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  • 18:15:00 Aktien Schweiz Schluss: Am Ende knapp ins Minus gerutscht

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'390.66 -1.07 -0.08% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'468.35 +2.74 +0.03% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 8'957.19 -9.15 -0.10% 9'616.38 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Schluss: Am Ende knapp ins Minus gerutscht

    23.01.2019 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch kaum verändert, letztlich aber knapp negativ geschlossen. Nach einem verhaltenen Start in die Sitzung drehte der SMI rasch in die positive Zone und erreichte kurz nach Mittag sein Tageshoch. Gegen Handelsende gaben die Kurse dann wieder etwas nach. Den Mittwoch eingerechnet war dies allerdings für den hiesigen Leitindex erst der fünfte Verlusttag im noch jungen Jahr, dies bei insgesamt 15 Handelstagen. Die Messlatte liegt weiterhin im Bereich von 9'000 Punkten, wo der SMI zuletzt Anfang Dezember vor dem markanten Kursrutsch zum Jahresende notierte.

    Die Angst der Investoren, dass die seit Weihnachten aufgelaufenen Gewinne am Aktienmarkt wieder abgegeben werden könnten, sei zwar weiterhin vorhanden. Die eingepreisten Abschläge für gewisse Risiken seien aber zum Teil immer noch hoch, was auch immer wieder zu Käufen verleite. Angesichts der Sorgen im Zusammenhang mit dem Handelsstreit zwischen den USA und China, der Angst vor einer baldigen Rezession oder einem harten Brexit bleibe die Stimmung aber eingetrübt, auch wenn sich die Weltkonjunktur noch immer einigermassen robust präsentiere.

    Der Swiss Market Index (SMI) gab schliesslich leicht um 0,10 Prozent auf 8'957,19 Punkte nach. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) verlor 0,08 Prozent auf 1'390,66 Punkte, wogegen der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,03 Prozent auf 10'468,35 Punkte anstieg. Von den 30 SLI-Werten schlossen je die Hälfte im Plus und im Minus.

    Grösste Gewinner bei den Blue Chips waren Logitech (+5,6%). Hier sorgte eine Ratingerhöhung durch JP Morgan auf 'Overweight' nach den am Vortag präsentierten Quartalszahlen für gute Stimmung. Die vermehrte Ausrichtung auf die Wachstumskategorien Gaming und Video gehe mit höheren Margen einher, begründen die Analysten unter anderem ihre Einstufung.

    Klar gesucht waren dahinter auch Lonza (+1,9%), Vifor Pharma (+1,2%) oder Temenos (+1,0%).

    Gestützt wurde der Gesamtmarkt vom Schwergewicht Roche (+0,5%), während Nestlé (+0,1%) nur knapp in der Gewinnzone landeten und Novartis (-0,1%) diese gar verpassten.

    UBS (+0,1%) machten lediglich einen minimen Teil der Vortagesverluste von über 3 Prozent wieder gut, als das präsentierte Viertquartalsergebnis nicht gut aufgenommen wurde. Entsprechend gab es von Analystenseite nun zwar einige Kurszielsenkungen - die meisten Beobachter blieben für die UBS-Aktie aber weiterhin eher positiv eingestellt. Die Aktien der anderen SMI-notierten Banken CS (+0,2%) und Julius Bär (+0,8%) legten ebenfalls zu.

    Am meisten unter Druck gerieten Sika (-3,9%). Der Bauchemieproduzent platzierte eine Pflichtwandelanleihe über 1,3 Milliarden Franken im Zusammenhang mit der kürzlich angekündigten Parex-Übernahme. Der Umfang des für die Finanzierung verwendeten Eigenkapitals sei damit höher ausgefallen als erwartet, was wegen der entsprechenden Verwässerung auf die Kurse drückte.

    Auch die Aktien des Chipherstellers AMS (-2,8%) gaben etwas deutlicher nach, belastet von einer Umsatzwarnung des grössten europäischen Chipanlagen-Bauers ASML.

    Im breiten Markt fielen Zur Rose nach guten Umsatzzahlen mit einem Plus von 3,0 Prozent auf. In Marktkreisen wurde zwar insbesondere die Entwicklung des Geschäfts mit rezeptpflichtigen Medikamenten in Deutschland kritisiert, insgesamt lagen die Verkäufe aber leicht über den Erwartungen. Ausserdem hinkte die Aktie im bisherigen Jahresverlauf dem Gesamtmarkt hinterher und hat damit noch Aufholpotential.

    Jeweils nach Umsatzzahlen verteuerten sich Barry Callebaut (+0,9%) und Autoneum (+0,8%) moderat.

    SIG Combibloc (+2,6%) erhielten von der Ersteinstufung "Buy" durch die Deutsche Bank Support. Das Unternehmen verfüge über ein spezielles Geschäftsmodell, hiess es dazu. Einerseits generiere es mit den Abfüllanlagen Umsätze, andererseits kämen dank den Verkäufen von Hüllen und Verschlüssen wiederkehrende Einnahmen hinzu.

    cf/tp

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  • 11:35:00 Aktien Schweiz: Nach schwachem Start mittlerweile knapp im Plus

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'390.66 -1.07 -0.08% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'468.35 +2.74 +0.03% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 8'957.19 -9.15 -0.10% 9'616.38 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz: Nach schwachem Start mittlerweile knapp im Plus

    23.01.2019 | 11:35:00

    Zürich (awp) - Dem Schweizer Aktienmarkt hat die Anfangsverluste schnell aufgeholt und notiert am Mittwoch eine Stunde vor Mittag gar knapp im Plus. Die anfänglichen Verluste wurden in Handelskreisen vor allem mit den schwachen Vorgaben aus den USA begründet. Verwiesen wurde u.a. auf Sorgen im Zusammenhang mit dem Handelsstreit zwischen den USA und China. Aber auch andere Belastungsfaktoren wie die Angst vor einer baldigen Rezession oder einem harten Brexit wurden ins Feld geführt.

    Nach den anfänglichen Verkäufen fanden sich auf dem tieferen Niveau dann aber schnell wieder Käufer. Die Angst der Anleger, dass die seit Weihnachten aufgelaufenen Gewinne am Aktienmarkt wieder abgegeben werden könnten, sei zwar deutlich zu spüren, heisst es im Handel. Die eingepreisten Abschläge für gewisse Risiken seien aber zum Teil immer noch hoch, was Investoren immer wieder zu Käufen verleite. Und einige Investoren argumentieren auch, dass die Stimmung aktuell wohl immer noch schlechter sei als die tatsächliche Situation, vor allem in Bezug auf die Weltkonjunktur.

    Der Swiss Market Index (SMI) gewinnt kurz nach 11 Uhr um 0,22 Prozent auf 8'986,06 Punkte. Er notiert damit auf Tageshoch und hat gegenüber dem Tiefstpunkt bereits über 70 Punkte gutgemacht. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gewinnt um 0,21 Prozent auf 1'394,68 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um ebenfalls 0,21 Prozent auf 10'487,30 Zähler. Nachdem von den 30 Top-Werten anfänglich fast alle im Minus gestanden hatten, sind es mittlerweile nur noch knapp ein Drittel.

    Klar grösster Gewinner bei den Blue Chips sind Logitech (+3,3%). Hier sorgt eine Ratingerhöhung durch JP Morgen auf 'Overweight' nach den am Vortag präsentierten Quartalszahlen für gute Stimmung. Die vermehrte Ausrichtung auf die Wachstumskategorien Gaming und Video gehe mit höheren Margen einher, begründen die Analysten unter anderem ihre Einstufung.

    Dahinter folgen einige Werte mit positiven Veränderungen von jeweils gut 1 Prozent wie etwa Schindler, Lonza und Swisscom.

    Auch UBS (+0,9%) gehören zu den Gewinnern. Die grösste Schweizer Bank kann damit einen Teil der Vortagesverluste (-3,2%) wieder gutmachen. Bekanntlich war das am Dienstag präsentierte Viertquartalsergebnis nicht gut aufgenommen worden. Entsprechend gibt es von Analystenseite nun zwar einige Kurszielsenkungen - die meisten Beobachter sind für die UBS-Aktie aber weiterhin recht positiv eingestellt. Auch die Aktien der anderen SMI-Banken - CS (+0,9%) und Julius Bär (+0,5) - sind auf der Gewinnerseite zu finden.

    Klar grösster Verlierer sind derweil weiterhin Sika (-3,5% auf 130,30 Fr.). Der Bauchemiehersteller hat eine Pflichtwandelanleihe über 1,3 Milliarden Franken im Zusammenhang mit der kürzlich angekündigten Parex-Übernahme platziert. Der Umfang des für die Finanzierung verwendeten Eigenkapitals fiel damit allerdings höher aus als erwartet, was nun mit der Verwässerung auf die Kurse drückt.

    Klar unter Druck stehen bei den Blue Chips auch SGS (-1,2%) und Ams (-1,2%). Der Warenprüfer hatte am Dienstag Zahlen vorgelegt und wird jetzt von einigen Analystenkommentaren etwas gedrückt, beim Chip-Hersteller belastet eine Umsatzwarnung des grössten europäischen Chipanlagen-Bauers ASML. Zu den grössten Verlierern gehören ausserdem noch die konjunktursensitiven Geberit (-0,9%) und LafargeHolcim (-0,5%) - ohne fundamentale News allerdings.

    Im breiten Markt haben u.a. Barry Callebaut (+1,3%) und Autoneum (-1,5%) Umsatzzahlen, die VP Bank (+1,2%) erste Angaben zum Gewinn veröffentlicht. SIG Combibloc (+2,0%) werden nach einer Ersteinstufung durch die Deutsche Bank mit 'Buy' gut nachgefragt. Bei den grössten Gewinnern sind ausserdem Aryzta (+4,9%), Interroll (+3,7%) und Valartis (+3,0%) zu finden, bei den grössten Verlierern Galenica (-3,7%) Schmolz+Bickenbach (-3,1%) oder Kingelnberg (-2,9%).

    uh/ra

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  • 09:32:00 Aktien Schweiz Eröffnung: Schwacher Start - Diverse Unsicherheitsfaktoren

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'390.66 -1.07 -0.08% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'468.35 +2.74 +0.03% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 8'957.19 -9.15 -0.10% 9'616.38 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz Eröffnung: Schwacher Start - Diverse Unsicherheitsfaktoren

    23.01.2019 | 09:32:00

    Zürich (awp) - Dem Schweizer Aktienmarkt hat die Sitzung vom Mittwoch klar im Minus eröffnet. Händler verweisen dabei auf die schwachen Vorgaben aus den USA, wo der Dow Jones nach dem Feiertag Anfang Woche am Dienstag über 1 Prozent und der technologielastige Nasdaq gar fast 2 Prozent einbüsste. Für Unsicherheit sorgt weiterhin der Handelsstreit zwischen den USA und China. Medienberichten zufolge haben die USA ein Angebot Chinas für vorbereitende Handelsgespräche abgelehnt.

    Weiterhin aktuell sind laut Marktbeobachtern aber auch die anderen Belastungsfaktoren der jüngsten Zeit wie etwa Rezessionsbefürchtungen oder ein potentieller harter Brexit. "Anlegerjubel verwandelt sich in Furcht", heisst es in einem Kommentar der Credit Suisse.

    Der Swiss Market Index (SMI) steht um 9.15 Uhr um 0,50 Prozent tiefer bei 8'921,26 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) fällt um 0,63 Prozent auf 1'383,02 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,43 Prozent auf 10'420,89 Stellen. Von den 30 Top-Werten sind bis auf zwei alle im Minus.

    Klar grösster Verlierer im frühen Handel sind Sika (-3,9% auf 129,70 Fr.). Der Bauchemiehersteller hat eine Pflichtwandelanleihe über 1,3 Milliarden Franken platziert. Klar unter Druck sind auch Ams (-2,2%). Hier wird auf den Chipanlagen-Hersteller ASML verwiesen, der für das erste Quartal mit deutlich weniger Umsatz rechnet als Experten erwartet hatten.

    Deutlicher im Minus sind ansonsten vor allem konjunktursensitive Titel wie Geberit (-1,6%), LafargeHolcim (-1,3%) oder SGS (-1,2%). Geberit hatte letzte Woche Umsatzzahlen, SGS am Dienstag die Jahresergebnisse veröffentlicht.

    Gesucht sind hingegen Logitech (+2,3%). Hier sorgt eine Ratingerhöhung durch JP Morgen auf 'Overweight' nach den am Vortag präsentierten Quartalszahlen für gute Stimmung. Zweiter Gewinner ist Swiss Life (+0,1%). Der grösste Schweizer Lebensversicherer wird in einer Studie der britischen HSBC positiv erwähnt.

    Im breiten Markt haben u.a. Barry Callebaut (-0,8%) und Autoneum (-2,4%) Umsatzzahlen, VP Bank (+2,4%) erste Angaben zum Gewinn veröffentlicht. SIG (+2,0%) werden nach einer Ersteinstufung durch die Deutsche Bank mit 'Buy' gut nachgefragt.

    uh/ra

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  • 08:45:03 Aktien Schweiz Vorbörse: Leichtes Minus erwartet - Unsicherheiten bleiben

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'390.66 -1.07 -0.08% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'468.35 +2.74 +0.03% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 8'957.19 -9.15 -0.10% 9'616.38 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz Vorbörse: Leichtes Minus erwartet - Unsicherheiten bleiben

    23.01.2019 | 08:45:03

    Zürich (awp) - Dem Schweizer Aktienmarkt dürfte die Sitzung vom Mittwoch mit etwas tieferen Kursen starten. Händler verweisen dabei unter anderem auf die schwachen Vorgaben aus den USA, wo der Dow Jones nach dem Feiertag Anfang Woche am Dienstag über 1 Prozent einbüsste. Für Unsicherheit sorgt weiterhin der Handelsstreit zwischen den USA und China. Medienberichten zufolge haben die USA ein Angebot Chinas für vorbereitende Handelsgespräche abgelehnt.

    Diese Nachricht habe den verhaltenen Optimismus hinsichtlich des Handelskriegs wieder ausgehebelt und an der Wall Street für Aktienverkäufe gesorgt, sagte ein Analyst. Am Freitag habe eben dieser Optimismus die Kurse noch befeuert, doch damit sei es nun angesichts der unklaren Nachrichtenlage vorbei. Weiterhin aktuell seien aber auch die anderen Belastungsfaktoren der jüngsten Zeit wie etwa Rezessionsbefürchtungen oder ein potentieller harter Brexit.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete Leitindex SMI notiert gegen 8.20 Uhr um 0,18 Prozent tiefer bei 8'950,35 Punkten, wobei alle 20 Titel des Index etwas tiefer gestellt werden.

    Auf Unternehmensseite ist es nachrichtenmässig eher ruhig. Im Fokus dürften u.a. nochmals Werte stehen, die am Vortag Zahlen veröffentlicht haben. So etwa die Grossbank UBS, welche enttäuschende Zahlen geliefert hat. Nach dem Minus von 3,2 Prozent am Dienstag dürfte es heute nochmals etwas hinunter gehen (vorbörslich -0,2%). Analyseinstitute wie JP Morgen, RBC oder CFRA haben alle ihre Kursziele etwas gesenkt, bewerten den Titel aber zumeist weiter wohlwollend.

    Etwas stärker unter Druck stehen vorbörslich SGS (-1,1%). Auch hier kommt es nach den Zahlen vom Vortag zu diversen Kurszielsenkungen. So etwa von der Deutschen Bank oder Jefferies, was das Papier im heutigen Handel belasten dürfte. Gesucht sind hinggeen Logitech (+1,8%). Hier könnte eine Ratingerhöhung durch JP Morgen auf 'Overweight' nach den am Vortag präsentierten Quartalszahlen für gute Stimmung sorgen.

    Im Fokus steht auch der Versicherungssektor nach einer Studie der britischen Bank HSBC. Sie hat etwa das Kursziel für Swiss Re (-0,1%) und Swiss Life (-0,1%) erhöht und für Zürich (-0,2%) leicht gesenkt. Der vierte grosse Schweizer Versicherungstitel Bâloise (+0,6%) wurde derweil auf 'Hold' von 'Sell' hochgestuft.

    Im breiten Markt haben u.a. Barry Callebaut (-2,1%) und Autoneum (-1,2%) Umsatzzahlen veröffentlicht. SIG (+2,9%) werden nach einer Ersteinstufung durch die Deutsche Bank mit 'Buy' gut nachgefragt.

    uh/ra

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  • 22.01.2019 Aktien Schweiz Schluss: SMI folgt Wall Street ins Minus - UBS im Fokus

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'390.66 -1.07 -0.08% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'468.35 +2.74 +0.03% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 8'957.19 -9.15 -0.10% 9'616.38 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz Schluss: SMI folgt Wall Street ins Minus - UBS im Fokus

    22.01.2019 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Nach einem zumindest leicht positiven Start in den Handelstag rutschte der SMI am Nachmittag klar ins Minus. Der Schweizer Leitindex konnte sich dem Sog der US-Börsen nicht verschliessen, die nach einer Feiertagspause mit Verlusten in den Handel gestartet waren. Marktexperten sprachen von einer "immensen Gefahr eines Richtungswechsels" an der Wall Street. Das Marktumfeld sei gegenwärtig "extrem überhitzt" und der Dow habe kurzfristig das Ziel seines Rallyes erreicht.

    Dazu passten auch die jüngsten Konjunkturnachrichten aus den USA, wo die Verkäufe bestehender Häuser im Dezember überraschend deutlich zurückgegangen waren. Zudem verwiesen Marktakteure auf die tiefe politische Zerstrittenheit in den USA und in Grossbritannien, die "erhebliche Risiken für die Wirtschaft" berge. Hierzulande stand der Handelstag primär im Zeichen der Quartalszahlen der UBS. Mit diesen hatte die Grossbank die Erwartungen verfehlt. Auch beim Blick nach vorne hatte sie eher leise Töne angeschlagen.

    Der Swiss Market Index (SMI) verlor bis Handelsschluss 0,50 Prozent auf 8'966,34 Punkte. Sein Tagestief hatte er bei 8'941,22 Punkten markiert. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) fiel um 0,66 Prozent auf 1'391,73 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,44 Prozent auf 10'465,61 Stellen. Von den 30 SLI-Werten schlossen nur sieben im Plus, der Rest im Minus.

    Die grössten Verluste unter den Blue Chips verzeichneten die volatilen Aktien von AMS sowie UBS mit je -3,2 Prozent. Die Grossbank hatte im vierten Quartal 2018 die Erwartungen der Börsenexperten verfehlt. Analysten zeigten sich enttäuscht. "Das schwächere Ergebnis war ganz klar auf die Marktentwicklung zurückzuführen", sagte CEO Sergio Ermotti. Er erklärte, dass sich die Bank auf anhaltend schwierige Marktbedingungen vorbereite.

    Die Aktien des Konkurrenten Julius Bär (-2,5%) fielen im Schlepptau ebenfalls. Besser erging es CS (+0,2%).

    Zudem trennten sich Investoren verstärkt von Zyklikern wie Geberit, ABB und Kühne+Nagel. Die Titel gaben zwischen 0,8 und 1,6 Prozent nach. Bei ihnen dürfte die Unsicherheit um das weitere Wirtschaftswachstum belastet haben. Zudem seien in den vergangenen Tagen vor allem Werte gefragt gewesen, von denen sich Investoren im Schlussquartal 2018 noch im grossen Stil getrennt hatten. Da sei es nun wieder zu Gewinnmitnahmen gekommen, sagten Händler.

    Bei den Aktien von Clariant (-1,4%) und Lonza (-1,8%) wirkten sich jeweils Analystenkommentare negativ auf die Kurse aus.

    Auf der Gewinnerseite sorgten derweil Nestlé (+0,1%) dafür, dass der Gesamtmarkt nicht noch tiefer im Minus fiel. Roche (-0,4%) sowie Novartis (-0,2%) standen bei Börsenschluss zumindest nur knapp im Minus.

    Über weite Strecken gesucht waren nach Zahlen Logitech (-0,3%), doch rutschten auch diese Valoren am Nachmittag mit dem Gros der SLI-Titel ins Minus. Besser erging es Givaudan (+0,6%). Diese gehören einerseits zu den Titeln mit defensivem Charakter, die am Dienstag gesucht waren. Andererseits wurden die Papiere von MainFirst hochgestuft.

    Tagesgewinner unter den Blue Chips waren Sonova (+1,0%). Knapp für ein Plus reichte es SGS (+0,1%). Die Zahlen waren in etwa wie erwartet ausgefallen. Positiv sahen Analysten die verbesserte Profitabilität.

    Im breiten Markt waren Perrot Duval mit einem Kurssprung von knapp 40 Prozent der unangefochtene Spitzenreiter. Die Beteiligungsgesellschaft hat eine Kaufofferte für die Infranor Holding sowie die Bleu-Indim S.A. erhalten.

    Beim Maschinenbauer Mikron (+7,1%) nahmen Investoren den Umsatzsprung freundlich auf. Der Auftragseingang hat 2018 demnach ein Rekordniveau erreicht.

    Klarer Verlierer im breiten Markt waren Tornos (-5,9%). Dies, obwohl die Firma 2018 sowohl Umsatz als auch Auftragseingang im zweistelligen Bereich gesteigert hat.

    kw/tp

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  • 22.01.2019 Aktien Schweiz: SMI knapp im Minus - Schwergewichte wiegen UBS auf

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'390.66 -1.07 -0.08% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'468.35 +2.74 +0.03% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 8'957.19 -9.15 -0.10% 9'616.38 8'138.56 ---

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    Aktien Schweiz: SMI knapp im Minus - Schwergewichte wiegen UBS auf

    22.01.2019 | 11:38:39

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt präsentiert sich am Dienstag ähnlich wie schon zum Wochenstart. Nachdem der Leitindex SMI zunächst etwas tiefer gestartet war, arbeitete er sich zunächst bis knapp in die Gewinnzone vor. Seither bewegt er sich in einer engen Spanne zwischen Gewinnen und Verlusten.

    Angesichts der wieder gestiegenen Konjunktursorgen sind es hierzulande vor allem die Schwergewichte, die den Markt gegen die deutlichen Verluste im Bankensektor etwas stützen. Die UBS hat am Morgen mit den vorgelegten Zahlen die Erwartungen verfehlt und auch beim Blick nach vorne eher leise Töne angeschlagen. Dies spielt den zuletzt wieder gestiegenen Sorgen vor einem nachlassenden Wirtschaftswachstum in die Hände, heisst es. Der IWF hatte nämlich am Vortag seine Wachstumsprognosen gesenkt. Vor allem eine Abschwächung in China, der Brexit und auch Handelskonflikte sind laut dem IWF Risikofaktoren.

    Der Swiss Market Index (SMI) steht gegen 11.25 Uhr um 0,24 Prozent tiefer bei 8'989,90 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) fällt um 0,44 Prozent auf 1'394,94 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,15 Prozent auf 10'497,00 Stellen. Von den 30 SLI-Werten geben 15 nach, 13 steigen und Novartis und Vifor sind unverändert.

    Die mit Abstand grössten Verluste verzeichnen die Aktien der UBS mit -4,0 Prozent. Die Grossbank hat im vierten Quartal 2018 die Erwartungen der Börsenexperten verfehlt. Als Gründe nennt sie nicht zuletzt das herausfordernde Umfeld. Wie CEO Sergio Ermotti zudem erklärte, bereitet sich die Bank auf anhaltend schwierige Marktbedingungen vor. Analysten zeigen sich durch die Bank enttäuscht.

    Die Aktien des Konkurrenten Julius Bär (-3,1%) und der Credit Suisse (-0,7%) fallen im Schlepptau ebenfalls überdurchschnittlich.

    Zudem trennen sich Investoren auch wieder verstärkt von Zyklikern wie Geberit, ABB und Kühne+Nagel. Die Titel geben zwischen 0,4 und 0,9 Prozent nach. Bei ihnen dürfte einerseits die Unsicherheit um das weitere Wirtschaftswachstum belasten. Zudem seien in den vergangenen Tagen vor allem jene Werte gefragt gewesen, von denen sich Investoren im Schlussquartal 2018 noch im grossen Stil getrennt haben. Da könne es an einem insgesamt nicht ganz eindeutigen Tag punktuell zu Gewinnmitnahmen kommen, heisst es von Händlerseite.

    Bei den Aktien von Clariant (-0,6%) und Lonza (-0,5%) wirken sich jeweils Analystenkommentare eher negativ auf die Kurse aus.

    Auf der Gewinnerseite sorgen derweil Nestlé (+0,4%) und Roche (+0,3%) sowie eine unveränderte Novartis dafür, dass der Gesamtmarkt nicht noch tiefer im Minus steht.

    Noch stärker greifen Investoren aber bei Logitech (+0,6%) zu. Sie sind im Anschluss an die Präsentation starker Q3-Zahlen gesucht. Das Unternehmen blickt auf ein sehr solides Weihnachtsquartal zurück und übertraf die Analystenerwartungen auf allen Ebenen.

    Auch die Aktien von SGS sind nach einem zunächst schwachen Start mittlerweile in die Gewinnzone vorgerückt und verteuern sich als einer der Favoriten um 0,6 Prozent. Die Zahlen sind in etwa wie erwartet ausgefallen. Positiv sehen Analysten die verbesserte Profitabilität.

    Givaudan (+0,9%) gehören einerseits zu den Titeln mit defensivem Character, die an diesem Tag gesucht sind. Zudem wurden die Papiere aber auch von MainFirst hochgestuft.

    Im breiten Markt sind unterdessen Perrot Duval mit einem Kurssprung von knapp 40 Prozent der unangefochtene Spitzenreiter. Die Beteiligungsgesellschaft hat eine Kaufofferte für die Infranor Holding sowie die Bleu-Indim S.A. erhalten.

    Beim Maschinenbauer Mikron (+5,8%) nehmen Investoren den Umsatzsprung freundlich auf. Der Auftragseingang hat demnach 2018 sogar ein Rekordniveau erreicht.

    hr/rw

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  • 22.01.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: Leichter Start - UBS im Fokus

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'390.66 -1.07 -0.08% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'468.35 +2.74 +0.03% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 8'957.19 -9.15 -0.10% 9'616.38 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Eröffnung: Leichter Start - UBS im Fokus

    22.01.2019 | 09:30:00

    Zürich (awp) - Am Schweizer Aktienmarkt geht es auch am Dienstag zunächst leicht abwärts. Allerdings halten sich die Verluste im frühen Handel klar in Grenzen und entwickeln sich damit ähnlich wie bereits zum Wochenstart. Abgesehen von den fehlenden US-Impulsen seien die anhaltenden Konjunktursorgen an diesem Tag das beherrschende Thema.

    Dabei wird am Markt vor allem auf die gesenkten Prognosen des IWF vom Vortag verwiesen. Der Währungsfonds habe die damit ohnehin bestehenden Wachstumsängste vieler Marktteilnehmer nochmals befeuert. Vor allem habe der IWF in seiner Mitteilung das nachlassende Wirtschaftswachstum Chinas, aber auch den Brexit und Handelsstreitigkeiten als mögliche Belastungsfaktoren genannt. Zum Thema China liefert denn auch die chinesische Führung neue Nahrung: Sie erwartet eine Beeinträchtigung der Beschäftigungslage infolge der Konjunkturabkühlung.

    Der Swiss Market Index (SMI) steht gegen 9.15 Uhr um 0,32 Prozent tiefer bei 8'982,89 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) fällt um 0,55 Prozent auf 1'393,15 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,16 Prozent auf 10'495,38 Stellen.

    Die allgemeinen Wachstumssorgen und Turbulenzen der vergangenen Monate haben denn auch hierzulande ihre ersten Opfer zu beklagen. Die UBS (-4,7%) hat im vierten Quartal 2018 die Erwartungen der Börsenexperten verfehlt. Als Gründe nennt die Grossbank nicht zuletzt das herausfordernde Umfeld. Erste Analystenkommentare fallen denn auch entsprechend aus, Baader Helvea spricht von schwachen Zahlen.

    Die Aktien des Konkurrenten Julius Bär (-2,4%) und der Credit Suisse (-1,7%) fallen im Schlepptau ebenfalls überdurchschnittlich.

    Abwärts geht es nach Zahlen auch für die Aktien von SGS (-1,5%). Der Konzern hat 2018 mehr umgesetzt und den Gewinn gesteigert. Die Aktien waren in den vergangenen Tagen im Rahmen der Markterholung aber bereits deutlich gestiegen.

    Positiver Ausreisser unter den Blue Chips sind die Aktien von Logitech (+3,7%) und Givaudan (+0,7%). Während der Computerzubehörhersteller im Weihnachtsquartal ein Rekordergebnis erzielt hat, profitieren Givaudan von einer Hochstufung durch MainFirst.

    Am breiten Markt stechen Mikron mit einem Kurssprung um knapp 13 Prozent hervor, nachdem das Unternehmen für 2018 einen Umsatzsprung in Aussicht gestellt hat.

    hr/rw

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  • 22.01.2019 Aktien Schweiz Vorbörse: Leichter erwartet - UBS im Fokus

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'390.66 -1.07 -0.08% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'468.35 +2.74 +0.03% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 8'957.19 -9.15 -0.10% 9'616.38 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Vorbörse: Leichter erwartet - UBS im Fokus

    22.01.2019 | 08:45:00

    Zürich (awp) - Dem Schweizer Aktienmarkt fehlt am Dienstag eine starke Orientierungshilfe. Nachdem die US-Börsen am Montag wegen eines Feiertages geschlossen waren, bleibt Investoren nur die Vorgabe aus Asien. Und dort haben sich die Anleger vor allem auf das Thema Wachstumssorgen eingeschossen.

    Wie es von Händlerseite heisst, wirke die gesenkte Wachstumsprognose des IWF vom Vortag noch nach. Der Währungsfonds habe die damit ohnehin bestehenden Wachstumsängste vieler Marktteilnehmer nochmals befeuert. Vor allem habe der IWF in seiner Mitteilung das nachlassende Wirtschaftswachstum Chinas, aber auch den Brexit und Handelsstreitigkeiten als mögliche Belastungsfaktoren genannt. Zum Thema China liefert denn auch die chinesische Führung neue Nahrung: Sie erwartet eine Beeinträchtigung der Beschäftigungslage infolge der Konjunkturabkühlung.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete Leitindex SMI notiert gegen 8.20 Uhr um 0,44 Prozent tiefer bei 8'971,91 Punkten. Von den 20 SMI-Blue-Chips geben alle bis auf Givaudan nach.

    Es ist der erste etwas geschäftigere Tag der Berichtssaison. Mit der UBS (-2,4%) und SGS (-2,2%) haben zwei Blue Chips Zahlen vorgelegt, die nicht gut ankommen. Dabei hat die Grossbank UBS im vierten Quartal 2018 die Erwartungen der Börsenexperten verfehlt. Als Gründe nennt die Grossbank nicht zuletzt das herausfordernde Umfeld. Erste Analystenkommentare fallen denn auch entsprechend aus, Baader Helvea spricht von schwachen Zahlen.

    Die Aktien des Konkurrenten Credit Suisse fallen im Schlepptau um 1,2 Prozent ebenfalls überdurchschnittlich.

    Der weltweit tätige Warenprüf- und Inspektionskonzern SGS wiederum hat 2018 mehr umgesetzt und den Gewinn gesteigert. Gleichzeitig gelang es der Gruppe, wenn auch nur in kleinen Schritten, das Geschäft profitabler zu gestalten. Laut ersten Kommentaren hat das Unternehmen die Erwartungen in etwa erfüllt. Die Aktien waren in den vergangenen Tagen im Rahmen der Markterholung deutlich gestiegen.

    Positiver Ausreisser unter den Blue Chips sind die Aktien von Logitech (+4,2%) und Givaudan (+0,4%). Während der Computerzubehörhersteller im Weihnachtsquartal ein Rekordergebnis erzielt hat, profitieren Givaudan von einer Hochstufung durch MainFirst.

    Am breiten Markt könnte es bei diversen Titeln nach der Publikation von Zahlen zu Kursausschlägen kommen.

    hr/rw

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  • 21.01.2019 Aktien Schweiz Schluss: SMI tritt auf der Stelle - Ruhiger Wochenauftakt

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'390.66 -1.07 -0.08% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'468.35 +2.74 +0.03% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 8'957.19 -9.15 -0.10% 9'616.38 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Schluss: SMI tritt auf der Stelle - Ruhiger Wochenauftakt

    21.01.2019 | 18:13:57

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag nach einer zuletzt kräftigen Erholung eine Verschnaufpause eingelegt. Der Leitindex SMI fiel allerdings nur leicht zurück und konnte die in der vergangenen Woche zurückgewonnene Marke von 9'000 Punkten verteidigen. In einem eher lustlosen Geschäft gab das sich abschwächende Wachstum in China zu reden, während die US-Börsen feiertagsbedingt geschlossen blieben und den europäischen Märkten keine Impulse lieferten.

    In China hatten die geringere heimische Nachfrage und die Auswirkungen des Handelskonflikts mit den USA im Jahr 2018 zu einem historisch tiefen Wirtschaftswachstum von 6,6 Prozent geführt. Mit einer Abschwächung hatten die Märkte ohnehin gerechnet, erklärte ein Händler. Daher sei dieser Entwicklung an der Börse nur wenig Bedeutung beigemessen worden. Und auch die von der britische Premierministerin Theresa May neu vorgestellten Vorschläge zum Brexit fanden am Markt wenig Beachtung.

    In einem insgesamt ruhigen Geschäft verlor der Swiss Market Index (SMI) bis Handelsschluss 0,14 Prozent auf 9'011,41 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) fiel um 0,04 Prozent nur leicht auf 1'401,04 Stellen zurück und der breite Swiss Performance Index (SPI) gab um 0,12 Prozent auf 10'512,30 Punkte nach. Von den 30 Blue Chips standen am Ende 16 Verlierer 14 Gewinnern gegenüber.

    Die grössten Einbussen verbuchten bei den Blue Chips die Papiere von LafargeHolcim (-1,6%). Händler verwiesen auf Berichte, wonach der Zementhersteller aus Jona die finanziell angeschlagene East African Portland Cement Company vollständig übernehmen könnte. Die genannten Berichte wurden jedoch vom Unternehmen dementiert. Im Handel wurden die Abgaben auch auf Gewinnmitnahmen zurückgeführt, zähle LafargeHolcim doch zu den grössten Gewinnern im noch kurzen Börsenjahr 2019.

    Unter Druck standen am Montag mit UBS (-0,6%) und SGS (-0,8%) auch Titel von Unternehmen, die am Dienstag die Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr vorlegen werden. Insbesondere der Ausweis der Grossbank wird mit Spannung erwartet und könnte einen Einfluss darauf haben, wie sich die Aktien des Branchennachbarn Credit Suisse (-0,4%) entwickeln werden. Weitere Finanztitel wie Partners Group (-0,6%) oder Julius Bär (-0,3%) gaben zu Wochenbeginn nach den Zugewinnen der letzten Tage ebenfalls nach.

    Geschäftszahlen wird am Dienstag nebst UBS und SGS auch der Computerzubehörhersteller Logitech vorlegen. Doch bei Logitech ging es im Vorfeld des Drittquartalsausweises an der Börse um 1,2 Prozent nach oben. Deutlichere Kursgewinne waren bei den Blue Chips lediglich bei Geberit (+1,9%) und den volatilen Papieren des Halbleiterherstellers Ams (+2,9%) zu sehen.

    Die Schwergewichte Nestlé (-0,2%), Novartis (-0,5%) und Roche (GS: -0,2%) belasteten die Stimmung im SMI leicht. Bei Roche war am Freitagabend noch bekannt geworden, dass der Konzern in den USA für sein Krebsmittel Herceptin durch ein weiteres Biosimilar neuen Gegenwind erhält.

    Steil nach oben ging es am breiten Markt für Interroll (+11%). Der Anbieter von Intra-Logistiklösungen erzielte für das Geschäftsjahr 2018 einen Rekordumsatz und übertraf damit die Markterwartungen klar. Und die Aktien des Drehmaschinenherstellers Tornos rückten im Vorfeld von Zahlen gar um 15 Prozent vor.

    Nach unten zog es insbesondere die Titel des Kioskbetreibers Valora (-7,5%). Grössere Einbussen verzeichneten auch Swissquote (-5,1%), Evolva (-5,0%) oder Siegfried (-4,9%).

    mk/ra

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  • 21.01.2019 Aktien Schweiz: Leichte Verluste - Chinadaten im Fokus

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'390.66 -1.07 -0.08% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'468.35 +2.74 +0.03% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 8'957.19 -9.15 -0.10% 9'616.38 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz: Leichte Verluste - Chinadaten im Fokus

    21.01.2019 | 11:30:00

    Zürich (awp) - Am Schweizer Aktienmarkt fällt der Start in die neue Handelswoche etwas verhalten aus. Nachdem der Leitindex SMI die vorangegangenen vier Handelstage jeweils im Plus geschlossen hatte und somit seit Jahresbeginn um etwas mehr als 7 Prozent zugelegt hat, sorgen an diesem Montag leichte Gewinnmitnahmen und aktuelle Daten für etwas tiefere Kurse. Impulse sind Mangelware und werden es im Tagesverlauf auch bleiben, da die US-Börsen wegen eines Feiertags geschlossen bleiben.

    Wie es von Händlerseite heisst, habe vor allem am vergangenen Freitag die Hoffnung Oberwasser erhalten, dass sich die USA und China in den Handelsdiskussionen einander annähern. Das habe die asiatischen Börsen noch an diesem Morgen gestützt. Allerdings drücke nun das abgeschwächte Wirtschaftswachstum Chinas auf die Stimmung. Mit einem Plus von 6,6 Prozent ist das BIP 2018 so langsam gewachsen wie seit 28 Jahren nicht mehr. Ein Händler betont, dass dies aber nach wie vor ein passables Wachstum sei. Allerdings sei es vor allem das nochmals langsamere Wachstum im vierten Quartal, dass die Sorgen um die Folgen der anhaltenden Handelsstreitigkeiten nun wieder in den Vordergrund rücke.

    Der Swiss Market Index (SMI) steht gegen 11.00 Uhr um 0,18 Prozent tiefer bei 9'007,56 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) fällt um 0,19 Prozent auf 1'398,87 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,20 Prozent auf 10'503,96 Stellen. Von den 30 Titeln im SMI/SLI fallen 18 zurück, 11 gewinnen und Zurich sind unverändert.

    Dass Investoren an diesem Vormittag tendenziell Gewinne mitnehmen, zeigt sich nicht zuletzt an der Verliererliste. So fallen die Aktien von LafargeHolcim um 1,6 Prozent und sind damit das Schlusslicht unter den Blue Chips. Seit Jahresbeginn haben sie sich um 17 Prozent verteuert - das grösste Plus unter den 20 SMI-Titeln.

    Auch die Aktien der Grossbanken UBS, Julius Bär und Credit Suisse gehören mit Abschlägen zwischen 0,6 und 0,4 Prozent zu den Werten, bei denen Investoren einen Teil ihrer jüngsten Kursgewinne versilbern. Leicht belastend dürften zudem die Kurszielsenkungen von Goldman Sachs für zahlreiche Vertreter der Schweizer Finanzbranche sein. Allerdings reagieren hier vor allem im breiten Markt die Aktien von Vontobel (-2,4%) etwas deutlicher.

    Die Experten zeigen sich in der Studie nicht nur besorgt um die Ertragsentwicklung nach den Turbulenzen im vierten Jahr. Gerade mit Blick auf die Schweizer Finanztitel prophezeien sie diesen im laufenden Jahr verstärkten Gegenwind. Ob sie mit diesen Annahmen zum vierten Quartal richtig liegen, werden Marktteilnehmer bereits am morgigen Dienstag erfahren, denn dann wird die UBS als einer der ersten Branchenvertreter über die Geschäftsentwicklung im Schlussquartal 2018 berichten.

    Dass der Gesamtmarkt mittlerweile sein Minus etwas eindämmt, verdankt er in erster Linie den drei Schwergewichten Nestlé (-0,1%), Roche (-0,2%) und Novartis (-0,4%). Bei Roche war am Freitagabend noch bekannt geworden, dass der Konzern in den USA für sein Krebsmittel Herceptin durch ein weiteres Biosimilar neuen Gegenwind erhält.

    Auf der Gewinnerseite stehen zum Wochenstart die Geberit-Aktien mit +1,3 Prozent an der Spitze. Sie hinken dem Markt seit Jahresbeginn mit einem Aufschlag von lediglich einem Prozent eher hinterher.

    Auch die Aktien von Logitech und Temenos können mit Aufschlägen von jeweils 0,5 Prozent einen Teil ihrer Verluste aus dem vergangenen Geschäftsjahr aufholen.

    Dass die chinesischen Wirtschaftsdaten nicht nur negativ aufgefasst werden, zeigt sich nicht zuletzt an den beiden Uhrenherstellers Richemont (+0,4%) und Swatch (+0,1%), die sich immerhin leicht gegen den insgesamt schwächeren Markt stemmen.

    Im breiten Markt stechen am Vormittag mit Tornos (+14%) und Interroll (+12%) vor allem zwei Industrieunternehmen mit Kurssprüngen hervor. So hat Interroll am Morgen mit seinen Umsatz- und Auftragsdaten überrascht. Bei Tornos stehen am morgigen Dienstag Umsatzahlen auf dem Programm.

    hr/rw

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  • 21.01.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: Leichte Verluste nach starkem Lauf

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'390.66 -1.07 -0.08% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'468.35 +2.74 +0.03% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 8'957.19 -9.15 -0.10% 9'616.38 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Eröffnung: Leichte Verluste nach starkem Lauf

    21.01.2019 | 09:30:00

    Zürich (awp) - Zum Wochenstart lassen es die Investoren am Schweizer Aktienmarkt etwas ruhiger angehen. Immerhin hat der Leitindex SMI seit Jahresbeginn gut 7 Prozent zugelegt und damit seinen Verlust vom Vorjahr schon wieder nahezu ausgeglichen. Die Vorgaben aus Übersee sind zwar grundsätzlich freundlich. Da in den USA die Börsen an diesem Montag aber wegen eines Feiertages geschlossen bleiben, könnten im weiteren Verlauf nötige Impulse fehlen.

    Am Morgen liegt das Augenmerk zunächst auf der chinesischen Wirtschaft. Denn diese ist im vergangenen Jahr so langsam gewachsen wie seit 28 Jahren nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg demnach 2018 um 6,6 Prozent. Das entsprach zwar den durchschnittlichen Erwartungen der Ökonomen, drückt aber dennoch auf die Stimmung. Optimismus über die jüngsten Signale im Handelsstreit zwischen den USA und China wirkt dem allerdings entgegen. So hatte US-Präsident Donald Trump am Wochenende erklärt, Fortschritte bei den Verhandlungen mit China zu sehen.

    Der Swiss Market Index (SMI) steht gegen 9.15 Uhr um 0,39 Prozent tiefer bei 8'988,40 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) fällt um 0,26 Prozent auf 1'397,98 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,40 Prozent auf 10'483,36 Stellen. Von den 30 Titeln im SMI/SLI fallen 19 zurück und 11 gewinnen.

    Überdurchschnittliche Kursverluste von 0,9 Prozent bei Roche und 0,7 Prozent bei Novartis sowie ein Minus von 0,6 Prozent bei Nestlé ziehen den Gesamtmarkt nach unten. Roche bekommt in den USA weiteren Biosimilar-Gegenwind für seinen Blockbuster Herceptin.

    Angesichts des insgesamt etwas leichteren Marktes machen Investoren gerade bei jenen Papieren Kasse, die in den vergangenen Tagen am stärksten zugelegt haben. Dazu zählen etwa die Anteilsscheine der Banken. Neben Julius Bär fallen auch UBS, CS und Partners Group zwischen 0,9 und 0,4 Prozent stärker als der Markt. Diverse Kurszielsenkungen von Goldman Sachs für diese Werte dürfte ebenfalls eher belasten.

    Weiterhin erholt zeigen sich dagegen die Aktien von AMS, die als Spitzenwert 1,9 Prozent gewinnen.

    Am breiten Markt legen Interroll nach positiven Zahlen um 13 Prozent zu.

    hr/rw

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  • 21.01.2019 Aktien Schweiz Vorbörse: Leichterer Start in die neue Wochen erwartet

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'390.66 -1.07 -0.08% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'468.35 +2.74 +0.03% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 8'957.19 -9.15 -0.10% 9'616.38 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Vorbörse: Leichterer Start in die neue Wochen erwartet

    21.01.2019 | 08:45:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte beim Start in die neue Handelswoche zunächst einen Gang runterschalten. Nachdem der Leitindex SMI seit Jahresbeginn mittlerweile etwas mehr als 7 Prozent hinzugewonnen hat, wird er am Montag vorbörslich knapp im Minus taxiert. Dabei sind die Vorgaben aus Übersee an sich freundlich.

    Die letzten Handelstage war der Markt von Hoffnungen auf Fortschritte in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China getragen worden. Dass sich die anhaltenden Spannungen mittlerweile auf die Wirtschaftsentwicklung auswirken, zeigen die jüngsten Daten aus China. Dort stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2018 mit 6,6 Prozent so langsam wie seit 28 Jahren nicht mehr. Das entsprach aber den durchschnittlichen Erwartungen der Ökonomen.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete Leitindex SMI notiert gegen 8.20 Uhr um 0,10 Prozent tiefer bei 9'014,50 Punkten. Die Blue Chips notieren überwiegend um 0,1 Prozent tiefer.

    Ausreisser sind nach Analystenkommentaren die Aktien von Adecco (+0,4%). Hier haben die Experten von Goldman Sachs das Kursziel erhöht und empfehlen die Papiere weiter zum Kauf. Die Bewertung von Zyklikern wie Adecco habe das tiefste Niveau seit der Finanzkrise erreicht. Der Markt preise für 2019 einen wirtschaftlichen Abschwung in Europa von 2 bis 3 Prozent ein, was gemäss den Schätzungen des Instituts zu pessimistisch ist.

    Auf Nachrichtenseite ist es derweil an diesem Montag noch ruhig. Ab dem morgigen Dienstag macht sich die Berichtssaison dann mit zahlreichen Abschlüssen wie etwa von UBS (-0,1%) und SGS (-0,1%) bemerkbar.

    Etwas stärkere Bewegungen sind zunächst im breiten Markt zu beobachten. Auch hier sind es bei den Aktien vom Flughafen Zürich (-3,1%) die Kommentare von Goldman Sachs, welche einen Impuls geben. Die Experten der US-Investmentbank empfehlen die Papiere neu zum Verkauf. Sie rechnen wegen der erwarteten Tarifsenkung im regulierten Bereich mit einer negativen Entwicklung des operativen Gewinns bis 2022.

    Ascom (+1,1%) wiederum profitieren von einem Auftrag aus den USA, der ein Volumen von einer Million US-Dollar hat.

    hr/rw

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  • 18.01.2019 Aktien Schweiz Schluss: SMI mit Wochenschlussspurt - über 9'000 Punkten

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'390.66 -1.07 -0.08% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'468.35 +2.74 +0.03% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 8'957.19 -9.15 -0.10% 9'616.38 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Schluss: SMI mit Wochenschlussspurt - über 9'000 Punkten

    18.01.2019 | 18:15:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat den Freitagshandel mit einem deutlichen Plus beendet. Für Kauflaune sorgt neuer Optimismus im Handelsstreit. Der Leitindex SMI legte nach einem bereits freundlichen Start im Tagesverlauf weiter zur und übersprang die Marke von 9'000 Punkten. Der Schlussspurt am letzten Handelstag der Woche sorgte auch auf Wochensicht für ein deutliches Plus.

    Medienberichten zufolge hat US-Finanzminister Steven Mnuchin vorgeschlagen, die Strafzölle auf chinesische Importe zu verringern oder ganz aufzuheben. Das US-Finanzministerium hatte diese Aussagen zwar zügig dementiert, doch Anlegern reichte das Gerücht offenbar, um Aktien zu kaufen, hiess es am Markt. Dies werde als Zeichen dafür gesehen, dass die US-Regierung eine baldige Lösung der Querelen mit China anstrebt. Davon profitierten hierzulande etwa Banken und Zykliker. Die US-Konjunkturdaten am Nachmittag waren gemischt ausgefallen. So hatte die US-Industrie ihre Produktion im Dezember stärker als erwartet gesteigert, der Konsumklimaindex aus Michigan enttäuschte hingegen.

    Der Swiss Market Index (SMI) gewann 1,23 Prozent und schloss auf 9'023,96 Punkten und damit fast auf Tageshoch. Damit beträgt das Wochenplus gut 2,2 Prozent, seit Anfang Jahr ging es um knapp 7,1 Prozent nach oben. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) stieg um 1,52 Prozent auf 1'401,57 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 1,12 Prozent auf 10'525,14 Stellen. Von den 30 Titeln im SMI/SLI schlossen 27 im Plus und nur drei im Minus.

    Bei den Blue-Chip-Zyklikern führten Sika (+3,7%) die Erholung an, die ihre Kursdelle damit endgültig abschüttelten. Die Publikation der ersten Eckdaten für 2018 hatte Anfang der Woche zu einer Kursschwäche geführt. Befeuert wurde die Erholung von verschiedenen positiven Analystenkommentaren. Zuletzt hatte etwa Baader Helvea das Kursziel leicht erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt.

    Neben Sika verbuchten auch andere konjunkturabhängige Aktien wie Clariant (+2,9%), Richemont (+2,5%), LafargeHolcim (+2,3%), ABB (+2,2%) und Kühne+Nagel (+2,1%) überdurchschnittliche Kursgewinne. Für Geberit (+2,6%) hatte Julius Bär zwar das Kursziel gesenkt, das "Buy"-Rating jedoch bestätigt. Die Umsatzdynamik habe im vierten Quartal wieder etwas zugenommen, hiess es.

    Deutlich nach oben strebten die ebenfalls zuvor schwachen Technologiewerte: Temenos (+3,8%) setzten ihren starken Lauf vom Donnerstag fort und auch AMS (+5,1%), als stärkster SMI/SLI-Wert, und Logitech (+2,5%) legten deutlich zu.

    Die Bankaktien setzten zu einer Gegenbewegung an: Credit Suisse gewannen 2,2, UBS 1,8 und Julius Bär 2,4 Prozent hinzu. Die Papiere hatten am Donnerstag unter den Zahlen von Société Générale und Morgan Stanley gelitten. Für die CS hatte das Research der UBS derweil das Kursziel um zwei auf 20 Franken gesenkt. Die Einstufung lautet aber weiterhin "Outperform".

    Am unteren Ende der Top-30-Liste lagen Dufry, die um 3,8 Prozent abgaben. Der Reisedetailhändler hat den Abgang des Finanzchefs sowie eine Reorganisation des Unternehmens angekündigt. Das Ausscheiden des CFO wurde von Analysten bedauert. Die noch am Donnerstag favorisierten defensiven Werte Vifor Pharma (-1,2%) und Sonova (-0,3%) schlossen ebenfalls im Minus.

    Nicht so recht auf Touren kamen angesichts der 'Risk-on'-Stimmung auch die Schwergewichte: Roche (+0,5%), Novartis (+0,9%) und Nestlé (+0,5%) blieben hinter dem Gesamtmarkt zurück. Die drei genannten Aktien bestreiten mehr als die Hälfte der SMI-Kapitalisierung und gelten als defensiv.

    Am breiten Markt fielen kleinere und mittlere Zykliker wie Huber+Suhner (+7,6%), Tornos (+6,4%) oder Schlatter (+5,7%) mit starken Aufschlägen auf. Auch GAM (+6,3%), VAT (+5,3%), Wisekey (+4,7%) oder Sensirion (+3,6%) konnten zulegen. Airtech (+6,6%) erholten sich etwas von dem Kurseinbruch vom Wochenstart.

    Die Valora-Aktien (-0,2%) legten nach einer zuletzt rasanten Aufwärtsbewegung eine Verschnaufpause ein. Am Donnerstag hatten Gerüchte über ein mögliches Interesse des Detailhändlers Coop am Kiosk- und Detailhandelskonzern die Papiere um 10 Prozent nach oben getrieben.

    Auch Zur Rose (-3,4%) konnten ihre frühen Gewinne nicht halten. Die Aussicht auf ein Ende des Widerstands von deutschen Apotheken gegen den Online-Versand von verschreibungspflichtigen Medikamente hatte im frühen Handel noch für Käufe gesorgt. Zur Rose ist im Nachbarland mit der Tochter Doc Morris präsent und hat vor wenigen Monaten Medpex übernommen, Deutschlands drittgrösste Onlineapotheke.

    Bei den Verlierern stachen New Value (-19%), Arundel (-8,3%), Aryzta (-4,6%) und Molecular Partners (-4,0%) heraus.

    yr/kw

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  • 18.01.2019 Aktien Schweiz: Sehr freundlich zum Wochenschluss

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'390.66 -1.07 -0.08% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'468.35 +2.74 +0.03% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 8'957.19 -9.15 -0.10% 9'616.38 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz: Sehr freundlich zum Wochenschluss

    18.01.2019 | 11:30:01

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist sehr freundlich in den letzten Handelstag der Woche gestartet. Für die Kauflaune sorgt ein neuer Optimismus im Handelsstreit. Bereits im US-Handel hatte dieser die Kurse gestützt. Medienberichten zufolge hat US-Finanzminister Steven Mnuchin vorgeschlagen, die Strafzölle auf chinesische Importe zu verringern oder ganz aufzuheben. Dies wird am Markt als Zeichen dafür gesehen, dass die US-Regierung eine baldige Lösung der Querelen mit China anstrebt.

    In der Folge hat auch am hiesigen Aktienmarkt die Risikobereitschaft deutlich zugenommen. Davon profitierten vor allem Aktien und Branchen, die aus Investorensicht mit überdurchschnittlichen Risiken behaftet sind, wie etwa Banken und Zykliker. Die Firmenagenda ist derweil dünn, bevor kommende Woche die Berichtssaison an Fahrt aufnimmt. Mit der UBS wird am Dienstag ein erstes Schwergewicht zum Zahlenbericht antreten.

    Der Swiss Market Index (SMI) steht gegen 11 Uhr 0,64 Prozent höher bei 8'971,11 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,88 Prozent auf 1'392,79 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,55 Prozent auf 10'466,59 Stellen. Von den 30 Titeln im SMI/SLI ziehen 26 an und nur vier verlieren an Wert.

    Bei den Einzelwerten setzten die Bankaktien zu einer Gegenbewegung an: Credit Suisse gewinnen 1,5, UBS 1,2 und Julius Bär 1,4 Prozent. Die Papiere hatten am Vortag unter den Zahlen von Société Générale und Morgan Stanley gelitten. Für die CS hatte das Research der UBS derweil das Kursziel um zwei auf 20 Franken gesenkt. Die Einstufung lautet aber weiterhin "Outperform".

    Sika (+2,8%) führen die Erholung der Zykliker an, die ihre Kursdelle endgültig abgeschüttelt haben. Diese wurde vor zehn Tagen mit der Publikation der ersten Eckdaten für 2018 erlitten. Befeuert wurde die Erholung in den letzten Tagen von verschiedenen positiven Analystenkommentaren. Zuletzt hat etwa Baader Helvea das Kursziel leicht erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt.

    Neben Sika verbuchten auch andere konjunkturabhängige Aktien wie Clariant (+1,9%), Kühne+Nagel (+1,8%), Geberit (+1,7%), Richemont und ABB (je +1,3%) sowie LafargeHolcim (+1,1%) überdurchschnittliche Kursgewinne.

    Deutlich nach oben streben die ebenfalls am Vortag schwachen Technologiewerte: AMS ziehen um 2,6 Prozent an und Logitech um 1,8 Prozent. Und Temenos (+2,2%) setzten ihren starken Lauf vom Donnerstag fort.

    Am anderen Ende stehen die am Donnerstag favorisierten defensiven Werte Vifor Pharma (-1,6%), Swisscom (-1,7%) und Sonova (-0,2%). Dufry büssen derweil 0,8 Prozent ein. Der Reisedetailhändler hatte am Morgen den Abgang des Finanzchefs sowie eine Reorganisation angekündigt. Das Ausscheiden des aktuellen Finanzchefs wird von Analysten bedauert.

    Nicht so recht auf Touren kommen angesichts der 'Risk-on'-Stimmung auch die Schwergewichte: Roche, Novartis und Nestlé tendieren mit jeweils plus 0,2 Prozent allesamt deutlich unter dem Gesamtmarkt. Die drei genannten Aktien bestreiten mehr als die Hälfte der SMI-Kapitalisierung und sind von Anlegern vor allem dann gesucht, wenn eine defensive Absicherung nötig ist.

    Am breiten Markt legen die Valora-Aktien (-2,9%) nach einer zuletzt rasanten Aufwärtsbewegung eine Verschnaufpause ein. Am Vortag hatten Gerüchte über ein mögliches Interesse des Detailhändlers Coop am Kiosk- und Detailhandelskonzern die Papiere um 10 Prozent nach oben getrieben.

    Auch Zur Rose (-0,8%) können ihre frühen Gewinne nicht halten. Die Aussicht auf ein Ende des Widerstands von deutschen Apotheken gegen den Online-Versand von verschreibungspflichtigen Medikamente hatte im frühen Handel noch für die Käufe gesorgt. Zur Rose ist in unserem Nachbarland mit der Tochter Doc Morris präsent und hat vor wenigen Monaten Medpex übernommen, Deutschlands drittgrösste Onlineapotheke.

    Bei den kleinen und mittleren Werten zählen mit Schlatter (+4,4%), Huber+Suhner (+3,8%) sowie Sensirion (+3,4%) weitere "Zykliker" zu den Gewinnern.

    ra/tt

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  • 18.01.2019 Aktien Schweiz Eröffnung: Sehr freundlicher Handelsstart

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    SLI Swiss Leader Pr 1'390.66 -1.07 -0.08% 1'579.97 1'251.69 ---
    SPI 10'468.35 +2.74 +0.03% 11'040.77 9'516.95 ---
    SMI 8'957.19 -9.15 -0.10% 9'616.38 8'138.56 ---

    Story

    Aktien Schweiz Eröffnung: Sehr freundlicher Handelsstart

    18.01.2019 | 09:30:00

    Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt ist sehr freundlich in den letzten Handelstag der Woche gestartet; Grund dafür ist die Hoffnung auf Entspannung im US-chinesischen Handelsstreit. Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge erwägen Offizielle der Trump-Administration Massnahmen zur Senkung der Zölle auf chinesische Waren, um so die Finanzmärkte zu beruhigen.

    Zwar kamen die US-Indizes gestern Abend nach einem schnellen Dementi des Finanzministeriums wieder zurück, verteidigten aber bis zum Schluss einen Teil der vorher erzielten Gewinne. Die Firmenagenda ist derweil dünn, bevor kommende Woche die Berichtssaison an Fahrt aufnimmt. Mit der UBS wird am Dienstag ein erstes Schwergewicht zum Zahlenbericht antreten.

    Der Swiss Market Index (SMI) steht gegen 9.12 Uhr um 0,75 Prozent höher bei 8'981,02 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,90 Prozent auf 1'393,12 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,67 Prozent auf 10'478,89 Stellen. Von den 30 Titeln im SMI/SLI ziehen 27 an und drei verlieren an Wert.

    Bei den Einzelwerten setzten die Bankaktien zu einer Gegenbewegung an: Credit Suisse gewinnen 1,5 und UBS 1,6 Prozent. Die Grossbanken-Papiere hatten am Vortag unter den Zahlen von Société Générale und Morgan Stanley gelitten. Für die CS hatte das Research der UBS derweil das Kursziel um zwei auf 20 Franken gesenkt. Die Einstufung lautet aber weiterhin "Outperform".

    Deutlich nach oben streben die ebenfalls am Vortag schwachen Technologiewerte: AMS ziehen um 1,8 Prozent an und Logitech um 1,2 Prozent. Und Temenos (+1,3%) setzten ihren starken Lauf vom Donnerstag fort. Bei den zyklischen Papieren stechen ABB und Richemont (je +1,4%) heraus.

    Am andere Ende stehen die am Donnerstag favorisierten defensiven Werte Swisscom (-0,4%), Sonova (-0,3%), Nestlé (+0,1%) und Vifor (-0,1%).

    ra/tt

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG