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  • 16.07.2019 Aktien Schweiz Schluss: SMI erneut solide im Plus - Uhrentitel gesucht

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'520.88 +8.58 +0.57% 1'549.07 1'251.69 ---
    SPI 11'924.37 +29.84 +0.25% 12'203.91 9'516.95 ---
    SMI 9'850.52 +41.94 +0.43% 10'091.48 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Schluss: SMI erneut solide im Plus - Uhrentitel gesucht

    16.07.2019 | 18:10:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag an die Gewinne vom Vortag angeknüpft und solide im Plus geschlossen. Nach einem verhaltenen Start und kaum Bewegung bis zum Mittag zogen die Indizes am frühen Nachmittag etwas an. Für Impulse sorgten nicht zuletzt Quartalszahlen von diversen US-Grossbanken, die um die Mittagszeit oder am frühen Nachmittag publiziert wurden. Händler sprachen insgesamt allerdings von einem eher ruhigen Handel im Vorfeld der an Fahrt aufnehmenden Berichtssaison.

    Diesbezüglich geht es hierzulande ab Donnertag so richtig los. Dann werden mit Novartis, SGS, Givaudan und Richemont gleich vier SMI-Titel über ihr vergangenes Quartal berichten. Angesichts eher vorsichtiger Erwartungen an die Gewinnentwicklung im zweiten Quartal sei die Stimmung recht fragil, hiess es im Handel. Das Enttäuschungs- und damit das Abwärtspotenzial sei auf dem noch immer hohen Niveau jedenfalls gross, meinte einer.

    Der Swiss Market Index (SMI) gewann zum Handelsschluss 0,43 Prozent auf 9'850,52 Punkte und schloss damit etwas unter dem Tageshoch (9'869). Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) avancierte um 0,57 Prozent auf 1'520,88 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,25 Prozent auf 11'924,37 Zähler. Unter den 30 wichtigsten Aktien schlossen 21 höher, acht tiefer und eine (Logitech) unverändert.

    An der Spitze der Tabelle standen zum Schluss die Titel der beiden Uhren- bzw. Luxusgüter-Hersteller Swatch (+2,8%) sowie Richemont (+2,6%). Sie hatten schon am Vortag mit einer guten Performance gepunktet. Beide Titel werden im Laufe der Woche mit Zahlen erwartet. Am Berichtstag sorgten ausserdem die Quartalsergebnisse der britischen Traditionsmarke Burberry für eine gute Stimmung in der Branche.

    Fest präsentierten sich aber vor allem auch die Grossbanken, wobei die CS (+2,0%) kursmässig die UBS (+0,9%) deutlich überflügelte. Auch die Papiere der Privatbank Julius Bär waren stark gesucht (+1,9%). Händler verwiesen auf die Zahlen der beiden US-Banken JPMorgan und Goldman Sachs. Vor allem das gute Abschneiden der grössten US-Bank JPMorgan habe die Banken, aber auch den Gesamtmarkt europaweit gestützt, sagte ein Händler. Die UBS wird nächsten Dienstag ihr Quartalsergebnis präsentieren, die CS dann Ende Monat.

    Mit Partners Group (+1,1%) legte ein weiterer Finanztitel klar zu. Die auf Privatmarktanlagen spezialisierte Gruppe vermeldete am Dienstag erste Eckdaten zum Halbjahr. Die verwalteten Vermögen lagen dabei zur Jahresmitte höher als im Markt erwartet, die Kapitalzusagen derweil im Rahmen der Schätzungen.

    Mit Lonza (+1,8%), Clariant (+1,7%) und Sika (+0,7%) setzen auch Chemiewerte ihre Erholungstendenz vom Wochenstart fort. Die Chemietitel waren zum Teil in der Vorwoche von einer Gewinnwarnung der deutschen BASF in Sippenhaft genommen worden.

    Die drei Index-Schwergewichte hoben sich in ihrer Wirkung derweil mehr oder weniger auf. Während die beiden Pharmawerte Roche (+0,7%) und Novartis (+0,4%) mit ihren europäischen Branchenkollegen leicht freundlich tendierten, fielen Nestle (-0,5%) relativ klar zurück.

    Volatil zeigten sich einmal mehr AMS (+0,1%). Wenige Stunden nachdem überhaupt bekannt geworden war, dass der Chiphersteller ein Interesse am deutschen Lichtkonzern Osram hat, war eine mögliche Übernahme auch schon wieder vom Tisch. Bei Barclays begrüssten die Experten die Entscheidung des Sensorherstellers, mit den Plänen nicht voranzupreschen.

    Im breiten Markt zeigten sich unter den Verlieren Schmolz+Bickenbach (-5,5%) und DKSH (-1,9%) von Aussagen über den aktuellen Geschäftsverlauf bewegt. Die Gewinnwarnung des Stahlherstellers Schmolz+Bickenbach wurde als schlechtes Omen für die Branche gesehen. Die Halbjahreszahlen von DKSH Holding wurden als "schwach" bezeichnet.

    Bossard (-4,4%) wiederum litten unter verschiedenen negativen Analystenkommentaren. Zuletzt hatten sich gleich drei Analysten vorsichtiger zu dem Unternehmen geäussert. Der Schraubenhändler hatte in der Vorwoche eine Gewinnwarnung abgegeben. Auch Autoneum (-4,4%) und Klingelnberg (-3,7%) mussten unten durch.

    uh/kw

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  • 16.07.2019 Aktien Schweiz: SMI legt moderat zu - Vorsicht überwiegt

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'520.88 +8.58 +0.57% 1'549.07 1'251.69 ---
    SPI 11'924.37 +29.84 +0.25% 12'203.91 9'516.95 ---
    SMI 9'850.52 +41.94 +0.43% 10'091.48 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz: SMI legt moderat zu - Vorsicht überwiegt

    16.07.2019 | 11:50:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt knüpft am Dienstag mit moderaten Gewinnen an seine freundliche Vortagestendenz an. Allerdings ist der Handel eher impulsarm, was auch an den eher niedrigen Volumen abzulesen ist. Vor der an Fahrt gewinnenden Berichtssaison hielten sich Investoren derzeit eher zurück, heisst es am Markt.

    Während in den USA an diesem Mittag mit JPMorgan, Goldman Sachs und Wells Fargo drei Grossbanken mit Zahlen auf der Agenda stehen, geht es hierzulande erstmals am Donnerstag rund, wenn vier Blue Chips über den jüngsten Geschäftsverlauf berichten. Angesichts eher vorsichtiger Erwartungen an die Gewinnentwicklung im zweiten Quartal und einer insgesamt recht fragilen Stimmung gehen immer mehr Experten davon aus, dass die weitere Marktentwicklung stark an diese Berichtssaison gekoppelt sein dürfte. Das Enttäuschung- und damit das Abwärtspotenzial seien gross.

    Der Swiss Market Index (SMI) gewinnt gegen 11.10 Uhr 0,20 Prozent hinzu auf 9'828,28 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,32 Prozent auf 1'517,08 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,08 Prozent auf 11'904,28. Unter den 30 wichtigsten Aktien stehen 20 Gewinnern acht Verlierer gegenüber. Zwei Werte sind unverändert.

    Unter den Blue Chips hat Partners Group (+0,8%) als eines der ersten Unternehmen über Eckdaten im ersten Halbjahr berichtet. Der Finanzdienstleister hat die verwalteten Vermögen im ersten Halbjahr stärker als erwartet gesteigert, wie etwa die UBS in einem ersten Kommentar betont.

    Der freundlichen Stimmung schliessen sich weitere Aktien aus der Finanzbranche an. So reicht die Spanne der Kursgewinne für die Aktien von CS, UBS, Julius Bär und Swiss Life von 1,6 bis 0,1 Prozent. Hier dürften im Handelsverlauf die Ergebnisse der US-Schwergewichte noch für Bewegung sorgen.

    Auch bei den beiden Uhrenhersteller Swatch (+1,5%) und Richemont (+1,2%) greifen Investoren verstärkt zu. Sie hatten schon am Vortag mit einer guten Performance gepunktet. Beide Titel werden im Laufe der Woche mit Zahlen erwartet. Aktuell sorgen die Quartalsergebnisse der britischen Traditionsmarke Burberry für eine gute Stimmung in der Branche.

    Lonza (+1,0%), Clariant (+0,9%) und Sika (+0,8%) und setzen dagegen ihre Erholungstendenz vom Wochenstart weiter fort. Gerade die beiden Spezialchemiewerte waren in der Vorwoche nach einer Gewinnwarnung der deutschen BASF in Sippenhaft genommen worden.

    Derweil heben sich die drei Schwergewichte in ihrer Wirkung auf. Während Roche (+0,5%) und Novartis (+0,2%) mit ihren europäischen Branchenkollegen leicht freundliche tendieren, fallen Nestlé (-0,7%) deutlicher zurück.

    Noch stärker fallen die Aktien von AMS (-2,7%) zurück. Nur wenige Stunden nachdem überhaupt bekannt wurde, dass der Chiphersteller AMS ein Interesse an dem deutschen Lichtkonzern Osram hat, ist eine mögliche Übernahme auch schon wieder vom Tisch. Bei Barclays begrüssen die Experten die Entscheidung des Sensorenherstellers, mit den Plänen nicht voranzupreschen.

    Im breiten Markt zeigen sich unter den Verlieren vor allem DKSH (-2,5%) und Schmolz+Bickenbach (-3,5%) von Aussagen über den aktuellen Geschäftsverlauf bewegt. Bei der ZKB werden die Halbjahreszahlen der der DKSH Holding als "schwach" bezeichnet.

    Die Gewinnwarnung des Stahlherstellers Schmolz+Bickenbach wird als schlechtes Omen für die Branche gesehen.

    Bossard (-3,5%) wiederum leiden unter verschiedenen negativen Analystenkommentaren. Seit Montagabend haben sich gleich drei Analysten vorsichtiger zu dem Unternehmen geäussert. Der Schraubenhändler hatte in der Vorwoche eine Gewinnwarnung abgegeben.

    hr/ra

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  • 16.07.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: SMI tritt auf der Stelle - Berichtssaison im Fokus

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'520.88 +8.58 +0.57% 1'549.07 1'251.69 ---
    SPI 11'924.37 +29.84 +0.25% 12'203.91 9'516.95 ---
    SMI 9'850.52 +41.94 +0.43% 10'091.48 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz Eröffnung: SMI tritt auf der Stelle - Berichtssaison im Fokus

    16.07.2019 | 09:36:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt findet am Dienstag im frühen Handel keine klare Richtung. Wirklich starke Impulse liegen aktuell noch nicht vor. Die Vorgaben aus Übersee werden als uneinheitlich gesehen. Im weiteren Verlauf könnten Konjunkturdaten aus Deutschland und die Zahlen verschiedener US-Grossbanken in den USA das Geschehen massgeblich beeinflussen, heisst es im Handel.

    In Deutschland steht am Vormittag ZEW-Index der Konjunkturerwartungen auf der Agenda und am Mittag werden an der Wall Street mit JPMorgan, Goldman Sachs und Wells Fargo gleich drei Grossbanken mit Zahlen erwartet. Die Zahlen der Citigroup waren am Vortag eher gemischt ausgefallen. Generell erwarten Marktteilnehmer aktuell einen leichten Rückgang bei den Gewinnen im zweiten Quartal, sind für das Gesamtjahr aber weiter sehr zuversichtlich. Doch es gibt auch schon erste Stimmen, die diese solide Entwicklung anzweifeln. "Das eindeutig grösste Risiko für die jüngste Rallye ist die Ertragssaison", unkt ein Ökonom.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert gegen 09.20 Uhr mit 9'805,45 Punkten (-0,03%) nahezu unverändert. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) zeigt sich mit +0,04 Prozent auf 1'512,95 Zähler ebenfalls kaum verändert. Der breite Swiss Performance Index (SPI) gibt um 0,06 Prozent auf 11'887,81 Punkte nach. Unter den 30 wichtigsten Aktien hält sich die Zahl der Gewinner (14) und Verlierer (13) nahezu die Waage, während drei Werte unverändert sind.

    Erneut zählen die beiden Uhrenhersteller Swatch (+1,1%) und Richemont (+0,6%) zu den grössten Gewinnern. Beide Unternehmen gehören zu den Werten, von denen in dieser Woche noch Zahlen erwartet werden. Sie hatten schon zum Wochenstart zu den Favoriten gezählt.

    Derweil hat der Finanzdienstleister Partners Group (+0,6%) bereits über die verwalteten Vermögen im ersten Halbjahr berichtet. Diese hat er stärker als erwartet gesteigert, wie auch die UBS in einem ersten Kommentar betont.

    Neben Partners Group ziehen aus dem Finanzsektor noch die Aktien der beiden Grossbanken UBS und CS (beide +0,6%) an.

    Am Ende der Kurstafel sind AMS (-0,8%) zu finden. Der Chiphersteller hat einer möglichen Übernahme des deutschen Industrieunternehmens Osram eine Absage erteilt.

    hr/ra

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  • 16.07.2019 Aktien Schweiz Vorbörse: Knappes Plus erwartet - Berichtssaison gewinnt Fahrt

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'520.88 +8.58 +0.57% 1'549.07 1'251.69 ---
    SPI 11'924.37 +29.84 +0.25% 12'203.91 9'516.95 ---
    SMI 9'850.52 +41.94 +0.43% 10'091.48 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz Vorbörse: Knappes Plus erwartet - Berichtssaison gewinnt Fahrt

    16.07.2019 | 08:44:00

    Zürich (awp) - Für den Schweizer Aktienmarkt zeichnet sich am Dienstag eine leicht festere Eröffnung ab. Dabei sind die Vorgaben aus Übersee tendenziell freundlich. Die Wall Street hat zwar mit leichten Gewinnen geschlossen, aber unter den Tageshochs. In Asien finden die Märkte dagegen keine einheitliche Richtung. Investoren warten derzeit gebannt darauf, dass die Berichtssaison an Fahrt gewinnt.

    Die Zahlen der Citigroup waren am Vortag eher gemischt ausgefallen. Insgesamt rechnen Analysten damit, dass die Gewinnentwicklung im zweiten Quartal zwar etwas lasch war, für das Gesamtjahr aber solide ausfallen dürfte. Aber auch hier gibt es bereits erste Stimmen, die diese solide Entwicklung anzweifeln. "Das eindeutig grösste Risiko für die jüngste Rallye ist die Ertragssaison", unkt ein Ökonom.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete SMI steht gegen 08.15 Uhr um 0,09 Prozent höher bei 9'817,08 Punkten. Von den 20 SMI-Werten gewinnen alle bis auf Zurich Insurance (-0,2%) hinzu.

    Zu den grössten Gewinnern unter den Blue Chips zählen vorbörslich die Aktien der Partners Group (+1,6%). Der Finanzdienstleister hat die verwalteten Vermögen im ersten Halbjahr deutlich gesteigert. Die Kapitalzusagen von Kunden stiegen zum Vorjahr fast um 20 Prozent an, lagen allerdings leicht unter den Markterwartungen.

    Bevor am Mittag in den USA mit JPMorgan, Goldman Sachs und Wells Fargo gleich drei Grossbanken ihre Zahlen vorlegen, präsentieren sich auch die UBS (+0,2%) und die CS (+0,1%) freundlich.

    Unterstützung kommt noch vom Schwergewicht Novartis (+0,2%), bei dem sich die Zusage der US-Gesundheitsbehörde FDA, ein Mittel beschleunigt zu prüfen, positiv niederschlägt.

    AMS (-0,9%) gehören zu den wenigen Verlieren. Der Chiphersteller hat einer möglichen Übernahme des deutschen Industrieunternehmens Osram eine Absage erteilt.

    Dass die Berichtssaison für einige Unternehmen holprig werden könnte, zeigen im breiten Markt die Zahlen von DKSH (-3,0%) und die Warnung von Schmolz+Bickenbach (kein vorbörslicher Kurs). So hat der Zürcher DKSH-Konzern in der ersten Jahreshälfte 2019 zwar etwas weniger Umsatz und deutlich weniger Gewinn erwirtschaftet. Der Grund dafür waren aber primär Einmaleffekte. Ohne diese wäre das Unternehmen gewachsen.

    Der Stahlhersteller Schmolz+Bickenbach hat derweil im zweiten Quartal die konjunkturelle Abkühlung zu spüren bekommen. Absatzmenge und Umsatz sind gesunken und der Betriebsgewinn hat sich halbiert. Die Gewinnprognose für 2019 wurde nun deutlich gesenkt. Händler gehen von Kursverlusten von bis zu 10 Prozent aus.

    hr/ra

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  • 15.07.2019 Aktien Schweiz Schluss: SMI legt zu - Anleger vor Berichtssaison vorsichtig

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'520.88 +8.58 +0.57% 1'549.07 1'251.69 ---
    SPI 11'924.37 +29.84 +0.25% 12'203.91 9'516.95 ---
    SMI 9'850.52 +41.94 +0.43% 10'091.48 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz Schluss: SMI legt zu - Anleger vor Berichtssaison vorsichtig

    15.07.2019 | 18:10:07

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat nach der schwachen Vorwoche am Montag Boden gefunden und fester geschlossen. Händler sprachen von einer Stabilisierung. Das Geschäft verlief in ruhigen Bahnen. "Es sind Sommerferien, viele Anleger sind gar nicht da", sagte ein Händler. Unterstützung gab es aus den USA von der Konjunkturseite, wo sich die Stimmung in der Industrie im US-Bundesstaat New York im Juli wieder ein Stück weit vom herben Einbruch im Vormonat erholt hat. Zudem setzten die Schwergewichte Nestle, Novartis und Roche nach der jüngsten Schwäche zu einer Erholung an.

    Vor der nun aber an Fahrt gewinnenden Berichtsaison verhielten sich die Anleger vorsichtig. Nach den jüngsten Hiobsbotschaften europäischer Branchengrössen sei die Nervosität der Anleger gestiegen. Mit Spannung warteten sie auf den Start des Zahlenreigens. Die Gesamtheit der Analysten rechne bei den im S&P 500 Index repräsentierten Unternehmen mit einem Gewinnrückgang gegenüber dem Vorjahr, schrieb die Graubündner Kantonalbank in einem Kommentar. "Nur wenn die Unternehmensgewinne ansteigen, haben auch die Aktienmärkte wieder stärkeres Kurspotential." Ein abruptes Ende des Aufwärtstrends am Aktienmarkt zeichne sich aktuell jedoch nicht ab.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss mit 9'808,58 Punkten um 0,47 Prozent höher. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) legte 0,37 Prozent auf 1'512,30 Zähler zu und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,48 Prozent auf 11'894,53 Punkte. 23 der 30 wichtigsten Aktien rückten vor und 7 wichen zurück.

    Citigroup eröffnete den Zahlenreigen vor Börsenstart in den USA und legte ein unerwartet kräftiges Gewinnplus vor. In dieser Woche stehen nun noch die Geldhäuser JPMorgan, Goldman Sachs, Wells Fargo und Bank of America auf dem Programm. Ihre Zahlen dürften einen ersten Eindruck geben, was möglicherweise auch hierzulande zu erwarten ist. Zudem werden auch die US-Grosskonzerne Johnson & Johnson, IBM und Netflix sowie viele andere ihre Ergebnisse veröffentlichen.

    Von den Citi-Zahlen zeigten sich die hiesigen Banken aber wenig beeindruckt. UBS (-0,6%) seien von einem negativen Analystenkommentar der Mediobanca gebremst worden, hiess es. Die italienische Grossbank hatte den Titel laut Händlern zum Verkauf empfohlen. Credit Suisse legten dagegen um 0,2 Prozent zu. Julius Bär gewannen 0,9 Prozent.

    Die stärksten Gewinne verbuchten die in der Vorwoche stark gefallenen Aktien des Pharmaherstellers Vifor (+2,5%) und des Pharmazulieferers Lonza (+1,3%).

    Marktstützen waren aber die schwergewichtigen Titel der Pharmariesen Novartis (+0,7%) und Roche (+0,6%) und des Lebensmittelherstellers Nestlé (0,9%). Sie holten einen Teil der Vorwocheneinbussen auf. Die Pharmatitel hatten unter den laufenden Diskussionen über die Medikamentenpreise in den USA gelitten. Bei Goldman Sachs heisst es in einem aktuellen Kommentar, die aktuelle Diskussion zeige, dass keines der politischen Lager derzeit eine passable Lösung bereit habe.

    Auf der Gewinnerliste standen zudem Zykliker wie SGS, Temenos, ABB und Geberit mit Kursgewinnen von bis zu gut einem Prozent. Sika (+0,6%) und Clariant (+0,4%) setzten nach der schwachen Vorwoche zu einer Gegenbewegung an. Sie waren im Zuge einer Gewinnwarnung des deutschen Chemiekonzerns BASF unter Druck geraten.

    Schwächer tendierten die Luxusgüterhersteller Swatch (-0,3%) und Richemont (-0,8%), die einen erheblichen Teil nach Asien exportieren. Ihre Halbjahresberichte werden im Laufe der Woche erwartet.

    Die Versicherungspapiere tendierten freundlich. Zurich stiegen um 0,5 Prozent. Zurückhaltung war dagegen bei Swiss Re (unver.) angesagt. Der Kurs des Rückversicherers war im Zusammenhang mit der Verschiebung des geplanten Börsengangs der britischen Tochter ReAssure in der vergangenen Woche deutlich gefallen.

    Swiss Life gewannen 0,8 Prozent. Patrick Frost, Chef des Lebensversicherers, sagte gegenüber AWP, die Nachfrage nach Vollversicherungen sei ungebrochen.

    Die auf alternative Anlagen spezialisierte Partners Group gewann am Tag vor dem Zwischenbericht 0,5 Prozent an Wert.

    Im breiten Markt fielen VP Bank (+3,3%) und die LLB (+1,6%) mit Kursgewinnen auf, nachdem beide ein starkes erstes Halbjahr in Aussicht gestellt hatten.

    Hochdorf (-7,2%) setzten die Talfahrt fort und verbuchten mit 78,80 Franken vorübergehend ein neues Mehrjahrestief. Händler verwiesen auf den Geldberater in der "SonntagsZeitung", der zum Verkauf dieser sich seit längerem in einem Abwärtstrend befindenden Aktien des Milchverarbeiters geraten hatte.

    pre/kw

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  • 15.07.2019 Aktien Schweiz: SMI tritt auf der Stelle - Unsicherheit vor Berichtssaison

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'520.88 +8.58 +0.57% 1'549.07 1'251.69 ---
    SPI 11'924.37 +29.84 +0.25% 12'203.91 9'516.95 ---
    SMI 9'850.52 +41.94 +0.43% 10'091.48 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz: SMI tritt auf der Stelle - Unsicherheit vor Berichtssaison

    15.07.2019 | 11:50:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist zum Wochenstart auf Richtungssuche. Nach einem freundlichen Start baute der Leitindex SMI seine Gewinne kurz aus, bevor er knapp ins Minus drehte. Aktuell bewegt er sich nahe seinem Schlusskurs vom Freitag. Laut Händlern halten sich Investoren mit dem Beginn der Berichtssaison erst einmal zurück.

    Händler verweisen darauf, dass sich die Kluft zwischen dem US- und dem europäischen Aktienmarkt vergrössere. Aktuell versuchten die europäischen Börsen einen Boden zu finden, meint ein Händler. Generell falle auf, dass potenzielle Risiken derzeit eine längere Halbwertzeit hätten als positive Nachrichten. Mit der in dieser Woche gewinnt zudem die Berichtssaison an Fahrt. Nach den jüngsten Hiobsbotschaften von verschiedenen europäischen Branchengrössen wächst hier die Nervosität der Anleger.

    Der Swiss Market Index (SMI) ist gegen 11.10 Uhr mit 9'763,59 Punkten (+0,01%) nahezu unverändert. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) bewegt sich mit +0,02 Prozent auf 1'507,00 Zähler ebenfalls kaum und auch der breite Swiss Performance Index (SPI) zieht auch nur leicht um 0,06 Prozent auf 11'845,06 Punkte an. Unter den 30 wichtigsten Aktien stehen 16 Gewinner zehn Verlieren gegenüber, während vier unverändert sind.

    Alleine in dieser Woche stehen in den USA mit der Citigroup, JPMorgan, Goldman Sachs, Wells Fargo und Bank of America gleich fünf der wichtigsten Bankengrössen auf der Agenda. Ihre Zahlen dürften einen ersten Eindruck geben, was möglicherweise auch hierzulande zu erwarten ist. Aktuell stehen beide Grossbanken tiefer. Bei der UBS (-1,1%) beschwert laut Händlern ein negativer Analystenkommentar der Mediobanca den Kurs zusätzlich. CS (-0,1%) sind nur leicht schwächer.

    Die Gewinnerliste der Blue Chips wird mittlerweile von Zyklikern wie Temenos, Logitech und SGS mit Kursgewinnen zwischen 1,4 und 0,6 Prozent angeführt. Aber auch bei Vertretern aus dem Gesundheitsbereich wie Vifor Pharma (+1,2%), Lonza (+0,9%) und Sonova (+0,5%) greifen Investoren wieder verstärkt zu.

    Im Fall von Sika (+0,5%) und Clariant (unverändert) sprechen Händler von einer Gegenbewegung nach der schwachen Vorwoche. Im Zuge einer Gewinnwarnung des deutschen Konkurrenten BASF war die gesamte Branche in Mitleidenschaft gezogen worden.

    Etwas Unterstützung erhält der Gesamtmarkt an diesem Tag auch von den beiden Schwergewichten Nestlé und Novartis (beide +0,2%). Novartis gehört zu jenen Blue Chips, die an diesem Donnerstag hierzulande für den ersten Grosskampftag im Rahmen der Bilanzsaison sorgen.

    Dagegen kann das dritte Schwergewicht, Roche (-0,1%), nicht mit dem Markt mithalten. Die Genussscheine haben bereits in der Vorwoche deutlicher nachgegeben. Laut Händlers sorgen die laufenden Diskussionen über die Medikamentenpreise in den USA für Vorsicht. Bei Goldman Sachs heisst es in einem aktuellen Kommentar, die aktuelle Diskussion zeige, dass keines der politischen Lager derzeit eine passable Lösung bereit habe.

    Adecco (-1,2%) knüpfen nach einem weiteren negativen Analystenkommentar ebenfalls an die schwache Vorwoche an, in der sie bereits um mehr als 6 Prozent zurückgefallen waren. Dieses Mal sind es die Experten von Jefferies, die für erhöhten Abgabedruck sorgen. Wegen des verschlechterten Marktumfelds haben die Experten ihre Gewinnschätzungen gesenkt und zweifeln an, ob Adecco das Margenziel erreichen werde.

    Die beiden Uhrenhersteller Richemont (-0,9%) und Swatch (-0,3%) dürften einerseits von den durchwachsenen chinesischen Wirtschaftsdaten belastet sein. Sie dürften zudem die Unsicherheit der Investoren vor den bevorstehenden Quartalszahlen verstärken. Richemont wird am Donnerstag über das erste Quartal berichten.

    Im breiten Markt fallen die VP Bank (+2,2%) und die LLB (+1,6%) mit Kursgewinnen auf, nachdem beide ein starkes erstes Halbjahr in Aussicht gestellt haben.

    hr/ra

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  • 15.07.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: SMI legt zu - Erholung nach schwacher Vorwoche

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'520.88 +8.58 +0.57% 1'549.07 1'251.69 ---
    SPI 11'924.37 +29.84 +0.25% 12'203.91 9'516.95 ---
    SMI 9'850.52 +41.94 +0.43% 10'091.48 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz Eröffnung: SMI legt zu - Erholung nach schwacher Vorwoche

    15.07.2019 | 09:35:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt setzt zum Wochenstart zunächst zur Gegenbewegung an. Nachdem der Leitindex SMI in der Vorwoche mit einem deutlichen Minus geschlossen hatte, gewinnen aktuell nahezu alle Blue Chips hinzu. Laut Händlern scheine sich derzeit die Kluft zwischen dem US- und dem europäischen Aktienmarkt zu vergrössern. An der Wall Street hatte der Dow Jones am Freitag auf Rekordniveau geschlossen.

    Wie es im Handel heisst, gebe es derzeit zwar durchaus Kaufsignale und auch die jüngsten Kommentare der wichtigsten Notenbanken sorgten eher für Unterstützung. Allerdings seien die Bewertungen in vielen Branchen schon sehr hoch. Sollte es im Zuge der anstehenden Berichtssaison zu verstärkt negativen Aussagen von Management-Seite kommen, gebe es ein beachtliches Abwärtspotenzial. Mit Blick auf die jüngsten Gewinnwarnungen wie etwa vom deutschen Chemiekonzern BASF vergangene Woche, sei es unwahrscheinlich, dass es sich hier um Einzelfälle handle.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert gegen 09.20 Uhr mit 9'802,41 Punkten um 0,40 Prozent höher. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,51 Prozent auf 1'514,31 Zähler. Der breite Swiss Performance Index (SPI) zieht um 0,33 Prozent auf 11'877,54 Punkte an. Unter den 30 wichtigsten Aktien stehen alle bis auf Adecco und UBS höher.

    Die grössten Gewinne verzeichnen Sika (+1,4%) und ABB (+1,2%). Sie hatten in der Vorwoche wegen negativer Branchennachrichten die grössten Abgaben unter den Blue Chips verzeichnet.

    Fester präsentieren sich mit Clariant, Temenos und Logitech noch weitere Zykliker. Sie ziehen allesamt um 1,1 Prozent an.

    Adecco (-0,5%) knüpfen nach einem weiteren negativen Analystenkommentar an die schwache Vorwoche an, in der sie bereits um mehr als 6 Prozent zurückgefallen waren. Dieses Mal sind es die Experten von Jefferies, die für erhöhten Abgabedruck sorgen. Wegen des verschlechterten Marktumfelds haben die Experten ihre Gewinnschätzungen gesenkt und zweifeln an, ob Adecco das Margenziel erreichen werde.

    hr/ra

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  • 15.07.2019 Aktien Schweiz Vorbörse: Kaum verändert erwartet - Unsicherheit vor Q2-Zahlen

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'520.88 +8.58 +0.57% 1'549.07 1'251.69 ---
    SPI 11'924.37 +29.84 +0.25% 12'203.91 9'516.95 ---
    SMI 9'850.52 +41.94 +0.43% 10'091.48 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz Vorbörse: Kaum verändert erwartet - Unsicherheit vor Q2-Zahlen

    15.07.2019 | 08:45:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte die neue Handelswoche wenig verändert beginnen. Die Vorgaben aus Übersee sind unter dem Strich freundlich. An der Wall Street hat der Dow Jones am Freitag auf Rekordniveau geschlossen und dem S&P ist erstmals der Schluss oberhalb der 3'000er Marke gelungen. In Asien sind die meisten Märkte im Handelsverlauf am Montag leicht ins Plus gedreht.

    Händler begründen dies mit der Überzeugung, dass die chinesische Regierung im Zweifel der Wirtschaft mit weiteren Stützungsmassnahmen unter die Arme greifen werde. Denn im zweiten Quartal 2019 ist das BIP mit 6,2 Prozent zwar so tief gewesen wie seit mindestens 27 Jahren nicht, traf damit aber die durchschnittlichen Erwartungen. Der Handelsstreit und eine nachlassende Nachfrage werden als Hauptgründe genannt. Gleichzeitig sind die Daten zur Industrieproduktion und zum Detailhandel besser als erwartet ausgefallen.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete SMI steht gegen 08.15 Uhr um 0,06 Prozent höher bei 9'768,32 Punkten. Von den 20 SMI-Werten gewinnen alle bis auf Adecco und UBS hinzu. Die Vorwoche hatte der Leitindex mit einem Verlust von 2,2 Prozent beendet.

    Beim Personaldienstleister Adecco (-0,9%) reissen die negativen Analystenkommentare nicht ab. Nachdem in der Vorwoche Goldman Sachs mit einer Abstufung und Kurszielsenkung die Titel auf Talfahrt geschickt hatte, sind es zu Wochenbeginn die Experten von Jefferies, die für erhöhten Abgabedruck sorgen. Wegen des verschlechterten Marktumfelds haben die Experten ihre Gewinnschätzungen gesenkt und zweifeln an, ob Adecco das Margenziel erreichen werde.

    Daneben fallen noch die Papiere der UBS (-0,3%) mit vorbörslichen Verlusten auf. Konkurrent CS (+0,1%) hält sich dagegen etwas besser als der Markt. Beide Werte haben sich in der Vorwoche gegen den schwachen Gesamtmarkt stemmen können.

    Unter den vorbörslichen Gewinnern sind auch noch Sika und ABB (beide +0,1%) zu finden, die beide in der Vorwoche zu den grössten Verlieren gezählt hatten. Dabei hatten vor allem schwache Branchenaussichten zu dieser Entwicklung beigetragen.

    Das Abwärtspotenzial sei derzeit gross, heisst es in einem aktuellen Kommentar. Es sei eher unwahrscheinlich, dass Gewinnwarnungen wie etwa vom Chemiekonzern BASF vergangene Woche Einzelfälle seien. Vielmehr dürfte die Berichtssaison noch einige Überraschungen parat haben.

    hr/ra

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  • 12.07.2019 Aktien Schweiz Schluss: SMI mit deutlichen Abgaben - Schwergewichte belasten

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'520.88 +8.58 +0.57% 1'549.07 1'251.69 ---
    SPI 11'924.37 +29.84 +0.25% 12'203.91 9'516.95 ---
    SMI 9'850.52 +41.94 +0.43% 10'091.48 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Schluss: SMI mit deutlichen Abgaben - Schwergewichte belasten

    12.07.2019 | 18:12:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat die Handelswoche mit deutlichen Abgaben beendet und damit den Trend der Vortage forciert fortgesetzt. Nachdem der SMI bereits am Morgen schwächer gestartet war, weiteten sich die Abgaben am Nachmittag nochmals aus. Belastet wurde der Gesamtmarkt vor allem durch deutliche Abgaben bei den Pharma-Schwergewichtgen. Die Anleger seien zwischen den wieder aufgefrischten Zinssenkungshoffnungen und zunehmenden Konjunktursorgen hin- und hergerissen, hiess es am Markt. Die Scheu, vor dem Wochenende neue Positionen einzugehen, sei gross gewesen.

    Vermehrt würden zurückhaltende Geschäftsprognosen die Angst vor einer konjunkturellen Abschwächung schüren. Dies habe die Stimmung zunehmend eingetrübt. "Wir haben in den vergangenen Tagen kaum ein Unternehmen gesehen, das sich nicht wegen des Handelsstreits vorsichtig über die zukünftige Entwicklung äussert", sagte ein Händler. Die Hoffnung auf eine Beschleunigung der Konjunktur im zweiten Halbjahr sei geschwunden.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss 1,18 Prozent tiefer bei 9'762,98 Punkten. Das Wochen-Minus belief sich damit auf 2,2 Prozent. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) verlor 0,63 Prozent auf 1'506,69 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,97 Prozent auf 11'838,27 Punkte. Von den 30 wichtigsten Aktien gingen 14 im Minus, 13 im Plus und drei unverändert aus dem Handel.

    Die starken Abgaben der Pharmawerte Roche (-3,0%) und Novartis (-2,6%) belasteten den Gesamtmarkt. Händler verwiesen auf die laufende Diskussion über die Medikamentenpreise in den USA. Laut Medienberichten habe sich das US-Gesundheitsministerium von der Rabattreform abgewandt und nun werde befürchtet, dass die Pharmaindustrie mit tiefer als erwarteten Preisen konfrontiert werde. Dass Novartis die gemeinsam mit Partnern betriebenen Studien mit dem Alzheimermittel CNP250 eingestellt hat, wurde von Analysten indes nicht als kursrelevant gewertet. Auch Nestlé (-0,5%) schlossen tiefer.

    Deutlicher im Minus schlossen zudem Lonza (-2,2%), AMS (-1,7%) oder Alcon (-0,8%). Schwächer schlossen auch die Versicherungs-Titel von Swiss Re (-1,2% und Zurich (-0,6%).

    Demgegenüber konnten die Grossbankenwerte CS (+0,6%) und UBS (+0,5%) sowie die Aktien des Vermögensverwalters Julius Bär (+0,4%) zulegen. Händler sprachen von einer Sektor-Rotation: "Manche Anleger kaufen die Sektoren, die schlecht gelaufen sind, und verkaufen dagegen diejenigen, die stark waren."

    Swatch kletterten um 2,9 Prozent nach oben, nachdem Goldman Sachs die Titel auf "Buy" von "Neutral" hochgestuft hatte. Die Aktie sei attraktiv bewertet, schrieb die Analystin. Zudem könnte sich ihre Wachstumsannahme als konservativ erweisen. Richemont dagegen ermässigten sich um 0,6 Prozent.

    Clariant (+1,8%) zeigten eine Gegenbewegung, nachdem kürzlich eine Gewinnwarnung des deutschen Konkurrenten BASF für breite Kursverluste gesorgt hatte. Auch SGS (+0,6%) und Givaudan oder ABB (je +0,4%) zogen etwas an. ABB hat von Stadler einen Auftrag für Zug-Ausrüstung über 140 Millionen Dollar erhalten.

    Stadler (Aktien +1,2%) wiederum hat eine Ausschreibung der Mailänder Verkehrsbetriebe für eine Lieferung von bis zu 80 Strassenbahnen gewonnen.

    EMS-Chemie zogen nach Zahlen markant an und schlossen 5,4 Prozent höher. Der Spezialchemiekonzern hat die schwächere Konjunktur und die Handelsstreitigkeiten zu spüren bekommen und weniger umgesetzt, aber den EBIT dennoch leicht gesteigert.

    Ansonsten fielen im breiten Markt noch Aryzta (-3,8%), Meyer Burger (-3,1%), Inficon (-2,5%) oder Barry Callebaut (-2,4%) mit grösseren Abgaben auf. Zu den grössten Gewinnern zählten etwa Highlight Event&Entertainment (+8,7%). Interroll (+2,9%) machten einen Teil der Verluste der Vortage wett. Auch Sensirion (+1,4%) und Bossard (+2,7%) erholten sich von zuvor erlittenen Abgaben.

    yr/cf

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  • 12.07.2019 Aktien Schweiz: Pharma-Schwergewichte belasten SMI

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'520.88 +8.58 +0.57% 1'549.07 1'251.69 ---
    SPI 11'924.37 +29.84 +0.25% 12'203.91 9'516.95 ---
    SMI 9'850.52 +41.94 +0.43% 10'091.48 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz: Pharma-Schwergewichte belasten SMI

    12.07.2019 | 11:40:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt tendiert am Freitag schwächer. Belastet wird der Gesamtmarkt vor allem durch Gewinnmitnahmen in den als wenig konjunkturanfällig geltenden Schwergewichtgen. Die Anleger seien zwischen den wieder aufgefrischten Zinssenkungshoffnungen und zunehmenden Konjunktursorgen hin- und hergerissen, heisst es am Markt. Vor dem Wochenende wollten sie daher nicht mehr gross neue Positionen eingehen.

    Vermehrt schürten zurückhaltende Geschäftsprognosen die Angst vor einer konjunkturellen Abschwächung. Dies trübe die Stimmung zunehmend ein. "Wir haben in den vergangenen Tagen kaum ein Unternehmen gesehen, das sich nicht wegen des Handelsstreits vorsichtig über die zukünftige Entwicklung äussert", sagte ein Händler. "Es scheint, dass sich die Gewinnwarnungen in Europa mehren", so ein anderer Börsianer. Die Hoffnung auf eine Beschleunigung der Konjunktur im zweiten Halbjahr schwinde.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert gegen 11.00 Uhr um 0,31 Prozent tiefer bei 9'848,839 Punkten. Damit steuert der Leitindex auf ein Minus gegenüber der Vorwoche von 1,3 Prozent zu. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) notiert dagegen um 0,07 Prozent höher bei 1'517,25 Zählern. Der breite Swiss Performance Index (SPI) ermässigt sich wiederum um 0,27 Prozent auf 11'921,74 Punkte. Unter den 30 wichtigsten Aktien ziehen 20 an und zehn geben nach.

    Die Pharmawerte Roche (-1,9%) und Novartis (-0,6%) drücken den Gesamtmarkt in die Verlustzone. Händler verweisen auf die laufende Diskussion über die Medikamentenpreise in den USA. Gemäss letzten Nachrichten aus Washington hat sich das Gesundheitsministerium von der Rabattreform abgewandt und nun werde befürchtet, dass die Pharmaindustrie mit tiefer als erwarteten Preisen konfrontiert werde. Dass von Novartis die gemeinsam mit Amgen und dem Banner Alzheimer Institut betriebenen Studien mit dem Alzheimermittel CNP250 eingestellt wurden, erachten Analysten indes nicht als kursrelevant.

    Mit Alcon (-0,6%), Vifor (-0,3%) und Sonova (-0,1%) neigen weitere Werte aus dem Gesundheitsbereich zur Schwäche. Etwas schwächer tendieren auch Nestlé (-0,3%), das dritte Marktschwergewicht.

    Dagegen klettern Swatch um 2,9 Prozent nach oben, nachdem Goldman Sachs den Titel des Uhrenkonzerns auf "Buy" von "Neutral" hochgestuft hat. Die Aktie sei attraktiv bewertet, schreibt die Analystin. Zudem könnte sich ihre Wachstumsannahme als konservativ erweisen. Rivale Richemont dagegen ermässigt sich um 0,3 Prozent.

    Gefragt sind auch die Grossbankenwerte Credit Suisse (+1,8%) und UBS (+1,2%) sowie die Aktien des Vermögensverwalters Julius Bär (+0,9%). Händler sprechen von einer Sektorrotation: "Manche Anleger kaufen die Sektoren, die schlecht gelaufen sind, und verkaufen dagegen die Aktien, die stark waren."

    Davon profitieren auch Anteile aus dem zyklischen Bereich. Clariant (+2,2%) setzen zu einer Gegenbewegung an, nachdem kürzlich eine Gewinnwarnung des deutschen Konkurrenten BASF für breite Kursverluste gesorgt hatte. BASF beliefert zahlreiche Branchen und gilt daher als eine Art Massstab der Konjunktur.

    Kursgewinne verbuchen zudem ABB (+1,05%). Der Elektrotechnikkonzern hat vom Eisenbahnunternehmen Stadler einen Auftrag über 140 Millionen Dollar erhalten. Auch SGS (+0,8%) und LafargeHolcim (+0,8%) ziehen an.

    Am breiten Markt ziehen indes EMS-Chemie um 5,6 Prozent an. Zur Eröffnung waren sie kurzzeitig gar um über 7 Prozent angesprungen. Der Spezialchemiekonzern hat die schwächere Konjunktur und die Handelsstreitigkeiten zu spüren bekommen und weniger umgesetzt, aber den EBIT dennoch leicht gesteigert.

    Stadler Rail gewinnen 1,3 Prozent. Das Eisenbahnunternehmen hat eine Ausschreibung der Mailänder Verkehrsbetriebe für eine Lieferung von bis zu 80 Strassenbahnen gewonnen.

    Die Aktien von Bossard (+3,3%), Interroll (+1,5%) und Sensirion (+0,5%) tendieren nach den jüngsten Kurseinbussen etwas fester.

    pre/ys

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  • 12.07.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: Anleger halten sich zurück

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'520.88 +8.58 +0.57% 1'549.07 1'251.69 ---
    SPI 11'924.37 +29.84 +0.25% 12'203.91 9'516.95 ---
    SMI 9'850.52 +41.94 +0.43% 10'091.48 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Eröffnung: Anleger halten sich zurück

    12.07.2019 | 09:40:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt tritt am Freitag im frühen Geschäft mehr oder weniger auf der Stelle. Trotz positiver Vorgaben aus den USA, wo die Börsen dank der von Fed-Chef Jerome Powell frisch angefachten Zinssenkungsspekulationen neue Höchststände erreicht haben, trauen sich die Anleger laut Händlern hierzulande nicht aus der Deckung. Vor dem Wochenende wollten sie nicht mehr gross neue Positionen mehr eingehen, heisst es. Hierzulande belasten vor allem die schwächeren Pharma-Schwergewichte.

    Die Stimmung wird vermehrt durch Konjunktursorgen etwas getrübt: "Wir haben in den vergangenen Tagen kaum ein Unternehmen gesehen, das sich nicht wegen des Handelsstreits vorsichtig über die zukünftige Entwicklung äussert", sagt ein Händler. "Es scheint, dass sich die Gewinnwarnungen in Europa mehren", so ein anderer Börsianer. Die Hoffnung auf eine Beschleunigung der Konjunktur im zweiten Halbjahr schwinde.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert gegen 09.20 Uhr mit 9'857,71 Punkten um 0,12 Prozent tiefer. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) steigt indes um 0,05 Prozent auf 1'516,96 Zähler. Der breite Swiss Performance Index (SPI) ermässigt sich um 0,21 Prozent auf 11'928,28 Punkte. Unter den 30 wichtigsten Aktien ziehen 20 an und zehn geben nach.

    Die Pharmawerte drücken den Leitindex in die Verlustzone: Roche verlieren 1,4 Prozent und Novartis 0,7 Prozent. Der letztere Pharmariese hat in der Forschung für einen Wirkstoff gegen Alzheimer einen Rückschlag erlitten. Die gemeinsam mit Amgen und dem Banner Alzheimer Institut betriebenen Studien seien eingestellt worden, weil die möglichen Vorteile für die Patienten die Risiken nicht aufwiegen würden, teilte der Pharmakonzern am Vorabend mit.

    Dagegen klettern Swatch um 2,9 Prozent nach oben, nachdem Goldman Sachs den Titel des Uhrenkonzerns auf "Buy" von "Neutral" hochgestuft hat. Die Aktie sei attraktiv bewertet, heisst es. Rivale Richemont steigt um 0,1 Prozent.

    Gefragt sind auch die Grossbankenwerte Credit Suisse (+1,4%) und UBS (+0,9%) sowie die Aktien des Vermögensverwalters Julius Bär (+1,1%).

    Am breiten Markt ziehen indes EMS-Chemie um 2,9 Prozent an. Zur Eröffnung waren sie kurzzeitig gar um bis zu 7 Prozent angesprungen. Der Spezialchemiekonzern hat die schwächere Konjunktur und die Handelsstreitigkeiten zu spüren bekommen und weniger umgesetzt, aber den EBIT dennoch leicht gesteigert.

    Stadler Rail gewinnen 1,6 Prozent. Das Eisenbahnunternehmen hat eine Ausschreibung der Mailänder Verkehrsbetriebe für eine Lieferung von bis zu 80 Strassenbahnen gewonnen.

    pre/ys

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  • 12.07.2019 Aktien Schweiz Vorbörse: Fester gesehen - Zwischen Konjunktur- und Zinshoffnung

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'520.88 +8.58 +0.57% 1'549.07 1'251.69 ---
    SPI 11'924.37 +29.84 +0.25% 12'203.91 9'516.95 ---
    SMI 9'850.52 +41.94 +0.43% 10'091.48 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Vorbörse: Fester gesehen - Zwischen Konjunktur- und Zinshoffnung

    12.07.2019 | 08:40:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt wird zum Wochenschluss freundlich erwartet. Positive Vorgaben aus den USA, wo die Börsen dank der von Fed-Chef Jerome Powell frisch angefachten Zinssenkungsspekulationen neue Höchststände erreicht haben, dürften laut Händlern für eine gute Stimmung sorgen. Allerdings dürften die Anleger vor dem Wochenende nicht mehr gross neue Positionen mehr eingehen, heisst es weiter. Damit könnten die Kurse im Verlauf tendenziell abbröckeln.

    Die Stimmung wird vermehrt durch Konjunktursorgen etwas getrübt: "Wir haben in den vergangenen Tagen kaum ein Unternehmen gesehen, das sich nicht wegen des Handelsstreits vorsichtig über die zukünftige Entwicklung äussert", sagt ein Händler. "Es scheint, dass sich die Gewinnwarnungen in Europa mehren", sagt ein anderer Börsianer.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete SMI steht gegen 08.15 Uhr um 0,22 Prozent höher bei 9'901,33 Punkten. 19 der 20 SMI-Werte legen zu, und einzig Novartis werden tiefer gestellt. Am Vortag hatte der Leitindex um 0,58 Prozent tiefer geschlossen.

    Mit bis zu 0,5 Prozent halten sich die Kursgewinne am Freitag vorbörslich aber eher in Grenzen.

    Die Aktien von Novartis werden um 0,4 Prozent tiefer indiziert. Der Pharmakonzern hat in der Forschung für einen Wirkstoff gegen Alzheimer einen Rückschlag erlitten. Die gemeinsam mit Amgen und dem Banner Alzheimer Institut betriebenen Studien seien eingestellt worden, weil die möglichen Vorteile für die Patienten die Risiken nicht aufwiegen würden, teilte der Pharmakonzern am Vorabend mit.

    Am breiten Markt fallen noch EMS-Chemie auf, die Aktien steigen vorbörslich um 1,6 Prozent. Der Spezialchemiekonzern hat die schwächere Konjunktur und die Handelsstreitigkeiten zu spüren bekommen und weniger umgesetzt, aber den EBIT dennoch leicht gesteigert.

    Die PS von Lindt & Sprüngli werden zudem um 0,8 Prozent höher indiziert, nachdem die UBS das Rating für die Titel des Schokoladeherstellers auf "Neutral" von "Sell" erhöht hat.

    pre/ys

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  • 11.07.2019 Aktien Schweiz Schluss: Schwache Pharmawerte drücken SMI unter 9'900 Punkte

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'520.88 +8.58 +0.57% 1'549.07 1'251.69 ---
    SPI 11'924.37 +29.84 +0.25% 12'203.91 9'516.95 ---
    SMI 9'850.52 +41.94 +0.43% 10'091.48 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Schluss: Schwache Pharmawerte drücken SMI unter 9'900 Punkte

    11.07.2019 | 18:13:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag den dritten Handelstag in Folge schwächer geschlossen. Der Leitindex SMI notierte über weite Teile des Tages wenig verändert und sank erst im späten Handel deutlicher ins Minus, wobei er auch unter die Marke von 9'900 Punkten rutschte. Dabei belasteten vor allem die schwachen Pharma-Schwergewichte nach ungünstigen Nachrichten zur Reform des US-Gesundheitswesens.

    Die Stimmung am Markt sei im Tagesverlauf zum einen noch von neu angefachte Zinshoffnungen gestützt worden, hiess es im Markt. Andererseits seien die Anleger aber vor dem Anlaufen der Bilanzsaison nach eher negativen Geschäftsprognosen einiger Firmen deutlich vorsichtiger geworden: Man habe Angst, sich das "nächste Opfer einer trüben Konjunktur ins Depot zu legen", kommentierte ein Marktbeobachter.

    Der Swiss Market Index (SMI) schloss 0,58 Prozent tiefer bei 9'879,53 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) sank um 0,26 Prozent auf 1'516,24 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) gab 0,53 Prozent auf 12'332,12 Punkte nach. Von den 30 wichtigsten Aktien schlossen 17 im Minus und 13 im Plus.

    Für Druck auf die Indizes sorgten die Abgaben der Pharma-Schwergewichte Roche (-1,8%) und Novartis (-0,9%). Sie litten im Einklang mit den grossen US-Pharmatiteln unter der Nachricht, dass die US-Regierung ein Gesetz betreffend Einschränkung der Rabattgewährung im Pharmamarkt zurückgezogen hatte. Auch die Aktien des dritten SMI-Schwergewichts Nestlé (-0,8%) schlossen klar im Minus.

    Deutlich unter Druck standen den ganzen Tag über die Aktien von Sika (-4,0%). Die Analysten der Bankhäuser UBS und Vontobel hatten ihre Empfehlungen für die Titel des Bauchemiekonzerns auf "Sell" von "Neutral" beziehungsweise auf "Hold" von "Buy" reduziert. Dabei verwiesen sie vor allem auf den in den vergangenen Monaten stark gestiegenen Aktienkurs. Die UBS-Analysten verweisen allerdings auch auf ein potenziell anspruchsvolles langfristiges Wettbewerbsumfeld für das Chemieunternehmen.

    Auch bei weiteren zyklischen Werten dürften die immer stärkeren Konjunktur- und Ergebnissorgen durchgeschlagen haben. So gaben die Titel des Liftbauers Schindler (-1,0%) und des Personalvermittlers Adecco (-0,8%) ebenso wie die Aktien des Industriekonzerns ABB (-0,4%) klar nach. Die Anleger seien vorsichtig geworden, nachdem sich einige Unternehmen zusammen mit dem Halbjahresbericht zurückhaltend oder gar negativ über die weiteren Aussichten geäussert hätten, hiess es.

    Swiss Re (-0,1%) schlossen ebenfalls leicht tiefer. Der Rückversicherer gab bekannt, den geplanten Börsengang der Tochtergesellschaft ReAssure an der Londoner Börse wegen einer gestiegenen Zurückhaltung und einer schwächeren Nachfrage der Investoren auszusetzen. Er bestätigte damit diesbezügliche Gerüchte, die den Titel bereits am Tag davor belastet hatten. Die weiteren Versicherungstitel Zurich (+0,2%) und Swiss Life (+0,3%) schlossen dagegen im Plus.

    Klare Abgaben erlitten auch die Aktien der Vermögensverwaltungsbank Julius Bär (-1,2%). Die Grossbankenwerte UBS (+0,1%) und Credit Suisse (+1,0%) konnten derweil ebenso fester schliessen ebenso wie die Aktien des Asset Manager Partners Group (+0,7%).

    Zu den Gewinnern zählten auch die Titel des Pharmazulieferers Lonza (+1,0%) und des Hörgerätespezialisten Sonova (+1,1%). Noch klarere Avancen gab es für die Aktien des Luxusgüterkonzern Richemont (+1,5%) und des Chipherstellers AMS (+2,4%). AMS und Richemont profitierten von der "leisen Hoffnung auf ein Ende des Zollstreits", hiess es.

    Am breiten Markt schlossen die Aktien von Barry Callebaut um 1,4 Prozent im Plus. Der Schokoladehersteller konnte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018/19 die Verkaufsmenge deutlich steigern und übertraf damit auch die Erwartungen der Analysten.

    Dagegen büssten Bossard (-4,8%) und Sensirion (-2,1%) nach Vorlage der Halbjahreszahlen an Wert ein. Der Zughersteller Stadler Rail (+0,7%) konnte einen neuen Auftrag aus Polen vermelden.

    tp/cf

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  • 11.07.2019 Aktien Schweiz: Wenig verändert - Anleger vor Bilanzsaison vorsichtig

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'520.88 +8.58 +0.57% 1'549.07 1'251.69 ---
    SPI 11'924.37 +29.84 +0.25% 12'203.91 9'516.95 ---
    SMI 9'850.52 +41.94 +0.43% 10'091.48 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz: Wenig verändert - Anleger vor Bilanzsaison vorsichtig

    11.07.2019 | 11:40:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt tendiert am Donnerstag wenig verändert. Auf der einen Seite würden neu angefachte Zinshoffnungen den Markt stützen, heisst es. Dagegen seien die Anleger nach eher negativen Geschäftsprognosen von einigen Firmen vorsichtig geworden, da die Bilanzsaison nun erst so richtig in die Gänge komme. Immer mehr Unternehmen spüren die Auswirkungen des Handelsstreits und stellen sich auf eine konjunkturelle Abschwächung ein. "Unser Markt wäre nicht da, wo er heute ist, wenn er nicht von Zinssenkungshoffnungen oben gehalten würde", sagt ein Händler.

    US-Notenbankchef Jerome Powell hatte am Mittwoch bei seiner Anhörung vor dem US-Kongress die Zinsspekulationen frisch angefacht, als er auf die von den Handelskonflikten ausgehende Unsicherheit und die Sorgen um die Weltwirtschaft hinwies. Mit Spannung wird nun auf den am Nachmittag anstehenden zweiten Teil der halbjährlichen Anhörung vor den Regierungsvertretern gewartet. Zudem werden am Nachmittag auch die Inflationszahlen und die wöchentlichen Angaben zum Arbeitsmarkt veröffentlicht.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert gegen 11.10 Uhr um 0,06 Prozent höher bei 9'9143,54 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,09 Prozent auf 1'521,51 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,05 Prozent auf 12'023,68 Punkte. Unter den 30 wichtigsten Aktien stehen 18 Gewinner zwölf Verlierern gegenüber.

    Von den Blue Chips stehen die Aktien von Sika (-3,8%) nach Herabstufungen deutlich unter Druck. Sie können sich aber im Verlauf von den anfänglichen Tiefstkursen wieder lösen. UBS und Vontobel haben die Empfehlung für den Bauchemiekonzern auf "Sell" von "Neutral" beziehungsweise auf "Hold" von "Buy" reduziert. Die Grossbank weist unter anderem auf ein potenziell anspruchsvolles langfristiges Wettbewerbsumfeld hin. Vontobel begründet die Entscheidung mit dem starken Kursanstieg seit der Kaufempfehlung.

    Swiss Re (-0,4%) setzen den Abwärtstrend vom Vortag fort. Der Rückversicherer setzt den geplanten Börsengang der Tochtergesellschaft ReAssure wegen der gestiegenen Zurückhaltung und der schwächeren Nachfrage der Investoren aus und bestätigt damit diesbezügliche Gerüchte, die den Titel am Vortag bereits belastet hatten.

    Konjunktur- und Ergebnissorgen beschäftigen die Anleger von zyklischen Werten immer stärker. Die Anteile des Liftbauers Schindler (-1,1%), des Personalvermittlers Adecco (-0,6%) des Elektrotechnikriesen ABB (-0,7) und des Chemiekonzerns Clariant (-0,5%) stehen auf den Verkaufslisten.

    Die Anleger seien vorsichtig geworden, nachdem sich mehrere in- und ausländische Unternehmen zusammen mit dem Halbjahresbericht zurückhaltend oder gar negativ über die weiteren Aussichten geäussert hätten, heisst es. "Der Markt reagiert gnadenlos auf Umsatz- und Gewinnwarnungen sowie Ratingsenkungen", sagt ein Händler und verweist unter anderem auf Sika oder Adecco. Ein anderer Händler fragt sich, ob die Marktstimmung nicht grundsätzlich ins Negative kippen könnte, wenn sich die schlechten Nachrichten nun zu häufen begännen.

    Zu den Gewinnern zählen indes die Aktien von AMS (+2,1%), die den Aufwärtstrend vom Vortag fortsetzen. Dahinter folgen der Luxusgüterkonzern Richemont (Aktien +1,5%) und der Unterhaltungselektronikhersteller Logitech (Aktien +1,1%). AMS und Richemont profitierten von der leisen Hoffnung auf ein Ende des Zollstreits, heisst es.

    Die Aktien von Temenos steigen um 0,8 Prozent, nachdem der Softwarehersteller einen Auftrag aus Südafrika erhalten hat.

    Am breiten Markt steigen die Aktien von Barry Callebaut um 1,9 Prozent. Der Schokoladehersteller hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018/19 die Verkaufsmenge deutlich gesteigert und die Erwartungen der Analysten übertroffen.

    Dagegen büssen Bossard (-9,0%) und Sensirion (-4,2%) nach gesenkten Geschäftsprognosen deutlich an Wert ein. Interroll (-3,9%) schwächen sich nach dem Kurseinbruch von fast einen Fünftel am Vortag weiter ab. Nach einem tieferer Bestellungseingang im Halbjahr erwarten Analysten eine Verlangsamung in der zweiten Jahreshälfte.

    pre/ys

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  • 11.07.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: Wenig verändert - Zinshoffnung stützt

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'520.88 +8.58 +0.57% 1'549.07 1'251.69 ---
    SPI 11'924.37 +29.84 +0.25% 12'203.91 9'516.95 ---
    SMI 9'850.52 +41.94 +0.43% 10'091.48 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Eröffnung: Wenig verändert - Zinshoffnung stützt

    11.07.2019 | 09:35:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt startet wenig verändert in den Donnerstagshandel. Zinshoffnungen stimmten die Anleger laut Händlern zwar optimistisch. Wegen der allmählich an Fahrt gewinnenden Bilanzsaison in der Schweiz verhielten sie sich aber dennoch vorsichtig. Impulse für die weitere Entwicklung werden von den am Nachmittag anstehenden US-Konjunkturdaten, darunter sind die Inflationszahlen und die wöchentlichen Angaben zum Arbeitsmarkt, erwartet.

    Am Vortag hatte US-Notenbankchef Jerome Powell die Zinsspekulationen frisch angefacht. Er liess die Tür für eine baldige Leitzinssenkung weit offen. "Die Unsicherheit über Handelskonflikte und Sorgen um die Weltwirtschaft lasteten zuletzt auf dem Ausblick für die US-Wirtschaft", sagte er vor dem US-Kongress. Am Nachmittag findet nun der zweite Teil der halbjährlichen Anhörung vor den Regierungsvertretern statt.

    Der Swiss Market Index (SMI) notiert gegen 09.15 Uhr unverändert auf 9'938,05 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) sinkt um 0,14 Prozent auf 1'517,98 Zähler. Der breite Swiss Performance Index (SPI) gewinnt 0,01 Prozent auf 12'019,48 Punkte. Unter den 30 wichtigsten Aktien stehen 18 Gewinnern 11 Verlierer gegenüber. Zurich Insurance sind unverändert.

    Im Fokus stehen die Aktien von Sika (-4,7%). UBS und Vontobel haben die Empfehlung für den Bauchemiekonzern auf "Sell" von "Neutral" beziehungsweise auf "Hold" von "Buy" reduziert. Die Grossbank weist unter anderem auf ein potenziell anspruchsvolles langfristiges Wettbewerbsumfeld hin. Vontobel begründet die Entscheidung mit dem starken Kursanstieg seit der Kaufempfehlung.

    Swiss Re (-1,1%) setzen den Abwärtstrend vom Vortag fort. Der Rückversicherer setzt den geplanten Börsengang der Tochtergesellschaft ReAssure wegen der gestiegenen Zurückhaltung und der schwächeren Nachfrage der Investoren aus und bestätigt damit diesbezügliche Gerüchte, die laut Händlern am Vortag den Titel bereits belastet hatten

    Schwächer gehandelt werden die Grossbanktitel Credit Suisse (-0,5%) und UBS (-0,9%). Händler erwähnen die Zinsspekulationen und den damit verbundenen Rückgang der Anleiherenditen als Verkaufsargumente.

    Zu den Gewinnern zählen mit dem Telekomkonzern Swisscom (+0,7%), dem Pharmazulieferer Lonza (+0,7%), den Arzneimittelherstellern Novartis (+0,6%) und Vifor (+0,3%) sowie dem Hörgerätehersteller Sonova (+0,6%) defensive Werte.

    Am breiten Markt steigen die Aktien von Barry Callebaut um 1,3 Prozent. Der Schokoladehersteller hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018/19 die Verkaufsmenge deutlich gesteigert und die Erwartungen der Analysten übertroffen.

    Dagegen büssen Bossard (-5,4%) und Sensirion (-8,3%) nach gesenkten Geschäftsprognosen deutlich an Wert ein.

    pre/ra

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG