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  • 27.05.2019 Schindler setzt bei intelligenten Liften auf Dienste von Telefónica

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    Schindler setzt bei intelligenten Liften auf Dienste von Telefónica

    27.05.2019 | 19:08:08

    Hergiswil/Madrid (awp) - Der Lift- und Rolltreppenbauer Schindler und der spanische Telekomkonzern Telefónica spannen im Bereich der digitalen Netzwerkkonnektivität zusammen. Im Rahmen der weltweiten Partnerschaft rüstet Telefónica die intelligenten Aufzüge und Fahrtreppen von Schindler mit Konnektivitätslösungen aus.

    Auf der Schindler Ahead-Plattform für Wartungs-, Notruf- und Informationsdienste werde Telefónica ihre "Kite Platform" zur Verfügung stellen, teilte Schindler am Montag mit. Diese biete in Echtzeit eine transparente Übersicht und Verwaltung der Konnektivität aller Aufzüge und Fahrtreppen an.

    mk/jb

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  • 26.04.2019 Schindler bei Wachstum auf Kurs - steigende Kosten belasten Ergebnis

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    Schindler bei Wachstum auf Kurs - steigende Kosten belasten Ergebnis

    26.04.2019 | 18:37:01

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Hergiswil (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler hat von der steigenden Nachfrage in Asien und robusten Märkten in den übrigen Regionen profitiert und den Umsatz gesteigert. Das Wachstum liegt am oberen Ende der für das Gesamtjahr angestrebten Spanne. Betriebsergebnis und Gewinn wurden im ersten Quartal 2019 jedoch von Kosten und Investitionen belastet und lagen unter den Vorjahreswerten. An der Börse reagieren die Titel mit Abgaben.

    "Wir haben ein solides Wachstum erreicht und der Betriebsgewinn lag im Rahmen der Erwartungen", sagte Schindler-Chef Thomas Oetterli am Freitag in einer Telefonkonferenz. Steigende Rohmaterial- und Lohnkosten, Währungseinflüsse sowie die geplanten Investitionen in die neue modularen Liftmodelle und die Digitalisierung der Produkte und Dienstleistungen beeinflussten die Ergebnisentwicklung negativ.

    Der Betriebsgewinn (EBIT) sank um 2,5 Prozent auf 274 Millionen Franken und die entsprechende Marge ging auf 10,6 von 11,4 Prozent zurück. Auch der Konzerngewinn lag mit 197 Millionen um 5,3 Prozent tiefer als im Vorjahreszeitraum.

    Wie erwartet, seien diese höheren Kosten im ersten Quartal nur teilweise kompensiert worden. "Der Druck bei den Materialpreisen und Löhnen wird auch im Gesamtjahr anhalten", sagte Oetterli weiter. Die Weitergabe der steigenden Kosten über die Preise an die Kunden sei nur zeitverzögert möglich.

    Grossprojekte in China und stabile Neuinstallationen

    Der Umsatz des Innerschweizer Konzerns stieg im Jahresvergleich um 4,4 Prozent auf 2,58 Milliarden Franken. In Lokalwährungen betrug das Plus 5,8 Prozent. Der Bestellungseingang wuchs derweil um 5,2 Prozent (LW +6,4%) auf 2,97 Milliarden.

    Das Wachstum war breit abgestützt und alle Geschäftsfelder und Regionen legten zu, betonte das Unternehmen. Steigende Auftragsvolumen mit Grossprojekten, vor allem im Bereich öffentlicher Verkehr, hätten das Geschäft unterstützt. Die Region Asien-Pazifik erzielte das höchste Wachstum, hauptsächlich dank des stark wachsenden Auftragseingangs in China. In der Volksrepublik habe sich der Markt der Neuinstallationen stabil gezeigt, hiess es weiter. Indien sei durch einen starken Wohnungsbau weiter gewachsen und auch Südostasien insgesamt habe weiteres Wachstum gesehen.

    Der positive Trend in der Region "Americas" (Nord- und Südamerika) setzte sich fort. In Nordamerika habe der Wohnungsbau die Entwicklung gestützt und Projekte im öffentlichen Verkehr und bei Bürogebäuden hätten eine starke Aktivität gezeigt. Lateinamerika insgesamt sei positiv gewesen. In Brasilien habe sich die Erholung jedoch abgeschwächt.

    Die Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) habe eine uneinheitliche Entwicklung gezeigt, war insgesamt aber "robust". Im Norden Europas gab es solides Wachstum und der Süden habe den positiven Trend fortgesetzt. In Osteuropa habe sich das Wachstum verlangsamt und in der Türkei setzte sich der Abschwung fort.

    Guidance bestätigt - Verlangsamung in einigen Schlüsselmärkten

    Der Ausblick für das laufende Jahr 2019 wird bestätigt. Schindler erwartet weiter ein Umsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent in Lokalwährungen. Das Unternehmen rechnet jedoch damit, dass im Laufe des Jahren einige Schlüsselmärkte eine Verlangsamung zeigen werden.

    Die langfristigen Wachstumstreiber für das Geschäft von Schindler seien weiter intakt. "Kurzfristiger Gegenwind wird uns nicht davon abhalten, unsere Pläne für eine mittelfristige Verbesserung beim Betriebsgewinn und der Marge weiter zu verfolgen", sagte der Schindler-Chef.

    Bei Auftragseingang und Umsatz hat Schindler die Erwartungen der Analysten erreicht, die Gewinnzahlen lagen jedoch unter den Schätzungen. Die Schindler-Partizipationsscheine verloren am Freitag in einem leicht freundlichen Gesamtmarkt 1,9 Prozent.

    yr/kw

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  • 26.04.2019 Schindler bei Wachstum auf Kurs - steigende Kosten belasten Ergebnis

    Betroffene Wertpapiere

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    Schindler bei Wachstum auf Kurs - steigende Kosten belasten Ergebnis

    26.04.2019 | 13:49:37

    (Zusammenfassung)

    Hergiswil (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler hat von der steigenden Nachfrage in Asien und robusten Märkten in den übrigen Regionen profitiert und den Umsatz gesteigert. Das Wachstum liegt am oberen Ende der für das Gesamtjahr angestrebten Spanne. Betriebsergebnis und Gewinn wurden im ersten Quartal 2019 jedoch von Kosten und Investitionen belastet und lagen unter den Vorjahreswerten. An der Börse reagieren die Titel mit Abgaben.

    "Wir haben ein solides Wachstum erreicht und der Betriebsgewinn lag im Rahmen der Erwartungen", sagte Schindler-Chef Thomas Oetterli am Freitag in einer Telefonkonferenz. Steigende Rohmaterial- und Lohnkosten, Währungseinflüsse sowie die geplanten Investitionen in die neue modularen Liftmodelle und die Digitalisierung der Produkte und Dienstleistungen beeinflussten die Ergebnisentwicklung negativ.

    Der Betriebsgewinn (EBIT) sank um 2,5 Prozent auf 274 Millionen Franken und die entsprechende Marge ging auf 10,6 von 11,4 Prozent zurück. Auch der Konzerngewinn lag mit 197 Millionen um 5,3 Prozent tiefer als im Vorjahreszeitraum.

    Wie erwartet, seien diese höheren Kosten im ersten Quartal nur teilweise kompensiert worden. "Der Druck bei den Materialpreisen und Löhnen wird auch im Gesamtjahr anhalten", sagte Oetterli weiter. Die Weitergabe der steigenden Kosten über die Preise an die Kunden sei nur zeitverzögert möglich.

    Grossprojekte in China und stabile Neuinstallationen

    Der Umsatz des Innerschweizer Konzerns stieg im Jahresvergleich um 4,4 Prozent auf 2,58 Milliarden Franken. In Lokalwährungen betrug das Plus 5,8 Prozent. Der Bestellungseingang wuchs derweil um 5,2 Prozent (LW +6,4%) auf 2,97 Milliarden.

    Das Wachstum war breit abgestützt und alle Geschäftsfelder und Regionen legten zu, betonte das Unternehmen. Steigende Auftragsvolumen mit Grossprojekten, vor allem im Bereich öffentlicher Verkehr, hätten das Geschäft unterstützt. Die Region Asien-Pazifik erzielte das höchste Wachstum, hauptsächlich dank des stark wachsenden Auftragseingangs in China. In der Volksrepublik habe sich der Markt der Neuinstallationen stabil gezeigt, hiess es weiter. Indien sei durch einen starken Wohnungsbau weiter gewachsen und auch Südostasien insgesamt habe weiteres Wachstum gesehen.

    Der positive Trend in der Region "Americas" (Nord- und Südamerika) setzte sich fort. In Nordamerika habe der Wohnungsbau die Entwicklung gestützt und Projekte im öffentlichen Verkehr und bei Bürogebäuden hätten eine starke Aktivität gezeigt. Lateinamerika insgesamt sei positiv gewesen. In Brasilien habe sich die Erholung jedoch abgeschwächt.

    Die Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) habe eine uneinheitliche Entwicklung gezeigt, war insgesamt aber "robust". Im Norden Europas gab es solides Wachstum und der Süden habe den positiven Trend fortgesetzt. In Osteuropa habe sich das Wachstum verlangsamt und in der Türkei setzte sich der Abschwung fort.

    Guidance bestätigt - Verlangsamung in einigen Schlüsselmärkten

    Der Ausblick für das laufende Jahr 2019 wird bestätigt. Schindler erwartet weiter ein Umsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent in Lokalwährungen. Das Unternehmen rechnet jedoch damit, dass im Laufe des Jahren einige Schlüsselmärkte eine Verlangsamung zeigen werden.

    Die langfristigen Wachstumstreiber für das Geschäft von Schindler seien weiter intakt. "Kurzfristiger Gegenwind wird uns nicht davon abhalten, unsere Pläne für eine mittelfristige Verbesserung beim Betriebsgewinn und der Marge weiter zu verfolgen", sagte der Schindler-Chef.

    Bei Auftragseingang und Umsatz hat Schindler die Erwartungen der Analysten erreicht, die Gewinnzahlen lagen jedoch unter den Schätzungen. Die Schindler-Partizipationsscheine verlieren aktuell in einem leicht freundlichen Gesamtmarkt 4,3 Prozent auf 212,60 Franken.

    yr/kw

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  • 26.04.2019 Schindler-Aktien nach Gewinnenttäuschung unter Druck

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    Schindler-Aktien nach Gewinnenttäuschung unter Druck

    26.04.2019 | 11:02:43

    Bern (awp) - Die Schindler-Partizipationsscheine sind am Freitag nach Quartalszahlen unter Druck. Der Zentralschweizer Aufzug- und Rolltreppenhersteller hat die Konsensschätzungen im ersten Quartal zwar sowohl beim Auftragseingang als auch beim Umsatz übertroffen. Auf den Stufen EBIT und Reingewinn wurden jedoch selbst die tiefsten Erwartungen noch verfehlt. Das Unternehmen hält an den bisherigen Wachstumsvorgaben für das Gesamtjahr fest.

    Um 11.02 Uhr verlieren Schindler 3,5 Prozent auf 214,90 Franken. Der Gesamtmarkt (SMI) notiert aktuell 0,03 Prozent tiefer.

    In ersten Analystenkommentaren erhält Schindler viel Lob für das starke Wachstum bei Auftragseingang und Umsatz. Das Unternehmen sei stärker gewachsen als der Markt, aber nicht so stark wie einer der Hauptwettbewerber (Kone, Red.), wie etwa Baader Helvea schreibt. Wie es heisst, habe insbesondere das Auftragswachstum in Lokalwährungen die Erwartungen deutlich übertroffen. Doch auch das Umsatzwachstum in Lokalwährungen liege über den Konsensschätzungen und bewegt sich am oberen Ende der firmeneigenen Zielbandbreite.

    Weniger gut kommt in Expertenkreisen der Gewinnrückgang an. Sowohl beim operativen Gewinn als auch beim Reingewinn wurden selbst die tiefsten Erwartungen verfehlt. Wie einige Analysten schreiben, verfehlen die Margen die Konsensschätzungen auch dann, wenn man die Restrukturierungskosten von 4 Millionen Franken sowie die Kosten für das Projekt BuildingMinds in Höhe von weiteren 4 Millionen Franken anrechnet.

    Mit Schindler habe ein weiterer Aufzughesteller enttäuschende Margen ausgewiesen, hiess es bei Goldman Sachs. Wie bei den Wettbewerbern zuvor habe auch Schindler uneinheitliche Trends ausgewiesen.

    Auch Kone und Otis hätten tiefere Margen ausgewiesen, betont die ZKB, und Schindler habe sich mit einem Rückgang um 60 Basispunkte im Rahmen entwickelt. Beide Konkurrenten hätten sich zuversichtlich gezeigt, dass die Marge im Jahresverlauf gesteigert werden könne, was Analyst Martin Hüsler auch bei Schindler erwartet.

    Analyst Christian Obst von Baader-Helvea zeigt sich sichtlich enttäuscht. Er macht das schwierige Branchenumfeld für den Margenrückgang verantwortlich. Obst rechnet auch im weiteren Jahresverlauf mit schwierigen Verhältnissen und rechnet deshalb nicht mit Margenverbesserungen.

    Sein Berufskollege Fabian Haecki bei der UBS Investmentbank gewinnt der Geschäftsentwicklung des ersten Quartals aber durchaus auch positive Aspekte ab. Er findet am starken Wachstum, insbesondere im Schlüsselmarkt China, sichtlich Gefallen. Das Wachstum sei breit abgestützt. Eine Margenverbesserung dürfte kurzfristig jedoch nicht zu erwarten sein, aufgrund der weiter bestehenden Gegenwinde durch Materialkosten und steigende Löhne. Stützende Faktoren für die Gewinnschätzungen der Analysten kann er nicht ausmachen.

    Dass das Unternehmen an den bisherigen Zielvorgaben für das Gesamtjahr festhält und weiterhin ein Umsatzwachstum in Lokalwährungen zwischen 4 und 6 Prozent anstrebt, überrascht die Experten hingegen nicht.

    Wie aus dem hiesigen Berufshandel verlautet, konnten die Valoren von Schindler ihren zahlenbedingten Kursrückschlag vom März in den letzten Wochen fast vollständig wieder wettmachen. Wie der vorliegende Zahlenkranz zeige, würden aber selbst die nach unten korrigierten Gewinnschätzungen den steigenden Herstellkosten noch immer nicht im vollen Umfang Rechnung tragen, hiess es weiter.

    lb/yr/pre

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  • 26.04.2019 Schindler weiter auf Wachstumskurs - steigende Kosten belasten Ergebnis

    Betroffene Wertpapiere

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    Schindler weiter auf Wachstumskurs - steigende Kosten belasten Ergebnis

    26.04.2019 | 08:47:10

    (Meldung ausgebaut)

    Ebikon (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler hat im ersten Quartal 2019 vom Wachstum in Asien und robusten Märkten in den übrigen Regionen profitiert. Auftragseingang und Umsatz konnten gesteigert werden und das Wachstum liegt am oberen Ende der für das Gesamtjahr angestrebten Spanne. Betriebsergebnis und Gewinn lagen dagegen durch steigende Kosten und höhere Investitionen unter den Vorjahreswerten.

    Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,4 Prozent auf 2,58 Milliarden Franken, wie der Konzern am Freitag mitteilte. In Lokalwährungen betrug das Plus 5,8 Prozent. Der Bestellungseingang wuchs derweil im Quartal um 5,2 Prozent (LW +6,4%) auf 2,97 Milliarden und der Auftragsbestand belief sich per Ende März auf 9,13 Milliarden (+7,6% zu VJ).

    Steigende Rohmaterial- und Lohnkosten

    Höhere Kosten und Investitionen sorgten beim Betriebsgewinn (EBIT) für einen Rückgang um 2,5 Prozent auf 274 Millionen Franken (LW -1,1%). Die entsprechende Marge ging auf 10,6 von 11,4 Prozent zurück. Auch beim Konzerngewinn verzeichnete der Innerschweizer Konzern mit -5,3 Prozent auf 197 Millionen einen Rückgang.

    Steigende Rohmaterial- und Lohnkosten, Währungseinflüsse sowie geplante höhere Aufwendungen für strategische Projekte wie die Modularisierung und die Digitalisierung hätten die Ergebnisentwicklung beeinflusst, schrieb das Unternehmen weiter. Wie erwartet, seien diese höheren Kosten im ersten Quartal nur teilweise kompensiert worden.

    Der Geldfluss aus der Geschäftstätigkeit wurde durch Einmaleffekte beeinflusst. Er sank im Quartal um rund 20 Prozent auf 263 Millionen Franken. Bereinigt um die Auslagerung der Pensionsverpflichtungen und die Einführung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 16, stieg der Wert hingegen um 18 Prozent auf 391 Millionen. Dies sei im Wesentlichen auf ein verbessertes Nettoumlaufvermögen zurückzuführen.

    Mit den Zahlen hat Schindler die Erwartungen der Analysten bei Auftragseingang und Umsatz erreicht, die Gewinnzahlen lagen jedoch unter den Schätzungen.

    Grossprojekte in China und stabile Neuinstallationen

    Alle Geschäftsfelder und Regionen hätten zugelegt, schrieb Schindler weiter. Zunehmende Auftragsvolumen mit Grossprojekten, vor allem im Bereich öffentlicher Verkehr, hätten das Geschäft unterstützt. Die Region Asien-Pazifik erzielte das höchste Wachstum, hauptsächlich dank des stark wachsenden Auftragseingangs in China. In der Volksrepublik habe sich der Markt der Neuinstallationen stabil gezeigt, hiess es in der Präsentation zu den Unternehmenszahlen. Indien sei durch einen starken Wohnungsbau weiter gewachsen und auch Südostasien insgesamt habe weiteres Wachstum gesehen.

    Der positive Trend in der Region "Americas" (Nord- und Südamerika) habe sich fortgesetzt. In Nordamerika habe der Wohnungsbau gestützt und Projekte im öffentlichen Verkehr und bei Bürogebäuden hätten eine starke Aktivität gezeigt. Lateinamerika sei insgesamt positiv gewesen. In Brasilien habe sich die Erholung jedoch abgeschwächt.

    EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) habe eine uneinheitliche Entwicklung gezeigt, war insgesamt aber "robust". Im Norden Europas gab es solides Wachstum und der Süden habe den positiven Trend fortgesetzt. In Osteuropa habe sich das Wachstum verlangsamt und in der Türkei setzte sich der Abschwung fort.

    Guidance bestätigt - Verlangsamung in einigen Schlüsselmärkten

    Der Ausblick für das laufende Jahr 2019 wird bestätigt. Schindler erwartet gemäss der Mitteilung nach wie vor ein Umsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent in Lokalwährungen. Der Ausblick für den Konzerngewinn soll mit der Publikation der Halbjahreszahlen bekannt gegeben werden.

    Die langfristigen Wachstumstreiber für das Geschäft von Schindler seien weiter intakt. Das Unternehmen rechnet jedoch damit, dass im Laufe des Jahren einige Schlüsselmärkte eine Verlangsamung zeigen werden. Zudem verweist Schindler auf die steigenden politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten.

    yr/kw

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  • 26.04.2019 Schindler wächst im ersten Quartal bei tieferem Gewinn - Prognose bestätigt

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    Schindler wächst im ersten Quartal bei tieferem Gewinn - Prognose bestätigt

    26.04.2019 | 07:37:54

    Ebikon (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler hat im ersten Quartal 2019 Auftragseingang und Umsatz verbessert und liegt damit im Rahmen des für das Gesamtjahr erwarteten Wachstums. Betriebsergebnis und Gewinn gaben dagegen durch steigende Kosten und höhere Investitionen nach, wie der Konzern am Freitag mitteilte.

    Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,4 Prozent auf 2,58 Milliarden Franken. In Lokalwährungen betrug das Plus 5,8 Prozent. Der Bestellungseingang wuchs derweil im Quartal um 5,2 Prozent (LW +6,4%) auf 2,97 Milliarden und der Auftragsbestand belief sich per Ende März auf 9,13 Milliarden (+7,6% zu VJ).

    Alle Geschäftsfelder und Regionen hätten zugelegt, schrieb Schindler weiter. Zunehmende Auftragsvolumen mit Grossprojekten, vor allem im Bereich öffentlicher Verkehr, hätten unterstützt. Die Region Asien-Pazifik erzielte das höchste Wachstum, hauptsächlich dank des stark wachsenden Auftragseingangs in China, gefolgt von den Regionen Amerika und EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika).

    Das operative Ergebnis (EBIT) lag hingegen mit 274 Millionen Franken 2,5 Prozent unter dem Vorjahreswert auf (LW -1,1%). Die entsprechende Marge sank auf 10,6 von 11,4 Prozent. Auch beim Konzerngewinn verzeichnete der Innerschweizer Konzern mit -5,3 Prozent auf 197 Millionen einen Rückgang.

    Mit den Zahlen hat Schindler die Erwartungen der Analysten bei Auftragseingang und Umsatz erreicht, die Gewinnzahlen lagen aber unter den Erwartungen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 2,57 Milliarden Franken und für den Bestellungseingang bei 2,91 Milliarden. Der EBIT wurde auf 285 Millionen und der Reingewinn auf 213 Millionen veranschlagt.

    Steigende Rohmaterial- und Lohnkosten, Währungseinflüsse sowie geplante höhere Aufwendungen für strategische Projekte wie die Modularisierung und die Digitalisierung hätten die Ergebnisentwicklung beeinflusst, schrieb das Unternehmen weiter. Wie erwartet, seien diese höheren Kosten im ersten Quartal nur teilweise kompensiert worden.

    Der Ausblick für das laufende Jahr 2019 wird bestätigt. Schindler erwartet gemäss der Mitteilung nach wie vor ein Umsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent in Lokalwährungen. Der Ausblick für den Konzerngewinn werde wie bisher mit der Publikation der Halbjahreszahlen bekannt gegeben.

    yr/kw

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  • 26.04.2019 Korr: Schindler wächst im Q1 bei tieferem Gewinn - Prognose bestätigt

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    Korr: Schindler wächst im Q1 bei tieferem Gewinn - Prognose bestätigt

    26.04.2019 | 07:36:20

    (Prozentuale Veränderung Auftragseingang korrigiert)

    Ebikon (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler hat im ersten Quartal 2019 Auftragseingang und Umsatz verbessert und liegt damit im Rahmen des für das Gesamtjahr erwarteten Wachstums. Betriebsergebnis und Gewinn gaben dagegen durch steigende Kosten und höhere Investitionen nach, wie der Konzern am Freitag mitteilte.

    Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,4 Prozent auf 2,58 Milliarden Franken. In Lokalwährungen betrug das Plus 5,8 Prozent. Der Bestellungseingang wuchs derweil im Quartal um 5,2 Prozent (LW +6,4%) auf 2,97 Milliarden und der Auftragsbestand belief sich per Ende März auf 9,13 Milliarden (+7,6% zu VJ).

    Alle Geschäftsfelder und Regionen hätten zugelegt, schrieb Schindler weiter. Zunehmende Auftragsvolumen mit Grossprojekten, vor allem im Bereich öffentlicher Verkehr, hätten unterstützt. Die Region Asien-Pazifik erzielte das höchste Wachstum, hauptsächlich dank des stark wachsenden Auftragseingangs in China, gefolgt von den Regionen Amerika und EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika).

    Das operative Ergebnis (EBIT) lag hingegen mit 274 Millionen Franken 2,5 Prozent unter dem Vorjahreswert auf (LW -1,1%). Die entsprechende Marge sank auf 10,6 von 11,4 Prozent. Auch beim Konzerngewinn verzeichnete der Innerschweizer Konzern mit -5,3 Prozent auf 197 Millionen einen Rückgang.

    Mit den Zahlen hat Schindler die Erwartungen der Analysten bei Auftragseingang und Umsatz erreicht, die Gewinnzahlen lagen aber unter den Erwartungen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 2,57 Milliarden Franken und für den Bestellungseingang bei 2,91 Milliarden. Der EBIT wurde auf 285 Millionen und der Reingewinn auf 213 Millionen veranschlagt.

    Steigende Rohmaterial- und Lohnkosten, Währungseinflüsse sowie geplante höhere Aufwendungen für strategische Projekte wie die Modularisierung und die Digitalisierung hätten die Ergebnisentwicklung beeinflusst, schrieb das Unternehmen weiter. Wie erwartet, seien diese höheren Kosten im ersten Quartal nur teilweise kompensiert worden.

    Der Ausblick für das laufende Jahr 2019 wird bestätigt. Schindler erwartet gemäss der Mitteilung nach wie vor ein Umsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent in Lokalwährungen. Der Ausblick für den Konzerngewinn werde wie bisher mit der Publikation der Halbjahreszahlen bekannt gegeben.

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  • 26.04.2019 Schindler wächst im ersten Quartal bei tieferem Gewinn - Prognose bestätigt

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    Schindler wächst im ersten Quartal bei tieferem Gewinn - Prognose bestätigt

    26.04.2019 | 06:56:31

    Ebikon (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler hat im ersten Quartal 2019 Auftragseingang und Umsatz verbessert und liegt damit im Rahmen des für das Gesamtjahr erwarteten Wachstums. Betriebsergebnis und Gewinn gaben dagegen durch steigende Kosten und höhere Investitionen nach, wie der Konzern am Freitag mitteilte.

    Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,4 Prozent auf 2,58 Milliarden Franken. In Lokalwährungen betrug das Plus 5,8 Prozent. Der Bestellungseingang wuchs derweil im Quartal um 6,4 Prozent (LW 5,2%) auf 2,97 Milliarden und der Auftragsbestand belief sich per Ende März auf 9,13 Milliarden (+7,6%).

    Alle Geschäftsfelder und Regionen hätten zugelegt, schrieb Schindler weiter. Zunehmende Auftragsvolumen mit Grossprojekten, vor allem im Bereich öffentlicher Verkehr, hätten unterstützt. Die Region Asien-Pazifik erzielte das höchste Wachstum, hauptsächlich dank des stark wachsenden Auftragseingangs in China, gefolgt von den Regionen Amerika und EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika).

    Das operative Ergebnis (EBIT) lag hingegen mit 274 Millionen Franken 2,5 Prozent unter dem Vorjahreswert auf (LW -1,1%). Die entsprechende Marge sank auf 10,6 von 11,4 Prozent. Auch beim Konzerngewinn verzeichnete der Innerschweizer Konzern mit -5,3 Prozent auf 197 Millionen einen Rückgang.

    Mit den Zahlen hat Schindler die Erwartungen der Analysten bei Auftragseingang und Umsatz erreicht, die Gewinnzahlen lagen aber unter den Erwartungen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 2,57 Milliarden Franken und für den Bestellungseingang bei 2,91 Milliarden. Der EBIT wurde auf 285 Millionen und der Reingewinn auf 213 Millionen veranschlagt.

    Steigende Rohmaterial- und Lohnkosten, Währungseinflüsse sowie geplante höhere Aufwendungen für strategische Projekte wie die Modularisierung und die Digitalisierung hätten die Ergebnisentwicklung beeinflusst, schrieb das Unternehmen weiter. Wie erwartet, seien diese höheren Kosten im ersten Quartal nur teilweise kompensiert worden.

    Der Ausblick für das laufende Jahr 2019 wird bestätigt. Schindler erwartet gemäss der Mitteilung nach wie vor ein Umsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent in Lokalwährungen. Der Ausblick für den Konzerngewinn werde wie bisher mit der Publikation der Halbjahreszahlen bekannt gegeben.

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  • 25.04.2019 Ausblick Schindler: Quartalsgewinn von 213 Millionen Franken erwartet

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    Ausblick Schindler: Quartalsgewinn von 213 Millionen Franken erwartet

    25.04.2019 | 14:10:31

    Zürich (awp) - Der Lift- und Rolltreppenbauer Schindler gibt am Freitag, 26. April, die Resultate für das erste Quartal 2019 bekannt. Insgesamt haben neun Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

    Q1 2019E
    (in Mio Fr.)            AWP-Konsens        Q1 2018A
    Auftragseingang         2'905               2'822
    Umsatz                  2'568               2'473
    - Wachstum in     
     Lokalwährungen (in %)    4,4                 8,9
    EBIT                      285                 281
    Reingewinn                213                 208
    

    FOKUS: Die Analysten rechnen auch im ersten Quartal bei Schindler mit einem weiteren Wachstum. Die Marge dürfte jedoch aufgrund einer Reihe von Faktoren etwas unter Druck geraten sein. Hier werden etwa steigende Löhne und Materialpreise genannt, Zölle, Preisdruck in China sowie die Investitionen des Unternehmens in Wachstumsinitiativen. Das Schindler Management habe mehrfach betont, dass man langfristig plane und auch zeitweise Margenverwässerungen in Kauf nehme, um zukünftiges Wachstum zu schaffen. Von Interesse dürften auch aktuelle Aussagen zur Umsatz-Guidance für das Gesamtjahr sein.

    ZIELE: Für das laufende Jahr hat Schindler an der Bilanzvorlage Mitte Februar eine Umsatzsteigerung in Lokalwährungen im Bereich von 4 bis 6 Prozent in Aussicht gestellt, während der Gesamtmarkt auf der Stelle treten dürfte. Einige wichtige Aufzugs- und Fahrtreppenmärkte würden sich abschwächen, so die Erwartung.

    Schindler-Chef Thomas Oetterli rechnete im Februar damit, dass der US-Markt das Ende des Zyklus erreicht. In Europa gebe es Unsicherheit durch den Brexit als Risikofaktor. Einen deutlichen Abschwung habe der türkische Markt gesehen. In der Region Asien-Pazifik rechnet der Schindler-Chef 2019 bestenfalls mit einem stabilen Markt, während in Indien und Südostasien starkes Wachstum erwartet wird. In Australien geht er von einer Abkühlung aus.

    PRO MEMORIA: Anfang März hat Schindler die Gründung einer Serviceplattform für die Immobilienbewirtschaftung angekündigt. Das Startup-Unternehmen BuildingMinds soll als eigenständige Firma der Schindler Gruppe geführt werden. Dabei soll mit Microsoft zusammengearbeitet werden. Dem Unternehmen mit Sitz in Berlin wurden Mittel von bis zu 150 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

    Im vergangenen Geschäftsjahr hat Schindler einen um 6,2 Prozent höheren Auftragseingang von 11,67 Milliarden Franken und einen um 6,9 Prozent gewachsenen Umsatz von 10,88 Milliarden gemeldet. In Lokalwährung betrug das Wachstum 6,6 beziehungsweise 7,3 Prozent. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT konnte um 6,9 Prozent auf 1,27 Milliarden Franken gesteigert werden, was einer unveränderten EBIT-Marge von 11,7 Prozent entsprach. Der Reingewinn wuchs um 14 Prozent auf 1,01 Milliarden. Zu diesem überproportionalen Wachstum habe das verbesserte operative Ergebnis sowie eine Einigung über die Besteuerung in Höhe von 60 Millionen Franken beigetragen, hiess es im Februar.

    AKTIENKURS: Die Schindler Partizipationsscheine haben sich in den vergangenen Monaten gut entwickelt. Von Ende Jahr ging es von rund 190 Franken bis Anfang März auf rund 230 Franken hinauf. Auch eine darauf folgende Schwäche mit einem Absacker auf rund 200 Franken wurde in den vergangenen Wochen wieder überwunden und aktuell notieren die Scheine bei 223,40 Franken.

    Homepage: www.schindler.ch

    an/yr

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  • 06.03.2019 Schindler gründet Start-up im Immobiliensektor - Millioneninvestition

    Betroffene Wertpapiere

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    Schindler gründet Start-up im Immobiliensektor - Millioneninvestition

    06.03.2019 | 19:18:16

    Ebikon (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler will die Verwaltung und den Betrieb von Immobilien mit digitalen Mitteln optimieren. Dazu gründet der Innerschweizer Konzern das Startup-Unternehmen BuildingMinds, das als eigenständige Firma der Schindler Gruppe geführt werden soll. Der Konzern will dabei mit Microsoft zusammenarbeiten.

    Schindler stellt gemäss Angaben vom Mittwoch dem Start-up, das seinen Sitz in Berlin hat, als alleinige Aktionärin Mittel von bis zu 150 Millionen Euro zur Verfügung. Ein Viertel dieser Kosten werde voraussichtlich 2019 anfallen.

    BuildingMinds werde eine Serviceplattform für die Immobilienbewirtschaftung aus einer Hand anbieten und damit das Management von Gebäuden verändern, ist der Konzern überzeugt.

    pre/rw

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  • 17.02.2019 Schindler rechnet mit stagnierender Nachfrage aus China

    Betroffene Wertpapiere

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    Schindler rechnet mit stagnierender Nachfrage aus China

    17.02.2019 | 18:58:04

    Zürich (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler rechnet im laufenden Jahr mit einem langsameren Wachstum. Hauptgrund für die Verlangsamung sei die stagnierende Nachfrage aus dem wichtigen Markt China, sagte CEO Thomas Oetterli im Interview mit der "Finanz+Wirtschaft" (Ausgabe 16.2.).

    Rund 60 Prozent aller Neuanlagen installiert Schindler in China. "Wenn die Nachfrage in China höchstens stabil bleibt, ohne zu wachsen, kann das der Rest der Welt nicht überkompensieren", so der Schindler-Chef weiter. Als Ursache für die Wachstumsschwäche im Reich der Mitte nennt Oetterli die Limitierung der Preise für Wohnflächen durch die chinesische Regierung in vielen Städten.

    Auch die hohen Rohmaterialpreise machen dem Unternehmen zu schaffen, insbesondere diejenigen für Stahl, Kupfer und Aluminium. "Die Preise dieser Rohmaterialien sind in den letzten zwei Jahren um über 30 Prozent gestiegen". Dank Verhandlungen mit den Lieferanten und anderen Massnahmen sei es im vergangenen Jahr dennoch gelungen, die Gesamtmarge konstant zu halten, sagte der CEO.

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  • 17.02.2019 Presseschau vom Wochenende 7 (16./17. Februar)

    Betroffene Wertpapiere

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    Presseschau vom Wochenende 7 (16./17. Februar)

    17.02.2019 | 18:24:39

    Bern (awp/sda) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    BRENNTAG/NOVARTIS: Die Basler Chemiefirma Brenntag Schweizerhall hat Partner des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad mit Ausgangsstoffen für Chemiewaffen beliefert. Wie die "SonntagsZeitung" berichtet, lieferte das Unternehmen 2014 fünf Tonnen Isopropanol und 280 Kilo Diethylamin nach Syrien. Beide Substanzen kann man als Ausgangsstoffe für die chemischen Kampfstoffe Sarin und VX verwenden. Die Firma sagte dem Bericht zufolge, der Export sei rechtens gewesen. Der Basler Pharmakonzern Novartis erklärte, die Chemikalien dienten der Herstellung von Medikamenten in einer ihrer Partnerfirmen in Syrien. Das für Exportkontrolle zuständige Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hatte die Lieferung genehmigt - obwohl der Empfänger nachweislich Beziehungen hat zu sanktionierten Personen und Firmen in der Entourage von Assad. (SoZ, S. 2)

    SULZER: Die hohen Managementvergütungen beim Industriekonzern Sulzer geben Anlass zur Kritik. Im letzten Jahr hätten der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung zusammen über 19 Millionen Franken und damit deutlich mehr als im Vorjahr verdient, schreibt die "Finanz+Wirtschaft". Das entspreche 17 Prozent des Reingewinns, was ein im Artikel zitierter Fondsmanager als "unverhältnismässig" bezeichnet. Weil die Kursentwicklung im letzten Jahr die langfristige Entschädigung des Managements beeinträchtigt hätte, habe der Verwaltungsrat ausserdem im Nachhinein zusätzlich Kursuntergrenzen angepasst, um die Kompensation zu verbessern. (FuW, Ausgabe 16.2., S. 1)

    SCHINDLER: Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler rechnet im laufenden Jahr mit einem langsameren Wachstum. Hauptgrund für die Verlangsamung sei die stagnierende Nachfrage aus dem wichtigen Markt China, sagte CEO Thomas Oetterli im Interview mit der "Finanz+Wirtschaft". Rund 60 Prozent aller Neuanlagen installiert Schindler in China. "Wenn die Nachfrage in China höchstens stabil bleibt, ohne zu wachsen, kann das der Rest der Welt nicht überkompensieren", so der Schindler-Chef weiter. Als Ursache für die Wachstumsschwäche im Reich der Mitte nennt Oetterli die Limitierung der Preise für Wohnflächen durch die chinesische Regierung in vielen Städten. (FuW, Ausgabe 16.2., S. 13; siehe auch separate Meldung)

    CLARIANT: Der Chemiekonzern Clariant will dereinst Alleinbesitzer der neuen Sparte "High Performance Materials" werden. Die neue Sparte ist als "Joint Venture" zwischen Clariant und dem Spezialchemiegeschäft des Ankeraktionärs Sabic aufgegleist, wobei Clariant eine Mehrheit hält. "Gemeinschaftsunternehmen haben ein Ablaufdatum", sagte CEO Ernesto Occhiello im Interview mit der "Finanz+Wirtschaft". Wann dieses Ablaufdatum sein werde, müsse im Rahmen der laufenden Verhandlungen mit Sabic aber noch definiert werden. Clariant wolle die Sparte "voll und ganz" besitzen. (FuW, Ausgabe 16.2., S. 11)

    MIGROS: Der Migros-Genossenschafts-Bund will offenbar die Kulturförderung neu ausrichten. Dem sogenannten Migros-Kulturprozent, stehe eine radikale Neuausrichtung bevor, schreibt die "SonntagsZeitung" in einem Artikel. Die eigene Marke soll stärker von den Geldern für Kultur, Soziales und Medien profitieren. Den Angaben zufolge hatte die Migros 2017 122,4 Millionen Franken für das Kulturprozent ausgegeben. (SoZ, S. 59)

    SWISS: Die Fluggesellschaft Swiss streicht die Kreditkartengebühren. Die Gebühr von 1,4 Prozent für die Bezahlung mit einer Kreditkarte soll per 28.März abgeschafft werden, bestätigte ein Verantwortlicher der Lufthansa-Gruppe gegenüber der "Sonntagszeitung". Die Gebühr, auf deren Erhebung fast alle Schweizer Händler verzichten, war von Konsumentenschützern und Kreditkartenherausgeber wiederholt kritisiert worden. (SoZ, S.38)

    POSTAUTO: Ex-Postauto-Chef Daniel Landolf drohen bis zu fünf Jahre Gefängnis. Die Bundespolizei (Fedpol) hat gegen ihn sowie seien damaligen Finanzchef im Zuge des Buchungsskandals ein Verwaltungsstrafverfahren wegen Leistungsbetrugs eröffnet, wie eine Fedpol-Sprecherin der "SonntagsZeitung" sagte. Die beiden Ex-Vorstandsmitglieder sollen demnach Leistungen des Gemeindewesens erschlichen haben. Die Behörden hatten zuvor im Postauto-Skandal elf Monate gegen unbekannt ermittelt. Den Beschuldigten drohen bei einem Prozess vor dem Bundesstrafgericht im Falle einer Verurteilung bis zu fünf Jahre Gefängnis. (SoZ, S.1/5; siehe auch separate Meldung)

    RAHMENABKOMMEN: Die Spitzenvertreter der Kantone haben sich auf eine einheitliche Position zum Rahmenvertrag zwischen der Schweiz und der EU geeinigt. Sie hegen zwar Vorbehalte gegen den Vertragsentwurf, insgesamt beurteilen sie ihn aber wohlwollend, wie die "NZZ am Sonntag" unter Berufung auf ein vertrauliches Papier berichtet. Der leitende Ausschuss der Konferenz der Kantonsregierungen einigte sich demnach am Freitag auf eine Position und verschickte diese zur Stellungnahme an alle Kantonsregierungen. So bestätigen die Regierungsräte, es sei "sowohl im politischen wie auch im wirtschaftlichen Interesse unseres Landes, die Zusammenarbeit mit der EU in gewissen Bereichen zu vertiefen". Und sie halten fest, dass der Entwurf des Vertrags in mehreren Bereichen die Bedingungen der Kantone erfülle, etwa bei der Übernahme von EU-Recht oder im Verfahren zur Streitbeilegung. Sie wenden allerdings ein, dass es in Bezug auf die staatlichen Beihilfen "nicht akzeptabel" sei, wenn die EU Regeln aufstellen wolle für Bereiche, die nicht Teil der bilateralen Verträge seien. Weiter pochen die Kantone darauf, dass die Unionsbürgerrichtlinie nicht übernommen werden muss. (NZZaS, S. 1/9)

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  • 14.02.2019 Schindler steigert Umsatz und hält Profitabilität - Abschwächung erwartet

    Betroffene Wertpapiere

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    Schindler steigert Umsatz und hält Profitabilität - Abschwächung erwartet

    14.02.2019 | 18:43:57

    (Zusammenfassung mit Aktienschlusskurs ergänzt)

    Ebikon (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler ist im vergangenen Geschäftsjahr erneut gewachsen. Die Profitabilität wurde trotz Preisdrucks, steigender Kosten und Investitionen verteidigt. Im laufenden Jahr wird in einigen Märkten Gegenwind und eine leichte Abschwächung erwartet. Trotzdem soll das Wachstum über dem Gesamtmarkt liegen.

    "Wir sehen Gegenwind in einer Reihe von Märkten", sagte Schindler-Chef Thomas Oetterli am Donnerstag an der Bilanzmedienkonferenz. "Die Handelspannungen haben zugenommen und in den Emerging Markets besteht weiter ein Währungsrisiko." Wachsen will Schindler durch die Umsetzung der strategischen Initiativen, neue Produkte und Dienstleistungen, Investitionen und auch Zukäufe.

    2018 stieg der Auftragseingang um 6,2 Prozent auf 11,67 Milliarden Franken und der Umsatz um 6,9 Prozent auf 10,88 Milliarden. In Lokalwährung betrug das Umsatzwachstum 7,3 Prozent und lag damit leicht über dem selbstgesteckten Ziel. Sowohl die Neuinstallationen, der Ersatz und die Modernisierung sowie der Service legten zu.

    Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT stieg im Gleichschritt zum Umsatz um ebenfalls 6,9 Prozent auf 1,27 Milliarden Franken, wodurch die Marge unverändert 11,7 Prozent betrug. Der Gegenwind und die Investitionen hätten eine Margenverbesserung im vergangenen Jahr verhindert, sagte Oetterli. Die Trends mit steigenden Materialpreisen und Lohnkosten sowie einem scharfen Wettbewerb hätten sich auch im Schlussquartal fortgesetzt.

    Der Reingewinn wuchs um 14 Prozent auf 1,01 Milliarden. Neben dem verbesserten operativen Ergebnis habe hier eine Einigung über die Besteuerung in Höhe von 60 Millionen Franken zum überproportionalen Anstieg beigetragen. Die Aktionäre sollen, wie schon im Vorjahr, 4,00 Franken je Namenaktie und Partizipationsschein als Dividende erhalten.

    US-Markt am Ende des Zyklus - Wachstum in Asien

    Das Wachstum war in der Region Amerika am höchsten, gefolgt von den Regionen EMEA (Europe/Middle East/Africa) und Asien-Pazifik. In China stieg die Nachfrage im Neuanlagengeschäft leicht und Indien kehrte zum Wachstum zurück. Der nordamerikanische Markt sei unverändert stark geblieben und Südamerika habe von Volumenzunahmen in Brasilien profitiert. Die Region EMEA verzeichnete sowohl in Nord- als auch in Südeuropa eine robuste Nachfrage. Insgesamt stieg der Anteil an Grossprojekten im Vergleich zum Vorjahr.

    Der Konzern setzt weiter auf strategische Investitionen und die Beschleunigung von Innovationen. Das Projekt zur Modularisierung der Aufzüge schreite voran. Im Servicebereich seien mehr als 25 kleinere Unternehmen zugekauft worden und in China wurde die Beteiligung am dem Joint Venture "Volkslift Elevator" auf 49 Prozent erhöht.

    Umsatzsteigerung von 4 bis 6 Prozent erwartet

    Für das laufende Jahr wird eine Umsatzsteigerung in Lokalwährungen im Bereich von 4 bis 6 Prozent erwartet, während der Gesamtmarkt auf der Stelle treten dürfte. Einige wichtige Aufzugs- und Fahrtreppenmärkte würden sich abschwächen, so die Erwartung. Schindler sei aber aufgrund der breiten geografischen Diversifikation bestens positioniert, um von den Entwicklungen in Bereichen zu profitieren, wo die Märkte weiterhin wachsen. Langfristig würden die globalen Megatrends den Aufzugs- und Fahrtreppenmarkt weiterhin begünstigen.

    Oetterli rechnet damit, dass der US-Markt das Ende des Zyklus erreicht. In Europa gebe es Unsicherheit durch den Brexit als Risikofaktor. Einen deutlichen Abschwung habe der türkische Markt gesehen. In der Region Asien-Pazifik rechnet der Schindler-Chef 2019 bestenfalls mit einem stabilen Markt, während in Indien und Südostasien starkes Wachstum erwartet wird. In Australien geht er von einer Abkühlung aus.

    Die Analysten werten die Zahlen als solide. Das Unternehmen befinde sich weiter auf einem Wachstumspfad, hiess es in Kommentaren. Die Schindler Partizipationsscheine gewannen in einem etwas schwächeren Gesamtmarkt am Donnerstag 5,3 Prozent auf 222,20 Franken hinzu.

    yr/tt

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  • 14.02.2019 Schindler steigert Umsatz und hält Profitabilität - Abschwächung erwartet

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Schindler steigert Umsatz und hält Profitabilität - Abschwächung erwartet

    14.02.2019 | 14:45:09

    (Zusammenfassung)

    Ebikon (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler ist im vergangenen Geschäftsjahr erneut gewachsen. Die Profitabilität wurde trotz Preisdrucks, steigender Kosten und Investitionen verteidigt. Im laufenden Jahr wird in einigen Märkten Gegenwind und eine leichte Abschwächung erwartet. Trotzdem soll das Wachstum über dem Gesamtmarkt liegen.

    "Wir sehen Gegenwind in einer Reihe von Märkten", sagte Schindler-Chef Thomas Oetterli am Donnerstag an der Bilanzmedienkonferenz. "Die Handelspannungen haben zugenommen und in den Emerging Markets besteht weiter ein Währungsrisiko." Wachsen will Schindler durch die Umsetzung der strategischen Initiativen, neue Produkte und Dienstleistungen, Investitionen und auch Zukäufe.

    2018 stieg der Auftragseingang um 6,2 Prozent auf 11,67 Milliarden Franken und der Umsatz um 6,9 Prozent auf 10,88 Milliarden. In Lokalwährung betrug das Umsatzwachstum 7,3 Prozent und lag damit leicht über dem selbstgesteckten Ziel. Sowohl die Neuinstallationen, der Ersatz und die Modernisierung sowie der Service legten zu.

    Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT stieg im Gleichschritt zum Umsatz um ebenfalls 6,9 Prozent auf 1,27 Milliarden Franken, wodurch die Marge unverändert 11,7 Prozent betrug. Der Gegenwind und die Investitionen hätten eine Margenverbesserung im vergangenen Jahr verhindert, sagte Oetterli. Die Trends mit steigenden Materialpreisen und Lohnkosten sowie einem scharfen Wettbewerb hätten sich auch im Schlussquartal fortgesetzt.

