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  • 14.06.2019 Bundesrat passt Verordnung über Flughafengebühren an

    Betroffene Wertpapiere

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    Flughafen Zuerich N 178.20 -0.90 -0.50% 218.00 159.00 56'864

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    Bundesrat passt Verordnung über Flughafengebühren an

    14.06.2019 | 18:41:31

    (Neu sind die letzten beiden Abschnitte mit der Stellungnahme der Swiss.)

    Bern (awp/sda) - Der Bundesrat hat am Freitag die Gebührenverordnung für die beiden Landesflughäfen Zürich und Genf angepasst und auf den 1. August in Kraft gesetzt. In der seit 2012 geltenden Verordnung waren Präzisierungen nötig. Weiterhin handeln die Airlines und die Flughäfen die Gebühren aus.

    Wenn das nicht gelingt, muss das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) die Gebühren genehmigen, wie der Bundesrat mitteilte. Dazu müssen die Flughafenbetreiber einen Antrag stellen und darin die Gebühren vorschlagen. Neu ist, dass sie hierbei keine internationalen Vergleichsstudien mehr beiziehen dürfen, sondern nur noch die Kostenrechnung.

    Der Preisüberwacher hatte 2015 gefordert, die Eckwerte der Verordnung zugunsten der Fluggesellschaften anzupassen. Das Bazl überprüfte daraufhin die Verordnung mit den wichtigsten Akteuren.

    Die am Freitag verabschiedete Revision umfasst verfahrensmässige Verbesserungen und inhaltliche Präzisierungen. Dabei steht die Transparenz für die Berechnungsgrundlage im Vordergrund. Zudem werden Fristen für die Verhandlungen gesetzt.

    Keine Mindestverzinsung

    Ein weiterer Punkt ist die angemessene Verzinsung für das von den Flughäfen investierte Kapital. Der Bundesrat verzichtet auf eine Anpassung zuungunsten der Betreiberschaften und führt auch im aktuellen Tiefzinsumfeld keine Mindestverzinsung ein. Die heutigen Regelungen seien angemessen und ein Kompromiss zwischen Flughäfen- und -gesellschaften, schreibt der Bundesrat.

    Auch klärte die Landesregierung die Frage, inwieweit die Erträge aus nicht für den Flugbetrieb relevanten Bereichen in die Gebührenberechnung einfliessen sollen. Dazu gehören etwa Parking-Einnahmen oder Erträge aus dem kommerziellen Bereich auf der Flugseite. Der Gewinn aus diesen sogenannten Transferzahlungen soll weiterhin zu 30 Prozent in die Berechnung einfliessen.

    Mittlere Unzufriedenheit beiderseits

    Der Flughafen Zürich begrüsste die Anpassungen. Die ökonomischen Parameter würden entgegen der ursprünglichen Absicht des Bazl nicht angepasst.

    Dass bei der Kapitalverzinsung keine Änderungen vorgenommen wurden, bedauerte die Gesellschaft hingegen. Trotz des nicht geänderten gebührenrelevanten Gewinnanteils aus Transferzahlungen erwartet der Flughafen einen Rückgang des aviatischen Ertrags.

    Die zur deutschen Lufthansa gehörende Airline Swiss begrüsste zum einen den Verzicht auf einen Mindestzins und das klarer strukturierte Verfahren. Bei der Anrechnung der Transferzahlungen hätte sich die Fluggesellschaft aber eine höheren Satz erwartet.

    Sie erwartet, dass das zuständige Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation sowie das Bazl künftig dem Kostendeckungsprinzip besonderes Gewicht beimessen. Dies sei zur Sicherung der Konkurrenzfähigkeit im Flugverkehr nötig, schreibt die Swiss.

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  • 14.06.2019 Bundesrat passt Verordnung über Flughafengebühren an

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Swiss Intl Air Li N --- --- --- --- --- ---
    Flughafen Zuerich N 178.20 -0.90 -0.50% 218.00 159.00 56'864

    Story

    Bundesrat passt Verordnung über Flughafengebühren an

    14.06.2019 | 18:25:42

    Bern (awp/sda) - Der Bundesrat hat am Freitag die Gebührenverordnung für die beiden Landesflughäfen Zürich und Genf angepasst und auf den 1. August in Kraft gesetzt. In der seit 2012 geltenden Verordnung waren Präzisierungen nötig. Weiterhin handeln die Airlines und die Flughäfen die Gebühren aus.

    Wenn das nicht gelingt, muss das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) die Gebühren genehmigen, wie der Bundesrat mitteilte. Dazu müssen die Flughafenbetreiber einen Antrag stellen und darin die Gebühren vorschlagen. Neu ist, dass sie hierbei keine internationalen Vergleichsstudien mehr beiziehen dürfen, sondern nur noch die Kostenrechnung.

    Der Preisüberwacher hatte 2015 gefordert, die Eckwerte der Verordnung zugunsten der Fluggesellschaften anzupassen. Das Bazl überprüfte daraufhin die Verordnung mit den wichtigsten Akteuren.

    Die am Freitag verabschiedete Revision umfasst verfahrensmässige Verbesserungen und inhaltliche Präzisierungen. Dabei steht die Transparenz für die Berechnungsgrundlage im Vordergrund. Zudem werden Fristen für die Verhandlungen gesetzt.

    Keine Mindestverzinsung

    Ein weiterer Punkt ist die angemessene Verzinsung für das von den Flughäfen investierte Kapital. Der Bundesrat verzichtet auf eine Anpassung zuungunsten der Betreiberschaften und führt auch im aktuellen Tiefzinsumfeld keine Mindestverzinsung ein. Die heutigen Regelungen seien angemessen und ein Kompromiss zwischen Flughäfen- und -gesellschaften, schreibt der Bundesrat.

    Auch klärte die Landesregierung die Frage, inwieweit die Erträge aus nicht für den Flugbetrieb relevanten Bereichen in die Gebührenberechnung einfliessen sollen. Dazu gehören etwa Parking-Einnahmen oder Erträge aus dem kommerziellen Bereich auf der Flugseite. Der Gewinn aus diesen sogenannten Transferzahlungen soll weiterhin zu 30 Prozent in die Berechnung einfliessen.

    Der Flughafen Zürich begrüsste die Anpassungen. Die ökonomischen Parameter würden entgegen der ursprünglichen Absicht des Bazl nicht angepasst.

    Dass bei der Kapitalverzinsung keine Änderungen vorgenommen wurden, bedauerte die Gesellschaft hingegen. Trotz des nicht geänderten gebührenrelevanten Gewinnanteils aus Transferzahlungen erwartet der Flughafen einen Rückgang des aviatischen Ertrags.

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  • 13.06.2019 Flughafen Zürich bedient im Mai 0,3 Prozent mehr Passagiere

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    Flughafen Zürich bedient im Mai 0,3 Prozent mehr Passagiere

    13.06.2019 | 17:56:10

    Zürich (awp) - Der Passagierzuwachs am Flughafen Zürich hat sich im Mai etwas abgeflacht. Mit 2,72 Millionen flogen noch 0,3 Prozent mehr Personen über den Flughafen als im Vorjahresmonat. Das Plus kam vor allem dank den Umsteigepassagieren zustande.

    Deren Zahl kletterte um 5,2 Prozent auf 762'442, wie der Flughafen Zürich am Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte. Von 100 Fluggästen handelt es sich damit bei rund 28 um Umsteigepassagiere. Dagegen flogen mit 1,9 Millionen Personen 1,5 Prozent weniger Passagiere direkt ab Zürich.

    Bereits im April hatte sich ein ähnliches Bild gezeigt. Insgesamt reichte es aber in dem Monat, der vom Reiseverkehr über Ostern geprägt war, noch zu einem Plus von 0,9 Prozent. Im ersten Quartal hatte das Plus 3,4 Prozent betragen.

    Während die Zahl der Passagiere wuchs, nahm die Anzahl Flugbewegungen in Zürich weiter ab. Im Mai gab es am Flughafen Zürich insgesamt 24'441 Starts oder Landungen, das waren 0,1 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Unter dem Strich sank aber auch die durchschnittliche Zahl der Passagiere pro Flug um 1,1 Prozent auf 125,4. Damit waren die Sitzplätze noch zu 76,5 Prozent ausgelastet, ein Minus um 1,2 Prozentpunkte.

    Einen deutlichen Rückgang verzeichnete der Flughafen im Frachtgeschäft. Insgesamt wurden im Mai 38'063 Tonnen Fracht abgewickelt, das waren 6,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

    tt/tp

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  • 07.06.2019 Bundesgericht weist Beschwerde gegen Schnellabrollwege am Flughafen Zürich ab

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    Bundesgericht weist Beschwerde gegen Schnellabrollwege am Flughafen Zürich ab

    07.06.2019 | 12:00:00

    Lausanne (awp/sda) - Das Bundesgericht hat eine Beschwerde gegen die Plangenehmigung für den Neubau von zwei Schnellabrollwegen für die Piste 34 auf dem Flughafen Zürich abgewiesen. Entgegen der Ansicht der Fluglärm-Vereinigungen besteht eine rechtsgenügliche Grundlage für die Abrollwege.

    Die Vereine "Flugschneise Süd - Nein" und "IG pro zürich 12" sowie die Stiftung gegen den Fluglärm hatten ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom Oktober 2017 ans Bundesgericht weitergezogen. Dieses stützt nun den Entscheid der Vorinstanz.

    Es hält in einem am Freitag publizierten Urteil fest, dass die im so genannten Sachplan Infrastruktur Luftfahrt (SIL) eingetragenen umstrittenen Schnellabrollwege eine ausreichende und korrekte Grundlage für den Bau der Abrollwege bilden.

    Mit den Schnellabrollwegen können die Flugzeuge die Pisten schneller verlassen. Damit wird der Abstand zwischen den Flugzeugen vergrössert und das Kollisionsrisiko sinkt. Die Gegner der Abrollwege fürchten jedoch, dass damit die Kapazitäten ausgebaut werden.

    (Urteil 1C_662/2017 vom 14.05.2019)

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  • 07.06.2019 Höhere Lärmgebühren sollen am Flughafen Zürich für mehr Ruhe sorgen

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    Höhere Lärmgebühren sollen am Flughafen Zürich für mehr Ruhe sorgen

    07.06.2019 | 10:57:00

    (mit weiteren Angaben zur Sonderregelung für die Swiss ergänzt, 4. und 5. Abschnitt nach dem Lead ausgebaut)

    Zürich (awp/sda) - Fluggesellschaften, die am Flughafen Zürich starten und landen, müssen ab Mitte September höhere Lärmgebühren abliefern: Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) hat das neue Lärmgebührenmodell des Flughafens abgesegnet.

    Ziel ist es, dass Flüge zeitlich anders oder mit leiseren Maschinen geplant werden, um die Bevölkerung besser vor Lärm zu schützen. Vor allem in den Randstunden am Morgen und am Abend wird es für die Fluggesellschaften - und somit indirekt für die Passagiere - teurer.

    Über die höheren Gebühren sollen die Fluggesellschaften dazu angehalten werden, späte Verbindungen anders zu planen oder gar auf diese zu verzichten. Ziel ist es zudem, dass die Fluggesellschaften leisere Maschinen einsetzen - denn je lauter der Flieger desto höher die Gebühr.

    3000 Franken Nachtzuschlag

    Der Flughafen Zürich liefert in einer Mitteilung vom Freitag ein Preisbeispiel: Der Start einer verspäteten Boeing B777-300ER zwischen 23.00 Uhr und 23.30 Uhr kostete bisher einen zusätzlichen Lärmzuschlag von 800 Franken. Ab Mitte September kostet eine solche Maschine, welche die Anwohner vom Schlafen abhält, 3000 Franken. Dazu kommen noch die ordentlichen Lärmgebühren.

    Für die Zeit zwischen 21 und 23 Uhr und zwischen 6 und 7 Uhr gibt es für die Swiss jedoch eine Ausnahmeregelung: Ist ein Flug für das Drehkreuz Zürich besonders relevant, muss die Swiss den Zuschlag nicht bezahlen, respektive erhält diesen im Jahr darauf vom Flughafen zurückerstattet.

    Das Bazl ist mit dieser Sonderregelung einverstanden und begründet diese mit ansonsten drohenden Wettbewerbsnachteilen für die Swiss. Keine Entlastung für die Swiss gibt es jedoch in der Nacht zwischen 23 Uhr und 6 Uhr: Startet oder landet eine Maschine in diesen Stunden, muss sie wie alle andern Fluggesellschaften auch den vollen Zuschlag zahlen.

    Die Swiss ist unzufrieden

    Trotz Sonderregelung: Die Swiss ist mit dem neuen Lärmgebührenmodell nicht zufrieden, denn im Grossen und Ganzen wird es für sie teurer. Sie bedauert deshalb den Entscheid des Bazl, dieses Modell zu genehmigen, wie sie mitteilte.

    An den Verspätungen würden diese Lärmzuschläge nichts ändern. Stattdessen werde nur die Wettbewerbsfähigkeit der Swiss gefährdet und die Wirtschaftlichkeit der Langstreckenflüge am Abend werde geschmälert.

    Die Fluggesellschaft zeigt sich grundsätzlich besorgt darüber, welche Massnahmen die Politik zunehmend beschliesst. Diese stünden im Widerspruch zu den Zielen des Bundesrates in der Luftfahrt.

    Nach zwei Jahren wird der Flughafen analysieren, ob das neue Gebührenmodell wirkt oder ob Anpassungen nötig sind. Das neue Lärmgebührenmodell hat eine lange Geschichte. Bereits 2013 segnete das Bazl eine erste Version ab, die jedoch angefochten wurde.

    Der Flughafen Zürich legte schliesslich ein Modell vor, das diese deutliche Erhöhung in den Randstunden enthält und auch die volkswirtschaftliche Bedeutung des Drehkreuz-Betriebes berücksichtigt.

    Alle Einnahmen aus den Lärmgebühren fliessen in den Airport Zurich Noise Fund (AZNF). Damit werden Kosten gedeckt, die im Zusammenhang mit Fluglärm entstehen, zum Beispiel Schallschutzfenster für Anwohner.

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  • 07.06.2019 Flughafen Zürich: Bund genehmigt höhere Lärmgebühren

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    Flughafen Zürich: Bund genehmigt höhere Lärmgebühren

    07.06.2019 | 10:02:00

    Zürich (awp/sda) - Die Lärmgebühren am Flughafen Zürich steigen: Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) hat das neue Lärmgebührenmodell abgesegnet. Ziel ist es, dass Flüge zeitlich anders oder mit leiseren Maschinen geplant werden, um die Bevölkerung besser vor Lärm zu schützen.

    Vor allem in den Randstunden am Abend wird der Flughafen Zürich ab Mitte September mehr Gebühren von den Fluggesellschaften einziehen. Für die Swiss gibt es jedoch ein Hintertürchen: Für Flüge, die für die Drehkreuz-Funktion in Zürich besonders wichtig sind, erhält sie einen Rabatt.

    Ohne diese Entlastung käme es für die Swiss zu Wettbewerbsnachteilen, teilte das BAZL am Freitag mit.

    Nach zwei Jahren wird der Flughafen analysieren, ob das neue Gebührenmodell wirkt oder ob Anpassungen nötig sind. Die Einnahmen aus den Lärmgebühren fliessen in den Airport Zurich Noise Fund (AZNF). Damit werden Kosten gedeckt, die im Zusammenhang mit Fluglärm entstehen, etwa Schallschutzfenster für Anwohner.

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  • 07.06.2019 Flughafen Zürich: Höhere Lärmgebühren sollen für mehr Ruhe sorgen

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    Flughafen Zürich: Höhere Lärmgebühren sollen für mehr Ruhe sorgen

    07.06.2019 | 09:56:08

    (Durchgehend neu)

    Zürich (awp/sda) - Fluggesellschaften, die am Flughafen Zürich starten und landen, müssen ab Mitte September mehr Lärmgebühren abliefern: Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) hat das neue Lärmgebührenmodell des Flughafens abgesegnet.

    Ziel ist es, dass Flüge zeitlich anders oder mit leiseren Maschinen geplant werden, um die Bevölkerung besser vor Lärm zu schützen. Vor allem in den Randstunden am Morgen und am Abend wird es für die Fluggesellschaften - und somit indirekt für die Passagiere - teurer.

    Über die höheren Gebühren sollen die Fluggesellschaften dazu angehalten werden, späte Verbindungen anders zu planen oder gar auf diese zu verzichten. Ziel ist es zudem, dass die Fluggesellschaften leisere Maschinen einsetzen - denn je lauter der Flieger desto höher die Gebühr.

    3000 Franken Nachtzuschlag

    Der Flughafen Zürich liefert in einer Mitteilung vom Freitag ein Preisbeispiel: Der Start einer verspäteten Boeing B777-300ER zwischen 23.00 Uhr und 23.30 Uhr kostete bisher einen zusätzlichen Lärmzuschlag von 800 Franken. Ab Mitte September kostet eine solche Maschine, welche die Anwohner vom Schlafen abhält, 3000 Franken. Dazu kommen noch die ordentlichen Lärmgebühren.

    Für die Swiss gibt es jedoch eine Ausnahmeregelung: Ist ein Flug für das Drehkreuz Zürich besonders relevant, muss die Fluggesellschaft den zusätzlichen Nachtzuschlag nicht bezahlen, respektive erhält diesen im Jahr darauf vom Flughafen zurückerstattet. Das Bazl ist mit dieser Sonderregelung einverstanden und begründet diese mit ansonsten drohenden Wettbewerbsnachteilen für die Swiss.

    Die Swiss ist unzufrieden

    Trotz Sonderregelung: Die Swiss ist mit dem neuen Lärmgebührenmodell nicht zufrieden, denn im Grossen und Ganzen wird es auch für sie teurer. Sie bedauert deshalb den Entscheid des Bazl, dieses Modell zu genehmigen, wie sie mitteilte.

    An den Verspätungen würden diese Lärmzuschläge nichts ändern. Stattdessen werde nur die Wettbewerbsfähigkeit der Swiss gefährdet. Die Fluggesellschaft zeigt sich grundsätzlich besorgt darüber, welche Massnahmen die Politik zunehmend beschliesst. Diese stünden im Widerspruch zu den Zielen des Bundesrates in der Luftfahrt.

    Nach zwei Jahren wird der Flughafen analysieren, ob das neue Gebührenmodell wirkt oder ob Anpassungen nötig sind. Das neue Lärmgebührenmodell hat eine lange Geschichte. Bereits 2013 segnete das Bazl eine erste Version ab, die jedoch angefochten wurde.

    Der Flughafen Zürich legte schliesslich ein Modell vor, das diese nun in Kraft gesetzte deutliche Erhöhung in den Randstunden enthält und auch die volkswirtschaftliche Bedeutung des Drehkreuz-Betriebes berücksichtigt.

    Alle Einnahmen aus den Lärmgebühren fliessen in den Airport Zurich Noise Fund (AZNF). Damit werden Kosten gedeckt, die im Zusammenhang mit Fluglärm entstehen, zum Beispiel Schallschutzfenster für Anwohner.

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  • 05.06.2019 Erste Starts am Flughafen Zürich 12 Minuten früher als bisher

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    Erste Starts am Flughafen Zürich 12 Minuten früher als bisher

    05.06.2019 | 12:23:57

    Kloten (awp/sda) - Die ersten Maschinen starten am Flughafen Zürich seit April schon um 6 Uhr, anstatt um 6.12 Uhr wie bisher. Der Flughafen rechnet mit zwei bis vier Flügen pro Woche, die während des Sommerflugfahrplans diesen Slot nutzen werden.

    Die früheren Starts fänden wegen der grossen Nachfrage im Sommerhalbjahr statt, sagte Flughafen-Mediensprecher Philipp Bircher zu einem Bericht des Onlineportals Lokalinfo.ch. Es handle sich primär um Ferienflüge in "Warmwasserdestinationen", etwa Palma de Mallorca, Hurghada und Kos.

    "Die Betriebszeiten des Flughafens bleiben unverändert", betonte Bircher. Gemäss Sachplan Infrastruktur der Luftfahr (SIL) des Bundes seien diese auf den Zeitraum von 6 bis 23.30 Uhr festgelegt.

    Urs Holderegger, Kommunikationsleiter des Bundesamts für Zivilluftfahrt (Bazl), bestätigte diesen Sachverhalt. "Es handelt sich weder um eine neue Regelung noch um eine Neuinterpretation", sagte er gegenüber Lokalinfo.ch. Die Betriebszeiten umfassten den genanten Zeitraum. Daher brauche der Flughafen keine zusätzliche Bewilligung, sofern der Start nicht vor 6 Uhr erfolge.

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  • 09.05.2019 Schlechte Noten für Schweizer Flughäfen und Airline Swiss

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    Schlechte Noten für Schweizer Flughäfen und Airline Swiss

    09.05.2019 | 13:32:59

    Zürich (awp) - Die Schweizer Luftfahrtbranche erhält das Prädikat "unterdurchschnittlich". Die drei Landesflughäfen und die Fluggesellschaft Swiss schaffen es in einer globalen Studie nicht auf die vorderen Plätze.

    Vor allem die Flughäfen schneiden schlecht ab. Der Basler EuroAirport landet auf Rang 77 der 132 untersuchten Flughäfen. Noch weiter hinten rangiert der Zürcher Flughafen (87). Und Genf schafft es sogar nur auf Platz 106.

    Durchgeführt wurde die Studie vom Fluggastrechte-Portal AirHelp. Hauptkriterium war die Pünktlichkeit im Jahr 2018, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Daneben flossen die Kriterien "Servicequalität" sowie "Essens- und Einkaufsangebot" in die Wertung ein. Diese wurden über Umfragen erhoben.

    Bei allen drei Schweizer Flughäfen war die Pünktlichkeit der Hauptgrund für die relativ schlechte Rangierung. Die weltweit besten Flughäfen sind laut den Angaben jene in Doha, Tokio und Athen.

    Die Pünktlichkeit an Schweizer Flughäfen ist ein bekanntes Problem. So stellte kürzlich eine Studie, die im Auftrag des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (Bazl) und Branchenvertretern verfasst wurde, eine Verschlechterung fest. So litten insbesondere die Flughäfen Zürich und Genf unter zunehmenden Kapazitätsengpässen, hatte es darin geheissen. Diese seien eine Folge des Start- und Landebahnsystems sowie von Nachtflugbeschränkungen.

    Swiss nur Mittelmass

    In der Rangliste der Airlines landete die Swiss auf dem 36 Platz, wobei 72 Gesellschaften untersucht wurden. Diese Platzierung resultiere vor allem aus schlechten Pünktlichkeitswerten sowie einer mässigen Bearbeitung von Entschädigungsansprüchen, schreibt AirHelp dazu. Aber auch bei der Servicequalität ist die Gesellschaft laut der Erhebung nur Mittelmass.

    Die weltweit besten Airlines sind demnach Qatar Airways, American Airlines und Aeroméxico. Die beste europäische Gesellschaft rangiert mit der SAS auf Rang 4.

    Im Lufthansa-Verbund, zu dem die Swiss gehört, schnitt die Austrian Airlines mit Rang 9 deutlich und die Lufthansa (24) etwas besser ab als die Swiss. Auf den hintersten Plätzen sind im Übrigen Billigairlines wie Easyjet (71) und Ryanair (68) anzutreffen.

    rw/tt

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  • 07.05.2019 Schweizer Luftverkehr leidet zunehmend unter Kapazitätsengpässen

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    Schweizer Luftverkehr leidet zunehmend unter Kapazitätsengpässen

    07.05.2019 | 16:53:00

    Bern (awp/sda) - Die Entwicklungsfähigkeit der Schweizer Zivilluftfahrt leidet unter zunehmenden Kapazitätsengpässen an den Flughäfen Zürich und Genf. Der aktuell hohe Standard bezüglich Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit verschlechtert sich.

    Das stellt die am Dienstag veröffentlichte dritte Monitoring-Studie zur Luftfahrt fest. Die Studie wurde im Auftrag des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (Bazl), des Interessenverbandes der Schweizer Luft- und Raumfahrt Aerosuisse, der Flugsicherung Skyguide, der Fluggesellschaft Swiss und der Swiss International Airports Association verfasst.

    Dank der starken internationalen Verflechtung der Schweizer Wirtschaft und der hohen Wirtschaftskraft fliegt die Schweizer Wohnbevölkerung deutlich mehr als jene einiger Nachbarstaaten. Während hierzulande rund 1,6 Flugreisen pro Jahr unternommen werden, sind es beispielsweise in Deutschland mit 0,8 nur halb so viele.

    Schweizer sind Vielflieger

    Das Passagierwachstum in der Schweiz ist denn auch laut dem Bericht, von 2010 bis 2017 um fast 40 Prozent gestiegen. Das ungebrochene Luftverkehrswachstum in der Schweiz werde sich auch zukünftig fortsetzen, stellen die Studienautoren fest. Eine dämpfende Wirkung würden allerdings die beschränkten Kapazitäten auf den Flughäfen Zürich und Genf entfalten.

    Der Bericht spricht von einer Benachteiligung Zürich als Hub-Standort infolge von Engpässen bezüglich des Start- und Landebahnsystems. Angesichts zahlreicher Ausbauvorhaben europäischer und aussereuropäischer Flughäfen und dem Verkehrswachstum würde diese immer gravierender. Der Flughafen Zürich habe beispielsweise im Vergleich mit konkurrierenden europäischen Flughäfen die restriktivsten Nachtflugbeschränkungen.

    Forderung nach besseren Rahmenbedingungen

    Aerosuisse verlangt denn auch in einer Mitteilung vom Dienstag bessere Rahmenbedingungen. Insbesondere am Flughafen Zürich seien die Start- und Landekapazitäten am Tagesrand und zur Mittagszeit weitestgehend ausgeschöpft. Dies verhindere die Stationierung zusätzliche Flugzeuge in Zürich.

    Der Branchenverband fordert, ein klares politisches Signal des Bundes und der betroffenen Kantonsregierungen für die Schweizer Luftfahrt. Die nationalen Flughafeninfrastrukturen und die Betriebsreglemente müssten optimiert werden.

    Die schweizerische Luftfahrt verfügt laut Aerosuisse über 190'000 Arbeitsplätze und eine jährliche Wertschöpfung von über 33,5 Milliarden Franken.

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  • 29.04.2019 Markt: Flughafen Zürich-Aktien drehen nach UBS-Verkaufsempfehlung auf Sinkflug

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    Markt: Flughafen Zürich-Aktien drehen nach UBS-Verkaufsempfehlung auf Sinkflug

    29.04.2019 | 09:55:29

    Zürich (awp) - Eine Verkaufsempfehlung der UBS und die Ausschüttung der Dividende setzen den Aktien des Flughafen Zürich zu Wochenbeginn kräftig zu. Der Titel büsst in einem gehaltenen Markt 4,5 Prozent oder 7,70 Franken auf 168,10 Franken ein, im bisherigen Tief fiel er bis 166,20 Fr. Die Dividendenauszahlung beträgt 6,90 Franken.

    UBS senkt die Anlageempfehlung für die Aktien des grössten Schweizer Flughafens auf "Sell" von "Neutral" und reduziert das Kursziel auf 160 von 176 Franken. Angesichts der soliden Leistung des Managements sei Flughafen Zürich zwar einer der qualitativ hochwertigsten Namen in der Branche, schreibt Analyst Cristian Nedelcu.

    Dennoch sehe er einige negative Punkte noch nicht ausreichend im Aktienkurs reflektiert. Dazu zählten etwa negative Kapazitätsrevisionen der Fluggesellschaften sowie ein geringer Free-Cashflow bis 2030 aufgrund höherer Investitionsausgaben. Nedelcu senkt denn auch seine Gewinn- und Dividendenerwartungen für die Jahre 2019 bis 2021.

    Die Aktien des Flughafen Zürich hinken dem Markt im bisherigen Jahresverlauf mit einem Kursplus von 8,3 Prozent (ohne heutige Verluste) deutlich hinterher. Im Vorjahr war der Kurs um mehr als ein Viertel gefallen, im August 2017 war das Papier rund 250 Franken wert. Der breite SPI hat 2019 bisher fast ein Fünftel an Wert gewonnen.

    pre/uh

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  • 10.04.2019 Flughafen Zürich im März mit 1,2 Prozent mehr Passagieren

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    Flughafen Zürich im März mit 1,2 Prozent mehr Passagieren

    10.04.2019 | 18:05:00

    Zürich (awp) - Der Flughafen Zürich befindet sich weiter im Aufwind. Im März legte die Zahl der Reisenden im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozent auf 2,42 Millionen zu. Im Februar hatte das Plus 2,0 Prozent betragen.

    Das Plus ist den Interkontinentalflügen zu verdanken. Diese beförderten 4,8 Prozent mehr Passagiere (650'000) als vor zwölf Monaten, wie aus der Verkehrsstatistik des Flughafens vom Mittwochabend hervorgeht. Die Zahl der Passagiere auf europäischen Flügen betrug unverändert 1,77 Millionen.

    Die Zahl der Umsteigepassagiere erhöhte sich um 4,3 Prozent auf gut 750'000. Damit machen die Umsteigepassagiere 31 Prozent aller Reisenden am Flughafen aus. Die Anzahl Lokalpassagiere blieb unverändert und bei 1,66 Millionen.

    Sinkende Auslastung

    Die Anzahl Flugbewegungen blieb im Vergleich zum Vorjahresmonat mit 22'071 Starts oder Landungen praktisch unverändert. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 124,5 Fluggästen 0,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung nahm im Berichtsmonat um 1,8 Prozentpunkte auf 75,5 Prozent ab.

    Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im März 42'231 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einem Rückgang von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

    Wachstum seit Jahresbeginn

    Seit Jahresbeginn haben 6,58 Millionen Passagiere den Flughafen Zürich benutzt. Das ist ein Plus von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Flugbewegungen hat sich dazu um 2,4 Prozent auf gut 63'448 erhöht. Das Frachtvolumen liegt hingegen mit 113'738 Tonnen um 6,3 Prozent unter dem Vorjahr.

    Mit dem Detailhandelsgeschäft hat der Flughafen Zürich in den ersten drei Monaten einen Umsatz von knapp 127,7 Millionen Franken erzielt. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 2,1 Prozent.

    yr/ys

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  • 20.03.2019 Verspätungen und Ausfälle an Schweizer Flughäfen nehmen zu

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    Verspätungen und Ausfälle an Schweizer Flughäfen nehmen zu

    20.03.2019 | 13:54:38

    Zürich (awp) - Der Flugbetrieb in der Schweiz büsste in den letzten Jahren markant an Pünktlichkeit ein. Seit 2014 hat die Anzahl von verspäteten oder ausgefallen Flügen um über 50 Prozent zugenommen.

    Zu diesem Schluss kommt eine Analyse zur Zuverlässigkeit der Schweizer Flugbranche des Fluggastrechte-Portals AirHelp. Untersucht wurde laut einer Mitteilung vom Mittwoch der Zeitraum zwischen 2014 und 2018. Demnach hatten alleine 2018 insgesamt 56'300 Flüge mindestens 15 Minuten Verspätung oder sind sogar ganz ausgefallen. Im Jahr 2014 waren es noch 37'400.

    Selbstverschulden der Fluglinien

    Die Anzahl an Passagieren, die Anspruch auf eine Entschädigung haben, sei zwischen 2014 und 2018 um satte 88 Prozent angestiegen. Die Schuld dafür schiebt AirHelp den Airlines zu.

    Denn das Argument, dass mehr Flugbewegungen automatisch zu mehr Verspätungen und Ausfällen führen, will das Fluggastrecht-Portal nur bedingt gelten lassen. Die Gesamtanzahl an Flugbewegungen in diesem Zeitraum habe sich im gleichen Zeitraum um nur 5,1 Prozent erhöht.

    Den Grund für die Unzuverlässigkeit der Airlines sieht AirHelp unter anderem im immer härter werdenden internationalen Wettbewerb im Luftraum. So böten einige Fluggesellschaften etwa Strecken an, die sie aufgrund von Flugzeug- und Personalmangel gar nicht in Stande seien zu bedienen.

    "Europaweites Problem"

    Die Swiss hält auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP fest, dass man grundsätzlich keine konkreten Zahlen zu Flugausfällen kommuniziere. "Was ich bestätigen kann, ist, dass die Anzahl Verspätungen und Annullierungen im Sommer 2018 deutlich höher lag im Vergleich zu anderen Jahren", teilte Swiss-Mediensprecherin Karin Müller mit.

    Dies betreffe aber bei weitem nicht nur die Swiss oder den Schweizer Flugbetrieb alleine, sondern sei ein europaweites Problem. Zurückzuführen sei die Zunahme meist auf externe Faktoren wie mangelndes Personal und Streiks bei den europäischen Flugsicherungen.

    "Insbesondere in Zürich waren zudem ungünstige Wetterbedingungen in Kombination mit den sehr komplexen Betriebskonzepten des Flughafen Zürich, welche die Kapazitäten im Flugbetrieb stark reduzieren, eine weitere Hauptursache für die vielen Verspätungen", sagte Müller.

    Nadelöhr Sommerferien

    Die Lage dürfte sich zudem nicht so schnell bessern. Der Flughafen Zürich erwartet auch im kommenden Sommer wieder viele Verspätungen: Bei Bise etwa falle die Kapazität am Flughafen stark ab: "Der Flughafen Zürich ist generell wetteranfällig", sagte Flughafen-Sprecherin Sonja Zöchling gegenüber AWP.

    Bei ungünstigen Windverhältnissen seien statt den angestrebten gut 60 Flügen pro Stunde nur noch etwa 40 möglich. Der Flughafen selbst führe zudem wie die Swiss keine Statistiken über Verspätungen und Ausfälle im Flugverkehr. Angestrebt werde aber, dass mindestens 80 Prozent der Flüge pünktlich starten, sagte Zöchling.

    Laut Swiss-Mediensprecherin Müller erzielte die Schweizer Fluggesellschaft zwischen 2015 und 2018 Werte zwischen 73 und 78 Prozent, wobei der tiefste Wert von 73 Prozent im letzten Jahr erreicht wurde.

    Eine Entspannung der Situation ist aber schon aufgrund des erwarteten Passagieraufkommens nicht in Sicht: Im laufenden Jahr soll der bisherige Passagierrekord von 2018 von über 31 Millionen Fluggästen erneut übertroffen werden. Und bis in 20 Jahren erwartet der Flughafen Zürich ganze 50 Millionen Passagiere und über 350'000 Flugbewegungen.

    sta/an/rw

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  • 15.03.2019 Flughafen Zürich baut Aktivitäten in Brasilien mit zwei weiteren Flughäfen aus

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    Flughafen Zürich baut Aktivitäten in Brasilien mit zwei weiteren Flughäfen aus

    15.03.2019 | 18:19:18

    Zürich (awp) - Der Flughafen Zürich baut seine Aktivitäten in Brasilien aus. Er hat im Rahmen eines Bieterverfahrens den Zuschlag für den Betrieb der Flughäfen von Vitoria und Macae im Südosten Brasiliens erhalten, welche zusammen 3,2 Millionen Passagiere abfertigen.

    Nach Unterzeichnung der Konzessionsvereinbarung, welche allerdings erst für das zweite Semester 2019 erwartet wird, hält der Flughafen Zürich 100 Prozent an den beiden Flughäfen. Er wird diese im Rahmen der Konzession während 30 Jahren betreiben, muss dafür in den nächsten Jahren aber auch rund 80 Millionen in den Ausbau der beiden Flughäfen stecken.

    Auf Anfang 2020 sollte der Flughafen Zürich die Betriebsverantwortung für die beiden Flughäfen übernehmen. Dies wird auf Konzernebene einen zusätzlichen Gewinnbeitrag auf Stufe EBITDA in "hoher einstelliger Millionenhöhe" bringen.

    Der Flughafen Zürich ist in Brasilien bereits mit einer Beteiligung am Flughafen Confins in Belo Horizonte engagiert und besitzt 100 Prozent am Flughafen Hercilio Luz von Florianópolis.

    Inklusive der zwei neu akquirierten Flughäfen ist die Flughafen Zürich AG derzeit an acht Flughäfen in Lateinamerika aktiv. Nebst den vier Flughäfen in Brasilien und zwei in Chile ist die Flughafenbetreiberin in Bogotá und Curaçao involviert.

    cf/ys

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  • 13.03.2019 Boeing 737 MAX 8 von Flugverbot in der Schweiz betroffen

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    Boeing 737 MAX 8 von Flugverbot in der Schweiz betroffen

    13.03.2019 | 07:45:05

    Washington/Addis Abeba (awp/sda/dpa/afp/apa/reu) - Die Europäische Agentur für Flugsicherheit EASA hat am Dienstag ab 19 Uhr alle Flüge für Boeing-Flugzeuge vom Typ 737 MAX 8 suspendiert. Das Verbot gilt auch für die Schweiz, wie das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) mitteilte.

    Fast 40 Prozent der bisher weltweit eingesetzten Boeing 737 MAX heben dem Branchendienst Flightglobal zufolge vorübergehend nicht mehr ab, darunter knapp 100 Maschinen im grössten Markt China. Weltweit nutzen Fluggesellschaften über 350 Maschinen dieses Typs. Einige Länder und Airlines warten noch auf die Ergebnisse der Unfallermittlungen und die offiziellen Empfehlungen von Boeing.

    In der Schweiz sei kein Flugzeug dieses Typs immatrikuliert, teilte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) auf Anfrage zudem mit. Im Schweizer Luftraum gebe es lediglich zwei oder drei Flüge pro Monat von Maschinen des Typs Boeing 737 MAX durch ausländische Gesellschaften.

    Trotzdem sperrte auch die Schweiz ihren Luftraum für den Flugzeugtyp, da die Europäische Agentur für Flugsicherheit EASA alle Flüge für die B 737 MAX suspendierte, wie das Bazl auf Twitter schrieb.

    USA bleiben stur

    Inzwischen wächst in den USA der Druck auf die Behörden, auch dort den Luftraum für das Flugzeug-Modell zu sperren. Die einflussreichen US-Senatoren Mitt Romney und Elizabeth Warren riefen die Luftfahrt-Behörde FAA am Dienstag auf, dem Beispiel zahlreicher anderer Länder zu folgen und dem Flugzeugtyp die Starterlaubnis zu entziehen. Auch Senator Ted Cruz, der dem Unterausschuss für Luft- und Raumfahrt vorsitzt, schloss sich der Forderung an.

    Es wäre klug, die Flugzeuge vorübergehend nicht mehr abheben zu lassen, bis die FAA bestätigen könne, dass sie sicher seien. Er plane eine Anhörung zu den beiden Abstürzen des Flugzeugtyps. Die Gewerkschaft APFA (Vereinigung der Professionellen Flugbegleiter), welche die mehr als 27'000 Flugbegleiter von American Airlines vertritt, forderte den Chef der grössten US-Fluggesellschaft am Dienstag zu einem Startverbot auf. Auch die Gewerkschaft der Transportarbeiter (TWU), in der unter anderem die Flugbegleiter von Southwest Airlines organisiert sind, verlangte einen solchen Schritt.

    Die FAA hatte die Maschinen zuvor allerdings für flugtauglich erklärt, aber ein Software-Update gefordert. Bisher hätten die Überprüfungen der FAA keine "systemischen Leistungsprobleme" bei dem Flugzeugtyp und keine Grundlage für ein Startverbot ergeben, teilte der amtierende Behördenchef Daniel Elwell am Dienstag zudem auf Twitter mit. Auch hätten Luftfahrtbehörden anderer Länder der FAA keine Daten zur Verfügung gestellt, die weitere Massnahmen erforderlich machten.

    Die Auswertung der Daten der am Sonntag abgestürzten Boeing 737 Max 8 von Ethiopian Airlines dauere an. Sollten sich dabei Hinweise ergeben, welche die Flugtauglichkeit der Maschinen in Frage stellten, werde die FAA "sofortige und angemessene Massnahmen" ergreifen, hiess es weiter.

    "Ähnlichkeiten" zwischen Abstürzen

    In den für Boeing wichtigen Märkten China und Indonesien dürfen heimische Airlines die 737 MAX 8 schon seit Montag nicht mehr einsetzen. Chinas Behörde für zivile Luftfahrt stellte "Ähnlichkeiten" zwischen dem Unfall vom Sonntag und dem Absturz im Oktober fest.

    Der Flugbetrieb werde erst wieder aufgenommen, wenn Boeing die nötigen Massnahmen zur Flugsicherheit bestätigt habe. Auch Südkorea und die Mongolei forderten ihre heimischen Airlines auf, die 737 MAX 8 nicht mehr einzusetzen.

    Einige Unternehmen erklärten bereits selber, auf Flüge mit Maschinen des betroffenen Typs zu verzichten. "Wir kennen die Unfallursache nicht, lassen Teile unserer Flotte aber als Sicherheitsmassnahme am Boden", teilte Ethiopian Airlines mit.

    Auch die südafrikanische Comair, die Cayman Airways, die brasilianische Gol Airlines und die Aeromexico lassen 737 MAX 8 vorerst nicht mehr starten. Argentiniens Vorzeige-Airline Aerolinas Argentinas setzt Flüge mit seinen fünf 737 MAX 8 ebenfalls aus. Zuvor hatten sich Piloten geweigert, mit dem Modell zu starten.

    Für "flugtauglich" erklärt

    Am Sonntag war in Äthiopien eine Boeing 737 MAX 8 der Fluggesellschaft Ethiopian Airlines kurz nach dem Start in Addis Abeba abgestürzt. Dabei waren alle 149 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Bereits Ende Oktober war in Indonesien ebenfalls kurz nach dem Abheben eine neue Maschine dieses Typs der Lion Air abgestürzt.

    Die US-Flugaufsichtsbehörde FAA forderte von Boeing, angekündigte konzeptionelle Änderungen bis April umzusetzen, erklärte den Flugzeugtyp aber für flugtauglich. Die Ermittlungen hätten erst begonnen und bislang lägen keine Informationen vor, die Schritte erforderlich machen würden, hiess es in einer Mitteilung der Behörde.

    Änderungen angekündigt

    Boeing sicherte zügige Änderungen an der Steuerungssoftware des betroffenen Flugzeugmodells zu. Der US-Konzern erklärte, schon vor Monaten damit begonnen zu haben, die Steuersoftware weiterzuentwickeln, "um ein jetzt schon sicheres Flugzeug noch sicherer zu machen."

    Das Software-Upgrade solle in den kommendem Wochen bei allen Maschinen aufgespielt werden. Die Gesellschaft verwies bei der Ankündigung nicht auf den Absturz am Sonntag in Äthiopien.

    Am Montag waren die Datenschreiber der Maschine gefunden worden. Ethiopian Airlines zufolge wurden sowohl der Stimmenrekorder, der die Kommunikation im Cockpit aufzeichnet, als auch der Flugschreiber mit den digitalen Flugdaten geborgen.

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG