Logo money-net.ch
  • Markt news: Sulzer N

Einfache Suche
  • Erweiterte Suche
  • 05.07.2019 Sulzer-Prognose für 2019 könnte laut CEO zu konservativ sein

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sulzer N 106.30 +0.80 +0.76% 129.40 75.15 52'752

    Story

    Sulzer-Prognose für 2019 könnte laut CEO zu konservativ sein

    05.07.2019 | 17:25:47

    (Ausführliche Fsasung)

    Zürich (awp/reu) - Trotz konjunkturellen Gegenwinds und Sorgen um einen Handelskrieg prüft der Schweizer Maschinenbauer Sulzer eine Anhebung des Ausblicks.

    "Wir waren wahrscheinlich etwas konservativ, weil wir anerkennen, dass die Welt derzeit ein komplizierter Ort ist", sagte Konzernchef Greg Poux-Guillaume in einem am Freitag veröffentlichten Interview der Nachrichtenagentur Reuters. "Auf der Grundlage des ersten Quartals ist es ziemlich wahrscheinlich, dass wir unsere Prognose erhöhen werden."

    Bisher peilt der Pumpenhersteller für 2019 einen Anstieg des Auftragseingangs um zwei bis fünf Prozent und des Umsatzes um drei bis fünf Prozent an. Im ersten Quartal belief sich das Auftragswachstum auf 8,4 Prozent.

    "Wir arbeiten in Ländern, in denen wir Anzeichen einer Verlangsamung um uns herum sehen. Aber was Sulzer betrifft, so ist dies bei unseren Frühindikatoren nicht ersichtlich", sagte Poux-Guillaume. "Kundenanfragen, unverbindliche Angebote, Dinge, die passieren, bevor eine Bestellung gebucht wird - wenn wir uns diese ansehen, sehen wir keine Anzeichen einer Verlangsamung."

    Poux-Guillaume distanziert sich von ABB

    Dies deute für die kommenden zwölf Monate auf ein gesundes Geschäft hin. Die Öl- und Gaspreise befänden sich auf Niveaus, die den Kunden die Zuversicht gäben, für die kommenden Jahre zu investieren. Sulzer legt den Halbjahresabschluss am 24. Juli vor.

    Der frühere GE- und Alstom-Manager, der Sulzer seit 2015 leitet, peilt neben organischem Wachstum auch Zukäufe an. "Wir haben eine sehr starke Bilanz..., sodass wir Feuerkraft haben, Akquisitionen zu machen." Sulzer könne bis zu 1,5 Milliarden Franken für Übernahmen ausgeben.

    Poux-Guillaume distanzierte sich von Medienspekulationen, er könnte neuer Chef des Schweizer Elektrotechnikkonzerns ABB werden. "Es ist schmeichelhaft (in dem Zusammenhang erwähnt zu werden)", sagte der Franzose. "Aber die Leute haben eine lebhafte Fantasie. Ich liebe, was wir bei Sulzer machen, und es reizt mich sehr, in den kommenden Jahren weiterzumachen."

    cf/

    Drucken
  • 05.07.2019 Sulzer-Prognose für 2019 könnte laut CEO zu konservativ sein

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sulzer N 106.30 +0.80 +0.76% 129.40 75.15 52'752

    Story

    Sulzer-Prognose für 2019 könnte laut CEO zu konservativ sein

    05.07.2019 | 16:55:59

    Zürich (awp/awp/sda/reu) - Der Schweizer Maschinenbauer Sulzer prüft trotz des konjunkturellen Gegenwinds eine Anhebung des Ausblicks.

    "Wir waren wahrscheinlich etwas konservativ, weil wir anerkennen, dass die Welt derzeit ein komplizierter Ort ist", sagte Konzernchef Greg Poux-Guillaume in einem am Freitag veröffentlichten Interview der Nachrichtenagentur Reuters. "Auf der Grundlage des ersten Quartals ist es ziemlich wahrscheinlich, dass wir unsere Prognose erhöhen werden."

    Bisher peilt der Pumpenhersteller für 2019 einen Anstieg des Auftragseingangs um zwei bis fünf Prozent und des Umsatzes um drei bis fünf Prozent an. Im ersten Quartal belief sich das Auftragswachstum auf 8,4 Prozent. Sulzer legt den Halbjahresabschluss am 24. Juli vor.

    Drucken
  • 02.07.2019 Sulzer übernimmt britische Alba Power - Umsatz 34 Mio GBP

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sulzer N 106.30 +0.80 +0.76% 129.40 75.15 52'752

    Story

    Sulzer übernimmt britische Alba Power - Umsatz 34 Mio GBP

    02.07.2019 | 08:00:00

    Winterthur (awp) - Der Industriekonzern Sulzer befindet sich weiterhin auf Einkaufstour. Mit der Übernahme der schottischen Alba Power wird das Gasturbinen-Geschäft diversifiziert.

    Alba Power erwirtschaftet mit 80 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 34 Millionen britischen Pfund, wie Sulzer am Dienstag mitteilte. Das Unternehmen bietet Wartung und Unterhalt für aeroderivative Gasturbinen an. Es erzielt dabei eine überdurchschnittliche Gewinnmarge von 20 Prozent.

    Das Gasturbinenservicegeschäft werde damit in die Bereiche dezentrale Stromversorgung wie auch Offshore- und Marineanwendungen diversifiziert, so Sulzer. Und in diesen Bereichen herrsche eine hohe Nachfrage. Ausserdem ergäben sich Synergien im Verkauf mit bestehenden Kunden in den Bereichen Pumpen, Motoren, Generatoren und Turboservices.

    Alba hat Niederlassungen im schottischen Aberdeen, in Houston (USA) und in Ontario (Kanada).

    Erst im Mai hatte Sulzer die Akquisition der texanischen Firma GTC Technology mit einem Jahresumsatz von rund 50 Millionen US-Dollar bekanntgegeben, einen Hersteller von Petrochemikalien, welcher in die Sulzer-Sparte Chemtech eingegliedert wird.

    cf/tt

    Drucken
  • 19.06.2019 Sulzer-Aktien erleben Kursschub dank Ergebnishoffnungen

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sulzer N 106.30 +0.80 +0.76% 129.40 75.15 52'752

    Story

    Sulzer-Aktien erleben Kursschub dank Ergebnishoffnungen

    19.06.2019 | 14:20:00

    Bern (awp) - Für die Aktien des Pumpenspezialisten Sulzer werden am Mittwochnachmittag wieder Kurse von über 100 Franken bezahlt. Händler verweisen dabei auf vielversprechende Rückmeldungen der UBS von Nachforschungen in den Absatzmärkten des Winterthurer Traditionsunternehmens. Die grösste Schweizer Bank rechnet auch für das zweite Quartal mit einer starken Auftragslage und schliesst nicht aus, dass Sulzer die diesjährigen Vorgaben für den Auftragseingang erhöhen wird.

    Um 13.50 Uhr gewinnen Sulzer noch 4,8 Prozent auf 102,90 Franken. Die Tageshöchstkurse liegen gar bei 103,60 Franken. Der Gesamtmarkt (SPI) notiert im Gegenzug um gut 0,2 Prozent unter dem Schlussstand vom Vortag.

    Wie der für die UBS Investmentbank tätige Fabian Häcki schreibt, stimmen ihn Nachforschungen in der Öl- und Gasindustrie zuversichtlich für die Auftragslage von Sulzer im zweiten Quartal. Nach einem prozentual zweistelligen Auftragswachstum bei Sulzer Pumps und Sulzer Chemtech glaubt der UBS-Analyst nicht, dass die Auftragsentwicklung in diesen beiden Geschäftszweigen an Schwung verloren hat.

    In Kombination mit der im Mai bekanntgewordenen Übernahme von GTC Technology rechnet Häcki anlässlich der Halbjahresergebnisveröffentlichung mit einer möglichen Erhöhung der diesjährigen Zielvorgaben für den Bestellungseingang. Bisweilen geht Sulzer diesbezüglich für das laufende Jahr von einem Wachstum zwischen 2 und 5 Prozent in Lokalwährungen aus. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Bestellungseingang alleine im ersten Quartal um fast 10 Prozent.

    Händlern zufolge weckt der Kommentar aus dem Hause UBS Ergebnishoffnungen. In diesem Zusammenhang wird auf die um mehr als 10 Prozent über den Konsensschätzungen liegenden Gewinnerwartungen der grössten Schweizer Bank für das laufende Jahr verwiesen. Nach dem Vorstoss der Aktien zurück zu Kursen von 100 Franken oder mehr ist zudem von Eindeckungstransaktionen seitens ausländischer Leerverkäufer die Rede. Diese Transaktionen erweisen sich als trendverstärkend.

    lb/ys

    Drucken
  • 02.05.2019 Sulzer übernimmt US-Firma GTC - Jahresumsatz von 50 Millionen US-Dollar

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sulzer N 106.30 +0.80 +0.76% 129.40 75.15 52'752

    Story

    Sulzer übernimmt US-Firma GTC - Jahresumsatz von 50 Millionen US-Dollar

    02.05.2019 | 07:35:00

    Winterthur (awp) - Sulzer kauft die texanische Firma GTC Technology. Diese beschäftigt weltweit 200 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von rund 50 Millionen US-Dollar, wie der Industriekonzern am Donnerstag mitteilte. Der Unternehmenswert wurde mit 39 Millionen Dollar angegeben.

    GTC bietet laut den Angaben Prozesse und Systeme zur Herstellung von Aromaten und anderen Petrochemikalien an. Die Akquisition stärke somit die führende Rolle der Sulzer-Sparte Chemtech bei petrochemischen Prozessen, hiess es weiter. Konkret ermögliche sie den Markteintritt in das Technologielizenzgeschäft.

    GTC erziele aktuell eine operative Marge (EBITA-Marge) im hohen einstelligen Bereich, so die Mitteilung weiter. Es sei nun das Ziel, das Wachstum der Gesellschaft zu beschleunigen und "messbare Synergien" zu schaffen.

    Die Unterzeichnung und der Abschluss der Transaktion erfolgten gemäss Communiqué gleichzeitig.

    rw/tt

    Drucken
  • 17.04.2019 Sulzer profitiert im ersten Quartal von höherem Bestellungseingang

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sulzer N 106.30 +0.80 +0.76% 129.40 75.15 52'752

    Story

    Sulzer profitiert im ersten Quartal von höherem Bestellungseingang

    17.04.2019 | 10:29:40

    (Ausführliche Fassung, ergänzt um Aussagen aus der Telefonkonferenz, Korrektur bei Wachstum Applicator Systems)

    Winterthur (awp) - Sulzer ist solide ins Geschäftsjahr 2019 gestartet. Der Bestellungseingang legte im ersten Quartal weiter zu. Den Ausblick für 2019 belässt der Industriekonzern aber unverändert, da gewisse Aufträge früher als erwartet verbucht werden konnten.

    Konkret zog der Bestellungseingang im ersten Quartal um 9,3 Prozent auf 984,1 Millionen Franken an. Akquisitionen leisteten einen Beitrag von 11 Millionen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Bestellungseingang wuchs den Angaben zufolge in fast allen Endmärkten von Sulzer.

    In der grössten Sparte Pumpen kletterten die Bestellungen um 12 Prozent auf 391,2 Millionen Franken nach oben. Ein besonders grosses Plus konnten die Winterthurer dabei mit Aufträgen aus dem Öl- und Gasmarkt erzielen. Dafür gingen die Bestellungen von Kraftwerksbetreibern zurück.

    "Dies war kein Zufall", führte der CEO des Unternehmens, Grégoire Poux-Guillaume, am Mittwoch an einer Telefonkonferenz mit Analysten aus. "Wir nehmen lieber Aufträge aus dem Bereich Öl- und Gas an, da wir mit diesen bessere Preise erzielen können."

    Zwei Grossaufträge

    Überaus deutlich stieg der Auftragseingang aus dem Wassermarkt an. Organisch betrug das Wachstum satte 36 Prozent. "Verantwortlich dafür waren primär zwei Grossaufträge aus dem Nahen und Mittleren Osten", erklärte Poux-Guillaume.

    Dabei hätten die beiden Aufträge keinen verwässernden Effekt auf die Margen gehabt. "Es stimmt zwar, dass wir mit kleineren Bestellungen meist bessere Margen erzielen als mit Grossaufträgen, doch in diesen beiden Fällen erzielten wir unsere durchschnittlichen Margen", so der CEO.

    In der Sparte Rotating Equipment Services (RES), welche Servicelösungen für rotierende Maschinen anbietet, zogen die Aufträge um 5,7 Prozent auf 300,8 Millionen Franken an. Die Sparte Chemtech steigerte den Umsatz sogar um fast 16 Prozent auf 170,6 Millionen Franken.

    Die jüngste Sparte Applicator Systems, welche Geräte zum Auftragen von Flüssigkeiten etwa im Kosmetikbereich oder auch in der Chemie herstellt, verzeichnete ein Plus von 2,4 Prozent auf 121,5 Millionen.

    Während die Bestellungen aus dem Dental- und Klebstoffmarkt um 6 Prozent anstiegen, gingen diejenigen aus dem Segment Beauty um 13 Prozent zurück. "Verantwortlich hierfür ist der bereits kommunizierte Wechsel eines Kunden zu einem neuen Produkt", erklärte Poux-Guillaume. Bei der neuen Produktgeneration sei Sulzer leider nicht mehr alleiniger Zulieferer, erklärte der Manager.

    Geografisch gesehen war das Wachstum besonders in der Region Americas hoch - um 15 Prozent ging es dort nach oben. Europa, der Nahe Osten und Afrika wuchsen um 12 Prozent, Asien-Pazifik schrumpfte hingegen um 3 Prozent. Immerhin wuchs Sulzer in China um 9 Prozent.

    Bestellungen früher verbucht

    Die von Sulzer ausgewiesenen Zahlen lagen somit deutlich über den Erwartungen der Analysten. Allerdings sind einige erst im zweiten Quartal erwartete grössere Aufträge bereits im ersten Jahresviertel verbucht worden, wie das Unternehmen mitteilte.

    "Aus diesem Grund können wir unseren Ausblick für das Gesamtjahr nicht nach oben anpassen", lautete der Kommentar von Unternehmenschef Poux-Guillaume. Die Prognose für 2019 bleibt damit unverändert.

    Bereinigt um Währungseffekte erwartet die Gesellschaft ein organisches Wachstum des Bestellungseingangs von 2 bis 5 Prozent und ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent. Die operative Marge soll sich in den Bereich von 10 Prozent weiter verbessern.

    Die Märkte reagieren freundlich auf die Neuigkeiten aus dem Hause Sulzer. Der Aktienkurs des Unternehmens steigt bis um 10.20 Uhr um 2,1 Prozent auf 109,40 Franken.

    Der Aufstieg setzt sich somit fort, denn Anfang Jahr wurden die Papiere noch für gut 75 Franken gehandelt. Der Gesamtmarkt (SPI) steht am Mittwochvormittag derweil 0,25 Prozent tiefer.

    kw/rw

    Drucken
  • 17.04.2019 Sulzer-Aktien nach starkem Bestellungseingang gesucht

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sulzer N 106.30 +0.80 +0.76% 129.40 75.15 52'752

    Story

    Sulzer-Aktien nach starkem Bestellungseingang gesucht

    17.04.2019 | 10:04:46

    Zürich (awp) - Die Aktien des Industriekonzerns Sulzer legen am Mittwoch im frühen Geschäft in einem mehr oder weniger stabilen Gesamtmarkt deutlich zu. Beflügelt wird das Papier von der Publikation der Bestellungen im ersten Quartal.

    Bis um 09.53 Uhr ziehen Sulzer um 1,2 Prozent auf 108,50 Franken an. Der Aufstieg setzt sich somit fort, denn Anfang Jahr wurden die Papiere noch für gut 75 Franken gehandelt. Der Gesamtmarkt (SPI) steht am Mittwochvormittag derweil 0,07 Prozent tiefer.

    Der Bestellungseingang im ersten Quartal zog um insgesamt 9,3 Prozent auf 984,1 Millionen Franken an. Alle vier Divisionen hätten dabei die Erwartungen übertroffen, besonders stark "Pumps Equipment" und "Chemtech", schreibt die ZKB in einem ersten Kommentar.

    "Insgesamt verzeichnete Sulzer eine Wachstumsdynamik, die über den Erwartungen liegt", schreibt der zuständige Analyst der Bank Baader. Er hält daher die Prognose für ein Auftragswachstum von 2 bis 5 Prozent für das Geschäftsjahr 2019 - auch aufgrund der anhaltend günstigen Marktbedingungen - für konservativ.

    Auch bei der Bank Vontobel findet man lobende Worte für die Winterthurer. "Erneut sahen wir einen sehr starken Auftragseingang, getrieben von Öl und Gas, sowie Grossaufträge im Bereich Wasser", heisst es. Die Guidance für das Gesamtjahr sei zwar nur bestätigt worden, da einige der im zweiten Quartal erwarteten Aufträge bereits im ersten Quartal gebucht wurden. Trotzdem sehe er noch ein deutliches Aufwärtspotenzial, schreibt der Analyst.

    kw/ys

    Drucken
  • 17.04.2019 Sulzer mit deutlich mehr Bestellungen im ersten Quartal

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sulzer N 106.30 +0.80 +0.76% 129.40 75.15 52'752

    Story

    Sulzer mit deutlich mehr Bestellungen im ersten Quartal

    17.04.2019 | 07:35:00

    Winterthur (awp) - Der Winterthurer Industriekonzern Sulzer ist solide ins Geschäftsjahr 2019 gestartet. Der Bestellungseingang legte im ersten Quartal weiter zu, womit der Wachstumskurs des vergangenen Jahres fortgesetzt wurde.

    Der Bestellungseingang zog um 9,3 Prozent auf 984,1 Millionen Franken an. Akquisitionen leisteten einen Beitrag von 11 Millionen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Bestellungseingang wuchs den Angaben zufolge in fast allen Endmärkten von Sulzer.

    In der grössten Sparte Pumpen kletterten die Bestellungen um 12 Prozent auf 391,2 Millionen Franken. In der Sparte Rotating Equipment Services (RES), welche Servicelösungen für rotierende Maschinen anbietet, zogen die Aufträge um 5,7 Prozent auf 300,8 Millionen Franken an.

    Die Sparte Chemtech steigerte den Umsatz sogar um fast 16 Prozent auf 170,6 Millionen Franken. Die jüngste Sparte Applicator Systems, welche Geräte zum Auftragen von Flüssigkeiten etwa im Kosmetikbereich oder auch in der Chemie herstellt, verzeichnete ein Plus von 9,3 Prozent auf 121,5 Millionen.

    Die von Sulzer ausgewiesenen Zahlen lagen deutlich über den Erwartungen der Analysten. In der Tat seien einige erst im zweiten Quartal erwarteten grösseren Aufträge bereits im ersten Jahresviertel verbucht worden, schreibt Sulzer.

    Marktbedingungen bleiben günstig

    Die Marktbedingungen sind nach Ansicht von Sulzer weiterhin günstig. Daher bleibe die Prognose für 2019 unverändert: Bereinigt um Währungseffekte erwartet die Gesellschaft ein organisches Wachstum des Bestellungseingangs von 2 bis 5 Prozent und ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent. Die operative Marge soll sich in den Bereich von 10 Prozent weiter verbessern.

    ra/rw

    Drucken
  • 15.04.2019 Sulzer-Aktien nach Hochstufung durch MainFirst gesucht

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sulzer N 106.30 +0.80 +0.76% 129.40 75.15 52'752

    Story

    Sulzer-Aktien nach Hochstufung durch MainFirst gesucht

    15.04.2019 | 10:09:28

    Zürich (awp) - Die Aktien des Industriekonzerns Sulzer legen am Montag im frühen Geschäft in einem freundlichen Gesamtmarkt überdurchschnittlich zu. Beflügelt wird das Papier von einer positiven Einschätzung von MainFirst.

    Bis um 09.55 Uhr ziehen Sulzer bei gutem Handelsvolumen um 2,6 Prozent auf 107,10 Franken an. Die Aktie setzt damit den vergangene Woche eingeleiteten Höhenflug fort. Der Gesamtmarkt (SPI) steht 0,37 Prozent höher.

    MainFirst hat das Rating für Sulzer auf "Outperform" von "Neutral" angehoben und das Kursziel auf 119 Franken um einige Prozentpunkte angehoben. Es gebe zahlreiche Punkte, die derzeit für ein kurzfristig positives Risiko-Ertrags-profil sprächen, hiess es dazu im Vorfeld des Erstquartalsberichts.

    So sei mit einem anhaltenden Wachstum bei den Aufträgen zu rechnen. Die höheren Preise für Öl und Gas seien ebenfalls ein Vorteil. Hinzu komme eine recht konservative Jahresprognose sowie eine wenig anspruchsvolle Bewertung. Denn die Sulzer-Aktien haben die von Oktober bis Dezember des vergangenen Jahres eingefahrenen Verluste im bisherigen Jahresverlauf nicht gänzlich aufgeholt.

    Sulzer wird am kommenden Mittwoch über den Bestellungseingang im ersten Quartal berichten.

    cf/rw

    Drucken
  • 17.02.2019 Presseschau vom Wochenende 7 (16./17. Februar)

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Migro-Gen Zh M-PS N --- --- --- --- --- ---

    Story

    Presseschau vom Wochenende 7 (16./17. Februar)

    17.02.2019 | 18:24:39

    Bern (awp/sda) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

    BRENNTAG/NOVARTIS: Die Basler Chemiefirma Brenntag Schweizerhall hat Partner des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad mit Ausgangsstoffen für Chemiewaffen beliefert. Wie die "SonntagsZeitung" berichtet, lieferte das Unternehmen 2014 fünf Tonnen Isopropanol und 280 Kilo Diethylamin nach Syrien. Beide Substanzen kann man als Ausgangsstoffe für die chemischen Kampfstoffe Sarin und VX verwenden. Die Firma sagte dem Bericht zufolge, der Export sei rechtens gewesen. Der Basler Pharmakonzern Novartis erklärte, die Chemikalien dienten der Herstellung von Medikamenten in einer ihrer Partnerfirmen in Syrien. Das für Exportkontrolle zuständige Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hatte die Lieferung genehmigt - obwohl der Empfänger nachweislich Beziehungen hat zu sanktionierten Personen und Firmen in der Entourage von Assad. (SoZ, S. 2)

    SULZER: Die hohen Managementvergütungen beim Industriekonzern Sulzer geben Anlass zur Kritik. Im letzten Jahr hätten der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung zusammen über 19 Millionen Franken und damit deutlich mehr als im Vorjahr verdient, schreibt die "Finanz+Wirtschaft". Das entspreche 17 Prozent des Reingewinns, was ein im Artikel zitierter Fondsmanager als "unverhältnismässig" bezeichnet. Weil die Kursentwicklung im letzten Jahr die langfristige Entschädigung des Managements beeinträchtigt hätte, habe der Verwaltungsrat ausserdem im Nachhinein zusätzlich Kursuntergrenzen angepasst, um die Kompensation zu verbessern. (FuW, Ausgabe 16.2., S. 1)

    SCHINDLER: Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler rechnet im laufenden Jahr mit einem langsameren Wachstum. Hauptgrund für die Verlangsamung sei die stagnierende Nachfrage aus dem wichtigen Markt China, sagte CEO Thomas Oetterli im Interview mit der "Finanz+Wirtschaft". Rund 60 Prozent aller Neuanlagen installiert Schindler in China. "Wenn die Nachfrage in China höchstens stabil bleibt, ohne zu wachsen, kann das der Rest der Welt nicht überkompensieren", so der Schindler-Chef weiter. Als Ursache für die Wachstumsschwäche im Reich der Mitte nennt Oetterli die Limitierung der Preise für Wohnflächen durch die chinesische Regierung in vielen Städten. (FuW, Ausgabe 16.2., S. 13; siehe auch separate Meldung)

    CLARIANT: Der Chemiekonzern Clariant will dereinst Alleinbesitzer der neuen Sparte "High Performance Materials" werden. Die neue Sparte ist als "Joint Venture" zwischen Clariant und dem Spezialchemiegeschäft des Ankeraktionärs Sabic aufgegleist, wobei Clariant eine Mehrheit hält. "Gemeinschaftsunternehmen haben ein Ablaufdatum", sagte CEO Ernesto Occhiello im Interview mit der "Finanz+Wirtschaft". Wann dieses Ablaufdatum sein werde, müsse im Rahmen der laufenden Verhandlungen mit Sabic aber noch definiert werden. Clariant wolle die Sparte "voll und ganz" besitzen. (FuW, Ausgabe 16.2., S. 11)

    MIGROS: Der Migros-Genossenschafts-Bund will offenbar die Kulturförderung neu ausrichten. Dem sogenannten Migros-Kulturprozent, stehe eine radikale Neuausrichtung bevor, schreibt die "SonntagsZeitung" in einem Artikel. Die eigene Marke soll stärker von den Geldern für Kultur, Soziales und Medien profitieren. Den Angaben zufolge hatte die Migros 2017 122,4 Millionen Franken für das Kulturprozent ausgegeben. (SoZ, S. 59)

    SWISS: Die Fluggesellschaft Swiss streicht die Kreditkartengebühren. Die Gebühr von 1,4 Prozent für die Bezahlung mit einer Kreditkarte soll per 28.März abgeschafft werden, bestätigte ein Verantwortlicher der Lufthansa-Gruppe gegenüber der "Sonntagszeitung". Die Gebühr, auf deren Erhebung fast alle Schweizer Händler verzichten, war von Konsumentenschützern und Kreditkartenherausgeber wiederholt kritisiert worden. (SoZ, S.38)

    POSTAUTO: Ex-Postauto-Chef Daniel Landolf drohen bis zu fünf Jahre Gefängnis. Die Bundespolizei (Fedpol) hat gegen ihn sowie seien damaligen Finanzchef im Zuge des Buchungsskandals ein Verwaltungsstrafverfahren wegen Leistungsbetrugs eröffnet, wie eine Fedpol-Sprecherin der "SonntagsZeitung" sagte. Die beiden Ex-Vorstandsmitglieder sollen demnach Leistungen des Gemeindewesens erschlichen haben. Die Behörden hatten zuvor im Postauto-Skandal elf Monate gegen unbekannt ermittelt. Den Beschuldigten drohen bei einem Prozess vor dem Bundesstrafgericht im Falle einer Verurteilung bis zu fünf Jahre Gefängnis. (SoZ, S.1/5; siehe auch separate Meldung)

    RAHMENABKOMMEN: Die Spitzenvertreter der Kantone haben sich auf eine einheitliche Position zum Rahmenvertrag zwischen der Schweiz und der EU geeinigt. Sie hegen zwar Vorbehalte gegen den Vertragsentwurf, insgesamt beurteilen sie ihn aber wohlwollend, wie die "NZZ am Sonntag" unter Berufung auf ein vertrauliches Papier berichtet. Der leitende Ausschuss der Konferenz der Kantonsregierungen einigte sich demnach am Freitag auf eine Position und verschickte diese zur Stellungnahme an alle Kantonsregierungen. So bestätigen die Regierungsräte, es sei "sowohl im politischen wie auch im wirtschaftlichen Interesse unseres Landes, die Zusammenarbeit mit der EU in gewissen Bereichen zu vertiefen". Und sie halten fest, dass der Entwurf des Vertrags in mehreren Bereichen die Bedingungen der Kantone erfülle, etwa bei der Übernahme von EU-Recht oder im Verfahren zur Streitbeilegung. Sie wenden allerdings ein, dass es in Bezug auf die staatlichen Beihilfen "nicht akzeptabel" sei, wenn die EU Regeln aufstellen wolle für Bereiche, die nicht Teil der bilateralen Verträge seien. Weiter pochen die Kantone darauf, dass die Unionsbürgerrichtlinie nicht übernommen werden muss. (NZZaS, S. 1/9)

    an/

    Drucken
  • 14.02.2019 Sulzer bleibt flott unterwegs - keine konjunkturellen Lähmungserscheinungen

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sulzer N 106.30 +0.80 +0.76% 129.40 75.15 52'752

    Story

    Sulzer bleibt flott unterwegs - keine konjunkturellen Lähmungserscheinungen

    14.02.2019 | 14:54:38

    (Zusammenfassung)

    Zürich (awp) - Der traditionsreiche Sulzer-Konzern ist im Geschäftsjahr 2018 flott gewachsen und hat auch im Schlussquartal nicht nachgelassen. Entsprechend zeigt sich das Unternehmen auch für das laufende Jahr recht zuversichtlich. Von der Börse gibts Applaus.

    Zum Wachstum von Umsatz und Bestellungseingang haben alle vier Divisionen beigetragen, wie Sulzer am Donnerstag mitteilte. Mit zweistelligen Wachstumsraten lief es insbesondere in den Divisionen Pumpen und Chemtech gut. Das Pumpengeschäft profitierte von höheren Ölpreisen und der damit verbundenen Erholung im Öl- und Gasmarkt.

    Etwas geringer war das Wachstum in der Service-Division sowie in der noch jungen Division Applicator Systems, wo der Teilbereich Beauty zurückging und das Wachstum in den anderen Bereichen aufhob. Im Bereich Beauty, der unter anderem Geräte zum Auftragen von Mascara herstellt, kam es zu einer Produkteumstellung bei einem Grosskunden. Dieser bestellt zwar weiterhin bei Sulzer, aber nicht mehr so viel wie zuvor.

    Konkret erhöhten sich Bestellungseingang und Umsatz um je rund 12 Prozent. Ersterer erreichte 3,53 Milliarden Franken, während der Umsatz auf 3,36 Milliarden Franken kletterte. Dazu haben allerdings verschiedene Zukäufe einen guten Teil beigetragen.

    Keine Abschwächung im vierten Quartal

    Bereinigt um diese Zukäufe und auch um negative Währungseffekte resultierte beim Auftragseingang ein organisches Plus von 8,4 Prozent. "Wir haben die gesetzten Ziele erreicht", zeigte sich CEO Greg Poux-Guillaume vor den Medien zufrieden. Und eine Abschwächung ist vorerst nicht in Sicht. So nahmen die Bestellungen auch im vierten Quartal organisch klar im zweistelligen Bereich zu.

    Noch besser sah es beim Gewinn aus. Das operative Ergebnis (EBITA) zog gegenüber dem Vorjahreswert um über 26 Prozent auf 322,5 Millionen Franken an. Geholfen haben einerseits die höheren Umsätze und die stetigen Sparbemühungen von Sulzer, andererseits war das Vorjahresergebnis von einmaligen Kosten in der Division Chemtech belastet, die nun wegfielen.

    Aus dem Spar-Programm SFP (Sulzer Full Potential) sind für 2019 zusätzliche Einsparungen in der Höhe von rund 10 Millionen Franken budgetiert. Das Programm habe aber die geplanten Einsparungen von insgesamt 230 Millionen Franken bereits ein Jahr früher erbracht als geplant und ist abgeschlossen. Über SFP wird künftig denn auch nicht mehr eigens berichtet. Poux-Guillaume präzisierte dazu, dass damit nicht die ständige Arbeit an den Kosten eingestellt werde.

    Auch der Reingewinn verbesserte sich um über einen Drittel auf 113,7 Millionen Franken markant. Die Dividende soll dennoch stabil bei 3,50 Franken bleiben.

    Zuversichtlicher Ausblick

    Mit Blick nach vorne äusserte sich Poux-Guillaume zuversichtlich. Er sehe keine Anzeichen für eine Verlangsamung des Geschäfts, sagte er. Insbesondere erwartet er 2019 eine Fortsetzung der Dynamik im wichtigen Öl- und Gasmarkt. Auch alle anderen Zielmärkte von Sulzer mit Ausnahme des Bereichs Energie sollten weiter wachsen.

    Konkret prognostiziert Sulzer für das Geschäftsjahr 2019 eine währungsbereinigte Zunahme des Bestellungseingangs von 2 bis 5 Prozent und des Umsatzes von 3 bis 5 Prozent, wobei dies ohne Akquisitionen zu verstehen ist. Die operative Marge soll sich in den Bereich von 10 Prozent weiter verbessern.

    Die Drohkulisse eines ungeordneten Ausstiegs Grossbritanniens aus der EU lässt Poux-Guillaume zumindest nach aussen kalt. "Ein harter Brexit hätte nur einen geringen Einfluss auf unser Geschäft und wäre gut zu bewältigen", sagte er. Das Geschäftsvolumen zwischen Grossbritannien und der EU sei für Sulzer in beiden Richtungen gering. Die Lastwagen für die Belieferung des Werks in Irland würden im Brexit-Fall wohl einfach die Fähre von Europa direkt nach Irland benutzen, so Poux-Guillaume.

    Die Aktie reagiert mit einem Plus von rund 5 Prozent auf den Zahlenkranz.

    cf/tt

    Drucken
  • 14.02.2019 Sulzer legt 2018 bei Bestellungen zweistellig zu - Dividende stabil

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sulzer N 106.30 +0.80 +0.76% 129.40 75.15 52'752

    Story

    Sulzer legt 2018 bei Bestellungen zweistellig zu - Dividende stabil

    14.02.2019 | 13:31:29

    Winterthur (awp) - Der Winterthurer Traditionskonzern Sulzer bleibt auf Wachstumskurs. Damit legt das Industrieunternehmen bereits zum zweiten Mal in Folge bei Umsatz und Aufträgen deutlich zu.

    Zum Wachstum von Umsatz und Bestellungseingang haben alle vier Divisionen beigetragen, wie Sulzer am Donnerstag mitteilte. Mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten lief es insbesondere in den Divisionen Pumpen und Chemtech gut. Das Pumpengeschäft profitierte insbesondere von höheren Ölpreisen und der damit verbundenen Erholung im Öl- & Gasmarkt.

    Etwas geringer war das Wachstum in der Service-Division sowie in der noch jungen Division Applicator Systems, wo der Teilbereich Beauty zurückging, was das Wachstum in den anderen Bereichen aufhob. Im Bereich Beauty, der unter anderem Geräte zum Auftragen von Mascara-Produkten herstellt, kam es zu einer Produkteumstellung bei einem Grosskunden. Dieser bestellt zwar weiterhin bei Sulzer, aber nicht mehr so viel wie zuvor.

    Konkret erhöhten sich Bestellungseingang und Umsatz um je rund 12 Prozent. Der Bestellungseingang erreichte 3,53 Milliarden Franken, während der Umsatz auf 3,36 Milliarden Franken kletterte. Dazu haben allerdings verschiedene Akquisitionen einen guten Teil beigetragen.

    Bereinigt um diese Zukäufe und auch um negative Währungseffekte resultierte beim Auftragseingang ein organisches Plus von 8,4 Prozent. "Wir haben die gesetzten Ziele erreicht und 2018 starke Ergebnisse erzielt", zeigte sich Konzernchef Greg Poux-Guillaume in der Mitteilung zufrieden.

    Gewinn noch stärker gestiegen

    Geografisch betrachtet nahmen die Bestellungen in den Regionen Nord-, Mittel- und Südamerika sowie Europa, Naher Osten und Afrika, während das Geschäft in der Region Asien-Pazifik stabil blieb. Dort stieg dagegen der Umsatz mehr als in anderen Regionen.

    Noch besser sah es beim Gewinn aus. Das operative Ergebnis (EBITA) zog gegenüber dem Vorjahreswert um über 26 Prozent auf 322,5 Millionen Franken an. Geholfen haben einerseits die höheren Umsätze und die anhaltenden Sparbemühungen im Rahmen des SFP-Programms (Sulzer Full Potential), andererseits war das Vorjahresergebnis von einmaligen Kosten in der Division Chemtech belastet, die nun wegfielen.

    Im Betriebsergebnis sind zudem zwei gegenläufige Buchungen enthalten, einerseits eine Belastung von 30 Millionen Franken für aufgegebene Aktivitäten und andererseits ein Gewinn von knapp 29 Millionen aus dem Verkauf von nicht kotierten Immobilien-Eigenkapitalinstrumenten.

    So verbesserte sich auch der Reingewinn um über einen Drittel auf 113,7 Millionen Franken markant. Der Kerngewinn ohne Berücksichtigung steuerbereinigter Effekte aus nicht operativen Positionen erreichte knapp 223 Millionen und damit etwa 45 Millionen mehr als im Vorjahr. Die Dividende soll dennoch stabil bei 3,50 Fr. bleiben. Mit den Zahlen hat Sulzer die Erwartungen der Analysten ausser mit dem Reingewinn leicht übertroffen.

    Noch keine Zeichen konjunktureller Abkühlung

    Mit Blick nach vorne zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich und erwartet für 2019 eine Fortsetzung der Dynamik im Öl- und Gasmarkt. Auch alle anderen Zielmärkte von Sulzer mit Ausnahme des Bereichs Energie sollten weiter wachsen. Es gebe noch keine Anzeichen einer konjunkturellen Abschwächung in den wichtigsten Märkten, heisst es.

    Für das Geschäftsjahr 2019 prognostiziert Sulzer eine währungsbereinigte Zunahme des Umsatzes (ohne Zukäufe) von 3 bis 5 Prozent. Auch der Betriebsgewinn soll weiter steigen.

    cf/tt

    Drucken
  • 14.02.2019 Korr: Sulzer legt 2018 bei Bestellungen zweistellig zu - Dividende stabil

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sulzer N 106.30 +0.80 +0.76% 129.40 75.15 52'752

    Story

    Korr: Sulzer legt 2018 bei Bestellungen zweistellig zu - Dividende stabil

    14.02.2019 | 12:23:57

    (Reingewinn im drittletzten Abschnitt korrigiert: 113,7 statt falsch 183,8 Mio. Fr.)

    Winterthur (awp) - Der Winterthurer Traditionskonzern Sulzer bleibt auf Wachstumskurs. Damit legt das Industrieunternehmen bereits zum zweiten Mal in Folge bei Umsatz und Aufträgen deutlich zu.

    Zum Wachstum von Umsatz und Bestellungseingang haben alle vier Divisionen beigetragen, wie Sulzer am Donnerstag mitteilte. Mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten lief es insbesondere in den Divisionen Pumpen und Chemtech gut. Das Pumpengeschäft profitierte insbesondere von höheren Ölpreisen und der damit verbundenen Erholung im Öl- & Gasmarkt.

    Etwas geringer war das Wachstum in der Service-Division sowie in der noch jungen Division Applicator Systems, wo der Teilbereich Beauty zurückging, was das Wachstum in den anderen Bereichen aufhob. Im Bereich Beauty, der unter anderem Geräte zum Auftragen von Mascara-Produkten herstellt, kam es zu einer Produkteumstellung bei einem Grosskunden. Dieser bestellt zwar weiterhin bei Sulzer, aber nicht mehr so viel wie zuvor.

    Konkret erhöhten sich Bestellungseingang und Umsatz um je rund 12 Prozent. Der Bestellungseingang erreichte 3,53 Milliarden Franken, während der Umsatz auf 3,36 Milliarden Franken kletterte. Dazu haben allerdings verschiedene Akquisitionen einen guten Teil beigetragen.

    Bereinigt um diese Zukäufe und auch um negative Währungseffekte resultierte beim Auftragseingang ein organisches Plus von 8,4 Prozent. "Wir haben die gesetzten Ziele erreicht und 2018 starke Ergebnisse erzielt", zeigte sich Konzernchef Greg Poux-Guillaume in der Mitteilung zufrieden.

    Gewinn noch stärker gestiegen

    Geografisch betrachtet nahmen die Bestellungen in den Regionen Nord-, Mittel- und Südamerika sowie Europa, Naher Osten und Afrika, während das Geschäft in der Region Asien-Pazifik stabil blieb. Dort stieg dagegen der Umsatz mehr als in anderen Regionen.

    Noch besser sah es beim Gewinn aus. Das operative Ergebnis (EBITA) zog gegenüber dem Vorjahreswert um über 26 Prozent auf 322,5 Millionen Franken an. Geholfen haben einerseits die höheren Umsätze und die anhaltenden Sparbemühungen im Rahmen des SFP-Programms (Sulzer Full Potential), andererseits war das Vorjahresergebnis von einmaligen Kosten in der Division Chemtech belastet, die nun wegfielen.

    Im Betriebsergebnis sind zudem zwei gegenläufige Buchungen enthalten, einerseits eine Belastung von 30 Millionen Franken für aufgegebene Aktivitäten und andererseits ein Gewinn von knapp 29 Millionen aus dem Verkauf von nicht kotierten Immobilien-Eigenkapitalinstrumenten.

    So verbesserte sich auch der Reingewinn um über einen Drittel auf 113,7 Millionen Franken markant. Der Kerngewinn ohne Berücksichtigung steuerbereinigter Effekte aus nicht operativen Positionen erreichte knapp 223 Millionen und damit etwa 45 Millionen mehr als im Vorjahr. Die Dividende soll dennoch stabil bei 3,50 Fr. bleiben. Mit den Zahlen hat Sulzer die Erwartungen der Analysten ausser mit dem Reingewinn leicht übertroffen.

    Noch keine Zeichen konjunktureller Abkühlung

    Mit Blick nach vorne zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich und erwartet für 2019 eine Fortsetzung der Dynamik im Öl- und Gasmarkt. Auch alle anderen Zielmärkte von Sulzer mit Ausnahme des Bereichs Energie sollten weiter wachsen. Es gebe noch keine Anzeichen einer konjunkturellen Abschwächung in den wichtigsten Märkten, heisst es.

    Für das Geschäftsjahr 2019 prognostiziert Sulzer eine währungsbereinigte Zunahme des Umsatzes (ohne Zukäufe) von 3 bis 5 Prozent. Auch der Betriebsgewinn soll weiter steigen.

    cf/tt

    Drucken
  • 14.02.2019 Sulzer-Aktie nach Jahreszahlen klar höher

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sulzer N 106.30 +0.80 +0.76% 129.40 75.15 52'752

    Story

    Sulzer-Aktie nach Jahreszahlen klar höher

    14.02.2019 | 10:57:34

    Winterthur (awp) - Die Aktien des Industriekonzerns Sulzer zeigen am Donnerstagmorgen in einem freundlichen Gesamtmarkt positive Kursreaktionen. Das Jahresergebnis hat laut Analysten bezüglich EBIT und Reingewinn die Erwartungen zwar verfehlt. Sulzer habe aber gezeigt, dass sich die abkühlende Konjunktur bisher nicht auf das Geschäft auswirke.

    Während der Gesamtmarkt (SPI) eine halbe Stunde nach Handelsbeginn mit +0,82 Prozent klar im Plus notiert, klettern die Sulzer-Titel ebenfalls nach oben. Notierten die Aktien im vorbörslichen Handel noch klar im Minus, so legen sie gegen 9.45 Uhr mit rund +2,5 Prozent auf 93,40 Franken klar zu.

    Die ZKB fällt angesichts der uneinheitlich erfüllten Erwartungen ein insgesamt neutrales Urteil. Während der Bestellungseingang dem Konsens entsprach und der Umsatz leicht über den Erwartungen lag, seien die Erwartungen bezüglich EBIT und Reingewinn verfehlt worden, heisst es in einem ersten Kommentar der Bank.

    Etwas optimistischer zeigen sich die Experten von Vontobel. Die starken Zahlen für das Gesamtjahr seien ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die abkühlende Konjunktur nicht auf das Geschäft von Sulzer auswirke. Daher will die Bank ihre Schätzungen (vor IFRS 15) leicht anpassen und bestätigt das "Kaufen"-Rating mit einem Kursziel von 130 Franken.

    sta/tt

    Drucken
  • 14.02.2019 Sulzer legt 2018 bei Bestellungen zweistellig zu - Dividende stabil

    Betroffene Wertpapiere

    Some text
    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sulzer N 106.30 +0.80 +0.76% 129.40 75.15 52'752

    Story

    Sulzer legt 2018 bei Bestellungen zweistellig zu - Dividende stabil

    14.02.2019 | 08:19:30

    (Ausführliche Fassung)

    Winterthur (awp) - Der Winterthurer Traditionskonzern Sulzer bleibt auf Wachstumskurs. Damit legt das Industrieunternehmen bereits zum zweiten Mal in Folge bei Umsatz und Aufträgen deutlich zu.

    Zum Wachstum von Umsatz und Bestellungseingang haben alle vier Divisionen beigetragen, wie Sulzer am Donnerstag mitteilte. Mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten lief es insbesondere in den Divisionen Pumpen und Chemtech gut. Das Pumpengeschäft profitierte insbesondere von höheren Ölpreisen und der damit verbundenen Erholung im Öl- & Gasmarkt.

    Etwas geringer war das Wachstum in der Service-Division sowie in der noch jungen Division Applicator Systems, wo der Teilbereich Beauty zurückging, was das Wachstum in den anderen Bereichen aufhob. Im Bereich Beauty, der unter anderem Geräte zum Auftragen von Mascara-Produkten herstellt, kam es zu einer Produkteumstellung bei einem Grosskunden. Dieser bestellt zwar weiterhin bei Sulzer, aber nicht mehr so viel wie zuvor.

    Konkret erhöhten sich Bestellungseingang und Umsatz um je rund 12 Prozent. Der Bestellungseingang erreichte 3,53 Milliarden Franken, während der Umsatz auf 3,36 Milliarden Franken kletterte. Dazu haben allerdings verschiedene Akquisitionen einen guten Teil beigetragen.

    Bereinigt um diese Zukäufe und auch um negative Währungseffekte resultierte beim Auftragseingang ein organisches Plus von 8,4 Prozent. "Wir haben die gesetzten Ziele erreicht und 2018 starke Ergebnisse erzielt", zeigte sich Konzernchef Greg Poux-Guillaume in der Mitteilung zufrieden.

    Gewinn noch stärker gestiegen

    Geografisch betrachtet nahmen die Bestellungen in den Regionen Nord-, Mittel- und Südamerika sowie Europa, Naher Osten und Afrika, während das Geschäft in der Region Asien-Pazifik stabil blieb. Dort stieg dagegen der Umsatz mehr als in anderen Regionen.

    Noch besser sah es beim Gewinn aus. Das operative Ergebnis (EBITA) zog gegenüber dem Vorjahreswert um über 26 Prozent auf 322,5 Millionen Franken an. Geholfen haben einerseits die höheren Umsätze und die anhaltenden Sparbemühungen im Rahmen des SFP-Programms (Sulzer Full Potential), andererseits war das Vorjahresergebnis von einmaligen Kosten in der Division Chemtech belastet, die nun wegfielen.

    Im Betriebsergebnis sind zudem zwei gegenläufige Buchungen enthalten, einerseits eine Belastung von 30 Millionen Franken für aufgegebene Aktivitäten und andererseits ein Gewinn von knapp 29 Millionen aus dem Verkauf von nicht kotierten Immobilien-Eigenkapitalinstrumenten.

    So verbesserte sich auch der Reingewinn um über einen Drittel auf 183,8 Millionen Franken markant. Der Kerngewinn ohne Berücksichtigung steuerbereinigter Effekte aus nicht operativen Positionen erreichte knapp 223 Millionen und damit etwa 45 Millionen mehr als im Vorjahr. Die Dividende soll dennoch stabil bei 3,50 Fr. bleiben. Mit den Zahlen hat Sulzer die Erwartungen der Analysten ausser mit dem Reingewinn leicht übertroffen.

    Noch keine Zeichen konjunktureller Abkühlung

    Mit Blick nach vorne zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich und erwartet für 2019 eine Fortsetzung der Dynamik im Öl- und Gasmarkt. Auch alle anderen Zielmärkte von Sulzer mit Ausnahme des Bereichs Energie sollten weiter wachsen. Es gebe noch keine Anzeichen einer konjunkturellen Abschwächung in den wichtigsten Märkten, heisst es.

    Für das Geschäftsjahr 2019 prognostiziert Sulzer eine währungsbereinigte Zunahme des Umsatzes (ohne Zukäufe) von 3 bis 5 Prozent. Auch der Betriebsgewinn soll weiter steigen.

    cf/tt

    Drucken

Keine Schlagzeilen gefunden.
Datenquelle:  SIX Financial Information AG