Logo money-net.ch
  • Markt news: VAT Group N

Einfache Suche
  • Erweiterte Suche
  • 26.03.2019 Samsung verdirbt Laune der Tech-Anleger

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    u-blox Hldg N --- --- --- --- --- ---
    ams I --- --- --- --- --- ---

    Story

    Samsung verdirbt Laune der Tech-Anleger

    26.03.2019 | 10:13:00

    Zürich (awp) - Samsung Electronics hat die Lust der Anleger auf Halbleiteraktien getrübt. Der südkoreanische Technologieriese hat am Montagabend eine Gewinnwarnung ausgesprochen. Samsung rechnet angesichts fallender Preise für ihre Speicherchips mit einem Quartalsergebnis, das hinter den Markterwartungen zurückbleibt.

    Mit den Papieren des Halbleiterproduzenten AMS geht es in der Folge um 2,0 Prozent nach unten. Ebenfalls im Sog von Samsung sinken im breiten Markt VAT und U-Blox um jeweils 0,7 Prozent.

    Mit Samsung selbst war es an der Korea Exchange mit minus 0,6 Prozent vergleichsweise moderat nach unten gegangen. Die Schwäche im Chip-Sektor sei bereits bekannt gewesen, erklärten Händler.

    Im Falle von AMS kommt die Apple-Keynote vom Vorabend dazu. Apple ist der mit Abstand wichtigste AMS-Kunde. Die wie üblich mit viel Hype abgehaltene Veranstaltung hat aber kein "next big thing" zu Tage gebracht. Zumindest keine neuen Geräte, an denen Zulieferer wie AMS etwas verdienen können. Das Unternehmen hat "lediglich" einen Video-Streamingdienst angekündigt, was aber bereits bekannt war.

    Schätzungen von Branchenkennern tragen Apple und Samsung zusammen mindestens die Hälfte zum Umsatz von AMS bei.

    ra/rw

    Drucken
  • 08.03.2019 VAT weist trotz Nachfragerückgang höheren Gewinn aus - Dividende wie im Vorjahr

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    VAT Group N 106.50 +3.60 +3.50% 163.50 81.05 164'899

    Story

    VAT weist trotz Nachfragerückgang höheren Gewinn aus - Dividende wie im Vorjahr

    08.03.2019 | 07:56:14

    Haag (awp) - Die Schwäche im Halbleitermarkt hat den rasanten Wachstumskurs des Ostschweizer Vakuumventilherstellers VAT vorerst gestoppt. Im Geschäftsjahr 2018 hat das Ostschweizer Unternehmen den Umsatz des Vorjahres nur noch halten können.

    Trotz des ausgebliebenen Wachstums hat VAT aber die Gewinnmarge sogar noch leicht steigern können. Richtig eingeschlagen hat die schlechte Marktsituation bei den Halbleiter- und Displayherstellern, die für ihre Produktion auf die Vakuumventile von VAT angewiesen sind, beim Auftragseingang.

    Mit 648,0 Millionen Franken lag dieser 12 Prozent unter dem Vorjahreswert, wie VAT am Freitag mitteilte. Im vierten Quartal betrug der Auftragsrückgang im Vergleich zum Vorjahresquartal 27,6 Prozent, nachdem bereits im dritten Quartal ein Minus von 26 Prozent resultiert hatte.

    Der tiefe Auftragseingang prägt auch das laufende Jahr. VAT hält zwar fest, dass Marktprognosen nur eingeschränkt möglich seien. Insbesondere im Halbleiter- und Displaygeschäft sei eine deutliche Verlangsamung der Investitionen zu erwarten, speziell in der ersten Jahreshälfte. Optimistischer sieht VAT dagegen die Entwicklung der Nachfrage aus der Industrie sowie für Servicedienstleistungen.

    Insgesamt rechnet VAT daher für 2019 mit einem niedrigeren Nettoumsatz als 2018, aber auch mit einer niedrigeren EBITDA-Marge und einem tieferen Reingewinn. Das mittelfristige Ziel einer EBITDA-Marge von 33 Prozent wird allerdings aufrechterhalten, wie es in der Medienmitteilung heisst.

    Umsatz auf Vorjahresniveau, EBITDA leicht höher

    Angesichts der Guidance fürs kommende Jahr ist das Unternehmen, das im Herbst für 400 Mitarbeiter im St. Gallischen Haag Kurzarbeit eingeführt hat, im vergangenen Geschäftsjahr eigentlich noch glimpflich davon gekommen. Der Umsatz von VAT im Geschäftsjahr 2018 belief sich auf 698,1 Millionen Franken, was im Vergleich zu 2017 einem Plus von 0,8 Prozent entspricht. Die bisherigen Wachstumsraten von 36 Prozent (2017) und von 24 Prozent (2016) lagen damit aber in weiter Ferne.

    Auf die operative Profitabilität hatte der Wachstumsstopp allerdings kaum Auswirkungen: Die EBITDA-Marge bewegte sich mit 30,8 Prozent durchaus auf ähnlichem Niveau wie 2017, als sie sich auf 30,6 Prozent belief. In absoluten Zahlen betrug der EBITDA 215,2 Millionen Franken, 1,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Reingewinn lag bei 135,7 Millionen Franken und damit 17,3 Prozent über dem Vorjahreswert, was gemäss VAT auf einen deutlich tieferen Finanzaufwand zurückzuführen ist.

    Mit dem Ergebnis erfüllte VAT bei Umsatz und operativem Ergebnis in etwa die Erwartungen der Analysten. Die Branchenbeobachter hatten im Schnitt einem Umsatz von 700,5 Millionen Franken und einen EBITDA von 217,4 Millionen Franken prognostiziert. Insbesondere beim Auftragseingang hatten die Analysten mehr erwartet (AWP-Konsens: 657,4 Mio Fr.). Vereinzelt wurde zudem auch ein höherer Reingewinn und eine Erhöhung der Dividende vorausgesagt.

    Letztere plant VAT gemäss Communiqué nämlich bei 4,00 Franken zu belassen.

    jr/ra

    Drucken
  • 19.12.2018 VAT verlängert Kurzarbeit in Haag bis Mitte März 2019

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    VAT Group N 106.50 +3.60 +3.50% 163.50 81.05 164'899

    Story

    VAT verlängert Kurzarbeit in Haag bis Mitte März 2019

    19.12.2018 | 07:49:40

    Haag (awp) - Der Vakuumventilhersteller VAT verlängert die Kurzarbeit für rund 400 Mitarbeitende in der Produktion im st. gallischen Haag. Das entsprechende Gesuch wurde vom Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons St. Gallen für die Periode vom 1. Januar 2019 bis zum 31. März 2019 bewilligt, wie VAT am Mittwoch mitteilte. Das Unternehmen begründet den Schritt mit der anhaltend schwachen Marktlage in seinen Absatzmärkten, vor allem bei Produktionsanlagen für die Halbleiterindustrie.

    VAT hatte die Kurzarbeit in Haag per 15. Oktober 2018 vorerst bis Ende des Jahres eingeführt. Das Unternehmen sieht sich derzeit mit einer "Marktkorrektur infolge signifikanter Kapazitätsausweitungen bei den Halbleiterherstellern im Jahr 2017 und zu Beginn des Jahres 2018" konfrontiert. Nicht betroffen von der Kurzarbeit ist das Geschäft für Membranbälge der Comvat.

    Anhaltendes Wachstum erwarte VAT bei den "General Vacuum"-Aktivitäten sowie im Service-Geschäft, während diverse grössere Fabrikerweiterungen in der Halbleiter- und Displayindustrie auf einen späteren Zeitpunkt verschoben worden seien, hiess es in der Mitteilung. Dennoch würden die fundamentalen Wachstumstreiber für das VAT-Geschäft wie die Digitalisierung, das Internet der Dinge, selbstfahrende Fahrzeuge und weiteres bestehen bleiben und VAT "in Zukunft wieder positivere Wachstumsimpulse geben".

    Mit der Verlängerung der Kurzarbeit will VAT auch ein klares "Bekenntnis zur hochqualifizierten Belegschaft" in Erwartung sich wieder verbessender Wachstumsraten abgeben. Es sei die Ambition der VAT, die Kurzarbeit so schnell wie möglich wieder aufzuheben.

    tp/kw

    Drucken
  • 13.11.2018 AMS-Aktien wieder deutlich im Minus - Weiterer Apple-Zulieferer kappt Ausblick

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    TEMENOS N --- --- --- --- --- ---
    u-blox Hldg N --- --- --- --- --- ---

    Story

    AMS-Aktien wieder deutlich im Minus - Weiterer Apple-Zulieferer kappt Ausblick

    13.11.2018 | 12:45:00

    Zürich (awp) - Nach einem eher volatilen Vormittag gehören AMS-Aktien am Dienstag gegen Mittag doch wieder zu den grössten Verlieren unter den Blue Chips. Nachdem am Vortag die gesenkten Prognosen vom Apple-Zulieferer Lumentum für einen Kurseinbruch von mehr als einem Fünftel gesorgt hatten, hat am Dienstag mit dem britischen Chiphersteller IQE hat ein weiterer Zulieferer des iPhone-Herstellers seine Jahresprognose kassiert.

    Gegen 12.15 Uhr stehen AMS-Aktien um 4,2 Prozent tiefer bei 28,58 Franken. Damit notieren sie nur knapp oberhalb ihres bisherigen Tagestiefs bei 28,51 Franken, das auch den tiefsten Stand seit Anfang 2017 bedeutet. Seit Jahresbeginn stehen damit dann Kursverluste von mehr als zwei Dritteln bei den Aktien zu Buche.

    Auslöser für den neuerlichen Kursrutsch an diesem Dienstag ist die Warnung des britischen Chipherstellers IQE. Wie das Unternehmen ankündigte, dürfte der Kerngewinn im laufenden Geschäftsjahr um gute 16 Prozent niedriger ausfallen als im Vorjahr.

    Erst am Montag hatte der Apple-Zulieferer Lumentum, der einer der wichtigsten Produzenten der Technologie für die Gesichtserkennung des iPhone ist, seine Umsatz- und Gewinnprognose kassiert. Lumentum hatte dies mit gekürzten Bestellungen von einem seiner grössten Kunden begründet.

    Wie bereits am Montag, fallen auch am Dienstagmittag weitere Aktien aus dem Technologiesektor zurück. So geben Temenos unter den Blue Chips mit -0,1 Prozent minimal nach, während etwa im breiten Markt U-Blox mit -3,9 Prozent mittlerweile ebenfalls an den schwachen Vortag anknüpfen und auch die Aktien von VAT weisen mit -0,3 Prozent mittlerweile negative Vorzeichen auf.

    hr/kw

    Drucken
  • 25.10.2018 VAT mit Rückgang beim Umsatz und Auftragseingang - Ausblick gesenkt

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    VAT Group N 106.50 +3.60 +3.50% 163.50 81.05 164'899

    Story

    VAT mit Rückgang beim Umsatz und Auftragseingang - Ausblick gesenkt

    25.10.2018 | 07:07:10

    Haag (awp) - VAT hat im dritten Quartal 2018 beim Auftragseingang starke Einbussen verzeichnet, während der Umsatzrückgang vergleichsweise moderat ausfiel. Die Marktschwäche im Halbleitermarkt hat zu einem deutlichen Nachfragerückgang geführt. Die erst im August gesenkte Guidance wurde erneut heruntergesetzt.

    Der Umsatz sank gegenüber der Vorjahresperiode um 2,5 Prozent auf 162,7 Millionen Franken, wie der Ostschweizer Vakuumventil-Hersteller am Donnerstag mitteilte. Der Auftragseingang brach jedoch mit -26 Prozent auf 132,6 Millionen regelrecht ein. Der Auftragsbestand per Ende Quartal wird auf 128,3 Millionen Franken beziffert, ein Minus von 19 Prozent gegenüber Ende Juni.

    Mit den vorgelegten Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten beim Umsatz übertroffen, beim Auftragseingang jedoch klar verfehlt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 155,9 Millionen Franken, jener zum Auftragseingang bei 160,0 Mio.

    Verzögerungen bei Speicherchip-Projekten

    Die Nachfrage sei wie erwartet vor allem aufgrund von Verzögerungen bei Halbleiterprojekten im Bereich Speicherchips zurückgegangen, schrieb das Unternehmen. Dies beruhe vor allem auf der Verschiebung einiger Projekte auf einen späteren Zeitpunkt. Die Kapazitäten insbesondere im Bereich Speicher-Halbleiter seien in den vergangenen zweieinhalb Jahren massiv ausgebaut worden und die Kunden würden zunächst die vorhandenen Anlagen auslasten.

    Der Umsatz im dritten Quartal im Segment Global Service wuchs um 3 Prozent auf 28 Millionen Franken, während das Segment Ventile ein Minus von 4 Prozent auf 125 Millionen auswies. Positiv werden Spezifikationsgewinne bei einem Display-Hersteller gewertet, womit die Grundlage für künftiges Wachstum gelegt werde.

    VAT hatte per Mitte Oktober aufgrund der Nachfrageentwicklung am Standort Haag für 400 Mitarbeitende Kurzarbeit bis Ende Jahr eingeführt.

    Nach neun Monaten weist VAT einen Umsatz in Höhe von 493,3 Millionen Franken (+11%) sowie einen Auftragseingang von 550,5 Millionen (-6,7%) aus.

    Umsatzguidance 2018 gesenkt

    Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2018 wurde erneut gesenkt. Neu erwartet VAT bei konstanten Wechselkursen mindestens einen Umsatz auf dem Vorjahreswert. Zuvor wurde ein Wachstum im mittleren einstelligen Bereich erwartet. Nach der im dritten Quartal beobachteten Abschwächung der Nachfrage wird für den Rest des Jahres keine wesentliche Erholung erwartet.

    Die EBITDA Marge soll im Bereich des Vorjahres liegen (31,1%) und der Capex rund 8 Prozent des Umsatzes ausmachen, wie es weiter hiess. Zuvor hatte VAT eine EBITDA-Marge auf dem Niveau des ersten Halbjahres in Aussicht gestellt (31,6%). Der Reingewinn und der Gewinn je Aktie werden weiterhin deutlich über dem Vorjahr erwartet.

    Stephan Bergamin wird neuer Finanzchef

    Zudem hat das Unternehmen einen Nachfolger für den Finanzchef Andreas Leutenegger ernannt. Stephan Bergamin soll per 1. Januar 2019 den CFO-Posten übernehmen. Leutenegger hatte seinen Rücktritt auf Ende Jahr im September angekündigt.

    Bergamin stosse von der Gearbulk Group, einem global agierenden Frachtgutunternehmen, zu VAT, wo er von 2015 bis 2018 als CFO tätig war. Zuvor hatte er Managementpositionen etwa bei Goldbach, Cofely oder der Steiner Gruppe inne.

    yr/rw

    Drucken
  • 10.10.2018 VAT-Aktien fallen nach Ankündigung von Kurzarbeit markant zurück

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    VAT Group N 106.50 +3.60 +3.50% 163.50 81.05 164'899

    Story

    VAT-Aktien fallen nach Ankündigung von Kurzarbeit markant zurück

    10.10.2018 | 08:39:06

    Zürich (awp) - Die Aktien des Vakuumventilherstellers VAT reagieren empfindlich auf die am Morgen erfolgte Ankündigung von Kurzarbeit im St. Gallischen Haag. In Marktkreisen hiess es, die Ankündigung komme angesichts der bereits im August kommunizierten Abschwächung im Halbleiterbereich nicht überraschend, zumal auch Konkurrenten ähnliche Aussagen gemacht hätten. Und mit der Abschwächung der Aktie seit Ende August sei auch ein Grossteil der langsameren Entwicklung bereits im Aktienkurs enthalten. Im tagesaktuellen Handel sieht das Bild aber anders aus.

    Bis um 09.30 Uhr fallen VAT um 8,6 Prozent auf 98,15 Franken zurück. Gehandelt sind bis anhin rund 180'000 Aktien und damit beinahe ein übliches Tagesvolumen. Der Gesamtmarkt (SPI) steht 0,21 Prozent tiefer.

    Die Ankündigung dürfte nicht überraschen, da VAT eine Wachstumsabschwächung im Halbleiterbereich bereits kommuniziert hatte, heisst es in einem Kommentar der Zürcher Kantonalbank. Der Aktienkurs habe nach ähnlichen Aussagen von Konkurrenten auch bereits recht viel eskompiert. VAT zeige aber, dass das Unternehmen bei den Kosten Flexibilität an den Tag legen könne.

    Etwas kritischer zeigt sich die Bank Vontobel. Nachdem die Umsatzprognose im August bereits reduziert worden sei, sei die heutige Ankündigung ein Zeichen dafür, dass sich die Schwäche im Halbleitermarkt bis ins vierte Quartal 2018 oder gar auch bis 2019 ausdehnen könnte, schreibt die Bank.

    Und ähnlich sieht es Baader Helvea. Die Flaute in der Industrie scheine sich bis ins erste Quartal 2019 hinzuziehen, heisst es hier in einem Kommentar. Das Institut schätzt, dass sich im Quartalsvergleich der Umsatz im dritten und vierten Quartal 2018 gegenüber dem ersten um rund 20 Prozent abschwächen könnte. Zudem sieht es die Möglichkeit, dass VAT die Umsatzprognose zusammen mit dem Bericht zum dritten Quartal weiter zurücknehmen könnte.

    cf/yr

    Drucken
  • 10.10.2018 VAT kündigt wegen schwachem Halbleitermarkt Kurzarbeit in Haag an

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    VAT Group N 106.50 +3.60 +3.50% 163.50 81.05 164'899

    Story

    VAT kündigt wegen schwachem Halbleitermarkt Kurzarbeit in Haag an

    10.10.2018 | 06:55:05

    Haag (awp) - Der Vakuumventilhersteller VAT reagiert auf die bereits mit den Halbjahreszahlen manifest gewordene Abschwächung bei den Produktionsanlagen der Halbleiterindustrie. Bei der VAT Vakuumteile AG im St. Gallischen Haag wird deshalb für 400 Mitarbeiter Kurzarbeit eingeführt.

    Die Kurzarbeit beginnt am 15. Oktober 2018 und soll in einer ersten Phase bis Ende Jahr begrenzt bleiben, teilte VAT in einer Mitteilung am Mittwoch mit. Die Abschwächung in einigen Absatzmärkten, vor allem bei Produktionsanlagen für die Halbleiterindustrie, war bereits früher publiziert worden. Für die Kunden oder die Produktqualität soll sich dies in keiner Form nachteilig erweisen, hiess es weiter.

    Der sich verlangsamende Geschäftsgang ist dabei in der Tat nicht neu. Bereits im August berichtete das Unternehmen mit den Halbjahreszahlen über eine markante Verlangsamung beim Bestellungseingang. Dieser unterschritt die damaligen Prognosen der Analysten um über 10 Prozent.

    Zudem wurde die Prognose für das Umsatzwachstum im Gesamtjahr markant zurückgenommen. Neu wird ein Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet, nachdem zuvor ein solches zwischen 15 und 20 Prozent in Aussicht gestellt worden war.

    Geringeres Wachstumstempo

    Die VAT-Aktien waren mit den Nachrichten von Anfang August markant unter Druck geraten. Das Unternehmen hatte die Investoren allerdings zuvor mit hohen Wachstumsraten verwöhnt gehabt. Und immerhin wächst es noch immer. So erhöhte sich der Umsatz im ersten Semester um über 18 Prozent und der Auftragseingang um gut 2 Prozent.

    Schon seit 2017 und auch zu Beginn des Jahres 2018 sieht sich VAT mit einer Marktkorrektur infolge signifikanter Kapazitätsausweitungen bei den Halbleiterherstellern konfrontiert, wie es in der aktuellen Mitteilung analog zu jener vom August weiter hiess. Dies müsse nun zuerst verdaut werden.

    Die wichtigsten Absatzmärkte dürften gemäss VAT zwar weiterhin wachsen, allerdings mit einem geringerem Tempo als bisher. Denn diverse grössere Fabrikerweiterungen in der Halbleiter- und Display-Industrie seien auf einen späteren Zeitpunkt verschoben worden.

    Fundamentale Treiber des Geschäfts weiter intakt

    Die allgemeinen Zukunftsaussichten und die fundamentalen Wachstumstreiber sieht das Unternehmen weiterhin positiv und erwähnt etwa die Digitalisierung, das Internet der Dinge oder selbstfahrende Fahrzeuge.

    VAT erwartet deshalb auch für die Zukunft wieder positivere Wachstumsimpulse. Die Einführung der Kurzarbeit sei denn auch ein "klares Bekenntnis zur hochqualifizierten Belegschaft in Erwartung sich wieder verbessernder Wachstumsraten".

    Das Gesuch auf Kurzarbeit ist vom Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons St. Gallen bewilligt worden. Nicht betroffen von der Kurzarbeit ist das Geschäft für Membranbeläge der zu VAT gehörenden Comvat AG.

    cf/kw

    Drucken
  • 06.09.2018 VAT-Finanzchef Andreas Leutenegger verlässt Unternehmen Ende Jahr

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    VAT Group N 106.50 +3.60 +3.50% 163.50 81.05 164'899

    Story

    VAT-Finanzchef Andreas Leutenegger verlässt Unternehmen Ende Jahr

    06.09.2018 | 18:07:50

    Zürich (awp) - Beim Hersteller von Vakuumventilen VAT kommt es zu einem Wechsel in der Geschäftsleitung. Finanzchef Andreas Leutenegger werde das Unternehmen per Ende Jahr verlassen, hiess es in einer Mitteilung am Donnerstagabend.

    Er habe sich für eine neue Herausforderung ausserhalb der Gruppe entschieden, hiess es weiter. Leutenegger werde seine Funktion bis Ende des Jahres weiter ausüben und einen nahtlosen Übergang an seine Nachfolge sicherstellen, welche zu gegebener Zeit bekannt gegeben werden soll.

    yr/tt

    Drucken
  • 02.08.2018 Aufgeschobene Investitionsprojekte bringen VAT-Wachstum ins Stocken

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    VAT Group N 106.50 +3.60 +3.50% 163.50 81.05 164'899

    Story

    Aufgeschobene Investitionsprojekte bringen VAT-Wachstum ins Stocken

    02.08.2018 | 18:05:55

    (Wiederholung mit Aktienschlusskurs)

    Zürich (awp) - Das rasante Wachstum des Halbleitermarktes gerät ins Stottern: Das bekommt der Vakuumventilhersteller VAT zu spüren. Weil Grosskunden aus der Speicherchipindustrie Investitionsvorhaben verschoben haben, schraubt VAT die Umsatzerwartungen für das Gesamtjahr deutlich nach unten. Gegen Jahresende sollte es allerdings wieder besser laufen.

    Für VAT-Chef Michael Allison ist die momentane Flaute die kleinste Marktkorrektur, die er bislang im Halbleitermarkt erlebt hat. "Langfristig wird das Wachstum immer noch sehr stark sein." Neue Trends wie Datenzentren, die Vernetzung von Geräten und selbstfahrende Autos dürften die bisherigen Wachstumstreiber aus dem PC- und Mobilmarkt ablösen.

    Profitables Geschäft

    VAT hat zuletzt stark von der Nachfrage nach Speicherchips, Displays und Solarmodulen profitiert. Für deren Produktion werden nämlich hochwertige Vakuumventile gebraucht. So beliefert VAT etwa Kunden wie Samsung, Intel oder LG. Insgesamt hat das Unternehmen damit in den ersten sechs Monaten des Jahres 386,6 Millionen Franken umgesetzt, das ist fast ein Fünftel mehr als in der Vorjahresperiode.

    Zudem ist das Geschäft auch lukrativ: Vom Umsatz blieben 31,6 Prozent als Betriebsgewinn vor Amortisationen und Abschreibungen (EBITDA) übrig. Der operative Gewinn kletterte damit um 28,1 Prozent auf 122,1 Millionen Franken. Unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 83,6 Millionen Franken, ein Plus von rund 40 Prozent.

    Auftragseinbruch im Juni

    In den letzten Monaten hatten sich allerdings die Anzeichen gemehrt, dass in der Halbleiterindustrie der Investitionseifer etwas erlahmt. Das bekam VAT nun insbesondere im zweiten Quartal deutlich zu spüren: In dieser Zeit konnte VAT 12,9 Prozent weniger neue Aufträge an Land ziehen als noch im Vergleichsquartal. Grosskunden verschoben laut VAT Projekte bis Ende 2018 oder sogar bis 2019.

    Grund dafür sind laut VAT die erheblichen Erweiterungen der Produktionskapazitäten, die erst einmal verdaut werden müssen. Auch der von den USA angezettelte Handelskrieg mit Europa und insbesondere China dämpft durch die ausgelöste Unsicherheit die Investitionslust. Andere Zulieferer der Halbleiterindustrie sind ebenfalls davon betroffen, beispielsweise die Messtechnikfirma Inficon oder das in der Röntgen- und Vakuumtechnik tätige Unternehmen Comet.

    Bei VAT kam der Auftragseingang insbesondere im Juni ins Stocken. In dem Monat sei wohl der Tiefpunkt erreicht worden, sagte VAT-Chef Allison. Zwar dürfte es auch im dritten Quartal noch harzen. Da die Kunden jedoch mit einem robusten Startquartal 2019 rechneten, könnte VAT als Zulieferer im vierten Quartal 2018 wieder Aufwind verspüren.

    Langfristig gute Perspektiven

    Dennoch muss sich VAT im Gesamtjahr mit deutlich kleineren Umsatzzuwächsen begnügen als bislang erwartet: Statt 15 bis 20 Prozent soll sich das Wachstum noch im mittleren einstelligen Bereich bewegen.

    Die EBITDA-Marge soll etwa auf dem Halbjahresstand bleiben, jedoch sieht sich VAT auf Kurs, das mittelfristige Ziel von 33 Prozent Marge bis 2020 zu erreichen. Beim Reingewinn und dem Gewinn pro Aktie soll es ungeachtet der Wachstumsverlangsamung deutlich nach oben gehen.

    VAT ist laut Allison zudem hervorragend positioniert, um auch künftig von der Digitalisierung zu profitieren. Bei den Vakuumventilen für den Halbleitermarkt verteidigte VAT seine Marktführerschaft mit einem Anteil von 64 Prozent. Über alle bedienten Segmente kommt das Unternehmen laut eigenen Angaben auf einen Marktanteil von 47 Prozent nach 45 Prozent im Vorjahr.

    An der Börse legte sich am Donnerstag die anfängliche Enttäuschung im Handelsverlauf zumindest etwas: Nach einem anfänglichen Minus von rund 10 Prozent schlossen sie lediglich noch 0,8 Prozent tiefer.

    tt/tp

    Drucken
  • 02.08.2018 Aufgeschobene Investitionsprojekte bringen VAT-Wachstum ins Stocken

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    VAT Group N 106.50 +3.60 +3.50% 163.50 81.05 164'899

    Story

    Aufgeschobene Investitionsprojekte bringen VAT-Wachstum ins Stocken

    02.08.2018 | 12:55:00

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Das rasante Wachstum des Halbleitermarktes gerät ins Stottern: Das bekommt der Vakuumventilhersteller VAT zu spüren. Weil Grosskunden aus der Speicherchipindustrie Investitionsvorhaben verschoben haben, schraubt VAT die Umsatzerwartungen für das Gesamtjahr deutlich nach unten. Gegen Jahresende sollte es allerdings wieder besser laufen.

    Für VAT-Chef Michael Allison ist die momentane Flaute die kleinste Marktkorrektur, die er bislang im Halbleitermarkt erlebt hat. "Langfristig wird das Wachstum immer noch sehr stark sein." Neue Trends wie Datenzentren, die Vernetzung von Geräten und selbstfahrende Autos dürften die bisherigen Wachstumstreiber aus dem PC- und Mobilmarkt ablösen.

    Profitables Geschäft

    VAT hat zuletzt stark von der Nachfrage nach Speicherchips, Displays und Solarmodulen profitiert. Für deren Produktion werden nämlich hochwertige Vakuumventile gebraucht. So beliefert VAT etwa Kunden wie Samsung, Intel oder LG. Insgesamt hat das Unternehmen damit in den ersten sechs Monaten des Jahres 386,6 Millionen Franken umgesetzt, das ist fast ein Fünftel mehr als in der Vorjahresperiode.

    Zudem ist das Geschäft auch lukrativ: Vom Umsatz blieben 31,6 Prozent als Betriebsgewinn vor Amortisationen und Abschreibungen (EBITDA) übrig. Der operative Gewinn kletterte damit um 28,1 Prozent auf 122,1 Millionen Franken. Unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 83,6 Millionen Franken, ein Plus von rund 40 Prozent.

    Auftragseinbruch im Juni

    In den letzten Monaten hatten sich allerdings die Anzeichen gemehrt, dass in der Halbleiterindustrie der Investitionseifer etwas erlahmt. Das bekam VAT nun insbesondere im zweiten Quartal deutlich zu spüren: In dieser Zeit konnte VAT 12,9 Prozent weniger neue Aufträge an Land ziehen als noch im Vergleichsquartal. Grosskunden verschoben laut VAT Projekte bis Ende 2018 oder sogar bis 2019.

    Grund dafür sind laut VAT die erheblichen Erweiterungen der Produktionskapazitäten, die erst einmal verdaut werden müssen. Auch der von den USA angezettelte Handelskrieg mit Europa und insbesondere China dämpft durch die ausgelöste Unsicherheit die Investitionslust. Andere Zulieferer der Halbleiterindustrie sind ebenfalls davon betroffen, beispielsweise die Messtechnikfirma Inficon oder das in der Röntgen- und Vakuumtechnik tätige Unternehmen Comet.

    Bei VAT kam der Auftragseingang insbesondere im Juni ins Stocken. In dem Monat sei wohl der Tiefpunkt erreicht worden, sagte VAT-Chef Allison. Zwar dürfte es auch im dritten Quartal noch harzen. Da die Kunden jedoch mit einem robusten Startquartal 2019 rechneten, könnte VAT als Zulieferer im vierten Quartal 2018 wieder Aufwind verspüren.

    Langfristig gute Perspektiven

    Dennoch muss sich VAT im Gesamtjahr mit deutlich kleineren Umsatzzuwächsen begnügen als bislang erwartet: Statt 15 bis 20 Prozent soll sich das Wachstum noch im mittleren einstelligen Bereich bewegen.

    Die EBITDA-Marge soll etwa auf dem Halbjahresstand bleiben, jedoch sieht sich VAT auf Kurs, das mittelfristige Ziel von 33 Prozent Marge bis 2020 zu erreichen. Beim Reingewinn und dem Gewinn pro Aktie soll es ungeachtet der Wachstumsverlangsamung deutlich nach oben gehen.

    VAT ist laut Allison zudem hervorragend positioniert, um auch künftig von der Digitalisierung zu profitieren. Bei den Vakuumventilen für den Halbleitermarkt verteidigte VAT seine Marktführerschaft mit einem Anteil von 64 Prozent. Über alle bedienten Segmente kommt das Unternehmen laut eigenen Angaben auf einen Marktanteil von 47 Prozent nach 45 Prozent im Vorjahr.

    An der Börse legte sich am Donnerstag die anfängliche Enttäuschung im Handelsverlauf zumindest etwas: Nach einem zwischenzeitlichen Minus von rund 10 Prozent lagen die Aktien bis am frühen Nachmittag noch knapp 3 Prozent im Minus.

    tt/tp

    Drucken
  • 02.08.2018 VAT-Aktien brechen nach Auftragseinbruch und tieferer Guidance ein

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    VAT Group N 106.50 +3.60 +3.50% 163.50 81.05 164'899

    Story

    VAT-Aktien brechen nach Auftragseinbruch und tieferer Guidance ein

    02.08.2018 | 08:45:00

    Zürich (awp) - Die Anleger trennen sich nach einem Auftragseinbruch von den VAT-Aktien. Der Vakuumventilhersteller hat zwar Umsatz und Gewinn in den ersten sechs Monaten kräftig gesteigert, doch zeichnet sich aufgrund einer Verlangsamung des Investitionszyklus im Halbleitergeschäft für das restliche Jahr eine Nachfrageflaute ab.

    Bis 9.20 Uhr verlieren die VAT-Aktien knapp 9 Prozent in einem schwächeren Gesamtmarkt. Der SPI steht um 0,26 Prozent im Minus.

    In der ersten Jahreshälfte hat VAT beim Umsatz und Gewinn zweistellig zugelegt. Doch brach im zweiten Quartal der Auftragseingang ein. VAT geht deshalb von einer vorübergehenden Nachfrageflaute für zusätzliche Produktionsanlagen aus und senkte die Prognose für das Umsatzwachstum 2018 deutlich.

    Zwar hatten Analysten bereits mit einem schwächelnden Auftragseingang und einem angepassten Ausblick gerechnet. Doch dieser liege nun noch unter den Erwartungen, kommentiert Vontobel. Und obwohl VAT den Rückgang als temporäre Nachfrageflaute bewerte, könnten auch die Markterwartungen für das nächste Jahr noch zu hoch sein.

    Baader Helvea spricht in einem Kommentar von schwachen Resultaten, die die Anleger enttäuschen dürften. Die UBS hält es nun für entscheidend, ob VAT an der Medienkonferenz nach einem schwachen dritten Quartal eine Erholung im Schlussquartal in Aussicht stellt.

    Etwas positiver tönt es von Seiten der Zürcher Kantonalbank. Die Befürchtungen gewisser Projektverzögerungen hätten sich zwar bewahrheitet, kommentiert die ZKB. Von einem abrupten Abbruch des Halbleiter-Zyklus könne aber nicht die Rede sein. VAT bleibe als klarer Marktführer hervorragend positioniert, um von den Themen rund um die Digitalisierung profitieren zu können.

    Die Analysten halten an ihren derzeitigen Einstufungen der Aktie fest: Baader Helvea und die UBS empfehlen sie zum Kauf, die ZKB zu Übergewichten und Vontobel rät zum Halten.

    tt/tp

    Drucken
  • 02.08.2018 VAT meldet Auftragseinbruch im zweiten Quartal und senkt Jahresausblick

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    VAT Group N 106.50 +3.60 +3.50% 163.50 81.05 164'899

    Story

    VAT meldet Auftragseinbruch im zweiten Quartal und senkt Jahresausblick

    02.08.2018 | 06:48:00

    Haag (awp) - Der Vakuumventilhersteller VAT bekommt eine Verlangsamung der Investitionen im Speicherchip-Geschäft zu spüren. Zwar ist das Ostschweizer Unternehmen in der ersten Jahreshälfte 2018 weiter kräftig gewachsen. Doch sind die Aufträge im zweiten Quartal stärker als befürchtet eingebrochen. Im Gesamtjahr wird sich das Umsatzwachstum laut VAT daher markant abschwächen.

    Der Umsatz legte in den ersten sechs Monaten um 18,4 Prozent auf 386,6 Millionen Franken zu, wie VAT am Donnerstag mitteilte. Doch die Auftragsbücher füllten sich deutlich langsamer: Von Januar bis Juni gingen neue Aufträge im Wert von 380,9 Millionen Franken ein, das sind gerade einmal 2,4 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.

    Für das mickrige Plus ist ein Einbruch im zweiten Quartal verantwortlich: In dieser Zeit konnte VAT 12,9 Prozent weniger neue Aufträge an Land ziehen als noch im Vergleichsquartal. Die Verlangsamung des Investitionszyklus, die bereits nach dem ersten Quartal besonders für die Halbleiterbranche erwartet worden sei, habe sich im zweiten Quartal zunehmend bewahrheitet, schrieb VAT.

    Projekte verschoben

    Während die intensive Nachfrage nach Hochleistungshalbleitern - für deren Produktion Vakuumventile benötigt werden - dank Digitalisierung, Cloud-Computing, dem "Internet der Dinge" und Fortschritten in der Elektromobilität weiterhin angehalten habe, verzögerten sich verschiedene Investitionsprojekte bis Ende 2018 oder gar 2019, hiess es in der Mitteilung. Grund dafür seien erhebliche Kapazitätserweiterungen, die zu verdauen seien.

    Für das Gesamtjahr senkt VAT die Umsatzprognosen deshalb: Neu geht das Unternehmen von einem Nettoumsatzwachstum für das Gesamtjahr im mittleren einstelligen Bereich aus. Zuvor war ein Umsatzwachstum von 15 bis 20 Prozent angepeilt worden. Die mittelfristig bis 2020 angestrebte EBITDA-Marge von 33 Prozent bestätigt VAT aber. Im Gesamtjahr soll die Marge etwa auf dem Halbjahresstand gehalten werden.

    Im Halbjahr verbesserte sich die bereinigte Marge von 30,1 auf 31,6 Prozent. Insgesamt erwirtschaftete VAT einen Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) von 122,1 Millionen Franken, das sind 28,1 Prozent mehr als im Vergleichshalbjahr. Unter dem Strich blieben 83,6 Millionen Franken, ein Plus von rund 40 Prozent.

    Erwartungen verfehlt

    Mit den Zahlen hat VAT die Erwartungen der Analysten verfehlt. Die von AWP befragten Experten hatten im Schnitt mit einem Auftragseingang von 426,2 Millionen Franken, einem Umsatz von 394,2 Millionen Franken, einem EBITDA von 123,8 Millionen Franken sowie einem Reingewinn von 82,7 Millionen Franken gerechnet. Einzig bei der EBITDA-Marge lag VAT knapp über den prognostizierten 31,4 Prozent.

    VAT habe weiterhin in künftiges Wachstum investiert und sich rasch an die abflauende Marktlage angepasst, so das Unternehmen. Dank flexiblen Strukturen habe rasch auf das wechselnde Umfeld reagiert und Kosten gesenkt werden können.

    Die Wachstumstreiber für das Geschäft von VAT, wie beispielsweise die Digitalisierung des täglichen Lebens und somit eine grössere Datenspeicherkapazität oder noch bessere Displays, sieht VAT allerdings als nach wie vor intakt an.

    tt/tp

    Drucken
  • 17.07.2018 Moody's erhöht VAT-Kreditrating auf Ba2 von Ba3 - Ausblick stabil

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    VAT Group N 106.50 +3.60 +3.50% 163.50 81.05 164'899

    Story

    Moody's erhöht VAT-Kreditrating auf Ba2 von Ba3 - Ausblick stabil

    17.07.2018 | 18:21:00

    Frankfurt/Haag (awp) - Die Ratingagentur Moody's hat das Corporate Family Rating für die VAT Group auf "Ba2" von zuvor "Ba3" und entsprechend das Probability Default Rating auf "Ba2-PD" von "Ba3-PD" erhöht. Den Ausblick für die beiden Einschätzungen bleibe "stabil", wie es in einer Mitteilung am Mittwochabend heisst.

    Das Upgrade begründet Moody's mit der laufenden Verbesserung der operativen Performance. Das Unternehmen profitiere von der wachsenden Nachfrage nach Vakuumventilen, insbesondere aus der Halbleiterindustrie, wie es weiter heisst. Zudem stärke das Unternehmen seinen Marktanteil und erhalte sein konservatives Finanzprofil.

    yr/jb

    Drucken
  • 28.06.2018 Markt: VAT Group nach Aufnahme durch ZKB im Plus

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    VAT Group N 106.50 +3.60 +3.50% 163.50 81.05 164'899

    Story

    Markt: VAT Group nach Aufnahme durch ZKB im Plus

    28.06.2018 | 09:30:01

    Bern (awp) - Die Aktien des Vakuumventil-Herstellers VAT stehen am Donnerstagmorgen nach einer Aufnahme durch die Zürcher Kantonalbank (ZKB) in ihr Reseachuniversum im Plus. Das Unternehmen habe sich vom regionalen Forschungsunternehmen zum globalen Marktführer eines interessanten Nischenmarktes gemausert, schreiben die Analysten. Sie geben den Valoren das Rating "Übergewichten".

    Davon unterstützt steigen die Namenaktien der VAT Group bis um 9.40 Uhr um 0,9 Prozent auf 130,90 Franken. Der Gesamtmarkt (SPI) steht derweil nach deutlichen Abgaben direkt nach Handelseröffnung noch leicht mit 0,11 Prozent im Minus.

    In ihrem Kommentar schreibt die ZKB, dass VAT dank technologischem Vorsprung, hohem Qualitätsanspruch und dedizierter Kundenfokussierung die Markteintrittsbarrieren für Konkurrenten kontinuierlich ausgebaut habe. Diese hervorragende Marktstellung widerspiegele sich in den Profitabilitätsstrukturen. So liege beispielsweise die EBITDA-Marge über einem Wert von 30 Prozent.

    Lobend erwähnt wird auch der Aktienkurs. Dieser hat sich in den letzten zwei Jahren ungefähr verdreifacht. Diese hohe Attraktivität sei zwar nicht spurlos an der Bewertung vorbeigegangen, doch gebe es dank der aktuellen Vergrösserung der zugrunde liegenden Märkte berechtigte Hoffnung, dass "das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist".

    kw/rw

    Drucken
  • 05.06.2018 VAT-CEO: Wachstumsziele bleiben bestehen - kurzfristige Rückschläge möglich

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    VAT Group N 106.50 +3.60 +3.50% 163.50 81.05 164'899

    Story

    VAT-CEO: Wachstumsziele bleiben bestehen - kurzfristige Rückschläge möglich

    05.06.2018 | 17:10:00

    Zürich (awp) - Der CEO des Vakuumventilherstellers VAT blickt weiter optimistisch in die Zukunft und rechnet mit einer anhaltend rasanten Entwicklung in der Halbleiterindustrie. Auch die Wachstumschancen für das Unternehmen seien weiter intakt, sagte Michael Allison in einem am Dienstag veröffentlichtem Interview mit der Finanz und Wirtschaft (FuW, online).

    "Es wird kurzfristige Rückschläge im langfristigen Trend nach oben geben. Aber sie werden nicht mehr so gross sein wie früher, weil es viel mehr Anwendungsgebiete für Mikroprozessoren gibt", so der seit Anfang Jahr amtende Unternehmenschef. Die langfristigen Aussichten des Markts für Vakuumventile blieben "fantastisch", betonte er. Nachdem das Wachstum der vergangenen Jahre von Mikroprozessoren, Mikrospeichern und Displays für Mobiltelefone getrieben war, gebe es nun neue Anwendungsbereiche wie virtuelle Realität, künstliche Intelligenz und selbstfahrende Automobile.

    An der Prognose für das laufende Jahr von 15 bis 20% Umsatzwachstum und einer steigenden Ebitda-Marge hält Allison fest. "Sollte ein Umsatzwachstum von 15 bis 20% im Markt als Abschwächung wahrgenommen werden, dann bin ich ziemlich happy. Ich habe früher Umsatzverluste von 40% erlebt", meinte er dazu.

    Auch sieht er weiteres Potenzial für Marktanteilsgewinne. "Unser gesamter Marktanteil über alle Segmente beträgt 45%. Also lassen sich noch 55% holen", so der Manager weiter.

    yr/uh

    Drucken

Keine Schlagzeilen gefunden.
Datenquelle:  SIX Financial Information AG