Logo money-net.ch
  • Markt news: Sunrise Comm Gr N

Einfache Suche
  • Erweiterte Suche
  • 12.06.2019 Swisscom schlägt Konkurrenz bei Kundenzufriedenheit

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N --- --- --- --- --- ---
    Salt Mobile N --- --- --- --- --- ---
    Sunrise Comm Gr N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Swisscom schlägt Konkurrenz bei Kundenzufriedenheit

    12.06.2019 | 11:02:22

    Zürich (awp) - Die Swisscom erhält in einer Umfrage zur Zufriedenheit mit dem Internet-, TV- und Festnetzangebot die besten Noten. Salt ist am Ranglistenende.

    Laut dem Vergleichsportal moneyland.ch, welches eine repräsentative Umfrage bei 1'500 Konsumenten durchführte, sind die Unterschiede in Sachen Kundenzufriedenheit gross.

    Mit Blick auf die einzelnen Telekomanbieter führt die Marktführerin Swisscom die Ranglisten in den meisten Kategorien an. Swisscom sei zwar "berüchtigt" für teure Tarife. Bezüglich Kundenzufriedenheit schneide sie allerdings auch am besten ab, hiess es dazu.

    Vor allem bei Faktoren wie TV-Bildqualität, zeitversetztes Fernsehen und Festnetz-Gesprächsqualität schwimmt die Swisscom laut den Angaben mit je 8,3 von möglichen 10 Punkten oben auf. Bezüglich der Zufriedenheit mit Rechnungen rangiere sie hingegen hinter den Konkurrenten Sunrise und Quickline.

    Sunrise kommt insgesamt bei der Zufriedenheit auf den zweiten Platz, UPC schneide hingegen nur durchschnittlich ab. Demgegenüber bleibt Salt unter den grösseren Telekom-Anbietern auf den hinteren Rängen zurück - insbesondere wegen des Kundendiensts (6,3 Punkten).

    sta/rw

    Drucken
  • 04.06.2019 Nationalrat will Roaming-Gebühren nicht ganz abschaffen

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N --- --- --- --- --- ---
    Salt Mobile N --- --- --- --- --- ---
    Sunrise Comm Gr N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Nationalrat will Roaming-Gebühren nicht ganz abschaffen

    04.06.2019 | 13:00:00

    Bern (awp/sda) - Das Parlament hat im Frühjahr mit der Verabschiedung des teilrevidierten Fernmeldegesetzes fixe Preisobergrenzen für das Roaming festgelegt. Ganz abschaffen möchte der Nationalrat die Gebühren aber nicht. Er hat einen Vorstoss mit diesem Anliegen deutlich abgelehnt.

    Mit 99 zu 78 Stimmen bei 14 Enthaltungen sagte die grosse Kammer am Dienstag Nein zur Motion von Elisabeth Schneider-Schneiter (CVP/BL). Der Vorstoss scheiterte am Widerstand der Linken sowie der FDP. Das Geschäft ist damit vom Tisch.

    Eine Mehrheit folgte der Argumentation des Bundesrats, wonach die teuren Roaming-Preise mit der Revision des Fernmeldegesetzes eingedämmt worden seien - zumindest "so weit, wie es sinnvollerweise umgesetzt werden kann", schrieb die Regierung in der Antwort auf den Vorstoss.

    Die Motionärin argumentierte vergeblich, dass nur die komplette Abschaffung der "Roaming-Insel Schweiz" den Wirtschafts-, Handels- und Tourismusstandort sichere. "Wir sind immer noch meilenweit von einer Abschaffung entfernt." Bürger in der EU dagegen seien von den Gebühren mittlerweile grösstenteils befreit.

    Drucken
  • 03.06.2019 Sunrise: Weko nimmt geplanten UPC-Kauf genau unter die Lupe

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sunrise Comm Gr N 71.15 -0.40 -0.56% 95.00 66.90 69'142

    Story

    Sunrise: Weko nimmt geplanten UPC-Kauf genau unter die Lupe

    03.06.2019 | 07:53:19

    (Ausführliche Fassung, ergänzt mit Mitteilung der Weko)

    Zürich (awp) - Die Eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko) wird die geplante Übernahme des Kabelnetzbetreibers UPC Schweiz durch Sunrise einer genauen Überprüfung unterziehen. Ein Entscheid soll innert einer Frist von vier Monaten erfolgen, teilte die Weko am Montag mit.

    In ihrer Mitteilung schreibt die Behörde, dass der Zusammenschluss gemäss ersten Abklärungen auf verschiedenen Märkten eine marktbeherrschende Stellung begründen oder verstärken könnte. Dabei nennt sie zum Beispiel den Bereich der Sportübertragungsrechte im Bezahlfernsehen.

    In anderen Sektoren bestünden ausserdem Anhaltspunkte für eine kollektive Marktbeherrschung zusammen mit Konkurrent Swisscom. Hiervon betroffen könnten unter anderem die Endkundenmärkte für Breitbandinternet oder für Festnetztelefonie sein, hiess es.

    Sunrise zuversichtlich

    Sunrise selbst gibt sich in einer separaten Mitteilung zuversichtlich. Man gehe von einer Zustimmung der Weko aus, hiess es. Denn die Übernahme von UPC führe zu einer Intensivierung des Wettbewerbs auf dem hiesigen Telekommunikationsmarkt.

    Man erwarte, dass die Transaktion noch im vierten Quartal 2019 vollzogen werde. Sunrise werde dann besser positioniert sein, um den Wettbewerb zu fördern. Dies sei "mit unmittelbaren Vorteilen für die Schweizer Wirtschaft sowie für die Kunden und Aktionäre von Sunrise" verbunden.

    Preis von 6,3 Milliarden

    Angekündigt worden war die Übernahme im Februar dieses Jahres. Der Schweizer Telekomkonzern hatte sich mit der UPC-Mutter Liberty Global auf einen Kaufpreis von 6,3 Milliarden Schweizer Franken geeinigt. Um den Schritt zu finanzieren, benötigt Sunrise jedoch frische Mittel.

    Konkret soll eine Kapitalspritze 4,1 Milliarden Franken einbringen. Über diese Kapitalerhöhung soll im Herbst an einer ausserordentlichen Generalversammlung entschieden werden. Sunrise-Grossaktionär Freenet hat bisher noch nicht entschieden, wie er abstimmen wird.

    kw/rw

    Drucken
  • 03.06.2019 Sunrise: Weko nimmt geplanten UPC-Kauf genau unter die Lupe

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sunrise Comm Gr N 71.15 -0.40 -0.56% 95.00 66.90 69'142

    Story

    Sunrise: Weko nimmt geplanten UPC-Kauf genau unter die Lupe

    03.06.2019 | 07:08:41

    Zürich (awp) - Die Eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko) wird die geplante Übernahme des Kabelnetzbetreibers UPC durch Sunrise einer genauen Überprüfung unterziehen. Mit einem Entscheid der Behörde wird spätestens Anfangs Oktober 2019 gerechnet, teilte Sunrise am Montag mit.

    Konkret werde die Weko eine sogenannte Phase-II-Prüfung durchführen. Der Telekomkonzern geht von einer Zustimmung der Weko aus, wie er in dem Communiqué schrieb. Denn die Übernahme von UPC Schweiz führe zu einer Intensivierung des Wettbewerbs auf dem hiesigen Telekommunikationsmarkt.

    Man gehe daher davon aus, dass die Transaktion noch im vierten Quartal 2019 vollzogen werde. Sunrise werde dann besser positioniert sein, um den Wettbewerb zu fördern. Dies sei "mit unmittelbaren Vorteilen für die Schweizer Wirtschaft sowie für die Kunden und Aktionäre von Sunrise" verbunden.

    Preis von 6,3 Milliarden

    Angekündigt worden war die Übernahme im Februar dieses Jahres. Der Schweizer Telekomkonzern hatte sich mit der UPC-Mutter Liberty Global auf einen Kaufpreis von 6,3 Milliarden Schweizer Franken geeinigt. Um den Schritt zu finanzieren, benötigt Sunrise jedoch frische Mittel.

    Konkret soll eine Kapitalspritze 4,1 Milliarden Franken einbringen. Über diese Kapitalerhöhung soll im Herbst an einer ausserordentlichen Generalversammlung entschieden werden. Sunrise-Grossaktionär Freenet hat bisher noch nicht entschieden, wie er abstimmen wird.

    kw/rw

    Drucken
  • 29.05.2019 Studie schickt Aktien von Sunrise und Swisscom in unterschiedliche Richtungen

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N --- --- --- --- --- ---
    Sunrise Comm Gr N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Studie schickt Aktien von Sunrise und Swisscom in unterschiedliche Richtungen

    29.05.2019 | 09:55:05

    Zürich (awp) - Die Aktien der beiden Schweizer Telekomtitel Sunrise und Swisscom bewegen sich am Mittwoch klar in verschiedene Richtungen. Auslöser ist eine Studie von MainFirst, in der die Experten den Investoren denn auch raten, von der Swisscom in Sunrise zu wechseln.

    Gegen 9.35 Uhr gewinnen die Sunrise-Aktien in einem insgesamt schwachen Markt 0,7 Prozent hinzu. Swisscom, die sonst in solchen Märkten wegen ihrer stabilen Dividendenrendite gut abschneiden, fallen in etwa mit dem Markt um 0,8 Prozent. Der Gesamtmarkt (SPI) gibt um 0,84 Prozent nach.

    Wie es in der Studie heisst, werden Swisscom derzeit mit einer Prämie von 15 Prozent gegenüber den Papieren des Konkurrenten Sunrise gehandelt. Auch im historischen Vergleich sei die Bewertung derzeit hoch. Ausserdem bestünden Risiken bezüglich einer Wachstumsverlangsamung bei der italienischen Tochter Fastweb sowie stärkerem Druck im B2B-Geschäft.

    Die Experten empfehlen, von Swisscom auf Sunrise zu wechseln, da er für die Swisscom-Titel nach den jüngsten Kursentwicklungen kein Aufwärtspotenzial sehe.

    hr/rw

    Drucken
  • 28.05.2019 SBB startet Testphase für Gratis-Internet in Zügen

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N 496.00 -1.20 -0.24% 499.40 427.00 76'686

    Story

    SBB startet Testphase für Gratis-Internet in Zügen

    28.05.2019 | 12:22:58

    (Meldung mit UPC im drittletzten Abschnitt ergänzt)

    Biel (awp/sda) - Die SBB hat am Dienstag eine Testphase für Gratis-Internet in Zügen gestartet, nicht per Wlan sondern über das Mobilfunknetz. Davon profitieren können aber nur Kunden von Sunrise und Salt. Swisscom und UPC sehen "aktuell keinen Bedarf mitzumachen".

    "SBB FreeSurf" soll in den 44 Intercity-Zügen auf den Strecken Zürich-Genf, St. Gallen-Lausanne und Basel-Biel eingesetzt werden, wie die SBB am Dienstag mitteilte. Weil die Mobilfunkversorgung entlang der Bahnstrecken in der Schweiz "hervorragend" sei, könne so eine schnellere Verbindung angeboten werden als mit Wlan.

    Um vom Gratis-Internet profitieren zu können, brauchen die Kunden ein Abonnement bei Salt oder Sunrise und eine entsprechende App. Beim Einsteigen erhalten sie dann eine SMS mit der Mitteilung, dass ihr Internetverkehr nun gratis ist. Beim Verlassen des Zuges schickt das System dann eine Abmelde-SMS.

    Die Testphase soll mehrere Monate dauern. Danach werde die SBB die Ausweitung der Dienstleistung auf den gesamten Fernverkehr der SBB und den Regionalverkehr prüfen. Auch für Kunden ohne SIM-Karte, wie zum Beispiel Touristen, werde eine Lösung gesucht. Sollte der Technologietest erfolgreich verlaufen, will die SBB die App in die SBB Mobile-App integrieren.

    Swisscom wartet ab, UPC

    Gemäss der SBB sind Gespräche mit den anderen Mobile-Dienstleistern im Gang. Doch bei Swisscom und UPC hält sich das Interesse in Grenzen: Sie seien zwar auch angefragt worden, sagte Swisscom-Sprecher Armin Schädeli gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

    Doch mehr als zwei Drittel ihrer Kunden verfügten über ein Flatrate-Abo in der Schweiz und könnten damit unbegrenzt surfen. Ihnen biete die SBB-Lösung im Zug damit keine Verbesserung an. Swisscom sei aber interessiert am Resultat der Testphase und bleibe mit der SBB im Gespräch, sagte Schädeli.

    Auch bei UPC geht der Trend in Richtung unlimitierter Mobile-Abos, wie Sprecherin Stephanie Niggli auf Anfrage mitteilte. Immer mehr Kunden entscheiden sich für eine Flatrate. Deshalb sehe das Unternehmen aktuell "keinen Bedarf, beim Gratis-Internet-Angebot der SBB mitzumachen.

    Wlan in internationalen Zügen

    Im Gegensatz zur guten Mobilfunkversorgung in der Schweiz verkehren Bahnen im Ausland oft auf Strecken, welche durch weniger gut versorgte Gebiete führen. Hier macht der Einsatz von Wlan nach Angaben der SBB Sinn: Ein Wlan-Router bündle die jeweils vorhandenen Mobilfunknetze verschiedener Anbieter.

    Dadurch werde die Internetverbindung besser und Versorgungslücken einzelner Mobilfunknetze könnten ausgeglichen werden. Vor diesem Hintergrund rüsteten die SBB ihre internationalen Züge, die sowohl in der Schweiz als auch in den Nachbarländern verkehren, mit Wlan aus. Dieses soll Ende 2019 in ersten Kompositionen der SBB zur Verfügung stehen.

    Drucken
  • 28.05.2019 SBB startet Testphase für Gratis-Internet in Zügen

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swisscom N --- --- --- --- --- ---
    Salt Mobile N --- --- --- --- --- ---
    Sunrise Comm Gr N --- --- --- --- --- ---

    Story

    SBB startet Testphase für Gratis-Internet in Zügen

    28.05.2019 | 11:46:06

    Biel (awp/sda) - Die SBB hat am Dienstag eine Testphase für Gratis-Internet in Zügen gestartet, nicht per Wlan sondern über das Mobilfunknetz. Davon profitieren können vorerst nur Kunden von Sunrise und Salt. Swisscom sieht "aktuell keinen Bedarf mitzumachen".

    "SBB FreeSurf" soll in den 44 Intercity-Zügen auf den Strecken Zürich-Genf, St. Gallen-Lausanne und Basel-Biel eingesetzt werden, wie die SBB am Dienstag mitteilte. Weil die Mobilfunkversorgung entlang der Bahnstrecken in der Schweiz "hervorragend" sei, könne so eine schnellere Verbindung angeboten werden als mit Wlan.

    Um vom gratis Internet profitieren zu können, brauchen die Kunden ein Abonnement bei Salt oder Sunrise und eine entsprechende App. Beim Einsteigen erhalten sie dann eine SMS mit der Mitteilung, dass ihr Internetverkehr nun gratis ist. Beim Verlassen des Zuges schickt das System dann eine Abmelde-SMS.

    Die Testphase soll mehrere Monate dauern. Danach werde die SBB die Ausweitung der Dienstleistung auf den gesamten Fernverkehr der SBB und den Regionalverkehr prüfen. Auch für Kunden ohne SIM-Karte, wie zum Beispiel Touristen, werde eine Lösung gesucht. Sollte der Technologietest erfolgreich verlaufen, will die SBB die App in die SBB Mobile-App integrieren.

    Swisscom mässig interessiert

    Gemäss der SBB sind Gespräche mit den anderen Mobile-Dienstleistern im Gang. Doch bei Swisscom hält sich das Interesse in Grenzen: Sie seien zwar auch angefragt worden, sagte Sprecher Armin Schädeli gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

    Doch mehr als zwei Drittel ihrer Kunden verfügten über ein Flatrate-Abo in der Schweiz und könnten damit unbegrenzt surfen. Ihnen biete die SBB-Lösung im Zug damit keine Verbesserung an. Swisscom sei aber interessiert am Resultat der Testphase und bleibe mit der SBB im Gespräch, sagte Schädeli.

    Wlan in internationalen Zügen

    Im Gegensatz zur guten Mobilfunkversorgung in der Schweiz verkehren Bahnen im Ausland oft auf Strecken, welche durch weniger gut versorgte Gebiete führen. Hier der Einsatz von Wlan nach Angaben der SBB Sinn: Ein Wlan-Router bündle die jeweils vorhandenen Mobilfunknetze verschiedener Anbieter.

    Dadurch werde die Internetverbindung besser und Versorgungslücken einzelner Mobilfunknetze könnten ausgeglichen werden. Vor diesem Hintergrund rüsteten die SBB ihre internationalen Züge, die sowohl in der Schweiz als auch in den Nachbarländern verkehren, mit Wlan aus. Dieses soll Ende 2019 in ersten Kompositionen der SBB zur Verfügung stehen.

    Drucken
  • 26.05.2019 Presseschau vom Wochenende 21 (25./26. Mai)

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Migros Gen Bund --- --- --- --- --- ---
    Zurich Insur Gr N 337.30 +0.40 +0.12% 341.30 282.40 301'986
    Migro-Gen Zh M-PS N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Presseschau vom Wochenende 21 (25./26. Mai)

    26.05.2019 | 15:59:28

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    NESTLE: Der Nahrungsmittelmulti Nestlé geht mit der Zeit und passt sich den Veränderungen und Trends am Markt an. So setzt die Gruppe in ihrem Sortiment beispielsweise vermehrt auf fleischlose Produkte oder reduziert den Zuckergehalt in Schokolode, wie Nestlé-Chef Mark Schneider im Interview mit der "Sonntagszeitung" sagte. (SoZ, ab S. 13; sh separate Meldung)

    ZURICH INSURANCE: Zurich-Chef Mario Greco sieht den Versicherungskonzern auf Kurs. "Wir haben 2016 die finanziellen Ziele für 2017 bis 2019 festgelegt. Ende 2019 werden wir alle Ziele erreicht oder übertroffen haben", sagte er im Interview mit der "NZZ am Sonntag". Dies sei wichtig für die Reputation und die Bewertung des Unternehmens. (NZZaS, S. 31; sh separate Meldung)

    RAHMENABKOMMEN: Bundesrat Guy Parmelin fordert bezüglich des Rahmenvertrages mit der EU, über die Bücher zu gehen. "Wir müssen nochmals verhandeln", sagte der Wirtschaftsminister in einem Interview mit dem "Sonntagsblick". (Sonntagsblick, S. 18 + 19; sh separate Meldung)

    SUNRISE UPC: Severina Pascu, die Chefin des Kabelnetzbetreibers UPC Schweiz, blickt zuversichtlich auf den Schulterschluss mit dem Telekomkonzern Sunrise. Nachdem UPC beim Fernsehen, Internet und der Telefonie Kunden verloren hat, soll nun der Turnaround eingeleitet werden. (Sonntagsblick, S. 30 + 31; sh separate Meldung)

    EXPORTE: Der Bund hat die Ausfuhr von sensiblem Material und Software in mehrere Länder gestoppt. Betroffen waren in jüngerer Zeit unter anderen die USA, Frankreich und Pakistan. Es bestand der Verdacht, dass die Güter für die Entwicklung von Nuklearwaffen verwendet würden. (NZZaS, S. 9; sh separate Meldung)

    5G: Der neue Mobilfunkstandard 5G hat direkte Auswirkungen auf die Arbeit der Schweizer Strafverfolgungsbehörden. Sogenannte IMSI-Catcher, staatliche Überwachungskoffer, könnten bei 5G nicht mehr eingesetzt werden, schrieb die "Sonntagszeitung". Nicht nur in der EU auch in der Schweiz gibt es deshalb Pläne, dieSicherheit der 5G-Netzwerke zu schwächen. (SoZ, S. 5)

    MIGROS: Das digitale Warenhaus der Migros, Galaxus, versucht sich neu als Autohändler. Kunden können Neuwagen mit ein paar Klicks im Internet kaufen. Sechs Modelle von Hyundai, Toyota, Honda und BMW sind ab sofort im Angebot, schrieb die "Sonntagszeitung". Und die Palette soll schon bald ausgebaut werden. (SoZ, S. 39).

    mk/

    Drucken
  • 26.05.2019 UPC-Chefin sucht nach dem Verlust von Kunden den Turnaround

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sunrise Comm Gr N 71.15 -0.40 -0.56% 95.00 66.90 69'142

    Story

    UPC-Chefin sucht nach dem Verlust von Kunden den Turnaround

    26.05.2019 | 15:21:08

    Zürich (awp) - Severina Pascu, die Chefin des Kabelnetzbetreibers UPC Schweiz, blickt zuversichtlich auf den Schulterschluss mit dem Telekomkonzern Sunrise. Nachdem UPC beim Fernsehen, Internet und der Telefonie Kunden verloren hat, soll nun der Turnaround eingeleitet werden. "2019 investieren wir stark. Ab 2020 wollen wir wieder wachsen. Wir sehen bereits erste Erfolge", sagte Pascu im Interview mit dem "Sonntagsblick" (Ausgabe vom 26.5.).

    Im laufenden Jahr sind bei UPC ebenfalls Kunden abgesprungen, doch die Chefin sieht Besserung. "Wir verbessern uns. Wir haben die Verluste gegenüber dem Vorjahr halbiert." Punkto Verkäufe sei der März der beste Monat der letzten zwei Jahre gewesen.

    Im Februar wurde bekannt, dass Sunrise UPC zum Preis von 6,3 Milliarden Franken kaufen will. Noch müssen die Sunrise-Aktionäre und Wettbewerbsbehörden darüber entscheiden. UPC sei den Preis definitiv wert, glaubt Pascu. "Sunrise kauft das stärkste Glasfaserkabelnetz der Schweiz. Wir decken 80 Prozent der Schweiz ab, haben 1,1 Millionen Kunden die modernste Fernsehplattform, wachsen im Geschäfstkundensegment und besitzen ein zukunftsfähiges Netzwerk, das bald zehn Gigabit pro Sekunde übertragen kann."

    Nun sei das Wichtigste, dass sich Sunrise UPC weiter verbessert und die Transaktion gut über die Bühne gebracht wird, fuhr Pascu weiter.

    mk/

    Drucken
  • 24.05.2019 Huawei droht laut Analysten Absatzeinbruch durch US-Blockade

    Huawei droht laut Analysten Absatzeinbruch durch US-Blockade

    24.05.2019 | 15:16:41

    Hongkong/Shanghai (awp/sda/reu) - Das Geschäftsverbot für Huawei in den USA hat nach Ansicht von Analysten schwerwiegende Folgen für den chinesischen Netzwerkausrüster und Handyhersteller. Die Smartphone-Auslieferungen des Konzerns könnten in diesem Jahr um bis zu 24 Prozent zurückgehen, wenn die US-Blockade nicht aufgehoben werde.

    Dies prognostizierten Analysten der beiden Forschungsinstitute Fubon Research und Strategy Analytics am Freitag. Andere Experten rechnen in den kommenden sechs Monaten ebenfalls mit starken Einbrüchen, scheuen vor konkreten Prognosen aber zurück, da die Unsicherheiten rund um das Geschäftsverbot zu gross seien. Handyhersteller wie Samsung und Apple könnten die entstehende Lücke nach Ansicht der Experten schliessen.

    Die USA hatten Huawei vergangene Woche auf eine schwarze Liste gesetzt, die es US-Firmen untersagt, mit dem Unternehmen Geschäfte zu tätigen. US-Präsident Donald Trump wirft dem Konzern vor, dass mit seinen Produkten Spionage für den chinesischen Staat betrieben werden kann. Huawei weist das zurück.

    Kein Verkaufsstopp in der Schweiz

    Mehrere Firmen wie Google, Vodafone, BT gingen bereits auf Abstand zu Huawei-Produkten. Dagegen halten die Schweizer Mobilfunkanbieter Swisscom, Salt und Sunrise an Huawei-Smartphones fest.

    "Huawei könnte über kurz oder lang aus dem westeuropäischen Markt verschwinden, wenn es den Zugang zu Google verliert", zeigte sich Analystin Linda Sui von Strategy Analytics überzeugt.

    Das Unternehmen werde aber vermutlich durch die Grösse des heimischen Marktes überleben. Studien des Branchendienstes IDC zufolge hat Huawei am globalen Smartphone-Markt einen Anteil von 30 Prozent und lieferte 2018 rund 208 Millionen Smartphones aus. Die Hälfte davon ging in Länder ausserhalb Chinas. Wichtigste Region ist nach Angaben von Huawei Europa.

    Drucken
  • 23.05.2019 Swiss Fibre Net treibt Glasfaserausbau voran

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Salt Mobile N --- --- --- --- --- ---
    Sunrise Comm Gr N 71.15 -0.40 -0.56% 95.00 66.90 69'142

    Story

    Swiss Fibre Net treibt Glasfaserausbau voran

    23.05.2019 | 10:08:00

    Zürich (awp) - Swiss Fibre Net (SFN) hat sich zum Ziel gesetzt, in den nächsten fünf bis zehn Jahren über 2 Millionen Schweizer Haushalte ans Glasfasernetz zu bringen. Im Vordergrund steht dabei die Zusammenführung bestehender "Fiber to the Home" (FTTH) Netze.

    SFN ist ein Gemeinschaftsunternehmen von regionalen Energieversorgern und hat sich auf die Verbindung lokaler Glasfasernetze zum "Swiss Fibre Net" spezialisiert. Dieses Verbundsnetz stellt SFN überregional tätigen Netzdienstleistern und Mobilfunkunternehmen zur Verfügung.

    Vertrag unterzeichnet

    In einem Vertrag zwischen Salt, Sunrise und SFN seien nun die dafür nötigen Investitionen geregelt worden, teilte SFN am Donnerstag mit. Dadurch könne SFN Akquise- und Rolloutaufgaben für das nationale Glasfasernetz "Swiss Fibre Net" übernehmen. Angesprochen werden sollen laut Mitteilung vorab Netzpartner, welche bestehende Glasfasernetze haben bzw. betreiben und solche die ihre bestehenden Netze in Glasfasernetze umbauen.

    Die FTTH Netze sollen zudem für alle Dienstleistungspartner diskriminierungsfrei zugänglich sein. Dies stärke den Wettbewerb vor allem bei hybriden Anschlussleitungen, die aus einer Kombination von Glasfaser und Kupferkabel bestehen.

    sta/uh

    Drucken
  • 22.05.2019 Huawei-Smartphones unter Druck - Kein Verkaufsstopp in der Schweiz

    Huawei-Smartphones unter Druck - Kein Verkaufsstopp in der Schweiz

    22.05.2019 | 14:50:52

    Zürich/London/Tokio (awp/reu) - Nach den Sanktionen der USA gegen Huawei setzen weltweit immer mehr Mobilfunkfirmen die Markteinführung neuer Smartphones des chinesischen Handykonzerns aus. Nicht so in der Schweiz: Swisscom, Salt und Sunrise planen noch keinen Verkaufsstopp.

    Der britische Mobilfunker EE will die ersten 5G-Netzwerke kommende Woche in sechs Städten einführen, darunter London. Auf 5G-fähige Mobiltelefone von Huawei soll aber zunächst verzichtet werden, sagte EE-Chef Mark Allera am Mittwoch. Zunächst müsse sichergestellt werden, dass die Geräte während ihrer gesamten Lebensdauer unterstützt würden.

    Auch bei der Mobilfunktochter Ymobile des japanischen Softbank-Konzerns heisst es, man wolle sich vor der Markteinführung eines neuen Huawei Smartphones erst vergewissern, ob der Verkauf nach Einführung der Geschäftsrestriktionen gegen Huawei durch die USA noch möglich sei.

    Ins gleiche Horn stiess am Mittwoch der japanische Internethändler Rakuten, der ebenfalls ankündigte, den Marktstart des Huawei P30 Lite zunächst zu stoppen. Die Huawei-Sanktionen führten ausserdem bereits zu grossen Verunsicherungen bei Chip-Konzernen.

    Kein Verkaufsstopp in der Schweiz

    Im Gegensatz zur japanischen Firma Rakuten hat der Schweizer Mobilfunkkonzern Swisscom das Huawei P30 Lite bereits eingeführt. Man verfolge die weiteren Entwicklungen am Markt eng, sagte eine Sprecherin des Konzerns zur Nachrichtenagentur AWP.

    Ähnlich klingt es auch bei Salt und Sunrise. "Wir setzen unsere Verkaufsaktivitäten mit Huawei wie bisher üblich fort, inklusive den bisherigen Verkaufsformen", sagte ein Sprecher von Sunrise.

    Denn bereits verkaufte Huawei-Produkte sowie aktuell in den Geschäften erhältliche seien vom Android-Stopp nicht betroffen. Salt erklärt mit derselben Begründung: "Basierend auf diesen Information werden wir keine sofortigen Anpassungen im Verkauf vornehmen."

    Der chinesische Huawei setzt bei seinen Mobiltelefonen auf das Betriebssystem Android des US-Internetriesen Google. Weil die USA aber im Handelskrieg mit China Huawei auf eine Schwarze Liste gesetzt haben, haben es amerikanische Firmen schwer, mit den Chinesen weiter Geschäfte zu machen.

    Als Reaktion auf die Beschränkungen will Google die technische Unterstützung für Android bei Huawei aufkündigen. Damit bekommen Nutzer von Huawei-Smartphones keine Android-Updates mehr.

    Kein Zugriff mehr auf Apps

    Künftige Handy-Modelle könnten auch nicht mehr auf beliebte Apps wie den Musik- und Filmdienst Google Play Store, YouTube, den Browser Google Chrome und das E-Mail-Programm Gmail zugreifen. Um die Auswirkungen für die Konsumenten etwas abzumildern, räumte die US-Regierung Huawei eine dreimonatige Galgenfrist ein.

    Der chinesische Konzern selbst will unter dem massiven Druck der Sanktionen sein eigenes Betriebssystem spätestens zum nächsten Frühjahr einsatzbereit haben. Es solle auf Smartphones, Computern, Tablets, Fernsehern, in Autos und tragbaren Geräten laufen und mit Android-Apps kompatibel sein, kündigte der Chef der Huawei-Verbrauchersparte, Yu Chengdong, laut "Phoenix News" vom Mittwoch an.

    Huawei gehört zusammen mit Apple und Samsung zu den grössten Smartphone-Produzenten der Welt. Zudem ist Huawei der weltgrösste Netzwerkausrüster und spielt weltweit eine wichtige Rolle beim Ausbau des neuen Mobilfunkstandards 5G - auch in der Schweiz, wo Sunrise mit Huawei zusammenarbeitet.

    US-Präsident Donald Trump wirft dem Konzern vor, dass mit dessen Produkten Spionage für China betrieben werden kann. Huawei weist dies zurück.

    kw/cf

    Drucken
  • 19.05.2019 Presseschau vom Wochenende 20 (18./19. Mai)

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    CSS Verein N --- --- --- --- --- ---
    LafargeHolcim N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Presseschau vom Wochenende 20 (18./19. Mai)

    19.05.2019 | 17:52:46

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    ARBEITSMARKT I: Der Arbeitsmarkt boomt. Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen hat dieses Jahr die Marke von 200'000 erreicht. "Gross ist der Bedarf nicht nur bei Akademikern, sondern ebenso bei vielen handwerklichen Berufen", sagt Carole Kläy vom Jobradar x28 in der "NZZ am Sonntag". Dieser wertet alle online publizierten Stellenangebote aus. Besonders gesucht sind unter anderem Pflegefachkräfte, Elektromonteure, Software-Entwickler, Schreiner und Polymechaniker. Laut einer Studie der Universität Zürich herrscht aber nicht in allen Berufen ein Mangel an Fachkräften. Bei Jobs mit einer tiefen Qualifikation besteht im Gegenteil ein Überschuss an Stellensuchenden, so in der Reinigung, Körperpflege, dem Gastgewerbe und der Hauswirtschaft. Auch bei einfacheren administrativen Jobs verschärft sich das Überangebot an Arbeitskräften. Trotz der sinkenden Arbeitslosigkeit bleibt die Zahl der Langzeitarbeitslosen daher weiterhin hoch. Derzeit sind über 90'000 Personen seit mehr als einem Jahr auf Stellensuche. (NZZaS, S. 29)

    ARBEITSMARKT II: Die Schweiz gilt als Beschäftigungswunder in einem von hoher Arbeitslosigkeit heimgesuchten Europa. Doch dieses Selbstbild stimmt nicht mehr mit der Wirklichkeit überein, wie die SonntagsZeitung schreibt. Denn gemessen an der Erwerbslosenquote gemäss Definition der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) liegt die Schweiz bei 4,9 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik am Donnerstag mitteilte. Damit kann die Schweiz im internationalen Vergleich nicht mehr glänzen. Unter den Ländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) landet sie gerade mal im Mittelfeld: auf Rang 18 von 36. Vor fünf Jahren lag sie noch auf Rang 5 der OECD-Länder. Nur Südkorea, Norwegen, Japan und Mexiko wiesen damals eine tiefere Erwerbslosenquote aus. Die Schweiz ist aber nicht zurückgefallen, weil die Quote hierzulande gestiegen wäre. Vielmehr haben die anderen Länder kräftig aufgeholt. Die durchschnittliche Erwerbslosenquote in der OECD sank seit 2014 von 7,6 auf 5,3 Prozent. (SoZ, S. 37-38)

    LAFARGEHOLCIM: Der Länderchef von LafargeHolcim in der Schweiz, Nick Traber, setzt die Konzernvorgaben um und hat Leute von der Zentrale in die Werke verlagert. Seinen Beton möchte der Manager nach wie vor lokal produzieren, eine Verlagerung steht nicht an, wie er in einem Interview gegenüber der "Finanz und Wirtschaft" sagte. Der Radius, in dem sich Auslieferungen lohnen, betrage maximal 200 Kilometer, führte er aus. "Knapp die Hälfte unseres Transports läuft über die Schiene. Mit dem Zug sind es circa 500 Kilometer", so der Länderchef. In Bezug auf die Strategie von Konzernchef Jan Jenisch sagte Traber, dass er diese auf die Schweiz adaptiert und eine dezentrale Organisation aufgebaut habe. "Das bedeutet etwa, dass wir jetzt eine verantwortliche Person für das Kies- und Betongeschäft in der Romandie haben", sagte er. Stellen abgebaut wurden in der Schweiz derweil primär in der lokalen Zentrale. "Wie viele genau, ist nicht öffentlich", sagte Traber jedoch. "Wir konnten aber einen grossen Teil über natürliche Fluktuation absorbieren." (FuW, Samstagsausgabe, S.10; siehe auch separate Meldung)

    NESTLÉ: Bislang verkaufte Nespresso die Kapseln entweder im Onlineshop oder in den eigenen Boutiquen. Nun ändert das Unternehmen seine Strategie und bricht mit dem ursprünglichen Geschäftsmodell, wie die SonntagsZeitung schreibt. Denn schon bald gibt es die Nespresso-Kapseln auch im Detailhandel. "Wir machen es einfacher für Kunden, Nespresso zu kaufen", sagt Niels Kuijer, Chef von Nespresso Schweiz. In Filialen der Warenhauskette Manor und in Bäckereien im ganzen Land eröffnet das Unternehmen sogenannte N-Points. (SoZ, S. 43)

    AIRBNB: Immer mehr Reisende buchen ihre Übernachtungen auf Airbnb. Gleichzeitig wächst das Angebot an Hotelbetten, Gästezimmern und Ferienwohnungen auf der Onlineplattform rasant. Über 35'000 Unterkünfte findet man in der Schweiz auf Airbnb. Doch der digitale Vermittler von Schlafgelegenheiten stösst vermehrt auf Widerstand, wie die SonntagsZeitung schreibt. Dieser betraf anfänglich vor allem die Innenstädte grosser Metropolen, wo der Wohnraum schon länger knapp ist. Nun stösst Airbnb auch in ländlichen Gebieten der Schweiz vermehrt auf Kritik. Interlaken beispielsweise hat im Dezember ein vorläufiges Verbot für den Bau von Zweitwohnungen sowie der Umnutzung von Erst- in Zweitwohnungen erlassen. (SoZ, S. 41)

    MEDIKAMENTENPREISE: Die meisten Staaten handeln mit der Pharmaindustrie Rabatte und Rückvergütungen aus. Wer wie viel zahlt, bleibt geheim. Die Schweiz ist das einzige Land, das seine Rückvergütungen und Rabatte im Internet öffentlich macht. Damit sind die Auslandpreisvergleiche nutzlos geworden, mit denen die Länder die Medikamente unterziehen, bevor sie festlegen, zu welchem Preis das Gesundheitssystem die Arzneien vergütet. Das könnte sich nun ändern, wie die "SonntagsZeitung" schreibt. Morgen Montag beginnt in Genf die 72. World Health Assembly, das oberste Entscheidungsorgan der Weltgesundheitsorganisation. Auf der Tagesordnung steht eine Resolution, die Italien eingebracht hat und von der Schweiz und den USA unterstützt wird. Sie will Schluss machen mit dem Versteckspiel bei den Medikamentenpreisen - und nicht nur dort. "Die Resolution will in insgesamt vier Gebieten die Transparenz erhöhen: -Medikamentenpreise, Forschungsaufwand, klinische Studien und Patente", bestätigt Nora Kronig Romero, Leiterin der Abteilung Internationales im Bundesamt für Gesundheit, die als Botschafterin die Schweiz vertritt. Die Schweizer Pharmalobby Interpharma will von der Resolution nichts wissen. "Sie würde zu einer Preiskonvergenz zu Lasten der ärmeren Länder führen, indem in relativ wohlhabenderen Ländern die gleichen Preise gefordert werden wie in Niedrigpreisländern", lässt der Verband verlauten. Die Preise würden sich in der Mitte einpendeln, ärmeren Ländern drohe so ein erschwerter Zugang zu Medikamenten. (SoZ, S. 40)

    HÖHERE LÖHNE: Die Vergütungen bei den Löhnen bei den Chefs von Krankenkassen in der Schweiz sind gestiegen. Mit einem Lohn von 810'000 Franken ist Daniel Schmutz, Chef der Helsana, 2018 der Top-Verdiener, wie ein Artikel der "Schweiz am Wochenende" zeigt. Der zweite und dritte Platz gehen an die CSS-Chefin Philomena Colatrella und den Assura-Chef Ruedi Bodenmann. Auffallend sei die Veränderung der Löhne im Vergleich zu 2017. Bei neun der zwölf grössten Versicherer sind die Chefsaläre gestiegen. Nur die Groupe Mutuel und die ÖKK haben weniger ausbezahlt. Bei der Basler Sympany sei ein Vergleich nicht möglich, da das Unternehmen einen Chefwechsel hinter sich hat (SaWo, S. 13).

    SUNRISE: Der Chef des Schweizer Telekomkonzerns Sunrise setzt auf den Ausbau des 5G-Netzes in der Schweiz. "Wir wollen gerade Kunden in ruralen Gebieten, wo es kein Glasfasernetz gibt, schnelles Internet liefern", sagte der gebürtige Niederländer Olaf Swantee in einem Interview mit der "Samstagsrundschau" von SRF. Bisher gebe es 173 Ortschaften, die der Telekomprovider bereits mit einem solchen Netz der neuen Generation ausgestattet habe. Ausserdem habe er inzwischen neue Handys im Angebot, die den Standard unterstützen. Swantees Gegner fordern allerdings, den 5G-Ausbau zu unterlassen bis gesundheitliche Fragen geklärt sind. "Wir nehmen diese Kritik zur Kenntnis", sagte der Firmenchef. "Ich betone aber, dass der Ausbau im Rahmen der bestehenden Strahlenschutzverordnung erfolgt", führte er aus. Weiter äusserte sich der Sunrise-Chef im Interview zur Zusammenarbeit mit dem Telekom-Konzern Huawei aus China, der in den USA derzeit in Ungnade gefallen ist. "Dank dieser Partnerschaft können wir unseren Kunden ein ausgezeichnetes Netz anbieten", sagte er. Schliesslich ging Swantee noch auf die geplante Übernahme von UPC ein. Denn der CEO braucht gut 4 Milliarden frisches Kapital, um die Kabelnetzbetreiberin übernehmen zu können. Man habe mit der Übernahme die Möglichkeit, die eigene Infrastruktur im Internet-Bereich auszubauen, versuchte er den Kauf daher schmackhaft zu machen. "Wir könnten bis zu 90 Prozent der Schweizer Haushalte ein Hochbreitband-Produkt anbieten", betonte er. (SRF, Samstagsrundschau)

    kw/

    Drucken
  • 17.05.2019 Im Handelskonflikt treten US-Massnahmen gegen Huawei in Kraft

    Im Handelskonflikt treten US-Massnahmen gegen Huawei in Kraft

    17.05.2019 | 11:14:23

    WASHINGTON (awp international) - Im Handelskonflikt mit China setzten die USA ihre Massnahmen gegen den chinesischen Telekom-Ausrüster Huawei am heutigen Freitag in Kraft. Das sagte der US-Handelsminister Wilbur Ross der Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag.

    Der Konzern und etliche seiner Tochtergesellschaften weltweit werden damit auf eine schwarze Liste von Unternehmen gesetzt, deren Geschäftsbeziehungen zu US-Partnern strengen Kontrollen unterliegen. US-Präsident Donald Trump hatte erst am Mittwoch den Nationalen Notstand in der Telekommunikation erklärt und damit den Weg zu Massnahmen gegen Huawei freigemacht.

    Huawei wird von den US-Behörden verdächtigt, seine unternehmerische Tätigkeit zur Spionage für China zu nutzen. Beweise dafür wurden bislang nicht öffentlich gemacht. Die USA drängen aber auch andere westliche Länder wie die Schweiz oder Deutschland, Huawei von den Netzen für den neuen superschnellen Mobilfunk-Standard 5G fernzuhalten.

    Trumps Dekret gibt der Regierung die Möglichkeit, gegen ausländische Anbieter aus der Telekom-Branche vorzugehen und Geschäfte von US-Unternehmen mit Firmen aus "gegnerischen" Staaten zu unterbinden. Das Weisse Haus erklärte, es gehe darum, das Land vor "ausländischen Feinden" zu schützen, die Schwachstellen in der Kommunikationstechnologie ausnutzten. Die Massnahme sei nicht gegen ein bestimmtes Land oder Unternehmen gerichtet.

    Das US-Handelsministerium fügte jedoch hinzu, es habe Anlass zu der Annahme, dass Huaweis Aktivitäten den Sicherheitsinteressen oder aussenpolitischen Interessen der USA zuwiderliefen. Wer US-Technik an Huawei verkaufen oder transferieren wolle, müsse dafür künftig eine Lizenz erwerben. Diese könne verweigert werden, wenn Sicherheitsinteressen berührt seien.

    Huawei wies die US-Vorwürfe stets zurück. Das Unternehmen ist auch als Smartphone-Anbieter aktiv und ist in diesem Geschäft die weltweite Nummer zwei nach Samsung und vor Apple ./gma/DP/jha

    Drucken
  • 16.05.2019 Sunrise startet mit Schwung ins 2019 und legt Gewinnziele höher

    Sunrise startet mit Schwung ins 2019 und legt Gewinnziele höher

    16.05.2019 | 13:14:20

    (Zusammenfassung; Von Johannes Brinkmann, AWP)

    Zürich (awp) - Sunrise ist mit Schwung ins neue Jahr gestartet und hat unter dem Strich einen Gewinnsprung gemacht. Dank des Zustroms an Neukunden steckt der zweitgrösste Telekomkonzern der Schweiz die Gewinnziele nun etwas höher. Zudem geht Sunrise mit Zuversicht an die Übernahme von UPC Schweiz.

    Die Zahlen des ersten Quartals seien sehr gut, sagte Konzernchef Olaf Swantee am Donnerstag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP: "Wir sind sehr zufrieden."

    Zwar schrumpfte der Umsatz in den ersten drei Monaten um 2,6 Prozent auf 447 Millionen Franken. Grund für den Rückgang ist vor allem, dass Sunrise weniger Handys verkauft hat und beim internationalen Handel mit Telefonminuten (Hubbing) auf die Bremse getreten ist.

    Beide Geschäfte werfen nur ganz wenig Gewinn ab, so dass die Auswirkungen auf die Profitabilität marginal blieben. Der Betriebsgewinn (EBITDA) kletterte um gut 27 Prozent auf 175 Millionen Franken.

    Dieses satte Plus ist zum einem dem Verkauf von 133 Handyantennenmasten an ein Konsortium unter der Führung der spanischen Cellnex zu verdanken, der über 25 Millionen Franken in die Kasse spülte. Überdies trieb eine Änderung der Rechnungslegungsvorschriften das Betriebsergebnis nach oben. Ohne Mastenverkauf und Rechnungslegungsänderung wäre der EBITDA um 5 Prozent gestiegen.

    Zustrom an Neukunden

    Denn das operative Geschäft lief rund: Die Dynamik an der Kundenfront habe sich im ersten Quartal 2019 fortgesetzt. Sunrise habe über 43'000 neue Handyabokunden gewonnen. Das sei der grösste Nettokundenzuwachs seit 2010 und noch einmal mehr als im bereits sehr starken Vorquartal, erklärte Swantee. Der Bestand an lukrativen Abokunden stieg seit Jahresbeginn um 2,5 Prozent auf 1,77 Millionen. Auf der anderen Seite ging der Aderlass bei den Prepaidkunden weiter, weil diese vermehrt auf Handyabos oder Gratisapps umsteigen würden.

    Dagegen konnte Sunrise beim Geschäft mit Internet, TV und Festnetztelefonie die Zahl der Abonnenten deutlich steigern. Die Bündelangebote seien gefragt. Ebenfalls nach oben ging es bei den Firmenkunden, wo Sunrise den Kioskkonzern Valora und das Universitätsspital Zürich gewann.

    Damit hat die hiesige Nummer zwei deutlich mehr neue Kunden angelockt als die Swisscom. Der Platzhirsch ist seit Jahresbeginn an der Kundenfront nicht vom Fleck gekommen.

    Angesichts der starken Dynamik legt Sunrise nun die Latte höher. Im Gesamtjahr soll der bereinigte Betriebsgewinn nun 613 bis 628 Millionen Franken erreichen. Das sind 5 Millionen Franken mehr als bisher erwartet. Am Umsatzziel von 1,86 bis 1,90 Milliarden hält das Unternehmen indes fest.

    Zuversicht für UPC-Kauf

    Auch für die geplante Übernahme von UPC Schweiz für 6,3 Milliarden Franken zeigt sich Konzernchef Swantee optimistisch. Mittlerweile habe Sunrise mit der Integrationsplanung angefangen. Und da zeige sich, dass die Synergien mit hoher Wahrscheinlichkeit realisiert werden könnten.

    Sunrise verspricht sich von dem Deal Synergien bei Kosten und Investitionen von jährlich 190 Millionen Franken ab dem dritten Jahr nach Abschluss der Transaktion. Dazu kommen ab dem fünften Jahr nach der Übernahme Ertragssynergien von rund 45 Millionen Franken.

    Auch operativ sieht Swantee trotz der erneuten Talfahrt von UPC im Startquartal positive Signale bei der Kabelnetzbetreiberin. UPC habe mittlerweile gut 130'000 Boxen der neuen TV-Plattform bei den Kunden abgesetzt. Zudem habe sich bei UPC der Rückgang des Betriebsgewinns vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) verlangsamt. Die UPC-Zahlen seien innerhalb der eigenen Erwartungen ausgefallen oder sogar leicht besser, sagte Sunrise-Finanzchef André Krause.

    "Wir haben immer damit gerechnet, dass 2019 der Turnaround von UPC noch nicht geschafft ist", sagte Sunrise-Chef Swantee: "Wir sind überzeugt, dass wir 2020 den EBITDA von UPC stabilisieren können."

    Freenet sieht keine Trendwende bei UPC

    Allerdings droht hier Gegenwind. Sunrise-Grossaktionär Freenet hatte mehrfach verlauten lassen, bei der für den UPC-Kauf nötigen Kapitalspritze von 4,1 Milliarden Franken nicht mitmachen zu wollen. Über diese Kapitalerhöhung soll im Herbst an einer ausserordentlichen Generalversammlung entschieden werden.

    Freenet-Chef Christoph Vilanek hat noch nicht entschieden, ob er dafür oder dagegen stimmt, wie er im Gespräch mit AWP sagte. Zuerst wolle er noch die Sunrise- und UPC-Zahlen des ersten und zweiten Quartals analysieren. Je nachdem, wie diese ausfielen, müsste allenfalls der Kaufpreis nachverhandelt werden, hatte Vilanek erklärt.

    Von den UPC-Zahlen des ersten Quartals zeigte er sich am Donnerstag nun nicht begeistert. "Bei UPC kann ich den Turnaround nicht erkennen", sagte der Freenet-Chef.

    jb/rw

    Drucken

Keine Schlagzeilen gefunden.
Datenquelle:  SIX Financial Information AG