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  • 03.01.2019 Anleihe: ZKB nimmt 130 Mio Fr. zu 0,15% bis 2027 auf

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    Anleihe: ZKB nimmt 130 Mio Fr. zu 0,15% bis 2027 auf

    03.01.2019 | 16:01:00

    Zürich (awp) - Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) emittiert in Eigenregie eine Anleihe (Serie 144) zu folgenden Konditionen:

    Betrag:             130 Mio Fr. (mit Aufstockungsmöglichkeit)
    Coupon:             0,15% 
    Ausgabepreis:       100,060% 
    Liberierung:        25.01.2019
    Laufzeit:           8 Jahre, bis 25.01.2027
    Rating:             AAA/Aaa/AAA (S&P/Moody's/Fitch)
    Valor:              39'863'379 (9)
    Kotierung:          SIX, ab 24.01.2019
    

    ra/cf

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  • 19.12.2018 Standard & Poor's bestätigt AAA-Rating für Zürcher Kantonalbank

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    Standard & Poor's bestätigt AAA-Rating für Zürcher Kantonalbank

    19.12.2018 | 15:32:32

    Zürich (awp) - Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat ihr AAA-Rating für die Zürcher Kantonalbank (ZKB) bestätigt. S&P betone in ihrem Bericht das solide Finanzprofil, insbesondere dank einer sehr guten Kapitalisierung, einer stabilen Ertragsbasis und der damit verbundenen Profitabilität, teilte die ZKB am Mittwoch mit. Das Rating ohne Berücksichtigung der Staatsgarantie durch den Kanton Zürich sei mit "aa-" ebenfalls bestätigt worden.

    Die beiden Ratingagenturen Moody's und Fitch hatten bereits im September die Bestnoten für die Zürcher Kantonalbank bescheinigt. Damit bleibe die Zürcher Kantonalbank die einzige Schweizer Bank, die von allen drei führenden Ratingagenturen mit einer Höchstnote bedacht worden sei.

    Beim World's Safest Banks Award 2018 rangiere die ZKB zudem zum siebten Mal in Folge auf dem zweiten Platz als sicherste Universalbank der Welt.

    tp/lie

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  • 13.12.2018 Zürcher Kantonalbank wählt Jürg Bühlmann zum neuen Leiter Firmenkundengeschäft

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    Zürcher Kantonalbank wählt Jürg Bühlmann zum neuen Leiter Firmenkundengeschäft

    13.12.2018 | 14:15:00

    Zürich (awp) - Bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB) kommt es zu einer Veränderung in der Generaldirektion. Die Bank hat laut Mitteilung vom Donnerstag Jürg Bühlmann per 1. Januar 2020 zum neuen Leiter Firmenkundengeschäft ernannt. Er werde die Funktion von Heinz Kunz übernehmen, der per Ende 2019 als Leiter Firmenkundengeschäft zurücktritt.

    Wie es weiter hiess, werde Bühlmann seine derzeitige Funktion als Leiter Logistik per Mitte 2019 abgeben, um sich auf die neue Aufgabe vorzubereiten. Die Suche nach seiner Nachfolge ist initiiert.

    Kunz wiederum bleibt bis Ende 2020 weiterhin Mitglied der Generaldirektion der ZKB. Der Präsident des ZKB-Bankrats, Jörg Müller-Ganz, bedankte sich in der Mitteilung bei Kunz für seinen langjährigen grossen persönlichen Einsatz.

    Bühlmann ist bereits seit mehr als 25 Jahren für die ZKB tätig und startete seine Laufbahn im Controlling.

    hr/tt

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  • 28.11.2018 Presse: US-Justiz beantragt Bewährungsstrafe für frühere ZKB-Banker

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    Presse: US-Justiz beantragt Bewährungsstrafe für frühere ZKB-Banker

    28.11.2018 | 16:35:21

    Bern (awp) - Die früheren ZKB-Mitarbeiter, die im Zusammenhang mit Steuerdelikten in den USA angeklagt sind, sollen offenbar mit einer Bewährungsstrafe davon kommen. US-Staatsanwalt Geoffrey S. Berman beantrage in einer schriftlichen Eingabe ans New Yorker Bezirksgericht eine solche, schreibt die "Handelszeitung" (Vorabdruck Ausgabe 29.11.).

    Dies sei "angemessen", weil die beiden Angeklagten innerhalb der Bank eine "deutlich unbedeutendere Rolle" gespielt hätten als "viele andere Schweizer Banker, die in den USA angeklagt wurden". Dem US-Fiskus seien deswegen jeweils nicht mehr als 550'000 US-Dollar entgangen, heisst es im Blatt.

    Den beiden Schweizern, die seit 2012 angeklagt sind, droht nach ihrem Schuldgeständnis im Sommer eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr. Der zuständige Bezirksrichter werde am kommenden Freitag (30.11.) über das Strafmass befinden, so die Zeitung weiter.

    Die ZKB selber hatte sich Mitte August in Bezug auf den Steuerstreit mit dem US-Justizministerium auf eine Zahlung von 98,5 Millionen US-Dollar geeinigt. Die grösste Schweizer Kantonalbank wird damit von den US-Behörden nicht weiter strafrechtlich verfolgt. Die Bank ging damals davon aus, dass die Fälle des ehemaligen und des mittlerweile pensionierten Mitarbeiters ebenfalls bald abgeschlossen werden dürften.

    uh/rw

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  • 21.11.2018 Postfinance, Raiffeisen und ZKB müssen ab 2019 mehr Kapital halten

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    Postfinance, Raiffeisen und ZKB müssen ab 2019 mehr Kapital halten

    21.11.2018 | 17:22:34

    (Meldung um Statements der Banken ergänzt)

    Bern (awp) - Ab 2019 müssen Postfinance, Raiffeisen und ZKB höhere Eigenmittelanforderungen erfüllen. Wie die Grossbanken sind sie verpflichtet, sogenanntes Gone-concern-Kapital für ihre allfällige Sanierung und Abwicklung bereitzuhalten. Das hat der Bundesrat am Mittwoch entschieden.

    Gone-concern-Kapitalanforderungen sollen sicherstellen, dass eine in Schwierigkeiten geratene Bank ohne finanzielle Hilfe des Staates geordnet saniert oder abgewickelt werden kann. Für UBS und Credit Suisse gelten solche bereits seit 2016. Letztes Jahr hatte der Bundesrat entschieden, dass die inlandorientierten systemrelevanten Banken Postfinance, Raiffeisen und Zürcher Kantonalbank ebenfalls Gone-concern-Kapitalanforderungen erfüllen müssen.

    Wie bei den Grossbanken sollen die Anforderungen die sogenannten Going-concern-Kapitalanforderungen spiegeln, aber nur zu 40 Prozent. Letztere sind dazu da, dass eine Insolvenz einer Bank möglichst verhindert wird und Banken in einer Stresssituation über ausreichend Kapital zur Weiterführung ihrer Dienstleistungen verfügen. Damit trägt der Bundesrat dem Umstand Rechnung, dass diese Banken international weniger verflochten und weniger systemrelevant sind.

    Über 4 Milliarden zusätzlich nötig

    Er geht von einem zusätzlichen Kapitalbedarf für die drei Finanzinstitute von insgesamt 10 Milliarden Franken aus. Unter Berücksichtigung der expliziten Staatsgarantie der ZKB und vorhandener Kapitalüberschüsse sind es 4,2 Milliarden Franken. Glaubhafte Zweifel bezüglich der Marktabsorptionsfähigkeit dieser zusätzlichen Mittel könnten gegenwärtig keine ausgemacht werden, schrieb der Bundesrat im Bericht zur Verordnungsänderung.

    Bei der Überarbeitung der Eigenmittelverordnung hat der Bundesrat auch die Behandlung von Beteiligungen systemrelevanter Banken an ihren Tochtergesellschaften neu geregelt. Der bisherige Abzug von den Eigenmitteln wird durch eine Risikogewichtung ersetzt. Zudem werden Gruppengesellschaften, die für eine Weiterführung der Geschäftsprozesse einer Bank notwendige Dienstleistungen erbringen, neu der konsolidierten Aufsicht der Finma unterstellt.

    Im ersten Halbjahr 2019 will der Bundesrat entscheiden, welche Institute innerhalb einer Finanzgruppe die Anforderungen für systemrelevante Banken erfüllen müssen und wie insbesondere die Gone-concern-Kapitalanforderungen an die Schweizer Einheiten der Grossbanken ausgestaltet werden sollen.

    ZKB, Postfinance und Raiffeisen gelassen

    Von der Nachrichtenagentur AWP auf die neuen Eigenmittelanforderungen angesprochen, erklärte die ZKB, dass sie diese bereits erfülle, wenn nicht gar übertreffe. Die Raiffeisen wiederum erklärte, sie werde "die neuen Anforderungen aus eigener Kraft und ohne zusätzliche Fördermassnahmen während der siebenjährigen Übergangszeit von 2019 bis 2025 erfüllen."

    Ähnlich klang es schliesslich auch bei der Postfinance. Die vom Bundesrat am Mittwoch verabschiedete Verordnung entspreche dem, was sich zuvor bereits abgezeichnet habe. "Entsprechend konnten wir uns auf dieses Szenario vorbereiten und erfüllen die Voraussetzungen bereits", schrieb das Finanzinstitut der Post in einer schriftlichen Stellungnahme.

    kw/jb

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  • 21.11.2018 Postfinance, Raiffeisen und ZKB müssen ab 2019 mehr Kapital halten

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    Postfinance, Raiffeisen und ZKB müssen ab 2019 mehr Kapital halten

    21.11.2018 | 12:09:28

    Bern (awp) - Die Kapitalanforderungen für die drei inlandorientierten systemrelevanten Banken Postfinance, Raiffeisen und Zürcher Kantonalbank steigen. Ab Anfang 2019 müssen die drei Banken Kapital für eine allfällige Sanierung und Abwicklung - sogenanntes "Gone-concern-Kapital" - halten. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung am Mittwoch die Änderung der Eigenmittelverordnung verabschiedet.

    Die "Gone-concern"-Kapitalanforderungen sollen sicherstellen, dass eine in Schwierigkeiten geratene Bank ohne finanzielle Mithilfe des Staates geordnet saniert und abgewickelt werden kann, teilte der Bundesrat am Mittwoch mit. Für die Grossbanken UBS und Credit Suisse waren die entsprechenden Kapitalanforderungen bereits 2016 eingeführt worden.

    Die Höhe der neuen Anforderungen spiegeln die schon heute geltenden "Going-concern"-Kapitalanforderungen, welche die Fortsetzung der Geschäftstätigkeit bei grösseren Verlusten sicherstellen. Anders als bei den Grossbanken erfolge die Spiegelung aber nur zu 40 Prozent, da die inlandorientieren Banken international weniger verflochten seien, heisst es.

    Mit der Überarbeitung der Eigenmittelverordnung hat der Bundesrat zudem die Behandlung von Beteiligungen systemrelevanter Banken an ihren Tochtergesellschaften neu geregelt. Der bisherige Abzug von den Eigenmitteln wird durch eine Risikogewichtung ersetzt. Zudem werden Gruppengesellschaften, die notwendige Dienstleistungen für eine Weiterführung der Geschäftsprozesse einer Bank erbringen, neu der Aufsicht der Finanzmarktaufsicht Finma unterstellt.

    Über die entsprechenden Anforderungen für die Stammhäuser der beiden Grossbanken wird der Bundesrat im kommenden Jahr entscheiden.

    tp/cf

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  • 15.11.2018 ZKB erwirbt Minderheitsbeteiligung an Online-Plattform StifungSchweiz.ch

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    ZKB erwirbt Minderheitsbeteiligung an Online-Plattform StifungSchweiz.ch

    15.11.2018 | 09:15:01

    Zürich (awp) - Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat eine Minderheitsbeteiligung an der Online-Plattform StiftungSchweiz.ch erworben. Die Beteiligung sei "bedeutend", teilte die Staatsbank am Donnerstag mit. Genauere Angaben zur Höhe des Engagements machte sie nicht, da zu Details der Transaktion Stillschweigen vereinbart wurde. Das Closing erfolgte per 14. November 2018.

    Bereits seit 2017 arbeiten die ZKB und StiftungSchweiz.ch zusammen. Die Beteiligung erlaube es der Bank, diese Zusammenarbeit noch weiter zu intensivieren und einen wesentlichen Beitrag zur digitalen Transformation der Philanthropie in der Schweiz zu leisten, hiess es weiter.

    Die 2014 gegründete Schweizer Online-Plattform StiftungSchweiz.ch publiziert gemäss Mitteilung fortlaufend in der Schweiz gegründete gemeinnützige Stiftungen. Bis dato zählt die Datenbank über 13'000 Einträge. In Ergänzung zum Online-Angebot realisiert StiftungSchweiz.ch das einzige Print Magazin der Philanthropie, welches viermal jährlich alle 13'000 Stiftungen erreicht.

    Ziel von Stiftungschweiz.ch sei es, den Schweizer Stiftungs- und Philanthropiesektor durch Effizienzsteigerung, Erhöhung der Transparenz und den aktiven Dialog unter den Austauschpartnern weiter zu entwickeln. Getragen wird sie von der Philanthropy Services AG aus Basel. Diese wurde vom Stiftungsexperten Peter Buss gegründet, ist wirtschaftlich unabhängig und von Interessen Dritter ungebunden.

    sig/kw

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  • 03.10.2018 ZKB baut ab - klassischer Bankschalter wird zum Auslaufmodell

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    Bank Linth LLB N 450.00 +0.00 +0.00% 510.00 430.00 20

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    ZKB baut ab - klassischer Bankschalter wird zum Auslaufmodell

    03.10.2018 | 11:00:03

    (Meldung mit weiteren Angaben und Hintergrundinformationen ausgebaut)

    Zürich (awp) - Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) schliesst in den nächsten zwei Jahren sieben Schalterstandorte. Damit folgt sie einem Trend, den andere Banken schon vor einigen Jahren losgetreten haben und dem sich weitere anschliessen werden. Den Tod des Bankschalters bedeutet diese Entwicklung aber nicht.

    Derzeit betreibt die Zürcher Kantonalbank 67 Geschäftsstellen (exklusive reinen Bancomat-Standorten). Bis Mitte 2020 will die Bank nun sieben davon schliessen. Es sind dies die Schalterdienstleistungen in Embrach, Erlenbach, Marthalen, Bonstetten, Hausen a. A., Langnau a. A. und Albisrieden.

    Den betroffenen Standorten ist eines gemeinsam: Von einem Mitarbeitenden werden klassische Schalterdienstleistungen wie Ein- und Auszahlungen angeboten. Doch gerade bei diesem Service nehmen die Kundenfrequenzen laufend ab. Gemäss ZKB beziehen deutlich über 90 Prozent der Kunden ihr Bargeld an Bancomaten und im Zeitalter von Twint, Paypal gewinnen bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten an Bedeutung.

    Geänderte Kundenbedürfnisse

    Dank der voranschreitenden Digitalisierung erledigen heute viele Kunden Dinge, die sie früher am Schalter gemacht haben, jetzt online zu Hause oder über das Handy. Opfer dieser Entwicklung sind "Einmann-Schalterstandorte", wo den Kunden künftig nur noch ein Bancomat zur Verfügung steht.

    Die ZKB ist in punkto Standortschliessungen aber kein Trendsetzer in der Schweiz, die nach Einschätzung von Branchenkennern wegen der hohen Bankendichte als "overbanked" gilt. Andere Institute haben schon viel früher die Veränderungen im Kundenverhalten wahrgenommen und darauf mit Standortschliessungen reagiert. So warf beispielsweise die LLB Bank Linth vor sechs Jahren die zwei Jahre vorher beschlossene Expansionsstrategie "Crescendo" wieder über den Haufen und begann Schalterstandorte dicht zu machen. Dabei handelte es sich wie im Falle der ZKB um Orte, an denen die Kundenfrequenzen drastisch abgenommen hatten.

    Die Kehrtwende in der Strategie begründete David Sarasin, Chef der Tochtergesellschaft der Liechtensteinischen Landesbank, damals damit, dass sich das elektronische Banking viel rascher entfaltet und die Gewohnheiten der Kunden geändert hätten, als erwartet. "Wir müssen uns vom Bild einer Regionalbank verabschieden, die sich über die Zahl ihrer Standorte definiert", sagte Sarasin damals.

    Auch andere Regionalbanken sahen sich zu diesem Schritt veranlasst. So kündigte etwa die Raiffeisen-Gruppe 2016 an, in den kommenden Jahren 250 ihrer damals knapp 1'000 Geschäftsstellen schliessen zu wollen. Die Graubündner Kantonalbank wiederum will ihr Filialnetz von zuletzt 56 in fünf Jahren auf 40 bis 45 reduzieren und in zehn Jahren noch etwa 30 unterhalten.

    In der Statistik der Nationalbank zeigt sich denn auch, dass sich die Zahl der Filialen von 2010 bis 2017 auf rund 2'700 von 3'100 verringert hat. Der Schrumpfungsprozess ist damit nach Ansicht von Branchenkennern noch nicht abgeschlossen, zumal ihrer Ansicht nach gewisse Banken zu viele Filialen unterhalten, die zu nahe beieinander liegen. Ausserdem sei es heute leichter geworden, Filialen stillzulegen als noch vor ein paar Jahren als jede Standortschliessung bei den betroffenen Gemeinden auf Wiederstand gestossen sei, sagte ein Branchenkenner.

    Transformation in Beratungszone

    Allerdings zeigt sich auch, dass Banken, wenn sie in einem neuen Markt wachsen wollen, physisch präsent sein müssen. Dabei setzen sie aber zunehmend auf neue Konzepte, die teilweise ganz ohne den klassischen Schalter auskommen. Ihr Fokus liegt dabei auf der persönlichen Beratung kombiniert mit digitalen Dienstleistungen.

    Die Fokussierung auf wenige Geschäftsstellen mit einem hohen Grad an Beratungsdiensten ist zwar mit Investitionen verbunden, letztlich können die Banken aber auch den Kostenblock senken. So rechnet beispielsweise die Regionalbanken-Gruppe Valiant für den Umbau von sechzig Geschäftsstellen mit modernen Kundenzonen in den kommenden drei Jahren mit Ausgaben in Höhe von 14 Millionen Franken. Nach Abschluss des Umbauprojekts erwartet das Institut aber wiederkehrende Kosteneinsparungen von jährlich rund 4 Millionen.

    sig/cf

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  • 03.10.2018 ZKB schliesst in nächsten zwei Jahren sieben Schalterstandorte

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    ZKB schliesst in nächsten zwei Jahren sieben Schalterstandorte

    03.10.2018 | 07:36:36

    Zürich (awp) - Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) schliesst in den nächsten zwei Jahren sieben Schalterstandorte. Sie reagiere damit auf die Bedürfnisse der Kundschaft, die zunehmend zeit- und ortsunabhängige Dienstleistungen wünsche und immer seltener die Schalter frequentiere, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

    Konkret werden bis Mitte 2020 die Schalterdienstleistungen in Embrach, Erlenbach, Marthalen, Bonstetten, Hausen a. A., Langnau a. A. und Albisrieden eingestellt. Bei den betroffenen Standorten handelt es sich laut ZKB um Geschäftsstellen, die vor allem Schalterdienstleistungen anbieten und insbesondere für Ein- und Auszahlungen genutzt werden. Die Bancomaten an den Standorten sollen bestehen bleiben. Gemäss Homepage hat die ZKB aktuell 69 Filialen.

    Die betroffenen sieben Mitarbeitenden erhielten von der Bank interne Stellenangebote, heisst es weiter.

    Das klassische Schaltergeschäft hat in den letzten Jahren bei allen Banken stark an Bedeutung verloren. Bei der ZKB bezögen deutlich über 90 Prozent der Kunden ihr Bargeld an Bancomaten und auch das bargeldlose Zahlen gewinne immer mehr an Bedeutung, heisst es. Gleichzeitig nehme die Nutzung digitaler Kanäle wie eBanking und eBanking Mobile stark zu.

    uh/cf

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  • 01.10.2018 Clearstream schliesst Übernahme des Swisscanto Funds Centre ab

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    Clearstream FRA N --- --- --- --- --- ---
    Swisscanto Hldg N --- --- --- --- --- ---

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    Clearstream schliesst Übernahme des Swisscanto Funds Centre ab

    01.10.2018 | 14:23:59

    Luxemburg/Zürich/London (awp) - Der Nachhandelsdienstleister der Deutschen Börse Clearstream hat die im April angekündigte Übernahme des Fondshändlers Swisscanto Funds Centre Ltd in London (SFCL) abgeschlossen. Die Transaktion sei durch die britischen und die luxemburgischen Regulierungsbehörden genehmigt worden, teilten die involvierten Parteien am Montag gemeinsam mit.

    Clearstream kaufte den Fondshändler der Zürcher Kantonalbank (ZKB) zu einem laut früheren Angaben hohen zweistelligen Euro-Millionenbetrag ab. Die ZKB soll auch nach der Übernahme einer der Hauptvertriebspartner des SFCL bleiben. Gleichzeitig hatte die Bank die Töchter Swisscanto Fund Management Company sowie die Swisscanto Asset Management International langfristig vertraglich als grosse Fondsanbieter mit dem Unternehmen verbunden.

    mk/ra

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  • 26.09.2018 Fitch bestätigt ZKB-Kreditrating "AAA" mit Ausblick "stabil"

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    Fitch bestätigt ZKB-Kreditrating "AAA" mit Ausblick "stabil"

    26.09.2018 | 15:00:53

    Zürich (awp) - Die Ratingagentur Fitch sieht für die Kreditratings der Zürcher Kantonalbank (ZKB) keinen Anpassungsbedarf. Das Langfristrating (Long-term Issuer Default Rating, IDR) lautet unverändert auf "AAA" mit Ausblick "stabil", wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst.

    Fitch verweist in der Begründung nicht zuletzt auf die Staatsgarantie der Bank, die zu 100 Prozent im Besitz des Kantons Zürich ist. Die Bilanz der ZKB sei zwar in Relation zu den finanziellen Ressourcen des Kantons hoch. Das stabile Geschäft und die starke Finanzausstattung würde jedoch auch in einem Krisenfall eine Rekapitalisierung ermöglichen, betonte Fitch.

    rw/jb

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  • 28.08.2018 Basler Kantonalbank einigt sich im Steuerstreit mit den USA

    Basler Kantonalbank einigt sich im Steuerstreit mit den USA

    28.08.2018 | 20:25:21

    (Zweite ausführliche Fassung, ergänzt um Informationen zu Martin Lack)

    Zürich (awp) - Nun hat sich auch die Basler Kantonalbank (BKB) mit den US-Behörden im seit Jahren hängigen Steuerstreit geeinigt. Das Geldhaus habe ein Abkommen zur Aussetzung der Strafverfolgung ("Deferred Prosecution Agreement") abgeschlossen und zahle dafür eine Busse von 60,4 Millionen Dollar an die US-Behörden, gab das US-Justizministerium (DoJ) am Dienstag in einem Communiqué bekannt.

    Laut der Mitteilung hat die BKB zugegeben, dass sie zwischen 2002 und 2012 gemeinsam mit externen Vermögensverwaltern sowie ihren Kunden die USA um Steuergelder betrogen habe. Dabei habe die Bank bestimmte US-Kunden bei der Verheimlichung ihrer Einkünfte vor den US-Steuerbehörden unterstützt.

    Auf dem Höhepunkt im Jahre 2010 habe die BKB 1'144 Kunden von US-Personen mit einem Gesamtwert von 813,2 Millionen Dollar gehabt, schrieb das Justizministerium. Viele, aber nicht alle dieser Konten hätten Schwarzgeld enthalten.

    Gemäss den Bestimmungen des nun unterzeichneten Abkommens muss die BKB auch künftig gewisse Daten in die USA liefern. Betroffen sind beispielsweise Informationen zu Konten von US-Staatsbürgern, die bis Ende 2017 aufgelöst wurden.

    Bewährungsfrist von drei Jahren

    Im Rahmen der Vereinbarung wird die Strafverfolgung gegen die Schweizer Bank im Rahmen einer Bewährungsfrist zunächst für drei Jahre ausgesetzt, teilte die US-Behörde mit.

    Konkret setzt sich die Busse gegen die BKB laut den US-Behörden aus drei Teilen zusammen. Erstens muss das Geldhaus 17,2 Millionen Dollar an die US-Steuerbehörde IRS überweisen.

    Zweitens habe die BKB zugestimmt, die von den US-Kunden bezahlten Bankgebühren von insgesamt 29,7 Millionen Dollar in die Vereinigten Staaten zu überweisen. Und drittens erhält die Bank eine Busse von 13,5 Millionen Dollar.

    Das Beispiel Martin Lack

    Im Communiqué schildert die US-Behörde das Vorgehen der Schweizer Bank detailliert am Beispiel des Vermögensverwalters Martin Lack, der US-Kunden betreute. Ursprünglich Teamleiter bei der Grossbank UBS brachte Lack bei einem Jobwechsel zur BKB über 20 US-Kunden mit, inklusive deren undeklarierter Vermögen.

    Mit dem Wissen und der Unterstützung der Leitung der BKB-Niederlassung in Zürich sei Lack dabei in die Vereinigten Staaten gereist, um sich mit diesen Kunden zu treffen.

    Der Leiter der BKB-Niederlassung habe gewusst, dass Lack in den USA die Kunden für die BKB Eröffnungsformulare unterschreiben liess, wobei in einigen Fällen fälschlicherweise Zürich als Unterzeichnungsort angegeben wurde, schrieb die US-Behörde.

    Bank ist erleichtert

    Die BKB selbst gibt sich in einem Communiqué nun erleichtert über den Ausgang des Verfahrens. Für dessen Lösung müsse man nun zwar gut 60 Millionen Dollar bezahlen, doch habe man bereits im Dezember 2013 eine Rückstellung von 100 Millionen Franken hierfür vorgenommen.

    Mit dem Vergleich könnten nun nicht mehr benötigte Rückstellungen von rund 33 Millionen Franken aufgelöst werden. Dadurch werde sich der Geschäftserfolg der Bank Stammhauses und des Konzerns BKB im zweiten Semester 2018 entsprechend erhöhen.

    Inzwischen verfolge man ausserdem seit mehreren Jahren eine konsequente Weissgeldstrategie, hiess es im Communiqué weiter. Von unversteuerten Vermögen habe sich die Bank getrennt und alle erforderlichen Vorkehrungen getroffen, um nur noch versteuerte Vermögen zu verwalten.

    Auch ZKB bezahlte Strafe

    Erst vor zwei Wochen war bekannt geworden, dass auch die Zürcher Kantonalbank (ZKB) ein Abkommen zur Aussetzung der Strafverfolgung mit dem US-Justizministerium abgeschlossen hat. Die grösste Kantonalbank der Schweiz muss eine Strafe von 98,5 Millionen Dollar zahlen.

    Das Zürcher Finanzinstitut hatte anschliessend mitgeteilt, dass die Zahlung auf das Geschäftsergebnis 2018 keinen Einfluss haben werde, weil die Rückstellungen genug hoch seien.

    "Kategorie 1"-Bank

    Beide Einigungen erfolgten im Rahmen eines 2013 zwischen den USA und der Schweiz vereinbarten Programms zur Lösung des Steuerstreits zwischen beiden Ländern. Um das Programm war es in den letzten Jahren allerdings still geworden, was Beobachter auf den Regierungswechsel in den USA wie auch auf knappe Personalressourcen beim US-Justizdepartement zurückführten.

    Im Juli dieses Jahres gab das DoJ aber weitere Vergleiche mit der Neuen Privat Bank (NPB) sowie der Genfer Vermögensverwaltungsbank Mirelis bekannt, zudem musste die Bank Lombard Odier Nachzahlungen an die US-Behörden leisten.

    Im Rahmen des Steuerprogramms gehörten die ZKB und die BKB zu den sogenannten "Kategorie 1"-Banken, gegen die in den USA Strafuntersuchungen liefen. Zu den weiteren Banken dieser Kategorie, die sich bereits geeinigt hatten, gehören unter anderen die Credit Suisse (Busse von 2,6 Milliarden Dollar) oder die Bank Julius Bär (547 Millionen).

    "Kategorie-1"-Banken, die noch auf einen Abschluss warten, sind unter anderem die Genfer Privatbank Pictet, die HSBC Private Bank sowie die Zürcher Privatbank Rahn+Bodmer.

    kw/jb

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  • 28.08.2018 Basler Kantonalbank einigt sich im Steuerstreit mit den USA

    Basler Kantonalbank einigt sich im Steuerstreit mit den USA

    28.08.2018 | 18:07:28

    Zürich (awp) - Nun hat sich auch die Basler Kantonalbank (BKB) mit den US-Behörden im seit Jahren hängigen Steuerstreit geeinigt. Das Geldhaus habe ein Abkommen zur Aussetzung der Strafverfolgung ("Deferred Prosecution Agreement") abgeschlossen und zahle dafür eine Busse von 60,4 Millionen Dollar an die US-Behörden, gab das US-Justizministerium (DoJ) am Dienstag in einem Communiqué bekannt.

    Laut der Mitteilung hat die BKB zugegeben, dass sie zwischen 2002 und 2012 gemeinsam mit externen Vermögensverwaltern sowie ihren Kunden die USA um Steuergelder betrogen habe. Dabei habe die Bank bestimmte US-Kunden bei der Verheimlichung ihrer Einkünfte vor den US-Steuerbehörden unterstützt.

    Auf dem Höhepunkt im Jahre 2010 habe die BKB 1'144 Kunden von US-Personen mit einem Gesamtwert von 813,2 Millionen Dollar gehabt, schrieb das Justizministerium. Viele, aber nicht alle dieser Konten hätten Schwarzgeld enthalten.

    Gemäss den Bestimmungen des nun unterzeichneten Abkommens muss die BKB auch künftig gewisse Daten in die USA liefern. Betroffen sind beispielsweise Informationen zu Konten von US-Staatsbürgern, die bis Ende 2017 aufgelöst wurden.

    Bewährungsfrist von drei Jahren

    Im Rahmen der Vereinbarung wird die Strafverfolgung gegen die Schweizer Bank im Rahmen einer Bewährungsfrist zunächst für drei Jahre ausgesetzt, teilte die US-Behörde mit.

    Konkret setzt sich die Busse gegen die BKB laut den US-Behörden aus drei Teilen zusammen. Erstens muss das Geldhaus 17,2 Millionen Dollar an die US-Steuerbehörde IRS überweisen.

    Zweitens habe die BKB zugestimmt, die von den US-Kunden bezahlten Bankgebühren von insgesamt 29,7 Millionen Dollar in die Vereinigten Staaten zu überweisen. Und drittens erhält die Bank eine Busse von 13,5 Millionen Dollar.

    Bank ist erleichtert

    Die BKB selbst gibt sich in einem Communiqué erleichtert über den Ausgang des Verfahrens. Für die Lösung des Verfahrens müsse man nun zwar gut 60 Millionen Dollar bezahlen, doch habe man bereits im Dezember 2013 eine Rückstellung von 100 Millionen Franken hierfür vorgenommen.

    Mit dem Vergleich könnten nun nicht mehr benötigte Rückstellungen von rund 33 Millionen Franken aufgelöst werden. Dadurch werde sich der Geschäftserfolg der Bank Stammhauses und des Konzerns BKB im zweiten Semester 2018 entsprechend erhöhen.

    Inzwischen verfolge man ausserdem seit mehreren Jahren eine konsequente Weissgeldstrategie, hiess es im Communiqué weiter. Von unversteuerten Vermögen habe sich die Bank getrennt und alle erforderlichen Vorkehrungen getroffen, um nur noch versteuerte Vermögen zu verwalten.

    Auch ZKB bezahlte Strafe

    Erst vor zwei Wochen war bekannt geworden, dass auch die Zürcher Kantonalbank (ZKB) ein Abkommen zur Aussetzung der Strafverfolgung mit dem US-Justizministerium abgeschlossen hat. Die grösste Kantonalbank der Schweiz muss eine Strafe von 98,5 Millionen Dollar zahlen.

    Das Zürcher Finanzinstitut hatte anschliessend mitgeteilt, dass die Zahlung auf das Geschäftsergebnis 2018 keinen Einfluss haben werde, weil die Rückstellungen genug hoch seien.

    "Kategorie 1"-Bank

    Beide Einigungen erfolgten im Rahmen eines 2013 zwischen den USA und der Schweiz vereinbarten Programms zur Lösung des Steuerstreits zwischen beiden Ländern. Um das Programm war es in den letzten Jahren allerdings still geworden, was Beobachter auf den Regierungswechsel in den USA wie auch auf knappe Personalressourcen beim US-Justizdepartement zurückführten.

    Im Juli dieses Jahres gab das DoJ aber weitere Vergleiche mit der Neuen Privat Bank (NPB) sowie der Genfer Vermögensverwaltungsbank Mirelis bekannt, zudem musste die Bank Lombard Odier Nachzahlungen an die US-Behörden leisten.

    Im Rahmen des Steuerprogramms gehörten die ZKB und die BKB zu den sogenannten "Kategorie 1"-Banken, gegen die in den USA Strafuntersuchungen liefen. Zu den weiteren Banken dieser Kategorie, die sich bereits geeinigt hatten, gehören unter anderen die Credit Suisse (Busse von 2,6 Milliarden Dollar) oder die Bank Julius Bär (547 Millionen).

    "Kategorie-1"-Banken, die noch auf einen Abschluss warten, sind unter anderem die Genfer Privatbank Pictet, die HSBC Private Bank sowie die Zürcher Privatbank Rahn+Bodmer.

    kw/jb

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  • 27.08.2018 Standard & Poor's erhöht Ausblick für ZKB-Rating auf 'stabil'

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    1.625 ZKB 27 S125 --- --- --- 112.35 110.20 ---

    Story

    Standard & Poor's erhöht Ausblick für ZKB-Rating auf 'stabil'

    27.08.2018 | 10:00:01

    Zürich (awp) - Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat den Ausblick für das Rating der ZKB auf 'stabil' von zuvor 'negativ' erhöht. Die lang- und kurzfristigen Herausgeberratings der Bank, die zu 100 Prozent im Besitz des Kantons Zürich ist, wurden derweil mit der Höchstnote 'AAA' bestätigt.

    S&P begründet die Ausblickerhöhung in einer Mitteilung vom vergangenen Freitag mit der Beendigung des US-Steuerstreites. Die ZKB hat sich bekanntlich vor zwei Wochen diesbezüglich mit den US-Justizbehörden auf eine Zahlung von 98,5 Millionen US-Dollar geeinigt und wird damit von den US-Behörden nicht weiter strafrechtlich verfolgt.

    Die S&P-Analysten gehen davon aus, dass damit die Reputationsrisiken für die ZKB aus einem potentiellen langwierigen Rechtsverfahren deutlich gesunken sind.

    uh/rw

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  • 24.08.2018 ZKB mit leichter Gewinnsteigerung im ersten Halbjahr

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    1.625 ZKB 27 S125 --- --- --- 112.35 110.20 ---

    Story

    ZKB mit leichter Gewinnsteigerung im ersten Halbjahr

    24.08.2018 | 10:30:01

    (Ergänzte Fassung, ausgebaut vor allem im Bereich Hypothekarmarkt)

    Zürich (awp) - Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat im ersten Halbjahr 2018 den Gewinn leicht gesteigert. In ihrem wichtigsten Bereich, dem Hypothekargeschäft, wuchs sie im Rahmen des Gesamtmarktes. Und dank der breiten Diversifizierung sieht sie sich auch gut gewappnet für den weiteren Jahresverlauf.

    Der Geschäftserfolg - als Mass für das operative Ergebnis - stieg um 4,6 Prozent auf 436 Millionen Franken, der Reingewinn um 4,5 Prozent auf 439 Millionen Franken. Das "erfreuliche Ergebnis" sei vor allem der Entwicklung der Hauptertragspositionen zu verdanken und sei trotz Intensivierung des Wettbewerbs und generellem Margendruck zustande gekommen, teilte die grösste Schweizer Kantonalbank am Freitag mit.

    Hypotheken-Volumen wächst "im Rahmen des Marktes"

    So konnte etwa der Netto-Erfolg im Zinsengeschäft im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent auf 625 Millionen verbessert werden. Als Hauptkomponente darin wuchs das Hypothekargeschäft in den ersten sechs Monaten mit 1,5 Prozent, wobei die Hypothekarforderungen per Mitte Jahr 80,3 Milliarden Franken erreichten. Gemäss eigenen Angaben ist die ZKB damit im Rahmen des Marktes gewachsen.

    Schneller unterwegs im Hypothekenbereich im ersten Semester war etwa Raiffeisen Schweiz. Der mit einem Volumen von 176 Milliarden Franken grösste Player im Hypothekenmarkt legte um 2,1 Prozent zu. Es gibt aber auch Banken, die zurückhaltender agierten als die ZKB. So hat etwa die Valiant-Bankengruppe, die mit einem Hypothekenvolumen von gut 22 Milliarden allerdings deutlich kleiner ist, ein Wachstum von 1,1 Prozent ausgewiesen.

    Keine Lockerung der Vergabekriterien

    Der hiesige Hypothekenmarkt hat sich bekanntlich mit Einführung der Negativzinsen vor bald vier Jahren durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) nochmals beschleunigt. Die SNB hatte sich zuletzt denn auch wieder warnend - vor allem zum Bereich der Wohnrenditeliegenschaften - geäussert und etwa eine überarbeitete Selbstregulierung oder höhere Kapitalvorschriften für besonders exponierte Banken gefordert.

    Die Warnungen der SNB wollte die ZKB gegenüber AWP nicht kommentieren. Sie betont aber, dass sie "konsequent" auf Qualität setze. Das heisst unter anderem, wie ein Sprecher der Bank gegenüber der Nachrichtenagentur AWP sagte, das man "keine Lockerung der Vergabekriterien" vorgenommen habe.

    Trotzdem dürfte die ZKB etwas schneller unterwegs sein als noch im letzen Jahr. Wenn die 1,5 Prozent Wachstum auf das ganze Jahr hochgerechnet werden, ergäbe sich sein Wachstum von rund 3 Prozent für das Gesamtjahr. Dies vergleicht sich mit den 2,3 Prozent im 2017, deutlich schneller wuchs die Bank 2016 mit einem Plus von 5,0 Prozent.

    Handelsgeschäft taucht

    Etwas schneller noch als das Zinsengeschäft wuchs im Berichtssemester das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft mit +4,9 Prozent auf 396 Millionen Franken. Das Handelsergebnis lag mit 151 Millionen Franken hingegen 19 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Bank begründet den Rückgang mit den aktuellen geopolitischen Ereignissen und den damit verbundenen Unsicherheiten, die sich negativ auf das Marktumfeld ausgewirkt hätten.

    Alles zusammengerechnet stieg der Geschäftsertrag um 2,2 Prozent auf 1,21 Milliarden Franken, wobei das Zinsengeschäft einen Anteil von 52 Prozent, das Kommissionsgeschäft einen von 22 Prozent und das Handelsgeschäft einen von 12 Prozent ausmacht.

    Kaum verändert hat sich die Kostenseite. Der Geschäftsaufwand lag bei 706 Millionen Franken und war damit exakt gleich hoch wie in der entsprechenden Vorjahresperiode. Entsprechend hat sich das für Banken wichtige Verhältnis aus Kosten und Erträgen (Cost-Income-Ratio) leicht verbessert auf 58,4 von 59,2 Prozent im ersten Semester 2017.

    US-Busse ohne Einfluss auf Halbjahresergebnis

    Keinen Einfluss auf das Halbjahres-Ergebnis hatte derweil die jüngste Zahlung von rund 100 Millionen Franken an die US-Behörden zur Beilegung des Steuerstreits, da sie erst im August erfolgte. Die Zahlung und Verbuchung erfolge im zweiten Semester, so die ZKB.

    Im Ausblick auf das zweite Halbjahr zeigt sich Konzernchef Martin Scholl einigermassen zuversichtlich. Er erwartet zwar ein anspruchsvolles zweites Semester, glaubt aber, dass die Bank "dank ihres diversifizierten Geschäftsmodelles" trotzdem ein "ansprechendes Ergebnis" erwirtschaften wird.

    uh/jr

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG