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  • 08.01.2019 Sulzer erhält Auftrag von ArcelorMittal für Stahlfabrik in Belgien

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    Sulzer erhält Auftrag von ArcelorMittal für Stahlfabrik in Belgien

    08.01.2019 | 09:13:00

    Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer hat vom Stahlkonzern ArcelorMittal einen Auftrag erhalten. Demnach soll die Division Chemtech von Sulzer Destillerie-Ausrüstung für eine Fabrik im belgischen Gent liefern.

    Die Produkte von Chemtech werden dort eingesetzt, um Abgase aus der Stahlproduktion in Bioethanol umzuwandeln, wie Sulzer am Dienstag mitteilte. Insgesamt sollen so jährlich 80 Millionen Liter Bioethanol produziert werden. Finanzielle Angaben zum Auftrag werden keine gemacht.

    cf/tt

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  • 12.12.2018 Sulzer wechselt Chef der grössten Division aus

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    Sulzer wechselt Chef der grössten Division aus

    12.12.2018 | 07:44:49

    Winterthur (awp) - Beim Industriekonzern Sulzer kommt es zu einigen Veränderungen in der Konzernleitung. So übernimmt zum 1. Januar 2019 Fredéric Lalanne die Leitung der grössten Division Pumps Equipment.

    Mit diesem Schritt will sich Sulzer für die weitere Erholung der Öl- und Gasmärkte wappnen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Man wolle eine Phase nachhaltigen Wachstums "optimal nutzen". Der neue Divisionsleiter Lalanne ist heute in der Konzernleitung Marketing- und Vertriebschef (Chief Commercial and Marketing Officer - CCMO).

    Michael Streicher, der heute die Division Pumps Equipment leite, werde aus der Konzernleitung ausscheiden und eine neue Aufgabe als Global Head Water Pumps Business übernehmen. In seiner neuen Rolle berichtet Streicher an Lalanne, hiess es weiter.

    Lalanne wird wiederum von Jonathan Lloyd beerbt. Die Funktion des CCMO werde aber in Group Business Development umbenannt und umfasse künftig Strategie, Marketing, Digitalisierung und die neu geschaffene M&A-Funktion. Die funktionalen Vertriebsaufgaben seien indes aus der Funktion herausgelöst worden.

    Lloyd werde in seiner neuen Funktion aber nicht der Konzernleitung angehören, schrieb Sulzer. Die Konzernleitung der Winterthurer wird also verkleinert.

    ra/rw

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  • 09.12.2018 SoZ: Sulzer-Grossaktionär Vekselberg ersucht in USA um Aufhebung der Sanktionen

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    SoZ: Sulzer-Grossaktionär Vekselberg ersucht in USA um Aufhebung der Sanktionen

    09.12.2018 | 17:45:00

    Zürich (awp) - Der russische Milliardär Viktor Vekselberg, der unter anderem an den Schweizer Industriefirmen Sulzer, Oerlikon und Schmolz+Bickenbach beteiligt ist, hat laut einem Bericht der SonntagsZeitung (SoZ) beim US-Finanzministerium um die Aufhebung der Sanktionen nachgesucht. Ein Gesuch um "Überprüfung der Sanktionen" sei eingereicht worden, zitiert die SoZ einen Sprecher Vekselbergs in Moskau.

    Die USA hatten im vergangenen Frühling Sanktionen gegen eine Reihe von russischen Oligarchen verhängt, die dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nahestehen sollen. Vekselberg gilt als neuntreichster Geschäftsmann Russlands. Er hatte in der Folge die über Vekselbergs Gesellschaft Renova gehaltenen Industriebeteiligungen deutlich reduziert, um die entsprechenden Unternehmen aus der Schusslinie der US-Sanktionen zu nehmen.

    So hatte Renova die Beteiligung an Sulzer durch den Verkauf von 5 Millionen Aktien an das Unternehmen auf unter 50 Prozent reduziert. Allerdings sei der Erlös von 546 Millionen Franken auf Anordnung der Sanktionsbehörde in die USA transferiert worden und dort nach wie vor auf Sperrkonten blockiert, heisst es. Blockiert seien auch die Dividenden an Vekselbergs Finanzvehikel, sagte ein Sulzer-Sprecher gegenüber der SoZ.

    Existenzgefährdend könne für Vekselberg aber auch die Weigerung westlicher Banken werden, ihn mit Krediten zu versorgen, heisst es in dem Artikel. So hätten etwa die UBS, die Credit Suisse, die Deutsche Bank und die ING auf die Rückzahlung offener Kredite gepocht. Innert Wochen habe er neue Geldgeber finden müssen. Vekselberg fordere von den Schweizer Banken UBS, CS und Julius Bär Schadenersatz über 200 Millionen Franken, geklagt habe er aber bislang nicht.

    tp/

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  • 18.11.2018 Presseschau vom Wochenende 46 (17./18. November)

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    Presseschau vom Wochenende 46 (17./18. November)

    18.11.2018 | 16:57:09

    Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    SULZER: Der Industriekonzern Sulzer ist laut CEO Greg Poux-Guillaume trotz der jüngsten Bewegungen beim Ölpreis gut unterwegs. Auch wenn es zuletzt zu einem deutlichen Preisrückgang kam und Sulzer nach wie vor einen Grossteil seiner Umsätze in der Ölindustrie erwirtschaftet, besteht kein Grund zu Sorge, wie er im Interview mit der "Schweiz am Wochenende" erklärt. So könnten die meisten der Sulzer-Kunden ab einer Ölpreis-Schwelle von 60 US-Dollar pro Fass rentabel investieren. Gleichzeitig macht der Manager deutlich, dass er davon ausgeht, dass der Preis auch in den kommenden Jahren oberhalb der 60-Dollar-Grenze bleiben werde. (SaW, S. 16; siehe auch separate Meldung)

    RAIFFEISEN: Die Raiffeisen-Bankengruppe fordert von ihrem früheren Chef Pierin Vincenz Geld aus der Übernahme der Firma Investnet zurück. Sämtliche Verträge zwischen Raiffeisen, den beiden Investnet-Gründern und Vincenz bis ins Jahr 2012 zurück würden angefochten. Raiffeisen-Mediensprecher Dominik Chiavi bestätigte einen Bericht der "SonntagZeitung". Demnach geht es beim umstrittenen Deal um mindestens 40 Millionen Franken. Alle Verträge seien ungültig, weil Raiffeisen von Vincenz getäuscht worden sei. Über Investnet wollte Raiffeisen in Schweizer KMU investieren. (SoZ, S. 45; siehe auch separate Meldung)

    FLUGHAFEN ZÜRICH: Die Gewinnwarnung des Flughafens Zürich mit dem anschliessenden Kurseinbruch dürfte vor allem die beiden Grossaktionäre des Flughafenbertreibers treffen, den Kanton und die Stadt Zürich. So dürfte sich beim Kanton mit seinem Anteil von einem Drittel vor allem eine allfällige Senkung der Dividende in den kommenden Jahresrechnungen bemerkbar machen, berichtet die "NZZ am Sonntag". Die Stadt Zürich wiederum ist mit 5,1 Prozent beteiligt und verbucht dieses Paket im Finanzvermögen. Schwankungen des Aktienkurses schlagen sich laut Aussagen eines Sprechers des städtischen Finanzdepartements direkt im Ergebnis nieder. (NZZaS, S. 33)

    SNB: Die Schweizerische Nationalbank (SNB) wird ihre Währungspolitik mit Negativzinsen in nächster Zeit nicht aufgeben. Dies bekräftigte SNB-Vizedirektorin Andréa Maechler in einem Interview mit der Westschweizer Zeitung "Le Matin Dimanche". Die Nationalbank sei derzeit "nicht tatenlos", erklärte Maechler weiter. Der Schweizer Franken habe in den letzten Monaten seine Rolle als sicheren Hafen wiedererlangt. Sowohl der italienische Budgetstreit als auch die Wirren rund um den Brexit hätten zu einer gestiegenen Unsicherheit und damit einer Erstarkung des Franken geführt. Die SNB-Vizepräsidentin verwies auch auf den Handelsstreit zwischen China und den USA. "Im aktuellen Kontext bleiben die Negativzinsen für die Schweiz unerlässlich." (Le Matin Dimanche)

    KADERLÖHNE: Es ist zu einem Wechsel in der Liste der Spitzenverdiener gekommen. Wie die "NZZ am Sonntag" berichtet, haben Banker ihre Status als Top-Verdiener verloren. Vielmehr stehen mittlerweile die Pharmabranche und Versicherungen bei den Löhnen an der Spitze. Das Blatt beruft sich dabei auf bislang unveröffentlichte Daten aus der Lohnstrukturerhebung des Bundes von 2016. Dem Artikel zufolge ist das Lohnniveau in den Banken rund ein Fünftel tiefer als in der Pharma- und Versicherungsbranche. (NZZaS, S.1, 27)

    KRANKENKASSEN: Trotz zusätzlicher Versicherter sind die Verwaltungskosten pro Kopf bei den Krankenkassen im vergangenen Jahr gestiegen. Wie die "SonntagsZeitung" berichtet, nahmen die Verwaltungskosten pro Grundversicherten um acht auf 171 Franken zu. Auch bei grossen Kassen wie beispielsweise Helsana, Sanitas, Visana, Swica und KPT seien die Kosten gestiegen. Mit 258 Franken pro Kopf habe die Helsana die teuerste Bürokratie. Am besten schneide die Branchenführerin CSS mit 124 Franken ab. Preisüberwacher Stefan Meierhans hält solch grosse Kostenunterschiede für "erklärungsbedürftig", wie er erklärte. (SoZ, S.41)

    hr/

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  • 18.11.2018 Sulzer-CEO bereitet Ölpreis keine Sorgen - Vekselberg ist passiver Investor

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    Sulzer-CEO bereitet Ölpreis keine Sorgen - Vekselberg ist passiver Investor

    18.11.2018 | 15:17:39

    Zürich (awp) - Der Industriekonzern Sulzer ist laut CEO Greg Poux-Guillaume trotz der jüngsten Bewegungen beim Ölpreis gut unterwegs. Auch wenn es zuletzt zu einem deutlichen Preisrückgang kam und Sulzer nach wie vor einen Grossteil seiner Umsätze in der Ölindustrie erwirtschaftet, besteht kein Grund zu Sorge, wie er im Interview mit der "Schweiz am Wochenende" erklärt.

    Denn auch wenn Sulzer weiterhin etwa 45 Prozent seiner Umsätze in der Ölindustrie erwirtschafte, hänge das Unternehmen nicht direkt vom Ölpreis ab. "Es gibt eine Preisschwelle, wird diese überschritten, können die meisten unserer Kunden rentabel investieren, und wir bekommen neue Aufträge". Diese Schwelle liege derzeit bei etwa 60 US-Dollar pro Fass. "Dagegen ist es zweitrangig, ob Öl nun 75 oder 80 Dollar kostet."

    Gleichzeitig macht der Manager deutlich, dass er davon ausgeht, dass der Preis auch in den kommenden Jahren oberhalb der 60-Dollar-Grenze bleiben werde.

    Aktienkurs von vielen Faktoren beeinflusst

    Mit Blick auf die Diskrepanz zwischen einer guten Auftragslage und einem weniger guten Verlauf des Aktienkurses, stellt Poux-Guillaume heraus, dass der Aktienkurs nicht nur durch die Auftragslage alleine bestimmt werde, sondern auch durch Faktoren wie etwa die Markstimmung. Und da dominiere derzeit die Sorge, die globale Konjunktur könne ihren Höhepunkt überschritten haben.

    Für Sulzer selbst könne er keine Verlangsamung feststellen. Im Gegenteil, wenn er sich die kommerzielle Pipeline oder die Kundennachfrage anschaue, dann gehe es aufwärts.

    Vekselberg mittlerweile eher passiver Investor

    Auf die Frage, ob der russische Milliardär Viktor Vekselberg nach wie vor ein Ankeraktionär für Sulzer sei, erklärt der Manager, er würde eher davon sprechen, dass die Tiwel Holding eine grosse zumeist passive Investorin sei, an der Vekselberg die wirtschaftlich berechtigte Person sei.

    Dabei führt Poux-Guillaume weiter aus: "Passiv, weil sie unsere Aktien weder kaufen noch verkaufen kann". Die Holding habe eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach sie nicht zukaufen wird. Diese sei mit Sulzer und der US-Sanktionsbehörde Ofac unterschrieben worden. Verkaufen könne die Holding nicht, da sie sanktioniert sei, so der Manager weitere.

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  • 06.11.2018 Sulzer mit Zukauf in Kaliforniern weiter auf Expansionskurs

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    Sulzer mit Zukauf in Kaliforniern weiter auf Expansionskurs

    06.11.2018 | 11:58:00

    Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer befindet sich weiterhin auf Expansionskurs und übernimmt die amerikanische Brithinee Electric. Mit dieser Akquisition weitet Sulzer das Geschäft für elektromechanische Dienstleistungen nach Südkalifornien aus.

    Brithinee Electric erzielte 2017 mit 46 Mitarbeitenden einen Jahresumsatz von rund 10 Millionen US-Dollar, wie Sulzer am Dienstag mitteilte. Das Unternehmen bietet Reparaturdienstleistungen, Wiederaufarbeitung, Redesign, Überarbeitung, Upgrades und Modifikationen elektromechanischer Apparate sowie kundenspezifischer Schaltanlagensysteme an.

    Sulzer erhält damit Zugang zu den Windenergie-, Zement- und Wassermärkten in Kalifornien. Alle Betriebsanlagen befinden sich im kalifornischen Colton. Die Integration erfolgt unmittelbar nach Abschluss der Transaktion.

    Bereits die dritte Akquisition im laufenden Jahr

    Erst im Januar hatte Sulzer die im Dezember angekündigte Übernahme der US-amerikanischen JWC Environmental LLC abgeschlossen, ein auf Abwasserbehandlung spezialisiertes Unternehmen mit Hauptsitz im kalifornischen Santa Ana, mit einem Unternehmenswert von rund 215 Millionen US-Dollar.

    Im September gab Sulzer die Übernahme der Medmix Systems AG in Rotkreuz bekannt, einem Anbieter von Applikatoren für Gewebebehandlung, Knochenreparatur, Oralchirurgie und Drug Delivery, der das Portfolio der Sulzer-Division Applicator Systems (APS) bei Misch- und Dosiergeräten erweitert.

    Zum Thema Akquisitionen sagte CEO Greg Poux-Guillaume im vergangenen Februar, dass verschiedene Ideen für weitere Übernahmen da seien, bevorzugt in den Divisionen Applicator Systems und Pumps.

    cf/ra

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  • 25.10.2018 Sulzer steigert Bestellungseingang nach neun Monaten um 12 Prozent

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    Sulzer steigert Bestellungseingang nach neun Monaten um 12 Prozent

    25.10.2018 | 06:20:43

    Winterthur (awp) - Der Technologiekonzern Sulzer hat in den ersten neun Monaten 2018 neue Aufträge im Wert von 2,68 Milliarden Franken an Land gezogen. Das sind 12,2 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode und etwas mehr als von Analysten erwartet.

    Besonders im Öl- und Gasgeschäft gaben die Kunden fleissig neue Bestellungen auf. Laut Sulzer dürften die Aufträge zum Jahresende hin weiter anziehen - der Konzern erhöht deshalb die Jahresprognose für den Bestellungseingang.

    Zum Wachstum beim Bestellungseingang trugen auch Übernahmen kräftig bei, wie Sulzer am Donnerstag mitteilte. Aus eigener Kraft - also Akquisitionen und Währungseffekte ausgeklammert - schaffte Sulzer ein Plus von 7,2 Prozent. Alleine im dritten Quartal sammelte Sulzer neue Bestellungen über 874 Millionen Franken ein - ein organischer Zuwachs von 8,7 Prozent.

    Öl- und Gasgeschäft sprudelt

    Der grösste Wachstumstreiber war das Öl- und Gasgeschäft, dank dem steigenden Ölpreis sind die Kunden von Sulzer, die Ölunternehmen - wieder in Investitionslaune. Das zeigt sich etwa im Pumpengeschäft, wo der Auftragseingang um fast 19 Prozent auf 1,04 Milliarden Franken anzog.

    Das Pumpengeschäft ist der grösste Umsatzpfeiler von Sulzer. In der Sparte trugen aber auch andere Märkte wie Wasser zum Wachstum bei, einzig der Energiemarkt schwächelte.

    Bei der Division Chemtech ging es mit einem Plus von gegen 22 Prozent noch kräftiger vorwärts. In dieser Sparte bietet Sulzer für die Öl- und Gasindustrie, die kohlenwasserstoffverarbeitende Industrie sowie die chemische Prozessindustrie Produkte und Dienstleistungen für Trenn-, Reaktions- und Mischtechnologien an.

    Die noch junge Gesundheits- und Kosmetikmarktsparte (Applicator Systems) wuchs um 8,4 Prozent. Das Servicegeschäft legte um 2,5 Prozent zu.

    Jahresprognose angehoben

    Mit den Zahlen übertraf Sulzer die Erwartungen der Analysten, die von der Nachrichtenagentur AWP befragt worden waren (AWP-Konsens). Diese hatten im Schnitt einen Bestellungseingang für die ersten neun Monate von 2,65 Milliarden Franken vorausgesagt.

    Angesichts des flotten Bestellungswachstums, das laut Sulzer im vierten Quartal noch an Tempo gewinnen dürfte, schraubte Sulzer seine Zielvorgaben für das Gesamtjahr 2018 nach oben: Neu rechnet der Konzern mit einem Wachstum des Bestellungseingangs von 10 bis 12 Prozent.

    Zuvor war er noch von 7 bis 10 Prozent ausgegangen. Erst anlässlich der Vorlage der Halbjahreszahlen hat das Management die Prognosen angehoben. Unverändert bleibt der Ausblick für den Umsatz und die Marge.

    tt/rw

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  • 27.09.2018 Anleihe: Sulzer nimmt mit zwei Anleihen 460 Millionen Franken auf

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    Anleihe: Sulzer nimmt mit zwei Anleihen 460 Millionen Franken auf

    27.09.2018 | 16:00:00

    Zürich (awp) - Das Industrie-Unternehmen Sulzer nimmt unter der Federführung der Credit Suisse zwei Anleihen zu folgenden Konditionen auf:

    Betrag:              250 Mio Fr.
    Zinssatz:            1,600%
    Emissionspreis:      100,142%
    Liberierung:         22.10.2018
    Laufzeit:            6 Jahre, bis 22.10.2024
    Valor:               43'467'842 (8) 
    Kotierung:           SIX Swiss Exchange, prov. ab 18.10.2018
    Betrag:              210 Mio Fr.
    Zinssatz:            0,625%
    Emissionspreis:      100%
    Liberierung:         22.10.2018
    Laufzeit:            3 Jahre, bis 22.10.2021
    Valor:               43'467'841 (0) 
    Kotierung:           SIX Swiss Exchange, prov. ab 18.10.2018
    

    jb/mk

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  • 19.09.2018 Sulzer platziert eigene Aktien zu je 112 Franken - 15 Mio Kapitalgewinn

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    Sulzer platziert eigene Aktien zu je 112 Franken - 15 Mio Kapitalgewinn

    19.09.2018 | 07:00:00

    Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer hat die am Vorabend angekündigte Platzierung von bis zu 5 Millionen eigenen Aktien bereits abgeschlossen. Im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens hat der Konzern die Titel zu 112 Franken je Stück bei institutionellen Investoren in der Schweiz und im Ausland platziert. Den Kapitalgewinn beziffert der Konzern auf 15 Millionen Franken. Im Zuge der Platzierung erhöhe sich der Streubesitz auf 51 Prozent, teilt Sulzer am Mittwoch mit.

    Die Aktien hatte Sulzer im April in einer Notfallübung von Renova zurückgekauft, nachdem die USA Sanktionen gegen Russland wegen der Einmischung in den US-Präsidentschaftswahlkampf verhängt hatten. In der Folge musste die Beteiligungsgesellschaft Renova, die zum Imperium vom Investor Viktor Vekselberg gehört, ihren Anteil an Sulzer reduzieren, da auch der Oligarch selber und seine Renova-Gruppe von den Strafmassnahmen der Amerikaner betroffen waren.

    Vekselberg war einst mit einer Beteiligung von über 63 Prozent Mehrheitsbesitzer von Sulzer gewesen. Nach dem Notverkauf fiel der Anteil des Milliardärs auf unter 50 Prozent. Damit befreiten die US-Behörden Sulzer von den Sanktionen. Renova hält nun noch 48,8 Prozent an Sulzer.

    hr/cf

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  • 18.09.2018 Sulzer platziert bis zu 5 Millionen Aktien von Renova

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    Sulzer platziert bis zu 5 Millionen Aktien von Renova

    18.09.2018 | 18:45:44

    (Meldung umgeschrieben und ergänzt)

    Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer will bis zu 5 Millionen eigene Aktien platzieren, die Grossaktionär Viktor Vekselberg nach der Verhängung von US-Sanktionen im Frühling Hals über Kopf an das Unternehmen verkaufen musste. Wie Sulzer am Dienstagabend mitteilte, sollen die Titel institutionellen Investoren sowohl in der Schweiz als auch im Ausland angeboten werden.

    Die Platzierung werde im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens abgeschlossen werden. Der Platzierungspreis werde im Zuge dieses Vorgangs festgelegt, hiess es in der Mitteilung weiter. Dabei werden die UBS und die Credit Suisse als gemeinsame Bookrunner fungieren.

    Sulzer hatte im April diese Aktien einer Notfallübung von Renova zurückgekauft, nachdem die USA Sanktionen gegen Russland wegen der Einmischung in den US-Präsidentschaftswahlkampf verhängt hatten. In der Folge musste Vekselbergs Beteiligungsgesellschaft Renova ihren Anteil an Sulzer reduzieren, da auch der Oligarch selber und seine Renova-Gruppe von den Strafmassnahmen der Amerikaner betroffen waren.

    Vekselberg war einst mit einer Beteiligung von über 63 Prozent Mehrheitsbesitzer von Sulzer gewesen. Nach dem Notverkauf fiel der Anteil des Milliardärs auf unter 50 Prozent. Damit befreiten die US-Behörden Sulzer von den Sanktionen. Renova hält nun noch 48,8 Prozent an Sulzer.

    Der Winterthurer Traditionskonzern war durch die US-Sanktionen existenziell bedroht gewesen. Alle Bankkonten waren blockiert. Sulzer konnte keine Überweisungen mehr in Dollar ausführen. Zudem konnten teilweise die Angestellten nicht mehr bezahlt und keine neuen Aufträge angenommen werden.

    jb/hr

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  • 18.09.2018 Sulzer platziert bis zu 5 Millionen Aktien von Renova

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    Sulzer platziert bis zu 5 Millionen Aktien von Renova

    18.09.2018 | 17:20:00

    Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer will bis zu 5 Millionen eigene Aktien platzieren. Wie der Konzern am Dienstagabend mitteilte, handelt es sich dabei um die Aktien, die der Konzern im April von seinem Grossaktionär Renova erworben hatte. Die Titel sollen institutionellen Investoren sowohl in der Schweiz als auch im Ausland angeboten werden.

    Die Platzierung werde im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens abgeschlossen werden. Der Platzierungspreis werde im Zuge dieses Vorgangs festgelegt, hiess es in der Mitteilung weiter. Dabei werden die UBS und die Credit Suisse als gemeinsame Bookrunner fungieren.

    Sulzer hatte im April diese Aktien von Renova zurückgekauft, nachdem die USA Sanktionen gegen Russland verhängt hatten. In der Folge musste Renova seinen Anteil an Sulzer reduzieren, da auch der Oligarch Viktor Vekselberg und seine Renova-Gruppe von ihnen betroffen waren.

    hr/jb

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  • 03.09.2018 Sulzer übernimmt Medmix Systems

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    Sulzer übernimmt Medmix Systems

    03.09.2018 | 06:56:00

    Zürich (awp) - Sulzer hat die Medmix Systems AG übernommen - einen Anbieter von Applikatoren für Gewebebehandlung, Knochenreparatur, Oralchirurgie und Drug Delivery. Mit der Akquisition erweitere der Industriekonzern das Portfolio der Division Applicator Systems bei Misch- und Dosiergeräten und ergänze die Marktsegmente Dental, Klebstoffe und Beauty um ein Sortiment für Gesundheit, hiess es in einer Mitteilung vom Montag. Medmix hat seinen Sitz in Rotkreuz.

    ys/kw

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  • 25.07.2018 Sulzer steigert Auftragseingang und Gewinn und erhöht Prognose

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    Sulzer steigert Auftragseingang und Gewinn und erhöht Prognose

    25.07.2018 | 17:36:14

    (Wiederholung mit Aktienschlusskurs)

    Zürich (awp) - Der Industriekonzern Sulzer befindet sich weiter in guter Form. Er hat im ersten Semester 2018 deutlich mehr Bestellungen erhalten und mehr Umsatz erzielt, zudem haben sich auch die Gewinnziffern gegenüber dem Vorjahr markant verbessert. Die Prognosen für Auftragseingang und Umsatz im Gesamtjahr wurden entsprechend erhöht.

    Insgesamt nahmen die Bestellungen in der Berichtsperiode um 13 Prozent auf 1,80 Milliarden Franken zu. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte ergab sich ein organisches Plus von 6,5 Prozent. Damit hat sich das Wachstumstempo im zweiten Quartal gegenüber dem ersten Quartal (+12,8%) wie angekündigt etwas verlangsamt. Der Umsatz legte organisch um 5,4 Prozent auf 1,60 Milliarden zu, wie Sulzer am Mittwoch mitteilte.

    Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen (EBITA) verbesserte sich dank den höheren Volumen und Einsparungen um knapp 28 Prozent auf 148,2 Millionen Franken und die entsprechende Marge um 180 Basispunkte auf 9,2 Prozent. Allerdings ist noch ein positiver Effekt aus einer Umstellung der Rechnungslegung (IFRS 15) von 0,7 Prozentpunkten enthalten. Der Reingewinn kletterte gar um fast die Hälfte auf 64,3 Millionen Franken.

    Weitere Verbesserungen in der grössten Division Pumpen erwartet

    Zugenommen haben die Bestellungen in allen Divisionen und in allen Marktsegmenten mit Ausnahme des Energiemarktes. Im Bereich Verarbeitung im Öl- und Gasmarkt (Downstream-Segment) sei schon früh im letzten Jahr der Beginn einer Erholung zu erkennen gewesen, welche dieses Jahr auch das Upstream-Segment erfasst habe, sagte CEO Greg Poux-Guillaume an einer Telefonkonferenz. Die Volumen dürften damit zwar wieder anziehen, der Preisdruck dürfte aber bis ins Jahr 2019 hinein hoch bleiben. Auch den Energiemarkt sieht Poux-Guillaume "mittelfristig anspruchsvoll".

    Die Integration der die im Januar abgeschlossenen Übernahme der US-amerikanischen JWC Environmental verläuft gemäss dem Sulzer-Chef schneller als geplant, was wiederum dem Wassergeschäft innerhalb der Division Pumpen zu Gute komme. Insgesamt erwartet er für die Division Pumps Equipment, welche operativ in die Gewinnzone zurückgekehrt ist, in den kommenden Quartalen weitere Verbesserungen.

    Weiter bestätigte Sulzer frühere Angaben, wonach die temporären Sanktionen der USA ohne langfristige Auswirkungen geblieben seien. Die einmaligen Kosten seien signifikant unter 10 Millionen Franken geblieben und der Bestellungseingang legte in den USA im zweiten Quartal organisch um 15 Prozent zu.

    Mit Blick nach vorne gab sich Poux-Guillaume relativ zuversichtlich. Es sei mit einer weiteren schrittweisen Erholung des Öl- und Gasmarkts und anhaltendem Druck auf dem Energiemarkt zu rechnen, sagte er. Und die übrigen Märkte sollten ihren Wachstumstrend fortsetzen.

    Prognosen für Umsatz und Bestellungen erhöht

    Entsprechend wurden die Prognosen für Umsatz und Bestellungen erhöht. Der Bestellungseingang soll demnach um 7 bis 10 Prozent wachsen und der Umsatz um 6 bis 8 Prozent. Bisher wurden lediglich Wachstumsraten im Bereich von 5 bis 7 Prozent, bzw. von 4 bis 6 Prozent für den Umsatz veranschlagt. Die Prognose für die EBITA-Marge liegt weiter bei 9,5 Prozent.

    In Bezug auf einen möglichen grösseren Handelsdisput zeigte sich Poux-Guillaume zurückhaltend. "Wir sind zwar sehr besorgt über den laufenden Handelsstreit. Andererseits braucht es Gelassenheit bei Dingen, die man nicht kontrollieren kann."

    An der Börse wurden die vor allem hinsichtlich des operativen Gewinns über den Erwartungen liegenden Zahlen verhalten aufgenommen: Die Aktie verzeichnete ein Minus von 3,6 Prozent auf 122,50 Franken. Eine Erhöhung der Prognosen für Auftragseingang und Umsatz sei erwartet worden, hiess es im Handel.

    cf/uh

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  • 25.07.2018 Sulzer steigert Auftragseingang und Gewinn und erhöht Prognose

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sulzer N 90.75 +1.35 +1.51% 138.30 75.15 97'229

    Story

    Sulzer steigert Auftragseingang und Gewinn und erhöht Prognose

    25.07.2018 | 11:31:27

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der Industriekonzern Sulzer befindet sich weiter in guter Form. Er hat im ersten Semester 2018 deutlich mehr Bestellungen erhalten und mehr Umsatz erzielt, zudem haben sich auch die Gewinnziffern gegenüber dem Vorjahr markant verbessert. Die Prognosen für Auftragseingang und Umsatz im Gesamtjahr wurden entsprechend erhöht.

    Insgesamt nahmen die Bestellungen in der Berichtsperiode um 13 Prozent auf 1,80 Milliarden Franken zu. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte ergab sich ein organisches Plus von 6,5 Prozent. Damit hat sich das Wachstumstempo im zweiten Quartal gegenüber dem ersten Quartal (+12,8%) wie angekündigt etwas verlangsamt. Der Umsatz legte organisch um 5,4 Prozent auf 1,60 Milliarden zu, wie Sulzer am Mittwoch mitteilte.

    Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen (EBITA) verbesserte sich dank den höheren Volumen und Einsparungen um knapp 28 Prozent auf 148,2 Millionen Franken und die entsprechende Marge um 180 Basispunkte auf 9,2 Prozent. Allerdings ist noch ein positiver Effekt aus einer Umstellung der Rechnungslegung (IFRS 15) von 0,7 Prozentpunkten enthalten. Der Reingewinn kletterte gar um fast die Hälfte auf 64,3 Millionen Franken.

    Weitere Verbesserungen in der grössten Division Pumpen erwartet

    Zugenommen haben die Bestellungen in allen Divisionen und in allen Marktsegmenten mit Ausnahme des Energiemarktes. Im Bereich Verarbeitung im Öl- und Gasmarkt (Downstream-Segment) sei schon früh im letzten Jahr der Beginn einer Erholung zu erkennen gewesen, welche dieses Jahr auch das Upstream-Segment erfasst habe, sagte CEO Greg Poux-Guillaume an einer Telefonkonferenz. Die Volumen dürften damit zwar wieder anziehen, der Preisdruck dürfte aber bis ins Jahr 2019 hinein hoch bleiben. Auch den Energiemarkt sieht Poux-Guillaume "mittelfristig anspruchsvoll".

    Die Integration der die im Januar abgeschlossenen Übernahme der US-amerikanischen JWC Environmental verläuft gemäss dem Sulzer-Chef schneller als geplant, was wiederum dem Wassergeschäft innerhalb der Division Pumpen zu Gute komme. Insgesamt erwartet er für die Division Pumps Equipment, welche operativ in die Gewinnzone zurückgekehrt ist, in den kommenden Quartalen weitere Verbesserungen.

    Weiter bestätigte Sulzer frühere Angaben, wonach die temporären Sanktionen der USA ohne langfristige Auswirkungen geblieben seien. Die einmaligen Kosten seien signifikant unter 10 Millionen Franken geblieben und der Bestellungseingang legte in den USA im zweiten Quartal organisch um 15 Prozent zu.

    Mit Blick nach vorne gab sich Poux-Guillaume relativ zuversichtlich. Es sei mit einer weiteren schrittweisen Erholung des Öl- und Gasmarkts und anhaltendem Druck auf dem Energiemarkt zu rechnen, sagte er. Und die übrigen Märkte sollten ihren Wachstumstrend fortsetzen.

    Prognosen für Umsatz und Bestellungen erhöht

    Entsprechend wurden die Prognosen für Umsatz und Bestellungen erhöht. Der Bestellungseingang soll demnach um 7 bis 10 Prozent wachsen und der Umsatz um 6 bis 8 Prozent. Bisher wurden lediglich Wachstumsraten im Bereich von 5 bis 7 Prozent, bzw. von 4 bis 6 Prozent für den Umsatz veranschlagt. Die Prognose für die EBITA-Marge liegt weiter bei 9,5 Prozent.

    In Bezug auf einen möglichen grösseren Handelsdisput zeigte sich Poux-Guillaume zurückhaltend. "Wir sind zwar sehr besorgt über den laufenden Handelsstreit. Andererseits braucht es Gelassenheit bei Dingen, die man nicht kontrollieren kann."

    An der Börse wurden die vor allem hinsichtlich des operativen Gewinns über den Erwartungen liegenden Zahlen verhalten aufgenommen: Die Aktie verzeichnete am Mittag ein Minus von 2,4 Prozent auf 124,00 Franken. Eine Erhöhung der Prognosen für Auftragseingang und Umsatz sei erwartet worden, hiess es im Handel.

    cf/uh

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  • 25.07.2018 Sulzer steigert Auftragseingang und Gewinn und erhöht Prognose für 2018

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sulzer N 90.75 +1.35 +1.51% 138.30 75.15 97'229

    Story

    Sulzer steigert Auftragseingang und Gewinn und erhöht Prognose für 2018

    25.07.2018 | 06:22:59

    (Mit weiteren Angaben ergänzt)

    Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer befindet sich weiter in guter Form und hat im ersten Semester 2018 deutlich mehr Bestellungen erhalten und auch mehr Umsatz erzielt. Die Gewinnziffern verbesserten sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls markant, und die Prognosen für den Auftragseingang und den Umsatz im Gesamtjahr wurden zudem erhöht.

    Insgesamt nahmen die Bestellungen in der Berichtsperiode um 13 Prozent auf 1,80 Milliarden Franken zu. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte ergab sich ein organisches Plus von 6,5 Prozent. Damit hat sich das Wachstumstempo im zweiten Quartal gegenüber dem ersten Quartal (+12,8%) wie angekündigt etwas verlangsamt, allerdings ist es auf weiter gutem Niveau. Der Umsatz legte organisch um 5,4 Prozent auf 1,60 Milliarden zu, wie Sulzer am Mittwoch mitteilte.

    IFRS 15 mit positivem Einfluss

    Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen (EBITA) verbesserte sich um knapp 28 Prozent auf 148,2 Millionen Franken und die entsprechende Marge um 180 Basispunkte auf 9,2 Prozent. Hier ist allerdings noch ein positiver Effekt aus der Umstellung der Rechnungslegung nach IFRS 15 von 0,7 Prozentpunkten enthalten.

    Das Betriebsergebnis war positiv beeinflusst von den höheren Volumen und von Einsparungen. Der Reingewinn der Aktionäre kletterte um knapp 48 Prozent auf 64,3 Millionen Franken, wobei auch hier der positive Effekt aus der Umstellung der Rechnungslegung mitspielt. Insgesamt hat Sulzer die Erwartungen der Analysten übertroffen.

    Zugenommen haben die Bestellungen in allen Divisionen und in allen Marktsegmenten mit Ausnahme des Energiemarktes. "Im ersten Halbjahr 2018 war unsere Geschäftsdynamik sehr positiv, und wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend in der zweiten Jahreshälfte fortsetzen wird", lässt sich in der Mitteilung CEO Greg Poux-Guillaume zitieren.

    Anhaltender Preisdruck erwartet

    Im Bereich Verarbeitung im Öl- und Gasmarkt (Downstream-Segment) sei schon früh im letzten Jahr der Beginn einer Erholung zu erkennen gewesen, welche dieses Jahr auch das Upstream-Segment erfasst habe, schrieb Sulzer. Die Volumen dürfte damit zwar wieder anziehen, der Preisdruck dürfte aber bis ins Jahr 2019 hinein hoch bleiben. Auch den Energiemarkt sieht das Unternehmen "mittelfristig anspruchsvoll".

    Weiter bestätigte Sulzer frühere Angaben, wonach die temporären Sanktionen der USA ohne langfristige Auswirkungen geblieben seien. Die einmaligen Kosten seien signifikant unter 10 Millionen Franken geblieben und der Bestellungseingang legte in den USA im zweiten Quartal organisch um 15 Prozent zu. Dies zeige, dass Sulzer nicht beeinträchtigt worden sei.

    Höheres Sparziel für 2018

    Gut auf Kurs befindet sich das Sulzer Full Potential-Programm (SFP). Das Sparziel bis Ende Jahr wird auf 35 Millionen erhöht, denn die angepeilten 25 Millionen wurden im ersten Semester bereits erreicht. Bis Ende 2019 soll das Programm die Kosten weiterhin um insgesamt 230 Millionen Franken drücken.

    Mit Blick nach vorne erwartet das Unternehmen eine weitere schrittweise Erholung des Öl- und Gasmarkts und anhaltenden Druck auf dem Energiemarkt. Die übrigen Märkte sollten ihren Wachstumstrend fortsetzen.

    Für das Gesamtjahr 2018 werden die Prognosen für Umsatz und Bestellungen erhöht. Der Bestellungseingang soll demnach um 7 bis 10 Prozent wachsen, bisher galt eine Prognose von 5 bis 7 Prozent. Das Umsatzwachstum wird neu auf 6 bis 8 Prozent veranschlagt, zuvor galt ein Wert von 4 bis 6 Prozent. Die Prognose für die EBITA-Marge liegt weiter bei 9,5 Prozent.

    cf/rw

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG