Logo money-net.ch
  • Markt news: Sunrise Comm Gr N

Einfache Suche
  • Erweiterte Suche
  • 18.12.2018 Huawei will mit Investitionen Sicherheitsbedenken ausräumen

    Huawei will mit Investitionen Sicherheitsbedenken ausräumen

    18.12.2018 | 18:34:44

    (Ausführliche Fassung)

    Hongkong (awp/reu) - Der weltgrösste Netzwerkausrüster Huawei will mit einer Investitionsoffensive Sicherheitsbedenken ausräumen und sich Aufträge beim Ausbau der 5G-Netze sichern. In den kommenden fünf Jahren sollen 2 Milliarden Dollar in Cybersicherheit gesteckt werden.

    Dies teilte der chinesische Technologieriese am Dienstag mit. Das Geld soll in neue Mitarbeiter und den Ausbau von Gebäuden fliessen. Trotz des Skandals um die in Kanada festgenommene Finanzchefin und der Sicherheitsvorbehalte in mehreren Ländern konnte der chinesische Branchenprimus offenbar weitere Aufträge für den neuen Mobilfunkstandard an Land ziehen.

    Mittlerweile seien bereits mehr als 25 Verträge für 5G-Netze geschlossen worden, hiess es. Auskunft zu den Kunden gab es allerdings nicht. Im November war noch von 22 5G-Aufträgen die Rede.

    Mehr als 10'000 Basisstationen für die fünfte Mobilfunkgeneration, die die Basis für Schlüsseltechnologien wie die Künstliche Intelligenz ist, seien bereits ausgeliefert, hiess es weiter. In der Schweiz ist Huawei Ausrüster für das Mobilfunkentz von Sunrise und das Festnetz der Swisscom.

    Spionage vorgeworfen

    Huawei steht nicht nur wegen der Festnahme der Finanzchefin Meng Wanzhou in den Schlagzeilen. Geheimdienste werfen dem Unternehmen Verbindungen zur chinesischen Regierung vor und vermuten, Ausrüstung oder Handys könnten für Spione eine Hintertür für das Auskundschaften von Staats- oder Firmengeheimnissen haben.

    Huawei wies die Vorwürfe wiederholt zurück und betonte auch am Dienstag, die Regierung in Peking nehme keinerlei Einfluss. In einer ungewöhnlich ausführlichen Pressekonferenz gab Huawei am Dienstag rund zwei Dutzend Journalisten aus aller Welt Auskunft und gewährte einen kurzen Blick in Forschungs- und Entwicklungslabore.

    Anders als bei vielen anderen grossen Techfirmen in der Volksrepublik, stammen bei Huawei rund die Hälfte der Einnahmen aus dem Ausland. In den USA hat Huawei aber seit langem kaum Bewegungsfreiheit und erhält unter anderem keine Regierungsaufträge. In Ländern wie Australien und Neuseeland war Huawei wegen der Sicherheitsbedenken vom 5G-Ausbau ausgeschlossen worden.

    Huawei habe zu Regierungen auf der ganzen Welt Kontakt aufgenommen, um die Unabhängigkeit des Konzerns deutlich zu machen, sagte Chairman Ken Hu und betonte, Japan und Frankreich hätten die Telekommunikationsausrüstung des Konzerns nicht offiziell untersagt. In Medienberichten war darüber zuvor spekuliert worden.

    100-Milliarden-Grenze knacken

    "Rivalen von einem Spielfeld auszuschliessen, kann dich nicht besser machen", sagte Hu und kritisierte zugleich, dass den Vorwürfen zur mangelnden Sicherheit keine Beweise zugrunde liegen würden. Trotz des Gegenwinds werde Huawei in diesem Jahr wohl mehr als 100 Milliarden Dollar Umsatz einfahren und damit fast 9 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

    Zur in Kanada auf Betreiben der USA Anfang Dezember festgenommenen Finanzchefin hiess es lediglich, man hoffe auf einen "gerechten Ausgang". US-Ermittler fordern die Auslieferung Mengs. Sie werfen ihr vor, Verbindungen zu einer Firma vertuscht zu haben, die trotz Sanktionen technische Geräte an den Iran verkaufte. China forderte von Kanada die Freilassung Mengs und drohte andernfalls mit ernsthaften Konsequenzen.

    jb/

    Drucken
  • 13.12.2018 Sunrise ernennt Tobias Foster zum Personalchef

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sunrise Comm Gr N 84.60 -1.20 -1.40% 97.40 76.10 73'244

    Story

    Sunrise ernennt Tobias Foster zum Personalchef

    13.12.2018 | 07:23:53

    Zürich (awp) - In der Geschäftsleitung des Telekomunternehmens Sunrise kommt es zu einem Wechsel. Tobias Foster wird per 1. Januar 2019 neuer Personalchef (Chief Human Resources Officer). Er löst die Chefin für Kundenangelegenheiten (Chief Customer Services Officer) Françoise Clemes ab, die interimistisch die Funktion des Personalchefs ausübte, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

    Clemes übernahm die Aufgaben der Personalchefin im März, da die bisherige Leiterin Karin Schmidt das Unternehmen verlassen hatte. Tobias Foster ist seit 2001 bei Sunrise tätig und übte bisher verschiedene Schlüsselfunktionen im Bereich Finanzen als Direktor für Controlling and Finance Operations aus. Im April 2018 wurde er zum Direktor für Compensation, Benefits and Reporting im Bereich Human Resources ernannt.

    Françoise Clemes werde sich ab Januar hingegen wieder auf ihre angestammte Funktion als Chefin für Kundenangelegenheiten fokussieren, hiess es weiter.

    sig/kw

    Drucken
  • 13.12.2018 Sunrise ernennt Tobias Foster zum Personalchef

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sunrise Comm Gr N 84.60 -1.20 -1.40% 97.40 76.10 73'244

    Story

    Sunrise ernennt Tobias Foster zum Personalchef

    13.12.2018 | 07:05:28

    Zürich (awp) - In der Geschäftsleitung des Telekomunternehmens Sunrise kommt es zu einem Wechsel. Tobias Foster wird per 1. Januar 2019 neuer Personalchef (Chief Human Resources Officer). Er löst die Chefin für Kundenangelegenheiten (Chief Customer Services Officer) Françoise Clemes ab, die interimistisch die Funktion des Personalchefs ausübte, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

    Clemes übernahm die Aufgaben der Personalchefin im März, da die bisherige Leiterin Karin Schmidt das Unternehmen verlassen hatte. Tobias Foster ist seit 2001 bei Sunrise tätig und übte bisher verschiedene Schlüsselfunktionen im Bereich Finanzen als Direktor für Controlling and Finance Operations aus. Im April 2018 wurde er zum Direktor für Compensation, Benefits and Reporting im Bereich Human Resources ernannt.

    Françoise Clemes werde sich ab Januar hingegen wieder auf ihre angestammte Funktion als Chefin für Kundenangelegenheiten fokussieren, hiess es weiter.

    sig/kw

    Drucken
  • 12.12.2018 Huawei Schweiz-Chef sieht Geschäft durch Wanzhou-Festnahme nicht gefährdet

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N --- --- --- --- --- ---
    Huawei Culture -A- --- --- --- --- --- ---

    Story

    Huawei Schweiz-Chef sieht Geschäft durch Wanzhou-Festnahme nicht gefährdet

    12.12.2018 | 15:20:00

    Zürich (awp) - Die Verhaftung der Huawei-Finanzchefin sorgt auch bei der Schweizer Tochter für Beunruhigung. Deren Leiter Andy Wang Haitao ist besorgt über die Festnahme Meng Wanzhous in Kanada. "So etwas habe ich noch nicht erlebt, es ist ein besorgniserregendes Signal für die internationalen Beziehungen", sagte er am Mittwoch in einem Interview mit der Online-Ausgabe der Handelszeitung.

    Inzwischen ist Wanzhou auf Kaution freigekommen. Das zuständige Gericht hatte einem Antrag der Anwälte Mengs zugestimmt, da es die Fluchtgefahr als gering ansieht. Für Schweiz-Chef Haitao ist das Vorgehen der Kanadier trotzdem unverständlich. "Es gibt wohl keine andere privatwirtschaftlich geführte Firma, die so viel Wert auf Compliance legt", sagte er.

    Entsprechend sieht er die Festnahme von Wanzhou als rein politisch motiviert, "weil die Vorwürfe nicht auf Tatsachen beruhen". Sein Unternehmen habe sich nichts zuschulden kommen lassen, und das würden letztlich auch die USA und Kanada einsehen müssen. Allerdings brauche es Zeit, um diesen Nachweis zu erbringen.

    Gespräche mit Schweizer Partnern

    Mit seinen Schweizer Partnern - beispielsweise Sunrise, Swisscom oder ETH Zürich - habe er aufgrund der Situation das Gespräch gesucht. "Sie verstehen genau, was die Hintergründe der Vorgänge sind", führte Haitao aus. Es bestünden aber natürlich trotzdem gewisse Sorgen, was die Folgen der Entwicklungen sein könnten, weil diese eine globale Dimension angenommen hätten.

    Der Vorwurf der USA gegen Huawei, aufgrund dessen Wanzhou in Kanada in Haft genommen wurde, lautet auf mögliche Spionage durch sogenannte Backdoors. Damit bezeichnet man einen Teil einer Software, der es Spionen ermöglicht, unter Umgehung der normalen Zugriffssicherung Zugang zu einem Rechner zu erlangen.

    Die Telekombranche in Neuseeland darf deshalb keine Ausrüstung von Huawei für den Aufbau der neuen Mobilfunktechnologie 5G einsetzen. Ein entsprechendes Verbot erteilte der Geheimdienst in Wellington mit Verweis auf ebendiese Sicherheitsrisiken vor kurzem. Bedenken gibt es auch in Deutschland. Vor allem hinter den Kulissen drängen dort einige Politiker, über einen Ausschluss von Huawei nachzudenken.

    kw/tt

    Drucken
  • 11.12.2018 EU-Kartellamt prüft Liberty-Übernahme durch Vodafone genauer

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sunrise Comm Gr N 84.60 -1.20 -1.40% 97.40 76.10 73'244

    Story

    EU-Kartellamt prüft Liberty-Übernahme durch Vodafone genauer

    11.12.2018 | 19:07:58

    Brüssel (awp/reu) - Die EU-Wettbewerbshüter nehmen die milliardenschwere geplante Übernahme von Teilen des US-Kabelnetzbetreibers Liberty Global durch Vodafone genauer unter die Lupe. Liberty Global ist der Mutterkonzern des grössten Schweizer Kabelnetzbetreibers UPC.

    Man habe eine vertiefte Prüfung eingeleitet, um den beabsichtigen Kauf der Liberty-Global-Töchter in Tschechien, Deutschland, Ungarn und Rumänien durch Vodafone nach der EU-Fusionskontrollverordnung zu untersuchen, teilte das EU-Kartellamt am Dienstag mit. Es gebe Bedenken, dass die Transaktion den Wettbewerb in Deutschland - wo Liberty als Unitymedia bekannt ist - und in Tschechien einschränken könnte. Die Prüfung soll bis Mai 2019 abgeschlossen sein.

    Damit geht das Bundeskartellamt bei der Untersuchung des 18,4 Milliarden Euro schweren Zukaufs leer aus. Die Bonner Behörde hatte einen Antrag auf Verweisung des Falls gestellt und dies mit den erheblichen Veränderungen der Marktverhältnisse im Bereich des Kabelfernsehens und der Telekommunikation in Deutschland begründet. Brüssel hatte allerdings auch schon über die Übernahme von Kabel Deutschland durch Vodafone vor fünf Jahre entschieden.

    Konzessionen unklar

    Zusammen mit Unitymedia würde der weltweit zweitgrösste Mobilfunker künftig über ein Fernsehkabelnetz verfügen, das mehr als zwei Drittel aller Haushalte in der Bundesrepublik erreicht. Vodafone rechnet damit, den im Mai bekanntgegebenen Deal bis Mitte nächsten Jahres über die Bühne zu bringen.

    Unklar ist, ob die Briten Konzessionen eingehen müssen und wenn ja, in welcher Art. Der Milliardendeal ist der grösste in der europäischen Telekombranche der vergangenen fünf Jahre.

    Auch Schweiz betroffen

    Vor dem Riesenverkauf hatte Liberty bereits das Geschäft in Österreich losgeschlagen: UPC Austria ging im vergangenen Dezember für 2 Milliarden Euro an den deutschen Telekomriesen T-Mobile.

    Dies betrifft auch UPC Schweiz, unter deren Dach das Geschäft in Österreich rund drei Jahre zuvor zu einer gemeinsamen Regionalorganisation zusammengeführt worden war. Mitte 2015 hatte UPC-Schweiz-Chef Eric Tveter zusätzlich noch die Führung des Zentraleuropageschäfts von Liberty übernommen.

    Mit dem Mammutverkauf an Vodafone wurde Tveters Reich wieder kleiner: Die Gesellschaften in Ungarn, Tschechien und Rumänien machten etwa ein Viertel des Gesamtumsatzes aus.

    Chefwechsel bei UPC

    Im Sommer entschied Liberty Global, das Geschäft in der Schweiz aus der bisherigen Struktur in Zentral- und Osteuropa zu lösen und gleichzeitig die Nachfolge von Tveter als Chef von UPC Schweiz aufzugleisen. Im September übergab der 59-jährige Amerikaner sein Amt an die Rumänin Severina Pascu, die bisher operative Chefin war.

    Gleichzeitig kursieren immer wieder Spekulationen über ein Zusammengehen von UPC und Sunrise. Dessen deutscher Grossaktionär Freenet hat sich offen für einen Verkauf seiner Beteiligung gezeigt.

    Liberty Global sieht aber keine Not für einen Verkauf von UPC. "Wir müssen nicht unbedingt, das ist wirklich wichtig", hatte Liberty-Global-Finanzchef Charlie Bracken vor einem Monat gesagt.

    jb/mk/

    Drucken
  • 06.12.2018 Swisscom verliert Axpo als Mobilfunk-Kunde an Sunrise

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N --- --- --- --- --- ---
    Sunrise Comm Gr N --- --- --- --- --- ---
    Axpo Hldg N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Swisscom verliert Axpo als Mobilfunk-Kunde an Sunrise

    06.12.2018 | 13:06:25

    (Meldung ergänzt - Axpo war vorher bei Swisscom)

    Zürich (awp) - Sunrise hat der Swisscom Axpo als Kunde für die Mobilkommunikation weggeschnappt. Der Energiekonzern setze künftig für nationale und internationale Dienstleistungen auf das Mobilfunkportfolio von Sunrise, wie das Telekomunternehmen am Donnerstag mitteilte.

    Der Wechsel zu Sunrise erfolge per 1. März 2019 und gelte auch für die Axpo-Töchter Avectris und Centralschweizerische Kraftwerke (CKW) sowie das Kernkraftwerk Leibstadt, an dem der Axpo Konzern die Mehrheit hält. Axpo senke dadurch seine bisherigen Kosten für die Mobilkommunikation. Axpo wechselt von der Swisscom, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte.

    jl/jb/tt

    Drucken
  • 30.11.2018 Huawei möchte in der Schweiz weiter wachsen

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sunrise Comm Gr N 84.60 -1.20 -1.40% 97.40 76.10 73'244
    Huawei Culture -A- --- --- --- --- --- ---

    Story

    Huawei möchte in der Schweiz weiter wachsen

    30.11.2018 | 10:47:01

    Zürich (awp) - Der chinesische Telekomkonzern Huawei will sein Wachstum in der Schweiz fortsetzen. Dazu möchte das Unternehmen mehr Mitarbeiter einstellen, wie Haitao Wang, der Leiter der Schweizer Tochtergesellschaft, am Freitag in einem Interview mit der Westschweizer Wirtschaftszeitung "L'Agefi" sagte.

    Huawei Schweiz wolle bereits in diesem Jahr die Zahl der Arbeitsplätze um 50 Prozent steigern, erklärte Wang, der im April 2017 in seine Position berufen wurde. Dies beziehe sich auf den Firmenkundenbereich ohne Telekomkonzerne, erklärte Huawei-Schweiz-Sprecher Axel Menning auf Anfrage. Damit werde in diesem Jahr in diesem Bereich die Marke von 50 Stellen überschritten. Und in den nächsten Jahren peile man ein Wachstum von rund 30 Prozent an.

    Huawei hat seinen Hauptsitz in der Schweiz in Liebefeld im Kanton Bern. Weiter hat das Unternehmen Büros in Dübendorf bei Zürich und in Lausanne. Insgesamt beschäftigt Huawei hierzulande derzeit 350 Mitarbeiter.

    Die Umsätze seines Unternehmens in der Schweiz wollte Wang allerdings nicht offen legen. Er sagte einzig, dass sich die chinesische Gruppe "erfolgreich auf dem Schweizer Markt etabliert hat".

    "Der Smartphone- und PC-Markt wächst überdurchschnittlich schnell", führte Wang weiter aus. Huawei selbst habe sich von einem Nischenanbieter zu einem Herausforderer für die grossen Player entwickelt. Und nun wolle das Unternehmen gar den Spitzenplatz in dem Markt erobern.

    Trump macht Stimmung gegen Huawei

    Bei seiner globalen Expansionsstrategie könnte dem Unternehmen allerdings die Politik einen Strich durch die Rechnung machen. Wie das "Wall Street Journal" berichtete, macht die US-Regierung unter Präsident Trump bei ihren Verbündeten Stimmung gegen Huawei mit Verweis auf Bedenken bezüglich der nationalen Sicherheit.

    Der Vorwurf lautet auf mögliche Spionage durch sogenannte Backdoors. Damit bezeichnet man einen Teil einer Software, der es Spionen ermöglicht, unter Umgehung der normalen Zugriffssicherung Zugang zu einem Rechner zu erlangen.

    Die Telekombranche in Neuseeland darf deshalb keine Ausrüstung von Huawei für den Aufbau der neuen Mobilfunktechnologie 5G einsetzen, wie am Mittwoch bekannt wurde. Ein entsprechendes Verbot erteilte der Geheimdienst in Wellington mit Verweis auf ebendiese Sicherheitsrisiken.

    Sunrise ist Huawei-Kundin

    Bedenken gibt es auch in Deutschland. Vor allem hinter den Kulissen drängen dort einige Politiker, über einen Ausschluss von Huawei nachzudenken. In der Schweiz ist Huawei derweil Lieferantin für das Mobilfunknetz von Sunrise.

    Und der Schweizer Konzern hält zu den Chinesen. "Wir haben keine Pläne, den Technologiezulieferer zu wechseln", sagte Firmensprecherin Therese Wenger am Freitag dem "Tages-Anzeiger". Und man sehe keinen Anlass, dass die Schweizer Behörden bezüglich der Sicherheit von Huawei-Services zu einer ähnlichen Einschätzung wie die amerikanischen gelangen sollten.

    al/vj/kw/jb

    Drucken
  • 27.11.2018 Sunrise nimmt in Laax erstes 5G-Netz in einem Skiresort in Betrieb

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Weisse Arena N --- --- --- 150.00 105.00 ---
    Sunrise Comm Gr N 84.60 -1.20 -1.40% 97.40 76.10 73'244

    Story

    Sunrise nimmt in Laax erstes 5G-Netz in einem Skiresort in Betrieb

    27.11.2018 | 12:23:47

    Zürich (awp) - Das Telekom-Unternehmen Sunrise hat in Laax ein 5G-Mobilfunknetz in Betrieb genommen. Bei dem Netz auf dem Crap Sogn Gion (2252m ü M.) handle es sich um das zweite 5G-Netz für Sunrise und um das erste standardisierte 5G-Netz in einem Skiresort weltweit, teilte Sunrise am Dienstag mit.

    Laax sei damit "bestens gerüstet", wenn ab etwa 2020 die ersten Touristen mit 5G-fähigen Smartphones auf den Pisten ihre Bahnen ziehen werden, wird Reto Gurtner, Chef der "Weisse Arena Gruppe" in der Mitteilung zitiert. Das Skigebiet Laax biete bereits seit 2013 ein "fast flächendeckendes" WLAN-Netz im gesamten Skigebiet an.

    tp/tt

    Drucken
  • 20.11.2018 Schweizer Telekom-Anbieter bauen Jugendmedienschutz aus

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N --- --- --- --- --- ---
    Salt Mobile N --- --- --- --- --- ---
    Sunrise Comm Gr N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Schweizer Telekom-Anbieter bauen Jugendmedienschutz aus

    20.11.2018 | 11:15:00

    Zürich (awp) - Die Schweizer Telekom-Anbieter Salt, Sunrise, Swisscom und UPC unterstützen Eltern in ihren Bemühungen, ihre Kinder vor negativen Einflüssen von digitalen Medieninhalten zu schützen. Sie haben deshalb freiwillig weitere Massnahmen wie Sperr- und Kontrollmöglichkeiten oder Massnahmen zur Schuldenprävention bei Mobilfunk-Abonnements beschlossen.

    Die Schweizer Telekom-Unternehmen verpflichten sich schon seit 2008 im Rahmen der gemeinsamen Brancheninitiative Jugendmedienschutz zu Massnahmen, die Eltern und Jugendliche im verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien unterstützen können.

    Eine 2017 durchgeführte externe Untersuchung der Universität Basel habe gezeigt, dass die gesetzlichen Vorgaben und freiwilligen Massnahmen zwar erkennbar umgesetzt würden. Hinsichtlich der Informationsvermittlung und Öffentlichkeitsarbeit sei allerdings Verbesserungspotenzial festgestellt worden, schrieb der Branchenverband Asut in einer Mitteilung vom Dienstag.

    Deshalb gebe es nun weitere Massnahmen. Dazu gehörten Sperr- und Kontrollmöglichkeiten nicht nur im Video-On-Demand-Bereich, sondern neu auch generell im TV-Bereich, wie auch im Replay-TV. Ausserdem zählten auch Massnahmen zur Schuldenprävention bei Abschluss eines Mobilfunk-Abonnements durch Jugendliche zu den Neuerungen.

    "Mit der verbesserten Brancheninitiative unterstützen die Telekom-Unternehmen Eltern, Kinder und Lehrpersonen bei der Stärkung der Medienkompetenz. Denn der Umgang mit neuen Medien muss genauso erlernt werden, wie lesen und schreiben", sagte in der Mitteilung Christian Grasser, Geschäftsführer von Asut.

    sig/rw

    Drucken
  • 08.11.2018 Sunrise mit mehr Schub unterwegs als Konkurrenten

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N --- --- --- --- --- ---
    Salt Mobile N --- --- --- --- --- ---
    Sunrise Comm Gr N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Sunrise mit mehr Schub unterwegs als Konkurrenten

    08.11.2018 | 17:43:36

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Zürich (awp) - Trotz des heftiger werdenden Wettbewerbs im Schweizer Telekommarkt legt Sunrise an Schwung zu, während die Konkurrenz an Tempo verliert. Der zweitgrösste Anbieter hat in den ersten neun Monaten Umsatz und Reingewinn gesteigert. Dagegen erlitten Branchenprimus Swisscom und die Kabelnetzbetreiberin UPC Einbussen.

    Der Umsatz von Sunrise stieg von Januar bis September um 3,4 Prozent auf 1,39 Milliarden Franken. Damit geht es nach mehreren Jahren Sinkflug erstmals wieder nach oben. Sunrise-Chef Olaf Swantee sprach am Donnerstag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP von einem starken Geschäftsgang: "Wir haben Marktanteile gewonnen."

    Unter dem Strich blieb noch ein Reingewinn von 72 Millionen Franken, nachdem im Vorjahr noch 481 Millionen Franken in der Kasse geklingelt hatten. Allerdings war der damalige Gewinnsprung auf den Verkauf von über 2200 Antennenmasten an die spanische Firma Cellnex zurückzuführen, was 420 Millionen Franken in die Kasse gespült hatte. Ohne den Verkauf der Masten wäre der Reingewinn um satte 17 Prozent gestiegen.

    Geschäft läuft gut

    Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) schrumpfte indes leicht um 1,3 Prozent auf 439 Millionen Franken. Hier schlägt durch, dass Sunrise für die Masten Miete zahlen muss. Ohne diese Kosten wäre auch der EBITDA um über 2 Prozent geklettert.

    Denn operativ zeigte sich Sunrise robust. Im Hauptgeschäft Mobilfunk, das zwei Drittel der Einnahmen bringt, legte der Umsatz um gut 5 Prozent zu. Seit Anfang Jahr hat Sunrise 92'500 Abokunden gewonnen.

    Auf der anderen Seite gingen 78'500 Prepaidkunden verloren. Denn gerade Vielnutzer von Prepaid-SIM-Karten steigen zunehmend auf Abos um. Überdies nagt die Nutzung von Gratis-Apps wie Whatsapp oder Skype an den Prepaideinnahmen.

    Damit hat sich Sunrise bei den lukrativen Handyabos viel besser geschlagen als die Swisscom, die im Mobilfunk zunehmend an die Decke stösst. Seit Anfang Jahr konnte Sunrise über dreimal mehr Abokunden anlocken als der Branchenprimus (+26'000). Bei UPC betrug das Wachstum im Mobilfunk 23'000 Kunden.

    Auch beim Internet hatte Sunrise bei den Neukunden mit einem Plus von 26'500 die Nase vor den Wettbewerbern. Die Swisscom gewann hier lediglich 16'000 neue Abonnenten, während UPC einen Abgang von 37'000 hinnehmen musste.

    Rückgänge bei Swisscom und UPC

    Lediglich im TV-Geschäft hat sich der "blaue Riese" an der Spitze gehalten. Die Swisscom gewann mit 43'000 fast doppelt so viele zusätzliche Kunden wie Sunrise (+22'000). Derweil ging der Aderlass bei UPC (-86'000) weiter.

    Gesamthaft büsste die Swisscom Schweiz in den ersten neun Monaten 2,2 Prozent an Umsatz und 3,6 Prozent an Betriebsgewinn (EBITDA) ein. Bei UPC gingen Umsatz (-3,2 Prozent) und operatives Ergebnis zurück. Neben dem härteren Konkurrenzkampf machen der grössten Kabelnetzbetreiberin die Kosten für den Sportsender MySports zu schaffen.

    Zuversicht für Zukunft

    Bei Sunrise zahle sich die Qualitätsverbesserungsstrategie aus, erklärte Konzernchef Swantee. Ausser ins Netz habe man auch in die Shops und das Onlineangebot investiert. Zudem hätten die Sommeraktionen für die Benutzung des Handys im Ausland (Roaming) Rückenwind gegeben, auch wenn dies das Umsatzwachstum im Sommer gebremst habe.

    Im TV- und Internetgeschäft wirkt sich das Glasfaserangebot positiv aus, bei dem Sunrise die Netze der Stromversorger benutzt. Im dritten Quartal seien 70 Prozent der Neukunden auf Glasfasern aufgeschaltet worden, sagte Swantee.

    Um die Wechselbereitschaft zu erhöhen, habe Sunrise ein Glasfaser-Willkommen-Team, das Neukunden bei der Installation unterstütze. Das komme gut an, sagte Swantee. Handkehrum spüre man die Salt-Offensive im Festnetz mit Kampfpreisen nicht.

    Aber nicht nur bei den Privatkunden konnte Sunrise zulegen, sondern auch bei den Geschäftskunden. Hier habe man nach einer Reihe von Rückgängen die Wende beim Betriebsgewinn im Sommerquartal geschafft, sagte Finanzchef André Krause. So habe man den Kanton Luzern und die Fluggesellschaft Edelweiss als Kunden gewonnen. Das Wachstum bei den Firmenkunden beschleunige sich.

    Und so blickt Sunrise zuversichtlich in die Zukunft. Das Unternehmen sei auf sehr gutem Wege, die Jahresziele von bis zu 1,87 Milliarden Franken Umsatz und einem bereinigten EBITDA von rund 600 Millionen Franken zu erreichen, die Sunrise erst im Sommer nach oben geschraubt hatte, hiess es.

    An der Börse wurden die Surise-Paiere dennoch verkauft: Bis Handelsende verbilligten sie sich um 2,7 Prozent.

    jb/tp/ra

    Drucken
  • 08.11.2018 Swisscom zeigt erstmals 5G-Handyprototyp in der Schweiz

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N --- --- --- --- --- ---
    Salt Mobile N --- --- --- --- --- ---
    Sunrise Comm Gr N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Swisscom zeigt erstmals 5G-Handyprototyp in der Schweiz

    08.11.2018 | 15:26:20

    Luzern (awp) - Die künftige Mobilfunkgeneration 5G nimmt langsam Gestalt an und schrmpft allmählich auf alltagstaugliche Dimensionen. Waren vor einem Jahr 5G Empfangsgeräte noch so gross wie ein Büroschrank, so zeigte die Swisscom am Dienstag in Luzern erstmals in der Schweiz den Protoypen eines 5G-Smartphones.

    Das Gerät des US-Unternehmens Qualcomm wurde über einem mobilen Hotspot des taiwanesischen Herstellers Wistron NeWeb mit dem 5G-Netz verbunden, wie der grösste Telekomkonzern der Schweiz bekannt gab. Damit hat die fünfte Mobilfunkgeneration die Labore verlassen.

    Die neue Technologie verspricht viel schnellere Surfgeschwindigkeiten und Reaktionszeiten als die bisherige Mobilfunktechnik 4G (auch LTE genannt). Nach der Versteigerung der nötigen Frequenzen soll 5G im nächsten Jahr hierzulande eingeführt werden.

    Nach Burgdorf testet die Swisscom die superschnelle Technologie ab heute auch in Luzern, Zürich, Bern, Lausanne und Genf. Bis Ende nächsten Jahres sei ein punktueller Ausbau in 60 Städten und Gemeinden geplant.

    Auch Sunrise hat eine 5G-Antenne in Oerlikon als Testanlage in Betrieb und will bald weiter expandieren. Experten erwarten, dass erste 5G-Smartphones ab nächstem Sommer auf den Markt kommen werden. Salt will 5G im dritten Quartal 2019 einführen.

    jb/yr

    Drucken
  • 08.11.2018 Sunrise mit mehr Schub unterwegs als Konkurrenten

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N --- --- --- --- --- ---
    Salt Mobile N --- --- --- --- --- ---
    Sunrise Comm Gr N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Sunrise mit mehr Schub unterwegs als Konkurrenten

    08.11.2018 | 14:12:31

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Trotz des heftiger werdenden Wettbewerbs im Schweizer Telekommarkt legt Sunrise an Schwung zu, während die Konkurrenz an Tempo verliert. Der zweitgrösste Anbieter hat in den ersten neun Monaten Umsatz und Reingewinn gesteigert. Dagegen erlitten Branchenprimus Swisscom und die Kabelnetzbetreiberin UPC Einbussen.

    Der Umsatz von Sunrise stieg von Januar bis September um 3,4 Prozent auf 1,39 Milliarden Franken. Damit geht es nach mehreren Jahren Sinkflug erstmals wieder nach oben. Sunrise-Chef Olaf Swantee sprach am Donnerstag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP von einem starken Geschäftsgang: "Wir haben Marktanteile gewonnen."

    Unter dem Strich blieb noch ein Reingewinn von 72 Millionen Franken, nachdem im Vorjahr noch 481 Millionen Franken in der Kasse geklingelt hatten. Allerdings war der damalige Gewinnsprung auf den Verkauf von über 2200 Antennenmasten an die spanische Firma Cellnex zurückzuführen, was 420 Millionen Franken in die Kasse gespült hatte. Ohne den Verkauf der Masten wäre der Reingewinn um satte 17 Prozent gestiegen.

    Geschäft läuft gut

    Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) schrumpfte indes leicht um 1,3 Prozent auf 439 Millionen Franken. Hier schlägt durch, dass Sunrise für die Masten Miete zahlen muss. Ohne diese Kosten wäre auch der EBITDA um über 2 Prozent geklettert.

    Denn operativ zeigte sich Sunrise robust. Im Hauptgeschäft Mobilfunk, das zwei Drittel der Einnahmen bringt, legte der Umsatz um gut 5 Prozent zu. Seit Anfang Jahr hat Sunrise 92'500 Abokunden gewonnen.

    Auf der anderen Seite gingen 78'500 Prepaidkunden verloren. Denn gerade Vielnutzer von Prepaid-SIM-Karten steigen zunehmend auf Abos um. Überdies nagt die Nutzung von Gratis-Apps wie Whatsapp oder Skype an den Prepaideinnahmen.

    Damit hat sich Sunrise bei den lukrativen Handyabos viel besser geschlagen als die Swisscom, die im Mobilfunk zunehmend an die Decke stösst. Seit Anfang Jahr konnte Sunrise über dreimal mehr Abokunden anlocken als der Branchenprimus (+26'000). Bei UPC betrug das Wachstum im Mobilfunk 23'000 Kunden.

    Auch beim Internet hatte Sunrise bei den Neukunden mit einem Plus von 26'500 die Nase vor den Wettbewerbern. Die Swisscom gewann hier lediglich 16'000 neue Abonnenten, während UPC einen Abgang von 37'000 hinnehmen musste.

    Rückgänge bei Swisscom und UPC

    Lediglich im TV-Geschäft hat sich der "blaue Riese" an der Spitze gehalten. Die Swisscom gewann mit 43'000 fast doppelt so viele zusätzliche Kunden wie Sunrise (+22'000). Derweil ging der Aderlass bei UPC (-86'000) weiter.

    Gesamthaft büsste die Swisscom Schweiz in den ersten neun Monaten 2,2 Prozent an Umsatz und 3,6 Prozent an Betriebsgewinn (EBITDA) ein. Bei UPC gingen Umsatz (-3,2 Prozent) und operatives Ergebnis zurück. Neben dem härteren Konkurrenzkampf machen der grössten Kabelnetzbetreiberin die Kosten für den Sportsender MySports zu schaffen.

    Zuversicht für Zukunft

    Bei Sunrise zahle sich die Qualitätsverbesserungsstrategie aus, erklärte Konzernchef Swantee. Ausser ins Netz habe man auch in die Shops und das Onlineangebot investiert. Zudem hätten die Sommeraktionen für die Benutzung des Handys im Ausland (Roaming) Rückenwind gegeben, auch wenn dies das Umsatzwachstum im Sommer gebremst habe.

    Im TV- und Internetgeschäft wirkt sich das Glasfaserangebot positiv aus, bei dem Sunrise die Netze der Stromversorger benutzt. Im dritten Quartal seien 70 Prozent der Neukunden auf Glasfasern aufgeschaltet worden, sagte Swantee.

    Um die Wechselbereitschaft zu erhöhen, habe Sunrise ein Glasfaser-Willkommen-Team, das Neukunden bei der Installation unterstütze. Das komme gut an, sagte Swantee. Handkehrum spüre man die Salt-Offensive im Festnetz mit Kampfpreisen nicht.

    Aber nicht nur bei den Privatkunden konnte Sunrise zulegen, sondern auch bei den Geschäftskunden. Hier habe man nach einer Reihe von Rückgängen die Wende beim Betriebsgewinn im Sommerquartal geschafft, sagte Finanzchef André Krause. So habe man den Kanton Luzern und die Fluggesellschaft Edelweiss als Kunden gewonnen. Das Wachstum bei den Firmenkunden beschleunige sich.

    Und so blickt Sunrise zuversichtlich in die Zukunft. Das Unternehmen sei auf sehr gutem Wege, die Jahresziele von bis zu 1,87 Milliarden Franken Umsatz und einem bereinigten EBITDA von rund 600 Millionen Franken zu erreichen, die Sunrise erst im Sommer nach oben geschraubt hatte, hiess es.

    jb/tp

    Drucken
  • 08.11.2018 Sunrise macht mehr Umsatz und weniger Gewinn

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sunrise Comm Gr N 84.60 -1.20 -1.40% 97.40 76.10 73'244

    Story

    Sunrise macht mehr Umsatz und weniger Gewinn

    08.11.2018 | 07:42:12

    (Ausführliche Fassung)

    Zürich (awp) - Sunrise hat in den ersten neun Monaten zwar etwas mehr umgesetzt, aber weniger verdient. Der Umsatz stieg um 3,4 Prozent auf 1,39 Milliarden Franken. Der bereinigte Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) schrumpfte indes leicht um 1,2 Prozent auf 448 Millionen Franken.

    Unter dem Strich blieb noch ein Reingewinn von 72 Millionen Franken, wie Sunrise am Donnerstag in einem Communiqué bekannt gab. Im Vorjahr hatten noch 481 Millionen Franken in der Kasse geklingelt.

    A1llerdings war der damalige Gewinnsprung auf den Verkauf von über 2200 Antennenmasten an die spanische Firma Cellnex zurückzuführen, was 420 Millionen Franken in die Kasse gespült hatte. Ohne den Verkauf der Masten wäre der Reingewinn um 17 Prozent gestiegen.

    Operativ konnte Sunrise zulegen. Im Mobilfunk gewann Sunrise seit Jahresbeginn 92'500 Abokunden. Auf der anderen Seite gingen 78'500 Prepaidkunden verloren. Denn Prepaidkunden steigen zunehmend auf Abos um.

    Beim Internet konnte Sunrise 26'500 neue Kunden anlocken, beim TV-Angebot waren es 22'000. Damit hat Sunrise mittlerweile 235'500 TV-Abonnenten.

    Erwartungen übertroffen

    Mit den vorgelegten Zahlen hat Sunrise die Erwartungen der Finanzgemeinde übertroffen. Analysten hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 1,383 Milliarden, einem adjustierten EBITDA von 446 Millionen und einem Reingewinn von 66 Millionen Franken gerechnet.

    Im dritten Quartal alleine hat Sunrise den Umsatz um 1,9 Prozent auf 469 Millionen Franken gesteigert. Der bereinigte EBITDA stagnierte bei 158 Millionen Franken. Ohne die Miete für die Masten, die Sunrise nun bezahlen muss, wäre der EBITDA um 1,8 Prozent höher ausgefallen.

    Unter dem Strich stand ein Reingewinn von 32 Millionen Franken nach 442 Millionen Franken im Vorjahresquartal. Ohne den Mastenverkauf wäre der Reingewinn allerdings um 42,5 Prozent geklettert, hiess es weiter.

    Im Mobilfunk konnte Sunrise nicht nur bei den Privatkunden zulegen, sondern auch bei den Geschäftskunden. So habe man den Kanton Luzern und die Fluggesellschaft Edelweiss als Kunden gewonnen, schrieb der Telekomanbieter weiter. Die Aktionen für die Benutzung des Handys im Ausland (Roaming) im Sommer wirkten allerdings etwas bremsend.

    Für die nahe Zukunft zeigt sich Sunrise zuversichtlich: Das Ziel für den bereinigten EBITDA im Gesamtjahr 2018 bleibt dank der "soliden operativen Dynamik" bei 595 bis 605 Millionen Franken. Beim Umsatzziel peilt der zweitgrösste Telekomanbieter wie bisher 1,83 bis 1,87 Milliarden Franken an. Die Investitionen sollen wie angekündigt zwischen 283 und 323 Millionen Franken betragen.

    Bei Eintreffen der Prognose für 2018 will Sunrise eine Dividende von 4,15 bis 4,25 Fr. pro Aktie zahlen. Dies ist mehr als im Vorjahr, als die Aktionäre 4,00 Franken erhalten hatten.

    jb/tp

    Drucken
  • 08.11.2018 Sunrise macht etwas mehr Umsatz und weniger Gewinn

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sunrise Comm Gr N 84.60 -1.20 -1.40% 97.40 76.10 73'244

    Story

    Sunrise macht etwas mehr Umsatz und weniger Gewinn

    08.11.2018 | 07:18:16

    Zürich (awp) - Sunrise hat in den ersten neun Monaten zwar etwas mehr umgesetzt, aber weniger verdient. Der Umsatz stieg um 3,4 Prozent auf 1,39 Milliarden Franken. Der bereinigte Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) schrumpfte indes leicht um 1,2 Prozent auf 448 Millionen Franken.

    Unter dem Strich blieb noch ein Reingewinn von 72 Millionen Franken, wie Sunrise am Donnerstag in einem Communiqué bekannt gab. Im Vorjahr hatten noch 481 Millionen Franken in der Kasse geklingelt.

    A1llerdings war der damalige Gewinnsprung auf den Verkauf von über 2200 Antennenmasten an die spanische Firma Cellnex zurückzuführen, was 420 Millionen Franken in die Kasse gespült hatte. Ohne den Verkauf der Masten wäre der Reingewinn um 17 Prozent gestiegen.

    Operativ konnte Sunrise zulegen. Im Mobilfunk gewann Sunrise seit Jahresbeginn 92'500 Abokunden. Auf der anderen Seite gingen 78'500 Prepaidkunden verloren.

    Beim Internet konnte Sunrise 26'500 neue Kunden anlocken, beim TV-Angebot waren es 22'000. Damit hat Sunrise mittlerweile 235'500 TV-Abonnenten.

    Erwartungen übertroffen

    Mit den vorgelegten Zahlen hat Sunrise die Erwartungen der Finanzgemeinde übertroffen. Analysten hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 1,383 Milliarden, einem adjustierten EBITDA von 446 Millionen und einem Reingewinn von 66 Millionen Franken gerechnet.

    Für die nahe Zukunft zeigt sich Sunrise zuversichtlich: Das Ziel für den bereinigten EBITDA im Gesamtjahr 2018 bleibt dank der "soliden operativen Dynamik" bei 595 bis 605 Millionen Franken. Beim Umsatzziel peilt der zweitgrösste Telekomanbieter wie bisher 1,83 bis 1,87 Milliarden Franken an. Die Investitionen sollen wie angekündigt zwischen 283 und 323 Millionen Franken betragen.

    Bei Eintreffen der Prognose für 2018 will Sunrise eine Dividende von 4,15 bis 4,25 Fr. pro Aktie zahlen. Dies ist mehr als im Vorjahr, als die Aktionäre 4,00 Franken erhalten hatten.

    jb/uh

    Drucken
  • 01.11.2018 Urheberrecht: Feuer im Dach wegen des befürchteten Replay-TV-Verbots

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N 484.50 -1.80 -0.37% 527.40 427.00 85'434

    Story

    Urheberrecht: Feuer im Dach wegen des befürchteten Replay-TV-Verbots

    01.11.2018 | 12:40:00

    Bern (awp/sda) - Die nationalrätliche Rechtskommission will Regeln für das Replay-TV aufstellen. Die Sender und die Kabelnetzbetreiber sollen sich dabei über das Überspulen von Werbung einigen. Dagegen erhebt sich ein Sturm der Entrüstung.

    Für die Konsumentenschützer ist beim Vorschlag der Nationalratskommission klar, dass die TV-Zuschauer die Gelackmeierten sein werden. Im Endeffekt werde das zeitversetzte Fernsehen verboten, sagt Cécile Thomi, Rechtsexpertin bei der Stiftung für Konsumentenschutz.

    Die Fernsehsender nämlich hätten alles Interesse daran, die Zuschauerinnen und Zuschauer auf ihre eigenen Internetseiten zu locken. Dort sei Replay-TV unbeschränkt nutzbar - allerdings mit saftigen Kostenfolgen. So sei es nicht einsichtig, weshalb die Sender den Kabelnetzbetreibern das Überspulen der Werbung erlauben sollten.

    Am Volk vorbei

    Im weiteren gibt Thomi zu bedenken, dass die Sender von den Verbreitern Lizenzgebühren für die Replay-Erlaubnis erheben dürften. So könnten nur noch die grossen Netzbetreiber wie etwa Swisscom oder UPC die Funktion anbieten und würden die Mehrkosten auf die Konsumenten abwälzen.

    Die Politiker liessen sich hier blauäugig zu einer Regelung hinreissen, die weit weg von den Bedürfnissen der Bevölkerung liege. Die Spulfunktion sei nämlich äusserst beliebt. Spätestens bei der Beratung der Vorlage im Parlament werde ein Aufschrei durchs Land gehen, prophezeit Thomi.

    Der gleiche Aufschrei sei schon beim entsprechenden Vorschlag in der Revision des Fernmeldegesetzes durchs Land gegangen. Daraufhin habe die Fernmeldekommission die Regelung ins Urheberrechtsgesetz verschoben und die Rechtskommission des Nationalrats damit betraut.

    Auch seitens der Verbreiter ist die Unzufriedenheit mit der Rechtskommission gross. Suissedigital, der Dachverband der Schweizer Kabelnetzbetreiber, rechnet ebenso wie der Konsumentenschutz mit Mehrkosten für die Endabnehmer. Die grossen TV-Sender dürften sich das Recht aufs Überspringen der Werbung "fürstlich bezahlen lassen", schreibt der Verband.

    Kein Recht mehr auf Privatkopie

    Das bewährte Recht auf Privatkopien von frei empfangbaren TV-Sendern werde unterhöhlt, bemängelt Suissedigital weiter. Früher seien die Kopien auf Rekordern gespeichert worden, heute auf der Replay-TV-Plattform.

    Replay-TV in der heutigen Form werde es nicht mehr geben, denn die Werbung werde nur bei einzelnen Sendern übersprungen werden können. Damit würden die Erträge der Verwertungsgesellschaften für die Künstlerrechte sinken und mit ihnen das Entgelt für die Kulturschaffenden. Swisscom, UPC, Sunrise & Co. zahlten über 120 Millionen Franken an die Verwertungsgesellschaften.

    Der Kabelnetzbetreiber UPC hält fest, die Konsumenten wollten Unterhaltung, wann und wie es ihnen beliebt. Replay-TV sei darum nicht mehr wegzudenken.

    TV-Werbeumsatz seit Replay gestiegen

    Der Vorschlag der Kommission stehe im Widerspruch zum bisherigen gemeinsamen Tarif. Müsse für die Replay-Funktion neben dem bereits bestehenden Entgelt noch extra bezahlt werden, sei dies eine doppelte Bezahlung an die TV-Sender.

    Zudem widerspricht UPC genau wie Swisscom den Klagen der Sender, dass die Werbeeinnahmen seit der Einführung von Replay-TV 2012 gesunken seien. Der TV-Werbeumsatz sei gemäss Zahlen der Stiftung Werbestatistik Schweiz im Gegenteil von 726 Millionen auf 774 Millionen Franken im Jahr 2017 gestiegen.

    Für Swisscom-Chef Urs Schaeppi ist grundsätzlich klar: Der Kommissionsvorschlag "ist konsumenten-unfreundlich". Er stehe quer zu den Marktbedürfnissen. Und letztlich schwäche er die herkömmlichen Sender gegenüber neuen Anbietern wie Netflix.

    Netzbetreiberin Salt verweist ebenfalls auf den bestehenden gemeinsamen Tarif, zu dem der Kommissionsvorschlag ihres Erachtens im Gegensatz steht. Zudem verkompliziere die Kommission die TV-Verbreitung.

    110 Millionen Franken Verlust für TV-Sender

    Die Interessengemeinschaft Radio und Fernsehen (IRF), zu der die SRG, Privatsender sowie in- und ausländische Anbieter gehören, hält nichts von der Kritik. Die Sender wollten Replay nicht verbieten und erhielten im Kommissionsvorschlag auch gar nicht das Recht dazu.

    Die grossen Verbreiter wie etwa UPC hätten 2017 aber 246 Millionen Franken für Replay kassiert und den Sendern gerade einmal 9,7 Millionen davon zugeleitet. Diese einseitige Bereicherung sei unfair. Es gehe den Netzbetreibern nur ums eigene lukrative Geschäft.

    Tatsache sei, dass einzelne Sender durch das Überspringen Werbeeinnahmen verlören - 2017 allein 110 Millionen Franken. Sollten die Netzbetreiber wie bisher abkassieren, sei die Existenz der werbefinanzierten, frei erhältlichen TV-Programme und damit die Medienvielfalt gefährdet, bilanziert die IRF.

    Die Rechtskommission des Nationalrats will in ihrem Vorschlag zur Revision des Urheberrechtsgesetzes Regeln für Replay-TV aufstellen. Sie will im Gesetz verankern, dass die Sender direkt mit den Kabelunternehmen über die Möglichkeit zum Überspringen von Werbung verhandeln können.

    Drucken

Keine Schlagzeilen gefunden.
Datenquelle:  SIX Financial Information AG