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  • 21.03.2019 Nestlé strebt Nachhaltigkeitszeritifitakt für Henniez-Produktionsstandort an

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    Nestlé strebt Nachhaltigkeitszeritifitakt für Henniez-Produktionsstandort an

    21.03.2019 | 11:26:36

    Vevey (awp) - Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé möchte seine Wasser-Abfüllanlage am Standort Henniez im Kanton Waadt von der der "Alliance for Water Stewardship" (AWS) zertifizieren lassen. Das Zertifikat der AWS beurkunde den nachhaltigen, verantwortungsvollen Umgang mit Wasser, teilte Nestlé am Donnerstag mit.

    Seit dem Bekenntnis zum AWS-Standard Ende 2017 habe die Division Nestlé Waters 14 ihrer Produktions-Standorte zertifizieren lassen, hiess es weiter. Der Standort in Henniez, wo das gleichnamige Wasser von Nestlé abgefüllt wird, soll nun bis 2020 dieses Zertifizierung erhalten.

    Nestlé hatte den Standort 2008 übernommen. Seither wurde im Umkreis der sieben Mineralquellen ein Schutzgebiet und Naturpark auf 120 Hektar Fläche geschaffen, wie das Unternehmen schreibt. In der Schutzzone gelte für die Landwirtschaft eine Nulltoleranz bei Pestiziden, Pflanzenschutzmitteln und Dünger.

    Bis zum Jahr 2025 sollen gemäss Nestlé alle Abfüllanlagen nach dem AWS-Standard zertifiziert sein.

    kw/ra

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  • 20.03.2019 Schweizer Nahrungsmittelhersteller bereit für den Brexit

    Betroffene Wertpapiere

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    Schweizer Nahrungsmittelhersteller bereit für den Brexit

    20.03.2019 | 14:09:40

    (von Claire Kostmann, AWP)

    Zürich (awp) - Schweizer Lebensmittelhersteller fühlen sich für den Brexit gerüstet. Offizieller Termin für den Austritt Grossbritanniens aus der EU ist nach heutigen Stand der Dinge immer noch der 29. März - eine Verschiebung ist höchst wahrscheinlich. Wie auch immer: Nestlé und Co. halten sich bereit.

    Der Branchenprimus Nestlé etwa hat seine Vorräte in Grossbritannien aufgestockt. Priorität von Nestlé sei es, "den Konsumenten in Grossbritannien und anderen europäischen Ländern unabhängig von der endgültigen politischen Einigung weiterhin Zugang zu Nahrungsmitteln und Getränken zu gewähren", erklärte ein Firmensprecher.

    Auch der irisch-schweizerische Backwarenhersteller Aryzta hat zusätzliche Kühlhäuser für die Erhöhung der Lagerbestände organisiert und sich alternative Lieferanten für die wichtigsten Rohstoffe" besorgt. Trotzdem könnte es kurzfristig zu Engpässen kommen, was sich aber schätzungsweise 2019 mit weniger als 2 Prozent im operativen Gewinn EBITDA niederschlagen sollte.

    Alternative Lösungen

    Der Milchverarbeiter Emmi produziert für den britischen Markt den Caffè Latte und den Käse in der Schweiz, den Joghurt in Deutschland und die Desserts in Italien. Sollten sich aber aus einem "harten Brexit" Probleme ergeben, werde Emmi "alternative Produktionslösungen" prüfen, erklärte eine Firmensprecherin auf Anfrage. Grossbritannien gehöre aber "nicht zu den fünf wichtigsten Auslandsmärkten" Emmis.

    Barry Callebaut beliefert seinen britischen Partner Burton's mit jährlich mehr als 12'000 Tonnen Schokolade und Compound-Schokolade. Dieser sei "der ideale Partner", um die wachsende Nachfrage britischer Kunden "in allen möglichen Brexit-Szenarien" zu decken.

    Der Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli verzeichnete im vergangenen Jahr in Grossbritannien ein Wachstum von mehr als 11 Prozent auf 253 Millionen Franken. Die Insel ist für die Kilchberger damit mit einem Umsatzanteil von 5,7 Prozent der fünftgrösste europäische Markt.

    Handelsabkommen beruhigt

    Schlaflose Nächte bereitet der Brexit dem Lindt-Management aber nicht. Das Handelsabkommen der Schweiz mit Grossbritannien dürfte etwaigen Lieferproblemen vorbeugen, sagte etwa Konzernchef Dieter Weisskopf vor gut zwei Wochen an der Bilanzmedienkonferenz.

    Ende Februar wurde ein Handelsabkommen zwischen Bern und London unterzeichnet. Es tritt in Kraft, sobald das Vereinigte Königreich die EU ohne geregelten Scheidungsvertrag verlässt. Die Vereinbarung soll für die Schweiz und ihre Unternehmen eine harte Landung bestmöglich abfedern.

    ck/al/ra/rw

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  • 12.03.2019 Nestlé-Chef Mark Schneider hat 9 Millionen Franken im 2018 verdient

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    Nestlé-Chef Mark Schneider hat 9 Millionen Franken im 2018 verdient

    12.03.2019 | 08:41:55

    Vevey (awp) - Nestlé-Chef Mark Schneider hat für das Geschäftsjahr 2018 eine Gesamtentschädigung von 9,01 Millionen Franken erhalten. Im Vorjahr 2017 hatte Schneider in seinem ersten Amtsjahr 7,45 Millionen bekommen.

    Nun betrug im 2018 das Grundsalär 2,4 Millionen Franken. Dazu kamen Boni und Bezugsrechte auf Aktien im Gegenwert von 6,6 Millionen, wie aus dem am Dienstag publizierten Geschäftsbericht hervorgeht. Mit der Entschädigung für 2018 kommt Schneider nun auf das Lohnniveau, das sein Vorgänger Paul Bulcke in seinem letzten Amtsjahr 2016 erhalten hatte.

    Die Entschädigung für die gesamte Nestlé-Geschäftsleitung stieg 2018 um 2,7 Millionen auf 40,6 Millionen Franken. Verwaltungsratspräsident Paul Bulcke erhielt im abgelaufenen Jahr insgesamt 3,49 Millionen Franken. Das sind 0,25 Millionen weniger als im Vorjahr. Dem gesamten Verwaltungsrat wurden 8,58 Millionen ausbezahlt (-0,75 Millionen).

    ra/uh/jb

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  • 06.03.2019 Nestlé will mehr Frauen in Spitzenpositionen bringen

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    Nestlé will mehr Frauen in Spitzenpositionen bringen

    06.03.2019 | 10:26:00

    Zürich (awp/awp/sda/reu) - Nestlé will mehr Frauen in hochrangige Managementpositionen heben. Bis 2022 sollen 30 Prozent der obersten 200 Führungskräfte weiblich sein - statt bislang rund 20 Prozent, wie der weltgrösste Nahrungsmittelkonzern am Mittwoch mitteilte.

    Das betrifft die Geschäftsleitung sowie darunter angesiedelte strategische Führungspositionen. In der zwölfköpfigen Geschäftsleitung befindet sich derzeit nur eine Frau: Beatrice Guillaume-Grabisch leitet das Personalressort. Die ehemalige Asien-Leiterin und frühere Finanzchefin Wan Ling Martello hat den Nahrungsmittelkonzern letztes Jahr verlassen. Sie galt als Anwärterin auf den Posten des Konzernchefs. Dieser ging jedoch an den ehemaligen Fresenius-Chef Mark Schneider.

    Quer über alle Managementpositionen hin weg schneidet Nestlé bei der Frauenquote besser ab: Der Frauenanteil bei Managementpositionen liegt hier aktuell bei 43 Prozent.

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  • 05.03.2019 Presse: Nestlé könnte mit Skin Health rund 7 Milliarden Dollar einnehmen

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    Presse: Nestlé könnte mit Skin Health rund 7 Milliarden Dollar einnehmen

    05.03.2019 | 18:18:07

    Zürich (awp) - Der Nahrungsmittel-Konzern Nestlé prüft seit einigen Monaten bereits Optionen für seinen Geschäftsbereich Hauptpflegeprodukte (Nestlé Skin Health). Diese könnte den Westschweizern rund 7 Milliarden Dollar einbringen, berichtete die "Financial Times" (FT) am Dienstag unter Berufung auf Insider.

    Vor allem Private-Equity-Gesellschaften stehen laut dem Bericht bei Nestlé an. Verschiedene private Beteiligungsgesellschaften hätten Konsortien gebildet, um mehr Gewicht auf die Waage zu bringen. Eine erste Bieterrunde starte am Mittwoch.

    Laut dem Artikel haben etwa Cinven, Advent International und der Singapurer Staatsfonds GIC ein Konsortium gebildet. Ebenfalls im Rennen seien KKR, Blackstone, EQT Schweden und Partners Group. Unabhängig davon würden auch von CVC und Carlyle Gebote erwartet. Weitere Namen könnten folgen, sagten die zitierten Insider.

    Alle Buyout-Gruppen und Nestlé lehnten laut dem Blatt eine Stellungnahme ab. GIC sei für eine Stellungnahme nicht erreichbar gewesen.

    ra/rw

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  • 25.02.2019 Reuters: Rothschild organisiert Verkauf von Nestlé-Bereich

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    Reuters: Rothschild organisiert Verkauf von Nestlé-Bereich

    25.02.2019 | 19:07:53

    Zürich (awp) - Der Nahrungsmittelriese Nestlé hat einen Berater für den Verkauf von Teilen des Herta-Geschäfts bestimmt. Die Investmentbank Rothschild sei mit der Organisation der Transaktion betraut worden, berichtete Reuters am Montag unter Berufung auf zwei mit der Situation vertraute Personen.

    Nestlé hatte Mitte Februar den Verkauf des Aufschnitt- und Fleischwaren-Geschäft von Herta in sechs Ländern in Aussicht gestellt. Das Geschäft kommt auf einem Umsatz von rund 680 Millionen Franken. An den Teigprodukten und vegetarischen Erzeugnissen der Marke Herta will Nestlé festhalten.

    Einem der Insider zufolge könnte Nestlé mit dem Verkauf rund 500 Millionen Franken erlösen. Nestlé dürfte Herta anderen Anbietern wie der deutschen Reinert sowie Finanzinvestoren wie IK Investment Partners anbieten.

    Nestlé und Rothschild lehnten laut Reuters eine Stellungnahme ab.

    ra/

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  • 24.02.2019 Presseschau vom Wochenende 8 (23./24. Februar)

    Presseschau vom Wochenende 8 (23./24. Februar)

    24.02.2019 | 17:33:46

    Zürich (awp/sda) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    UBS: Die Printmedien befassen sich am Wochenende umfangreich mit dem Steuerstreit der Grossbank in Frankreich und der in erster Instanz verhängten Rekordstrafe. Die "Sonntagszeitung" schreibt: Es gebe bisher keinen Zeugen, der sagt, er sei von UBS-Bankern in Frankreich dazu überredet worden, sein unversteuertes Geld in die Schweiz zu bringen. Das könnte sich jedoch bald ändern. Vor dem Bundesgericht sei ein Fall hängig, bei dem es um die Herausgabe der Daten von 45'000 Kundenbeziehungen an Frankreich geht. Die Eidgenössische Steuerverwaltung wolle diese im Rahmen der Amtshilfe liefern. Die französischen Strafbehörden erhoffen sich von den Daten genauere Angaben zu unversteuerten Konten. Die UBS befürchtet, dass die Daten auch im laufenden Strafverfahren gegen sie eingesetzt würden, schreibt die Zeitung. Bisher sei es der Grossbank gelungen, sich der Herausgabe der Daten zu widersetzen: Das Bundesverwaltungsgericht hat die Datenherausgabe im vergangenen Jahr unterbunden. Dagegen hat die Eidgenössische Steuerverwaltung rekurriert. Das letztinstanzliche Urteil wird laut SoZ in den nächsten Tagen oder Wochen erwartet. (SoZ, S.36)

    ROCHE: Der Schweizer Pharmakonzern steht einem Medienbericht zufolge kurz vor einem milliardenschweren Zukauf in den USA. Das "Wall Street Journal" berichtet unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen, dass Roche an Spark Therapeutics interessiert sei. Der Konzern wolle für das Biotechnologie-Unternehmen fast fünf Milliarden Dollar auf den Tisch legen. Sparks Marktbewertung betrug zum Handelsende am Freitag allerdings lediglich knapp zwei Milliarden Dollar. Der Zukauf könnte am Montag oder bereits früher angekündigt werden, heisst es. Es sei jedoch auch noch möglich, dass die Verhandlungen scheiterten und keine Transaktion zustande komme. (WSJ; siehe auch separate Meldung)

    SWISS RE: Walter Kielholz will laut "Sonntagszeitung" erneut als Verwaltungsratspräsident des Rückversicherungskonzerns Swiss Re kandidieren. Er trete an der Generalversammlung im April nochmals an, schreibt sie und beruft sich dabei auf "eine sichere Quelle". Der Manager sitze schon seit 21 Jahren im Verwaltungsrat, und sei schon seit zehn Jahren dessen Präsident. An seiner langen Amtszeit sei daher bereits Kritik laut geworden. (SoZ, S.40)

    LAFARGEHOLCIM: Der Zementkonzern hat in der letzten Dezemberwoche bei der Untersuchungskammer des Pariser Appellationsgerichts Einsprache gegen Ermittlungen der französischen Justiz eingereicht. Ein Unternehmenssprecher bestätigt dies gegenüber der "Sonntagszeitung". Am 28. Juni 2018 hatten die Justizbehörden in Paris gegen die französische Tochtergesellschaft Lafarge SA eine Ermittlung gestartet wegen Terrorfinanzierung, Komplizenschaft bei Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Gefährdung von Leben anderer und Missachtung von EU-Sanktionen gegen islamistische Gruppierungen in Syrien, wie die Zeitung weiter schreibt. 2017 hatte LafargeHolcim eingeräumt, dass die örtlichen Verantwortlichen in der syrischen Zementfabrik Jalabiya von Lafarge in den Jahren 2013 und 2014 Schutz- und Lösegelder an islamistische Terrorgruppen in Syrien gezahlt hätten. (SoZ, S.38)

    CLARIANT: Die Auflösung der Aktionärsgruppe um die früheren Süd-Chemie-Eigner wird, sofern von Dauer, Auswirkungen auf die Zusammensetzung des Verwaltungsrats bei Clariant haben, schreibt "Finanz und Wirtschaft". Die Aktionärsgruppe der einstigen Eigentümerfamilien von Süd-Chemie, 2011 vom Schweizer Spezialchemiekonzern übernommen, habe sich "still und heimlich" aufgelöst. Die Gruppe war mit rund 14 Prozent Anteil jahrelang der grösste Einzelaktionär von Clariant - bis im vergangenen Jahr Sabic aus Saudi-Arabien als neuer Grossaktionär mit rund 25 Prozent eingestiegen ist. Die früheren Süd-Chemie-Eigner sind aktuell noch mit zwei Verwaltungsräten vertreten. (FuW, S.6)

    NESTLÉ: Der Lebensmittelkonzern kritisiert das Angebot von Milchdrinks, Riegeln und Joghurts, die mit Eiweiss angereichert sind. Stefan Palzer, Forschungschef und Konzernleitungsmitglied bei Nestlé, sagte der "Sonntagszeitung": "In unseren Breitengraden macht ein Proteinzusatz in der Ernährung nur bedingt Sinn, vorausgesetzt, man ernährt sich ausgewogen. In Milch und Käse nehmen wir genügend Protein auf." Einzig für spezielle Bevölkerungsgruppen - etwa ältere Personen - sowie in Schwellenländern, wo gewisse Bevölkerungsschichten an Proteinmangel litten, hält Palzer Proteinzusätze für sinnvoll. Nestlé teile damit die Kritik der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung. Das Unternehmen führt selbst einige Produkte, um einen Proteinmangel zu decken, wie die Zeitung schreibt. (SoZ, S.37)

    VALORA: Der Kioskbetreiber steht nicht auf dem Einkaufszettel von Coop, wie die "Sonntagszeitung" berichtet. Spekulationen von Mitte Januar, der Detailhandelsriese habe Interesse an Valora, seien falsch, wie aus der obersten Führungsetage zu vernehmen sei. Natürlich würde Coop gerne einzelne gut gelegene Standorte von Valora übernehmen, aber sicher nicht den Konzern als Ganzes, sagt ein Topmanager der Zeitung. Brezelkönig etwa halte er für attraktiv, aber diese Takeaway-Tochterfirma wolle Valora nicht verkaufen. Valora-Chef Michael Mueller stellt indes klar, dass nicht Valora Urheber des Gerüchts sei. (SoZ, S.37)

    PANALPINA: Der Logistikkonzern führt derzeit Gespräche mit dem Logistikkonzern Agility Group aus Kuwait über einen möglichen Schulterschluss. Nun sagte Agility-Finanzchef Ehab Aziz an einem Webcast zu den Jahreszahlen für 2018 laut "Finanz und Wirtschaft": "Es ist zu früh, um über Strategien und Bewertungen zu sprechen oder darüber, wer wen kauft." Später entgegnete er auf eine Frage zu Panalpina: "Ich habe nicht gesagt, dass wir verkaufen." Die Diskussionen mit Panalpina seien jedoch von industrieller Logik getrieben. Es gehe um eine mögliche Kombination der Logistikaktivitäten, um nichts anderes. (FuW, S.6)

    SPITÄLER: In den Verwaltungsräten von Spitälern dominieren laut Meldungen der "Ostschweiz am Sonntag" und "Zentralschweiz am Sonntag" Ärzte, Politiker und Anwälte. Die Zeitungen berufen sich dabei auf eine Studie der aktuellsten Geschäftsberichte. Die Zusammensetzung der obersten Führungsgremien von Spitälern stünde im scharfen Kontrast zum Rest der Wirtschaft. Dort wiesen zwei von drei Verwaltungsratsmitgliedern auch Erfahrungen in einer Geschäftsleitung auf. In den Aufsichtsgremien von Spitälern seien dagegen viel seltener ehemalige oder aktuelle Geschäftsleitungsmitglieder zu finden. Experten sähen in der ungenügenden Durchmischung der Verwaltungsräte einen wichtigen Grund für die hohen Kosten der Spitäler. ("Ostschweiz am Sonntag"/"Zentralschweiz am Sonntag")

    COOP: Ab März wird Coop laut dem "Sonntagsblick" aus dem sogenannten UN Global Compact austreten, einem Pakt der Uno zur Vermeidung von Machtmissbrauch bei Firmen. Derzeit machten rund 150 Schweizer Firmen dabei mit. Antonio Hautle, der Direktor bei Global Compact Switzerland, bestätigt diesen Umstand der Zeitung. Als Hauptgrund für diese Vorgehensweise wird vermutet, dass es um einen obligatorischen Geldbeitrag gehe. "Wir sind überzeugt, dass wir den besten Beitrag an eine nachhaltige Entwicklung leisten, wenn wir uns direkt für Projekte in der Schweiz und im Ausland engagieren", rechtfertigt sich Coop auf Anfrage der Zeitung. Man unterstütze aber die Prinzipien des UN Global Compact und werde sich auch weiterhin daran orientieren. ("Sonntagsblick")

    SBB: Die Schweizerischen Bundesbahnen benutzen laut der Westschweizer Zeitung "Le Matin Dimanche" lediglich eine grobe Methode, um die Pünktlichkeit ihrer Züge zu bestimmen. Diese basiere auf der elektronischen Kontrolle von Fahrscheinen im Zug. Daher wichen die Pünktlichkeitswerte von den SBB auch von anderen Datenquellen ab. Die SBB geben gegenüber der Zeitung an, dass ihre Methode mit einer Fehlerquote von ungefähr zehn Prozent behaftet ist. Es ginge jedoch bei den Daten vielmehr um eine interne Angelegenheit, die zur Behebung von Problemen diene. ("Le Matin Dimanche")

    ARBEITSMARKT: Laut dem "Sonntagsblick" lassen sich immer mehr Stellensuchende ihr Schweizer Arbeitslosengeld in ein EU-Land auszahlen. Vor fünf Jahren wurden 1530 Gesuche für einen solchen Leistungsexport bewilligt - im Jahr 2018 seien es bereits 3540 gewesen. Die Zeitung beruft sich dabei auf Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft Seco. Experten vermuteten, dass die bessere Wirtschaftslage in den europäischen Ländern ein Faktor für diese Entwicklung sei. Früher mussten gekündigte Personen zudem zuerst in der Schweiz auf Stellensuche gehen, bevor die Bewilligung eines Leistungsexports infrage kam. Neu sei dies auch direkt nach dem Jobverlust möglich. Darüber hinaus werde der Leistungsexport bei den Stellensuchenden bekannter. Das Schweizer Arbeitslosengeld sei im vergangenen Jahr mit 1003 Fällen am meisten über die Arbeitsämter in Portugal bezogen worden. Auf deutschen Arbeitsämtern seien es 575 Personen gewesen. ("Sonntagsblick")

    ys/

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  • 21.02.2019 Nestlé Purina erweitert Fabrik für Katzennahrung in den USA

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    Nestlé Purina erweitert Fabrik für Katzennahrung in den USA

    21.02.2019 | 18:07:37

    Vevey (awp) - Nestlé Purina, der Tierfuttermittelbereich von Nestlé, baut seine Kapazitäten in den USA aus. Für 115 Millionen US-Dollar soll die Fabrik für Katzenfutter in Bloomfield, Missouri, ausgebaut werden, wie Nestlé Purina am Donnerstag mitteilte. Nestlé stellt dort Produkte für die Marke "Tidy Cats" her und beschäftigt über 3'500 Personen.

    cf/mk

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  • 19.02.2019 Cerealienhersteller CPW verlagert Forschung von Schweiz nach USA

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    Cerealienhersteller CPW verlagert Forschung von Schweiz nach USA

    19.02.2019 | 12:48:00

    Prelly (awp) - Der Frühstückscerealienhersteller Cereal Partners Worldwide (CPW) will sein Schweizer Forschungszentrum in die USA verlagern. Am Standort im Waadtländer Orbe sind deshalb die Arbeitsplätze von 74 Personen gefährdet. CPW, ein Joint Venture von Nestlé und General Mills, will die Betroffenen mit einem Sozialplan unterstützen.

    CPW wolle seine Aktivitäten aus Orbe in das General-Mills-Forschungs- und Entwicklungszentrum in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota transferieren, teilte der Nesquik- und Cheerios-Hersteller am Dienstag mit. Diese Zentrum verfüge über weit entwickelte Infrastrukturen und beschäftige über 1'000 Personen.

    Durch die Verlagerung könne CPW auf eine grössere Palette an existierenden Technologien zugreifen und von Skaleneffekten profitieren, begründete das Unternehmen den Schritt. Damit könne die langfristige Wettbewerbsfähigkeit gesichert werden und CPW könne deutlich schneller auf Marktveränderungen und die Bedürfnisse der Konsumenten reagieren.

    Der Markt für Frühstückscerealien sei einem starken Konkurrenzdruck ausgesetzt, schrieb CPW. Deshalb müsse das Unternehmen fortlaufend seine Organisationsstruktur überprüfen und anpassen. "Wir verstehen aber, dass dies eine sehr schwierige und unsichere Zeit für unsere Kollegen ist." Das Zentrum in Orbe wird geschlossen. Diese Schliessung unterliegt noch der Konsultation mit den Angestellten des Standorts.

    CPW ist laut eigenen Angaben globaler Marktleader bei den Frühstückscerealien und seit 28 Jahren im Kanton Waadt ansässig. Weltweit arbeiten rund 4'0000 Angestellte für das Nestlé-Joint-Venture. Es verfügt über 17 Produktionswerke und Verkaufsteams in über 130 Ländern.

    tt/rw

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  • 15.02.2019 Nestlé-Aktien bleiben auf hohem Niveau gesucht

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    Nestlé-Aktien bleiben auf hohem Niveau gesucht

    15.02.2019 | 11:20:19

    Zürich (awp) - Die Aktien von Nestlé sind am Tag nach der Publikation der Geschäftszahlen 2018 erneut gesucht und bleiben in der Nähe des am Vormittag des Vortages erreichten Allzeithochs. Die am Donnerstag gegen Handelsende etwas abgebröckelten Gewinne werden damit zumindest zum Teil wieder aufgeholt. Die am Freitag erschienenen Analysten-Kommentare sind erneut mehrheitlich positiv.

    So haben etwa Institute wie Goldman Sachs, Morgan Stanley, die Deutsche Bank, UBS, Vontobel, Berenberg und Kepler Cheuvreux ihre Kaufempfehlungen bestätigt und allesamt das Kursziel erhöht. Von diesen Banken hat Morgan Stanley mit 96 Franken das defensivste Kursziel formuliert, am optimistischsten zeigt sich die Deutsche Bank mit einem Ziel von 105 Franken, was doch Raum gäbe für eine weitere Steigerung der Aktie um über 15 Prozent.

    Um 11.20 Uhr notieren Nestlé mit einem Plus von 0,7 Prozent bei 88,70 Franken und sorgen mit ihrer hohen Bewertung für ein positives Vorzeichen des SMI (+0,4%).

    Die am Freitag publizierten Analystenkommentare lobten am Nestlé-Ergebnis etwa das organische Wachstum in den grössten Märkten China und USA, den kontinuierlichen Fortschritt bei den strategischen Plänen, die Zeichen der Beschleunigung für 2019 oder das vorhandene Aufwärtspotential durch die Optionen auf weitere Veränderungen im Portfolio.

    Berenberg beispielsweise verweist auf das schnellere organische Wachstum, die Margenverbesserungen, auf das Plus an Innovationen, die Fortschritte bei der Bilanzbereinigung und das beschleunigte Aktienrückkaufprogramm.

    Die DZ Bank sticht unter den am Freitag publizierten Studien mit der Einstufung "Halten" als Exot hervor. Auch dieses Institut lobt das Ergebnis von Nestlé über den Klee, sieht aber lediglich überschaubares Kurspotential. Das Kursziel der DZ Bank liegt denn auch lediglich bei 94 Franken.

    cf/tt

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  • 14.02.2019 Nestlé hat 2018 an Tempo zugelegt und sieht sich auf Kurs

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    Nestlé hat 2018 an Tempo zugelegt und sieht sich auf Kurs

    14.02.2019 | 17:46:47

    (Zusammenfassung mit Aktienschlusskurs ergänzt)

    Vevey (awp) - Der Nestlé-Konzern hat im vergangenen Geschäftsjahr 2018 auf allen Ebenen zugelegt und sieht sich entsprechend auf Kurs. Die Handschrift von Mark Schneider, der vor zwei Jahren die Chefposition übernommen hat, wird immer deutlicher sichtbar. Auch bei Investoren kamen die News sehr gut an, wie die Aufwärtsbewegung beim Aktienkurs zeigte.

    Schneider will bekanntlich nicht nur mehr Wachstum und bessere Margen erzielen, sondern den Fokus des Konzerns auch verstärkt auf gesündere und nachhaltigere Produkte legen. Dazu gehören milliardenhohe Investitionen in die Forschung und die Lancierung von neuen innovativen Produkten, aber auch der Verkauf von wachstumsschwachen Kategorien bzw. der Zukauf von entsprechend wachstumsstarken Bereichen.

    Zu letzterem gehört etwa der Kauf der weltweiten Rechte für Starbucks-Produkte für über 7 Milliarden Franken, der in der zweiten Jahreshälfte 2018 abgeschlossen wurde. Nun hat der Konzern - wie am Vortag angekündigt - zusammen mit Starbucks bereits 24 neue Produkte auf den Markt gebracht, die in den Forschungszentren von Nestlé in Orbe sowie von Starbucks in Seattle entwickelt wurden.

    Hohes Tempo beim Umbau

    Dieses Tempo scheint typisch für Konzernchef Schneider. Es werden nicht nur Ziele und Pläne angekündigt, sondern sie werden auch mit hohem Tempo umgesetzt. So hat Nestlé letztes Jahr insgesamt Käufe und Verkäufe mit einem Gesamttransaktionswert von rund 14 Milliarden Franken getätigt. Und dass der Umbau des Portfolios weitergeht, ist ziemlich offensichtlich.

    So werden seit einiger Zeit Optionen für den Geschäftsbereich Hauptpflegeprodukte (Nestlé Skin Health) geprüft. Das heisst zwar nicht zwingend, dass Nestlé Skin Health verkauft wird, dürfte aber darauf hinauslaufen. Schneider sagte jedenfalls am Donnerstag in Vevey gegenüber Journalisten, dass es ein "ausserordentlich starkes Interesse" für den Geschäftsbereich gebe.

    Seit neuestem wird zudem auch ein Verkauf von Herta Charcuterie mit einem Umsatz von zuletzt 680 Millionen Franken geprüft, wobei die Teigprodukte und die vegetarischen Angebote der Marke behalten bzw. weiterentwickelt werden sollen. "Diese Entscheidung unterstreicht unsere verstärkte Ausrichtung auf gesunde oder gesündere Produkte", so Schneider.

    Dazu gehören vor allem pflanzenbasierte Produkte, etwa ein Hamburger ohne Fleisch. Eine Ernährung mit solchen Produkten gewinne an Beliebtheit, da Konsumenten in zunehmend alternative Proteinquellen in Betracht zögen und die Umweltbilanz ihrer Ernährung verbessern wollten, hiess es.

    Grundsätzlich sei Nachhaltigkeit in allen Bereichen ein sehr wichtiges Thema für Nestlé, sagte Schneider. Man wolle dabei nicht nur ankünden, sondern auch hier konkrete Fortschritte - sei es etwa im Bereich Plastik oder CO2-Verbrauch - erzielen. Das Thema Sustainability - wie es auf Neudeutsch heisst - nahm denn auch einen breiten Platz ein im Rahmen der Bilanzmedienkonferenz vom Donnerstag.

    Auch mit Finanzzielen auf Kurs

    Aber Schneider wäre nicht Schneider, wenn er nicht auch die Geschäftszahlen respektive die Investoren im Blick hätte. Und auch da gelang Nestlé ein guter Schritt hin zu den Zielen, die der Konzernchef im September 2017 für das Jahr 2020 aufgestellt hatte. Diese beinhalten etwa ein organisches Wachstum in der Grössenordnung von 5 Prozent sowie eine Marge im Bereich von 16,5 bis 18,5 Prozent.

    Der Umsatz stieg letztes Jahr organisch, das heisst ohne Einfluss von Zukäufen, Verkäufen und Wechselkursveränderungen, um 3,0 Prozent auf 91,4 Milliarden Franken. Dabei gelang im vierten Quartal eine deutliche Beschleunigung auf 3,7 Prozent. Gleichzeitig konnte die (bereinigte) operative Marge unter anderem dank einer weiter verbesserten Effizienz um 0,5 Prozentpunkte auf 17,0 Prozent gesteigert werden. Und nicht zuletzt stieg der Reingewinn aufgrund von diversen Sondereffekten (u.a. Verkäufe, US-Steuerreform etc.) zum Vorjahr um über 40 Prozent auf 10,1 Milliarden Franken.

    Guidance "ausgesprochen deutlich"

    Von den guten Zahlen sollen auch die Aktionäre profitieren. Die Dividende wird gemäss Vorschlag an die Generalversammlung um 10 Rappen auf 2,45 Franken pro Aktie erhöht. Zudem soll - weil der freie Cashflow mit 10,8 Milliarden Franken rekordhoch ausfiel - das laufendes Aktienrückkaufprogramm beschleunigt werden und bereits Ende 2019 statt erst Mitte 2020 abgeschlossen werden.

    Für 2019 rechnet das Nestlé-Management derweil mit einer weiteren Verbesserung des organischen Wachstums, ohne aber eine konkrete Zahl zu nennen. CEO Schneider meinte allerdings dazu: "Diese Guidance ist ausgesprochen deutlich. Das Wachstum soll höher sein als die 3 Prozent im vergangenen Jahr." Weitere Verbesserungen plant Nestlé entsprechend den Zielen auch auf der Margenseite. "Wir sind voll auf Kurs zu unseren Zielen für das Jahr 2020", betonte der Konzernchef dabei mehrmals.

    Die News wurden von Investoren denn auch sehr gut aufgenommen. Am Morgen hatte die Nestlé-Aktie ein neues Allzeithoch erreicht, und zum Schluss rückte das Papier immerhin noch um 1,6 Prozent auf 88,06 Franken vor.

    uh/jr

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  • 14.02.2019 Nestlé hat 2018 an Tempo zugelegt und sieht sich auf Kurs

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    Nestlé hat 2018 an Tempo zugelegt und sieht sich auf Kurs

    14.02.2019 | 12:34:09

    (Zusammenfassung)

    Vevey (awp) - Der Nestlé-Konzern hat im vergangenen Geschäftsjahr 2018 auf allen Ebenen zugelegt und sieht sich entsprechend auf Kurs. Die Handschrift von Mark Schneider, der vor zwei Jahren die Chefposition übernommen hat, wird immer deutlicher sichtbar. Auch bei Investoren kommen die News sehr gut an, wie die Bewegung beim Aktienkurs zeigt.

    Schneider will bekanntlich nicht nur mehr Wachstum und bessere Margen erzielen, sondern den Fokus des Konzerns auch verstärkt auf gesündere und nachhaltigere Produkte legen. Dazu gehören milliardenhohe Investitionen in die Forschung und die Lancierung von neuen innovativen Produkten, aber auch der Verkauf von wachstumsschwachen Kategorien bzw. der Zukauf von entsprechend wachstumsstarken Bereichen.

    Zu letzterem gehört etwa der Kauf der weltweiten Rechte für Starbucks-Produkte für über 7 Milliarden Franken, der in der zweiten Jahreshälfte 2018 abgeschlossen wurde. Nun hat der Konzern - wie am Vortag angekündigt - zusammen mit Starbucks bereits 24 neue Produkte auf den Markt gebracht, die in den Forschungszentren von Nestlé in Orbe sowie von Starbucks in Seattle entwickelt wurden.

    Hohes Tempo beim Umbau

    Dieses Tempo scheint typisch für Konzernchef Schneider. Es werden nicht nur Ziele und Pläne angekündigt, sondern sie werden auch mit hohem Tempo umgesetzt. So hat Nestlé letztes Jahr insgesamt Käufe und Verkäufe mit einem Gesamttransaktionswert von rund 14 Milliarden Franken getätigt. Und dass der Umbau des Portfolios weitergeht, ist ziemlich offensichtlich.

    So werden seit einiger Zeit Optionen für den Geschäftsbereich Hauptpflegeprodukte (Nestlé Skin Health) geprüft. Das heisst zwar nicht zwingend, dass Nestlé Skin Health verkauft wird, dürfte aber darauf hinauslaufen. Schneider sagte jedenfalls am Donnerstag in Vevey gegenüber Journalisten, dass es ein "ausserordentlich starkes Interesse" für den Geschäftsbereich gebe.

    Seit neuestem wird zudem auch ein Verkauf von Herta Charcuterie mit einem Umsatz von zuletzt 680 Millionen Franken geprüft, wobei die Teigprodukte und die vegetarischen Angebote der Marke behalten bzw. weiterentwickelt werden sollen. "Diese Entscheidung unterstreicht unsere verstärkte Ausrichtung auf gesunde oder gesündere Produkte", so Schneider.

    Dazu gehören vor allem pflanzenbasierte Produkte, etwa ein Hamburger ohne Fleisch. Eine Ernährung mit solchen Produkten gewinne an Beliebtheit, da Konsumenten in zunehmend alternative Proteinquellen in Betracht zögen und die Umweltbilanz ihrer Ernährung verbessern wollten, hiess es.

    Grundsätzlich sei Nachhaltigkeit in allen Bereichen ein sehr wichtiges Thema für Nestlé, sagte Schneider. Man wolle dabei nicht nur ankünden, sondern auch hier konkrete Fortschritte - sei es etwa im Bereich Plastik oder CO2-Verbrauch - erzielen. Das Thema Sustainability - wie es auf Neudeutsch heisst - nahm denn auch einen breiten Platz ein im Rahmen der Bilanzmedienkonferenz vom Donnerstag.

    Auch mit Finanzzielen auf Kurs

    Aber Schneider wäre nicht Schneider, wenn er nicht auch die Geschäftszahlen respektive die Investoren im Blick hätte. Und auch da gelang Nestlé ein guter Schritt hin zu den Zielen, die der Konzernchef im September 2017 für das Jahr 2020 aufgestellt hatte. Diese beinhalten etwa ein organisches Wachstum in der Grössenordnung von 5 Prozent sowie eine Marge im Bereich von 16,5 bis 18,5 Prozent.

    Der Umsatz stieg letztes Jahr organisch, das heisst ohne Einfluss von Zukäufen, Verkäufen und Wechselkursveränderungen, um 3,0 Prozent auf 91,4 Milliarden Franken. Dabei gelang im vierten Quartal eine deutliche Beschleunigung auf 3,7 Prozent. Gleichzeitig konnte die (bereinigte) operative Marge unter anderem dank einer weiter verbesserten Effizienz um 0,5 Prozentpunkte auf 17,0 Prozent gesteigert werden. Und nicht zuletzt stieg der Reingewinn aufgrund von diversen Sondereffekten (u.a. Verkäufe, US-Steuerreform etc.) zum Vorjahr um über 40 Prozent auf 10,1 Milliarden Franken.

    Guidance "ausgesprochen deutlich"

    Von den guten Zahlen sollen auch die Aktionäre profitieren. Die Dividende wird gemäss Vorschlag an die Generalversammlung um 10 Rappen auf 2,45 Franken pro Aktie erhöht. Zudem soll - weil der freie Cashflow mit 10,8 Milliarden Franken rekordhoch ausfiel - das laufendes Aktienrückkaufprogramm beschleunigt werden und bereits Ende 2019 statt erst Mitte 2020 abgeschlossen werden.

    Für 2019 rechnet das Nestlé-Management derweil mit einer weiteren Verbesserung des organischen Wachstums, ohne aber eine konkrete Zahl zu nennen. CEO Schneider meinte allerdings dazu: "Diese Guidance ist ausgesprochen deutlich. Das Wachstum soll höher sein als die 3 Prozent im vergangenen Jahr." Weitere Verbesserungen plant Nestlé entsprechend den Zielen auch auf der Margenseite. "Wir sind voll auf Kurs zu unseren Zielen für das Jahr 2020", betonte der Konzernchef dabei mehrmals.

    Die News wurden von Investoren denn auch sehr gut aufgenommen. Am Morgen hatte die Nestlé-Aktie ein neues Allzeithoch erreicht, und am Mittag notierte das Papier mit +3,2 Prozent auf 89,44 Franken.

    uh/jr

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  • 14.02.2019 Nestlé-Aktien nach Ergebnispublikation markant im Plus - Erwartungen erfüllt

    Betroffene Wertpapiere

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    Nestlé-Aktien nach Ergebnispublikation markant im Plus - Erwartungen erfüllt

    14.02.2019 | 09:58:51

    Zürich (awp) - Die Aktien von Nestlé haben am Donnerstag nach der Publikation des Ergebnisses 2018 markant an Wert zugelegt. Nach einem verhaltenen Start in den Handel (+0,37%) kletterte der Kurs der Beteiligungspapiere innert einer halben Stunde bis auf 89,90 Franken, was einem Plus von 3,4 Prozent entsprach und ein neues Allzeithoch darstellte.

    Um 9.55 Uhr notierten die Valoren bei 89,40 Franken (+3,1%), derweil der Gesamtmarkt (SMI) 0,6 Prozent im Plus lag.

    Bankenanalysten bezeichnen die vorgelegten Zahlen als der Nestlé-eigenen Guidance entsprechend. Die Erwartungen des Marktes habe Nestlé damit erfüllen können. Einzig bei der Dividende hatten gewisse Kreise auf eine stärkere Erhöhung gehofft. Dafür äusserten sich Beobachter prinzipiell positiv über den vom Nahrungsmittelkonzern gemachten Ausblick fürs laufende Jahr, obwohl hier und dort etwas mutigere Aussagen zur Wachstumsentwicklung wohl noch besser angekommen wären.

    Im Kommentar von Vontobel etwa ist von insgesamt "robusten Ergebnissen" die Rede. Der Konzern habe dank der Verbesserung an allen Fronten "alle Kästchen abhaken" können. Positiv zur Kenntnis genommen haben die Analysten der Bank dabei insbesondere die positive Entwicklung des Free Cash Flows, die Beschleunigung des Aktienrückkaufprogramms sowie die weitere Straffung der unterdurchschnittlichen Leistungsträger.

    Positiv bewerten wurden von der Analystengemeinde aber insbesondere auch die wenig überraschende Ankündigung, die strategischen Optionen für Herta Charcuterie zu prüfen. Die Analysten bei Bernstein meinten, dass die fortlaufende Bereinigung des Portfolios eine positive Entwicklung sei. Der mögliche Verkauf von Herta wurde allerdings auch als längst überfällig angesehen: Die Zürcher Kantonalbank etwa meinte, dass sie einen solchen Schritt bereits seit rund 10 Jahren erwarte.

    Verschiedene Analysten werteten die Jahresergebnisse von Nestlé zudem als Bestätigung für Konzernchef Mark Schneider. Die Zahlen seien ein starkes Signal, dass unter Schneider die Versprechen des Konzerns auch erfüllt würden, halten beispielsweise die Experten von Baader fest. Und bei Bernstein hiess es, dass der von CEO Mark Schneider initiierte Turnaround sich gut entwickle.

    Etwas weniger euphorisch gibt man sich bei Liberum: Dort wird darauf hingewiesen, dass Schneiders Bemühungen, den Fokus des Konzerns auf eine bessere Balance zwischen Margenausweitung und Umsatzwachstum zu richten, langsam Früchte trage. Jedoch wünscht man sich ein höheres Tempo beim Konzernumbau.

    jr/ra

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  • 14.02.2019 Nestlé schlägt Dick Boer und Dinesh Paliwal als neue Verwaltungsräte vor

    Betroffene Wertpapiere

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    Nestlé schlägt Dick Boer und Dinesh Paliwal als neue Verwaltungsräte vor

    14.02.2019 | 08:21:33

    Vevey (awp) - Der Nestlé-Konzern schlägt Dick Boer und Dinesh Paliwal als neue Mitglieder des Verwaltungsrates vor. Wie aus einem Mediencommuniqué vom Donnerstag hervorgeht, sollen Boer und Paliwal als unabhängige Mitglieder im Gremium Einsitz nehmen und dort Jean-Pierre Roth und Ruth Oniang'o ablösen, die aufgrund der Altersbeschränkung im Organisationsregelent zurücktreten.

    Dick Boer ist ehemaliger Präsident und CEO der niederländischen Supermarktkette Ahold Delhaize. Er werde seine umfassenden Kenntnissen des Lebensmitteldetailhandels in den Verwaltungsrat einbringen, wird Verwaltungsratspräsident Paul Bulcke in der Medienmitteilung zitiert.

    Dinesh Paliwal war Präsident und CEO von Harman International Industries, einer Tochtergesellschaft von Samsung Electronics. Er wurde laut Bulcke aufgrund seiner fundierten Kenntnisse in wichtigen Technologiebereichen wie künstliche Intelligenz, Digitalgeschäft und Cloud Computing als Kandidat für den Verwaltungsrat nominiert.

    Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung zudem, den Präsidenten Paul Bulcke sowie die übrigen bisherigen Mitglieder des Verwaltungsrates neben Roth und Oniang'o wiederzuwählen.

    Mit den neu vorgeschlagenen Kandidaten werde der Nestlé-Verwaltungsrat aus 14 Mitgliedern bestehen, von denen 12 als unabhängig betrachtet werden, heisst es in der Mitteilung von Nestlé weiter. Einschliesslich der vorgeschlagenen Nominierten habe Nestlé in den letzten vier Jahren neun neue unabhängige Verwaltungsratsmitglieder ernannt.

    jr/gab

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  • 14.02.2019 Nestlé 2018 organisch um 3,0 Prozent gewachsen

    Betroffene Wertpapiere

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    Nestlé 2018 organisch um 3,0 Prozent gewachsen

    14.02.2019 | 07:46:54

    (fehlendes Wort in Titel ergänzt)

    Vevey (awp) - Nestlé ist im vergangenen Geschäftsjahr 2018 im Rahmen der Erwartungen gewachsen. Operativ machte der Konzern weitere Fortschritte, so dass ihm eine Margensteigerung gelang. Für das laufende Jahr 2019 geht der Westschweizer Konzern von einer weiteren Verbesserung des organischen Wachstums und der Marge aus.

    Das organische Wachstum erreichte im Berichtsjahr 3,0 Prozent, wie der weltgrösste Nahrungsmittelhersteller am Donnerstag mitteilte. Die wichtigste Umsatzkenngrösse in der Nahrungsmittelindustrie, bei der Wechselkursverschiebungen und Zukäufe/Verkäufe heraus gerechnet werden, hat sich im vierten Quartal (+3,7%) damit etwas beschleunigt von den 2,8 Prozent nach 9 Monaten.

    Die 3,0 Prozent setzten sich zusammen aus einem Mengenwachstum (RIG) von 2,5 Prozent und Preissteigerungen von 0,5 Prozent. Der Gesamtumsatz stieg derweil um 2,1 Prozent auf 91,4 Milliarden Franken. Nettozukäufe erhöhten den Umsatz um 0,7 Prozent, die Wechselkurseffekte reduzierten ihn um 1,6 Prozent.

    Die operative Gewinnmarge stieg auf bereinigter Basis um 50 Basispunkte (BP) auf 17,0 Prozent. Nestlé legt den Fokus bzw. die Zielgrösse aufgrund grösserer Restrukturierungen seit einiger auf die bereinigte Kennzahl. Unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 10,1 Milliarden nach 7,2 Milliarden im Vorjahr. Grund für den deutlichen Anstieg waren laut Mitteilung von mehreren grossen Einmaleffekten positiv beeinflusst.

    Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Schätzungen der Analysten ziemlich genau getroffen. Der AWP-Konsens lag für das organische Wachstum bei +3,0 Prozent (RIG +2,4%) und für die operative Marge bei 17,0 Prozent.

    2019 weitere Verbesserungen erwartet

    CEO Mark Schneider zeigt sich in der Mitteilung "zufrieden mit den erzielten Fortschritten". Alle Finanzkennzahlen hätten sich deutlich verbessert. Das Wachstum habe sich in den beiden grössten Märkten von Nestlé, den Vereinigten Staaten und China, zudem auch im Bereich Säuglingsnahrung wiederbelebt.

    Für das Gesamtjahr rechnet das Nestlé-Management mit einer weiteren Verbesserung des organischen Wachstums, ohne aber eine konkrete Zahl zu nennen. Zudem soll sich gemäss den Angaben vom Donnerstag die bereinigte operative Ergebnismarge entsprechend der Zielvorgaben für 2020 entwickeln. Nestlé erwartet dabei Restrukturierungskosten von etwa 700 Millionen Franken für das laufende Jahr.

    Auch wird eine Steigerung sowohl beim zugrunde liegenden Gewinn je Aktie zu konstanten Wechselkursen als auch bei der Kapitaleffizienz erwartet.

    uh/jr

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG