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  • 18.01.2019 Sika führen Erholung der Zykliker an - Banken ebenfalls gesucht

    Betroffene Wertpapiere

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    Sika führen Erholung der Zykliker an - Banken ebenfalls gesucht

    18.01.2019 | 10:24:02

    Zürich (awp) - Die Papiere des Bauzulieferers Sika haben ihre Kursdelle endgültig abgeschüttelt, die sie vor zehn Tagen erlitten hatten. Als Hauptgrund galten seinerzeit die mit den Umsatzzahlen 2018 gegebenen Indikationen zur Profitabilität im zurückliegenden Geschäftsjahr.

    Am Freitag ziehen die Sika-Valoren um deutliche 2,2 Prozent auf 133,40 Franken an, nachdem sie sich bereits am Vortag um 2,5 Prozent verteuert hatten. Am 8. Januar waren sie noch unter 120 Franken gefallen - nun stehen sie auf Jahreshoch. Das Vorjahreshoch liegt bei allerdings bei 149 Franken.

    Befeuert wurde die Erholung von verschiedenen positiven Analystenkommentaren. Zuletzt hat etwa Baader Helvea das Kursziel für Sika auf 165 von 163 Franken erhöht und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Tenor der Experten zu der vor zehn Tagen kommunizierten Grossakquisition in Frankreich ist ebenfalls positiv. Sie erhöhe Aufwärtspotenzial der Sika-Aktie, merkte etwa Credit Suisse an.

    Überhaupt hat die Bewegung, die angeblich in den Handelsstreit der USA mit China gekommen ist, die Risikobereitschaft der Anleger zu Wochenschluss deutlich erhöht. Davon profitierten vor allem Aktien und Branchen, die aus Investorensicht mit überdurchschnittlichen Risiken behaftet sind.

    So ziehen die Papiere der Credit Suisse, Julius Bär und UBS alle um 1,8 Prozent an.

    Neben Sika verbuchten auch andere konjunkturabhängige Aktien wie Richemont und Clariant (je +1,7%), Swatch (+1,6%), Logitech und LafargeHolcim (je +1,4%) überdurchschnittliche Kursgewinne. Im breiten Markt zählen mit Schlatter (+4,4%), Huber+Suhner (+3,8%) sowie Schmolz+Bickenbach (+3%) weitere "Zykliker" zu den Gewinnern.

    ra/

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  • 09.01.2019 Sika: Bank Vontobel senkt Kreditrating-Ausblick auf "negativ"

    Betroffene Wertpapiere

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    Sika N 136.50 --- --- 149.00 112.70 ---

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    Sika: Bank Vontobel senkt Kreditrating-Ausblick auf "negativ"

    09.01.2019 | 08:52:29

    Zürich (awp) - Die Bank Vontobel hat den Ausblick zum Kreditrating der Sika Gruppe von "developing" auf "negativ" gesenkt. Hintergrund ist die am Vortag angekündigte Akquisition der französischen Parex für 2,5 Milliarden Franken, schreiben die Analysten am Mittwoch in ihrem Kommentar. Das Kreditrating zu Sika lautet "A-".

    Man habe in den Gesprächen mit dem Management den Eindruck gewonnen, der Finanzierungsmix für die Akquisition sei vor allem stark auf Schuldtitel ausgerichtet. Eigenkapital spiele nur eine untergeordnete Rolle, resümieren die Vontobel-Analysten.

    ra/cf

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  • 08.01.2019 Sika kauft französischen Mörtelhersteller Parex

    Betroffene Wertpapiere

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    Sika N 136.50 --- --- 149.00 112.70 ---

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    Sika kauft französischen Mörtelhersteller Parex

    08.01.2019 | 18:14:02

    (Wiederholung mit Aktienschlusskurs)

    Baar (awp) - Der Bauchemikalienhersteller Sika wildert im Revier seines französischen Grossaktionärs Saint-Gobain. Für 2,5 Milliarden Franken schnappen sich die Innerschweizer den Mörtelproduzenten Parex. Damit wächst das sehr profitable Mörtelgeschäft bei Sika um mehr als das Doppelte. Das ist der grösste Deal in der mehr als 100-jährigen Geschichte des Unternehmens.

    Bis vor wenigen Monaten noch steckte Sika in einem Abwehrkampf gegen den Verkauf an Saint-Gobain. Im Mai beendeten die involvierten Parteien ihren langjährigen Streit um die Kontrolle des Unternehmens. Seither ist die französische Konkurrentin, die ebenfalls im Mörtelgeschäft tätig ist, mit 10 Prozent an Sika beteiligt.

    Und diese Saint-Gobain ist die Weltmarktführerin für Mörtelprodukte. 2017 setzten die Franzosen mit Fertigmörtel, Produkten für die Fliesenverlegung und Bodenbelägen rund 2,3 Milliarden Euro um. Mit dem Kauf von Parex holt Sika nun kräftig auf: Sika wächst in diesem Bereich auf rund 2,3 Milliarden Franken. Insgesamt erreicht die Sika-Gruppe mit dieser Akquisition einen Umsatz von rund 8,3 Milliarden Franken.

    Sika selbst forciert den Aufbau des Geschäftsbereiches Mörtel erst seit rund acht Jahren gezielt. Dieser gehört nach eigenen Angaben zu den fünf Kerntechnologien des Konzerns. Nach Abschluss der Parex-Transaktion wird Sika mit Mörtel bereits 27 Prozent des Konzernumsatzes erwirtschaften.

    Appetit vorerst gestillt

    Den Aktionär und Konkurrenten Saint Gobain habe man erst am Vorabend informiert, sagte Konzernchef Paul Schuler am Dienstag vor den Medien. In Paris habe man die Neuigkeit "gelassen" aufgenommen - wohl auch im Wissen, dass man selber aus kartellrechtlichen Überlegungen wohl kaum zum Zuge gekommen wäre. "Sie wissen jetzt, dass ihre Konkurrenz stärker wird", stellte Schuler fest.

    Noch befindet sich Parex im Besitz der Private-Equity-Gesellschaft CVC Capital Partners. Die Übernahme erfolget gestaffelt. Geben der französische Betriebsrat und die Aufsichtsbehörden grünes Licht, dürfte die Transaktion im zweiten oder dritten Quartal 2019 abgeschlossen sein.

    Sika finanziert die Übernahme mit einem Überbrückungskredit von UBS und Citibank. Für die Aktionäre soll die Transaktion ab dem ersten Jahr wertsteigernd sein.

    Üblicherweise kauft Sika über das Jahr hinweg mehrere, kleinere Mitbewerber. 2018 etwa waren es deren vier. Darum gilt es den Happen Parex jetzt aber erst einmal zu verdauen. "Jetzt gibt es wohl eine Pause bei den grossen Deals", erklärte Konzernchef Schuler. Er erteilte auch den Spekulationen, Sika könnte sich bald auch das Bauchemiegeschäft des Mitbewerbers BASF einverleiben, eine Absage. Dieses steht seit letztem Oktober zum Verkauf.

    Umsatz erstmals über 7 Milliarden

    Gleichzeitig machte Sika erste Angaben zum Geschäftsjahr 2018. Der Umsatz in Lokalwährungen stieg um 13,7 Prozent auf 7,09 Milliarden Franken, womit die Erwartungen der Analysten erfüllt wurden. Gerade die gezielte Ausrichtung auf Grossstädte zur Nutzung der Urbanisierung hat sich laut Sika bezahlt gemacht.

    Für das Gesamtjahr 2018 stellt der Konzern einen operativen Gewinn EBIT von 940 bis 960 Millionen Franken in Aussicht. Für das gerade angelaufene Jahr 2019 rechnet Sika mit einem Umsatzplus von 6 bis 8 Prozent sowie einer überdurchschnittlichen Gewinnsteigerung.

    Wenngleich die Akquisition von Experten mehrheitlich gelobt wurde, schickte die Börse die Sika-Papiere um rund 4 Prozent auf 120,40 Fr. nach unten. Als Hauptgrund galten die neusten Aussagen zur Profitabilität im letzten Jahr, die deutlich unter den Erwartungen lagen. Vor allem anziehende Rohmaterialkosten, der starke Schweizer Franken sowie verschiedene Einmalkosten, wie etwa für die Beilegung des Übernahmestreites, hatten die Rechnung stärker belastet.

    ra/tt

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  • 08.01.2019 Sika kauft französischen Mörtelhersteller Parex

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sika N 136.50 --- --- 149.00 112.70 ---

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    Sika kauft französischen Mörtelhersteller Parex

    08.01.2019 | 13:12:55

    (Zusammenfassung)

    Baar (awp) - Der Bauchemikalienhersteller Sika wildert im Revier seines französischen Grossaktionärs Saint-Gobain. Für 2,5 Milliarden Franken schnappen sich die Innerschweizer den Mörtelproduzenten Parex. Damit wächst das sehr profitable Mörtelgeschäft bei Sika um mehr als das Doppelte. Das ist der grösste Deal in der mehr als 100-jährigen Geschichte des Unternehmens.

    Bis vor wenigen Monaten noch steckte Sika in einem Abwehrkampf gegen den Verkauf an Saint-Gobain. Im Mai beendeten die involvierten Parteien ihren langjährigen Streit um die Kontrolle des Unternehmens. Seither ist die französische Konkurrentin, die ebenfalls im Mörtelgeschäft tätig ist, mit 10 Prozent an Sika beteiligt.

    Und diese Saint-Gobain ist die Weltmarktführerin für Mörtelprodukte. 2017 setzten die Franzosen mit Fertigmörtel, Produkten für die Fliesenverlegung und Bodenbelägen rund 2,3 Milliarden Euro um. Mit dem Kauf von Parex holt Sika nun kräftig auf: Sika wächst in diesem Bereich auf rund 2,3 Milliarden Franken. Insgesamt erreicht die Sika-Gruppe mit dieser Akquisition einen Umsatz von rund 8,3 Milliarden Franken.

    Sika selbst forciert den Aufbau des Geschäftsbereiches Mörtel erst seit rund acht Jahren gezielt. Dieser gehört nach eigenen Angaben zu den fünf Kerntechnologien des Konzerns. Nach Abschluss der Parex-Transaktion wird Sika mit Mörtel bereits 27 Prozent des Konzernumsatzes erwirtschaften.

    Appetit vorerst gestillt

    Den Aktionär und Konkurrenten Saint Gobain habe man erst am Vorabend informiert, sagte Konzernchef Paul Schuler am Dienstag vor den Medien. In Paris habe man die Neuigkeit "gelassen" aufgenommen - wohl auch im Wissen, dass man selber aus kartellrechtlichen Überlegungen wohl kaum zum Zuge gekommen wäre. "Sie wissen jetzt, dass ihre Konkurrenz stärker wird", stellte Schuler fest.

    Noch befindet sich Parex im Besitz der Private-Equity-Gesellschaft CVC Capital Partners. Die Übernahme erfolget gestaffelt. Geben der französische Betriebsrat und die Aufsichtsbehörden grünes Licht, dürfte die Transaktion im zweiten oder dritten Quartal 2019 abgeschlossen sein.

    Sika finanziert die Übernahme mit einem Überbrückungskredit von UBS und Citibank. Für die Aktionäre soll die Transaktion ab dem ersten Jahr wertsteigernd sein.

    Üblicherweise kauft Sika über das Jahr hinweg mehrere, kleinere Mitbewerber. 2018 etwa waren es deren vier. Darum gilt es den Happen Parex jetzt aber erst einmal zu verdauen. "Jetzt gibt es wohl eine Pause bei den grossen Deals", erklärte Konzernchef Schuler. Er erteilte auch den Spekulationen, Sika könnte sich bald auch das Bauchemiegeschäft des Mitbewerbers BASF einverleiben, eine Absage. Dieses steht seit letztem Oktober zum Verkauf.

    Umsatz erstmals über 7 Milliarden

    Gleichzeitig machte Sika erste Angaben zum Geschäftsjahr 2018. Der Umsatz in Lokalwährungen stieg um 13,7 Prozent auf 7,09 Milliarden Franken, womit die Erwartungen der Analysten erfüllt wurden. Gerade die gezielte Ausrichtung auf Grossstädte zur Nutzung der Urbanisierung hat sich laut Sika bezahlt gemacht.

    Für das Gesamtjahr 2018 stellt der Konzern einen operativen Gewinn EBIT von 940 bis 960 Millionen Franken in Aussicht. Für das gerade angelaufene Jahr 2019 rechnet Sika mit einem Umsatzplus von 6 bis 8 Prozent sowie einer überdurchschnittlichen Gewinnsteigerung.

    Wenngleich die Akquisition von Experten mehrheitlich gelobt wurde, schickte die Börse die Sika-Papiere bis 13 Uhr um rund 3 Prozent nach unten. Als Hauptgrund galten die neusten Aussagen zur Profitabilität im letzten Jahr, die deutlich unter den Erwartungen lagen. Vor allem anziehende Rohmaterialkosten, der starke Schweizer Franken sowie verschiedene Einmalkosten, wie etwa für die Beilegung des Übernahmestreites, hatten die Rechnung stärker belastet.

    ra/tt

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  • 08.01.2019 Sika-Aktien nach Margenenttäuschung im Minus

    Betroffene Wertpapiere

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    Sika-Aktien nach Margenenttäuschung im Minus

    08.01.2019 | 09:52:34

    Bern (awp) - Die Sika-Papiere sind am Dienstag mit deutlichen Abschlägen in den Handel gestartet. Als Hauptgrund dafür gelten die neusten Angaben des Unternehmens zur Profitabilität. Die zugleich angekündigte Grossübernahme wird unterschiedlich beurteilt.

    Um 9.40 Uhr geben die Sika-Valoren bei überdurchschnittlichen Volumen um 3,4 Prozent auf 121,20 Franken nach. Der Gesamtmarkt (SMI) notiert im Gegenzug um 0,45 Prozent über dem Schlussstand vom Vortag.

    Sika rechnet für 2018 mit einem operativen Gewinn (EBIT) in Höhe von 940 bis 960 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Dienstag vorbörslich meldete. "Das ist rund 4,5 Prozent unter dem Konsens", kommentiert die Bank Vontobel diese Bandbreite.

    Händlern zufolge konnten sich die Aktien von den letztjährigen Jahrestiefstkursen bei 112,70 Franken nach oben lösen. Allerdings sei das Geschehen über weite Strecken von Margenängsten begleitet worden, so lautet der Tenor.

    Die Experten sind sich über die Gründe für das tiefere Ergebnis einig. Unisono werden die vermutlich höheren Rohmaterialkosten genannt. Der Analyst von Baader Helvea relativiert diese allerdings: So habe das Management noch im letzten November signalisiert, dass es 2019 die gestiegenen Rohstoffkosten über Preiserhöhungen werde weitergeben können, heisst es in diesem Kommentar. Er rechnet daher nicht mit einer Revision der Schätzungen im grossen Stil und bleibt selber für die Papiere positiv eingestellt ('Buy').

    Der Experte der ZKB sieht die Margenenttäuschung nebst den Rohstoffpreisen auch als eine Folge von Währungseffekten und Kosten im Zusammenhang mit der ebenfalls am Morgen angekündigten Übernahme des Unternehmens Parex.

    Diese wird zum Teil positiv gesehen. "Die Übernahme werten wir aufgrund der hohen Margen und des Kaufpreises als attraktiv", schreibt die ZKB und verweist auch auf den "überzeugenden Leistungsausweis" der Gesellschaft in Sachen Akquisitionen. Auch bei der UBS wird der Deal wegen der potentiellen Gewinnverdichtung positiv gewürdigt. Und bei Baader Helvea heisst es kurz und knapp: "Wir mögen diesen Deal."

    Es gibt jedoch auch Kritik. Einige Experten zeigen sich irritiert, dass Sika von der bisherigen Strategie kleinerer, ergänzender und dadurch "gut verdaubarer" Firmenzukäufe abweicht. Wie es heisst, sei das Unternehmen mit dieser Strategie in den letzten Jahren ziemlich gut gefahren. Parex würde hingegen rund 17 Prozent zum Sika-Umsatz beisteuern und wäre somit alles andere als eine Ergänzungsakquisition.

    lb/rw/tt

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  • 08.01.2019 Sika: Bank Vontobel ändert Rating-Ausblick auf "developing"

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    Sika: Bank Vontobel ändert Rating-Ausblick auf "developing"

    08.01.2019 | 08:55:52

    Zürich (awp) - Die Bank Vontobel hat den Ausblick zum Kreditrating der Sika Gruppe von "stabil" auf "developing" gewechselt. Die Anpassung erfolge im Zuge der Akquisition der französischen Parex für 2,5 Milliarden Franken, schreiben die Analysten am Dienstag in ihrem Kommentar. Das Kreditrating zu Sika lautet "A-".

    Wie der Deal finanziert werden soll, sei noch nicht im Detail offengelegt worden, erklärt die Bank Vontobel ihren Schritt. Der zuständige Analyst weist zudem darauf hin, dass das Sika-Management offenbar entschlossen scheine, die zum Verkauf stehende Bauchemiesparte von BASF ebenfalls zu erwerben.

    ra/tt

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  • 08.01.2019 Sika tätigt Milliardenakquisition in Frankreich

    Betroffene Wertpapiere

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    Sika tätigt Milliardenakquisition in Frankreich

    08.01.2019 | 07:17:57

    (Meldung ausgebaut)

    Baar (awp) - Der Bauchemikalienhersteller Sika kauft nach dem erfolgreichen Abwehrkampf gegen die Übernahme durch die französische Konkurrentin Saint-Gobain selbst in Frankreich zu. Der Konzern will für 2,5 Milliarden Franken den Mörtelhersteller Parex übernehmen. Damit würde das sehr profitable Mörtelgeschäft bei Sika um mehr als das Doppelte wachsen.

    Parex befindet sich derzeit im Besitz der Private-Equity-Gesellschaft CVC Capital Partners. Im Jahr 2018 erzielte die Gesellschaft, die über 74 Fabriken in 23 Ländern verfügt, einen Umsatz von umgerechnet rund 1,2 Milliarden Franken.

    Und mit einem operativen Gewinn EBITDA von rund 195 Millionen Franken erwirtschafte Parex "attraktive" Margen von 16 Prozent, teilte Sika am Dienstagmorgen mit.

    Das Mörtelgeschäft zählt laut Sika zu den Kerntechnologien des Konzerns. Mit der Übernahme wachse Sika in diesem Bereich um mehr als das Doppelte auf rund 2,3 Milliarden Franken. Insgesamt erreiche die Sika-Gruppe mit dieser Akquisition einen Umsatz von rund acht Milliarden Franken.

    Finanzierung sichergestellt

    Die Synergieeffekte werden gemäss Communiqué auf 80 bis 100 Millionen Franken pro Jahr veranschlagt. Der Kaufpreis entspreche einem Verhältnis von 11,3 Mal des erwarteten operativen Gewinns im Jahr 2019, hiess es weiter.

    Für die Aktionäre von Sika sei die Akquisition wertsteigernd; sie werde sich ab dem ersten vollen Geschäftsjahr nach Abschluss der Transaktion positiv auf den Ertrag je Aktie niederschlagen.

    Die Übernahme erfolge gestaffelt, heisst es weiter. Der Abschluss der Transaktion werde vorbehältlich der Zustimmung des Betriebsrates im französischen Konsultationsverfahren sowie der üblichen Behördengenehmigungen im zweiten beziehungsweise im dritten Quartal 2019 erfolgen.

    Die Finanzierung des Deals ist laut Sika durch einen Überbrückungskredit zweier Banken sichergestellt. Das Unternehmen sei einem Investment-Grade-Kreditrating verpflichtet und plane eine langfristige Finanzierungsstruktur mittels verschiedener Kapitalmarktinstrumente, hiess es weiter.

    Umsatz erstmals über 7 Milliarden

    Gleichzeitig hat Sika erste Angaben zum Geschäftsjahr 2018 gemacht. Der Umsatz in Lokalwährungen stieg um 13,7 Prozent auf 7,09 Milliarden Franken. Damit hat Sika die Erwartungen der Analysten erfüllt; die Konsensschätzung lag bei 7,088 Milliarden.

    Sämtliche Konzernregionen seien gewachsen und hätten ihre Marktanteile ausgebaut. Dabei habe sich die gezielte strategische Ausrichtung auf Grossstädte zur Nutzung der Urbanisierung bezahlt gemacht, resümierte Sika. Daneben habe man vier Firmenübernahmen getätigt, elf neue Fabriken gegründet sowie eine neue Ländergesellschaft gegründet.

    Das stärkste Wachstum gelang Sika mit 14,2 Prozent in der Region Europa, Naher Osten und Afrika. Die neu gebildete Region Americas verzeichnete 2018 ein Umsatzwachstum von 11,7 Prozent und in der Region Asien/Pazifik nahm der Absatz um 5,5 Prozent zu.

    Für das Gesamtjahr 2018 stellt der Konzern einen operativen Gewinn EBIT von 940 bis 960 Millionen Franken in Aussicht. Für das gerade angelaufene Jahr 2019 rechnet Sika mit einem Umsatzplus von 6 bis 8 Prozent sowie einer überdurchschnittlichen Gewinnsteigerung.

    Bis vor wenigen Monaten noch steckte Sika in einem Abwehrkampf gegen den Verkauf nach Frankreich. Im Mai beendeten Sika, die Familienholding Schenker-Winkler (SWH) und Saint Gobain ihren langjährigen Streit um die Kontrolle des Unternehmens. Seither ist die französische Konkurrentin Saint-Gobain, die ebenfalls im Mörtelgeschäft tätig ist, mit 10 Prozent an Sika beteiligt.

    ra/tt

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  • 08.01.2019 Sika unterbreitet Angebot zur Übernahme des Mörtelherstellers Parex

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    Sika unterbreitet Angebot zur Übernahme des Mörtelherstellers Parex

    08.01.2019 | 06:33:00

    Baar (awp) - Sika setzt zu einem grossen Wachstumssprung an. Der Bauchemikalienhersteller will den Mörtelhersteller Parex aus Frankreich übernehmen. Das teilte das Unternehmen am Dienstagmorgen mit.

    Parex befindet sich derzeit im Besitz von CVC Fund V. Im Jahr 2018 erzielte der Mörtelhersteller, der über 74 Fabriken in 23 Ländern verfügt, einen Umsatz von rund 1,2 Milliarden Franken.

    Mit der Übernahme wachse Sika im Mörtelgeschäft um mehr als das Doppelte auf rund 2,3 Milliarden Franken. Insgesamt erreiche die Sika-Gruppe mit dieser Akquisition einen Umsatz von rund acht Milliarden Franken.

    Die Synergieeffekte werden gemäss Communiqué auf 80 bis 100 Millionen Franken pro Jahr veranschlagt. Der Kaufpreis entspreche einem Verhältnis von 11,3 Mal dem erwarteten operativen Gewinn im Jahr 2019, hiess es weiter.

    Der Abschluss der Transaktion werde vorbehältlich der Zustimmung des Betriebsrates im französischen Konsultationsverfahren sowie der üblichen Behördengenehmigungen im zweiten beziehungsweise im dritten Quartal 2019 erfolgen.

    Die Finanzierung sei durch einen Überbrückungskredit zweier Banken sichergestellt. Sika sei einem Investment-Grade-Kreditrating verpflichtet und plane eine langfristige Finanzierungsstruktur mittels verschiedener Kapitalmarktinstrumente, hiess es weiter.

    Umsatz erstmals über 7 Milliarden

    Gleichzeitig hat Sika erste Angaben zum Geschäftsjahr 2018 gemacht. Der Umsatz in Lokalwährungen stieg um 13,7 Prozent auf 7,09 Milliarden Franken. Damit hat Sika die Erwartungen der Analysten erfüllt. Die Konsensschätzung lag bei 7,088 Milliarden Franken.

    Für das Gesamtjahr 2018 stellt der Konzern einen operativen Gewinn EBIT von 940 bis 960 Millionen Franken in Aussicht. Für das gerade angelaufene Jahr 2019 rechnet Sika mit einem Umsatzplus von 6 bis 8 Prozent sowie einer überdurchschnittlichen Gewinnsteigerung.

    Abhängig vom Abschlussdatum der Parex-Transaktion werde ein Umsatz von über 8 Milliarden Franken erwartet, präzisiert Sika. Die neue "Strategie 2023" werde beim Kapitalmarkttag im Herbst vorgestellt.

    Sika hat den ersten Jahresabschluss vorgelegt, seit die "Causa Saint-Gobain" ad acta gelegt werden konnte. Im Mai beendeten Sika, die Familienholding Schenker-Winkler (SWH) und Saint Gobain ihren langjährigen Streit um die Kontrolle des Unternehmens.

    ra/tt

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  • 07.01.2019 Ausblick Sika: Jahresumsatz von 7'088 Millionen Franken erwartet

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    Ausblick Sika: Jahresumsatz von 7'088 Millionen Franken erwartet

    07.01.2019 | 13:55:50

    Zürich (awp) - Der Bauchemie- und Klebstoffhersteller Sika veröffentlicht am Dienstag, 8. Januar, die vorläufigen Umsatzzahlen für das Jahr 2018. Zum AWP-Konsens haben insgesamt vier Analysten beigetragen.

    2018E
    (in Mio Fr.)    AWP-Konsens      2017A
    Umsatz             7'088         6'248
    

    FOKUS: Sika hat im Geschäftsjahr 2018 mit fünf Akquisitionen, elf neuen Fabriken und einer neuen Ländergesellschaft auf die Wachstumstube gedrückt. Der Konzern dürfte daher seine Wachstumsziele bequem erreicht haben, denken Analysten (siehe ZIELE und PRO MEMORIA). Ein auffrischender Gegenwind von den Wechselkursen sowie steigende Rohmaterialpreise dürften aber die Margen belastet haben.

    ZIELE: Grosse Überraschungen dürfte der Umsatzausweise von Sika aber nicht bergen. So hatten die Innerschweizer im Oktober für 2018 eine Umsatzsteigerung mehr als 10 Prozent auf erstmals über 7 Milliarden Franken in Aussicht gestellt. Der EBIT und der Gewinn sollten im Gesamtjahr zweistellig gesteigert werden, hiess es seinerzeit.

    Zu Jahresbeginn hatte Sika aber noch eine im Vergleich zum Umsatz überproportionale Gewinnsteigerung versprochen. Steigende Rohstoffpreise, die Kosten für die Beilegung des Übernahmestreits sowie Sonderaufwendungen für die Integration von zugekauften Firmen liessen Sika aber später zu einer etwas zurückhaltenderen Wortwahl wechseln. Denn die genannten Effekte konnten nur teilweise mit Preiserhöhungen kompensiert werden.

    PRO MEMORIA: Zwischen Januar und Ende September 2018 setzte Sika 5,32 Milliarden Franken um, 15 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte um 9,0 Prozent auf 728,9 Millionen Franken zu und wuchs damit etwas weniger schnell als der Umsatz. Ohne die Kosten für die Lösung der Übernahmestreits wäre der operative Gewinn immerhin um 12,4 Prozent gewachsen.

    Bereits Anfang Oktober hatte Sika einen Investorentag abgehalten und bei dieser Gelegenheit die strategischen Ziele für 2020 bestätigt. Neue Mittelfriste werden nun voraussichtlich 2019 veröffentlicht.

    AKTIENKURS: Die Sika-Aktien haben im ablaufenden Jahr um rund 3,4 Prozent nachgegeben, dabei aber besser als der Gesamtmarkt abgeschnitten. 2017 waren Sika mit plus 60 Prozent noch der Überflieger.

    jl/ra/ab

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  • 19.12.2018 Sika erwirbt rumänischen Abdichtungsspezialisten Arcon Membrane

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    Sika erwirbt rumänischen Abdichtungsspezialisten Arcon Membrane

    19.12.2018 | 07:23:38

    Zug (awp) - Der Bauchemiekonzern Sika expandiert in Rumänien. Er kauft das Unternehmen Arcon Membrane, das Abdichtungssysteme für Bauwerke und Dächer herstellt.

    Mit der Übernahme von Arcon stärke Sika die Position auf dem rumänischen Markt und erweitere die Produktpalette signifikant, teilte der Zuger Konzern am Mittwoch in einem Communiqué mit. Damit wolle man die steigende Nachfrage nach Komplettangeboten für Dach- und Bauwerksabdichtungen bedienen. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

    Arcon erziele einen Jahresumsatz von 23 Millionen Franken. Mit dem Kauf werde Sika zum führenden Anbieter von Abdichtungssystemen für Dächer und Bauwerke in Rumänien. Dies sein ein weiterer Schritt im Ausbau des Geschäfts mit Bitumenmembranen, wo Sika bereits in den vergangenen Jahren eine Reihe von Firmen wie Index in Italien, KVK in Tschechien und Bitbau Dörr in Österreich übernommen hatte.

    Arcon mit Sitz in Sfântu-Gheorghe, 200 km nördlich von Bukarest, produziere Bitumenmembranen, die das Potenzial hätten, auch in andere Märkte in Südosteuropa exportiert zu werden, hiess es weiter. Die neu erworbenen Technologien ergänzten perfekt die Dach- und Gebäudeabdichtungssysteme von Sika.

    jb/kw

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  • 17.12.2018 Sika eröffnet neues Produktionswerk in Guatemala

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    Sika eröffnet neues Produktionswerk in Guatemala

    17.12.2018 | 07:26:34

    Zürich (awp) - Die Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika hat in Guatemala ein neues Produktionswerk eröffnet. Mit der "stärkeren Präsenz in Mittelamerika" will das Unternehmen von den geplanten Investitionen in der Region profitieren.

    Die bisherigen Geschäftsaktivitäten in der Metropolregion Guatemala-Stadt wurden am neuen Standort in Palin zusammengelegt und erweitert, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Es wurden Fertigungslinien zur Produktion von Mörteln und acrylbasierten Flüssigmembranen installiert, die auch in die benachbarten Länder Honduras und El Salvador geliefert werden. Mit der neuen Fabrik und dem angeschlossenen Lieferzentrum würden die bisherigen Kapazitäten versechsfacht, so Sika.

    Der neue Standort sei zudem ein strategischer Hub für das Geschäft in Mittelamerika. Sika will vor allem an den geplanten Investitionen in die Infrastruktur und in den Transportsektor partizipieren, etwa neue Anlagen für die Wasserversorgung, Schulen sowie Brücken und Strassen.

    ys/kw

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  • 15.11.2018 Sika eröffnet neue Fabrik in Peru - Kapazitäten verdreifacht

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    Sika eröffnet neue Fabrik in Peru - Kapazitäten verdreifacht

    15.11.2018 | 10:01:47

    Zürich (awp) - Sika hat eine neue Fabrik in Peru in der Metropolregion Lima eröffnet. In dem Werk am neuen Standort Lucumo werden Betonzusatzmittel, Mörtelprodukte und acrylbasierte Flüssigmembranen (LAM) produziert, wie es in einer Medienmitteilung am Donnerstag hiess. Damit werde die Marktstellung in dem südamerikanischen Land gefestigt.

    Die Produktionsanlagen für acrylbasierte Flüssigmembranen des bestehenden Werks in Lurin wurden an den neuen Standort verlagert und modernisiert. Mit der neuen Fabrik und der Lieferzentrale würden die Kapazitäten verdreifacht, schrieb das Unternehmen weiter. Zudem verfüge der neue Hauptsitz über moderne Labors sowie neue Schulungseinrichtungen. Laut den Expansionsplänen von Sika soll das Werk um Anlagen zur Herstellung von Polymeren für Hochleistungsbetonzusatzmittel und Abdichtungslösungen für Bauwerke ergänzt werden. Angaben zum Investitionsvolumen wurden keine gemacht.

    Der Grossraum Lima sei mit 11 Millionen Menschen das gesellschaftliche und wirtschaftliche Zentrum des Landes und weise eine starke Bautätigkeit auf. Die peruanische Regierung habe 2017 einen Investitionsplan mit einem Volumen von knapp 9 Milliarden US-Dollar lanciert. Dieser umfasse Projekte in Strassen- und Wohnungsbau sowie die Sanierung der Entwässerungssysteme in mehreren Städten. Für die Bauindustrie des Landes wird den Angaben zufolge 2018 ein Wachstum von 4,5 Prozent erwartet.

    yr/kw

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  • 06.11.2018 Sika übernimmt amerikanischen Hersteller von Betonfasern

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sika N 136.50 --- --- 149.00 112.70 ---

    Story

    Sika übernimmt amerikanischen Hersteller von Betonfasern

    06.11.2018 | 07:13:17

    Baar (awp) - Sika kauft in den USA im Bereich Betonfasern zu. Der Bauchemiekonzern übernimmt die in Chattanooga, Tennessee, beheimatete Propex Holding LLC mit einem Jahresumsatz von 30 Millionen Franken. Einen Kaufpreis nannte Sika am Dienstag nicht.

    Durch die Akquisition erhalte man Zugang zur gut etablierten Marke Fibermesh und zu branchenführendem technischem Know-how, hiess in dem Communiqué weiter. Propex stelle synthetische Fasern zur Verstärkung von Beton her, wie sie beim Bau von Hochhäusern und anspruchsvollen Infrastrukturprojekten erforderlich seien.

    ra/ys

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  • 25.10.2018 Sika legt Rekordergebnisse vor - Rohstoffkosten fordern

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sika N 136.50 --- --- 149.00 112.70 ---

    Story

    Sika legt Rekordergebnisse vor - Rohstoffkosten fordern

    25.10.2018 | 17:03:31

    (Zusammenfassung mit Aktienschlusskurs ergänzt)

    Baar (awp) - Die Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika hat in den ersten drei Quartalen 2018 ihren dynamischen Wachstumskurs mit neuen Rekordergebnissen fortgesetzt. Allerdings bremsten steigende Rohstoffpreise und die Kosten für die Beilegung des Übernahmestreits mit den Erben des Firmengründers die Gewinnzahlen etwas. Die Anleger griffen trotzdem zu.

    Der Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte um 9,0 Prozent auf 728,9 Millionen Franken zu und wuchs damit etwas weniger schnell als der Umsatz. Dieser kletterte von Januar bis September um 15,0 Prozent auf 5,32 Milliarden Franken. Ohne die Kosten für die Lösung der Übernahmestreits wäre der operative Gewinn aber um 12,4 Prozent gewachsen.

    Insgesamt 23 Millionen Franken kostete Sika der Abschluss Beilegung des langjährigen Konflikts mit Saint-Gobain und der Familie Burkard. Der Streit wurde im Mai beigelegt.

    Doch auch die steigenden und nach Angaben des Unternehmens volatilen Rohstoffkosten forderten Sika. Dazu kamen Sonderaufwendungen für die Integration von zugekauften Firmen. Sika habe diese Effekte nur teilweise mit Preiserhöhungen kompensiert.

    Der Reingewinn schliesslich erhöhte sich um 11,4 Prozent auf 318,2 Millionen Franken. Damit hat Sika die Schätzungen der Analysten genau getroffen.

    Nordamerika und Europa dynamisch

    Den stärksten Umsatzzuwachs erzielte Sika in den Regionen EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) und Americas mit 14,4 und 13,0 Prozent in Lokalwährungen.

    In der mit Abstand grössten Konzernregion EMEA setzte Sika 2,40 Milliarden Franken um, Akquisitionen steuerten 7,2 Prozent zum Wachstum bei. In Nord- und Südamerika belief sich der Akquisitionseffekt auf 5,0 Prozent bei einem Umsatz von 1,38 Milliarden Franken.

    Das Wachstum in der Region Asien/Pazifik stagnierte bei 4,8 Prozent nach 4,9 Prozent im Vorjahr. Die höchsten Wachstumsraten wurden in Indien und China erzielt.

    Weitere Akquisitionen angepeilt

    2018 will Sika unverändert mit über 10 Prozent wachsen und erstmals die Umsatzmarke von sieben Milliarden Franken knacken. Eine Herausforderung seien die steigenden und volatilen Rohstoffpreise. Der EBIT und der Gewinn sollen im Gesamtjahr zweistellig gesteigert werden.

    Sika will im Berichtsjahr insgesamt acht neue Fabriken eröffnen, in den ersten neun Monaten waren es deren sechs. Doch auch akquisitorisch will das Unternehmen weiter wachsen: Im stark fragmentierten Bauchemiemarkt würden weitere Übernahmen angestrebt.

    Nachdem die Papiere in den letzten Wochen stark korrigiert hatten, kam es am Donnerstag zu einer Gegenbewegung. Bis Börsenschluss kletterten die Aktien um 8,4 Prozent in die Höhe. Der jüngste Rückschlag um mehr als 20 Prozent alleine im Oktober war nach Ansicht von Analysten nicht gerechtfertigt.

    ra/rw

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  • 25.10.2018 Sika legt Rekordergebnisse vor - Rohstoffkosten fordern

    Betroffene Wertpapiere

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    Name Letzter +/- +/-% Hoch 52W Tief 52W Volumen
    Sika N 136.50 --- --- 149.00 112.70 ---

    Story

    Sika legt Rekordergebnisse vor - Rohstoffkosten fordern

    25.10.2018 | 12:13:35

    (Zusammenfassung)

    Baar (awp) - Die Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika hat in den ersten drei Quartalen 2018 ihren dynamischen Wachstumskurs mit neuen Rekordergebnissen fortgesetzt. Allerdings bremsten steigende Rohstoffpreise und die Kosten für die Beilegung des Übernahmestreits mit den Erben des Firmengründers die Gewinnzahlen etwas. Die Anleger griffen trotzdem zu.

    Der Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte um 9,0 Prozent auf 728,9 Millionen Franken zu und wuchs damit etwas weniger schnell als der Umsatz. Dieser kletterte von Januar bis September um 15,0 Prozent auf 5,32 Milliarden Franken. Ohne die Kosten für die Lösung der Übernahmestreits wäre der operative Gewinn aber um 12,4 Prozent gewachsen.

    Insgesamt 23 Millionen Franken kostete Sika der Abschluss Beilegung des langjährigen Konflikts mit Saint-Gobain und der Familie Burkard. Der Streit wurde im Mai beigelegt.

    Doch auch die steigenden und nach Angaben des Unternehmens volatilen Rohstoffkosten forderten Sika. Dazu kamen Sonderaufwendungen für die Integration von zugekauften Firmen. Sika habe diese Effekte nur teilweise mit Preiserhöhungen kompensiert.

    Der Reingewinn schliesslich erhöhte sich um 11,4 Prozent auf 318,2 Millionen Franken. Damit hat Sika die Schätzungen der Analysten genau getroffen.

    Nordamerika und Europa dynamisch

    Den stärksten Umsatzzuwachs erzielte Sika in den Regionen EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) und Americas mit 14,4 und 13,0 Prozent in Lokalwährungen.

    In der mit Abstand grössten Konzernregion EMEA setzte Sika 2,40 Milliarden Franken um, Akquisitionen steuerten 7,2 Prozent zum Wachstum bei. In Nord- und Südamerika belief sich der Akquisitionseffekt auf 5,0 Prozent bei einem Umsatz von 1,38 Milliarden Franken.

    Das Wachstum in der Region Asien/Pazifik stagnierte bei 4,8 Prozent nach 4,9 Prozent im Vorjahr. Die höchsten Wachstumsraten wurden in Indien und China erzielt.

    Weitere Akquisitionen angepeilt

    2018 will Sika unverändert mit über 10 Prozent wachsen und erstmals die Umsatzmarke von sieben Milliarden Franken knacken. Eine Herausforderung seien die steigenden und volatilen Rohstoffpreise. Der EBIT und der Gewinn sollen im Gesamtjahr zweistellig gesteigert werden.

    Sika will im Berichtsjahr insgesamt acht neue Fabriken eröffnen, in den ersten neun Monaten waren es deren sechs. Doch auch akquisitorisch will das Unternehmen weiter wachsen: Im stark fragmentierten Bauchemiemarkt würden weitere Übernahmen angestrebt.

    Nachdem die Papiere in den letzten Wochen stark korrigiert hatten, kam es am Donnerstag zu einer Gegenbewegung. Gegen 13 Uhr notierten die Aktien 5,6 Prozent höher. Der jüngste Rückschlag um mehr als 20 Prozent alleine im Oktober war nach Ansicht von Analysten nicht gerechtfertigt.

    ra/rw

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Datenquelle:  SIX Financial Information AG