    Der Reingewinn wuchs um 14 Prozent auf 1,01 Milliarden. Neben dem verbesserten operativen Ergebnis habe hier eine Einigung über die Besteuerung in Höhe von 60 Millionen Franken zum überproportionalen Anstieg beigetragen. Die Aktionäre sollen, wie schon im Vorjahr, 4,00 Franken je Namenaktie und Partizipationsschein als Dividende erhalten.

    US-Markt am Ende des Zyklus - Wachstum in Asien

    Das Wachstum war in der Region Amerika am höchsten, gefolgt von den Regionen EMEA (Europe/Middle East/Africa) und Asien-Pazifik. In China stieg die Nachfrage im Neuanlagengeschäft leicht und Indien kehrte zum Wachstum zurück. Der nordamerikanische Markt sei unverändert stark geblieben und Südamerika habe von Volumenzunahmen in Brasilien profitiert. Die Region EMEA verzeichnete sowohl in Nord- als auch in Südeuropa eine robuste Nachfrage. Insgesamt stieg der Anteil an Grossprojekten im Vergleich zum Vorjahr.

    Der Konzern setzt weiter auf strategische Investitionen und die Beschleunigung von Innovationen. Das Projekt zur Modularisierung der Aufzüge schreite voran. Im Servicebereich seien mehr als 25 kleinere Unternehmen zugekauft worden und in China wurde die Beteiligung am dem Joint Venture "Volkslift Elevator" auf 49 Prozent erhöht.

    Umsatzsteigerung von 4 bis 6 Prozent erwartet

    Für das laufende Jahr wird eine Umsatzsteigerung in Lokalwährungen im Bereich von 4 bis 6 Prozent erwartet, während der Gesamtmarkt auf der Stelle treten dürfte. Einige wichtige Aufzugs- und Fahrtreppenmärkte würden sich abschwächen, so die Erwartung. Schindler sei aber aufgrund der breiten geografischen Diversifikation bestens positioniert, um von den Entwicklungen in Bereichen zu profitieren, wo die Märkte weiterhin wachsen. Langfristig würden die globalen Megatrends den Aufzugs- und Fahrtreppenmarkt weiterhin begünstigen.

    Oetterli rechnet damit, dass der US-Markt das Ende des Zyklus erreicht. In Europa gebe es Unsicherheit durch den Brexit als Risikofaktor. Einen deutlichen Abschwung habe der türkische Markt gesehen. In der Region Asien-Pazifik rechnet der Schindler-Chef 2019 bestenfalls mit einem stabilen Markt, während in Indien und Südostasien starkes Wachstum erwartet wird. In Australien geht er von einer Abkühlung aus.

    Die Analysten werten die Zahlen als solide. Das Unternehmen befinde sich weiter auf einem Wachstumspfad, hiess es in Kommentaren. Die Schindler Partizipationsscheine gewinnen in einem freundlichen Gesamtmarkt am Donnerstagmittag 3,2 Prozent auf 216,80 Franken hinzu.

    yr/tt

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  • 14.02.2019 Schindler steigert Umsatz und hält Profitabilität - Abschwächung erwartet

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Schindler Hldg PS I --- --- --- --- --- ---
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    Story

    Schindler steigert Umsatz und hält Profitabilität - Abschwächung erwartet

    14.02.2019 | 08:56:48

    (Ausführliche Fassung)

    Ebikon (awp) - Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler ist im vergangenen Geschäftsjahr erneut gewachsen und hat die Profitabilität gehalten. Der Reingewinn konnte durch einen Sondereffekt etwas stärker zulegen und die Aktionäre erhalten eine unveränderte Dividende. Im laufenden Jahr wird eine leichte Abschwächung in einigen Märkten erwartet.

    Der Auftragseingang legte um 6,2 Prozent auf 11,67 Milliarden Franken zu und der Umsatz um 6,9 Prozent auf 10,88 Milliarden, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. In Lokalwährung betrug das Wachstum 6,6 beziehungsweise 7,3 Prozent, womit die Umsatzerwartungen des Unternehmens selbst übertroffen wurden.

    Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT konnte der Innerschweizer Konzern um 6,9 Prozent auf 1,27 Milliarden Franken steigern, was einer unveränderten EBIT-Marge von 11,7 Prozent entspricht. Der Reingewinn wuchs um 14 Prozent auf 1,01 Milliarden. Zu diesem überproportionalen Wachstum habe das verbesserte operative Ergebnis sowie eine Einigung über die Besteuerung in Höhe von 60 Millionen Franken beigetragen. Die Analystenschätzungen (AWP-Konsens) wurden bei Auftragseingang, Umsatz und EBIT knapp übertroffen, beim Reingewinn erreicht.

    Nordamerika weiter stark - Wachstum in Asien

    Das Wachstum sei in der Region Amerika am höchsten gewesen, gefolgt von den Regionen EMEA (Europe/Middle East/Africa) und Asien-Pazifik, schrieb das Unternehmen weiter. In China sei im Neuanlagengeschäft die Nachfrage leicht gestiegen und Indien sei zum Wachstum zurückgekehrt. Der nordamerikanische Markt sei unverändert stark geblieben und Südamerika habe von Volumenzunahmen in Brasilien profitiert. Die Region EMEA habe sowohl in Nord- als auch in Südeuropa eine robuste Nachfrage verzeichnet. Insgesamt sei der Anteil an Grossprojekten im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

    Der Konzern setzt auf strategische Investitionen und die Beschleunigung von Innovationen. Das Projekt zur Modularisierung der Aufzüge schreite voran. Im Servicebereich seien mehr als 25 kleinere Unternehmen zugekauft worden und in China wurde die Beteiligung am dem Joint Venture "Volkslift Elevator" auf 49 Prozent erhöht. Zudem habe die Fertigstellung des Fahrtreppenwerks in Indien sowie die Eröffnung eines Werks für Fahrtreppenstufen in China die Position gestärkt. Zudem investiert Schindler in Digitalisierung, etwa in das Projekt "Digital Twin", das in der Entwicklung, Produktion und Montage zum Einsatz kommt, eine IoT-Plattform oder ein Robotersystem zu Installation von Aufzügen.

    Unveränderte Dividende von 4 Franken

    Der Generalversammlung wird eine unveränderte ordentliche Dividende von 4,00 Franken je Namenaktie und Partizipationsschein vorgeschlagen. An der Generalversammlung am 26. März stellt sich Michael Nilles auf eigenen Wunsch nicht mehr für eine Wiederwahl in den Verwaltungsrat zur Verfügung, wie es weiter hiess.

    Für das laufende Jahr 2019 peilt das Schindler-Management eine Umsatzsteigerung in einer Spanne von 4 bis 6 Prozent in Lokalwährungen an. Einige wichtige Aufzugs- und Fahrtreppenmärkte würden sich abschwächen, so die Erwartung. Schindler sei aber aufgrund der breiten geografischen Diversifikation bestens positioniert, um von den Entwicklungen in Bereichen zu profitieren, wo die Märkte weiterhin wachsen. Langfristig würden die globalen Megatrends den Aufzugs- und Fahrtreppenmarkt weiterhin begünstigen.

    yr/tt

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG