionen Franken und entsprechend blieb die Profitabilität gemessen an der Marge mit 11,7 Prozent stabil. Der Preisdruck und die höheren Materialkosten seien durch Skaleneffekte und Effizienzsteigerungen kompensiert worden und die höheren Kosten mit Verzögerung an die Kunden weitergegeben worden. "In zweiten Quartal ist das besser gelungen als zuvor", so der Schindler-Chef.

    Deutlich fester, und zwar um knapp ein Viertel auf 516 Millionen Franken, stieg der Konzerngewinn, wobei darin eine einmalige Steuerrückzahlung in Höhe von 55 Millionen enthalten ist.

    Materialkosten und Preisdruck kompensiert

    Alle Regionen und Geschäftsbereiche legten zu. Beim Auftragseingang lag gemäss Schindler die Region Amerika mit dem grössten Wachstum vorn, beim Umsatz war es die Region EMEA (Europe/Middle East/Africa). Insbesondere auch "entwickelte Märkte" wie Nordeuropa und die USA hätten sich gut entwickelt, sagte Oetterli. Die Erholung in Brasilien verlaufe nur langsam.

    Auch Asien entwickelte sich positiv und im wichtigen chinesischen Neuanlagenmarkt hat Schindler die verkauften Stückzahlen und den Umsatz erhöht. Gerade bei grösseren Projekten gebe es hier jedoch hohen Preisdruck. In Indien habe die Nachfrage angezogen und Südostasien habe sich "robust" gezeigt, hiess es.

    Auch im operativen Bereich hat das Unternehmen laut Oetterli im ersten Halbjahr wichtige Schritte umgesetzt. Mit dem neuen Rolltreppen-Werk in Pune in Indien und der neuen Fertigung für Rolltreppenstufen in Shanghai in China sei das Produktionsnetzwerk komplettiert worden. Mit der Einführung neuer Modelle soll zudem die Komplexität der Produktpalette reduziert bzw. die Modularität, also der Anteil baugleicher Teile und Komponenten, erhöht werden. Bei der Digitalisierung vermeldet das Unternehmen ebenfalls einen Meilenstein. Sämtliche neu gelieferten Aufzüge werden mit einem "Schindler Ahead"-Cube ausgerüstet, einer Schnittstelle für digitale Instandhaltungs-, Notruf- und Informationsdienste.

    Fortsetzung des positiven Trends erwartet

    Das Unternehmen rechnet auch für den Rest des Jahres mit Wachstum. "Die Markttrends des ersten Halbjahres dürften sich in der zweiten Jahreshälfte weitgehend fortsetzen", lautete die Einschätzung des Schindler-Chefs. Zuversichtlich stimme auch der hohe Auftragsbestand: Das Orderbuch war per Jahresmitte 8,71 Milliarden Franken schwer. Für das Gesamtjahr wurde das Ziel für das Umsatzwachstum entsprechend angehoben: Neu wird ein Plus von 5 bis 7 Prozent in Lokalwährungen angepeilt, nach zuvor 3 bis 5 Prozent.

    Neu gibt es auch ein Ziel für den Konzerngewinn, der zwischen 960 Millionen und 1,01 Milliarden Franken erwartet wird (VJ 884 Mio). Am Ziel, die Profitabilität im Gesamtjahr zu verbessern, hält Oetterli fest. Dies sei jedoch abhängig vom Produktmix, dem Verhältnis von Neuinstallationen zu Services sowie der Preisentwicklung. In China rechnet Oetterli bei den Neuinstallationen mit einer stabilen Marktentwicklung bei anhaltend hohem Preisdruck. Dies soll durch eine höhere Produktivität abgefangen werden.

    Mit den vorgelegten Zahlen hat Schindler die Erwartungen der Analysten auf allen Stufen übertroffen. Entsprechend zufrieden sind die Investoren: die liquideren Partizipationsscheine notierten am frühen Freitagnachmittag in einem sonst kaum bewegten Gesamtmarkt 1,8 Prozent fester auf 226,20 Franken.

    yr/uh

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  • 17.08.2018 Schindler-PS notieren nach guten Zahlen und höherer Prognose fester

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    Schindler-PS notieren nach guten Zahlen und höherer Prognose fester

    17.08.2018 | 08:55:06

    Zürich (awp) - Die Schindler-Partizipationsscheine legen am Freitag im frühen Handel zu. Der Lift und Rolltreppenbauer hat mit den Semesterzahlen die Analystenerwartungen übertroffen und die Wachstumsprognose angehoben. Der Schritt kommt nicht völlig unerwartet, dürfte aber zusammen mit den Zahlen zu Anhebungen bei den Schätzungen der Analysten führen.

    Nach leichten Anlaufschwierigkeiten bzw. einer relativ volatilen Eröffnung notieren die Schindler-PS um 9.50 Uhr 1,4 Prozent höher auf 225,20 Franken. Der Gesamtmarkt gemessen am SPI zeigt sich demgegenüber mit +0,2 Prozent nur leicht fester.

    Die Zahlen werden von Analysten positiv gewertet. Schindler habe die Dynamik des ersten Quartals aufrechterhalten können und den Konsens und auch seine Erwartungen übertroffen, schreibt der zuständige Analyst der ZKB. Die Umsatzentwicklung liege leicht über derjenigen der Konkurrenten Otis und Kone und der Margentrend sei ebenfalls deutlich besser als bei den Konkurrenten. Die mit "Übergewichten" bewertete Schindler vereine Wachstumsqualität und defensive Eigenschaften. Dies sei insbesondere im derzeit unsicher werdenden Konjunkturumfeld sehr attraktiv, so der Analyst.

    Auch der UBS-Analyst sieht seine Schätzungen übertroffen und spricht von soliden Zahlen. In China habe sich Schindler besser geschlagen als der Gesamtmarkt. Bei den Neuinstallationen habe Schindler nach Stückzahl und Volumen zugelegt, während der Markt als stabil bezeichnet wird. Die Bank bewertet Schindler mit "Neutral" und sieht das Kursziel bei 215 Franken.

    Hier liegt auch das Kursziel für die Partizipationsscheine beim US-Broker Jefferies ("Hold"). Der zuständige Analyst rechnet mit einer Anhebung des Umsatz-Konsenses entsprechend der neuen Guidance um 2 Prozent. Beim Gewinn dürfte der Aufschlag hingegen geringer ausfallen. Baader Helvea sieht die Gewinnerwartung des Unternehmens auf Linie mit den Analystenschätzungen. Schindler befinde sich auf einem soliden Wachstumspfad. Hier lautet die Bewertung "Hold" und das Kursziel 188 Franken.

    Vontobel sieht das starke Wachstum in Lokalwährungen, günstige Währungstrends und die tieferen Restrukturierungskosten als Gründe für die besser als erwartet ausgefallenen Zahlen. Schindler schneide derzeit eindeutig besser ab als die Konkurrenz - und dies sowohl beim Gewinn wie bei den Margen. Trotz der sich im zweiten Semester wieder schwieriger gestaltenden Währungssituation sieht der Analyst ein gewisses Aufwärtspotenzial für die Schätzwerte. Die Bewertung bei Vontobel lautet "Hold" und das Kursziel 225 Franken.

    yr/uh

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  • 17.08.2018 Schindler mit zweistelligem Wachstum im Halbjahr - Prognose angehoben

    Betroffene Wertpapiere

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    Schindler mit zweistelligem Wachstum im Halbjahr - Prognose angehoben

    17.08.2018 | 07:55:22

    (Ausführliche Fassung)

    Ebikon (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler ist im ersten Halbjahr kräftig gewachsen und rechnet auch im Rest des Jahres mit einer Fortsetzung des positiven Trends. Alle Regionen und Geschäftsfelder legten zu und die Profitabilität blieb stabil. Eine Steuerrückzahlung liess den Konzerngewinn ausserdem überproportional anschwellen. Die Wachstumsprognose für das Gesamtjahr wurde entsprechend angehoben.

    Leichter Rückenwind kam auch von der Währungsentwicklung. In der Berichtswährung Franken verbesserten sich Auftragseingang und Umsatz nämlich um je rund 10 Prozent auf 5,87 bzw. 5,26 Milliarden, in Lokalwährungen betrug das Wachstum nur je rund 8 Prozent.

    Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT kam bei 613 Millionen Franken zu liegen und damit ebenfalls rund 10 Prozent über dem Wert des Vorjahressemesters. Die Profitabilität blieb gemessen an der EBIT-Marge mit 11,7 Prozent entsprechend stabil. Um knapp ein Viertel auf 516 Millionen Franken stieg der Konzerngewinn, wobei darin eine einmalige Steuerrückzahlung in Höhe von 55 Millionen enthalten ist.

    Mit den vorgelegten Zahlen hat Schindler die Erwartungen der Analysten auf allen Stufen übertroffen.

    Materialkosten und Preisdruck kompensiert

    Das Unternehmen zeigt sich mit dem Geschäftsgang zufrieden und verweist auf ein breit abgestütztes Wachstum über alle Regionen und Geschäftsbereiche. Beim Auftragseingang lag gemäss Schindler die Region Amerika mit dem grössten Wachstum vorn, beim Umsatz war es die Region EMEA (Europe/Middle East/Africa). Auch Asien entwickelte sich positiv und im wichtigen chinesischen Neuanlagenmarkt hat Schindler die verkauften Stückzahlen erhöht. Gerade bei grösseren Projekten gebe es hier jedoch hohen Preisdruck, hiess es.

    Dies, sowie die höheren Rohmaterialkosten seien durch Skaleneffekte und Effizienzsteigerungen kompensiert worden. Auch die Art der Aufträge habe sich verschoben und der Anteil an Grossprojekten habe zugenommen. Hier verweist das Unternehmen auf Erfolge im Infrastrukturbereich und dem Key Account Management für globale Kunden.

    Fortsetzung des positiven Trends erwartet

    Das Unternehmen rechnet auch für den Rest des Jahres mit Wachstum. Die Markttrends des ersten Halbjahres dürften sich in der zweiten Jahreshälfte weitgehend fortsetzen, so die Erwartung. Zuversichtlich stimmt auch der hohe Auftragsbestand. Das Orderbuch war per Jahresmitte 8,71 Milliarden Franken schwer, nach 8,48 Milliarden per Ende März.

    Für das Gesamtjahr 2018 wurde das Ziel für das Umsatzwachstum entsprechend angehoben: Es wird neu ein Plus von 5 bis 7 Prozent in Lokalwährungen angepeilt, nach zuvor 3 bis 5 Prozent. Zudem gibt es neu ein Ziel für den Konzerngewinn, der zwischen 960 Millionen und 1,01 Milliarden Franken erwartet wird (VJ 884 Mio).

    yr/uh

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  • 17.08.2018 Schindler mit zweistelligem Wachstum im Halbjahr - Prognose angehoben

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    Schindler mit zweistelligem Wachstum im Halbjahr - Prognose angehoben

    17.08.2018 | 05:54:31

    Ebikon (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler hat im ersten Halbjahr 2018 Auftragseingang, Umsatz und Betriebsgewinn deutlich gesteigert. Der Konzerngewinn wurde zusätzlich durch eine Steuerrückzahlung getrieben. Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr wird angehoben und beim Gewinn wird ein Wert von bis zu über einer Milliarde Franken angepeilt.

    Der Auftragseingang und der Umsatz stiegen um je rund 10 Prozent auf 5,87 Milliarden bzw. 5,26 Milliarden Franken. In Lokalwährungen betrug das Wachstum je rund 8 Prozent, wie Schindler am Freitag mitteilte.

    Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT kam bei 613 Millionen Franken zu liegen und damit ebenfalls rund 10 Prozent über dem Wert des Vorjahressemesters. Die EBIT-Marge blieb mit 11,7 Prozent stabil zum Vorjahreszeitraum. Der Konzerngewinn nahm derweil um 23 Prozent auf 516 Millionen zu. Ohne die bereits zuvor kommunizierte Steuerrückzahlung in Höhe von 55 Millionen betrug das Plus ebenfalls 10 Prozent.

    Mit den vorgelegten Zahlen hat Schindler die Erwartungen der Analysten auf allen Stufen übertroffen. Die Experten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Auftragseingang von 5,77 Milliarden Franken, einem Umsatz von 5,17 Milliarden und einem EBIT von 600 Millionen gerechnet.

    Das Unternehmen zeigt sich mit dem Geschäftsgang zufrieden. Der Anteil an Grossprojekten habe dank Erfolgen im Infrastrukturbereich und dem Key Account Management für globale Kunden zugenommen. Das höchste Wachstum hat gemäss Schindler die Region Amerika erzielte, gefolgt von EMEA und Asien-Pazifik. Im chinesischen Neuanlagenmarkt hat Schindler die verkauften Stückzahlen erhöht und ist wertmässig gewachsen, wie es weiter heisst.

    Für das Gesamtjahr 2018 wurde das Ziel für das Umsatzwachstum angehoben: Es wird neu ein Plus von 7 bis 5 Prozent in Lokalwährungen angepeilt, nach zuvor 3 bis 5 Prozent. Zudem gibt es neu ein Ziel für den Konzerngewinn, der zwischen 960 Millionen und 1,01 Milliarden Franken erwartet wird. Im Vorjahr hatte dieser bei 884 Millionen gelegen.

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  • 16.08.2018 Ausblick Schindler: Auftragseingang von 5,78 Milliarden Franken erwartet

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    Ausblick Schindler: Auftragseingang von 5,78 Milliarden Franken erwartet

    16.08.2018 | 13:55:28

    Zürich (awp) - Der Lift- und Rolltreppenbauer Schindler gibt am Freitag, 17. August die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2018 bekannt. Insgesamt haben acht Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

    H1 2018E      
    (in Mio Fr.)          AWP-Konsens   H1 2017A  
    Auftragseingang          5'777        5'346        
    Umsatz                   5'168        4'769        
    EBIT                       600          558        
    

    FOKUS: Die Analysten rechnen auf der Umsatzseite mit einer soliden Entwicklung bei Schindler im zweiten Quartal. Auch der Auftragseingang dürfte weiter zugelegt haben. Die Marge dürfte jedoch aufgrund der steigenden Rohmaterialpreise, steigender Löhne und der Währungsentwicklung unter Druck kommen. Die Preissteigerungen könnten nur mit einer Zeitverzögerung an die Kunden weitergegeben werden. Der Markt insgesamt wachse jedoch weiter und Schindler profitiere zudem von dem Wachstum bei der Wartung, aufgrund der höheren installierten Basis.

    Da nicht alle Analysten in ihren Schätzungen den vom Unternehmen erst kürzlich kommunizierten positiven Effekt aus einer Steuerrückzahlung berücksichtigt hatten, kam hier kein verlässlicher AWP-Konsens zustande. (Siehe Pro Memoria) Gemäss den bereits aktualisierten Prognosen wird der Reingewinn bei etwa 500 Millionen Franken erwartet.

    ZIELE: Der Ausblick für das laufende Jahr 2018 wurde mit der Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal Ende April bestätigt. Die Guidance lautet weiterhin auf ein Umsatzwachstum von 3% bis 5% in Lokalwährungen. Der Ausblick für den Konzerngewinn soll mit der Publikation der Halbjahreszahlen bekannt gegeben werden.

    Schindler-Chef Thomas Oetterli rechnet mit einer positiven Marktentwicklung. Neben den Wachstumsmärkten China, Indien und Südostasien würden auch Nordamerika und Europa eine stabile Wachstumsbasis bieten. Am Ziel, den EBIT und die Marge im Gesamtjahr zu steigern, hielt Oetterli fest. "Wir werden aber nicht so stark zulegen wie im Vorjahr."

    PRO MEMORIA: Vor einigen Tagen hatte Schindler darauf hingewiesen, dass das Ergebnis im zweiten Quartal von einer einmaligen Steuerrückzahlung positiv mit 55 Millionen Franken beeinflusst wird. Allerdings könne der tatsächliche Betrag aus dieser Rückzahlung noch von dem nun gemeldeten Betrag abweichen, da die endgültigen Steuerveranlagungen noch nicht vorliegen würden, hiess es.

    In einem Interview hat Schindler-Verwaltungsratspräsident Silvio Napoli Mitte Juli die Option eines "Going Private" für das Unternehmen ins Spiel gebracht. Das Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen einer Börsenkotierung stimme nicht mehr. "Die Rechnungslegung ist viel komplexer, aber deswegen nicht transparenter geworden", sagte Napoli. "Ein Going Private ist eine Option." Es würde dem Unternehmen viel Freiheit zurückgeben, wäre im Moment allerdings "extrem teuer". "Konkrete Pläne haben wir keine in der Schublade", fügte er an.

    Anfang Mai hatte Schindler zwei Anleihe im Volumen von zusammen 500 Millionen Franken platziert. Der Nettoerlös aus den 0,0%/2020 (100 Mio) und 0,25%/2023 (400 Mio) Bonds soll für die Entwicklung des Geschäfts eingesetzt werden. Dabei nennt Schindler die Finanzierung des weiteren Wachstums, neue Technologien und Innovationen, mögliche Akquisitionen sowie einen allfälligen Rückkauf von eigenen Aktien und Partizipationsscheinen.

    AKTIENKURS: Die Schindler-Partizipationsscheine haben sich in den vergangenen Monaten von dem bisherigen Jahrestief deutlich erholt. Bis April war der Kurs bis auf 197,90 Franken zurückgegangen, von dem im Januar markierten Allzeithoch bei 239 Franken. Aktuell notieren die Titel bei rund 224 Franken.

    Homepage: www.schindler.ch

    jl/an/yr

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG