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  • 17.01.2019 Geberit nimmt zum Jahresende wieder Fahrt auf - 2019 könnte schwieriger werden

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    Geberit N 393.60 --- --- 469.10 353.20 ---

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    Geberit nimmt zum Jahresende wieder Fahrt auf - 2019 könnte schwieriger werden

    17.01.2019 | 18:12:42

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Zürich (awp) - Das Sanitärtechnikunternehmen Geberit ist im Geschäftsjahr 2018 erneut solide gewachsen. Dabei hat das Wachstumstempo gegen Jahresende nach einem schwächeren dritten Quartal wieder an Fahrt gewonnen. Im Ausblick auf das laufende Jahr zeigt sich das Unternehmen noch zurückhaltend.

    Seit sieben Jahren weist Geberit für jedes Geschäftsjahr einen höheren Umsatz aus. Das Wachstum scheint nicht immer spektakulär, findet aber hauptsächlich in den stark gesättigten Märkten von Europa statt. Die im Jahr 2014 eingeleitete und 2018 abgeschlossene Akquisition der im Bereich Badezimmerkeramik und -zubehör tätigen Sanitec hievte den Umsatz in neue Höhen, so dass 2018 erstmals die Marke von 3 Milliarden geknackt werden konnte.

    Im dritten Quartal hatte das Wachstum zwar noch deutlich an Schwung verloren. Allerdings gelang Geberit zum Jahresschluss noch einmal eine kleine Beschleunigung. Der Umsatz erreichte im Schlussquartal 710 Millionen Franken, entsprechend einem währungsbereinigten Wachstum von 3,0 Prozent, wie Geberit am Donnerstag mitteilte. Das ist zwar weniger als in den ersten beiden Quartalen aber klar besser als im dritten. "Wir haben im vierten Quartal ein solides Wachstum erreicht", zeigte sich denn auch Geberit-Chef Christian Buhl anlässlich einer Telefonkonferenz zufrieden.

    Gut lief das Geschäft für Geberit im Schlussquartal insbesondere in den Regionen Benelux und Zentral- und Osteuropa oder in den Ländern Frankreich und Grossbritannien/Irland.

    Fachkräftemangel bleibt akut

    Noch nicht entspannt hat sich der Mangel an Fachkräften, welcher sich schon länger in Deutschland, zuletzt aber auch etwa in Österreich manifestierte, und welcher Geberit an einem stärkeren Wachstum hindert. Den Ausblick auf die Bautätigkeit in Deutschland umschrieb Buhl zwar mit "zuversichtlich". Die Situation mit den qualifizierten Mitarbeitern in Deutschland habe sich aber "weder verbessert, noch verschlechtert". Der Auftragsbestand bei den Sanitärinstallateuren liege praktisch unverändert gegenüber vor drei Monaten bei zwölf Wochen. Buhl geht zudem davon aus, dass Geberit wegen dem Inflationsdrucks im laufenden Jahr höhere Löhne zahlen muss.

    In Deutschland wuchs das Geschäft im vierten Quartal währungsbereinigt noch um 1 Prozent. Das geringe Wachstum führte Buhl aber nicht auf eine generelle Marktschwäche zurück, sondern auf die hohe Volatilität der Märkte sowie auf die starke Vergleichsbasis aus dem vierten Quartal 2017. Zufrieden zeigte er sich hier etwa mit dem Dusch-WC-Geschäft, aber auch mit den Badezimmer- und den Rohrleitungssystemen.

    In der Schweiz ging das Geschäft im Vergleich mit dem Vorjahresquartal gar leicht zurück. Gleichwohl spricht der Geberit-Chef von einem starken Quartal, das vom milden Wetter profitiert habe. Auch hier nannte er die Stärke des Vorjahres als Grund für die negative Entwicklung.

    2019 geringeres Wachstum erwartet

    Im Gesamtjahr 2018 nahm der Konzernumsatz um 5,9 Prozent auf 3,08 Milliarden Franken zu, wozu positive Währungseffekte beitrugen. In lokalen Währungen ergab sich somit ein organisches Plus von 3,1 Prozent. Dies entspricht in etwa der im Oktober leicht nach unten revidierten Prognose des Unternehmens und ebenso den Erwartungen der Analysten. Über die Zyklen strebt Geberit allerdings ein jährliches organisches Wachstum von 4 bis 6 Prozent an.

    Dass dies im laufenden Jahr gelingen könnte, scheint aus aktueller Optik eher unwahrscheinlich. "Der Ausblick für die Bauindustrie in Europa bleibt positiv", meinte zwar Buhl. Gleichzeitig ging er aber davon aus, dass das Wachstum in einzelnen Märkten gegenüber dem Vorjahr zurückgehen und die hohe Volatilität anhalten werde. Insgesamt habe sich der Ausblick auf die Märkte seit vergangenem Oktober nicht gross verändert, das Jahr 2019 werde anspruchsvoll, so Buhl. Bereits im Oktober hatte er für die kommenden Quartale tiefere Wachstumsraten in Aussicht gestellt.

    An der Börse verhalf der überraschend robuste Umsatz im vierten Quartal den Aktien am Donnerstag zu einem Plus von 2,9 Prozent.

    cf/tt

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  • 17.01.2019 Geberit nimmt zum Jahresende wieder Fahrt auf - 2019 könnte schwieriger werden

    Betroffene Wertpapiere

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    Geberit nimmt zum Jahresende wieder Fahrt auf - 2019 könnte schwieriger werden

    17.01.2019 | 12:31:35

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Das Sanitärtechnikunternehmen Geberit ist im Geschäftsjahr 2018 erneut solide gewachsen. Dabei hat das Wachstumstempo gegen Jahresende nach einem schwächeren dritten Quartal wieder an Fahrt gewonnen. Im Ausblick auf das laufende Jahr zeigt sich das Unternehmen noch zurückhaltend.

    Seit sieben Jahren weist Geberit für jedes Geschäftsjahr einen höheren Umsatz aus. Das Wachstum scheint nicht immer spektakulär, findet aber hauptsächlich in den stark gesättigten Märkten von Europa statt. Die im Jahr 2014 eingeleitete und 2018 abgeschlossene Akquisition der im Bereich Badezimmerkeramik und -zubehör tätigen Sanitec hievte den Umsatz in neue Höhen, so dass 2018 erstmals die Marke von 3 Milliarden geknackt werden konnte.

    Im dritten Quartal hatte das Wachstum zwar noch deutlich an Schwung verloren. Allerdings gelang Geberit zum Jahresschluss noch einmal eine kleine Beschleunigung. Der Umsatz erreichte im Schlussquartal 710 Millionen Franken, entsprechend einem währungsbereinigten Wachstum von 3,0 Prozent, wie Geberit am Donnerstag mitteilte. Das ist zwar weniger als in den ersten beiden Quartalen aber klar besser als im dritten. "Wir haben im vierten Quartal ein solides Wachstum erreicht", zeigte sich denn auch Geberit-Chef Christian Buhl anlässlich einer Telefonkonferenz zufrieden.

    Gut lief das Geschäft für Geberit im Schlussquartal insbesondere in den Regionen Benelux und Zentral- und Osteuropa oder in den Ländern Frankreich und Grossbritannien/Irland.

    Fachkräftemangel bleibt akut

    Noch nicht entspannt hat sich der Mangel an Fachkräften, welcher sich schon länger in Deutschland, zuletzt aber auch etwa in Österreich manifestierte, und welcher Geberit an einem stärkeren Wachstum hindert. Den Ausblick auf die Bautätigkeit in Deutschland umschrieb Buhl zwar mit "zuversichtlich". Die Situation mit den qualifizierten Mitarbeitern in Deutschland habe sich aber "weder verbessert, noch verschlechtert". Der Auftragsbestand bei den Sanitärinstallateuren liege praktisch unverändert gegenüber vor drei Monaten bei zwölf Wochen. Buhl geht zudem davon aus, dass Geberit wegen dem Inflationsdrucks im laufenden Jahr höhere Löhne zahlen muss.

    In Deutschland wuchs das Geschäft im vierten Quartal währungsbereinigt noch um 1 Prozent. Das geringe Wachstum führte Buhl aber nicht auf eine generelle Marktschwäche zurück, sondern auf die hohe Volatilität der Märkte sowie auf die starke Vergleichsbasis aus dem vierten Quartal 2017. Zufrieden zeigte er sich hier etwa mit dem Dusch-WC-Geschäft, aber auch mit den Badezimmer- und den Rohrleitungssystemen.

    In der Schweiz ging das Geschäft im Vergleich mit dem Vorjahresquartal gar leicht zurück. Gleichwohl spricht der Geberit-Chef von einem starken Quartal, das vom milden Wetter profitiert habe. Auch hier nannte er die Stärke des Vorjahres als Grund für die negative Entwicklung.

    2019 geringeres Wachstum erwartet

    Im Gesamtjahr 2018 nahm der Konzernumsatz um 5,9 Prozent auf 3,08 Milliarden Franken zu, wozu positive Währungseffekte beitrugen. In lokalen Währungen ergab sich somit ein organisches Plus von 3,1 Prozent. Dies entspricht in etwa der im Oktober leicht nach unten revidierten Prognose des Unternehmens und ebenso den Erwartungen der Analysten. Über die Zyklen strebt Geberit allerdings ein jährliches organisches Wachstum von 4 bis 6 Prozent an.

    Dass dies im laufenden Jahr gelingen könnte, scheint aus aktueller Optik eher unwahrscheinlich. "Der Ausblick für die Bauindustrie in Europa bleibt positiv", meinte zwar Buhl. Gleichzeitig ging er aber davon aus, dass das Wachstum in einzelnen Märkten gegenüber dem Vorjahr zurückgehen und die hohe Volatilität anhalten werde. Insgesamt habe sich der Ausblick auf die Märkte seit vergangenem Oktober nicht gross verändert, das Jahr 2019 werde anspruchsvoll, so Buhl. Bereits im Oktober hatte er für die kommenden Quartale tiefere Wachstumsraten in Aussicht gestellt.

    An der Börse verhalf der überraschend robuste Umsatz im vierten Quartal den Aktien bis am Mittag zu einem Plus von gut 2 Prozent.

    cf/tt

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  • 17.01.2019 Geberit wächst auch 2018 - Dynamik nimmt im vierten Quartal wieder zu

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    Geberit wächst auch 2018 - Dynamik nimmt im vierten Quartal wieder zu

    17.01.2019 | 07:53:14

    (Ergänzt um weitere Details)

    Jona (awp) - Das Sanitärtechnikunternehmen Geberit ist im Geschäftsjahr 2018 erneut gewachsen. Dabei hat die Dynamik gegen Ende des Jahres wieder etwas zugenommen. In Europa entwickelten sich die Märkte weiterhin unterschiedlich, wobei die Verkäufe einzig in Grossbritannien und Irland sowie in Skandinavien zurückgingen.

    Seit sieben Jahren weist Geberit für jedes Geschäftsjahr einen höheren Umsatz aus. Das Wachstum scheint nicht immer spektakulär, findet aber hauptsächlich in den stark gesättigten Märkten von Europa statt. Die im Jahr 2014 eingeleitete und 2018 abgeschlossene Akquisition der im Bereich Badezimmerkeramik und -zubehör tätigen Sanitec hievte den Umsatz in neue Höhen, so dass 2018 erstmals die Marke von 3 Milliarden geknackt werden konnte.

    Wachstumstempo nimmt im vierten Quartal wieder zu

    Konkret nahm der Konzernumsatz um 5,9 Prozent auf 3,08 Milliarden Franken zu, wozu positive Währungseffekte 83 Millionen beitrugen. In lokalen Währungen ergab sich somit ein organisches Plus von 3,1 Prozent, wie Geberit am Donnerstag mitteilte. Dies entspricht in etwa der im Oktober leicht nach unten revidierten Prognose des Unternehmens und ebenso den Erwartungen der Analysten. Über die Zyklen strebt Geberit allerdings ein jährliches Wachstum von 4 bis 6 Prozent an.

    Das Wachstumstempo hat sich im vierten Quartal nach einem mageren dritten wieder etwas beschleunigt. Der Umsatz erreichte im Schlussquartal 710 Millionen Franken, entsprechend einem währungsbereinigten organischen Wachstum von 3,0 Prozent. Das ist zwar weniger als in den ersten beiden Quartalen (+4,7 und +3,9%) aber klar besser als das dritte (+0,7%).

    Die europäischen Märkte legten im Gesamtjahr währungsbereinigt um 2,8 Prozent zu. Schon seit einiger Zeit schlägt sich Geberit hier mit dem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften herum, insbesondere in Deutschland, aber auch in weiteren Ländern wie Österreich. Die Baukonjunktur in Deutschland brummt auf hohem Niveau, das Wachstum bleibt wegen des Fachkräftemangels aber beschränkt.

    Deutschland weiter solid

    Dennoch verzeichnete der wichtigste Markt Deutschland ein Plus von 3,1 Prozent, während sich im auf hohem Niveau stagnierenden Heimmarkt Schweiz eine Zunahme um 1,5 Prozent ergab. Die stärksten, knapp zweistelligen Wachstumsraten erreichte das Unternehmen im vergangenen Jahr auf der Iberischen Halbinsel sowie in Zentral- und Osteuropa. Rückläufig entwickelten sich einzig die Märkte Grossbritannien/Irland sowie die nordischen Länder, wo Sanitec stark verankert ist.

    So ergab sich auch nach Produktbereichen ein solides Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich bei den Installations- und Spülsystemen sowie bei den Rohrleitungssystemen - den angestammten Geschäften von Geberit - während der mit Sanitec übernommene Bereich Badezimmersysteme im Vergleich zum Vorjahr stagnierte.

    Gewinnzahlen werden mit dem Umsatz noch nicht publiziert. Die im Oktober formulierte Prognose für eine operative Marge auf Stufe EBITDA im Gesamtjahr von 28 Prozent wird aber bestätigt. Gestützt wird diese Marge vom höheren Umsatz, von Preiserhöhungen, den positiven Effekten nach der Schliessung zweier Werke in Frankreich im Vorjahr sowie von kontinuierlichen Verbesserungen der operativen Abläufe. Negativ wirken sich dagegen die höheren Rohmaterialpreise aus sowie die tarifbedingt höheren Personalkosten.

    Den vollständigen Geschäftsbericht wird Geberit am 12. März veröffentlichen.

    cf/tt

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  • 16.01.2019 Ausblick Geberit: Jahresumsatz von 3'070 Millionen Franken erwartet

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    Ausblick Geberit: Jahresumsatz von 3'070 Millionen Franken erwartet

    16.01.2019 | 13:30:00

    Zürich (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit gibt am Donnerstag, 17. Januar den Umsatz zum Geschäftsjahr 2018 bekannt. Zum AWP-Konsens haben insgesamt acht Analysten beigetragen.

    2018E
    (in Mio Fr.)   AWP-Konsens    2017A    
    Umsatz            3'070       2'908    
    

    FOKUS: Der Jahresumsatz von Geberit dürfte insbesondere wegen des starken ersten Semesters gewachsen sein. In den ersten sechs Monaten hatte Geberit noch ein organisches Umsatzwachstum von 4,3 Prozent ausgewiesen, im dritten Quartal kam dann das Wachstum mit einem Plus von 0,7 Prozent beinahe zum Erliegen. In der Folge reduzierte der Sanitärtechnikkonzern auch die Wachstumsprognose für das Gesamtjahr.

    Verlangsamt hat sich im dritten Quartal unter anderem das Wachstum in Märkten wie Österreich, Frankreich, Niederlande oder Schweden. Und im wichtigsten Einzelmarkt Deutschland besteht weiterhin das Problem, dass die Wachstumsmöglichkeiten wegen des Mangels an qualifizierten Sanitärinstallateuren beschränkt sind. "Die höhere Volatilität dürfte in den kommenden Quartalen wohl anhalten und die Wachstumsraten etwas geringer ausfallen als zuletzt", sagte denn auch CEO Christian Buhl im Oktober an einer Telefonkonferenz. Es gebe aber keine Anzeichen für einen Abschwung auf breiter Front und der Ausblick für die Bauindustrie bleibe positiv, versuchte er dennoch einen gewissen Optimismus zu verbreiten.

    Die Analysten äussern sich in ihren Prognosen für den Umsatz von Geberit dennoch eher vorsichtig. Im angestammten Geschäft mit Installations- und Spülsystemen sowie im Rohrleitungsgeschäft dürfte Geberit stärker gewachsen sein als im zugekauften Sanitärkeramik-Geschäft, welches unter einer verhaltenen Dynamik in Skandinavien gelitten haben dürfte.

    ZIELE: Im vergangenen Oktober hatte das Unternehmen den Ausblick auf das Gesamtjahr 2018 nach unten angepasst. So wurde ein währungsbereinigtes, organisches Wachstum des Umsatzes von rund 3 Prozent in Aussicht gestellt sowie eine adjustierte EBITDA-Marge im Bereich von 28 Prozent. Im August war das Unternehmen noch einen Tick optimistischer.

    Für den Umsatz gilt über die Zyklen ein Wachstumsziel im Bereich von 4 bis 6 Prozent und für die EBITDA-Marge ein Zielband von 28 bis 30 Prozent.

    PRO MEMORIA: Weiterhin als Herausforderung bezeichnete Buhl die Rohstoffpreise und die Entwicklung der Löhne, auch wenn die höheren Rohmaterialkosten mit den Preiserhöhungen im laufenden Jahr voll kompensiert werden konnten. Für die Rohstoffpreise prognostizierte er im vierten Quartal gegenüber dem dritten eine Stabilisierung, allerdings auf einem klar höheren Niveau als vor einem Jahr. Geberit ist mit den Produkten in den Bereichen Rohrleitungen und Sanitärtechnik von Preissteigerungen sowohl verschiedener Metalle als auch von Kunststoffen betroffen.

    Auch in Analystenkreisen wird darauf hingewiesen, dass die Marge von Geberit wegen des Inflationsdrucks auf der Lohnseite weiterhin unter Druck bleiben dürfte. Zudem wird sich im vierten Quartal ein negativer Währungseffekt bemerkbar gemacht haben. Angaben zum Gewinn macht Geberit allerdings erst am 12. März.

    AKTIENKURS: Die Aktie von Geberit ist mit einem Minus von bisher über 4 Prozent schwach ins neue Jahr gestartet, belastet zuletzt von zwei Abstufungen durch Goldman Sachs und die UBS. Sie steht auf einem Niveau so tief wie zuletzt im Sommer 2016. Im Vorjahr hatten die Papiere rund 10 Prozent an Wert eingebüsst.

    hompage: www.geberit.ch

    jl/cf/an

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  • 14.01.2019 Geberit-Aktien nach Herunterstufung durch UBS auf Mehrjahrestief

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    Geberit-Aktien nach Herunterstufung durch UBS auf Mehrjahrestief

    14.01.2019 | 10:02:34

    Zürich (awp) - Die Aktien von Geberit stehen am Montagmorgen deutlich unter Druck, nachdem die UBS die Anlageempfehlung für die Titel auf 'Sell' von zuvor 'Neutral' gesenkt hat. Das Kursziel wurde auf 330 von 400 Franken zurückgenommen. In der am Montag veröffentlichten Studie im Vorfeld der Umsatzveröffentlichung von Geberit am Donnerstag geht der Analyst von einem geringerem Wachstum in einigen Märkten und Druck auf die Marge durch Investitionen und Kosten aus.

    Geberit verlieren um 09.57 Uhr 3,2 Prozent auf 360,80 Franken. Zeitweise betrug das Minus bis zu 5,2 Prozent. Das ist der tiefste Kurs seit Juli 2016. Noch Anfang Oktober 2018 hatten Geberit knapp unter der Marke von 460 Franken notiert.

    Bereits in der Vorwoche hatte die US-Bank Goldman Sachs ebenfalls ihr Rating auf 'Sell' von 'Neutral' und das Kursziel auf 339 von zuvor 420 Franken gesenkt. Die Begründungen für die Bewertungssenkung der Analysten weisen jedoch Unterschiede auf. Während die UBS auf die verhalteneren Aussichten in der europäischen Bauindustrie verweist, insbesondere in Skandinavien, Frankreich und Österreich, sieht Goldman Sachs die bereits hohe Marktdurchdringung in für Geberit wichtigen Märkten wie der Schweiz, Deutschland und Österreich als bremsend. Auch die UBS verweist darauf, dass der Sanitär-Markt in Deutschland an der Kapazitätsgrenze laufe und die Bauaktivität Anzeichen einer Abschwächung zeige.

    Die Konsequenzen, welche die beiden Analysten auf ihrer Sicht der Dinge ziehen, sind jedoch ähnlich. Sie rechnen mit einer Umsatzentwicklung unterhalb der vom Unternehmen angestebten mittelfristigen Zielbandbreite von 4 bis 6 Prozent Wachstum. Die UBS rechnet mit einem, wenn nicht gar mit zwei Übergangsjahren. Die operative Marge auf Stufe EBITDA dürfte gleichzeitig durch hohe Vorabinvestitionen in die neue Marken-Strategie belastet werden. Die Gewinnschätzungen für 2018, 2019 und 2020 wurden vom UBS-Analysten um 1, 5 und 8 Prozent gesenkt.

    yr/uh

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  • 30.10.2018 Geberit büsst im dritten Quartal an Tempo ein - Aktie bricht ein

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    Geberit büsst im dritten Quartal an Tempo ein - Aktie bricht ein

    30.10.2018 | 18:07:26

    (Zusammenfassung mit Schlusskurs)

    Zürich (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat für die ersten neun Monate 2018 solide Zahlen vorgelegt. Das Wachstum verdankt sich aber vor allem dem starken ersten Semester, während es im dritten Quartal beinahe zum Erliegen gekommen ist und damit die bestehende Umsatzprognose zu Fall gebracht hat. An der Börse bricht die Aktie entsprechend ein.

    Geberit spürt offenbar eine nachlassende Baukonjunktur in Europa. Der Umsatz wuchs zwar um 7,7 Prozent auf 2,37 Milliarden Franken, dies aber vor allem dank des starken ersten Semesters. Denn in diesem Anstieg sind positive Währungseffekte enthalten, bereinigt um diese ergab sich noch ein organisches Plus von 3,1 Prozent, wie Geberit am Dienstag mitteilte. Nach sechs Monaten lag dieser Wert noch bei 4,3 Prozent.

    Das Tempo der Umsatzentwicklung ist damit im dritten Quartal mit einem organischen Plus von 0,7 Prozent massiv eingebrochen, was in Marktkreisen grosse Enttäuschung auslöst. Im ersten Quartal lag dieser Wert noch bei +4,7 Prozent und im zweiten bei +3,9 Prozent. Geberit begründete die Verlangsamung mit einer geringeren Wachstumsdynamik in der Bauindustrie in einzelnen Märkten und mit einer generell gestiegenen Volatilität.

    Schwache Märkte in der Schweiz und in Skandinavien

    Schwach war die Entwicklung im Quartal insbesondere in Skandinavien und in der Schweiz. Beide Märkte gehören zusammen mit Deutschland und Zentral-/Osteuropa, wo die Wachstumsrate positiv blieben, zu den vier wichtigsten. In der Schweiz führte eine zweie Preisrunde im Juli - nebst der üblichen im Frühling - zu einem Vorkaufeffekt bei den Händlern. Das heisst, dass diese ihre Lager noch zu den günstigeren Preisen auffüllten, was sich dann negativ in der Nachfrage im dritten Quartal niederschlug.

    Trotz des schwächeren Abschneidens im Berichtsquartal zeigt sich CEO Christian Buhl keineswegs negativ eingestellt. "Die höhere Volatilität dürfte in den kommenden Quartalen wohl anhalten, wobei die Wachstumsraten wohl etwas geringer ausfallen dürften als zuletzt", sagte er am Dienstag an einer Telefonkonferenz zu den Neunmonatszahlen. Es gebe aber keine Anzeichen für einen Abschwung auf breiter Front. "Der Ausblick für die Bauindustrie bleibt positiv", fügte er an.

    Dass insbesondere die Prognose für das Umsatzwachstum im Gesamtjahr reduziert worden sei, begründete Buhl vor allem mit der höheren Volatilität an den Märkten, der zunehmenden Unsicherheit hinsichtlich der Entwicklung der globalen Konjunktur sowie den schwächer als erwartet ausgefallenen Zahlen in Österreich, Frankreich oder Schweden. Geberit hatte mit der Mitteilung am Morgen die Prognose für das Umsatzwachstum im Gesamtjahr auf rund 3 Prozent von zuvor rund 4 Prozent zurückgenommen.

    Für Deutschland weiter positiv

    Für den grössten Einzelmarkt Deutschland zeigt sich Buhl weiterhin zuversichtlich. Weiterhin besteht allerdings das Problem, dass die Wachstumsmöglichkeiten wegen des Mangels an qualifizierten Sanitärinstallateuren beschränkt sind.

    Mit dem Gewinn ging es in den ersten neun Monaten zwar ebenfalls nach oben, aber auch hier zeigte das dritte Quartal mit einer rückläufigen Rentabilität eine verhaltene Entwicklung. Belastet wurde die operative Marge insbesondere von höheren Rohmaterialpreisen und gestiegener Personalkosten.

    Konkret nahm der operative Gewinn auf Stufe EBITDA auf neun Monate gesehen um 7,0 Prozent auf 699 Millionen Franken zu, wogegen sich die entsprechende Marge um 20 Basispunkte auf 29,5 Prozent verringerte. Der bisherige Margen-Ausblick wurde ebenfalls leicht revidiert. Demnach wird nun mit einer EBITDA-Marge im Bereich von 28 Prozent gerechnet, im August war das Unternehmen noch einen Tick optimistischer.

    Am Aktienmarkt wurde der enttäuschende Umsatz mit heftigen Abschlägen des Aktienkurses aufgenommen. Die Geberit-Aktie ging an einer insgesamt positiven Börse mit einem Minus von 9,3 Prozent aus dem Handelstag.

    cf/uh

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  • 30.10.2018 Geberit büsst im dritten Quartal an Tempo ein - Aktie bricht ein

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Geberit N 393.60 --- --- 469.10 353.20 ---

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    Geberit büsst im dritten Quartal an Tempo ein - Aktie bricht ein

    30.10.2018 | 13:31:53

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat für die ersten neun Monate 2018 solide Zahlen vorgelegt. Das Wachstum verdankt sich aber vor allem dem starken ersten Semester, während es im dritten Quartal beinahe zum Erliegen gekommen ist und damit die bestehende Umsatzprognose zu Fall gebracht hat. An der Börse bricht die Aktie entsprechend ein.

    Geberit spürt offenbar eine nachlassende Baukonjunktur in Europa. Der Umsatz wuchs zwar um 7,7 Prozent auf 2,37 Milliarden Franken, dies aber vor allem dank des starken ersten Semesters. Denn in diesem Anstieg sind positive Währungseffekte enthalten, bereinigt um diese ergab sich noch ein organisches Plus von 3,1 Prozent, wie Geberit am Dienstag mitteilte. Nach sechs Monaten lag dieser Wert noch bei 4,3 Prozent.

    Das Tempo der Umsatzentwicklung ist damit im dritten Quartal mit einem organischen Plus von 0,7 Prozent massiv eingebrochen, was in Marktkreisen grosse Enttäuschung auslöst. Im ersten Quartal lag dieser Wert noch bei +4,7 Prozent und im zweiten bei +3,9 Prozent. Geberit begründete die Verlangsamung mit einer geringeren Wachstumsdynamik in der Bauindustrie in einzelnen Märkten und mit einer generell gestiegenen Volatilität.

    Schwache Märkte in der Schweiz und in Skandinavien

    Schwach war die Entwicklung im Quartal insbesondere in Skandinavien und in der Schweiz. Beide Märkte gehören zusammen mit Deutschland und Zentral-/Osteuropa, wo die Wachstumsrate positiv blieben, zu den vier wichtigsten. In der Schweiz führte eine zweie Preisrunde im Juli - nebst der üblichen im Frühling - zu einem Vorkaufeffekt bei den Händlern. Das heisst, dass diese ihre Lager noch zu den günstigeren Preisen auffüllten, was sich dann negativ in der Nachfrage im dritten Quartal niederschlug.

    Trotz des schwächeren Abschneidens im Berichtsquartal zeigt sich CEO Christian Buhl keineswegs negativ eingestellt. "Die höhere Volatilität dürfte in den kommenden Quartalen wohl anhalten, wobei die Wachstumsraten wohl etwas geringer ausfallen dürften als zuletzt", sagte er am Dienstag an einer Telefonkonferenz zu den Neunmonatszahlen. Es gebe aber keine Anzeichen für einen Abschwung auf breiter Front. "Der Ausblick für die Bauindustrie bleibt positiv", fügte er an.

    Dass insbesondere die Prognose für das Umsatzwachstum im Gesamtjahr reduziert worden sei, begründete Buhl vor allem mit der höheren Volatilität an den Märkten, der zunehmenden Unsicherheit hinsichtlich der Entwicklung der globalen Konjunktur sowie den schwächer als erwartet ausgefallenen Zahlen in Österreich, Frankreich oder Schweden. Geberit hatte mit der Mitteilung am Morgen die Prognose für das Umsatzwachstum im Gesamtjahr auf rund 3 Prozent von zuvor rund 4 Prozent zurückgenommen.

    Für Deutschland weiter positiv

    Für den grössten Einzelmarkt Deutschland zeigt sich Buhl weiterhin zuversichtlich. Weiterhin besteht allerdings das Problem, dass die Wachstumsmöglichkeiten wegen des Mangels an qualifizierten Sanitärinstallateuren beschränkt sind.

    Mit dem Gewinn ging es in den ersten neun Monaten zwar ebenfalls nach oben, aber auch hier zeigte das dritte Quartal mit einer rückläufigen Rentabilität eine verhaltene Entwicklung. Belastet wurde die operative Marge insbesondere von höheren Rohmaterialpreisen und gestiegener Personalkosten.

    Konkret nahm der operative Gewinn auf Stufe EBITDA auf neun Monate gesehen um 7,0 Prozent auf 699 Millionen Franken zu, wogegen sich die entsprechende Marge um 20 Basispunkte auf 29,5 Prozent verringerte. Der bisherige Margen-Ausblick wurde ebenfalls leicht revidiert. Demnach wird nun mit einer EBITDA-Marge im Bereich von 28 Prozent gerechnet, im August war das Unternehmen noch einen Tick optimistischer.

    An der Börse wurde der enttäuschende Umsatz bis am Mittag mit einem kräftigen Minus der Aktie von gut 9 Prozent quittiert.

    cf/uh

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  • 30.10.2018 Geberit-Aktie nach Zahlen und gesenktem Ausblick Schlusslicht im SMI

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    Geberit-Aktie nach Zahlen und gesenktem Ausblick Schlusslicht im SMI

    30.10.2018 | 09:20:26

    Zürich (awp) - Die Aktien von Geberit bekommen am Dienstag die Quittung für schwache Neunmonatszahlen und einen gesenkten Ausblick. Der Sanitätechnikkonzern steigerte zwar Umsatz und Gewinn, die Wachstumsdynamik habe aber deutlich nachgelassen. Entsprechend reduziert das Unternehmen seinen Ausblick für Umsatz und EBITDA-Marge. Am Markt kommt das nicht gerade gut an.

    Gegen 9.15 Uhr sacken die Titel als mit Abstand schwächster Wert im SMI um 7,9 Prozent auf 388,60 Franken ab. Damit setzen sie ihren steilen Abwärtstrend seit Anfang Oktober im Zuge der allgemeinen Marktturbulenzen fort. Der Schweizer Leitindex gewinnt derweil 0,3 Prozent.

    Geberit müsse seine Innovationskraft stärken, um in den nächsten Jahren die mittelfristigen Ziele wieder zu erreichen, heisst es in einem ersten Kommentar der Bank Vontobel. Noch seien die Margen aber auf einem hohen Niveau und der Free Cashflow sei sogar deutlich gesteigert worden, gibt Bernd Pomrehn zu bedenken. Er hält denn auch an seiner Kaufempfehlung fest, überprüft aber das Kursziel.

    Die UBS ist da etwas zurückhaltender. Das Umsatzwachstum habe im dritten Quartal deutlich nachgelassen und sei quasi stagniert, so Fabian Häcki. Auch die Margen seien wohl nicht vollständig resistent gegenüber steigenden Löhnen und Rohstoffkosten oder der Währungsentwicklung. Derzeit bewertet er die Titel mit "Neutral".

    Auch seine für Goldman Sachs tätige Berufskollegin Daniela Costa schlägt eher vorsichtige Töne an. Sie macht gleich in mehreren wichtigen Absatzregionen wie in Skandinavien, Grossbritannien, den Benelux-Staaten, Österreich oder Frankreich eine Wachstumsverlangsamung aus. Vor dem Hintergrund der Ergebnisenttäuschung dürfte die Aktie angesichts des hohen Bewertungsaufschlags stark negativ reagieren und die Konsensschätzungen sollten sinken.

    dm/ra

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  • 30.10.2018 Geberit verspürt nachlassende Wachstumsdynamik und reduziert Umsatzprognose

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Geberit N 393.60 --- --- 469.10 353.20 ---

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    Geberit verspürt nachlassende Wachstumsdynamik und reduziert Umsatzprognose

    30.10.2018 | 08:08:30

    (Ergänzt um weitere Details)

    Jona (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 sowohl den Umsatz als auch den Gewinn klar gesteigert. Die Wachstumsdynamik hat allerdings im dritten Quartal deutlich nachgelassen und entsprechend wurden auch die Prognosen vom vergangenen August für das Gesamtjahr 2018 nach unten angepasst.

    Geberit spürt offenbar eine nachlassende Baukonjunktur in Europa. Der Umsatz wuchs zwar um 7,7 Prozent auf 2,37 Milliarden Franken, dies aber vor allem dank des starken ersten Semesters. Denn in diesem Anstieg sind positive Währungseffekte in der Höhe von 101 Millionen enthalten, bereinigt um diese ergab sich noch ein organisches Plus von 3,1 Prozent, wie Geberit am Dienstag mitteilte. Nach sechs Monaten lag dieser Wert noch bei 4,3 Prozent.

    Wachstumsdynamik lässt nach

    Das Tempo der Umsatzentwicklung hat sich also im dritten Quartal mit einem währungsbereinigten, organischen Plus von 0,7 Prozent sequentiell deutlich verlangsamt. Nachdem im ersten Quartal ein Wachstum von 4,7 resultiert hatte, kam dieses im zweiten Quartal auf +3,9 Prozent bereits etwas zurück. Geberit begründet die Verlangsamung mit einer geringeren Wachstumsdynamik in der Bauindustrie in einzelnen Märkten und mit einer generell gestiegenen Volatilität.

    In der mit einem Umsatzanteil von gegen 90 Prozent wichtigsten Region Europa legten die Verkäufe nach neun Monaten insgesamt um 2,7 Prozent zu, im ersten Semester resultierte noch ein Plus von 3,7 Prozent. Im grössten Einzelmarkt Deutschland blieb die Wachstumsrate nach neun Monaten im Vergleich zum Halbjahr stabil. Hier kämpft das Unternehmen nach wie vor mit der begrenzten Kapazität an fachlich qualifizierten Sanitärinstallateuren.

    Mit einem gebremsten Wachstum sieht sich Geberit in der Schweiz, in Zentral-/Osteuropa oder in Italien konfrontiert. Weiterhin rückläufig ist die Entwicklung im vom Brexit verunsicherten Grossbritannien und den nordischen Ländern, wobei sich die Lage in Grossbritannien zuletzt stabilisiert hat.

    Personal- und Rohstoffkosten fallen negativ ins Gewicht

    Auch mit den Gewinnziffern legte Geberit zu. Allerdings ging die Profitabilität leicht zurück, belastet insbesondere von den höheren Rohmaterialpreisen und den tariflich gestiegenen Personalkosten. Diese Entwicklung hatte Geberit allerdings bereits im August antizipiert.

    Der operative Gewinn auf Stufe EBITDA legte um 7,0 Prozent auf 699 Millionen Franken zu, wogegen sich die entsprechende Marge um 20 Basispunkte auf 29,5 Prozent verringerte. Stützend wirkten sich hier die höheren Umsätze, Preiserhöhungen, Effizienzverbesserungen sowie die Schliessung der Werke in Frankreich aus. Der Reingewinn erhöhte sich um gut 18 Prozent auf 493 Millionen Franken. Hier fielen noch einmal Einmalkosten als Folge der Sanitec-Akquisition in der Höhe von 22 Millionen an. Insgesamt hat Geberit mit den vorgelegten Zahlen die Erwartungen der Analysten verpasst.

    Ausblick wird defensiver

    Der bisherige Ausblick auf das Gesamtjahr 2018 wurde zudem nach unten revidiert. Demnach wird mit einem währungsbereinigten, organischen Wachstum des Umsatzes von rund 3 Prozent gerechnet sowie mit einer adjustierten EBITDA-Marge im Bereich von 28 Prozent. Im August war das Unternehmen noch einen Tick optimistischer.

    Geberit nannte den Ausblick nach neun Monaten im Vergleich zum vergangenen August zwar "etwas verhaltener, gesamthaft aber nach wie vor positiv". Die Entwicklung in den einzelnen Regionen und Sektoren verlaufe unterschiedlich. In Europa sei die generelle Marktverfassung weiterhin positiv zu beurteilen, wobei in Deutschland das Wachstumspotenzial trotz einer gesunden Nachfrage aufgrund der limitierten Installationskapazitäten eingeschränkt bleiben dürfte.

    Von einem "positiven Marktumfeld mit einer abgeschwächten Wachstumsdynamik" spricht das Unternehmen mit Blick auf Österreich, Frankreich und Benelux und für die Schweiz wird eine stabile Entwicklung auf hohem Niveau erwartet. Etwas zurückhaltender werden die Aussichten für Skandinavien, Osteuropa, Italien und Grossbritannien beurteilt.

    cf/rw

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  • 30.10.2018 Geberit mit Umsatz nach 9 Monaten über Vorjahr - Wachstumsdynamik verlangsamt

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Geberit N 393.60 --- --- 469.10 353.20 ---

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    Geberit mit Umsatz nach 9 Monaten über Vorjahr - Wachstumsdynamik verlangsamt

    30.10.2018 | 07:08:23

    Jona (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 sowohl den Umsatz als auch den Gewinn klar gesteigert, wobei die Wachstumsdynamik im dritten Quartal deutlich nachgelassen hat. Die Prognosen vom vergangenen August für das Gesamtjahr 2018 wurden denn auch nach unten angepasst.

    Der Umsatz wuchs um 7,7 Prozent auf 2,37 Milliarden Franken. In diesem Anstieg sind positive Währungseffekte in der Höhe von 101 Millionen enthalten, bereinigt um diese ergab sich ein organisches Plus gegenüber dem Vorjahr von 3,1 Prozent, wie Geberit am Dienstag mitteilte.

    Das Tempo der Umsatzentwicklung hat sich im dritten Quartal mit einem währungsbereinigten, organischen Plus von 0,7 Prozent sequentiell deutlich verlangsamt. Nachdem im ersten Quartal ein Wachstum von 4,7 resultiert hatte, kam dieses im zweiten Quartal auf +3,9 Prozent bereits etwas zurück. Geberit begründet die Verlangsamung mit einer geringeren Wachstumsdynamik in der Bauindustrie in einzelnen Märkten und auf eine generell angestiegene Volatilität.

    Auf Gewinnstufe ergaben sich trotz des verlangsamten Wachstums gute Fortschritte. So verbesserte das Unternehmen den operativen Gewinn auf Stufe EBITDA um 7,0 Prozent auf 699 Millionen, wogegen sich die entsprechene Marge um 20 Basispunkte auf 29,5 Prozent verringerte. Stützend wirkten sich hier die höheren Umsätze, Preiserhöhungen, Effizienzverbesserungen sowie die Schliessung der Werke in Frankreich aus, wogegen die höheren Rohmaterial- und Personalkosten negative Punkte waren. Der Reingewinn erhöhte sich um gut 18 Prozent auf 493 Millionen Franken.

    Damit hat Geberit die Erwartungen der Analysten nicht erreicht. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 2,39 Milliarden, für den adjustierten EBITDA bei 711 Millionen und für den Reingewinn bei 506 Mio.

    Der bisherige Ausblick auf das Gesamtjahr 2018 wurde zudem nach unten revidiert. Demnach wird mit einem währungsbereinigten, organischen Wachstum des Umsatzes von rund 3 Prozent gerechnet sowie mit einer adjustierten EBITDA-Marge im Bereich von 28 Prozent. Im August lautete die Prognose für das Umsatzwachstum im Gesamtjahr noch auf rund 4 Prozent und für die EBITDA-Marge "im Bereich des Vorjahres" (28,2%).

    cf/uh

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  • 29.10.2018 Ausblick Geberit: Neunmonatsumsatz von 2,39 Milliarden Franken erwartet

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    Ausblick Geberit: Neunmonatsumsatz von 2,39 Milliarden Franken erwartet

    29.10.2018 | 12:51:32

    Zürich (awp) - Der Sanitärtechnik-Konzern Geberit veröffentlicht am Dienstag, 30. Oktober die Ergebnisse zu den ersten neun Monaten 2018. Insgesamt haben sieben Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

    (in Mio Fr.)            AWP-Konsens         9Mte 2017  
    Umsatz                     2'392              2'202  
    Adj. EBITDA                  711              653,0  
    Adj. Reingewinn              525              485,9       
    

    FOKUS: Geberit dürfte auch nach neun Monaten im Geschäftsjahr 2018 ein solides Ergebnis vorlegen. Die Schätzungen der Analysten sehen für das dritte Quartal ein organisches Umsatzwachstum im Bereich des ersten Semesters von 4,3 Prozent oder allenfalls auch leicht darunter. Die pessimistischeren Prognosen verweisen auf das warme Wetter in Mitteleuropa und damit einhergehend schwächere Geschäfte in den Showrooms in Deutschland sowie Vorkaufseffekte wegen der zweiten Preiserhöhung in der Schweiz im Juli als negative Faktoren. Ausserdem hätten verschiedene Konkurrenten von Geberit eher schwache Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt, was es unwahrscheinlich erscheinen lasse, von Geberit das Gegenteil zu erwarten, hiess es.

    Die operative Gewinnmarge von Geberit dürfte im dritten Quartal von höheren Rohstoffpreisen und Personalkosten negativ beeinflusst worden sein. Positiv müsste sich dagegen die Preisrunde in der Schweiz im Juli ausgewirkt haben. Gemäss den Schätzungen ist mit einer stabilen bis leicht rückläufigen Entwicklung der Marge zu rechnen.

    ZIELE: Zum Ausblick auf das Gesamtjahr 2018 machte der Konzern im Rahmen der Halbjahreszahlenvorlage im August erstmals konkrete Angaben. Demnach wird mit einem währungsbereinigten Wachstum des Umsatzes von rund 4 Prozent sowie mit einer EBITDA-Marge auf Vorjahresniveau (28,2%) gerechnet. Für den Umsatz gilt über die Zyklen ein Wachstumsziel im Bereich von 4 bis 6 Prozent.

    PRO MEMORIA: Geberit rechnet weiterhin mit einem insgesamt guten Marktumfeld für die Bauindustrie. So zeigte sich CEO Christian Buhl an der Telefonkonferenz zu den Halbjahreszahlen im August für den wichtigsten Einzelmarkt Deutschland "zuversichtlich für die weitere Nachfrage, auch wenn der Engpass bei den Installationskapazitäten weiter Bestand haben dürfte". Am Ausblick für Deutschland hat sich demnach gegenüber dem Stand von Anfang Mai nichts verändert. "Es besteht die Aussicht auf eine allenfalls leichte Entspannung bei den verfügbaren Sanitärinstallateuren", sagte er.

    Einen stabilen Markt auf hohem Niveau erwartete er für die Schweiz. Und für weitere Länder wie Österreich, Benelux, Frankreich, Italien oder die iberische Halbinsel versprach er sich Wachstum. Etwas zurückhaltender war er mit seinen Prognosen für die nordischen Länder sowie für Grossbritannien. Auf der mit dem Brexit kämpfenden Insel entwickelte sich zuletzt insbesondere der Nicht-Wohnungsbereich rückläufig.

    Die Prognose für die operative Marge auf Stufe EBITDA von "im Bereich des Vorjahres" wurde in Analystenkreisen im August als konservativ aufgefasst. Buhl präzisierte dabei, dass mit dem Vorjahreswert die bereinigte Marge von 28,2 Prozent gemeint ist. Im ersten Semester 2018 lag dieser Wert bei 29,8 Prozent.

    Buhl ging aber davon aus, dass im zweiten Semester der tarifliche Druck auf die Löhne hoch bleiben werde und dass auch die Rohmaterialpreise im dritten Quartal weiter ansteigen werden. Für Vorhersagen darüber hinaus sei es noch zu früh, so Buhl. Geberit ging aber davon aus, dass die Rohstoffkosten im zweiten Semester insgesamt höher ausfallen werden als in der Vergleichsperiode des Vorjahres.

    AKTIENKURS: Nach einem volatilen Jahresverlauf verzeichnen die Geberit-Aktien derzeit ein Jahresminus von rund 3 Prozent und notieren nicht mehr weit über dem Jahrestief bei 405,60 Franken vom Februar. 2017 hatte die Aktie gut 5 Prozent zugelegt.

    ab/jl/cf

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  • 14.08.2018 Geberit verliert im zweiten Quartal etwas an Schwung - konservative Prognose

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    Geberit verliert im zweiten Quartal etwas an Schwung - konservative Prognose

    14.08.2018 | 17:36:22

    (2. Zusammenfassung mit Börsenschlusskurs)

    Zürich (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat im ersten Halbjahr 2018 ein solides Ergebnis erzielt. Der Umsatz legte im Rahmen der eigenen Zielsetzung zu, allerdings büsste das Unternehmen im zweiten Quartal etwas an Tempo ein. Der Reingewinn stieg im Vergleich dazu überproportional, da er nicht mehr wie im Vorjahr mit Sonderkosten wegen der Schliessung zweier Werke belastet war. Für den weiteren Jahresverlauf bleibt Geberit wie gewohnt eher auf der "sicheren Seite".

    Der Umsatz nahm gegenüber dem Vorjahr um 11 Prozent auf 1,63 Milliarden Franken zu, ohne Währungseffekte ergab sich ein organisches Plus von 4,3 Prozent, wie Geberit am Dienstag mitteilte. Im zweiten Quartal (+3,9%) hat sich damit das Wachstumstempo gegenüber dem ersten (+4,7%) verlangsamt. Trotz der leichten Abschwächung im zweiten Quartal bezeichnete Geberit das Umsatzwachstum als "erfreulich". Entsprechend zeigte sich auch CEO Christian Buhl an einer Telefonkonferenz zufrieden: "Wir haben sehr gute Resultate erreicht."

    Mangel an Sanitärinstallateuren in Deutschland

    Weiterhin balgt sich aber das Unternehmen im wichtigsten Einzelmarkt Deutschland um qualifizierte Arbeitskräfte. Schon seit längerer Zeit boomt die Bauwirtschaft in Deutschland und der Mangel an ausgebildeten Fachkräften hat sich weiter zugespitzt. Das deutsche Institut KfW Research hat diese Tage ein Studie publiziert, wonach bis 2020 jährlich 350'000 bis 400'000 neue Wohnungen erstellt werden müssten, um die Wohnungsengpässe zu beheben. Im laufenden Jahr dürften aber lediglich rund 300'000 Wohnunten neu gebaut werden. Das Institut sieht einen der Hauptgründe im Fachkräftemangel.

    Auch Geberit-Chef Buhl hat bereits verschiedentlich auf dieses Malaise hingewiesen. Zuletzt bezifferte er die durchschnittliche Wartezeit, bis ein Sanitärauftrag ausgeführt werde, auf knapp 13 Wochen.

    Am Ausblick für Deutschland hat sich laut Buhl gegenüber dem Stand von Anfang Mai nichts verändert. "Wir sind zuversichtlich für die weitere Nachfrage, auch wenn der Engpass bei den Installationskapazitäten weiter Bestand haben dürfte", so Buhl am Dienstag. Allenfalls macht er am Horizont leise Anzeichen für eine Entspannung der Lage am Personalmarkt aus.

    In der Schweiz hat Geberit die Preise wegen der Entwicklung des Frankens nicht nur wie üblich im April, sondern auch im Juli noch einmal erhöht. Die zweite Preiserhöhung führte wie die erste zu einem Vorkaufeffekt der Händler. Daraus resultierte ein starker Geschäftsgang im Juni, aber ein schwächerer Start ins dritte Quartal in den Monaten Juli und August.

    Hohes Gewinnwachstum

    Noch stärker als beim Umsatz hat sich die Geberit-Gruppe auf der Gewinnstufe verbessert. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA stieg um 12 Prozent auf 485 Millionen und die entsprechende Marge um 20 Basispunkte auf 29,8 Prozent. Der Konzern profitierte hier vom gestiegenen Umsatz, den Preiserhöhungen oder den Auswirkungen der Werkschliessungen in Frankreich. Negativ wirkten sich höhere Rohmaterial- und Personalkosten aus. Hier erwartet Buhl auch für die kommenden Monate anhaltenden Druck.

    Der Reingewinn erhöhte sich gar um über einen Drittel auf 347 Millionen. Für die starke Zunahme war vor allem der Wegfall der im Vorjahr angefallenen Kosten der Werkschliessungen in Frankreich ausschlaggebend.

    Für den weiteren Jahresverlauf gibt sich der Konzern verhalten optmistisch. So lautet die Prognose für das organische Umsatzwachstum im Gesamtjahr 2018 "rund 4 Prozent" und die operative Gewinnmarge auf Stufe EBITDA soll im Bereich des Vorjahresniveaus von 28,2 Prozent zu liegen kommen. In Marktkreisen wurde diese Guidance als defensiv bezeichnet, entsprechend sank die Aktie in einem unveränderten Gesamtmarkt um 1,6 Prozent auf 429,50 Franken.

    cf/uh

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  • 14.08.2018 Geberit verliert im zweiten Quartal etwas an Schwung - konservative Prognose

    Betroffene Wertpapiere

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    Geberit N 393.60 --- --- 469.10 353.20 ---

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    Geberit verliert im zweiten Quartal etwas an Schwung - konservative Prognose

    14.08.2018 | 12:21:12

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat im ersten Halbjahr 2018 ein solides Ergebnis erzielt. Der Umsatz legte im Rahmen der eigenen Zielsetzung zu, allerdings büsste das Unternehmen im zweiten Quartal etwas an Tempo ein. Der Reingewinn stieg im Vergleich dazu überproportional, da er nicht mehr wie im Vorjahr mit Sonderkosten wegen der Schliessung zweier Werke belastet war. Für den weiteren Jahresverlauf bleibt Geberit wie gewohnt eher auf der "sicheren Seite".

    Der Umsatz nahm gegenüber dem Vorjahr um 11 Prozent auf 1,63 Milliarden Franken zu, ohne Währungseffekte ergab sich ein organisches Plus von 4,3 Prozent, wie Geberit am Dienstag mitteilte. Im zweiten Quartal (+3,9%) hat sich damit das Wachstumstempo gegenüber dem ersten (+4,7%) verlangsamt. Trotz der leichten Abschwächung im zweiten Quartal bezeichnete Geberit das Umsatzwachstum als "erfreulich". Entsprechend zeigte sich auch CEO Christian Buhl an einer Telefonkonferenz zufrieden: "Wir haben sehr gute Resultate erreicht."

    Mangel an Sanitärinstallateuren in Deutschland

    Weiterhin balgt sich aber das Unternehmen im wichtigsten Einzelmarkt Deutschland um qualifizierte Arbeitskräfte. Schon seit längerer Zeit boomt die Bauwirtschaft in Deutschland und der Mangel an ausgebildeten Fachkräften hat sich weiter zugespitzt. Das deutsche Institut KfW Research hat diese Tage ein Studie publiziert, wonach bis 2020 jährlich 350'000 bis 400'000 neue Wohnungen erstellt werden müssten, um die Wohnungsengpässe zu beheben. Im laufenden Jahr dürften aber lediglich rund 300'000 Wohnunten neu gebaut werden. Das Institut sieht einen der Hauptgründe im Fachkräftemangel.

    Auch Geberit-Chef Buhl hat bereits verschiedentlich auf dieses Malaise hingewiesen. Zuletzt bezifferte er die durchschnittliche Wartezeit, bis ein Sanitärauftrag ausgeführt werde, auf knapp 13 Wochen.

    Am Ausblick für Deutschland hat sich laut Buhl gegenüber dem Stand von Anfang Mai nichts verändert. "Wir sind zuversichtlich für die weitere Nachfrage, auch wenn der Engpass bei den Installationskapazitäten weiter Bestand haben dürfte", so Buhl am Dienstag. Allenfalls macht er am Horizont leise Anzeichen für eine Entspannung der Lage am Personalmarkt aus.

    In der Schweiz hat Geberit die Preise wegen der Entwicklung des Frankens nicht nur wie üblich im April, sondern auch im Juli noch einmal erhöht. Die zweite Preiserhöhung führte wie die erste zu einem Vorkaufeffekt der Händler. Daraus resultierte ein starker Geschäftsgang im Juni, aber ein schwächerer Start ins dritte Quartal in den Monaten Juli und August.

    Hohes Gewinnwachstum

    Noch stärker als beim Umsatz hat sich die Geberit-Gruppe auf der Gewinnstufe verbessert. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA stieg um 12 Prozent auf 485 Millionen und die entsprechende Marge um 20 Basispunkte auf 29,8 Prozent. Der Konzern profitierte hier vom gestiegenen Umsatz, den Preiserhöhungen oder den Auswirkungen der Werkschliessungen in Frankreich. Negativ wirkten sich höhere Rohmaterial- und Personalkosten aus. Hier erwartet Buhl auch für die kommenden Monate anhaltenden Druck.

    Der Reingewinn erhöhte sich gar um über einen Drittel auf 347 Millionen. Für die starke Zunahme war vor allem der Wegfall der im Vorjahr angefallenen Kosten der Werkschliessungen in Frankreich ausschlaggebend.

    Für den weiteren Jahresverlauf gibt sich der Konzern verhalten optmistisch. So lautet die Prognose für das organische Umsatzwachstum im Gesamtjahr 2018 "rund 4 Prozent" und die operative Gewinnmarge auf Stufe EBITDA soll im Bereich des Vorjahresniveaus von 28,2 Prozent zu liegen kommen. In Marktkreisen wurde diese Guidance als defensiv bezeichnet, entsprechend wird auch die Aktie in einem freundlichen Gesamtmarkt um 1,5 Prozent zurückgenommen.

    cf/uh

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  • 14.08.2018 Geberit-Aktien nach Halbjahreszahlen schwächer - Ausblick etwas vorsichtig

    Betroffene Wertpapiere

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    Geberit-Aktien nach Halbjahreszahlen schwächer - Ausblick etwas vorsichtig

    14.08.2018 | 08:28:58

    Zürich (awp) - Für die Aktien von Geberit geht es am Dienstag nach Zahlen zum ersten Halbjahr leicht nach unten. Das Unternehmen hat zahlenmässig zwar überzeugt und Analysten sind zufrieden. Der wie üblich etwas verhaltene Ausblick wird hingegen nicht ganz goutiert.

    Gegen 9.20 Uhr fallen die Titel um 2,0 Prozent auf 427,50 Franken und sind damit klar grösster Verlierer im SMI. Der Leitindex steht indes mit 0,5 Prozent im Plus.

    Während für die ZKB das Ergebnis etwas besser als erwartet ausfällt - insbesondere verweist Martin Hüsler auf den Reingewinn, der 2 Prozent über dem Konsens liege - ist für den Analyst der Ausblick etwas hinter seinen Schätzungen. Dem schliesst sich die UBS an. Zudem fehle es derzeit an weiteren Impulsen, um die Aktie nach oben zu treiben.

    Auch Bernd Pomrehn von der Bank Vontobel zufolge hat Geberit die Erwartungen erfüllt. Das Umsatzwachstum sei solid, es gebe leichte Margenverbesserungen und die Cash-Generierung sei beeindruckend, so der Experte. Beim Ausblick hatte er ähnlich wie sein ZKB-Kollege aber sowohl beim Umsatz als auch bei der adjustierten EBITDA-Marge etwas mehr erwartet.

    Die Société Générale ist mit den Zahlen durchaus zufrieden. Sowohl beim Umsatz als auch beim bereinigten EBITDA habe der Sanitättechnikkonzern die Erwartungen übertroffen. Positiv werten die Analysten auch, dass sich die Bruttomarge gegenüber dem Vorjahr stabil gehalten hat - und das trotz höherer Rohstoffkosten. Das zeige, dass Geberit die Kosten über Preissteigerungen weitergeben könne.

    dm/uh

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  • 14.08.2018 Geberit mit leicht gedrosseltem Wachstumstempo - Gewinn steigt überproportional

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    Geberit mit leicht gedrosseltem Wachstumstempo - Gewinn steigt überproportional

    14.08.2018 | 07:47:04

    (Ausführliche Fassung)

    Jona (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat im ersten Halbjahr 2018 den Umsatz, unter anderem dank einer posiviten Währungsentwicklung, zweistellig gesteigert. Der Gewinn verbesserte sich ebenfalls im zweistelligen Bereich, was vom Wegfall eines negativen Sondereffekts aus dem Vorjahr begünstigt wurde. Mit den Prognosen für das Gesamtjahr bleibt das Unternehmen angesichts einer zuletzt leichten Verlangsamung des Wachstums auf der vorsichtigen Seite.

    Der Umsatz nahm gegenüber dem Vorjahr um 11 Prozent auf 1,63 Milliarden Franken zu, bereinigt um die Währungs- und Akquisitionseinflüsse ergab sich ein etwas moderateres organisches Plus von 4,3 Prozent, wie Geberit am Dienstag mitteilte. Das organische Wachstum erreichte im zweiten Quartal 3,9 Prozent, womit sich das Wachstumstempo gegenüber dem ersten Quartal (+4,7%) etwas verlangsamte.

    Dennoch bezeichnete Geberit das Umsatzwachstum als "erfreulich". Das Umfeld in der Bauindustrie sei positiv gewesen, wenn auch uneinheitlich in den verschiedenen Ländern. Zum Umsatzwachstum beigetragen habe aber auch die "erfolgreiche Marktbearbeitung". Von den drei Geschäftsfeldern Installations- und Spülsysteme, Rohrleitungssysteme und Badezimmersysteme wuchsen letztere am wenigsten.

    Baukonjunktur in Europa bleibt robust

    In der mit einem Umsatzanteil von gegen 90 Prozent wichtigsten Region Europa legten die Verkäufe im ersten Semester auf vergleichbarer Basis insgesamt um 3,7 Prozent zu. Gut lief es dabei etwa in Zentral- und Osteuropa, auf der iberischen Halbinsel, in Italien und auch in der Schweiz, während Deutschland, Österreich und Frankreich etwas bescheidener zulegten. Weniger Umsatz als in der Vergleichsperiode des Vorjahres gab es dagegen in Grossbritannien/Irland und in den nordischen Ländern.

    Der Betriebsgewinn (Stufe EBITDA) stieg um 11,6 Prozent auf 485 Millionen; er ist seit diesem Jahr nicht mehr von Einmalkosten im Zusammenhang mit der Übernahme der skandinavischen Sanitec beeinflusst. Die entsprechende Marge legte dabei um 20 Basispunkte auf 29,8 Prozent zu.

    Das im Vorjahresvergleich höhere operative Ergebnis wird mit dem gestiegenen Umsatz, Preiserhöhungen, positiven Auswirkungen der Werkschliessungen in Frankreich sowie Effizienzsteigerungen begründet. Negativ wirkten sich höhere Rohmaterialpreise und höhere Personalkosten aus. Bezüglich der Rohstoffkosten sieht Geberit in naher Zukunft keine Entspannung und erwartet für das dritte Quartal weitere Steigerungen.

    Umsatzprognose am unteren Ende der Zielspanne

    Der Reingewinn erhöhte sich markant um über einen Drittel auf 347 Millionen, wobei hier Einmalkosten im Zusammenhang mit der Sanitec-Akquisition von 15 Millionen Franken enthalten sind. Für die starke Zunahme ist vor allem der Wegfall der im Vorjahr angefallenen Kosten der Werkschliessungen in Frankreich ausschlaggebend. Mit den vorgelegten Zahlen hat Geberit die Erwartungen der Analysten beim Umsatz punktgenau erreicht und beim Gewinn leicht übertroffen.

    Zum Ausblick auf das Gesamtjahr 2018 macht Geberit erstmals konkrete Angaben: Demnach rechnet das Unternehmen mit einem währungsbereinigten Wachstum des Umsatzes von rund 4 Prozent sowie mit einer EBITDA-Marge auf Vorjahresniveau (2017: 28,2%). Für den Umsatz gilt über die Zyklen ein Wachstumsziel im Bereich von 4 bis 6 Prozent.

    Die Einschätzungen zur Bauindustrie hätten sich in den ersten sechs Monaten des Jahres nicht wesentlich verändert, schrieb Geberit. Die Märkte dürften sich 2018 insgesamt positiv präsentieren, mit allerdings unterschiedlicher Entwicklung in den einzelnen Regionen und Sektoren. Im wichtigsten Einzelmarkt Deutschland sei die Nachfrage weiterhin gesund, das Wachstumspotential wegen der limitierten Installationskapazitäten aber auch weiterhin beschränkt. Als anhaltende Herausforderung sieht das Unternehmen die höheren Rohstoffpreise.

    cf/uh

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG