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  • 19.03.2019 Anleihe: Geberit nimmt mit zwei Anleihen insgesamt 250 Mio Fr. bis 2024/28 auf

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Geberit N 415.00 -1.10 -0.26% 458.80 353.20 86'604

    Story

    Anleihe: Geberit nimmt mit zwei Anleihen insgesamt 250 Mio Fr. bis 2024/28 auf

    19.03.2019 | 11:08:42

    Zürich (awp) - Der Sanitärkonzern Geberit begibt unter Federführung von Credit Suisse und ZKB zwei Anleihen zu folgenden Konditionen:

    1. Anleihe:
    Betrag:         125 Mio Fr. (mit Aufstockungsmöglichkeit)
    Zinssatz:       0,10%
    Emissionspreis: 100,069%
    Laufzeit:       5,5 Jahre, 17.10.2024
    Yield to Mat.:  0,087%
    Liberierung:    17.04.2019
    Valor:          41'904'105 (5)
    Rating:         A+/LowA/A+ (S&P/CS/ZKB)
    Kotierung:      SIX, Handel ab 16.04.2019
    2. Anleihe:
    Betrag:         125 Mio Fr. (mit Aufstockungsmöglichkeit)
    Zinssatz:       0,60%
    Emissionspreis: 100,093%
    Laufzeit:       9,5 Jahre, 17.10.2028
    Yield to Mat.:  0,59%
    Liberierung:    17.04.2019
    Valor:          46'904'106 (3)
    Rating:         A+/LowA/A+ (S&P/CS/ZKB)
    Kotierung:      SIX, Handel ab 16.04.2019
    

    uh/rw

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  • 12.03.2019 Geberit mit starkem Geschäftsjahr 2018 aber zurückhaltendem Ausblick

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Geberit N 415.00 -1.10 -0.26% 458.80 353.20 86'604

    Story

    Geberit mit starkem Geschäftsjahr 2018 aber zurückhaltendem Ausblick

    12.03.2019 | 18:18:27

    (Zusammenfassung mit aktualisiertem Schlusskurs)

    Zürich (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat im Geschäftsjahr 2018 sowohl den operativen Gewinn als auch den Umsatz in nie gesehene Höhen geschraubt. Das schwächere zweite Semester und der vorsichtige Ausblick deuten allerdings auf ein schwierigeres 2019.

    Denn im Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gab sich das Unternehmen sehr zurückhaltend, was auch als Grund für die Schwäche der Aktien gesehen werden kann. Die fundamentalen Grundlagen für die Bauwirtschaft blieben zwar positiv, so Geberit. Die verschiedenen Unsicherheiten erhöhten aber die Volatilität und erschwerten die Prognosen zusätzlich. In einzelnen europäischen Märkten stellt Geberit zudem eine Verlangsamung fest. Dies passt auch zur Entwicklung im zweiten Semester, das klar schwächer war als das erste.

    An der Börse wurde denn auch vor allem der Ausblick kritisiert, während die Zahlen die Erwartungen erfüllt haben. Die Aktie gab bis Handelsschluss um 1,7 Prozent nach.

    Lohndruck als Herausforderung

    Zu schaffen macht dem Unternehmen auch weiterhin der Fachkräftemangel in einigen Märkten Europas. Damit einher geht ein steigender Druck auf die Löhne. "Dies ist für uns eine Herausforderung. Wir gehen 2019 von einem Lohnwachstum für den Konzern von rund 3 Prozent aus", sagte CEO Christian Buhl am Dienstag an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich.

    2018 lag die Lohninflation noch bei 2,7 Prozent, sie dürfte damit im laufenden Jahr also nochmals zunehmen. Buhl strich insbesondere den grössten Geberit-Markt Deutschland hervor, wo eine Lohnsteigerung um 3 Prozent erwartet wird, sowie Polen, wo die Löhne gar um 6 Prozent ansteigen sollen. Besserung ist derzeit nicht in Sicht.

    Trotz Gegenwind zuversichtlich

    Christian Buhl zeigte sich trotz des zurückhaltenden Ausblicks relativ zuversichtlich. Dass Geberit wegen des Lohndrucks Mühe haben könnte, die hohen Margen zu verteidigen, glaubt Buhl nicht. "Wir sehen weiterhin Potential, unsere Effizienz kontinuierlich zu verbessern. Wir haben das in den vergangenen Jahren mit den hohen Rohmaterial- und steigenden Personalkosten bewiesen."

    Und die Schlussfolgerung, dass wegen der teils schwächelnden Märkte das organische Wachstum dieses Jahr unter den Wert von 3,1 Prozent des letzten Jahres fallen werde, wollte Buhl auch nicht ziehen. "Wir sind zwar etwas pessimistischer, was die Märkte angeht. Wir bleiben aber optimistisch in Bezug auf Marktanteilsgewinne."

    Die Zahlen für 2018 gaben keinen Anlass für Beanstandungen. So nahm der Umsatz um 5,9 Prozent auf 3,08 Milliarden Franken zu und übertraf damit erstmals die 3 Milliarden-Marke. In lokalen Währungen ergab sich ein organisches Plus von 3,1 Prozent. Die europäischen Märkte, wo Geberit noch immer rund 90 Prozent des Umsatzes erzielt, legten im Gesamtjahr währungsbereinigt um 2,8 Prozent zu. Dabei verzeichnete der wichtigste Einzelmarkt Deutschland ein Plus von 3,1 Prozent, während sich im Heimmarkt Schweiz eine Zunahme um 1,5 Prozent ergab.

    Marge bleibt auf hohem Level

    Der operative Gewinn (EBITDA) legte um 5,7 Prozent auf 868 Millionen Franken und damit ebenfalls auf den höchsten je erreichten Wert zu. Die Marge blieb mit gut 28 Prozent im angestrebten Zielbereich. Positiv ausgewirkt haben sich der höhere Umsatz, Preiserhöhungen, die Effekte aus zwei Werkschliessungen in Frankreich im Jahr 2017 sowie weitere Effizienzsteigerungen. Belastend waren dagegen die steigenden Rohmaterialpreise und höhere Personalkosten, welche insbesondere in Deutschland von den Tarifabschlüssen mit den Gewerkschaften getrieben wurden.

    Der Reingewinn erhöhte sich gleichzeitig um gut 13 Prozent auf 597 Millionen Franken. Hier sind noch ein letztes Mal Kosten im Zusammenhang mit der Integration von Sanitec enthalten. Die Dividende soll in der Folge um 40 Rappen auf 10,80 Franken erhöht werden. Das wäre seit 2011 die achte Dividendenerhöhung in Folge.

    cf/uh

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  • 12.03.2019 Geberit mit starkem Geschäftsjahr 2018 aber zurückhaltendem Ausblick

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Geberit N 415.00 -1.10 -0.26% 458.80 353.20 86'604

    Story

    Geberit mit starkem Geschäftsjahr 2018 aber zurückhaltendem Ausblick

    12.03.2019 | 14:32:03

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat im Geschäftsjahr 2018 sowohl den operativen Gewinn als auch den Umsatz in nie gesehene Höhen geschraubt. Das schwächere zweite Semester und der vorsichtige Ausblick deuten allerdings auf ein schwierigeres 2019.

    Denn im Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gab sich das Unternehmen sehr zurückhaltend, was auch als Grund für die Schwäche der Aktien gesehen werden kann. Die fundamentalen Grundlagen für die Bauwirtschaft blieben zwar positiv, so Geberit. Die verschiedenen Unsicherheiten erhöhten aber die Volatilität und erschwerten die Prognosen zusätzlich. In einzelnen europäischen Märkten stellt Geberit zudem eine Verlangsamung fest. Dies passt auch zur Entwicklung im zweiten Semester, das klar schwächer war als das erste.

    An der Börse wurde denn auch vor allem der Ausblick kritisiert, während die Zahlen die Erwartungen erfüllt haben. Die Aktie gibt bis am frühen Nachmittag um 2,0 Prozent nach.

    Lohndruck als Herausforderung

    Zu schaffen macht dem Unternehmen auch weiterhin der Fachkräftemangel in einigen Märkten Europas. Damit einher geht ein steigender Druck auf die Löhne. "Dies ist für uns eine Herausforderung. Wir gehen 2019 von einem Lohnwachstum für den Konzern von rund 3 Prozent aus", sagte CEO Christian Buhl am Dienstag an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich.

    2018 lag die Lohninflation noch bei 2,7 Prozent, sie dürfte damit im laufenden Jahr also nochmals zunehmen. Buhl strich insbesondere den grössten Geberit-Markt Deutschland hervor, wo eine Lohnsteigerung um 3 Prozent erwartet wird, sowie Polen, wo die Löhne gar um 6 Prozent ansteigen sollen. Besserung ist derzeit nicht in Sicht.

    Trotz Gegenwind zuversichtlich

    Christian Buhl zeigte sich trotz des zurückhaltenden Ausblicks relativ zuversichtlich. Dass Geberit wegen des Lohndrucks Mühe haben könnte, die hohen Margen zu verteidigen, glaubt Buhl nicht. "Wir sehen weiterhin Potential, unsere Effizienz kontinuierlich zu verbessern. Wir haben das in den vergangenen Jahren mit den hohen Rohmaterial- und steigenden Personalkosten bewiesen."

    Und die Schlussfolgerung, dass wegen der teils schwächelnden Märkte das organische Wachstum dieses Jahr unter den Wert von 3,1 Prozent des letzten Jahres fallen werde, wollte Buhl auch nicht ziehen. "Wir sind zwar etwas pessimistischer, was die Märkte angeht. Wir bleiben aber optimistisch in Bezug auf Marktanteilsgewinne."

    Die Zahlen für 2018 gaben keinen Anlass für Beanstandungen. So nahm der Umsatz um 5,9 Prozent auf 3,08 Milliarden Franken zu und übertraf damit erstmals die 3 Milliarden-Marke. In lokalen Währungen ergab sich ein organisches Plus von 3,1 Prozent. Die europäischen Märkte, wo Geberit noch immer rund 90 Prozent des Umsatzes erzielt, legten im Gesamtjahr währungsbereinigt um 2,8 Prozent zu. Dabei verzeichnete der wichtigste Einzelmarkt Deutschland ein Plus von 3,1 Prozent, während sich im Heimmarkt Schweiz eine Zunahme um 1,5 Prozent ergab.

    Marge bleibt auf hohem Level

    Der operative Gewinn (EBITDA) legte um 5,7 Prozent auf 868 Millionen Franken und damit ebenfalls auf den höchsten je erreichten Wert zu. Die Marge blieb mit gut 28 Prozent im angestrebten Zielbereich. Positiv ausgewirkt haben sich der höhere Umsatz, Preiserhöhungen, die Effekte aus zwei Werkschliessungen in Frankreich im Jahr 2017 sowie weitere Effizienzsteigerungen. Belastend waren dagegen die steigenden Rohmaterialpreise und höhere Personalkosten, welche insbesondere in Deutschland von den Tarifabschlüssen mit den Gewerkschaften getrieben wurden.

    Der Reingewinn erhöhte sich gleichzeitig um gut 13 Prozent auf 597 Millionen Franken. Hier sind noch ein letztes Mal Kosten im Zusammenhang mit der Integration von Sanitec enthalten. Die Dividende soll in der Folge um 40 Rappen auf 10,80 Franken erhöht werden. Das wäre seit 2011 die achte Dividendenerhöhung in Folge.

    cf/uh

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  • 12.03.2019 Geberit-Aktien werden für vorsichtigen Ausblick abgestraft

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Geberit N 415.00 -1.10 -0.26% 458.80 353.20 86'604

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    Geberit-Aktien werden für vorsichtigen Ausblick abgestraft

    12.03.2019 | 10:08:29

    Zürich (awp) - Die Aktien des Sanitärtechnikkonzerns Geberit verlieren am Dienstagmorgen trotz über den Erwartungen liegenden Jahreszahlen an Boden. Der eher konservative Ausblick des Unternehmens zeigt laut Analysten den ansteigenden Druck auf das organische Wachstum.

    Geberit Namen büssen um 9.55 Uhr 2,7 Prozent auf 396,70 Franken ein. Damit ist der Titel zum Berichtszeitpunkt der grösste SMI-Verlierer. Der Gesamtmarkt gemessen am SMI tendiert leicht tiefer (-0,04%).

    Die über den Erwartungen ausgefallen Jahreszahlen kommen in der Finanzgemeinde zwar gut an, das organische Wachstumsziel des Managements von 4 bis 6 Prozent dürfte aber 2019 erstmals nicht erreicht werden, meinen etwa die Analysten von Goldman Sachs in einem ersten Kommentar. "Wir halten es für unwahrscheinlich, dass Geberit seine Wachstums- und Margenziele in den nächsten drei Jahren erreichen wird", heisst es. Daher bleibe man bei der Verkaufsempfehlung und einem Kursziel von 339 Franken.

    Bei Vontobel tönt es ähnlich. Die Bank hält dem Unternehmen zwar zu Gute, dass aufgrund des hohen Margenprofils auch in Zeiten des geringeren Wachstums und hohen Kostendrucks Wert generiert werde. Allerdings bedinge der schwächelnde Neubaumarkt mehr Investitionen, um das mittelfristige Wachstumsziel zu erreichen. Das "Halten"-Rating bleibt aber bei einem Kursziel von 410 Franken unangetastet.

    Etwas optimistischer gibt sich die ZKB: "2019 dürfte Geberit in einem anspruchsvollen Marktumfeld die defensiven Stärken ausspielen", so die Kantonalbank. Daher sehe man wenig Revisionsbedarf bei den Schätzungen und stufe die Aktie weiterhin mit "Marktgewichten" ein, heisst es im Kommentar.

    sta/uh

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  • 12.03.2019 Geberit steigert 2018 Gewinn und erzielt Rekordumsatz - Ausblick vorsichtig

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Geberit N 415.00 -1.10 -0.26% 458.80 353.20 86'604

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    Geberit steigert 2018 Gewinn und erzielt Rekordumsatz - Ausblick vorsichtig

    12.03.2019 | 08:02:00

    (Ausführliche Fassung)

    Jona (awp) - Der Sanitärtechnik-Konzern Geberit hat im Geschäftsjahr 2018 mehr Gewinn erzielt und den Umsatz auf ein neues Rekordniveau geschraubt. Das neue Jahr dürfte allerdings etwas schwieriger werden.

    Der operative Gewinn (EBITDA) legte um 5,7 Prozent auf 868 Millionen Franken und damit auf den höchsten je erreichten Wert zu, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Positiv ausgewirkt haben sich der höhere Umsatz, Preiserhöhungen, die Effekte aus zwei Werkschliessungen in Frankreich im Jahr 2017 sowie weitere Effizienzsteigerungen. Belastend waren dagegen die steigenden Rohmaterialpreise und höhere Personalkosten, welche insbesondere in Deutschland von den Tarifabschlüssen mit den Gewerkschaften getrieben wurden.

    Der Reingewinn erhöhte sich gleichzeitig um gut 13 Prozent auf 597 Millionen Franken. Hier sind zum letzten Mal Kosten im Zusammenhang mit der Integration der 2014 übernommenen Sanitec von 29 Millionen enthalten. Im Vorjahr machte dieser Posten noch 77 Millionen aus. Sanitec war mit einem Umsatz von über 640 Millionen Franken und einem Kaufpreis von rund 1,3 Milliarden die grösste je von Geberit gestemmte Akquisition.

    Achte Erhöhung der Dividende in Folge

    Um diese Effekte bereinigt stieg der Reingewinn um 3,7 Prozent auf 626 Millionen. Die Dividende soll in der Folge um 40 Rappen auf 10,80 Franken erhöht werden. Das wäre seit 2011 die achte Dividendenerhöhung in Folge. Mit dem Gewinn hat Geberit am oberen Ende der Erwartungen der Analysten abgeschnitten.

    Bereits im Januar wurde der Umsatz bekanntgegeben: Er nahm um 5,9 Prozent auf 3,08 Milliarden Franken zu und übertraf damit erstmals die 3 Milliarden-Marke. In lokalen Währungen ergab sich ein organisches Plus von 3,1 Prozent. Dabei hat sich das Wachstum im vierten Quartal gegenüber dem beiden Vorquartalen wieder etwas beschleunigt.

    Die europäischen Märkte, wo Geberit noch immer rund 90 Prozent des Umsatzes erzielt, legten im Gesamtjahr währungsbereinigt um 2,8 Prozent zu. Dabei verzeichnete der wichtigste Einzelmarkt Deutschland ein Plus von 3,1 Prozent, während sich im Heimmarkt Schweiz eine Zunahme um 1,5 Prozent ergab.

    Vorsichtiger Ausblick

    Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2019 zeigt sich Geberit zurückhaltend. Es sei mit einem herausfordernden Geschäftsumfeld zu rechnen, heisst es. Generell habe sich die Volatilität erhöht und die Baumärkte hätten in einzelnen Ländern nachgelassen. Entsprechend sei in den verschiedenen Märkten mit einer unterschiedlichen Entwicklung zu rechnen. Insgesamt beurteilt Geberit die Baukonjunktur in Europa aber weiterhin positiv.

    Ein Thema bleibt die Verfügbarkeit von Fachleuten in Deutschland. Dort sei das Wachstumspotential wegen der limitierten Installationskapazitäten weiterhin eingeschränkt, schreibt Geberit dazu. Die Situation hat sich diesbezüglich in den vergangenen Quartalen kaum verändert.

    Ein gesundes Marktumfeld mit allerdings abnehmender Dynamik sieht das Unternehmen in Österreich und den Benelux-Ländern und eine stabile Marktentwicklung in Frankreich. Für den Heimmarkt Schweiz wird ein leicht rückläufiger Baumarkt prognostiziert. Ein gemischtes Bild präsentiert sich laut Geberit in den skandinavischen Ländern und in Osteuropa. In Grossbritannien dürfte sich die Bautätigkeit wegen der Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Brexit abschwächen.

    Insgesamt setzt sich Geberit zum Ziel, auch 2019 Marktanteile zu gewinnen und hohe Margen zu erwirtschaften.

    Weiter verweist das Unternehmen auf eine Neunomination für den Verwaltungsrat. Für Jørgen Tang-Jensen soll Bernadette Koch in das Gremium gewählt werden. Koch ist Wirtschaftsprüferin und arbeitet seit über 25 Jahren für EY Schweiz, hat sich aber vor kurzem aus der operativen Revisionstätigkeit zurückgezogen.

    cf/uh

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  • 12.03.2019 Geberit steigert 2018 Gewinn und zahlt mehr Dividende

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Geberit steigert 2018 Gewinn und zahlt mehr Dividende

    12.03.2019 | 07:10:46

    Jona (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat im Geschäftsjahr 2018 mehr Gewinn erzielt als im Vorjahr. Die Dividende soll denn auch erhöht werden - zum insgesamt achten Mal in Folge.

    Der operative Gewinn (EBITDA) legte um 5,7 Prozent auf 868 Millionen Franken zu. Das ist ein neuer Rekord, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Sonderkosten im Zusammenhang mit der Integration von Sanitec sind hier keine mehr angefallen. Positiv ausgewirkt haben sich der höhere Umsatz, Preiserhöhungen, die Effekte aus zwei Werkschliessungen in Frankreich im Jahr 2017 sowie weitere Effizienzsteigerungen. Belastend waren dagegen die steigenden Rohmaterialpreise und höhere Personalkosten.

    Der Reingewinn erhöhte sich gleichzeitig um gut 13 Prozent auf 597 Millionen Franken. Hier sind allerdings noch einmal Kosten im Zusammenhang mit Sanitec von 29 Millionen enthalten. Die Dividende soll in der Folge um 40 Rappen auf 10,80 Franken erhöht werden. Das wäre seit 2011 die achte Dividendenerhöhung in Folge.

    Damit hat Geberit am oberen Ende der Erwartungen der Analysten abgeschnitten.

    Umsatz erstmals über 3 Milliarden Franken

    Bereits im Januar wurde der Umsatz bekanntgegeben: Er nahm um 5,9 Prozent auf 3,08 Milliarden Franken zu und übertraf damit erstmals die 3 Milliarden-Marke. In lokalen Währungen ergab sich ein organisches Plus von 3,1 Prozent. Dabei hat sich das Wachstum im vierten Quartal gegenüber dem beiden Vorquartalen wieder etwas beschleunigt.

    Die europäischen Märkte legten im Gesamtjahr währungsbereinigt um 2,8 Prozent zu. Dabei verzeichnete der wichtigste Markt Deutschland ein Plus von 3,1 Prozent, während sich im Heimmarkt Schweiz eine Zunahme um 1,5 Prozent ergab.

    Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2019 zeigt sich Geberit zurückhaltend. Es sei mit einem herausfordernden Geschäftsfeld zu rechnen, heisst es. Generell habe sich die Volatilität erhöhte und die Baumärkte hätten in einzelnen Ländern nachgelassen. Entsprechend sei in den verschiedenen Märkten mit einer unterschiedlichen Entwicklung zu rechnen.

    cf/uh

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  • 25.02.2019 Jørgen Tang-Jensen tritt aus dem Verwaltungsrat von Geberit aus

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Jørgen Tang-Jensen tritt aus dem Verwaltungsrat von Geberit aus

    25.02.2019 | 17:58:58

    Rapperswil-Jona (awp) - Jørgen Tang-Jensen verlässt den Bauzulieferer Geberit. Tang-Jensen werde an der nächsten Generalversammlung im April 2019 nicht mehr für eine Wiederwahl in den Verwaltungsrat antreten. Tang-Jensen, der seit 2012 dem Gremium sowie auch dem Nominations- und Vergütungsausschuss des Sanitärtechnikkonzerns angehörte, wolle sich auf andere Aufgaben konzentrieren, teilte die Firma am Montag mit. Die Suche nach einer Nachfolge sei im Gange.

    pre/ra

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  • 17.01.2019 Geberit nimmt zum Jahresende wieder Fahrt auf - 2019 könnte schwieriger werden

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Geberit nimmt zum Jahresende wieder Fahrt auf - 2019 könnte schwieriger werden

    17.01.2019 | 18:12:42

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Zürich (awp) - Das Sanitärtechnikunternehmen Geberit ist im Geschäftsjahr 2018 erneut solide gewachsen. Dabei hat das Wachstumstempo gegen Jahresende nach einem schwächeren dritten Quartal wieder an Fahrt gewonnen. Im Ausblick auf das laufende Jahr zeigt sich das Unternehmen noch zurückhaltend.

    Seit sieben Jahren weist Geberit für jedes Geschäftsjahr einen höheren Umsatz aus. Das Wachstum scheint nicht immer spektakulär, findet aber hauptsächlich in den stark gesättigten Märkten von Europa statt. Die im Jahr 2014 eingeleitete und 2018 abgeschlossene Akquisition der im Bereich Badezimmerkeramik und -zubehör tätigen Sanitec hievte den Umsatz in neue Höhen, so dass 2018 erstmals die Marke von 3 Milliarden geknackt werden konnte.

    Im dritten Quartal hatte das Wachstum zwar noch deutlich an Schwung verloren. Allerdings gelang Geberit zum Jahresschluss noch einmal eine kleine Beschleunigung. Der Umsatz erreichte im Schlussquartal 710 Millionen Franken, entsprechend einem währungsbereinigten Wachstum von 3,0 Prozent, wie Geberit am Donnerstag mitteilte. Das ist zwar weniger als in den ersten beiden Quartalen aber klar besser als im dritten. "Wir haben im vierten Quartal ein solides Wachstum erreicht", zeigte sich denn auch Geberit-Chef Christian Buhl anlässlich einer Telefonkonferenz zufrieden.

    Gut lief das Geschäft für Geberit im Schlussquartal insbesondere in den Regionen Benelux und Zentral- und Osteuropa oder in den Ländern Frankreich und Grossbritannien/Irland.

    Fachkräftemangel bleibt akut

    Noch nicht entspannt hat sich der Mangel an Fachkräften, welcher sich schon länger in Deutschland, zuletzt aber auch etwa in Österreich manifestierte, und welcher Geberit an einem stärkeren Wachstum hindert. Den Ausblick auf die Bautätigkeit in Deutschland umschrieb Buhl zwar mit "zuversichtlich". Die Situation mit den qualifizierten Mitarbeitern in Deutschland habe sich aber "weder verbessert, noch verschlechtert". Der Auftragsbestand bei den Sanitärinstallateuren liege praktisch unverändert gegenüber vor drei Monaten bei zwölf Wochen. Buhl geht zudem davon aus, dass Geberit wegen dem Inflationsdrucks im laufenden Jahr höhere Löhne zahlen muss.

    In Deutschland wuchs das Geschäft im vierten Quartal währungsbereinigt noch um 1 Prozent. Das geringe Wachstum führte Buhl aber nicht auf eine generelle Marktschwäche zurück, sondern auf die hohe Volatilität der Märkte sowie auf die starke Vergleichsbasis aus dem vierten Quartal 2017. Zufrieden zeigte er sich hier etwa mit dem Dusch-WC-Geschäft, aber auch mit den Badezimmer- und den Rohrleitungssystemen.

    In der Schweiz ging das Geschäft im Vergleich mit dem Vorjahresquartal gar leicht zurück. Gleichwohl spricht der Geberit-Chef von einem starken Quartal, das vom milden Wetter profitiert habe. Auch hier nannte er die Stärke des Vorjahres als Grund für die negative Entwicklung.

    2019 geringeres Wachstum erwartet

    Im Gesamtjahr 2018 nahm der Konzernumsatz um 5,9 Prozent auf 3,08 Milliarden Franken zu, wozu positive Währungseffekte beitrugen. In lokalen Währungen ergab sich somit ein organisches Plus von 3,1 Prozent. Dies entspricht in etwa der im Oktober leicht nach unten revidierten Prognose des Unternehmens und ebenso den Erwartungen der Analysten. Über die Zyklen strebt Geberit allerdings ein jährliches organisches Wachstum von 4 bis 6 Prozent an.

    Dass dies im laufenden Jahr gelingen könnte, scheint aus aktueller Optik eher unwahrscheinlich. "Der Ausblick für die Bauindustrie in Europa bleibt positiv", meinte zwar Buhl. Gleichzeitig ging er aber davon aus, dass das Wachstum in einzelnen Märkten gegenüber dem Vorjahr zurückgehen und die hohe Volatilität anhalten werde. Insgesamt habe sich der Ausblick auf die Märkte seit vergangenem Oktober nicht gross verändert, das Jahr 2019 werde anspruchsvoll, so Buhl. Bereits im Oktober hatte er für die kommenden Quartale tiefere Wachstumsraten in Aussicht gestellt.

    An der Börse verhalf der überraschend robuste Umsatz im vierten Quartal den Aktien am Donnerstag zu einem Plus von 2,9 Prozent.

    cf/tt

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  • 17.01.2019 Geberit nimmt zum Jahresende wieder Fahrt auf - 2019 könnte schwieriger werden

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Geberit N 415.00 -1.10 -0.26% 458.80 353.20 86'604

    Story

    Geberit nimmt zum Jahresende wieder Fahrt auf - 2019 könnte schwieriger werden

    17.01.2019 | 12:31:35

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Das Sanitärtechnikunternehmen Geberit ist im Geschäftsjahr 2018 erneut solide gewachsen. Dabei hat das Wachstumstempo gegen Jahresende nach einem schwächeren dritten Quartal wieder an Fahrt gewonnen. Im Ausblick auf das laufende Jahr zeigt sich das Unternehmen noch zurückhaltend.

    Seit sieben Jahren weist Geberit für jedes Geschäftsjahr einen höheren Umsatz aus. Das Wachstum scheint nicht immer spektakulär, findet aber hauptsächlich in den stark gesättigten Märkten von Europa statt. Die im Jahr 2014 eingeleitete und 2018 abgeschlossene Akquisition der im Bereich Badezimmerkeramik und -zubehör tätigen Sanitec hievte den Umsatz in neue Höhen, so dass 2018 erstmals die Marke von 3 Milliarden geknackt werden konnte.

    Im dritten Quartal hatte das Wachstum zwar noch deutlich an Schwung verloren. Allerdings gelang Geberit zum Jahresschluss noch einmal eine kleine Beschleunigung. Der Umsatz erreichte im Schlussquartal 710 Millionen Franken, entsprechend einem währungsbereinigten Wachstum von 3,0 Prozent, wie Geberit am Donnerstag mitteilte. Das ist zwar weniger als in den ersten beiden Quartalen aber klar besser als im dritten. "Wir haben im vierten Quartal ein solides Wachstum erreicht", zeigte sich denn auch Geberit-Chef Christian Buhl anlässlich einer Telefonkonferenz zufrieden.

    Gut lief das Geschäft für Geberit im Schlussquartal insbesondere in den Regionen Benelux und Zentral- und Osteuropa oder in den Ländern Frankreich und Grossbritannien/Irland.

    Fachkräftemangel bleibt akut

    Noch nicht entspannt hat sich der Mangel an Fachkräften, welcher sich schon länger in Deutschland, zuletzt aber auch etwa in Österreich manifestierte, und welcher Geberit an einem stärkeren Wachstum hindert. Den Ausblick auf die Bautätigkeit in Deutschland umschrieb Buhl zwar mit "zuversichtlich". Die Situation mit den qualifizierten Mitarbeitern in Deutschland habe sich aber "weder verbessert, noch verschlechtert". Der Auftragsbestand bei den Sanitärinstallateuren liege praktisch unverändert gegenüber vor drei Monaten bei zwölf Wochen. Buhl geht zudem davon aus, dass Geberit wegen dem Inflationsdrucks im laufenden Jahr höhere Löhne zahlen muss.

    In Deutschland wuchs das Geschäft im vierten Quartal währungsbereinigt noch um 1 Prozent. Das geringe Wachstum führte Buhl aber nicht auf eine generelle Marktschwäche zurück, sondern auf die hohe Volatilität der Märkte sowie auf die starke Vergleichsbasis aus dem vierten Quartal 2017. Zufrieden zeigte er sich hier etwa mit dem Dusch-WC-Geschäft, aber auch mit den Badezimmer- und den Rohrleitungssystemen.

    In der Schweiz ging das Geschäft im Vergleich mit dem Vorjahresquartal gar leicht zurück. Gleichwohl spricht der Geberit-Chef von einem starken Quartal, das vom milden Wetter profitiert habe. Auch hier nannte er die Stärke des Vorjahres als Grund für die negative Entwicklung.

    2019 geringeres Wachstum erwartet

    Im Gesamtjahr 2018 nahm der Konzernumsatz um 5,9 Prozent auf 3,08 Milliarden Franken zu, wozu positive Währungseffekte beitrugen. In lokalen Währungen ergab sich somit ein organisches Plus von 3,1 Prozent. Dies entspricht in etwa der im Oktober leicht nach unten revidierten Prognose des Unternehmens und ebenso den Erwartungen der Analysten. Über die Zyklen strebt Geberit allerdings ein jährliches organisches Wachstum von 4 bis 6 Prozent an.

    Dass dies im laufenden Jahr gelingen könnte, scheint aus aktueller Optik eher unwahrscheinlich. "Der Ausblick für die Bauindustrie in Europa bleibt positiv", meinte zwar Buhl. Gleichzeitig ging er aber davon aus, dass das Wachstum in einzelnen Märkten gegenüber dem Vorjahr zurückgehen und die hohe Volatilität anhalten werde. Insgesamt habe sich der Ausblick auf die Märkte seit vergangenem Oktober nicht gross verändert, das Jahr 2019 werde anspruchsvoll, so Buhl. Bereits im Oktober hatte er für die kommenden Quartale tiefere Wachstumsraten in Aussicht gestellt.

    An der Börse verhalf der überraschend robuste Umsatz im vierten Quartal den Aktien bis am Mittag zu einem Plus von gut 2 Prozent.

    cf/tt

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  • 17.01.2019 Geberit wächst auch 2018 - Dynamik nimmt im vierten Quartal wieder zu

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Geberit N 415.00 -1.10 -0.26% 458.80 353.20 86'604

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    Geberit wächst auch 2018 - Dynamik nimmt im vierten Quartal wieder zu

    17.01.2019 | 07:53:14

    (Ergänzt um weitere Details)

    Jona (awp) - Das Sanitärtechnikunternehmen Geberit ist im Geschäftsjahr 2018 erneut gewachsen. Dabei hat die Dynamik gegen Ende des Jahres wieder etwas zugenommen. In Europa entwickelten sich die Märkte weiterhin unterschiedlich, wobei die Verkäufe einzig in Grossbritannien und Irland sowie in Skandinavien zurückgingen.

    Seit sieben Jahren weist Geberit für jedes Geschäftsjahr einen höheren Umsatz aus. Das Wachstum scheint nicht immer spektakulär, findet aber hauptsächlich in den stark gesättigten Märkten von Europa statt. Die im Jahr 2014 eingeleitete und 2018 abgeschlossene Akquisition der im Bereich Badezimmerkeramik und -zubehör tätigen Sanitec hievte den Umsatz in neue Höhen, so dass 2018 erstmals die Marke von 3 Milliarden geknackt werden konnte.

    Wachstumstempo nimmt im vierten Quartal wieder zu

    Konkret nahm der Konzernumsatz um 5,9 Prozent auf 3,08 Milliarden Franken zu, wozu positive Währungseffekte 83 Millionen beitrugen. In lokalen Währungen ergab sich somit ein organisches Plus von 3,1 Prozent, wie Geberit am Donnerstag mitteilte. Dies entspricht in etwa der im Oktober leicht nach unten revidierten Prognose des Unternehmens und ebenso den Erwartungen der Analysten. Über die Zyklen strebt Geberit allerdings ein jährliches Wachstum von 4 bis 6 Prozent an.

    Das Wachstumstempo hat sich im vierten Quartal nach einem mageren dritten wieder etwas beschleunigt. Der Umsatz erreichte im Schlussquartal 710 Millionen Franken, entsprechend einem währungsbereinigten organischen Wachstum von 3,0 Prozent. Das ist zwar weniger als in den ersten beiden Quartalen (+4,7 und +3,9%) aber klar besser als das dritte (+0,7%).

    Die europäischen Märkte legten im Gesamtjahr währungsbereinigt um 2,8 Prozent zu. Schon seit einiger Zeit schlägt sich Geberit hier mit dem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften herum, insbesondere in Deutschland, aber auch in weiteren Ländern wie Österreich. Die Baukonjunktur in Deutschland brummt auf hohem Niveau, das Wachstum bleibt wegen des Fachkräftemangels aber beschränkt.

    Deutschland weiter solid

    Dennoch verzeichnete der wichtigste Markt Deutschland ein Plus von 3,1 Prozent, während sich im auf hohem Niveau stagnierenden Heimmarkt Schweiz eine Zunahme um 1,5 Prozent ergab. Die stärksten, knapp zweistelligen Wachstumsraten erreichte das Unternehmen im vergangenen Jahr auf der Iberischen Halbinsel sowie in Zentral- und Osteuropa. Rückläufig entwickelten sich einzig die Märkte Grossbritannien/Irland sowie die nordischen Länder, wo Sanitec stark verankert ist.

    So ergab sich auch nach Produktbereichen ein solides Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich bei den Installations- und Spülsystemen sowie bei den Rohrleitungssystemen - den angestammten Geschäften von Geberit - während der mit Sanitec übernommene Bereich Badezimmersysteme im Vergleich zum Vorjahr stagnierte.

    Gewinnzahlen werden mit dem Umsatz noch nicht publiziert. Die im Oktober formulierte Prognose für eine operative Marge auf Stufe EBITDA im Gesamtjahr von 28 Prozent wird aber bestätigt. Gestützt wird diese Marge vom höheren Umsatz, von Preiserhöhungen, den positiven Effekten nach der Schliessung zweier Werke in Frankreich im Vorjahr sowie von kontinuierlichen Verbesserungen der operativen Abläufe. Negativ wirken sich dagegen die höheren Rohmaterialpreise aus sowie die tarifbedingt höheren Personalkosten.

    Den vollständigen Geschäftsbericht wird Geberit am 12. März veröffentlichen.

    cf/tt

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  • 16.01.2019 Ausblick Geberit: Jahresumsatz von 3'070 Millionen Franken erwartet

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    Ausblick Geberit: Jahresumsatz von 3'070 Millionen Franken erwartet

    16.01.2019 | 13:30:00

    Zürich (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit gibt am Donnerstag, 17. Januar den Umsatz zum Geschäftsjahr 2018 bekannt. Zum AWP-Konsens haben insgesamt acht Analysten beigetragen.

    2018E
    (in Mio Fr.)   AWP-Konsens    2017A    
    Umsatz            3'070       2'908    
    

    FOKUS: Der Jahresumsatz von Geberit dürfte insbesondere wegen des starken ersten Semesters gewachsen sein. In den ersten sechs Monaten hatte Geberit noch ein organisches Umsatzwachstum von 4,3 Prozent ausgewiesen, im dritten Quartal kam dann das Wachstum mit einem Plus von 0,7 Prozent beinahe zum Erliegen. In der Folge reduzierte der Sanitärtechnikkonzern auch die Wachstumsprognose für das Gesamtjahr.

    Verlangsamt hat sich im dritten Quartal unter anderem das Wachstum in Märkten wie Österreich, Frankreich, Niederlande oder Schweden. Und im wichtigsten Einzelmarkt Deutschland besteht weiterhin das Problem, dass die Wachstumsmöglichkeiten wegen des Mangels an qualifizierten Sanitärinstallateuren beschränkt sind. "Die höhere Volatilität dürfte in den kommenden Quartalen wohl anhalten und die Wachstumsraten etwas geringer ausfallen als zuletzt", sagte denn auch CEO Christian Buhl im Oktober an einer Telefonkonferenz. Es gebe aber keine Anzeichen für einen Abschwung auf breiter Front und der Ausblick für die Bauindustrie bleibe positiv, versuchte er dennoch einen gewissen Optimismus zu verbreiten.

    Die Analysten äussern sich in ihren Prognosen für den Umsatz von Geberit dennoch eher vorsichtig. Im angestammten Geschäft mit Installations- und Spülsystemen sowie im Rohrleitungsgeschäft dürfte Geberit stärker gewachsen sein als im zugekauften Sanitärkeramik-Geschäft, welches unter einer verhaltenen Dynamik in Skandinavien gelitten haben dürfte.

    ZIELE: Im vergangenen Oktober hatte das Unternehmen den Ausblick auf das Gesamtjahr 2018 nach unten angepasst. So wurde ein währungsbereinigtes, organisches Wachstum des Umsatzes von rund 3 Prozent in Aussicht gestellt sowie eine adjustierte EBITDA-Marge im Bereich von 28 Prozent. Im August war das Unternehmen noch einen Tick optimistischer.

    Für den Umsatz gilt über die Zyklen ein Wachstumsziel im Bereich von 4 bis 6 Prozent und für die EBITDA-Marge ein Zielband von 28 bis 30 Prozent.

    PRO MEMORIA: Weiterhin als Herausforderung bezeichnete Buhl die Rohstoffpreise und die Entwicklung der Löhne, auch wenn die höheren Rohmaterialkosten mit den Preiserhöhungen im laufenden Jahr voll kompensiert werden konnten. Für die Rohstoffpreise prognostizierte er im vierten Quartal gegenüber dem dritten eine Stabilisierung, allerdings auf einem klar höheren Niveau als vor einem Jahr. Geberit ist mit den Produkten in den Bereichen Rohrleitungen und Sanitärtechnik von Preissteigerungen sowohl verschiedener Metalle als auch von Kunststoffen betroffen.

    Auch in Analystenkreisen wird darauf hingewiesen, dass die Marge von Geberit wegen des Inflationsdrucks auf der Lohnseite weiterhin unter Druck bleiben dürfte. Zudem wird sich im vierten Quartal ein negativer Währungseffekt bemerkbar gemacht haben. Angaben zum Gewinn macht Geberit allerdings erst am 12. März.

    AKTIENKURS: Die Aktie von Geberit ist mit einem Minus von bisher über 4 Prozent schwach ins neue Jahr gestartet, belastet zuletzt von zwei Abstufungen durch Goldman Sachs und die UBS. Sie steht auf einem Niveau so tief wie zuletzt im Sommer 2016. Im Vorjahr hatten die Papiere rund 10 Prozent an Wert eingebüsst.

    hompage: www.geberit.ch

    jl/cf/an

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  • 14.01.2019 Geberit-Aktien nach Herunterstufung durch UBS auf Mehrjahrestief

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    Geberit-Aktien nach Herunterstufung durch UBS auf Mehrjahrestief

    14.01.2019 | 10:02:34

    Zürich (awp) - Die Aktien von Geberit stehen am Montagmorgen deutlich unter Druck, nachdem die UBS die Anlageempfehlung für die Titel auf 'Sell' von zuvor 'Neutral' gesenkt hat. Das Kursziel wurde auf 330 von 400 Franken zurückgenommen. In der am Montag veröffentlichten Studie im Vorfeld der Umsatzveröffentlichung von Geberit am Donnerstag geht der Analyst von einem geringerem Wachstum in einigen Märkten und Druck auf die Marge durch Investitionen und Kosten aus.

    Geberit verlieren um 09.57 Uhr 3,2 Prozent auf 360,80 Franken. Zeitweise betrug das Minus bis zu 5,2 Prozent. Das ist der tiefste Kurs seit Juli 2016. Noch Anfang Oktober 2018 hatten Geberit knapp unter der Marke von 460 Franken notiert.

    Bereits in der Vorwoche hatte die US-Bank Goldman Sachs ebenfalls ihr Rating auf 'Sell' von 'Neutral' und das Kursziel auf 339 von zuvor 420 Franken gesenkt. Die Begründungen für die Bewertungssenkung der Analysten weisen jedoch Unterschiede auf. Während die UBS auf die verhalteneren Aussichten in der europäischen Bauindustrie verweist, insbesondere in Skandinavien, Frankreich und Österreich, sieht Goldman Sachs die bereits hohe Marktdurchdringung in für Geberit wichtigen Märkten wie der Schweiz, Deutschland und Österreich als bremsend. Auch die UBS verweist darauf, dass der Sanitär-Markt in Deutschland an der Kapazitätsgrenze laufe und die Bauaktivität Anzeichen einer Abschwächung zeige.

    Die Konsequenzen, welche die beiden Analysten auf ihrer Sicht der Dinge ziehen, sind jedoch ähnlich. Sie rechnen mit einer Umsatzentwicklung unterhalb der vom Unternehmen angestebten mittelfristigen Zielbandbreite von 4 bis 6 Prozent Wachstum. Die UBS rechnet mit einem, wenn nicht gar mit zwei Übergangsjahren. Die operative Marge auf Stufe EBITDA dürfte gleichzeitig durch hohe Vorabinvestitionen in die neue Marken-Strategie belastet werden. Die Gewinnschätzungen für 2018, 2019 und 2020 wurden vom UBS-Analysten um 1, 5 und 8 Prozent gesenkt.

    yr/uh

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  • 30.10.2018 Geberit büsst im dritten Quartal an Tempo ein - Aktie bricht ein

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
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    Geberit büsst im dritten Quartal an Tempo ein - Aktie bricht ein

    30.10.2018 | 18:07:26

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Zürich (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat für die ersten neun Monate 2018 solide Zahlen vorgelegt. Das Wachstum verdankt sich aber vor allem dem starken ersten Semester, während es im dritten Quartal beinahe zum Erliegen gekommen ist und damit die bestehende Umsatzprognose zu Fall gebracht hat. An der Börse bricht die Aktie entsprechend ein.

    Geberit spürt offenbar eine nachlassende Baukonjunktur in Europa. Der Umsatz wuchs zwar um 7,7 Prozent auf 2,37 Milliarden Franken, dies aber vor allem dank des starken ersten Semesters. Denn in diesem Anstieg sind positive Währungseffekte enthalten, bereinigt um diese ergab sich noch ein organisches Plus von 3,1 Prozent, wie Geberit am Dienstag mitteilte. Nach sechs Monaten lag dieser Wert noch bei 4,3 Prozent.

    Das Tempo der Umsatzentwicklung ist damit im dritten Quartal mit einem organischen Plus von 0,7 Prozent massiv eingebrochen, was in Marktkreisen grosse Enttäuschung auslöst. Im ersten Quartal lag dieser Wert noch bei +4,7 Prozent und im zweiten bei +3,9 Prozent. Geberit begründete die Verlangsamung mit einer geringeren Wachstumsdynamik in der Bauindustrie in einzelnen Märkten und mit einer generell gestiegenen Volatilität.

    Schwache Märkte in der Schweiz und in Skandinavien

    Schwach war die Entwicklung im Quartal insbesondere in Skandinavien und in der Schweiz. Beide Märkte gehören zusammen mit Deutschland und Zentral-/Osteuropa, wo die Wachstumsrate positiv blieben, zu den vier wichtigsten. In der Schweiz führte eine zweie Preisrunde im Juli - nebst der üblichen im Frühling - zu einem Vorkaufeffekt bei den Händlern. Das heisst, dass diese ihre Lager noch zu den günstigeren Preisen auffüllten, was sich dann negativ in der Nachfrage im dritten Quartal niederschlug.

    Trotz des schwächeren Abschneidens im Berichtsquartal zeigt sich CEO Christian Buhl keineswegs negativ eingestellt. "Die höhere Volatilität dürfte in den kommenden Quartalen wohl anhalten, wobei die Wachstumsraten wohl etwas geringer ausfallen dürften als zuletzt", sagte er am Dienstag an einer Telefonkonferenz zu den Neunmonatszahlen. Es gebe aber keine Anzeichen für einen Abschwung auf breiter Front. "Der Ausblick für die Bauindustrie bleibt positiv", fügte er an.

    Dass insbesondere die Prognose für das Umsatzwachstum im Gesamtjahr reduziert worden sei, begründete Buhl vor allem mit der höheren Volatilität an den Märkten, der zunehmenden Unsicherheit hinsichtlich der Entwicklung der globalen Konjunktur sowie den schwächer als erwartet ausgefallenen Zahlen in Österreich, Frankreich oder Schweden. Geberit hatte mit der Mitteilung am Morgen die Prognose für das Umsatzwachstum im Gesamtjahr auf rund 3 Prozent von zuvor rund 4 Prozent zurückgenommen.

    Für Deutschland weiter positiv

    Für den grössten Einzelmarkt Deutschland zeigt sich Buhl weiterhin zuversichtlich. Weiterhin besteht allerdings das Problem, dass die Wachstumsmöglichkeiten wegen des Mangels an qualifizierten Sanitärinstallateuren beschränkt sind.

    Mit dem Gewinn ging es in den ersten neun Monaten zwar ebenfalls nach oben, aber auch hier zeigte das dritte Quartal mit einer rückläufigen Rentabilität eine verhaltene Entwicklung. Belastet wurde die operative Marge insbesondere von höheren Rohmaterialpreisen und gestiegener Personalkosten.

    Konkret nahm der operative Gewinn auf Stufe EBITDA auf neun Monate gesehen um 7,0 Prozent auf 699 Millionen Franken zu, wogegen sich die entsprechende Marge um 20 Basispunkte auf 29,5 Prozent verringerte. Der bisherige Margen-Ausblick wurde ebenfalls leicht revidiert. Demnach wird nun mit einer EBITDA-Marge im Bereich von 28 Prozent gerechnet, im August war das Unternehmen noch einen Tick optimistischer.

    Am Aktienmarkt wurde der enttäuschende Umsatz mit heftigen Abschlägen des Aktienkurses aufgenommen. Die Geberit-Aktie ging an einer insgesamt positiven Börse mit einem Minus von 9,3 Prozent aus dem Handelstag.

    cf/uh

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  • 30.10.2018 Geberit büsst im dritten Quartal an Tempo ein - Aktie bricht ein

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Geberit N 415.00 -1.10 -0.26% 458.80 353.20 86'604

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    Geberit büsst im dritten Quartal an Tempo ein - Aktie bricht ein

    30.10.2018 | 13:31:53

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat für die ersten neun Monate 2018 solide Zahlen vorgelegt. Das Wachstum verdankt sich aber vor allem dem starken ersten Semester, während es im dritten Quartal beinahe zum Erliegen gekommen ist und damit die bestehende Umsatzprognose zu Fall gebracht hat. An der Börse bricht die Aktie entsprechend ein.

    Geberit spürt offenbar eine nachlassende Baukonjunktur in Europa. Der Umsatz wuchs zwar um 7,7 Prozent auf 2,37 Milliarden Franken, dies aber vor allem dank des starken ersten Semesters. Denn in diesem Anstieg sind positive Währungseffekte enthalten, bereinigt um diese ergab sich noch ein organisches Plus von 3,1 Prozent, wie Geberit am Dienstag mitteilte. Nach sechs Monaten lag dieser Wert noch bei 4,3 Prozent.

    Das Tempo der Umsatzentwicklung ist damit im dritten Quartal mit einem organischen Plus von 0,7 Prozent massiv eingebrochen, was in Marktkreisen grosse Enttäuschung auslöst. Im ersten Quartal lag dieser Wert noch bei +4,7 Prozent und im zweiten bei +3,9 Prozent. Geberit begründete die Verlangsamung mit einer geringeren Wachstumsdynamik in der Bauindustrie in einzelnen Märkten und mit einer generell gestiegenen Volatilität.

    Schwache Märkte in der Schweiz und in Skandinavien

    Schwach war die Entwicklung im Quartal insbesondere in Skandinavien und in der Schweiz. Beide Märkte gehören zusammen mit Deutschland und Zentral-/Osteuropa, wo die Wachstumsrate positiv blieben, zu den vier wichtigsten. In der Schweiz führte eine zweie Preisrunde im Juli - nebst der üblichen im Frühling - zu einem Vorkaufeffekt bei den Händlern. Das heisst, dass diese ihre Lager noch zu den günstigeren Preisen auffüllten, was sich dann negativ in der Nachfrage im dritten Quartal niederschlug.

    Trotz des schwächeren Abschneidens im Berichtsquartal zeigt sich CEO Christian Buhl keineswegs negativ eingestellt. "Die höhere Volatilität dürfte in den kommenden Quartalen wohl anhalten, wobei die Wachstumsraten wohl etwas geringer ausfallen dürften als zuletzt", sagte er am Dienstag an einer Telefonkonferenz zu den Neunmonatszahlen. Es gebe aber keine Anzeichen für einen Abschwung auf breiter Front. "Der Ausblick für die Bauindustrie bleibt positiv", fügte er an.

    Dass insbesondere die Prognose für das Umsatzwachstum im Gesamtjahr reduziert worden sei, begründete Buhl vor allem mit der höheren Volatilität an den Märkten, der zunehmenden Unsicherheit hinsichtlich der Entwicklung der globalen Konjunktur sowie den schwächer als erwartet ausgefallenen Zahlen in Österreich, Frankreich oder Schweden. Geberit hatte mit der Mitteilung am Morgen die Prognose für das Umsatzwachstum im Gesamtjahr auf rund 3 Prozent von zuvor rund 4 Prozent zurückgenommen.

    Für Deutschland weiter positiv

    Für den grössten Einzelmarkt Deutschland zeigt sich Buhl weiterhin zuversichtlich. Weiterhin besteht allerdings das Problem, dass die Wachstumsmöglichkeiten wegen des Mangels an qualifizierten Sanitärinstallateuren beschränkt sind.

    Mit dem Gewinn ging es in den ersten neun Monaten zwar ebenfalls nach oben, aber auch hier zeigte das dritte Quartal mit einer rückläufigen Rentabilität eine verhaltene Entwicklung. Belastet wurde die operative Marge insbesondere von höheren Rohmaterialpreisen und gestiegener Personalkosten.

    Konkret nahm der operative Gewinn auf Stufe EBITDA auf neun Monate gesehen um 7,0 Prozent auf 699 Millionen Franken zu, wogegen sich die entsprechende Marge um 20 Basispunkte auf 29,5 Prozent verringerte. Der bisherige Margen-Ausblick wurde ebenfalls leicht revidiert. Demnach wird nun mit einer EBITDA-Marge im Bereich von 28 Prozent gerechnet, im August war das Unternehmen noch einen Tick optimistischer.

    An der Börse wurde der enttäuschende Umsatz bis am Mittag mit einem kräftigen Minus der Aktie von gut 9 Prozent quittiert.

    cf/uh

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  • 30.10.2018 Geberit-Aktie nach Zahlen und gesenktem Ausblick Schlusslicht im SMI

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Geberit N 415.00 -1.10 -0.26% 458.80 353.20 86'604

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    Geberit-Aktie nach Zahlen und gesenktem Ausblick Schlusslicht im SMI

    30.10.2018 | 09:20:26

    Zürich (awp) - Die Aktien von Geberit bekommen am Dienstag die Quittung für schwache Neunmonatszahlen und einen gesenkten Ausblick. Der Sanitätechnikkonzern steigerte zwar Umsatz und Gewinn, die Wachstumsdynamik habe aber deutlich nachgelassen. Entsprechend reduziert das Unternehmen seinen Ausblick für Umsatz und EBITDA-Marge. Am Markt kommt das nicht gerade gut an.

    Gegen 9.15 Uhr sacken die Titel als mit Abstand schwächster Wert im SMI um 7,9 Prozent auf 388,60 Franken ab. Damit setzen sie ihren steilen Abwärtstrend seit Anfang Oktober im Zuge der allgemeinen Marktturbulenzen fort. Der Schweizer Leitindex gewinnt derweil 0,3 Prozent.

    Geberit müsse seine Innovationskraft stärken, um in den nächsten Jahren die mittelfristigen Ziele wieder zu erreichen, heisst es in einem ersten Kommentar der Bank Vontobel. Noch seien die Margen aber auf einem hohen Niveau und der Free Cashflow sei sogar deutlich gesteigert worden, gibt Bernd Pomrehn zu bedenken. Er hält denn auch an seiner Kaufempfehlung fest, überprüft aber das Kursziel.

    Die UBS ist da etwas zurückhaltender. Das Umsatzwachstum habe im dritten Quartal deutlich nachgelassen und sei quasi stagniert, so Fabian Häcki. Auch die Margen seien wohl nicht vollständig resistent gegenüber steigenden Löhnen und Rohstoffkosten oder der Währungsentwicklung. Derzeit bewertet er die Titel mit "Neutral".

    Auch seine für Goldman Sachs tätige Berufskollegin Daniela Costa schlägt eher vorsichtige Töne an. Sie macht gleich in mehreren wichtigen Absatzregionen wie in Skandinavien, Grossbritannien, den Benelux-Staaten, Österreich oder Frankreich eine Wachstumsverlangsamung aus. Vor dem Hintergrund der Ergebnisenttäuschung dürfte die Aktie angesichts des hohen Bewertungsaufschlags stark negativ reagieren und die Konsensschätzungen sollten sinken.

    dm/ra

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG